BGBl. II Nr. 383/2021
Änderung der Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015 und der Verordnung über die Lehrpläne für technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Fachschulen 2016; Änderung der Bekanntmachung betreffend die Lehrpläne für den Religionsunterricht an den Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung, mit der die Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015 und die Verordnung über die Lehrpläne für technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Fachschulen 2016 geändert werden; Änderung der Bekanntmachung betreffend die Lehrpläne für den Religionsunterricht an den Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Änderungen durch diese Kundmachung
Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015 sowie Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
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§ 0↗RIS↗
Anl. 1.6geändertTabelle, Text, Überschrift · A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände: Text · 5. FACHSPEZIFISCHE INFORMATIONSTECHNIK: Überschrift · 4. Pflichtgegenstände der schulautonome…: Text
Anlage 1.6
LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR ELEKTROTECHNIK
I. STUNDENTAFEL1 (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände) | |||||||||
Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung | Wochenstunden | Summe | |||||||
Jahrgang | |||||||||
I. | II. | III. | IV. | V. | |||||
A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | ||||||||
1. | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III | ||
2. | Deutsch | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 11 | (I) | |
3. | Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (I) | |
4. | Geografie, Geschichte und Politische | 2 | 2 | 2 | 2 | – | 8 | III | |
5. | Wirtschaft und | – | – | – | 3 | 2 | 5 | II bzw. III | |
6. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | IVa | |
7. | Angewandte Mathematik | 4 | 3 | 3 | 2 | 2 | 14 | I | |
8. | Naturwissenschaften | 3 | 3 | 2 | 2 | – | 10 | II | |
B. | Fachtheorie und Fachpraxis | ||||||||
1. | 3(1) | 3(1) | 3 | 2 | 2 | 13 | I | ||
2. | 2 | 2 | 2(0,5) | 2 | 2 | 10 | I | ||
3. | Antriebstechnik | – | 3 | 2 | 2 | 2 | 9 | I | |
4. | Industrieelektronik | – | – | 2 | 2 | 2 | 6 | I | |
5. | 2(2) | 2(2) | 2(1) | 2(1) | 2(1) | 10 | I | ||
6. | Computergestützte | 2(2) | 2(2) | 2(2) | 3(3) | 4(4) | 13 | I | |
7. | Laboratorium | – | – | 3 | 4 | 6 | 13 | I | |
8. | Werkstätte und | 8 | 8 | 7 | 4 | 2 | 29 | III bzw. IV | |
Pflichtgegenstände der schulautonomen Vertiefung B.1 | – | – | – | 4 | I | ||||
C. | Verbindliche Übung | ||||||||
Soziale und personale | 1(1) | 1(1) | – | – | – | 2 | III | ||
Gesamtwochenstundenzahl | 36 | 37 | 38 | 185 | |||||
B.1 | Pflichtgegenstände der schulautonomen | Wochenstunden | |||||||
Jahrgang | |||||||||
I. | II. | III. | IV. | V. | |||||
1.1 | Energiesysteme – Vertiefung | – | – | – | 2 | I | |||
1.2 | – | – | – | 2 | I | ||||
1.3 | – | – | – | 2 | I | ||||
1.4 | – | – | – | 2 | I | ||||
1.5 | – | – | – | 2 | 2 | I | |||
1.6 | System Connectivity | – | – | – | - | 2 | 2 | I | |
1.7 | Netzwerktechnik | – | – | – | - | 2 | 2 | I | |
1.8 | Leistungselektronik | – | – | – | - | 2 | 2 | I | |
D. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den V. Jahrgang | |||||||
Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht | Wochenstunden | ||||||||
Jahrgang | |||||||||
I. | II. | III. | IV. | V. | |||||
E. | Freigegenstände | ||||||||
1. | Zweite lebende | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | (I) | ||
2. | Kommunikation und Präsentationstechnik | – | – | 2 | 2 | – | III | ||
3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | 2 | – | – | – | III | ||
4. | Forschen und Experimentieren | 2 | – | – | – | – | III | ||
5. | Entrepreneurship und Innovation | – | – | – | 2 | – | III | ||
F. | Unverbindliche Übung | ||||||||
Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | (IVa) | |||
G. | |||||||||
1. | Deutsch | ||||||||
2. | Englisch | ||||||||
3. | Angewandte Mathematik | ||||||||
4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände | ||||||||
Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung | |||
1. | Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (I) |
2. | Religion | 2 | (III) |
3. | Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung11 | x12 | Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand, Pflichtgegenstand der schulautonomen Vertiefung, Verbindliche Übung |
4. | Pflichtgegenstände der schulautonomen Vertiefung11 | ||
Gesamtwochenstundenzahl | |||
Freigegenstände und Unverbindliche | |||
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
… 7 unveränderte Absätze
Siehe Anlage 1.
III. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL
1. Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:
Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Elektrotechnik können ingenieurmäßige Tätigkeiten in den Kompetenzfeldern „Energiesysteme“, „Automatisierungstechnik“, „Antriebstechnik“, „Industrieelektronik“ und „Fachspezifische Informationstechnik“ ausführen. Dabei stehen die Planung, Entwicklung, Realisierung, Inbetriebnahme und Wartung von elektrotechnischen Anlagen, Antrieben und Geräten der Industrieelektronik sowie deren Automatisierung, Programmierung und Visualisierung im Vordergrund.
2. Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B:
Energiesysteme:
Im Bereich Elektrotechnische Grundlagen können die Absolventinnen und Absolventen das Verhalten elektrischer Schaltungen in Gleich-, Wechsel- und Drehstromkreisen untersuchen und begründen. Sie können die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik anwenden und zeitlich rasch veränderliche Vorgänge sowie deren Auswirkung auf elektrische Kreise interpretieren.
Im Bereich Niederspannungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen elektrische Anlagen unter Einhaltung der Normen und Vorschriften auslegen, geeignete Methoden des Personen- und Anlagenschutzes auswählen und einsetzen, Installationsbusse planen und konfigurieren, die technischen Grundlagen der elektromagnetischen Verträglichkeit, der Netzrückwirkung und der Kompensation analysieren und bewerten und die Netzqualität beurteilen.
Im Bereich Mittel- und Hochspannungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Lastfluss- und Kurzschlussberechnungen in Netzen durchführen und auswerten. Sie können die Komponenten der Verteilung elektrischer Energie und den entsprechenden Schutz von Netzen auswählen und einsetzen, die verschiedenen Betriebszustände beurteilen, und Betriebsmittel auswählen sowie Mittel- und Hochspannungsanlagen planen.
Im Bereich Lichttechnik können die Absolventinnen und Absolventen unter Berücksichtigung der lichttechnischen Grundgrößen die Berechnungsmethoden für lichttechnische Anlagen anwenden, die und Lichtquellen auswählen sowie verschiedene Lichtquellen auf Basis der Berechnung vergleichen und bewerten.
Im Bereich Erneuerbare Energie können die Absolventinnen und Absolventen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie auswählen und einsetzen sowie Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie vergleichen und hinsichtlich ihres energiewirtschaftlichen Einsatzes und deren Anteil am Primärenergieeinsatz bewerten.
Im Bereich Konventionelle Energieerzeugung können die Absolventinnen und Absolventen die Methoden zur Energieerzeugung mit Wasserkraftwerken und thermischen Kraftwerken beschreiben, die Kraftwerksleistungen abschätzen und die Vor- und Nachteile der einzelnen Kraftwerkstypen sowie deren Einsatz in Energieversorgungsnetzen darstellen.
Im Bereich Elektrische Energiesysteme können die Absolventinnen und Absolventen Komponenten und Systeme der Netzleit- und Netzschutztechnik benennen, analysieren und bewerten, die physikalischen und chemischen Methoden zur Speicherung elektrischer Energie vergleichen, die Systeme und Komponenten für Transport, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie und die Prinzipien des Netzbetriebes und der Netzstabilität anwenden sowie die Aufgaben und Ziele von Regelzonen in überregionalen Verbundnetzen beschreiben.
Im Bereich Energiewirtschaft können die Absolventinnen und Absolventen die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und Marktregeln der Elektrizitätswirtschaft im nationalen und internationalen Umfeld sowie die Grundlagen der Tarifgestaltung erklären, die Möglichkeiten zur Steuerung der Energieflüsse benennen und die gültigen Einspeise- bzw. Bezugsbedingungen sowie Tarife bei der Projektierung und Planung von Anlagen und Verbrauchern berücksichtigen.
Im Bereich E-Mobilität und Nachhaltigkeit können die Absolventinnen und Absolventen den ökologischen Fußabdruck bestimmen, den Energieeinsatz in Haushalt und Verkehr untersuchen, geeignete Energiespeicher erklären und deren Lade- und Entladeverhalten beurteilen, Ladestationen für E-Fahrzeuge auswählen und analysieren, die Grundprinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens bewerten und den Ressourceneinsatz für die E-Mobilität abschätzen.
Automatisierungstechnik:
Im Bereich Grundlagen der Mechatronik können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Werkstoffe der Mechatronik auswählen und beschreiben sowie die grundlegenden Maschinenelemente angeben. Sie können normgerechte Werkzeichnungen einfacher mechatronischer Komponenten erstellen, Fertigungsverfahren für die Mechatronik beschreiben und geeignete Förder- und Handhabungssysteme sowie Systeme der Elektromobilität für einfache Anwendungen auswählen und einsetzen.
Im Bereich Messtechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Prinzipien und Einsatzbereiche der Messtechnik beschreiben. Sie können Sensoren beschreiben, auswählen und einsetzen sowie Funktion und Einsatzbereiche geeigneter Messgeräte für elektrische Größen erklären. Sie können die Methoden der Signalumwandlung beschreiben, Messschaltungen mit geeigneten Messgeräten aufbauen, parametrieren planen und in Betrieb nehmen, Messergebnisse auswerten, umwandeln und computerunterstützt weiterverarbeiten analysieren sowie die Einflussgrößen und Kopplungsarten der EMV beschreiben.
Im Bereich Digitaltechnik können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Elemente der kombinatorischen und sequentiellen Logik erklären und deren Funktionen beschreiben. Sie können die Prinzipien von Zahlensystemen und Codes wiedergeben, das Verhalten von Logikschaltungen analysieren, Fehler erkennen und beheben sowie Lösungskonzepte für konkrete digitale Aufgabenstellungen erarbeiten.
Im Bereich Steuerungs- und Leittechnik können die Absolventinnen und Absolventen Aktoren beschreiben, auswählen und einsetzen, die Prinzipien von speicherprogrammierbaren Steuerungen und deren Komponenten erklären, Automatisierungssysteme aufbauen und visualisieren sowie die Grundelemente einer pneumatischen Steuerung beschreiben. Sie können die Komponenten der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik einer Anlage anhand eines Rohrleitungs- und Instrumentenfließschemas (R&I) auswählen und zuordnen sowie Fehler in steuerungstechnischen Komponenten und Systemen suchen und beheben. Sie können Software für steuerungstechnische Aufgabenstellungen erstellen, Steuerungskonzepte für konkrete Aufgabenstellungen erarbeiten, die grundlegenden Normen und Richtlinien für die Maschinensicherheit angeben und Bussysteme der Automatisierungstechnik einsetzen.
Im Bereich Regelungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen das dynamische Verhalten von Regelkreisen analysieren, Simulationsmodelle für Regelkreise aus Grundelementen erarbeiten und Verfahren zur Streckenidentifikation einsetzen. Sie können die Arbeitsweise analoger, digitaler und unstetiger Regler erklären, Regelkreise für unterschiedliche Aufgaben entwerfen, parametrieren und in Betrieb nehmen parametrieren sowie die Komponenten eines Regelkreises im Zeit- und Frequenzbereich beschreiben.
Antriebstechnik:
Im Bereich Elektromagnetismus kennen und verstehen die Absolventinnen und Absolventen die Größen und Gesetze des magnetischen Feldes. Sie kennen den Aufbau und die Eigenschaften magnetischer Werkstoffe und verstehen die Anwendung und Ausnutzung magnetischer Felder in elektrischen Maschinen und Geräten sowie die Induktionsvorgänge und die Kraftwirkung in Magnetfeldern.
Im Bereich Betriebsumfeld von elektrischen Maschinen kennen die Absolventinnen und Absolventen die Bauformen, die Betriebsarten, die Schutzarten und die Kühlarten elektrischer Maschinen und Transformatoren sowie die einschlägigen Vorschriften und Normen von elektrischen Maschinen und Transformatoren. Sie können einfache Erwärmungs- und Abkühlvorgänge analysieren und das Leistungsschild elektrischer Maschinen und Transformatoren interpretieren.
Im Bereich Grundlagen des Maschinenbaus kennen und verstehen die Absolventinnen und Absolventen die relevanten Grundlagen der Statik, Dynamik und Festigkeitslehre Dynamik und können Berechnungen der Mechanik und Festigkeitslehre durchführen. Sie kennen die gebräuchlichen Arbeits- und Kraftmaschinen und können die Kennlinien von Arbeits- und Kraftmaschinen interpretieren.
Im Bereich Transformator verstehen die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau und die Funktionsweise von Transformatoren und können mit Hilfe des Ersatzschaltbildes und des Zeigerdiagramms das Betriebsverhalten beschreiben.
Im Bereich Motoren und Generatoren verstehen die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau, die Funktionsweise und das Betriebsverhalten von Gleichstrom-, Asynchron- und Synchronmaschinen und können die Ersatzschaltbilder von Gleichstrom-, Asynchron- und Synchronmaschinen anwenden. Sie können die Kennlinien von Gleichstrom-, Asynchron- und Synchronmaschinen bewerten und interpretieren, verstehen die Methoden zur Steuerung und kennen die Vor- und Nachteile. Sie können für verschiedene Einsatzfälle die geeigneten Gleichstrommaschine, geeignete Asynchronmaschine oder Synchronmaschine auswählen.
Im Bereich Angewandte Leistungselektronik verstehen die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau und die Funktionsweise von netzgeführten und selbstgeführten Umrichtern. Sie kennen die Arten und verstehen die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von leistungselektronischen Schaltungen. Sie kennen die einschlägigen Vorschriften und Normen, können leistungselektronische Komponenten auswählen und anwenden sowie Spannungs- und Stromverläufe von leistungselektronischen Schaltungen analysieren.
Im Bereich Elektrische Antriebssysteme verstehen die Absolventinnen und Absolventen die Komponenten von elektrischen Antriebssystemen. Sie können die Antriebssysteme im Bereich der Elektromobilität erklären und die Kenngrößen für eine Antriebsauslegung bestimmen. Sie können Komponenten zu elektrischen Antrieben kombinieren und einsetzen sowie den stationären Betrieb von elektrischen Antriebssystemen analysieren.
Industrieelektronik:
Im Bereich Bauelemente können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau und die Kennlinien von Bauelementen der industriellen Elektronik beschreiben sowie die Funktionsweise von Bauelementen und deren Kennwerte erklären. Sie können Bauelemente sowohl anhand von Datenblättern auswählen als auch für elektronische Schaltungen dimensionieren.
Im Bereich Komponenten der Leistungselektronik können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau, die Kennlinien und die Funktionsweise von leistungselektronischen Bauelementen beschreiben. Sie können anhand von Datenblättern Leistungshalbleiter auswählen und transiente Vorgänge analysieren sowie Schaltungen der Leistungselektronik simulieren und deren Ergebnisse interpretieren.
Im Bereich Publikation und Kommunikation Angewandte Informatik können die Absolventinnen und Absolventen Eigenschaften marktüblicher Betriebssysteme benennen, ein Betriebssystem konfigurieren, Daten verwalten, Software installieren und deinstallieren sowie die Arbeitsumgebung einrichten und gestalten. Sie können Netzwerksressourcen nutzen, Netzwerkkomponenten benennen und einsetzen sowie im Netzwerk auftretende Probleme identifizieren. Sie können Daten sichern, sie vor Beschädigung und unberechtigtem Zugriff schützen, sich über gesetzliche Rahmenbedingungen informieren und diese berücksichtigen. Sie können die gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien erkennen und zu aktuellen IT-Themen kritisch Stellung nehmen. Sie können Daten eingeben, bearbeiten, formatieren und drucken sowie Dokumente (einschließlich Seriendokumente) erstellen und bearbeiten. Sie können Präsentationen erstellen, das Internet nutzen, im Web publizieren und über das Netz kommunizieren. Sie können in Tabellenkalkulationen Berechnungen durchführen, Entscheidungsfunktionen einsetzen, Diagramme erstellen, Daten austauschen und Datenbestände auswerten. Sie können einfache Aufgabenstellungen analysieren und diese für eine Standarddatenbanksoftware aufbereiten. Sie können Ablaufalgorithmen entwerfen und sprachunabhängig darstellen. Sie können Kommentare, Konstanten und Variablen in einer Programmiersprache darstellen und Befehlsstrukturen einer Programmiersprache anwenden. Sie können Datenstrukturen und Objekte aus einfachen Datentypen zusammensetzen und komplexe Befehlsstrukturen erstellen.
Im Bereich Bussysteme können die Absolventinnen und Absolventen Übertragungsmedien beschreiben, analysieren und auswählen, die technischen Eigenschaften industrieller Bussysteme und deren Protokolle erklären sowie Komponenten mit Hilfe von Standardschnittstellen und Bussystemen in Betrieb nehmen.
Im Bereich Embedded Systems können die Absolventinnen und Absolventen Mikrocontroller mikrocontrollerbasierte Systeme und deren Peripheriekomponenten beschreiben, konfigurieren und einsetzen, Hard- und Software für Embedded Systems anwenden und anpassen sowie Echtzeitbetriebssysteme beschreiben und einsetzen.
Im Bereich Netzwerktechnik können die Absolventinnen und Absolventen strukturierte Netzwerke projektieren beschreiben, sichere Datenverbindungen beschreiben und einrichten, Methoden zur Datensicherung anwenden sowie Internetdienste einsetzen.
Im Bereich Programmierung können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der prozessornahen Programmierung anwenden, Programme und objektorientierte Strukturen für technische Anwendungen entwickeln, debuggen und simulieren und programmbegleitende Dokumentationen sowie webbasierte Applikationen erstellen.
3. Berufsbezogene Lernergebnisse der schulautonomen Vertiefung des Abschnittes B.1:
Energiesysteme – Vertiefung:
Im Bereich Erneuerbare Energie Mittel- und Hochspannungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen das Betriebsverhalten von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie beschreiben, planen Lastfluss- und überprüfen Kurzschlussberechnungen in mehrfach gespeisten und vermaschten Netzen durchführen und auswerten.
Im Bereich Konventionelle Energieerzeugung Erneuerbare Energie können die Absolventinnen und Absolventen Wirkungsweise, Einsatzbereiche und Regelverhalten konventioneller Energieerzeugungsanlagen bewerten, Kraftwerksleistungen ermitteln sowie für elektrotechnische Details das Betriebsverhalten von Kraftwerken Lösungskonzepte erarbeiten Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie beschreiben und planen.
Im Bereich Energieerzeugung können die Absolventinnen und Absolventen Wirkungsweise, Einsatzbereiche und Regelverhalten von Energieerzeugungsanlagen bewerten, Kraftwerksleistungen ermitteln sowie für elektrotechnische Details von Kraftwerken Lösungskonzepte erarbeiten.
Im Bereich Elektrische Energiesysteme können die Absolventinnen und Absolventen die Aufgabenbereiche lokaler, regionaler und überregionaler Netze, die Bedeutung und Methoden der Leistungsbereitstellung, des Energie- und Leistungsmanagements und der Energiespeicherung für die verschiedenen Netzebenen erklären.
Im Bereich Digitaltechnik Photovoltaik können die Absolventinnen und Absolventen Schaltwerke nach den Grundlagen Anlagen projektieren und die Wirtschaftlichkeit unter Einbeziehung der Automatentheorie entwerfen möglichen Förderungen bewerten.
Im Bereich Steuerungs- und Leittechnik Windkraftanlagen können die Absolventinnen und Absolventen Busanbindungen für Automatisierungssysteme planen Anlagenkonzepte vergleichen, die Anbindung an das elektrische Netz und den Betrieb beschreiben.
Im Bereich Regelungstechnik Elektrische Energiesysteme können die Absolventinnen und Absolventen vermaschte Regelkreise beschreiben, Algorithmen für digitale Regler erstellen, Modelle zur Beschreibung und Simulation von dynamischen Systemen entwickeln, Regler und Regelkreise optimieren sowie fortgeschrittene Regelungskonzepte auslegen die Bedeutung und einsetzen die Methoden der Energiespeicherung erklären.
Im Bereich Komponenten der Leistungselektronik Elektromobilität können die Absolventinnen und Absolventen Schaltungen die Technologien elektrischer Antriebe und deren Anwendung beschreiben. Sie verstehen das Zusammenspiel der Leistungselektronik sowie zur Stromversorgung entwerfen Komponenten in einem elektrifizierten Antriebsstrang eines Elektrofahrzeuges und Schutzbeschaltungen können die gängigen Antriebskonzepte für elektronische Bauelemente Elektrofahrzeuge erklären. Sie können zu einem zu einer Maschine den passenden Stromrichter auswählen, konfigurieren und parametrisieren und das Zusammenwirken analysieren. Sie können die unterschiedlichen Energiespeicher, Batterietechnologien und Batteriemanagementsysteme für die handelsüblichen Elektrofahrzeuge beschreiben. Sie können den Energiebedarf von batterieelektrischen Fahrzeugen und Hybridfahrzeugen ermitteln und die unterschiedlichen Ladesysteme, normgerechten Lademodi und Ladesteckersysteme beschreiben. Sie können die Schutzmaßnahmen und gesetzlichen Grundlagen für das Arbeiten an Hochvoltbordnetzen anwenden.
Im Bereich Bussysteme Autonome/Industrielle Robotik können die Absolventinnen und Absolventen Bussysteme konzipieren Energiequellen für mobile Roboter benennen und implementieren sowie Signalverläufe für eine konkrete Anwendung auswählen. Sie können Antriebe für mobile Roboter anwendungsorientiert dimensionieren und Protokolle an Schnittstellen einsetzen. Sie können einfache automatisierte Abläufe simulieren und Bussen analysieren programmieren. Sie können einfache Algorithmen für die Orientierung im Raum erstellen. Sie können Algorithmen für die Klassifizierung von Objekten und Fehlerzustände beheben Farben benennen und anwenden. Sie können Verfahren des maschinellen Lernens benennen und anwenden. Sie können Vernetzung mit Robotersteuerung umsetzen.
Im Bereich Automatisierte Fertigungszellen können die Absolventinnen und Absolventen geeignete Komponenten für Fertigungszellen auswählen und zu Systemen kombinieren. Sie können die wichtigsten Sicherheitsvorschriften und -maßnahmen für automatisierte Fertigungen erklären. Sie können einfache automatisierte Fertigungsabläufe simulieren und programmieren. Sie können umfangreiche Automatisierungsaufgaben mit mehreren vernetzten Komponenten lösen. Sie können Fertigungszellen normgerecht (Maschinensicherheitsverordnung) auslegen, programmieren, optimieren und warten.
Im Bereich Rapid Prototyping können die Absolventinnen und Absolventen aktuelle Verfahren benennen und für einen Anwendungsfall auswählen und Netzwerkdienste konfigurieren und anwenden. Sie können geeignete Verfahren zum Herstellen von Komponenten auswählen und einsetzen.
Smart Systems:
Im Bereich Künstliche Intelligenz können die Absolventinnen und Absolventen Begriffe wie „Machine Learning“ und „Deep Learning“ erklären und dazu praktische Beispiele aufführen.
Im Bereich Autonome Systeme, Virtual Reality (VR) können die Absolventinnen und Absolventen Systeme mit Sensorik am Stand der Technik zur Abstands-, Lage- oder Gestenerfassung parametrieren und Videosignale zur Betrachtung mit VR-Brillen verarbeiten.
Im Bereich Augmented Reality (AR) können die Absolventinnen und Absolventen Einsatzgebiete der AR nennen und beurteilen sowie eine einfache Merker- oder Bildbasierte AR-Anwendung realisieren.
System Connectivity:
Im Bereich Bussysteme können die Absolventinnen und Absolventen Bussysteme konzipieren und implementieren.
Im Bereich Netzwerktechnik können die Absolventinnen und Absolventen Netzwerkdienste konfigurieren und anwenden. Sie können Netzwerkkomponenten konfigurieren und in Betrieb nehmen.
Im Bereich Betriebssysteme können die Absolventinnen und Absolventen Betriebssysteme installieren und konfigurieren.
Im Bereich Verteilte Systeme können die Absolventinnen und Absolventen Maßnahmen zur Ausfallsicherheit setzen. Sie können virtualisierte Systeme einrichten. Sie können Methoden zum Datenaustausch zwischen Applikationen anwenden.
Im Bereich Prozessdatentechnik können die Absolventinnen und Absolventen bestehende Datenbankapplikationen analysieren und erweitern. Sie können Datenbankapplikationen entwickeln und anwenden. Sie können dynamische Webapplikationen entwickeln.
Im Bereich Embedded Systems können die Absolventinnen und Absolventen Methoden der Interprozesskommunikation beschreiben.
Im Bereich Netzwerktechnik Programmierung können die Absolventinnen und Absolventen Netzwerkkomponenten konfigurieren und in Betrieb nehmen sowie Netzwerkdienste konfigurieren und anwenden anwenderspezifische Applikationen entwickeln. Sie können Aufgabenstellungen objektorientiert umsetzen.
Im Bereich Prozessdatentechnik Verteilte Systeme können die Absolventinnen und Absolventen Datenbankapplikationen entwickeln Client-Server Systeme und analysieren sowie dynamische Webapplikationen entwickeln deren Eigenschaften erläutern.
Leistungselektronik:
Im Bereich energieeffiziente Schaltungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Schaltungen der Leistungselektronik sowie zur Stromversorgung entwerfen und Schutzbeschaltungen für elektronische Bauelemente erklären.
Im Bereich E-Mobilität können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau und die Funktion der elektronischen Komponenten eines Elektrofahrzeuges erklären.
Im Bereich Übertragungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen den Einsatz optoelektronischer Systeme in der Leistungselektronik beschreiben und anwenden sowie die Ausbreitung von Impulsen an Leitungen erklären.
IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
… 7 unveränderte Absätze
Siehe Anlage 1.
V. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage 1.
VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung
A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände
„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“, „Naturwissenschaften“ und „Ethik“ Ethik.
Siehe Anlage 1.
… 45 unveränderte Absätze
6. BEWEGUNG UND SPORT
Siehe BGBl. Nr. 37/1989 idgF.
7. ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– mathematische Sachverhalte durch Aussagen präzise formulieren und die Booleschen Verknüpfungen anwenden;
– Dezimalzahlen in Dualzahlen (und umgekehrt) konvertieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der Mathematik (Aussagen, Verknüpfungen von Aussagen, Wahrheitstabellen, Zahlensysteme); Reelle Zahlen (Dualzahlen, Hexadezimalzahlen, Konversion).
Bildungs- und Lehraufgabe:
– die elementaren Rechenoperationen mit komplexen Zahlen durchführen und deren unterschiedliche Darstellungen zur Behandlung elektrischer Netzwerke anwenden.
Lehrstoff:
Komplexe Zahlen (Komponentenform, Polarform, Exponentialform, elementare Operationen).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– logarithmische Skalierungen verstehen und anwenden;
– die Summe von Sinusfunktionen gleicher Frequenz durch eine allgemeine Sinusfunktion darstellen.
Lehrstoff:
Addition von trigonometrischen Funktionen, Zeigerdarstellung; Darstellung von Funktionen (Logarithmische Skalierung).
Bildungs- und Lehraufgabe:
– die Integralrechnung für die Berechnung von Kenngrößen periodischer Funktionen anwenden.
Lehrstoff:
Integralrechnung (Integralmittelwerte).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und anhand von Beispielen veranschaulichen.
– Anfangswertprobleme mit linearen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten lösen und im Besonderen die Lösungsfälle der linearen Schwingungsgleichung mit konstanten Koeffizienten interpretieren;
– partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen.
Lehrstoff:
Funktionen mehrerer Variablen (Darstellung von Funktionen von zwei Variablen).
Lineare Differential- und Differenzengleichungen (lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten, elementare Lösungsmethoden).
… 8 unveränderte Absätze
Partielle Ableitungen; totales Differential, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Funktionen in Taylorreihen entwickeln und damit näherungsweise Funktionswerte berechnen;
– periodische Funktionen durch trigonometrische Polynome approximieren und die Fourierkoeffizienten interpretieren.
Lehrstoff:
Funktionenreihen (Taylorreihen, Fourierreihen).
… 8 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Integraltransformationen auf Aufgaben des Fachgebietes anwenden.
– die kontinuierliche Fourier-Transformation auf aperiodische Zeitfunktionen anwenden und die Fourier-Transformierte interpretieren.
Lehrstoff:
Integraltransformationen (Original- und Bildbereich, Transformation und inverse Transformation).
Funktionenreihen.
… 14 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Lehrstoff:
Fachbezogene Anwendungen.
B. Fachtheorie und Fachpraxis
1. ENERGIESYSTEME
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– das Verhalten elektrischer Schaltungen in Gleichstromkreisen untersuchen und begründen;
– die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik anwenden.
Lehrstoff:
Gleichstromtechnik (Größen und Gesetze, Leistung, Arbeit, Wirkungsgrad, Anpassung, Berechnung von linearen Netzwerken, Stromleitung, temperaturabhängige Widerstände); Elektrisches Feld (Größen und Gesetze, Energie und Kräfte im elektrostatischen Feld), Kondensator.
… 14 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– das grundlegende Verhalten elektrischer Schaltungen in Wechselstromkreisen untersuchen;
– die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik anwenden.
Lehrstoff:
Wechselstromtechnik (Größen und Gesetze, passive Elemente des Wechselstromkreises, Wechselstromnetzwerke, Zeigerdiagramme, Leistungsbegriffe).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– das grundlegende Verhalten elektrischer Schaltungen im eingeschwungenen Zustand untersuchen und begründen.
– Lichtquellen benennen und auswählen;
… 4 unveränderte Absätze
– die lichttechnischen Grundgrößen und die Berechnungsmethoden für lichttechnische Anlagen anwenden.
Lehrstoff:
Wechselstromtechnik (Resonanz, Filter, Frequenzgang).
Lichttechnische Größen und Gesetze (Grundgrößen, Berechnungsmethoden); Lichtquellen (Arten der Lichterzeugung, Lampen und Leuchten, Einsatzbereiche).
… 5 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– das Verhalten elektrischer Schaltungen in Drehstromkreisen untersuchen und begründen.
– geeignete Methoden des Personenschutzes auswählen und einsetzen;
– die Einhaltung der Normen und Vorschriften überprüfen, das Verhalten der Schutzeinrichtungen analysieren und die Netzqualität beurteilen.
– den ökologischen Fußabdruck bestimmen;
– den Energieeinsatz in Haushalt und Verkehr untersuchen.
Lehrstoff:
Drehstromtechnik (Drei- und Vierleiternetze, Leistungen, Lastzustände).
Normen und Vorschriften (ETG, TAEV, Stand und Regeln der Technik); Schutztechnik (Leitungsschutz, Erdung, Überspannungs- und Blitzschutz, Personenschutz).
Energiebedarf und Tarifgestaltung; Energieinhalte von fossilen Brenn- und Treibstoffen; Normverbrauchswerte und Reichweiten; Wirkungsgrad und Verluste.
… 4 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Prinzipien von Schalt- und Ausgleichsvorgängen und deren Auswirkung auf elektrische Kreise benennen und anwenden.
– Installationsbusse analysieren, planen und konfigurieren und damit elektrische Anlagen projektieren und prüfen geeignete Methoden des Anlagenschutzes in der Haus- uns Gewerbeinstallation auswählen;
– Leitungen auf Strombelastbarkeit und Spannungsabfall entsprechend den gültigen Normen und Vorschriften bemessen und beurteilen.
– geeignete Energiespeicher erklären;
– Lade- und Entladeverhalten von Akkumulatoren beurteilen.
Lehrstoff:
Gleichstromtechnik (Schaltvorgänge im Gleichstromkreis).
Lade- und Entladekurven modellieren und grafisch darstellen; Arten und Charakteristika von Energiespeichern.
… 5 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die technischen Grundlagen der Kompensation anwenden.
– die Komponenten der Verteilung der elektrischen Energie, das Verhalten und den Schutz von Netzen in verschiedenen Betriebszuständen sowie die Funktionsweise und den Aufbau von Schaltanlagen und Schaltgeräten benennen;
– Betriebsmittel von Mittel- und Hochspannungsanlagen auswählen und die Anlagen planen;
– Lastflussberechnungen in Netzen durchführen und auswerten.
– Ladestationen für E-Autos (Konzepte und Ladeleistung) analysieren.
Lehrstoff:
Messung und Verrechnung elektrischer Energie (Blindleistung); Kompensation (Arten, Ziele).
Kabel und Freileitungen (Aufbau, Einsatzbereiche, Kennwerte); Lastfluss (einfach und zweifach gespeiste Leitung, Prinzipien für Behandlung von vermaschten Netzen); Schaltanlagen, Schaltgeräte und Schaltvorgänge (Prinzipien, Kennwerte, Bauformen).
Ladestationen für E-Autos (Prinzipien, Kennwerte und Bauformen); die Komponenten und der Aufbau von Ladestationen.
… 6 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Anforderungen an die Spannungsqualität gemäß der Normen und Vorschriften analysieren und anwenden;
– die technischen Grundlagen der EMV hinsichtlich der Netzrückwirkungen bewerten.
– Kurzschlussstromberechnungen in Netzen durchführen und auswerten.
– die Möglichkeiten zur Energieerzeugung mit Wasserkraftwerken und thermischen Kraftwerken sowie deren Funktion beschreiben;
… 5 unveränderte Absätze
– Kraftwerksleistungen abschätzen;
– die Vor- und Nachteile der einzelnen Kraftwerkstypen sowie deren Einsatz in Energieversorgungsnetzen darstellen.
Lehrstoff:
Spannungsqualität, EMV–Netzrückwirkungen (Ursachen und Wirkungen von Oberschwingungen).
Kurzschlussstromberechnung, Grundlagen der Kurzschlussfestigkeit.
… 5 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer Energie und deren Anteil am Primärenergieeinsatz benennen;
– Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie auswählen und einsetzen;
– Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie vergleichen und hinsichtlich ihres energiewirtschaftlichen Einsatzes bewerten;.
… 4 unveränderte Absätze
– Komponenten und Systeme der Netzleit- und Netzschutztechnik auch unter Berücksichtigung des bidirektionalen Energietransports benennen, analysieren und bewerten;
– die Systeme und Komponenten für Transport, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie benennen und bewerten;
– die Prinzipien des Netzbetriebes mit Frequenz-/Wirkleistungsregelung und Spannungs-/Blindleistungsregelung sowie die Aufgaben und Ziele von Regelzonen in überregionalen Verbundnetzen benennen, analysieren und bewerten.
Lehrstoff:
Primärenergieträger (Arten, Charakteristika); Anlagen mit erneuerbaren Energien (Prinzipien, Eigenschaften); Stromerzeugung (Gegenüberstellung von Großkraftwerken und dezentralen Anlagen; hybride Energietransportnetze).
Verbund- und Inselbetrieb (Netzregelung, ungestörter und gestörter Betrieb, dezentrale Energieeinspeisung); Komponenten der Netzleit- und Netzschutztechnik (Arten, Schutzziele); intelligente Stromnetze (Laststeuerung, Smart Grids); Energiespeicher (Arten, Anwendungsbereiche).
… 5 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und Marktregeln der Elektrizitätswirtschaft im europäischen und österreichischen Umfeld erklären;
– die Grundlagen der Tarifgestaltung und die Möglichkeiten zur Steuerung der Energieflüsse erklären;
– die gültigen Einspeise- bzw. Bezugsbedingungen und Tarife bei der Projektierung und Planung von Anlagen und Verbrauchern berücksichtigen.
– die Grundprinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens bewerten und den Ressourceneinsatz für die E-Mobilität abschätzen.
Lehrstoff:
Energieflüsse (Verbundnetze, Supergrids, regionaler und überregionaler Energieausgleich); Strommärkte, Tarifgestaltung, Einspeisebedingungen (Entwicklung, Marktliberalisierung, Strom als Ware).
Begriffsdefinition (Nachhaltigkeit, Earth Overshoot Day); Ökologischer Fußabdruck von Mobilitätskonzepten (Individualverkehr versus öffentlichen Verkehr).
2. AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
… 15 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– geeignete Förder- und Handhabungssysteme für einfache Anwendungen auswählen und einsetzen;
– die grundlegenden Werkstoffe der Mechatronik auswählen und beschreiben;
– die grundlegenden Maschinenelemente angeben;
– normgerechte Werkzeichnungen einfacher mechatronischer Komponenten erstellen;
– Fertigungsverfahren für die Mechatronik beschreiben.
Lehrstoff:
Fertigungstechnik (spanende und spanlose Fertigung); Förder- und Handhabungstechnik (Fördersysteme, Roboter, Greifersysteme); Maschinenelemente und Verbindungstechnik (Wellen, Lager, Kupplungen, Normen und Vorschriften, lösbare und nichtlösbare Verbindungen); Werkstoffe der Elektrotechnik (Metalle, Nichtmetalle, Isolierstoffe).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Prinzipien und Einsatzbereiche grundlegenden Elemente der Messtechnik kombinatorischen Logik erklären sowie deren Funktionen beschreiben.;
– die Prinzipien von Zahlensystemen und Codes wiedergeben.
– die Prinzipien von speicherprogrammierbaren Steuerungen und deren Komponenten erklären;
– Software für einfache steuerungstechnische Aufgaben erstellen.
Lehrstoff:
SPS-Hardware (I/O-Beschaltung mit Dokumentation, Aufbau und Arbeitsweise); SPS-Software (SPS-Programmiersprachen nach IEC).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Prinzipien und Einsatzbereiche der Messtechnik beschreiben;
– Funktion und Einsatzbereiche geeigneter Messgeräte für elektrische Größen erklären.
– die grundlegenden Elemente der kombinatorischen und sequentiellen Logik erklären sowie deren Funktionen beschreiben;.
Lehrstoff:
… 3 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Prinzipien von speicherprogrammierbaren Steuerungen und deren Komponenten erklären Automatisierungssysteme visualisieren;
– Automatisierungssysteme aufbauen und visualisieren; Software für steuerungstechnische Aufgabenstellungen erstellen.
Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Methoden der Signalumwandlung Sensoren beschreiben, auswählen und einsetzen;
– Messschaltungen mit geeigneten Messgeräten aufbauen, parametrieren planen und in Betrieb nehmen simulieren.
– Aktoren beschreiben, auswählen und einsetzen;
– die Grundelemente einer pneumatischen elektro-pneumatischen Steuerung beschreiben.
Lehrstoff:
Aktorik (Grundlagen der Pneumatik Elektro-Pneumatik, elektromechanische Aktoren).
… 3 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Messergebnisse auswerten, umwandeln und computerunterstützt weiterverarbeiten die Methoden der Signalumwandlung beschreiben;
– Sensoren Elemente der computerunterstützten Messtechnik beschreiben, auswählen und einsetzen auswählen.
– die MSRT-Komponenten einer Anlage anhand eines R&I-Fließbildes auswählen und zuordnen;
– Fehler in steuerungstechnischen Komponenten und Systemen suchen und beheben; Bussysteme der Automatisierungstechnik beschreiben.
Lehrstoff:
… 6 unveränderte Absätze
Automatisierungsebenen und eingesetzte Bussysteme (verschiedene Bussysteme der Automatisierungstechnik); Entwurfsprinzipien von Steuerungen (R&I-Fließbild, Ablaufketten, Zustandsübergangsdiagramm).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die grundlegenden Normen und Richtlinien für die Maschinensicherheit angeben.
– die Arbeitsweise analoger stetiger Regler erklären;
– die Komponenten eines Regelkreises im Zeit- und Frequenzbereich beschreiben;
– das dynamische Verhalten von Regelkreisen analysieren; Simulationsmodelle für Regelkreise aus Grundelementen erarbeiten.
Lehrstoff:
Maschinensicherheit (Not-Halt, Verriegelungen, Anlagendokumentation, Normen, Vorschriften, Maschinenrichtlinie).
… 3 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Regelkreise entwerfen, parametrieren und in Betrieb nehmen das dynamische Verhalten von Regelkreisen analysieren;
– die Arbeitsweise digitaler Regelkreise für industrielle Anwendungen entwerfen und unstetiger Regler erklären. parametrieren;
– Verfahren zur Streckenidentifikation einsetzen;
– die Arbeitsweise stetiger, digitaler und unstetiger Regler erklären.
Lehrstoff:
… 4 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Einflussgrößen und Kopplungsarten der EMV beschreiben.
– Regelkreise für industrielle Anwendungen entwerfen, parametrieren und in Betrieb nehmen parametrieren.
Lehrstoff:
… 10 unveränderte Absätze
Reglerentwurf (Analyse und Realisierung industrieller Regelkreise).
3. ANTRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Größen und Gesetze des magnetischen Feldes erklären;
– den Aufbau und die Eigenschaften magnetischer Werkstoffe beschreiben;
– die Anwendung und Ausnutzung magnetischer Felder in elektrischen Maschinen und Geräten erklären;
– die Induktionsvorgänge und die Kraftwirkungen in Magnetfeldern erklären.
Lehrstoff:
Magnetische Felder, Feldverteilungen; magnetische Größen; magnetische Werkstoffe (dia-, para-, ferromagnetische Stoffe, Weicheisen, Dauermagnete); magnetischer Kreis (Ersatzschaltung, Analogie zum elektrischen Kreis); Kräfte und Energie im Magnetfeld (Kräfte zwischen Leitern, Kräfte an Grenzflächen); Induktionsvorgänge (zeitlich veränderliche Magnetfelder, Bewegungsspannung, Induktivitäten, Selbstinduktion, Gegeninduktion).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
… 3 unveränderte Absätze
– die Bauformen, die Betriebsarten, die Schutzarten und die Kühlarten elektrischer Maschinen und Transformatoren auswählen;
– die einschlägigen Vorschriften und Normen von elektrischen Maschinen und Transformatoren anwenden;
– einfache Erwärmungs- und Abkühlvorgänge analysieren;
– das Leistungsschild elektrischer Maschinen und Transformatoren interpretieren.
– die relevanten Grundlagen der Statik und Dynamik und Festigkeitslehre erklären;
– Berechnungen der Mechanik durchführen.
– einen allgemeinen Überblick über die wichtigsten elektrischen Maschinen geben.
Lehrstoff:
Elektrische Ausrüstung von Maschinen, Motorschutz; Leistungsschildangaben; nationale und internationale Normen und Vorschriften (Betriebsarten, Schutzarten, Wärmeklassen, Kühlarten, Bauformen und Baugrößen); Verluste, Kühlung.
Einfache Berechnungen der Mechanik; Grundlagen der Statik und Dynamik.
Überblick über die elektrischen Maschinen.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den Aufbau, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von Gleichstrommaschinen beschreiben;
– die Ersatzschaltbilder von Gleichstrommaschinen anwenden;
– die Kennlinien von Gleichstrommaschinen bewerten und interpretieren;
– die Methoden zur Steuerung von Gleichstrommaschinen und deren Vor- und Nachteile erklären.
– das Ersatzschaltbild und das Zeigerdiagramm des Transformators anwenden;
– die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von Transformatoren erklären.
Lehrstoff:
Gleichstrommaschine (Aufbau und Schaltungen, Drehzahlstellung, Anlassen, Bremsen, Betriebsverhalten von Motor und Generator).
Aufbau und Wirkungsweise; Bauformen; Betriebsverhalten von Transformatoren (Ersatzschaltbilder und Zeigerdiagramme, Belastung, Leerlauf, Kurzschluss).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den Aufbau eines Drehstromtransformators beschreiben;
– die gebräuchlichsten Schaltgruppen eines Drehstromtransformators beschreiben und anwenden;
– die Funktionsweise und Anwendung von Kleintransformatoren, Spartransformatoren und Messwandlern erklären.
– den Aufbau, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von Gleichstrom- und Asynchronmaschinen beschreiben;
– die Ersatzschaltbilder von Gleichstrom- und Asynchronmaschinen anwenden;
– die Kennlinien Methoden zur Steuerung von Gleichstrommaschinen bewerten Asynchronmaschinen und interpretieren; deren Vor- und Nachteile erklären.
Lehrstoff:
Drehstromtransformatoren (gebräuchlichste Schaltgruppen, Anwendungen); Sonderformen von Transformatoren (Kleintransformatoren, Spartransformator, Messwandler).
Grundlage von Drehstrommaschinen; Asynchronmaschine (Drehfeld, Raumzeiger, Drehstromwicklungen, Aufbau von Ständer, Läufer und Wicklungen, Betriebsverhalten, Ersatzschaltbild, Betriebsbereiche, Aufbau von Ständer, Läufer und Wicklungen); Gleichstrommaschine (Drehzahlstellung, Anlassen, Bremsen, Betriebsverhalten von Motor und Generator); Grundlage von Drehstrommaschinen.
… 6 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Kennlinien von Asynchron- und Synchronmaschinen bewerten und interpretieren;
– den Aufbau, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von Synchronmaschinen erklären;
– das Ersatzschaltbild der Synchronmaschine anwenden;
– die Methoden zur Steuerung von Synchronmaschinen und deren Vor- und Nachteile erklären.;
– das Betriebsverhalten der Asynchron- und Synchronmaschine im Bereich der Elektromobilität erklären.
Lehrstoff:
… 4 unveränderte Absätze
Asynchronmaschine (Stromortskurve, Drehzahlstellung, Anlassen und Bremsen); Synchronmaschine (Aufbau, Vollpol- und Schenkelpolmaschine, Erregersysteme, Betriebsverhalten der Vollpolmaschine im Insel- und Netzbetrieb, Synchronisation, Drehzahlstellung).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den Aufbau und die Funktion von Schrittmotor, Bürstenloser Gleichstrommaschine (BLDC) und Reluktanzmotor erklären.
– periodische nichtsinusförmige Größen und den Aufbau von Gleichrichter, Gleichstromsteller sowie deren Ursachen Wirkungsweise und Betriebsverhalten erklären;
– Maßnahmen zur Reduzierung die grundlegenden Spannungs- und Stromverläufe von Oberschwingungen auswählen Gleichstromsteller und anwenden; Gleichrichter analysieren.
Lehrstoff:
Aufbau und Funktionsweise von Schrittmotoren, Bürstenlosen Gleichstrommaschinen (BLDC) und Reluktanzmotoren.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den Aufbau und die grundlegende Funktionsweise von Wechsel- und Drehstromsteller sowie Pulswechselrichter erklären;
– den Aufbau und die Funktionsweise von selbstgeführten Stromrichtern erklären.
– die gebräuchlichen Arbeits- und Kraftmaschinen beschreiben;
– die Kennlinien von Arbeits- und Kraftmaschinen interpretieren;
– die Fahrprofile berechnen und interpretieren und Fahrwiderstände richtig einfließen lassen.
– die Kenngrößen für eine Antriebsauslegung bestimmen;
– Komponenten zu elektrischen Antrieben kombinieren und einsetzen;
– den stationären Betrieb von elektrischen Antriebssystemen analysieren für verschiedene Einsatzfälle die geeignete Gleichstrommaschine, Asynchronmaschine oder Synchronmaschine auswählen.
Lehrstoff:
Grundfunktionen von Wechselstrom-, Drehstromsteller und Pulswechselrichter; Selbstgeführte Stromrichter (Gleichstromsteller, Wechselrichter); Frequenzumrichter (Zwischenkreisumrichter, Pulsumrichter).
Arbeits- und Kraftmaschinen (Übersicht); Fahrprofil, Fahrwiderstände.
Komponenten eines Antriebssystems; typische Antriebskonfigurationen; Zusammenwirken von Antriebs- und Arbeitsmaschinen (Arbeitspunkt, StabilitätIndustrieantriebe und Antriebe für die Elektromobilität).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den stationären Betrieb elektrischer Antriebssysteme analysieren;
– die Antriebssysteme im Bereich der Elektromobilität erklären.
Lehrstoff:
Zusammenwirken von Antriebs- und Arbeitsmaschinen (Arbeitspunkt, Stabilität); Elektromobilität (Hybridantriebe, Elektrofahrzeuge, Bahnantriebe).
4. INDUSTRIEELEKTRONIK
… 6 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den Aufbau und die Kennlinien von Bauelementen der industriellen Elektronik beschreiben sowie die Funktionsweise von Bauelementen und deren Kennwerte erklären;
– anhand von Datenblättern Bauelemente auswählen;
– Bauelemente für elektronische Schaltungen dimensionieren.;
– den Aufbau und die Wirkungsweise einer Solarzelle erklären und das Ersatzschaltbild sowie die Kennlinien darstellen.
– Verfahren und Vorschriften zur Herstellung von Leiterplatten, elektronischen Baugruppen und Geräten erklären.
Lehrstoff:
Bauelemente (passive und aktive Bauelemente); Halbleitergrundlagen (Leitungsmechanismen, Aufbau von Halbleitern); integrierte Bauelemente (Aufbau und Funktion) Solarzelle.
Leiterplattenentwurf und Fertigungsverfahren, Entwurf von Baugruppen und Geräten mit besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Leistungselektronik (Spannungen, Ströme, thermisches Verhalten).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– analoge Schaltungen simulieren digitale Interfaceschaltungen beschreiben, auswählen und deren Ergebnisse interpretieren; anwenden.
Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den Aufbau, die Kennlinien und die Funktionsweise von leistungselektronischen Bauelementen beschreiben und diese anhand von Datenblättern auswählen;
– Schaltungen der Leistungselektronik simulieren erklären und deren Ergebnisse interpretieren; analysieren.
– Operationsverstärkerschaltungen entwerfen die Eigenschaften und dimensionieren Funktion von Operationsverstärkern beschreiben;
– Strom- Operationsverstärkerschaltungen erklären, entwerfen und Spannungsquellen dimensionieren.
Lehrstoff:
Bauteile der Leistungselektronik (Schaltverhalten, Bauelemente); Konzeption von Treiberstufen; Analyse des transienten Schaltverhaltens.
Differenzverstärker; Operationsverstärkerschaltungen (lineare Operationsverstärkerschaltungen, nichtlineare Operationsverstärkerschaltungen); Quellen (Spannungsquellen, Stromquellen).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– nichtsinusförmige Signale beschreiben und deren Entstehung erklären;
– Kopplungsmechanismen zwischen Systemen benennen und erklären;
– Entstörmaßnahmen und Entwurfsregeln benennen und diese anwenden.
Lehrstoff:
Nichtsinusförmige Größen, Ursachen und Auswirkungen; Transiente Schaltvorgänge; Kopplungsmechanismen (leitungsgebunden, leitungsungebunden); Vorschriften der Elektromagentischen Verträglichkeit; Entstörmaßnahmen (Netzfilter, Schirmung) EMV-gerechter Leiterplattenentwurf, Gehäuse-, Anschluss- und Abschirmtechniken.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Prinzipien von Netzteilen erklären und diese entsprechend ihrer Einsatzbereiche auswählen.;
– Schaltungen zur Filterung, Impuls- und Schwingungserzeugung auswählen Managementschaltungen für elektrische Energiespeicher erklären und dimensionieren;.
Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Vorschriften Verfahren zur elektromagnetischen Verträglichkeit interpretieren Energieumwandlung in Solaranlagen erklären und anwenden. dimensionieren;
Lehrstoff:
5. ANGEWANDTE INFORMATIK UND FACHSPEZIFISCHE INFORMATIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Anwendersoftware für konkrete Aufgabenstellungen einsetzen;
– Webbasierte Tools für teamorientierte Prozesse anwenden;
– Anwenderdaten sichern und gezielt wiederherstellen.
– die grundlegende Sprachsyntax fachspezifischer Programmiersprachen einsetzen;
– Konstanten, Variablen, Kontrollstrukturen in einer fachspezifischen Programmiersprache anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen von aktuellen Betriebssystemen; Anwendersoftware, Internetdienste; sicherheitsrelevante Netzwerkeinstellungen; Sicherungsprozesse (Backup, Restore, Recovery).
Sprachkonzepte, Syntaxregeln; einfache Programmierbeispiele; Softwaredokumentation.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– komplexe Datenstrukturen erklären und anwenden;
– komplexe Kontrollstrukturen erklären und anwenden;
– Funktionen erstellen und im Programm verwenden.
Lehrstoff:
Komplexe Kontroll- und Datenstrukturen, Funktionen.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Ablaufalgorithmen entwerfen und Berechnungsschritte systematisch angeben;
– Strukturen, Pointer und Zeichenketten in einer fachspezifischen Programmiersprache einsetzen;
– die Grundstrukturen objektorientierter Programmierung kennen.
Lehrstoff:
Programm- und Datenstrukturen; Klassen und Objekte; Softwareengineering.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Lehrstoff:
… 7 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Mikrocontroller und deren Peripheriekomponenten beschreiben, konfigurieren und einsetzen;
– Hard- und Software für Embedded Systems anwenden und anpassen.
– die Grundlagen der prozessornahen Programmierung erklären und anwenden sowie Programme für technische Anwendungen entwickeln;
– programmbegleitende Dokumentationen erstellen;
– erstellte Software in Entwicklungsumgebungen simulieren und debuggen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Mikroprozessoren und Mikrocontroller, Datenspeicher; Mikrocontroller Hardware – Hardware– Funktionsblöcke.
… 4 unveränderte Absätze
Mikrocontroller Programmierung.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die technischen Eigenschaften industrieller Bussysteme Komponenten mit Hilfe von Standardschnittstellen verbinden und deren Protokolle erklären; in Betrieb nehmen.
– Mikrocontroller und erweiterte Peripheriekomponenten beschreiben, konfigurieren und einsetzen;
– Echtzeitbetriebssysteme beschreiben.
Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Übertragungsmedien beschreiben, analysieren und auswählen;
– die technischen Eigenschaften industrieller Bussysteme und deren Protokolle erklären.
– Methoden zur Datensicherung anwenden strukturierte Netzwerke beschreiben;
– sichere Datenverbindungen beschreiben und einrichten.
– webbasierte Applikationen erstellen.
Lehrstoff:
Leitungscodes (elektrische Eigenschaften, Fehlertoleranz); Übertragungsmedien für Netzwerke; Busprotokolle; Feldbussysteme (Arten, Eigenschaften, Anwendungen); Industrial Ethernet; Schnittstellen (Eigenschaften, Standards); Zugriffsverfahren.
Firewalls; Netzwerkdienste (Namensauflösung, Dateiserver); Sicherungsprozesse (Backup, Restore, Recovery); Übertragungsprotokolle (gesicherte und ungesicherte Protokolle).
Komponenten für Bussysteme; Erstellung fachspezifischer Applikationen; Peripherieanbindung und Datenaustausch; statische dynamische Webseiten (HTML).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
… 7 unveränderte Absätze
– komplexe Applikationen erstellen;
– objektorientierte Strukturen entwickeln.
– die Grundlagen von Datenbanken beschreiben;
– Aufgabenstellungen analysieren und diese für eine Standarddatenbanksoftware aufbereiten;
– in Datenbanksoftware Tabellen, Abfragen, Formulare und Berichte erstellen und ändern;
– Prozessdaten verteilter Systeme aufbereiten und visualisieren.
Lehrstoff:
Grundlagen objektorientierte Programmierung (Klassen, Objekte, Methoden, Vererbung).
… 3 unveränderte Absätze
Grundlagen Datenbanken (Arten, Zugriffe); Visualisierung.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Client-Server Systeme und deren Eigenschaften erläutern; Betriebsmittel an das Internet anbinden.
– Verfügbarkeit und Systemzustände analysieren; Internetdienste einsetzen.
Lehrstoff:
Authentifizierung, Digitale Signatur, Verschlüsselung.
6. COMPUTERGESTÜTZTE PROJEKTENTWICKLUNG
… 26 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– grundlegende Methoden der technischen Kommunikation anwenden;
– grundlegende Funktionen industrieller Standardsoftware nutzen.
Lehrstoff:
Handskizzen; Hilfsmittel zur Erstellung von Skizzen; Einführung in das CAD-unterstützte Zeichnen und Konstruieren mit industrieller Standardsoftware.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– industrielle Standardsoftware über die Grundfunktionalität hinaus nutzen;
– die Methoden der technischen Kommunikation des Fachgebietes anwenden.
Lehrstoff:
Einfache Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände; Vertiefung des CAD-unterstützten Zeichnens und Konstruierens mit industrieller Standardsoftware.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– industrielle Standardsoftware über die Grundfunktionalität hinaus nutzen;
– die Methoden der technischen Kommunikation des Fachgebietes anwenden.
Lehrstoff:
Einfache Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände; Vertiefung des CAD--unterstützten CAD-unterstützten Zeichnens und Konstruierens mit industrieller Standardsoftware.
… 41 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände realisieren;
– unter Verwendung geeigneter fachspezifischer Software einfache elektrische Schaltungen und Anlagen normgerecht und EMV-gerecht planen und konstruieren.
Lehrstoff:
Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände realisieren;
– unter Verwendung geeigneter fachspezifischer Software einfache elektrische Schaltungen und Anlagen normgerecht und EMV-gerecht planen und konstruieren.
Lehrstoff:
Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Aufgabenstellungen in einzelne, verschiedenen Bereichen zuzuordnende Arbeitspakete aufteilen und Einzellösungen zu einem Gesamtergebnis zusammenführen.
– die Grundbegriffe des Qualitäts- und Projektmanagements erklären.
Lehrstoff:
Gegenstandsübergreifende Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände.
Grundlagen des Projektmanagements (Planung, Ablauf, Dokumentation).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Aufgabenstellungen in einzelne, verschiedenen Bereichen zuzuordnende Arbeitspakete aufteilen und Einzellösungen zu einem Gesamtergebnis zusammenführen.
– die Grundlagen des Qualitäts- und Projektmanagements an einfachen Projekten anwenden.
Lehrstoff:
Gegenstandsübergreifende Projekte zu den Lehrinhalten der fachtheoretischen Gegenstände.
Grundlagen des Projektmanagements (Planung, Ablauf, Dokumentation, Building Information Modeling).
… 37 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– komplexe gegenstandsübergreifende Projekte mit der Notwendigkeit zu intensiver Recherche realisieren.
– eigene Projekte nach den Methoden des Projektmanagements abwickeln.
Lehrstoff:
Komplexe elektrotechnische Projekte.
Teammanagement.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– komplexe gegenstandsübergreifende Projekte mit der Notwendigkeit zu intensiver Recherche realisieren.
– eigene Projekte nach den Methoden des Projektmanagements abwickeln.
Lehrstoff:
Komplexe elektrotechnische Projekte.
Teammanagement.
7. LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratoriumsbereiche zum 5. bis 10. Semester (Kompetenzmodule 5 bis 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Messungen auswerten und Protokolle verfassen;
– Gefahren beim Umgang mit rotierenden Maschinen einschätzen sowie potentielle Gefahrensituationen sicher erkennen und soweit als wie möglich vermeiden;
– Messungen händisch und mit Computerunterstützung durchführen sowie die Messwerte protokollieren;
– Messungen effizient und sicherheitsbewusst durchführen;
– Gefahren beim Umgang mit gefährlichen Spannungen und Strömen einschätzen sowie solche potentielle Gefahrensituationen sicher erkennen und soweit als wie möglich vermeiden;
– geeignete Messgeräte auswählen und bedienen;
… 10 unveränderte Absätze
– normgerechte Diagramme anfertigen;
– Messschaltungen aufbauen und in Betrieb nehmen.
Lehrstoff:
Übungen und Projekte (auch gegenstandsübergreifend) zu Lehrinhalten der fachtheoretischen Pflichtgegenstände in Abstimmung mit dem Gegenstand Werkstätte und Produktionstechnik unter Berücksichtigung der in der Praxis auftretenden Spannungen und Ströme.
8. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Dokumentation, Sicherheitsunterweisung; Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Pflege von Werkzeugen, Maschinen und Geräten; Recycling.
Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren.
… 3 unveränderte Absätze
Verwendung der im Folgenden angeführten Werkstätten (I. bis III. Jahrgang) und Werkstättenlaboratorien (IV. und V. Jahrgang).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
:: – PC-Systeme konfektionieren und in Betrieb nehmen;
:: - grundlegende Komponenten der Netzwerktechnik in Betrieb nehmen;
:: - Netzwerkverkabelungen herstellen und prüfen.
… 4 unveränderte Absätze
– die facheinschlägigen Sicherheits- und Unfallvorschriften beachten und anwenden;
– team- und projektorientiert sowie ressourcenschonend handeln und arbeiten;
– Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und facheinschlägige Werkstoffe bearbeiten.
Lehrstoff:
Werkstätte „Computertechnik“ (InbetriebnahmeHardware und Software von PC Systemen Rechnersystemen, Grundlagen Netzwerktechnik, Netzwerkverkabelung und Netzwerkverbindungen herstellen).
Werkstätte „Mechanische Grundausbildung für Elektrotechnik“ (manuelle Fertigkeiten der Werkstoffbearbeitung, grundlegende maschinelle Bearbeitung facheinschlägiger Werkstoffe, Umsetzung einfacher Werkzeichnungen, Messen).
Werkstätte „Elektroinstallation 1“ „Elektroinstallation“ (elektrische Standardkomponenten, ein- und mehrdrähtige Leitungen, Klemm- und Pressverbindungstechniken, Grundschaltungen der Elektroinstallation).
Werkstätte „Elektronik 1“ „Elektronik“ (Bauteilerkennung und Bestimmung, Löten, Widerstandsnetzwerke Aufbau und Inbetriebnahme einfacher elektronischer Schaltungen, Messung elektrischer Größen, Strom-, Spannungs- und Widerstandsmessung).
… 3 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– einfache Leiterplattenlayouts erstellen, optimieren und Printplatten Leiterplatten herstellen;
– Komponenten von Gehäusesystemen unter Verwendung von Werkzeugmaschinen herstellen und Gehäusesysteme zusammenbauen;
– thermische Verbindungen unter Anwendung verschiedener Verfahrenstechniken und unterschiedlicher Materialien herstellen;
– unterschiedliche Kunststoffe manuell und maschinell verarbeiten;
– einfache digitale Systeme programmieren;
– einfache elektronische Schaltungen mit aktiven und passiven Bauteilen aufbauen und testen.
– einfache elektrische Maschinen und Geräte reparieren, warten und in Betrieb nehmen.
– Schütz- und Relaissteuerungen nach Schaltplänen aufbauen, verdrahten und auf Funktion überprüfen, sowie einfache SPS programmieren.
– einfache Schaltungen der Elektrotechnik aufbauen und in Betrieb nehmen;
– Elektroinstallationen durchführen;
– Haupt- und Steuerstromkreise aufbauen;
– Elektroverteiler nach Schaltplänen bestücken, verdrahten und auf Funktion prüfen.;
– Smart Building Systeme aufbauen, programmieren und in Betrieb nehmen.
Lehrstoff:
Werkstätte „Produktions- und Kunststofftechnik“ (thermische Verbindungs- und Verfahrenstechnik, Geräte- und Gehäusebau, Bearbeitung von Kunststoffen).
Werkstätte „Elektronik 2“ „Digitalisierung 1“ (Aufbau und Inbetriebnahme von elektronischen Schaltungen, Leiterplattenfertigung, Fehlersuche und -behebung, Programmierung und Entwicklung von einfachen digitalen Systemen).
Werkstätte „Elektrische Maschinen und Geräte“ (Arbeiten an elektrischen Maschinen und Geräten, Fehlersuche Prüfen und Instandsetzung, Wartung von elektrischen Maschinen und Geräten).
Werkstätte „Steuerungstechnik 1“ (verbindungsprogrammierte Steuerungen, Anschluss von Gleich-, Wechsel- und Drehstromverbrauchern).
… 3 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Prototypen mit elektronischen und elektrischen Komponenten herstellen und programmieren;
– fachspezifische Prototypen fertigen und in Betrieb nehmen;
… 4 unveränderte Absätze
– Funktionen und Anwendungen einfacher elektrotechnischer und elektronischer Standardkomponenten bestimmen und anwenden.
– mechatronische Systeme aufbauen, in Betrieb nehmen und Fehler analysieren sowie beheben;
– speicherprogrammierbare Steuerungssysteme in Betrieb nehmen und testen;
– mit pneumatischen Komponenten Schalt- und Steuerkreise aufbauen und auf Funktion überprüfen.
– Niederspannungsanlagen und Komponenten der erneuerbaren Energie unter Beachtung der gültigen Normen und Vorschriften installieren und in Betrieb nehmen;
– elektrische Betriebsmittel fachgerecht einsetzen und überprüfen;
– Fehlersuche und Instandsetzung, Schalt- und Installationspläne lesen und umsetzen.
… 4 unveränderte Absätze
– produktspezifische Kalkulationen durchführen;
– Arbeitsberichte und technische Dokumentationen erstellen;
– Arbeitsabläufe und Ressourcen planen und organisieren.
Lehrstoff:
Werkstätte „Gebäude- und Hausleittechnik 1“ „Smart Building 2“ (Installationsbus anschließen und konfigurieren, Aufbau und Inbetriebnahme von Komponenten von elektrischen Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen, Aufbau und Inbetriebnahme von Alarm-, Video- und Brandmeldeanlagen, Zutritts- und Zeiterfassungssysteme Gebäudeautomatisierungssystemen).
Werkstätte „Mechatronik“ (Aufbau und Inbetriebnahme von mechatronischen Systemen, Fehleranalyse und Behebung, Sensoren und Aktoren anschließen und überprüfen, elektropneumatische Schaltungen aufbauen und in Betrieb nehmen).
Werkstätte „Steuerungstechnik 2“ (Aufbau, Inbetriebnahme und Überprüfung von Steuerungen).
Werkstätte „Elektroinstallation 3“ und erneuerbare Energie“ (Installation und Inbetriebnahme von Niederspannungsanlagen und Komponenten der erneuerbaren Energie unter Beachtung der gültigen Normen und Vorschriften, elektrische Betriebsmittel fachgerecht einsetzen und überprüfen, Fehlersuche und Instandsetzung, Schalt- und Installationspläne lesen und umsetzen).
… 10 unveränderte Absätze
Werkstätte „Produktplanung und Prüfung“ (Auftrags- und Bestellwesen, Herstellen von Fertigungsunterlagen, Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung, Produkt- und Prozessorientierung).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Fehler in elektronischen Schaltungen suchen und beheben;
– strukturierte Verkabelungen herstellen und auf ihre Funktion überprüfen.
– elektrische Antriebe überprüfen;
– Antriebssteuerungen der Anwendung entsprechend einsetzen.
– automatisierte Anlagen unter Berücksichtigung der Maschinensicherheit aufbauen, in Betrieb nehmen und überprüfen.
– Anlagen für erneuerbare Energie errichten, in Betrieb nehmen und in bestehende Systeme integrieren;
– Störstrahlungen Netzrückwirkungen von elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen messen und Gegenmaßnahmen setzen analysieren;
– unterschiedliche Schutzmaßnahmen anwenden und überprüfen;
– Prüfprotokolle anfertigen und das Anlagenbuch führen.
Lehrstoff:
Werkstättenlaboratorium „Gebäude- und Hausleittechnik 2“ „Smart Building 3“ (Aufbau, Inbetriebnahme und Protokollierung von heterogenen Netzwerken, Bussysteme, audiovisuelle Informationsanlagen, Lichttechnik).
Werkstättenlaboratorium „Elektrische Antriebstechnik 1“ 1 und Robotik“ (Parametrierung elektrischer Antriebe, Störungssuche und Fehlerbehebung, Prüf- und Messaufgaben an elektrischen Antrieben, Inbetriebnahme von Stromrichtern).
Werkstättenlaboratorium „Automatisierungstechnik und Robotik 1“ (Aufbau, Inbetriebnahme und Überprüfung von automatisierten Anlagen unter Berücksichtigung der Maschinensicherheit).
Werkstättenlaboratorium „Erneuerbare Energien 1“ (Aufbau, Inbetriebnahme und Überprüfung von alternativen Energiesystemen, Messungen an Netzschnittstellen durchführen, Energiezählsysteme einsetzen, Energiemanagement).
Werkstättenlaboratorium „Niederspannungsanlagen“ (Aufbau und Inbetriebnahme von elektrischen Niederspannungsanlagen, Infrastruktur der Elektromobilität, Anwendung und Überprüfung von Schutzmaßnahmen, Erstellung anlagenspezifischer Prüfprotokolle und Anlagenbuch, Messen und Prüfen elektrischer Anlagen, Blitz- und Überspannungsschutz sowie Erdungsanlagen).
… 11 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– elektrische Antriebe gemäß Aufgabenstellung optimieren und in Betrieb nehmen.
– Visualisierungen systembezogen einsetzen;
– Industrieroboter anwendungsbezogen programmieren;
– Messwerte aus Systemen auslesen, verarbeiten und übertragen;
– Prozessdaten im laufenden Betrieb ermitteln, speichern und visualisieren.
– mit der Gefahr von hohen Spannungen und großen Strömen bewusst und sicher umgehen;
– Funktion und Anwendung autarker Energiesysteme und der entsprechenden Standardkomponenten umsetzen.;
– Infrastruktur der Elektromobilität in Betrieb nehmen.
Lehrstoff:
Werkstättenlaboratorium „Elektrische Antriebstechnik 2 und Robotik 2“ (Konfiguration, Parametrierung, Inbetriebnahme, Optimierung und Prüfung von Antriebssystemen, Leistungselektronik).
Werkstättenlaboratorium „Automatisierungstechnik und Robotik 2“ „Automatisierungstechnik“ (Aufbau, Programmierung und Inbetriebnahme von Automatisierungs- und Regelungsanlagen, Industrieroboter, Anbindung elektrotechnischer Systeme über LAN, WAN und Feldbusse).
Werkstättenlaboratorium „Prozessleittechnik“ (Inbetriebnahme von vernetzten Systemen, Prozessautomation, Visualisierung von Prozessabläufen, Integration von IoT Komponenten).
Werkstättenlaboratorium „Erneuerbare Energien 2“ (autarke Energiesysteme und Anlagen, Planung, Inbetriebnahme, Fehleranalyse, Auswertung und Dokumentation, Infrastruktur der Elektromobilität).
C. Verbindliche Übung
… 3 unveränderte Absätze
SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ
Siehe Anlage 1.
B.1 Pflichtgegenstände der schulautonomen Vertiefung
1.1 ENERGIESYSTEME – VERTIEFUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Lastflussberechnungen in Netzen durchführen und auswerten;
– Kurzschlussstromberechnungen in Netzen durchführen und auswerten.
– das Betriebsverhalten von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie beschreiben;
– Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie planen und überprüfen beurteilen.
– für elektrotechnische Details von Kraftwerken Lösungskonzepte erarbeiten;
– Wirkungsweise, Einsatzbereiche und Regelverhalten konventioneller von Energieerzeugungsanlagen bewerten;.
– die Aufgabenbereiche lokaler, regionaler und überregionaler Netze angeben.
Lehrstoff:
Lastfluss (zweifach gespeiste Leitung, Prinzipien für Behandlung von vermaschten Netzen), Grundlagen der Kurzschlussfestigkeit.
Anlagen mit erneuerbaren Energien (zB Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen, solarthermische Anlagen, Kleinwasserkraftwerke, Biomasseanlagen, geothermische Anlagen, Eigenschaften und Betrieb).
Bildungs- und Lehraufgabe:
… 3 unveränderte Absätze
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Regelungsmöglichkeiten der Energieflüsse der verschiedenen Netzebenen erklären;
– die Bedeutung und Methoden der Leistungsbereitstellung, des Energie- und Leistungsmanagements und der Energiespeicherung erklären.
– Ladestationen normgerecht auswählen.
Lehrstoff:
Energiespeicher (Leistungsvermögen, Verfügbarkeit); Energie- und Leistungsmanagement (Spitzenlastmanagement, Lastausgleich, Wirk- und Blindleistungsregelung).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Methoden zur Objekterkennung in Automatisierungssystemen einsetzen. Photovoltaikprojekte technisch projektieren und die Wirtschaftlichkeit bewerten;
– Busanbindungen für Automatisierungssysteme planen geeignete Montagearten auswählen.
– vermaschte Regelkreise beschreiben Anlagenkonzepte vergleichen;
– Regler und Regelkreise optimieren; die für die Netzanbindung bestimmenden Parameter bewerten.
– Algorithmen für digitale Regler erstellen die Bedeutung und Methoden der Energiespeicherung erklären.
Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– geeignete Messmethoden zur Erfassung das Betriebsverhalten von EMV-Größen auswählen. Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie beschreiben;
– Schaltwerke nach den Grundlagen der Automatentheorie entwerfen die Einbindung erneuerbarer Energien in bestehende Verteilnetze planen.
– fortgeschrittene Regelungskonzepte auslegen und einsetzen Ladestationen normgerecht auswählen.
Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Bauarten, die Wirkungsweise sowie das Betriebsverhalten von Asynchron-/Synchron-Sondermaschinen Technologien elektrischer Antriebe und deren Vor- und Nachteile Anwendungen beschreiben;
– unsymmetrische Belastungsfälle von Drehstrom-Transformatoren analysieren und Transformatoren die Antriebskonzepte für den Parallelbetrieb auswählen Elektrofahrzeuge und das Zusammenspiel der Komponenten im elektrifizierten Antriebsstrang erklären;
– zu einem Motor den die passenden Stromrichter auswählen und parametrieren und das Zusammenwirken mit dem Antriebsstrang analysieren.;
– die unterschiedlichen Energiespeicher, Batterietechnologien und Batteriemanagementsysteme beschreiben.
Lehrstoff:
Elektromotoren (Funktion, Aufbau, Einsatzbereiche und Anwendungen in der Elektromobilität); Frequenzumrichter (Servoumrichter, Pulsungsarten, Modulationsverfahren); Asynchronmaschine (Asynchrongeneratoren, Einphasenmotor, Linearmotor, Servomotor); Drehstromtransformatoren (Parallelbetrieb, unsymmetrische Belastung); Gleichstrommaschine (Vierquadrantenbetrieb, Universalmotor, EK-Motor); Synchronmaschine (Schrittmotor, Reluktanzmotor, Servomotor); Servo- und Positionierantriebe. Komponenten für Antriebssysteme (Antriebsstrang, Steuereinheit, Motor und Getriebe), Hybridfahrzeuge; Struktur von Energiespeichern für die Elektromobilität, Batterie- bzw. Akkumulator-Technologien (Kennwerte), Redox-Flow Technik, Brennstoffzelle; Batteriemanagement (Cell-Balancing, Klimatisierung).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– elektrische Antriebe auslegen den Energiebedarf von batterieelektrischen Fahrzeugen und projektieren Hybridfahrzeuge analysieren;
– das dynamische Verhalten von elektrischen Antriebssystemen analysieren. die unterschiedlichen Ladesysteme, die normgerechten Lademodi und Ladesteckersysteme beschreiben;
– die Rahmenbedingungen und Anforderungen der Energieversorgung für das Laden von E-Fahrzeugen erklären;
– die Schutzmaßnahmen und gesetzlichen Grundlagen anwenden.
Lehrstoff:
1.4 INDUSTRIEELEKTRONIK – VERTIEFUNG ROBOTIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– geeignete Sensoren für konkrete Aufgabenstellungen auswählen und dimensionieren;
– geeignete Aktoren und Effektoren für konkrete Aufgabenstellungen auswählen und einsetzen.
– Energiequellen für mobile Roboter benennen und für eine konkrete Anwendung auswählen;
– Antriebe für mobile Roboter anwendungsorientiert dimensionieren und einsetzen;
– einfache automatisierte Abläufe simulieren und programmieren.
– geeignete Komponenten für Fertigungszellen auswählen und zu Systemen kombinieren;
– die wichtigsten Sicherheitsvorschriften und -maßnahmen für automatisierte Fertigungen erklären;
– einfache automatisierte Fertigungsabläufe simulieren und programmieren.
– aktuelle Verfahren benennen und für einen Anwendungsfall auswählen, Netzwerkdienste konfigurieren und anwenden;
– geeignete Verfahren zum Herstellen von Komponenten auswählen und einsetzen.
Lehrstoff:
Greiftechnik, Handlingmodule, Koordinatensysteme in der Handhabung (TCP); Simulations- und Programmiertechniken; Sensoren für autonome Roboter (LIDAR, Radar, Magnetometer, GPS); Aktoren für autonome/industrielle Roboter (Greifer, Handlingmodule, Servos); Effektoren für mobile autonome Roboter (Räder, Ketten und Beine); Spezialantriebe.
Akkus für mobile Anwendungen, Ladetechnik für Akkus; Motoren und Getriebe, Antriebe für mobile/industrielle Roboter; vektorielle Kinematik, Koordinatensystemtransformationen, Kinetik; Simulations- und Programmiertechniken; Betriebssysteme von Robotersteuerungen.
Industriesensorik, Genauigkeit, Taktzeit, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitstechnik; Einzelachssteuerung; Simulations- und Programmiertechniken.
Laser Cutting, 3D Druckverfahren; 3D Fräsen.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– optische Sensorik für die Objekterkennung auswählen.
– Einfache Algorithmen für die Orientierung im Raum erstellen;
– Algorithmen für die Klassifizierung von Objekten und Farben benennen und anwenden;
– Verfahren des maschinellen Lernens benennen und anwenden;
– Vernetzung mit Robotersteuerung umsetzen.
– umfangreiche Automatisierungsaufgaben mit mehreren vernetzten Komponenten lösen;
– Fertigungszellen normgerecht (Maschinensicherheitsverordnung) auslegen, programmieren, optimieren und warten.
Lehrstoff:
Optische Sensoren für Objekt- und Farberkennung, Module, Sonderbauformen.
Algorithmen für Orientierung im Raum, Koordinatensysteme; Algorithmen für Objektklassifizierung und Farberkennung; Algorithmen der künstlichen Intelligenz.
Kooperation mehrerer programmierbarer Systeme, Taktzeitoptimierung, Sicherheitstechnik.
1.5 SMART SYSTEMS
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Schutzbeschaltungen für elektronische Bauelemente Begriffe wie „Machine Learning“ und „Deep Learning“ anhand von Beispielen aus der Praxis erklären;
– Schaltungen Die Grundbegriffe der Leistungselektronik sowie zur Stromversorgung entwerfen Künstlichen Intelligenz und deren Möglichkeiten verstehen.
– Multiplex-Verfahren erklären Systeme mit Sensorik am Stand der Technik (zur Abstands-, Lage- oder Gestenerfassung) parametrieren und anwenden; Life-Videos handhaben.
– Einsatzgebiete der AR nennen und beurteilen sowie eine einfache Marker- oder bildbasierte AR-Anwendung realisieren.
Lehrstoff:
Anwendungsfelder der AR und VR, Unterschiede zwischen AR und VR; technische Grundlagen (Geräte, Sensoren, Displays, Betriebssysteme, Bedienkonzepte, Koordinatensysteme, Rendering).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Eigenschaften Systeme mit Sensorik am Stand der Technik (zur Abstands-, Lage- oder Gestenerfassung) parametrieren und Anwendungen mit Einbindung von Übertragungsmedien beschreiben Life-Videos handhaben.
Lehrstoff:
… 3 unveränderte Absätze
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Bussysteme konzipieren und implementieren.
– Netzwerkdienste konfigurieren und anwenden;
– Netzwerkkomponenten konfigurieren und in Betrieb nehmen.
– Betriebssysteme implementieren und konfigurieren.
– Maßnahmen zur Ausfallsicherheit setzen.
– bestehende bestehenden Datenbankapplikationen analysieren und erweitern;
– Datenbankapplikationen entwickeln und anwenden.
Lehrstoff:
Konfigurieren von Netzwerkkomponenten Netzwerkkomponente (Switch, Router); Netzwerkdienste (KonfigurierungKonfiguration, Sicherheit).
Rechte und Benutzerverwaltung; Sicherheit; Optimierung.
… 24 unveränderte Absätze
Ausfallsicherheit, Verfügbarkeit (Redundanz, Fehlertoleranz).
Datenbankprogrammierung (Relationen).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Methoden der Interprozesskommunikation beschreiben.
– anwenderspezifische Applikationen entwickeln;
– Aufgabenstellungen objektorientiert umsetzen.
– virtualisierte Systeme einrichten;
– Methoden zum Datenaustausch zwischen Applikationen anwenden.
– dynamische Webapplikationen entwickeln.
Lehrstoff:
Interprozesskommunikation (Synchronisierung, Datenaustausch, Datenkonsistenz).
Anwendung objektorientierter Programmierung; Entwicklung anwenderspezifischer Applikationen.
Client-Server-Systeme (Implementierung, Konfigurierung, Anwendung); Datenaustausch zwischen Applikationen (Protokolle, Konfiguration, Einsatz); Virtualisierung.
Webbasierte Programmierung (dynamische Webseiten, Skriptsprache).
1.7 NETZWERKTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die Vorgänge der Informationsübertragung in Netzwerken beschreiben;
– grundlegende Dienste in Netzwerken erläutern, konfigurieren und einsetzen;
– strukturierte Netzwerke projektieren;
– aktive Komponenten eines Netzwerkes in Betrieb nehmen und konfigurieren;
– aktive Komponenten eines Netzwerkes warten.
– Client-Server Systeme und deren Eigenschaften erläutern.
Lehrstoff:
Grundlagen der Netzwerktechnik; Schichtenmodelle, Aufgaben der Schichten; aktive Komponenten der Netzwerkinfrastruktur.
Client-Server Prinzip.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– die sicherheitsrelevanten Aspekte in einem Netzwerk erläutern;
– sichere Datenverbindungen beschreiben und einrichten;
– Fehler in Netzwerksystemen diagnostizieren und beheben;
– Maßnahmen gegen Schadprogramme und unberechtigten Zugriff setzen.
Lehrstoff:
Schichtenmodelle: OSI Network Layer, Internet Protokoll (IPv4, IPv6); Firewalls; Security in Netzwerken; Arten und Eigenschaften von Schadprogrammen; Planung, Dokumentation und Verkabelung von Netzwerken; Fehlersuche und Monitoring von Netzwerken.
1.8 LEISTUNGSELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– Schaltungen der Leistungselektronik zur Stromversorgung und Motorsteuerung entwerfen;
– Schutzbeschaltungen für elektronische Bauelemente erklären;
– transiente Schaltvorgänge analysieren und berechnen.
– Eigenschaften und Anwendungen von Übertragungsmedien beschreiben.
Lehrstoff:
Leistungselektronische Schutz- und Ansteuerschaltungen; resonant entlastete Schaltungen.
Leitungsgebundene Übertragungstechniken, Übertragungsmedien und deren charakteristische Eigenschaften; leitungsungebundene Übertragungstechniken.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
– den Aufbau und die Funktion der elektronischen Komponenten (BMS, Inverter) eines Elektrofahrzeuges (BEV und REEV) erklären.
– den Einsatz optoelektronischer Systeme in der Leistungselektronik beschreiben und anwenden;
– die Ausbreitung von Impulsen an Leitungen erklären.
Lehrstoff:
Bauteile und Komponenten eines Elektrofahrzeuges.
Leitungstheorie (Anwendungen); optische Signalübertragung (Sendeschaltungen, Empfangsschaltungen, Potentialtrennung); Impulsausbreitung (Wellenwiderstand, Reflexionen, Leitungsabschluss).
D. Pflichtpraktikum
… 17 unveränderte Absätze
Siehe Anlage 1.
Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht
E. Freigegenstände
Siehe Anlage 1.
F. Unverbindliche Übung
BEWEGUNG UND SPORT
Siehe BGBl. Nr. 37/1989 idgF.
G. Förderunterricht
Siehe Anlage 1.
H. Deutschförderklasse
Pflichtgegenstände
1. Deutsch in der Deutschförderklasse
2. Religion
3. Weitere Pflichtgegenstände und Verbindliche Übung
Für die weiteren Pflichtgegenstände und die verbindliche Übung sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt A bis C anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
4. Pflichtgegenstände der schulautonomen Vertiefung
Für die Pflichtgegenstände der schulautonomen Vertiefung sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt B.1 anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.“ Schülers.
Freigegenstände und Unverbindliche Übung
Für die Freigegenstände und unverbindliche Übung sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt E und F anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.