BGBl. II Nr. 393/2020
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage A1.1
Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business
römisch eins. Allgemeines Bildungsziel
Die Handelsakademie – Digital Business umfasst fünf Schulstufen und dient gemäß Paragraph 65 und Paragraph 74, Absatz eins, des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, der Erwerbung höherer kaufmännischer Bildung für alle Zweige der Wirtschaft. Im Rahmen der Ausbildung an der Handelsakademie – Digital Business wird in integrierter Form Allgemeinbildung, kaufmännische und IT-spezifische Bildung vermittelt. Die Ausbildung an der Handelsakademie – Digital Business wird durch die Reife- und Diplomprüfung beendet, führt zur Universitätsreife und befähigt zur Ausübung eines gehobenen Berufes auf kaufmännischem und digitalem Gebiet.
Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Studierfähigkeit (studiability). Von zentraler Bedeutung ist eine umfassende Entrepreneurship Education, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument aktiv und verantwortungsbewusst zu agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mit zu gestalten.
Nach Abschluss der Handelsakademie – Digital Business verfügen die Schülerinnen und Schüler über die Kompetenz,
- Strichaufzählungihr umfassendes und vernetztes wirtschaftliches Wissen sowie ihre praktischen Erfahrungen in ihrem beruflichen Handlungsfeld und ihrer persönlichen Lebenssituation einzusetzen,
- Strichaufzählungeine aktive und verantwortungsbewusste Rolle als Unternehmerin und Unternehmer, als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer oder als Konsumentin und Konsument einzunehmen,
- Strichaufzählungkreative und anspruchsvolle Lösungen für wirtschaftliche und spezifische informationstechnologische Problemstellungen zu erarbeiten,
- Strichaufzählungdie für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen selbstständig zu beschaffen und zu bewerten sowie Informations- und Kommunikationstechnologien einzusetzen,
- Strichaufzählungrechtliche Fragestellungen, die sich insbesondere durch die zunehmende Digitalisierung ergeben, zB zu geistigem Eigentum/Intellectual Property, kompetent zu analysieren,
- Strichaufzählungim Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen,
- Strichaufzählungin korrektem Deutsch sowie in den besuchten Fremdsprachen situationsadäquat zu kommunizieren,
- Strichaufzählungsich mit Religionen, Kulturen und Weltanschauungen auseinanderzusetzen, am Kulturleben teilzunehmen sowie Verständnis und Achtung für andere aufzubringen,
- Strichaufzählungwirtschaftsethische Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen Moral und Wettbewerb reflektiert zu beantworten,
- Strichaufzählungsich mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
- Strichaufzählungunter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte zu handeln,
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit des eigenständigen, berufsbegleitenden Weiterlernens zu erkennen und entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu setzen,
- Strichaufzählungsozial verantwortlich zu agieren, was sich in Respekt, angemessener Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein zeigt,
- Strichaufzählungein breites Spektrum an Kommunikationsformen (verbal, nonverbal, schriftlich) einzusetzen,
- Strichaufzählungsich kooperativ, verantwortlich und zielorientiert einzubringen,
- Strichaufzählungmit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umzugehen,
- StrichaufzählungEinfühlungsvermögen, Wertschätzung und Motivationsfähigkeit zu zeigen,
- StrichaufzählungArbeitskontexte zu leiten und zu beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Änderungen auftreten,
- Strichaufzählungsituationsgerecht in ihrem äußeren Erscheinungsbild und in der ihnen zukommenden Rolle aufzutreten,
- Strichaufzählungkontrolliert, reflektiert und mit Eigeninitiative das Arbeitsumfeld zu gestalten,
- StrichaufzählungAufgaben systematisch zu entwickeln, strukturiert umzusetzen und Vernetzung mit anderen Situationen herzustellen,
- Strichaufzählunglebenslanges Lernen als immanenten Bestandteil der Lebens- und Karriereplanung umzusetzen,
- Strichaufzählungdurch integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) das für das selbständige und unselbständige Berufsleben erforderliche Sprachwissen und die Fähigkeit der korrekten Sprachanwendung (Fremdsprachenkompetenz).
Zudem verfügen die Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der Handelsakademie – Digital Business über umfassende Kenntnisse von politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, wissen über die Bedeutung der Europäischen Union und die Stellung Österreichs innerhalb dieser Bescheid, können sich auf gehobenem Niveau mit den Werten der Demokratie auseinandersetzen und sind über die Notwendigkeit der Förderung von Benachteiligten in der Gesellschaft sensibilisiert.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“
Im Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, ihre individuelle Berufskarriere zu gestalten und sich situationsadäquat in Gesellschaft und Öffentlichkeit zu verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre jeweils aktuelle Ausgangssituation für die Planung ihrer Karriere sowie für den Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen einschätzen und darauf Weiterbildungsaktivitäten und Entwicklungsschritte aufbauen. Zudem verfügen sie über die Kompetenz, sich selbst zu organisieren.
Sie können soziale Situationen in Beruf und Gesellschaft analysieren und sich sowohl als Gruppenmitglied als auch in Führungspositionen rollengerecht verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können die Charakteristika von Unternehmen und Branchen auch in verschiedenen Kulturen beschreiben, typische Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale akzeptieren und mitgestalten. Sie können sich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens im In- und Ausland angemessen verhalten und ihre Sprachkompetenz nutzen.
Sie können netzbasierte kollaborative Arbeitstechniken (Einsatz von Lernplattformen, webbasierten Social Media Tools für Mindmapping, Blogs, Wikis, Cloudservices etc.) einbeziehen wie mobile Anwendungen auf Smartphones oder Tablets sowie IKT-Kompetenzen und kollaboratives Lernen trainieren.
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung körperlicher Bewegung und Fitness für die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit einschätzen, kennen den Stellenwert des Sports im gesellschaftlichen Leben und für die Wirtschaft und können sich in Leistungs- und Wettbewerbssituationen fair und regelkonform verhalten.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Sprachen und Kommunikation“
Im Cluster „Sprachen und Kommunikation“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, die Unterrichtssprache als Basis aller Lernprozesse einzusetzen. Sie erwerben außerdem eine profunde praxisorientierte Sprachkompetenz, die auch als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben gesehen wird.
In der Unterrichtssprache Deutsch erwerben die Schülerinnen und Schüler profunde Kenntnisse in den Fertigkeiten Lesen, Sprechen, Zuhören und Schreiben, die nicht nur Grundlagen für eine Beherrschung der Unterrichtssprache auf hohem Niveau sind, sondern auch die Bereiche Kunst und Kultur nahebringen. Die Schülerinnen und Schüler können die Sprache situationsangemessen gebrauchen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in privaten und beruflichen Sprechsituationen anwenden. Sie können Texte formal und inhaltlich erschließen und analysieren, die grundlegenden Sprachnormen anwenden und haben einen umfassenden Wortschatz. Sie können Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die jeweils spezifischen Textmerkmale gezielt einsetzen. Sie können Texte redigieren sowie grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden. Die Schülerinnen und Schüler können zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen sowie gesellschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen. Durch die intensive Beschäftigung mit Kunst und Kultur können sie zu künstlerischen, insbesondere literarischen Werken und Erscheinungen Stellung nehmen (literarische Rezeptionskompetenz) sowie die Darstellungs- und Vermittlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Medien bewerten (Medienkompetenz).
Die Schülerinnen und Schüler können in Englisch einschließlich Wirtschaftssprache auf dem Niveau B2 laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat kommunizieren. Sie können die Fremdsprache dem Niveau entsprechend fließend, korrekt und wirkungsvoll einsetzen, sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen schriftlich als auch mündlich praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen. Sie zeigen interkulturelle Kompetenz, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der eigenen und der fremden Kultur bewusst sind, kulturspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede reflektieren und in beruflichen Situationen nutzen.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau. Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über personale und soziale Kompetenzen wie Lösungs- und Zielorientiertheit, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstreflexion, Selbstmotivation, Entscheidungsfreude, Teamfähigkeit, Kundenorientierung, Ausdauer, Belastbarkeit, Hands-on-Mentalität, Konfliktlösungskompetenz, Leistungsbereitschaft und Engagement .
Arbeitstechniken wie die Beschaffung und Bewertung fachspezifischer Informationen sowie vernetztes Denken und Arbeiten, Selbstorganisationsfähigkeit, Projektmanagement, Networking, analytisches Denken, Präsentationsfähigkeit und Argumentationsfähigkeit werden im Unterricht laufend trainiert und sind im Repertoire der Schülerinnen und Schüler vorhanden.
Die Schülerinnen und Schüler haben Entrepreneurshipkompetenzen aufgebaut, das sind zentrale Kompetenzen wie Kreativität und Innovationsbereitschaft, unternehmerisches Denken, Markt- und Branchenwissen, Fachwissen im Bereich der Unternehmensgründung und Unternehmensführung. Dazu gehört es, die Folgen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen abschätzen und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen zu können, die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen zu können, die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme darstellen, und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen zu können sowie in der Lage zu sein Managementtechniken anzuwenden.
Im Rahmen der Leistungserstellung und -verwertung können die Schülerinnen und Schüler Marketingkonzepte analysieren, strategische und operative Marketinginstrumente anwenden, Beschaffungsprozesse komplett durchführen und optimieren, Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln sowie vertragsrechtliche Fragen klären und Markteintrittsmaßnahmen vornehmen.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Management und Intrapreneurship strategische und operative Planungsprozesse durchführen, evaluieren und bewerten, Aufgaben im Personalmanagement inkl. Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und Maßnahmen unter den Gesichtspunkten Ethik und Nachhaltigkeit bewerten.
Im Bereich Finanz- und Investitionsmanagement können die Schülerinnen und Schüler, Investitions- und Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren, Finanzpläne erstellen und Finanzkennzahlen interpretieren, Bank-, Wertpapier- und Versicherungsgeschäfte durchführen und diesbezüglich beraten sowie Steuerungsvorgänge im Unternehmen bewerten.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Unternehmensrechnung laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen, unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln, den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, Jahresabschlüsse erstellen, interpretieren und beurteilen, Kosten- und Preiskalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen, eine Betriebsabrechnung durchführen, Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen.
In den Bereichen Recht und Volkswirtschaft können die Schülerinnen und Schüler einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitsnehmers sowie der Konsumentin und des Konsumenten klären. Sie sind in der Lage, als mündige Staatsbürgerin bzw. mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz zu agieren, sich Informationen zu beschaffen, kritisch zu analysieren sowie eine eigene Position zu ökonomischen Fragestellungen zu entwickeln.
Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie können die Schülerinnen und Schüler Informatiksysteme einsetzen, mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen, kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen, eine Datenbank erstellen sowie Daten verwalten, sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Gesellschaft und Kultur“
Im Cluster „Gesellschaft und Kultur“ wird der Aufbau einer ganzheitlichen Ausbildung fokussiert, durch die das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozessen sowie auch ein umfassendes Demokratieverständnis gefördert wird.
Die Schülerinnen und Schüler können aktuelle Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur kritisch reflektieren, kontroverse Positionen analysieren und ideologischen Positionen zuordnen, fremde Kulturen und Lebensweisen verstehen und auf Übereinstimmungen mit demokratisch-humanistischen Werten prüfen sowie ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Gesellschaft und Politik reflektieren.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Mathematik und Naturwissenschaften“
Die Schülerinnen und Schüler können im Cluster „Mathematik und Naturwissenschaften“ die für weiterführende Ausbildungen und für die Berufspraxis notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe und Methoden anwenden, Sachverhalte beschreiben, analysieren und interpretieren.
Sie können mathematische und naturwissenschaftliche Modelle beschreiben und analysieren sowie in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren und interpretieren. Sie können zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert für ihre Rechenverfahren einsetzen.
Die Schülerinnen und Schüler können außerdem Zusammenhänge zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise erkennen.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Erweiterungsbereich „Digital Business“
Im Erweiterungsbereich „Digital Business“ erwerben die Schülerinnen und Schüler, entsprechend den Anforderungen der Wirtschaft, neben kaufmännischer Fachkompetenz auch besondere Kompetenzen im Bereich der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologie.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich der Betriebssysteme und Netzwerkmanagement eine bestehende Netzwerkinfrastruktur verstehen und beurteilen, Netzwerkinstallationen und -administrationen vornehmen, digitale Sicherheitskonzepte entwickeln und anpassen und geeignete Betriebssysteme auswählen, installieren, konfigurieren und in eine bestehende Netzwerkinfrastruktur integrieren.
Sie können im Bereich Internet, Multimedia und Contentmanagement den Einsatz und Nutzung vielseitiger Kommunikationsmedien (Webauftritt, soziale Medien, Printmaterialien) nennen und beurteilen. Zusätzlich können sie entsprechend gestalterischer Überlegungen (Mediengestaltung) digitale Kommunikationsmedien entwickeln (Medientechnik) und den aktuellen Anforderungen anpassen.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich E-Business und E-Business-Center, Case Studies Geschäftsprozesse inklusive deren digitalen Belegflüsse verstehen, optimieren und weiterentwickeln. Sie können unternehmensübergreifende Informationsflüsse durch automatisierte Schnittstellen verstehen und definieren.
Sie können im Bereich angewandte Programmierung und Softwareentwicklung Front- und Backendapplikationen basierend auf praxisnahen Frameworks sowie universelle Anwendungen und Apps plattformunabhängig konzipieren und programmieren.
römisch zwei. Allgemeine didaktische Grundsätze Lehr- und Lernziele:
Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten bzw. auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Dies verlangt auch, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiter entwickeln. Aktuelles im Fachgebiet sowie der Stand der Forschung im pädagogischen Bereich sind dabei zu berücksichtigen.
Der Lehrplan ist im Ansatz als Spirallehrplan gedacht, in dem zentrale Inhalte im Laufe der fünf Jahrgänge in zunehmendem Detaillierungsgrad und aufsteigendem Komplexitätsniveau wiederholt behandelt werden. Dies erfolgt sowohl innerhalb eines Unterrichtsgegenstandes als auch fächerübergreifend.
Die Betriebswirtschaft steht als Leitfach im Zentrum der Ausbildung. Zur Festigung und Vernetzung der in den unterschiedlichen Clustern erworbenen Kompetenzen dient das didaktische Konzept der Übungsfirma dem Erwerb einer ganzheitlich-integrativen Handlungsfähigkeit.
Wegen der Bedeutung der Fremdsprachenkompetenz für die berufliche Praxis sind Unterrichtssequenzen mit integriertem Fremdsprachenlernen (Content Integrated Learning – CLIL) von großer Wichtigkeit. Unter CLIL versteht man die Verwendung der Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lehrinhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Pflichtgegenstandes Englisch unter Einbeziehung von Elementen der Fremdsprachendidaktik.
Für die Vorbereitung auf die Diplomarbeit sind Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung, eine Einführung in die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens und eine korrekte Zitierweise von schriftlichen Quellen in allen betroffenen Unterrichtsgegenständen zu lehren.
Unterrichtsplanung:
Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Bildungsziele des jeweiligen Clusters und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie weiters die didaktischen Grundsätze und die Lehrstoffe der einzelnen Unterrichtsgegenstände.
Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin auszurichten. Nach Lernjahren und Kompetenzmodulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu planen, wobei die im Lehrplan bei den entsprechenden Gegenständen definierten Kompetenzen über die Schulstufen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind.
Eine möglichst enge Vernetzung zwischen den einzelnen Unterrichtsgegenständen ist anzustreben, wobei der Betriebswirtschaft als Leitfach der Ausbildung eine besondere Bedeutung zukommt.
Der Aufbau einer praxisorientierten Wirtschaftskompetenz ist durch die Berücksichtigung des Bezuges zu einer Übungsfirma und zu Wirtschaftspartnern in allen Unterrichtsgegenständen zu fördern.
Der gründlichen Erarbeitung von Basiskenntnissen und dem Training grundlegender Fähigkeiten ist der Vorzug vor einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.
Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung bzw. Lernfortschrittsanalyse sind als Basis für die Planung weiterer Lernprozesse einzusetzen.
Teambesprechungen (auch in Form von Fach- oder Klassenlehrerkonferenzen) sind im Sinne der Vernetzung der Unterrichtsgegenstände abzuhalten, wenn es für die Lehrstoffplanung durch die betreffenden Lehrerinnen und Lehrer zweckmäßig ist.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Auf deren situationsadäquaten Einsatz und deren Weiterentwicklung in Wort und Schrift (korrekter Gebrauch der Standardsprache Deutsch – Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) hat jede einzelne Lehrerin und jeder einzelne Lehrer hinzuwirken. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) sowie die Bestimmungen der Leistungsbeurteilungsverordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 371 aus 1974,, maßgeblich.
Dem Aufbau von personalen und sozialen Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist in allen Unterrichtsgegenständen besonderes Augenmerk zu schenken.
Unterrichtsmethoden:
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
- StrichaufzählungEs ist ein breites Spektrum von Unterrichtsmethoden zwischen Instruktion und Konstruktion einzusetzen. Besonderer Wert ist auch auf den Aufbau von Methodenkompetenz zu legen.
- StrichaufzählungDie Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass durch ihren Einsatz Interesse bei Schülerinnen und Schülern geweckt wird.
- StrichaufzählungPraxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (zB Arbeit an Projekten, Fallstudien und Simulationen) sind anzustreben.
- StrichaufzählungLernarrangements sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln und aus ihren Fehlern lernen können. Die Möglichkeiten individueller Förderung sind auszuschöpfen.
- StrichaufzählungThematische Schwerpunkte können in Abstimmung mit Einrichtungen der Wirtschaft, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Geeignete Arten von Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben.
- StrichaufzählungDie Vermittlung des Integrierten Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) hat integrativ so zu erfolgen, dass sowohl im fachlichen als auch im sprachlichen Bereich die Schülerinnen und Schüler bei der Herausbildung von Wissen und Fähigkeiten einerseits, als auch sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen andererseits unterstützt werden und damit die Beschäftigungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in einem globalen Arbeitsmarkt gestärkt wird.
- StrichaufzählungDie Organisation künstlerischer und kultureller Aktivitäten und der Besuch künstlerischer und kultureller Veranstaltungen und Institutionen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur motivieren.
Business Training und Übungsfirma:
Das didaktische Konzept der Übungsfirma fördert die Individualisierung und den Aufbau von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern. Die Übungsfirma ist der Ort, an dem kompetenter und praxisorientierter Unterricht im Sinne des kaufmännischen Bildungsziels erfolgt.
Im Betriebswirtschaftlichen Zentrum wird die Arbeit in einem Unternehmen in verschiedenen Abteilungen und unterschiedlichen Positionen trainiert und die Praxis realitätsgetreu simuliert. Der Einsatz der Fremdsprache soll durch den Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Übungsfirmen forciert werden.
Der Pflichtgegenstand „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ bildet durch seine Vernetzung mit allen anderen Unterrichtsgegenständen die Grundlage für die Umsetzung des Unterrichtsprinzips Entrepreneurship Education in allen Jahrgängen.
Unterrichtsorganisation:
Die Unterrichtsorganisation hat fächerübergreifenden Unterricht, pädagogisch sinnvollen Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Praxisbezug.
Einzelne Unterrichtsgegenstände können teilweise in Form von Blockunterricht abgehalten werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.
Unterrichtsqualität und Evaluation:
Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess der Schule dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung. Es ist dabei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Die Qualität des Unterrichts sowie die systematische Förderung der Kompetenzen stehen im Mittelpunkt der Schulentwicklung. Qualitätsziele auf Schul-, Landes- und Bundesebene unterstützen die Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts. Die nachvollziehbare Darstellung der Unterrichtsziele und transparente Kriterien der Leistungsbeurteilung tragen wesentlich zur Motivation und zum guten Schulklima bei. Eine Kultur der offenen Rückmeldung ist anzustreben.
Unterrichtstechnologie:
Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
Wörterbücher und andere Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger sollen – soweit es mit den Bildungszielen, der Bildungs- und Lehraufgabe sowie den Anforderungen der Reife- und Diplomprüfung vereinbar ist – im Unterricht und in Prüfungssituationen verwendet werden.
Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes:
Das Pflichtpraktikum ist in den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ sowie „Business Behaviour“ unter dem Gesichtspunkt der Karriereplanung, Bezug nehmend auf das zu erstellende Praxisportfolio, vor- und nachzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler haben in geeigneter Weise Aufzeichnungen zu führen; diese sind in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Pflichtpraktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantin oder als Praktikant zu informieren und darauf hinzuweisen, dass sie sich bei Problemen auch an die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wenden können. Die Lehrerinnen und Lehrer der entsprechenden Unterrichtsgegenstände sollen mit den Betrieben (Praxisstätten), in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, Kontakt halten. Auslandspraktika sind in Hinblick auf (fremd)sprachliche Kompetenzen empfehlenswert, wobei vor allem die Eignung ausländischer Praxisstellen nach Möglichkeit zu überprüfen ist.
römisch drei. Unterrichtsprinzipien
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzip im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Diese Unterrichtsprinzipien sind insbesondere
- StrichaufzählungEntrepreneurship Education - Befähigung des Einzelnen zu Eigeninitiative und selbstständigem Denken und Handeln als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, und auch als Konsumentin und Konsument, aktives und verantwortungsbewusstes Agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten,
- StrichaufzählungWirtschaftserziehung und VerbraucherInnenbildung - kritisch reflexive Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft,
- StrichaufzählungUmwelterziehung - Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
- StrichaufzählungPolitische Bildung - Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken sowie zur Weltoffenheit,
- StrichaufzählungEuropapolitische Bildungsarbeit - Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsrahmen, Transparenzinstrumente),
- StrichaufzählungGender Mainstreaming - Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern,
- StrichaufzählungMedienbildung - Sensibilisierung für bewussten Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
- StrichaufzählungGesundheitserziehung - Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln.
römisch vier. Stundentafel1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
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| Lehr-ver-pflich-tungs-gruppe | ||||
A. | Pflichtgegenstände, | Wochenstunden, Jahrgang |
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| römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. | römisch vier. | römisch fünf. | Summe | |
A.1 | Stammbereich2 |
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1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere |
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| 22 |
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1.1 | Religion | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch drei) |
1.2 | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 2 | - | - | - | - | 2 | römisch drei |
1.3 | Business Behaviour | - | 1 | - | 1 | - | 2 | römisch zwei |
1.4 | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | (römisch vier a) |
2. | Sprachen und Kommunikation |
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| 26 |
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2.1 | Deutsch | 3 | 3 | 2 | 2 | 3 | 13 | (römisch eins) |
2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 3 | 2 | 2 | 3 | 13 | römisch eins |
3. | Entrepreneurship -, Wirtschaft und Management |
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| 40 |
|
3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 2 | 2 | 2 | 12 | römisch eins |
3.2 | Unternehmensrechnung3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 2 | 12 | römisch eins |
3.3 | Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme | 2 | 2 | 2 | - | - | 6 | römisch eins |
3.4 | Officemanagement und angewandte Informatik3 | 2 | 2 | 2 | - | - | 6 | römisch zwei |
3.5 | Recht | - | - | - | 2 | - | 2 | römisch drei |
3.6 | Volkswirtschaft | - | - | - | - | 2 | 2 | römisch drei |
4. | Gesellschaft und Kultur |
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| 8 |
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4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | - | 1 | 1 | 1 | - | 3 | römisch drei |
4.2 | Geografie (Wirtschaftsgeografie) | 2 | 2 | - | - | - | 4 | römisch drei |
4.3 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | - | - | - | - | 1 | 1 | römisch drei |
5. | Mathematik und Naturwissenschaften |
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|
| 19 |
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5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 2 | 2 | 2 | 3 | 2 | 11 | römisch eins |
5.2 | Naturwissenschaften | 2 | 2 | 2 | 2 | - | 8 | römisch drei |
Wochenstundenzahl Stammbereich | 28 | 27 | 22 | 20 | 18 | 115 |
| |
A.2 | Erweiterungsbereich – Digital Business |
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| 43 |
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2.1 | Betriebssysteme und Netzwerkmanagement | - | - | 2 | 2 | 2 | 6 | römisch eins |
2.2 | Internet, Multimedia und Contentmanagement | 2 | 2 | 3 | 2 | 2 | 11 | römisch eins |
2.3 | E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies3 | - | - | 3 | 4 | 2 | 9 | römisch eins |
2.4 | Angewandte Programmierung | 2 | 3 | 3 | - | - | 8 | römisch eins |
2.5 | Softwareentwicklung und Projektmanagement | - | - | 1 | 4 | 4 | 9 | römisch eins |
Gesamtwochenstundenzahl (max. 38 pro Jg.) | 32 | 33 | 33 | 32 | 28 | 158 |
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B. | Pflichtpraktikum |
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| 3004 |
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C. 1. | Freigegenstände5 Mathematischen Grundlagen , der Informatik | - | - | 1 | - | - | 1 | römisch eins |
D. | Unverbindliche Übungen6 |
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1. | Unterstützendes Sprachtraining Deutsch | 2 | 2 | 2 | - | - | 6 | römisch drei |
2. | Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen | 0-5 | 0-5 | 0-5 | - | - | 0-15 | römisch vier a |
E. | Förderunterricht |
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____________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes.
6 Siehe römisch fünf. Abschnitt Schulautonome Lehrplanbestimmungen.
Stundentafel der Deutschförderklasse
Pflichtgegenstände | Wochenstunden pro Semester | Lehrverpflichtungsgruppen |
1. Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (römisch eins) |
2. Religion | 2 | (römisch drei) |
3. Weitere Pflichtgegenstände1 | x2 | Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand |
Gesamtwochenstundenzahl | x3 |
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Freigegenstände4 |
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Unverbindliche Übungen4 |
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______________________________
1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) gemäß der Stundentafel der Handelsakademie – Digital Business; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände erfolgt durch die Schulleitung.
2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.
3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener des jeweiligen Jahrganges gemäß der Stundentafel der Handelsakademie – Digital Business.
4 Wie Stundentafel der Handelsakademie – Digital Business.
römisch fünf. Schulautonome Lehrplanbestimmungen
Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (Paragraph 6, Absatz eins, SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel der Handelsakademie – Digital Business zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
In der Schulautonomie können weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Bestimmungen bezüglich integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL)
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“, „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) ab dem römisch drei. Jahrgang mindestens 72 Unterrichtsstunden pro Jahrgang in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen und Jahrgängen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß Paragraph 16, Absatz 3, Schulunterrichtsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 472 aus 1986,.
römisch sechs. Lehrpläne für den Religionsunterricht
(Bekanntmachungen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,)
- Ziffer einsKatholischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der geltenden Fassung
- Ziffer 2Evangelischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
- Ziffer 3Altkatholischer ReligionsunterrichtDer altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
- Ziffer 4Islamischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung
- Ziffer 5Israelitischer ReligionsunterrichtDie Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
- Ziffer 6Neuapostolischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung
- Ziffer 7Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten TageSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988,
- Ziffer 8Orientalisch-orthodoxer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung
- Ziffer 9Griechisch-orientalischer (orthodoxer) ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung
- Ziffer 10Buddhistischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung
- Ziffer 11Freikirchlicher ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung
- Ziffer 12Alevitischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung
römisch sieben. Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
A. Pflichtgegenstände
A.1 Stammbereich
1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen, privaten und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Business Behaviour“ sowie „Bewegung und Sport“.
1.1 Religion
Siehe Abschnitt römisch sechs. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
1.2 Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur persönlichen Weiterentwicklung einsetzen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Regeln erkennen, sich an deren Erstellung und Umsetzung aktiv beteiligen sowie deren Einhaltung reflektieren,
- Strichaufzählungeigene Lernprozesse organisieren, strukturieren und dokumentieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln,
- Strichaufzählungan sie gestellte Arbeitsaufträge erfassen, planen, durchführen und das Ergebnis evaluieren,
- Strichaufzählungdie Entwicklungsphasen von Gruppen feststellen sowie unterschiedliche Rollen und Funktionen einnehmen,
- StrichaufzählungKonflikte identifizieren, ansprechen und Strategien der Konfliktlösung anwenden,
- Strichaufzählungmit anderen, persönlich und in digitalen Netzwerken, lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren,
- Strichaufzählungmit einer Gruppe und mit Menschen unterschiedlicher Charaktere adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen,
- Strichaufzählungsich selbst in der Öffentlichkeit positiv darstellen,
- Strichaufzählungbei persönlichen Schwierigkeiten geeignete Beratungsstellen in Anspruch nehmen,
- Strichaufzählunggesellschaftliche Werte beschreiben und reflektieren.
Lehrstoff:
Personale Kompetenz
Stärken-/Schwächenanalyse, Selbst- und Fremdbild, Selbstwert, Selbstmotivation, Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion, Feedback, Umgang mit Krisen und Konflikten, Angebot Beratungsstellen
Soziale Kompetenz
Erstellen und Einhalten von Regeln, auch Klassen- und Schulregeln, soziale Interaktion, persönliche und digitale Netzwerke, Gruppenprozesse, Rollen und Funktionen in Gruppen, Konfrontation und Kritik, Elemente einer positiven Kommunikation, Konfliktphasen und -bewältigung
Methodenkompetenz
Lern- und Arbeitstechniken, Organisation des Lernumfeldes, Zeitmanagement und Kalenderführung, Informationsbeschaffung, situationsgerechtes Verhalten im privaten und schulischen Bereich
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft
Gesellschaftliche Unterschiede, kulturelle Vielfalt, Respekt und Akzeptanz, Werte und Wertewandel
1.3 Business Behaviour
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
- Strichaufzählungdie für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale mittragen und gestalten,
- Strichaufzählungsich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens angemessen verhalten,
- Strichaufzählungdas eigene Pflichtpraktikum vorbereiten (geeignete Unternehmen auswählen, professionelle Bewerbungsunterlagen erstellen, Vorstellungstermine wahrnehmen) und organisieren (Zeitmanagement).
Lehrstoff:
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Angeleitete Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation im Portfolio
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungVerkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
- StrichaufzählungProdukte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren,
- StrichaufzählungUnterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihrem Verhaltensrepertoire berücksichtigen,
- Strichaufzählungdie Chancen und Schwierigkeiten von Arbeiten und Studieren im Ausland abschätzen.
Lehrstoff:
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation in englischer Sprache
Fachsprache für die Kundenberatung und Produktpräsentation in englischer Sprache
Wohnen und Arbeiten im Ausland
Kulturschock und Reintegration
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungunterschiedliche Kundentypen und -gruppen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen,
- StrichaufzählungVerkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen,
- Strichaufzählungbesondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen,
- Strichaufzählungihre Einstellung zur Verschiedenheit von Menschen analysieren und in ihrem persönlichen Umgang berücksichtigen,
- StrichaufzählungDiversity Management im beruflichen und privaten Leben anwenden.
Lehrstoff:
Kundentypen, Kundengruppen, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen, auch in einer Fremdsprache
Formen der Verschiedenheit und deren gesellschaftliche Relevanz, Diversity-Management
Begleitung bzw. Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie wachsende Bedeutung von digitalen Informationen für den Wandel zur Informationsgesellschaft beschreiben und reflektieren,
- Strichaufzählungethische Aspekte der digitalen Informationsverarbeitung beschreiben und diskutieren,
- Strichaufzählungwirtschaftsethische Fragestellungen und Problembereiche der zunehmenden Digitalisierung erkennen und reflektiert beurteilen,
- Strichaufzählungdas wirtschaftsethische Spannungsfeld „Wettbewerb/Moral“ erkennen und anhand konkreter Beispiele erläutern,
- Strichaufzählungdie eigene Mediennutzung kritisch reflektieren,
- StrichaufzählungBegrifflichkeiten wie Netiquette, Sharerity, eGovernment, eDemocracy erklären,
- Strichaufzählungdie Tätigkeitsfelder und Anforderungen verschiedener Berufe auf dem Hintergrund der Erfahrungen im Pflichtpraktikum beschreiben und mit den eigenen Fähigkeiten und Erwartungen in Beziehung setzen,
- StrichaufzählungEntwicklungen am Arbeitsmarkt beobachten und für die Planung der eigenen Berufskarriere nutzen,
- Strichaufzählungmit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen,
- Strichaufzählunggeeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Berufsfähigkeit ergreifen.
Lehrstoff:
Wirtschafts- und Informationsethik (Informationsfreiheit, digitale Kluft, informationelle Selbstbestimmung), Wahrung der Privatsphäre und Überwachung im Netz, Beschränkung der Verbreitung von Informationen (Jugendschutz, Zensur) im Kontext von Netz-, Medien-, Technik-, Zukunfts- und Computerethik, Technikfolgeabschätzung
Gefahren durch Automatismen und Manipulationen im Netz – Cyberkriminalität, eGovernment und eDemocracy
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und -entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment für Beruf und Studium, Work-Life-Balance
Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum unter den Gesichtspunkten von Arbeitsplatzbeschreibung, Tätigkeitsfeldern, Rechtsform, Organisation, Produktpalette, rechtliche Rahmenbedingungen des Dienstverhältnisses
1.4 Bewegung und Sport
Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, in der geltenden Fassung
2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählunggebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
- Strichaufzählungverstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
- Strichaufzählungkönnen in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
- Strichaufzählungkönnen Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
- Strichaufzählungkönnen über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens einer Fremdsprache auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
- Strichaufzählungkönnen den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
- Strichaufzählungverstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
- Strichaufzählungerkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für die berufliche Entwicklung.
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachermittler zu agieren,
- Strichaufzählungkönnen Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
- Strichaufzählungkönnen kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
- Strichaufzählungausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
- Strichaufzählungein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
- Strichaufzählungeinen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
- Strichaufzählungein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
- Strichaufzählungeine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
- Strichaufzählungdie Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
- StrichaufzählungFachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
- Strichaufzählunglängeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
- Strichaufzählungaudiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
- Strichaufzählungselbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
- StrichaufzählungTexte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungberufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
- Strichaufzählungkomplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
- Strichaufzählungdie Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
- Strichaufzählungsich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
- Strichaufzählungaktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
- Strichaufzählungwirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
- Strichaufzählungein Alltagsproblem oder berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
- Strichaufzählungzu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
- Strichaufzählungin gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
- Strichaufzählungetwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
- Strichaufzählungeine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
- Strichaufzählungverschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
- Strichaufzählungstrukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
- Strichaufzählungzusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
- Strichaufzählungsich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
- Strichaufzählungberufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
2.1 Deutsch
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache situationsangemessen gebrauchen,
- StrichaufzählungGespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in beruflichen Sprechsituationen anwenden.
im Bereich Lesen
- Strichaufzählungunterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
- StrichaufzählungTexte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen,
- StrichaufzählungTexte adressatenadäquat formulieren,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
- StrichaufzählungSchreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- StrichaufzählungEinblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
- Strichaufzählungüber Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
- Strichaufzählunggrundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
- Strichaufzählungeinen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
- Strichaufzählungmit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Lesen
Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen
Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio
Bereich Sprachbewusstsein
Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
- StrichaufzählungGespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
im Bereich Lesen
- StrichaufzählungTexte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
- Strichaufzählungsich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
- StrichaufzählungTexte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
im Bereich Sprachbewusstsein
- Strichaufzählunggrundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- Strichaufzählungeinen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
Lesen
Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
- StrichaufzählungGespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
im Bereich Lesen
- StrichaufzählungTexte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
- Strichaufzählungsich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
- StrichaufzählungTexte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- StrichaufzählungEinblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
- Strichaufzählungden Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, psychologischer, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
im Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- Strichaufzählungeinen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Lesen
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
im Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren,
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
- Strichaufzählungden Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
im Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Lesen
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- Strichaufzählunggesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
- Strichaufzählungden Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
im Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren
Lesen
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
im Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
- Strichaufzählunggesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
- Strichaufzählungüber den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
im Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen, Argumentationsstrategien entwickeln
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren
Lesen
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von persönlichem Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
- Strichaufzählungdurch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
- StrichaufzählungMedien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
- Strichaufzählungden Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
- Strichaufzählunginnere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
- Strichaufzählungdie deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
Lesen
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung)
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
- Strichaufzählungdurch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
- StrichaufzählungMedien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
- Strichaufzählungden Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
- Strichaufzählunginnere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
- Strichaufzählungdie deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Lesen
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Offener Brief, Zusammenfassung, Kommentar, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
- Strichaufzählungdurch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
- StrichaufzählungMedien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
- Strichaufzählungden Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
- Strichaufzählunginnere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
- Strichaufzählungdie deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Kommunikations- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren, Präsentieren
Lesen
Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Wiederholung relevanter informierender und meinungsbildender Textsorten, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt sowie aus Kunst und Kultur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit
2.2 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen einfache sprachliche Strukturen anwenden,
- Strichaufzählungbeherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- Strichaufzählungverstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen einfache und kurze Alltagstexte,
- Strichaufzählungkönnen sich in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen verständigen,
- Strichaufzählungkönnen einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Lebensbedingungen, Alltagsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Lehrstoff:
Festigung aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Leben in der Gesellschaft
Beruflicher Bereich
Übungsfirmenbezug (Junior-, Miniübungs- sowie Übungsfirma)
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Notiz, Broschüre, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, private Einladung, Beschreibung, einfache Präsentation
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen
Present Tenses, Past Tenses, Present Perfect Tenses, Past Perfect Tenses, Future Tenses, Modalverben, Passiv, Wortarten (Pronomen, Nomen, Adjektiv, Adverb, Präpositionen), Syntax
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen einfache sprachliche Strukturen anwenden,
- Strichaufzählungbeherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- Strichaufzählungverstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt,
- Strichaufzählungkönnen sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen geht,
- Strichaufzählungkönnen sich in einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen verständigen,
- Strichaufzählungkönnen Texte zu vertrauten Themen verfassen,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich
Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung, Übungsfirmenbezug
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Broschüre, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen
Konditionalsätze, Infinitivkonstruktionen, indirekte Rede
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen,
- Strichaufzählungkommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen,
- Strichaufzählungverstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsrelevante Sachtexte,
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und öffentlicher Bereich
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung
Beruflicher Bereich
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation in der Übungsfirma, Strukturen einer Übungsfirma
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen
Gerundium, Partizipialkonstruktionen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungbeherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut,
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- Strichaufzählungverstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen,
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungbewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation,
- Strichaufzählungkönnen in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben,
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien
Beruflicher Bereich
Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Rundschreiben, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungbeherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
- Strichaufzählungverstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
- Strichaufzählungverstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
- Strichaufzählungverstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
- Strichaufzählungverstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), E-Mail, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, einfache Broschüre, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
- Strichaufzählungverstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessensvertretungen, humanitäre Organisationen)
Beruflicher Bereich
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Broschüre, Hand-out, Erstellen eines Fragebogens, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
- Strichaufzählungverfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
- Strichaufzählungkönnen komplexere grammatische Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen dürfen, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
- Strichaufzählungverstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Beruflicher Bereich
Bankwesen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Broschüre
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungbeherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
- Strichaufzählungbeherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
- Strichaufzählungbeherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
- Strichaufzählungverstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
- Strichaufzählungverstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungverstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
- Strichaufzählungkönnen eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations
Beruflicher Bereich
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, unregelmäßiger Geschäftsfall
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Presseaussendung, Kommentar, Report, Artikel, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungbeherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
- Strichaufzählungbeherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
- Strichaufzählungbeherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
- Strichaufzählungverstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
- Strichaufzählungverstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungverstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
- Strichaufzählungkönnen eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung der Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich
Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Festigung der schriftlichen Textsorten und -formate
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3. Entrepreneurship – Wirtschaft und Management
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Persönliche und soziale Kompetenzen
- Strichaufzählungdie Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
- Strichaufzählungsich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
- Strichaufzählungeigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
- Strichaufzählungsich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
im Bereich Arbeitstechniken
- Strichaufzählungfachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
- Strichaufzählungsich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- StrichaufzählungArbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
im Bereich Entrepreneurship
- Strichaufzählungdie Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
- Strichaufzählungeinen Businessplan erstellen und analysieren,
- Strichaufzählungrechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden,
- StrichaufzählungChancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
- Strichaufzählungunternehmerisch denken und handeln.
im Bereich Management
- Strichaufzählungdie Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
- Strichaufzählungdie Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
- Strichaufzählungbetriebliche Abläufe planen und organisieren,
- Strichaufzählungunternehmerische Zielbündel entwickeln,
- Strichaufzählungaufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
- Strichaufzählungdie in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
- StrichaufzählungManagementtechniken anwenden.
im Bereich Leistungserstellung und -verwertung
- Strichaufzählungstrategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
- StrichaufzählungBeschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
- StrichaufzählungAbsatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
im Bereich Personalmanagement
- StrichaufzählungLohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
- Strichaufzählungrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
- StrichaufzählungMethoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
- StrichaufzählungZiele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
- Strichaufzählungsich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
im Bereich Finanzierung und Investition
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
- StrichaufzählungFinanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
- StrichaufzählungFinanzpläne erstellen und interpretieren.
im Bereich Unternehmensrechnung
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
- Strichaufzählungden Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
- StrichaufzählungJahresabschlüsse erstellen,
- Strichaufzählungden Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
- StrichaufzählungKosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
- Strichaufzählungeine Betriebsabrechnung durchführen,
- StrichaufzählungKosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
im Bereich Recht
- Strichaufzählungeinfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
- StrichaufzählungInformatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
- Strichaufzählungmit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail-Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
- Strichaufzählungkaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
- Strichaufzählungeine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
- Strichaufzählungim Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
3.1 Betriebswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungWirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
- Strichaufzählungdie Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
- Strichaufzählungunternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
- StrichaufzählungSachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Unternehmerin/Unternehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten.
im Bereich Businessplan
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln,
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
- Strichaufzählungden Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
im Bereich Vertragswesen
- StrichaufzählungBedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
- Strichaufzählungdie Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
- Strichaufzählungeinen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
im Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
- Strichaufzählunggesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
- StrichaufzählungEin- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
- StrichaufzählungGrundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
- Strichaufzählungalle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
- Strichaufzählungdie vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Rechtliche Grundlagen
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen
Businessplan
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Vertragswesen
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Fallstudien
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungdie Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
- StrichaufzählungLeistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
- Strichaufzählungdie Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
im Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
- Strichaufzählungin konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
- Strichaufzählungwesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
im Bereich Kaufvertrag
- Strichaufzählungdie in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
im Bereich Marketing
- Strichaufzählungfür Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
- StrichaufzählungMethoden der Marktanalyse einsetzen,
- Strichaufzählungeine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
- Strichaufzählungverschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
- Strichaufzählungeinen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
im Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
- Strichaufzählungdie betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Kaufvertrag
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Marketing
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungMaterialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
im Bereich Materialwirtschaft
- StrichaufzählungZiele der Materialwirtschaft operationalisieren,
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse optimieren,
- Strichaufzählungein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
- Strichaufzählungverschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
- Strichaufzählungeine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
im Bereich Logistik und Supply-Chain Management
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
im Bereich Logistikbetriebe
- Strichaufzählungdas Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
- Strichaufzählungdie Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
im Bereich Handel
- Strichaufzählungdie verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
- Strichaufzählungdie verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
- StrichaufzählungEntwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
im Bereich Businessplan
- Strichaufzählungauf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik
Materialwirtschaft
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungMaßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
- StrichaufzählungMaßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
im Bereich Management
- Strichaufzählungdie normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
- StrichaufzählungInhalte des normativen Managements charakterisieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
im Bereich Planung
- Strichaufzählungden Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
- Strichaufzählungdie strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
- StrichaufzählungPrognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
- Strichaufzählungstrategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
- Strichaufzählungdie Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
im Bereich Personalmanagement
- Strichaufzählungverschiedene Motivationstheorien reflektieren,
- Strichaufzählungdie Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
- StrichaufzählungPersonalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
- StrichaufzählungAufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
- Strichaufzählungdie Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
- Strichaufzählungverschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
- Strichaufzählungverschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
- StrichaufzählungMethoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern,
- StrichaufzählungMethoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen,
- StrichaufzählungKenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
im Bereich Führung
- Strichaufzählungverschiedene Führungstheorien identifizieren,
- Strichaufzählungverschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
im Bereich Organisation
- StrichaufzählungMaßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
- StrichaufzählungElemente der Aufbauorganisation analysieren,
- StrichaufzählungOrganisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
- StrichaufzählungAspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
- Strichaufzählungverschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
- Strichaufzählungdie Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
im Bereich Kontrolle
- StrichaufzählungKontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik in der Unternehmensführung
Management
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungProduktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
- StrichaufzählungÜberlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren,
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Konsumentin/Konsumenten, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer und Unternehmerin/Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
im Bereich Fertigungsbetriebe
- Strichaufzählungdas Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
- StrichaufzählungFertigungsverfahren begründet empfehlen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
- Strichaufzählungdie Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
- Strichaufzählungdas Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
- StrichaufzählungFertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
im Bereich Finanzmanagement
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
- Strichaufzählungdie Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
- StrichaufzählungFinanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
- StrichaufzählungBedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
- Strichaufzählungdie Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
- Strichaufzählungeinen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen.
- StrichaufzählungKenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
- StrichaufzählungFinanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
- StrichaufzählungKreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
im Bereich Investitionsmanagement
- StrichaufzählungGrundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
- StrichaufzählungEntscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
- StrichaufzählungArten der Investitionen unterscheiden,
- StrichaufzählungInvestitionen steuern und kontrollieren.
im Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
- Strichaufzählungdie Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
- Strichaufzählungals Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement
Fertigungsbetriebe
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Finanzmanagement
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden
Businessplan
Finanz- und Investitionsplanung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
- StrichaufzählungChancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
im Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungChancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
- StrichaufzählungAuswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- StrichaufzählungBesonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
- Strichaufzählungfinanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
- Strichaufzählungdie volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
im Bereich Dienstleistungsbetriebe
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
im Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
- Strichaufzählungdie betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
- Strichaufzählungdas Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Ratings erläutern,
- Strichaufzählungden Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
- Strichaufzählungdie Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
- Strichaufzählungdie Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
- Strichaufzählungdie Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
- Strichaufzählungdie Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
im Bereich Risikomanagement
- Strichaufzählungrisikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
- Strichaufzählungdas Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit
Kaufvertrag im Außenhandel, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Dienstleistungsbetriebe
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungsich der Rolle als aktive Bürgerin/aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
- Strichaufzählungdie aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
im Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
- Strichaufzählungeine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
- StrichaufzählungWertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
- Strichaufzählungverschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
- Strichaufzählungverschiedene Wertpapierarten erläutern,
- StrichaufzählungDerivate charakterisieren,
- Strichaufzählungdas Börsengeschäft erläutern,
- StrichaufzählungArten der Börse unterscheiden.
im Bereich Non-Profit-Organisationen
- Strichaufzählungdie Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern.
im Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
- StrichaufzählungMaßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
- StrichaufzählungGrenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
im Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
- Strichaufzählungeinen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Wertpapiere, Derivate und Börse
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Non-Profit-Organisationen
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagement
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Businessplan
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion)
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungSteuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
im Bereich Businessplan
- Strichaufzählungeinen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
im Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungdie für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
- StrichaufzählungMöglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
- Strichaufzählungsituativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
im Bereich Unternehmenssteuerung
- StrichaufzählungControllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
- StrichaufzählungKrisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
- StrichaufzählungArten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
- Strichaufzählungdie Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Businessplan
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)
Unternehmensgründung
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmen, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsumenten), Aktualisierung.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaftliches Rechnen
- StrichaufzählungGrundrechnungsarten sicher anwenden,
- StrichaufzählungErgebnisse schätzen und deren Plausibilität beurteilen,
- Strichaufzählungeinfache Schlussrechnungen, Kettensatz, Prozentrechnungen und Zinsenrechnungen von Hundert sowie Währungsumrechnungen durchführen.
im Bereich Grundlagen des Rechnungswesen
- Strichaufzählungdie Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
- StrichaufzählungBuchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
im Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Strichaufzählunggrundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
- StrichaufzählungBelege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
- StrichaufzählungGeschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
- Strichaufzählungdie Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
- Strichaufzählungdie vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
- Strichaufzählungdie mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
- Strichaufzählungden Erfolg ermitteln.
im Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- Strichaufzählungdie Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
- Strichaufzählungden Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
- StrichaufzählungWareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaftliches Rechnen
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens, Rechenfertigkeiten und Zahlenverständnis (Schätzen), Schlussrechnung, Kettensatz, Prozentrechnungen, Zinsenrechnung von Hundert, Währungsumrechnungen
Grundlagen des Rechnungswesens
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
Fallstudien
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- Strichaufzählungden Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen,
- StrichaufzählungBezugs- und Versandkosten verbuchen,
- StrichaufzählungPreisnachlässe in der Buchführung erfassen,
- Strichaufzählungden Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
- StrichaufzählungSteuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
- Strichaufzählungdie Summen- und Saldenbilanz ermitteln.
im Bereich Sonstige Geschäftsfälle
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Lehrstoff:
Doppelte Buchführung in der Praxis
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz
Sonstige Geschäftsfälle
Anzahlungen, Emballagen, Aktien und Anleihen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
- Strichaufzählungdie Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
im Bereich Personalverrechnung
- Strichaufzählunglaufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
- StrichaufzählungAbrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
- Strichaufzählungaußerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
- Strichaufzählungdie erforderlichen Aufzeichnungen führen,
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
- Strichaufzählungdie Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
- Strichaufzählungden Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
im Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
- Strichaufzählungdie Stammdatenpflege durchführen,
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
- Strichaufzählungeinfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
- Strichaufzählungdie erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
- StrichaufzählungDatensicherung vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Personalverrechnung
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Bereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“)
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
- StrichaufzählungAufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
- Strichaufzählungdie Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
- StrichaufzählungKostenrechnungssysteme unterscheiden.
im Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
- Strichaufzählungdie Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
- Strichaufzählungmit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
- StrichaufzählungAufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
- StrichaufzählungKosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
- StrichaufzählungKostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
- Strichaufzählungden Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
- Strichaufzählungmit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
- Strichaufzählungmit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
im Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
- StrichaufzählungKosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln,
- Strichaufzählungunternehmerische Entscheidungen treffen.
im Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
- Strichaufzählungden Betriebserfolg ermitteln.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kostenrechnung
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
Betriebserfolgsermittlung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
- Strichaufzählungdie Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
- StrichaufzählungInventur und Inventar unterscheiden,
- Strichaufzählungdie grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
- Strichaufzählungdie Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
im Bereich Anlagenbewertung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
- Strichaufzählungweitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
- Strichaufzählungdas Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
- Strichaufzählungden Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Waren- und Materialbewertung
- StrichaufzählungMethoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
- StrichaufzählungBewertungsverfahren anwenden,
- Strichaufzählungdaraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
im Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
- Strichaufzählungdie Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln
Anlagenbewertung
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Buchungsübungen
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch vier. Jahrgang
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
- Strichaufzählungdie Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
- Strichaufzählungdie umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
- StrichaufzählungEinzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
- StrichaufzählungFremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Rechnungsabgrenzung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
- Strichaufzählungbeurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
- Strichaufzählungdie abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Rückstellungen
- Strichaufzählungdie Aufgabe von Rückstellungen nennen,
- Strichaufzählungden Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
im Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdie Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
- StrichaufzählungBilanzierungsgrundsätze anwenden,
- Strichaufzählungdie unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
- Strichaufzählungdie Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
- Strichaufzählungden Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Lehrstoff:
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften (Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung)
Abschluss der kleinen GmbH, Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Steuerlehre
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
- Strichaufzählungdie Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
- Strichaufzählungdie Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
- Strichaufzählungvertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
- Strichaufzählungweitere Verkehrsteuern und sonstige Steuern erläutern,
- Strichaufzählungden Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
- Strichaufzählungden Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
im Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdas steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
- Strichaufzählungdie notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Steuerlehre
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrsteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
- Strichaufzählungdas Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
- StrichaufzählungKapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
- Strichaufzählungdie Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
- Strichaufzählungeine Jahresabschlusskritik erstellen.
im Bereich Controlling
- StrichaufzählungInstrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung für die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.3 Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Informatiksysteme
- StrichaufzählungEinsatzgebiete von verschiedenen Zahlensystemen erläutern,
- Strichaufzählungzwischen den Zahlensystemen (Binär-, Dezimal- und Hexadezimal) umrechnen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
- StrichaufzählungDaten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
- StrichaufzählungDaten in Registerblättern organisieren.
im Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
- StrichaufzählungFormatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
- Strichaufzählungbenutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
im Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
- StrichaufzählungArbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
- Strichaufzählungbeim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
- Strichaufzählungeinfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
- Strichaufzählungeinfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, MITTELWERT, MINIMUM, MAXIMUM, ANZAHL, RUNDEN), einfache Entscheidungen durchführen (WENN-Funktion),
- StrichaufzählungAuswertungen mit Funktionen durchführen,
- Strichaufzählungpassende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SUMMEWENN, MITTELWERTWENN, ZÄHLENWENN, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, SVERWEIS, UND, ODER), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
- Strichaufzählungaussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
- StrichaufzählungDaten importieren und exportieren.
im Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
- StrichaufzählungDaten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
- StrichaufzählungDaten mit Pivot-Tabellen auswerten.
im Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
- StrichaufzählungBerechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Lehrstoff:
Ergänzende Zahlensysteme (Binär- und Hexadezimalsystem)
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Berechnungen, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
römisch zwei. Jahrgang:
3.Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Tabellen
- StrichaufzählungEinsatzbereiche einer Datenbank beschreiben,
- StrichaufzählungDatensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
- Strichaufzählungnach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
- Strichaufzählungoptimal aufbereitete Daten importieren und exportieren.
im Bereich Datenbanken – Abfragen
- Strichaufzählungeinfache Abfragen aus einer Tabelle erstellen.
im Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- Strichaufzählungeinfache Formulare erstellen,
- StrichaufzählungDaten in ein Formular eingeben und sortieren,
- Strichaufzählungeinfache Berichte erstellen und ändern.
im Bereich Datenmodellierung
- StrichaufzählungFremd- und Primärschlüssel verstehen und im Rahmen der Datenmodellierung aufgabengerecht anwenden, um Beziehungen unterschiedlicher Art (1:1, 1:n, n:m, is-a) zwischen den Tabellen herzustellen,
- Strichaufzählungreferentielle Integrität verstehen und im Rahmen der Modellierung anwenden,
- StrichaufzählungNormalformen (bis zur 3. Normalform) im Rahmen der Modellierung anwenden, um Redundanzen und Datenanomalien im Datenmodell zu vermeiden,
- Strichaufzählungein gegebenes Datenmodell (zB fertiges ER-Diagramm oder Relationenschema) in einer Datenbank abbilden,
- Strichaufzählungaufgrund einer Aufgabenstellung über die Verwendung von ER-Diagrammen und deren Ableitung in Form von Relationenschemata selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und diese entsprechend in Beziehung setzen, sowie die entsprechenden Felddatentypen festlegen.
Lehrstoff:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte),
Datenmodellierung und Datenbankerstellung,
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
- StrichaufzählungAbfragen mit komplexen Kriterien erstellen,
- StrichaufzählungDaten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
- StrichaufzählungAbfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
- StrichaufzählungDaten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen,
- StrichaufzählungParameterabfragen erstellen,
- StrichaufzählungBerechnungen in Abfragen vornehmen.
im Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- StrichaufzählungBerichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
- StrichaufzählungDaten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
im Bereich Datenbanken – Import und Export
- StrichaufzählungDaten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate),
- StrichaufzählungDaten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Lehrstoff:
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, komplexe Abfragen,
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – DQL
- Strichaufzählungmit einer standardisierten Datenbanksprache (wie SQL) Datenauswertungen und Datenabfragen in umfangreichen Datenständen durchführen, im Speziellen:
- StrichaufzählungAbfragen mit komplexen Kriterien
- StrichaufzählungAbfragen über mehrere Tabellen
- StrichaufzählungFunktionen
- StrichaufzählungGruppierungen
- StrichaufzählungSortierungen
- StrichaufzählungLimitierungen
im Bereich Datenbanken – DML, DDL, DCL
- Strichaufzählungmit einer standardisierten Datenbanksprache Datensätze einfügen, ändern, löschen,
- StrichaufzählungBefehle einer standardisierten Datenbanksprache zur Erstellung, Änderung und zum Löschen von Tabellen bzw. Datenbanken erklären,
- StrichaufzählungBefehle einer standardisierten Datenbanksprache zum Setzen von Berechtigungen erklären,
Lehrstoff:
Standardisierte Datenbanksprache
Auswertung von umfangreichen Datenständen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Datenaustauschformate
- Strichaufzählunggängige Datenaustauschformate für Datenbanken (u.a. XML, CSV) verstehen und erläutern.
im Bereich Tabellenkalkulation und Datenbanken
- Strichaufzählungkomplexe Berechnungsmodelle erstellen und damit betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen,
- Strichaufzählungkomplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen mit Hilfe eines geeigneten Datenbankmanagementsystems lösen (Modellierung, Implementierung, Datenerfassung und Auswertung),
- Strichaufzählungkomplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen, die den integrativen Einsatz der erlernten Werkzeuge (Tabellenkalkulation und Datenbankmanagementsystem) erfordern.
- StrichaufzählungMakros zur Rationalisierung von Arbeitsschritten einsetzen.
Lehrstoff:
Datenaustauschformate, Betriebswirtschaftliche Anwendungen (Tabellenkalkulation, Datenbanken)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3.4 Officemanagement und angewandte Informatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
- StrichaufzählungPeripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
- StrichaufzählungHardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
- Strichaufzählunggängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen, einbauen bzw. anschließen,
- StrichaufzählungHardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten,
- Strichaufzählungauftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden,
im Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
- StrichaufzählungSoftware benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
- StrichaufzählungHilfssysteme nutzen,
- StrichaufzählungDaten aufgrund von gestellten Anforderungen lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
- StrichaufzählungDateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
- StrichaufzählungDateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
- StrichaufzählungDrucker installieren und einrichten,
- Strichaufzählungeinfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
- Strichaufzählungeinfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
- Strichaufzählungsich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
- StrichaufzählungLernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
- Strichaufzählungunterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
- Strichaufzählungautomatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen,
- StrichaufzählungSicherungen selektiv wiederherstellen, Systeme wiederherstellen (System Recovery),
- Strichaufzählungdie Sicherheit von Daten gewährleisten,
- StrichaufzählungAntivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
- Strichaufzählungsichere Passwörter wählen,
- StrichaufzählungDaten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
- Strichaufzählunglizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
- Strichaufzählungsich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System blind schreiben (150 Anschläge pro Minute),
- StrichaufzählungTexte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
- StrichaufzählungDruckoptionen festlegen,
- StrichaufzählungTabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
- StrichaufzählungBilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
- Strichaufzählungeinfache Präsentationen erstellen,
- Strichaufzählungkaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen.
Lehrstoff:
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk)
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
IT-Arbeitsumgebung funktionell einrichten (Hard- und Software, Fehlerbehebung, Hilfesysteme), Anschaffungsentscheidungen
Datensicherheit
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet)
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 180 Anschläge pro Minute,
- Strichaufzählungmit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
- Strichaufzählungkaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
- StrichaufzählungSchriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
- Strichaufzählunganspruchsvolle Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
im Bereich Publikation und Kommunikation – Internet
- Strichaufzählungim Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
- Strichaufzählungmittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
- StrichaufzählungTermine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).
Lehrstoff:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, multimediale Präsentation, Termin- und Aufgabenverwaltung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 200 Anschläge pro Minute,
- Strichaufzählungeinfache Phonogramme (Fließtexte) schreiben.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente
- Strichaufzählungumfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
- StrichaufzählungVerzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse usw.) erstellen.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Seriendokumente
- StrichaufzählungSeriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten).
Lehrstoff:
Schreibgeschwindigkeit 200 Anschläge pro Minute, Seriendokumente, umfassende Dokumente, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Korrespondenz nach Tonträgern und diversen Vorlagen
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 210 Anschläge pro Minute,
- Strichaufzählungkomplexe Tabellen erstellen,
- Strichaufzählungeigenständig Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,
- StrichaufzählungBilder bearbeiten.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente
- Strichaufzählungein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
- StrichaufzählungSeriendruckfunktionen anwenden.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
- Strichaufzählungzielgruppengerechte Präsentationsunterlagen erstellen,
- Strichaufzählungeine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
- Strichaufzählungein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen.
Lehrstoff:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, Datenaustausch, erweiterte Seriendruckfunktionen, zielgruppengerechte Präsentationen, rationelles Gestalten von Schriftstücken auf Basis der ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen und Portfolien
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit auf annähernd 220 Anschläge pro Minute erhöhen,
- StrichaufzählungProtokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
- StrichaufzählungFormulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche),
- Strichaufzählungim Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
- Strichaufzählungbei einem umfangreichen Dokument Indexeinträge, Literaturverzeichnis und andere Verzeichnisse erstellen,
- Strichaufzählungfallabhängige Schriftstücke des betrieblichen Warenkreislaufes inhaltlich und formal richtig erstellen,
- StrichaufzählungSchriftstücke nach Phonogramm schreiben.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
- Strichaufzählungmögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen,
- StrichaufzählungSicherheits- und Sicherungssysteme in Unternehmen bewerten und konfigurieren,
- Strichaufzählunggrundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden,
- Strichaufzählunggrobe Verstöße gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen aufzeigen,
- Strichaufzählungbeurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen,
- StrichaufzählungE-Business-Anwendungen nutzen.
Lehrstoff:
Schreibgeschwindigkeit 220 Anschläge pro Minute, umfangreiche Dokumente, Formulare, Protokolle, Fallbeispiele, Formulieren, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Corporate Design, Webpublishing
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
IT und Recht (E-Commerce, E-Government, Urheberrecht, Datenschutz)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3.5 Recht
Didaktische Grundsätze:
Das Schwergewicht des Unterrichts soll – ausgehend von aktuellen Fallbeispielen – in der selbsttätigen Erschließung von einschlägigen Rechtsquellen liegen. Dabei soll sowohl das österreichische als auch das europäische Normensystem behandelt werden. Die Schulung in der Kommunikation mit Behörden, Interessensvereinigungen und Rechtsabteilungen von Unternehmen – vor allem mit Hilfe elektronischer Medien – hat dabei Vorrang vor der bloßen Anhäufung von theoretischem Basiswissen in rechtlichen Belangen. Gefördert werden soll insbesondere die Methodenkompetenz im Umgang mit digitalisierter Rechtsinformation.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge zwischen Rechtsnormen erklären,
- Strichaufzählungdie einzelnen Arten von Rechtsakten (beispielsweise Bescheid, Urteil, Beschluss) benennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung in behördlichen und gerichtlichen Verfahren erklären,
- Strichaufzählungunter Anwendung elektronischer Hilfsmittel selbsttätig neue Rechtsbereiche erschließen (beispielsweise RIS, EUR-LEX),
- Strichaufzählungmit den zuständigen Beratungsstellen, Körperschaften öffentlichen Rechts (Bund, Länder, Gemeinden) und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren,
- StrichaufzählungServiceangebote für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer (beispielsweise aus den Bereichen Gewerberecht, Betriebsanlagengenehmigung, Unternehmensgründung) nutzen,
- StrichaufzählungFirmenbuch-, Gewerberegister-, Grundstücksdaten und Daten aus der gerichtlichen Ediktsdatei beschaffen und interpretieren,
- Strichaufzählungerklären, welche rechtlichen Bestimmungen bei Erstellung einer Website beachtet werden müssen und welche Bedeutung das E-Commerce-Gütezeichen hat,
- Strichaufzählungin Grundzügen darlegen, welche rechtlichen Bestimmungen im rechtsgeschäftlichen Online-Verkehr eingehalten werden müssen (beispielsweise Fernabsatz, Online-Auktionen), und ihre Rechte in konkreten Fällen durchsetzen,
- Strichaufzählungsich eine digitale Signatur beschaffen und diese in der beruflichen Praxis einsetzen,
- Strichaufzählungdie Grundregeln des Domainrechts erklären und demonstrieren, wie man sich eine Domain beschafft,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Bestimmungen des Datenschutzgesetzes charakterisieren und darstellen, wie man sich gegen Datenschutzverletzungen zur Wehr setzt,
- Strichaufzählungden Begriff „Inline-link“ definieren und zu dessen rechtlicher Problematik Stellung nehmen,
- Strichaufzählungerklären, welche rechtlichen Nachteile mit Online-Tauschbörsen und Online-Auktionen verbunden sind.
Lehrstoff:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten (beispielsweise Bescheid und Urteil), Rechtsdurchsetzung in Grundzügen (Beteiligte, Abläufe, Fristen, Kosten)
Gesetzgebung und Rechtsinformationssystem, E-Government, gesetzliche Interessensvertretungen, Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups
E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz, E-Commerce-Gütesiegel, Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich, gesetzliche Bestimmungen über den Fernabsatz
Gesetzliche Bestimmungen über die digitale Signatur, Zertifizierungsdienste und Zertifikatstypen, Telekommunikationsgesetz
Konsumenten- und Datenschutzrecht, Rechtsschutzinstrumente im Konsumenten Datenschutz, Domainrecht (Vergabestellen, Vergabevorgang, Verfahren bei Domainstreitigkeiten)
Links (Inline-Links, Links auf rechtswidrige Seiten, Kopie von Linksammlungen)
Tauschbörsen und Online-Auktionen und ihre rechtliche Problematik (Erfüllung, Leistungsstörungen, Schadenersatz)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungBesitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären,
- Strichaufzählungeinen Besitzstörungsfall erläutern sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen sowie einige wichtige Vertragsarten erläutern,
- StrichaufzählungVertragsstörungen (insbesondere Verzug, Gewährleistung und Garantie) charakterisieren,
- StrichaufzählungWesen und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen untersuchen,
- StrichaufzählungVoraussetzungen für Schadenersatzansprüche benennen und die Haftungsformen für eigenes, fremdes sowie ohne Verschulden vergleichen,
- Strichaufzählungdie Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen erklären,
- Strichaufzählungdie Ansprüche aus der Produkthaftung erklären und sie von den Gewährleistungsansprüchen abgrenzen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie Konkurs und Sanierungsplan vergleichen,
- Strichaufzählungdie Merkmale einer gewerbsmäßigen Tätigkeit, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
- StrichaufzählungHandlungen, die gegen den fairen Wettbewerb gerichtet sind sowie gegen den Marken- und Musterschutz verstoßen, nennen,
- Strichaufzählungerklären, was unter einem Patent zu verstehen ist und wie dieses geschützt wird,
- Strichaufzählunguntersuchen, was im Urheberrecht unter einer „geistigen Schöpfung“ zu verstehen ist und wie diese geschützt wird,
- Strichaufzählungden Begriff „Geistiges Eigentum/Intellectual Property“ erklären sowie dessen Historie und aktuelle Bedeutung erkennen und reflektieren,
- StrichaufzählungBegriffe (Urheberrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Namensrecht, …) im Zusammenhang mit geistigem Eigentum verstehen und erläutern,
- Strichaufzählunglegale sowie illegalen Handlungen in Bezug auf geistiges Eigentum erkennen und beurteilen,
- StrichaufzählungVoraussetzungen der gerichtlichen Strafbarkeit nennen und häufig vorkommende Delikte (insbesondere Wirtschaftsdelikte) charakterisieren,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Pflichten des Medieninhabers aus dem Mediengesetz nennen.
Lehrstoff:
Grundzüge des Privatrechts (Sachenrecht, Vertragsrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung, Konsumentenschutzrecht)
Grundzüge des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes (Urheberrecht, Marken-, Namens- und Patentrecht), des Wettbewerbsrechts, des Insolvenzrechts
Grundlagen des Strafrechts, Wirtschaftskriminalität (Verbreitung von Computerviren, Hackerangriffe, Software- und Musikpiraterie, Spamming), Medienrecht (Impressum, Offenlegung, Kennzeichnung)
Grundlagen des geistigen Eigentums (Intellectual Property)
3.6 Volkswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (zB Szenario-Methode, Rollenspiel) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Schülerinnen und Schülern aufzubauen.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
- Strichaufzählungdie zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Modellen für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Größen erklären.
im Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
- Strichaufzählungdie spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
- Strichaufzählungdie Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären.
im Bereich Markt und Preisbildung
- Strichaufzählungdas Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
im Bereich Wohlstand und Lebensqualität
- StrichaufzählungMöglichkeiten der unterschiedlichen Berechnungen des Wohlstandes aufzeigen,
- Strichaufzählungden Stellenwert der Bruttoinlandsprodukt-Berechnung für Wohlstand und Nachhaltigkeit einer Volkswirtschaft reflektieren und mögliche Alternativen erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
im Bereich Arbeit und Soziales
- Strichaufzählunghäufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
- Strichaufzählungwichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmten Instrumenten der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
im Bereich Geld und Finanzwirtschaft
- Strichaufzählungdie Erscheinungsformen, die Funktionen, den Geldschöpfungsprozess sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
- Strichaufzählungdie zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion und deren geldpolitische Strategien bzw. Instrumente erläutern,
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Lehrstoff:
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Konjunktur und Budget
- Strichaufzählungdie Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage benennen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
- Strichaufzählungangebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
- Strichaufzählungdie Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
im Bereich Europäische Wirtschaft
- Strichaufzählungwichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren sowie erkennen, wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen.
im Bereich Internationale Wirtschaft
- Strichaufzählungden Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
- Strichaufzählungdie Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Lehrstoff:
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik sowie Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
Internationale Wirtschaft
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
4. Gesellschaft und Kultur
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ sowie „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
4.1 Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungsich kritisch mit politischen Programmen auseinandersetzen und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft einschätzen,
- Strichaufzählungunterschiedliche Wertvorstellungen kritisch beurteilen,
- Strichaufzählungpolitische Herausforderungen analysieren,
- Strichaufzählungdie historische Bedeutung der Demokratie reflektieren.
Lehrstoff:
Politischen Parteien und ihre ideologischen Grundsätze, politische Willensbildung, Grund- und Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Wertevorstellungen und Wertekonflikte, politische Differenzierung und Meinungsbildung, aktuelle politische Herausforderungen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Funktionsweise der österreichischen Demokratie erklären und diese mit anderen Modellen vergleichen,
- Strichaufzählungbei Entscheidungen ihre Meinung begründen,
- Strichaufzählungsich kritisch mit der Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung auseinandersetzen,
- StrichaufzählungUnterschiede zwischen Information und Manipulation wahrnehmen,
- Strichaufzählungösterreichische und europäische Problemstellungen benennen, diese einschätzen und dazu Stellung nehmen,
- Strichaufzählungeigene politische Meinungen entwickeln, begründen und verteidigen.
Lehrstoff:
Das politische System Österreichs, Parlamentarismus und politische Debatte, Wahlen, Möglichkeiten der Interessensvertretung und Lobbyismus, Populismus und Politik, Medien, Österreich als Mitglied der europäischen Gemeinschaft
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunghistorische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen,
- Strichaufzählungden Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben,
- Strichaufzählungunterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren,
- Strichaufzählungwesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären,
- Strichaufzählunggrundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren,
- Strichaufzählungunterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern,
- Strichaufzählungzivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen.
Lehrstoff:
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle sowie mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunggesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen,
- Strichaufzählungidealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen,
- Strichaufzählungkausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären,
- StrichaufzählungMotive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen,
- StrichaufzählungVerläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten.
Lehrstoff:
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren,
- StrichaufzählungEntstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren,
- StrichaufzählungPhänomene politischer Instrumentalisierung und deren Gefahren einschätzen,
- StrichaufzählungUrsachen, Motive und Bedeutung von Kriegen analysieren und erörtern,
- Strichaufzählungfriedensstiftende Maßnahmen zur politischen Stabilisierung nennen, die Bedeutung internationaler Organisationen zur Friedenssicherung einschätzen und deren Aktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch beurteilen.
Lehrstoff:
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat
Totalitäre und autoritäre Systeme, Eskalation politischer Auseinandersetzungen: Krieg, Bürgerkrieg und Genozid, der Mensch im Krieg, Holocaust
Friedensregelungen (Friedensverträge, Friedensprozesse und Konfliktlösungsstrategien)
Verantwortung im Umgang mit Geschichte: Formen des Widerstands, Versöhnung und Restitution
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungunterschiedliche historische und gegenwärtige weltpolitische Einflusssphären benennen, deren Wirkungen kritisch analysieren sowie deren Bedeutung für regionale Konflikte und Entwicklungen einschätzen,
- Strichaufzählungdie Herausbildung einer bipolaren Welt und deren Mechanismen als ideologische und machtpolitische Konfrontation bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren,
- Strichaufzählungdas Spannungsverhältnis zwischen Neutralität und europäischer Integration aufzeigen,
- Strichaufzählungunterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren,
- Strichaufzählungaktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen in modernen, zunehmend vernetzten Informations- und Dienstleistungsgesellschaften identifizieren und diskutieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes kennen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Lehrstoff:
Europäisierung und Amerikanisierung, Kolonialisierung und Entkolonialisierung, Neokolonialisierung
Bipolare Welt: Supermächte, Kalter Krieg, Wettrüsten und Abrüstung
Blockfreie und neutrale Staaten am Beispiel von Österreichs Besatzungszeit, Staatsvertrag, internationale Rolle Österreichs
Politische Transformationen in Europa, Südamerika, China und der arabischen Welt
Lebenswelten entwickelter Staaten: Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, Globalisierung, Konsumgesellschaft, dynamische Arbeitswelt, Rolle von Bildung und Erziehung, multikulturelle Gesellschaft, Gender Mainstreaming
4.2 Geografie (Wirtschaftsgeografie)
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Erde als sich dynamisch verändernde Umwelt wahrnehmen und erklären,
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen, erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden,
- Strichaufzählungkartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Fragestellungen anwenden,
- Strichaufzählungsich weltweit topografisch orientieren und topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Themenbereichen anwenden,
- StrichaufzählungUrsachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln,
- Strichaufzählungökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären,
- Strichaufzählungnaturräumliche Nutzungspotenziale und Grenzen analysieren,
- Strichaufzählungdemografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren,
- StrichaufzählungUnterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären,
- StrichaufzählungProbleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren.
Lehrstoff:
Räumliche Orientierung
Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung)
Weltbevölkerung
Bevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung
Globale Zentrums- und Peripheriestrukturen
Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten
Entwicklungs- und Schwellenländer
Merkmale, Probleme, Entwicklungstheorien
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungkartografische Darstellungen interpretieren, anwenden und für Problemdarstellungen nutzen,
- Strichaufzählungtopografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Anwendungen nutzen,
- Strichaufzählungbedeutende außereuropäische Wirtschaftsräume und ihre Steuerungszentralen analysieren sowie deren Bedeutung und ihre wechselseitigen Beziehungen einschätzen,
- StrichaufzählungKonvergenzen und Divergenzen europäischer Regionen bzw. Staaten beschreiben, kritisch reflektieren sowie Entwicklungs- und Lösungskonzepte diskutieren,
- Strichaufzählungausgewählte Politikfelder der EU problemorientiert diskutieren sowie deren sozioökonomische Bedeutung auf ihre eigenen Lebenswelten einschätzen.
Lehrstoff:
Räumliche Orientierung
Topografische Grundlagen
Zentren der Weltwirtschaft
Steuerungszentralen der Weltwirtschaft, Wirtschaftsbündnisse
Außereuropäische Lebens- und Wirtschaftsräume
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Prozesse, Zentrum- und Peripherie-Strukturen
Lebens- und Wirtschaftsraum Europa
Divergenzen und Konvergenzen europäischer Regionen und Staaten, europäischer Einigungsprozess und EU-Erweiterung, Strukturen der EU, europäische Regionen bzw. Staaten außerhalb der EU
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungkartografische Darstellungen interpretieren, anwenden und für Problemdarstellungen nutzen,
- Strichaufzählungtopografische Kenntnisse erweitern und für unterschiedliche Anwendungen nutzen,
- Strichaufzählungnaturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre regionale Differenzierung erklären,
- Strichaufzählungdemografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen analysieren,
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit von Raumordnung und Raumplanung begründen und ihre Instrumente erklären,
- Strichaufzählungsozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedlichen Lebenswelt bewerten,
- Strichaufzählungdie Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen,
- Strichaufzählungden Wirtschaftsstandort Österreich unter Berücksichtigung der Energie- und Verkehrspolitik sowie der touristischen Entwicklung regional differenziert darstellen,
- Strichaufzählungdie Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
Lehrstoff:
Räumliche Orientierung
Topografische Grundlagen
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich
Naturräumliche Nutzungspotenziale, demografische Strukturen, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Energie- und Verkehrspolitik, Tourismus, sozioökonomische Disparitäten
Internationalisierung und Globalisierung
Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur
4.3 Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)” erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden,
- Strichaufzählungunterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten,
- Strichaufzählungdie Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären
- Strichaufzählungdie wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,
- Strichaufzählungwichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozio-ökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren.
Lehrstoff:
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure und aktuelle Fallbeispiele
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungaktuelle Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur und Ökologie strukturieren, analysieren und kritisch reflektieren,
- Strichaufzählungkontroverse Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft analysieren und bewerten,
- StrichaufzählungVerständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen verstehen und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen,
- Strichaufzählungihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Lehrstoff:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration
5. Mathematik und Naturwissenschaften
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“ und „Naturwissenschaften“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
- Strichaufzählungkönnen einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
- Strichaufzählungkönnen in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
- Strichaufzählungkönnen den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise erkennen,
- Strichaufzählungsind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
im Bereich Mathematik und angewandte Mathematik
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden,
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
im Bereich Naturwissenschaften
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungVorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
- Strichaufzählungaus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
- Strichaufzählungeinfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren,
- Strichaufzählunggewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
- Strichaufzählungdie Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen,
- Strichaufzählungdie förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben.
5.1 Mathematik und angewandte Mathematik
Didaktische Grundsätze:
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zahlen und Maße
- Strichaufzählungdie Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen,
- Strichaufzählungdie Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen,
- Strichaufzählungdie Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben,
- Strichaufzählungdie Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären,
- StrichaufzählungZahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen,
- Strichaufzählunggrundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen,
- Strichaufzählungbeliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln,
- StrichaufzählungErgebnisse von Berechnungen abschätzen,
- StrichaufzählungZahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen,
- StrichaufzählungBerechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
im Bereich Algebra und Geometrie
- Strichaufzählungdie Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden und begründen,
- Strichaufzählungmit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen,
- Strichaufzählungdie Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können,
- Strichaufzählunglineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- Strichaufzählunglineare Gleichungen in einer Variablen lösen,
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- Strichaufzählunglineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
- Strichaufzählungdie Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben,
- StrichaufzählungFunktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen Größen verstehen und erklären,
- StrichaufzählungFunktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen,
- Strichaufzählungdas Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden,
- Strichaufzählunglineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln,
- Strichaufzählungdie Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“,
- Strichaufzählungden Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten
Algebra und Geometrie
Potenzen mit ganzzahligen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen
Funktionale Zusammenhänge
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
- Strichaufzählungdie Potenzschreibweise mit rationalen Exponenten beschreiben, die damit zusammenhängenden Rechengesetze anwenden und begründen,
- StrichaufzählungPotenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
- Strichaufzählungin Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren,
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- Strichaufzählungverschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen,
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen,
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- StrichaufzählungProbleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren,
- Strichaufzählungdie Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten,
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen,
- StrichaufzählungAddition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen,
- Strichaufzählungdie Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte linearer Funktionen interpretieren.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie
Potenzen mit rationalen Exponenten, lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen, Matrizen, lineare Gleichungssysteme in mehr als zwei Variablen
Funktionale Zusammenhänge
Lineare Funktionen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zahlen und Maße
- Strichaufzählungdie verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
im Bereich Algebra und Geometrie
- Strichaufzählungquadratische Gleichungen in einer Variablen lösen,
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- StrichaufzählungSinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren,
- Strichaufzählungzumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
- StrichaufzählungPotenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren,
- Strichaufzählungquadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt aufstellen,
- Strichaufzählungdie Auswirkungen der einzelnen Koeffizienten einer Polynomfunktion 2. Grades der Form f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf beschreiben und diese interpretieren,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren,
- Strichaufzählungdas Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden,
- Strichaufzählungmit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße
Altgrad und Bogenmaß (rad)
Algebra und Geometrie
Quadratische Gleichungen, Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Funktionale Zusammenhänge
Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Algebra und Geometrie
- Strichaufzählungden Begriff des Logarithmus beschreiben,
- Strichaufzählunglogarithmische Rechengesetze anwenden,
- Strichaufzählungmit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen,
- Strichaufzählungkomplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
- Strichaufzählungden Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben,
- Strichaufzählungden Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben,
- StrichaufzählungExponentialfunktionen grafisch darstellen,
- StrichaufzählungExponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren,
- Strichaufzählungdie stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben,
- Strichaufzählungmit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten,
- Strichaufzählungdie verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten,
- Strichaufzählungdie einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
- Strichaufzählungdiese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen
Funktionale Zusammenhänge
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldtilgung
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
- Strichaufzählungdie charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
- Strichaufzählungden Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
- StrichaufzählungZahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
- Strichaufzählungdie Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
- StrichaufzählungRentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- Strichaufzählungverschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
- Strichaufzählungmit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
- Strichaufzählungdie Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren,
- StrichaufzählungRendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge
Rentenrechnung, Schuldentilgung, Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
- Strichaufzählungdie Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren,
- Strichaufzählungden Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
im Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
- Strichaufzählungden Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten,
- StrichaufzählungAbleitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren,
- Strichaufzählungmit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten,
- StrichaufzählungEigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
im Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
- Strichaufzählungdie Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen,
- Strichaufzählungdas Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
- Strichaufzählungmit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
im Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
- StrichaufzählungNachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
- Strichaufzählungdie Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
- StrichaufzählungElastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
- Strichaufzählungden Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
- Strichaufzählungdie typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
- Strichaufzählungtypische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren,
- Strichaufzählungden Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Lehrstoff:
Analysis
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Analysis – Stammfunktionen
- Strichaufzählungden Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben,
- Strichaufzählungden Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben,
- StrichaufzählungStammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktion f(x)=1/x und f(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
im Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
- Strichaufzählungden Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben,
- Strichaufzählungdas bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen,
- Strichaufzählungdie Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
im Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen,
- StrichaufzählungDaten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren,
- Strichaufzählungdie Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
im Bereich Stochastik – Zentral- und Streumaße
- Strichaufzählungverschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren,
- Strichaufzählungunterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren,
- StrichaufzählungMedian, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
im Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
- Strichaufzählungden Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren,
- Strichaufzählungdie Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Lehrstoff:
Analysis
Integralrechnung
Stochastik
Beschreibende Statistik
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
- Strichaufzählungden klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten,
- Strichaufzählungdie Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren,
- Strichaufzählungdie Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
im Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären,
- Strichaufzählungdie Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
- Strichaufzählungdie Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Stochastik
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden,
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
5.2 Naturwissenschaften
Didaktische Grundsätze:
Die Schülerinnen und Schülern sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Experimente, Übungen, Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik und Ökologie sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Schülerinnen und Schülern eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher ist das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und ist deshalb den Schülerinnen und Schülern auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen,
- Strichaufzählungeinfache naturwissenschaftliche Untersuchungen (Beobachtung, Messung, Experiment) planen und durchführen sowie die Ergebnisse dokumentieren und präsentieren,
- Strichaufzählungdie Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems anwenden,
- Strichaufzählungden Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden,
- StrichaufzählungEigenschaften von Stoffen beschreiben,
- Strichaufzählungden Aufbau der Atome erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
- Strichaufzählungeinfache chemische Formeln erklären,
- StrichaufzählungVorschriften im Umgang mit gefährlichen Stoffen sowie die dazu passenden Gefahrensymbole benennen und die entsprechenden Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten,
- Strichaufzählungden Aufbau von Lebewesen (Bakterien, Pflanzen, Pilze, Tiere und Menschen) aus Molekülen, Zellen, Organen und Organsystemen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen,
- StrichaufzählungAufbau und Funktionsweise von Ökosystemen erklären,
- Strichaufzählungsich zu aktuellen ökologischen Fragen selbstständig Daten mit Hilfe von Freilanduntersuchungen sowie aus Medien Informationen beschaffen, die Ergebnisse dokumentieren und bewerten.
Lehrstoff:
Arbeitsweise und Methoden in den Naturwissenschaften
Teilbereiche (Biologie, Chemie, Physik), Beobachtungen, Experimente, Messungen, Naturgesetze, Größen, Einheiten, Größenordnungen, internationales Einheitensystem
Grundlagen der Physik
Stoffeigenschaften, Aggregatzustände, Dichte, Materie, Energie, Kräfte (Adhäsion, Kohäsion, Auftrieb, Luftdruck usw.), Stromleitung, Stromkreis anhand einfacher Experimente
Grundlagen der Chemie
Atome, Moleküle, Makromoleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise, Nomenklatur, chemische Reaktionen als Stoffumwandlungen anhand einfacher Experimente, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen
Allgemeine Biologie
Kennzeichen des Lebens, Zellen, Viren, Bakterien, Pilze, Organismen, Untersuchungen biologischer Objekte (Mikroskopieren usw.), Organe und Organsysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen
Ökologie
Ökosysteme, Nahrungsketten und Nahrungsnetze, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft, Freilanduntersuchungen
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungden Aufbau der Atome mit Modellen erklären,
- Strichaufzählungdie Entstehung von chemischen Bindungen erklären,
- Strichaufzählungden Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen,
- Strichaufzählungdie Veränderungen von Masse und Energie im Verlauf von chemischen Reaktionen beschreiben,
- StrichaufzählungRedoxreaktionen als Aufnahme und Abgabe von Elektronen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
- StrichaufzählungSäure-Basen-Reaktionen als Aufnahme und Abgabe von Protonen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
- Strichaufzählungeinfache Experimente zu chemischen Reaktionen planen, durchführen und dokumentieren,
- Strichaufzählungihr Wissen über chemische Bindungen und chemische Reaktionen bei der Beschreibung anorganischer Rohstoffe und ihrer Nutzung anwenden,
- StrichaufzählungInformationen über anorganische Rohstoffe beschaffen, die Ergebnisse bewerten und präsentieren.
Lehrstoff:
Chemische Bindungen und Reaktionen
Atommodelle, chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, endotherme und exotherme Reaktionen, Redoxreaktionen, Elektrochemie, Säuren und Basen
Anorganische Rohstoffe
Metallgewinnung und Metallindustrie, Salze und Kunstdünger, Mineralien und Gesteine, Glas und Tonwaren usw.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungden Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden,
- Strichaufzählungfunktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären,
- StrichaufzählungProdukte der Erdölchemie und fossile Rohstoffe (Erdgas und Rohöl) als beschränkte Ressourcen interpretieren,
- StrichaufzählungGärungsprozesse als Stoffwechselvorgänge von Mikroorganismen erklären sowie dazu passende Versuche durchführen und dokumentieren,
- Strichaufzählungdie Eigenschaften und Reaktionen unterschiedlicher Alkohole bewerten,
- Strichaufzählungihr Wissen über Kohlenwasserstoffe und deren Derivate bei der Beschreibung organischer Rohstoffe und deren Nutzung anwenden,
- StrichaufzählungInformationen über organische Rohstoffe beschaffen sowie die Ergebnisse interpretieren und präsentieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der organischen Chemie
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur, Erdölchemie, Derivate der Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Karbonsäuren und Gärungsprozesse, Reaktionen der Kohlenwasserstoffe, Seifen und Reinigungsmittel
Organische Rohstoffe
Textilien, Holz, Papier, Kunststoffe, Farbstoffe usw.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie für den Aufbau von biologischen Strukturen und den Stoffwechsel wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen,
- StrichaufzählungStoffwechselprozesse verschiedener Lebewesen hinsichtlich Massen- und Energieumsatz erklären, miteinander vergleichen und verknüpfen,
- Strichaufzählungdie verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen,
- Strichaufzählungeinen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Produktion und Verarbeitung erklären sowie deren physiologischen Wert und Qualität beurteilen,
- Strichaufzählungverschiedene Ernährungsformen erklären, miteinander vergleichen und deren Auswirkungen reflektieren,
- StrichaufzählungBau und Funktionsweise von exemplarisch ausgewählten Organsystemen des Menschen beschreiben, ergänzende medizinische Informationen selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren,
- Strichaufzählungfunktionelle Zusammenhänge von Organsystemen des Menschen erklären,
- Strichaufzählunghumanökologische Inhalte analysieren, deren Standpunkte darlegen und begründen sowie Schlüsse für die persönliche Lebensweise ziehen.
Lehrstoff:
Biochemie
Fette, Proteine, Kohlenhydrate, Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose), Stoffwechsel (Fotosynthese, Atmung, Verdauung)
Landwirtschaft und Ernährung
Formen der Landwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittel (Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao und alkoholische Genussmittel), Ernährungsweisen
Organsysteme des Menschen
Atmungssystem, Verdauungs- und Ausscheidungssystem, Herz- und Kreislaufsystem usw.
Gesamtsicht und funktionelle Zusammenhänge
Humanökologie
Immunsystem, Gesundheit und Krankheit, Abhängigkeit und Suchtmittel, Psychohygiene und Stress, Lernbiologie, Ergonomie und Bewegungsapparat, Ethologie usw.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Größen der Mechanik und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen bzw. dazu passende Experimente planen,
- Strichaufzählungmathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Probleme aus der Mechanik anwenden,
- Strichaufzählungdie Relativitätstheorie als Erweiterung der klassischen Mechanik erkennen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Hauptsätze der Thermodynamik als Spezialfälle des Energieerhaltungssatzes verstehen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Energieträger und deren Einsatz in Technik und Wirtschaft begründen,
- StrichaufzählungEnergieträger in Hinblick auf Nachhaltigkeit beurteilen sowie mögliche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln und für die Gesellschaft daraus ziehen,
- Strichaufzählungeinige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Lehrstoff:
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften:
Gesetze, Hypothesen, Modellbildungen, Theorien, Weltbilder
Mechanik
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Arbeit, Energie, Leistung, Newton´sche Gesetze, Relativitätstheorie
Energie und Energiewirtschaft
Energieformen, Energieerhaltung (Hauptsätze der Thermodynamik), Energieumwandlung, Wirkungsgrad, Energieträger (fossile und regenerative Energieträger, Kernenergie), Klima, Treibhauseffekt, Nachhaltigkeit
Mikro- und Makrokosmos
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Quantenphysik, Kepler´sche Gesetze, Gravitation, Astrophysik usw.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene anwenden und dazu passende Experimente durchführen,
- Strichaufzählungaktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen anwenden und dazu passende Experimente durchführen,
- Strichaufzählungeinen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären,
- Strichaufzählungmathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Problemstellungen aus den Themengebieten Elektrizität, Magnetismus, Schwingungen und Wellen anwenden,
- Strichaufzählungaktuelle Entwicklungen der Informationstechnologie und deren Bedeutung für ihr persönliches Umfeld sowie für die Gesellschaft reflektieren,
- Strichaufzählungdie Funktionsweise von Nervensystem und Sinnesorganen erklären,
- Strichaufzählungbiophysikalische Phänomene erklären und Zusammenhänge mit medizinischen und technischen Anwendungen herstellen sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft reflektieren.
Lehrstoff:
Elektrizität und Magnetismus
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter (Dioden und Transistoren), technische Anwendungen
Schwingungen und Wellen
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum
Biologische Steuerung beim Menschen
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Biophysik
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Hormonsystems zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären,
- StrichaufzählungVor- und Nachteile von Verhütungsmethoden einschätzen,
- StrichaufzählungMethoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen sowie persönlichen Gesichtspunkten erklären und beurteilen,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt reflektieren,
- Strichaufzählungwesentliche Aussagen der Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen,
- Strichaufzählungfür das Ökosystem wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
- Strichaufzählungden Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes nennen facheinschlägig recherchieren und anwenden.
Lehrstoff:
Biologische Steuerung beim Menschen
Hormonsystem, Fortpflanzung und Reproduktionsbiologie
Genetik und Evolution
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen, Phylogenie und Evolution, Gentechnik
Ökosysteme
Ökosphäre, natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität
Waren
Produktlebenszyklus, Konsumenteninformation und Konsumentenschutz
A.2 Erweiterungsbereich – Digital Business
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
2.1 Betriebssysteme und Netzwerkmanagement
Didaktische Grundsätze:
Im Teilbereich Betriebssysteme sollen Kenntnisse in zwei unterschiedlichen Betriebssystemen erworben und vertieft werden. Weiters sollen aktuelle Sicherungs- und Sicherheitskonzepte umgesetzt werden.
Im Teilbereich Netzwerkmanagement sollen Grundlagen der Netzwerktechnik, die Installation von Einzelkomponenten und die Wartung des Gesamtsystems gezeigt und vermittelt werden. Der Schwerpunkt soll die Bereiche File-, Druck-, FTP- und Web-Server umfassen.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungUnterschiede von Client/Server erklären,
- Strichaufzählungden Nutzen von Virtualisierungen erklären,
- Strichaufzählungeine virtuelle Umgebung erzeugen und nutzen,
- Strichaufzählungein Betriebssystem installieren,
- Strichaufzählungund für den Praxiseinsatz konfigurieren,
- Strichaufzählungund auf diesem Betriebssystem ein Sicherungskonzept umsetzen.
im Bereich Netzwerk – Grundlagen
- StrichaufzählungNetzwerkhardware und Netzwerktopologien erklären,
- Strichaufzählungden Aufbau von IP-Adressen erläutern,
- StrichaufzählungSubnetting erklären,
- StrichaufzählungNetzwerkadressierung erläutern,
- StrichaufzählungNetzwerkprotokolle erklären,
- StrichaufzählungMac-Adressen erläutern,
- StrichaufzählungGateways erklären,
- StrichaufzählungNamensauflösungen erläutern.
im Bereich Netzwerk – Konfiguration
- StrichaufzählungRessourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren,
- Strichaufzählungüberprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind,
- StrichaufzählungÄnderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen,
- Strichaufzählungeinfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Lehrstoff:
Client/Server-Betriebssysteme, Virtualisierung, Netzwerkhardware, Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkonfiguration
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungServerdienste (DNS, DHCP, Dateifreigabe, Druck) einrichten,
- Strichaufzählungein weiteres Betriebssystem installieren,
- Strichaufzählungund für den Praxiseinsatz konfigurieren,
- Strichaufzählungund auf diesem Betriebssystem ein Sicherungskonzept umsetzen.
im Bereich Netzwerk – Administration
- Strichaufzählungserverseitig auftretende technische Probleme lösen.
Lehrstoff:
Client/Server-Betriebssysteme, Serverdienste, Sicherungskonzepte, Fehlerbehebung
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
- Strichaufzählungeinen Domänencontroller einrichten und einsetzen,
- StrichaufzählungDomänenbenutzer einrichten,
- StrichaufzählungArbeitsstationen in die Domäne aufnehmen,
- StrichaufzählungGruppenrichtlinien erarbeiten, zuordnen und verwalten.
im Bereich Netzwerk – Konfiguration
- Strichaufzählungim Netzwerk freigegebene Ressourcen verbinden und nutzen,
- StrichaufzählungVerbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen,
- StrichaufzählungCloud-Services einrichten und anwenden.
im Bereich Netzwerk – Administration
- Strichaufzählungclient- und/oder serverseitig auftretende technische Probleme lösen.
Lehrstoff:
Verzeichnisdienst, Gruppenrichtlinien, Cloud-Services
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
im Bereich Betriebssysteme
- Strichaufzählungzwei unterschiedliche FTP- und Webserver installieren, konfigurieren und vergleichen.
im Bereich Netzwerk
- StrichaufzählungDrahtlosnetzwerke planen und einrichten,
- Strichaufzählungein Small Office/Home Office technisch und wirtschaftlich planen,
- StrichaufzählungKonzepte für die zentrale Integration und Verwaltung von mobilen Devices in Computernetzwerken entwickeln und umsetzen.
Lehrstoff:
Serverdienste, Drahtlosnetzwerke, Client/Server-Netzwerke, Mobile Device Management
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungFirewall einrichten und Sicherheitskonzepte (NAT, DMZ, Portfilter) umsetzen,
- Strichaufzählungpraxistaugliches Netzwerk unter Einsatz der erworbenen Kenntnisse planen und umsetzen.
im Bereich Netzwerktechnik
- StrichaufzählungTechniken und Werkzeuge einsetzen, um Computernetzwerke (auch remote) zu inventarisieren, zu bewerten, zu überwachen und zu betreiben.
Lehrstoff:
Client/Server-Netzwerke, Sicherheitskonzepte, Infrastruktur-Assessement, Monitoring, Remote-Management
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
- Strichaufzählungvertiefende Sicherheitskonzepte planen und umsetzen,
- Strichaufzählungaktuelle Trends im Bereich Betriebssysteme aufgreifen, analysieren und in authentischen Problemsituationen zur Anwendung bringen.
im Bereich Netzwerk – Infrastruktur
- Strichaufzählungeinfache Infrastrukturen nach der DevOps-Philosophie und unter Anwendung entsprechender Werkzeuge bzw. Techniken aufbauen und anwenden,
- Strichaufzählungaktuelle Trends im Bereich Netzwerktechnik aufgreifen, analysieren und in authentischen Problemsituationen zur Anwendung bringen.
Lehrstoff:
Client/Server-Netzwerke, Sicherheitskonzepte, aktuelle Entwicklungen und neue Konzepte, DevOps (Containertechnologien, Continuous Integration, Continuous Deployment, Configuration Management, Infrastructure as Code, Virtualisierungsplattformen)
2.2 Internet, Multimedia und Contentmanagement
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Layout
- Strichaufzählungdie Grundregeln des Designs anwenden,
- Strichaufzählungtypografische Kenntnisse im Screendesign anwenden,
- StrichaufzählungErkenntnisse der Farbpsychologie im Screendesign umsetzen.
im Bereich Webdesign
- StrichaufzählungHTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
- StrichaufzählungHTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
im Bereich Webserver und Domain
- Strichaufzählungdie Kommunikation zwischen Browser und Webserver verstehen,
- Strichaufzählungeinen Webspace einrichten und verwalten,
- Strichaufzählungeine Website unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte veröffentlichen und warten,
- Strichaufzählungeine Domain verwalten.
Lehrstoff:
Gestaltungsprinzipien, Farbpsychologie, Farbsysteme und Symbolik, Typografie, HTML, CSS, Internet, Domain, Webserver
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Fotografie
- StrichaufzählungFotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
- StrichaufzählungPrinzipien der Bildgestaltung anwenden,
- Strichaufzählungeinfache Postproduktionen vornehmen.
im Bereich Bildbearbeitung
- StrichaufzählungBildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Lehrstoff:
Fotografie, Bildbearbeitung, Komprimierungstechniken, Dateiformate
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Bildbearbeitung
- Strichaufzählunggrafische Elemente als Vektorgrafiken erstellen.
im Bereich Grafische Benutzeroberfläche (GUI)
- Strichaufzählungbenutzerfreundliche und barrierefreie Websites (Screendesign) konzipieren
- Strichaufzählungund in eine statische Website (HTML, CSS) umsetzen.
Lehrstoff:
Bildbearbeitung, Grafische Benutzeroberfläche
römisch drei. Jahrgang
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Web-Projekte mit CMS
- Strichaufzählungeinen lokalen Webserver für Testzwecke einrichten,
- Strichaufzählungeinen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
- Strichaufzählungein CMS redaktionell bedienen,
- StrichaufzählungAnforderungen analysieren und dokumentieren,
- Strichaufzählungein Web-Projekt mit CMS planen,
- Strichaufzählungeinen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
- Strichaufzählungdas Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
- Strichaufzählungdas Web-Projekt publizieren.
Lehrstoff:
Web-Projekt mit CMS
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Web-Projekte – CMS
- StrichaufzählungErweiterungen installieren und konfigurieren,
- Strichaufzählungindividuelle Templates entwickeln und einbinden.
im Bereich Web-Projekte – Webshop
- Strichaufzählungeinen Überblick über die gängige Webshop-Systeme geben,
- StrichaufzählungAnforderungen analysieren und dokumentieren,
- Strichaufzählungein Web-Projekt mit Webshop planen,
- Strichaufzählungeinen Webshop installieren und konfigurieren,
- Strichaufzählungdas Layout und Design des Webshops anpassen,
- Strichaufzählungeinen Webshop administrieren.
Lehrstoff:
Web-Projekte mit CMS und Webshop
römisch vier. Jahrgang
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Websites mit dynamischen Elementen
- Strichaufzählungbestehenden Scriptcode in eine Website einbinden und anpassen,
- Strichaufzählungclientseitigen Scriptcode erstellen.
Lehrstoff:
Websites mit dynamischen Elementen
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Audio- und Videobearbeitung
- StrichaufzählungVideomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
- StrichaufzählungVideos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen produzieren,
- StrichaufzählungTon aufnehmen und bearbeiten,
- StrichaufzählungVideos mit visuellen Effekten in der Postproduktion versehen,
- StrichaufzählungVideos für unterschiedliche Plattformen bereitstellen,
- Strichaufzählungein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Lehrstoff:
Audio- und Videobearbeitung
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Webprojekt und Multimediaproduktion
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Problemstellungen vernetzt einsetzen,
- StrichaufzählungEntwicklungen und Trends analysieren.
Lehrstoff:
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen (zB 3D-Modellierung, 3D-Druck)
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Webprojekt und Multimediaproduktion
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Problemstellungen vernetzt einsetzen,
- StrichaufzählungEntwicklungen und Trends analysieren und anwenden.
Lehrstoff:
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen, Aktualisierung
2.3 E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen der Cluster „Entrepreneurship, Wirtschaft und Management“ und „Erweiterungsbereich“, Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Der kompetenzorientierte Unterricht soll in allen Modulen die notwendigen Veränderungen der gesamten Unternehmensorganisation (Struktur und Abläufe) für Digital-Business-Lösungen aufzeigen und Lösungsvorschläge für Organisationsprobleme bringen.
Es werden neue Berufsbilder, neue Arbeits- und Wirtschaftsformen und die Möglichkeiten, Chancen und Risiken im Bereich des Digital-Business dargestellt.
Die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung, die mit dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verbunden ist, sowie die Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung im Bereich des Digital-Business werden verständlich gemacht.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QS Zertifizierung) werden gesetzt.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software zB SAP) einzusetzen.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen E-Business
- Strichaufzählunggrundlegende Begriffe des E-Business erklären,
- Strichaufzählungdas Potential des E-Business für die Marktteilnehmer beschreiben,
- Strichaufzählungdie mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen der ökonomischen Abläufe erklären,
- Strichaufzählungdie mit dem digitalen Wandel verbundenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Auswirkungen bzw. sozioökonomischen und psychologische Konsequenzen der Arbeitswelt 4.0 beschreiben,
- Strichaufzählungeinen Webauftritt einer Firma analysieren (Erfolgsfaktoren, Funktionen, Usability, Barrierefreiheit, weitere Analysefaktoren),
- Strichaufzählungeine Marktübersicht von E-Business-Anwendungen erstellen und bewerten,
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Erfassung und Verwertung von Kundendaten erkennen.
im Bereich ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Hauptbuch durchführen,
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Kreditorenbuch durchführen,
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Debitorenbuch durchführen,
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Anlagenbuch durchführen,
- StrichaufzählungKassabuch führen.
im Bereich ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und -konditionen) erkennen, einpflegen und ändern,
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten,
- Strichaufzählungeinen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden,
- StrichaufzählungArtikelbestände analysieren,
- StrichaufzählungUmbuchungen am Lager abwickeln,
- StrichaufzählungStornierungen der Wareneingänge durchführen,
- Strichaufzählungdie notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung),
- Strichaufzählungden aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
- Strichaufzählungdie Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
im Bereich ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern,
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten,
- Strichaufzählungeinen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden,
- Strichaufzählungdie notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken,
- StrichaufzählungInformationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen,
- Strichaufzählungden aktuellen Stand der Vertriebsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
- StrichaufzählungVertriebsbelege stornieren,
- Strichaufzählungoffene Posten zum Kunden auswerten,
- Strichaufzählungdie Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Lehrstoff:
Grundlagen E-Business
Begriffe (Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeitswelt 4.0, ERP), E-Business Potentiale, Geschäftsprozessbeschreibung, -analyse und -optimierung, Rationalisierungsprozesse, Webauftritt, Marktübersicht, Verwertungsmöglichkeiten
ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung
Stammdaten, Buchungen und Auswertungen in den Büchern der Finanzbuchhaltung
ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen
ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich E-Marketing
- StrichaufzählungGrundlagen des E-Marketing verstehen,
- StrichaufzählungÜbersicht über die E-Marketing-Werkzeuge erstellen (zB E-Mail, Newsletter, Social Media, Videomarketing, Mobile Marketing, Cross-Media-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, affiliate Marketing, weitere neue Entwicklungen),
- Strichaufzählungden Erfolg von E-Marketing-Maßnahmen kaufmännisch beurteilen (Web-Analytics, weitere Beurteilungsmaßnahmen).
- Strichaufzählunggesellschaftliche und psychologische Auswirkungen von E-Marketing (E-Mail, Newsletter, Social Media etc.)
im Bereich E-Recht
- Strichaufzählunggesetzliche Informationspflichten eines Webauftrittes einhalten (Kaufvertrag, Informationspflichten, AGB, Preisauszeichnung, weitere gesetzliche Regelungen),
- Strichaufzählungverschiedene Gütesiegel kennen,
- Strichaufzählungeinen Webauftritt anhand von Gütesiegelkriterien analysieren.
im Bereich E-Payment
- Strichaufzählungeine Übersicht über die verschiedenen E-Payment-Methoden erstellen,
- Strichaufzählungeinzelne E-Payment-Methoden im Ablauf darstellen (Online-Banking, Mobile-Banking, Kreditkarte, weitere Methoden),
- Strichaufzählungverschiedene E-Payment-Methoden aus Kunden- und Unternehmersicht beurteilen.
im Bereich E-Rechnung
- Strichaufzählungdie gesetzlichen Anforderungen wiedergeben,
- Strichaufzählungeine E-Rechnung erstellen (via ebInterface, weitere neue Technologien),
- StrichaufzählungEinsparungspotential erkennen.
im Bereich E-Sicherheit
- Strichaufzählungeinen Überblick über Sicherheitskonzepte im Unternehmen geben,
- Strichaufzählungeinzelne Sicherungskonzepte erklären (Verschlüsselungstechniken, Digitale Signatur, Digitale Zertifikate, Zugriffskontrollen, weitere neue Technologien).
im Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
- Strichaufzählungfachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
- StrichaufzählungAnalysen am Übungsfirmenmarkt durchführen,
- Strichaufzählungbetriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren,
- Strichaufzählungsich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren (Bewerbungsmappe, Bewerbungsgespräch, Webauftritt, Bewerbungsvideo, weitere Varianten),
- Strichaufzählungarbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden.
Lehrstoff:
E-Marketing
Grundlagen, Werkzeuge, Erfolgskontrolle
E-Recht
Rechtliche Grundlagen, Webauftritt (Impressum, Datenschutz, etc.) und Gütesiegel
E-Payment
Übersicht, Methoden, Ablauf, Beurteilung
E-Rechnung
Gesetzliche Bestandteile, Erstellung, Einsparungspotential
E-Sicherheit
Überblick, Sicherheitskonzepte
Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma, Bewerbungstraining und Bewerbung
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich E-Business-Center (Übungsfirma)
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- Strichaufzählungstrategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
- Strichaufzählungbetriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
- Strichaufzählungeine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
- Strichaufzählunggrundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, eventuell auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
- Strichaufzählunganhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
- Strichaufzählungbetriebliche und persönliche Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
- Strichaufzählungmit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Strichaufzählunginterne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
- StrichaufzählungGeschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
- Strichaufzählungaktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
- Strichaufzählungdie zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
- StrichaufzählungUnternehmensanalysen durchführen.
im Bereich E-Business
- StrichaufzählungE-Business-Anwendungen und ERP-Systeme einsetzen,
- Strichaufzählungein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben,
- Strichaufzählungeinzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen),
- StrichaufzählungAngebote des E-Government einsetzen.
im Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- StrichaufzählungFührungstechniken anwenden,
- StrichaufzählungKreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- StrichaufzählungTechniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
- StrichaufzählungKonflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
- Strichaufzählungsich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- StrichaufzählungKooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
- Strichaufzählungkundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
im Bereich Zeitmanagement und Organisation
- StrichaufzählungZeitmanagement-Tools in mein Arbeitsverhalten integrieren,
- Strichaufzählungzuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
- Strichaufzählungihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E-Government
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Übungsfirma
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- StrichaufzählungKosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
- StrichaufzählungUnternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren,
- StrichaufzählungQualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen,
- Strichaufzählungstrategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management anwenden,
- Strichaufzählungunternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen,
- Strichaufzählungnationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
- Strichaufzählungbei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
- Strichaufzählungein Leistungsportfolio erstellen,
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen,
- StrichaufzählungSteuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden,
- StrichaufzählungAnalysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen,
- StrichaufzählungPersonalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
im Bereich Management
- StrichaufzählungManagementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden,
- StrichaufzählungInformationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten,
- Strichaufzählungdie unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
im Bereich E-Business
- StrichaufzählungE-Business-Anwendungen und ERP-Systeme einsetzen,
- Strichaufzählungein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben,
- Strichaufzählungeinzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen),
- StrichaufzählungAngebote des E-Government einsetzen.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management
E-Business
Funktion IT: Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E-Government
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich E-Government
- Strichaufzählungeinen Überblick über die aktuellen Angebote aus dem Bereich E-Government geben,
- Strichaufzählungausgewählte Behördenwege online abwickeln und präsentieren (Bürgerkarte, Steuererklärungen mit FinanzOnline als CBT, weitere Technologien).
im Bereich E-Procurement
- Strichaufzählungeinen Überblick über elektronische Beschaffungswege geben (Ausschreibung, Auktion, weitere Technologien),
- StrichaufzählungPotenziale des E-Procurement erläutern (Einsparungspotenzial, weitere Potenziale).
im Bereich Supply-Chain-Management
- Strichaufzählungden Begriff erklären,
- Strichaufzählungdie wirtschaftlichen Vorteile erkennen (Tracking & Tracing, weitere Messgrößen),
- Strichaufzählungden Ablauf des SCM reflektieren.
im Bereich Business Analytics/Intelligence
- Strichaufzählungden Begriff und Werkzeuge erklären,
- StrichaufzählungUnternehmensdaten als Grundlage für Unternehmensentscheidungen systematisch auswerten und darstellen,
- Strichaufzählungstatistische Methoden auf große Datenbestände anwenden, um neue Querverbindungen und Trends zu ermitteln
im Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- StrichaufzählungBetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma IT-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
E-Government
Überblick, Behördenwege, Präsentation
E-Procurement
Überblick, Potenziale
Supply-Chain-Management
Begriff, wirtschaftliche Vorteile, Ablauf
Business Analytics/Intelligence
Big Data, Data Analytics, Data Mining
Case Studies
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“, unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Übungsfirmenarbeit
Neue Entwicklungen im Bereich des E-Business10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Case Studies
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“, unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Übungsfirmenarbeit
Neue Entwicklungen im Bereich des E-Business
2.4 Angewandte Programmierung
Didaktische Grundsätze:
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Schülerin bzw. des Schülers stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Schülerinnen und Schüler. Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Programmierung
- Strichaufzählungeine Entwicklungsumgebung verwenden,
- Strichaufzählungdie Konzepte einer Programmiersprache (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Operatoren, Kontrollstrukturen, Prozeduren, Funktionen und Arrays) nutzen,
- Strichaufzählungsyntaktische Fehler erkennen und beheben,
- StrichaufzählungAlgorithmen in Programmen umsetzen und grafisch darstellen.
im Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungobjektorientierte Konzepte verstehen (Klassen- und Objekt-Begriff, Elementvariablen, Methoden) erläutern.
Lehrstoff:
Grundlagen der Programmierung, Algorithmen, Grundlagen der objektorientierten Programmierung
römisch zwei. Jahrgang:
3.Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Programmierung
- Strichaufzählungalgorithmische Fehler erkennen und beheben.
im Bereich Objektorientierte Programmierung
- StrichaufzählungKlassen und Objekte, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) sowie deren Zugriffsmodifikatoren einsetzen,
- Strichaufzählungmit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden),
- Strichaufzählungfertige Klassenbibliotheken einsetzen,
- Strichaufzählunggenerische Datenstrukturen anwenden.
im Bereich Benutzerschnittstellen
- StrichaufzählungAnwendungen mit grafischer Benutzeroberfläche erstellen,
- Strichaufzählungereignisgesteuerte Programmierung erklären.
Lehrstoff:
Fehlerbehebung, objektorientierte Programmierung, Klassenbibliotheken und Datenstrukturen, grafische Benutzeroberfläche
4.Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Programmierung
- Strichaufzählungprogrammatische Fehlerbehandlungen einsetzen (Exception-Handling),
- StrichaufzählungEreignisgesteuert programmieren (Event-Handling).
im Bereich Benutzerschnittstellen
- Strichaufzählungprogrammatisch Steuerelemente verwenden,
- StrichaufzählungSteuerelemente zur Darstellung komplexer Daten nutzen.
im Bereich Persistente Datenspeicherung
- StrichaufzählungDatenspeicherungsformen verstehen und vergleichen,
- Strichaufzählungfür das Einbinden von Datenquellen die entsprechende Technologie nutzen,
- Strichaufzählungeingebundene Datenquellen lesend und schreibend nutzen,
- Strichaufzählungeingelesene Daten aufbereiten.
Lehrstoff:
Fehlerbehandlung, Ereignisgesteuerte Programmierung, Steuerelemente, Datenspeicherung und Datenmanipulation
römisch drei. Jahrgang:
5.Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungkomplexe objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Polymorphismus, Schnittstellen) einsetzen
- Strichaufzählungwesentliche objektorientierte Entwurfsprinzipien erklären (Zuständigkeitsprinzip, Open/Closed-Prinzip)
im Bereich Persistente Datenspeicherung
- Strichaufzählungverschiedene Datenformate nutzen,
- StrichaufzählungDatenbanken mittels SQL-Statements (Select, Insert, Update, Delete) nutzen
Lehrstoff:
objektorientierte Konzepte, Entwurfsprinzipien, Datenaustauschformate (zB csv, xml, Office Dokumente), Datenbanken
römisch drei. Jahrgang:
6.Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Persistente Datenspeicherung
- Strichaufzählungeine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation mit Datenbankanbindung erläutern,
- Strichaufzählungeine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation mit Datenbankanbindung unter Anwendung der Instrumente des Projektmanagements konzipieren und implementieren.
Lehrstoff:
Datenbankapplikationen
2.5 Softwareentwicklung und Projektmanagement
Didaktische Grundsätze:
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Schülerin bzw. des Schülers stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Schülerinnen und Schüler. Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
Die Kooperation und der Austausch mit der Softwareindustrie fördern die Praxisnähe und Aktualität der Unterrichtsinhalte und -methoden. Auf den Einsatz vielseitiger, situationsadäquater Instruktionsdesigns (Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), problembasiertes und kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, direkte Instruktion) ist zu achten.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Allgemeines Projektmanagement
- StrichaufzählungProjektwürdigkeitsanalysen durchführen,
- StrichaufzählungRollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
- StrichaufzählungProjektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
- StrichaufzählungProjektabgrenzungen durchführen,
- StrichaufzählungTeams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
- Strichaufzählungmit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
- Strichaufzählungunterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- StrichaufzählungProjekte laufend evaluieren,
- Strichaufzählungdie Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Lehrstoff:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Software Projektmanagement
- StrichaufzählungPhasen des Projektmanagements in der Softwareentwicklung erläutern,
- Strichaufzählungphasenbezogene Dokumente – in Abhängigkeit vom Projekt – unterscheiden und erklären,
- Strichaufzählungdie zyklische Sichtweise des Phasenmodells zur Fehlerbereinigung im Sinne einer umfassenden Qualitätssicherung darlegen,
- Strichaufzählungund auf eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation aus „Angewandter Programmierung“ anwenden.
Lehrstoff:
Planungsphase (Machbarkeitsstudie, Lastenheft), Definitionsphase (Produktspezifikation unter Berücksichtigung ergonomischer Anforderungen, Pflichtenheft), Entwurfsphase (Produktentwurf, Prototyping), Implementierungsphase (Modellierung, Programmierung, Technische Dokumentation, Test und Qualitätssicherung, Testprotokoll, Produkt), Abnahme (Übergabe, Abnahmetest, Abnahmeprotokolle), Einführungsphase (Schulung, Manual), Wartungs- und Pflegephase (Helpdesk).
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Projektmanagement
- Strichaufzählungdie Instrumente des allgemeinen Projektmanagements anhand eines Referenzprojektes anwenden,
- Strichaufzählungdie Instrumente des softwarespezifischen Projektmanagements in diesem Referenzprojekt anwenden.
im Bereich Softwareentwicklung
- Strichaufzählungobjektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen,
- StrichaufzählungN-Tier Architekturen charakterisieren,
- StrichaufzählungKriterien zur Wahl der Technologie eines bestimmten Tiers (Backend, Business-Layer, Frontend) anwenden,
- StrichaufzählungClient/Server-Anwendungen umsetzen,
- Strichaufzählungdas Referenzprojekt aus dem Bereich Projektmanagement entwerfen, implementieren und testen.
Lehrstoff:
Instrumente des Projektmanagements, objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen, Client/Server-Anwendungen, Referenzprojekt
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Softwareentwicklung
- StrichaufzählungN-Tier Architekturen umsetzen,
- Strichaufzählungserverseitige Schnittstellen definieren und implementieren,
- Strichaufzählungkomplexe Client/Server-Anwendungen umsetzen.
Lehrstoff:
N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen (zB REST), Client/Server-Anwendungen, Moderne Webframeworks
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Softwareentwicklung und Projektmanagement
- Strichaufzählungpraxisorientierte Anwendungen unter Einsatz der erworbenen Methoden und Instrumente erstellen,
- Strichaufzählungaktuelle Technologien der Softwaretechnik nutzen.
Lehrstoff:
Praxisorientierte integrative Aufgabenstellungen, aktuelle Technologien der Softwaretechnik (zB IoT, AR/VR, KI)
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Softwareentwicklung und Projektmanagement
- Strichaufzählungpraxisorientierte Anwendungen unter Einsatz der erworbenen Methoden und Instrumente erstellen,
- Strichaufzählungaktuelle Technologien der Softwaretechnik nutzen.
Lehrstoff:
Praxisorientierte integrative Aufgabenstellungen, aktuelle Technologien der Softwaretechnik
B. Pflichtpraktikum
Das Pflichtpraktikum ist im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorzubereiten. Es hat mindestens 300 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen und ist zwischen dem römisch zwei. und vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang zu absolvieren. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehreren Tranchen von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, insbesondere das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987, Bundesgesetzblatt Nr. 599 aus 1987,, und das Arbeitszeitgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 461 aus 1969,, sowie kollektivvertragliche Vorschriften finden Anwendung.
Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.
Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- Strichaufzählungdie jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
- Strichaufzählungnach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
- Strichaufzählungüber Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,
- Strichaufzählungsich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
- Strichaufzählungeine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
- Strichaufzählungunternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
- Strichaufzählungihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.
Das Pflichtpraktikum soll weiters Einsicht in soziale Beziehungen sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge fördern und den Schülerinnen und Schülern das Verständnis für persönliche Situationen in der Arbeitswelt vermitteln. Neben fachlichen sollen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.
Nach Abschluss des Pflichtpraktikums hat eine eingehende Auswertung der praktischen Tätigkeit zu erfolgen.
Schulbezogene Veranstaltungen gemäß Paragraph 13 a, des Schulunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 472 aus 1986,, sind im Ausmaß der tatsächlich erbrachten Arbeitszeit auf die vorgeschriebene Mindestdauer des Praktikums anzurechnen, wenn sie die Zielsetzungen des Pflichtpraktikums erfüllen.
C. Freigegenstände
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt römisch fünf.
1. Mathematische Grundlagen der Informatik
römisch drei. Jahrgang:
Kompetenzmodul 5 oder 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdas Binärsystem und das Hexadezimalsystem als unterschiedliche Zahlensysteme beschreiben,
- Strichaufzählungin diesen Zahlensystemen Zahlen umrechnen,
- Strichaufzählungdie Grundbegriffe der Aussagenlogik und der Boolschen Algebra anführen und anwenden,
- StrichaufzählungModelle zur Verschlüsselung von Informationen beschreiben, erklären und mit Hilfe von Technologieeinsatz anwenden.
Lehrstoff:
Zahlensysteme, Aussagen-Logik und Boolsche Algebra, Kryptografie und Codierungstheorie
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
D. Unverbindliche Übungen
1. Unterstützendes Sprachtraining Deutsch
Didaktische Grundsätze:
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse. Der korrekte Gebrauch (Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) soll intensiv trainiert und vertieft werden.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“ und „Sprachbewusstsein“.
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
- Strichaufzählungihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Strichaufzählungschrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
- Strichaufzählungunter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Lehrstoff:
Bereiche Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis
Bereich Lesen
Lesestrategien, Lesetechniken
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener Texte, Wortschatzübungen
Bereich Sprachbewusstsein
Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
- Strichaufzählungihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Strichaufzählungschrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
- Strichaufzählungunter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Lehrstoff:
Bereiche Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren von Texten, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf
Training der Schreibhaltungen: Zusammenfassen, Erzählen
Bereich Sprachbewusstsein
Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
- Strichaufzählungihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Strichaufzählungschrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
- Strichaufzählungunter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Lehrstoff:
Bereiche Zuhören und Sprechen
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache, Rollenspiel zur Argumentation mit vorbereiteten Strukturen
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren von Texten, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf, Verfassen von Gebrauchstexten
Training der Schreibhaltungen: Zusammenfassen, Berichten, Kommentieren, Argumentieren
Bereich Sprachbewusstsein
Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
- Strichaufzählungihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Strichaufzählungschrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
- Strichaufzählungunter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Lehrstoff:
Bereiche Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis, situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Training der Schreibhaltungen: Informieren, Analysieren und Interpretieren
Bereich Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
- Strichaufzählungihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Strichaufzählungschrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
- Strichaufzählungunter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Lehrstoff:
Bereiche Zuhören und Sprechen
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache, situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Training der Schreibhaltungen: Kommentieren, Argumentieren und Appellieren
Bereich Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
2. Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungvertiefen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in allen Unterrichtsgegenständen,
- Strichaufzählungtrainieren ihr eigenes Handeln zu reflektieren, indem sie ihre Stärken und Schwächen erkennen und zielgerichtet an der Verbesserung ihrer Defizite in allen Unterrichtsgegenständen arbeiten,
- Strichaufzählungkönnen ihr Leistungspotential in Hinblick auf eigenverantwortliches Handeln entwickeln,
- Strichaufzählungerwerben die für die persönliche Entwicklung und für das schulische Weiterkommen notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen,
- Strichaufzählungtrainieren die Anwendung der Standardsprache Deutsch für den schriftlichen und mündlichen Einsatz, indem sie das Augenmerk vor allem auf die kommunikative Angemessenheit sowie die formale Richtigkeit legen,
- Strichaufzählungkönnen in der Fremdsprache Spracherwerbsstrategien und grundlegende sprachliche Strukturen anwenden.
Lehrstoff:
Erstellung von individuellen Zielvereinbarungen, Übungen zu Selbsteinschätzung, Feedbackkultur, Lerntraining, Lernbegleitung, Lerntechniken und Lernstrategien, Zeitmanagement, Arbeit mit Kompetenzrastern
Individuelles Sprachtraining als Lernbegleitung der Unterrichtsgegenstände des Clusters „Sprachen und Kommunikation“
Individuelles Training und Unterstützung der Unterrichtsgegenstände des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Übungen anhand praxisorientierter Aufgabenstellungen, Simulationen
Eigenverantwortliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen
E. Förderunterricht
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Lehrstoff:
Wie im jeweiligen Jahrgang des entsprechenden Pflichtgegenstandes, unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
F. Deutschförderklasse
1. Deutsch in der Deutschförderklasse
Wie Anlage A1 Abschnitt römisch sieben Unterabschnitt F Ziffer eins
2. Religion
Wie Abschnitt römisch sechs
3. Weitere Pflichtgegenstände
Für die weiteren Pflichtgegenstände sind sowohl die Bildungs- und Lehraufgabe als auch der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt römisch sieben Unterabschnitt A.1 und A.2 anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Freigegenstände und unverbindliche Übungen
Für die Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt römisch sieben Unterabschnitt C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.