BGBl. II Nr. 262/2015
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage 1.14 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR LEBENSMITTELTECHNOLOGIE – GETREIDE- UND BIOTECHNOLOGIE
römisch eins. STUNDENTAFEL1(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände) | ||||||||||
| Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung | Wochenstunden | Summe | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||||
Jahrgang | ||||||||||
römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. | römisch vier. | römisch fünf. | ||||||
A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| ||
1. | Religion | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch drei) | ||
2. | Deutsch | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 11 | (römisch eins) | ||
3. | Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch eins) | ||
4. | Geografie, Geschichte und Politische Bildung2 | 2 | 2 | 2 | 2 | – | 8 | römisch drei | ||
5. | Wirtschaft und Recht3 | – | – | – | 2 | 3 | 5 | römisch zwei bzw. römisch drei | ||
6. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | (römisch vier a) | ||
7. | Angewandte Mathematik | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 13 | (römisch eins) | ||
8. | Angewandte Informatik | 2 | 2 | – | – | – | 4 | römisch eins | ||
9. | Angewandte Physik | 2 | 2 | – | – | – | 4 | römisch zwei | ||
| ||||||||||
B. | Fachtheorie und Fachpraxis |
|
|
|
|
|
|
| ||
1. | Anorganische und organische Chemie | 2 | 3 | – | – | – | 5 | römisch eins | ||
2. | Lebensmittelchemie, Analytik und Biochemie | 3 | 2 | 4 | 4 | 4 | 17 | römisch eins | ||
3. | Verfahrenstechnik und Lebensmitteltechnologie | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 15 | römisch eins | ||
4. | Mikrobiologie, Lebensmittelhygiene und Ernährung4 | – | – | 4 | 4 | 4 | 12 | römisch eins bzw. römisch zwei | ||
5. | Lebensmittelrecht | – | – | – | 2 | 2 | 4 | römisch drei | ||
6. | Angewandte Betriebswirtschaft | – | – | – | – | 2 | 2 | römisch zwei | ||
7. | Chemisch technologisches Laboratorium | 4 | 4 | 4 | 4 | 2 | 18 | römisch eins | ||
8. | Mikrobiologisches und lebensmittelhygienisches Laboratorium | – | – | 3 | 3 | 3 | 9 | römisch eins | ||
9. | Getreide- und biotechnologische Verfahrenstechnik | – | 2 | 2 | 3 | 3 | 10 | römisch eins | ||
10. | Werkstätte und Produktionstechnik5 | 5 | 5 | 4 | 2 | 2 | 18 | römisch drei bzw. römisch vier | ||
| ||||||||||
C. | Verbindliche Übung |
|
|
|
|
|
|
| ||
| Soziale und personale Kompetenz | 1(1) | 1(1) | – | – | – | 2 | römisch drei | ||
| Gesamtwochenstundenzahl | 36 | 37 | 37 | 38 | 37 | 185 |
| ||
|
|
|
|
| ||||||
D. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang | ||||||||
| ||||||||||
| Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht | Wochenstunden |
| Lehrverpflichtungsgruppe | ||||||
Jahrgang | ||||||||||
römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. | römisch vier. | römisch fünf. | ||||||
E. | Freigegenstände |
|
|
|
|
|
|
| ||
1. | Zweite lebende Fremdsprache6 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| (römisch eins) | ||
2. | Kommunikation und Präsentationstechnik | – | – | 2 | 2 | – |
| römisch drei | ||
3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | 2 | – | – | – |
| römisch drei | ||
4. | Forschen und Experimentieren | 2 | – | – | – | – |
| römisch drei | ||
5. | Entrepreneurship und Innovation | – | – | – | 2 | – |
| römisch drei | ||
6. | Betriebswirtschaftliches Laboratorium | – | – | – | – | 2 |
| römisch eins | ||
| ||||||||||
F. | Unverbindliche Übung |
|
|
|
|
|
|
| ||
| Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| (römisch vier a) | ||
| ||||||||||
G. | Förderunterricht7 |
|
|
|
|
|
|
| ||
1. | Deutsch |
|
|
|
|
|
|
| ||
2. | Englisch |
|
|
|
|
|
|
| ||
3. | Angewandte Mathematik |
|
|
|
|
|
|
| ||
4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| ||
____________________________
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel im Rahmen des römisch vier. Abschnittes abgewichen werden.
2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich im Ausmaß von drei Wochenstunden auf den Bereich „Recht“.
4 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins bezieht sich auf die Bereiche „Allgemeine Mikrobiologie“, „Lebensmittelmikrobiologie, Haltbarmachung und Verderb“, „Mikrobiologische Lebensmittelbeurteilung und Betriebshygiene“, „Angewandte Mikrobiologie in der Lebensmitteltechnologie“ bzw. „Angewandte Mikrobiologie in der Lebensmittel- und Biotechnologie“. Alle anderen Bereiche haben die Lehrverpflichtungsgruppe römisch zwei.
5 Mit Werkstättenlaboratorium-Anteilen im Ausmaß der im römisch drei., römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang angeführten Wochenstunden. Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich auf die Werkstättenlaboratorium-Anteile, im Übrigen Lehrverpflichtungsgruppe römisch vier.
6 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in den Abschnitten A. bzw. B. angeführten Pflichtgegenständen.
7 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
8 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage 1.
römisch drei. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL 1. Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:
Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Lebensmitteltechnologie – Getreide- und Biotechnologie sind befähigt, eigenverantwortlich in der Forschung und Entwicklung, in der Produktion, im Qualitäts- und Hygienemanagement, in der amtlichen und betrieblichen Kontrolle und im technischen Verkauf lebensmittel- und biotechnologischer Produkte tätig zu werden. Sie können theoretische und praktische Kenntnisse in allen Bereichen der Chemie, der Mikrobiologie und Lebensmittelhygiene, der Verfahrenstechnik sowie der Lebensmittel- und Biotechnologie einschließlich Ökologie und Umwelttechnik fachbezogen anwenden. Aufgrund betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Kenntnisse sind sie in der Lage, ökonomische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Die erworbene Sozial- und Personalkompetenz befähigt sie, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu führen und in betriebliche Prozesse zu integrieren.
Die Schwerpunkte der Lebensmitteltechnologie – Getreide- und Biotechnologie liegen in der Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle sowie im technischen Verkauf lebensmittel- und biotechnologischer Erzeugnisse. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Implementierung von Qualitäts- und Hygienemanagementsystemen zur Erzielung eines höchstmöglichen Maßes an Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln und biotechnologischen Produkten für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Alle Aspekte der Umwelt und der Wechselwirkung zwischen Ernährung und Gesundheit sind dabei eingeschlossen. Der Fokus liegt generell auf einer technologischen, wirtschaftlichen und besonders ökologischen Betrachtung der Rohstoffe, der Zwischen- und Endprodukte sowie aller mit deren Herstellung verbundenen Prozesse und Anlagen.
2. Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B: Anorganische und organische Chemie:
Die Absolventinnen und Absolventen kennen den Aufbau der Atome und können aus der Stellung eines Elements im Periodensystem Zusammenhänge zwischen chemischer Bindung und stofflichen Eigenschaften herstellen. Sie können Ablauf, Gleichgewichtslage und Energieumsatz chemischer Reaktionen darstellen. Die Absolventinnen und Absolventen können Gefahren beim Umgang mit Chemikalien abschätzen und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen sowie die Umweltrelevanz anorganischer und organischer Verbindungen beurteilen. Sie können Eigenschaften und Herstellungsverfahren anorganischer Verbindungen darstellen und kennen Aufbau, Eigenschaften und Reaktionen organischer Verbindungen.
Lebensmittelchemie, Analytik und Biochemie:
In der Analytik kennen die Absolventinnen und Absolventen chemische Grundoperationen, können entsprechende Messdaten auswerten und verstehen das analytische Konzept. Sie können das chemische Gleichgewicht qualitativ und quantitativ darstellen sowie mit abgeleiteten Größen rechnen. Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Grundlagen und Anwendungen der spektroskopischen, optischen, chromatographischen und elektrochemischen Methoden. Sie kennen Verfahren zur Bestimmung der Wasseraktivität und Radioaktivität. Sie kennen Grundlagen und Anwendungen rheologischer Methoden. Weiter können sie analytische Methoden auf lebensmittel- und biochemische Problemstellungen anwenden sowie Fehlerquellen bei der Signalerfassung erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Funktionalität der menschlichen Sinne und können sensorische Prüfverfahren aufgabenbezogen anwenden und problemorientiert modifizieren.
In der Lebensmittelchemie kennen die Absolventinnen und Absolventen Aufbau und Eigenschaften von Lebensmittelinhalts- und Lebensmittelzusatzstoffen sowie deren Bedeutung, technologische Wirkung und Qualitätskriterien. Sie können einzelne Stoffe nach ihrer Funktionalität den Stoffgruppen zuordnen und einen Bezug zum Stoffwechsel herstellen. Weiters kennen sie Gruppen und Vorkommen von Kontaminanten und können deren Gefährdungspotential abschätzen sowie zugehörige Vermeidungsstrategien entwickeln.
In der Biochemie kennen die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Stoffwechselvorgänge. Sie kennen den Aufbau der DNA und den genetischen Code sowie die Prinzipien der Zellteilung und der Proteinbiosynthese. Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Bedeutung und Funktionen von Enzymen und können deren kinetische Kennwerte berechnen und graphisch darstellen. Sie kennen die Bedeutung und Funktion von Hormonen sowie von Membranen in biochemischen Regelmechanismen.
Verfahrenstechnik und Lebensmitteltechnologie:
In der Verfahrenstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen Aufbau und Wirkungsweise der Maschinen und Apparate in der Lebensmittelverarbeitung sowie Werkstoffe und Herstellungsmethoden für relevante Maschinenteile. Sie können Antriebstechnik sowie Energieträger und Energiebedarf den verfahrenstechnischen Einrichtungen zuordnen. Die Absolventinnen und Absolventen können mit Hilfe wichtiger Zustandsdiagramme thermodynamische Prozesse beschreiben und Möglichkeiten zur thermischen Trennung von Stoffgemischen auswählen.
In ausgewählten Kapiteln der Lebensmitteltechnologie kennen die Absolventinnen und Absolventen die verschiedenen Rohstoffe, Zwischen- und Endprodukte sowie Möglichkeiten zur Qualitätsbestimmung. Sie können Maßnahmen in der Qualitätssicherung, Arbeitsplatzsicherheit und Optimierung in der Lagerung und Verarbeitung setzen. Weiter können sie ein HACCP-Konzept auf ausgewählte Produktionsabläufe anwenden.
Die Absolventinnen und Absolventen können anhand ausgewählter Kapitel der Lebensmitteltechnologie die Zusammensetzung der Lebensmittel beschreiben sowie Verfahrensabläufe darstellen und nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten. Sie kennen die Gewinnungs- und Aufbereitungsmöglichkeiten von Trinkwasser und Prozesse der Abwasserreinigung.
Mikrobiologie, Lebensmittelhygiene und Ernährung:
In der Mikrobiologie und Lebensmittelhygiene kennen die Absolventinnen und Absolventen relevante Mikroorganismen, deren Einflussfaktoren auf das Wachstum und Untersuchungsmöglichkeiten sowie mikrobiell assoziierte Gesundheitsschädigungen und deren Vermeidungs- und Verminderungsstrategien. Sie wenden Verfahren zur Haltbarmachung von Lebensmitteln unter Einbeziehung der jeweils relevanten Hygienevorschriften an. Sie können Verfahren zur Herstellung von lebensmittel- und biotechnologischen Produkten mit Hilfe von Mikroorganismen beschreiben. Die Absolventinnen und Absolventen verstehen die Werkzeuge und Methoden der Gentechnik und können diese auswählen, anwenden und Ergebnisse interpretieren.
In der Ernährungslehre kennen die Absolventinnen und Absolventen die anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Verdauungstraktes, die ernährungsphysiologische Bedeutung der Lebensmittelinhaltsstoffe und den Zusammenhang mit dem Energie- und Nährstoffbedarf. Ausgehend vom Aufbau und der Funktion der Zelle können sie den Weg vom genetischen Code bis zum Protein beschreiben und die Auswirkungen von genetischen Veränderungen auf nachfolgende Generationen deuten. Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Funktion des menschlichen Immun- und Barrieresystems, Ursachen und Verlauf von durch Lebensmittel übertragene Krankheiten und Vermeidungsstrategien. Sie können Empfehlungen zu Sonderformen der Ernährung und bei Lebensmittelunverträglichkeiten und Lebensmittelallergien geben.
Lebensmittelrecht:
Die Absolventinnen und Absolventen können grundlegende Rechtsdokumente der EU und Österreichs zum Lebensmittelrecht auf praktische Beispiele aus der Lebensmittelwirtschaft anwenden. Auf Grundlage der wichtigsten Durchführungsverordnungen bewerten sie Fragen der Lebensmittelsicherheit und erstellen Konzepte zur Umsetzung der Lebensmittelhygiene und HACCP. Sie formulieren anhand der Kennzeichnungsvorschriften Etikettentexte und Nährwertkennzeichnungen sowie gesundheits- und nährwertbezogene Angaben. Weiter wenden sie Regelungen des Österreichischen Lebensmittelbuches auf einzelne Lebensmittelgruppen an.
Angewandte Betriebswirtschaft:
Die Absolventinnen und Absolventen entwerfen anhand der Ziele und Instrumente des Marketings einen Marketing-Mix. Sie können Ziele, Bereiche, Begriffe und Methoden der Marktforschung erläutern sowie deren Bedeutung in unserer Gesellschaft analysieren. Sie setzen Argumente für den erfolgreichen Abschluss eines Verkaufsgesprächs ein. Die Absolventinnen und Absolventen analysieren im Rahmen des Controllings Kennzahlen und erkennen Ursachen der Abweichung. Sie erstellen und erläutern Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen.
Chemisch technologisches Laboratorium:
Die Absolventinnen und Absolventen kennen sicherheitstechnisch relevante Vorschriften und können Abfallentsorgungskonzepte umsetzen. Sie können Laborgeräte bedienen, Analysen- und Trennmethoden durchführen sowie Messergebnisse auswerten, interpretieren und bewerten.
Sie kennen Standardmethoden zur Bestimmung von Lebensmittelinhaltsstoffen und können sie auf die Lebensmittelanalytik übertragen sowie Arbeitspläne für den gesamten Arbeitsablauf erstellen. Die Absolventinnen und Absolventen können den Einsatz von Messgeräten bedarfsorientiert planen, qualitätssichernde Maßnahmen durch Validierung von Methoden setzen und Prüfberichte erstellen.
Mikrobiologisches und lebensmittelhygienisches Laboratorium:
Die Absolventinnen und Absolventen kennen Methoden zur mikrobiologischen Untersuchung von Lebensmitteln und können diese bewerten. Sie können die Betriebshygiene mikrobiologisch beurteilen und Handlungsempfehlungen für Produktionsbetriebe daraus ableiten. Sie kennen molekularbiologische Analysenmethoden. Sie können verschiedene fermentierte Lebensmittel und mikrobiologische Produkte herstellen.
Getreide- und biotechnologische Verfahrenstechnik:
In der getreidetechnologischen Verfahrenstechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Rohstoffe und die Backerzeugnisse ernährungsphysiologisch und technologisch bewerten. Sie können aufgrund von Zielvorgaben Rezepte errechnen und das entsprechende Herstellungsverfahren festlegen. Die Absolventinnen und Absolventen beurteilen aufgrund der Qualitätskriterien Backerzeugnissen und leiten daraus Vermeidungsstrategien für Fehler ab.
In der biotechnologischen Verfahrenstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen Stoffwechselprozesse und Stoffkreisläufe und können Mikroorganismen mikrobiell hergestellten Produkten zuordnen. Sie kennen technische Möglichkeiten zur Kultivierung von Mikroorganismen, ihrer Prozessführung und Regelung und können diese mit mathematischen Modellen beschreiben. Sie können Verfahren zur technischen Nutzbarmachung mikrobieller Stoffproduktion und ihrer Aufarbeitung auswählen, darstellen sowie diese nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten.
Werkstätte und Produktionstechnik:
Die Absolventinnen und Absolventen können unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften und Lebensmittelhygiene Geräte und Maschinen in der Lebensmittelherstellung bedienen und in projektartigen Aufgabenstellungen einsetzen sowie Wartungs- und einfache Reparaturarbeiten vornehmen. Sie können Qualitätsmerkmale von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten prüfen und Zusammenhänge zwischen Rohstoffqualität und Eignung in Verarbeitungsprozessen herstellen.
Die Absolventinnen und Absolventen können lebensmittel- und biotechnologische Prozesse planen und die dazu erforderlichen Anlagenteile auswählen. Sie steuern und regeln mit gängigen Messungen Verfahrensparameter zur Anpassung an die geforderten Qualitätsstandards. Die Absolventinnen und Absolventen können Fragen der Energieökonomie und Umwelttechnik in lebensmittel- und biotechnologischen Prozessen kritisch analysieren und Verbesserungsmaßnahmen implementieren. Sie können Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens, der Dokumentation und der Präsentation im Rahmen der Projekte umsetzen.
römisch vier. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage 1.
römisch fünf. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage 1.
römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände
„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“ und „Angewandte Informatik“.
Siehe Anlage 1.
6. BEWEGUNG UND SPORT
Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.
7. ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Funktionen
- Strichaufzählunglogarithmische Skalierungen verstehen und anwenden.
Lehrstoff:
Darstellung von Funktionen:
Logarithmische Skalierungen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Funktionen
- StrichaufzählungPolynomfunktionen, Exponentialfunktionen, Logarithmusfunktionen und trigonometrischen Funktionen auf Aufgabenstellungen des Fachgebietes anwenden.
Lehrstoff:
Funktionen:
Aufgabenstellungen des Fachgebietes.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Fehlerrechnung
- StrichaufzählungFunktionen in zwei Variablen geometrisch als Fläche im Raum interpretieren;
- Strichaufzählungpartielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen.
Bereich Zahlen und Funktionen
- StrichaufzählungExponential-, Logarithmus- und trigonometrische Funktionen in Taylorreihen entwickeln und damit näherungsweise Funktionswerte berechnen.
- StrichaufzählungBedingungen angeben, unter denen Potenzreihen konvergieren und Beispiele für konvergente Potenzreihen anführen;
Bereich Differential- und Integralrechnung
- StrichaufzählungBegriffe der Differential- und Integralrechnung benennen und facheinschlägige Anwendungen berechnen und interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich Fehlerrechnung
Funktionen mehrerer Variablen:
Darstellung von Funktionen von zwei Variablen; partielle Ableitungen; totales Differential, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.
Bereich Zahlen und Funktionen
Funktionenreihen:
Taylorpolynome, Potenzreihen, Konvergenzkriterien.
Bereich Differential- und Integralrechnung
Differentialrechnung:
Fachbezogene Anwendungen der Differentialrechnung.
Integralrechnung:
Fachbezogene Anwendungen der Integralrechnung.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Differential- und Integralrechnung
- StrichaufzählungDifferentialgleichungen erster Ordnung modellieren, lösen und interpretieren.
Lehrstoff:
Differentialgleichungen:
Differentialgleichungen erster Ordnung, Trennen der Variablen, Variation der Konstanten.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik
- StrichaufzählungEntscheidungsalternativen und das Prinzip von Alternativtests wiedergeben, Abweichungen eines Mittelwerts von einem vorgegebenen Wert feststellen und signifikante bzw. nichtsignifikante Testergebnisse interpretieren;
- StrichaufzählungMittelwerte und Standardabweichungen zweier unabhängiger, normalverteilter Stichproben vergleichen und hinsichtlich signifikanter Unterschiede interpretieren.
Lehrstoff:
Beurteilende Statistik:
Prinzip des Alternativtests, Einstichproben u-Test und t-Test, Zweistichproben F-Test und t-Test.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Lehrstoff:
Relevante mathematische Methoden:
Differentialrechnung, Integralrechnung, Differentialgleichungen erster Ordnung.
9. ANGEWANDTE PHYSIK
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungphysikalische Größen, Einheiten und formelmäßige Zusammenhänge darstellen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse von Berechnungen durch Einheitenkontrolle auf Plausibilität prüfen;
- Strichaufzählungthermodynamische Grundgesetze wiedergeben;
- Strichaufzählungaus dem Bereich der Mechanik die für die Fachrichtung typischen Anwendungen (Kinematik, Statik, Dynamik, Mechanik der Flüssigkeiten und Gase) beschreiben;
- Strichaufzählungaus dem Bereich der Mechanik für die Fachrichtung typische Berechnungen durchführen und Zusammenhänge graphisch darstellen.
Lehrstoff:
Physikalische Größen und Grundgesetze:
SI-Einheiten, Energieerhaltung und Thermodynamik.
Mechanik:
Kinematik, Statik, Dynamik, Mechanik der Flüssigkeiten und Gase.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungPhänomene der Strahlen- und Wellenoptik verstehen und anwenden;
- Strichaufzählungaus dem Bereich der Optik die für die Fachrichtung typischen Anwendungen beschreiben;
- Strichaufzählungaus dem Bereich der Optik Berechnungen durchführen und Zusammenhänge graphisch darstellen.
Lehrstoff:
Optik:
Strahlenoptik, Wellenoptik, für die Fachrichtung wichtige Anwendungen (zB Mikroskop, Refraktometer, Photometer, Polarimeter).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungDefinitionen, Größen, Einheiten und Gesetze der Elektrizität beschreiben und erklären;
- Strichaufzählungaus dem Bereich der Elektrizität für die Fachrichtung typische Anwendungen beschreiben;
- Strichaufzählungaus dem Bereich der Elektrizität Berechnungen durchführen und Zusammenhänge graphisch darstellen;
- StrichaufzählungErgebnisse von Berechnungen durch Einheitenkontrolle auf Plausibilität prüfen.
Lehrstoff:
Elektrizität:
Grundgrößen und Gesetze, für die Fachrichtung wichtige Anwendungen (zB Magnetismus, Elektromotor, Leitfähigkeitsmessung, Galvanische Elemente, Elektrolyse).
B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. ANORGANISCHE UND ORGANISCHE CHEMIE
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungErscheinungsformen der Materie benennen;
- Strichaufzählungden Aufbau der Atome beschreiben und aus der Stellung eines Elements im Periodensystem die Elektronenkonfiguration interpretieren sowie Zusammenhänge zwischen chemischer Bindung und stofflichen Eigenschaften herstellen;
- Strichaufzählungdie Grundbegriffe und die Formelsprache der anorganischen Chemie anwenden und zugehörige Reaktionsgleichungen formulieren;
- StrichaufzählungAblauf, Gleichgewichtslage und Energieumsatz chemischer Reaktionen darstellen;
- StrichaufzählungGefahren beim Umgang mit Chemikalien anhand der Kennzeichnung abschätzen und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen;
- StrichaufzählungEigenschaften und Herstellungsverfahren einfacher anorganischer Verbindungen, wie Säuren, Basen, Oxidations- und Reduktionsmittel, darstellen.
Lehrstoff:
Aufbau der Materie:
Stoffsysteme, Atommodelle, Periodensystem, chemische Bindungen.
Chemische Reaktionen:
Reaktionstypen, Energiebilanz, Gleichgewichtslage, Massenwirkungskonstante.
Sicherheitsvorschriften:
Umgang mit gefährlichen Stoffen.
Anorganische Verbindungen:
Säuren, Basen, Salze, für die Fachrichtung wichtige Stoffe und Verfahren.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungEigenschaften und Herstellungsverfahren für die Fachrichtung spezifischer anorganischer Verbindungen erläutern;
- Strichaufzählungkomplexere Reaktionstypen anorganischer Verbindungen darstellen und in Reaktionsgleichungen abbilden;
- Strichaufzählungden Aufbau organischer Verbindungen erklären und normgerecht benennen;
- Strichaufzählunggrundlegende Reaktionstypen von organischen Verbindungsklassen erkennen;
- Strichaufzählungfunktionelle Gruppen der organischen Chemie und zugehörige Reaktionen darstellen.
Lehrstoff:
Vertiefende Kenntnisse und Anwendung von Reaktionen anorganischer Verbindungen:
Oxidation, Reduktion, Komplexbildung, Dissoziation (zB pH-Wert, Puffer, Löslichkeit).
Aufbau und Nomenklatur organischer Verbindungen:
Bindungsart, Orbitaltheorie, Hybridisierung, Isomerie, IUPAC-System.
Spezifische Reaktionstypen organischer Verbindungen:
Substitution, Addition, Polymerisation, spezielle Reaktionen (zB Veresterung, Hydrolyse, Acetalbildung, Aldolreaktion).
Funktionelle Gruppen und Stoffklassen einfacher organischer Verbindungen und deren Eigenschaften.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungkomplexe Reaktionstypen organischer Verbindungsklassen beschreiben und zuordnen;
- Strichaufzählungresultierende Eigenschaften funktioneller Gruppen und zugehöriger Reaktionen darstellen;
- Strichaufzählungdie Umweltrelevanz anorganischer und organischer Verbindungen beurteilen;
- StrichaufzählungQualitätsparameter von Luft, Wasser und Boden interpretieren und ihre Auswirkungen auf die Umwelt beurteilen.
Lehrstoff:
Funktionelle Gruppen und Stoffklassen komplexer organischer Verbindungen und deren Eigenschaften und technologische Anwendungen.
Gefährdungspotential arbeitsplatz- und umweltrelevanter anorganischer und organischer Verbindungen.
Umweltchemie:
Luft, Wasser, Boden, Stoffkreisläufe.
2. LEBENSMITTELCHEMIE, ANALYTIK UND BIOCHEMIE
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie chemischen Grundgrößen, ihre Einheiten sowie Definitionen darlegen und damit rechnen;
- Strichaufzählungtheoretische Grundlagen einfacher chemischer Grundoperationen sowie zugehörige Auswerteprinzipien beschreiben und entsprechende Messdaten auswerten;
- Strichaufzählungdie Prinzipien einfacher volumetrischer und gravimetrischer Bestimmungen anwenden;
- Strichaufzählungdie Prinzipien und Anwendungen einfacher Trennmethoden und Nachweisreaktionen anorganischer Verbindungen zuordnen;
- Strichaufzählungdie Prinzipien und Anwendungen einfacher Redoxtitrationen wiedergeben.
Lehrstoff:
Chemische Grundgrößen:
Masse, Volumen, Dichten, Stoffmenge, Gehaltsgrößen.
Einfache chemische Grundoperationen:
Lösungen, Verdünnungen und Mischungen, Gravimetrie, Volumetrie (Säuren-Basen-Titration).
Trennmethoden und Nachweisreaktionen:
Trennung nach Teilchengröße, Dichte, Flüchtigkeit und Löslichkeit, Nachweisreaktionen ausgewählter Verbindungen und Ionen.
Weiterführende Volumetrie:
Redoxtitrationen.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungtheoretische Grundlagen chemischer Grundoperationen sowie zugehörige Auswerteprinzipien anwenden und Messdaten auswerten;
- Strichaufzählungdas analytische Konzept überblicken;
- Strichaufzählungdas chemische Gleichgewicht qualitativ und quantitativ darstellen.
Lehrstoff:
Einführung in das analytische Konzept:
Probenahme, Probenvorbereitung, Fehlerarten.
Weiterführende chemische Grundoperationen:
Lösungen, Verdünnungen und Mischungen, Gravimetrie, Volumetrie.
Grundlagen des chemischen Gleichgewichts und der Dissoziation:
Massenwirkungsgesetz, pK-Wert.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungPrinzipien und theoretische Grundlagen ausgewählter Trennmethoden und volumetrischer Bestimmungen beschreiben;
- Strichaufzählungaus Messdaten Gehaltsgrößen der Analyten rechnerisch oder graphisch ermitteln;
- Strichaufzählungmit Größen rechnen, die sich vom chemischen Gleichgewicht ableiten;
- Strichaufzählungdas analytische Konzept probenbezogen anwenden.
Lehrstoff:
Spezielle chemische Grundoperationen:
Lösungen, Verdünnungen und Mischungen, Gravimetrie, lebensmittelrelevante titrimetrische Methoden, Anwendung des Massenwirkungsgesetzes.
Berechnungen auf Basis des chemischen Gleichgewichts:
pH-Wert, Puffer.
Analytisches Konzept:
Bestimmung, Auswertung und Fehlerarten.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungmit Hilfe der theoretischen Grundlagen der spektroskopischen Methoden sowie der zugehörigen Auswerteprinzipien Messdaten auswerten;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Analytkonzentrationen und spektroskopischen Signalen darstellen;
- Strichaufzählungverschiedene Standards in Kalibrierverfahren anwenden;
- StrichaufzählungAufbau und Eigenschaften grundlegender Lebensmittelinhaltsstoffe sowie deren Bedeutung und Qualitätskriterien erklären;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Stoffwechselvorgänge beschreiben.
Lehrstoff:
Spektroskopische Methoden:
Refraktometrie, Polarimetrie, Photometrie, Atomabsorption, Farbmessung; Kalibrierung, externer und interner Standard, Standardaddition.
Hauptinhaltsstoffe von Lebensmitteln:
Aufbau und Eigenschaften von Substanzen, wie Kohlenhydraten, Eiweißstoffen, Lipiden, Wasser und deren grundlegende Bedeutung für den Stoffwechsel.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungmit Hilfe der theoretischen Grundlagen der chromatographischen und der elektrochemischen Methoden sowie die zugehörigen Auswerteprinzipien Messdaten auswerten;
- Strichaufzählungdie qualitativen und quantitativen Zusammenhänge zwischen Analyteigenschaften (Art und Menge) und den chromatographischen bzw. elektrischen Signalen darstellen;
- StrichaufzählungAufbau und Eigenschaften spezieller Lebensmittelinhaltsstoffe sowie deren Bedeutung und Qualitätskriterien erklären;
- Strichaufzählungeinzelne Stoffe nach ihrer Funktionalität den Stoffgruppen zuordnen und einen Bezug zum Stoffwechsel herstellen.
Lehrstoff:
Chromatographische Methoden:
Dünnschichtchromatographie, Gaschromatographie, Hochdruck-Flüssig-Chromatographie, Elektrophorese.
Elektrochemische Methoden:
Potentiometrie, Konduktometrie.
Ausgewählte Lebensmittelinhaltsstoffe:
Aufbau und Eigenschaften von Substanzen, wie Mineralstoffen und Spurenelementen, Vitaminen, Enzymen, färbenden Inhaltsstoffen, Aromastoffen.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungspektroskopische Methoden auf lebensmittel- und biochemische Problemstellungen anwenden sowie Fehlerquellen bei der Signalerfassung erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen;
- StrichaufzählungGrundlagen und Anwendungen rheologischer Methoden und die Funktionsweise der Geräte erklären;
- Strichaufzählungdie Einteilung und technologische Wirkung ausgewählter Lebensmittelzusatzstoffe und deren Abgrenzung zu Verarbeitungshilfsstoffen erläutern;
- Strichaufzählungden Aufbau der DNA und den genetischen Code sowie die Prinzipien der Zellteilung und der Proteinbiosynthese darstellen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung und die Funktionen von Enzymen interpretieren.
Lehrstoff:
Spezielle Anwendungen spektroskopischer Methoden in der Lebensmittel- und Biochemie.
Rheologische Methoden:
Viskosimetrie, Texturmessung.
Lebensmittelzusatzstoffe:
Aufbau und Eigenschaften von Substanzen, wie Farbstoffen, Konservierungsmitteln, Antioxidationsmitteln, Verdickungs- und Geliermitteln, Emulgatoren, Säuerungsmitteln und Säureregulatoren, Süßstoffen, Geschmacksverstärkern.
Grundlagen der Zell- und Molekularbiologie:
DNA und genetischer Code, Replikation, Transkription, Translation, Proteinbiosynthese.
Enzyme:
Aufbau, Bedeutung und Funktionen von Enzymen, Coenzymen und Cofaktoren.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Wasseraktivität erfassen, Methoden zu deren Bestimmung anwenden und die Messergebnisse entsprechend interpretieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Radioaktivität und Methoden zu deren Bestimmung erklären und die Messergebnisse entsprechend interpretieren;
- Strichaufzählungbeispielhaft Gruppen und Vorkommen von Kontaminanten benennen und deren Gefährdungspotential abschätzen sowie zugehörige Vermeidungsstrategien entwickeln;
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Funktion von Hormonen sowie von Membranen in biochemischen Regelmechanismen darlegen;
- Strichaufzählungenzymkinetische Kennwerte berechnen und graphisch darstellen.
Lehrstoff:
Spezielle lebensmittelanalytisch relevante Methoden:
Wasseraktivitätsmessung, Radiometrie.
Kontaminanten:
Vorkommen, Eigenschaften, Vermeidungsstrategien.
Regelmechanismen in biologischen Systemen:
Biokybernetik, Enzymregulation, Hormone, Membrane, Stofftransport.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Funktionalität der menschlichen Sinne und deren analytische Bedeutung erklären;
- StrichaufzählungGrundlagen und Versuchsaufbau sensorischer Methoden anwenden;
- Strichaufzählungdie Grundlagen und Mechanismen von Stoffwechselwegen darstellen sowie Einzelreaktionen zuordnen.
Lehrstoff:
Sinnesphysiologie:
Sinnesorgane, chemische Reize, visuelle, auditive, haptische und taktile Empfindungen, Anwendung in sensorischen Methoden.
Stoffwechsel:
Katabolismus, Anabolismus, Fotosynthese, Energieumsetzungen und -übertragungen bei Reaktionen.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungsensorische Prüfverfahren aufgabenbezogen anwenden und problemorientiert modifizieren;
- Strichaufzählungbiochemische Regelmechanismen mit Anwendungen in der Bioverfahrenstechnik verknüpfen.
Lehrstoff:
Sensorische Prüfmethoden:
Durchführung und Auswertung sensorischer Prüfverfahren, wie Schwellenwertprüfung, Unterschiedsprüfungen, Rangordnungsprüfungen, deskriptive Prüfungen.
Ausgewählte Stoffwechselwege:
Zucker, Fettsäuren, Aminosäuren, Intermediärprodukte, praktische Beispiele aus der Bioverfahrenstechnik.
3. VERFAHRENSTECHNIK UND LEBENSMITTELTECHNOLOGIE
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungWerkstoffe und Herstellungsmethoden für verfahrenstechnisch relevante Maschinenteile begreifen;
- StrichaufzählungAufbau und Wirkungsweise der verwendeten Maschinen und Apparate erklären;
- Strichaufzählungden Aufbau und die Entwicklungsstufen verschiedener Getreidepflanzen darstellen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Qualitätsbestimmung von Getreide, Zwischen- und Fertigprodukten zuordnen;
- Strichaufzählungdie grundlegende Personalhygiene, Tätigkeiten und Gefahren im Bereich Silo und Mühle erläutern;
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen der Lebensmittelhygiene umsetzen.
Lehrstoff:
Verfahrenstechnisch relevante Maschinenteile:
Werkstoffe, Fertigungsmethoden, Maschinenelemente, Konstruktionszeichnungen.
Maschinen und Apparate in der Lebensmitteltechnologie:
Aufbau und Wirkungsweise von Einrichtungen zum Lagern, Trennen, Fördern, Zerkleinern und für vergleichbare Verfahren.
Getreidekunde:
Zellaufbau, Pflanzenwachstum, Getreidearten.
Getreideanalytik:
Äußere Qualitätsmerkmale, routinemäßige Eingangskontrolle.
Verfahren zur Getreideverarbeitung:
Reinigung, Konditionierung, Maschinen und Prozessdaten.
Hygiene:
Produkthygiene, Personalhygiene, Betriebshygiene.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungAntriebstechnik sowie Energieträger und Energiebedarf den verfahrenstechnischen Einrichtungen zuordnen;
- Strichaufzählungdie qualitativen Vorgaben zur Lagerung von Getreide, Zwischen- und Fertigprodukten sowie zur Vorbereitung und Vermahlung von Getreide erklären;
- Strichaufzählungdie verfahrenstechnischen Diagrammsymbole der Müllereitechnologie benennen.
Lehrstoff:
Maschinen und Apparate in der Lebensmitteltechnologie:
Berechnung von Maschinenkapazitäten.
Antriebstechnik, Energieträger und Energiebedarf:
Wasserkraftturbinen, Elektromotoren, Übersetzungen und Getriebe, herkömmliche und alternative Energieträger, alternative Antriebstechniken.
Getreideanalytik:
Innere Qualitätsmerkmale, spezielle Mehlanalytik.
Verfahren zur Getreideverarbeitung:
Diagrammtechnik.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen Verfahrensparametern, Messgrößen und Betriebszustandsgrößen herstellen;
- Strichaufzählungqualitative Abweichungen erkennen und Maßnahmen zur Optimierung der Verarbeitung setzen;
- Strichaufzählungspezielle Schäl- und Vermahlungsanlagen benennen;
- StrichaufzählungVerarbeitungsdiagramme erklären und berechnen.
Lehrstoff:
Mess- und Regeltechnik:
Messgrößen, Umsetzung in Regelgrößen, mess- und regeltechnische Einrichtungen, programmierbare Steuerungen, Umsetzung von Regelgrößen.
Verfahren zur Getreideverarbeitung:
Vermahlungsprozesse, Sondermüllerei.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungmit Hilfe wichtiger Zustandsdiagramme thermodynamische Prozesse beschreiben;
- Strichaufzählungdie Zusammensetzung und Gewinnungsmöglichkeiten von Milch und Milchprodukten darstellen;
- Strichaufzählungein HACCP-Konzept auf ausgewählte Produktionsabläufe anwenden und qualitätssichernde Maßnahmen setzen.
Lehrstoff:
Wärmelehre:
Temperatur und deren Messung, Wärmeeinheiten, Wärmeübertragung, thermische Zustandsgrößen und zugehörige Diagramme, Wärmetauscher.
Kühl- und Kältetechnik:
Apparate und Anlagen zum Kühlen, kalorische Zustandsgrößen, kalorische Zustandsdiagramme, Kältemaschinen.
Milchverarbeitung:
Zusammensetzung sowie Bedeutung von Inhaltsstoffen, Technologien und Prozesse zur Haltbarmachung sowie der Weiterverarbeitung, Fermentations- und Reifungskulturen, Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe, Gefahrenanalyse und HACCP-Konzept.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur thermischen Trennung von Stoffgemischen auswählen;
- StrichaufzählungZusammensetzung und Gewinnungsmöglichkeiten von Fetten erklären.
Lehrstoff:
Thermische Trennverfahren:
Trocknung (physikalische Grundlagen, Trocknerbauarten, Mollier-Diagramm).
Thermische Trennung von Flüssigkeitsgemischen (physikalische Grundlagen, Destillation, Rektifikation).
Gewinnung von Speisefetten und –ölen:
Tierische und pflanzliche Rohstoffe, Verarbeitungshilfsstoffe, Prozesse und Prozessparameter.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungZusammensetzung und Gewinnungsmöglichkeiten von ausgewählten Gewürzen und Genussmitteln erklären;
- Strichaufzählungdie Anlagen und Prozesse der Zuckergewinnung und Getreidefermentation darstellen.
Lehrstoff:
Gewürze und Genussmittel:
Systematik, Dekontaminationsmöglichkeiten, Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe, Verarbeitungsprozesse und deren Parameter.
Verfahren zur Zuckergewinnung und Getreidefermentation:
Prozesse und deren Parameter, Roh- und Verarbeitungshilfsstoffe, Maschinen, Prozessdaten.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Gewinnungs- und Aufbereitungsmöglichkeiten von Trinkwasser erklären;
- Strichaufzählungden Aufbau und Einsatzmöglichkeiten von Deionisierungsverfahren darstellen;
- Strichaufzählungdie Verfahrensstufen und Prozesse der Abwasserreinigung interpretieren.
Lehrstoff:
Trinkwasseraufbereitung und Deionisierungsverfahren:
Gewinnungs- und Reinigungsverfahren, Ionentauscher, Umkehrosmose.
Abwasser:
Vorreinigung, Hauptklärung, biologische Verfahren, Prozessdaten.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungZusammensetzung und Produktionsmöglichkeiten von Stärke und Stärkeprodukten erklären;
- Strichaufzählungaus verfahrenstechnischen Grundoperationen einen Verfahrensablauf erstellen.
Lehrstoff:
Stärkegewinnung und Stärkeprodukte:
Stärkeaufbau, Modifikationsmöglichkeiten, Produkteigenschaften, Maschinen, Verfahrensschemata, Verfahrensparameter.
Planung von Produktionsanlagen:
Planungsschritte, Umfeld- und Rahmenbedingungen, Realisierungserfordernisse.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungGrundoperationen nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten;
- StrichaufzählungVerfahren zur Weiterverarbeitung unter Berücksichtigung der produktspezifischen Faktoren gezielt auswählen und dafür geeignete Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe einsetzen.
Lehrstoff:
Wirtschaftlichkeitsbewertungen:
Aspekte zur Beurteilung, Kennzahlen und deren Aussagekraft, Produktionsfaktoren, Ressourcen.
Brand- und Explosionsschutz:
Erfordernisse, Risikoparameter, Gefahrenbewertung, Risikominimierung.
4. MIKROBIOLOGIE, LEBENSMITTELHYGIENE UND ERNÄHRUNG
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Morphologie und Systematik lebensmittelrelevanter Mikroorganismen darlegen;
- Strichaufzählungdie Einflussfaktoren auf das Wachstum der Mikroorganismen in Lebensmitteln erklären;
- StrichaufzählungArbeitsmethoden der Mikrobiologie und Probenahme anwenden;
- Strichaufzählunganatomische Gegebenheiten des Verdauungstraktes des Menschen und die Auswirkungen auf die aufgenommenen Lebensmittel darstellen;
- Strichaufzählungden Energiebedarf und Nährstoffbedarf des Menschen berechnen sowie den in Lebensmitteln enthaltenen Energie- und Nährstoffgehalt gegenüberstellen.
Lehrstoff:
Zytologie der Prokaryoten und Eukaryoten:
Bakterien, Hefen, Schimmelpilze.
Viren:
Einteilung, Vermehrung, Kontaminationswege.
Wachstumsfaktoren und Wachstumskinetik:
Chemische und physikalische Faktoren.
Arbeitsmethoden der Mikrobiologie:
Steriles Arbeiten, Nährmedien, Mikroskopie und Probenahme.
Verdauungstrakt:
Anatomie, Verdauungsvorgänge, Wechselwirkungen mit Lebensmitteln.
Nährwert:
Energie, Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungUrsachen, Gefahren und Auswirkungen mikrobiell assoziierter Gesundheitsschädigungen und die Vektoren der Übertragung darlegen sowie deren Vermeidungs- und Verminderungsstrategien empfehlen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen der lebensmittelübertragbaren Krankheiten erklären;
- Strichaufzählungdie ernährungsphysiologische Bedeutung von Lebensmittelinhaltstoffen erläutern;
- Strichaufzählungdie Futtermittelinhaltstoffe und deren Auswirkungen auf die Tiergesundheit sowie auf die Qualität tierischer Lebensmittel beschreiben.
Lehrstoff:
Mikrobiell assoziierte Gesundheitsschädigungen:
Bakterien, Pilze, Viren, Parasiten, Einzeller, Prionen.
Ursachen, Gesundheitsschädigungen, Gefahren.
Auswirkungen von Kontaminationen, Gegenmaßnahmen, Vermeidungs- und Verminderungsstrategien.
Nährwert:
Essenzielle Nährstoffe, Referenzwerte.
Futtermittel und Ernährung der Nutztiere:
Bestandteile, Analysenmethoden, Alleinfuttermittel, Ergänzungsfuttermittel, Futtermittelrationen, Tiergesundheit und Qualität der tierischen Lebensmittel.
Tierische Lebensmittel:
Ernährungsphysiologisch relevante Inhaltsstoffe, Futtermittelinhaltsstoffe und Lebensmittelsicherheit.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Einflussfaktoren für die Haltbarkeit beschreiben und Verfahren zur Haltbarmachung von Lebensmitteln zuordnen;
- Strichaufzählungaufgrund von mikroorganismenspezifischen Eigenschaften gezielte Maßnahmen für die Haltbarmachung von Lebensmitteln entwickeln;
- Strichaufzählungden Aufbau und die Funktion der Zelle, der Zellorganellen und der genetischen Erbinformation interpretieren;
- Strichaufzählungden Weg vom genetischen Code bis zum Protein oder Merkmal beschreiben;
- StrichaufzählungAuswirkungen von genetischen Veränderungen oder Merkmalen aufgrund der Vererbungsgesetze in nachfolgende Generationen deuten.
Lehrstoff:
Haltbarmachung und Verderb:
Einflussfaktoren, Methoden, produktspezifischer Verderb (zB Verderbsflora, Methoden und Fehler der Haltbarmachung, Methodenoptimierung).
Zellanatomie und Zellorganellen:
Aufbau pflanzlicher und tierischer bzw. menschlicher Zellen, Zellorganellen, biochemische Abläufe.
Genetische Erbinformation und Proteinbiosynthese:
Nukleinsäuren (DNA, m-RNA, t-RNA, r-RNA), Transkription, Translation, genetischer Code, Aminosäuresequenz.
Zellerneuerung und Mutationen:
Zellerneuerung in Körperzellen, Pflanzenzellen und Keimzellen, Mitose, Meiose, mutagene Einflüsse, Vermeidungsmaßnahmen.
Vererbungslehre:
Gesetzmäßigkeiten der Vererbung, vererbte Merkmale in verschiedenen Generationen.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungGrenzwerte aus Verordnungen und Normen auf mikrobiologische Analysenergebnisse anwenden sowie Entscheidungen über die Verzehrstauglichkeit eines Lebensmittels treffen;
- StrichaufzählungKonzepte der Personal- und Betriebshygiene sowie Lebensmittelhygienekonzepte für die Produktion erstellen;
- StrichaufzählungHACCP-Konzepte erstellen und qualitätssichernde Maßnahmen setzen;
- StrichaufzählungUrsachen und Verlauf von durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten erklären;
- Strichaufzählungden Aufbau und die Funktion des menschlichen Immun- und Barrieresystems beschreiben.
Lehrstoff:
Probenahme:
Pläne und Vorgangsweisen.
Lebensmittelbeurteilung:
Mikrobiologische Kriterien, rechtliche Grundlagen.
Mikrobiologische Analysenergebnisse:
Analysenergebnisse, Berechnung, Fehlerquellen, Bewertung, Plausibilität.
Reinigung, Desinfektion, Sterilisation:
Verfahren, Anwendungen.
Betriebs- und Personalhygiene:
Betriebshygiene, Personalhygiene, Lebensmitteltransport.
Qualitätssicherung:
Maßnahmen der Qualitätssicherung, Risikoanalyse, HACCP.
Krankheiten:
Krankheitslehre, Parasiten, Zoonosen.
Immun- und Abwehrsystem:
Bestandteile, Wirksamkeit, Zusammenspiel mit Nerven- und Hormonsystem.
Epidemiologie:
Begriffe, rechtliche Bestimmungen, betriebliche Umsetzung.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungGrundlagen der Herstellung von tierischen Lebensmitteln mit Hilfe von Mikroorganismen und Produktionsabläufe darstellen;
- Strichaufzählungausgewählte mikrobiologische Umweltsysteme erklären, Parameter zu deren Beeinflussung auswählen und Auswirkungen beurteilen;
- StrichaufzählungWerkzeuge und Methoden der Gentechnik auswählen und anwenden sowie Ergebnisse interpretieren;
- StrichaufzählungEmpfehlungen zu Sonderformen der Ernährung geben.
Lehrstoff:
Lebensmittelherstellung mit Hilfe von Mikroorganismen:
Tierische Lebensmittel.
Umweltmikrobiologie:
Boden, Wasser und Abwasser, elementare Substratkreisläufe, Abbau von Schadstoffen.
Gentechnik:
Werkzeuge und Methoden der Gentechnik.
Ernährungsformen:
Ernährung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, unterschiedliche Stoffwechsellagen des Menschen.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungGrundlagen der Herstellung von pflanzlichen Lebensmitteln mit Hilfe von Mikroorganismen beschreiben und Produktionsabläufe darstellen;
- Strichaufzählungdie Wirkungsweise und Herkunft verschiedener Antibiotika und deren Einflüsse auf Mikroorganismen darstellen;
- StrichaufzählungLebensmittelunverträglichkeiten und Lebensmittelallergien unterscheiden.
Lehrstoff:
Lebensmittelherstellung mit Hilfe von Mikroorganismen:
Pflanzliche Lebensmittel.
Antibiotika:
Einteilung, Wirkungsmechanismen, Gewinnung.
Besondere Ernährungsformen:
Lebensmittelallergien und –unverträglichkeiten.
5. LEBENSMITTELRECHT
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Rechtsordnung der EU und Österreichs unterscheiden;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Rechtsdokumente der EU und Österreichs zum Lebensmittelrecht benennen;
- Strichaufzählungausgewählte Kapitel der EU-Grundsatzverordnung („General Food Law“) und des österreichischen Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes auf praktische Beispiele aus der Lebensmittelwirtschaft anwenden;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Bestimmungen der EU-Bioverordnung erklären und anwenden.
Lehrstoff:
Rechtsordnung der EU und Österreichs:
Rangordnung der Rechtsdokumente, EU-Recht, Verfassungsgesetze, einfache Bundesgesetze, Verordnungen, Bescheide, Erlässe, Codex.
Grundlegende Rechtsvorschriften:
EU „General Food Law“, Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz, Bio-Verordnung.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungeinen Überblick über die wichtigsten Durchführungsverordnungen zum Lebensmittelrecht geben;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Bestimmungen der EU-Hygieneverordnungen, der allgemeinen Hygieneverordnung und der Hygieneverordnung über tierische Lebensmittel anwenden;
- Strichaufzählunganhand der Hygieneverordnung Hygienepläne und HACCP-Systeme aufbauen;
- StrichaufzählungLebensmittel anhand der Verordnung über mikrobiologische Grenzkennzahlen bewerten.
Lehrstoff:
Durchführungsverordnungen:
Überblick, EU-Verordnungen, österreichische Verordnungen.
Hygienerecht:
EU-Verordnungen über allgemeine Hygienevorschriften, Hygienerecht tierischer Lebensmittel, mikrobiologische Bewertungskriterien, Rückverfolgbarkeit, Trinkwasserverordnung.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunganhand der Kennzeichnungsvorschriften Etikettentexte und Nährwertkennzeichnungen erstellen;
- Strichaufzählungdie Vorschriften über gesundheits- und nährwertbezogene Angaben umsetzen;
- Strichaufzählungdie Aufgaben und Zusammensetzung der Codexkommission sowie den Aufbau des Österreichischen Lebensmittelbuches (Codex Alimentarius Austriacus) darstellen;
- Strichaufzählungdie Regelungen des Österreichischen Lebensmittelbuches auf einzelne Lebensmittelgruppen anwenden.
Lehrstoff:
Kennzeichnungsrecht:
Verbraucherinformation, Allergene, Nährwertkennzeichnung, gesundheits- und nährwertbezogene Angaben.
Österreichisches Lebensmittelbuch:
Codexkommission, Aufbau des Codex, ausgewählte Kapitel.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungweitere Durchführungsverordnungen und einzelne Bestimmungen daraus auf praktische Beispiele anwenden.
Lehrstoff:
Weitere Durchführungsverordnungen:
Aromen, Farbstoffe, Süßungsmittel, Trans-Fettsäuren, Zusatzstoffe, Pflanzenschutzmittel-Rückstände.
6. ANGEWANDTE BETRIEBSWIRTSCHAFT
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs‐ und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Ziele und Instrumente des Marketings erläutern und einen Marketing-Mix entwerfen;
- StrichaufzählungZiele, Bereiche, Begriffe und Methoden der Marktforschung erläutern sowie deren Bedeutung in unserer Gesellschaft analysieren;
- Strichaufzählungwichtige Aspekte für den erfolgreichen Abschluss eines Verkaufsgesprächs nennen und erläutern.
Lehrstoff:
Grundlagen des Marketings:
Ziele, Instrumente, Marketingplan.
Marktforschung:
Ziele, Bereiche, Methoden, Qualitätskriterien, Fehlerquellen.
Marketing-Mix:
Produkt- und Sortimentspolitik, Preis- und Konditionenpolitik, Distributionspolitik, Werbung und Verkaufsförderung, Verkaufsgespräch.
10. Semester:
Bildungs‐ und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Aufgaben des Controllings nennen und seine Stellung in der hierarchischen Struktur eines Betriebes einordnen;
- StrichaufzählungKennzahlen anhand von Ist- und Soll-Werten analysieren und Ursachen der Abweichung erkennen;
- StrichaufzählungBilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen analysieren und deren Grenzen erläutern.
Lehrstoff:
Grundlagen des Controllings:
Aufgaben, Stellung im Betrieb, betriebswirtschaftliche Ziele, Planung und Kontrolle.
Kennzahlen:
Rentabilitätskennzahlen, Kennzahlen zur Kapitalstruktur (Bilanzkennzahlen), Cash Flow, Liquiditätskennzahlen, Produktivitätskennzahlen.
7. CHEMISCH TECHNOLOGISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
- Strichaufzählungdie Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie sicherheitstechnisch relevanten Vorschriften anwenden;
- StrichaufzählungChemikalien sicher handhaben und Abfallentsorgungskonzepte umsetzen;
- Strichaufzählungeinfache Laborgeräte der Nasschemie handhaben, warten und Fehlfunktionen erkennen;
- Strichaufzählungeinfache Analysen- und Trennmethoden durchführen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Laborsicherheit:
Sicherheitsvorschriften, Gefahrenpiktogramme, Abfallentsorgungskonzept, Risikoabschätzung.
Laborgerätetechnik:
Handhabung.
Chemische Grundoperationen:
Wägen, Herstellung von Lösungen, Verdünnen, nasschemische Trennverfahren.
Dokumentation:
Protokollierung, Berechnung und Interpretation von Messergebnissen.
römisch zwei. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
3. und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungMessinstrumente bedienen, warten und Fehlfunktionen erkennen;
- Strichaufzählungelementare, quantitative Analysenmethoden eigenständig durchführen;
- Strichaufzählungeinen Arbeitsplan unter Verwendung vorhandener Arbeitsvorschriften erstellen;
- StrichaufzählungMessergebnisse auswerten, interpretieren und bewerten;
- StrichaufzählungStandardmethoden zur Bestimmung grundlegender Lebensmittelinhaltsstoffe auswählen und auf die Lebensmittelanalytik übertragen.
Lehrstoff:
Gravimetrie:
Fällung, thermische Behandlung und Auswertung vorbereiteter Proben.
Volumetrie:
Analytik vorbereiteter Proben, Herstellung von Standardlösungen, Titerbestimmung.
pH-Messung:
Handhabung, Wartung und Kalibrierung.
Grundlegende Analytik von Lebensmittelinhaltsstoffen:
Aufschlussverfahren, spezielle gravimetrische und volumetrische Methoden, zB Wassergehalt, Trockensubstanz, Fett-, Asche- und Eiweißgehalt.
römisch drei. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
5. und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungProben normativen Erfordernissen entsprechend aufbereiten, analysieren und bewerten;
- Strichaufzählungspektrometrische Messgeräte und deren Zubehör warten;
- Strichaufzählungspektrometrische Mess- und Analysenergebnisse auswerten und interpretieren;
- Strichaufzählungeinfache Synthesen durchführen;
- Strichaufzählunggrundlegende elektrochemische Methoden anwenden;
- Strichaufzählungeinfache chromatografische Analysenmethoden anwendungsorientiert einsetzen;
- Strichaufzählungdie verwendeten Messgeräte kalibrieren und deren Zubehör problemorientiert auswählen.
Lehrstoff:
Laborgerätetechnik:
Probenaufbereitung entsprechend den Anforderungen für die Spektroskopie.
Wartung, Instandhaltung und Auswahl einfachen spektroskopischen Zubehörs.
Kalibrierung der verwendeten Messgeräte.
Dokumentation:
Berechnung und Interpretation von Messergebnissen und Analysenergebnissen.
Präparative Methoden:
Einfache organische Verbindungen.
Normen für die Lebensmittelanalytik:
Auswahl und Anwendung.
Elektrochemische Methoden:
Auswahl der Geräte, Kalibrierung, Anwendung in der Lebensmittelanalytik.
Chromatografische Methoden:
Dünnschichtchromatografie, Säulenchromatografie; Auswahl der Geräte, Mitführen von Standards, Anwendung in der Lebensmittelanalytik.
römisch vier. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungProben den gas- bzw. flüssigkeitschromatographischen Erfordernissen entsprechend aufbereiten;
- Strichaufzählunggas- und flüssigkeitschromatographische Messgeräte sowie deren Zubehör warten;
- Strichaufzählunggas- und flüssigkeitschromatographische Mess- und Analysenergebnisse auswerten und interpretieren;
- Strichaufzählungverschiedene Standards in Kalibrierverfahren einsetzen;
- Strichaufzählungrheologische Methoden problemorientiert anwenden;
- StrichaufzählungAnalysengänge und den Einsatz von Messgeräten planen;
- StrichaufzählungMess- und Analysenergebnisse statistisch bewerten.
Lehrstoff:
Laborgerätetechnik:
Probenaufbereitung entsprechend den gas- und flüssigkeitschromatographischen Anforderungen. Wartung, Instandhaltung und Auswahl des gas- und flüssigchromatograpischen und photometrischen Zubehörs.
Anwendung von Standards:
Interne und externe Standards, Standardaddition.
Rheologie:
Viskosimetrie, Texturmessung.
Spektrometrische Methoden:
Atomabsorptionsspektroskopie.
Arbeitsplanung und Dokumentation:
Aufbau eines Prüfberichts, Berechnung, Interpretation und statistische Bewertung von Mess- und Analysenergebnissen.
Fallspezifische Methoden der Lebensmittelanalytik:
Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Zusatzstoffe, Kennzahlen.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 9. und 10. Semester erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
9. und 10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungMess- und Analysenergebnisse vergleichend bewerten und validieren;
- Strichaufzählungqualitätssichernde Maßnahmen durch Validierung von Methoden setzen;
- Strichaufzählungeinen Prüfbericht aufgrund der erhaltenen Messergebnisse erstellen;
- Strichaufzählungfür eine komplexe Problemstellung Methoden auswählen und eine Vorgehensweise entwickeln.
Lehrstoff:
Projekt:
Versuchsplanung, Methodenwahl, Analysengang, Auswertung, Dokumentation.
Eigenständiges Projekt.
Qualitätssicherung:
Qualitätssicherungsmaßnahmen, Validierung.
8. MIKROBIOLOGISCHES UND LEBENSMITTELHYGIENISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
- Strichaufzählungdie Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.
römisch drei. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
5. und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungAufbau, Funktion und Bedienung von Lichtmikroskopen erklären und Präparate für die mikroskopische Untersuchung herstellen;
- Strichaufzählungmorphologische Formen erkennen und das mikroskopische Bild bewerten;
- Strichaufzählungden sicheren Umgang mit biologischem Material anwenden sowie Medien und Probenmaterial steril manipulieren;
- StrichaufzählungMethoden zur Anreicherung, Reinzucht und Kultivierung ausführen;
- StrichaufzählungQuantifizierungs- und Differenzierungsmethoden ausführen;
- StrichaufzählungErgebnisse von Keimzahlbestimmungen auf Plausibilität prüfen;
- StrichaufzählungPlanung und Analysen dokumentieren sowie Ergebnisse berechnen, bewerten und darstellen.
Lehrstoff:
Mikroskop:
Aufbau, Funktion und Bedienung von Lichtmikroskopen.
Mikroskopische Präparate:
Reagenzien, Färbemethoden, Präparate.
Mikrobiologische Arbeitstechniken:
Medienbereitung, steriles Arbeiten, Anreicherung, Reinzucht, Kultivierung.
Methoden der Keimzahlbestimmung:
Quantifizierung, Differenzierung, Plausibilitätskontrollen.
Dokumentation von Planungen und Analysen:
Aufbau einer Dokumentation, Arbeitsplan, Ergebnisberechnung, Ergebnisdarstellung und Interpretation, Prüfbericht.
römisch vier. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungMethoden und Normen der mikrobiologischen Rohstoff- und Lebensmitteluntersuchung auswählen sowie Richt- und Warnwerte anwenden;
- Strichaufzählungmikrobiologische Rohstoff- und Lebensmitteluntersuchungen durchführen und dafür qualitätssichernde Maßnahmen setzen und bewerten;
- StrichaufzählungMethoden zur Ermittlung der Keimzahlen und zur Reinigungs- und Desinfektionskontrolle gezielt anwenden sowie Abweichungen von Hygienestandards erkennen;
- StrichaufzählungMethoden zur Identifizierung von Mikroorganismen ausführen;
- StrichaufzählungUntersuchungsergebnisse mit Handlungsempfehlungen für Produktionsbetriebe verknüpfen.
Lehrstoff:
Untersuchung von Rohstoffen und Lebensmitteln:
Methoden zur Differenzierung und Identifizierung, Normen, Richt- und Warnwerte, Hemmstoffe.
Verknüpfung der erlernten Methoden, Zusammenhänge zwischen Keimgruppen und Produktionsbedingungen, Qualitätssicherung im Labor.
Hygienekontrolle:
Keimzahlbestimmung von Oberflächen, Luft, Personal, Betriebsanlagen.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodule 9 und 10) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
9. und 10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungmolekularbiologische Analysenmethoden anwenden sowie deren Ergebnisse dokumentieren und interpretieren;
- StrichaufzählungMethoden zur Anreicherung, Reinzucht, Kultivierung und Identifizierung von Mikroorganismen problemorientiert anwenden;
- Strichaufzählungmikrobiologische Produkte gewinnen und aufreinigen;
- Strichaufzählungfermentierte Lebensmittel herstellen.
Lehrstoff:
Molekularbiologische Analysenmethoden:
Isolierung von DNA, Restriktionsverdau, Polymerase-Kettenreaktion (PCR), Elektrophorese.
Angewandte mikrobiologische Methoden:
Anreicherung, Reinzucht, Identifizierung und Kultivierung.
Gewinnung und Reinigung mikrobiologischer Produkte, Herstellung fermentierter Lebensmittel.
9. GETREIDE- UND BIOTECHNOLOGISCHE VERFAHRENSTECHNIK
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Bestandteile der Backerzeugnisse benennen sowie die ernährungsphysiologische und technologische Bedeutung von Zutaten in der Rezeptur bewerten;
- Strichaufzählungaus Kennzahlen der Getreide- und Mehlanalytik die Eigenschaften der Rohstoffe beurteilen;
- Strichaufzählungdie Einteilung der Teige und Massen sowie deren Herstellungsverfahren systematisch darstellen;
- Strichaufzählungaufgrund von Zielvorgaben Rezepte errechnen und das entsprechende Herstellungsverfahren festlegen.
Lehrstoff:
Inhaltsstoffe der Backerzeugnisse:
Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett.
Qualität der Rohstoffe:
Weizenmehl, Roggenmehl, Wasser.
Verfahren zur Backwarenherstellung:
Weizenteige, Weizenvorteige, Roggenteige, Sauerteig, Knetung, Massenherstellung, Grundrezepturen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Bedeutung und technologische Wirkung weiterer Zutaten von Backerzeugnissen erklären;
- Strichaufzählungeinzelne Verfahrensschritte bei der Erzeugung von Backwaren technologisch bewerten;
- Strichaufzählungdie Qualitätskriterien bei der Beurteilung von Backerzeugnissen sowie die verschiedenen Arten von Brotfehlern und Brotkrankheiten beschreiben;
- Strichaufzählungqualitative Abweichungen erkennen sowie Maßnahmen zur Minimierung und Vermeidung von Brotfehlern und Brotkrankheiten setzen.
Lehrstoff:
Qualität der Rohstoffe:
Salz, Hefe, sonstige Zutaten, Backmittel.
Verfahren zur Backwarenherstellung:
Teiglockerung, Backprozess, kältetechnische Verfahren.
Qualitätssicherung:
Brotfehler, Altbackenwerden, Retrogradation, Brotkrankheiten, Brotbewertung.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunggrundlegende Stoffwechselprozesse und deren Regulation in Mikroorganismen erklären;
- StrichaufzählungMikroorganismen natürlichen Stoffkreisläufen und mikrobiologisch hergestellten Produkten zuordnen;
- Strichaufzählunganhand der Wachstumsansprüche von Mikroorganismen entsprechende Fermentationsmedien auswählen;
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen Wachstumskinetik und Prozessführung herstellen.
Lehrstoff:
Grundprozesse des Stoffwechsels:
Katabole Stoffwechselprozesse, anabole Stoffwechselprozesse, Ernährungsweisen, Nährstoffaufnahme, Regulation der Enzymsynthese (Grobkontrolle) und der Enzymaktivität (Feinkontrolle).
Natürliche Stoffkreisläufe:
Kohlenstoff-, Stickstoff-, Schwefel- und Phosphorkreislauf.
Kultivierung:
Ernährungsweisen, Nährstoffbedarf, Fermentationsrohstoffe, Medienbestandteile.
Produktionskinetik:
Wachstumskurve, Kultivierungsverfahren (Batch-Prozess, kontinuierliche Kultur, weitere Verfahren), Produktbildung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungtechnische Möglichkeiten zur Kultivierung von Mikroorgansimen im technischen Maßstab darstellen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Kontrolle und Regelung von Kulturansätzen sowie dafür eingesetzte Messtechnik auswählen.
Lehrstoff:
Reaktortechnik:
Aufbau und Einteilung von Bioreaktoren; Pump-, Rührtechnik, Einteilung von Mischvorrichtungen, Rührertypen; Belüftung, Sauerstofftransport.
Messtechnik:
Messung wichtiger physikalischer und chemischer Parameter (zB Temperatur, pH-Wert, Sauerstoffkonzentration), Aufbau der eingesetzten Messsonden.
Ermittlung der biologischen Aktivität (zB Biomassekonzentration, Sauerstoffaufnahmerate).
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungElemente der Prozessanalytik zur Beschreibung des Prozesszustandes anwenden;
- Strichaufzählungwichtige Regler und Regelstrategien zur Steuerung einsetzen;
- StrichaufzählungVerfahren zur technischen Nutzbarmachung mikrobieller Stoffproduktion und Stoffumwandlung gekoppelt an den Primärstoffwechsel auswählen;
- Strichaufzählungdie zugrundeliegenden Prinzipien der Biosynthese erläutern.
Lehrstoff:
Verfahrensentwicklung:
Physikalische, chemische und biologische Prozessgrößen, Analysenmethoden, Maßstabsvergrößerung.
Regelungstechnik:
Elemente der Regeleinrichtung, Darstellung und Bezeichnung von Meß- und Regelstellen, Regler (Arbeitsweise, Zeitverhalten), Regelstrategien.
Typ römisch eins – Fermentationen:
Mikrobielle Biomasse, Produkte anaeroben Stoffwechsels, Enzymtechnologie (Pharmazeutika).
Typ römisch zwei – Fermentationen:
Deregulierte Produktbildung (organische Säuren).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungVerfahren zur technischen Nutzbarmachung mikrobieller Stoffproduktion und Stoffumwandlung gekoppelt an den Sekundärstoffwechsel auswählen;
- Strichaufzählunggeeignete Reaktorbauformen und benötigte periphere Einrichtungen einem Fermentationsverfahren zuordnen;
- Strichaufzählungwichtige Arbeitsschritte zur Etablierung eines Fermentationsverfahrens entwickeln.
Lehrstoff:
Typ römisch zwei – Fermentationen:
Deregulierte Produktbildung (Aminosäuren).
Typ römisch drei – Fermentationen:
Sekundärstoffwechselprodukte (Antibiotika).
Reaktortechnik:
Spezielle Reaktorsysteme.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungmit Hilfe von mathematischen Modellen erfasste Modellparameter eines Fermentationsprozesses beurteilen;
- Strichaufzählungtechnische Einrichtungen zur Durchführung von Transportvorgängen in Biosuspensionen beurteilen;
- Strichaufzählungtechnische Möglichkeiten für eine sterile Prozessführung einsetzen;
- StrichaufzählungVerfahren mit verfahrenstechnischen Grundoperationen beschreiben und zeichnerisch darstellen.
Lehrstoff:
Modellparameter:
Biomasse, Substrat, Produkt, Wachstumsrate, Fermentergröße, Zeitbedarf.
Transportprozesse:
Mischen durch Rührtechnik, Sauerstoffeintrag, Wärmeübergang.
Steriltechnik:
Kinetik der Inaktivierung, Sterildesign.
Grundfließbild, Verfahrensfließbild:
Ausgewählte grafische Symbole.
10.Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunggeeignete Möglichkeiten zur Aufarbeitung von Fermentationsprodukten auswählen sowie nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten bewerten;
- StrichaufzählungVerfahren zur technischen Nutzbarmachung mikrobieller Stoffproduktion und Stoffumwandlung unter Berücksichtigung von Rekombinationstechnik auswählen.
Lehrstoff:
Aufarbeitung von Fermentationsprodukten:
Phasentrennung, Zellaufschluss, Produktanreicherung, Feinreinigung.
Andere biotechnologische Verfahren:
Umweltbiotechnologie, rekombinante Produkte.
10. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
- Strichaufzählungdie Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.
Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren unter Verwendung der im Folgenden angeführten Werkstätten.
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Einrichtungen, Geräte und Maschinen der Mühle, der Bäckerei und des teigrheologischen Labors benennen;
- Strichaufzählungdie Einrichtungen, Geräte und Maschinen der Mühle, der Bäckerei und des teigrheologischen Labors unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften in Standardanwendungen bedienen;
- StrichaufzählungVorschriften zur Lebensmittelhygiene in die Praxis umsetzen;
- Strichaufzählunggrundlegende Qualitätsmerkmale von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten prüfen;
- StrichaufzählungRohstoffe in der Mühle und in der Bäckerei zu Zwischen- und Endprodukten verarbeiten;
- StrichaufzählungWartungs- und einfache Reparaturarbeiten an Betriebsanlagen durchführen.
Lehrstoff:
Maschinen und Sicherheitsvorschriften:
Unfallverhütung, Maschinensicherheit, Sicherheitsunterweisung, Bedienelemente, Gebrauchsanweisungen, Wartungsarbeiten, einfache Reparaturen.
Rohstoffanalytik:
Äußere Qualitätsmerkmale, routinemäßige Eingangskontrolle, grundlegende teigrheologische Untersuchungen.
Verfahren zur Rohstoffverarbeitung:
Mühle (Reinigung, Konditionierung, Zerkleinern, Trennen, Herstellung von Lebensmitteln, Bewertung von Prozessdaten).
Bäckerei (Rohstoffe, Grundrezepte, Knetung, Teigführung, Formgebung, Gärprozess, Backprozess).
römisch zwei. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Werkstättenbereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
3. und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Einrichtungen, Geräte und Maschinen der Mühle, der Bäckerei, der Konditorei und des teigrheologischen Labors in projektartigen Aufgabenstellungen weitgehend selbstständig anwenden;
- Strichaufzählungspezifische Qualitätsmerkmale von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten prüfen sowie die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungein erweitertes Sortiment an Rohstoffen in der Mühle, in der Bäckerei und Konditorei zu Zwischen- und Endprodukten verarbeiten;
- StrichaufzählungZusammenhänge zwischen Rohstoffqualität und Eignung in Verarbeitungsprozessen herstellen.
Lehrstoff:
Rohstoffanalytik:
Getreide- und Mehlkennzahlen, Analytik, Vergleich und Bewertung internationaler Analysenstandards.
Verfahren zur Rohstoffverarbeitung:
Mühle (spezielle Reinigungsverfahren, Herstellungsprozesse, spezielle Verarbeitungstechniken, Diagrammtechnik, Mischtechniken, Übertragung von Labor- und Pilotergebnissen auf Produktionsanlagen).
Bäckerei (Vorteigführungen, Kältetechnik, Vergleich von Verfahren der kältetechnischen Anwendungen).
Konditorei (Massen, Cremen, Fruchtverarbeitung, Füllungen, einfache Dekormaterialien).
römisch drei. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Werkstättenbereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
5. und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungverschiedene in der Theorie gelernte Arbeitstechniken zur Gestaltung eines biotechnologischen und lebensmitteltechnologischen Prozesses anwenden;
- Strichaufzählunggrundlegende Methoden zur Herstellung fermentierter Lebensmittel in die Praxis umsetzen;
- Strichaufzählunglebensmitteltechnologische Prozesse anwenden und die Verfahrensparameter an die geforderten Qualitätsstandards anpassen;
- Strichaufzählunggängige Messungen für eine verfahrenstechnische Auslegung von Bioreaktoren durchführen;
- StrichaufzählungAnalysen von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten durchführen;
- StrichaufzählungAnalysenergebnisse aus lebensmittel- und biotechnologischen Verfahren auswerten, interpretieren sowie Verbesserungsmaßnahmen darauf aufbauen.
Lehrstoff:
Fermentationen in Bioreaktoren (Fermenter):
Aufbereiten der Nährsubstrate (upstream-processing), Fermentation, steriles Arbeiten, Aufarbeitung und Reinigung der Endprodukte (downstream-processing).
Nachweise von mikrobiellen Produkten aus angereicherten Mikroorgansimen.
Herstellung fermentierter Lebensmittel und biotechnologischer Erzeugnisse, Prozessüberwachung durch Begleitanalytik, Dokumentation.
Lebensmittelherstellung:
Anwendung von back- und getreidetechnologischen Arbeitstechniken im Rahmen eines ausgewählten Projekts, Versuchsplanung, Arbeitsorganisation, Dokumentation.
Durchführung von mechanischen und thermischen Grundoperationen im Hinblick auf lebensmitteltechnologische Fragestellungen.
Lebensmittel- und biotechnologische Prozesse:
Analytik von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten nach vorgegebenen Qualitätskennzahlen und Prozessparametern.
Verfahrenstechnische Messungen in biotechnologischen Verfahren (zB Mischzeit, Leistungseintrag, Dispergierung Gasphase/Flüssigphase, Koaleszenzverhalten).
Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse.
römisch vier. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Werkstättenbereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunglebensmittel- und biotechnologische Prozesse auslegen und planen;
- StrichaufzählungMaschinenteile, Komponenten und Bauteile zur Realisierung einfacher lebensmittel- und biotechnologischer Anlagen aufbauen;
- Strichaufzählunggängige Messungen für eine verfahrenstechnische Auslegung von Bioreaktoren und anderen Anlagen durchführen;
- StrichaufzählungGrundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens, der Literaturrecherche und der Quellendokumentation in die Praxis umsetzen;
- Strichaufzählungqualitätssichernde und hygienerelevante Maßnahmen in lebensmittel- und biotechnologische Prozesse integrieren;
- Strichaufzählungdie Immobilisierung von Mikroorganismen und Enzymen in biotechnologischen Prozessen einsetzen;
- Strichaufzählungbiotechnologische Prozesse im Rahmen der Umwelttechnik anwenden;
- StrichaufzählungFragen der Energieökonomie in lebensmittel- und biotechnologischen Prozessen kritisch betrachten und rechnerisch analysieren.
Lehrstoff:
Problemanalyse und Prozessplanung anhand einer lebensmittel- und biotechnologischen Aufgabenstellung.
Umsetzung des Prozessplanes, Anlagenauswahl, Anlagenkombination, Einsatz von Komponenten und Bauteilen.
Messtechnische Verifizierung des Anlagenkonzepts.
Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens:
Literaturrecherche und Quellendokumentation, Planung, Fortschrittsverfolgung, Abschlussdokumentation, Zusammenfassung, Präsentation.
Qualitätsmangement und HACCP:
Konzepterstellung, Anwendung der Konzepte auf gegebene Aufgabenstellungen und Verfahren, Regelkreise, Analysenauswertung, kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Immobilisierung von Biomasse:
Mikroorganismen, Enzyme, Auswahl geeigneter Matrices.
Aufbau von diskontinuierlichen und kontinuierlichen Reaktorsystemen.
Umwelttechnik:
Abwasserreinigung.
Energieökonomie:
Energiebilanz technologischer Prozesse, Analyse ökologischer Fragestellungen.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Werkstättenbereiche zum 9. und 10. Semester erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
9. und 10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunglebensmittel- und biotechnologische Arbeitstechniken im Rahmen von ausgewählten Projekten selbstständig anwenden;
- Strichaufzählungqualitätssichernde und hygienerelevante Maßnahmen in lebensmittel- und biotechnologische Prozesse integrieren sowie Regelkreise des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses implementieren;
- StrichaufzählungGrundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens, der Dokumentation und der Präsentation im Rahmen der Projekte umsetzen.
Lehrstoff:
Projekt:
Aufgabenstellung, Fragestellungen und mögliche Lösungswege technologisch bewerten, Arbeitsplanung, Methodenwahl lebensmittel- und biotechnologischer Verfahren, Analysenkonzepte zu den Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten, Versuchsdurchführung, Messungen, Analysen und deren Bewertung im Rahmen des Projekts.
Dokumentation und Berichterstellung; Diskussion und Präsentation erzielter Ergebnisse.
C. Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ
Siehe Anlage 1.
D. Pflichtpraktikum
Siehe Anlage 1.
Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht E. Freigegenstände
Siehe Anlage 1 und weiters:
6. BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHES LABORATORIUM
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 9. und 10. Semester erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
9. und 10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungverschiedene Verfahren der Investitionsrechnung anwenden und konkrete Investitionsentscheidungen auf ihre Wirtschaftlichkeit hin analysieren;
- Strichaufzählungdie Ziele, den Aufbau und die Instrumente der Finanzplanung erläutern;
- Strichaufzählunganhand von Fallbeispielen Plan-, Gewinn- und Verlustrechnungen, Plan-Bilanzen und Liquiditätsplanungen erstellen bzw. analysieren;
- Strichaufzählungdie verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung erläutern und in Bezug auf unterschiedliche Unternehmenstypen anwenden.
Lehrstoff:
Investitionsrechnung:
Break-Even-Point, Amortisationsrechnung, Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung, Return on Investment (ROI), statische und dynamische Verfahren der Investitionsrechnung, Opportunitätskosten.
Finanzplanung:
Plan-Gewinn und Verlustrechnung, Liquiditätsplanung, Plan-Bilanz, Plan-Kennzahlen.
Finanzierung:
Eigenfinanzierung – junge Aktien, Venture Capital, Fremdfinanzierung – Bankkredit, Kontokorrentkredit, Lieferantenkredit, Leasing, sale-and-lease-back, factoring.
F. Unverbindliche Übung BEWEGUNG UND SPORT
Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.
G. Förderunterricht
Siehe Anlage 1.