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BGBl. Nr. 444/1974

kundgemacht 30.07.1974 RIS↗Parlament↗
444. Bundesverfassungsgesetz: Bundes-Verfassungsgesetznovelle 1974
Bundesverfassungsgesetz vom 10. Juli 1974, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 geändert wird (Bundes-Verfassungsgesetznovelle 1974)
Kundmachung BGBl. Nr. 444/1974× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) 2251 § 0↗RIS↗
Art. 97geändertAbs 2
in Kraft 19.12.1945 – 31.12.1974 · idF StGBl. Nr. 4/1945 · danach: BGBl. Nr. 444/1974 Art. 97↗RIS↗
in Kraft 01.01.1975 – 31.12.1984 · idF BGBl. Nr. 444/1974 · danach: BGBl. Nr. 490/1984 Art. 97↗RIS↗
Artikel 97. (1) Zu einem Landesgesetz ist der Beschluß des Landtages, die Beurkundung und Gegenzeichnung nach den Bestimmungen der Landesverfassung und die Kundmachung durch den Landeshauptmann im Landesgesetzblatt erforderlich.
(2) Insoweit ein Landesgesetz bei der Vollziehung die Mitwirkung von Bundesorganen vorsieht, muß zu dieser Mitwirkung hiezu die Zustimmung der Bundesregierung eingeholt werden. Die Zustimmung gilt als gegeben, wenn die Bundesregierung nicht binnen acht Wochen von dem Tage, an dem der Gesetzesbeschluß beim zuständigen Bundesministerium Bundeskanzleramt eingelangt ist, dem Landeshauptmann mitgeteilt hat, daß die Mitwirkung der Bundesorgane verweigert wird. Vor Ablauf dieser Frist darf die Kundmachung des Gesetzesbeschlusses nur erfolgen, wenn die Bundesregierung ausdrücklich zugestimmt hat.
Schlagworte
Landtagsbeschluß, Publikation, Verlautbarung, Verwaltung,
Landesverwaltung, mittelbare Landesverwaltung, Bundesminister,
zuständiger Bundesminister, zuständiges Bundesministerium,
Fristablauf