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BGBl. II Nr. 1/2010

kundgemacht 01.01.2010 RIS↗
Änderung der Personenstandsverordnung
Verordnung der Bundesministerin für Inneres, mit der die Personenstandsverordnung geändert wird
Kundmachung BGBl. II Nr. 1/2010× zu PStV×

Änderungen durch diese Kundmachung

Personenstandsverordnung (PStV) 1160 § 0↗RIS↗
Anl. 10ageändertText, Z 1, Z 2, Z 6, Schlussteil
in Kraft 12.09.2001 – 01.01.2010 · idF BGBl. II Nr. 338/2001 · danach: BGBl. II Nr. 1/2010 Anl. 10a↗RIS↗
in Kraft ab 02.01.2010 · idF BGBl. II Nr. 1/2010 Anl. 10a↗RIS↗
Anlage 10a
MERKBLATT
für Für die Verlassenschaftsabhandlung
Die Personenstandsbehörden sind verpflichtet, das für den Wohnort eines Verstorbenen zuständige Bezirksgericht vom Todesfall zu verständigen.
Die Todesfallsaufnahme wird durch den hiefür zuständigen öffentlichen Notar als Gerichtskommissär errichtet.
Es empfiehlt sich, zur Todesfallsaufnahme - – soweit vorhanden - – folgende Unterlagen vorzubereiten und mitzubringen:
1. Namen, Adressen Adresse, Stand und Geburtsdaten der nächsten Verwandten,
2. Standesdokumente*1) Standesdokumente* des Verstorbenen,
3. letztwillige Verfügungen,
4. Beschlüsse über die Betrauung mit der Obsorge (Vormundschaft), Beschlüsse über die Bestellung zum Sachwalter,
5. letzte Pensionsabschnitte des Verstorbenen,
6. kurze Aufstellung und Belege über den Nachlass, Bank-, Spar- und Wertpapierkonten, Versicherungsbelege, insbesondere Lebensversicherungspolizzen, Grundbuchsauszüge, Grundbesitzbögen und Einheitswertbescheide, Übergabsverträge Übergabeverträge, Firmenbuchauszüge, KFZ-Papiere, etc.
7. Aufstellung und Belege über Schulden sowie Auslagen anlässlich der letzten Krankheit, des Todesfalles und des Begräbnisses.
Eine sorgfältige Vorbereitung der Todesfallsaufnahme vereinfacht das Verlassenschaftsverfahren.
--------------------------------------------------------------------- * Vor allem Abschrift aus dem Sterbebuch, Geburtsurkunde, ggf. Heiratsurkunde oder Partnerschaftsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis.
*1) Vor allem Abschrift aus dem Sterbebuch, Geburtsurkunde, ggf. Heiratsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel.