BGBl. II Nr. 393/2020
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage A5 Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie römisch eins. Allgemeines Bildungsziel
Das Kolleg der Handelsakademie hat gemäß Paragraph 75, Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf das Kolleg der Handelsakademie Anwendung (siehe Anlage A1).
römisch zwei. Allgemeine didaktische Grundsätze
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
römisch drei. Unterrichtsprinzipien
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
römisch vier. Stundentafel1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
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A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||
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| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |
A.1 | Stammbereich2 |
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1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere |
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| 6 |
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1.1 | Religion | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (römisch drei) |
1.2 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | – | 1 | 1 | – | 2 | römisch zwei |
2. | Sprachen und Kommunikation |
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| 25 |
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2.1 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 2 | 2 | 2 | 9 | römisch eins |
2.2 | Lebende Fremdsprache3 | 4 | 4 | 4 | 4 | 16 | (römisch eins) |
3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management |
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| 69 |
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3.1 | Betriebswirtschaft | 5 | 5 | 4 | 4 | 18 | römisch eins |
3.2 | Unternehmensrechnung4 | 5 | 6 | 4 | 4 | 19 | römisch eins |
3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies4 | 1 | 1 | 4 | 4 | 10 | römisch eins |
3.4 | Wirtschaftsinformatik | – | 2 | 2 | – | 4 | römisch eins |
3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik4 | 4 | 4 | – | – | 8 | römisch zwei |
3.6 | Recht | – | – | 3 | 3 | 6 | römisch drei |
3.7 | Volkswirtschaft | – | – | 2 | 2 | 4 | römisch drei |
4. | Mathematik und Naturwissenschaften |
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| 4 |
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4.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 1 | 1 | – | – | 2 | römisch eins |
4.2 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | 1 | 1 | – | – | 2 | römisch drei |
Wochenstundenzahl Stammbereich | 25 | 28 | 27 | 24 | 104 |
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A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich5 |
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2.1 | Ausbildungsschwerpunkt6 7 | – | – | 4 | 4 | 8 | römisch eins |
2.2 | Seminar(e)8 | – | – | – | – | 0–10 | I/III9 |
A.3 | Verbindliche Übungen5 | – | – | – | – | 0–10 | I–III |
Gesamtwochenstundenzahl | 25 | 28 | 31 | 28 | 112 |
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B. | Pflichtpraktikum |
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| 15010 |
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C. | Freigegenstände5 |
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D. | Unverbindliche Übungen5 |
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E. | Förderunterricht |
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1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
4 Mit Computerunterstützung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes.
6 Der Lehrstoff der im Abschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für jeweils vier Wochenstunden konzipiert.
7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei einzustufen.
10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
römisch fünf. Schulautonome Lehrplanbestimmungen Allgemeine Bestimmungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
- Ziffer einsDas Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann verschoben werden, wobei die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 36 nicht überschritten werden darf. Jeder Ausbildungsschwerpunkt hat acht Semesterwochenstunden zu umfassen.
- Ziffer 2Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Ziffer 4,
- Ziffer 3Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl von bis zu vier um höchstens eine Semesterwochenstunde und Pflichtgegenstände mit fünf bis zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens drei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
- Ziffer 4Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf bis zu acht Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann aber auch auf bis zu Null Gesamtsemesterstunden reduziert werden, wenn diese dem schulautonomen Erweiterungsbereich gewidmet sind.
- Ziffer 5Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen acht Gesamtsemesterwochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden
- Ziffer 6Das Semesterwochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf nicht vermindert werden.
- Ziffer 7Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können weiters bis zu drei Semesterwochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt römisch sieben, Unterabschnitt A.2.1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je acht Wochenstunden (vier Wochenstunden pro Semester) verschoben werden.
- Ziffer 8Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
- Ziffer 9Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden, wobei ein Kompetenzmodul gemäß dem römisch sieben. Abschnitt zwei Semesterwochenstunden entspricht. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder die Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
- Ziffer 10Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder acht Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
- Ziffer 11Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 32 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß Paragraph eins, Absatz 4, der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 86 aus 1981, in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Bestimmungen bezüglich integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL)
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß Paragraph 17, Absatz 3, Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge.
römisch sechs. Lehrpläne für den Religionsunterricht
(Bekanntmachungen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,)
- Ziffer einsKatholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 136 aus 2020, in der geltenden Fassung
- Ziffer 2Evangelischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
- Ziffer 3Altkatholischer ReligionsunterrichtDer altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
- Ziffer 4Islamischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung
- Ziffer 5Israelitischer ReligionsunterrichtDie Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
- Ziffer 6Neuapostolischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachungen Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 82 aus 2006, (auslaufend) und Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
- Ziffer 7Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten TageSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988,
- Ziffer 8Orientalisch-orthodoxer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung
- Ziffer 9Griechisch-orientalischer (orthodoxer) ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachungen Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 225 aus 2011, (auslaufend) und Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
- Ziffer 10Buddhistischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung
- Ziffer 11Freikirchlicher ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung
- Ziffer 12Alevitischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung
römisch sieben. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
A. Pflichtgegenstände
A.1 Stammbereich
1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE
Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“.
1.1 Religion
Siehe Abschnitt römisch sechs. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
1.2 Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungdie Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
- Strichaufzählungdie für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten,
- Strichaufzählungdie Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen,
- StrichaufzählungBesprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
- StrichaufzählungVerkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
- StrichaufzählungProdukte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren
- Strichaufzählungdas eigene Pflichtpraktikum vorbereiten und organisieren.
Lehrstoff:
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen
Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation durch ein Portfolio
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungunterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen,
- Strichaufzählungsich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen,
- StrichaufzählungVerkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen,
- Strichaufzählungbesondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen,
- StrichaufzählungUnterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen,
- StrichaufzählungBesprechungen und Verhandlungen vorbereiten, leiten und dokumentieren, auch in einer Fremdsprache,
- Strichaufzählungmit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Lehrstoff:
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und –entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance
Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum
2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.
Die Studierenden
- Strichaufzählunggebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
- Strichaufzählungverstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
- Strichaufzählungkönnen in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
- Strichaufzählungkönnen Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
- Strichaufzählungkönnen über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau A2/A2+ (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
- Strichaufzählungkönnen den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
- Strichaufzählungverstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
- Strichaufzählungerkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für die berufliche Entwicklung.
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
- Strichaufzählungkönnen Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
- Strichaufzählungkönnen kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
- Strichaufzählungausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
- Strichaufzählungein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
- Strichaufzählungeinen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
- Strichaufzählungein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
- Strichaufzählungeine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
- Strichaufzählungdie Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
- StrichaufzählungFachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
- Strichaufzählunglängeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
- Strichaufzählungaudiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
- Strichaufzählungselbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
- StrichaufzählungTexte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungberufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
- Strichaufzählungkomplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
- Strichaufzählungdie Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
- Strichaufzählungsich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
- Strichaufzählungaktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
- Strichaufzählungwirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
- Strichaufzählungein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
- Strichaufzählungzu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
- Strichaufzählungin gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
- Strichaufzählungetwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
- Strichaufzählungeine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
- Strichaufzählungverschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
- Strichaufzählungstrukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
- Strichaufzählungzusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
- Strichaufzählungsich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
- Strichaufzählungberufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
- Strichaufzählungkönnen Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
- Strichaufzählungkönnen kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
- Strichaufzählungzeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
- Strichaufzählungeinen ausreichenden Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über vertraute Themen des privaten und beruflichen Alltagslebens äußern zu können,
- Strichaufzählungeinen niveauentsprechend angemessenen Grundwortschatz,
- Strichaufzählungein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau A2/A2+ angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
- Strichaufzählungeine verständliche Aussprache,
- Strichaufzählungsprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen niveauentsprechend zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
- Strichaufzählungden Hauptpunkten von Gesprächen zu vertrauten Themen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
- Strichaufzählungdas Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
- Strichaufzählungkurze Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
- Strichaufzählungeinen klar strukturierten und sprachlich wenig komplexen Text global verstehen,
- Strichaufzählungin Texten aus dem privaten und beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen, um bestimmte Aufgabenstellungen zu lösen,
- Strichaufzählungklar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
- Strichaufzählungmit einfachen sprachlichen Mitteln Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
- Strichaufzählungsich in einfacher Form aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
- StrichaufzählungErlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen und privaten Umfeld einfach beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
- Strichaufzählungvorbereitete, unkomplizierte Präsentationen und Berichte zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
- Strichaufzählungeinfache Texte in unterschiedlichen Textsorten über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen,
- Strichaufzählungdie eigene Meinung darstellen und durch einfache Beispiele und kurze Begründungen illustrieren,
- Strichaufzählungberufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
- Strichaufzählungeinfache Berichte im beruflichen Bereich erstellen.
2.1 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungbeherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
- Strichaufzählungverstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
- Strichaufzählungverstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
- Strichaufzählungverstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
- Strichaufzählungverstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Tourismus, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Übungsfirmenbezug, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, Anfrage und Angebot), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
- Strichaufzählungverstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungverstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen einfache Infografiken erläutern und präsentieren,
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen)
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferverzug, Versandanzeige; Bezahlung), Proposal, Appell, Report, Erstellen eines Fragebogens und einfacher Werbematerialien (Broschüre); Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate des Modul 1
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
- Strichaufzählungverfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
- Strichaufzählungkönnen komplexere grammatische Strukturen gut anwenden,
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
- Strichaufzählungverstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbung, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, Medien, Übungsfirmenbezug (berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Strukturen und Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse) Firmenprofile, Infografiken
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen; Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien und Werbetexten, Rundschreiben, Corporate Blogs; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–2
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungbeherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
- Strichaufzählungbeherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
- Strichaufzählungbeherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
- Strichaufzählungverstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
- Strichaufzählungverstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
- Strichaufzählungverstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
- Strichaufzählungkönnen eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Aus- und Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland; Karriere und Karriereplanung
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Bewerbungsschreiben, Lebenslauf; Letter of Motivation; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–3
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
2.2 Lebende Fremdsprache
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Basic Users A2/A2+ gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in einfachen, vertrauten und routinemäßigen Situationen verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt grundsätzlich einigermaßen klar, was ausgedrückt werden soll.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
- Strichaufzählungverständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
- Strichaufzählungkönnen elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
- Strichaufzählungkönnen elementare sprachliche Strukturen anwenden,
- Strichaufzählungkönnen ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
- Strichaufzählungkönnen zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Lehrstoff:
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus vertrautem Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen; Schule und Ausbildung; Freizeit, Hobbys und Vorlieben; Wohnen und Umgebung; Transport;
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; SMS uä.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen einfache Nachrichten und kurze sachliche Mitteilungen, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen ganz einfache Anleitungen und Vorschriften, einfache Berichte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Situationen (Arbeitsanleitungen, einfache Rezepte, Texte in Internetforen …),
- Strichaufzählungkönnen aus einfachen Texten konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden,
- Strichaufzählungverständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
- Strichaufzählungkönnen mit einfachen sprachlichen Mitteln Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
- Strichaufzählungkönnen Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
- Strichaufzählungkönnen ein elementares Spektrum sprachlicher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden und auf einfache Art Gegenstände, Geräte und deren Funktion beschreiben,
- Strichaufzählungkönnen zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen und diese mit einfachen Bindewörtern verknüpfen.
Lehrstoff:
Festigung und Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der Themenbereiche aus dem 1. Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Gesundheit & Ernährung; Umwelt; Reisen;
Arbeitswelt:
Informationsbeschaffung (Preise, Abfahrtszeiten, Lieferzeiten usw.); einfache Kundenkontakte, einfache Unternehmens- und Produktpräsentationen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; kurze und einfache Berichte; einfache Anfragen (zB Hotel, Tickets, Preise für Produkte)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Fragen und Auskünfte, das Wesentliche von einfachen Mitteilungen und Durchsagen und einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen einfache Texte und einfache persönliche wie berufliche Briefe und Mitteilungen,
- Strichaufzählungkönnen einfache Informationen in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben, kurze Kontaktgespräche führen ohne das Gespräch selbst in Gang zu halten,
- Strichaufzählungbeherrschen den notwendigen Wortschatz wie die sprachliche Strukturen, um über vertraute Themen zusammenhängend in mehrere Sätze Auskunft zu geben,
- Strichaufzählungkönnen kurze, einfache Texte zu privaten wie beruflichen Themen verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
- Strichaufzählungkönnen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der Themenbereiche aus dem 1. und 2. Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Lebensqualität (zB ökologisches Wohnen, „gesunde“ Ernährung); gesellschaftliche Trends und Entwicklungen (zB Mode und Bekleidung, Urlaub am Bauernhof)
Arbeitswelt:
Vertiefung der Inhalte aus dem Vorsemester und Erarbeiten der Bereiche Arbeit und Büroroutine (zB Arbeitsplatzbeschreibung, Arbeitssuche, Bewerbung); Geschäftsreisen; Messe
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte aus und in Prospekten, Anzeigen, aus und in sozialen Netzwerken; Mails, Berichte,
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungverstehen einfache Texte aus privatem wie beruflichem Umfeld, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, vor allem dann, wenn konkrete vorhersehbare Informationen erwartet werden,
- Strichaufzählungkönnen über Erfahrungen und Ereignisse berichten, einfache Pläne und Ziele erklären,
- Strichaufzählungkönnen über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
- Strichaufzählungkönnen mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen bzw. zu Themen ihres persönlichen Interesses in verschiedenen Textformaten verfassen.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der Themenbereiche aus den vorhergehenden Semestern so wie Erarbeiten der Bereiche Zwischenmenschliche Beziehungen; Kommunikation und Medien;
Arbeitswelt:
Vertiefung der Bereiche aus den Vorsemestern und Erarbeiten regelmäßiger Geschäftsfälle bis zur Auftragsbestätigung;
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Kommunikation in sozialen Netzwerken, private wie geschäftliche Korrespondenz, Mails, Anzeigen und Inserate, Berichte, einfache Beschreibungen von Grafiken und Statistiken,
Einfache Anfragen, Angebote, Bestellungen, Auftragsbestätigungen, einfache PR-Texte wie zB für Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
- Strichaufzählungdie Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
- Strichaufzählungsich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
- Strichaufzählungeigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
- Strichaufzählungsich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
- Strichaufzählungfachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
- Strichaufzählungsich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- StrichaufzählungArbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
- Strichaufzählungdie Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
- Strichaufzählungeinen Businessplan erstellen und analysieren,
- Strichaufzählungrechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und –führung anwenden,
- StrichaufzählungChancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
- Strichaufzählungunternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
- Strichaufzählungdie Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
- Strichaufzählungbetriebliche Abläufe planen und organisieren,
- Strichaufzählungunternehmerische Zielbündel entwickeln,
- Strichaufzählungaufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
- Strichaufzählungdie in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
- StrichaufzählungManagementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und –verwertung
- Strichaufzählungstrategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
- StrichaufzählungBeschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
- StrichaufzählungAbsatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
- StrichaufzählungLohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
- Strichaufzählungrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
- StrichaufzählungMethoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
- StrichaufzählungZiele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
- Strichaufzählungsich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
- StrichaufzählungFinanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
- StrichaufzählungFinanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
- Strichaufzählungden Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
- StrichaufzählungJahresabschlüsse erstellen,
- Strichaufzählungden Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
- StrichaufzählungKosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
- Strichaufzählungeine Betriebsabrechnung durchführen,
- StrichaufzählungKosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
- StrichaufzählungInformatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
- Strichaufzählungmit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
- Strichaufzählungkaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
- Strichaufzählungeine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
- Strichaufzählungim Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Bereich Recht
- Strichaufzählungeinfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären,
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen sowie die Abläufe in der österreichischen Gesetzgebung und Verwaltung beschreiben,
- Strichaufzählungdie wichtigen Schritte zur Rechtsdurchsetzung erklären.
Bereich Volkswirtschaft
- Strichaufzählungdie spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern sowie die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen entwickeln,
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Messgrößen beherrschen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Themenfeldern „Markt- und Preisbildung“, „Geld- und Finanzwirtschaft“ uä. beschreiben,
- Strichaufzählungdie volkswirtschaftlichen Bereiche „Konjunktur und Budget“, „Arbeit und Soziales“ sowie „Wohlstand und Lebensqualität“ auf europäischer und globaler Ebene erklären und kritisch bewerten.
3.1 Betriebswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungWirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
- Strichaufzählungdie Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
- Strichaufzählungunternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
- StrichaufzählungSachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten,
- Strichaufzählungdie Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
- StrichaufzählungLeistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
- Strichaufzählungdie Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
- Strichaufzählungden Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen,
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen:
- StrichaufzählungUnterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
- Strichaufzählungin konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
- Strichaufzählungwesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Vertragswesen
- StrichaufzählungBedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
- Strichaufzählungdie Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
- Strichaufzählungeinen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
- Strichaufzählunggesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
- StrichaufzählungEin- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
- StrichaufzählungGrundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
- Strichaufzählungalle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
- Strichaufzählungdie vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
- Strichaufzählungdie betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
Bereich Marketing
- Strichaufzählungfür Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
- StrichaufzählungMethoden der Marktanalyse einsetzen,
- Strichaufzählungeine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
- Strichaufzählungverschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
- Strichaufzählungeinen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Vertragswesen:
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungMaterialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen,
- StrichaufzählungMaßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
- StrichaufzählungMaßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
- StrichaufzählungProduktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
- StrichaufzählungÜberlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
- StrichaufzählungZiele der Materialwirtschaft operationalisieren,
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse optimieren,
- Strichaufzählungein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
- Strichaufzählungverschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
- Strichaufzählungeine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
- Strichaufzählungdas Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
- Strichaufzählungdie Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
- Strichaufzählungdie verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
- Strichaufzählungdie verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
- StrichaufzählungEntwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungauf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
Bereich Kaufvertrag
- Strichaufzählungdie in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
- StrichaufzählungInhalte des normativen Managements charakterisieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
- Strichaufzählungden Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
- Strichaufzählungdie strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
- StrichaufzählungPrognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
- Strichaufzählungstrategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
- Strichaufzählungdie Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
- Strichaufzählungverschiedene Motivationstheorien reflektieren,
- Strichaufzählungdie Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
- StrichaufzählungPersonalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
- StrichaufzählungAufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
- Strichaufzählungdie Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
- Strichaufzählungverschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
- Strichaufzählungverschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
- StrichaufzählungMethoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern,
- StrichaufzählungMethoden der Personalanwerbung und –auswahl einsetzen,
- StrichaufzählungKenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und –auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
- Strichaufzählungverschiedene Führungstheorien identifizieren,
- Strichaufzählungverschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
- StrichaufzählungMaßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
- StrichaufzählungElemente der Aufbauorganisation analysieren,
- StrichaufzählungOrganisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
- StrichaufzählungAspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
- Strichaufzählungverschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
- Strichaufzählungdie Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
- StrichaufzählungKontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Bereich Fertigungsbetriebe
- Strichaufzählungdas Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
- StrichaufzählungFertigungsverfahren begründet empfehlen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
- Strichaufzählungdie Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
- Strichaufzählungdas Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
- StrichaufzählungFertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik
Ethik in der Unternehmensführung
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
- StrichaufzählungChancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen,
- StrichaufzählungEthik und Nachhaltigkeit im Investitions- und Finanzmanagement,
- Strichaufzählungsich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
- Strichaufzählungdie aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungChancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
- StrichaufzählungAuswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- StrichaufzählungBesonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
- Strichaufzählungfinanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
- Strichaufzählungdie volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Finanzmanagement
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
- Strichaufzählungdie Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
- StrichaufzählungFinanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
- StrichaufzählungBedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
- Strichaufzählungdie Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
- Strichaufzählungeinen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen,
- StrichaufzählungKenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
- StrichaufzählungFinanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
- StrichaufzählungKreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
- StrichaufzählungGrundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
- StrichaufzählungEntscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
- StrichaufzählungArten der Investitionen unterscheiden,
- StrichaufzählungInvestitionen steuern und kontrollieren,
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren:
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
- Strichaufzählungdie Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
- Strichaufzählungals Entrepreneurin und Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten,
- Strichaufzählungdie für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
- Strichaufzählungeinen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
- Strichaufzählungdie betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
- Strichaufzählungdas Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Ratings erläutern,
- Strichaufzählungden Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
- Strichaufzählungdie Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
- Strichaufzählungdie Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
- Strichaufzählungdie Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
- Strichaufzählungdie Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
- Strichaufzählungrisikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
- Strichaufzählungdas Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
- Strichaufzählungeine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
- StrichaufzählungWertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
- Strichaufzählungverschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
- Strichaufzählungverschiedene Wertpapierarten erläutern,
- StrichaufzählungDerivate charakterisieren,
- Strichaufzählungdas Börsengeschäft erläutern,
- StrichaufzählungArten der Börse unterscheiden.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
- Strichaufzählungdie Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
- Strichaufzählungmoderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E-Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden, Dynamische Investitionsrechenverfahren
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion), Finanz- und Investitionsplanung
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E-Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungdie Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren,
- StrichaufzählungSteuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
- StrichaufzählungManagement und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
- StrichaufzählungMarketingstrategien entwickeln,
- Strichaufzählungdie wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
- StrichaufzählungMaßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
- StrichaufzählungGrenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
Bereich Businessplan
einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
Bereich Unternehmensgründung
- Strichaufzählungdie für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
- StrichaufzählungMöglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
- Strichaufzählungsituativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
- StrichaufzählungControllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
- StrichaufzählungKrisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
- StrichaufzählungArten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
- Strichaufzählungdie Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Businessplan:
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien:
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Semester sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
- Strichaufzählungdie Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
- StrichaufzählungBuchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Strichaufzählunggrundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
- StrichaufzählungBelege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
- StrichaufzählungGeschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
- Strichaufzählungdie Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
- Strichaufzählungdie vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
- Strichaufzählungdie mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
- Strichaufzählungden Erfolg ermitteln.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- Strichaufzählungdie Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
- Strichaufzählungden Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
- StrichaufzählungWareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
- Strichaufzählungden Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen,
- StrichaufzählungBezugs- und Versandkosten verbuchen,
- StrichaufzählungPreisnachlässe in der Buchführung erfassen,
- Strichaufzählungden Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
- StrichaufzählungSteuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
- Strichaufzählungdie Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
- Strichaufzählungdie Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
- StrichaufzählungInventur und Inventar unterscheiden,
- Strichaufzählungdie grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
- Strichaufzählungdie Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
- Strichaufzählungweitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
- Strichaufzählungdas Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
- Strichaufzählungden Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
- StrichaufzählungMethoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
- StrichaufzählungBewertungsverfahren anwenden,
- Strichaufzählungdaraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
- Strichaufzählungdie Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
- Strichaufzählungdie Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
- Strichaufzählungdie umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
- StrichaufzählungEinzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
- StrichaufzählungFremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
- Strichaufzählungbeurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
- Strichaufzählungdie abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
- Strichaufzählungdie Aufgabe von Rückstellungen nennen,
- Strichaufzählungden Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Bereich Personalverrechnung
- Strichaufzählunglaufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
- StrichaufzählungAbrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
- Strichaufzählungaußerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
- Strichaufzählungdie erforderlichen Aufzeichnungen führen,
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
- Strichaufzählungdie Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
- Strichaufzählungden Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
- Strichaufzählungdie Stammdatenpflege durchführen,
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
- Strichaufzählungeinfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
- Strichaufzählungdie erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
- StrichaufzählungDatensicherung vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung:
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdie Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
- StrichaufzählungBilanzierungsgrundsätze anwenden,
- Strichaufzählungdie unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
- Strichaufzählungdie Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
- Strichaufzählungden Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
- StrichaufzählungAufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
- Strichaufzählungdie Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
- StrichaufzählungKostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
- Strichaufzählungdie Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
- Strichaufzählungmit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
- StrichaufzählungAufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
- StrichaufzählungKosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
- StrichaufzählungKostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
- Strichaufzählungden Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
- Strichaufzählungmit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
- Strichaufzählungmit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
- StrichaufzählungKosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln,
- Strichaufzählungunternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
- Strichaufzählungden Betriebserfolg ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung
Abschluss der kleinen GmbH:
Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
- Strichaufzählungdie Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Bereich Steuerlehre
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
- Strichaufzählungdie Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
- Strichaufzählungdie Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
- Strichaufzählungvertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
- Strichaufzählungweitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
- Strichaufzählungden Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
- Strichaufzählungden Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdas steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
- Strichaufzählungdie notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- Strichaufzählungfür ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
- Strichaufzählungdas Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
- StrichaufzählungKapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
- Strichaufzählungdie Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
- Strichaufzählungeine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
- StrichaufzählungInstrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen)
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig
3.3 Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
- StrichaufzählungGespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
- Strichaufzählungkundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
- StrichaufzählungPräsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- StrichaufzählungFeedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
- StrichaufzählungBeschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
- StrichaufzählungAbsatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
- Strichaufzählungbei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
- Strichaufzählunglaufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Lehrstoff:
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr
Präsentationstechniken
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
- StrichaufzählungProjektwürdigkeitsanalysen durchführen,
- StrichaufzählungRollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
- StrichaufzählungProjektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
- StrichaufzählungProjektabgrenzungen durchführen,
- StrichaufzählungTeams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
- Strichaufzählungmit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
- Strichaufzählungunterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- StrichaufzählungProjekte laufend evaluieren,
- Strichaufzählungdie Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Lehrstoff:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- Strichaufzählungstrategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
- Strichaufzählungbetriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
- Strichaufzählungeine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
- Strichaufzählunggrundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
- Strichaufzählunganhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
- Strichaufzählungbetriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
- Strichaufzählungmit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Strichaufzählunginterne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
- StrichaufzählungGeschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
- Strichaufzählungaktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
- Strichaufzählungdie zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
- StrichaufzählungUnternehmensanalysen durchführen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- StrichaufzählungFührungstechniken anwenden,
- StrichaufzählungKreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- StrichaufzählungTechniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
- StrichaufzählungKonflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
- Strichaufzählungsich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- StrichaufzählungKooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
- Strichaufzählungkundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- StrichaufzählungZeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
- Strichaufzählungzuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
- Strichaufzählungihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- Strichaufzählungstrategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
- Strichaufzählungbetriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
- Strichaufzählungeine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
- Strichaufzählunggrundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
- Strichaufzählunganhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
- Strichaufzählungbetriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
- Strichaufzählungmit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Strichaufzählunginterne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
- StrichaufzählungGeschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
- Strichaufzählungaktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
- Strichaufzählungdie zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
- StrichaufzählungUnternehmensanalysen durchführen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- StrichaufzählungFührungstechniken anwenden,
- StrichaufzählungKreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- StrichaufzählungTechniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
- StrichaufzählungKonflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
- Strichaufzählungsich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- StrichaufzählungKooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
- Strichaufzählungkundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- StrichaufzählungZeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
- Strichaufzählungzuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
- Strichaufzählungihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig) aus dem Teilbereich Case Studies
3.4 Wirtschaftsinformatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
- StrichaufzählungDaten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
- StrichaufzählungDaten in Registerblättern organisieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
- StrichaufzählungFormatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
- Strichaufzählungbenutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
- StrichaufzählungArbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
- Strichaufzählungbeim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen
- Strichaufzählungeinfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
- Strichaufzählungeinfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden), einfache Entscheidungen durchführen (Wenn-Funktion).
Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
- Strichaufzählungaussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
- StrichaufzählungAuswertungen mit Funktionen durchführen,
- Strichaufzählungpassende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
- StrichaufzählungDaten importieren und exportieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
- StrichaufzählungDaten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
- StrichaufzählungDaten mit Pivot-Tabellen auswerten.
Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
- StrichaufzählungBerechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
- Strichaufzählungunterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
- Strichaufzählunggrundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
- StrichaufzählungAntivirenprogramme und Firewalls einsetzen,
- StrichaufzählungE-Business-Anwendungen nutzen.
Lehrstoff:
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Datensicherheit
IT und Recht (E-Commerce, E-Government, Urheberrecht, Datenschutz)
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken – Tabellen
- StrichaufzählungDatensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
- Strichaufzählungnach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
- Strichaufzählungoptimal aufbereitete Daten (unterschiedliche Dateiformate) importieren und exportieren.
Bereich Datenbanken – Abfragen
- Strichaufzählungeinfache Abfragen erstellen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- Strichaufzählungeinfache Formulare erstellen,
- StrichaufzählungDaten in ein Formular eingeben und sortieren,
- Strichaufzählungeinfache Berichte erstellen und ändern.
Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
- StrichaufzählungDaten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
- StrichaufzählungAbfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
- StrichaufzählungParameterabfragen erstellen,
- StrichaufzählungBerechnungen in Abfragen vornehmen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- StrichaufzählungBerichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
- StrichaufzählungDaten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement
- Strichaufzählungdie Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
- StrichaufzählungTabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
- Strichaufzählungverschiedene Arten der Beziehungen unterscheiden,
- StrichaufzählungDateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder).
Lehrstoff:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen
Reporting und Datenmanagement
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3.5 Officemanagement und angewandte Informatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
- StrichaufzählungPeripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
- StrichaufzählungHardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
- StrichaufzählungSoftware benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
- StrichaufzählungDaten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
- StrichaufzählungDateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
- StrichaufzählungDateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
- StrichaufzählungDrucker installieren und einrichten,
- Strichaufzählungeinfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
- Strichaufzählungeinfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
- Strichaufzählungsich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
- StrichaufzählungLernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
- Strichaufzählungsichere Passwörter wählen,
- StrichaufzählungDaten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
- Strichaufzählunglizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
- Strichaufzählungsich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
- StrichaufzählungTexte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
- StrichaufzählungDruckoptionen festlegen,
- StrichaufzählungTabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
- StrichaufzählungBilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
- Strichaufzählungkaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen,
- Strichaufzählungeine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
- StrichaufzählungProtokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
- StrichaufzählungFormulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche).
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
- StrichaufzählungPräsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Lehrstoff:
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen und die Geschwindigkeit erhöhen,
- Strichaufzählungmit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
- Strichaufzählungkaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
- StrichaufzählungSchriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten,
- StrichaufzählungSchriftstücke entsprechend einem vorhandenen Corporate Design erstellen,
- StrichaufzählungTexte anhand von Audioaufzeichnungen schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente
- Strichaufzählungumfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
- StrichaufzählungVerzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse, Index usw.) erstellen,
- StrichaufzählungTextbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,
Bereich Publikation und Kommunikation – Internet
- Strichaufzählungim Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
- Strichaufzählungim Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
- Strichaufzählungmittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
- StrichaufzählungTermine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).
Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente
- Strichaufzählungein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
- StrichaufzählungSeriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten),
- StrichaufzählungSeriendruckfunktionen anwenden.
Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing
- Strichaufzählungmit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten,
- Strichaufzählungim Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen).
Lehrstoff:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung
Datenaustausch, Seriendruck, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Corporate Design, Korrespondenz nach Audioaufzeichnungen und diversen Vorlagen, Webpublishing
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3.6 Recht
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
- Strichaufzählungdie einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
- Strichaufzählungdie einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen,
- Strichaufzählungbei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben,
- Strichaufzählungden Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
- Strichaufzählungdie Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären,
- Strichaufzählungdie Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
- Strichaufzählungdie Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
- Strichaufzählungdie Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
- Strichaufzählungbeurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
- StrichaufzählungHandlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
- Strichaufzählungdarstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
- Strichaufzählungdie jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen,
- Strichaufzählungdie Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
- Strichaufzählunganalysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
- Strichaufzählungeinzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- Strichaufzählungjene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
- Strichaufzählungihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
- Strichaufzählungdie Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen,
- Strichaufzählungzwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren,
- Strichaufzählungdie Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
- StrichaufzählungBesitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
- Strichaufzählungdie entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalls finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen.
Lehrstoff:
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E-Government
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- Strichaufzählungvernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
- Strichaufzählungdie Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten,
- StrichaufzählungMöglichkeiten und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen argumentieren und bewerten,
- StrichaufzählungVoraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen,
- StrichaufzählungWohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen,
- Strichaufzählungdie Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren,
- Strichaufzählungdie rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden,
- Strichaufzählungdie Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen,
- Strichaufzählungdie Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen,
- Strichaufzählungdie Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Lehrstoff:
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht
E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung
3.7 Volkswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündige Staatsbürgerin und mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
- Strichaufzählungdie zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
- Strichaufzählungdie spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
- Strichaufzählungdie Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
- Strichaufzählungdas Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
- Strichaufzählungden Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
- Strichaufzählunghäufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
- Strichaufzählungwichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
- Strichaufzählungdie Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
- Strichaufzählungdie zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern,
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Lehrstoff:
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
- Strichaufzählungdie Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
- Strichaufzählungangebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
- Strichaufzählungdie Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
- Strichaufzählungwichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
- Strichaufzählungden Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
- Strichaufzählungdie Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Lehrstoff:
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
4. MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
- Strichaufzählungkennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
- Strichaufzählungkönnen einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
- Strichaufzählungkönnen in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
- Strichaufzählungkönnen den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
- Strichaufzählungsind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungdie für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (insbesondere aus der Wirtschaft usw.) anwenden,
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungdie Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
- Strichaufzählungaus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
- Strichaufzählunggewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
- Strichaufzählungdie förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben,
- Strichaufzählunganhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
- Strichaufzählungdurch Untersuchen von Warenproben mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln,
- Strichaufzählungdas Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
5.1 Mathematik und angewandte Mathematik
Didaktische Grundsätze:
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge –Zinseszinsrechnung
- Strichaufzählungdie dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
- Strichaufzählungdieses Verzinsungsmodell kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
- Strichaufzählungdie charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
- Strichaufzählungden Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
- StrichaufzählungZahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
- Strichaufzählungdie Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
- StrichaufzählungRentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- Strichaufzählungverschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
- Strichaufzählungmit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Analysis – Regressionsrechnung
- Strichaufzählungdas Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
- Strichaufzählungmit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Stochastik – Korrelationskoeffizient
- Strichaufzählungden Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren.
Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie
- StrichaufzählungNachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
- Strichaufzählungdie Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
- StrichaufzählungElastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
- Strichaufzählungden Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
- Strichaufzählungdie typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
- Strichaufzählungtypische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum, Gewinnmaximum) berechnen und interpretieren,
- Strichaufzählungden Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung
Analysis:
Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie
Stochastik:
Beschreibende Statistik
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
5.2 Technologie, Ökologie und Warenlehre
Didaktische Grundsätze:
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungnaturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
- Strichaufzählungden Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes nennen und facheinschlägig recherchieren,
- Strichaufzählungfür das Ökosystem wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
- Strichaufzählungdie Grundlagen, Instrumente und Prinzipien ökologischen Wirtschaftens analysieren,
- Strichaufzählungökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden,
- Strichaufzählungökologisches Wissen zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Technologie, Ökologie und Warenlehre
Arbeitsweisen der Technologie, Ökologie und Warenlehre, Produktlebenszyklus, Konsumenteninformation und Konsumentenschutz
Ökologie:
Ökosphäre, natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, fossile und regenerative Energieträger, Klima, Treibhauseffekt
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, ökologisches Management, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- Strichaufzählungeinige aktuelle technologische Verfahren erklären,
- Strichaufzählungnachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
- StrichaufzählungFragen der Wirtschaftsethik im Hinblick auf ihr eigenes Handeln bewerten,
- Strichaufzählungökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen,
- StrichaufzählungEntwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Lehrstoff:
Angewandte Technologie:
Ausgewählte Beispiele: Informationstechnologie, Biotechnologie, Solartechnologie, Wasserstofftechnologie, Umwelttechnologie usw.
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Baustoffe und Bauphysik, Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
A. 2 Schulautonomer Erweiterungsbereich
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
A. 2. 1 Ausbildungsschwerpunkt
2.1.1 Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
- Strichaufzählungdie Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
- Strichaufzählungeinen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
- StrichaufzählungInhalte plattformübergreifend bereitstellen,
- Strichaufzählungeine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
- StrichaufzählungFotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
- Strichaufzählungvorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bereich Webdesign
- StrichaufzählungHTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
- StrichaufzählungHTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
- Strichaufzählungeinen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Webserver und Domain
- Strichaufzählungeinen Webspace einrichten und verwalten,
- Strichaufzählungeine Website bereitstellen,
- Strichaufzählungeine Domain verwalten.
Lehrstoff:
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen, Websites mit dynamischen Elementen, Webserver und Domain
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
- Strichaufzählungeinen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
- Strichaufzählungein CMS redaktionell bedienen,
- StrichaufzählungAnforderungen analysieren und dokumentieren,
- Strichaufzählungein Web-Projekt mit CMS planen,
- Strichaufzählungeinen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
- Strichaufzählungdas Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
- Strichaufzählungdas Web-Projekt publizieren.
Bereich Audio-, Videobearbeitung
- StrichaufzählungVideomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
- StrichaufzählungTon aufnehmen und bearbeiten.
Lehrstoff:
Web-Projekt mit CMS
Audio-, Videobearbeitung
2.1.2 Management, Controlling und Accounting
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- StrichaufzählungGemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
- Strichaufzählungdie Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
- Strichaufzählungdas Controlling im Unternehmen einordnen,
- StrichaufzählungTeilbereiche des Controllings definieren,
- StrichaufzählungZielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- Strichaufzählungden Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
- StrichaufzählungUnternehmensleitbilder analysieren,
- Strichaufzählungstrategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
- StrichaufzählungInstrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Bereich Accounting
- Strichaufzählungdie formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
- Strichaufzählungenglische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
- Strichaufzählungbeurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Steuerung
- StrichaufzählungStundensätze berechnen.
Bereich Operative Planung
- StrichaufzählungEinflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- Strichaufzählungdie integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- StrichaufzählungSoll-Ist-Vergleiche durchführen,
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren,
- StrichaufzählungKorrekturmaßnahmen entwickeln,
- Strichaufzählungdie Zuständigkeiten zuordnen.
Lehrstoff:
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Accounting
- Strichaufzählungeinen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
- StrichaufzählungKenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- Strichaufzählungaus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- Strichaufzählungreflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- Strichaufzählungausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Bereich Reporting
- StrichaufzählungInformationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
- StrichaufzählungStellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
- Strichaufzählungdie laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
- Strichaufzählungunterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
- Strichaufzählungdie Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Operative Planung:
Investitionscontrolling
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
2.1.3 Finanz- und Risikomanagement
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
- Strichaufzählungeinen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
- Strichaufzählungdie Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
- Strichaufzählungdie gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
- Strichaufzählungdie Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
- Strichaufzählungeinen Kontoauszug interpretieren,
- StrichaufzählungInlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
- StrichaufzählungDevisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
- StrichaufzählungSparbuchtypen und –arten unterscheiden und zuordnen,
- StrichaufzählungVerfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Bereich Finanzierung
- Strichaufzählungdie Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
- StrichaufzählungFinanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
- StrichaufzählungKreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
- Strichaufzählungdie notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
- Strichaufzählungdie adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
- Strichaufzählungden Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
- Strichaufzählungdie Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Bereich Veranlagung
- Strichaufzählungdie Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
- Strichaufzählungdie Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
- Strichaufzählungein Wertpapierprospekt interpretieren,
- Strichaufzählungdie Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
- Strichaufzählungdie Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
- Strichaufzählungeinen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
- Strichaufzählungzur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
- Strichaufzählungdie Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
- Strichaufzählungdas Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
- Strichaufzählungdie Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
- Strichaufzählungeinen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und –fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung
Veranlagung:
Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- Strichaufzählungdie wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
- Strichaufzählungwesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
- Strichaufzählungden Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
- Strichaufzählungdie einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
- Strichaufzählungeine Schadensmeldung erstellen,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
- Strichaufzählungden Sinn der Obliegenheiten erklären,
- StrichaufzählungRechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
- Strichaufzählungden ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
- Strichaufzählungdie beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
- Strichaufzählungdie Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
- Strichaufzählungdie verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
- Strichaufzählungam konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
- Strichaufzählungdie Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
- Strichaufzählungdas Bonus-Malus-System anwenden,
- Strichaufzählungdie Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Bereich Personenversicherung
- Strichaufzählungdie Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
- Strichaufzählungdie Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
- Strichaufzählungdie gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
- Strichaufzählungeine Personenversicherungspolizze interpretieren,
- Strichaufzählungdie Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
- Strichaufzählungdie wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
- StrichaufzählungAusschlüsse benennen und begründen,
- Strichaufzählungdie Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
- Strichaufzählungdie Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
- Strichaufzählungdie Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
- Strichaufzählungdie in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
- Strichaufzählungdie Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
- Strichaufzählungdie Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
- Strichaufzählungin den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
- Strichaufzählungdie Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Bereich Finanz- und Risikomanagement
- Strichaufzählungvernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung
Finanz- und Risikomanagement
Vernetzung anhand von Fallbeispielen
2.1.4 Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
- Strichaufzählungdie Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
- Strichaufzählungnotwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- Strichaufzählungdie Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
- Strichaufzählungdas Controlling im Unternehmen einordnen,
- StrichaufzählungTeilbereiche des Controllings definieren,
- StrichaufzählungZielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- Strichaufzählungden Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Accounting
- StrichaufzählungKenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- Strichaufzählungaus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- Strichaufzählungreflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- Strichaufzählungausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Bereich Operative Planung
- StrichaufzählungEinflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- Strichaufzählungdie integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- Strichaufzählungdie Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
- StrichaufzählungSoll-Ist-Vergleiche durchführen,
- StrichaufzählungAbweichungsanalysen interpretieren,
- StrichaufzählungKorrekturmaßnahmen entwickeln,
- Strichaufzählungdie Zuständigkeiten zuordnen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen
Accounting:
Steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Investitionscontrolling
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerrecht
- Strichaufzählungmit Online-Informationssystemen arbeiten,
- StrichaufzählungKenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
- Strichaufzählunglaufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
- StrichaufzählungSachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
- Strichaufzählungdie Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
- Strichaufzählungdie Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
- StrichaufzählungSteuererklärungen erstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
2.1.5 Entrepreneurship und Management
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
- Strichaufzählungunternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
- StrichaufzählungWege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
- Strichaufzählungdie Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
- Strichaufzählungzeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
- Strichaufzählungdie Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
- Strichaufzählungmit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
- Strichaufzählungmit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
- Strichaufzählungeine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Bereich Gründungsphase
- Strichaufzählungaus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
- Strichaufzählungdie grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
- Strichaufzählungeinen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
- Strichaufzählungdie Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
- Strichaufzählungein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
- StrichaufzählungMarketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
- Strichaufzählungdie rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
- Strichaufzählungsich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
- Strichaufzählungim Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
- StrichaufzählungFinanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
- Strichaufzählungeine SWOT-Analyse erstellen,
- StrichaufzählungBusinesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Strichaufzählungihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
- StrichaufzählungNetworking erläutern und anwenden.
Lehrstoff:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image der Entrepreneurin und des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
- StrichaufzählungWachstumsstrategien entwickeln,
- Strichaufzählungeine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
- Strichaufzählungeinen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
- Strichaufzählungdie rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
- Strichaufzählungunterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
- Strichaufzählungunternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten,
- Strichaufzählungdie Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- StrichaufzählungProbleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
- Strichaufzählungfür das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
- StrichaufzählungPlanungstechniken einsetzen,
- StrichaufzählungStrategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
- StrichaufzählungNetzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
- StrichaufzählungManagementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
- StrichaufzählungInformations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
- StrichaufzählungVeränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
- Strichaufzählungdie Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Bereich Unternehmenslebenszyklus
- Strichaufzählungdas St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua anwenden,
- Strichaufzählungalternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Lehrstoff:
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)
Konfliktmanagement, Social Networking
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)
2.1.6 Internationale Wirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungBedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
- StrichaufzählungFormen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
- Strichaufzählungzur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
- Strichaufzählungdie Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern.
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- Strichaufzählungden strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
- Strichaufzählungdie Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
- Strichaufzählungstrategische Planungsinstrumente in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
- Strichaufzählungaus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
- Strichaufzählungden Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
- Strichaufzählungzur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- Strichaufzählungdie für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
- Strichaufzählungdie für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
- Strichaufzählungdie für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
- Strichaufzählungdie für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
- Strichaufzählungdie im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Risikomanagement
- StrichaufzählungRisiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
- Strichaufzählungdie wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,
Bereich Exportförderung
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Lehrstoff:
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Rechts, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,
Zahlungsabwicklung
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Exportförderung:
Exportgarantiesystem
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Cross Cultural Management
- Strichaufzählungdie Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
- Strichaufzählungunterschiedliche Kulturmodelle anführen,
- Strichaufzählungkulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
- StrichaufzählungFaktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
- Strichaufzählungverschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
- Strichaufzählungim Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
- Strichaufzählungeine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
- Strichaufzählungeine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
- Strichaufzählungam konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
- Strichaufzählungdie Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
- Strichaufzählungdie rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
- Strichaufzählungdie Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
- StrichaufzählungKurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
- Strichaufzählungdie Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- Strichaufzählungpraxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
- Strichaufzählungweltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Lehrstoff:
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle
Käuferverhalten in internationalen Märkten
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik
Ökomarketing
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
Wettbewerbsrecht, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen
2.1.7 Kommunikationsmanagement und Marketing
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Studierenden Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Studierenden erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Kommunikation benennen,
- Strichaufzählungden Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
- StrichaufzählungUmfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
- StrichaufzählungMedienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
- Strichaufzählungquantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
- Strichaufzählungdie Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Bereich Markt- und Meinungsforschung
- Strichaufzählungdie vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
- Strichaufzählungdie verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
- Strichaufzählungdie erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
- Strichaufzählungdie Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung formulieren in der Öffentlichkeit
- Strichaufzählungfür reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
- Strichaufzählungfür Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
- Strichaufzählungdie zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
- Strichaufzählungunter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
- Strichaufzählungeinfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
- Strichaufzählungunter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
- Strichaufzählungadäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- Strichaufzählungdie geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
- Strichaufzählungdie für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- StrichaufzählungProjekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strategische Analyse
- Strichaufzählungmit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
- StrichaufzählungStrategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
- Strichaufzählungproduktpolitische Strategien beschreiben,
- Strichaufzählungfür Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
- Strichaufzählungwesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
- Strichaufzählungvielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
- StrichaufzählungMethoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
- Strichaufzählungin den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
- Strichaufzählunganhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
- Strichaufzählungdie Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
- Strichaufzählungdie Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Lobbying darlegen,
- Strichaufzählungdie Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
- Strichaufzählungsowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
- Strichaufzählungdie Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
- Strichaufzählungdie Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
- Strichaufzählungdie Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
- Strichaufzählungdie Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
- Strichaufzählungdie vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Lehrstoff:
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E-Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien
2.1.8 Logistikmanagement
Didaktische Grundsätze:
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Leistungserstellung
- Strichaufzählungdie anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
- Strichaufzählungdie koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
- Strichaufzählungdie laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
- Strichaufzählungdie Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
- Strichaufzählungdie logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
- Strichaufzählungspezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Bereich Distributionslogistik
- Strichaufzählungdie Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
- Strichaufzählunggeeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
- Strichaufzählungunterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
- Strichaufzählungfür konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
- Strichaufzählunggeeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
- StrichaufzählungKennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Bereich Produktionslogistik
- Strichaufzählungdie Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und –steuerung erläutern,
- StrichaufzählungAbsatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
- Strichaufzählungden Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
- Strichaufzählungden Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
- StrichaufzählungProzessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Lehrstoff:
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und –funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und -übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse
Produktionslogistik:
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Beschaffung
- Strichaufzählungdie Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
- Strichaufzählunggeeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
- Strichaufzählungsituationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
- StrichaufzählungAnalysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Bereich Logistikcontrolling
- Strichaufzählungdie Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
- Strichaufzählungdie Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
- Strichaufzählunggeeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
- Strichaufzählungunternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Beschaffung:
Beschaffungsziele und –aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und –strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und –auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes der beiden Semester, Aktualisierung
Betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
2.1.9 Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme
Didaktische Grundsätze:
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Studierenden sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungqualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
- StrichaufzählungQualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
- StrichaufzählungRollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
- Strichaufzählungdie historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungden PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
- Strichaufzählungden Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungdie sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
- Strichaufzählungausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation beschreiben,
- Strichaufzählungdie grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
- Strichaufzählungeinen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
- StrichaufzählungProzesse analysieren,
- Strichaufzählungden kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Qualitätsbezogene Normen
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Normen erklären,
- Strichaufzählungdie Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
- Strichaufzählungden Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und beispielhaft Maßnahmen für Organisationen ableiten,
- Strichaufzählungwichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
- Strichaufzählungden Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
- Strichaufzählungeinfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungunterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden,
- Strichaufzählungdie Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
Management:
Balanced Scorecard
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge, Arten der Prozessdokumentation, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Total Quality Management
- Strichaufzählungden Begriff TQM erklären,
- Strichaufzählungdie Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
- Strichaufzählungdie Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) sowie die RADAR Logik im Überblick beschreiben,
- StrichaufzählungSelbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
- Strichaufzählungvorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Qualitätsbezogene Normen
- StrichaufzählungNormen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
- StrichaufzählungAufbau und Vorteil eines integrierten Managementsystems erklären.
Bereich Umweltmanagement
- Strichaufzählungwichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
- Strichaufzählungdie Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
- Strichaufzählungdie wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
- StrichaufzählungAnforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
- Strichaufzählungdie wichtigsten SIGE-Normen nennen,
- Strichaufzählungwichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
- Strichaufzählungden Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Management
- Strichaufzählungausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Strichaufzählungdas Quality Function Deployment (QFD) erklären,
- StrichaufzählungBenchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
- Strichaufzählungkomplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen,
- Strichaufzählungdas GAP-Modell erklären,
- Strichaufzählungden Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
- Strichaufzählungpraxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines integrierten Managementsystems
Normen Integrierte Managementsysteme:
Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Integrierte Managementsysteme
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen,
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
2.1.10 Ökologisch orientierte Unternehmensführung
Didaktische Grundsätze:
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungdie Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
- Strichaufzählungdie aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
- Strichaufzählungdie unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
- Strichaufzählungdie Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
- StrichaufzählungStrategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
- Strichaufzählungan einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
- Strichaufzählungdas Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
- Strichaufzählungdie grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
- Strichaufzählungdas elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
- Strichaufzählungdie grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Logistik
- StrichaufzählungKriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
- StrichaufzählungMöglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
- Strichaufzählungdie Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Bereich Ökomarketing
- Strichaufzählungauf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
- StrichaufzählungÖkomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Lehrstoff:
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Verpackung
- Strichaufzählungden Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
- Strichaufzählungdie Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
- Strichaufzählungdie Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
- Strichaufzählungdas Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Bereich Umweltzertifizierungen
- Strichaufzählungdie verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Anlagenbewertung
- Strichaufzählungumweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
- StrichaufzählungKennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
- StrichaufzählungKriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
- StrichaufzählungAnzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
- StrichaufzählungVerbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
- StrichaufzählungDirektvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Bereich Umweltrecht
- Strichaufzählungdie wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
- Strichaufzählungden Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien
2.1.11 Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
2.2 Seminare
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
A. 3 Verbindliche Übungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
B. Pflichtpraktikum
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
C. Freigegenstände
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
D. Unverbindliche Übungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
E. Förderunterricht
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).