BGBl. II Nr. 393/2020
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage A2.1 Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik
römisch eins. Allgemeines Bildungsziel
Die Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik vermittelt Personen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, in integrierter Form eine umfassende Allgemeinbildung und höhere kaufmännische Bildung, IT-Ausbildung und dazu eine intensive Medien- und Kommunikationsausbildung, die zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung befähigt. Die Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab und führt zur Universitätsreife.
In den ersten vier Semestern erwerben die Studierenden eine allgemeine und wirtschaftliche kompetenzorientierte Grundbildung. Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Entrepreneurship Education.
Die Konzeption dieses, mit dem Lehrplan der Handelsschule abgestimmten, Lehrplanes erlaubt es Studierenden, nach vier Semestern einen Handelsschulabschluss (Abschlussprüfung) anzustreben. Andererseits können Absolventinnen und Absolventen einer Handelsschule, die eine Reife- und Diplomprüfung einer Handelsakademie anstreben, gemäß Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer eins, des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge (SchUG-BKV), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,, die Aufnahme in das 5. Semester ohne Ablegung einer Einstufungsprüfung begehren.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik auf die Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik Anwendung (siehe Anlage A1.3).
römisch zwei. Allgemeine didaktische Grundsätze
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3), mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
römisch drei. Unterrichtsprinzipien
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
römisch vier. Stundentafel1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester |
| Lehrver-pflichtungs-gruppe | |||||||
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| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | Summe |
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A.1 | Stammbereich2 |
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1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere |
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| 11 |
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1.1 | Religion | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 8 | (römisch drei) |
1.2 | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 1 | - | - | - | - | - | - | - | 1 | römisch drei |
1.3 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | - | 1 | - | - | 1 | - | - | - | 2 | römisch zwei |
2. | Sprachen und Kommunikation |
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| 48 |
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2.1 | Deutsch | 4 | 4 | 4 | 4 | 2 | 2 | 2 | 2 | 24 | (römisch eins) |
2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 4 | 4 | 4 | 2 | 2 | 3 | 2 | 24 | römisch eins |
3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management |
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| 78 |
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3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 22 | römisch eins |
3.2 | Unternehmensrechnung3 | 3 | 4 | 4 | 2 | 4 | 2 | 2 | 2 | 23 | römisch eins |
3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies | - | 1 | 1 | 3 | 1 | - | 1 | 1 | 8 | römisch eins |
3.4 | Wirtschaftsinformatik | - | - | - | - | 2 | 2 | 2 | - | 6 | römisch eins |
3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik3 | 3 | 4 | 2 | 1 | - | - | - | - | 10 | römisch zwei |
3.6 | Recht | 2 | - | - | - | - | - | 1 | 2 | 5 | römisch drei |
3.7 | Volkswirtschaft | 2 | - | - | - | - | - | 1 | 1 | 4 | römisch drei |
4. | Gesellschaft und Kultur |
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| 10 |
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4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | - | 3 | - | - | - | - | 2 | - | 5 | römisch drei |
4.2 | Geografie (Wirtschaftsgeografie) | 3 | - | - | - | - | - | - | - | 3 | römisch drei |
4.3 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | - | - | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | römisch drei |
5. | Mathematik und Naturwissenschaften |
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| 30 |
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5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | - | - | 3 | 4 | 3 | 4 | 3 | 3 | 20 | römisch eins |
5.2 | Naturwissenschaften | - | - | 2 | 2 | 2 | 2 | - | - | 8 | römisch drei |
5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | - | - | - | - | - | - | 2 | - | 2 | römisch drei |
Wochenstundenzahl Stammbereich | 25 | 25 | 24 | 24 | 21 | 18 | 23 | 17 | 177 |
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A.2 | Erweiterungsbereich – Kommunikation und Medieninformatik |
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| 16 |
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2.1 | Medieninformatik | - | - | - | - | 2 | 2 |
| - | 4 | römisch eins |
2.2 | Internet, Social Media, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit | - | - | - | - | - | 3 | 2 | 3 | 8 | römisch eins |
2.3 | Seminar ERP | - | - | - | - | 2 | 2 | - | - | 4 | römisch eins |
2.4 | Seminar(e)4 |
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| 0-6 | I/III5 |
A.3 | Verbindliche Übungen6 | - | - | - | - | - | - | - | - | 0-6 | I-III |
Gesamtwochenstundenzahl (max. 25 pro Sem.) | 25 | 25 | 24 | 24 | 25 | 25 | 25 | 20 | 193 |
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B. | Freigegenstände7 |
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C. | Unverbindliche Übungen |
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D. | Förderunterricht |
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1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des römisch zwei. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
5 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei einzustufen.
6 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes.
7 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes.
römisch fünf. Schulautonome Lehrplanbestimmungen
Allgemeine Bestimmungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A1.3).
Zusätzlich:
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Besondere Bestimmungen
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Semesterwochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
- Ziffer einsEine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist insoweit zulässig, als die Übereinstimmung mit dem Lehrplan der Handelsschule gewährleistet ist. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit bis zu acht Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden und Pflichtgegenstände mit mehr als acht Gesamtwochenstunden um höchstens vier Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
- Ziffer 2Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden.
- Ziffer 3Die Gesamtwochenstunden des Pflichtgegenstandes „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ dürfen nicht vermindert werden.
- Ziffer 4Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, unter Bedachtnahme auf regionale Gegebenheiten, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
- Ziffer 5Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens sechs Semesterwochenstunden (eine oder zwei Semesterwochenstunden pro Seminar) angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
- Ziffer 6Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens sechs Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
Die Semesterwochenstundenzahl von 25 pro Semester (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 193 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
römisch sechs. Lehrpläne für den Religionsunterricht
(Bekanntmachungen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,)
- Ziffer einsKatholischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 2Evangelischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
- Ziffer 3Altkatholischer ReligionsunterrichtDer altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
- Ziffer 4Islamischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 5Israelitischer ReligionsunterrichtDie Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
- Ziffer 6Neuapostolischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 7Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten TageSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 8Orientalisch-orthodoxer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 9Griechisch-orientalischer (orthodoxer) ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 10Buddhistischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 11Freikirchlicher ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 12Alevitischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung.
römisch sieben. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
A. Pflichtgegenstände
A.1 Stammbereich
1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“.
1.1 Religion
Siehe Abschnitt römisch sechs. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
1.2 Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur individuellen Weiterentwicklung einsetzen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Regeln erkennen, sich an deren Erstellung und Umsetzung aktiv beteiligen sowie deren Einhaltung reflektieren;
- Strichaufzählungeigene Lernprozesse organisieren, strukturieren und dokumentieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln;
- Strichaufzählungan sie gestellte Arbeitsaufträge erfassen; planen, durchführen und das Ergebnis evaluieren;
- Strichaufzählungdie Entwicklungsphasen von Gruppen feststellen sowie unterschiedliche Rollen und Funktionen einnehmen;
- StrichaufzählungKonflikte identifizieren, ansprechen und Strategien der Konfliktlösung anwenden;
- Strichaufzählungmit anderen, persönlich und in digitalen Netzwerken, lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren;
- Strichaufzählungmit einer Gruppe und mit Menschen unterschiedlicher Charaktere adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen;
- Strichaufzählungsich selbst in der Öffentlichkeit positiv darstellen;
- Strichaufzählungbei individuellen Schwierigkeiten geeignete Beratungsstellen in Anspruch nehmen;
- Strichaufzählunggesellschaftliche Werte beschreiben und reflektieren;
- Strichaufzählungverschiedene Arbeitstechniken zum Kompetenzerwerb einsetzen und selbstständig weitere Lernschritte setzen;
- Strichaufzählungeigenverantwortlich Aufgaben übernehmen.
Lehrstoff:
Personale Kompetenz:
Stärken-/Schwächenanalyse, Selbst- und Fremdbild, Selbstwert, Selbstmotivation, Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion, Feedback, Umgang mit Krisen und Konflikten, Angebot Beratungsstellen.
Soziale Kompetenz:
Erstellen und Einhalten von Regeln, soziale Interaktion, persönliche und digitale Netzwerke, Gruppenprozesse, Rollen und Funktionen in Gruppen, Konfrontation und Kritik, Elemente einer positiven Kommunikation, Konfliktphasen und -bewältigung.
Methodenkompetenz:
Lern- und Arbeitstechniken, Organisation des Lernumfeldes, Zeitmanagement, Informationsbeschaffung, situationsgerechtes Verhalten, Präsentationstechniken, Kommunikationsformen.
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Gesellschaftliche Unterschiede, kulturelle Vielfalt, Respekt und Akzeptanz, Werte und Wertewandel.
1.3 Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungdie Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen;
- Strichaufzählungdie für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten;
- Strichaufzählungdie Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen;
- StrichaufzählungBesprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren;
- StrichaufzählungVerkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden;
- StrichaufzählungProdukte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren.
Lehrstoff:
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben.
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungunterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen;
- Strichaufzählungsich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen;
- StrichaufzählungVerkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen;
- Strichaufzählungbesondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen;
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen;
- StrichaufzählungUnterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen;
- Strichaufzählungmit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Lehrstoff:
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen.
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache.
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und -entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance.
2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ sowie „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“.
Die Studierenden
- Strichaufzählunggebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere;
- Strichaufzählungverstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben;
- Strichaufzählungkönnen in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister);
- Strichaufzählungkönnen Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik);
- Strichaufzählungkönnen über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens einer Fremdsprache auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren;
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz);
- Strichaufzählungkönnen den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen;
- Strichaufzählungverstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft;
- Strichaufzählungerkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für die berufliche Entwicklung.
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren;
- Strichaufzählungkönnen Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen;
- Strichaufzählungkönnen kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln;
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
- Strichaufzählungausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken;
- Strichaufzählungein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen;
- Strichaufzählungeinen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
- Strichaufzählungein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können;
- Strichaufzählungeine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
- Strichaufzählungdie Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird;
- StrichaufzählungFachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen;
- Strichaufzählunglängeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist;
- Strichaufzählungaudiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
- Strichaufzählungselbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz;
- StrichaufzählungTexte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungberufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen;
- Strichaufzählungkomplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
- Strichaufzählungdie Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist;
- Strichaufzählungsich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
- Strichaufzählungaktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren;
- Strichaufzählungwirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen;
- Strichaufzählungein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
- Strichaufzählungzu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben;
- Strichaufzählungin gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen;
- Strichaufzählungetwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen;
- Strichaufzählungeine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren;
- Strichaufzählungverschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
- Strichaufzählungstrukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern;
- Strichaufzählungzusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten;
- Strichaufzählungsich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen;
- Strichaufzählungberufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
2.1 Deutsch
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache situationsangemessen gebrauchen;
- StrichaufzählungGespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in beruflichen Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungunterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen;
- StrichaufzählungTexte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen;
- StrichaufzählungTexte adressatenadäquat formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten;
- StrichaufzählungSchreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- StrichaufzählungEinblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen;
- Strichaufzählungüber Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
- Strichaufzählunggrundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden;
- Strichaufzählungeinen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren;
- Strichaufzählungmit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien.
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur.
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren.
Lesen:
Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und -auswertung.
Bereich Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen.
Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen;
- StrichaufzählungGespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
- StrichaufzählungTexte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen;
- Strichaufzählungsich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
- StrichaufzählungTexte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
- Strichaufzählunggrundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- Strichaufzählungeinen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden;
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien.
Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien.
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren.
Lesen:
Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben;
- StrichaufzählungGespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
- StrichaufzählungTexte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen;
- Strichaufzählungsich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
- StrichaufzählungTexte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- StrichaufzählungEinblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
- Strichaufzählungden Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- Strichaufzählungeinen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden;
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren.
Lesen:
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
- Strichaufzählungden Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen.
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Erwerb interkultureller Kompetenz, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
- Strichaufzählunggesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
- Strichaufzählungden Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
- Strichaufzählunggesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
- Strichaufzählungüber den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren;
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen.
Argumentationsstrategien entwickeln.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdurch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
- StrichaufzählungMedien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
- Strichaufzählungden Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
- Strichaufzählunginnere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
- Strichaufzählungdie deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung).
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdurch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
- StrichaufzählungMedien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
- Strichaufzählungden Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
- Strichaufzählunginnere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
- Strichaufzählungdie deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen.
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren.
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Zusammenfassung, Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
2.2 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen einfache sprachliche Strukturen anwenden;
- Strichaufzählungbeherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
- Strichaufzählungverstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen einfache und kurze Alltagstexte;
- Strichaufzählungkönnen sich in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen verständigen;
- Strichaufzählungkönnen einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Lebensbedingungen, Alltagsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Lehrstoff:
Festigung aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Leben in der Gesellschaft.
Beruflicher Bereich:
Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Brief, E-Mail, Textmessage, Notiz, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, private Einladung.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen einfache sprachliche Strukturen anwenden;
- Strichaufzählungbeherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
- Strichaufzählungverstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt;
- Strichaufzählungkönnen sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen geht;
- Strichaufzählungkönnen sich in einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen verständigen;
- Strichaufzählungkönnen Texte zu vertrauten Themen verfassen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen grundlegende sprachliche Strukturen anwenden;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen;
- Strichaufzählungkommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen;
- Strichaufzählungverstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsrelevante Sachtexte;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten;
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungbeherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut, Fehler, die nicht sinnstörend sind, kommen vor;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
- Strichaufzählungverstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz;
- Strichaufzählungbewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation;
- Strichaufzählungkönnen in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben;
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien.
Beruflicher Bereich:
Schriftliche und mündliche Kommunikation in der Übungsfirma, Strukturen einer Übungsfirma Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Bezahlung), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Rundschreiben, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungbeherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können;
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
- Strichaufzählungverstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
- Strichaufzählungverstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
- Strichaufzählungverstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
- Strichaufzählungverstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz;
- Strichaufzählungkönnen eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, einfache Broschüre, Blog.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
- Strichaufzählungverstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen).
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Proposal, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Leaflet, Hand-out, Erstellen eines Fragebogens, Blog, Report, Appell.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
- Strichaufzählungverfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
- Strichaufzählungkönnen komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
- Strichaufzählungverstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz;
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility.
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Leaflet, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungbeherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
- Strichaufzählungbeherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
- Strichaufzählungbeherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
- Strichaufzählungverstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
- Strichaufzählungkönnen eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene.
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland.
Beruflicher Bereich:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Officemanagement und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
- Strichaufzählungdie Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren;
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden;
- Strichaufzählungsich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren;
- Strichaufzählungeigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen;
- Strichaufzählungsich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
- Strichaufzählungfachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten;
- Strichaufzählungsich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren;
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
- StrichaufzählungArbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
- Strichaufzählungdie Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren;
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen;
- Strichaufzählungeinen Businessplan erstellen und analysieren;
- Strichaufzählungrechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden;
- StrichaufzählungChancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren;
- Strichaufzählungunternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen;
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
- Strichaufzählungdie Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen;
- Strichaufzählungbetriebliche Abläufe planen und organisieren;
- Strichaufzählungunternehmerische Zielbündel entwickeln;
- Strichaufzählungaufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren;
- Strichaufzählungdie in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen;
- StrichaufzählungManagementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und -verwertung
- Strichaufzählungstrategische und operative Marketinginstrumente anwenden;
- StrichaufzählungBeschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln;
- StrichaufzählungAbsatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
- StrichaufzählungLohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren;
- Strichaufzählungrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen;
- StrichaufzählungMethoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen;
- StrichaufzählungZiele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären;
- Strichaufzählungsich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen treffen und argumentieren;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen;
- StrichaufzählungFinanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren;
- StrichaufzählungFinanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen;
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln;
- Strichaufzählungden Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln;
- StrichaufzählungJahresabschlüsse erstellen;
- Strichaufzählungden Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen;
- StrichaufzählungKosten- und Preiskalkulationen durchführen;
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen;
- Strichaufzählungeine Betriebsabrechnung durchführen;
- StrichaufzählungKosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
- Strichaufzählungeinfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
- StrichaufzählungInformatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen);
- Strichaufzählungmit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail-Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen;
- Strichaufzählungkaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten);
- Strichaufzählungeine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen;
- Strichaufzählungim Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
3.1 Betriebswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester -Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungWirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden;
- Strichaufzählungdie Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten;
- Strichaufzählungunternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen;
- StrichaufzählungSachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten.
Bereich Vertragswesen
- StrichaufzählungBedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen;
- Strichaufzählungdie Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen;
- Strichaufzählungeinen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
- Strichaufzählunggesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen;
- StrichaufzählungEin- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen;
- StrichaufzählungGrundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld.
Vertragswesen:
Vertragstypen.
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe).
Schularbeit:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln;
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen;
- Strichaufzählungden Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- Strichaufzählungfür Unternehmerinnen und Unternehmer und für Unternehmen, Einzelunternehmen darstellen.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
- Strichaufzählungalle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren;
- Strichaufzählungdie vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens.
Unternehmerinnen und Unternehmer, Unternehmen, Einzelunternehmen.
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz.
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen.
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeit:
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungdie Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungLeistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungin konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern;
- Strichaufzählungwesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungdie für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
- StrichaufzählungMöglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
- Strichaufzählungsituativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Kaufvertrag
- Strichaufzählungdie in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
- Strichaufzählungfür Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
- StrichaufzählungMethoden der Marktanalyse einsetzen;
- Strichaufzählungeine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
- Strichaufzählungverschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
- Strichaufzählungeinen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
- Strichaufzählungdie betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing.
Rechtliche Grundlagen:
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement.
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeit:
Eine einstündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungMaterialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen;
- StrichaufzählungProduktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
- StrichaufzählungÜberlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
- StrichaufzählungZiele der Materialwirtschaft operationalisieren;
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse optimieren;
- Strichaufzählungein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
- Strichaufzählungverschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
- Strichaufzählungeine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
- Strichaufzählungdas Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
- Strichaufzählungdie Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
- Strichaufzählungdie verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen;
- StrichaufzählungEntwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Fertigungsbetriebe
- Strichaufzählungdas Management und die Funktionsbereiche reflektieren;
- StrichaufzählungFertigungsverfahren begründet empfehlen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen;
- Strichaufzählungdie Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren;
- Strichaufzählungdas Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen;
- StrichaufzählungFertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungauf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten, einfachen Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik sowie in der Fertigung.
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management.
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing.
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungMaßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
- StrichaufzählungMaßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren;
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren;
- StrichaufzählungInhalte des normativen Managements charakterisieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
- Strichaufzählungden Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden;
- Strichaufzählungdie strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
- StrichaufzählungPrognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
- Strichaufzählungstrategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
- Strichaufzählungdie Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
- Strichaufzählungverschiedene Motivationstheorien reflektieren;
- Strichaufzählungdie Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungPersonalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
- StrichaufzählungAufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
- Strichaufzählungdie Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
- Strichaufzählungverschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
- Strichaufzählungverschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
- StrichaufzählungMethoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern;
- StrichaufzählungMethoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
- StrichaufzählungKenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
- Strichaufzählungverschiedene Führungstheorien identifizieren;
- Strichaufzählungverschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
- StrichaufzählungMaßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
- StrichaufzählungElemente der Aufbauorganisation analysieren;
- StrichaufzählungOrganisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
- StrichaufzählungAspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
- Strichaufzählungverschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern;
- Strichaufzählungdie Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
- StrichaufzählungKontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
- StrichaufzählungMaßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben;
- StrichaufzählungGrenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung.
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell.
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte.
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
- StrichaufzählungSteuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Finanzmanagement
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
- Strichaufzählungdie Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen;
- StrichaufzählungFinanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren;
- StrichaufzählungBedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
- Strichaufzählungdie Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
- Strichaufzählungeinen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen;
- StrichaufzählungKenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden;
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen;
- StrichaufzählungFinanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen;
- StrichaufzählungKreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
- StrichaufzählungGrundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
- StrichaufzählungEntscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern;
- StrichaufzählungArten der Investitionen unterscheiden;
- StrichaufzählungInvestitionen steuern und kontrollieren.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen;
- Strichaufzählungdie Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen;
- Strichaufzählungals Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
Bereich Unternehmenssteuerung
- StrichaufzählungControllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
- StrichaufzählungKrisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
- StrichaufzählungArten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
- Strichaufzählungdie Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement.
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung.
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
- StrichaufzählungChancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungChancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
- StrichaufzählungAuswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
- StrichaufzählungBesonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
- Strichaufzählungfinanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
- Strichaufzählungdie volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
- Strichaufzählungdie betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
- Strichaufzählungdas Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Ratings erläutern;
- Strichaufzählungden Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
- Strichaufzählungdie Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
- Strichaufzählungdie Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
- Strichaufzählungdie Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren;
- Strichaufzählungdie Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
- Strichaufzählungrisikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
- Strichaufzählungdas Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
- Strichaufzählungeine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
- StrichaufzählungWertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
- Strichaufzählungverschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
- Strichaufzählungverschiedene Wertpapierarten erläutern;
- StrichaufzählungDerivate charakterisieren;
- Strichaufzählungdas Börsengeschäft erläutern;
- StrichaufzählungArten der Börse unterscheiden;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM.
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen.
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements.
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungsich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
- Strichaufzählungdie aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungdie für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
- StrichaufzählungMöglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
- Strichaufzählungsituativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
- StrichaufzählungControllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
- StrichaufzählungKrisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
- StrichaufzählungArten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
- Strichaufzählungdie Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
- Strichaufzählungdie Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern;
- Strichaufzählungmoderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E-Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen;
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Finanz- und Investitionsmanagement
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern;
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern;
- StrichaufzählungInformationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
- StrichaufzählungManagement und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben;
- StrichaufzählungMarketingstrategien entwickeln;
- Strichaufzählungdie wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
- Strichaufzählungeinen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
- Strichaufzählungeinen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen, Stakeholder-Management, Corporate-Governance-Konzepte.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E-Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen.
Finanz- und Investitionsmanagement:
Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G&römisch fünf, Plan-Bilanz.
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte.
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse etc.).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
- Strichaufzählungdie Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen;
- StrichaufzählungBuchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Strichaufzählunggrundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden;
- StrichaufzählungBelege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen;
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren;
- StrichaufzählungGeschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen;
- Strichaufzählungdie Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
- Strichaufzählungdie vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen;
- Strichaufzählungdie mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen;
- Strichaufzählungden Erfolg ermitteln.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- Strichaufzählungdie Systematik der Doppelten Buchführung anwenden;
- Strichaufzählungden Kontenrahmen und Kontenplan anwenden;
- StrichaufzählungWareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft.
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung.
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen.
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Systematik der doppelten Buchführung.
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan.
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- Strichaufzählungden Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen;
- StrichaufzählungBezugs- und Versandkosten verbuchen;
- StrichaufzählungPreisnachlässe in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungden Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen;
- StrichaufzählungSteuern und Umlagen in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungdie Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
- Strichaufzählungdie Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
- Strichaufzählunglaufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
- StrichaufzählungAbrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
- Strichaufzählungaußerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie erforderlichen Aufzeichnungen führen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
- Strichaufzählungden Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
- Strichaufzählungdie Stammdatenpflege durchführen;
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen;
- Strichaufzählungeinfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen;
- Strichaufzählungdie erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren;
- StrichaufzählungDatensicherung vornehmen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft.
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung.
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung.
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge.
Auswertungen.
Stammdatenpflege, Datensicherung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Teilbereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
- StrichaufzählungAufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
- Strichaufzählungdie Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
- StrichaufzählungKostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
- Strichaufzählungdie Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
- Strichaufzählungmit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
- StrichaufzählungAufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
- StrichaufzählungKosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
- StrichaufzählungKostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
- Strichaufzählungden Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
- Strichaufzählungmit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
- Strichaufzählungmit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
- StrichaufzählungKosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden;
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln;
- Strichaufzählungunternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
- Strichaufzählungden Betriebserfolg ermitteln;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung.
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing.
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
- Strichaufzählungdie Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
- StrichaufzählungInventur und Inventar unterscheiden;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
- Strichaufzählungdie Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
- Strichaufzählungweitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen;
- Strichaufzählungdas Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
- Strichaufzählungden Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
- StrichaufzählungMethoden der Verbrauchsermittlung einsetzen;
- StrichaufzählungBewertungsverfahren anwenden;
- Strichaufzählungdaraus resultierende Verbuchungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
- Strichaufzählungdie Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
- Strichaufzählungdie Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
- Strichaufzählungdie umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
- StrichaufzählungEinzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen;
- StrichaufzählungFremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
- Strichaufzählungbeurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
- Strichaufzählungdie abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
- Strichaufzählungdie Aufgabe von Rückstellungen nennen;
- Strichaufzählungden Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdie Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
- StrichaufzählungBilanzierungsgrundsätze anwenden;
- Strichaufzählungdie unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
- Strichaufzählungdie Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
- Strichaufzählungden Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen;
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen;
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung.
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen.
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen.
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten.
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung.
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges.
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung.
Abschluss der kleinen GmbH:
Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerlehre
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren;
- Strichaufzählungdie Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen;
- Strichaufzählungdie Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen;
- Strichaufzählungvertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen;
- Strichaufzählungweitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern;
- Strichaufzählungden Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen;
- Strichaufzählungden Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdas steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln;
- Strichaufzählungdie notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- Strichaufzählungfür ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen.
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
- Strichaufzählungdas Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren;
- StrichaufzählungKapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten, eine Jahresabschlusskritik erstellen;
- Strichaufzählungeine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
- StrichaufzählungInstrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen;
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen.
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
3.3 Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
2. Semester - Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
- StrichaufzählungGespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten;
- Strichaufzählungkundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen;
- StrichaufzählungPräsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
- StrichaufzählungFeedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
- StrichaufzählungBeschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln;
- StrichaufzählungAbsatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
- Strichaufzählungbei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen;
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Lehrstoff:
Kommunikation-Präsentation:
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr.
Präsentationstechniken.
Lernfirma:
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
- StrichaufzählungProjektwürdigkeitsanalysen durchführen;
- StrichaufzählungRollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
- StrichaufzählungProjektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
- StrichaufzählungProjektabgrenzungen durchführen;
- StrichaufzählungTeams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
- Strichaufzählungmit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
- Strichaufzählungunterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
- StrichaufzählungProjekte laufend evaluieren;
- Strichaufzählungdie Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Lehrstoff:
Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
- Strichaufzählungstrategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
- Strichaufzählungbetriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
- Strichaufzählungeine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
- Strichaufzählunggrundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
- Strichaufzählunganhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
- Strichaufzählungbetriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
- Strichaufzählungmit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- Strichaufzählunginterne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
- StrichaufzählungGeschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
- Strichaufzählungaktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
- Strichaufzählungdie zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
- StrichaufzählungUnternehmensanalysen durchführen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- StrichaufzählungFührungstechniken anwenden;
- StrichaufzählungKreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
- StrichaufzählungTechniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
- StrichaufzählungKonflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
- Strichaufzählungsich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
- StrichaufzählungKooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
- Strichaufzählungkundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- StrichaufzählungZeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren;
- Strichaufzählungzuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
- Strichaufzählungihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Lehrstoff:
Übungsfirma:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement:
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
Zeitmanagement und Organisation:
Zeitmanagementtools, Arbeitsverhalten.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich wissenschaftlichen Arbeitens
- Strichaufzählungdie Ansprüche an wissenschaftlichem Arbeiten erkennen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens anwenden;
- Strichaufzählungeine Forschungsfrage formulieren;
- Strichaufzählungein Konzept erstellen;
- Strichaufzählungwissenschaftliche Quellen klassifizieren und zitieren;
- Strichaufzählungeine empirische Umfrage durchführen und die Ergebnisse darstellen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Zeitmanagements anwenden.
Lehrstoff:
Wissenschaftliches Arbeiten:
Definition, Ansprüche an wissenschaftliches Arbeiten, Durchführung einer empirischen Untersuchung, Eigenständigkeitserklärung, Forschungsfrage, Aufbau einer Arbeit, Informationsbeschaffung, Quellenarbeit, Literaturrecherche, Strukturierung von Texten, Zitierregeln, Quellenangabe, Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Terminplanung.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Case Studies:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung: Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Case Studies:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung: Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
3.4 Wirtschaftsinformatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation
- Strichaufzählungaussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen;
- StrichaufzählungAuswertungen mit Funktionen durchführen;
- Strichaufzählungpassende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen;
- StrichaufzählungDaten importieren und exportieren;
- StrichaufzählungDaten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen;
- StrichaufzählungDaten mit Pivot-Tabellen auswerten;
- StrichaufzählungBerechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Bereich Informatiksysteme
- Strichaufzählunggängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen;
- StrichaufzählungHardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten;
- Strichaufzählungauftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden;
- StrichaufzählungHilfssysteme nutzen;
- StrichaufzählungDateien aufgrund von gestellten Anforderungen optimal im Netzwerk bzw. im Internet organisieren.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit
- Strichaufzählungunterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren;
- Strichaufzählungautomatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen;
- StrichaufzählungAntivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
Lehrstoff:
Tabellenkalkulation:
Diagramme, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände.
Informatiksysteme:
Entscheidungsfunktionen, einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit:
Absicherung von Eingaben.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken
- StrichaufzählungEinsatzbereiche einer Datenbank beschreiben;
- StrichaufzählungDatensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern;
- Strichaufzählungnach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen;
- Strichaufzählungoptimal aufbereitete Daten importieren und exportieren;
- Strichaufzählungeinfache Abfragen aus einer Tabelle erstellen;
- Strichaufzählungeinfache Formulare erstellen;
- StrichaufzählungDaten in ein Formular eingeben und sortieren;
- StrichaufzählungDaten mittels Gruppierungen zusammenfassen;
- StrichaufzählungAbfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen;
- StrichaufzählungDaten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen;
- StrichaufzählungParameterabfragen erstellen;
- StrichaufzählungBerechnungen in Abfragen vornehmen;
- StrichaufzählungBerichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen;
- StrichaufzählungDaten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen;
- StrichaufzählungDateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder);
- StrichaufzählungDaten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate);
- StrichaufzählungDaten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Bereich Datenbanken-Datenbankmodellierung
- Strichaufzählungein bestehendes Datenmodell in der Datenbank abbilden;
- Strichaufzählungunterschiedliche Arten der Beziehungen unterscheiden;
- Strichaufzählungaufgrund einer Aufgabenstellung selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und in Beziehung setzen.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkadministration und -figuration
- Strichaufzählungim Netzwerk freigegebene Ressourcen verbinden und nutzen;
- StrichaufzählungVerbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen;
- Strichaufzählungeinfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Lehrstoff:
Datenbanken:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen.
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen.
Datenbankmodellierung:
Datenmodellierung, Reporting und Datenmanagement.
Informatiksysteme – Netzwerkadministration und -figuration:
Netzwerkressourcen nutzen.
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
- Strichaufzählungmögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen;
- Strichaufzählunggrundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und grobe Verstöße dagegen aufzeigen;
- Strichaufzählungbeurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen;
- StrichaufzählungE-Business-Anwendungen nutzen.
Bereich Tabellenkalkulation und Datenbanken – Komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen
- Strichaufzählungkomplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen.
Lehrstoff:
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht:
IT und Recht (E-Commerce, E-Government, Urheberrecht, Datenschutz).
Tabellenkalkulation und Datenbanken – Komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen:
Komplexe betriebswirtschaftliche Anwendungen zu deren Lösung die erlernten Applikationen (Tabellenkalkulationen, Datenbanken usw.) einsetzen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3.5 Officemanagement und angewandte Informatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme
- StrichaufzählungPeripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben);
- StrichaufzählungHardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären;
- StrichaufzählungSoftware benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren;
- StrichaufzählungDaten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren;
- StrichaufzählungDateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen;
- StrichaufzählungDateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen;
- StrichaufzählungDrucker installieren und einrichten;
- Strichaufzählungeinfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.);
- Strichaufzählungeinfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen;
- Strichaufzählungsich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren;
- StrichaufzählungLernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
- Strichaufzählungsichere Passwörter wählen;
- StrichaufzählungDaten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren;
- Strichaufzählunglizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden;
- Strichaufzählungsich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System schreiben;
- StrichaufzählungTexte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche);
- StrichaufzählungDruckoptionen festlegen;
- StrichaufzählungTabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen;
- StrichaufzählungBilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate);
- StrichaufzählungProtokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben;
- StrichaufzählungFormulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche);
- Strichaufzählungeinfache Präsentationen erstellen;
- Strichaufzählunganspruchsvolle Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Lehrstoff:
Informatiksysteme:
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung.
Publikation und Kommunikation:
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach modernen Grundsätzen der Zypografie, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation
- Strichaufzählungmit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen;
- Strichaufzählungkaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben;
- StrichaufzählungSchriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten;
- Strichaufzählungeinfache Phonogramme (Fließtexte) schreiben;
- Strichaufzählungumfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen);
- StrichaufzählungVerzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse usw.) erstellen;
- Strichaufzählungim Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen;
- Strichaufzählungmittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten);
- StrichaufzählungTermine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren);
- Strichaufzählungein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen;
- StrichaufzählungSeriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten);
- StrichaufzählungSeriendruckfunktionen anwenden;
- Strichaufzählungmit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten.
Lehrstoff:
Publikation und Kommunikation:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung.
Datenaustausch, erweiterte Seriendruckfunktionen, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Korrespondenz nach Tonträgern und diversen Vorlagen.
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation
- Strichaufzählungkomplexe Tabellen erstellen;
- Strichaufzählungeigenständig Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen;
- StrichaufzählungBilder bearbeiten;
- Strichaufzählungbei einem umfangreichen Dokument Indexeinträge, Literaturverzeichnis und andere Verzeichnisse erstellen;
- Strichaufzählungfallabhängige Schriftstücke des betrieblichen Warenkreislaufes inhaltlich und formal richtig erstellen;
- StrichaufzählungSchriftstücke nach Phonogramm schreiben;
- Strichaufzählungzielgruppengerechte Präsentationsunterlagen erstellen;
- Strichaufzählungeine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen;
- Strichaufzählungein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen;
- Strichaufzählungim Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten;
- Strichaufzählungim Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen).
Lehrstoff:
Publikation und Kommunikation:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, rationelles Gestalten von Schriftstücken auf Basis ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen und Portfolios, umfangreiche Dokumente, Fallbeispiele, Formulieren, Corporate Design, Webpublishing.
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation
- StrichaufzählungDaten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen;
- StrichaufzählungDaten in Registerblättern organisieren;
- StrichaufzählungFormatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen;
- Strichaufzählungbenutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden;
- StrichaufzählungArbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken);
- Strichaufzählungbeim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen;
- Strichaufzählungeinfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen;
- Strichaufzählungeinfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden).
Lehrstoff:
Tabellenkalkulation:
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3.6 Recht
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusstwerden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
- Strichaufzählungdie einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären;
- Strichaufzählungdie einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen;
- Strichaufzählungbei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben;
- Strichaufzählungden Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben;
- Strichaufzählungdie Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären;
- Strichaufzählungdie Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten;
- Strichaufzählungdie Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen;
- Strichaufzählungdie Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Normen der Union beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
- Strichaufzählungbeurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern;
- StrichaufzählungHandlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen;
- Strichaufzählungdarstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern;
- Strichaufzählungdie jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen;
- Strichaufzählungdie Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren;
- Strichaufzählunganalysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen;
- Strichaufzählungeinzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Lehrstoff:
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E-Government.
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU.
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz.
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- Strichaufzählungjene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten;
- Strichaufzählungihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden;
- Strichaufzählungdie Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen;
- Strichaufzählungzwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
- Strichaufzählungdie Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten;
- StrichaufzählungBesitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungdie entsprechenden Regelungen zur Problemlösung eines Besitzstörungsfalles finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen;
- Strichaufzählungvernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen;
- Strichaufzählungdie Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten;
- StrichaufzählungMöglichkeiten und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen argumentieren und bewerten;
- StrichaufzählungVoraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen;
- StrichaufzählungWohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen;
- Strichaufzählungdie Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- Strichaufzählungdie Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Lehrstoff:
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht), Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht.
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- Strichaufzählungdie rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden;
- Strichaufzählungdie Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen;
- Strichaufzählungdie Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Lehrstoff:
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz.
3.7 Volkswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
- Strichaufzählungdie zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
- Strichaufzählungdie spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
- Strichaufzählungdie Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
- Strichaufzählungdas Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
- Strichaufzählungden Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
- Strichaufzählunghäufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
- Strichaufzählungwichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
- Strichaufzählungdie Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
- Strichaufzählungdie zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Lehrstoff:
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
- Strichaufzählungdie Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
- Strichaufzählungangebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
- Strichaufzählungdie Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
- Strichaufzählungwichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Lehrstoff:
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.
8. Semester Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Internationale Wirtschaft
- Strichaufzählungden Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
- Strichaufzählungdie Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Lehrstoff:
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.
4. GESELLSCHAFT UND KULTUR
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ sowie „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
4.1 Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Politische Willensbildung
- Strichaufzählungsich kritisch mit politischen Programmen auseinandersetzen und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft einschätzen;
- Strichaufzählungunterschiedliche Wertvorstellungen kritisch beurteilen, politische Herausforderungen analysieren.
Bereich Politisches System Österreichs
- Strichaufzählungdie Funktionsweise der österreichischen Demokratie erklären und diese mit anderen Modellen vergleichen;
- Strichaufzählungsich kritisch mit der Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung auseinandersetzen;
- StrichaufzählungUnterschiede zwischen Information und Manipulation wahrnehmen;
- Strichaufzählungösterreichische und europäische Problemstellungen benennen, diese einschätzen und dazu Stellung nehmen;
- Strichaufzählungeigene politische Meinungen entwickeln, begründen und verteidigen.
Bereich Phänomene politischer Instrumentalisierung
- StrichaufzählungEntstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren;
- StrichaufzählungPhänomene politischer Instrumentalisierung und deren Gefahren einschätzen;
- StrichaufzählungUrsachen, Motive und Bedeutung von Kriegen analysieren und erörtern.
Bereich Krieg und Friedenssicherung
- Strichaufzählungfriedensstiftende Maßnahmen zur politischen Stabilisierung nennen, die Bedeutung internationaler Organisationen zur Friedenssicherung einschätzen und deren Aktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch beurteilen;
- Strichaufzählungdie Herausbildung einer bipolaren Welt und deren Mechanismen als ideologische und machtpolitische Konfrontation bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren;
- Strichaufzählungdas Spannungsverhältnis zwischen Neutralität und europäischer Integration aufzeigen;
- Strichaufzählungunterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren.
Lehrstoff:
Politische Willensbildung:
Politischen Parteien und ihre ideologischen Grundsätze, politische Willensbildung, Grund- und Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Wertevorstellungen und Wertekonflikte, politische Differenzierung und Meinungsbildung, aktuelle politische Herausforderungen.
Politisches System Österreich:
Das politische System Österreichs, Parlamentarismus und politische Debatte, Wahlen, Möglichkeiten der Interessenvertretung und Lobbyismus, Populismus und Politik, Medien, Österreich als Mitglied der Europäischen Union.
Phänomene politischer Instrumentalisierung:
Totalitäre und autoritäre Systeme: Faschismus, Nationalsozialismus, Austrofaschismus, Realer Sozialismus, Militärjuntas.
Krieg und Friedenssicherung:
Eskalation politischer Auseinandersetzungen: Krieg, Bürgerkrieg und Genozid, der Mensch im Krieg, Holocaust.
Friedensregelungen (Friedensverträge, Friedensprozess und Konfliktlösungsstrategien).
Verantwortung im Umgang mit Geschichte: Formen des Widerstands, Versöhnung und Restitution.
Bipolare Welt: Supermächte, Kalter Krieg, Wettrüsten und Abrüstung.
Blockfreie und neutrale Staaten am Beispiel von Österreichs Besatzungszeit, Staatsvertrag, internationale Rolle Österreichs.
Lebenswelten West und Ost, Nord und Süd.
Politische Transformationen in Europa, Südamerika, China und der arabischen Welt.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Historische Veränderungsprozesse
- Strichaufzählunghistorische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen;
- Strichaufzählungden Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben;
- Strichaufzählungunterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren;
- Strichaufzählungwesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären;
- Strichaufzählunggrundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren;
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren;
- Strichaufzählungunterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern;
- Strichaufzählungzivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen;
- Strichaufzählunggesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen.
Bereich Wirtschaftsordnungen
- Strichaufzählungidealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen;
- Strichaufzählungkausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären.
Bereich Nationalismen
- StrichaufzählungMotive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungVerläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten.
Lehrstoff:
Historische Veränderungsprozesse:
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft.
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle, mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen.
Zeitenwenden und Epochen am Beispiel der Wende Mittelalter-Neuzeit.
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen.
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat.
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung.
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten.
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung.
Wirtschaftsordnungen:
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre.
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft.
Nationalismen:
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus.
4.2 Geografie (Wirtschaftsgeografie)
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Räumliche Orientierung
- Strichaufzählungdie Erde als sich dynamisch verändernde Umwelt wahrnehmen und erklären;
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen, erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden;
- Strichaufzählungkartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Fragestellungen anwenden;
- Strichaufzählungsich weltweit topografisch orientieren und topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Themenbereichen anwenden.
Bereich Geoökologische Wirtschaftsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen
- StrichaufzählungUrsachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln;
- Strichaufzählungökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären;
- Strichaufzählungnaturräumliche Nutzungspotenziale und Grenzen analysieren.
Bereich Weltbevölkerung, globale Zentrums- und Peripheriestrukturen
- Strichaufzählungdemografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren;
- StrichaufzählungUnterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären;
- StrichaufzählungProbleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren;
- Strichaufzählungbedeutende außereuropäische Wirtschaftsräume und ihre Steuerungszentralen analysieren sowie deren Bedeutung und ihre wechselseitigen Beziehungen einschätzen;
- StrichaufzählungKonvergenzen und Divergenzen europäischer Regionen bzw. Staaten beschreiben, kritisch reflektieren sowie Entwicklungs- und Lösungskonzepte diskutieren;
- Strichaufzählungausgewählte Politikfelder der EU problemorientiert diskutieren sowie deren sozioökonomische Bedeutung auf ihre eigenen Lebenswelten einschätzen.
Bereich Wirtschafts- und Lebensraum Österreich
- Strichaufzählungnaturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre regionale Differenzierung erklären;
- Strichaufzählungdemografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen analysieren;
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit von Raumordnung und Raumplanung begründen und ihre Instrumente erklären;
- Strichaufzählungsozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedliche Lebenswelt bewerten;
- Strichaufzählungdie Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen;
- Strichaufzählungden Wirtschaftsstandort Österreich unter Berücksichtigung der Energie- und Verkehrspolitik sowie der touristischen Entwicklung regional differenziert darstellen.
Bereich Internationalisierung und Globalisierung
- Strichaufzählungdie Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
Lehrstoff:
Räumliche Orientierung:
Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen.
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen:
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung).
Weltbevölkerung:
Bevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung.
Globale Zentrums- und Peripheriestrukturen:
Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten.
Entwicklungs- und Schwellenländer: Merkmale, Probleme, Entwicklungstheorien.
Zentren der Weltwirtschaft: Steuerungszentralen der Weltwirtschaft, Wirtschaftsbündnisse.
Außereuropäische Lebens- und Wirtschaftsräume: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Prozesse, Zentrum- und Peripherie-Strukturen.
Divergenzen und Konvergenzen europäischer Regionen und Staaten, europäischer Einigungsprozess und EU-Erweiterung, Strukturen der EU, europäische Regionen bzw. Staaten außerhalb der EU.
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich:
Naturräumliche Nutzungspotenziale, demografische Strukturen, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Energie- und Verkehrspolitik, Tourismus, sozioökonomische Disparitäten.
Internationalisierung und Globalisierung:
Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur.
4.3 Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Raumkonzepte
- Strichaufzählungdie in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden;
- Strichaufzählungunterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten.
Bereich Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik
- Strichaufzählungdie Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären;
- Strichaufzählungdie wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden;
- Strichaufzählungwichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozioökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Raumkonzepte:
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz.
Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik:
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge.
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
- Strichaufzählungaktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten;
- StrichaufzählungVerständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen;
- Strichaufzählungihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Lehrstoff:
Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln.
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration.
5. MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“:
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
- Strichaufzählungkennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden;
- Strichaufzählungkönnen einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren;
- Strichaufzählungkönnen in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren;
- Strichaufzählungkönnen den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen;
- Strichaufzählungsind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungdie für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden;
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften sowie Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
- StrichaufzählungVorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen;
- Strichaufzählungaus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren;
- Strichaufzählungeinfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren;
- Strichaufzählunggewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen;
- Strichaufzählungdie Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen;
- Strichaufzählungdie förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben;
- Strichaufzählunganhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen;
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben;
- Strichaufzählungdurch Untersuchen von Warenproben mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln;
- Strichaufzählungdas Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
5.1 Mathematik und angewandte Mathematik
Didaktische Grundsätze:
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
- Strichaufzählungdie Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen;
- Strichaufzählungdie Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen;
- Strichaufzählungdie Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben;
- Strichaufzählungdie Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
- StrichaufzählungZahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen;
- Strichaufzählunggrundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen;
- Strichaufzählungbeliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln;
- StrichaufzählungErgebnisse von Berechnungen abschätzen;
- StrichaufzählungZahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen;
- StrichaufzählungBerechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
- Strichaufzählungdie Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten anwenden und begründen;
- Strichaufzählungmit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen;
- StrichaufzählungPotenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen;
- Strichaufzählungdie Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können;
- Strichaufzählunglineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
- Strichaufzählunglineare Gleichungen in einer Variablen lösen;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
- Strichaufzählunglineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären;
- Strichaufzählungin Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
- Strichaufzählungquadratische Gleichungen in einer Variablen lösen;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten.
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen, quadratische Gleichungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
- Strichaufzählungdie verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
- Strichaufzählungverschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen;
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
- StrichaufzählungProbleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
- Strichaufzählungdie Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten;
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen;
- StrichaufzählungAddition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen;
- Strichaufzählungdie Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
- StrichaufzählungSinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren;
- Strichaufzählungzumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff, lineare Funktionen und lineare Gleichungen
- Strichaufzählungdie Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben;
- StrichaufzählungFunktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Größen verstehen und erklären;
- StrichaufzählungFunktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen;
- Strichaufzählungdas Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden;
- Strichaufzählunglineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln;
- Strichaufzählungdie Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“;
- Strichaufzählungden Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom- und Winkelfunktionen
- StrichaufzählungPotenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren;
- Strichaufzählungquadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren;
- Strichaufzählungdas Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden;
- Strichaufzählungmit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad).
Algebra und Geometrie:
Lineare Gleichungssysteme in zwei und mehreren Variablen, Matrizen.
Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck.
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
- Strichaufzählungden Begriff des Logarithmus beschreiben;
- Strichaufzählunglogarithmische Rechengesetze anwenden;
- Strichaufzählungmit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen;
- Strichaufzählungkomplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
- Strichaufzählungden Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben;
- Strichaufzählungden Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben;
- StrichaufzählungExponentialfunktionen grafisch darstellen;
- StrichaufzählungExponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
- Strichaufzählungdie stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben;
- Strichaufzählungmit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
- Strichaufzählungdie einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
- Strichaufzählungdiese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
- Strichaufzählungdie charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
- Strichaufzählungden Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
- StrichaufzählungZahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
- Strichaufzählungdie Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
- StrichaufzählungRentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen.
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung).
Rentenrechnung, Schuldentilgung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
- Strichaufzählungdie Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren;
- Strichaufzählungden Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
- Strichaufzählungden Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten;
- StrichaufzählungAbleitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungmit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten;
- StrichaufzählungEigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
- Strichaufzählungdie Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen;
- Strichaufzählungdas Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten;
- Strichaufzählungmit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
- StrichaufzählungNachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären;
- StrichaufzählungElastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungden Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen;
- Strichaufzählungdie typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren;
- Strichaufzählungtypische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungden Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
- Strichaufzählungden Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben;
- Strichaufzählungden Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben;
- StrichaufzählungStammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
- Strichaufzählungden Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben;
- Strichaufzählungdas bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie Integralrechnung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- Strichaufzählungverschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben;
- Strichaufzählungmit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
- Strichaufzählungdie Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren;
- StrichaufzählungRendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen;
- StrichaufzählungDaten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral und Streumaße
- Strichaufzählungverschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren;
- Strichaufzählungunterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren;
- StrichaufzählungMedian, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
- Strichaufzählungden Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
- Strichaufzählungden klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten;
- Strichaufzählungdie Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren;
- Strichaufzählungdie Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären;
- Strichaufzählungdie Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung.
Stochastik:
Beschreibende Statistik.
Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden;
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
5.2 Naturwissenschaften
Didaktische Grundsätze:
Die Studierenden sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik, Ökologie und Warenlehre sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Studierenden eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Studierenden auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Naturwissenschaftliche Grundlagen
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen;
- Strichaufzählungden Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden;
- Strichaufzählungden Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen;
- Strichaufzählungeinfache chemische Formeln erklären;
- StrichaufzählungGefahrensymbole kennen benennen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten;
- Strichaufzählungdie Entstehung von chemischen Bindungen erklären und den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen;
- Strichaufzählungchemische Reaktionen beschreiben (Energiebilanz) und auf Teilchenebene erklären (Redoxreaktionen, Säure-Basen-Reaktionen);
- Strichaufzählungeine einfache naturwissenschaftliche Untersuchung durchführen und dokumentieren;
- Strichaufzählungdie Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären;
- Strichaufzählungdie Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems benennen;
- Strichaufzählungdie Größen Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Lehrstoff:
Naturwissenschaftliche Grundlagen:
Grundlagen der Chemie: Stoffeigenschaften, Aggregatszustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen; Atome, Moleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise und Nomenklatur.
Chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, Säuren und Basen.
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften: Beobachtungen, Experimente, Messungen: Größen, Einheiten, Größenordnungen, internationales Einheitensystem.
Gesetze, Hypothesen, Modellbildung, Theorien, Weltbilder.
Mechanik: Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft (Newtonsche Gesetze).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Biologie
- Strichaufzählungden Aufbau von Lebewesen (Bakterien, Pflanzen, Pilzen, Tieren und Menschen) aus Molekülen, Zellen, Organen und Organsystemen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen.
Bereich Ökologie
- StrichaufzählungAufbau und Funktionsweise von Ökosystemen erklären;
- Strichaufzählungsich zu aktuellen ökologischen Fragen selbstständig aus Medien Informationen beschaffen, die Ergebnisse dokumentieren und bewerten.
Bereich Organsystem des Menschen
- StrichaufzählungBau- und Funktionsweise von exemplarisch ausgewählten Organsystemen des Menschen beschreiben und ergänzende medizinische Informationen selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren.
Bereich Produktlebenszyklus anorganischer und organischer Waren
- StrichaufzählungInformationen über anorganische und organische Rohstoffe beschaffen und die Ergebnisse bewerten und präsentieren;
- Strichaufzählungden Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären.
Lehrstoff:
Allgemeine Biologie:
Kennzeichen des Lebens, Zellen, Viren, Bakterien, Pilze, Organismen, Untersuchung biologischer Objekte (Mikroskopieren), Organe und Organsysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen.
Ökologie:
Ökosysteme, Nahrungsketten und Nahrungsnetze, Ökosphäre, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft.
Organsysteme des Menschen:
Atmungssysteme, Immunsystem, Verdauungs- und Ausscheidungssystem, Herz- und Kreislaufsystem, Fortpflanzungssystem, Bewegungsapparat usw.
Gesundheit und Krankheit: Abhängigkeit, Suchtmittel, Stress, Ergonomie.
Produktlebenszyklus anorganischer und organischer Waren anhand ausgewählter Beispiele:
Metalle, Salze und Kunstdünger, Mineralien und Gesteine, Glas und Tonwaren, Textilien, Holz, Papier usw.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der organischen Chemie
- Strichaufzählungden Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden;
- Strichaufzählungfunktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären;
- StrichaufzählungGärungsprozesse als Stoffwechselvorgänge von Mikroorganismen erklären und dazu passende Versuche durchführen und dokumentieren.
Bereich Biochemie
- Strichaufzählungdie für den Aufbau von biologischen Strukturen wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen;
- StrichaufzählungZellatmung und Fotosynthese erklären.
Bereich Biologische Steuerung beim Menschen
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Hormon- und Nervensystems zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären.
Bereich Genetik und Evolution
- StrichaufzählungMethoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen und eigenen Gesichtspunkten beurteilen;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erläutern;
- Strichaufzählungwesentliche Aussagen der Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen.
Lehrstoff:
Grundlagen der organischen Chemie:
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur, Derivate der Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Karbonsäuren und Gärungsprozesse, Kunststoffe.
Biochemie:
Fette, Proteine, Kohlenhydrate.
Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose).
Fotosynthese, Atmung, Kohlenstoffkreislauf.
Biologische Steuerung beim Menschen:
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Hormonsystem.
Genetik und Evolution:
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen, Phylogenie und Evolution, Gentechnik.
Reproduktionsbiologie.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Mechanik
- Strichaufzählungdie Größen Arbeit, Energie und Leistung und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Bereich Elektrizität und Magnetismus
- Strichaufzählungaktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
- Strichaufzählungaktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik und Informationstechnologie erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären.
Bereich Mikro- und Makrokosmos
- Strichaufzählungeinige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Lehrstoff:
Mechanik:
Arbeit, Energie, Leistung.
Energieformen, Energieerhaltung, Energieumwandlung, Wirkungsgrad.
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter; technische Anwendungen.
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum.
Mikro- und Makrokosmos:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Gravitation, Kepler’sche Gesetze, Relativitätstheorie usw.
5.3 Technologie, Ökologie und Warenlehre
Didaktische Grundsätze:
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Technologie, Ökologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Technologie, der Angewandten Ökologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Technologie, der Ökologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Ökologisches Wirtschaften
- Strichaufzählungökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden und zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen;
- Strichaufzählungnachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten;
- Strichaufzählungtechnologische, ökologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen;
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen.
Bereich Landwirtschaft und Ernährung
- Strichaufzählungdie verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen.
Bereich Angewandte Ökologie
- Strichaufzählungeinen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Wert und Qualität beurteilen.
Lehrstoff:
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung.
Ausgewählte Beispiele der Warenlehre: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft.
Landwirtschaft und Ernährung:
Formen der Landwirtshaft, Nahrungs- und Genussmittel (zB Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao, alkoholische Getränke usw.).
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden).
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation.
A.2 Erweiterungsbereich – Kommunikation und Medieninformatik
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
2.1 Medieninformatik
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne einer vernetzten und digitalen Arbeitswelt ist die digitale Erfassung, Bearbeitung und Weitergabe von Information und multimedial aufbereiteten Inhalten ein erfolgsrelevanter Faktor. Die Fähigkeit mit der Unternehmensumwelt (einer interessierten Öffentlichkeit, den Kundinnen und Kunden, den Lieferanten, den Behörden, den Gesellschaftern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, uvm.) effektiv, zeitrelevant, zielgruppenadäquat und respektvoll zu kommunizieren und Information weiterzugeben, ist ein überlebensnotwendiger Faktor von Unternehmen und Organisationen. Die Aufbereitung und Weitergabe von Information mit Hilfe der neuen multimedialen Techniken über moderne Kommunikationskanäle ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation in einer aufgeklärten und vernetzten Zivilgesellschaft.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Medienkunde
- Strichaufzählungdie wesentlichsten Mediensysteme und -strukturen wie Strukturen kennen (Medienkunde);
- Strichaufzählungsich analytisch und reflexiv mit Medien auseinandersetzen (Medienkritik);
- StrichaufzählungManipulation in Medieninhalten in einer multimedialen Welt erkennen und diese nach ethischen Kriterien analysieren;
- Strichaufzählungwesentliche technische Möglichkeiten für die in Unternehmen relevanten multimedialen Bereiche benennen;
- StrichaufzählungBild- und Videomaterial bewerten und interpretieren;
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen bezüglich der Verwendung von Bild- und Videomaterial benennen.
Bereich Webdesign
- Strichaufzählungeinen einfachen HTML- und CSS-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
- Strichaufzählungaktuelle Trends bei der Gestaltung von Websites benennen.
Bereich E-Government
- Strichaufzählungeinen Überblick über die aktuellen Angebote aus dem Bereich E-Government geben;
- Strichaufzählungausgewählte Behördenwege online abwickeln.
Bereich Urheberrecht
- Strichaufzählungdie für ihre Geschäftsidee bzw. Werke notwendigen externen Ressourcen erschließen und die Idee rechtlich schützen, sowie unerlaubte Verwertungen ihrer Werke abwehren;
- Strichaufzählungdie Begriffe geistiges Eigentum und Urheberrecht definieren und aktuelle gesetzliche Entwicklungen analysieren;
- StrichaufzählungVoraussetzungen für den Schutz eines Werkes analysieren, schützenswerte Werke definieren und die gewerberechtlichen Voraussetzungen analysieren;
- Strichaufzählungdie Unterschiede zwischen Werkschutz, Patentschutz und Markenschutz definieren.
Bereich künstliche Intelligenz
- Strichaufzählungdie Anwendungsgebiete des Wirtschaftsfaktors künstliche Intelligenz unternehmensbezogen und gemeinwohlorientiert beschreiben und bewerten;
- Strichaufzählungaktuelle Geschäftsmodelle im Bereich der künstlichen Intelligenz beschreiben.
Lehrstoff:
Medienkunde:
Medienkunde, Medienkritik, Mediengestaltung, Mediennutzung.
Bildbearbeitung.
Webdesign:
HTML-Grundlagen.
E-Government:
Angebote des E-Governments.
Urheberrecht:
Datenschutz, Urheberrecht, Markenschutzrecht, Gewerberecht, Patentrecht, Behörden wie Patentamt.
Künstliche Intelligenz:
Anwendungsgebiete künstlicher Intelligenz in Unternehmen und im öffentlichen Bereich.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
- Strichaufzählungeinen HTML-Quelltext interpretieren sowie manuell selbst erstellen und anpassen;
- Strichaufzählungein HTML-Dokument mit Hilfe von CSS (oder Ähnlichem) formatieren;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
- Strichaufzählungein CMS redaktionell bedienen;
- StrichaufzählungAnforderungen analysieren und dokumentieren;
- Strichaufzählungein Web-Projekt mit CMS planen;
- Strichaufzählungeinen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
- Strichaufzählungdie rechtlichen Bedingungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Veröffentlichung von Websites anwenden;
- StrichaufzählungAnwendungsmöglichkeiten für BOTs in Unternehmen identifizieren und bewerten;
- StrichaufzählungMöglichkeiten von Algorithmen und künstlicher Intelligenz zur Generierung und Verteilung von Content beschreiben.
Lehrstoff:
Webprojekte mit CMS:
Web-Projekt mit CMS (zB Webshop), notwendige rechtliche Grundlagen, BOTs, künstliche Intelligenz und Content Generierung.
2.2 Internet, Social Media, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner elektronischer Kommunikationstechniken zur Lösung zeitgemäßer Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Die elektronischen Möglichkeiten des Informationsaustausches, der Kommunikation und des E-Commerce mit Hilfe des Internets sollen die Studierenden anhand von praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientiertem Unterricht zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, selbstständig und im Team sowie zum anwendungsorientiertem Entscheiden und Handeln führen. Die strategische Planung und der Aufbau und die praktische Anwendung von internen und externen Kommunikationsplattformen bzw. -möglichkeiten und der diesbezügliche Informationsaustausch steht im Vordergrund. Darüber hinaus sind Wirtschaftsethik und die Verantwortung von Unternehmen bzw. Organisationen gegenüber der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Umwelt und einer interessierten Öffentlichkeit bedeutende Inhalte.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
- Strichaufzählungdie Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben;
- Strichaufzählungeinen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben;
- Strichaufzählungneue Methoden und Strategien im Social Media Marketing beschreiben sowie deren Bedeutung und möglicher Risiken abschätzen;
- StrichaufzählungEmpfehlungen für Unternehmen im Bereich Social Media Marketing ableiten;
- StrichaufzählungMethoden und Trends frühzeitig erkennen, für Unternehmen nutzbar machen bzw. deren Chancen und Risiken bewerten;
- StrichaufzählungMaßnahmen zur effizienten Betreuung und Erweiterung des Kundenstamms planen und umsetzen;
- StrichaufzählungInhalte plattformspezifisch bereitstellen;
- StrichaufzählungKampagnen auf verschiedenen Plattformen planen und ausarbeiten;
- StrichaufzählungNetikette anwenden und Krisen (zB Shitstorm) managen;
- StrichaufzählungInfluencer identifizieren und einsetzen;
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Erfolgskontrolle der Aktionen auf diversen Plattformen benennen.
Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
- Strichaufzählungwichtige Grundlagen und Modelle erfolgreicher Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit beschreiben;
- Strichaufzählungeine Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gestalten und wissen, wie man Vertrauen aufbaut und Handlungsspielräume schafft;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit als Teil der strategischen Unternehmensführung erkennen;
- StrichaufzählungKommunikations- und Öffentlichkeitsarbeitsstrategien planen, durchführen und evaluieren;
- Strichaufzählungdie wichtigsten rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen der Unternehmenskommunikation benennen;
- Strichaufzählungden Kommunikationserfolg messen, bewerten und steuern.
Lehrstoff:
Social Media:
Social Media Plattformen, Tools zum Kampagnen- und Analysemanagement im Internet, elektronische Informationskanäle.
Grundlagen der Kommunikationspsychologie:
Modelle und Theorien, Theorie und Praxis der Öffentlichkeitsarbeit (Konzept und Planung von PR Strategien), Abgrenzung von Marketing vs. Öffentlichkeitsarbeit (to sell vs. to tell), Anwendungsfelder und Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit.
Evaluierung der Unternehmenskommunikation (Methoden und Instrumente).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Technologische Entwicklungen
- Strichaufzählungeinen Überblick über die umfassende Vernetzung in der heutigen Zeit (Internet der Dinge bzw. Internet of everything) geben;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die geänderten Anforderungen an Unternehmen sowie Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer durch die Digitalisierung geben.
Bereich IT-Systemsicherheit
- Strichaufzählungzu aktuellen technologischen Entwicklungen im IT-Bereich einen Überblick geben sowie Vorteile und Risiken für Unternehmen beschreiben (zB Vernetzung Mensch-Maschine-Daten).
Bereich Datensicherheit
- Strichaufzählungpotentielle Gefahrenquellen für IT-Systeme identifizieren und weitgehend beseitigen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten des Schutzes von Unternehmen vor Cybercrime-Angriffen benennen;
- Strichaufzählungunterschiedliche Cloud-Lösungen benennen.
Bereich Datenanalyse
- StrichaufzählungMethoden zur Sammlung komplexer Datenmengen (Big Data) benennen sowie die für die Gesellschaft dadurch entstehenden Chancen und Risiken kritisch bewerten;
- Strichaufzählungabschätzen, für welche Zwecke Unternehmen ihre gesammelten Daten auswerten;
- StrichaufzählungAnwendungsgebiete maschinellen Lernens beschreiben und Beispiele für die digitale Transformation von Geschäftsmodellen angeben;
- Strichaufzählunggroße Datenmengen mit einer geeigneten Software auswerten und bedarfsorientiert aufbereiten.
Lehrstoff:
Technologische Entwicklungen:
Grundlagen der Funktionsweise des Internets, Internet der Dinge, aktuelle Trends bezüglich Digitalisierung, Vorteile und Risiken der Vernetzung.
IT-Systemsicherheit:
Allgemeine und aktuelle Bedrohungen für IT-Systeme, Bedrohungen aus dem Internet, Firewalls, Gefahren beim Online-Geschäften, Abwehrmaßnahmen.
Datensicherheit:
Technologische Entwicklungen im Bereich der Datensicherung, Cloud-Lösungen.
Datenanalyse:
Methoden zur Aggregation und Auswertung umfangreicher Datenmengen in Unternehmen, maschinelles Lernen.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Online-Sales und E-Commerce
- Strichaufzählungdie gesamtwirtschaftliche Bedeutung von online Sales und E-Commerce einschätzen und beurteilen sowie Trends in der Branche erkennen;
- StrichaufzählungStrategien für ein Unternehmen entwickeln;
- Strichaufzählungunterschiedliche Online-Geschäftsmodelle (wie zB Online-Shop, Marktplatz, Plattformen, Abo-Modell, Deal-Modell etc.) unterscheiden und deren Bedeutung einschätzen;
- Strichaufzählungden Aufbau von Online-Shops und online Marktplätzen für verschiedene Endgeräte und Schnittstellen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Bestandteile von Onlineshops und online Marktplätzen (Navigation, Suche, Empfehlungsdienste) sowie deren gesetzliche Erfordernisse beschreiben;
- StrichaufzählungOnline-Shops und online Marktplätze bedienen (usability);
- StrichaufzählungKundenbewertungssysteme und deren Bedeutung analysieren;
- StrichaufzählungKriterien für die Barrierefreiheit eines Online-Shops benennen;
- Strichaufzählungdie Grundsätze des Customer-Experience-Managements beschreiben;
- StrichaufzählungOnline-Marktforschungsinstrumente für Shop-Managementsysteme einsetzen;
- StrichaufzählungOnline-Shops und Marktplätze diverser Wettbewerber hinsichtlich Warenpräsentation, Warenangebot, Specials, Aktionen usw. analysieren;
- Strichaufzählungunterschiedliche Werbeformen im Display-Marketing (zB Retargeting, Behavioural Targeting) einsetzen;
- StrichaufzählungNewsletter unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen entwerfen;
- StrichaufzählungOnline Reklamationen bearbeiten;
- Strichaufzählunggeeignete Systeme zur Erstellung von Websites, Webshops und online Marktplätzen sowie zur Sammlung relevanter Daten benennen und verwenden;
- StrichaufzählungSuchmaschinentypen und Kriterien zur Suchmaschinenoptimierung beschreiben sowie Landingpage-Strategien ausarbeiten;
- Strichaufzählungverkaufsbezogene rechtliche Bestimmungen für das Zustandekommen von online Kaufverträgen und des Fernabsatzrechts beschreiben;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Robotic-Process-Automation und Blockchain zur Veränderung der Abläufe in Verwaltung und Kundenservice geben.
Bereich Externe Kommunikation
- Strichaufzählungdie strategische Bedeutung eines Employer Brandings erkennen;
- Strichaufzählungdie Wichtigkeit der Positionierung und der Identität des Unternehmens erkennen;
- Strichaufzählungdie gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens erklären;
- Strichaufzählungdie moderne Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten analysieren und deren Anwendungen verstehen;
- Strichaufzählungeine Zielgruppendefinition hinsichtlich konkreter Adressatinnen und Adressaten vornehmen;
- Strichaufzählungausgewählte aktuelle Kommunikationsanwendungen einsetzen und deren Reichweite beurteilen.
Bereich Kommunikationsinstrumente
- StrichaufzählungInstrumente der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit aufeinander abstimmen;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Regeln für die externe Kommunikation benennen und umsetzen;
- Strichaufzählungdie Gefahren und Probleme, die mit den Instrumenten des Web 2.0 verbunden sein können, einschätzen und grundlegende Fehler verhindern.
Lehrstoff:
Online-Sales und E-Commerce:
Online-Geschäftsmodelle inklusive Webs-Shops, Plattformen, Marktplätze.
Online-Marktforschungsinstrumente, Online-Marketinginstrumente.
CRM und Beschwerdemanagement.
Design von Webshops und Websites, Search Engine Optimization (SEO).
Rechtliche Grundlagen des E-Commerce, Robotic-Process-Automation, Blockchain.
Externe Kommunikation:
Kommunikationspolitik bei Unternehmen/Organisationen, Theorie und Praxis der Corporate Identity und Corporate Responsibility, Marke als Vertrauensbild, Employer Branding (Aufbau, Entwicklung und Maßnahmen).
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit über verschiedene Kanäle und Instrumente (Blogs, Print, Video, Foren, Newsletter, Kundenkontakt, Telefongespräche, Chat, Videogespräche und Videokonferenzen, Schriftverkehr, Storytelling, Podiumsdiskussionen etc.).
Erfolgsfaktoren und Gefahren, Lobbying und Networking als Instrumente der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
2.3 Seminar ERP
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikation und Medieninformatik“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der ERP-Software
- Strichaufzählungin einer Standard ERP-Software den grundlegenden Systemaufbau beschreiben;
- Strichaufzählungim System richtig navigieren;
- Strichaufzählungdie Hilfefunktionen nützen;
- Strichaufzählungdie Funktion von Transaktionen beschreiben;
- StrichaufzählungVoreinstellungen durchführen und nutzen.
Bereich Grundlagen der Finanzbuchhaltung
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten in der Finanzbuchhaltung erkennen, einpflegen und ändern (Sachkosten, Lieferanten);
- StrichaufzählungBelegverbuchung im Bereich Einkauf im Programm durchführen;
- StrichaufzählungStornobuchungen durchführen;
- StrichaufzählungAuswertungen im Hauptbuch vornehmen.
Lehrstoff:
Grundlagen ERP-Software:
Programmlogik, Systemaufbau, Navigation.
Grundlagen der Finanzbuchhaltung:
Stammdaten der Buchhaltung, Buchung von Kassabelegen, Eingangsrechnungen, Gutschriften, Bankbelege, Auswertung von Kosten, Salden und offene Posten, Journal, Prozessanalyse.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich der Finanzbuchhaltung
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten in der Finanzbuchhaltung erkennen, einpflegen und ändern (Kunden, Anlagen);
- Strichaufzählungdie Belegverbuchung im Bereich Verkauf und im Bereich Anlagen im Programm durchführen;
- StrichaufzählungStornobuchungen durchführen;
- Strichaufzählungeinen Mahnlauf durchführen und den Mahnstatus erheben;
- StrichaufzählungAnlagenbestandslisten aufrufen und das Anlagenbuch auswerten;
- Strichaufzählungdie Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
- StrichaufzählungReports der Finanzbuchhaltung erstellen und auswerten;
- Strichaufzählungdie Schnittstellen zur Materialwirtschaft und zum Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Lehrstoff:
Finanzbuchhaltung:
Stammdaten der Kundinnen und Kunden sowie der Anlagen, Buchung Ausgangsrechnungen, Gutschriften, Kundenzahlungen, Auswertung von Konten, Salden und offene Posten, Mahnlauf, Journal, Anlagenverzeichnis, Reports, Prozessanalyse, Integration des grundlegenden Einkaufs- und Verkaufsprozesses.
2.4 Seminare
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
A.3 Verbindliche Übungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
B. Freigegenstände
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
C. Unverbindliche Übungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
D. Förderunterricht
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).