Rechtstracker.at

BGBl. II Nr. 209/2014

kundgemacht 27.08.2014 RIS↗
Änderung der Verordnung über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule sowie der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Verordnung der Bundesministerin für Bildung und Frauen, mit der die Verordnung über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule sowie die Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung geändert werden; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Kundmachung BGBl. II Nr. 209/2014× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule 5 § 0↗RIS↗
Anl. 2/01geändertÜberschrift · I. Allgemeines Bildungsziel: Überschrift, Text · Text · II. Allgemeine didaktische Grundsätze: Überschrift (neu) · III. Unterrichtsprinzipien: Überschrift (neu), Text (neu) · IV. Stundentafel1: Überschrift (neu) · Tabelle (neu) · V. Schulautonome Lehrplanbestimmungen: Überschrift (neu) · Z 1 bis Z 3, Schlussteil, Z 4 bis Z 9 · VI. Lehrpläne für den Religionsunterric…: Überschrift, Text, Z 12 (entfallen), Schlussteil (entfallen), Z 13 bis Z 16 (entfallen) · B · C · D · E: Text, Z 1, Z 2, Schlussteil, Z 3 bis Z 6, Überschrift, Z 7 bis Z 11 · E VII. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrst…: Überschrift (neu), Text (neu) · E A. 1 SPRACHKOMPETENZ: Überschrift (neu), Text (neu) · E 1. Deutsch: Überschrift (neu) · E 2. Englisch einschließlich Wirtschaftss…: Überschrift (neu) · E 3. Religion: Überschrift (neu), Text (neu) · E 4. Persönlichkeitsbildung und soziale K…: Überschrift (neu) · E 5. Bewegung und Sport: Überschrift (neu), Text (neu) · E 6. Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches…: Überschrift (neu) · E 7. Betriebswirtschaftliche Übungen eins…: Überschrift (neu) · E 8. Officemanagement und angewandte Info…: Überschrift (neu) · E 9. Kundenorientierung und Verkauf: Überschrift (neu) · E 10. Volkswirtschaft und Recht: Überschrift (neu) · E 11. Politische Bildung und Zeitgeschich…: Überschrift (neu) · E 12. Geografie (Wirtschafts- und Kulturr…: Überschrift (neu) · E 13. Angewandte Naturwissenschaften und …: Überschrift · E B. Pflichtpraktikum: Überschrift, Text · E C. Freigegenstände: Text · E 1. Lebende Fremdsprachen: Überschrift · E 2. Mathematik und angewandte Mathematik: Überschrift (neu), Text (neu) · E 3. Übungen zu Rechnungswesen: Überschrift (neu) · E 4. Sales Management: Überschrift (neu) · E 5. Business Plan – Praxis: Überschrift (neu) · E 6. Übungen Multimedia: Überschrift (neu) · E 7. Betriebsdienstleistungen: Überschrift (neu) · E 8. Personaldienstleistungen: Überschrift (neu) · E 9. Bankwesen: Überschrift (neu) · E 10. Versicherungswesen: Überschrift (neu) · E 11. Immobilienfachkunde: Überschrift (neu) · E 12. Informations- und Kommunikationstec…: Überschrift (neu) · E 1. Kompetenzorientiertes, eigenverantwo…: Überschrift · E 2. Coaching und Begabungsförderung: Überschrift · E 3. Entrepreneurship und Kreativität: Überschrift · E 4. Gesundheits- und Fitnesstraining: Überschrift · E 5. Unterstützendes Sprachtraining Deuts…: Überschrift (neu) · E 6. Konfliktmanagement: Überschrift (neu) · E 7. Peer Mediation: Überschrift (neu) · E 8. Praxisorientiertes Kommunikationstra…: Überschrift (neu) · umnummeriert: E. C. Freigegenstände Überschrift, D. Unverbindliche Übungen Überschrift
in Kraft 05.05.2009 – 31.08.2014 · idF BGBl. II Nr. 130/2009 · danach: BGBl. II Nr. 209/2014 Anl. 2/01↗RIS↗
in Kraft 01.09.2014 – 11.11.2014 · idF BGBl. II Nr. 209/2014 · danach: BGBl. II Nr. 284/2014 Anl. 2/01↗RIS↗
Anlage B1
LEHRPLAN DER HANDELSSCHULE
I. STUNDENTAFEL Allgemeines Bildungsziel
Die Handelsschule umfasst drei Schulstufen und dient gemäß § 52 und § 60 des Schulorganisationsgesetzes (GesamtstundenzahlSchOG) der kaufmännischen Berufsausbildung für alle Zweige der Wirtschaft. Sie vermittelt in integrierter Form Allgemeinbildung und Stundenausmaß kaufmännische Bildung. Die Ausbildung an der einzelnen Handelsschule wird durch die Abschlussprüfung beendet und befähigt zur Ausübung eines Berufes auf kaufmännischem Gebiet.
Unterrichtsgegenstände Im Rahmen der erforderlichen allgemeinbildenden, naturwissenschaftlichen, fachtheoretischen, praktischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Pflichtgegenstände (§ 55a Abs. 1 SchOG) erwerben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Einstellungen und Haltungen, die zur Lösung der bei der Ausübung eines qualifizierten Berufes gestellten Aufgaben erforderlich sind.
____________________________________________________________________ Nach Abschluss der Handelsschule verfügen die Schülerinnen und Schüler im Besonderen über
Wochenstunden *1) Lehrver- - ein breites Spektrum an Theorie- und Faktenwissen für ihre Berufspraxis,
A. Pflichtgegenstände Klasse pflich- - ein breites Basiswissen im allgemeinbildenden und betriebswirtschaftlichen Bereich sowie ein Verständnis für volkswirtschaftliche Prozesse, insbesondere im Sinne der Entrepreneurship Education,
1. 2. 3. Summe tungs- - die Fähigkeit, eine aktive und verantwortungsbewusste Rolle als Unternehmerin und Unternehmer, als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer oder als Konsumentin und Konsument einzunehmen,
gruppe - kognitive Fähigkeiten und praktische Fertigkeiten, die sie befähigen, in Unternehmungen einfache kaufmännische Problemstellungen zu lösen und andere Personen bei Routinetätigkeiten anzuleiten,
____________________________________________________________________ - die Kompetenz, die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen selbstständig zu beschaffen sowie Informations- und Kommunikationstechnologien zu nutzen und diese situationsgerecht einzusetzen,
Kernbereich - die Fähigkeit, Sachverhalte in korrektem Deutsch in Wort und Schrift auszudrücken sowie in einer Fremdsprache situationsadäquat zu kommunizieren,
- die Kompetenz, selbstständig und im Team zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen, mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umzugehen sowie ihre eigenen Leistungen einzuschätzen und entsprechend zu handeln,
- die Fähigkeit, ihren Fortbildungsbedarf sowie die Notwendigkeit des eigenständigen, berufsbegleitenden Weiterlernens zu erkennen und danach zu handeln,
- die Fähigkeit, ressourcen- und verantwortungsbewusst unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte vorzugehen, sowie die Bedeutung der Qualitätssicherung für die zu erstellenden Leistungen zu erkennen,
- interkulturelle Kompetenz und sind befähigt, Verständnis und Achtung für andere aufzubringen sowie sich mit Religionen, Kulturen und Weltanschauungen auseinander zu setzen,
- die Fähigkeit, sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und moralischen Werten wie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
- ausreichende Kenntnisse von politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, wissen über die Bedeutung der Europäischen Union und die Stellung Österreichs innerhalb dieser Bescheid, können sich mit den Werten der Demokratie auseinandersetzen und sind über die Notwendigkeit der Förderung von Benachteiligten in der Gesellschaft sensibilisiert.
Die Schülerinnen und Schüler können
- sozial verantwortlich agieren, was sich in Respekt, angemessener Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein zeigt,
- ein breites Spektrum an adäquaten Kommunikationsformen (verbal, non-verbal, schriftlich) einsetzen,
- sich kooperativ, verantwortlich und zielorientiert einbringen,
- die eigene Leistung einschätzen und entwickeln,
- mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umgehen,
- Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Motivationsfähigkeit zeigen,
- Arbeitskontexte beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Änderungen auftreten,
- situationsgerecht in der ihnen zukommenden Rolle auftreten,
- kontrolliert, reflektiert und mit Eigeninitiative das Arbeitsumfeld gestalten,
- Aufgaben systematisch entwickeln, strukturiert umsetzen und Vernetzung mit anderen Situationen herstellen,
- lebenslanges Lernen für ihre Lebens- und Karriereplanung einsetzen.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Sprachkompetenz“
Im Cluster Sprachkompetenz erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache Deutsch und in einer Fremdsprache (Englisch) und können sich in beruflichen wie gesellschaftlichen Kommunikationssituationen adäquat verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie unterschiedliche Sichtweisen respektieren. Sie können die Bedeutung von Sprachen im beruflichen Kontext einordnen und ihre Sprachkenntnisse in den unterschiedlichen beruflichen Situationen einsetzen. Sie sehen außerdem den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel an.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung“
Im Cluster Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung erwerben die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Kompetenz, um sich in beruflichen wie gesellschaftlichen Situationen adäquat zu verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre jeweils aktuelle Ausgangssituation für die Planung ihrer Karriere sowie für den Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen einschätzen und darauf Weiterbildungsaktivitäten und Entwicklungsschritte aufbauen. Zudem verfügen sie über die Fähigkeit sich selbst zu organisieren. Sie können soziale Situationen im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld analysieren und sich als Gruppenmitglied rollengerecht verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung körperlicher Bewegung und Fitness für die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit einschätzen, kennen den Stellenwert des Sports im gesellschaftlichen Leben und für die Wirtschaft und können sich in Leistungs- und Wettbewerbssituationen fair und regelkonform verhalten.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Wirtschaftskompetenz“
Die Schülerinnen und Schüler können am Wirtschaftskreislauf in verschiedenen Rollen teilnehmen (Fit for Life), können wirtschaftlich rechnen, einen Kaufvertrag abwickeln sowie die Leistungsbereiche in Unternehmen verschiedener Branchen unterscheiden. Sie können wesentliche Vertragsinhalte erkennen, wissen über verschiedene Versicherungsformen Bescheid und können deren Leistungsumfang beschreiben.
Sie können sowohl im Finanzierungs- als auch im Investitionsbereich, aufgrund vorliegender Angebote und Informationen, Entscheidungsgrundlagen aufbereiten, laufende Geschäftsfälle in Buchführungssystemen erfassen, Kalkulationen durchführen und darauf basierend Entscheidungen treffen.
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, einfache Personalverrechnungsarbeiten zu erledigen, können einfache Jahresabschlussarbeiten durchführen, das Betriebsergebnis ermitteln und interpretieren, die entsprechenden Erklärungen ausfüllen, termingerecht abliefern und Konsequenzen aus Steuerbescheiden erkennen.
Sie können ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberin und Arbeitgeber nennen, verschiedene Formen von Beschäftigungsverhältnissen aufzählen und die erforderlichen Schritte einer Unternehmensgründung wiedergeben. Sie können einfache Businesspläne erstellen, unterschiedliche Rechtsformen beschreiben und die Wahl einer bestimmten Rechtsform begründen.
Die Schülerinnen und Schüler können die in allen kaufmännischen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kompetenzen zur selbstständigen Lösung wirtschaftlicher Aufgabenstellungen einsetzen.
Sie können die geeignete Hardware finden und situationsadäquat mit betrieblichen Netzwerken umgehen, umfangreiche Dokumente und Publikationen erstellen und diese medienunterstützt kommunizieren sowie den Schriftverkehr eines Unternehmens softwareunterstützt abwickeln. Sie können das Internet und neue Technologien, unter Beachtung gesetzlicher Rahmenbedingungen, sinnvoll nutzen, können Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen und mit Datenbanken umgehen.
Sie können sich situationsadäquat benehmen, entsprechend verhalten und kundenorientiert handeln, projekt- und teamorientiert arbeiten und eigenverantwortlich Projekte abwickeln.
Berufsbezogene Lernergebnisse im Cluster „Gesellschaft und Umwelt“
Im Cluster „Gesellschaft und Umwelt“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Kenntnisse, um sich aktiv am demokratischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen beteiligen zu können. Sie können selbstständig und verantwortungsbewusst ihre Rechte und Pflichte im öffentlichen und beruflichen Umfeld wahrnehmen sowie eigene politische Ziel- und Wertvorstellungen reflektiert und verantwortungsvoll vertreten und kommunizieren. Die Schülerinnen und Schüler können mit kultureller Vielfalt als Herausforderung umgehen und sehen diese als eine Bereicherung für die Gesellschaft.
Sie können die wesentlichsten volkswirtschaftlichen und rechtlichen Begriffe erklären. Sie können wirtschaftliche und ökologische Aspekte von Räumen und Gesellschaften beschreiben und erläutern, sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse beschreiben und deren Bedeutung fürs eigene Leben beurteilen.
II. Allgemeine didaktische Grundsätze
Lehr- und Lernziele:
Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Unterrichtsplanung:
Bei der Unterrichtsplanung sind die in den allgemeinen Bildungszielen des jeweiligen Clusters und der Bildungs- und Lehraufgabe des einzelnen Unterrichtsgegenstandes angeführten Bereiche als Basis anzusehen. Der Unterricht ist auf Lernergebnisse auszurichten. Nach Lernjahren und Kompetenzmodulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu planen, wobei die im Lehrplan bei den entsprechenden Gegenständen definierten Kompetenzen über die Schulstufen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind.
Neben der Erarbeitung von Fachwissen sowie der Entwicklung und Förderung von Werthaltungen ist die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung eine untrennbare Komponente des Unterrichts. Der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, besonderes Augenmerk zu schenken.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Auf deren situationsadäquaten Einsatz und deren Weiterentwicklung in Wort und Schrift (korrekter Gebrauch der Standardsprache Deutsch – Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) hat jede einzelne Lehrerin und jeder einzelne Lehrer hinzuwirken. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) sowie die Bestimmungen der Leistungsbeurteilungsverordnung maßgeblich.
Der Unterricht in Klassen mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Erstsprache stellt differenzierte Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Interkulturelles Lernen soll die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen verbessern. Das Prinzip Interkulturellen Lernens trägt zur Entwicklung der eigenen kulturellen Identität bei und bereitet auf das Leben in der Gesellschaft in Österreich vor.
Zum Erreichen einer praxisorientierten Wirtschaftskompetenz ist der Bezug zu den schulischen Übungsfirmen und Wirtschaftspartnern in allen Unterrichtsgegenständen zu berücksichtigen.
Unterrichtsmethoden:
Die Unterrichtsarbeit ist in allen Unterrichtsgegenständen auf das allgemeine Bildungsziel der Handelsschule auszurichten; dazu sind die enge Zusammenarbeit und laufende Absprachen aller Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse zweckmäßig, um fächerübergreifendes Denken und Verstehen zu fördern.
Im Sinne von Chancengleichheit ist die Individualität der Schülerinnen und Schüler bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Dafür sind motivierende Unterrichtsformen, die von den vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ausgehen und darauf aufbauen, einzusetzen. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Stärken zeigen können, ihre Selbsteinschätzung gefördert wird und sie aus ihren Fehlern lernen können. Die Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen sind auszuschöpfen; Informationsfeststellungen in Form von Lernstandserhebungen oder Lernfortschrittsanalysen sind als Diagnoseinstrumente, insbesondere aber als Ausgangspunkt für die Planung weiterer Lernphasen einzusetzen.
Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass das Interesse und die Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden. Es sind unter Einsatz moderner Technologien unterschiedliche kompetenzorientierte Unterrichtsmethoden einzusetzen. Lehr- und Lernformen, wie insbesondere kooperatives offenes Lernen tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler zur Problemlösungskompetenz zu befähigen, zu einer eigenständigen und selbstverantwortlichen Arbeitsweise hinzuführen, für Einzel- und besonders für Teamarbeit zu befähigen sowie zu sozialem und solidarischem Lernen und Handeln zu motivieren.
Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (Arbeit an Projekten, Fallstudien und Simulationen) sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten, zu selbstständiger Arbeit und zum Arbeiten im Team sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln hinführen.
Thematische Schwerpunkte können unter Bedachtnahme auf die Anforderungen der Wirtschaft und außerschulischer Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Schüler-innen und Schülern Einblicke in die Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben. Die Organisation kultureller Aktivitäten und der Besuch kultureller Veranstaltungen und Institutionen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur motivieren.
Übungsfirma:
Das didaktische Konzept der Übungsfirma fördert die Individualisierung und den Aufbau von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern. Die Übungsfirma ist der Ort, an dem kompetenz- und praxisorientierter Unterricht im Sinne des kaufmännischen Bildungsziels erfolgt. Wesentlich sind dabei der Aufbau und das Arbeiten in der betrieblichen Struktur des Betriebswirtschaftlichen Zentrums und das Einbetten des Unterrichts in einen unternehmerischen Kontext.
Durch die Vernetzung aller Unterrichtsgegenstände mit dem Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ wird weiters das Unterrichtsprinzip Entrepreneurship Education in allen Klassen umgesetzt.
Unterrichtsorganisation:
Die Unterrichtsorganisation hat fächerübergreifenden Unterricht, pädagogisch sinnvollen Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Praxisbezug.
Verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes können, im Sinne der Vernetzung der Lehrstoffinhalte, durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.
Die notwendige Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer soll durch pädagogische Beratungen, durch Ausarbeitung evaluierbarer Lernziele, durch Aufzeichnungen über deren Umsetzung, deren Qualitätssicherung und Evaluierung sowie durch sonstige geeignete Maßnahmen sichergestellt werden.
Unterrichtsqualität und Evaluation:
Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess der Schule dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung. Es ist dabei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Die Qualität des Unterrichts sowie die systematische Förderung der Kompetenzen stehen im Mittelpunkt der Schulentwicklung. Qualitätsziele auf Schul-, Landes- und Bundesebene unterstützen die Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts. Die nachvollziehbare Darstellung der Unterrichtsziele und transparente Kriterien der Leistungsbeurteilung tragen wesentlich zur Motivation und zum guten Schulklima bei. Eine Kultur der offenen Rückmeldung ist anzustreben.
Unterrichtstechnologie:
Der Einsatz unterschiedlicher Medien unterstützt den Lernprozess und schafft die erforderliche Medienkompetenzen für die künftige Berufstätigkeit. Geeignete Informations- und Kommunikationstechnologien sind in allen Unterrichtsgegenständen einzusetzen.
Wörterbücher und andere Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger sollen – soweit es mit den Bildungszielen, der Bildungs- und Lehraufgabe sowie den Anforderungen der Abschlussprüfung vereinbar ist – im Unterricht und in Prüfungssituationen verwendet werden.
Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes:
Das Pflichtpraktikum ist in den Unterrichtsgegenständen „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Betriebswirtschaft, wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“, „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf“ unter dem Gesichtspunkt der Karriereplanung vor- und nachzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler haben in geeigneter Weise Aufzeichnungen zu führen; diese sind in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Pflichtpraktikums über ihre Rechte und Pflichten zu informieren und darauf hinzuweisen, dass sie sich bei Problemen auch an die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wenden können. Die Lehrerinnen und Lehrer des entsprechenden Unterrichtsgegenstandes sollen mit den Betrieben (Praxisstätten), in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, Kontakt halten.
III. Unterrichtsprinzipien
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzip im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Diese Unterrichtsprinzipien sind insbesondere
- Entrepreneurship Education – Befähigung des Einzelnen zu Eigeninitiative und selbstständigem Denken und Handeln als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und auch als Konsumentin und Konsument, aktives und verantwortungsbewusstes Agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten,
- Wirtschaftserziehung und Verbraucherbildung- kritisch reflexive Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft,
- Umwelterziehung – Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
- Politische Bildung – Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken sowie zur Weltoffenheit,
- Europapolitische Bildungsarbeit – Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsrahmen, Transparenzinstrumente),
- Gender Mainstreaming – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern,
- Medienbildung – Sensibilisierung für bewussten Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
- Gesundheitserziehung – Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln.
IV. Stundentafel1
(Gesamtstundenanzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
Wochenstunden
Lehrver-
A.
Pflichtgegenstände2
Klasse
pflichtungs-
1.
2.
3.
Summe
gruppe
A.1
Sprachkompetenz
23
1.
Deutsch
5
5
4
14
(I)
2.
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
3
3
3
9
I
A.2
Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung
16
3.
Religion
2
2
2
6
(III)
4.
Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz
2
2
1
5
III
5.
Bewegung und Sport
2
2
1
5
(IVa)
A.3
Wirtschaftskompetenz
38
6.
Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen3
3
3
3
9
I
7.
Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit3
4
4
64
14
I
8.
Officemanagement und angewandte Informatik3
5
3
5
13
II
9.
Kundenorientierung und Verkauf
-
2
-
2
II
A.4
Gesellschaft und Umwelt
16
10.
Volkswirtschaft und Recht
-
-
2
2
III
11.
Politische Bildung und Zeitgeschichte
2
2
1
5
III
12.
Geografie (Wirtschafts- und Kulturräume)
2
2
-
4
III
13.
Angewandte Naturwissenschaften und Warenlehre
-
3
2
5
III
Gesamtwochenstundenanzahl
30
33
30
93
B.
Pflichtpraktikum
1505
C.
Freigegenstände6
1.
Lebende Fremdsprache7
0-3
0-3
0-3
0-9
I
2.
Mathematik und angewandte Mathematik
-
0-3
0-3
0-3
I
3.
Übungen zu Rechnungswesen
1
1
1
3
II
4.
Sales Management
-
2
2
4
II
5.
Businessplan – Praxis
-
1
1
2
II
6.
Übungen Multimedia
-
1
1
2
II
7.
Betriebsdienstleistungen
-
2
2
4
I
8.
Personaldienstleistungen
-
2
2
4
I
9.
Bankwesen
-
2
2
4
I
10.
Versicherungswesen
-
2
2
4
I
11.
Immobilienfachkunde
-
2
2
4
I
12.
Informations- und Kommunikationstechnologie
-
2
2
4
I
D.
Unverbindliche Übungen6
1.
Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen
0-5
0-5
0-5
0-15
IVa
2.
Coaching und Begabungsförderung
1
1
1
3
III
3.
Entrepreneurship und Kreativität
-
-
2
2
III
4.
Gesundheits- und Fitnesstraining
1
1
1
3
III
5.
Unterstützendes Sprachtraining Deutsch
2
2
2
6
III
6.
Konfliktmanagement
1
1
1
3
III
7.
Peer Mediation
1
1
1
3
III
8.
Praxisorientiertes Kommunikationstraining
-
2
2
4
III
E.
Förderunterricht
____________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom abgeändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände sind inhaltlich und thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Davon vier Wochenstunden Übungsfirma.
5 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
6 Siehe V. Abschnitt – Schulautonome Lehrplanbestimmungen.
7 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
V. Schulautonome Lehrplanbestimmungen
Allgemeine Bestimmungen
Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume in Bereichen der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, auf die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel der Handelsschule zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der vier Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom nicht veränderbar ist, wobei folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Religion .............. 2 2 2 6 (III) Neue Pflichtgegenstände dürfen nicht geschaffen werden.
2. Deutsch ............... 4 3 4 11 (I) Autonome Verschiebungen der Wochenstunden zwischen den Clustern sind nicht möglich.
3. Englisch einschließlich Ein Pflichtgegenstand hat mindestens zwei Gesamtwochenstunden zu umfassen.
Wirtschaftssprache ....  3        3        3    9        I
4. Zeitgeschichte, Im Pflichtgegenstand „Bewegung und Sport“ dürfen die im Lehrplan vorgesehenen Gesamtwochenstunden nicht unterschritten werden.
Politische Bildung und
Recht .................  -        2        2    4      III
5. Geografie Innerhalb eines Clusters können die Gesamtwochenstunden eines oder mehrerer Unterrichtsgegenstände zu Lasten anderer Unterrichtsgegenstände desselben Clusters um höchstens drei Wochenstunden verändert werden. Das gilt nicht für den Cluster A.2 (Sozialkompetenz und Persönlichkeitsbildung), in dem das Ausmaß der Veränderung eine Wochenstunde betragen kann. Darüber hinaus dürfen einzelne Pflichtgegenstände mit einer Gesamtwochenstundenzahl von bis zu vier Wochenstunden um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden schulautonom verändert werden.
(Wirtschaftsgeografie)    2        2        -    4      III
6. Biologie, Ökologie und Im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ darf in der 3. Klasse für den Bereich Übungsfirma die Wochenstundenzahl von vier nicht unterschritten werden.
Warenlehre ............  2        1        2    5      III
7. Betriebswirtschaft Wenn schulautonom in der Stundentafel bei einem Unterrichtsgegenstand mehr als eine Wochenstunde verändert wird, ist eine Anpassung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes vorzunehmen.
einschließlich
volkswirtschaftlicher
Grundlagen ............  4        2        2    8        I
8. Rechnungswesen *2) .... 4 3 3 10 I Freigegenstände sowie Unverbindliche Übungen können schulautonom nach regionalen Erfordernissen geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
9. Wirtschaftsinformatik Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Religion“ ist nicht veränderbar . 1 2 2 5 I
10. Informations- und Die Jahreswochenstundenzahl von 36 pro Klasse darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 108 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Officemanagement *3 Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl. Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderungen der Stundentafel) .. 3 3 2 8 III schulautonom festzulegen.
11 VI. Bewegung und Sport .... 2 2 1 5 (IVa) Lehrpläne für den Religionsunterricht
____________________________________________________________________ (Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 36/2012)
Summe Kernbereich ..........  27      25      23
Rahmen für schulautonome
Lehrplanbestimmungen ....... 26-31    23-30    19-28
Fachbereich *1)
12. Schulautonomer Bereich
*2) *3) ...............  -      2-4      2-4  5-8  I-III *4)
13. Schulautonome Seminare
zur Übungsfirma  ......  -      0-2      0-2  0-3  I-III *5)
14. -16. Betriebswirt-
schaftliche
Übungen
einschließlich
Projektarbeit ....
14. Persönlichkeitsbildung
und soziale Kompetenz .  2        -        -    2      III
15. Betriebliche
Kommunikation und
Übungsfirma ...........  -        2        4    6        I
16. Projektmanagement und
Projektarbeit .........  -        -        2    2        I
____________________________________________________________________
Gesamtwochenstundenzahl ....  29      31      33    93
Rahmen für schulautonome
Lehrplanbestimmungen ....... 28-33    29-36    30-37
____________________________________________________________________
Freigegenstände, unverbindliche Übungen, freiwilliges
Betriebspraktikum, Förderunterricht
____________________________________________________________________
B. Freigegenstände *1)
1. Zweite lebende
Fremdsprache
einschließlich
Wirtschaftssprache *6)    3        3        3    9        I
2. Mathematik und
angewandte Mathematik .  -      0/3      0/3    3        I
3. Stenotypie ............  -        2        2    4      (V)
4. Politische Bildung ....  2        2        2    6      III
____________________________________________________________________
C. Unverbindliche Übungen
*1)
1. Begabungsförderung ....  2        2        2    6      III
2. Zeitgenössische Kultur    2        2        2    6      IVa
3. Darstellendes Spiel ...  2        2        2    6        V
4. Kreatives Gestalten ...  2        2        2    6        V
5. Bewegung und Sport ....  2        2        2    6      (IVa)
6. Unterstützendes
Sprachtraining Deutsch    2        2        2    6      III
____________________________________________________________________
D. Freiwilliges
Betriebspraktikum
Während der Ferien nach
Möglichkeit vier Wochen
vor Eintritt in die
3. Klasse.
____________________________________________________________________
E. Förderunterricht *1)
*7)
1. Deutsch ...............  2        2        2            (I)
2. Englisch einschließlich
Wirtschaftssprache ....  2        2        2              I
3. Betriebswirtschaft
einschließlich
volkswirtschaftlicher
Grundlagen ............  2        2        2              I
4. Rechnungswesen *2) ....  2        2        2              I
5. Wirtschaftsinformatik .  1        2        2              I
6. Informations- und
Officemanagement *3) ..  2        2        2            III
____________________________________________________________________
*1) Siehe Abschnitt IV (Schulautonome Lehrplanbestimmungen). *2) Mit Computerunterstützung.
*3) Mit computerunterstützter Textverarbeitung.
*4) Schulautonom geschaffene Fachbereiche mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt oder mit Schwerpunkt Informationstechnologie sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, mit
Schwerpunkt Sales Management in Lehrverpflichtungsgruppe II und mit
Schwerpunkt Office Management in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
*5) Sprachliche Seminare, welche die kommunikative Kompetenz erweitern, sind in Lehrverpflichtungsgruppe II, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
*6) Alternativer Freigegenstand; in Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
*7) Als Kurs für eine oder mehrere Klassen - jedoch nur für dieselbe Schulstufe gemeinsam durch einen Teil des Unterrichtsjahres. Der Förderunterricht kann bei Bedarf je Unterrichtsjahr höchstens insgesamt zweimal für eine Kursdauer von jeweils höchstens 16 Unterrichtsstunden eingerichtet werden. Eine Schülerin oder ein Schüler kann je Unterrichtsjahr in Kurse für höchstens zwei Unterrichtsgegenstände aufgenommen werden.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Gesetzlicher Auftrag der Schulart:
Die Handelsschule vermittelt in integrierter Form Allgemeinbildung und kaufmännische Bildung, die zur Berufsausübung in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung qualifizieren. Die Ausbildung an der Handelsschule wird durch die Abschlussprüfung beendet.
Die Handelsschule hat im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes in umfassender Weise an der Entwicklung junger Menschen mitzuwirken.
Leitziele:
Die Absolventinnen und Absolventen einer Handelsschule sollen grundlegend dazu befähigt sein,
- für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten und sich für die Bewahrung einer menschengerechten Umwelt und Zukunft für alle einzusetzen,
- die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten in ihren historischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten zu kennen,
- die Bedeutung der Zusammenarbeit der Staaten der Europäischen Union mit anderen Staaten Europas und der übrigen Welt zu erkennen,
- im Sinne einer interkulturellen Bildung Verständnis und Achtung für andere und deren Arbeit und Standpunkte aufzubringen,
- die Wirtschaft als Teil der Gesellschaft und Kultur zu verstehen,
- Interesse an Staat und Gesellschaft in Österreich und in der Europäischen Union zu zeigen,
- für Freiheit und demokratische Prinzipien einzutreten,
- sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und moralischen Werten wie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
- als verantwortungsbewusste Menschen die Folgen ihres eigenen Verhaltens und des Verhaltens anderer für die Gesellschaft zu überblicken und sich ein selbstständiges Urteil bilden zu können,
- die Bedeutung von Bildung und Ausbildung zu verstehen sowie die Notwendigkeit der eigenen Weiterbildung zu erkennen, um sich in einer sich ständig ändernden Welt entfalten zu können.
Kompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen einer Handelsschule sollen über die zur Erfüllung der an sie gestellten Aufgaben erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Einstellungen und Haltungen verfügen. Sie sollen auf ihre Aufgaben als verantwortliche Mitgestalter in Staat und Gesellschaft, vor allem auf ihre Rolle als Arbeitnehmer bzw. Unternehmer und als Konsumenten, vorbereitet sein; insbesondere sollen sie
- die durch Gesetze, andere Normen oder Usancen festgelegten Erfordernisse der Berufspraxis kennen und beachten,
- die in den Unternehmungen zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen eingesetzten Anlagen und sonstigen Hilfsmittel sicher bedienen können,
- die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen beschaffen können,
- die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie kennen und diese situationsgerecht einsetzen können,
- Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden und vom Partikulären zum größeren Ganzen weiterdenken können,
- Schlüsselqualifikationen entwickeln und zum logischen, kreativen und vernetzten Denken fähig sein,
- zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, in der Lage sein,
- zum verantwortungsbewussten Handeln unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte motiviert sein,
- zur Kommunikation in der Unterrichtssprache und in der erlernten Fremdsprache fähig sein,
- zur Zusammenarbeit bereit und fähig sein,
- die Bedeutung der Qualitätssicherung für die zu erstellenden Leistungen erkennen,
- für den Umweltschutz und den Konsumentenschutz eintreten,
- Neues mit Interesse verfolgen und aufnehmen, mit Selbstvertrauen an die Arbeit herangehen und an ihrer eigenen Arbeit und Leistung Freude empfinden,
- die Notwendigkeit des berufsbegleitenden Lernens erkennen und durch Selbstlernphasen zu eigenständigem Weiterlernen unter Verwendung neuer Technologien befähigt sein und
- sich mit Religionen und Weltanschauungen als möglicher Erweiterung und Vertiefung der angeführten Kompetenzen auseinander setzen.
III. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Dem Lehrplan kommt die Bedeutung eines Rahmenlehrplanes zu. Dieser ermöglicht es, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten.
Die Auswahl des Lehrstoffes bzw. die Einbeziehung anderer Bildungsinhalte ist von den Lehrerinnen und Lehrern mit großer Verantwortung wahrzunehmen und hat unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe nach folgenden Kriterien zu erfolgen:
- Anwendbarkeit in der beruflichen Praxis,
- Aktualität,
- Verflechtung mit Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler,
- Vorstellungen der Wirtschaft und außerschulischer Institutionen,
- Erziehung zu Humanität und Toleranz,
- Nachhaltigkeit von Maßnahmen für die Gesellschaft sowie
- dem Beitrag zur Ausbildung der Schülerinnen und Schüler zu künftigen Arbeitnehmern bzw. Unternehmern.
Der gründlichen Erarbeitung in der notwendigen Beschränkung und dem Training grundlegender Funktionen ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.
Die raschen Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur erfordern, dass die Lehrerinnen und Lehrer die ihr Fachgebiet betreffenden Entwicklungen ständig beobachten und den Unterricht sowie ihre Unterrichtsmethoden, deren Wahl und Anwendung unter Beachtung der Erreichung des Bildungszieles ihnen grundsätzlich freigestellt sind, dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Praxis anpassen. Außerdem können besondere thematische Schwerpunkte in Abstimmung mit Wirtschaft, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden.
Die Arbeit in allen Unterrichtsgegenständen ist auf das allgemeine Bildungsziel der Handelsschule auszurichten; dazu ist die enge Zusammenarbeit aller Lehrerinnen und Lehrer zweckmäßig, zB durch zeitgerechte Bereitstellung von Vorkenntnissen, der Vermeidung unerwünschter Doppelgleisigkeiten, der Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Projekte, der Vorbereitung und Auswertung des Betriebspraktikums. Diese notwendige Zusammenarbeit soll durch pädagogische Beratungen, durch Ausarbeitung schriftlicher Lehrstoffverteilungspläne, durch Aufzeichnungen über deren Umsetzung sowie durch sonstige geeignete Maßnahmen sichergestellt werden.
Neue Lernformen befähigen die Schülerinnen und Schüler zur Lösung von Problemen. Auf Kooperation der Schülerinnen und Schüler miteinander und rechtzeitige Aufgabenerfüllung ist zu achten.
Zum Beispiel kann im Sinne der Methodenfreiheit kooperatives, offenes Lernen eingesetzt werden.
Ziele des kooperativen, offenen Lernens sind
- die Schülerinnen und Schüler vermehrt zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise zu erziehen,
- sie für Einzel- und besonders für Teamarbeit zu befähigen und
- sie durch gegenseitiges Tutoring zu sozialem und solidarischem Handeln und Lernen zu motivieren.
Kooperatives, offenes Lernen kann
- arbeitsteilig in der Gruppe,
- mit fachspezifischen und fächerübergreifenden Themen- und Aufgabenstellungen,
- unter Verwendung von spezifischen, problemorientierten Unterrichtsmitteln (zB Aufgabenblättern, Fallstudien, Übungsbeispielen und -einheiten),
- weiters nach Möglichkeit mit Softwareunterstützung oder unter Verwendung moderner informations- und kommunikationstechnologischer Hilfsmittel stattfinden.
Im Sinne einer umfassenden Ausbildung sind der Handelsschule auch Aufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern fächerübergreifend zu bewältigen sind.
Als besondere Bildungsaufgaben (Unterrichtsprinzipien) sind aufzufassen:
Gesundheitserziehung, Lese- und Sprecherziehung, Medienerziehung, Politische Bildung (einschließlich staatsbürgerlicher Erziehung und Friedenserziehung), Erziehung zum europäischen Denken und Handeln, Erziehung zum interkulturellen Denken und Handeln, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Sexualerziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt sowie Wirtschafts- und Konsumentenerziehung.
Durch das Kennenlernen der unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen sollen den Schülerinnen und Schülern umfassende Orientierungshilfen für ihr berufliches und privates Leben, aber auch für die Gestaltung der Gesellschaft angeboten werden.
Die Umsetzung der Unterrichtsprinzipien im Schulalltag erfordert eine wirksame Koordination der Unterrichtsgegenstände unter Ausnützung aller Querverbindungen. Unterrichtsprinzipien sind auch dann zu beachten, wenn zur selben Thematik eigene Unterrichtsgegenstände oder Lehrstoffinhalte vorgesehen sind.
Die für die weitere Arbeit im Unterricht und die für die Absolventinnen und Absolventen wesentlichen Teilbereiche des Lehrstoffes sind zu ihrer Festigung besonders zu üben und gezielt zu wiederholen. Dabei sind nach Möglichkeit Computertrainingsprogramme einzusetzen; unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen.
Auf den korrekten Gebrauch der Standardsprache und der Fachterminologie ist zu achten. Die sprachliche Komponente (Sprach- und Schreibrichtigkeit) ist in allen Unterrichtsgegenständen ein von der fachlichen Komponente untrennbarer Teil.
Auf die Anwendung der in den Unterrichtsgegenständen “Wirtschaftsinformatik” und “Informations- und Officemanagement” erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten ist in allen anderen Unterrichtsgegenständen großer Wert zu legen.
Sofern es pädagogisch sinnvoll erscheint, sind Wörterbücher und andere Korrekturhilfen, Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger im Unterricht zu verwenden.
Die Vermittlung des Lehrstoffes und die Persönlichkeitsentwicklung sind untrennbare Komponenten des Unterrichts. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, in allen Unterrichtsgegenständen jede Gelegenheit wahrzunehmen, um die im allgemeinen Bildungsziel formulierten Erziehungsziele zu erreichen.
Praxisorientierte Aufgabenstellungen und handlungsorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zum logischen, kreativen und vernetzten Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen. Die Übungsfirma steht als Unterrichtsmodell im Zentrum der Ausbildung und ermöglicht Vernetzungen zu allen Unterrichtsgegenständen.
Exkursionen, Lehrausgänge und sonstige Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis sollen beitragen, den Schülerinnen und Schülern Einblick in die komplexen Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben. Der Besuch kultureller Veranstaltungen und kultureller Institutionen soll die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit der Kultur motivieren.
Die Schülerinnen und Schüler sollen das freiwillige Betriebspraktikum in den Ferien spätestens vor Eintritt in die
3. Klasse absolvieren. Dadurch wird die Einsicht in soziale
Beziehungen sowie in betrieblich-organisatorische Zusammenhänge weiter gefördert und den Schülerinnen und Schülern das Verständnis für persönliche Situationen in der Arbeitswelt vermittelt. Auf die Vorbereitung und die Auswertung des Betriebspraktikums ist besonderer Wert zu legen.
Verschiedene Teile des Lehrstoffes eines Unterrichtsgegenstandes können auch durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer entsprechend ihrer Qualifikation unterrichtet werden, ohne dass dabei mehrere Lehrerinnen bzw. Lehrer gleichzeitig in einer Klasse unterrichten. Einzelne einander ergänzende Unterrichtsgegenstände können unter dem Aspekt der Konzentration des Unterrichtes in Form eines zusammenfassenden Unterrichts dargeboten werden.
Der bei jedem Unterrichtsgegenstand angeführte Basislehrstoff ist zwingend zu vermitteln. Je nach Leistungsniveau der Klasse unterliegen die Auswahl und der Umfang des zu vermittelnden Erweiterungslehrstoffes der pädagogischen Verantwortung des Lehrers.
In jedem Unterrichtsgegenstand sind der Übungsfirmen-Konnex, der IT-Bezug und der fächerübergreifende Lehrstoff besonders zu berücksichtigen.
Bei den im Fachbereich vorgesehenen Unterrichtsgegenständen, deren Stundenausmaß innerhalb von Bandbreiten schulautonom festzulegen ist, ist der vorgesehene Lehrstoff von unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern in Wahrnehmung ihrer methodischen Verantwortung entsprechend der zur Verfügung stehenden Stundenanzahl zu gewichten.
Im Fachbereich ist weiters ständig die Querverbindung zu dem im Kernbereich Erlernten herzustellen und dieses Fachwissen in die praktischen Aufgabenstellungen einzubinden.
IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Allgemeine Bestimmungen:
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lehr-, Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Region bzw. an einem bestimmten Schulort von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung schulautonomer Freiräume soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern sie soll sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der anderen Schulpartner sowie des schulischen Umfeldes und am spezifischen Schulprofil für den gesamten Ausbildungszeitraum orientieren.
Die Freiräume durch die Schulautonomie bieten den Schulen die Möglichkeit, dem Bildungsangebot für die Schule insgesamt oder für einzelne Klassen unter Beachtung des Bildungszieles der Handelsschule ein spezifisches Profil (Schulprofil) zu geben. Ein derartiges Schulprofil kann seine Begründung in der Interessens- und Begabungslage der Schülerinnen und Schüler, in besonderen räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Ressourcen am Schulort, in bestimmten Gegebenheiten im wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen Umfeld usw. finden. Seine spezielle Ausprägung erhält das Schulprofil durch entsprechende inhaltliche Erweiterungen, Ergänzungen und Spezialisierungen auf der Grundlage der disponiblen Unterrichtsstunden im Rahmen der Stundentafel für die autonomen Lehrplanbestimmungen.
Im Rahmen der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist ein dreijähriger Ausbildungsplan zu erstellen, der erforderlichenfalls auch die Lehrstoffverteilung auf die einzelnen Klassen festlegt und für die Dauer des Ausbildungsgangs verbindlich ist.
Zur Optimierung dieses Ausbildungsplanes kann die in der Stundentafel enthaltene Verteilung der Wochenstunden aller Pflichtgegenstände des Kernbereiches auf alle Klassen unter Berücksichtigung der Bandbreite pro Klasse erfolgen.
Bei der Schaffung eines autonomen, nicht im Lehrplan vorgesehenen Fachbereiches (12.) und bei Seminaren zur Übungsfirma (13.) kommt der Einordnung der inhaltlichen Angebote unter das Bildungsziel der Handelsschule besondere Bedeutung zu. Jeder schulautonome Bereich muss einen betrieblichen Schwerpunkt haben.
Schulautonom neu geschaffene Seminare zur Übungsfirma haben den gewählten oder autonom geschaffenen Fachbereich (Gegenstandsgruppe 12.) zu ergänzen und mit der Übungsfirma in inhaltlichem Konnex zu stehen.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen andere als die verordneten Freigegenstände und unverbindlichen Übungen, zusätzlicher Förderunterricht sowie ein geändertes Stundenausmaß in den im Lehrplan vorgesehenen Unterrichtsgegenständen des autonomen Bereichs (innerhalb der vorgegebenen Bandbreiten) und in den schulautonomen Seminaren zur Übungsfirma vorgesehen werden. Für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgaben und Lehrstoff) zu erlassen.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder ganz, sofern es pädagogisch zweckmäßig erscheint, in Form von Blockunterricht und Unterricht mit differenzierten Lerngruppen erfüllt werden.
Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die Möglichkeit der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Besondere Bestimmungen:
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Kernbereich (2. bis 11.) und im Fachbereich (14. bis 16.) - ausgenommen ist der Pflichtgegenstand “Religion” - Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
- Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann unter Beachtung des Stundenrahmens der einzelnen Klassen insgesamt um bis zu fünfzehn Wochenstunden reduziert werden, um - im selben Ausmaß - das Stundenausmaß von anderen lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenständen zu erhöhen.
- Die Reduktionen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtstundenzahl von bis zu vier Wochenstunden um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit mehr als vier Wochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden reduziert werden dürfen.
- Für Pflichtgegenstände mit verändertem Stundenausmaß können adaptierte Bildungs- und Lehraufgaben und Lehrstoffumschreibungen festgelegt werden.
Im Fachbereich (schulautonomer Bereich 12.) sind die Wochenstunden in dem in der Stundentafel vorgegebenen Rahmen schulautonom auf die (2. und 3.) Klassen zu verteilen. Sofern das Gesamtstundenausmaß von acht Wochenstunden nicht erreicht wird, sind zusätzlich schulautonome Seminare zur Übungsfirma (13.) im erforderlichen Ausmaß festzulegen. Eine Erhöhung des Fachbereiches um bis zu zwei Wochenstunden ist möglich.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)
1. Katholischer Religionsunterricht
… 3 unveränderte Absätze
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 idF BGBl. II Nr. 283/2004.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009.
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 279/1965. Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983 idF BGBl. II Nr. 234/2011
5. Israelitischer Religionsunterricht
… 6 unveränderte Absätze
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004.
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991 zuletzt geändert durch das BGBl. II Nr. 225/2011.
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 255/1992. II Nr. 241/2008.
VI 11. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE, Freikirchlicher Religionsunterricht
AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SCHULSTUFEN Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014.
VII. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Im Lehrplan werden Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung, Wirtschaftskompetenz, Gesellschaft und Umwelt) zusammengefasst, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
A. Pflichtgegenstände
A. 1 SPRACHKOMPETENZ
Der Cluster „Sprachkompetenz“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“.
Bildungsziele des Clusters „Sprachkompetenz“:
Die Schülerinnen und Schüler
- verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
- können in der Unterrichtssprache Deutsch in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
- können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
- können über die Unterrichtssprache Deutsch hinaus in einer Fremdsprache auf dem Niveau A 2/B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen, situationsadäquat kommunizieren und dabei auf Informationen aus dem privaten, öffentlichen und beruflichen Bereich sprachlich entsprechend reagieren,
- zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren (Interkulturelle Kompetenz),
- können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
- verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und Sprache als wichtiges Kommunikationsmittel,
- erkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für ihre berufliche Entwicklung.
1. Deutsch
Didaktische Grundsätze:
Die Schülerinnen und Schüler erwerben in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ und „Sprachbewusstsein“ die für den Beruf und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
- mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Bereich Sprechen
- Sprache situationsangemessen gebrauchen,
- sich an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
- unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
- Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Bereich Schreiben
- Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen,
- Texte adressatenadäquat formulieren,
- Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
- Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten Einblicke gewinnen,
- über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
- grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
- mit Fehlern konstruktiv umgehen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Erkennen von und Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Lesen:
Lesetraining, Steigerung der Lesekompetenz und –motivation, Lesestrategien (punktuelles und kursorisches Lesen, Quer- und Parallellesen), sinnerfassendes Lesen, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Brief, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Präsentation, Protokoll), kreative Textformen, Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Berichten
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachliche Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, Begreifen der eigenen und unterschiedlicher Lebenswelten, Beschäftigung mit literarischen Texten
Sprachbewusstsein:
Erkennen und Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
2. DEUTSCH Klasse:
Bildungs- und Lehraufgabe 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen Bildungs- und Schüler sollen Lehraufgabe:
- die für Beruf und persönliche Entwicklung notwendige Sprachkompetenz erwerben, insbesondere Kommunikationsformen situationsgerecht, zielorientiert und gewandt einsetzen und damit selbstständig Die Schülerinnen und kritisch umgehen Schüler können, im
- Medien als Institution und als Wirtschaftsfaktor, als Bildungs-, Unterhaltungs- und Informationsmöglichkeit verstehen sowie in ihrem Lebensbereich zu bewusstem, kritischem und mitbestimmendem Umgang mit Medien befähigt sein, Bereich Zuhören
- Kulturbewusstsein entwickeln mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
- sich in der Standardsprache schriftlich und mündlich richtig ausdrücken, Bereich Sprechen
- Informationen beschaffen, verarbeiten, dokumentieren, präsentieren und darüber reflektieren können und - Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
- in Selbstlernphasen in eigenständiges Weiterlernen unter Verwendung neuer Technologien eingeführt werden Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben sowie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Lehrstoff: Bereich Lesen
- Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
- sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
Bereich Schreiben
- Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
- Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
- Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
- über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
- grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
- einen umfassenden Wortschatz anwenden sowie Begriffe definieren und erläutern, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
- Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien, Sprechtechnik
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
Lesen:
Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Zusammenfassung, Informationsblatt, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog und Posting Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Argumentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Vertiefung der Medienkompetenz, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und literarischen Texten
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf auch zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
- mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
- Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
- Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben sowie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
- Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
- sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
- Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und textsortenspezifische Merkmale gezielt einsetzen,
- Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
- über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
- den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht verstehen.
Bereich Sprachbewusstsein
- Sprachnormen erkennen und anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
- einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprache anwenden, Begriffe definieren und erläutern, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
- Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen sowie bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Lesen:
Rezeption literarischer Texten und Sachtexte, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus unterschiedlichen Medien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Leserbrief, Kommentar, Empfehlung, Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, kreative Textformen, Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur und Medien
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
- mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
- Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben, öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
- sich kritisch mit Texten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten sowie ihr historisches Umfeld gewinnen,
- über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen, den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht verstehen.
Bereich Sprachbewusstsein
- Sprachnormen erkennen und anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
- Strategien zur Fehlervermeidung nutzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen sowie bei der Rezeption von Medien, Anwendung von Sprech- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Bewerbungs- und Motivationsschreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen (Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren)
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sicherung der Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beschäftigung mit literarischen Texten unter Berücksichtigung der österreichischen Gegenwartsliteratur
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
- mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
- Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben, öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
- sich kritisch mit Texten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
- Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
- Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
- Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten sowie ihr historisches Umfeld gewinnen,
- über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
- gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen, den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht verstehen.
Bereich Sprachbewusstsein
- Sprachnormen erkennen und anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
- Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
- Strategien zur Fehlervermeidung nutzen.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Sprachebenen, angemessene Reaktion auf Gesprächsbeiträge, Unterscheidung von Sach- und Beziehungsebene, Darlegung und Verteidigung gegensätzlicher Standpunkte
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche führen
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit
(Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung (Bibliotheksbenützung)
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Rede, Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beschäftigung mit literarischen Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, Entwicklung von individuellem Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit
2. Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten nachhaltig das Niveau A2, in einzelnen Fertigkeiten und durch die Verwendung der Fachsprache das Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen, erreichen. Sprachliche Aktivitäten finden in vertrauten, alltäglichen und routinemäßigen Situationen im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) statt. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne.
Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens trainiert werden, wobei besonderes Augenmerk auf monologisches und dialogisches Sprechen, sowie Hören und Lesen zu legen ist. Vorrangiges Ziel ist es, dass die schriftliche und mündliche Kommunikation gelingt, auch wenn noch elementare Fehler passieren.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Spracherwerbsstrategien und grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
- Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen, wie etwa der Erstsprache, erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
- kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern der Welt erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
- Interkulturalität verstehen, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der eigenen und fremden Kultur bewusst sind, und sich situationsadäquat verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hören
- Wesentliches verstehen, wenn klar und deutlich über vertraute Dinge bzw. Alltagsthemen gesprochen und die Standardsprache verwendet wird,
- die Hauptinformationen von audiovisuellen Beiträgen über Ereignisse, Personen, Orte und Abläufe erfassen,
- einfache allgemeine, berufsrelevante Anweisungen und Anleitungen sowie einfache Fragen und Auskünfte verstehen,
- einfache Erklärungen und Beschreibungen aus dem Arbeitsumfeld verstehen.
Bereich Lesen
- Texten, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt, die wesentlichen Informationen entnehmen und diese sinngemäß erfassen,
- einfache berufsrelevante Sachtexte verstehen, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen,
- berufsrelevante, routinemäßige Arbeitsaufträge sowie einfache Geschäftskommunikation verstehen,
- digitale Informationen und andere Quellen kritisch nutzen.
Bereich An Gesprächen teilnehmen
- Alltagssituationen sprachlich bewältigen, auch wenn manchmal die Wiederholung oder Erklärung einzelner Wörter erforderlich ist,
- in Gesprächen zur eigenen Person und zum eigenen Umfeld Auskunft geben und Informationen austauschen,
- private und berufliche Telefongespräche führen, wenn langsam und deutlich gesprochen wird und um eine Wiederholung oder andere Formulierung ersucht werden kann,
- in einfachen Gesprächen die Rolle der Sprachmittlerin bzw. des Sprachmittlers in berufsrelevanten Situationen übernehmen,
- im privaten und beruflichen Bereich die meisten Situationen bewältigen, die sich aus den Domänen ergeben.
Bereich Zusammenhängend sprechen
- in einer Reihe von einfachen Sätzen über gewohnheitsmäßige, vergangene und geplante Aktivitäten und über Ereignisse berichten,
- ihre Ausbildung bzw. ihre beruflichen Erfahrungen wie Praktika, Ferial- oder Teilzeitjobs in einfachen Sätzen beschreiben,
- eine einfache, selbstverfasste und vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema halten und Fragen dazu beantworten,
- ihre eigene Meinung zu vertrauten Themen ausdrücken und begründen,
- das Arbeitsumfeld der Übungsfirma und deren Arbeitsabläufe, Produkte oder Dienstleistungen in mehreren Sätzen beschreiben,
- über Inhalte einfacher berufsrelevanter Texte in einer Reihe von Sätzen informieren.
Bereich Schreiben
- einfache, routinemäßige und berufsrelevante Korrespondenz verfassen,
- über domänenbezogene Inhalte einfache Texte schreiben,
- ihre eigne Meinung zu vertrauten Themen ausdrücken und begründen,
- das Arbeitsumfeld der Übungsfirma und deren Arbeitsabläufe, Produkte oder Dienstleistungen in mehreren Sätzen beschreiben,
- einfache Statistiken und Diagramme beschreiben,
- die wesentlichen Inhalte einfacher, domänenbezogener Texte zusammenfassen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im
Bereich Kommunikative Sprachkompetenz
- über einen ausreichenden Wortschatz, um in vertrauten und einfachen berufsrelevanten Situationen routinemäßige Aufgaben zu erledigen,
- über einfache Strukturen, die überwiegend korrekt verwendet werden, wobei trotz einiger elementarer Fehler eine Kommunikation gelingt,
- über ausreichende Kenntnisse in Rechtschreibung und Zeichensetzung,
- über ein ausreichendes Spektrum an sprachlichen Strategien und Strukturen, um auf einfache, aber effektive Weise an domänenbezogenen Gesprächen teilnehmen zu können, in denen sie einfache und gebräuchliche Redewendungen benutzen,
- über die Fähigkeit, in vertrauten Situationen adressatenadäquat zu agieren und reagieren.
1. Klasse Klasse(1. und 2. Semester):
Basislehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- verfügen über einfache sprachliche Strukturen,
- beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- verstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
- verstehen einfache und kurze Alltagstexte.
Lehrstoff:
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Familie und Freunde, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Sport, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Medien, Wetter, Leben in der Gesellschaft
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen in der Standardsprache, Wechseln der Sprachebenen. Zusammenfassen. Referat. Verfeinerung der Technik des lauten sinnvermittelnden Lesens.
Normative Sprachrichtigkeit Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten): Zeitformen des Verbs (Present, Past, Future, Present Perfect), Modalverben, Wortarten (Adverbien, Pronomen, Nomen, Adjektive, Präpositionen), Syntax
praktische Anwendung; individuelle, computerunterstützte Festigung; Grundlagen für Englisch. Praxisorientierte Anwendung der Stil-, Rechtschreib- und Zeichensetzungsregeln, wenn möglich mit Computerunterstützung. Schreibung und Erklärung häufiger Fremdwörter. Gebrauch des Österreichischen Wörterbuches und anderer Nachschlagewerke. Textsorten:
Schriftliche Kommunikation: Privater Brief, privates E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Erlebnisbericht, Formular, private Einladung, Beschreibung, einfache Präsentation
Zusammenfassen, Beschreiben, kreatives Schreiben. Lebenslauf, Bewerbung. Schularbeiten:
Arbeitstechniken: Zwei einstündige Schularbeiten
Verfeinerung der Technik des stillen, sinnerfassenden Lesens. Informationen sammeln, verarbeiten, gliedern und weitergeben. Benützen von Bibliotheken und Internet. Lerntechniken.
Kultur und Gesellschaft:
Begriffe (Kultur, Gesellschaft), Kulturbewusstsein.
Medien:
Massenmedien.
Erweiterungslehrstoff:
Präsentieren; Berichten, Erzählen; Textreflexion; vertiefende Auseinandersetzung mit Kultur. Korrigieren und Redigieren eigener und fremder Texte.
IT-Bezug:
Informationssammlung und -prüfung aus dem Internet.
Übungsfirmen-Konnex:
Arbeitstechniken. Standardsprache (schriftlich und mündlich). Persönlicher und kaufmännischer Schriftverkehr. Präsentieren. Sprachebenen. Referat. Strukturiertes Zusammenfassen.
Fachübergreifender Lehrstoff:
Standardsprache schriftlich und mündlich in allen Unterrichtsgegenständen; Arbeitstechniken in allen Unterrichtsgegenständen. “Englisch einschließlich Wirtschaftssprache”: Grammatikschwerpunkte. “Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz”: Selbstvertrauen durch Sprachbeherrschung; Überwindung von Kommunikationsbarrieren; Erziehung zu Kommunikationsfähigkeit und toleranter Haltung.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten.
2. Klasse:
Basislehrstoff 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- verfügen über einfache sprachliche Strukturen,
- beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- sind vertraut mit einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen,
- verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
- verstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt.
Lehrstoff:
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen aus der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Einladung, Anfrage, Angebot, Büroausstattung, Übungsfirma
Mündliche Kommunikation:
Grundlagen der Rhetorik (Sprechtechnik, Redeaufbau, Argumentation, Diskussion). Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Normative Sprachrichtigkeit Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Individuelle Festigung der Kenntnisse in Grammatik, Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Erweiterung und Festigung des fachspezifischen Wortschatzes. Zeitformen des Verbs (Past Perfect Tense), Syntax
Schriftliche Kommunikation Textsorten:
Computerunterstütztes Verfassen von Gebrauchstexten (Protokoll, Alltagsschriftverkehr). Zusammenfassen und Strukturieren. Argumentieren. Freies Gestalten. Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Formular, Beschreibung, Folder, Hand-out
Arbeitstechniken Schularbeiten:
Präsentationstechniken. Fragetechniken. Sammeln, Verarbeiten, Speichern und Strukturieren von Informationen. Eine einstündige Schularbeit
Kultur und Gesellschaft 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Themenorientierte Auseinandersetzung mit literarischen Texten. Bildungs- und Lehraufgabe:
Medien: Die Schülerinnen und Schüler
Stellenwert von Werbung und Information in der Gesellschaft; Durchschauen möglicher Manipulation. - verfügen über grundlegende sprachliche Strukturen,
Erweiterungslehrstoff: - verfügen über einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
Verbalisieren von Grafiken und Schaubildern; Hinweisen auf soziokulturelle Zusammenhänge an Hand von literarischen Texten; Textreflexion; Auseinandersetzung - bewältigen mit Jugendkultur. Schreibung und Erklärung von Fremdwörtern. Anwendung von Rechtschreibkorrekturprogrammen. Korrigieren und Redigieren eigener und fremder Texte. einiger Sicherheit einfache routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen,
IT-Bezug: - verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
Informationssammlung, -prüfung und -weitergabe durch Internet. Werbung im Internet. E-Commerce, E-Mail. - verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
Übungsfirmen-Konnex: - verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen.
Präsentieren, Strukturieren, rhetorische Grundlagen, Argumentieren. Lehrstoff:
Fachübergreifender Lehrstoff Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Standardsprache (schriftlich und mündlich) und Arbeitstechniken in allen Unterrichtsgegenständen. Fachspezifischer Wortschatz; Verbalisierung von Grafiken, Zusammenfassen, Analysieren und Strukturieren von Texten. Formulieren von Präsentationsunterlagen. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”: Konsumentenverhalten im Kontext von E-Commerce. “Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht”: Soziale Netzwerke, Werbung, Medien, Geld und Banken, Reisen, Unterkünfte, Fremdenverkehr, Leben in der Gesellschaft, Transportmittel
Zeitungsanalyse, literarische Texte im Konnex zur Zeitgeschichte. Beruflicher Bereich:
Schularbeiten: Kommunikationstechnologien, Umwelt und nachhaltige Entwicklungen, Übungsfirma, Bestellung, Auftragsbestätigung, Berufe, Lebenslauf
Zwei einstündige Schularbeiten.
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Mündliche Kommunikation:
Rhetorik. Fragetechniken, Interview. Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Normative Sprachrichtigkeit Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Sicherung der Kenntnisse in Grammatik, Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Erweiterung des Wortschatzes unter Einbeziehung der Wirtschaftssprache. Passiv, Steigerung von Adverbien, Konditionalsätze
Schriftliche Kommunikation Textsorten:
Argumentieren, Appellieren, Beurteilen und Werten, Dokumentieren. Kreatives Schreiben. Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Präsentation, Erlebnisbericht, Formular, Beschreibung, Folder, Hand-out
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen,
- verfügen über einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen,
- verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
- verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
- verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen und können die wesentlichen Informationen entnehmen.
Lehrstoff:
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Kommunikation, Gesellschaft, Tourismus
Beruflicher Bereich:
Übungsfirma, Firmen, Produkte und Dienstleistungen, Business Etiquette, Kauf, Verkauf, internationale Geschäftsbeziehungen, Geschäftsreisen, Transportwesen, Bankwesen, Bewerbungsschreiben, Buchung, Stornierung
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Vertiefung und Festigung der kommunikationsrelevanten, grammatischen Strukturen
Textsorten:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Präsentation, Bericht, Beschreibung, Reservierung und Buchung, Folder, Hand-out, Werbeunterlagen, Preisliste, Stellungnahme
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen,
- verfügen über einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
- bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen,
- verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
- verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
- verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen und können die wesentlichen Informationen entnehmen.
Lehrstoff:
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Kommunikation, Arbeitshaltungen, Umwelt und nachhaltige Entwicklungen, Werbemittel und Werbeträger
Beruflicher Bereich:
Messen und Ausstellungen, Customer Relations, Leben und Arbeiten im Ausland, Firmen, Produkte und Dienstleistungen, Beschwerde, Mängelrüge
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Vertiefung und Festigung der kommunikationsrelevanten, grammatischen Strukturen
Textsorten:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Präsentation, Bericht, Beschreibung, Folder, Werbeunterlagen, Stellungnahme
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
A.2 SOZIALKOMPETENZ UND PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ sowie „Bewegung und Sport“. Zu den Lehrplänen für den Religionsunterricht wird auf die Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes (Abschnitt VI) und für den Lehrplan für Bewegung und Sport auf die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung verwiesen.
Bildungsziele des Clusters „Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung“ (ausgenommen Religion):
Die Schülerinnen und Schüler
- können das eigene Verhalten richtig einschätzen, ihren Handlungsspielraum erweitern und ihre individuellen, subjektiven Handlungen auf eine gemeinschaftliche Orientierung hin ausrichten,
- können mit anderen Menschen in Beziehung treten, kommunizieren und gemeinsame Zielsetzungen bewältigen,
- können unterschiedliche Rollen in Gruppen einnehmen sowie in aufgabenorientierten Teams mitarbeiten,
- können sich unterschiedlicher Lern- und Arbeitstechniken bedienen, die für die berufliche Tätigkeit unerlässlich sind,
- verfügen über Handlungskompetenz, welche durch lösungsorientiertes Lernen in der Schule, durch Erfahrungen aus der beruflichen Praxis sowie im gesellschaftlichen Umfeld der Schule erreicht wurde,
- erkennen die Bedeutung des lebenslangen Lernens und sind bereit, sich laufend weiterzubilden,
- können eine Gemeinschaft mitgestalten, Verantwortung für sich und andere übernehmen und gesellschaftliche Vielfalt respektieren,
- verfügen über Kenntnisse demokratischer Prozesse in der Gruppe, in der Schule und in der Gesellschaft,
- besitzen ein Handlungsrepertoire zur Erhaltung der körperlichen Gesundheit und Einsatzfähigkeit,
- setzen sich mit Weltanschauungen, Religionen und anderen Kulturen auseinander und begegnen Andersdenkenden respektvoll.
3. Religion
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
4. Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz
Didaktische Grundsätze:
Die Schülerinnen und Schüler erwerben neben fachlichen und methodischen Fähigkeiten auch soziale und personale Kompetenzen. Die Hauptaufgabe des Unterrichtsgegenstandes „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ ist die Vermittlung von Kriterien und Regeln für soziale Kompetenzen. Es werden die für die berufliche Tätigkeit und das Leben in einer Gemeinschaft unerlässlichen Fähigkeiten und Verhaltensweisen trainiert.
Die Erarbeitung verschiedener Lehrstoffinhalte hat sich am Leben in der Gemeinschaft und unter Berücksichtigung von Praxiserfahrungen zu orientieren. Eigene Erfahrungen sind in den Unterricht einzubeziehen.
1. Klasse(1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- sich selbst in Bezug auf ihr soziales Umfeld differenziert wahrnehmen,
- ihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur Weiterentwicklung einsetzen,
- eigene Lernprozesse organisieren und strukturieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln,
- verschiedene Arbeitstechniken zum Kompetenzerwerb einsetzen und selbstständig weitere Lernschritte setzen,
- mit anderen lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren,
- mit einer Gruppe adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen,
- eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen,
- unter Anleitung und selbstständig Aufgaben lösen,
- Strategien anwenden, um schwierige Lebenssituationen zu bewältigen.
Lehrstoff:
Personale Kompetenz:
Selbst- und Fremdbild, Selbstreflexion, selbstständiges Arbeiten, situationsadäquates Auftreten, Feedback, Stärken- und Schwächenanalyse, Umgang mit Krisen
Soziale Kompetenz:
Soziale Interaktion, Verständnis für andere Menschen und deren Bedürfnisse, Wertschätzung und Anerkennung, Konfrontation und Kritik, Teamfähigkeit
Methoden- und Handlungskompetenz:
Lern- und Arbeitstechniken, selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen, Lernbereitschaft, Informationsbeschaffung, situationsadäquates Auftreten und Verhalten, Präsentationstechniken, Kommunikationsformen
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Möglichkeiten gesellschaftlicher Mitgestaltung, gesellschaftliche Unterschiede und Vielfalt, interkulturelle Kompetenz
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- ihr Verhalten an die jeweilige soziale Rolle und die damit verbundenen Normen, Erwartungen und üblichen Verhaltensweisen anpassen,
- unterschiedliche Standpunkte einnehmen, konstruktiv ihren Standpunkt vertreten und andere Sichtweisen akzeptieren,
- sich mit den Einstellungen, dem Denken und Fühlen anderer Menschen auseinandersetzen und dafür Verständnis entwickeln,
- Unterschiede und Gemeinsamkeiten wahrnehmen und respektieren,
- mit Konflikten umgehen und zu deren Lösung beitragen,
- Arbeitsaufträge strukturieren, organisieren, durchführen und Ergebnisverantwortung übernehmen,
- Gruppenprozesse erkennen, leiten und zielorientiert einsetzen,
- im Team unterschiedliche Rollen einnehmen und Arbeitsprozesse organisieren,
- eigene Wertvorstellungen entwickeln und mit unterschiedlichen kulturellen Lebenswelten angemessen umgehen.
Lehrstoff:
Personale Kompetenz:
Selbststeuerung und Impulskontrolle, situationsadäquates Auftreten und rollenspezifisches Verhalten, Kommunikationsfähigkeit, aktives Zuhören, Argumentationstechniken
Soziale Kompetenz:
Soziale Interaktion, Aufbau und Pflege eines sozialen Netzwerkes, rollenkonformes Verhalten, Kommunikationsformen, Diskussionen, Debatten und Konfliktgespräche
Methoden- und Handlungskompetenz:
Planung und Durchführung von Arbeitsaufträgen und Organisation der Arbeitsabläufe, Gruppenprozesse und Teamentwicklung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- unterschiedlichen Informationen zueinander in Beziehung setzen,
- einige Interventionsmöglichkeiten einsetzen, um Beziehungen aktiv zu gestalten,
- Präsentations- und Moderationstechniken zielorientiert anwenden,
- erworbenes Wissen für ihre Praxis aufbereiten,
- die in der Praxis erworbenen sozialen und fachlichen Erfahrungen reflektieren,
- sich konstruktiv an demokratischen Entscheidungsprozessen beteiligen,
- mit Konflikten konstruktiv umgehen.
Lehrstoff:
Personale Kompetenz:
Individuelles Stärkenprofil, Berufsorientierung
Soziale Kompetenz:
Rollenkonformes Verhalten, Beteiligung an Diskussionen, Debatten und Beratungsgesprächen, Umgehen mit Konflikten
Methoden- und Handlungskompetenz:
Präsentationstechniken, Moderationstechniken, Bewertung von Informationen, Praxisorientierung im schulischen und beruflichen Umfeld
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Mitgestaltung von politischen und sonstigen Entscheidungsprozessen, Analyse und Umsetzung
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext situationsgerecht auftreten,
- den eigenen Fortbildungsbedarf einschätzen und geeignete Fortbildungsangebote wahrnehmen sowie ihre berufliche Zukunft systematisch aufbauen,
- ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen,
- eigene Wertvorstellungen entwickeln und mit unterschiedlichen kulturellen Lebenswelten angemessen umgehen,
- eigenverantwortlich übernommene Aufgaben weiterentwickeln und die Konsequenzen ihres Handelns einschätzen,
- mit Konflikten konstruktiv umgehen.
Lehrstoff:
Personale Kompetenz:
Business Behaviour, Leistungsbereitschaft, Selbst- und Eigenverantwortung, Eigeninitiative, Berufsorientierung und Karriereplanung
Soziale Kompetenz:
Konfliktmanagement, Diversity-Management, Mobbing
Methoden- und Handlungskompetenz:
Planung von weiterführendem Lernen, Wissenstransfer in die berufliche Praxis
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Ökologisches und ökonomisches Handeln in Beruf und Gesellschaft, Kenntnisse berufsrelevanter Umwelten
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- selbstständig die für Entscheidungen notwendigen Informationen beschaffen, sich mit ihnen kritisch auseinandersetzen und diese als Grundlage für Entscheidungen nutzen,
-              eigene Aktivitäten organisieren und strukturieren,
- ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen,
- Probleme erkennen, analysieren, bewerten und Lösungsvorschläge erarbeiten,
- Kreativitätstechniken nutzen, um neue Lösungen zu erarbeiten sowie gemeinsam mit anderen Aufgaben bearbeiten,
- Gruppenprozesse erkennen, leiten und zielorientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Personale Kompetenz:
Selbstständiges Arbeiten, Zeitmanagement, Ressourcenplanung
Soziale Kompetenz:
Grundlagen gruppendynamischer Prozesse, Rollen und Funktionen im sozialen Kontext, kooperative Arbeitshaltung, Team- und Mitarbeiterführung
Methoden- und Handlungskompetenz:
Problemerfassung, Strategien zur Problemlösung, Kreativitätstechniken
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Relevante Einflussfaktoren für gesellschaftliche Entscheidungen, Meinungsvielfalt, Toleranz und Grenzziehung
5. Bewegung und Sport
Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.
A.3 WIRTSCHAFTSKOMPETENZ
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“, „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“, „Officemanagement und angewandte Informatik“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf“.
Bildungsziele des Clusters „Wirtschaftskompetenz“:
Die Schülerinnen und Schüler
- können unternehmerisch denken, handeln und entscheiden und das in einer Übungsfirma erfolgreich umsetzen,
- können am Wirtschaftskreislauf in verschiedenen Rollen teilnehmen (Fit for Life),
- beherrschen die Grundlagen des Wirtschaftlichen Rechnens,
- können einen Kaufvertrag abwickeln und die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen beurteilen,
- können die Leistungsbereiche in Unternehmen verschiedener Branchen unterscheiden,
- können wesentliche Vertragsinhalte erkennen,
- kennen verschiedene Versicherungsformen und erkennen deren Leistungsumfang,
- können im Finanzierungs- und Investitionsbereich, aufgrund vorliegender Angebote und Informationen, Entscheidungsgrundlagen aufbereiten,
- können laufende Geschäftsfälle in Buchführungssystemen erfassen,
- können Kalkulationen durchführen und darauf basierend Entscheidungen treffen,
- können einfache Personalverrechnungsarbeiten durchführen,
- können einfache Jahresabschlussarbeiten durchführen, das Betriebsergebnis ermitteln und interpretieren, die entsprechenden Erklärungen ausfüllen und termingerecht abliefern sowie Konsequenzen aus Steuerbescheiden erkennen,
- kennen ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberin und Arbeitgeber,
- kennen verschiedene Formen von Beschäftigungsverhältnissen,
- kennen die erforderlichen Schritte einer Unternehmensgründung, können sich dazu Informationen beschaffen und einfache Businesspläne erstellen,
- kennen unterschiedliche Rechtsformen,
- können die in allen kaufmännischen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kompetenzen zur selbstständigen Lösung wirtschaftlicher Aufgabenstellungen einsetzen,
- können geeignete Hardware auswählen und situationsadäquat mit betrieblichen Netzwerken umgehen,
- können umfangreiche Dokumente und Publikationen erstellen und diese medienunterstützt kommunizieren,
- können den Schriftverkehr eines Unternehmens softwareunterstützt abwickeln,
- können das Internet und neue Technologien, unter Beachtung gesetzlicher Rahmenbedingungen, sinnvoll nutzen,
- können Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen,
- können mit Datenbanken umgehen,
- können sich situationsadäquat benehmen, entsprechend verhalten und kundenorientiert handeln,
- können projekt- und teamorientiert arbeiten und eigenverantwortlich Projekte abwickeln.
6. Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen
Didaktische Grundsätze:
Die Lehrplaninhalte des Unterrichtsgegenstandes „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“ sind eng mit denen des Unterrichtsgegenstandes „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ zu verknüpfen. Die Erarbeitung der Lehrstoffinhalte erfolgt nach dem Prinzip der Entrepreneurship Education, um im Wirtschaftscluster den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Es ist besonders auf den Praxisbezug zu achten, das heißt die Aufgabenstellungen in praktische Kontexte einzubetten. (Wirtschaftspartner, schulische Übungs- und Lernfirma, Mini- und Juniorfirma). Die Anwendung und Festigung des Gelernten ist im Unterrichtsgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ zu planen und im Unterrichtsgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ durchzuführen.
1. Klasse(1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
- den Wirtschaftskreislauf in seinen Grundzügen darstellen,
- Unternehmen ihres Umfeldes und deren Wirtschaftspartner beschreiben.
Bereich Unternehmensrechnung
- sicher die Grundrechnungsarten anwenden und Ergebnisse schätzen,
- einfache Schlussrechnungen, Kettensätze, Prozentrechnungen, Zinsrechnungen von Hundert und Währungsumrechnungen durchführen,
- die regelmäßigen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand von Belegen führen,
- die grundlegenden gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden sowie die Ust-Zahllast berechnen,
- ein Wareneingangsbuch und ein Anlagenverzeichnis führen und den Erfolg ermitteln.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
- erkennen, ob bzw. wann ein Kaufvertrag zustande gekommen ist und entsprechende Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen beschaffen,
- die Bedeutung von gesetzlichen Regelungen, allgemeinen Geschäftsbedingungen und Usancen für den Kaufvertrag erkennen,
- Kaufverträge initiieren, abschließen, erfüllen und in den erforderlichen Aufzeichnungen erfassen,
- Zahlungen zeitgerecht und korrekt abwickeln und in den erforderlichen Aufzeichnungen erfassen,
- Kaufvertragsverletzungen sowohl durch Käufer als auch Verkäufer erkennen und entsprechend reagieren,
- den dazugehörenden Schriftverkehr korrekt abwickeln.
Bereich Personal
- geeignete Stellenangebote finden, zielgerichtet Bewerbungsunterlagen erstellen und sich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten,
- die verschiedenen Formen von Beschäftigungsverhältnissen unterscheiden,
- Rechte und Pflichten als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberin und Arbeitgeber beschreiben.
Lehrstoff:
Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship:
Wirtschaftskreislauf, Unternehmen und seine Partner
Unternehmensrechnung:
Wirtschaftliches Rechnen: Grundrechnungsarten, Schätzen, Schlussrechnung, Kettensatz, Prozentrechnungen, Zinsrechnung von Hundert, Währungsumrechnungen
Rechtliche Bestimmungen zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, regelmäßige Aufzeichnungen inklusive Umsatzsteuer, Wareneingangsbuch, Anlagenverzeichnis, Erfolgsermittlung
Einkaufen und Verkaufen:
Rechtliche Grundlagen, Inhalt, Anbahnung und Abschluss des Kaufvertrages, ordnungsgemäße und vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrages, Schriftverkehr
Personal:
Bewerbung, Beschäftigungsverhältnisse, Rechte und Pflichten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
- laufende Geschäftsfälle in der Doppelten Buchführung in den Bereichen Beschaffung und Absatz, Zahlungsverkehr, Steuern und Abgaben und sonstige betriebliche Aufwände, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen,
- die grundlegenden gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
- die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
- in Grundzügen die Funktionsweise der marketingpolitischen Instrumente erklären,
- Beschaffungsvorgänge vorbereiten,
- verschiedene Beschaffungsprinzipien und Lagersysteme unterscheiden,
- die Einflussfaktoren auf einfache Lager- und Umsatzkennzahlen und deren Auswirkungen erkennen.
Lehrstoff:
Unternehmensrechnung:
Doppelte Buchführung: Verbuchung laufender Geschäftsfälle, Erfolgsermittlung, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware
Einkaufen und Verkaufen:
Grundzüge marketingpolitischer Instrumente, Materialwirtschaft
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
- Rechtsformen, insbesondere Einzelunternehmen und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, unterscheiden und wesentliche Vor- und Nachteile erkennen,
- sich Informationen zur Unternehmensgründung beschaffen,
- einfache Businesspläne erstellen und die erforderlichen Schritte für eine Unternehmensgründung planen.
Bereich Unternehmensrechnung
- einfache monatliche Abrechnungen (Löhne, Gehälter, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte) durchführen, die Abrechnung von Sonderzahlungen ohne Sechstelüberschreitung vornehmen, die anfallenden Abgaben ermitteln und abliefern sowie die erforderlichen Buchungen durchführen, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware,
- die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen.
Lehrstoff:
Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship:
Rechtsformen, Unternehmensgründung, einfache Businesspläne
Unternehmensrechnung:
Abrechnung von Bezügen, Ermittlung der Abgaben, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware, Verbuchung, Arbeitnehmerveranlagung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
- die Bedeutung verschiedener Kosten und deren Einfluss auf die Preisbildung erkennen,
- mit gegebenen Daten Kalkulationen durchführen,
- einfache Deckungsbeitragsrechnungen durchführen und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Personal
- Führungs- und Motivationsformen unterscheiden,
- die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnisse erkennen.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
- verschiedene Anlageformen wie Sparbuch und Bausparen, Anleihen und Aktien unterscheiden und deren Risiko einschätzen,
- Kredit, Leasing und Ratengeschäfte unterscheiden und deren Vor- und Nachteile erkennen,
- Investitionsentscheidungen aufgrund eines Kostenvergleiches vorbereiten,
- betriebliche und private Risiken beschreiben und diese bewerten,
- ausgewählte gesetzliche und freiwillige Versicherungen sowohl im Privatbereich als auch im Unternehmen unterscheiden und deren Leistungsumfang erkennen.
Lehrstoff:
Unternehmensrechnung:
Kostenrechnung: Kalkulationen, einfache Deckungsbeitragsrechnungen
Personal:
Mitarbeiterführung, betriebswirtschaftliche Auswirkungen der Beschäftigungsverhältnisse
Finanzieren, Investieren und Versichern:
Anlageformen, Finanzierungsentscheidungen aus privater und unternehmerischer Sicht, Kostenvergleichsrechnung, Versicherungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
- in einfacher Form die Warenbewertung vornehmen, Zugänge sowie Abgänge des Anlagevermögens erfassen, Abschreibungen durchführen, uneinbringliche Forderungen abschreiben, deren Auswirkung auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung beurteilen, den Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust mithilfe der Plus-Minus-Rechnung ermitteln sowie die Bilanz und die GuV-Rechnung eines Einzelunternehmens aufstellen,
- Kennzahlen des Quicktests berechnen, deren Bedeutung für das Unternehmen erläutern sowie notwendige Konsequenzen erkennen,
- die wichtigsten betrieblichen und privaten Steuern in Grundzügen unterscheiden, die Besteuerung der Einkünfte an einfachen Beispielen vornehmen sowie die für den privaten Bereich relevante Beihilfen unterscheiden und Anträge dafür stellen.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
- Ursachen für die Überschuldung im privaten und unternehmerischen Bereich erkennen und Informationen zur Sanierung einholen,
- betriebliche und private Risiken beschreiben und diese bewerten.
Lehrstoff:
Unternehmensrechnung:
Einfache Abschlussarbeiten: Inventur und Inventar, Warenbewertung, Anlagenbewertung, Forderungsbewertung, Erfolgsermittlung, Bilanz einschließlich Gewinn- und Verlustrechnung eines Einzelunternehmens, Quick-Test
Grundzüge der für die Berufsausübung und für den privaten Bereich wichtigen Steuern und Beihilfen
Finanzieren, Investieren und Versichern:
Sanierung, Konkurs und Schuldnerregulierung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
7. Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit
Didaktische Grundsätze:
In diesem Unterrichtsgegenstand hat die Anwendung und Festigung des Gelernten, akkordiert mit den Inhalten des Unterrichtsgegenstandes „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“, stattzufinden. Es ist soweit wie möglich zwischen den Unterrichtsgegenständen des Wirtschaftsclusters eine Beziehung herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu erreichen. Es ist ausreichend Zeit für die Übung und Festigung des Gelernten einzuplanen. Insgesamt ist darauf zu achten, dass ein möglichst hoher Anteil an aktiver Lernzeit realisiert wird. Praxisbezug ist herzustellen, indem Beispiele aus der Wirtschaftspraxis, Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum sowie aus den schuleigenen Lern- und Übungsfirmen in den Unterricht einbezogen werden.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
- Informationen zu Unternehmen ihres Umfeldes und deren Wirtschaftspartner selbstständig beschaffen und diese beschreiben.
Bereich Unternehmensrechnung
- Grundrechnungsarten sicher anwenden, Ergebnisse schätzen und ihre Realitätsnähe beurteilen,
- einfache Schlussrechnungen, Kettensätze, Prozentrechnungen, Zinsrechnungen von Hundert und Währungsumrechnungen durchführen,
- Belege in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen, die entsprechenden Aufzeichnungen führen, die Umsatzvorsteueranmeldung erstellen und den Erfolg ermitteln.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
- Informationen beschaffen, mit den rechtlichen Rahmenbedingungen umgehen, Angebote einholen, Angebotsvergleiche durchführen, Einkaufsentscheidungen treffen, Kaufverträge mit Lieferanten abschließen, Wareneingänge und Rechnungen kontrollieren und erfassen,
- Anfragen behandeln, Angebote erstellen, Lieferscheine und Rechnungen erstellen, Lagerausgänge erfassen, Zahlungen erfassen, Reklamationen behandeln, auf Vertragsverletzungen reagieren und den Schriftverkehr abwickeln.
Bereich Personal
- Stellenangebote analysieren, Lebenslauf und Bewerbungsunterlagen erstellen und sich zielorientiert auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten,
- verschiedene Beschäftigungsverhältnisse unterscheiden sowie Rechte und Pflichten, die aus einem Beschäftigungsverhältnis resultieren, erkennen.
Lehrstoff:
Beschreibung realer Unternehmen und deren Wirtschaftspartner, Wirtschaftliches Rechnen, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Einkaufen und Verkaufen, Personal
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
- in der Doppelten Buchführung Buchungen, anhand von Belegen, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware, vornehmen, die Umsatzvorsteueranmeldung erstellen sowie die Auswirkungen auf den betrieblichen Erfolg erkennen,
- die aufgebauten Kompetenzen im wirtschaftlichen Rechnen einsetzen.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
- Beschaffungsvorgänge vorbereiten und Bestellungen durchführen,
- den Lagereingang erfassen, einfache Lager- sowie Umsatzkennzahlen berechnen und erläutern,
- die aufgebauten Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag einsetzen.
Lehrstoff:
Doppelte Buchführung, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware, Einkaufen und Verkaufen, unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Vorbereitung der betrieblichen Praxis
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
- Geschäftsideen entwickeln und beurteilen, eine Gründungsentscheidung treffen, einfache Business- und Finanzpläne erstellen, eine Gewerbeanmeldung durchführen (elektronischer Amtshelfer), eine geeignete Rechtsform auswählen, Standortfaktoren fallbezogen beurteilen, geeignete Aufbau- und Ablauforganisationen auswählen, Marktentwicklungen erkennen und darauf entsprechend reagieren (auch am Beispiel einer Juniorfirma),
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
- Vorbereitungen für das Pflichtpraktikum treffen und diese präsentieren.
Bereich Unternehmensrechnung
- mit einer kaufmännischen Standardsoftware laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen, die erforderlichen Auswertungen erstellen, Stammdaten pflegen und eine Datensicherung vornehmen,
- Löhne, Gehälter, Lehrlingsentschädigungen und geringfügig Beschäftige sowie Sonderzahlungen ohne Sechstelüberschreitung abrechnen, die anfallenden Abgaben ermitteln und abführen, die entsprechenden Buchungen vornehmen, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware einschließlich Stammdatenpflege und Datensicherung,
- die Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline durchführen,
- die aufgebauten Kompetenzen im wirtschaftlichen Rechnen und in der Doppelten Buchführung einsetzen.
Bereich Planen und Organisieren
- Methoden der Entscheidungsfindung (ABC-Analyse, Scoring-Methode) anwenden,
- Methoden und Instrumente des Projektmanagements (Projektantrag, Ziele, Projektauftrag, Projektkultur, Objektstrukturplan, Projektstrukturplan, Zeitplanung, Verantwortungsmatrix) anwenden,
- in Projekten mitarbeiten.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
- die aufgebauten Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag einsetzen.
Lehrstoff:
Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship, Doppelte Buchführung, Personalverrechnung, Planen und Organisieren, Einkaufen und Verkaufen unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Vorbereitung der betrieblichen Praxis
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
- Kosten erkennen und deren Auswirkung auf die Preisbildung verstehen, Kalkulationen durchführen, einfache Deckungsbeitragsrechnungen erstellen und unternehmerische Entscheidungen treffen,
- die aufgebauten Kompetenzen im wirtschaftlichen Rechnen und in der Doppelten Buchführung vertiefen.
Bereich Personal
- Routinetätigkeiten erledigen, wie Dienstzettel nach Vorgaben ausfüllen, Stundenaufzeichnungen führen, Dienstreisen organisieren und abrechnen,
- einfache Führungs- und Kontrollarbeiten vornehmen,
- die Bedeutung von Motivationsinstrumenten erkennen und sich auf Mitarbeitergespräche vorbereiten.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
- Finanzierungsentscheidungen für Eigenfinanzierung, Kredit, Leasing und Ratengeschäfte aufgrund vorliegender Angebote treffen,
- Kostenvergleiche für Investitionen durchführen,
- Informationen zu verschiedenen Anlageformen wie Sparbuch und Bausparen einholen und deren Unterschiede herausarbeiten,
- unter Anleitung den wesentlichen Leistungsumfang aus Versicherungsverträgen herauslesen sowie Unfallberichte und Schadensmeldungen ausfüllen,
- Risiken beschreiben und bewerten.
Bereich Planen und Organisieren
- Methoden und Instrumente des Projektmanagements anwenden,
- in Projekten mitarbeiten,
- eigenverantwortlich eine Projektarbeit mit betriebswirtschaftlicher Themenstellung im Team erstellen.
Lehrstoff:
Unternehmensrechnung, Personal, Finanzieren, Investieren und Versichern unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Erstellen der Projektarbeit: Prozessdokumentation, Ergebnisdokumentation
Übungsfirma: Anwendung der erworbenen Kompetenzen
Nachbereitung der betrieblichen Praxis
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
- einfache Abschlussbuchungen durchführen, die Bilanz und die GuV-Rechnung eines Einzelunternehmens in den Grundzügen erstellen, einfache Kennzahlen errechnen und deren Konsequenzen erkennen, mit den Erfordernissen der wichtigsten betrieblichen und privaten Steuern und Beihilfen umgehen.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
- bei Überschuldung im privaten und unternehmerischen Bereich rechtzeitig Informationen zur Sanierung bei geeigneten Stellen einholen,
- betriebliche und private Risiken beschreiben, diese bewerten und darauf basierend Entscheidungen treffen.
Bereich Planen und Organisieren
- eigenverantwortlich eine Projektarbeit präsentieren.
Lehrstoff:
Unternehmensrechnung, Finanzieren, Investieren und Versichern unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Präsentation der Projektarbeit
Übungsfirma: Anwendung der erworbenen Kompetenzen
8. Officemanagement und angewandte Informatik
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informatiksysteme (Hardware, Betriebssystem, Netzwerk)
- Hardware-Komponenten unterscheiden und deren Funktionen erklären,
- einfache technische Probleme lösen,
- mit einem aktuellen Betriebssystem arbeiten, dieses konfigurieren und die Arbeitsumgebung einrichten,
- Dateien verwalten, Dateiformate richtig einsetzen und mit Dateigrößen rechnen,
- einfache Softwareinstallationen und Konfigurationen vornehmen,
- unterschiedliche Hilfsquellen nutzen,
- Netzwerkressourcen nutzen und freigeben,
- Lernplattformen nutzen.
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
- mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 140 Anschlägen pro Minute erreichen,
- Texte inhaltlich, formal und sprachlich richtig erstellen, diese bearbeiten, gestalten, korrekt speichern und drucken,
- Bewerbungsunterlagen erstellen,
- das Internet effizient nutzen,
- Präsentationen zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis erstellen,
- aktuelle Mittel der Büro- und Kommunikationstechnologie einsetzen,
- mittels E-Mail (Netiquette) kommunizieren und Termine und Aufgaben verwalten,
- Tabellen erstellen.
Bereich Tabellenkalkulation
- Daten eingeben, bearbeiten, organisieren, austauschen, nach entsprechenden Vorgaben formatieren und drucken,
- mit Tabellenkalkulationsprogrammen Berechnungen durchführen.
Lehrstoff:
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssystem, Netzwerk):
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Datensicherung, Netzwerkressourcen, Lernplattformen
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
10-Fingersystem, Programm- und Onlinehilfen, Informationsbeschaffung im Internet, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogrammes
Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen, Kommunikation mittels E-Mail, Termin- und Aufgabenverwaltung, Präsentationssoftware
Tabellenkalkulation:
Dateneingabe und -bearbeitung, Formatierungen, Berechnungen, Druck
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund detaillierter Anweisungen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Tabellenkalkulation
- mit Tabellenkalkulationsprogrammen Berechnungen durchführen,
- einfache Entscheidungsfunktionen einsetzen,
- Diagramme erstellen,
- Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen.
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
- mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 160 Anschlägen pro Minute erreichen,
- Texte inhaltlich, formal und sprachlich richtig erstellen, diese bearbeiten, gestalten, korrekt speichern und drucken,
- Formulare erstellen.
Lehrstoff:
Tabellenkalkulation:
Berechnungen, Entscheidungsfunktionen, Diagramme
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogrammes, rationelle Gestaltung von Schriftstücken und Formularen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund detaillierter Anweisungen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
- mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 180 Anschlägen pro Minute erreichen,
- Seriendokumente erstellen,
- Präsentationen zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis erstellen,
- mit Desktop-Publishing-Programmen arbeiten,
- digitale Bilder mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes für die Weiterverarbeitung aufbereiten,
- Schriftstücke nach Tonträgern gestalten.
Bereich Tabellenkalkulation
- Daten eingeben, bearbeiten, organisieren, importieren, exportieren, nach entsprechenden Vorgaben formatieren und drucken, Daten in Diagrammen darstellen,
- mit Tabellenkalkulationsprogrammen Berechnungen durchführen,
- erweiterte Entscheidungsfunktionen einsetzen,
- Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen.
Lehrstoff:
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, Seriendokument (Korrespondenz gemäß ÖNORM A 1081 nach Tonträgern und diversen Vorlagen), multimediale Präsentation, Grundlagen eines
Desktop-Publishing-Programmes, Bildbearbeitung
Tabellenkalkulation:
Datenimport, Datenexport, Berechnungen, Entscheidungsfunktionen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund einer Zielvorgabe mit Anweisungen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
- mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 200 Anschlägen pro Minute erreichen,
- umfangreiche Dokumente mittels Formatvorlagen professionell und rationell erstellen (Projektarbeit),
- Präsentationen zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis erstellen,
- eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen.
Bereich Datenbanken
- mit bestehenden Tabellen arbeiten (Daten erfassen, bearbeiten, filtern, exportieren, importieren),
- Auswahlabfragen erstellen, ändern und löschen.
Bereich Tabellenkalkulation
- Daten eingeben, bearbeiten, organisieren (sortieren, filtern usw.), importieren, exportieren, nach entsprechenden Vorgaben formatieren und drucken, Daten in Diagrammen darstellen,
- umfangreiche Datenbestände auswerten,
- Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen.
Lehrstoff:
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, umfangreiche Dokumente (Unterstützung bei der Erstellung der Projektarbeit), multimediale Präsentationsunterlagen (Unterstützung bei der Erstellung der Projektpräsentation), Bewerbungsunterlagen
Datenbanken:
Einsatz vorhandener Datenbanken, einfache Datenbankabfragen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund einer Zielvorgabe
Tabellenkalkulation:
Auswertung umfangreicher Datenstände, Mustervorlagen
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
- Seriendokumente mit kombinierten Bedingungsfeldern erstellen,
- ein Protokoll nach Sachverhalt schreiben,
- vielfältige Aufgaben in einem Desktop-Publishing-Programm lösen.
Bereich Datenbanken
- einfache Berichte und Formulare erstellen, ändern und löschen.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
- Daten sichern und schützen,
- grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und grobe Verstöße dagegen aufzeigen,
- beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
- E-Business-Anwendungen nutzen.
Lehrstoff:
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Erweiterte Seriendruckfunktionen, Protokolle, Desktop-Publishing-Programm
Datenbanken:
Formulare, Berichte
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen, gesetzliche Rahmenbedingungen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund einer Zielvorgabe
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
9. Kundenorientierung und Verkauf
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmerisches Denken, Arbeitshaltung und Werte
- sich situationsadäquat im Unternehmen und gegenüber Kundinnen und Kunden benehmen und verhalten,
- die Wirkung ihres Handelns auf Geschäftspartner richtig einschätzen und dafür die Verantwortung übernehmen,
- Interkulturalität verstehen und situationsadäquat handeln.
Bereich Arbeitstechniken
- selbstständig produkt- und dienstleistungsspezifische Kenntnisse beschaffen,
- situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren,
- kundenorientiert argumentieren und kommunizieren.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
- die rechtlichen Grundlagen des Kaufvertrags erkennen und entsprechend handeln,
- ein Verkaufsgespräch einleiten,
- den Kundenbedarf erheben und die Kaufmotive erkennen,
- aufgrund der erhobenen Informationen argumentieren, Einwände und Vorwände behandeln,
- mit geeigneten Abschlusstechniken ein Verkaufsgespräch zu einem positiven Abschluss bringen,
- die Besonderheiten des Telefon- und Onlineverkaufs charakterisieren.
Lehrstoff:
Unternehmerisches Denken, Arbeitshaltung und Werte
Kundenadäquates Verhalten, Interkulturelle Gepflogenheiten
Arbeitstechniken:
Gezieltes Erschließen Informationsbeschaffung, kundenadäquate und Verarbeiten von Informationen. produktspezifische Fachsprache und Kommunikation
Kultur Einkaufen und Gesellschaft Verkaufen:
Beschreiben, Kommentieren und Interpretieren literarischer Texte. Gesetzliche und rechtliche Grundlagen, Ein- und Verkaufsgespräche, Telefon- und Onlineverkauf
Medien: Vorbereitungen für das Pflichtpraktikum treffen und diese präsentieren
Reflexion aktueller Ereignisse in den Massenmedien. Bildung und Unterhaltung durch die Massenmedien. 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Erweiterungslehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Berufsbezogene Gespräche mit Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden. Fremdwörter aus kulturellen und gesellschaftspolitischen Bereichen. Textreflexion. Journalistische Textsorten. Grundlagen des Zitierens. Korrigieren und Redigieren eigener und fremder Texte (zB Projektarbeiten). Individuelles Training der Sprachrichtigkeit (mündlich Die Schülerinnen und schriftlich). Gezieltes Einsetzen computerunterstützter Rechtschreibkorrekturprogramme. Praxisorientierte Kommunikationsformen. Schüler können im
IT-Bezug: Bereich Arbeitstechniken
Internetnutzung in allen relevanten Bereichen - Konfliktlösungsstrategien anwenden.
Übungsfirmen-Konnex: Bereich Einkaufen und Verkaufen
Betriebliche Kommunikation. Korrigieren - die Relevanz von guten Kundenbeziehungen erkennen und Redigieren. Verkaufsgespräch diese pflegen, Verhandlungsgespräch (Rollenspiel).
Fachübergreifender Lehrstoff: - auf Kundenbeschwerden angemessen reagieren,
Standardsprache in allen Unterrichtsgegenständen (schriftlich und mündlich). Fachspezifischer Wortschatz, Fremdwörter. “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: Kundengespräch, Telefonieren, Produktpräsentation und Verkaufsgespräch. “Informations- - marketingpolitische Instrumente unterscheiden und Officemanagement”: Autokorrektur- entsprechend bei Ein- und Rechtschreibprüfungsprogramme. “Zeitgeschichte Verkaufsverhandlungen einsetzen, Politische Bildung und Recht”: Zeitungsanalyse. “Englisch einschließlich Wirtschaftssprache”: Nutzung englischer Texte als Grundlage für Zusammenfassungen.
Schularbeiten: - eine einfache Marketingplanung erstellen,
Zwei zweistündige Schularbeiten - ethische Gesichtspunkte im Marketing und im Verkauf berücksichtigen.
Lehrstoff:
Arbeitstechniken:
Konfliktlösungsstrategien
Einkaufen und Verkaufen:
Customer Relationship Management, Beschwerdemanagement, Marktorientierung, Marketing und marketingpolitische Instrumente, Marketingplanung, Ethik im Marketing und Verkauf
Vorbereitungen für das Pflichtpraktikum treffen und diese präsentieren
A.4 GESELLSCHAFT UND UMWELT
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Volkswirtschaft und Recht“, „Politische Bildung und Zeitgeschichte“, „Geografie (Wirtschafts- und Kulturräume)“ sowie „Angewandte Naturwissenschaften und Warenlehre“.
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Umwelt“:
Die Schülerinnen und Schüler können
- selbstständig und verantwortungsbewusst ihre Rechte und Pflichten sowohl in ihrem öffentlichen und beruflichen Umfeld als auch in ihrem privaten Leben wahrnehmen,
- die Bedeutung volkswirtschaftlicher und rechtlicher Grundbegriffe erklären,
- anhand von einfachen Wirtschaftsmeldungen in Medien beurteilen, welche Auswirkungen die Ereignisse auf ihr berufliches und privates Leben haben,
- Rechte selbst- und verantwortungsbewusst ausüben,
- Bereiche, in denen die Europäische Union ihr Leben beeinflusst, erkennen,
- ausgewählte Aspekte der Zeitgeschichte Österreichs in den Kontext jener der europäischer Geschichte einbetten und im Spiegel internationaler Ereignisse vernetzen,
- kontroverse Positionen in Politik und Gesellschaft überprüfen und eine eigene Meinung artikulieren, die eine demokratische und humanistische Grundhaltung spiegelt,
- kulturelle Vielfalt als Herausforderung und Bereicherung für Wirtschaft und Gesellschaft erkennen,
- eigene politische Ziel- und Wertvorstellungen reflektiert und verantwortungsvoll vertreten und kommunizieren,
- Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur beobachten und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
- wirtschaftliche und ökologische Aspekte von Räumen und Gesellschaften beschreiben und erläutern,
- naturwissenschaftliches Wissen anwenden, präsentieren sowie ihren eigenen Standpunkt dazu darlegen,
- die Qualität von Waren vergleichen und diese Kenntnisse kundenorientiert einsetzen,
- gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse beschreiben und erläutern und die Bedeutung für ihr eigenes Leben beurteilen,
- mit Chancen und Risiken von Diversitäten umgehen,
- aktuelle Probleme und Konflikte wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Natur erläutern und beurteilen.
10. Volkswirtschaft und Recht
3. ENGLISCH EINSCHLIESSLICH WIRTSCHAFTSSPRACHE Klasse – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe 5. Semester:
Die Schülerinnen Bildungs- und Schüler sollen Lehraufgabe:
- das Erlernen einer Fremdsprache als persönliche Bereicherung und Möglichkeit zum Verständnis anderer Denksysteme erfahren, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Kulturen feststellen und eine weltoffene Die Schülerinnen und tolerante Lebenseinstellung entwickeln, Schüler können
- die Fremdsprache in ihren Grundzügen parallel zur Muttersprache und in Verbindung mit anderen Unterrichtsgegenständen als System erkennen, allgemeine Strategien des Spracherwerbs sowie vernetztes Denken entwickeln, - die Notwendigkeit einer aktiven Beteiligung am demokratischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen erklären und ihre Möglichkeiten der Mitgestaltung der Gesellschaft erkennen,
- Strategien entwickeln, die befähigen, nach Abschluss der Schule die Fremdsprachenkenntnisse weiter auszubauen zwischen betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise unterscheiden,
- über jene allgemeine sowie berufsspezifische Sprach- einfache Rechtsprobleme mit Hilfe von Beratungsstellen und Sachkompetenz verfügen, die es ermöglicht, Routinesituationen der beruflichen Praxis erfolgreich zu bewältigen Behörden sowie deren elektronischen Informationsangeboten lösen,
- die für eine Situation oder Problemstellung jeweils wesentlichen Aspekte erkennen Rechte und beurteilen können Pflichten aus ausgewählten Bereichen des Bürgerlichen Rechts erläutern und die Inhalte adäquat zwischen Sprachen transferieren können Bestimmungen auf einfache Fälle anwenden,
- Informationen aus dem privaten, öffentlichen und beruflichen Bereich, die sie in der Zielsprache hören oder lesen, verstehen, verarbeiten Gefahren und anwenden können Verpflichtungen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr beschreiben,
- unter Zuhilfenahme aller zur Verfügung stehenden Informations- und Kommunikationstechnologien selbst recherchierte Sachverhalte situationsadäquat präsentieren können die Grundsätze des Staatsbürgerschaftsrechts charakterisieren,
- den rechtlichen Rahmen im Sinne einer individuellen Bildungsplanung externe fremdsprachliche Qualifikationen kennen und deren Wert für die persönliche Umgang mit elektronischen Medien erkennen und berufliche Entwicklung einschätzen können. ihr Nutzerverhalten daran anpassen,
Die Schülerinnen und Schüler sollen - erklären, an welche Einrichtungen sie sich bei sozialrechtlichen Problemen (beispielsweise Beihilfen, Zuschüsse) wenden können,
- zumindest das Niveau des Independent Users B1 gemäß den in den Richtlinien des Europarats (European Framework of Reference - gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen) festgelegten Standards für Sprachkompetenz erreichen *8) die Strafbarkeit bei einfachen strafrechtlichen Fällen beurteilen.
Das heißt, die Schülerinnen und Schüler können zumindest Lehrstoff:
- die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht; Rollen und ihre Bedeutung in Gesellschaft und Wirtschaft (Haushalte, Unternehmen, Staat), Aufgaben des Staates im Sinne der Wirtschaftspolitik, Einteilung und Bedeutung des Rechts, Stufenbau der Rechtsordnung, Gerichtsbarkeit (national und EU), Verwaltung (Behördenaufbau, Zuständigkeiten und Verfahren), Rechtsstaatlichkeit, Rechtsinformationssystem des Bundes und elektronische Amtshilfe
- die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet; Bürgerliches Recht (Personen-, Familien-, Ehe- und Erbrecht, Mietrecht)
- sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern; Straßenverkehrsrecht, Staatsbürgerschaftsrecht
- über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben. Sozialrecht (Beihilfen, Förderungen, Sozialleistungen)
____________________________________________________________________ Recht im Internet (E-Commerce, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Urheberrecht, Datenschutzrecht)
*8) Siehe: Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Grundzüge des Strafrechts (Wirtschaftsdelikte, alterstypische Delikte, Jugendstrafrecht)
Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, 6. Semester:
Straßburg 2001, ISBN 3-468-49469-6. Bildungs- und Lehraufgabe:
____________________________________________________________________ Die Schülerinnen und Schüler können
Lehrstoff: - die Träger und Ziele der Wirtschaftspolitik bezeichnen,
-              die Phasen des Konjunkturverlaufes und ihre Auswirkungen beschreiben,
-              aufzeigen, wie weit Wirtschaftswachstum für den Wohlstand einer Gesellschaft maßgeblich ist und alternative Methoden der Wohlstandsmessung erklären,
-              die Funktionen des Geldes beschreiben sowie Ursachen und Auswirkungen von Preisänderungen (Inflation, Deflation) darstellen,
-              Arten der Arbeitslosigkeit erklären und Szenarien darstellen, auf welche Weise Arbeitslosigkeit bekämpft werden kann,
-              die Wirkung von Sozialtransfers (beispielsweise Arbeitslosengeld) auf die Verteilungsgerechtigkeit abschätzen,
- die Bedeutung der Außenwirtschaft aufzeigen sowie in Grundzügen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren,
- in groben Zügen wirtschaftliches Handeln und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Nachhaltigkeit in Beziehung setzen,
- erklären, auf welche Weise sich der Staat finanziert, welche Ausgaben er tätigt und wie sich Staatsschulden auf die Wirtschaft und den einzelnen auswirken können.
Lehrstoff:
Magisches Sechseck der Wirtschaftspolitik, Konjunktur und Wirtschaftswachstum, Wirtschaftsprognosen, Wohlstand, Preisstabilität, Beschäftigung und Soziales, Verteilungsgerechtigkeit, Außenwirtschaft, gesunde Umwelt, Nachhaltigkeit (Ökologischer Fußabdruck), Budget
11. Politische Bildung und Zeitgeschichte
Didaktische Grundsätze:
Der Unterrichtsgegenstand soll zur multiperspektivischen Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte anregen und zu nachhaltigem, vorurteilsfreiem und demokratiepolitisch verantwortungsbewusstem Handeln erziehen.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Basislehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Kommunikationsthemen: Die Schülerinnen und Schüler können
Situationen aus dem Alltag - die Entwicklung und dem persönlichen Umfeld die Funktionsweise der Schülerinnen österreichischen parlamentarischen Demokratie erklären und Schüler (zB eigene Person, Körper, Familie, Ernährung, Kleidung, Haus, Einkauf, Geld, Schule, Beruf, Freizeit, Urlaub, Zeit demokratisch geprägte Entscheidungen im schulischen Alltag treffen, Wetter).
Sprachfertigkeiten: - politische Persönlichkeiten und Parteien in Österreich benennen,
Hörverständnis - Unterrichtsanweisungen, einfache Standarddialoge in Alltagssituationen. Sprechfähigkeit - einfache und gelenkte Standarddialoge, Interviews, Telefonate und Rollenspiele; einfache Kurzpräsentationen. Leseverständnis - Anweisungen und Aufgabenstellungen, kurze Texte (Fiction) ihre Wertvorstellungen und authentische Gebrauchstexte (zB Zeitungen, Fahrpläne, Prospekte). Schreibfertigkeit - Übungssätze Interessen artikulieren und -texte, einfache Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung in Österreich und gelenkte Berichte; schriftliche Fragebeantwortung; kreatives Schreiben (zB Geschichten der EU aufzeigen, Dialoge); private Briefe; Notizen.
Sprachstrukturen: - die Aufgaben, Ziele und Bedeutung europäischer und internationaler Organisationen beschreiben,
Grundlegende kommunikationsrelevante Strukturen (zB Word Order, Frage und Verneinung, die wichtigsten Verbformen). - mit Chancen und Risiken von Diversitäten umgehen, zB Geschlechterrollenideologien kritisch hinterfragen und Strategien für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in Beruf und Gesellschaft entwickeln.
Spracherwerb Lehrstoff:
Praktische Anwendung von Vokabellernstrategien, Partner- und Gruppenarbeit, Lesetechniken (zB reading for gist = sinnerfassendes Lesen ), heuristischem Lernen (learning by doing = handlungsorientiertes Lernen); Hinführen zu selbst gesteuertem und offenem sowie autonomem Lernen (= learner independence). Wege der Meinungsbildung, Wahlrechtsentwicklung, Staats- und Regierungsformen in der historischen Entwicklung Österreichs, demokratisches Bewusstsein und politische Mitsprache, Wertvorstellungen und Wertekonflikte, Zivilcourage, Solidarität, Interessenvertretung, Lobbying, politische Parteien
Erweiterungslehrstoff: Parlamentarismus, Grundzüge der Demokratie in Österreich, Grund- und Freiheitsrechte, Formen politischer Mitbestimmung in Österreich und in der Europäischen Union
Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Ausmaß, adäquat der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlicher Begabung (= mixed ability groups). Rolle Österreichs in internationalen Institutionen
IT-Bezug: Formen von nationalen und internationalen zivilcouragierten Freiwilligenengagements für wirtschaftliche und soziale Entwicklung
Verfassen von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Internet. Gebrauch von Lernsoftware. Gesellschaft und Arbeitswelt, gesellschaftlicher Wandel, Familienleben, Rollenbilder und Genderperspektiven, Frauen in Politik und Gesellschaft, Pionierinnen der Frauenbewegung, Geschlechterdemokratie und Lebensrealitäten in Geschichte und Gegenwart
Übungsfirmen-Konnex:
Kurzpräsentationen, Briefe, Notizen, Telefonate.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: landeskundliche (interkulturelle und geografische) Informationen; “Deutsch”:
Präsentation und Kommunikation; Basiswissen der Grammatik.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten.
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Kommunikationsthemen:
Situationen aus dem erweiterten Umfeld der Schülerinnen und Schüler; berufsnahe Themen (zB Office Management, Telekommunikation, Banking, Sales, Tourismus); interkulturelle Beziehungen; aktuelle Themen.
Sprachfertigkeiten:
Hörverständnis - Berichte, Dialoge und Telefongespräche aus Alltag und Beruf. Sprechfähigkeit - berufsbezogene Standarddialoge, Interviews, Telefonate und Rollenspiele; einfache Präsentationen. Leseverständnis - kurze wirtschaftlich relevante Inhalte, Texte zu aktuellen Themen und einfachem literarischem Textmaterial. Schreibfertigkeit - einfache und gelenkte Berichte; schriftliche Fragebeantwortung; kreatives Schreiben; gelenkte Zusammenfassung; Geschäftskorrespondenz.
Sprachstrukturen:
Grundlegende kommunikationsrelevante Strukturen (Festigung und Erweiterung). Geschäftskommunikation: Schriftliche Kommunikation. Grundsätzliche Struktur von Geschäftsbriefen.
Standardgeschäftskorrespondenz (zB Anfrage und Angebot, Bestellung und Bestätigung). Faxe, E-Mails (Form, Lay-out, Stil).
Mündliche Kommunikation:
Grundsätzliche Strukturen und Anwendung bei Telefonaten und Kundengesprächen (zB Anfrage und Angebot, Bestellung und Bestätigung).
Spracherwerb:
Spracherwerbstechniken, Vertiefung und Erweiterung, selbstständiges Aneignen von Informationen; Brainstorming und Mindmapping; Hörverständnistechniken (zB listening for gist = sinnerfassendes Zuhören); Schreibtechniken (zB Verfassen von Berichten und Zusammenfassungen).
Erweiterungslehrstoff:
Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Ausmaß, adäquat der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler.
IT-Bezug:
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: Gründung einer englischen Mini-Übungsfirma. “Informations- und Officemanagement”:
Gestalten von Schriftstücken.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten.
3. Klasse Semester – Kompetenzmodul 3:
Basislehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Kommunikationsthemen: Die Schülerinnen und Schüler können
Wirtschaft (zB Firmenprofile, Handel - Informationen zu historischen Leitthemen recherchieren und Transport), Gesellschaft historische Fragestellungen selbstständig formulieren, aktuelle Themen; interkulturelle Beziehungen (zB Österreich und seine Partner).
Sprachfertigkeiten: - historische Quellen als Grundlagen der Rekonstruktion von Vergangenheit nützen,
Vertiefung im Hör- und Leseverständnis, in der Sprachfähigkeit und Schreibfähigkeit. - die Gefahren, die durch Populismus, politischen Extremismus, Totalitarismus, Rassismus, Faschismus und Antisemitismus entstehen, erkennen,
Sprachstrukturen: - bestehende Konfliktfelder anführen,
Festigung und Erweiterung - die Entwicklung der grundlegenden kommunikationsrelevanten Strukturen Europäischen Union sowie aktuelle Herausforderungen in Europa in Grundzügen erklären.
Geschäftskommunikation Lehrstoff:
Anwendung von korrekter Form, Struktur, adäquatem Lay-out und Stil bei Geschäftsbriefen, Faxen und E-Mails in Bereichen der Geschäftskorrespondenz (zB Stellenbewerbung, Reklamationen, Durchführung von Geschäftsreisen) und in Telefonaten und persönlichen Gesprächen (zB Stellenbewerbung, Reklamationen, Durchführung von Geschäftsreisen, Kundenbetreuung) bei schriftlicher und mündlicher Kommunikation. Periodisierungen, Re- und Dekonstruktion von Geschichte anhand ausgewählter Beispiele, Leitthemen der europäischen Geschichte sowie Herausforderungen des 20. und 21. Jahrhunderts (Kriege, Nationalismen, Völkerverständigung nach dem 2. Weltkrieg)
Spracherwerb: Kriege, Zwischenkriegszeit, Krisen und Konflikte, demokratische und totalitäre Systeme im 20. Jahrhundert anhand ausgewählter Beispiele, Grundzüge der Entwicklung Österreichs im 20. und 21. Jahrhundert
Vertiefung Faschismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken. Holocaust (Widerstand, Gedächtnis und Gegenwart), Populismus und politischen Extremismus
Erweiterungslehrstoff: Grundzüge der Geschichte der Europäischen Union
Übungsfirmenarbeit.
IT-Bezug:
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche; Kontakte mit englischsprachigen Übungsfirmen.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht”:
Interkulturelles. “Informations- und Officemanagement”: Gestalten von Schriftstücken. “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”:
Verkaufsgespräche.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
4. ZEITGESCHICHTE, POLITISCHE BILDUNG UND RECHT Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Unterrichtsgegenstand orientiert sich grundsätzlich an demokratischen Werten Die Schülerinnen und der Unteilbarkeit der Menschenrechte mit dem Ziel, zu politisch verantwortungsbewusstem Handeln zu erziehen. Schüler können
Die Schülerinnen - aktuelle mediale Darstellungen analysieren und Schüler sollen kritisch hinterfragen,
- Einsicht die Rolle der Medien in politische Sachverhalte zeigen Meinungsbildungsprozessen beurteilen und am politischen die Bedeutung von Meinungs- und gesellschaftlichen Geschehen teilnehmen können Pressefreiheit begründen,
- die weltweit wichtigen politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen kennen, - ausgewählte Themen der Politik, Kultur und Gesellschaft in ihren Grundzügen diskutieren,
- durch die Kenntnis der geschichtlichen Entwicklung der Zweiten Republik und deren Rechtsgrundlagen politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen exemplarisch jüngste regionale und beurteilen können überregionale Konflikte darstellen,
- am öffentlichen Geschehen Anteil nehmen und wechselnde Lebensumstände bewältigen können Zusammenhänge politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse kritisch hinterfragen.
- Informationen sachbezogen auswählen, beurteilen, dokumentieren und präsentieren können, Lehrstoff:
- Interessensgegensätze erkennen Politik und Manipulationsversuche durchschauen können Medien, Mediengesellschaft, Mediengeschichte, Kriege als Medienereignis, Medienberichterstattung, Rückwirkungen auf demokratiepolitische Prozesse, politische Bildstrategien, Meinungs- und Pressefreiheit
- die Bereitschaft zur unvoreingenommenen Aufgeschlossenheit allem Fremden gegenüber entwickeln Jüngste Zeitgeschichte im historischen Aufriss, politische Herausforderungen in der modernen multikulturellen Konsum- und Freizeitgesellschaft, Armut und Umgang mit sozialen Randgruppen, Afrikas Erbe des Kolonialismus, Entwicklungspolitik, neu aufstrebende Wirtschaftsmächte, internationale sozialpolitische Zusammenarbeit
- die Arbeit für den Frieden und die Menschenrechte bejahen,
- die Möglichkeiten und Pflichten im Vereinten Europa kennen und nützen,
- erarbeitetes Rechtswissen im beruflichen und privaten Lebensumfeld erfolgreich anwenden können,
- selbsttätig in neue Rechtsbereiche vordringen können,
- mit den erforderlichen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich kommunizieren können und
- Rechte selbst- und verantwortungsbewusst ausüben können.
Lehrstoff:
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Welt im Wandel:
Demokratische, totalitäre und antidemokratische Systeme im
20. Jahrhundert, Streben nach Verwirklichung der Menschenrechte;
Emanzipation, offene Gesellschaft, demokratische Entscheidungsprozesse.
Herstellen von Bezügen zur Schuldemokratie (zB Schülervertreterinnen und Schülervertreter, SGA-Beschlüsse).
Zwischenkriegszeit:
Erste Republik, Europa in der Zwischenkriegszeit, Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg.
Neue Weltordnungen:
Vereinte Nationen, Ost-Westkonflikt, Supermächte, Blockbildungen, Entkolonialisierung, Europäische Integration (zB EU, OSZE, Europarat), Überblick über die jüngste Geschichte Afrikas, Asiens, Amerikas und Australiens.
Österreich:
Geschichte der Zweiten Republik, Veränderungen im politischen System, politische Partizipation, Österreichs Auseinandersetzung mit seiner Geschichte, Möglichkeiten und Aufgaben in der Völker- und Staatengemeinschaft.
Globale Entwicklungen und Tendenzen:
Globalisierung, Sicherung des Weltfriedens, Migration, Minderheiten, internationale Konferenzen und Abkommen.
Rolle der Medien in der Politik:
Gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur, Arbeit und Freizeit.
Erweiterungslehrstoff:
Aktuelle politische und zeithistorische Entwicklung in Österreich, Europa und der Welt. Wirtschaftsgeschichte.
IT-Bezug:
Informationsbeschaffung und -strukturierung.
Übungsfirmen-Konnex:
Unternehmensgeschichte, Geschichte der Arbeitswelt.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: Wirtschaftsräume und Wirtschaftssysteme, Ent- und Neokolonialisierung. Österreichs Lage in Europa, Lebensraum Österreich, Europäische Union. Staatenwelt Europas, Transportwege und Warenströme. “Religion”: Weltreligionen, Fundamentalismus. “Deutsch”: Medienkunde, Sachtextanalyse.
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
Basislehrstoff:
Mensch und Rechtsordnung:
Zugang zum Recht, Rechtsweg, Gerichtsorganisation und Behördenaufbau, Zugang zu Interessensvertretungen.
Staat und Europa:
Staatselemente; Staats- und Regierungsformen; Staatenverbindungen (insbesondere europäische Integration). Grundlagen des Europarechts.
Verfassungsaufbau und Verfassungsrecht:
Prinzipien der Verfassung, Staatszielbestimmungen; Gesetzgebung und Vollziehung in Grundzügen; Bund, Länder, Gemeinden; Menschen- und Bürgerrechte.
Politische Willensbildung:
Politische Parteien, Meinungsbildung, Sozialpartnerschaft in Österreich. Österreichisches und europäisches Wahlrecht in Grundzügen.
Privatrecht:
Grundzüge des Privatrechts, einschlägige Rechtsbereiche wie insbesondere Schuldrecht, Schadenersatz-, Konsumentenschutzrecht und insolvenzrechtliche Bestimmungen, jeweils aus der Sicht des Unternehmers und des Verbrauchers.
Wirtschaftsrecht:
Gewerberecht, Datenschutzrecht, Immaterialgüterrechte aus österreichischer und europäischer Sicht. Recht des Electronic-Business (zB Signaturgesetz und -verordnung, E-Commerce-Richtlinie und -gesetz, Rechtsfragen der elektronischen Zahlung, Domainrecht, Fernabsatzgesetz). Strafrecht und Wirtschaftskriminalität.
Arbeits- und Sozialrecht:
Arbeitsvertrag (zB Kollektivvertragsrecht), Rechte und Pflichten aus dem Angestelltenverhältnis, jeweils aus der Sicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers; Arbeitnehmerschutz; Arbeitsverfassungsrecht; betriebliche und gesetzliche Interessensvertretungen.
Grundlagen des Sozialrechts.
Erweiterungslehrstoff:
Gewalt, Macht, Herrschaft, Legitimation. Mensch und Gesellschaft. Bevölkerungslehre und Migration - Integration. Asylrecht. Ablauf von Gerichts- und Verwaltungsverfahren an Hand ausgewählter Beispiele.
IT-Bezug:
Informationsbeschaffung und -strukturierung (Quellensuche im Internet). Kenntnisse über das Rechtsinformationssystem, Firmenbuch, Grundbuch, Gewerberegister; Homepages von Behörden und Körperschaften, Anwälten und Notaren, Interessensvertretungen; Herunterladen von Antragsformularen; Eingaben; Abgabe von Erklärungen und Eingaben an Behörden und Interessensvertretungen.
Übungsfirmen-Konnex:
Betriebsanlagengenehmigungen, Unternehmensgründung, Beschaffung von Formularen, Anträgen, Firmenbuchauszügen, Grundbuchauszügen. Vertragsrecht. Gewerberecht und Gewerberechtsverfahren. Elektronische Signatur, E-Commerce, elektronischer Zahlungsverkehr. Rechte aus dem Arbeitsverhältnis.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”: Unternehmens- und Gesellschaftsformen, Unternehmensgründung, Handelsrecht, Versicherungsrecht, gewerberechtliche Vorschriften, Vertragsrecht (zB Kaufvertrag, Verzug, Gewährleistung, Schadenersatz, Konsumentenschutz, Produkthaftpflicht), Wettbewerbsrecht und Immaterialgüterrechte im europäischen Ansatz. “Wirtschaftsinformatik”:
Datenschutz. “Religion”: Zivilcourage, Machtgefüge in einer Gesellschaft, Stellenwert der Familie, Rollenverständnis in Familie, Gesellschaft und Beruf; sittliche, ethische und moralische Wertvorstellungen.
5. GEOGRAFIE (WIRTSCHAFTSGEOGRAFIE) Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen, aufbauend auf den in der 5. bis 8. Schulstufe erworbenen geografischen Kenntnisse, Einsichten und Fähigkeiten, können
- sich räumlich und zeitlich in Österreich, Europa und auf der Erde orientieren können, - wesentliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Österreich seit dem 2. Weltkrieg exemplarisch diskutieren,
- über ausreichende topografische Grundkenntnisse verfügen, diese weiterentwickeln und auf relevante Lebenssituationen anwenden können, - gesellschaftspolitische Herausforderungen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Weltbilder, religiöser Vorstellungen und Lebensentwürfe reflektieren,
- mit traditionellen interkulturelle Dialogfähigkeit demonstrieren und neuen (digitalen) geografischen Arbeitstechniken umgehen lernen, die gesellschaftspolitische Bedeutung von kultureller Heterogenität und Diversität debattieren.
- Funktionszusammenhänge von Raum, Mensch und Gesellschaft erklären können, Lehrstoff:
- Natur- und Humanfaktoren auf der Erde kennen Europäische und ihre Vernetzung mit Wirtschafts- globale politische, wirtschaftliche und Geosystemen beschreiben können kulturelle Vernetzungen, kulturelle Heterogenität, interkulturelle Spurensuche, Migration und Migrationsgeschichte
- bevölkerungsgeografische Prozesse sowohl in Industrie- als auch in Schwellen- und Entwicklungsländern verstehen Dissonante Geschichtsbilder, Geschichtsbewusstsein und beschreiben lernen Identitätskonstruktionen von Jugendlichen, kulturelle, nationale und transnationale Identität
- Kenntnisse über Grundzüge der Raumordnung und Raumplanung für Raumplanungsentscheidungen erwerben, 6. Semester:
- weltweite wirtschaftliche Zusammenschlüsse unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Union und deren dynamische Weiterentwicklung aus wirtschaftsgeografischer und geopolitischer Sicht erkennen Bildungs- und Lehraufgabe:
- geografische Grundkenntnisse mit anderen Unterrichtsgegenständen vernetzen Die Schülerinnen und nutzen Schüler können.
Lehrstoff: - den wirtschafts- und sozialpolitischen Einfluss von Interessenvertretungen und Lobbyismus erklären,
- Faktoren für fortschreitende globale Prozesse erkennen,
- anhand von Beispielen den Einfluss von Globalisierung auf die Gesellschaft erörtern.
Lehrstoff:
Wirtschafts- und Gesellschaftsformen, Wirtschaftspolitik und Globalisierung (Krisen und Chancen), Interessenvertretungen und Lobbyismus, Gesellschaft und Arbeitswelt, Auswirkungen globaler sozioökonomischer Veränderungen auf die individuelle Lebens- und Arbeitswelt
12. Geografie (Wirtschafts- und Kulturräume)
Didaktische Grundsätze:
Auf den Erwerb eines Überblicks bezüglich globaler Problemstellungen ist ein Schwerpunkt zu legen. Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, ihr Wissen laufend zu aktualisieren und dazu Informationen, Daten und Quellen selbstständig zu recherchieren.
Kulturelle, geografische und wirtschaftliche Einflussfaktoren sind in den Lernprozessen zu berücksichtigen.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Basislehrstoff Bildungs- und Lehraufgabe:
Räumliche und zeitliche Orientierung auf der Erde, topografische Grundkenntnisse (zB Entstehen neuer Staaten, Verschmelzen von Staatsgebilden). Geografische Arbeitstechniken (Sicherheit im Umgang mit Karten Die Schülerinnen und digitalisierten Orientierungshilfen). Schüler
Geodynamische Wirkungsgefüge - verfügen über topografische Grundkenntnisse und wirtschaftliche Strukturen: können sie in relevanten Lebenssituationen einsetzen,
Wechselwirkung zwischen Geosystemen und darin wirtschaftenden Menschen. - können für ihr Berufsleben notwendige geografische Informationen beschaffen,
- können geografische Arbeitstechniken anwenden,
- können klimageographische Daten und ökologische Prozesse zonal und regional einordnen und ihre Bedeutung für unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftsformen darstellen,
- können demografische Prozesse analysieren und deren Auswirkungen erläutern,
- können globale und regionale Zentrum-Peripherie-Strukturen sowie Entwicklungsunterschiede erklären,
- können Prozesse der Globalisierung beschreiben und deren Auswirkungen beispielhaft darstellen.
Lehrstoff:
Räumliche und zeitliche Orientierung auf der Erde:
geografischen Arbeitstechniken (Arbeit mit Karten, digitalen Orientierungshilfen und geografischen Informationssystemen), Zeitzonen
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen:
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirklungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung )
Bevölkerung der Erde:
Demografische und sozioökonomische Strukturen und Prozesse, Ursachen und Folgen. Weltweite Migrationsströme, Ursachen und Ziele. Verteilung der Bevölkerung auf der Erde, demografische Strukturen und Prozesse sowie ihre sozioökonomischen Wechselwirkungen
Die globalisierte Welt Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft:
Globalisierung als Teil unserer Alltagskultur, verschiedene sozioökonomische Aspekte der Globalisierung. Globalisierung und Entwicklungsländer; Zentrum-Peripherie-Strukturen; Ursachen der Unterentwicklung, soziale und wirtschaftliche Probleme; Dynamik der Schwellenländer; Formen der Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik; Verfügbarkeit und Sicherung von Ressourcen; Tourismus in Entwicklungsländern. Zentren und Peripherien, Entwicklungsunterschiede, Nord-Süd-Konflikt, Entwicklungspolitik, Globalisierung und ihre Auswirkungen, globale Verantwortung
Erweiterungslehrstoff:
Wirtschaftsgeografische Betrachtung ausgewählter Entwicklungs- und Schwellenländer, Fallbeispiele aus Afrika, Lateinamerika und Asien.
IT-Bezug:
Nutzung des Internet; Geografische Informationssysteme (GIS).
Übungsfirmen-Konnex:
Verkehrsgeografie und Logistik im Zusammenhang mit topografischen Grundkenntnissen und geografischen Arbeitstechniken; Erstellung von Länderprofilen von potenziellen Handelspartnern; Standortfaktoren für die Errichtung von Betrieben.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz”: Globalisierung als Teil der eigenen Alltagskultur, Entwicklung von Toleranz, Abbau von Vorurteilen, Verstehen anderer Kulturen und positiver Umgang mit diesen.
2. Klasse:
Basislehrstoff 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Industrie- Bildungs- und Dienstleistungsstaaten Lehraufgabe:
Allgemeiner Überblick über naturräumliche, wirtschaftsgeografische und geopolitische Faktoren; Grundlagen der Industrialisierung; Veränderung der Wirtschaftssektoren im Industrie- Die Schülerinnen und Dienstleistungsbereich mit besonderer Berücksichtigung der Freizeitgesellschaft. Schüler können
Australien, Ozeanien, Japan, Angloamerika - sich räumlich in Österreich orientieren, Europa und Russland (sowie Nachfolgestaaten der Sowjetunion) im wirtschaftsgeografischen und geopolitischen Überblick.
Europa - topografische Grundkenntnisse in relevanten Lebenssituationen und im Wandel: beruflichen Leben anwenden,
Struktur und Grundlagen der europäischen Wirtschaft; wirtschaftsgeografische und geopolitische Integration unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Union und ihrer Erweiterungstendenzen. - für ihr Berufsleben notwendige geografische Informationen über Österreich beschaffen,
- demografische Prozesse in Österreich analysieren und deren Auswirkungen erläutern,
- den Wirtschaftsstandort Österreich und seine regionalen Disparitäten beschreiben und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft erklären,
- wichtige Instrumente der Raumordnung und Raumplanung und ihre Auswirkungen erklären,
- die touristische Entwicklung und ihre wirtschaftliche Bedeutung und daraus entstehende Nutzungskonflikte beispielhaft erklären.
Lehrstoff:
Österreich:
Topografische Topografischer und naturräumliche Grundkenntnisse; naturräumlicher Überblick, Bevölkerung (Strukturen und Entwicklung), Österreich als Wirtschaftsstandort (wirtschaftsräumliche Disparitäten, regionale Schwerpunkte), Landwirtschaft, Tourismus als regionaler Wirtschaftsfaktor, Raumordnung und Raumplanung, Natur- und Landschaftsschutz, Nutzungskonflikte
Bevölkerungsstrukturen und -entwicklung; ländliche und städtische Lebensräume und ihre Wechselbeziehungen; Raumordnung und Raumplanung; Struktur und Entwicklung der Wirtschaftssektoren; 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Qualität Bildungs- und Defizite des Wirtschaftsstandorts Österreich; Lehraufgabe:
Integration Österreichs in Europa Die Schülerinnen und in der Welt. Schüler können
Erweiterungslehrstoff: - sich räumlich weltweit und besonders in Europa orientieren,
- topografische Grundkenntnisse in relevanten Lebenssituationen einsetzen,
- für ihr Berufsleben notwendige geografische Informationen über Europa beschaffen,
- weltweite wirtschaftliche Zusammenschlüsse erklären und deren Auswirkungen auf Österreichs Wirtschaft erläutern, wobei der Europäischen Union ein besonderer Stellenwert zuerkannt werden soll,
- die Grundzüge der europäischen Wirtschaft und ihre Zentrum-Peripherie-Strukturen beschreiben,
- die Struktur und die Entwicklung außereuropäischer Wirtschaftsräume beschreiben und ausgewählte sozioökonomische und ökologische Konflikte erklären.
Lehrstoff:
Europa im Wandel:
Grundlagen der europäischen Wirtschaft, Zentrum-Peripherie-Strukturen, Auswirkungen der Europäischen Union auf die europäische Wirtschaft (Agrarpolitik, Regionalpolitik), Österreich in der Europäischen Union
Zentren der Weltwirtschaft:
Grundlagen der Dynamik; Steuerungszentralen und abhängige Peripherien; Dialektik zwischen Globalisierung und Regionalisierung; Struktur und Dynamik entwickelter außereuropäischer Wirtschaftsräume und Wirtschaftsbündnisse, regionale Zentrum-Peripherie-Strukturen, aktuelle gesellschaftliche und ökologische Konfliktfelder
wirtschaftliche und politische Zusammenschlüsse 13. Angewandte Naturwissenschaften und Verflechtungen; Warenlehre
Entwicklungsstrategien und internationale Zusammenarbeit. Didaktische Grundsätze:
IT-Bezug: Den Schülerinnen und Schülern ist ein naturwissenschaftliches Weltbild zu vermitteln, das chemische und physikalische Grundlagen sinnvoll mit Inhalten der Biologie, Ökologie und Warenlehre verknüpft.
Geografische Informationspläne, Recherchen und Informationsbeschaffung. Im naturwissenschaftlichen Unterricht ist, dort wo es machbar erscheint, von der Lebens- und Gedankenwelt der Schülerinnen und Schüler auszugehen. Es ist ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Erfahrungen anhand von Untersuchungen (Beobachtungen, Messungen und Experimenten) zu sammeln und diese mit Hilfe der neu erlernten Konzepte und Modelle zu beurteilen und zu bewerten.
Übungsfirmen-Konnex: Bei der Unterrichtserteilung ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, die sie im Alltagsleben und im Beruf praktisch anwenden können.
Vertiefung von Verkehrsgeografie und Logistik im Zusammenhang mit topografischen Grundkenntnissen und geografischen Arbeitstechniken;
Erstellung von Länderprofilen von potenziellen Handelspartnern;
Standortfaktoren für die Errichtung von Betrieben.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht”: historische Wirtschaftsräume und deren Veränderung. “Biologie, Ökologie und Warenlehre”: Natur- und Humanfaktoren.
6. BIOLOGIE, ÖKOLOGIE UND WARENLEHRE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- den Zusammenhang zwischen Leben, Umwelt und Waren erkennen,
- den Zusammenhang zwischen menschlichem Handeln und Umweltqualität erfassen,
- ihre Lebensführung an der Erhaltung von Gesundheit und Fitness sowie der Verantwortung gegenüber sich selbst und der Umwelt orientieren,
- die Qualität, den Wert und die Verwendbarkeit von Waren beurteilen und beschreiben können,
- den Beitrag der Wirtschaft zur Erhaltung der Umwelt einschätzen können und Bereitschaft zur Umsetzung betrieblichen Umweltschutzes entwickeln und
- die Nachhaltigkeit als wichtiges Prinzip des zukunftsorientierten Wirtschaftens erkennen und in ihrem Konsumverhalten umsetzen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Basislehrstoff:
Zusammenhänge von Biologie, Ökologie und Warenlehre. Organisationsstruktur der menschlichen Organsysteme. Lernbiologie.
Bewegung, Sport:
Skelett, Muskulatur, Energiehaushalt, isotonische Getränke; Sportartikel.
Arbeitswelt:
Sinnesorgane und deren Schutz; Ergonomie; Stressbewältigung.
Körperpflege:
Haut, Pflegemittel, Kosmetik. Sexualhygiene, Familienplanung.
Genussmittel:
Alkoholische und alkaloidhältige Genussmittel, Energydrinks, Drogen. Umgang mit Suchtverhalten.
Ökologie:
Natur- und Umweltschutz. Humanökologie. Büromaterialien: Papier, Schreib- und Druckmittel.
Erweiterungslehrstoff:
Gesundheitslehre:
Immunsystem, Infektionskrankheiten, Impfungen.
Haushaltsartikel:
Glas- und Keramik.
IT-Bezug:
Nutzung der Information des Warenkorbes der im Internet präsenten Unternehmen. Verwendung gesundheitsbezogener Daten aus entsprechenden Webseiten. Einsatz von Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Standortspezifisch je nach Art der Übungsfirmen (Branchen); Grundlageninformationen zu den angebotenen Waren.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: Herkunft von Waren.
2. Klasse:
Basislehrstoff 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- können naturwissenschaftliche Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Chemie, Physik, Biologie) zuordnen und sich ergänzende Informationen selbstständig beschaffen,
- kennen die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Maßsystems,
- verstehen grundlegende Aussagen des Teilchenmodells und können es zur Beschreibung der Aggregatzustände verwenden,
- können den Aufbau der Atome erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
- können einfache chemische Formeln erklären,
- können Stoffeigenschaften erklären,
- kennen Vorschriften im Umgang mit gefährlichen Stoffen und die dazu passenden Gefahrensymbole und können die entsprechenden Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen,
- können einige Kräfte, die zur Erklärung naturwissenschaftlicher Phänomene dienen, beschreiben,
- können einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen (Beobachtung, Messung, Experiment) planen und durchführen, sowie die Ergebnisse dokumentieren und präsentieren,
- können Bereiche des elektromagnetischen Spektrums beschreiben und dazu passende Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen,
- können den Aufbau der Lebewesen aus Molekülen und Zellen beschreiben,
- kennen wichtige Organe und Organsysteme bei Pflanzen und Tieren und können dazu passende Informationen selbstständig aus den Medien beschaffen und die dabei gewonnenen Ergebnisse präsentieren.
Lehrstoff:
Arbeitsweise der Naturwissenschaften:
Beobachtung, Experiment, Messungen, Modellbildung, Naturgesetze, Größen, Einheiten, internationales Einheitensystem
Grundlagen der Chemie:
Atom, Molekül, Makromoleküle, Atombau (Atomkern, Elektronenhülle), Periodensystem als Informationsquelle, Formelschreibweise, Stoffeigenschaften, Stoffumwandlungen anhand einfacher Experimente, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen
Grundlagen der Physik:
Aggregatzustände, mechanische, magnetische und elektrische Kräfte, Schall und Licht anhand einfacher Experimente, elektromagnetisches Spektrum
Grundlagen der Biologie:
Molekül, Zelle (DNA, Viren und Bakterien), Organismus (Organe und Organsysteme bei Pflanzen und Tieren)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- den Aufbau und die Funktionsweise menschlicher Organsysteme beschreiben,
- die für die menschliche Ernährung wichtigen Nährstoffe beschreiben und deren Bedeutung für die Gesundheit des Menschen erläutern,
- Informationen aus dem Bereich Humanbiologie und Humanökologie (Lernbiologie, Sexualität, Ergonomie, Ernährung, Bewegung und Sport, Suchtmittel) selbstständig beschaffen und die Bedeutung der gewonnen Ergebnisse für sich reflektieren,
- den Aufbau und die Funktionsweise von Ökosystemen beschreiben,
- Informationen zu aktuellen ökologischen Fragen (Stoffkreisläufe, Klimawandel) selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren,
- die Bedeutung ökologischer Fragen für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen.
Lehrstoff:
Biologie:
Humanbiologie und Humanökologie: Gehirn und Lernbiologie, Sexualität, Stützsystem und Ergonomie, Nährstoffe, Stoffwechsel und Ernährung, Bewegung und Sport, Suchtmittel
Ökologie:
Wechselwirkung Boden, Wasser, Luft. Ökosphäre und Ökosysteme, Stoffkreisläufe, Klimawandel
Ernährung 3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
Verdauungssystem, gesundheitsbewusste Ernährung. 5. Semester:
Landwirtschaftliche Produktion Bildungs- und Lehraufgabe:
Konventionelle und ökologische Landwirtschaft. Getreideprodukte, Obst und Gemüse, Fleischwaren Die Schülerinnen und Geflügel, Milchprodukte. Schüler können
Lebensmittelindustrie: - naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von ausgewählten anorganischen Waren erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben und erläutern,
Speisefette; alkoholfreie Getränke; Convenience-Produkte, Novel-Food; biotechnische Produkte, Lebensmittelzusätze. - naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von ausgewählten organischen Waren erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben und erläutern,
Bekleidung: - Warenproben mit Hilfe einfacher Methoden untersuchen und dadurch deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln,
Textilien, Leder. - das Marktangebot von Waren aus Sicht von Produzent, Handel und Konsument beurteilen,
Kunststoffe: - Wasser und landwirtschaftliche Produkte aus ökologischer Sicht analysieren und beurteilen.
Eigenschaften, Verwendung. Lehrstoff:
Abfallwirtschaft Anorganische Waren:
Verpackungsmaterialien (Entsorgungssysteme, Recycling). Metalle, Schmuck- und Edelsteine, Baustoffe
Erweiterungslehrstoff Organische Waren:
Ernährung: Nahrungs- und Genussmittel, Textilien, Holz, Kunststoffe, petrochemische Erzeugnisse
Süßwaren, Fische, Eier, Gewürze; diätetische Lebensmittel, Ernährungstrends, Fun Food. Konsumenteninformation und Konsumentenschutz
IT-Bezug Waren und Ökologie:
Nutzung der Information des Warenkorbes der im Internet präsenten Unternehmen. Erfassung der Umweltgüte über aktuelle Messdaten aus dem Internet. Verwendung von Daten aus dem Internet. Wasser als ökologisch sensible Ware; Formen der Landwirtschaft
Übungsfirmen-Konnex 6. Semester:
Standortspezifisch je nach Art der Übungsfirmen (Branchen); Grundlageninformationen zu den Waren. Bildungs- und Lehraufgabe:
Fachübergreifender Lehrstoff: Die Schülerinnen und Schüler können
“Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: Waren und Dienstleistungen von Übungsfirmen. “Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: Landwirtschaft; Herkunft - anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren. erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
3. Klasse: - die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt analysieren und beurteilen,
Basislehrstoff: - positive und negative Auswirkungen von neuen Technologien für sich selbst sowie für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erkennen und diese beschreiben,
Konsumenteninformation: - wesentliche Arten der Energiebereitstellung und Energieversorgung beschreiben und vergleichen.
Lifestyle, Bedarfsdeckung durch E-Commerce, Auswirkungen des materiellen und immateriellen Konsums, Konsumentenschutz. Lehrstoff:
Bauwirtschaft Waren und Ökologie:
Ökologie des Wohnens, Baubiologie, anorganische und organische Baustoffe. Lebenszyklus von Waren (Rohstoff, Produktion, Handel, Nutzung, Entsorgung), ökologisches Wirtschaften (Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Globalisierung)
Energiewirtschaft Technologie und Gesellschaft:
Struktur des Energiemarktes, Erdölprodukte und Erdgas, erneuerbare Energiequellen, Umweltwirkungen der Energienutzung. Energie (Begriff, Umwandlungen, Bereitstellung, Versorgung), Neue Technologien (Informationstechnologie, Biotechnologie, Gentechnik usw.)
Kommunikations- und Unterhaltungsmedien: B. Pflichtpraktikum
Optimale Funktionsnutzung in Beruf und Alltag, Interpretation von Gebrauchsanweisungen. Das Pflichtpraktikum ist im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorzubereiten. Es hat mindestens 150 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehreren Tranchen von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, insbesondere das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987, BGBl. Nr. 599/1987, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2013, und das Arbeitszeitgesetz, BGBl. Nr. 461/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 71/2013 sowie kollektivvertragliche Vorschriften finden Beachtung.
Umweltmanagement: Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.
Ökologisches Beschaffungswesen, betrieblicher Umweltschutz. Edelmetalle Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Schmuck Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.
Erweiterungslehrstoff: Die Schülerinnen und Schüler sollen,
Metallwerkstoffe. Kohle - die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen, Atomenergie.
IT-Bezug: - nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
Nutzung der Information des Warenkorbes der im Internet präsenten Unternehmen. Verwendung der Daten - über Rechte und Informationen der im Internet vertretenen Konsumentenschutzorganisationen, Pflichten der Energiewirtschaft Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der einzelnen Branchen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können, Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex: - sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
Standortspezifisch je nach Art der Übungsfirmen (Branchen); Grundlageninformationen zu den Waren. - eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
Fachübergreifender Lehrstoff: - unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
“Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: Waren und Dienstleistungen der Übungsfirmen. - ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
7 - die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen. BETRIEBSWIRTSCHAFT EINSCHLIESSLICH VOLKSWIRTSCHAFTLICHER
GRUNDLAGEN Das Pflichtpraktikum soll weiters Einsicht in soziale Beziehungen sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge fördern und den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen. Neben fachlichen sollen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.
Bildungs- und Lehraufgabe: Nach Abschluss des Pflichtpraktikums hat eine eingehende Auswertung der praktischen Tätigkeit zu erfolgen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Schulbezogene Veranstaltungen gemäß § 13a des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 76/2013, sind im Ausmaß der tatsächlich erbrachten Arbeitszeit auf die vorgeschriebene Mindestdauer des Praktikums anzurechnen, wenn sie die Zielsetzungen des Pflichtpraktikums erfüllen.
- den Aufbau des Betriebes, die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche sowie die Beziehungen des Betriebes zur Außenwelt unter Berücksichtigung des gesetzlichen und sozialen Umfeldes kennen,
- die rechtlichen Grundlagen für das Zustandekommen eines Kaufvertrages, die damit verbundenen Rechte und Pflichten kennen und Vertragsverletzungen bemängeln können,
- Arbeiten im Zusammenhang mit Kaufverträgen mit aktuellen Kommunikationsmedien durchführen können,
- betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und werten können,
- die Rolle des Unternehmers und des Verbrauchers in Wirtschaft und Gesellschaft erkennen und wahrnehmen können,
- die unternehmerische Tätigkeit als Prozess des Zusammenwirkens zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beurteilen können,
- die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche von einzelnen Branchen und Unternehmungen sowie deren Wertschöpfungskette erkennen,
- Wettbewerb und Marktmechanismen verstehen und
- volkswirtschaftliche Standpunkte und Vorgänge in Österreich, der EU und der Welt erkennen können.
1. Klasse:
Basislehrstoff:
Betriebswirtschaftliche Grundbegriffe:
Betrieb und sein Umfeld; Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche im Überblick mit Verschränkung zum “Rechnungswesen” (zB Bilanz).
Kaufvertrag unter Berücksichtigung aktueller Kommunikationstechniken (mit EDV-Unterstützung) und Verschränkung zum “Rechnungswesen”:
Rechtliche Grundlagen, Inhalt, Anbahnung und Abschluss des Kaufvertrages. Ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrages (Lieferung, Annahme, Zahlung). Vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrages (Liefermängel, Lieferverzug, Annahmeverzug, Zahlungsverzug).
Kaufmann; Firma; Firmenbuch; Rechtsformen (jeweils mit Verschränkung zum “Rechnungswesen”).
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Erweiterungslehrstoff:
Konsumentenschutz. Privatkonkurs.
IT-Bezug:
Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung.
Übungsfirmen-Konnex:
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Rechnungswesen”.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten.
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Der Mensch in der Wirtschaft:
Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Konsument; Arbeit als wertschöpfender Faktor; Arbeitsmarktpolitik.
Mitarbeiter im Betrieb unter Verschränkung zur “Personalverrechnung im Rechnungswesen”:
Bewerbung, Auswahl und Aufnahme; Einsatz und Entlohnung der Mitarbeiter; Beendigung des Arbeitsverhältnisses; Mitarbeiterführung.
Materialwirtschaft und Beschaffungsmarketing einschließlich Berechnung und Interpretation von Kennzahlen.
Handels- und Dienstleistungsbetriebe (unter Verschränkung zu “Abrechnungen und Buchungen im Rechnungswesen”):
Beschaffung, Lagerhaltung, Verkauf.
Marketing:
Marktorientierung; Marketing und marketingpolitische Instrumente. Handelsvermittler. E-Business, Ethik im Marketing.
Das wirtschaftliche, rechtliche und soziale Umfeld von Unternehmen:
Wirtschaftskreislauf; Beitrag zum Sozialprodukt; Inflation, Konjunktur und Wirtschaftswachstum. Volkswirtschaft, Arbeitsmarktpolitik. Grundsätzliche Überlegungen für die Unternehmensgründung.
Verflechtung von Mikro- und Makroökonomie.
Internationale Wirtschaftstätigkeit:
Volkswirtschaftliche Bedeutung des Außenhandels; Leistungs- und Zahlungsbilanz; Globalisierung der Wirtschaft.
Besonderheiten bei Abschluss und Erfüllung des Kaufvertrages im Außenhandel.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Erweiterungslehrstoff:
Außenhandel (Grundzüge der Verzollung). Wirtschaftssysteme.
IT-Bezug:
Internetzugang zu diversen Webseiten zB Gründerservice der Kammern, der Interessensvertretungen, Jobbörsen, Wirtschaftsforschungsinstitute. Electronic Business als moderne Vertriebsform.
Übungsfirmen-Konnex:
Anwerbung und Auswahl von Mitarbeitern. Einbeziehung des aktuellen Wirtschaftsgeschehens in die Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht”: Wirtschaftskrisen.
“Deutsch”: Schriftliche Kommunikation, normative Sprachrichtigkeit, “Rechnungswesen”: Personalverrechnung. “Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: Internationale Handelsströme. “Informations- und Officemanagement”: Schriftverkehr im Zusammenhang mit dem Personalwesen.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten.
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Gütererzeugung mit Verschränkung zur “Kostenrechnung im Rechnungswesen”:
Einsatz und Kombination der Produktionsfaktoren. Besonderheiten der Leistungserstellung und Leistungsverwertung am Beispiel eines selbstgewählten Fertigungsbetriebes; Arten der Fertigung.
Geld und Volkswirtschaft:
Kaufkraft und Geldwertschwankungen; Grundzüge des Währungswesens.
Investition und Finanzierung:
Finanzierungsmöglichkeiten. Finanzdienstleistungen. Banken. Zinsen aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht. Grundzüge des Risikomanagements. Versicherungen. Wechselwirkungen und Auswirkungen von betriebs- und volkswirtschaftlichen Maßnahmen in Unternehmen und deren Umfeld.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Erweiterungslehrstoff:
Grundsätzliche Überlegungen zur Sanierung, Auflösung und Übergabe von Unternehmen. Wertpapiere und Kapitalmarkt.
Investitionsentscheidungen. Finanzierungsentscheidungen. Überlegungen zur Wirtschaftspolitik.
IT-Bezug:
Nutzung von Webseiten zB von Tourismusunternehmen und Fremdenverkehrsstellen, der öffentlichen Verwaltung (zB Finanzamt, Gemeinden, Ministerien), von Interessensvertretungen und der Wirtschaftsforschungsinstitute. Nutzung aktueller Anwendersoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Unternehmensgründung, Unternehmensübergabe und Unternehmensorganisation. Praktische Anwendung des erworbenen Wissens bei der Übungsfirmenarbeit. Berücksichtigung des aktuellen Wirtschaftsgeschehens bei der Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht”: Schuldrecht, Schadenersatz, insolvenzrechtliche Bestimmungen, Datenschutz, Immaterialgüterrechte. “Rechnungswesen”: Kostenrechnung, Personalverrechnung, Zinsenrechnung. “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: betriebliche Kommunikation, Schriftverkehr.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
8. RECHNUNGSWESEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- die rechnerischen Voraussetzungen für die Lösung betriebswirtschaftlicher Aufgaben beherrschen und anwenden können,
- sämtliche mit Belegen zusammenhängende Arbeiten erledigen und im Rahmen einer doppelten Buchführung auch computerunterstützt verbuchen können,
- das Rechnungswesen als Teil des betrieblichen Geschehens verstehen und Zusammenhänge herstellen können,
- Kenntnisse der Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens erwerben und die Folgen von Fehlern erkennen,
- laufende Geschäftsfälle verbuchen und die damit zusammenhängenden steuerlichen Probleme lösen können,
- einfache Abschlussarbeiten durchführen können,
- einfache Aufgaben der Personalverrechnung ausführen können,
- Belege datenverarbeitungsgerecht kontieren und die Daten sicher und rasch erfassen können,
- Computerausdrucke lesen und kontrollieren können,
- die Grundzusammenhänge der Kostenrechnung verstehen und Kalkulationen erstellen können,
- einfache Geschäftsfälle mit einer auch computerunterstützten Einnahmen-Ausgaben-Rechnung bearbeiten können,
- die für ihre Berufsausübung notwendigen Kenntnisse im Zusammenhang mit der Einkommensteuer erwerben und übliche Formulare der Abgabenbehörde richtig ausfüllen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Basislehrstoff:
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens; Rechnen mit Rechenmaschinen, Rechenfertigkeit und Zahlenverständnis (Schätzen von Ergebnissen).
Rechnungswesen als Grundlage der Betriebsführung.
System der doppelten Buchführung:
Begriff und Merkmale; die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung; Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss in Verschränkung mit Betrieb und betrieblichem Umfeld. Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan. Belegwesen, Belegorganisation mit Verschränkung zum Kaufvertrag.
Schlussrechnung, Prozentrechnung von, auf und in hundert.
Umsatzsteuer:
Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich; formale Bestimmungen; Verrechnung mit dem Finanzamt, Verbuchung.
Verbuchung laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch (Warenein- und Warenverkäufe; Bezugs- und Versandkosten; Rücksendungen; Preisnachlässe; Rechnungsausgleich, Zahlung mit Kredit- und Bankomatkarten; Skonto; Steuern; Löhne und Gehälter ua. mit EDV-Unterstützung und Verschränkung zum Kaufvertrag.
Zinsenrechnung von hundert.
Bücher der doppelten Buchführung:
Übersicht; Nebenbücher (im Besonderen Kassabuch).
Organisation der Buchführung:
Rechtliche Grundlagen, Buchführungssysteme, Verfahren der doppelten Buchführung (EDV-Buchführung im Besonderen).
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Erweiterungslehrstoff:
Zinsenrechnung auf und in hundert. Binnenmarktgeschäfte.
IT-Bezug:
Schlussrechnung, Prozentrechnung, Zinsenrechnung. Verbuchung laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch. Aktuelle Kommunikationstechniken in Zusammenhang mit dem Lehrstoffbereich Kaufvertrag. Computerunterstützte Bearbeitung der Lehrstoffinhalte.
Übungsfirmen-Konnex:
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”: Wirtschaftliche Grundbildung.
Schularbeiten:
Vier einstündige Schularbeiten.
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Zusammenhängende Geschäftsfälle:
Verbuchung einfacher Geschäftsfälle eines Abrechnungsmonats an Hand von losen Belegen manuell oder mit EDV-Unterstützung. Summen- und Saldenbilanz.
Eröffnung, laufende Buchungen, Fakturierung und Verwaltung offener Posten, Stammdatenpflege und laufende Datensicherung mit einem in der Praxis häufig eingesetzten Softwarepaket.
Abschluss von Einzelunternehmungen (in Grundzügen):
Inventur und Inventar als Grundlage der Bilanzerstellung, Bewertung des Warenendbestandes, Anlagenbewertung, Rechnungsabgrenzung, Rückstellungen, Forderungsbewertung. Erfolgsermittlung; Bilanz einschließlich Gewinn- und Verlustrechnung.
Personalverrechnung mit Verschränkung zu “Mitarbeiter im Betrieb in Betriebswirtschaft”:
Händische Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen; Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde (einschließlich Datenübermittlung); Verbuchung; Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen.
Computerunterstützte Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge, Auswertung, Stammdatenpflege und laufende Datensicherung mit einem in der Praxis häufig eingesetzten Softwarepaket.
Abrechnung und Verbuchung von Reisekosten.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Erweiterungslehrstoff:
Vertiefende Abschlussbuchungen. Sonderfälle der Personalverrechnung (zB Abfertigungen). Valuten- und Devisenrechnung.
IT-Bezug:
Bearbeitung der Lehrstoffinhalte computerunterstützt.
Übungsfirmen-Konnex:
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”. “Wirtschaftsinformatik”: Betriebssystem, einfache Anwendungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm. “Informations- und Officemanagement”: ÖNORM-gerechte Gestaltung von Schriftstücken mit einem Softwarepaket. Kaufvertrag unter Berücksichtigung aktueller Kommunikationstechniken.
Schularbeiten:
Drei einstündige Schularbeiten.
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Kostenrechnung (manuell und mit einem Tabellenkalkulationsprogramm) mit Verschränkung zur Industrie, zum Handel und zu sonstigen Dienstleistungsbetrieben im Unterrichtsgegenstand “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftliche Grundlagen”:
Ermittlung des Einstandpreises. Kostenstellenrechnung zur Ermittlung von Gemeinkostenzuschlagssätzen. Kalkulation des Verkaufspreises. Einfache Deckungsbeitragsrechnungen.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen, Erfolgsermittlung. Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, an Hand einer Belegsammlung mit einem in der Praxis häufig eingesetzten Softwarepaket einschließlich Stammdatenpflege und laufender Datensicherung; erforderliche Auswertungen (zB Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung).
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Grundzüge der für die Berufsausübung wichtigen Steuern und des Beihilfenrechtes.
Kommunikation mit der Abgabenbehörde (übliche Formulare, Ansuchen um Zahlungserleichterung, Rückzahlungsantrag, Berufung).
Verbuchung von Geschäftsfällen einschließlich Anlagenbuchführung unter Verschränkung zum Kaufvertrag an Hand einer umfangreichen Belegsammlung mit einem in der Praxis häufig eingesetzten Softwarepaket; Abschluss und Auswertung; Stammdatenpflege und laufende Datensicherung.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
IT-Bezug:
Bearbeitung der Lehrstoffinhalte computerunterstützt.
Übungsfirmen-Konnex:
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”. “Wirtschaftsinformatik”: Anwendungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm, Standardsoftware. “Office Management”:
Kalkulationen und Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Schularbeiten:
Drei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
9. WIRTSCHAFTSINFORMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- die Grundlagen der Hard- und Software beherrschen,
- die Benutzeroberfläche sinnvoll verändern und Tätigkeiten im Betriebssystem durchführen können,
- Standardsoftware im Bereich der Präsentation, Tabellenkalkulation und Datenbank sinnvoll anwenden können,
- betriebswirtschaftliche Problemstellungen mit gängigen Softwarepaketen selbstständig lösen und das Endergebnis optimal gestalten und ausdrucken können,
- Informationen aus dem Internet beschaffen und bearbeiten können,
- Datensicherung und Datenschutz aktiv betreiben können,
- Software unter Berücksichtigung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen über moderne Netzwerke beschaffen und installieren können und die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes kennen sowie berücksichtigen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Basislehrstoff:
Grundlagen der Hard- und Software und praktischer Umgang mit
Geräten.
Benutzeroberfläche, Betriebssystem.
Arten und Verwaltung von Dateien.
Grundlagen eines Dateiablagesystems und strukturierte Dateiablage. Informationsbeschaffung im Internet und Intranet.
Grundlagen der Präsentationssoftware und betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Grundlagen der Tabellenkalkulation und betriebswirtschaftliche
Anwendungen.
Datensicherung.
Ergonomie.
Erweiterungslehrstoff:
Softwareinstallation.
IT-Bezug:
Einsatz von Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Rechnungswesen”: Berechnungen. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”:
Präsentationen. “Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz”:
Arbeitshaltung, Erziehung zur Genauigkeit, Einhaltung von Terminen. “Informations- und Officemanagement”: Ablagesysteme.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Lehrstoff:
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Softwareinstallation, urheberrechtliche Bestimmungen.
Erstellung multimedialer Präsentationsunterlagen, auch für komplexe betriebswirtschaftliche Themen.
Internet:
Gezieltes Suchen im Netz, Herunterladen von Dateien aus dem Internet.
Datenschutz, Datensicherheit, Virenschutz.
Tabellenkalkulation und Grafik:
Funktionen, Arbeitsweise, betriebswirtschaftliche Anwendungen, Layout, Druck.
Erweiterungslehrstoff:
Aktuelle Anwenderprogramme. Angewandter Einsatz von IT-Kenntnissen und deren Aktualisierung.
IT-Bezug:
Einsatz von Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Einbindung der Standardsoftware in die Übungsfirmenarbeit auf allen Ebenen.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: Geografische Informationssysteme (GIS). “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: Präsentationen. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”:
Arbeitsaufträge. “Rechnungswesen”: Einsatz eines Tabellenkalkulationsprogrammes. “Informations- und Officemanagement”: Arbeitsaufträge. “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: Präsentationen.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Vertiefung in Tabellenkalkulation und Grafik (Funktionen, Arbeitsweise, betriebswirtschaftliche Anwendungen, Lay-out, Druck).
Datenbank:
Hierarchie der Daten; einfache Grundlagen der Datenmodellierung. Funktionen, Arbeitsweise, betriebswirtschaftliche Anwendungen, Lay-out, Druck.
Einsatz von Standardsoftware zur Lösung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen.
Erweiterungslehrstoff:
Ergänzung, Anwendung auf betriebswirtschaftliche Fallbeispiele.
IT-Bezug:
Einsatz von Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Einbindung der Standardsoftware in die Übungsfirmenarbeit auf allen Ebenen.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”: Anwendung der Informationstechnologie, “Rechnungswesen”: Einsatz eines Tabellenkalkulationsprogrammes. “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”, “Projektmanagement und Projektarbeit” sowie “Informations- und Officemanagement”.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
10. INFORMATIONS- UND OFFICEMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- Standardsoftware aus dem Bereich der Textverarbeitung und Präsentation zur Lösung von Aufgaben aus der Berufspraxis einsetzen können und mit anderer Standardsoftware verknüpfen können,
- den Zeichensatz der Multifunktionstastatur beherrschen und auf der ausgelagerten Rechnertastatur rationell arbeiten können,
- die grundlegenden Funktionen eines Mailprogrammes anwenden können,
- die Grundlagen eines Dateiablagesystems kennen, die Daten strukturiert ablegen und sichern können,
- das Intra- bzw. das Internet zur Informationsbeschaffung nützen sowie Adressen, Termine und Aufgaben planen bzw. verwalten können,
- Briefe und Schriftstücke unter Berücksichtigung der ÖNORMEN und typografischer Grundsätze versandfertig erstellen und gestalten können,
- die Gestaltungs- und Rationalisierungsmöglichkeiten eines Textverarbeitungsprogramms beherrschen und mit Daten aus anderen Softwareprodukten verknüpfen können,
- Publikationen und Präsentationsunterlagen erstellen können,
- mit Arbeitsmitteln verantwortungsvoll und umweltbewusst umgehen,
- Hilfsmittel der Büroorganisation praxisgerecht einsetzen können und
- mit umfangreichen Dokumenten umgehen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Basislehrstoff:
Zehn-Finger-Tastschreiben inklusive Rechnertastatur.
Schreibfertigkeitstraining, auch nach Diktat.
Grundlagen der Präsentationssoftware.
Grundlagen eines Dateiablagesystems und strukturierte Dateiablage.
Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogrammes.
Grundlagen des Textdesign.
Formale Gestaltung nach ÖNORM.
Briefgestaltung.
Tabulatoren und Tabellen.
Ergonomie.
Office Management (E-Mail, Termin- und Aufgabenplanung, Postbearbeitung, Dokumentenablage).
Erweiterungslehrstoff:
Korrekturregeln.
IT-Bezug:
Einsatz von Lernsoftware.
Übungsfirmen-Konnex:
Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Deutsch”: Diktate, Präsentationen, Rechtschreibung, Gestaltung von Mitschriften aus anderen Gegenständen. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”: Briefgestaltung mit Angaben aus Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen. “Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz”: Arbeitshaltung, Erziehung zur Genauigkeit, Einhaltung von Terminen.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
Lehrstoff:
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Textverarbeitung:
Schreibfertigkeit von etwa 200 Anschlägen/Minute bzw. 60 Silben nach Diktat. Seriendruck. Korrespondenz laut ÖNORM nach Direktdiktat, Tonträgern und diversen Vorlagen. Erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogrammes zur rationellen Gestaltung von Schriftstücken (zB AutoText, Dokumentvorlagen, Formulare). Einbinden von Daten aus anderen Softwarepaketen. Nachbearbeiten von eingescannten Texten.
Office-Management:
Informationsbeschaffung im Internet und Bearbeitung. Terminplanung, Adressenverwaltung, Direct Mail.
Publishing:
Grundlagen des Lay-outs und der Typografie. Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms. Formale Gestaltung anspruchsvoller Schriftstücke. Importieren, Formatieren und Bearbeiten von Grafiken und Bildern.
Erweiterungslehrstoff:
Ergänzung um Anwenderprogramme. Erstellen von Präsentationsunterlagen. Einbinden von Daten aus anderen Softwarepaketen. Nachbearbeiten von eingescannten Texten. Informationsbeschaffung im Internet und Bearbeitung.
IT-Bezug:
Informationen aus dem Internet.
Übungsfirmen-Konnex:
Erstellen von Schriftstücken und Präsentationen für die Übungsfirmen.
Fachübergreifender Lehrstoff:
Gestaltung von Mitschriften für andere Unterrichtsgegenstände. Gestalten von Referatsunterlagen für andere Fachbereiche bzw. Unterrichtsgegenstände.
“Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen” und “Rechnungswesen”: Erstellen und Ausfüllen von Formularen; Schriftverkehr. “Wirtschaftsinformatik” und “Rechnungswesen”: Datenaustausch mit eingesetzten Softwarepaketen,. “Englisch einschließlich Wirtschaftssprache”:
Handelskorrespondenz.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Textverarbeitung:
Schreibfertigkeit von etwa 220 Anschlägen/Minute bzw. 60 Silben nach Diktat. Stellenbewerbung. Protokoll. Seriendruck mit Bedingungen und Selektionen. Erstellen und Gestalten umfassender Dokumente mit allen entsprechenden Elementen wie zB Inhaltsverzeichnis, Fußnoten, Zitierungen, Stichwortverzeichnis unter Einsatz moderner Arbeitstechniken. Erstellen von Formularen (auch online).
Office Management:
Entwicklungstendenzen der Bürokommunikation. Einsetzen von rationellen Arbeitstechniken. Organisieren von Arbeitsabläufen.
Publishing:
Erstellen von anspruchsvollen Schriftstücken mit Hilfe von Desktop-Publishing-Programmen. Erstellen von Publikationen und Präsentationsunterlagen. Grundlagen eines Bildbearbeitungsprogramms.
Erweiterungslehrstoff:
Grundlagen und vertiefende Kenntnisse eines Bildbearbeitungsprogramms.
IT-Bezug:
Stellenbewerbung im Internet.
Übungsfirmen-Konnex:
Allgemeine Korrespondenz, Serienbriefe, Bausteinkorrespondenz.
Fachübergreifender Lehrstoff:
Formale Gestaltung der Projektarbeit.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
11. BEWEGUNG UND SPORT
Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.
12. SCHULAUTONOMER BEREICH
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt IV).
Office Management
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- die anfallenden Arbeiten im Sekretariat planen, durchführen und kontrollieren und die modernen Bürotechnologien unter Berücksichtigung der ergonomischen Gesichtspunkte nutzen können,
- im Bereich Kommunikation die neuen Kommunikationsmedien nutzen und die Fähigkeit erlangen, inner- und außerbetriebliche Kontakte zu pflegen,
- Publikationen und Präsentationsunterlagen mit Desktop-Publishing-Programmen erstellen können,
- mit Standardsoftware normgerecht, kreativ, rationell und strukturiert arbeiten können,
- die aktuellen Mittel der Bürotechnologie und Bürokommunikation (einschließlich Intra- und Internet zur Informationsbeschaffung) in verschiedenen Situationen anwenden,
- Daten, zB Adressen, Termine verwalten können,
- Organisationsaufgaben exakt und eigenverantwortlich lösen können,
- das Basiswissen aus den Gegenständen “Informations- und Officemanagement”, “Wirtschaftsinformatik”, “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”, “Rechnungswesen” sowie “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftliche Grundlagen” in praktischen Fallbeispielen anwenden können und
- durch die Führung von Nebenbüchern und den damit zusammenhängenden sonstigen kaufmännischen Aufzeichnungen Verständnis für betriebliche Abläufe gewinnen.
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Sekretariatswesen:
Postbearbeitung. Adressverwaltung. Bedienung von Fax, Scanner, Drucker, Kopierer. Schreiborientierter Bildschirmarbeitsplatz (Ergonomie).
Kommunikation:
Telefontraining. E-Mail. Kontaktpflege mit Mitarbeitern, Kunden, Ämtern und Behörden.
Organisation:
Planung und Organisation von Besprechungen, Seminaren und Pressekonferenzen. Strukturierte Belegorganisation und -ablage. Kunden- und Lieferantenbuchführung in Nebenbüchern an Hand von Fallbeispielen. Abstimmung von Konten. Praxisrelevante Informationsbeschaffung und gezielte Weiterverarbeitung.
Publishing:
Kreatives Gestalten von inner- und außerbetrieblicher Korrespondenz nach ÖNORM und den Grundlagen der Typografie. Erstellen von Präsentationsunterlagen mit Standardsoftware.
Erweiterungslehrstoff:
Ressourcenplanung. Erstellung und Lay-out anspruchsvoller Schriftstücken (zB Folder, Flugblätter, Plakate und Kataloge) mit Hilfe von Desktop-Publishing-Programmen.
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Sekretariatswesen:
Protokollführung und -gestaltung.
Rationalisierung und Automatisierung von Arbeitsabläufen:
Bausteinkorrespondenz; Serienbriefe mit Datenbankanbindung; Entwerfen von Formularen und Checklisten. Termin- und Aufgabenplanung.
Organisation:
Planung und Organisation von Geschäftsreisen inklusive Kostenplanung, Abrechnung samt Reiserechnung und Kostenkontrolle; Aufbereitung der Belege für die Finanzbuchhaltung.
Firmenkundenbetreuung (Planung und Organisation von ein- und mehrtägigen Kundenbesuchen).
Führung von Nebenbüchern an Hand von Fallbeispielen:
Kassabuch, Bankbuch, Wareneingangsbuch; Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung an Hand einer Belegsammlung unter Einsatz einer Standardsoftware; Stammdatenpflege. Bezugs- und Absatzkalkulationen an Hand von einfachen Fallbeispielen unter Einsatz eines Tabellenkalkulationsprogrammes.
Kommunikation:
Call-Center Training. Umgang mit Medien.
Publishing:
Gestaltung komplexer Schriftstücke und Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Sekretariatspraxis.
Erweiterungslehrstoff:
Anwendung von Corporate Design und Corporate Identity mit Beispielen aus der Sekretariatspraxis. Grundlagen der Bildbearbeitung unter besonderer Berücksichtigung des Datentransfers.
Sales Management
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- ihr in anderen, insbesondere betriebswirtschaftlichen Unterrichtsgegenständen erworbenes Wissen im Geschäftsleben anwenden können,
- sich mit dem Berufsbild des Kundenberaters (Verkäufers) auseinander setzen und identifizieren,
- den Aufbau von Beratungs- und Verkaufsgesprächen verschiedener Art kennen,
- die für erfolgreiches, kundenorientiertes Verkäuferverhalten notwendigen kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fähigkeiten erwerben und durch ständiges Training weiterentwickeln,
- aus Produktkenntnissen Kundennutzen ableiten können,
- sich auf verschiedene Beratungs- und Verkaufssituationen einstellen können,
- Kunden individuelle Problemlösungen anbieten und kundenadäquat argumentieren können sowie
- den produkt- und verkaufsspezifischen Wortschatz beherrschen und in Verhandlungsgesprächen einsetzen können.
Lehrstoff:
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Berufsbild und Selbstverständnis der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters:
Soziale, betriebswirtschaftliche und fachliche Kompetenz der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters.
Grundlagen der Kommunikation bei Kundenberatung und Verkauf:
Persönliches Auftreten; Grundlagen der Gesprächsführung in Beratung und Verkauf; Freundlichkeit im Kundenkontakt. Führen einfacher Kundengespräche.
Verkaufspsychologische Grundlagen der Kundenbetreuung:
Kundentypen; zielorientiertes Beraten und Verkaufen; Kundenerwartungen; Grund- und Zusatznutzen. Argumentation; Arten der Argumentation und Argumentationstechniken.
Ware als Verkaufsobjekt:
Verkaufsrelevante betriebswirtschaftliche und Warenkenntnisse; Fachterminologie im Beratungs- und Verkaufsgespräch.
Führen einfacher Beratungs- und Verkaufsgespräche unter Anwendung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse:
Kontaktaufnahme; Eröffnung; Fragetechniken; Grundregeln der Waren-/Dienstleistungspräsentation; Einwandbehandlung; Mängel Gewährleistung, Liefer- und Zahlungsbedingungen im Verkaufsgespräch; Abschlusstechniken; Verabschiedung und Anbahnung weiterer Kontakte. Einsatz von verkaufsunterstützenden Materialien im Beratungs- und Verkaufsgespräch.
Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen:
Direkter Kundenkontakt in Verkaufsräumen und auf Messen.
Erweiterungslehrstoff:
Argumentationsübungen; Stammkundenpflege, Führen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen nach bestimmten Vorgaben mit Videoauswertung.
IT-Bezug:
Finden von Informationen über Waren im Internet, Erfassen verkaufsrelevanter Informationen in Kunden- und Artikeldatenbanken.
Übungsfirmen-Konnex:
Vorbereitung von Verkaufsgesprächen für die Übungsfirmen.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Deutsch”: Argumentationstechnik, Sprachrichtigkeit. “Biologie, Ökologie und Warenlehre”: Qualitätsmerkmale von
Waren. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftliche Grundlagen” sowie “Rechnungswesen”: Kalkulation und Preisargumentation, betriebswirtschaftliches Fachwissen für Verkaufs- und Verhandlungssituationen.
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Sprache des Kundenbetreuers:
Situationsangepasste und zielgruppenorientierte Sprache des Verkäufers.
Ware als Verkaufsobjekt:
Verkaufsrelevante Warenkenntnisse; waren- und branchenspezifische Informationsbeschaffung, Sortimentsgestaltung; Warenpräsentation, Führen waren- und branchenspezifischer Verkaufsgespräche.
Dienstleistung als Verkaufsobjekt:
Kundenspezifische Leistungsangebote; Preis-Leistungs-Verhältnis; Führen branchenspezifischer Kundenberatungsgespräche.
Einsatz von verkaufsunterstützenden Materialien im Beratungs- und Verkaufsgespräch:
ZB aus dem computerunterstützten Rechnungswesen, Internet, Firmenhomepages, Datenbanken, Artikeldatenbanken, Kundendatenbanken.
Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen:
Beratungsgespräch beim Verkauf von Dienstleistungen;
Außendienstverkauf; Telefon-Verkauf; Beratung und Verkauf im Call-Center; E-Commerce, M-Commerce; Verkauf an Wiederverkäufer;
Direktverkauf.
Besondere Verkaufssituationen:
Kombinationsangebote, Ersatzangebote; Sonderangebote; Zusatzverkauf; Umtausch; Reklamation; Konfliktsituationen.
Rechtsfragen im Beratungs- und Verkaufsgespräch:
Konsumentenschutz, Produkthaftung, Gewährleistung und Garantie, Umtausch, Reklamation und Mängelrüge, Rechtsfragen des E-Commerce, Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Belehrungs- und Informationspflichten des Verkäufers.
Führen gehobener Verkaufs- und Verhandlungsgespräche unter Anwendung der Kenntnisse aus “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen” sowie “Rechnungswesen” mit Videoauswertung.
Erweiterungslehrstoff:
Customer Relationship Management. Ethik im Verkauf.
IT-Bezug:
Kunden- und Artikeldatenbanken, Internet als Datenquelle, Nutzung fremder Webshops und Erstellung eigener Webshops nach verkaufstechnischen Kriterien.
Übungsfirmen-Konnex:
Vorbereitung und Nachbereitung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen für die Übungsfirmenarbeit.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Deutsch”: Argumentationstechnik, Sprachrichtigkeit. “Biologie, Ökologie und Warenlehre”: Fachterminologie. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”
sowie “Rechnungswesen”: Einsatz betriebswirtschaftlicher Kenntnisse in Verhandlungssituationen. Lehrstoffbereich “Recht” aus dem Unterrichtsgegenstand “Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht”: fachspezifische Rechtsfragen, Rechtsfragen des E-Commerce.
13. SCHULAUTONOME SEMINARE ZUR ÜBUNGSFIRMA
Deutsch zur Übungsfirma
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen der Übungsfirma
- Schriftstücke ohne orthografische und grammatikalische Fehler erstellen können,
- sich mündlich in der Standardsprache korrekt und situationsgemäß ausdrücken können,
- die Stilformen der neuen Technologien (E-Mails, Homepage-Texte) situationsgemäß einsetzen können,
- für den Büroalltag notwendige Fertigkeiten und Kommunikationsverhaltensweisen beherrschen können und
- die für die Öffentlichkeitsarbeit notwendigen journalistischen Textformen einsetzen können.
Lehrstoff:
Fertigkeiten im Büroalltag:
Praktischer Einsatz der Ideenfindungsmethoden (zB Brainstorming, Clustering, Mindmapping). Umgang mit Amtsschriften und Amtsdeutsch. Korrigieren und Redigieren von eigenen und fremden Schriftstücken.
Kommunikationsverhalten:
Diskussionskultur; gutes Benehmen im beruflichen Umfeld. Kommunikationsverhalten im Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern und anderen Kulturen.
Mündliche Kommunikation:
Argumentieren im Beruf. Verbesserte Sprechtechnik; lautlich richtiges Verwenden der Standardsprache (zB Telefongespräche).
Kommunikation:
Journalistische Textformen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit für die Übungsfirma (zB Texte für Zeitungen, Informationskanäle und Homepages, Werbebotschaften).
Normativer Bereich:
Verfassen fehlerfreier Schriftstücke; Einsatz von Rechtschreib-Korrektur-Programmen und Computer-Wörterbüchern, auch Computer-Stilwörterbüchern, im Büroalltag. Vertiefung der Satzzeichenkenntnisse.
Englisches Verkaufsgespräch und Verhandlungstraining zur Übungsfirma
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- ihre im Regelunterricht erworbene Sprachkompetenz vertiefen und schwerpunktmäßig im Bereich Verkaufsgespräch und Verhandlungstraining erweitern,
- fachspezifisches Vokabular erwerben und
- durch praxisnahes Training ihre Kommunikationsfähigkeit ausbauen.
Lehrstoff:
Arbeitssprache Englisch; Entwicklung von Verkaufstechniken;
Erarbeitung von Argumentationstechniken; Kundenbetreuung (customer care);
Beschreibung und Präsentation von Produkten und Dienstleistungen;
Einwandbehandlung.
Telefonmarketing; Call-Center-Training;
Erstellung von Prospekten, Katalogen und Formularen in englischer Sprache; Entgegennahme von Bestellungen; Abwicklung von Geschäftsfällen.
Warenhandelslehre zur Übungsfirma
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- an Hand ausgewählter Beispiele das Bewusstsein für die Produktmerkmale von Waren entwickeln,
- mit dem Zusammenhang zwischen Kaufmotivation und Wertedenken vertraut werden,
- erkennen, dass Waren für den modernen Konsumenten mehr als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung sind,
- an Hand exemplarischer Beispiele Warenprofile erstellen können und
- deren Kriterien als Verkaufsargumente in praktischen Übungen umsetzen können.
Lehrstoff:
Produktmerkmale:
Erarbeitung der Produktmerkmale von Waren an Hand ausgewählter
Beispiele:
Material, Maße, Farbe, Tönung, Oberfläche, Herstellung, Herstellername; räumliche, personelle und zeitliche Herkunft, Zeichen, Nutzung.
Psychologie:
Kaufmotivation durch Wertedenken: Prestige, Patriotismus, Umweltbewusstsein, Gesellschaftsnormen, Persönlichkeitsstruktur, Erlebnisdrang.
Prestige der Ware:
Mode, Produktbotschaft (Geschenke), Seltenheitswert, Exotik, Markenbewusstsein, Sozialstatus.
Erlebniswert der Ware:
Visual Merchandising, Lifestyle-shopping, Warensignale an die menschlichen Sinne, verkaufsaktive Werbung.
Ökologie der Ware:
Entwickeln von Strategien zum Verkauf ökologisch orientierter Waren (zB Öko-Design, Agrarmarketing Austria, Bio-Gütesiegel); Ökologisches Umfeld des Warenhandels (zB graue Energie, MIPS - Materialintensität pro Serviceeinheit, FIPS - Flächenintensität pro Serviceinheit); Vergleich von regionalem und globalem Handel hinsichtlich Preis-Leistungs-Verhältnis, Gesundheitswert und Nachhaltigkeit.
Volkswirtschaftlicher Warenaspekt:
Entwickeln von Strategien zum Verkauf heimischer Waren (Zusatznutzen hinsichtlich Arbeitsmarkt, Landschaftserhaltung und Wirtschaftsstandort).
Ethik der Ware:
Waren mit positiv oder negativ besetzter Zielsetzung der Dienstleistung; Einsatz von Gentechnik für Warenproduktion; Faszination technischer Dienstleistungen und deren Nutzungsfolgen (WWA-Textilien - “Winddicht-Wasserdicht-Atmungsaktiv-Textilien”, Kunststoffe, elektronische Geräte); Umwelteinflüsse durch Warennutzung (Felder von elektronischen Geräten und Handys; Autoabgase).
Ästhetik der Ware:
Relativität und Wandelbarkeit des Schönheitsbegriffes durch Mode, Alter und Zeitgeist; Vermittlung von Warenästhetik durch Warenpräsentation (zB Modeschau, Ambiente, Manipulation); Zusammenhang zwischen Warenästhetik und Lebensstil des Käufers.
Wirtschaftsgeografie zur Übungsfirma
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen aufbauend auf den erworbenen geografischen Kenntnissen ihre Einsichten und Fähigkeiten in geografische Zusammenhänge vertiefen. Sie sollen weiters
- ihre geografischen Kenntnisse und Fähigkeiten im Zusammenhang mit der Übungsfirma einsetzen,
- geografisches Wissen über Herkunfts- und Absatzländer der in der Übungsfirma gehandelten Waren erarbeiten,
- Fachbegriffe der Transportlogistik verstehen,
- optimale Routen und Transportwege (Beschaffungs- und Absatzwege) planen,
- Kosten und Nutzen bestimmter Transportwege beurteilen können,
- die benötigten Informationen aus dem Internet und geografischen Informationssystemen (GIS) beschaffen,
- Länderprofile erstellen und interpretieren können sowie
- geografische, kulturelle und sozioökonomische Besonderheiten der Handelspartner bei ihrer Geschäftstätigkeit in der Übungsfirma berücksichtigen.
Lehrstoff:
Allgemeine geografische Grundlagen:
Vertiefung des geografischen Orientierungswissens.
Verkehrsgeografische Grundlagen und Transportlogistik:
Geografische Informationssysteme (GIS); Routenplanung, Erarbeiten von geeigneten Absatz- und Beschaffungswegen für Waren (Übungsfirmenkonnex); Bewertung von Transportmöglichkeiten, Kosten/Nutzenüberlegungen zu Verkehrswegen und Transportmöglichkeiten. Logistische Systeme und räumliche Vernetzungsmuster; Verkehrsträger im Vergleich (Bahn, Straße, Flugzeug, Schiff); infrastrukturelle Bedingungen in den Regionen (zB Internetanschlüsse, Telefondichte).
Warenursprung, geografische Besonderheiten der Warenherkunftsländer (Auswirkungen von Produktion und Handel). Nutzung geografischer Informationssysteme, insbesondere Informationsbeschaffung aus dem Internet.
Interkulturelle Kompetenzen:
Kulturelle Besonderheiten von Herkunfts- und Absatzländern und deren Auswirkungen auf die internationale Geschäftstätigkeit. Kulturstandards; relevante soziografische Besonderheiten im Handel mit anderen Ländern.
Grenzüberschreitender Waren- und Dienstleistungsverkehr:
EU und EWR-Raum; Ostöffnung und Osterweiterung; Liberalisierung des Welthandels; Auswirkungen westlicher Investitionen in mittel- und osteuropäischen Ländern; EU-Beitrittskandidaten.
Wirtschaftsbündnisse und supranationale Organisationen:
ASEAN; NAFTA; GUS; WTO; IWF. Globalisierung und Globalisierungseffekte (insbesondere Auswirkungen auf Österreich); Arbeit in der globalisierten Welt.
Erstellung von Länderprofilen; kulturelle Besonderheiten von Herkunfts- und Absatzländern und ihre Auswirkungen auf die internationale Geschäftstätigkeit.
Naturwissenschaftliche Grundlagen zur Übungsfirma
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- Inhalte, die im Unterrichtsfach Biologie, Ökologie und Warenlehre vermittelt werden, im Rahmen der Übungsfirma anwenden,
- die Qualität, den Wert und die Verwendbarkeit von Waren, die in der Übungsfirma gehandelt werden, beurteilen und beschreiben,
- die warentechnischen Merkmale dieser Produkte in Verkaufsargumente umsetzen können,
- moderne Kommunikationsmethoden kennen lernen und entsprechend den technischen Möglichkeiten der Übungsfirma einsetzen,
- Gebrauchsanweisungen bürotechnischer Geräte verstehen und befolgen können,
- Mängel solcher Geräte erkennen und Reklamationen durchführen und
- die wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes kennen und im Sinne der Übungsfirma nützen können.
Lehrstoff:
Waren aus dem Bereich der Übungsfirmen:
Rohstoffe, Planung und Produktion; Warenkennzeichnung, Auswahl und Beschaffung geeigneter Produkte, Verwendung (Pflege, Wartung, Ergonomie, Sicherheit, Entsorgung, Recycling).
Konsumentenschutz, Konsumenteninformation, Gebrauchsanweisungen, Produkthaftung, Reklamationen.
Bürogeräte (zB Telefonanlagen, Faxgeräte, Fotokopiergeräte, Scanner).
Neue Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologie (zB GSM, WAP, UTMS, Digitalkamera, Internettelefonie, Videokonferenzen).
Warenverkaufskunde und Konsumenteninformation (Ergänzung und Vertiefung zum Lehrplan aus Biologie, Ökologie und Warenlehre).
Recht zur Übungsfirma
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- Lehrstoffinhalte, die im Unterrichtsgegenstand “Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht” erworben werden, in der Übungsfirma anwenden können,
- mit Beratungsstellen und Behörden unter Anwendung einfacher rechtlicher Terminologie - auch auf elektronischem Weg - erfolgreich kommunizieren können,
- unternehmerische Einsicht in rechtliche Sachverhalte zeigen,
- einfache rechtliche Lösungsansätze selbst entwerfen können,
- sich unter Anwendung elektronischer Hilfsmittel selbsttätig einfache Rechtsbereiche erschließen können.
Lehrstoff:
Anfragen und Kontakte:
Firmenbuch, Gewerberegister, Behördenanfragen und Behördeneingaben.
Rechtlich relevante Kontakte mit gesetzlichen Interessensvertretungen.
Gründungsschritte:
Rechtliche Schritte der Firmengründung und Betriebsanlagengenehmigung.
Behandlung einfacher Rechtsfälle aus verschiedenen Bereichen:
Konsumentenschutz und Datenschutz im betrieblichen Bereich;
gewerblicher Rechtsschutz in der Praxis. Produktsicherheitsgesetz;
Produkthaftungsgesetz (Pflichten des Betriebs). Insolvenzrecht aus Schuldner- und Gläubigersicht.
Vertragsrecht:
Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses in der betrieblichen Praxis; Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten; Geltendmachung von Leistungsstörungen in der betrieblichen Praxis; Vereinbarung von Mitteln der Erfüllungssicherung.
Schadenersatzrecht aus betrieblicher Sicht:
Schadensarten, Voraussetzungen des Schadenersatzes, Unternehmerhaftung für fremdes Verschulden (zB Haftung für den Erfüllungs- und Besorgungsgehilfen), Dienstnehmerhaftung, Unternehmerhaftung ohne Verschulden (zB Gastwirte- und Garagenbesitzerhaftung), Maßnahmen zur Vorbeugung von Kundenschäden.
Verfahrensrecht:
Durchsetzung von Forderungen; Zustellgesetz (wichtigste Bestimmungen, insbesondere Zustellarten von Schriftstücken); Mahnverfahren, elektronischer Rechtsverkehr (zB Mahnklage, Exekutionsantrag).
Arbeitsrecht:
Arten und Abschluss von Arbeitsverträgen; Kündigung, Entlassung, Austritt; Abfertigungsregelungen; Urlaubsrecht;
Arbeitszeitregelungen; Sicherheitsbestimmungen im Betrieb;
Rechtscharakter von Kollektivverträgen; betriebliche und überbetriebliche Interessensvertretungen. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis; Besonderheiten des Arbeitsgerichtsverfahrens.
Datenschutz und Onlinerecht:
E-Commerce-Richtlinie, Fernabsatzrichtlinie, Digitale Signaturen.
14. PERSÖNLICHKEITSBILDUNG UND SOZIALE KOMPETENZ
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- soziale Kompetenzen erwerben (Umgehen mit anderen und Rücksichtnahme auf andere, Toleranz, Teamfähigkeit und situationsangepasstes Benehmen),
- Einsicht in die Konsequenzen des eigenen Verhaltens gewinnen und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen,
- Bereitschaft zur Verhaltensänderung entwickeln,
- sich selbst Ziele setzen und ihr Leben selbstständig organisieren können,
- mit Zeitdruck und Stress umgehen können,
- konsequent ihre Ziele verfolgen (Durchhaltevermögen, Selbstüberwindung),
- zur selbstständigen Problemlösung fähig sein,
- Eigeninitiative ergreifen und praxisorientierte Aufgabenstellungen allein und gemeinsam mit anderen erfolgreich bearbeiten und lösen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Organisation des Lernprozesses:
Erkennen des eigenen Lerntypus und praktische Konsequenzen, Formulierung von Arbeitszielen, Planung der Umsetzung, Kalenderführung, Erstellen von Tages-, Wochen- und Monatsplänen, Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes, Umgang mit Unterrichts- und Arbeitsmaterialien.
Lern- und Arbeitstechniken:
Erstellen und Gestalten von Arbeitsunterlagen, Führen systematischer Aufzeichnungen, Exzerpieren und Strukturieren von Texten, Erfassen von wesentlichen Inhalten, eigenständiges Formulieren, Wiederholungs- und Übungstechniken.
Neue Lehr- und Lernformen.
Lebensbegleitendes Lernen (Weiterbildungswege).
Leistungsförderung und Selbstorganisation:
Selbstmotivation, Konzentrationstraining, Stressmanagement und Angstbewältigungsstrategien, Entspannungstechniken; Selbstüberwindung und Durchhaltevermögen.
Kommunikationsarten (verbale, nonverbale, Einweg-, Mehrweg-, einstufige, mehrstufige, symmetrische, asymmetrische Kommunikation) und Gruppenprozesse; Feed-back.
Grundlagen und Techniken der Gesprächsführung (zB Fragetechniken, Zuhören und Argumentieren, Führen von Telefongesprächen, Verhaltensweisen gegenüber Mitarbeitern, Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Behörden).
Grundlagen der Rhetorik und Sprechtechnik.
Situationsadäquates Verhalten:
Bedeutung von Umgangsformen; Verhaltensweisen gegenüber anderen und deren Konsequenzen; Persönlichkeitsbild; Bewerbungs- und Vorstellungstraining; Auseinandersetzung mit Kulturstandards; Gesprächs- und Sprachkultur.
Sozialpsychologische Grundlagen:
Eigen- und Fremdwahrnehmung, Stärken- und Schwächenanalyse, soziale Rollen; Verhalten in der Gruppe, Umgang mit Konflikten. Einbringen von Ideen und Anliegen. Gesunde Lebensführung als Grundlage der persönlichen Leistungsfähigkeit.
Übungsfirmen-Konnex:
Business Behaviour.
IT-Bezug:
Einsatz der in “Informations- und Officemanagement” gelernten Programme bei der Erstellung von Arbeitsunterlagen.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Deutsch”: Sprachbeherrschung, Abbau von Kommunikationsbarrieren, Code Switching. Rechtschreibung, Standardsprache, Sprachebenen, Zusammenfassungen (schriftlich und mündlich). “Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: Umgang mit anderen Kulturen, Abbau von Vorurteilen. “Biologie, Ökologie und Warenlehre”: gesunde Lebensführung als Voraussetzung für die persönliche Leistungsfähigkeit. “Grundlagen des Informationsmanagements”:
Netikette. “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: Umgang mit anderen Personen, sozialpsychologische Grundlagen.
15. BETRIEBLICHE KOMMUNIKATION UND ÜBUNGSFIRMA
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- kommunikative und kaufmännische, fachliche und soziale Kompetenzen erwerben,
- Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen können,
- sich in betrieblichen Alltagssituationen situationsadäquat verhalten und ihre kommunikativen Fähigkeiten einsetzen können,
- kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln,
- ihre persönlichen Erfahrungen und ihre in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen anwenden können,
- grundlegende betriebswirtschaftliche Probleme genau, termingerecht und in Eigenverantwortung bearbeiten können,
- durch Simulation der betrieblichen Realsituation betriebswirtschaftliche Ziele, organisatorische Strukturen und Zusammenhänge sowie Arbeitsabläufe kennen lernen, durchschauen, bewerten und entsprechend handeln können und
- Bewusstsein für die Notwendigkeit eines Qualitätsmanagements entwickeln.
2. Klasse:
Basislehrstoff:
Betriebliche Kommunikation:
Übungen zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation für den betrieblichen Alltag.
Kaufmännischer Schriftverkehr und Führen von Telefongesprächen. Betriebliche Präsentationen, praktische Übungen.
Wirtschaftliche Grundbildung im Hinblick auf die Übungsfirma:
Selbstständige Informationsbeschaffung für betriebliche Zwecke. Durchführung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen, Miniprojekte (zB Reiseplanung). Exzerpieren und Strukturieren von Texten allgemeinen und betriebswirtschaftlichen Inhalts; Gestaltung von Arbeitsunterlagen betriebswirtschaftlichen Inhalts; Büro- und Kontrollarbeiten; Kopfrechnen und Schätzen von Ergebnissen.
Verkaufstechniken und Verhandlungstechniken, einfache Verkaufsgespräche mit Feed-back; Verhandlungstaktik; Call Center. Bewerbung mit praktischen Übungen. Kaufmännische Präsentationen (softwareunterstützt).
Praktische Geschäftsfälle in Vorbereitung auf die Übungsfirma in den Bereichen:
- Administration,
- Rechnungswesen,
- Beschaffung,
- Leistungserstellung,
- Absatz
unter Einsatz der in der Praxis verwendeten Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien.
Schriftverkehr zum Kaufvertrag.
Beleg- und Ablageorganisation.
Übungsfirma:
Vorbereitung für den Einstieg in die Übungsfirma.
Freiwilliges Betriebspraktikum oder Praxistage:
Vorbereitung bzw. Vor- und Nachbereitung.
Erweiterungslehrstoff:
Umgang mit dem Taschenrechner, Formularbearbeitung, Belege erkennen und als Grundlage der Kommunikation verwenden.
Schriftverkehr zu Unregelmäßigkeiten im Kaufvertrag. Vorbereitung auf die Bewerbung: Anforderungsprofile für Berufsfelder.
IT-Bezug:
Einsatz von Präsentationssoftware bei der Gestaltung von Präsentationsunterlagen.
Umgang mit Internet zur Informationsbeschaffung; Umgang mit Datenbanken.
Übungsfirmen-Konnex:
Praktische Arbeitsaufträge.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Deutsch”: Rechtschreibung, Standardsprache, Sprachebenen, Zusammenfassungen (schriftlich und mündlich),
Formulierung. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”: Kaufvertrag,
Schriftverkehr. “Rechnungswesen”: Kopfrechnen, Schätzen von Ergebnissen, Büro- und Kontrollarbeiten,. “Informations- und Officemanagement”: Einsatz der Textverarbeitungssoftware, Schriftverkehr, ÖNORM. “Wirtschaftsinformatik”:
Präsentationssoftware, Kalkulationsprogramm, Datenbank. “Sales Management”: Fragetechnik und Argumentationstechnik, Verkaufsgespräche, Telefonverhalten, Call-Center.
3. Klasse:
Basislehrstoff:
Freiwilliges Betriebspraktikum oder Praxistage:
Nachbereitung bzw. Vor- und Nachbearbeitung.
Betriebliche Kommunikation:
Bewerbung; Telefongespräche, Verkaufsgespräche (persönlich und telefonisch).
Übungsfirma:
Arbeit im betriebswirtschaftlichen Zentrum in branchenspezifischen Bereichen in den Abteilungen
- Administration,
- Rechnungswesen,
- Beschaffung,
- Leistungserstellung,
- Absatz
unter Einsatz der in der Praxis verwendeten Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien, Umgang mit Kundendatenbanken. Qualitätsmanagement und kundenorientiertes Verhalten.
Erweiterungslehrstoff:
Englische Korrespondenz.
IT-Bezug:
Internet, Mailprogramm, Homepage-Betreuung, E-Commerce, Kundendatenbanken, Multimedia.
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Deutsch”: Rechtschreibung und Formulierung. “Englisch einschließlich Wirtschaftssprache”: Englische
Korrespondenz. “Geografie (Wirtschaftsgeografie)”: Transportlogistik und Routenplaner. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”. “Rechnungswesen”:
Computerunterstütztes Rechnungswesen und Personalverrechnung “Wirtschaftsinformatik”: Praktische Anwendung. “Informations- und Officemanagement”: Serienbrief, Etikettendruck, Dokumentvorlagen, Kuverts, Auto Text.
16. PROJEKTMANAGEMENT UND PROJEKTARBEIT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- fachliche und soziale Kompetenz erwerben,
- ihre in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie ihre persönlichen Erfahrungen auf die Projektarbeit anwenden können,
- im Team oder einzeln ein ausbildungsadäquates Projekt betriebswirtschaftlichen Inhalts initiieren, durchführen, abschließen, dokumentieren und präsentieren können,
- die Bedeutung projektbezogenen Arbeitens in der Wirtschaft kennen und
- die wichtigsten Projektmanagementinstrumente anwenden können.
3. Klasse:
Projektmanagement:
Bedeutung in der Wirtschaft. Zielsetzung, Planung, Abwicklung, Steuerung.
Projektarbeit zu einem ausbildungsadäquaten Thema mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt:
Themenfindung, Zielsetzung, Grundplanung, Rohkonzept, Durchführung, Dokumentation, Präsentation.
Erweiterungslehrstoff:
Zusammenfassung in Englisch.
IT-Bezug:
Internet, Multimedia.
Übungsfirmen-Konnex:
Projektthemen aus der Übungsfirmenarbeit (zB Qualitätsmanagement, Kundenorientierung, Transportlogistik).
Fachübergreifender Lehrstoff:
“Deutsch”: Rechtschreibung, Interpunktion, sprachlicher Ausdruck (schriftlich und mündlich), Protokollieren, Eigenkontrolle der Schriftstücke. “Englisch einschließlich Wirtschaftssprache”: summary in English. “Betriebswirtschaft einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen”. “Wirtschaftsinformatik”: Kalkulationssoftware, Präsentationssoftware, Datenbanksoftware. “Informations- und Officemanagement”: Anwendung des Textverarbeitungsprogrammes bei der Erstellung der Projektarbeit, von Protokollen und anderen normgerechten Schriftstücken. “Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz”: korrektes Auftreten, Teamfähigkeit, Leistungsförderung und Selbstorganisation. “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma”: selbstständige Informationsbeschaffung, Miniprojekte, Gruppenprozesse.
B C. Freigegenstände
1. ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE EINSCHLIESSLICH WIRTSCHAFTSSPRACHE Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
Bildungs- und Lehraufgabe 1. Lebende Fremdsprachen
Die Schülerinnen 1. Klasse (1. und Schüler sollen 2. Semester):
- sich der Fremdsprache als Mittel zur Verständigung Bildungs- und Zusammenarbeit bedienen, Lehraufgabe:
- Gehörtes Die Schülerinnen und Gelesenes in der Fremdsprache verstehen, Schüler
- sich in einfacher Form mündlich verstehen vertraute Wörter und schriftlich in der Fremdsprache ausdrücken können einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
- zur Kommunikation verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in der Alltagssprache fähig sein vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte),
- Sicherheit in der Rechtschreibung und verständigen sich auf sehr einfache Art in der phonemrichtigen Aussprache erlangen vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
- können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich übermittelte authentische fremdsprachige Texte aus der Alltagssprache verstehen weitergeben,
- fremdsprachige Texte und audiovisuelle Quellen gegebenenfalls unter Gebrauch eines zweisprachigen Wörterbuches verstehen können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
- Besonderheiten des Lebens können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in den Ländern des betreffenden Sprachraumes kennen Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
- erworbene Kenntnisse und Arbeitstechniken fächerübergreifend anwenden können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Die Bildungs- und Lehraufgabe ist der Anzahl der Stunden und dem Wissensstand der Schülerinnen und Schüler anzupassen. Lehrstoff:
Lehrstoff: Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
1. Klasse Privater und öffentlicher Bereich:
Kommunikationsthemen: Umfeld, Essen und Trinken, Freizeit und Hobbys
Einfache Situationen aus dem Alltag; der Mensch und seine Umwelt (zB Familie, Ernährung, Kleidung, Körper, Haus, Einkauf, Schule, Freizeit, Beruf, Zeit, Wetter, Geld). Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Kommunikationsformen: Verbformen (Präsens), Singular- und Pluralformen von Nomen und Adjektiven, Wortstellung und Syntax
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden Kommunikationsformen (zB Frage Textsorten und Antwort, Gespräch, Telefonat, Rollenspiel). Textformate:
Sprachstrukturen: SMS, Notizen, Formulare
Erarbeitung der für die Kommunikationsthemen notwendigen Strukturen (Formen- und Satzlehre). Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten 2. Klasse:
2 3. Klasse: Semester – Kompetenzmodul 3:
Kommunikationsthemen Bildungs- und Lehraufgabe:
Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld von Die Schülerinnen und Schülern und deren Entsprechung in den Ländern der Zielsprache. Aktuelle Themen. Schüler
Kommunikationsformen: - verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen werden,
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden Kommunikationsformen (zB Zusammenfassung kürzerer erzählender - verstehen ganz einfache, kurze Texte sowie schriftliche und mündliche Darstellung einfacher Sachverhalte schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte).,
Sprachstrukturen: - verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
Erarbeitung weiterer für die Kommunikationsthemen notwendiger - können elementare sprachliche Strukturen anwenden, soweit sie im ersten Lernjahr nicht behandelt wurden.
Schularbeiten: - können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
Zwei einstündige Schularbeiten - können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
3. Klasse Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen: Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Themen zur Wirtschaft, Politik, Ökologie, Gesellschaft Privater und Kultur in den Ländern der Zielsprache, auch mit Bezug auf Österreich. Aktuelle Themen. öffentlicher Bereich:
Beruflich relevante Kommunikationsthemen: Wohnen und Umgebung, Stadt- und Wegbeschreibungen
Einführung in die Fachsprache unter Einbeziehung allgemeinsprachlicher Kommunikationsformen. Urlaub, Hotel
Sprachstrukturen Beruflicher Bereich:
Erarbeitung, Festigung und schwerpunktmäßige Vertiefung der für die Kommunikationsthemen notwendigen Strukturen. Informationsbeschaffung (Preise, Ausstattung, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate
Schularbeiten Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Zwei einstündige Schularbeiten. Zeitformen (Präsens), Adjektiv, Konjunktionen, Wortstellung und Syntax
2. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE MATHEMATIK Textsorten und Textformate:
Bildungs- und Lehraufgabe: Privater Brief, private E-Mail, SMS, Notiz, Formulare
Die Schülerinnen und Schüler sollen jene Kenntnisse und Fertigkeiten erlangen, die sie zur erfolgreichen Teilnahme am Unterricht im Pflichtgegenstand Mathematik und angewandte Mathematik ab dem III. Jahrgang der Handelsakademie befähigen. Schularbeiten:
Lehrstoff: Eine einstündige Schularbeit
2 4. oder 3. Klasse: Semester – Kompetenzmodul 4:
Siehe den II. Jahrgang des Pflichtgegenstandes “Mathematik Bildungs- und angewandte Mathematik” in Anlage A1 (Lehrplan der Handelakademie). Lehraufgabe:
3. STENOTYPIE Die Schülerinnen und Schüler
Bildungs- - verstehen vertraute Wörter und Lehraufgabe: einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
Die Schülerinnen - verstehen ganz einfache, kurze Texte und Schüler sollen schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
- Texte verständigen sich auf sehr einfache Art in angemessener Geschwindigkeit kurzschriftlich aufnehmen und wortgetreu wiedergeben können. vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
Lehrstoff: - können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
2. und 3. Klasse: - können zu einigen wenigen Alltagsthemen (Einkaufen, Tagesablauf) mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Schreib- und Lesefertigkeit unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen Praxis; sicheres Lesen und Übertragen von eigenen Niederschriften. Lehrstoff:
4. POLITISCHE BILDUNG Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Bildungs- Privater und Lehraufgabe öffentlicher Bereich:
Die Schülerinnen und Schüler sollen Einkaufen (Lebensmittel, Bekleidung), Zeit, Wetter, Jahreszeiten, Tagesablauf
- Verständnis für die Vernetzung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sowie Einsicht in politische Sachverhalte zeigen, Beruflicher Bereich:
- zur Teilnahme am öffentlichen Geschehen und zur Aufnahme von Informationen bereit sein, sich zu politischen Fragen ein eigenes Urteil bilden können und Einfaches Verkaufsgespräch
- bereit sein, am aktuellen politischen Geschehen teilzuhaben und ihre Kenntnisse im Bereich der politischen Bildung sowie in den privatrechtlichen und berufsspezifischen Rechtsbereichen weiterzuentwickeln. Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Lehrstoff: Zeitformen (Präsens, Perfekt), Adjektiv, Konjunktionen, Mengenangaben, Wortstellung und Syntax
1. Klasse Textsorten und Textformate:
Der Mensch in der Gesellschaft. Privater Brief, private E-Mail, SMS, Notiz, einfache Präsentation, Beschreibung
Schülerinnen, Schüler und Schule (Klassen- und Schulgemeinschaft). Bildungspolitische Zielsetzungen. Schularbeiten:
Soziales Umfeld: Eine einstündige Schularbeit
Familie - Partnerschaft - Erziehung. Minderheiten und Randgruppen. Rollenbilder. Konflikte und deren Lösungsmodelle. Medien als Meinungsträger und gesellschaftlicher Machtfaktor. Jugend und Gesellschaft. 3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
2 5. Klasse: Semester:
Gelebte Demokratie Bildungs- und Lehraufgabe:
Staatstheorien und Ideologien. Parlamentarische Demokratie und Parteienwesen. Verbändewesen und ihr Einfluss auf die Gesetzgebung. Kommunal- Die Schülerinnen und Landespolitik. Außerparlamentarische Möglichkeiten der politischen Mitgestaltung. Schüler
Internationale Beziehungen. - verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
3. Klasse: - verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und Postings und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
Politik als Aufgabe und Möglichkeit. Rechtssetzung, Gesetze - können einfache Informationen über sich und (politische) Verhaltensmuster. Verwaltung zwischen Obrigkeitsdenken andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und Dienstleistung. wiedergeben,
Sicherheitspolitik: - können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
Geistige, zivile - können einfache sprachliche Strukturen anwenden, wirtschaftliche und militärische Landesverteidigung und aktive Außenpolitik.
- können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und öffentlicher Bereich:
Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Feste
Erlebnisse und Erfahrungen
Beruflicher Bereich:
Arbeitsplatz, Berufe, Telefonate
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Zeitformen (Präsens, Perfekt), Adjektiv, Adverb, Relativpronomen, Wortstellung und Syntax
Textsorten und Textformate:
Privater Brief, private E-Mail, Blog, SMS, Notiz, einfache Präsentation, Beschreibung, kurze Erzählungen, kurze Artikel
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen,
- verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
- verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und Postings und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
- können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
- können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und öffentlicher Bereich:
Vertiefung der in den vorherigen Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Ausstattung, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate, Terminvereinbarung, Einladung
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Vertiefung und Festigung der kommunikationsrelevanten, grammatischen Strukturen
Textsorten:
Brief, E-Mail, Präsentation, Beschreibung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
2. Mathematik und angewandte Mathematik
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
oder
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- grundlegende mathematische Theorien und Konzepte beschreiben und anwenden.
Lehrstoff:
Zahlenmengen, Terme und Potenzen, Gleichungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
4.Semester – Kompetenzmodul 4:
oder
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- mathematische Methoden auf Problemstellungen anwenden, diese mit geeigneten mathematischen Modellen beschreiben sowie Lösungen abschätzen, berechnen und interpretieren,
- mathematische Verfahren zur Lösung wirtschaftlicher Problemstellungen einsetzen.
- Lösungen mit Hilfe von Technologieeinsatz numerisch berechnen.
Lehrstoff:
Lineare und quadratische Funktionen, Gleichungssysteme, Matrizen, beschreibende Statistik (Einführung und Trendlinie) und deren grafische Darstellungsformen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
3. Übungen zu Rechnungswesen
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Durchschnittsrechnungen, Verteilungsrechnungen, Indexrechnungen, Valuten- und Devisenabrechnungen, Provisionsabrechnungen durchführen,
- Lieferantenkredite, Ratenkredite und Versicherungsprämien berechnen,
- Originalbelege in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen.
Lehrstoff:
Wirtschaftliches Rechnen, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- laufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit Einkäufen und Verkäufen, dem Rechnungsausgleich, mit Kraftfahrzeugen, mit Steuern und Abgaben belegorientiert verbuchen.
Lehrstoff:
Verbuchung laufender Geschäftsfälle
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- laufende Geschäftsfälle verbuchen,
- die Abrechnung von Bezügen durchführen, die Ermittlung der Abgaben vornehmen sowie die damit zusammenhängenden Geschäftsfälle verbuchen.
Lehrstoff:
Verbuchung laufender Geschäftsfälle, Personalverrechnung
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- einfache Kalkulationen verschiedener Branchen (Handel, Produktion, Versicherungen usw.) durchführen.
Lehrstoff:
Kalkulationen, Deckungsbeitragsrechnungen
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Anlagenbewertungen vornehmen, Rechnungsabgrenzungen erstellen, Rückstellungen bilden, Forderungsbewertungen durchführen sowie die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung von Einzelunternehmen erstellen.
Lehrstoff:
Abschluss- und Bilanzierungsarbeiten, Jahresabschluss eines Einzelunternehmens
4. Sales Management
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- sich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters (Verkäufers) auseinandersetzen und sich damit identifizieren,
- den Aufbau von Beratungs- und Verkaufsgesprächen verschiedener Art beschreiben.
Lehrstoff:
Berufsbild und Kompetenzen der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters, Kommunikation im Verkaufsgespräch, Aufbau von Beratungs- und Verkaufsgesprächen, individuelles Erscheinungsbild, Auftreten, Freundlichkeit, Kundenorientierung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- aus Waren- und Produktkenntnissen Kundennutzen ableiten und daraus Verkaufsargumente entwickeln,
- sich auf verschiedene Beratungs- und Verkaufssituationen einstellen.
Lehrstoff:
Kundenerwartungen, kundenorientierte Sprache, Verkaufspsychologie, Argumentation, einfache Verkaufsgespräche
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- den Kundenbedarf erheben und die Kaufmotive erkennen,
- aufgrund der erhobenen Informationen argumentieren, Einwände und Vorwände behandeln,
- mit geeigneten Abschlusstechniken ein Verkaufsgespräch zu einem positiven Abschluss bringen,
- ihren produkt- und verkaufsspezifischen Wortschatz in Verhandlungsgesprächen zielführend einsetzen.
Lehrstoff:
Fragetechniken, Warenpräsentation, kundenorientierte Verkaufsgespräche, Abschlusstechniken
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- sich situationsadäquat im Unternehmen und gegenüber Kundinnen und Kunden benehmen und verhalten,
- die Wirkung ihres Handelns auf Geschäftspartner richtig einschätzen und dafür die Verantwortung übernehmen,
- Interkulturalität verstehen und situationsadäquat handeln,
- selbstständig produkt- und dienstleistungsspezifische Kenntnisse beschaffen,
- situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren,
- kundenorientiert argumentieren und kommunizieren,
- die rechtlichen Grundlagen des Kaufvertrags erkennen und entsprechend handeln,
- die Besonderheiten des Telefon- und Onlineverkaufs charakterisieren.
- Konfliktlösungsstrategien anwenden.
- die Relevanz von guten Kundenbeziehungen erkennen und diese pflegen,
- auf Kundenbeschwerden angemessen reagieren.
Lehrstoff:
Reklamationen, rechtliche Rahmenbedingungen, Verkaufstechniken und Verkaufsgespräche in unterschiedlichen Vertriebsformen, Customer Relationship Management
5. Business Plan – Praxis
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die Bedeutung von Businessplänen für ihre geplante unternehmerische Tätigkeit (zB einer Juniorfirma) erkennen,
- bestehende Businesspläne verstehen und diese interpretieren,
- Fehler in bestehenden Businessplänen erkennen und diese analysieren.
Lehrstoff:
Businesspläne im Internet, Analyse von Businessplänen, Stärken- und Schwächenanalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Businessplans unterstützen,
- sich über kostenlose Unterstützungsangebote für die Businessplanerstellung informieren und diese nützen.
Lehrstoff:
Arbeiten mit Softwaretools für Businesspläne, Stärken- und Schwächenanalyse von Softwaretools
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- ihre Geschäftsidee erläutern und daraus folgend einen Businessplan erstellen,
- ein Management Summary verfassen,
- einen plausiblen Finanzplan erstellen.
Lehrstoff:
Geschäftsideen formulieren, Umsetzung der Geschäftsidee in Businesspläne, Management Summary, Finanzplan
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- einen selbst erstellten Businessplan gegenüber Dritten erläutern.
Lehrstoff:
Zielgruppengerechte Präsentation von Businessplänen
6. Übungen Multimedia
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Bilder unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen (fotografieren, scannen, usw.),
- vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Lehrstoff:
Bildbearbeitung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Bilder unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen (fotografieren, scannen, usw.),
- vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Lehrstoff:
Bildbearbeitung
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- können Sound- und Videodateien bearbeiten, in unterschiedlichen Formaten speichern und publizieren,
- können die gesetzlichen Bestimmungen (Urheberrecht, Datenschutz) zu eigenen und fremden Bild-, Sound- und Videodateien erläutern und beachten.
Lehrstoff:
Videobearbeitung
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- können Sound- und Videodateien bearbeiten, in unterschiedlichen Formaten speichern und publizieren,
- können die gesetzlichen Bestimmungen (Urheberrecht, Datenschutz) zu eigenen und fremden Bild-, Sound- und Videodateien erläutern und beachten.
Lehrstoff:
Videobearbeitung
7. Betriebsdienstleistungen
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- den Einkauf oder Verkauf von Material und/oder Waren und/oder Dienstleistungen einschließlich Schriftverkehr und Zahlungsverkehr abwickeln und die erforderliche Verbuchung vornehmen,
- Lieferungen kontrollieren, inventarisieren und verbuchen,
- Waren richtig lagern,
- Geschäftsbriefe und E-Mails verfassen bzw. beantworten,
- Angebote erstellen, Rechnungen ausstellen und den Zahlungsverkehr abwickeln.
Lehrstoff:
Kaufvertrag, Einkauf, Lagerung, Verkauf, Werbematerialien, einschlägiger Schriftverkehr, Zahlungsverkehr
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
- den Warenbedarf ermitteln, Angebote einholen und vergleichen sowie Bestellungen durchführen,
- mit Lieferanten über Preise und Konditionen verhandeln,
- einen Personaleinsatzplan oder Personaldienstplan erstellen,
- mit Beschwerden richtig umgehen,
- Kundinnen und Kunden sowie Gäste richtig beraten und betreuen,
- einfache Präsentationen und Publikationen erstellen und warten.
Lehrstoff:
Warenbewirtschaftung, Bedarfsermittlung, Lieferantenbewertung, Kontrolle, Präsentationen, Kundenberatung, Kundenbetreuung, Business Behaviour, Personaleinsatz, Personalplanung, Mitarbeiterkontrolle
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die Gestaltung und Dekoration von Räumen planen und organisieren,
- Pläne für Reinigungsarbeiten erstellen,
- Reparaturen veranlassen und überwachen,
- Mängel feststellen und Reklamationen bei Lieferanten durchführen,
- die betriebliche Leistungserstellung organisieren und kontrollieren.
##              Lehrstoff:
Raumgestaltung, Schadensfälle, Schadensaufnahme, Schadensabwicklung, Zahlungsverkehr, Zahlungskontrolle, einschlägige Zahlungsabwicklung
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- ein Hygienekonzept zur Gewährleistung der Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern nach den Grundsätzen des HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) für eine spezifische Betriebssituation erstellen und die Einhaltung überwachen,
- Kundenwünsche sowie Gästewünsche ermitteln und deren Erfüllung organisieren.
Lehrstoff:
Hygienekonzept nach den Grundsätzen des HACCP, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen, Organisation von Veranstaltungen, Umgang mit Behörden, Kundenpflege, Neukundenakquisition, Homepagebetreuung
8. Personaldienstleistungen
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Personalbedarfsermittlungen für Kundinnen und Kunden durchführen,
- Personal anwerben und auswählen,
- Stellenanzeigen für diverse Medien gestalten und interpretieren.
Lehrstoff:
Personalbedarfsermittlung, Personalrekrutierung, Anforderungsprofile, Bewertung von Arbeitsplätzen, Arbeitsplatzbeschreibung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Bewerbungsunterlagen sichten,
- Bewerbungsgespräche führen,
- Bewerberinnen und Bewerber auswählen,
- Arbeitsverträge verfassen, Verträge abwickeln.
Lehrstoff:
Bewertung von Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsgespräche, arbeitsrechtliche Vorschriften, Arten der Arbeitsverhältnisse, Kollektivvertrag, Arbeitsvertrag, Überlassungsvertrag, Werkvertrag, Leiharbeit, Dienstzettel; Schriftverkehr
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die Erfüllung der Arbeitsverträge kontrollieren,
- Kundinnen und Kunden beraten und informieren,
- diverse Tätigkeiten der Personal- und Kundenbetreuung durchführen.
Lehrstoff:
Kundengewinnung, Umgang mit Kunden, Vertragserrichtung, Kontrolle von Arbeitsverträgen, Leistungskontrolle, Personal- und Kundenbetreuung
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Honorar- und Personalabrechnungen durchführen und kontrollieren,
- Datenbanken, Karteien, Listen und Statistiken führen, verwalten und auswerten,
- Daten und Kennzahlen erfassen und auswerten.
Lehrstoff:
Honorarabrechnung, Personalabrechnung, Verbuchung, Daten, Kennzahlen, Statistiken, Datenbanken, Karteien, Listen, Kostenrechnung, Auswertung
9. Bankwesen
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Kunden empfangen, bedienen und über Bankprodukte und Dienstleistungen beraten,
- Fach- und Beratungsgespräche mit Kunden vor Ort und telefonisch führen,
- einfache Auskünfte geben bzw. die Kunden an die richtigen Stellen weiterleiten,
- Konten eröffnen, führen und softwareunterstützt abrechnen,
- das Schaltergeschäft inklusive des bargeldlosen Zahlungsverkehrs abwickeln.
Lehrstoff:
Bankprodukte und Leistungen, Geldwesen, Zahlungsverkehr, Spar- und Anlageformen, Kontenarten, Anlage- und Finanzierungsformen, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen, Electronic Banking, elektronische Zahlung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- eingehende Korrespondenz (Brief, Fax, E-Mail) bewerten, zuordnen und verteilen,
- einfache Korrespondenzen (Brief, Fax, E-Mail) im Rahmen des Geschäftsbetriebes verfassen,
- Vorgänge im Rahmen des internationalen Zahlungsverkehrs bearbeiten,
- selbstständig aktuelle Informationen über Kredit- und Veranlagungsmöglichkeiten beschaffen und kundengerecht aufbereiten,
Lehrstoff:
Einschlägiger Kunden- und Schriftverkehr, internationaler Zahlungsverkehr, Informationsbeschaffung und kundengerechte Aufbereitung, Werbe- und Informationsmaterialien, Broschüren, Verkauf von Bankprodukten, Bankenmarketing
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Kunden über Spar- und Veranlagungsformen informieren,
- Kredit- und Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen vorgegebener Grenzen bzw. Richtlinien den Kunden präsentieren und erläutern,
- Verkaufs- und Verhandlungsgespräche zielorientiert mit Kunden führen,
- Wertpapier- und Kreditgeschäfte ausführen,
- administrative Arbeiten mithilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen.
Lehrstoff:
Beratungs- und Verkaufsgespräche, Wertpapier- und Kreditgeschäfte, speziellere Spar- und Anlageformen, Sicherheiten, Behörden, Zahlungsabwicklung, Wertpapieraufsicht, Kreditberatung, Bonität, Kreditverträge
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
-              administrative Arbeiten mithilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen,
- unter Anleitung Arbeiten in der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung ausführen,
- Statistiken erstellen sowie Dateien, Karteien, Datenbanken anlegen, warten und auswerten,
- Niederschriften von Besprechungen anfertigen und entsprechend ablegen,
- Kundenkarteien und Datenbanken anlegen, aktualisieren und verwalten.
Lehrstoff:
Kunden- und Produktdatenbanken, Statistiken, Kosten, Verbuchung, Produktdatenbanken, Protokolle
10. Versicherungswesen
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- einfache Auskünfte geben bzw. die Kunden an die richtigen Stellen weiterleiten,
- eingehende Korrespondenz (Brief, Fax, E-Mail) bewerten, zuordnen und verteilen sowie im Rahmen des Geschäftsbetriebes selbstständig führen,
- den versicherungsspezifischen und organisatorischen Schriftverkehr (Vordrucke, Verträge, Polizzen, Formulare) vorbereiten und abwickeln,
- selbstständig Informationen über Versicherungszweige sowie Versicherungsprodukte und Leistungen beschaffen.
Lehrstoff:
Versicherungszweige, Versicherungsprodukte und Leistungen, spezifischer Kunden- und Schriftverkehr, Business Behaviour, Protokollführung, Kundengespräche, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Kundengespräche vor Ort und am Telefon führen,
- Werbematerialien zielorientiert präsentieren und einsetzen,
- Kunden über die versicherungstechnischen Leistungen und Produkte beraten,
- die rechtlichen Rahmenbedingungen von Versicherungen erläutern,
- beim Verkauf von Versicherungsverträgen mitwirken,
- Versicherungsanträge, Versicherungsverträge bearbeiten und Versicherungspolizzen ausstellen.
Lehrstoff:
Werbematerialien, Informationsbeschaffung und kundengerechte Aufbereitung, Kundenberatung, Kundenbetreuung, Versicherungsverträge, Polizzen, Beratungs- und Verkaufsgespräche, Neukundengewinnung;
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Schadensfälle aufnehmen und Niederschriften von Besprechungen anfertigen,
- die Berechtigung von Schadenersatzansprüchen prüfen,
- Schadensmeldungen zur Zufriedenheit der Kunden abwickeln,
- den versicherungsspezifischen Zahlungsverkehr überwachen,
- einschlägige Arbeiten im Mahn- und Reklamationswesen abwickeln.
Lehrstoff:
Schadensfälle, Schadensaufnahme, Schadensabwicklung, Zahlungsverkehr, Zahlungskontrolle, einschlägige Zahlungsabwicklung, Umgang mit Behörden
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
-              Statistiken über Kosten, Prämien und Vertragsbestand führen,
- Statistiken entsprechend den Vorgaben aufbereiten und präsentieren,
- branchenspezifische Softwaretools aufgabengerecht einsetzen,
- Kundenkarteien und Datenbanken anlegen, aktualisieren und verwalten.
Lehrstoff:
Statistiken, Kundendatenbanken, Kundenpflege, Pflege von Produktdatenbanken
11. Immobilienfachkunde
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Anfragen bearbeiten und Auskünfte geben,
- einschlägige Korrespondenz, Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr zuordnen,
- Immobilienobjekte auffinden, analysieren und bewerten.
Lehrstoff:
Immobilienobjekte, einschlägiger Kunden- und Schriftverkehr, Informationsbeschaffung und kundengerechte Aufbereitung, Grundbuch, Immobilienpräsentationen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Kundinnen und Kunden beraten und betreuen,
- einschlägige Korrespondenz, Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr bearbeiten,
- Vertragsabschlüsse vorbereiten (Ausschreibung, Preisspiegel), Konditionen und Preise erläutern und verhandeln,
- formularmäßige Miet- und Kaufverträge aufsetzen.
Lehrstoff:
Miet- und Kaufverträge, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen, einschlägiger Kunden- und Schriftverkehr
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- einschlägige Korrespondenz, Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr anfertigen,
- Kundinnen und Kunden über Finanzierungs-, Bank- und Behördenangelegenheiten im Zusammenhang mit Immobilien beraten und diese für die Kundinnen und Kunden erledigen,
- den einschlägigen Zahlungsverkehr abwickeln und überwachen,
- Kundenkarteien und Datenbanken anlegen und aktualisieren.
Lehrstoff:
Beratungs- und Verkaufsgespräche, Finanzierung, Bank- und Behördenangelegenheiten, einschlägige Zahlungsabwicklung, Homepage, Kunden- und Immobiliendatenbanken, Verwaltung
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- einfache Case Studies durchführen und dabei ihr Fachwissen sowie ihre sozialen und personalen Kompetenzen einsetzen.
Lehrstoff:
Case Studies: Einsatz der erworbenen Kompetenzen
12. Informations- und Kommunikationstechnologie
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Geräte der elektronischen Datenverarbeitung aufstellen, anschließen, konfigurieren, prüfen und warten,
- Fehler und Störungen finden, eingrenzen und beheben,
- Komponenten und Bauteile austauschen,
- Betriebssysteme sowie facheinschlägige Software installieren, konfigurieren, administrieren und anwenden,
- Dokumentationen erstellen, technische Daten über Hard- und Software erfassen.
Lehrstoff:
Hardware, Software (Betriebssysteme, facheinschlägige Software), Dokumentation
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- einfache Netzwerke installieren, konfigurieren und administrieren,
- Einzelarbeitsplätze und Netzwerkplätze einrichten und betreuen,
- Daten sichern und verwalten.
Lehrstoff:
Netzwerke (Aufbau, Installation, Konfiguration, Administration), Datensicherung
3. Klasse:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
- HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
Lehrstoff:
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- bestehende Templates an geforderte Situationen anpassen und publizieren,
Lehrstoff:
Konfiguration von Web-Templates
C D. Unverbindliche Übungen
1. BEGABUNGSFÖRDERUNG Didaktische Grundsätze:
Bildungs- Kompetenzorientierte Lehr- und Lehraufgabe: Lernformen sind einzusetzen und Blockungen sollen ermöglicht werden.
Die Schülerinnen und Schüler sollen 1. Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen
- die Bedeutung des eigenverantwortlichen Arbeitens an Hand von “Hilfe zur Selbsthilfe” erkennen, Bildungs- und Lehraufgabe:
- eine Förderung ihrer Verantwortung, ihres Bewusstseins Die Schülerinnen und ihres Selbstreflexionsvermögens erhalten, Schüler
- vertiefen ihre Vorgehensweisen reflektieren Kenntnisse und damit Selbstorganisationsprozesse Kompetenzen in Gang setzen lernen allen Unterrichtsgegenständen,
- Entscheidungen selbst treffen lernen, indem ihnen helfend und motivierend gezeigt wird, wie Probleme zu lösen sind, sie unterstützt werden, Lösungen zu finden, und ermutigt werden, ihre gefundenen Lösungen auch umzusetzen, - trainieren ihr eigenes Handeln zu reflektieren, indem sie ihre Stärken und Schwächen erkennen und zielgerichtet an der Verbesserung ihrer Defizite in allen Unterrichtsgegenständen arbeiten,
- lernen, eigene Ziele zu formulieren und diese dann realistisch einschätzen, koordinieren und reflektieren können und ihr Leistungspotential in Hinblick auf eigenverantwortliches Handeln entwickeln,
- ihre Wahrnehmung, ihr Erleben erwerben die für die individuelle Entwicklung und Verhalten verbessern bzw. erweitern. für das schulische Weiterkommen notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen,
Lehrstoff: - trainieren die Anwendung der Standardsprache Deutsch für den schriftlichen und mündlichen Einsatz, indem sie das Augenmerk vor allem auf die kommunikative Angemessenheit sowie die formale Richtigkeit legen,
Individuelle, unterstützende Problembewältigungsstrategien durch persönliche Beratung - können in der Fremdsprache Spracherwerbsstrategien und grundlegende sprachliche Strukturen anwenden.
Motivationsstrategien, Entwicklung eigener Lösungsansätze in Konflikt- und Entscheidungssituationen. Lehrstoff:
Vorbereitung von Szenarien für künftig absehbare Probleme, Erleichterung einer friktionsfreien Bewältigung derselben. Erstellung von individuellen Zielvereinbarungen, Übungen zu Selbsteinschätzung, Feedbackkultur, Lerntraining, Lernbegleitung, Lerntechniken und Lernstrategien, Zeitmanagement, Arbeit mit Kompetenzrastern
Aufzeigen von wirksamen Kommunikationsmustern. Individuelles Sprachtraining als Lernbegleitung der Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Mediatorentechniken. Individuelles Training und Unterstützung der Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen und Rechnungswesen“ sowie „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“, Übungen anhand praxisorientierter Aufgabenstellungen; Simulationen
Kompetenzerweiterung für Kommunikation Übungen zum Wirtschaftlichen Rechnen, zum betrieblichen Warenkreislauf und für Konfliktsituationen. zur
Projektsteuerung. Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Aufbau und Umgang mit Visionen. Eigenverantwortliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen
Wahrnehmungspositionen in Systemen (Ich-Du) 2. Coaching und Begabungsförderung
Meinungs- und Wissensdifferenzen als Chance 1. Klasse (1. und Ressource 2. Semester):
2. ZEITGENÖSSISCHE KULTUR Bildungs- und Lehraufgabe:
Bildungs- Die Schülerinnen und Lehraufgabe: Schüler können
Die Schülerinnen - kurz- und Schüler sollen längerfristige Ziele formulieren,
- die Kunst der Gegenwart als Spiegelung des eigenen Lebens in einer pluralistischen Gesellschaft erkennen geeignete Lerntechniken einsetzen,
- die verschiedenen Ausdrucksformen des zeitgenössischen Kunst- und Kulturschaffens kennen eigenes Handeln reflektieren,
- zu einer positiven Grundhaltung, aber auch zu Kritik ihre Stärken und Kritikfähigkeit in Schwächen erkennen sowie am Ausbau der Auseinandersetzung mit moderner Kunst geführt werden Stärken und an der Verbesserung der Schwächen arbeiten,
- Vorurteile im Umgang mit moderner Kunst als solche erkennen ihre Begabungen einschätzen und kritisch beurteilen können diese zielorientiert nutzen,
- das zeitgenössische Kunstschaffen im Zusammenhang mit den sozioökonomischen Instrumente zur Kreativität und politischen Gegebenheiten sowie die Wechselbeziehungen bzw Motivation zielorientiert einsetzen. den Widerstreit zur gesellschaftlichen Umgebung verstehen,
- durch die Beschäftigung mit Kunst ihre sinnlichen Wahrnehmungen schärfen und Lehrstoff:
- sowohl die intellektuelle als auch emotionale Dimension des zeitgenössischen Kulturschaffens erkennen und erleben können. Zielgespräche, Lerntechniken, Kreativitätstechniken, Zeitmanagement, Konfliktmanagement, Motivationstechniken
Lehrstoff 2. Klasse:
1 3. bis 3. Klasse: Semester – Kompetenzmodul 3:
Zeitgenössische Kultur Bildungs- und Lehraufgabe:
Funktion der Kunst im gesellschaftlichen Kontext. Stellung des österreichischen Kulturbetriebes im internationalen Vergleich. Kulturmanagement (Organisation, Marketing Die Schülerinnen und Finanzierung). Schüler können
Zeitgenössisches Kunstschaffen: - Ziele formulieren, deren Erreichung verfolgen und evaluieren,
Formen der bildenden Kunst, Musik - Instrumente zur Kreativität und Literatur. Darbietungsformen Motivation zielorientiert einsetzen.
Methoden der Kunstbetrachtung Lehrstoff:
Erleben, Beschreiben, Besprechen und Werten von Kunst. Individuelle Kunsterfahrung durch kreative Selbsttätigkeit. Erstellung einer individuellen Zielvereinbarung, Kreativitätstechniken, Motivationstechniken
Besuch und Veranstaltung von Lesungen, Ausstellungen, Sprech- und Musiktheater, Konzerten, Festspielen, Straßentheatern und Kleinkunstformen. 4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Gespräch mit Kulturschaffenden. Bildungs- und Lehraufgabe:
3. DARSTELLENDES SPIEL Die Schülerinnen und Schüler können
Bildungs- und Lehraufgabe: - ihr eigenes Handeln reflektieren,
Die Schülerinnen - ihre Stärken und Schüler sollen Schwächen erkennen sowie am Ausbau der Stärken und an der Verbesserung der Schwächen arbeiten,
- ihre Persönlichkeit im psychomotorischen, affektiven, sozialen Begabungen einschätzen und kognitiven Bereich entwickeln diese zielorientiert nutzen,
- grundlegende Kenntnisse über das Theater erhalten Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
- mit den Aufgaben und Inhalten von Dramaturgie, Regie richtig zuhören und Inszenierung bekannt gemacht werden Konflikte offen ansprechen,
- sich mit theoretischen Überlegungen und mit praktischen Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich der Sprechtechnik, der Körpersprache, des Rollenspieles sowie mit dramatischen Ausdrucksformen andere Meinungen und deren Gestaltung auseinander setzen Ansichten verstehen und dies nach ihren Fähigkeiten im Spiel umsetzen akzeptieren,
- Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen gewinnen, die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen.
- eine Arbeitshaltung entwickeln, die sie befähigen, im Team ein gemeinsam erarbeitetes Projekt zu präsentieren und Lehrstoff:
- die Bereitschaft entwickeln, die Anliegen des Theaters im lokalen Bereich aktiv zu gestalten und/oder als Zuschauer mitzutragen. Konfliktmanagement, Feedback, Übungen zum Selbst- und Fremdbild
Lehrstoff 3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
1 5. bis 3. Klasse: Semester:
Interaktions- Bildungs- und Sensibilisierungstraining (Lockerungsübungen; Schulung der Ausdrucksfähigkeit durch Übungen aus dem Bereich der Bewegung, des Klanges, der Sprache; Übungen im Umgang mit Material, Einsatz von Requisiten). Lehraufgabe:
Technik des Sprechens und der Rede (Stimm- und Atemtechniken, Artikulationsübungen, text- Die Schülerinnen und sinngemäßes Lesen). Schüler können
Auseinandersetzung mit dem nonverbalen Theater (Pantomime, Tanz-, Masken-, Musiktheater), mit klassischen und experimentellen Formen des Theaters. - Ziele formulieren, deren Erreichung verfolgen und evaluieren,
Rollenspiel (zB Improvisation, Stegreifspiel, Entscheidungsspiel, Planspiel, Szenenmontage, Figurenspiel, Schatten- - die Wichtigkeit von lebenslangem Lernen erkennen und Puppenspiel; Verwendung moderner dramatischer Formen wie Hörspiel Lerntechniken anwenden, Film).
Erfinden und Gestalten von Konfliktsituationen, Entwicklung von Problemlösungsstrategien im Spiel - in Stresssituationen entsprechend reagieren, szenische Gestaltung aktueller Themen. Gestaltung einzelner Szenen eines Theaterstückes und/oder selbstverfasster Texte.
Erarbeiten, Gestalten und Präsentieren eines Spiels vor Publikum (Eigenproduktion oder Spiel nach vorgegebenem Text) - Methoden des Zeitmanagements einsetzen.
4. KREATIVES GESTALTEN Lehrstoff:
Bildungs- Erstellung einer individuellen Zielvereinbarung, Stressbewältigung, Zeitplanung und Lehraufgabe: Zeitmanagement
Die Schülerinnen und Schüler sollen 6. Semester:
- die historischen, sozialen, technischen, physikalischen, chemischen und wirtschaftlichen Grundlagen handwerklicher, kunsthandwerklicher Bildungs- und bildnerischer Tätigkeiten verstehen, Lehraufgabe:
- Farb- Die Schülerinnen und Formgestaltung als Teil der nonverbalen Kommunikation erkennen, Schüler können
- mit verschiedenen Materialien gestalten können Ziele formulieren, deren Erreichung verfolgen und evaluieren,
- technische und kompositorische Fehler in der kunsthandwerklichen bzw. künstlerischen Gestaltung die Wichtigkeit von lebenslangem Lernen erkennen und vermeiden lernen Lerntechniken anwenden,
- handwerkliche Arbeiten in verschiedenen Materialien qualitäts- ihre Stärken und umweltbewusst herstellen können Schwächen erkennen sowie am Ausbau der Stärken und an der Verbesserung der Schwächen arbeiten,
- nach fachgerechten Arbeitsanleitungen kreativ, eigenständig, zeitökonomisch, sorgfältig und genau arbeiten können ihre Begabungen einschätzen und diese zielorientiert nutzen,
- Arbeitsabläufe nach wirtschaftlichen Grundsätzen planen und zielgerecht durchführen können Bewerbungsgespräch führen.
Lehrstoff:
1. bis 3. Klasse: Karriereplanung; Bewerbungstraining
Bildnerisches Gestalten 3. Entrepreneurship und Design: Kreativität
Freies Gestalten nach Wahl (Zeichnen, Malen, Druckgrafik, plastisches und architektonisches Gestalten). Farb- und Formelemente in ihrem gestalterischen Zusammenhang, insbesondere in den Bereichen Werbe- und Gebrauchsgrafik, gegebenenfalls unter Verwendung von Grafikprogrammen. Flächengestaltungen, Dekorationselemente, Collagen, Vitrinengestaltung, ästhetische Elemente des Wohn- und Berufsumfeldes. Studium der Arbeiten anerkannter und richtungsweisender Maler, Designer und Grafiker. 3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
Handwerkliches Gestalten 5. Semester:
Entwicklung und Förderung kreativer Kräfte durch selbstständiges Arbeiten mit Holz, Metall, Stein, Ton, Glas, Kunststoffen und anderen Werkstoffen. Textile und/oder andere (kunst)handwerkliche Techniken Bildungs- und Werkstücke. Studium der Arbeiten anerkannter bildender Künstler. Lehraufgabe:
Fotografie: Die Schülerinnen und Schüler können im
Aufnahmeausrüstung und -zubehör, fototechnische Grundlagen. Grundelemente der fotografischen Gestaltung. Bereich Unternehmerisches Denken, Arbeitshaltung und Werte
Entwickeln und Ausarbeiten von Fotografien. Erkennen und Beurteilung von Motiven. Gestalten von Farbkompositionen und Erlernen - durch Einsatz von Techniken der angewandten Fotografie (Porträt- und Personenfotografie, Objekt-, Natur- Kreativitätstechniken neue Ideen finden, Landschafts- und Architekturfotografie; Reisefotos und Stilllebenfotografie). Studium der Arbeiten anerkannter Fotografen.
5. BEWEGUNG UND SPORT - Denkblockaden vermeiden,
Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung. - Kreativitätskiller erkennen,
6. UNTERSTÜTZENDES SPRACHTRAINING DEUTSCH - andere Sichtweisen einnehmen,
Bildungs- und Lehraufgabe: - Mind-Mapping zur Strukturierung ihrer Ideen einsetzen.
Die Schülerinnen Bereich Wirtschaftliche und Schüler sollen rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
- die für Beruf und persönliche Entwicklung notwendige Sprach- und Lesekompetenz erwerben und festigen Kreativitätstechniken anwenden, mit deren Hilfe Geschäftsideen entwickeln sowie ihre Kommunikationsfähigkeit in Deutsch verfeinern deren Vor- und Nachteile beurteilen,
- unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche Geschäftsideen analysieren und berufsorientierte Sprechakte realisieren können, bewerten.
- schrittweise unter besonderer Beachtung der Regelhaftigkeit die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen können und Lehrstoff:
- aus Texten persönlich und beruflich relevante Informationen entnehmen Auflösung von Denkblockaden (Verfremdungstechniken, Perspektivenwechsel), Gedankenexperimente, Gehirnpotential besser nutzen, gehirngerecht Arbeiten, Kreativitätskiller und diese dann situationsgerecht verarbeiten können. Moderationshilfen, laterales Denken; Bedürfnisantizipation, Ideenbewertung, Ideenumsetzung, Interaktivität, Teamarbeit
Lehrstoff: Mind-Mapping, Ideengenerierung, Finden neuer Verwendungsmöglichkeiten
1 6. Klasse: Semester:
Schriftliche Kommunikation Bildungs- und Lehraufgabe:
Vorbereitendes Training für Textzusammenfassung Die Schülerinnen und Beschreibung sowie Heranführen an die Produktion sachorientierter Textsorten. Schüler können im
Mündliche Kommunikation: Bereich Planen und Organisieren
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache; formal korrektes Zusammenfassen von Gelesenem und Gehörtem und dessen Wiedergabe aus dem Gedächtnis - Kreativitätssitzungen professionell organisieren.
Wortschatzübungen zu Themenbereichen aus Alltag Bereich Einkaufen und Beruf. Verkaufen
Erweiterung von Lese- - Grund- und Hörverständnis mit Hilfe authentischer Texte (Steigerung des sinnhaften Textverstehens). Zusatznutzen bestehender Produkte erkennen und daraus neue Produkte entwickeln,
Normative Sprachrichtigkeit: - Produktideen und alternative Nutzungsmöglichkeiten für bestehende Produkte finden,
Training und Sicherung der korrekten Orthografie, differenzierte Auswahl problematischer Rechtschreibbereiche. Training und Sicherung der zentralen Sprachstrukturen des Deutschen, insbesondere vertiefendes Training der Deklination und Konjugation - Produktinnovationen beurteilen.
2. Klasse: Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
Schriftliche Kommunikation: - Kreativitätstechniken anwenden, mit deren Hilfe Geschäftsideen entwickeln sowie deren Vor- und Nachteile beurteilen,
Vorbereitendes Training zum Verfassen von Gebrauchstexten (Protokoll, Alltagsschriftverkehr); schrittweises Heranführen an das Strukturieren und Argumentieren. - Geschäftsideen analysieren, bewerten und in einfache Businesspläne umwandeln.
Mündliche Kommunikation Lehrstoff:
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache; Übungen zur Wortschatzerweiterung zu ausgewählten Themen. Rollenspiel zur Argumentation mit vorbereiteten Strukturen. Besprechungen planen, durchführen und nachbereiten
Erweiterung von Lese- und Hörverständnis mit Hilfe authentischer Texte (Steigerung des sinnhaften Textverstehens). SWOT-Analyse
Normative Sprachrichtigkeit: Ableitung und Formulierung einer Geschäftsidee, Entwicklung eines Businessplans, Weiterentwicklung von Produkten und Leistungen, Innovationskultur als Erfolgsfaktor
Vertiefendes Training zu ausgewählten Kapiteln der Orthografie und Problembereichen der Sprachstruktur des Deutschen 4. Gesundheits- und Fitnesstraining
3 1. Klasse (1. und 2. Semester):
Schriftliche Kommunikation Bildungs- und Lehraufgabe:
Erarbeiten von Strukturen für komplexes Argumentieren Die Schülerinnen und Appellieren. Schüler können
Mündliche Kommunikation: - Programme der Gesundheitsförderung analysieren und umsetzen,
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache; situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes. - individuelle Gesundheitsprogramme erstellen,
Erweiterung von Lese- und Hörverständnis - die Ernährungspyramide kritisch analysieren mit Hilfe authentischer Texte (Steigerung des sinnhaften Textverstehens). der darin enthaltenen Systematik,
Normative Sprachrichtigkeit: - Ernährungskonzepte nach ernährungswissenschaftlichen Aspekten erstellen,
Vertiefendes Training zu ausgewählten Kapiteln - ihre individuelle sportliche Leistung in der Grammatik und Stilistik. Praxis mittels zielgerichtetem Training steigern,
D. Freiwilliges Betriebspraktikum - Bewegungsabläufe analysieren und vom Bewegungsansatz bis zur Bewegungsausführung strukturieren,
Bildungs- - einfache sportmotorische Tests planen, durchführen und Lehraufgabe: auswerten,
Die Schülerinnen und Schüler sollen die im fachtheoretischen und fachpraktischen Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten, Haltungen und Einstellungen in der Berufspraxis anwenden können sowie einen Einblick in die Organisation und Arbeitsabläufe in Wirtschaftsbetrieben gewinnen. Sie sollen weiters aus - mittels der Zusammenschau Ergebnisse von sportmotorischen Tests Grundzüge der Unterrichts- und Praxiserfahrung eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben im Allgemeinen und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen. Trainingsplanung in einem Trainingsplan anwenden,
Zeitlicher und sachlicher Rahmen: - ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittels zielgerichtetem Training steigern.
Das freiwillige Betriebspraktikum soll nach Möglichkeit vier Wochen betragen, in den Ferien spätestens vor Eintritt in die Lehrstoff:
3. Klasse absolviert werden und die facheinschlägigen kaufmännischen Grundlagen der Gesundheitsförderung, Umsetzungsmöglichkeiten im täglichen Alltag, Grundlagen gesunder Ernährung (Ernährungspyramide), Bewegung (Erkennung der Ist-Situation durch sportmotorische Tests), gezieltes Trainieren zur individuellen Leistungssteigerung, Kennenlernen neuer Sportarten
Tätigkeiten umfassen 2. Klasse:
Nach dem Betriebspraktikum soll von jeder Schülerin und jedem Schüler ein Bericht mit Angabe der ausgeübten Tätigkeiten und der gewonnenen Erfahrungen verfasst und mit dem Lehrer bzw. der Lehrerin des Unterrichtsgegenstandes “Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma” besprochen werden. 3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Zivilisationserkrankungen, die auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind, beschreiben und die Bedeutung von Bewegung als Prophylaxe darstellen,
- Bewegung als integrativen Bestandteil gesunder Lebensführung darstellen,
- polysportive Ansätze zur Integration von neuen Bewegungsformen als Motivationsfaktor für Freizeitsport vorstellen,
- Trendsportarten analysieren und präsentieren,
- ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittel zielgerichtetem Training steigern.
Lehrstoff:
Wichtigkeit lebenslanger Bewegung, Motivation, Einbeziehung neuer Bewegungsformen als Möglichkeit einer gesundheitsfördernden Freizeitgestaltung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- die Entwicklung des „Fair-Play“-Gedankens historisch und moralisch skizzieren,
- ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittels zielgerichtetem Training steigern.
Lehrstoff:
Gezieltes Trainieren zur individuellen Leistungssteigerung, Fair Play, Grundlagen der Suchtprävention
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Entspannungstechniken nach ihren Wirkungsweisen unterscheiden (psychisch und/oder physisch) und ihre Anwendung erläutern und mit anderen Üben,
- Fitnesstraining als integrativen Alltagsbestandteil von Menschen erkennen,
- die Prinzipien der Ergonomie darlegen und deren Auswirkung auf das physische und psychische Wohlbefinden des Menschen in Alltag und Sport erläutern,
- die Bedeutung des Stützapparates und seine Trainierbarkeit aufzeigen und Basiswissen der Funktion der Wirbelsäule und deren Funktionserhaltung mit Übungsbeispielen demonstrieren.
Lehrstoff:
Entspannungstechniken, Fitnesstraining für den täglichen Alltag, Ergonomie; Rückenschulung
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Grundprinzipien des Fitnesstrainings darstellen und den Unterschied zum Leistungstraining bezüglich Zielsetzung beschreiben,
- ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittels zielgerichteten Trainings steigern.
Lehrstoff:
Gezieltes Trainieren zur individuellen Leistungssteigerung
5. Unterstützendes Sprachtraining Deutsch
Didaktische Grundsätze:
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse. Der korrekte Gebrauch (Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) soll intensiv trainiert und vertieft werden.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“ und „Sprachbewusstsein“.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
- mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören und Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
- Sprache situationsangemessen gebrauchen,
- sich an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
- unterschiedliche Lesetechniken anwenden,
- Texte erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden,
- sich kritisch mit Texten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
- Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
-              Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
- Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
- Texte adressatenadäquat formulieren,
- Texte redigieren, indem sie Texte überarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
- grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre erwerben, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
- einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
- mit Fehlern konstruktiv umgehen.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
- Aktives Zuhören und Wiedergeben von relevanten Informationen
Lesen:
- Lesestrategien und Lesetechniken
Schreiben:
- Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener Texte, Wortschatzübungen
Sprachbewusstsein:
- Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
- Aktives Zuhören und Wiedergeben von relevanten Informationen
Lesen:
- Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen
Schreiben:
- Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf
- Schreibhandlungen Zusammenfassen, Erzählen
Sprachbewusstsein:
- Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
- Verwendung der Standardsprache
- Sprechhandlung Argumentieren
Lesen:
- Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen, produktorientierte Textarbeit
Schreiben:
- Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf
- Schreibhandlungen Zusammenfassen, Berichten, Argumentieren
Sprachbewusstsein:
- Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
- Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen
- Situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Lesen:
- Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen, produktorientierte Textarbeit
Schreiben:
- Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
- Schreibhandlungen Informieren, Analysieren und Interpretieren
Sprachbewusstsein:
- Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
6. Semester:
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
- Verwendung der Standardsprache
- Situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Lesen:
- Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen, produktorientierte Textarbeit
Schreiben:
- Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
- Training der Schreibhandlungen Kommentieren, Analysieren und Interpretieren
Sprachbewusstsein:
- Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
6. Konfliktmanagement
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
- richtig zuhören und Konflikte offen ansprechen,
- Killerphrasen erkennen und vermeiden,
- andere Meinungen und Ansichten verstehen und akzeptieren,
- lösungsorientierte Fragetechniken in der Konfliktmoderation einsetzen,
- geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen.
Lehrstoff:
Konfliktsignale, Zuhörtechniken, kontrollierter Dialog, Fragetechniken, Gesprächstechniken, Argumentation
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- aktiv zuhören und Konflikte offen ansprechen,
- andere Meinungen und Ansichten verstehen und akzeptieren,
- die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen,
- Schwierigkeiten bei der Konfliktbewältigung rechtzeitig erkennen und lösen,
- Konflikte konstruktiv bewältigen und lösen,
- Zielkonflikte vermeiden und gemeinsame Ziele anstreben.
Lehrstoff:
Verständnis- und Akzeptanzübungen, Phasen der Konfliktbewältigung, zielorientierte Argumentation
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- Killerphrasen erkennen und vermeiden,
- lösungsorientierte Fragetechniken in der Konfliktmoderation einsetzen,
- geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen.
Lehrstoff:
Konfliktmoderation, Funktionen des Moderators, Killerphrasen
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
- richtig zuhören und Konflikte offen ansprechen,
- Killerphrasen erkennen und vermeiden,
- andere Meinungen und Ansichten verstehen und akzeptieren,
- die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen,
- Schwierigkeiten bei der Konfliktbewältigung rechtzeitig erkennen und lösen,
- geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen,
- Konflikte konstruktiv bewältigen und lösen.
Lehrstoff:
Diskussion, Debatte, Zielkonflikte, Konflikte, Akzeptanz, konstruktive Konfliktbewältigung
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen,
- Konflikte konstruktiv bewältigen und lösen,
- Zielkonflikte vermeiden und gemeinsame Ziele anstreben,
- Win-Win-Lösungen entwickeln und vorschlagen.
Lehrstoff:
Win-Win-Situationen, Vorteilsfindung, Nachteilsvermeidung, Vermeidung von Gesichtsverlust, gemeinsame Zielvereinbarung
7. Peer Mediation
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- Kommunikations- und Gesprächstechniken zielführend einsetzen,
- Fragetechniken anwenden,
- sich auf Selbsterfahrung einlassen und diese einbringen,
- auf analytischer Ebene agieren,
- Grundlagen der Mediation anwenden,
- den Mediationsprozess als solchen erfassen und analysieren.
Lehrstoff:
Kommunikationstechniken, Warm-up und Kennenlerntechniken, Gesprächstechniken, Fragetechniken, Selbsterfahrung, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Mediationsprozess
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
- Konflikte analysieren,
- die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen,
- Konfliktlösungsstrategien anwenden.
Lehrstoff:
Konfliktanalyse und Konfliktlösungsstrategien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- im Team arbeiten und gruppendynamische Prozesse erkennen und reflektieren,
- Teamentscheidungen mittragen.
Lehrstoff:
Teamarbeit, Interaktions- und Kooperationsspiele
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- sich auf Selbsterfahrung einlassen und diese einbringen,
- auf analytischer Ebene agieren,
- die Inhalte der Peer Education anwenden,
- sich an Gruppenprozessen beteiligen.
Lehrstoff:
Peer Education, Eigen- und Fremdwahrnehmung, Gruppenprozesse
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- sich auf Selbsterfahrung einlassen und diese einbringen,
- im Team arbeiten und gruppendynamische Prozesse erkennen und reflektieren,
- Konfliktlösungsstrategien anwenden,
- verschiedene Einstellungen und Verhaltensweisen erkennen und akzeptieren.
Lehrstoff:
Rollenspiele mit Perspektivenwechsel
8. Praxisorientiertes Kommunikationstraining
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- mündlich, schriftlich und elektronisch kommunizieren,
- die Regeln der mündlichen, schriftlichen und elektronischen Kommunikation anwenden,
- im beruflichen und privaten Leben zielorientiert kommunizieren.
Bereich Arbeitstechniken
- Präsentationsmittel zielgerichtet einsetzen,
- Waren, Dienstleistungen und ihr Unternehmen präsentieren.
Lehrstoff:
Kommunikationsformen (schriftlich, mündlich, elektronisch), Regeln der zielorientierten Kommunikation, Kommunikationsstil, Rede- und Schreibstil
Arten der Präsentation, Präsentationstechniken, kontrollierter Dialog
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- aktiv zuhören,
- Stimme, Gestik und Mimik verstärkend einsetzen.
Bereich Arbeitstechniken
- Präsentationsmittel zielgerichtet einsetzen,
- Statements, Gespräche und Reden vorbereiten.
Lehrstoff:
Netiquette, Kundenorientierung, Zielorientierung, Augenkontakt, Körperhaltung, Körpersprache, Stimme, Gestik, Mimik, Atemtechnik, Zuhören
Redevorbereitung, Kurzstatements, Kritikgespräche, einfache Reden mit Videotraining
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
- Beratungs- und Verkaufsgespräche zielorientiert vorbereiten und führen,
- diskutieren und debattieren,
- lösungsorientiert kritisieren und Kritik annehmen,
- Verhandlungen vorbereiten und zielorientiert führen,
- ihre kommunikativen Fähigkeiten laufend trainieren, aus Fehlern lernen und ihr Kommunikationsverhalten an die jeweilige Situation anpassen.
Lehrstoff:
Außenwirkung, Innenwirkung, Vorbereitung und Führung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen mit Videofeedback, Verhandlungsvorbereitung, Zielorientierte Verhandlungen
6. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitstechniken
- Regeln der Gesprächsführung führen,
- einfache Verhandlungs- und Diskussionstechniken praxisorientiert einsetzen,
- einfache Moderationstechniken und diese praxisorientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Training der kommunikativen Fähigkeiten, Debatte, Moderationstechniken, Regeln der Gesprächsführung, Verhandlungstechnik, Diskussionstechnik, Diskussionsleitung, Präsentationen mit Videoevaluierung
E. Förderunterricht
Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:
Die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes in der jeweiligen Klasse durchgenommenen Lehrstoffes für Schülerinnen bzw. Schüler, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, wobei von der Voraussetzung auszugehen ist, dass es sich um geeignete und leistungswillige Schülerinnen bzw. Schüler handelt. Einem derartigen Leistungsabfall ist die mangelnde Beherrschung der Unterrichtssprache bei Schülerinnen bzw. Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch gleichzusetzen. Die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglicht.
Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Lehrstoffes in dem betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden. Lehrstoff:
Anmerkung
Wie in der jeweiligen Klasse des entsprechenden Pflichtgegenstandes, unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
Die Novellierungsanweisung im § 11, BGBl. II Nr. 283/2004 wurde Schlagworte
sinngemäß durchgeführt. Unterrichtsgestaltung, Informationsauswertung, Datenbearbeitung, Lehrverpflichtung, Theoriewissen, Lebensplanung, Leistungssituation, Finanzierungsbereich, Zielvorstellung, Lehrziel, Bildungsaufgabe, Sprachrichtigkeit, Einzelarbeit, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Schulebene, Landesebene, Gesundheitstraining, Wirtschaftsraum, Lernform, Wunschvorstellung, Lehrerinnenwochenstunde, Berufswelt, Textgrammatik, Querlesen, Sachtext, Stilebene, Weltwissen, Bewerbungsschreiben, Lesekompetenz, Alltagssprache, Ferialjob, Selbstbild, Stärkenanalyse, Präsentationstechnik, Teamführung, Übungsfirma, Minifirma, Gewinnrechnung, Lagerkennzahl, Vorteil, Führungsform, Businessplan, Aufbauorganisation, Bürotechnologie, Programmhilfe, Terminverwaltung, Telefonverkauf, Einkaufsgespräch, Personenrecht, Familienrecht, Eherecht, Staatsform, Grundrecht, Rekonstruktion, Meinungsfreiheit, Konsumgesellschaft, Schmuckstein, Nahrungsmittel, Singularform, Stadtbeschreibung, Valutenabrechnung, Abschlussarbeit, Beratungsgespräch, Warenkenntnis, Sounddatei, Bilddatei, Personalbetreuung, Honorarabrechnung, Fachgespräch, Sparform, Anlageform, Kreditmöglichkeit, Kundenverkehr, Werbematerial, Verkaufsgespräch, Wertpapiergeschäft, Mahnwesen, Telefonverkehr, Mietvertrag, Finanzierungsangelegenheit, Bankangelegenheit, Hardware, Sprachkompetenz, Verständnisübung, Kommunikationstechnik, Interaktionsspiel, Eigenwahrnehmung, Redestil, Verhandlungstechnik