BGBl. II Nr. 183/2023
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage AUFBAULEHRGANG DER BILDUNGSANSTALT FÜR ELEMENTARPÄDAGOGIK
(einschließlich des Aufbaulehrgangs für Berufstätige)
römisch eins. STUNDENTAFEL1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
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| Wochenstunden |
| Lehrver-pflichtungs-gruppe | ||
A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Jahrgänge |
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römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. |
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Semester |
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| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | Summe |
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A.1 | Stammbereich2 |
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1. | Religion/ Ethik3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 12 | römisch drei | ||
2. | Sprachen und Kommunikation | ||||||||||
2.1 | Deutsch (einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur) | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 18 | römisch eins | ||
2.2 | Englisch | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 18 | römisch eins | ||
3. | Allgemeinbildung | ||||||||||
3.1 | Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | römisch drei | ||
3.2 | Geografie und Wirtschaftskunde | 1 | 1 | 2 | 2 |
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| 6 | römisch drei | ||
3.3 | Angewandte Mathematik | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 18 | römisch eins | ||
3.4 | Physik | 1 | 1 | 2 | 2 |
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| 6 | römisch drei | ||
3.5 | Chemie | 1 | 1 | 1 | 1 |
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| 4 | römisch drei | ||
3.6 | Biologie und Ökologie (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung) | 1 | 1 | 2 | 2 |
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| 6 | römisch drei | ||
3.7 | Grundlagen der Informatik und Medien |
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| 1 | 1 | 2 | römisch zwei | ||
4. | Elementarpädagogik (unter 1 bis 6 Jahre) – Theorie und Praxis | ||||||||||
4.1 | Pädagogik (einschließlich Psychologie, Soziologie) | 2 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | 16 | römisch zwei | ||
4.2 | Inklusive Pädagogik |
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| 2 | 2 | 4 | römisch zwei | ||
4.3 | Frühe sprachliche Bildung und Förderung | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | römisch zwei | ||
4.4 | Didaktik | 3 | 3 | 2 | 2 | 3 | 3 | 16 | römisch zwei | ||
4.5 | Praxis | 4 | 5 | 5 | 6 | 5 | 4 | 29 | römisch drei | ||
4.6 | Organisation, Management und Recht, wissenschaftliches Arbeiten |
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| 1 | 1 | 2 | 2 | 6 | römisch zwei | ||
5. | Ausdruck, Gestaltung und Bewegung | ||||||||||
5.1 | Künstlerisch-kreativer Bereich |
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5.1.1 | Bildnerische Erziehung | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 8 | römisch vier a | ||
5.1.2 | Werkerziehung | 1 | 1 | - | - | 1 | 1 | 4 | römisch vier | ||
5.1.3 | Textiles Gestalten |
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| 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | römisch vier | ||
5.2 | Musikalischer Bereich |
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5.2.1 | Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik4 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 8 | römisch vier a | ||
5.2.2 | Instrumentalunterricht Gitarre | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | römisch vier | ||
5.2.3 | Rhythmisch-musikalische Erziehung | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | römisch vier | ||
5.3 | Bewegungserziehung; Bewegung und Sport | 2 | 2 | 1 | 1 | 2 | 2 | 10 | römisch vier a | ||
Wochenstundenzahl Stammbereich | 34 | 35 | 38 | 39 | 37 | 36 | 219 |
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A.2 | Verbindliche Übungen |
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2.1 | Kommunikationspraxis und Gruppendynamik |
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| 1 | 1 | 2 | römisch drei | ||
2.2 | Lerncoaching | 1 | 1 | - | - | - | - | 2 | römisch drei | ||
Gesamtwochenstundenzahl | 35 | 36 | 38 | 39 | 38 | 37 | 223 |
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B. | Pflichtpraktikum 2 Wochen in den Ferien bis vor Beginn des römisch drei. Jahrgangs | ||||||||||
C. | Freigegenstände und Unverbindliche Übungen5 | ||||||||||
C.1 | Freigegenstände | ||||||||||
Schulautonome Freigegenstände | |||||||||||
C.2 | Unverbindliche Übungen | ||||||||||
Schulautonome unverbindliche Übungen | |||||||||||
D. | Förderunterricht | ||||||||||
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1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes römisch drei schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
4 Mit Teilbereich Stimmbildung und Sprechtechnik im Ausmaß von einer Wochenstunde im 1. Semester.
5 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen vergleiche Abschnitt römisch drei).
römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Der Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik hat gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b des Schulorganisationsgesetzes – SchOG, Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, unter Bedachtnahme auf Paragraph 2, SchOG die Aufgabe, in einem dreijährigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von mittleren Schulen ergänzend das Bildungsgut eines Aufbaulehrgangs einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik zu vermitteln und sie zur Universitätsreife zu führen.
Die Ausbildung an einem Aufbaulehrgang einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik vermittelt folgende allgemeine und berufsspezifische sowie soziale und personale Kompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen können
- Strichaufzählungsich mit der Sinnfrage, mit ethischen und sozialen Werten sowie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinandersetzen,
- Strichaufzählungsich sensibel und offen mit philosophisch-existentiellen und religiösen Fragestellungen von Kindern (und Jugendlichen) auseinandersetzen,
- Strichaufzählungsozial verantwortungsbewusst, respektvoll und wertschätzend handeln,
- Strichaufzählungsensibel mit kultur-, geschlechter- und diversitätsrelevanten Aspekten von Erziehung und Bildung umgehen,
- Strichaufzählungsich auf Innovationen, Flexibilität und Mobilität einstellen,
- Strichaufzählungein breites Spektrum an Kommunikationsformen (verbal, nonverbal) einsetzen,
- StrichaufzählungArbeits- und Lernkontexte leiten und beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Situationen auftreten,
- StrichaufzählungEntwicklungsprozesse systematisch beobachten und unterstützen,
- Strichaufzählungim Alltags- und Berufsleben in Wort und Schrift sprachlich korrekt in der Unterrichtssprache sowie im Ansatz in einer Fremdsprache situationsadäquat kommunizieren,
- Strichaufzählungam Kulturschaffen und Kulturleben teilhaben,
- Strichaufzählungpolitische Prozesse auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene überblicken und eine verantwortungsvolle Haltung für demokratische Prozesse, für das friedliche Zusammenleben unter Berücksichtigung von Interkulturalität und Diversität sowie für Umwelt und ökologisches Gleichgewicht einnehmen,
- Strichaufzählungihr umfassendes und vernetztes (pädagogisches) Wissen in Verbindung mit den praktischen Erfahrungen in ihrem beruflichen Handlungsfeld und ihrer persönlichen Lebenssituation reflektiert einsetzen,
- Strichaufzählungbesondere Kenntnisse berufsrechtlicher Grundlagen vor allem in den Bereichen Sicherheit, Haftung, Hygiene, Ausstattung, Erste Hilfe, Verkehrserziehung und (sexuelle) Gewalt situationsgerecht umsetzen,
- Strichaufzählungmit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umgehen und Gewalt vermeiden,
- Strichaufzählungim Team selbstkritisch und kooperativ agieren,
- Strichaufzählunglebenslanges Lernen als immanenten Bestandteil der eigenen Lebens- und Karriereplanung umsetzen und entsprechende Einstellungen und Kompetenzen bei den von ihnen begleiteten Kindern und Jugendlichen fördern,
- Strichaufzählungsensibel mit bewegungs- und gesundheitsbezogenen Aspekten von Bildung und Erziehung umgehen,
- Strichaufzählungdie eigene Leistung und die Leistung der von ihnen begleiteten Menschen überprüfen und weiterentwickeln,
- StrichaufzählungBildungsprozesse auf Basis einer inklusiven Grundhaltung der individuellen Entwicklungslage des Kindes entsprechend gestalten,
- Strichaufzählungein vielfältiges Methodenrepertoire, das unterschiedliche Arbeits-, Sozial- und Präsentationsformen umfasst, situationsadäquat einsetzen,
- Strichaufzählungsituationsgerechte Bildungskooperation in ihrer professionellen Arbeit initiieren und verantwortungsvoll wahrnehmen,
- Strichaufzählunginstitutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen unter Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Zusammenhängen unter Einbeziehung moderner technischer Hilfsmittel sowie von Methoden des Qualitätsmanagements (Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung) bewerten und auswählen.
Die Ausbildung führt zu einer verantwortungsvollen Haltung im Umgang mit Menschen, mit der eigenen und mit anderen Kulturen und mit multikulturellen Gesellschaften sowie zu Gender- und Diversity-Kompetenz (Umgang mit geschlechter- und diversitätsrelevanten Unterschieden und mit Vielfalt). Die Absolventinnen und Absolventen können den Einfluss von Geschlechterbilderstereotypen auf die eigene persönliche Entwicklung reflektieren und dadurch den eigenen Handlungsspielraum erweitern. Die Ausbildung befähigt zur mündigen Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft. Sie fördert die Fähigkeit, offen, flexibel und kreativ persönliche, berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen anzunehmen und aktiv zu gestalten. Die Qualifizierung zur frühen sprachlichen Bildung und Förderung ist durch die Ausbildung gegeben.
römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Allgemeine Bestimmungen:
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (Paragraph 6, Absatz eins, SchOG) eröffnen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen sind die Pflichtgegenstände „Religion“ sowie „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, im Hinblick auf die Erwartungen einer bundesweit einheitlichen Qualifizierung) und verbindlichen Übungen, der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichts. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation am einzelnen Aufbaulehrgang oder im Jahrgang an einem einzelnen Standort eines Aufbaulehrgangs sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten des Aufbaulehrgangs zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel des Aufbaulehrgangs für Elementarpädagogik zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel:
Die Stundentafel ist im Stammbereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind – ausgenommen von einer Veränderung sind die Pflichtgegenstände „Religion“ sowie, „Deutsch“, „Englisch“ und „Angewandte Mathematik“ (im Hinblick auf die standardisierte Form der abschließenden Prüfungen) sowie „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“ (im Hinblick auf die Erwartungen einer bundesweit einheitlichen Qualifizierung):
Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (1. bis 6. Semester, bzw. eine zeitliche Erstreckung dieser Dauer im Falle des Führens eines Aufbaulehrgangs für Berufstätige gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b dritter Satz SchOG) festzulegen und beizubehalten. Folgende Bestimmungen sind zu beachten:
- StrichaufzählungDas Wochenstundenausmaß der einzelnen lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen kann im Verlauf eines Ausbildungsganges um höchstens je eine Semesterwochenstunde reduziert werden, wobei kein Pflichtgegenstand zur Gänze entfallen darf.
- StrichaufzählungMaximal 15 Semesterwochenstunden können auf diese Weise zur Erhöhung anderer Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen sowie Freigegenstände und unverbindliche Übungen und für zusätzliche Pflichtgegenstände sowie Freigegenstände und unverbindliche Übungen verwendet werden.
- StrichaufzählungFür jene Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen, die eine Reduzierung oder Erhöhung des Gesamtstundenausmaßes gegenüber der lehrplanmäßig festgelegten Stundentafel erfahren, sind die didaktischen Grundsätze, die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und der Lehrstoffumschreibung zu adaptieren.
- StrichaufzählungDie Summe der Wochenstunden der Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen pro Semester darf 39 Wochenstunden nicht überschreiten.
- StrichaufzählungDie Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen von 223 darf nicht über- oder unterschritten werden.
Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen zusätzliche Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen sowie Freigegenstände und unverbindliche Übungen eingeführt werden, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die Bildungs- und Lehraufgaben und den Lehrstoff zu enthalten.
Wenn eine lebende Fremdsprache oder eine Minderheitensprache auf einem niedrigeren Niveau als B2 angeboten wird, ist dies in der Bezeichnung eines solchen Pflichtgegenstandes, eines Freigegenstandes oder einer verbindlichen Übung anzuführen. Entsprechende Änderungen der Bildungs- und Lehraufgabe, der didaktischen Grundsätze und der Lehrstoffumschreibung sind vorzunehmen.
Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik geführt als Schule für Berufstätige:
Gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b SchOG können Aufbaulehrgänge auch als Schulen für Berufstätige geführt werden; erforderlichenfalls auch unter Verlängerung der Ausbildungsdauer. Aufbaulehrgänge für Berufstätige sind in Semester zu gliedern und in Modulen zu organisieren.
Im Falle der Führung des Aufbaulehrgangs als Schule für Berufstätige finden die Bestimmungen des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge – SchUG-BKV, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,, Anwendung. In diesem Fall finden die in diesem Lehrplan auf Schülerinnen und Schüler abstellenden Bestimmungen sinngemäß auch auf Studierende Anwendung. Die Gliederung der Stundentafel erfolgt in Semestern statt in Jahrgängen. Die Ausbildungsdauer eines Aufbaulehrgangs für Berufstätige kann um bis zu zwei Semester verlängert werden; in diesem Fall sind die Gesamtwochenstunden auf sieben bzw. acht Semester aufzuteilen sowie die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und der Lehrstoffumschreibung zu adaptieren. Wenn der Aufbaulehrgang mit dem Sommersemester beginnt, kann das unbegleitete Pflichtpraktikum auch ab dem 1. Semester bis zu Beginn des letzten Semesters absolviert werden.
Die Ausbildung kann unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgen, wobei das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen ist. Die Ausbildung mit Fernunterricht ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können und die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertrifft. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
römisch vier. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Die Auswahl des Lehrstoffes und erwachsenengerechter Unterrichtsmethoden gehört zu den verantwortungsvollen Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer.
Es ist von den Lehrerinnen und Lehrern ein ausgewogenes Verhältnis von deklarativem, prozeduralem und kontextuellem Wissen anzustreben.
Die kontinuierliche Zusammenarbeit aller Lehrerinnen und Lehrer zum Zwecke des zeitgerechten Bereitstellens von Vorkenntnissen, der Nutzung von Synergien, des fächerübergreifenden Unterrichtes im Sinne ganzheitlicher Bildung ist erforderlich.
Diese notwendige Zusammenarbeit wird durch pädagogische Konferenzen, Beratungen, Teambildungen und andere Kommunikationsformen ermöglicht.
Entsprechende schriftliche Aufzeichnungen wie zB Lehrstoffverteilungspläne und (in Teams zu erarbeitende) Unterrichtsvorbereitungen sind zu führen.
Um das allgemeine Bildungsziel zu erreichen, sind für die Unterrichtsarbeit folgende allgemeine didaktische Grundsätze zu berücksichtigen:
Lehr- und Lernziele:
Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen im Berufsfeld der Elementar- und Hortpädagogik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Dies verlangt auch, dass die Lehrerinnen und Lehrer ihre fachlichen sowie methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln und ihren Aufgaben gerecht werden. Aktuelles im Fachgebiet sowie der Stand der Forschung im pädagogischen Bereich sind dabei zu berücksichtigen.
Der Lehrplan ist im Ansatz als Spirallehrplan gedacht, in dem zentrale Inhalte im Laufe der vier Semester in zunehmendem Detaillierungsgrad und aufsteigendem Komplexitätsniveau wiederholt behandelt werden. Dies erfolgt sowohl innerhalb eines Unterrichtsgegenstandes als auch fächerübergreifend.
Für die Vorbereitung auf die Diplomarbeit sind Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung, eine Einführung in die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens und eine korrekte Zitierweise von schriftlichen Quellen – unter Berücksichtigung der bereits erworbenen Kompetenzen aus dem vor dem Aufbaulehrgang zurückgelegten Bildungsgang – in allen betroffenen Unterrichtsgegenständen zu berücksichtigen.
Bewusster Umgang mit Sprache ist im Hinblick auf eine grundlegende bildungs- und gesellschaftspolitische Verantwortung in allen Unterrichtsgegenständen zu unterstützen.
Die Auseinandersetzung mit Fachliteratur ist als durchgängige Anforderung zu forcieren.
Unterrichtsplanung:
Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Bildungs- und Lehraufgaben sowie die Lehrstoffe der einzelnen Unterrichtsgegenstände.
Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin auszurichten. Der Kompetenzaufbau hat systematisch, vernetzt und nachhaltig zu erfolgen. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.
Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache aller Lehrerinnen und Lehrer eines Semesters bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein. Fächerübergreifende Unterrichtsplanungen und Reflexionen innerhalb der Cluster und Querverbindungen zu anderen Pflichtgegenständen, verbindlichen Übungen sowie Freigegenständen und unverbindlichen Übungen sollen nach Möglichkeit durchgeführt werden.
Die Individualität der Schülerinnen und Schüler ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden, um sicher zu stellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).
Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit der Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler fördert das Gelingen dieses Transfers.
Es ist sicher zu stellen, dass Korrekturhilfen, Wörterbücher und andere digitale und gedruckte Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen sowie andere Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden und im Unterricht eingesetzt werden, auch in Prüfungssituationen gleichartig zur Verfügung stehen.
Nach Modulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Jahrgangsvorständinnen und Jahrgangsvorstände festzulegen, wobei die Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen über die Module systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Darüber hinaus obliegt es den Lehrerinnen und Lehrern, individuelle Teilfertigkeiten und Teilfähigkeiten für die jeweiligen Schülerinnen und Schüler der einzelnen Module festzulegen und dafür geeignete Unterrichtskonzepte zu entwickeln.
Neben der Vermittlung von Fachwissen, der Entwicklung und Förderung von Werthaltungen, wie sie in den allgemeinen Bildungszielen beschrieben sind, ist die Förderung von Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen (Empfehlung 2006/962/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen, Amtsblatt L 394 vom 30.12.2006: Muttersprachliche Kompetenz, Fremdsprachliche Kompetenz, Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz, Computerkompetenz, Lernkompetenz – „Lernen“, soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz, Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz, Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit) von besonderer Bedeutung. Die Vermittlung des Lehrstoffes und die Persönlichkeitsentwicklung sind untrennbare Komponenten des Unterrichts. Die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, zu unterstützen.
Um alle Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Lernen hinführen zu können, empfiehlt es sich, teambildende Maßnahmen zu treffen.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache und deren Weiterentwicklung in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrerinnen und Lehrer verantwortlich. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) maßgeblich.
Unterrichtssituationen sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, ihre Selbsteinschätzung sowie einen konstruktiven Umgang mit Fehlern entwickeln können. Die Möglichkeiten individueller Förderung sind auszuschöpfen. Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung und Lernfortschrittsanalyse sind als Basis für die Planung weiterer Lernprozesse einzusetzen.
Die Unterrichtsprinzipien sind aktuell, vielfältig, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, projektorientiert, exemplarisch, ganzheitlich, individualisierend, berufsfeldbezogen, wissenschaftsorientiert und methodengerecht zu wählen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Deutsch:
Die Bereiche (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben, Reflexion, Sprachbewusstsein, Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation, Transfer in das pädagogische Berufsfeld) sind gleichwertig und ergänzen einander im Unterricht. Die Gewichtung erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer und soll den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schülern in allen Jahrgängen
das Bewusstsein ihrer sprachlichen Vorbildfunktion im beruflichen Kontext erlangen können. Im Deutschunterricht ist auf mögliche Schwerpunkte der Schulstandorte einzugehen, insbesondere ist dem künstlerisch-kreativen Bereich der Sprache ausreichend Platz einzuräumen.
durch grammatisches und orthographisches Wissen befähigt werden, bewusst mit Sprache umzugehen. Sprach- und Schreibnormen werden als bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet.
ihre sprachlichen Kompetenzen für die Qualifizierung zur frühen sprachlichen Bildung und Förderung aufbauen können.
die Möglichkeit haben, die in literarischen Texten vorhandenen Frauen- und Männerbilder kritisch zu reflektieren und im jeweiligen gesellschaftshistorischen Kontext wahrzunehmen, sich mit gesellschaftlichen und (inter-)kulturellen Zusammenhängen, Wertvorstellungen und persönlichen Erfahrungen auseinanderzusetzen und analytisches und kritisches Denken zu üben. Das Lesen und Verstehen von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, bilden einen Schwerpunkt des Deutschunterrichtes. Dabei ist die Lektüre von Ganztexten unerlässlich. Zum Verständnis literarischer Strömungen ist die Kenntnis eines literaturhistorischen Grundrasters unerlässlich. Schwerpunktsetzungen sind individuell möglich.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Englisch:
Die Gewichtung der gleichwertigen Kompetenzen (Hören, Lesen, Schreiben, zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen, Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation, Transfer in das pädagogische Berufsfeld) erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer und soll den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.
Die verschiedenen Kompetenzbereiche sind vernetzt zu entwickeln. Das Prinzip der Kompetenzorientierung wird in allen Bereichen umgesetzt. Die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Module sind aufbauend und werden in ihrem Anspruchsniveau und in ihrer Komplexität gesteigert. Die behandelten Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.
Den Schülerinnen und Schüler soll weiters die Möglichkeit geboten werden, im Sinne einer individuellen Bildungsplanung nationale und internationale Zertifikate zu erwerben.
Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Sprachwochen, Praktika, Schulpartnerschaften, Schüleraustauschprogramme, internationale Projekte etc. gefördert werden.
Didaktische Grundsätze des Clusters „Allgemeinbildung“:
Der Transfer von Inhalten für die Arbeit im (elementar)pädagogischen Berufsfeld ist in Abstimmung mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ in jedem Gegenstand zu unterstützen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung:
Durch exemplarischen Unterricht ist der Erwerb eines historischen Grundrasters sicherzustellen, wobei einerseits historische Vorgänge unter Beachtung ihrer Auswirkungen auf die Welt von heute betrachtet werden, andererseits werden ausgehend von Ereignissen der Gegenwart deren Ursachen aufgezeigt.
Die Vermittlung bzw. Verwendung von Fachsprache und unterschiedlichen Quellen und deren kritische Beurteilung ist Voraussetzung.
Bei historischen Längs-und Querschnitten sind lokale bis globale Dimensionen zu berücksichtigen.
Die Alltagsgeschichte ist unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Geschlechter, der Familie und anderer sozialer und ethnischer Gruppen zu vermitteln, wobei der Geschichte der Kindheit entsprechend Raum geboten wird.
Die Schülerinnen und Schülern sind dabei zu unterstützen, Einsicht in politische Verhaltensweisen und Orientierungshilfe für persönliches politisches und soziales Engagement zu erlangen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Geografie und Wirtschaftskunde:
Die Themenbereiche sind mit entsprechender topografischer Zuordnung zu behandeln.
Die sozialgeografischen und ökonomischen Themen sind geschlechtergerecht zu behandeln.
Der Bezug zum Naturraum ist nach Möglichkeit herzustellen.
Die Vielfalt von Kulturen ist als Bereicherung hervorzuheben.
Eine Zusammenarbeit mit dem Gegenstand „Angewandte Naturwissenschaften“ ist zu gewährleisten.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Angewandte Mathematik:
Die einzelnen Module sind aufeinander aufbauend.
Die Inhalte und erworbenen Kompetenzen eines absolvierten Moduls sind Grundlage für alle nachfolgenden Module und sind daher abzusichern und zu festigen.
Exaktes Arbeiten und Argumentieren, planmäßiges und konsequentes Vorgehen beim Lösen von Aufgaben, zweckmäßiges Umgehen mit technischen Hilfsmitteln, Entwickeln von logischen Denkstrukturen durch Lösen mathematischer Probleme sind durchgängig in den Unterricht zu integrieren. Der Unterricht soll insbesondere vermitteln,
- Strichaufzählungdass mathematisches Grundwissen und Denken bereits im Kleinkindalter und bei Mädchen und Knaben in gleicher Weise erfolgen sollte,
- Strichaufzählungdass Argumentieren und Kommunizieren in Angewandter Mathematik charakteristische Tätigkeiten sind,
- Strichaufzählungdass das Lösen von Aufgaben Freude und Selbstvertrauen bringen kann,
- Strichaufzählungdass mathematisches Denken und mathematische Erkenntnisse in den unterschiedlichen Lebens-, Wissens- und Berufsbereichen angewendet werden können.
Didaktische Grundsätze der naturwissenschaftlichen Pflichtgegenstände:
Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen unterstützen ein Verstehen der Natur.
Exaktes Beobachten und fachlich richtiges Beschreiben soll konsequent geübt werden.
Für spezifische Themenstellungen können externe Fachleute zugezogen werden.
Ausgewogenheit zwischen der Vermittlung von fachlichen Inhalten und ihrer Umsetzungsmöglichkeit in der Praxis ist anzustreben.
Der Rhythmus der Jahreszeiten ist bei der Auswahl der Inhalte und Methoden im Unterricht zu berücksichtigen.
Nachhaltiges Handeln ist durch entsprechende Unterrichtsgestaltung im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu verankern und nach Möglichkeit einzuüben.
Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Ernährung mit praktischen Übungen“, „Chemie“, „Physik“, „Angewandte Naturwissenschaften“, „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der Zusatzausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher an Horten ist insbesondere bei der Erstellung der Lehrstoffverteilung anzustreben.
Im Unterricht soll der Bezug zum jeweils gültigen Bildungsplan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich und dessen Ergänzungen hergestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen an ein forschendes und entdeckendes Experimentieren (forschen, Versuche planen, dokumentieren, reflektieren, präsentieren) herangeführt werden, damit sie Kinder bei deren Auseinandersetzung mit Phänomenen der belebten und unbelebten Natur begleiten können.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Physik:
Die Physik hat für die Schülerinnen und Schüler in allen Modulen die Grundlagen für naturwissenschaftliche Beobachtung in anschaulichen Versuchen zu liefern.
Logisches Denken und Beobachtungsfähigkeit sind durch entsprechende Experimente und Aufgabenstellungen konsequent zu fördern.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Chemie:
Bezüge zu aktuellen Themen und Ereignissen sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
Der Unterricht kann auch an außerschulischen Lernorten erfolgen.
Die chemischen Basiskonzepte „Stoff-Teilchen-Konzept“, „Struktur-Eigenschaften-Konzept“, „Akzeptor-Donator-Konzept“ und „Energie-Konzept“ sind im Unterricht aufzugreifen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Biologie und Ökologie (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung):
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler
Sensibilität für ethische Fragen, insbesondere im Bereich der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin entwickeln.
Eine persönliche Haltung entwickeln können und in biologischen Fragestellungen durch Argumente vertreten können.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Ernährung mit praktischen Übungen:
Über eigenes Erleben sollen die Schülerinnen und Schüler im Schulalltag zum bewussten Ernährungs- und Umweltverhalten (Nachhaltigkeit) hingeführt werden.
Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände Biologie und Ökologie ist im Sinne von fächerübergreifendem Denken und Verstehen zu forcieren.
Blockunterricht ermöglicht eine handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Grundlagen der Informatik und Medien:
Der Lehrstoff in den einzelnen Jahrgängen (Semestern) ist in den jeweiligen Kompetenzbereichen durch die Tiefe und die ausgewählten Beispiele auf die Bedürfnisse und die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler abzustimmen.
Ziel des Unterrichts ist es,
- StrichaufzählungRegel- System- und Orientierungswissen bereit zu stellen, um den Schülerinnen und Schülern Perspektiven in einem sich rasch ändernden Bereich zu vermitteln.
- Strichaufzählungbesonderes Augenmerk auf Analyse und Lösung von Problemen zu legen, welche bei Medieneinsatz und -konsum für Schülerinnen und Schüler auftreten. Das umfasst sowohl technische als auch formale und inhaltliche Aspekte.
- Strichaufzählungden kritischen und selbstbestimmten Gebrauch von Medien durch die Vermittlung von technischen, formalen und inhaltlichen Kompetenzen zu unterstützen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Pädagogik (einschließlich Psychologie und Soziologie:
Erfahrungsorientiertes und forschendes Lernen begünstigt den Erwerb von Kompetenzen und die Aneignung des Lehrstoffs und ist daher laufend in den Unterricht zu integrieren.
Die begleitenden Unterrichtsprinzipien sind aktuell, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, exemplarisch, ganzheitlich und individualisierend umzusetzen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Inklusive Pädagogik:
Wechselwirkungen zwischen individueller Entwicklung und Umwelt sind transparent zu machen und pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Das Einbringen aktueller Fragestellungen, die Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie Beobachtungen in konkreten Situationen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Didaktik:
Persönlichkeitsbildung durch Transfer in Selbsterfahrung, Selbstwahrnehmung, (Selbst)Reflexion, Werteorientierung, Lebens- und Lernbiografie, Psychohygiene ist zu fördern.
Die Unterrichtsprinzipien sind aktuell, vielfältig, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, projektorientiert, exemplarisch, ganzheitlich, individualisierend, berufsfeldbezogen, wissenschaftsorientiert, methodengerecht umzusetzen.
Stundenblockungen und seminaristisches Arbeiten sind anzustreben.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Frühe sprachliche Bildung und Förderung:
Der Gegenstand zeichnet sich durch Eigenständigkeit bei gleichzeitiger Vernetzung mit anderen Gegenständen aus.
Praxisbezogenheit und Reflexionsfähigkeit sowie Feinfühligkeit für sprach- und kultursensibles Handeln und Bewusstsein für Erst- und Zweitspracherwerb sind durch die unterschiedlichen fachlichen Anteile zu stärken.
Die breite fachliche Auseinandersetzung soll zu einem ebenso breiten Repertoire an verschiedenen Methoden der individuellen Förderung führen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Praxis:
Unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten sind Blockungen anzustreben.
Intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal in den Übungs- und Ausbildungseinrichtungen ist erforderlich.
Im Hinblick auf Sprachdiversität und Interkulturalität soll durch vielfältige und reflektierte Erfahrungen ein sensibler Zugang aufgebaut werden.
Praktizieren in unterschiedlichen Einrichtungen mit Kindern von unter 1 bis 6 Jahren ist im Laufe der Ausbildung unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten vielfältig zu organisieren; eine Praxiswoche ist ganz speziell der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes zu widmen.
Kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihrer Sozialisation im Berufsfeld ist auch durch außerschulische Kontakte bzw. Schulveranstaltungen anzustreben.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Organisation, Management und Recht, wissenschaftliches Arbeiten:
Erfahrungsorientiertes und forschendes Lernen sind die Grundlagen des Unterrichts, wobei außerschulische Expertinnen und Experten aus dem Kommunikations-, Organisations-, Management- und Rechtsbereich diesen Prozess unterstützen sollen.
Didaktische Grundsätze des Clusters „Ausdruck, Gestaltung und Bewegung“:
Der Transfer von Inhalten für die Arbeit im (elementar)pädagogischen Berufsfeld erfolgt in Abstimmung mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ (sowie allenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“.
Didaktische Grundsätze des künstlerisch-kreativen Bereichs:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass
durch Experimentieren und spielerisches Erproben die Freude am gestalterischen Tun geweckt wird.
die Schülerinnen und Schüler die eigene Arbeit in angemessener Fachterminologie mündlich und in verschiedenen Formen der Präsentation darstellen können.
Die theoretische Auseinandersetzung mit ästhetischen, technischen, ökonomischen, ökologischen und kulturhistorischen Aspekten von Architektur, Design und Umwelt soll von praktischer Tätigkeit ausgehen und sie begleiten.
Empfehlenswert ist dabei, wenn die Ergebnisse praktischer und theoretischer Auseinandersetzung jahrgangsgemäß und in repräsentativer Form zusammengestellt werden.
Auf ressourcenschonenden und ökologisch nachhaltigen Einsatz von Mitteln, Materialien und Werkzeugen ist zu achten, ebenso auf sicherheitstechnische Vorkehrungen.
Mehrstündige Unterrichtssequenzen in entsprechenden Fachunterrichtsräumen sind vorzusehen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Bildnerische Erziehung:
In jedem Jahrgang ist nach Möglichkeit zumindest eine Exkursion (ein Lehrausgang) in fach- und inhaltverwandte Einrichtungen abzuhalten.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Werkerziehung:
Durch die Auseinandersetzung mit technischen Materialien, Techniken und Phänomenen ist problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer zu fördern.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Textiles Gestalten:
Durch die Auseinandersetzung mit textilen Materialien, Techniken und Phänomenen ist problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer zu fördern.
Formalistische Übungen, Arbeitsproben um ihrer selbst willen, sowie Mustervorlagen sind zu vermeiden.
Didaktische Grundsätze des musikalischen Bereichs:
Im Kleingruppenunterricht soll auf die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler unter aktiver Beteiligung der Gruppe Rücksicht genommen werden.
Schülerinnen und Schüler gleicher Leistungsstufe sind nach Möglichkeit in einer Gruppe zusammenzufassen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik:
Durch Projekte und den Besuch musikalischer Veranstaltungen sollen motivierende Impulse gesetzt werden.
Bei der Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte besonders zu berücksichtigen: Sing- und Sprechtechnik für Praxis und Präsentationen, Haltung, Bewegung und Atem, Artikulation, Einsatz von Instrumenten in Wechselwirkung mit der Stimme, Wechselwirkung mit der chorischen Stimmbildung, Improvisation, Reflexion, Medien, geschlechts- und entwicklungsspezifische Fördermaßnahmen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Rhythmisch-musikalische Erziehung:
Das Wahrnehmen, Verstehen und Ausdrücken der Wechselwirkung von Musik und Bewegung im künstlerisch-pädagogischen und kommunikativen Kontext stehen im Vordergrund. Ein wesentlicher Beitrag ist die Entwicklung und der Einsatz des individuellen künstlerischen Ausdrucks in Musik und Bewegung.
In diesem Zusammenhang sind Eigenerfahrungen, gruppendynamische Prozesse und Reflexion unverzichtbar. Dabei werden motorische, sozial-affektive und kognitive Lernprozesse vernetzt und bewusstgemacht.
Sowohl Projekte im musikalischen Bereich des Clusters „Ausdruck, Gestaltung und Bewegung“ (als auch fächerübergreifende Projekte jeder Form vernetzen die Lerninhalte einzelner Fächer und führen damit zu einer umfassenden humanistischen Gesamtbildung.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Bewegungserziehung; Bewegung und Sport:
Der Unterrichtsgegenstand Bewegungserziehung; Bewegung und Sport an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik hat die Aufgabe,
- Strichaufzählungeinerseits Schülerinnen und Schüler eine umfassende bewegungs- und sportbezogene Handlungskompetenz zu vermitteln und sie zu einer sportlich aktiven Lebensweise und zu einem verantwortungsbewussten Verständnis von Bewegung, Sport und Gesundheit zu befähigen,
- Strichaufzählungandererseits die für das zukünftige Berufsfeld in elementaren Bildungseinrichtungen (und Hort) und für die persönliche Entwicklung notwendigen berufsbezogenen Kompetenzen zu entwickeln und sicherzustellen.
Die bewegungs- und berufsbezogenen Kompetenzen sollen bei den Schülerinnen und Schüler in folgenden Kompetenzbereichen entwickelt werden: „Bewegen: Grundlagen“, „Spielen“, „Leisten“, „Darstellen und Gestalten“, „Gesundheit“, „Erleben und Wagen“, „Selbstkompetenz – Interaktion – Kommunikation“ und „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“.
Eine nachhaltige Gesundheitserziehung und das Wecken von Freude an Bewegung bei Kindern und Jugendlichen ist besonders zu beachten.
Die berufsbezogenen Kompetenzen sind aufbauend von dem 1. bis 6. Semester zu entwickeln. Dabei ist vornehmlich an praktische Situationen anzuknüpfen und die besonders enge Verflechtung des Bereiches „Bewegung und Sport“ mit der berufsbezogenen didaktisch-methodischen Ausbildung („Bewegungserziehung“) zu beachten.
Im Hinblick auf die umfassende berufliche Handlungskompetenz kommen dem Sicherheitsbewusstsein, der Umsetzung von Aspekten der Sicherheit im Zusammenhang mit Bewegungsaktivitäten sowie der Erlangung eines sicheren Schwimmkönnens auf der Grundlage des österreichischen Schwimmabzeichens (Helferschein) besondere Bedeutung zu.
Im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten – etwa Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen, Feste, Feiern – sind vor allem die Bewegungsangebote und sportlichen Schwerpunkte im Zusammenhang mit den berufsspezifischen Lerninhalten auszuwählen zB Kinderskilauf, Anfängerschwimmen, kreative Spiele zur psychomotorischen Förderung, kindgemäße Entspannungsübungen.
Nach Maßgabe der Möglichkeiten sollen vielfältige Bewegungsangebote im Freien (Park, Wasser, Wiese, Wald, Eis, Schnee) erfolgen.
Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
Unterrichtsmethoden:
Ein breites Spektrum von Unterrichtsmethoden zwischen Instruktion und Konstruktion ist einzusetzen. Auf den Aufbau von Methodenkompetenz ist besonderer Wert zu legen.
Berufsfeldorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht führen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten – in Einzel- und in Teamarbeit – sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln (kompetenzorientierter Unterricht). Dabei soll nicht nur Expertenwissen vermittelt, sondern es sollen vor allem individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse ermöglicht und beratend begleitet werden. Der gründlichen Erarbeitung und dem Training grundlegender Funktionen ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.
Thematische Schwerpunkte können nach den Anforderungen der Berufswelt, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Exkursionen, Lehrausgänge und sonstige Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus dem Berufsfeld tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schüler Einblick in komplexe Zusammenhänge zu geben.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass durch ihren Einsatz Interesse bei Schülerinnen und Schüler geweckt und deren Eigenverantwortung gefördert wird.
Lernsettings sind so zu gestalten, dass aktuelle Erkenntnisse der Gehirnforschung einbezogen werden, sodass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.
Individuelle Begabungen und Potenziale sind zu fördern.
In Ergänzung zum lehrplanmäßigen Unterricht und zur Vertiefung bestimmter Lehrplaninhalte sollen die Schülerinnen und Schüler zum Besuch von künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen und zur Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur sowie Bewegung und Sport motiviert werden.
Unterrichtsorganisation:
Die Unterrichtsorganisation ist pädagogisch sinnvoll zu gestalten. Sie hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Berufsfeldbezug.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann – wenn dies pädagogisch sinnvoll ist – ganz oder teilweise in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.
Der Pflichtgegenstand „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“ setzt sich aus den Fachbereichen „Deutsch“, „Pädagogik“ „Inklusive Pädagogik“, „Didaktik“, „Praxis“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Musikerziehung/Stimmbildung“ zusammen und soll von jenen Fachlehrpersonen anteilsmäßig unterrichtet werden.
In den Pflichtgegenständen „Praxis“ und „Hortpraxis“ sind die regionalen Gegebenheiten und die zur Verfügung stehenden Praxis- und Ausbildungseinrichtungen zu berücksichtigen.
Unterrichtsqualität und Evaluation:
Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang unter besonderer Berücksichtigung ihrer Stärken ist Grundvoraussetzung für kompetenzorientierten und nachhaltigen Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess am Aufbaulehrgang dar. Unterrichtsentwicklung ist der zentrale Bestandteil der Schulentwicklung. Besonderes Augenmerk ist auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Zu Beginn jedes Semesters sind den Schülerinnen und Schüler die Lernziele und die geforderten Kompetenzbereiche sowie die Formen der Leistungsfeststellung und die Kriterien der Leistungsbeurteilung bekanntzugeben. Der individuelle Lernfortschritt und das erreichte Kompetenzniveau sind bewusst zu machen. Eine entsprechende Feedbackkultur ist für das Gelingen nachhaltiger Lernprozesse aufzubauen.
Unterrichtstechnologie:
Elemente des E-Learning und Blended Learning können die Unterrichtsorganisation und fakultativ auch Prüfungssituationen unterstützen und ergänzen.
Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
Praxis in elementaren Bildungseinrichtungen:
Die Praxis an einem Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik ist als dislozierter Unterricht in ausgewählten Praxis- oder Ausbildungseinrichtungen wie Kindergärten und Krippen als Tagespraxis oder als Blockpraxis zu organisieren. Diese ist in Absprache mit den Pädagoginnen und Pädagogen der jeweiligen Einrichtung durch Praxislehrende zu begleiten und zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler gehen kein Dienstverhältnis ein und erhalten keine Entschädigung (Bezahlung).
Die Praxis dient der Umsetzung der in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen aufgebauten Kompetenzen.
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungerlangen jene Professionalität der Berufsausübung, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht,
- Strichaufzählungkönnen die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
- Strichaufzählunggewinnen einen umfassenden Einblick in die Organisation der entsprechenden Einrichtungen,
- StrichaufzählungWissen über Pflichten und Rechte der im pädagogischen Berufsfeld Tätigen Bescheid und können die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen,
- Strichaufzählungverhalten sich gegenüber der Leitung und den in der Einrichtung Beschäftigten korrekt,
- Strichaufzählunggewinnen aus der Zusammenschau der Unterrichts- und Praxiserfahrung einen Zugang zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen,
- Strichaufzählungerlangen Einsicht in soziale Beziehungen sowie in betrieblich-organisatorische Zusammenhänge.
Die Praxis ist vorzubereiten und zu reflektieren.
Pflichtpraktikum:
Das Pflichtpraktikum ist in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen ausführlich vor- und nachzubereiten. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler auch hinsichtlich der Einsatzbereiche zu beraten. Die Schülerinnen und Schüler sind von den Lehrerinnen und Lehrern zu veranlassen, in geeigneter Weise Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit als Praktikantin und Praktikant zu führen, die in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen ausgewertet werden können. Die Durchführung des Pflichtpraktikums erfolgt ohne Begleitung durch eine Lehrperson.
Der einzelne Aufbaulehrgang soll Hilfestellung für das Auffinden geeigneter Praxisstellen anbieten; es ist jedoch nicht dafür verantwortlich, dass solche in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.
Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des ersten Praktikums darüber zu informieren, welche Schritte sie bei gravierenden Problemen während des Praktikums setzen sollen.
Praktika können im Inland und auch im Ausland durchgeführt werden. Bei Auslandspraktika, welche auch im Hinblick auf fremdsprachliche Kompetenzen empfehlenswert sind, obliegt es dem Aufbaulehrgang, auf die damit verbundenen Besonderheiten hinzuweisen. Die Eignung von Praxisstellen ist dem einzelnen Aufbaulehrgang im Bedarfsfall mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen.
römisch fünf. UNTERRICHTSPRINZIPIEN
Der Aufbaulehrgang hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Die Unterrichtsprinzipien sind insbesondere:
- StrichaufzählungPolitische Bildung: Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken,
- StrichaufzählungErziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern (Gender Mainstreaming) sowie zur Weltoffenheit,
- StrichaufzählungEuropapolitische Bildungsarbeit: Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Bildungsstandards, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsinstrumente, Transparenzinstrumente – insbesondere in Zusammenhang mit Mobilitätsaufenthalten),
- StrichaufzählungGesundheitserziehung: Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln,
- StrichaufzählungInterkulturelles Lernen: gegenseitiges Verständnis zum Erkennen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten und Abbau von Vorurteilen,
- StrichaufzählungLeseerziehung: umfassende Förderung sprachlicher Kompetenzen, Textrezeption und Textproduktion,
- StrichaufzählungMedienbildung: Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
- StrichaufzählungSexualerziehung: durch Vertiefung von Wissen und das Hinführen zu persönlichen Wertvorstellungen werden die Schülerinnen und Schüler zu einer tief greifenden und nachhaltigen Bewusstseinsbildung geführt, wodurch Sexualität als wichtiger, natürlicher und positiver Aspekt unseres Menschseins erfahrbar wird,
- StrichaufzählungUmweltbildung: Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
- StrichaufzählungVerkehrserziehung: die persönliche Verkehrsteilnahme unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und rechtlichen Aspekten im Allgemeinen und die Gefahren von Alkoholisierung für sich und andere Verkehrsteilnehmer im Besonderen,
- StrichaufzählungWirtschaftserziehung sowie Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung: kritische und reflektierte Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft, unter besonderer Beachtung der Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung,
- StrichaufzählungEntrepreneurship Education: Aufbau von Kompetenzen und Haltungen zum unternehmerischen Denken,
- StrichaufzählungLebenslanges Lernen als immanenter Bestandteil der Lebens- und Karriereplanung.
römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der geltenden Fassung.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, in der jeweils geltenden Fassung.
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985,.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung.
5. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung.
6. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der geltenden Fassung.
7. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung.
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung.
9. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung.
10. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung.
11. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung.
römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFF DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
A. Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen
1. ETHIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Zentrale fachliche Konzepte
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Didaktische Grundsätze
Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Kompetenzmodell, Kompetenzbereiche, Kompetenzbeschreibungen
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungSituationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
- Strichaufzählungsich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
- StrichaufzählungWissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungmoralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
- StrichaufzählungArgumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungeigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
- StrichaufzählungAuseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdurch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
- Strichaufzählungdie erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Lehrstoff
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen. Dabei können weitere Bereichsethiken thematisiert oder Lehrstoffe behandelt werden.
1. und 2. Semester:
Grundlagen: Philosophische Ethik und Menschenrechte
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Soziale Beziehungen
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft;
Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glück
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Sucht und Selbstverantwortung
Suchtprävention, Abhängigkeit, Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Natur und Wirtschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religion und Weltanschauung
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Prinzipien normativer Ethik
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Medien und Kommunikation
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Judentum, Christentum, Islam
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Umgang mit Tieren
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Liebe, Sexualität, Beginn des Lebens
Sex und Gender; moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität;
Reproduktion
Konflikte und Konfliktbewältigung
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
5. Semester– Kompetenzmodul 5:
Grundkonzepte der Ethik
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten
Entwicklung und aktuelle Situation;
Diversität und Diskriminierung:
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Krankheit und Gesundheit, Ende des Lebens
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos;
Gesundheitliche Aspekte des Sports;
Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Identitäten und Moralentwicklung
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Wirtschaft und Technik
Markt und Moral, Unternehmensethik, Technikfolgenabschätzung und -bewertung
Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION
2.1 DEUTSCH, (einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
- StrichaufzählungKerninformationen entnehmen und verstehen,
- Strichaufzählungaktiv zuhören,
- StrichaufzählungRedeabsichten benennen.
im Bereich „Sprechen“
- Strichaufzählungsituationsgemäß sprachlich reagieren,
- StrichaufzählungStandardsprache und Umgangssprache unterscheiden und situationsgemäß einsetzen,
- Strichaufzählunggrundlegende Gesprächs- und Diskussionsformen anwenden.
im Bereich „Lesen“
- Strichaufzählungstill sinnerfassend lesen und laut gestaltend lesen sowie Texten Informationen entnehmen und Hauptaussagen benennen,
- StrichaufzählungTexte subjektiv bewerten,
- Strichaufzählungmögliche Intentionen und Aussagen erkennen und reflektieren,
- Strichaufzählungrelevante von irrelevanten Informationen unterscheiden,
- Strichaufzählungepische Kurzformen und deren strukturelle Merkmale unterscheiden und einordnen.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
- Strichaufzählungverschiedene Satzarten und Satzstrukturen nennen, richtig anwenden und analysieren,
- Strichaufzählungorthographische Regeln nennen und richtig anwenden,
- StrichaufzählungRegeln der Zeichensetzung nennen und richtig anwenden,
- Strichaufzählunghäufige Fehler benennen und richtigstellen,
- StrichaufzählungWörterbücher und andere Nachschlagewerke verwenden,
- Strichaufzählungden Sprachwandel in Beziehung zu gesellschaftlichen Entwicklungen setzen.
im Bereich „Schreiben“
- StrichaufzählungZusammenfassungen erstellen,
- Strichaufzählungin Leserbriefen und offenen Briefen zu Themen Stellung nehmen,
- StrichaufzählungTexte themen- und aufgabengerecht gestalten,
- Strichaufzählungverschiedene Schreibhaltungen in Texten umsetzen,
- StrichaufzählungTexte in entsprechendem situativem Kontext einbetten,
- Strichaufzählungrelevante Informationen entnehmen und mit eigenen Worten wiedergeben,
- Strichaufzählungeigene und andere Meinungen darstellen und begründen,
- StrichaufzählungTexte unter Einbeziehung von Informationstechnologien gestalten,
- StrichaufzählungTexte geschlechtergerecht und sprachsensibel verfassen.
im Bereich „Reflexion“
- Strichaufzählungepochentypische Merkmale und Motive der mittelalterlichen Literatur, der Reformation, des Humanismus und der Renaissance nennen und zuordnen,
- Strichaufzählungliterarische Werke in ihrem historischen Kontext beschreiben und erklären,
- Strichaufzählungfiktionale und nicht fiktionale Texte unterscheiden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungFeedbackregeln anwenden,
- Strichaufzählungauf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren,
- Strichaufzählungsich sprachlich vorbildlich für Kinder ausdrücken.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
- StrichaufzählungMärchen und Geschichten für den elementaren Bildungsbereich aufbereiten,
- Strichaufzählungeinfache Texte gut betont und situationsadäquat vorlesen und vortragen.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Rollenspiele, Gespräche, kontrollierter Dialog
Bereich „Sprechen“:
Gesprächsformen, die in den jeweiligen Fachschulen bereits erarbeitet wurden, weiterführen, Feedback geben und annehmen, Referieren unter Einbeziehung verschiedener Präsentationsmethoden (einzeln und in Gruppen), Paar- und Gruppengespräche, einfache Diskussionsformen, Rezitieren
Bereich „Lesen“:
Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, Übersicht über Gattungen und Epochen, literarische Epochen von den Anfängen bis zur Renaissance, Lesetechniken, lineare Texte, nicht-fiktionale und fiktionale Texte – insbesondere epische Kurzformen (Kurzgeschichte, Märchen, Sage, Novelle, Anekdote, Fabel, Parabel, ...), ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder-und Jugendliteratur
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Wiederholung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik, Entwicklung der Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart (Sprachwandel, Sprachgeschichte, Tendenzen der Gegenwartssprache), Satzanalyse, gängige Fremdwörter, ausgewählte Kapitel der Rechtschreibung und Grammatik, variantenreichen Wortschatz anwenden
Bereich „Schreiben“:
Formen kreativen Schreibens, Zusammenfassung, Leserbrief und offener Brief, prozessorientiertes Schreiben, Exzerpieren
Bereich „Reflexion“:
Ausgewählte Beispiele aus der Literatur des Mittelalters, der Reformation, des Humanismus und der Renaissance, Bezüge zur Gegenwart, Kinder und Jugendliteratur
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Feedbackkultur, Rollenspiele
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Bericht, Dramatisieren, szenische Darstellungen
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Sprechen“
- StrichaufzählungStil- und Sprachebenen unterscheiden und gezielt einsetzen,
- StrichaufzählungInhalte sprachlich angemessen vorbringen,
- StrichaufzählungInhalte mit Medienunterstützung präsentieren,
- Strichaufzählungsachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren,
- StrichaufzählungÄußerungen durch para- und nonverbale Ausdrucksmittel unterstützen.
im Bereich „Lesen“
- StrichaufzählungTexte in Kontexten verstehen,
- StrichaufzählungInformation aus unterschiedlichen Texten prüfen, vergleichen, verbinden,
- Strichaufzählungsich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten,
- StrichaufzählungBezüge zu eigenem Wissens- und Erfahrungssystem herstellen.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
- Strichaufzählungdie Rechtschreib- und Grammatikregeln richtig anwenden,
- Strichaufzählungdie Regeln der Zeichensetzung richtig anwenden,
- StrichaufzählungBegriffe definieren und erläutern,
- Strichaufzählungschultypen- und fachrelevante Fachbegriffe nennen und anwenden,
- StrichaufzählungVarietäten des Deutschen unterscheiden.
im Bereich „Schreiben“
- StrichaufzählungErörterungen und Empfehlungen verfassen,
- Strichaufzählungliterarische Texte und Sachtexte analysieren,
- StrichaufzählungTexte als Ausdruck strukturierten Denkens verfassen,
- Strichaufzählungeigene bzw. fremde Texte formal und inhaltlich überarbeiten und bearbeiten.
im Bereich „Reflexion“
- Strichaufzählungepochentypische Merkmale und Motive der Literatur des Barocks, der Aufklärung sowie des Sturm und Drangs nennen und zuordnen,
- Strichaufzählungliterarische Werke in ihrem historischen Kontext analysieren,
- StrichaufzählungStilfiguren erkennen und benennen,
- Strichaufzählungüber den Informationswert von Medien, Kunst und Literaturbetrieb reflektieren,
- StrichaufzählungEinblick in andere Kulturen und Lebenswelten und ihr historisches und aktuelles Umfeld gewinnen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungim Team zielorientiert arbeiten,
- Strichaufzählungsich sprachlich vorbildlich für Kinder ausdrücken.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeinfache Texte gut betont und situationsadäquat vorlesen und vortragen,
- StrichaufzählungLiteratur für Kinder nach ästhetischen und sprachlichen Kriterien beurteilen,
- Strichaufzählungihre sprachlichen und literarischen Kenntnisse auf das pädagogische Berufsfeld übertragen und kreativ anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Sprechen“:
Gesprächsformen vertiefen und weitere erarbeiten, Gesprächsrunden leiten, Präsentationstechniken, Recherche, Medieneinsatz, darstellerische Übungen, Diskussionen mit vorgegebenen Positionen
Bereich „Lesen“:
Literatur des Barock bis Sturm und Drang, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur, Recherche in Bibliotheken und Internet, Quellenkritik, Zeitungen, Zeitschriften, Massenmedien
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik und Bewusstmachen von Stilvarianten, vor allem in Bezug auf die eigene Sprachkompetenz, Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit, Jugendsprache, regionale Umgangssprache, Sprachphänomene (Denglisch, ...)
Bereich „Schreiben“:
Handouts erstellen, Textgebundene, freie, literarische Erörterungen und Auseinandersetzung mit argumentativen Textsorten (zB Pro und Kontra – Argumentation, Begriffserläuterung), analytische Auseinandersetzung mit literarischen Texten, Empfehlung, Textüberarbeitungen, Rezensionen
Bereich „Reflexion“:
Reflexion der literarischen Epochen, Bezüge zur Gegenwart, Massenkultur, Hochkultur, Avantgarde
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Produktive Auseinandersetzung mit Medien unter Einsatz neuer Technologien, Sprechübungen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Einblick in mögliche Kriterien der Kinderliteratur, Dramatisieren von Texten (Bilderbüchern), Leitung einer Gesprächsrunde, fächerübergreifende Projekte
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
- StrichaufzählungRedeabsichten erkennen und einordnen,
- Strichaufzählungparaverbale und nonverbale Äußerungen wahrnehmen und reflektieren.
im Bereich „Lesen“
- Strichaufzählungverschiedene Techniken der Texterfassung und –analyse anwenden,
- StrichaufzählungTexte analysieren und interpretieren,
- StrichaufzählungKorrelation der formalen Aspekte mit dem Textinhalt erkennen und benennen,
- Strichaufzählungunterschiedliche Weltsichten und Denkmodelle reflektieren,
- Strichaufzählungsich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
- Strichaufzählungdie Rechtschreib- und Grammatikregeln anwenden.
im Bereich „Schreiben“
- StrichaufzählungTextanalysen erstellen,
- StrichaufzählungInterpretationen verfassen,
- Strichaufzählungverschiedene Schreibhaltungen benennen und in Texten umsetzen,
- StrichaufzählungTexte in entsprechendem situativem Kontext einbetten,
- StrichaufzählungTexte themengerecht und ästhetischen Kriterien entsprechend gestalten,
- Strichaufzählungeigene und fremde Texte formal und inhaltlich überarbeiten,
- Strichaufzählungwissenschaftliche Techniken anwenden,
- StrichaufzählungTexte anhand nichtsprachlicher Gestaltungsmittel verfassen.
im Bereich „Reflexion“
- Strichaufzählungepochentypische Merkmale und Motive der Literatur der Klassik sowie Romantik nennen und zuordnen,
- Strichaufzählungliterarische Werke in ihrem historischen Kontext vergleichen,
- Strichaufzählungden Kulturbegriff diskutieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungverschiedene Präsentationsmethoden anwenden,
- StrichaufzählungGesprächsrunden leiten,
- StrichaufzählungTechniken und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Rezeption, Rollenspiele, Gespräche, kontrollierter Dialog
Bereich „Lesen“:
Literatur von der Klassik bis zur Romantik, themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, lineare und nichtlineare Texte (Infografiken, ...), fiktionale und nicht-fiktionale Texte, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Weitere Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik, Übungsschwerpunkte im Hinblick allfälliger Defizite der Schülerinnen und Schüler sowie Sprachwandel und Sprachnorm, prozessorientiertes Schreiben
Bereich „Schreiben“:
Grundlagen zur Hinführung auf wissenschaftliches Arbeiten sowie die Erarbeitung der formalen Kriterien der Textgestaltung bei wissenschaftlichen Arbeiten, Textanalyse, Interpretation
Bereich „Reflexion“:
Ausgewählte Beispiele aus der Literatur der Klassik und Romantik, Bezüge zur Gegenwart
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Weiterführende Auseinandersetzung mit Medien (Film, Fernsehspiele, Hörspiele ua.), Diskussionen, Präsentationstechniken, Zitieren, Bibliographieren, Recherche
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
- Strichaufzählungauch diffizile Gestaltungsmittel gesprochener Sprache (Satire, zynische oder sarkastische Bemerkungen) analysieren,
- StrichaufzählungRedeabsichten in komplexeren Zusammenhängen erkennen und reflektieren.
im Bereich „Sprechen“
- StrichaufzählungSprechtechniken wirkungsvoll anwenden,
- Strichaufzählungwirkungsvoll rezitieren,
- StrichaufzählungDiskussionen kompetent leiten,
- Strichaufzählungauf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren.
im Bereich „Lesen“
- StrichaufzählungTexte analysieren und interpretieren,
- Strichaufzählungunterschiedliche Weltsichten und Denkmodelle reflektieren,
- Strichaufzählungsich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
- StrichaufzählungSprachnormen reflektiert und sicher anwenden.
im Bereich „Schreiben“
- Strichaufzählungeine Meinungsrede verfassen,
- StrichaufzählungTexte themengerecht und anspruchsvoll gestalten,
- StrichaufzählungTexte medien- und situationsbezogen gestalten,
- Strichaufzählungkomplexe Inhalte überzeugend und schlüssig formulieren.
im Bereich „Reflexion“
- Strichaufzählungepochentypische Merkmale und Motive der Literatur des Vormärz, Realismus, Naturalismus nennen und zuordnen,
- Strichaufzählungliterarische Werke in ihrem historischen Kontext reflektieren,
- StrichaufzählungAspekte der Berufs- und Arbeitswelt vergleichen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählunggesellschaftspolitische und berufsbezogene Themen kompetent erläutern und kommentieren,
- StrichaufzählungTechniken und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anwenden,
- Strichaufzählungangemessene Fachsprache und -begriffe anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungdie Kriterien politisch korrekter Inhalte benennen und anwenden,
- StrichaufzählungGrundlagen der sprachlichen Frühförderung anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Satire, (politisches) Kabarett, Verbalstrategien, rhetorische Figuren
Bereich „Sprechen“:
Kreativer Umgang mit Lauten, Wörtern und Texten, Teambesprechungen, Elterngespräch
Bereich „Lesen“:
Literatur vom Biedermeier/Vormärz bis zum Naturalismus, Themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Kontextgebundene Rechtschreib- und Grammatikübungen, prozessorientiertes Schreiben
Bereich „Schreiben“:
Meinungsrede, Interpretationsmethoden und Literaturkritik
Bereich „Reflexion“:
Ausgewählte Beispiele aus der Literatur des Vormärz, Realismus, Naturalismus, Bezüge zur Gegenwart, Theaterbesuch
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Weiterführende Auseinandersetzung mit Medien, insbesondere Literaturverfilmungen, Vortrag, Präsentation
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Elternbrief, Beurteilungskriterien für Kinder- und Jugendliteratur, Übungen zur sprachlichen Frühförderung, Kritische Auseinandersetzung mit Medien in Bezug auf Anderssein, Inklusion, interkulturelles Lernen
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
- Strichaufzählungkomplexe mündliche Darstellungen erfassen,
- StrichaufzählungRedeabsichten analysieren.
im Bereich „Sprechen“
- Strichaufzählungpassende Gesprächsformen in privaten, öffentlichen und beruflichen Situationen anwenden,
- Strichaufzählungberufsbezogene Informationen einholen und geben.
im Bereich „Lesen“
- Strichaufzählungverschiedene Techniken der Texterfassung und Textanalyse vertiefend anwenden,
- Strichaufzählungintermediale und intertextuelle Bezüge herstellen.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
- Strichaufzählungsprachlichen Wandel in Texten benennen und erläutern,
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
im Bereich „Schreiben“
- StrichaufzählungKommentare erstellen,
- Strichaufzählungschriftlich Stellung nehmen und kommentieren,
- StrichaufzählungTexte themen- und adressatenadäquat verfassen.
im Bereich „Reflexion“
- Strichaufzählungepochentypische Merkmale und Motive der Literatur der Jahrhundertwende nennen und zuordnen,
- Strichaufzählungüber den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien, Kunst und Literaturbetrieb reflektieren,
- StrichaufzählungDarstellungsmöglichkeiten unterschiedlicher Medien bewerten,
- Strichaufzählungpopulärkulturelle Phänomene wahrnehmen, kommentieren und bewerten,
- StrichaufzählungMedien, Kunst-und Literaturbetrieb als Institution und Wirtschaftsfaktoren verstehen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungsprachsensibel formulieren,
- Strichaufzählungsich in angemessener Fachsprache ausdrücken.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungFachartikel verstehen und analysieren.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Bewerbungstraining, aktuelle gesellschaftliche Themen, kontrollierter Dialog
Bereich „Sprechen“:
Beratungs-, Bewerbungs- und Beschwerdegespräch, Gespräche, Telefonate, Interviews, Vortrag, Rollenspiel, Moderation und Diskussionsleitung
Bereich „Lesen“:
Literatur von der Jahrhundertwende bis zur Nachkriegszeit, themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, verschiedene Formen der Gegenwartskunst (Film, Theater, Musical, Oper), Textvergleiche
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Texte aus verschiedenen Epochen, Tendenzen der Gegenwartssprache, Übungen zur Sprachrichtigkeit
Bereich „Schreiben“:
Kommentar, Stellungnahmen, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben
Bereich „Reflexion“:
Filmanalyse, Literaturverfilmungen, Theaterinszenierungen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Fachliteratur
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
- StrichaufzählungGestaltungsmittel gesprochener Sprache analysieren, reflektieren und anwenden.
im Bereich „Sprechen“
- Strichaufzählungkomplexe Inhalte monologisch und dialogisch präsentieren.
im Bereich „Lesen“
- Strichaufzählungverschiedene Techniken der Texterfassung und Textanalyse vertiefend anwenden.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
im Bereich „Schreiben“
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention eigenständig verfassen und die jeweils spezifischen Textmerkmale gezielt einsetzen.
im Bereich „Reflexion“
- Strichaufzählungepochentypische Merkmale und Motive der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts nennen und zuordnen,
- Strichaufzählungliterarische Werke in ihren historischen Kontexten reflektieren und in Beziehung setzen,
- Strichaufzählunggesellschaftspolitische Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungFachartikel verstehen und nützen,
- StrichaufzählungBesonderheiten von Gesprächen mit Team, Eltern und öffentlichen Einrichtungen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Hörspiel, Rede, Gespräch, kontrollierter Dialog
Bereich „Sprechen“:
(Öffentliche) Präsentation, Videoanalyse
Bereich „Lesen“:
Literatur der Gegenwart, Themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, verschiedene Formen der Gegenwartskunst
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Übungen zur Sprachrichtigkeit, Fehlerkategorien
Bereich „Schreiben“:
Vertiefung von Textsorten
Bereich „Reflexion“:
Ausgewählte Beispiele der Literatur des 20. und 21. Jahrhundert
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Fachliteratur, professionelle Gesprächsführung
Schularbeiten:
1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
5. Semester: 1 dreistündige Schularbeit
6. Semester: 1 vierstündige Schularbeit
2.2 ENGLISCH
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
- Strichaufzählungaus einfachen Alltagstexten, literarischen Texten und unkomplizierten Sachtexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen,
- StrichaufzählungAnweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren,
- Strichaufzählungdie Hauptinhalte komplexerer Texte und Tonaufnahmen zu konkreten Situationen aus dem persönlichen und beruflichen Bereich verstehen,
- Strichaufzählungbei der Behandlung eines Themas die Argumentation verstehen,
- Strichaufzählungin klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und sich zu Plänen und Ansichten äußern und Erklärungen geben,
- Strichaufzählungsich im eigenen Fachgebiet zu einem konkreten Themenspektrum klar ausdrücken und dazu Stellung nehmen,
- Strichaufzählunghöflich Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken,
- Strichaufzählungeine Reihe von Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, kurze Zeit in Gang zu halten und zu beenden,
- Strichaufzählungpersönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten,
- Strichaufzählungim eigenen Sachgebiet mit einer gewissen Sicherheit größere Mengen von Sachinformationen zusammenfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden,
- Strichaufzählungihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und einige Strategien zum Spracherwerb anwenden,
- Strichaufzählungdie Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
- Strichaufzählungsich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und die Fähigkeit zur interkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
- Strichaufzählungaktiv in einem Team mitarbeiten und ihren Beitrag zur Bewältigung der jeweiligen Aufgabenstellung leisten,
- Strichaufzählungeine Aufgabenstellung mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungAktivitäten setzen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind,
- StrichaufzählungLernumgebungen beschreiben.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten, Bildung, Erziehung, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Berufe in der Kinderbetreuung, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie interkulturelle Beziehungen, Kunst und Kultur, Freizeitkultur
Bereich „Hören“:
Podcasts, Radionachrichten, Videos, Tonaufnahmen, Interviews
Bereich „Lesen“:
Vertiefung und Erweiterung: Anzeigen, Informationsbroschüren, narrative Texte, Gedichte, Spielanleitungen, Regeln, Alltagstexte, Sachtexte, Websites, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:
Vertiefung und Erweiterung: Berichte über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen, Reisen und aktuelles Geschehen, Präsentationen, Buch-, Filmbesprechung; Diskussionen, persönliche und berufliche Pläne, Hoffnungen, Ziele, Träume, Gefühle, berufsbezogene Themen, Aktivitäten, die im Berufsfeld in Verbindung mit englischer Sprache besonders geeignet sind: Lieder, Reime, Bilderbücher, Spiel- und Bewegungsanleitungen, Alltagsabläufe in (elementaren) Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung im elementaren Bildungsbereich
Bereich „Schreiben“:
Vertiefung und Erweiterung: Buch- und Filmbesprechungen, formelle und informelle E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, Artikel, Bericht, Abläufe im Alltag von elementaren Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung in elementaren Bildungseinrichtungen, einfache argumentative Texte
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Basierend auf Kommunikationssituationen Vertiefung und Erweiterung von Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Methoden zur Wortschatzerweiterung, Einsatz digitaler Medien, Internetrecherchen, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, konstruktives Feedback, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, wie Fremd- und Lehnwörter
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld: Spielbereiche und tägliche Abläufe in elementaren Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung, Gruppenstruktur
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
- Strichaufzählungdie Hauptinhalte komplexerer Texte und Tonaufnahmen zu konkreten Situationen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich verstehen,
- Strichaufzählungbei der Behandlung eines Themas die Argumentation verstehen und zusammenfassen,
- Strichaufzählungin klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen benennen,
- StrichaufzählungInformationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine einfache Aufgabe zu lösen.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
- Strichaufzählungsich im eigenen Fachgebiet mit einer gewissen Sicherheit zu vertrauten Themen klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten,
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und Erklärungen geben,
- StrichaufzählungÜberzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung zu einer Reihe von persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Themen ausdrücken,
- Strichaufzählungeine Reihe von Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,
- Strichaufzählungdie für die betreffende Textsorte geltenden Kriterien adäquat anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden,
- Strichaufzählungihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und einige Strategien zum Spracherwerb anwenden,
- Strichaufzählungaus Texten und Quellen die wichtigsten Informationen zusammenfassen,
- Strichaufzählungdie Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
- Strichaufzählungsich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen,
- Strichaufzählungdie Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
- Strichaufzählungdie Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
- Strichaufzählungin einem Team Regeln aufstellen, Strukturen grob erarbeiten,
- StrichaufzählungAbläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungAktivitäten setzen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind,
- Strichaufzählungunterschiedliche Lernräume beschreiben und deren Bedeutung erklären,
- StrichaufzählungAbläufe in elementaren Bildungseinrichtungen beschreiben.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen: Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Berufe in der Kinderbetreuung, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Kunst und Kultur, Freizeitkultur
Bereich „Hören“:
Podcasts, Radionachrichten, Videos, Reportagen, Live-Interviews
Bereich „Lesen“:
Vertiefung und Erweiterung: Alltagstexte, Sachtexte, Artikel, Berichte, kurze offizielle Dokumente, Informationsbroschüren, Websites, Blogs, Diagramme, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:
Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechungen, Diskussionen, Alltagsabläufe in elementaren Bildungseinrichtungen, Spiel- und Bewegungsanleitungen
Bereich „Schreiben“:
Vertiefung und Erweiterung: Kommentare, Leserbriefe, Buch- und Filmbesprechungen, formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Artikel, Berichte
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Basierend auf Kommunikationssituationen Vertiefung und Erweiterung von Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Methoden zur Wortschatzerweiterung, Einsatz digitaler Medien; Internetrecherchen, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, konstruktives Feedback, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, wie Fremd- und Lehnwörter
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld: Alltag in elementaren Bildungseinrichtungen
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
- Strichaufzählungin unterschiedlichen Arten von Texten die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen erfassen und benennen,
- Strichaufzählungdie Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexeren Texte und Tonaufnahmen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich verstehen und zusammenfassen,
- StrichaufzählungInformationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
- Strichaufzählungweitgehend selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
- Strichaufzählungsich im eigenen Fachgebiet mit einer gewissen Sicherheit klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten,
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen strukturiert beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und Erklärungen geben,
- StrichaufzählungInformationen zu einem breiten Spektrum an Themen des eigenen Interessens- und Fachbereichs aus verschiedenen Quellen sinnerfassend und strukturiert zusammenfassen,
- StrichaufzählungGespräche über allgemeine Themen oder über ihre Interessensgebiete spontan führen, und dabei auch Standpunkte, Gefühle, Absichten oder Interessen zum Ausdruck bringen,
- Strichaufzählungvorbereitete Präsentationen zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet klar vortragen und auf Nachfragen spontan reagieren,
- Strichaufzählungin schriftlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich weitgehend adressaten- und situationsadäquat reagieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
- Strichaufzählungihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
- Strichaufzählungdie Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
- Strichaufzählungsich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
- Strichaufzählungdie Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
- Strichaufzählungals Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in begrenztem Ausmaß die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
- Strichaufzählungin einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten,
- StrichaufzählungInformations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die grundlegenden Konventionen des Zitierens anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungProjekte planen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen besonders geeignet sind,
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Lernräume beschreiben und deren Bedeutung erklären,
- Strichaufzählungpädagogische Konzepte beschreiben,
- StrichaufzählungEntwicklungs- und Lernprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen beobachten und beschreiben.
Lehrstoff:
Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Bildungskooperation, Transitionen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur
Bereich „Hören“:
Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen
Bereich „Lesen“:
Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:
Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechung, Simulationen wie Bewerbungsgespräche und Diskussionen zu berufsbezogenen Themen, Bildungskooperation, Projekte
Bereich „Schreiben“:
Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen mit Zusammenfassung und Bewertung von unterschiedlichen Quellen, Graphs, Charts, Cartoons, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
- Strichaufzählungin unterschiedlichen Arten von Texten die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen erfassen und benennen,
- Strichaufzählungdie Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Texte und Tonaufnahmen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich und Fachdiskussionen verstehen und zusammenfassen,
- Strichaufzählungeine Vielfalt von Lesestrategien einsetzen, um das Verstehen zu sichern,
- Strichaufzählunglängere und komplexere Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
- Strichaufzählungsich zu allgemeinen Themen und im eigenen Fachgebiet klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,
- Strichaufzählungin schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich weitgehend adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungvorbereitete Präsentationen zu einem allgemeinen Thema klar vortragen und auf Nachfragen spontan reagieren,
- StrichaufzählungInformationen zu einem breiten Spektrum an Themen des eigenen Interessens- und Fachbereichs aus verschiedenen Quellen sinnerfassend und strukturiert zusammenfassen,
- Strichaufzählungklare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele stützen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
- Strichaufzählungihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
- Strichaufzählungdie Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
- Strichaufzählungsich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
- Strichaufzählungdie Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
- Strichaufzählungals Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in begrenztem Ausmaß die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
- Strichaufzählungin einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten,
- StrichaufzählungInformations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die grundlegenden Konventionen des Zitierens anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungdas in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,
- Strichaufzählungdie Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren,
- Strichaufzählungpädagogische Konzepte beschreiben und erklären.
Lehrstoff:
Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Inklusive Pädagogik, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur
Bereich „Hören“:
Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen
Bereich „Lesen“:
Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte, Graphs und Charts
Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:
Vertiefung und Erweiterung: Beschreibung von Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Graphs und Charts, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche
Bereich „Schreiben“:
Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle von elementaren Bildungseinrichtungen und Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen und Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
- Strichaufzählungin unterschiedlichen Arten von Texten zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen verstehen,
- Strichaufzählunginhaltlich und sprachlich komplexe mündliche Kommunikation und Präsentationen in einer Reihe von Situationen und zu einigermaßen vertrauten Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich verstehen, auch wenn diese von Muttersprachlern geführt werden,
- Strichaufzählungselbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen,
- Strichaufzählunglängere und komplexe Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen,
- StrichaufzählungFachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, lesen und im Wesentlichen verstehen, wenn sie ab und zu in Wörterbüchern nachschlagen können, um das Verständnis der verwendeten Terminologie zu überprüfen.
im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
- Strichaufzählungsich zu einem breiten Themenspektrum klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,
- Strichaufzählungin schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich größtenteils adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungsich so spontan und fließend verständigen, sodass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist,
- Strichaufzählungsich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und Ansichten begründen und verteidigen,
- Strichaufzählungklare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Argumente stützen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
- Strichaufzählungihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
- Strichaufzählungdie Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
- Strichaufzählungsich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und reflektieren; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
- Strichaufzählungdie Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
- Strichaufzählungals Sprachmittlerinnen und Sprachmittler die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
- Strichaufzählungin einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Detail planen und Vereinbarungen einhalten,
- StrichaufzählungInformations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die Konventionen des Zitierens anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungdas in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,
- Strichaufzählungdie Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren und reflektieren,
- Strichaufzählungnationale und internationale pädagogische Konzepte vergleichen.
Lehrstoff:
Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur
Bereich „Hören“:
Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen
Bereich „Lesen“:
Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts
Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:
Vertiefung und Erweiterung, mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Teamgespräche, Elterngespräche
Bereich „Schreiben“:
Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Bilder, Graphs und Charts
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
- Strichaufzählungin unterschiedlichen Arten von Texten zu konkreten und abstrakten Themen die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen verstehen,
- Strichaufzählunginhaltlich und sprachlich komplexe mündliche Kommunikation, Präsentationen und Vorträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen sowie Fachdiskussionen im eigenen Spezialgebiet, auch wenn diese von Muttersprachlern geführt werden,
- Strichaufzählungsehr selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen,
- Strichaufzählunglange und komplexe Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen,
- StrichaufzählungFachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, lesen und verstehen, wenn sie ab und zu in Wörterbüchern nachschlagen können, um das Verständnis der verwendeten Terminologie zu überprüfen.
im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
- Strichaufzählungsich zu einem breiten Themenspektrum klar und strukturiert ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse detailliert und strukturiert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,
- Strichaufzählungin schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungsich spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist,
- Strichaufzählungsich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und Ansichten begründen und verteidigen,
- Strichaufzählungklare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Argumente und Gegenargumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen und durch geeignete Beispiele stützen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
- Strichaufzählungihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
- Strichaufzählungdie Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
- Strichaufzählungsich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und reflektieren; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
- Strichaufzählungdie Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
- Strichaufzählungals Sprachmittlerinnen und Sprachmittler die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
- Strichaufzählungin einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Detail planen und Vereinbarungen einhalten,
- StrichaufzählungInformations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die Konventionen des Zitierens anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungdas in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,
- Strichaufzählungdie Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren und reflektieren,
- Strichaufzählungnationale und internationale pädagogische Konzepte vergleichen.
Lehrstoff:
Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie (inter-)kulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur
Bereich „Hören“:
Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen
Bereich „Lesen“:
Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts
Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:
Vertiefung und Erweiterung: mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche, Elterngespräche, Bilder, Graphs und Charts
Bereich „Schreiben“:
Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Anträge, Broschüren, Bildungskooperation und Projekte, schriftliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Bilder, Graphs und Charts
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork, Erwartungen der Gesellschaft an elementare Bildungseinrichtungen
Schularbeiten:
1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
5. - 6. Semester: je 1 zwei- oder dreistündige Schularbeit
3. ALLGEMEINBILDUNG
3.1 GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE, POLITISCHE BILDUNG
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“
- Strichaufzählungdie Merkmale von Hochkulturen bzw. eigenständigen Kulturen benennen,
- Strichaufzählungantike sowie frühmittelalterliche Staats- und Regierungsformen wiedergeben,
- Strichaufzählunggrundlegende gesellschaftliche Entwicklungen in einen Kontext einordnen,
- Strichaufzählungpolitische Grundbegriffe erklären.
im Bereich „Kultur/Wissenschaft“
- Strichaufzählungdie fachspezifische Methodik beschreiben,
- StrichaufzählungProbleme der Periodisierung erkennen und beschreiben,
- StrichaufzählungMerkmale von Hochkulturen vergleichen,
- Strichaufzählungkunst- und kulturhistorische Merkmale der Antike und des frühen Mittelalters erkennen und zuordnen,
- Strichaufzählungdie Entwicklung der Weltreligionen zusammenfassen und mit eigenen Worten erklären.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdemokratiepolitische Prozesse erkennen und vergleichen,
- StrichaufzählungDiversitäten einzelner Völker, Staaten und Kulturen benennen und in eigenen Worten erklären,
- Strichaufzählungfachspezifische Texte und Materialien zusammenfassen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählunghistorische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:
Vergleich von Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Quellen der Ur- und Frühgeschichte, der Antike
Bereich „Kultur/Wissenschaft“:
Methodik, Hochkulturen, Periodisierung, Weltreligionen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Weltreligionen, Formen des Zusammenlebens, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Methodik, Quellenkunde in verschiedenen Facetten
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ur- und Frühgeschichte, Antike, politische Bildung
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“
- Strichaufzählungden Aufbau einer mittelalterlichen Gesellschaft bzw. Herrschaftsstrukturen benennen,
- Strichaufzählungdie gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb einer Gesellschaft analysieren.
im Bereich „Kultur/Wissenschaft“
- Strichaufzählungkulturhistorische sowie wissenschaftliche Entwicklungen der mittelalterlichen Welt erkennen und diese zuordnen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungAbhängigkeiten innerhalb einer Gesellschaft ableiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählunghistorische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:
Mittelalter, Feudalismus
Bereich „Kultur/Wissenschaft“:
Romanik, Gotik
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Mittelalter, Feudalismus
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Mittelalter, Feudalismus
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“
- Strichaufzählungkonfessionelle Gegensätze und deren Auswirkungen in möglichen Zusammenhängen erklären,
- Strichaufzählungdie europäische Staatenwelt in ihrer Entstehung vertiefend erklären,
- Strichaufzählungrevolutionäre Prozesse und Gegenbewegungen beurteilen.
im Bereich „Kultur/Wissenschaft“
- Strichaufzählungneuzeitliche Entwicklungen und Entdeckungen einer neuen Geisteshaltung zuordnen,
- Strichaufzählungdie fachspezifische Methodik selbstständig anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungfachspezifische Texte und Materialien vergleichen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählunghistorische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:
Politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts, Napoleon, Restauration
Bereich „Kultur/Wissenschaft“:
Aufklärung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Absolutismus, Aufklärung, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Aufklärung, höfische Kultur, Erfindungen und Entdeckungen, Weltbild um 1500
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“
- Strichaufzählungneue politische und gesellschaftliche Ideen bewerten,
- StrichaufzählungUrsachen für den Ersten Weltkrieg identifizieren und begründen.
im Bereich „Kultur/Wissenschaft“
- Strichaufzählungdie industrielle Revolution und deren Auswirkungen interpretieren,
- Strichaufzählungdie fachspezifische Methodik erläutern,
- Strichaufzählungden Aufbruch in die Moderne erläutern,
- Strichaufzählungfachspezifische Texte und Materialien beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:
Liberalismus, Nationalismus, Imperialismus, Kapitalismus, Sozialismus, Österreich im 19. Jahrhundert, der Weg in den Ersten Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen
Bereich „Kultur/Wissenschaft“:
Österreich im 19. Jahrhundert, Wien als kulturelles Zentrum, Judentum und dessen kulturelle Manifestation
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“
- StrichaufzählungIdeologien und Diktaturen der Zwischenkriegszeit gegenüberstellen,
- StrichaufzählungAntisemitismus und Holocaust in ihrer Bedeutung erfassen,
- StrichaufzählungUrsachen für den Zweiten Weltkrieg identifizieren und begründen,
- Strichaufzählungden Verlauf des Zweiten Weltkriegs identifizieren.
im Bereich „Kultur/Wissenschaft“
- Strichaufzählungdie gewählte fachspezifische Methodik begründen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungneue Darstellungsformen untersuchen und interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:
Erster Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, der Zweite Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen
Bereich „Kultur/Wissenschaft“:
Kunst als Spiegel der Gesellschaft
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Kunst und Kultur rund um die Jahrhundertwende, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Mensch und Grundrechte
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“
- Strichaufzählungdie Welt nach 1945 (von der Multipolarität zur Bipolarität) darstellen,
- StrichaufzählungKonflikte nach 1945 erklären,
- Strichaufzählunggesellschaftspolitische Entwicklungen nach 1945 bewerten,
- StrichaufzählungEntwicklungen in der 2. Republik interpretieren,
- Strichaufzählungdie Welt nach 1989 erörtern,
- Strichaufzählungzu Grundlagen, Wesen und Instrumente der Demokratie Stellung beziehen,
- Strichaufzählungdie Vielfalt der sozialen Welt in möglichen Zusammenhängen darstellen.
im Bereich „Kultur/Wissenschaft“
- StrichaufzählungMedien als meinungsbildenden Faktor benennen,
- Strichaufzählungdie Folgen einer technisierten Welt bewerten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungfachspezifische Medieninhalte entwickeln,
- StrichaufzählungMedieninhalte nach fachspezifischer Methodik bewerten.
Lehrstoff:
Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:
Die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, Globalisierung, EU als Friedensprojekt, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges, die Welt nach 1989, 2. Republik, soziale und politische Bewegungen seit 1945, Globalisierung, Wesen und Instrumente der Demokratie, die Vielfalt der sozialen Welt in möglichen Zusammenhängen
Bereich „Kultur/Wissenschaft“:
Moderne und Postmoderne, Medien als historischer Faktor, gesellschaftliche Diversität, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, zeitgenössische Kunst als mögliches Abbild der Gesellschaft, Chancen und Gefahren wissenschaftlicher Entwicklung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Politische Modelle, die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, fachspezifische Texte und Materialien, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges
3.2 GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung“
- Strichaufzählungkartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken und Diagramme erläutern,
- Strichaufzählungökonomische Darstellungsformen bewerten.
im Bereich „Naturräume“
- Strichaufzählungdie Grundzüge der Plattentektonik und ihre Auswirkungen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Entstehung von Jahreszeiten und Klimafaktoren begründen,
- StrichaufzählungKlima- und Vegetationszonen und deren Nutzung in Beziehung setzen,
- StrichaufzählungNutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen analysieren.
im Bereich „Gesellschaft“
- Strichaufzählungregionale demografische Prozesse interpretieren,
- StrichaufzählungLebenswelten von Frauen und Männern beschreiben und stereotype Zuschreibungen hinterfragen.
im Bereich „Ökonomie“
- StrichaufzählungEinteilungsmöglichkeiten und Merkmale von Staaten nach deren Entwicklung interpretieren.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeinfache geografische Experimente durchführen,
- Strichaufzählungaus der Beobachtung von Naturphänomenen Schlussfolgerungen ziehen,
- Strichaufzählungaus alltäglichen Medien Schlüssel ziehen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung“:
kartografische Hilfsmittel
Bereich „Naturräume“:
endogene und exogene Kräfte, Klima- und landschaftsökologische Zonen
Bereich „Gesellschaft“:
Gesellschaftlicher Wandel und Veränderung der Arbeitswelt, Berufsbilder, Stereotype
Bereich „Ökonomie“:
Wirtschaftspolitik unter besonderer Berücksichtigung Österreichs, Vertiefung in ökonomische Strukturen und Prozesse, Magische Vieleck der Volkswirtschaft, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Sozialpartnerschaft, Steuer- und Budgetpolitik, Marktwirtschaft
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Geografische Hilfsmittel wie Globus und Karte, Pressemitteilungen zu berufsrelevanten Themen analysieren
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung“
- Strichaufzählungkartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken und Diagramme erläutern,
- Strichaufzählungökonomische Darstellungsformen bewerten.
im Bereich „Ökonomie“
- StrichaufzählungGrundbegriffe der Ökonomie erklären,
- Strichaufzählungdie ökonomische Entwicklung ausgewählter Staaten mit Hilfe von Kennzahlen vergleichen,
- StrichaufzählungStandortfaktoren und Wirtschaftsdaten analysieren,
- Strichaufzählungwirtschaftspolitische Entscheidungen interpretieren.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungdie ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung von sozialpädagogischen Einrichtungen begründen,
- Strichaufzählungökonomische und ökologische Prinzipien in den Berufsalltag übertagen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung“:
Ökonomisches Bildmaterial, Grafiken, Statistiken, Tabellen und Diagramme
Bereich „Ökonomie“:
Wirtschaftliche Grundbegriffe, geschlechtsspezifische Aspekte von Arbeit und Wirtschaft, Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Österreich und ihre Auswirkungen auf Raum und Gesellschaft bewerten
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Bedürfnisse, Werbung, Nachhaltigkeit
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung“
- Strichaufzählungkartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken, Statistiken und Diagramme systematisch analysieren.
im Bereich „Ökonomie“
- Strichaufzählungdie internationale Arbeitsteilung beschreiben,
- StrichaufzählungChancen und Gefahren unterschiedlicher Arten der Globalisierung analysieren,
- StrichaufzählungArbeitsweisen des Kapitals erfassen,
- StrichaufzählungMarktmodell und reale Wirtschaftssysteme vergleichen und ihre geschlechtsspezifischen Auswirkungen analysieren,
- Strichaufzählungwirtschaftspolitische Entscheidungen und Wirtschaftsdaten interpretieren,
- StrichaufzählungAuswege aus ökonomischen Divergenzen darstellen,
- StrichaufzählungKonsumverhalten reflektieren.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählunglösungsorientiertes ökonomisches und ökologisches Bewusstsein entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung“:
Weltwirtschaftsblöcke, Gewinner und Verlierer der Globalisierung
Bereich „Ökonomie“:
Globalisierung, Marktmodelle, Finanzmärkte
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Konsumethik, Werbung, Fairness im Handel
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung“
- Strichaufzählungkartografische Darstellungsformen unterscheiden,
- Strichaufzählungtopografische Begriffe einordnen,
- StrichaufzählungArbeiten mit kartografischen Medien, geografischem Bildmaterial, Grafiken und Diagramme durchführen,
- Strichaufzählungeinfache geografische und ökonomische Darstellungsformen interpretieren.
im Bereich „Naturräume“
- StrichaufzählungNutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen analysieren.
im Bereich „Gesellschaft“
- Strichaufzählungdie Bevölkerungsentwicklung der Erde beschreiben,
- StrichaufzählungMigrationsprozesse im globalen Kontext beschreiben,
- StrichaufzählungUmgang mit Ressourcen erklären,
- Strichaufzählungregionale demografische Prozesse interpretieren,
- StrichaufzählungLebenswelten und unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern in der Gesellschaft reflektieren,
- Strichaufzählungunterschiedliche Zugänge zu Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik erklären.
im Bereich „Ökonomie“
- StrichaufzählungEinteilungsmöglichkeiten und Merkmale von Staaten nach deren Entwicklung interpretieren.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungMedienberichte interpretieren,
- Strichaufzählungaktuelle Phänomene erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung“:
Kartografische Hilfsmittel, Zeitzonen, räumliche, ökologische soziale und ökonomische Disparitäten
Bereich „Naturräume“:
Landschaftsökologische Zonen, wirtschaftliche Nutzung
Bereich „Gesellschaft“:
Bevölkerungsgeografie, demografische Prozesse, Migration, Integration, Diversität, Entwicklungspolitik / -zusammenarbeit, Gender-Fragen, Rollen in der Gesellschaft
Bereich „Ökonomie“:
Entwicklungs-, Schwellen-, Industrieländer, Fragen der Migration
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Geografische Hilfsmittel wie Globus, Karte, Feste zur Multikulturalität
3.3 ANGEWANDTE MATHEMATIK
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Zahlen und Maße“
- StrichaufzählungVerknüpfungen von Mengen (Durchschnitt, Vereinigung und Differenz) ermitteln, interpretieren und begründen; Mengendiagramme erstellen und interpretieren.
im Bereich „Algebra und Geometrie“
- StrichaufzählungPotenzgesetze mit rationalen Exponenten anwenden,
- StrichaufzählungPotenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
- StrichaufzählungFormeln umformen und interpretieren,
- Strichaufzählungquadratische Gleichungen aufstellen, lösen und verschiedene Lösungsfälle argumentieren,
- Strichaufzählungzur Lösung von Gleichungen höheren Grades Technologie angemessen einsetzen.
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“
- Strichaufzählungdie Funktionsgleichung für die lineare Funktion modellieren und interpretieren, den Graphen im Koordinatensystem darstellen und die Parameter für Steigung und Ordinatenabschnitt rechnerisch und grafisch ermitteln,
- Strichaufzählungdie Umkehrfunktion rechnerisch und grafisch ermitteln,
- Strichaufzählungdie Nullstelle der linearen Funktion berechnen, grafisch bestimmen und als Lösung einer linearen Gleichung interpretieren,
- Strichaufzählungden Schnittpunkt zweier linearer Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln und interpretieren,
- Strichaufzählungquadratische Funktionen darstellen, sowie ihre Eigenschaften interpretieren,
- StrichaufzählungNullstellen einer quadratischen Funktion berechnen,
- StrichaufzählungSchnittpunkte zweier Funktionen grafisch bestimmen und berechnen,
- StrichaufzählungPotenzfunktionen (vom Typ
mit ganzzahligem n), Polynomfunktionen und die Wurzelfunktion (
) darstellen sowie ihre Eigenschaften interpretieren und argumentieren, - Strichaufzählunganwendungsbezogene Problemstellungen mit geeigneten Funktionstypen (Polynomfunktion bis Grad 4) modellieren,
- StrichaufzählungNullstellen von Funktionen mit Technologieeinsatz bestimmen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und Querverbindungen argumentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
frühe mathematische Bildung
- StrichaufzählungModelle für die Entwicklung des Zählens, Zählstrategien, Zählprinzipien im Kleinkindalter erklären,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Sortieren und Klassifizieren für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,
- StrichaufzählungModelle für Seriation erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Zahlen und Maße“:
Mengenlehre
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Potenzen mit rationalen Exponenten
Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Lineare Funktionen, Potenz- und Wurzelfunktionen, Polynomfunktionen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Zahl“
Portfolio:
Portfolio zur frühen mathematischen Bildung
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
- Strichaufzählungdie Definitionen von Vektor erklären,
- Strichaufzählungzweidimensionale Vektoren im Koordinatensystem darstellen,
- StrichaufzählungAddition, Subtraktion, Multiplikation mit einem Skalar durchführen,
- Strichaufzählungzweidimensionale Vektoren geometrisch interpretieren und in praktischen Aufgabenstellungen anwenden,
- StrichaufzählungSkalarprodukt von zweidimensionalen Vektoren berechnen und geometrisch interpretieren.
im Bereich „Stochastik“
- StrichaufzählungDaten erheben und den Unterschied bei der Bearbeitung von qualitativen und quantitativen Merkmalen erklären,
- StrichaufzählungDatenmanipulierbarkeit argumentieren,
- Strichaufzählungdie beschreibende Statistik auf berufsfeldbezogene Untersuchungen anwenden,
- StrichaufzählungHäufigkeiten (absolut, relativ und prozentuell) berechnen, grafisch darstellen und interpretieren und die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise in Anwendungsaufgaben argumentieren,
- StrichaufzählungMittelwerte und Streuungsmaße berechnen und interpretieren (Arithmetisches Mittel, Median, Modus, Standardabweichung, Spannweite, Quartile und Quartilsabstand),
- StrichaufzählungRegression und Korrelation von zweidimensionalen Datenmengen erklären.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
frühe mathematische Bildung
- StrichaufzählungMaterialien zu Formen und Mustern beschreiben und bewerten,
- Strichaufzählungdie Entwicklung von visuell-räumlichen Fähigkeiten erklären,
- StrichaufzählungMuster und Strukturen zum Verständnis von geometrischen Begriffen einsetzen,
- StrichaufzählungModelle für räumliche Orientierung und Symmetrie anschaulich erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Exponentialgleichungen und Logarithmen; Trigonometrie
Bereich „Stochastik“:
Beschreibende Statistik, Regressionsanalyse
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Stochastik“
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Raum und Form“
Portfolio:
Portfolio zur frühen mathematischen Bildung
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
- StrichaufzählungSinus, Kosinus und Tangens eines Winkels im rechtwinkeligen Dreieck und im Einheitskreis als Seitenverhältnisse interpretieren und zugehörige Seiten und Winkel bestimmen,
- Strichaufzählungrechtwinklige Dreiecke auflösen,
- StrichaufzählungExponentialgleichungen (vom Typ ax = b bzw. e λx = c, wobei a, b, λ, c reelle Zahlen sind) mit Logarithmieren lösen,
- Strichaufzählunglogarithmische Rechengesetze erklären und anwenden,
- Strichaufzählungfür das Lösen von komplexeren Exponentialgleichungen Technologie adäquat einsetzen.
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“
- StrichaufzählungGraphen von Exponentialfunktionen (vom Typ
; b ist eine positive reelle Zahl oder
) darstellen, mit ihren charakteristischen Eigenschaften erkennen und im Kontext deuten, - Strichaufzählung„Halbwertszeit“ und „Verdoppelungszeit“ ermitteln und die Begriffe im Kontext deuten,
- Strichaufzählungdie Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion darstellen,
- Strichaufzählunganwendungsbezogene Aufgabenstellungen mithilfe der Logarithmusfunktionen zu den Basen e und 10 modellieren, lösen, grafisch darstellen und beschreiben,
- Strichaufzählunglineare Funktionen und Exponentialfunktionen als Modelle für die Beschreibung von Zu- und Abnahmeprozessen vergleichen und sinnvoll einsetzen,
- StrichaufzählungBerechnungen von praxisrelevanten Zu- und Abnahmeprozessen durchführen und die Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
- Strichaufzählungdas Bildungsgesetz von arithmetischen und geometrischen Folgen erklären und anwenden,
- Strichaufzählungden Begriff der Reihe erklären,
- Strichaufzählungden Zusammenhang von linearen Funktionen mit arithmetischen Folgen und von Exponentialfunktionen mit geometrischen Folgen bei der Beschreibung von Zu- und Abnahmevorgängen argumentieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und verknüpfen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
frühe mathematische Bildung
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Sortieren und Klassifizieren für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,
- StrichaufzählungModelle für Seriation erklären,
- Strichaufzählungauf Basis des theoretischen Hintergrunds die Umsetzung im pädagogischen Berufsfeld beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Winkel und rechtwinkelige Dreiecke, logarithmische Rechengesetze, Technologieeinsatz
Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Exponentialfunktion und Logarithmusfunktion, Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse; Folgen und Reihen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“ und „Funktionale Zusammenhänge“
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Muster und Reihenfolgen“, Lernfeld „Sortieren und Klassifizieren“
Portfolio:
Portfolio zur frühen mathematischen Bildung
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
- Strichaufzählungzweidimensionale Aufgabenstellungen mit Sinus- und Kosinussatz lösen und die Ergebnisse interpretieren.
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“
- Strichaufzählungtrigonometrische Funktionen (Grad- und Bogenmaß) darstellen und an Hand des Einheitskreises argumentieren.
im Bereich „Analysis“
- StrichaufzählungGrenzwert und Stetigkeit von Funktionen auf der Basis eines intuitiven Begriffsverständnisses argumentieren,
- Strichaufzählungdie Begriffe Differenzenquotient (mittlere Änderungsrate) und Differentialquotient („momentane“ Änderungsrate) als Änderungsraten interpretieren und zur Lösung von Aufgaben einsetzen,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion erklären,
- StrichaufzählungPotenz-, Polynom- und einfache Exponentialfunktionen differenzieren (Summen-, Faktor-, Produkt- und Kettenregel) und das Ergebnis interpretieren,
- StrichaufzählungMonotonieverhalten, Steigung der Tangente und Steigungswinkel, lokale Extrema, Krümmungsverhalten, Wendepunkte von Funktionen am Graphen ablesen, mithilfe der Ableitungen modellieren, berechnen, interpretieren und argumentieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Analysis“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und verknüpfen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
frühe mathematische Bildung
- StrichaufzählungGrunderfahrungen von Kleinkindern mit der Zeitdauer, zeitlicher Abfolgen und von Rhythmen verstehen, beschreiben, anwenden und präsentieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung dieser Grunderfahrungen für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,
- Strichaufzählungauf Basis des theoretischen Hintergrunds die Umsetzung im pädagogischen Berufsfeld reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Zweidimensionale Aufgabenstellungen
Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Trigonometrische Funktionen
Bereich „Analysis“:
Differentialrechnung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Zeit“
Portfolio:
Portfolio zur frühen mathematischen Bildung
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Analysis“
- StrichaufzählungFunktionsgleichungen aus anwendungsbezogenen Kontexten aufstellen,
- StrichaufzählungExtremwertprobleme modellieren und transferieren, Berechnungen durchführen und Ergebnisse argumentieren (Nebenbedingungen: Text, Ähnlichkeit und Pythagoreischer Lehrsatz).
im Bereich „Stochastik“
- Strichaufzählungden klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff anwenden und interpretieren,
- Strichaufzählungdie Additions- und Multiplikationsregel auf unabhängige Ereignisse anwenden,
- Strichaufzählungbedingte Wahrscheinlichkeiten für einfache Sachverhalte über Baumdiagramme darstellen und berechnen,
- Strichaufzählungden Begriff der Zufallsvariablen erklären und damit Modelle bilden,
- StrichaufzählungKenngrößen (Erwartungswert und Varianz) einer Zufallsvariable bestimmen und argumentieren,
- Strichaufzählungdie Binomialverteilung und die Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
- Strichaufzählungmit der Wahrscheinlichkeitsdichte und der Verteilungsfunktion der Normalverteilung modellieren,
- StrichaufzählungZufallsexperimente mit Hilfe der Binomialverteilung oder Normalverteilung modellieren; Wahrscheinlichkeiten berechnen, graphisch darstellen und die Ergebnisse interpretieren, sowie die Wahl der Verteilung begründen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Erwartungswert und Standardabweichung in Bezug auf die Normalverteilungskurve erklären und veranschaulichen,
- StrichaufzählungKompetenzen aus dem Gebiet der Mengenlehre mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Stochastik zusammenführen,
- StrichaufzählungKompetenzen aus dem Gebiet der Regressionsanalyse mit Kompetenzen aus dem Gebiet der funktionalen Zusammenhänge verknüpfen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
frühe mathematische Bildung
- StrichaufzählungErfahrung mit den Begriffen Zufall, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeiten beschreiben, anwenden und präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Analysis“:
Differentialrechnung, Umkehraufgaben, Extremwertprobleme
Bereich „Stochastik“:
Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsverteilung, Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“
Portfolio:
Portfolio zur frühen mathematischen Bildung
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen Vektoren und trigonometrischen Aufgabenstellungen erklären und die Erkenntnisse in Anwendungsaufgaben sinnvoll einsetzen.
im Bereich „Analysis“
- Strichaufzählungden Begriff Stammfunktion erklären,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Funktion und Stammfunktion in deren grafischer Darstellung erkennen und beschreiben,
- StrichaufzählungStammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen berechnen,
- Strichaufzählungdas bestimmte Integral auf der Grundlage eines intuitiven Grenzwertbegriffes als Grenzwert einer Ober- und Untersumme interpretieren,
- Strichaufzählungdas bestimmte Integral von Potenz- und Polynomfunktionen als orientierten Flächeninhalt berechnen und interpretieren,
- Strichaufzählungmit Hilfe der Differential- und Integralrechnung anwendungsbezogene Problemstellungen modellieren, berechnen, interpretieren und erklären,
- StrichaufzählungKompetenzen aus dem Gebiet der Funktionalen Zusammenhänge mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Analysis zusammenführen.
im Bereich „Stochastik“
- StrichaufzählungKompetenzen aus dem Gebiet der Mengenlehre mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Stochastik zusammenführen,
- StrichaufzählungKompetenzen aus dem Gebiet der Regressionsanalyse mit Kompetenzen aus dem Gebiet der funktionalen Zusammenhänge verknüpfen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Analysis“, „Stochastik“ „Selbstkompetenz, Kommunikation und Interaktion“ und „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“ erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von anwendungsbezogenen Problemstellungen verknüpfen und gezielt einsetzen sowie Querverbindungen argumentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
frühe mathematische Bildung
- StrichaufzählungErfahrung mit den Begriffen Zufall, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeiten beschreiben, anwenden und präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Vertiefung der Vektorrechnung, Vertiefung der Trigonometrie
Bereich „Analysis“:
Integralrechnung, Vertiefung der Differentialrechnung
Bereich „Stochastik“:
Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Lehrstoff aus allen Kompetenzbereichen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“, Zusammenschau der Lernfelder
Portfolio:
Portfolio zur frühen mathematischen Bildung
Schularbeiten:
1. - 3. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
4. - 5. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
6. Semester: 1 dreistündige Schularbeit
3.4 PHYSIK
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählungphysikalische Vorgänge und Erscheinungsformen in Natur und Technik beobachten und festhalten,
- Strichaufzählungphysikalische Größen beschreiben und Einheiten zuordnen,
- Strichaufzählungdie Maßzahl physikalischer Größen berechnen,
- StrichaufzählungErgebnisse auf Plausibilität prüfen.
im Bereich „Systeme“
- Strichaufzählungunterschiedliche Bewegungsformen beschreiben,
- Strichaufzählungunterschiedliche Energieformen beschreiben,
- StrichaufzählungErhaltungsgrößen beschreiben.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Kräften in alltäglichen Vorgängen qualitativ und quantitativ beschreiben,
- StrichaufzählungVektoren als Werkzeuge zur Darstellung verwenden.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- StrichaufzählungEnergieumwandlungen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Entwicklung von Weltbildern beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungeinfache Datenreihen darstellen,
- Strichaufzählungeinfache Diagramme erstellen und interpretieren,
- Strichaufzählungphysikalische Fachartikel lesen und den Inhalt wiedergeben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungphysikalische Erscheinungen altersgerecht darstellen,
- Strichaufzählungpraxisbezogene Experimente planen und durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Arbeitsweisen der Physik, Internationales Einheitensystem, Größenordnungen, Stoffeigenschaften
Bereich „Systeme“:
Bezugssysteme, Bewegungsformen, Energieformen, Energieerhaltung, weitere Erhaltungsgrößen
Bereich „Wechselwirkungen“:
Kräfte und ihre Wirkungen
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Energie, Energieumwandlung, Leistung, Astronomie und Kosmologie
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Energiebedarf, Energieproblematik
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Himmelskörper, Fortbewegung, Messungen, einfache Maschinen
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählungphysikalische Vorgänge der Thermodynamik beobachten und festhalten,
- Strichaufzählungphysikalische Größen der Thermodynamik beschreiben und den Einheiten zuordnen,
- Strichaufzählungdie Maßzahl thermodynamischer Größen berechnen.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen Temperatur und anderen physikalischen Größen erkennen.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- Strichaufzählungdie einzelnen Aggregatzustände und deren Änderungen darstellen und erläutern,
- Strichaufzählungdie Funktion von einfachen Wärmekraftmaschinen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Entwicklung von Weltbildern beschreiben.
im Bereich „Systeme“
- StrichaufzählungÄnderungen von thermodynamischen Zustandsgrößen beschreiben,
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen den thermodynamischen Zustandsgrößen beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie physikalischen Besonderheiten der Energieform Wärme und deren Auswirkungen für den Alltag und die Gesellschaft erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungphysikalische Phänomene in einfachen Experimenten darstellen,
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Unfallverhütung planen,
- StrichaufzählungAspekte des Strahlenschutzes beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Temperatur, spezifische Wärme, Aggregatzustände
Bereich „Wechselwirkungen“:
Hauptsätze der Wärmelehre, Aggregatzustände
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Aggregatzustände, Hauptsätze der Wärmelehre, Wärmekraftmaschinen, Wetterkunde, Astronomie und Kosmologie
Bereich „Systeme“:
Gasgesetze
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wärmeisolierung, Treibhauseffekt
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Verdunstung, Verdampfung, Wetter, Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählungphysikalische Größen der Wellenlehre den entsprechenden Naturerscheinungen zuordnen,
- Strichaufzählungharmonische Schwingungen und Wellen beschreiben.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungdie Interaktionen von Wellen mit Materie und die daraus resultierenden Erscheinungen erklären,
- Strichaufzählungdie Überlagerungen von Wellen und die daraus resultierenden Erscheinungen erklären.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- Strichaufzählungausgewählte Methoden der Informations- und Energieübertragung mittels Wellen erklären.
im Bereich „Systeme“
- Strichaufzählungdas Schallspektrum in natürlichen und technischen Vorkommen beschreiben,
- Strichaufzählungdas elektromagnetische Spektrum in einigen natürlichen und technischen Vorkommen erläutern.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie Auswirkungen und Anwendungen der Wellenlehre auf die gesellschaftliche Entwicklung exemplarisch darstellen,
- Strichaufzählungalltägliche Phänomene aus Akustik und Optik und deren physikalischen Grundlagen beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungPhänomene aus Akustik und Optik durch Experimente altersgerecht darstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Schwingungen und Wellen
Bereich „Wechselwirkungen“:
Akustik, Optik
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Übertragung von Informationen und Energie, akustische und optische Geräte
Bereich „Systeme“:
Schall-Spektrum, Elektromagnetisches Spektrum
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Gesellschaftliche Bedeutung der Wellenlehre und ihrer Anwendungen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: optische Effekte, Optische Geräte, Musikinstrumente, Sicherheitsvorkehrungen bei akustischen und optischen Experimenten
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählungphysikalische Größen der Elektrizitätslehre beschreiben und den entsprechenden Phänomenen zuordnen,
- Strichaufzählungphysikalische Vorgänge der Elektrizitätslehre beobachten und festhalten.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungdie Erscheinungen von statischen und bewegten elektrischen Ladungen beschreiben,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Grundgrößen der Elektrizitätslehre beschreiben,
- StrichaufzählungEigenschaften von Feldern beschreiben und vergleichen.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- Strichaufzählungausgewählte Methoden der Informationsübertragung erklären.
im Bereich „Systeme“
- Strichaufzählungden Aufbau und die Wirkungsweise von elektrotechnischen Systemen beschreiben und erklären.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungaus unterschiedlichen Quellen fachspezifische Informationen auswählen und bewerten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Unfallverhütung planen,
- StrichaufzählungAspekte des Strahlenschutzes beschreiben,
- StrichaufzählungPhänomene aus der Elektrizitätslehre mit Experimenten altersgerecht darstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Elektrizitätslehre, Ladung, Leitfähigkeit, Widerstand
Bereich „Wechselwirkungen“:
Elektrostatik, Elektrodynamik, Elektromagnetismus
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Umwandlung von Materie, Verarbeitung, Übertragung und Speicherung von Informationen
Bereich „Systeme“:
Bereitstellung und Verwendung von elektrischer Energie, Halbleiter
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Unfallverhütung, Verhalten bei einem Unfall mit elektrischer Energie, Strahlenschutz, Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: einfacher Stromkreis, Magnetismus
3.5 CHEMIE
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählunggrundlegende Fachbegriffe, Symbole und die Formelsprache anwenden,
- StrichaufzählungAtommodelle und Atombau beschreiben und erklären.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungden Massen-, Mengen- und Energieumsatz chemischer Reaktionen darstellen.
im Bereich „Entwicklung und Prozesse“
- Strichaufzählungaufgrund des Atombaus eines Elements (nach Bohr´schen Atommodell) und Orbitalmodell mögliche Bindungsarten zuordnen.
im Bereich „Systeme“
- Strichaufzählungdas Ordnungsprinzip des Periodensystems beschreiben und im Periodensystem enthaltene Informationen anwenden,
- Strichaufzählungdie Gefahrensymbole des internationalen Gefahrenzeichen-Systems erkennen und beschreiben,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Gefahrensymbole erläutern und Schlussfolgerungen für die Anwendung gefährlicher Stoffe im Haushalt und zukünftigen Berufsfeld ziehen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungVersuchsprotokolle verfassen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeinfache kindgerechte Experimente unter den Sicherheitsaspekten durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Einteilung von Stoffen, Stofftrennung von Gemengen, Aufbau der Atome und Elementarteilchen
Bereich „Wechselwirkungen“:
Gesetz von Erhaltung der Masse, exotherme, endotherme Reaktionen
Bereich „Entwicklung und Prozesse“:
Atombau, Elemente, Bindungsarten
Bereich „Systeme“:
Atommasse, molare Masse, Ordnungszahl, Metalle-Nichtmetalle, Abschätzen der Elektronegativität, Atomradien, Elektronenkonfiguration
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Erste Erfahrungen mit dem Experimentieren
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Experimente, Sicherheitsaspekte
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählungbestimmten Strukturen Eigenschaften zuordnen.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungdie Ursachen für das Zustandekommen chemischer Bindungen erklären,
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Bindungstypen beschreiben.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- StrichaufzählungBeispiele für chemische Verbindungen und Reaktionen bezüglich deren praktischer Bedeutung in Alltag und Technik nennen und in Reaktionsgleichungen formulieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeinfache Experimente nennen,
- Strichaufzählungdie Ausführung von Experimente dokumentieren,
- StrichaufzählungVersuchsergebnisse interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Eigenschaften von Stoffen mit unterschiedlichen Gitterstrukturen
Bereich „Wechselwirkungen“:
Edelgaszustand, Ionenbindung, Elektronenpaarbindung, Metallbindung
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Wasser, Säuren-Basen, Neutralisation, Redox-Reaktionen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Experimente, Sicherheitsaspekte
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählungden Aufbau von Kohlenstoffverbindungen erklären.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- StrichaufzählungStrukturen von Kohlenwasserstoffverbindungen bestimmte Eigenschaften zuordnen.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- Strichaufzählungdie Bedeutung der fossilen Rohstoffe begründen.
im Bereich „Systeme“
- Strichaufzählungeinfache Kohlenwasserstoffverbindungen benennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie mit der Nutzung der fossilen Brenn- und Rohstoffe verbundene Umweltproblematik beurteilen und über Alternativen reflektieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungExperimente für Kinder planen, durchführen, dokumentieren und sowohl kindgerecht als auch naturwissenschaftlich erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Alkane, Alkene, Alkine, Isomerie, funktionelle Gruppen
Bereich „Wechselwirkungen“:
Funktionelle Gruppen, Reaktionen
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Erdöl, Kunststoffe, Treibstoffe
Bereich „Systeme“:
IUPAC-Regeln
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Umweltproblematik
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Experimente, Sicherheitsaspekte
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe und Teilchen“
- Strichaufzählungden Derivaten der Kohlenwasserstoffe die funktionellen Gruppen zuordnen.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungdie Anwendung von Stoffen im Alltag beispielhaft beschreiben.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- Strichaufzählungdie Herstellung von ausgewählten Nahrungs- und Genussmitteln durch mikrobiologische Prozesse darstellen und erläutern.
im Bereich „Systeme“
- Strichaufzählungden Aufbau der Nahrungsbestandteile beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit darlegen, begründen und beurteilen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungchemische Aspekte von Lebensmitteln beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe und Teilchen“:
Alkohole, Carbonsäuren, Aldehyde, Ketone, Ester, Kohlenhydrate
Bereich „Wechselwirkungen“:
Tenside, Enzyme, optische Aufheller, Wasserenthärter, Wasserhärte
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Alkoholische Gärung, Essiggärung, Milchsäuregärung
Bereich „Systeme“:
Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Lebensmittel
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Bedeutung gesättigter und ungesättigter Fettsäuren sowie verschiedener Zucker in der Ernährung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lebensmittelkennzeichnung, Lebensmittelinhaltsstoffe
3.6 BIOLOGIE UND ÖKOLOGIE, (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung)
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- StrichaufzählungBau und Funktion von lebenden Systemen auf verschiedenen Ebenen beschreiben und erklären,
- StrichaufzählungOrganismengruppen hinsichtlich Strukturen und Funktion vergleichen.
im Bereich „Systeme“
- Strichaufzählungdas Zusammenspiel der Organsysteme erklären,
- StrichaufzählungBau und Funktion vom Herz-Kreislaufsystem/Organsystemen erklären und Fehlfunktionen ableiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungFachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und erklären,
- Strichaufzählungbiologische Strukturen auf einer Größenskala einordnen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungKinderfragen reflektieren und altersgerecht beantworten.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Gewebe, Organ, Organsystem, Organismus, Zusammenspiel der einzelnen Organsysteme
Bereich „Systeme“:
Passiver und aktiver Bewegungsapparat, menschliche Organsysteme, Herz-Kreislaufsystem, Blutkreislauf
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Referat, Diskussion, Fachbegriffe
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Puls fühlen, Zusammenspiel Knochen und Muskulatur erklären, Analyse von Kinderbüchern
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Mikroorganismen beschreiben,
- Strichaufzählungeinfache hygienische Maßnahmen erläutern und begründen.
im Bereich „Systeme“
- StrichaufzählungVerhaltensweisen im Hinblick auf eine Gesunderhaltung des menschlichen Organismus bewerten,
- StrichaufzählungGrundsätze einer ausgewogenen Ernährung beschreiben unter Bedachtnahme der Schwangerschaft und des unter 1 bis 3-jährigen Kindes.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungFachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und erklären,
- StrichaufzählungAbbildungen mit Hilfe von Fachliteratur beschriften,
- Strichaufzählungbiologische Strukturen auf einer Größenskala einordnen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungWissen über Hygienemaßnahmen in Alltagssituationen formulieren.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Einzeller, Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten beim Menschen, Immunisierung
Bereich „Systeme“:
Menschliche Organsysteme, Infektionskrankheiten, Ernährungsformen, Nahrungsbestandteile, Essstörungen, Ernährung des Säuglings, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Atmung, Verdauung, Ausscheidung, Nervensystem, Hygiene, Krankheiten und deren Vermeidung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Referat, Diskussion, Fachbegriffe
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Hygienemaßnahmen
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
- Strichaufzählungden molekularen Aufbau und die Struktur der Nukleinsäuren darstellen und erläutern.
im Bereich „Wechselwirkungen“
- StrichaufzählungFormen und Ursachen von genetischen Veränderungen des Erbmaterials nennen,
- StrichaufzählungAuswirkungen von genetischen Veränderungen auf die Organismen ableiten.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- Strichaufzählunggrundlegende zellphysiologische Vorgänge mit Relevanz für das Erbgut erklären und bewerten,
- StrichaufzählungGesetzmäßigkeiten der Vererbung anhand ausgewählter Beispiele anwenden.
im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“
- StrichaufzählungMethoden der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin beschreiben,
- StrichaufzählungMethoden der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin aus ethischer Sicht bewerten,
- StrichaufzählungKonsequenzen der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin für die Organismenwelt ableiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungein komplexes Thema nach vorgegebenen Kriterien präsentieren,
- Strichaufzählungein Handout nach vorgegebenen Kriterien anfertigen,
- Strichaufzählungzu einem Thema aktuellen Informationen sammeln, filtern und strukturieren,
- Strichaufzählungauf der Grundlage von Fachinformationen eine eigene Meinung bilden und vertreten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungmit Hilfe des erworbenen Fachwissens Verhaltensweisen im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
DNA, RNA, Chromosomen
Bereich „Wechselwirkungen“:
Mutationen, gonosomale Erbkrankheiten, autosomale Erbkrankheiten
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Proteinbiosynthese – der Weg vom Gen zum Merkmal, Genetischer Code, Mendel‘sche Regeln, Erbgänge, Stammbaumanalyse, Zwillingsforschung, Mitose, Meiose
Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“:
Gentechnik (gentechnisch veränderte Stoffe), gesetzliche Grundlagen, Kennzeichnungspflicht, Klonen, In Vitro Fertilisation, Leihmutterschaft, Präimplantationsdiagnostik, Stammzellen, Gentherapie, Pränataldiagnostik
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Referat, Diskussion
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ernährungsrichtlinien bei einem „Schmetterlingskind“
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
- Strichaufzählungübergeordnete Verhaltenskreise beschreiben und erklären.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
- StrichaufzählungTheorien zur Entstehung und Entwicklung des Lebens beschreiben.
im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“
- StrichaufzählungVerhaltensweisen von Tieren beobachten und ein Protokoll erstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungaus unterschiedlichen Quellen fachspezifische Informationen auswählen und bewerten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungein naturwissenschaftliches Thema altersgerecht aufbereiten und präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Balzverhalten, Sozialverhalten, Sexualverhalten
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Evolution, Stammesgeschichte des Menschen, chemische und biologische Evolution, Fossilien, Urknalltheorie, Dinosaurier
Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“:
Beobachtung im Tiergarten, Ethnogramme, Zwillingsforschung, Altersbestimmung von Fossilien, Erforschung der Bienensprache, Analyse von Tierbehausungen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Artgerechte Tierhaltung, menschliche Verhaltensweisen, Biographien bedeutsamer Verhaltensforscher
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Besuch eines Tiergartens, Tierbeobachtung, Dinosaurier, Kinderfragen, Experimente
3.7 GRUNDLAGEN DER INFORMATIK UND MEDIEN
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Textverarbeitung“
- StrichaufzählungFormatierung und Layout von ein- und mehrseitigen Dokumenten nach definierten Standards erstellen und zweckmäßig gestalten.
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
- Strichaufzählungeinfache Berechnungen mit Standardprogrammen durchführen,
- StrichaufzählungDaten lesbar aufbereiten und in Diagrammen darstellen.
im Bereich „Grundlagen der EDV“
- Strichaufzählungeine einfache Dateiorganisation erstellen,
- StrichaufzählungDatensicherungen durchführen,
- Strichaufzählunggrundlegende Dateiformate und ihre Bedeutung erklären,
- Strichaufzählungwesentliche Komponenten der Hardware benennen und bedienen,
- StrichaufzählungSoftware grundlegend bedienen und verwenden.
im Bereich „Präsentation“
- Strichaufzählungeinfache Präsentationen mittels geeigneter Medien erstellen,
- Strichaufzählungwesentliche Qualitätskriterien für Präsentationen benennen und anwenden,
- StrichaufzählungBilder für eine Präsentation bearbeiten.
im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Suche im Internet nennen und ihre Grenzen berücksichtigen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungTexte zweckmäßig gestalten,
- StrichaufzählungErgebnisse ansprechend formatieren und präsentieren,
- StrichaufzählungComputer und Medien zielführend und zweckmäßig verwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungFachinformationen im Internet finden und in ihrer Qualität bewerten,
- Strichaufzählungumfangreiche Dokumente gestalten,
- Strichaufzählungvorhandene Dokumente und Medien überarbeiten.
Lehrstoff:
Bereich „Textverarbeitung“:
Grundlagen der Typographie, Textverarbeitungsprogramm, zweckmäßiges Gestalten einfacher (Sach-) Texte, Titelblatt, Textblock, Inhaltsverzeichnis, Zitieren und Literaturverzeichnis, Graphiken und Tabellen, Verwendung von Formatvorlagen, Serienbriefe, Grundlagen der Gestaltung einer Facharbeit (zB Diplomarbeit)
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Dateneingabe und Formatierung, Sortierung, einfache Berechnungen, Auto-Ausfüllen Funktion, Verwendung von Formeln, Diagrammerstellung, Tabellenkalkulation
Bereich „Grundlagen der EDV“:
Speichern, Umbenennen, Löschen von Dateien, Anlegen von Ordnerstrukturen, Speichern im Netzwerk, Cloud, Backup, gängige Dateiformate, Umwandlungs- und Kompatibilitätsfragen, Speicherbedarf und Informationsverlust, Teile eines Computers (auch: Notebook – Tablet – Smartphone), GUI, Objekte und Eigenschaften, Eingabemedien und ihre Funktionen, Hilfefunktionen, technische Standards
Bereich „Präsentation“:
Grundlagen des Präsentierens, der Wahrnehmung und des Lernens, einfache Visualisierungen, Lesbarkeit, Strukturierung und Layout von Folien, Wahl der Schriftarten, Farbe und Weißraum, Unterschied Handout und Folie, Bilder für unterschiedliche Präsentationen
Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):
Web, Internet, Netzwerke; Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von Suchmaschinen, Fundorte für Wissen, Qualitätsbewertung von Quellen für definierte Zwecke nach inhaltlichen und formalen Kriterien, Zitat und Plagiat
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Handouts, Unterlagen für Referate, Plakate, Arbeiten mit umfangreicheren Dokumenten, Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen, Listen, Plakaten, Grundlagen des Erstellens von Präsentationen, einfache Berechnungen mit einer Tabellenkalkulation
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Recherche zu Themen aus dem Berufsfeld, Bewertung der gefundenen Materialien
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
- StrichaufzählungDaten zweckmäßig darstellen und präsentieren,
- Strichaufzählungeinfache Anwendungen im Bereich der Datenverarbeitung erstellen.
im Bereich „Grundlagen der EDV“
- Strichaufzählungmit Daten verantwortungsvoll umgehen,
- Strichaufzählungeinfache Probleme mit Hard- und Software lösen.
im Bereich „Präsentation“
- Strichaufzählungeine multimediale Präsentation erstellen und vorführen.
im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)
- StrichaufzählungPlattformen für Kommunikation und Wissenserwerb nutzen,
- StrichaufzählungNutzen und Gefahren sozialer Netzwerke beurteilen.
im Bereich „Medien“
- Strichaufzählunggrundlegende Werkzeuge der Bildbearbeitung anwenden,
- Strichaufzählungein umfangreicheres Medienprojekt planen und durchführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungDaten zielführend, verantwortlich und zweckmäßig verwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählunggrundlegende Fragen des Datenschutzes im Berufsalltag berücksichtigen,
- Strichaufzählungeine Präsentation zur Vermittlung von Informationen zielgruppenadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungLern-, Spiel- und Anwendungsprogramme im beruflichen Alltag bewerten und nutzen.
Lehrstoff:
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Text, Liste, Diagramm, Schema, Darstellen finanzieller Vorgänge: Einnahmen- Ausgabenrechnung, erfassen und grafisches Darstellen von Daten, Arbeit mit unterschiedlichen Medien
Bereich „Grundlagen der EDV“:
Personenbezogene Daten, Datensicherheit, Datensicherung, einfache Hardware- und Softwareprobleme, Fehlermeldungen, Updates und Reparaturinstallation
Bereich „Präsentation“:
Layout und Formatierung von Präsentationen, Animationen und Steuerung des Ablaufs, Einbindung von Medien, fachgerechte Visualisierung von Inhalten, praktische Durchführung von Präsentationen, Feedback und Bewertung, Gestaltung und Verwendung von Präsentationsunterlagen, Technik (Geräte und Medien)
Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):
Soziale Netzwerke (Cybermobbing, Netiquette), Datenschutz (gesetzlicher Rahmen, eigener Beitrag)
Bereich „Medien“:
Bildformate und ihre Bedeutung, Bearbeiten der Größe, Korrekturen und Filter, Markieren, Ebenen, Montage. Technische Voraussetzungen, notwendige Schritte, Ziele, formale Ansprüche, Grundlagen der Erstellung eines Projektes
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Erstellen von Präsentationen nach den Prinzipien der Zweckmäßigkeit und den Anforderungen des jeweiligen Mediums, Kenntnis der wesentlichen Elemente von Datensicherheit und Datenschutz
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gestaltung von kleinen Broschüren und Informationsschriften, Erstellen bzw. Warten einer Webpage, (Fach-) Präsentation für den Elternabend, Videodokumentation, Info-Folder über eine Institution, Schutz der eigenen Daten, Umgang mit personenbezogenen Daten in Institutionen
4. ELEMENTARPÄDAGOGIK (UNTER 1 BIS 6 JAHRE) – THEORIE UND PRAXIS
4.1 PÄDAGOGIK, (einschließlich Psychologie, Soziologie)
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungdie Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Erziehung darstellen,
- Strichaufzählungden gesellschaftlichen Wandel als Bedingung für pädagogisches Handeln erläutern.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Selbststeuerung erklären.
im Bereich „Lernen“
- Strichaufzählungpsychologischen und lerntheoretische Aspekte des Spiels beschreiben,
- StrichaufzählungGrundsätze des Lernens wiedergeben,
- StrichaufzählungLernprozesse in Ansätzen reflektieren,
- StrichaufzählungLernstrategien benennen, anwenden und reflektieren,
- Strichaufzählungdie Anlage- und Umweltproblematik exemplarisch darstellen.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungTexte sinnerfassend wiedergeben,
- Strichaufzählungwissenschaftliche Methoden der Pädagogik erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Grundlagen der menschlichen Entwicklung, des Verhaltens, der Erziehung, Bildung und Sozialisation, pädagogische Anthropologie
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Möglichkeiten der Selbststeuerung
Bereich „Lernen“:
Gedächtnis, Lernprozess, Lernstrategien, Lernform Spiel Anlage- Umwelt - Selbststeuerung
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Texte, Artikel, natur- und geisteswissenschaftliche Methoden
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungLerntheorien erklären und einen Bezug zur Praxis und zum Alltag herstellen,
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Erziehung im pädagogischen Prozess reflektieren,
- StrichaufzählungErziehungsstile und Erziehungsmaßnahmen benennen und beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Lerntheorien, Erkenntnisse der Neurowissenschaften
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Erziehungsstile und Erziehungsmaßnahmen
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- Strichaufzählungspezielle Interaktions- und Kommunikationsstrategien des unter 1 bis 3-jährigen Kindes einordnen, darstellen und erläutern.
im Bereich „Lernen“
- Strichaufzählungdie pränatale Entwicklung beschreiben,
- Strichaufzählungentwicklungspsychologische Grundlagen des unter 1 bis 6-jährigen Kindes beschreiben,
- StrichaufzählungKompetenzen für einen gelingenden Schuleintritt erläutern,
- StrichaufzählungFaktoren für einen gelingenden Bindungs- und Beziehungsaufbau beschreiben.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungFachinhalte vergleichen,
- Strichaufzählungkorrektes Zitieren,
- StrichaufzählungFachliteratur recherchieren und anhand konkreter Aufgabenstellungen analysieren.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Beziehungsaufbau, Entwicklung und Förderung der Sprache
Bereich „Lernen“:
Pränatale Entwicklung, Entwicklungspsychologische Grundlagen des unter 1 bis 6-jährigen Kindes, Bindungstheorien, Resilienz
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Wissenschaftliche Arbeitsweisen, unterschiedliche Quellen recherchieren, Zitieren, Exzerpieren
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungunterschiedliche Lebenswelten von Kindern reflektieren.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungunterschiedliche Möglichkeiten zur Erhaltung der seelischen Gesundheit reflektieren,
- StrichaufzählungBedeutung unbewusster Prozesse für das Erleben und Verhalten verstehen.
im Bereich „Lernen“
- Strichaufzählungwesentliche sozialpsychologische Grundlagen von Gruppenprozessen erläutern,
- Strichaufzählungpädagogische Konzepte im Wandel der Zeit erläutern.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungTexte analysieren und interpretieren,
- Strichaufzählungfachspezifische Texte verfassen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Familienformen, Flucht und Migration, Scheidung, Trennung, Tod
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Stress- und Zeitmanagement, Persönlichkeitstheorien
Bereich „Lernen“:
Grundlagen der Sozialpsychologie, Pädagogische Konzepte in Vergangenheit und Gegenwart,
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Geisteswissenschaftliche Forschungsmethoden
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungdas Wesen der Philosophie erklären,
- StrichaufzählungGrundfragen der Philosophie beschreiben,
- Strichaufzählunggesellschaftliche Veränderungen im historischen Kontext und deren Auswirkungen auf das pädagogische Handeln reflektieren,
- Strichaufzählungden gesellschaftlichen Wandel als Bedingung für pädagogisches Handeln und die Auseinandersetzung mit dem unter 1 bis 6-jährigen Kind reflektieren.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- Strichaufzählungausgewählte Theorien der Kommunikationspsychologie und Prinzipien der Gesprächsführung reflektieren.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Gewaltprävention erläutern.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Disziplinen, Grundlagen der Philosophie, philosophische Fragen, Werte und Normen im gesellschaftlichen Wandel, Zielsetzungen des pädagogischen Handelns, Menschenbild
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Sprache als Ausdrucksmöglichkeit und Kommunikationsmittel, Kommunikationsmodelle, Prinzipien der Gesprächsführung
Bereich „Intervention“:
Phänomen Gewalt
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählunggesellschaftliche und historische Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf die Pädagogik beschreiben,
- Strichaufzählungverantwortliches Handeln für die Gesellschaft diskutieren.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungErkenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen situationsadäquat vernetzen.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungFachliteratur vergleichen und analysieren.
im Bereich „Diversity“
- Strichaufzählunginterkulturelle Aspekte pädagogischen Handelns analysieren,
- Strichaufzählunggeschlechter- und diversitätsrelevante Aspekte pädagogischen Handelns analysieren.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Pädagogische Konzepte, Ethik- und Moralvorstellungen, Menschenrechte
Bereich „Lernen“:
Aktuelle entwicklungspsychologische und bildungstheoretische Forschungsergebnisse
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Fachliteratur
Bereich „Diversity“:
Vorurteilsbewusste Erziehung, Integration, Migration, Flucht
Schularbeiten:
1. - 5. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
6. Semester: 1 dreistündige Schularbeit
4.2 INKLUSIVE PÄDAGOGIK
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungsich den eigenen Zugang zur Thematik Inklusion bewusstmachen und reflektieren,
- Strichaufzählungdie Auswirkungen verschiedener Rahmenbedingungen auf die Entwicklungschancen von Menschen erkennen und beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- StrichaufzählungFachbegriffe und fachspezifische Inhalte definieren,
- StrichaufzählungFachsprache situationsadäquat anwenden.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungFachliteratur lesen und wesentliche Inhalte filtern und wiedergeben.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungRahmenbedingungen für Inklusion und Integration beschreiben,
- Strichaufzählungdie Wirkung von Raumstruktur und Medienangebot reflektieren und Veränderungen antizipieren,
- Strichaufzählunggeeignete Spielmaterialien, Sozialformen, Rahmenbedingungen für Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen beschreiben.
im Bereich „Diversity“
- StrichaufzählungIntentionen und Perspektiven der Inklusion und Integration beschreiben,
- Strichaufzählungbehindertenspezifische Barrieren erkennen und beschreiben,
- StrichaufzählungAuswirkungen unterschiedlicher familiärer, kultureller Lebensbedingungen erkennen und beschreiben,
- StrichaufzählungInstitutionen und Möglichkeiten zur Unterstützung beschreiben.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- StrichaufzählungVerhaltens- und Erscheinungsformen von Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen bzw. Begabungen wahrnehmen und beschreiben,
- StrichaufzählungMethoden zur Unterstützung professionellen Handelns nennen und einfache sonderpädagogische Maßnahmen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Historische Entwicklung des Umgangs mit Menschen mit Behinderungen, Normen und Normabweichungen, Vergleich des Umgangs mit Menschen mit Behinderungen in anderen Kulturen, Wertgrundlagen, Menschenbild, Behindertenrechtskonvention als Grundlage gesellschaftspolitischer Interventionen
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Separation, Segregation, Integration, Inklusion – Exklusion, Normalisierung, Selbstbestimmung, Empowerment, Subsidiarität
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Fachliteratur, Medienbeiträge.
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Gesetzliche Grundlagen, gesellschaftspolitischer Auftrag, Umsetzungsmöglichkeiten, Modelle der Inklusion, Rahmenbedingungen. Personelle, zeitliche, räumliche Strukturen, Hilfs- und Assistenzmodelle, Kinder- und Jugendhilfe, verschiedene Träger und Organisationen
Bereich „Diversity“:
Modelle der Inklusion und Integration, Bio-Psycho-Soziales Bedingungsmodell,Gefährdung durch Armut, Gewalterfahrung, Intersektionalität, traumatische Erlebnisse, Ableismus, Resilienz
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Beobachtungsmethoden, Erscheinungsbilder und Verhalten von Kindern mit Auffälligkeiten. Einfache sonderpädagogische Maßnahmen
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- StrichaufzählungKlassifikationssysteme nennen und exemplarisch beschreiben,
- StrichaufzählungFormen von Entwicklungsverzögerung, Behinderung und deren Förderbedarf beschreiben,
- StrichaufzählungBegabungen und Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen reflektieren,
- StrichaufzählungAufgaben- und Verantwortungsbereiche der Pädagoginnen und Pädagogen nennen und von anderen Disziplinen abgrenzen,
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Psychohygiene benennen und anwenden.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungKenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen lösungsorientiert und situationsadäquat vernetzen und einen Praxisbezug herstellen,
- StrichaufzählungInterventionen planen und reflektieren.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungFachliteratur recherchieren und bewerten.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- Strichaufzählungdie Aufgaben- und Verantwortungsbereiche unterschiedlicher Berufsgruppen in der interdisziplinären Arbeit beschreiben.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungProzesse der Wahrnehmungsverarbeitung und deren mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes beschreiben,
- Strichaufzählungdie spezielle Situation von Familien mit Kindern mit Behinderung reflektieren,
- StrichaufzählungUnterstützungsmaßnahmen für Betroffene und Familien beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- StrichaufzählungBegriffe differenzieren und definieren.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Psychohygiene, ICD 10, DSM römisch fünf, Klassifikation der WHO, verschiedene Behinderungen (exemplarisch Down Syndrom, Autismus, Wahrnehmungsstörungen, usw.); Aufgaben der Sonderkindergartenpädagogin, des Sonderkindergartenpädagogen, Psychologin, gezielte Entwicklungsförderung, andere relevante Berufsgruppen; Krankheits- und Störungsbilder, Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene und Angehörige, sowie Personal
Bereich „Lernen“:
Netzwerke in Theorie und Praxis, Therapieformen
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Fachzeitschriften, Fachliteratur, Studien
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Unterschiedliche Wissenschafts- und Berufsdisziplinen, Unterstützungsmaßnahmen im Alltag
Bereich „Intervention“:
Beobachtung, Dokumentation; Gestaltung der Interaktion im Alltag der elementaren Einrichtung mit betroffenen Familien und deren Umfeld, Barrieren und deren Beseitigung; Relevante Erkenntnisse der Neurowissenschaften; Entwicklungsgespräche, Selbsthilfegruppen, Therapiemöglichkeiten
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Fachbegriffe, zB Psychologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Sonderpädagogik, Pädiatrie, Diagnostik, Prognose, Supervision, Coaching
4.3. FRÜHE SPRACHLICHE BILDUNG UND FÖRDERUNG
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Sprachbewusstsein/Deutsch“
- Strichaufzählungdie zentralen Funktionen der Sprache benennen und sie in Beziehung zu Gebrauchskontexten und Sprachregistern setzen,
- Strichaufzählungzentrale, spracherwerbsrelevante Merkmale und Inhalte der sprachlichen Ebenen benennen und zuordnen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“
- Strichaufzählungkulturell bedingte Haltungen und Einstellungen von Familien zu (institutioneller) Bildung reflektieren,
- StrichaufzählungBeobachtungsbögen zur Erfassung der Sprachkompetenz entsprechend der Vorgaben adäquat anwenden,
- Strichaufzählungindividuelle Sprachförderpläne entwickeln,
- StrichaufzählungAlltagssituationen und Bildungsmittel für Sprachförderung gezielt einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Sprachbewusstsein/Deutsch“:
Funktionen der Sprache, Sprachregister: Alltags-/Bildungssprache; sprachliche Ebenen, zentrale Inhalte und Funktionen mit Relevanz für den Spracherwerb; Sprachsystem: Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexikon/Semantik, Sprachhandlung: Pragmatik, Diskurs; ko-konstruktive Lernprozesse
Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:
Frühe institutionelle Bildung, Haltung, kulturelle Wertesysteme; Instrumente zur Sprachstandserhebung, zB BESK (DaZ) KOMPAKT; Sprachkonzepte, pädagogische Impulse, Beobachtung; Spielbereiche, Kinderliteratur: inhaltliche sowie sprachliche Aspekte, dialogische Bilderbuchbetrachtung, Lernspiele, Sprechanlässe
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kommunikation und Sprache/Deutsch als Zweitsprache“
- Strichaufzählungsprachliche Äußerungen von Kindern in Beziehung zu den Erwerbsphasen von Deutsch als Zweitsprache einschätzen,
- Strichaufzählungdie Besonderheiten der deutschen Sprache hinsichtlich Grammatik und Wortschatz in Bezug auf den DaZ-Erwerb reflektieren,
- Strichaufzählungindividuelle Sprachkompetenzen zwei- und mehrsprachiger Kinder aufgrund der sprachlichen Biografie differenziert erfassen und Schlussfolgerungen für die pädagogische Arbeit ableiten,
- StrichaufzählungMehrsprachigkeit als durchgehendes Prinzip für das pädagogische Bildungsgeschehen reflektieren,
- Strichaufzählungdie bildungspolitische Diskussion in Bezug auf Mehrsprachigkeit und Migration in der Gesellschaft reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation und Sprache/Deutsch als Zweitsprache“:
Deutsch als Zweitsprache, Spracherwerbsphasen der Zweitsprache Deutsch in der frühen Kindheit, Phasenmodell; Besonderheiten der deutschen Sprache, individuelle Sprachkompetenzen, Sprach(en)biografie; Mehrsprachigkeit als Entwicklungsaufgabe von Kindern, Konzepte zur Mehrsprachigkeit, mehrsprachige Projekte; Wertediskussion unterschiedlicher Sprachen, bildungspolitische Diskussion zur Mehrsprachigkeit, Minderheitensprachen in Österreich, Migration
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“
- Strichaufzählungdie eigene sprachliche Sozialisation reflektieren,
- Strichaufzählungförderliche Bedingungen des Erst- und Zweitspracherwerbs beschreiben und Schlussfolgerungen für die pädagogische Arbeit in elementaren Bildungseinrichtungen ableiten,
- Strichaufzählungdie Bedeutung früher sprachlicher Bildung und Förderung von mehrsprachigen Kindern erklären.
im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“
- StrichaufzählungSpiel- und Bildungsmittel zur Anregung der Sprache gezielt einsetzen,
- Strichaufzählunglogische Denkprozesse im Freispiel und Alltagssituation durch Sprache aktivieren,
- StrichaufzählungKinder im Alltag sprachsensibel begleiten und Sprachanlässe anregen,
- Strichaufzählungmehrsprachige Kinder in Orientierung auf einen gelingenden Schuleintritt in der Sprache des Bildungssystems unterstützen.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:
Kulturelle, sprachliche und familiäre Wurzeln; Sprach(en)biografie; Qualitätskriterien, Bedeutung des Sprachvorbilds: Entwicklungsorientiertheit unter dem Blickwinkel der Ganzheitlichkeit; Sprache als Querschnittsdomäne, Bedingungen des Zweitspracherwerbs, sprachanregendes Umfeld: frühe Sprachenbildung als Basis der Bildungsbiografie
Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:
Bildungs- und Spielmittel, mehrsprachige Lieder, rhythmische Sprachspiele; Denkprozesse, Freispiel, Alltagssituationen, logische Abfolge; sprachanregendes Klima, alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Literacy; Sprachkompetenzen, Schuleingangsphase, pädagogische Impulse
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Pädagogik“
- Strichaufzählungsprachliche Äußerungen von Kindern in der Erstsprache Deutsch einschätzen,
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit realer, gegenständlicher Erfahrungen mit allen Sinnen in den ersten Lebensjahren für das Wortverständnis und die Wortbedeutung erklären,
- StrichaufzählungAspekte der Migration reflektieren.
im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“
- Strichaufzählungpädagogische Feinfühligkeit für sprach- und kultursensibles Handeln nützen,
- StrichaufzählungAspekte der sprachlichen Vielfalt reflektieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Bildungskooperation im Zusammenhang mit Sprachentwicklung und Sprachförderung argumentieren,
- Strichaufzählungdie Ressource der Erstsprachen für den Erwerb einer weiteren Sprache argumentieren,
- StrichaufzählungMethoden zur Förderung von rezeptiven und produktiven Sprachkompetenzen diskutieren,
- Strichaufzählungverschiedene Disziplinen beschreiben und die eigene Zuständigkeit gegenüber anderen Fachbereichen abgrenzen.
Lehrstoff:
Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Pädagogik“:
Meilensteine und Spracherwerbsprozesse in der Erstsprache Deutsch; Begriffsbildung, Wortverständnis, sensomotorische Erfahrungen; Migration, kulturelle Vielfalt, Transkulturalität
Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:
Sensitive Responsivität als förderliche Rahmenbedingung für den (Zweit-) Spracherwerb sprachliche Vielfalt als Chance, Kinder mit Fluchterfahrung, eigene Haltung; Kooperation mit mehrsprachigen Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, Erstsprache als Basis für den Zweitspracherwerb; Methoden zur Sprachförderung, Codierungsformen von Bildungsmitteln (vom Gegenständlichen zum Abstrakten), rezeptive und produktive Sprachkompetenz; Expertinnen und Experten aus anderen Fachbereichen, Beratung.
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Inklusive Pädagogik“
- Strichaufzählungbiologische, kognitive und soziale Ursachen sowie zentrale Indikatoren einer Sprachentwicklungsstörung nennen,
- StrichaufzählungSprachfördermaßnahmen bei individuellen Auffälligkeiten bei Bedarf in Kooperation mit Expertinnen und Experten und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entwickeln und adäquate Maßnahmen ableiten,
- Strichaufzählunginterkulturelle Sprachspiele im pädagogischen Alltag adäquat einsetzen bzw. selbst entwickeln,
- StrichaufzählungAuffälligkeiten in der Sprachentwicklung erkennen und adäquate Maßnahmen für das pädagogische Handlungsfeld ableiten.
im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“
- StrichaufzählungBildungsangebote insbesondere zur Entwicklung der Sprachkompetenz im Rahmen der Bildungskooperation mit der Schule auswählen,
- StrichaufzählungErgebnisse der Spracheinschätzung auswerten, als Grundlage für die Planung auf Gruppen- und individueller Ebene heranziehen und auf dieser Grundlage entsprechende Maßnahmen ableiten,
- StrichaufzählungHospitationen an Volksschulen hinsichtlich der sprachlichen Bildung reflektieren,
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Kommunikation zu Ergebnissen der Sprachstandfeststellung im Rahmen der Bildungskooperation reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Inklusive Pädagogik“:
Merkmale und Ursachen von Sprachentwicklungsstörungen (Bereiche Grammatik und Wortschatz), Spracherwerbstheorien; Sprachfördermaßnahmen, Bildungskooperation; interkulturelle Materialien, Spiel- und Bildungsmittel; Auffälligkeiten in der Sprech- bzw. Sprachentwicklung, Meilensteine der Sprachentwicklung, interdisziplinäre Kooperation, Beobachtung
Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:
Transition, Kooperation mit Schule, Angebote am Übergang, Literacy; Spracheinschätzung, Interpretation, Bildungsangebote für die individuelle Ebene und auf der Gruppenebene; Beratung, Entwicklungsgespräche, Bildungskooperation mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und der Schule, Übergangsbrief bzw. Übergangsblatt, Übergangsportfolio
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“
- StrichaufzählungSprachprojekte vergleichen,
- StrichaufzählungModelle des begleitenden Übergangs von der elementaren Bildungseinrichtung in die Schule insbesondere zur sprachlichen Bildung beschreiben,
- StrichaufzählungCodierungsformen von gegenständlichen bis hin zu abstrakten Spiel- und Bildungsmitteln zur sprachlichen Bildung unterscheiden und deren Einsatz für Spiel- und Lernprozesse reflektieren,
- StrichaufzählungSoftware/Apps zur Unterstützung der sprachlichen Bildung und Förderung für den Einsatz im Bildungsgeschehen evaluieren.
im Bereich „Hören und Erfassen/Rhythmisch-musikalische Erziehung, Musikerziehung/Stimmbildung“
- Strichaufzählungförderliche Faktoren für Sprache und Sprechen und ihr Zusammenwirken beschreiben,
- StrichaufzählungRhythmikeinheiten zur Sprachbildung entwickeln,
- StrichaufzählungLieder hinsichtlich Stereotypen und Diskriminierung bewerten,
- Strichaufzählungdas Potential für die Förderung der phonologischen Entwicklung und Bewusstheit beschreiben und zielgerichtet einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:
Sprachprojekte, Fachliteratur; Modelle am Übergang, Bildungskooperation, Transition; Codierungsformen: Gegenständliche, modellhafte, abbildhafte, symbolische Bildungsmittel; Software/Apps, digitale Bilderbücher, digitale Spiele
Bereich „Hören und Erfassen/Rhythmisch-musikalische Erziehung, Musikerziehung/Stimmbildung“:
Unterschiedliche Entwicklungsbereiche, Ganzheitlichkeit, holistische Zugangsweise; Planung von Stundenbildern, prosodische Elemente; Beobachtung, Planung und Durchführung sprachfördernder rhythmischer Sequenzen und Rhythmikeinheiten; mehrsprachige Lieder, Musikrichtungen, Weltmusik, Instrumente; Sprüche, Reime, phonologische Bewusstheit
4.4 DIDAKTIK
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungdas aktuelle Bild vom Kind skizzieren bzw. im Wandel der Zeit reflektieren,
- Strichaufzählungdas aktuelle Bildungsverständnis Elementarer Bildungseinrichtungen diskutieren,
- StrichaufzählungEinstellungen und Haltungen zur außerfamiliären Betreuung vergleichen,
- StrichaufzählungRechte des Kindes formulieren.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungdie Zeitstruktur des Alltags und die Bedeutung der Phasen in elementaren Bildungseinrichtungen darstellen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- StrichaufzählungFachbegriffe beschreiben und anhand von Beispielen erklären.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungBedeutung der Sozialform für unterschiedliche Bildungsangebote erklären,
- StrichaufzählungSozialformen für die Gestaltung von Lernprozessen für das unter 1 bis 6-jährige Kind begründen,
- StrichaufzählungBildungsangebote didaktisch aufbauen.
im Bereich Basistechniken und wissenschaftlichen Arbeitens
- StrichaufzählungFachinhalte kennenlernen, verstehen und wiedergeben.
im Bereich Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen
- Strichaufzählungdie Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich erklären.
im Bereich Intervention
- StrichaufzählungBedeutung von Beobachtung für Bildungsprozesse fachliche begründen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Das kompetente Kind, Wechselprozesse zwischen Kind und seiner Lebenswelt – kindliche Lebenswelten der Gegenwart, Bildungsverständnis, UN-Kinderrechte
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Zeitstruktur und Phasen in elementaren Bildungseinrichtungen
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Fachbegriffe der Didaktik unter der Elementarpädagogik
Bereich „Lernen“:
Ausdrucksformen des Kindes in den Bereichen Alltagssituationen, Sozialformen und die Rolle der pädagogischen Fachkraft, lernförderliche Lernumgebung und Lernarrangements
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Fachliteratur
Bereich „Organisation von Bildungs- und Entwicklungsprozessen“:
Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich
Bereich „Intervention“:
Methoden der Beobachtung, Bedeutung, systematische Beobachtung
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- StrichaufzählungPrinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen erklären.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungdie Entwicklung des Kindergartens zu einer elementaren Bildungseinrichtung für das unter 1 bis 6-jährige Kind reflektieren.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- Strichaufzählungdas Kompetenzmodell erklären.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungLernformen der frühen Kindheit darstellen, insbesondere das Spiel und seine Bedeutung, als Lernform für das unter 1 bis 6-jährige Kind,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von kreativen Ausdrucksformen des Kindes für die Kompetenzentwicklung aufzeigen bzw. reflektieren,
- StrichaufzählungBedingungs- und Entscheidungsfelder für Bildungsprozesse für das unter 1 bis 6-jährige Kind beschreiben,
- StrichaufzählungEinflussfaktoren auf frühkindlichen Lernprozesse nennen.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- Strichaufzählungaktuelle Fachliteratur nennen und eigenständig verwenden.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungModelle zur ganzheitlichen Förderung von Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen beschreiben,
- StrichaufzählungEntwicklungs- und Bildungsprozesse im Alltag analysieren.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Prinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen, Bedürfnislage des unter 1 bis 3-jährigen Kindes
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Geschichte elementarer Bildungseinrichtungen, geschichtliche Entwicklung und gesellschaftliche Einflüsse
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Kompetenz und Kompetenzmodell
Bereich „Lernen“:
Einflussfaktoren frühkindlicher Lernprozesse, ko-konstruktive Lernprozesse, entdeckendes, forschendes und ganzheitliches Lernen, Spiel, Freispiel, Qualitätskriterien für Bildungsmittel, Ausdrucksformen des Kindes in den Bereichen Bewegung, Musik, Gestaltung
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
(inter-) nationale Fachliteratur
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Dynamische Umgebung unter besonderer Berücksichtigung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Bildungsbereiche, Bildungsrahmenplan, Kompetenzen, Entwicklungsziele. Planungskonzepte
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- StrichaufzählungFörderung von kreativen Prozessen in unterschiedlichen Zusammenhängen beschreiben.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- Strichaufzählungaktuelle Fachliteratur sinnerfassend wiedergeben.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- Strichaufzählungsich mit Konzepten für Bildungsprozesse auseinandersetzen.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungBedeutung von Beobachtung für Bildungs- und Gruppenprozesse darstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Divergente Denkprozesse, Kompetenz(en) des kreativen Denkens und Handelns
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Fachliteratur
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Planungskonzepte
Bereich „Intervention“:
Beobachtung, systematische Beobachtung, Methoden der Beobachtung, pädagogisches Handeln aufgrund von Beobachtungen
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungdie Bedeutung früher Bildung für die Bildungsbiographie eines Kindes erklären.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungHandlungskonzepte für das unter 1 bis 3-jährige Kind diskutieren.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungFachtexte exzerpieren.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungEntwicklung emotionaler Kompetenz beschreiben,
- StrichaufzählungPlanungsformen entwerfen,
- StrichaufzählungEingewöhnungsmodelle in elementaren Bildungseinrichtungen beschreiben.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungBedeutung der Bildungskooperation argumentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Frühe Bildung als Basis der Bildungsbiographie des Kindes
Bereich „Lernen“:
Bildungsprozesse, Pflege, Räume, Ausstattung, Rolle der pädagogischen Fachkraft bei der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes
Bereich „Basistechnik wissenschaftlichen Arbeitens“:
Vergleichende Analyse von Fachliteratur
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Emotionale Kompetenz, besondere Beachtung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Formen von Planung, Projekte, Eingewöhnung, Bildungskooperation hinsichtlich des unter 1 bis 6-jährigen Kindes
Bereich „Interventionen“:
Verfahren zur Entwicklungseinschätzung, Bildungskooperation in elementaren Bildungseinrichtungen
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungdie bildungspolitische Diskussion elementarer Bildungseinrichtungen reflektieren.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungKompetenzentwicklung der Kinder im letzten Jahr vor dem Schuleintritt, in unterschiedlichen Bildungsbereichen, unterstützen und analysieren,
- Strichaufzählungdie Entwicklung lernmethodischer Kompetenz erklären.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- Strichaufzählungsich mit Fachliteratur nach vorgegebenen Kriterien kritisch auseinandersetzen und präsentieren,
- StrichaufzählungTexte zielgruppenorientiert verfassen.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungStrategien zur konstruktiven Konfliktbewältigung entwickeln.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungDokumentationsformen kindlicher Entwicklungs- und Lernprozessen darstellen.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- StrichaufzählungPrinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen verstehen und Konsequenzen für das pädagogische Handeln ableiten.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- Strichaufzählungdas Konzept der Transition für den Übertritt in die Schule beschreiben.
im Bereich „Diversity“
- Strichaufzählungunterschiedliche Lernvoraussetzungen reflektieren,
- StrichaufzählungHerausforderungen der Diversität im Kontext der elementaren Bildung reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Bildungspolitische Diskussion im Kontext früher Bildung
Bereich „Lernen“:
Kompetenzentwicklung mit Fokus auf den Schuleintritt in allen Bildungsbereichen, mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung, Sprache, Literacy
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Vergleichende Analyse von Fachliteratur
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Konstruktive Konfliktbewältigung, Bildungskooperation hinsichtlich des unter 1 bis 6-jährigen Kindes
Bereich „Intervention“:
Beobachtung, Dokumentationsformen für Entwicklungs- und Lernprozesse, Gruppendynamik, Portfolio, Lerngeschichte, Logbuch, Bildungskooperation in elementaren Bildungseinrichtungen
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Handlungsleitende Prinzipien
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Transition, Transitionskompetenz, Kooperation zwischen Elementar- und Primarstufe im Rahmen der Schuleingangsphase
Bereich „Diversität“:
Ressourcenorientierter Ansatz, Begabten- und Begabungsförderung, Gender und Geschlechtsrelevante Aspekte
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungdie Vielfalt kindlicher Lebenswelten im Wandel der Zeit beschreiben und reflektieren.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungden Stellenwert elementarer Bildung argumentieren,
- Strichaufzählungdas Rollenverständnis reflektieren,
- Strichaufzählungprofessionelles Handeln in der Begleitung speziell für das unter 1 bis 3-jährige Kind begründen.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- StrichaufzählungHandlungsmöglichkeiten für Bildungskooperationen nennen,
- StrichaufzählungAspekte der Teamarbeit erläutern.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungDimensionen pädagogischer Qualität in elementaren Bildungseinrichtungen argumentieren.
im Bereich „Diversität“
- Strichaufzählunginternationale (Forschung) Projekte der elementaren Bildung vergleichen,
- Strichaufzählunginterkulturelle Konzepte in der elementaren Bildung reflektieren.
im Bereich „Intervention“
- Strichaufzählungressourcenorientierte Konzepte zur Förderung kindlicher Kompetenzen besprechen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Kindliche Lebenswelten der Gegenwart, Familienstrukturen, Armut, Konsum, Verinselung, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Gestaltung von Spielobjekten
Bereich „Selbstmanagement und beruflichen Sozialisation“:
Professionalität, Stellenwert elementarer Bildungseinrichtungen in der Öffentlichkeit, Rolle und Kompetenzen der Pädagogin und des Pädagogen, Qualitätskriterien professionellen Handelns
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Teamarbeit
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Dimensionen pädagogischer Qualität, Einschätzverfahren
Bereich „Diversity“:
Internationale (Forschungs-) Projekte der elementaren Bildung, interkulturelle Konzepte unter Einbeziehung der Bildungskooperation
Bereich „Intervention“:
Ressourcenorientierte Förderung, Interdisziplinarität
Schularbeiten:
1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
5. - 6. Semester: je 1 dreistündige Schularbeit
4.5 PRAXIS
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungdie Individualität der kindlichen Persönlichkeit wahrnehmen und mit dem Kind wertschätzend interagieren.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungmit Kindern in Beziehung treten.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- Strichaufzählungdie Standardsprache gebrauchen,
- StrichaufzählungGespräche mitgestalten.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungSpiel- und Lernprozesse hospitieren und kindorientiert begleiten,
- StrichaufzählungBildungsprozesse beobachten und beschreiben.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungSituation der elementaren Bildungseinrichtung erheben.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Persönlichkeit des Kindes, Individualität, wertschätzender Umgang, Entwicklung von situationsorientierter Handlungskompetenz
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Beziehungsaufbau zum Kind, bewusste Selbstwahrnehmung und Methoden der Praxisreflexion, Nähe und Distanz
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Standardsprache, Rolle der Praktikantin und des Praktikanten, Modelle der Kommunikation im pädagogischen Feld, Aufgabenbereiche des pädagogischen Teams im Kindergarten
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Spiel- und Lernprozesse, Mitwirken im pädagogischen Alltag, Teilnahme an Spielprozessen, Hospitieren mit gezielten Aufgabenstellungen, Analyse der Bedingungs- und Entscheidungsfelder der Bildungs- und Erziehungsarbeit, praktisches Arbeiten in verschiedenen Sozialformen, Einsatz von Medien, kurz-, mittel-, und langfristige Planungsmodelle, aufbauende Vorgangsweise: Planung – Umsetzung – Reflexion
Bereich „Lernen“:
Bedingungs- und Entscheidungsfelder
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- StrichaufzählungInteraktionen reflektieren,
- StrichaufzählungModelle zur Transparenz der Bildungsarbeit anwenden,
- Strichaufzählungpersonenspezifisch und situationsgerecht kommunizieren.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungmit Kindern in unterschiedlichen Sozialformen in Beziehung treten.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungUnterstützung zur emotionalen Entwicklung des Kindes reflektieren,
- StrichaufzählungBildungsprozesse und Lernarrangements planen und begleiten,
- StrichaufzählungKompetenzentwicklung des Kindes in Lernprozessen beschreiben.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungBildungsangebote in verschiedenen Bildungsbereichen und Sozialformen umsetzen.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungBeobachtung als Ausgangslage für prozessorientiertes Planen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Non- und paraverbale sowie verbale Aspekte der Kommunikation, Modelle der Transparenz der Bildungsarbeit planen, durchführen und reflektieren, bewusste Selbstwahrnehmung, Persönlichkeit des Kindes, Individualität, wertschätzender Umgang, Entwicklung von situationsorientierter Handlungskompetenz, Rolle der Praktikantin und des Praktikanten, Modelle der Kommunikation im pädagogischen Feld, Aufgabenbereiche des pädagogischen Teams im Kindergarten
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Bewusste Selbstwahrnehmung und Reflexionsmodelle, Entwicklung einer situationsorientierten Handlungskompetenz, Nähe und Distanz, Ko-Konstruktion
Bereich „Lernen“:
Emotionen des Kindes, Planung, Reflexion, Beobachtung, Kompetenzentwicklung, Freispiel, Bildungsmittel, Situationsanalyse
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Pädagogische Impulse und Bildungsangebote zu Bildungsbereichen, methodischer Aufbau, Besuche von berufsbezogenen Institutionen
Bereich „Intervention“:
Beobachtung und Dokumentation, Darstellung von Beobachtungsergebnissen
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungauf Basis von Beobachtungen auf Bedürfnisse des Kind reagieren,
- Strichaufzählungdie speziellen Bedürfnisse des unter 1 bis 3-jährigen Kindes benennen,
- StrichaufzählungLernsituationen erkennen und das pädagogische Handeln danach ausrichten,
- StrichaufzählungSelbst- und Fremdwahrnehmung vergleichen,
- Strichaufzählungkindliche Lern- und Bildungsprozesse im Alltag bewusst begleiten.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- Strichaufzählungpersonenspezifisch und situationsgerecht kommunizieren,
- StrichaufzählungFachbegriffe anwenden,
- StrichaufzählungSprachkompetenz des unter 1 bis 6-jährigen Kindes fördern.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungSituation der elementaren Bildungseinrichtung erheben,
- StrichaufzählungBildungsprozesse planen und begleiten,
- StrichaufzählungStrategien im Umgang mit konstruktiver Konfliktbewältigung erproben.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- Strichaufzählungim Bildungsgeschehen kooperativ mitarbeiten.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungPlanen, Durchführen und Reflektieren als fortlaufenden Prozess beschreiben,
- Strichaufzählungentwicklungsangemessene Bildungs- und Spielmittel bzw. Medien zur Unterstützung von Lernprozessen einsetzen.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungBeobachtungen durchführen,
- Strichaufzählungin Pflegesituationen altersadäquat auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen,
- StrichaufzählungAutonomiebestrebungen des Kindes unterstützen,
- Strichaufzählunggruppendynamische Prozesse reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Vorbildwirkung, Reflexion von Kontakten und Beziehungen, Bedürfnisse des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Alltag, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Spiel- und Lernprozesse, Alltag, Tagesablauf, Freispiel, Ko-Konstruktion
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Reflexion des Sprachgebrauchs, Kommunikation mit Erwachsenen und Kindern, Planungs- und Reflexionsgespräch, Sprachförderung im Bildungsgeschehen einschließlich Alltag, Fachsprache
Bereich „Lernen“:
Bedingungs- und Entscheidungsfelder, Spiel- und Arbeitsbereiche, didaktische Kriterien zur Planung von Bildungsprozessen, emotionale Entwicklung, konstruktive Konfliktbewältigung
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Mitarbeit im Team
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Zusammenhang zwischen Planung und Reflexion, Bildungs- und Spielmittel bzw. Medien
Bereich „Intervention“:
Beobachtung und Dokumentation, Hygienestandards, Unterstützung in Pflegesituation, Sauberkeitserziehung, Sicherheits-und Autonomiebestrebung des Kindes
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- StrichaufzählungSequenzen des Bildungsgeschehens gestalten,
- StrichaufzählungSpiel- und Lernprozesse im Freispiel reflektieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Freispiels speziell für das unter 1 bis 3-jährige Kind beschreiben,
- StrichaufzählungBildungsgeschehen zeitlich strukturieren und flexibel gestalten.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungBildungsprozesse zur Förderung von Kompetenzen in Orientierung auf den Schuleintritt unterstützen und gestalten,
- StrichaufzählungBildungsprozesse zur Förderung lernmethodischer Kompetenzen anregen.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungLernumgebung für pädagogische Prozesse gestalten,
- Strichaufzählunglängerfristige Planungszeiträume gestalten und reflektieren,
- StrichaufzählungEntscheidungs- und Handlungsfreiräume für Kinder benennen,
- StrichaufzählungFormen der Bildungskooperation im Team planen und durchführen,
- Strichaufzählungpädagogisches Handeln theoriegeleitet reflektieren.
im Bereich „Diversity“
- Strichaufzählungpädagogisches Handeln unter Berücksichtigung kultureller Vielfalt reflektieren,
- Strichaufzählungpädagogisches Verhalten hinsichtlich geschlechtergerechter Bildung reflektieren.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungEntwicklungsbereiche einschätzen und Interventionen ableiten.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Tagesorganisation, Übergänge im Tagesablauf, Freispiel, Bildungsgeschehen, Alltag, Freispiel, Zeitstruktur, Orientierung am Kind
Bereich „Lernen“:
Kompetenzerwerb, Transitionskompetenzen, Schuleingangsphase, lernmethodische Kompetenzen, Metakompetenz
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Lernarrangements, Projekte, Pädagogische Handlungskonzepte, Bildungskooperation, Partizipation, Begleitung von Konflikten
Bereich „Diversity“:
Pädagogische Haltung zu Interkulturalität, interkulturelle Medien und Materialien, kulturelle Vielfalt als Chance, geschlechtergerechtes Handeln, Raumgestaltung
Bereich „Intervention“:
Einschätzung von Entwicklung, Entwicklungsbereiche, Ausdrucksformen des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, pädagogisches Handeln
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- StrichaufzählungGruppenleitung im Team gestalten.
im Bereich „Lernen“
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Partizipation im Bildungsgeschehen reflektieren.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- StrichaufzählungTransitionskompetenzen für den Übertritt in die Schule fördern.
im Bereich „Diversity“
- Strichaufzählungdie Vielfalt differenzierter Lebenswelten in das Bildungsgeschehen einbeziehen,
- StrichaufzählungEntwicklungsbereiche systematisch einschätzen und entsprechende Fördermaßnahmen reflektieren.
im Bereich „Intervention“
- StrichaufzählungEntwicklungs- und Bildungsprozesse nach inklusiven Gesichtspunkten gestalten,
- StrichaufzählungFormen der Bildungskooperation umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Gruppenleitung im Team, Bildungsgeschehen, Theorie-Praxis-Transfer
Bereich „Lernen“:
Partizipation von Kindern und Eltern, Situationsorientierung, Lernprozesse dokumentieren
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Modelle der Transitionsgestaltung in der Schuleingangsphase, Formen der institutionenübergreifenden Bildungskooperation
Bereich „Diversity“:
Kindliche Lebenswelten, Lernbereiche, Einschätzen des Entwicklungsstands, individuelle Förderung
Bereich „Intervention“:
Förderkonzepte einschließlich Begabungs- und Begabtenförderung, Bildungskooperation
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- StrichaufzählungEinstellung und Haltung im erzieherischen Prozess analysieren.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungdas pädagogische Handeln theoriegeleitet reflektieren.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- StrichaufzählungRolle der Gruppenleitung als Teil des Teams reflektieren.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung benennen,
- StrichaufzählungÖffentlichkeitsarbeit mitgestalten.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Werte, Wertepluralismus, Normen, Einstellungen und Haltungen
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Pädagogische Orientierung, Bild vom Kind, Rollenverständnis, Verständnis von Bildung, Prinzipien, Bildungsinhalte
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Gruppenleitung, verschiedene Funktionen und Rollen im Team
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Pädagogische Qualität, Qualitätskriterien für das unter 1 bis 3-jährige Kind, Qualitätssicherung, Qualitätsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit
Praxiswochen:
Praxis umfasst Unterricht am Standort des Aufbaulehrgangs und dislozierten Unterricht (Tages- und Blockpraktika) in ausgewählten elementarpädagogischen Einrichtungen.
Für die Blockung der Praxis sind ausschließlich die in der Stundentafel ausgewiesenen Wochenstunden heranzuziehen:
6 Praxiswochen: Praktizieren in unterschiedlichen Einrichtungen mit Kindern von unter 1 bis 6 Jahren ist im Laufe der Ausbildung unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten vielfältig zu organisieren; zwei Praxiswochen davon sind ganz speziell der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes zu widmen. In jedem Fall ist mindestens eine Praxiswoche pro Semester in einer elementaren Bildungseinrichtung zu absolvieren.
Pflichtpraktikum:
2 Wochen sind unbegleitet ab dem 2. Semester bis zu Beginn des letzten Semesters zu absolvieren.
(siehe auch die Ausführungen zu den
- Strichaufzählungdidaktischen Grundsätzen zum Pflichtgegenstand „Praxis“ und zum
- Strichaufzählung„Pflichtpraktikum“ – Teil C)
4.6 ORGANISATION, MANAGEMENT UND RECHT, WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“
- Strichaufzählungthemenbezogene Fachliteratur aus unterschiedlichen Quellen recherchieren und zitieren,
- StrichaufzählungFachtexte zu einem Themenbereich vergleichend gegenüberstellen,
- Strichaufzählungeine Rezension zu einem Fachbuch verfassen.
im Bereich „Forschungsmethoden“
- Strichaufzählungwissenschaftlichen Methoden vergleichen.
im Bereich „Präsentieren“
- StrichaufzählungMethoden der medialen Aufbereitung vergleichen.
Lehrstoff:
Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“:
Zitierregeln, Fachliteratur unterschiedlicher Quellen, Kurztexte aus Fachzeitschriften und Handbüchern, Fachbücher unterschiedlicher Disziplinen
Bereich „Forschungsmethoden“:
Fragebogen, Leitfrageninterview, Experteninterview, Beobachtung, Dokumentenanalyse, einfache quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse
Bereich „Präsentieren“:
Traditionelle und neue Medien, Grafik
4. Semester (Kompetenzmodule 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“
- StrichaufzählungFachliteratur exzerpieren,
- Strichaufzählungeinen Fachtext strukturiert gestalten.
im Bereich „Forschungsmethoden“
- Strichaufzählungeine sozialpädagogische Fragestellung ansatzweise mit sozialwissenschaftlichen Methoden bearbeiten.
im Bereich „Präsentieren“
- Strichaufzählungfachspezifische Inhalte medial unterstützt präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“:
Zitierregeln, Fachliteratur unterschiedlicher Quellen, Kurztexte aus Fachzeitschriften und Handbüchern, Fachbücher unterschiedlicher Disziplinen
Bereich „Forschungsmethoden“:
Fragebogen, Leitfrageninterview, Experteninterview, Beobachtung, Dokumentenanalyse, einfache quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse
Bereich „Präsentieren“:
Traditionelle und neue Medien
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- StrichaufzählungKennzeichen eines Projektes nennen,
- Strichaufzählungden Ablauf eines Projektes in seinen Phasen darstellen,
- StrichaufzählungElemente und Methoden des Projektmanagements darlegen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- StrichaufzählungGrundsätze und Instrumente der Kommunikation innerhalb des Projektteams, mit dem Projektauftraggeber und mit der Projektumwelt beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Klassifizierung von Projekten, Projektarten, Projektmerkmale, Phasenkonzept, Projektkreislauf, Kreativitätstechniken, Projektauftrag, Meilensteinplan, Projektstrukturplan, Projektablaufplan, Aktionsplan, Ressourcenplan, Projektcontrolling, Projektbericht, Projektportfolio, Projektevaluation, Kostenkalkulation, Einnahmen- und Ausgabenrechnung
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Sitzungsprotokolle, Kommunikationsmittel innerhalb und außerhalb des Projekts, Rollen und Funktionen im Projektteam
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählunggrundlegende gesetzliche Bestimmungen aus dem Berufsfeld veranschaulichen.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
- Strichaufzählungden Begriff „Organisation“ in seinen verschiedenen Bedeutungen definieren und erklären,
- Strichaufzählungorganisationstheoretische Grundbegriffe darlegen,
- StrichaufzählungFührungskompetenzen beschreiben,
- Strichaufzählungausgewählte Management- und Führungsaufgaben im elementaren Bildungsbereich nennen und veranschaulichen,
- StrichaufzählungSteuerungstätigkeiten identifizieren und vergleichen,
- StrichaufzählungPhasen und Elemente eines Projekts reflektieren.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- Strichaufzählungdie Kommunikationsaufgaben der Führung anhand eines Modelles veranschaulichen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Grundzüge der Rechtsordnung, Haftung, Schadenersatz, Jugendschutzgesetz, Kinder- und Jugendhilfegesetz, Dienstrecht, Familienrecht, Kinderbetreuungsgesetz, Aufsichtspflicht
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Begriffsklärung: Organisation als Instrument – Funktion – Institution bzw. als Tätigkeit – Struktur – Unternehmen, Hierarchie, Organigramm, Organisationsformen, Merkmale einer Organisation, Kompetenzmodelle, Basis- und Führungskompetenzen, Anforderungsprofil, administrative Abläufe, Aufgabengebiete: Personalplanung und –entwicklung, Informationsmanagement, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Controlling, Beziehungsmanagement, Unternehmenskultur, Corporate Identity (CI), normative, strategische und operative Steuerungstätigkeiten im integrierten Management, verschiedene Projektarten, eigene Projekterfahrungen
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Themenzentrierte Interaktion, Moderation, Informationskultur, -management, Kommunikationsstile, Werte
5. AUSDRUCK, GESTALTUNG UND BEWEGUNG
5.1 Künstlerisch-kreativer Bereich
5.1.1 BILDNERISCHE ERZIEHUNG
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
- StrichaufzählungBilder und Bildinhalte erkennen und mit eigenen Worten beschreiben,
- Strichaufzählungbildnerische Mittel und Techniken erkennen und benennen,
- StrichaufzählungFachbegriffe aus dem bildnerischen Bereich erklären.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
- StrichaufzählungMaterial, Technik und bildnerische Mittel zielgerichtet einsetzen,
- StrichaufzählungSachverhalte bildlich umsetzen,
- Strichaufzählungeine eigene Bildsprache entwickeln,
- StrichaufzählungArbeitsplätze für sich oder eine Gruppe einrichten.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
- StrichaufzählungGesehenes, Erlebtes und Gefühltes mit vorhandenen Bildern in elementarer Form vermitteln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungeigene Arbeitsergebnisse in der Gruppe vorstellen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungBild/Produkt situationsadäquat und Zielgruppen orientiert beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Bildbetrachtung, grundlegende Kompositions- und Gestaltungslehre, Farbe und Farbtheorien
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Grunderfahrungen mit Material und Werkzeug, grundlegende grafische und malerische Techniken, Studien vor dem Objekt, nichtkonstruktive Raumdarstellung, Skizze, Studie und Entwurf
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Elementare Druckgrafik, einfache malerische und druckgrafische Techniken und Materialien (Zufallstechniken) im pädagogischen Berufsfeld
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses, Kunstvermittlung-Museum
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Vermittlungskonzepte
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
- StrichaufzählungOrdnung, Struktur und Komposition in Bildern erkennen und benennen,
- StrichaufzählungBildgattungen erkennen und beschreiben,
- StrichaufzählungFachsprache gezielt anwenden.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
- StrichaufzählungBildlösungen auch mittels Kreativitätstechniken finden und fachgerecht umsetzen.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
- StrichaufzählungBilder in unterschiedlichen Kontexten erklären.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungArbeitsprozesse allein und in der Gruppe planen und durchführen,
- StrichaufzählungArbeitsergebnisse argumentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungBilder situationsadäquat und Zielgruppen orientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Ordnungsprinzipien, Bildorganisation, Ornament, Muster, Bildgattungen, Kunstbetrachtung
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Bildgeschichte, Collage, Montage, Assemblage, Decollage, Ready Made, Object trouvé
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Bild-Text-Bezug, Bild im Kontext
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Arbeitsprozess und –ergebnis, Dokumentation, Mappe, Portfolio
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Vermittlung einfacher bildnerischer, druckgraphischer Techniken und Materialien
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
- StrichaufzählungKunst als Teil der Bildproduktion erkennen und unterscheiden,
- StrichaufzählungBilder in kunsthistorische und gesellschaftliche Zusammenhänge stellen.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
- Strichaufzählungzur Lösung von Gestaltungsaufgaben gezielt analoge oder digitale Medien einsetzen,
- Strichaufzählungexperimentelle Verfahren als Impuls nutzen und selbstständige Bildlösungen finden,
- StrichaufzählungBildfolgen generieren.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
- StrichaufzählungBildmaterial für die Illustration von Inhalten gezielt einsetzen und performativ darstellen,
- StrichaufzählungZusammenhänge in Bildfolgen erklären und neue herstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungKonzepte in der Gruppe diskutieren und abstimmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungmethodische Schritte zur Umsetzung von Bildthemen planen,
- Strichaufzählunganlassbezogen mit Blick auf das pädagogische Berufsfeld gestalten.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Kunstbetrachtung, exemplarische stilistische Einordnungen, Zusammenhänge zwischen Kultur, Kunst, Geschichte und Gesellschaft
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Bildgeschichten, Bilderbuchanalysen, Digitale Medien, Video, kinetische Objekte, optische Täuschungen
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Performative Darstellung, Zootrop, Foto und Film
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Ideenfindungsprozesse
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Visuelle Aufbereitung von Themen zu den Bildungsbereichen, Fest- und Feiergestaltungen, Plakate, Aushänge, Phänomenologie der bildnerischen Repräsentation beim Kind
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
- StrichaufzählungBilder und Bildinhalte in ihren künstlerischen und außerkünstlerischen Zusammenhängen kritisch hinterfragen,
- StrichaufzählungMerkmale der Kinderzeichnung benennen.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
- Strichaufzählungnach selbstgewähltem Thema prozessorientiert und begleitend dokumentierend arbeiten,
- StrichaufzählungArbeitsprozessen reflektieren und Querverbindungen zu anderen Disziplinen herstellen.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
- StrichaufzählungBilder als Impuls für eigenes Tun nutzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungexperimentelle Abläufe beschreiben und kommunizieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeinen Bezug herstellen zwischen der eigenen bildnerischen Praxis und dem Gestalten im pädagogischen Berufsfeld.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Kunstbetrachtung, Phänomene und Entwicklungsformen der Kinderzeichnung
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Experimentelle Verfahren, Körper und Raum, räumliche Konstruktionen (Perspektiven), Design, Architektur
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Bildrecherche, Bildarchive, Sammlungen, Museen, Urheberrecht, Original und Kopie
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Selbstorganisation, Themenfindung, Präsentationsformen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gestaltungsaufgaben im Berufsfeld, unabhängig von konkreten Anlässen, Entwicklung der Bildsprache der Kinder, individuelle Ausprägungen
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
- Strichaufzählungeigenständig im Bildumfeld recherchieren und Bezüge ableiten.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“
- Strichaufzählungeigenständige und selbstverantwortlich projektorientierte Arbeiten zu selbst gewählten Themen herstellen.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
- StrichaufzählungProzesse mit Bildern dokumentieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungFachbegriffe zielgruppenorientiert erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Interpretationsvergleich
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:
Prozessorientiertes und begleitend dokumentierendes Arbeiten nach selbstgewähltem Thema, Querverbindungen zu anderen Disziplinen
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Transformationen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Selbstorganisation, Themenfindung
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
- Strichaufzählungunterschiedliche Sichtweisen zur Relativierung eigener Positionen nutzen.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“
- Strichaufzählungeigene Arbeiten weiterentwickeln.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
- StrichaufzählungPräsentationsformen entwickeln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungArbeitsprozesse und Ergebnisse der eigenen Arbeit präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Vertiefung und Vernetzung der behandelten Inhalte und Überblick über die Themenbereiche
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:
Schwerpunkt prozessorientiertes Arbeiten, selbst gewähltes Thema, Transformation
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Ausstellung, Präsentationsformen, Performance
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentationsformen
5.1.2 WERKERZIEHUNG
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt erfassen“
- StrichaufzählungWerkzeuge benennen,
- Strichaufzählungallgemeine Sicherheitsbestimmungen beachten,
- Strichaufzählungunterschiedliche Materialien zuordnen und beschreiben und unter ökologischen Aspekten betrachten,
- StrichaufzählungAufgabenstellungen verstehen und umsetzen.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“
- Strichaufzählunggrundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien erproben,
- StrichaufzählungGrundtechniken und Verfahren zur Herstellung und Gestaltung dreidimensionaler Objekte anwenden.
im Bereich „Produkt verwenden“
- Strichaufzählungformale, funktionale und materielle Qualitäten untersuchen, überprüfen und experimentell-spielerisch einsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungGestaltungsprozesse beschreiben,
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen Gestalt, Funktion und Ausdruck mit Fachbegriffen erklären,
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungWerkmaterialien und Werkzeuge situationsadäquat und Zielgruppen orientiert beschreiben und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Werkzeugkunde, Unfallverhütung, Materialkunde und Werkstoffkunde
Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Konstruktionsprinzipien, Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, körperhafte Gestaltung, Spielfiguren, Bühnengestaltung- und Dekoration, Fest- und Feiergestaltung
Bereich „Produkt verwenden“:
Materialexperimente, Zerlegewerkstatt
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Anwendungskonzepte, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Gestaltung von Spielobjekten
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt erfassen“
- StrichaufzählungWerkzeuge und Maschinen anwendungsspezifisch systematisch zuordnen,
- StrichaufzählungUmwelt, Kunst und Kultur als Erfahrungsquelle für gestalterische Prozesse erkennen und beschreiben,
- Strichaufzählungeinfache physikalische Gesetze und mechanische Phänomene darstellen,
- StrichaufzählungKonstruktionsprinzipien differenzieren.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“
- StrichaufzählungGrundtechniken und Werkzeuge für die Gestaltung dreidimensionaler Objekte selbstständig anwenden,
- StrichaufzählungAufgabenstellungen in einfacher Form weiterentwickeln.
im Bereich „Produkt verwenden“
- Strichaufzählungformale, funktionale und materielle Qualitäten unterscheiden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungFachbegriffe anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungaltersgerechte und Zielgruppen orientierte Anwendungsbereiche für die Praxis finden und vermitteln.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Materialrecherchen, Wahrnehmungsspiele, Produktanalysen, Grundprinzipien der Mechanik, Optik, Spiele, Spielobjekte
Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, Montageverfahren, Gussverfahren, Abdruckverfahren, Möglichkeiten der körperhaften Gestaltung, Spielfiguren, Charakterstudien, Puppenbau, Masken, Bühnengestaltung und Dekoration, Objektkunst Design, Produktionstechniken, Raumelemente, Wohnelemente
Bereich „Produkt verwenden“:
Materialexperimente, Zweckentfremdung, kinetische Kunst, Materialaufbewahrung, Umfunktionieren, Wühlkiste, Experiment, spielerisches Arbeiten, Aufbewahrungssysteme, Materialsammlungen, Werkzeugsammlungen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Reflektierende Gespräche und Diskussionen zu Gestaltungsprozessen, Aufführungen, Vorführungen, Präsentationen, Ausstellungen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Projektplanung, Spiel
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt erfassen“
- StrichaufzählungProdukte analysieren und bewerten,
- Strichaufzählungthemenbezogen recherchieren.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“
- Strichaufzählungselbstverantwortlich eine Projektarbeit planen und umsetzen,
- StrichaufzählungZeitraster erstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungein Projekt dokumentieren und reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Produktanalyse, Kunsthandwerk, Design, Alltagsästhetik, gestalterische, ökologische und soziale Kriterien, Literatur
Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:
Materialproben, Bildmaterial, Zeitraster, Kalkulation
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Portfolio, Präsentationstechniken, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“
- Strichaufzählungeine Präsentation gestalten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungAspekte einer praktischen und theoretischen Arbeit vermitteln.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:
Digitale oder analoge Präsentationsformen, Rechercheergebnisse, Arbeitsabläufe, Objektfotografie der Werkstücke, Bildauswahl
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Feedback, Reflexion
5.1.3 TEXTILES GESTALTEN
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt erfassen“
- StrichaufzählungFaserarten benennen,
- Strichaufzählungdie Grundzüge der Gewinnung von Fasern und flächen- und körperbildende Verfahren beschreiben.
im Bereich „Produkt konzipieren“
- StrichaufzählungMethoden zur Ideenfindung anwenden.
im Bereich „Produkt herstellen“
- Strichaufzählungder Aufgabenstellung entsprechende unterschiedliche Verfahren anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungihre Arbeitsergebnisse mit erworbenen Fachbegriffen in der Gruppe vorstellen,
- Strichaufzählungihre Arbeit protokollieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungden Einsatz einfacher textiler Techniken planen,
- Strichaufzählungdie Materialauswahl und Arbeitsplatzgestaltung altersgerecht organisieren.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Materialkunde, vom Schaf zur Wolle, sinnliches Erfassen, Erproben und Erleben von Material, Textil und Körper, ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen
Bereich „Produkt konzipieren“:
Ideenskizze, Entwurf, Werk- und Schnittzeichnen
Bereich „Produkt herstellen“:
Fadenbildende, fadenverstärkende, flächenbildende, flächenverbindende und körperbildende Verfahren, Zusammenfügen von Flächen, Be- und Verkleiden
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Beschreibung eines Arbeitsprozesses, Fachsprache, Selbst- und Fremdeinschätzung des Werkstücks, Fotodokumentation, Skizzen, Arbeitsprotokoll
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, natürliche Fasern, flächenbildende Techniken, Ordnungssysteme, Materialorganisation
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt erfassen“
- Strichaufzählungflächengestaltende Verfahren unterscheiden.
im Bereich „Produkt konzipieren“
- StrichaufzählungFlächengestaltungen experimentell und spielerisch erproben.
im Bereich „Produkt herstellen“
- Strichaufzählungflächengestaltende Verfahren anwenden.
im Bereich „Produkt verwenden“
- StrichaufzählungFlächengestaltung und Flächenveränderung in der Produktgestaltung einsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungüber ihre Arbeitsergebnisse diskutieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählunggelerntes zielgruppenorientiert aufbereiten.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Flächengestaltende und flächenverändernde Verfahren, Materialkunde, Analyse von Produkten und Produktionsprozessen, Berücksichtigung von Funktionszusammenhängen
Bereich „Produkt konzipieren“:
Muster, Ornamente, Motiv, Streuung, Raster, Rapport, Proportionen
Bereich „Produkt herstellen“:
Flächengestaltende Verfahren wie Stoffmal- und Stoffdrucktechniken, Textilfärbetechniken, Stickerei, Mola, Applikation, Patchwork, Mode und Accessoires, Schmuck, textile Spiele, Behältnisse
Bereich „Produkt verwenden“:
Materialcollage, Modedesign, Produktdesign, Motivgestaltung, Techniktransfer
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Reflexion, Erklärung, fachliche Begründung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Aufbereitung von Umsetzungsmöglichkeiten, Feste, Theater, Kleidung im Alltag des Kindes
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt erfassen“
- Strichaufzählungselbstständig eine Themenstellung nach bestimmten Kriterien finden und formulieren.
im Bereich „Produkt konzipieren“
- Strichaufzählungselbstständig Strategien entwickeln und die Umsetzung planen,
- Strichaufzählungeine Themenwahl begründen,
- Strichaufzählungihren Arbeitsplatz selbstständig organisieren.
im Bereich „Produkt machen“
- Strichaufzählungpassende Techniken für die Umsetzung eines Projektes auswählen,
- Strichaufzählungihr eigenverantwortlich geplantes Projekt unter Hilfestellung im vorgesehenen Zeitraum umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Fachtheoretische Bezüge: kulturhistorische Bereiche, Textilkunst, Vernetzung, Vertiefung und Überblick der behandelten Inhalte
Bereich „Produkt konzipieren“:
Argumentation, Materialbeschaffung, Arbeitsbedingungen schaffen
Bereich „Produkt machen“:
Forschendes Arbeiten, wissenschaftliches Arbeiten, digitale und analoge Medien für Recherche
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt machen“
- Strichaufzählungeine Präsentation zu einem Projekt mit passenden Medien gestalten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungwesentliche Aspekte einer praktischen und theoretischen Arbeit vermitteln.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt machen“:
Präsentationtechniken, Handout, interaktive digitale Präsentationsformen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Evaluierung, Feedback
5.2 Musikalischer Bereich
5.2.1 MUSIKERZIEHUNG, STIMMBILDUNG UND SPRECHTECHNIK
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungdie Stimme entwickeln, einstimmig a cappella und mit Begleitung singen,
- Strichaufzählungein Vokalrepertoire unter besonderer Berücksichtigung des Kinderliedes melodisch und rhythmisch richtig sowie stilgerecht und textsicher singen,
- Strichaufzählungelementares Instrumentarium benennen und handhaben,
- Strichaufzählungeinfache Notentexte erfassen und umsetzen sowie einfache Motive finden.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung zwischen Musik und Bewegung wahrnehmen und darauf reagieren,
- Strichaufzählungein Metrum in Bewegung umsetzen.
„Stimmbildung und Sprechtechnik“
- Strichaufzählungdie stimmliche Qualität durch Bewegung und Darstellung unterstützen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungMusik emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern,
- Strichaufzählungeinfache formale Abläufe benennen.
„Stimmbildung und Sprechtechnik“
- StrichaufzählungDefizite benennen und verbessern,
- StrichaufzählungIntonationssensibilität entwickeln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungselbstständig mit Medien umgehen,
- Strichaufzählungbeim Singen und Musizieren einander zuhören und sich differenziert darüber äußern.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungberufsbezogenes Liedrepertoire systematisch ordnen,
- Strichaufzählungelementare Musikinstrumente fachgerecht handhaben.
„Stimmbildung und Sprechtechnik“
- Strichaufzählungeine Auswahl an Liedern und rhythmischen Sprachspielen präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale Einstimmigkeit, Blattsingen im Fünftonraum, Kinderliedrepertoire, altersadäquates Vokalrepertoire, Üben und Festigen der Kenntnisse aus dem Bereich der allgemeinen Musiklehre: Metrum, Takt, Rhythmus, Tonsysteme, Intervall
Bereich „Bewegen und Darstellen“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:
Einfache Kinder- und Kreistänze, Bewegungsimprovisationen
Bereich „Hören und Erfassen“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:
Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken aus verschiedenen musikalischen Epochen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Aktuelle und traditionelle musikalische Medien
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:
Liedsammlung, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungdie Stimme weiterentwickeln,
- Strichaufzählungein Vokalrepertoire verschiedener Genres singen,
- Strichaufzählungkomplexere Notentexte erfassen und umsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungMusik unterschiedlicher Stile emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern,
- Strichaufzählungeinfache formale und melodisch-harmonische Abläufe in Musikstücken unterschiedlicher Genres benennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungunterschiedliche Musikbeispiele unter Anwendung von Fachsprache verbalisieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungsituationsbezogenes Liedrepertoire singen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale einfache Mehrstimmigkeit, Erweiterung des Liedrepertoires, Transposition, Intervalle, Dreiklänge
Bereich „Hören und Erfassen“:
Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken unterschiedlicher Epochen und Stile
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Anwendung musikalischer Fachsprache
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Liedsammlung, Jahreskreis, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungihre Stimme unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen einsetzen,
- Strichaufzählungmehrstimmig a cappella und mit Begleitung singen,
- Strichaufzählungmit elementaren Instrumenten improvisieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Musik und Bewegung wahrnehmen, verstehen und ausdrücken,
- Strichaufzählungeinfache Taktarten in Bewegung umsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungMusik emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungbeim Singen und Musizieren einander zuhören, und das Gehörte verbalisieren,
- Strichaufzählungkritisch zu Musik Stellung nehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungverschiedene Notationsformen in der Praxis einsetzen,
- StrichaufzählungMusizieren anleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Vokales Musizieren mit gesteigerten Anforderungen, Stimmbildung und Atemtechnik, ein- und mehrstimmige Chorliteratur, Kinderliedrepertoire, Stimmimprovisationen, Sprachspiele. Vertiefende Auseinandersetzung mit musiktheoretischen Kenntnissen des 1. und 2. Semesters, Liedharmonisierung, Pentatonik, Grundprinzipien der Improvisation
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Körperinstrumente, Bewegungsimprovisationen
Bereich „Hören und Erfassen“:
Gehörbildung im Oktavraum, einfache Liedformen, Fachsprache, Formen und Gattungen der Musik
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Auswendiges Singen und Musizieren, Einsätze geben und Musik anleiten
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Fachliteratur, Programmmusik, Filmmusik, funktionale Musik, Materialsammlung für das pädagogische Berufsfeld
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungunter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen in einem erweiterten Tonumfang mehrstimmig singen,
- StrichaufzählungLiedrepertoire unterschiedlicher Kulturen singen und begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- Strichaufzählungeinfache Rhythmen erkennen und notieren,
- StrichaufzählungInstrumente klanglich unterscheiden und deren Bauweise beschreiben,
- StrichaufzählungWerke aus einem ausgewählten Hörrepertoire wiedererkennen, vergleichen und musikgeschichtlich zuordnen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungsich mit einem vielfältigen und interkulturellen Musikangebot kritisch auseinandersetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungberufsbezogenes Liedrepertoire singen und begleiten,
- Strichaufzählungselbstständig Kinderlieder erarbeiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Erarbeiten von mehrstimmigen Liedern, Liedbegleitung
Bereich „Hören und Erfassen“:
Instrumentenkunde, Rhythmusschulung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Interkulturelle Musik, ausgewählte Werke unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Urheberrechte und Vermarktung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- StrichaufzählungLiedrepertoire unterschiedlicher Kulturen singen und begleiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungberufsbezogenes Liedrepertoire singen und begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Repertoirekunde
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungunter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen in einem erweiterten Tonumfang mehrstimmig singen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungselbstständig Kinderlieder erarbeiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Erarbeiten von mehrstimmigen Liedern, Liedbegleitung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung
5.2.2 INSTRUMENTALUNTERRICHT GITARRE
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungdas Instrument erklären, handhaben und warten,
- Strichaufzählungeinfache Notentexte und Akkordsymbole erfassen und korrekt umsetzen,
- Strichaufzählungeinfache Lieder singen und begleiten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- Strichaufzählungihre Körperhaltung während des Musizierens reflektierend beobachten und gegebenenfalls korrigieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungDur- und Mollakkorde hörend unterscheiden,
- Strichaufzählungeinfache Lieder nach dem Gehör singen und begleiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeinfache Kinderlieder singen und begleiten.
im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“
- Strichaufzählungelementar improvisatorisch agieren,
- Strichaufzählungihre Übetätigkeit reflektieren,
- Strichaufzählunggemeinsam musizieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Instrumentenkunde, Stimmen, Saitenwechsel, Pflege der Gitarre, grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, grundlegende Anschlagsarten, Technik der Greifhand, einfache Schlagmuster, Zerlegungen
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Korrekte Haltung, Körperwahrnehmung
Bereich „Hören und Erfassen“:
Elementare Intervalllehre, Akkordgriffe Dur und Moll, einstimmige Melodien
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Anlegen einer praxisrelevanten Liedersammlung
Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:
Anleitung zum zielführenden Üben, Improvisationsspiele
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- StrichaufzählungLieder singen und abwechslungsreich begleiten,
- Strichaufzählungeinfache Sololiteratur vortragen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- Strichaufzählungeinfache Lieder nach dem Gehör singen, spielen und begleiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeinfache Lieder selbstständig erarbeiten und präsentieren,
- Strichaufzählungeinfache Vorspiele gestalten.
im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“
- Strichaufzählungbeim gemeinsamen Spiel sicher agieren und aufeinander hören,
- StrichaufzählungStärken und Schwächen im Hinblick auf das instrumentale Spiel beschreiben,
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Weiterführung der Technik beider Hände, Ausweitung der Begleittechnik, einfache Sololiteratur mit leeren Bässen, Septakkorde, Sololiteratur, Lieder
Bereich „Hören und Erfassen“:
Kadenzen, Tonleitern
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Erweiterung des praxisorientierten Liedrepertoires, Improvisation mit Klängen, perkussive Elementen, Einführung in die Methodik der Liedvermittlung
Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:
Einfache Ensembleliteratur, verschiedene Übetechniken, Melodiespiel in der römisch eins. Lage, die Töne der Stammtonreihe C-Dur auf allen 6 Saiten
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungeinstimmige Melodien in verschiedenen Lagen oder mit Lagenwechsel spielen,
- StrichaufzählungSolo- und Ensembleliteratur unter Umsetzung grundlegender dynamischer Vortragsbezeichnungen spielen,
- StrichaufzählungLieder auswendig singen, spielen und begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungLieder unter Anleitung nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes mit Hauptstufen harmonisieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungLieder unterschiedlicher Stilistik selbstständig erarbeiten und praxisbezogen vermitteln,
- StrichaufzählungVorspiele harmonisch gestalten.
im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“
- StrichaufzählungÜbetechniken erläutern und zielführend anwenden,
- Strichaufzählungbeim gemeinsamen Spiel sicher und rücksichtsvoll agieren und reagieren,
- Strichaufzählungaudiovisuelle Medien reflektiert nutzen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Einfache Sololiteratur mit gegriffenen Bässen, Lieder, grundlegende Barrégriffe, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation
Bereich „Hören und Erfassen“:
Akkordfolgen mit Nebenstufen, erweiterte Kadenz, Grundlagen des Harmonisierens
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Grundlegende Barrétechnik, Tonleitern in verschiedenen Lagen, Lagenwechsel, Anwendung des Kapodasters, Erweiterung des Repertoires an Zupf- und Schlagmustern in unterschiedlichen Taktarten, Erweiterung der Methodik der Liedvermittlung
Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:
Übetechniken, Problemanalyse, Ensembleliteratur, Einführung in die Nutzung audiovisueller Medien
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungfortgeführtes Tirandospiel im Solostil umsetzen,
- Strichaufzählungeinfache Notentexte prima vista spielen,
- StrichaufzählungSolo- und Ensembleliteratur unter Umsetzung grundlegender dynamischer Vortragsbezeichnungen spielen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungAnfangstöne oktavieren,
- StrichaufzählungLieder in praxisrelevante Tonarten transponieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen,
- StrichaufzählungVorspiele harmonisch und improvisatorisch gestalten.
im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“
- Strichaufzählungweitere Verfeinerung möglicher Schlagmuster einsetzen,
- Strichaufzählungweitere Zerlegungs-Patterns einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sololiteratur und Ensembleliteratur unterschiedlicher Stilistik, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires, Beginn mit Folk-Pickings
Bereich „Hören und Erfassen“:
Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ausbau der Barrétechnik, Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung
Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:
Festigung der rhythmischen Fähigkeiten, selbstständiges Finden kindgerechter Tonarten
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- StrichaufzählungSololiteratur in fortgeführtem Tirandospiel umsetzen,
- StrichaufzählungLieder selbständig erlernen und abwechslungsreich begleiten,
- Strichaufzählungkindgerechte Tonarten selbstständig finden.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- Strichaufzählungeigenständig Lieder nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes harmonisieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen und umsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“
- Strichaufzählungselbstständig passende Begleitmuster – je nach vorgegebenem Takt - finden.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Gitarretypische Techniken wie Aufschlags- und Abzugsbindungen, Einsatz von leichten Barrégriffen in Solostücken, Lagenwechsel und Lagenspiel
Bereich „Hören und Erfassen“:
Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung
Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:
Begleitmuster, erweitertes Repertoire von Kindeliedern: Tonhöhe, Tempo etc.
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- StrichaufzählungSololiteratur verschiedener Stilrichtungen und Epochen musikalisch gestalten,
- StrichaufzählungLieder unterschiedlicher Stilistik singen, spielen und abwechslungsreich begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- Strichaufzählungeigenständig Lieder nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes harmonisieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen, umsetzen und reflektieren.
im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“
- StrichaufzählungMusizieren als Mittel der Kommunikation anwenden,
- Strichaufzählungsich instrumental vor anderen selbstbewusst präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Mehrstimmige Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires
Bereich „Hören und Erfassen“:
Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Transponieren von Melodien und Akkorden, Methodik der Musikvermittlung
Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:
Vorspielpraxis, verschiedene improvisatorischer Bausteine
5.2.3 RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungihre Stimme wahrnehmen und gestaltend einsetzen,
- Strichaufzählungmit Stimme, Klang- und Geräuscherzeugern und Instrumenten elementar improvisieren,
- StrichaufzählungBewegung begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungMetrum, Takt, Rhythmus, Form, Dynamik ausdrücken,
- StrichaufzählungGeräusche und Klänge beschreiben und zuordnen.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- Strichaufzählungihren eigenen Körper bewusst wahrnehmen,
- StrichaufzählungWahrnehmungsbereiche differenzieren,
- Strichaufzählungsich mit Musik und Bewegung ausdrücken,
- StrichaufzählungRhythmikmaterialien benennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungsich an vereinbarte Regeln halten,
- Strichaufzählungeinander zuhören,
- Strichaufzählungden anderen beachten und sich einfühlen,
- Strichaufzählungdas eigene Tun reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sprach- und Klangspiele mit Stimme, Instrumenten und Klangerzeugern, Alltagsgegenstände, Materialien, Eigenbauinstrumente, Klangteppich, Improvisationsspiele, Bewegungsbegleitung
Bereich „Hören und Erfassen“:
Puls- und Rhythmusspiele, Notationsformen, Dirigentenspiele, Geräusche und Klänge, Höraufgaben, Stilleübungen
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Gruppendynamische Bewegungsspiele und wahrnehmungsfördernde Übungen, sensomotorische Übungen, Massagespiele und –geschichten, Spannung – Entspannung als rhythmisches Prinzip, Parameter von Musik und Bewegung, Materialien in der Rhythmik
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Soziales Lernen, Gesprächsführung
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungdas elementare Instrumentarium richtig benennen, handhaben, warten, pflegen und spielen,
- Strichaufzählungmusikalische Parameter ausdrücken.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- StrichaufzählungMusik emotional-assoziativ hören und sich darüber kritisch äußern.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- StrichaufzählungBeziehung und Wechselwirkung von Musik und Bewegung erfassen,
- Strichaufzählungmit den Mitteln der Rhythmik unter Anleitung improvisieren und gestalten,
- Strichaufzählungsich zu Tanzformen bewegen,
- Strichaufzählungeinfache Choreografien in verschiedenen Sozialformen entwickeln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungverschiedene Rollen in kreativen und pädagogischen Prozessen einnehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungZiele und Inhalte der Rhythmik erklären,
- Strichaufzählungunter Anleitung Rhythmikeinheiten reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Elementare musikalische Formen, erweitertes Orff-Instrumentarium, Alltagsgegenstände, Materialien, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, Instrumente
Bereich „Hören und Erfassen“:
Hörbeispiele aus verschiedenen Epochen und Kulturbereichen
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Musikalische Bewegungsspiele, Mitteln der Rhythmik und ihre Verbindung mit den Parametern von Musik und Bewegung, Improvisationsaufgaben, Fortbewegungsarten, elementare Tanzschritte, freien und gebundenen Tanzformen, Verbindung von musikalischer Form und Bewegungsform
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Gruppendynamische Spiele und Rollenspiele, Führen und Folgen, Anleiten einer Gruppe, nonverbale Kommunikation, Sozialformen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ziele der Rhythmik, Fachsprache
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungaußermusikalische Inhalte gestaltend umsetzen,
- Strichaufzählungelementare Bewegungsbegleitung anleiten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- StrichaufzählungBewegungsformen zu unterschiedlicher Musik differenziert ausführen,
- StrichaufzählungKlanggeschichten, Klangszenen und Improvisationen notieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungelementare Musikinstrumente und Rhythmikmaterialien zur Förderung der Interaktion und nonverbalen Kommunikation einsetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungverschiedene Materialien zielgruppenorientiert und situationsadäquat auswählen,
- StrichaufzählungRhythmikeinheiten im Hinblick auf die Ziele reflektieren,
- Strichaufzählungkurze Rhythmiksequenzen selbstständig planen, durchführen und reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Improvisationen, Klanggeschichten, Klangszenen und Bilderbuchgestaltungen, Rhythmisieren und Gestalten von Texten, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, (Percussions)Instrumente, Alltagsmaterialien, rhythmische Bausteine, Bewegungsbegleitung der Grundbewegungsarten
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Grundbewegungsarten, Improvisationsaufgaben, Rollenspiele, Bewegungsimpulse, freie und gebundenen Bewegungsformen, Tänze, Notationsformen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Improvisationen mit allen Mitteln der Rhythmik und in unterschiedlichen Sozialformen, musikalische Kommunikation
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Materialerfahrungen, Rhythmikmaterialsammlung, Rhythmiksequenzen, Spiel- und Angebotsvariationen
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungausgewählte Lieder auswendig anwenden,
- StrichaufzählungPrinzipien der Bewegungsbegleitung auf Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger und Instrumente übertragen und anwenden,
- Strichaufzählungmusikalische Verläufe anleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
- Strichaufzählungdie Wirkung von Klängen, Geräuschen und Instrumenten einschätzen und diese situationsadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungMusik emotional-assoziativ hören, umsetzen und darstellen.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- StrichaufzählungTänze aus unterschiedlichen Kulturen selbstständig erarbeiten und durchführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungsich ausdauernd, differenziert und konzentriert mit rhythmisch-musikalischen Aufgaben auseinandersetzen,
- Strichaufzählungmit einführender Fachliteratur umgehen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungGrundlagen, Ziele und Mittel der rhythmisch-musikalischen Erziehung verstehen und begründen,
- StrichaufzählungRhythmikeinheiten exemplarisch planen,
- StrichaufzählungWechselbeziehung von Musik und Bewegung in Rhythmikeinheiten integrieren,
- Strichaufzählungmethodische Grundkenntnisse zum Erarbeiten von Liedern, Klanggeschichten und Tänzen exemplarisch anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Interkulturelle Liedangebote, Rhythmusbausteine, musikalische Motive, Parameter von Musik und Bewegung, Dirigentenspiele
Bereich „Hören und Erfassen“:
Differenzierte Klang- und Geräuschwahrnehmung, Klang- und Geräuschspiele, Musik und Werbung, Choreographien, Malen zur Musik
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Tänze aus unterschiedlichen Kulturen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Rhythmikeinheiten, Reflexionen, Fachliteratur
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Fachliteratur, das unter 1 bis 3-jährige Kind, Methoden der Rhythmik, kritische Musik-, Text- und Liedauswahl
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- Strichaufzählungverschiedene Notationsformen benennen, umsetzen und zielgruppenadäquat einsetzen.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- Strichaufzählungdas eigene kreative Potential improvisatorisch und gestaltend bewusst einsetzen und reflektieren,
- StrichaufzählungBewegung in Musik umsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungsich mit Fachliteratur eigenständig auseinandersetzen, diese kritisch beurteilen und adäquat einsetzen,
- Strichaufzählungempathisch und wertschätzend agieren,
- Strichaufzählungkooperativ, kommunikativ und teamorientiert handeln und Verantwortung übernehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungeine Rhythmikeinheit zielgruppenadäquat planen, durchführen und präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Unterschiedlicher Notationsformen, Erfinden von Musik, Rhythmusdiktate, Ensemblespiel
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Sprach- und Bewegungsaktivitäten mit und ohne Musik, Material, musikalische Begleitung von vorgegebener Bewegung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Fachliteratur, Projektorientiertes Arbeiten, Anwendung sozialer und personaler Fähigkeiten
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Verhaltensdispositionen, Begabungen und Defizite, integrative Rhythmik oder fächerübergreifende Rhythmik, angrenzende Fachbereiche der Rhythmik, Methoden der Rhythmik
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
- StrichaufzählungMetrum, Takt, Rhythmus, Form, Dynamik unterscheiden, interpretieren und umsetzen.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
- Strichaufzählungthemenbezogene Choreographien entwickeln, umsetzen und präsentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählunginterkulturelle Elemente aus Musik, Bewegung und Sprache bewusst einsetzen,
- Strichaufzählungrhythmisch-musikalische Schwerpunkte unter Einbeziehung der Mittel, Ziele und Parameter von Musik und Bewegung planen, durchführen und präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Gestaltungen mit Musik und Bewegung
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Tanz- und Bewegungschoreographien mit und ohne Materialien
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Rhythmische Angebote
5.3 BEWEGUNGSERZIEHUNG; BEWEGUNG UND SPORT
1. Semester (Kompetenzmodul 1):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
- Strichaufzählungkonditionelle und koordinative Voraussetzungen,
- Strichaufzählungkonditionelle Fähigkeiten benennen,
- Strichaufzählunggrundlegende Bewegungsfertigkeiten an Boden und Geräten selbst durchführen,
- Strichaufzählungüber eine Dauer von einem Monat eine Bewegungseinheit in einem frei gewählten Bereich durchführen und das eigene Bewegungshandeln reflektieren.
Bewegungsvielfalt und Kreativität
- Strichaufzählungdie Bedeutung von vielfältigen Bewegungserfahrungen und Bewegungsmustern für die Entwicklung der Kinder beschreiben.
im Bereich „Spielen“
Spielen können
- Strichaufzählungdie zentrale Spielidee bewegungsorientierter Spiele beschreiben,
- Strichaufzählungan Kleinen Spielen erfolgreich teilnehmen.
Spiele vermitteln können
- Strichaufzählungmethodische Übungs- und Spielreihen zu unterschiedlichen Spielen entwickeln,
- Strichaufzählungbewegungsorientierte Spiele alters- und entwicklungsgemäß vorbereiten und situationsadäquat durchführen sowie dafür notwendigen Regeln erklären.
im Bereich „Leisten“
- Strichaufzählungschwimmorientierte Bewegungshandlungen umsetzen,
- Strichaufzählungdie Anforderungen Tauchen und Rettungsgriffe des Helferscheins wahrnehmen und beschreiben,
- Strichaufzählungdie Lage Brustschwimmen technisch richtig erfassen und Fehlerbilder des Brustschwimmens benennen.
im Bereich „Erleben und Wagen“
Erleben und Erfahren
- Strichaufzählungsich auf Bewegungs- und Sportaktivitäten in verschiedenen Räumen und Elementen, in unterschiedlichen Situationen, mit verschiedenen Geräten einlassen und ihre Erfahrungen beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie Begrifflichkeiten Motivation (intrinsisch und extrinsisch), Motiv (primär und sekundär) und Motivierung voneinander trennen und definieren,
- Strichaufzählungeigenes Bewegungshandeln sowie die Anleitung von Bewegungshandeln reflektieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungBewegungsorientierte Spiele anleiten und eine Gruppe in diesem Bereich führen,
- StrichaufzählungAufstellungsformen richtig benennen und während der Anleitung eines Spiels anwenden,
- Strichaufzählungdie Fachsprache richtig anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, motorische Grundfertigkeiten im Boden- und Gerätturnen
Bereich „Spielen“:
Kleine Spiele, freies Spiel, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regel- und Materialkunde, Spiele in unterschiedlicher Umgebung mit Aufstellungs- und Sozialformen, die variieren, Spielgeräte, Vermittlungskompetenz von Kleinen Sportspielen
Bereich „Leisten“:
Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmen im Rahmen des Helferscheins, unterschiedliche Schwimmlagen kennenlernen
Bereich „Erleben und Wagen“:
Abenteuerspiele, Spiele im Jahreskreis, Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Gruppenstrukturen und Gruppendynamiken, Rollen innerhalb der Gruppe
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gerätebezeichnungen, Materialkunde, Körperpositionen, Bewegungsmerkmale
2. Semester (Kompetenzmodul 2):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
konditionelle und koordinative Voraussetzungen
- Strichaufzählungdie motorischen Fähigkeiten Ausdauer und Kraft genau definieren,
- StrichaufzählungTrainingsmöglichkeiten für die motorischen Fähigkeiten Ausdauer und Kraft entwickeln.
Wahrnehmung und Bewegung
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung von Wahrnehmung und Bewegung erklären.
im Bereich „Spielen“
- StrichaufzählungBewegungs- und Sportspiele zu unterschiedlichen Themen im Jahreskreis entwickeln,
- StrichaufzählungSpielideen variieren und unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten durch Bewegungsspiele fördern.
im Bereich „Leisten“
Ausdauertraining am Beispiel einer zyklischen Sportart
- Strichaufzählungeine konstante Leistung erbringen und diese dokumentieren,
- Strichaufzählunggrundlegende motorische Fertigkeiten in einem der Bereiche Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik oder Schneesport vermitteln.
Schneesport
- Strichaufzählunggrundlegende methodische Anweisungen im Anfängerunterricht verstehen,
- Strichaufzählunggrundlegende Kenntnisse wie Pflugbogen selbst durchführen,
- StrichaufzählungFreude an der Sportart wahrnehmen und vermitteln.
Boden- und Gerätturnen
- StrichaufzählungBoden und Geräte sicher aufbauen und diese absichern,
- Strichaufzählunggrundlegende Fertigkeiten am Boden und auf den Geräten Balken, Barren, Reck und Sprung durchführen.
Leichtathletik
- Strichaufzählungunterschiedliche Anforderungen in der Disziplin erreichen.
im Bereich „Gesundheit“
- Strichaufzählunganatomisch-physiologische Grundlagen benennen,
- Strichaufzählungihr Wissen über den Aufbau des menschlichen Skeletts und der Funktion der Muskulatur erweitern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Herzfrequenz für sportliches Training definieren und an sich selbst eine Pulsmessung durchführen.
im Bereich „Erleben und Wagen“
Wagen und Bewältigen
- Strichaufzählungsich auf herausfordernde Situationen einlassen und dabei ihre Grenzen einschätzen und reflektieren,
- Strichaufzählungdas Erlebnis „Schnee“ wahrnehmen und die Bedeutung des Erlebnisses erfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- StrichaufzählungVerantwortung für sich selbst, für andere und für ihr Handeln übernehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungdie Steigerung der motorischen Fähigkeiten bei Kindern unterstützen,
- StrichaufzählungSicherheitsbestimmungen und -mängel in Bewegungsräumen ansprechen und können in Spiel- und Sportsituationen richtig sichern und helfen.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
Vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, motorische Testverfahren, Pulsmessung, Kenntnis über die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten, deren Trainierbarkeit und mögliche Beispiele, Förderung der Kraft- und Ausdauerfähigkeit von unter 1 bis 6-jährigen Kindern
Bereich „Spielen“:
Bewegungs- und Sportspiele zu unterschiedlichen Themen im Jahresverlauf
Bereich „Leisten“:
Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Geschicklichkeitsparcours, Groß- und Kleingeräte
Bereich „Gesundheit“:
Pulsmessung, Haltungsschulung, Rückengymnastik, Fehlstellungen, Haltungsschäden vorbeugen
Bereich „Erleben und Wagen“:
Naturerlebnis Wintersport, Mut tut gut, Abenteuerspiele im Turnsaal
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Selbsteinschätzung, Fair Play, Sicherheit, Planung, Organisation, Durchführung und Reflexion eines Bewegungsangebotes
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Materialien- und Gerätekunde, Sicherheitshinweise, methodisch-didaktische Hinweise, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung, Internetportale und Fachliteratur
3. Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
- Strichaufzählungmotorische Fähigkeiten benennen und grundlegende Trainingsmöglichkeiten anbieten,
- Strichaufzählunggrundlegende Gesetzmäßigkeiten die Motivierung von Kindern betreffend verstehen und anwenden,
- Strichaufzählungein Stundenbild zum Thema „psychomotorische Arbeitsweisen“ gestalten und dieses Angebot durchführen.
im Bereich „Leisten“
Schwimmorientierte Bewegungshandlungen
- StrichaufzählungRettungsgriffe sowie die Technik des Bergens ausführen,
- StrichaufzählungRückenkraulen technisch richtig zeigen,
- StrichaufzählungTauchen in unterschiedlichen Variationen zeigen.
im Bereich „Gesundheit“
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Motorik im Kindesalter erklären,
- Strichaufzählungunterschiedliche motorische Förderungsmöglichkeiten anbieten.
im Bereich „Erleben und Wagen“
- Strichaufzählungdie Begriffe Risiko und Wagnis voneinander unterscheiden,
- Strichaufzählungim Turnsaal eine Bewegungslandschaft in sicherem Rahmen mit Geräten aufbauen,
- StrichaufzählungAbenteuer im Turnsaal thematisieren und anbieten.
im Bereich „Darstellen und Gestalten“
- StrichaufzählungKinder zum Bewegen motivieren,
- Strichaufzählungeinfache Tänze für den Kindergarten entwickeln und anwenden,
- Strichaufzählungunterschiedliche einfach Tanzschritte und Aufstellungsformen beim Tanzen durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- StrichaufzählungBetriebsformen und Aufstellungsformen in unterschiedlichen Bewegungsräumen (bzw. Turnsaal, Gruppenraum, Outdoor) benennen und die Fachsprache richtig anwenden,
- Strichaufzählungein Stundenbild thematisch aufarbeiten und eine Planung mit Formulierung von konkreten Zielen auf allen vier Kompetenzbereichen (Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz) verfassen.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, motorische Grundfertigkeiten im Boden- und Gerätturnen
Bereich „Leisten“:
Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Ziegel Tauchen, Ringe Tauchen, Rettungsgriffe
Bereich „Gesundheit“:
Psychomotorik, Motopädagogik, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung des unter 1 bis 6-jährigen Kindes, vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung
Bereich „Erleben und Wagen“:
Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, Zieh- und Schiebewettkämpfe, Selbstverteidigung, Trendsportarten, Outdoor Aktivitäten, Erlebnispädagogik, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten, Bewegungstage, Sportwochen, Sportfest, Ausrüstung, Ausstattung, Prophylaxe, Baderegeln, Pistenregeln, Sichern und Helfen, Erlebnispädagogik, Spiele im Jahreskreis, Bewegung und Spiel im Freien, im Wasser
Bereich „Darstellen und Gestalten“:
Darstellungsaufgaben, Bewegungsgeschichte, rhythmische Bewegungsformen, Übungsformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Akrobatik, Tanz, Jonglagen, Körpertheater, Alltagssituationen, -handlungen mit und ohne Materialien, Bewegungsräume, Improvisation, kreatives Tanzen, Körpertheater
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Bewegungsangebote, Fachsprache, Fachliteratur
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
- Strichaufzählunggeschlechtsspezifische Unterschiede im Körperbewusstsein und Raumaneignungsverhalten erkennen,
- Strichaufzählungdie motorischen Fähigkeiten benennen und in koordinative und konditionelle Fähigkeiten differenzieren.
im Bereich „Spielen“
- StrichaufzählungFairplay als Verhalten während einem Bewegungs- oder Sportspiel anwenden,
- StrichaufzählungFairplay erkennen und Regelverstöße auch benennen,
- StrichaufzählungWerte des Sportspiels ausleben.
im Bereich „Leisten“
Schneesport
- Strichaufzählungmethodische Wege des Anfängerschiunterrichts erklären,
- StrichaufzählungPistenregeln anwenden und alpine Gefahrenschilder richtig deuten.
Sommersportart
- Strichaufzählungeine gelernte Sportart auf der Sommersportwoche reflektieren,
- Strichaufzählungden methodischen Aufbau einer Gelernten Sommersportart beschreiben.
im Bereich „Gesundheit“
- Strichaufzählungmit Hilfe von Sport Aggressionen bewusst ausleben,
- StrichaufzählungÜbungen durchführen, die zur Förderung der Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit dienen.
im Bereich „Erleben und Wagen“
- Strichaufzählungmethodisch- didaktische Wege an der Erarbeitung von Outdoor Sportarten reflektieren.
im Bereich „Darstellen und Gestalten“
- Strichaufzählungunterschiedliche kognitive Aufgaben mit Tanz und Musik verknüpfen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungexekutive Funktionen im Sport nutzen und diesen Bereich in den Alltag übertragen,
- Strichaufzählungim Laufe der Sommersportwoche unterschiedliche Bewegungsangebote kennenlernen und dadurch kognitive Fähigkeiten fördern.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungschaffen den Transfer des Fairplay-Verhaltens im Spiel für das Leben im Alltag,
- Strichaufzählungeinen Spielplatz oder Bewegungsraum beobachten und einzelne Geräte in Hinblick auf Ihre Sinnhaftigkeit und Übungsmöglichkeiten für Kinder beurteilen,
- Strichaufzählungzu unterschiedlichen Themen Planungen erarbeiten, welche Kinder zum zielgerichteten Bewegungshandeln motivieren.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
Kleine Spiele, Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsgeschichte, Vielseitigkeitsparcours vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, Klettern, Rutschen, Springen, Rollen, Verstecken, Tragen, Schieben
Bereich „Spielen“:
Kleine Spiele, freies Spiel, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regelkunde, Materialkunde, Spiele in unterschiedlichen Umgebungen und Sozialformen, Spielgeräte
Bereich „Leisten“:
Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Schneesport, gleitende und rollende Geräte
Bereich „Gesundheit“:
Übungen zur Förderung der Konzentration, Entspannungstechniken, Mobilisation, Kräftigung, Dehnen, Präventionsmaßnahmen, Beobachtung, Haltungsschulung, Übungsprogramme, Stabilisierung, kindgerechte motorische Testverfahren, Bewegungstagebuch, Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen
Bereich „Erleben und Wagen“:
Bewegungstage, Sportwochen, Naturerfahrung, Bewegung und Sport in Kombination mit Naturerlebnis
Bereich „Darstellen und Gestalten“:
Kindertänze, Musik als Stilmittel, Einsatz zur Ablenkung vor körperlicher Leistung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Exekutive Funktionen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
- StrichaufzählungUnterschiede zwischen methodischen Spielreihen und methodischen Übungsreihen erarbeiten, um diese situationsadäquat anwenden zu können,
- Strichaufzählungauf ausgewählte Muskelgruppen zielgerichtetes Krafttraining durchführen und dieses dokumentieren,
- Strichaufzählunggrundlegende Kräftigung der Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur anwenden.
im Bereich „Leisten“
Boden- und Gerätturnen
- Strichaufzählungan ihre Leistungen aus den vorigen Modulen anschließen und ihre Fertigkeiten erweitern,
- Strichaufzählunggrößen- und massenangepasst sichern und helfen an Sportgeräten.
Sportspiele
- Strichaufzählungin einem Sportspiel notwendige Zielfertigkeiten erlernen, um das Sportspiel in seiner Gänze zu erfassen,
- Strichaufzählungein Sportspiel gemeinsam spielen und dabei notwendige Reglementierungen einhalten.
im Bereich „Gesundheit“
- StrichaufzählungÜbungen, welche für die Schulung der Haltung relevant sind, durchführen,
- StrichaufzählungRückenmuskulatur und Bauchmuskulatur kräftigen.
im Bereich „Darstellen und Gestalten“
- StrichaufzählungDifferenzen und Gemeinsamkeiten innerhalb der Gruppe während der Bewegungsausführung erkennen,
- Strichaufzählungauf Unterschiede innerhalb der Gruppe Bezug nehmen, sodass die Schülerinnen und Schüler optimal gefördert und gefordert werden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdurch Bewegung und kooperative Spiele soziale Kompetenzen wie „Aufeinander Hören“, „Einander Respektieren“ erweitern,
- Strichaufzählungdurch Kooperationsspiele Grenzen der eigenen Person erkennen und lernen die Grenzen der anderen Personen zu erkennen,
- Strichaufzählunggruppendynamische Prozesse während dem Unterricht wahrnehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungbewegungsfreundliche Angebote und Räume für Kinder definieren, um optimale Bewegungsangebote setzen,
- Strichaufzählungdas Wissen zum Themenkomplex „Motiv-Motivation-Motivierung“ im Kindergarten so umsetzen, dass sie Kinder optimal motivieren.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, grundlegende motorische Fertigkeiten in ausgewählten Sportarten (Sportspiele, Tanz und Gestaltung, Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik)
Bereich „Leisten“:
Ausgewählte motorische Fertigkeiten aus dem Bereich Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik, Sportspiele beherrschen
Bereich „Gesundheit“:
Übungen zur Förderung der Konzentration, Entspannungstechniken, Mobilisation, Kräftigung, Dehnen, Präventionsmaßnahmen, Beobachtung, Haltungsschulung, Übungsprogramme, Stabilisierung, Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen
Bereich „Darstellen und Gestalten“:
Kindertänze, Musik als Stilmittel, Einsatz zur Ablenkung vor körperlicher Leistung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Ordnungsrahmen, Gruppenbildungsprozesse, Gruppenstrukturprozesse, Teamfindung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Spielen“
- Strichaufzählungan den unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der letzten Module anknüpfen, um ein Spielfest zu entwickeln.
im Bereich „Leisten“
Schwimmorientierte Bewegungshandlungen
- Strichaufzählungdie Anforderungen des Helferscheins erreichen,
- Strichaufzählungalle vier Schwimmstile kennenlernen,
- StrichaufzählungTauchen in unterschiedlichen Variationen ausführen,
- StrichaufzählungRettungsgriffe und deren Anwendungen reflektieren.
im Bereich „Gesundheit“
- StrichaufzählungHaltungsschwächen erkennen,
- StrichaufzählungÜbungen zur Haltungsschulung durchführen und Fehlerbilder erkennen,
- Strichaufzählungunterschiedliche physiologische und anatomische Grundlagen des menschlichen Körpers beschreiben. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Skelettmuskulatur und muskuläre Strukturen gemeint.
im Bereich „Erleben und Wagen“
- Strichaufzählungsich auf Bewegungs- und Sportaktivitäten in verschiedenen Räumen und Elementen, in unterschiedlichen Situationen, mit verschiedenen Geräten einlassen und ihre Erfahrungen beschreiben.
im Bereich „Darstellen und Gestalten“
- Strichaufzählungunterschiedliche Tänze kennenlernen,
- Strichaufzählungeinen Rhythmus erkennen und einen Tanzschritt im Rhythmus und im Takt zur Musik nachmachen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Umgangs von Erfolg und Misserfolg verstehen,
- Strichaufzählungdurch Sportspiele in Teams Misserfolg und Erfolg erleben und darauf angemessen reagieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
- Strichaufzählungunterschiedliche Partnern und Partnerinnen in der Erziehungsarbeit nennen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Bewegung für eine Kindergartenpädagogin, einen Kindergartenpädagogen nennen,
- StrichaufzählungKinder zu einem aktiven Alltag motivieren.
Lehrstoff:
Bereich „Spielen“:
Kleine Spiele, Sportspiele, Trendspiele, Rückschlagspiele, Neue Spiele, Anleitung von Sportspielen, Fair Play
Bereich „Leisten“:
Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmtechniken, Springen, Tauchen, Rettungsschwimmen, persönliche Zielsetzung, Feedback und Reflexion, Anforderungen des Helferscheins
Bereich „Gesundheit“:
Bewegungsorientierte, gesundheitswirksame Maßnahmen, bewegte Pause, bewegtes Umfeld, bewegter Kindergarten, Pausenspiele, Spielen im Freien, aktives Lernen, Bewegungspausen, Bewegung in der Freizeitgestaltung
Bereich „Darstellen und Gestalten“:
Darstellungsaufgaben, Bewegungsgeschichte, rhythmische Bewegungsformen, Übungsformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Akrobatik, Tanz, Jonglagen, Körpertheater, Alltagssituationen, -handlungen mit und ohne Materialien, Bewegungsräume, Improvisation, kreatives Tanzen, Körpertheater
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Beobachtungsinstrumente, Gruppenarbeit, Emotionsregulation, Verantwortung, Rolle, Funktion, Aufgabe und Kompetenz in jeder Gruppe
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler
A.2 Verbindliche Übungen
2.1 KOMMUNIKATIONSPRAXIS UND GRUPPENDYNAMIK
5. Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- Strichaufzählungunterschiedliche Perspektiven beschreiben,
- StrichaufzählungKommunikationsformen zielgruppengerecht anwenden.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- StrichaufzählungKritik annehmen und konstruktiv geben,
- StrichaufzählungStärken und Lernbedarf erkennen und benennen,
- Strichaufzählungeinen Standpunkt argumentativ vertreten,
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Stressbewältigung nennen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- StrichaufzählungGesprächssituationen reflektieren,
- StrichaufzählungGesprächssituationen im beruflichen Umfeld professionell gestalten,
- StrichaufzählungKommunikationsmodelle situationsadäquat erläutern.
im Bereich „Diversity“
- StrichaufzählungSensibilität für situationsangepassten Sprachgebrauch.
im Bereich „Intervention“
- Strichaufzählunggrundlegende Aspekte zum Konfliktmanagement beschreiben,
- StrichaufzählungKonflikte analysieren,
- StrichaufzählungKonfliktlösungsstrategien darstellen,
- Strichaufzählungprofessionelle Unterstützungsmaßnahmen zielgruppenorientiert und situationsadäquat erläutern.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- Strichaufzählungunterschiedliche Präsentationstechniken reflektieren,
- StrichaufzählungFachliteratur kriterienorientiert beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Sprache und ihre Funktionen, Verbale- nonverbale Kommunikation, Kongruenz, unterschiedliche Wirklichkeiten, Perspektivenwechsel, Werte, Normen, Haltungen, neue Medien als Kommunikationsmittel
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Selbst- und Fremdwahrnehmung, Grundlagen und Techniken des Miteinander- Redens, Methoden der Reflexion, Feedback, Zeit- und Selbstmanagement, kompensatorische Maßnahmen zur Stressbewältigung
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Kommunikationsmittel, -modelle, -techniken, Kommunikationssituationen im beruflichen Umfeld, freie Rede
Bereich „Diversity“:
Gender- und diversitygerechte Aspekte in Kommunikations- und Gruppenprozessen
Bereich „Intervention“:
Konfliktlösungsmodelle Konfliktkultur, Konflikttheorie, Konfliktmanagement, Deeskalation
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Präsentationstechniken, schriftliche und mündliche Präsentation, Einsatz verschiedener Medien, Fachliteratur
6. Semester (Kompetenzmodul 6):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
- StrichaufzählungKommunikationsformen zielgruppengerecht anwenden und weiterentwickeln.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
- Strichaufzählungeinen Standpunkt argumentativ vertreten und verteidigen,
- Strichaufzählunggrundlegende Verfahren der Psychohygiene reflektieren,
- StrichaufzählungEntspannungsmethoden für unterschiedliche Zielgruppen vergleichen.
im Bereich „Kooperation, Sozial – und Projektmanagement“
- StrichaufzählungGruppen- und Teambildungsphasen und -prozesse reflektieren,
- StrichaufzählungFührungsaufgaben im Team einordnen,
- StrichaufzählungRollenpositionen im Team analysieren.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
- StrichaufzählungGesprächssituationen im beruflichen Umfeld professionell gestalten und dafür förderliche Rahmenbedingungen schaffen,
- Strichaufzählungeine freie Rede entwerfen und gestalten.
im Bereich „Diversity“
- Strichaufzählunggender- und diversitygerechte Aspekte in Kommunikations- und Gruppenprozessen analysieren,
- Strichaufzählunginterkulturelle Unterschiede in Kommunikations- und Gruppenprozessen vergleichen.
im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“
- Strichaufzählungunterschiedliche Präsentationstechniken reflektieren und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Wahrnehmung, Selbstreflexion, Achtsamkeit
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Psychohygiene, Entspannungsverfahren, Salutogenese
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Transfer in Bildungsinstitutionen unterschiedlicher Altersstufen hinsichtlich Modellen der Gruppenbildung, Phasen von Gruppenbildungsprozessen, Mechanismen in Gruppen- und Teambildungsprozessen, Rollenposition
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Planung, Durchführung und Reflexion von Gesprächssituationen, situations- und mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen, Öffentlichkeitsarbeit, zielgruppenbezogene Interaktion und Kommunikation, Moderation, Supervision, Coaching, Mentoring, Mediation
Bereich „Diversity“:
Transfer in Bildungsinstitutionen unterschiedlicher Altersstufen, gender- und diversitygerechte Kommunikation, Sensibilität für interkulturelle Prozesse, bildhafte Kommunikationsmittel, Psychohygiene, Entspannungsverfahren, Salutogenese, Phasen von Gruppenbildungsprozessen, Mechanismen in Gruppen- und Teambildungsprozessen, Rollenposition
Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:
Präsentationstechniken, schriftliche und mündliche Präsentation, Einsatz verschiedener Medien, Fachliteratur
2.2 LERNCOACHING
1. und 2. Semester (Kompetenzmodul 1 und 2):
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Organisation des Lernprozesses“:
- Strichaufzählungihre Selbstkompetenz in Bezug auf die Gestaltung ihres Lernprozesses entwickeln,
- Strichaufzählungihre Lernleistung erhöhen und Lernschwächen bewältigen,
- Strichaufzählungdurch eine sinnvolle Planung und Gestaltung beim Lernen ihre eigenen Ressourcen optimal nützen.
im Bereich „Lern- und kreative Arbeitstechniken“:
- Strichaufzählungsich selbst Ziele setzen und ihren Lernprozess selbstständig organisieren,
- Strichaufzählungsich verschiedene ihrem Lerntyp entsprechende Lernmethoden aneignen,
- StrichaufzählungTeamfähigkeit erwerben und umsetzen.
im Bereich „Kennenlernen und Erarbeiten einzelner Schritte zum selbständigen Lernen“:
- Strichaufzählungkonsequent ihre Ziele verfolgen,
- Strichaufzählungmit Zeitdruck und Stress umgehen,
- StrichaufzählungEigeninitiative ergreifen und Aufgabenstellungen allein und gemeinsam mit anderen erfolgreich bearbeiten und lösen,
- Strichaufzählungselbständig Problemlösung finden.
Lehrstoff:
Bereich „Organisation des Lernprozesses“:
Lerntypen und praktische Konsequenzen, Arbeitsziele, Stressmanagement und Angstbewältigungsstrategien, Entspannungstechniken, Konzentrationstraining, Kalenderführung, Arbeitsplatzgestaltung, Unterrichts- und Arbeitsmaterialien, Ablagetechniken
Bereich „Lern- und kreative Arbeitstechniken“:
Selbstmotivation, Arbeitsunterlagen, systematische Aufzeichnungen, Exzerpieren und Strukturieren von Texten, Erfassen von wesentlichen Inhalten, eigenständiges Formulieren, Wiederholungs- und Übungstechniken, neue Lehr- und Lernformen
Bereich „Kennenlernen und Erarbeiten einzelner Schritte zum selbständigen Lernen“:
Zielsetzung und Planung, Selbstüberwindung und Durchhaltevermögen, Vorwissen aktivieren, Suche von Informationen: Bibliotheken, Internet, CD-Rom, Strukturen, vertiefte Lernarbeit, systemisches Denken, Selbstkontrolle, Lernergebnis, Verantwortung für Handlungen
B. Pflichtpraktikum
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungerlangen jene Professionalität der Berufsausübung, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht,
- Strichaufzählungkönnen die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
- Strichaufzählunggewinnen einen umfassenden Einblick in die Organisation der entsprechenden Einrichtungen,
- Strichaufzählungwissen über Pflichten und Rechte der im pädagogischen Berufsfeld Tätigen Bescheid und können die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen,
- Strichaufzählungverhalten sich gegenüber der Leitung und den in der Einrichtung Beschäftigten korrekt und selbstsicher,
- Strichaufzählunggewinnen aus der Zusammenschau der Unterrichts- und Praxiserfahrung eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen,
- Strichaufzählungerlangen Einsicht in soziale Beziehungen sowie in betrieblich-organisatorische Zusammenhänge.
Zeitlicher und sachlicher Rahmen:
Ab dem 2. Semester bis vor Beginn des 5. Semesters im Ausmaß von mindestens 2 Wochen, im selben zeitlichen Umfang wie eine Praxiswoche, in einer elementaren Bildungseinrichtung.
Es sind auch Praktika in den Semesterferien oder in anderen Ferienzeiten zulässig.
C. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen
Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:
Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.
C.1 Freigegenstände
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt III.
C.2 Unverbindliche Übungen
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt III.
D. Förderunterricht
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die von einem Leistungsabfall betroffene Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Lehrstoff:
Wie im jeweiligen Semesters des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.