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BGBl. Nr. 316/1975

kundgemacht 12.06.1975 RIS↗Parlament↗
316. Bundesverfassungsgesetz: Neuerliche Änderung des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 hinsichtlich des Schulwesens
Bundesverfassungsgesetz vom 28. April 1975, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 hinsichtlich des Schulwesens neuerlich geändert wird
Kundmachung BGBl. Nr. 316/1975× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) 13 § 0↗RIS↗
Art. 131geändertZ 2
in Kraft 01.01.1975 – 27.04.1975 · idF BGBl. Nr. 444/1974 · danach: BGBl. Nr. 316/1975 Art. 131↗RIS↗
in Kraft 28.04.1975 – 31.12.1990 · idF BGBl. Nr. 316/1975 · danach: BGBl. Nr. 685/1988 Art. 131↗RIS↗
Artikel 131. (1) Gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde kann wegen Rechtswidrigkeit Beschwerde erheben:
1. wer durch den Bescheid in seinen Rechten verletzt zu sein behauptet, nach Erschöpfung des Instanzenzuges;
2. in den Angelegenheiten der Artikel Art. 11 und, 12 und, 14 Abs. 2 und 3 und 14a Abs. 3 und 4 sowie in jenen Angelegenheiten, in denen dem Bescheid eines Landes- oder Bezirksschulrates ein kollegialer Beschluß zugrunde liegt, der zuständige Bundesminister, soweit die Parteien den Bescheid im Instanzenzug nicht mehr anfechten können;.
3. in den Angelegenheiten des Artikels 15 Absatz 5 erster Satz die zuständige Landesregierung gegen Bescheide des zuständigen Bundesministers.
(2) Unter welchen Voraussetzungen auch in anderen als den in Abs. (1) angeführten Fällen Beschwerden gegen Bescheide von Verwaltungsbehörden wegen Rechtswidrigkeit zulässig sind, wird in den die einzelnen Gebiete der Verwaltung regelnden Bundes- oder Landesgesetzen bestimmt.