Rechtstracker.at

BGBl. II Nr. 209/2014

kundgemacht 27.08.2014 RIS↗
Änderung der Verordnung über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule sowie der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Verordnung der Bundesministerin für Bildung und Frauen, mit der die Verordnung über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule sowie die Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung geändert werden; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Kundmachung BGBl. II Nr. 209/2014× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule 5 § 0↗RIS↗
Anl. 1/03geändertÜberschrift · I. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL: Überschrift, Text · II. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE: Überschrift, Text · III. Unterrichtsprinzipien: Überschrift, Text · IV. Stundentafel1: Überschrift · Tabelle · V. Schulautonome Lehrplanbestimmungen: Überschrift · Text, Z 1 bis Z 12, Schlussteil · VI. Lehrpläne für den Religionsunterric…: Überschrift, Text, Z 1, Schlussteil, Z 2 bis Z 11 · VII. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrst…: Überschrift, Text · A. Pflichtgegenstände: Überschrift · 1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE: Überschrift, Text · 2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION: Überschrift, Text · 3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MA…: Überschrift, Text · 4. GESELLSCHAFT UND KULTUR: Überschrift, Text · 5. MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN: Überschrift (neu), Text (neu) · A. 2 Schulautonomer Erweiterungsbereich: Überschrift (neu) · A. 2.1 Ausbildungsschwerpunkt: Überschrift (neu) · A. 3 Verbindliche Übungen: Überschrift (neu), Text (neu) · B. Pflichtpraktikum: Überschrift (neu), Text (neu) · C. FREIGEGENSTÄNDE: Überschrift (neu), Text (neu) · D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN: Überschrift (neu), Text (neu) · E. FÖRDERUNTERRICHT: Überschrift (neu), Text (neu)
in Kraft 05.05.2009 – 31.08.2014 · idF BGBl. II Nr. 130/2009 · danach: BGBl. II Nr. 209/2014 Anl. 1/03↗RIS↗
in Kraft 01.09.2014 – 11.11.2014 · idF BGBl. II Nr. 209/2014 · danach: BGBl. II Nr. 284/2014 Anl. 1/03↗RIS↗
Anlage A3
LEHRPLAN DES AUFBAULEHRGANGES AN HANDELSAKADEMIEN
I. STUNDENTAFEL *1) ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
(Gesamtstundenzahl Der Aufbaulehrgang an Handelsakademien hat die Aufgabe, Personen, die eine Handelsschule oder einen Vorbereitungslehrgang kaufmännischer Richtung erfolgreich abgeschlossen haben, gemäß § 65 und Stundenausmaß § 75 Abs. 1 lit. b des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) zum Bildungsziel der einzelnen Handelsakademie zu führen.
Unterrichtsgegenstände Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf den Aufbaulehrgang Anwendung (siehe Anlage A1).
____________________________________________________________________ II. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Wochenstunden Lehrver- Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
A III. Pflichtgegenstände Jahrgang pflichtungs- Unterrichtsprinzipien
I. II. III Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1). Summe gruppe
____________________________________________________________________ IV. Stundentafel1
Kernbereich (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
1. Religion                  1      1      1      3        (III)
Wochenstunden
Lehrver-
A.
Pflichtgegenstände
Jahrgang
pflichtungs-
I.
II.
III.
Summe
gruppe
A.1
Stammbereich2
1.
Persönlichkeit und Bildungskarriere
5
1.1
Religion
1
1
1
3
(III)
1.2
Business Behaviour
1
-
1
2
II
2.
Sprachen und Kommunikation
25
2.1
Deutsch
3
3
2
8
(I)
2.2
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
3
3
2
8
I
2.3
Lebende Fremdsprache3
3
3
3
9
I
3.
Entrepreneurship – Wirtschaft und Management
23
3.1
Betriebswirtschaft
2
2
2
6
I
3.2
Unternehmensrechnung4
3
2
2
7
I
3.3
Business Training, Projektmanagement und Case Studies4
-
1
1
2
I
3.4
Wirtschaftsinformatik
-
2
1
3
I
3.5
Officemanagement und angewandte Informatik4
-
1
-
1
II
3.6
Recht
-
-
2
2
III
3.7
Volkswirtschaft
-
-
2
2
III
4.
Gesellschaft und Kultur
4
4.1
Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
1
1
-
2
III
4.2
Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
-
-
2
2
III
5.
Mathematik und Naturwissenschaften
20
5.1
Mathematik und angewandte Mathematik
5
4
3
12
I
5.2
Naturwissenschaften
3
3
-
6
III
5.3
Technologie, Ökologie und Warenlehre
-
-
2
2
III
Wochenstundenzahl Stammbereich
25
26
26
77
A.2
Schulautonomer Erweiterungsbereich5
2.1
Ausbildungsschwerpunkt6 7
2
2
2
6
I
2.2
Seminar(e)8
-
-
-
0-12
I/III9
A.3
Verbindliche Übungen5
0-12
I-III
Gesamtwochenstundenzahl (max. 38 pro Jg.)
27
28
28
83
B.
Pflichtpraktikum
15010
C.
Freigegenstände5
D.
Unverbindliche Übungen5
E.
Förderunterricht
2. Deutsch 3 2 2 7 (I) _______________________
3. Englisch einschließlich 1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
Wirtschaftssprache 2 2 2 6 I Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
4. Lebende 3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache *2) 4 5 5 14 (I) anzuführen.
5 4 Mit Computerunterstützung. Geschichte (Wirtschafts-
und Sozialgeschichte) 2 2 - 4 III 5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6. Internationale 6 In Amtsschriften ist die Bezeichnung des schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
Wirtschafts- und 7 Der Lehrstoff der im Abschnitt VII, Unterabschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich), angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Jahrgang für jeweils zwei Wochenstunden konzipiert.
Kulturräume - - 1 1 III 8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
7. Chemie 3 - - 3 III 9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
8 10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten. Physik - 3 - 3 III
9 V. Ökologie und Warenlehre - - 2 2 III Schulautonome Lehrplanbestimmungen
10. Mathematik und Allgemeine Bestimmungen
angewandte Mathematik 3 4 3 10 I Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
11. Betriebswirtschaft 2 2 2 6 I Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
12. Betriebswirtschaftliche Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Übungen, Projekt- und Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel des Aufbaulehrganges an Handelsakademien zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
Qualitätsmanagement und Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel
Case Studies - 1 1 2 I Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
13 1. Rechnungswesen und Der Stammbereich ist in allen Parallelklassen gleich zu gestalten, sofern nicht die Profilbildung der Schule eine Abweichung erfordert.
Controlling *3) 3 2 2 7 I. Autonome Verschiebungen zwischen den Clustern sind möglich.
14 3. Wirtschaftsinformatik 2 - - 2 I Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen sechs Wochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden.
15 4. Informations- und Pflichtgegenstände mit bis zu vier Gesamtwochenstunden dürfen um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden schulautonom verändert werden. Im Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ ist nur eine Erhöhung der Gesamtwochenstunden möglich.
Officemanagement *4) 1 - - 1 III 5. Wird schulautonom in der Stundentafel bei einem Unterrichtsgegenstand mehr als eine Wochenstunde verändert, ist eine Anpassung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes vorzunehmen.
16 6. Politische Bildung Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können bis zu drei Wochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt VII, Unterabschnitt A. 2. 1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je sechs Wochenstunden (zwei Wochenstunden pro Schulstufe) verschoben werden.
und Recht - - 2 2 III 7. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 12 Wochenstunden (eine oder zwei Wochenstunden pro Seminar) angeboten werden, wobei einem Kompetenzmodul gemäß dem VII. Abschnitt eine Wochenstunde entspricht. Seminare mit einer Wochenstunde (einem Kompetenzmodul) können ab dem II. Jahrgang mit zwei Wochenstunden in einem Semester geblockt werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches (bis zu zwölf Wochenstunden) zu reduzieren und/oder sechs Wochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
17 8. Volkswirtschaft - - 2 2 III Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 12 Wochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches (bis zu zwölf Wochenstunden) zu reduzieren und/oder sechs Wochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
____________________________________________________________________ 9. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Religion“ ist nicht veränderbar.
Summe Kernbereich 26 24 25 75 10. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden.
Rahmen für schulautonome 11. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
Lehrplanbestimmungen 22-29 22-29 22-29 12. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel des Aufbaulehrganges an Handelsakademien entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
____________________________________________________________________ Die Jahreswochenstundenzahl von 32 pro Jahrgang darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 90 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Fachbereich *5 Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
18 VI. Projektmanagement und Lehrpläne für den Religionsunterricht
Projektarbeit *3) - 1 1 (Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 36/2012)
19 1. Seminare *6) *7) - - - I-IV *8) Katholischer Religionsunterricht
20. Ausbildungssschwerpunkte Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 idF BGBl. II Nr. 283/2004.
*6) 2 2 2 6 I. Evangelischer Religionsunterricht
____________________________________________________________________ Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009.
Gesamtwochenstundenzahl 28 27 28 83 3. Altkatholischer Religionsunterricht
Rahmen Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für schulautonome den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
Lehrplanbestimmungen 24-31 24-32 24-32 4. Islamischer Religionsunterricht
____________________________________________________________________ Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983 idF BGBl. II Nr. 234/2011
20 5. Ausbildungsschwerpunkt Israelitischer Religionsunterricht
20.1 Controlling und Jahresabschluss I Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
20.2 Internationale Geschäftstätigkeit mit Marketing I 6. Neuapostolischer Religionsunterricht
20.3 Entrepreneurship und Management I Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.
20.4 Multimedia und Webdesign I 7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
20.5 Netzwerkmanagement I Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.
20.6 Softwareentwicklung I 8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
20.7 Digital Business I Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004.
20.8 Transportmanagement I 9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
20.9 Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt *9) I Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991 zuletzt geändert durch das BGBl. II Nr. 225/2011.
____________________________________________________________________ 10. Buddhistischer Religionsunterricht
Freigegenstände, unverbindliche Übungen, freiwilliges Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008.
Betriebpraktikum, Förderunterricht 11. Freikirchlicher Religionsunterricht
____________________________________________________________________ Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014.
B VII. Freigegenstände Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Sinngemäß wie im Im Lehrplan der Handelsakademie werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Anlage A1Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrenden zu fördern.
C A. Unverbindliche Übungen Pflichtgegenstände
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). A.1 Stammbereich
D 1. Freiwilliges Betriebspraktikum PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE
Während der Ferien nach Möglichkeit vier Wochen vor Eintritt in Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
den III. Jahrgang. Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Verhaltensrepertoire und Haltungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen, privaten und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“ und „Business Behaviour“.
F. Förderunterricht 1.1 Religion
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1) Siehe die Lehrpläne für den Religionsunterricht, Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 36/2012.
____________________________________________________________________ 1.2 Business Behaviour
*1) Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes IV schulautonom abgeändert werden I. Jahrgang:
*2) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
*3) Mit Computerunterstützung. Bildungs- und Lehraufgabe:
*4) Mit computerunterstützter Textverarbeitung. Die Schülerinnen und Schüler können
*5) Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des Abschnittes IV. - die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
*6) In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen. *7) Der Lehrstoff der im VI. Abschnitt angeführten wählbaren Seminare ist jeweils für drei Wochenstunden konzipiert. *8) Schulautonom geschaffene Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind grundsätzlich in Lehrverpflichtungsgruppe I einzustufen, sprachliche Seminare, welche jedoch die kommunikative Kompetenz erweitern, sind in Lehrverpflichtungsgruppe II, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III, Praxisseminare in IV einzustufen. *9) In Amtsschriften ist die Bezeichnung des schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes anzuführen. - die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale mittragen und gestalten,
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL - sich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens angemessen verhalten,
Gesetzlicher Auftrag der Schulart: - Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
Der Aufbaulehrgang an Handelsakademien hat die Aufgabe, Personen, die eine Handelsschule oder einen Vorbereitungslehrgang kaufmännischer Art erfolgreich abgeschlossen haben, zum Bildungsziel der Handelsakademie zu führen. - das eigene Pflichtpraktikum vorbereiten (geeignete Unternehmen auswählen, professionelle Bewerbungsunterlagen erstellen, Vorstellungstermine wahrnehmen) und organisieren (Zeitmanagement).
Leitziele Lehrstoff:
Es gelten sinngemäß die Leitziele der Handelsakademie Unternehmenskultur, Corporate Identity (Anlage A1Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication)., Verhaltensregeln im Berufsleben
III. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken
Sinngemäß wie angeleitete Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Portfolio
IV 2. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN Semester – Kompetenzmodul 2:
Allgemeine Bestimmungen Bildungs- und Lehraufgabe:
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Die Schülerinnen und Schüler können
Abweichend davon: - Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
Besondere Bestimmungen: - Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren,
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Kernbereich (2. – 17.) - ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“ - Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden: Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihrem Verhaltensrepertoire berücksichtigen.
- Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann unter Beachtung des Stundenrahmens der einzelnen Jahrgänge verändert werden. Lehrstoff:
- Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtstundenzahl von bis zu vier Wochenstunden um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit fünf bis zehn Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als zehn Gesamtwochenstunden um höchstens drei Wochenstunden verändert werden dürfen. Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation auch in englischer Sprache
- Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ bezieht sich auf eine lebende Fremdsprache. Dieser kann auf bis zu sechs Gesamtwochenstunden reduziert werden. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden. Fachsprache für die Kundenberatung und Produktpräsentation in englischer Sprache, Wohnen und Arbeiten im Ausland, Kulturschock und Reintegration
- Wird das Wochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Wochenstunden kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen ein geändertes Stundenausmaß der im Lehrplan vorgesehenen Pflichtgegenstände des Ausbildungsschwerpunktes sowie der Seminare innerhalb der vorgegebenen Bandbreiten vorgesehen werden. Der Ausbildungsschwerpunkt hat mindestens sechs Wochenstunden zu umfassen; die Verteilung auf die einzelnen Jahrgänge kann schulautonom erfolgen. Diesfalls sind schulautonom die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. 5. Semester:
Ferner können im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Wochenstunden schulautonome Seminare oder schulautonome Ausbildungsschwerpunkte geschaffen werden. Für diese sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bezeichnung des Seminars, des Ausbildungsschwerpunktes und deren Pflichtgegenstände, Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.:
Das Wochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Projektmanagement Die Schülerinnen und Projektarbeit“ ist nicht veränderbar. Schüler können, möglichst unter Einbeziehung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum,
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände - die Tätigkeitsfelder und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für Anforderungen verschiedener Berufe auf dem Hintergrund der Erfahrungen im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- Pflichtpraktikum beschreiben und Lehraufgabe mit den eigenen Fähigkeiten und Lehrstoff) zu erlassen. Erwartungen in Beziehung setzen,
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT - Entwicklungen am Arbeitsmarkt beobachten und für die Planung der eigenen Berufskarriere nutzen,
(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes) - ihre Einstellung zur Verschiedenheit von Menschen analysieren und in ihrem Umgang berücksichtigen,
1. Katholischer Religionsunterricht - Diversity Management im beruflichen und privaten Leben anwenden,
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der Fassung - geeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Bekanntmachung BGBl. II Nr. 283/2004 Berufsfähigkeit ergreifen.
2. Evangelischer Religionsunterricht Lehrstoff:
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009. Formen der Verschiedenheit und deren gesellschaftliche Relevanz
3. Altkatholischer Religionsunterricht Diversity Management, Konfliktmanagement, Work-Life-Balance
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 279/1965. Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und -entwicklung
4. Islamischer Religionsunterricht Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum unter anderem unter den Gesichtspunkten von Arbeitsplatzbeschreibung, Tätigkeitsfelder, Rechtsform, Organisation, Produktpalette, rechtliche Rahmenbedingungen des Dienstverhältnisses
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983. 6. Semester:
5. Israelitischer Religionsunterricht Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden. Schülerinnen und Schüler können
6. Neuapostolischer Religionsunterricht - Besprechungen und Verhandlungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006. - mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen,
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage - die Chancen und Schwierigkeiten von Arbeiten und Studieren im Ausland abschätzen,
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988. - Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
8 - Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004. Lehrstoff:
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991. Fachsprache für die Kundenberatung und Produktpräsentation auch in einer lebenden Fremdsprache, internationale Studienangebote, Bewerbung und Assessment für Beruf und Studium
10 2. Buddhistischer Religionsunterricht SPRACHEN UND KOMMUNIKATION
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 255/1992. Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“
A. PFLICHTGEGENSTÄNDE Die Schülerinnen und Schüler
2. DEUTSCH - gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
Bildungs- - verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und Lehraufgabe: der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
Die Schülerinnen - können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Schüler sollen Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
- mündliche können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und schriftliche Kommunikationssituationen im persönlichen daraus Entscheidungen und beruflichen Bereich bewältigen können Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
- sich mündlich und schriftlich normgerecht ausdrücken können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
- die eigene sprachliche Ausdrucksfähigkeit erweitern zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
- Informationen aus Nachschlagewerken und elektronischen Medien gezielt erschließen, kritisch prüfen und aufgabengerecht nutzen können, - können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
- durch aktive Erprobung verstehen den Einsatz von Kommunikationsformen Erfahrungen Sprachen als Bereicherung und Erkenntnisse über sich selbst, ihre Verhaltensweisen als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie über das Verhalten anderer gewinnen in einer plurikulturellen Gesellschaft,
- Sachverhalte adressatenadäquat und situationsgerecht dokumentieren und präsentieren sowie mit Gebrauchstexten der Berufspraxis selbstständig und kritisch umgehen können, erkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für die berufliche Entwicklung.
- zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in sprachlich angemessener Form Stellung nehmen können, Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
- zu kreativem Gestalten bereit Die Schülerinnen und befähigt sein, Schüler
- Einsicht in Struktur können Spracherwerbsstrategien und Funktion der Sprache gewinnen sowie sprachliche Äußerungen in ihrem Handlungszusammenhang ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung erfassen können auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
- selbstständig und kritisch mit literarischen und nichtliterarischen Texten umgehen können, die inhaltlichen und formalen Qualitäten eines Textes erfassen, über persönliches Leseverhalten reflektieren und die eigene Wertung als abhängig von Standpunkt und Perspektive begreifen können, - können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
- in können kulturelle, gesellschaftliche, politische und literarische Entwicklungen Einblick gewinnen wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und durch exemplarisches Befassen mit literarischen Werken Interesse an der Literatur anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
- Medien als Institution und Wirtschaftsfaktor sowie deren Bildungs-, Unterhaltungs- und Informationsfunktionen verstehen können, und in ihrem Lebensbereich zu bewusstem, kritischem und mitbestimmendem Umgang mit Medien befähigt sein sowie mögliche Manipulationen durchschauen können und - zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
- eigene Medienschöpfungen produzieren Die Schülerinnen und präsentieren können. Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
Lehrstoff: - ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
I. Jahrgang: - ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
Basislehrstoff: - einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
Mündliche Kommunikation: - ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
Gesprächsformen - eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Kommunikationsmittel Die Schülerinnen und Kommunikationsmodelle. Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
Normative Sprachrichtigkeit: - die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
Sicherung der Sprach- - Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und Schreibrichtigkeit nach individuellen Erfordernissen. beruflichen Umfeld verstehen,
Schriftliche Kommunikation: - längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
Begriffe definieren - audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren, freies Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
Gestalten, kreatives Schreiben. - selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
Sprachbetrachtung - Texte zu aktuellen Fragen lesen und Textverstehen: verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
Analysieren - berufsbezogene Korrespondenz und Kommentieren komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Texten. Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
Formen populärer Literatur - komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Aufbereitung von Informationen aus dem Internet. Analyse der Sprache Die Schülerinnen und Schüler können in den neuen Medien. der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
Sprachformen, Sprachschichten. - die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
Sprachgeschichte. - sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
Arbeitstechniken: - die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
Korrigieren - aktiv an routinemäßigen allgemeinen und Redigieren eigener berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und fremder Texte. dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
Literatur, Kunst und Gesellschaft: - wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
Gesellschaftsrelevante Themen im Spiegel von Literatur und Kunst (Motive, kulturgeschichtliche Orientierung). - ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Medien: Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
Fernsehen, Rundfunk, Internet (Analyse und kritische Bewertung; Erkennen von Mechanismen); Analyse kommerzieller und politischer Werbung. - zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
Kulturportfolio. - in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
Erweiterungslehrstoff: - etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
Mündliche Kommunikation: - eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
Präsentation unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen, medialen, choreografischen, körpersprachlichen Komponenten. - verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Sprachbetrachtung Die Schülerinnen und Textverstehen: Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
Sprachmuster, Sprachklischees, Besonderheiten der Sprache in den - strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
neuen Medien. - zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
Gestalten von Beiträgen - sich in den für Medien. das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
IT-Bezug: - berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Internet Lebende Fremdsprache: Analyse und kritische Bewertung (einzelner Websites, Artikel, Referate).
Übungsfirmen-Konnex: Die Schülerinnen und Schüler
Korrigieren und Redigieren; Verbesserung der normativen Kompetenz. Präsentation. Gesprächsformen (zB Argumentieren, Verhandlungstechniken). - können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
Schularbeiten: - können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig) - können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
II. Jahrgang: - zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Basislehrstoff: Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
Mündliche Kommunikation: - einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
Redetechniken - einen guten Grundwortschatz, Formen mündlicher Kommunikation.
Schriftliche Kommunikation: - ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
Argumentieren und Stellung nehmen, Reflektieren - eine verständliche Aussprache, Interpretieren.
Sprachbetrachtung - sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und Textverstehen: auf sie zu reagieren.
Analysieren und Interpretieren von Sachtexten Die Schülerinnen und literarischen Texten. Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
Literatur, Kunst und Gesellschaft: - den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
Kulturgeschichtliche Orientierung (Literatur und ihre Wechselbeziehungen zum gesellschaftlich-kulturellen Umfeld der Zeit). - verstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird,
Medien: - das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem privaten und beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
Massenmedien (gesellschaftliche Funktionen: Information, Bildung - Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Schülerinnen und Unterhaltung; Formen Schüler können in der Manipulation). Fertigkeit „Lesen“
Film - einen klar strukturierten und sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen, Video.
Kulturportfolio. - in Texten aus dem privaten und beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen,
Erweiterungslehrstoff: - in längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
Schriftliche Kommunikation: - klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Freies Gestalten, kreatives Schreiben. Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
Sprachbetrachtung - Gespräche in vertrauten privaten und Textverstehen: beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
Analyse von Reden - sich aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Medien: Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
Gestalten von Beiträgen für Medien. - Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im privaten und beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
Nutzen von fachspezifischen Foren - vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
IT-Bezug: Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
Auswahlkriterien und Bewertung von Quellen aus dem Internet. Nutzen von fachspezifischen Foren. - Texte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse,
Übungsfirmen-Konnex: - die eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren,
Rhetorik - berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen, Kommunikationstechniken.
Schularbeiten: - einfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
Zwei zweistündige Schularbeiten. 2.1 Deutsch
III. Jahrgang Didaktische Grundsätze:
Basislehrstoff: Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ und „Sprachbewusstsein“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
Mündliche Kommunikation I. Jahrgang:
Situationsgerechte Anwendung von Kommunikations- und Präsentationstechniken 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Schriftliche Kommunikation Bildungs- und Lehraufgabe:
Hinführen zur Praxis wissenschaftlichen Arbeitens. Interpretieren, Werten, Reflektieren. Die Schülerinnen und Schüler können im
Sprachbetrachtung und Textverstehen: Bereich Zuhören
Methoden der Interpretation. Textkritik und Wertung. Reflexion über Sprache. - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Literatur, Kunst und Gesellschaft: Bereich Sprechen
Vertiefte kulturgeschichtliche Orientierung (Literatur und ihre Wechselbeziehungen zum gesellschaftlich-kulturellen Umfeld der Zeit). - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen,
Zeitgenössisches Kulturschaffen. Verlagswesen - Stil- und Kulturbetrieb. Sprachebenen unterscheiden und zuordnen
Medien: - in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
Beeinflussung des individuellen Weltbildes, Rückwirkungen der Massenmedien auf die Gesellschaft und auf politische Entscheidungen. - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Auseinandersetzung mit virtueller Realität. Bereich Lesen
Kulturportfolio. - sich kritisch mit Sachtexten auseinandersetzen, diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
Erweiterungslehrstoff: - literarische Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zu ihren Erfahrungen sowie zum eigenen Weltwissen herstellen.
Schriftliche Kommunikation: Bereich Schreiben
Essay, Feature, Rezension. Freies Gestalten - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen, kreatives Schreiben.
Literatur, Kunst - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und Kultur: Kulturmanagement. geschlechtergerecht formulieren,
Reflexion über Sprache - Texte redigieren, indem sie fremde Texte kriterienorientiert und konstruktiv kommentieren und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
IT-Bezug: Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Auswahlkriterien - unterschiedliche Kulturen und Bewertung von Quellen aus dem Internet. Lebenswelten beschreiben und analysieren,
Schularbeiten: - gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Probleme erkennen, beschreiben und analysieren,
Zwei dreistündige Schularbeiten (bei Bedarf vierstündig) - über den Informations- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren.
3. ENGLISCH EINSCHLIESSLICH WIRTSCHAFTSSPRACHE Bereich Sprachbewusstsein
Bildungs- - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Lehraufgabe: Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Die Schülerinnen und Schüler sollen - Strategien zur Fehlervermeidung nutzen.
- kommunikative Sprachkompetenz auf dem Niveau des Independent Users B2 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz (siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus Lehrstoff: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-468-49469-6) erreichen, wobei in einzelnen Bereichen das Niveau des Proficient Users C1 erreicht werden soll, dh. die Schülerinnen und Schüler können zumindest
- die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen Zuhören und im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen führen, Sprechen:
- sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachigen ohne Anstrengungen auf beiden Seiten möglich ist, Aktives Zuhören in Gesprächssituationen sowie bei der Rezeption von Medien, Anwendung von Sprech- und Präsentationstechniken
- sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben, Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Gespräche führen
- die Fertigkeiten des Hörverstehens, Sprechens, Lesens und Schreibens im Kommunikationsprozess in der lebenden Fremdsprache situationsgerecht einsetzen und dabei auch technische Kommunikationsmittel sowie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbene Kenntnisse einsetzen können, Lesen:
- die Zielsprache in allgemeinsprachlichen und berufsspezifischen Situationen adäquat mündlich Sicherung der Lesekompetenz und schriftlich verwenden können des Textsortenwissens, Lesestrategien
- das nach einem gegebenen Kriterium Wesentliche eines berufsrelevanten fremdsprachigen Textes in deutscher Sprache wiedergeben und einen berufsrelevanten deutschsprachigen Text in der Fremdsprache zusammenfassen und kommentieren können, Schreiben:
- wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Gegebenheiten jener Länder kennen, in denen die Zielsprache gesprochen wird, soweit sie für die Kommunikation im Alltags- und Berufsleben relevant sind, Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Exzerpt, Zusammenfassung, Leserbrief, Redigieren fremder Texte
- österreichische Verhältnisse in der Zielsprache darstellen und mit den Kulturkreisen der Zielsprache vergleichen können Schreibhandlungen: Informieren, Argumentieren, Kommentieren
- Wirtschaftsvokabular und -phraseologie der Zielsprache situationsgerecht mündlich und schriftlich anwenden können, Reflexion über gesellschaftliche Realität:
- Geschäftskorrespondenz in der Zielsprache erledigen können Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
- bei Verwendung der Zielsprache Hilfsmittel wie Wörterbücher adäquat handhaben und Informationen selbstständig einholen können, Sprachbewusstsein:
- im Sinne interkultureller Kompetenz die Besonderheiten des Lebens Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kulturen grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Sprachraumes Wortschatzes unter Berücksichtigung der Zielsprache verstehen und respektieren Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
- Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Arbeitsdisziplin und eine positive Arbeitshaltung entwickeln sowie Schularbeiten:
- im Bereich Business English in der Lage sein, Eine zweistündige Schularbeit
- ein Produkt und seine Funktionen zu präsentieren und zu erklären, 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
- die eigene Firma (Geschäftsbereiche, Struktur, Zahlen) zu präsentieren, Bildungs- und Lehraufgabe:
- die für Geschäftsreisen notwendigen mündlichen Die Schülerinnen und schriftlichen Anfragen, Reservierungen, Buchungen, Absagen, Beschwerden durchzuführen, Schüler können im
- an Besprechungen teilzunehmen, die Tagesordnung zu präsentieren, das Protokoll zu verstehen und den eigenen Standpunkt zu vertreten, Bereich Zuhören
- am Telefon Standardsituationen zu bewältigen, Nachrichten zu verfassen, Zahlen und Daten korrekt zu übermitteln, Termine zu vereinbaren und abzuändern, Auskünfte über Produkte, Firma, Lieferstatus ua. zu geben, - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
- neben der Standardkorrespondenz eine Bewerbung, einen Lebenslauf und einfache Berichte in englischer Sprache zu verfassen, Bereich Sprechen
- ein Bewerbungsgespräch in englischer Sprache abzuwickeln und sozial verantwortlich gebrauchen,
- im Front-Office Bereich typisch anfallende Tätigkeiten sprachlich zu bewältigen (Betreuung Stil- und Unterhaltung von Kunden). Sprachebenen unterscheiden, zuordnen und differenziert einsetzen,
Lehrstoff: - in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren,
I. Jahrgang: - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Basislehrstoff: Bereich Lesen
Kommunikationsthemen: - sich kritisch mit Sachtexten und literarischen Texten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen,
Wirtschaft (zB Firmenprofile, Handel und Transport), Politik und Gesellschaft, aktuelle Themen - Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten, interkulturelle Beziehungen.
Sprachfertigkeiten: - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu ihrem Welt- und Fachwissen herstellen.
Hörverständnis - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Bereich Schreiben
Verstehen von authentischen Hörtexten. - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Sprechfähigkeit - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
Feinheiten der Präsentationstechnik, Präsentieren von Grafiken; - Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten.
Kundengespräche; Argumentation und Darstellung von komplexen Sachverhalten. Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Leseverständnis - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
Lesen und Zusammenfassen komplexer authentischer Texte, Lesen als Informationsquelle für selbstständige Projekte. - gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Probleme im jeweiligen Kontext erklären,
Schreibfertigkeit - Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Verfassen von komplexen Texten (zB project reports, newspaper articles). - über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
Sprachstrukturen: - typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben.
Festigung und Erweiterung der grundlegenden kommunikationsrelevanten Strukturen; stilistische Feinheiten, regionale und soziale Varianten. Bereich Sprachbewusstsein
Geschäftskommunikation: - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche - Fachtermini text- und Telefonate; situationsadäquat einsetzen,
adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails; - Strategien zur Fehlermeldung nutzen.
professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen (zB Anfrage, Angebot, Bestellung); geschäftliche Fallstudien. Lehrstoff:
Spracherwerbsstrategien Zuhören und Sprechen:
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken. Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Erweiterungslehrstoff Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Diskutieren
Komplexe Fallstudien und Simulationen; Miniprojekte; Vorbereitung auf internationale Zertifikate. Lesen:
IT-Bezug: Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.:
Übungsfirmen-Konnex: Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie offener Brief, Empfehlung, Textanalyse, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche. Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Appellieren
Schularbeiten Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig). Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
II. Jahrgang Sprachbewusstsein:
Basislehrstoff: Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Sicherung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, Entwicklung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Kommunikationsthemen Schularbeiten:
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen, aktuelle Themen. Eine zweistündige Schularbeit
Sprachfertigkeiten II. Jahrgang:
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter zunehmender Betonung der Eigenständigkeit 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Sprachstrukturen Bildungs- und Lehraufgabe:
Vertiefung Die Schülerinnen und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen. Schüler können im
Geschäftskommunikation in Zusammenhang mit Übungsfirmen: Bereich Zuhören
Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche - mündlichen Darstellungen folgen und Telefonate; diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails; Bereich Sprechen
professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen (zB Mängelrüge, Mahnung, Zahlung); geschäftliche Fallstudien. - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen,
Spracherwerbsstrategien: - in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken. - Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
Kommunikation im Team - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Selbstständige Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten. Bereich Lesen
Erweiterungslehrstoff: - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
Vorbereitung auf internationale Zertifikate; Teilnahme an Projekten (auch fächerübergreifend); Vorbereitung auf Praktika im Ausland. - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen herstellen.
IT-Bezug: Bereich Schreiben
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen - Texte mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben unterschiedlicher Intention verfassen und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware. die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Übungsfirmen-Konnex: - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Geschäftsbesprechungen, Kundengespräche. - Texte redigieren, indem sie eigene Texte formal und inhaltlich überarbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Schularbeiten: Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig). - typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben sowie die daraus erkennbaren Haltungen erschließen,
III. Jahrgang: - zu künstlerischen Werken und kulturellen Erscheinungen Stellung nehmen,
Basislehrstoff: - durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen.
Kommunikationsthemen: Bereich Sprachbewusstsein
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen, aktuelle Themen. - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Sprachfertigkeiten: - Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter besonderer Betonung der Eigenständigkeit. - Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
Sprachstrukturen: - innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen.
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen. Lehrstoff:
Geschäftskommunikation Zuhören und Sprechen:
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Geschäftskommunikation; Anwendung auf berufsbezogene Situationen (zB Stellenbewerbung, Geschäftsreisen); komplexe geschäftliche Fallstudien. Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumentationsstrategien entwickeln
Spracherwerbsstrategien Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifende Kommunikation. Lesen:
Arbeit an Projekten im Team; Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten. Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Erweiterungslehrstoff Schreiben:
Vorbereitung auf internationale Zertifikate; Teilnahme an Projekten (auch fächerübergreifend); Vorbereitung auf Praktika im Ausland. Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Kommentar, Meinungsrede, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
IT-Bezug Schreibhandlungen: Analysieren, Argumentieren, Appellieren
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware. Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Schularbeiten: Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zwei- oder dreistündig). Sprachbewusstsein:
4. LEBENDE FREMDSPRACHE Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Bildungs- und Lehraufgabe Schularbeiten:
Die Schülerinnen und Schüler sollen Eine zweistündige Schularbeit
- das Niveau des Independent Users B1 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz (siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN3-468-49469-6) erreichen, dh. die Schülerinnen und Schüler können zumindest 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
- die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird Bildungs- und wenn es um vertraute Dinge des Lebens geht, Lehraufgabe:
- die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen Die Schülerinnen und Schüler können im Sprachgebiet begegnet,
- sich zusammenhängend über vertraute Themen und Interessensgebiete äußern, Bereich Zuhören
- über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten Begründungen und Erklärungen geben. - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
- Standardsituationen in der beruflichen Kommunikation schriftlich und mündlich beherrschen (Anfragen, Angebote, Bestellung, Reklamationen, Terminvereinbarungen, Hotelanfragen und -reservierungen, Telefonate, Begrüßung und Betreuung von Kunden oder Gästen), Bereich Sprechen
- österreichische Verhältnisse in der Zielsprache darstellen und Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit den Kulturkreisen der Zielsprache vergleichen können belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen,
- bei Verwendung der Zielsprache Hilfsmittel wie Wörterbücher adäquat handhaben und Informationen selbstständig einholen können in unterschiedlichen Gesprächssituationen lösungsgerecht argumentieren,
- im Sinne interkultureller Kompetenz die Besonderheiten des Lebens und der Kulturen des Sprachraumes der Zielsprache verstehen und respektieren sowie Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
- Selbstvertrauen, Eigenständigkeit sachliche Kritik äußern, Arbeitsdisziplin und eine positive Arbeitshaltung entwickeln.
Lehrstoff: - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen einsetzen.
I. Jahrgang: Bereich Lesen
Basislehrstoff: - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten herstellen, Texte auf ihre Intention hin erklären und interpretieren,
Kommunikationsthemen: - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Einfache Situationen aus dem Alltag; der Mensch und seine Umwelt (zB Familie, Ernährung, Kleidung, Körper, Wohnen, Einkauf, Schule, Freizeit, Beruf, Zeit, Wetter, Geld), sowie Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und deren Entsprechung in den Ländern der Zielsprache. Bereich Schreiben
Kommunikationsformen: - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden mündlichen und schriftlichen Kommunikationsformen (zB Gespräch, Telefonat, E-Mail, Zusammenfassung kürzerer erzählender - Texte sowie schriftliche gemäß ihrer Funktion verfassen und mündliche Darstellung einfacher Sachverhalte). geschlechtergerecht formulieren,
Sprachkompetenz: - Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Erarbeitung der für die Kommunikationsthemen und –formen notwendigen Strukturen. Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Erweiterungslehrstoff: - typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben und erschließen sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen in Beziehung setzen,
Rollenspiele. - zu künstlerischen Werken und kulturellen Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
IT-Bezug: - durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
Internet-Nutzung. Lernsoftware. - Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institution und Wirtschaftsfaktor erklären,
Übungsfirmen-Konnex: - den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung untersuchen.
Einfache Telefonate und einfache schriftliche Kommunikation. Bereich Sprachbewusstsein
Schularbeiten: - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Zwei einstündige Schularbeiten. - Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
II. Jahrgang: - innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
Basislehrstoff: - die deutsche Sprache und ihre Varietäten mit anderen Sprachen vergleichen.
Kommunikationsthemen Lehrstoff: Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld der Lernenden und deren Entsprechung in den Ländern der Zielsprache.
Aktuelle Themen aus den Bereichen der Wirtschaft, Gesellschaft Zuhören und Kultur. Sprechen:
Beruflich relevante Kommunikationsthemen: Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
Einführung in die Fachsprache, ausgehend von allgemeinsprachlichen Kommunikationsformen. Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Moderieren
Sprachkompetenz Lesen:
Erarbeitung, Festigung und schwerpunktmäßige Vertiefung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen. Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Erweiterungslehrstoff Schreiben:
Rollenspiele Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
IT-Bezug Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
Internet-Nutzung. Lernsoftware. Hinführung zu einer selbstständigen Informationsbeschaffung aus dem Internet. Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Übungsfirmen-Konnex: Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Mündliche und schriftliche betriebliche Kommunikation. Sprachbewusstsein:
Schularbeiten: Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).:
III. Jahrgang: Eine zweistündige Schularbeit
Basislehrstoff III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Themen aus den Ländern der Zielsprache, auch in Bezug auf Österreich; aktuelle Themen. 5. Semester:
Beruflich relevante Kommunikationsthemen Bildungs- und Lehraufgabe:
Standardsituationen der Geschäftskommunikation in schriftlicher Die Schülerinnen und mündlicher Form: Kundenbetreuung Schüler können im persönlichen Kontakt und unter Verwendung technischer Kommunikationsmittel, Firmen- und Produktpräsentation, Stellenbewerbung.
Sprachkompetenz: Bereich Zuhören
Erarbeitung, Wiederholung und Festigung der für die Kommunikation - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten ermitteln, interpretieren und bewerten sowie Inhalte zu ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
notwendigen Strukturen. Bereich Sprechen
Intensivtraining der Grundfertigkeiten. - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen,
Wortschatzvertiefung. - in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht und lösungsorientiert argumentieren, zielgerichtet appellieren und sachlich diskutieren,
Erweiterungslehrstoff: - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen einsetzen.
Betriebswirtschaftlich relevante Themen (zB Organisation von Geschäftsreisen). Zusätzliche landes- und kulturkundliche Themen in Hinblick auf die Vertiefung der interkulturellen Kompetenz. Code-Switching. Hinführung auf die Inhalte der internationalen Zertifikate. Bereich Lesen
IT-Bezug: - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin erklären, interpretieren und bewerten,
Internet- und Intranet-Nutzung. Lernsoftware. - Texte zuordnen, reflektieren und mit dem eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
Informationsbeschaffung. Bereich Schreiben
Übungsfirmen-Konnex: - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Geschäftskommunikation. - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
Schularbeiten: - Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zwei- oder dreistündig). Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
5. GESCHICHTE (WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE) - typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben und erschließen und mit den daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen in Beziehung setzen,
Bildungs- - künstlerische Werke und Lehraufgabe: kulturelle Erscheinungen bewerten,
Die Schülerinnen - durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen und Schüler sollen zu diesen Stellung nehmen,
- Themen der Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Kunst aufbauend auf ihrem historischen und sozialkundlichen Grundwissen und der Kenntnis historischer Methoden analysieren können und verstehen, wie sich Vergangenheit und Geschichte auf Gegenwart und Zukunft beziehen, um gesellschaftlich und politisch verantwortungsbewusst in Beruf und Alltag, in der Öffentlichkeit und im Privatleben, handeln zu können (Gegenwartsbezug und Handlungskompetenz), - Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Wirtschaftsfaktor bewerten,
- systematisches und sachadäquates, längerfristig verfügbares Wissen von bedeutsamen Geschehnissen der Vergangenheit den Kunst- und Deutungsachsen Literaturbetrieb als Mittel der Geschichte, historischen Begriffen, Theorien, Zusammenhängen und ihren Erklärungsmodellen öffentlichen Meinungsbildung untersuchen und –konzepten aufbauen können (Sachkompetenz), reflektieren.
- das historische Werden Österreichs im synchronen und diachronen Kontext der Zeit und des Raumes darlegen können (Europakompetenz), Bereich Sprachbewusstsein
- Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Beziehung setzen, Kontinuitätsvorstellungen entwickeln und ihr Geschichtsbewusstsein sowie ihr Verständnis gegenwärtiger Entwicklungen reflektieren können (Orientierungskompetenz), - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- Fragen zur Vergangenheit und zur Geschichte selbstständig formulieren und beantworten können, um sich aus der Selbstverständlichkeit der Historizität zu lösen und selbstreflexiv mit Vergangenheit und Geschichte umgehen können (Fragekompetenz), - Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene analysieren,
- Informationen recherchieren und analytische Instrumente innere und Verfahren anwenden können (Methodenkompetenz) sowie Quellen (Texte, Bilder, Filme usw.) als Grundlage der Rekonstruktion von Vergangenheit äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Vielschichtigkeit erkennen und in angemessene historische Kontexte stellen können (Rekonstruktionskompetenz) Bedeutung untersuchen,
- die Instrumentalisierung deutsche Sprache und die Deutungskonzepte von Geschichte erkennen, um die entsprechend der Eigenlogik der Darstellungsform konstruierte Einheit auflösen zu können (Dekonstruktionskompetenz) sowie ihre Varietäten mit anderen Sprachen vergleichen.
- im Sinne der politischen Bildung demokratische, den Werten der Menschenrechte verpflichtete, Grundhaltung lernen, zu aktiver Teilnahme am öffentlichen Geschehen fähig werden und auf der Basis von reflektierter Identität die Bereitschaft zur unvoreingenommenen Begegnung und Auseinandersetzung mit Fremden und Fremdem entwickeln sowie Missbrauch von Macht, Rechtsnormen und politischen Institutionen erkennen und diesem begegnen können. Lehrstoff:
Lehrstoff Zuhören und Sprechen:
I. Jahrgang: Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Basislehrstoff Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Einführung Lesen:
Forschungsmethoden; Periodisierungen; Quellenkritik, Text- und Bildanalyse. Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
(Re- und De-)Konstruktion von Geschichten; Sinnbildung von Geschichte und Orientierung in der Gegenwart. Schreiben:
Ur- Prozessorientiertes Schreiben, informierende und Frühgeschichte: meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Zusammenfassung, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Der österreichische Raum. Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Antike Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Gesellschaft, Wirtschaft und Alltag; Kultur und Kunst; Ägäischer Kulturkreis; die Polis; Rom, Republik, Imperium; Romanisierung des österreichischen Raumes. Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Spätantike Wanderbewegungen. Sprachbewusstsein:
Mittelalter: Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Kulturelles Erbe der Antike, römische, jüdisch-christliche und germanische Grundlagen des Abendlandes; Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Kunst. Schularbeiten:
Lehenswesen und Feudalismus; Reichsgedanke und kirchlicher Weltherrschaftsanspruch; der Orient und Europa; Österreich, Babenberger, Habsburger; Romanik, Gotik. Eine zweistündige Schularbeit
Frühe Neuzeit 6. Semester:
Erfindungen, Entdeckungen außereuropäischer Reiche und Kulturen; die Osmanen Bildungs- und Europa. Lehraufgabe:
Frühkapitalismus und sozialrevolutionäre Bewegungen; Reformation Die Schülerinnen und katholische Erneuerung. Schüler können im
Humanismus und Renaissance; Europa zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Bereich Zuhören
Absolutismus - mündlichen Darstellungen folgen und Aufklärung: diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten ermitteln, interpretieren und bewerten sowie Inhalte zu ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Kunst; Bereich Sprechen
Staatsideen, der absolutistische Staat am Beispiel Frankreichs; - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
aufgeklärter Absolutismus am Beispiel Österreichs und Preußens; Bereich Lesen
Barock, Rokoko. - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin erklären, interpretieren und bewerten,
Revolution - Texte zuordnen, reflektieren und Restauration: mit dem eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
Gründung der USA; französische Revolution und deren Folgen; Wiener Kongress. Bereich Schreiben
Aufstieg des Bürgertums: - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Industrialisierung und soziale Frage; revolutionäre Bewegungen, Revolutionen; Ideologien - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und politische Parteien; Alltagskultur geschlechtergerecht formulieren, Kunst und Wissenschaften.
Nationalismus, Kolonialismus und Imperialismus; wirtschafts- und machtpolitische Interessenssphären; Europa vor dem Ersten Weltkrieg - Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Das habsburgische Vielvölkerreich. Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Der Erste Weltkrieg - künstlerische Werke und seine Folgen. kulturelle Erscheinungen bewerten,
Erweiterungslehrstoff: - durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen und zu diesen Stellung nehmen,
Prähistorische Fundstätten, Archäologie, die Stadt in den Frühen Hochkulturen, Entwicklung der Schrift, Minoische Kultur, Griechische Philosophie, die Stadt Rom, Religion und Gesellschaft. Staatsideen und Utopien der Aufklärung, Kultur des Biedermeier, Erfindungen, hochindustrielle Produktionsbedingungen, Arbeiterbewegung und Gewerkschaften, Moderne Kunst in Europa, Flucht, Vertreibung und Exil, Stadtentwicklung und Stadterweiterungen, Welthandel, individuelles und kollektives Geschichtsbewusstsein. - Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung untersuchen und reflektieren.
Zwischenkriegszeit: Bereich Sprachbewusstsein
Territoriale und politische Neuordnung; Gesellschaft, Wirtschaft, - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden.
Kultur und Kunst. Lehrstoff:
Österreich - die Erste Republik. Zuhören und Sprechen:
Kommunismus Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Sowjetunion. Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Kommunikations- und Präsentationstechniken
Faschismus, Nationalsozialismus; Gesellschaft, Wirtschaft, das Dritte Reich. Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren, Präsentieren
Der Zweite Weltkrieg. Lesen:
Holocaust, Kriegsverbrechen. Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten, Informationsbeschaffung und -auswertung
Österreich und der Nationalsozialismus, Täter, Opfer; Kooperation, Schreiben:
Anpassung Prozessorientiertes Schreiben, Wiederholung relevanter informierender und Widerstand. meinungsbildender Textsorten wie Erörterung, Kommentar, offener Brief, Meinungsrede, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
IT-Bezug Schreibhandlungen: Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Planung und Auswertung von Museums- und Ausstellungsbesuchen (Internet-Recherche, virtuelle Museen); Mechanisierung und Automatisierung. Informationssammlung, Katalogisierung, computerunterstütztes Analyseverfahren. Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Übungsfirmen-Konnex: Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt sowie aus Kunst und Kultur, Kulturportfolio
Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft. Sprachbewusstsein:
II. Jahrgang: Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Basislehrstoff Schularbeiten:
Neue Weltordnung: Eine zweistündige Schularbeit
Vereinte Nationen und internationale Organisationen; Ost-West-Konflikt, Blockbildung und Kalter Krieg; Krisenherde; die Supermächte; Entkolonialisierung und ihre Folgen; Zeitgeschichte Afrikas, Amerikas, Asiens, Australiens. 2.2 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Österreich Didaktische Grundsätze:
Die Zweite Republik; Veränderungen im politischen System, politische Partizipation; Außenpolitik, Österreichs Auseinandersetzung mit seiner Geschichte. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 gemäß GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können. Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Schulpartnerschaften, internationale Projekte, Praktika, Projektwochen usw. gefördert werden.
Veränderungen in der Gesellschaft, Volksgruppen, Minderheiten, Migration, Wirtschaftliche Entwicklung, Wiederaufbau, Binnenmarkt, Rolle der Medien, Kultur und Kunst. I. Jahrgang:
Europa 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Teilung Europas, Blockbildung, Europäische Integration, Europarat, EU, OSZE; politische Bildungs- und gesellschaftliche Entwicklungen in den Staaten Europas; Kriege in Südosteuropa. Lehraufgabe:
Jüngste Entwicklungen Die Schülerinnen und Tendenzen: Schüler
Demokratie, Menschenrechte, Sicherung des Weltfriedens - können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden, Friedens- und Konfliktforschung; internationale Konferenzen und Abkommen;
Migration und ihre Folgen; Minderheiten und Volksgruppen; - beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen,
Entwicklungstendenzen der Weltwirtschaft, Globalisierung, gesellschaftlicher und kultureller Wertewandel, Emanzipation, offene Gesellschaft, Fundamentalismus. - kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen,
Wissenschaft und Wissenschafter sowie Wirtschaft und Technik und deren Akteure im 20. und 21. Jahrhundert, Kultur und Kunst; Arbeit, Freizeit. - verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
Erweiterungslehrstoff: - verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
Verstädterung, urbane Gesellschaft, Geopolitik, Global Governance, internationale Staatengemeinschaft, Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungspolitik, neue Familienformen, Internationale Gerichtshöfe (Nürnberg, Den Haag), Formen der gesellschaftlichen Bearbeitung des Erbes von Unrechtsregimen zB in Südafrika, indigene Völker - verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, Genozide.
IT-Bezug: - verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken. - können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
6 - können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren. INTERNATIONALE WIRTSCHAFTS- UND KULTURRÄUME
Bildungs- und Lehraufgabe Lehrstoff:
Die Schülerinnen Festigung und Schüler sollen kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
- die in den einschlägigen Unterrichtsgegenständen insbesondere in „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen Privater und diese in eigenständigen Analysen anwenden, Öffentlicher Bereich:
- Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur analysieren und verstehen, um politisch, sozial und ökologisch verantwortungsbewusst in Beruf und Alltag, in der Öffentlichkeit und im Privatleben handeln zu können, Wiederholung und Festigung folgender Themen: Alltagsleben, Umfeld, Soziale Netzwerke, Medien, Tourismus, Transportmittel, Bildung und Ausbildung, interkulturelle Beziehungen
- die Kenntnis der wirtschafts- und sozialräumlichen Struktur der globalisierten Welt vertiefen und in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden, Beruflicher Bereich:
- kulturelle Traditionen und deren Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik beschreiben, Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Struktur einer Firma
- die Chancen und Risken der globalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Verflechtungen beurteilen können, Mündliche Kommunikation:
- kontroverse Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verstehen Domänenbezogenes monologisches und bewerten, dialogisches Sprechen
- aus der Kenntnis der Vielfalt der Kulturen, Lebens- und Wirtschaftsweisen Toleranz und Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen vertiefen und diese zur Grundlage alltagsrelevanten Handelns machen können Schriftliche Textsorten und -formate:
- Informationen, Daten und Quellen selbstständig recherchieren, diese aufgabengerecht aufbereiten und präsentieren können. Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, einfache Firmen-/Produktpräsentation, Hand-out, einfache Anweisung, Produktbeschreibung
Lehrstoff Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
III. Jahrgang: Schwerpunktmäßige Wiederholung der Zeitstrukturen, Formulierung direkter und indirekter Fragen, Konditionalsätze, indirekte Rede
Basislehrstoff Schularbeiten:
Wirtschafts- und Kulturräume: Eine einstündige Schularbeit
Grundlagen und Begriffe 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Aspekte der Internationalisierung Bildungs- und Globalisierung Lehraufgabe:
Wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische Die Schülerinnen und kulturelle Zusammenhänge; historische Bezüge. Schüler
Akteure der Weltwirtschaft, Entstehung der Weltwirtschaft und Weltpolitik: - beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen, die es ihnen ermöglichen, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
Überblick und aktuelle Fallbeispiele. - beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre - können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
historischen Wurzeln. - verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
Nachhaltigkeit, globale Verantwortung, Konsumentscheidungen und ihre Auswirkungen, Konfliktbewältigung, Partizipation in der Zivilgesellschaft. - verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
Internationale Wirtschaft - verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Kultur: Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen,
Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz; Kulturräume und ihre historische Entwicklung. - verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
Erweiterungslehrstoff: - bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation,
Sektorale oder regionale Fallstudien: - können in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen,
Analyse der wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Zusammenhänge; historische Bezüge. Einsatz von fremdsprachigen Informationen und Quellen zu aktuellen Themen der Wirtschaft, Politik und Kultur. - können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben,
Globale Perspektiven lokalen Handelns - können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
IT-Bezug Lehrstoff:
Multimediaeinsatz; Internetrecherche. Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
7. CHEMIE Privater und Öffentlicher Bereich:
Bildungs- Interkulturelle Vielfalt, multikulturelle und Lehraufgabe: soziale Beziehungen, Medien und soziale Netzwerke, Tourismus, Transportwesen
Die Schülerinnen und Schüler sollen Beruflicher Bereich:
- die Chemie als Teil des naturwissenschaftlichen Weltbildes begreifen Büro- und die chemische Arbeitsweise als Methode zur Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse verstehen Informationsmanagement, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung)
- Verständnis für den Aufbau der Materie aus Atomen entwickeln, Mündliche Kommunikation:
- mit der chemischen Fachsprache vertraut werden Domänenbezogenes monologisches und das Periodensystem als wichtige Informationsquelle nutzen können, dialogisches Sprechen
- mit Fachleuten auf dem Gebiet der Chemie erfolgreich kommunizieren können, Schriftliche Textsorten und -formate:
- Eigenschaften und Reaktionsverhalten der Stoffe beobachten und beschreiben und mit Modellen erklären können Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung), Bericht, E-Mail, Blog, Artikel, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens bzw. Formulars
- wichtige chemische Reaktionen kennen und chemische Reaktionen als Stoffartumwandlungen begreifen, Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
- die Gefahrensymbole kennen, Gefahren von chemischen Stoffen einschätzen und mit diesen Stoffen entsprechend umgehen können, Gerundium, Partizipialkonstruktionen, Infinitivkonstruktionen
- chemische Substanzen und Begriffe aus dem Alltag und der beruflichen Praxis kennen und von der Bedeutung der Chemie im täglichen Leben wissen, Schularbeiten:
- Grundlagen der organischen Chemie als spätere Basis für die Biochemie und die Genetik erlernen, Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Zusammenhänge zwischen chemischer Industrie und Ökologie verstehen und die Bedeutung der Chemie bei der Lösung von Umweltfragen begreifen und II. Jahrgang:
- die Kenntnisse über chemische Prozesse in Hinblick auf ökologische Fragen, Fragen der persönlichen und betrieblichen Sicherheit und bei der Auswahl von Waren in ihre persönliche Entscheidungsfindung integrieren können. 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Lehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
I. Jahrgang: Die Schülerinnen und Schüler
Basislehrstoff: - können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
Stellung der Chemie innerhalb der Naturwissenschaften. - beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
Aufbau der Materie: - können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
Bau des Atoms, Elemente, Periodensystem, Isotope - können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen, chemische Formeln.
Grundlegende Eigenschaften von Stoffen: - verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
Schmelzpunkt, Siedepunkt, Aggregatzustände, Leitfähigkeit, Farbe, Geruch, Gefahren von Stoffen, Brennbarkeit. - verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
Stoffe mit besonderen Eigenschaften: - verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
Halbleiter, Flüssigkristalle, Supraleiter. - können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
Chemische Bindung: - können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Ursache von chemischen Bindungen, Atombindung, Ionenbindung, Metallbindung, Zusammenhänge zwischen Bindungsart und Eigenschaften - können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Wasser Lehrstoff:
Chemische Verbindung, Trinkwasser, Gemische, Lösungen, Konzentration, Analyse, Stofftrennung. Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Chemische Reaktionen Privater und Öffentlicher Bereich:
Energie bei chemischen Reaktionen. Politik und Gesellschaft, öffentliche Einrichtungen, Werbung, Werbemittel, Werbestrategien, Umwelt und Lebensqualität
Redoxreaktionen, Gewinnung und Verarbeitung von Metallen, geschichtliche und wirtschaftliche Bedeutung der Metalle; Säure-Basen-Reaktionen, pH-Wert, Indikator, Salze, Mineralien. Beruflicher Bereich:
Kohlenwasserstoffe Firmen, Dienstleistungen, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken, Produkte, berufsbezogene schriftliche und Kohlenwasserstoffderivate: mündliche Kommunikation
Gewinnung, wirtschaftliche Bedeutung von Erdöl und Erdgas, Struktur und Vielfalt organischer Verbindungen, Nomenklatur, funktionelle Gruppen; Alkohol, Karbonsäuren. Mündliche Kommunikation:
Kunststoffe, Polymerisation, wirtschaftliche Bedeutung der Kunststoffe, Wiederverwertung. Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Luft, Luftschadstoffe, Emission, Immission, MAK-Wert. Schriftliche Textsorten und -formate:
Erweiterungslehrstoff: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), Bericht, E-Mail, Broschüre, Präsentation, Hand-out, einfache Broschüre, Blog
Stöchiometrie, chemisches Gleichgewicht, Elektrochemie, Batterie. Anorganische Verbrauchsgüter, anorganische Grundstoffindustrie. Fette, Seifen, Waschmittel, Kosmetik. Fotografie. Farbstoffe. Drogen. Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
IT-Bezug: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Verwendung von Daten aus entsprechenden Websites. Einsatz von Lernsoftware. Kenntnis von in der Informationstechnologie verwendeten Materialien. Schularbeiten:
Übungsfirmen-Konnex: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Standortspezifisch je nach Art der Übungsfirmen, Grundlageninformation zu den Waren. 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
8. PHYSIK Bildungs- und Lehraufgabe:
Bildungs- Die Schülerinnen und Lehraufgabe: Schüler
Die Schülerinnen - können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und Schüler sollen berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
- Vorgänge und Erscheinungen in der Natur beobachten und beschreiben beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und Modellvorstellungen aus der Physik zu deren Erklärung anwenden können grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
- können die Denk- und Arbeitsweise der klassischen und modernen Physik kennen und sich der physikalischen Modellvorstellungen und ihrer Grenzen bewusst sein grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
- kausale Zusammenhänge verbal unter Verwendung der naturwissenschaftlichen Fachsprache, grafisch in Form von Diagrammen sowie mathematisch in Form von Tabellen und Formeln beschreiben können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
- Größenordnungen abschätzen verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und Ergebnisse von Berechnungen sinnvoll interpretieren können in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
- Formen der Energie kennen, die Energieerhaltung als grundlegendes physikalisches, aber auch ökologisches Prinzip begreifen und die Bedeutung von Energieumwandlungen für die wirtschaftliche und private Energienutzung verstehen, - verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- physikalisches Grundlagenwissen, das für die Herstellung und Verwendung von im Berufsleben verstehen berufsbezogene Standardsituationen und privat eingesetzten technischen Geräten bedeutsam ist, erwerben berufsbezogene Korrespondenz,
- den Dialog über physikalische können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und technische Probleme mit Expertinnen Argumente begründen und Experten führen können adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- sich der historischen Relativierbarkeit aller naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bewusst sein und Mut zu eigenem Zweifeln und zur eigenen Fragestellung entwickeln können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
- ihre physikalischen Kenntnisse und Fertigkeiten in verantwortungsvolles Handeln umsetzen können. detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
Lehrstoff: - können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
II. Jahrgang Lehrstoff:
Basislehrstoff Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Einführung in Arbeitsweise Privater und Arbeitsgebiete der Physik Öffentlicher Bereich:
Größen Diversität in der Gesellschaft, nationale und Einheiten. internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen, EU, interkulturelle Beziehungen
Weltbilder der Physik und ihre Entwicklung Beruflicher Bereich:
Aufbau des Universums (Urknallhypothese, Entstehung des Sonnensystems, Gravitation, Planetenbahnen); Entrepreneurship, nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mikrokosmos (Elementarteilchen, Quanten). Mündliche Kommunikation:
Grundlagen der Mechanik: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Bewegungsarten, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft. Schriftliche Textsorten und -formate:
Energie: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Antrag, Leserbrief, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Broschüre, Blog
Erhaltung, Umwandlung, technische Möglichkeiten der Energienutzung, Wirkungsgrad. Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Wärme, Temperatur, Hauptsätze der Wärmelehre, Entropie, Wärmetransport. Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Elektrizität und Magnetismus Schularbeiten:
Elektrostatik (Feldbegriff, Ladung); Gleichstrom und Wechselstrom (Spannung, Stromstärke, Widerstand, Ohmsches Gesetz, Serien- und Parallelschaltung), Stromleitung in Metallen, Halbleitern und Lösungen Eine einstündige Schularbeit (Elektrolyse, Galvanische Elemente, Akkumulatoren, Brennstoffzellebei Bedarf zweistündig).
Permanent- und Elektromagnet III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Induktion (Generator, Elektromotor, Transformator). 5. Semester:
Schwingungen Bildungs- und Wellen Lehraufgabe:
Ausbreitung, Reflexion, Brechung, Beugung, Interferenz, Resonanz; elektromagnetische Schwingungen Die Schülerinnen und Wellen, Informationsübertragung. Schüler
Erweiterungslehrstoff: - können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
Relativitätstheorie. Rotationsbewegung. Impuls, Impulserhaltung. Stoßgesetze. Hydro- und Aeromechanik. Akustik - verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und Optik. Gasgesetze. Elektronische Bauelemente. Schwingkreis. Laser. Klima, Wetter grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, Treibhauseffekt. Aufbau und Funktionsweise einiger technischer Geräte.
IT-Bezug: - können komplexere grammatische Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen dürfen, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
Verwendung von Daten aus entsprechenden Websites. Einsatz von Lernsoftware. Kenntnis von in der Informationstechnologie verwendeten technischen Geräten und von Methoden der Informationsspeicherung und -übertragung. - verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
Übungsfirmen-Konnex: - verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
Kenntnis der Funktionsweise der in den Übungsfirmen eingesetzten technischen Geräte. - verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
9. ÖKOLOGIE UND WARENLEHRE - verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
Bildungs- und Lehraufgabe: - können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
Die Schülerinnen - können eine klare und Schüler sollen systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
- zum Erfassen komplexer Systeme befähigt werden können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- das Zusammenspiel von ökologischen, ökonomischen und sozialen Mechanismen verstehen, - können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- durch Einsicht in diese Systeme Handlungskompetenz können klare und Bereitschaft zur Innovation entwickeln, strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
- die Begrenztheit der Natur in Hinblick auf Rohstoffentnahme und Belastbarkeit erkennen und dadurch verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln, Lehrstoff:
- über Reflexionen und Zusammenschau physischer, psychischer und sozialer Bedingungen eine reife Festigung und gefestigte Persönlichkeit entwickeln, kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
- den Aufbau der Welt als Zusammenspiel von ökologischen, wirtschaftlichen Privater und sozialen Systemen begreifen, Öffentlicher Bereich:
- den Menschen aus dem Verständnis eines naturwissenschaftlichen Weltbildes als Bestandteil dieser Systeme erkennen Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Marketing, Public Relations, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
- den Zusammenhang zwischen Strukturen und Funktionen der biologischen, ökologischen und ökonomischen Systeme erkennen. Beruflicher Bereich:
Lehrstoff: Bankwesen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Karriere und Karriereplanung (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf), Customer Relations, unregelmäßiger Geschäftsfall
III. Jahrgang Mündliche Kommunikation:
Basislehrstoff: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Stellung der Teildisziplinen Schriftliche Textsorten und -formate:
Grundlagen, Selbstverständnis und Zusammenhänge von Biologie, Ökologie und Warenlehre. Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), Antrag, E-Mail, Report, Artikel, Kommentar, Broschüre
Grundlagen der Biochemie (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Nucleinsäuren, Enzyme, Vitamine, Hormone). Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Gentechnologie, Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie. Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Nahrungs- und Genussmittel Schularbeiten:
Genussmittel Eine zweistündige Schularbeit (zB Tee, Kaffee, Kakao, Tabak, Erzeugnisse der Gärungsindustriebei Bedarf dreistündig), Lebensmittelqualität, Lebensmittelkontrolle und Lebensmittelrecht; Qualitätsbeeinflussung durch Bearbeitung, Functional Food, Konservierung und Verpackung.
Warenlehre 6. Semester:
Lebenszyklus von Waren (Rohstoff, Planung und Produktion, Ge- Bildungs- und Verbrauch, Warenkennzeichnung; Abfall anhand ausgewählter Beispiele). Lehraufgabe:
Wald- Die Schülerinnen und Forstwirtschaft: Schüler
Holz verarbeitende Industrie; Papierindustrie. - beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
Kunststoffindustrie. - beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
Ökologie, Ökonomie: - beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
Grundlagen. - verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
Natürliche - verstehen Texte über allgemeine und künstliche Systeme: berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
Abiotische - verstehen anspruchsvollere Sachtexte und biotische Faktoren. entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
Systemtheorie: - verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
Energie- - können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen, Materie- und Informationsflüsse.
Vernetzung von Boden, Wasser, Luft als Bereiche der Ökosphäre. Regulationsmechanismen, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität. - können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
Problemfelder Wirtschaft - können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren, Natur:
„Lifescience“ für - können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die Wirtschaft (Biostrategien). eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
Ökobilanzen, ökologische Wirtschaft, Umwelttechnologien, Ökodesign, Ökoaudit, ökologisches Management, Umwegrentabilität. Prinzip der Nachhaltigkeit. Umwelt- - können klare und sozial verträgliche Wirtschaftsformen, Ethik des Wirtschaftens strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Baubiologie Lehrstoff:
Baustoffe, Energie. Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Metalle, Tonwaren, Glas. Privater und Öffentlicher Bereich:
Abfallwirtschaft: Marketing, Public Relations, Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Stoffrückgewinnung, Wiederverwertung, Entsorgung; Recycling, Downcycling. Beruflicher Bereich:
Energiewirtschaft: Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland, Internationale Wirtschaft, Global Players
Zusammenhang ökologischer und ökonomischer Aspekte. Mündliche Kommunikation:
Erweiterungslehrstoff: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Kunststoffe. Schmuckindustrie. Mobilität (zB Verkehrsplanung, Transportformen, Alternativantriebe). Schriftliche Textsorten und -formate:
IT-Bezug: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz, E-Mail/Brief, Präsentation, Kommentar, Report, Artikel, Werbetexte, Corporate Blogs
Energie- und Informationsflüsse. Internetrecherche. Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Übungsfirmen-Konnex: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Lebenszyklus von Waren. Schularbeiten:
10. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE MATHEMATIK Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Bildungs- und Lehraufgabe: 2.3 Lebende Fremdsprache
Die Schülerinnen und Schüler sollen Didaktische Grundsätze:
- zur eigenständigen Wissenskonstruktion angeleitet Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Basic Users A2 gemäß GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Jugendlichen ist zu berücksichtigen. Die im Übungsfirmenunterricht erworbenen Kompetenzen sind im Fremdsprachenunterricht in der beruflichen Domäne einzusetzen.
- eine aktive Lernposition einnehmen Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Schülerinnen und Schüler sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Sie können mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
- sich in allen Jahrgängen mit wirtschaftlichen Problemstellungen auseinander setzen Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Schulpartnerschaften, internationale Projekte, Praktika, Projektwochen usw. gefördert werden.
- Einsichten in die Möglichkeiten der Anwendung mathematischer Verfahren auf die berufliche Praxis gewinnen, I. Jahrgang:
- ein grundlegendes Verständnis für mathematische Theorien und Konzepte entwickeln können, 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
- mathematische Methoden auf Problemstellungen anwenden, diese mit geeigneten mathematischen Modellen beschreiben, Lösungen abschätzen Bildungs- und interpretieren können, Lehraufgabe:
- eigenständig Die Schülerinnen und im Team arbeiten können, Schüler
- Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner einsetzen und mathematische Problemstellungen damit lösen können. - verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
Lehrstoff: - verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
I. Jahrgang: - verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
Basislehrstoff: - können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
Zahlensysteme, Zahlenmengen - können elementare sprachliche Strukturen anwenden, Terme und Potenzen.
Funktionen - können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden, Umkehrfunktionen.
Gleichungen und Ungleichungen, Gleichungssysteme, numerische - können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Lösungen. Lehrstoff:
Beschreibende Statistik (Einführung Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und Trendlinie) „Schreiben“ und deren grafischen Darstellungsformen. der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Erweiterungslehrstoff Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Ungleichungssysteme. Vektoren. Matrizen. Themen aus dem Umfeld wie Informationen über die eigene Person, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Essen und Trinken, Tagesablauf
IT-Bezug Mündliche Kommunikation:
Gesamter Lehrstoff. Computereinsatz mit entsprechender Software (CAS und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner). Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schularbeiten Schriftliche Textsorten und -formate:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig). Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, E-Mails, kurze Mitteilungen und Notizen, Formulare
II. Jahrgang Schularbeiten:
Basislehrstoff: Eine einstündige Schularbeit
Trigonometrische Funktionen, Anwendungen. 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Wachstums- Bildungs- und Abnahmeprozesse. Lehraufgabe:
Rekursive Darstellung von Folgen. Die Schülerinnen und Schüler
Zinseszinsrechnung, Rentenrechnung, Schuldtilgung, - verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
Investitionsrechnung. - verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
Differenzialrechnung, Kosten- und Preistheorie. - können Anweisungen, die langsam und deutlich an sie/ihn gerichtet werden, verstehen und können kurzen, einfachen Wegerklärungen folgen elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
Integralrechnung. - können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
Erweiterungslehrstoff: - können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
Kurs und Rentabilitätsrechnung. Simulation dynamischer Systeme. - können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
IT-Bezug Lehrstoff:
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner). Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Übungsfirmen-Konnex Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Finanzmathematik. Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Schularbeiten: Vertiefung der in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Wohnen und Umgebung, Stadt- und Wegbeschreibungen, Einkaufen
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig). Mündliche Kommunikation:
III. Jahrgang: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Basislehrstoff Schriftliche Textsorten und -formate:
Beschreibende Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, E-Mails, kurze Mitteilungen und beurteilende Statistik. Notizen, Formulare
Wahrscheinlichkeits- und Verteilungsfunktionen, Schularbeiten:
Regressionsrechnung, Korrelation; Kontingenz. Eine einstündige Schularbeit
Vertiefung und Verknüpfung von Lehrstoffinhalten aller Jahrgänge II. Jahrgang:
Erweiterungslehrstoff 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Kombinatorische Hilfsmittel, Wahrscheinlichkeitsrechnung. Simulation wirtschaftlicher Modelle. Lineare Optimierung. Bildungs- und Lehraufgabe:
IT-Bezug: Die Schülerinnen und Schüler
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner). - verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
Schularbeiten: - verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails, Postings, und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig). - können einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben,
11. BETRIEBSWIRTSCHAFT - können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
Bildungs- - können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Lehraufgabe: Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
Die Schülerinnen und Schüler sollen - können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
- unternehmerisch denken und handeln können, einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
- den Aufbau des Betriebes, die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche sowie die Beziehungen des Betriebes zur Außenwelt unter Berücksichtigung des gesetzlichen und sozialen Umfeldes kennen, Lehrstoff:
- innerbetriebliche Zusammenhänge Aufbau und betriebliche Entscheidungsvorgänge verstehen Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
- Einsicht in die Stellung des Betriebes im Spannungsfeld des nationalen und internationalen Marktes Festigung und der Interessensgruppen gewinnen, kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
- Methoden kennen, die der Realisierung der betrieblichen Zielvorstellungen, der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Humanisierung der menschlichen Arbeit dienen, Privater und „Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
- betriebswirtschaftliche Probleme erkennen, analysieren, verbal, rechnerisch und grafisch lösen und darstellen können, Vertiefung der in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Einkaufen, Bekleidung und Aussehen, Körper und Gesundheit, Ernährung
- zur Mündliche Kommunikation, Kooperation und zur Arbeit im Team fähig und bereit sein und:
- ihr Wissen laufend aktualisieren Domänenbezogenes monologisches und erweitern. dialogisches Sprechen
Lehrstoff Schriftliche Textsorten und -formate:
I. Jahrgang: Einfache Alltags- und Sachtexte (E-Mails, Anzeigen, kurze Mitteilungen und Notizen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken)
Basislehrstoff Schularbeiten:
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien). Eine einstündige Schularbeit
Zeitgemäße Kommunikationsformen und -techniken 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Material- Bildungs- und Warenwirtschaft Lehraufgabe:
Aufgaben, Supply Chain Management; Beschaffungsmarketing, Organisation und Planung (Bedarfsplanung, Bestellmenge, Lagerarten, Vorratssicherung); Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zur Waren- Die Schülerinnen und Materialbewertung im Rechnungswesen. Schüler
Leistungserstellung: - verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn Klar und deutlich gesprochen wird,
Aufgaben; Leistungsfaktoren (Betriebsmittel, Werkstoffe, Umweltressourcen, menschliche Arbeitsleistung); - verstehen einfache Texte, wenn das Thema vertraut ist und können einfachen Alltags- und Sachtexten, die sich auf vertraute Situationen beziehen, die wichtigsten Informationen entnehmen,
Entwicklungstendenzen; Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zum Rechnungswesen. - verstehen im Großen und Ganzen kurze einfache Briefe, Karten, E-Mails, SMS, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, besonders wenn Bilder dabei helfen,
Marketing und E-Marketing: - können über einige Themen des täglichen Leben in mehreren Sätzen Auskunft geben,
Bedeutung der Marktorientierung; Ziele. - können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
Marketingplanung; Marktforschung und Marktanalyse; - können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu Themen des unmittelbaren Alltags verfassen.
Käuferverhalten; Instrumente der Marktforschung. Lehrstoff:
Marketinginstrumente. Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Konsument und Marketing; ethische und soziale Probleme des Marketings; Kosten Festigung und Risiken; Kennzahlen kontinuierliche Progression in Verschränkung zum Rechnungswesen. den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Erweiterungslehrstoff Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Werkvertrag. Der Kunde als Konsument. Fernabsatz. E-Payment. Voraussetzungen für E-Marketing; Planungsszenarien für E-Marketing, Fragebogentechnik. Vertiefung der in den vorherigen Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Reisen, Verkehrsmitteln, Beschwerden
IT-Bezug: Erlebnisse und Erfahrungen
Elektronischer Zahlungsverkehr, Digitale Unterschrift. Kaufvertrag im Internet. Beruflicher Bereich:
Übungsfirmen-Konnex: Informationsbeschaffung (Preise, Ausstattung, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate, Terminvereinbarung, Einladung
Reflexion über die Übungsfirmenarbeit. Mündliche Kommunikation:
Schularbeiten: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Zwei einstündige Schularbeiten. Schriftliche Textsorten und -formate:
II. Jahrgang: Einfache Alltags- und Sachtexte (E-Mails, Notizen/Telefonnotizen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften, Anzeigen)
Basislehrstoff Schularbeiten:
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien). Eine einstündige Schularbeit
Internationale Geschäftstätigkeit III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung 5. Semester:
Risiken; Besonderheiten des Kaufvertrages, des Zahlungsausgleichs Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und der Finanzierung; Absatzwege; Exportförderung. Schüler
Verzollung. - verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen,
Unternehmensgründung, -führung und Entrepreneurship: - verstehen Gespräche über vertraute Themen und auch Einzelheiten in einfachen Texten, wenn das Thema bekannt ist und langsam und deutlich gesprochen wird,
Management- und Führungsprozess; Vision, Unternehmensleitbild; Unternehmensziele, Strategische Planung, Organisation, Kontrolle, Führungsstile. - können sich in einfachen routinemäßigen Situationen in privaten wie berufsrelevanten Bereichen verständigen, wenn es um einen direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten handelt,
Managementtechniken - können Ratschläge annehmen und Managementkonzepte. erteilen, Einladungen annehmen oder ablehnen,
Personalmanagement mit Verschränkung zur Personalverrechnung: - können über Pläne, Ereignisse und Vorfälle schriftlich und mündlich berichten,
Personalplanung; Arbeitsmarkt, Personalauswahl, Personalbeschaffung. Personalverwaltung; Mitarbeiterführung. Grundlagen des Arbeitsrechts, Kollektivvertrag, Arbeitsstudien, Bewertung, Personalentwicklung, Personalkennzahlen, Humanisierung der Arbeitswelt. - können eine einfache Geschichte verfassen, wenn Stichwörter und Bilder helfen,
Finanzmanagement: - können mit einem begrenzten Wortschatz zu vertrauten Themen kurze, zusammenhängende Texte verfassen, Ereignisse, vergangene Handlungen und Erfahrungen beschreiben und dabei einfache Strukturen korrekt verwenden.
Investitionsplanung und Investitionsentscheidung. Finanzplanung und Finanzierungsentscheidung. Lehrstoff:
Businessplan: Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Geschäftsidee, Unternehmensziele, Gründungsplanung im Überblick. Betriebliche Leistungsbereiche. Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Kreditinstitute Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung. Vertiefung der in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Medien
Aktiv-, Passiv- und Dienstleistungsgeschäfte mit Verschränkung zu Beruflicher Bereich:
Abrechnungen im Rechnungswesen. Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate, Arbeitswelt (Lebenslauf, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung, Terminvereinbarung), Einladungen, Programme
Portfolio-Management Mündliche Kommunikation:
Wertpapiere Domänenbezogenes monologisches und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung mit dialogisches Sprechen
Verschränkung zu Abrechnungen im Rechnungswesen. Schriftliche Textsorten und -formate:
Kapitalmarkt. Private und berufliche E-Mails, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften, Einladungen, Programme, Anfragen, Bestellungen, Reservierungen
Wertpapierbörse. Schularbeiten:
Net-Banking; Kauf- und Verkaufsabrechnung, Renditeberechnung. Eine einstündige Schularbeit
Betriebswirtschaftliche Fallstudien 6. Semester:
Erweiterungslehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Franchising. Leitbildentwicklung. Organisationsentwicklung. Die Schülerinnen und Schüler
IT-Bezug: - verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen,
Businessplan, Internetzugang zu diversen Webseiten zB Gründerservice der Kammern, der Interessensvertretungen, Institut für Handels- und Gewerbeforschung. - verstehen einfache Sachtexte, wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen,
Internetrecherche für die Marktanalysen, Auswertungen von Marktforschungsdaten und Kennzahlen anhand aktueller Software. - verstehen einfache berufliche Standardkorrespondenz, die einem häufig verwendeten Schema folgt und sich auf vertraute Situationen bezieht,
Computerunterstützte Personalanalyse (CPA). Finanzplan, Investitionsrechnung. Internetzugang zu diversen Webseiten, zB Jobbörsen. - können an einfachen kurzen Gesprächen oder Interviews im privaten und beruflichen Bereich (Verkaufsgespräch) teilnehmen, Interesse dafür ausdrücken, was jemand sagt, zustimmen, widersprechen und andere Vorschläge machen sowie Vereinbarungen treffen,
Übungsfirmen-Konnex: - können kurze Ausschnitte aus gelesenen Texten in einfachen Sätzen wiedergeben,
Reflexion über die Übungsfirmenarbeit. - können einen ausreichend großen Wortschatz und relativ einfache Strukturen in vertrauten, routinemäßigen Situationen anwenden und konkrete Bedürfnisse erfüllen,
Schularbeiten: - können eine kurze, eingeübte Präsentation zu einem Thema aus ihrem/seinem Alltag vortragen und dabei kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben,
Zwei einstündige Schularbeiten. - können mit einer begrenzten Anzahl unkomplizierter Nachfragen umgehen,
III. Jahrgang: - können sowohl schriftlich als auch mündlich eine einfache Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen geben.
Basislehrstoff Lehrstoff:
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes Aufbau und Festigung der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand betriebswirtschaftlicher Fallstudien). Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Versicherungen Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Funktionen Privater und wirtschaftliche Bedeutung. Öffentlicher Bereich, Bildung:
Arten Vertiefung der Versicherungen; Inhalt in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von gesellschaftlichen Trends und Abschluss des Versicherungsvertrages; Schadensabwicklung. Entwicklungen
Handelsbetriebe Beruflicher Bereich:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Betriebsformen. Handelsvermittler. Einfache Firmen- und Produktpräsentation, Verkaufsgespräche, Beschwerden, Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Übungsfirma, Arbeitswelt (Lebenslauf, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung, Terminvereinbarung), Geschäftsreise, Messe
Entwicklungstendenzen unter besonderer Berücksichtung des E-Commerce. Mündliche Kommunikation:
Besondere Organisationsformen des Marktes (Börsen, Messen, öffentliche Konkurrenzaufrufe). Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Industrie Schriftliche Textsorten und Gewerbe -formate:
Funktionen Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Artikel in Zeitschriften/Internetseiten, private und wirtschaftliche Bedeutung. einfache berufliche E-Mails und Briefe, Formulare, Anfragen, Bestellungen, Reservierungen
Forschung und Entwicklung. Schularbeiten:
Leistungserstellung. Eine einstündige Schularbeit
Qualitätsmanagement 3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT
Ökologische Aspekte. Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Transportwirtschaft: Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Funktionen Die Orientierung an nationalen und wirtschaftliche Bedeutung europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Transportbetriebe Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement und Transportvermittler Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Transportdokumente. Die Schülerinnen und Schüler können im
Ökologische Aspekte. Bereich Personale und soziale Kompetenzen
Tourismus: - die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
Funktionen - die Grundsätze und wirtschaftliche Bedeutung. Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
Zeitgemäße Kommunikationstechniken - sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und -formen. gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
Kennzahlen. - eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
Entwicklungstendenzen - sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Ökologische Aspekte. Bereich Arbeitstechniken
Öffentliche Verwaltung: - fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
Funktionen - sich selbst und wirtschaftliche Bedeutung. ihr Arbeitsumfeld organisieren,
Leistungserstellung der öffentlichen Verwaltung. - Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
Sonstige Dienstleistungsbetriebe - Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Kostenmanagement mit Verschränkung zur Kostenrechnung und Controlling. Bereich Entrepreneurship
Kostenrechnung als Planungs-, Entscheidungs- - die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und Kontrollinstrument. gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
Preismanagement. - eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
Qualitätsmanagement. - die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
Ökomanagement. - einen Businessplan erstellen und analysieren,
Managementtraining anhand eines computerunterstützten - rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden,
Unternehmensplanspieles. - Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
Steuerung einer Unternehmung: - unternehmerisch denken und handeln.
Controlling. Bereich Management
Übernahme eines Unternehmens; Businessplan. - die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
Unternehmenskooperation - die Grundsätze und -konzentration. Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
Riskmanagement: - die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
Risiko - betriebliche Abläufe planen und Risikopolitik. organisieren,
Krisenmanagement. - unternehmerische Zielbündel entwickeln,
Auflösung einer Unternehmung. - aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
Themenübergreifende Aufgabenstellungen unter Einbindung des Lehrstoffes aller Jahrgänge. - die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
Erweiterungslehrstoff: - Managementtechniken anwenden.
Ökologische Aspekte (Verpackungsverordnung, Transport). Shop- und Messestandgestaltung. Zertifizierungen. Allfinanz bei Versicherungen Bereich Leistungserstellung und Kreditinstituten. Sonstige Dienstleistungsbetriebe: Call-Center, Personal-Leasing, Unternehmensberatung. Privatkonkurs. -verwertung
IT-Bezug: - strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
Businessplan, Unternehmensplanung - Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln, Internetzugang zu diversen Webseiten multinationaler Konzerne.
Übungsfirmen-Konnex: - Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Reflexion über die Übungsfirmenarbeit. Bereich Personalmanagement
Schularbeiten: - Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
Zwei zweistündige Schularbeiten (bei Bedarf dreistündig). - rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
12. BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE ÜBUNGEN - Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen, PROJEKT- UND QULITÄTSMANAGEMENT
UND CASE STUDIES STUDIES - Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
Bildungs- - sich in geeigneter Form bewerben und Lehraufgabe: im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Die Schülerinnen Finanzierung und Schüler sollen Investition:
- Kommunikations- und Präsentationstechniken anwenden Investitionsentscheidungen treffen und deren Auswirkungen beurteilen können argumentieren,
- sich die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im betrieblichen Alltag situationsadäquat verhalten Hinblick auf deren Vor- und ihre kommunikativen Fähigkeiten einsetzen können Nachteile beurteilen,
- kundenorientiertes Verhalten entwickeln Finanzierungsentscheidungen treffen und entsprechend handeln argumentieren,
- ihre persönlichen Erfahrungen und ihre in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern Finanzpläne erstellen und auf praxisorientierte Aufgabenstellungen (zB Fallstudien) anwenden können, interpretieren.
- grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen genau, formal richtig, termingerecht, zielorientiert und in Eigenverantwortung bearbeiten können, Bereich Unternehmensrechnung
- an Hand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und unternehmerische Entscheidungen treffen sowie präsentieren können der Doppelten Buchführung verbuchen,
- durch Simulation der betrieblichen Situation betriebswirtschaftliche Ziele, organisatorische Strukturen unternehmensrelevante Steuern und Zusammenhänge sowie Arbeitsabläufe kennen lernen, durchschauen, bewerten Abgaben berechnen und entsprechend zielorientiert handeln können deren Abfuhr abwickeln,
- ihre in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen und Controlling erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten umfassend wiederholen und aktualisieren den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
- die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren können Jahresabschlüsse erstellen,
- problemorientierte, fächerübergreifende Fallbeispiele und Fallstudien unter Einhaltung der jeweils geltenden Normen, Vorschriften den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und Regeln selbstständig bearbeiten beurteilen,
- vernetztes Denken bei der Bearbeitung von einfachen und komplexen Fällen zeigen Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- Software zielorientiert Deckungsbeiträge ermitteln und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen können. auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
Lehrstoff: - eine Betriebsabrechnung durchführen,
II. Jahrgang: - Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
Basislehrstoff: - die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Betriebliche Kommunikation: Bereich Recht
Verkaufstechniken in anspruchsvollen Kundensituationen und Verhandlungstaktik, Verkauf von Dienstleistungen, - einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Umgang mit Kundenkonflikten (auch am Telefon mit Aufzeichnungen). Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
Übung schwieriger Call-Center-Situationen. - Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
Konfliktmanagement. - mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail-Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
Organisation und Leitung von Besprechungen, Moderationstechniken. - kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
Präsentation mit Multimediaeinsatz. - eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
Kreativitätstechniken - im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Grundlagen des Projekt- und Qualitätsmanagements: 3.1 Betriebswirtschaft
Projekte (zB Unternehmensgründung, Börsespiel) Didaktische Grundsätze:
Bewerbung: Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Schriftlich und mündlich, Bewerbungstraining. Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Komplexe Geschäftsfälle auf dem Basislehrstoff in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen. Aufbau- und Ablauforganisation. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt im Pflichtpraktikum. Dieses stellt sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Erweiterungslehrstoff: Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
Sales Management. Protokollführung und Protokollgestaltung. Erstellung und Auswertung von einfachen Fragebögen. Customer-Relationship-Management. Evaluierung des Betriebspraktikums. I. Jahrgang:
IT-Bezug 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Auswertung von Fragebögen. Protokollgestaltung. Bildungs- und Lehraufgabe:
Datenbankverwaltung. Die Schülerinnen und Schüler können im
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Reflexion über - die Übungsfirmenarbeit. Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
III. Jahrgang: - unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
Basislehrstoff: - Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten,
Vertiefende Wiederholung - die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Aktualisierung: Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen.
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“ und „Rechnungswesen und Controlling“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete. Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele - für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen, Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Fallstudien: Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
Fallbeispiele mit integrierten Aufgabenstellungen - für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und steigendem Schwierigkeitsgrad. Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
IT-Bezug: - in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
Datenbankverwaltung. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Unternehmensplanspiele - wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Unternehmensgründung
Erfahrungen aus der Arbeit in der Übungsfirma. - die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
Schularbeiten: - Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig) - situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
13. RECHNUNGSWESEN UND CONTROLLING Bereich Kaufvertrag
Bildungs- - die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und Lehraufgabe: realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
Die Schülerinnen - die wichtigsten Liefer- und Schüler sollen Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
- Kenntnisse und Fertigkeiten zur praktischen Durchführung von Arbeiten in wesentlichen Teilbereichen des betrieblichen Rechnungswesens erlangen, Bereich Marketing
- Kenntnisse über die Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens erwerben und die Folgen von Rechtswidrigkeiten erkennen können, für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
- laufende Geschäftsfälle verbuchen und die damit zusammenhängenden steuerlichen Probleme lösen können Methoden der Marktanalyse einsetzen,
- grundlegende Zusammenhänge der Kostenrechnung verstehen sowie die Kostenrechnung zur Preisbildung, als Entscheidungs- eine Marketingstrategie entwickeln und Planungsinstrument sowie für die Ergebnisrechnung einsetzen können Marketingziele operationalisieren,
- Jahresabschlüsse, im Besonderen einer kleinen GmbH, in einfacher Form erstellen einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und interpretieren können, des Konsumenten kritisch hinterfragen.
- laufende Auswertungen der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens vornehmen sowie Kennzahlen errechnen und interpretieren können, durch den Einsatz von Fallstudien
- sich grundlegende Kenntnisse des Steuerrechtes (einschließlich Schriftverkehr) aneignen ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und in allen Teilbereichen des Rechnungswesens Selbstkompetenzen vernetzt anwenden können,.
- die Bedeutung eines funktionsfähigen Rechnungswesens und Controllings für das einzelne Unternehmen und für die Gesamtwirtschaft erkennen. Lehrstoff:
Lehrstoff: Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
I. Jahrgang Wirtschaft und Gesellschaft:
Basislehrstoff: Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung: Marktorientierung
Verbuchung laufender Geschäftsfälle, Waren- und Materialbewertung (Abfassungsprinzipien), Anlagenbewertung. Rechtliche Grundlagen:
Sonderfälle der Anlagenbewertung, zB Erhaltungs- und Herstellungsaufwand, Ausscheiden von Anlagen. AG, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Rechnungsabgrenzung. Unternehmensgründung:
Rückstellungen. Neugründung, Unternehmensübernahme
Forderungsbewertung. Kaufvertrag:
Abschluss von Einzelunternehmen, Um- und Nachbuchungen mit außerbücherlicher Erfolgsermittlung; Abschlusstabelle; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- Dokumente sowie Liefer- und Verlustrechnung. Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Kostenrechnung Marketing:
Grundbegriffe; Kostenrechnungssysteme im Überblick; Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen. Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Marketing-Mix, Ethik im Marketing
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung Fallstudien:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben), Kostenartenrechnung; Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Kostenstellenrechnung; Kostenträgerrechnung; Schularbeiten:
Kostenträgererfolgsrechnung; Absatz- und Differenzkalkulation. Eine einstündige Schularbeit
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument mit Verschränkung zu Kostenmanagement im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaft“ 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Istkostenrechnung zu Teilkosten; Anwendungsbereiche des Direct Costing. Bildungs- und Lehraufgabe:
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung: Die Schülerinnen und Schüler können im
Betriebserfolgsermittlung. Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Bewertung - Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von unfertigen Aspekten der Ethik und fertigen Erzeugnissen. Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung in Handelsbetrieben, im Tourismus - die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären, in der Industrie und im Gewerbe.
Buchungsübungen. - Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen,
Betriebswirtschaftliche Fallstudien. - Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
Erweiterungslehrstoff: - Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Verbuchung der Abschreibung nach der indirekten Methode. Vertiefende Abschlussbuchungen. Bereich Materialwirtschaft
Kostenrechnung als Planungsinstrument. Prozesskostenrechnung - Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren, Zielkostenrechnung.
Kostenrechnung (computerunterstützt): - Beschaffungsprozesse optimieren,
Ausarbeitung eines Geschäftsfalles der Finanzbuchführung (inklusive Lager- und Anlagenbuchführung) einschließlich Kostenrechnung anhand einer Belegsammlung; erforderliche Auswertungen mit Kontrolle und Interpretation. - ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
Stammdatenpflege - verschiedene Strategien der Beschaffung und laufende Datensicherung (Blockung möglich). Lagerorganisation unterscheiden,
IT-Bezug: - die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
Bearbeitung der Lehrstoffinhalte computerunterstützt - eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Bereich Logistik und Supply-Chain Management
Tabellenkalkulation - Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Logistikbetriebe
Analyse und Interpretation der Übungsfirmenarbeit - das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren, insbesondere Bedeutung der Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung und Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument.
Schularbeiten: - die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
Drei einstündige Schularbeiten - die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
II. Jahrgang: Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
Basislehrstoff: - die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft: Bereich Fertigungsbetriebe
Abrechnung von Valuten - das Management und Devisen; Verbuchung von Auslandsgeschäften, Bewertung. die Funktionsbereiche reflektieren:
Rücklagen: - Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
Begriff und Einteilung; Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle; - die Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht. von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
Steuerlehre (einschließlich Schriftverkehr): - die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
Gliederung der Steuern. - die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
Ertragsteuern. - das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
Abgabenverfahrensrecht. - die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
Bilanzlehre: - die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
Begriff, Zweck und Arten der Bilanz; gesetzliche Vorschriften; Bilanzierungsgrundsätze; Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (Handels- und Steuerrecht); Errechnung des handels- und steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung) - Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Jahresabschlüsse (nach Möglichkeit computerunterstützt) mit Bezug zur Unternehmensführung in Betriebswirtschaft: Bereich Handel
Abschluss von Personengesellschaften und der GmbH, insbesondere Rechnungslegungsvorschriften - die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen; Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang und Lagebericht).
Aktiv-, Passiv- - die verschiedenen Betriebsformen im Handel und Dienstleistungsgeschäfte der Kreditinstitute (in den Grundzügen) mit Verschränkung zu Kreditinstitute in Betriebswirtschaft: ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
Abrechnung von Giro- und Kontokorrentkonten; Spareinlagen; Wertpapierabrechnungen; Berechnung von Renditen; Beurteilung von Abrechnungskonditionen. - die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
Buchungsübungen - Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien. Bereich Businessplan
Erweiterungslehrstoff: - auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan ausarbeiten.
Vertiefende Abschlussbuchungen. durch den Einsatz von Fallstudien
Berufe in Rechnungswesen - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Controlling Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
IT-Bezug Lehrstoff:
Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
Übungsfirmen-Konnex Wirtschaft und Gesellschaft:
Jahresabschluss: Bilanzen und Gewinn- und Verlust-Rechnung der Übungsfirma. Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in den Bereichen Materialwirtschaft, Logistik und Fertigung
Schularbeiten Materialwirtschaft:
Drei einstündige Schularbeiten. Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
III. Jahrgang Logistik und Supply-Chain Management:
Basislehrstoff: Logistik, Supply-Chain Management
Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens für unternehmerische Entscheidungen (nach Möglichkeit computerunterstützt). Logistikbetriebe:
Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik); Errechnung und Interpretation von Kennzahlen; laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung). Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Controlling Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Berufsbild des Controllers, Aufgaben und Einsatzbereiche. Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Besondere Geschäftsfälle Fertigungsbetriebe:
Leasinggeschäften, Wertpapieren ua. Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Steuerlehre Handel:
Verkehrsteuern, sonstige Steuern und Abgaben; Grundzüge des Beihilfenrechtes. Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Internationale Rechnungslegung; alternative Kontenrahmen. Businessplan:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge; Aktualisierung. Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan
Erweiterungslehrstoff Fallstudien:
Planung und Planungsrechnung (Finanzplanung, Budgetierung, Abweichungsanalyse), nach Möglichkeit computerunterstützt. Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
IT-Bezug Schularbeiten:
Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Eine einstündige Schularbeit
Übungsfirmen-Konnex II. Jahrgang:
Auswertung von Jahresabschlüssen der Übungsfirmen 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Schularbeiten Bildungs- und Lehraufgabe:
Zwei zweistündige Schularbeiten (bei Bedarf dreistündig). Die Schülerinnen und Schüler können im
14. WIRTSCHAFTSINFORMATIK Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Bildungs- - sich der Rolle als aktive Bürgerin und Lehraufgabe: aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
Die Schülerinnen - die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und Schüler sollen reflektieren,
- den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten Bedeutung von Anlagen der elektronischen Informationsverarbeitung kennen ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und diese bedienen können, ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
- den Aufbau, die Funktionsweise, Netzwerkkomponenten und die Einsatzmöglichkeiten von Netzwerken kennen und organisatorische Strukturen in Netzwerken identifizieren können, Bereich Dienstleistungsbetriebe
- Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis auswählen, einsetzen und die gestellten Aufgaben damit selbstständig lösen können, Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
- unter Verwendung moderner Techniken Informationen beschaffen, verwerten Bereich Freizeitwirtschaft und weitergeben können, Tourismus
- zur Lösung Management und betriebliche Funktionsbereiche von Teilaufgaben Programmmodule erstellen Betrieben der Freizeitwirtschaft und testen können, Tourismusbetrieben beschreiben:
- ihre Arbeiten dokumentieren Marketingstrategien entwickeln,
- Datensicherungen durchführen und die Sicherheit von EDV-Systemen analysieren können sowie wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
- die Auswirkungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikationstechnik auf Mitarbeiter, Betrieb, Gesellschaft und Kultur erkennen Bereich Non-Profit-Organisationen und dazu fundiert Stellung nehmen können. Öffentliche Verwaltung
Lehrstoff: - die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
I. Jahrgang: - die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
Basislehrstoff: - moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E-Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
Arbeiten mit Standardsoftware (Wiederholung) - Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Programmierung: Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
Systematik der Problemlösung; Strukturen - die betrieblichen Funktionsbereiche von Bank- und Algorithmen. Umsetzung in einer höheren Programmiersprache. Dokumentation. Versicherungsbetrieben unterscheiden:
Grundsätze - das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Objektorientierung. Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
Datenbankdesign: - die Bedeutung des Ratings erläutern,
Entwicklung - den Jahresabschluss von Datenmodellen; Realisierung in einem Datenbanksystem. Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
IT-Sicherheit: - die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
Hardware, Software - die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen, Organisation.
Datensicherung, Einzelmaßnahmen; IT-Sicherheit in Netzen. - die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
Kryptografie: - die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Verschlüsselungsverfahren; Anwendungen; Digitale Signaturen. Auswirkungen der Informationsverarbeitung auf Individuum, Gesellschaft und Umwelt. Bereich Risikomanagement
Erweiterungslehrstoff: - das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
Aufgaben der beruflichen Praxis - die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Businessplan
Netzwerke, Web- und FTP-Server. Weiterführende Beispiele mit komplexerem Inhalt. - auf der Basis einer Geschäftsidee unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels-, Dienstleistungs- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
Schularbeiten: durch den Einsatz von Fallstudien
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig) - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
15. INFORMATIONS- UND OFFICEMANAGEMENT Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe: Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
Die Schülerinnen Wirtschaft und Schüler sollen Gesellschaft:
- die Gestaltungs- Ethik und Rationalisierungsmöglichkeiten eines Textverarbeitungsprogramms beherrschen Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und mit Daten aus anderen Softwareprodukten verknüpfen können, privaten Entscheidungen
- Publikationen und Präsentationen erstellen können, Dienstleistungsbetriebe:
- mit Arbeitsmitteln verantwortungsvoll Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und umweltbewusst umgehen Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
- umfangreiche Dokumente erstellen können, Freizeitwirtschaft und Tourismus:
- Hilfsmittel Arten von Betrieben der Büroorganisation praxisgerecht einsetzen können Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
- Online-Inhalte erstellen Non-Profit-Organisationen und bearbeiten können, Öffentliche Verwaltung:
- Adressen, Termine und Aufgaben planen bzw. verwalten können und Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E-Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
- Grafiken für den Print- Bank- und Screenbereich bearbeiten können. Versicherungsbetriebe:
Lehrstoff: Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
I. Jahrgang Risikomanagement:
Basislehrstoff: Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Textverarbeitung Businessplan:
Schreibfertigkeit von etwa 220 Anschlägen/Minute bzw. 60 Silben Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
nach Diktat. Fallstudien:
Seriendruck Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Bedingungen Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Selektionen. Management“
Erstellen und Gestalten umfassender Dokumente. Schularbeiten:
Informationsmanagement (Office Management): Eine einstündige Schularbeit
Informationsrecherche und -analyse 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Publishing Bildungs- und Lehraufgabe:
Erstellen und Layouten von Publikationen mit einem DTP-Programm. Importieren und Bearbeiten von Bildern für den Printbereich. Anwendungsbeispiele (Präsentationen Die Schülerinnen und Web-Publishing). Schüler können im
Erweiterungslehrstoff: Bereich Finanzmanagement
Protokoll. Makros. - finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
IT-Bezug: - die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
Einsatz von e-Learning Sequenzen. Erstellen von Web-Sites in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkadministrator. Computerunterstütztes Lernen. - Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
Übungsfirmen-Konnex: - Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
Geschäftsfälle aus der Übungsfirma. - die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
Schularbeiten: - einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen.
Zwei einstündige Schularbeiten. Bereich Investitionsmanagement
16. POLITISCHE BILDUNG UND RECHT - Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
Bildungs- und Lehraufgabe: - Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
Die Schülerinnen - Grenzen und Schüler sollen Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
- wesentliche rechtliche Informationsquellen unter Verwendung moderner Datenbanken zielorientiert nutzen können Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
- ihre Kenntnisse über österreichisches und europäisches Recht aktualisieren, erweitern und in die Praxis umsetzen können Arten der Investitionen unterscheiden,
- Entwicklungstendenzen der heutigen Gesellschaft kennen, sozialkritisch, konsumkritisch Investitionen steuern und umweltbewusst handeln kontrollieren,
- ihre Rechte und Pflichten als Bürgerinnen und Bürger, insbesondere als Unionsbürger, im öffentlichen Bereich und in der Gesellschaft kennen Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und verantwortungsbewusst wahrnehmen können, argumentieren:
- rechtliche Kenntnisse erwerben, die sie befähigen, in einfachen Rechtsangelegenheiten eigenständig tätig zu werden bzw. über die Wege der Rechtsdurchsetzung Bescheid zu wissen Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
- mit Rechts- den Unterschied zwischen statischen und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren können. dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern,
Lehrstoff: - Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden (Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen).
III. Jahrgang: Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
Basislehrstoff: - eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln, das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
Rechtsordnung - Wertpapiere und internationale Organisationen Derivate nach Kriterien analysieren:
Arten des Rechts, Auslegungsarten und Zugang zum Recht, Rechtssubjekte; Grund- und Freiheitsrechte; Funktionen der wichtigsten internationalen Organisationen und Systeme - verschiedene Formen der kollektiven Sicherheit. Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
Europäisches Recht: - verschiedene Wertpapierarten erläutern,
Grundstrukturen der EU - Derivate charakterisieren, des EU-Rechts und seiner Durchsetzung; kollektive Sicherheit in Europa; Reform und Weiterentwicklung der EU.
Österreichisches Recht: - das Börsengeschäft erläutern,
Rechtliche und politische Grundbegriffe: Rolle des Einzelnen im politischen und rechtlichen Umfeld; Parteien und Ideologien, Sozialpartner - Arten der Börse unterscheiden.
Grundstrukturen des Staates: Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
Staatselemente, Staats- - Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Regierungsformen; Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung Bund Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren, Gerichtsorganisation.
Rechtsanwendung im Alltag: - Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
Regelungen des ABGB und seiner Nebengesetze, Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts; Sachenrecht und Schuldrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht; Wohnungseigentums- und Mietrecht; Konsumentenschutzrecht; E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzgesetz; Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, Wirtschaftsdelikte). - Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
Rechtsdurchsetzung: - die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
Verwaltungsverfahren (insbesondere Verwaltungsstrafverfahren), Überblick über Zivilgerichts- und Strafverfahren; Besonderheiten - Möglichkeiten zur Gestaltung des arbeits- Öko- und sozialgerichtlichen Verfahrens, Zwangsvollstreckung Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben, Insolvenzverfahren.
Unternehmer und Arbeitnehmer in Recht - Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und Wirtschaft: rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes (unter Berücksichtigung von Rechtsproblemen im Internet); Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz; arbeitsrechtliches Normensystem, typische und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigste Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes. Berufsausbildungsgesetz. Bereich Businessplan
Erweiterungslehrstoff: - die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
Besonderes Verwaltungsrecht, zB Jugendschutz - die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen, Baurecht;
Verkehrsrecht. Einfache Schriftsätze im Verwaltungsverfahren, Fallstudien zum Verwaltungsverfahren sowie Verwaltungsstrafverfahren (einschließlich Kurzverfahren) - als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten. Haftpflichtversicherungsrecht;
einfache Schriftsätze im Gerichtsverfahren; Fälle zum Konsumentenschutzrecht; durch den Einsatz von Fallstudien zum Gerichtsverfahren;
Persönlichkeitsrechte; Grundsätze des Medienrechts, Umgang mit Medien; wichtigste Bestimmungen des Sozialrechts. - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
IT-Bezug Lehrstoff:
Informationsbeschaffung und kritische Auswertung von Informationen. Kenntnisse Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umgang mit Rechtsinformationssystemen und E-Government-Angeboten nationaler und internationaler Behörden. Homepages von Behörden, Körperschaften, Anwälten, Notaren und Interessensvertretungen. Homepages von internationalen Organisationen. Herunterladen von Antragsformularen, Eingaben. Firmenbuch, Grundbuch, Gewerberegister. Einsatz Umfang des Internets bei Verwendung einer Fremdsprache als Arbeitssprache. Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
Übungsfirmen-Konnex Finanzmanagement:
Beschaffung von Formularen und Anträgen. Schriftsätze im Verwaltungsverfahren. Grundlagen der Vertragsgestaltung. Konsumentenschutzfälle. Grundbuchsauszüge. Elektronische Signatur, E-Commerce, elektronischer Zahlungsverkehr. Gewerberecht und Gewerbeverfahren. Schriftsätze im Gerichts- und Gewerbeverfahren. Datenschutz- und Urheberrechtsangelegenheiten. Firmenbuchauszüge, Auszüge aus dem Gewerberegister. Arbeitsvertrag, Kündigung, Entlassung und Austritt. Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren. Verfassen von Mahn- und Mandatsklagen. Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
17. VOLKSWIRTSCHAFT Investitionsmanagement:
Bildungs- Arten der Investitionen, qualitative und Lehraufgabe: quantitative Entscheidungsmethoden, dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G&V, Plan-Bilanz)
Die Schülerinnen Wertpapiere, Derivate und Schüler sollen Börse:
- sich der ethischen Verantwortung in der globalen Wirtschaft bewusst sein Wertpapiere, Derivate und die Stellung Österreichs als Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft sowie sonstige Instrumente der EU und die sich daraus ergebenden Konsequenzen erkennen und beurteilen können (Schlüsselqualifikation Europakompetenz) Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
- andere Kulturen achten und die Zusammenhänge von Frieden, politischer und volkswirtschaftlicher Stabilität als Basis für Wohlstand Ökomanagement und Wohlfahrt erkennen, Qualitätsmanagement:
- wesentliche Informationsquellen und Statistiken Begriff der Volkswirtschaft unter Verwendung moderner Datenbanken zielorientiert nutzen und umsetzen können Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements
- ihrer Rolle als verantwortungsbewusste Unionsbürger in Wirtschaft und Gesellschaft gerecht werden können PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
- ihr Wissen über die Rolle Österreichs als Wirtschaftsfaktor aktualisieren, erweitern und in die Praxis umsetzen können, Businessplan:
- Entwicklungstendenzen der heutigen Gesellschaft kennen, sozialkritisch, konsumkritisch und umweltbewusst handeln Finanz- und Investitionsplanung
- mit Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren können. Fallstudien:
Lehrstoff: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
III. Jahrgang Schularbeiten:
Basislehrstoff: Eine einstündige Schularbeit
Volkswirtschaftliche Grundlagen III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Grundprobleme der Volkswirtschaft und der Wirtschaftspolitik; 5. Semester:
Mikro- und Makroökonomie; Konjunktur und Wirtschaftswachstum, Konjunktur- und Wachstumspolitik; Angebot und Nachfrage, Marktformenlehre, Preismechanismus Bildungs- und Preispolitik; Lehraufgabe:
Produktionsfaktoren und deren Zusammenwirken; wichtigste Lehrmeinungen; Überblick über volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Die Schülerinnen und Wirtschaftskreislauf. Schüler können im
Österreichische Volkswirtschaft: Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Rolle des Staates - Maßnahmen in der Wirtschaft (zB Bundesfinanzgesetz Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und Finanzausgleich); Sozialpartner; Konjunktur-, Wachstums- der Nachhaltigkeit kritisch bewerten, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik; Einkommensverteilung und -umverteilung; Budget und Budgetpolitik.
Europäische Wirtschaft: - Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftspolitik; Zusammenspiel der EU-Institutionen, Budgetpolitik, Struktur- und Regionalpolitik in der EU; Finanzinstitutionen der EU; Binnenmarkt; Außenhandel und Zahlungsbilanz; Weiterentwicklung der europäischen Wirtschaft; Wechselkursbildung, Europäisches Währungssystem; europäischer Verbraucherpreisindex (HVPI), Konsum und Konsumpolitik. - in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Globale Wirtschaft: Bereich Management
Internationale Wirtschaft, Globalisierung, Rolle der multinationalen Unternehmen; Wohlstandsmessung und Wohlstandsvergleiche; Strukturwandel; Außenhandel, internationale Wirtschaftsorganisationen - die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Wirtschaftsabkommen; Währungsarten, Währungspolitik, Wechselkursbildung, internationale Währungssysteme; Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsordnungen; aktuelle Wirtschaftstheorien und entsprechende Steuerungsinstrumente; - Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
internationale Verschuldung - die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren, Entwicklungsländer und Entwicklungshilfe.
Geld - den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und Finanzen: operativem Management darstellen.
Geldlehre (Geldfunktionen, Geldarten, Quantitätsgleichungen); Inflation, Deflation, Stagflation; Maßnahmen der Geldpolitik; Zinsen und Zinspolitik; Budgetpolitik. Bereich Planung
Ausgewählte Kapitel österreichischer, europäischer und weltweiter Wirtschaftspolitik - den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
Energie, Industrie, Umwelt, Tourismus, Transportwirtschaft - die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen, Agrarbereich.
Erweiterungslehrstoff: - Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
Raumordnungspolitik, Standortpolitik, Wohnbaupolitik; Forschungs- und Innovationspolitik. Sozialer Wandel und ökonomische Probleme der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Armutsbekämpfung; Migrationsproblematik; Bevölkerungsentwicklung - strategische und Pensionsproblematik. operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
IT-Bezug: - die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
Informationsbeschaffung und kritische Auswertung von Informationen. Homepages von internationalen Organisationen. Kenntnisse im Umgang mit den E-Government-Angeboten nationaler und internationaler Behörden. Einsatz des Internets bei Verwendung einer Fremdsprache als Arbeitssprache - die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Personalmanagement
Innovationspolitik. Lohn- - verschiedene Motivationstheorien reflektieren, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. Investitions- und Standortpolitik. Preispolitik. Humanisierung der Arbeitswelt.
18. PROJEKTMANAGEMENT UND PROJEKTARBEIT - die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
Bildungs- - Personalbeurteilung und Lehraufgabe: Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
Die Schülerinnen und Schüler sollen - Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
- fachliche und soziale Kompetenz erwerben und praxisorientierte Aufgabenstellungen lösen können die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
- betriebswirtschaftliche bzw. fachrichtungsspezifische Aufgaben selbstständig bearbeiten, eigene Lösungen entwickeln und diese gegenüber anderen vertreten können verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
- Projektmanagementmethoden einsetzen können Methoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern,
- vernetztes Denken bei Methoden der Bearbeitung von einfachen Personalanwerbung und komplexen Fällen zeigen -auswahl einsetzen,
- Software zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen können, Bereich Führung
- in anderen Unterrichtsgegenständen erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Durchführung der Projektarbeit anwenden können sowie verschiedene Führungstheorien identifizieren,
- gemäß den persönlichen Erfahrungen, Interessen und Fähigkeiten ein Projekt mit betriebswirtschaftlichem bzw. fachrichtungsspezifischem Schwerpunkt initiieren und im Team oder einzeln (im Ausnahmefall) durchführen und abschließen, dokumentieren und präsentieren können verschiedene Führungskonzepte reflektieren.
Lehrstoff: Bereich Organisation
III. Jahrgang - Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
Basislehrstoff: - Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
Projektmanagement: - Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
Definitionen (Projekt, Projektmanagement, Projektarten). Personen - Aspekte informeller Organisation und Rollen im Projekt. Projektmanager als Berufsbild. Kommunikation reflektieren,
Projektmanagementphasen (Start, Durchführung - verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten, Abschluss). Projektmanagementinstrumente und -methoden.
Themenfindung, Projekt-Würdigkeitsanalyse, Projektantrag, Projekt-Kontextanalyse, Projekt-Abgrenzung - den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern, Projekt-Auftrag.
Hinführen zu wissenschaftlichem Arbeiten - die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Projektmanagementinstrumente und -methoden: Bereich Kontrolle
Objektstrukturplan, Projektstrukturplan, Arbeitspakete, Meilensteine, Terminplanung, Kosten- - Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und Ressourcenplanung, Funktionendiagramm ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Planung eines Musterprojektes unter durch den Einsatz von Methoden des Projektmanagements. Fallstudien
Projektorganisation (Kompetenz- - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Verantwortungsverteilung im Projekt auch im Verhältnis zur Stammorganisation) Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Dokumentation und Berichtswesen im Projektteam und Kommunikation Lehrstoff:
zum Umfeld (auch fremdsprachig). Wirtschaft und Gesellschaft:
Projektkultur. Ethik in der Unternehmensführung
Projektmarketing. Management:
Projektmanagementprozesse: Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Projektstartprozess (zB Zielklarheit und -akzeptanz), Projektdurchführungsprozesse (laufende Sicherung des Projektfortschrittes, Controlling, Krisen- und Chancenmanagement), Projektabschlussprozess (zB Projektauswertung). Planung:
Projektpräsentation unter Berücksichtigung der Zielgruppe. Reflexion der Ergebnisse und Prozesse. Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Erweiterungslehrstoff Personalmanagement:
Qualitätsmanagement in Projekten. Projektorientierte Unternehmen. Programm- und Portfoliomanagement. Auswertung von Datenmaterial. Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
IT-Bezug Führung:
Informationsbeschaffung und -auswertung. Protokollführung. Projekt- und Qualitätsmanagementinstrumente. Führungstheorien, Führungskonzepte
Übungsfirmen-Konnex Organisation:
Analyse der Anwendung von Projekt- Zusammenhang zwischen Ablauf- und Qualitätsmanagementmethoden in Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Übungsfirma. Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
III. Jahrgang Kontrolle:
Basislehrstoff: Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Projektarbeit mit facheinschlägigem oder fächerübergreifendem Thema mit betriebswirtschaftlichem bzw. fachrichtungsspezifischem Schwerpunkt. Fallstudien:
Planung und Umsetzung nach Projektmanagementmethoden Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Projektauftrag Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Präsentation vor dem Auftraggeber. Management“
Zielsetzung, Planung, Organisation, Durchführung, Dokumentation, Präsentation der Projektarbeit. Schularbeiten:
Erweiterungslehrstoff: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Präsentation der Projektarbeit in einer Fremdsprache 6. Semester:
IT-Bezug Bildungs- und Lehraufgabe:
Datenbankverwaltung, softwareunterstützte Projektplanung, -koordination, -controlling. Präsentationssoftware. Methoden der Statistik. Die Schülerinnen und Schüler können im
19. Seminare Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
WIRTSCHAFTSINFORMATIK - Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
Bildungs- - die Wechselwirkung von Ökonomie und Lehraufgabe: Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
Die Schülerinnen - Chancen und Schüler sollen Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen,
- ihre Kenntnisse aus dem Unterrichtsgegenstand „Wirtschaftsinformatik“ vertiefen, erweitern, aktualisieren und fächerübergreifend einsetzen können, - Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
- bei der Planung und Erweiterung die Bedeutung von Informations- und Kommunikationssystemen mitwirken, Corporate Governance-Konzepten darstellen.
- IT-Komponenten für inner- und außerbetriebliche Kommunikation nutzen können, Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
- Unterlagen für Entscheidungen vorbereiten können Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
- Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben Auswirkungen der Berufspraxis einsetzen können Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- organisationale Strukturen und Prozesse analysieren und abbilden können Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
- finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die Lösung konkreter Probleme geeignete Software auswählen und einsetzen können internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
- logisch und vernetzt denken und in der Fachsprache formulieren können und die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
- zu planvollem Arbeiten unter Nutzung praxisgerechter Arbeitsformen und Arbeitstechniken sowie zur Selbst- und Fremdmotivation fähig sein die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Lehrstoff: Bereich Unternehmenssteuerung
Betriebliche Informationssysteme. - Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
Softwareunterstützte Abbildung von Objekten - Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
betriebswirtschaftlichen Prozessen. - Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
Computerunterstütztes Projektmanagement - die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Organisation und Aufbereitung von Informationen für interne und Bereich Businessplan
externe Kommunikation. - die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele. - einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen,
Informationsmanagement - einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
Fach- und anwendungsübergreifender durch den Einsatz der IT-Werkzeuge unter besonderer Berücksichtigung des Ausbildungsschwerpunktes. von Fallstudien
Organisation und Aufbereitung von Informationen für interne - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und externe Kommunikation mit der Übungsfirma Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
FREMDSPRACHLICHES KOMMUNIKATIONSTRAINING Lehrstoff:
Bildungs- Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Lehraufgabe: Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Die Schülerinnen Wirtschaft und Schüler sollen Gesellschaft:
- Bedeutung des Außenhandels für die kommunikative Sprachkompetenz erweitern und vertiefen Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
- die Sprachfertigkeiten in der Praxis eigenständig anwenden und Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
- fächerübergreifend und vernetzt arbeiten können. Internationale Geschäftstätigkeit:
Lehrstoff: Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-Cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Ausbildungsschwerpunktspezifische Kommunikation in einer oder zwei Unternehmenssteuerung:
Fremdsprachen. Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Zertifikatsvorbereitung. Businessplan:
Erwerb und Anwendung von Kommunikationstechniken (zB Feinheiten der Präsentationstechnik, Argumentationstechnik, Diskussionstechnik, Konfliktlösungstechnik, Problemlösungstechnik). Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion), Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse
Organisation und Aufbereitung von Informationen für interne und externe Kommunikation mit der Übungsfirma. Fallstudien:
ANGEWANDTE NATURWISSENSCHAFTEN Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Bildungs- und Lehraufgabe Schularbeiten:
Die Schülerinnen und Schüler sollen Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
- zum Erfassen komplexer Systeme befähigt werden, 3.2 Unternehmensrechnung
- den Zusammenhang zwischen Strukturen und Funktionen der biologischen, ökologischen und ökonomischen Systeme erkennen, Didaktische Grundsätze:
- durch Einsicht in diese Systeme Handlungskompetenz und Bereitschaft Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Innovation entwickeln Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
- So weit wie möglich sind zwischen den Menschen aus dem Verständnis eines naturwissenschaftlichen Weltbildes als Bestandteil dieser Systeme erkennen verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
- Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Begrenztheit der Natur in Hinblick auf Rohstoffentnahme und Belastbarkeit erkennen und dadurch verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln und Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
- Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem menschlichen Körper sowie der belebten und unbelebten Umwelt entwickeln I. Jahrgang:
Lehrstoff 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Ökologische Bewertung Bildungs- und Lehraufgabe:
Ökobilanz inklusive Betriebs-, Prozess-, Produkt- Die Schülerinnen und Strukturbilanz. Schüler können im
Ökologische Beschaffung (Büroökologie) anhand von Beispielen. Strukturbilanz. Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
Produktlebenszyklus unter besonderer Berücksichtigung von Abfallwirtschaftskonzept und Entsorgung (Wiederverwendung - die Gliederung und -verwertung, thermische Verwertung Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen, Deponie).
Ökobilanz (ökologische Kosten- - Buchführungs- und Vergleichsrechnung) Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Öko-Audit. Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
ECO-Design - die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Wirtschaftsethik. Bereich Sonstige Geschäftsfälle
Naturbeobachtung - die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen sowie von Ein- und Dokumentation mittels elektronischer Medien: Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Aufnahme und Verarbeitung von Informationen in biologischen und technischen Systemen. Bereich Personalverrechnung
Nationalparks, Biosphärenparks und deren ökologische und wirtschaftliche Bedeutung. - Besonderheiten bei den laufenden Bezügen (Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
SALES MANAGEMENT - Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
Bildungs- und Lehraufgabe: - außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
Die Schülerinnen - den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Schüler sollen Finanzamt abwickeln.
- ihr in anderen, insbesondere betriebswirtschaftlichen Unterrichtsgegenständen erworbenes Wissen im Geschäftsleben anwenden können, durch den Einsatz von Fallstudien
- sich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin und des Kundenberaters (Verkäuferin und Verkäufer) auseinander setzen und identifizieren ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
- den Aufbau von Beratungs- und Verkaufsgesprächen verschiedener Art kennen, Lehrstoff:
- die für erfolgreiches, kundenorientiertes Verkäuferinnen- und Verkäuferverhalten notwendigen kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fähigkeiten erwerben und durch ständiges Training weiterentwickeln, Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
- aus Produktkenntnissen Kundennutzen ableiten können, Grundlagen des Rechnungswesens:
- sich auf verschiedene Beratungs- Begriff, Gliederung und Verkaufssituationen einstellen können Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
- Kunden individuelle Problemlösungen anbieten Waren- und kundenadäquat argumentieren können sowie Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
- den produkt- und verkaufsspezifischen Wortschatz beherrschen und Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Verhandlungsgesprächen einsetzen können. Betriebswirtschaft
Lehrstoff Sonstige Geschäftsfälle:
Berufsbild und Selbstverständnis der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters: Anzahlungen, Emballagen, Aktien und Anleihen
Soziale, betriebswirtschaftliche und fachliche Kompetenz der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters. Personalverrechnung:
Grundlagen der Kommunikation Abrechnung von Besonderheiten bei Kundenberatung laufenden und Verkauf: sonstigen Bezügen, Schriftverkehr
Persönliches Auftreten; Grundlagen der Gesprächsführung in Beratung und Verkauf; Freundlichkeit im Kundenkontakt. Führen einfacher Kundengespräche. Fallstudien:
Verkaufspsychologische Grundlagen der Kundenbetreuung: Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Kundentypen; zielorientiertes Beraten und Verkaufen; Kundenerwartungen; Grund- und Zusatznutzen. Argumentation; Arten der Argumentation und Argumentationstechniken. Schularbeiten:
Ware als Verkaufsobjekt: Eine einstündige Schularbeit
Verkaufsrelevante betriebswirtschaftliche und Warenkenntnisse; Fachterminologie im Beratungs- und Verkaufsgespräch. 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Führen einfacher Beratungs- Bildungs- und Verkaufsgespräche unter Anwendung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse Lehraufgabe:
Kontaktaufnahme; Eröffnung; Fragetechniken; Grundregeln der Waren- und Dienstleistungspräsentation; Einwandbehandlung; Mängel und Gewährleistung, Liefer- und Zahlungsbedingungen im Verkaufsgespräch; Abschlusstechniken; Verabschiedung Die Schülerinnen und Anbahnung weiterer Kontakte. Einsatz von verkaufsunterstützenden Materialien Schüler können im Beratungs- und Verkaufsgespräch.
Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen: Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
Direkter Kundenkontakt in Verkaufsräumen - Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und auf Messen. Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
Sprache - die Stellung der Kundenbetreuerin bzw. des Kundenbetreuers: Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
Situationsangepasste und zielgruppenorientierte Sprache der Verkäuferin bzw. des Verkäufers - Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Ware Bereich Kostenrechnung als Verkaufsobjekt: Grundlage der Preisbildung
Verkaufsrelevante Warenkenntnisse; waren- - Aufwendungen zu Kosten und branchenspezifische Informationsbeschaffung, Sortimentsgestaltung; Warenpräsentation Erträge zu Leistungen überleiten, Führen waren- und branchenspezifischer Verkaufsgespräche.
Dienstleistung als Verkaufsobjekt: - Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
Kundenspezifische Leistungsangebote; Preis-Leistungs-Verhältnis; Führen branchenspezifischer Kundenberatungsgespräche. - Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
Einsatz von verkaufsunterstützenden Materialien im Beratungs- - den Verkaufspreis berechnen und Verkaufsgespräch: die entsprechenden Buchungen vornehmen,
ZB aus dem computerunterstützten Rechnungswesen, Internet, Firmenhomepages, Datenbanken, Artikeldatenbanken - mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten, Kundendatenbanken.
Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen: - mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Beratungsgespräch beim Verkauf von Dienstleistungen; Außendienstverkauf; Telefon-Verkauf; Beratung und Verkauf im Call-Center; E-Commerce, M-Commerce; Verkauf an Wiederverkäuferinnen und Wiederverkäufer; Direktverkauf. Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
Besondere Verkaufssituationen: - Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
Kombinationsangebote - Deckungsbeiträge ermitteln, Ersatzangebote; Sonderangebote; Zusatzverkauf; Umtausch; Reklamation; Konfliktsituationen.
Rechtsfragen im Beratungs- und Verkaufsgespräch: - unternehmerische Entscheidungen treffen.
Konsumentenschutz, Produkthaftung, Gewährleistung und Garantie, Umtausch, Reklamation und Mängelrüge, Rechtsfragen des E-Commerce, Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Belehrungs- und Informationspflichten des Verkäufers. Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
Customer Relationship; Ethik im Verkauf - den Betriebserfolg ermitteln.
Führen gehobener Verkaufs- und Verhandlungsgespräche mit Bereich Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung
Videoauswertung - Kalkulationen durchführen.
20. Ausbildungsschwerpunkt Lehrstoff:
20.1. CONTROLLING UND JAHRESABSCHLUSS Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Bildungs- und Lehraufgabe Grundlagen der Kostenrechnung:
Die Schülerinnen Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Schüler sollen Stellung im Rechnungswesen
- Instrumente Kostenrechnung als Grundlage der strategischen und operativen Unternehmensführung kennen, Preisbildung:
- Methoden zum Aufbau controllinggerechter Informationssysteme kennen Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und anwenden können Differenzkalkulation, Verbuchung
- mit Methoden der Informationsbeschaffung und -auswertung auch unter Zuhilfenahme moderner Software vertraut sein, Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
- die Grundlagen zur Organisation eines unternehmensübergreifenden Berichtswesens verstehen sowie zur schriftlichen und grafischen Darstellung von Ereignissen, Entscheidungen und Prozessen innerhalb des Unternehmens fähig sein, Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
- einen Jahresabschluss im Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen und analysieren können, Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
- Kenntnisse des Steuerrechts vertiefen und anwenden können sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden führen können, Betriebserfolgsermittlung
- die Bedeutung des Rechnungswesens, insbesondere des Jahresabschlusses und Branchenspezifische Besonderheiten der Planungsrechnung, für das Unternehmen und die Gesamtwirtschaft erkennen und Kostenrechnung:
- zum Denken in erfolgsorientierten Regelkreisen befähigt werden. Kalkulationen
Lehrstoff Schularbeiten:
I. Jahrgang: Eine einstündige Schularbeit
Basislehrstoff II. Jahrgang:
Systemorientierte Unternehmensführung 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Systemisches Denken im Unternehmen; Kybernetische Konzepte. Früherkennung. Bildungs- und Lehraufgabe:
Strategisches Controlling: Die Schülerinnen und Schüler können im
Leitbild; Instrumente Bereich Doppelte Buchführung in der strategischen Planung und Kontrolle. Praxis
Operatives Controlling: - die Summen- und Saldenbilanz ermitteln.
Investitionscontrolling; Finanzcontrolling. Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Planung und Planungsrechnung: - die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung. Plankostenrechnung. - die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
Erweiterungslehrstoff: - die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Controlling und Information; branchenabhängige Detailpläne, Budgetkontrolle. Bereich Anlagenbewertung
IT-Bezug: - die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
Einsatz kaufmännischer Standardsoftware. Recherchen im Internet. - die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
Übungsfirmen-Konnex: - die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Analyse der Zahlen der Übungsfirma. Bereich Waren- und Materialbewertung
II. Jahrgang: - Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
Basislehrstoff: - Bewertungsverfahren anwenden,
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung. - daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
Sonderfälle - die Auswirkung der Bewertung: Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Anlage- und Umlaufvermögen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Bildung und Auflösung Bereich Bewertung von Rücklagen. unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Abschlusstechnik: - die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
Erstellung von Abschlüssen der Einzelunternehmung und - die Auswirkung der Personengesellschaften mit vertiefender Behandlung Bewertung von Bewertungsproblemen unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Betriebliche Abgaben: Bereich Rückstellungen
Steuerliche Problemfälle in Unternehmungen; steuerliche Optimierung. - die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
Ausfertigung von Steuererklärungen; Abgabenverfahrensrecht; Kommunikation mit - den Abgabebehörden Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Erweiterungslehrstoff: durch den Einsatz von Fallstudien
Unterschiede im Handels- und Steuerrecht. Geschäftsberichte inklusive Anhang und Lagebericht. - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
IT-Bezug Lehrstoff:
Einsatz kaufmännischer Standardsoftware. Recherchen Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Internet. Finanz online. Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Übungsfirmen-Konnex Doppelte Buchführung in der Praxis:
Interpretation der Zahlen der Übungsfirma. Summen- und Saldenbildung
III. Jahrgang Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Basislehrstoff: Abschlussarbeiten (Reihenfolge, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln)
Berichtswesen Anlagenbewertung:
Kennzahlen Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Kennzahlensysteme (Aufbereitung von Führungsinformationen). Erweiterung
Akzeptanz von Informationssystemen. Waren- und Materialbewertung:
Controlling-Organisation: Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Stellung des Controlling in der Betriebsorganisation. Berufsbilder und Anforderungen an den Controller. Controlling in Klein- und Mittelbetrieben. Rückstellungen:
Einführung Bildung und Durchsetzung des Controlling als Institution. Verbuchung
Entwicklungstendenzen im Controlling. Schularbeiten:
Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften. Eine einstündige Schularbeit
Abschlusstechnik 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Erstellung von Abschlüssen der Kapitalgesellschaften mit vertiefender Behandlung von Bewertungsproblemen. Bildungs- und Lehraufgabe:
Bilanzanalyse: Die Schülerinnen und Schüler können im
Analyse der Vermögens- Bereich Bewertung von Forderungen und Kapitalstruktur sowie der Ertragslage der Unternehmung; Kapitalflussrechnung. Verbindlichkeiten
Vertiefende Wiederholung des Lehrstoffes aller Jahrgänge. - die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
Erweiterungslehrstoff: - die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
Geschäftsberichte inklusive Anhang und Lagebericht. Rechnungswesen in anderen Ländern (Beispiele). - die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
IT-Bezug: - Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
Einsatz kaufmännischer Standardsoftware. Recherchen im Internet. - Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
20.2 - die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln. INTERNATIONALE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT MIT MARKETING
Bildungs- und Lehraufgabe: Bereich Rechnungsabgrenzung
Die Schülerinnen und Schüler sollen - die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
- die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen kennen und nutzen können beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
- den Stellenwert, die Struktur sowie Chancen abzugrenzenden Beträge ermitteln und Risiken die Verbuchung der internationalen Wirtschaft erkennen und beurteilen können Rechnungsabgrenzungen durchführen,
- Verständnis und Wissen über die Kultur, die soziale Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und geografische Beschaffenheit ausgewählter Wirtschaftsräume aufweisen, Verlustrechnung ermitteln.
- den Stellenwert, die Strukturen und die Aufgaben Bereich Aufstellung des Marketings im Zusammenhang mit der internationalen Geschäftstätigkeit kennen, Jahresabschlusses
- Marketingphilosophien kennen lernen sowie weltweite Megatrends, Globalisierung und den verstärkten Wettbewerb die Bestandteile von Märkten frühzeitig erkennen und Fälle aus der Praxis analysieren und lösen können Jahresabschlüssen nennen,
- sich der ethischen Verantwortung Jahresabschlussarbeiten in einer globalen Wirtschaft bewusst sein der richtigen Reihenfolge durchführen,
- die Stellung Österreichs als Mitglied der EU und die sich daraus ergebenden Konsequenzen erkennen und beurteilen können Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
- Projekte planen, organisieren, zielorientiert handeln und umsetzen können, - die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
- die Mitgliedschaft Österreichs in der EU in Überlegungen einbeziehen Bilanz und berücksichtigen die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
- den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die sich in der internationalen Geschäftstätigkeit ergebenden betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen lösen können. erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
Lehrstoff: - die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
I. Jahrgang: - die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Basislehrstoff: durch den Einsatz von Fallstudien
Bedeutung und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit, volkswirtschaftliche Auswirkungen. - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Interkulturelles Management (Cross Cultural Management). Internationales Marketing. Lehrstoff:
Marketingphilosophien. Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Strukturen internationaler Märkte. Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte. Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Internationale Marktforschung. Rechnungsabgrenzung:
Internationaler Marketing-Mix. Bildung und Verbuchung
Leistungsprogrammpolitik. Aufstellung des Jahresabschlusses:
Kontrahierungspolitik; Export- und Importkalkulation. Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Distributionspolitik. Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften (Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung)
Kommunikationspolitik. Abschluss der kleinen GmbH, Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Ökomarketing. Fallstudien:
Erweiterungslehrstoff: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Interpretation von Länderberichten. Vertiefende Behandlung des Marketing-Mix an Hand von Konsumgütermarketing, Dienstleistungs-, Investitionsgüter- und Non-Profit-Marketing. Internationaler Marken- und Musterschutz. Schularbeiten:
Immaterialgüterrechte. Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IT-Bezug III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Informationsbeschaffung für die internationale Geschäftstätigkeit. Marktforschung, Auswertung der Ergebnisse und deren Präsentation. 5. Semester:
Übungsfirmen-Konnex Bildungs- und Lehraufgabe:
Analyse der Auslandsgeschäfte der Übungsfirma. Die Schülerinnen und Schüler können im
II. Jahrgang: Bereich Steuerlehre
Basislehrstoff: - die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
Europäische Integration und Grundzüge des EU-Rechts. Internationale Wirtschaftsabkommen und Wirtschaftsorganisationen. Internationales Recht in Hinblick auf internationale Geschäfte. Analyse internationaler Märkte. - die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
Strategische - die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und operative Marketingplanung für internationale Märkte (Istanalyse, Marktselektion, Zielsetzung die Erklärung ausfertigen, Markteintrittsstrategien).
Geschäftsanbahnung - vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und -durchführung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit. die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
Verhandlungstechniken - weitere Verkehrssteuern und Verhandlungsstrategien. Internationaler Datenverkehr (Rechtsgrundlagen). sonstige Steuern erläutern,
Risk Management: - den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
Risiken - den Ablauf des Verfahrens von der internationalen Geschäftstätigkeit Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und risikopolitisches Instrumentarium zB Debitorenmanagement, Fremdwährungsmanagement, Kursrisikosicherung, Zinssicherung. Bonitätsprüfung; Terminplanung ihre Pflichten und -überwachung Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Finanzierung und Zahlungsabwicklung. Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
Exportförderung - das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln, Exportgarantien.
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft - die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Erweiterungslehrstoff: Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
Internationale Produkthaftung. Internationaler Konsumentenschutz. E-Business. Fallbeispiele zu den Themen Fremdwährungsmanagement, Finanzierung, Zahlungsabwicklung und -absicherung. - das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
IT-Bezug: - finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
Internetrecherchen. E-Business. - Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
Übungsfirmen-Konnex: - die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
Kontaktaufnahme und Geschäftsabwicklung mit ausländischen Übungsfirmen - eine Jahresabschlusskritik erstellen.
III. Jahrgang: durch den Einsatz von Fallstudien
Basislehrstoff: - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Internationales Logistikmanagement Lehrstoff:
Speditionen und andere Spezialbetriebe Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Logistikbereich, Transport, Transportverträge und Transportversicherung, Haftungsbestimmungen, Schadensabwicklung, Verzollung. Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Internationale Kooperationsformen. Steuerlehre:
Internationale Projekte. Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Wettbewerbsrecht. Aufstellung des Jahresabschlusses:
Organisationsformen Errechnung des internationalen Marktes. steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen. Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Trends im internationalen Marketing. Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Erweiterungslehrstoff Fallstudien:
Internationale Zusammenhänge in der Besteuerung. Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
EU-Ausschreibungen am konkreten Beispiel. Schularbeiten:
IT-Bezug: Eine zweistündige Schularbeit
Internetrecherchen. E-Business. 6. Semester:
20.3. ENTREPRENEURSHIP UND MANAGEMENT Bildungs- und Lehraufgabe:
Bildungs- Die Schülerinnen und Lehraufgabe: Schüler können im
Die Schülerinnen und Schüler sollen Bereich Controlling
- Interesse und Freude an Instrumente der unternehmerischen Selbstständigkeit entwickeln integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
- Kompetenzen die Liquidität berechnen und deren Bedeutung für Gründungs- die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und Übernahmemanagement erwerben beurteilen,
- Gründungskompetenz durch Entwicklung von Business Plänen erwerben, Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
- Unternehmenskonzepte in Business Plänen umsetzen können, Bereich Internationale Rechnungslegung
- Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und –übernahmen erkennen und beurteilen können, für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
- über Managementkonzeptionen und Managementtechniken Bescheid wissen und diese in konkreten Situationen anwenden können, durch den Einsatz von Fallstudien
- Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
- Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen und einsetzen, Lehrstoff:
- Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung anwenden können Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
- Veränderung als Managementaufgabe begreifen, Controlling:
- Projekte in enger Zusammenarbeit mit für die Unternehmensgründung relevanten Institutionen und Organisationen initiieren und im Team oder einzeln durchführen und abschließen, dokumentieren und präsentieren können, Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
- eine Wertebasis entwickeln, welche die besondere ethische Verantwortung des/r Unternehmers/in berücksichtigt, Internationale Rechnungslegung:
- die gesellschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung erkennen, die mit Bewertungsbestimmungen der beruflichen Selbstständigkeit und International Financial Reporting Standards (IFRS) für ausgewählte Bilanzpositionen mit dem Management von Organisationen verbunden sind, Unternehmensrecht vergleichen
- die allgemeinen betriebswirtschaftlichen und gründungsbezogenen Zusammenhänge und Marktprozesse verstehen, Schularbeiten:
- durch Entwicklung innovativer Produkt- und Unternehmenskonzepte in experimenteller Umgebung Eine zweistündige Schularbeit (Business Planbei Bedarf dreistündig) zur Realisierung dieser Ideen veranlasst werden,
- Elemente des normativen Unternehmenskonzeptes bei Unternehmensgründungen umsetzen können 3.3 Business Training, Projektmanagement und Case Studies
- zur Informationsbeschaffung und -auswertung sowie zur Problemlösung fähig sein und Didaktische Grundsätze:
- erkennen, dass Unternehmensführung im besonderen Maß die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt. Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
Lehrstoff: So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
I Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben. Jahrgang:
Basislehrstoff II. Jahrgang:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Berufsbild, gesellschaftliche Rolle und Image des Unternehmers, persönliche Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit, wirtschafts- Bildungs- und gesellschaftspolitisches (Gründungs-)Umfeld. Lehraufgabe:
Rahmenbedingungen des unternehmerischen Agierens anhand des Gründungsprozesses: Die Schülerinnen und Schüler können im
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, Handelsrecht, EU-Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörde, Interessensvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen). Bereich Projektmanagement
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen: - Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren - Rollen im Projekt definieren und Risiken kompetenzorientiert besetzen, Business Plan.
Unternehmensphilosophie - Projektziele definieren und Leitbild: Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
Entwicklung und Formulierung von Unternehmensphilosophie - Projektabgrenzungen durchführen, Leitbild und Corporate Identity.
Entwicklung eines Business Plans: - Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
Geschäftsidee, Inhalt, formale Gestaltung, Präsentation - mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und Argumentation. verhandeln,
Erweiterungslehrstoff: - unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
Innerbetriebliche - Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und außerbetriebliche fachbezogene Kommunikation. abschließen,
Entwicklung eines Business Plans für die Übungsfirma (Business Plan) - Projekte laufend evaluieren, Gründungsprozess (rechtliche Konstituierung und Registrierung).
IT-Bezug: - die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Informationsbeschaffung, Einsatz der grundlegenden Werkzeuge und Techniken der digitalen Kommunikation. Bereich Business Training
Web-Publishing: Grundsätze des Designs, Anwendungsbeispiele. Business-to-Business-Administration. - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Electronic-Government Lehrstoff: Informationsaustausch mit Behörden und Organisationen; Förderungsinstitutionen.
Nutzung von öffentlichen Datenbanken und Rechtsinformationssystemen. Projektmanagement:
Übungsfirmen-Konnex: Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen, Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling)
Business Plan für die Übungsfirma. Training:
II. Jahrgang: einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere mit anderen Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Basislehrstoff 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Strategische Unternehmensführung Bildungs- und Lehraufgabe:
Unternehmensphilosophie Die Schülerinnen und Leitbild, Corporate Identity, Unternehmenspositionierung, Unternehmensstrategien, strategische Unternehmensführung Schüler können im Lebenszyklus des Unternehmens, Instrumente, Stärken- und Schwächenanalyse.
Funktionen und Techniken des Managements: Bereich Business Training
Managementregelkreis, Kreativitätstechniken, Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Konfliktmanagement. - ihre in den Pflichtgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
Managementkonzeptionen und Führungsverhalten - betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings Lehrstoff:
Strategisches Marketing, Markterschließung, Marktbearbeitung, Kundenakquisition Vertiefende Wiederholung und -pflege, Key-Account-Management. Aktualisierung:
Qualitätsmanagement: Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Zielsetzungen, Techniken, Modelle. III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Angewandtes Qualitätsmanagement 5. Semester:
Erweiterungslehrstoff: Die Schülerinnen und Schüler können im
Strategisches Controlling: Bereich Case Studies
Instrumente und Werkzeuge (Szenariotechnik, Balanced Scorecard); Customer-Relationship. - ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
IT-Bezug: - betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Virtuelles Unternehmen, E-Procurement. Lehrstoff:
Übungsfirmen-Konnex Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Analyse der Unternehmensführung in der Übungsfirma, angewandtes Qualitätsmanagement. Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
III. Jahrgang Case Studies:
Basislehrstoff: Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Personalmanagement 6. Semester:
Unternehmenskultur, Personalauswahl, Entlohnungssysteme, Personalentwicklung (Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterführung, Personalbeurteilung), Intrapreneurship. Bildungs- und Lehraufgabe:
Management-, Informations- Die Schülerinnen und Steuerungsinstrumente: Schüler können im
Jahresabschlussanalyse, Kapital- und Vermögensmanagement, Operatives Controlling, Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente (Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung). Bereich Case Studies
Analyse von Managemententscheidungen in Unternehmen bei Unternehmensgründungen und -übernahmen (Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren) unter besonderer Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher, sozialer, ökologischer und ethischer Gesichtspunkte. - ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement: - betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Erstellung, Präsentation und Argumentation eines Business Plans, unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Insolvenzfrüherkennung und Insolvenzprophylaxe, Sanierungsmaßnahmen, Verwertung und Auflösung von Unternehmen. Lehrstoff:
Erweiterungslehrstoff Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Strategisches Controlling, Steuerpolitik und Steueroptimierung. Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
IT-Bezug Case Studies:
Interne Unternehmensorganisation und -kommunikation (Telearbeit, Knowledge-Management). Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Computer Based Training; Teleteaching; Telelearning; Einsatzmöglichkeiten in der innerbetrieblichen Personalentwicklung. Soziale Auswirkungen der neuen Technologien. Schularbeiten:
Übungsfirmen-Konnex: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Auswertung der Übungsfirmenarbeit und geordnete Beendigung (Übergabe, Auflösung) der Unternehmenstätigkeit. 3.4 Wirtschaftsinformatik
20.4. MULTIMEDIA UND WEBDESIGN Didaktische Grundsätze:
Bildungs- Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und Lehraufgabe: kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
Die Schülerinnen So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Schüler sollen Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
- Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die grundlegenden Werkzeuge und Techniken des Internets Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und der multimedialen Kommunikation einsetzen können, sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
- die technologische Entwicklung von Werkzeugen und multimedialen Netzen kennen und in ihren zukünftigen Auswirkungen beurteilen können, II. Jahrgang:
- neue Berufsbilder kennen lernen sowie mit neuen Arbeits- und Wirtschaftsformen (Telelearning, E-Commerce) vertraut werden, 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
- Grundzüge semantischer, grafischer und ergonomischer Gestaltung kennen Bildungs- und diese anwenden können, Lehraufgabe:
- die Aufbereitung von Informationen zielgruppenorientiert durchführen Die Schülerinnen und Schüler können, im
- die Bedeutung kreativer Konzepte und die Notwendigkeit detaillierter Planung für die Realisierung multimedialer Aufgabenstellungen erkennen können Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe, Formatierung, Berechnungen, Datenausgabe
- mittels der neuen Medien alternative Lerntechniken kennen lernen Daten erfassen, berechnen, formatieren, organisieren, drucken, austauschen, auswerten und nutzen können sowie in Diagrammen darstellen.
- die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung erkennen, die mit dem Einsatz moderner Informations- Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Kommunikationstechnologien verbunden ist. Entscheidungsfunktion
Lehrstoff: - Auswertungen mit Funktionen durchführen,
I. Jahrgang: - passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SUMMEWENN, MITTELWERTWENN, ZÄHLENWENN, Mehrfachentscheidung wie SVERWEIS, UND, ODER, usw.),
Basislehrstoff: - anspruchsvolle Funktionen effizient einsetzen (Textfunktionen, Datumsfunktionen usw.).
Hardwarekomponenten für Multimedia und Internet: Bereich Informatiksysteme – Netzwerkadministration
Grundlagen und - Verbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien, Funktionsweise herstellen, praktischer Einsatz von Speicher- und Übertragungstechniken.
Web-Publishing: - Ressourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren,
Grundlagen von Web-Auszeichnungssprachen, Anwendungsbeispiele. Web-Publishing mit Web-Tools, Anwendungsbeispiele - Benutzer im Netzwerk verwalten.
Informationsbeschaffung im Netz: Bereich Informatiksysteme – Netzwerkkonfiguration
Suchmaschinen, Suchstrategien; Meta-Informationen für Katalogisierung in Suchmaschinen. Anmeldung von Websites bei Suchmaschinen. - überprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind,
Bildbearbeitung: - Änderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen,
Grundlagen, Werkzeuge, Komprimierungstechniken, Dateiformate. Grundsätze des Designs - einfache Netzwerkprobleme untersuchen und der Ergonomie beheben.
Erweiterungslehrstoff Lehrstoff:
Datenbankanbindung zum www (Einführung; Anbindung an das Web mittels Tools; Auslesen von Daten). Wiederholen und aktualisieren der Themenbereiche Berechnungen, Formatierungen, Daten sortieren und filtern, Druck, Diagramme, Datenimport, Datenexport
Internetprogrammierung (Einführung in webbasierte Scriptsprachen, Anwendungsbeispiele). Funktionen, Auswertung umfangreicher Datenbestände
IT-Bezug: Netzwerkressourcen konfigurieren und nutzen, Benutzerverwaltung, Netzwerkeinstellungen
Betriebssysteme, Netzwerke, Datenmodellierung, Datenbankverwaltungssysteme, Internet, Systemintegration. Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Übungsfirmen-Konnex Schularbeiten:
Produktkataloge im Web und auf elektronischen und digitalen Datenträgern. Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
II 4. Jahrgang: Semester – Kompetenzmodul 4:
Basislehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Multimediadesign Die Schülerinnen und Web-Publishing; Screendesign. Schüler können im
Strukturplanung; Umsetzung; Qualitätssicherung; :: Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
Anwendungsbeispiele; Arbeits- und Zielgruppenplanung inklusive Kosten-/Nutzenüberlegungen. - erkennen, welche Abfragen zur Aufgabenlösung zu erstellen sind,
Vertiefung der Bereiche Design, Ergonomie, Farbpsychologie - Abfragen mit komplexen Kriterien erstellen, Typografie und Symbolik.
Onlineshopping und E-Business: - Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
Technische und organisatorische Voraussetzungen; Integration in einem Webauftritt; Anwendungsbeispiele. - Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen filtern,
Video- und Soundbearbeitung: - Parameterabfragen erstellen,
Hard- und Softwaretools, Komprimierungstechniken, Dateiformate, Anwendungsbeispiele - Berechnungen durchführen.
Übertragungstechnologien im Web (streaming media). Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
Multimediaprogrammierung: - Ergebnisse der Datenauswertung in Berichten darstellen und dabei auch Gruppierungen und Berechnungen durchführen,
Autorensysteme, Seitenbeschreibungssprachen, Skriptsprachen, Applets; Anwendungsbeispiele. - Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Datenbankanbindung zum www: Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
Vertiefung bei Zugriff auf Datenbanken mittels Skriptsprachen oder höheren Programmiersprachen - Systeme wiederherstellen (System Recovery), Anwendungsbeispiele.
Erweiterungslehrstoff: - Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen,
Anwendungsbeispiele mit steigendem Schwierigkeitsgrad. - mögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen,
Übungsfirmen-Konnex: - Sicherheits- und Sicherungssysteme in Unternehmen bewerten und konfigurieren,
Werbefilm für ÜFA. Onlineshop betreiben. Mitarbeiterpräsentation im Web mit Sound und/oder Video. Aktualisierung des Übungsfirmenwebauftrittes. Qualitätssicherung des Webauftritts. Videokonferenzen mit anderen Übungsfirmen (Inland/Ausland). Internettelefonie - die Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen.
III. Jahrgang Lehrstoff:
Basislehrstoff: Wiederholen und aktualisieren einfacher Abfragen, Formulare und Berichte
Content-Managementsysteme und Redaktionssysteme (Erfassung, Verwaltung, Archivierung von Informationen aller Art): Daten auswerten, analysieren und darstellen, komplexe Abfragen
Marktübersicht; Auswahlverfahren; Stärken-Schwächen-Analyse; Kosten-Nutzen-Analyse. Datensicherheit
Multimediaanwendungen: Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Informationssysteme; Produktkataloge; Interaktive Prospekte; Cyberspace; Virtual Reality. Schularbeiten:
Computer Based Training: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Teleteaching; Telelearning; Einsatzmöglichkeiten in der innerbetrieblichen Personalentwicklung; Auswahl und Bewertung von CBT-Systemen, Autorensysteme, Erstellung einfacher interaktiver Anwendungen (Lernsequenzen). III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
E-Commerce 5. Semester:
Technische Bildungs- und organisatorische Voraussetzungen. Lehraufgabe:
E-Payment, E-Government, E-Procurement, E-Commerce-Anwendungen; Die Schülerinnen und Schüler können im
Informationsbroker. Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf, komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen
Entwicklungstrends - Berechnungsmodelle mit Ein- und soziale Auswirkungen der Technologien Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.),
Erweiterungslehrstoff: - die Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.),
EDI (Electronic Data Interchange): - komplexe Berechnungsmodelle erstellen und damit betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen.
Formate, Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten; EDIFACT (Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport), XML (Extensible Markup Language). Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement, Import und Export
Übungsfirmen-Konnex: - die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
Aufbau eines internen Informationssystems für die Übungsfirma, (Stellenbeschreibungen, Dokumentation der betrieblichen Abläufe). Customer Relationship Management (CRM) zur Kundenbindung in der Übungsfirma, Newsletter, Listserver, Gästebücher, Foren. Einsatz von fertigen Werkzeugen. - Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
20.5. NETZWERKMANAGEMENT - Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder),
Bildungs- - Daten aufbereiten und Lehraufgabe: importieren (unterschiedliche Datenformate),
Die Schülerinnen und Schüler sollen - Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
- ihre im Unterrichtsgegenstand „Wirtschaftsinformatik“ erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern, vertiefen und aktualisieren, Lehrstoff:
- Wissen aus technischen Unterlagen (Handbücher, Literatur) erwerben Wiederholen und anwenden können, aktualisieren von Abfragen und Berichten
- Organisation und Methoden der Netzwerkverwaltung kennen lernen Wiederverwertbare Berechnungsmodelle, Absicherung von Eingaben
- Hard- und Software für die Netzwerkverwaltung installieren sowie Aufgaben im Rahmen der Netzwerkbetreuung eigenständig lösen können, Daten aufbereiten
- Netzwerkfehler erkennen und beheben können, Betriebswirtschaftliche Anwendungen
- Datensicherungskonzepte kennen und einsetzen können, Schularbeiten:
- Grundlagen für IT-Entscheidungen vorbereiten können, Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- ihre Arbeiten dokumentieren 3.5 Officemanagement und präsentieren können, angewandte Informatik
- erworbenes Wissen zur Anwenderbetreuung übersichtlich dokumentieren, anwenden und weitergeben können, Didaktische Grundsätze:
- bei der hardwaremäßigen Planung, Realisierung und Erweiterung von Informations- und Kommunikationssystemen mitwirken, Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
- Internetdienste einrichten So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und verwalten können Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
- Client-Server-Datenbanken einrichten und verwalten können und Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
- einschlägige Ausschreibungen formulieren, Angebotsvergleiche durchführen, die Ergebnisse übersichtlich zusammenstellen und präsentieren können. II. Jahrgang:
Lehrstoff 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
I. bis III. Jahrgang Bildungs- und Lehraufgaben:
Basislehrstoff: Die Schülerinnen und Schüler können im
Grundlagen der Netzwerksysteme: Bereich Informatiksysteme – Hardware, Betriebssystem, Netzwerk
OSI-Schichtenmodell; Topologien; Übertragungsprotokolle. - die Arbeitsoberfläche und Dateien sinnvoll organisieren,
Netzwerkkomponenten: - Peripheriegeräte unterscheiden und anschließen,
Server, Workstation, Netzwerkkarte, Switch, Hub - Schnittstellen unterscheiden und erklären, Router; Übertragungsmedien.
Installation - Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und Konfiguration: kontrollieren,
Netzwerkbetriebssysteme; - lizenzrechtliche Bestimmungen von Software zur Netzwerkverwaltung; Treiber; unterscheiden.
Datensicherungssysteme und -konzepte; Virensoftware; Einrichtung und Verwaltung von Internetdiensten (Web-, Proxy-, FTP- und Mailserver); Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet
Client-Server-Datenbanken. - eigenständig ein praxisgerechtes Formular erstellen,
Netzwerkadministration: - ein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen.
Benutzerverwaltung (Anlegen und Löschen von Benutzern und Benutzergruppen, Berechtigungen und Freigaben, Anlegen und Verwalten von Mail-Accounts, ua.); Ressourcenverwaltung (Druckerwarteschlangen, lokale Drucker - Netzwerkdrucker, Strukturierung der Speichermedien in logische Laufwerke, ua.); Verwaltung der Workstations (Installation und Einbindung in bestehende Netzwerke, zentrale Wartung von Workstations, Klonen von Personalcomputern, zentrale Verwaltung der Workstations, Remote-Netzwerkmanagement); Lehrstoff:
Mitarbeit bei Fehleranalysen und selbstständige Durchführung von Fehleranalysen; Störungsbehebungen. Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk):
Dokumentation: Wiederholen und aktualisieren der Benutzeroberfläche
Dokumentations-Software; Dokumentation von Netzwerkkomponenten; Aufzeichnung der laufenden Arbeiten und Aktualisierungen; Aufbau einer Knowledge-Base (FAQ/Frequently Asked Questions) für Netzwerkverwaltung und Benutzerunterstützung. Computer und Peripheriegeräte, Software, Datenverwaltung
Benutzerschulung Publikation und -betreuung Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet):
Hotline; Help-Desk-Systeme. Wiederholen und aktualisieren der Themenbereiche Formatierungen, Drucken, Vorlagen, Geschäftskorrespondenz, E-Mail, Kontakt- und Terminverwaltung
Erweiterungslehrstoff: Formulare, Portfolio
Planung und Realisierung von Netzwerklösungen: Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Erhebung des Ist-Zustandes, Entwicklung von Soll-Konzepten (Netzwerk-Alternativen), Finanzplanung und Auswahl der optimalen Alternative, kaufmännische und technische Realisierung. Schularbeiten:
Öffentliche Ausschreibungen für Software-Entwicklung und Netzwerkmanagement: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Planung und Formulierung von Ausschreibungen, Durchführung von Angebotsvergleichen, Vorbereitung von Entscheidungen; Beschaffung und Abnahme. 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Übungsfirmen-Konnex Bildungs- und Lehraufgaben:
Betreuung der Hard- Die Schülerinnen und Software; Wartung des Übungsfirmennetzwerkes; Hotline. Schüler können im
20.6. SOFTWAREENTWICKLUNG Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet
Bildungs- - in einem bestehenden Content Management System Beiträge im Web veröffentlichen und Lehraufgabe: einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Lehrstoff:
- ihre im Unterrichtsgegenstand „Wirtschaftsinformatik“ erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern, vertiefen und aktualisieren, Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet):
- Informationen aus vorhandenen Datenbeständen beschaffen können, Schreibgeschwindigkeit 220 Anschläge pro Minute
- Wissen aus technischen Unterlagen (Handbücher, Literatur) erwerben und anwenden können, Wiederholen und aktualisieren von umfangreichen Dokumenten, Serienbriefen und Präsentationen
- zur Lösung von Teilaufgaben Programmmodule erstellen und testen können, Arbeiten mit einem Content Management System
- Grundlagen für Entscheidungen im Hinblick auf die Beschaffung und den Einsatz von Softwareprodukten vorbereiten können, Betriebswirtschaftliche Anwendungen
- ihre Kenntnisse über Organisation und Entwicklung von Softwarelösungen erweitern und vertiefen, Schularbeiten:
- symbolische Darstellungen unter Verwendung von Entwurfsinstrumenten anwenden können, Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- die Aufgaben der Datenorganisation unter Berücksichtigung der Datenwartung und der Verarbeitungszeiten durchführen können, 3.6 Recht
- vertiefte Kenntnisse der objektorientierten Entwicklung, wie sie für die praktische Anwendung erforderlich sind, erwerben, Didaktische Grundsätze:
- komplexe Problemstellungen analysieren, für das Programmieren aufbereiten und mit Hilfe der Methoden des Softwareengineerings unter den Aspekten der Qualitätssicherung bearbeiten können, Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
- ihre Arbeiten dokumentieren und präsentieren können Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaftslehre vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen (beispielsweise einfache Gesetzestexte, Medienberichte) zu erfolgen.
- erworbenes Wissen zur Anwenderbetreuung übersichtlich dokumentieren, anwenden und weitergeben können. Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu erfassen und zu erledigen, ist im Unterricht durch Fallbeispiele zu erarbeiten.
Lehrstoff: Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
I. bis III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Basislehrstoff 5. Semester:
Objektorientierte Softwareentwicklung Bildungs- und Lehraufgabe:
Methodenübersicht Die Schülerinnen und Vergleich, Einsatz von Werkzeugen in der Softwareentwicklung. Schüler können im
Softwareprojektmanagement. Bereich Rechtsordnung
Phasenmodelle: - die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
Ziele, Phasen, Grundsätze. - die einzelnen Arten von Rechtsakten (beispielsweise Bescheid, Urteil, Beschluss) erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen,
Problemerkennung - sich über Rechtsnormen informieren, diese analysieren und Problemanalyse: die Bedeutung einzelner Arten des Rechts erklären,
Zielformulierung, Sollkonzept, Lösungskonzepte - bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt einschlägige Rechtsauskünfte einholen, Projektantrag.
Grobplanung: - konkrete rechtliche Problemstellungen mit Hilfe des elektronischen Behördenverkehrs lösen.
Festlegung des Projektziels; Methoden der Ist-Aufnahme und Ist-Analyse; Methoden der Kostenschätzung Bereich Österreichisches und Kostenerfassung; Europäisches Recht
Terminplanung; Erstellung eines Lasten- und Pflichtenheftes; - die Grundprinzipien der Bundesverfassung charakterisieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben und bewerten,
Leistungsbeschreibung. - den Verwaltungsaufbau (inklusive Rechtskontrolle) sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
Feinplanung: - die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären und bewerten,
Methoden - die Zuständigkeit einzelner Gerichte und Techniken (Unified Modelling, Netzplantechnik, Entscheidungstabellen, Struktogramme den entsprechenden Instanzenzug erläutern, Datenflusspläne; Modularisierung; Schnittstellendefinition; Kapazitäts- und Geschwindigkeitsüberlegungen; Prototyping).
Objektorientierte Entwicklung: - die Menschen- und Bürgerrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
Klassen, Objekte, Instanzen, Vererbung. - die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
Grundlagen - die Entstehung der objektorientierten Programmierung: Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
Einführung in eine objektorientierte Programmiersprache. Syntax und Semantik. - die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Entwerfen, Kodieren und Testen von Programmen, Fehlersuche; Methoden, Strukturen, Algorithmen, Objekte; Modularisierung Bereich Unternehmer und Integration Arbeitnehmer in Standardprogrammpakete; Verwendung aktueller Entwicklungstools. Recht und Wirtschaft
Entwicklung - beurteilen, wann eine gewerbsmäßigen Tätigkeit vorliegt, die Arten von Benutzerschnittstellen (Ein- Gewerbebetrieben und Ausgabe). die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
Datenmanagement: - Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb gerichtet sind sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
Beschaffung und Bearbeitung externer - darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und interner Datenbestände. den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
Entwurf von Datenmodellen; Normalisierung; Relationierung; Anwendung in Datenbanksystemen. - die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
Datentransfer zwischen verschiedenen Programmen - analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein -Normalarbeitsverhältnis und Systemen: atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
Datenimport und Datenexport; Datenkonvertierung; dynamische Datenverknüpfung; XML - einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes wiedergeben sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Projektrealisierung: im Bereich Rechtsdurchsetzung
Programmierung; Implementierung; Test; Mängelfeststellung und -behebung; Kontrolle der Zielerreichung; Abweichungsanalyse; - die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
Methoden - die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Qualitätssicherung (Reviews, Tests); Übergabe an den Auftraggeber mit Dokumentation Durchführung eines Konkursverfahrens und Präsentation; eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Versionskontrolle; Abnahme; Schulung. Lehrstoff:
Erweiterungslehrstoff Rechtsordnung:
Web-Programmierung. Datenbankanbindung im Web. Einführung in eine oder mehrere weitere Programmiersprachen. Wiederholung des Stufenbaus der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, elektronischer Amtshelfer und Rechtsinformationssystem, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte
Übungsfirmen-Konnex Österreichisches und Europäisches Recht:
Lösung verschiedener für eine Übungsfirma bzw. für mehrere Übungsfirmen relevante Problemstellungen. Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Vertiefung der Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU
20.7. DIGITAL BUSINESS Unternehmer und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Bildungs- Grundlagen des Gewerberechts und Lehraufgabe: des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnis und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigste Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz
Die Schülerinnen und Schüler sollen Rechtsdurchsetzung:
- die grundlegenden Werkzeuge und Techniken Wiederholung der digitalen Kommunikation einsetzen können Kernbereiche des Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahrens, des arbeits- und sozialgerichtliches Verfahrens, des Insolvenzverfahrens
- die notwendigen Veränderungen der gesamten Unternehmensorganisation (Struktur und Abläufe) für Digital-Business-Lösungen erkennen, analysieren und initiieren können, 6. Semester:
- Organisationsprobleme bei der Einführung und Nutzung eines digitalen Kommunikationssystems analysieren Bildungs- und Lösungsvorschläge entwickeln können, Lehraufgabe:
- die technologische Entwicklung von Werkzeugen und Netzen kennen Die Schülerinnen und in ihren zukünftigen Auswirkungen beurteilen Schüler können, im
- neue Berufsbilder kennen lernen sowie mit neuen Arbeits- Bereich Bearbeitung und Wirtschaftsformen vertraut werden, Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- einen effektiven und benutzerfreundlichen Webauftritt planen, konzipieren und beurteilen können, - jene Gesetze (ABGB und Nebengesetze) nennen, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
- ihr Wissen über die Möglichkeiten, Chancen und Risiken des Digital-Business erkennen Rechts- und beurteilen können Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
- die Einsatzmöglichkeiten Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtliche Auswirkungen von Standard – Ehe und Individualsoftware im Bereich Digital-Business beurteilen können Lebensgemeinschaft vergleichen,
- die Bedeutung kreativer Konzepte zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und die Notwendigkeit detaillierter Planung für die Realisierung von Digital-Business-Anwendungen erkennen können deren Folgen analysieren,
- die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung, die mit dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verbunden ist, erkennen und - die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
- die Chancen Besitz und Risiken einer Unternehmensgründung im Bereich Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Digital-Business erkennen Grundbuchs erklären und beurteilen können. einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
Lehrstoff: - einen Besitzstörungsfall erläutern sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen,
I. Jahrgang: - die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen begründen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
Basislehrstoff: - die Vertragsstörungen (insbesondere Verzug) charakterisieren und Gewährleistungs- und Garantiefälle lösen sowie Möglichkeiten der Erfüllungssicherung von Verträgen erklären und anwenden,
Technische Grundlagen: - Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche nennen und die Haftungsformen für eigenes und fremdes Verschulden sowie die Haftung ohne Verschulden in Beziehung setzen,
Topologien; Netzwerkkomponenten - Wohnungseigentum vom ideellen (Server, Workstation, Netzwerkkarte, Switch, Hub, Router, ua.schlichten); Client-Server-Datenbanken; Übertragungsmedien; Übertragungsprotokolle. Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes erläutern,
Internet, Intranet, Extranet: - die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren,
Grundbegriffe und praktische Einsatz- - die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Zugangsmöglichkeiten. Geschäftsverkehr auf einfache Fälle anwenden,
Providerauswahl, Leistungsmerkmale, Domänenzuweisung; IP-Adressierung; Einrichtung und Nutzen von Internetdiensten für Clients. - für die Tätigkeit innerhalb der Übungsfirma Formulare, gegebenenfalls im elektronischen Geschäftsverkehr, beschaffen und einfache Schriftsätze (beispielsweise in den Bereichen Vertragsgestaltung, Rücktritt vom Vertrag, Ansuchen um Gewerbeberechtigung, Kündigung im Arbeitsrecht) entwerfen,
Telekommunikationstechnologien: - die Strafbarkeit bei einfachen strafrechtlichen Fällen beurteilen, häufig vorkommende Delikte (insbesondere Wirtschaftsdelikte) charakterisieren,
Festnetz und Mobilkommunikation; Telefonieren über Internet (Voice over IP); Grundlagen der multimedialen Konferenztechnik. - die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Web-Publishing: Bereich Rechtsdurchsetzung
Strukturplanung; Umsetzung; Qualitätssicherung; - die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
Anwendungsbeispiele; Arbeits- - die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie strafgerichtlichen Verfahren erklären sowie die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung und Zielgruppenplanung inklusive die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Kosten-Nutzen-Überlegungen. Lehrstoff:
Grundsätze des Designs, der Ergonomie, der Farbpsychologie, der Typografie Bearbeitung und der Symbolik. Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
Bildbearbeitung: Wiederholung der Kernbereiche des Personen-, Familien-, Ehe- und Erbrechts,
Grundlagen, Werkzeuge, Komprimierungstechniken, Dateiformate. Sachenrecht, Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wiederholung der Kernbereiche des Mietrechts, Wohnungseigentumsrecht, Konsumentenschutzrecht, E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Datenschutzrecht, Umgang mit Social Networks, Strafrecht
Erweiterungslehrstoff Rechtsdurchsetzung:
Vertiefung in den Bereichen Web-Publishing und Bildbearbeitung (Webbasierte Skriptsprachen; einfache Datenbankanbindung mit Tools). Überblick über das Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung
II. Jahrgang: 3.7 Volkswirtschaft
Basislehrstoff Didaktische Grundsätze:
Interne Unternehmensorganisation Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und -kommunikation: kritische Analyse von Informationen zu legen.
Virtuelles Unternehmen; Telearbeit; Workflow-Systeme (Elektronisches Belegwesen); Dokumentenmanagement (papierloses Büro); Archivierung; Knowledge-Management (internes Informationssystem); Helpdesk – Systeme (Benutzerunterstützung in allen Bereichen) Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Sicherheitsaspekte: Mit Hilfe komplexer Methoden (zB Szenario-Methode, Rollenspiel) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Schülerinnen und Schülern aufzubauen.
Verschlüsselungstechniken; Digitale Signatur; Zugriffskontrollen; Transaktionsprotokolle; Risiken und Lösungen; Sicherungskonzepte. III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
Onlineshopping 5. Semester:
Marktübersicht und Auswahl von Werkzeugen; Stärken-Schwächen-Analyse, Kosten-Nutzen-Analyse, Risiken; Einkaufs- und Verkaufsplattformen; Auktionen; Erfassung Bildungs- und Verwertungsmöglichkeiten von Kundendaten. Lehraufgabe:
Customer-Relationship (Pflege Die Schülerinnen und Intensivierung der Beziehungen mit Geschäftspartnern unter Einsatz der neuen Medien). Schüler können im
Auswahl und Bewertung Bereich Grundlegende Fragestellungen der Instrumente (Newsletter, Gästebücher, Mailinglisten, Diskussionsforen). Volkswirtschaft
Electronic Banking: - die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
Online-Banking; Mobile-Banking mit unterschiedlichen Kommunikationsmedien; elektronische Zahlungssysteme. - die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
Erweiterungslehrstoff: - Volkswirtschaftliche Größen erklären.
Video- und Soundbearbeitung (Hard- Bereich Wirtschaftstheorien und Softwaretools, Komprimierungstechniken, Dateiformate). Wirtschaftssysteme
Multimediaanwendungen (Informationensysteme; Produktkataloge; Interaktive Prospekte; Cyberspace; Virtual Reality). - die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
Übungsfirmen-Konnex: - die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
Elektronisches Belegwesen; Aufbau eines internen Informationssystems; Customer-Relationship-Management; Onlineshop; - die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik skizzieren.
Aktualisierung Bereich Markt und Qualitätssicherung des Webauftritts; Preisbildung
Videokonferenzen; Internettelefonie - das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Lehrstoff: Bereich Wohlstand und Lebensqualität
III. Jahrgang: - Möglichkeiten der unterschiedlichen Berechnungen des Wohlstandes aufzeigen,
Basislehrstoff: - den Stellenwert der Bruttoinlandsprodukt-Berechnung für Wohlstand und Nachhaltigkeit einer Volkswirtschaft reflektieren und mögliche Alternativen erläutern.
E-Procurement (Beschaffungswesen unter Einsatz neuer Technologien): Bereich Arbeit und Soziales
Gründe, Voraussetzungen, Lösungen, Kosten-Nutzen-Analyse - häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären, Risiken. Desktop-Purchasing-Systems (Computerunterstütze Einkaufssysteme).
Supply-Chain-Management (Verwaltung und Integration - erläutern, welche Gruppen besonders von Lieferanten). Arbeitslosigkeit betroffen sind und Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
Content-Managementsysteme - den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und Redaktionssysteme (Erfassung, Verwaltung, Archivierung von Informationen aller Art): darauf abgestimmten Instrumenten der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Marktübersicht; Auswahlverfahren; Stärken-Schwächen-Analyse; Kosten-Nutzen-Analyse. Bereich Geld und Finanzwirtschaft
Computer Based Training: - die Erscheinungsformen, die Funktionen, den Geldschöpfungsprozess sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
Teleteaching; Telelearning; Einsatzmöglichkeiten in der Personalentwicklung; Auswahl und Bewertung von CBT-Systemen. - die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion und deren geldpolitische Strategien bzw. Instrumente erläutern,
Business-to-Administration (Kontakte zu Behörden - die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Organisationen): Realwirtschaft erklären und reflektieren.
Electronic-Government, Informationsaustausch mit Behörden und Organisationen; Förderungen. Lehrstoff:
Nationale und internationale Ausschreibungen. Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Auswirkungen der neuen Technologien. Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Erweiterungslehrstoff Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
EDI (Electronic Data Interchange), Formate, Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten; EDIFACT (Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport); XML (Extensible Markup Language). Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Nutzung von Datenbanken Markt und Rechtsinformationssystemen. Preisbildung:
Übungsfirmen-Konnex: Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Aufbau eines internen Informationssystems (Stellenbeschreibungen, Dokumentation der betrieblichen Abläufe). Wohlstand und Lebensqualität:
20.8. TRANSPORTMANAGEMENT Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Bildungs- Arbeit und Lehraufgabe Soziales:
Die Schülerinnen Arbeit, Arbeitslosigkeit und Schüler sollen Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
- die verschiedenen Verkehrsträger kennen Geld und auf den Transportbedarf abgestimmt richtig disponieren können, Finanzwirtschaft:
- die wesentlichen Grenzübergänge Entstehung, Arten und Hauptverkehrsrouten kennen Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
- einschlägige rechtliche Vorschriften zur Güterbeförderung inklusive Haftungsbestimmungen kennen, 6. Semester:
- Aufbau- Bildungs- und Ablauforganisation in Speditionsbetrieben kennen, Lehraufgabe:
- Lager- und Kommissioniersysteme kennen Die Schülerinnen und auf den Bedarf abgestimmt richtig einsetzen, Schüler können im
- Förderhilfsmittel kennen Bereich Konjunktur und je nach Bedarf richtig einsetzen, Budget
- Angebote für Transportleistungen, Lagerleistungen und speditionelle Nebenleistungen erstellen können Indikatoren zur Bestimmung der Konjunkturlage aufzählen,
- Transportkosten wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und Nebengebühren kalkulieren konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
- Zollabfertigung von Import- angebots- und Exportsendungen veranlassen nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
- die Aufgaben des Spediteurs als Logistik-Dienstleister kennen erläutern, welchen Zweck ein Budget erfüllt,
- neuere Logistikkonzepte im Speditionsbereich kennen begründen, welche Folgen wiederholte Budgetdefizite auf die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft haben.
- Informationen aus facheinschlägiger Literatur für konkrete Problemstellungen aufbereiten und präsentieren können und Bereich Europäische Wirtschaft
- Anforderungen an EDV-Systeme wichtige Meilensteine in der Speditionswirtschaft kennen und an Entwicklung der Auswahl Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und Implementierung derartiger Systeme mitarbeiten können. ihre Aufgaben nennen und erklären,
Lehrstoff: - die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und aufzeigen, wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
I. Jahrgang: Bereich Internationale Wirtschaft
Basislehrstoff: - den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
Verkehrsträger: - die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr und kombinierter Verkehr; Entwicklung und Bedeutung der einzelnen Verkehrsträger. Lehrstoff:
Verkehrsgeografische Grundlagen Konjunktur und Budget:
Grenzübergänge, nationale und internationale Hauptverkehrsrouten. Konjunktur und Konjunkturpolitik sowie Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Rechtliche Rahmenbedingungen für den Güterverkehr Europäische Wirtschaft:
Nationale Rechtsnormen; relevante Rechtsnormen der Europäischen Union. Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
Speditionsbetrieb Internationale Wirtschaft:
Leistungen; Angebot; Speditionsvertrag; Zollabfertigung; Speditionsversicherung; Road-Pricing. Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
Speditionszweige: 4. GESELLSCHAFT UND KULTUR
LKW-Spedition, Bahnspedition, Luftfrachtspedition; Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Seehafenspedition; Binnenschifffahrtsspedition; Sammelgutverkehr; Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster soll im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung zur multiperspektivischen Auseinandersetzung mit Geschichte anregen und das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse fördern. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
kombinierter Verkehr; Gefahrengütertransport. 4.1 Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
Sonstige Dienstleister I. Jahrgang:
Lagerhalter; Frachtführer. 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Erweiterungslehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Auftragsabwicklung Die Schülerinnen und Schriftverkehr in einer Fremdsprache. Schüler können
IT-Bezug: - historische Quellen zur kritischen, multiperspektivischen Re- und Dekonstruktion von Geschichte anführen,
Internetrecherchen. - historische Epochengliederungen erklären und diese Periodisierungen kritisch reflektieren,
Übungsfirmen-Konnex: - wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und zivilisatorische Leistungen zeitlich einordnen,
Logistik - grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und Transportplanung für die Übungsfirma diskutieren.
II. Jahrgang Lehrstoff:
Basislehrstoff: Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte, Periodisierungen und Zeitenwenden, Gesellschaft im Wandel, zivilisatorische Leistungen und Innovationen und ihre Auswirkungen auf Produktionsprozesse und Arbeitswelt
Kosten- und Leistungsrechnung im Transport- und Lagerwesen. Fuhrpark-Management Quellenkritische und Tourenplanung. multiperspektivische Betrachtung historischer Entwicklungsprozesse
Warehousing: Grundlagen des modernen Staates
Lager- und Kommissioniersysteme 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Erweiterungslehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Branchensoftware (Anforderungen; Aufbau; Systemauswahl Die Schülerinnen und Einführung); praktischer Umgang mit ausgewählten Systemen. Schüler können
IT-Bezug: - gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang diskutieren,
Tabellenkalkulation - kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen begründen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären.
Übungsfirmen-Konnex Lehrstoff:
Kosten- Veränderungen der Arbeitswelt und Leistungsrechnung im Transportwesen für die Übungsfirma. der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung
III. Jahrgang: Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen (Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre)
Basislehrstoff II. Jahrgang:
Einführung in die betriebliche Logistik 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Beschaffungslogistik, Produktionslogistik, Distributionslogistik. Bildungs- und Lehraufgabe:
Just-in-Time-Konzept in Industrie Die Schülerinnen und Handel unter besonderer Berücksichtigung der Aufgaben des Logistik-Dienstleisters. Schüler können
Aktuelle Transportlogistikkonzepte: - Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren,
ZB Hub & Spoke, Gebietsspediteur, City-Logistik - Entstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren, Güterverkehrszentren.
Erweiterungslehrstoff: - mediale Meinungsbildungsmechanismen, politische Instrumentalisierung und mögliche Gefahren identifizieren.
Supply Chain Management; Simulation von Materialflüssen. Lehrstoff:
IT-Bezug: Staat und Religion (Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen)
Kaufmännische Standardsoftware insbesondere Planungssoftware; Recherche im Internet. Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat
20.9. SCHULAUTONOMER AUSBILDUNGSSCHWERPUNKT Populismus, Medien und Politik
Siehe schulautonome Lehrplanbestimmungen, Abschnitt IV. Verantwortung im Umgang mit Geschichte
B 4. FREIGEGENSTÄNDE Semester – Kompetenzmodul 4:
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Bildungs- und Lehraufgabe:
C. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN Die Schülerinnen und Schüler können
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). - unterschiedliche historische und gegenwärtige weltpolitische Einflusssphären benennen sowie deren Bedeutung für regionale Konflikte und Entwicklungen interpretieren,
D. FREIWILLIGES BETRIEBSPRAKTIKUM - machtpolitische Konfrontationen bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren,
Sinngemäß wie - unterschiedliche politische Transformationsprozesse im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren,
E. FÖRDERUNTERRICHT - die Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes exemplarisch untersuchen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Lehrstoff:
Bipolare Welt, blockfreie und neutrale Staaten, Österreich in Europa und der Welt
Multikulturelle Gesellschaft, Gender Mainstreaming
Kunst als Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung und des Zeitgeistes
4.2 Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)” und „Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)” und anderen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in eigenständigen Analysen anwenden,
- unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten,
- die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären,
- die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,
- wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozio-ökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- aktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten,
- kontroverse Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft analysieren und bewerten,
- Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf der Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen,
- ihre/seine individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Lehrstoff:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration
5. MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“:
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Schülerinnen und Schüler
- kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
- können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
- können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
- können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
- sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
- einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden,
- zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften“ sowie „Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern,
- die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
- aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
- einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren,
- gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
- die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen,
- die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben.
5.1 Mathematik und angewandte Mathematik
Didaktische Grundsätze:
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
- die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen,
- die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen,
- die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben,
- die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
- Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen,
- grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen,
- beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln,
- Ergebnisse von Berechnungen abschätzen,
- Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen,
- Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
- die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden und begründen,
- mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen,
- die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können,
- lineare Gleichungen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- lineare Gleichungen in einer Variablen lösen,
- die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff und lineare Funktionen
- die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben,
- Funktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen verstehen und erklären,
- Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen,
- lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln,
- die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“,
- den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
- die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen
- die Potenzschreibweise mit rationalen Exponenten beschreiben, die damit zusammenhängenden Rechengesetze anwenden und begründen,
- Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
- in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
- lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen,
- lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen,
- die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
- die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten,
- lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen,
- Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen,
- die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten,
- quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
- die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen               Dreieck
- Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren,
- zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Lineare Funktionen und lineare Gleichungen
- das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden,
- den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben,
- die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren,
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom- und Winkelfunktionen
- Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren,
- quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen,
- die Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren,
- den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren,
- das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden,
- mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad)
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit rationalen Exponenten, lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen, Matrizen, lineare Gleichungssysteme in mehr als zwei Variablen, quadratische Gleichungen, Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Funktionale Zusammenhänge:
Lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
- den Begriff des Logarithmus beschreiben,
- logarithmische Rechengesetze anwenden,
- mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen,
- komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
- den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben,
- den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben,
- Exponentialfunktionen grafisch darstellen,
- Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen,
- die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
- die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben,
- mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten,
- die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
- die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
- diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldtilgung
- den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
- die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
- den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
- Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
- die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
- Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
- mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
- die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren,
- Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung, Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
- die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren,
- den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren,
- den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
- den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten,
- Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren,
- mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten,
- Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
- die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen,
- das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
- mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
- Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
- die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
- Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
- den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
- die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
- typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren,
- den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
- den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben,
- den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
- Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen,
- den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben,
- das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen,
- die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie, Integralrechnung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
- die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen,
- Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren,
- die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral- und Streumaße
- verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren,
- unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren,
- Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
- den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren,
- die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
- den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten,
- die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.,
- die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
- den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären,
- die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
- die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen,
- die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Stochastik:
Beschreibende Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
- einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden,
- zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
5.2 Naturwissenschaften
Didaktische Grundsätze:
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Experimente, Übungen, Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Auf den Grundlagen aufbauend sollen Aspekte von Biologie, Chemie und Physik sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Schülerinnen und Schülern eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Schülerinnen und Schülern auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen,
- den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung naturwissenschaftlicher Phänomene verwenden,
- Eigenschaften von Stoffen kennen und Produkte des täglichen Gebrauches mit diesem Wissen bewerten,
- den Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
- einfache chemische Formeln verstehen und erklären,
- Gefahrensymbole gefährlicher Stoffe erkennen, dazu gehörige Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen und Produkte des täglichen Lebens mit diesem Wissen bewerten,
- die Entstehung von chemischen Bindungen erklären,
- den Zusammenhang von chemischen Bindungen und Stoffeigenschaften erkennen,
- Veränderungen von Masse und Energie im Verlauf von chemischen Reaktionen beschreiben,
- Redoxreaktionen als Aufnahme und Abgabe von Elektronen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
- Säure-Basen-Reaktionen als Aufnahme und Abgabe von Protonen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
- einfache Experimente zu chemischen Reaktionen planen, durchführen und dokumentieren,
- chemisches Grundwissen bei der Beschreibung anorganischer Rohstoffe anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger Ergänzungen
Arbeitsweise und Methoden in den Naturwissenschaften:
Teilbereiche der Biologie, Chemie und Physik: Beobachtungen, Hypothesen, Theorien, Modelle und Weltbilder, Naturgesetze
Größen, Einheiten, Größenordnungen, Internationales Einheitensystem
Allgemeine und anorganische Chemie:
Stoffeigenschafen (Leitfähigkeit, Dichte, Schmelzpunkt, Siedepunkt)
Atommodelle und Periodensystem, Isotope
Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen
Chemische Bindungen
Energie bei chemischen Reaktionen, endotherme und exotherme Reaktionen, Redoxreaktionen, Elektrochemie, Säuren und Basen
Anorganische Rohstoffe:
Am Beispiel von Metallgewinnung und Metallindustrie, Mineralien und Gesteine, Baustoffe, Glas und Tonwaren
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- den Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden,
- funktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen,
- den Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären,
- Produkte der Erdölindustrie beschreiben und fossile Rohstoffe (Kohle, Erdöl, Erdgas) als beschränkte Ressourcen verstehen,
- Eigenschaften und Reaktionen unterschiedlicher Alkohole erklären,
- die Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen, und den Aufbau von Lebewesen beschreiben,
- die für den Aufbau von biologischen Strukturen und den Stoffwechsel wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen,
- Stoffwechselprozesse den entsprechenden biologischen Strukturen zuordnen,
- Stoffwechselprozesse verschiedener Lebewesen hinsichtlich Massen- und Energieumsatz erklären, miteinander vergleichen und verknüpfen,
- Versuche zu verschiedenen Stoffwechselvorgängen durchführen und dokumentieren,
- chemisches Grundwissen bei der Beschreibung organischer Rohstoffe anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der organischen Chemie:
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur
Derivate der Kohlenwasserstoffe (Alkohole, Karbonsäuren, usw.)
Reaktionen der Kohlenwasserstoffe und ihrer Derivate (Verseifung, Veresterung)
Biochemie:
Kennzeichen des Lebens, biologische Strukturen (Organellen, Zellen, Gewebe, Organe) Viren
Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose)
Fette, Proteine, Kohlenhydrate, Stoffwechsel (Fotosynthese, Atmung, Verdauung, Gärungsprozesse)
Organische Rohstoffe:
Am Beispiel von Textilien, Holz, Papier, Kunststoffe
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären,
- die wichtigsten Größen der Mechanik und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen sowie dazu passende Experimente planen,
- mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Probleme aus der Mechanik anwenden,
- die Relativitätstheorie als Erweiterung der klassischen Mechanik erkennen,
- die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben,
- die Hauptsätze der Thermodynamik als Spezialfälle des Energieerhaltungssatzes verstehen,
- Energieträger in Hinblick auf Nachhaltigkeit beurteilen, mögliche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln sowie für die Gesellschaft daraus ziehen und diese auch begründen,
- einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären,
- die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektronischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente durchführen,
- aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
- mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Problemstellungen aus den Themengebieten er Elektrizität und des Magnetismus anwenden.
Lehrstoff:
Mechanik:
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Arbeit, Energie, Leistung
Newton´sche Gesetze, Relativitätstheorie
Energie und Energiewirtschaft:
Energieformen, Energieerhaltung (Hauptsätze der Thermodynamik)
Energieumwandlung, Wirkungsgrad
Energieträger (fossile und regenerative Energieträger, Kernenergie)
Mikro- und Makrokosmos:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Quantenphysik
Kepler´sche Gesetze, Gravitation, Astrophysik usw.
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Stromkreise, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm’sches Gesetz
Magnetismus, Elektromagnetismus
Arten der Stromleitung, Halbleiter
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die Funktionsweise von Nervensystemen und Sinnesorganen erklären,
- die Bedeutung des Hormonsystems für die Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären,
- biophysikalische Phänomene erklären und Zusammenhänge mit medizinischen und technischen Anwendungen herstellen sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft reflektieren,
- die wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen dazu beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erläutern,
- die Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen,
- Methoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen und eigenen Gesichtspunkten beurteilen,
- für Ökosysteme wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
- sich zu aktuellen ökologischen Fragen selbstständig mit Hilfe von Freilanduntersuchungen sowie aus Medien Informationen beschaffen, die Ergebnisse dokumentieren und bewerten.
Lehrstoff:
Biologische Steuerung beim Menschen:
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Hormonsystem, Biophysik
Genetik und Evolution:
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen
Phylogenie und Evolution
Gentechnik, Reproduktionsbiologie
Grundlagen der Ökologie (Ökosysteme):
Natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, Freilanduntersuchungen
5.3 Technologie, Ökologie und Warenlehre
Didaktische Grundsätze:
Den Schülerinnen und Schülern ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- den Produktzyklus anhand von Beispielen erklären,
- die Grundlagen, Instrumente und Prinzipien ökologischen Wirtschaftens analysieren,
- ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden,
- einige aktuelle technologische Verfahren erklären,
- nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
- Fragen der Wirtschaftsethik im Hinblick auf ihr eigenes Handeln bewerten,
- ökologische und technologische Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Lehrstoff:
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, ökologisches Management, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Treibhauseffekt, Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden)
Angewandte Technologie:
Ausgewählte Beispiele: Informationstechnologie, Biotechnologie, Solartechnologie, Wasserstofftechnologie, Umwelttechnologie usw.
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
- ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte analysieren und vernetzt betrachten,
- Entwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Lehrstoff:
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Baustoffe und Bauphysik, Nahrungsmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
A. 2 Schulautonomer Erweiterungsbereich
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
A. 2.1 Ausbildungsschwerpunkt
2.1.1 Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Social Media
- die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
- einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
- Inhalte plattformübergreifend bereitstellen,
- eine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
- Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
- vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Lehrstoff:
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webdesign“
- HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
- HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
Lehrstoff:
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
- einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
- ein CMS redaktionell bedienen,
- Anforderungen analysieren und dokumentieren,
- ein Web-Projekt mit CMS planen,
- einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
- das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
- das Web-Projekt publizieren.
Lehrstoff:
Web-Projekt mit CMS.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Audio-, Videobearbeitung und Animation
- Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
- Ton aufnehmen und bearbeiten,
- Animationen für Webseiten erstellen,
- ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Lehrstoff:
Audio-, Videobearbeitung und Animation
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webserver und Domain
- einen Webspace einrichten und verwalten,
- eine Website bereitstellen,
- eine Domain verwalten.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
- einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Lehrstoff:
Webserver und Domain, Websites mit dynamischen Elementen, Webseiten mit Datenbankanbindung
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Security
- mit aktuellen Sicherheitstechnologien den elektronischen Datenaustausch absichern,
- durch Sicherheitseinstellungen und Privatsphäreneinstellungen Inhalte schützen und freigeben.
Lehrstoff:
Security, Webseiten mit Datenbankanbindungen
2.1.2 Management, Controlling und Accounting
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
- die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
- das Controlling im Unternehmen einordnen,
- Teilbereiche des Controllings definieren,
- Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
- Unternehmensleitbilder analysieren,
- strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
- Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Lehrstoff:
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
- die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
- englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
- beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Planung
- Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
- Stundensätze berechnen.
Lehrstoff:
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Operative Planung
- Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
- Abweichungsanalysen interpretieren,
- Korrekturmaßnahmen entwickeln,
- die Zuständigkeiten zuordnen.
Lehrstoff:
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
- einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
- Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Lehrstoff:
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Reporting
- Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
- Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
- die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
- unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
- die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
Lehrstoff:
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
2.1.3 Finanz- und Risikomanagement
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit dem Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen
- die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
- die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
- einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
- die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
- die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
- die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
- einen Kontoauszug interpretieren,
- Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
- Devisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
- die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
- Sparbuchtypen und -arten unterscheiden und zuordnen,
- Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzierung
- die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
- Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
- Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
- die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
- die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
- den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
- die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Lehrstoff:
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und -fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen
- die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
- die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
- wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
- den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
- die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
- eine Schadensmeldung erstellen,
- den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
- den Sinn der Obliegenheiten erklären,
- Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
- den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
- die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
- die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
- die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
- am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
- die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
- die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
- das Bonus-Malus-System anwenden,
- die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz:
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Personenversicherung
- die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
- die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
- die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
- eine Personenversicherungspolizze interpretieren,
- die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
- die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
- Ausschlüsse benennen und begründen,
- die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
- die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
- die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
- die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
- die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
- die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
- in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
- die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Lehrstoff:
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Veranlagung
- die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
- die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
- ein Wertpapierprospekt interpretieren,
- die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
- die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
- einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
- zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
- die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
- das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
- die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
- einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Lehrstoff:
Veranlagung:
Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanz- und Risikomanagement
- vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Lehrstoff:
Vernetzung anhand von Fallbeispielen
2.1.4 Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
- die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
- das Controlling im Unternehmen einordnen,
- Teilbereiche des Controllings definieren,
- Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen und anwenden,
- Beiträge und Leistungen den unterschiedlichen Sozialversicherungsträgern zuordnen,
- Arbeitsverhältnisse den entsprechenden Kollektivverträgen zuordnen,
- Arbeitsverhältnisse von deren Begründung bis zur Auflösung darstellen, die daraus folgenden Rechte und Pflichten ableiten und beurteilen,
- mit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren,
- komplexe Aufgaben der Personalverrechnung lösen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen
Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts:
Arbeitsverhältnisse, arbeitsrechtliches Normensystem, Kollektivverträge und deren Folgen, Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Sozialversicherungsträgern
Besondere Fälle der Personalverrechnung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
- alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
- das Umsatzsteuerrecht anwenden,
- die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Bereich Operative Planung
- Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Lehrstoff:
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Operative Planung
- Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
- Abweichungsanalysen interpretieren,
- Korrekturmaßnahmen entwickeln,
- die Zuständigkeiten zuordnen.
Lehrstoff:
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
- einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (zB Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
- Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Lehrstoff:
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerrecht
- mit Online-Informationssystemen arbeiten,
- Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
- laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
- Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
- die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
- die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
- Steuererklärungen erstellen.
Lehrstoff:
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
2.1.5 Entrepreneurship und Management
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
- unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
- Wege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
- die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
- zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
- die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
- mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
- mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
- den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
- eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Lehrstoff:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Gründungsphase
- aus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
- die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
- einen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
- die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
- ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
- Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
- die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
- sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
- im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
- Finanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
- eine SWOT-Analyse erstellen,
- Businesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- ihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
- Networking erläutern und anwenden.
Lehrstoff:
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
- Wachstumsstrategien entwickeln,
- eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
- einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
- die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
- unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
- unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
- für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
- Planungstechniken einsetzen.
Lehrstoff:
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
- Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
- Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
- Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
- die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
- die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
- die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
- Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Lehrstoff:
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen
Unternehmerische Haltungen:
Konfliktmanagement, Social Networking
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategien in der Konsolidierungsphase
- Optimierungsprozesse analysieren und reflektieren,
- ein Sanierungskonzept für ein Unternehmen analysieren.
Bereich Finanzierung in der Konsolidierungsphase
- mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren,
- unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
- die Eigenwirksamkeit reflektieren,
- Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
- für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Lehrstoff:
Strategien in der Konsolidierungsphase:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Risikomanagement, Sanierungsmaßnahmen, Unternehmenskooperation
Finanzierung in der Konsolidierungsphase:
Entrepreneurial Controlling, Bilanzanalyse, stiller Reserve, Umschichtungsfinanzierung, Private Equity
Unternehmerische Haltungen:
Vernetztes Denken, Betriebswirtschaftliche Simulationen (Unternehmensplanspiel usw.), Coaching
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmenslebenszyklus
- das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua. anwenden,
- alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
- die Eigenwirksamkeit reflektieren,
- Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
- für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Lehrstoff:
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)
Unternehmerische Haltungen:
Wirtschaftliche Entwicklung (Globalen Entrepreneurship Monitor usw.), Karriereplanung
2.1.6 Internationale Wirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
- Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
- volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
- Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
- die Entwicklung und die Ziele der europäischen Integration in Grundzügen anführen,
- die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
- zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
- die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
- die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
- die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern,
- das Konzept für ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt entwickeln, die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat kommunizieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Recht, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
- die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
- strategische Planungsinstrumente (SWOT-Analyse, Szenarioanalyse, Portfolioanalyse, Produkt-Markt-Matrix usw.) in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
- aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
- den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
- die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen,
- die Bedeutung der Direktinvestition als Marktbearbeitungsstrategie darlegen und die Bedeutung aus der Sicht des Investitionslandes bzw. des investierenden Unternehmens erläutern.
Bereich Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
- Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
- zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
- Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten beurteilen,
- Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
- den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Lehrstoff:
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt, Direktinvestition
Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
- die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
- die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
- die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
- die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben,
- die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Risikomanagement
- Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
- die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,
- die verfahrensmäßige Exportfinanzierung erklären.
Bereich Exportförderung
- Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Lehrstoff:
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,
Zahlungsabwicklung
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Exportförderung:
Exportgarantiesystem
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Cross Cultural Management
- die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
- unterschiedliche Kulturmodelle anführen,
- kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
- Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
- verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
- im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
- eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
- eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
- am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
- die Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- die Internationalisierung eines Unternehmens unter Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Lehrstoff:
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle
Käuferverhalten in internationalen Märkten
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik
Ökomarketing:
Instrumente des Ökomarketings
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Exportreife eines Unternehmens, Standortpolitische Entscheidungen, Internationalisierungsstrategien
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
- die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
- die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
- die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdwährungsmanagements für Unternehmen erläutern,
- Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
- die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben,
- die wichtigsten Bestandteile einer EU-Ausschreibung analysieren.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Lehrstoff:
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
UN-Kaufrecht, Schutz geistigen Eigentums, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
- weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Lehrstoff:
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen
2.1.7 Kommunikationsmanagement und Marketing
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Schülerinnen und Schüler Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
- die Grundlagen der Kommunikation benennen,
- den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
- Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
- Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
- quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
- die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Markt- und Meinungsforschung
- die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
- die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
- die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
- die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Strategische Analyse
- mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
- Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Lehrstoff:
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung in der Öffentlichkeit
- für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
- für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
- die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
- die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
- unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
- einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
- unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
- adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
- die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Lehrstoff:
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
- produktpolitische Strategien beschreiben,
- für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
- wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
- vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
- Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
- in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
- anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Lehrstoff:
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E-Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
- die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
- die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
- die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
- die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
- die Bedeutung von Lobbying darlegen,
- die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
- sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
- die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Lehrstoff:
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
- die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
- die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
- die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
- die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Lehrstoff:
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien
2.1.8 Logistikmanagement
Didaktische Grundsätze:
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Leistungserstellung
- die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
- die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
- die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
- die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
- die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
- die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
- spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Lehrstoff:
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und -funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und -übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Distributionslogistik
- die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
- den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
- geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
- unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
- für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
- geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
- Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Lehrstoff:
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktionslogistik
- die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und -steuerung erläutern,
- Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
- den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
- den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
- Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Lehrstoff:
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Beschaffung
- die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
- geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
- situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
- Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Lehrstoff:
Beschaffungsziele und -aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und -strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und -auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Logistikcontrolling
- die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
- die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
- geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
- unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
Lehrstoff:
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
2.1.9 Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme
Didaktische Grundsätze:
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Schülerinnen und Schüler sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
- qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
- Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
- Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
- die historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
- den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
- den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
- ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Management
- die Säulen der Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Philosophy, Corporate Language) erklären,
- auf die Corporate Identity (CI) aufbauend die Bedeutung der Unternehmenskultur und deren Auswirkung auf die Organisation reflektieren,
- die Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
- den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation demonstrieren,
- die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
- einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
- Prozesse analysieren,
- den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden.
Lehrstoff:
Management:
Begriff und Säulen der Corporate Identity, Unternehmenskultur, Balanced Scorecard
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Arten der Prozessdokumentation
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Qualitätsbezogene Normen
- die Bedeutung von Normen erklären,
- die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
- Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
- Aufbau und Vorteil eines Integrierten Managementsystems erklären,
- den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und konkrete Maßnahmen für Organisationen ableiten,
- wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
- den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
- einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.
Lehrstoff:
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Total Quality Management
- den Begriff TQM erklären,
- die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
- die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen anwenden, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
- die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) im Überblick beschreiben,
- Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären,
- die RADAR-Logik des EFQM-Modells anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- das Quality Function Deployment (QFD) erklären,
- Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
- ausgewählte Methoden und Konzepte aus dem Toyota Production System anwenden,
- die statistische Prozesskontrolle (SPC) beschreiben,
- komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen.
Lehrstoff:
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, Toyota Production System, statistische Prozesskontrolle (SPC), Projektakquisition, Projektplanung
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltmanagement
- wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
- die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
- die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
- Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
- die wichtigsten SIGE-Normen nennen,
- wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
- den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
- vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Management
- ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus Integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- das GAP-Modell erklären,
- den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
- praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus Integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
Lehrstoff:
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines Integrierten Managementsystems
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
-ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
2.1.10 Ökologisch orientierte Unternehmensführung
Didaktische Grundsätze:
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
- die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
- die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
- die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
- die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
- Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Lehrstoff:
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
- an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
- das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
- die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
- das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
- die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Wasserwirtschaft
- hinsichtlich verantwortungsvoller Wassernutzung beraten,
- in Bezug auf Abwasserbehandlung die Möglichkeiten der aktiven und passiven Umwelttechnik erläutern,
- die ökonomischen und ökologischen Grenzen der Abwasserbehandlung hinterfragen.
Bereich Logistik
- Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
- Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
- die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Lehrstoff:
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe
Wasserwirtschaft:
Verantwortungsvolle Wassernutzung, aktive und passive Umwelttechnik, ökonomische Grenzen der Abwasserbehandlung
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Ökomarketing
- auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
- Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Bereich Ökocontrolling
- die Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten gegenüberstellen,
- die Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen,
- die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
- die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen.
Bereich Verpackung
- den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
- die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
- die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
- das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Lehrstoff:
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik
Ökocontrolling:
Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten, Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen, Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltzertifizierungen
- die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Investitionsrechnung
- mit Hilfe von Fallbeispielen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen im Bereich regenerative Energiegewinnung vorbereiten.
Bereich Anlagenbewertung
- umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
- Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
- Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
- Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
- Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
- Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Lehrstoff:
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen
Investitionsrechnung:
Fallbeispiele zu Solaranlagen
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltrecht
- die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
- den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.
Bereich Unternehmensgründung
- zusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch ökologische und soziale Grundsätze berücksichtigen,
- Grundlagen des Umweltrechts mit einbeziehen.
Bereich Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens
- die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
- mögliche Lösungsstrategien des oben angeführten Dilemmas diskutieren,
- das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Soziales im Hinblick auf die Ethik des Wirtschaftens illustrieren.
Lehrstoff:
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)
Unternehmensgründung:
Unternehmensgründung unter Berücksichtigung eines sozial- und umweltverträglichen Wirtschaftens (Umweltrecht)
Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens:
Ökologisch, soziale Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft, Lösungsstrategien
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
-ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien
2.1.11 Business Practice Education
Didaktische Grundsätze:
Business Practice Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit betriebswirtschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Übungsfirma werden Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ angestrebt.
Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld sowie die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
- unternehmerisch denken und handeln,
- eine Geschäftsidee im Team entwickeln, nachvollziehbar dokumentieren und präsentieren,
- für ihre selbst entwickelte Geschäftsidee einen einfachen Businessplan erstellen,
- den einfachen Businessplan im Rahmen einer Lernfirma umsetzen,
- einfache Qualitätsmanagementmethoden anwenden,
- Geschäftsfälle zwischen Lernfirmen abwickeln,
- laufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit ihrer Lernfirma auf der Grundlage von Originalbelegen unter Verwendung einer kaufmännischen Standardsoftware erfassen und
- die Ergebnisse im Hinblick auf die Zielerreichung evaluieren und reflektieren.
Lehrstoff:
Abwicklung von Geschäftsfällen aus dem Lehrstoff der Gegenstände Betriebswirtschaft und Unternehmensrechnung, Geschäftsidee, einfacher Businessplan in Vernetzung mit Betriebswirtschaft, Arbeiten in Lernfirmen als Vorbereitung auf die Übungsfirma
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
- fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
- Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen,
- betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren,
- sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren,
- arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden,
- einfache Geschäftsfälle in der Übungsfirma unter Einbeziehung von Standardsoftware abwickeln,
- Managementtechniken übungsfirmenbezogen anwenden.
Lehrstoff:
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von Qualitätsmanagementmethoden, Marktforschung und Marktanalyse, Aufbau- und Ablauforganisation, Bewerbungsverfahren, arbeitsrechtliche Grundlagen, Managementtechniken
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
- die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
- betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
- eine Plangewinn- und -verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
- grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
- anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
- betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
- mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
- Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
- Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
- aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
- die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
- Unternehmensanalysen durchführen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- Führungstechniken anwenden,
- Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
- Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
- Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
- sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
- kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
- zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
- ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
- die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
- Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
- Unternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren,
- Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen,
- strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management anwenden,
- unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen,
- nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
- bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
- ein Leistungsportfolio erstellen,
- Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen,
- Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden,
- Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen,
- Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
Bereich Management
- Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden,
- Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten,
- die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analyse
- Prozesse aus der Übungsfirma analysieren, reflektieren und im Sinne des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Maßnahmen ableiten,
- mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren und eine Empfehlung vorbereiten,
- die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren.
Lehrstoff:
Analyseinstrumente, KVP, unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Entrepreneurial Controlling (Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik)
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analyse
- das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen und der Gestaltung der Umfeldbeziehungen anwenden,
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Fallstudien über alle Phasen des Unternehmenslebenszyklus, St. Galler Managementmodell
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
2.1.12 Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
2.2 Seminare
Didaktische Grundsätze:
Die in den Bildungs- und Lehraufgaben angeführten Kompetenzen und der entsprechende Lehrstoff der Seminare erfordern eine Abstimmung mit dem allgemeinbildenden, fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildungsziel. Sie sind daher als Ergänzung oder Vertiefung der Pflichtgegenstände des Stammbereiches und/oder des Ausbildungsschwerpunktes zu sehen. Auf eine Berücksichtigung der Entrepreneurship Education sowie einen Praxisbezug ist zu achten.
2.2.1 Softwareentwicklung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwareentwicklung
- eine Entwicklungsumgebung verwenden,
- die Konzepte einer Programmiersprache nutzen (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays),
- Algorithmen in Programmen umsetzen,
- Datenkapselung, Klassen- und Objekt-Begriff, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) und Vererbung von Objekten (Basisklassen, abgeleitete Klassen) erklären,
- eine objektorientierte Programmiersprache nutzen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Programmierung unter Einsatz einer Entwicklungsumgebung
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwareentwicklung
- mindestens zwei unterschiedliche Datenquellen (Dateien, Datenbanken, Netz) einsetzen,
- für eine Datenquelle die notwendige Technologie nutzen,
- fertige Klassenbibliotheken einsetzen,
- Daten importieren, manipulieren und exportieren,
- eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen,
- Steuerelemente (Labels, Buttons, Textboxen usw.) nutzen,
- in einer Anwendung Datenquellen einbinden,
- Klassen und Objekte, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften einsetzen,
- mit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden).
Lehrstoff:
Entwicklung von Anwendungen, Konzepte der Objektorientierung
2.2.2 Applikationsentwicklung für mobile Geräte
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
- eine Entwicklungsumgebung für eine mobile Plattform verwenden,
- Konzepte der Zielsprache verwenden (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays),
- eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen,
- Designrichtlinien der Zielplattform einsetzen (Auflösung, Orientierung, Steuerelemente, Bedienungskonzepte).
Lehrstoff:
Entwicklung von Applikationen
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
- bestehende Bibliotheken verwenden,
- Hardwarekomponenten des Endgerätes ansteuern (Kamera, Sensoren),
- Daten im Netz nutzen,
- eine Datenbeschreibungssprache nutzen.
Lehrstoff:
Entwicklung von Applikationen unter Einbindung von Hardwarekomponenten des Endgerätes
2.2.3 Desktop Publishing und Film
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Desktop Publishing und Film
- typografische Grundlagen auf Publikationen anwenden,
- können Texte durch grafische Elemente strukturieren,
- vorhandene Bilder in Texte einfügen und die Konturenführung verwenden,
- Tabellen erstellen und formatieren,
- ein Dokument für den Vier-Farben-Druck vorbereiten (Druckvorstufe).
Lehrstoff:
Publikation und Druckvorstufe mit einem DTP-Programm
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Desktop Publishing und Film
- Fotomaterial für das Desktop-Publishing vorbereiten oder aufbereiten,
- Bildmaterial und Grafiken für den Druck optimieren (Druckvorstufe),
- PDF-Formulare mit Formularelementen erstellen,
- multimediale Publikationen (Film) erstellen und veröffentlichen.
Lehrstoff:
Publikation von Fotos, Formularen und multimedialen Formaten
2.2.4 Netzwerkmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Netzwerkmanagement
- Netzwerkgrundlagen erklären (Client/Server, Netzwerkkomponenten, Netzwerktopologien),
- Netzwerk-Adressierung erklären (IP-Adresse, Subnetmaske, Netzwerkadressierung, Netzwerkprotokolle, MAC-Adresse, Gateway, Namensauflösung),
- Virtualisierungen erklären und nutzen,
- Client-Betriebssystem installieren und verwenden (lokale Benutzer, Drucker, Gerätetreiber, Netzwerkeinbindung),
- Client seitig auftretende technische Probleme lösen,
- ein aktuelles Server-Betriebssystem verwenden (Printserver, Fileserver, Benutzerberechtigung, Freigaben),
- Server seitig auftretende technische Probleme lösen,
- ein Small Office/Home Office technisch und wirtschaftlich planen.
Lehrstoff:
Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkomponenten, Aufbau von Netzwerken mit mindestens einem Client und einem Server, Fileserver, Netzwerkadministration
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Netzwerkmanagement
- DNS und DHCP Dienste einrichten und nutzen,
- vom gewählten Serverbetriebssystem angebotene Backupfunktionalitäten planen und einrichten,
- ein Peer-Peer Netzwerk einrichten,
- ein Client-Server Netzwerk einrichten,
- eine Domäne einrichten und administrieren (Domänenbenutzer, Gruppenrichtlinien).
Lehrstoff:
Domänencontroller, DNS, DHCP, Gruppenrichtlinien
2.2.5 Enterprise Resource Planning – Materialwirtschaft, Grundlagen
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Materialwirtschaft Grundlagen
- die relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und -konditionen) erkennen, einpflegen und ändern,
- die relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten,
- einen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden,
- Artikelbestände analysieren,
- Umbuchungen am Lager abwickeln,
- Stornierungen der Wareneingänge durchführen,
- die notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung),
- den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
- die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
Lehrstoff:
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen
2.2.6 Enterprise Resource Planning – Materialwirtschaft, Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Materialwirtschaft Vertiefung
- Retouren der Beschaffung abbilden,
- einen durchgängigen Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels abbilden (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto),
- fällige Posten zum Lieferanten auswerten,
- die Beschaffung von Anlagegütern abbilden,
- den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
- Warenbewegungen für Umbuchungen und Umlagerungen vornehmen,
- die Bedarfs- und Bestandssituation eines Artikels analysieren,
- die Materialbedarfsplanung durchführen und die Dispositionsliste bearbeiten,
- einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Bedarfs- und Bestandssituation analysieren,
- eine Umlagerungsbestellung durchführen,
- die Materialbeschaffung über ein Konsignationslager abwickeln,
- eine Rahmenbestellung mit Limit abbilden,
- Einkaufsvorgänge über Rahmenverträge (Mengenkontrakt, Wertkontrakt, Lieferplan) abwickeln,
- ein operatives Reporting im Bereich Einkauf durchführen und interpretieren,
- einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Finanzbuchhaltung und das Controlling analysieren.
Lehrstoff:
Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels, Beschaffung von Anlagen, Umlagerungen, Materialbedarfsplanung, Umlagerungsbestellung, Lieferantenkonsignationslager, Rahmenbestellung mit Limit, Einkauf über Rahmenverträge, operatives Einkaufsreporting, Integration der Materialwirtschaft
2.2.7 Enterprise Resource Planning – Fertigung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Fertigung
- die relevanten Stammdaten der Produktion (Materialstämme wie Rohstoffe, Hilfsstoffe, Fertigfabrikate, Arbeitsplätze) erkennen, einpflegen und ändern,
- das technische Mengengerüst (Stückliste wie lagerhaltige Komponenten, nichtlagerhaltige Komponenten) Standardarbeitsplan, Normalarbeitsplan (Eigenleistungen, Fremdleistungen) erkennen, einpflegen und ändern,
- das technische Mengengerüst analysieren und darstellen (Baukastenstückliste, Strukturstückliste, Materialeinsatzliste bzw. Mengenübersicht),
- Fertigungsaufträge für die anonyme Lagerfertigung direkt erzeugen,
- Rückmeldungen für Fertigungsaufträge erfassen (Leistungsrückmeldungen, Fremdleistungen, Komponenteneinsätze, fremd bezogene Komponenten, Ausschuss, Gutmengen),
- Kalkulationen am Kostenträger durchführen (mitlaufende Kalkulation, Nachkalkulation),
- die auftretenden Abweichungen analysieren (Mengenabweichungen, Strukturabweichungen, Preisabweichungen),
- Maßnahmen zur Verbesserung des Kalkulationsergebnisses (HSK) vorschlagen,
- Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren.
Lehrstoff:
Materialstamm, Stückliste, Arbeitsplan, Fertigungsauftrag, Rückmeldungen zum Fertigungsauftrag, Kalkulationen am Kostenträger, Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren
2.2.8 Enterprise Resource Planning – Vertrieb, Grundlagen
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb Grundlagen
- die relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern,
- die relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten,
- einen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden,
- die notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken,
- Informationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen,
- den aktuellen Stand der Vertriebsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
- Vertriebsbelege stornieren,
- offene Posten zum Kunden auswerten,
- die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Lehrstoff:
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen
2.2.9 Enterprise Resource Planning – Vertrieb, Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb Vertiefung
- verschiedene Arten von Kundenbestellungen erkennen und abbilden (Terminauftrag, Barverkauf, Sofortauftrag),
- Teillieferungen und Teilfakturen abbilden,
- die Kundenaufträge filtern und auswerten,
- Drauf- und Dreingaben abbilden,
- verschiedene Arten von Retouren & Gutschriften erkennen und abbilden (Gutschriftanforderung, Rechnungskorrekturanforderung, Retouren, kostenlose Lieferung),
- Zusammenfassen von Lieferungen und Fakturen,
- die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling bei den Retouren und Gutschriften erkennen und interpretieren,
- die Phasen der Kundenkonsignation verstehen und abbilden (Konsignationsbeschickung, Konsignationsentnahme, Konsignationsretouren, Konsignationsabholung, die dabei entstandenen mengen- und wertmäßigen Veränderungen der Materialbestände analysieren, die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren),
- ein Dreiecksgeschäft (Streckengeschäft) verstehen und abbilden und die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren,
- Rahmenverträge mit den Kunden abschließen und abbilden (Lieferplan, Mengenkontrakt, Wertkontrakt),
- Bestellungen des Kunden mit Bezug auf Rahmenverträge abbilden,
- innergemeinschaftliche Lieferungen abbilden,
- Exporte abbilden.
Lehrstoff:
Arten von Kundenbestellungen, Teillieferungen, Teilfakturen, Drauf- und Dreingaben, Retouren & Gutschriften, Zusammenfassen von Lieferungen, Fakturen, Kundenkonsignation, Dreiecksgeschäft, Rahmenverträge, innergemeinschaftliche Lieferungen, Exporte
2.2.10 Enterprise Resource Planning – Controlling, Grundlagen
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzwesen
- Stammdaten der Finanzbuchhaltung (Sachkonto, Kreditorenstamm, Debitorenstamm) erkennen, einpflegen und ändern,
- Buchungen (Sachkontenbuchung, Debitorenrechnung/-gutschrift, Kreditorenrechnung/-gutschrift) mit Controlling-Kontierungsobjekten durchführen,
- verbuchte Belege analysieren.
Bereich Controlling Grundlagen
- die relevanten Stammdaten des Controllings (Kostenarten, Kostenstellen (Primärkostenstellen, Hilfskostenstellen), Standardhierarchie, statistische Kennzahlen erkennen, einpflegen und ändern,
- die relevanten Stammdaten des Controllings filtern und auswerten,
- Buchungen im Bereich „Material Management“ mit Controlling-Kontierungsobjekten abbilden,
- Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen,
- Umbuchungen zwischen einzelnen CO-Kontierungsobjekten durchführen,
- Umlagen im Ist mittels statistischer Kennzahlen durchzuführen,
- Kostenstellen-Analysen durchführen.
Lehrstoff:
Stammdaten der Finanzbuchhaltung, Buchungen mit Controlling-Kontierung, Stammdaten des Controllings, Innenaufträge, Umbuchungen, Umlagen, Kostenstellen-Analysen
2.2.11 Enterprise Resource Planning – Controlling, Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Controlling Vertiefung
- Stammdaten der direkten Leistungsverrechnung (Leistungsarten, Tarife) erkennen, einpflegen und ändern,
- eine direkte Leistungsverrechnung vornehmen,
- statistische Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen,
- Kosten auf Kostenträgern analysieren,
- Investitionsaufträge erfassen und abrechnen,
- Abgrenzungen im Ist mittels Abgrenzungssaufträge abbilden,
- Kostenstellen-Analysen durchführen,
- Abweichungsanalysen durchführen,
- eine Kostenstellungplanung auf Basis von statistischen Kennzahlen, Leistungsarten, Primär- und Sekundärkosten abbilden,
- eine iterative Tarifermittlung durchführen und interpretieren,
- die interne Leistungsverrechnung mit den ermittelten, iterativen Tarifen durchführen,
- eine Umlage im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen,
- eine Abgrenzung im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen.
Lehrstoff:
Direkte Leistungsverrechnung, Kostenträgeranalyse, Investitionsaufträge, Abgrenzungssaufträge, Kostenstellen-Analysen, Kostenstellungplanung, iterative Tarifermittlung, Umlagen, Abgrenzungen
2.2.12 Enterprise Resource Planning – Reporting
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb
- die Vertriebsbelege (ablaufende Angebote, in einem Zeitraum erzeugte Aufträge, rückständige Aufträge wie Lieferverzug, ABC-Analyse) selektieren und die daraus resultierenden Folgemaßnahmen initiieren,
- relevante Auswertungen zum Vertrieb finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für den Vertrieb darlegen.
Bereich Materialwirtschaft
- Bestellwertanalysen (Einkaufsvolumen) auf der Ebene (Material, Einkäufergruppe, Lieferant) durchführen und einkaufspolitische Maßnahmen setzten,
- Bestellungen hinsichtlich (Lieferstatus, Eingangsrechnungsstatus) analysieren und die daraus resultierende Bedeutung für den Einkauf erläutern,
- relevante Auswertungen zur Materialwirtschaft (Einkauf, Lager, Bestandsführung) finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für die Materialwirtschaft darlegen.
Bereich Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
- stufenweise Deckungsbeiträge auf der Ebene (Kunde, Branche, Kundenherkunftsland, Sparte, Unternehmen) analysieren und marketing- und vertriebsspezifische Maßnahmen empfehlen,
- die Ergebnisse managementgerecht in Diagrammen darstellen.
Bereich individuelle Auswertungen
- mit einem Werkzeug zur Generierung von Berichten, einfache Listanforderungen erstellen (Materialliste, Materialliste mit Bestandsinformation, Kundenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Lieferantenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Individuelle Informationen aus Bestellungen, Individuelle Informationen aus Vertriebsbelegen, ABC-Analysen),
- Grundfunktionen des individuellen Listreportings anwenden (sortieren, gruppieren, summieren),
- die Listergebnisse in eine Tabellenkalkulation exportieren und dort weiterverarbeiten.
Bereich Monats-/Jahresabschluss
- entsprechende Tätigkeiten des Monats- bzw. Jahresabschlusses ausführen:
- Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung,
- Anlagevermögen (Inventur, Abschreibungslauf, Anlagespiegel)
- Umlaufvermögen (körperliche Inventur, Bewertung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe),
- Bewertung von Forderungen/Verbindlichkeiten,
- Fremdwährungsbewertung,
- Einzelwertberichtigung (pauschal, Sonderhauptbuchvorgang),
- Rechnungsabgrenzung,
- Saldovorträge (Debitoren, Kreditoren, Hauptbuch),
- Bilanzauswertungen (Bilanz, Saldenlisten wie Debitoren, Kreditoren, Sachkonten, Belegjournal, Hauptbuch).
Lehrstoff:
Vertriebsanalysen (Angebote, Kundenaufträge, ABC), Analysen der Materialwirtschaft (Bestellwert, Bestellstatus, Bestände), stufenweise Deckungsbeiträge, individuelles Reporting (Materialliste, Bestände, Lieferanten, Kunden, Bestellungen, Vertriebsbelege), notwendige Arbeiten zum Monats-/Jahresabschluss, Bilanzauswertungen
2.2.13 Enterprise Resource Planning – Customizing und Programmierung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Customizing
- betriebswirtschaftliche Anpassungen (Kontrahierungs- und Konditionenpolitik, Zahlungsbedingungen usw.),
- technische Anpassungen (Modellierung der Unternehmensstruktur, Formularanpassung usw.) vornehmen.
Bereich Datenexport und Auswertung
- Datenexport und Auswertung (Stamm- und Bewegungsdaten filtern, exportieren und mit Drittsoftware verarbeiten und auswerten usw.) vornehmen.
Lehrstoff:
Customizing von ERP-Systemen und Datenauswertung
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Programmierung
- Datenmodellierung (Überblick und eventuelle Anpassungen des Datenmodells des ERP-Systems usw.),
- Datenimport,
- Reporting (Erstellung individueller Auswertungen und Ausgabeformen usw.),
vornehmen.
Lehrstoff:
Datenimport und individuelles Reporting
2.2.14 Kreditmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Kreditmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kreditmanagement
- einen Finanzierungsvorschlag für eine private Wohnbaufinanzierung erstellen und präsentieren,
- Kundenrating erstellen (Haushaltsrechnung, Vermögensaufstellung, Softfacts, Sicherheiten),
- Liegenschaftsbewertungen durchführen,
- Grundbuchauszüge interpretieren,
- Förderungen für den Wohnbau im Überblick nennen,
- Risiken in der Finanzierung aufzeigen und sinnvoll absichern,
- die verschiedenen Zinsindikatoren verwenden,
- den Sinn der Verbraucherbestimmungen erklären,
- das pfändbare Einkommen berechnen und den Privatkonkurs analysieren.
Lehrstoff:
Wohnbaufinanzierung, Kundenrating, Liegenschaftsbewertung, Energieausweis, Förderungen, Grundbuch, Risikomanagement, Zinsindikatoren, Verbraucherbestimmungen
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kreditmanagement
- einen Finanzierungsvorschlag für eine Unternehmensfinanzierung erstellen und präsentieren,
- Kundenrating erstellen (Bilanzanalyse, Cashflow, Planrechnung, Softfacts, Sicherheiten),
- Firmenbuchauszüge interpretieren (Gesellschaftsformen, Haftungsverhältnisse),
- erweitertes Produktwissen im Zessionskredit, Factoring, Leasing und Unternehmensanleihen anwenden,
- Unternehmensförderungen im Überblick nennen,
- einen Überblick über das Insolvenzrecht geben.
Lehrstoff:
Unternehmensfinanzierung, Kundenrating, Firmenbuch, Zessionskredit, Factoring, Leasing, Unternehmensanleihen, Unternehmensförderungen, Insolvenzrecht
2.2.15 Risiko- und Bedarfsmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Risiko- und Bedarfsmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Risikomanagement
- eine umfassende Risikoerhebung für einen Privatkunden durchführen,
- einen Risikoerhebungsbogen erstellen („Beratungsprotokoll“),
- einen Risikoerhebungsbogen ausarbeiten und präsentieren,
- anhand von Fallbeispielen eine Risikoerhebung durchführen,
- beschreiben, welche von den erhobenen Risiken – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten – inwieweit abgesichert sind,
- Lösungsansätze der Privatversicherung erarbeiten und erklären.
Lehrstoff:
Sozialversicherung, Versicherungssparten (Unfall, Privathaftpflicht, KFZ, Rechtsschutz, Sachversicherung)
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bedarfsmanagement
- eine umfassende Bedarfserhebung für einen Privatkunden durchführen,
- einen Fragenkatalog zur Erkennung von individuellen Motiven erstellen,
- den Fragebogen zum Erkennen der individuellen Bedürfnisse und Motive einer Person praktisch anwenden,
- Lösungsansätze der Privatversicherung – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten - erarbeiten und erklären.
Lehrstoff:
Versicherungssparten (Pensionsversicherungen, Krankenversicherung, Pflegeversicherung)
2.2.16 Private Banking
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Private Banking dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Private Banking
- eine objektive, umfassende und individuelle Finanzplanung durchführen,
- Anlegerprofil laut Wertpapieraufsichtsgesetz erstellen,
- Anlagevorschläge ausarbeiten und präsentieren,
- steuerrechtliche Aspekte in der Veranlagung nennen,
- aktuelle volkswirtschaftliche Zusammenhänge im Bereich der Veranlagung aufzeigen,
- erweitertes Produktwissen in den Anlagegruppen Zertifikate, Optionen, Termingeschäften anwenden,
- den Sinn von Ratingagenturen beschreiben.
Lehrstoff:
Wertpapieraufsichtsgesetz, Zertifikate, Optionen, Termingeschäfte, Steuerrecht in der Veranlagung, Einflüsse der Volkswirtschaft auf die Finanzwelt
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Private Banking
- Grundzüge eines Portfoliomanagement verstehen und erklären,
- Finanzmathematik anwenden,
- Risiken im Portfolio aufzeigen und sinnvoll absichern,
- Grundzüge fundamentaler und technischer Analyse beschreiben,
- Assetklassen wie Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle zum Portfolio sinnvoll zusammenstellen.
Lehrstoff:
Portfoliomanagement, Finanzmathematik, Risikomanagement, fundamentale und technische Analyse, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle
2.2.17 Kostenrechnung in der Praxis
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kostenrechnung in der Praxis
- Bedeutung der Kostenrechnung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären,
- verschiedene Arten der Kostenrechnung unterscheiden,
- den Zusammenhang zwischen Finanzbuchführung und Kostenrechnung in Verbindung mit einem Softwarepaket herstellen und konkrete Beispiele lösen,
- Kostenarten unterscheiden und Kostenstellen bilden,
- Innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchführen,
- Zuschlagssätze ermitteln und Kalkulationen mit Hilfe einer Standardsoftware erstellen,
- Nachkalkulationen durchführen und die Auswirkungen auf das Unternehmen ermitteln,
- kurzfristige Erfolgsrechnungen durchführen.
Lehrstoff:
Ist-Kostenrechnung zu Voll- und Teilkosten, Plankostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Target Costing, zusammenhängende Beispiele zur Überleitung von Daten aus der Finanzbuchführung in die Kostenrechnung, Kalkulationssatzermittlung, Vor- und Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeitsüberprüfung, kurzfristige Erfolgsrechnung
2.2.18 Unternehmensgründung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensgründung
- die Bedeutung der KMUs für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
- individuelle und rechtliche Voraussetzungen der Unternehmensgründung erläutern,
- Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen darstellen und beurteilen,
- Business-Pläne erstellen,
- innovative Unternehmenskonzepte und Leitbilder entwickeln,
- Förderungsmöglichkeiten ermitteln und einen Förderantrag erstellen.
Lehrstoff:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle der Unternehmerinnen und Unternehmer, individuelle Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit, wirtschafts- und gesellschaftspolitisches (Gründungs-)Umfeld
Rahmenbedingungen des unternehmerischen Agierens anhand des Gründungsprozesses:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, Unternehmensrecht, EU-Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörde, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen usw.)
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Entwicklung und Formulierung von Unternehmensphilosophie, Leitbild und Corporate Identity, Business Plan (Geschäftsidee, Aufbau, formale Gestaltung, Präsentation und Argumentation)
2.2.19 Unternehmensführung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Management, Controlling und Accounting“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionen und Techniken des Managements
- Managementkonzeptionen und Managementtechniken erläutern und beurteilen,
- Veränderungen als Managementaufgabe reflektieren,
- eine Wertebasis entwickeln, welche die besondere ethische Verantwortung des Managements berücksichtigt,
- Stellung nehmen zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung, die mit der beruflichen Selbstständigkeit und mit dem Management von Organisationen verbunden sind,
- Trends und Tendenzen im Management aufzeigen.
Bereich Informations- und Kommunikationsmanagement
- die Auswirkungen der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens auf den Unternehmenserfolg erläutern,
- potenzielle Konfliktsituationen aufzeigen, etwaige Folgen für das Unternehmen analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten,
- Personalentwicklung als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen und einsetzen,
- über Qualität als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor diskutieren,
- Qualitätssicherungsmaßnahmen untersuchen und bewerten,
- Qualitätskosten als wesentliches Steuerungsinstrument im Qualitätsmanagement erläutern und die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis ableiten.
Lehrstoff:
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Trends im Management (Sustainability-Management, Corporate-Social-Responsibility-Management, Change-Management usw.)
Informations- und Kommunikationsmanagement:
Unternehmenskultur, Führungsverhalten, Konfliktmanagement, Personalentwicklung (Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterinnengespräch und Mitarbeitergespräch), Qualität als Managementaufgabe (Zielsetzungen, Techniken, Qualitätskosten)
2.2.20 Strategisches Controlling
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategisches Controlling
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
- Unternehmensleitbilder analysieren,
- strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
- Entscheidungsalternativen entwickeln,
- die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen,
- unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
- Konzepte zur Vermeidung bzw. Bewältigung von Unternehmenskrisen interpretieren.
Lehrstoff:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (interne und externe Analysen, Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.), Krisenmanagement
2.2.21 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung – Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
- alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
- das Umsatzsteuerrecht anwenden,
- die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Lehrstoff:
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
2.2.22 Arbeits- und Sozialrecht – Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeits- und Sozialrecht
- die unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialrechts und deren Auswirkungen beschreiben und anwenden,
- komplexe prozessorientierte Fallstudien aus dem Bereich Arbeits- und Sozialrecht lösen.
Lehrstoff:
Arbeits- und Sozialrecht:
Sozialversicherung: Beitragsrecht im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, im Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz usw.
Arbeitszeitregelungen, Stundenaufzeichnungen als Grundlage der Lohn- und Gehaltsverrechnung, Berechnung Überstunden und Mehrarbeitsstunden, Abrechnung von Sonderzahlungen, Krankenstand, Urlaubsentschädigung und Abfertigung
Lohn- und Gehaltsexekution, Arbeitnehmerveranlagung
2.2.23 Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
- die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
- die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
- Nachhaltigkeit in Unternehmen anhand von Best-Practice-Beispielen analysieren,
- die Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und Vernetzungen aufzeigen,
- Kriterien der nachhaltig orientierten Beschaffung, Lagerung und Verkauf anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
- Möglichkeiten der Integration der Nachhaltigkeitsorientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen
Lehrstoff:
Ökologisierung der Ökonomie, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit (Sustainability), aktuelle Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Vermeidungsstrategien, Kriterien der nachhaltig orientierten betrieblichen Organisation der Geschäftsprozesse (Beschaffung, Lagerung, Verkauf), Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
- die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
- die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen,
- die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen,
- die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
- mögliche Lösungsstrategien diskutieren.
Lehrstoff:
Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse, Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme (ÖKOLOG, Ökoprofit usw.) Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen, Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens, Lösungsstrategien, Social Entrepreneurship
2.2.24 Argumentationstraining für Wirtschaft und Gesellschaft
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Argumentationstraining für Wirtschaft und Gesellschaft
- Gründe und Einwände zu einer Streitfrage finden, analysieren und bewerten,
- konkrete Vorschläge entwickeln und begründen,
- ihre Positionen in einem Team abstimmen,
- eine Debatte nach festen Regeln durchführen,
- eine strukturierte Rede halten, ihre eigene Position beziehen und mit einer eindeutigen Antwort abschließen,
- den Verlauf einer Debatte schriftliche festhalten,
- die Rede eines Anderen kritisch analysieren, bewerten und hinterfragen,
- können als Schlussredner die wichtigsten Gründe zu einer Streitfrage bündeln und eine Konsequenz daraus ziehen,
- können Beiträgen einer Debatte differenziert und konstruktiv rückmelden.
Lehrstoff:
Demokratisches Sprechen und strukturiertes Reden, Formulieren von Argumenten, kontroverse Themen bearbeiten und analysieren, mit Impulstexten arbeiten, Kommunikations- und Argumentationsübungen, Analyse von Debatten und deren kritische Reflexion, Probedebatten, Überzeugungs- und Konkurrenzdebatten
2.2.25 Interkulturelles Seminar
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kultur und Identität
- den Begriff Kultur definieren und adäquat beschreiben,
- ausgehend von ihrer Herkunftskultur den Zusammenhang zwischen Kultur und Identität erläutern,
- ihr erworbenes Wissen im Umgang mit anderen Kulturen sensibel anwenden,
- Wertschätzung und Einfühlungsvermögen im Umgang mit anderen Kulturen entwickeln.
Lehrstoff:
Definition des Begriffs Kultur, Kultur und Identität, Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Kultur, Selbstbild und Fremdbild, Zusammenhang zwischen Kultur und Bildung, Kommunikation mit anderen Kulturen
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Interkulturelle Kommunikation
- ein interkulturelles Event planen, strukturiert umsetzen und die Ergebnisse reflektieren.
Lehrstoff:
Kulturinstitutionen in Österreich und in anderen Ländern, Formen kultureller Begegnung, schriftliche und mündliche Kommunikation mit Vertretern von Kulturinstitutionen anderer Länder, Einführung in das Kulturmanagement (Planung, Organisation, Durchführung und Controlling eines interkulturellen Projektes)
2.2.26 Internationale Messen und Ausstellungen in der Praxis
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Kommunikationsmanagement und Marketing“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messen und Ausstellungen
- Funktionen von Messen und Ausstellungen im Auslandsgeschäft erläutern,
- die wichtigsten Informationsquellen zur Planung von internationalen Messen und Ausstellungen für ein Unternehmen anführen,
- Kosten und Nutzen des Messeauftritts für ein Unternehmen erheben und bewerten,
- den Messe- bzw. Ausstellungsauftritt als Teil des Gesamtmarketings von Unternehmen planen.
Bereich Geschäftsanbahnung und Kundenakquise
- Verhandlungssituationen analysieren und eine auf die Verhandlungssituation bezogene Verhandlungsstrategie entwickeln,
- den eigenen Verhandlungstyp charakterisieren und daraus resultierende Stärken und Schwächen reflektieren,
- die Phasen von Kaufentscheidungen und verkaufspsychologischen Grundlagen unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede beschreiben,
- die verschiedenen Techniken im Rahmen der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung und Abschluss eines Verkaufsgespräches unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede anwenden.
Lehrstoff:
Internationale Messen und Ausstellungen:
Funktionen von Messen und Ausstellungen, Arten von Messen und Ausstellungen, Messe- und Ausstellungsmanagement, Messeplanung
Geschäftsanbahnung und Kundenakquise:
Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Verhandlungsstrategien, Kaufentscheidungsprozesse, Kundenberatung, Cross Cultural Management
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messen und Ausstellungen
- den Planungsprozess im Rahmen eines internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritts beschreiben,
- einen internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritt im schulischen Alltag (Übungsfirmenmessen usw.) planen, durchführen und evaluieren,
- die wesentlichen Elemente zur multisensualen Inszenierung von Messeständen zielgruppenadäquat einsetzen,
- die für eine konkrete internationale Messe bzw. Ausstellung geeigneten kommunikationspolitischen Maßnahmen entwickeln.
Lehrstoff:
Messen und Ausstellungen:
Standgestaltung, Kreativitätstechniken, Branding, Corporate Identity, Public Relations
2.2.27 Kommunikation in Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Didaktische Grundsätze
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Jugendlichen berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- beherrschen ein Repertoire an sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
- können Sachverhalte beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben,
- können sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist,
- können Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
- können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
- können zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Sachverhalte klar und systematisch beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben,
- klare und detaillierte Beschreibungen und Darstellungen geben, Ideen ausführen und durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele abstützen,
- sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist,
- Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
- sprachlich Situationen bewältigen, in denen es darum geht, eine Lösung auszuhandeln.
- routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
- zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Lehrstoff
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
2.2.28 Kommunikation in der Lebenden Fremdsprache (mit Bezeichnung der Fremdsprache)
Didaktische Grundsätze:
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Jugendlichen berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- verwenden verhältnismäßig korrekt ein Repertoire gebräuchlicher Strukturen und Redeformeln, die mit eher vorhersehbaren Situationen zusammenhängen,
- können ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden,
- können sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessens- oder Berufsgebiet verständigen,
- können zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben,
- können für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
- können in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen,
- können durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen,
- können beschreiben, wie man etwas macht und genaue Anweisungen geben,
- können einfache Sachinformationen herausfinden und weitergeben.
Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden,
- sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessen- oder Berufsgebiet verständigen,
- Informationen austauschen, prüfen und bestätigen,
- zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben,
- für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
- eine vorbereitete, unkomplizierte Präsentation zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet so klar vortragen, dass man ihr mühelos folgen kann, wobei die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden,
- in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen,
- durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen.
Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
2.2.29 Präsentation, Moderation und Verkauf
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Präsentation
- Statistiken (Tabellen und Grafiken) analysieren und deren Aussagekraft kritisch bewerten,
- beurteilen, wem die Aussage einer Statistik Nutzen stiftet, wem sie schadet und ob Unklarheiten oder Mängel einer Statistik auf eine Interessensgebundenheit hindeuten,
- die Grundlagen visueller Kommunikation nennen und ihr kreatives Potenzial bei der Gestaltung von Präsentationen anwenden,
- Statistiken (Tabellen und Grafiken) zielgruppenadäquat aufbereiten und mittels geeigneter Präsentationssoftware präsentieren,
- verschiedene Präsentationsmedien (Computer und Beamer, Whiteboards, Flipcharts, Pinnwände), -techniken und -methoden wirkungsvoll einsetzen,
- die Grundregeln der Körpersprache erklären und in Präsentationen anwenden,
- mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommene Videosequenzen) die persönliche Wirkung bei Präsentationen reflektieren und optimieren.
Bereich Moderation
- die Grundlagen der Moderation erläutern und unter Zuhilfenahme geeigneter Werkzeuge die einzelnen Phasen der Moderation in Workshops und Gruppenarbeiten meinungsbildende Prozesse begleiten.
Lehrstoff:
Analyse und Aufbereitung von Statistiken (Tabellen und Grafiken), Präsentationstechniken und -methoden, Präsentationssoftware, Gestaltung von Flipcharts und nicht-digitalen Medien, Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blickkontakt im Präsentationskontext), Präsentationstraining
Moderationstechniken zur Leitung von Workshops und Gruppenarbeiten, Moderationstraining
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verkauf
- sich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters identifizieren und die für ein erfolgreiches, kundenorientiertes Verkäuferverhalten notwendigen kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fähigkeiten einsetzen,
- sowohl die Phasen von Kaufentscheidungen als auch verkaufspsychologische Grundlagen beschreiben,
- die verschiedenen Techniken der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung, des Einwands und der Reklamation sowie des Abschlusses anwenden,
- sich in den verschiedenen Phasen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen sicher bewegen und lernen mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommenen Videosequenzen) den individuellen Stil in Beratungs- und Verkaufsgesprächen zu reflektieren und zu optimieren,
- in unterschiedlichen Vertriebssituationen (Telefonverkauf, Beratung und Verkauf im Call-Center, Messeverkauf usw.) erfolgreich Beratungsgespräche durchführen,
- öffentlichkeitswirksame Events (Tag der Offenen Tür usw.) oder Verkaufsveranstaltungen (Übungsfirmenmesse usw.) optisch ansprechend gestalten und inszenieren.
Lehrstoff:
Kaufentscheidungsprozesse, Verkaufspsychologische Grundlagen der Kundenbetreuung, Kundentypen, Kundenerwartungen, Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen: Direkter Kundenkontakt in Verkaufsräumen und auf Messen, Storebranding, Gestaltung und Inszenierung von Geschäftslokalen, Verkaufs- oder Messeständen, Akquise von Neukunden und Gewinnen von Stammkunden durch Customer Relationship Management
2.2.30 Journalistische Praxis
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Medien
- die Wirkung der Medien und ihren Einfluss in der Informationsgesellschaft erklären,
- für bestimmte Themen eine Öffentlichkeit schaffen, indem sie wissen, wie Kontakte zu Medien und Journalisten herzustellen sind,
- einen Überblick über die gängigen Social-Media-Plattformen geben sowie deren Vor- und Nachteile analysieren,
- die unterschiedlichen Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen) voneinander unterscheiden.
Bereich Schreibwerkstatt
- eine Presseaussendung auf seinen Nachrichtenwert hin untersuchen, Fakten von Behauptungen trennen und entsprechende printtaugliche Textsorten entwickeln,
- Instrumente der Online-Kommunikation wie Blogging dialoggruppenadäquat einsetzen,
- mit den neuen Formen des Online-Journalismus (Twitter, Blogging, Social Media usw.) arbeiten,
- die grundlegenden Anforderungen an wirksame (Presse-) Bilder erläutern.
Bereich Bilder in Medien
- Basisfunktionen einer digitalen Kamera anwenden, Bilddaten auf den Computer übertragen und mit einer geeigneten Software bearbeiten,
- wichtige Quellen zur externen Beschaffung von Bildmaterial benennen.
Lehrstoff:
Wirkung der Medien, Redaktionsalltag, Berufsbild Journalist, Gestaltung von Zeitungen
Presseaussendungen verfassen, Online-Journalismus, Instrumente der Online-Kommunikation (Blogging, Social Networks), Bedeutung von Bildern in der journalistischen Praxis, Grundlagen der Fotografie inklusive Bearbeitung von Bildmaterial
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Interviewtraining
- erfolgreich Interviews führen,
- Interviews transkribieren und redigieren.
Bereich Qualitätssicherung im Journalismus
- die Selektionsprozesse des Journalismus beschreiben und Strategien zur Qualitätssicherung bewerten,
- Texte anschaulich, attraktiv und aktiv (Triple A-Style) verfassen und die Erstfassung eigener und fremder Texte redigieren,
- die Qualitätskriterien journalistischer Berufsethik abrufen und in ihrem eigenen Medienschaffen berücksichtigen,
- medienethische Fragestellungen in der journalistischen Praxis erkennen und zwischen eigener Verantwortung und dem Einfluss der Infrastrukturen auf die journalistische Tätigkeit unterscheiden.
Lehrstoff:
Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training
Qualitätssicherung im Journalismus, Verfassen unterschiedlicher journalistischer Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen), Online-Journalismus, Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training, Journalistische Berufsethik, Medienethik
2.2.31 Betriebswirtschaftliche Simulation
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Internationale Wirtschaft“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebswirtschaftliche Simulation
- anhand eines computergestützten Unternehmensplanspieles Marktforschungsberichte analysieren,
- aus den für ihr Planspiel-Unternehmen relevanten Markt- und Geschäftsdaten geeignete Basisstrategien entwickeln,
- Entscheidungen in den klassischen Marketingbereichen Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik und Kommunikationspolitik treffen und gegenüber ihren Teammitgliedern argumentieren,
- Preise für die Produkte ihres Unternehmens auf Basis einer Kostenträgerrechnung kalkulieren und Preisentscheidungen in Abstimmung mit Konkurrenz, Produktqualität und Nachfrage treffen,
- für ihr Planspiel-Unternehmen eine Liquiditätsplanung durchführen und die Finanzierung von Investitionsvorhaben planen,
- Entscheidungen in den Bereichen Personal und Fertigung (Leistungserstellung) treffen und die folgenden mangelnder Auslastung folgern und diskutieren,
- aus den Ergebnissen einer Spielperiode ihre (Team-) Entscheidungen reflektieren und diskutieren und daraus Strategien für weitere Geschäftsjahre entwickeln,
- wesentliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermitteln und die Performance ihres Planspiel-Unternehmens beurteilen,
- Statistiken, Kennzahlen und Ergebnisse grafisch aufbereiten und im Rahmen von Geschäftsführer-Meetings, Gesellschafterversammlungen oder Investoren-Roadshows präsentieren.
Lehrstoff:
Analyse von Marktforschungs- und Geschäftsberichten, Strategische Planung, Basisstrategien, Unternehmensführung, Management by Objectives, Marketing-Mix (Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik), Kalkulation von Produkten, Kostenträgerrechnung, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Bilanzanalyse, Errechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, Reporting
2.2.32 Internationale Logistik
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Logistikmanagement“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit
- die Bedeutung, die Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
- die Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
- die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen und die wichtigsten Marktforschungsinstrumente anwenden.
Bereich Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
- Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens aufgrund unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien analysieren,
- Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln,
- einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Risiken bei internationaler Geschäftstätigkeit geben,
- die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
- die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten strukturieren und bewerten.
Lehrstoff:
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung
Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement, Incoterms, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht, Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
- die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden einsetzen und deren Unterschiede erläutern,
- den Prozess eines Dokumentenakkreditivs erklären und anhand eines Beispiels durchführen.
Bereich Exportförderung
- Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems nennen und bewerten,
- die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
- anhand eines internationalen Geschäftsfalls Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung planen und durchführen,
- vernetzte Beispiele aus dem Import- bzw. Exportbereich in Form von Fallstudien lösen.
Lehrstoff:
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung, Zahlungsabwicklung
Exportförderung:
Exportgarantien, Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Import- und Exportkalkulation, Verkehrsträger und Infrastruktur, Transportversicherung, Schadensabwicklung, Zollabwicklung
2.2.33 Abfallmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft
- die Bedeutung von Abfallmanagement erklären,
- die Grundprinzipien der österreichischen Abfallwirtschaft beschreiben,
- die ökologische und ökonomische Bedeutung der Abfallwirtschaft (Abfallvermeidung, -trennung und -entsorgung) für eine Organisation darlegen,
- relevante rechtliche Vorschriften aus dem AWG nennen und anhand von Fallbeispielen und konkreten Umsetzungsmaßnahmen in der Organisation Schule anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (AWG, Verordnungen zum AWG), Struktur der österreichischen Abfallwirtschaft (Sammel- und Verwertungssysteme)
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft
- die grundlegenden Inhalte zur Erfüllung der Funktion der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten wiedergeben,
- die rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten der/des Abfallbeauftragten erklären,
- die Rolle und die Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten in der Organisation erklären,
- Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten im Rahmen der Abfallwirtschaft in der Organisation Schule durchführen,
- einfache Ansätze für die Umsetzung abfallwirtschaftlicher Konzepte in Organisationen entwickeln.
Lehrstoff:
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (Anforderungen an eine Abfallbeauftrage und einen Abfallbeauftragten), Melde und Aufzeichnungspflichten, Klassifizierung betriebseigener Abfälle nach den relevanten ÖNORMEN, Abfallwirtschaftskonzept
2.2.34 Sicherheitsvertrauensperson
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
- die rechtlichen Grundlagen des Arbeitnehmerinnenschutzes und des Arbeitnehmerschutzes erläutern,
- Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen sowie anhand eines konkreten Fallbeispiels diese ermitteln,
- die Rolle einer Sicherheitsvertrauensperson erklären,
- den Prozess der Evaluation von Arbeitsplätzen beschreiben und Büroarbeitsplätze hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit analysieren,
- einfache Dokumente und Aufzeichnungen für ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzsystem entwickeln,
- Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen und für Büroarbeitsplätze entwickeln.
Lehrstoff:
Rechtliche Grundlagen Arbeitnehmerinnenschutz und Arbeitnehmerschutz, Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Ergonomie, Bildschirmarbeitsplätze, Beleuchtung, psychische und physische Belastungen, Maschinen- und Gerätesicherheit, Arbeitsstoffe, Brand- und Explosionsschutz, Schutz vor elektrischen Gefahren, Lärm, Vibrationen, Staub und sonstige sicherheits- und gesundheitsgefährdende Faktoren), Rolle der Sicherheitsvertrauensperson, Evaluierung von Arbeitsplätzen, Prävention und Bekämpfung von Gefahren für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ( Schutzausrüstung, Unterweisung, Schulung, Arbeitsmittel), Dokumente und Aufzeichnungen für Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Fallstudien für Büroarbeitsplätze
2.2.35 Qualitätsauditorin und Qualitätsauditor
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Prozessorientiertes Auditieren von Managementsystemen nach der ISO 9001
- den Zweck und die Arten von Audits erläutern,
- Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren beschreiben,
- die Rolle einer Auditorin und eines Auditors erklären,
- das Prozessmanagement-Modell der ISO 9001 erläutern,
- die Normforderungen der ISO 9001 erklären und anhand von konkreten Fallbeispielen interpretieren,
- die Organisation und Durchführung von Audits beschreiben und für ein konkretes Fallbeispiel planen,
- den Ablauf eines Auditgespräches beschreiben und damit zusammenhängende kommunikationstheoretische Grundlagen und Kommunikationstechniken beschreiben,
- einfache Dokumente und Aufzeichnungen für den Auditprozess entwickeln,
- typische Audit-Situationen in Form von Rollenspielen darstellen und deren Ergebnis analysieren.
Lehrstoff:
Zweck und Arten von Audits, Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren, Rolle einer Auditorin und eines Auditors, Prozessmanagement-Modell der ISO 9001, Normforderungen der ISO 9001, Organisation und Durchführung von Audits, Audit-Gesprächsführung (Kommunikationstheoretische Grundlagen, Kommunikationstechniken), Auditdokumente und -aufzeichnungen, Rollenspiele zu typischen Audit-Situationen.
2.2.36 Wissensmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wissensmanagement
- die Grundlagen des Wissensmanagements erläutern,
- die einer Wissensmanagerin und eines Wissensmanagers erklären,
- den Wissensmanagementkreislauf beschreiben und anhand von Fallbeispielen analysieren,
- den Anwendungsbereich von Wissensmanagementinstrumenten erklären und ausgewählte Instrumente anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Wissensmanagements (Begriff, Arten, Nutzen, Erfolgsfaktoren, Bereiche, Strategien), Rolle der Wissensmanagerin und des Wissensmanagers, Wissensmanagementkreislauf, Wissensmanagementinstrumente, Fallstudien zum Wissensmanagement
A. 3 Verbindliche Übungen
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
B. Pflichtpraktikum
Das Pflichtpraktikum ist im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorzubereiten. Es hat mindestens 150 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehreren Tranchen von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, insbesondere das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987, BGBl. Nr. 599/1987, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2013, und das Arbeitszeitgesetz, BGBl. Nr. 461/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 71/2013 sowie kollektivvertragliche Vorschriften finden Beachtung.
Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.
Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
- nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
- über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,
- sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
- eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
- unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
- ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
- die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.
Das Pflichtpraktikum soll weiters Einsicht in soziale Beziehungen sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge fördern und den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen. Neben fachlichen sollen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.
Nach Abschluss des Pflichtpraktikums hat eine eingehende Auswertung der praktischen Tätigkeit zu erfolgen.
Schulbezogene Veranstaltungen gemäß § 13a des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 76/2013, sind im Ausmaß der tatsächlich erbrachten Arbeitszeit auf die vorgeschriebene Mindestdauer des Praktikums anzurechnen, wenn sie die Zielsetzungen des Pflichtpraktikums erfüllen.
C. FREIGEGENSTÄNDE
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
E. FÖRDERUNTERRICHT
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Schlagworte
Arbeitsmarktentwicklung, Informationsauswertung, Textformat, Unternehmensführung, Leistungsverwertung, Personalfreisetzung, Personalauswahl, Unternehmenszusammenschluss, Sparbuchart, Kreditfähigkeit, Unternehmensfunktionen, Produktionssteuerung, Beschaffungsaufgabe, Beschaffungsstrategie, Planverlustrechnung, Einkaufskondition, Unternehmensübernahme, Abfalltrennung, Abfallentsorgung, Audioaufzeichnung, Lernform, Wunschvorstellung, Lehrerinnenwochenstunde, Bildungsaufgabe, Verkaufstechnik, Importland, Lebensverhältnis, Redeverlauf, Interessensgebiet, Vorteil, Alltagssituation, Ausbildungssituation, Stilebene, Informationswert, Textgrammatik, Sprechtechnik, Weltwissen, Sachebene, Lesekompetenz, Kunstbetrieb, Standardsprache, Kommunikationsstrategie, Alltagssprache, Büromanagement, Stadtbeschreibung, Firmenpräsentation, Lohnabrechnung, Kostenkalkulation, Lehrmethode, Personengesellschaft, Rechtsformentscheidung, Lieferbedingung, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Bankbetrieb, Kreditvertrag, Handelsbetrieb, Dienstleistungsbetrieb, Unternehmensbereich, Ökomanagement, Finanzplanung, Ablauforganisation, Marktanalyse, Buchführungsvorschrift, Warenverkehr, Einkäufer, Kostenträgerstückrechnung, Absatzkalkulation, Summenbilanz, Anlagevermögen, Gewinnrechnung, Prüfungsbestimmung, Sicherheitssystem, Kontaktverwaltung, Staatsbürgerin, Menschenrecht, Asylrecht, Fremdenrecht, Markenschutz, Musterschutz, Verwaltungsstrafverfahren, Rechtsfähigkeit, Gewährleistungsfall, Urheberrecht, Zivilgericht, Personenrecht, Familienrecht, Eherecht, Rekonstruktion, Naturwissenschaft, Festkommaschreibweise, Längenmaß, Flächenmaß, Raummaß, Prozentangabe, Dezimaldarstellung, Potenzschreibweise, Erlösfunktion, Potenzfunktion, Polynomfunktion, Sinusfunktion, Cosinusfunktion, Wachstumsprozess, Zunahmeprozess, Zinsrechnung, Kursrechnung, Kaufpreis, Differenzenquotient, Summenregel, Faktorregel, Kettenregel, Produktregel, Monotonieverhalten, Nachfragefunktion, Zentralmaß, Additionsregel, Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Binomialverteilung, Massenumsatz, Mikrokosmos, Kernphysik, Energiekreislauf, Problemstellung, Waldwirtschaft, Qualitätsmanagementinstrumente, Audioverarbeitung, Erfolgsplanung, Vermögenslage, Anschaffungskosten, Inlandsüberweisung, Unfallversicherung, Krankenversicherung, Haushaltsversicherung, Ansparphase, Arbeitsrecht, Kassabuch, Markenrecht, Finanzierungsinstitution, Präsentationtraining, Kundinnenpflege, Anpassungsprozess, Produktpolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik, Unternehmerinnenperspektive, Unternehmerperspektive, Zeitungsredaktion, Grundnutzen, Werbebotschaft, Dialogmarketing, Werbeerfolgskontrolle, Zahlungsfluss, Lagerprinzip, Transportplanung, Wareneingangsprozess, Rohstoff, Hilfsstoff, Losgrößenplanung, Stammdaten, Aufbauorganisation, Auditprozess, Fehlermöglichkeitsanalyse, Befähigerkriterium, Selbstbewertung, Durchlaufwirtschaft, Makroprozess, Recyclingbetrieb, Einwegsystem, Plangewinnrechnung, Kreativitätstechnik, Darstellungstechnik, Moderationstechnik, Steuerwesen, Bürotechnologie, Zielerreichungsinstrument, Beschaffungsvorgang, Klassenmodifizierer, Anfragedruck, Bedarfssituation, Draufgabe, Primärkosten, Ergebnisrechnung, Monatsabschluss, Risikomangement, Vollkosten, Mitarbeiterinnenmotivation, Überzeugungsdebatte, Messeauftritt, Interessengebiet, Beratungsgespräch, Marktforschungsbericht, Sammelsystem, Präventionsmaßnahme, Maschinensicherheit, Brandschutz