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BGBl. II Nr. 298/2005

kundgemacht 09.09.2005 RIS↗
Änderung der Zellglasfolien-Verordnung
Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen, mit der die Zellglasfolien-Verordnung geändert wird
Kundmachung BGBl. II Nr. 298/2005× zu Zellglasfolien-Verordnung×

Änderungen durch diese Kundmachung

Zellglasfolien-Verordnung 26 § 0↗RIS↗
Anl. 2geändertÜberschrift, Tabelle · A · B · C
in Kraft 23.02.1994 – 09.09.2005 · idF BGBl. Nr. 128/1994 · danach: BGBl. II Nr. 298/2005 Anl. 2↗RIS↗
in Kraft ab 10.09.2005 · idF BGBl. II Nr. 298/2005 Anl. 2↗RIS↗
Anlage
------ ERSTER TEIL
ERSTER TEIL ZELLGLASFOLIE OHNE LACKBESCHICHTUNG
ZELLGLASFOLIE OHNE LACKBESCHICHTUNG
Bezeichnung
Einschränkungen
A. Regenerierte Zellulose
Nicht weniger als 72% (m/m)
B. Zusatzstoffe
1. Feuchthaltemittel
Nicht mehr als insgesamt 27% (m/m)
– Bis-(2-Hydroxyethyl)ether [= Diethylenglykol]
– Ethandiol [= Monoethylenglykol]
Nur für zu beschichtendes Zellglas und für die Verpackung von nicht feuchten Lebensmitteln, dh. die kein physikalisch freies Wasser an der Oberfläche haben. Die Gesamtmenge an Mono- und Diethylenglykol darf in Lebensmitteln, die mit Zellglasfolie in Berührung kommen, 30 mg/kg des Lebensmittels nicht übersteigen.
– 1,3-Butandiol
– Glycerin
– 1,2-Propandiol [=1,2-Propylenglykol]
– Polyethylenoxid [=Polyethylenglykol]
Mittleres Molekulargewicht zwischen 250 und 1 200
– 1,2-Polypropylenoxid [=1,2-Polypropylenglykol]
Mittleres Molekulargewicht nicht mehr als 400 und mit einem Gehalt an freiem 1,3-Propandiol von nicht mehr als 1% (m/m) in der Substanz
– Sorbit
– Tetraethylenglykol
– Triethylenglykol
– Harnstoff
2. Andere Zusatzstoffe
Nicht mehr als insgesamt 1% (m/m)
Erste Gruppe
Es darf von jeder einzelnen Substanz oder Gruppe von Substanzen eine Menge von nicht mehr als 2 mg/dm2 der unbeschichteten Folie vorhanden sein
– Essigsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze
– Ascorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze
– Benzoesäure und ihr Natriumsalz
– Ameisensäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze
– geradkettige, gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20, Behensäure, Rizinolsäure und deren Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium, Natrium-, Aluminium- und Zinksalze
– Zitronensäure, D- und L-Milchsäure, Maleinsäure, L-Weinsäure und ihre Natrium- und Kaliumsalze
– Sorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze
– Amide geradkettiger, gesättigter oder ungesättigter Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20 und Behensäureamid und Rizinolsäureamid
– natürliche eßbare Stärke und Stärkemehl
– eßbare Stärke und Stärkemehl, chemisch modifiziert
– Amylose
– Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid
– Glycerinester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20 und/oder Adipinsäure, Zitronensäure, 12-Hydroxystearinsäure (Oxystearin), Rizinolsäure
– Ester des Polyoxyethylens (Anzahl der Oxyethylengruppen zwischen 8 und 14) mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20
– Sorbitester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20
– Mono- und/oder Diester der Stearinsäure mit Ethandiol oder Bis- (2-Hydroxyethyl)ether oder Triethylenglykol
– Oxide und Hydroxide des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Siliciums, Silicate und Silicathydrate des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Kaliums
– Polyethylenoxid [=Polyethylenglykol]
Mittleres Molekulargewicht zwischen 1 200 und 4 000
– Natriumpropionat
Zweite Gruppe
Die Gesamtmenge der Substanzen darf 1 mg/dm2 der unbeschichteten Folie nicht überschreiten. Von jeder einzelnen Substanz oder Gruppe von Substanzen darf nicht mehr als 0,2 mg/dm2 der unbeschichteten Folie (oder eine geringere Menge, sofern angegeben) vorhanden sein
– Alkyl-(C8-C18)benzolsulfonat, Natriumsalz
– Isopropylnaphthalinsulfonat, Natriumsalz
– Alkyl-(C8-C18) sulfat, Natriumsalz
– Alkyl-(C8-C18)sulfonat, Natriumsalz
– Dioctylsulfosuccinat, Natriumsalz
– Distearat des Di-hydroxyethyl-diethylentriaminmonoacetats
Nicht mehr als 0,05 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
– Ammonium-, Magnesium-, und Kaliumsalze des Laurylsulfates
– N,N`-Distearoyl-diaminoethan und N,N`-Dipalmitoyl- diaminoethan und N,N`-Dioleoyl-diaminoethan
– 2-Heptadecyl-4,4-bis-(methylenstearat)oxazolin
– Polyethylenaminostearamidethyl-sulfat
Nicht mehr als 0,1 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
Dritte Gruppe – Verankerungsmittel
Nicht mehr als insgesamt 1 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
– Kondensationsprodukt aus Melaminformaldehyd, nicht modifiziert oder modizifiert mit einem oder mehreren der nachstehenden Produkte:
Gehalt an freiem Formaldehyd von nicht mehr als 0,5 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
Butanol, Diethylentriamin, Ethanol, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Tris-(2-hydroxyethyl)amin, 3,3`-Diaminodipropylamin, 4,4`-Diaminodibutylamin
Freies Melamin: nicht mehr als 0,3 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
– Kondensationsprodukt aus Melaminharnstofformaldehyd, modifiziert mit Tris-(2-hydroxyethyl)-amin
Freies Formaldehyd: nicht mehr als 0,5 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
Freies Melamin: nicht mehr als 0,3 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
– kationische vernetzte Polyalkylenamine
a) Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis von Diaminopropylmethylamin und Epichlorhydrin
b) Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Adipinsäure, Caprolactam, Diethylentriamin oder Ethylendiamin
c) Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis von Adipinsäure, Diethylentriamin und Epichlorhydrin oder in einer Mischung von Epichlorhydrin und Ammoniak
d) Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Dimethyladipat und Diethylentriamin
e) Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Adipinsäureamid und Diaminopropylmethylamin
– Polyethylenamine und Polyethylenimine
Nicht mehr als insgesamt 0,75 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
– Kondensationsprodukt aus Harnstoff-Formaldehyd, nicht modifiziert oder modiziert mit einem oder mehreren der nachfolgenden Produkte:
Freies Formaldehyd: nicht mehr als 0,5 mg/dm2 der unbeschichteten Folie
Aminomethylsulfonsäure, Sulfanilsäure, Butanol, Diaminobutan, Diaminodiethylamin, Diaminodipropylamin, Diaminopropan, Diethylentriamin, Ethanol, Guanidin, Methanol, Tetraethylenpentamin, Triethylentetramin, Natriumsulfit
Vierte Gruppe
Die Gesamtmenge der Substanzen darf 0,01 mg/dm2 der unbeschichteten Folie nicht überschreiten
– Reaktionsprodukte von aminierten Speiseölen und Polyethylenoxid
– Laurylsulfat des Monoethanolamins
--------------------------------------------------------------------- ZWEITER TEIL
Bezeichnung Einschränkungen BESCHICHTETES ZELLGLAS
---------------------------------------------------------------------
Bezeichnung
Einschränkungen
A. Regenerierte Zellulose
Siehe erster Teil
B. Zusatzstoffe
Siehe erster Teil
C. Lacke
1. Polymere
Insgesamt nicht mehr als 50 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
– Zelluloseethylether, -hydroxyethylether, -hydroxypropylether und -methylether
– Zellulosenitrat
Nicht mehr als 20 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit Lebensmitteln; Stickstoffgehalt zwischen 10,8% (m/m) und 12,2% (m/m) im Zellulosenitrat
2. Harze
Die Gesamtmenge der Substanzen darf 12,5 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln nicht überschreiten; nur zur Herstellung von Zellglasfolien, die mit einem Lack aus Zellulosenitrat beschichtet sind
– Kasein
– Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte und deren Ester mit Methyl-, Ethyl- oder polyvalenten C2-C6-Alkoholen oder Gemische dieser Alkohole
– Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte, kondensiert mit Acrylsäure und/oder Maleinsäure oder Citronensäure, Fumarsäure oder Phthalsäure und/oder 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propanformaldehyd, verestert mit Methyl-Ethyl- oder polyvalenten C2- C6-Alkoholen oder Gemischen aus solchen
– Ester des Bis-(2-Hydroxyethyl)ethers mit Additionsprodukten des Beta-Pinen und/oder Dipenten und/oder Diterpen und Maleinsäureanhydrid
– Gelatine (Lebensmittelqualität)
– Ricinusöl und seine Dehydratations- oder Hydrierungsprodukte und die Kondensationsprodukte mit Polyglycerin, Adipinsäure, Maleinsäure, Citronensäure, Phthalsäure und Sebacinsäure
– Naturharze (Dammarharze)
– Poly-ß-pinen (Terpenharze)
– Harnstoff-Formaldehydharze (siehe Verankerungsmittel)
3. Weichmacher
Insgesamt nicht mehr als 6 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
– Acetyltributylcitrat
– Acetyl-tri-(2-ethylhexyl)-citrat
– Diisobutyladipat
– Di-n-butyladipat
– Di-n-hexylazelat
Nicht mehr als 4 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
- Diphenyl-(2-ethylhexyl)-phosphat
Die Menge an Diphenyl-(2-ethylhexyl)phosphat beträgt höchstens:
a) 2,4 mg/kg des Lebensmittels, das mit dieser Art Folie in Berührung kommt, oder
b) 0,4 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
– Glycerinmonoacetat [= Monoacetin]
– Glycerindiacetat [= Diacetin]
– Glycerintriacetat [= Triacetin]
– Dibutylsebacat
– Di-(2-ethylhexyl)-sebacat [= Dioctylsebacat]
– Di-n-butyltartrat
– Diisobutyltartrat
4. Andere Zusatzstoffe
Die Gesamtmenge der Substanzen in der unbeschichteten Zellglasfolie und der Beschichtung zusammen darf insgesamt nicht mehr als 6 mg/dm2 Berührungsfläche mit den Lebensmitteln betragen
4.1. Zusatzstoffe, die im ersten Teil angeführt sind
Die gleichen Einschränkungen wie im ersten Teil (die Mengen beziehen sich jedoch auf die unbeschichtete Zellglasfolie und die Beschichtung zusammengenommen)
4.2. Spezielle Zusatzstoffe für Lacke
Es darf von jeder einzelnen Substanz oder Gruppe von Substanzen eine Menge von nicht mehr als 2 mg/dm2 (oder eine geringere Menge, sofern angegeben) des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln vorhanden sein
– 1-Hexadecanol und 1-Octadecanol
– Ester von geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren, mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20, und Ricinolsäure, mit geradkettigen Ethyl-, Butyl-, Amyl und Oleylalkohlen
– Montanwachs, einschließlich Montansäuren (C26-C32) gereinigt, und/oder deren Ester mit Ethandiol und/oder 1,3-Butandiol oder deren Calcium- und Kaliumsalze
– Carnaubawachs
– Bienenwachs
– Espartowachs
– Candelillawachs
– Dimethylpolysiloxan
Nicht mehr als 1 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
– epoxydiertes Sojaöl (mit einem Oxirangehalt zwischen 6 und 8%)
– gereinigtes Paraffin und gereinigte mikrokristalline Wachse
– Pentaerythrittetrastearat
– Mono- und Bis-(octadecyldiethylenoxid)phosphat
Nicht mehr als 0,2 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmittel Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
– aliphatische Säuren (C8-C20) verestert mit Mono- oder Bis-(2-hydroxyethyl)-amin
– 2- und 3-tert-Butyl-4-hydroxyanisol [= Butylhydroxyanisol, BHA]
Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
– 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol [= Butylhydroxytoluol, BHT]
Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
– Di-n-octylzinn-bis-(2-ethyl-hexyl)-maleat
Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
5. Lösungsmittel
Die Gesamtmenge der Substanzen darf 0,6 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln nicht überschreiten
– Butylacetat
– Ethylacetat
– Isobutylacetat
– Isopropylacetat
– Propylacetat
– Aceton
– 1-Butanol
– Ethanol
– 2-Butanol
– 2-Propanol
– 1-Propanol
– Cyclohexan
– Ethylenglykolmonobutylether
– Ethylenglykolmonobutyl-etheracetat
– Methylethylketon
– Methylisobutylketon
– Tetrahydrofuran
– Toluol
Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des Lacks auf der Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
A. Regenerierte Zellulose        Nicht weniger als 72% (m/m)
B. Zusatzstoffe
1. Feuchthaltemittel          Nicht mehr als insgesamt 27% (m/m)
- Bis-(2-Hydroxyethyl)ether
(= Diethylenglykol)
- Ethandiol                  Nur für zu beschichtendes Zellglas
(= Monoethylenglykol)        und für die Verpackung von nicht
feuchten Lebensmitteln, dh. die
kein physikalisch freies Wasser
an der Oberfläche haben. Die
Gesamtmenge an Mono- und
Diethylenglykol darf in
Lebensmitteln, die mit
Zellglasfolie in Berührung
kommen, 30 mg/kg des
Lebensmittels nicht übersteigen.
- 1,3-Butandiol
- Glycerin
- 1,2-Propandiol
(=1,2-Propylenglykol)
- Polyethylenoxid
(=Polyethylenglykol)      Mittleres Molekulargewicht zwischen
250 und 1 200
- 1,2-Polypropylenoxid
(=1,2-Polypropylenglykol)  Mittleres Molekulargewicht nicht
mehr als 400 und mit einem Gehalt
an freiem 1,3-Propandiol von
nicht mehr als 1% (m/m) in der
Substanz
- Sorbit
- Tetraethylenglykol
- Triethylenglykol
- Harnstoff
2. Andere Zusatzstoffe        Nicht mehr als insgesamt 1% (m/m)
Erste Gruppe                  Es darf von jeder einzelnen
Substanz oder Gruppe von
Substanzen eine Menge von nicht
mehr als 2 mg/dm hoch 2 der
unbeschichteten Folie vorhanden
sein
- Essigsäure und ihre
Ammonium-, Calcium-,
Magnesium-, Kalium- und
Natriumsalze
- Ascorbinsäure und ihre
Ammonium-, Calcium-,
Magnesium-, Kalium- und
Natriumsalze
- Benzoesäure und ihr
Natriumsalz
- Ameisensäure und ihre
Ammonium-, Calcium-,
Magnesium-, Kalium- und
Natriumsalze
- geradkettige, gesättigte
oder ungesättigte
Fettsäuren mit gerader
Kohlenstoffzahl
C tief 8-C tief 20,
Behensäure, Rizinolsäure
und deren Ammonium-,
Calcium-, Magnesium-,
Kalium, Natrium-,
Aluminium- und Zinksalze
- Zitronensäure, D- und
L-Milchsäure, Maleinsäure,
L-Weinsäure und ihre
Natrium- und Kaliumsalze
- Sorbinsäure und ihre
Ammonium-, Calcium-,
Magnesium-, Kalium- und
Natriumsalze
- Amide geradkettiger,
gesättigter oder
ungesättigter Fettsäuren
mit gerader
Kohlenstoffzahl
C tief 8-C tief 20
und Behensäureamid und
Rizinolsäureamid
- natürliche eßbare Stärke
und Stärkemehl
- eßbare Stärke und
Stärkemehl, chemisch
modifiziert
- Amylose
- Calciumcarbonat,
Magnesiumcarbonat,
Magnesiumchlorid,
Calciumchlorid
- Glycerinester mit
geradkettigen, gesättigten
oder ungesättigten
Fettsäuren mit gerader
Kohlenstoffzahl
C tief 8-C tief 20 und/oder
Adipinsäure, Zitronensäure,
12-Hydroxystearinsäure
(Oxystearin), Rizinolsäure
- Ester des Polyoxyethylens
(Anzahl der
Oxyethylengruppen zwischen
8 und 14) mit geradkettigen,
gesättigten oder
ungesättigten Fettsäuren
mit gerader Kohlenstoffzahl
C tief 8-C tief 20
- Sorbitester mit
geradkettigen, gesättigten
oder ungesättigten
Fettsäuren mit gerader
Kohlenstoffzahl
C tief 8-C tief 20
- Mono- und/oder Diester der
Stearinsäure mit Ethandiol
oder Bis-
(2-Hydroxyethyl)ether
oder Triethylenglykol
- Oxide und Hydroxide des
Aluminiums, Calciums,
Magnesiums und Siliciums,
Silicate und Silicathydrate
des Aluminiums, Calciums,
Magnesiums und Kaliums
- Polyethylenoxid
(=Polyethylenglykol)      Mittleres Molekulargewicht zwischen
1 200 und 4 000
- Natriumpropionat
Zweite Gruppe                Die Gesamtmenge der Substanzen
darf 1 mg/dm2 der
unbeschichteten Folie nicht
überschreiten. Von jeder
einzelnen Substanz oder Gruppe
von Substanzen darf nicht mehr
als 0,2 mg/dm2 der
unbeschichteten Folie (oder eine
geringere Menge, sofern
angegeben) vorhanden sein
- Alkyl-(C tief 8-
C tief 18)benzolsulfonat,
Natriumsalz
- Isopropylnaphthalinsulfonat,
Natriumsalz
- Alkyl-(C tief 8-C tief 18)
sulfat, Natriumsalz
- Alkyl-(C tief 8-
C tief 18)sulfonat,
Natriumsalz
- Dioctylsulfosuccinat,
Natriumsalz
- Distearat des
Di-hydroxyethyl-
diethylentriaminmonoacetats  Nicht mehr als 0,05 mg/dm2 der
unbeschichteten Folie
- Ammonium-, Magnesium-,
und Kaliumsalze des
Laurylsulfates
- N,N'-Distearoyl-diaminoethan
und N,N'-Dipalmitoyl-
diaminoethan und
N,N'-Dioleoyl-diaminoethan
- 2-Heptadecyl-4,4-bis-
(methylenstearat)oxazolin
- Polyethylenaminostearami-
dethyl-sulfat                Nicht mehr als 0,1 mg/dm2
der unbeschichteten Folie
Dritte Gruppe -                Nicht mehr als insgesamt 1 mg/dm2
Verankerungsmittel              der unbeschichteten Folie
- Kondensationsprodukt aus    Gehalt an freiem Formaldehyd von
Melaminformaldehyd,            nicht mehr als 0,5 mg/dm2 der
nicht modifiziert oder        unbeschichteten Folie
modizifiert mit einem
oder mehreren der
nachstehenden Produkte:
Butanol, Diethylentriamin,  Freies Melamin: nicht mehr als
Ethanol,                      0,3 mg/dm2 der unbeschichteten
Triethylentetramin,            Folie
Tetraethylenpentamin,
Tris-(2-hydroxyethyl)amin,
3,3'-Diaminodipropylamin,
4,4'-Diaminodibutylamin
- Kondensationsprodukt aus    Freies Formaldehyd: nicht mehr
Melaminharnstoff-              als 0,5 mg/dm2 der
formaldehyd, modifiziert      unbeschichteten Folie
mit Tris-(2-hydroxye-
thyl)-amin
Freies Melamin: nicht mehr als
0,3 mg/dm2 der unbeschichteten
Folie
- kationische vernetzte
Polyalkylenamine
a) Polyamid-
Epichlorhydrinharze auf
Basis von
Diaminopropylmethylamin
und Epichlorhydrin
b) Polyamid-
Epichlorhydrinharze auf
Basis von
Epichlorhydrin,
Adipinsäure,
Caprolactam,
Diethylentriamin oder
Ethylendiamin
c) Polyamid-
Epichlorhydrinharze auf
Basis von Adipinsäure,
Diethylentriamin und
Epichlorhydrin oder in
einer Mischung von
Epichlorhydrin und
Ammoniak
d) Polyamid-Polyamin-
Epichlorhydrinharze auf
Basis von
Epichlorhydrin,
Dimethyladipat und
Diethylentriamin
e) Polyamid-Polyamin-
Epichlorhydrinharze auf
Basis von
Epichlorhydrin,
Adipinsäureamid und
Diaminopropylmethylamin
- Polyethylenamine und        Nicht mehr als insgesamt
Polyethylenimine              0,75 mg/dm2 der unbeschichteten
Folie
- Kondensationsprodukt aus    Freies Formaldehyd: nicht mehr
Harnstoff-Formaldehyd,        als 0,5 mg/dm2 der
nicht modifiziert oder        unbeschichteten Folie
modiziert mit einem oder
mehreren der nachfolgenden
Produkte:
Aminomethylsulfonsäure,
Sulfanilsäure, Butanol,
Diaminobutan,
Diaminodiethylamin,
Diaminodipropylamin,
Diaminopropan,
Diethylentriamin, Ethanol,
Guanidin, Methanol,
Tetraethylenpentamin,
Triethylentetramin,
Natriumsulfit
Vierte Gruppe                  Die Gesamtmenge der Substanzen
darf 0,01 mg/dm2 der
unbeschichteten Folie nicht
überschreiten
- Reaktionsprodukte von
aminierten Speiseölen
und Polyethylenoxid
- Laurylsulfat des
Monoethanolamins
ZWEITER TEIL
BESCHICHTETES  ZELLGLAS
---------------------------------------------------------------------
Bezeichnung                                Einschränkungen
---------------------------------------------------------------------
A. Regenerierte Zellulose          Siehe erster Teil
B. Zusatzstoffe                    Siehe erster Teil
C. Lacke                            Nicht mehr als 50 mg Lack/dm2 der
Folie auf der Berührungsfläche
mit Lebensmitteln
1. Polymere                      Insgesamt nicht mehr als
50 mg/dm2 des Lacks auf der
Berührungsfläche mit den
Lebensmitteln
- Zelluloseethylether,
-hydroxyethylether,
-hydroxypropylether und
-methylether
- Zellulosenitrat              Nicht mehr als 20 mg/dm2 des
Lacks auf der Berührungsfläche
mit Lebensmitteln;
Stickstoffgehalt zwischen 10,8%
(m/m) und 12,2% (m/m) im
Zellulosenitrat
- Polymere, Copolymere und
ihre Gemische aus folgenden
Monomeren :
Vinylacetale von
gesättigten Aldehyden
(C tief 1-C tief 6)
Vinylacetat
Alkyl-(C tief 1-
C tief 4)vinylether
Acryl-, Croton-, Itacon-,
Malein-, Methacrylsäure
und ihre Ester
Butadien
Styrol
Methylstyrol
Vinylidenchlorid
Acrylnitril
Methacrylnitril
Ethylen, Propylen, 1- und
2-Butylen
Vinylchlorid                Monomeres Vinylchlorid: höchstens
1 mg/kg Zellglasfolie. Die
Menge an monomeren Vinylchlorid
darf in Lebensmitteln, die mit
Zellglasfolie in Berührung
kommen, 0,01 mg/kg des
Lebensmittels nicht
übersteigen.
2. Harze                        Die Gesamtmenge der Substanzen
darf 12,5 mg/dm2 des Lacks auf
der Berührungsfläche mit den
Lebensmitteln nicht
überschreiten; nur zur
Herstellung von Zellglasfolien,
die mit einem Lack aus
Zellulosenitrat oder
Copolymeren von Vinylchlorid
und Vinylacetat beschichtet
sind
- Kasein
- Kolophonium und/oder seine
Polymerisations-,
Hydrierungs- oder
Disproportionierungsprodukte
und deren Ester mit Methyl-,
Ethyl- oder polyvalenten
C tief 2-C tief 6-Alkoholen
oder Gemische dieser
Alkohole
- Kolophonium und/oder seine
Polymerisations-,
Hydrierungs- oder
Disproportionierungsprodukte,
kondensiert mit Acrylsäure
und/oder Maleinsäure
oder Citronensäure,
Fumarsäure oder
Phthalsäure und/oder
2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-
propanformaldehyd,
verestert mit Methyl-Ethyl-
oder polyvalenten C tief 2-
C tief 6-Alkoholen oder
Gemischen aus solchen
- Ester des
Bis-(2-Hydroxyethyl)ethers
mit Additionsprodukten des
Beta-Pinen und/oder Dipenten
und/oder Diterpen und
Maleinsäureanhydrid
- Gelatine
(Lebensmittelqualität)
- Ricinusöl und seine
Dehydratations- oder
Hydrierungsprodukte und
die Kondensationsprodukte
mit Polyglycerin,
Adipinsäure, Maleinsäure,
Citronensäure, Phthalsäure
und Sebacinsäure
- Naturharze (Dammarharze)
- Poly-ß-pinen (Terpenharze)
- Harnstoff-Formaldehydharze
(siehe Verankerungsmittel)
3. Weichmacher                  Insgesamt nicht mehr als 6 mg/dm2
des Lacks auf der
Berührungsfläche mit den
Lebensmitteln
- Acetyltributylcitrat
- Acetyl-tri-(2-ethylhexyl)-
citrat
- Diisobutyladipat
- Di-n-butyladipat
- Di-n-hexylazelat
- Butylbenzylphthalat          Nicht mehr als 2 mg/dm2 des Lacks
auf der Berührungsfläche mit
den Lebensmitteln
- Di-n-butylphthalat          Nicht mehr als 3 mg/dm2 des Lacks
auf der Berührungsfläche mit
den Lebensmitteln
- Dicyclohexylphthalat        Nicht mehr als 4 mg/dm2 des Lacks
auf der Berührungsfläche mit
den Lebensmitteln
- Diphenyl-(2-ethylhexyl)-    Nicht mehr als 2,5 mg/dm2 des
phosphat                      Lacks auf der Berührungsfläche
mit den Lebensmitteln
- Glycerinmonoacetat
(= Monoacetin)
- Glycerindiacetat
(= Diacetin)
- Glycerintriacetat
(= Triacetin)
- Dibutylsebacat
- Di-(2-ethylhexyl)-sebacat
(= Dioctylsebacat)
- Di-n-butyltartrat
- Diisobutyltartrat
4. Andere Zusatzstoffe          Die Gesamtmenge der Substanzen in
der unbeschichteten
Zellglasfolie und der
Beschichtung zusammen darf
insgesamt nicht mehr als
6 mg/dm2 Berührungsfläche
mit den Lebensmitteln betragen
4.1. Zusatzstoffe, die im        Die gleichen Einschränkungen wie
ersten Teil angeführt sind    im ersten Teil (die Mengen
beziehen sich jedoch auf die
unbeschichtete Zellglasfolie
und die Beschichtung
zusammengenommen)
4.2. Spezielle Zusatzstoffe für  Es darf von jeder einzelnen
Lacke                        Substanz oder Gruppe von
Substanzen eine Menge von nicht
mehr als 2 mg/dm2 (oder eine
geringere Menge, sofern
angegeben) des Lacks auf der
Berührungsfläche mit den
Lebensmitteln vorhanden sein
- 1-Hexadecanol und
1-Octadecanol
- Ester von geradkettigen,
gesättigten  oder
ungesättigten Fettsäuren,
mit gerader Kohlenstoffzahl
C tief 8-C tief 20, und
Ricinolsäure, mit
geradkettigen Ethyl-,
Butyl-, Amyl und
Oleylalkohlen
- Montanwachs,
einschließlich Montansäuren
(C tief 26-C tief 32)
gereinigt, und/oder deren
Ester mit Ethandiol
und/oder 1,3-Butandiol
oder deren Calcium- und
Kaliumsalze
- Carnaubawachs
- Bienenwachs
- Espartowachs
- Candelillawachs
- Dimethylpolysiloxan          Nicht mehr als 1 mg/dm2 des Lacks
auf der Berührungsfläche mit
den Lebensmitteln
- epoxydiertes Sojaöl
(mit einem Oxirangehalt
zwischen 6 und 8%)
- gereinigtes Paraffin und
gereinigte mikrokristalline
Wachse
- Pentaerythrittetrastearat
- Mono- und Bis-              Nicht mehr als 0,2 mg/dm2 des
(octadecyldiethylenoxid)      Lacks auf der Berührungsfläche
phosphat                      mit den Lebensmittel
Berührungsfläche mit den
Lebensmitteln
- aliphatische Säuren
(C tief 8-C tief 20)
verestert mit Mono- oder
Bis-(2-hydroxyethyl)-amin
- 2- und 3-tert-Butyl-4-      Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des
hydroxyanisol                  Lacks auf der Berührungsfläche
(= Butylhydroxyanisol,        mit den Lebensmitteln
BHA)
- 2,6-Di-tert-butyl-4-        Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des
methylphenol                  Lacks auf der Berührungsfläche
(= Butylhydroxytoluol, BHT)    mit den Lebensmitteln
- Di-n-octylzinn-bis-          Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des
(2-ethyl-hexyl)-maleat        Lacks auf der Berührungsfläche
mit den Lebensmitteln
5. Lösungsmittel                Die Gesamtmenge der Substanzen
darf 0,6 mg/dm2 des Lacks auf
der Berührungsfläche mit den
Lebensmitteln nicht
überschreiten
- Butylacetat
- Ethylacetat
- Isobutylacetat
- Isopropylacetat
- Propylacetat
- Aceton
- 1-Butanol
- Ethanol
- 2-Butanol
- 2-Propanol
- 1-Propanol
- Cyclohexan
- Ethylenglykolmonobutylether
- Ethylenglykolmonobutyl-
etheracetat
- Ethylenglykolmonomethyl-
ether
- Ethylenglykolmonomethyl-
etheracetat
- Ethylenglykolmonoethylether
- Ethylenglykolmonoethyl-
etheracetat
- Methylethylketon
- Methylisobutylketon
- Tetrahydrofuran
- Toluol                      Nicht mehr als 0,06 mg/dm2 des
Lacks auf der Berührungsfläche
mit den Lebensmitteln