BGBl. II Nr. 242/2018
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage 203 RAHMENLEHRPLAN FÜR DEN LEHRBERUF TIERÄRZTLICHE ORDINATIONSASSISTENZ römisch eins. STUNDENTAFEL
Gesamtstundenzahl: 3 Schulstufen zu insgesamt 1 260 Unterrichtsstunden (ohne Religionsunterricht), davon in der ersten, zweiten und dritten Schulstufe mindestens je 360 Unterrichtsstunden.
Pflichtgegenstände | Stunden | |
Religion |
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Politische Bildung | 80 | |
Deutsch und Kommunikation | 80 | |
Berufsbezogene Fremdsprache | 100 | |
Betriebswirtschaftlicher Unterricht |
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| Angewandte Wirtschaftslehre | 180 |
Fachunterricht |
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| Fachkunde | 420 |
| Tiermedizin | 180 |
| Fachpraktikum | 220 |
Gesamtstundenzahl (ohne Religionsunterricht) | 1 260 | |
Freigegenstände |
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Religion |
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Lebende Fremdsprache |
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Deutsch |
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Angewandte Mathematik |
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Unverbindliche Übungen |
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Bewegung und Sport |
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Angewandte Informatik |
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Förderunterricht |
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römisch zwei. BEMERKUNGEN ZUR STUNDENTAFEL
Das Stundenausmaß für den Religionsunterricht beträgt an
- Strichaufzählungganzjährigen und saisonmäßigen Berufsschulen 40 Unterrichtsstunden je Schulstufe bzw. 20 Unterrichtsstunden je halber Schulstufe,
- Strichaufzählunglehrgangsmäßigen Berufsschulen zwei Unterrichtsstunden je Lehrgangswoche.
Die Bildungsdirektion kann nach den örtlichen Erfordernissen nach Absprache mit der betreffenden Kirche oder Religionsgesellschaft das Stundenausmaß für den Religionsunterricht an ganzjährigen Berufsschulen bis auf 20 Unterrichtsstunden je Schulstufe herabsetzen.
Da der betriebswirtschaftliche Unterricht in einem Pflichtgegenstand zusammengefasst ist, sind gemäß Paragraph 47, Absatz 3, des Schulorganisationsgesetzes jene Teile dieses Pflichtgegenstandes in zwei Leistungsgruppen zu führen, die durch einen Lehrstoff der Vertiefung ausgewiesen sind. Die als leistungsdifferenziert ausgewiesenen Teile umfassen mindestens 100 Unterrichtsstunden.
Im Fachunterricht ist der Pflichtgegenstand „Tiermedizin“ in Leistungsgruppen mit vertieftem Bildungsangebot zu führen.
Für den Kompetenzbereich „Projektpraktikum“ sind im Fachunterricht in Summe mindestens 40 Unterrichtsstunden vorzusehen.
Das Stundenausmaß für die Freigegenstände „Lebende Fremdsprache“, „Deutsch“ und „Angewandte Mathematik“ sowie für die Unverbindlichen Übungen „Bewegung und Sport“ und „Angewandte Informatik“ beträgt an
- Strichaufzählungganzjährigen und saisonmäßigen Berufsschulen mindestens 20 bis maximal 40 Unterrichtsstunden je Schulstufe bzw. mindestens zehn bis maximal 20 Unterrichtsstunden je halber Schulstufe,
- Strichaufzählunglehrgangsmäßigen Berufsschulen mindestens zwei bis maximal vier Unterrichtsstunden je Lehrgangswoche.
Für den Förderunterricht gem. Paragraph 8, Litera g, Sub-Litera, a, a, des Schulorganisationsgesetzes ist eine Kursdauer von maximal 18 Unterrichtsstunden je Pflichtgegenstand und Schulstufe vorzusehen.
römisch drei. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN, ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL, ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE UND UNTERRICHTSPRINZIPIEN A. Allgemeine Bestimmungen:
Begriff: Der Lehrplan der Berufsschule ist ein lernergebnis- und kompetenzorientierter Lehrplan mit Rahmencharakter, der die Stundentafel, das allgemeine Bildungsziel, die didaktischen Grundsätze sowie die Bildungs- und Lehraufgabe und den Lehrstoff für die einzelnen Unterrichtsgegenstände enthält.
Umsetzung: Der Lehrplan bildet die Grundlage für die eigenständige und verantwortliche Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Lehrerinnen und Lehrer gemäß den Bestimmungen des Paragraph 17, Absatz eins, des Schulunterrichtsgesetzes.
Wesentlich ergänzendes Element der Lehrplanumsetzung sowie der Qualitätssicherung und -weiterentwicklung ist die Evaluation (zB Selbst-, Fremdevaluation) am Schulstandort.
B. Allgemeines Bildungsziel:
Bildungsauftrag: Die Berufsschule dient im Sinne des Paragraph 46, unter Berücksichtigung von Paragraph 2, des Schulorganisationsgesetzes der Erweiterung der Allgemeinbildung sowie der Förderung und Ergänzung der betrieblichen oder berufspraktischen Ausbildung. Die berufsfachlich ausgerichtete Ausbildung orientiert sich am Berufsprofil sowie an den Berufsbilddispositionen der jeweiligen Ausbildungsordnung für die betriebliche Ausbildung.
Das Bildungsziel der Berufsschule ist auf die Entwicklung einer umfassenden Handlungskompetenz sowohl im privaten, beruflichen als auch im gesellschaftlichen Leben ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen
- Strichaufzählungsind zum selbstständigen, eigenverantwortlichen und lösungsorientierten Handeln motiviert und befähigt,
- Strichaufzählungkönnen unter Einsatz ihrer Fach- und Methodenkompetenz sowie ihrer sozialen und personalen Kompetenz berufliche und außerberufliche Herausforderungen bewältigen,
- Strichaufzählunghaben ihre Individualität und Kreativität weiterentwickelt sowie ihren Selbstwert gefestigt,
- Strichaufzählunghaben Lerntechniken und Lernstrategien weiterentwickelt und können diese für das lebenslange Lernen einsetzen,
- Strichaufzählunghaben unternehmerisches Potenzial, Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative entwickelt und können sich konstruktiv in ein Team einbringen,
- Strichaufzählungkönnen sich mit sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Benachteiligungen kritisch auseinandersetzen sowie geschlechtersensibel agieren,
- Strichaufzählungkennen die Bedeutung eines wertschätzenden Umgangs mit ihrer Umwelt, sind sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und verfügen über entsprechende Handlungskompetenz,
- Strichaufzählungsind fähig, berufsbezogene und gesundheitliche Belastungen zu erkennen und möglichen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken.
C. Allgemeine didaktische Grundsätze:
Gemäß Paragraphen 17 und 51 des Schulunterrichtsgesetzes haben Lehrerinnen und Lehrer den Unterricht sorgfältig vorzubereiten und das Recht und die Pflicht, an der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken.
Die Sicherung des Bildungsauftrages (Paragraph 46, des Schulorganisationsgesetzes) und die Erfüllung des Lehrplanes erfordern die Kooperation der Lehrerinnen und Lehrer. Diese Kooperation umfasst insbesondere
- Strichaufzählungdie Anordnung, Gliederung und Gewichtung der Lehrplaninhalte unter Einbindung der mitverantwortlichen Lehrerinnen und Lehrer sowie unter Berücksichtigung schulorganisatorischer und zeitlicher Rahmenbedingungen,
- Strichaufzählungden Einsatz jener Lehr- und Lernformen sowie Unterrichtsmittel, welche die bestmögliche Entwicklung und Förderung der individuellen Begabungen ermöglichen.
Die Unterrichtsplanung (Vorbereitung) erfordert von den Lehrerinnen und Lehrern die Konkretisierung des allgemeinen Bildungszieles sowie der Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände durch die Festlegung der Unterrichtsziele sowie der Methoden und Medien für den Unterricht.
Die Unterrichtsplanung hat einerseits den Erfordernissen des Lehrplanes zu entsprechen und andererseits didaktisch angemessen auf die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie auf aktuelle Ereignisse und Berufsnotwendigkeiten einzugehen. Bei der Einschätzung der individuellen Lernfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Erstsprache ist immer eine etwaige Diskrepanz zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit zu berücksichtigen.
Bei der qualitativen und quantitativen Aufbereitung der Lehrinhalte und der Festlegung der Unterrichtsmethoden ist vom Bildungsstand der Schülerinnen und Schüler sowie von deren Lebens- und Berufswelt auszugehen.
Der Unterricht ist handlungsorientiert zu gestalten und hat sich an den Anforderungen der beruflichen Praxis zu orientieren. Bei der Unterrichtsgestaltung sind die Wissens-, Erkenntnis- und Anwendungsdimension sowie die personale und soziale Dimension zu berücksichtigen. Produktorientierte Arbeitsformen mit schriftlicher oder dokumentierender Komponente – wie zB Portfolio-Präsentationen oder Projektarbeiten – sind für die Entwicklung der personalen Kompetenz sowie zur Förderung der Fähigkeit zur Selbsteinschätzung geeignet. Die Anwendung elektronischer Medien im Unterricht wird ausdrücklich empfohlen.
Bei der Unterrichtsplanung und Erarbeitung von Aufgabenstellungen sind die Querverbindungen zu anderen Pflichtgegenständen zu berücksichtigen. Im Unterricht sind komplexe Aufgabenstellungen einzusetzen, welche die Schülerinnen und Schüler zur selbstständigen Planung, Durchführung, Überprüfung, Korrektur und Bewertung praxisnaher Arbeiten führen und den Kompetenzaufbau fördern.
Lehrmethoden sind so zu wählen, dass sie das soziale Lernen und die individuelle Förderung sicherstellen sowie beide Geschlechter gleichermaßen ansprechen. Lehrerinnen und Lehrer sind angehalten, ein (Lern-)Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen, eigene Erwartungshaltungen, Geschlechterrollenbilder und Interaktionsmuster zu reflektieren sowie die Schülerinnen und Schüler anzuregen, dies gleichermaßen zu tun.
Zur Förderung des selbsttätigen Erwerbs von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten sind Methoden zur Weiterentwicklung von Lerntechniken in der Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen.
Eine detaillierte Rückmeldung über die jeweiligen Lernfortschritte, über die aktuelle Ausprägung von Stärken und Schwächen sowie über die erreichte Leistung (erworbene Kompetenzen) ist wichtig und steht auch bei der Leistungsbeurteilung im Vordergrund. Klar definierte und transparente Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung bieten sowie Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen.
Zur Leistungsfeststellung sollen praxis- und lebensnahe Aufgabenstellungen herangezogen werden, auf rein reproduzierendes Wissen ausgerichtete Leistungsfeststellungen sind zu vermeiden.
Bei der Gestaltung von schriftlichen Überprüfungen und Schularbeiten ist zu berücksichtigen, dass das Lösen anwendungsbezogener Aufgabenstellungen mehr Zeit erfordert. Dem Berufsleben entsprechend empfiehlt es sich, Unterlagen, Nachschlagewerke und technische Hilfsmittel auch bei der Leistungsfeststellung zuzulassen.
Zum Zweck der koordinierten Unterrichtsarbeit und zur Vermeidung von Doppelgleisigkeiten hat die Abstimmung der Lehrerinnen und Lehrer untereinander zu erfolgen.
D. Unterrichtsprinzipien:
Der Schule sind Bildungs- und Erziehungsaufgaben („Unterrichtsprinzipien“) gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifend zu bewältigen sind. Die Unterrichtsprinzipien umfassen entwicklungspolitische Bildungsarbeit, die Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, europapolitische Bildungsarbeit, die Erziehung zum unternehmerischen Denken und Handeln, Gesundheitserziehung, Lese- und Sprecherziehung, Medienbildung, Politische Bildung, Sexualerziehung, Umweltbildung, Verkehrserziehung sowie Wirtschafts-, Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung.
Ein weiteres Unterrichtsprinzip stellt die Entwicklung der sozialen Kompetenzen (soziale Verantwortung, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Führungskompetenz und Rollensicherheit) sowie der personalen Kompetenzen (Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, Stressresistenz sowie die Einstellung zur gesunden Lebensführung und zu lebenslangem Lernen) dar.
römisch vier. BESONDERE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DEN PFLICHTGEGENSTAND POLITISCHE BILDUNG
Im Vordergrund des Unterrichts stehen die Identifikation mit Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit sowie die Förderung des Interesses an Politik und an politischer Beteiligung. Die Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehen ist vor das Faktenwissen zu stellen.
Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem öffentlichen Leben sind zu fördern.
Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Entwicklung einer (selbst-)kritischen Haltung gegenüber gesellschaftlichen Weltanschauungen, den Aufbau eigener Wertehaltungen, die Förderung der Fähigkeit zur selbstständigen Beurteilung von politischen Sachverhalten sowie die Entwicklung von Toleranzfähigkeit auszurichten.
Breiter Raum ist dem Dialog zu geben. Was in Gesellschaft und Politik kontrovers ist, ist auch im Unterricht kontrovers darzustellen. Unterschiedliche Standpunkte, verschiedene Optionen und Alternativen sind sichtbar zu machen und zu diskutieren. Lehrerinnen und Lehrer haben den Schülerinnen und Schülern für gegensätzliche Meinungen ausreichend Platz zu lassen. Unterschiedliche Ansichten und Auffassungen dürfen nicht zu Diskreditierungen führen; kritisch abwägende Distanzen zu persönlichen Stellungnahmen sollen möglich sein. Auf diese Weise ist ein wichtiges Anliegen des Unterrichts, die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Urteil, zur Kritikfähigkeit und zur politischen Mündigkeit zu führen, umzusetzen. Die Fähigkeit, Alternativen zu erwägen, Entscheidungen zu treffen, Zivilcourage zu zeigen und Engagement zu entwickeln, ist zu stärken.
Zeitgeschichtliche Entwicklungen sind unter Beachtung der Bedeutung der historischen Dimension der zu behandelnden Themenbereiche, insbesondere der Demokratie und Menschenrechte, in den Unterricht zu integrieren.
römisch fünf. BESONDERE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DEN PFLICHTGEGENSTAND DEUTSCH UND KOMMUNIKATION UND FÜR DEN FREIGEGENSTAND DEUTSCH
Als Grundlage einer gezielten Unterrichtsplanung empfiehlt es sich, den Stand der Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler auf Basis einer standardisierten Diagnose zu erheben.
Im Vordergrund des Unterrichts steht die mündliche Kommunikation im beruflichen und persönlichen Umfeld. Durch den Einsatz geeigneter Unterrichtsmethoden sollen die Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und zur Kommunikation motiviert werden. Bei der Unterrichtsplanung sind Querverbindungen zum Fachunterrichtsbereich herzustellen.
Im Bereich der mündlichen Kommunikation sind sowohl individuelle Aufgabenstellungen als auch Übungen in Gruppen anzuwenden. Durch den Einsatz situationsgerechter Gesprächs- und Sozialformen werden die Schülerinnen und Schüler zu aktiver Mitarbeit motiviert, kommunikative Selbst- und Fremderfahrungen ermöglicht sowie wertvolle Beiträge zur Persönlichkeitsbildung geleistet. Zur Unterstützung der individuellen Selbst- und Fremdreflexion wird darüber hinaus auch der Einsatz audiovisueller Medien empfohlen.
Die Schlüsselkompetenz „Lesen“ ist Basis für das lebenslange Lernen. Um die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und in der Entwicklung einer persönlichen Lesekultur zu fördern, sind im Kompetenzbereich „Lesen“ in erster Linie Texte aus dem beruflichen Umfeld heranzuziehen. Bei der Auswahl von literarischen Texten sind die Vorbildung und Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie nach Möglichkeit der Bezug des Textes zum beruflichen Hintergrund zu berücksichtigen.
Handlungsorientierte Methoden verbessern Lesekompetenz und Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Wissensmanagements für die berufliche Praxis und das lebenslange Lernen sind bei der Unterrichtsgestaltung die Vermittlung von Strategien zum selbstständigen Beschaffen von Informationsmaterial zu berücksichtigen.
Einer behutsamen Fehlerkorrektur kommt insbesondere in den Bereichen Orthografie und Grammatik eine große Bedeutung zu. Durch die Berücksichtigung von Methoden zur Förderung der Selbsteinschätzung in der Unterrichtsgestaltung sollen die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt werden, ihre Rechtschreib- und Grammatikfertigkeiten zu analysieren sowie Verbesserungspotentiale zu erkennen. Orthografie und Grammatik sind nicht isoliert zu unterrichten, sondern anlassbezogen in den Unterricht einzubeziehen.
römisch sechs. BESONDERE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DEN PFLICHTGEGENSTAND BERUFSBEZOGENE FREMDSPRACHE UND FÜR DEN FREIGEGENSTAND LEBENDE FREMDSPRACHE
Die Schülerinnen und Schüler sollen Situationen des beruflichen und persönlichen Umfelds in der Fremdsprache bewältigen können. Es empfiehlt sich dazu den Stand der Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten auf der Basis des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen, zu erheben.
Ausgehend vom individuellen Einstiegsniveau der Schülerin bzw. des Schülers ist durch eine differenzierte Unterrichtsgestaltung zum Erreichen des nächsthöheren bzw. der nächsthöheren Kompetenzniveaus beizutragen. Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind so festgelegt, dass sie in der letzten Schulstufe den Anforderungen des Niveaus B1 („Independant User“) entsprechen.
Grundsätzlich soll immer nach dem Prinzip „von einfachen Aufgaben zu komplexen Aufgabenstellungen“ vorgegangen werden. Aufbauend auf einem gemeinsamen Grundangebot für alle Schülerinnen und Schüler bekommen leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler komplexere Aufgaben, die aber auch für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zugänglich sein sollen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch eine Vielzahl von sprachlichen Angeboten zur kommunikativen Anwendung der Fremdsprache motiviert und angeleitet werden.
Zur Förderung der kommunikativen Fertigkeiten ist auf eine weitgehende Verwendung der Fremdsprache als Unterrichtssprache sowie den Einsatz geeigneter Medien, Unterrichtsmittel und Kommunikationsformen zu achten, wobei insbesondere der Einsatz von Partnerübungen, Gruppenarbeiten, Rollenspielen und Diskussionen empfohlen wird. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Freude an der Mitteilungsleistung Vorrang vor der Sprachrichtigkeit genießt.
Um die Schülerinnen und Schüler auf Begegnungen mit Menschen aus anderen Kultur- und Sprachgemeinschaften vorzubereiten sowie die Freude am Sprachenlernen zu fördern, empfiehlt es sich, authentische Hör- und Lesetexte einzusetzen, die auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen.
Die Verwendung fachspezifischer Originaltexte fördert nicht nur das Leseverstehen, sondern verstärkt auch den Praxisbezug, daher wird in Abhängigkeit des beruflichen Hintergrunds sowie des Kompetenzniveaus der Schülerinnen und Schüler empfohlen, beispielsweise Bedienungs-, Wartungs- und Reparaturanleitungen, Anzeigen, Produkt- und Gebrauchsinformationen, Geschäftsbriefe und Artikel aus Fachzeitschriften im Unterricht einzusetzen. Bei der Auswahl von Originaltexten sind auch elektronische Textsorten sowie berufsbezogene Software zu berücksichtigen. Bei der Unterrichtsplanung sind Querverbindungen zum Fachunterrichtsbereich herzustellen.
Verständnis für die Grammatik und das Erlernen des Wortschatzes ergeben sich am wirkungsvollsten aus der Bearbeitung authentischer Texte und kommunikativer Situationen.
römisch sieben. BESONDERE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DEN BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHEN UNTERRICHT
Die Unterrichtsplanung ist insbesondere auf die Erreichung folgender Lernergebnisse auszurichten: das Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen, entrepreneurship- und intrapreneurshiporientiertes Denken sowie reflektiertes Konsumverhalten. Der Kontakt zu Behörden, Beratungsstellen und Institutionen ist zu fördern. Aufgabenstellungen sind so zu wählen, dass die Problemlösungskompetenz im Mittelpunkt steht. Dabei ist der Schriftverkehr integrierter Bestandteil.
Der Unterricht soll von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sowie von aktuellen Anlässen ausgehen, wobei entsprechend den Besonderheiten des Lehrberufes und den regionalen Gegebenheiten Schwerpunkte zu setzen sind. Bei der Planung des Unterrichts ist auf das fachübergreifende Prinzip insbesondere auch im Zusammenhang mit projektspezifischen Arbeitsaufträgen Bedacht zu nehmen.
Im Unterricht sind aktuelle Medien unter Berücksichtigung von Datensicherheit und Datenschutz einzusetzen. Die für den außerberuflichen und beruflichen Alltag notwendigen Schriftstücke und Berechnungen sind computergestützt anzufertigen.
Die Möglichkeiten von E-Government sind zu nutzen.
römisch acht. BESONDERE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DEN FACHUNTERRICHT
Es ist insbesondere auf die Vermittlung einer gut fundierten Basisausbildung für den Lehrberuf Bedacht zu nehmen. Der gründlichen Erarbeitung in der notwendigen Beschränkung und der nachhaltigen Festigung grundlegender Fertigkeiten und Kenntnisse ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben. Die Kompetenzbereiche sind gegenstandsübergreifend aufgebaut, daher sind Teamabsprachen zwischen den Lehrerinnen und Lehrern erforderlich.
Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen sind in Zusammenhang mit geeigneten Handlungssituationen zu vermitteln.
Im Unterricht und insbesondere bei Präsentationen durch Schülerinnen und Schüler ist auf die adäquate Verwendung von Fachbegriffen zu achten. Die Verbindung zu den Pflichtgegenständen „Deutsch und Kommunikation“ und „Berufsbezogene Fremdsprache“ ist dabei herzustellen.
römisch neun. BESONDERE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DIE UNVERBINDLICHE ÜBUNG BEWEGUNG UND SPORT
Um die Schülerinnen und Schüler für sportliche Betätigungen im Rahmen des Berufsschulunterrichtes zu motivieren, sollen sie bei der Planung und Gestaltung des Unterrichtes einbezogen werden. Um sie darüber hinaus auch in der Freizeit für sportliche Aktivitäten zu gewinnen, sind Kooperationen mit Sportverbänden, -einrichtungen, -organisationen und -vereinen von besonderer Bedeutung.
Geschlechtsspezifische Anliegen sowie Anliegen von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen sollen in der Unterrichtsplanung Berücksichtigung finden.
Bei der Wahl der Schwerpunkte und Inhalte sind die Altersgemäßheit, die Art der Lehrberufe, die speziellen Rahmenbedingungen der Berufsschule und die jeweils regional zur Verfügung stehenden Sportstätten zu berücksichtigen. Insbesondere sind die Jugendlichen in ihrer Bewegungsfreude durch die Einbeziehung ihrer Bewegungswelt und durch die Einbeziehung unterschiedlicher Freizeittrends zu motivieren.
Durch innere Differenzierung des Unterrichtes ist auf die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler Rücksicht zu nehmen.
Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
römisch zehn. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage Rel-LP.
römisch elf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE PFLICHTGEGENSTÄNDE POLITISCHE BILDUNG Kompetenzbereich Lernen und Arbeiten Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen die für sie geltenden schul-, arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen des dualen Ausbildungssystems recherchieren und deren Umsetzung beschreiben,
- Strichaufzählungkönnen bei den zuständigen Interessenvertretungen sowie bei Sozialversicherungen und Behörden Informationen einholen, diese reflektieren und daraus situationsadäquate Handlungen ableiten und argumentieren,
- Strichaufzählungkennen die Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in Interessenvertretungen und können diese zur Artikulation ihrer Standpunkte und Interessen nutzen,
- Strichaufzählungkönnen sich persönliche und berufliche Ziele setzen, bereits erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten reflektieren sowie darauf aufbauend Fort- und Weiterbildungsangebote recherchieren und darstellen.
Lehrstoff:
Schulrecht und Schulgemeinschaft. Berufsausbildungsgesetz. Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987. Interessenvertretungen. Arbeitsrecht. Sozialrecht. Lebenslanges Lernen.
Kompetenzbereich Leben in der Gesellschaft Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungRollenverhalten in Gemeinschaften erkennen, hinterfragen, auf die eigene Person beziehen und darüber diskutieren,
- StrichaufzählungDiskriminierungen erkennen, Vorurteile reflektieren und persönliche Strategien zur Vermeidung von diesen entwickeln,
- Strichaufzählungihr Verhalten in Bezug auf Gesundheit, Umwelt, Verkehrssicherheit und Jugendschutz hinterfragen und Konsequenzen für sich und die Gesellschaft darstellen,
- StrichaufzählungInhalt und Wirkung von Medien kritisch analysieren, den Wahrheitsgehalt bewerten und Maßnahmen zum verantwortungsvollen Umgang mit Informationen darlegen,
- Strichaufzählungden Generationenvertrag erklären und die Auswirkungen auf die eigene Person sowie die Gesellschaft darlegen.
Lehrstoff:
Soziale Beziehungen. Persönliche und gesellschaftliche Verantwortung. Medien und Manipulation. Generationenvertrag.
Kompetenzbereich Mitgestalten in der Gesellschaft Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkennen zentrale Kriterien von Demokratie und können diese im Vergleich zu anderen Regierungsformen darstellen,
- Strichaufzählungkönnen persönliche Standpunkte und Interessen artikulieren und reflektieren sowie die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf die Staatsbürgerinnen bzw. Staatsbürger nachvollziehen und beurteilen,
- Strichaufzählungkönnen politische Positionen bewerten, sich ein Urteil bilden, eigene Meinungen und Haltungen formulieren und begründen sowie Möglichkeiten der Teilnahme an demokratischen Entscheidungsprozessen und zum zivilgesellschaftlichen Engagement aufzeigen,
- Strichaufzählungkennen die Bedeutung der Grund- und Menschenrechte, können deren Inhalte interpretieren sowie daraus Konsequenzen für das persönliche Verhalten ableiten und beschreiben,
- Strichaufzählungkönnen politische Strukturen und Prozesse in Österreich und der EU darlegen sowie Möglichkeiten der aktiven Teilnahme aufzeigen,
- Strichaufzählungkennen die wesentlichen Prinzipien und die Grundfreiheiten der EU und können deren Auswirkungen auf den Alltag darlegen,
- Strichaufzählungkönnen sich in Bürgerinnen- und Bürgerangelegenheiten an die dafür zuständigen Stellen wenden, ihre Anliegen artikulieren und Entscheidungen über die weiteren Schritte treffen und argumentieren,
- Strichaufzählungkönnen Leistungen der öffentlichen Hand recherchieren, deren Bedeutung für das Gemeinwohl präsentieren sowie daraus die Notwendigkeit der eigenen Beiträge ableiten und begründen,
- Strichaufzählungkennen die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und können deren Auswirkungen sowohl für Österreich als auch für die einzelne Bürgerin bzw. den einzelnen Bürger darlegen.
Lehrstoff:
Demokratie. Politische Meinungsbildung. Zivilgesellschaftliches Engagement. Grund- und Menschenrechte. Politisches System Österreichs. Politisches System der Europäischen Union. Öffentliche Verwaltung. Leistungen der öffentlichen Hand. Internationale Zusammenarbeit.
DEUTSCH UND KOMMUNIKATION Kompetenzbereich Zuhören Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählunggesprochene Inhalte verstehen, Kerninformationen erkennen, strukturieren und wiedergeben,
- Strichaufzählungaktiv zuhören, verbale und nonverbale Signale deuten, unterschiedliche Kommunikationsebenen wahrnehmen und sich in die Gedanken- und Gefühlswelt anderer hineinversetzen sowie situationsadäquate Reaktionen ableiten.
Lehrstoff:
Aktives Zuhören. Verbale und nonverbale Signale. Kommunikationsebenen.
Kompetenzbereich Sprechen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen Gesprächsverhalten reflektieren, sich gesprächsfördernd verhalten, nonverbale Signale gezielt einsetzen sowie sich personen- und situationsadäquat ausdrücken,
- Strichaufzählungkönnen eigene Umgangsformen reflektieren, geeignete Umgangsformen für berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Anlässe erarbeiten sowie diese in unterschiedlichen Kommunikationssituationen einsetzen,
- Strichaufzählungkönnen Meinungen und Werthaltungen von Kommunikationspartnerinnen und -partnern respektieren, Gespräche und Diskussionen moderieren, sich zu berufsspezifischen und gesellschaftlichen Themen Meinungen bilden, diese äußern sowie Standpunkte sachlich und emotional argumentieren,
- Strichaufzählungkönnen mögliche Ursachen für Missverständnisse aufzeigen, diese in Gesprächen erkennen und vermeiden sowie durch Nachfragen klären,
- Strichaufzählungkönnen Strategien für verschiedene Gesprächsformen beschreiben und umsetzen, in Konfliktsituationen sprachlich angemessen kommunizieren und fachlich argumentieren sowie kooperativ und wertschätzend agieren,
- Strichaufzählungkönnen berufsspezifische Inhalte unter Verwendung der Fachsprache erklären sowie Fachgespräche zielgruppen- und situationsadäquat führen,
- Strichaufzählungkennen unterschiedliche Präsentationstechniken und können allgemeine und berufsspezifische Inhalte strukturieren, zielgruppenspezifisch formulieren und präsentieren,
- Strichaufzählungkönnen sich in ein Team einbringen, konstruktives Feedback geben sowie mit Feedback umgehen.
Lehrstoff:
Verbale und nonverbale Kommunikation. Gesprächsförderndes Verhalten. Gesprächs- und Umgangsformen. Fachsprache. Präsentationstechniken. Feedback.
Kompetenzbereich Lesen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungTexte flüssig lesen und verstehen, dabei unterschiedliche Lesetechniken anwenden, Textsignale nutzen, zentrale Inhalte erschließen und von irrelevanten Informationen unterscheiden, Inhalte wiedergeben sowie ein Gesamtverständnis für Texte entwickeln,
- StrichaufzählungFach- und Sachtexten Informationen zielgerichtet entnehmen und Lösungskonzepte für berufliche Problemstellungen entwickeln,
- StrichaufzählungTextsorten und deren Merkmale unterscheiden, Fach- und Sachtexte sowie literarische Texte lesen und diese mit eigenen Erfahrungen und Vorwissen vernetzen,
- Strichaufzählungunbekannte Wörter aus dem Kontext erschließen und sowohl ihren allgemeinen Wortschatz als auch ihren Fachwortschatz erweitern und festigen.
Lehrstoff:
Textverständnis. Allgemeiner Wortschatz und Fachwortschatz. Textsorten.
Kompetenzbereich Schreiben Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungin beruflichen und außerberuflichen Situationen Informationen notieren, gliedern und zielgruppenspezifisch aufbereiten,
- Strichaufzählungsituationsadäquat, zielgruppenorientiert sowie sprachsensibel formulieren, Texte strukturieren, allgemeine und berufsbezogene Texte sowohl sachlich, formal als auch sprachlich richtig verfassen und geeignete Medien zu deren Verbreitung auswählen,
- StrichaufzählungTexte inhaltlich und sprachlich überarbeiten.
Lehrstoff:
Schriftliche Kommunikation. Verfassen unterschiedlicher Textsorten. Schreibrichtigkeit.
Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung:
Die Schülerinnen und Schüler, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu den einzelnen Kompetenzbereichen und den dazu gehörenden Lehrstoffinhalten lösen.
BERUFSBEZOGENE FREMDSPRACHE Kompetenzbereich Hören im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können unter der Voraussetzung, dass langsam und deutlich gesprochen wird,
- Strichaufzählungvertraute Wörter, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze, die sich auf sie selbst, die Familie und das Umfeld beziehen, verstehen,
- Strichaufzählungvertraute Ausdrücke im Zusammenhang mit dem Berufsbild, ihren beruflichen Tätigkeiten, Arbeitsabläufen und -techniken sowie dem Leistungsangebot der Branche verstehen,
- Strichaufzählungvertraute Fachbegriffe im Zusammenhang mit berufsspezifischen Werkzeugen, Arbeitsbehelfen, Maschinen, Vorrichtungen und Geräten, der Zoologie, der Pflege und Versorgung von Tieren, Tierkrankheiten sowie der tierärztlichen Ordination verstehen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Lesen im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können einzelne vertraute Namen und Wörter sowie ganz einfache Sätze
- Strichaufzählungaus dem persönlichen Umfeld sinnerfassend lesen,
- Strichaufzählungaus Fachtexten, Produktbeschreibungen und Betriebsanleitungen sinnerfassend lesen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Fachtexte.
Kompetenzbereich Sprechen im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungsich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen,
- Strichaufzählungsich selbst oder andere Personen beschreiben und vorstellen sowie mit einfachen Wendungen und Sätzen über ihren Wohn- und Arbeitsort berichten,
- Strichaufzählungvertraute einfache Ausdrücke im Zusammenhang mit dem Berufsbild, ihren beruflichen Tätigkeiten, Arbeitsabläufen und -techniken sowie dem Leistungsangebot der Branche verwenden und ganz einfache Fragen zu diesen Themenbereichen stellen und beantworten,
- Strichaufzählungvertraute einfache Fachbegriffe im Zusammenhang mit berufsspezifischen Werkzeugen, Arbeitsbehelfen, Maschinen, Vorrichtungen und Geräten, der Zoologie, der Pflege und Versorgung von Tieren, Tierkrankheiten sowie der tierärztlichen Ordination verwenden und ganz einfache Fragen zu diesen Themenbereichen stellen und beantworten.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Schreiben im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungkurze einfache Mitteilungen, Grußkarten und kurze einfache Korrespondenz schreiben,
- StrichaufzählungBasisinformationen aus dem beruflichen und persönlichen Umfeld in Formulare eintragen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Hören im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Ausdrücke, die sich auf sie selbst, die Familie, das Umfeld, Einkaufsmöglichkeiten und -gewohnheiten sowie Freizeitaktivitäten beziehen, verstehen,
- Strichaufzählungdas Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen verstehen,
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Ausdrücke im Zusammenhang mit dem Berufsbild, ihren beruflichen Tätigkeiten, Arbeitsabläufen und -techniken sowie dem Leistungsangebot der Branche verstehen,
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Fachbegriffe im Zusammenhang mit berufsspezifischen Werkzeugen, Arbeitsbehelfen, Maschinen, Vorrichtungen und Geräten, der Zoologie, der Pflege und Versorgung von Tieren, Tierkrankheiten sowie der tierärztlichen Ordination verstehen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Lesen im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungganz kurze einfache Texte und Alltagstexte aus dem persönlichen Umfeld sinnerfassend lesen,
- Strichaufzählungganz kurzen einfachen berufsbezogenen Fach- und Sachtexten Informationen entnehmen,
- Strichaufzählungganz kurze einfache persönliche und berufliche Korrespondenz sinnerfassend lesen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Fach- und Sachtexte.
Kompetenzbereich Sprechen im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungsich in einfachen routinemäßigen Situationen verständigen, um Informationen einfach und direkt auszutauschen,
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Ausdrücke, die sich auf sie selbst, die Familie, das Umfeld, Einkaufsmöglichkeiten und -gewohnheiten sowie Freizeitaktivitäten beziehen, verwenden, sich selbst oder andere Personen beschreiben und vorstellen sowie mit einfachen Mitteln über die eigene Herkunft und berufliche Ausbildung berichten,
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Ausdrücke im Zusammenhang mit dem Berufsbild, ihren routinemäßigen beruflichen Tätigkeiten, Arbeitsabläufen und -techniken sowie dem Leistungsangebot der Branche verwenden und Informationen zu diesen Themenbereichen auf einfachem und direktem Weg austauschen,
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Fachbegriffe im Zusammenhang mit berufsspezifischen Werkzeugen, Arbeitsbehelfen, Maschinen, Vorrichtungen und Geräten, der Zoologie, der Pflege und Versorgung von Tieren, Tierkrankheiten sowie der tierärztlichen Ordination verwenden und Informationen zu diesen Themenbereichen auf einfachem und direktem Weg austauschen,
- Strichaufzählungein sehr kurzes Kontaktgespräch mit Personen aus dem beruflichen Umfeld führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst das Gespräch in Gang zu halten.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Schreiben im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können unter Zuhilfenahme von Vorlagen
- Strichaufzählungkurze einfache Notizen, Mitteilungen und Mails schreiben,
- Strichaufzählungeinfache berufsspezifische und persönliche Korrespondenz schreiben,
- Strichaufzählungeinen Lebenslauf und Bewerbungen schreiben.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Hören im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können,
- Strichaufzählungsofern klare Standardsprache zur Anwendung kommt, Hörtexten und Dialogen Hauptpunkte entnehmen sowie vertraute Dinge aus den Bereichen Beruf, Schule und Freizeit verstehen,
- Strichaufzählungsofern klare Standardsprache zur Anwendung kommt, Hörtexten und Dialogen im Zusammenhang mit berufsspezifischen Arbeitsabläufen und -techniken sowie dem Leistungsangebot der Branche Hauptpunkte entnehmen,
- Strichaufzählungsofern klare Standardsprache zur Anwendung kommt, Hörtexten und Dialogen im Zusammenhang mit berufsspezifischen Werkzeugen, Arbeitsbehelfen, Maschinen, Vorrichtungen und Geräten, der Zoologie, der Pflege und Versorgung von Tieren, Tierkrankheiten sowie der tierärztlichen Ordination Hauptpunkte entnehmen,
- Strichaufzählungwenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird, Medienberichten zu aktuellen Ereignissen und Themen aus dem eigenen Berufsumfeld oder persönlichen Interessengebieten zentrale Informationen entnehmen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Lesen im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungTexte, in denen sehr gebräuchliche Alltagssprache zur Anwendung kommt, sinnerfassend lesen,
- Strichaufzählungberufsbezogenen Fach- und Sachtexten, in denen sehr gebräuchliche Fachsprache zur Anwendung kommt, Informationen entnehmen und Handlungen daraus ableiten,
- Strichaufzählungpersönliche und berufliche Korrespondenz sinnerfassend lesen und Handlungen daraus ableiten.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Fach- und Sachtexte.
Kompetenzbereich Sprechen im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungim Alltag und auf Reisen geläufige berufliche und persönliche Situationen sprachlich bewältigen,
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse berichten, Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
- Strichaufzählungsich einfach und zusammenhängend zu berufsspezifischen Arbeitsabläufen und -techniken sowie zum Produkt- und Leistungsangebot der Branche im normalen Sprechtempo äußern,
- Strichaufzählungsich einfach und zusammenhängend zu berufsspezifischen Werkzeugen, Arbeitsbehelfen, Maschinen, Vorrichtungen und Geräten, zur Zoologie, Pflege und Versorgung von Tieren, Tierkrankheiten sowie zur tierärztlichen Ordination im normalen Sprechtempo äußern,
- Strichaufzählunginitiativ an Gesprächen mit Personen aus dem beruflichen Umfeld teilnehmen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Kompetenzbereich Schreiben im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungNotizen und Konzepte für das freie Sprechen sowie für Telefongespräche schreiben,
- Strichaufzählungeinfache berufsspezifische und persönliche Korrespondenz schreiben,
- Strichaufzählungnach Mustern einen Lebenslauf und Bewerbungen schreiben,
- StrichaufzählungHör- und Lesetexte einfach zusammenfassen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Berufliches Umfeld. Berufsspezifische Fremdsprache.
Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung:
Die Schülerinnen und Schüler, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu den einzelnen Kompetenzbereichen und den dazu gehörenden Lehrstoffinhalten lösen.
Betriebswirtschaftlicher Unterricht ANGEWANDTE WIRTSCHAFTSLEHRE Kompetenzbereich Wirtschaftliches Denken und Handeln Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungihre Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung rechtlich und rechnerisch kontrollieren sowie bei Abweichungen geeignete Maßnahmen setzen,
- Strichaufzählungdie Arbeitnehmerveranlagung online durchführen,
- StrichaufzählungEinnahmen und Ausgaben aufzeichnen, das eigene Konsumverhalten reflektieren sowie finanzielle Entscheidungen treffen und begründen,
- Strichaufzählungim Falle von finanziellen Problemen Schritte zur Entschuldung setzen,
- StrichaufzählungBankdienstleistungen im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr unter Berücksichtigung der Konditionen und der Datensicherheit nutzen,
- StrichaufzählungWohnformen recherchieren, die rechtlichen und finanziellen Auswirkungen vergleichen sowie die Ergebnisse präsentieren,
- Strichaufzählungunterschiedliche Unterstützungsangebote für Lehrlinge recherchieren und beantragen,
- StrichaufzählungSpar- und Finanzierungsformen recherchieren, vergleichen und unter Berücksichtigung ihrer Möglichkeiten auswählen und begründen.
Die Schülerinnen und Schüler der Leistungsgruppe mit vertieftem Bildungsangebot sowie jene, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu einzelnen Lehrstoffinhalten lösen.
Lehrstoff:
Entlohnung. Arbeitnehmerveranlagung. Private Haushaltsplanung. Privatkonkurs. Zahlungsverkehr. Fremdwährungen. Wohnraumbeschaffung. Unterstützungsangebote für Lehrlinge. Spar- und Finanzierungsformen.
Lehrstoff der Vertiefung:
Wohnraumbeschaffung. Spar- und Finanzierungsformen.
Kompetenzbereich Dokumente verwalten und Verträge abschließen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungeine Struktur für eine Dokumentensammlung erstellen sowie bei Beschaffung und Verlust die notwendige Kommunikation unter Nutzung des E-Governments durchführen,
- StrichaufzählungPreise, Tarife und Konditionen für Anschaffungen vergleichen und das Preis-Leistungsverhältnis beurteilen,
- StrichaufzählungVerträge unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen abschließen, die daraus resultierenden Konsequenzen abschätzen sowie die notwendige mündliche und schriftliche Kommunikation abwickeln,
- Strichaufzählungbei vertraglichen Unregelmäßigkeiten angemessen agieren, Konsumentenschutzeinrichtungen nutzen und ihre Handlungsweise argumentieren,
- Strichaufzählungihren Versicherungsbedarf abschätzen, das Kosten-Nutzenverhältnis beurteilen, ihre Versicherungsabschlüsse begründen sowie eine Schadensmeldung durchführen.
Die Schülerinnen und Schüler der Leistungsgruppe mit vertieftem Bildungsangebot sowie jene, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu einzelnen Lehrstoffinhalten lösen.
Lehrstoff:
Dokumente und Urkunden. Angebotsvergleiche. Preis-, Tarif- und Konditionsvergleiche. Verträge. Konsumentenschutz. Versicherungsverträge.
Lehrstoff der Vertiefung:
Angebotsvergleiche. Preis-, Tarif- und Konditionsvergleiche. Verträge.
Kompetenzbereich Unternehmerisches Denken und Handeln Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie erforderlichen Schritte für eine Unternehmensgründung aufzeigen und die Umsetzung im Rahmen eines Projektes präsentieren,
- Strichaufzählunganhand konkreter Belege betriebliche Abläufe erkennen, beurteilen und für die weitere buchhalterische Bearbeitung vorbereiten,
- Strichaufzählungeinen branchenspezifischen Jahresabschluss lesen und daraus Schlüsse ziehen,
- Strichaufzählungbetriebliche Kostenfaktoren für die Preisbildung darlegen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Produktivität aufzeigen,
- Strichaufzählungeine branchenspezifische Preiskalkulation erstellen und argumentieren,
- StrichaufzählungMaßnahmen der Personalentwicklung recherchieren und beschreiben.
Die Schülerinnen und Schüler der Leistungsgruppe mit vertieftem Bildungsangebot sowie jene, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu einzelnen Lehrstoffinhalten lösen.
Lehrstoff:
Businessplan. Rechtliche und betriebliche Organisation. Marketing. Belege. Kosten. Jahresabschluss. Preiskalkulation. Personalentwicklung.
Lehrstoff der Vertiefung:
Businessplan. Kosten. Preiskalkulation. Personalentwicklung.
Kompetenzbereich Volkswirtschaftliches Denken und Handeln Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Auswirkungen ihres Konsumverhaltens analysieren und darstellen,
- Strichaufzählunganhand von Medienberichten grundlegende Mechanismen der Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik erklären,
- StrichaufzählungMöglichkeiten, die der europäische Wirtschaftsraum und der europäische Arbeitsmarkt bieten, recherchieren und aufzeigen.
Lehrstoff:
Volkswirtschaft. Wirtschaftspolitik. Globalisierung. Europäischer Wirtschaftsraum und Arbeitsmarkt.
Schularbeiten:
Bei mindestens 20 Unterrichtsstunden auf der betreffenden Schulstufe:
Eine Schularbeit (je nach Bedarf ein- oder zweistündig).
Bei mindestens 40 Unterrichtsstunden auf der betreffenden Schulstufe:
Zwei Schularbeiten (je nach Bedarf ein- oder zweistündig).
Fachunterricht FACHKUNDE Kompetenzbereich Tierärztliche Ordination und Verwaltung Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen Anforderungen für den Lehrberuf zusammenfassen und präsentieren sowie die Aufgabenbereiche der Tierärztlichen Ordinationsassistenz definieren,
- Strichaufzählungkönnen berufseinschlägige Sicherheitsvorschriften recherchieren und präsentieren sowie Verhaltensregeln für Gefahrensituationen im Umgang mit Tieren erarbeiten und diskutieren,
- Strichaufzählungkennen die für Haus-, Heim- und Nutztierarten verwendeten Wägeeinrichtungen und können Verletzungsgefahren im Zuge des Wiegens für Tier und Mensch erläutern,
- Strichaufzählungkönnen präventive Schritte zur Vermeidung von Unfällen und berufsspezifischen Erkrankungen unter Einbeziehung der Ergonomie erklären,
- Strichaufzählungkönnen allgemeine Hygienemaßnahmen beschreiben, Vor- und Nachteile von Hygieneverfahren und -mitteln gegenüberstellen, deren Anwendbarkeit begründen sowie Konzentrationen von Lösungen berechnen,
- Strichaufzählungkönnen Hygieneanforderungen für Tierunterkünfte erarbeiten, Geräte, Arbeitsbehelfe, Reinigungs- und Desinfektionsmittel nennen sowie deren Einsatz beschreiben und begründen,
- Strichaufzählungkönnen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionen in der tierärztlichen Ordination beschreiben und entsprechende Arbeitsschritte im Rahmen der Desinfektion, Sterilisation und Entwesung in der notwendigen Reihenfolge sowie unter Berücksichtigung einschlägiger Sicherheits- und Qualitätsstandards planen,
- Strichaufzählungkönnen Futtermittel, deren Qualitätskriterien und deren Lagerung beschreiben sowie Zubereitungsmethoden vorschlagen,
- Strichaufzählungkennen unterschiedliche Vorratsschädlinge und können Maßnahmen zur Vorbeugung eines Schädlingsbefalls erklären und bewerten,
- Strichaufzählungkönnen den Nährwert von Futtermitteln bestimmen, Mischungsverhältnisse berechnen sowie die Zusammensetzung von Futtermischungen und -rationen begründen,
- Strichaufzählungkönnen Futtermittel nach deren Inhaltsstoffen einteilen und die Bedeutung von Zusatzstoffen begründen,
- Strichaufzählungkönnen die korrekte Lagerung und Entsorgung von Medikamenten erläutern sowie Medikamentenmengen in Abhängigkeit vom Körpergewicht berechnen,
- Strichaufzählungkönnen auf Tierhalterinnen und -halter individuell eingehen, sowohl Konflikte als auch schwierige Situationen erkennen und einschätzen sowie durch situationsadäquates Verhalten zur Konfliktlösung beitragen,
- Strichaufzählungkönnen Tierhalterinnen und -halter über die allgemeine Pflege und Versorgung von Haus-, Heim- und Nutztieren unter Berücksichtigung des Tierschutzes informieren, mit Konfliktsituationen professionell umgehen, Beschwerden und Konfliktsituationen analysieren, Lösungsstrategien entwickeln und geeignete Schritte zur Maßnahmensetzung planen,
- Strichaufzählungkennen Möglichkeiten der Verrechnung mit Tierhalterinnen und -haltern sowie mit Versicherungen und können diese erklären.
Lehrstoff:
Aufgabenbereiche der Tierärztlichen Ordinationsassistenz. Sicherheitsvorschriften und Gefahrensituationen im Umgang mit Tieren. Wiegen von Haus-, Heim- und Nutztieren. Unfallvermeidung. Allgemeine Hygieneverfahren, -mittel und -standards in der tierärztlichen Ordination. Hygiene in Tierunterkünften. Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionen. Futtermittelkunde und Fütterungslehre. Vorratsschädlinge. Nährwertberechnung. Lagerung und Entsorgung von Medikamenten. Berechnen der Dosierung von Medikamentenmengen. Berechnen von Verdünnungen und Mischungsverhältnissen. Eingehen auf Tierhalterinnen und -halter. Konfliktbewältigung. Allgemeine Pflege, Versorgung von Haus-, Heim- und Nutztieren. Tierschutz. Verrechnung.
Kompetenzbereich Tierärztliche Assistenz und Pflege kranker Tiere Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungtierärztliche Instrumente und Geräte erkennen, deren Anwendung erklären, klinisch relevante Begriffe erläutern sowie weiterführende und spezielle Untersuchungen aufzählen und beschreiben,
- Strichaufzählungdie Vorbereitung, Bedienung und Reinigung von Instrumenten, Geräten und technischen Einrichtungen zur Untersuchung, Behandlung, Narkose und Operation von Tieren beschreiben,
- Strichaufzählungbildgebende Verfahren beschreiben, deren Einsatzbereiche argumentieren sowie Strahlenschutzbestimmungen in der radiologischen Diagnostik recherchieren und präsentieren,
- Strichaufzählungsowohl Quarantäne- als auch Notquarantäneeinrichtungen und -betreuung beschreiben sowie deren Einsatz erläutern,
- StrichaufzählungBakteriengruppen anhand morphologischer Merkmale erkennen, pathogene Arten diesen Gruppen zuordnen, Ursachen und mögliche Maßnahmen zur Vermeidung von Bakterienwachstum erläutern sowie Verfahren zum Anlegen von Bakterienkulturen aufzeigen und Färbemethoden beschreiben,
- StrichaufzählungKennzeichen und Lebensweisen von Endo- und Ektoparasiten beschreiben sowie biologische Infektionskreise darstellen und präsentieren,
- StrichaufzählungErreger von Zoonosen bei Haus-, Heim- und Nutztieren unterscheiden, Übertragungswege beschreiben und präventive Schritte unter Berücksichtigung des Zoonosengesetzes präsentieren,
- StrichaufzählungTeile des Lichtmikroskops benennen sowie Mikroskopie-Techniken recherchieren und darstellen,
- Strichaufzählungdas natürliche Verhalten von Haus-, Heim- und Nutztieren beschreiben und interpretieren, Möglichkeiten, Tiere zu diesem zu animieren, erarbeiten und präsentieren sowie potenzielle physische und psychische Belastungen bei Tieren aufgrund von Fixierung, Diagnostik und Behandlung aufzählen,
- StrichaufzählungMethoden und Hilfsmittel zum Einfangen, Bändigen und Fixieren von Haus-, Heim- und Nutztieren beschreiben, Schutzmaßnahmen beim Annähern und Ergreifen dieser erläutern und begründen sowie den Umgang mit Gefahrensituationen im Team diskutieren,
- StrichaufzählungTötungsmethoden, deren Vor- und Nachteile erklären sowie deren Einsatz begründen, ethische Aspekte zum Thema Euthanasie erläutern und Personen, deren Tier euthanasiert wird, emotional unterstützen.
Lehrstoff:
Tierärztliche Geräte. Weiterführende Untersuchungen. Spezielle Untersuchungen. Instrumente, Geräte und technische Einrichtungen. Bildgebende Verfahren. Strahlenschutzbestimmungen. Quarantäne, Notquarantäne. Bakteriologie. Endo- und Ektoparasiten. Erreger, Übertragungswege und Prävention von Zoonosen. Zoonosengesetz. Lichtmikroskop und Mikroskopie-Techniken. Natürliches Verhalten von Haus-, Heim- und Nutztieren. Methoden und Hilfsmittel zum Einfangen, Bändigen und Fixieren von Tieren. Schutzmaßnahmen im Umgang mit Tieren. Reaktionen bei Angriff und Abwehr. Tötungsmethoden bei Tieren.
Kompetenzbereich Haus-, Heim- und Nutztiere Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungHaus-, Heim- und Nutztiere anhand morphologischer Merkmale erkennen, der Systematik zuordnen und Informationen über diese weitergeben,
- Strichaufzählungden allgemeinen Bau von Knochenskeletten von Haus-, Heim- und Nutztieren beschreiben und vergleichen, Knochen von Säugetierskeletten erkennen und benennen sowie Gelenksformen und deren Bewegungsmöglichkeiten charakterisieren,
- StrichaufzählungAufbau und Funktion der Verdauungs- und Stoffwechselorgane von Haus-, Heim- und Nutztieren erklären, Zusammenhänge zwischen Ernährung und Schnabel- bzw. Gebissform von Vögeln, Reptilien bzw. Säugetieren erarbeiten und darstellen, Anpassungen an die Lebensweise begründen sowie Versorgungs- und Pflegebedürfnisse ableiten,
- StrichaufzählungExkretion und Sekretion bei Wirbeltieren erläutern, Sekundärfunktionen von Ausscheidungsprodukten recherchieren und präsentieren sowie die Wirkungsweise von Hormonen begründen,
- StrichaufzählungBlut, Blutkreislauf, Atmung, Nervensystem und Sinnesorgane bei Haus-, Heim- und Nutztieren beschreiben sowie Zusammenhänge zwischen Anatomie und Lebensweise begründen,
- StrichaufzählungBau und Funktion von Gewebearten erklären und deren Vorkommen im Körper beschreiben,
- Strichaufzählungden Bau des Immunsystems erklären, dessen Funktionsweise veranschaulichen sowie die Aufgaben der damit in Zusammenhang stehenden Organe beschreiben,
- Strichaufzählungden Unterschied im Wärmehaushalt gleich- und wechselwarmer Tiere erklären sowie Empfehlungen für den Umgang mit Tieren, die in Winterschlaf, -ruhe oder -starre verfallen, erarbeiten und präsentieren,
- Strichaufzählungden natürlichen Lebensraum sowie das Sozialverhalten der Stammformen von Haus-, Heim- und Nutztieren recherchieren sowie auf dieser Basis Maßnahmen zur artgerechten Tierhaltung erarbeiten, argumentieren und präsentieren,
- Strichaufzählungdie Begriffe Wetter und Klima differenzieren sowie deren Einfluss auf das Verhalten von Haus-, Heim- und Nutztieren erarbeiten und begründen,
- Strichaufzählungden Bau der Zelle und die Aufgaben der Zellorganellen erklären, Unterschiede zwischen somatischen Zellen und Geschlechtszellen beschreiben und begründen, Mitose und Meiose differenzieren sowie den biologischen Zweck der Meiose erläutern,
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Genetik beschreiben, Genotyp und Phänotyp sowie verschiedene Erbgänge unterscheiden und erklären sowie das Auftauchen und Verschwinden von Merkmalen anhand der Vererbungsregeln begründen,
- StrichaufzählungFormen der Vermehrung im Tierreich recherchieren und präsentieren, die Fortpflanzung bei Haus-, Heim- und Nutztieren vergleichen sowie Besonderheiten im Verhalten während Brut und/oder Aufzucht beschreiben und interpretieren,
- StrichaufzählungGrundbegriffe, -prinzipien und Ziele der Zucht erklären sowie Zuchtmethoden erarbeiten und präsentieren,
- StrichaufzählungRassen von Haus-, Heim- und Zuchttieren erkennen und der jeweiligen Stammform zuordnen,
- StrichaufzählungMaßnahmen zur Transportvorbereitung sowie zur Versorgung und Pflege von Tieren während des Transports darlegen, begründen und präsentieren,
- StrichaufzählungTiertransportbehälter charakterisieren, die benötigte Fläche und das erforderliche Volumen auf Basis des Platzbedarfs von Tieren berechnen, die Auswahl von geeigneten Transportbehältern argumentieren sowie rechtliche Bestimmungen zum Transport von Tieren recherchieren und präsentieren,
- StrichaufzählungKörpermaße und Möglichkeiten der Altersbestimmung von Tieren beschreiben, Körpermaße abnehmen sowie Alters- und Gewichtsschätzungen durchführen,
- StrichaufzählungInhalt und Ziele internationaler Tiertransport- und Artenschutzabkommen recherchieren, zusammenfassen und präsentieren.
Lehrstoff:
Systematik. Morphologie. Bewegungsapparat. Anatomie und Physiologie der Verdauungs- und Stoffwechselorgane. Ernährung. Schnabel- und Gebissformen. Anatomie und Physiologie des Harnapparates. Sekretion. Endokrinologie. Blut und Blutkreislauf. Atmung. Nervensystem. Sinnesorgane. Gewebelehre. Immunsystem. Wärmehaushalt. Lebensräume. Sozialverhalten. Artgerechte Tierhaltung. Wetter und Klima. Bau und Funktion der Zelle. Mitose und Meiose. Grundlagen der Genetik. Vererbung. Vermehrung. Fortpflanzung. Brut. Aufzucht. Zucht und Zuchtmethoden. Haus-, Heim- und Zuchttierrassen. Transportvorbereitung. Versorgung und Pflege während des Transports. Tiertransportbehälter und deren Einsatzbereiche. Tiertransportgesetz. Körpermaße und Altersbestimmung bei Tieren. Internationale Tiertransport- und Artenschutzabkommen.
Kompetenzbereich Projektpraktikum Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungeine Projektidee entwickeln, die Projektziele formulieren, einen Projektplan mit Meilensteinen aufstellen sowie die zur Projektrealisierung erforderlichen Ressourcen aufzeigen,
- Strichaufzählungein Projektteam unter Berücksichtigung der Sozialformen des Arbeitsprozesses zusammenstellen, Teilaufgaben für ein Projekt festlegen und diese auf die einzelnen Projektmitglieder verteilen,
- Strichaufzählungaufgrund eines Projektplanes eine To-do-Liste erstellen und argumentieren,
- Strichaufzählungfür ein Projekt die Querverbindungen zu allgemein bildenden, sprachlichen, betriebswirtschaftlichen, fachtheoretischen und fachpraktischen Inhalten aufzeigen und argumentieren sowie diese in der Projektplanung berücksichtigen.
Lehrstoff:
Projektkonzeption. Projektplanung.
Schularbeiten:
Bei mindestens 20 Unterrichtsstunden auf der betreffenden Schulstufe:
Eine Schularbeit (je nach Bedarf ein- oder zweistündig).
Bei mindestens 40 Unterrichtsstunden auf der betreffenden Schulstufe:
Zwei Schularbeiten (je nach Bedarf ein- oder zweistündig).
TIERMEDIZIN Kompetenzbereich Tierärztliche Ordination und Verwaltung Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen spezielle Hygienemaßnahmen für Geräte, Instrumente, tierärztliche Routinetätigkeiten und chirurgische Eingriffe auswählen, deren Ablauf beschreiben sowie deren Notwendigkeit begründen,
- Strichaufzählungkennen anzeigepflichtige Tierseuchen und können tierseuchenrechtliche Mindestanforderungen zusammenfassen, die Vorgangsweisen nach einem Seuchenausbruch unter Berücksichtigung des Tierseuchengesetzes beschreiben und begründen sowie die rechtlichen Konsequenzen bei Verletzungen der gesetzlichen Bestimmungen erklären,
- Strichaufzählungkönnen Auswirkungen verdorbener, schädlicher und giftiger Futtermittel und -komponenten auf die Tiergesundheit aufzeigen und begründen,
- Strichaufzählungkönnen Folgen der Über- und Unterversorgung mit Makro- und Mikronährstoffen analysieren,
- Strichaufzählungkönnen Arzneimittelgruppen, deren Applikationsformen, Wirkung, Darreichungsformen und Kennzeichnung beschreiben sowie Grundregeln und Arten der Injektion sowie den sachgemäßen Umgang mit Medikamenten erklären,
- Strichaufzählungkönnen auf veterinärmedizinische Patienten individuell eingehen sowie schwierige Situationen und tierische Verhaltensstörungen erkennen und einschätzen,
- Strichaufzählungkönnen Daten für die veterinärmedizinische Patientendokumentation unter Berücksichtigung rechtlicher Bestimmungen aufnehmen und verwalten sowie die Befunderhebung fachgerecht dokumentieren,
- Strichaufzählungkönnen Routineabläufe in einer Tierarztpraxis und die sachgemäße Betreuung von veterinärmedizinischen Patienten vor, nach und während einer Untersuchung oder Behandlung beschreiben.
Die Schülerinnen und Schüler der Leistungsgruppe mit vertieftem Bildungsangebot sowie jene, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu einzelnen Lehrstoffinhalten lösen.
Lehrstoff:
Spezielle Hygienemaßnahmen für Geräte, Instrumente, Untersuchungen und chirurgische Eingriffe. Anzeigepflichtige Tierseuchen. Tierseuchenrechtliche Mindestanforderungen. Tierseuchengesetz. Auswirkungen verdorbener, schädlicher, giftiger Futtermittel und -komponenten. Nährstoffüber- und -unterversorgung. Arzneimittellehre. Darreichungs- und Applikationsformen von Arzneimitteln. Injektion. Tierische Verhaltensstörungen. Patientendokumentation. Befunderhebung. Routinehandlungen. Patientenbetreuung vor und nach der Behandlung.
Lehrstoff der Vertiefung:
Nährstoffüber- und -unterversorgung. Arzneimittellehre.
Kompetenzbereich Tierärztliche Assistenz und Pflege kranker Tiere Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkennen den Ablauf einer klinischen Untersuchung, die dafür notwendigen Geräte sowie Maßnahmen zur Diagnosefindung und können Krankheitszeichen erläutern,
- Strichaufzählungkennen lebensrettende Maßnahmen für Notfallpatienten, können die Einteilung von Verletzungen und Wunden erklären, die Grundlagen von Wundmanagement und Verbandstechniken aufzeigen, das Operationsmonitoring sowie Anwendungsbereiche und -weisen der Anästhesie erläutern und den Ablauf einer Narkose beschreiben,
- Strichaufzählungkönnen Sonogramme, Röntgen-, CT- und MRT-Bilder erkennen und unterscheiden sowie den Ablauf von Sonographie und Röntgenuntersuchungen erklären,
- Strichaufzählungkennen Krankheitserreger sowie Symptome infektions- und nicht infektionsbedingter Erkrankungen bei Haus-, Heim- und Nutztieren und können diese beschreiben,
- Strichaufzählungkönnen Symptome und Behandlung von Endo- und Ektoparasitosen beschreiben sowie die Entnahme von Untersuchungsproben erklären und begründen,
- Strichaufzählungkennen Symptome, Diagnostik und Therapie von Zoonosen und können diese beschreiben,
- Strichaufzählungkönnen die medizinische Betreuung und besonderen Pflegebedürfnisse von Haus-, Heim- und Nutztieren erarbeiten und diskutieren sowie Pflegebedürfnisse von Tieren bei stationärer Behandlung erkennen und darlegen,
- Strichaufzählungkönnen den Begriff und den Ablauf einer Euthanasie erklären.
Die Schülerinnen und Schüler der Leistungsgruppe mit vertieftem Bildungsangebot sowie jene, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu einzelnen Lehrstoffinhalten lösen.
Lehrstoff:
Klinischer Untersuchungsgang. Krankheitszeichen. Diagnosemaßnahmen. Lebensrettende Maßnahmen. Versorgung von Verletzungen und Wunden. Vorbereitung, Bedienung und Reinigung von Instrumenten, Geräten und technischen Einrichtungen zur Untersuchung. Behandlung, Narkose und Operation. Operationsmonitoring. Anästhesie. Infektionskrankheiten. Endo- und Ektoparasitosen. Symptome, Diagnostik und Therapie von Zoonosen. Medizinische Betreuung und besondere Pflegebedürfnisse von Tieren. Stationäre Behandlung. Nachbehandlung. Euthanasie.
Lehrstoff der Vertiefung:
Untersuchungsgang. Vorbereitung, Bedienung und Reinigung von Instrumenten, Geräten und technischen Einrichtungen zur Untersuchung.
Kompetenzbereich Haus-, Heim- und Nutztiere Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungKörperregionen an Haus-, Heim- und Nutztieren unterscheiden sowie anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen erklären,
- StrichaufzählungGesundheit und Krankheit definieren, kennen infektiöse und nicht infektiöse Krankheitsursachen und können diese beschreiben,
- StrichaufzählungArten der Krankheitsprävention unterscheiden sowie deren Zweck veranschaulichen,
- StrichaufzählungSkelett- und Gelenkserkrankungen bei Haus-, Heim- und Nutztieren recherchieren sowie die Rechercheergebnisse präsentieren,
- StrichaufzählungKrankheiten der Verdauungsorgane beschreiben und Zusammenhänge zwischen Fehlernährung und Verdauungsproblemen diskutieren,
- Strichaufzählungeinen Überblick über Erkrankungen des Urogenitalsystems sowie über Drüsen- und hormonelle Erkrankungen geben,
- StrichaufzählungUrsachen, Symptome und Behandlungen von Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen bei Haus-, Heim- und Nutztieren erarbeiten und sowohl diese als auch Krankheiten des Nervensystems und der Sinnesorgane beschreiben,
- StrichaufzählungInformationen zu Entzündungen, Tumoren und Tumorbiopsien recherchieren und präsentieren, Allgemeintod von Zell- und Organtod unterscheiden sowie postmortale Veränderungen von Wirbeltieren beschreiben,
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Immunsystems für die Erhaltung der Tiergesundheit aufzeigen, aktive und passive Immunisierung gegenüberstellen, empfohlene Schutzimpfungen recherchieren sowie Entstehung und Formen von Allergien beschreiben,
- Strichaufzählunghaltungsbedingte Krankheitsursachen beschreiben und Maßnahmen zu deren Vermeidung diskutieren,
- Strichaufzählungden Einfluss von Witterung und klimatischen Veränderungen auf die Tiergesundheit erarbeiten und beschreiben,
- StrichaufzählungProbleme bei der Eiablage von Reptilien und Vögeln beschreiben sowie den fachgerechten Umgang mit legenden und brütenden Tieren erklären,
- StrichaufzählungTrächtigkeit, Geburtszeichen und -vorgänge bei Säugetieren erläutern sowie Maßnahmen zur Geburtshilfe und bei Problemgeburten recherchieren und präsentieren,
- StrichaufzählungUrsachen und Symptome der Scheinträchtigkeit beschreiben sowie Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen,
- StrichaufzählungKastration und Sterilisation unterscheiden sowie mögliche Folgen, Vor- und Nachteile diskutieren,
- StrichaufzählungBeispiele für Zuchtschäden und Qualzuchten bei Haus-, Heim- und Nutztieren recherchieren und die Ergebnisse präsentieren
- Strichaufzählungkörperliche und psychische Belastungen durch Fang und Transport beschreiben sowie Kriterien für die Transportfähigkeit von Tieren definieren und erklären.
Die Schülerinnen und Schüler der Leistungsgruppe mit vertieftem Bildungsangebot sowie jene, die sich auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten, können zusätzlich komplexe Aufgaben zu einzelnen Lehrstoffinhalten lösen.
Lehrstoff:
Topographische Anatomie. Gesundheit. Krankheit. Krankheitsprävention und -ursachen. Skelett- und Gelenkserkrankungen. Krankheiten der Verdauungsorgane, des Urogenitalsystems, der Drüsen, der Lunge, des Herz-Kreislaufsystems, des Nervensystems sowie der Sinnesorgane. Hormonelle Erkrankungen. Entzündungen. Tumore. Tumorbiopsie. Tod. Aktive und passive Immunisierung. Allergien. Haltungsbedingte Krankheiten. Legenot. Trächtigkeit. Geburt. Geburtshilfe. Scheinträchtigkeit. Kastration. Sterilisation. Zuchtschäden. Qualzuchten. Belastung durch Fang und Transport. Transportfähigkeit.
Lehrstoff der Vertiefung:
Krankheit.
Kompetenzbereich Projektpraktikum Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können projektspezifische Arbeitsaufträge durchführen.
Lehrstoff:
Projektspezifische Arbeitsaufträge.
FACHPRAKTIKUM Kompetenzbereich Tierärztliche Ordination und Verwaltung Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen Unfallgefahren im Berufsalltag erkennen und analysieren, Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen ergreifen und sich in Gefahrensituationen im Umgang mit Tieren adäquat verhalten,
- Strichaufzählungkönnen verletzte und kranke Tiere halten, heben, fixieren und abwiegen,
- Strichaufzählungkönnen berufsspezifische Arbeiten in ergonomisch richtiger Haltung ausführen sowie präventive Maßnahmen zur Verhinderung von berufsbedingten Erkrankungen anwenden,
- Strichaufzählungkönnen geeignete Reinigungs- und Aufbereitungsmaßnahmen für Geräte und Instrumente in Abhängigkeit der Verschmutzung ergreifen,
- Strichaufzählungkönnen Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsverfahren fachgerecht und gezielt anwenden sowie deren ordnungsgemäße Durchführung prüfen,
- Strichaufzählungkönnen Regeln persönlicher Hygiene sowie berufsrelevante Umwelt-, Hygiene- und Qualitätsstandards anwenden und einen Hygieneplan fachgerecht umsetzen,
- Strichaufzählungkennen besondere Anforderungen an die Lagerung von Futtermitteln, berufsspezifischen Materialien und Hilfsstoffen, können diese fachgerecht durchführen, Lager aus- und einräumen, Lagerbestände kontrollieren, Bestellungen durchführen, Lieferungen überprüfen sowie Informationen zu neuen Produkten recherchieren und überblicksmäßig darstellen,
- Strichaufzählungkönnen die Qualität von Futtermitteln beurteilen, verdorbene, schädliche und giftige Komponenten identifizieren sowie verantwortungsvoll mit ungeeigneten Futtermitteln umgehen,
- Strichaufzählungkennen den Nährstoffbedarf ausgewählter Tiergruppen, können Futtermischungen dementsprechend herstellen und Tiere bedarfsgerecht füttern sowie Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen fachgerecht säubern,
- Strichaufzählungkönnen den Ernährungszustand von Tieren erheben und beschreiben,
- Strichaufzählungkennen Grundbegriffe aus der Arzneimittellehre und können Arzneimittel abfüllen, herrichten, sachgemäß lagern, entsorgen und bestellen,
- Strichaufzählungkönnen Verhaltensauffälligkeiten von Haus-, Heim- und Nutztieren beurteilen, in unvorhergesehenen Situationen fachgerecht reagieren sowie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen,
- Strichaufzählungkönnen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Kommunikation mit Tierhalterinnen und -haltern unter Berücksichtigung des Datenschutzes einsetzen, Termine unter Berücksichtigung der Wünsche von Tierhalterinnen und -haltern sowie Ordinationsinteressen, etwaiger Störfaktoren sowie des Behandlungsplans koordinieren und planen, Tierhalterinnen und -halter über Behandlungsabläufe informieren, Fragen und Beschwerden entgegennehmen sowie fallbezogene Lösungsstrategien umsetzen,
- Strichaufzählungkönnen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Kommunikation mit Laboreinrichtungen, Pharmafirmen und Lieferanten einsetzen, Auskünfte geben sowie Medikamente, Materialien, Arbeitsbehelfe und Futtermittel bestellen,
- Strichaufzählungkönnen Rasur und Schur durchführen sowie veterinärmedizinische Patienten vor und nach einer Behandlung betreuen,
- Strichaufzählungkönnen Abrechnungsunterlagen für die Leistungsabrechnung mit Tierhalterinnen und -haltern sowie mit Versicherungen zusammenstellen und den damit in Zusammenhang stehenden Schriftverkehr erledigen,
- Strichaufzählungkönnen EDV-Arbeitsplätze unter Berücksichtigung ergonomischer und gesundheitlicher Kriterien bewerten sowie gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge aufzeigen,
- Strichaufzählungkönnen administrative Tätigkeiten in der Ordinationsverwaltung mit Hilfe geeigneter EDV-Systeme durchführen,
- Strichaufzählungkönnen Ordnungssysteme gliedern und Dokumente zuordnen, den Postein- und -ausgang verwalten sowie die Archivierung und Dokumentation von Behandlungsunterlagen unter Beachtung der Dokumentations- und Verschwiegenheitspflicht sowie des Datenschutzes organisieren,
- Strichaufzählungkönnen Arbeitsabläufe in der Ordination unter Berücksichtigung des Zeitmanagements und der Qualitätssicherung reflektieren sowie Checklisten für Arbeitsabläufe erstellen.
Lehrstoff:
Unfallgefahren. Sicherer Umgang mit Tieren. Schutz- und Zwangsmaßnahmen. Maßnahmen zur Verhinderung berufsbedingter Erkrankungen. Persönliche und betriebliche Hygiene. Hygieneplan. Aufbereitungsmaßnahmen für Instrumente. Reinigung, Desinfektion, Sterilisation. Lagerung von Futtermitteln, Hilfsstoffen und berufsspezifischen Materialien. Lager aus- und einräumen. Inventur. Bestellungen durchführen und Lieferungen überprüfen. Überblick über neue Produkte. Qualität von Futtermitteln. Nährstoffbedarf. Fütterung. Reinigung von Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen. Ernährungszustand von Tieren. Sachgemäßer Umgang mit Arzneimitteln. Umgang mit verhaltensauffälligen Tieren. Informations- und Kommunikationstechnologien. Terminvereinbarung. Auskünfte. Datenschutz. Rasur und Schur. Administration, Verrechnung. EDV-Arbeitsplätze. Ergonomie. Ordnungssysteme. Arbeitsabläufe.
Kompetenzbereich Tierärztliche Assistenz und Pflege kranker Tiere Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungden Ablauf einer Untersuchung unterstützen, die dafür benötigen Geräte bereitstellen und reinigen, die Tiere während der Untersuchung fixieren sowie Vorbereitungen für spezielle und weiterführende Untersuchungen treffen,
- StrichaufzählungErste Hilfe bei Verletzungen von Tieren leisten, den Arbeitsplatz unter Berücksichtigung von Hygienevorschriften vor- und nachbereiten, bei Untersuchungen, Operationen und therapeutischen Tätigkeiten assistieren, das Besteckmanagement übernehmen sowie berufsspezifische Werk- und Hilfsstoffe fachgerecht vorbereiten, verarbeiten und entsorgen,
- Strichaufzählungveterinärmedizinische Patienten für Röntgenaufnahmen und Sonographie fachgerecht positionieren sowie bei diesen Untersuchungen assistieren,
- Strichaufzählunginfektionsverdächtige Tiere isolieren und pflegen, Quarantäneeinrichtungen betreuen sowie mit infektiösem Material verantwortungsvoll umgehen,
- StrichaufzählungSicherheits- und Hygienevorschriften zu Geräten, Arbeitsbehelfen und technischen Einrichtungen anwenden sowie Dampf- und Heißluftsterilisatoren fachgerecht bedienen,
- StrichaufzählungBlut-, Harn- und Kotproben aufbereiten und verarbeiten,
- Strichaufzählungdie praktischen Maßnahmen zur Behandlung und Prophylaxe bei Parasitosen beschreiben sowie diese auf Anweisung und unter Aufsicht durchführen,
- StrichaufzählungLichtmikroskope fachgerecht verwenden und reinigen,
- StrichaufzählungHaus-, Heim- und Nutztiere einfangen, bändigen und fixieren sowie dabei mit den benötigten Hilfsmitteln und eventuellen Gefahrensituationen adäquat umgehen,
- Strichaufzählungstationär aufgenommene Tiere unter Beachtung der hygienischen Anforderungen sorgfältig pflegen und ihren Ansprüchen entsprechend versorgen,
- Strichaufzählungden Ablauf einer Euthanasie unterstützen, die nötigen Medikamente und Materialien bereitstellen und sowohl diese als auch Tierleichen fachgerecht entsorgen.
Lehrstoff:
Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe. Vor- und Nachbereiten des Arbeitsplatzes. Erste Hilfe. Therapeutische Tätigkeiten. Vorbereitung, Verarbeitung und Entsorgung berufsspezifischer Materialien. Quarantänebetreuung. Sicherheits- und Hygienevorschriften. Geräte, Arbeitsbehelfe und technische Einrichtungen. Aufbereitung von Laborproben. Behandlung und Prophylaxe bei Parasitosen. Lichtmikroskope. Schutz- und Zwangsmaßnahmen. Pflege stationär aufgenommener Tiere. Euthanasie.
Kompetenzbereich Haus-, Heim- und Nutztiere Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungPflegebedürfnisse von Haus-, Heim- und Nutztieren erkennen, diese unter Beachtung der hygienischen Anforderungen sorgfältig pflegen und ihren Ansprüchen entsprechend versorgen,
- Strichaufzählungauf die besonderen Pflegebedürfnisse von Tieren mit Skelett- und Gelenkserkrankungen eingehen,
- Strichaufzählungernährungsbedingte Krankheiten diätetisch unterstützen,
- Strichaufzählungauf die besonderen Pflegebedürfnisse von Tieren mit Erkrankungen im Bereich des Urogenitalsystems eingehen und die speziellen Anforderungen bei der Pflege von Tieren mit Drüsenerkrankungen beschreiben,
- Strichaufzählungauf die besonderen Pflegebedürfnisse von Tieren mit Herz–Kreislauf-Erkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems eingehen,
- StrichaufzählungArbeitsmaterialien für die Entnahme von Biopsien bereitstellen und bei deren Durchführung assistieren,
- Strichaufzählungverschiedene Impfstoffe unterscheiden, Impfungen vorbereiten sowie Impfpässe interpretieren,
- Strichaufzählungwinterschlafende Tiere artgerecht halten und pflegen sowie mit Tieren, die sich in Winterruhe bzw. -starre befinden, artgerecht umgehen,
- StrichaufzählungTierunterkünfte artgerecht einrichten, fachgerecht säubern und warten, auf Schäden prüfen und Instandsetzungsarbeiten unter Berücksichtigung einschlägiger Sicherheitsvorschriften durchführen,
- Strichaufzählungrelevante klimatischen Parameter messen und beurteilen sowie Maßnahmen zur Optimierung des Raumklimas aufzeigen,
- StrichaufzählungGeschlechter bestimmen sowie die Paarungsbereitschaft und den Paarungserfolg von Tieren feststellen,
- StrichaufzählungMuttertiere während der Trächtigkeit artgerecht betreuen, Geburtslager, Wurfställe und -boxen den Anforderungen entsprechend vorbereiten, bei Problemgeburten mithelfen sowie Mutter- und Jungtiere unter Berücksichtigung der hygienischen Anforderungen pflegen und versorgen,
- StrichaufzählungTiere und Arbeitsumfeld auf die entsprechende Operation vorbereiten,
- Strichaufzählungbei der natürlichen Aufzucht mithelfen, Verantwortung für Handaufzuchten übernehmen sowie Jungtiere fachgerecht absetzen,
- StrichaufzählungVorbereitungen für einen Tiertransport treffen sowie geeignete Tiertransportbehälter auswählen und einrichten,
- Strichaufzählungdas Allgemeinbefinden von Tieren einschätzen und Handlungsoptionen hinsichtlich der Transportfähigkeit vorschlagen.
Lehrstoff:
Artgerechte Pflege von Haus-, Heim- und Nutztieren. Diätetik. Biopsien. Impfstoffe und Impfungen. Tiere in Winterruhe bzw. -starre. Einrichten und Warten von Tierunterkünften. Raumklima. Geschlechtsbestimmung. Verpaarung von Tieren. Geburtsvorbereitung. Mithilfe bei der Geburt. Aufzucht. Handaufzucht. Pflege von Jung- und Muttertieren. Absetzen. Tiertransport. Einrichten von Transportbehältern. Beurteilen des Allgemeinbefindens.
Kompetenzbereich Projektpraktikum Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungeinen Projektplan unter Einbeziehung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung umsetzen, bedarfsbezogen anpassen und den Informationsfluss zwischen den einzelnen Projektmitgliedern steuern,
- StrichaufzählungTeile eines Projektes in der berufsbezogenen Fremdsprache entwickeln und erläutern,
- Strichaufzählungdie Durchführung und die Ergebnisse eines Projektes dokumentieren, reflektieren, evaluieren und präsentieren sowie Verbesserungsvorschläge aufzeigen.
Lehrstoff:
Projektdurchführung. Projektdokumentation. Projektpräsentation. Projektevaluation.
FREIGEGENSTÄNDE LEBENDE FREMDSPRACHE Kompetenzbereich Hören im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können unter der Voraussetzung, dass langsam und deutlich gesprochen wird, vertraute Wörter, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze, die sich auf sie selbst, die Familie und das Umfeld beziehen, verstehen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Lesen im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können einzelne vertraute Namen und Wörter sowie ganz einfache Sätze aus dem persönlichen Umfeld sinnerfassend lesen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Sprechen im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungsich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen,
- Strichaufzählungsich selbst oder andere Personen beschreiben und vorstellen sowie mit einfachen Wendungen und Sätzen über ihren Wohn- und Arbeitsort berichten.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Schreiben im Kompetenzniveau A1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungkurze einfache Mitteilungen, Grußkarten und kurze einfache Korrespondenz schreiben,
- StrichaufzählungBasisinformationen aus dem persönlichen Umfeld in Formulare eintragen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Hören im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Ausdrücke, die sich auf sie selbst, die Familie, das Umfeld, Einkaufsmöglichkeiten und -gewohnheiten sowie Freizeitaktivitäten beziehen, verstehen,
- Strichaufzählungdas Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen verstehen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Lesen im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungganz kurze einfache Texte und Alltagstexte aus dem persönlichen Umfeld sinnerfassend lesen,
- Strichaufzählungganz kurze einfache persönliche Korrespondenz sinnerfassend lesen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Sprechen im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungsich in einfachen routinemäßigen Situationen verständigen, um Informationen einfach und direkt auszutauschen,
- Strichaufzählungeinzelne Sätze und häufig verwendete Ausdrücke, die sich auf sie selbst, die Familie, das Umfeld, Einkaufsmöglichkeiten und -gewohnheiten sowie Freizeitaktivitäten beziehen, verwenden, sich selbst oder andere Personen beschreiben und vorstellen sowie mit einfachen Mitteln über die eigene Herkunft und berufliche Ausbildung berichten,
- Strichaufzählungein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst das Gespräch in Gang zu halten.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Schreiben im Kompetenzniveau A2 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können unter Zuhilfenahme von Vorlagen
- Strichaufzählungkurze einfache Notizen, Mitteilungen und Mails schreiben,
- Strichaufzählungeinfache persönliche Korrespondenz schreiben,
- Strichaufzählungeinen Lebenslauf und Bewerbungen schreiben.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Hören im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können,
- Strichaufzählungsofern klare Standardsprache zur Anwendung kommt, Hörtexten und Dialogen Hauptpunkte entnehmen sowie vertraute Dinge aus den Bereichen Beruf, Schule und Freizeit verstehen,
- Strichaufzählungwenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird, Medienberichten zu aktuellen Ereignissen und persönlichen Interessengebieten zentrale Informationen entnehmen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld.
Kompetenzbereich Lesen im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungAlltagstexte und literarische Texte, in denen sehr gebräuchliche Sprache zur Anwendung kommt, sinnerfassend lesen,
- Strichaufzählungpersönliche Korrespondenz sinnerfassend lesen und Handlungen daraus ableiten.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Literatur und Medien.
Kompetenzbereich Sprechen im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungim Alltag und auf Reisen geläufige Situationen sprachlich bewältigen,
- Strichaufzählungüber Erfahrungen und Ereignisse berichten, Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
- Strichaufzählunginitiativ an Gesprächen teilnehmen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Freies Kommunizieren.
Kompetenzbereich Schreiben im Kompetenzniveau B1 Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungNotizen und Konzepte für das freie Sprechen und für Telefongespräche schreiben,
- Strichaufzählungeinfache persönliche Korrespondenz schreiben,
- Strichaufzählungnach Mustern einen Lebenslauf und Bewerbungen schreiben,
- StrichaufzählungHör- und Lesetexte einfach zusammenfassen,
- Strichaufzählungunterschiedliche Textsorten verfassen.
Lehrstoff:
Persönliches Umfeld. Kreatives Schreiben.
DEUTSCH Kompetenzbereich Zuhören Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungverbale und nonverbale Elemente sowie Gestaltungsmittel der Kommunikation erkennen und verstehen,
- Strichaufzählungaktiv zuhören, unterschiedliche Kommunikationsebenen wahrnehmen und sich in die Gedanken- und Gefühlswelt anderer hineinversetzen sowie situationsadäquate Reaktionen ableiten.
Lehrstoff:
Aktives Zuhören. Verbale und nonverbale Signale. Kommunikationsebenen.
Kompetenzbereich Sprechen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkönnen Gesprächsverhalten reflektieren, sich gesprächsfördernd verhalten, nonverbale Signale gezielt einsetzen sowie sich personen- und situationsadäquat ausdrücken,
- Strichaufzählungkönnen zu aktuellen Themen der Gesellschaft sowie aus dem Berufs- und Privatleben mündlich Stellung nehmen, sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen und auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren,
- Strichaufzählungkönnen Stil- und Sprachebenen unterscheiden sowie diese situationsadäquat einsetzen,
- Strichaufzählungkennen unterschiedliche Präsentationstechniken und können ihre Anliegen vor Publikum vorbringen und referieren.
Lehrstoff:
Verbale und nonverbale Kommunikation. Gesprächsförderndes Verhalten. Gesprächs- und Umgangsformen. Präsentationstechniken. Stil- und Sprachebenen.
Kompetenzbereich Lesen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungstill und laut sinnerfassend sowie gestaltend lesen,
- StrichaufzählungTexten Informationen entnehmen und Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Wissen und zu individuellen Erfahrungen sowie zu unterschiedlichen Weltansichten und Denkmodellen herstellen.
Lehrstoff:
Lesestrategien. Textinterpretation.
Kompetenzbereich Schreiben Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungzu aktuellen Themen der Gesellschaft sowie des beruflichen und außerberuflichen Bereichs schriftlich Stellung nehmen,
- StrichaufzählungTexte mit unterschiedlichen Intentionen zielgruppenadäquat verfassen,
- Strichaufzählungmit analogen und digitalen Medienangeboten kritisch umgehen und diese situationsgerecht nutzen,
- StrichaufzählungRechtschreib- und Grammatikregeln anwenden, Nachschlagewerke verwenden sowie ihren Grund-, Fach- und Fremdwortschatz erweitern und festigen.
Lehrstoff:
Schriftliche Kommunikation. Verfassen und Lesen unterschiedlicher Textsorten. Umgang mit Informationsquellen. Orthografie und Grammatik.
ANGEWANDTE MATHEMATIK Kompetenzbereich Zahlen und Maße Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungdie Mengen der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen anhand der auf ihnen durchführbaren Rechenoperationen unterscheiden, Zahlen diesen Zahlenmengen zuordnen und Berechnungen durchführen,
- StrichaufzählungMaßeinheiten situationsadäquat verwenden und Umrechnungen durchführen,
- StrichaufzählungProzentangaben verstehen, berufsspezifische Berechnungen mit diesen durchführen sowie absolute Größen als Prozentwerte ausdrücken und Änderungsraten bestimmen,
- StrichaufzählungVerhältnisrechnungen durchführen und den Lösungsweg erklären.
Lehrstoff:
Zahlenmengen. Maßeinheiten. Prozentrechnung. Verhältnisrechnungen.
Kompetenzbereich Algebra und Geometrie Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungberufsspezifische Zusammenhänge mit Hilfe von Variablen, Termen und Formeln beschreiben, Terme vereinfachen und Formeln nach vorgegebenen Größen umformen,
- StrichaufzählungGleichungen und Ungleichungen lösen und grafisch darstellen,
- Strichaufzählungberufsspezifische Fragestellungen als lineare Gleichungssysteme darstellen und diese lösen,
- Strichaufzählunggeometrische und trigonometrische Berechnungen durchführen.
Lehrstoff:
Terme. Formeln. Gleichungen. Ungleichungen. Lineare Gleichungssysteme. Geometrie und Trigonometrie.
Kompetenzbereich Funktionale Zusammenhänge Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungden Begriff Funktion definieren sowie funktionale Zusammenhänge in ihrem Berufsfeld erkennen und präsentieren,
- StrichaufzählungFunktionen benennen, in Abhängigkeit ihrer Parameter skizzieren, anhand ihrer Eigenschaften unterscheiden sowie geeignete Funktionen für die Beschreibung berufsspezifischer Zusammenhänge auswählen und argumentieren,
- StrichaufzählungFunktionsparameter interpretieren, anhand vorgegebener Daten ermitteln und die Funktionsgleichung zur Bestimmung unbekannter Funktionswerte nutzen.
Lehrstoff:
Funktionstypen. Eigenschaften von Funktionen. Funktionsgleichungen.
Kompetenzbereich Stochastik Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler kennen Verfahren der deskriptiven Statistik und können diese auf berufsspezifische Daten anwenden sowie die Ergebnisse interpretieren und präsentieren.
Lehrstoff:
Beschreibende Statistik.
Schularbeiten:
Bei mindestens 20 Unterrichtsstunden auf der betreffenden Schulstufe:
Eine Schularbeit (je nach Bedarf ein- oder zweistündig).
Bei mindestens 40 Unterrichtsstunden auf der betreffenden Schulstufe:
Zwei Schularbeiten (je nach Bedarf ein- oder zweistündig).
UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN BEWEGUNG UND SPORT Kompetenzbereich Grundlagen zum Bewegungshandeln Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können Methoden zur Schulung der konditionellen, koordinativen und beweglichkeitsbezogenen Fähigkeiten eigenverantwortlich anwenden.
Lehrstoff:
Übungen aus den Bereichen Turnen, Gymnastik, Leichtathletik und Schwimmen. Übungen an Fitnessgeräten. Sportmotorische Tests.
Kompetenzbereich Leistungsorientierte und spielerische Bewegungshandlungen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungihr Leistungsvermögen in Bewegungshandlungen einschätzen,
- StrichaufzählungRegeln einhalten und sich fair verhalten sowie das Verhalten auf Spielsituationen abstimmen und taktische Entscheidungen in der Gruppe bzw. Mannschaft treffen,
- Strichaufzählungausgewählte Wettbewerbe und Sportspiele organisieren und leiten.
Lehrstoff:
Wettbewerbe und Spiele. Trendsportarten.
Kompetenzbereich Gestaltende und darstellende Bewegungshandlungen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungsich durch Bewegung ausdrücken und verständigen,
- StrichaufzählungBewegung gestalten und kreative Ausdrucksmöglichkeiten finden.
Lehrstoff:
Pantomime. Gefühle durch Bewegungen darstellen. Tanz. Musikgymnastik. Rhythmische Gymnastik und Akrobatik.
Kompetenzbereich Gesundheitsorientierte und ausgleichende Bewegungshandlungen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- Strichaufzählungkörperliche Belastungssymptome und deren Ursachen erkennen sowie mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit beschreiben,
- Strichaufzählungalltägliche Bewegungshandlungen durch gezielte Übungen verbessern und berufsspezifische Belastungen ausgleichen.
Lehrstoff:
Funktionsgymnastik. Regeneration. Atemtechniken. Entspannungs- und Dehntechniken.
Kompetenzbereich Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können herausfordernde Bewegungssituationen aufsuchen, persönliche Grenzen und Verhaltensweisen erfahren, Erlebnisse selbst und in der Gruppe reflektieren sowie Gefahren einschätzen.
Lehrstoff:
Bergsport. Gleit- und Rollsport. Wassersport. Ballspiele. Sportveranstaltungen.
ANGEWANDTE INFORMATIK Kompetenzbereich Informationssysteme, Mensch und Gesellschaft Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungsind in der Lage, Computerarbeitsplätze nach gesundheitlichen, ergonomischen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten zu analysieren sowie Optimierungsmöglichkeiten vorzuschlagen und zu präsentieren,
- Strichaufzählungkennen Vor- und Nachteile marktüblicher Betriebssysteme, können ein Betriebssystem in Betrieb nehmen, Software installieren und deinstallieren sowie Geräteverbindungen entsprechend ihrem Einsatzgebiet unterscheiden und fallbezogen auswählen,
- Strichaufzählungsind in der Lage, einen sorgsamen Umgang mit privaten und beruflichen Informationen sowie mit sensiblen Daten aufzuzeigen und das eigene Verhalten zu reflektieren,
- Strichaufzählungkönnen Möglichkeiten der Datensicherung anwenden sowie Daten vor unberechtigtem Zugriff im persönlichen und beruflichen Umfeld schützen,
- Strichaufzählungkönnen Daten in verschiedenen Formaten erkennen, geeignete Dateiformate auswählen und begründen sowie eine Dateistruktur anlegen und Dateien effizient verwalten,
- Strichaufzählungkönnen Daten importieren, exportieren, überprüfen und weiterverarbeiten,
- Strichaufzählungkönnen Dateien fachgerecht konvertieren,
- Strichaufzählungkönnen die umwelt- und fachgerechte Entsorgung von Hardware und Verbrauchsmaterialien beschreiben.
Lehrstoff:
Computerarbeitsplätze. Betriebssysteme. Datenschutz. Datensicherheit. Dateiverwaltung. Entsorgung.
Kompetenzbereich Textverarbeitung, Präsentation und Kommunikation Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
- StrichaufzählungSchriftstücke mit Hilfe von Textverarbeitungssoftware effizient und strukturiert erstellen, bearbeiten und drucken,
- Strichaufzählungunter Zuhilfenahme unterschiedlicher Software sowie Visualisierungs- und Strukturierungstechniken Besprechungs- und Präsentationsunterlagen erstellen,
- StrichaufzählungE-Mails verantwortungsbewusst nutzen und verwalten,
- Strichaufzählungmit Hilfe elektronischer Medien unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen Informationen beschaffen und verarbeiten sowie die Möglichkeiten der Nachrichtenübermittlung situationsadäquat auswählen,
- StrichaufzählungBilder und Grafiken mit geeigneter Software verantwortungsbewusst bearbeiten.
Lehrstoff:
Schriftstücke. Besprechungs- und Präsentationsunterlagen. E-Mail. Dateien. Informationsmedien. Bildbearbeitung.
Kompetenzbereich Tabellenkalkulation und Datenbanken Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
- Strichaufzählungkennen Einsatzbereiche von Tabellenkalkulationssoftware und können mit dieser einfache Berechnungen unter Verwendung von Formeln und Funktionen durchführen,
- Strichaufzählungkönnen Diagramme erstellen und Datenbestände auswerten,
- Strichaufzählungkönnen einfache Datenbanken unter Verwendung eines Standardprogrammes anlegen, verwalten und bearbeiten sowie Abfragen in Datenbanken durchführen und die Ergebnisse präsentieren.
Lehrstoff:
Tabellenkalkulationssoftware. Datenbanken.
FÖRDERUNTERRICHT Bildungs- und Lehraufgabe:
Die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Pflichtgegenstandes ermöglichen.
Lehrstoff:
Pflichtgegenstände des sprachlichen, betriebswirtschaftlichen und des fachtheoretischen Unterrichtes.
Wie im entsprechenden Pflichtgegenstand unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen notwendig sind.