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BGBl. I Nr. 62/2001

kundgemacht 06.07.2001 RIS↗Parlament↗
62. Bundesgesetz: Änderung des Immissionsschutzgesetzes-Luft und Aufhebung des Smogalarmgesetzes
Bundesgesetz, mit dem das Immissionsschutzgesetz-Luft geändert und das Smogalarmgesetz aufgehoben wird
Kundmachung BGBl. I Nr. 62/2001× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Immissionsschutzgesetz – Luft (IG-L) 711 § 0↗RIS↗
Anl. 1geändert
in Kraft 01.04.1998 – 06.07.2001 · idF BGBl. I Nr. 115/1997 · danach: BGBl. I Nr. 62/2001 Anl. 1↗RIS↗
in Kraft 07.07.2001 – 31.12.2004 · idF BGBl. I Nr. 62/2001 Anl. 1↗RIS↗
Anlage 1: Konzentration
zu § 3 Abs. 1
Als Immissionsgrenzwert der Konzentration zum dauerhaften Schutz der menschlichen Gesundheit in ganz Österreich gelten die Werte in nachfolgender Tabelle:
Konzentrationswerte in µg/m3 (ausgenommen CO: angegeben in mg/m3)
-------------------------------------------------------------------- ____________________________________________________________________
Luftschadstoff HMW MW8 TMW JMW
-------------------------------------------------------------------- ____________________________________________________________________
Schwefeldioxid 0,20 * 200 *1) 0,12 120
Kohlenmonoxid Kohlenstoffmonoxid 10
Stickstoffdioxid 0,20 * 200 30 *2)
Schwebestaub 0,15 150
Blei im Schwebestaub 0,001 PM tief 10 50 *3) 40
Benzol 0,010 Blei in PM tief 10 0,5
---------- Benzol 5
*) Drei Halbstundenmittelwerte pro Tag bis zu einer Konzentration von 0,50 mg Schwefeldioxid/m3 gelten nicht als Überschreitung des Halbstundenmittelwertes. _____________________________________________________________________
*1) Drei Halbstundenmittelwerte pro Tag, jedoch maximal 48 Halbstundenmittelwerte pro Kalenderjahr bis zu einer Konzentration von 350 µg/m3 gelten nicht als Überschreitung. *2) Der Immissionsgrenzwert von 30 µg/m3 ist ab 1. Jänner 2012 einzuhalten. Die Toleranzmarge beträgt 30 µg/m3 bei In-Kraft-Treten dieses Bundesgesetzes und wird am 1. Jänner jedes Jahres bis 1. Jänner 2005 um 5 µg/m3 verringert. Die Toleranzmarge von 10 µg/m3 gilt gleich bleibend von 1. Jänner 2005 bis 31. Dezember 2009. Die Toleranzmarge von 5 µg/m3 gilt gleich bleibend von 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2011.
*3) Pro Kalenderjahr ist die folgende Zahl von Überschreitungen zulässig: ab In-Kraft-Treten des Gesetzes bis 2004: 35; von 2005 bis 2009: 30; ab 2010: 25.
Anl. 1geändert
in Kraft 07.07.2001 – 31.12.2004 · idF BGBl. I Nr. 62/2001 Anl. 1↗RIS↗
in Kraft 01.01.2005 – 18.08.2010 · idF BGBl. I Nr. 62/2001 · danach: BGBl. I Nr. 77/2010 Anl. 1↗RIS↗
… 9 unveränderte Absätze
Anlage 1: Konzentration
zu § 3 Abs. 1
Als Immissionsgrenzwert der Konzentration zum dauerhaften Schutz der menschlichen Gesundheit in ganz Österreich gelten die Werte in nachfolgender Tabelle:
Konzentrationswerte in µg/m3 (ausgenommen CO: angegeben in mg/m3)
____________________________________________________________________
Luftschadstoff              HMW      MW8      TMW      JMW
____________________________________________________________________
Schwefeldioxid                200 *1)          120
Kohlenstoffmonoxid                      10
Stickstoffdioxid              200                          30 *2)
Schwebestaub 150 (Anm.: tritt am 31. 12. 2004 außer Kraft)
PM tief 10                                      50 *3)    40
… 5 unveränderte Absätze
Blei in PM tief 10                                          0,5
Benzol                                                      5
_____________________________________________________________________
*1) Drei Halbstundenmittelwerte pro Tag, jedoch maximal 48 Halbstundenmittelwerte pro Kalenderjahr bis zu einer Konzentration von 350 µg/m3 gelten nicht als Überschreitung. *2) Der Immissionsgrenzwert von 30 µg/m3 ist ab 1. Jänner 2012 einzuhalten. Die Toleranzmarge beträgt 30 µg/m3 bei In-Kraft-Treten dieses Bundesgesetzes und wird am 1. Jänner jedes Jahres bis 1. Jänner 2005 um 5 µg/m3 verringert. Die Toleranzmarge von 10 µg/m3 gilt gleich bleibend von 1. Jänner 2005 bis 31. Dezember 2009. Die Toleranzmarge von 5 µg/m3 gilt gleich bleibend von 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2011.
*3) Pro Kalenderjahr ist die folgende Zahl von Überschreitungen zulässig: ab In-Kraft-Treten des Gesetzes bis 2004: 35; von 2005 bis 2009: 30; ab 2010: 25.