Rechtstracker.at

BGBl. II Nr. 205/2015

kundgemacht 21.07.2015 RIS↗
Änderung der Verordnung über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Verordnung der Bundesministerin für Bildung und Frauen, mit der die Verordnung über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule geändert wird; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Kundmachung BGBl. II Nr. 205/2015× zu Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule×

Änderungen durch diese Kundmachung

Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule 2 § 0↗RIS↗
Anl. 1/1BgeändertÜberschrift · I. Allgemeines Bildungsziel: Überschrift, Text · II. Allgemeine didaktische Grundsätze: Überschrift, Text · III. Unterrichtsprinzipien: Überschrift, Text · IV. Stundentafel1: Überschrift · Tabelle · V. Schulautonome Lehrplanbestimmungen: Überschrift · Text, Z 1, Z 2, lit a, lit b, Z 3 bis Z 8, Schlussteil · VI. Lehrpläne für den Religionsunterric…: Überschrift, Text, Z 1, Schlussteil, Z 2 bis Z 11 · VII. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrst…: Überschrift, Text · A. Pflichtgegenstände: Überschrift · 1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE: Überschrift, Text · 2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION: Überschrift, Text · 3. ENTREPRENEURSHIP – Wirtschaft und Ma…: Überschrift, Text · 4. Gesellschaft und Kultur: Überschrift (neu), Text (neu) · 5. Mathematik und Naturwissenschaften: Überschrift (neu), Text (neu) · A. 2 Schulautonomer Erweiterungsbereich: Überschrift (neu) · A. 2. 1 Ausbildungsschwerpunkt: Überschrift (neu) · A. 3 Verbindliche Übungen: Überschrift (neu), Text (neu) · B. Freigegenstände: Überschrift (neu), Text (neu) · C. Unverbindliche Übungen: Überschrift (neu), Text (neu) · D. Förderunterricht: Überschrift (neu), Text (neu)
in Kraft 12.12.2014 – 31.08.2015 · idF BGBl. II Nr. 284/2014 · danach: BGBl. II Nr. 205/2015 Anl. 1/1B↗RIS↗
in Kraft 01.09.2015 – 23.05.2018 · idF BGBl. II Nr. 205/2015 · danach: BGBl. II Nr. 105/2018 Anl. 1/1B↗RIS↗
Anlage A1B
LEHRPLAN DER HANDELSAKADEMIE FÜR BERUFSTÄTIGE Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige
I. STUNDENTAFEL 1 Allgemeines Bildungsziel
(Gesamtstundenzahl Die Handelsakademie für Berufstätige vermittelt Personen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, in integrierter Form umfassende Allgemeinbildung und Stundenausmaß höhere kaufmännische Bildung, die zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der einzelnen Unterrichtsgegenstände) Wirtschaft und Verwaltung befähigen. Die Handelsakademie für Berufstätige schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab und führt zur Universitätsreife.
A. Pflichtgegenstände
Wochenstunden
Semester
Lehrver-pflichtungs-gruppe
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Summe
Kernbereich
1.
Religion
1
1
1
1
1
1
1
1
8
(III)
2.
Deutsch
3
3
3
2
2
2
2
2
19
(I)
3.
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
3
3
3
3
3
2
2
2
21
I
4.
Lebende Fremdsprache 2
–
–
4
4
4
3
3
2
20
(I)
5.
Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
–
–
1
1
1
1
1
1
6
III
6.
Geografie (Wirtschaftsgeografie)
2
2
–
–
–
–
–
–
4
III
7.
Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
–
–
–
–
–
–
1
1
2
III
8.
Chemie
–
–
–
–
3
–
–
–
3
III
9.
Physik
–
–
–
–
–
3
–
–
3
III
10.
Biologie, Ökologie und Warenlehre
2
2
–
–
–
1
1
1
7
III
11.
Mathematik und angewandte Mathematik
–
–
–
–
4
4
4
4
16
I
12.
Betriebswirtschaft
3
3
2
3
3
2
2
2
20
I
13. – 14. Betriebswirtschaftliche Übungen und Projektmanagement 3
13.
Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz
1
–
–
–
–
–
–
–
1
III
14.
Businesstraining, Projekt- und Qualitätsmanagement, Übungsfirma und Case Studies
–
2
–
4
–
–
1
–
7
I
15.
Rechnungswesen und Controlling 3
3
3
3
3
2
2
3
2
21
I
16.
Wirtschaftsinformatik
–
–
3
3
–
–
–
–
6
I
17.
Informations- und Officemanagement 4
4
4
–
1
–
–
–
–
9
III
18.
Politische Bildung und Recht
2
1
–
–
–
–
1
1
5
III
19.
Volkswirtschaft
–
–
2
–
–
–
2
1
5
III
Summe Kernbereich
24
24
22
25
23
21
24
20
183
Rahmen für schulautonome Lehrplanbestimmungen
15-24
15-24
15-24
15-24
15-24
15-24
15-24
15-24
175-183
Fachbereich 5
20.
Projektmanagement und Projektarbeit 3
–
–
1
–
–
1
–
–
2
I
21.
Seminare 6 7
0–10
I–IV 8
22.
Ausbildungsschwer-punkt 3 5 9
oder Fachrichtung 3 5 10
–
–
2
–
2
2
1
–
7–15
I
Gesamtwochenstundenzahl
24
24
25
25
25
24
25
20
192
Rahmen für schulautonome Lehrplanbestimmungen
18-25
18-25
18-25
18-25
18-25
18-25
18-25
18-25
22A
Ausbildungsschwerpunkt
A.1
Controlling und Jahresabschluss
I
A.2
Internationale Geschäftstätigkeit mit Marketing
I
A.3
Entrepreneurship und Management
I
A.4
Multimedia und Webdesign
I
A.5
Netzwerkmanagement
I
A.6
Softwareentwicklung
I
A.7
Digital Business
I
A.8
Transportmanagement
I
A.9
Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt 11
I
22B
Fachrichtung
B.1
Fachrichtung Controlling und Accounting
I
B.2
Fachrichtung Internationale Wirtschaft mit Fremdsprache(n) und Kultur
I
B.3
Fachrichtung Entrepreneurship und Management mit autonomem Geschäftsfeld
I
B.4
Fachrichtung Informationsmanagement und Informationstechnologie
I
B.5
Fachrichtung Logistikmanagement und Speditionswirtschaft
I
B.6
Schulautonome Fachrichtung 12
I
Freigegenstände, unverbindliche Übungen, Förderunterricht
B.
Freigegenstände
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
C.
Unverbindliche Übungen
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
D.
Förderunterricht
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
In den ersten beiden Semestern erwerben die Studierenden eine allgemeine und wirtschaftliche kompetenzorientierte Grundbildung. Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Entrepreneurship Education.
____________________________________________________________________ Die Konzeption dieses, mit dem Lehrplan der Handelsschule abgestimmten Lehrplanes erlaubt es Studierenden, nach vier Semestern einen Handelsschulabschluss (Abschlussprüfung) anzustreben.
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des IV. Abschnittes schulautonom abgeändert werden Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf die Handelsakademie für Berufstätige Anwendung (siehe Anlage A1).
2 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen II. Allgemeine didaktische Grundsätze
3 Mit Computerunterstützung Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1), mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
4 Mit computerunterstützter Textverarbeitung III. Unterrichtsprinzipien
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des IV. Abschnittes Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
6 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen. IV. Stundentafel1
7 Der Lehrstoff (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der im VI. Abschnitt angeführten wählbaren Seminare ist jeweils für drei Semesterwochenstunden konzipiert. einzelnen Unterrichtsgegenstände)
8 Schulautonom geschaffene Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind grundsätzlich in Lehrverpflichtungsgruppe I einzustufen, sprachliche Seminare, welche jedoch die kommunikative Kompetenz erweitern, sind in Lehrverpflichtungsgruppe II, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III, Praxisseminare in Lehrverpflichtungsgruppe IV einzustufen.
Lehrver-pflich-tungs-gruppe
A.
Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen
Wochenstunden
Semester
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Summe
A.1
Stammbereich2
1.
Persönlichkeit und Bildungskarriere
11
1.1
Religion
1
1
1
1
1
1
1
1
8
(III)
1.2
Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz
1
-
-
-
-
-
-
-
1
III
1.3
Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour
-
1
-
-
1
-
-
-
2
II
2.
Sprachen und Kommunikation
62
2.1
Deutsch
4
4
3
3
2
2
2
2
22
(I)
2.2
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
3
4
3
3
2
2
3
2
22
I
2.3
Lebende Fremdsprache3
-
-
3
3
3
3
3
3
18
(I)
3.
Entrepreneurship – Wirtschaft und Management
74
3.1
Betriebswirtschaft
3
3
3
3
3
3
2
2
22
I
3.2
Unternehmensrechnung4
3
4
4
2
3
2
2
2
22
I
3.3
Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies4
-
1
1
3
-
-
1
1
7
I
3.4
Wirtschaftsinformatik
-
-
-
-
2
2
1
-
5
I
3.5
Officemanagement und angewandte Informatik4
3
4
2
1
-
-
-
-
10
II
3.6
Recht
2
-
-
-
-
-
1
1
4
III
3.7
Volkswirtschaft
2
-
-
-
-
-
1
1
4
III
4.
Gesellschaft und Kultur
10
4.1
Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
-
3
-
-
-
2
-
-
5
III
4.2
Geografie (Wirtschaftsgeografie)
3
-
-
-
-
-
-
-
3
III
4.3
Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
-
-
-
-
-
-
1
1
2
III
5.
Mathematik und Naturwissenschaften
30
5.1
Mathematik und angewandte Mathematik
-
-
3
4
3
4
3
3
20
I
5.2
Naturwissenschaften
-
-
2
2
2
2
-
-
8
III
5.3
Technologie, Ökologie und Warenlehre
-
-
-
-
-
-
2
-
2
III
Wochenstundenzahl Stammbereich
25
25
25
25
22
23
23
19
187
A.2
Schulautonomer Erweiterungsbereich5
2.1
Ausbildungsschwerpunkt6 7
-
-
-
-
2
2
2
-
6
I
2.2
Seminar(e)8
-
-
-
-
-
-
-
-
0-10
I/III9
A.3
Verbindliche Übungen5
-
-
-
-
-
-
-
-
0-10
I-III
Gesamtwochenstundenzahl (max. 25 pro Sem.)
25
25
25
25
24
25
25
19
193
B.
Freigegenstände5
C.
Unverbindliche Übungen5
D.
Förderunterricht
9 Bei einer Gesamtstundenanzahl von sieben bis acht Semesterwochenstunden ist ein Ausbildungsschwerpunkt gegeben. Der Lehrstoff der im VI. Abschnitt angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für jeweils zwei Semesterwochenstunden konzipiert. _______________________
10 Bei einer Gesamtsemesterstundenanzahl von neun bis 15 Semesterwochenstunden ist eine Fachrichtung gegeben. der Lehrstoff der im VI. Abschnitt angeführten Pflichtgegenstände der Fachrichtung ist pro Semester für jeweils drei Wochenstunden konzipiert. 1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des II. Abschnittes schulautonom geändert werden.
11 In Amtsschriften ist die Bezeichnung 2 Die Pflichtgegenstände des schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes anzuführen Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
12 3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der schulautonomen Fachrichtung Fremdsprache anzuführen.
II 4 Mit Computerunterstützung. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Gesetzlicher Auftrag der Schulart: 5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
Die Handelsakademie für Berufstätige vermittelt Personen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, in integrierter Form umfassende Allgemeinbildung und höhere kaufmännische Bildung, die sowohl zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen 6 Der Lehrstoff der Wirtschaft und Verwaltung als auch zum Studium an Akademien, Fachhochschulen und Universitäten befähigen. Die Handelsakademie im Abschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für Berufstätige schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab jeweils zwei Wochenstunden konzipiert.
Die Konzeption des Lehrplanes erlaubt es den Studierenden, nach vier Semestern ihre Ausbildung mit einem Handelsschulabschluss (Abschlussprüfung) zu beenden; andererseits können Absolventen einer Handelsschule, die eine Reife- und Diplomprüfung einer Handelsakademie anstreben, in das 5. Semester eintreten und ihre Ausbildung fortsetzen. 7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
Leitziele: 8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
Es gelten sinngemäß 9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die Leitziele der Handelsakademie (Anlage A1) übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
III V. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE Schulautonome Lehrplanbestimmungen
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Allgemeine Bestimmungen
IV Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A 1). SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Allgemeine Bestimmungen Zusätzlich:
Sinngemäß wie Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Lehrplan Bereich der Handelsakademie (Anlage A1) Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Abweichend davon: Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen. Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen. Besondere Bestimmungen:
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50% der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Landesschulinspektorin bzw. dem zuständigen Landesschulinspektor vorzulegen. Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Semesterwochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
Besondere Bestimmungen: 1. Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die dafür vorgesehenen sechs Semesterwochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Kernbereich (2. – 19.) – ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“ – Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden: 2. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist insoweit zulässig, als die Übereinstimmung mit dem Lehrplan der Handelsschule gewährleistet ist. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
– Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann unter Beachtung des Stundenrahmens der einzelnen Semester verändert werden; Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen des Kernbereiches in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig, wobei die Möglichkeit des Abschlusses der Handelsschule nach dem 4. Semester gewährleistet sein muss. a) Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit bis zu acht Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden und Pflichtgegenstände mit neun bis zwanzig Gesamtwochenstunden um höchstens vier Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als 20 Gesamtwochenstunden um höchstens sechs Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
– Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtstundenzahl von bis zu acht Semesterwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden und Pflichtgegenstände mit neun bis zwanzig Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens vier Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als 20 Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens sechs Semesterwochenstunden verändert werden dürfen. b) Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf insgesamt bis zu zwölf Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden.
– Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ bezieht sich auf eine lebende Fremdsprache. Dieser kann auf bis zu zwölf Gesamtsemesterwochenstunden reduziert werden. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können bis zu zwei weitere lebende Fremdsprachen vorgesehen werden. 3. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Punkt 2, Absatz b.
– Das Wochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Businesstraining, Projekt- und Qualitätsmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf nicht vermindert werden; eine Zuordnung dieses Unterrichtsgegenstandes zum jeweiligen Semester kann schulautonom für das 3. bzw. 4. Semester vorgenommen Die Gesamtwochenstunden des Pflichtgegenstandes „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ dürfen nicht vermindert werden.
– Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. 5. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, unter Bedachtnahme auf regionale Gegebenheiten geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
Im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Semesterwochenstunden kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen ein geändertes Stundenausmaß der im Lehrplan vorgesehenen Pflichtgegenstände des Ausbildungsschwerpunktes bzw. der Fachrichtung, des Unterrichtsgegenstandes „Projektmanagement und Projektarbeit“ sowie der Seminare innerhalb der vorgegebenen Bandbreiten vorgesehen werden. Der Ausbildungsschwerpunkt hat mindestens sechs Wochenstunden zu umfassen; die Verteilung auf die einzelnen Semester kann schulautonom erfolgen. Diesfalls sind schulautonom die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. 6. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 10 Semesterwochenstunden (eine oder zwei Semesterwochenstunden pro Seminar) angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder sechs Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
Ferner können im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Semesterwochenstunden schulautonome Seminare, schulautonome Ausbildungsschwerpunkte oder schulautonome Fachrichtungen geschaffen werden. Für diese sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bezeichnung des Seminars, des Ausbildungsschwerpunktes und der Fachrichtung und deren Pflichtgegenstände, Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen. 7. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 10 Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder sechs Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
Das Semesterwochenstundenausmaß 8. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Pflichtgegenstandes „Projektmanagement und Projektarbeit“ ist nicht reduzierbar Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein dem Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und mit insgesamt maximal vier Semesterwochenstunden Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen. Die Semesterwochenstundenzahl von 25 pro Semester (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 193 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes) VI. Lehrpläne für den Religionsunterricht
1. Katholischer Religionsunterricht (Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 36/2012)
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 idF BGBl. II Nr. 284/2014. 1. Katholischer Religionsunterricht
2. Evangelischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 idF BGBl. II Nr. 284/2014.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009. 2. Evangelischer Religionsunterricht
3. Altkatholischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 279/1965. 3. Altkatholischer Religionsunterricht
4 Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Islamischer Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983. 4. Islamischer Religionsunterricht
5. Israelitischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011.
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden. 5. Israelitischer Religionsunterricht
6. Neuapostolischer Religionsunterricht Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006. 6. Neuapostolischer Religionsunterricht
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988. 7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004. 8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 441/1991 201/2004.
10 9. Buddhistischer Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 255/1992. II Nr. 225/2011.
VI 10. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Buddhistischer Religionsunterricht
A. PFLICHTGEGENSTÄNDE Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008.
2 11. DEUTSCH Freikirchlicher Religionsunterricht
Bildungs- und Lehraufgabe: Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014.
Die Studierenden sollen VII. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – mündliche Wirtschaft und schriftliche Kommunikationssituationen im persönlichen Management, Gesellschaft und beruflichen Bereich bewältigen können Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
– sich mündlich und schriftlich normgerecht ausdrücken können, A. Pflichtgegenstände
– die eigene sprachliche Ausdrucksfähigkeit erweitern, A.1 Stammbereich
– Informationen aus Nachschlagewerken und elektronischen Medien gezielt erschließen, kritisch prüfen und aufgabengerecht nutzen können, 1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE
– durch Selbstlernphasen eigenständiges Weiterlernen unter Verwendung neuer Technologien trainieren, Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
– durch aktive Erprobung von Kommunikationsformen Erfahrungen und Erkenntnisse über sich selbst, ihre Verhaltensweisen sowie über das Verhalten anderer gewinnen, Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“ sowie „Bewegung und Sport“.
– Sachverhalte adressatenadäquat und situationsgerecht dokumentieren und präsentieren sowie mit Gebrauchstexten der Berufspraxis selbstständig und kritisch umgehen können, 1.1 Religion
– zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in sprachlich angemessener Form Stellung nehmen können, Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
– zu kreativem Gestalten bereit 1.2 Persönlichkeitsbildung und befähigt sein, soziale Kompetenz
1. Semester – Einsicht in Struktur und Funktion der Sprache gewinnen sowie sprachliche Äußerungen in ihrem Handlungszusammenhang und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung erfassen können, Kompetenzmodul 1:
– selbstständig und kritisch mit literarischen und nichtliterarischen Texten umgehen können, die inhaltlichen und formalen Qualitäten eines Textes erfassen, über persönliches Leseverhalten reflektieren und die eigene Wertung als abhängig von Standpunkt Bildungs- und Perspektive begreifen können, Lehraufgabe:
– in kulturelle und literarische Entwicklungen Einblick gewinnen und durch exemplarisches Befassen mit literarischen Werken Interesse an der Literatur entwickeln, Die Studierenden können
– Medien als Institution und Wirtschaftsfaktor sowie deren Bildungs-, Unterhaltungs- und Informationsfunktionen verstehen können, und in ihrem Lebensbereich zu bewusstem, kritischem und mitbestimmendem Umgang mit Medien befähig sein sowie mögliche Manipulationen durchschauen können und - ihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur individuellen Weiterentwicklung einsetzen,
– eigene Medienschöpfungen produzieren - die Bedeutung von Regeln erkennen, sich an deren Erstellung und präsentieren können. Umsetzung aktiv beteiligen sowie deren Einhaltung reflektieren,
Lehrstoff: - eigene Lernprozesse organisieren, strukturieren und dokumentieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln,
1. Semester: - an sie gestellte Arbeitsaufträge erfassen, planen, durchführen und das Ergebnis evaluieren,
Basislehrstoff: - die Entwicklungsphasen von Gruppen feststellen sowie unterschiedliche Rollen und Funktionen einnehmen,
Mündliche Kommunikation: - Konflikte identifizieren, ansprechen und Strategien der Konfliktlösung anwenden,
Sprechen in der Standardsprache (Formulierung von Sachverhalten, Erfahrungen und Stellungnahmen). - mit anderen, persönlich und in digitalen Netzwerken, lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren,
Normative Sprachrichtigkeit: - mit einer Gruppe und mit Menschen unterschiedlicher Charaktere adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen,
Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Fachterminologie), sichere und praxisorientierte Anwendung - sich selbst in der Rechtschreib- und Zeichensetzungsregeln Öffentlichkeit positiv darstellen, wenn möglich mit Computerunterstützung.
Schreibung und Erklärung häufiger Fremdwörter. - bei individuellen Schwierigkeiten geeignete Beratungsstellen in Anspruch nehmen,
Gebrauch des Österreichischen Wörterbuches - gesellschaftliche Werte beschreiben und anderer Nachschlagewerke. reflektieren,
Schriftliche Kommunikation: - verschiedene Arbeitstechniken zum Kompetenzerwerb einsetzen und selbstständig weitere Lernschritte setzen,
Zusammenfassen, Beschreiben, kreatives Schreiben - eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen.
Arbeitstechniken Lehrstoff:
Verfeinerung der Technik des stillen, sinnerfassenden Lesens. Informationen sammeln, verarbeiten, gliedern und weitergeben. Benützen von Bibliotheken und Internet. Personale Kompetenz:
Kulturportfolio. Stärken-/Schwächenanalyse, Selbst- und Fremdbild, Selbstwert, Selbstmotivation, Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion, Feedback, Umgang mit Krisen und Konflikten, Angebot Beratungsstellen
Erweiterungslehrstoff Soziale Kompetenz:
Berichten, Erzählen, Präsentieren; Korrigieren und Redigieren eigener und fremder Texte. Erstellen und Einhalten von Regeln, soziale Interaktion, persönliche und digitale Netzwerke, Gruppenprozesse, Rollen und Funktionen in Gruppen, Konfrontation und Kritik, Elemente einer positiven Kommunikation, Konfliktphasen und –bewältigung
IT-Bezug Methodenkompetenz:
Informationssammlung Lern- und -prüfung aus dem Internet. Arbeitstechniken, Organisation des Lernumfeldes, Zeitmanagement, Informationsbeschaffung, situationsgerechtes Verhalten, Präsentationstechniken, Kommunikationsformen
Übungsfirmen-Konnex Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Arbeitstechniken. Standardsprache (schriftlich und mündlich). Persönlicher und kaufmännischer Schriftverkehr. Präsentieren. Sprachebenen. Referat. Strukturiertes Zusammenfassen. Gesellschaftliche Unterschiede, kulturelle Vielfalt, Respekt und Akzeptanz, Werte und Wertewandel
Schularbeiten: 1.3 Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour
Eine einstündige Schularbeit 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
2. Semester Bildungs- und Lehraufgabe:
Basislehrstoff: Die Studierenden können
Mündliche Kommunikation: - die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
Grundlagen der Rhetorik (Sprechtechnik, Redeaufbau, Argumentation, Diskussion). - die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten,
Normative Sprachrichtigkeit: - die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen,
Individuelle Festigung der Kenntnisse in Grammatik, Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Erweiterung und Festigung des fachspezifischen Wortschatzes. - Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
Schriftliche Kommunikation: - Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
Computerunterstütztes Verfassen von Gebrauchstexten (Protokoll, Alltagsschriftverkehr). Zusammenfassen und Strukturieren. Argumentieren. Freies Gestalten - Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren.
Arbeitstechniken Lehrstoff:
Präsentationstechniken. Fragetechniken. Sammeln, Verarbeiten, Speichern und Strukturieren von Informationen. Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Kulturportfolio. Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen
Erweiterungslehrstoff 5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Verbalisieren von Grafiken und Schaubildern; Hinweisen auf soziokulturelle Zusammenhänge an Hand von literarischen Texten; Textreflexion; Auseinandersetzung mit Jugendkultur. Schreibung und Erklärung von Fremdwörtern. Anwendung von Rechtschreibkorrekturprogrammen. Korrigieren und Redigieren eigener Bildungs- und fremder Texte. Lehraufgabe:
IT-Bezug: Die Studierenden können
Informationssammlung, -prüfung - unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und -weitergabe durch Internet. Werbung im Internet. E-Commerce mit ihnen adäquat umgehen, E-Mail.
Übungsfirmen-Konnex: - sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen,
Präsentieren, Strukturieren, rhetorische Grundlagen - Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen, Argumentieren.
Schularbeiten: - besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
Eine einstündige Schularbeit. - Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen,
3. Semester: - Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen,
Basislehrstoff: - mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Mündliche Kommunikation Lehrstoff:
Rhetorik. Fragetechniken, Interview. Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen
Normative Sprachrichtigkeit: Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache
Sicherung der Kenntnisse in Grammatik, Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Erweiterung des Wortschatzes unter Einbeziehung der Wirtschaftssprache. Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und –entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance
Schriftliche Kommunikation: 2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION
Argumentieren, Appellieren, Beurteilen Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Werten, Dokumentieren. Kreatives Schreiben. Kommunikation“:
Arbeitstechniken: Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.
Gezieltes Erschließen und Verarbeiten von Informationen. Die Studierenden
Literatur, Kunst - gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und Gesellschaft: nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
Beschreiben, Kommentieren - verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und Interpretieren literarischer Texte. der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
Medien: - können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
Reflexion aktueller Ereignisse in den Massenmedien. Bildung und Unterhaltung durch die Massenmedien. - können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
Kulturportfolio - können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
Erweiterungslehrstoff: - zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
Berufsbezogene Gespräche mit Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden. Fremdwörter aus kulturellen und gesellschaftspolitischen Bereichen. Textreflexion. Journalistische Textsorten. Grundlagen des Zitierens. Korrigieren und Redigieren eigener und fremder Texte (zB Projektarbeiten). Individuelles Training der Sprachrichtigkeit (mündlich und schriftlich). Gezieltes Einsetzen computerunterstützter Rechtschreibkorrekturprogramme. Praxisorientierte Kommunikationsformen. - können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
IT-Bezug: - verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
Internetnutzung in allen relevanten Bereichen - erkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für die berufliche Entwicklung.
Übungsfirmen-Konnex Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Betriebliche Kommunikation. Korrigieren und Redigieren. Verkaufsgespräch, Verhandlungsgespräch (Rollenspiel). Die Studierenden
Schularbeiten: - können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
Eine zweistündige Schularbeit. - können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
4. Semester: - können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
Basislehrstoff: - zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Normative Sprachrichtigkeit: Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
Sicherung der Kenntnisse in Grammatik, Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Erweiterung des Wortschatzes unter Einbeziehung der Wirtschaftssprache. - ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
Schriftliche Kommunikation: - ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
Argumentieren, Appellieren, Beurteilen und Werten, Dokumentieren. Kreatives Schreiben. - einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
Literatur, Kunst und Gesellschaft: - ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
Beschreiben, Kommentieren und Interpretieren literarischer Texte. - eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Medien: Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
Reflexion aktueller Ereignisse in den Massenmedien. Kritische Auseinandersetzung mit Massenmedien. - die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
Kulturportfolio. - Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
Erweiterungslehrstoff: - längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
Lebenslauf, Bewerbung. - audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
IT-Bezug: Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
Internetnutzung in allen relevanten Bereichen. - selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
Übungsfirmen-Konnex: - Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
Betriebliche Kommunikation. Korrigieren und Redigieren. Verkaufsgespräch, Verhandlungsgespräch (Rollenspiel). Verbesserung der normativen Kompetenz. Präsentation. Gesprächsformen (zB Argumentieren, Verhandlungstechniken). - berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
Schularbeiten: - komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Eine zweistündige Schularbeit. Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
5. Semester: - die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
Basislehrstoff: - sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
Mündliche Kommunikation: - die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
Gesprächsformen. - aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
Kommunikationsmittel - wirksam und Kommunikationsmodelle fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
Normative Sprachrichtigkeit: - ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Sicherung Die Studierenden können in der Sprach- und Schreibrichtigkeit nach individuellen Erfordernissen. Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
Schriftliche Kommunikation: - zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
Begriffe definieren. - in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren, freies Gestalten - etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen, kreatives Schreiben.
Sprachbetrachtung - eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und Textverstehen: sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
Analysieren und Kommentieren von Texten - verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Formen populärer Literatur. Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
Aufbereitung von Informationen aus dem Internet. Analyse der Sprache in den neuen Medien. - strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
Sprachformen - zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten, Sprachschichten.
Sprachgeschichte. - sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
Kulturportfolio - berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Erweiterungslehrstoff Lebende Fremdsprache:
Mündliche Kommunikation: Die Studierenden
Präsentation unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen, medialen, choreografischen, körpersprachlichen Komponenten. - können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
IT-Bezug: - können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
Internet: Analyse und kritische Bewertung (einzelner Websites, Artikel, Referate). - können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
Schularbeiten: - zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
6. Semester: - einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
Basislehrstoff: - einen guten Grundwortschatz,
Mündliche Kommunikation: - ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
Redetechniken - eine verständliche Aussprache, Formen mündlicher Kommunikation.
Schriftliche Kommunikation: - sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Argumentieren und Stellung nehmen, Reflektieren, Interpretieren. Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
Sprachbetrachtung - den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und Textverstehen: in Standardsprache gesprochen wird,
Analysieren und Interpretieren von Sachtexten und literarischen Texten. - verstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird,
Literatur, Kunst und Gesellschaft: - das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
Kulturgeschichtliche Orientierung (Literatur - Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und ihre Wechselbeziehungen zum gesellschaftlichkulturellen Umfeld der Zeit) Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Medien: Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
Massenmedien (gesellschaftliche Funktionen: Information, Bildung - einen klar strukturierten und Unterhaltung; Formen der Manipulation). sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen,
Film - in Texten aus dem beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen, Video.
Kulturportfolio. - in längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
Erweiterungslehrstoff: - klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Mündliche Kommunikation: Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
Präsentation unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen, medialen, choreografischen, körpersprachlichen Komponenten. - Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
Sprachbetrachtung - sich aktiv an formellen und Textverstehen: informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Sprachmuster, Sprachklischees, Besonderheiten der Sprache Die Studierenden können in den neuen Medien. der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
Gestalten von Beiträgen für Medien. - Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
IT-Bezug: - vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
Auswahlkriterien und Bewertung von Quellen aus dem Internet. Nutzen von fachspezifischen Foren. Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
Schularbeiten: - Texte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen,
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). - die eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren,
7. Semester: - berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
Basislehrstoff: - einfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
Mündliche Kommunikation: 2.1 Deutsch
Situationsgerechte Anwendung von Kommunikations- und Präsentationstechniken. Didaktische Grundsätze:
Schriftliche Kommunikation: Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
Hinführen zur Praxis wissenschaftlichen Arbeitens. Interpretieren, Werten, Reflektieren. 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Sprachbetrachtung Bildungs- und Textverstehen Lehraufgabe:
Methoden der Interpretation. Textkritik und Wertung. Reflexion über Sprache. Die Studierenden können im
Literatur, Kunst und Gesellschaft: Bereich Zuhören
Vertiefte kulturgeschichtliche Orientierung (Literatur - mündlichen Darstellungen folgen und ihre Wechselbeziehungen zum gesellschaftlich-kulturellen Umfeld der Zeit) diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Zeitgenössisches Kulturschaffen. Verlagswesen und Kulturbetrieb. Bereich Sprechen
Medien: - Sprache situationsangemessen gebrauchen,
Beeinflussung des individuellen Weltbildes, Rückwirkungen der Massenmedien auf die Gesellschaft und auf politische Entscheidungen. - Gespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in beruflichen Sprechsituationen anwenden.
Auseinandersetzung mit virtueller Realität. Bereich Lesen
Kulturportfolio. - unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
Erweiterungslehrstoff: - Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Schriftliche Kommunikation: Bereich Schreiben
Freies Gestalten - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen, kreatives Schreiben.
Sprachbetrachtung und Textverstehen: - Texte adressatenadäquat formulieren,
Analyse von Reden. - Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
Medien: - Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Gestalten von Beiträgen für Medien. Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Nutzen von fachspezifischen Foren. - Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
IT-Bezug: - über Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
Auswahlkriterien und Bewertung von Quellen aus dem Internet. Bereich Sprachbewusstsein
Schularbeiten: - grundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
Eine dreistündige Schularbeit (bei Bedarf vierstündig). - einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
8 - mit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen. Semester:
Basislehrstoff Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation Zuhören und Sprechen:
Situationsgerechte Anwendung von Kommunikations- Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und Präsentationstechniken. bei der Rezeption von Medien
Schriftliche Grundlagen der Kommunikation:, Sprechen in der Standardsprache, Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Hinführen zur Praxis wissenschaftlichen Arbeitens. Interpretieren, Werten, Reflektieren. Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Sprachbetrachtung und Textverstehen Lesen:
Methoden der Interpretation. Textkritik und Wertung. Reflexion über Sprache. Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und –auswertung
Literatur, Kunst und Gesellschaft Bereich Schreiben:
Vertiefte kulturgeschichtliche Orientierung Prozessorientiertes Schreiben (LiteraturPlanen, Formulieren, Aufschreiben und ihre Wechselbeziehungen zum gesellschaftlich-kulturellen Umfeld der Zeit Überprüfen)., informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen
Zeitgenössisches Kulturschaffen. Verlagswesen und Kulturbetrieb. Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Kulturportfolio. Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten
Erweiterungslehrstoff Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Schriftliche Kommunikation: Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio
Freies Gestalten, kreatives Schreiben. Sprachbewusstsein:
Sprachbetrachtung Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Textverstehen: Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Analyse von Reden. Schularbeiten:
Medien: Eine einstündige Schularbeit
Gestalten von Beiträgen für Medien 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Nutzen von fachspezifischen Foren. Bildungs- und Lehraufgabe:
IT-Bezug: Die Studierenden können im
Auswahlkriterien und Bewertung von Quellen aus dem Internet. Bereich Zuhören
Schularbeiten: - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
Eine dreistündige Schularbeit (bei Bedarf vierstündig). Bereich Sprechen
3. ENGLISCH EINSCHLIESSLICH WIRTSCHAFTSSPRACHE - Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
Bildungs- - Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und Lehraufgabe: weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Die Studierenden sollen Bereich Lesen
– kommunikative Sprachkompetenz auf dem Niveau des Independent Users B2 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz (siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-468-49469-6) erreichen, wobei in einzelnen Bereichen das Niveau des Proficient Users C1 erreicht werden soll, dh. die Studierenden können zumindest - Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
– die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen und im eigenen Spezialgebiet - sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch Fachdiskussionen führen produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachigen ohne Anstrengungen auf beiden Seiten möglich ist, Bereich Schreiben
– sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– die Fertigkeiten des Hörverstehens, Sprechens, Lesens und Schreibens im Kommunikationsprozess in der lebenden Fremdsprache situationsgerecht einsetzen und dabei auch technische Kommunikationsmittel - Texte situationsbezogen sowie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbene Kenntnisse einsetzen können sachlich richtig verfassen,
– die Zielsprache in allgemein sprachlichen und berufsspezifischen Situationen adäquat mündlich und schriftlich verwenden können - Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
– das nach einem gegebenen Kriterium Wesentliche eines berufsrelevanten fremdsprachigen Textes in deutscher Sprache wiedergeben und einen berufsrelevanten deutschsprachigen Text in der Fremdsprache zusammenfassen und kommentieren können, Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Gegebenheiten jener Länder kennen, in denen die Zielsprache gesprochen wird, soweit sie für die Kommunikation im Alltags- - unterschiedliche Kulturen und Berufsleben relevant sind, Lebenswelten beschreiben
– österreichische Verhältnisse in - über Aspekte der Zielsprache darstellen Berufs- und mit den Kulturkreisen der Zielsprache vergleichen können Arbeitswelt reflektieren,
– Wirtschaftsvokabular und -phraseologie der Zielsprache situationsgerecht mündlich und schriftlich anwenden können - zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
– Geschäftskorrespondenz in der Zielsprache erledigen können, Bereich Sprachbewusstsein
– bei Verwendung - grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Zielsprache Hilfsmittel wie Wörterbücher adäquat handhaben Text- und Informationen selbstständig einholen können Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– im Sinne interkultureller Kompetenz die Besonderheiten des Lebens - einen umfassenden Wortschatz anwenden und der Kulturen des Sprachraumes der Zielsprache verstehen Begriffe definieren, Wörterbücher und respektieren andere Hilfsmittel verwenden,
– Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Arbeitsdisziplin und eine positive Arbeitshaltung entwickeln sowie - Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
– im Bereich Business English in der Lage sein, Lehrstoff:
– ein Produkt und seine Funktionen zu präsentieren Zuhören und zu erklären, Sprechen:
– die eigene Firma (Geschäftsbereiche, Struktur, Zahlen) zu präsentieren, Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
– die für Geschäftsreisen notwendigen mündlichen und schriftlichen Anfragen, Reservierungen, Buchungen, Absagen, Beschwerden durchzuführen, Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien
– an Besprechungen teilzunehmen, die Tagesordnung zu präsentieren, das Protokoll zu verstehen und den eigenen Standpunkt zu vertreten, Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
– am Telefon Standardsituationen zu bewältigen, Nachrichten zu verfassen, Zahlen und Daten korrekt zu übermitteln, Termine zu vereinbaren und abzuändern, Auskünfte über Produkte, Firma, Lieferstatus u. a. zu geben, Lesen:
– neben der Standardkorrespondenz eine Bewerbung, einen Lebenslauf und einfache Berichte in englischer Sprache zu verfassen, Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
– ein Bewerbungsgespräch in englischer Sprache abzuwickeln und Schreiben:
– im Front-Office Bereich typisch anfallende Tätigkeiten sprachlich zu bewältigen (Betreuung Prozessorientiertes Schreiben, informierende und Unterhaltung meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Kunden). Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten
Lehrstoff Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren
1. Semester Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Basislehrstoff: Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Kommunikationsthemen Sprachbewusstsein:
Situationen aus dem Alltag und dem persönlichen Umfeld der Studierende (zB eigene Person, Körper, Familie, Ernährung, Kleidung, Haus, Einkauf, Geld, Schule, Beruf, Freizeit, Urlaub, Zeit, Wetter). Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Sprachfertigkeiten Schularbeiten:
Hörverständnis – Verstehen von Unterrichtsanweisungen und von einfachen Standarddialogen in Alltagssituationen. Eine zweistündige Schularbeit
Sprechfähigkeit – Einfache Standarddialoge, Interviews, Telefonate und Rollenspiele, Kurzpräsentationen. 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Leseverständnis – Verstehen von Anweisungen und Aufgabenstellungen, von kurzen Texten (Fiction) Bildungs- und authentischen Gebrauchstexten (zB Zeitungen, Fahrplänen, Prospekten). Lehraufgabe:
Schreibfertigkeit – Schreiben von Übungssätzen und –texten, von einfachen Berichten; schriftliche Fragebeantwortung; kreatives Schreiben (zB Geschichten, Dialoge); private Briefe; Notizen. Die Studierenden können im
Sprachstrukturen: Bereich Zuhören
Beherrschen von grundlegenden kommunikationsrelevanten Strukturen (zB tenses, passive voice, modal verbs, adjective/adverb, word order, question and negation). - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
Spracherwerbsstrategien: Bereich Sprechen
Lerntechniken, Partner- und Gruppenarbeit, selbstständiges Vokabellernen und Aneignen von Informationen, Lesetechniken (zB reading for gist = sinnerfassendes Lesen), Brainstorming und Mindmapping, offenes und selbst gesteuertes Lernen (learner independence = autonomes Lernen), heuristisches Lernen (learning by doing = handlungsorientiertes Lernen), fächerübergreifendes Lernen und Denken. - Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
Erweiterungslehrstoff: - Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Ausmaß, entsprechend der Sprachkompetenz der Studierenden mit unterschiedlicher Begabung (= mixed ability groups). Bereich Lesen
IT-Bezug: - Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
Verfassen von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet. - sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Schreiben
Kurzpräsentationen, Briefe, Notizen - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen, Telefonate zur Vorbereitung der Mitarbeit in der Übungsfirma.
Schularbeiten: - Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
Eine einstündige Schularbeit - Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
2. Semester: Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Basislehrstoff: - Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
Kommunikationsthemen: - über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
Situationen aus dem erweiterten Umfeld der Studierenden; berufsnahe Themen (zB Office Management, Telekommunikation, Banking, Tourismus); interkulturelle Beziehungen; aktuelle Themen. - zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
Sprachfertigkeiten: - den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Hörverständnis – Berichte, Dialoge und Telefongespräche aus Alltag und Beruf, leicht verständliche Werbespots und Nachrichten. Bereich Sprachbewusstsein
Sprechfähigkeit – berufsbezogene Standarddialoge, Interviews, Telefonate und Rollenspiele; einfache Präsentationen. - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Leseverständnis – Fortgeschrittene Lesetechniken (skimming, reading for gist), kurze wirtschaftlich relevante Texte, Texte zu aktuellen Themen und einfaches literarisches Textmaterial. - einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
Schreibfertigkeit – einfache Berichte; schriftliche Fragebeantwortung; kreatives Schreiben; Technik der Zusammenfassung; Notizen - Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Sprachstrukturen Lehrstoff:
Festigung Zuhören und Erweiterung der grundlegenden sprachlichen Strukturen; Erwerb von komplexen kommunikationsrelevanten Strukturen (z. B. gerund, infinitive constructions, reported speech, if-clauses). Sprechen:
Spracherwerbsstrategien: Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Vertiefung und Erweiterung der Spracherwerbstechniken; selbstständiges Aneignen von Information; Brainstorming und Mindmapping; Hörverständnistechniken (zB listening for gist); Schreibtechniken (z. B. Berichte und Zusammenfassungen). Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Erweiterungslehrstoff Lesen:
Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Ausmaß, entsprechend der Sprachkompetenz der Studierenden. Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien
IT-Bezug Schreiben:
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Gebrauch von Lernsoftware. Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Übungsfirmen-Konnex Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Präsentationen, Briefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche als Vorbereitung für die Mitarbeit in der Übungsfirma. Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Schularbeiten: Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Eine einstündige Schularbeit. Sprachbewusstsein:
3. Semester: Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Basislehrstoff Schularbeiten:
Kommunikationsthemen: Eine zweistündige Schularbeit
Wirtschaft (zB Firmenprofile, Handel und Transport), Politik und Gesellschaft, aktuelle Themen, interkulturelle Beziehungen. 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Sprachfertigkeiten Bildungs- und Lehraufgabe:
Hörverständnis – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Verstehen von authentischen Hörtexten. Die Studierenden können im
Sprechfähigkeit – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Feinheiten der Präsentationstechnik, Präsentieren von Grafiken; Kundengespräche; Argumentation und Darstellung von komplexen Sachverhalten. Bereich Zuhören
Leseverständnis – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Lesen und Zusammenfassen komplexer authentischer Texte, Lesen als Informationsquelle für selbstständige Projekte. - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Schreibfertigkeit – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Verfassen von komplexen Texten (zB project reports, newspaper articles). Bereich Sprechen
Sprachstrukturen: - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
Festigung und Erweiterung der grundlegenden kommunikationsrelevanten Strukturen; stilistische Feinheiten, regionale und soziale Varianten. - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Geschäftskommunikation: Bereich Lesen
Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche und Telefonate; adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails; professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen (zB Anfrage, Angebot, Bestellung); geschäftliche Fallstudien. - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren,
Spracherwerbsstrategien: - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken. Bereich Schreiben
Erweiterungslehrstoff: - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Komplexe Fallstudien und Simulationen; Miniprojekte; Vorbereitung auf internationale Zertifikate. - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen,
IT-Bezug: - Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware. Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Übungsfirmen-Konnex: - unterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche als Vorbereitung für die Mitarbeit in - über Aspekte der Übungsfirma. Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
Schularbeiten: - zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) - den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
4. Semester: Bereich Sprachbewusstsein
Basislehrstoff: - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Kommunikationsthemen: - Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen, aktuelle Themen - Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Sprachfertigkeiten Lehrstoff:
Vertiefung Zuhören und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter zunehmender Betonung der Eigenständigkeit. Sprechen:
Sprachstrukturen: Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen. Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Geschäftskommunikation in Zusammenhang mit Übungsfirmenarbeit Lesen:
Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche und Telefonate; adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails; professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen in schriftlicher und mündlicher Form (zB Mängelrüge, Mahnung, Zahlung, Stellenbewerbung, Geschäftsreisen); geschäftliche Fallstudien. Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Spracherwerbsstrategien Schreiben:
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken. Kommunikation im Team. Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte
Selbstständige Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten. Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren
Erweiterungslehrstoff Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Teilnahme an Projekten (auch fächerübergreifend). Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Erwerb interkultureller Kompetenz, Kulturportfolio
IT-Bezug Sprachbewusstsein:
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware. Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Übungsfirmen-Konnex Schularbeiten:
Mitarbeit in der Übungsfirma: Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Geschäftsbesprechungen, Kundengespräche; Vorbereitung und Teilnahme an Übungsfirmen-Messen; Kontakte zu Übungsfirmen auf internationaler Ebene. Eine zweistündige Schularbeit
Schularbeiten 5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Bildungs- und Lehraufgabe:
5. Semester und 6. Semester: Die Studierenden können im
Basislehrstoff: Bereich Zuhören
Kommunikationsthemen: - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen, aktuelle Themen. Bereich Sprechen
Sprachfertigkeiten: - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
Vertiefung - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter besonderer Betonung der Eigenständigkeit Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Sprachstrukturen: Bereich Lesen
Vertiefung - sich kritisch mit literarischen Texten und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen. Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
Geschäftskommunikation: - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Geschäftskommunikation; Anwendung auf berufsbezogene Situationen (zB memo, report, minutes); komplexe geschäftliche Fallstudien. Bereich Schreiben
Spracherwerbsstrategien: - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Festigung - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifende Kommunikation. geschlechtergerecht formulieren,
Arbeit an Projekten im Team; Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten. - Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Erweiterungslehrstoff: Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Teilnahme an Projekten; Vorbereitung auf Praktika im Ausland. Miniprojekte; Vorbereitung auf internationale Zertifikate. - unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
IT-Bezug: - über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware. - gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
Schularbeiten: - den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Je eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Bereich Sprachbewusstsein
7. Semester und 8. Semester: - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Basislehrstoff: - Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
Kommunikationsthemen: - Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen, aktuelle Themen. Lehrstoff:
Sprachfertigkeiten Zuhören und Sprechen:
Vertiefung Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter besonderer Betonung der Eigenständigkeit. Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Sprachstrukturen Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen. Lesen:
Geschäftskommunikation: Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Geschäftskommunikation; Anwendung auf berufsbezogene Situationen); komplexe geschäftliche Fallstudien. Schreiben:
Spracherwerbsstrategien: Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifende Kommunikation. Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Arbeit an Projekten im Team; Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten. Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erweiterungslehrstoff: Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Vorbereitung auf internationale Zertifikate; Teilnahme an Projekten; Vorbereitung auf Praktika im Ausland. Komplexe Fallstudien und Simulationen; Miniprojekte. Sprachbewusstsein:
IT-Bezug: Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware. Schularbeiten:
Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit
Je eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- oder dreistündig) 6. Semester – Kompetenzmodul 6:
4. LEBENDE FREMDSPRACHE Bildungs- und Lehraufgabe:
Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im
Die Studierenden sollen Bereich Zuhören
– das Niveau des Independent Users B1 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz (siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-468-49469-6) erreichen, wobei in einzelnen Bereichen das Niveau des Independent Users B2 erreicht werden soll, dh. die Studierenden können zumindest - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
– die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge des Lebens geht, Bereich Sprechen
– die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet, - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– sich zusammenhängend über vertraute Themen und Interessensgebiete äußern - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
– über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten Begründungen und Erklärungen geben. Bereich Lesen
– Standardsituationen in der beruflichen Kommunikation schriftlich und mündlich beherrschen (Anfragen, Angebote, Bestellung, Lieferung, Reklamationen, Terminvereinbarungen, Hotelanfragen und -reservierungen, Telefonate, Begrüßung und Betreuung von Kunden oder Gästen), - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– österreichische Verhältnisse in der Zielsprache darstellen und mit den Kulturkreisen der Zielsprache vergleichen können - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
– bei Verwendung der Zielsprache Hilfsmittel wie Wörterbücher adäquat handhaben und Informationen selbstständig einholen können, Bereich Schreiben
– - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne interkultureller Kompetenz die Besonderheiten des Lebens und der Kulturen des Sprachraumes der Zielsprache verstehen und respektieren sowie textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Arbeitsdisziplin - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und eine positive Arbeitshaltung entwickeln. geschlechtergerecht formulieren,
Lehrstoff: - Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
IT-Bezug: Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
in allen Semestern: - unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
Internet- und Intranet-Nutzung, Informationsbeschaffung, Lernsoftware. - gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
3. Semester: - über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
Lehrstoff: - typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Kommunikationsthemen: Bereich Sprachbewusstsein
Einfache Situationen aus dem Alltag; der Mensch und seine Umwelt (zB Familie, Ernährung, Kleidung, Körper, Wohnen, Einkauf, Schule, Freizeit, Beruf, Zeit, Wetter, Geld). - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Kommunikationsformen: - Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden mündlichen und schriftlichen Kommunikationsformen (zB Gespräch, Telefonat, E-Mail). - Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Sprachkompetenz Lehrstoff:
Erarbeitung der für die Kommunikationsthemen und –formen notwendigen Strukturen (Formen- Zuhören und Satzlehre). Sprechen:
Schularbeiten: Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen,
Eine einstündige Schularbeit. Argumentationsstrategien entwickeln
4. Semester: Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren
Lehrstoff Lesen:
Kommunikationsthemen: Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und –auswertung
Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld der Lernenden und deren Entsprechung in den Ländern der Zielsprache. Schreiben:
Kommunikationsformen: Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden Kommunikationsformen (zB Gespräch, Telefonat, E-Mail). Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren
Sprachkompetenz Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erarbeitung weiterer für die Kommunikationsthemen notwendiger Strukturen. Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio
Schularbeiten Sprachbewusstsein:
Eine einstündige Schularbeit. Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
5. Semester und 6. Semester Schularbeiten:
Lehrstoff: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Kommunikationsthemen 7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld der Lernenden Bildungs- und deren Entsprechung in den Ländern der Zielsprache. Lehraufgabe:
Themen zur Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aus den Ländern der Zielsprache, auch mit Bezug auf Österreich. Die Studierenden können im
Aktuelle Themen. Bereich Zuhören
Kommunikationsformen: - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden Kommunikationsformen (zB Gespräch, Telefonat, E-Mail, Zusammenfassung kürzerer erzählender Texte sowie schriftliche und mündliche Darstellung einfacher Sachverhalte). Bereich Sprechen
Beruflich relevante Kommunikationsthemen: - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
Einführung in die Fachsprache, ausgehend von allgemeinsprachlichen Kommunikationsformen. - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Sprachkompetenz: Bereich Lesen
Erarbeitung, Festigung und schwerpunktmäßige Vertiefung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen. - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
Schularbeiten: - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Je eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Bereich Schreiben
7. Semester - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und 8. Semester: die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Lehrstoff: - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
Wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Themen aus den Ländern der Zielsprache, auch in Bezug auf Österreich; Aktuelle Themen. - Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen: Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
Festigung - typische Merkmale von Situationen der kaufmännischen Praxis, Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die individuelle Problemlösungen erfordern. daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
Standardsituationen der kaufmännischen Praxis in schriftlicher und mündlicher Form: Kaufvertrag, Kundenbetreuung im persönlichen Kontakt und unter Verwendung technischer Kommunikationsmittel, Firmen- und Produktpräsentation, Stellenbewerbung. - zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
Fallbeispiele aus der kaufmännischen Praxis. - durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
Betriebswirtschaftlich - Medien, Kunst- und volkswirtschaftlich relevante Themen. Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
Sprachkompetenz: - den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Wiederholung und Festigung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen. Bereich Sprachbewusstsein
Intensivtraining der Grundfertigkeiten, Training einer differenzierten und komplexen Ausdrucksweise (mündlich und schriftlich). - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Wortschatzvertiefung. - Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
Schularbeiten: - Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
Je eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig). - innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
5 - die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten. GESCHICHTE (WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE)
Bildungs- und Lehraufgabe Lehrstoff:
Die Studierenden sollen Zuhören und Sprechen:
– Themen der Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Kunst aufbauend auf ihrem historischen und sozialkundlichen Grundwissen und der Kenntnis historischer Methoden analysieren können und verstehen, wie sich Vergangenheit und Geschichte auf Gegenwart und Zukunft beziehen, um gesellschaftlich und politisch verantwortungsbewusst in Beruf und Alltag, in der Öffentlichkeit und im Privatleben, handeln zu können (Gegenwartsbezug und Handlungskompetenz), Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
– systematisches und sachadäquates, längerfristig verfügbares Wissen von bedeutsamen Geschehnissen der Vergangenheit und Deutungsachsen der Geschichte, historischen Begriffen, Theorien, Zusammenhängen und ihren Erklärungsmodellen und –konzepten aufbauen können (Sachkompetenz), Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
– das historische Werden Österreichs im synchronen und diachronen Kontext der Zeit und des Raumes darlegen können (Europakompetenz), Lesen:
– Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Beziehung setzen, Kontinuitätsvorstellungen entwickeln und ihr Geschichtsbewusstsein sowie ihr Verständnis gegenwärtiger Entwicklungen reflektieren können (Orientierungskompetenz), Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung)
– Fragen zur Vergangenheit und zur Geschichte selbstständig formulieren und beantworten können, um sich aus der Selbstverständlichkeit der Historizität zu lösen und selbstreflexiv mit Vergangenheit und Geschichte umgehen können (Fragekompetenz), Schreiben:
– Informationen recherchieren und analytische Instrumente und Verfahren anwenden können (Methodenkompetenz) sowie Quellen (Texte, Bilder, Filme usw.) als Grundlage der Rekonstruktion von Vergangenheit in ihrer Vielschichtigkeit erkennen und in angemessene historische Kontexte stellen können (Rekonstruktionskompetenz), Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
– die Instrumentalisierung und die Deutungskonzepte von Geschichte erkennen, um die entsprechend der Eigenlogik der Darstellungsform konstruierte Einheit auflösen können (Dekonstruktionskompetenz) sowie Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
– im Sinne der politischen Bildung demokratische, den Werten der Menschenrechte verpflichtete, Grundhaltung lernen, zu aktiver Teilnahme am öffentlichen Geschehen fähig werden und auf der Basis von reflektierter Identität die Bereitschaft zur unvoreingenommenen Begegnung und Auseinandersetzung mit Fremden und Fremdem entwickeln sowie Missbrauch von Macht, Rechtsnormen und politischen Institutionen erkennen und diesem begegnen können. Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Lehrstoff: Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
3. Semester Sprachbewusstsein:
Einführung: Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Themen, Methoden, Stellenwert der Geschichte; Schularbeiten:
Welt im Wandel: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Von der Monarchie zur Republik 8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Demokratische, totalitäre Bildungs- und antidemokratische Systeme im 20. Jahrhundert, Streben nach Verwirklichung der Menschenrechte; Emanzipation, offene Gesellschaft, demokratische Entscheidungsprozesse. Lehraufgabe:
Zwischenkriegszeit: Die Studierenden können im
Österreich – die Erste Republik, Europa in der Zwischenkriegszeit, Kommunismus, Faschismus, Nationalsozialismus. Österreich und der Nationalsozialismus. Bereich Zuhören
Das Dritte Reich, 2. Weltkrieg. - mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
IT-Bezug: Bereich Sprechen
Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken. - Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
Übungsfirmen-Konnex: - öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft. Bereich Lesen
4. Semester: - sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
Österreich: - Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Geschichte der Zweiten Republik, Veränderungen im politischen System, politische Partizipation, Österreichs Auseinandersetzung mit seiner Geschichte, Möglichkeiten und Aufgaben in der Völker- und Staatengemeinschaft. Bereich Schreiben
Neue Weltordnungen: - Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
Vereinte Nationen, Ost-Westkonflikt, Supermächte, Blockbildungen, Entkolonialisierung, Europäische Integration (zB EU, OSZE, Europarat), Überblick über die jüngste Geschichte Afrikas, Asiens, Amerikas - Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und Australiens. geschlechtergerecht formulieren,
Globale Entwicklungen - Texte redigieren, indem sie diese formal und Tendenzen inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur, Arbeit und Freizeit. Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
IT-Bezug: - typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken. - zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
Übungsfirmen-Konnex: - durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft. - Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
5 - den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren. Semester:
Ur- und Frühgeschichte: Bereich Sprachbewusstsein
Entwicklung des Menschen; Gesellschaftsformen; Aneignungs- und Vorratswirtschaft. - Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
Der österreichische Raum. - Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
Frühe Hochkulturen. - Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
Antike: - innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
Ägäischer Kulturkreis; - die Polis (Athen); Hellenismus; Rom, Republik, Imperium; Romanisierung des österreichischen Raumes deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Spätantike Wanderbewegungen. Lehrstoff:
IT-Bezug Zuhören und Sprechen:
Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken. Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Übungsfirmen-Konnex Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft. Lesen:
6. Semester: Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
Mittelalter Schreiben:
Kulturelles Erbe der Antike, römische, jüdisch-christliche und germanische Grundlagen des Abendlandes. Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Offener Brief, Zusammenfassung, Kommentar, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Lehenswesen und Feudalismus; Reichsgedanke und kirchlicher Weltherrschaftsanspruch. Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Österreich. Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Romanik, Gotik. Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Frühe Neuzeit Sprachbewusstsein:
Erfindungen, Entdeckungen außereuropäischer Reiche und Kulturen; die Osmanen und Europa. Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Frühkapitalismus und sozialrevolutionäre Bewegungen; Reformation und katholische Erneuerung. Schularbeiten:
Humanismus und Renaissance; Europa zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Eine dreistündige Schularbeit
IT-Bezug: 2.2 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken. Didaktische Grundsätze:
Übungsfirmen-Konnex: Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft. 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
7. Semester Bildungs- und Lehraufgabe:
Absolutismus und Aufklärung. Die Studierenden
Barock - können einfache sprachliche Strukturen anwenden, Rokoko.
Revolution - beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und Restauration: schriftlicher Kommunikation,
Gründung der USA; französische Revolution und deren Folgen. - verstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
Aufstieg des Bürgertums: - verstehen einfache und kurze Alltagstexte,
Industrialisierung und soziale Frage; Revolutionäre Bewegungen, Revolutionen; Ideologien und politische Parteien; Alltagskultur - können sich in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen verständigen, Kunst und Wissenschaften.
Nationalismus - können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen, Kolonialismus und Imperialismus; wirtschafts- und machtpolitische Interessenssphären.
IT-Bezug: - können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Lebensbedingungen, Alltagsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Erlebnisse und Erfahrungen berichten
Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken. Lehrstoff:
Übungsfirmen-Konnex Festigung aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- Privater und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft. Öffentlicher Bereich:
8. Semester: Alltagsleben, Schule, Umfeld, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Leben in der Gesellschaft
Europa vor dem Ersten Weltkrieg. Beruflicher Bereich:
Das habsburgische Vielvölkerreich. Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt
Der Erste Weltkrieg und seine Folgen. Mündliche Kommunikation:
Auswahl wichtiger zeitgeschichtlicher Themen, jüngste Entwicklungen und Tendenzen (Religiöse und ideologische Fundamentalismen; Migration und ihre Folgen; Minderheiten und Volksgruppen; aktuelle Krisenherde; Kunst Domänenbezogenes monologisches und Kultur). dialogisches Sprechen
IT-Bezug Schriftliche Textsorten und –formate:
Einbeziehung des Internets, Tageszeitungen, Filme, Bilder, Karikaturen, Auswertung von Statistiken. Brief, E-Mail, Textmessage, Notiz, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, private Einladung
Übungsfirmen-Konnex Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Technische und organisatorische Innovationen in Industrie und Handel. Entwicklung des europäischen Fernhandels- und Bankwesens. Firmengeschichten, Unternehmerpersönlichkeiten, Entrepreneur, Planwirtschaft. Present Tenses, Past Tenses, Present Perfect Tenses, Past Perfect Tenses, Future Tenses, Wortarten (Pronomen, Nomen, Adjektiv, Adverb, Präpositionen), Syntax
6. GEOGRAFIE (WIRTSCHAFTSGEOGRAFIE) Schularbeiten:
Bildungs- und Lehraufgabe: Eine einstündige Schularbeit
Die Studierenden sollen 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
– über eine grundlegende topografische Raumorientierung verfügen, diese weiterentwickeln Bildungs- und anwenden können, Lehraufgabe:
– traditionelle und neue geografische Arbeitstechniken beherrschen und diese anwenden können, Die Studierenden
– Zusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen - können einfache sprachliche Strukturen in ihrer Dynamik verstehen und erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden können,
– globale und regionale ökologische Zusammenhänge erkennen und ihre Bedeutung - beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen lebensweltrelevanter Fragestellungen einschätzen können mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– bevölkerungsgeografische Prozesse im regionalen und globalen Kontext verstehen, beschreiben und in ihren Auswirkungen beurteilen können, - verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– die Notwendigkeit der Raumordnung und Raumplanung erkennen und die Konsequenzen raumbezogener Entscheidungen für alltagsrelevante Fragestellungen abschätzen können - verstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt,
– weltweite wirtschaftliche und politische Zusammenschlüsse unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Union und deren dynamische Weiterentwicklung - können sich in ihrer globalen einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und regionalen Bedeutung beurteilen können direkten Austausch von Informationen geht,
– Verständnis für andere Kulturen entwickeln und die so erworbene tolerante Einstellung in alltäglichen Handlungen umsetzen - können sich in einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen verständigen,
– die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt kennen und daraus Möglichkeiten des persönlichen Handelns entwickeln und deren Grenzen erkennen - können und Texte zu vertrauten Themen verfassen,
– wirtschafts- und sozialgeografisches Wissen mit den Inhalten anderer Unterrichtsgegenstände vernetzen - können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in alltagsrelevanten Situationen anwenden können einfachen Sätzen beschreiben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Lehrstoff:
1. Semester Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Basislehrstoff Privater und Öffentlicher Bereich:
Geografische Arbeitstechniken: Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen
Arbeiten mit Karten, digitalen Orientierungshilfen und geografischen Informationssystemen. Beruflicher Bereich:
Räumliche Orientierung auf Erfahrungen in der Basis topografischer Grundkenntnisse (naturräumliche und politische Strukturen). Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung
Geofaktoren und Ökosysteme Mündliche Kommunikation:
Raumbezogene ökologische Fragestellungen im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kontext; Klima Domänenbezogenes monologisches und Wetter. dialogisches Sprechen
Bevölkerungsgeografie Schriftliche Textsorten und –formate:
Demografische Strukturen und Prozesse und ihre sozioökonomischen Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Wechselwirkungen. Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Weltweite Migrationsströme, Ursachen und Ziele. Modalverben, Passiv, Konditionalsätze, Infinitivkonstruktionen, indirekte Rede, Syntax
Die globalisierte Welt Schularbeiten:
Zentrum-Peripherie-Strukturen; Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten. Eine einstündige Schularbeit
Entwicklungsprobleme der Dritten Welt 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Verfügbarkeit und Sicherung von Ressourcen, wirtschaftliche und soziale Perspektiven; Ferntourismus und seine Auswirkungen, Verstädterung Bildungs- und Stadt-Land-Beziehungen. Lehraufgabe:
Entwicklungspolitik und internationale Zusammenarbeit. Die Studierenden
Erweiterungslehrstoff: - können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
Interkultureller Vergleich von Ländern und Regionen. Wirtschafts- und sozialgeografische Analysen ausgewählter Länder der Dritten Welt; regionale Fallbeispiele. - beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen,
IT-Bezug: - kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen,
Nutzung des Internets - verstehen einfache, alltägliche und geografischer Informationssysteme (GIS). vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
Übungsfirmen-Konnex: - verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
Erstellung von Länderprofilen unter Berücksichtigung potenzieller Handelsbeziehungen. - verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte,
2. Semester: - verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
Basislehrstoff: - können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
Räumliche Struktur und Dynamik der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft: - können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Naturräumliche, wirtschaftsgeografische und geopolitische Faktoren; Grundlagen der Industrialisierung, Wandlung des Agrarsektors, aktuelle Dynamik der Dienstleistungsgesellschaft. Lehrstoff:
Geopolitische und sozioökonomische Ursachen und Folgen der Migration, Konflikte Festigung und Lösungsversuche. kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Zentren der Weltwirtschaft Privater und öffentlicher Bereich:
Grundlagen der Dynamik, Steuerungszentralen und abhängige Peripherien, Dialektik zwischen Globalisierung und Regionalisierung, wirtschaftliche und politische Zusammenschlüsse und Verflechtungen; Entwicklungsstrategien und internationale Zusammenarbeit. Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung
Europa im Wandel Beruflicher Bereich:
Struktur und Grundlagen der europäischen Wirtschaft; wirtschaftsgeografische und geopolitische Veränderungen unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Union und ihrer Erweiterungstendenzen. Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation
Österreich im europäischen und globalen Kontext Mündliche Kommunikation:
Natur- und wirtschaftsräumliche Strukturen; demografische Strukturen und Prozesse mit ihren sozioökonomischen Wechselwirkungen; zentrale Domänenbezogenes monologisches und periphere Räume. dialogisches Sprechen
Struktur und Entwicklung der Wirtschaftssektoren; Qualität Schriftliche Textsorten und Defizite des Wirtschaftsstandorts Österreich. –formate:
Regionale und überregionale verkehrsgeografische Verflechtungen Aufbau und ihre ökologischen Auswirkungen in Europa Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (EU sowie mittel-Anfrage und osteuropäische Länder Angebot)., E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Raumordnung, Raumplanung und Landschaftsschutz; Nutzungskonflikte. Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Strukturen und Prozesse im Tourismus: Gerundium, Partizipialkonstruktionen
Wirtschaftliche, soziale, ökologische und kulturelle Wechselwirkungen. Schularbeiten:
Erweiterungslehrstoff: Eine einstündige Schularbeit
Wirtschafts- und sozialgeografische Analysen ausgewählter Industrie- und Dienstleistungsstaaten; regionale Fallbeispiele. 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
IT-Bezug Bildungs- und Lehraufgabe:
Nutzung des Internets und geografischer Informationssysteme (GIS). Die Studierenden
Übungsfirmen-Konnex: - beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut, Fehler, die nicht sinnstörend sind, kommen vor.
Erstellung - beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Länderprofilen unter Berücksichtigung potenzieller Handelsbeziehungen. Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
Standortfaktoren für die Errichtung von Betrieben. Präsentations- und Moderationstechniken in wirtschaftsgeografischen Analysen. Verkehrsgeografie und Logistik auf der Basis topografischer Grundkenntnisse und geografischer Arbeitstechniken. - verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
7. INTERNATIONALE WIRTSCHAFTS- UND KULTURRÄUME - verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
Bildungs- - verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Lehraufgabe: Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen,
Die Studierenden sollen - verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– die in den vorgelagerten Unterrichtsgegenständen insbesondere in Geografie (Wirtschaftsgeografie) und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen - bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und diese in eigenständigen Analysen anwenden schriftliche Kommunikation,
– Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur analysieren und verstehen, um politisch, sozial und ökologisch verantwortungsbewusst - können in Beruf einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag, in der Öffentlichkeit und im Privatleben handeln zu können ihrer Ausbildung vorstellen,
– die Kenntnis der wirtschafts- - können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und sozialräumlichen Struktur der globalisierten Welt vertiefen Arbeitsbedingungen, Alltags- und in regionalen Berufsroutine, Vorlieben oder sektoralen Fallstudien anwenden Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben,
– kulturelle Traditionen und deren Einfluss - können auf Wirtschaft, Gesellschaft einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und Politik beschreiben, situationsadäquat reagieren.
– die Chancen und Risken der globalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Verflechtungen beurteilen können, Lehrstoff:
– kontroverse Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verstehen Festigung und bewerten, kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
– aus der Kenntnis der Vielfalt der Kulturen, Lebens- und Wirtschaftsweisen Toleranz und Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen vertiefen und diese zur Grundlage alltagsrelevanten Handelns machen können Privater und Öffentlicher Bereich:
– Informationen, Daten und Quellen selbständig recherchieren, diese aufgabengerecht aufbereiten und präsentieren können. Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien
Lehrstoff Beruflicher Bereich:
7. Semester und 8. Semester: schriftliche und mündliche Kommunikation in der Übungsfirma, Strukturen einer Übungsfirma Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken
Basislehrstoff Mündliche Kommunikation:
Wirtschafts- Domänenbezogenes monologisches und Kulturräume: dialogisches Sprechen
Grundlagen Schriftliche Textsorten und Begriffe. –formate:
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Bezahlung, Auftragsbestätigung ), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Rundschreiben, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf
Wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge; historische Bezüge. Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Akteure der Weltwirtschaft, Entstehung der Weltwirtschaft und Weltpolitik: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Überblick und aktuelle Fallbeispiele. Schularbeiten:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln. Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Globale Perspektiven lokalen Handelns 5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Nachhaltigkeit, globale Verantwortung, Konsumentscheidungen Bildungs- und ihre Auswirkungen, Konfliktbewältigung, Partizipation in der Zivilgesellschaft. Lehraufgabe:
Internationale Wirtschaft und Kultur: Die Studierenden
Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz; Kulturräume und ihre historische Entwicklung. - beherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
Erweiterungslehrstoff: - beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
Sektorale oder regionale Fallstudien: - können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
(Analyse der wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Zusammenhänge); historische Bezüge. Einsatz von fremdsprachigen Informationen und Quellen zu aktuellen Themen der Wirtschaft, Politik und Kultur. - verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
IT-Bezug: - verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
Multimediaeinsatz; Internetrecherche. - verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
8. CHEMIE - verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
Bildungs- und Lehraufgabe: - können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
Die Studierenden sollen - können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– die Chemie als Teil des naturwissenschaftlichen Weltbildes begreifen und die chemische Arbeitsweise als Methode zur Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse verstehen, - können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
– Verständnis für den Aufbau der Materie aus Atomen entwickeln, Lehrstoff:
– mit der chemischen Fachsprache vertraut werden Festigung und das Periodensystem als wichtige Informationsquelle nutzen können, kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
– mit Fachleuten auf dem Gebiet der Chemie erfolgreich kommunizieren können, Privater und Öffentlicher Bereich:
– Eigenschaften und Reaktionsverhalten der Stoffe beobachten und beschreiben Politik und mit Modellen erklären können Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen
– wichtige chemische Reaktionen kennen und chemische Reaktionen als Stoffartumwandlungen begreifen, Beruflicher Bereich:
– die Gefahrensymbole kennen, Gefahren von chemischen Stoffen einschätzen und mit diesen Stoffen entsprechend umgehen können, Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug
– chemische Substanzen und Begriffe aus dem Alltag und der beruflichen Praxis kennen und von der Bedeutung der Chemie im täglichen Leben wissen, Mündliche Kommunikation:
– Grundlagen der organischen Chemie als spätere Basis für die Biochemie Domänenbezogenes monologisches und die Genetik erlernen, dialogisches Sprechen
– Zusammenhänge zwischen chemischer Industrie und Ökologie verstehen und die Bedeutung der Chemie bei der Lösung von Umweltfragen begreifen Schriftliche Textsorten und –formate:
– die Kenntnisse über chemische Prozesse in Hinblick auf ökologische Fragen, Fragen der persönlichen und betrieblichen Sicherheit und bei der Auswahl von Waren in ihre persönliche Entscheidungsfindung integrieren können. Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, einfache Broschüre, Blog
Lehrstoff Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
5. Semester: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Stellung der Chemie innerhalb der Naturwissenschaften. Schularbeiten:
Aufbau der Materie: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Bau des Atoms, Elemente, Periodensystem, Isotope, chemische Formeln. 6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Grundlegende Eigenschaften von Stoffen Bildungs- und Lehraufgabe:
Schmelzpunkt, Siedepunkt, Aggregatzustände, Leitfähigkeit, Farbe, Geruch, Gefahren von Stoffen, Brennbarkeit. Die Studierenden
Chemische Bindung: - können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
Ursache von chemischen Bindungen, Atombindung, Ionenbindung, Metallbindung, Zusammenhänge zwischen Bindungsart und Eigenschaften. - beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
Wasser: - können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
Chemische Verbindung, Trinkwasser, Gemische, Lösungen, Konzentration, Analyse - können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen, Stofftrennung.
Chemische Reaktionen: - verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
Energie bei chemischen Reaktionen. Redoxreaktionen, - verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
Metalle (Gewinnung, Verarbeitung - verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz, wirtschaftliche Bedeutung).
Säure – Basen – Reaktionen (pH-Wert, Indikator, Salze). - können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
Mineralien. - können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
Kohlenwasserstoffe - können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Kohlenwasserstoffderivate: Berufswelt verfassen,
Struktur - können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und Vielfalt organischer Verbindungen, Nomenklatur, funktionelle Gruppen (Alkohol, Karbonsäuren) situationsadäquat reagieren.
Erdöl und Erdgas. Lehrstoff:
Kunststoffe (Polymerisation, Wiederverwertung). Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Luft Privater und Öffentlicher Bereich:
Luftschadstoffe, Emission, Immission, MAK-Wert. Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen)
IT-Bezug Beruflicher Bereich:
Verwendung von Daten aus entsprechenden Websites. Einsatz von Lernsoftware. Kenntnis von in der Informationstechnologie verwendeten Materialien. Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Übungsfirmen-Konnex Mündliche Kommunikation:
Standortspezifisch je nach Art der Übungsfirmen, Grundlageninformation zu den Waren. Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
9. PHYSIK Schriftliche Textsorten und –formate:
Bildungs- und Lehraufgabe: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Proposal, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Leaflet, Hand-out, Erstellen eines Fragebogens, Blog, Report, Appell
Die Studierenden sollen Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
– Vorgänge und Erscheinungen in der Natur beobachten Festigung und beschreiben Erweiterung, situations- und Modellvorstellungen aus adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Physik zu deren Erklärung anwenden können, Sprache
– die Denk- und Arbeitsweise der klassischen und modernen Physik kennen und sich der physikalischen Modellvorstellungen und ihrer Grenzen bewusst sein, Schularbeiten:
– kausale Zusammenhänge verbal unter Verwendung der naturwissenschaftlichen Fachsprache, grafisch in Form von Diagrammen sowie mathematisch in Form von Tabellen und Formeln beschreiben können, Eine zweistündige Schularbeit
7. Semester – Größenordnungen abschätzen und Ergebnisse von Berechnungen sinnvoll interpretieren können, Kompetenzmodul 7:
– Formen der Energie kennen, die Energieerhaltung als grundlegendes physikalisches, aber auch ökologisches Prinzip begreifen und die Bedeutung von Energieumwandlungen für die wirtschaftliche Bildungs- und private Energienutzung verstehen, Lehraufgabe:
– physikalisches Grundlagenwissen, das für die Herstellung und Verwendung von im Berufsleben und privat eingesetzten technischen Geräten bedeutsam ist, erwerben, Die Studierenden
– den Dialog über physikalische und technische Probleme mit Expertinnen und Experten führen - können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
– sich der historischen Relativierbarkeit aller naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bewusst sein und Mut zu eigenem Zweifeln und zur eigenen Fragestellung entwickeln - verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
– ihre physikalischen Kenntnisse und Fertigkeiten in verantwortungsvolles Handeln umsetzen - können. komplexere grammatische Strukturen gut anwenden,
Lehrstoff: - verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
6. Semester: - verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
Einführung in Arbeitsweise und Arbeitsgebiete der Physik: - verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
Größen - können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und Einheiten. situationsadäquat reagieren,
Grundlagen der Mechanik: - können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
Bewegungsarten, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft. - können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
Energie: - können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
Erhaltung, Umwandlung (technische Möglichkeiten der Energienutzung, Wirkungsgrad) - können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Wärme, Temperatur, Hauptsätze der Wärmelehre, Entropie, Wärmetransport. Lehrstoff:
Elektrizität Festigung und Magnetismus kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Elektrostatik (Feldbegriff, Ladung); Gleichstrom und Wechselstrom (Spannung, Stromstärke, Widerstand, Ohmsches Gesetz, Serien- Privater und Parallelschaltung). Öffentlicher Bereich:
Permanent- und Elektromagnet. Induktion (Generator, Elektromotor, Transformator). Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Schwingungen und Wellen Beruflicher Bereich:
Ausbreitung, Reflexion, Brechung, Beugung, Interferenz, Resonanz; elektromagnetische Schwingungen und Wellen (Informationsübertragung). Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs
Weltbilder der Physik und ihre Entwicklung Mündliche Kommunikation:
Aufbau des Universums (Urknallhypothese, Entstehung des Sonnensystems, Gravitation, Planetenbahnen); Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Mikrokosmos (Elementarteilchen, Quanten). Schriftliche Textsorten und –formate:
IT-Bezug: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Leaflet, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs
Verwendung von Daten aus entsprechenden Websites. Einsatz von Lernsoftware. Kenntnis von in der Informationstechnologie verwendeten technischen Geräten und von Methoden der Informationsspeicherung und -übertragung. Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Übungsfirmen-Konnex: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Kenntnis der Funktionsweise der in den Übungsfirmen eingesetzten technischen Geräte. Schularbeiten:
10. BIOLOGIE, ÖKOLOGIE UND WARENLEHRE Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Bildungs- und Lehraufgabe 8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden sollen Bildungs- und Lehraufgabe:
– zum Erfassen komplexer Systeme befähigt werden, Die Studierenden
– das Zusammenspiel von ökologischen, ökonomischen und sozialen Mechanismen verstehen, - beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– durch Einsicht - beherrschen einen großen Wortschatz in diese Systeme Handlungskompetenz berufsrelevanten und Bereitschaft zur Innovation entwickeln in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– - beherrschen die Begrenztheit der Natur in Hinblick auf Rohstoffentnahme und Belastbarkeit erkennen Grammatik gut und dadurch verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– über Reflexionen und Zusammenschau physischer, psychischer und sozialer Bedingungen eine reife und gefestigte Persönlichkeit entwickeln, - verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– den Aufbau der Welt als Zusammenspiel von ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Systemen begreifen, - verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– den Menschen aus dem Verständnis eines naturwissenschaftlichen Weltbildes als Bestandteil dieser Systeme erkennen - verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– den Zusammenhang zwischen Strukturen und Funktionen der biologischen - verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz, ökologischen und ökonomischen Systeme erkennen und
– Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Körper sowie der belebten und unbelebten Umwelt entwickeln. - können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
Lehrstoff: - können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
1. Semester: - können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Basislehrstoff: - können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
Stellung der Teildisziplinen: - können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Grundlagen, Selbstverständnis und Zusammenhänge von Biologie, Ökologie und Warenlehre. Lehrstoff:
Allgemeine Biologie Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Merkmale des Lebendigen; Zelle, Gewebe, Organ. Privater und Öffentlicher Bereich:
Humanbiologie: Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Organisationsstruktur der menschlichen Organe im Überblick. Stoffwechsel, Verdauung, Ausscheidung; Ernährungslehre. Beruflicher Bereich:
Bewegungsapparat; Ergonomie. Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland
Steuerungs- und Regelungsmechanismen in der Biologie (Kybernetik); Hormon- und Nervensystem; Biokybernetik. Beruflicher Bereich:
Humanökologie (Körperbewusstsein) Mündliche Kommunikation:
Sexualhygiene, Familienplanung. Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Immunsystem; Krankheiten, Vorbeugung Schriftliche Textsorten und Bekämpfung. –formate:
Erweiterungslehrstoff: Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate
Grundlagen der Biochemie (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Nucleinsäuren, Enzyme, Vitamine, Hormone. Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Körperpflege und Hygiene: Haut, Seifen, Waschmittel, Kosmetik. Bekleidung (Natur- und Kunstmaterialien). Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Psychohygiene; Stress und seine Bewältigung. Lernbiologie. Schularbeiten:
IT-Bezug: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Ergonomie – (Computerarbeitsplatz). Internetrecherchen. 2.3 Lebende Fremdsprache
2. Semester Didaktische Grundsätze:
Basislehrstoff: Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B1 gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen.
Botanik; Landbau, pflanzliche Lebensmittel (zB Obst, Gemüse, Zucker, Getreide, Pflanzenöle). Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in vertrauten Situationen angemessen und ausreichend korrekt verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt klar, was ausgedrückt wird.
Zoologie; Viehhaltung, tierische Lebensmittel (Fleisch- und Milchwirtschaft, usw). 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Warenlehre Bildungs- und Lehraufgabe:
Lebenszyklus von Waren (Rohstoff, Planung und Produktion, Ge- und Verbrauch, Warenkennzeichnung; Abfall anhand ausgewählter Beispiele). Die Studierenden
Lebensmittelqualität, Lebensmittelkontrolle und Lebensmittelrecht; Qualitätsbeeinflussung durch Bearbeitung, Functional food, Konservierung und Verpackung. - verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
Nahrungs- - verstehen ganz einfache, kurze Texte und Genussmittel: schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
Genussmittel (zB Tee, Kaffee, Kakao, Tabak, Erzeugnisse der Gärungsindustrie). - verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
Suchtstoffe - können elementare Informationen über sich und Abhängigkeitsproblematik. andere schriftlich und mündlich weitergeben,
Der mündige Konsument (zB Werbung - können elementare sprachliche Strukturen anwenden, Motivationsforschung).
Erweiterungslehrstoff: - können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
Bodenbiologie; Schädlingsbekämpfung. - können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
IT-Bezug Lehrstoff:
Planung- und Produktion von Waren. Steuerungsmechanismen in der Biologie und Informatik. Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Abhängigkeitsproblematik (Suchtverhalten) bei Internetnutzung. Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
6. Semester: Themen aus dem vertrauten Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Einkaufen uä.
Basislehrstoff Mündliche Kommunikation:
Struktur der Zelle. Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Genetik Schriftliche Textsorten und Gentechnologie. –formate:
Mikrobiologie, Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie. Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
Phylogenie, Evolution. Schularbeiten:
Erweiterungslehrstoff: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Ethologie 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
7. Semester Bildungs- und Lehraufgabe:
Basislehrstoff: Die Studierenden
Wald- - verstehen vertraute Wörter und Forstwirtschaft: einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
Holz verarbeitende Industrie; Papierindustrie. - verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
Ökologie, Ökonomie: - verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
Grundlagen. - können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
Natürliche und künstliche Systeme: - können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
Abiotische - können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und biotische Faktoren. Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
Systemtheorie: - können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Energie-, Materie- und Informationsflüsse. Lehrstoff:
Vernetzung von Boden, Wasser, Luft als Bereiche der Ökosphäre. Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Regulationsmechanismen, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität. Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Problemfelder Wirtschaft, Natur: Themen aus dem Umfeld wie Tagesablauf, Wohnen und Umwelt, Gesundheit und Aussehen, Essen und Trinken, Reisen uä.
„Lifescience“ für die Wirtschaft (Biostrategien). Mündliche Kommunikation:
Ökobilanzen, ökologische Wirtschaft, Umwelttechnologien, Ökodesign, Ökoaudit, ökologisches Management, Umwegrentabilität. Prinzip der Nachhaltigkeit. Umwelt- Domänenbezogenes monologisches und sozial verträgliche Wirtschaftsformen, Ethik des Wirtschaftens. dialogisches Sprechen
Erweiterungslehrstoff Schriftliche Textsorten und –formate:
Grundlagen der Mineralogie und Geologie (Ressourcenlehre), Bionik. Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
8. Semester Schularbeiten:
Basislehrstoff: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Energiewirtschaft 5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Zusammenhang ökologischer Bildungs- und ökonomischer Aspekte. Lehraufgabe:
Baubiologie: Die Studierenden
Baustoffe, Energie. - verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
Abfallwirtschaft: - verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
Stoffrückgewinnung, Wiederverwertung, Entsorgung; Recycling - können einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben, Downcycling.
Metalle, Tonwaren - können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben, Glas.
Erweiterungslehrstoff: - können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
Schmuckindustrie. Mobilität (zB Verkehrsplanung, Transportformen - können einfache sprachliche Strukturen anwenden, Alternativantriebe). Kunststoffindustrie.
IT-Bezug: - können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Energie – und Informationsflüsse. Internetrecherche. Lehrstoff:
11. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE MATHEMATIK Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Bildungs- Privater und Lehraufgabe Öffentlicher Bereich, Bildung:
Die Studierenden sollen Urlaub, Leben in der Stadt, Gesundheit, Erinnerungen an Vergangenes uä.
– zur eigenständigen Wissenskonstruktion angeleitet werden, Mündliche Kommunikation:
– eine aktive Lernposition einnehmen, Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
– sich in allen Semestern mit wirtschaftlichen Problemstellungen auseinander setzen, Schriftliche Textsorten und –formate:
– Einsichten in die Möglichkeiten der Anwendung mathematischer Verfahren auf die berufliche Praxis gewinnen Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken uä.)
– ein grundlegendes Verständnis für mathematische Theorien und Konzepte entwickeln können, Schularbeiten:
– mathematische Methoden auf Problemstellungen anwenden, diese mit geeigneten mathematischen Modellen beschreiben, Lösungen abschätzen und interpretieren können, Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester – eigenständig und im Team arbeiten können, Kompetenzmodul 6:
– Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner einsetzen Bildungs- und mathematische Problemstellungen damit lösen können. Lehraufgabe:
Lehrstoff: Die Studierenden
5. Semester: - verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
Zahlensysteme, Zahlenmengen, Terme und Potenzen. - verstehen im Großen und Ganzen kurze einfache Briefe, Karten, E-Mails, SMS, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, besonders wenn Bilder dabei helfen,
Funktionen - können über einige Themen des täglichen Leben in mehreren Sätzen Auskunft geben, Umkehrfunktionen.
Gleichungen und Ungleichungen, Gleichungssysteme, Numerische Lösungen. - können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
Beschreibende Statistik (Einführung und Trendlinie) - können mit einem begrenzten Wortschatz und deren grafischen Darstellungsformen einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu Themen des unmittelbaren Alltags verfassen.
IT-Bezug Lehrstoff:
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner). Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Schularbeiten Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) Zwischenmenschliche Beziehungen, Lebensabschnitte, Wohnen, Medien uä.
6. Semester Beruflicher Bereich:
Trigonometrische Funktionen, Anwendungen. Ausbildung und Berufe
Wachstums- und Abnahmeprozesse. Mündliche Kommunikation:
Rekursive Darstellung von Folgen. Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Differenzialrechnung. Integralbegriff. Schriftliche Textsorten und –formate:
IT-Bezug: Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften uä.)
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner). Schularbeiten:
Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) 7. Semester – Kompetenzmodul 7:
7. Semester Bildungs- und Lehraufgabe:
Kosten- und Preistheorie. Die Studierenden
Integralrechnung. - verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen,
Zinseszinsrechnung. - verstehen im Großen und Ganzen Texte, in denen Gefühle, Wünsche und Erlebnisse beschrieben werden und Texte aus dem beruflichen Alltag, wenn es um vertraute Themen geht,
Rentenrechnung, Schuldtilgung. - können an einfachen kurzen Gesprächen oder Interviews teilnehmen, Interesse dafür ausdrücken, was jemand sagt, zustimmen, widersprechen und andere Vorschläge machen sowie Vereinbarungen treffen,
Investitionsrechnung. - können über Pläne, Ereignisse und Vorfälle schriftlich und mündlich berichten,
IT-Bezug: - können mit einfachen Mitteln vertraute Gegenstände im beruflichen Bereich kurz beschreiben und vergleichen,
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner). - können kurze eingeübte Präsentationen vortragen und einige einfache Nachfragen dazu beantworten,
Schularbeiten: - können über ein reales oder fiktives Ereignis berichten, ausführliche Briefe und E-Mails schreiben und darin auch über Ereignisse, Erfahrungen und Gefühle berichten und Vermutungen äußern,
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). - können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Sätze mit einer Auswahl an Konnektoren verbinden
8. Semester Lehrstoff:
Beschreibende Festigung und beurteilende Statistik. kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Wahrscheinlichkeits- und Verteilungsfunktionen, Regressionsrechnung, Korrelation. Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Kombinatorik. Wahrscheinlichkeitsrechnung. Leben in der Gesellschaft, Medien uä.
Vertiefung und Verknüpfung von Lehrstoffinhalten aller Jahrgänge. Beruflicher Bereich:
IT-Bezug: Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Arbeitswelt (Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung), Geschäftsreise, Unternehmen, Werbung
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner). Mündliche Kommunikation:
Schularbeiten: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Schriftliche Textsorten und –formate:
12. BETRIEBSWIRTSCHAFT Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Artikel in Zeitschriften, Internetseiten), einfache berufliche Mails und Briefe, Artikel in Zeitungen uä.
Bildungs- und Lehraufgabe Schularbeiten:
Die Studierenden sollen Eine zweistündige Schularbeit
8. Semester – unternehmerisch denken und handeln können, Kompetenzmodul 8:
– den Aufbau des Betriebes, die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche sowie die Beziehungen des Betriebes zur Außenwelt unter Berücksichtigung des gesetzlichen Bildungs- und sozialen Umfeldes kennen, Lehraufgabe:
– innerbetriebliche Zusammenhänge und betriebliche Entscheidungsvorgänge verstehen, Die Studierenden
– Einsicht - verstehen umfassendere Anweisungen, Fragen, Auskünfte in die Stellung des Betriebes im Spannungsfeld des nationalen und internationalen Marktes Alltags-, Ausbildungs- und der Interessensgruppen gewinnen Berufssituationen sowie auf Reisen die wesentlichen Punkte in Medien über aktuelle Ereignisse,
– Methoden kennen, die der Realisierung der betrieblichen Zielvorstellungen, der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Humanisierung der menschlichen Arbeit dienen, - können Informationen in verschiedenen längeren Texten oder Textteilen finden, die sie brauchen, um im privaten und beruflichen Alltag bestimmte Aufgaben zu lösen und in klar strukturierten argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen,
– betriebswirtschaftliche Probleme erkennen, analysieren, verbal, rechnerisch und grafisch lösen und darstellen können, - können zu vertrauten beruflichen Themen die eigene Meinung einbringen und auf einfache Art begründen, Vor- und Nachteile eines Sachverhalts angeben, zustimmen oder widersprechen und andere Vorschläge einbringen,
– zur Kommunikation, Kooperation und zur Arbeit im Team fähig und bereit sein und - können eine Rolle übernehmen und dabei einen Standpunkt vertreten, der nicht ihrer eigenen Meinung entspricht,
– ihr Wissen laufend aktualisieren und erweitern - können im privaten wie beruflichen Bereich Arbeitsabläufe, Sachverhalte usw. beschreiben, ein berufliches Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden,
Lehrstoff: - können Präsentationen über Firmen, Produkte, Arbeitsabläufe usw. halten und ihnen folgen,
1. Semester: - können detaillierte zusammenhängende Texte in verschiedenen Textsorten zu einer Reihe von Themen verfassen, die vertraut oder von Interesse sind.
Basislehrstoff Lehrstoff:
Beziehungen zwischen Betrieb Festigung und Gesellschaft kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Grundlagen der Wirtschaft und des Wirtschaftens. Der Betrieb, seine Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche im Überblick in Verschränkung zur Bilanz im Rechnungswesen. Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Der Betrieb Leben in der Gesellschaft, Schule und sein Umfeld: Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Mode, Gesundheit und Ernährung, Erlebnisse und Erfahrungen, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen uä.
Markt; Sozialpartner und Interessensvertretungen; Behörden. Beruflicher Bereich:
Beziehungen zwischen Kunden Arbeitswelt und Lieferanten: Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme
Zeitgemäße Kommunikationsformen und -techniken. Mündliche Kommunikation:
Kaufvertrag; Rechtliche Grundlagen, Inhalt, Anbahnung Domänenbezogenes monologisches und Abschluss einschließlich Korrespondenz. dialogisches Sprechen
Ordnungsgemäße Kaufvertragserfüllung (Lieferung, Annahme, Zahlung) und vertragswidriges Verhalten (Liefermängel, Lieferverzug, Annahmeverzug, Zahlungsverzug) einschließlich Korrespondenz Schriftliche Textsorten und Belege im Rechnungswesen. –formate:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien. Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht, Beschreibung von Infografiken,
Erweiterungslehrstoff: Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä.), Beschreibung von Infografiken, Bericht, Memo
Werkvertrag. Der Kunde als Konsument. Fernabsatz. E-Payment. Schularbeiten:
IT-Bezug: Eine dreistündige Schularbeit
Elektronischer Zahlungsverkehr, Digitale Unterschrift. Kaufvertrag im Internet. 3. ENTREPRENEURSHIP – Wirtschaft und Management
Übungsfirmen-Konnex Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Sämtliche Inhalte sind Grundlagen Der Cluster steht für die Übungsfirmenarbeit den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Schularbeiten: Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Eine einstündige Schularbeit Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
2. Semester: Die Studierenden können im
Basislehrstoff: Bereich Personale und soziale Kompetenzen
Gründung einer Unternehmung. - die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
Rechtliche Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung: - die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
Rechtsformen der Unternehmung; Kaufmann; Firma und Firmenbuch; Vollmachten. - sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
Einfacher Businessplan: - eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
Geschäftsidee, Unternehmensziele, Gründungsplanung im Überblick - sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Betriebliche Leistungsbereiche. Bereich Arbeitstechniken
Material- - fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und Warenwirtschaft: vernetzt verarbeiten,
Aufgaben, Supply Chain Management; Beschaffungsmarketing, Organisation - sich selbst und Planung (Bedarfsplanung, Bestellmenge, Lagerarten ihr Arbeitsumfeld organisieren, Vorratssicherung); Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zur Waren- und Materialbewertung im Rechnungswesen.
Leistungserstellung: - Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
Aufgaben; Leistungsfaktoren (Know-how, menschliche Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Werkstoffe, Umweltressourcen); Entwicklungstendenzen; Kosten - Arbeitsergebnisse situationsbezogen und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zum Rechnungswesen zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Marketing und E-Marketing: Bereich Entrepreneurship
Bedeutung der Marktorientierung; Ziele. - die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
Marketingplanung; Marktforschung - eine Geschäftsidee entwickeln und Marktanalyse; Käuferverhalten; Instrumente der Marktforschung. Marketinginstrumente. auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
Konsument und Marketing; ethische - die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und soziale Probleme des Marketings; Kosten deren Vor- und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zum Rechnungswesen. Nachteile beurteilen,
Betriebswirtschaftliche Fallstudien. - einen Businessplan erstellen und analysieren,
Erweiterungslehrstoff: - rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und –führung anwenden,
Franchising. Voraussetzungen für E-Marketing. Planungsszenarien für E-Marketing. Grundlagen - Chancen und Risiken der Fragebogentechnik. unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
IT-Bezug: - unternehmerisch denken und handeln.
Businessplan, Internetzugang zu diversen Webseiten z. B. Gründerservice der Kammern, der Interessensvertretungen, Institut für Handels- und Gewerbeforschung. Bereich Management
Internetrecherche für die Marktanalysen, Auswertungen von Marktforschungsdaten und Kennzahlen anhand aktueller Software, Marketing-Unternehmensplanspiel. - die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
Übungsfirmen-Konnex: - die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
Sämtliche Inhalte sind Grundlagen für - die Übungsfirmen-Arbeit. Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
Schularbeiten: - betriebliche Abläufe planen und organisieren,
Eine einstündige Schularbeit. - unternehmerische Zielbündel entwickeln,
3. Semester: - aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
Internationale Wirtschaftstätigkeit: - die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
Bedeutung des Außenhandels; Globalisierung der Wirtschaft - Managementtechniken anwenden.
Funktionen Bereich Leistungserstellung und wirtschaftliche Bedeutung. Risiken. Außenhandel (Grundzüge der Verzollung). –verwertung
Unternehmensführung - strategische und Entrepreneurship: operative Marketinginstrumente anwenden,
Management- - Beschaffungsvorgänge anbahnen und Führungsprozess; Vision, Unternehmensleitbild; Unternehmensziele, Strategische Planung, Organisation, Kontrolle abwickeln, Führungsstile.
Managementtechniken - Absatzvorgänge anbahnen und Managementkonzepte abwickeln.
Bereich Personalmanagement mit Verschränkung zur Personalverrechnung:
Personalplanung; Arbeitsmarkt, Personalauswahl, Personalbeschaffung. Personalverwaltung; Mitarbeiterführung. Grundlagen des Arbeitsrechts, Kollektivvertrag, Arbeitsstudien, Bewertung, Personalentwicklung, Personalkennzahlen - Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren, Humanisierung der Arbeitswelt.
Auflösung einer Unternehmung. - rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
IT-Bezug: - Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
CPA – Computerunterstützte Personalanalyse. - Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
Übungsfirmen-Konnex: - sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmen-Arbeit. Bereich Finanzierung und Investition
Schularbeiten: - Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
Eine einstündige Schularbeit. - die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
4. Semester: - Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
Basislehrstoff: - Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Kreditinstitute: Bereich Unternehmensrechnung
Funktionen - laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und wirtschaftliche Bedeutung. der Doppelten Buchführung verbuchen,
Kapitalmarkt - unternehmensrelevante Steuern und Wertpapierbörse. Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
Investition und Finanzierung: - den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
Finanzierungsmöglichkeiten. Finanzdienstleistungen. Banken. Zinsen aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht. Grundzüge des Risikomanagements. Versicherungen. Wechselwirkungen und Auswirkungen von betriebs- und volkswirtschaftlichen Maßnahmen in Unternehmen und deren Umfeld. - Jahresabschlüsse erstellen,
Finanzmanagement: - den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
Investitionsplanung - Kosten- und Investitionsentscheidung. Preiskalkulationen durchführen,
Finanzplanung - Deckungsbeiträge ermitteln und Finanzierungsentscheidung. auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
Kostenmanagement mit Verschränkung zur Kostenrechnung und Controlling: - eine Betriebsabrechnung durchführen,
Kostenrechnung als Planungs-, Entscheidungs- - Kosten analysieren und Kontrollinstrument. deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
Preismanagement - die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Qualitätsmanagement. Bereich Recht
Ökomanagement - einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Managementtraining anhand eines computerunterstützten Unternehmensplanspieles. Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
Betriebswirtschaftliche Fallstudien. - Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
Erweiterungslehrstoff: - mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
Leitbildentwicklung; Organisationsentwicklung. - kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
IT-Bezug: - eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
CPA – Computerunterstützte Personalanalyse. Computerunterstützte Unternehmensplanspiele. Finanzplan, Investitionsrechnung. Internetzugang zu diversen Webseiten zB Jobbörsen. - im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Übungsfirmen-Konnex: 3.1 Betriebswirtschaft
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmen-Arbeit. Didaktische Grundsätze:
Schularbeiten: Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Eine einstündige Schularbeit Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
5. Semester: Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Internationale Geschäftstätigkeit: Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung 1. Semester –Kompetenzmodul 1:
Risiken; Besonderheiten des Kaufvertrages, des Zahlungsausgleichs Bildungs- und der Finanzierung; Absatzwege; Exportförderung. Lehraufgabe:
Verzollung. Die Studierenden können im
Kreditinstitute: Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Funktionen - Wirtschaftssektoren und wirtschaftliche Bedeutung. Betriebsarten unterscheiden,
Aktiv-, Passiv- - die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Dienstleistungsgeschäfte. Abrechnung von Giro- Umfeld interpretieren und Kontokorrentkonten; Spareinlagen; Wertpapierabrechnungen; Berechnung von Renditen; Beurteilung von Abrechnungskonditionen. Konsequenzen daraus ableiten,
Portfolio-Management: - unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
Wertpapiere - Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung mit Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten.
Verschränkung zu Abrechnungen im Rechnungswesen. Bereich Vertragswesen
Kapitalmarkt. - Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
Wertpapierbörse. - die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
Net-Banking; Kauf- und Verkaufsabrechnung, Renditeberechnung. - die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
Versicherungen: - einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung. Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
Arten der Versicherungen; Inhalt - gesetzliche und Abschluss des Versicherungsvertrages; Schadensabwicklung. kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
Schularbeiten: - Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
Eine einstündige Schularbeit - Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen.
6. Semester Lehrstoff:
Basislehrstoff Wirtschaft und Gesellschaft:
Handelsbetriebe: Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Betriebsformen. Handelsvermittler. Vertragswesen:
Entwicklungstendenzen unter besonderer Berücksichtung des E-Commerce. Vertragstypen
Besondere Organisationsformen des Marktes (Börsen, Messen, öffentliche Konkurrenzaufrufe). Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Industrie Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und Gewerbe: sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe)
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung. Schularbeit:
Forschung und Entwicklung. Eine einstündige Schularbeit
Leistungserstellung 2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Qualitätsmanagement. Bildungs- und Lehraufgabe:
Ökologische Aspekte. Die Studierenden können im
Transportwirtschaft: Bereich Businessplan
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung. - eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln,
Transportbetriebe und Transportvermittler. - die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
Transportdokumente - den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Ökologische Aspekte. Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
Tourismus: - für Unternehmerinnen und Unternehmer und für Unternehmen, Einzelunternehmen darstellen.
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung. Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
Zeitgemäße Kommunikationstechniken - alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und -formen. der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
Kennzahlen - die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
Entwicklungstendenzen. durch den Einsatz von Fallstudien
Ökologische Aspekte - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Öffentliche Verwaltung Lehrstoff:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung. Businessplan:
Leistungserstellung der öffentlichen Verwaltung. Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Sonstige Dienstleistungsbetriebe. Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
Betriebswirtschaftliche Fallstudien. Unternehmerinnen und Unternehmer, Unternehmen, Einzelunternehmen
Erweiterungslehrstoff Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Ökologische Aspekte (Verpackungsverordnung, Transport). Shop- und Messestandgestaltung. Zertifizierungen. Allfinanz bei Versicherungen und Kreditinstituten. Sonstige Dienstleistungsbetriebe: CallCenter, Personal-Leasing, Unternehmensberatung. Ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
IT-Bezug Rechtliche Grundlagen:
Online-Auktionen. Virtuelle Messen. Virtueller Marktplatz. Net-Banking. Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen
Schularbeiten Fallstudien:
Eine einstündige Schularbeit. Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
7. Semester Schularbeit:
Studien- und Berufsorientierung. Eine einstündige Schularbeit
Bildungsmarkt; Arbeitsmarkt; Bewerbung; Pflichten und Rechte des Arbeitgebers und Arbeitnehmers, Berufsbilder. 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Berufspädagogik Bildungs- und Lehraufgabe:
Ausbildungsziele; Verbreitung. Durchführung und Kontrolle von Auszubildenden. Die Studierenden können im
Steuerung einer Unternehmung: Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Controlling. - die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
Übernahme eines Unternehmens; Businessplan. - Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
Unternehmenskooperation und -konzentration - die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
IT-Bezug: Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
Businessplan, Unternehmensplanung. - für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
Übungsfirmen-Konnex: - für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
Auswertungen - in konkreten Fällen die Befugnisse von Daten der Übungsfirmen. Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
Schularbeiten: - wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Bereich Unternehmensgründung
8. Semester: - die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
Basislehrstoff: - Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
Riskmanagement: - situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Risiko und Risikopolitik. Bereich Kaufvertrag
Krisenmanagement. - die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
Auflösung einer Unternehmung - die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Vertiefende Wiederholung: Bereich Marketing
Themenübergreifende Aufgabenstellungen unter Einbindung des Lehrstoffes aller Jahrgänge. - für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien. - Methoden der Marktanalyse einsetzen,
Erweiterungslehrstoff: - eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
Privatkonkurs. - verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
IT-Bezug: - einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Businessplan, Unternehmensplanung, Internetzugang zu diversen Webseiten multinationaler Konzerne. Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
Übungsfirmen-Konnex: - die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
Auswertungen durch den Einsatz von Daten der Übungsfirmen. Fallstudien
Schularbeiten: - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Lehrstoff:
13. – 14. BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE ÜBUNGEN UND PROJEKTMANAGEMENT Wirtschaft und Gesellschaft:
13. PERSÖNLICHKEITSBILDUNG UND SOZIALE KOMPETENZ Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Bildungs- und Lehraufgabe Rechtliche Grundlagen:
Die Studierenden sollen Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
– soziale Kompetenz erwerben (Umgehen mit anderen und Rücksichtnahme auf andere, Toleranz und situationsangepasstes Verhalten), Unternehmensgründung:
– Einsicht in die Konsequenzen des eigenen Verhaltens gewinnen und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen Neugründung, Unternehmensübernahme
– Bereitschaft zur Verhaltensänderung entwickeln, Kaufvertrag:
– sich selbst Ziele setzen Dokumente sowie Liefer- und ihr Leben selbstständig organisieren können, Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
– mit Zeitdruck und Stress umgehen können, Marketing:
– konsequent ihre Ziele verfolgen (Durchhaltvermögen, Selbstüberwindung), Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
– zur selbstständigen Problemlösung fähig sein, Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
– Eigeninitiative ergreifen und praxisorientierte Aufgabenstellungen allein und gemeinsam mit anderen erfolgreich bearbeiten und lösen Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
– Gruppenprozesse erkennen und Konfliktlösungskompetenz erwerben können und Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Teamfähigkeit erwerben Wirtschaft und umsetzen können. Management“
Lehrstoff Schularbeit:
1. Semester: Eine einstündige Schularbeit
Organisation des Lernprozesses 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Erkennen des eigenen Lerntypus und praktische Konsequenzen, Formulierung von Arbeitszielen, Planung der Umsetzung, Kalenderführung, Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes, Umgang mit Unterrichts- Bildungs- und Arbeitsmaterialien, Ablagetechniken. Lehraufgabe:
Lern- und kreative Arbeitstechniken: Die Studierenden können im
Erstellen und Gestalten von Arbeitsunterlagen, Führen systematischer Aufzeichnungen, Exzerpieren und Strukturieren von Texten, Erfassen von wesentlichen Inhalten, eigenständiges Formulieren, Wiederholungs- Bereich Wirtschaft und Übungstechniken. Gesellschaft
Neue Lehr- - Materialwirtschaft und Lernformen. Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen,
Lebensbegleitendes Lernen (Weiterbildungswege). - Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
Leistungsförderung und Selbstorganisation: - Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Selbstmotivation, Konzentrationstraining, Stressmanagement und Angstbewältigungsstrategien, Entspannungstechniken; Selbstüberwindung und Durchhaltevermögen. Bereich Materialwirtschaft
Kommunikationsarten (verbale, nonverbale, Einweg-, Mehrweg-, einstufige, mehrstufige, symmetrische - Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren, asymmetrische Kommunikation) und Gruppenprozesse; Feed-back.
Grundlagen der Präsentation: - Beschaffungsprozesse optimieren,
Einfache Präsentationstechniken und Medieneinsatz. - ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
Grundlagen und Techniken - verschiedene Strategien der Gesprächsführung (Fragetechniken, Zuhören und Argumentieren, Führen von Telefongesprächen, Verhaltensweisen gegenüber Mitarbeiterinnen Beschaffung und Mitarbeitern, Vorgesetzten Lagerorganisation unterscheiden, Geschäftspartnern und Behörden).
Grundlagen - die wesentlichen Kostenarten der Rhetorik Materialwirtschaft und Sprechtechnik. deren Zusammenhänge beschreiben,
Situationsadäquates Verhalten, Business Behaviour: - eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bedeutung von Umgangsformen im Geschäftsleben; Verhaltensweisen gegenüber anderen und deren Konsequenzen; Persönlichkeitsbild; Bewerbungs- und Vorstellungstraining; Auseinandersetzung mit Kulturstandards, Gesprächs- Bereich Logistik und Sprachkultur. Supply-Chain Management
Sozialpsychologische Grundlagen: - Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Eigen- und Fremdwahrnehmung, Stärken- und Schwächenanalyse, soziale Rollen; Verhalten in der Gruppe, Umgang mit Konflikten. Einbringen von Ideen und Anliegen. Gesunde Lebensführung als Grundlage der persönlichen Leistungsfähigkeit. Bereich Logistikbetriebe
IT-Bezug: - das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
Einsatz der in im Unterrichtsgegenstand „Informations- und Officemanagement“ gelernten Programme bei der Erstellung von Arbeitsunterlagen. Einsatz von Präsentationssoftware bei der Gestaltung von Präsentationsunterlagen. Organisation von Speichermedien - die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren, Sicherungsarbeiten.
Übungsfirmen-Konnex: - die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Situationsadäquates Verhalten, Business Behaviour. Bereich Handel
14. BUSINESSTRAINING, PROJEKT- UND QUALITÄTSMANAGEMENT - die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen, ÜBUNGSFIRMA UND CASE STUDIES
Bildungs- - die verschiedenen Betriebsformen im Handel und Lehraufgabe: ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
Die Studierenden sollen - die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
– Kommunikations- und Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen können, - Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
– sich im betrieblichen Alltag situationsadäquat verhalten und ihre kommunikativen Fähigkeiten einsetzen können, Bereich Fertigungsbetriebe
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln - das Management und entsprechend handeln, die Funktionsbereiche reflektieren:
– ihre persönlichen Erfahrungen und ihre in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern und auf praxisorientierte Aufgabenstellungen (zB Fallstudien) anwenden können - Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen genau, formal richtig, termingerecht, zielorientiert - die Bedeutung von Forschung und in Eigenverantwortung bearbeiten können Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
– an Hand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen treffen sowie präsentieren können - die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
– durch Simulation der betrieblichen Situation betriebswirtschaftliche Ziele, organisatorische Strukturen und Zusammenhänge sowie Arbeitsabläufe kennen lernen, durchschauen, bewerten und entsprechend zielorientiert handeln können - die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
– - das Marketing im laufenden Übungsfirmenbetrieb die aktuelle Informationstechnologie anwenden und die Kenntnisse erweitern und vertiefen Fertigungsbetrieb darstellen,
– durch Teilnahme am nationalen und internationalen Übungsfirmenmarkt Geschäfte anbahnen und selbstständig abwickeln - die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
– ihre in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen und Controlling erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten umfassend wiederholen und aktualisieren - die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren können, - Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
– problemorientierte, fächerübergreifende Fallbeispiele und Fallstudien unter Einhaltung der jeweils geltenden Normen, Vorschriften und Regeln selbstständig bearbeiten, Bereich Businessplan
– vernetztes Denken bei - auf der Bearbeitung von einfachen und komplexen Fällen zeigen Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten, einfachen Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
– Software zielorientiert und durch den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen können. Einsatz von Fallstudien
Lehrstoff: - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz vernetzt anwenden.
2. Semester Lehrstoff:
Basislehrstoff Wirtschaft und Gesellschaft:
Techniken der Kommunikation Ethik und Präsentation (Wiederholung Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Vertiefung): Logistik sowie in der Fertigung
Arten der Kommunikation, Gruppenprozesse, Teamentwicklung, Feed-back; Präsentation und Medieneinsatz. Materialwirtschaft:
Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Gesprächen im betrieblichen Alltag. Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Betriebliche Kommunikation Logistik und Supply-Chain Management:
Gesprächsführung mit Vor- und Nachbereitung, Argumentationstechniken, Verkaufstechniken und Verhandlungstechniken, einfache Verkaufsgespräche mit Feed-back und Videoeinsatz, kundenorientiertes Telefonieren, Führen von Gesprächsnotizen, Standardsituationen im Call-Center, Präsentationstechniken (softwareunterstützt). Logistik, Supply-Chain Management
Praktische Geschäftsfälle unter Bezugnahme auf dem Basislehrstoff in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im Hinblick auf die Übungsfirma unter Einsatz moderner Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologie. Selbstständige Informationsbeschaffung für betriebliche Zwecke. Logistikbetriebe:
Kunden- und Lieferantenkontakte, Stammkundenpflege. Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Büroorganisation Handel:
Ergonomie und Büroplanung, Ablagesysteme (auch softwareunterstützt). Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Betriebliche Kommunikation Fertigungsbetriebe:
Verkaufstechniken in anspruchsvollen Kundensituationen und Verhandlungstaktik, Verkauf von Dienstleistungen. Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Umgang mit Kundenkonflikten (auch am Telefon mit Aufzeichnungen). Übung schwieriger Call-Center-Situationen. Businessplan:
Konfliktmanagement. Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Organisation und Leitung von Besprechungen, Moderationstechniken. Fallstudien:
Präsentation Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Multimediaeinsatz. Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Kreativitätstechniken. Schularbeiten:
Grundlagen des Projekt- und Qualitätsmanagements: Eine einstündige Schularbeit
Projekte (zB Unternehmensgründung, Börsespiel). 5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bewerbung Bildungs- und Lehraufgabe:
Schriftlich und mündlich, Bewerbungstraining. Die Studierenden können im
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von Projekt- Bereich Wirtschaft und Qualitätsmanagementmethoden. Gesellschaft
Komplexe Geschäftsfälle auf dem Basislehrstoff - Maßnahmen in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen. Aufbau- der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und Ablauforganisation. der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
Erweiterungslehrstoff: - Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
Formularbearbeitung. Miniprojekte. Umgang mit Kundendatenbanken. Der Konsument als Kunde. - die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren,
Einfache Unternehmensplanspiele. Vorbereitung des Betriebspraktikums. Sales Management. Protokollführung und Protokollgestaltung. Erstellung und Auswertung von einfachen Fragebögen. Customer Relationship Management. Nachbereitung des Betriebspraktikums. - in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
IT-Bezug: Bereich Management
Einsatz von Suchmaschinen, E-Mail, Büroplanungsprogramme, Electronic Banking. Einsatz von Präsentationsprogrammen, Kundendatenbanken, Tabellenkalkulation, Textverarbeitungssoftware. Auswertung von Fragebögen. Protokollgestaltung. Datenbankverwaltung. - die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
Übungsfirmen-Konnex: - Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
Sämtliche Lehrinhalte bilden die Grundlage für - die Übungsfirmenarbeit. Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
4. Semester: - den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Basislehrstoff: Bereich Planung
Arbeiten im betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie zB Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Software (zB E-Business). - den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
Präsentation der Übungsfirma in der Öffentlichkeit. - die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
Situationsadäquates Verhalten im Bereich der betrieblichen Kommunikation. - Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
Übernahme mehrerer Funktionen im Rahmen der Jobrotation. - strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
Dienstzeugnis. - die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
Erweiterungslehrstoff: - die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache. Erstellen eines Businessplans. Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management. Implementierung eines anerkannten Qualitätsmanagementsystems. Durchführung des Jahresabschlusses und Erstellen der Steuererklärungen. Bereich Personalmanagement
IT-Bezug: - verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
Internet, Mailprogramm, Homepagebetreuung, E-Business - die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen, anwendungsorientierter Einsatz aktueller Software.
7. Semester: - Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung - Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“ und „Rechnungswesen und Controlling“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete. - die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele - verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Fallstudien: Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
Fallbeispiele mit integrierten Aufgabenstellungen und steigendem Schwierigkeitsgrad. - verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
IT-Bezug: - Methoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern,
Datenbankverwaltung. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Unternehmensplanspiele. - Methoden der Personalanwerbung und –auswahl einsetzen,
Übungsfirmen-Konnex: - Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und –auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Erfahrungen aus der Arbeit in der Übungsfirma. Bereich Führung
Schularbeiten: - verschiedene Führungstheorien identifizieren,
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig) - verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
15. RECHNUNGSWESEN UND CONTROLLING Bereich Organisation
Bildungs- und Lehraufgabe - Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
Die Studierenden sollen - Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
– Kenntnisse - Organisationsgrundsätze und Fertigkeiten zur praktischen Durchführung von Arbeiten in wesentlichen Teilbereichen des betrieblichen Rechnungswesens erlangen Prinzipien beurteilen,
– die typischen Rechenabläufe des wirtschaftlichen Rechnens für die Lösung betriebswirtschaftlicher Aufgaben anwenden können - Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
– Kenntnisse über die Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens erwerben und die Folgen von Rechtswidrigkeiten erkennen können - verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
– laufende Geschäftsfälle verbuchen - den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und die damit zusammenhängenden steuerlichen Probleme lösen können Aufbauorganisation erläutern,
– grundlegende Zusammenhänge der Kostenrechnung verstehen sowie die Kostenrechnung zur Preisbildung, als Entscheidungs- und Planungsinstrument sowie für - die Ergebnisrechnung einsetzen können, Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
– Aufgaben der Personalverrechnung (einschließlich Verbuchung und Schriftverkehr) lösen können, Bereich Kontrolle
– Jahresabschlüsse, im Besonderen einer kleinen GmbH, in einfacher Form erstellen - Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und interpretieren können, ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
– laufende Auswertungen der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens vornehmen sowie Kennzahlen errechnen Bereich Ökomanagement und interpretieren können, Qualitätsmanagement
– sich grundlegende Kenntnisse des Steuerrechtes (einschließlich Schriftverkehr) aneignen und - Maßnahmen in allen Teilbereichen des Rechnungswesens anwenden können den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
– Belege datenverarbeitungsgerecht kontieren und die Daten sicher - Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und rasch erfassen können ökologische Verträglichkeit beurteilen,
– Computerausdrucke lesen, kontrollieren und interpretieren können, - Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
– - die Notwendigkeit der laufenden Datensicherung Grundsätze und Methoden des Datenschutzes verstehen und beachten kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– die Ergebnisse auswerten, darstellen - Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und präsentieren können sowie Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
– die Bedeutung eines funktionsfähigen Rechnungswesens und Controllings für das einzelne Unternehmen - Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und für die Gesamtwirtschaft erkennen rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
Lehrstoff: durch den Einsatz von Fallstudien
1. Semester: - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Basislehrstoff Lehrstoff:
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens; Rechenfertigkeiten Wirtschaft und Zahlenverständnis (Schätzen). Gesellschaft:
Grundlagen des Rechnungswesens: Ethik in der Unternehmensführung
Begriff; Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens; Buchführungssysteme. Management:
System der doppelten Buchführung: Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Begriff und Merkmale; Bilanz; Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss in Verschränkung zum Betrieb in Betriebswirtschaft. Planung:
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan. Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft. Personalmanagement:
Schlussrechnung, Prozentrechnung. Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Umsatzsteuer Führung:
Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich; formale Bestimmungen; Verbuchung; Verrechnung mit dem Finanzamt. Führungstheorien, Führungskonzepte
Zinsenrechnung von hundert. Organisation:
Bücher Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der doppelten Buchführung (nach Möglichkeit computerunterstützt): Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Arten der Bücher. Kontrolle:
Verbuchung laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch mit Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft (Erfassung der Warenein- und Warenverkäufe; Bezugs- und Versandkosten; Rücksendungen; Preisnachlässe; Skonto; Zahlung; Steuern; Löhne und Gehälter ua.); Summen- Bereiche und Saldenbilanz. Instrumente der Kontrolle
Erweiterungslehrstoff Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Zinsenrechnung auf hundert und in hundert. Verbuchung von Wareneinkäufen in der Klasse 1. Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Organisationsformen der Buchführung in Klein- und Mittelbetrieben. Fallstudien:
IT-Bezug: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schlussrechnung, Prozentrechnung, Zinsenrechnung. Verbuchung laufender Geschäftsfälle. Schularbeiten:
Übungsfirmen-Konnex: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit 6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Schularbeiten Bildungs- und Lehraufgabe:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Die Studierenden können im
2. Semester: Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Abschluss des Hauptbuches. - in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
Führung der Neben- und Hilfsbücher - Steuerungsvorgänge in Unternehmen (im Besonderen KassabuchGründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Buchführungsorganisation: Bereich Finanzmanagement
Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften. - finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
Zusammenhängende Geschäftsfälle: - die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
Verbuchung einfacher Geschäftsfälle anhand von Belegen (nach Möglichkeit computerunterstützt inklusive Summen- und Saldenbilanz). - Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien. - Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
Grundzüge der Bewertung: - die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
Allgemeine Bewertungsvorschriften. - einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen,
Waren- und Materialbewertung (Abfassungsprinzipien). - Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
Anlagenbewertung: - eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
Anschaffung - Finanzierungsmöglichkeiten von Anlagegegenständen. Privathaushalten darstellen,
Begriff und Ursachen der Anlagenabschreibung; Berechnung - Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und Verbuchung inklusive Anlagenbuchführung durchführen.
Sonderfälle der Anlagenbewertung, zB Erhaltungs- und Herstellungsaufwand, Ausscheiden von Anlagen. Bereich Investitionsmanagement
Rechnungsabgrenzung. - Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
IT-Bezug: - Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
Bearbeitung - Grenzen und Reichweiten der Lehrstoffinhalte computerunterstützt. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
Übungsfirmen-Konnex: - Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit. - den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
Schularbeiten: - Arten der Investitionen unterscheiden,
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) - Investitionen steuern und kontrollieren.
3. Semester: Bereich Businessplan
Rückstellungen. - die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
Forderungsbewertung. - die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
Abschluss von Einzelunternehmen (nach Möglichkeit computerunterstützt) mit Verschränkung zu Rechtsformen der Unternehmung im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaft“ - als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
Um- und Nachbuchungen mit außerbücherlicher Erfolgsermittlung; Abschlusstabelle; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung. Bereich Unternehmenssteuerung
Buchungsübungen. - Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
Computerunterstütztes Rechnungswesen: - Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit des computerunterstützten Rechnungswesens; Organisation des Rechnungswesens bei Einsatz einer Datenverarbeitungsanlage. - Arten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung (Eröffnung, laufende Buchungen, Fakturierung und Verwaltung offener Posten) anhand einer Belegsammlung; einfache Abschlussbuchungen; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- - die Prozesse der freiwilligen und Verlustrechnung; laufende Datensicherung zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Betriebswirtschaftliche durch den Einsatz von Fallstudien.
IT-Bezug: - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bearbeitung der Lehrstoffinhalte computerunterstützt. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Lehrstoff:
Übungsfirmen-Konnex Wirtschaft und Gesellschaft:
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit. Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement
Schularbeiten Finanzmanagement:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
4. Semester Investitionsmanagement:
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden
Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen, Erfolgsermittlung. Erfassung von laufenden Geschäftsfällen. Businessplan:
Kostenrechnung in Industrie, Handel Finanz- und Dienstleistungsbetrieben: Investitionsplanung
Ermittlung des Einstandpreises. Kostenstellenrechnung zur Ermittlung von Gemeinkostenzuschlagssätzen. Kalkulation des Verkaufspreises. Einfache Deckungsbeitragsrechnungen. Unternehmenssteuerung:
Personalverrechnung mit Verschränkung zu Personalmanagement in Betriebswirtschaft: Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und –zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen; Sonderfälle der Personalverrechnung; Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde; Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen. Fallstudien:
Personalverrechnung (computerunterstützt): Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge, Auswertung, Stammdatenwartung und laufende Datensicherung. Schularbeiten:
Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) 7. Semester – Kompetenzmodul 7:
IT-Bezug Bildungs- und Lehraufgabe:
Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Die Studierenden können im
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung. Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument. - Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
Schularbeiten: - die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) - Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
5. Semester: Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
Kostenrechnung (computerunterstützt): - Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
Ausarbeitung - Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Geschäftsfalles Unternehmens in der Finanzbuchführung (inklusive Lager- und Anlagenbuchführung) einschließlich Kostenrechnung anhand einer Belegsammlung; erforderliche Auswertungen mit Kontrolle und Interpretation. Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument mit Verschränkung zu Kostenmanagement in Betriebswirtschaft: - Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
Istkostenrechnung zu Teilkosten; Anwendungsbereiche des Direct Costing. - finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
Buchungsübungen (laufende Geschäftsfälle, einfache Abschlussbuchungen - die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren, Kontierung von Belegen).
Betriebswirtschaftliche Fallstudien - die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
IT-Bezug: Bereich Dienstleistungsbetriebe
Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware - die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Schularbeiten: Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). - die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
6. Semester: - das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft: - die Bedeutung des Ratings erläutern,
Abrechnung - den Jahresabschluss von Valuten Bank- und Devisen; Verbuchung Versicherungsbetrieben von Auslandsgeschäften anderen Branchen abgrenzen, Bewertung.
Rücklagen: - die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
Begriff und Einteilung; Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle; Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht. - die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
Bilanzlehre: - die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
Begriff, Zweck und Arten - die Rolle der Bilanz; gesetzliche Vorschriften; Bilanzierungsgrundsätze; Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (Handels- und Steuerrecht); Errechnung des handels- OeNB und steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung) der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
IT-Bezug: Bereich Risikomanagement
Bearbeitung der Lehrstoffinhalte computerunterstützt. - risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
Schularbeiten: - das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) - die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
7. Semester: Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
Bilanzlehre (vertiefende Wiederholung und Ergänzung) - eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln:
Begriff das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen, Zweck und Arten der Bilanz; gesetzliche Vorschriften; Bilanzierungsgrundsätze; Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (Handels- und Steuerrecht); Errechnung des handels- und steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung).
Jahresabschlüsse ( - Wertpapiere und Derivatenach Möglichkeit computerunterstützt) mit Bezug zur Unternehmensführung in Betriebswirtschaft Kriterien analysieren:
Abschluss von Personengesellschaften und - verschiedene Formen der GmbH, insbesondere Rechnungslegungsvorschriften Veranlagung nach Kriterien klassifizieren, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen; Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang und Lagebericht).
Berufe in Rechnungswesen und Controlling. - verschiedene Wertpapierarten erläutern,
Buchungsübungen. - Derivate charakterisieren,
Betriebswirtschaftliche Fallstudien. - das Börsengeschäft erläutern,
IT-Bezug: - Arten der Börse unterscheiden.
Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. durch den Einsatz von Fallstudien
Schularbeiten: - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Eine zweistündige Schularbeit. Lehrstoff:
8. Semester Wirtschaft und Gesellschaft:
Steuerlehre: Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Verkehrsteuern, sonstige Steuern und Abgaben; Grundzüge des Beihilfenrechtes. Internationale Geschäftstätigkeit:
Internationale Rechnungslegung; alternative Kontenrahmen. Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens für unternehmerische Entscheidungen (nach Möglichkeit computerunterstützt). Dienstleistungsbetriebe:
Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik); Errechnung und Interpretation von Kennzahlen; laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung). Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Controlling Bank- und Versicherungsbetriebe:
Berufsbild des Controllers, Aufgaben und Einsatzbereiche. Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Besondere Geschäftsfälle Risikomanagement:
Verbuchung von Reisekosten, Leasinggeschäften, Wertpapieren ua. Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Internationale Rechnungslegung; alternative Kontenrahmen. Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge; Aktualisierung. Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
IT-Bezug Fallstudien:
Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
16 8. WIRTSCHAFTSINFORMATIK Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen können im
– den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten von Anlagen der elektronischen Informationsverarbeitung kennen Bereich Wirtschaft und diese bedienen können, Gesellschaft
– den Aufbau, die Funktionsweise, Netzwerkkomponenten - sich der Rolle als aktive Bürgerin und die Einsatzmöglichkeiten aktiver Bürger in der Gestaltung von Netzwerken kennen gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und organisatorische Strukturen in Netzwerken identifizieren können diese reflektieren,
– Standardsoftware zur Lösung - die aktive Beteiligung von Aufgaben Non-Profit-Organisationen an der Berufspraxis auswählen, einsetzen und die gestellten Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben damit selbstständig lösen können erkennen und reflektieren,
– unter Verwendung moderner Techniken Informationen beschaffen, verwerten und weitergeben können, - die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
– zur Lösung von Teilaufgaben Programmmodule erstellen und testen können, Bereich Unternehmensgründung
– ihre Arbeiten dokumentieren - die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
– Datensicherungen durchführen - Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und die Sicherheit von EDV-Systemen analysieren können sowie für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
– die Auswirkungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikationstechnik auf Mitarbeiter, Betrieb, Gesellschaft und Kultur erkennen - situativ Rechtsform- und dazu fundiert Stellung nehmen können Standortentscheidungen begründet treffen.
Lehrstoff: Bereich Unternehmenssteuerung
3. Semester: - Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
Basislehrstoff: - Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
Grundlagen: - Arten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
Daten; Hardware; Software - die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Hardware: Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
Anschaffungsentscheidung; Einbau, Austausch und Konfiguration - die Funktionsbereiche von Hardwareelementen. Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
Gerätebedienung: - die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
Basiseinheit; Peripherie. - moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (e-Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
Betriebssystem und Benutzeroberfläche; Arten und - Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung von Dateien und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Tabellenkalkulation Bereich Finanz- und Grafik: Investitionsmanagement
Funktion, Arbeitsweise, Handhabung - Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und Lösung einfacher Aufgabenstellungen. argumentieren:
Datenübertragung - Grenzen und Netzwerke: Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
Datenübertragungssysteme; Übertragungsverfahren; Betriebsarten. - den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern,
Local Area Network; Wide Area Network; Internet, Recherchen. - Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Grundlagen von Rechnernetzen; Technische Komponenten; Organisatorische Komponenten; Netzmanagement; Netzwerksicherheit. Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
Telekommunikation. - Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
Erweiterungslehrstoff: - Marketingstrategien entwickeln,
Tabellenkalkulation: - die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Einsatz der Tabellenkalkulation zur Lösung von Aufgaben aus den Unterrichtsgegenständen „Rechnungswesen und Controlling“ und „Betriebswirtschaft“. Bereich Businessplan
Erweiterte Funktionen der Tabellenkalkulation. - die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
Übungsfirmen-Konnex: - einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen,
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage - einen komplexen Businessplan für die Arbeit in der Übungsfirma eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
Schularbeiten: durch den Einsatz von Fallstudien
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
4. Semester Lehrstoff:
Basislehrstoff Wirtschaft und Gesellschaft:
Datenstrukturen Ethik und Datenspeicherung: Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen, Stakeholder-Management, Corporate-Governance-Konzepte
Identifikation von Datenobjekten; Datenelemente und Datenstrukturierung; Datentypen. Unternehmensgründung:
Datenbankdesign: Neugründung, Unternehmensübernahme
Entwicklung von Datenmodellen. Unternehmenssteuerung:
Datenbanken: Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und –zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Funktion, Arbeitsweise, Handhabung. Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Realisierung Bedeutung und Funktion von Datenmodellen. NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E-Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen. Finanz- und Investitionsmanagement:
Datentransfer. Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G&V, Plan-Bilanz
Rechtliche Aspekte der Informationsverarbeitung Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Datenschutz; Authentifikation; Schutz geistigen Eigentums. Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
IT-Sicherheit Businessplan:
Hardware, Software, Organisation. Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion)
Datensicherung, Einzelmaßnahmen; IT-Sicherheit in Netzen. Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse etc.)
Auswirkungen der Informationsverarbeitung auf Individuum, Gesellschaft und Umwelt. Fallstudien:
Erweiterungslehrstoff: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Datenbanken: Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung
Einsatz von Datenbanksystemen zur Lösung von Aufgaben aus den Unterrichtsgegenständen „Rechnungswesen und Controlling“ sowie „Betriebswirtschaft“. Schularbeiten:
Programmierung: Eine zweistündige Schularbeit
Systematik der Problemlösung; Strukturen und Algorithmen. Umsetzung in einer höheren Programmiersprache. Dokumentation. 3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze der Objektorientierung.:
Übungsfirmen-Konnex: Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
Datenbanken, Datentransfer, Telekommunikation in der Übungsfirma. So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten 1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Bildungs- und Lehraufgabe:
17. INFORMATIONS- UND OFFICEMANAGEMENT Die Studierenden können im
Bildungs- und Lehraufgabe: Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
Die Studierenden sollen - die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
– den Zeichensatz der Multifunktionstastatur nach der Zehn-Finger-Tastschreibmethode beherrschen - Buchführungs- und auf der Rechnertastatur rationell arbeiten können, Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
– anspruchsvolle Briefe und Schriftstücke unter Berücksichtigung der ÖNORMEN und typografischer Grundsätze fehlerfrei erstellen und gestalten können, Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– die Gestaltungs- und Rationalisierungsmöglichkeiten eines Textverarbeitungsprogramms beherrschen und mit Daten aus anderen Softwareprodukten verknüpfen können - grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
– Publikationen - Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und Präsentationen erstellen können in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
– mit Arbeitsmitteln verantwortungsvoll - eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und umweltbewusst umgehen aufbewahren,
– umfangreiche Dokumente erstellen können - Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
– Hilfsmittel der Büroorganisation praxisgerecht einsetzen können - die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
– Online-Inhalte erstellen und bearbeiten können - die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
– das Intranet bzw. Internet zur Informationsbeschaffung nützen - die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
– Adressen, Termine und Aufgaben planen bzw - den Erfolg ermitteln. verwalten können und
– Grafiken für den Print- und Screenbereich bearbeiten können. Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
Lehrstoff: - die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
1. Semester: - den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
Basislehrstoff: - Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
Textverarbeitung: durch den Einsatz von Fallstudien
Zehn-Finger-Tastschreiben inklusive Rechnertastatur. Schreibfertigkeit von 150 Anschlägen/Minute, 40 Silben nach Diktat. Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Benutzeroberfläche der computerunterstützten Textverarbeitung. Strukturierte Dateiablage, Datensicherung. Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogrammes. Formale Gestaltung nach ÖNORM. - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Briefgestaltung nach Vorlagen, Direktdiktaten, Tonträgern. Lehrstoff:
Tabulatoren und Tabellen. Grundlagen des Rechnungswesens:
Informationsmanagement (Office Management): Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Informationsbeschaffung im Internet, E-Mail. Office Management (Termin- und Aufgabenplanung, Postbearbeitung, Archivierungssysteme). Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Publishing: Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Typografie und Lay-out. Grundlagen des Textdesign. Importieren und Bearbeiten von Grafiken. Standardfunktionen einer Präsentationssoftware. Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erweiterungslehrstoff: Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Korrekturregeln. Spracheingabe. Doppelte Buchführung in der Praxis:
IT-Bezug: Systematik der doppelten Buchführung
Einsatz von Lernsoftware. Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Übungsfirmen-Konnex Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer Fallstudien:
Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit. Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei Eine einstündige Schularbeiten Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Basislehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Textverarbeitung: Die Studierenden können im
Erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogrammes zur professionellen Gestaltung von Schriftstücken (zB AutoText, Dokumentvorlagen, Formatvorlagen, Formulare). Korrespondenz laut ÖNORM, Seriendruck, Einbinden von Daten aus anderen Programmen, Scannen. Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
Informationsmanagement (Office Management): - den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen,
Gezielte Suche von Informationen im Internet und deren Bearbeitung. Organisieren und Verwalten von E-Mails - Bezugs- und Internetadressen. Versandkosten verbuchen,
Publishing: - Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
Erstellen von Präsentationsunterlagen. Standardfunktionen eines Web-Editors. Aufbereitung von Texten, Präsentationen, Grafiken und Bildern für das Web. Web-Publishing und Screendesign. - den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
Erweiterungslehrstoff: - die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
Computer Based Training – Computerunterstütztes Lernen. Formulieren. - Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
Standardfunktionen eines Web-Editors. Aufbereitung von Texten, Präsentationen, Grafiken und Bildern für das Web. Web-Publishing und Screendesign. - die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
IT-Bezug: Bereich Sonstige Geschäftsfälle
Online-Formulare. Web-Publishing. Einsatz von e-Learning Sequenzen. - die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Übungsfirmen-Konnex: durch den Einsatz von Fallstudien
Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Schularbeiten Lehrstoff:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig). Doppelte Buchführung in der Praxis:
4. Semester: Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Basislehrstoff: Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Textverarbeitung Sonstige Geschäftsfälle:
Erstellen und Gestalten umfassender Dokumente (Formatvorlagen, Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Index), Formulare. Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen
Datenintegration. Schularbeiten:
Informationsmanagement Eine einstündige Schularbeit (Office Managementbei Bedarf zweistündig):
Informationsrecherche und -analyse 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Publishing Bildungs- und Lehraufgabe:
Erstellen und Layouten von Publikationen mit einem DTP-Programm. Importieren und Bearbeiten von Bildern für den Printbereich. Anwendungsbeispiele (Präsentationen und Web-Publishing). Die Studierenden können im
Erweiterungslehrstoff: Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
Computerunterstütztes Lernen (Computer Based Training). Protokoll. Makros. - die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
IT-Bezug: Bereich Personalverrechnung
Einsatz von e-Learning Sequenzen. Erstellen von Web-Sites in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkadministrator. - laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
IT-Bezug: - Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
Einsatz von e-Learning Sequenzen. - außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
Übungsfirmen-Konnex: - die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit. - die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
Schularbeiten: - die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) - den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
18. POLITISCHE BILDUNG UND RECHT Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
Bildungs- und Lehraufgabe: - die Stammdatenpflege durchführen,
Die Studierenden sollen - laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
– wesentliche rechtliche Informationsquellen unter Verwendung moderner Datenbanken zielorientiert nutzen können - einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
– ihre Kenntnisse über österreichisches und europäisches Recht aktualisieren, erweitern - die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und in die Praxis umsetzen können Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
– Entwicklungstendenzen der heutigen Gesellschaft kennen, sozialkritisch, konsumkritisch - die erforderlichen Auswertungen erstellen und umweltbewusst handeln interpretieren,
– ihre Rechte und Pflichten als Bürgerinnen und Bürger, insbesondere als Unionsbürger, im öffentlichen Bereich und in der Gesellschaft kennen und verantwortungsbewusst wahrnehmen können, - Datensicherung vornehmen.
– rechtliche Kenntnisse erwerben, die sie befähigen, in einfachen Rechtsangelegenheiten eigenständig tätig zu werden bzw. über die Wege der Rechtsdurchsetzung Bescheid zu wissen und durch den Einsatz von Fallstudien
– mit Rechts- - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren können Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
1. Semester Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Basislehrstoff: Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Rechtsordnung und internationale Organisationen Personalverrechnung:
Rechtssubjekte, Rechtsobjekte, Zugang zum Recht, Grund-, Menschen- und Freiheitsrechte, Aufgaben und Strukturen der Europäischen und Internationalen Organisationen, Systeme der kollektiven Sicherheit. Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Österreichisches Recht Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Rechtliche und politische Grundbegriffe, Politische Parteien Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Ideologien, Wahlen. Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Grundstrukturen des Staates: Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge
Staatselemente, Staats- und Regierungsformen, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung Bund und Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation. Auswertungen
2. Semester: Stammdatenpflege, Datensicherung
Europäisches Recht Fallstudien:
Grundstrukturen der EU und ihrer Organe, Grundsätze Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des EU-Rechts Clusters „Wirtschaft und der Rechtsdurchsetzung im Raum der EU. Management“
Rechtsdurchsetzung Schularbeiten:
Verwaltungsverfahren, Überblick über das Zivilgerichts- und Strafverfahren, Besonderheiten des arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahrens, Zwangsvollstreckung, Insolvenzverfahren. Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Teilbereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“)
7 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Rechtsanwendung im Alltag Bildungs- und Lehraufgabe:
ABGB und Nebengesetze: Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts, Erbrechts, Sachenrechts, Schuldrechts (Grundlagen der Vertragsgestaltung), Schadenersatzrechts, Wohnungseigentums- und Mietrechts, Konsumentenschutzrechts, E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzgesetz, Strafrechts. Die Studierenden können im
8. Semester: Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
Unternehmer und Arbeitnehmer in Recht - Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Wirtschaft: Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
Grundlagen des Gewerberechts, Urheberrechts, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetzes, Rechte und Pflichten aus einem Arbeitsverhältnis, Arbeitnehmerschutz, Arbeitsverfassungsgesetz - die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen, Berufsausbildungsgesetz.
Erweiterungslehrstoff: - Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Besonderes Verwaltungsrecht, Fallstudien, Schriftsätze, Eingaben, Persönlichkeitsrechte, Medienrecht. Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
IT-Bezug: - die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
Rechtsinformationssysteme, Homepages von Behörden, Körperschaften, Anwälten, Notaren, Interessensvertretungen - mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und internationalen Organisationen. die entsprechenden Buchungen vornehmen,
Informationsbeschaffung - Aufwendungen zu Kosten und kritische Auswertung von Informationen. Erträge zu Leistungen überleiten,
Einsatz des Internets. - Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
Übungsfirmen-Konnex: - Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
Beschaffung von Formularen - den Verkaufspreis berechnen und Anträgen im Verwaltungsverfahren, E-Commerce die entsprechenden Buchungen vornehmen, Gewerberecht und Gewerbeverfahren.
19. VOLKSWIRTSCHAFT - mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
Bildungs- und Lehraufgabe: - mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Die Studierenden sollen Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– sich der ethischen Verantwortung in der globalen Wirtschaft bewusst sein und die Stellung Österreichs als Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft sowie der EU und die sich daraus ergebenden Konsequenzen erkennen und beurteilen können (Schlüsselqualifikation Europakompetenz) - Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
– andere Kulturen achten und die Zusammenhänge von Frieden, politischer und volkswirtschaftlicher Stabilität als Basis für Wohlstand und Wohlfahrt erkennen - Deckungsbeiträge ermitteln,
– wesentliche Informationsquellen und Statistiken der Volkswirtschaft unter Verwendung moderner Datenbanken zielorientiert nutzen und umsetzen können, - unternehmerische Entscheidungen treffen.
– ihrer Rolle Bereich Kostenrechnung als verantwortungsbewusste Unionsbürger in Wirtschaft und Gesellschaft gerecht werden können, Ergebnisrechnung
– ihr Wissen über die Rolle Österreichs als Wirtschaftsfaktor aktualisieren, erweitern und in die Praxis umsetzen können, - den Betriebserfolg ermitteln.
– Entwicklungstendenzen der heutigen Gesellschaft kennen, sozialkritisch, konsumkritisch und umweltbewusst handeln und durch den Einsatz von Fallstudien
– mit Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren können - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
3. Semester Grundlagen der Kostenrechnung:
Basislehrstoff: Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Volkswirtschaftliche Grundlagen Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Grundbegriffe der Volkswirtschaft, Mikro- und Makroökonomie, Grundlagen der Wirtschaftspolitik, Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsordnungen, Konjunktur- und Wirtschaftspolitik, Angebot und Nachfrage, Marktlehre, Preismechanismus und Preispolitik, Produktionsfaktoren. Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Österreichische Volkswirtschaft Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Rolle des Staates in der Wirtschaft, Sozialpartner, Budget- und Budgetpolitik, Konsum und Konsumpolitik. Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
7. Semester Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Europäische Wirtschaft: Betriebserfolgsermittlung
Zusammenspiel der EU-Institutionen, Budgetpolitik in der EU, Binnenmarkt, Außenhandel und Zahlungsbilanz, Europäisches Währungssystem, Weiterentwicklung der europäischen Wirtschaft. Schularbeiten:
Globale Wirtschaft: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Internationale Wirtschaft, Globalisierung, Rolle der multinationalen Unternehmen, Unternehmenszusammenschlüsse, Strukturwandel, internationale Wirtschaftsorganisationen und Wirtschaftsabkommen, Währungspolitik, internationale Währungssysteme, Wirtschaftstheorien, internationale Verschuldung, Entwicklungsländer und Entwicklungshilfe. 5. Semester – Kompetenzmodul 5
8. Semester Bildungs- und Lehraufgabe:
Geld und Finanzen: Die Studierenden können im
Geldlehre, Inflation, Deflation, Stagflation, Zinsen und Zinsenpolitik. Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Ausgewählte Kapitel österreichischer - die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen, europäische und internationaler Wirtschaftspolitik:
Energie, Industrie, Umwelt, Tourismus, Transportwirtschaft - Inventur und Inventar unterscheiden, Agrarbereich.
Erweiterungslehrstoff: - die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
Raumordnungspolitik, Standortpolitik, Armutsbekämpfung, Migrationsproblematik, Bevölkerungsentwicklung - die Bewertungsregeln für das Anlage- und Pensionsproblematik Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
IT-Bezug: Bereich Anlagenbewertung
Homepages von Behörden, Körperschaften, internationalen Organisationen - die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen, Interessensvertretungen.
Informationsbeschaffung und kritische Auswertung von Informationen. - weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
Einsatz des Internets. - die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
20. PROJEKTMANAGEMENT UND PROJEKTARBEIT - das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
Bildungs- und Lehraufgabe: - den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
Die Studierenden sollen - die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
– fachliche und soziale Kompetenz erwerben Bereich Waren- und praxisorientierte Aufgabenstellungen lösen können, Materialbewertung
– betriebswirtschaftliche bzw. fachrichtungsspezifische Aufgaben selbstständig bearbeiten, eigene Lösungen entwickeln und diese gegenüber anderen vertreten können - Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
– Projektmanagementmethoden einsetzen können - Bewertungsverfahren anwenden,
– vernetztes Denken bei der Bearbeitung von einfachen und komplexen Fällen zeigen - daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
– Software zielorientiert - die Auswirkung der Waren- und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen können, Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
– in anderen Unterrichtsgegenständen erworbene Kenntnisse Bereich Bewertung von unfertigen und Fertigkeiten bei der Durchführung der Projektarbeit anwenden können sowie fertigen Erzeugnissen
– gemäß den persönlichen Erfahrungen, Interessen und Fähigkeiten ein Projekt mit betriebswirtschaftlichem bzw. fachrichtungsspezifischem Schwerpunkt initiieren und im Team oder einzeln (im Ausnahmefall) durchführen - die Herstellungskosten ermitteln und abschließen die Bewertung vornehmen, dokumentieren und präsentieren können.
Lehrstoff: - die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
3. Semester: Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
Basislehrstoff: - die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
Projektmanagement: - die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
Definitionen (Projekt, Projektmanagement, Projektarten). Personen und Rollen - die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Projekt. Projektmanager als Berufsbild. Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
Projektmanagementphasen (Start, Durchführung - Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen, Abschluss).
Projektmanagementinstrumente - Fremdwährungsforderungen und -methoden. Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
Themenfindung, Projekt-Würdigkeitsanalyse, Projektantrag, Projekt-Kontextanalyse, Projekt-Abgrenzung, Projekt-Auftrag - die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Hinführen zu wissenschaftlichem Arbeiten. Bereich Rechnungsabgrenzung
Projektmanagementinstrumente und -methoden: - die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
Objektstrukturplan, Projektstrukturplan, Arbeitspakete, Meilensteine, Terminplanung, Kosten- und Ressourcenplanung, Funktionendiagramm. - beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
Planung - die abzugrenzenden Beträge ermitteln und Durchführung eines Musterprojektes als Projektarbeit unter Einsatz die Verbuchung der Methoden des Projektmanagements. Rechnungsabgrenzungen durchführen,
Projektorganisation (Kompetenz- - die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verantwortungsverteilung im Projekt auch im Verhältnis zur Stammorganisation) Verlustrechnung ermitteln.
Dokumentation und Berichtswesen im Projektteam und Kommunikation zum Umfeld (auch fremdsprachig). Bereich Rückstellungen
Projektkultur. - die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
Projektmarketing - den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Projektmanagementprozesse: Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
Projektstartprozess (zB Zielklarheit und -akzeptanz), Projektdurchführungsprozesse (laufende Sicherung des Projektfortschrittes, Controlling, Krisen- und Chancenmanagement) - die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen, Projektabschlussprozess (zB Projektauswertung).
Projektpräsentation unter Berücksichtigung - Jahresabschlussarbeiten in der Zielgruppe. richtigen Reihenfolge durchführen,
Reflexion der Ergebnisse und Prozesse. - Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
Erweiterungslehrstoff: - die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
Qualitätsmanagement in Projekten. Projektorientierte Unternehmen. Programm- - die Bilanz und Portfoliomanagement. Auswertung von Datenmaterial. die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
IT-Bezug: - den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
Informationsbeschaffung und -auswertung. Protokollführung. Projekt- und Qualitätsmanagementinstrumente. - die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
Übungsfirmen-Konnex: - die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Anwendung durch den Einsatz von Projekt- und Qualitätsmanagementmethoden in der Übungsfirma. Fallstudien
6. Semester: - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Basislehrstoff Lehrstoff:
Projektarbeit mit facheinschlägigem oder fächerübergreifendem Thema mit betriebswirtschaftlichem bzw. fachrichtungsspezifischem Schwerpunkt. Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Planung und Umsetzung nach Projektmanagementmethoden mit Projektauftrag Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Präsentation vor dem Auftraggeber. Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung:
Zielsetzung, Planung, Organisation, Durchführung, Dokumentation, Präsentation der Projektarbeit. Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Erweiterungslehrstoff Waren- und Materialbewertung:
Präsentation der Projektarbeit in einer Fremdsprache. Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
IT-Bezug Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Datenbankverwaltung, softwareunterstützte Projektplanung, -koordination, -controlling. Präsentationssoftware. Methoden der Statistik. Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
21. Seminare Rechnungsabgrenzung:
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Bildung und Verbuchung
22.A. Ausbildungsschwerpunkt Rückstellungen:
22.A. 1. CONTROLLING UND JAHRESABSCHLUSS Bildung und Verbuchung
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Aufstellung des Jahresabschlusses:
22.A. 2. INTERNATIONALE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT MIT MARKETING Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
22.A.3. ENTREPRENEURSHIP UND MANAGEMENT Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung
Sinngemäß wie im Lehrplan Abschluss der Handelsakademie (Anlage A1). kleinen GmbH:
22.A. 4. MULTIMEDIA UND WEBDESIGN Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Fallstudien:
22.A.5. NETZWERKMANAGEMENT Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Schularbeiten:
22.A.6. SOFTWAREENTWICKLUNG Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1) 6. Semester – Kompetenzmodul 6:
22.A.7. DIGITAL BUSINESS Bildungs- und Lehraufgabe:
Sinngemäß wie Die Studierenden können im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
22.A.8. TRANSPORTMANAGEMENT Bereich Steuerlehre
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie - die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Anlage A1Tax Compliance). für die Gesellschaft reflektieren,
22.A.9. SCHULAUTONOMER AUSBILDUNGSSCHWERPUNKT - die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
Siehe schulautonome Lehrplanbestimmungen - die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen, Abschnitt IV.
22.B. Fachrichtung - vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
22.B.1. FACHRICHTUNG CONTROLLING UND ACCOUNTING - weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). - den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
22.B.2 - den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden. FACHRICHTUNG INTERNATIONALE WIRTSCHAFT MIT FREMDSPRACHE(N) UND KULTUR
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
22.B.3. FACHRICHTUNG ENTREPRENEURSHIP UND MANAGEMENT MIT AUTONOMEM GESCHÄFTSFELD - das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
Sinngemäß wie im Lehrplan - die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der Handelsakademie (Anlage A1) GmbH ausstellen.
22.B.4. FACHRICHTUNG INFORMATIONSMANAGEMENT UND INFORMATIONSTECHNOLOGIE Bereich Internationale Rechnungslegung
Sinngemäß wie im Lehrplan - für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der Handelsakademie International Financial Reporting Standards (Anlage A1IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
22.B.5. FACHRICHTUNG LOGISTIKMANAGEMENT UND SPEDITIONSWIRTSCHAFT durch den Einsatz von Fallstudien
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1) - ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
22.B.6. SCHULAUTONOME FACHRICHTUNG Lehrstoff:
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Steuerlehre:
B. FREIGEGENSTÄNDE Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Aufstellung des Jahresabschlusses:
C. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Internationale Rechnungslegung:
D. FÖRDERUNTERRICHT Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen)
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
- das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
- finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
- Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
- die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten, – eine Jahresabschlusskritik erstellen,
- eine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
- Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
- Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.3 Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
2. Semester: Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
- Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
- kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
- Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
- Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
- Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
- bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
- laufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Lehrstoff:
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr
Präsentationstechniken
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
- Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
- Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
- Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
- Projektabgrenzungen durchführen,
- Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
- mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
- unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
- Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- Projekte laufend evaluieren,
- die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Lehrstoff:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
- betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
- eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
- grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
- anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
- betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
- mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
- Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
- Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
- aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
- die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
- Unternehmensanalysen durchführen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- Führungstechniken anwenden,
- Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
- Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
- Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
- sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten, -
- kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
- zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
- ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig)
3.4 Wirtschaftsinformatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
- aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
- Auswertungen mit Funktionen durchführen,
- passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
- Daten importieren und exportieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
- Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
- Daten mit Pivot-Tabellen auswerten.
Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
- Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Bereich Informatiksysteme (Hardware, Betriebssystem, Netzwerk) – Kaufentscheidung, Fehleranalyse
- gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen,
- Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten,
- auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden,
- Hilfssysteme nutzen,
- Dateien aufgrund von gestellten Anforderungen optimal im Netzwerk bzw. im Internet organisieren.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit
- unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
- automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen,
- Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
Lehrstoff:
Diagramme, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6.Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken – Tabellen
- Einsatzbereiche einer Datenbank beschreiben,
- Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
- nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
- optimal aufbereitete Daten importieren und exportieren,
Bereich Datenbanken – Abfragen
- einfache Abfragen erstellen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- einfache Formulare erstellen,
- Daten in ein Formular eingeben und sortieren,
- einfache Berichte erstellen und ändern.
Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
- Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
- Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
- Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen,
- Parameterabfragen erstellen,
- Berechnungen in Abfragen vornehmen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
- Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement
- die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
- Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
- Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder).
Bereich Datenbanken – Import und Export
- Daten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate),
- Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Bereich Datenbanken – Datenbankmodellierung
- ein bestehendes Datenmodell in der Datenbank abbilden,
- unterschiedliche Arten der Beziehungen unterscheiden,
- aufgrund einer Aufgabenstellung selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und in Beziehung setzen.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkadministration
- im Netzwerk freigegebene Ressourcen verbinden und nutzen,
- Verbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkkonfiguration
- einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Lehrstoff:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und –berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen
Datenmodellierung, Reporting und Datenmanagement
Netzwerkressourcen nutzen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
- mögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen,
- grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und grobe Verstöße dagegen aufzeigen,
- beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
- die Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen,
- E-Business-Anwendungen nutzen.
Bereich Tabellenkalkulation und Datenbanken – Komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen
- komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen.
Lehrstoff:
IT und Recht (E-Commerce, E-Government, Urheberrecht, Datenschutz)
Komplexe betriebswirtschaftliche Anwendungen zu deren Lösung die erlernten Applikationen (Tabellenkalkulationen, Datenbanken usw.) einsetzen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3.5 Officemanagement und angewandte Informatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
- Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
- Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
- Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
- Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
- Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
- Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
- Drucker installieren und einrichten,
- einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
- einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
- sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
- Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
- sichere Passwörter wählen,
- Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
- lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
- sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- mit dem 10-Finger-System blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
- Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
- Druckoptionen festlegen,
- Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
- Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
- kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen,
- Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
- Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche).
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
- einfache Präsentationen erstellen,
- anspruchsvolle Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Lehrstoff:
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk)
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet)
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
- mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
- kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
- Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten,
- einfache Phonogramme (Fließtexte) schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente
- umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
- Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse usw.) erstellen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Internet
- im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
- mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
- Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).
Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente
- ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
- Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten),
- Seriendruckfunktionen anwenden.
Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing
- mit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten.
Lehrstoff:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung
Datenaustausch, erweiterte Seriendruckfunktionen, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Korrespondenz nach Tonträgern und diversen Vorlagen
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich „Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
- komplexe Tabellen erstellen,
- eigenständig Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,
- Bilder bearbeiten.
- bei einem umfangreichen Dokument Indexeinträge, Literaturverzeichnis und andere Verzeichnisse erstellen,
- fallabhängige Schriftstücke des betrieblichen Warenkreislaufes inhaltlich und formal richtig erstellen,
- Schriftstücke nach Phonogramm schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
- zielgruppengerechte Präsentationsunterlagen erstellen,
- eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
- ein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing
- im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
- im Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen),
Lehrstoff:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, rationelles Gestalten von Schriftstücken auf Basis ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen und Portfolios, umfangreiche Dokumente, Fallbeispiele, Formulieren, Corporate Design, Webpublishing
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
- Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
- Daten in Registerblättern organisieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
- Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
- benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
- Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
- beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen
- einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
- einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden).
Lehrstoff:
Dateneingabe und –bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen,
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3.6 Recht
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
- die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
- die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen,
- bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
- die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben,
- den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
- die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären,
- die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
- die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
- die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
- die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
- beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
- Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
- darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
- die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen,
- die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
- analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
- einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
- die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Lehrstoff:
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E-Government
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
- ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
- die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen,
- zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren,
- die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
- Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
- die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalles finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen,
- vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
- die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten,
- Möglichkeiten und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen argumentieren und bewerten,
- Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen,
- Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen,
- die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
- die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Lehrstoff:
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht), Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden,
- die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen,
- die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Lehrstoff:
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz
3.7 Volkswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
- die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
- die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
- volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
- die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
- die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
- die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
- das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
- den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
- häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
- wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
- den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
- die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
- die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
- die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern,
- die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Lehrstoff:
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
- die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
- angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
- die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
- wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
- die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Lehrstoff:
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
8. Semester Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Internationale Wirtschaft
- den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
- die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Lehrstoff:
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
4. Gesellschaft und Kultur
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ sowie „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
4.1 Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- sich kritisch mit politischen Programmen auseinandersetzen und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft einschätzen,
- unterschiedliche Wertvorstellungen kritisch beurteilen, politische Herausforderungen analysieren,
- die Funktionsweise der österreichischen Demokratie erklären und diese mit anderen Modellen vergleichen,
- sich kritisch mit der Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung auseinandersetzen,
- Unterschiede zwischen Information und Manipulation wahrnehmen,
- österreichische und europäische Problemstellungen benennen, diese einschätzen und dazu Stellung nehmen,
- eigene politische Meinungen entwickeln, begründen und verteidigen.
- Entstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren,
- Phänomene politischer Instrumentalisierung und deren Gefahren einschätzen,
- Ursachen, Motive und Bedeutung von Kriegen analysieren und erörtern,
- friedensstiftende Maßnahmen zur politischen Stabilisierung nennen, die Bedeutung internationaler Organisationen zur Friedenssicherung einschätzen und deren Aktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch beurteilen,
- die Herausbildung einer bipolaren Welt und deren Mechanismen als ideologische und machtpolitische Konfrontation bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren,
- das Spannungsverhältnis zwischen Neutralität und europäischer Integration aufzeigen,
- unterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren.
Lehrstoff:
Politischen Parteien und ihre ideologischen Grundsätze, politische Willensbildung, Grund- und Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Wertevorstellungen und Wertekonflikte, politische Differenzierung und Meinungsbildung, aktuelle politische Herausforderungen
Das politische System Österreichs, Parlamentarismus und politische Debatte, Wahlen, Möglichkeiten der Interessenvertretung und Lobbyismus, Populismus und Politik, Medien, Österreich als Mitglied der europäischen Gemeinschaft
Totalitäre und autoritäre Systeme: Faschismus, Nationalsozialismus, Austrofaschismus, Realer Sozialismus, Militärjuntas
Eskalation politischer Auseinandersetzungen: Krieg, Bürgerkrieg und Genozid, der Mensch im Krieg, Holocaust
Friedensregelungen (Friedensverträge, Friedensprozess und Konfliktlösungsstrategien)
Verantwortung im Umgang mit Geschichte: Formen des Widerstands, Versöhnung und Restitution
Bipolare Welt: Supermächte, Kalter Krieg, Wettrüsten und Abrüstung
Blockfreie und neutrale Staaten am Beispiel von Österreichs Besatzungszeit, Staatsvertrag, internationale Rolle Österreichs
Lebenswelten West und Ost, Nord und Süd
Politische Transformationen in Europa, Südamerika, China und der arabischen Welt
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- historische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen,
- den Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben,
- unterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren,
- wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären,
- grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren,
- Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren,
- unterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern,
- zivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen,
- gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen,
- idealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen,
- kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären,
- Motive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen,
- Verläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten,
- die Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes kennen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Lehrstoff:
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle, mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen
Zeitenwenden und Epochen am Beispiel der Wende Mittelalter-Neuzeit
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus
Kunst als Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung und des Zeitgeistes
4.2 Geografie (Wirtschaftsgeografie)
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- die Erde als sich dynamisch verändernde Umwelt wahrnehmen und erklären,
- Zusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen, erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden,
- kartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Fragestellungen anwenden,
- sich weltweit topografisch orientieren und topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Themenbereichen anwenden,
- Ursachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln,
- ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären,
- naturräumliche Nutzungspotenziale und Grenzen analysieren,
- demografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren,
- Unterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären,
- Probleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren,
- bedeutende außereuropäische Wirtschaftsräume und ihre Steuerungszentralen analysieren sowie deren Bedeutung und ihre wechselseitigen Beziehungen einschätzen,
- Konvergenzen und Divergenzen europäischer Regionen bzw. Staaten beschreiben, kritisch reflektieren sowie Entwicklungs- und Lösungskonzepte diskutieren,
- ausgewählte Politikfelder der EU problemorientiert diskutieren sowie deren sozioökonomische Bedeutung auf ihre eigenen Lebenswelten einschätzen,
- naturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre regionale Differenzierung erklären,
- demografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen analysieren,
- die Notwendigkeit von Raumordnung und Raumplanung begründen und ihre Instrumente erklären,
- sozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedlichen Lebenswelt bewerten,
- die Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen,
- den Wirtschaftsstandort Österreich unter Berücksichtigung der Energie- und Verkehrspolitik sowie der touristischen Entwicklung regional differenziert darstellen,
- die Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
Lehrstoff:
Räumliche Orientierung:
Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen:
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung)
Weltbevölkerung:
Bevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung
Globale Zentrums- und Peripheriestrukturen:
Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten
Entwicklungs- und Schwellenländer:
Merkmale, Probleme, Entwicklungstheorien
Zentren der Weltwirtschaft:
Steuerungszentralen der Weltwirtschaft, Wirtschaftsbündnisse
Außereuropäische Lebens- und Wirtschaftsräume:
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Prozesse, Zentrum- und Peripherie-Strukturen
Lebens- und Wirtschaftsraum Europa:
Divergenzen und Konvergenzen europäischer Regionen und Staaten, europäischer Einigungsprozess und EU-Erweiterung, Strukturen der EU, europäische Regionen bzw. Staaten außerhalb der EU
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich:
Naturräumliche Nutzungspotenziale, demografische Strukturen, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Energie- und Verkehrspolitik, Tourismus, sozioökonomische Disparitäten
Internationalisierung und Globalisierung
Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur
4.3 Internationale Wirtschafts- und Kulturräume
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- die in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden,
- unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten,
- die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären,
- die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,
- wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozio-ökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- aktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten,
- Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen,
- ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Lehrstoff:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration
5. Mathematik und Naturwissenschaften
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
- kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
- können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
- können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
- können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
- sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
- die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
- einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden,
- zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften sowie Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
- Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern,
- die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
- aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
- einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren,
- gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
- die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen,
- die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben,
- anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
- naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
- durch Untersuchen von Warenproben mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln,
- das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
5.1 Mathematik und angewandte Mathematik
Didaktische Grundsätze:
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
- die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen,
- die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen,
- die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben,
- die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
- Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen,
- grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen,
- beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln,
- Ergebnisse von Berechnungen abschätzen,
- Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen,
- Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
- die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten anwenden und begründen,
- mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen,
- Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
- die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können,
- lineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- lineare Gleichungen in einer Variablen lösen,
- die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären,
- in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
- quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen,
- die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen, quadratische Gleichungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
- die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
- lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen,
- lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen,
- die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
- die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten,
- lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen,
- Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen,
- die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
- Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren,
- zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff, lineare Funktionen und lineare Gleichungen
- die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben,
- Funktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Größen verstehen und erklären,
- Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen,
- das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden,
- lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln,
- die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“,
- den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden,
- den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben,
- die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom-, und Winkelfunktionen
- Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren,
- quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen,
- die Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren,
- den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren,
- das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden,
- mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad)
Algebra und Geometrie:
Lineare Gleichungssysteme in zwei und mehreren Variablen, Matrizen
Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
- den Begriff des Logarithmus beschreiben,
- logarithmische Rechengesetze anwenden,
- mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen,
- komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
- den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben,
- den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben,
- Exponentialfunktionen grafisch darstellen,
- Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen,
- die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
- die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben,
- mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten,
- die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
- die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
- diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
- den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
- die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
- den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
- Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
- die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
- Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung)
Rentenrechnung, Schuldentilgung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
- die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren,
- den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren,
- den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
- den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten,
- Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren,
- mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten,
- Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
- die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen,
- das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
- mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie
- Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
- die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
- Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
- den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
- die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
- typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren,
- den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
- den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben,
- den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben,
- Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
- den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben,
- das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen,
- die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie Integralrechnung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
- mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
- die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren,
- Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
- die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen,
- Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren,
- die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral und Streumaße
- verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren,
- unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren,
- Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
- den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren,
- die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
- den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten,
- die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren,
- die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
- den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären,
- die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
- die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen,
- die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung
Stochastik:
Beschreibende Statistik
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
- einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden,
- zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
5.2 Naturwissenschaften
Didaktische Grundsätze:
Die Studierenden sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik, Ökologie und Warenlehre sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Studierenden eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Studierenden auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen,
- den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden,
- den Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
- einfache chemische Formeln erklären,
- Gefahrensymbole kennen benennen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten können,
- die Entstehung von chemischen Bindungen erklären und den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen,
- chemische Reaktionen beschreiben (Energiebilanz) und auf Teilchenebene erklären (Redoxreaktionen, Säure-Basen-Reaktionen),
- eine einfache naturwissenschaftliche Untersuchung durchführen und dokumentieren,
- die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären,
- die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems benennen,
- die Größen Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Teilbereiche (Biologie, Chemie, Physik)
Grundlagen der Chemie:
Stoffeigenschaften, Aggregatszustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen;
Atome, Moleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise und Nomenklatur
Chemische Bindungen und Reaktion:
Chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, Säuren und Basen
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften:
Beobachtungen, Experimente, Messungen
Größen, Einheiten, Größenordnungen, Internationales Einheitensystem
Gesetze, Hypothesen, Modellbildung, Theorien, Weltbilder
Mechanik:
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft (Newtonsche Gesetze)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- den Aufbau von Lebewesen (Bakterien, Pflanzen, Pilzen, Tieren und Menschen) aus Molekülen, Zellen, Organen und Organsystemen beschreiben,
- die Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen,
- Aufbau und Funktionsweise von Ökosystemen erklären,
- sich zu aktuellen ökologischen Fragen selbstständig aus Medien Informationen beschaffen, die Ergebnisse dokumentieren und bewerten,
- Bau- und Funktionsweise von exemplarisch ausgewählten Organsystemen des Menschen beschreiben und ergänzende medizinische Informationen selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren,
- Informationen über anorganische und organische Rohstoffe beschaffen und die Ergebnisse bewerten und präsentieren,
- den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären.
Lehrstoff:
Allgemeine Biologie:
Kennzeichen des Lebens, Zellen, Viren, Bakterien, Pilze, Organismen, Untersuchung biologischer Objekte (Mikroskopieren), Organe und Organsysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen
Ökologie:
Ökosysteme, Nahrungsketten und Nahrungsnetze, Ökosphäre, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft
Organsysteme des Menschen:
Atmungssysteme, Immunsystem, Verdauungs- und Ausscheidungssystem, Herz- und Kreislaufsystem, Fortpflanzungssystem, Bewegungsapparat usw.
Gesundheit und Krankheit:
Abhängigkeit, Suchtmittel, Stress, Ergonomie
Produktlebenszyklus anorganischer und organischer Waren anhand ausgewählter Beispiele:
Metalle, Salze und Kunstdünger, Mineralien und Gesteine, Glas und Tonwaren, Textilien, Holz, Papier usw.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- den Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden,
- funktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen,
- den Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären,
- Gärungsprozesse als Stoffwechselvorgänge von Mikroorganismen erklären und dazu passende Versuche durchführen und dokumentieren,
- die für den Aufbau von biologischen Strukturen wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen,
- Zellatmung und Fotosynthese erklären,
- die Bedeutung des Hormon- und Nervensystems zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären,
- Methoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen und eigenen Gesichtspunkten beurteilen,
- die wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erläutern,
- wesentliche Aussagen der Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen.
Lehrstoff:
Organische Chemie:
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur, Derivate der Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Karbonsäuren und Gärungsprozesse, Kunststoffe
Biochemie:
Fette, Proteine, Kohlenhydrate
Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose)
Fotosynthese, Atmung, Kohlenstoffkreislauf
Biologische Steuerung beim Menschen:
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Hormonsystem
Genetik und Evolution:
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen, Phylogenie und Evolution, Gentechnik
Reproduktionsbiologie
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- die Größen Arbeit, Energie und Leistung und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen,
- aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
- die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben,
- die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente beschreiben,
- aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik und Informationstechnologie erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
- die wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen benennen und dazu passende Experimente beschreiben,
- einen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären,
- einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Lehrstoff:.
Mechanik:
Arbeit, Energie, Leistung
Energieformen, Energieerhaltung, Energieumwandlung, Wirkungsgrad
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter; technische Anwendungen
Schwingungen und Wellen:
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum
Mikro- und Makrokosmus:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Gravitation, Kepler’sche Gesetze, Relativitätstheorie usw.
5.3 Technologie, Ökologie und Warenlehre
Didaktische Grundsätze:
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
- ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden und zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen,
- nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
- ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen,
- naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
- die verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen,
- einen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Wert und Qualität beurteilen.
Lehrstoff:
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung
Landwirtschaft und Ernährung:
Formen der Landwirtshaft, Nahrungs- und Genussmittel (zB Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao, alkoholische Getränke)
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden)
Angewandte Technologie:
Ausgewählte Beispiele alternativer Energieformen
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
A. 2 Schulautonomer Erweiterungsbereich
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
A. 2. 1 Ausbildungsschwerpunkt
2.1.1 Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
- die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
- einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
- Inhalte plattformübergreifend bereitstellen,
- eine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
- Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
- vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bereich Webdesign
- HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
- HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
Lehrstoff:
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
- einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
- ein CMS redaktionell bedienen,
- Anforderungen analysieren und dokumentieren,
- ein Web-Projekt mit CMS planen,
- einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
- das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
- das Web-Projekt publizieren.
Bereich Audio-, Videobearbeitung und Animation
- Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
- Ton aufnehmen und bearbeiten,
- Animationen für Webseiten erstellen,
- ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Lehrstoff:
Web-Projekt mit CMS
Audio-, Videobearbeitung und Animation
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Webserver und Domain
- einen Webspace einrichten und verwalten,
- eine Website bereitstellen,
- eine Domain verwalten.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
- einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Security
- mit aktuellen Sicherheitstechnologien den elektronischen Datenaustausch absichern,
- durch Sicherheitseinstellungen und Privatsphäreneinstellungen Inhalte schützen und freigeben.
Lehrstoff:
Webserver und Domain, Websites mit dynamischen Elementen, Webseiten mit Datenbankanbindung
Security, Webseiten mit Datenbankanbindungen
2.1.2 Management, Controlling und Accounting
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
- die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
- das Controlling im Unternehmen einordnen,
- Teilbereiche des Controllings definieren,
- Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
- Unternehmensleitbilder analysieren,
- strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
- Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Bereich Accounting
- die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
- englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
- beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Planung
- Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
- Stundensätze berechnen.
Lehrstoff:
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
- Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
- Abweichungsanalysen interpretieren,
- Korrekturmaßnahmen entwickeln,
- die Zuständigkeiten zuordnen.
Bereich Accounting
- einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
- Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Lehrstoff:
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Reporting
- Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
- Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
- die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
- unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
- die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
2.1.3 Finanz- und Risikomanagement
Didaktische Grundsätze:
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit dem Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
- die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
- einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
- die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
- die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
- die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
- einen Kontoauszug interpretieren,
- Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
- Devisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
- die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
- Sparbuchtypen und –arten unterscheiden und zuordnen,
- Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Bereich Finanzierung
- die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
- Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
- Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
- die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
- die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
- den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
- die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und –fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
- die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
- wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
- den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
- die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
- eine Schadensmeldung erstellen,
- den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
- den Sinn der Obliegenheiten erklären,
- Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
- den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
- die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
- die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
- die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
- am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
- die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
- die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
- das Bonus-Malus-System anwenden,
- die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Bereich Personenversicherung
- die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
- die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
- die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
- eine Personenversicherungspolizze interpretieren,
- die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
- die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
- Ausschlüsse benennen und begründen,
- die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
- die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
- die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
- die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
- die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
- die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
- in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
- die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Veranlagung
- die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
- die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
- ein Wertpapierprospekt interpretieren,
- die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
- die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
- einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
- zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
- die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
- das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
- die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
- einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Bereich Finanz- und Risikomanagement
- vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Lehrstoff:
Veranlagung:
Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen
Vernetzung anhand von Fallbeispielen
2.1.4 Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
- die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
- das Controlling im Unternehmen einordnen,
- Teilbereiche des Controllings definieren,
- Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen und anwenden,
- Beiträge und Leistungen den unterschiedlichen Sozialversicherungsträgern zuordnen,
- Arbeitsverhältnisse den entsprechenden Kollektivverträgen zuordnen,
- Arbeitsverhältnisse von deren Begründung bis zur Auflösung darstellen, die daraus folgenden Rechte und Pflichten ableiten und beurteilen,
- mit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren,
- komplexe Aufgaben der Personalverrechnung lösen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
- alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
- das Umsatzsteuerrecht anwenden,
- die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Bereich Operative Planung
- Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen
Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts:
Arbeitsverhältnisse, arbeitsrechtliches Normensystem, Kollektivverträge und deren Folgen, Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Sozialversicherungsträgern
Besondere Fälle der Personalverrechnung
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
- Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
- Abweichungsanalysen interpretieren,
- Korrekturmaßnahmen entwickeln,
- die Zuständigkeiten zuordnen.
Bereich Accounting
- einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (zB Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
- Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Lehrstoff:
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerrecht
- mit Online-Informationssystemen arbeiten,
- Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
- laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
- Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
- die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
- die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
- Steuererklärungen erstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
2.1.5 Entrepreneurship und Management
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
- unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
- Wege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
- die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
- zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
- die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
- mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
- mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
- den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
- eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Bereich Gründungsphase
- aus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
- die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
- einen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
- die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
- ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
- Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
- die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
- sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
- im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
- Finanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
- eine SWOT-Analyse erstellen,
- Businesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- ihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
- Networking erläutern und anwenden.
Lehrstoff:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
- Wachstumsstrategien entwickeln,
- eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
- einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
- die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
- unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
- unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten,
- die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
- die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
- für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
- Planungstechniken einsetzen,
- Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
- Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
- Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
- Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
- Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
- die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Lehrstoff:
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)
Konfliktmanagement, Social Networking
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Konsolidierungsphase
- Optimierungsprozesse analysieren und reflektieren,
- ein Sanierungskonzept für ein Unternehmen analysieren.
Bereich Finanzierung in der Konsolidierungsphase
- mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren,
- unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
- die Eigenwirksamkeit reflektieren,
- Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
- für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen,
- die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
- die Eigenwirksamkeit reflektieren,
- Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
- für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Bereich Unternehmenslebenszyklus
- das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua. anwenden,
- alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Lehrstoff:
Strategien in der Konsolidierungsphase:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Risikomanagement, Sanierungsmaßnahmen, Unternehmenskooperation
Finanzierung in der Konsolidierungsphase:
Entrepreneurial Controlling, Bilanzanalyse, stiller Reserve, Umschichtungsfinanzierung, Private Equity
Unternehmerische Haltungen:
Vernetztes Denken, Betriebswirtschaftliche Simulationen (Unternehmensplanspiel usw.), Coaching
Wirtschaftliche Entwicklung (Globalen Entrepreneurship Monitor usw.), Karriereplanung
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)
2.1.6 Internationale Wirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
- Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
- volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
- Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
- die Entwicklung und die Ziele der europäischen Integration in Grundzügen anführen,
- die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
- zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
- die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
- die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
- die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern,
- das Konzept für ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt entwickeln, die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat kommunizieren.
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
- die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
- strategische Planungsinstrumente (SWOT-Analyse, Szenarioanalyse, Portfolioanalyse, Produkt-Markt-Matrix usw.) in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
- aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
- den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
- die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen,
- die Bedeutung der Direktinvestition als Marktbearbeitungsstrategie darlegen und die Bedeutung aus der Sicht des Investitionslandes bzw. des investierenden Unternehmens erläutern.
Bereich Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
- Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
- zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
- Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten beurteilen,
- Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
- den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Recht, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt, Direktinvestition
Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
- die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
- die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
- die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
- die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben,
- die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Risikomanagement
- Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
- die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,
- die verfahrensmäßige Exportfinanzierung erklären.
Bereich Exportförderung
- Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Bereich Cross Cultural Management
- die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
- unterschiedliche Kulturmodelle anführen,
- kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
- Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
- verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
- im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
- eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
- eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
- am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
- die Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- die Internationalisierung eines Unternehmens unter Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Lehrstoff:
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,
Zahlungsabwicklung
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Exportförderung:
Exportgarantiesystem
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle
Käuferverhalten in internationalen Märkten
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik
Ökomarketing
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Exportreife eines Unternehmens, Standortpolitische Entscheidungen, Internationalisierungsstrategien
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
- die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
- die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
- die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdwährungsmanagements für Unternehmen erläutern,
- Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
- die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben,
- die wichtigsten Bestandteile einer EU-Ausschreibung analysieren.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
- weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Lehrstoff:
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
Wettbewerbsrecht, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen
2.1.7 Kommunikationsmanagement und Marketing
Didaktische Grundsätze:
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Studierenden Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Studierenden erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
- die Grundlagen der Kommunikation benennen,
- den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
- Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
- Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
- quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
- die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Bereich Markt- und Meinungsforschung
- die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
- die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
- die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
- die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Strategische Analyse
- mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
- Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung formulieren in der Öffentlichkeit
- für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
- für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
- die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
- die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
- unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
- einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
- unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
- adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
- die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
- produktpolitische Strategien beschreiben,
- für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
- wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
- vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
- Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
- in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
- anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Lehrstoff:
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E-Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
- die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
- die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
- die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
- die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
- die Bedeutung von Lobbying darlegen,
- die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
- sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
- die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
- die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
- die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
- die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
- die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Lehrstoff:
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien
2.1.8 Logistikmanagement
Didaktische Grundsätze:
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Leistungserstellung
- die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
- die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
- die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
- die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
- die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
- die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
- spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Bereich Distributionslogistik
- die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
- den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
- geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
- unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
- für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
- geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
- Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Lehrstoff:
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und –funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und -übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionslogistik
- die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und –steuerung erläutern,
- Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
- den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
- den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
- Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Bereich Beschaffung
- die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
- geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
- situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
- Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Lehrstoff:
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozintograph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme
Beschaffungsziele und –aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und –strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und –auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Logistikcontrolling
- die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
- die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
- geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
- unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
2.1.9 Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme
Didaktische Grundsätze:
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Studierenden sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
- qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
- Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
- Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
- die historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
- den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
- den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
- ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Bereich Management
- die Säulen der Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Philosophy, Corporate Language) erklären,
- auf die Corporate Identity (CI) aufbauend die Bedeutung der Unternehmenskultur und deren Auswirkung auf die Organisation reflektieren,
- die Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
- den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation demonstrieren,
- die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
- einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
- Prozesse analysieren,
- den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge
Management:
Begriff und Säulen der Corporate Identity, Unternehmenskultur, Balanced Scorecard
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Arten der Prozessdokumentation
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Qualitätsbezogene Normen
- die Bedeutung von Normen erklären,
- die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
- Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
- Aufbau und Vorteil eines Integrierten Managementsystems erklären,
- den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und konkrete Maßnahmen für Organisationen ableiten,
- wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
- den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
- einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden,
- das Quality Function Deployment (QFD) erklären,
- Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
- ausgewählte Methoden und Konzepte aus dem Toyota Production System anwenden,
- die statistische Prozesskontrolle (SPC) beschreiben,
- komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen.
Bereich Total Quality Management
- den Begriff TQM erklären,
- die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
- die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen anwenden, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
- die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) im Überblick beschreiben,
- Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären,
- die RADAR-Logik des EFQM-Modells anwenden.
Lehrstoff:
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, Toyota Production System, statistische Prozesskontrolle (SPC), Projektakquisition, Projektplanung
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltmanagement
- wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
- die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
- die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
- Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
- die wichtigsten SIGE-Normen nennen,
- wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
- den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
- vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Management
- ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus Integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- das GAP-Modell erklären,
- den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
- praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus Integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
durch den Einsatz von Fallstudien
-ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines Integrierten Managementsystems
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
2.1.10 Ökologisch orientierte Unternehmensführung
Didaktische Grundsätze:
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
- die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
- die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
- die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
- die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
- Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
- an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
- das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
- die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
- das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
- die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Wasserwirtschaft
- hinsichtlich verantwortungsvoller Wassernutzung beraten,
- in Bezug auf Abwasserbehandlung die Möglichkeiten der aktiven und passiven Umwelttechnik erläutern,
- die ökonomischen und ökologischen Grenzen der Abwasserbehandlung hinterfragen.
Bereich Logistik
- Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
- Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
- die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Lehrstoff:
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe
Wasserwirtschaft:
Verantwortungsvolle Wassernutzung, aktive und passive Umwelttechnik, ökonomische Grenzen der Abwasserbehandlung
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Ökomarketing
- auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
- Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Bereich Ökocontrolling
- die Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten gegenüberstellen,
- die Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen,
- die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
- die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen.
Bereich Verpackung
- den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
- die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
- die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
- das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Bereich Umweltzertifizierungen
- die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Investitionsrechnung
- mit Hilfe von Fallbeispielen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen im Bereich regenerative Energiegewinnung vorbereiten.
Bereich Anlagenbewertung
- umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
- Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
- Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
- Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
- Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
- Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Lehrstoff:
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik
Ökocontrolling:
Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten, Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen, Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen
Investitionsrechnung:
Fallbeispiele zu Solaranlagen
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltrecht
- die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
- den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.
Bereich Unternehmensgründung
- zusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch ökologische und soziale Grundsätze berücksichtigen,
- Grundlagen des Umweltrechts mit einbeziehen.
Bereich Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens
- die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
- mögliche Lösungsstrategien des oben angeführten Dilemmas diskutieren,
- das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Soziales im Hinblick auf die Ethik des Wirtschaftens illustrieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)
Unternehmensgründung:
Unternehmensgründung unter Berücksichtigung eines sozial- und umweltverträglichen Wirtschaftens (Umweltrecht)
Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens:
Ökologisch, soziale Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft, Lösungsstrategien
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien
2.1.11 Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
2.2 Seminare
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
A. 3 Verbindliche Übungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
B. Freigegenstände
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
C. Unverbindliche Übungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
D. Förderunterricht
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).