BGBl. II Nr. 262/2015
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage 1.5 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR , ELEKTRONIK UND TECHNISCHE INFORMATIK
römisch eins. STUNDENTAFEL1(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände) | ||||||||||||||||
| Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung | Wochenstunden | Summe | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||||||||||
Jahrgang | ||||||||||||||||
römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. | römisch vier. | römisch fünf. | ||||||||||||
A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände |
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1. | Religion | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch drei) | ||||||||
2. | Deutsch | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 11 | (römisch eins) | ||||||||
3. | Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (römisch eins) | ||||||||
4. | Geografie, Geschichte und Politische Bildung2 | 2 | 2 | 2 | 2 | – | 8 | römisch drei | ||||||||
5. | Wirtschaft und Recht3 | – | – | – | 3 | 2 | 5 | römisch zwei bzw. römisch drei | ||||||||
6. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | (römisch vier a) | ||||||||
7. | Angewandte Mathematik | 4 | 4 | 3 | 2 | 2 | 15 | (römisch eins) | ||||||||
8. | Naturwissenschaften | 3 | 3 | 2 | 2 | – | 10 | römisch zwei | ||||||||
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B. | Fachtheorie und Fachpraxis |
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1. | Hardwareentwicklung4 | 7(2) | 7(2) | 2 | 3 | 4 | 23 | römisch eins | ||||||||
2. | Messtechnik und Regelungssysteme | – | 2 | 2 | 2 | 3 | 9 | römisch eins | ||||||||
3. | Digitale Systeme und Computersysteme5 | – | – | 3(2) | 4(2) | 4(2) | 11 | römisch eins | ||||||||
4. | Kommunikationssysteme und -netze5 | – | – | 2 | 2(1) | 5(2) | 9 | römisch eins | ||||||||
5. | Fachspezifische Softwaretechnik4 | 3(2) | 4(2) | 2(2) | 2(2) | 2(1) | 13 | römisch eins | ||||||||
6. | Laboratorium | – | – | 3 | 4 | 8 | 15 | römisch eins | ||||||||
7. | Prototypenbau elektronischer Systeme6 | 7 | 7 | 8 | 4 | – | 26 | römisch drei bzw. römisch vier | ||||||||
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C. | Verbindliche Übung |
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| Soziale und personale Kompetenz7 | 2(2) | – | – | – | – | 2 | römisch drei | ||||||||
| Gesamtwochenstundenzahl | 37 | 37 | 37 | 37 | 37 | 185 |
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D. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang | ||||||||||||||
| Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht | Wochenstunden |
| Lehrverpflichtungsgruppe | ||||||||||||
Jahrgang | ||||||||||||||||
römisch eins. | römisch zwei. | römisch drei. | römisch vier. | römisch fünf. | ||||||||||||
E. | Freigegenstände |
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1. | Zweite lebende Fremdsprache8 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| (römisch eins) | ||||||||
2. | Kommunikation und Präsentationstechnik | – | – | 2 | 2 | – |
| römisch drei | ||||||||
3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | 2 | – | – | – |
| römisch drei | ||||||||
4. | Forschen und Experimentieren | 2 | – | – | – | – |
| römisch drei | ||||||||
5. | Entrepreneurship und Innovation | – | – | – | 2 | – |
| römisch drei | ||||||||
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F. | Unverbindliche Übung |
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| Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| (römisch vier a) | ||||||||
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G. | Förderunterricht9 |
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1. | Deutsch |
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2. | Englisch |
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3. | Angewandte Mathematik |
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4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände |
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1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des römisch vier. Abschnittes abgewichen werden.
2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich im Ausmaß von drei Wochenstunden auf den Bereich „Recht“.
4 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
5 Mit Übungen im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden.
6 Mit Werkstättenlaboratorium-Anteilen im Ausmaß von je vier Wochenstunden im römisch drei. und römisch vier. Jahrgang. Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich auf die Werkstättenlaboratorium-Anteile, im Übrigen Lehrverpflichtungsgruppe römisch vier.
7 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
8 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
9 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage 1.
römisch drei. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL 1. Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:
Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik können ingenieurmäßige Tätigkeiten auf dem Gebiet der Hardwaretechnik, der Mess- und Regelungstechnik, der Kommunikationssysteme und Kommunikationsnetze, der Computersysteme und der Softwaretechnik ausführen. Dabei steht die Planung, Entwicklung und Realisierung elektronischer Geräte, der Entwurf angepasster Softwarelösungen, die Auswahl, Analyse, messtechnische Überprüfung bzw. der Test und die Validierung der Komponenten, Module und Systeme im Vordergrund.
2. Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B: Hardwareentwicklung:
Im Bereich Grundlagen der Elektronik kennen die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik und der Digitaltechnik und können das Verhalten einfacher Schaltungen damit begründen. Sie können die Gesetze auf einfache Schaltungen anwenden, damit das Verhalten von einfachen Schaltungen untersuchen und sie zur Lösung von technischen Aufgaben einsetzen.
Im Bereich Bauelemente kennen die Absolventinnen und Absolventen die prinzipielle Funktionsweise und die Eigenschaften elektronischer Bauelemente. Sie können die Bauteile einfacher Schaltungen unter Beachtung relevanter Kriterien dimensionieren und elektronische Bauelemente unter Verwendung von Datenblättern messtechnisch analysieren sowie einfache und komplexe Bauelemente auswählen, einbauen und in Betrieb nehmen.
Im Bereich Grundschaltungen kennen die Absolventinnen und Absolventen das Verhalten elektronischer Grundschaltungen und ihre typischen Anwendungsgebiete. Sie können einfache elektronische Schaltungen nach vorgegebenen Spezifikationen entwerfen und dimensionieren, elektronische Schaltungen rechnerisch und messtechnisch im Zeit- und Frequenzbereich analysieren sowie Bauelementgruppen auswählen, aufbauen und in Betrieb nehmen.
Im Bereich Schaltungsentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen eine Schaltungsspezifikation erklären und einfache elektronische Schaltungsstrukturen erkennen. Sie können Schaltungsmodule entsprechend der Spezifikation systematisch zu einer komplexeren Einheit zusammenfügen, komplexe Schaltungen analysieren und in Bezug auf ihre spezifizierte Funktion hin bewerten sowie elektronische Schaltungen nach gegebener Spezifikation entwickeln, fertigen, testen und in Betrieb nehmen.
Im Bereich Schaltungsanalyse und –simulation kennen die Absolventinnen und Absolventen die Methoden zur Beschreibung von Schaltungen, die typischen Strukturen einer Hardwarebeschreibungssprache und Werkzeuge zur Schaltungssimulation und können diese bedienen. Sie können weiters das Verhalten elektronischer Schaltungen beschreiben, simulieren und die Ergebnisse entsprechend darstellen sowie Methoden der Hardwarebeschreibung zur Analyse elektronischer Schaltungen anwenden und aus den Ergebnissen die nötigen Schlussfolgerungen ziehen. Die Absolventinnen und Absolventen können verschiedene Methoden zur Analyse elektronischer Schaltungen auswählen und anwenden sowie die Schaltung unter Zuhilfenahme der Ergebnisse redesignen.
Im Bereich PCB-Design kennen die Absolventinnen und Absolventen die grundsätzlichen Erfordernisse bei der Erstellung eines Platinenlayouts und können mit geeigneten Werkzeugen für gegebene Schaltungen ein Schaltungslayout erstellen. Sie können Layouts in Hinblick auf Konstruktionsrichtlinien und EMV-Kriterien beurteilen sowie für komplexe elektronische Schaltungen die Fertigungsunterlagen erstellen.
Im Bereich Werkstoffe der Elektronik kennen die Absolventinnen und Absolventen gängige Werkstoffe, die in der Elektronik Anwendung finden, können ihre Eigenschaften beurteilen, kennen Werkzeuge und Verfahren zu ihrer Bearbeitung und können geeignete Werkstoffe für die Fertigung von elektronischen Komponenten auswählen und bearbeiten sowie die Qualität systemrelevanter Komponenten und Verbindungstechniken messen und bewerten. Sie können systemrelevante mechanische Komponenten normgerecht konstruieren und fertigen.
Im Bereich Fertigen von elektronischen Schaltungen kennen die Absolventinnen und Absolventen Möglichkeiten, aus gegebenen Schaltplänen Schaltungen zu fertigen und können Fertigungstechniken zur Herstellung elektronischer Geräte anwenden. Sie können die Qualität der Fertigung von elektronischen Geräten überprüfen und beurteilen sowie elektronische Schaltungen fertigungsgerecht entwickeln, produzieren, messtechnisch überprüfen, in Betrieb nehmen und dokumentieren.
Im Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung kennen die Absolventinnen und Absolventen Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements und können Projektaufgaben analysieren, auswerten und darstellen und mit geeigneten Methoden und Werkzeugen planen sowie eine geeignete Projektorganisationsform ableiten. Sie können darüber hinaus Abläufe bzw. Prozesse unter Berücksichtigung entsprechender Qualitätsstandards organisieren.
Messtechnik und Regelungssysteme:
Im Bereich Sensorik und Aktorik kennen die Absolventinnen und Absolventen Sensoren, Aktoren sowie deren Ansteuerprinzipien und können für die jeweilige Anwendung geeignete Sensoren und Aktoren auswählen, Sensoren, Aktoren und Stellverfahren mathematisch bzw. anhand von Kennlinien analysieren und diese gemeinsam mit Antrieben und Stellgliedern zur Realisierung von Mess-, Steuerungs- und Regelungsaufgaben einsetzen.
Im Bereich Messverfahren kennen die Absolventinnen und Absolventen geeignete Messverfahren für elektrische Größen, Zeit und Frequenz, deren Kenngrößen und Messfehler und können für das jeweilige Einsatzgebiet geeignete Messverfahren auswählen und die erforderlichen Messschaltungen dimensionieren sowie Messergebnisse kommentieren und dokumentieren, Messfehler abschätzen und geeignete Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen.
Im Bereich Signalaufbereitung und –darstellung kennen die Absolventinnen und Absolventen Verfahren zur Signaldarstellung und -aufbereitung sowie die entsprechenden Funktionseinheiten einer Messkette. Sie können für die jeweilige Anwendung geeignete A/D- und D/A-Wandler, Messverstärker und Filter auswählen, Signalverarbeitungsketten in Verbindung mit Messaufgaben einsetzen, die Auswirkung von A/D- und D/A-Wandlung bewerten, das Verhalten von Messverstärkern und Filtern berechnen bzw. simulieren sowie komplette Signalverarbeitungsketten konfigurieren und für Messaufgaben einsetzen.
Im Bereich Regelungstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Architekturen von Regelungssystemen sowie deren Beschreibungsformen und Simulationswerkzeuge. Sie können Analog- und Digitalregler dimensionieren und realisieren sowie Regelkreise durch Simulation, Berechnung und Messung analysieren bzw. aufbauen und in Betrieb nehmen.
Im Bereich Schnittstellen und Bussysteme kennen die Absolventinnen und Absolventen gebräuchliche Schnittstellenstandards sowie branchenübliche Feldbussysteme und können Geräte mit Hilfe von Standardschnittstellen und Feldbussystemen verbinden und in Betrieb setzen. Sie können Signalverläufe und Protokolle an Schnittstellen und Bussen analysieren, Fehlerzustände erklären sowie Feldbussysteme konzipieren und implementieren.
Im Bereich Testen und Fehlersuche in Komponenten, Modulen und Systemen kennen die Absolventinnen und Absolventen Messgeräte und Messmethoden für Test und Fehlersuche in elektronischen Geräten. Sie können gebräuchliche Mess- und Laborgeräte bedienen sowie Test und Fehlersuche in elektronischen Systemen durchführen und normgerecht dokumentieren.
Im Bereich Betrieb von Geräten und Systemen verstehen die Absolventinnen und Absolventen die üblichen Darstellungsformen in technischen Dokumentationen und Serviceanleitungen und können mit Hilfe technischer Dokumentationen elektronische Geräte und Systeme in Betrieb nehmen, einfache Servicearbeiten durchführen sowie technische Dokumentationen erstellen.
Digitale Systeme und Computersysteme:
Im Bereich Entwurf digitaler Systeme können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Verfahren des digitalen Systementwurfs anwenden, Digitalbausteine auswählen und den Entwurf dokumentieren. Sie können digitale Systeme durch Simulation verifizieren und bewerten, unter Verwendung von Entwicklungsplattformen implementieren sowie in Betrieb nehmen und testen.
Im Bereich Computerarchitekturen kennen die Absolventinnen und Absolventen die Basisarchitekturen und Kenngrößen moderner Computer und können eine für die jeweilige Anwendung geeignete Computerarchitektur auswählen. Sie können Computerarchitekturen analysieren sowie deren Eignung für spezielle Anwendungsfälle bewerten und vergleichen.
Im Bereich Embedded Systems können die Absolventinnen und Absolventen Embedded Systems unter Verwendung von Entwicklungsplattformen als Hardware Software Co-Design realisieren sowie für die jeweilige Anwendung geeignete programmierbare Logikbausteine auswählen, mit Hilfe von Hardwarebeschreibungen konfigurieren und testen.
Im Bereich Signalverarbeitung kennen die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Methoden der digitalen Signalverarbeitung und die Architekturen moderner Signalprozessoren. Sie können für die jeweilige Anwendung geeignete Signalverarbeitungsalgorithmen auswählen und parametrieren, Methoden der Signalverarbeitung durch Simulation analysieren und bewerten sowie Algorithmen der Signalverarbeitung implementieren, testen und optimieren.
Im Bereich Realisierung und Test von Systemen können die Absolventinnen und Absolventen Prototypen digitaler Systeme fertigen, in Betrieb nehmen, unter Verwendung von Software-Tools und Messgeräten testen bzw. Fehler lokalisieren und beheben.
Kommunikationssysteme und -netze:
Im Bereich Grundlagen der Informationstheorie und Übertragungstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Beschreibungen von Signalen im Zeit- und Frequenzbereich, verstehen die grundlegenden Theoreme der Informationstheorie und Übertragungstechnik und können die wesentlichen Verfahren der Codierung, Modulation und Mehrfachausnutzung von Übertragungskanälen erklären. Sie können übertragungstechnische Grundschaltungen dimensionieren, simulieren und messtechnisch überprüfen.
Im Bereich Hochfrequenztechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen das Frequenzverhalten von aktiven und passiven Bauelementen sowie die Prinzipien der elektromagnetischen Wellenausbreitung und können für die jeweilige Anwendung geeignete übertragungstechnische Komponenten auswählen sowie das Hochfrequenzverhalten messtechnisch erfassen.
Im Bereich Optische Nachrichtentechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Funktionsweise von optoelektronischen Bauelementen und können optoelektronische Signale messtechnisch erfassen sowie für die jeweilige Anwendung geeignete Komponenten auswählen.
Im Bereich Netzwerke kennen die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Netzwerkkomponenten und können das Prinzip eines Netzwerkprotokolls erklären. Sie können die Signale bzw. Protokolle an den Schnittstellen der in Wechselwirkung stehenden Netzwerkkomponenten hinsichtlich Funktionalität prüfen sowie Anforderungen an Netze definieren, geeignete Komponenten und Protokolle auswählen und die Realisierung planen.
Im Bereich Netzwerkdienste kennen die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Netzwerkdienste zur Übertragung von Daten-, Audio- und Videoinformationen. Sie können Netzwerkdienste nach anwendungsspezifischen Kriterien auswählen sowie die Konfigurationsparameter festlegen und die Funktionalität nachweisen.
Im Bereich Vermittlungssysteme kennen die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe der Verkehrstheorie und können die verschiedenen Vermittlungsprinzipien unterscheiden.
Im Bereich Consumer-Electronics kennen die Absolventinnen und Absolventen Verfahren zur Bearbeitung von analogen und digitalen Audio-, Bild- und Videosignalen sowie Methoden der Datenkompression und Speicherung und können Algorithmen der Audio-, Bild- und Videoverarbeitung mit Software-Werkzeugen analysieren. Sie können ausgewählte Komponenten einer Signalverarbeitungskette zusammenfügen und anwendungsspezifisch konfigurieren.
Im Bereich Aufbau und Test von Kommunikationsverbindungen können die Absolventinnen und Absolventen die physikalische Verbindung bzw. Vernetzung von elektronischen Komponenten, Netzwerksystemen und Netzen den geläufigen Standards entsprechend realisieren sowie die praktische Realisierbarkeit von Projekten der Kommunikationstechnik bewerten und die physikalische Vernetzung von Kommunikationssystemen und Netzen standardgerecht planen und projektieren.
Fachspezifische Softwaretechnik:
Im Bereich Fachrichtungsspezifische Software verstehen die Absolventinnen und Absolventen die Funktionalität von Anwendersoftware und können sie zur Lösung von konkreten Aufgabenstellungen einsetzen.
Im Bereich Betriebssysteme kennen die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Komponenten eines modernen Betriebssystems, verstehen deren Aufgaben und können ein vorgegebenes Betriebssystem nützen, elementare Betriebssystemkomponenten auf ihre Ressourceneffizienz hin evaluieren und elementare Funktionen eines Betriebssystems erstellen.
Im Bereich Programmiersprachen kennen die Absolventinnen und Absolventen die Vor- und Nachteile gängiger Programmiersprachen und können die für eine spezifische Aufgabe geeignete wählen. Sie können Grundstrukturen, Befehle, Syntaxregeln und Programmerzeugungsmechanismen einer vorgegebenen Programmiersprache einsetzen, die Funktionalität von Softwaremodulen anhand des Quellcodes nachvollziehen sowie die Regeln von vorgegebenen Programmiersprachen für die Lösung komplexer Aufgaben anwenden.
Im Bereich Datenbanken können die Absolventinnen und Absolventen in gängigen Notationsformen erstellte Modelle des Datenbankentwurfs interpretieren, eine Abfragesprache auf Datenbanken anwenden, Datenbankstrukturen hinsichtlich ihrer Integrität bewerten sowie Datenbanklösungen planen und realisieren.
Im Bereich Softwareentwicklung kennen und verstehen die Absolventinnen und Absolventen die gängigsten Standardalgorithmen und Datenstrukturen sowie deren Anwendungsbereiche und können relevante Informationen aus Entwickler- und Benutzerdokumentation entnehmen. Sie können Sprachmittel der Objektorientierung einer Programmiersprache auf eine Aufgabenstellung anwenden, fachspezifische Algorithmen auswählen und einsetzen, Algorithmen und Datenstrukturen hinsichtlich Laufzeit und Speicherbedarf abschätzen sowie Software nach modernen Vorgehensmodellen entwickeln.
Im Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung kennen und verstehen die Absolventinnen und Absolventen Strukturen von Mikrocontrollerprogrammen sowie ihr Zusammenwirken innerhalb eines Systems und können Software für Mikrocontroller bzw. -systeme erstellen, in Betrieb nehmen, testen und dokumentieren sowie hardwarenahe Programmteile hinsichtlich Code- und Laufzeiteffizienz evaluieren.
Im Bereich Web- und Netzwerkprogrammierung verstehen die Absolventinnen und Absolventen den Unterschied zwischen client- und serverseitigen Technologien und kennen aktuelle Vertreter beider Bereiche. Sie können den Aufbau und das ergonomische Design von Webseiten gestalten, unterschiedliche Authentifizierungsmechanismen hinsichtlich ihrer Eignung für konkrete Aufgabenstellungen bewerten, Teilfunktionalitäten auf geeignete Knoten eines verteilten Systems anordnen, Server einrichten und diese innerhalb eines vorgegebenen Netzwerkes zur Verfügung stellen.
Im Bereich Datensicherheit kennen die Absolventinnen und Absolventen die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von EDV-Anlagen sowie für die Verwendung von personenbezogenen Daten und können Maßnahmen zum Schutz sensibler Daten planen und implementieren. Sie können bestehende Systeme auf Schwachstellen hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz analysieren sowie Methoden der Datensicherung technisch und organisatorisch umsetzen.
römisch vier. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage 1.
römisch fünf. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage 1.
römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände
„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“ und „Naturwissenschaften“.
Siehe Anlage 1.
6. BEWEGUNG UND SPORT
Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.
7. ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße
- Strichaufzählungmathematische Sachverhalte durch Aussagen präzise formulieren und die Booleschen Verknüpfungen anwenden;
- StrichaufzählungDezimalzahlen in Dualzahlen (und umgekehrt) konvertieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der Mathematik:
Aussagen, Verknüpfungen von Aussagen, Wahrheitstabellen, Zahlensysteme.
Reelle Zahlen:
Dualzahlen, Hexadezimalzahlen; Konversion.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich komplexe Zahlen und Geometrie
- dieelementaren Rechenoperationen mit komplexen Zahlen durchführen und deren unterschiedliche Darstellungen zur Behandlung elektrischer Netzwerke anwenden.
Lehrstoff:
Komplexe Zahlen:
Komponentenform, Polarform, Exponentialform; elementare Operationen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionen
- Strichaufzählunglogarithmische Skalierungen verstehen und anwenden;
- Strichaufzählungdie Summe von Sinusfunktionen gleicher Frequenz durch eine allgemeine Sinusfunktion darstellen.
Lehrstoff:
Addition von trigonometrischen Funktionen, Zeigerdarstellung.
Darstellung von Funktionen:
Logarithmische Skalierungen.
römisch drei. Jahrgang:
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Integralrechnung
- Strichaufzählungdie Integralrechnung für die Berechnung von Kenngrößen periodischer Funktionen anwenden.
Lehrstoff:
Integralrechnung:
Integralmittelwerte.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge
- StrichaufzählungFunktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und anhand von Beispielen veranschaulichen.
Bereich Analysis
- StrichaufzählungAnfangswertprobleme mit linearen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten lösen und im Besonderen die Lösungsfälle der linearen Schwingungsgleichung mit konstanten Koeffizienten interpretieren;
- Strichaufzählungpartielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen.
Lehrstoff:
Bereich Funktionale Zusammenhänge
Funktionen mehrerer Variablen:
Darstellung von Funktionen von zwei Variablen.
Bereich Analysis
Lineare Differential- und Differenzengleichungen:
Lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten; elementare Lösungsmethoden.
Funktionen mehrerer Variablen:
Partielle Ableitungen; totales Differential, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis
- StrichaufzählungFunktionen in Taylorreihen entwickeln und damit näherungsweise Funktionswerte berechnen;
- Strichaufzählungperiodische Funktionen durch trigonometrische Polynome approximieren und die Fourierkoeffizienten interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich Analysis
Funktionenreihen:
Taylorreihen; Fourierreihen.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Integralrechnung
- StrichaufzählungIntegraltransformationen auf Aufgaben des Fachgebietes anwenden.
Lehrstoff:
Integraltransformationen:
Original- und Bildbereich (Transformation und inverse Transformation).
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Lehrstoff:
Fachbezogene Anwendungen.
B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. HARDWAREENTWICKLUNG
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Elektronik
- Strichaufzählungdie grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik erklären, einfache Schaltungen beschreiben und einfache Gleichstromnetzwerke dimensionieren;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Gesetze der kombinatorischen Logik anwenden, das Verhalten digitaler Schaltungen analysieren und einfache Digitalschaltungen entwerfen.
Bereich Bauelemente
- Strichaufzählungdie prinzipielle Funktionsweise und die Eigenschaften elektronischer Bauelemente beschreiben.
Bereich Werkstoffe der Elektronik
- Strichaufzählungdie gängigen Werkstoffe der Elektronik nennen und deren Eigenschaften beurteilen;
- Strichaufzählungmechanische Komponenten der Elektronik normgerecht darstellen.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Elektronik:
Elektrotechnische Grundgrößen, Gleichstromtechnik, Grundbegriffe des elektrischen Feldes; Grundelemente der kombinatorischen Logik.
Bereich Bauelemente:
Elektromechanische Bauelemente, passive Bauelemente, Datenblätter.
Bereich Werkstoffe der Elektronik:
Werkstoffe, Materialeigenschaften, Bearbeitungsverfahren; technische Zeichnungen.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Elektronik
- StrichaufzählungGrundgrößen und Gesetze des stationären Magnetfeldes erklären und Kenngrößen berechnen;
- Strichaufzählungdas Verhalten von Grundelementen der sequentiellen Logik erklären.
Bereich Bauelemente
- Strichaufzählungdas Verhalten von aktiven Bauelementen beschreiben.
Bereich Grundschaltungen
- Strichaufzählungeinfache Grundschaltungen der kombinatorischen und sequentiellen Logik angeben und deren Verhalten analysieren.
Bereich Schaltungsentwicklung
- StrichaufzählungGrenz- und Kennwerte in Datenblättern interpretieren und im Schaltungsdesign anwenden.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- StrichaufzählungGleichstromnetzwerke unter der Verwendung von Software-Tools analysieren;
- Strichaufzählungdigitale Grundelemente funktional simulieren.
Bereich Printed-Circuit Board Design
- Strichaufzählungmit geeigneten Software-Werkzeugen für gegebene Schaltungen ein PCB-Layout unter Verwendung von Standard-Bibliotheken erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Elektronik:
Magnetisches Feld, Schaltverhalten von Induktivitäten und Kapazitäten; Grundelemente der sequenziellen Logik.
Bereich Bauelemente:
Grundfunktion von Transistoren.
Bereich Grundschaltungen:
Digitale Grundschaltungen.
Bereich Schaltungsentwicklung:
Grundlagen der elektrischen und thermischen Dimensionierung.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
DC-Analyse; Gatter, Speicherelemente.
Bereich Printed-Circuit Board Design:
PCB-Tools.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Elektronik
- StrichaufzählungGrundgesetze der Elektrotechnik anwenden und das Verhalten einfacher Schaltungen damit begründen;
- Strichaufzählungdie Grundgesetze der Digitaltechnik zur Untersuchung von einfachen Schaltungen anwenden.
Bereich Bauelemente
- Strichaufzählungdie wichtigsten Kenngrößen und Grenzwerte von Logikfamilien erklären.
Bereich Grundschaltungen
- Strichaufzählungeinfache Grundschaltungen der kombinatorischen und sequentiellen Logik angeben und deren Verhalten analysieren.
Bereich Schaltungsentwicklung
- Strichaufzählungdie Funktionsweise von OPV-Schaltungen erklären und einfache Anwendungen dimensionieren.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- Strichaufzählunglineare und passive Wechselstromnetzwerke unter Verwendung von Software-Tools analysieren;
- Strichaufzählungdigitale Grundschaltungen funktional simulieren.
Bereich Printed-Circuit Board Design
- Strichaufzählungmit geeigneten Software-Werkzeugen für gegebene Schaltungen ein PCB-Layout unter Verwendung von selbst erstellten Elementen entwickeln.
Bereich Werkstoffe der Elektronik
- StrichaufzählungTechnologien zur Fertigung elektronischer Bauelemente beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Elektronik:
Wechselstromtechnik, Bodediagramm; Beschreibung von Schaltwerken.
Bereich Bauelemente:
Logikfamilien.
Bereich Grundschaltungen:
Digitale Grundschaltungen.
Bereich Schaltungsentwicklung:
OPV-Grundschaltungen.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
AC-Analyse; Logische Schaltkreise.
Bereich Printed-Circuit Board Design:
Erstellung von Bibliothekselementen für PCB-Tools.
Bereich Werkstoffe der Elektronik:
Fertigungsverfahren der Elektronik.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bauelemente
- Strichaufzählungdie prinzipielle Funktionsweise und Eigenschaften von Transistoren und spezieller elektromechanischer Bauelemente erklären.
Bereich Grundschaltungen
- Strichaufzählungeinfache elektronische Grundschaltungen nach vorgegebenen Spezifikationen dimensionieren.
Bereich Schaltungsentwicklung
- Strichaufzählungfür eine vorgegebene Aufgabenstellung geeignete Bauelemente anhand von Datenblättern auswählen.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- Strichaufzählunganaloge Grundschaltungen simulieren und Ergebnisse interpretieren.
Bereich Printed-Circuit Board Design
- Strichaufzählungmit geeigneten Software-Werkzeugen für selbst entwickelte Schaltungen ein PCB-Layout entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Bauelemente:
Bipolare Transistoren, Feldeffekttransistoren, optoelektronische Bauelemente.
Bereich Grundschaltungen:
Elektronische Schalter, Kippschaltungen, Verstärkergrundschaltungen.
Bereich Schaltungsentwicklung:
Auswahl von Bauelementen.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
Arbeitspunktanalyse und Zeitbereichssimulation von Grundschaltungen.
Bereich Printed-Circuit Board Design:
Entwurf von Layouts.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bauelemente
- Strichaufzählungdie Funktionsweise von grundlegenden integrierten Bauelementen erklären und deren reale Eigenschaften mit Kenngrößen und Grenzwerten beschreiben.
Bereich Grundschaltungen
- StrichaufzählungZeit- und Frequenzverhalten von Grundschaltungen analysieren.
Bereich Schaltungsentwicklung
- Strichaufzählungdie Funktionsweise von OPV-Schaltungen erklären und einfache Anwendungen dimensionieren;
- StrichaufzählungBaugruppen durch Verknüpfung von Grundschaltungen entwerfen.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- Strichaufzählunganaloge Baugruppen simulieren und Ergebnisse interpretieren.
Bereich Printed-Circuit Board Design
- StrichaufzählungLayouts planen und realisieren.
Lehrstoff:
Bereich Bauelemente:
Spannungsregler, realer Operationsverstärker, elektroakustische Wandler, Übertrager, Quarze.
Bereich Grundschaltungen:
Spezialverstärker, Spannungs- und Stromquellen.
Bereich Schaltungsentwicklung:
OPV-Grundschaltungen, elektronische Baugruppen.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
Frequenzbereichs- und Toleranzanalyse von Grundschaltungen, Simulation von Baugruppen.
Bereich Printed-Circuit Board Design:
Optimieren von Layouts.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bauelemente
- Strichaufzählungdie grundsätzliche Funktionsweise und die Eigenschaften von leistungselektronischen Bauelementen erklären.
Bereich Grundschaltungen
- Strichaufzählungdie Funktionsprinzipien von Schaltwandlern und Leistungselektronik-Interfaces erklären;
- Strichaufzählungfür eine spezifische Anwendung eine geeignete Schaltung auswählen und dimensionieren.
Bereich Schaltungsentwicklung
- Strichaufzählungleistungselektronische Schaltungsmodule einer Spezifikation entsprechend zu einer komplexeren Einheit zusammenführen und hinsichtlich ihrer spezifizierten Funktion bewerten.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- StrichaufzählungSchaltungsmodule simulieren und hinsichtlich ihrer realen Eigenschaften bewerten.
Bereich Printed-Circuit Board Design
- StrichaufzählungKonstruktionsrichtlinien anwenden und Layouts optimieren.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung
- StrichaufzählungMethoden und Werkzeuge des Projektmanagements beschreiben;
- StrichaufzählungProjektaufgaben analysieren, auswerten und darstellen.
Lehrstoff:
Bereich Bauelemente:
Leistungshalbleiter, thermische Dimensionierung.
Bereich Grundschaltungen:
H-Brücke, Schaltwandler.
Bereich Schaltungsentwicklung:
Dimensionierung von leistungselektronischen Baugruppen.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
Analyse und Simulation von leistungselektronischen Baugruppen.
Bereich Printed-Circuit Board Design:
Signalintegrität.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung:
Projektmanagementkonzepte, Phasenmodell und Methoden.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bauelemente
- Strichaufzählunganwendungsspezifische integrierte Schaltungen konfigurieren.
Bereich Grundschaltungen
- Strichaufzählungdie grundsätzlichen Eigenschaften, Funktionsprinzipien und Einsatzgebiete von Oszillatoren erklären.
Bereich Schaltungsentwicklung
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung von Schaltungsmodulen analysieren und bewerten.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- Strichaufzählungdie Spezifikationen von HF-Schaltungsmodulen interpretieren.
Bereich Printed-Circuit Board Design
- StrichaufzählungLayouts in Hinblick auf EMV-Kriterien beurteilen und optimieren.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung
- StrichaufzählungProjektabwicklung mit geeigneten Methoden und Werkzeugen planen sowie eine geeignete Projektorganisationsform ableiten.
Lehrstoff:
Bereich Bauelemente:
Integrierte Schaltungen.
Bereich Grundschaltungen:
Filter, Oszillatoren, Phase-Locked Loop.
Bereich Schaltungsentwicklung:
Dimensionierung von Oszillatoren.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
Analyse und Simulation von HF-Baugruppen.
Bereich Printed-Circuit Board Design:
Elektromagnetische Verträglichkeit.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung:
Werkzeuge und Dokumente im PM-Prozess, Projektplanung, -durchführung und –dokumentation.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schaltungsentwicklung
- Strichaufzählungelektronische Systeme nach gegebenen Spezifikationen entwickeln.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- Strichaufzählungverschiedene Methoden zur Analyse elektronischer Systeme auswählen und anwenden.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung
- StrichaufzählungAbläufe bzw. Prozesse unter Berücksichtigung bestimmter Qualitätsstandards organisieren.
Lehrstoff:
Bereich Schaltungsentwicklung:
Dimensionierung und Interfacing elektronischer Systeme.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
Schaltungsbeschreibungen, Analyseverfahren und Simulationswerkzeuge für elektronische Systeme.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung:
Verfahren und Standards der Qualitätssicherung.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schaltungsentwicklung
- Strichaufzählungelektronische Systeme nach gegebenen Spezifikationen entwickeln.
Bereich Schaltungsanalyse und -simulation
- Strichaufzählungverschiedene Methoden zur Analyse elektronischer Systeme anwenden und deren Ergebnisse bewerten.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung
- StrichaufzählungAbläufe bzw. Prozesse unter Berücksichtigung bestimmter Qualitätsstandards organisieren.
Lehrstoff:
Bereich Schaltungsentwicklung:
Technische Dokumentation elektronischer Systeme.
Bereich Schaltungsanalyse und –simulation:
Interpretation der Systemsimulationen.
Bereich Projektmanagement und Qualitätssicherung:
Qualitätssicherung anhand ausgewählter Beispiele.
2. MESSTECHNIK UND REGELUNGSSYSTEME
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sensorik und Aktorik
- Strichaufzählungfür die jeweilige Anwendung geeignete Sensoren und deren Ansteuerprinzipien auswählen.
Bereich Messverfahren
- Strichaufzählunggeeignete Messverfahren für elektrische Größen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Sensorik und Aktorik:
Messung nichtelektrischer Größen.
Bereich Messverfahren:
Strom-, Spannungs-, Impedanz- und Leistungsmessung.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messverfahren
- Strichaufzählungfür das jeweilige Einsatzgebiet geeignete Messverfahren auswählen und die erforderlichen Messschaltungen dimensionieren.
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung
- Strichaufzählungwichtige Signalkennwerte interpretieren sowie die Funktionseinheiten einer Messkette auswählen.
Lehrstoff:
Bereich Messverfahren:
Strom-, Spannungs-, Impedanz- und Leistungsmessung.
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung:
Signalkennwerte.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sensorik und Aktorik
- Strichaufzählunggeeignete Aktoren für die jeweilige Anwendung auswählen.
Bereich Messverfahren
- Strichaufzählunggeeignete Messverfahren für Zeit und Frequenz auswählen sowie deren Kenngrößen und Messfehler beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Sensorik und Aktorik:
Betriebsverhalten von Elektromotoren.
Bereich Messverfahren:
Frequenz- und Zeitmessung; Messfehler, statistische Kenngrößen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messverfahren
- Strichaufzählungfür das jeweilige Einsatzgebiet geeignete Messverfahren auswählen und die erforderlichen Messschaltungen dimensionieren.
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung
- Strichaufzählungfür die jeweilige Anwendung geeignete Konverter und Messverstärker auswählen sowie Signalverarbeitungsketten in Verbindung mit Messaufgaben konzipieren.
Lehrstoff:
Bereich Messverfahren:
Frequenz- und Zeitmessung.
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung:
A/D- und D/A-Umsetzer, Messverstärker.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sensorik und Aktorik
- StrichaufzählungAktoren und deren Ansteuerprinzipien auswählen.
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung
- StrichaufzählungVerfahren zur Signaldarstellung und –aufbereitung anwenden.
Bereich Schnittstellen und Bussysteme
- Strichaufzählunggebräuchliche Schnittstellenstandards und branchenübliche Feldbussysteme anhand ihrer Eigenschaften bewerten.
Lehrstoff:
Bereich Sensorik und Aktorik:
Ansteuermechanismen, Stellglieder.
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung:
Signal- und Systembeschreibungen.
Bereich Schnittstellen und Bussysteme:
Standardschnittstellen, Feldbusse.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung
- Strichaufzählungausgewählte Filter für Signalverarbeitungsketten in Verbindung mit Messaufgaben dimensionieren.
Bereich Regelungstechnik
- StrichaufzählungMethoden zur Modellierung von Regelstrecken anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung:
Filter.
Bereich Regelungstechnik:
Modellierung von Regelstrecken.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Regelungstechnik
- StrichaufzählungSimulationswerkzeuge zur Analyse von Regelkreisen einsetzen;
- StrichaufzählungAnalog- und Digitalregler dimensionieren.
Lehrstoff:
Bereich Regelungstechnik:
Simulation, Reglertypen, Regelkreis.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung
- Strichaufzählungden Leistungsumfang von computergestützten Messsystemen bewerten und diese konzipieren.
Lehrstoff:
Bereich Signalaufbereitung und -darstellung:
Computerunterstützte Messsysteme.
3. DIGITALE SYSTEME UND COMPUTERSYSTEME
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwurf digitaler Systeme
- Strichaufzählungdie verschiedenen Kategorien von Schaltwerken erklären und in Form von Diagrammen spezifizieren.
Bereich Computerarchitekturen
- Strichaufzählungdas Prinzip einer Mikrocontrollerarchitektur und die wesentlichen Schritte der Befehlsausführung erklären.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungkombinatorische Systeme mit Hilfe einer Hardwarebeschreibungssprache spezifizieren und simulieren.
Lehrstoff:
Bereich Entwurf digitaler Systeme:
Synchrone und asynchrone Schaltwerke.
Bereich Computerarchitekturen:
Aufbau und Arbeitsweise eines Mikrocontrollers.
Bereich Embedded Systems:
Grundbegriffe von Hardwarebeschreibungssprachen und Simulationstools.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwurf digitaler Systeme
- StrichaufzählungSchaltwerke entwerfen und in programmierbaren Logikbausteinen implementieren.
Bereich Computerarchitekturen
- Strichaufzählungdas Programmiermodell eines Mikrocontrollers erklären und einfache Programme entwickeln.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungdie Vor- und Nachteile der verschiedenen Zahlendarstellungen im Dualsystem und die Basisalgorithmen der Dualarithmetik erklären.
Lehrstoff:
Bereich Entwurf digitaler Systeme:
Architekturen von digitalen Logikbausteinen.
Bereich Computerarchitekturen:
Befehlsarchitektur und Software-Tools.
Bereich Embedded Systems:
Kombinatorische Rechenschaltungen und Spezifikation mittels einer Hardwarebeschreibungssprache.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwurf digitaler Systeme
- Strichaufzählungden Unterschied zwischen einer Struktur- und einer Verhaltensbeschreibungssprache erklären.
Bereich Computerarchitekturen
- Strichaufzählungdie Funktionsweise von I/O-Komponenten erklären.
Bereich Embedded Systems
- StrichaufzählungProgramme für einen Mikrocontroller in einer höheren Programmiersprache entwickeln, testen und dokumentieren.
Bereich Signalverarbeitung
- Strichaufzählungdigitale Signale analysieren und Basisoperationen der digitalen Signalverarbeitung anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Entwurf digitaler Systeme:
Spezifikation und Darstellung von digitalen Systemen.
Bereich Computerarchitekturen:
Peripheriekomponenten.
Bereich Embedded Systems:
Entwicklung von Mikrocontrollerprogrammen, Interrupt-Service-Routinen.
Bereich Signalverarbeitung:
Digitale Signale im Zeit- und Frequenzbereich, Grundoperatoren der digitalen Signalverarbeitung.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwurf digitaler Systeme
- Strichaufzählungdas Prinzip des hierarchischen Systementwurfs anwenden.
Bereich Computerarchitekturen
- Strichaufzählungdas Hardware-Software-Interface von Standardschnittstellen erklären.
Bereich Embedded Systems
- StrichaufzählungInterface-Programme für einen Mikrocontroller erstellen und testen.
Bereich Signalverarbeitung
- Strichaufzählungdigitale Systeme zur Signalerzeugung und Filterung beschreiben sowie deren Funktionsweise erklären.
Lehrstoff:
Bereich Entwurf digitaler Systeme:
Partitionierung digitaler Systeme, Anwendung von Komponenten und Bibliotheksmodulen.
Bereich Computerarchitekturen:
Prozessorschnittstellen.
Bereich Embedded Systems:
Entwicklung von Mikrocontroller-Programmen mit Peripheriefunktionen.
Bereich Signalverarbeitung
Linear-zeitinvariante zeitdiskrete Systeme und deren Beschreibung im Zeit- und Frequenzbereich.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwurf digitaler Systeme
- Strichaufzählungkomplexe digitale Systeme in Form eines Top-Down-Designs entwickeln.
Bereich Computerarchitekturen
- StrichaufzählungArchitekturen zur Optimierung der Leistungsfähigkeit spezieller Anwendungen beschreiben und deren Funktionsweise erklären.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungdie Aufgaben und Funktionsweise von Echtzeitbetriebssystemen erklären.
Bereich Signalverarbeitung
- StrichaufzählungSignalprozessor-Architekturen erklären und Basisalgorithmen der digitalen Signalverarbeitung implementieren.
Lehrstoff:
Bereich Entwurf digitaler Systeme:
Realisierung eines digitalen Systems ausgehend von einer Verhaltensbeschreibung.
Bereich Computerarchitekturen:
Anwendungsspezifische Prozessorarchitekturen.
Bereich Embedded Systems:
Betriebssysteme für Embedded Systems, Echtzeitverarbeitung.
Bereich Signalverarbeitung:
Ausgewählte Beispiele der digitalen Signalverarbeitung und deren Realisierung mittels Signalprozessoren.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwurf digitaler Systeme
- Strichaufzählungkomplexe digitale Systeme mit Hilfe von Softwaretools optimieren.
Bereich Computerarchitekturen
- StrichaufzählungArchitekturen für spezielle Anwendungen anhand einer Spezifikation auswählen.
Bereich Embedded Systems
- Strichaufzählungein Echtzeitbetriebssystem für spezielle Anwendungen konfigurieren.
Bereich Signalverarbeitung
- StrichaufzählungImplementierungen von Algorithmen analysieren und testen.
Lehrstoff:
Bereich Entwurf digitaler Systeme:
Analysetools.
Bereich Computerarchitekturen:
Anwendungsspezifische Prozessorarchitekturen.
Bereich Embedded Systems:
Echtzeitbetriebssysteme.
Bereich Signalverarbeitung:
Analyse- und Testverfahren.
4. KOMMUNIKATIONSSYSTEME UND –NETZE
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Netzwerke
- Strichaufzählungdie wesentlichen Netzwerkkomponenten unterscheiden und deren Funktion erklären.
Bereich Netzwerkdienste
- Strichaufzählungverschiedene Netzwerkdienste zur Übertragung von Daten-, Audio- und Videoinformationen benennen.
Bereich Consumer-Electronics
- StrichaufzählungVerfahren zur Bearbeitung von analogen und digitalen Audio-, Bild- und Videosignalen und Methoden der Datenkompression und –speicherung auswählen.
Lehrstoff:
Bereich Netzwerke:
Grundlagen und Aufgaben von Protokollen und Netzwerkkomponenten.
Bereich Netzwerkdienste:
Funktion von Netzwerkdiensten.
Bereich Consumer-Electronics:
Grundlagen und Verfahren der Audio- und Videotechnik.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Optische Nachrichtentechnik
- Strichaufzählungdie Funktionsweise und Kennwerte von optischen Übertragungsstrecken beschreiben.
Bereich Netzwerke
- Strichaufzählungdas Prinzip der wichtigsten Netzwerkprotokolle erklären.
Bereich Netzwerkdienste
- StrichaufzählungNetzwerkdienste nach anwendungsspezifischen Kriterien auswählen.
Bereich Vermittlungssysteme
- Strichaufzählungdie verschiedenen Vermittlungsprinzipien unterscheiden.
Lehrstoff:
Bereich Optische Nachrichtentechnik:
Sende- und Empfangselemente, Lichtwellenleiter, aktive und passive optische Elemente.
Bereich Netzwerke:
Netzwerkprotokolle.
Bereich Netzwerkdienste:
Ausgewählte Netzwerkdienste.
Bereich Vermittlungssysteme:
Vermittlungsprinzipien.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Informationstheorie und Übertragungstechnik
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Informationstheorie erklären und in der Quellcodierung anwenden;
- Strichaufzählungdie Beschreibungen von Signalen im Zeit- und Frequenzbereich erklären.
Bereich Hochfrequenztechnik
- Strichaufzählungdie Grundlagen der HF-Technik und deren Anwendungen erklären.
Bereich Netzwerke
- Strichaufzählungdie Signale bzw. Protokolle an den Schnittstellen der in Wechselwirkung stehenden Netzwerkkomponenten hinsichtlich Funktionalität prüfen.
Bereich Netzwerkdienste
- StrichaufzählungNetzwerkkomponenten für Netzwerkdienste nach anwendungsspezifischen Kriterien auswählen.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Informationstheorie und Übertragungstechnik:
Grundbegriffe der Informationstheorie, Quellcodierung; Zeit- und Frequenzdarstellung von zeitkontinuierlichen und zeitdiskreten Signalen.
Bereich Hochfrequenztechnik:
HF-Bauelemente, Leitungen; Sende- und Empfangskonzepte.
Bereich Netzwerke:
Protokollanalyse.
Bereich Netzwerkdienste:
Kommunikationstechnische Dienste.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Informationstheorie und Übertragungstechnik
- StrichaufzählungVerfahren zur Fehlererkennung und –korrektur benennen;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Eigenschaften der Modulationsverfahren und deren Vor- und Nachteile erklären.
Bereich Hochfrequenztechnik
- Strichaufzählungdie Prinzipien der elektromagnetischen Wellenausbreitung benennen.
Bereich Netzwerke
- StrichaufzählungAnforderungen an Netze definieren, geeignete Komponenten und Protokolle auswählen und die Realisierung planen.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Informationstheorie und Übertragungstechnik:
Kanalcodierung; Modulationsverfahren.
Bereich Hochfrequenztechnik:
Antennen und Freiraumausbreitung.
Bereich Netzwerke:
Konfiguration von Netzwerkkomponenten.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Informationstheorie und Übertragungstechnik
- Strichaufzählungdie wesentlichen Verfahren der Codierung, Modulation und Mehrfachausnutzung von Übertragungskanälen erklären.
Bereich Hochfrequenztechnik
- Strichaufzählungfür die jeweilige Anwendung geeignete übertragungstechnische Komponenten auswählen sowie das Hochfrequenzverhalten messtechnisch erfassen.
Bereich Optische Nachrichtentechnik
- Strichaufzählungoptoelektronische Signale messtechnisch erfassen, die Ergebnisse interpretieren und entsprechend der Anwendung bewerten.
Bereich Netzwerkdienste
- StrichaufzählungNetzwerkkomponenten für die Anwendung der Netzwerkdienste konfigurieren.
Bereich Vermittlungssysteme
- Strichaufzählungein Anforderungsprofil für ein Vermittlungssystem erstellen.
Bereich Consumer-Electronics
- Strichaufzählungausgewählte Komponenten einer Signalverarbeitungskette zusammenfügen und anwendungsspezifisch konfigurieren.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Informationstheorie und Übertragungstechnik:
Quell- und Kanalcodierungs-Verfahren, Übertragungskanäle, Modulations- und Demodulations-Verfahren, Multiplexverfahren.
Bereich Hochfrequenztechnik:
Messtechnik, elektromagnetische Verträglichkeit.
Bereich Optische Nachrichtentechnik:
Optische Messtechnik.
Bereich Netzwerkdienste:
Implementierung und Anwendung von Netzwerkdiensten.
Bereich Vermittlungssysteme:
Architektur eines Vermittlungssystems.
Bereich Consumer-Electronics:
Systeme der Unterhaltungselektronik.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vermittlungssysteme
- Strichaufzählungein Vermittlungssystem nach Verbindungsaufbauzeit, Sicherheit und Kosten beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Vermittlungssysteme:
Aktuelle Vermittlungssysteme.
5. FACHSPEZIFISCHE SOFTWARETECHNIK
römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Fachrichtungsspezifische Software
- Strichaufzählungdie Funktionalität von Anwendersoftware verstehen und sie zur Lösung von konkreten Aufgabenstellungen einsetzen.
Bereich Programmiersprachen
- Strichaufzählungdie Aufgaben und Prinzipien von Programmiersprachen erklären und deren Anwendungsbereiche nennen;
- Strichaufzählungdie Grundstrukturen, Befehle, Syntaxregeln und Programmerzeugungsmechanismen einer vorgegebenen Programmiersprache einsetzen.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung
- StrichaufzählungStandardfunktionen aus Bibliotheken und Standardfunktionen in Anwendungen integrieren und relevante Informationen aus Entwickler- und Benutzerdokumentationen entnehmen.
Lehrstoff:
Bereich Fachrichtungsspezifische Software:
Office-Programme, fachspezifische Werkzeuge.
Bereich Programmiersprachen:
Syntaxregeln, Sprachkonzepte.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung:
Entwicklungsumgebung, Bibliotheken, Standardalgorithmen, Softwaredokumentation.
römisch zwei. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Programmiersprachen
- Strichaufzählungvorgegebene Funktionalitäten strukturieren bzw. anhand eines Quellcodes nachvollziehen und analysieren.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung
- StrichaufzählungBasisfunktionen implementieren und testen;
- StrichaufzählungEntwickler- und Benutzerdokumentation erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Programmiersprachen:
Programm- und Datenstrukturen.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung:
Basisalgorithmen, Systemdokumentation.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebssysteme
- Strichaufzählungvorgegebene systemnahe Befehle verwenden.
Bereich Programmiersprachen
- StrichaufzählungDatenstrukturen definieren, anwenden und speichern.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung
- Strichaufzählungstrukturierte Mikrocontrollerprogramme erstellen.
Bereich Web- und Netzwerkprogrammierung
- Strichaufzählungeinfache Webseiten erstellen und benutzerfreundlich gestalten.
Lehrstoff:
Bereich Betriebssysteme:
Anwendung von Systemsoftware.
Bereich Programmiersprachen:
Datenstrukturen, Dateiverwaltung.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung:
Mikrocontroller Programmierung, wiederverwendbare Module.
Bereich Web- und Netzwerkprogrammierung:
Statische HTML-Seiten, Grafikformate, CSS.
römisch drei. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebssysteme
- Strichaufzählungdie wesentlichen Komponenten eines modernen Betriebssystems nutzen;
- Strichaufzählungfür Client und Server ein Betriebssystem sowie die wesentlichen Dienste installieren und konfigurieren.
Bereich Programmiersprachen
- Strichaufzählungdie Grundprinzipien der objektorientierten Programmierung erklären und verstehen.
Bereich Softwareentwicklung
- Strichaufzählungeine objektorientierte Programmiersprache zur Lösung einer konkreten Aufgabenstellung anwenden.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung
- Strichaufzählungmodular aufgebaute Mikrocontrollerprogramme zur Ansteuerung von Peripheriekomponenten erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Betriebssysteme:
Architektur von Betriebssystemen.
Bereich Programmiersprachen:
Grundzüge einer objektorientierten Programmiersprache.
Bereich Softwareentwicklung:
Objektorientierte Programmentwicklung, graphisches User-Interface.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung:
Software zur Ansteuerung von Peripheriekomponenten; Ereignissteuerung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Programmiersprachen
- StrichaufzählungKlassen bilden, definieren und vererben.
Bereich Softwareentwicklung
- Strichaufzählungfachspezifische Algorithmen auswählen und einsetzen sowie Algorithmen und Datenstrukturen hinsichtlich Laufzeit und Speicherbedarf abschätzen.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung
- StrichaufzählungSoftware für Mikrocontroller bzw. -systeme erstellen, in Betrieb nehmen, testen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich Programmiersprachen:
Weiterführende Grundlagen einer objektorientierten Programmiersprache.
Bereich Softwareentwicklung:
Fachspezifische Algorithmen.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung:
Schnittstellenkommunikation zwischen Systemen, Datenerfassung.
römisch vier. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungBetriebssysteme und Dienste für spezielle Aufgabenbereiche auswählen, installieren und konfigurieren.
Bereich Softwareentwicklung
- StrichaufzählungMethoden des Softwareengineering anwenden.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung
- StrichaufzählungProgrammierung für echtzeitnahe Steuerungen einsetzen;
- Strichaufzählunghardwarenahe Programmteile hinsichtlich Code- und Laufzeiteffizienz testen und evaluieren.
Lehrstoff:
Bereich Betriebssysteme:
Betriebssystemkomponenten.
Bereich Softwareentwicklung:
Vorgehensmodelle; Konfigurationsmanagement; Validierung.
Bereich Hardwarenahe Programmentwicklung:
Programmierung von Echtzeitsystemen.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungBenutzer, deren Rechte und die Peripherie verwalten sowie Client bzw. Server in einem Netz konfigurieren.
Bereich Softwareentwicklung
- StrichaufzählungProgrammiersprachen für die Lösung fachspezifischer Aufgaben anwenden.
Bereich Datenbanken
- StrichaufzählungModelle des Datenbankentwurfs interpretieren sowie Datenbanken abfragen, planen und realisieren.
Bereich Web- und Netzwerkprogrammierung
- Strichaufzählungclient- und serverseitige Technologien einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Betriebssysteme:
Betriebssystemdienste.
Bereich Softwareentwicklung:
Einsatz adäquater Programmiersprachen für fachspezifische Aufgabenstellungen.
Bereich Datenbanken:
Gängige Notationsformen, Strukturen, Entwurf, Implementierung, Abfragesprachen.
Bereich Web- und Netzwerkprogrammierung:
Client-Server-Architektur.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungBetriebssystemkomponenten programmieren und bedienen;
Bereich Softwareentwicklung
- StrichaufzählungProgrammiersprachen für die Lösung komplexer Aufgaben anwenden;
- Strichaufzählungfachspezifische Algorithmen in Embedded Systems implementieren;
- StrichaufzählungAlgorithmen und Datenstrukturen hinsichtlich Laufzeit und Speicherbedarf bewerten.
Lehrstoff:
Bereich Betriebssysteme:
Entwicklung von Prozessen und Threads; Systemprogrammierung.
Bereich Softwareentwicklung:
Komplexe fachspezifische Aufgabenstellungen, Software für Embedded Systems, Software-Entwicklungsprozesse, konstruktive Qualitätssicherungsmaßnahmen.
10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Web- und Netzwerkprogrammierung
- Strichaufzählungunterschiedliche Sicherheitsmechanismen bewerten und deren Funktionalitäten einrichten.
Bereich Datensicherheit
- Strichaufzählungdie relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von EDV-Anlagen und für die Verwendung von personenbezogenen Daten einhalten;
- StrichaufzählungMaßnahmen zum Schutz sensibler Daten planen und implementieren;
- Strichaufzählungbestehende Systeme auf Schwachstellen untersuchen sowie Daten sichern.
Lehrstoff:
Bereich Web- und Netzwerkprogrammierung:
Authentifizierungsverfahren; Security.
Bereich Datensicherheit:
Datenschutz, Rechtsgrundlagen, Sicherungsmethoden, Schutz vor Datenmissbrauch und Datenverlust.
6. LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
- Strichaufzählungdie Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.
römisch drei. Jahrgang:
5. und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hardwareentwicklung
- Strichaufzählungdie prinzipielle Funktionsweise elektronischer Bauelemente erklären und deren Eigenschaften nutzen;
- Strichaufzählungdie Bauteile einfacher Schaltungen unter Beachtung relevanter Kriterien dimensionieren sowie elektronische Bauelemente unter Verwendung von Datenblättern auswählen, in Betrieb nehmen und messtechnisch analysieren;
- Strichaufzählungdas Verhalten elektronischer Grundschaltungen und ihre typischen Anwendungsgebiete bewerten.
Bereich Messtechnik und Regelungssysteme
- Strichaufzählunggebräuchliche Mess- und Laborgeräte bedienen sowie Test- und Fehlersuche in einfachen elektronischen Schaltungen durchführen und normgerecht dokumentieren;
- Strichaufzählungmit Hilfe technischer Dokumentationen einfache elektronische Geräte und Systeme bedienen.
Lehrstoff:
Übungen in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Prototypenbau elektronischer Systeme“.
römisch vier. Jahrgang:
7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hardwareentwicklung
- Strichaufzählungdie Funktionsweise elektronischer Baugruppen erklären und deren Eigenschaften nutzen und Schaltungen dimensionieren und messtechnisch verifizieren.
Bereich Messtechnik und Regelungssysteme
- StrichaufzählungMessgeräte und Messmethoden für Test- und Fehlersuche in elektronischen Geräten auswählen;
- Strichaufzählungkomplexere Mess- und Laborgeräte bedienen;
- StrichaufzählungAnalyse, Test- und Fehlersuche in elektronischen Systemen durchführen und normgerecht dokumentieren;
- Strichaufzählungdie üblichen Darstellungsformen in technischen Dokumentationen und Serviceanleitungen anwenden;
- Strichaufzählungmit Hilfe technischer Dokumentationen elektronische Geräte und Systeme bedienen.
Bereich Digitale Systeme und Computersysteme
- StrichaufzählungPrototypen digitaler Systeme entwickeln, unter Verwendung von Software-Tools und Messgeräten testen bzw. Fehler lokalisieren und beheben;
- StrichaufzählungEmbedded Systems unter Verwendung von Entwicklungsplattformen als Hardware Software Co-Design realisieren;
- Strichaufzählungfür die jeweilige Anwendung geeignete programmierbare Logikbausteine auswählen sowie mit Hilfe von Hardwarebeschreibungen konfigurieren und testen.
Bereich Kommunikationssysteme und Netze
- Strichaufzählungdie physikalische Verbindung bzw. Vernetzung von elektronischen Komponenten, Netzwerksystemen und Netzen den geläufigen Standards entsprechend planen und realisieren.
Lehrstoff:
Übungen und Projekte in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Prototypenbau elektronischer Systeme“.
römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. und 10. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können die erworbenen Kompetenzen aus den Pflichtgegenständen Hardwareentwicklung, Messtechnik und Regelungssysteme, Digitale Systeme und Computersysteme sowie Kommunikationssysteme und –netze bzw. Fachspezifische Softwaretechnik nutzen, um fächerübergreifende Aufgabestellungen mit komplexen Anforderungen zu lösen.
Lehrstoff:
Übungen und Projekte auch gegenstandsübergreifend in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen.
7. PROTOTYPENBAU ELEKTRONISCHER SYSTEME Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
- Strichaufzählungdie Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.
Aufbau, Inbetriebnahme und Test von Baugruppen, Systemen und Kommunikationsverbindungen; Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren in den angeführten Werkstätten (römisch eins. bis römisch drei. Jahrgang) und Werkstättenlaboratorien (römisch drei. und römisch vier. Jahrgang).
römisch eins. Jahrgang (1. und 2 Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hardwareentwicklung
- Strichaufzählunggeeignete Werkstoffe für die Fertigung von elektronischen Komponenten auswählen und bearbeiten sowie mechanische Komponenten fertigen;
- Strichaufzählungelektromechanische und elektronische Bauelemente erkennen und deren Funktion beschreiben;
- StrichaufzählungGrundschaltungen der Elektrotechnik und Elektronik als Prototyp aufbauen;
- Strichaufzählungeinfache Elektroinstallationen durchführen und in Betrieb nehmen.
Lehrstoff:
Bereich Hardwareentwicklung:
Werkstätte „Mechanische Grundausbildung“ (manuelle Fertigkeiten der Werkstoffbearbeitung; maschinelle Bearbeitung von fachspezifischen Werkstoffen).
Werkstätte „Kunststofftechnik“ (manuelle, maschinelle und thermische Be- und Verarbeitung von Kunststoffen).
Werkstätte „Verbindungstechnik 1“ (Verbindungstechniken der Elektrotechnik und Elektronik; Aufbau, Anschluss und Inbetriebnahme von elektrischen Betriebsmitteln).
Werkstätte „Leiterplattenfertigung 1“ (prototypische mechanische und chemische Fertigung von Leiterplatten).
Werkstätte „Baugruppenfertigung 1“ (Bauformen und Kennzeichnung von elektronischen Bauelementen, Aufbau und Messung von Grundschaltungen).
römisch zwei. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
3. und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hardwareentwicklung
- Strichaufzählungelektronische Bauelemente unter Verwendung von Datenblättern auswählen, in Schaltungen einbauen und in Betrieb nehmen;
- Strichaufzählungelektrische Anlagen unter Verwendung von facheinschlägigen Normen und Vorschriften in Betrieb nehmen;
- StrichaufzählungFertigungstechniken zur Herstellung elektronischer Baugruppen anwenden;
- Strichaufzählungdie Qualität systemrelevanter Komponenten und Verbindungstechniken messen und bewerten.
Bereich Digitale Systeme und Computersysteme
- StrichaufzählungPrototypen digitaler Baugruppen fertigen und in Betrieb nehmen;
- StrichaufzählungComputersysteme konfektionieren und in Betrieb nehmen.
Lehrstoff:
Bereich Hardwareentwicklung:
Werkstätte „Verbindungstechnik 2“ (Konfektionierung von Verbindungen in Systemen; Sicherheit in elektrischen Anlagen).
Werkstätte „Leiterplattenfertigung 2“ (computerunterstützte Fertigung von Leiterplatten; visuelle und elektrische Prüfung).
Werkstätte „SMD-Technik“ (kennenlernen von SMD-Bauteilen und SMD-Baugruppen; Verarbeitungs- und Reparaturtechniken).
Werkstätte „Baugruppenfertigung 2“ (Aufbau, Inbetriebnahme und Reparatur von elektronischen Schaltungen und Baugruppen).
Bereich Digitale Systeme und Computersysteme:
Werkstätte „Computertechnik 1“ (Konfektionierung und Inbetriebnahme von Computersystemen; Konfiguration von Computerkomponenten).
Werkstätte „Digitaltechnik 1“ (Messung und Fehlersuche an Logikbausteinen und in einfachen Logikschaltungen).
römisch drei. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
5. und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hardwareentwicklung
- Strichaufzählungelektronische Schaltungen nach gegebenen Schaltplänen aufbauen und in Betrieb nehmen;
- Strichaufzählungkomplexe Fertigungstechniken zur Herstellung elektronischer Geräte anwenden.
Bereich Digitale Systeme und Computersysteme
- StrichaufzählungPrototypen digitaler Systeme fertigen, in Betrieb nehmen und testen.
Bereich Kommunikationssysteme und -netze
- Strichaufzählungdie physikalische Verbindung bzw. Vernetzung von elektronischen Komponenten und einfachen Systemen realisieren;
- StrichaufzählungSchnittstellen und Datenübertragungseinrichtungen anwenden und Fehleranalysen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Hardwareentwicklung:
Werkstätte „Gerätebau“ (Fertigung, Zusammenbau und Inbetriebnahme von Geräten und Systemen; Frontplattenfertigung).
Werkstättenlaboratorium „Gerätebau“ (Fertigung, Zusammenbau und Inbetriebnahme von Geräten und Systemen; Frontplattenfertigung; Protokollierung).
Werkstätte „Consumer-Electronics“ (Aufbau, Inbetriebnahme, Prüfung und Reparatur von elektronischen Baugruppen).
Werkstättenlaboratorium “Messtechnik 1“ (Auswahl und Anwendung geeigneter Messgeräte).
Bereich Digitale Systeme und Computersysteme:
Werkstätte „Computertechnik 2“ (Schnittstellen; Datenübertragungseinrichtungen; Fehleranalyse).
Werkstättenlaboratorium „Computertechnik“ (Schnittstellen; Datenübertragungseinrichtungen; Fehleranalyse; Protokollierung).
Werkstätte „Digitaltechnik 2“ (Messung und Fehlersuche in Logikschaltungen).
Werkstättenlaboratorium „Digitaltechnik 1“ (Messung und Fehlersuche in Logikschaltungen; Protokollierung).
Bereich Kommunikationssysteme und -netze:
Werkstätte „Netzwerkinstallation“ (verlegen, zurichten und prüfen von Datenleitungen und Kabeln (galvanisch und optisch); Konfektion von Verteilern und Anschlussdosen).
Werkstättenlaboratorium „Netzwerkinstallation 1“ (verlegen, zurichten und prüfen von Datenleitungen und Kabeln (galvanisch und optisch); Konfektion von Verteilern und Anschlussdosen; Protokollierung).
Werkstätte „Kommunikationssysteme“ (Applikation der gängigsten Verkabelungssysteme; Aufbau, Konfiguration von und Messungen an stationären Kommunikationseinrichtungen).
Werkstättenlaboratorium „Kommunikationssysteme 1“ (Applikation der gängigsten Verkabelungssysteme; Aufbau, Konfiguration von und Messungen an stationären Kommunikationseinrichtungen; Protokollierung).
römisch vier. Jahrgang:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hardwareentwicklung
- Strichaufzählungkomplexe elektronische Schaltungen nach gegebenen Schaltplänen aufbauen und in Betrieb nehmen;
- StrichaufzählungFertigungstechniken zur Herstellung elektronischer Geräte anwenden sowie die Qualität der Fertigung von elektronischen Geräten überprüfen und dokumentieren.
Bereich Messtechnik und Regelungssysteme
- Strichaufzählungdie erforderlichen Messgeräte und Messmethoden für Test und Fehlersuche in elektronischen Geräten bedienen;
- Strichaufzählungdie üblichen Darstellungsformen in technischen Dokumentationen und Serviceanleitungen anwenden;
- Strichaufzählungmit Hilfe technischer Dokumentationen elektronische Geräte und Systeme in Betrieb nehmen sowie einfache Servicearbeiten durchführen.
Bereich Digitale Systeme und Computersysteme
- StrichaufzählungPrototypen komplexer digitaler Systeme fertigen, in Betrieb nehmen und testen sowie entsprechende Prüfprotokolle erstellen.
Bereich Kommunikationssysteme und -netze
- Strichaufzählungdie physikalische Verbindung bzw. Vernetzung von elektronischen Komponenten und komplexen Systemen realisieren.
Lehrstoff:
Bereich Hardwareentwicklung:
Werkstättenlaboratorium „Consumer-Electronics“ (Aufbau, Inbetriebnahme, Prüfung und Reparatur von Geräten der Consumer-Electronics, Sende- und Empfangsanlagen).
Bereich Messtechnik und Regelungssysteme:
Werkstättenlaboratorium „Messtechnik 2“ (Auswahl und Anwendung geeigneter Messgeräte; systematische Fehlersuche).
Werkstättenlaboratorium „Steuerungs- und Regelungstechnik“ (Aufbau und Inbetriebnahme von Sensoren/Aktoren an programmierbaren Steuerungen und Bussystemen; Aufbau und Inbetriebnahme von Regelungssystemen; Programmierung von Prozessleitsystemen).
Bereich Digitale Systeme und Computersysteme:
Werkstättenlaboratorium „Digitaltechnik 2“ (testen von Algorithmen und Fehlersuche in Algorithmen für Mikrocontroller sowie programmierbaren Logikbausteinen).
Bereich Kommunikationssysteme und -netze:
Werkstättenlaboratorium „Netzwerkinstallation 2“ (Netzwerkkomponenten).
Werkstättenlaboratorium „Kommunikationssysteme 2“ (Aufbau, Konfiguration von und Messungen an mobilen Kommunikationseinrichtungen).
C. Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ
Siehe Anlage 1 mit dem Zusatz, dass alle Bereiche im römisch eins. Jahrgang vorgesehen sind.
D. Pflichtpraktikum
Siehe Anlage 1.
Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht E. Freigegenstände
Siehe Anlage 1.
F. Unverbindliche Übung BEWEGUNG UND SPORT
Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.
G. Förderunterricht
Siehe Anlage 1.