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BGBl. I Nr. 43/2010

kundgemacht 15.07.2010 RIS↗Parlament↗
Waffengesetz-Novelle 2010
Bundesgesetz, mit dem das Waffengesetz 1996 geändert wird (Waffengesetz-Novelle 2010)
Kundmachung BGBl. I Nr. 43/2010× zu WaffG×

Änderungen durch diese Kundmachung

Waffengesetz 1996 (WaffG) 34710 § 0↗RIS↗
§ 2geändert nie in Kraft getretenAbs 1 Z 1 bis Z 3, Z 4 (entfallen); Abs 3 (neu)
in Kraft 01.07.2001 – 30.09.2012 · idF BGBl. I Nr. 57/2001 · danach: BGBl. I Nr. 63/2012 § 2↗RIS↗
nie in Kraft getreten (vorgesehen ab 01.10.2012) · idF BGBl. I Nr. 43/2010 · an diesem Tag: BGBl. I Nr. 63/2012 § 2↗RIS↗
Schußwaffen
§ 2.
(1) Schußwaffen Schusswaffen sind Waffen, mit denen feste Körper (Geschosse) durch einen Lauf in eine bestimmbare Richtung verschossen werden können; es sind dies: Schusswaffen
1. verbotene Schußwaffen und Schußwaffen, die Kriegsmaterial sind ( derKategorie A, ( §§ 17 und 18);
2. genehmigungspflichtige Schußwaffen ( derKategorie B, ( §§ 19 bis 23);
3. meldepflichtige Schußwaffen (Kategorie der Kategorien C, und D ( §§ 30 bis 32 35);.
4. sonstige Schußwaffen (Kategorie D, § 33).
(2) Die Bestimmungen über Schußwaffen gelten auch für Lauf, Trommel, Verschluß und andere diesen entsprechende Teile von Schußwaffen - auch wenn sie Bestandteil eines anderen Gegenstandes geworden sind -, sofern sie verwendungsfähig und nicht Kriegsmaterial sind. Sie gelten jedoch nicht für Einsteckläufe mit Kaliber unter 5,7 mm.
(3) Schusswaffen und, sofern es sich um Kriegsmaterial handelt, die in § 1 Art. I Z 1 lit. a, b und c der Verordnung der Bundesregierung vom 22. November 1977 betreffend Kriegsmaterial in der Fassung BGBl. 624/1977 genannten Schusswaffen, die auf Dauer unbrauchbar gemacht worden sind, gelten nicht als Waffen im Sinne dieses Bundesgesetzes. Der Bundesminister für Inneres hat im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Landesverteidigung und Sport durch Verordnung festzulegen, unter welchen Voraussetzungen eine solche Schusswaffe als dauerhaft unbrauchbar anzusehen ist. Darin ist insbesondere vorzusehen, wie der Umbau vorgenommen werden muss, damit eine Reaktivierung als Schusswaffe nicht mehr möglich ist.