BGBl. II Nr. 393/2020
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage A4.1 Lehrplan des Aufbaulehrganges der Handelsakademie für Berufstätige
römisch eins. Allgemeines Bildungsziel
Der Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige hat die Aufgabe, Personen, die eine Handelsschule oder einen Vorbereitungslehrgang kaufmännischer Richtung erfolgreich abgeschlossen haben, gemäß Paragraph 65 und Paragraph 75, Absatz eins, Litera b, des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, zum Bildungsziel der Handelsakademie zu führen.
Der Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige vermittelt Studierenden, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, in integrierter Form eine umfassende Allgemeinbildung und höhere kaufmännische Bildung, die zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung befähigen. Der Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab und führt zur Universitätsreife.
Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Entrepreneurship Education.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf den Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige Anwendung (siehe Anlage A1).
römisch zwei. Allgemeine didaktische Grundsätze
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1), mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
römisch drei. Unterrichtsprinzipien
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
römisch vier. Stundentafel1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
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| Wochenstunden |
| Lehrverpflichtungs-gruppe | |||||
A. | Pflichtgegenstände | Semester |
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| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | Summe | |
A.1 | Stammbereich2 |
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1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere |
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| 7 |
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1.1 | Religion | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | (römisch drei) |
1.2 | Business Behaviour | - | - | - | - | 1 | - | 1 | römisch zwei |
2. | Sprachen und Kommunikation |
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| 39 |
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2.1 | Deutsch | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch eins) |
2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 3 | 13 | römisch eins |
2.3 | Lebende Fremdsprache | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 16 | (römisch eins) |
3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management |
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| 32 |
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3.1 | Betriebswirtschaft | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 12 | römisch eins |
3.2 | Unternehmensrechnung3 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 2 | 14 | römisch eins |
3.3 | Business Training, Projektmanagement und Case Studies3 | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | römisch eins |
3.4 | Recht | - | - | 1 | 1 | - | - | 2 | römisch drei |
3.5 | Volkswirtschaft | - | - | 1 | 1 | - | - | 2 | römisch drei |
4. | Gesellschaft und Kultur |
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| 4 |
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4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | 1 | 1 | - | - | - | - | 2 | römisch drei |
4.2 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | römisch drei |
5. | Mathematik und Naturwissenschaften |
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| 24 |
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5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 4 | 4 | 3 | 3 | 3 | 3 | 20 | römisch eins |
5.2 | Naturwissenschaften | 1 | 1 | - | - | - | - | 2 | römisch drei |
5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | römisch drei |
Wochenstundenzahl Stammbereich | 17 | 17 | 18 | 18 | 18 | 18 | 106 |
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A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich |
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| 12 |
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2.1 | Ausbildungsschwerpunkt | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 12 | römisch eins |
2.2 | Seminar(e)4 |
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| 0-12 | I/III5 |
A.3 | Verbindliche Übungen6 |
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| 0-12 | I-III |
Gesamtwochenstundenzahl | 19 | 19 | 20 | 20 | 20 | 20 | 118 |
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B. | Freigegenstände7 |
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C. | Unverbindliche Übungen |
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D. | Förderunterricht |
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1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
5 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei einzustufen.
6 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes.
7 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes.
römisch fünf. Schulautonome Lehrplanbestimmungen
Allgemeine Bestimmungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
römisch sechs. Lehrpläne für den Religionsunterricht
(Bekanntmachungen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,)
- Ziffer einsKatholischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 2Evangelischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
- Ziffer 3Altkatholischer ReligionsunterrichtDer altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
- Ziffer 4Islamischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 5Israelitischer ReligionsunterrichtDie Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
- Ziffer 6Neuapostolischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 7Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten TageSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 8Orientalisch-orthodoxer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 9Griechisch-orientalischer (orthodoxer) ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 10Buddhistischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 11Freikirchlicher ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 12Alevitischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung.
römisch sieben. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
A. Pflichtgegenstände
A.1 Stammbereich
1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“ und „Business Behaviour“.
1.1 Religion
Siehe Abschnitt römisch sechs. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
1.2 Business Behaviour
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kundenorientierung und Verkauf
- Strichaufzählungunterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen;
- Strichaufzählungsich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen;
- StrichaufzählungVerkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen;
- Strichaufzählungbesondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen;
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungUnterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen.
Bereich Bildungskarriere
- Strichaufzählungmit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Lehrstoff:
Kundenorientierung und Verkauf:
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerden, Kundenberatung und Produktpräsentationen.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache.
Bildungskarriere:
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und -entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance.
2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.
Die Studierenden
- Strichaufzählunggebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere;
- Strichaufzählungverstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben;
- Strichaufzählungkönnen in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister);
- Strichaufzählungkönnen Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik);
- Strichaufzählungkönnen über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren;
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz);
- Strichaufzählungkönnen den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen;
- Strichaufzählungverstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft;
- Strichaufzählungerkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für die berufliche Entwicklung.
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren;
- Strichaufzählungkönnen Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen;
- Strichaufzählungkönnen kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln;
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
- Strichaufzählungausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken;
- Strichaufzählungein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen;
- Strichaufzählungeinen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
- Strichaufzählungein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können;
- Strichaufzählungeine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
- Strichaufzählungdie Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird;
- StrichaufzählungFachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen;
- Strichaufzählunglängeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist;
- Strichaufzählungaudiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
- Strichaufzählungselbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz;
- StrichaufzählungTexte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungberufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen;
- Strichaufzählungkomplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
- Strichaufzählungdie Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist;
- Strichaufzählungsich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
- Strichaufzählungaktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren;
- Strichaufzählungwirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen;
- Strichaufzählungein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
- Strichaufzählungzu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben;
- Strichaufzählungin gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen;
- Strichaufzählungetwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen;
- Strichaufzählungeine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren;
- Strichaufzählungverschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
- Strichaufzählungstrukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern;
- Strichaufzählungzusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten;
- Strichaufzählungsich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen;
- Strichaufzählungberufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren;
- Strichaufzählungkönnen Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen;
- Strichaufzählungkönnen kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln;
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
- Strichaufzählungeinen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können;
- Strichaufzählungeinen guten Grundwortschatz;
- Strichaufzählungein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können;
- Strichaufzählungeine verständliche Aussprache;
- Strichaufzählungsprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
- Strichaufzählungden Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird;
- Strichaufzählungdas Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird;
- StrichaufzählungAnweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
- Strichaufzählungeinen klar strukturierten und sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen;
- Strichaufzählungin Texten aus dem beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen;
- Strichaufzählungin längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen;
- Strichaufzählungklar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
- StrichaufzählungGespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden;
- Strichaufzählungsich aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
- StrichaufzählungErlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen;
- Strichaufzählungvorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
- StrichaufzählungTexte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen;
- Strichaufzählungdie eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren;
- Strichaufzählungberufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen;
- Strichaufzählungeinfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
2.1 Deutsch
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen;
- StrichaufzählungSprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben;
- StrichaufzählungGespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
- StrichaufzählungTexte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen;
- Strichaufzählungsich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
- StrichaufzählungTexte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- StrichaufzählungEinblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
- Strichaufzählungden Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- Strichaufzählungeinen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden;
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren.
Lesen:
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen;
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
- Strichaufzählungzu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
- Strichaufzählungden Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungStrategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen.
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Leserbrief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Erwerb interkultureller Kompetenz, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen;
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
- Strichaufzählungüber Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
- Strichaufzählunggesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
- Strichaufzählungden Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen;
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
- Strichaufzählunggesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
- Strichaufzählungüber den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren;
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen.
Argumentationsstrategien entwickeln.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen;
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdurch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
- StrichaufzählungMedien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
- Strichaufzählungden Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
- Strichaufzählunginnere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
- Strichaufzählungdie deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung).
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
- Strichaufzählungmündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen;
- StrichaufzählungSprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
- Strichaufzählungöffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
- Strichaufzählungsich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
- StrichaufzählungTexte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
- StrichaufzählungTexte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
- StrichaufzählungTexte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Strichaufzählungtypische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
- Strichaufzählungzu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdurch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
- StrichaufzählungMedien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
- Strichaufzählungden Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
- StrichaufzählungSprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
- StrichaufzählungFachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
- StrichaufzählungSprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
- Strichaufzählunginnere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
- Strichaufzählungdie deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen.
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren.
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Zusammenfassung, Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
2.2 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsrelevante Sachtexte;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen grundlegende sprachliche Strukturen anwenden;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen;
- Strichaufzählungkommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten;
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Gerundium, Partizipialkonstruktionen.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Handout, Ausfüllen eines Fragebogens.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Gerundium, Partizipialkonstruktionen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungverstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungbeherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut, Fehler, die nicht sinnstörend sind, kommen vor;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
- Strichaufzählungbewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation;
- Strichaufzählungkönnen in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben;
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien.
Beruflicher Bereich:
Einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien.
Beruflicher Bereich:
Einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Bezahlung), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Rundschreiben, Handout, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
- Strichaufzählungverstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
- Strichaufzählungverstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
- Strichaufzählungverstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungbeherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können;
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
- Strichaufzählungkönnen eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Handout, einfache Broschüre, Blog.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
- Strichaufzählungverstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen).
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen).
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Proposal, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Leaflet, Handout, Erstellen eines Fragebogens, Blog, Report, Appell.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
- Strichaufzählungverstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
- Strichaufzählungverfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
- Strichaufzählungkönnen komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility.
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility.
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Leaflet, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungbeherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
- Strichaufzählungbeherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
- Strichaufzählungbeherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
- Strichaufzählungkönnen eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene.
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene.
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
2.3 Lebende Fremdsprache
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B1 gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in vertrauten Situationen angemessen und ausreichend korrekt verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt klar, was ausgedrückt wird.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.).
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungverständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen;
- Strichaufzählungkönnen elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben;
- Strichaufzählungkönnen elementare sprachliche Strukturen anwenden;
- Strichaufzählungkönnen ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden;
- Strichaufzählungkönnen zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Lehrstoff:
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen.
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem vertrauten Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Einkaufen uä.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem vertrauten Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Einkaufen uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.).
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungverständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen;
- Strichaufzählungkönnen elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben;
- Strichaufzählungkönnen elementare sprachliche Strukturen anwenden;
- Strichaufzählungkönnen ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden;
- Strichaufzählungkönnen zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Lehrstoff:
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen.
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem Umfeld wie Tagesablauf, Wohnen und Umwelt, Gesundheit und Aussehen, Essen und Trinken, Reisen uä.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem Umfeld wie Tagesablauf, Wohnen und Umwelt, Gesundheit und Aussehen, Essen und Trinken, Reisen uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben;
- Strichaufzählungkönnen Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben;
- Strichaufzählungkönnen kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden;
- Strichaufzählungkönnen einfache sprachliche Strukturen anwenden;
- Strichaufzählungkönnen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Urlaub, Leben in der Stadt, Gesundheit, Erinnerungen an Vergangenes uä.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Urlaub, Leben in der Stadt, Gesundheit, Erinnerungen an Vergangenes uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken uä.).
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
- Strichaufzählungverstehen im Großen und Ganzen kurze einfache Briefe, Karten, E-Mails, SMS, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, besonders, wenn Bilder dabei helfen.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen über einige Themen des täglichen Lebens in mehreren Sätzen Auskunft geben;
- Strichaufzählungkönnen über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen;
- Strichaufzählungkönnen mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu Themen des unmittelbaren Alltags verfassen.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Zwischenmenschliche Beziehungen, Lebensabschnitte, Wohnen, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Ausbildung und Berufe.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Zwischenmenschliche Beziehungen, Lebensabschnitte, Wohnen, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Ausbildung und Berufe.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften uä.).
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen;
- Strichaufzählungverstehen im Großen und Ganzen Texte, in denen Gefühle, Wünsche und Erlebnisse beschrieben werden und Texte aus dem beruflichen Alltag, wenn es um vertraute Themen geht.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen an einfachen kurzen Gesprächen oder Interviews teilnehmen, Interesse dafür ausdrücken, was jemand sagt, zustimmen, widersprechen und andere Vorschläge machen sowie Vereinbarungen treffen;
- Strichaufzählungkönnen über Pläne, Ereignisse und Vorfälle schriftlich und mündlich berichten;
- Strichaufzählungkönnen mit einfachen Mitteln vertraute Gegenstände im beruflichen Bereich kurz beschreiben und vergleichen;
- Strichaufzählungkönnen kurze eingeübte Präsentationen vortragen und einige einfache Nachfragen dazu beantworten;
- Strichaufzählungkönnen über ein reales oder fiktives Ereignis berichten, ausführliche Briefe und E-Mails schreiben und darin auch über Ereignisse, Erfahrungen und Gefühle berichten und Vermutungen äußern;
- Strichaufzählungkönnen einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Sätze mit einer Auswahl an Konnektoren verbinden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Arbeitswelt (Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung), Geschäftsreise, Unternehmen, Werbung.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Arbeitswelt (Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung), Geschäftsreise, Unternehmen, Werbung.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Artikel in Zeitschriften, Internetseiten), einfache berufliche Mails und Briefe, Artikel in Zeitungen uä.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen umfassendere Anweisungen, Fragen, Auskünfte in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen die wesentlichen Punkte in Medien über aktuelle Ereignisse.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen Informationen in verschiedenen längeren Texten oder Textteilen finden, die sie brauchen, um im privaten und beruflichen Alltag bestimmte Aufgaben zu lösen und in klar strukturierten argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen;
- Strichaufzählungkönnen zu vertrauten beruflichen Themen die eigene Meinung einbringen und auf einfache Art begründen, Vor- und Nachteile eines Sachverhalts angeben, zustimmen oder widersprechen und andere Vorschläge einbringen;
- Strichaufzählungkönnen eine Rolle übernehmen und dabei einen Standpunkt vertreten, der nicht ihrer eigenen Meinung entspricht;
- Strichaufzählungkönnen im privaten wie beruflichen Bereich Arbeitsabläufe, Sachverhalte usw. beschreiben, ein berufliches Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden;
- Strichaufzählungkönnen Präsentationen über Firmen, Produkte, Arbeitsabläufe usw. halten und ihnen folgen;
- Strichaufzählungkönnen detaillierte zusammenhängende Texte in verschiedenen Textsorten zu einer Reihe von Themen verfassen, die vertraut oder von Interesse sind.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Mode, Gesundheit und Ernährung, Erlebnisse und Erfahrungen, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen uä.
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Mode, Gesundheit und Ernährung, Erlebnisse und Erfahrungen, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen uä.
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht, Beschreibung von Infografiken.
Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä.), Beschreibung von Infografiken, Bericht, Memo.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
- Strichaufzählungdie Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren;
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden;
- Strichaufzählungsich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren;
- Strichaufzählungeigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen;
- Strichaufzählungsich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
- Strichaufzählungfachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten;
- Strichaufzählungsich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren;
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
- StrichaufzählungArbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
- Strichaufzählungdie Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren;
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen;
- Strichaufzählungeinen Businessplan erstellen und analysieren;
- Strichaufzählungrechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden;
- StrichaufzählungChancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren;
- Strichaufzählungunternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen;
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
- Strichaufzählungdie Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen;
- Strichaufzählungbetriebliche Abläufe planen und organisieren;
- Strichaufzählungunternehmerische Zielbündel entwickeln;
- Strichaufzählungaufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren;
- Strichaufzählungdie in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen;
- StrichaufzählungManagementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und -verwertung
- Strichaufzählungstrategische und operative Marketinginstrumente anwenden;
- StrichaufzählungBeschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln;
- StrichaufzählungAbsatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
- StrichaufzählungLohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren;
- Strichaufzählungrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen;
- StrichaufzählungMethoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen;
- StrichaufzählungZiele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären;
- Strichaufzählungsich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen treffen und argumentieren;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen;
- StrichaufzählungFinanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren;
- StrichaufzählungFinanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen;
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln;
- Strichaufzählungden Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln;
- StrichaufzählungJahresabschlüsse erstellen;
- Strichaufzählungden Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen;
- StrichaufzählungKosten- und Preiskalkulationen durchführen;
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen;
- Strichaufzählungeine Betriebsabrechnung durchführen;
- StrichaufzählungKosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
- Strichaufzählungeinfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
3.1 Betriebswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungdie Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungLeistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungin konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern;
- Strichaufzählungwesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungdie für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
- StrichaufzählungMöglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
- Strichaufzählungsituativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Kaufvertrag
- Strichaufzählungdie in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
- Strichaufzählungfür Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
- StrichaufzählungMethoden der Marktanalyse einsetzen;
- Strichaufzählungeine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
- Strichaufzählungverschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
- Strichaufzählungeinen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
- Strichaufzählungdie betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing.
Rechtliche Grundlagen:
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement.
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeit:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungMaterialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen;
- StrichaufzählungProduktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
- StrichaufzählungÜberlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
- StrichaufzählungZiele der Materialwirtschaft operationalisieren;
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse optimieren;
- Strichaufzählungein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
- Strichaufzählungverschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
- Strichaufzählungeine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
- Strichaufzählungdas Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
- Strichaufzählungdie Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
- Strichaufzählungdie verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen;
- StrichaufzählungEntwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Fertigungsbetriebe
- Strichaufzählungdas Management und die Funktionsbereiche reflektieren;
- StrichaufzählungFertigungsverfahren begründet empfehlen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen;
- Strichaufzählungdie Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren;
- Strichaufzählungdas Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen;
- StrichaufzählungFertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungauf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten, einfachen Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik sowie in der Fertigung.
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management.
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing.
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungMaßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
- StrichaufzählungMaßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren;
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren;
- StrichaufzählungInhalte des normativen Managements charakterisieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
- Strichaufzählungden Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden;
- Strichaufzählungdie strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
- StrichaufzählungPrognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
- Strichaufzählungstrategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
- Strichaufzählungdie Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
- Strichaufzählungverschiedene Motivationstheorien reflektieren;
- Strichaufzählungdie Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungPersonalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
- StrichaufzählungAufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
- Strichaufzählungdie Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
- Strichaufzählungverschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
- Strichaufzählungverschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
- StrichaufzählungMethoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern;
- StrichaufzählungMethoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
- StrichaufzählungKenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
- Strichaufzählungverschiedene Führungstheorien identifizieren;
- Strichaufzählungverschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
- StrichaufzählungMaßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
- StrichaufzählungElemente der Aufbauorganisation analysieren;
- StrichaufzählungOrganisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
- StrichaufzählungAspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
- Strichaufzählungverschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern;
- Strichaufzählungdie Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
- StrichaufzählungKontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
- StrichaufzählungMaßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben;
- StrichaufzählungGrenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung.
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell.
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte.
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
- StrichaufzählungSteuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Finanzmanagement
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
- Strichaufzählungdie Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen;
- StrichaufzählungFinanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren;
- StrichaufzählungBedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
- Strichaufzählungdie Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
- Strichaufzählungeinen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen;
- StrichaufzählungKenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden;
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen;
- StrichaufzählungFinanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen;
- StrichaufzählungKreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
- StrichaufzählungGrundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
- StrichaufzählungEntscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern;
- StrichaufzählungArten der Investitionen unterscheiden;
- StrichaufzählungInvestitionen steuern und kontrollieren.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen;
- Strichaufzählungdie Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen;
- Strichaufzählungals Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
Bereich Unternehmenssteuerung
- StrichaufzählungControllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
- StrichaufzählungKrisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
- StrichaufzählungArten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
- Strichaufzählungdie Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement.
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung.
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
- StrichaufzählungChancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungChancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
- StrichaufzählungAuswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
- StrichaufzählungBesonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
- Strichaufzählungfinanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
- Strichaufzählungdie volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
- Strichaufzählungdie betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
- Strichaufzählungdas Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Ratings erläutern;
- Strichaufzählungden Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
- Strichaufzählungdie Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
- Strichaufzählungdie Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
- Strichaufzählungdie Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren;
- Strichaufzählungdie Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
- Strichaufzählungrisikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
- Strichaufzählungdas Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
- Strichaufzählungeine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln, das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
- StrichaufzählungWertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
- Strichaufzählungverschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
- Strichaufzählungverschiedene Wertpapierarten erläutern;
- StrichaufzählungDerivate charakterisieren;
- Strichaufzählungdas Börsengeschäft erläutern;
- StrichaufzählungArten der Börse unterscheiden;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM.
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen.
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements.
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungsich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
- Strichaufzählungdie aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungdie für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
- StrichaufzählungMöglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
- Strichaufzählungsituativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
- StrichaufzählungControllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
- StrichaufzählungKrisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
- StrichaufzählungArten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
- Strichaufzählungdie Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
- Strichaufzählungdie Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern;
- Strichaufzählungmoderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E-Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen;
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Finanz- und Investitionsmanagement
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern;
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern;
- StrichaufzählungInformationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
- StrichaufzählungManagement und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben;
- StrichaufzählungMarketingstrategien entwickeln;
- Strichaufzählungdie wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
- Strichaufzählungeinen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
- Strichaufzählungeinen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen, Stakeholder-Management, Corporate-Governance-Konzepte.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E-Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen.
Finanz- und Investitionsmanagement:
Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G&römisch fünf, Plan-Bilanz).
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte.
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse etc.).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- Strichaufzählungden Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen;
- StrichaufzählungBezugs- und Versandkosten verbuchen;
- StrichaufzählungPreisnachlässe in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungden Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen;
- StrichaufzählungSteuern und Umlagen in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungdie Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
- Strichaufzählungdie Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
- Strichaufzählunglaufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
- StrichaufzählungAbrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
- Strichaufzählungaußerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie erforderlichen Aufzeichnungen führen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
- Strichaufzählungden Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft.
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
- StrichaufzählungAufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
- Strichaufzählungdie Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
- StrichaufzählungKostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
- Strichaufzählungdie Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
- Strichaufzählungmit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
- StrichaufzählungAufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
- StrichaufzählungKosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
- StrichaufzählungKostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
- Strichaufzählungden Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
- Strichaufzählungmit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
- Strichaufzählungmit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
- StrichaufzählungKosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden;
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln;
- Strichaufzählungunternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
- Strichaufzählungden Betriebserfolg ermitteln;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung.
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing.
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
- Strichaufzählungdie Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
- StrichaufzählungInventur und Inventar unterscheiden;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
- Strichaufzählungdie Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
- Strichaufzählungweitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen;
- Strichaufzählungdas Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
- Strichaufzählungden Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
- StrichaufzählungMethoden der Verbrauchsermittlung einsetzen;
- StrichaufzählungBewertungsverfahren anwenden;
- Strichaufzählungdaraus resultierende Verbuchungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
- Strichaufzählungdie Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
- Strichaufzählungdie Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
- Strichaufzählungdie umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
- StrichaufzählungEinzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen;
- StrichaufzählungFremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
- Strichaufzählungbeurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
- Strichaufzählungdie abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
- Strichaufzählungdie Aufgabe von Rückstellungen nennen;
- Strichaufzählungden Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdie Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
- StrichaufzählungBilanzierungsgrundsätze anwenden;
- Strichaufzählungdie unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
- Strichaufzählungdie Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
- Strichaufzählungden Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen;
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen;
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung.
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen.
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen.
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten.
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung.
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges.
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung.
Abschluss der kleinen GmbH:
Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerlehre
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren;
- Strichaufzählungdie Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen;
- Strichaufzählungdie Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen;
- Strichaufzählungvertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen;
- Strichaufzählungweitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern;
- Strichaufzählungden Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen;
- Strichaufzählungden Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdas steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln;
- Strichaufzählungdie notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- Strichaufzählungfür ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen.
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
- Strichaufzählungdas Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren;
- StrichaufzählungKapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten, – eine Jahresabschlusskritik erstellen;
- Strichaufzählungeine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
- StrichaufzählungInstrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen;
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen;
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen.
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
3.3 Business Training, Projektmanagement und Case Studies
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
- StrichaufzählungProjektwürdigkeitsanalysen durchführen;
- StrichaufzählungRollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
- StrichaufzählungProjektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
- StrichaufzählungProjektabgrenzungen durchführen;
- StrichaufzählungTeams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
- Strichaufzählungmit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
- Strichaufzählungunterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
- StrichaufzählungProjekte laufend evaluieren;
- Strichaufzählungdie Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
3.4 Recht
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
- Strichaufzählungdie einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären;
- Strichaufzählungdie einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen;
- Strichaufzählungbei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben;
- Strichaufzählungden Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben;
- Strichaufzählungdie Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären;
- Strichaufzählungdie Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten;
- Strichaufzählungdie Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen;
- Strichaufzählungdie Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Normen des Unionsrechts beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
- Strichaufzählungbeurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern;
- StrichaufzählungHandlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen;
- Strichaufzählungdarstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern;
- Strichaufzählungdie jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen;
- Strichaufzählungdie Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren;
- Strichaufzählunganalysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen;
- Strichaufzählungeinzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Lehrstoff:
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E-Government.
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU.
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz.
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren in der jeweils geltenden Fassung, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- Strichaufzählungjene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten;
- Strichaufzählungihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden;
- Strichaufzählungdie Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen;
- Strichaufzählungzwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
- Strichaufzählungdie Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten;
- StrichaufzählungBesitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungdie entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalles finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen;
- Strichaufzählungvernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen;
- Strichaufzählungdie Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten;
- StrichaufzählungMöglichkeiten und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen argumentieren und bewerten;
- StrichaufzählungVoraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen;
- StrichaufzählungWohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen;
- Strichaufzählungdie Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren;
- Strichaufzählungdie rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden;
- Strichaufzählungdie Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen;
- Strichaufzählungdie Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- Strichaufzählungdie Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Lehrstoff:
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht), Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht, E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz.
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung.
3.5 Volkswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
- Strichaufzählungdie zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
- Strichaufzählungdie spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
- Strichaufzählungdie Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
- Strichaufzählungdas Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
- Strichaufzählungden Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
- Strichaufzählunghäufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
- Strichaufzählungwichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Lehrstoff:
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
- Strichaufzählungdie Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
- Strichaufzählungdie zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Bereich Konjunktur und Budget
- Strichaufzählungdie Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
- Strichaufzählungangebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
- Strichaufzählungdie Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
- Strichaufzählungwichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
- Strichaufzählungden Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
- Strichaufzählungdie Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Lehrstoff:
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.
4. GESELLSCHAFT UND KULTUR Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
4.1 Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Historische Veränderungsprozesse
- Strichaufzählunghistorische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen;
- Strichaufzählungden Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben;
- Strichaufzählungunterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren;
- Strichaufzählungwesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären.
Bereich Formen der Staatenbildung
- Strichaufzählunggrundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren;
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren;
- Strichaufzählungunterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern.
Lehrstoff:
Historische Veränderungsprozesse:
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung.
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft.
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle, mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen.
Zeitenwenden und Epochen am Beispiel der Wende Mittelalter-Neuzeit.
Formen der Staatenbildung:
Grundlagen des modernen Staates.
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen.
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Formen der Staatenbildung
- Strichaufzählungzivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen.
Bereich Gesellschaftliche Entwicklungen und deren historische Entwicklung
- Strichaufzählunggesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen.
Bereich Wirtschaftsordnungen
- Strichaufzählungidealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen;
- Strichaufzählungkausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären.
Bereich Nationalismen
- StrichaufzählungMotive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungVerläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten.
Bereich Aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen
- Strichaufzählungaktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen in modernen, zunehmend vernetzten Informations- und Dienstleistungsgesellschaften identifizieren und diskutieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes kennen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Lehrstoff:
Formen der Staatenbildung:
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten.
Wirtschaftsordnungen:
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung.
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre.
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft.
Nationalismen:
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus.
Aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen:
Lebenswelten entwickelter Staaten: Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, Globalisierung, Konsumgesellschaft, dynamische Arbeitswelt, Rolle von Bildung und Erziehung, multikulturelle Gesellschaft.
Kunst als Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung und des Zeitgeistes.
4.2 Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Raumkonzepte
- Strichaufzählungdie im Unterrichtsgegenstand „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden;
- Strichaufzählungunterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten.
Bereich Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik
- Strichaufzählungdie Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären;
- Strichaufzählungdie wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden;
- Strichaufzählungwichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozioökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Raumkonzepte:
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz.
Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik:
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge.
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
- Strichaufzählungaktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten;
- StrichaufzählungVerständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen;
- Strichaufzählungihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Lehrstoff:
Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln.
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration.
5. MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“:
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Technologie, Ökologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
- Strichaufzählungkennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden;
- Strichaufzählungkönnen einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren;
- Strichaufzählungkönnen in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren;
- Strichaufzählungkönnen den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen;
- Strichaufzählungsind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungdie für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden;
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften sowie Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
- StrichaufzählungVorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen;
- Strichaufzählungaus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren;
- Strichaufzählungeinfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren;
- Strichaufzählunggewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen;
- Strichaufzählungdie Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen;
- Strichaufzählungdie förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben;
- Strichaufzählunganhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen;
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben;
- Strichaufzählungdurch Untersuchen von Warenproben mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln;
- Strichaufzählungdas Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
5.1 Mathematik und angewandte Mathematik
Didaktische Grundsätze:
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
- Strichaufzählungdie Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen;
- Strichaufzählungdie Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen;
- Strichaufzählungdie Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben;
- Strichaufzählungdie Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
- StrichaufzählungZahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen;
- Strichaufzählunggrundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen;
- Strichaufzählungbeliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln;
- StrichaufzählungErgebnisse von Berechnungen abschätzen;
- StrichaufzählungZahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen;
- StrichaufzählungBerechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
- Strichaufzählungdie Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten anwenden und begründen;
- Strichaufzählungmit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen;
- StrichaufzählungPotenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen;
- Strichaufzählungdie Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können;
- Strichaufzählunglineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
- Strichaufzählunglineare Gleichungen in einer Variablen lösen;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
- Strichaufzählunglineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären;
- Strichaufzählungin Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
- Strichaufzählungquadratische Gleichungen in einer Variablen lösen;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten.
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen, quadratische Gleichungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
- Strichaufzählungdie verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
- Strichaufzählungverschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen;
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
- StrichaufzählungProbleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
- Strichaufzählungdie Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten;
- Strichaufzählunglineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen;
- StrichaufzählungAddition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen;
- Strichaufzählungdie Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
- StrichaufzählungSinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren;
- Strichaufzählungzumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff, lineare Funktionen und lineare Gleichungen
- Strichaufzählungdie Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben;
- StrichaufzählungFunktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Größen verstehen und erklären;
- StrichaufzählungFunktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen;
- Strichaufzählungdas Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden;
- Strichaufzählunglineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln;
- Strichaufzählungdie Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“;
- Strichaufzählungden Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom- und Winkelfunktionen
- StrichaufzählungPotenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren;
- Strichaufzählungquadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren;
- Strichaufzählungdas Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden;
- Strichaufzählungmit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad).
Algebra und Geometrie:
Lineare Gleichungssysteme in zwei und mehreren Variablen, Matrizen.
Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck.
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
- Strichaufzählungden Begriff des Logarithmus beschreiben;
- Strichaufzählunglogarithmische Rechengesetze anwenden;
- Strichaufzählungmit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen;
- Strichaufzählungkomplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
- Strichaufzählungden Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben;
- Strichaufzählungden Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben;
- StrichaufzählungExponentialfunktionen grafisch darstellen;
- StrichaufzählungExponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
- Strichaufzählungdie stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben;
- Strichaufzählungmit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
- Strichaufzählungdie einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
- Strichaufzählungdiese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
- Strichaufzählungdie charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
- Strichaufzählungden Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
- StrichaufzählungZahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
- Strichaufzählungdie Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
- StrichaufzählungRentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen.
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung).
Rentenrechnung, Schuldentilgung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
- Strichaufzählungdie Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren;
- Strichaufzählungden Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
- Strichaufzählungden Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten;
- StrichaufzählungAbleitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungmit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten;
- StrichaufzählungEigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
- Strichaufzählungdie Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen;
- Strichaufzählungdas Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten;
- Strichaufzählungmit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
- StrichaufzählungNachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären;
- StrichaufzählungElastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungden Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen;
- Strichaufzählungdie typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren;
- Strichaufzählungtypische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungden Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
- Strichaufzählungden Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben;
- Strichaufzählungden Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben;
- StrichaufzählungStammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
- Strichaufzählungden Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben;
- Strichaufzählungdas bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie Integralrechnung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- Strichaufzählungverschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben;
- Strichaufzählungmit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
- Strichaufzählungdie Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren;
- StrichaufzählungRendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen;
- StrichaufzählungDaten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral und Streumaße
- Strichaufzählungverschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren;
- Strichaufzählungunterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren;
- StrichaufzählungMedian, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
- Strichaufzählungden Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
- Strichaufzählungden klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten;
- Strichaufzählungdie Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren;
- Strichaufzählungdie Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären;
- Strichaufzählungdie Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung.
Stochastik:
Beschreibende Statistik.
Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden;
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
5.2 Naturwissenschaften
Didaktische Grundsätze:
Die Studierenden sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik, Ökologie und Warenlehre sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Studierenden eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Studierenden auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Naturwissenschaftliche Grundlagen
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen;
- Strichaufzählungden Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden;
- Strichaufzählungden Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen;
- Strichaufzählungeinfache chemische Formeln erklären;
- StrichaufzählungGefahrensymbole kennen benennen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten;
- Strichaufzählungdie Entstehung von chemischen Bindungen erklären und den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen;
- Strichaufzählungchemische Reaktionen beschreiben (Energiebilanz) und auf Teilchenebene erklären (Redoxreaktionen, Säure-Basen-Reaktionen);
- Strichaufzählungeine einfache naturwissenschaftliche Untersuchung durchführen und dokumentieren;
- Strichaufzählungdie Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären;
- Strichaufzählungdie Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems benennen;
- Strichaufzählungdie Größen Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Lehrstoff:
Naturwissenschaftliche Grundlagen:
Grundlagen der Chemie:
Stoffeigenschaften, Aggregatszustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen.
Atome, Moleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise und Nomenklatur.
Chemische Bindungen und Reaktion:
Chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, Säuren und Basen.
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften:
Beobachtungen, Experimente, Messungen.
Größen, Einheiten, Größenordnungen, Internationales Einheitensystem.
Gesetze, Hypothesen, Modellbildung, Theorien, Weltbilder.
Mechanik:
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft (Newtonsche Gesetze).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Mechanik
- Strichaufzählungdie Größen Arbeit, Energie und Leistung und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Bereich Elektrizität und Magnetismus
- Strichaufzählungaktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
- Strichaufzählungaktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik und Informationstechnologie erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren.
Bereich Schwingungen und Wellen
- Strichaufzählungdie wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären.
Bereich Mikro- und Makrokosmos
- Strichaufzählungeinige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Lehrstoff:
Mechanik:
Arbeit, Energie, Leistung.
Energieformen, Energieerhaltung, Energieumwandlung, Wirkungsgrad.
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter; technische Anwendungen.
Schwingungen und Wellen:
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum.
Mikro- und Makrokosmus:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Gravitation, Kepler’sche Gesetze, Relativitätstheorie usw.
5.3 Technologie, Ökologie und Warenlehre
Didaktische Grundsätze:
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden und zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen;
- Strichaufzählungnachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten;
- Strichaufzählungökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Lehrstoff:
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung.
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden).
Ausgewählte Beispiele: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft.
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Angewandte Warenlehre
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen;
- Strichaufzählungeinen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Wert und Qualität beurteilen.
Bereich Themenfelder zur Wahl
- StrichaufzählungEntwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Lehrstoff:
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft.
Formen der Landwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittel (zB Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao, alkoholische Getränke).
Ausgewählte Beispiele alternativer Energieformen.
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation.
A.2 Schulautonomer Erweiterungsbereich
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
2.1 Ausbildungsschwerpunkt
2.1.1 Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
- Strichaufzählungdie Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben;
- Strichaufzählungeinen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben;
- StrichaufzählungInhalte plattformübergreifend bereitstellen;
- Strichaufzählungeine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
- StrichaufzählungFotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen;
- Strichaufzählungvorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Lehrstoff:
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Webdesign
- StrichaufzählungHTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
- StrichaufzählungHTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
Lehrstoff:
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
- Strichaufzählungeinen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
- Strichaufzählungein CMS redaktionell bedienen;
- StrichaufzählungAnforderungen analysieren und dokumentieren;
- Strichaufzählungein Web-Projekt mit CMS planen;
- Strichaufzählungeinen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
- Strichaufzählungdas Layout und Design des CMS-Frontends anpassen;
- Strichaufzählungdas Web-Projekt publizieren.
Lehrstoff:
Web-Projekt mit CMS.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Audio-, Videobearbeitung und Animation
- StrichaufzählungVideomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen;
- StrichaufzählungTon aufnehmen und bearbeiten;
- StrichaufzählungAnimationen für Webseiten erstellen;
- Strichaufzählungein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Lehrstoff:
Audio-, Videobearbeitung und Animation.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Webserver und Domain
- Strichaufzählungeinen Webspace einrichten und verwalten;
- Strichaufzählungeine Website bereitstellen;
- Strichaufzählungeine Domain verwalten.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
- Strichaufzählungeinen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- StrichaufzählungWebseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Lehrstoff:
Webserver und Domain, Websites mit dynamischen Elementen, Webseiten mit Datenbankanbindung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- StrichaufzählungWebseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Security
- Strichaufzählungmit aktuellen Sicherheitstechnologien den elektronischen Datenaustausch absichern;
- Strichaufzählungdurch Sicherheitseinstellungen und Privatsphäreneinstellungen Inhalte schützen und freigeben.
Lehrstoff:
Security, Webseiten mit Datenbankanbindungen.
2.1.2 Management, Controlling und Accounting
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln;
- StrichaufzählungGemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen;
- Strichaufzählungdie Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen;
- Strichaufzählungdas Controlling im Unternehmen einordnen;
- StrichaufzählungTeilbereiche des Controllings definieren;
- StrichaufzählungZielsetzungen den Teilbereichen zuordnen;
- Strichaufzählungden Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen;
- StrichaufzählungUnternehmensleitbilder analysieren;
- Strichaufzählungstrategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren;
- StrichaufzählungInstrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Lehrstoff:
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings.
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Accounting
- Strichaufzählungdie formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden;
- Strichaufzählungenglische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden;
- Strichaufzählungbeurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Planung
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
- StrichaufzählungStundensätze berechnen.
Lehrstoff:
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung.
Operative Planung:
Investitionscontrolling.
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
- StrichaufzählungEinflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren;
- Strichaufzählungdie integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- StrichaufzählungSoll-Ist-Vergleiche durchführen;
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren;
- StrichaufzählungKorrekturmaßnahmen entwickeln;
- Strichaufzählungdie Zuständigkeiten zuordnen.
Lehrstoff:
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung.
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Accounting
- Strichaufzählungeinen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung);
- StrichaufzählungKenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden;
- Strichaufzählungaus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen;
- Strichaufzählungreflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- Strichaufzählungausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Lehrstoff:
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung.
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen.
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Reporting
- StrichaufzählungInformationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
- StrichaufzählungStellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten;
- Strichaufzählungdie laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten;
- Strichaufzählungunterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten;
- Strichaufzählungdie Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
Lehrstoff:
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen.
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
2.1.3 Finanz- und Risikomanagement
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären;
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen;
- Strichaufzählungeinen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
- Strichaufzählungdie Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen;
- Strichaufzählungdie gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen;
- Strichaufzählungdie Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen;
- Strichaufzählungeinen Kontoauszug interpretieren;
- StrichaufzählungInlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen;
- StrichaufzählungDevisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären;
- StrichaufzählungSparbuchtypen und -arten unterscheiden und zuordnen;
- StrichaufzählungVerfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen.
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten.
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Finanzierung
- Strichaufzählungdie Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären;
- StrichaufzählungFinanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden;
- StrichaufzählungKreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern;
- Strichaufzählungdie notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden;
- Strichaufzählungdie adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden;
- Strichaufzählungden Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen;
- Strichaufzählungdie Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Lehrstoff:
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und -fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- Strichaufzählungdie wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden;
- Strichaufzählungwesentliche rechtliche Bestimmungen nennen;
- Strichaufzählungden Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
- Strichaufzählungdie einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren;
- Strichaufzählungeine Schadensmeldung erstellen;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen;
- Strichaufzählungden Sinn der Obliegenheiten erklären;
- StrichaufzählungRechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden;
- Strichaufzählungden ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen;
- Strichaufzählungdie beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
- Strichaufzählungdie Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären;
- Strichaufzählungam konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden;
- Strichaufzählungdie Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen;
- Strichaufzählungdas Bonus-Malus-System anwenden;
- Strichaufzählungdie Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz.
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers.
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz:
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Personenversicherung
- Strichaufzählungdie Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern;
- Strichaufzählungdie Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären;
- Strichaufzählungdie gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden;
- Strichaufzählungeine Personenversicherungspolizze interpretieren;
- Strichaufzählungdie Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren;
- StrichaufzählungAusschlüsse benennen und begründen;
- Strichaufzählungdie Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
- Strichaufzählungdie Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden;
- Strichaufzählungdie Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen;
- Strichaufzählungdie in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern;
- Strichaufzählungdie Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen;
- Strichaufzählungdie Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen;
- Strichaufzählungin den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen;
- Strichaufzählungdie Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Lehrstoff:
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung.
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Veranlagung
- Strichaufzählungdie Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären;
- Strichaufzählungdie Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden;
- Strichaufzählungein Wertpapierprospekt interpretieren;
- Strichaufzählungdie Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären;
- Strichaufzählungdie Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren;
- Strichaufzählungeinen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen;
- Strichaufzählungzur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdie Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden;
- Strichaufzählungdas Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären;
- Strichaufzählungdie Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären;
- Strichaufzählungeinen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Lehrstoff:
Veranlagung:
Anlageberatung und -grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Finanz- und Risikomanagement
- Strichaufzählungvernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Lehrstoff:
Vernetzung anhand von Fallbeispielen.
2.1.4 Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
- Strichaufzählungdie Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberater sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren;
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln;
- Strichaufzählungdie Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen;
- Strichaufzählungdas Controlling im Unternehmen einordnen;
- StrichaufzählungTeilbereiche des Controllings definieren;
- StrichaufzählungZielsetzungen den Teilbereichen zuordnen;
- Strichaufzählungden Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen und anwenden;
- StrichaufzählungBeiträge und Leistungen den unterschiedlichen Sozialversicherungsträgern zuordnen;
- StrichaufzählungArbeitsverhältnisse den entsprechenden Kollektivverträgen zuordnen;
- StrichaufzählungArbeitsverhältnisse von deren Begründung bis zur Auflösung darstellen, die daraus folgenden Rechte und Pflichten ableiten und beurteilen;
- Strichaufzählungmit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren;
- Strichaufzählungkomplexe Aufgaben der Personalverrechnung lösen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänder in der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten.
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen.
Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts:
Arbeitsverhältnisse, arbeitsrechtliches Normensystem, Kollektivverträge und deren Folgen, Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Sozialversicherungsträgern.
Besondere Fälle der Personalverrechnung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Strichaufzählungdie formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden;
- Strichaufzählungalle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen;
- Strichaufzählungdas Umsatzsteuerrecht anwenden;
- Strichaufzählungdie erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Bereich Operative Planung
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Lehrstoff:
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Operative Planung:
Investitionscontrolling.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
- StrichaufzählungEinflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren;
- Strichaufzählungdie integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- StrichaufzählungSoll-Ist-Vergleiche durchführen;
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren;
- StrichaufzählungKorrekturmaßnahmen entwickeln;
- Strichaufzählungdie Zuständigkeiten zuordnen.
Lehrstoff:
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung.
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Studierenden können im
Bereich Accounting
- Strichaufzählungeinen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (zB Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung);
- StrichaufzählungKenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden;
- Strichaufzählungaus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen;
- Strichaufzählungreflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- Strichaufzählungausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Lehrstoff:
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung.
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen.
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerrecht
- Strichaufzählungmit Online-Informationssystemen arbeiten;
- StrichaufzählungKenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen;
- Strichaufzählunglaufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen;
- StrichaufzählungSachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden;
- Strichaufzählungdie Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen;
- Strichaufzählungdie Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen;
- StrichaufzählungSteuererklärungen erstellen.
Lehrstoff:
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
2.1.5 Entrepreneurship und Management
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
- Strichaufzählungunternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren;
- StrichaufzählungWege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
- Strichaufzählungdie Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren;
- Strichaufzählungzeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden;
- Strichaufzählungdie Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
- Strichaufzählungmit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln;
- Strichaufzählungmit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern;
- Strichaufzählungeine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Lehrstoff:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit.
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung.
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken.
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Gründungsphase
- Strichaufzählungaus einer Geschäftsidee ein Geschäftsmodell entwickeln;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen;
- Strichaufzählungeinen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
- Strichaufzählungdie Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen;
- Strichaufzählungein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen;
- StrichaufzählungMarketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
- Strichaufzählungdie rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren;
- Strichaufzählungsich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
- Strichaufzählungim Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen;
- StrichaufzählungFinanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
- Strichaufzählungeine SWOT-Analyse erstellen;
- StrichaufzählungBusinesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Strichaufzählungihren Businessplan präsentieren und argumentieren;
- StrichaufzählungNetworking erläutern und anwenden.
Lehrstoff:
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung.
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs.
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen).
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung.
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse.
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
- StrichaufzählungWachstumsstrategien entwickeln;
- Strichaufzählungeine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen;
- Strichaufzählungeinen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
- Strichaufzählungdie rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
- Strichaufzählungunterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
- Strichaufzählungunternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- StrichaufzählungProbleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln;
- Strichaufzählungfür das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen;
- StrichaufzählungPlanungstechniken einsetzen.
Lehrstoff:
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen- und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan.
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE).
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel).
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung.
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
- StrichaufzählungManagementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden;
- StrichaufzählungInformations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren;
- StrichaufzählungVeränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
- Strichaufzählungdie Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- StrichaufzählungStrategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln;
- StrichaufzählungNetzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Lehrstoff:
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene).
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen.
Unternehmerische Haltungen:
Konfliktmanagement, Social Networking.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Konsolidierungsphase
- StrichaufzählungOptimierungsprozesse analysieren und reflektieren;
- Strichaufzählungein Sanierungskonzept für ein Unternehmen analysieren.
Bereich Finanzierung in der Konsolidierungsphase
- Strichaufzählungmit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren;
- Strichaufzählungunterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Strichaufzählungdie Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren;
- Strichaufzählungdie Eigenwirksamkeit reflektieren;
- StrichaufzählungEntscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren;
- Strichaufzählungfür sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Lehrstoff:
Strategien in der Konsolidierungsphase:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Risikomanagement, Sanierungsmaßnahmen, Unternehmenskooperation.
Finanzierung in der Konsolidierungsphase:
Entrepreneurial Controlling, Bilanzanalyse, stiller Reserve, Umschichtungsfinanzierung, Private Equity.
Unternehmerische Haltungen:
Vernetztes Denken, Betriebswirtschaftliche Simulationen (Unternehmensplanspiel usw.), Coaching.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Unternehmenslebenszyklus
- Strichaufzählungdas St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua. anwenden;
- Strichaufzählungalternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Strichaufzählungdie Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren;
- Strichaufzählungdie Eigenwirksamkeit reflektieren;
- StrichaufzählungEntscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren;
- Strichaufzählungfür sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Lehrstoff:
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmers, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.).
Unternehmerische Haltungen:
Wirtschaftliche Entwicklung (Globalen Entrepreneurship Monitor usw.), Karriereplanung.
2.1.6 Internationale Wirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungBedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen;
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren;
- StrichaufzählungFormen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
- Strichaufzählungdie Entwicklung und die Ziele der europäischen Integration in Grundzügen anführen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben;
- Strichaufzählungzur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdie Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern;
- Strichaufzählungdas Konzept für ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt entwickeln, die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat kommunizieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen.
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Recht, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen.
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- Strichaufzählungden strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben;
- Strichaufzählungdie Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren;
- Strichaufzählungstrategische Planungsinstrumente (SWOT-Analyse, Szenarioanalyse, Portfolioanalyse, Produkt-Markt-Matrix usw.) in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten;
- Strichaufzählungaus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten;
- Strichaufzählungden Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüberstellen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Direktinvestition als Marktbearbeitungsstrategie darlegen und die Bedeutung aus der Sicht des Investitionslandes bzw. des investierenden Unternehmens erläutern.
Bereich Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
- StrichaufzählungKonsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
- StrichaufzählungMaßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
- Strichaufzählungzur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen;
- StrichaufzählungChancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten beurteilen;
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Lehrstoff:
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte.
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt, Direktinvestition.
Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement.
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- Strichaufzählungdie für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben;
- Strichaufzählungdie für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren;
- Strichaufzählungdie für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen;
- Strichaufzählungdie für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren;
- Strichaufzählungdie im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Risikomanagement
- StrichaufzählungRisiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
- Strichaufzählungdie wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden;
- Strichaufzählungdie verfahrensmäßige Exportfinanzierung erklären.
Bereich Exportförderung
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Lehrstoff:
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken; Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung.
Zahlungsabwicklung.
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente.
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung.
Exportförderung:
Exportgarantiesystem.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Cross Cultural Management
- Strichaufzählungdie Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern;
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturmodelle anführen;
- Strichaufzählungkulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
- StrichaufzählungFaktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
- Strichaufzählungverschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren;
- Strichaufzählungim Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln;
- Strichaufzählungeine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln;
- Strichaufzählungeine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen;
- Strichaufzählungam konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
- Strichaufzählungdie Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- Strichaufzählungdie Internationalisierung eines Unternehmens unter Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Lehrstoff:
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle.
Käuferverhalten in internationalen Märkten.
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik.
Ökomarketing:
Instrumente des Ökomarketings.
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Exportreife eines Unternehmens, Standortpolitische Entscheidungen, Internationalisierungsstrategien.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
- Strichaufzählungdie rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
- Strichaufzählungdie wirtschaftliche Bedeutung des Fremdwährungsmanagements für Unternehmen erläutern;
- StrichaufzählungKurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
- Strichaufzählungdie Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Bestandteile einer EU-Ausschreibung analysieren.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- Strichaufzählungpraxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Lehrstoff:
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
UN-Kaufrecht, Schutz geistigen Eigentums, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht.
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung.
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen.
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
- Strichaufzählungweltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Lehrstoff:
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen.
2.1.7 Kommunikationsmanagement und Marketing
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Studierenden Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Studierenden erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Kommunikation benennen;
- Strichaufzählungden Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren;
- StrichaufzählungUmfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
- StrichaufzählungMedienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen;
- Strichaufzählungquantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen;
- Strichaufzählungdie Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen.
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Markt- und Meinungsforschung
- Strichaufzählungdie vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen;
- Strichaufzählungdie erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren;
- Strichaufzählungdie Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Strategische Analyse
- Strichaufzählungmit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen;
- StrichaufzählungStrategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Lehrstoff:
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber.
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung in der Öffentlichkeit
- Strichaufzählungfür reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren;
- Strichaufzählungfür Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren;
- Strichaufzählungdie zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren;
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen;
- Strichaufzählungunter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten;
- Strichaufzählungeinfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
- Strichaufzählungunter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen;
- Strichaufzählungadäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen;
- Strichaufzählungdie geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren;
- Strichaufzählungdie für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen;
- StrichaufzählungProjekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Lehrstoff:
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren).
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing.
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets.
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf.
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
- Strichaufzählungproduktpolitische Strategien beschreiben;
- Strichaufzählungfür Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen;
- Strichaufzählungwesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen;
- Strichaufzählungvielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen;
- StrichaufzählungMethoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen;
- Strichaufzählungin den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen;
- Strichaufzählunganhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Lehrstoff:
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E-Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
- Strichaufzählungdie Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen;
- Strichaufzählungdie Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren;
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Lobbying darlegen;
- Strichaufzählungdie Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln;
- Strichaufzählungsowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten;
- Strichaufzählungdie Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Lehrstoff:
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings.
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility.
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
- Strichaufzählungdie Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen;
- Strichaufzählungdie Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen;
- Strichaufzählungdie Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren;
- Strichaufzählungdie vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Lehrstoff:
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien.
2.1.8 Logistikmanagement
Didaktische Grundsätze:
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Leistungserstellung
- Strichaufzählungdie anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln;
- Strichaufzählungdie koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären;
- Strichaufzählungdie laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen;
- Strichaufzählungdie Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen;
- Strichaufzählungdie logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen;
- Strichaufzählungspezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Lehrstoff:
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und -funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung.
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und -übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Distributionslogistik
- Strichaufzählungdie Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
- Strichaufzählunggeeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten;
- Strichaufzählungunterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen;
- Strichaufzählungfür konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
- Strichaufzählunggeeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden;
- StrichaufzählungKennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Lehrstoff:
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution.
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister.
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionslogistik
- Strichaufzählungdie Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und -steuerung erläutern;
- StrichaufzählungAbsatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen;
- Strichaufzählungden Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen;
- Strichaufzählungden Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen;
- StrichaufzählungProzessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Lehrstoff:
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Beschaffung
- Strichaufzählungdie Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen;
- Strichaufzählunggeeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen;
- Strichaufzählungsituationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern;
- StrichaufzählungAnalysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Lehrstoff:
Beschaffungsziele und -aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und -strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und -auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Logistikcontrolling
- Strichaufzählungdie Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern;
- Strichaufzählungdie Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen;
- Strichaufzählunggeeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
- Strichaufzählungunternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
Lehrstoff:
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung.
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“.
2.1.9 Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme
Didaktische Grundsätze:
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Studierenden sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungqualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden;
- StrichaufzählungQualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen;
- StrichaufzählungRollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben;
- Strichaufzählungdie historische Entwicklung des Qualitätsmanagements (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungden PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren;
- Strichaufzählungden Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungdie sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären;
- Strichaufzählungausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen.
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Management
- Strichaufzählungdie Säulen der Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Philosophy, Corporate Language) erklären;
- Strichaufzählungauf die Corporate Identity (CI) aufbauend die Bedeutung der Unternehmenskultur und deren Auswirkung auf die Organisation reflektieren;
- Strichaufzählungdie Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation demonstrieren;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären;
- Strichaufzählungeinen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen;
- StrichaufzählungProzesse analysieren;
- Strichaufzählungden kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungunterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden.
Lehrstoff:
Management:
Begriff und Säulen der Corporate Identity, Unternehmenskultur, Balanced Scorecard.
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Arten der Prozessdokumentation.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Qualitätsbezogene Normen
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Normen erklären;
- Strichaufzählungdie Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären;
- StrichaufzählungNormen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen;
- StrichaufzählungAufbau und Vorteil eines Integrierten Managementsystems erklären;
- Strichaufzählungden Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und konkrete Maßnahmen für Organisationen ableiten;
- Strichaufzählungwichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären;
- Strichaufzählungden Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen;
- Strichaufzählungeinfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungdie Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.
Lehrstoff:
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse.
4. Semester – Kompetenzmodul 4-:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Total Quality Management
- Strichaufzählungden Begriff TQM erklären;
- Strichaufzählungdie Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern;
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen anwenden, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren;
- Strichaufzählungdie Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) im Überblick beschreiben;
- StrichaufzählungSelbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären;
- Strichaufzählungdie RADAR-Logik des EFQM-Modells anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungdas Quality Function Deployment (QFD) erklären;
- StrichaufzählungBenchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen;
- Strichaufzählungausgewählte Methoden und Konzepte aus dem Toyota Production System anwenden;
- Strichaufzählungdie statistische Prozesskontrolle (SPC) beschreiben;
- Strichaufzählungkomplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen.
Lehrstoff:
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, Toyota Production System, statistische Prozesskontrolle (SPC), Projektakquisition, Projektplanung.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltmanagement
- Strichaufzählungwichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären;
- Strichaufzählungdie Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen;
- StrichaufzählungAnforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
- Strichaufzählungdie wichtigsten SIGE-Normen nennen;
- Strichaufzählungwichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären;
- Strichaufzählungden Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
- Strichaufzählungvorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Management
- Strichaufzählungausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus Integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungdas GAP-Modell erklären;
- Strichaufzählungden Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden;
- Strichaufzählungpraxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus Integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
Lehrstoff:
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept.
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen.
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines Integrierten Managementsystems.
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
2.1.10 Ökologisch orientierte Unternehmensführung
Didaktische Grundsätze:
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungdie Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen;
- Strichaufzählungdie aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten;
- Strichaufzählungdie unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
- Strichaufzählungdie Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben;
- StrichaufzählungStrategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Lehrstoff:
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen.
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien).
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
- Strichaufzählungan einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken;
- Strichaufzählungdas Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden;
- Strichaufzählungdie grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben;
- Strichaufzählungdas elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen;
- Strichaufzählungdie grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Wasserwirtschaft
- Strichaufzählunghinsichtlich verantwortungsvoller Wassernutzung beraten;
- Strichaufzählungin Bezug auf Abwasserbehandlung die Möglichkeiten der aktiven und passiven Umwelttechnik erläutern;
- Strichaufzählungdie ökonomischen und ökologischen Grenzen der Abwasserbehandlung hinterfragen.
Bereich Logistik
- StrichaufzählungKriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben;
- StrichaufzählungMöglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und -mitteln aufzeigen;
- Strichaufzählungdie Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Lehrstoff:
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe.
Wasserwirtschaft:
Verantwortungsvolle Wassernutzung, aktive und passive Umwelttechnik, ökonomische Grenzen der Abwasserbehandlung.
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und -mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Ökomarketing
- Strichaufzählungauf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen;
- StrichaufzählungÖkomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Bereich Ökocontrolling
- Strichaufzählungdie Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten gegenüberstellen;
- Strichaufzählungdie Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen;
- Strichaufzählungdie Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen;
- Strichaufzählungdie Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen.
Bereich Verpackung
- Strichaufzählungden Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen;
- Strichaufzählungdie Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen;
- Strichaufzählungdie Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen;
- Strichaufzählungdas Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Lehrstoff:
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik.
Ökocontrolling:
Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten, Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen, Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse.
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltzertifizierungen
- Strichaufzählungdie verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Investitionsrechnung
- Strichaufzählungmit Hilfe von Fallbeispielen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen im Bereich regenerative Energiegewinnung vorbereiten.
Bereich Anlagenbewertung
- Strichaufzählungumweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
- StrichaufzählungKennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen;
- StrichaufzählungKriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
- StrichaufzählungAnzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen;
- StrichaufzählungVerbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen;
- StrichaufzählungDirektvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Lehrstoff:
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen.
Investitionsrechnung:
Fallbeispiele zu Solaranlagen.
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse).
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden.
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltrecht
- Strichaufzählungdie wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden;
- Strichaufzählungden Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrundeliegende Spannungsfeld diskutieren.
Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungzusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch ökologische und soziale Grundsätze berücksichtigen;
- StrichaufzählungGrundlagen des Umweltrechts mit einbeziehen.
Bereich Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens
- Strichaufzählungdie ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben;
- Strichaufzählungmögliche Lösungsstrategien des oben angeführten Dilemmas diskutieren;
- Strichaufzählungdas Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Soziales im Hinblick auf die Ethik des Wirtschaftens illustrieren.
Lehrstoff:
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG).
Unternehmensgründung:
Unternehmensgründung unter Berücksichtigung eines sozial- und umweltverträglichen Wirtschaftens (Umweltrecht).
Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens:
Ökologisch, soziale Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft, Lösungsstrategien.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien.
2.1.11 Business Practice Education
Didaktische Grundsätze:
Business Practice Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit betriebswirtschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Übungsfirma werden Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ angestrebt.
Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld sowie die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
- Strichaufzählungunternehmerisch denken und handeln;
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee im Team entwickeln, nachvollziehbar dokumentieren und präsentieren;
- Strichaufzählungfür ihre selbst entwickelte Geschäftsidee einen einfachen Businessplan erstellen;
- Strichaufzählungden einfachen Businessplan im Rahmen einer Lernfirma umsetzen;
- Strichaufzählungeinfache Qualitätsmanagementmethoden anwenden;
- StrichaufzählungGeschäftsfälle zwischen Lernfirmen abwickeln;
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit ihrer Lernfirma auf der Grundlage von Originalbelegen unter Verwendung einer kaufmännischen Standardsoftware erfassen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse im Hinblick auf die Zielerreichung evaluieren und reflektieren.
Lehrstoff:
Abwicklung von Geschäftsfällen aus dem Lehrstoff der Gegenstände Betriebswirtschaft und Unternehmensrechnung, Geschäftsidee, einfacher Businessplan in Vernetzung mit Betriebswirtschaft, Arbeiten in Lernfirmen als Vorbereitung auf die Übungsfirma.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
- Strichaufzählungfachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren;
- StrichaufzählungAnalysen am Übungsfirmenmarkt durchführen;
- Strichaufzählungbetriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren;
- Strichaufzählungsich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren;
- Strichaufzählungarbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden;
- Strichaufzählungeinfache Geschäftsfälle in der Übungsfirma unter Einbeziehung von Standardsoftware abwickeln;
- StrichaufzählungManagementtechniken übungsfirmenbezogen anwenden.
Lehrstoff:
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von Qualitätsmanagementmethoden, Marktforschung und Marktanalyse, Aufbau- und Ablauforganisation, Bewerbungsverfahren, arbeitsrechtliche Grundlagen, Managementtechniken.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
- Strichaufzählungstrategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
- Strichaufzählungbetriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
- Strichaufzählungeine Plangewinn- und -verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
- Strichaufzählunggrundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
- Strichaufzählunganhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
- Strichaufzählungbetriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
- Strichaufzählungmit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- Strichaufzählunginterne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
- StrichaufzählungGeschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
- Strichaufzählungaktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
- Strichaufzählungdie zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
- StrichaufzählungUnternehmensanalysen durchführen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- StrichaufzählungFührungstechniken anwenden;
- StrichaufzählungKreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
- StrichaufzählungTechniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
- StrichaufzählungKonflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
- Strichaufzählungsich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
- StrichaufzählungKooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
- Strichaufzählungkundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- StrichaufzählungZeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren;
- Strichaufzählungzuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
- Strichaufzählungihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- StrichaufzählungKosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
- StrichaufzählungUnternehmenskonzepte in Businesspläne umsetzen, präsentieren und argumentieren;
- StrichaufzählungQualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen;
- Strichaufzählungstrategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management anwenden;
- Strichaufzählungunternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen;
- Strichaufzählungnationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
- Strichaufzählungbei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen;
- Strichaufzählungein Leistungsportfolio erstellen;
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen;
- StrichaufzählungSteuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden;
- StrichaufzählungAnalysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen;
- StrichaufzählungPersonalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
Bereich Management
- StrichaufzählungManagementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden;
- StrichaufzählungInformationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten;
- Strichaufzählungdie unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analyse
- StrichaufzählungProzesse aus der Übungsfirma analysieren, reflektieren und im Sinne des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Maßnahmen ableiten;
- Strichaufzählungmit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren und eine Empfehlung vorbereiten;
- Strichaufzählungdie Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren.
Lehrstoff:
Analyseinstrumente, KVP, unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Entrepreneurial Controlling (Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analyse
- Strichaufzählungdas St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen und der Gestaltung der Umfeldbeziehungen anwenden;
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Fallstudien über alle Phasen des Unternehmenslebenszyklus, St. Galler Managementmodell.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
2.1.12 Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
2.2 Seminare
Didaktische Grundsätze:
Die in den Bildungs- und Lehraufgaben angeführten Kompetenzen und der entsprechende Lehrstoff der Seminare erfordern eine Abstimmung mit dem allgemeinbildenden, fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildungsziel. Sie sind daher als Ergänzung oder Vertiefung der Pflichtgegenstände des Stammbereiches und/oder des Ausbildungsschwerpunktes zu sehen. Auf eine Berücksichtigung der Entrepreneurship Education sowie einen Praxisbezug ist zu achten.
2.2.1 Softwareentwicklung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Softwareentwicklung
- Strichaufzählungeine Entwicklungsumgebung verwenden;
- Strichaufzählungdie Konzepte einer Programmiersprache nutzen (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays);
- StrichaufzählungAlgorithmen in Programmen umsetzen;
- StrichaufzählungDatenkapselung, Klassen- und Objekt-Begriff, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) und Vererbung von Objekten (Basisklassen, abgeleitete Klassen) erklären;
- Strichaufzählungeine objektorientierte Programmiersprache nutzen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Programmierung unter Einsatz einer Entwicklungsumgebung.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Softwareentwicklung
- Strichaufzählungmindestens zwei unterschiedliche Datenquellen (Dateien, Datenbanken, Netz) einsetzen;
- Strichaufzählungfür eine Datenquelle die notwendige Technologie nutzen;
- Strichaufzählungfertige Klassenbibliotheken einsetzen;
- StrichaufzählungDaten importieren, manipulieren und exportieren;
- Strichaufzählungeine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen;
- StrichaufzählungSteuerelemente (Labels, Buttons, Textboxen usw.) nutzen;
- Strichaufzählungin einer Anwendung Datenquellen einbinden;
- StrichaufzählungKlassen und Objekte, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften einsetzen;
- Strichaufzählungmit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden).
Lehrstoff:
Entwicklung von Anwendungen, Konzepte der Objektorientierung.
2.2.2 Applikationsentwicklung für mobile Geräte
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
- Strichaufzählungeine Entwicklungsumgebung für eine mobile Plattform verwenden;
- StrichaufzählungKonzepte der Zielsprache verwenden (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays);
- Strichaufzählungeine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen;
- StrichaufzählungDesignrichtlinien der Zielplattform einsetzen (Auflösung, Orientierung, Steuerelemente, Bedienungskonzepte).
Lehrstoff:
Entwicklung von Applikationen.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
- Strichaufzählungbestehende Bibliotheken verwenden;
- StrichaufzählungHardwarekomponenten des Endgerätes ansteuern (Kamera, Sensoren);
- StrichaufzählungDaten im Netz nutzen;
- Strichaufzählungeine Datenbeschreibungssprache nutzen.
Lehrstoff:
Entwicklung von Applikationen unter Einbindung von Hardwarekomponenten des Endgerätes.
2.2.3 Desktop Publishing und Film
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Desktop Publishing und Film
- Strichaufzählungtypografische Grundlagen auf Publikationen anwenden;
- StrichaufzählungTexte durch grafische Elemente strukturieren;
- Strichaufzählungvorhandene Bilder in Texte einfügen und die Konturenführung verwenden;
- StrichaufzählungTabellen erstellen und formatieren;
- Strichaufzählungein Dokument für den Vier-Farben-Druck vorbereiten (Druckvorstufe).
Lehrstoff:
Publikation und Druckvorstufe mit einem DTP-Programm.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Desktop Publishing und Film
- StrichaufzählungFotomaterial für das Desktop-Publishing vorbereiten oder aufbereiten;
- StrichaufzählungBildmaterial und Grafiken für den Druck optimieren (Druckvorstufe);
- StrichaufzählungPDF-Formulare mit Formularelementen erstellen;
- Strichaufzählungmultimediale Publikationen (Film) erstellen und veröffentlichen.
Lehrstoff:
Publikation von Fotos, Formularen und multimedialen Formaten.
2.2.4 Netzwerkmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Netzwerkmanagement
- StrichaufzählungNetzwerkgrundlagen erklären (Client/Server, Netzwerkkomponenten, Netzwerktopologien);
- StrichaufzählungNetzwerk-Adressierung erklären (IP-Adresse, Subnetmaske, Netzwerkadressierung, Netzwerkprotokolle, MAC-Adresse, Gateway, Namensauflösung);
- StrichaufzählungVirtualisierungen erklären und nutzen;
- Strichaufzählungein Client-Betriebssystem installieren und verwenden (lokale Benutzer, Drucker, Gerätetreiber, Netzwerkeinbindung);
- StrichaufzählungClient seitig auftretende technische Probleme lösen;
- Strichaufzählungein aktuelles Server-Betriebssystem verwenden (Printserver, Fileserver, Benutzerberechtigung, Freigaben);
- StrichaufzählungServer seitig auftretende technische Probleme lösen;
- Strichaufzählungein Small Office/Home Office technisch und wirtschaftlich planen.
Lehrstoff:
Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkomponenten, Aufbau von Netzwerken mit mindestens einem Client und einem Server, Fileserver, Netzwerkadministration.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Netzwerkmanagement
- StrichaufzählungDNS und DHCP Dienste einrichten und nutzen;
- Strichaufzählungvom gewählten Serverbetriebssystem angebotene Backupfunktionalitäten planen und einrichten;
- Strichaufzählungein Peer-Peer Netzwerk einrichten;
- Strichaufzählungein Client-Server Netzwerk einrichten;
- Strichaufzählungeine Domäne einrichten und administrieren (Domänenbenutzer, Gruppenrichtlinien).
Lehrstoff:
Domänencontroller, DNS, DHCP, Gruppenrichtlinien.
2.2.5 Enterprise Resource Planning – Materialwirtschaft, Grundlagen
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Materialwirtschaft Grundlagen
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und -konditionen) erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten;
- Strichaufzählungeinen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden;
- StrichaufzählungArtikelbestände analysieren;
- StrichaufzählungUmbuchungen am Lager abwickeln;
- StrichaufzählungStornierungen der Wareneingänge durchführen;
- Strichaufzählungdie notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung);
- Strichaufzählungden aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
- Strichaufzählungdie Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
Lehrstoff:
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen.
2.2.6 Enterprise Resource Planning – Materialwirtschaft, Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Materialwirtschaft Vertiefung
- StrichaufzählungRetouren der Beschaffung abbilden;
- Strichaufzählungeinen durchgängigen Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels abbilden (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto);
- Strichaufzählungfällige Posten zum Lieferanten auswerten;
- Strichaufzählungdie Beschaffung von Anlagegütern abbilden;
- Strichaufzählungden aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
- StrichaufzählungWarenbewegungen für Umbuchungen und Umlagerungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Bedarfs- und Bestandssituation eines Artikels analysieren;
- Strichaufzählungdie Materialbedarfsplanung durchführen und die Dispositionsliste bearbeiten;
- Strichaufzählungeinzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Bedarfs- und Bestandssituation analysieren;
- Strichaufzählungeine Umlagerungsbestellung durchführen;
- Strichaufzählungdie Materialbeschaffung über ein Konsignationslager abwickeln;
- Strichaufzählungeine Rahmenbestellung mit Limit abbilden;
- StrichaufzählungEinkaufsvorgänge über Rahmenverträge (Mengenkontrakt, Wertkontrakt, Lieferplan) abwickeln;
- Strichaufzählungein operatives Reporting im Bereich Einkauf durchführen und interpretieren;
- Strichaufzählungeinzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Finanzbuchhaltung und das Controlling analysieren.
Lehrstoff:
Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels, Beschaffung von Anlagen, Umlagerungen, Materialbedarfsplanung, Umlagerungsbestellung, Lieferantenkonsignationslager, Rahmenbestellung mit Limit, Einkauf über Rahmenverträge, operatives Einkaufsreporting, Integration der Materialwirtschaft.
2.2.7 Enterprise Resource Planning – Fertigung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Fertigung
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten der Produktion (Materialstämme wie Rohstoffe, Hilfsstoffe, Fertigfabrikate, Arbeitsplätze) erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungdas technische Mengengerüst (Stückliste wie lagerhaltige Komponenten, nichtlagerhaltige Komponenten) Standardarbeitsplan, Normalarbeitsplan (Eigenleistungen, Fremdleistungen) erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungdas technische Mengengerüst analysieren und darstellen (Baukastenstückliste, Strukturstückliste, Materialeinsatzliste bzw. Mengenübersicht);
- StrichaufzählungFertigungsaufträge für die anonyme Lagerfertigung direkt erzeugen;
- StrichaufzählungRückmeldungen für Fertigungsaufträge erfassen (Leistungsrückmeldungen, Fremdleistungen, Komponenteneinsätze, fremd bezogene Komponenten, Ausschuss, Gutmengen);
- StrichaufzählungKalkulationen am Kostenträger durchführen (mitlaufende Kalkulation, Nachkalkulation);
- Strichaufzählungdie auftretenden Abweichungen analysieren (Mengenabweichungen, Strukturabweichungen, Preisabweichungen);
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Verbesserung des Kalkulationsergebnisses (HSK) vorschlagen;
- StrichaufzählungFertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren.
Lehrstoff:
Materialstamm, Stückliste, Arbeitsplan, Fertigungsauftrag, Rückmeldungen zum Fertigungsauftrag, Kalkulationen am Kostenträger, Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren.
2.2.8 Enterprise Resource Planning – Vertrieb, Grundlagen
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Vertrieb Grundlagen
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten;
- Strichaufzählungeinen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden;
- Strichaufzählungdie notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken;
- StrichaufzählungInformationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen;
- Strichaufzählungden aktuellen Stand des Vertriebsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
- StrichaufzählungVertriebsbelege stornieren;
- Strichaufzählungoffene Posten zum Kunden auswerten;
- Strichaufzählungdie Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Lehrstoff:
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen.
2.2.9 Enterprise Resource Planning – Vertrieb, Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Vertrieb Vertiefung
- Strichaufzählungverschiedene Arten von Kundenbestellungen erkennen und abbilden (Terminauftrag, Barverkauf, Sofortauftrag);
- StrichaufzählungTeillieferungen und Teilfakturen abbilden;
- Strichaufzählungdie Kundenaufträge filtern und auswerten;
- StrichaufzählungDrauf- und Dreingaben abbilden;
- Strichaufzählungverschiedene Arten von Retouren & Gutschriften erkennen und abbilden (Gutschriftanforderung, Rechnungskorrekturanforderung, Retouren, kostenlose Lieferung);
- StrichaufzählungLieferungen und Fakturen zusammenfassen;
- Strichaufzählungdie Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling bei den Retouren und Gutschriften erkennen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Phasen der Kundenkonsignation verstehen und abbilden (Konsignationsbeschickung, Konsignationsentnahme, Konsignationsretouren, Konsignationsabholung, die dabei entstandenen mengen- und wertmäßigen Veränderungen der Materialbestände analysieren, die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren);
- Strichaufzählungein Dreiecksgeschäft (Streckengeschäft) verstehen und abbilden und die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren;
- StrichaufzählungRahmenverträge mit den Kunden abschließen und abbilden (Lieferplan, Mengenkontrakt, Wertkontrakt);
- StrichaufzählungBestellungen des Kunden mit Bezug auf Rahmenverträge abbilden;
- Strichaufzählunginnergemeinschaftliche Lieferungen abbilden;
- StrichaufzählungExporte abbilden.
Lehrstoff:
Arten von Kundenbestellungen, Teillieferungen, Teilfakturen, Drauf- und Dreingaben, Retouren & Gutschriften, Zusammenfassen von Lieferungen, Fakturen, Kundenkonsignation, Dreiecksgeschäft, Rahmenverträge, innergemeinschaftliche Lieferungen, Exporte.
2.2.10 Enterprise Resource Planning – Controlling, Grundlagen
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Finanzwesen
- StrichaufzählungStammdaten der Finanzbuchhaltung (Sachkonto, Kreditorenstamm, Debitorenstamm) erkennen, einpflegen und ändern;
- StrichaufzählungBuchungen (Sachkontenbuchung, Debitorenrechnung/-gutschrift, Kreditorenrechnung/-gutschrift) mit Controlling-Kontierungsobjekten durchführen;
- Strichaufzählungverbuchte Belege analysieren.
Bereich Controlling Grundlagen
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Controllings (Kostenarten, Kostenstellen (Primärkostenstellen, Hilfskostenstellen), Standardhierarchie, statistische Kennzahlen erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Controllings filtern und auswerten;
- StrichaufzählungBuchungen im Bereich „Material Management“ mit Controlling-Kontierungsobjekten abbilden;
- StrichaufzählungInnenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen;
- StrichaufzählungUmbuchungen zwischen einzelnen CO-Kontierungsobjekten durchführen;
- StrichaufzählungUmlagen im Ist mittels statistischer Kennzahlen durchführen;
- StrichaufzählungKostenstellen-Analysen durchführen.
Lehrstoff:
Stammdaten der Finanzbuchhaltung, Buchungen mit Controlling-Kontierung, Stammdaten des Controllings, Innenaufträge, Umbuchungen, Umlagen, Kostenstellen-Analysen.
2.2.11 Enterprise Resource Planning – Controlling, Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Controlling Vertiefung
- StrichaufzählungStammdaten der direkten Leistungsverrechnung (Leistungsarten, Tarife) erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungeine direkte Leistungsverrechnung vornehmen;
- Strichaufzählungstatistische Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen;
- StrichaufzählungKosten auf Kostenträgern analysieren;
- StrichaufzählungInvestitionsaufträge erfassen und abrechnen;
- StrichaufzählungAbgrenzungen im Ist mittels Abgrenzungssaufträge abbilden;
- StrichaufzählungKostenstellen-Analysen durchführen;
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen durchführen;
- Strichaufzählungeine Kostenstellungplanung auf Basis von statistischen Kennzahlen, Leistungsarten, Primär- und Sekundärkosten abbilden;
- Strichaufzählungeine iterative Tarifermittlung durchführen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie interne Leistungsverrechnung mit den ermittelten, iterativen Tarifen durchführen;
- Strichaufzählungeine Umlage im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen;
- Strichaufzählungeine Abgrenzung im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen.
Lehrstoff:
Direkte Leistungsverrechnung, Kostenträgeranalyse, Investitionsaufträge, Abgrenzungssaufträge, Kostenstellen-Analysen, Kostenstellungplanung, iterative Tarifermittlung, Umlagen, Abgrenzungen.
2.2.12 Enterprise Resource Planning – Reporting
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Vertrieb
- Strichaufzählungdie Vertriebsbelege (ablaufende Angebote, in einem Zeitraum erzeugte Aufträge, rückständige Aufträge wie Lieferverzug, ABC-Analyse) selektieren und die daraus resultierenden Folgemaßnahmen initiieren;
- Strichaufzählungrelevante Auswertungen zum Vertrieb finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für den Vertrieb darlegen.
Bereich Materialwirtschaft
- StrichaufzählungBestellwertanalysen (Einkaufsvolumen) auf der Ebene (Material, Einkäufergruppe, Lieferant) durchführen und einkaufspolitische Maßnahmen setzten;
- StrichaufzählungBestellungen hinsichtlich (Lieferstatus, Eingangsrechnungsstatus) analysieren und die daraus resultierende Bedeutung für den Einkauf erläutern;
- Strichaufzählungrelevante Auswertungen zur Materialwirtschaft (Einkauf, Lager, Bestandsführung) finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für die Materialwirtschaft darlegen.
Bereich Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
- Strichaufzählungstufenweise Deckungsbeiträge auf der Ebene (Kunde, Branche, Kundenherkunftsland, Sparte, Unternehmen) analysieren und marketing- und vertriebsspezifische Maßnahmen empfehlen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse managementgerecht in Diagrammen darstellen.
Bereich individuelle Auswertungen
- Strichaufzählungmit einem Werkzeug zur Generierung von Berichten, einfache Listanforderungen erstellen (Materialliste, Materialliste mit Bestandsinformation, Kundenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Lieferantenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Individuelle Informationen aus Bestellungen, Individuelle Informationen aus Vertriebsbelegen, ABC-Analysen);
- StrichaufzählungGrundfunktionen des individuellen Listreportings anwenden (sortieren, gruppieren, summieren);
- Strichaufzählungdie Listergebnisse in eine Tabellenkalkulation exportieren und dort weiterverarbeiten.
Bereich Monats-/Jahresabschluss
- Strichaufzählungentsprechende Tätigkeiten des Monats- bzw. Jahresabschlusses ausführen:
- StrichaufzählungBilanz und Gewinn und Verlustrechnung;
- StrichaufzählungAnlagevermögen (Inventur, Abschreibungslauf, Anlagespiegel);
- StrichaufzählungUmlaufvermögen (körperliche Inventur, Bewertung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe);
- StrichaufzählungBewertung von Forderungen/Verbindlichkeiten;
- StrichaufzählungFremdwährungsbewertung;
- StrichaufzählungEinzelwertberichtigung (pauschal, Sonderhauptbuchvorgang);
- StrichaufzählungRechnungsabgrenzung;
- StrichaufzählungSaldovorträge (Debitoren, Kreditoren, Hauptbuch);
- StrichaufzählungBilanzauswertungen (Bilanz, Saldenlisten wie Debitoren, Kreditoren, Sachkonten, Belegjournal, Hauptbuch).
Lehrstoff:
Vertriebsanalysen (Angebote, Kundenaufträge, ABC), Analysen der Materialwirtschaft (Bestellwert, Bestellstatus, Bestände), stufenweise Deckungsbeiträge, individuelles Reporting (Materialliste, Bestände, Lieferanten, Kunden, Bestellungen, Vertriebsbelege), notwendige Arbeiten zum Monats-/Jahresabschluss, Bilanzauswertungen.
2.2.13 Enterprise Resource Planning – Customizing und Programmierung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Customizing
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Anpassungen (Kontrahierungs- und Konditionenpolitik, Zahlungsbedingungen usw.);
- Strichaufzählungtechnische Anpassungen (Modellierung der Unternehmensstruktur, Formularanpassung usw.) vornehmen.
Bereich Datenexport und Auswertung
- StrichaufzählungDatenexport und Auswertung (Stamm- und Bewegungsdaten filtern, exportieren und mit Drittsoftware verarbeiten und auswerten usw.) vornehmen.
Lehrstoff:
Customizing von ERP-Systemen und Datenauswertung.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Programmierung
- StrichaufzählungDatenmodellierung (Überblick und eventuelle Anpassungen des Datenmodells des ERP-Systems usw.);
- StrichaufzählungDatenimport;
- StrichaufzählungReporting (Erstellung individueller Auswertungen und Ausgabeformen usw.)
Lehrstoff:
Datenimport und individuelles Reporting.
2.2.14 Kreditmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Kreditmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kreditmanagement
- Strichaufzählungeinen Finanzierungsvorschlag für eine private Wohnbaufinanzierung erstellen und präsentieren;
- StrichaufzählungKundenrating erstellen (Haushaltsrechnung, Vermögensaufstellung, Softfacts, Sicherheiten);
- StrichaufzählungLiegenschaftsbewertungen durchführen;
- StrichaufzählungGrundbuchauszüge interpretieren;
- StrichaufzählungFörderungen für den Wohnbau im Überblick nennen;
- StrichaufzählungRisiken in der Finanzierung aufzeigen und sinnvoll absichern;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Zinsindikatoren verwenden;
- Strichaufzählungden Sinn der Verbraucherbestimmungen erklären;
- Strichaufzählungdas pfändbare Einkommen berechnen und den Privatkonkurs analysieren.
Lehrstoff:
Wohnbaufinanzierung, Kundenrating, Liegenschaftsbewertung, Energieausweis, Förderungen, Grundbuch, Risikomanagement, Zinsindikatoren, Verbraucherbestimmungen.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kreditmanagement
- Strichaufzählungeinen Finanzierungsvorschlag für eine Unternehmensfinanzierung erstellen und präsentieren;
- StrichaufzählungKundenrating erstellen (Bilanzanalyse, Cashflow, Planrechnung, Softfacts, Sicherheiten);
- StrichaufzählungFirmenbuchauszüge interpretieren (Gesellschaftsformen, Haftungsverhältnisse);
- Strichaufzählungerweitertes Produktwissen im Zessionskredit, Factoring, Leasing und Unternehmensanleihen anwenden;
- StrichaufzählungUnternehmensförderungen im Überblick nennen;
- Strichaufzählungeinen Überblick über das Insolvenzrecht geben.
Lehrstoff:
Unternehmensfinanzierung, Kundenrating, Firmenbuch, Zessionskredit, Factoring, Leasing, Unternehmensanleihen, Unternehmensförderungen, Insolvenzrecht.
2.2.15 Risiko- und Bedarfsmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Risiko- und Bedarfsmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Risikomanagement
- Strichaufzählungeine umfassende Risikoerhebung für einen Privatkunden durchführen;
- Strichaufzählungeinen Risikoerhebungsbogen erstellen („Beratungsprotokoll“);
- Strichaufzählungeinen Risikoerhebungsbogen ausarbeiten und präsentieren;
- Strichaufzählunganhand von Fallbeispielen eine Risikoerhebung durchführen;
- Strichaufzählungbeschreiben, welche von den erhobenen Risiken – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten – inwieweit abgesichert sind;
- StrichaufzählungLösungsansätze der Privatversicherung erarbeiten und erklären.
Lehrstoff:
Sozialversicherung, Versicherungssparten (Unfall, Privathaftpflicht, KFZ, Rechtsschutz, Sachversicherung).
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bedarfsmanagement
- Strichaufzählungeine umfassende Bedarfserhebung für einen Privatkunden durchführen;
- Strichaufzählungeinen Fragenkatalog zur Erkennung von individuellen Motiven erstellen;
- Strichaufzählungden Fragebogen zum Erkennen der individuellen Bedürfnisse und Motive einer Person praktisch anwenden;
- StrichaufzählungLösungsansätze der Privatversicherung – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten - erarbeiten und erklären.
Lehrstoff:
Versicherungssparten (Pensionsversicherungen, Krankenversicherung, Pflegeversicherung).
2.2.16 Private Banking
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Private Banking dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Private Banking
- Strichaufzählungeine objektive, umfassende und individuelle Finanzplanung durchführen;
- Strichaufzählungein Anlegerprofil laut Wertpapieraufsichtsgesetz erstellen;
- StrichaufzählungAnlagevorschläge ausarbeiten und präsentieren;
- Strichaufzählungsteuerrechtliche Aspekte in der Veranlagung nennen;
- Strichaufzählungaktuelle volkswirtschaftliche Zusammenhänge im Bereich der Veranlagung aufzeigen;
- Strichaufzählungerweitertes Produktwissen in den Anlagegruppen Zertifikate, Optionen, Termingeschäften anwenden;
- Strichaufzählungden Sinn von Ratingagenturen beschreiben.
Lehrstoff:
Wertpapieraufsichtsgesetz, Zertifikate, Optionen, Termingeschäfte, Steuerrecht in der Veranlagung, Einflüsse der Volkswirtschaft auf die Finanzwelt.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Private Banking
- StrichaufzählungGrundzüge eines Portfoliomanagements verstehen und erklären;
- StrichaufzählungFinanzmathematik anwenden;
- StrichaufzählungRisiken im Portfolio aufzeigen und sinnvoll absichern;
- StrichaufzählungGrundzüge fundamentaler und technischer Analyse beschreiben;
- StrichaufzählungAssetklassen wie Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle zum Portfolio sinnvoll zusammenstellen.
Lehrstoff:
Portfoliomanagement, Finanzmathematik, Risikomanagement, fundamentale und technische Analyse, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle.
2.2.17 Kostenrechnung in der Praxis
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kostenrechnung in der Praxis
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Kostenrechnung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären;
- Strichaufzählungverschiedene Arten der Kostenrechnung unterscheiden;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Finanzbuchführung und Kostenrechnung in Verbindung mit einem Softwarepaket herstellen und konkrete Beispiele lösen;
- StrichaufzählungKostenarten unterscheiden und Kostenstellen bilden;
- StrichaufzählungInnerbetriebliche Leistungsverrechnung durchführen;
- StrichaufzählungZuschlagssätze ermitteln und Kalkulationen mit Hilfe einer Standardsoftware erstellen;
- StrichaufzählungNachkalkulationen durchführen und die Auswirkungen auf das Unternehmen ermitteln;
- Strichaufzählungkurzfristige Erfolgsrechnungen durchführen.
Lehrstoff:
Ist-Kostenrechnung zu Voll- und Teilkosten, Plankostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Target Costing, zusammenhängende Beispiele zur Überleitung von Daten aus der Finanzbuchführung in die Kostenrechnung, Kalkulationssatzermittlung, Vor- und Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeitsüberprüfung, kurzfristige Erfolgsrechnung.
2.2.18 Unternehmensgründung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungdie Bedeutung der KMUs für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben;
- Strichaufzählungindividuelle und rechtliche Voraussetzungen der Unternehmensgründung erläutern;
- StrichaufzählungChancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen darstellen und beurteilen;
- StrichaufzählungBusinesspläne erstellen;
- Strichaufzählunginnovative Unternehmenskonzepte und Leitbilder entwickeln;
- StrichaufzählungFörderungsmöglichkeiten ermitteln und einen Förderantrag erstellen.
Lehrstoff:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle der Unternehmerinnen und Unternehmer, individuelle Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit, wirtschafts- und gesellschaftspolitisches (Gründungs-)Umfeld.
Rahmenbedingungen des unternehmerischen Agierens anhand des Gründungsprozesses:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, Unternehmensrecht, EU-Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörde, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen usw.).
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Entwicklung und Formulierung von Unternehmensphilosophie, Leitbild und Corporate Identity, Businessplan (Geschäftsidee, Aufbau, formale Gestaltung, Präsentation und Argumentation).
2.2.19 Unternehmensführung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Management, Controlling und Accounting“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionen und Techniken des Managements
- StrichaufzählungManagementkonzeptionen und Managementtechniken erläutern und beurteilen;
- StrichaufzählungVeränderungen als Managementaufgabe reflektieren;
- Strichaufzählungeine Wertebasis entwickeln, welche die besondere ethische Verantwortung des Managements berücksichtigt;
- StrichaufzählungStellung nehmen zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung, die mit der beruflichen Selbstständigkeit und mit dem Management von Organisationen verbunden sind;
- StrichaufzählungTrends und Tendenzen im Management aufzeigen.
Bereich Informations- und Kommunikationsmanagement
- Strichaufzählungdie Auswirkungen der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens auf den Unternehmenserfolg erläutern;
- Strichaufzählungpotenzielle Konfliktsituationen aufzeigen, etwaige Folgen für das Unternehmen analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten;
- StrichaufzählungPersonalentwicklung als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen und einsetzen;
- Strichaufzählungüber Qualität als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor diskutieren;
- StrichaufzählungQualitätssicherungsmaßnahmen untersuchen und bewerten;
- StrichaufzählungQualitätskosten als wesentliches Steuerungsinstrument im Qualitätsmanagement erläutern und die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis ableiten.
Lehrstoff:
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Trends im Management (Sustainability-Management, Corporate-Social-Responsibility-Management, Change-Management usw.).
Informations- und Kommunikationsmanagement:
Unternehmenskultur, Führungsverhalten, Konfliktmanagement, Personalentwicklung (Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterinnengespräch und Mitarbeitergespräch), Qualität als Managementaufgabe (Zielsetzungen, Techniken, Qualitätskosten).
2.2.20 Strategisches Controlling
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strategisches Controlling
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen;
- StrichaufzählungUnternehmensleitbilder analysieren;
- Strichaufzählungstrategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren;
- StrichaufzählungEntscheidungsalternativen entwickeln;
- Strichaufzählungdie Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen;
- Strichaufzählungunterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten;
- StrichaufzählungKonzepte zur Vermeidung bzw. Bewältigung von Unternehmenskrisen interpretieren.
Lehrstoff:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (interne und externe Analysen, Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.), Krisenmanagement.
2.2.21 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung – Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Strichaufzählungdie formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden;
- Strichaufzählungalle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen;
- Strichaufzählungdas Umsatzsteuerrecht anwenden;
- Strichaufzählungdie erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Lehrstoff:
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
2.2.22 Arbeits- und Sozialrecht – Vertiefung
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Arbeits- und Sozialrecht
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialrechts und deren Auswirkungen beschreiben und anwenden;
- Strichaufzählungkomplexe prozessorientierte Fallstudien aus dem Bereich Arbeits- und Sozialrecht lösen.
Lehrstoff:
Arbeits- und Sozialrecht:
Sozialversicherung: Beitragsrecht im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, im Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz usw.
Arbeitszeitregelungen, Stundenaufzeichnungen als Grundlage der Lohn- und Gehaltsverrechnung, Berechnung Überstunden und Mehrarbeitsstunden, Abrechnung von Sonderzahlungen, Krankenstand, Urlaubsentschädigung und Abfertigung.
Lohn- und Gehaltsexekution, Arbeitnehmerveranlagung.
2.2.23 Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
- Strichaufzählungdie Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen;
- Strichaufzählungdie aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten;
- StrichaufzählungNachhaltigkeit in Unternehmen anhand von Best-Practice-Beispielen analysieren;
- Strichaufzählungdie Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und Vernetzungen aufzeigen;
- StrichaufzählungKriterien der nachhaltig orientierten Beschaffung, Lagerung und Verkauf anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben;
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Integration der Nachhaltigkeitsorientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen
Lehrstoff:
Ökologisierung der Ökonomie, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit (Sustainability), aktuelle Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Vermeidungsstrategien, Kriterien der nachhaltig orientierten betrieblichen Organisation der Geschäftsprozesse (Beschaffung, Lagerung, Verkauf), Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
- Strichaufzählungdie Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen;
- Strichaufzählungdie Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen;
- Strichaufzählungdie ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben;
- Strichaufzählungmögliche Lösungsstrategien diskutieren.
Lehrstoff:
Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse, Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme (ÖKOLOG, Ökoprofit usw.) Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen, Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens, Lösungsstrategien, Social Entrepreneurship.
2.2.24 Argumentationstraining für Wirtschaft und Gesellschaft
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Argumentationstraining für Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungGründe und Einwände zu einer Streitfrage finden, analysieren und bewerten;
- Strichaufzählungkonkrete Vorschläge entwickeln und begründen;
- Strichaufzählungihre Positionen in einem Team abstimmen;
- Strichaufzählungeine Debatte nach festen Regeln durchführen;
- Strichaufzählungeine strukturierte Rede halten, ihre eigene Position beziehen und mit einer eindeutigen Antwort abschließen;
- Strichaufzählungden Verlauf einer Debatte schriftliche festhalten;
- Strichaufzählungdie Rede eines Anderen kritisch analysieren, bewerten und hinterfragen;
- Strichaufzählungals Schlussredner die wichtigsten Gründe zu einer Streitfrage bündeln und eine Konsequenz daraus ziehen;
- StrichaufzählungBeiträgen einer Debatte differenziert und konstruktiv rückmelden.
Lehrstoff:
Demokratisches Sprechen und strukturiertes Reden, Formulieren von Argumenten, kontroverse Themen bearbeiten und analysieren, mit Impulstexten arbeiten, Kommunikations- und Argumentationsübungen, Analyse von Debatten und deren kritische Reflexion, Probedebatten, Überzeugungs- und Konkurrenzdebatten.
2.2.25 Interkulturelles Seminar
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kultur und Identität
- Strichaufzählungden Begriff Kultur definieren und adäquat beschreiben;
- Strichaufzählungausgehend von ihrer Herkunftskultur den Zusammenhang zwischen Kultur und Identität erläutern;
- Strichaufzählungihr erworbenes Wissen im Umgang mit anderen Kulturen sensibel anwenden;
- StrichaufzählungWertschätzung und Einfühlungsvermögen im Umgang mit anderen Kulturen entwickeln.
Lehrstoff:
Definition des Begriffs Kultur, Kultur und Identität, Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Kultur, Selbstbild und Fremdbild, Zusammenhang zwischen Kultur und Bildung, Kommunikation mit anderen Kulturen.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Interkulturelle Kommunikation
- Strichaufzählungein interkulturelles Event planen, strukturiert umsetzen und die Ergebnisse reflektieren.
Lehrstoff:
Kulturinstitutionen in Österreich und in anderen Ländern, Formen kultureller Begegnung, schriftliche und mündliche Kommunikation mit Vertretern von Kulturinstitutionen anderer Länder, Einführung in das Kulturmanagement (Planung, Organisation, Durchführung und Controlling eines interkulturellen Projektes).
2.2.26 Internationale Messen und Ausstellungen in der Praxis
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Kommunikationsmanagement und Marketing“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Messen und Ausstellungen
- StrichaufzählungFunktionen von Messen und Ausstellungen im Auslandsgeschäft erläutern;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Informationsquellen zur Planung von internationalen Messen und Ausstellungen für ein Unternehmen anführen;
- StrichaufzählungKosten und Nutzen des Messeauftritts für ein Unternehmen erheben und bewerten;
- Strichaufzählungden Messe- bzw. Ausstellungsauftritt als Teil des Gesamtmarketings von Unternehmen planen.
Bereich Geschäftsanbahnung und Kundenakquise
- StrichaufzählungVerhandlungssituationen analysieren und eine auf die Verhandlungssituation bezogene Verhandlungsstrategie entwickeln;
- Strichaufzählungden eigenen Verhandlungstyp charakterisieren und daraus resultierende Stärken und Schwächen reflektieren;
- Strichaufzählungdie Phasen von Kaufentscheidungen und verkaufspsychologischen Grundlagen unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede beschreiben;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Techniken im Rahmen der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung und Abschluss eines Verkaufsgespräches unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede anwenden.
Lehrstoff:
Internationale Messen und Ausstellungen:
Funktionen von Messen und Ausstellungen, Arten von Messen und Ausstellungen, Messe- und Ausstellungsmanagement, Messeplanung.
Geschäftsanbahnung und Kundenakquise:
Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Verhandlungsstrategien, Kaufentscheidungsprozesse, Kundenberatung, Cross Cultural Management.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Messen und Ausstellungen
- Strichaufzählungden Planungsprozess im Rahmen eines internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritts beschreiben;
- Strichaufzählungeinen internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritt im schulischen Alltag (Übungsfirmenmessen usw.) planen, durchführen und evaluieren;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Elemente zur multisensualen Inszenierung von Messeständen zielgruppenadäquat einsetzen;
- Strichaufzählungdie für eine konkrete internationale Messe bzw. Ausstellung geeigneten kommunikationspolitischen Maßnahmen entwickeln.
Lehrstoff:
Messen und Ausstellungen:
Standgestaltung, Kreativitätstechniken, Branding, Corporate Identity, Public Relations.
2.2.27 Kommunikation in Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Didaktische Grundsätze
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Studierenden berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungbeherrschen ein Repertoire an sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
- Strichaufzählungkönnen Sachverhalte beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben;
- Strichaufzählungkönnen sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist;
- Strichaufzählungkönnen Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
- Strichaufzählungkönnen zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- StrichaufzählungSachverhalte klar und systematisch beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben;
- Strichaufzählungklare und detaillierte Beschreibungen und Darstellungen geben, Ideen ausführen und durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele abstützen;
- Strichaufzählungsich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist;
- StrichaufzählungStandpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
- Strichaufzählungsprachlich Situationen bewältigen, in denen es darum geht, eine Lösung auszuhandeln;
- Strichaufzählungroutinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
- Strichaufzählungzu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Lehrstoff
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
2.2.28 Kommunikation in der Lebenden Fremdsprache (mit Bezeichnung der Fremdsprache)
Didaktische Grundsätze:
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Studierenden berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungverwenden verhältnismäßig korrekt ein Repertoire gebräuchlicher Strukturen und Redeformeln, die mit eher vorhersehbaren Situationen zusammenhängen;
- Strichaufzählungkönnen ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden;
- Strichaufzählungkönnen sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessens- oder Berufsgebiet verständigen;
- Strichaufzählungkönnen zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben;
- Strichaufzählungkönnen für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben;
- Strichaufzählungkönnen in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen;
- Strichaufzählungkönnen durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen;
- Strichaufzählungkönnen beschreiben, wie man etwas macht und genaue Anweisungen geben;
- Strichaufzählungkönnen einfache Sachinformationen herausfinden und weitergeben.
Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden;
- Strichaufzählungsich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessen- oder Berufsgebiet verständigen;
- StrichaufzählungInformationen austauschen, prüfen und bestätigen;
- Strichaufzählungzu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben;
- Strichaufzählungfür Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben;
- Strichaufzählungeine vorbereitete, unkomplizierte Präsentation zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet so klar vortragen, dass man ihr mühelos folgen kann, wobei die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden;
- Strichaufzählungin Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen;
- Strichaufzählungdurch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen.
Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
2.2.29 Präsentation, Moderation und Verkauf
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Präsentation
- StrichaufzählungStatistiken (Tabellen und Grafiken) analysieren und deren Aussagekraft kritisch bewerten;
- Strichaufzählungbeurteilen, wem die Aussage einer Statistik Nutzen stiftet, wem sie schadet und ob Unklarheiten oder Mängel einer Statistik auf eine Interessensgebundenheit hindeuten;
- Strichaufzählungdie Grundlagen visueller Kommunikation nennen und ihr kreatives Potenzial bei der Gestaltung von Präsentationen anwenden;
- StrichaufzählungStatistiken (Tabellen und Grafiken) zielgruppenadäquat aufbereiten und mittels geeigneter Präsentationssoftware präsentieren;
- Strichaufzählungverschiedene Präsentationsmedien (Computer und Beamer, Whiteboards, Flipcharts, Pinnwände), -techniken und -methoden wirkungsvoll einsetzen;
- Strichaufzählungdie Grundregeln der Körpersprache erklären und in Präsentationen anwenden;
- Strichaufzählungmit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommene Videosequenzen) die persönliche Wirkung bei Präsentationen reflektieren und optimieren.
Bereich Moderation
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Moderation erläutern und unter Zuhilfenahme geeigneter Werkzeuge die einzelnen Phasen der Moderation in Workshops und Gruppenarbeiten meinungsbildende Prozesse begleiten.
Lehrstoff:
Analyse und Aufbereitung von Statistiken (Tabellen und Grafiken), Präsentationstechniken und -methoden, Präsentationssoftware, Gestaltung von Flipcharts und nicht-digitalen Medien, Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blickkontakt im Präsentationskontext), Präsentationstraining.
Moderationstechniken zur Leitung von Workshops und Gruppenarbeiten, Moderationstraining.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Verkauf
- Strichaufzählungsich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters identifizieren und die für ein erfolgreiches, kundenorientiertes Verkäuferverhalten notwendigen kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fähigkeiten einsetzen;
- Strichaufzählungsowohl die Phasen von Kaufentscheidungen als auch verkaufspsychologische Grundlagen beschreiben;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Techniken der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung, des Einwands und der Reklamation sowie des Abschlusses anwenden;
- Strichaufzählungsich in den verschiedenen Phasen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen sicher bewegen und lernen mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommenen Videosequenzen) den individuellen Stil in Beratungs- und Verkaufsgesprächen zu reflektieren und zu optimieren;
- Strichaufzählungin unterschiedlichen Vertriebssituationen (Telefonverkauf, Beratung und Verkauf im Call-Center, Messeverkauf usw.) erfolgreich Beratungsgespräche durchführen;
- Strichaufzählungöffentlichkeitswirksame Events (Tag der Offenen Tür usw.) oder Verkaufsveranstaltungen (Übungsfirmenmesse usw.) optisch ansprechend gestalten und inszenieren.
Lehrstoff:
Kaufentscheidungsprozesse, Verkaufspsychologische Grundlagen der Kundenbetreuung, Kundentypen, Kundenerwartungen, Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen: Direkter Kundenkontakt in Verkaufsräumen und auf Messen, Storebranding, Gestaltung und Inszenierung von Geschäftslokalen, Verkaufs- oder Messeständen, Akquise von Neukunden und Gewinnen von Stammkunden durch Customer Relationship Management.
2.2.30 Journalistische Praxis
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Medien
- Strichaufzählungdie Wirkung der Medien und ihren Einfluss in der Informationsgesellschaft erklären;
- Strichaufzählungfür bestimmte Themen eine Öffentlichkeit schaffen, indem sie wissen, wie Kontakte zu Medien und Journalisten herzustellen sind;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die gängigen Social-Media-Plattformen geben sowie deren Vor- und Nachteile analysieren;
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen) voneinander unterscheiden.
Bereich Schreibwerkstatt
- Strichaufzählungeine Presseaussendung auf seinen Nachrichtenwert hin untersuchen, Fakten von Behauptungen trennen und entsprechende printtaugliche Textsorten entwickeln;
- StrichaufzählungInstrumente der Online-Kommunikation wie Blogging dialoggruppenadäquat einsetzen;
- Strichaufzählungmit den neuen Formen des Online-Journalismus (Twitter, Blogging, Social Media usw.) arbeiten;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Anforderungen an wirksame (Presse-) Bilder erläutern.
Bereich Bilder in Medien
- StrichaufzählungBasisfunktionen einer digitalen Kamera anwenden, Bilddaten auf den Computer übertragen und mit einer geeigneten Software bearbeiten;
- Strichaufzählungwichtige Quellen zur externen Beschaffung von Bildmaterial benennen.
Lehrstoff:
Wirkung der Medien, Redaktionsalltag, Berufsbild Journalist, Gestaltung von Zeitungen.
Presseaussendungen verfassen, Online-Journalismus, Instrumente der Online-Kommunikation (Blogging, Social Networks), Bedeutung von Bildern in der journalistischen Praxis, Grundlagen der Fotografie inklusive Bearbeitung von Bildmaterial.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Interviewtraining
- Strichaufzählungerfolgreich Interviews führen;
- StrichaufzählungInterviews transkribieren und redigieren.
Bereich Qualitätssicherung im Journalismus
- Strichaufzählungdie Selektionsprozesse des Journalismus beschreiben und Strategien zur Qualitätssicherung bewerten;
- StrichaufzählungTexte anschaulich, attraktiv und aktiv (Triple A-Style) verfassen und die Erstfassung eigener und fremder Texte redigieren;
- Strichaufzählungdie Qualitätskriterien journalistischer Berufsethik abrufen und in ihrem eigenen Medienschaffen berücksichtigen;
- Strichaufzählungmedienethische Fragestellungen in der journalistischen Praxis erkennen und zwischen eigener Verantwortung und dem Einfluss der Infrastrukturen auf die journalistische Tätigkeit unterscheiden.
Lehrstoff:
Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training.
Qualitätssicherung im Journalismus, Verfassen unterschiedlicher journalistischer Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen), Online-Journalismus, Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training, Journalistische Berufsethik, Medienethik.
2.2.31 Betriebswirtschaftliche Simulation
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Internationale Wirtschaft“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebswirtschaftliche Simulation
- Strichaufzählunganhand eines computergestützten Unternehmensplanspieles Marktforschungsberichte analysieren;
- Strichaufzählungaus den für ihr Planspiel-Unternehmen relevanten Markt- und Geschäftsdaten geeignete Basisstrategien entwickeln;
- StrichaufzählungEntscheidungen in den klassischen Marketingbereichen Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik und Kommunikationspolitik treffen und gegenüber ihren Teammitgliedern argumentieren;
- StrichaufzählungPreise für die Produkte ihres Unternehmens auf Basis einer Kostenträgerrechnung kalkulieren und Preisentscheidungen in Abstimmung mit Konkurrenz, Produktqualität und Nachfrage treffen;
- Strichaufzählungfür ihr Planspiel-Unternehmen eine Liquiditätsplanung durchführen und die Finanzierung von Investitionsvorhaben planen;
- StrichaufzählungEntscheidungen in den Bereichen Personal und Fertigung (Leistungserstellung) treffen und die folgenden mangelnder Auslastung folgern und diskutieren;
- Strichaufzählungaus den Ergebnissen einer Spielperiode ihre (Team-) Entscheidungen reflektieren und diskutieren und daraus Strategien für weitere Geschäftsjahre entwickeln;
- Strichaufzählungwesentliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermitteln und die Performance ihres Planspiel-Unternehmens beurteilen;
- StrichaufzählungStatistiken, Kennzahlen und Ergebnisse grafisch aufbereiten und im Rahmen von Geschäftsführer-Meetings, Gesellschafterversammlungen oder Investoren-Roadshows präsentieren.
Lehrstoff:
Analyse von Marktforschungs- und Geschäftsberichten, Strategische Planung, Basisstrategien, Unternehmensführung, Management by Objectives, Marketing-Mix (Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik), Kalkulation von Produkten, Kostenträgerrechnung, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Bilanzanalyse, Errechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, Reporting.
2.2.32 Internationale Logistik
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Logistikmanagement“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit
- Strichaufzählungdie Bedeutung, die Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen;
- Strichaufzählungdie Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen und die wichtigsten Marktforschungsinstrumente anwenden.
Bereich Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
- StrichaufzählungKonsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens aufgrund unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien analysieren;
- StrichaufzählungMaßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Risiken bei internationaler Geschäftstätigkeit geben;
- Strichaufzählungdie für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren;
- Strichaufzählungdie für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten strukturieren und bewerten.
Lehrstoff:
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen.
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung.
Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement, Incoterms, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht, Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- Strichaufzählungdie für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren;
- Strichaufzählungdie im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden einsetzen und deren Unterschiede erläutern;
- Strichaufzählungden Prozess eines Dokumentenakkreditivs erklären und anhand eines Beispiels durchführen.
Bereich Exportförderung
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems nennen und bewerten;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- Strichaufzählungeine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen;
- Strichaufzählunganhand eines internationalen Geschäftsfalls Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung planen und durchführen;
- Strichaufzählungvernetzte Beispiele aus dem Import- bzw. Exportbereich in Form von Fallstudien lösen.
Lehrstoff:
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung, Zahlungsabwicklung.
Exportförderung:
Exportgarantien, Instrumente der Außenhandelsfinanzierung.
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Import- und Exportkalkulation, Verkehrsträger und Infrastruktur, Transportversicherung, Schadensabwicklung, Zollabwicklung.
2.2.33 Abfallmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Abfallwirtschaft
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Abfallmanagement erklären;
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien der österreichischen Abfallwirtschaft beschreiben;
- Strichaufzählungdie ökologische und ökonomische Bedeutung der Abfallwirtschaft (Abfallvermeidung, -trennung und -entsorgung) für eine Organisation darlegen;
- Strichaufzählungrelevante rechtliche Vorschriften aus dem AWG nennen und anhand von Fallbeispielen und konkreten Umsetzungsmaßnahmen in der Organisation Schule anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (AWG, Verordnungen zum AWG), Struktur der österreichischen Abfallwirtschaft (Sammel- und Verwertungssysteme).
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Abfallwirtschaft
- Strichaufzählungdie grundlegenden Inhalte zur Erfüllung der Funktion der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten wiedergeben;
- Strichaufzählungdie rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten der/des Abfallbeauftragten erklären;
- Strichaufzählungdie Rolle und die Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten in der Organisation erklären;
- StrichaufzählungAufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten im Rahmen der Abfallwirtschaft in der Organisation Schule durchführen;
- Strichaufzählungeinfache Ansätze für die Umsetzung abfallwirtschaftlicher Konzepte in Organisationen entwickeln.
Lehrstoff:
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (Anforderungen an eine Abfallbeauftrage und einen Abfallbeauftragten), Melde und Aufzeichnungspflichten, Klassifizierung betriebseigener Abfälle nach den relevanten ÖNORMEN, Abfallwirtschaftskonzept.
2.2.34 Sicherheitsvertrauensperson
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen des Arbeitnehmerinnenschutzes und des Arbeitnehmerschutzes erläutern;
- StrichaufzählungEinflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen sowie anhand eines konkreten Fallbeispiels diese ermitteln;
- Strichaufzählungdie Rolle einer Sicherheitsvertrauensperson erklären;
- Strichaufzählungden Prozess der Evaluation von Arbeitsplätzen beschreiben und Büroarbeitsplätze hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit analysieren;
- Strichaufzählungeinfache Dokumente und Aufzeichnungen für ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzsystem entwickeln;
- StrichaufzählungPräventions- und Bekämpfungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen und für Büroarbeitsplätze entwickeln.
Lehrstoff:
Rechtliche Grundlagen Arbeitnehmerinnenschutz und Arbeitnehmerschutz, Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Ergonomie, Bildschirmarbeitsplätze, Beleuchtung, psychische und physische Belastungen, Maschinen- und Gerätesicherheit, Arbeitsstoffe, Brand- und Explosionsschutz, Schutz vor elektrischen Gefahren, Lärm, Vibrationen, Staub und sonstige sicherheits- und gesundheitsgefährdende Faktoren), Rolle der Sicherheitsvertrauensperson, Evaluierung von Arbeitsplätzen, Prävention und Bekämpfung von Gefahren für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (Schutzausrüstung, Unterweisung, Schulung, Arbeitsmittel), Dokumente und Aufzeichnungen für Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Fallstudien für Büroarbeitsplätze.
2.2.35 Qualitätsauditorin und Qualitätsauditor
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Prozessorientiertes Auditieren von Managementsystemen nach der ISO 9001
- Strichaufzählungden Zweck und die Arten von Audits erläutern;
- StrichaufzählungAnforderungen an Auditorinnen und Auditoren beschreiben;
- Strichaufzählungdie Rolle einer Auditorin und eines Auditors erklären;
- Strichaufzählungdas Prozessmanagement-Modell der ISO 9001 erläutern;
- Strichaufzählungdie Normforderungen der ISO 9001 erklären und anhand von konkreten Fallbeispielen interpretieren;
- Strichaufzählungdie Organisation und Durchführung von Audits beschreiben und für ein konkretes Fallbeispiel planen;
- Strichaufzählungden Ablauf eines Auditgespräches beschreiben und damit zusammenhängende kommunikationstheoretische Grundlagen und Kommunikationstechniken beschreiben;
- Strichaufzählungeinfache Dokumente und Aufzeichnungen für den Auditprozess entwickeln;
- Strichaufzählungtypische Audit-Situationen in Form von Rollenspielen darstellen und deren Ergebnis analysieren.
Lehrstoff:
Zweck und Arten von Audits, Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren, Rolle einer Auditorin und eines Auditors, Prozessmanagement-Modell der ISO 9001, Normforderungen der ISO 9001, Organisation und Durchführung von Audits, Audit-Gesprächsführung (Kommunikationstheoretische Grundlagen, Kommunikationstechniken), Auditdokumente und -aufzeichnungen, Rollenspiele zu typischen Audit-Situationen.
2.2.36 Wissensmanagement
Didaktische Grundsätze:
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wissensmanagement
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Wissensmanagements erläutern;
- Strichaufzählungdie einer Wissensmanagerin und eines Wissensmanagers erklären;
- Strichaufzählungden Wissensmanagementkreislauf beschreiben und anhand von Fallbeispielen analysieren;
- Strichaufzählungden Anwendungsbereich von Wissensmanagementinstrumenten erklären und ausgewählte Instrumente anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Wissensmanagements (Begriff, Arten, Nutzen, Erfolgsfaktoren, Bereiche, Strategien), Rolle der Wissensmanagerin und des Wissensmanagers, Wissensmanagementkreislauf, Wissensmanagementinstrumente, Fallstudien zum Wissensmanagement.
A.3 Verbindliche Übungen
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt römisch fünf.
B. Freigegenstände
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
C. Unverbindliche Übungen
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
D. Förderunterricht
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A 1).