Absatz 2,Beim Betrieb auf Gemeinschaftsfrequenzen ist zusätzlich zum offensprachigen Rufzeichen ein Selektivruf zu verwenden.
BGBl. Nr. 639/1995
639. Verordnung: Betriebsfunkverordnung — BFV
Verordnung des Bundesministers für öffentliche Wirtschaft und Verkehr, mit der die technischen und betrieblichen Bestimmungen für die Errichtung und den Betrieb von Funkanlagen des festen Funkdienstes und des beweglichen Landfunkdienstes im Bereich von 29,7 bis 960 MHz festgesetzt werden (Betriebsfunkverordnung — BFV)
Änderungen durch diese Kundmachung
Art. 1 § 16neu
Rufzeichen der Funksendeanlagen
Paragraph 16, (1) Zu Beginn jeder Nachrichtenübermittlung ist das der gewünschten Funkstelle zugeteilte Rufzeichen und das der eigenen Funkstelle zugeteilte Rufzeichen zur Identifizierung der am Funkverkehr beteiligten Funkstellen offensprachig auszusenden.
- Absatz 3,Bei Verwendung eines Selektivrufes entsprechend der „Technischen Vorschrift zur Betriebsfunkverordnung für analoge Selektivrufeinrichtungen'' (TVB 526) oder der „Technischen Vorschrift zur Betriebsfunkverordnung für digitale Selektivrufeinrichtungen'' (TVB 528) wird kein offensprachiges Rufzeichen zugeteilt. Die Abgabe des der eigenen Funkstelle zugeteilten Rufzeichens als Kennung kann entfallen.