BGBl. II Nr. 273/2019
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage 1.30 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR WIRTSCHAFTSINGENIEURE – PRODUKTMANAGEMENT UND FUTURETECS römisch eins. STUNDENTAFEL1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
1. Stundentafel der höheren Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure – Produktmanagement und FutureTecs
| Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung | Wochenstunden | Summe | Lehrverpflichtungsgruppe | |||||||
Jahrgang | |||||||||||
römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. | römisch vier. | römisch fünf. | |||||||
A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | ||||||||||
1. | Religion | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch drei) | |||
2. | Deutsch | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 11 | (römisch eins) | |||
3. | Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch eins) | |||
4. | Geografie, Geschichte und Politische Bildung2 | 2 | 2 | 2 | 2 | – | 8 | römisch drei | |||
5. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | römisch vier a | |||
6. | Angewandte Mathematik | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 13 | römisch eins | |||
7. | Naturwissenschaften | 3 | 3 | 2 | 2 | – | 10 | römisch zwei | |||
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B. | Fachtheorie und Fachpraxis | ||||||||||
1. | Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht3 | – | 2 | 2 | 4(1) | 4(1) | 12 | (römisch eins) bzw. römisch zwei | |||
2. | Betriebstechnik | 2 | 2 | 4 | 2 | 2 | 12 | römisch eins | |||
3. | Informatik und Informationssysteme4 | 2(2) | 2(2) | 2(2) | 2(2) | 4(4) | 12 | römisch eins | |||
4. | Maschinen- und Elektrotechnik5 | 8(6) | 6(4) | 6(4) | 7(4) | 5(3) | 32 | römisch eins bzw.IV | |||
5. | Produktmanagement6 | – | 2(1) | 2(1) | 3(2) | 3(2) | 10 | römisch eins | |||
6. | Werkstofftechnik5 | 2 | 2 | 2(2) | 2(2) | 2(1) | 10 | römisch eins | |||
7. | Konstruktion und Verfahrenstechnik7 | 6(3) | 5(3) | 5(3) | 5(3) | 4(3) | 25 | römisch eins | |||
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C. | Verbindliche Übung |
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| Soziale und personale Kompetenz8 | 1(1) | 1(1) | – | – | – | 2 | römisch drei | |||
| Gesamtwochenstundenzahl | 38 | 38 | 38 | 38 | 33 | 185 |
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D. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang | |||||||||
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| Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht | Wochenstunden |
| Lehrverpflichtungsgruppe | |||||||
Jahrgang | |||||||||||
römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. | römisch vier. | römisch fünf. |
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E. | Freigegenstände |
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1. | Zweite lebende Fremdsprache9 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| (römisch eins) | |||
2. | Kommunikation und Präsentationstechnik | – | – | 2 | 2 | – |
| römisch drei | |||
3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | 2 | – | – | – |
| römisch drei | |||
4. | Forschen und Experimentieren | 2 | – | – | – | – |
| römisch drei | |||
5. | Entrepreneurship und Innovation | – | – | – | 2 | – |
| römisch drei | |||
6. | Wissenschaftliches Arbeiten | – | – | – | 2 | 2 |
| römisch eins | |||
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F. | Unverbindliche Übung |
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| Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| (römisch vier a) | |||
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G. | Förderunterricht10 |
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1. | Deutsch |
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2. | Englisch |
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3. | Angewandte Mathematik |
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4. | Naturwissenschaften |
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5. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände |
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2. Stundentafel der Deutschförderklasse
| Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung | Wochenstunden pro Semester | Lehrverpflichtungsgruppen |
1. | Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (römisch eins) |
2. | Religion | 2 | (römisch drei) |
3. | Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung11 | x12 | Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand, Verbindliche Übung |
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| Freigegenstände und Unverbindliche Übungen13 |
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| Gesamtwochenstundenzahl | x14 |
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1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des römisch vier. Abschnittes abgewichen werden.
2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.
3 Mit Übungen in Business English im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden in der Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins.
4 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung mit Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
5 Mit Werkstätte und Produktionstechnik im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
6 Mit Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
7 Mit Konstruktionsübungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
8 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der im Abschnitt A. und B. angeführten Pflichtgegenständen.
9 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
10 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
11 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) sowie die verbindliche Übung gemäß der Stundentafel in Ziffer eins,; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übung erfolgt durch die Schulleitung.
12 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände sowie die verbindliche Übung entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände sowie der verbindlichen Übung ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.
13 Gemäß Stundentafel gemäß Ziffer eins,
14 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel gemäß Ziffer eins,
römisch eins. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage 1.
römisch drei. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL 1. Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:
Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure – Produktmanagement und FutureTecs sind in der Lage, technische und betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen zu lösen. Sie können für Produkte geeignete Werkstoffe bestimmen und diese mit adäquaten Verfahrenstechniken von der Konzeption bis zur Produktionsreife führen.
Sie beherrschen Kreativitätstechniken und haben die Fähigkeit zur Planung, Entwicklung und Umsetzung von innovativen sowie nachhaltigen Produkten unter Einbeziehung von betriebswirtschaftlichen Aspekten. Sie kennen und verstehen den gesamten Lebenszyklus eines Produktes.
Durch die breite ingenieurtechnische Ausbildung sind sie in der Lage, Problemstellungen durch die Verknüpfung unterschiedlicher Fachbereiche effizient und umfassend zu lösen und dabei nach neuen Gesichtspunkten und Lösungswegen zu streben.
Sie können Projektmanagementmethoden anwenden und verfügen über unternehmerisches Denken und soziale Schlüsselqualifikationen. Die vertiefende Sprachausbildung in Englisch bietet ihnen den Zugang zu internationaler Geschäftstätigkeit.
2. Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B: Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht:
Im Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling können die Absolventinnen und Absolventen einfache Geschäftsfälle verbuchen, die wichtigsten Jahresabschlussarbeiten durchführen, die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erstellen, Bilanzkennzahlen ermitteln und diese interpretieren.
Im Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung kennen die Absolventinnen und Absolventen die gesetzlichen Personalnebenkosten und können Personalstundensätze ermitteln. Sie kennen die wichtigsten Führungsstile und Motivationstheorien und können sie situationsgerecht anwenden.
Im Bereich Marketing und Vertrieb kennen die Absolventinnen und Absolventen Methoden der Markt-, Konkurrenz- und Unternehmensanalyse und können marketingpolitische Instrumente beschreiben und beurteilen. Sie können Vertriebsprozesse beschreiben und Angebote erstellen.
Im Bereich Finanzierung und Investitionsrechnung können die Absolventinnen und Absolventen geeignete Arten der Unternehmensfinanzierung wählen sowie einen einfachen Finanzplan erstellen und interpretieren. Sie können Verfahren der statischen und der dynamischen Investitionsrechnung anwenden.
Im Bereich Entrepreneurship und Innovation können die Absolventinnen und Absolventen einen Businessplan für eine Unternehmensgründung erstellen. Sie können grundlegende Methoden des Innovationsmanagements anwenden.
Im Bereich Business English können die Absolventinnen und Absolventen technische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.
Im Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht können die Absolventinnen und Absolventen die Strukturen des österreichischen Rechts erklären, die Grundzüge eines Verwaltungsverfahrens erläutern sowie ein Gewerbe anmelden und kennen die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes. Sie können die Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben und dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentengeschäften unterscheiden, Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche geltend machen und feststellen, ob Internetauftritte den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Sie können die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen, deren Organisation sowie ihre Vor- und Nachteile erläutern, sich Informationen aus dem Firmenbuch beschaffen, die Voraussetzungen für eine Insolvenz und die wesentlichen Verfahrensschritte erläutern. Sie können die wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsrechtes anwenden, die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.
Betriebstechnik:
Im Bereich Unternehmensorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Organisationsformen hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen charakterisieren. Sie können Prozesse und ihre Schnittstellen grafisch darstellen.
Im Bereich Materialwirtschaft und Logistik kennen die Absolventinnen und Absolventen den Ablauf und die einzelnen Schritte des Beschaffungsprozesses in einem Unternehmen. Sie können Lagerarten, Kommissioniersysteme und innerbetriebliche Fördermittel entsprechenden Anwendungsgebieten zuordnen, Beschaffungsstrategien auswählen und Bestandskennzahlen ermitteln.
Im Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung können die Absolventinnen und Absolventen für ein Eigenfertigungsteil einen Arbeitsplan erstellen und ausgewählte Methoden der Zeitermittlung anwenden. Sie können für ein vorgegebenes Produktionsprogramm den erforderlichen Materialbedarf ermitteln und Fertigungsterminpläne unter Einsatz eines Produktionsplanungssystems erstellen.
Im Bereich Kosten- und Leistungsrechnung können die Absolventinnen und Absolventen auf Grundlage einer vorgegebenen Unternehmensstruktur einen Betriebsabrechnungsbogen erstellen und daraus die Gemeinkostenzuschlagsätze und Maschinenstundensätze ableiten. Sie können Produktkostenkalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und deren Bedeutung für unternehmerische Entscheidungen beurteilen.
Im Bereich Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung können die Absolventinnen und Absolventen Arbeitsplätze und Funktionsbereiche unter Einbeziehung ergonomischer und sicherheitstechnischer Aspekte planen. Sie können Materialflussanalysen durchführen und ein Betriebsstättenlayout erstellen.
Im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement kennen die Absolventinnen und Absolventen Voraussetzungen, Inhalte und den Ablauf für eine Zertifizierung. Sie können Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements auswählen und einsetzen.
Informatik und Informationssysteme:
Im Bereich Angewandte Informatik kennen die Absolventinnen und Absolventen Hardware-Komponenten sowie deren Funktion und können IT-Arbeitsumgebungen einrichten. Darüber hinaus können sie Office-Applikationen anwenden sowie Richtlinien des Datenschutzes und der Datensicherheit berücksichtigen.
Darüber hinaus können sie Netzwerksressourcen nutzen und im Netzwerk auftretende Probleme identifizieren.
Im Bereich Enterprise Resource Planning (ERP) können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau und die Einsatzgebiete gängiger ERP-Systeme in Unternehmen erläutern, Stammdaten anlegen sowie Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse abbilden und Auswertungen erstellen.
Sie können auf Basis einer im ERP-System durchgeführten Auftragssimulation Maßnahmen zur Reduzierung der ermittelten Durchlaufzeit bzw. der kalkulierten Produktkosten treffen.
Im Bereich Datenbanken können die Absolventinnen und Absolventen aus einer Problemstellung ein Datenmodell entwerfen und dieses in einem Datenbanksystem umsetzen. Sie können Datenbestände mit Hilfe von Abfragesprachen auswerten, die für eine Datenbankanwendung notwendigen Anwendungsfälle, Eingabemasken und Ausgabeformate identifizieren sowie eine Datenbankanwendung implementieren.
Im Bereich Strukturierte Programmierung können die Absolventinnen und Absolventen Problemstellungen systematisch analysieren, algorithmische Lösungswege entwickeln und diese in einer höheren Programmiersprache strukturiert umsetzen.
Im Bereich Objektorientierte Programmierung können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Konzepte der objektorientierten Programmierung anwenden. Sie können Problemlösungen in grafischer Notation darstellen sowie erweiterbare und wartbare Programme dazu entwickeln.
Im Bereich Embedded Systems können die Absolventinnen und Absolventen die Komponenten und die Funktionsweise von Mikroprozessor-Systemen beschreiben. Sie können Programme zur Ansteuerung von Interfaces und zur Verarbeitung von Ereignissen in einer Multitasking-Umgebung erstellen.
Maschinen- und Elektrotechnik:
Im Bereich Maschinentechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Statik und der Festigkeitslehre und können Schnittgrößen und Belastungen von Bauteilen berechnen. Sie können geeignete Maschinenelemente auswählen und diese grundlegend berechnen.
Im Bereich Elektrotechnik und Elektronik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Funktionsweise grundlegender Bauelemente. Sie können Schaltungen berechnen und diese aufbauen. Sie kennen die Funktionsweise elektrischer Antriebe und Transformatoren und können deren Betriebsverhalten beschreiben.
Im Bereich Messtechnik und Sensorik können die Absolventinnen und Absolventen messtechnische Verfahren elektrischer und nicht elektrischer Größen für die in der Verfahrenstechnik gängigen Aufgabenstellungen auswählen und anwenden.
Im Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Verfahren und Wirkungsweisen der in der Steuerungstechnik verwendeten Komponenten für eine Anwendung auswählen und Steuerstromkreise bzw. Programme zur Lösung einfacher steuerungstechnischer Probleme entwickeln. Sie kennen die Eigenschaften von Regelstrecken und Reglern sowie deren Einfluss auf die Qualität von Regelsystemen.
Produktmanagement:
Im Bereich Produktmanagement können die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Instrumente und Methoden des Produktmanagements anwenden. Insbesondere steuern sie Einführungs- und Auslistungsprozesse der Produkte entlang des gesamten Lebenszyklus.
Im Bereich Produktentwicklung und Design können die Absolventinnen und Absolventen Anforderungsprofile für Produkte und Erzeugnisse entwerfen sowie Produktdokumentationen für die Fertigung erstellen. Sie kennen die Methoden der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten sowie die Beurteilungskriterien von Prototypen und serienreifen Produkten unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten und können an entsprechenden Projekten mitwirken.
Im Bereich Innovationsmanagement können die Absolventinnen und Absolventen Kreativwerkzeuge zur Erlangung von Produktideen anwenden. Sie begleiten und kontrollieren den Innovationsprozess hinsichtlich funktionaler, terminlicher und wirtschaftlicher Aspekte.
Im Bereich Projektmanagement können die Absolventinnen und Absolventen Werkzeuge zur Planung und Steuerung von Projekten anwenden.
Roh- und Werkstofftechnik:
Im Bereich Rohstoff- und Werkstoffe können die Absolventinnen und Absolventen den grundlegenden Aufbau und die Eigenschaften gebräuchlicher Werkstoffe erklären und diese für Anwendungsgebiete auswählen. Sie können diese normgerecht bezeichnen. Sie können Verfahren zur Werkstoffprüfung auswählen und anwenden sowie dabei gewonnene Daten statistisch auswerten. Sie kennen relevante Fertigungsverfahren zur Herstellung von Produkten sowie die zugehörigen Maschinen und Anlagen.
Im Bereich Textilwerkstoffe unterscheiden die Absolventinnen und Absolventen 1D, 2D und 3D Werkstoffe und deren Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Sie können gezielt Rohstoffe und Werkstoffe für Produktanforderungen nach Kundenvorgaben auswählen, deren Eigenschaften beurteilen und neue Produkte entwickeln.
Im Bereich Modifikation von Eigenschaften kennen die Absolventinnen und Absolventen Möglichkeiten die Eigenschaften der Werkstoffe zu verändern und entsprechend zu verbessern.
Konstruktion und Verfahrenstechnik:
Im Bereich Verfahrenstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die unterschiedlichen Produktions- und Herstellungsverfahren für die diversen Werkstoffe und können diese grundlegend durchführen. Die Absolventen und Absolventinnen kennen textile Verarbeitungstechniken sowohl für klassische Flächenherstellung als auch generative Verfahren oder Verbundwerkstoffe. Sie besitzen außerdem grundlegende Kenntnisse in Fügetechniken und Metallverarbeitung.
Im Bereich Funktionalisieren von Werkstoffen kennen die Absolventinnen und Absolventen Verfahren um Funktionen in Werkstoffe einzubinden und Smart Textiles zu erstellen.
Im Bereich Konstruktion können die Absolventinnen und Absolventen technische Zeichnungen und Pläne unter Anwendung geltender Zeichnungsnormen und Vorschriften erstellen. Sie können Berechnungen zur Dimensionierung von einfachen technischen und textilen Objekten durchführen, diese entwerfen und mit entsprechenden CAD-Programmen Konstruktionszeichnungen erstellen.
römisch vier. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage 1 mit dem Hinweis, dass die Bestimmungen über schulautonome Schwerpunktsetzungen nicht zum Tragen kommen.
römisch fünf. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage 1 mit folgender Ergänzung:
Die Bildungs- und Lehraufgaben und der Lehrstoff im Bereich Business English sind so festgelegt, dass jedenfalls die Anforderungen des Niveaus B1+ im römisch vier. Jahrgang (Kompetenzmodule 7 und 8) und B2 im römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER erfüllt sind.
römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände
„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“ und „Naturwissenschaften“.
Siehe Anlage 1.
5. BEWEGUNG UND SPORT
Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.
6. ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge
- Strichaufzählunglogarithmische Skalierungen verstehen und anwenden.
Lehrstoff:
Darstellung von Funktionen (Logarithmische Skalierungen).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße
- Strichaufzählungkomplexe Zahlen multiplizieren und dividieren sowie unterschiedliche Darstellungen komplexer Zahlen verstehen und anwenden.
Lehrstoff:
Komplexe Zahlen (Polarform, Multiplikation, Division).
römisch drei. Jahrgang:
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge
- Strichaufzählungden Begriff der dynamischen Amortisationsdauer erklären;
- Strichaufzählungauf der Basis geplanter Einnahmen und Ausgaben den Kapitalwert sowie den internen Zinsfuß berechnen.
Lehrstoff:
Wirtschaftsmathematik (Investitionsrechnung, Berechnung von internem Zinsfuß und dynamischer Amortisationsdauer).
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis
- StrichaufzählungFunktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und anhand von Beispielen veranschaulichen;
- Strichaufzählungpartielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differenzials Fehler abschätzen;
- StrichaufzählungFunktionen in Taylorreihen entwickeln;
- Strichaufzählungeinfache Differenzengleichungen erster Ordnung lösen.
Lehrstoff:
Funktionen mehrerer Variablen (Partielle Ableitungen, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler), Funktionenreihen (Taylorreihen), Differenzial- und Differenzengleichungen (Trennen der Variablen, lineare Differenzialgleichungen erster Ordnung, lineare Differenzengleichungen erster Ordnung).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis
- Strichaufzählunglineare Differenzialgleichungen erster und zweiter Ordnung aufstellen und lösen.
Bereich Algebra und Geometrie
- StrichaufzählungGleichungssysteme in Matrixform darstellen und mit Hilfe der inversen Matrix lösen;
- Strichaufzählungdurch Modellbildung die notwendigen Ungleichungen einer linearen Optimierungsaufgabe aufstellen und mit Technologieeinsatz die Zielfunktion minimieren/maximieren.
Lehrstoff:
Bereich Analysis:
Differenzialgleichungen (lineare Differenzialgleichungen zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten, numerische Lösung von Anfangswertproblemen).
Bereich Algebra und Geometrie:
Matrizen (inverse Matrix), Ungleichungssysteme (lineare Optimierung).
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik
- Strichaufzählungstatistische Methoden auf den Bereich der Qualitätssicherung anwenden.
Lehrstoff:
Qualitätssicherung (Stichprobensysteme, Qualitätsregelkarten für Stichprobenmittelwert und Streuung).
B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND WIRTSCHAFTSRECHT
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling
- StrichaufzählungAufgaben und Ziele des betrieblichen Rechnungswesens erläutern und die Gewinnermittlungsverfahren anwenden;
- Strichaufzählungeinfache Geschäftsfälle verbuchen, die wichtigsten Jahresabschlussarbeiten durchführen und einen Jahresabschluss (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) erstellen;
- Strichaufzählungeinfache Einnahmen-Ausgabenrechnungen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:
Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens (Aufgaben und Ziele des betrieblichen Rechnungswesens, Buchhaltung und Bilanzierung, Einnahmen-Ausgabenrechnung, Pauschalierung, rechtliche Vorschriften für die Buchhaltung und Bilanzierung, Aufbau der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung), doppelte Buchhaltung (Kontenplan, Salden, Kreditoren, Debitoren, Buchungsgrundsätze, Verbuchung von Geschäftsfällen), Jahresabschlussarbeiten (buchhalterische Abschreibung, Inventur, Rückstellungen, Rücklagen, Rechnungsabgrenzung), Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (Aufbau, Unterschied zur Buchhaltung und Bilanzierung).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung
- StrichaufzählungBeschäftigungs- und Entgeltformen erläutern;
- Strichaufzählungdie gesetzlichen Personalnebenkosten berechnen und Personalstundensätze ermitteln;
- Strichaufzählungden Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung:
Grundlagen der Personalwirtschaft (Aufgaben des Personalmanagements, Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarung, Dienstvertrag, Werkvertrag, Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn, Arbeitsplatzbewertung), Personalkosten (Lohnnebenkosten, bezahlte Nichtanwesenheitszeiten, Personalstundensatzkalkulation), Lohn- und Gehaltsabrechnung (Bruttoentgelt, Sozialversicherungsbeiträge, Lohnsteuer, Nettoentgelt, Lohn- und Gehaltszettel).
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Marketing und Vertrieb
- StrichaufzählungMethoden der Markt-, Konkurrenz- und Unternehmensanalyse erläutern;
- Strichaufzählungmarketingpolitische Instrumente beschreiben und beurteilen;
- StrichaufzählungVertriebsprozesse beschreiben und Angebote erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Marketing und Vertrieb:
Markt- und Konkurrenzanalyse (Aufgaben und Ziele des Marketings, Marktgrößen, Marktveränderungen, primäre und sekundäre Marktforschung, Konkurrenzanalyse, Portfolio-Analyse, SWOT-Analyse), Marketing Mix (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Vertriebsprozess (Ablauf des Vertriebsprozesses, Angebotserstellung), Export/Import (grenzüberschreitender Güterverkehr, Incoterms, Zahlungsabwicklung im Export).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht
- Strichaufzählungdie Strukturen des österreichischen Rechts erklären;
- Strichaufzählungdie Grundzüge eines Verwaltungsverfahrens erläutern;
- Strichaufzählungein Gewerbe anmelden und kennen die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes.
Lehrstoff:
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:
Überblick über die Grundstrukturen des österreichischen Rechts, Grundzüge des öffentlichen Rechts, Gewerberecht (Arten von Gewerben, Voraussetzungen für den Gewerbeantritt, Verfahren zur Anmeldung von Gewerben, Grundzüge des Betriebsanlagenrechts).
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzierung und Investitionsrechnung
- Strichaufzählunggeeignete Arten der Unternehmensfinanzierung wählen;
- Strichaufzählungeinen einfachen Finanzplan erstellen und interpretieren;
- StrichaufzählungVerfahren der statischen und der dynamischen Investitionsrechnung anwenden.
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht
- Strichaufzählungdie Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben sowie dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentengeschäften unterscheiden;
- StrichaufzählungGewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche geltend machen und feststellen, ob Internetauftritte den rechtlichen Vorgaben entsprechen.
Bereich Business English
- Strichaufzählungein Unternehmen und seine Geschäftskennzahlen präsentieren;
- Strichaufzählungtechnische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.
Lehrstoff:
Bereich Finanzierung und Investitionsrechnung:
Finanzierungsarten (Aufgaben der Finanzierung, Gesellschaftereinlagen, Börsengang, Bankdarlehen, Unternehmensanleihen, Kontokorrentkredit, Leasing, Lieferantenkredit, Cash-Flow-Finanzierung), Finanzplan (Aufbau und Zweck eines Finanzplans), statische Investitionsrechnung (Begriff Investition, Investitionsarten, Investitionsentscheidungsprozess, Rentabilitätsrechnung, Amortisationsrechnung), dynamische Investitionsrechnung (Kapitalwertmethode, Annuitätenmethode, interne Zinssatzmethode).
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:
Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts, Grundzüge des Konsumentenschutzes einschließlich der für den Fernabsatz relevanten Bestimmungen, Grundzüge des Schadenersatzrechtes, E-Commerce–Gesetz, Urheberrecht, Grundzüge des zivilgerichtlichen Verfahrens und des Insolvenzverfahrens.
Bereich Business English:
Kommunikation und Präsentation über Ziele, Aufgaben und Tätigkeiten von Organisationseinheiten, Geschäftskennzahlen, allgemeine Geschäftskorrespondenz.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entrepreneurship und Innovation
- Strichaufzählungeinen Businessplan für eine Unternehmensgründung erstellen;
- Strichaufzählunggrundlegende Methoden des Innovationsmanagements anwenden.
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht
- Strichaufzählungdie verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen sowie ihre Vor- und Nachteile erläutern;
- StrichaufzählungInformationen aus dem Firmenbuch beschaffen;
- Strichaufzählungdie Voraussetzungen für eine Insolvenz erläutern;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Verfahrensschritte erläutern.
Bereich Business English
- Strichaufzählungtechnische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.
Lehrstoff:
Bereich Entrepreneurship und Innovation:
Businessplan und Unternehmensgründung (Begriffe Entrepreneur und Entrepreneurship, Ziele und Inhalte eines Businessplans, Schritte einer Unternehmensgründung, Förderungen), Innovationsmanagement (Begriff Innovation, Innovationsmanagement, Innovationsprozess, Produktentwicklungsprozess), Methoden und Werkzeuge des Innovationsmanagements (Theorie des erfinderischen Problemlösens (TRIZ), Wertanalyse, Portfolio-Techniken).
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:
Unternehmensrecht (Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Stellvertretung im Unternehmensgesetzbuch, Rechtsformen von Unternehmen), Insolvenzrecht (Begriff und Aufgaben des Insolvenzrechts, Insolvenzfähigkeit, Insolvenzgründe, Grundzüge der Insolvenzverfahren, Sonderbestimmungen für natürliche Personen).
Bereich Business English:
Produktbeschreibung und -präsentation, Executive Summary.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling
- StrichaufzählungKennzahlen aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln und diese interpretieren.
Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung
- Strichaufzählungdie wichtigsten Führungsstile und Motivationstheorien erläutern und situationsgerecht anwenden.
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht
- Strichaufzählungdie wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsrechts anwenden.
Bereich Business English
- Strichaufzählungtechnische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.
Lehrstoff:
Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:
Bilanzanalyse (Analyse der Ertragskraft, Bilanzstrukturanalyse, Finanzflussanalyse, Rentabilitätsanalyse).
Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung:
Motivation (Maslow'sche Bedürfnispyramide, Herzberg 2-Faktoren-Theorie), Management und Führung (Unternehmenskultur, Unternehmensleitbild, Ziele, Aufgaben des Managements, Managementmodelle, Führungsstile), Führungsinstrumente (Mitarbeitergespräch, Persönlichkeitsanalyse, Konfliktmanagement, Zeitmanagement).
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:
Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts, individuelles Arbeitsrecht (Arbeitnehmertypus, Arbeitsvertrag und Abgrenzung von anderen Vertragstypen, Begründung und Beendigung, Rechte und Pflichten aus Arbeitsverhältnissen, Fallbeispiele).
Bereich Business English:
Verkaufsprozess (Vorbereitung von Verkaufsunterlagen, Verkaufsgespräch, Reklamationsbearbeitung), weitere Geschäftsprozesse.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling
- Strichaufzählungden Regelkreis des operativen Controllings skizzieren und beschreiben sowie mögliche Ursachen von Soll-Ist-Abweichungen erkennen.
Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung
- Strichaufzählungzielgruppenorientierte und situationsgerechte Präsentationen durchführen.
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht
- Strichaufzählungdie verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.
Bereich Business English
- Strichaufzählungtechnische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich wie schriftlich kommunizieren.
Lehrstoff:
Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:
Strategisches und operatives Controlling (Aufgaben des strategischen und operativen Controllings, strategische Ziele, Unternehmensanalyse, Balanced Scorecard, Regelkreis des operativen Controllings, Unternehmensplanung, Soll-Ist-Vergleich, Berichtswesen, Abweichungsanalyse).
Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung:
Kommunikation und Präsentation (Kommunikationsformen im beruflichen Kontext, Gestaltung von Präsentationsunterlagen, Durchführung von Präsentationen).
Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:
Einkommensteuer (veranlagte Einkommensteuer, Lohnsteuer und Arbeitnehmerveranlagung, Kapitalertragsteuer), Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer.
Bereich Business English:
E-Business, Cross-Culture, Projektpräsentation.
2. BETRIEBSTECHNIK
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensorganisation
- Strichaufzählungdie Stufen des betrieblichen Wirtschaftsprozesses beschreiben und grundlegende Kennzahlen ermitteln;
- StrichaufzählungOrganisationsformen hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen charakterisieren;
- StrichaufzählungProzesse und ihre Schnittstellen grafisch darstellen.
Bereich Materialwirtschaft und Logistik
- Strichaufzählungdie grundlegenden Aufgaben, Ziele und Bereiche der Logistik erläutern;
- StrichaufzählungLagerarten, Kommissioniersysteme und innerbetriebliche Fördermittel entsprechenden Anwendungsgebieten zuordnen.
Lehrstoff:
Bereich Unternehmensorganisation:
Betriebliche Leistungserstellung (Betrieb, Unternehmen, Firma, Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Unternehmensumfeld, Unternehmensziele, Kennzahlen), Aufbauorganisation (Organisation, Stelle, Abteilung, Organigramm, Stellenbeschreibung, Unternehmensbereiche, Formen der Aufbauorganisation), Ablauforganisation (Prozesse, Prozessmanagement, grafische Prozessdarstellung, Prozesslandschaft).
Bereich Materialwirtschaft und Logistik:
Grundlagen der Materialwirtschaft (Aufgaben und Ziele, Bereiche der Logistik, Materialarten), Materiallagerung (Lagerarten, Kommissioniersysteme, Lagerdimensionierung), Materialtransport (innerbetriebliche Fördermittel, Transportkapazitätsermittlung).
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Materialwirtschaft und Logistik
- Strichaufzählungaus vorgegebenen Daten eine ABC-Analyse durchführen und das Ergebnis interpretieren;
- StrichaufzählungBeschaffungsstrategien auswählen und Bestandskennzahlen ermitteln;
- Strichaufzählungden Ablauf und die einzelnen Schritte des Beschaffungsprozesses in einem Unternehmen beschreiben und dabei mit Hilfe von Analysemethoden eine Lieferantenauswahl durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Materialwirtschaft und Logistik:
Materialklassifikation (ABC-Analyse, XYZ-Analyse), Beschaffungsstrategien (Einzelbeschaffung, Vorratsbeschaffung, Lagerbestandskennzahlen, Losgrößenermittlung), Beschaffungsprozess (Bedarfsermittlung, Anfrage, Lieferantenauswahl, Nutzwertanalyse, Bestellung, Materialeingang und -verwaltung).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung
- Strichaufzählungaus einer vorgegebenen Erzeugnisgliederung die Mengen-, Struktur- und Baukastenstückliste ableiten;
- Strichaufzählungeinen Arbeitsplan erstellen sowie dabei die Rüstzeit und Zeit je Einheit für die einzelnen Arbeitsvorgänge unter Verwendung ausgewählter Methoden der Zeitermittlung festlegen;
- Strichaufzählungunterschiedliche Methoden der Zeitermittlung unter vorgegebenen Rahmenbedingungen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung:
Grundlagen der Arbeitsvorbereitung (Aufgaben der Arbeitsvorbereitung, Erzeugnisstruktur, Stücklistenarten, Nummernsysteme), Arbeitsplan (Inhalte eines Arbeitsplanes, Auftragszeitermittlung nach REFA), Methoden der Zeitermittlung (Schätzen und Vergleichen, Planzeiten, MTM-Verfahren, Zeitaufnahme, Rechnen von Prozesszeiten).
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung
- Strichaufzählungbetriebliche Kosten den Klassen Einzelkosten, Gemeinkosten, Fixkosten und variable Kosten zuordnen;
- Strichaufzählungauf Grundlage vorgegebener Kosten und einer vorgegebenen Unternehmensstruktur einen Betriebsabrechnungsbogen erstellen sowie daraus die Gemeinkostenzuschlagsätze und Maschinenstundensätze ableiten.
Lehrstoff:
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:
Grundlagen der Kostenrechnung (Aufgaben und Ziele, Einzel- und Gemeinkosten, fixe und variable Kosten), Kostenartenrechnung (Kostenarten, kalkulatorische Kosten, Betriebsüberleitung), Kostenstellenrechnung (Kostenstellen, Betriebsabrechnungsbogen (BAB), Gemeinkostenzuschlagsätze, Maschinenstundensätze).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung
- Strichaufzählungden Aufbau und die Wirkungsweise der wesentlichen PPS-Systeme beschreiben;
- Strichaufzählungfür ein vorgegebenes Produktionsprogramm den erforderlichen Materialbedarf ermitteln und Fertigungsterminpläne erstellen.
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung
- Strichaufzählungmit vorgegebenen Daten Produktkostenkalkulationen und Wirtschaftlichkeitsanalysen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung:
Grundlagen der Produktionsplanung und -steuerung (Aufgaben und Ziele, Produktionsprogrammplanung, PPS-Systeme), Produktionsplanung (Materialbedarfsplanung, Termin- und Kapazitätsplanung, Durchlaufzeitverkürzung), Produktionssteuerung (Werkstattpapiere, Regelkreis der Produktionssteuerung, Betriebsdatenerfassung).
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:
Kostenträgerrechnung (Zuschlagskalkulation, Divisionskalkulation, Handelskalkulation, Äquivalenzziffernkalkulation), Wirtschaftlichkeitsanalysen (Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung).
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung
- StrichaufzählungFertigungsprinzipien Anwendungsgebieten zuordnen;
- StrichaufzählungArbeitsplätze und Funktionsbereiche unter Einbeziehung ergonomischer und sicherheitstechnischer Aspekte planen;
- StrichaufzählungMaterialflussanalysen durchführen und ein Betriebsstättenlayout erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung:
Grundlagen (Arbeitsteilung, Fertigungsart, Fertigungsprinzip, Gestaltungs- und Planungsgrundsätze für Funktionsbereiche), Arbeitsplatzgestaltung (Arbeitsumgebung, Ergonomie, Arbeitssicherheit), Betriebsstättenplanung (Standortwahl, Kapazitätsbedarfsplanung, Materialfluss- und Layoutplanung, Instandhaltung).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement
- StrichaufzählungMethoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements auswählen und einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement:
Qualitätsmanagement (Qualitätsmerkmale, Fehler, Qualitätskosten, Aufgaben und Ziele des Qualitätsmanagements, CE-Kennzeichnung), Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements (Qualitätswerkzeuge, Fehlermöglichkeiten- und Einflussanalyse, Prozessregelung).
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln und deren Bedeutung für unternehmerische Entscheidungen beurteilen.
Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement
- Strichaufzählungaus Analyseergebnissen im Bereich des betrieblichen Qualitätsmanagements Schlussfolgerungen ziehen und Maßnahmen ableiten.
Lehrstoff:
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:
Teilkostenrechnung – Deckungsbeitragsrechnung (Grundlagen und Prinzip der Deckungsbeitragsrechnung, Ermittlung der fixen und variablen Kosten), Anwendung der Teilkostenrechnung (Produktionsprogrammentscheidungen, Break-Even-Analyse, mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung, Betriebsergebnisrechnung).
Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement:
Statistische Methoden (Stichprobenprüfung, Diskrete Verteilung, Normalverteilung, Vertrauensbereiche).
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung
- StrichaufzählungKostenrechnungssysteme in Hinblick auf vorgegebene Ziele auswählen und Kalkulationen mittels Target Costing durchführen.
Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement
- StrichaufzählungVoraussetzungen, Inhalt und Ablauf der Zertifizierung eines betrieblichen Qualitäts- und Umweltmanagementsystems erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:
Kostenrechnungssysteme (Target Costing, Prozesskostenrechnung, Plankostenrechnung).
Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement:
Qualitätsmanagementsysteme (Normenreihe ISO 9000ff, Dokumentation, Audits und Zertifizierung), Umweltmanagement (Umweltmanagementsysteme, Abfallwirtschaftskonzept, Stoffstromanalyse, Energiebilanz).
3. INFORMATIK UND INFORMATIONSSYSTEME
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Angewandte Informatik
- StrichaufzählungHardware-Komponenten sowie deren Funktionen benennen und erklären, eine PC-Konfiguration bewerten und Anschaffungsentscheidungen treffen sowie einfache Fehler der Hardware beheben;
- Strichaufzählungdie Vor- und Nachteile marktüblicher Betriebssysteme benennen, ein Betriebssystem konfigurieren, Daten verwalten, Software installieren und deinstallieren sowie die Arbeitsumgebung einrichten und gestalten;
- StrichaufzählungDaten eingeben, bearbeiten, formatieren und drucken sowie Dokumente (einschließlich Seriendokumente) erstellen und bearbeiten;
- StrichaufzählungPräsentationen erstellen, das Internet nutzen, im Web publizieren und über das Netz kommunizieren;
- StrichaufzählungZahlensysteme verstehen und verwenden;
- StrichaufzählungGrundlagen der Mediengestaltung (Bildbearbeitung, Videobearbeitung) anwenden.
Bereich Strukturierte Programmierung
- Strichaufzählungeinfache Algorithmen in einer Programmiersprache implementieren.
Bereich Datenbanken
- StrichaufzählungTabellen anlegen und einfache SQL Abfragen erstellen.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungdie Funktionsweise eines Mikroprozessorsystems beschreiben;
- Strichaufzählungdie Funktionsweise von Peripheriekomponenten beschreiben und diese softwaremäßig ansteuern;
- Strichaufzählungein einfaches Programm auf einem Mikroprozessorsystem ausführen.
Lehrstoff:
Bereich Angewandte Informatik:
Hardwarekomponenten, Betriebssysteme, Textverarbeitung und Präsentation, Mediengestaltung.
Bereich Datenbanken:
Datenmodellierung (konzeptueller Entwurf, Entitäten, Attribute, Beziehungen), Datenstrukturen über ein Interface anlegen, einfache SQL Abfragen erstellen.
Bereich Strukturierte Programmierung:
Programmiersprachenelemente (Anweisungen, Verzweigungen, Wiederholung, Variablen und Datentypen), Verwenden einer IDE zur Programmierung.
Bereich Embedded Systems:
Mikroprozessortechnik (Systemkomponenten, Aufbau und Arbeitsweise der Zentraleinheit),
Peripheriekomponenten (Digitale Ports, Analoge Ports).
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Angewandte Informatik
- Strichaufzählungin Tabellenkalkulationen Berechnungen durchführen, Diagramme erstellen;
- StrichaufzählungMedien gestalten (Bildbearbeitung, Gestaltung);
- Strichaufzählunggrundlegende Mechanismen von sozialen Medien verstehen und anwenden (Online Marketing).
Bereich Datenbanken
- StrichaufzählungAufgabenstellungen modellieren und in einem ER-Modell abbilden;
- Strichaufzählungein ER-Modell in Relationen auflösen.
Bereich Strukturierte Programmierung
- StrichaufzählungEinfache Programme mit Funktionen erstellen.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungdie Pins eines Mikrocontrollers ansteuern und auslesen;
- Strichaufzählungeinfache Programme kompilieren und auf den Mikrocontroller spielen.
Lehrstoff:
Bereich Angewandte Informatik:
Tabellen und Diagramme erstellen, Formeln erstellen, Online Marketing.
Bereich Datenbanken:
Datenmodellierung (Kardinalitäten, Schlüssel, referentielle Integrität, physisches Modell), SQL Abfragen ausführen (Projektion, Selektion), DML Statements (Insert, Update).
Bereich Strukturierte Programmierung:
Programmierung (Funktionen, schrittweise Verfeinerung, Darstellung von Algorithmen), Verwenden einer IDE zur Programmierung.
Bereich Embedded Systems:
Programmierung (Ansteuerung von Ports, Einlesen von analogen Signalen), einfache Protokolle verstehen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Angewandte Informatik
- StrichaufzählungEntscheidungsfunktionen einsetzen;
- StrichaufzählungDaten austauschen und Datenbestände auswerten.
Bereich Datenbanken
- Strichaufzählungein komplexes Beispiel modellieren;
- Strichaufzählungeinfache DDL Statements;
- StrichaufzählungViews erstellen und anwenden.
Bereich Strukturierte Programmierung
- Strichaufzählungkomplexere Programme mit Funktionen erstellen;
- StrichaufzählungEingaben über ein User-Interface verarbeiten;
- Strichaufzählunggrundlegende Funktionen eines Source Code Management Systems anwenden.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungkomplexere Programme mit Funktionen und Peripheriegeräten erstellen;
- StrichaufzählungSteuerungen für externe Elektronik erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Angewandte Informatik:
Tabellen erstellen und Formatieren, Auswertungen erstellen, grafische Aufbereitungen erstellen, Pivot-Tabellen verstehen und erstellen.
Bereich Datenbanken:
DDL Statements erstellen (Create Table, Drop Table, Create View).
Bereich Strukturierte Programmierung:
Programmiersprachenelemente vertiefen, Qualitätsmaßnahmen (Refactoring, Clean Code, SCM), Verwenden einer IDE zur Programmierung und Verwaltung des Codes.
Bereich Embedded Systems:
Vertiefende Programmierung (Ansteuerung von komplexeren Systemen), Einlesen von User-Eingaben.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Angewandte Informatik
- Strichaufzählungdie gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien erkennen und zu aktuellen IT-Themen Stellung nehmen;
- StrichaufzählungMarketingkonzept im Bereich sozialer Medien entwickeln.
Bereich Datenbanken
- StrichaufzählungJoins erstellen;
- StrichaufzählungJoins in Views einfügen;
- StrichaufzählungEinfache Benutzerverwaltung.
Bereich Strukturierte Programmierung
- Strichaufzählungauf eine lokale Datenbank zugreifen;
- Strichaufzählungeinfache Programme mit Zugriff auf eine Datenbank schreiben;
- Strichaufzählungin Teams programmieren und mit SCM Systemen grundlegend umgehen;
- Strichaufzählungklassische Vorgehensmodelle anwenden.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungein Betriebssystem auf einem Mikrocontroller aufsetzen;
- StrichaufzählungMikrocontroller über SSH verwalten.
Lehrstoff:
Bereich Angewandte Informatik:
Wirtschaftliche und soziale Aspekte der modernen Informationswelt.
Bereich Datenbanken:
Komplexe DQL Statements erstellen (Joins), Userverwaltung, Berechtigungen.
Bereich Strukturierte Programmierung:
Programmiersprachenelemente vertiefen, Programmieren in Teams, klassische Vorgehensmodelle (Wasserfallmodell).
Bereich Embedded Systems:
Mikrocontrollerverwaltung, Betriebssysteme, Daten über passende Protokolle transferieren, Remote-Zugriff.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Angewandte Informatik
- Strichaufzählungdie gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien erkennen und zu aktuellen IT-Themen Stellung nehmen.
Bereich Datenbanken
- StrichaufzählungAggregatsfunktionen verwenden;
- StrichaufzählungGruppierungen einschränken;
- StrichaufzählungRechte vergeben.
Bereich Strukturierte Programmierung
- Strichaufzählungauf eine Datenbank im Netzwerk zugreifen;
- Strichaufzählungstrukturierte Tests für Programme erstellen;
- Strichaufzählungagile Methoden anwenden.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungein komplexes Projekt auf einem Mikrocontroller implementieren;
- Strichaufzählungeine Datenbank integrieren.
Lehrstoff:
Bereich Angewandte Informatik:
Wirtschaftliche und soziale Aspekte der modernen Informationswelt.
Bereich Datenbanken:
Komplexe DQL Statements erstellen (Aggregationen), Userverwaltung, Berechtigungen.
Bereich Strukturierte Programmierung:
Programmieren in Teams, agile Vorgehensmodelle, Testverfahren.
Bereich Embedded Systems:
Mikrocontrollerverwaltung, Datenbanken aufsetzen.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbanken
- Strichaufzählungmoderne NoSQL-Konzepte erklären.
Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungeine Klasse erstellen;
- StrichaufzählungKlassen in Beziehung setzen;
- Strichaufzählungeinfache OO Programme entwickeln;
- Strichaufzählungagile Methoden anwenden.
Bereich Embedded Systems
- StrichaufzählungDaten über das Internet zur Verfügung stellen;
- StrichaufzählungDaten über das Internet speichern;
- Strichaufzählungdas Konzept von “Internet of Things” wiedergeben;
- Strichaufzählungdiverse Sensoren anwenden.
Bereich Enterprise Resource Planning (ERP)
- Strichaufzählungden Aufbau und die Einsatzgebiete gängiger ERP-Systeme in Unternehmen erläutern;
- Strichaufzählungeinfache Geschäftsfälle im ERP-System verbuchen und entsprechende Reports erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Datenbanken:
NoSQL Datenbanken.
Bereich Objektorientierte Programmierung:
Klassen, Objekte, Beziehungen, Instanzvariablen, lokale Variablen.
Bereich Embedded Systems:
Sensoren, Internet, Übertragungsprotokolle.
Bereich Enterprise Resource Planning (ERP):
ERP-Systeme (Systeme und Anbieter, Module, Organisationseinheiten, Benutzeroberfläche, Reports), Finanzbuchhaltung (Konten, Kontenplan, Buchungen, Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, Auswertungen und Analysen).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbanken
- Strichaufzählungeine NoSQL Datenbank auf einem Mikrocontroller installieren;
- Strichaufzählungdie NoSQL Datenbank remote warten.
Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungein einfaches objektorientiertes Programm erstellen.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungdas HTTP Protokoll erklären;
- Strichaufzählungein OO Programm ausführen;
- StrichaufzählungSensoren über das Programm steuern bzw. auslesen.
Bereich Enterprise Resource Planning (ERP)
- StrichaufzählungStammdaten in einem ERP-System anlegen und die entsprechenden Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse abbilden.
Lehrstoff:
Bereich Datenbanken:
NoSQL Datenbanken.
Bereich Objektorientierte Programmierung:
Klassen, Objekte, Beziehungen, Instanzvariablen, lokale Variablen.
Bereich Embedded Systems:
Sensoren, Internet, Übertragungsprotokolle.
Bereich Enterprise Resource Planning (ERP):
Materialwirtschaft (Beschaffungsprozess, Materialstammdaten, Lieferantenstammdaten, Bedarfsermittlung, Bestellung, Wareneingang, Rechnungsprüfung, Zahlungsausgang), Produktionsplanung und -steuerung.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Angewandte Informatik
- StrichaufzählungNetzwerksressourcen nutzen;
- StrichaufzählungNetzwerkkomponenten einsetzen und im Netzwerk auftretende Probleme identifizieren;
- StrichaufzählungBetriebsdaten erfassen und auswerten.
Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungagile Vorgehensmodelle anwenden;
- Strichaufzählungein Softwaresystem mit einem Klassendiagramm entwerfen;
- Strichaufzählungdie Anforderungen für eine Software über Use-Cases definieren;
- Strichaufzählungein Projekt im Team umsetzen.
Bereich Embedded Systems
- StrichaufzählungSensoren verwenden;
- StrichaufzählungAktoren benennen und grundlegend verwenden.
Lehrstoff:
Bereich Angewandte Informatik:
Netzwerke (Komponenten und Protokolle, Adressierung, Netzwerkdienste, Sicherheit), Betriebsdatenerfassung (Geräte, Funktion, Anwendungsgebiete).
Bereich Objektorientierte Programmierung:
Agile Vorgehensmodelle, Teamarbeit, Modellierung von Softwaresystemen.
Bereich Embedded Systems:
Sensoren, Aktoren.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungeinfache dynamische Web-Applikationen erstellen;
- Strichaufzählungeine serverseitige Skriptsprache grundlegend anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Objektorientierte Programmierung:
Web-Anwendungen, Web-Technologien, Web-Stack.
4. MASCHINEN- UND ELEKTROTECHNIK
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Maschinentechnik
- Strichaufzählungdie Begriffe Kraft, Moment und die Wirkung dieser Größen sowie die Systeme des zentralen und allgemeinen Kraftsystems praktisch anwenden;
- StrichaufzählungAuflagerreaktionen und Schnittgrößen für statisch bestimmte Systeme ermitteln;
- StrichaufzählungGrundlagen der Festigkeitslehre benennen.
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
- Strichaufzählungdie grundlegenden Größen und Gesetze der Gleichstromtechnik anwenden;
- Strichaufzählungelektrische Schaltungen der Gleichstromtechnik berechnen;
- Strichaufzählungdie Funktion von Widerstand, Kondensator und Diode beschreiben und diese in Schaltungen einsetzen.
Bereich Messtechnik und Sensorik
- StrichaufzählungStrom, Spannung, Widerstand und Kapazität messen.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Statik (Grundlagen, Größen und Einheiten, Kraft und Moment, Freimachen, Kraftzerlegung, Kräfte am Balken, Moment-, Querkraft- und Normalkraftverlauf); einfache Zusammenhänge der Festigkeitslehre; Biegebeanspruchung.
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Größen und Gesetze der Gleichstromtechnik, Berechnung von grundlegenden Schaltungen, Dimensionierung von Bauelementen, Größen und Gesetze des elektrostatischen Feldes.
Bereich Messtechnik und Sensorik:
Digitale Messgeräte für elektrische Größen der Gleichstromtechnik (Strom, Spannung, Widerstand).
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Werkstätte „Mechanische Grundausbildung“ (manuelle Fertigkeiten und einfache mechanische Verfahren der Werkstoffbearbeitung, maschinelle Bearbeitung von fachspezifischen Werkstoffen), Grundlagen der Fügetechnik.
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Werkstätte „Elektrotechnik und Elektronik“ (elektrische Standardkomponenten, elektromechanische und elektronische Bauelemente anwenden).
Bereich Messtechnik und Sensorik:
Messen von elektrischen Größen der Gleichstromtechnik.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester-Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Maschinentechnik
- Strichaufzählunggrundlegende Spannungsarten erklären und berechnen.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Bauteile auf Zug, Druck, Flächenpressung, Abscherung und Torsion dimensionieren oder entsprechende Materialien auswählen.
Das Spannungs-Dehnungsdiagramm anwenden.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Grundlagen der Werkstoffprüfung und generativen Fertigungstechnik (Schmelzschichtverfahren).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
- Strichaufzählungdie Funktion von Transistoren beschreiben und diese in Schaltungen einsetzen;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Elemente der kombinatorischen Logik benennen und deren Funktionen beschreiben;
- StrichaufzählungBauelemente für elektronische Schaltungen auswählen.
Bereich Messtechnik und Sensorik
- StrichaufzählungVerfahren zur Messung elektrischer Größen auswählen und anwenden.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Leitungsmechanismen von Halbleitern, Transistor als Schalter, Grundlagen der Digitaltechnik, Schaltungsanalyse und Schaltungssynthese, Datenblätter und Kennlinien von Bauelementen.
Bereich Messtechnik und Sensorik:
Grundlagen der Messtechnik (Grundbegriffe, Messprinzip, Messkette, Messschaltungen).
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Elektronik (Halbleiter, Diode, Transistor, Transistor als Schalter), Schaltalgebra (logische Verknüpfungen, Rechenregeln, logisch-physikalische Zusammenhänge, Minimierung von Schaltfunktionen), Schaltnetze und Schaltwerke (Synthese, Zustandsdiagramme, Flipflops), Anwendungsschaltungen (Auswahlschaltungen, Zählerschaltungen, Frequenzteiler).
Bereich Messtechnik und Sensorik:
Messen elektrischer Größen (Analog- und Digitalwandler, Messverstärker).
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Maschinentechnik
- Strichaufzählungwichtige Maschinenelemente auswählen oder überschlagsmäßig berechnen;
- Strichaufzählungzusammengesetzte Spannungen analysieren;
- Strichaufzählungdie Bereiche Reibung, Energie und Wirkungsgrad in Zusammenhang setzen; wichtige Maschinenelemente erklären und überschlagsmäßig berechnen;
- Strichaufzählungzusammengesetzte Spannungen erkennen in Elementarspannungen zerlegen und mittels Superposition berechnen;
- Strichaufzählungden Wirkungsgrad von einfachen Maschinen ermitteln.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Maschinenelemente (Schrauben, Lager, etc.), zusammengesetzte Spannungen, Wirkungsgrad von einfachen Maschinen.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Werkstätte „CNC-Technik“ (Programmierung und Fertigung von Bauteilen mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen, CAM Grundlagen).
Werkstätte „generative Fertigungsverfahren“ (Grundlagen der generativen Fertigungsverfahren (Selektives Lasersintern)).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
- Strichaufzählungdie grundlegenden Größen und Gesetze der Wechselstromtechnik anwenden;
- Strichaufzählungdie Grundgesetze des magnetischen Feldes erklären;
- Strichaufzählungdie Induktionsvorgänge und Kraftwirkungen in Magnetfeldern beschreiben.
Bereich Messtechnik und Sensorik
- Strichaufzählungzeitveränderliche Größen messtechnisch darstellen;
- Strichaufzählungmesstechnische Verfahren nicht elektrischer Größen auswählen und anwenden.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Größen der Wechselstromtechnik (sinusförmige Größen, Spitzenwerte, Effektivwerte, Leistungsbegriffe), Elemente der Wechselstromtechnik (Widerstand, Induktivität, Kapazität), Grundgrößen magnetischer Felder, Induktionsvorgänge, Kräfte und Energie im Magnetfeld.
Bereich Messtechnik und Sensorik:
Messung zeitveränderlicher Größen (Oszilloskop).
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Wechselstromtechnik.
Bereich Messtechnik und Sensorik:
Messung nicht elektrischer Größen (Sensorik, Normsignale, Messwertverarbeitung).
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Maschinentechnik
- Strichaufzählungdas Verfahren der finiten Elemente erklären und computergestützt anwenden;
- Strichaufzählunghydromechanische Grundbegriffe erklären und einfache Berechnungen durchführen.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Grundlagen der finite Elemente Methode und einfache Anwendungen, hydromechanische Grundlagen (Druck, Gesetz von Boyle-Mariotte, Strömung von Fluiden, Bernoulli-Gleichung, Viskosität, Strömungsformen).
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Werkstätte „generative Fertigungsverfahren“ (Vertiefung der generativen Fertigungsverfahren (Selektives Lasersintern)).
Werkstätte „CNC-Technik“ (Vertiefung CAM).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik
- StrichaufzählungVerfahren und Wirkungsweisen der in der Steuerungstechnik verwendeten Komponenten für eine Anwendung auswählen und Steuerstromkreise bzw. Programme zur Lösung einfacher steuerungstechnischer Probleme entwickeln.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik:
Grundlagen der Steuerungstechnik (Grundbegriffe, Steuerstrecke, Arten der Signalverarbeitung), Realisierungsmöglichkeiten für Steuerungen (verbindungsprogrammierte Steuerungen, speicherprogrammierbare Steuerungen, mikroprozessorbasierte Steuerungen).
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik:
Realisierung von Steuerungen (verbindungsprogrammierte Steuerungen, speicherprogrammierbare Steuerungen, mikroprozessorbasierte Steuerungen).
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Maschinentechnik
- Strichaufzählungthermodynamische Grundbegriffe aufzählen und anwenden.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Wärmeleitung, Wärmedurchgang, Entropie, 1. und 2. Hauptsatz der Wärmelehre.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Maschinentechnik:
Werkstätte „Thermodynamik“ (Simulation und Messung der Wärmeübertragung).
Werkstätte „Maschinendiagnose“ (Funktionsprüfung durch Schwingungsanalyse).
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik
- Strichaufzählungdie Eigenschaften von Reglern und Regelstrecken beschreiben sowie die Auswirkungen auf Regelkreise einschätzen.
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik:
Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik:
Regelungstechnik (Grundbegriffe, Regelkreis, dynamisches Verhalten von Regelstrecken und Reglern, Auswahl und Einstellung von Reglern).
Lehrstoff – Maschinen- und Elektrotechnik – Werkstätte und Produktionstechnik:
Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik:
Reglerentwurf (Strecke, Regler, Signale, Blockschaltbilder, Funktionsweise, Entwurfsziele, Regelstreckenelemente, Reglertypen, Identifikation und Reglerdimensionierung, digitale Regelalgorithmen).
5. PRODUKTMANAGEMENT
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- Strichaufzählungdie Grundbegriffe des Produktmanagements benennen;
- Strichaufzählungdie Aufgaben und sie Stellung des Produktmanagers im Unternehmen erklären.
Bereich Projektmanagement
- Strichaufzählungdie Grundbegriffe des Projektmanagements benennen und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Produktmanagement:
Grundbegriffe des Produktmanagement (Märkte, Zielgruppen, Marktanteile, Produktstückkosten, Lastenheft, Pflichtenheft etc.).
Bereich Projektmanagement:
Grundbegriffe des Projektmanagements (BigPicture, Aufgabenlisten etc.).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- Strichaufzählungden Produktentstehungsprozess erklären und auf Unternehmen übertragen und anwenden;
- Strichaufzählungfür unterschiedliche Produkte den Produktlebenszyklus anwenden;
- StrichaufzählungMärkte Zielgruppen bestimmen und analysieren.
Bereich Projektmanagement
- Strichaufzählungvertiefende Themen des Projektmanagements anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Produktmanagement:
Produktentstehungsprozess, Schnittstellen zu weiteren Abteilungen und wirtschaftlichen Betrachtungen (Make or Buy Entscheidung), Phasen des Produktlebenszyklus, Methoden zur Markt- und Zielgruppenanalyse.
Bereich Projektmanagement:
Vertiefende Begriffe des Projektmanagement (Projektauftrag, Projektstrukturplan, Projektterminplan, Projektumweltanalyse, Risikoanalyse etc.).
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- StrichaufzählungProduktstrategien für Schlüsselprodukte aus der Unternehmensstrategie ableiten;
- Strichaufzählungdie Werkzeuge des Projektmanagements im Produktmanagement anwenden;
- StrichaufzählungGrundbegriffe zur Besprechungskultur und Arbeit im Team benennen.
Lehrstoff:
Begriffsklärung Strategie, Vision, Leitbild, Werte und Ziele, Strategie als Grundpfeiler der Unternehmensplanung, Anwenden von Projektzielen, Arbeitspaketplanung, Projektumweltanalysen, Terminpläne (Gant-Charts), effiziente Besprechungsführung, Besprechungsvor- und Nachbereitung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- Strichaufzählungden Begriff Marketing-Mix erklären und anwenden;
- StrichaufzählungMarkteinführungen planen und durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Produktmanagement:
Zusammenhang zwischen Produkt, Preis, Platzierung und Promotion (4P´s im Produktmanagement), Markteinführungen in Zusammenhang mit Marketing, Zulassungen und Dokumentationen.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester- Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- Strichaufzählungden Produktentstehungsprozess begleiten und kommerziell prüfen;
- StrichaufzählungProduktentstehungskosten planen.
Lehrstoff:
Bereich Produktmanagement:
Controlling des Produktentstehungsprozesses über „Stage Gate“-Verfahren, Definition der Grenzkriterien, Arten von Produktkosten und deren Kalkulation.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- Strichaufzählungwichtige Begriffe im Bereich Innovationsmanagement benennen und erklären;
- StrichaufzählungWerkzeuge im Bereich Kreativitätsmethoden anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Produktmanagement:
Innovationszyklen im historischen Kontext, disruptive Erfindungen, Kreativitätstechniken.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- Strichaufzählungspezifische Inhalte für das Produktmanagement im Bereich Dienstleistungen aufzählen und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Produktmanagement:
Unterscheidung von Konsumgütern, Investitionsgüter, Dienstleistungen hinsichtlich der Produktmanagement-Methodik.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktmanagement
- StrichaufzählungPräsentationstechniken anwenden;
- StrichaufzählungGrundbegriffe der Kommunikation erklären.
Lehrstoff:
Bereich Produktmanagement:
Aufbau von Präsentationen, Stimme und Körperhaltung, visuelle Unterstützung, Grundbegriffe der Kommunikation (Sender, Empfänger, Repräsentationssysteme etc.).
6. WERKSTOFFTECHNIK
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- StrichaufzählungMaterialien hinsichtlich ihrer technischen Eigenschaften, sowie in Bezug auf ihre Verwendungsmöglichkeiten, grundlegend einordnen;
- Strichaufzählungausgehend von den Herstellungsverfahren und den Eigenschaften der Roh- und Werkstoffe weitere Verarbeitungsschritte ableiten.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Grundlegende Begriffe der verwendeten Werkstoffe, Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der Werkstoffe, ausgewählte Themenbereiche (Fasertechnologie, Garne, Zwirn, Roving, Flächenmaterialien), Metalle, Verbundwerkstoffe, Farbgebung, Krafteinleitung, werkstofftechnische Daten (Festigkeit, E-Modul), Oberflächengestaltung, Werkstoffalterung, Aspekte der Nachhaltigkeit.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester– Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- Strichaufzählungmodernen Anwendungen Werkstoffe bezüglich Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten zuordnen;
- Strichaufzählunggrundlegende Begriffe der Arbeits-, Funktions- und Sicherheitsbekleidung erklären.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Vertiefung des 1. Semesters, Bekleidungsphysiologie (Wärmehaushalt, Membrane), Aspekte der Arbeits- und Sicherheitsbekleidung, funktionale Textilien (Sport, Medizin, Architektur), chemische Modifikation.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- Strichaufzählungunterschiedliche Fasern hinsichtlich Art und Eigenschaften unterscheiden;
- StrichaufzählungPrüftechniken im textilen Anwendungsbereich erklären und zuordnen.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Synthese und Naturfasern, Hochleistungsfasern (Karbon, Aramide), textile Flächenerstellung (Weben, Wirken, Stricken, Nonwovens), Sticken, Gelegebildung, vertiefende Prüftechnik (wasserabweisend, antibakteriell, flammhemmend usw.).
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- StrichaufzählungEigenschaften von Verbundwerkstoffen und Spezialwerkstoffen benennen und erklären;
- StrichaufzählungAnwendungsbereich des Leichtbaus aufzählen und vertiefende Kenntnisse anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Composites, Modifikationen und Spezialwerkstoffe, vertiefende Eigenschaften von Werkstoffen, Methodik der Werkstoffauswahl, Überblick über textile Werkstoffe, Leistungsprofile und Anwendungsbereiche, generelle Aspekte des Leichtbaus.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- Strichaufzählungeinfache elektronische Bauteile in Materialien integrieren;
- Strichaufzählungtextile Anwendungen hinsichtlich spezieller Eigenschaften beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Integration elektronischer Strukturen (Solar, Energie, Sensorik, Aktuatoren, Licht, Kommunikation), Materialstrukturtests, Gebrauchsverhalten und Alterung, Leichtbauanwendungen, Isolation (thermisch, akustisch), Abschirmung, textile Anwendungen im Bereich Mobilität.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester– Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- Strichaufzählungspezielle Verbundkombinationen beurteilen und analysieren;
- StrichaufzählungFertigungskonzepte inklusive Schnittstellen in Unternehmen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Flexible und starre Werkstoffverbunde, Metall- und Kunststoffhybridstrukturen, Smart Textiles, Produktdesign, technisches Konzept und Funktionalität, Fertigungskonzept, Integrationsstrategien für elektronische Komponenten in Bezug auf das Gebrauchsverhalten (Waschbarkeit, Abrieb, Biegeverhalten, Hygiene etc.), Werkstoffübergänge und Schnittstellen.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- Strichaufzählungspezielle Anwendungsbereiche von technischen Textilien benennen und erklären.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Ausgewählte Kapitel der Anwendung technischer Textilien und Kunststoffe (Geotextilien, Verpackung, Transport, Aerospace, Bautechnik, Fahrzeugbau etc.), Anbinden von textilen Leitstrukturen.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- StrichaufzählungFertigungsanlagen planen und auslegen;
- Strichaufzählungunterschiedliche Fertigungskonzepte vergleichen und analysieren.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Vertiefende theoretische Grundlagen, Modellrechnung, Planungsberechnungen, Auslegungsberechnung, Gegenüberstellung verschiedener Konzepte, Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen für Werkstoff- und Fertigungskonzepte.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Werkstofftechnik
- StrichaufzählungQuerverbindungen zu ausgewählten Themenbereichen erkennen und herstellen.
Lehrstoff:
Bereich Werkstofftechnik:
Wiederholen, Festigen und Vertiefen bisheriger Lehrstoffe und Vernetzung sowie Querverbindungen zu ausgewählten Themen.
7. KONSTRUKTION UND VERFAHRENSTECHNIK
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konstruktion
- Strichaufzählungdie Grundlagen des technischen Zeichnens erklären;
- StrichaufzählungHandskizzen in drei Ansichten erstellen;
- Strichaufzählungeinfachste technische Zeichnungen auf CAD erstellen.
Bereich Verfahrenstechnik
- Strichaufzählungausgewählte Verfahren der Kunststofftechnik benennen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Formenbaus und der Formengebung im Bereich der Kunststofftechnik anwenden;
- StrichaufzählungVerbindungstechniken im Bereich stoffschlüssiges Fügen anwenden;
- StrichaufzählungGrundlagen der textilen Fügetechniken und Verbindungen benennen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Konstruktion:
Technisches Zeichnen als Kommunikationsmittel, ausgewählte Grundlagen von technischen Normen, Ansichten, Klappregel, Parallelprojektion, Grundlagen des CAD Zeichnens.
Bereich Verfahrenstechnik:
Grundlagen des Urformen (Spritzguss und Extrusion) und Umformen von Kunststoffen, Polymergießen, Tauchformen, Pressen, Kleben.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Bereich Verfahrenstechnik:
Erstellen von textilen Verbindungen, Formenbau, Laminieren und deren projektbezogene Umsetzung.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester– Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konstruktion
- Strichaufzählungtextile Anwendungen im Bereich CAD erklären und durchführen;
- Strichaufzählungvertiefende technische Normzeichnungen in CAD erstellen.
Bereich Verfahrenstechnik
- StrichaufzählungGrundlagen des Beschichtens erklären;
- Strichaufzählungvertiefende Kenntnisse im Bereich textile Verbindungen anwenden.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Konstruktion:
Schnittkonstruktion mit CAD, Schnittdarstellungen, Erstellen erster Bauteile und Baugruppen in CAD 3D, Layout und Plott -Techniken.
Bereich Verfahrenstechnik:
Beschichtungstechniken aus flüssigem Zustand (Spritzen, Lackieren, Tauchen, Siebdruck).
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Nähen von Metall-, Kunststoff-, Karbongeweben und deren projektbezogene Umsetzung.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konstruktion
- Strichaufzählungdie Hauptbereiche innerhalb des Konstruktionsprozess erklären und anwenden.
Bereich Verfahrenstechnik
- Strichaufzählungausgewählte Methoden der textilen Verfahrenstechnik anwenden;
- StrichaufzählungGrundlagen der generativen Fertigungstechnik erklären.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Konstruktion:
Hauptbereiche im Konstruktionsprozess (Klärung des Konstruktionsauftrages, Konzeptphase, Entwurfsphase, Ausarbeitungsphase), Anwendung des morphologischen Kastens, Erstellung des Pflichtenhefts, Kostencontrolling im Entwicklungsprozess.
Bereich Verfahrenstechnik:
Vertiefung der textilen Verfahrenstechniken (Prozessvorbereitung, chemische Modifikation).
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Gestaltungsregeln der generativen Fertigungstechniken, Prototypenarten, Rapid Prototyping.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konstruktion
- Strichaufzählungvertiefende CAD Kenntnisse im 3D-Bereich anwenden;
- StrichaufzählungCAM Anwendungen erklären und Konstruktionszeichnungen entsprechend erstellen.
Bereich Verfahrenstechnik
- Strichaufzählungvertiefende generative Fertigungsmethoden erklären und anwenden;
- StrichaufzählungKrafteinwirkungen in Gewebeflächen erklären und beurteilen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Konstruktion:
CAD Kenntnisse und Konstruktionsmethodik vertiefen, fachspezifische CAD Systeme in der Textilgestaltung, Grundlagen der CNC Fertigung (Fräsen und Drehen), Grundlagen der CAM Programmierung.
Bereich Verfahrenstechnik:
Vertiefende Kenntnisse in der generativen Fertigung.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Lasersintern, Stereolithographie, Laminate-Verfahren, Extrusionsverfahren, 3D-Printing. Projektbezogene Umsetzung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konstruktion
- StrichaufzählungSimulationen bezügliche Spannungen oder Strömungen erstellen;
- StrichaufzählungGesamte Projekte in CAD-Systemen erstellen und verwalten.
Bereich Verfahrenstechnik
- StrichaufzählungFügeverfahren einteilen und auswählen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Konstruktion:
Erstellung von Spannungssimulationen auf Basis der Finite Elemente Methodik, Erweiterung der Simulationen auf dynamische Simulationen (Strömungssimulationen), Erstellung und Verwaltung von Konstruktionsprojekten (Dateien migrieren, Daten exportieren, Normkomponenten aktualisieren).
Bereich Verfahrenstechnik:
Grundlagen der Kunststofftechnik und Möglichkeiten der Verarbeitung, Gestaltungsrichtlinien von Kunststoffen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Bereich Verfahrenstechnik:
Stoffschlüssiges Fügen: unterschiedliche Schweißmethoden von Kunststoffen und Geweben anwenden.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester– Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verfahrenstechnik
- Strichaufzählungvertiefende Verfahren der Fügeverfahren einteilen und auswählen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Verfahrenstechnik:
Formschlüssige und kraftschlüssige Verbindungen, stoffschlüssiges Fügen (insbesondere Schweißen und Kleben), Gestaltungsrichtlinien.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Bereich Verfahrenstechnik:
Kleben und Abdichten von Nähten und deren projektbezogene Umsetzung.
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verfahrenstechnik
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Beschichtungen benennen und erklären.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Verfahrenstechnik:
Beschichten aus flüssigen, festen und gasförmigen Zustand.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Bereich Verfahrenstechnik:
Spritzen, Pulverbeschichten, Beflocken, Wirbelsintern, Auftragschweißen, Beschichten aus ionisiertem Zustand.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verfahrenstechnik
- StrichaufzählungVerfahren zur Werkstoffprüfung erklären und auswählen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Verfahrenstechnik:
Werkstoffprüfmethoden (zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen), Zugprüfungen, Härteprüfungen, Biegesteifigkeit, Kerbschlagfestigkeit, Röntgenprüfverfahren, Ultraschallprüfverfahren.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Bereich Verfahrenstechnik:
Praktische Anwendungen von Werkstoffprüfmethoden, Zugversuch, Härteprüfung, Ultraschallprüfverfahren.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verfahrenstechnik
- StrichaufzählungQuerverbindungen zu ausgewählten Themenbereichen erkennen und herstellen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik:
Bereich Verfahrenstechnik:
Wiederholung, Festigung und Vertiefung der Inhalte, fachübergreifende Querverbindungen zu ausgewählten Themen.
Lehrstoff – Konstruktions- und Verfahrenstechnik – Werkstätte:
Projektbezogene Umsetzungen.
C. Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ
Siehe Anlage 1.
D. Pflichtpraktikum
Siehe Anlage 1.
Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht E. Freigegenstände
Siehe Anlage 1 und weiters:
6. WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit
- Strichaufzählungdie Vorgehensweise beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit erklären.
Lehrstoff:
Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:
Aufbau einer Arbeit, Themeneingrenzung und Arbeitsplanung.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Literaturrecherche
- Strichaufzählungeine Literaturrecherche durchführen und korrekt zitieren.
Lehrstoff:
Bereich Literaturrecherche:
Literaturrecherche, Gliederung und Verständlichkeit von Text, Quellennachweise und Zitierregeln.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit
- Strichaufzählungein Thema strukturiert darstellen und eine Forschungsfrage formulieren;
- Strichaufzählungwissenschaftlich argumentieren.
Lehrstoff:
Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:
Strukturierung einer wissenschaftlichen Arbeit, wissenschaftliche Argumentation und Erkenntnisgewinn.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit
- StrichaufzählungInformationen gegliedert zu einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenstellen.
Lehrstoff:
Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:
Datendarstellung, Interpretation und Schlussfolgerungen, Umsetzung in einem Textverarbeitungsprogramm, formale Richtlinien.
F. Unverbindliche Übung
BEWEGUNG UND SPORT
Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.
G. Förderunterricht
Siehe Anlage 1.
H. Deutschförderklasse Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung 1. DEUTSCH IN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSE
Siehe Anlage 1.
2. RELIGION
Siehe Abschnitt römisch sechs.
3. WEITERE PFLICHTGEGENSTÄNDE UND VERBINDLICHE ÜBUNG
Für die weiteren Pflichtgegenstände und die verbindliche Übung sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt römisch sieben. Unterabschnitt A bis C anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Freigegenstände und Unverbindliche Übungen
Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt römisch sieben. Unterabschnitt E bis F anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.