BGBl. I Nr. 64/1997
64. Bezügebegrenzungsgesetz
Bezügebegrenzungsgesetz umfassend: Bundesverfassungsgesetz über die Begrenzung von Bezügen öffentlicher Funktionäre; Bundesgesetz über die Bezüge oberster Organe des Bundes, der Mitglieder des Nationalrates und des Bundesrates und der von Österreich entsandten Mitglieder des Europäischen Parlaments (Bundesbezügegesetz – BBG); Bundesgesetz über die freiwillige Pensionskassenvorsorge für Personen, die dem Bundesbezügegesetz unterliegen (Pensionskassenvorsorgegesetz – PKVG); Bundesverfassungsgesetz, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz und das Übergangsgesetz vom 1. Oktober 1920 in der Fassung des BGBl. Nr. 368/1925 geändert werden; Bundesgesetz, mit dem das Unvereinbarkeitsgesetz 1983, das Bezügegesetz, das Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979, das Gehaltsgesetz 1956, das Pensionsgesetz 1965, das Bundestheaterpensionsgesetz, das Richterdienstgesetz, das Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984, das Land- und forstwirtschaftliche Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1985, das Parlamentsmitarbeitergesetz, das Verfassungsgerichtshofgesetz 1953, das Rechnungshofgesetz, das Arbeiterkammergesetz 1992, das Pensionskassengesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Notarversicherungsgesetz 1972 und das Volksanwaltschaftsgesetz 1982 geändert werden
Änderungen durch diese Kundmachung
Art. 3 § 23ggeändertAbs 2 Z 1, Z 2
§ 23g. (1) Die Mitglieder des Europäischen Parlaments haben einen monatlichen Pensionsbeitrag sowie einen Pensionsbeitrag von jeder Sonderzahlung zu entrichten, sofern sie nicht gemäß § 23j oder § 49c auf die Pensionsversorgung verzichtet haben.
(2) Der monatliche Pensionsbeitrag für die Mitglieder des
Europäischen Parlaments beträgt
1. für Zeiten bis zum Ablauf des 31. Dezember 1995 ......... ........ 13 %,
2. für Zeiten ab dem 1. Jänner 1996 ........................ 14,5%, ....................... 18,49%.
des Bezuges und der Sonderzahlungen.
… 12 unveränderte Absätze
(3) Werden als Mitglied eines Landtages verbrachte Zeiten gemäß
§ 44b Abs. 2 Z 3 eingerechnet, so ist nachträglich ein Beitrag zu
leisten. Dieser beträgt
1. für Zeiten vom 1. Jänner 1955 bis 31. Dezember 1977 ..... 5 %,
2. für Zeiten vom 1. Jänner 1978 bis 31. Dezember 1978 ..... 5,5%,
3. für Zeiten vom 1. Jänner 1979 bis 31. Dezember 1979 ..... 6 %,
4. für Zeiten vom 1. Jänner 1980 bis 31. Dezember 1980 ..... 6,5%,
5. für Zeiten vom 1. Jänner 1981 bis 30. November 1990 ..... 7 %,
6. für Zeiten vom 1. Dezember 1990 bis 31. Dezember 1995 ... 13 %,
7. für Zeiten vom 1. Jänner 1996 an ........................ 14,5%
(4) Für die Einrechnung von Zeiten vom 1. Jänner 1995 bis zum Inkrafttreten der nächsten Novelle des Bezügegesetzes ist abweichend vom Abs. 3 Z 6 und 7 ein Beitrag von 18,49% der während dieser Zeiten als Mitglied des Landtages erhaltenen Entschädigung samt Sonderzahlungen zu leisten.