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StGBl. Nr. 4/1945

kundgemacht 01.05.1945 RIS↗
4. Verfassungsgesetz: Verfassungs-Überleitungsgesetz — V-ÜG.
Verfassungsgesetz vom 1. Mai 1945 über das neuerliche Wirksamwerden des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 (Verfassungs-Überleitungsgesetz — V-ÜG.).
Kundmachung StGBl. Nr. 4/1945× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) 136 § 0↗RIS↗
Art. 131geändert
in Kraft 03.01.1930 – 30.06.1934 · idF BGBl. Nr. 1/1930 Art. 131↗RIS↗
in Kraft 19.12.1945 – 24.12.1946 · idF StGBl. Nr. 4/1945 · danach: BGBl. Nr. 211/1946 Art. 131↗RIS↗
Artikel 131. (1) Der Verwaltungsgerichtshof erkennt über Klagen, womit gegen den Bund, die Länder, die Bezirke oder die Gemeinden vermögensrechtliche Ansprüche geltend gemacht werden, sofern diese Ansprüche weder im ordentlichen Rechtsweg noch vor dem Verfassungsgerichtshof auszutragen sind.
(2) Inwieweit der Verwaltungsgerichtshof auch berufen ist, über die Haftung des Bundes, der Länder, der Bezirke oder der Gemeinden für den Schaden, den die als ihre Organe handelnden Personen verursacht haben, sowie über die Haftung dieser Organe gegenüber der Gebietskörperschaft zu erkennen, wird in den im Artikel 23, Absätze 1 und 3, bezeichneten bundesgesetzlichen Bestimmungen geregelt.
Anmerkung
Übergangsvorschriften zu Art. 131 enthält Art. II § 22 BVG, BGBl.
Nr. 393/1929.
Schlagworte
Zivilgericht, Privatrecht, Zivilrecht, Amtshaftung, Organhaftung,
Land, Bundesgesetz, Anspruch, Regreß