… 4 unveränderte Absätze
Anlage D
LEHRPLÄNE DES GYMNASIUMS, DES REALGYMNASIUMS UND DES
WIRTSCHAFTSKUNDLICHEN REALGYMNASIUMS FÜR BERUFSTÄTIGE
ERSTER TEIL
ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Wie Anlage A; mit folgenden Abweichungen: 1. Funktion und Gliederung des Lehrplans
Der Ausdruck “Schülerinnen” bzw. “Schüler” wird durch den Ausdruck “Studierende” ersetzt. Der vorliegende Lehrplan stellt einerseits die für die Einheitlichkeit und Durchlässigkeit des Schulwesens notwendigen Vorgaben dar und eröffnet andererseits Freiräume, die der Konkretisierung am Standort vorbehalten sind. Der Lehrplan dient als Grundlage für
Z 2 (Gesetzlicher Auftrag) lautet: - die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,
“Das Gymnasium, das Realgymnasium und das Wirtschaftskundliche Realgymnasium für Berufstätige haben gemäß § 37 Abs. 3 SchOG die Aufgabe, Personen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben und nach Vollendung der Schulpflicht eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, zum Bildungsziel einer AHS zu führen. Die dabei zu leistende Bildungsarbeit orientiert sich an den Ausführungen des § 2 SchOG, sie hat aber auch das reifere Alter, die Berufs- und Lebenserfahrung, das soziale Umfeld - schulautonome Lehrplanbestimmungen, die stärker ausgeprägten Werthaltungen sowie die Bildungserwartungen und Lebensziele der erwachsenen Studierenden zu berücksichtigen.
Diese Sonderform - die Planungen der allgemein bildenden höheren Schule gibt den Studierenden im Sinne des § 34 SchOG in einem didaktisch eigenständigen zweiten Bildungsweg eine umfassende Hochschulreife. schulpartnerschaftlichen Gremien,
Das Gymnasium, das Realgymnasium und - das Wirtschaftskundliche Realgymnasium für Berufstätige entsprechen in ihren Bildungszielen den gleichnamigen Formen der Tagesschulen standortbezogene Bildungsangebot, erreichen diese aber in einer den besonderen Bedingungen des zweiten Bildungsweges entsprechenden anderen Organisationsstruktur und einer gemäß den speziellen Bedürfnissen von erwachsenen Studierenden eigenständigen Andragogik.”
ZWEITER TEIL - die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Studierenden.
ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE Der Lehrplan gliedert sich in das Allgemeine Bildungsziel, die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze, den Teil Schul- und Unterrichtsplanung, die Stundentafeln und die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.
Wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung. Die folgenden Absätze werden angefügt. Das Allgemeine Bildungsziel definiert gemeinsam mit den Allgemeinen Didaktischen Grundsätzen und dem Teil Schul- und Unterrichtsplanung Verbindlichkeiten, Verantwortlichkeiten und Freiräume bei der Umsetzung des Lehrplans.
“Der Unterricht an Die Stundentafeln nennen Unterrichtsgegenstände, geben das Stundenausmaß der Sonderform ist darüber hinaus durch Unterrichtsgegenstände an und definieren die besondere Voraussetzung einer erwachsenengerechten Didaktik charakterisiert Freiräume für schulautonome Maßnahmen.
1. Die Studierenden des zweiten Bildungsweges kommen zu diesem Bildungsgang auf Grund einer persönlichen und eigenständigen Entscheidung, wenngleich die Vorstellungen und Erwartungen, die mit diesem Schritt verbunden sind, weitgehend differieren können. Die Lehrerin bzw. der Lehrer hat die Aufgabe, sich damit auseinanderzusetzen, den manifest gewordenen Bildungswillen zu verstärken und die Studierenden zu motivieren, auch beim Auftreten von Schwierigkeiten Durchhaltevermögen zu entwickeln, um einen vorzeitigen Studienabbruch nach Möglichkeit zu verhindern. In den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände wird die „Bildungs- und Lehraufgabe“ festgelegt. Außerdem werden Bezüge zum Allgemeinen Bildungsziel und insbesondere Beiträge zu den Bildungsbereichen angeführt. Im Abschnitt „Didaktische Grundsätze“ werden Anleitungen zur Gestaltung des Unterrichts gegeben und im Abschnitt „Lehrstoff“ werden die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte festgelegt.
2. Die Studierenden gehören in der Regel verschiedenen Altersstufen an, verfügen über unterschiedliche Vorkenntnisse, kommen aus vielen Berufen und sind auf Grund ihrer größeren Lebenserfahrung in ihren Anschauungen und in ihrem Verhalten stärker geprägt als die Schülerinnen und Schüler der Tagesschule. Die Unterrichtsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers hat sich auf diese Voraussetzungen einzustellen. Dem Aspekt des sozialen Lernens kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Wenn immer zweckmäßig und sinnvoll, soll die Lehrerin bzw. der Lehrer mit Hilfe von Gruppen- und Partnerarbeit die Kooperationsbereitschaft der Studierenden untereinander fördern, sie ermutigen, sich in die Klassengemeinschaft einzubringen, und so den Prozess des Bildungserwerbes auf eine demokratische, humane und leistungsorientierte Grundlage zu stellen. Gesetzlicher Auftrag
3. Jeder Unterricht, der sich als erwachsenengerecht versteht, wird sich bemühen, auch die Lebens- und Berufserfahrung der Studierenden in jene Fächer einzubeziehen, in denen dadurch das angebotene Bildungsgut bereichert und vertieft wird. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss die Lehrerin bzw. der Lehrer anpassungsfähig und bereit sein, Anregungen der Studierenden aufzugreifen, von der Möglichkeit, eine sinnvolle Stoffauswahl aus dem Lehrplan vorzunehmen, auch Gebrauch zu machen und darüber hinaus aus Aktualitätsgründen auch Themen aufzugreifen, die über das Lehrplanangebot hinausgehen. Dabei ist aber eine Über- oder Unterforderung der Studierenden zu vermeiden. Die allgemein bildende höhere Schule für Berufstätige hat gemäß § 37 Abs. 3 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, Personen, die das 17. Lebensjahr spätestens im Kalenderjahr der Aufnahme vollenden, eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln. Die dabei zu leistende Bildungsarbeit orientiert sich an den Ausführungen des § 2 des Schulorganisationsgesetzes; sie hat aber auch die Heterogenität im Hinblick auf die Altersstruktur, die bisherige Schullaufbahn, die Berufs- und Lebenserfahrung, das soziale Umfeld, sowie die unterschiedlichen Werthaltungen und Lebensziele der erwachsenen Studierenden zu berücksichtigen. Dabei sind kritisches Denken und selbstständige Reflexion besonders zu fördern.
4. Gerade erwachsene Studierende sollen Diese Sonderform der allgemein bildenden höheren Schule gibt den Studierenden im Sinne einer partnerschaftlichen Unterrichtsgestaltung die Möglichkeit haben, Inhalt und Ziele des Lehrplanes kennen zu lernen, um § 34 des Schulorganisationsgesetzes in der Lage zu sein, bei notwendig gewordenen Gewichtungen und Akzentuierungen mitbestimmen zu können einem didaktisch eigenständigen zweiten Bildungsweg eine umfassende Universitätsreife.
5. Die Unterrichtsarbeit an der Sonderform für Berufstätige vollzieht sich in einer Studiengemeinschaft von Studierenden sowie Lehrerinnen und Lehrern. Sie erhält ihre Impulse von der Lehrerin bzw. dem Lehrer und in der Auseinandersetzung mit dem angebotenen Lehr- und Bildungsgut; Lehrerinnen und Lehrer sowie Studierende sind gemeinsam für die Erreichung des Bildungszieles verantwortlich. Berufsbedingte Absenzen sind in einem vertretbaren Ausmaß zu tolerieren und in der Unterrichtsplanung und Durchführung einzukalkulieren. Das darf aber nicht dazu führen, dass dadurch starke Stoffeinschränkungen vorgenommen werden. Das Gymnasium, das Realgymnasium und das Wirtschaftskundliche Realgymnasium für Berufstätige entsprechen in ihren Bildungszielen den gleichnamigen Formen der Tagesschulen, erreichen diese aber in einer den besonderen Bedingungen des zweiten Bildungsweges entsprechenden anderen (inneren) Organisationsstruktur gemäß § 4 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige (ua. auch durch Fernunterricht) und einer gemäß den speziellen Bedürfnissen von erwachsenen Studierenden eigenständigen Andragogik.
6 3. Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll die besondere Unterrichtssituation der einzelnen Studierenden kennen und sich der Schwierigkeiten eines nebenberuflichen Studiums bewusst sein. Diese sind insbesondere Leitvorstellungen
a) Ermüdung durch Der Bildungsprozess erfolgt vor dem Hintergrund rascher gesellschaftlicher Veränderungen insbesondere in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Umwelt und Recht. Der europäische Integrationsprozess ist im Gange, die berufliche Tätigkeit Internationalisierung der Wirtschaft schreitet voran, zunehmend stellen sich Fragen der interkulturellen Begegnung und Herausforderungen im Bereich Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter. In diesem Zusammenhang kommt der Auseinandersetzung mit der regionalen, österreichischen und europäischen Identität unter dem Aspekt der Weltoffenheit besondere Bedeutung zu. Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Achtung sind wichtige Erziehungsziele insbesondere im Rahmen des interkulturellen Lernens und des Umgangs der Geschlechter miteinander. Wenn Studierende mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen – zB unterschiedlichen Muttersprachen – gemeinsam unterrichtet werden, ist neben der sicheren Verwendung der Unterrichtssprache der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben besonderes Augenmerk zu widmen. Schulen sind im Zuge von „Gender Mainstreaming“ und Gleichstellung der Geschlechter angehalten sich mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen.
b) Stark schwankende Aufmerksamkeit Die Wahrnehmung von demokratischen Mitsprache- und längere Anlaufzeit Mitgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen erfordert die Befähigung zur sach- und wertbezogenen Urteilsbildung und zur Übernahme sozialer Verantwortung. Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten ist in hohem Maße Selbstsicherheit sowie selbstbestimmtes und selbst organisiertes Lernen und Handeln zu fördern.
c) Private (familiäre) Verpflichtungen Durch das Kennenlernen unterschiedlicher Weltanschauungen sollen den Studierenden umfassende Orientierungshilfen für ihr berufliches und privates Leben, aber auch für die Gestaltung der Gesellschaft angeboten werden. Die Studierenden sind zum selbstständigen, verantwortungsbewussten Handeln unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte anzuhalten. Im überschaubaren Rahmen der Schulgemeinschaft sollen sie Fähigkeiten erwerben, die in der Berufswelt dringend gebraucht werden, etwa für die Bewältigung kommunikativer und kooperativer Aufgaben.
d) Knappe Lernzeit Die Würde jedes Menschen, seine Freiheit und wenig Freizeit Integrität, die Gleichheit aller Menschen sowie die Solidarität mit den Schwachen und am Rande Stehenden sind wichtige Werte, die in der Schule zu vermitteln sind.
Daher sind zeitsparende Hilfestellungen durch die Lehrerin bzw. den Lehrer und eine diesen Umständen angepasste Organisation des Unterrichts unabdingbar. Dazu gehören ua.: Innovative Technologien der Information und Kommunikation sowie die Massenmedien dringen immer stärker in alle Lebensbereiche vor. Besonders Multimedia und Telekommunikation sind zu Bestimmungsfaktoren für die sich fortentwickelnde Informationsgesellschaft geworden. Im Rahmen des Unterrichts ist diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und das didaktische Potenzial der Informationstechnologien bei gleichzeitiger kritischer rationaler Auseinandersetzung mit deren Wirkungsmechanismen in Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen.
a) Von der Stundenplangestaltung her die Möglichkeit, zwei aufeinander folgende Unterrichtseinheiten pro Fach zuzulassen, damit genug Zeit Den Studierenden sind relevante Erfahrungsräume zu eröffnen und geeignete Methoden für Darbietung, Einübung eine gezielte Auswahl aus computergestützten Informations- und Transfer Wissensquellen zur Verfügung steht zu stellen.
b) Die Erarbeitung des Unterrichtsstoffes Der Unterricht hat hauptsächlich während der Unterrichtszeit zu erfolgen. Hausübungen sind auf das unbedingt erforderliche Minimum zu beschränken. Das Ausmaß häuslicher Vorbereitung bzw. das Einüben sich entsprechend § 18 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige sowohl am Stand der durchgenommenen Stoffinhalte außerhalb Wissenschaft und Technik als auch am Erfahrungsbereich der eigentlichen Unterrichtszeit liegt im persönlichen Verantwortungsbereich des Studierenden. Der Lehrerin bzw. dem Lehrer kommt eine beratende Funktion zu orientieren und eine gemeinsame Bildungswirkung aller Gegenstände anzustreben.
c) 4. Erwachsene Studierende haben in der Regel ein höheres Abstraktionsvermögen und können Zusammenhänge oft rascher und besser erkennen als gehäuftes Faktenwissen in kurzer Zeit aufzunehmen. Daher kommt der Sichtbarmachung von Zusammenhängen in jedem Unterrichtsgegenstand sowie einer fächerübergreifenden Zusammenschau (eventuell in Form von Projekten), der Entwicklung der Urteilsfähigkeit, dem Erkennen des Wesentlichen und dem wertenden Unterscheidungsvermögen größere Bedeutung zu als der Akkumulation von Fakten. Diese sind in jedem Gegenstand kritisch auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen und sinnvoll zu beschränken. Darüber hinaus ist die Pflege des sprachlichen Ausdrucks Aufgabe und Methode aller Unterrichtsgegenstände. Aufgabenbereiche der Schule
7. Bei notwendig gewordenen Klassenzusammenlegungen ist Vorsorge zu treffen, dass solche administrativen Maßnahmen den Studienerfolg der Studierenden nicht beeinträchtigen. Es ist daher sicherzustellen, dass die Studierenden mit einem vergleichbaren Wissens- und Kenntnisstand in das nächstfolgende Semester aufsteigen. Die Wiederholung bestimmter Lehrstoffgebiete im Anschluss an das vorhergehende Semester wird in solchen Fällen daher angebracht sein. Wissensvermittlung
8. Der Unterricht setzt sich zum Ziel, Wissen und Können zu vermitteln. Er schafft damit die Voraussetzung für die Studierenden, zu einem fundierten und eigenständigen Kritik- und Urteilsvermögen zu gelangen, und leistet damit auch einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Zur Vermittlung fundierten Wissens als zentraler Aufgabe der Schule sollen die Studierenden im Sinne eines lebensbegleitenden Lernens zur selbstständigen, aktiven Aneignung, aber auch zu einer kritisch-prüfenden Auseinandersetzung mit dem verfügbaren Wissen befähigt und ermutigt werden.
9. Der Sicherung des Unterrichtsertrages ist besonderes Augenmerk zu widmen, vor allem durch Die Studierenden sollen lernen, Problemstellungen zu definieren, zu bearbeiten und ihren Erfolg dabei zu kontrollieren.
a) zusammenfassende Überblicke und Wiederholung größerer Sachgebiete; Kompetenzen
b) einprägsame, wechselnde und nicht ermüdende Methoden zur Festigung des bereits Erarbeiteten; Eine so erworbene Sachkompetenz bedarf allerdings der Erweiterung und Ergänzung durch Selbst- und Sozialkompetenz. Die Entwicklung der eigenen Begabungen und Möglichkeiten, aber auch das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Bereitschaft, sich selbst in neuen Situationen immer wieder kennen zu lernen und zu erproben, ist ebenso Ziel und Aufgabe des Lernens in der Schule wie die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, mit anderen zu kooperieren, Initiative zu entwickeln und an der Gestaltung des sozialen Lebens innerhalb und außerhalb der Schule mitzuwirken („dynamische Fähigkeiten“).
c) ermutigende Die Förderung solcher dynamischer Fähigkeiten soll die Studierenden auf Situationen vorbereiten, zu deren Bewältigung abrufbares Wissen und motivierende Impulse.” erworbene Erfahrungen allein nicht ausreichen, sondern in denen Lösungswege aktuell entwickelt werden müssen.
DRITTER TEIL Es ist wichtig, dass Studierende lernen, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen. Sie sollen Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis entwickeln.
SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG Religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension
Wie Anlage A Die Studierenden stehen vor den Fragen nach Sinn und Ziel und ihrem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft. Bei der Suche nach Orientierung bieten Religionen und Weltanschauungen ihre Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung an. In den Unterrichtsgegenständen ist auf philosophische und religiöse Erklärungs- und Begründungsversuche über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Welt einzugehen. Studierende sollen Angebote zum Erwerb von Urteils- und Entscheidungskompetenz erhalten, um ihr Leben sinnerfüllt zu gestalten. Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen sollen die Studierenden zu einem eigenständigen und sozial verantwortlichen Leben ermutigen. Die Achtung vor Menschen, die dabei unterschiedliche Wege gehen, soll gefördert werden. Diese Zielsetzungen bilden die Grundlage für eine fächerübergreifende und vernetzte Zusammenarbeit und vervollständigen damit die Beiträge der Unterrichtsgegenstände und Bildungsbereiche zur umfassenden Bildung der Studierenden.
VIERTER TEIL 5. Bildungsbereiche
STUNDENTAFELN Bildung ist mehr als die Summe des Wissens, das in den einzelnen Unterrichtsgegenständen erworben werden kann. Im Folgenden werden daher weitere Ziele der Allgemeinbildung in fünf Bildungsbereichen näher erläutert. Sie sind als Benennung wichtiger Segmente im Bildungsprozess zu verstehen und bilden ebenso wie die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension eine Grundlage für die fächerverbindende und fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Bildungsbereiche bieten gemeinsam mit den Zielen in den Abschnitten „Aufgabenbereiche der Schule“ und „Leitvorstellungen“ den Bezugsrahmen für die Einordnung jener Beiträge, die die einzelnen Unterrichtsgegenstände für den gesamten schulischen Bildungsprozess zu leisten haben.
Gymnasium/Realgymnasium/Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige In den Bildungsbereichen sind auch jene Zielsetzungen enthalten, die von folgenden Unterrichtsprinzipien vertreten werden:
1. Gymnasium für Berufstätige / Realgymnasium für Berufstätige (mit Zweiter lebender Fremdsprache) Gesundheitserziehung, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Medienerziehung, Politische Bildung, Interkulturelles Lernen, Sexualerziehung, Lese- und Sprecherziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Wirtschaftserziehung, Erziehung zur Anwendung neuer Technologien.
____________________________________________________________________ Bildungsbereich Sprache und Kommunikation
a) Pflichtgegenstände Semester Ausdrucks-, Denk-, Kommunikations- und Wochenstunden Handlungsfähigkeit sind in hohem Maße von der Sprachkompetenz abhängig. In jedem Unterrichtsgegenstand sind die Studierenden mit und über Sprache – zB auch in Form von Bildsprache – zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen ermöglicht die Einsicht, dass Weltsicht und Denkstrukturen in besonderer Weise sprachlich und kulturell geprägt sind.
1. S. 2. S. 3. S 4. S. 5. S. 6. S. Wenn die Begegnung mit anderen Kulturen und Generationen sowie die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer eigenen Gesellschaft als bereichernd erfahren wird, ist auch ein Grundstein für Offenheit und gegenseitige Achtung gelegt. Ein kritischer Umgang mit und eine konstruktive Nutzung von Medien sind zu fördern.
____________________________________________________________________ Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft
Religion ............ - 1 1 1 1 1 Das Verständnis für gesellschaftliche (insbesondere politische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale, ökologische, kulturelle) Zusammenhänge ist eine wichtige Voraussetzung für ein befriedigendes Leben und für eine konstruktive Mitarbeit an gesellschaftlichen Aufgaben.
Deutsch .............. 3 3 3 3 3 3 Die Studierenden sind zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und mit anderen anzuleiten, insbesondere in den Bereichen Geschlecht, Sexualität und Partnerschaft. Sie sollen lernen, Ursachen und Auswirkungen von Rollenbildern, die den Geschlechtern zugeordnet werden, zu erkennen und kritisch zu prüfen.
Erste lebende Fremd- Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältige Formen von Gemeinschaft ist bewusst zu machen; Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber sowie Achtung vor den unterschiedlichen menschlichen Wegen der Sinnfindung sind zu fördern.
sprache .............. 3 3 3 3 3 3 Es ist bewusst zu machen, dass gesellschaftliche Phänomene historisch bedingt und von Menschen geschaffen sind und dass es möglich und sinnvoll ist, auf gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv Einfluss zu nehmen. Aufgaben und Arbeitsweisen von gesellschaftlichen Institutionen und Interessengruppen sind zu vermitteln und mögliche Lösungen für Interessenskonflikte zu erarbeiten und abzuwägen.
Latein/Zweite lebende Der Unterricht hat aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichteten Demokratie beizutragen. Urteils- und Kritikfähigkeit sowie Entscheidungs- und Handlungskompetenzen sind zu fördern, sie sind für die Stabilität pluralistischer und demokratischer Gesellschaften entscheidend. Den Studierenden ist in einer zunehmend internationalen Gesellschaft jene Weltoffenheit zu vermitteln, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei sind Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Umweltbewusstsein handlungsleitende Werte.
Fremdsprache *1) ..... - 3 3 3 3 3 Die Vorbereitung auf das private und öffentliche Leben hat sich an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialem Zusammenhalt, einer für beide Geschlechter gleichen Partizipation und ökologischer Nachhaltigkeit zu orientieren. Dabei sind auch Risiken und Chancen der neuen Technologien zu berücksichtigen.
Geschichte Die Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Erklärungs- und Begründungsversuchen über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Existenz der Welt ist eine wichtige Aufgabe der Schule.
Sozialkunde/Politische Bildungsbereich Natur und Technik
Bildung .............. 3 3 3 - - - Kenntnisse über die Wirkungszusammenhänge der Natur sind als Voraussetzung für einen bewussten Umgang und deren Nutzung mit Hilfe der modernen Technik darzustellen.
Geographie Verständnis für Phänomene, Fragen und Problemstellungen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik bilden die Grundlage für die Orientierung in der modernen, von Technologien geprägten Gesellschaft.
Wirtschaftskunde ..... 4 4 - Der Unterricht hat daher grundlegendes Wissen, Entscheidungsfähigkeit und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die Studierenden sind zu befähigen, sich mit Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik sowie Mensch und Umwelt auseinander zu setzen. Als wesentliche Voraussetzungen für die Analyse und Lösung von Problemen sind Formalisierung, Modellbildung, Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögen zu vermitteln.
Mathematik ........... 3 3 3 3 3 3 Bildungsbereich Kreativität und Gestaltung
Biologie Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen, ist eine wesentliche Lebensform der Menschen. Den Studierenden ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden. Dabei eröffnet sich für sie die Chance, individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen und sich mit den Ausdrucksformen ihrer Mitmenschen auseinander zu setzen. Daraus sollen sich Impulse für das Denken in Alternativen, für die Relativierung eigener Standpunkte, für die Entwicklung eines kritischen Kunstverständnisses und für die Anerkennung von Vielfalt als kultureller Qualität ergeben. Die kreativgestaltende Arbeit soll im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Verantwortung als individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend erlebt werden.
Umweltkunde .......... - - 4 4 - - Bildungsbereich Gesundheit und Bewegung
Chemie ............... - - - 3 3 - Über das Bewusstmachen der Verantwortung für den eigenen Körper ist körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu fördern. Die Studierenden sind zu unterstützen, einen gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensstil zu entwickeln. Im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs ist ein Beitrag zur gesundheits- und bewegungsfördernden Lebensgestaltung zu leisten.
Physik ............... - - - - 4 5 Durch die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen wie Ernährung, Sexualität, Suchtprävention, Stress ist sowohl das körperliche als auch das psychosoziale Wohlbefinden zu fördern.
Psychologie Sich am Straßenverkehr sicher und unfallverhütend zu beteiligen, technische Haushaltseinrichtungen risikobewusst zu nutzen und gefährliche Stoffe verantwortungsbewusst einzusetzen und zu entsorgen, soll den Studierenden verstärkt bewusst gemacht werden.
Philosophie .......... 2 - - - - - ZWEITER TEIL
Informatik ........... - - - - - 2 ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Musikerziehung ....... - - - - - - Der Lehrplan gibt Ziele vor. Im Sinne ihrer eigenständigen und verantwortlichen Unterrichtsarbeit haben die Lehrerinnen und Lehrer
Bildnerische - die Auswahl der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsverfahren zur Erreichung dieser Ziele vorzunehmen,
Erziehung ............ - - - - - - im Unterricht Lernsituationen zu gestalten und Lernprozesse einzuleiten und zu unterstützen,
____________________________________________________________________ - vielfältige Zugänge zum Wissen zu eröffnen und auch selbst Informationen anzubieten,
Summe der - Gelegenheiten zu schaffen, Können zu entwickeln und anzuwenden sowie Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen.
Pflichtgegenstände 18 20 20 20 20 20 Die Gestaltung des Unterrichts durch die Lehrerinnen und Lehrer hat auf das Lebensalter und die Berufstätigkeit der Studierenden Bedacht zu nehmen. Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:
____________________________________________________________________ 1. Ausgangssituation und Anknüpfen an Vorkenntnissen
a) Pflichtgegenstände Semester Die Studierenden des zweiten Bildungsweges kommen zu diesem Bildungsgang auf Grund einer persönlichen und Wochenstunden Lehrver- eigenständigen Entscheidung, wenngleich die Vorstellungen und Erwartungen, die mit diesem Schritt verbunden sind, weitgehend differieren können. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Aufgabe, sich damit auseinander zu setzen, den manifest gewordenen Bildungswillen zu verstärken und die Studierenden zu motivieren, auch beim Auftreten von Schwierigkeiten Durchhaltevermögen zu entwickeln, um einen vorzeitigen Studienabbruch nach Möglichkeit zu verhindern.
pflich- Aufgrund der heterogenen Vorbildung der Studierenden ist bei Bedarf durch eine den Kenntnissen der Studierenden angepasste Wiederholung des wesentlichen Lehrstoffes der 5. bis 8. Schulstufe sicher zu stellen, dass von einem einigermaßen gleichen Kenntnisstand zur Bewältigung des Lehrstoffes ausgegangen werden kann.
7 2. S. 8. S. 9. S. Summe tungsgruppe Interkulturelles Lernen
____________________________________________________________________ Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um gemeinsames Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen. Durch die identitätsbildende Wirkung des Erfahrens von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Kulturen, insbesondere in ihren alltäglichen Ausdrucksformen (Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte, Liedgut usw.), sind die Studierenden zu Akzeptanz, Respekt und gegenseitiger Achtung zu führen.
Religion ............ 1 1 1 8 (III) Die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut der in Österreich lebenden Volksgruppen ist in allen Bundesländern wichtig, wobei sich jedoch bundeslandspezifische Schwerpunktsetzungen ergeben werden.
Deutsch .............. 3 3 4 28 (I). Geschlechtssensible Pädagogik
Erste lebende Fremd- Darunter ist eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Bildern und Vorurteilen zu verstehen. Um den Herausforderungen im Bereich der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter zu entsprechen, sind die Lehrerinnen und Lehrer im Zuge von „Gender Mainstreaming“ und Gleichstellung der Geschlechter angehalten, den Unterricht so zu gestalten, dass er beide Geschlechter auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens gleichermaßen anspricht und den sozialisationsbedingten unterschiedlichen Vorerfahrungen entgegensteuert.
sprache .............. 3 3 4 28 (I). Förderung durch Differenzierung und Individualisierung
Latein/Zweite lebende Die Studierenden gehören in der Regel verschiedenen Altersstufen an, verfügen über unterschiedliche Vorkenntnisse und Lernbiografien, kommen aus vielen Berufen und sind auf Grund ihrer größeren Lebenserfahrung in ihren Anschauungen und in ihrem Verhalten bereits geprägt. Die Unterrichtsarbeit der Lehrerinnen und Lehrer hat sich auf diese Voraussetzungen einzustellen: wenn immer zweckmäßig und sinnvoll, sollen mit Hilfe von Gruppen- und Partnerarbeit sowie Phasen des offenen Lernens die Kooperationsbereitschaft der Studierenden untereinander gefördert und die Studierenden ermutigt werden, sich in die Klassengemeinschaft einzubringen.
Fremdsprache ......... 3 4 4 26 (I) 5. Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung
Geschichte Jeder Unterricht, der sich als erwachsenengerecht versteht, hat auch die Lebens- und Berufserfahrung der Studierenden ein zu beziehen, wodurch das Bildungsangebot bereichert und vertieft wird. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben die Lehrerinnen und Lehrer Anregungen der Studierenden und auch aktuelle Themen aufzugreifen. Partizipative Unterrichtsgestaltung sieht vor, dass erwachsene Studierende Inhalt und Ziele des Lehrplanes kennen und in der Lage sind, Akzentuierungen aus ihrer Sicht einzubringen.
Sozialkunde/Politische Die Studierenden sind zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Weiterentwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Studierenden anregen und fördern.
Bildung .............. - - - 9 III Den Studierenden ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden.
Geographie Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass für die Präsentation individuellen Wissens Möglichkeiten geboten werden.
Wirtschaftskunde ..... - - - 8 (III) Die Studierenden sind in zunehmendem Ausmaß zu befähigen, adäquate Recherchestrategien anzuwenden und nach Möglichkeit Schulbibliotheken, öffentliche Bibliotheken sowie andere Informationssysteme real und virtuell zur selbstständigen Erarbeitung von Themen in allen Gegenständen zu nutzen.
Mathematik ........... 3 3 4 28 (II) Die Studierenden sind zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team anzuleiten. Dabei sind von ihnen nach Möglichkeit Wörterbücher und andere Korrekturhilfen, Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger im Unterricht zu verwenden.
Biologie In Hinblick auf die Reifeprüfung ist der Optimierung von Präsentationstechniken unter Einbeziehung moderner Technologien, aber auch unter Beachtung persönlichkeitsfördernder Maßnahmen entsprechende Bedeutung beizumessen. Dazu gehören projektorientierte Arbeitsformen in Kleingruppen sowie individualisierte Arbeits- und Lernprozesse. Bei der Informationserstellung ist der Einsatz des Computers, insbesondere die Anwendung des Internet zu fördern.
Umweltkunde .......... - - - 8 III 6. Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt
Chemie ............... - - - 6 (III) Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Studierenden zu aktiver Mitarbeit anzuregen. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen – soweit dies mit der Berufstätigkeit der Studierenden vereinbar ist – stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.
Physik ............... - - - 9 (III) In allen Gegenständen sind Informationsmanagement sowie Lern- und Unterrichtsorganisation mit Mitteln der Informationstechnologie zu praktizieren. Dabei sind in kommunikativen und kooperativen Arbeitsformen Informationsquellen zu erschließen und unterschiedliche Informationsformen zu bearbeiten, Inhalte zu systematisieren, zu strukturieren und Arbeitsergebnisse zusammenzustellen und multimedial zu präsentieren. Die Ergebnisse und deren Interpretation sind stets kritisch zu hinterfragen und Auswirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft zu reflektieren.
Psychologie und 7. Besondere Aspekte einer erwachsenengerechten Didaktik
Philosophie .......... - 4 - 6 III Die Lehrerinnen und Lehrer sollen die besondere Unterrichtssituation der einzelnen Studierenden kennen und sich der Schwierigkeiten eines nebenberuflichen Studiums bewusst sein.
Informatik ........... - - - 2 II Zeitsparende Hilfestellungen durch die Lehrkräfte sind daher für die Organisation des Unterrichts unerlässlich. Dazu gehören ua:
Musikerziehung ....... 3 - - 3 (IVa) Von der Stundenplangestaltung her die Möglichkeit, zwei aufeinander folgende Unterrichtseinheiten pro Unterrichtsgegenstand sowie Blockunterricht zuzulassen, damit genug Zeit für Darbietung, Einübung und Transfer zur Verfügung steht.
Bildnerische - Die Erarbeitung des Unterrichtsstoffes hat hauptsächlich während der Unterrichtszeit zu erfolgen. Zur Ergänzung der Unterrichtsarbeit sind den Studierenden Übungen zur Festigung des Lehrstoffs zu empfehlen, wobei diese auf das unbedingt erforderliche Minimum zu beschränken sind. Das Ausmaß häuslicher Vorbereitung bzw. das Einüben der durchgenommenen Stoffinhalte außerhalb der eigentlichen Unterrichtszeit liegt im persönlichen Verantwortungsbereich der Studierenden. Den Lehrerinnen und Lehrern kommt eine beratende Funktion zu.
Erziehung ............ 3 - - 3 (IVa) Bei der Leistungsfeststellung haben punktuelle Prüfungen gegenüber der Feststellung der Mitarbeit der Studierenden im Unterricht im Vordergrund zu stehen. Dadurch soll im Sinne einer möglichst weitgehenden Gleichbehandlung aller Studierenden dem Umstand Rechnung getragen werden, dass Studierende je nach den beruflichen Anforderungen während des Arbeitstages im Abendunterricht in unterschiedlicher Intensität mitarbeiten werden.
____________________________________________________________________ - Erwachsene Studierende haben in der Regel ein höheres Abstraktionsvermögen und können Zusammenhänge oft rascher und besser erkennen als gehäuftes Faktenwissen in kurzer Zeit aufzunehmen. Daher kommt der Sichtbarmachung von Zusammenhängen, der Entwicklung der Urteilsfähigkeit, dem Erkennen des Wesentlichen und dem wertenden Unterscheidungsvermögen größere Bedeutung zu als der Anhäufung von Fakten. Diese sind kritisch auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen und sinnvoll zu beschränken.
Summe - Berufsbedingte Absenzen sind in der Unterrichtsplanung und im Unterricht didaktisch zu berücksichtigen.
Pflichtgegenstände 19 18 17 172 8. Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen
2. Realgymnasium für Berufstätige Für die Sicherstellung des Unterrichtsertrages sind im Unterricht ausreichende und gezielte Wiederholungen und Übungen vorzusehen, sodass eine außerschulische Lernunterstützung nicht nötig ist. Zur Festigung des Gelernten ist beizutragen, indem Zusammenhänge zwischen neu Gelerntem und bereits Bekanntem hergestellt werden und indem – soweit möglich – Neues in bekannte Systeme und Strukturen eingeordnet wird. Dabei ist aber eine Über- oder Unterforderung der Studierenden zu vermeiden.
____________________________________________________________________ Der Sicherung des Unterrichtsertrages ist besonderes Augenmerk zu widmen, vor allem durch
a) Pflichtgegenstände Semester - zusammenfassende Überblicke und Wochenstunden Wiederholung größerer Sachgebiete
1. S. 2. S. 3. S 4. S. 5. S. 6. S. - einprägsame, wechselnde und nicht ermüdende Methoden zur Festigung des bereits Erarbeiteten
____________________________________________________________________ - ermutigende und motivierende Impulse.
Religion ............. - 1 1 1 1 1 Eine detaillierte Rückmeldung über die erreichte Leistung ist wichtig. Klar definierte und bekannt gemachte Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung sein und Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Studierenden positiv beeinflussen.
Deutsch .............. 3 3 3 3 3 3 Für die Bestimmung des Wesentlichen für die Leistungsbeurteilung sind bei den Lehrstoffangaben jedes Faches auch die jeweiligen Beiträge zu den Bildungsbereichen, zu den Aufgabenbereichen der Schule und zu den Leitvorstellungen zu beachten.
Erste lebende Fremd- Methodenkompetenz und Teamkompetenz sind in die Leistungsbeurteilung so weit einzubeziehen, wie sie für den Unterrichtserfolg im jeweiligen Unterrichtsgegenstand relevant sind.
sprache .............. 3 3 3 3 3 3 Die Studierenden sind in die Planung und Gestaltung, Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen können.
Latein/Zweite lebende 9. Förderunterricht
Fremdsprache ......... - 3 3 3 3 Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 22 Abs. 3 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige dar, welche der Zielsetzung folgt, Studierende, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Studierende, die beim Eintritt in diese Sonderform der allgemein bildenden höheren Schule oder in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, sowie zur Vorbereitung auf Einstufungsprüfungen gemäß § 14 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, ein zusätzliches Lernangebot dar.
Geschichte Der Förderunterricht konzentriert sich auf die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes des betreffenden Semesters durchgenommenen Lehrstoffs. Der Förderunterricht darf nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts im betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.
Sozialkunde/Politische Ein Förderunterricht kann im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrerwochenstunden in allen Pflichtgegenständen angeboten werden.
Bildung .............. 3 3 3 - - - Der Förderunterricht kann in allen Semestern als Klassen- oder Mehrklassenkurs geführt werden und ist einem bestimmten Pflichtgegenstand zuzuordnen. Er kann in allen Pflichtgegenständen in Kursform, geblockt oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden. Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Semester insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede/n Studierende/n
Geographie und 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.
Wirtschaftskunde ..... 4 4 - - - - 10. Fernunterricht (gilt nicht für das Realgymnasium für Berufstätige an der Theresianischen Militärakademie)
Mathematik ........... 3 3 3 3 3 3 Der folgende Absatz enthält Bestimmungen für den Fall, dass der Unterricht unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichts (§ 4 Z 4 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige) erteilt wird.
Darstellende Die didaktischen Grundsätze für den Fernunterricht berücksichtigen die zusätzlichen, besonderen Bedingungen, unter denen das Lernen und Lehren im Fernunterricht vollzogen wird. Der Fernunterricht ist als Kombination von Sozialphase (Anwesenheit der Studierenden vor Ort im Unterricht) und Individualphase (Fernunterrichtsphase, also dislozierte Arbeitsformen ohne Präsenz in einem Klassenzimmer) organisiert.
Geometrie ............ - - - - - - Im Fernunterricht sind Individualphase wie Sozialphase gleichermaßen didaktisch und inhaltlich organisierte Unterrichtsteile. Die Unterrichtserteilung erfolgt durch den/die Lehrende entsprechend einem feststehenden Curriculum, indem er/sie die Lerninhalte zur jeweiligen Unterrichtsphase klar zuordnet.
Biologie Im Einzelnen charakterisieren sich Individualphase und Sozialphase wie folgt:
Umweltkunde .......... - - 4 4 - - In der Sozialphase (oder Präsenzphase) sind die Lerninhalte gemeinsam im Klassenverband zu erarbeiten. Dieser Teil des Fernunterrichts dient der Vermittlung von Lerninhalten und deren Wiederholung, Festigung und Vertiefung. Die klassen- oder gruppenspezifische Arbeit ist sowohl lehrplan- als auch nachfrageorientiert abzuhalten. Dabei sind die Inhalte der Sozialphase auf die Lernprozesse in der Individualphase abzustimmen.
Chemie ............... - - - 3 3 - In der Individualphase des Fernunterrichts sind Lerninhalte auf der Grundlage der Unterrichtsarbeit (Sozialphase) selbstständig durch die Studierenden zu erarbeiten, wobei von den Unterrichtenden Materialien inklusive Übungs- und Selbstprüfungsaufgaben zur Verfügung zu stellen sind. Während der Individualphase sind die Studierenden fachlich zu betreuen. Die Lehrenden haben die Lernprozesse zu steuern, die Studierenden zu beraten und sie in ihren Lernfortschritten zu unterstützen. Eine interaktive Kommunikation ist zu ermöglichen. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Physik ............... - - - - 4 5 Die im Rahmen des Fernunterrichts den Studierenden übertragenen Aufgaben sind mit Bedacht auf leistbare Lernprozesse sowie auf die Belastbarkeit der Studierenden auszuwählen.
Psychologie Bei Fernunterricht ist das Verhältnis von Sozialphase und Individualphase so einzurichten, dass die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertreffen.
Philosophie .......... 2 - - - - - DRITTER TEIL
Informatik ........... - - - - - 2 SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG
Musikerziehung *)....) Für die Qualität des Unterrichts ist wesentlich, dass standortspezifische Faktoren wie die regionalen Bedingungen und Bedürfnisse, spezielle Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern, Studierenden oder besondere Formen der Ausstattung konstruktiv in die Unterrichtsarbeit eingebracht werden. Die Konkretisierung und Realisierung der Vorgaben des Lehrplans hat gemäß § 18 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen standortbezogen zu erfolgen.
Bildnerische ) - - - - - - Planungsvorgänge beziehen sich insbesondere auf:
Erziehung *).........) - Abstimmung der Leistungsfeststellungen auf die Unterrichtsarbeit durch die Lehrerin bzw. den Lehrer als Grundlage für die Beurteilung der Leistungen der Studierenden,
____________________________________________________________________ - Ergänzung des Unterrichts durch Schulveranstaltungen,
Summe der - Gestaltung des Angebots an Freigegenständen und unverbindlichen Übungen,
Pflichtgegenstände 18 20 20 20 20 20 - schulautonome Lehrplanbestimmungen.
____________________________________________________________________ Planungsvorgänge im Fernunterricht beziehen sich insbesondere auf:
a - Festlegung von Lerninhalten, die von den Studierenden auf der Grundlage der Unterrichtsarbeit (Sozialphase) Pflichtgegenstände Semester und Wochenstunden Lehrver- sowie von zur Verfügung gestelltem Lernmaterial in der Individualphase selbstständig zu erarbeiten sind,
pflich- - Erstellung und Bereitstellung von unterrichtsunterstützenden Materialien,
7. S. 8. S. 9. S. Summe tungsgruppe - projektorientiertes Lernen unter Berücksichtigung der Schlüsselkompetenzen,
____________________________________________________________________ - Rückkoppelung von Lernprozessen der Individualphase mit der Gestaltung der Sozialphase,
Religion ............ 1 1 1 8 (III) - Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden über neue Medien.
Deutsch .............. 3 3 4 28 (I) Aspekte des Lehrens und Lernens wie Unterrichtsgestaltung und individuelle Förderung sowie Rückmeldungen über das Unterrichts- und Schulgeschehen sind wichtige Bereiche von Qualität in der Schule. Schulqualität umfasst weiters Elemente wie Schulklima, Schulmanagement, Außenbeziehungen und Professionalität sowie Personalentwicklung. Die Entwicklung von Schulqualität wird auch durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation gefördert.
Erste lebende Fremd- 1. Unterrichtsplanung der Lehrerinnen und Lehrer
sprache .............. 3 3 4 28 Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Unterrichtsarbeit in verantwortungsbewusster und eigenständiger Weise auf der Grundlage des Lehrplans und schulautonomer Lehrplanbestimmungen zu planen. Auf die Rechte der Studierenden auf Beteiligung bei der Gestaltung des Unterrichts ist Bedacht zu nehmen (Isiehe § 18 und § 55 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige).
Latein/Zweite lebende Die Vorgaben (Lehrziele, Themenbereiche usw.) im Abschnitt „Lehrstoff“ der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind verbindlich umzusetzen; dies gilt auch für den Fall schulautonomer Stundenreduktionen. Die zeitliche Gewichtung und die konkrete Umsetzung der Vorgaben (Inhalte und Beispiele) obliegen alleine den Lehrerinnen und Lehrern und ermöglichen somit eine flexible Anwendung. Ebenso sind das allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgabe der einzelnen Unterrichtsgegenstände umzusetzen.
Fremdsprache ......... 3 - - 18 (I) Die Unterrichtsplanung umfasst die Methode, die zeitliche Verteilung sowie die Gewichtung der Ziele und Planung der Inhalte für ein Semester.
Geschichte und 2. Schulautonome Lehrplanbestimmungen (gelten nicht für das Realgymnasium für Berufstätige an der Theresianischen Militärakademie)
Sozialkunde/Politische Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in einem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel und beziehen sich auch auf Lehr-, Lern- und Arbeitsformen sowie auf Unterrichtsorganisation. Die in der Stundentafel vorgesehenen Unterrichtsstunden können auch geblockt abgehalten werden.
Bildung .............. - - - 9 III Bei der Nutzung dieser Freiräume ist von den spezifischen Bedarfs- und Problemsituationen in einzelnen Klassen oder an der gesamten Schule auszugehen. Die Nutzung von Freiräumen im Rahmen der Schulautonomie soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern erfordert ein auch auf die Bedürfnisse der Studierenden ausgerichtetes Gesamtkonzept. Dies ist in einer sachlich fundierten Auseinandersetzung, in die grundsätzlich alle am Schulleben Beteiligten einzubeziehen sind, unter Berücksichtigung der räumlichen und ausstattungsmäßigen Standortbedingungen sowie der personellen Ressourcen sicherzustellen. Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen sowie personellen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Geographie Zur Optimierung der Ausbildung kann die Summe der einzelnen Pflichtgegenstände unter Beachtung des jeweiligen Mindestausmaßes sowie weiters unter Berücksichtigung der Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände (siehe Vierter Teil, Stundentafel) abgeändert werden. Dabei ist sicher zu stellen, dass die Verteilung der Unterrichtsstunden in Pflichtgegenständen, die als Prüfungsgebiete der Reifeprüfung vorgesehen sind, in aufeinander folgenden Semestern ohne Unterbrechung erfolgt (dies gilt nicht für den Pflichtgegenstand „Psychologie und Philosophie“). In allen Pflichtgegenständen, in denen keine Schularbeiten vorgesehen sind, darf die Verteilung der Unterrichtsstunden auf nicht mehr als drei Semester erfolgen (dies gilt nicht für die Pflichtgegenstände „Informatik“ und „Religion“).
Wirtschaftskunde ..... - - - 8 (III) Im Zuge schulautonomer Lehrplanbestimmungen darf die Wochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände je Semester 16 nicht unterschreiten und 23 nicht überschreiten.
Mathematik ........... 5 4 4 31 (II) Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand im Vergleich zur subsidiären Stundentafel um mehr als eine Wochenstunde erhöht, sind jedenfalls die Lehrstoffe und gegebenenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die Didaktischen Grundsätze entsprechend zu ergänzen.
Darstellende Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, neu geschaffen werden, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben den Lehrstoffumschreibungen auch die Bildungs- und Lehraufgaben und die didaktischen Grundsätze enthalten.
Geometrie ............ 2 3 4 9 (II) Bei der Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist auf Folgendes zu achten:
Biologie - Abstimmung der inhaltlichen Angebote und der angestrebten Kompetenzen mit den Aufgaben des allgemein bildenden Schulwesens und insbesondere mit dem Bildungsziel der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige
Umweltkunde .......... - - - 8 III Sicherstellung eines breit gefächerten Bildungsangebots, das die Vielfalt der Begabungen und Interessen berücksichtigt
Chemie ............... - - - 6 (III) Erhaltung der Berechtigungen und Übertrittsmöglichkeiten
Physik ............... - - - 9 Einhaltung der Verfahrensbestimmungen (IIIsiehe § 58 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige).
Psychologie und 3. Leistungsfeststellung
Philosophie .......... - 4 - 6 III Die Festlegung der Anzahl und der Dauer der in den einzelnen Unterrichtsgegenständen durchzuführenden Schularbeiten erfolgt – vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen – durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer entsprechend den Bestimmungen des Sechsten Teiles.
Informatik ........... - - - 2 II 4. Gestaltung der Nahtstellen
Musikerziehung *)....) (IVa) Bei der pädagogischen Gestaltung der Schuleintrittsphase ist zu berücksichtigen, dass bei Studierenden an der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige der Abschluss der 8. Schulstufe bzw. der letzte Schulbesuch mitunter viele Jahre zurückliegt und das notwendige Vorwissen nicht in vollem Umfang vorausgesetzt werden kann. Aus diesem Grund dient die Anfangsphase des jeweiligen Unterrichts bei Bedarf der Heranführung an die nötigen Grundkenntnisse und es dürfen die Lernanforderungen, die an die Studierenden gestellt werden, nicht zu rasch gesteigert werden. Informationsfeststellungen sollen zunächst vor allem der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts dienen, die Leistungsfeststellung soll erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode beginnen.
Bildnerische ) 2 - - - 5. Öffnung der Schule
Erziehung *).........) (IVa) Die Schule ist in ein soziales Umfeld eingebettet, zB in die Nachbarschaft, den Stadtteil, die Gemeinde. Durch Öffnung nach außen und nach innen ist dem Rechnung zu tragen, um die darin liegenden Lernchancen zu nutzen.
____________________________________________________________________ Öffnung nach außen kann durch Unterricht außerhalb der Schule erfolgen sowie durch Ergänzung des Unterrichts in Form von Schulveranstaltungen. Den Grundsätzen der Anschaulichkeit und der Alltagsbezogenheit entsprechend eignen sich Betriebe, öffentliche Einrichtungen, Naturräume usw. als Unterrichts- bzw. Lernorte.
Summe Öffnung nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule oder auch Studierende der Schule einzubeziehen, die ihre Erfahrungen, ihre Fertigkeiten und ihre Kenntnisse an die Studierenden bzw. Mitstudierenden weitergeben können.“
Pflichtgegenstände 19 18 17 172 VIERTER TEIL
____________________________________________________________________ STUNDENTAFELN
* a) Alternative Pflichtgegenstände PFLICHTGEGENSTÄNDE
3 1. Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige Gymnasium für Berufstätige/Realgymnasium für Berufstätige (mit Zweiter lebender Fremdsprache) *1)
____________________________________________________________________ Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:
a) Pflichtgegenstände Semester und Wochenstunden ____________________________________________________________________
1. S. 2. S. 3. S 4. S. 5. S. 6. S. Summe Lehrverpflich-
____________________________________________________________________ Pflichtgegenstände tungsgruppe *2)
Religion ............. - 1 1 1 1 1 ____________________________________________________________________
Deutsch .............. 3 3 3 3 3 3 Religion 8 (III)
Erste lebende Fremd- Deutsch mindestens 26 (I)
sprache .............. 3 3 3 3 3 3 Erste lebende Fremdsprache mindestens 26 (I)
Latein/Zweite lebende
Fremdsprache ......... - 3 3 3 3 3 *3) *4) mindestens 24 (I)
Geschichte und
Sozialkunde/Politische Bildung mindestens 8 III
Bildung .............. 3 3 3 - - - Geographie und Wirtschaftskunde mindestens 7 (III)
Geographie und Mathematik mindestens 26 (II)
Wirtschaftskunde ..... 4 4 - - - - Biologie und Umweltkunde mindestens 7 III
Mathematik ........... 3 3 3 3 3 3 Chemie mindestens 5 (III)
Biologie und Physik mindestens 8 (III)
Umweltkunde .......... - - 4 4 - - Psychologie und Philosophie mindestens 5 III
Chemie ............... - - - 3 3 - Informatik mindestens 2 II
Physik ............... - - - - 4 5 Musikerziehung *4) (IVa)
Psychologie und Bildnerische Erziehung *4) mindestens 5 (IVa)
Philosophie .......... 2 - - - - - ____________________________________________________________________
Informatik ........... - - - - - 2 Summe der Pflichtgegenstände 157
Musikerziehung *)....) ____________________________________________________________________
Bildnerische ) - - - - - - schulautonomer Bereich 15
Erziehung *).........) ____________________________________________________________________
Ökonomie ............. - - - - - - Gesamtsumme 172
____________________________________________________________________
Summe der Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:
Pflichtgegenstände 18 20 20 20 20 20 ____________________________________________________________________
____________________________________________________________________ Semester und Wochenstunden Lehr-
a) Pflichtgegenstände Semester und Wochenstunden Lehrver- Pflicht- 1.S. 2.S. 3.S. 4.S. 5.S. 6.S. 7.S. 8.S. 9.S. Summe ver-
gegen- pflich-
7. S. 8. S. 9. S. Summe tungsgruppe stände tungs-
____________________________________________________________________ gruppe
Religion ............ 1 1 1 8 (III) ____________________________________________________________________
Deutsch .............. 3 3 4 28 Religion 1 1 1 1 1 1 1 1 - 8 (IIII)
Erste lebende Fremd- Deutsch 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (I)
sprache .............. 3 3 4 28 (I) Erste
Latein/Zweite lebende Lebende
Fremdsprache ......... 3 - - 18 (I) Fremd-
Geschichte und sprache 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (I)
Sozialkunde/Politische Latein/
Bildung .............. - - - 9 III Zweite
Geographie und lebende
Wirtschaftskunde ..... - - - 8 (III) Fremd-
Mathematik ........... 3 3 4 28 (II) sprache
Biologie und *3) *4) - 3 3 3 3 3 3 4 4 26 (I)
Umweltkunde .......... - - - 8 III Geschichte
Chemie ............... - - - 6 (III) und So-
Physik ............... - - - 9 (III) zialkunde/
Psychologie und Politische
Philosophie .......... Bildung 3 3 3 - 4 - 6 - - - - 9 III
Informatik ........... 2 2 2 8 II Geographie
Musikerziehung *)....) (IVa) und Wirt-
Bildnerische ) 2 - - 2 schafts-
Erziehung *).........) kunde 4 4 - - - - - - - 8 (IVaIII)
Ökonomie ............. 2 2 2 6 III Mathematik 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (II)
____________________________________________________________________ Biologie
Summe der und
Pflichtgegenstände 19 18 17 172 Umwelt-
____________________________________________________________________ kunde - - 4 4 - - - - - 8 III
* Chemie - - - 3 3 - - - - 6 (III) Alternative Pflichtgegenstände
FÜNFTER TEIL Physik - - - - 4 5 - - - 9 (III)
LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT Psycholo-
Wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung. gie und
SECHSTER TEIL Philo-
LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE sophie 2 - - - - - - 4 - 6 III
PFLICHTGEGENSTÄNDE Informatik - - - - - 2 - - - 2 II
DEUTSCH Musik-
Bildungs- und Lehraufgabe: erziehung
Wie Anlage A für das Gymnasium, Realgymnasium und das Wirtschaftskundliche Realgymnasium. *4) - - - - - - 3 - - 3 (IVa)
Lehrstoff: Bild-
1. Semester (4 Wochenstunden): nerische
Sprachliches Gestalten: Erziehung
Sprechen vor und mit anderen: *4) - - - - - - 3 - - 3 (IVa)
In knapper Form über Sachverhalte, Erfahrungen und Probleme berichten und erzählen, Gelesehnes und Gehörtes zusammenfassen und wiedergeben; Gruppendiskusdionen. ____________________________________________________________________
Texte verfassen: Summe der
Texte als Ergebnis unterschiedlicher Schreibmotivationen und – ziele abfassen, zB eigene Erfahrungen und Gefühle darstellen; nach Impulsen in verschiedenen Textformen schreiben; Kurzfassungen, Inhaltsangaben erstellen. Pflicht-
Rechtschreibung und Zeichensetzung gezielt verbessern. gegen-
Sprachbetrachtung: stände 19 20 20 20 20 20 19 18 16 172
Die unterschiedlichen Bedingungen bei verschiedenen Kommunikationsformen untersuchen und beschreiben; Ausdruckswerte sprachlicher Erscheinungen erfassen; die Rolle der Grundwortarten im Satz untersuchen; den Bau des einfachen Satzes und der Gliedsätze erkennen. 2. Realgymnasium für Berufstätige *1)
Den Wortschatz erweitern (Wortfelder aufbauen, Ober- und Unterbegriffe erarbeiten, Bedeutung von Fremdwörtern klären). Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:
Literaturbetrachtung: ____________________________________________________________________
Dichterische und nichtdichterische Texte lesen und besprechen. Summe Lehrverpflich-
Merkmale verschiedener Textarten feststellen. Schwerpunkt: epische Texte (Erzählperspektive, Ich-Erzählung, Erzählerbericht Pflichtgegenstände tungsgruppe *2). Individuelle Leseinteressen artikulieren und Lektüreeindrücke mitteilen. Erkennen, daß die Wahl eines bestimmten Buches von Gefühlen und Erwartungen, von Informationen, Erfahrungen und von der Situation des Lesers abhängt.
Schriftliche Arbeiten: ____________________________________________________________________
Zwei Schularbeiten Religion 8 (ein- oder zweistündigIII).
2. Semester Deutsch mindestens 26 (3 WochenstundenI):
Sprachliches Gestalten: Erste lebende Fremdsprache mindestens 26 (I)
Sprechen vor und mit anderen: Latein/Zweite lebende
Stellungnahmen abgeben, Gespräch, Gruppen- und Plenardiskussion üben, dabei bestimmte Rollen wahrnehmen. Fremdsprache mindestens 16 (I)
Texte verfassen: Geschichte und
Texte als Ergebnis unterschiedlicher Schreibmotivationen und – ziele abfassen, zB Exzerpt und Protokoll erstellen; Stellungnahmen zu Sachverhalten und Problemen abgeben; Vorgänge und Situationen beschreiben; Gesuch und Lebenslauf abfassen; mit Sprache spielen. Sinnerfassendes und sinnvermittelndes Lesen üben. Sozialkunde/Politische Bildung mindestens 8 III
Sprachbetrachtung: Geographie und Wirtschaftskunde mindestens 7 (III)
Ausdruckswerte sprachlicher Erscheinungen kennenlernen: Mathematik *4) mindestens 29 (II)
Konjunktiv, indirekte Rede, zusammengesetzte Sätze, Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen. Darstellende Geometrie *4) mindestens 8 (II)
Bedeutung ähnlicher Wörter gegeneinander abgrenzen; regionale Biologie und gruppenspezifische Besonderheiten im Wortschatz feststellen; unterschiedliche Wiedergabe von Äußerungen anderer besprechen. Umweltkunde mindestens 7 III
Literaturbetrachtung: Chemie mindestens 5 (III)
Dichterische und nichtdichterische Texte lesen und besprechen. Physik mindestens 8 (III)
Merkmale verschiedener Textarten feststellen. Schwerpunkt: Psychologie und Philosophie mindestens 5 III
dramatische Formen (Aufbau, Dialogführung, direkte und indirekte Figurenzeichnung). Texte in ihrem jeweiligen Kontext untersuchen, um das Textverständnis zu vertiefen. Deutungsmöglichkeiten aufzeigen, die sich aus der Beschreibung von Texten erschließen lassen. Informatik mindestens 2 II
Schriftliche Arbeiten: Musikerziehung *5) (IVa)
Zwei Schularbeiten Bildnerische Erziehung *5 } mindestens 2 (ein- oder zweistündigIVa).
3. Semester (3 Wochenstunden): ____________________________________________________________________
Sprachliches Gestalten: Summe der Pflichtgegenstände 157
Sprechen vor und mit anderen: ____________________________________________________________________
Einzel- und Gruppenreferate halten; verschiedene Formen der Diskussion erproben; Information, Meinung, Argument und Frage in Diskussionsbeiträgen einsetzen. schulautonomer Bereich 15
Texte verfassen: ____________________________________________________________________
Begriffe erklären, appellative und argumentative Texte herstellen, zB Aufruf, Flugblatt, Leserbrief. Gesamtsumme 172
Den gedanklichen Aufbau von Texten entwickeln. Techniken des sinnvermittelden Lesens weiterentwickeln. ____________________________________________________________________
Sprachbetrachtung Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:
Einblicke in die Entwicklung der deutschen Sprache gewinnen; über Probleme der Normierung der Rechtschreibung sprechen. ____________________________________________________________________
Bedeutungsbeziehungen zwischen Wörtern Semester und Wortgruppen erproben; satzübergreifende Verknüpfungen (Verweiswörter, Ersatzformen) erkennen; Stilfiguren besprechen. Wochenstunden Lehr-
Literaturbetrachtung: Pflicht- 1.S. 2.S. 3.S. 4.S. 5.S. 6.S. 7.S. 8.S. 9.S. Summe ver-
Dichterische und nichtdichterische Texte lesen und besprechen. gegen- pflich-
Merkmale verschiedener Textarten feststellen. Schwerpunkt: lyrische Texte (gebundene Sprache, Vergleiche, sprachliche Bilder). Texte auf der Grundlage der Textbeschreibung deuten. stände tungs-
Einblicke in die Literatur des Mittelalters und der Barockzeit an Textbeispielen gewinnen. gruppe
Urteile über Texte als zeit- und standortbedingte Stellungnahmen erkennen. ____________________________________________________________________
Schriftliche Arbeiten: Religion 1 1 1 1 1 1 1 1 - 8 (III)
Zwei Schularbeiten Deutsch 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (zweistündigI).
4. Semester (3 Wochenstunden): Erste
Sprachliches Gestalten: Lebende
Sprechen vor und mit anderen: Fremd-
Impulsreferat, Diskussion und Debatte abhalten. sprache 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (I)
Texte verfassen: Latein/
Argumentative Texte schreiben, Thema erschließen, Informationen verarbeiten, Ordnungskriterien suchen, Gliederung üben. Zweite
Graphische Darstellungen und Statistiken in Sprache umsetzen und interpretieren, Texte umformen. lebende
Sprachbetrachtung: Fremd-
Zeitungssprache und journalistische Stilformen vergleichen sprache - 3 3 3 3 3 3 - - 18 (zB: Leitartikel, Bericht, Reportage, Kommentar, GlosseI).
Die Funktion von Stilfiguren. Die Wechselwirkung von Text und Bild zB in Comics und Werbung untersuchen. Geschichte
Literaturbetrachtung: und So-
Texte auf der Grundlage der Textbeschreibung deuten. Formale Merkmale als Mittel der Aussage begreifen. Einblicke in die Literatur der Aufklärung und des Sturm und Drang an Textbeispielen gewinnen. zialkunde/
Unterschiedliche Darstellungen eines Werkes in der Fachliteratur vergleichen. Den Einfluß persänlicher Wertvorstellungen auf das Urteil über Texte erfassen. Politische
Schriftliche Arbeiten: Bildung 3 3 3 - - - - - - 9 III
Zwei Schularbeiten (zweistündig). Geographie
5. Semester (3 Wochenstunden): und Wirt-
Sprachliches Gestalten: schafts-
Sprechen vor und mit anderen: kunde 4 4 - - - - - - - 8 (III)
Bewußtes Einsetzen von Redestrategien üben; Interviewtechniken üben. Stellungnahmen (auch unvorbereitet) abgeben. Mathematik
Texte verfassen. *4) 3 3 3 3 3 3 5 4 4 31 (II)
Leseeindrücke zusammenfassend formulieren; dichterische und nichtdichterische Texte beschreiben und deuten. Rolle und Situation von Figuren dichterischer Texte beschreiben. Darstel-
Sprachbetrachtung: lende
Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache feststellen, Umformungsübungen dazu machen. Geometrie
Die Funktion von sprachlichen Sprachformen, Sprachklischees und Redundanzen erkennen. Sprachliche Verfahrensweisen untersuchen und ihre Wirkung beschreiben. *4) - - - - - -- 2 3 4 9 (II)
Strategien der Meinungsbildung in den Massenmedien untersuchen (Auswahl und Aufbereitung der Information, offene und verdeckte Beeinflussung). Biologie
Literaturbetrachtung: und Um-
Die im Werk dargestellte Welt erarbeiten: Raum- und Zeitgefüge, das Verhalten der Figuren und deren Beziehungen zueinander. Wirkungsmöglichkeiten und Intentionen eines Textes auf der Basis der Textbeschreibung überprüfen. weltkunde - - 4 4 - - - - - 8 III
Einblicke in die Literatur von der Französischen Revolution bis zu den Anfängen der Romantik an Textbeispielen gewinnen. Die bildungspolitischen Aspekt „klassisch” gewordener Literatur in der Gegenwart erörtern. Die historische Bedingtheit eines Textes in die Deutung einbeziehen. Chemie - - - 3 3 - - - - 6 (III)
Mögliche Aspekte der Textauswahl: Physik - - - - 4 5 - - - 9 (III)
Erziehung zur Humanität. Psycho-
Irrationalismus als Lebens- logie und Kunstprinzip.
Zuwendung zur Vergangenheit (Antike, Mittelalter). Philo-
Schriftliche Arbeiten: sophie 2 - - - - - - 4 - 6 III
Zwei Schularbeiten (zweistündig). Informatik - - - - - 2 - - - 2 II
6. Semester (3 Wochenstunden): Musik-
Sprachliches Gestalten: erziehung
Sprechen vor und mit anderen: *5) (IVa)
Einander widersprechende Ansichten in einem Streitgespräch vertreten; Befragung von Einzelpersonen, die sich auf ein bestimmtes Thema vorbereitet haben (Hearing); den Zusammenhang von Mitteilungs- und Wirkungsabsicht einerseits und den sprachlichen Mitteln anderseits bewußtmachen. Bildne-
Texte verfassen: rische
Zu aktuellen Themen Stellung nehmen, auch mit Hilfe von Informationsmaterial oder ausgehend von einem Text. Referierendes oder erklärendes Darstellen unterscheiden. Texte verfremden, parodistische Texte zu schreiben versuchen. Erziehung
Sprachbetrachtung: *5) - - - - - - 2 - - 2 (IVa)
Außersprachliche und sprachliche Bedingungen des Kommunikationsprozesses erkennen und in ihrer Beziehung zueinander beschreiben. Darstellung desselben Ereignisses in verschiedenen Medien vergleichen; Manipulationstechniken durchschauen lernen. ____________________________________________________________________
Aufbauelemente eines Textes erkennen. Sprachformen in ihrer Summe
Verwendung aufzeigen: Idiolekt, Soziolekt, Sondersprachen, Dialekt, Umgangssprache, Standartsprache. der
Literaturbetrachtung: Pflicht-
Motive eines Textes erkennen, Fabel herausarbeiten, motivähnliche Texte aus verschiedenenj Zeiten vergleichen. gegen-
Mögliche Absichten eines Textes erfassen, die historische Bedingtheit eines Textes in die Deutung einbeziehen. Erkennen, daß eigene Wertvorstellungen und Vorurteile die Textrezeption beeinflussen. stände 19 20 20 20 20 20 19 18 16 172
Einblicke in die Literatur von den Anfängen der Romantik bis zur Jahrhundertwende, besonders in die österreichische Literatur des 19. Jahrhunderts, an Texten gewinnen. ____________________________________________________________________
Mögliche Aspekte der Textauswahl: 3. Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige *1)
Sozialkritisch-oppositionelle im Gegensatz zu apolitisch-ästhetischer Literatur. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:
Realistische Erzählkunst als Antwort auf die politischen Verhältnisse nach 1848. ____________________________________________________________________
Naturwissenschaftlicher Determinismus und das Problem der Handlungsfreiheit. Summe Lehrverpflich-
Darstellung der neuen sozialen Wirklichkeit Pflichtgegenstände tungsgruppe *2)
Schriftliche Arbeiten: ____________________________________________________________________
Zwei Schularbeiten Religion 8 (zweistündigIII).
7. Semester Deutsch mindestens 26 (3 WochenstundenI).
Sprachliches Gestalten: Erste lebende Fremdsprache mindestens 26 (I)
Sprechen vor und mit anderen: Latein/Zweite lebende
Referate mit anschließender Befragung des Referenten halten; Rede zu konkreten Anlässen üben. Fremdsprache mindestens 16 (I)
Texte verfassen: Geschichte und
Dichterische und nichtdichterische Texte beschreiben und deuten; ein dichterisches Werk unter bestimmten Aspekten behandeln. Literarische Vorlagen nach- und umgestalten. Sozialkunde/Politische Bildung mindestens 8 III
Verschiedene Vortragsweisen als Ausdruck unterschiedlicher Textdeutung beobachten, erproben Geographie und einsetzen. Wirtschaftskunde mindestens 7 (III)
Sprachbetrachtung: Mathematik mindestens 26 (II)
Sprache als Zeichensystem verstehen lernen; die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von Zeichen beschreiben. Textkonstituierende Merkmale erkennen Biologie und anwenden. Umweltkunde mindestens 7 III
Literaturbetrachtung: Chemie mindestens 5 (III)
Verschiedene Zugänge zum Sinnverständnis von Texten erproben Physik mindestens 8 (zB psychologischer, religiöser, soziologischer DeutungsansatzIII). Die Wirkungsweise filmischer Ausdrucksmittel untersuchen. Kritiken und Buchbesprechungen in verschiedenen Medien vergleichen. Einblicke in die Literatur von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an Texten gewinnen.
Mögliche Aspekte der Textauswahl: Psychologie und Philosophie mindestens 5 III
Kulturkrise und Ästhetizismus der Jahrhundertwende. Informatik *4) mindestens 8 II
Auseinandersetzung der österreichischen Literatur mit den sozialen und politischen Zuständen der österreichisch-ungarischen Monarchie. Musikerziehung *5) (IVa)
Revolte gegen traditionelle Lebens- und Kunstformen. Bildnerische Erziehung *5) } mindestens 2 (IVa)
Fortführung bürgerlicher Literaturtraditionen. Ökonomie *4) mindestens 5 III
Literatur in Korrelation zu den sozialen und politischen Spannungen der Zwischenkriegszeit. ____________________________________________________________________
NS- Literatur: Mechanismen und Formen politischer Propagandaliteratur. Summe der Pflichtgegenstände 157
Auseinandersetzung mit Literatur und Krieg. ____________________________________________________________________
Schriftliche Arbeiten: schulautonomer Bereich 15
Zwei Schularbeiten (zweistündig). ____________________________________________________________________
8. Semester (3 Wochenstunden): Gesamtsumme 172
Sprachliches Gestalten: ____________________________________________________________________
Sprechen vor und mit anderen Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:
Referate und Diskussionen besonders über dichterische Werke bzw. zum Literaturbetrieb halten. ____________________________________________________________________
Texte verfassen: Semester und Wochenstunden Lehr-
Zwei oder mehrere dichterische Werke unter einem übergreifenden Gesichtspunkt vergleichend behandeln Pflicht- 1.S. 2.S. 3.S. 4.S. 5.S. 6.S. 7.S. 8.S. 9.S. Summe ver-
Vorformen wissenschaftlichen Arbeitens anwenden (zB: Argumentation, Folgerung, Zitieren). gegen- pflich-
Kritik einer Theateraufführung, TV-Sendung oder Buchbesprechung verfassen. Zu aktuellen Themen und Problemen Stellung nehmen. stände tungs-
Eventuell Texte in Anlehnung an dichterische Formen schreiben: gruppe
Innerer Monolog, dramaturgische Dialogszene, Kurzgeschichte, Filmdrehbuch, experimenteller Text. ____________________________________________________________________
Sprachbetrachtung: Religion 1 1 1 1 1 1 1 1 - 8 (III)
Die Verknüpfung von Gedanken in sprachlichen Ausdrucksformen herausarbeiten Deutsch 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (zB: reihende, folgernde, bedingende, entgegensetzende, ausschließende RelationenI).
Überlegungen zum Verhältnis der Sprache zur außersprachlichen Wirklichkeit anstellen. Erste
Literaturbetrachtung: Lebende
Die für die Beschreibung von Texten jeweils charakteristischen Merkmale zusammenfassen und im Hinblick auf das Textverständnis auswerten. Fremd-
Einblicke in den kommerzialisierten Literatur- und Medienbetrieb gewinnen sprache 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (Buchmarkt, Literaturtagungen und -preise, Stellung und Arbeitsbedingungen der Autoren, Bestseller, Buchgemeinschaften, Beitrag der Massenmedien zur Popularisierung und Internationalisierung der LiteraturI). Die Funktion der Lektüre innerhalb der eigenen Lebenswelt erkennen. Einblicke in die Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg an Texten gewinnen.
Mögliche Aspekte der Textauswahl: Latein/
Exilliteratur. Zweite
Humanistisch-christliche Traditionen in der Nachkriegszeit. lebende
Gruppenbildungen im literarischen Leben nach 1945. Fremd-
Entwicklung der Literatur in verschiedenen Gesellschaftssystemen. sprache - 3 3 3 3 3 3 - - 18 (I)
Sprache und Sprachverwendung als Thema der Literatur. Geschichte
Gesellschaftskritisch und politisch engagierte Literatur.
Schriftliche Arbeiten: Sozial-
Zwei Schularbeiten (die erste zwei-, die zweite dreistündig). kunde/
9. Semester (5 Wochenstunden): Politische
Sprachliches Gestalten: Bildung 3 3 3 - - - - - - 9 III
Sprechen vor und mit anderen: Geographie
Referate und Gesprächsformen anhand von Themen persönlichen Interesses üben. Texte mit besonderer Berücksichtigung der bei der Reifeprüfung verlangte Arbeitsformen verfassen. Wirt-
Sprachbetrachtung: schafts-
Die aus dem Umgang mit Texten verschiedener Art gewonnenen Beschreibungskriterien anwenden. kunde 4 4 - - - - - - - 8 (III)
Literaturbetrachtung: Mathematik 3 3 3 3 3 3 3 3 4 28 (II)
An Texten Einblicke in die zeitgenössische Literatur unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Anteils gewinnen. Biologie
Schriftliche Arbeiten: und Um-
Eine Schularbeit (vierstündig). weltkunde - - 4 4 - - - - - 8 III
Didaktische Grundsätze: Chemie - - - 3 3 - - - - 6 (III)
Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die als Teilbereiche bezeichneten Lehraufgaben sind verbindlich. Auswahl und Gewichtung der Unterrichtsinhalte und die Wahl geeigneter Methoden sind dem Lehrer überlassen, wobei die besonderen Bedingungen dieser Schulform und des Erwachsenenunterrichts zu berücksichtigen sind. Physik - - - - 4 5 - - - 9 (III)
Unterrichtsgestaltung - Erarbeitung und Verarbeitung: Psycho-
- Der Deutschunterricht hat für die erwachsenen Studierenden nicht nur fachbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, sondern er ist auch wesentlich ein Gegenstand der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Lebensrealität. Daher muß bei der Auswahl der zu behandelnden Stoffe die Erfahrung der Studierenden berücksichtigt werden. Im Rahmen der Ziele und Lehraufgaben des jeweiligen Semesters ist ihnen eine angemessene Mitbestimmung bei der Stoffauswahl und beim Setzen von Schwerpunkten zu ermöglichen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Sprachhandlungskompetenz der Studierenden erweitert, wissenschaftliches Verständnis angebahnt und eine Auseinandersetzung mit persönlichen logie und sozialen Problemen gefördert wird.
- Als Methoden zur Erarbeitung der verschiedenen Lehraufgaben sollen angemessene Gesprächs- und Sozialformen eingesetzt werden: Philo-
Unterrichtsgespräch, Information und Impuls durch Lehrer und Studierende, Diskussion und Debatte, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Fachübergreifender und projektorientierter Unterricht soll soviel wie möglich praktiziert werden. Querverbindungen zu anderen Fächern sind zu nutzen. sophie 2 - - - - - - 4 - 6 III
- Audio-visuelle Medien und gegebenfalls Computer sind heranzuziehen. Informatik
*4) - Die Lehrnarbeit ist vorwiegend in den Unterrichtsstunden zu bewältigen. Hausübungen zur Vorbereitung des Unterrichts und zur Festigung des Unterrichtsertrages sollen nur im beschränktem Maß eingesetzt werden. - - - - 2 2 2 2 8 II
Die Teilbereiche des Deutschunterrichts: Musik-
Zum Sprachlichen Gestalten: erziehung
Die Formen mündlichen und schriftlichen Gestaltens sollen vor allem dazu dienen, *5) (IVa)
- Gedanken zu formulieren und dadurch zu klären; Bildne-
- sich einen Sachverhalt vor Augen zu führen und ihn sich dadurch verfügbar zu machen; rische
- auf andere einzuwirken; Erziehung
*5) } - Emotionen und Situationen zu verbalisieren; - - - - - 2 - - 2 (IVa)
- Sprache als kreatives Ausdrucksmittel zu verwenden. Ökonomie
Sicherheit im Gebrauch der Standartsprache ist anzustreben. In manchen Situationen jedoch (zB Diskussionen, Konfliktaufarbeitung *4) kann sich die Herkunftssprache als angemessene Sprachform erweisen und soll in diesem Fall ohne Wertung zugelassen werden. - - - - - - 2 2 2 6 III
Im Anfangsunterricht sind die unterschiedlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen der erwachsenen Studierenden aufzunehmen. Die Bereitschaft zum Sprechen und Schreiben soll geweckt und gefördert werden. Sprechen und Schreiben der Studierenden sollen auch Gegenstand der Reflexion sein. ____________________________________________________________________
Das Schreiben wird nach der vorherrschenden Schreibhaltung bzw. -absicht in beschreibende und kommentierende, argumentierende und appelierende sowie erzählende und andere kreative Formen unterteilt. Die Textarten lassen sich jedoch nicht immer scharf abgrenzen. Das Verfassen von Texten soll durch entsprechende Übungen zur Textgestaltung vorbereitet werden. Summe
Meinungen der Studierenden, sofern sie nicht sachlich falsch sind oder auf sachlich falschen Grundlagen beruhen, haben die Lehrer gelten zu lassen. Das bezieht sich auf Fragen der Weltanschauung ebenso wie auf ästhetische Urteile.
Übungen zur Rechtschreibung und Zeichensetzung sind an den individuellen Erfordernissen der Studierenden zu orientieren und während aller Semester durchzuführen, ohne daß dies im Lehrplan explizit angeführt ist. Pflicht-
Die Verwendung des Wörterbuches auch bei Schularbeiten in allen Semestern soll eine an der außerschulischen Wirklichkeit orientierte Arbeitshaltung fördern. gegen-
Zur Sprachbetrachtung stände 19 20 20 20 20 20 19 18 16 172
Aufgabe der Sprachbetrachtung ist es, ____________________________________________________________________
- Einblicke in *1) Diese Stundentafel gilt auch für den Fernunterricht. Wird der Unterricht als Fernunterricht gestaltet, so ist das Verhältnis von Sozialphase und Individualphase so einzurichten, dass die Struktur Anzahl der Sprache zu vermitteln; Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertreffen.
- verschiedene Sprachformen *2) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in ihrer Funktion aufzuzeigen diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II);
- Bedingungen sprachlichen Handelns bewußt zu machen und die eigene Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern. mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II);
Sprachliche Merkmale sind an gesprochenen und geschriebenen Texten festzustellen. Dadurch soll die „Sprachbetrachtung” mit der „Literaturbetrachtung” und mit dem „Sprachlichen Gestalten” verbunden werden. Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV;
Zur Literaturbetrachtung: Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.
Im Mittelpunkt der Literaturbetrachtung steht die Auseinandersetzung mit Texten aller Art (erweiterter Literaturbegriff *3), wobei das Schwergewicht auf Ganzschriften liegt. Darüber hinaus sind Textproben in ausreichendem Maß anzubieten Am Gymnasium für Berufstätige nur Latein.
Folgende vier Aspekte sind zu beachten und miteinander zu verbinden: *4) Typenbildender Pflichtgegenstand.
Die Textbeschreibung stellt Themen, Strukturen sowie Darstellungsmittel und deren Funktion in Texten fest, um eine empirisch faßbare und überprüfbare Grundlage für Interpretation und Wertung zu schaffen *5) Alternative Pflichtgegenstände.
Die literaturgeschichtliche Orientierung stellt Einzelwerke in ihren geschichtlichen Kontext (dh. in gattungs-, stil- und motivgeschichtliche Entwicklungen b). Werke der Gegenwartsliteratur sind in allen Semestern zu besprechen. Literaturhistorische Kenntnisse sind nicht Selbstzweck, sondern sollen soweit vermittelt werden, als sie für das Verständnis der Dichtung notwendig sind. Dabei soll eine Epoche modellhaft in ihren gesellschaftspolitischen und kulturellen Ausprägungen behandelt werden. FREIGEGENSTÄNDE
Die Interpretation baut auf dem spontanen Texterlebnis und dem Interesse des Studierenden, der Textbeschreibung und der literaturgeschichtlichen Orientierung auf. Sie soll zum Erfassen und Unterscheiden verschiedener Deutungsmöglichkeiten anleiten. Das wichtigste Kriterium für mögliche Deutungen ist die Begründbarkeit aus dem Text. 1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:
Die literarische Wertung soll erarbeiten, daß literarische Erfahrungen, Literaturverständnis, persönliche Werthaltungen sowie ästhetische und intellektuelle Sensibilität die Urteile über Literatur bestimmen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der Wochenstunden geändert werden und es dürfen in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände zur Ergänzung, Vertiefung oder Erweiterung im Hinblick auf die besonderen Interessen und Begabungen der Studierenden vorgesehen werden. Das Angebot soll möglichst vielfältig sein.
Die Zielsetzungen der Literaturbetrachtung erlauben es, die Lesegewohnheiten und Interessen der Studierenden zu berücksichtigen, die Fähigkeit zu selbständiger Auseinandersetzung mit den literarischen Zweckformen auszubilden und insbesondere das Verständnis für dichterische Literatur zu fördern und die Freude am Lesen zu wecken. Durch Hinweise und Anregungen sollen die Studierenden zur Privatlektüre animiert werden. In einer Literaturmappe können Schul- und Privatlektüre, Theateraufführungen und durch audio-visuelle Medien vermittelte Werke als Grundlage für die Reifeprüfung gesammelt werden. Die Durchführung kann auch klassen- und semesterübergreifend erfolgen. Es ist sowohl die semesterweise als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, sowie geblockte Führung möglich.
Im Mittelpunkt soll die Beschäftigung mit der Literatur des deutschen Sprachraums unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur stehen. Die Rolle der fremdsprachigen Literatur ist zu berücksichtigen. 2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:
ERSTE LEBENDE FREMDSPRACHE Freigegenstände Summe Lehrverpflichtungs-
ENGLISCH Wochenstunden gruppe
Bildungs- und Lehraufgabe: Lebende Fremdsprache 6-18 (I)
Der Unterricht in Englisch soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fachübergreifende Aspekte enthalten. Latein 6-18 (I)
Dem Englischunterricht ist ein vierfaches Ziel gesetzt: Griechisch 6-18 (I)
- die Beherrschung der Fremdsprache als Kommunikationsmittel, welche die Fertigkeiten Darstellende Geometrie 6-8 (II)
des Hörverstehens, Informatik 2-8 II
des Sprechens, Muttersprachlicher
des Leseverstehens und Unterricht 2-12 II
des schriftlichen Ausdrucks Lern-, Präsentations- und
umfaßt und auf der das Hauptgewicht zu liegen hat; Kommunikationstechniken 1-2 (III)
- die Erweiterung des Erfahrungshorizontes durch das Kennenlernen der englischsprachigen Länder und durch die Auseinandersetzung mit ihrer Kultur, auch im Spiegel der Literatur; Informatik: E-Learning
- die Einsicht in Struktur und Wesenzüge der Englischen Sprache; Repetitorium 1-2 II
- die Persönlichkeitsbildung, insbesondere im Sinne der Entfaltung des Wertbewußtseins, Bewegung und Sport 1-18 (IVa)
der Bereitschaft zu sozialer Verantwortung, c) UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN
Kommunikation und Kooperation, Wie lit. b (Freigegenstände).
der Erlebnisfähigkeit, d) FÖRDERUNTERRICHT
der Kreativität, der Aneignung von Arbeitsweisen, die zu weiterem Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt „Förderunterricht“ im Zweiten Teil.
Studium befähigen. FÜNFTER TEIL
Lehrstoff: LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
1. und 2. Semester (je 3 Wochenstunden): Wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.
1. Thematische Bereiche (Gesprächs-, Lese- und Hörstoff) SECHSTER TEIL
Die einzelnen Themenbereiche sind nicht notwendigerweise getrennt voneinander zu behandeln; auch können die Intensität ihrer Behandlung und die Schwerpunktsetzung je nach Klasse und Gegebenheit variieren. LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
Personalien, Familie (personal identifikation): zB name, adresse, telephone number, date and place of birth, age, sex, status, nationality, profession, occupation, family, religion A. PFLICHTGEGENSTÄNDE
Der menschliche Körper: zB: parts of the body, positions of the body, sensory perception, health, illness DEUTSCH
Beruf Bildungs- und Arbeitsplatz (trade, profession, occupation) Lehraufgabe: zB place of/kind of work
Tages- und Jahresablauf (daily routine): zB washing, dressing, meals, going to school Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations-, Handlungs- und Reflexionsfähigkeit sowie die ästhetische Kompetenz der Studierenden durch Lernen mit und über Sprache in einer mehrsprachigen Gesellschaft zu fördern.
Wetter: weather conditions Im Besonderen sollen die Studierenden
Haus und Wohnung (house and home): zB accomodation, furniture - befähigt werden, mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen
Schule (education): zB classroom, subjekts - befähigt werden, sich zwischen sprachlichen Normen und Abweichungen zu orientieren und sich der Sprache als Erkenntnismittel zu bedienen
Einkauf und Geschäfte (shopping): zB shopping facilities, foodstuffs, clothes - Einblicke in Struktur, Funktion und Geschichte der deutschen Sprache gewinnen sowie Sprachreflexion, Sprachkritik und ein Bewusstsein von der Vielfalt der Sprachen entwickeln
Freizeit, Unterhaltung (free time, entertainment); zB hobbies, radio, TV, press, sports, holidays - befähigt werden, Informationen alleine oder in Teamarbeit zu finden, aufzunehmen, zu verarbeiten und zu vermitteln
Reisen (travel): zB holidays, countries, places, languages, hotel, camping-site, travel documents, fares, luggage, traffic. - befähigt werden, Ausdrucksformen von Texten, Medien, Medientexten und deren Wirkung zu verstehen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen
2. Ausdrucksmittel - befähigt werden, schriftlich und mündlich sowie in Form medialer Präsentation Texte zu produzieren, die den sprachlichen Standards und den situativen Anforderungen entsprechen
2.1 Wortschatz - einen Überblick über die deutschsprachige Literatur im Kontext der Weltliteratur erhalten
2.2 Denkkategorien - befähigt werden, literarisch-ästhetische Botschaften kognitiv zu verstehen und emotional zu genießen.
2.3 Sprachfunktionen Der Deutschunterricht ist mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft zu sehen. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Studierenden sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können. Er hat Methoden und Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln.
2.4 Grammatikalisch-strukturelle Katekorien (Sprachlehre) Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:
ad 2.1 Wortschatz: siehe Thematische Bereiche ad 2.2 und 2.3 Denkkategorien und Sprachfunktionen: Textkompetenz und Medienkompetenz fördern die selbstständige aktive und kritische Aneignung des Wissens. Mündliche Kompetenz fördert die Sicherung einer differenzierten Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie Sozialkompetenz. Mittels ästhetischer Texte werden Orientierungswissen und Rezeptionsfähigkeiten ausgebildet, die zur Selbstfindung beitragen. Literatur ist ein wesentliches Medium des kollektiven Gedächtnisses, in dem elementare gesellschaftskonstituierende Ideen wie die der Humanität verankert sind.
Die Denkkategorien und die Sprachfunktionen bleiben ihrer Natur gemäß gleich. Ausdifferenzierungen und Lernfortschritt ergeben sich durch die Lehrplanangaben Beiträge zu den Bildungsbereichen:
- thematischen Bereichen Sprache und Kommunikation:
- gammatikalisch/strukturellen Kategorien Der Deutschunterricht trägt im Umgang mit Sprache als Medium, als Untersuchungsgegenstand und als ästhetisches Gestaltungsmittel zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.
- sowie den mündlichen Mensch und schriftlichen Übungsformen, Gesellschaft:
Der Deutschunterricht trägt mittels Ausbildung von Kommunikationskompetenz zur Friedenserziehung und zwar zu den Grundwerten einer pluralistischen und den Menschenrechten verpflichteten demokratischen Gesellschaft bei. Der Umgang mit ästhetischen Texten schafft Annäherungsmöglichkeiten an das Fremde in Hinblick auf: der eigenen Gesellschaft und an andere Kulturen. Er bietet Wege, sich mit Sinnfragen der eigenen Existenz auseinander zu setzen. Die Identifizierung des eigenen Sprechens und damit die Reflexion der eigenen Rolle und Identität schaffen auch Platz für die Akzeptanz und das Verstehen anderen Sprechens und sind tragende Elemente für den Umgang mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit. Durch Vermittlung fachlicher Inhalte und Methoden sowie durch den Bezug zur Lebenswelt leistet der Deutschunterricht einen wesentlichen Beitrag zum Erlangen der Studierfähigkeit und zum Erwerb von Grundfertigkeiten für den Beruf.
- Komplexität Natur und Abstraktionsgrad der Themen (siehe Technik: thematische Bereiche)
- Nuancierung der Redeabsicht und des Gefühlsausdrucks (siehe: mündliche und schriftliche Übungsformen) Sprache und Literatur können selbst als Techniken zur Regelung gesellschaftlicher Beziehungen verstanden werden. Zugleich sind sie Medien der Reflexion über die Rolle des Individuums und der Gesellschaft zwischen Naturzustand und technischer Zivilisation. Medienkompetenz fördert die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Auswirkungen technischer Kommunikationsmittel.
- Länge Kreativität und Komplexität der Gedankenfolgen, die verstanden bzw. ausgedruckt werden sollen (siehe Gestaltung: thematische Bereiche, mündliche und schriftliche Übungsformen und grammatikalisch/strukturelle Katekorien)
- Spontaneität und Geläufigkeit im Verstehen (listening/reading comprehension) sowie im sprachlichen Ausdruck (siehe: mündliche und schriftliche Übungsformen). Durch kreativen Umgang mit Sprache, kreative und produktive Schreibaufgaben, szenische Gestaltung und Eigenproduktion ästhetischer Texte trägt der Deutschunterricht zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.
ad 2.2 Denkkategorien Gesundheit und Bewegung:
In Betracht kommt sprachliches Material zum Ausdrücken Sprachliche und mediale Bildung eröffnen eine bewusstere Wahrnehmung der Diskurse um die gesundheitlichen Auswirkungen von Freizeitgesellschaft, Gesundheitsindustrie, Spitzen- und Breitensport sowie die bewusstere Wahrnehmung von gesundheitlichen Interessen im privaten und beruflichen Leben.
- Existenz Didaktische Grundsätze: Sein, Scheinen, Gleichbleiben, Verändern, Möglichkeit und Unmöglichkeit
- Raum: Dimensionen, Ort, Bewegung, Richtung Die vielfältigen Aufgaben von Sprache legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Studierenden einbeziehen. Die folgenden sechs Bereiche sind in vielfältiger Weise miteinander zu verflechten.
- Zeit: Zeitpunkt (einmalig, wiederholt, bestimmt, unbestimmt); Zeitdauer (dauernd, zeitlich begrenzt); allgemeine Feststellungen ohne konkreten Zeitbezug; Zeitstufen und Zeitformen Mündliche Kompetenz ist eine grundlegende Voraussetzung und ein Ziel jeder Bildung. Über Gesprächserziehung sind die Entwicklung der Persönlichkeit und die Sprachhandlungskompetenz im privaten und im öffentlichen Bereich zu fördern. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, dass Studierende in die unterschiedlichen Bedingungen und Prozesse mündlicher Kommunikation Einblick gewinnen und situations-, personen- und sachgerecht agieren sowie die Möglichkeiten verschiedener Gesprächs- und Redeformen ausloten können. Dabei sind neben der Mündlichkeit in der persönlichen Kommunikation auch deren mediale Vermittlungsformen zu berücksichtigen.
- Quantifizierung: zählbar, nicht zählbar Schriftliche Kompetenz ist eine Voraussetzung für wissenschaftliches Arbeiten, ein wesentlicher Faktor für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und für die berufliche Tätigkeit der Studierenden. Sie umfasst die Beschäftigung mit Schreiben für sich, Schreiben als Instrument des Lernens und mit Schreiben für andere. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Schreibprozesse der Studierenden zu begleiten, Schreibmotivation und Freude am Schreiben zu fördern. Studierende sollen lernen, Verantwortung für ihren eigenen Schreibprozess in allen seinen Phasen zu übernehmen – vom Schreibvorhaben bis zum endredigierten Text. Die Auswahl der Textsorten hat sich weitgehend an der außerschulischen Wirklichkeit, darunter auch an literarischen Vorbildern zu orientieren. Vor allem hat der Schreibunterricht textsortenübergreifend Schreibhaltungen auszubilden. Rechtschreibsicherheit ist anzustreben. Individuelle Rechtschreibschwächen sind durch regelmäßige Übungen abzubauen. Einblicke in den Wandel der Schreibnormen sind zu geben. Wörterbücher und andere Hilfsmittel – auch in elektronischer Form – sind in allen Schreibsituationen zu verwenden, auch bei Schularbeiten und anderen Formen der schriftlichen Leistungsfeststellung.
- Qualifizierung: von Personen, Örtlichkeiten, Dingen, Zuständen, Vorgängen, Handlungen, An Textkompetenz werden unter den Bedingungen multimedialer Kommunikation höhere und differenziertere Anforderungen gestellt. Texte sind heute selbst zunehmend multimediale Produkte, die eine synästhetische Rezeption erfordern. Textrezeption bzw. Lesen wird verstanden als Interaktion zwischen den Sinnangeboten des Textes und dem Weltwissen und Textwissen der Leserinnen und Leser. Dabei ist eine aktive Auseinandersetzung mit Texten – sowohl emotional als auch argumentativ – zu ermöglichen. Der kognitiv-analysierende Zugang zu Texten soll die Einsicht in die textkonstituierenden Mittel und in die Entstehungsbedingungen von Texten ermöglichen und so die Funktion der Sprache und anderer semiotischer Systeme als Vermittlerin von Wirklichkeiten offen legen. Auf dieser Basis soll die Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten von Texten erkannt und genützt werden. Die Ausbildung dieser Fähigkeiten ist für alle Arten von Texten anzustreben, wobei künstlerisch-literarischen Texten eine besondere Bedeutung zukommt.
- logischen Beziehungen: Verbindung, Trennung, Gegensatz, Ursache, Wirkung, Zweck, Vergleiche Literarische Bildung hat den Studierenden möglichst vielfältige rezeptive, analytische, produktive und kreative Zugänge zu ästhetischen Texten aller Medienformate und unterschiedlicher Kulturen zu bieten. Die Studierenden sollen zur Freude am Lesen geführt werden und dabei lernen, mit Texten emotional, kognitiv und produktiv-handelnd umzugehen, eine eigenständige Interpretation und ästhetisches und kritisches Urteilsvermögen zu entwickeln und unterschiedliche Rezeptionshaltungen zu reflektieren. Die Analyse von Besonderheiten ästhetischer Texte und ihrer Entstehungsbedingungen sowie die Einordnung von Texten in den kulturellen und historischen Kontext sind anzustreben. Auszuwählen sind Texte, die repräsentativ für ihre Epoche sind, Bezüge zur Gegenwart aufweisen und das Interesse der Studierenden erwecken. Der Schwerpunkt ist auf die Begegnung mit deutschsprachiger unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur zu legen.
- bestimmter Mediale Bildung im Deutschunterricht umfasst die Beschäftigung mit allen Arten von Medien, vor allem unter dem Gesichtspunkt der sprachlichen Bildung. Dabei ist sowohl die zentrale Bedeutung der audiovisuellen Medien für die Unterhaltung und umbestimmter Information zu berücksichtigen wie auch die zunehmende Bedeutung der Neuen Medien für alle gesellschaftlichen Bereiche und auch die neue Rolle der Printmedien im medialen Gesamtkontext zu beleuchten. Der Deutschunterricht hat Mediennutzungskompetenz zu vermitteln, dh. die Fähigkeit, sich der Medien zielgerichtet und funktional zu bedienen, wie auch Medienkulturkompetenz, also die Fähigkeit, sich in einer von Medientechnologie stark geprägten Kultur zu orientieren.
ad 2.3 Sprachfunktionen Sprachreflexion ist das Nachdenken über den Bau, die Funktionsweise und die Verwendungsbedingungen von Sprache in synchroner und diachroner Hinsicht. Sie ist einerseits als ein integrales Prinzip aller Bereiche des Deutschunterrichts zu behandeln, andererseits als ein eigenes Arbeitsfeld. Grammatikwissen (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Textgrammatik, Pragmatik usw.) ist ein eigenes Bildungsziel, soll den schriftlichen und mündlichen Texterstellungsprozess und die Textkompetenz sowie die Orientierung in den Systemen anderer Sprachen fördern und zur kritischen Analyse von sprachlichen Erscheinungen befähigen. Auszugehen ist von Themen aus der Realität der Studierenden. Situationen der Sprachaufmerksamkeit sind zu nützen, um mit Wissen über Sprache eigene und andere sprachliche Handlungen besser verstehen und einordnen zu können und mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit umgehen zu können. In weiterer Folge sind öffentliche Diskussionen (feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache, Normenkritik, Sprachwandel, politische Kritik in Form der Sprachkritik) in die Unterrichtsarbeit aufzunehmen. Sprachreflexion ist aber auch als Basis für Textinterpretation zu verstehen und als solche Bestandteil literarischer Bildung.
Die Sprachfunktionen betreffen folgende Bereiche: Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten sowie Projektarbeiten an.
Informationen Schularbeiten: 1. bis 7. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils ein bis zwei Unterrichtseinheiten, im
- Informationen erfragen/geben 8. Semester ein bis zwei Schularbeiten im Gesamtausmaß von drei oder
- Sachverhalte darlegen; erzählen, berichten; beschreiben fünf Unterrichtseinheiten (Dauer einer Schularbeit zwei oder drei Unterrichtseinheiten) und im 9. Semester eine Schularbeit im Ausmaß von vier Unterrichtseinheiten.
- erläutern, detaillieren, aufzählen; mit Beispielen belegen Schularbeiten können, wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt und die Studierenden damit vertraut sind, auch elektronisch verfasst werden.
- Informationen ergänzen/berichtigen/wiederlegen/bestätigen Lehrstoff:
- nach der Richtigkeit/Verläßlichkeit fragen Mündliche Kompetenz
- Wissen/Nichtwissen bekunden 1. bis 5. Semester
- erinnern, vergessen Hörverständnis
- begründen Gesprächen folgen und in sie situationsangepasst eingreifen; aktives Zuhören anwenden
Haltungen - Inhalts- und Beziehungsebene unterscheiden
- intellektuelle Sprechsituationen und Sprechanlässe
- emotionale in verschiedenen Kommunikationssituationen vorbereitet und unvorbereitet sprechen
- moralische auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten
Ausdruck von - Einfachheit, Gliederung, Prägnanz und anregende Zusätze beachten
- Zustimmung, Vorbehalt, Ablehnung, Wiederspruch Mittel der Gedächtnisunterstützung anwenden
- Möglichkeit, Unmöglichkeit, Grad der Wahrscheinlichkeit, Mutmaßung, Sicherheit, Überzeugung, Leugnen Präsentationsformen anwenden
- Einstufung nach Wichtigkeit/Bedeutungslosigkeit Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesse wahrnehmen Kommunikatives Verhalten
- Interesse, Neugierde, Desinteresse, Gleichgültigkeit Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten:
- Vorliebe, Abneigung, Abscheu, Entrüstung - Anlass und Intention bewusst machen; Redeumgebung erkennen
- Freude, Vorfreude, Begeisterung, Optimismus Thema und Inhalt eines Gespräches festlegen und erfassen
- Zweifel, Pessimismus, Entäuschung, Verärgerung symmetrische und asymmetrische Gesprächssituationen erfassen
- Angst, Kummer, Sorge, Trauer die sprachliche Herkunft von Gesprächsteilnehmern und Gesprächsteilnehmerinnen und deren unterschiedliche kulturelle Kontexte beachten
- Erleichterung, Beruhigung, Befriedigung, Zufriedenheit 6. bis 9. Semester
- Vertrauen, Mißtrauen, Reserviertheit Hörverständnis
- Ungeduld, Erwartung, Hoffnung - medial vermittelter mündlicher Kommunikation folgen, das Wesentliche erfassen, aktiv zuhören, Fragen stellen und Feedback geben und annehmen können
- Überraschung, Verwunderung. Sprechsituationen und Sprechanlässe
Handlungssteuerung - in freien und Willensäußerung formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen
- Verhalten steuern durch Wünsche, Bitten, Befehle, Aufträge, Aufforderungen, Warnungen, Drohungen verschiedene sprachliche Register einschließlich der – österreichischen – Standardsprache beherrschen
- Vorschläge machen, Ratschläge erteilen bzw. erbitten nichtsprachliche Mittel und Techniken des Sprechens erkennen und nützen
- Hilfe erbitten/verweigern/anbieten Mittel der Rhetorik nutzen
- zur Entscheidung auffordern, entscheiden, beschließen frei vortragen
- ermutigen, überreden, überzeugen Präsentationstechniken allein und im Team zielorientiert einsetzen
- sich beschweren, protestieren, Einsprüche Kommunikatives Verhalten
- Bereitschaft bzw. Weigerung ausdrücken Bedingungen reflektieren, um sie kreativ mitgestalten zu können:
- Erlaubnis erteilen/verweigern/erbitten; Verbot Kontextbezogenheit erkennen
- Ausdruck von/Frage nach Absichten Redeumgebung nützen
- fragen, ob jemand etwas tun will/zu tun bereit ist mediengerechtes Verhalten einnehmen
- versprechen, zusagen. Metakommunikation über geglücktes bzw. missglücktes Kommunikationsverhalten führen
Sozialbezüge Schriftliche Kompetenz
- grüßen, begründen, grüßen lassen 1. bis 5. Semester
- Anrede (auch in Briefen) Schreibhaltungen und Textsorten
- sich/jemanden vorstellen: Name, Beruf, Nationalität, usw. - Textsorten aus dem privaten, öffentlichen, journalistischen Leben verfassen
- nach dem Befinden fragen, über das Befinden Auskunft geben - Schreiben für sich durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen lernprozessunterstützende Textsorten verfassen, auch über Interaktionswege der Neuen Medien; eigene Lernprozesse dokumentieren
- Aufmerksamkeit erlangen Schreiben für andere; Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden
- Gesprächseröffnung Schreibprozess
- bitten, danken - Planen: verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten; Zeit einteilen
- gratulieren, Glück wünschen - dafür danken - Formulieren: ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten
- einladen, akzeptieren, ablehnen - Überarbeiten: eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen
- sich entschuldigen, darauf antworten - Rechtschreiben: eigene Rechtschreibstärken wahrnehmen, eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen
- Mitleid zeigen, Bedauern ausdrücken 6. bis 9. Semester
- sich verabschieden (auch in Briefen). Schreibhaltungen und Textsorten
Gesprächsverlauf - unterschiedliche Textsorten verfassen
- Gespräch eröffnen, wieder aufnehmen, weiterführen, zum Abschluß bringen - Schreiben für sich; poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten; Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung; eigene Lernprozesse dokumentieren; Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernehmen
- bitten, etwas zu wiederholen/zu erläutern; sich vergewissern - Schreiben für andere; Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen
- Aufmerksamkeit/Interesse bekunden Schreibprozess
- ablenken, besonders betonen, beharren - Planen: Gedanken strukturieren
- Floskeln verwenden, um Zeit zum Überlegen zu gewinnen - Formulieren: Sprachverwendung und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren
- Thema wechseln. Überarbeiten: eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen; Qualität eigener und fremder Texte einschätzen und beurteilen
ad 2.4 Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre) - Rechtschreiben: bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden
Die folgenden Schwerpunkte sind im Sinne der didaktischen Grundsätze in die laufende Unterrichtsarbeit zu integrieren: Textkompetenz
Satzbau 1. bis 5. Semester
- die grundlegenden Satzbauformen, gerade Wortfolge; bejahende und verneinende Aussagesätze; bejahende eigenes Leseinteresse artikulieren und verneinende Fragesätze, Befehlssätze, Ausrufsätze; Kurzantworten; begründen
- einige grundlegende Arten der näheren Bestimmung von Nomen, Verben, Adjektiven, Adverbien, sowie die Stellung dieser näheren Bestimmungen im Satz; - Textinhalt erfassen, Textsinn verstehen, den Text reflektieren und bewerten
- einfache Satzverknüpfungen. verschiedene Techniken der Texterfassung beherrschen, Merkmale von Textsorten erkennen
Grammatik der Satzelemente - äußere und innere Gliederung eines Textes erkennen und den gedanklichen Aufbau erfassen
- Nomen: regelmäßige und unregelmäßige Pluralbildung, Genitiv-s in Singular und Plural Techniken der Personen, of-Konstruktion anstelle des Genitivs, besonders bei Sachen raschen und zielgerichteten Informationsentnahme anwenden
- Bestimmter und unbestimmter Artikel: einige wenige ideomatische Wendungen ohne Artikel, Eigennamen; Ersatz des Nomen durch „one/ones” - wichtige und unwichtige Informationen unterscheiden, Informationen themenorientiert entnehmen und verknüpfen
- Prononmen: personal, possessiv, demonstrativ, quantifizierende Ausdrücke wie (not) much, (not) many; few, little, all, every, each; some, any; both, either, neither den Text mit dem eigenen Wissens- und Erfahrungssystem verknüpfen
- Adjektiv: Steigerung durch Suffix (-er, -est) sowie mit „more, most” verschiedene Standpunkte zu einem Thema erkennen (einige wichtige FällezB Textvergleich); außerdem better-best, worse-worst, more-most; Vergleiche
- Verb: Die Grundformen der Verben und ihre Verwendung zur Bildung von Zeit und Aspekt. Passive Ausdrucksweise in häufigen Fügungen (zB He is called Peter.). Die Grundfunktionen von Present Tense (progressive und non-progressive); Past Tense (progressive und non-progressive); Present Perfect (non-progressive); Möglichkeiten des Ausdrucks der Zukünftigkeit mit „going to” und „will (shall)”. Die grundlegenden Satzmuster, vom Verb ausgehend (zB want to, want somebody to; make somebody do something), Eigenheiten bei Rechtschreibung und Aussprache, insbesondere bei Suffixverwendung. Be, have, do und modale Hilfsverben. Die besonderen Funktionen dieser Verben bei Kurzfragen, Kurzantworten, question-tags, sowie insbesondere bei der Bildung von Frage und Verneinung. Einige gebräuchliche phrasal verbs. - Bezüge zwischen Texten, auch medienübergreifend, herstellen
- Numeralien: Grund- Mittel und Ortnungszahlwörter, unbestimmte Zahlwörter; Datumsangabe; Eigenheiten der Aussprache Wirkungen schriftlicher Texte und Schreibung. verschiedener Text-Bild-Kombinationen vergleichen
- Adverbielle Bestimmungen: Arten, Verwendung, Stellung im Satz. 6. bis 9. Semester
- Präpositionen: einige gebräuchliche Präpositionen in ihrer Grundbedeutung, wichtige Präpositionalverbindungen. den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten erkennen
- Konjunktionen: die Wichtigsten Möglichkeiten, Wörter, Wortgruppen und Sätze zu verbinden; Beiordnung und Unterordnung. Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren
3. Mündliche und schriftliche Übungen - Wechselwirkung von Form und Überprüfungsformen Inhalt aufzeigen
Im Bereich des Hörens: - Interpretationen entwickeln
- regelmäßige Übungen anhand sehr einfacher und kurzer Texte unter Heranziehung verschiedener Tonträger, wobei durch das Einhören auf „native speakers” besonders zu pflegen ist; Erkennen von Strategien der Beeinflussung politische Mündigkeit erlangen
- Lautunterscheidung und Sinnverstehen den Einfluss persönlicher Wertvorstellungen auf das Urteil erfassen
- Beantworten einfacher Fragen zum Inhalt Literarische Bildung
- Ausführen von Anweisungen und Aufgaben (task listening) 1. bis 5. Semester
- Nachsprechen mit Zielrichtung auf Lautunterscheidung Texte und Intonationsmuster. Kontexte
Im Bereich des Sprechens: - persönliche Zugänge zu ästhetischen Texten finden und eigene Leseinteressen artikulieren und begründen
- Frage und Antwort, insbesondere ästhetische Texte in Rollenspiel und Partnerarbeit ihrem Kontext erfassen:
- regelmäßig einfachste Gespräche, insbesondere zu Inhalten und wortschatzmäßig erarbeiteten Bereichen - literarische Zeugnisse aus der Antike und dem Mittelalter kennen lernen und Bezüge zur Gegenwart herstellen; Beispiele deutschsprachiger Literatur von Beginn der Neuzeit bis zur Französischen Revolution kennen Beispiele von Gegenwartsliteratur besprechen
- Neubildung von Sätzen, möglichst in situativer Einbettung Werkpoetik
- Erzählen einfacher Geschichten unter Zuhilfenahme von Bildern und/oder key-words bzw. ausgehend von Gehörtem und Gelesenem Kennzeichen verschiedener Textsorten erkennen
- einfachste inhaltliche Umformungen durch Wechsel der Perspektive Merkmale von Textarten und Genres feststellen und als Mittel der Darstellungsform nach mündlicher Erarbeitung, gegebenfalls schriftliches Fixieren Textintention verstehen
- Artikulations- und Intonationsübungen sowie Übungen zur Sprechflüssigkeit durch Nachsprechen und Variieren, vornehmlich in ganzen Sätzen. - Ort, Figuren, Geschehen, Zeit als literarische Grundelemente benennen; Erzählerin bzw. Erzähler und lyrisches Ich in ihrer Funktion erfassen
Im Bereich des Lesens: - sprachliche Verfahren in ästhetischen Texten aufzeigen, filmsprachliche Mittel erfassen
- Übungen im stillen, sinnerfassenden Lesen mit anschließender Auswertung. Rezeption und Interpretation
Im Bereich des Schreibens: - den Leseprozess auf dem Hintergrund subjektiven Erlebens reflektieren
- Gruppieren von Wörtern nach Aussprache und Schreibung (Gleichheit und Kontrast) Inhalte ästhetischer Texte wiedergeben
- Einsetz- Interpretationsversuche auf Basis von Textbeschreibung und Zuordnungsübungen Kontexten anstellen
- Fragen stellen und beantworten 6. bis 9. Semester
- Abfassen kurzer Texte, ausgehend von graphischen und sprachlichen Impulsen Kontexte
- Wiedergabe von Gehörtem und Gelesenem ästhetische Texte in ihrem Kontext erfassen
- einfachste inhaltliche Umformungen durch Wechsel des Gesichtspunkts (aspect modulation) und der Darstellungsform deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele kennen
- nach mündlicher Erarbeitung gegebenfalls schriftliches Fixieren multikulturelle Bezüge (Vielvölkerstaat, Exil, ethnische Minderheiten, Migration usw.) kennen lernen
- Diktate zur Förderung des Hörverstehens und/oder zur Festigung der Rechtschreibung. Beispiele künstlerischer Filme kennen
Fallweise mündliche - das Spannungsfeld von Leserinnen und schriftliche Hausübungen (siehe Didaktische Grundsätze): Lesern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Markt, Gesellschaft und Politik erschließen
- zur Festigung von Kenntinissen und Fertigkeiten im Anschluß an die Unterrichtsarbeit Werkpoetik
- zur Anwendung von Kenntnissen Bezüge zwischen Inhalt und Fertigkeiten aus dem Unterricht. Form herstellen
Schularbeiten: - Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen
1. Semester: zwei Schularbeiten (einstündig): - Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren
2. Semester: zwei Schularbeiten, ein- oder zweistündig. - Wechselwirkungen literarischer und filmischer Erzählweisen aufzeigen
3. Rezeption und 4. Semester (je 3 Wochenstunden): Interpretation
1. Thematische Bereiche (Gesprächs-, Lese- und Hörstoff) - unterschiedliche Ansätze der Textanalyse erproben
Der einzelne und seine Familie/Freunde (family events): wie bisher; dazu likes and dislikes, character, temperament, disposition - Texte interpretieren
Der einzelne und die Gemeinschaft (teams, clubs, parties); Haus, - zu einem eigenen begründeten Urteil kommen
Wohnung, Umgebung: wie bisher; dazu amenities, region, climate, flora and fauna, housing characteristics in the U.K. and/or the USA Mediale Bildung
Berufe: wie bisher; dazu conditions of work; income, training, prospects 1. bis 9. Semester
Freizeit: wie bisher; dazu cinema, theatre, music, books Mediennutzungskompetenz entwickeln
Reisen: wie bisher; dazu traffic, public transport, private transport - Wissen aus Medien erfassen: Informationen aus verschiedenen Medienformaten entnehmen
Einkauf und Geschäfte: wie bisher; dazu shopping facilities, currency, weights and measures - Daten aus komplexen konventionell oder elektronisch gespeicherten Datenmengen selektieren, analysieren, strukturieren, interpretieren und online oder offline präsentieren
Dienstleistungen (services): post, telephone, telegraph, banking, police, hospital, surgery, repairs, garage, petrol station - Fertigkeiten des Informationslesens in den Neuen Medien anwenden: Querlesen, Parallellesen, Wahrscheinlichkeitslesen, Hypertextlesen, multimediales Lesen usw.
Gesundheitswesen: ailments/accidents; personal comfort, hygiene, insurance, medical services, emergency services - die Neuen Medienformate rezeptiv und produktiv nützen
2. Ausdrucksmittel - Medien zur Kommunikation nützen und als Basis multikultureller Kontakte fördern
2.1 Wortschatz (siehe Thematische Bereiche) Medienkulturkompetenzen entwickeln
2.2 Denkkategorien (siehe 1. und 2. Semester) - unterschiedliche Medienproduktionsformen (Buch und andere Printmedien, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) kennen sowie ihre Organisationsstrukturen und wechselseitige Durchdringung erfassen
2.3 Sprachfunktionen (siehe 1. - gesellschaftliche Auswirkungen der Medien erkennen und 2. Semester) ihre lebensgestaltenden Funktionen reflektieren
2.4 Grammatikalisch-strukturelle Kategorien - Interessen und Absichten hinter (Sprachlehre)multi-)medialen Texten und Produkten analysieren und bewerten sowie manipulative Zielsetzungen erkennen
Die grammatikalischen Kenntnisse sind zu erweitern, zu vertiefen und geläufig zu machen, sodaß der Lernende zunehmend befähigt wird, auch komplexere Aussageeinheiten zu verstehen sowie sein Sprachverhalten der gegebenen Situation und der Redeabsicht gemäß zu steuern. - künstlerische Ausdrucksformen in verschiedenen Medien (zB Buch und andere Printmedien, Theater, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) rezipieren, vergleichen und zueinander in Beziehung setzen
Satzbau: Erweiterung der grundlegenden Satzbaumuster durch nähere Bestimmung der einzelnen Satzteile, besonders auch durch Wortgruppen und neben-/untergeordnete Sätze; vereinzelt idiomatische Fälle der Inversion. Sprachreflexion
Grammatik der Satzelemente: 1. bis 9. Semester
- Nomen: typische Substandivendungen; das Nomen und seine nähere Bestimmung durch adjectives und determiners, und zwar identifiers (articles, demonstratives, possessives) and quantifiers (numerals, much/many); countables and uncountables (or mass nouns); Artikelgebrauch; einige Besonderheiten im Gebrauch des Genitivs, der Pluralbildung Sprachliche und des Artikels; Ersatz von Nomen: one/ones grammatische Phänomene
- Adjektiv: Adjektivverwendung nach be/remain/get/become/look/sound/taste/smell; Grundkenntnisse der nominale Gebrauch von Adjektiven; Kontrast zum Deutschen. deutschen Grammatik erwerben
- Verb: Present perfect (non-progressive und progressive), Present Perfect - Past tense, Present Perfect - Present Tense im Kontrast zum Deutschen. Past Perfect (non-progressive - progressive); Ausdruck der Zukünftigkeit durch Present (non-progressive - progressive); gebräuchliche Passive Voice-Formen; das Passiv - im Kontrast zum Deutschen aktiven Satz mit unbestimmtem „man” – auch bei Verben mit zwei Objekten (zB We were shoen the sights); Ausdruck von Zeitbeziehungen: Vorzeitigkeit, Gleichzeitigkeit, Nachzeitigkeit; indirekte Darstellung (indirekte Frage (indirekte Rede); Ersatzformen der modalen Hilfsverben zur Bildung von Zeiten; grammatische Phänomene in ihrem Kontext reflektieren
weitere phrasal verbs; - die Beziehung von Sprache und außersprachlicher Wirklichkeit als Problem erkennen
- Adverbielle Bestimmungen: Die Stellung des Adverbs im Satz; den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken überlegen Sprach- und Kommunikationsverhalten
Steigerung und Vergleiche, Umstandssätze; - sprachliche Strategien in der persönlichen Kommunikation reflektieren
- Präpositionen: häufig verwendete Präpositionalverbindungen, idiomatische Gebrauch von Präpositionen; verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen
- links und connectives: Weitere Möglichkeiten, Wörter, Wortgruppen öffentlichen Sprachgebrauch analysieren und Sätze zu verbinden, insbesondere zum Ausdruck von Folgerung, Grund, Bedingung. kritisieren
3. Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen - zu sprachkritischen Diskursen (feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache) beitragen
Die Übungsformen im einzelnen wie für das 1. und 2. Semester, erweitert durch: LEBENDE FREMDSPRACHE (Erste, Zweite)
- Wiedergabe und Zusammenfassung von Gehörtem (Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,
- Darstellung von Erlebtem und von einfachen Sachverhalten; Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,
- Stellungnahme zu einfachen Sachverhalten und Fragen, jeweils sowohl nach vorbereitender Klassenarbeit als auch ohne Vorbereitung (spontanes Sprechen); Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)
- nach mündlicher Erarbeitung gegebenfalls schriftliches Fixieren, auch in verschiedenen Darstellungs- Bildungs- und Einkleidungsformen; Lehraufgabe:
- remedial work Der vorliegende Lehrplan beinhaltet Vorgaben für die Erste lebende Fremdsprache (1. bis 9. Semester) und fallweise Übersetzungen im Sinne der didatischen Grundsätze Zweite Lebende Fremdsprache (2. bis 9. Semester).
Fallweise mündliche und schriftliche Hausübungen (siehe „Didaktische Grundsätze”): Handlungsorientierte Fremdsprachenkompetenz
- zur Festigung Ziel des Fremdsprachenunterrichts der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige ist es, die Studierenden zu befähigen, in der jeweiligen Fremdsprache grundlegende kommunikative Anforderungen des gesellschaftlichen Lebens zu erfüllen und sich in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben in einer breiten Palette von Kenntnissen privaten, beruflichen und Fertigkeiten im Anschluß an die Unterrichtsarbeit öffentlichen Situationen sprachlich und kulturell angemessen zu verhalten.
- zur Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten aus Darüber hinaus kommt dem Unterricht zur Förderung des autonomen und kreativen Arbeitens zur Vorbereitung auf Fremdsprachenunterricht die Unterrichtsarbeit Aufgabe zu, einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Sachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, methodische Kompetenz ua.) zu leisten. Sozialen Kompetenzen in multikulturellen Umgebungen ist dabei besonderes Augenmerk zu widmen. Interkulturelle Kompetenz
Schularbeiten: Durch interkulturelle Themenstellungen ist die Sensibilisierung der Studierenden für die Sprachenvielfalt Europas und der Welt zu verstärken, Aufgeschlossenheit gegenüber Nachbarsprachen bzw. gegenüber Sprachen von autochthonen Minderheiten und Arbeitsmigrantinnen und -migranten des eigenen Landes zu fördern und insgesamt das Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen zu vertiefen. Die vorurteilsfreie Beleuchtung kultureller Stereotypen und Klischees, die bewusste Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten sowie die kritische Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen bzw. mit österreichischen Gegebenheiten sind dabei anzustreben.
3. Semester: zwei Schularbeiten, ein- oder zweistündig. Wenn sich Studierende im Klassenverband befinden, denen Fremdsprachen als Muttersprachen bzw. als Zweitsprachen innerhalb der Familie dienen, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht sowohl individuell zu fördern als auch in der Klassengemeinschaft zu nutzen.
4. Semester: zwei Schularbeiten, zweistündig. Kompetenz zum lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernen
Bei der Themenstellung ist Lese- und Hörverständnis adäquat Der Fremdsprachenunterricht hat die Aufgabe, den Studierenden ein breites Spektrum an Sprachlernstrategien für den weiteren selbstständigen Spracherwerb im Sinne des lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernens zu erschließen. Möglichkeiten zur Selbstevaluation sind dabei besonders zu berücksichtigen.
5. bis 7. Semester (je 3 Wochenstunden) Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:
8. Semester (4 Wochenstunden), Im Fremdsprachenunterricht ist der europäischen Dimension sowie den zunehmenden Mobilitätsanforderungen an die Bürgerinnen und Bürger der europäischen Gemeinschaft Rechnung zu tragen; die positiven Auswirkungen von Fremdsprachenkenntnissen auf Beschäftigung und Wirtschaftsstandorte sind dabei deutlich zu machen. Im Hinblick auf eine transnational orientierte Berufs- bzw. Studierfähigkeit sind mündliche und schriftliche Fremdsprachenkompetenz in ausgewogener Relation zu fördern und auf die Befähigung zur gezielten Nutzung fremdsprachlicher Informationsquellen auszurichten.
9. Semester (5 Wochenstunden) Beiträge zu den Bildungsbereichen: am Gymnasium bzw. am Realgymnasium
(mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige Sprache und Kommunikation:
1. Thematische Bereiche: Bei der Entwicklung der allgemeinen Sprachkompetenz als Grundlage von Denk-, Ausdrucks-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit kommt dem Fremdsprachenunterricht im Fächerkanon insgesamt eine tragende Rolle zu.
Bei der Behandlung der nachstehenden angeführten thematischen Bereiche soll die Sachinformation stets im Zusammenhang mit dem jeweiligen Lese-, Gesprächs- Mensch und Hörstoff stehen. Gesellschaft:
Querverbindungen Durch die Auswahl geeigneter fremdsprachlicher Themenstellungen ist die Weltoffenheit der Studierenden sowie ihr Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge zu anderen Unterrichtsgegenständen fördern. Konfliktfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Friedenserziehung sind nach Möglichkeit herzustellen auch im Fremdsprachenunterricht als zentrale Lehr- und Lernziele zu betrachten. Zudem ist im Fremdsprachenunterricht eine Sprachregelung zu vermitteln und zu pflegen, die der Gleichberechtigung der sozialen Geschlechter entspricht.
Ab dem 7. Semester ist bei der Auswahl der Themenbereich und Materialien auf die jeweilige Schulform Bedacht zu nehmen. Die Interessenslage der Studierenden ist dabei zu berücksichtigen. Die einzelnen Themenbereiche sind nicht notwendigerweise getrennt voneinander zu behandeln, auch können die Intensität ihre Behandlung und die Schwerpunktsetzung ja nach Klasse und Gegebenheiten variieren, jedenfalls mit Steigerung der Ansprüche. Wenn angezeigt, soll die historische Entwicklung berücksichtigt werden. Die bei einzelnen Themenkreisen angegebenen Beispiele sollen Reflexionsebene Natur und Anforderungsniveau verdeutlichen. Technik:
- Ereignisse des Tages: persönliches Erleben sowie aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und sportliche Ereignisse und Entwicklungen Auch im Fremdsprachenunterricht sind gelegentlich fachsprachliche Texte zu bearbeiten, die eine kritische Auseinandersetzung mit human- , sozial-, naturwissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftsbezogenen Entwicklungen ermöglichen.
- zwischenmenschliche Beziehungen Kreativität und Gestaltung: zB im privaten Bereich, Werthaltungen; Rolle der Familie, Generationsprobleme; zwischenmenschliche Beziehungen in unserer Zeit (Toleranz, Kommunikationsfähigkeit, Isolation)
- der einzelne und die Gesellschaft, die Entwicklung der Idee der Menschenrechte und der Demokratie: zB Demokratie vs. Totalitarismus, Individualismus vs. Kollektivismus; politische Parteien in Großbritannien und den USA (einschließlich der historischen Entwicklung); Interessengruppen und Interessenvertretungen Im Fremdsprachenunterricht sind methodisch und inhaltlich kreative Aktivitäten nach Möglichkeit anzubieten (zB Theater, Spiel, Simulationen, Schreiben als kreative Ausdrucksform). Dabei sind die Studierenden in die Reflexion über den lernpsychologischen Gewinn des Einsatzes vielfältiger Kreativtechniken mit einzubeziehen.
- Der Mensch und seine Umwelt; zB Lebensformen in Stadt Gesundheit und Land Bewegung:
- Erziehung und Bildung, bildungspolitische Probleme: zB Chancengleichheit, Leistung, Allgemeinbildung und Spezialisierung, Weiterbildung Kommunikative Anlässe über eine der Gesundheit zuträgliche Lebensführung sind auch im Fremdsprachenunterricht zu nutzen bzw. herzustellen.
- Wissenschaft, Technik und Wirtschaft Didaktische Grundsätze: zB Technik und industrielle Produktion; technische und industrielle Revolution; soziale Folgen, soziale Reformen (mit besonderer Berücksichtigung Großbritanniens und der USA); neue Technologien, Fragen der Energie- und Rohstoffsicherung, Chancen und Bedrohungen durch technischen Fortschritt, Wirtschaftssysteme, Arbeitswelt, Werbung (Bedeutung, Methoden)
- Presse, Hörfunk, Fernsehen und Film: zB Analyse einer Zeitung (Aufmachung, Schreibweise; historische Aspekte), Aufgaben der Medien und ihre Verantwortung; Fragen der Objektivität Kommunikative Sprachkompetenz als übergeordnetes Lernziel
- Tourismus Dem handlungsorientierten Ansatz gemäß stellt die kommunikative Sprachkompetenz das übergeordnete Lehr- und Lernziel des Fremdsprachenunterrichts dar. Das heißt, fremdsprachliche Teilkompetenzen sind in dem Maße zu vermitteln, wie sie für erfolgreiche mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind. Gleiche Gewichtung der Fertigkeitsbereiche
- Beispiele für bedeutendes literarisches Schaffen (vor allem in kurzen Ausschnitten) Die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben sind mit gleicher Gewichtung, regelmäßig und möglichst integrativ zu üben. Auf Praxisrelevanz sowie steigende Authentizität der Sprachmittel und Sprachsituationen ist dabei besonders zu achten.
- religiöse und weltanschauliche Fragen Berücksichtigung der Lernersprache
- einigen Entwicklungslinien in der angelsächsischen Welt von den Anfängen bis zur Gegenwart, soweit diese wichtige Beiträge zur geistigkulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation der Gegenwart geleistet haben. Im Fremdsprachenunterricht ist auf allen Lernstufen zu berücksichtigen, dass sich Studierende der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern und Fehler ein selbstverständliches und konstruktives Merkmal des Sprachenlernens darstellen. Zielsprachliche Richtigkeit ist dennoch in einem sinnvollen Maß anzustreben; lernersprachliche Abweichungen von der Zielsprache sind dabei stets niveaubezogen und aufgabenspezifisch zu behandeln.
2. Ausdrucksmittel Zielsprache als Unterrichtssprache
2.1 Wortschatz (siehe thematische Bereiche) Als Unterrichtssprache ist so viel Zielsprache wie möglich, so wenig Deutsch wie nötig einzusetzen. Die Techniken mündlicher und schriftlicher Übertragung und Übersetzung in die Muttersprache sind auf niedrigeren Lernniveaus nur als punktuelle lernstrategische Zwischenschritte, zB zur Vertiefung von Textverständnis und Grammatikvermittlung, anzuwenden. Auf fortgeschritteneren Lernniveaus hingegen sind Übertragung und Übersetzung den Studierenden als Arbeitstechniken grundsätzlich vertraut zu machen. Reflektierender Sprachenvergleich
2.2 Denkkategorien (siehe 1. und 2. Semester) Der reflektierende Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache, mit Volksgruppen- und Nachbarsprachen bzw. mit anderen Fremdsprachen) ist im Unterricht zu fördern. Durch vergleichende Beobachtungen ist die Effizienz des Spracherwerbs zu steigern, die allgemeine Sprachlernkompetenz zu erhöhen und ein vertieftes Sprachverständnis zu ermöglichen.
2.3 Sprachfunktionen (siehe 1. und 2. Semester) Beim Erwerb einer zweiten, dritten oder weiteren Fremdsprache ist das Zurückgreifen auf bereits vorhandene Fremdsprachenkompetenzen als besonderer lernstrategischer Vorteil bewusst zu machen und konsequent zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).
2.4 Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre) Vielfalt von Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien
Fortführung der Arbeit, die im 1. bis 4. Semester begonnen wurde, mit dem Ziel der weiteren Vertiefung und Geläufigmachung. Eine breite Streuung an studierendenzentrierten, prozess- und produktorientierten Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien ist sowohl dem Fremdsprachenerwerb als auch der Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Schlüsselkompetenzen) dienlich und somit generell anzustreben. Dabei sind verschiedenste Arbeitstechniken einzusetzen (wie zB Präsentationen mithilfe von Medien bzw. anderen Hilfsmitteln, Projektarbeit, Lese- und Lerntagebücher, Portfolios).
Beim Nomen: Einblicke in die Wortbildungslehre. Besondere Fälle von Singular- und Pluralbildung. Im Rahmen der Lehrmethoden und Arbeitsformen sind verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungskanäle zu nutzen und entsprechend vielfältige Angebote an Lernstrategien in den Unterricht zu integrieren. Unterschiedliche Voraussetzungen bezüglich Lerntypen, Lernstile, Lerntempo, sozialer Fertigkeiten, Stärken und Schwächen sind auch in einer differenzierten Lernberatung der Studierenden durch die Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich zu berücksichtigen. Vertrautheit mit Lehrmaterialien, Nachschlagewerken und Hilfsmitteln
Beim Verb: Infinitivkonstruktionen. Im Umgang mit Lehr- und Lernmaterialien, Nachschlagewerken, Grammatikübersichten, zwei- und einsprachigen Wörterbüchern in Print- , Ton-, Datenträger- und Online-Version sind die Studierenden zu Geläufigkeit und Eigenständigkeit hinzuführen.
Synonymik komplexer Ausdruckweisen („how to express” Zustimmung, Ablehnung, Möglichkeit, Kontrast); Neuformulierung eines Gedankens (restatement). Die Benutzung von zwei- bzw. einsprachigen Wörterbüchern ist bereits ab dem ersten Lernjahr zu üben.
Satzverknüpfung und Gedankenentwicklung (Syntax Zur Schulung von Aussprache und Textgrammatik): Akzentuierung ist das rezeptive Beherrschen der internationalen Lautschrift anzustreben.
Anwendung von Konjunktionen, adverbiellen Bestimmungen, Phrasen und Sätzen zur Entwicklung von Gedanken und Gedankenfolgen. Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind auch im Fremdsprachenunterricht vielseitig zu nutzen (zB bei der Bearbeitung von Lehrinhalten, zur Schulung von Arbeitstechniken und im Rahmen von Schularbeiten oder der Führung von Portfolios).
Indirekte Ausdrucksweise Für die Aktualität der Lehrmaterialien, Texte und Arbeitsunterlagen ist laufend zu sorgen.
Remedial teaching zum Ausmerzen von Fehlern (zB Present Perfect - Past Tense; progressive - non-progressive; modal verbs, causative verbs, phrasal verbs; Präpositionalverbindungen, adjective - adverb, word order). Einbindung authentischer Begegnungen
3. Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen Im Fremdsprachenunterricht ist höchstmögliche Authentizität der zum Einsatz kommenden sprachlichen Mittel auch durch direkte persönliche Begegnungen mit Personen zu fördern, deren Muttersprache die gelehrte Fremdsprache ist (zB durch den Einsatz von Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten im schulischen Alltag). Authentische Begegnungen sind – unter Rücksichtnahme auf die soziale, berufliche und familiäre Situation der Studierenden – auch in Ergänzung des Unterrichts anzubieten.
Im Bereich des Hörens: Fächerübergreifende Aktivitäten
- regelmäßig Hörübungen anhand Grundlegende Charakteristika von anspruchvolleren Texten, wobei die Verwendung verschiedener Textsorten, darunter auch authentische Aufnahmen, einen Schwerpunkt bilden soll Sprache und Kommunikation sind – im Sinne eines Gesamtsprachenkonzepts – in fächerübergreifender Kooperation mit anderen (klassischen und lebenden) Fremdsprachen sowie mit dem Unterrichtsgegenstand Deutsch zu behandeln.
- Note-taking, wobei der Selbständigkeit der Studierenden erhöhte Bedeutung zukommt Zum Einsatz von Fremdsprachen als Arbeitssprachen in nicht-sprachenspezifischen Fächern siehe § 17 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige.
- Erfassen der Redeabsicht auf Grund verschiedener Intonationsmuster (Ermunterung, Aufforderung, Ironie usw.). Erwerb linguistischer Kompetenzen
Im Bereich des Sprechens: Lautwahrnehmung, Aussprache und Intonation sind in dem Maße zu schulen, wie sie eine in der Zielsprache angemessene Verständigung gewährleisten. Eine Annäherung der Aussprache an die Standardaussprache ist zwar wünschenswert, darf jedoch nicht zur Überforderung der Studierenden führen.
- regelmäßig Gespräche, die an aktuelle Anlässe innerhalb und außerhalb der Klasse anknüpfen, Wortschatz und Idiomatik sind situationsorientiert, im Kontext und systematisch zu erweitern. Dabei ist insgesamt zu beachten, dass das rezeptive Sprachvermögen der Studierenden im Bereich von Wortschatz und Idiomatik das produktive Sprachvermögen übertrifft.
- Übungen zu flüssigem, idiomatisch Studierende sollen angeregt werden ihren Wortschatz durch außerschulische Lektüre fremdsprachiger Texte und grammatikalisch richtigem Sprechen längerer Einheiten: Übungen in einfacher freier Rede, Übungen des sprachlichen Reagierens (apt reply), literarischer Werke auch unter Vorgabe bestimmter Redeabsichten, Situationen und gegebenfalls Rollen eigenständig zu erweitern.
- Diskussion Grammatik ist im Fremdsprachenunterricht vorrangig unter funktionalem Aspekt zu erarbeiten; das heißt, die Beschäftigung mit spezifischen Sprachstrukturen und Grammatikübungen hat überwiegend im Rahmen themen- und situationsbezogener kommunikativer Aktivitäten und Strategien zu erfolgen. Das kognitive Erfassen von Regeln der Wort- und Satzbildung ist dabei in erster Linie als Lernhilfe zu nutzen und soll besonders strukturbetonten Lernertypen entgegenkommen.
- Kurzreferat (eventuell auch Koreferat) Komplexität und Vielfalt der sprachlichen Mittel zur Bewältigung kommunikativer Aufgaben sind stetig zu intensivieren. Die entsprechenden grammatischen Strukturen sind begleitend dazu in zyklischer Progression zu erarbeiten.
- Interview Bei fortschreitendem Lernzuwachs auf höheren Lernstufen ist – über das Lehr- und Lernziel der erfolgreichen Kommunikation hinaus – dem Prinzip der Sprachrichtigkeit zunehmende Bedeutung beizumessen. Erwerb pragmatischer Kompetenzen
- Wiedergabe von Gehörtem und Gelesenem: detailliert (reproduction), gegliedert zusammengefaßt (summary) und kommentierend. Die Befähigung, fremdsprachliche Mittel zu bestimmten kommunikativen Zwecken einzusetzen, ist Kernaufgabe des Fremdsprachenunterrichts; damit ist den Sprachfunktionen eine zentrale Rolle einzuräumen (wie zB Absicht, Fähigkeit, Möglichkeit, Notwendigkeit, Wunsch, Vermutung, Zustimmung, Ablehnung, Begründung, Bedingung ausdrücken; Gesprächsbeginn bzw. Gesprächsende signalisieren oder Rederecht behalten bzw. abgeben).
Im Bereich Bei der Anwendung fremdsprachlicher Mittel ist im Laufe des Lesens: Lernzuwachses zunehmend auf Kohärenz, Logik, Flüssigkeit, Klarheit und Angemessenheit des Ausdrucks zu achten.
- Entwicklung von Lesestrategien: rasches Erfassen des Wesentlichen („skimming for gist”) gezieltes Lesen auf bestimmte Teilaspekte hin („scanning for particular information”) Begleitend zu den sprachlichen Mitteln ist die Kenntnis grundlegender Formen der non-verbalen Kommunikation zu vermitteln (wie kulturelle Konventionen bezüglich Gestik, Mimik, Körperhaltung, Augen- und Körperkontakt sowie räumlicher Abstand von Sprechern und Sprecherinnen in Interaktionssituationen).
- Lesen von Ganzschriften als Heimlektüre, nur ausschnittweise in der Klasse (anzustreben: eine Ganzschrift pro Semester) Erwerb soziolinguistischer Kompetenzen
- Ausbau der persönlichen Leseliste Mit fortschreitendem Lernzuwachs sind zunehmend Registerunterschiede zwischen neutralen, formellen, informellen, freundschaftlichen bzw. vertraulichen Sprachformen zu beachten, die dazu beitragen, dass sich die Studierenden sprachlich sozial angemessen verhalten; den Höflichkeitskonventionen kommt dabei besondere Bedeutung zu.
- Einlesen Nationale Sprachvarietäten sind exemplarisch in Texte aus bestimmten Sachgebieten (zB Menschenrechte) den Fertigkeitsbereich Hörverstehen zu integrieren. Bei speziell gegebenen Interessensschwerpunkten sind auch regionale, soziale, berufsspezifische und Fachgebieten nicht-muttersprachliche Sprachvarianten zu berücksichtigen. Handelt es sich bei der gelehrten Fremdsprache um eine internationale Verkehrssprache (zB NaturwissenschaftenLingua franca) ist auch der Kontakt mit nicht-muttersprachlichen Aussprachevarianten zu ermöglichen.
Im Bereich des Schreibens: Vielfältige Kommunikationssituationen
- Fortsetzung der Übungen wie in den vorhergehenden Semestern, jedoch mit gesteigerten Anforderungen in sprachlicher und gedanklicher Hinsicht Um größtmögliche fremdsprachliche Kompetenz für private, berufliche und studienbezogene Kommunikationssituationen zu erreichen, sind die fremdsprachlichen Mittel in eine möglichst breite Streuung von öffentlichen und privaten situativen Kontexten einzubetten (wie zB häuslicher Bereich, Familie, Restauration, öffentliche Räume, Bildungseinrichtungen, Verkehrsmittel, Geschäfte, Behörden, Unternehmen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Kultur, Sport).
- Abfassen von Briefen formeller und informeller Natur, von Dialogen (Konversation; Argumentation; apt reply); Beschreibung Vielfältige Themenbereiche und Charakterisierung von Personen, Örtlichkeiten, Vorgängen Textsorten
- Schreiben von Zusammenfassungen (summary/precis), von Protokollen (auf Grund von note-taking) Zur Erlangung eines möglichst umfassenden lexikalischen Repertoires sind verschiedenste Themenbereiche zu bearbeiten (wie zB Sprache und ihre Anwendungsmöglichkeiten; Rolle der Medien; Arbeit und Freizeit; Erziehung; Lebensplanung; Einstellungen und Werte; Zusammenleben; aktuelle soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklungen; Prozesse der Globalisierung; kulturelle und interkulturelle Interaktion; Umwelt; aktuelle Entwicklungen in Technik und Wissenschaft; Kunst in ihren Ausdrucksformen Literatur, Musik, bildende Künste). Spezielle thematische Schwerpunkte sind jeweils im Einklang mit individuellen Interessenslagen und Bedürfnissen der Studierenden sowie mit aktuellen Ereignissen zu setzen.
- Abfassen von statements Die verschiedenen Themenbereiche sind durch möglichst vielfältige Textsorten zu erschließen (wie zB Sachverhaltsdarstellungen, Analysen, Stellungnahmen, Anweisungen, Zusammenfassungen, Berichte, Beschreibungen, Kommentare, Reflexionen, Geschichten, Dialoge, Briefe, E-Mails, Märchen, Lieder, Gedichte).
- Verbindung kürzerer Einheiten (paragraphs) zu längeren Texten Im Sinne einer humanistisch orientierten Allgemeinbildung ist bei der thematischen Auswahl fremdsprachiger Texte auch literarischen Werken ein entsprechender Stellenwert einzuräumen.
- einfache Textanalysen Länder und Textinterpretationen Kulturen
- guided (unguided) composition (narrative/imaginative/expositive/reflective/argumentative) Durch entsprechende Auswahl der Unterrichtsmittel ist für grundlegende Einblicke in Gesellschaft, Zivilisation, Politik, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Kunst des betreffenden Sprachraumes zu sorgen.
- Fortsetzung der Übungen zur Festigung des Wort- und Fügungsbestandes sowie zum Bewußtmachen von Unterschieden zwischen deutschem und englischem Sprachgebrauch, fallweise auch durch Übersetzungen (kontrastives Verfahren). Leistungsfeststellung
Schriftliche Arbeiten: Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist nach
Schul- und Hausübungen Maßgabe der Aufgabenstellungen zu gestatten.
Schularbeiten: Erste lebende Fremdsprache
5. bis 7. Semester: zwei zweistündige je Semester, Schularbeiten können, wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt und die Studierenden damit vertraut sind, auch elektronisch verfasst werden.
8 Schularbeiten: 1. bis 3. Semester: ein bis zwei zweistündige Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, 4. bis 6. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten, 7. und 8. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils ein bis drei Unterrichteinheiten, insgesamt jedoch maximal vier und mindestens drei Unterrichtseinheiten pro Semester und im 9. Semester: eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.
9. Semester: eine dreistündige. Zweite lebende Fremdsprache
Bei freien Aufgabeformen ist die Benützung des Wörterbuches zu gestatten Schularbeiten: 2. bis 6. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im 7. und 8. Semester ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten, im 9. Semester eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.
Didaktische Grundsätze Lehrstoff:
Allgemeines: Kompetenzniveaus A1 – B1 bzw. B2 des Europäischen Referenzrahmens
1. Die Studierenden bringen in der Regel bereits Vorkenntnise mit. Sie sind oft „false beginners” mit den bekannten Vor- und Nachteilen. (GER)
2. Sie verfügen als Erwachsene über ein höheres Maß an Abstraktionsfähigkeit. Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Studierende erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2, B1 und B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER und umfassen die Kann-Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben.
3. Im mehrsemestrigen Lehrgang ist auf die zur Verfügung stehende Zeit besonders Bedacht Raster zu nehmen. den Fertigkeitsbereichen
Im Anfangsunterricht kommt daher dem einsichtigen (= kognitiven) Lernen und dem konstrativen Verfahren größere Bedeutung zu. Im Hinblick auf die Inhalte der Landes- und Kulturkunde gilt das exemplarische Prinzip verstärkt. Kompetenzniveau A1
Beim neunsemestrigen Englischunterricht steht das kommunikative Element gegenüber der Bewältigung komplexer linguistischer Inhalte sowie landes- und kulturkundlicher Information deutlich im Vordergrund. Die sichere und korrekte Beherrschung der für die Verständigung wesentlichen sprachlichen Ausdrucksmittel ist oberstes Lernziel. Hören: Die Studierenden können vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge um sie herum beziehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen.
An die rezeptiven Fertigkeiten (Hören und Lesen) sind zunächst höhere Ansprüche zu stellen als an die produktiven (Schreiben: Die Studierenden können einzelne vertraute Namen, Wörter und Sprechen) ganz einfache Sätze verstehen, zB auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.
Im Unterricht sollen sich Lehrer und Studierende der Zielsprache bedienen, mit Ausnahme der Gebiete, auf denen die Gegenüberstellung mit der Muttersprache das eigentliche Unterrichtsziel ist. An Gesprächen teilnehmen: Die Studierenden können sich auf einfache Art verständigen, wenn ihre Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und ihnen dabei helfen zu formulieren, was sie zu sagen versuchen. Sie können einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt.
Wenn Erwachsene eine Fremdsprache lernen, besteht naturgemäß eine Diskrepanz zwischen Sprachkönnen einerseits und inhaltlichen sowie gedanklichen Ansprüchen andererseits. Diese Tatsache ist den Studierenden bewußt zu machen. Diese Einsicht verhindert Entmutigung und bildet gleichzeitig einen Ansporn, gezielt an der eigenen Sprachkompetenz zu arbeiten. Zusammenhängendes Sprechen: Die Studierenden können einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die sie kennen, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo sie wohnen.
Im Unterricht sollen alle sich bietenden Möglichkeiten der Veranschaulichung und der Motivierung genützt werden Schreiben: Die Studierenden können eine kurze einfache Postkarte schreiben, zB Feriengrüße. Sie können auf Formularen, zB in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen.
Dazu zählen: Kompetenzniveau A2
- Einsatz Hören: Die Studierenden können einzelne Sätze und die gebräuchlichsten Wörter verstehen, wenn es um für sie wichtige Dinge geht (zB sehr einfache Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie verstehen das Wesentliche von Bild- kurzen, klaren und Tonmaterial einfachen Mitteilungen und Durchsagen.
- Einsatz von Computers Lesen: Die Studierenden können ganz kurze, einfache Texte lesen. Sie können in einfachen Alltagstexten (zB Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen) konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden. Sie können kurze, einfache persönliche Briefe verstehen.
- Aktivieren durch Heranziehen bei der Erarbeitung, Partner- und Gruppenarbeit, Unterrichtsprojekte, zB landeskundliche Art, An Gesprächen teilnehmen: Die Studierenden können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. Sie können ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst ein Gespräch in Gang zu halten.
- Privatlektüre Zusammenhängendes Sprechen: Die Studierenden können mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln zB ihre Familie, andere Leute, ihre Wohnsituation, ihre Ausbildung und ihre gegenwärtige (oder letzte berufliche) Tätigkeit als Studierende beschreiben.
- fremdsprachige Filme Schreiben: Die Studierenden können kurze, einfache Notizen und Theateraufführungen Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, zB um sich für etwas zu bedanken.
- Schülerkorrespondenz auf individueller wie auch auf kollektiver Basis, Kompetenzniveau B1
- Heranziehen von neative speakers (Assistenten oder Austauschlehrern), gegebenfalls Gästen. Hören: Die Studierenden können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können vielen Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus ihrem (Berufs- und) Interessengebiet die Hauptinformationen entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.
Hausübungen sind nicht verpflichtend vorgesehen, können aber auf freiwilliger Basis zur Ergänzung des Arbeitsunterrichtes als Hilfestellung und Serviceleistung des Lehrers angeboten werden. Lesen: Die Studierenden können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Sie können private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird.
Zu den einzelnen Teilbereichen An Gesprächen teilnehmen: Die Studierenden können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können ohne Vorbereitung an Gesprächen über Themen teilnehmen, die ihnen vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen, aktuelle Ereignisse beziehen.
1. Schulung der vier Fertigkeiten Zusammenhängendes Sprechen: Die Studierenden können in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder ihre Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben. Sie können kurz ihre Meinungen und Pläne erklären und begründen. Sie können eine Geschichte erzählen oder die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und ihre Reaktionen beschreiben.
Hörübungen, Sprechübungen, Lektüre und schriftliche Übungen können nicht isoliert voneinander betrachtet werden, sondern sollen einander in vielfältiger Weise bedingen und durchdringen. Schreiben: Die Studierenden können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. Sie können persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten.
1.1 Hören Kompetenzniveau B2
Hörübungen haben als erstes und wichtigstes Ziel die Studierenden zu befähigen, akustisch wahrgenommenes Englisch sofort und ohne Hilfe zu verstehen. Hören: Die Studierenden können die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird; sie können auch Fachdiskussionen im eigenen Spezialgebiet verstehen. Sie können im Fernsehen die meisten Nachrichtensendungen und aktuellen Reportagen einigermaßen verstehen. Sie können die meisten Spielfilme verstehen, sofern in normaler Geschwindigkeit in Standardsprache gesprochen wird.
Weiters haben Hörübungen die Aufgabe, im Zusammenwirken mit anderen Arbeitsbereichen des Englischunterrichts Lesen: Die Studierenden können Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten. Sie können zeitgenössische literarische Prosatexte verstehen.
- sprachliche Fertigkeiten wie Sprechen und Schreiben An Gesprächen teilnehmen: Die Studierenden können mit einiger Anstrengung vieles verstehen, was in Gesprächen, die in ihrer Gegenwart geführt werden, gesagt wird, dürften aber Schwierigkeiten haben, sich wirklich an Gruppengesprächen mit Muttersprachlern zu fördern beteiligen, die ihre Sprache in keiner Weise anpassen. Sie können sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen.
- den Wortschatz und den Bestand an Strukturen Zusammenhängendes Sprechen: Die Studierenden können zu erweitern und vielen Themen aus ihren Interessengebieten eine klare Darstellung geben. Sie können einen Standpunkt zu festigen einer aktuellen Frage erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
- zur Verbesserung Schreiben: Die Studierenden können über eine Vielzahl von Aussprache Themen, die sie interessieren, klare und Intonation beizutragen detaillierte Texte schreiben. Sie können in einem Aufsatz oder Bericht Informationen wiedergeben oder Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen. Sie können Briefe schreiben und darin die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen deutlich machen.
- Sachinformation zu bringen Kompetenzniveaus und Semester
- durch die Verarbeitung ihres Inhaltes im Unterricht auch fachübergreifende Bildungsziele erreichen zu helfen (siehe Bildungs- Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lehraufgaben) Semestern gibt die Grundanforderungen an, die für alle Studierenden einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.
Die Studierenden sollen im Rahmen des Englischunterrichts möglichst regelmäßig Sprecher englischer Muttersprache hören. Darüber hinaus sind sie anzuregen, englischsprachige Rundfunksendungen zu hören. Auch auf andere Möglichkeiten (Filme, Theateraufführungen, Vorträge in englischer Sprache) sollen sie hingewiesen werden. Wird verschiedenen Semestern das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Semester durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.
Im Laufe des Lehrganges sollte das verwendete Hörmaterial möglichst variiert werden. Der Wechsel wird dabei in den letzten Semestern schneller und unvermittelter erfolgen können als im Anfangsunterricht; dort soll man länger bei einer Textart verweilen. Bei der Ersten lebenden Fremdsprache ist zu berücksichtigen, dass bei Studierenden an AHS für Berufstätige der Abschluss der
Für die Differenzierung des Hörmaterials nach Art und Schwierigkeit sind die Texte selbst sowie ihre akustische Gestallt zu berücksichtigen. Bei schwierigen Hörtexten empfehlen sich einleitende Verständnishilfen. 8. Schulstufe mitunter viele Jahre zurückliegt und das Kompetenzniveau A2 nicht in vollem Umfang vorausgesetzt werden kann. Aus diesem Grund dienen die Semester 1 und 2 der Heranführung an das Kompetenzniveau A2, sowie dessen Festigung und Vertiefung.
Bei der Textauswahl ist zu beachten: Erste lebende Fremdsprache
- Inhalt (einfach und komplex; informierend - zB Durchsage -, erzählend, darstellend, argumentativ, reflektierend, konkret und abstrakt), 1. bis 9. Semester:
- Textart (insbesondere: frei oder nach Manuskript gesprochen, fiktional oder nicht fiktional; monologisch oder dialogisch; auch kurze Gebrauchstexte), Nach dem 2. Semester der ersten lebenden Fremdsprache
- Grad der Redundanz bzw. Stringenz (gerade beim Hören von entscheidender Bedeutung!), - Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Textsorten.
- verwendedte Lexis (einfacher Wortschatz oder viele schwierige, seltene, für die Studierenden neue Wörter), Nach dem 4. Semester der ersten lebenden Fremdsprache
- verwendete Syntax (einfacher Satzbau mit überwiegender Nebenordnung von Sätzen oder komplizierter Satzbau mit überwiegender Über- und Unterordnung von Sätzen). Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes
Bei der akustischen Gestalt ergeben sich Unterschiede, die wegen der wünschenswerten Variation zu beachten sind, durch Sprechen, Schreiben: B1
- Sprecher (einer oder mehrere; Männer, Frauen, Kinder), Nach dem 5. Semester der ersten lebenden Fremdsprache
- Sprechtempo Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes
- Deutlichkeit in der Artikulation Sprechen, Schreiben: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der Themenbereiche und Textsorten.
- regional bzw. sozial bedingte Färbung. Nach dem 6. Semester der ersten lebenden Fremdsprache
Bei - Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der Erarbeitung kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Verarbeitung von Hörstoffen ist hinsichtlich des Lernzieles zu unterscheiden zwischen: Textsorten.
- Erfassen von Einzelinformationen Nach dem 9. Semester der ersten lebenden Fremdsprache
- Übungen im Erfassen des inhaltlich Wesentlichen, wie es auch in der Praxis zumeist erforderlich ist (listening for gist) und - Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B2
- Übungen im Erfassen von bestimmten Einzelheiten, wie es für die Praxis ebenfalls wichtig sein kann (listening for detail mit gezielten Fragen zum Inhalt) sowie dem Zweite lebende Fremdsprache
- Erfassen des Textes auf den Ebenen des wörtlich Gesagten (literal level), des damit Gemeinten (interpretative level), des textübergreifenden Bezugs (applied level). 2. bis 9. Semester:
Hinsichtlich der Darbietungsweise ist zu unterscheiden zwischen Nach dem 3. Semester:
- durchgehendem Anhören und Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: A1
- Anhören mit gezielter Unterbrechung (zB durch Bandstopp). Lesen, Schreiben: A2
Hörübungen sollen in vielfältiger Weise mit anderen Lehraufgaben verknüpft werden. Si können damit für die Erreichung umfassender Bildungs- und Lehrnziele - sprachlicher und außersprachlicher Art - nutzbar gamacht werden. Die wichtigsten Möglichkeiten der Integration in den übrigen Sprachunterricht sind: Nach dem 5. Semester:
in Verbindung mit Sprechen: - Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes
- Nachsprechübungen Sprechen, Schreiben: A2, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Textsorten.
- Beantworten von Fragen zum Hörtext Nach dem 7. Semester:
- Partnerarbeit im Anschluß Hören, Lesen, an Fragen zum Text Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes
- Nacherzählungen, Zusammenfassung, gegebenfalls Stellungnahme zum gehörten Text Sprechen, Schreiben: B1
- Klassengespräch zu thematisch interessanten Aspekten des Textes Nach dem 9. Semester:
in Verbindung mit Lesen - Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der Themenbereiche
- gelegentliches Mitlesen Schreiben: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung der Themenbereiche und Textsorten
in Verbindung mit Schreiben - Lesen: erweiterte und vertiefte Version von B1
- Herstellung der Verbindung zwischen Klangbild und Schriftbild eines Wortes LATEIN
- kurze Diktate Bildungs- und Lehraufgabe:
- schlagwortartiges Festhalten des Gehörten (note-taking), Der Lateinunterricht öffnet den Zugang zur europäischen
- Wiedergabe des Inhalts Sprachenlandschaft:
- Verfassen verschiedenartiger Texte im Anschluß an die mündliche Verarbeitung. er führt über den Spracherwerb zum Übersetzen und Interpretieren von Originaltexten
Weitere Integrationsmöglichkeiten - er erleichtert durch modellhafte Sprachbetrachtung und Sprachreflexion das Erlernen von Fremdsprachen und vertieft das Verständnis für Hörübungen sind: die Muttersprache
- Verbindung mit Klassenlektüre und aktuellen Anlässen er gibt Einblick in wissenschaftliche Fachsprachen
- Wortschatzübungen, insbesondere Paraphasieren von Passagen (restatement), Sammeln weiterer Ausdrücke im Anschluß an er steigert somit die sprachliche Textauswertung (Wortfamilien, Wortfelder, Kollokationen) aktive und passive Sprachkompetenz.
- Übungen zu bestimmten im Text auftretenden wichtigen Strukturen (auch im Sinne von remedial teaching). Latein eröffnet durch intensive Auseinandersetzung mit Schlüsseltexten Europas vielfältige Zugänge zur europäischen Geisteswelt:
Es soll keineswegs versucht werden, von den angeführten didaktischen Möglichkeiten in einer Unterrichtseinheit alles zu berücksichtigen und zu verwerten. Umgekehrt ist jedoch jegliche einseitige Behandlung von Hörtexten zu vermeiden und eine Integration verschiedener Lehraufgaben und methodischer Prinzipien anzustreben. - Latein schlägt Brücken von der antik-heidnischen Kultur über das christlich geprägte Mittelalter, über Humanismus und Aufklärung bis in die Gegenwart
1.2 Sprechen - Latein bietet einen Einblick in die Grundlagen und die Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte
Ziel dieser Lehraufgabe ist der möglichst freie - Latein vermittelt beispielhaft die Rezeption und sichere Gebrauch der Sprache im Mündlichen. Wirkungsgeschichte von Ideen, Motiven und Stoffen europäischen Bewusstseins
Dies bedeutet: - Latein fördert somit das historische Denken und die „kulturelle Erinnerung“.
- die Beherrschung von Aussprache und Intonation in einer Weise, die in Annäherung an die Sprache von native speakers problemfreie Verständigung gewährleistet Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:
- die Fähigkeit, sich spontan und mit möglichst natürlicher Sprechflüssigkeit zu äußern, Fragen zu erfassen und auf Äußerungen anderer zu reagieren (fluency of speech, spontaneity of response) Latein führt durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen aus verschiedenen historischen Epochen zur Fähigkeit, in lebenslangen Lernprozessen Wertbegriffe und gesellschaftlichpolitische Konventionen zu analysieren. Durch die intensive Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kunst werden Sach- , Selbst- und Sozialkompetenz im Sinne einer umfassenden Bildung gefördert.
- die Fähigkeit, sich sach- und situationsgerecht sowie entsprechend der jeweiligen Redeabsicht auszudrücken. Beiträge zu den Bildungsbereichen:
Neben diesen sprachlichen Aspekten hat die Lehraufgabe „Sprechen” das Ziel, soziale Verhaltensweise zu üben Sprache und Kommunikation:
die Bereitschaft, sich offen und den eigenen Überzeugungen entsprechend mitzuteilen, dem anderen zuzuhören, auf Argumente einzugehen und zusammenzuarbeiten. Erfassen von komplexen Sprachstrukturen und Textsequenzen; kritische Auseinandersetzung mit Textinhalten; Steigerung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit in der Präsentation Mensch und Gesellschaft:
An Formen des Sprechens bzw. des Gesprächs kommen insbesondere in Betracht: Bewusst machen der Verantwortung für die eigene Person, die Gesellschaft und die Umwelt; Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit Werten und Normen der Gesellschaft in ihrer Zeitgebundenheit; flexibler Umgang mit den Herausforderungen im sozialen Kontext
- einfache Formen des Klassengesprächs (Frage - Antwort, Auskunftserteilung, Anweisungen usw.) Natur und Technik:
- strukturierter Kurzdialog (conversation patterns) Förderung des analytischen und systemhaften Denkens; Schaffung eines Fundus der Fachterminologie; Sensibilisierung für ethische Problemstellungen im Zusammenhang mit Mensch, Natur und Umwelt Kreativität und Gestaltung:
- apt reply Erweiterung der sprachlichen Kreativität des Einzelnen; Anregung zum kreativ-produktiven Umgang mit verschiedenen künstlerischen
- Telephongespräch, Verkaufsgespräch Ausdrucksformen
- Interview Gesundheit und Bewegung:
- andere Formen des Rollenspiels (zB acting out of scenes) Kontrastive Betrachtung von Körperlichkeit, Gesundheitsbewusstsein
- Stellungnahme und Lebensstil.
- Bericht Didaktische Grundsätze:
- Rundgespräch Unterrichten in Modulen
- Diskussion (nach sprachlicher Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Modulen zusammen. Module sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Lektüre von Originaltexten unterschiedlicher Gattung und sachlicher Vorbereitung) unterschiedlicher Autoren basieren. Bei der Auswahl der Texte ist eine breite Streuung von der Antike bis in die Neuzeit anzustreben. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte usw. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen.
- Diskussionsleitung Alle Module sind zu behandeln. Deren Reihenfolge ist innerhalb von drei Semestern frei wählbar. Dadurch soll eine inhaltliche Abstimmung mit anderen Fächern ermöglicht werden. Empfehlenswert ist eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul relevanten erarbeiteten Inhalte.
Bei Am Gymnasium für Berufstätige/Realgymnasium für Berufstätige mit Zweiter lebender Fremdsprache ist innerhalb der Übung dieser Formen sind neben dem freien und richtigen Gebrauch von Wortschatz und Strukturen folgende sprachliche Gesichtspunkte letzten 3 Semester eines der vorgegebenen Module als Projektmodul zu beachten: gestalten. Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung
- jene Eigenheiten der englischen Aussprache und Intonation, die für das Englische charakteristisch und für das Sinnverstehen wesentlich sind (zB big - pig; thick - sick), und solche die insbesondere österreichischen Sprechern Schwierigkeiten bereiten Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Dabei ist die Eigenständigkeit der Studierenden unter anderem durch projektorientiertes Arbeiten und selbstständiges Beschaffen von Informationen (auch mittels IKT) zu fördern.
- die Verwirklichung der Redeabsicht (Verwendung der gängigsten Formen der Konversation, Differenzierung Die Auswahl und der Äußerung nach dem Grad Schwierigkeitsgrad der Höflichkeit, Texte haben sich an Alter und Wissensstand der Bestimmtheit uä Studierenden zu orientieren.)
- der Einsatz logischer Partikel (links, connectives). Auf Grund des breiten Themenspektrums bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.
Für die Verfahrensweise im Unterricht gilt: Die Studierenden sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.
- Es soll möglichst viel gesprochen werden Studierenden sind dazu anzuhalten, bei der Präsentation modulimmanenter Inhalte auf eine entsprechende rhetorische Ausgestaltung und die Anwendung adäquater Techniken zu achten.
- es soll von möglichst vielen Die Studierenden gesprochen werden sind durch wissenschaftliche Propädeutik auf ein Studium und lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten.
- es soll über möglichst vieles gesprochen werden Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge und Studienreisen ist anzustreben, wobei zur Vorbereitung, wenn möglich, regionale Quellen zu berücksichtigen sind.
Wichtige Hilfen Im 7. Semester des Realgymnasiums/Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums sind Sprechimpulse wie: die Module Politik und Rhetorik und Formen der Lebensbewältigung zu behandeln.
- Fragen und Anregungen Schularbeiten: 2. bis 7. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im
- kurze Impulse für Dialoge (language games, roleplay, cue cards) 8. Semester ein bis zwei Schularbeiten im Ausmaß von jeweils zwei
- Hör- Unterrichtseinheiten und Lesetexte im 9. Semester eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.
- provokante Äußerungen Die Verwendung von Wörterbüchern ist ab der Lektürephase zu gestatten.
Folgende Arbeitsweisen und Sozialformen des Unterrichts tragen dazu bei, jede(r) Studierende möglichst oft Gelegenheit zum Sprechen erhält Lehrstoff:
- Partnerarbeit 2. und 3. Semester:
- Gruppenarbeit Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:
- Rundgespräch Vertrautheit mit den Grundzügen des spezifischen Ordnungssystems der lateinischen Morphologie (Verb: Indikativ aktiv und passiv, Infinitive und Partizipia; Nomen: Kasus und Kongruenz, Adjektiva und Adverbia samt Steigerung, häufige Pronomina, Präpositionen) und der lateinischen Syntax (einfache Satzgefüge und satzwertige Konstruktionen); unter besonderer Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich einen Basiswortschatz aufbauen und Kenntnisse der Wortbildungslehre erwerben; Einblick gewinnen in die antike Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart
- Sammeln von kurzen Aussagen zu einem Thema, wobei viele Studierende an die Reihe kommen sollen (verschiedene Formulierungen gleichen Inhalts sollen dabei als nützliche Beiträge anerkannt werden) 4. und 5. Semester:
- Kurzreferate (max. 3 Minuten) mit anschließender Fragebeantwortung und Diskussion unter Beteiligung der gesamten Klasse (eventuell mit note-taking). Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:
Mit Hilfe der genannten Verfahrensweisen sollen Sprechhemmnisse, wie sie bei erwachsenen Studierenden des öfteren auftreten, überwunden werden. Besonders wichtig sind dabei Gesprächsthemen, die die Studierenden interessieren, und natürliche Gesprächssituationen, die das Ausdrucksbedürfnis wecken. - Kenntnisse der lateinischen Morphologie (Verb: Konjunktiv aktiv und passiv, nd-Formen) und Syntax (konjunktivische Haupt- und Gliedsätze) erweitern und vertiefen; den Basiswortschatz festigen und erweitern und die effiziente Benutzung des Wörterbuchs lernen
Dem Lehrer kommt die Aufgabe zu, Modelle, Anhaltspunkte und Stützen zu geben sowie das Unterrichtsgeschehen so zu gestalten, daß Wortschatz, Syntax und kommunikative Kompetenz ständig aktiviert und erweitert werden. 6. Semester:
Die angeführten Arbeitsweisen und Übungsformen sollen variiert und auch in den Dienst anderer Lehraufgaben gestellt werden. Ergebnisse Studierenden sollen gelegentlich auch schriftlich fixiert werden (zB Erarbeitung des Wortschatzes, Stoffsammlung und Gliederung als Vorbereitung schriftlicher Darstellungsformen). folgende Ziele erreichen:
Hinsichtlich des Korrigierens von Fehlern beim Sprechen ist zu beachten: Ausmaß und Zeitpunkt des Korrigierens sind so zu wählen, daß die natürliche Sprechsituation möglichst wenig gestört wird. Grobe Germanismen, phonetisch oder strukturell sinnstörender Fehler sollen sofort richtiggestellt, aber im Augenblick nicht weiter behandelt werden. Die Aufarbeitung dieser Fehler erfolgt in einer anderen Unterrichtsphase. Häufig auftretende Fehler und Schwächen sollen zum Anlaß für späteres remedial teaching genommen werden. Jedenfalls gilt die Forderung nach taktvollem und die Studierenden förderndem Vorgehen, das weniger den Vordergrund stellt (zB Wiederholung - weitere Vertiefung der Aussagen Kenntnisse der Studierenden in verbesserter Form durch den Lehrer). lateinischen Morphologie und des Wortschatzes
Aussprache - in der Lektürephase des zweiten Quartals die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der gewählten Textsorte erweitern
Die Aussprache soll einer Standartaussprache im einem englischsprachigen Land möglichst nahekommen, wobei auf die bei Erwachsenen bereits weitgehend festgelegte Artikulationsbasis Bedacht zu nehmen ist. Sie ist ausgehend von kleineren Sinneinheiten zu vermitteln und zu üben. Von Anfang an ist Wert zu legen auf eine annähernd normale Sprechgeschwindigkeit, auf natürliche Intonation sowie auf die typischen Laute des Englischen, vor allem jene, die österreichische Sprechern Schwierigkeiten bereiten. Besonderes Augenmerk Aus den folgenden beiden Modulen ist eines zu richten auf wählen
- bedeutungsunterscheidende Phoneme (Einstiegsmodul):
- stimmhafte vs. stimmlose Konsonanten Gestalten aus Mythologie, Legende und Geschichte
- th, r, v, w - anhand von einfachen mythologischen, biographischen und hagiographischen Texten Gestalten und Persönlichkeiten kennen lernen, welche die europäische Geistes- und Kulturgeschichte geprägt haben
- Diphthonge, Schwachtonformen, Bedingungen (linking). Der Mensch in seinem Alltag
Die internationale Lautschrift als Merkhilfe sowie zum Verständnis der Ausspracheangaben - anhand von einfachen Texten mit dem Alltagsleben in den Wörterbüchern ist zu vermitteln. verschiedenen Epochen vertraut werden und durch Vergleich mit der eigenen Lebenssituation ein erweitertes Kulturverständnis gewinnen
1.3 Lesen 7. bis 9. Semester:
Ziel des Lesens im Englischunterricht ist es, die Die Studierenden zu befähigen, englischsprachige Texte verschiedenster Art ohne Hilfe zu verstehen. Auch soll die Freude am Lesen, insbesondere an der Literatur (ficitonal und non-fictional), geweckt und gefördert werden. sollen folgende Ziele erreichen:
Im Anfangsunterricht hat das Lesen ein dreifaches Ziel: Politik und Rhetorik
- Erfassen schriftlich vorliegender Texte in Bezug auf das Wesentliche („skimming for gist”), aber auch in bezug auf Einzelinformationen („scanning for particular information”), - durch die Lektüre von historischen und philosophischen Texten Grundkenntnisse über mögliche Staats- und Gesellschaftsformen und ihre Entwicklung aneignen; die Mittel der Rhetorik als Instrument politischer und gesellschaftlicher Prozesse kennen lernen
- Aufbau und ständige Erweiterung eines sprachlichen Repertoirs (Vokabular, Strukturen, Funktionen), das somit als Muster für eigene Sprachproduktion dienen kann, Formen der Lebensbewältigung
- als Schulung von Aussprache, Intonation und Sprechflüssigkeit durch lautes Lesen. - sich anhand von Texten philosophischen und religiösen Inhalts mit Grundfragen der menschlichen Existenz beschäftigen; Lösungsmodelle, wie sie die antike Philosophie und das Christentum bieten, als Anregung für die eigene Lebensbewältigung und Sinnfindung nutzen lernen
In weiterer Folge hat das Lesen die zusätzliche Aufgabe, Heiteres und Hintergründiges
- Ausgangspunkte für Zusammenfassungen am Beispiel der kleinen Form wie Epigramm, Anekdote und Stellungnahmen (mündlich Fabel erleben, wie gesellschaftliche und schriftlich) zu bilden politische Missstände und menschliche Schwächen in humoristischer Weise thematisiert und kommentiert werden, und sich damit in kreativ-kritischer Weise auseinander setzen
- Ausgangspunkt für Wortschatz-, Struktur- Latein und (in den letzten beiden Semestern) Ausdrucksübungen zu bilden, Europa
- Sachinformation zu bieten, anhand von Schlüsseltexten Europas den Einfluss der Romanisierung und Christianisierung auf die Regionen Europas bis in die Gegenwart kennen lernen; fokussierend auf die Austria Latina in exemplarischer Weise archäologische und schriftliche Zeugnisse im lokalen und regionalen Kontext kennen lernen
- zu Gesprächen Mythos und Diskussionen anzuregen. Rezeption
Für Klassen- - wirkungsmächtige Beispiele des antiken Mythos kennen lernen und Privatlektüre sollen Texte verschiedener Art sein Fortleben in verschiedenen Bereichen der Kunst anhand von Beispielen nachvollziehen
herangezogen werden: fiktional (einfache und anspruchsvolle literarische Werke) GESCHICHTE und nichtfiktional (Sachtexte, Berichte, Zeitungsartikel). Die Auswahl von Lesetexten bedarf bei Englisch für erwachsene Studierende besonderer Sorgfalt. Wichtig für die Auswahl sind Gesichtspunkte wie SOZIALKUNDE/POLITISCHE BILDUNG
- Schwierigkeitsgrad (einfacher oder anspruchsvoller Wortschatz, dh. Anteil unbekannter/schwieriger/archaischer Ausdrücke Bildungs- und Wendungen; Lehraufgabe:
einfache und komplizierte Syntax; redundante oder stringente Darstellungsweise; einfach-vordergründiger Inhalt in leicht überschaubarer Gliederung oder vielschichtig-komplexe Thematik) Gemäß § 6 Abs. 4 des Schulorganisationsgesetzes können mehrere Gegenstände zu einem einzigen Gegenstand zusammengefasst werden. Der Pflichtgegenstand Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung fasst die Gegenstände Geschichte und Sozialkunde (1. und 2. Semester) und Geschichte und Politische Bildung (3. Semester) zusammen.
- Erwachsenengemäßheit in Thematik Im Unterricht sind die Grundstrukturen und Art der Darstellung Strukturwandel der Weltgeschichte und der europäischen Geschichte sowie aktuelle Entwicklungen zu vermitteln. Dabei sind zu Geschichte, Gegenwart und politischer Struktur Österreichs ausreichende Bezüge herzustellen.
- Ergiebigkeit in Hinblick auf sprachliche Die Studierenden sollen ein globales Geschichtsverständnis entwickeln, das von regionalen Bezügen bis zur weltumspannenden Dimension reicht. Ein solches Geschichtsverständnis bildet auch die Basis für das Verständnis gegenüber unterschiedlichen kulturellen Werten und außersprachliche Bildungs- die wertschätzende Beziehung zu anderen gegenwärtigen Kulturen. Der Überwindung von Vorurteilen, Rassismen und Lernziele Stereotypen ist dabei besondere Beachtung zu schenken. Akzeptanz und gegenseitige Achtung fördert die Identitätsbildung, die für die Entwicklung eines europäischen Selbstverständnisses der Studierenden notwendig ist.
Die Texte Orientiert am europäischen Leitziel der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter sollen vorwiegend die Studierenden auch erkennen können, dass Geschlechterrollen und Geschlechterverhältnisse im Laufe der gepflegten Gegenwartssprache entstammen Geschichte unterschiedlich definiert waren und demnach veränderbar und gestaltbar sind.
Hinsichtlich der didaktischen Verarbeitung steht im Anfangsunterricht das Verbinden von Schriftbild, Klangbild und Informationsgehalt im Vordergrund. Die Studierenden sollen weiters befähigt werden, Sachverhalte und Probleme in ihrer Vielschichtigkeit, ihren Ursachen und Folgen zu erfassen und ein an den Menschenrechten orientiertes Politik- und Demokratieverständnis zu erarbeiten. Dies verlangt eine entsprechende Praxismöglichkeit im Lebens- und Erfahrungsbereich der Studierenden.
Geeignete Arbeitsformen sind: Durch den Unterricht sollen die Studierenden befähigt werden, die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und Abläufe kritisch zu analysieren und die Zusammenhänge zwischen Politik und Interessen sowie die Ursachen, Unterschiede und Funktionen von Religionen und Ideologien zu erkennen. Studierende sollen ihre gesellschaftliche Position und ihre Interessen erkennen und über politische Probleme urteilen und entsprechend handeln können.
- Vorlesen und stilles Mitlesen (Lehrer bzw. Tonträger) Die dafür notwendige demokratische Handlungskompetenz erfordert:
- Nachsprechen mit Hilfe des Schriftbildes Sachkompetenz (Verstehen und politisches Wissen um institutionelle Regeln, Entscheidungsprozesse, internationale Abhängigkeiten und Verknüpfungen usw.);
Die Aktivitäten sollen in vielfältiger Weise mit anderen Lehraufgaben verknüpft werden - Methodenkompetenz (analog zu „Hörübungen”)Fähigkeit der Anwendung analytischer Instrumente und Verfahren; Recherche aus unterschiedlichen Quellen usw.);
In weiterer Folge des Lehrgangs ist zwischen zwei Verfahrensweisen zu unterscheiden, dem intensiven und dem extensiven Lesen. - Sozialkompetenz (sensibles Gruppenverhalten, Argumentieren eigener Positionen, Verantwortungsbewusstsein, Reflexionsfähigkeit usw.).
Intensives Lesen bedeutet möglichst genaues Erfassen kürzerer Texte in sprachlicher Es soll Interesse an Politik und inhaltlicher Hinsicht durch vielfältige Verarbeitung politischer Beteiligung geweckt und die Identifikation mit grundlegenden Werten der Demokratie, der Menschenrechte und des Rechtsstaates sichergestellt werden.
Die für intensives Lesen bestimmten Texte/Textstellen sollen in sprachlicher Hinsicht leicht über den Kenntnisstand der Studierenden hinausgehen. Zu leichte Texte bringen keinen Fortschritt, zu schwere schrecken ab. Geschichte und Politische Bildung setzt sich mit politischen Fragestellungen der Gegenwart auseinander, die zur Entscheidung anstehen, auf die Einfluss genommen werden kann und die Konsequenzen für die Zukunft haben. Themen der Politischen Bildung haben meist eine historische Dimension, daher soll der Geschichtsunterricht insbesondere im 3. Semester zum Verständnis der Gegenwart beitragen.
Beim intensiven Lesen soll nicht allein das laute Lesen (Aussprache, Intonation, sondern insbesondere das stille Lesen geübt werden. Vor allem in den letzten beiden Semestern soll stilles Lesen auch mit Zeitbegränzung geübt werden. Politischer Bildung ist ein Politikbegriff zu Grunde gelegt, der analytisch drei Dimensionen unterscheidet:
Beim intensiven Lesen ist die sprachliche Verarbeitung wesentlich. Der Text oder eine Textstelle soll Ausgangspunkt für das Erfassen sprachlicher Erscheinungen sowie für einfache Analysen, Stellungnahmen und Interpretationen sein. - Formale Dimension: Im Sinne von Regelungsmechanismen geht es dabei um Verfassungsregeln, Gesetze und Rechtsnormen, politische Institutionen
Gegebenfalls wird eine schriftliche Fixierung der Ergebnisse erforderlich sein. Damit wird nicht nur ein genaues Lesen erreicht, sondern der Text auch für andere Lehraufbaben erweitert, und zwar im Hinblick auf - Inhaltliche Dimension: Umfasst im Sinne von Gestaltung politische Sachprobleme, Programme, Ziele, Lösungen, Ergebnisse der Politik
- Strukturen (zB Passivkonstruktion für unpersönliche Darstellung) Prozessuale Dimension: Bezieht sich im Sinne von Durchsetzung auf politische Akteure, Beteiligte, Betroffene, Konflikte und Konsens, Kampf, Machtausübung, Beschaffung von Legitimation, Entscheidungsprozesse, Interessen und ihre Durchsetzung
- Wortschatz (zB alle Ausdrücke, die ein bestimmtes Gefühl beschreiben; Wortfamilien, Wortschatz Beitrag zu bestimmten Themenkreisen, Fragen den Aufgabenbereichen der Wortbildung). Schule:
Geschichte und Sozialkunde soll über fundiertes Wissen zu einem reflektierenden und reflektierten Bewusstsein führen. Das Verstehen historischer Entwicklungen und Handlungsweisen und die wertschätzende Auseinandersetzung mit anderen Kulturen sollen zum Abbau von Vorurteilen, zur Entwicklung von Toleranz und integrativem und verantwortungsvollem Handeln führen. Die inhaltliche Verarbeitung kann erfolgen durch: Auseinandersetzung mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen bietet den Studierenden mögliche Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Wertorientierung an. Gesamteuropäisches Denken und Weltoffenheit stellen die Grundlage für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben in einem globalen und überregionalen Zusammenhang dar.
- Fragen und Antworten (referential, inferential, transferential), auch in Partnerarbeit Geschichte und Politische Bildung befähigt die Studierenden nicht nur gesellschaftliche und politische Strukturen zu verstehen, sondern auch alle Möglichkeiten der Mitbestimmung im demokratischen Willensbildungsprozess verantwortungsbewusst zu nützen.
- Herausarbeiten des Kerngedankens Beiträge zu den Bildungsbereichen:
- Zusammenfassungen Sprache und Kommunikation:
- Stellungnahmen, Kommentare und Diskussionen Anwenden von Sprache in verschiedenen Kommunikationssituationen
- Stellungnahmen in der Rolle einer der Personen des Textes oder einer Förderung kritischer Reflexion durch Auseinandersetzung mit und Interpretation von Quellen (Texte, Bilder, Diagramme, Statistiken und Karten ua.) unter Einbeziehung der Thematik des Textes betroffenen fiktiven Person modernen Medien
- Gestalten verschiedener sprachlicher Reaktionen auf eine im Text vorkommende Äußerung (apt reply) Aufbau einer demokratischen Kommunikationskultur Mensch und Gesellschaft:
- Besprechen von kulturellen, historischen oder politischen Gesichtspunkten Stellenwert und Herstellen Stellung von Zusammenhängen Männern und Frauen als Individuen und Sozialwesen im jeweiligen historischen Kontext
Die Übungen sollen das sprachliche Können und den Horizont erweitern, aber keine inhaltliche und sprachliche Überförderung darstellen. Die verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten sollen variiert und kombiniert werden. Das „Ausschlachten” eines Textes ist jedoch zu vermeiden. - Kollektivismus versus Individualismus
Beim extensiven Lesen steht das Erfassen des inhaltlich Wesentlichen - Konzepte der Rechtfertigung von und der Sinnzusammenhänge im Vordergrund. Auflehnung gegen Herrschaft
Daher sind insbesondere für die Anfangsphase Texte zu wählen, deren Verständnis keine besonderen Schwierigkeiten bereitet; sie sollen jedenfalls merklicher leichter sein als die für intensives Lesen vorgesehenen. In weiterer Folge ist jedoch auch zur extensiven Lektüre schwierigerer Texte hinzuführen. - massenpsychologische Phänomene in jeweiligen Herrschaftsformen Natur und Technik:
Extensives Lesen von Texten soll die Freude am Lesen wecken - natürliche Rahmenbedingungen und fördern. Es ist jedoch zu bedenken, daß gerade extensives Lesen in Heimlektüre größerer Selbständigkeit verlangt. Vorbereitende Hinweise bzw. Fragen zum Text können dabei eine wertvolle Hilfe sein. ihre Auswirkungen auf gesellschaftliche Strukturen und Vorgänge
Die Verarbeitung kann erfolgen in Form von - Wechselwirkung zwischen Natur, Technik und Gesellschaft
- Kurzreferaten mit Fragebeantwortung (bei individueller Lektüre), gesellschaftliche Folgen von technischen Innovationen
- kurzen schriftlichen Zusammenfassungen, Grenzen des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts
- Klassengesprächen (bei gemeinsamer Lektüre). nachhaltige Auswirkungen von Eingriffen in die Natur Kreativität und Gestaltung:
Intensives - simulative und extensives Lesen können miteinander kombiniert werden. Dies ist vor allem bei längeren Ganztexten empfehlenswert. handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Themen der Geschichte und Politischen Bildung
Die Vielfalt von Verwertungsmöglichkeiten kann als Kriterium für die Ergiebigkeit von Lesetexten gelten. Es soll anderseits jedoch nicht versucht werden, in einer Unterrichtseinheit bzw. anhand eines Textes alle Möglichkeiten zu realisieren (siehe auch den Abschnitt über Literatur). - kreative und vielfältige Formen der Präsentation
1.4 Schreiben - Auswirkung von Kunst und Kultur auf Politik und Gesellschaft Gesundheit und Bewegung:
Ziel dieser Lehraufgabe ist der sichere und freie Gebrauch der Sprache im Schriftlichen. Das bedeutet die Fähigkeit, - soziale Auswirkungen von Ernährung, Hygiene und medizinischem Fortschritt
- englische Wörter gesellschaftliche und Sätze korrekt niederzuschreiben, politische Funktion und Instrumentalisierung des Sports in verschiedenen Kulturen
- Gehörtes und Gelesenes sinngemäß festzuhalten (zB note-taking) und wiederzugeben (zB summary) sowie zu kommentieren, Didaktische Grundsätze:
- sich sachgerecht, situationsgerecht und entsprechend der Mitteilungsabsicht auszudrücken, Die Themenbereiche sind durch exemplarische Fallstudien, Quer- oder Längsschnitte, Gegenwartsbezüge und chronologische Darstellungen zu behandeln.
- eigene Einfälle und Gedanken Bei der Bearbeitung sind regionale Aspekte zu formulieren beachten: die lokale und regionale Ebene soll als naheliegendes Erfahrungs- und Erprobungsfeld herangezogen werden. Sozialkundliche, alltagsgeschichtliche und politische Inhalte sind interdisziplinär; sie sollen verstärkt im fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht - unter Bezug auf das Unterrichtsprinzip Politische Bildung - umgesetzt werden.
- Breiter Raum ist dem Dialog zu geben. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, ist auch längere im Unterricht kontrovers darzustellen. Unterschiedliche Standpunkte, verschiedene Optionen und komplexere Gedankengänge Alternativen sind sichtbar zu entwickeln machen und zu erörtern. Lehrerinnen und Lehrer haben den Studierenden ausreichend Platz zu lassen für gegensätzliche Meinungen, für die auch Argumente und Materialien eingebracht werden sollen. Unterschiedliche Ansichten und Auffassungen dürfen nicht zu Diskreditierungen führen; kritisch abwägende Distanzen zu persönlichen Stellungnahmen sollen möglich sein. Auf diese Weise ist ein wichtiges Anliegen des Unterrichts, die Studierenden zu selbstständigem Urteil, zur Kritikfähigkeit und zur politischen Mündigkeit zu führen, umzusetzen.
Im Anfangsunterricht ist die den Spracherwerb unterstützende Funktion des Schreibens ebenso wichtig wie das Schreiben als eigene Fertigkeit. Die Stützfunktion bleibt im Laufe des Lehrgangs zwar erhalten, tritt aber allmählich gegenüber den anderen Zielen zurück. Für die Organisation des Lernprozesses sind die eingesetzten Methoden und Arbeitsweisen von großer Bedeutung. Den Zielsetzungen der Politischen Bildung entsprechend ist Medienkompetenz – im Sinne von Medienkunde, Medienkritik und Mediengestaltung – zu vermitteln. Den Studierenden sind Orientierungshilfen für ihre reellen und virtuellen Bewegungen in der Medien- und Informationsgesellschaft bereit zu stellen.
Ausschließlich unterstützende Funktion Historisches und politisches Lernen soll mehr sein als eine rein intellektuelle Aneignung von Sach- und Fachwissen: Es geht auch um das Entwickeln eines individuellen Handlungsrepertoires für die politische Auseinandersetzung und Meinungsbildung (Sozialkompetenz). Lehrerinnen und Lehrer haben Übungsformen wie durch ihren Unterricht beizutragen, dass die Studierenden politisch handlungsfähig werden. Dazu müssen diese lernen, selbst Erfahrungen zu machen, sich aktiv betätigen zu können, um die politische Wirklichkeit bewusst handelnd zu erschließen.
- Übungen zur Festigung der Rechtschreibung (zB Diktat, auch über Tonträger; Gedächtnisübung; word-puzzles) Handlungskompetenz meint in diesem Sinne vor allem die politikrelevante Methodenkompetenz der Studierenden. Diese Kompetenz sollen sie in einem Unterricht erwerben, der praktisches, forschendes, problemlösendes, soziales, kommunikatives, projektartiges, produktorientiertes Lernen umfasst.
- Einsetzübungen Für den Erwerb der notwendigen methodisch-instrumentellen Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Studierenden haben die Lehrkräfte entsprechende Lernmöglichkeiten und geeignete Methoden anzubieten; dies hat – wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt – unter Einbeziehung der Informations- und Kommunikationstechnologien zu erfolgen.
- Ergänzungsübungen. Es lassen sich drei Handlungsfelder unterscheiden:
Im Hinblick auf das Schreiben als Fertigkeit kommen insbesondere folgende Darstellungsformen in Betracht - reales Handeln: Erkundigungen, Befragungen von Expertinnen und Experten, Straßeninterviews, Projekte/Initiativen, Fall-, Sozialstudien, Wahl von Schulsprecherinnen und Schulsprechern, Schülerzeitung usw.
- Information simulatives Handeln: Rollenspiele, Planspiele, Entscheidungsspiele, Konferenzspiele, Pro- und Auskunftserteilung Kontra-Debatte, Hearing, Tribunal, Zukunftswerkstatt usw.
- Brief (formell produktives Gestalten: Tabellen/Schaubilder erstellen; Flugblatt, Plakat, Wandzeitung; Reportage, Hörspiel, Diareihe, Video; Homepages, Referate und informell) Berichte, Ausstellung, Fotodokumentation, Rätsel, Quiz, Lernspiele; Arbeitsblätter erstellen usw.
- Erlebnisbericht Der handlungsorientierte Unterricht hat jene Unterrichtsformen und Unterrichtssequenzen zu ergänzen, in denen neben den notwendigen Fertigkeiten auch das nötige Grund- und Detailwissen vermittelt wird (Sachkompetenz).
- Exzerpt, summary, precis, guided and unguided composition Lehrstoff (in Klammer werden beispielhafte Konkretisierungen angeführt):
- texts (narrative/imaginative/expositive/reflective/argumentative) 1. Semester:
Schriftliche Arbeiten sollen in der Regel mündlich vorbereitet werden. Sie dürfen die Studierenden in sachlicher und sprachlicher Hinsicht nicht überfordern. Es ist besonders darauf zu achten, daß keine Aufgaben zur schriftlichen Behandlung gestellt werden, durch die die Studierenden dazu verleitet oder gar gezwungen werden, Gedankengänge niederzuschreiben, die über ihre Ausdrucksfähigkeit in Von der Fremdsprache hinausgehen. griechisch-römischen Antike bis zum Absolutismus
Die Studierenden müssen im Laufe des Lehrgangs üben, Gehörtes und Gelesenes zu verwerten, es zu ordnen und neu zu kombinieren. Der Kreativität soll Spielraum gegeben werden. Die Aufgabenstellung soll es ermöglichen, ja geradezu veranlassen, in englischer Sprache zu denken. Daher sollen schriftliche Arbeiten in struktureller, lexikalischer und thematischer Hinsicht vorbereitet sen. Die Unmittelbarkeit der Vorbereitung soll jedoch in den letzten beiden Semestern abnehmen. Die Verwendung vin „sprachlichen Fertigteilen” (auswendig gelernte Passagen) ist allmählich abzubauen. - politische Organisation, gesellschaftliche Entwicklung, Wirtschaft und Kultur des mediterranen Raumes (Polis; res publica; gesellschaftliche Strukturen; Imperium Romanum)
Als weitere wichtige Übungsformen kommen - Wechselwirkungen von Religion, Kultur, Staat und Politik in Betracht: europäischen und außereuropäischen Machtzentren (Hellenismus, Romanisierung; Fortleben antiker Kulturleistungen; universale Mächte)
- Sammeln und Gruppieren von Einzelaussagen zu einer Situation, zu einem Impuls, zu einem Thema - die Entwicklung des Rechts im Spannungsfeld von Herrschaft und Zusammenleben (Formen und Modelle der politischen Beteiligung – Gegenüberstellung mit gegenwärtigen Demokratiemodellen; Ständegesellschaft)
- Erarbeiten und schriftliches fixieren jener Ausdrücke und Strukturen, die von der Situation, dem Impuls, dem Thema her zu erwarten sind - die sozioökonomischen und geistig-kulturellen Umbrüche in der frühen Neuzeit (Feudalkrise; konfessionelles Zeitalter, Humanismus und Renaissance; Entdeckungen)
- Üben intendionsgerechten sprachlichen Reagierens Herrschafts- und Staatsformen und ihre Auswirkungen (apt replyAbsolutismus; Merkantilismus; zentralistischer Nationalstaat)
- note-taking 2. Semester:
- Gliederung eines vorgegebenen Textes Von der Aufklärung bis zum Ende des 2. Weltkrieges
- logisches Verknüpfen die Ideen der Aufklärung, Menschenrechte und Bürgerliche Revolution sowie deren Beitrag für die Entwicklung des modernen Verfassungsstaates mit seinen Partizipationsformen (Französische Revolution; Grund- und Menschenrechte; Bürgerliche Revolution von Aussagen 1848; Verfassungsentwicklung)
- paragraph writing gestaltende Kräfte des 19. Jahrhunderts in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und ihre Folgen bis 1918 (Nationalismus;
- Ausarbeiten von Stichwörtern und Notizen zu einem zusammenhängenden Text Liberalismus; Konservativismus, Sozialismus; Imperialismus;
- grammatikalisch-strukturelle Übungen (siehe Abschnitt Sprachlehre), wobei im Verlauf des Lehrganges eine Schwerpunktverlagerung zu remedial/revision exercises erfolgt. industrielle Revolution; Ursachen und Folgen des Ersten Weltkrieges)
Den angeführten kürzeren Übungsformen kommt ebenso große Bedeutung zu wie der guided (unguided) composition. Sie besitzen Eigenwert praktischer und formalbildender Natur; sie dienen aber auch als notwendige Vorübung zu komplexen Darstellungsformen (zB guided and unguided composition). - kollektive Friedenssicherungspolitik nach 1918 und ihr Scheitern; Integrations- und Zerfallsprozesse; Ursachen und Verlauf des Zweiten Weltkrieges (Friedensverträge; Völkerbund; soziale und ökonomische Rahmenbedingungen)
Der Weg soll überhaupt grundsätzlich von kleineren Formen zu größeren führen. - demokratische, autoritäre und totalitäre Staatensysteme und ihre Ideologien (Systemvergleiche; Kommunismus, Faschismus, Nationalsozialismus; Radikalisierung des politischen Lebens in Österreich 1918-1938)
Hinweise zu Übersetzungsübungen: - nationalsozialistisches System und Holocaust (Entwicklung; Österreich im Dritten Reich; Widerstands- und Freiheitsbewegungen)
Das Übersetzen soll gelegentlich schriftlich und mündlich geübt werden. Zweck dieser sparsam einzusetzenden Übung ist die Befähigung zur sinngemäßen Wiedergabe eines Inhaltes und das Bewußtmachen struktureller und idiomatischer Unterschiede (konstratives Verfahren). Es sind verschiedene Möglichkeiten (wortgetreu, frei) zu berücksichtigen. Wenn überhaupt dürfen bei Leistungsfeststellungen Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und umgekehrt nur einen sehr kleinen Teil der Aufgabenstellung ausmachen. Übertragungen eines zusammenhängenden deutschen Textes ins Englische dürfen bei Leistungsfeststellungen nicht gefordert werden. 3. Semester:
2. Ausdrucksmittel Wesentliche Transformationsprozesse im 20. und 21. Jahrhundert und grundlegende Strukturen der Politik
2.1 Wortschatz - das bipolare Weltsystem 1945-1990, sein Zusammenbruch und die Transformation des europäischen Systems (Folgen des Zweiten Weltkrieges, z. B. Vertreibungen; Ost-West-Konflikt; Bündnissysteme und internationale Organisationen; neuer Imperialismus; Zerfall der Sowjetunion; Entwicklung neuer Demokratien)
Die Studierenden sollen sich am Ende ihrer Studienzeit einen Wortschatz angeeignet haben, der sie befähigt, - politisches Alltagsverständnis - die verschiedenen Dimensionen und Ebenen von Politik, Formen und Grundwerte der Demokratie und der Menschenrechte, Motivationen und Möglichkeiten politischer Beteiligungs-, Entscheidungs- und Konfliktlösungsprozesse
- die englische Sprache im Alltag mündlich und schriftlich Österreich als Verständigungsmittel zu benützen (aktiver Wortschatz) Teil der europäischen und globalen Entwicklung im
- Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, Belletristik, Dichtung, Sachbücher sowie englische Hörfunk- und Fernsehsendungen zu verstehen (passiver Wortschatz), mündlich und schriftlich wiederzugeben und, soweit sie über Sachkenntnisse verfügen, dazu Stellung zu nehmen 20. und 21. Jahrhundert (Großmacht-, Kleinstaatorientierung nach
- Gedanken und Erlebnisse mündlich und schriftlich in Übereinstimmung mit Situation 1918; Geschichte seit 1945; politische und Redeabsicht darzulegen. wirtschaftliche Integration; internationale Politik)
Darüber hinaus sollen die Studierenden angeleitet werden - das politische und rechtliche System Österreichs und der Europäischen Union sowie politische Systeme im internationalen Vergleich (Grundzüge von Verfassung, politischem System, Verwaltung und Rechtssprechung; Sozialpartnerschaft; Umfassende Landesverteidigung; Europäische Union; Europarat; Demokratiemodelle)
- zu erkennen, welche Ausdrücke und Wendungen zum Verständnis eines Textes wirklich notwendig sind - europäische Integrationsbestrebungen – Chancen und Konfliktpotenziale (Demokratiegewinn, Demokratieverlust)
- die Bedeutung solcher Ausdrücke Rolle der Medien zwischen Politik, Wirtschaft, Kultur und Wendungen aus dem Kontext zu erschließen Gesellschaft (Medienpolitik, Medienstrukturen; Neue Medien; Cyberdemokratie)
- die Bedeutung von Ausdrücken aus der Verwandtschaft mit deutschen oder Fremdwörtern zu erschließen (vor „falschen Freunden” - zB sensible/sensibel; actual/aktuell - ist zu warnen). - Akteure der internationalen Politik, zentrale Konfliktfelder und neue Formen von Sicherheitskonzepten und -strukturen (Vereinte Nationen, Militär- und Wirtschaftsbündnisse; OSZE; aktuelle Konflikte; Formen nationaler und internationaler Friedens- und Sicherheitspolitik)
Auf Grund dieser Kenntnisse sollen sie im Sinne der Studierfähigkeit imstande sein, ihren Wortschatz selbständig zu erweitern. GEOGRAPHIE und WIRTSCHAFTSKUNDE
Zu diesenm Zweck müssen sie im Unterricht auch gelernt haben, zweisprachige sowie einsprachige Wörterbücher zu gebrauchen Bildungs- und die Lautschrift zu lesen. Lehraufgabe:
Auswahlkriterien Der Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht soll Motive und Auswirkungen, Regelhaftigkeiten und Probleme menschlichen Handelns in den eng miteinander verflochtenen Aktionsbereichen „Gesellschaft, Wirtschaft und Raum“ sichtbar und unter dem Gesichtspunkt der Politischen Bildung verständlich machen. Der Fachunterricht soll sich verstärkt folgenden Werten verpflichtet fühlen: einer menschenwürdigen Gesellschaft, einer nachhaltigen Wirtschaft und einer intakten Umwelt.
Die Auswahl der zu vermittelnden sprachlichen Ausdrucksmittel ist vorzunehmen nach bestimmten Kriterien wie etwa Häufigkeit (frequency); Streuungsbreite oder Bandbreite der Vorkommens (range), Fülle der Anwendungsmöglichkeiten (coverage) sowie Nützlichkeit und Situationsgerechtheit (availability, adequacy). Neben diesen allgemeinen Bildungsaufgaben zielt der Unterricht aus Geographie und Wirtschaftskunde auf drei methodische sowie drei fachspezifische Kompetenzen ab, denen besondere Lehraufgaben zugeordnet sind:
Die Entwicklung der Sprache in Hinblick auf die Neubildung bzw. Neuverwendung von Ausdrücken ist zu berücksichtigen. Auf die Problematik der Verwendung von regional bedingtem, modischem oder noch nicht in den allgemeinen Sprachgebrauchübernommenem Wortgut soll allerdings hingewiesen werden. Methodenkompetenz
Während der Erwerb des passiven Wortschatzes überwiegend im Wege der freien und ungesteuerten Aufnahme und Gewöhnung erfolgt, sind für die Aneigung und Beherrschung des aktiven Wortschatzes gezieltes Erarbeiten und Üben erforderlich. Die Sudierenden sollen ein neues Wort oder eine idiomatische Wendung in einem typischen Kontext kennenlernen. - geographisch – wirtschaftskundliche Informationen gewinnen, analysieren und interpretieren können
Die Bedeutung kann durch Synonyme, Antonyme, Hinweise auf Zugehörigkeit zu Wortfamilien und Wortfeldern, Definitionen oder durch Übersetzungen erschlossen werden. Besonderer Wert ist darauf zu legen, daß in der Hauptsache collocations, Wortgruppen, idioms an die Studierenden herangetragen werden und nur selten Einzelwörter. Die Festigung des aktiven Wortschatzes erfolgt dadurch, daß die Wörter in immer neuen sprachlichen und situativen Zusammenhängen verwendet werden, sodaß sie schließlich zu freiem Gebrauch zur Verfügung stehen. - Nutzung und Auswertung von Karten, Weltraumbildern und räumlichen Informationssystemen
2.2 Denkkategorien, Sprachfunktionen, Sprachlehre Orientierungskompetenz
Wer eine Fremdsprache hört, spricht, liest oder schreibt, tut dies stets in einer ganzen konkreten Situation und Umgebung, in einer ganz bestimmten Rolle und Absicht, mit ganz bestimmten Themen. Ein Fremdsprachenunterricht, der sich im lexikalischen Bereich allein an Themenkreisen (Sachgebieten) orientiert und im syntaktischen Bereich bloß nach grammatikalischen Kategorien vorgeht, würde wichtige sprachliche Bedürfnisse des Lernenden nur unzureichend decken. - Entwicklung der Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei wirtschaftlichen, politischen und räumlichen Entscheidungen anzuwenden
Besonders - Verdichtung und Sicherung eines weltweiten topographischen Rasters um raumbezogene Informationen selbständig einordnen zu berücksichtigen sind daher: können
- der sprachliche Ausdruck von Denkkategorien (zB Ausdruck von Möglichkeit - Unmöglichkeit; Relationen; Ursache - Wirkung) Synthesekompetenz
- die kommunikativen Funktionen der Sprache, wie das Aufsuchen und Weitergeben von Informationen; das Herausfinden, Ausdrücken und Darstellen intellektueller, emotionaler und moralischer Haltungen; Handlungssteuerung; Willensäußerung; Sozialbezüge; die Gestaltung des Gesprächsverlaufes. - Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik der Gesellschaft, der Wirtschaft und des Raumes sowie in die zugrunde liegenden Machtstrukturen vermitteln
Grammatik ist von zwei Gesichtspunkten aus zu sehen, nähmlich als formales wie als funktionales System. Diese bedingen und ergänzen einander. - die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Gesellschaft, Wirtschaft und Raum aufzeigen
- Als formales System wird die Grammatik mit Hilfe der krammatikalischen Kategorien beschrieben (zB Präpositionen, Infinitivkonstruktionen, Present Perfect), Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Human- und Naturfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können
- als funktionales System dient sie zum Ausdruck von Denkkategorien (zB Raum/Zeit; Ursache/Wirkung) und Redeabsichten (zB Ablehnung, Übereinstimmung, Wunsch, Überraschung, Warnung). - Gesellschaft, Wirtschaft und Raum auch fächerübergreifend mit benachbarten sozial- und naturwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können
Die Betonung soll jedenfalls stets auf dem dienenden Charakter der Grammatik liegen, auf dem Bewußtmachen der grammatikalischen Form als Bedeutungsträger. Gesellschaftskompetenz
Bei der Unterrichtsarbeit in Englisch muß wegen der kürzeren Dauer des Lehrganges kommunikativ-funktionale Charakter der Grammatik gegenüber dem formalen Aspekt besonders stark im Vordergrund stehen. Wo immer möglich, ist daher von Situationen und Kontexten auszugehen, die die Verwendung bestimmter Strukturen und grammatikalischer Formen erfordern. Auszugehen ist zB von der Redeabsicht („How to express purpose”), die durch verschiedene Strukturen wie „to + Infinitive, so as to, in order to, so that” geübt werden kann. - Motivation zur persönlichen Auseinandersetzung mit lokalen, regionalen, europäischen und globalen Fragestellungen
Die verschiedenen Möglichkeiten des Spracherwerbs (imitativ, situativ, kognitiv-reflektierend) sind zu berücksichtigen. Dabei ist zu beachten, daß bei Erwachsenen der Spracherwerb vorwiegend durch Bewußtmachen erfolgt und daher das rein imitative Lernen in den Hintergrund tritt. - die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich, Europa und die Welt kritisch zu beurteilen
Zur Festigung der Kenntnisse und Fertigkeiten soll auf Situationen, die aus Gesprächen und Lektüre bekannt sind, zurückgegriffen (Wiederholung) und bekanntes Material - Aspekte geschlechtsspezifischer Unterschiede in neue Zusammenhänge gebracht werden (Transfer). Grammatikalische Erscheinungen, besonders solche, die erfahrungsgemäß Schwierigkeiten bereiten, sind immer wieder zu üben. Eine einmalige, wenn auch noch so ausführliche, Behandlung ist nicht ausreichend. verschiedenen sozioökonomischen Systemen analysieren
Der Entwicklung der Sprache ist Rechnung zu tragen (will - shall, who - whom). Das dem gegenwärtigen Sprachgebrauch nach zulässige muß jedenfalls toleriert werden (zB less - fewer). Auf verschiedene Sprachebenen ist ebenso hinzuweisen wie auf die Problematik von nachlässigem Sprachgebrauch, der Mischung von Standartsprache und bloßen Modeerscheinungen. - die persönliche Rolle als Konsument bzw. Konsumentin kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen
3. Literatur Wirtschaftskompetenz
Die Beschäftigung mit englischsprachiger Literatur anhand ausgewählter Texte im Unterricht - Einsicht in den Wandel der Produktionsprozesse und als Hauslektüre soll Verständnis für Veränderungen der Arbeits- und Berufswelt unter dem Einfluss wachsender Technisierung und Globalisierung
- die Freude am Lesen Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und das Interesse am Literatur wecken weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und fördern Probleme
- neben der Sprachprosa Wirtschaftspolitik als Quelle wesentlichen Bestandteil der Information dienen Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können
- Ausgangspunkt für die Behandlung der jeweiligen thematischen Bereiche sowie für Gespräche und Diskussionen sein, aber auch die Verbindungen zu landeskundlichen und allgemein menschlichen Problemen herstellen Umweltkompetenz
- mit wichtigen Beiträgen der englischsprachigen Literatur zur Weltliteratur bekanntmachen Verantwortung für die „eine Welt“ erkennen und übernehmen
- Einsichten in den fremden Kulturkreis in seinen geistigen, politischen und sozialen Zusammenhängen fördern. - Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen; Interessensgegensätze bei der Nutzung von Räumen erkennen und somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen
Über - die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im Abschnitt „Lesen” angeführten Auswahlkriterien hinaus weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen
- Schwierigkeitsgrad, Erwachsenengemäßheit, sprachliche und Sschliche Ergiebigkeit Didaktische Grundsätze:
- ist bei der Auswahl literarischer Texte darauf zu achten Die im Abschnitt Lehrstoff formulierten Lernziele und Themenbereiche umschreiben jene Kenntnisse und Einsichten, die zum Erwerb der in der Bildungs- und Lehraufgabe angeführten Kompetenzen durch die Studierenden führen sollen.
- daß Aus den Interessen Zielstellungen haben die Lehrerinnen und Lehrer die Lerninhalte eigenverantwortlich und begründet abzuleiten. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten: Klassensituation, der Studierenden in besonderem Maß Rechnung getragen werden soll aktuelle Bezug, die exemplarische Bedeutung, die Transferfähigkeit, die fächerübergreifenden Aspekte.
- daß Textproben verschiedener Autoren sowie unterschiedliche Textsorten behandelt werden sollen, wobei das Schwergewicht auf zeitgenössischen Werken liegen soll Die Themen sind einheitlich für alle Semester durchstrukturiert. Das jeweils erste Thema bietet einen allgemeinen Einstieg in die Problematik der Raumstrukturierung. Es folgen Themen die den Kompetenzbereichen Gesellschaft - Wirtschaft - Umwelt zugeordnet werden können.
- daß unbedingt exemplarisch vorzugehen Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen und eine historisch-systematische Darstellung zu vermeiden ist die Sicherung eines ständigen Lernprozesses sind dem bloßen Wissenserwerb vorzuziehen.
- daß Besonderes Augenmerk ist auf das aktive Einbringen von Vorwissen und Berufserfahrung der Erwachsenen zu legen. Dabei sind neben traditionellen geographischen Arbeitsformen insbesondere die Texte - vor allem aber ihre Behandlung im Unterricht - Möglichkeiten der IKT zur Gewinnung sowie Verarbeitung und Darstellung geographischer und wirtschaftskundlicher Informationen zu nutzen. Methoden zur Aneignung neuen Wissens und Könnens sind zu entwickeln. Das selbständige Erkennen von Problemen und das Finden von Wegen zu ihrer Lösung sind zu üben. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei aller weltanschaulicher Offenheit der Bewältigung der Informationsfülle zu einer possitiven Lebensauffassung nutzen. Daher kommt Fallstudien und wertgerichteten Lebensbewältigung beitragen projektartigen Unterrichtsverfahren bzw. fächerübergreifenden Projekten in jedem Semester besondere Bedeutung zu.
Hinsichtlich der Auswertung gilt, daß nicht jeder Text nach sämtlichen möglichen Gesichtspunkten zu behandeln ist. Lehrstoff:
Den Studierenden soll bezüglich der Interpretation ein Freiraum gewahrt bleiben 1. und 2. Semester
Es ist zu beachten, daß eine zu-lange andauernde Beschäftigung mit einzelnen Werken im Unterricht den Zielsetzungen entgegenwirken. Für die intensive Behandlung im Unterricht kommen vor allem kürzere Texte (short stories; Ausschnitte aus einem Roman oder einem Drama) in Betracht. Bevölkerung und Gesellschaft
Weiters ist zu beachten, daß - die verschiedenen Unterrichtsinhalte nicht restlos zum Gegenstand von Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung gemacht werden müssen. Gerade bei der Beschäftigung mit Literatur kann Dynamik der gelegentliche ausdrückliche Verzicht Weltbevölkerung unter Bezugnahme auf Leistungsüberprüfung den Erlebniswert erhöhen das Modell des demographischen Überganges analysieren und ihre heutige und die Freude am Lesen steigern. mögliche zukünftige Verteilung erläutern
Hinsichtlich des Aufbaus einer privaten Leseliste sind die Studierenden unter sinngemäßer Anwendung der obigen Zielsetzungen - Ursachen und Leitlinien zu beraten. Aus der Natur Auswirkungen der Sache ergibt sich, daß individuelle Schwerpunktsetzung möglich sein muß. räumlichen und sozialen Mobilität in verschiedenen Gesellschaften erkennen
Bei der Empfehlung son literarischen Werken als Hauslektüre ist der sprachliche Schwierigkeitsgrad besonders zu beachten. Eine diesbezügliche Überforderung kann die Freude an der Privatlektüre im Keim ersticken. Demographische Entwicklung und gesellschaftspolitische Implikationen am Beispiel Österreich
Der Lehrer soll alle Möglichkeiten wahrnehmen, das Lesen als Freizeitbeschäftigung zu fördern. - die Entwicklung der österreichischen Bevölkerung (zeitliche und räumliche Dimension) darstellen können sowie mögliche Folgen ableiten und beurteilen
Dei Behandlung literarischer Texte bietet vielfach Gelegenheit zu Querverbindungen (zB Deutsch, Französisch, Geschichte - die Lebenssituation ausgewählter Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund des Phänomens „Fremdsein“ analysieren und Sozialkunde, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung). bewerten können
Der Einsatz von elektronischen Medien, Filmen, aber auch die gelegentliche Darstellung dramatischer Szenen durch - die Studierenden intensiviert das Erlebnis gesellschaftspolitischen Herausforderungen einer alternden und fördert das Verstehen. multikulturellen Gesellschaft erfassen
4. Landes- Die Menschen und Kulturkunde ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse
Ziel des Landes- und Kulturkundeunterrichts ist es, - die Studierenden mit einigen Wesenzügen Bedeutung der englischsprachigen Welt bekannt zu machen. Märkte und der Preisbildung für die Verteilung knapper Güter und grenzenloser Bedürfnisse erkennen
Dabei soll der Kulturbegriff nicht zu eng gefaßt werden. Auf der pragmatischen Ebene sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, - wirtschaftliche Ungleichheiten auf der Erde anhand der Verfügbarkeit an Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital, Humanressourcen) sowie politischen Handelns erklären
- sich durch Einblicke in die Lebens- und Denkweise im Alltag des Fremden Landes zurechtzufinden Nutzungskonflikte an regionalen Beispielen
- regionale Konflikte über das eigene Land und seine Gegebenheiten Auskunft geben zu können die Verfügbarkeit von knappen Ressourcen (Boden, Wasser, Bodenschätze usw.) und dahinter stehende politische Interessen erklären
Im weiteren geht es um die Vermittlung eines bestimmten Wissens um die kulturellen Gegebenheiten. Das Verständnis für Weltsicht und Verhaltensweisen anderer Völker sollen nicht zuletzt dem Überdenken und tieferem Erfassen der eigenen Kultur, aber auch dem Auffinden menschlicher Gemeinsamkeiten dienen und somit zu Persönlichkeitsbereicherung und Weltoffenheit beitragen. - Erfassen, wie sich Naturereignisse aufgrund des sozialen und ökonomischen Gefüges unterschiedlich auswirken
Die Spannweite des Kulturbegriffes, wie er hier verwendet wird, reicht von Grundsituationen des täglichen Lebens (zB Gruß- und Höflichkeitsformen, Mahlzeiten, Freizeit) über die sogenannte Volkskultur (zB folklore; pop-music) bis zu Bereichen wie Rechtswesen, politisches Leben, Literatur, wie sie für die Länder der Zielsprache charakteristisch sind. Der Mensch als einzelner und in der Gemeinschaft soll dabei als Schöpfer und Träger Landschaftsökologische Zonen der Kultur nicht vernachlässigt werden (Lebensbilder aus dem Alltag sowie aus dem Wirken bedeutender Persönlichkeiten). Erde
Die diachrone Betrachtungsweise - Einbeziehen der historischen Entwicklung - kann sich nur auf einzelne Hinweise und Exkurse beschränken. Jedenfalls ist auch im Sinne des Unterrichtsprinzip Politische Bildung eine differenzierte Betrachtungsweise - also ohne Klischeevorstellungen und einseitige Deutungsmuster - anzustreben. - Wechselwirkung von Relief, Klima, Boden, Wasser und Vegetation verstehen
Die Vermittlung von Tatsachen soll sich auf die wesentlichen Beiträge der Völker der englischsprachigen Welt, insbesondere Großbritanniens - Klimadaten in Diagramme umsetzen und daraus eine Klimagliederung der USA, zur Gesamtkultur beschränken. Erde ableiten
Exemplarisches Vorgehen ist unerläßlich - den globalen Klimawandel in seinen möglichen Auswirkungen auf Lebenssituationen und Wirtschaft charakterisieren
- aus Gründen der größeren Einprägsamkeit Produktionsgebiete im Wandel – Außerwert- und Inwertsetzung als sozioökonomische Problemstellungen
- unter Berücksichtigung des Vorrangs, die Abhängigkeit landwirtschaftlicher Nutzung vom Naturraumpotential und den der Spracherwerb im Unterricht hat. agrarsozialen Verhältnissen erkennen
Bei - die Eignung von Naturräumen für die Tourismusentwicklung sowie die Folgen der Beschäftigung mit landes- und kulturkundlichen Phänomenen sind drei Aspekte zu berücksichtigen und womöglich zu verbinden: Erschließung vergleichend bewerten
- Information (zB durch Texte, graphische Darstellungen, Bildmaterial, Landkarten, Statistiken, Filme) Naturräumliche Chancen und Risken am Beispiel Österreich
- sprachliche Verarbeitung (zB durch Verbindung von Stichworten; Umsetzen von graphischen Darstellungen, Bildmaterial, Landkarten, Statistiken geoökologische Faktoren und Prozesse am Beispiel eines alpinen sowie eines außeralpinen österreichischen Landschaftsraumes aufzeigen und in Sprache) ihrem Zusammenwirken erklären
- der affektive Bereich, in welchen es um Miterleben und Einsichten geht. die naturräumlichen Gegebenheiten als Ansatzpunkt für die Regionalentwicklung bewerten
Hier ergeben sich durch Heranziehen literarischer Schilderungen - naturräumliche Voraussetzungen sowie wirtschaftliche, politische und Erlebnisberichte (auch in selbständiger Lektüre) vielfältige Möglichkeiten. gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen
Auf Grund der Zielsetzung der Englischunterrichts soll Landes- und Kulturkunde nicht vom anderen Unterrichtsgeschehen getrennt werden. So können einerseits aktuelle Ereignisse oder die Lektüre als Ausgangspunkt dienen; andererseits können landeskundliche Informationen sprachlich verarbeitet werden (zB restatement, Zusammenfassung, Stellungnahme). - Bereitschaft entwickeln für einen sorgsamen Umgang mit den knappen Ressourcen Luft, Wasser und Boden
Das bedeutet auch, daß Landes- und Kulturkunde in englischer Sprache behandelt werden muß Städte als Lebensräume und jede Gelegenheit zu sprachlicher Vervollkommnung genützt werden soll. ökonomische Zentren
LATEIN - den Prozess der Verstädterung und dessen wichtigste Ursachen verstehen
Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen: - Erfassen der Bedeutung von Metropolen als Steuerungszentren der Wirtschaft und als Orte der sozialen Differenzen
Lehrstoff: - die Vielfalt der lebensräumlichen Wirklichkeiten der Stadt vergleichen
2. - Umweltprobleme expandierender Stadtregionen erkennen Konvergenzen und 3. Semester (je 3 Wochenstunden): Divergenzen europäischer Gesellschaften
ANFANGSUNTERRICHT - die europäische Dimension für die Gesellschaftsentwicklung erfassen und die Chancen für die eigene Lebens- und Berufsplanung erkennen
Wie Anlage A für die 5. Klasse des Realgymnasiums, mit folgenden Abweichungen: - Erkennen, dass sich Europa zum Einwanderungskontinent entwickelt hat
Bei den „Sprachlichen Teillernzielen” sind folgende ausgenommen: Wettbewerbspolitik und Regionalpolitik in Europa
velle, nolle, malle, ire, ferre und fieri. Partizipialkonstruktionen: - Einsichten in die Maßnahmen und Auswirkungen der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik der Europäischen Union gewinnen. Deren Träger, Instrumente und Funktionsweise kennen lernen und kritisch bewerten
Participium coniunctum. Ablativus absolutus. - regionale Disparitäten an ausgewählten Staaten und überstaatlichen Gebilden erkennen und analysieren, sowie die Bedeutung der Regionalpolitik für den Abbau derselben erfassen
Infinitivkonstruktionen: N.C.I., A.C.I. Wirtschaftsstandort Österreich
Je zwei Schularbeiten im 2. - die Vor- und 3. Semester. Nachteile des Wirtschaftsstandortes Österreich aus unterschiedlicher Sicht erarbeiten und mit anderen Staaten vergleichen
4. - die Entstehung regionaler Disparitäten erklären und 5. Semester (je 3 Wochenstunden): die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das Alltagsleben und die Wirtschaft erläutern
ANFANGSUNTERRICHT - außenwirtschaftliche Verknüpfungen im Zuge der EU-Mitgliedschaft bzw. des Globalisierungsprozesses erkennen und analysieren
Wie Anlage A für die 6. Klasse des Realgymnasiums, mit folgenden Abweichungen Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Ergänzungen: Probleme – Wirtschafts- und Sozialpolitik
Bei den „Sprachlichen Teillernzielen” ist zu ergänzen: velle, nolle, malle, ire, ferre - aus dem Magischen Vieleck Zielkonflikte der Wirtschaftspolitik ableiten und fieri. Partizipialkonstruktionen: unterschiedliche Positionen formulieren
Participium coniunctum. Ablativus absolutus, Infinitivkonstruktionen: - die Besonderheiten der österreichischen Wirtschafts- und Sozialpolitik erfassen
N.C.I., A.C.I. - anhand des Budgets wirtschafts- und sozialpolitische Absichten sowie Maßnahmen der Bundesregierung besprechen und analysieren
Zu den vorliegenden inhaltlichen Teillernzielen sind auch leichte lateinische Originaltexte (vor allem in vereinfachter Form) heranzuziehen. - das Zustandekommen wichtiger wirtschaftlicher Daten kennen lernen und deren Aussagekraft beurteilen
Je zwei Schularbeiten im 4. Globalisierung – Chancen und 5. Semester. Gefahren
6. Semester (3 Wochenstunden): - die Prozesse der Globalisierung und ihre unterschiedlichen Interpretationen erkennen und bewerten
1. Quartal: - lokale Betroffenheit durch globale Probleme erkennen und Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Erde entwickeln
Fortsetzung Politische und Abschluß des Anfangsunterrichts. ökonomische Systeme im Vergleich
2. Quartal: - Ursachen und Auswirkungen sozialer und ökonomischer Disparitäten auf globaler Ebene beurteilen und Möglichkeiten von Verbesserungen durch Entwicklungszusammenarbeit diskutieren
Es ist - die Asymmetrie zwischen folgenden Themen zu wählen: der ökonomischen Macht auf der einen Seite und den sozialen und politischen Interessen auf der anderen Seite erkennen
I. MYTHOS, SAGE UND FABEL - Zusammenschlüsse auf wirtschaftlicher und politischer Ebene vergleichen
Thematische Teillernziele: Politische Gestaltung von Räumen
- Kenntnis einiger Motive die Raumordnung als gestalterisches Element auf kommunalpolitischer Ebene kennen lernen und Gestalten des Mythos. ihre Auswirkungen beurteilen
- Einblick in das Weiterwirken mythischer Stoffe. Erfassen wie durch Zuweisung von Symbolen und Images neue Räume geschaffen und wie dadurch die Raumwahrnehmung sowie räumliche Identität nachhaltig verändert wird
- Kennenlernen von Gestalten Geopolitische Gliederungen und Ereignissen aus der antiken Sagenwelt. Strukturierungen
- Kennenlernen des literarischen Genus Fabel die unterschiedliche Qualität der politischen Grenzen Österreichs seit dem 20. Jahrhundert in ihrer Wirkung auf Verkehr, Wirtschaft und Migration erfassen
- Kenntnis einiger Fabelmotive und Einblick in ihr Weiterwirken. Möglichkeiten für grenzüberschreitende Regionalentwicklung unter dem Einfluss der europäischen Integration erkennen
Textgrundlage: - unterschiedliche Gliederungskonzepte Europas und der Erde nach naturräumlichen, kulturellen, politischen und ökonomischen Merkmalen begreifen; Erfassen des Europa-Begriffes
Auswahl aus Hygin, Eutrop, Phaedrus ua. - die wichtigsten räumlichen und ökonomischen Auswirkungen des Integrationsprozesses der Europäischen Union kennen
Ergänzungstexte (in Übersetzung): - Einsicht gewinnen, dass Gliederungen immer einem bestimmten Zwecken dienen, dass Grenzen Übergangszonen und die so abgegrenzten Gebiete meist nicht einheitlich sind
Auswahl aus Äsop, Luther, La Fontaine, Lessing, Thurber ua. MATHEMATIK
Querverbindungen: zB Deutsch, Englisch Bildungs- und Lehraufgabe: Vergleich von Fabelfassungen aus verschiedenen Epochen.
II. CAESAR Der Mathematikunterricht soll beitragen, dass Studierende ihrer Verantwortung für lebensbegleitendes Lernen besser nachkommen können. Dies geschieht vor allem durch die Erziehung zu analytisch-folgerichtigem Denken und durch die Vermittlung von mathematischen Kompetenzen, die für viele Lebensbereiche grundlegende Bedeutung haben. Beim Erwerben dieser Kompetenzen sollen die Studierenden die vielfältigen Aspekte der Mathematik und die Beiträge des Gegenstandes zu verschiedenen Bildungsbereichen erkennen.
Thematische Teillernziele: Die mathematische Beschreibung von Strukturen und Prozessen der uns umgebenden Welt, die daraus resultierende vertiefte Einsicht in Zusammenhänge und das Lösen von Problemen durch mathematische Verfahren und Techniken sind zentrale Anliegen des Mathematikunterrichts.
- Kennenlernen der historischen Bedeutung Caesars. Mathematische Kompetenzen
- Kenntnis von der Ausdehnung des römischen Macht- und Kulturbereichs. Kompetenzen, die sich auf Kenntnisse beziehen:
- Einblick in Leben Sie äußern sich im Vertrautsein mit mathematischen Inhalten aus den Bereichen Zahlen, Algebra, Analysis, Geometrie und Werk Caesars Stochastik.
Textgrundlage Kompetenzen, die sich auf Begriffe beziehen:
Auswahl aus Caesars Commentarii de bello Gallico - Sie äußern sich in der Fähigkeit, mathematische Begriffe mit adäquaten Grundvorstellungen zu verknüpfen. Die Studierenden sollen Mathematik als spezifische Sprache zur Beschreibung von Strukturen und Mustern, zur Erfassung von Quantifizierbarem und logischen Beziehungen sowie zur Untersuchung von Naturphänomenen erkennen.
Ergänzungstexte (in Übersetzung) Kompetenzen, die sich auf mathematische Fertigkeiten und Fähigkeiten beziehen, äußern sich im Ausführen der folgenden mathematischen Aktivitäten:
Cicero, Oratio de provinciis consularibus. Sueton, Vita Caesaris ua. - Darstellend - interpretierendes Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die mit der Übersetzung von Situationen, Zuständen und Prozessen aus der Alltagssprache in die Sprache der Mathematik und zurück zu tun haben; auch der innermathematische Wechsel von Darstellungsformen gehört zu diesen Aktivitäten
Querverbindungen: zB Deutsch: Bert Brecht: Die Geschäfte des Herrn - Formal - operatives Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die auf Kalkülen bzw. Algorithmen beruhen, also das Anwenden von Verfahren, Rechenmethoden oder Techniken
Julius Cäsar. Fragen eines lesenden Arbeiters. Englisch: - Experimentell - heuristisches Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die etwa mit zielgerichtetem Suchen nach Gesetzmäßigkeiten, mit Variationen von Parametern oder dem Aufstellen von induktiv gewonnenen Vermutungen zu tun haben; auch das Ausführen von Simulationen, das Untersuchen von Grenz- und Spezialfällen sowie das Übergehen zu Verallgemeinerungen gehören in der experimentellen Phase zu diesen Aktivitäten
Shakespeare: Julius Cäsar. Thornton Wilder: The Ides of March. - Kritisch - argumentatives Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die mit Argumentieren, Hinterfragen, Ausloten von Grenzen und Begründen zu tun haben; das Beweisen heuristisch gewonnener Vermutungen ist ein Schwerpunkt dieses Tätigkeitsbereichs
Politische Bildung: Wandel von Herrschaftsstrukturen. Tendenzen des Imperialismus. Aspekte der Mathematik
Sprachliche Teillernziele für das 6. Semester Schöpferisch - kreativer Aspekt:
- Erweiterung und Vertiefung Mathematik ist eine Schulung des Grundwortschatzes sowie Denkens, in der Kenntnis gramatikalischer Erscheinungen. Arbeitstechniken vermittelt, Strategien aufgebaut, Phantasie angeregt und Kreativität gefördert werden
- Steigerung der Übersetzungsfähigkeit. Sprachlicher Aspekt:
- Fähigkeit, das Wörterbuch sachgerecht zu benützen. - Mathematik ist ein elaboriertes Begriffsnetz, ein ständiges Bemühen um exakten Ausdruck, in dem die Fähigkeit zum Argumentieren, Kritisieren und Urteilen entwickelt sowie die sprachliche Ausdrucksfähigkeit gefördert werden
Schriftliche Arbeiten Erkenntnistheoretischer Aspekt:
Schul- - Mathematik ist eine spezielle Form der Erfassung unserer Erfahrungswelt; sie ist eine spezifische Art, die Erscheinungen der Welt wahrzunehmen und Hausübungen nach den Erfordernissen des Unterrichts. durch Abstraktion zu verstehen; Mathematisierung eines realen Phänomens kann die Alltagserfahrung wesentlich vertiefen
Zwei Schularbeiten, je eine im Quartal. Pragmatisch- anwendungsorientierter Aspekt:
Alle Schularbeiten sind Übersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche - Mathematik ist ein nützliches Werkzeug und Methodenreservoir für viele Disziplinen und Voraussetzung für viele Studien bzw. Berufsfelder
Umfang Autonomer Aspekt: 60 bis 80 Wörter.
7. Semester (4 Wochenstunden): - Mathematische Gegenstände und Sachverhalte bilden als geistige Schöpfungen eine deduktiv geordnete Welt eigener Art, in der Aussagen - von festgelegten Prämissen ausgehend - stringent abgeleitet werden können; Mathematik befähigt damit, dem eigenen Denken mehr zu vertrauen als fremden Meinungsmachern und fördert so den demokratischen Prozess
1. Quartal Kulturell - historischer Aspekt:
CAESAR (wenn im 6. Semester nicht gewählt): - Die maßgebliche Rolle mathematischer Erkenntnisse und Leistungen in der Entwicklung des europäischen Kultur- und Geisteslebens macht Mathematik zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Allgemeinbildung
oder Beiträge zu den Bildungsbereichen:
CICERO, DER REDNER UND POLITIKER Sprache und Kommunikation:
Thematische Teillernziele Mathematik ergänzt und erweitert die Umgangssprache vor allem durch ihre Symbole und ihre Darstellungen, sie präzisiert Aussagen und verdichtet sie; neben der Muttersprache und den Fremdsprachen wird Mathematik so zu einer weiteren Art von Sprache Mensch und Gesellschaft:
- Kennenlernen der politischen Situation am Ende der Republik Der Unterricht soll aufzeigen, dass Mathematik in vielen Bereichen des Lebens (Finanzwirtschaft, Soziologie, Medizin usw.) eine wichtige Rolle spielt
- Einblick in das Wirken Ciceros als Redner Natur und Politiker. Technik:
- Einblick in Funktion und Bedeutung Viele Naturphänomene lassen sich mit Hilfe der Rhetorik. Mathematik adäquat beschreiben und damit auch verstehen; die Mathematik stellt eine Fülle von Lösungsmethoden zur Verfügung, mit denen Probleme bearbeitbar werden
Textgrundlage Kreativität und Gestaltung:
Auswahl aus einer Rede Ciceros. Mathematik besitzt neben der deduktiven auch eine induktive Seite; vor allem das Experimentieren an neuen Aufgabenstellungen und Problemen macht diese Seite sichtbar, bei der Kreativität und Einfallsreichtum gefördert werden
Ergänzungstexte (vor allem in Übersetzung) Didaktische Grundsätze:
Proben aus weiteren Reden Ciceros ua Im Mathematikunterricht soll verständnisvolles Lernen als individueller, aktiver und konstruktiver Prozess im Vordergrund stehen. Die Studierenden sollen durch eigene Tätigkeiten Einsichten gewinnen und so mathematische Begriffe und Methoden in ihr Wissenssystem einbauen.
Querverbindungen: zB Deutsch: Manipulation durch Sprache. Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige (nicht verpflichtende) Hausübungen an.
Politische Bildung Anzahl und Dauer von Schularbeiten: Beeinflussung der Meinungsbildung.
2 1. Quartal: bis 3. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, 4. bis 6. Semester:
Zwischen folgenden Themen kann gewählt werden eine Schularbeit pro Semester im Ausmaß von zwei Unterrichtseinheiten oder zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, 7. und 8. Semester: zwei Schularbeiten pro Semester im Gesamtausmaß von drei oder vier Unterrichtseinheiten (Dauer einer Schularbeit: ein oder zwei Unterrichtseinheiten), 9. Semester: eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.
a) CICERO, DER REDNER UND POLITIKER (Fortsetzung) Im Sinne der Methodenvielfalt ist bei jedem der folgenden Grundsätze eine Bandbreite der Umsetzung angegeben, innerhalb der eine konkrete Realisierung – angepasst an die jeweilige Unterrichtssituation – zu erfolgen hat. Wenn von minimaler und maximaler Realisierung die Rede ist, ist dies nicht im Sinne einer Wertung zu verstehen.
b) PROBEN AUS RÖMISCHER DICHTKUNST Lernen in anwendungsorientierten Kontexten
oder Anwendungsorientierte Kontexte verdeutlichen die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebensbereichen und motivieren so dazu, neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Vernetzungen der Inhalte innerhalb der Mathematik und durch geeignete fächerübergreifende Unterrichtssequenzen, insbesondere mit Informatik, sind anzustreben. Die minimale Realisierung besteht in der Thematisierung mathematischer Anwendungen bei ausgewählten Inhalten, die maximale Realisierung in der ständigen Einbeziehung anwendungsorientierter Aufgaben- und Problemstellungen zusammen mit einer Reflexion des jeweiligen Modellbildungsprozesses hinsichtlich seiner Vorteile und seiner Grenzen.
a) CICERO, DER REDNER UND POLITIKER (Neubeginn) Lernen in Phasen
b) PROBEN AUS RÖMISCHER DICHTKUNST Unter Beachtung der Vorkenntnisse sind Begriffe in der Regel in einer ersten Phase auf einer konkret-anschaulichen, intuitiven oder heuristischen Ebene zu behandeln, bei einfachen Anwendungen zu erproben und erst in einer späteren Phase zu vertiefen, ergänzen, verallgemeinern oder exaktifizieren. Die minimale Realisierung besteht in der Orientierung am Vorwissen der Studierenden und der Einführung von Begriffen über intuitive und heuristische Ansätze mit exemplarischen Exaktifizierungen, die maximale Realisierung in einer weit reichenden Präzisierung mathematischer Begriffe, Sätze und Methoden.
PROBEN AUS RÖMISCHER DICHTKUNST Lernen im sozialen Umfeld
Thematische Teillernziele: Der Einsatz passender Sozialformen ist auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart der Inhalte und auf die jeweilige Lerngruppe abzustimmen. Hilfreich für jeden Lernprozess ist ein konstruktives Klima zwischen den Studierenden einerseits sowie den Lehrerinnen und Lehrern und Studierenden andererseits. Die minimale Realisierung besteht im situationsbezogenen Wechsel der Sozialformen im Unterricht, die maximale Realisierung im Vermitteln elementarer Techniken und Regeln für gute Team- und Projektarbeit sowie in der Kooperation mit außerschulischen Expertinnen und Experten. Lernen unter vielfältigen Aspekten
- Kennenlernen einiger Formen Einzelne Inhalte und Aussageweisen römischer Dichtung Probleme sind aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und aus verschiedenen Richtungen zu beleuchten. Vielfältige Sichtweisen sichern eine große Flexibilität bei der Anwendung des Gelernten. Die minimale Realisierung besteht in der gelegentlichen Verdeutlichung verschiedener Sichtweisen bei der Behandlung neuer Inhalte, die maximale Realisierung im konsequenten Herausarbeiten der Vor- und Nachteile verschiedener Zugänge. Damit wird ein vielschichtiges und ausgewogenes Bild der Mathematik gewonnen. Lernen mit instruktionaler Unterstützung
Lernen ohne instruktionale Unterstützung ist in der Regel - Kenntnis einiger Motive insbesondere in Mathematik - ineffektiv und Gestalten des Mythos führt leicht zur Überforderung. Lehrerinnen und Lehrer müssen die Studierenden anleiten und insbesondere bei Problemen gezielt unterstützen. Die minimale Realisierung besteht in der Bereitstellung von adäquaten (eventuell auch elektronischen) Lernumgebungen und Lernangeboten, die maximale Realisierung in Differenzierungsmaßnahmen, durch die individuelle Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnisse und Interessen gefördert werden.
- Verständnis für die dichterische Auseinandersetzung Lernen mit Problemen des menschlichen Lebens. medialer Unterstützung
- Einblick Die Beschaffung, Verarbeitung und Bewertung von Informationen hat auch mit Büchern (zB dem Schulbuch), Zeitschriften und mit Hilfe elektronischer Medien zu erfolgen. Nutzen und Problematik mathematischer Inhalte und Lernhilfen im Internet sind hier zu thematisieren. Die minimale Realisierung besteht in das Fortwirken der gelegentlichen Einbeziehung derartiger Medien, die maximale Realisierung im gezielten Erwerb von Themen römischer Dichtung Kompetenzen, die von der Informationsbeschaffung bis zur eigenständigen Abfassung und Präsentation mathematischer Texte und Facharbeiten reichen. Lernen mit technologischer Unterstützung
- Einblick in Leben Mathematiknahe Technologien wie Computeralgebra-Systeme, dynamische Geometrie-Software oder Tabellenkalkulationsprogramme sind im heutigen Mathematikunterricht unverzichtbar. Sachgerechtes und Werk Catulls sinnvolles Nutzen der Programme durch geplantes Vorgehen ist sicherzustellen. Die minimale Realisierung besteht im Kennen lernen derartiger Technologien, das über exemplarische Einblicke hinausgeht und Ovids zumindest gelegentlich eine wesentliche Rolle beim Erarbeiten und Anwenden von Inhalten spielt. Bei der maximalen Realisierung ist der sinnvolle Einsatz derartiger Technologien ein ständiger und integraler Bestandteil des Unterrichts.
Textgrundlage: Die ersten beiden Semester dienen hauptsächlich der Wiederholung und Vertiefung des Lehrstoffes der Unterstufe und sind vor allem als Einstiegshilfe für jene Studierenden gedacht, die über einen längeren Zeitraum keine weiterführende Schule besucht haben. Wegen der unterschiedlichen Länge von Winter- und Sommersemester sind Verschiebungen von Inhalten möglich.
Auswahl aus Catull und Ovid Die kursiv gesetzten Lernziele stellen die verbindlichen zusätzlichen Bereiche am Realgymnasium für Berufstätige mit Darstellender Geometrie dar.
Ergänzungstexte (vor allem in Übersetzung) Lehrstoff:
Proben aus Vergil und Horaz; Carmina Burana ua. 1. Semester:
Querverbindungen: zB Deutsch, lebende Fremdsprache; Zahlen und Rechengesetze
Musikerziehung, Bildnerische Erziehung: Weiterleben von Motiven, Gestalten und Formen der römischen Dichtung. - Reflektieren über das Erweitern von Zahlenmengen an Hand von natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen
Sprachliche Teillernziele für das 7. Semester: - Rechnen mit natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen (sowohl in Form von Brüchen als auch Dezimalzahlen), Kennen und Anwenden der Klammer- und Vorrangregeln
- Erweiterung des Grundwortschatzes. Darstellen von Zahlen im dekadischen Zahlensystem
- Festigung und Erweiterung der Fähigkeit, wesentliche Erscheinungen der lateinischen Grammatik (zB Partizipialkonstruktionen, Gerundivkonstruktionen, Satzgefüge, Sperrstellung) beim Übersetzen richtig zu erfassen. Definieren von Potenzen mit natürlichen Exponenten
- Kennenlernen einiger wichtiger rhetorischer Stilmittel Verwenden von Zehnerpotenzen zum Erfassen von sehr kleinen und sprachlicher Besonderheiten. sehr großen Zahlen in anwendungsorientierten Bereichen
- Einblick in die Problematik des Verhältnisses von Original bewusstes und Übersetzung. sinnvolles Umgehen mit exakten Werten und Näherungswerten
- Fähigkeit, die zur Erfüllung der thematischen Teillernziele gewählten Texte sinngemäß zu lesen, in sprachrichtiges Deutsch zu übertragen Formeln und in einfacher Weise zu interpretieren. Gleichungen
Schriftliche Arbeiten: - Aufstellen und Interpretieren von Termen und Formeln, Begründen von Umformungsschritten durch Rechengesetze
Schul- und Hausübungen nach den Erfordernissen des Unterrichts. - Lösen von linearen Gleichungen in einer Variablen Ungleichungen
Zwei einstündige Schularbeiten, je eine im Quartal. - Arbeiten mit einfachen Ungleichungen (Abschätzungen, Umformungen, Fallunterscheidungen)
Alle Schularbeiten sind Übersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche. Die Verwendung des Wörterbuches ist zu gestatten. Geometrie
Umfang: 60 bis 80 Wörter. - Anwenden geometrischer Grundkenntnisse, Konstruktionen einfacher ebener Figuren
8. Semester (4 Wochenstunden am Gymnasium oder Realgymnasium für Berufstätige): - Untersuchen und Begründen von Eigenschaften ebener Figuren, insbesondere von Dreiecken und Vierecken
Folgende Themen sind vorgesehen: - Herleiten und Anwenden von Formeln für Längen- und Flächeninhaltsberechnungen geometrischer Figuren
I 2. DIE RÖMISCHE REPUBLIK IM SPIEGEL DER GESCHICHTSSCHREIBUNG Semester:
II. DIE KAISERZEIT IM SPIEGEL DER BRIEFE DES JÜNGEREN PLINIUS: Zahlen und Rechengesetze
Es steht dem Lehrer frei, beide Themen oder nur ein Thema zu behandeln. - Erweitern der Menge der rationalen Zahlen zur Menge der reellen Zahlen
I. DIE RÖMISCHE REPUBLIK IM SPIEGEL DER GESCHICHTSSCHREIBUNG - Definieren von Potenzen mit ganzen und rationalen Exponenten
Zwischen den folgenden Themen I a - Rechnen mit reellen Zahlen, im Speziellen mit Wurzeln und I b ist zu wählen: mit der Zahl Pi
a) VOM WERDEN DER RES PUBLICA UND DES IMPERIUM ROMANUM - Formulieren und Anwenden von Rechengesetzen für Potenzen und Wurzeln
Thematische Teillernziele: Variablen und Terme
- Kenntnis wesentlicher Institutionen Analysieren von Termstrukturen, Umformen von Termen (Faktorisieren, Anwenden der res publica sowie sozialer Strukturen und Konflikte. binomischen Formeln)
- Kennenlernen einiger für das Werden Roms und des Imperium Romanum bedeutender Persönlichkeiten und Ereignisse. Umformen von Formeln
- Einblick in die Intention des Werkes. Geometrie
- Kenntnis Herleiten und Anwenden von der Entwicklung der römischen Geschichtsschreibung Formeln für Umfang und Flächeninhalt des Kreises und von Kreisteilen
Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden. - Durchführen von Berechnungen mit Hilfe des pythagoräischen Lehrsatzes
Textgrundlage: - Herleiten und Anwenden von Formeln für Längen-, Flächeninhalts- und Volumsberechnungen geometrischer Körper (Prismen, Pyramiden, Drehzylinder, Drehkegel, Kugel)
Auswahl aus Livius 3. Semester:
Ergänzungstexte (in Übersetzung): Funktionen
Zwölftafelgesetze ua. - Beschreiben von Abhängigkeiten, die durch reelle Funktionen in einer Variablen erfassbar sind (mittels Termen, Tabellen und Graphen), Reflektieren über den Modellcharakter von Funktionen
Querverbindungen: zB Politische Bildung: Entwicklung von Staats- und Verfassungsformen. Elemente der „res publica” für den Republik-Gedanken Europas (Französische Revolution). Bildnerische - Beschreiben und Untersuchen von linearen und einfachen nichtlinearen Funktionen (zB y = a/x, y = a/x2, y = ax2+bx+c)
Erziehung: Darstellungen aus Sage und Geschichte der Römer. - Untersuchen von Formeln im Hinblick auf funktionale Aspekte, Beschreiben von direkten und indirekten Proportionalitäten mit Hilfe von Funktionen
b) KRISE DER REPUBLIK - Arbeiten mit Funktionen in anwendungsorientierten Bereichen
Thematische Teillernziele: - Definieren, Darstellen und Untersuchen von Potenzfunktionen Gleichungen und Gleichungssysteme
- Kenntnis wesentlicher Institutionen der res publica sowie sozialer Strukturen und Konflikte Lösen von quadratischen Gleichungen in der ausgehenden Republik. einer Variablen
- Kennenlernen wesentlicher Ursachen für den Verfall der römischen Wertordnung. Zerlegen eines quadratischen Polynoms in Linearfaktoren
- Einblick Lösen von linearen Gleichungssystemen in Wollen und Wirken einiger Politiker zwei Variablen, Untersuchen der Lösbarkeit dieser Epoche. Gleichungssysteme, geometrische Interpretation
- Einblick Lösen von linearen Gleichungssystemen in die Intention des Werkes. drei Variablen
- Kenntnis von der Entwicklung Anwenden der römischen Geschichtsschreibung. oben genannten Gleichungen und Gleichungssysteme auf inner- und außermathematische Probleme
Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden 4. Semester:
Textgrundlage: Trigonometrie
Auswahl aus Sallusts Bellum Catilinae oder Bellum Iugurthinum. - Definieren von sin Alpha, cos Alpha, tan Alpha für 0° ≤ Alpha ≤ 360°
Ergänzungstexte - Durchführen von Berechnungen an rechtwinkligen und allgemeinen Dreiecken sowie an Figuren (in Übersetzungauch mittels Sinus-, Cosinussatz und der trigonometrischen Flächenformel):
Proben aus Reden Ciceros und aus den Historien des Sallust. - Lösen von Vermessungsaufgaben
Querverbindungen: zB Religion: Verfall der Wertordnung. Politische Reelle Funktionen
Bildung: Problem der Wertordnung. Ursachen gesellschaftlicher - Definieren, Darstellen und Untersuchen von Winkelfunktionen (Bogenmaß) sowie von Exponential- und Logarithmusfunktionen
Krisen. Philosophie: Problem der Wertordnung. - Formulieren und Beweisen von Rechengesetzen für Logarithmen
II. DIE KAISERZEIT IM SPIEGEL DER BRIEFE DES JÜNGEREN PLINIUS - Lösen von Exponentialgleichungen
Thematische Teillernziele: - Definieren der Eulerschen Zahl
A: Wenn die Themen I undII behandelt werden: - Arbeiten mit Exponential- und Logarithmusfunktionen in anwendungsorientierten Bereichen
- Einblick in die soziale und politische Situation 5. Semester:
- Kennenlernen der Problematik „Rom Vektoren und die Christen”. analytische Geometrie der Ebene
- Einblick in Lebensweise Addieren von Vektoren und Interessen eines gebildeten Römers. Multiplizieren von Vektoren mit reellen Zahlen, geometrisches Veranschaulichen dieser Rechenoperationen
- Kennenlernen des Plinius als Berichterstatter und Erzähler Ermitteln von Geschichten. Einheitsvektoren und Normalvektoren
- Kenntnis von Leben und Werk Ermitteln des jüngeren Plinius. Winkels zweier Vektoren unter Zuhilfenahme des skalaren Produkts, insbesondere Kennen der Orthogonalitätsbedingung
Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden. Die Behandlung des Teillernziels „Kennenlernen der Problematik ,Rom und die Christen``` wird empfohlen. - Beschreiben von Geraden in der Parameterform und in der Normalvektorform, Schneiden von Geraden
B: Wenn nur das Thema II behandelt wird, gelten die thematischen Teillernziele von II a mit folgender Ergänzung bei „Kennenlernen der Problematik Rom und die Christen”: - Lösen von geometrischen Aufgaben, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elementargeometrie
a) Einblick in das Spannungsverhältnis zwischen dem römischen Staat und dem Christentum Stochastik
b) Einblick in die geistige Auseinandersetzung zwischen Heidentum - Arbeiten mit Darstellungsformen und Christentum. Kennzahlen der beschreibenden Statistik
Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden. Die Behandlung des Teillernziels „Kennenlernen der Problematik ,Rom und die Christen``` ist verpflichtend. 6. Semester:
Textgrundlage: Analytische Geometrie des Raumes
Auswahl - Übertragen bekannter Begriffe und Methoden aus den Briefen des jüngeren Plinius. der zweidimensionalen analytischen Geometrie, Erkennen der Grenzen dieser Übertragbarkeit
Ergänzungstexte zum Thema „Rom und die Christen” (auch in Übersetzung): - Ermitteln von Normalvektoren, Definieren des vektoriellen Produkts
Tacitus, Annalen XV 44; Märtyrerakten; Laktanz, (Toleranzedikt); Augustinus, De civitate Dei II 21, XIX 21, XIX 23, XIX 24. - Beschreiben von Geraden und Ebenen durch Parameterdarstellungen bzw. Gleichungen
Querverbindungen: zB Religion: Der römische Staat und das Christentum. Deutsch: Textsorten, Brief, Feuilleton und Essay. - Schneiden von Geraden und Ebenen, Untersuchen von Lage- und Winkelbeziehungen zwischen Geraden, zwischen Geraden und Ebenen sowie zwischen mehreren Ebenen
Politische Bildung, Psychologie und Philosophie: roblem der Toleranz. Bildnerische Erziehung: Frühkristliche Kunst. - Lösen von geometrischen Aufgaben, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elementargeometrie und der Trigonometrie
Sprachliche Teillernziele für das 8. Semester: Nichtlineare analytische Geometrie
- Erweiterung und Festigung des Grundwortschatzes. Beschreiben von Kreisen durch Gleichungen
- Fähigkeit, wichtige Darstellungsmittel der im Lehrplan vorgesehenen Autoren festzustellen und ihre Funktion im Text kennenzulernen. - Schneiden von Kreisen mit Geraden, Ermitteln von Tangenten
- Erweiterung der Kenntnisse hinsichtlich der Sprachbetrachtung im semantischen und syntaktischen Bereich 7. Semester:
- Fähigkeit, die zur Erfüllung der thematischen Teillernziele gewählten Texte sinngemäß zu lesen, in sprachrichtiges Deutsch zu übertragen und in einfacher Weise zu interpretieren. Algebraische Gleichungen
Schriftliche Arbeiten: - Abspalten reeller Linearfaktoren von Polynomen
Schul- und Hausübungen nach den Erfordernissen des Unterrichts. - Lösen von algebraischen Gleichungen höheren Grades Differentialrechnung
Zwei zweistündige Schularbeiten. Die Schularbeiten umfassen Übersetzung und einfache Interpretation eines vorgelegten Textes. Die Verwendung des Wörterbuches ist bei allen Schularbeiten zu gestatten. - Beschreiben von Änderungen durch Änderungsmaße (Differenzenquotient)
Umfang: 90 bis 110 Wörter. - Definieren des Differentialquotienten (Änderungsrate), ausgehend vom Differenzenquotienten (mittlere Änderungsrate), unter Verwendung eines intuitiven Grenzwertbegriffes
9. Semester (5 Wochenstunden am Gymnasium oder Realgymnasium für Berufstätige): - Deuten dieser Begriffe als Sekanten- bzw. Tangentensteigung
I VOM PHILOSOPHISCHEN BEMÜHEN DER ANTIKE UM WELTBILD UND - Kennen des Begriffes Ableitungsfunktion, Deuten der ersten Ableitung
LEBENSORDNUNG - Deuten der zweiten Ableitung
Thematische Teillernziele: - Herleiten von Differentiationsregeln zur Ableitung von Polynomfunktionen; Kennen weiterer Differentiationsregeln (sofern sie für Funktionsuntersuchungen verwendet werden)
- Kennenlernen einiger Entwicklungen der Philosophie in der Antike. Untersuchen von Funktionen (insbesondere Polynomfunktionen bis zum Grad 4) bezüglich Monotonie und Krümmungsverhalten, Ermitteln von Extrem- und Wendestellen
- Kennenlernen einiger Texte Ciceros zur antiken Staatsphilosophie. Anwendungen der Differentialrechnung, beispielsweise aus der Optimierung (Extremwertaufgaben) oder aus der Wirtschaftsmathematik
- Einblicke in die Beschäftigung der antiken Philosophie mit Grundfragen menschlicher Existenz. Stochastik
- Kenntnis Kennen des Begriffes Zufallsversuch, Beschreiben von Leben und Werk Ciceros und/oder Senecas. Ereignissen durch Mengen
Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden. - Kennen der Problematik des Wahrscheinlichkeitsbegriffs; Auffassen von Wahrscheinlichkeiten als relative Anteile, als relative Häufigkeiten und als subjektives Vertrauen
Textgrundlage: - Berechnen von Wahrscheinlichkeiten aus gegebenen Wahrscheinlichkeiten; Arbeiten mit der Multiplikations- und der Additionsregel; Kennen des Begriffs der bedingten Wahrscheinlichkeit
Auswahl aus den philosophischen Werken Ciceros und/oder Senecas. Nichtlineare analytische Geometrie
Ergänzungstexte - Beschreiben von Kegelschnittslinien (in ÜbersetzungEllipsen, Hyperbeln, Parabeln): in Hauptlage durch Gleichungen
Proben einiger leicht verständlicher Texte griechischer Philosophie ua. - Untersuchen der gegenseitigen Lage von Kegelschnittslinien und Geraden
Querverbindungen: zB Religion: Der Mensch im Spannungsfeld der Werte. Gottesvorstellungen. Politische Bildung: Staatstheorien. Vergleich mit der Österreichischen Bundesverfassung. Psychologie und Philosophie: Ansätze und Entwicklungen philosophischen Denkens. Ethik. Differentialrechnung
Etwa ab dem 2. Quartal: - Interpretieren des Differenzenquotienten und des Differentialquotienten in mindestens einer außermathematischen Situation, etwa als mittlere Geschwindigkeit bzw. Momentangeschwindigkeit
AUS DER WELT DER RÖMER UND IHREM FORTWIRKEN - Bestimmen von Differentialquotienten aufgrund der Definition
Es ist dem Lehrer freigestellt, - Kennen und Anwenden von Differentiationsregeln zum Abschluß des 9. Semesters aus den folgenden Themen zu wählen: Differenzieren von rationalen und zusammengesetzten Funktionen
1 8. RÖMISCHES RECHT Semester:
Thematische Teillernziele: Integralrechnung
- Einblick in einige Grundbegriffe des römischen Rechts. Ermitteln von Stammfunktionen
- Kennenlernen einiger Beispiele aus der römischen Rechtspraxis. Definieren des bestimmten Integrals
- Kennenlernen einiger wichtiger heute noch gebräuchlicher römischer Rechtsregeln. Kennen des Zusammenhangs zwischen Differenzieren und Integrieren
- Einblicke in das Weiterwirken des römischen Rechts. Berechnen von bestimmten Integralen mit Hilfe von Stammfunktionen unter Verwendung von Integrationsregeln, insbesondere für Polynomfunktionen
Textgrundlage: - Arbeiten mit verschiedenen Deutungen des Integrals (insbesondere Flächeninhalt, Volumen)
Auswahl aus den Institutionen des Gaius und aus dem Corpus Iuris Civilis sowie Proben aus den Zwölftafelgesetzen. Stochastik
2. RÖMISCHE GESCHICHTSSCHREIBUNG - Kennen der Begriffe diskrete Zufallsvariable und diskrete Verteilung
Textgrundlage: - Kennen der Zusammenhänge von relativen Häufigkeitsverteilungen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen; von Mittelwert und Erwartungswert sowie von empirischer Varianz und Varianz
Proben aus Caesar, Sallust, Eutrop ua. - Arbeiten mit diskreten Verteilungen (insbesondere mit der Binomialverteilung) in anwendungsorientierten Bereichen
3. RÖMISCHE REDEKUNST - Kennen der Begriffe stetige Zufallsvariable und stetige Verteilung
Textgrundlage: - Arbeiten mit der Normalverteilung in anwendungsorientierten Bereichen
Proben aus Reden Ciceros. Differential- und Integralrechnung
4. WEITERLEBEN LATEINISCHER SPRACHE UND KULTUR IN MITTELALTER UND - Differenzieren und Integrieren der Exponential- und der Logarithmusfunktion
NEUZEIT - Arbeiten mit der Differentialgleichung y’ = ky
Textgrundlage: Stochastik
Proben aus dem mittel- - Kennen und neulateinischen Schrifttum (gegebenenfalls naturwissenschaftliche Texte). Interpretieren von statistischen Hypothesentests und von Konfidenzintervallen
Sprachliche Teillernziele für das 9. Semester:
- Festigung und Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung philosophischer Fachausdrücke. Wiederholung
- Erweiterung der Kenntnisse hinsichtlich der Sprachbetrachtung im semantischen umfassendes Wiederholen, Vertiefen und syntaktischen Bereich. Vernetzen von Stoffgebieten
- Fähigkeit, die zur Erfüllung der thematischen Teillernziele gewählten Texte sinngemäß zu lesen, in sprachrichtiges Deutsch zu übertragen BIOLOGIE und in einfacher Weise zu interpretieren. UMWELTKUNDE
Schriftliches Arbeiten Bildungs- und Lehraufgabe:
Schul- Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Hausübungen nach Umweltkunde sieht die Beschäftigung mit den Erfordernissen des Unterrichts Themenbereichen Mensch und Gesundheit, Weltverständnis und Naturerkenntnis, Ökologie und Umwelt sowie Biologie und Produktion vor.
Eine dreistündige Schularbeit. Der Biologie- und Umweltkundeunterricht hat, aufbauend auf dem Vorwissen der Studierenden, folgende Ziele:
Die Schularbeit umfaßt Übersetzung und einfache Interpretation eines vorgelegten Textes. Die Verwendung des Wörterbuches ist zu gestatten. Die Studierenden sollen – im Sinne biologischer Grundbildung – zentrale biologische Erkenntnisse gewinnen, Prinzipien, Zusammenhänge, Kreisläufe und Abhängigkeiten in lebenden Systemen sehen lernen und damit Grundzüge eines biologischen bzw. naturwissenschaftlichen Weltverständnisses erwerben.
Umfang: 120 bis 140 Wörter. Die Studierenden sollen Einblicke in ausgewählte Forschungsschwerpunkte der modernen Biowissenschaften erhalten und damit auch Verständnis für biologische bzw. naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben. Sie sollen – auch im Sinne einer Studienvorbereitung für naturwissenschaftliche Fachrichtungen – verstehen, welche Aussagekraft biologische bzw. naturwissenschaftliche Experimente besitzen und wo deren Grenzen liegen.
ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE Die Studierenden sollen ihr Verständnis und die Wahrnehmung für den eigenen Körper vertiefen und damit zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und anderen befähigt werden (Akzeptanz des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität; Gesundheitsförderung, Suchtprophylaxe, Umgang mit behinderten Menschen, Humangenetik).
Französisch Die Studierenden sollen Wissen und Kompetenzen erwerben, die sie für einen umweltbewussten, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen motivieren und befähigen. Die Bedeutung des Arten- und des Biotopschutzes soll erkannt werden.
Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen: Die Studierenden sollen Wissen und Kompetenzen erwerben, die sie in Hinblick auf zukünftige Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungen qualifizieren. Werte und Normen, Fragen der Verantwortung (Bioethik) bei der Anwendung naturwissenschaftlicher bzw. biologischer Erkenntnisse sollen thematisiert werden.
2. Die Studierenden sollen positive Emotionen für Natur und 3 Umwelt entwickeln. Semester (je 3 Wochenstunden):
Wie Anlage A für die 5. Klasse, mit folgenden Abweichungen: Personale und soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konflikt- und Teamfähigkeit sowie emotionale Intelligenz sollen erworben und gefördert werden.
Der Abschnitt „Grammatik” lautet Beiträge zu den Bildungsbereichen:
„2. Semester Mensch und Gesellschaft:
Wesentliche Elemente der Grundgrammatik zur Bewältigung der jeweiligen Kommunikationssituation. Menschen als biologische und soziale Wesen, Sexualität/Partnerschaft/Familie, Gesundheit/Krankheit als biologisches und soziales Phänomen, Arbeitswelt, Gestaltung von Freizeit, Friedenserziehung; Verhältnis Mensch - Natur, Ökologie - Ökonomie, Energie, Nachhaltigkeit; Anwendung biologischer Erkenntnisse, lebenslanges Lernen
Dei Satzarten: Aussagesatz: gerade Wortfolge; extraposition („Jean, je ne l`ai pas encore vu aujourd`hui”). Frage- Natur und Antwortsatz: Fragesatz Technik: reine Intonationsfrage, mit und ohne Fragewort (vorangestellt und nachgestellt); Fragebildung mit EST-CE QUE (mit und ohne Fragewort). Antwortsatz auf Entscheidungs- und auf Ergänzungsfrage. Aufforderungssatz; Verneinung; totale und teilweise Verneinung.
Die Nominalgruppe; die Bestandteile der Nominalgruppe: Nomen: Phänomen Leben, Mensch als Lebewesen, Vernetzung belebter Systeme, Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur, Umwelt und Gesundheit, Naturwissenschaften und Ethik, naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsstrategien
Genus, Plural, Begleiter und Substituten des Nomen: bestimmter Sprache und unbestimmter Artikel, Teilungsartikel, unselbständiges Demonstrativpronomen, unselbständiges Possessivpronomen, Interrogativpronomen, Grundzahlen, Mengenangaben; Adjektiv Kommunikation:
Übereinstimmung mit dem Nomen, Genus, Numerus; Personalpronomen: Förderung der Sprachkompetenz im Bereich der Alltags- und Fachsprache
verbundene Pronomen (Subjektspronomen, Objektspronomen, y, en - jeweils nur 1 Objektspronomen); unverbundene Pronomen. Kreativität und Gestaltung:
Die Verbalgruppe: Das Verb: Verben auf -er, -ir; unregelmäßige Einsatz von kreativitätsfördernden Methoden
Verben. Indikativ: present, futur compose. Die anderen Modi Gesundheit und Bewegung:
imperativ; infinitiv. Unpersönliche Verben körperliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, reflexive Verben.
Die Erweiterungen des einfachen Satzes: durch Ergänzungen: Nomen, Pronomen, Infinitiv + complement; durch Attribute: Wohlbefinden/Gesundheit, Umwelt und Sport
nichtadjektivisches Attribut; ursprüngliche Adverbien Didaktische Grundsätze: Stellung; die häufigsten Präpositionen und Konjunktionen (et, ou, mais, parce que/comme, que, si).
Der zusammengesetzte Satz: Beiordnung; Unterordnung: Objektsatz, indirekte Rede (Aussage und FragesatZ). Bei der Umsetzung der Bildungsziele haben die Lehrerinnen und Lehrer. folgende Faktoren zu berücksichtigen:
Satzzeichen: Beistrichsetzung in der indirekten Rede. - Auswahl von Inhalten, die maximalen Erkenntnisgewinn im Sinne von biologischem Basiswissen und zentralen Kompetenzen (zB vernetztes Denken) bringen und als Grundlage für lebenslanges Lernen dienen können
3. Semester: - Einbeziehung der Lebenswirklichkeit der Studierenden, Integration ihres Vorwissens, ihrer Erfahrungen und Interessen
Wie 2. Semester, dazu: - Einbeziehung der gesellschaftlichen Dimensionen der Biowissenschaften im historischen wie auch zukünftigen Kontext, Diskussion der ethischen Dimension biowissenschaftlicher Erkenntnisse und deren Anwendung auch im Hinblick auf die europäische Situation
Die Satzarten: Inversionsfrage mit pronominalem Subjekt bei QUE, OU, COMMENT und in formelhaften Wendungen („Comment allez-vous?”); Ausrufesatz; Frage mit QUEL; Verneinung ne . . . que - Vermittlung eines Grundverständnisses für naturwissenschaftliches Denken und experimentelles Vorgehen, Grundverständnis für biologische Fachsprache
Die Nominalgruppe: das verbundene Pronomen (Sätze mit zwei Objektspronomen: „Je le lui donne”); selbständige Indefinitpronomen; Ordnungszahlen. - Schaffung problemorientierter Lernumgebungen, die selbstständiges Lernen fördern
Die Verbalgruppe: Passe compose/imparfait; - methodische Vielfalt (zB praktische Tätigkeiten, Projekte, fachübergreifender Unterricht, Experimente, Freilandarbeit, Betriebserkundungen, offene und soziale Lernformen unter Berücksichtigung der besonderen Belastungen der Berufstätigen)
Die Erweiterungen des einfachen Satzes: Apposition, Relativsatz mit QUI, QUE, OU; indirekte Rede (Befehlssatz); satzwertige Infinitvkonstruktionen (apres avoir/etre + p.p., avant de + inf.).” - Aufbau von Medienkompetenz durch aktive Auseinandersetzung mit modernen Medien und deren Nutzung (Internet, multimediale Lern-Software usw.)
Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet: - besondere Berücksichtigung der Anwendung des Wissens und der Problemlösung
„Schul- Der Unterricht gliedert sich in vier zentrale Bereiche, die miteinander verschränkt und Hausübungen. kombiniert sowie in methodisch vielfältiger Weise bearbeitet werden müssen:
Zwei Schularbeiten je Semester.” Mensch und Gesundheit
4. und 5.Semester (je 3 Wochenstunden): Es ist die Einsicht zu vertiefen, dass der menschliche Körper ein System von in Wechselbeziehung stehenden Organen ist und gesundheitsfördernde Lebensweisen durch individuelle Entscheidungen (persönliche Verantwortung) und durch Umwelteinflüsse mitbestimmt sind. Biologisches Wissen ist in Bezug zu gegenwärtigem und zukünftigem Verhalten und Handeln zu setzen.
Wie Anlage A für die 6. Klasse, mit folgenden Abweichungen: Weltverständnis und Naturerkenntnis
Der Abschnitt „Grammatik” lautet: Einblicke in die modernen Biowissenschaften einschließlich aktueller Forschungsthemen sind zu geben. Bei der Behandlung aller Themen ist darauf zu achten, dass eine prägnante, exemplarische Auswahl getroffen wird. Weiters sind die zahlreichen Anknüpfungspunkte für Diskussionen zu Fragen der Ethik (Was kann der Mensch? Was darf der Mensch?) zu nutzen.
„4. Semester: Ökologie und Umwelt
Die Satzarten: Fragesatz mit einfacher Inversion bei nominalem Subjekt Neben theoretisch orientierter Beschäftigung mit QUE, OU, COMMENT („Que fait ton pere?”). Ökosystemen sind
Die Nominalgruppe: unselbständiges Indefinitpronomen; Vergleich des Adjektivs; selbständiges Demonstrativpronomen; nach Möglichkeit für praktische Tätigkeiten (Freilandarbeit ua.) und Naturerfahrung zu nutzen.
Die Verbalgruppe: futur simple, conditionnel I; Adverb: Biologie und Produktion
abgeleitetes Adverb, Vergleich; subjonctif present nach „Il faut que” und den Verben der Willensäußerung; komplexe Mengenangaben (un peu plus de); participe present. Mittels problemorientierter Fragestellungen ist deutlich zu machen, welch zentrale wirtschaftliche Bedeutung die Biologie als Produktionsfaktor in den modernen Industriegesellschaften hat. Die Auseinandersetzung mit kontroversiell diskutierten Themen ist zu trainieren.
Der Zusammengesetzte Satz Lehrstoff: gerondif; Bedingungssatz (si + present).
5 3. und 4. Semester:
Die Satzarten: der Passivsatz Mensch und seine Ersatzkonstruktionen (on, refelexive Verben); mehrteilige Verneinung: ne . . . ni . . . ni Gesundheit
Die Nominalgruppe: weitere Numeralia; selbständiges Possessivpronomen; Stellung des attributiven Adjektivs. Biodiversität
Die Verbalgruppe: passe simple (rezeptiv); conditionnel II; - Zusammenhänge von Bau und Funktion der Organsysteme des Stoffwechsels (Ernährung, Verdauung, Atmung, Kreislauf, Ausscheidung, Bewegung) und deren Ausbildung am Beispiel des menschlichen Organismus erarbeiten
Der zusammengesetzte Satz: subjonctif present und passe (nach Verben des Gefühlsausdrucks und des persönlichen Urteiles, nach unpersönlichen Ausdrücken, nach den häufigsten Konjunktionen). - Erkennen der Bedeutung einer gesunden Ernährung Krankheit
Partizip: participe present und participe passe in Partizipialkonstruktionen; Zeitenfolge; irrealer Bedingungssatz present und passe; Relativsatz mit DONT und QUI mit Präposition; - Kenntnisse über Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Parasiten) an Hand ausgewählter Beispiele erlangen; Maßnahmen zur Hygiene und Reiseprophylaxe; Einsicht über moderne Zivilisationskrankheiten und Krebs gewinnen
Adverbialsatz: Temporalsatz, Finalsatz, Konditionalsatz, Kausalsatz mit den entsprechenden Konjunktionen (zB avant que, apres que, pendant que, pour que); Adverbien der Verknüpfung (zB pourtant, neanmoins, seulement, du reste); Immunsystem des Menschen
Satzzeichen: der Beistrich in der indirekten Rede, beim Relativsatz, beim eingeschobenen Satz, bei der adverbialen Bestimmung (am Satzanfang), Ausrufungszeichen.” - Einblicke in die grundlegende Funktionsweise des Immunsystems gewinnen und die Auswirkungen von Störungen erkennen (Allergien, AIDS ua.)
Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet: Sexualität
„Schul- - Verständnis von Sexualität als biologisches, psychologisches und Hausübungen soziales Phänomen vertiefen und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Sexualität anregen (Sexualethik); Wissen über Möglichkeiten der Fortpflanzungsmanipulationen und über die Embryonalentwicklung beim Menschen erwerben. Einblicke in Forschungsschwerpunkte der modernen Biowissenschaften (Stammzellenforschung, neue Reproduktionsmethoden usw.) erlangen.
Zwei Schularbeiten je Semester.” Information und Kommunikation in biologischen Systemen
6. Semester (3 Wochenstunden): - Grundlagen von Information und Kommunikation in Nervensystemen (Reizaufnahme, Sinnesorgane, Erregungsleitung, Verarbeitung; moderne Hirnforschung) und im Hormonsystem des Menschen (Regelkreise) verstehen; Begreifen, dass diese Mechanismen dem Verhalten zu Grunde liegen; Überblick über zentrale Positionen der Verhaltensforschung bekommen.
7. Semester (4 Wochenstunden): Drogen
Lernziele: - Gründe für Suchtverhalten erfassen und verschiedene Möglichkeiten der Suchtprophylaxe vor allem im Hinblick auf aktuelle Jugenddrogen erarbeiten
Hörverstehen: Ökologie und Umwelt
Am Ende des 7. Semesters Verstehen der häufigsten Textsorten wie zB Gespräche, Interviews, Diskussionen, Werbetexte, leichtere Kommentare usw. mit fallweisen Hilfestellungen bzw. nach mehrmaligem Hören. - Grundlagen des Wissens über Ökosysteme (Stoff- und Energiekreisläufe, Umweltfaktoren, Sukzession) erwerben
Sprechen: - Verständnis für die Probleme der verschiedenen Formen der Landwirtschaft (intensiv und extensiv) und der Welternährung entwickeln
Stärkere Differenzierung des persönlichen Ausdrucks in Alltagssituationen. Beherrschung der sprachlichen Mittel zu Information, Problemdarstellung, Diskussion, zum Zusammenfassen und Erzählen. - Umweltprobleme und deren Ursachen an ausgewählten Beispielen diskutieren und Lösungsmöglichkeiten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen; Einblick in das Spannungsfeld Ökologie – Ökonomie
Leseverstehen Weltverständnis und Lesen: Naturerkenntnis
Verstehen authentischer Texte. Erkennen der Absicht des Autors sowie Einsicht in die Strukturen und den Sprachgebrauch des Textes. Zellbiologie
Schreiben: - Wissen um die Zelle als Grundbaustein und Informationsträger der Organismen und modellhaftes Verstehen der Zusammenhänge zwischen Lebensvorgängen und bestimmten Zellstrukturen erwerben
Differenziertere Beherrschung der Ausdrucksformen des discours ecrit (Nominal- und Partizipialkonstruktionen, logische Verknüpfungen, sprachliche Mittel der Argumentation usw.). Fähigkeit zu informieren, zu argumentieren, einen Text zusammenzufassen, einen Handlungsablauf zu erzählen, persönlich Stellung zu nehmen. - am Beispiel Pflanzen: An Hand ausgewählter Beispiele Wissen über Entwicklung, Keimung und Wachstum sowie mögliche Anpassungen an unterschiedliche Standorte erwerben und grundlegendes Verständnis für Stoffwechselvorgänge (Fotosynthese, Dissimilation) gewinnen
Lerninhalte: - Einblick in biotechnische Verfahren bei der Nahrungsmittelproduktion gewinnen
Kommunikationssituationen und Themenbereiche - am Beispiel Mikroorganismen: An Hand ausgewählter Beispiele die Unterschiede zwischen Pro- und Eukaryoten erfassen; Mikroorganismen als Besiedler aller, auch extremer Lebensräume kennen lernen und ihre zentrale Bedeutung für die Natur verstehen
Erweiterung und Differenzierung der Alltagssituationen in bezug auf Sprechintentionen und Sprachniveau; dazu Schwerpunkt Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, zB: Genetik
- Arbeit Wissen um die Bedeutung der DNA – Replikation und Beruf der Mitose für Wachstum, Zelldifferenzierung und die Entstehung vielzelliger Lebewesen sowie der Meiose für die geschlechtliche Fortpflanzung erwerben.
- Berufsbildung Verstehen der Vorgänge bei der Proteinsynthese (Transkription, Translation, Regulation der Genaktivität); Kennen der Vererbungsregeln; Einblick in die Humangenetik gewinnen.
- Freizeitgestaltung: Tourismus, Sport, Kultur, Feste und Feiern usw., - Wissen um gentechnische Verfahren und deren mögliche Auswirkungen (Landwirtschaft, Medizin, Gesellschaft ua.) erwerben; an Hand ausgewählter Beispiele des Themenkreises Entwicklung einer verantwortungsbewussten Haltung gegenüber gentechnischen Eingriffen (Wissenschaftsethik, Bioethik)
- Massenmedien, Biologie und Produktion
- Werbung, Einblicke in die Anwendung genetischer Forschung in Tier- und Pflanzenzucht sowie in gentechnische Verfahren in Medizin und Landwirtschaft gewinnen
- aktuelle soziale, wirtschaftliche und politische Probleme. Evolution
Lektüre: - Grundlagen chemischer und biologischer Evolution erwerben; Einblick in Evolutionstheorien gewinnen. Überblick über den Ablauf der Entwicklungsgeschichte der Lebewesen erwerben
Texte aus - In Anknüpfung an das Wissen um den Massenmedien; kurze literarische Texte (bzw. Auszüge), vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert. Aufbau und die Struktur der Erde und die geodynamischen Formungskräfte Grundlagen der Entstehung ausgewählter Landschaften erarbeiten
Bei der Textauswahl ist darauf zu achten, daß die Studierenden ein möglichst vielseitiges Bild des modernen Frankreich unter gelegentlicher Einbeziehung der übrigen französischsprechenden Länder erhalten. Dabei Vergleich mit österreichischen Verhältnissen. CHEMIE
Sprachliche Mittel Bildungs- und Lehraufgabe:
Phonetik: Chemische Grundbildung soll unter Zuhilfenahme von Phänomenen aus dem mikroskopischen Bereich Erklärungen für Vorgänge im makroskopischen Bereich hervorbringen. Ausgehend von der Vielfalt der Stoffe und ihrer Bedeutung für alle Lebensbereiche werden ein elementarer Wissensstand aufgebaut und erweiterungsfähige Basiskonzepte eingeführt. Stoffeigenschaften und Stoffartumwandlungen können mit Hilfe weniger Prinzipien und Modelle erschlossen werden. Im Mittelpunkt stehen das Stoff-Teilchen-Konzept und das Struktur-Eigenschafts-Konzept.
Wie in den vorhergehenden Semestern, dazu besondere Berücksichtigung der „intonation expressive”. Im Verbund mit anderen Gegenständen (vornehmlich Biologie, Mathematik und Physik) zeigt der Chemieunterricht auf exemplarische Weise den Weg der Erkenntnisfindung über Entwicklung und Anwendung von Deutungssystemen.
Wortschatz Die abwechselnde und bedarfsgerechte Anwendung von induktiv orientiertem Hypothesen-Bilden und deduktiv orientiertem Hypothesen-Prüfen hilft dabei. Dadurch schafft der Chemieunterricht die Basis für kreative und lebensgestaltende Problemlösestrategien und fördert über die Schule hinaus die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung beim Erwerb von Wissen und Kompetenzen unterschiedlicher Art. Ziel ist der Einblick in die Vielgestaltigkeit und Omnipräsenz chemischer Prozesse: Es sollen sowohl stoffliche Veränderungen als materielle und energetische Grundlage des Lebens und der Zivilisation erkennbar gemacht, als auch Anwendungsmöglichkeiten in der chemischen Industrie aufgezeigt werden.
Die Auswahl der einzelnen Wortschatzgebiete wird Übernahme von den jeweiligen Kommunikationssituationen Verantwortung und Lesetexten her bestimmt die Ausbildung von Kritikfähigkeit gegenüber Ge- und Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse helfen die Teilnahme an wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen zu ermöglichen.
Als Grundlage dient ein wissenschaftlich fundierter Aufbauwortschatz. Beiträge zu den Bildungsbereichen:
Einführung eines einsprachigen Wörterbuchs im 6. Semester. Mensch und Gesellschaft:
Grammatik: 6. Semester: Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen über Grenzen hinweg; Berücksichtigung ethischer Maßstäbe in der gesellschaftsrelevanten Umsetzung chemischer Erkenntnisse
Wie in den vorhergehenden Semestern. Dazu: Die Satzarten Natur und Technik:
Fragesatz: komplexe Inversion. Die Nominalgruppe: Nominalisierungen. Grundlegende Kenntnisse über Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe; vertieftes Verständnis für die Beziehung von Struktur und Eigenschaften von Stoffen und deren gezielte Veränderungen; Einblick in technische und naturwissenschaftliche Studienfelder
Die Verbalgruppe: Das Verb: futur anterieur, weitere Anwendungen des subjonctif im Gliedsatz; subjonctif passe compose. Der zusammengesetzte Satz Sprache und Kommunikation: Subjektsatz; Relativsatz mit zusammengesetztem Relativpronomen; Modalsatz (zB mit „de facon que”); Konzessivsatz (zB mit „bien que”); Konsekutivsatz.
Satzzeichen und Orthographie: die Beistriche zwischen Haupt- und Gliedsatz, zwischen Gliedsätzen, zwischen Hauptsätzen, bei der Apposition; die Verwendung der Anführungszeichen; die wichtigsten Akzentregeln. Weiterer Ausbau sprachlicher Mittel zur Textkonstituierung (logische und zeitliche Gliederungselemente, Vor- Erweiterung und Rückverweis, Verwendung sicherer Einsatz der Tempora usw.) chemischen Fachsprache als
Grammatik: 7. Semester: zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und außerhalb des
Wie 6. Semester. Dazu: Die Satzarten: das „ne expletif” (nur rezeptiv). Verneinter Satz: komplexe und erweiterte bzw. näher bestimmte Formen. Verneinung. Verneinung ohne „pas” (rezeptiv). fachwissenschaftlichen Bereiches
Ausrufesatz mit „ce que”, „pourvu que”. Die Verbalgruppe; das Kreativität und Gestaltung:
Verb: passe compose - imparfait - passe simple: Abgrenzung Kreative Problemlösestrategien und Modellentwicklung; Bereicherung
(rezeptiv); Infinitiv: infinitif passif, Wiedergabe des emotionaler Erfahrungen
nominalisierten Infinitivs. Erweiterungen des einfachen Satzes Gesundheit und Bewegung:
schwierige Formen des Relativsatzes. Der zusammengesetzte Satz: der Grundlagen für den gesundheitsfördernden und -bewussten Umgang mit Stoffen der Alltagswelt; vertieftes Kritikbewusstsein gegenüber der Ambivalenz von Drogen und Pharmazeutika
Bedingungssatz mit „dans le cas ou + conditionnel I oder II”. Didaktische Grundsätze:
Schriftliche Arbeiten Die Auswahl der Inhalte und Methoden ist so vorzunehmen, dass die Entwicklung und Anwendung folgender Konzepte verwirklichbar ist:
Schulübungen und Hausübungen wie im 5. Semester. Stoff-Teilchen-Konzept: Bewusst machen des Unterschieds zwischen erfahrbaren Phänomenen der stofflichen Welt und deren Deutung auf der Teilchenebene; Herstellung des Zusammenhangs mit dem Periodensystem.
Schularbeiten Struktur-Eigenschafts-Konzept: Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen bestimmen die Eigenschaften eines Stoffes.
Im 6. Semester zwei (einstündig); im 7. Semester zwei zweistündige. Donator-Akzeptor-Konzept: Säure-Base- und Redoxreaktionen lassen sich als Protonen- und Elektronenübertragungen beschreiben.
8. Semester (4 Wochenstunden) Energiekonzept: Alle chemischen Reaktionen sind mit einem Energieumsatz verbunden
9. Semester (5 Wochenstunden) Größenkonzept: Stoff- und Energieumsätze können quantitativ beschrieben werden
am Gymnasium und am Realgymnasium (mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige Gleichgewichtskonzept: Reversible chemische Reaktionen können zu einem dynamischen Gleichgewichtszustand führen.
Lernziele: Im Sinne anzustrebender Methodenvielfalt sind folgende Leitlinien
Hörverstehen zu berücksichtigen:
Am Ende des 9. Semester Verstehen der häufigsten Textsorten wie zB Gespräche, Interviews, Diskussionen, Berichte, Werbetexte, leichtere Kommentare usw. Empirisch arbeiten und erfahrungsgeleitet lernen
Sprechen: Dem besonderen Rang des Experiments als charakteristische Methode der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung ist im Unterricht nach Möglichkeit Rechnung zu tragen.
Wie 6. Situationsbezogen und 7. Semester. an Hand authentischer Probleme lernen Ausgangspunkt für das Lernen müssen realistische und relevante
Leseverstehen Probleme sein, die dazu motivieren, neues Wissen und Lesen: neue Fähigkeiten zu erwerben. Dabei wird auf Vorkenntnisse und Grundwissen der Studierenden aufgebaut. Eine mögliche Realisierung kann durch Anknüpfung an aktuelle Probleme, authentische Fälle oder persönliche Erfahrungen gewährleistet werden.
Verstehen authentischer Gebrauchstexte sowie literarischer Texte. Erkennen der Absicht des Autors sowie Einsicht in die Strukturen In vielfältigen Kontexten und den Sprachgebrauch des Textes. unter multiplen Perspektiven lernen
Schreiben: Um zu verhindern, dass ursprüngliche und neu erworbene Kenntnisse auf eine bestimmte Situation fixiert bleiben, ist auf unterschiedliche Anwendungssituationen zu verweisen.
Wie 6. und 7. Semester. Dazu stichwortartige Mitschrift von Gehörtem Mit instruktionaler und Gelesenem. Commentaire dirige, Dossier medialer Unterstützung lernen.
Lerninhalte: Lernen ohne jegliche Instruktion ist in der Regel ineffektiv und führt leicht zu Überforderung. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass das zur Bearbeitung von Problemen (zB Aufgaben) erforderliche Wissen bereitgestellt und erworben wird. Dabei müssen zur Beschaffung, Bewertung und Verarbeitung von Informationen auch zeitgemäße Medien eingesetzt werden.
Kommunikationssituationen und Themenbereiche: Bei Bedarf hat eine den Kenntnissen der Studierenden angemessene Wiederholung aus dem Lehrstoff der Unterstufe zu erfolgen, sodass die zur Bewältigung des Lehrstoffes erforderlichen Grundkenntnisse gesichert sind.
Wie 6. und 7. Semester. Lehrstoff:
Lektüre 4. und 5. Semester:
Texte aus den Massenmedien; literarische Texte, vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert, gelegentlich Proben aus den übrigen Epochen. Strukturen und Modellbildung
Mindestens eine Ganzschrift. Die Studierenden sollen:
Bei der Textauswahl ist darauf zu achten, daß - Einsicht gewinnen in die Studierenden ein möglichst vielseitiges Bild des modernen Frankreich unter gelegentlicher Einbeziehung der übrigen französischsprechenden Länder erhalten. Dabei Vergleich mit österreichischen Verhältnissen. Entwicklung chemiespezifischer Modellvorstellungen
Privatlektüre in angemessenem Umfang ist zu empfehlen - durch Kombination von Hypothesenbildung und zu fördern. ausgewählter praktischer Problemstellung Verständnis für die Zusammenhänge von Strukturen und Eigenschaften der Stoffe gewinnen
Sprachliche Mittel: - durch Erlernen der chemischen Fachsprache die Kommunikation auf fachwissenschaftlicher Ebene führen können
Phonetik Für die Erreichung dieser Ziele sind folgende Inhalte vorgesehen:
Wie in den vorhergehenden Semestern. - wellenmechanisches Atommodell und Aufbauprinzipien des Periodensystems der Elemente
Wortschatz: - Gruppeneigenschaften im Periodensystem am Beispiel ausgewählter Elemente
Die Auswahl - Modelle der einzelnen Wortschatzgebiete wird von den jeweiligen Kommunikationssituationen chemischen Bindung und Lesetexten her bestimmt. Als Grundlage dient ein wissenschaftlich fundierter Aufbauwortschatz. der Wechselwirkungen zwischen Teilchen
Grammatik: - Strukturen von Stoffen mit kovalenten Bindungen unter Mitberücksichtigung von Kohlenstoffverbindungen inklusive funktioneller Gruppen und Arten der Isomerien
Wie 6. und 7. Semester. Dazu: Die Satzarten: Aussagesatz: die Inversion: Die Nominalgruppe: Nomen: zusammengesetzte Nomina mit „de”, mit oder ohne Artikel. Begleiter und Substitute des Nomens: - delokalisierte Elektronensysteme
tout: Übereinstimmungsprobleme. - Anwendung der Modellbildung bei der Behandlung von Themen aus allen chemierelevanten Bereichen
Schriftliche Arbeiten: Stoffumwandlungen und Energetik
Schul- und Hausübungen wie im 7. Semester Die Studierenden sollen:
Schularbeiten: - das Verständnis von Beziehungen zwischen stofflichen und energetischen Veränderungen vertiefen
Im 8. Semester zwei (zweistündig); im 9. Semester eine dreistündige. - an einfachen Beispielen die Möglichkeiten quantitativer Betrachtungsweisen von Stoff- und Energieumsätzen aufzeigen können
Bei freien Aufgabenstellungen ist die Benützung des Wörterbuchs zu gestatten. - Donator-Akzeptor-Wechselwirkungen als grundlegendes Prinzip chemischer Reaktionen erkennen
Italienisch Für die Erreichung dieser Ziele sind folgende Inhalte vorgesehen:
Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen: - Stöchiometrie
Bildungs- und Lehraufgabe: - Energiebilanz chemischer Reaktionen
Wie Anlage A, mit folgender Ergänzung: - Katalyse
Bei Abschluß mit dem 7. Semester sind die Endanforderungen entsprechend anzupassen. Demnach lautet der Abschnitt „Beherrschung sprachlicher Fertigkeiten”, 2. bis 4. Satz: - Protolysegleichgewichte
„Es soll die Fähigkeit erreicht werden, einfache Gespräche in italienischer Sprache zu führen, dh. über eigene Lebensbedingungen und Interessen zu sprechen sowie eigene Meinungen und Stellungnahmen in einfachen Worten darzulegen, außerdem Gesprächen über bekannte Themen zu folgen und daran teilzunehmen. Schriftlich sollen Sachverhalte und Informationen, Meinungen und Stellungnahmen in einfacher Sprache formuliert werden können. Die Studierenden sollen mittelschwere Texte verstehen und deren Inhalte mit eigenen Worten wiedergeben können.” - Redoxreaktionen
Weiters lautet der Abschnitt „Beherrschung grundlegender Lern- und Arbeitstechniken”: - Reaktionen organischer Moleküle
„Die Studierenden sollen dazu hingeführt werden, eigene Arbeitstechniken zu entwickeln. Selbständige Beschaffung von Informationen kann auf freiwilliger Basis erfolgen. Weiter sollen sich die Studierenden auch die Fähigkeit aneignen, in anderen Gebieten bereits erworbene Kenntnisse und Arbeitstechniken im Italienischunterricht anzuwenden, bzw. Arbeitsweisen des Italienischunterrichts auch fächerübergreifend einzusetzen.” Diese Kenntnisse sind eine wesentliche Voraussetzung für die Bearbeitung zahlreicher ökonomischer und ökologischer Fragestellungen, wie sie in den nachfolgenden Themenbereichen manifest werden.
Lehrstoff: Rohstoffe, Synthesen und Kreisläufe
2. und 3.Semester (je 3 Wochenstunden) Die Studierenden sollen:
Wie Anlage A - über grundlegende Kenntnisse von Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe Verantwortung für die 5. Klasse; der Abschnitt „Grammatik” lautet: den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen entwickeln und dabei regionale und europäische Besonderheiten berücksichtigen
„Artikel, Substantiv, Adjektiv, Konkordanz, Subjekts-, Objekts-Possessivpronomina, regelmäßige und wichtige unregelmäßige Verben im presente und passato prossimo. Interrogativpronomina, Kardinalzahlen, Präpositionalausdrücke, Ortsadverbien, einfache Negation, reflexive Verben.”; - die Umwandlung von Naturprodukten sowie die Synthese von neuen Stoffen mit ausgesuchten Eigenschaften und die damit verbundene erhöhte Lebensqualität, aber auch den Umgang mit potentiellen Risken an Hand der folgenden Themen kennen lernen:
der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet: - fossile Rohstoffe und Energieträger
„Schul- - Schadstoffe und Hausübungen zur Festigung des Unterrichtsertrages. deren Auswirkungen
Zwei Schularbeiten je Semester.” - wichtige chemische Grundprodukte und ihre Verwendung
4. und 5.Semester (je 3 Wochenstunden): - Gewinnung, Verwendung und Wiederverwertung von Stoffen
Wie Anlage A für die 6. Klasse; der Abschnitt „Hörverstehen” lautet: - Metallgewinnung und Metalleigenschaften
„Fortschreitende Festigung der Fähigkeit, normales Sprechtempo verschiedener Sprecher bzw. in verschiedenen Situationen zu verstehen.”; - Überblick über die organischen Stoffklassen
dem Abschnitt „Sprechen” wird angefügt: Chemie und Leben
„Schrittweise Hinführung zur gesprochenen Schilderung von Sachverhalten, Erlebnissen uä.”; Die Studierenden sollen:
der Abschnitt „Schreiben” lautet: - erkennen, dass alle Lebensvorgänge auf stofflichen und energetischen Veränderungen beruhen und die Menschen von ihrer stofflichen Umwelt abhängig sind
„Verfassen - durch kritisch reflektierenden Einsatz von einfachen zusammenhängenden Texten; differenzierten Stoffkenntnissen die Wichtigkeit einer gesundheitsbewussten Lebensführung erfassen und Kenntnisse bezüglich Sicherheitsbestimmungen und sachgerechter Verwendung von Alltagschemikalien erhalten
Zusammenfassungen.” - eine mündige Lebenshaltung im Sinne einer Konsumentensouveränität ausbilden; dazu ist die exemplarische Behandlung der folgenden Themen vorgesehen:
der Abschnitt „Grammatik” lautet: - Lebensmittel und Genussmittel
„Weiterer Ausbau des Gebrauches von Präpositionen; sämtliche Objektspronomina und particelle pronominali; Imperativ; - Chemie im Haushalt
si-Konstruktionen: die meisten unregelmäßigen Verben im presente; - Wirkungsweise von Arzneimitteln
passato prossimo; Konditional; Imperfekt; Relativsätze.”; PHYSIK
der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet Bildungs- und Lehraufgabe:
„Schul- Der Physikunterricht hat zum allgemeinen Bildungsauftrag der Schule, insbesondere der Befähigung zum selbstständigen Wissenserwerb, dem verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und Hausübungen der verantwortlichen, rationalen Mitwirkung an gesellschaftlichen Entscheidungen fachspezifisch beizutragen und damit in besonderer Weise den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und dynamischen Fähigkeiten zu fördern.
Zwei Schularbeiten je Semester.” Die Studierenden sollen eine rationale Weltsicht erwerben, aktiv die spezifische Arbeitsweise der Physik und ihre Bedeutung als Grundlagenwissenschaft erkennen und damit beurteilen lernen, welche Beiträge physikalische Methoden zu persönlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen liefern können. Weiters sollen sie die Bedeutung physikalischer Phänomene und Konzepte im Alltag und in der Umwelt erfassen und lernen, sie für ihre Lebensgestaltung zu nutzen. Dadurch sollen die Studierenden Einblick in die Vorläufigkeit von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten und die Bedeutung neuer Sichtweisen bei anstehenden Problemen (Paradigmenwechsel) sowie die Physik als schöpferische Leistung der Menschheit und damit als Kulturgut erkennen. Das soll beitragen, ein Bewusstsein für die Verantwortung des Einsatzes wissenschaftlicher und technischer Errungenschaften zu bilden. Ziel des Physikunterrichts ist daher die Vermittlung der nötigen Grundkenntnisse zum verstehenden Erleben von Vorgängen in Natur und Technik.
6. Semester (3 Wochenstunden): Ziel ist der Erwerb folgender Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen:
7. Semester (4 Wochenstunden): - Informationen sammeln, hinterfragen und bewerten können
Wie Anlage A für die 7. Klasse; der 1. Absatz (Lernziele) lautet: - Problemlösungsstrategien einzeln und im Team entwickeln können
„Automatisierung häufiger Wendungen - eigenständig arbeiten und Formulierungen; Festigung des kommunikativen mündlichen Ausdrucks: Differenzierung des schriftlichen Ausdrucks.”; argumentieren können
dem Abschnitt „Sprechen” wird angefügt: - umweltbewusst handeln können
„Vertiefung - Expertenmeinungen hinterfragen und Festigung der umfassenderen mündlichen Darstellung von Sachverhalten, Erlebnissen uä.”; grundlegendes Fachvokabular richtig anwenden können
der Abschnitt „Schreiben” lautet: - einfache physikalische Zusammenhänge darstellen können
„Aneignung von Textbearbeitungstechniken wie: - Diagramme erstellen und interpretieren können
Informationswiedergabe mit eigenen Worten; Darstellung eines Sachverhaltes als strukturelles Element eines Aufsatzes; persönliche Stellungnahme (Vor- und Nachteil) zu aktuellen bzw. grundsätzlichen Problemen.”; - fachbezogene Fragen formulieren können
Nach dem Abschnitt „Wortschatz” wird folgender Abschnitt „Grammatik” eingefügt: - Hypothesen einschätzen und diskutieren können
„Futur: Passiv, Konjunktiv Präsens nach Konjunktionen, die als - Gefahren erkennen, einschätzen und sicherheitsbewusst handeln können
Konjunktiv-Auslöser fungieren (zB benche, senza che, affinche . . .) Beiträge zu den Bildungsbereichen:
sowie in volitiven Kontexten (voglio che . . .); Konjunktiv Natur und Technik:
Imperfekt Einsichten in Konditionalsätzen.” die Ursachen von Naturerscheinungen und die daraus abgeleiteten physikalischen Gesetzmäßigkeiten gewinnen; Erkennen der Grenzen der Vorhersagbarkeit auf Grund von praktisch bzw. prinzipiell unvollständigen Systeminformationen entwickeln; Physik als Grundlage der Technik verstehen
der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet Sprache und Kommunikation:
„Schul- Ein Grundvokabular physikalischer Begriffe als zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und Hausübungen. außerhalb des fachwissenschaftlichen Bereiches erwerben; zwischen Alltagssprache und Fachsprache differenzieren können: Einsicht in die Notwendigkeit und Bedeutung symbolischer Beschreibungen gewinnen; physikalische Sachverhalte beschreiben, protokollieren, argumentieren und präsentieren können Mensch und Gesellschaft:
Schularbeiten Physik als Grundlagenwissenschaft und als angewandte Wissenschaft verstehen; Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen übernehmen; ethische Maßstäbe und rationale Kritikfähigkeit zur Lösung gesellschaftspolitischer Probleme unter Einbeziehung physikalischer Erkenntnisse entwickeln Kreativität und Gestaltung:
Im 6. Semester zwei (einstündig); im 7. Semester zwei zweistündige.” Hypothesenbildung und Problemlösung als kreative Prozesse verstehen; Prinzipielles über physikalische Grundlagen der Wahrnehmung wissen
8. Semester (4 Wochenstunden) Gesundheit und Bewegung:
9. Semester (5 Wochenstunden) Grundlagen für gesundheitsförderndes Verhalten erarbeiten; Sicherheitsbewusstsein in Haushalt und Verkehr entwickeln
am Gymnasium und am Realgymnasium (mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige:” Didaktische Grundsätze:
Wie Anlage A für die 8. Klasse, mit folgenden Abweichungen: der Die Lehrerinnen und Lehrer haben den Bildungsprozess durch Einbettung der Lehrinhalte in praxisbezogene Themenbereiche zu unterstützen. Die Gestaltung des Unterrichts hat so zu erfolgen, dass unter Einbeziehung verschiedener Arbeitsmethoden die nötigen Grundkenntnisse erworben und vertieft werden. Bei der Wahl der Methode und der Unterrichtsformen ist besonders auf Erwachsenengemäßheit zu achten. Dabei sind zur Beschaffung, Bewertung und Bearbeitung von Informationen neben Printmedien (zB dem Schulbuch) nach Maßgabe der Ausstattung auch zeitgemäße Medien einzusetzen.
1. Absatz („Lernziele”) lautet: Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge oder Vorträge von Expertinnen und Experten ist nach Möglichkeit anzustreben.
„Aufbauend auf die Lernziele für das 6. und 7. Semester Die Themenwahl hat sich an folgenden Zielbereichen zu orientieren:
Förderung des Denkens in der Fremdsprache; direktes Erfassen von Gelesenem und Gehörtem.”; - Physik und Gesellschaft: Verantwortungsbewusstes gesellschaftspolitisches Handeln anstreben und sachbezogene öffentliche Diskussion physikalischer Technologien führen können
der Abschnitt „Schreiben” lautet - Physik im Alltag: Einblick in die physikalischen Grundlagen von Naturerscheinungen gewinnen; Verstehen der Grundprinzipien einfacher physikalisch-technischer Anwendungen und Systeme im Alltag
„Selbständige Stellungnahme zu landeskundlichen Gegebenheiten. Zusammenfassung und Umformung. Berichte über Arbeitsergebnisse. Verfassen kürzerer Texte zu variablen Aufgabenstellungen.”; Die Wahl der Themen hat auf die Berufs- und Erfahrungswelt der Studierenden Bezug zu nehmen und Anwendungsbereiche der Physik aufzuzeigen. Dabei ist unter Betonung der jeweils maßgeblichen Konzepte ein physikalisches Verständnis für physikalische Vorgänge in Natur und Technik aufzubauen.
nach dem Abschnitt „Wortschatz” wird folgender Abschnitt „Grammatik” eingefügt Bei der Methodenwahl sind folgende Leitlinien zu berücksichtigen:
„Konjunktiv in allen seinen Einsatzmöglichkeiten; passato remoto auch in sprachaktiver Anwendung.”; - empirisch arbeiten und aus Erfahrungen lernen: Das Zusammenspiel von Beobachtung, Aufstellen von Vermutungen und überprüfendem Experimentieren sowie die Formulierung allgemeiner Gesetzmäßigkeiten als physikalische Methode hat in allen Formen des Unterrichts deutlich zu werden
der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet - in vielfältigen Zusammenhängen und unter verschiedenen Blickwinkeln lernen: Durch den Verweis auf unterschiedliche Anwendungssituationen sind neu erworbene Kenntnisse zu festigen und damit über den Unterricht hinaus abzusichern. Studierende müssen einschätzen lernen, dass reale Probleme wesentlich komplexer sind als dies in den Lernunterlagen vermittelt wird
„Schul- - im sozialen Umfeld lernen: Gemeinsames Lernen und Hausübungen. Lösen von Problemen verstärkt die Teamfähigkeit im Berufsleben und sozialem Umfeld
Schularbeiten - mit instruktionaler Unterstützung lernen: Die Gewichtung zwischen angeleitetem und eigenverantwortlichem Lernen ist dem Leistungsvermögen der Studierenden anzupassen. Dabei ist auf die Belastbarkeit von berufstätigen Studierenden Rücksicht zu nehmen
Im 8. Semester zwei (zweistündig); im 9. Semester eine dreistündige. Die im Lehrstoff angeführten Konzepte sind, ausgehend vom Vorwissen und von den Erfahrungen der Studierenden in ihrer natürlichen und technisierten Umwelt, anhand von geeigneten Themen, für deren Auswahl die Lehrerinnen und Lehrer verantwortlich sind, zu erarbeiten.
Bei freien Aufgabenstellungen ist die Benützung Durch das wiederholte Aufgreifen und Vernetzen von Konzepten und Grundbegriffen in verschiedenen Zusammenhängen soll das Erreichen der physikalischen Bildungsziele sichergestellt werden. Mathematisch zu lösende physikalische Aufgaben sind ein Teil des Wörterbuchs Physikunterrichts, sind aber sparsam einzusetzen und auf hierfür besonders geeignete Bereiche zu gestatten.” beschränken.
Russisch Die Reihenfolge der Unterrichtsthemen ist frei wählbar. Bei Bedarf hat eine den Kenntnissen der Studierenden angemessene Wiederholung aus dem Lehrstoff der Unterstufe zu erfolgen, sodass die zur Bewältigung des Lehrstoffes erforderlichen Grundkenntnisse gesichert sind.
Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen Lehrstoff:
2. und 3. Semester (je 3 Wochenstunden): Die spezielle Methodik der Physik hat zu Konzepten geführt, von denen folgende besonders wichtig und anhand ausgewählter Beispiele zu behandeln sind: Denken in Modellen; Naturgesetze und deren Grenzen; Konzept der Erhaltung von Größen (zB Energie, Ladung); Teilchenkonzept; Feldkonzept
Wie Anlage A für die 5. Klasse; der Abschnitt „Wortschatz” lautet: 5. und 6. Semester:
„Grundlegender Wort- und Phrasenschatz im Ausmaß von ungefähr 650 Einheiten”. Die Studierenden sollen folgende Bildungsziele erreichen:
Im Abschnitt„Querverbindungen” wird „gegebenenfalls Latein (Grammatik);” gestrichen. - den Einfluss der Physik auf Gesellschaft und Arbeitswelt verstehen
Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet: - verstärkt Querverbindungen mit anderen Bereichen knüpfen können
„Schul- und Hausübungen ( - Einsichtenin beschränktem Ausmaß). die Arbeitsweise und Theorienentwicklung der Physik anhand ausgewählter Beispiele gewinnen
Zwei Schularbeiten je Semester”. - Größenordnungen im Mikro- und Makrokosmos kennen und unsere Stellung im Universum einschätzen können
4. und 5. Semester (je 3 Wochenstunden): - mit Hilfe der Bewegungslehre (Relativität von Ruhe und Bewegung, Bewegungsänderungen anhand der geradlinigen und kreisförmigen Bewegung, Kräfte) Verständnis für Vorgänge, beispielsweise im Verkehrsgeschehen oder bei den Planetenbewegungen, entwickeln
Wie Anlage A für die 6. Klasse; der Ausdruck „wie in der - die zentrale Stellung von Erhaltungsgrößen (beispielsweise Energie, Impuls, Drehimpuls, Ladung, ...) aufzeigen können
5. Klasse” wird ersetzt durch „wie im 2. und 3. Semester”. - anhand von Grundeigenschaften von Wellen Verständnis dafür entwickeln, dass periodische mechanische, akustische, optische und elektromagnetische Erscheinungen durch ein gemeinsames Modell erfassbar sind
Der 1. Absatz im Abschnitt „Lerninhalte: - im Rahmen der Wärmelehre Zustände und Zustandsänderungen der Materie mit Hilfe des Teilchenkonzepts erklären können, den verantwortungsbewussten Umgang mit Energie beherrschen und bei angestrebter größerer Erklärungstiefe die Bedeutung der thermodynamischen Hauptsätze verstehen
Kommunikationssituationen - Einblicke in den Strahlungshaushalt der Erde gewinnen und Themenbereiche:” lautet: über Grundlagen der konventionellen und alternativen Energiebereitstellung Bescheid wissen
„Vertiefung der Themen und Situationen aus dem 2. und 3. Semester, weitere Themen und Situationen, zB Freizeit, Interessen, Reisen”. - Grundlagen der Elektrizitätslehre (einfacher Stromkreis, Spannung, Strom, elektrischer Widerstand, elektrische Energie und Umgang mit elektrischen Messgeräten) anwenden
Der Abschnitt „Wortschatz” lautet: - Licht als Überträger von Energie begreifen (Welle-Teilchen) und bei angestrebter größerer Erklärungstiefe über den Mechanismus der Absorption und Emission die Grundzüge der modernen Atomphysik (Spektren, Energieniveaus, Modell der Atomhülle) verstehen
„Erweiterung des grundlegenden Wort- - mit Hilfe der Elektrodynamik Grundphänomene elektrischer und Phrasenschatzes auf ungefähr 1 250 Einheiten”; magnetischer Felder (Feldquellen, Induktionsprinzip) erklären können und ihre Bedeutung in einfachen technischen Anwendungen verstehen sowie ein sicherheitsbewusstes Handeln im Umgang mit elektrischen Anlagen entwickeln
Der Abschnitt „Querverbindungen”lautet: - Einsichten in kernphysikalische Grundlagen (Aufbau des Atomkerns, Radioaktivität, Kernspaltung oder Kernfusion und darauf basierende medizinische und technische Anwendungen) gewinnen und die Problematik des Umgangs mit Quellen ionisierender Strahlung verstehen
„Deutsch (wie 1., 2. und 3. Semester), erste lebende Fremdsprache (Grammatik)”. DARSTELLENDE GEOMETRIE
Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet Bildungs- und Lehraufgabe:
„Schul- und Hausübungen ( Die Bedeutung der Darstellenden Geometriein beschränktem Ausmaß). der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige beruht auf folgenden wesentlichen Aspekten:
Zwei Schularbeiten je Semester”. - die Grundsätze der Geometrie sind die Basis für zeitlose, unveränderliche und in vielen Gebieten anwendbare Denkstrukturen und haben daher den Charakter einer Schlüsselqualifikation
6. Semester (3 Wochenstunden): - die Geometrie als Mittel zur eindeutigen Beschreibung von Raumsituationen ist das adäquate Instrument zur Analyse und Lösung räumlicher Probleme
7. Semester (4 Wochenstunden): - das händische Konstruieren einerseits und die Verwendung zeitgemäßer 3D-CAD-Software andererseits fördern das Erkennen bzw. die Kenntnis der geometrischen Zusammenhänge
Wie Anlage A für die 7. und 8. Klasse, - das Arbeiten mit folgenden Abweichungen: virtuellen Objekten erfordert ein hohes Maß an räumlichem Vorstellungsvermögen
Im Abschnitt „Hörverstehen” wird „und Diskussionen” gestrichen. Die Studierenden sollen durch den Einsatz klassischer konstruktiver Methoden und zeitgemäßer CAD-Technologien befähigt werden, folgende Ziele zu erreichen:
Im Abschnitt „Sprechen” wird „Bei Kommentaren und Stellungnahmen sowie bei Information - Weiterentwicklung der Raumvorstellung und Diskussion” gestrichen. des konstruktiven Raumdenkens
Im Abschnitt „Leseverstehen - Erfassen, Analysieren und Lesen” wird „Verstehen nicht zu schwieriger Originaltexte” ersetzt durch „Verstehen einfacher Originaltexte”. sprachlich angemessenes Beschreiben geometrischer Formen und Strukturen
Der Abschnitt „Schreiben” lautet: - Modellierung abstrakter und angewandter Objekte aus der Umwelt der Studierenden
„Differenziertere Ausdrucksfähigkeit bei Information, Erzählen von Handlungsabläufen, Wiedergeben - Lösen räumlicher Aufgaben unter Verwendung adäquater geometrischer Methoden und Zusammenfassen von Texten.” geeignete Dokumentation der Ergebnisse
Im Abschnitt „Lektüre` wird „Proben aus der russischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; avtorskie pesni;” gestrichen. - Anfertigen von geometrisch richtigen Handskizzen räumlicher Objekte
Der Abschnitt „Wortschatz” lautet: - Lesen und Herstellen von Rissen räumlicher Gebilde
„Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes auf ungefähr 1 900 Einheiten”. - Befähigung zum sinnvollen Einsatz geeigneter 3D-CAD-Software
Im Abschnitt „Grammatik” wird „Syntaktische und lexikalische Synonyme” gestrichen und „schwierige Fälle der Rektion; schwierige Präpositionen” durch „Schwierigere Fälle der Rektion; weitere Präpositionen” ersetzt. Die Studierenden sollen in der Lage sein, Querverbindungen zur Mathematik, zur Informatik, zu den Naturwissenschaften, zur Technik und zur bildenden Kunst zu erkennen und geometrische Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen anzuwenden.
Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet Unterricht in Darstellender Geometrie bildet die Brücke zwischen den realen Objekten der Umwelt und den Modellen im virtuellen Raum. Der dazu notwendige Abstraktionsschritt fördert folgende Handlungskompetenzen:
„Schul- und Hausübungen - Sachkompetenz (Verstehen räumlicher Zusammenhänge; Lösen räumlicher Problemstellungen; Verwenden geometrischer Erkenntnisse als sprachunabhängiges Kommunikationsmittel usw.)
Schularbeiten: - Methodenkompetenz (Fähigkeit der Anwendung analytischer und konstruktiver Verfahren; Einsatz adäquater Methoden wie Freihandskizzen, Konstruktionszeichnungen und 3D-CADSoftware;
Im 6. Semester zwei (einstündig); im 7. Semester zwei (zweistündig)”. Präsentation der Ergebnisse unter Verwendung geeigneter Medien usw.)
8. Semester (4 Wochenstunden) - Sozialkompetenz (Team-, Gruppen- und Partnerarbeit;
9. Semester (5 Wochenstunden) Argumentieren und Begründen eigener Erkenntnisse usw.)
am Gymnasium und am Realgymnasium - Selbstkompetenz (mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige:Fähigkeit zum strukturierten Denken;
Lernziele: Kreativität; Reflexionskompetenz usw.)
Hörverstehen Beiträge zu den Bildungsbereichen:
Wie 6. Sprache und 7. Semester; dazu Verstehen von Diskussionen. Kommunikation:
Sprechen: Verbale Beschreibung geometrischer Objekte und Vorgänge;
Wie 6. und 7. Semester; dazu differenziertere Ausdrucksfähigkeit bei Kommentaren und Stellungnahmen sowie bei Informationen und Diskussionen. geometrische Erkenntnisse als Mittel der interkulturellen
Leseverstehen und Lesen: Verständigung; Präzision der Sprachverwendung
Verstehen nicht zu schwieriger Originaltexte (Globalverstehen, an Schlüsselstellen Mensch und Gesellschaft: Detailverstehen); sinngemäßes, phonetisch richtiges Lesen.
Schreiben: Vorbereitung auf eine allenfalls neue Berufswelt und
Wie 6. und 7. Semester; dazu differenziertere Ausdrucksfähigkeit beim Darstellen von Problemen, bei Kommentaren und persönlichen Stellungnahmen; stichwortartige Notizen zu Hörtexten. weiterführende Ausbildung (zB Zertifizierungen); adäquater Einsatz
Lerninhalte: zeitgemäßer Medien; Präsentation eigener Arbeiten
Wie 6. Natur und 7. Semester; im Abschnitt „Lektüre” dazu Technik: Proben aus der russischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; avtorskie pesni.
Querverbindungen:wie 6. und 7. Semester. Raumvorstellungs- und Intelligenztraining; Erfassen, Analysieren und Modellieren technischer Objekte; Lösen raumgeometrischer Probleme aus dem naturwissenschaftlichen und technischen Bereich; Orientierung in virtuellen 3D-Welten
Empfehlung Kreativität und Förderung von Hauslektüre. Gestaltung:
Sprachliche Mittel: Kreatives und individuelles Entwerfen geometrischer Objekte und Modelle sowie deren Präsentation auch mit modernen Medien
Orthoepie Gesundheit und Bewegung:
Verfeinerung und Differenzierung des bisher Gelernten. Förderung räumlicher Orientierungsfähigkeit; Übungen zur kinetischen Raumvorstellung
Orthographie Didaktische Grundsätze:
wie bisher Ausgehend von bekannten räumlichen Objekten aus der Vorstellungswelt und Arbeitswelt der Studierenden sind geometrische Grundbegriffe zu erarbeiten. Damit wird der Schritt von der unmittelbaren Objektbetrachtung zur selbstständigen Raumvorstellung erleichtert.
Wortschatz: Dreidimensionale Objekte sind hinsichtlich ihrer Formen, Strukturen und geometrischen Gesetzmäßigkeiten zu analysieren und durch die zur Festlegung notwendigen Parameter zu beschreiben. Dies bildet die Grundlage für die konstruktive Erfassung und die 3D-Modellierung von Raumobjekten.
Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes auf ungefähr 2 600 Einheiten; besondere Berücksichtigung des für Argumentation, Kommentar und persönliche Stellungnahme benötigten Wortschatzes. Das räumliche Vorstellungsvermögen wird vor allem geschult, wenn die Lösungsstrategien anhand der räumlichen Gegebenheiten - nach Möglichkeit am Originalobjekt oder an einem Modell - entwickelt werden. Durch die Beschäftigung mit raumgeometrischen Aufgaben ist die algorithmische Denk- und Problemlösefähigkeit zu fördern. Zur Stützung der Raumanschauung sind axonometrische Risse und Handskizzen zu verwenden.
Grammatik: Freihandzeichnungen haben den gesamten Unterricht zu begleiten. Dabei ist auf das Einhalten der Proportionen und der geometrischen Abbildungsregeln zu achten. Auf das computerunterstützte Modellieren von Raumobjekten mit Handskizzen ist hinzuarbeiten.
wie bisher; dazu syntaktische und morphologische Besonderheiten in Lesetexten (rezeptiv). Bei Konstruktionen in den Hauptrissen ist ein dazu paralleles Arbeiten in einem axonometrischen Bild anzustreben. Das Erarbeiten der Grundprinzipien räumlicher Konstruktionen ist in einfachster Aufstellung durchzuführen - die Umsetzung in aufwändigen Projekten ist mit Unterstützung geeigneter 3D-CAD-Software durchzuführen.
Schriftliche Arbeiten: Bei der Lösung der Aufgaben und Beispiele ist auf eine ausgewogene Aufteilung klassischkonstruktiver und computerunterstützter Methoden zu achten. Strukturiertes Dokumentieren der wesentlichen Arbeitsschritte unterstützt den Transfer von Informationen.
Schul- und Hausübungen Durch die Verwendung von teilweise vorgefertigten Arbeitsblättern ist das Lösen umfangreicherer Aufgaben auf die wesentlichen konstruktiven Schritte zu fokussieren.
Schularbeiten: Aus den Naturwissenschaften und der Mathematik vertraute Begriffe sind auch im Unterricht der Darstellenden Geometrie zu verwenden. Mit Hilfe von Problemstellungen aus Technik, Architektur, Design und Kunst, die den Erfahrungen der Studierenden entsprechen, ist geometrisches Wissen und Können zu entwickeln und zu festigen.
Im 8. Semester zwei (zweistündig); im 9. Semester eine dreistündige. Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an.
Bei freien Aufgabenstellungen ist die Benützung des Wörterbuchs zu gestatten Schularbeiten: 7. und 8. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten und im
Didaktische Grundsätze: 9. Semester eine Schularbeit im Ausmaß von drei oder vier
Wie Anlage A für das Realgymnasium, mit folgenden Abweichungen: Unterrichtseinheiten.
Anstelle von „Schüler” ist „Studierende” und anstelle von „Jahr” ist „Semester” einzusetzen. Lehrstoff:
Bei der Planung des Lektüreunterrichts sollen die Textstellen nach folgenden Gesichtspunkten unter Berücksichtigung des Interesses und der Situation der Studierenden ausgewählt werden 7. bis 9. Semester:
Bei den „Schulveranstaltungen” ist anstelle von „Schultheater” „Theaterbesuche” zu setzen. Die Studierenden sollen Verständnis für Projektionen als Abbildungen entwickeln und Risse herstellen können
IV: Häusliches Studium: - Verstehen von Koordinatensystemen (zB kartesische Welt- und Benutzerkoordinatensysteme)
Der letzte Satz ist zu ersetzen durch: „Dabei ist auf die spezifische Situation der Studierenden Bedacht zu nehmen.” - Erkennen von Projektionen als Abbildungen
V. Sozialformen des Lehrens - Erarbeiten der Eigenschaften von Parallel- und Lernens: Zentralprojektion
Zu streichen ist: „Vokabelquiz”, „Förderung des Schülergespräches”, „Anregung zu Schülerfragen”. - Herstellen von Hauptrissen (Grund-, Auf-, Kreuzriss) und axonometrischen Rissen sowie von Zentralrissen im Durchschnittverfahren
VI. Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrages: Die Studierenden sollen das Arbeiten mit 3D-CAD-Software lernen
Punkt a: Zu streichen ist: „Vokabelquiz”; Punkt b: „Klasse” ist - Modellieren von Objekten aus Grundkörpern durch „Stufe” zu ersetzen.:
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung - Kongruenztransformationen
Wie Anlage A. - Skalierung
Der Lehrstoff ist sinngemäß auf die einzelnen Semester aufzuteilen. - Boolesche Operationen (Vereinigung, Durchschnitt und Differenz)
GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE - Erzeugen besonderer Polyeder (zB Platonische Polyeder)
Bildungs- Die Studierenden sollen grundlegende Konstruktionsprinzipien verstehen und Lehraufgabe: mit deren Hilfe anwendungsorientierte Probleme der Raumgeometrie lösen können
Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fachübergreifende Aspekte enthalten: - Bearbeiten von Lageaufgaben in anschaulichen Parallelrissen und deren Anwendung (zB Durchdringungen ebenflächig begrenzter Objekte, Schatten bei Parallelbeleuchtung)
- Die Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei räumlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen anzuwenden, entwickeln. - Einsetzen von zugeordneten Normalrissen zum Messen von Strecken und Winkeln, sowie zum Lösen von Schnittaufgaben
- Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik des Raumes, der Wirtschaft und der Gesellschaft sowie in die zugrundeliegenden Machtstrukturen vermitteln. Herstellen von Normalrissen von Kreisen
- Die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Konstruieren ebener Kugelschnitte
- Aspekte geschlechtsspezifischer Unterschiede in verschiedenen sozioökonomischen Systemen aufzeigen. Verwenden des Seitenrisses als Konstruktionshilfe
- Aufbau, Erweiterung und Sicherung eines weltweiten topographischen Rasters zur Einordnung raumbezogener Informationen. Die Studierenden sollen das Bearbeiten von Flächen mit Hilfe geeigneter Methoden erlernen
- Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen Unterscheiden von Flächen- und Probleme. Volumsmodellen (Solids)
- Die Bedeutung Erfassen der Wahrnehmung Begriffe Tangentialebene, Flächennormale und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen. Umriss
- Kenntnis der Probleme des Umweltschutzes aus wirtschaftlicher punkt- und ökologischer Sicht. tangentenweises Ermitteln der Schnittkurven von Flächen
- Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle Die Studierenden sollen mit 3D-CAD-Software fortgeschritten modellieren und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen konstruieren können.
- Die Fähigkeit der Studierenden erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich und die Welt kritisch zu beurteilen. - Generieren von Flächen- und Volumsmodellen durch Rotation (zB Drehflächen, allgemeine Pyramiden-, Prismen-, Zylinder- und Kegelflächen sowie die zugehörigen Solids)
- Behandlung grundlegender Erfahrungen der Berufstätigen über das innerbetriebliche Geschehen. Analysieren und Erzeugen von Schieb- und Regelflächen anhand ausgewählter Beispiele
- Die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren erkennen Kennen lernen der Grundbegriffe und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können. Eigenschaften von Freiformflächen
- Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen und Interessensgegensätze bei der Nutzung von Räumen, somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen können. - Lösen raumgeometrischer Problemstellungen anhand von Beispielen aus Technik, Architektur, Design, Kunst usw.
- Geographisch-wirtschaftskundliche Informationssysteme und notwendige Arbeitsmittel bzw. -verfahren kennenlernen PSYCHOLOGIE und anwenden. PHILOSOPHIE
- Die persönliche Rolle als Konsument kritisch durchleuchten Bildungs- und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen. Lehraufgabe:
Lehrstoff: Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll eine fundierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens ermöglichen und Orientierungshilfen bieten.
1. Semester (4 Wochenstunden): Im Psychologieunterricht sollen die Studierenden Einblick in das Erleben und Verhalten der Menschen gewinnen sowie Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen erhalten. Die Studierenden sollen therapeutische Hilfen und Einrichtungen kennen lernen, es ist aber nicht Aufgabe des Psychologieunterrichts, therapeutische Hilfestellungen zu geben.
Der Philosophieunterricht soll den Studierenden in exemplarischer Form Einblick in die wesentlichen Strömungen der abendländischen Philosophie geben. Die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner natürlichen der Wirklichkeit und sozialen Umwelt ihrer Erkenntnis, der Wahrheitsfrage, den Werten, mit der Sinnfrage sowie der Legitimation von gesellschaftlichen Ordnungen soll die Studierenden auffordern, sich auf das Philosophieren als Prozess einzulassen.
1. Die landschaftsökologischen Zonen der Erde Studierenden sollen
Lernziele: - in ihrer Entwicklung zu selbstständigen, dialog- und konfliktfähigen Menschen begleitet und gefördert werden
Wechselbeziehung von Relief, Klima, Boden und Vegetation beispielhaft aufzeigen. - die Notwendigkeit von Kooperation, sozialer Sensibilität und Verantwortung als Grundlage für die Demokratie erkennen und danach handeln
Die Verbreitung der natürlichen Landschaftskomponenten (Geofaktoren) analysieren - durch argumentative Erörterung vergangener und erklären. gegenwärtiger Erklärungsmodelle zu Einsichten in Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns gelangen
Landschaftsökologische Zonen - aus der Erde als natürliche Lebensräume sehen Vielfalt von Inhalten relevante Informationen durch Kenntnisse und bewerten. begriffliche Differenzierungsfähigkeit selektieren lernen
Lerninhalte: - zum wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet und zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit den vielfältigen wissenschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Theorien und Spekulationen angeregt werden
Großformen des Reliefs, Charakterisierung und Verbreitung der landschaftsökologischen Zonen, Erklärung der Temperatur- und Niederschlagsverteilung der Erde, Wechselbeziehungen zwischen Böden, Klima, Relief und Vegetation, Klima- und Vegetationszonen der Erde. Beiträge zu den Bildungsbereichen:
2. Bevölkerungs- Sprache und Gesellschaftsstrukturen, deren Entwicklungen Kommunikation:
Alle Teilbereiche der Psychologie und Veränderungen Philosophie tragen dazu bei, sprachliche und kommunikative Prozesse zu fördern: persönliche und soziale Prozesse benennen; Emotionen und Motivationen differenziert ausdrücken; Gesprächsformen üben, Gesprächsfähigkeit vertiefen und konstruktives Feedback geben; Bedeutung nonverbaler Kommunikation erfassen und verstehen; begriffliche Genauigkeit anwenden und argumentative Begründungen erarbeiten; Grenzen des Aussagbaren und Beschreibbaren erkennen; verständiges Lesen durch Textarbeit fördern und Texte vergangener Epochen mit gegenwärtigen Vorstellungen vergleichen
Lernziele Mensch und Gesellschaft:
Die räumliche Verteilung Psychologie und Philosophie sollen die Studierenden zur reflektierten Kenntnis der Erdbevölkerung beschreiben eigenen Person und der Mitmenschen führen sowie das Verständnis für die sozialen Formen des Zusammenlebens und deren Wandel fördern. Im Speziellen ist auf den Wandel des weiblichen und männlichen Selbstverständnisses Bezug zu nehmen. Weiters ist der gesellschaftsverändernde Einfluss der Medien zu berücksichtigen. Eine sachliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten verschiedener Medien soll die Studierenden befähigen, Daten zu selektieren und zu interpretieren.
Die Ursachen, Formen Natur und Folgen demographischer Prozesse erklären. Technik:
Zusammenhänge zwischen Bevölkerungsentwicklung Die Studierenden sollen die Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung und deren Grenzen reflektieren sowie auf das Problem der Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufmerksam werden. Wissenschaft soll in ihren gesellschaftlichen Strukturen erklären und geschichtlichen Zusammenhängen betrachtet werden, insbesondere hinsichtlich des naturwissenschaftlichtechnischen Fortschritts und der daraus resultierenden moralischen Probleme.
Lerninhalte Kreativität und Gestaltung:
Topographische Verteilungsmuster Neben der Weltbevölkerung, Kennziffern demographischer theoretischen Analyse kreativer Prozesse, Regelhaftigkeiten und Entwicklungstendenzen der Bevölkerung, Bevölkerungswanderungen an Staatenbeispielen, ethnische sollen die Studierenden durch die Kenntnis alternativer Standpunkte und soziale Verschiedenheiten in unterschiedlich entwickelten Staaten, regionale Beispiele zur Bevölkerungsentwicklung bei unterschiedlichen ökonomischen Lösungswege ihre Spontaneität und gesellschaftlichen Voraussetzungen Flexibilität erweitern.
3. Der Mensch Gesundheit und seine wirtschaftlichen Bedürfnisse Bewegung:
Lernziele: Die Studierenden sollen psychohygienische Prinzipien kennen lernen und sich kritisch mit Normalität und Gesundheit auseinander setzen.
Bedürfnisbefriedigung und Güterknappheit als Ursachen wirtschaftlicher Aktivitäten des Menschen erfassen. Didaktische Grundsätze:
Technologie Aufgrund der Themenvielfalt ist der Psychologie- und Wirtschaft als Faktoren des Gesellschaftswandels aufzeigen Philosophieunterricht prädestiniert, fächerübergreifende Aspekte zu allen geistes- und naturwissenschaftlichen Fächern durch Querverbindungen aufzuzeigen. Durch Transfer und Vergleich sind bei Studierenden das Erkennen komplexer Zusammenhänge und das Erfassen vernetzter Sachverhalte zu fördern. Der fächerverbindende Aspekt ist auch zwischen Psychologie und Philosophie anzustreben.
Lerninhalte: Elemente der Entwicklungspsychologie sind in die angeführten Themenbereiche des ersten Semesters zu integrieren. Die Lernziele des 8. Semesters bieten sich auch für eine vernetzte Behandlung an.
Der Mensch und seine materiellen Bedürfnisse, das ökonomische Prinzip, Wirtschaften als Folge von Knappheiten, Arbeitsteilung. Die Wahl der Anordnung, Akzentuierung und Methode sowie des Standpunktes und der Forschungsrichtung ist freigestellt. Eine Vielfalt von Methoden, Standpunkten und Forschungsrichtungen ist anzustreben. Bei der Bearbeitung der Themen ist auf eine altersgemäße Darstellung und die Relevanz für die Lebenssituation der Studierenden zu achten. Dabei ist an persönliche Erfahrungen und an die Vorkenntnisse aus anderen Unterrichtsgegenständen anzuknüpfen. Der Beitrag österreichischer Forscherinnen und Forscher zur Psychologie und Philosophie ist in den Unterricht einzubeziehen. Generell ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von Faktenwissen, Verständnis und eigenständiger Problembearbeitung zu achten.
4. Nutzung der natürlichen Ressourcen und ihre Folgen Lehrerinnen und Lehrer haben zur Förderung einer toleranten Grundhaltung auch im Sinne eines interkulturellen Verständnisses beizutragen. Dazu gehören das Entwickeln persönlicher Einstellungen, Urteilsvermögen, Kritikfähigkeit, Zivilcourage, respektvoller Umgang mit anders Denkenden und die Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln.
Lernziele: Bei der Organisation des Lernprozesses ist auf eine Vielfalt der Methoden zu achten. Grundsätzlich sind Studierende in ihrer Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung durch offene, selbst organisierte Lernformen, insbesondere in den Fernkursen, unter Einbeziehung verschiedener Medien und Informationstechnologien zu stärken. Geeignete Umsetzungsmöglichkeiten sind beispielsweise selbstständiges Strukturieren von Arbeitsphasen, Recherche unter Einbeziehung von eLearning (zB Internetrecherche, Lernplattformen). Dies soll zur Erweiterung in Kompetenzen wie Teamarbeit und Präsentationstechnik beitragen. Weiters ist die umfassende Kommunikationsfähigkeit der Studierenden durch Diskussionen, das Üben des logisch richtigen Argumentierens und das Training des aktiven Zuhörens zu fördern. Die Studierenden sind zur selbstständigen exemplarischen Lektüre von Originaltexten zu ermutigen. Zur Festigung von Lernprozessen eignen sich das Verfassen von Exzerpten und Protokollen.
Agrarsoziale Strukturen und agrare Nutzungsformen Je nach Möglichkeit ist ein Bezug zur Lebenswelt durch Einladen von Fachleuten, durch Besuche außerschulischer Institutionen usw. herzustellen. Dabei sind psychologische und -zonen der Erde beschreiben philosophische Fragestellungen im Kontext zu anderen Wissenschaften und erklären Lebensbereichen zu erörtern.
Die Begrenztheit mineralischer und fossiler Rohstoffe erkennen. Lehrstoff:
Die Tragfähigkeit der Erde diskutieren und ihre bestimmenden Faktoren zusammenstellen und gewichten 1. Semester:
Lerninhalte: Psychologie
Verteilung, Produktion und weltwirtschaftliche Bedeutung wichtiger Rohstoffe, die Ernährungssituation auf der Erde, Tragfähigkeit und quantitative sowie qualitative Ernährungssituation der Erde im Zusammenhang mit dem Entwicklungsstand, Verkehrserschließung, Landschaftsveränderung und Wertwandel von Naturräumen durch den wirtschaftenden Menschen, Nutzung ökologischer Grenzräume und Neulandgewinnung, Entstehung und Auflösung von Landnutzungszonen. Die folgenden Lernziele machen den Studierenden die Bedeutung der Psychologie in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft bewusst:
Ausbreitung industrieller Wirtschaftsformen und städtischer Lebensweisen Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie kennen lernen
1. Prozesse der Industrialisierung - Forschungsmethoden und Teilbereiche
Lernziele: - Richtungen und Anwendungsgebiete der Psychologie Psychologische Phänomene der Wahrnehmung erfassen
Die Unterschiede zwischen Modellen - Aspekte der Sinneswahrnehmung, der räumlichen und realen Erscheinungsformen von Wirtschaftssystemen erkennen. zeitlichen Wahrnehmung
Rahmenbedingungen und Antriebskräfte industrieller Entwicklung an Beispielen darstellen können. Kognitive Prozesse reflektieren
Die Ausbreitung der industriellen Entwicklung über die Erde aufzeigen. - Gedächtnismodelle und Lernstrategien, lerntheoretische Anwendungen
Das Übergreifen industrieller Denkweisen - Intelligenz, Kreativität und Arbeitsformen auf andere Wirtschaftsbereiche erfassen. Problemlösungsstrategien
Konzentrationsprozesse in verschiedenen Wirtschaftssystemen verfolgen lernen. - Sprache und Denken
Lerninhalte: Soziale Phänomene und Kommunikationsstrukturen erfassen
Komponenten von Wirtschaftssystemen, ökonomische Modellvorstellungen, Konkretisierung an Staatenbeispielen, - soziale, politische und wirtschaftliche Voraussetzungen und Interessen, das räumliche Potential, externe Bedingungen, alte und neue Industrieregionen der Erde, Industrialisierungsgrad und materieller Lebensstandard, Auswirkungen von Kapitaleinsatz, Massenproduktion, Rationalisierung, Formen der Automation, produktionsbezogene Dienstleistungen, Spezialisierung, Konzentrationserscheinungen und Marktstrategien auf dem sekundären und tertiären Sektor der Wirtschaft, Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konzentrationsprozessen. Strukturen
2. Industrie und Umwelt - Entstehung von Meinungen und Einstellungen, Manipulationsmechanismen
Lernziele: - Kommunikationsmodelle
Einsicht gewinnen in die Spannungsverhältnisse zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen. Motive menschlichen Handelns erörtern
Die Notwendigkeit internationaler umweltpolitischer Maßnahmen als Folge der fortschreitenden technologisch-wirtschaftlichen Entwicklung verstehen. - Motivation und Emotion
Lerninhalte: - Entstehung und Formen von Aggression und Gewalt
Aktuelle Fallstudie von Umweltproblemen, die sich überregional auswirken. - psychische Gesundheit und deren Beeinträchtigung
3 8. Die Stadt als Ausdruck wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Semester:
Entwicklungen Philosophie
Lernziele: Philosophische Fragestellungen kennen lernen und beschreiben
Den weltweiten Vorgang der Verstädterung in seinen Ursachen, Abläufen und Auswirkungen beschreiben und seine unterschiedlichen Ausprägungen erläutern. - Zugänge zum Philosophieren
Struktur und funktionale Gliederung - Verhältnis von Städten in verschiedenen Kulturkreisen vergleichen. Philosophie und Wissenschaft
Die gegenwärtige Stadt als Problemgebiet erfassen. - Ideologie und Ideologiekritik
Lerninhalte: - Grundlagen des philosophischen Argumentierens und Definierens
Der Verstädterungsprozeß in einzelnen Regionen der Erde, die Stadt als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt, städtische Funktionen als Ausdruck wirtschaftlicher, sozialer Die Problematik von Wirklichkeit und gesellschaftlicher Strukturen ihrer Erkenntnis nachvollziehen und Entwicklungen. analysieren
4. Regionale Disparitäten - Zugänge zur Wirklichkeit und ihre Interpretationsmöglichkeiten
Lernziel: - Wahrheitsfrage
Räumliche Differenzierungen in Aktiv- und Passivräume aufzeigen. Sich mit dem Wesen der Menschen auseinander setzen
Lerninhalte: - Frage nach Sinn und Ziel menschlicher Existenz
Beispiele aus verschiedenen Regionen der Erde, Kriterien der Abgrenzung, Mechanismen, die zur Herausbildung von Aktiv- und Passivräumen führen. - Menschenbilder
2. Semester (4 Wochenstunden): - tiefenpsychologische, (neo)behavioristische und humanistische Persönlichkeitsmodelle und ihre Entwicklung
Raum, Gesellschaft und Wirtschaft Österreichs - Aspekte der Persönlichkeitsdiagnostik
1. Gesamtwirtschaftliche Leistungen Ethische Grundpositionen kennen lernen und Probleme ethische Fragestellungen analysieren
Lernziele: - Grundfragen der Ethik
Die unterschiedlichen naturräumlichen Voraussetzungen österreichischer Landschaften für die ökonomischen Tätigkeiten erkennen. - Problem des Wertbegriffs und der Begründung von Normen
Die Leistungen der österreichischen Volkswirtschaft und deren Ergebnisse im internationalen Vergleich anhand wesentlicher ökonomischer Daten erkennen - Freiheit und analysieren. Verantwortung
Die Strukturmerkmale - aktuelle Anwendungsbereiche der österreichischen Wirtschaft und deren Veränderungen erfassen. Ethik
Die außenwirtschaftlichen Verflechtungen Österreichs in ihrer Bedeutung für die Gesamtwirtschaft erkennen und beurteilen. INFORMATIK
Lerninhalte Bildungs- und Lehraufgabe:
Wirtschaftsräumliche und naturräumliche Gliederung, volkswirtschaftliche Kennzahlen und Strukturdaten, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, sektorale Gliederung der Wirtschaft, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs, Handels- und Kapitalverflechtungen mit dem Ausland, Zahlungsbilanz, Österreichs Stellung in der Weltwirtschaft. Informatische Bildung ist das Ergebnis von Lernprozessen, in denen Grundlagen, Methoden, Anwendungen und Arbeitsweisen erschlossen und die gesellschaftliche Dimension von Informations- und Kommunikationstechnologien verdeutlicht werden.
2. Demographische und gesellschaftliche Entwicklungen Es ist eine wesentliche Aufgabe des Informatikunterrichts, Studierenden informatische und informationstechnische Grundkenntnisse zu vermitteln, um sie zu befähigen, diese zur Lösung einer Problemstellung sicher und kritisch einzusetzen. Die Analyse realer Prozesse aus dem persönlichen Umfeld soll die Studierenden die Struktur komplexer Systeme erkennen lassen und die Bedeutung von Wechselwirkungen demonstrieren. Die Studierenden sollen die Notwendigkeit von Abstraktion, Reduktion und Transformation bei der Beschreibung von einfachen realen Systemen erkennen. Studierende sollen Informationstechnologien soweit beherrschen, dass sie damit Aufgaben selbst mit großen Datenmengen bewältigen können. Sie sollen sich kooperative und kommunikative Arbeitsweisen unter Einsatz von Kommunikationstechnologien aneignen. Die Studierenden sollen erkennen, dass der Unterrichtsgegenstand Informatik einer wissenschaftlichen Systematik unterliegt.
Lernziele: In allen Bildungsbereichen stehen dabei Erweiterung und Festigung von Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz im Mittelpunkt.
Kenntnis charakteristischer demographischer Strukturen Der Informatikunterricht fasst vorhandene Fähigkeiten von Studierenden durch Beschäftigung mit Entwurf, Gestaltung und Prozesse Anwendung von Informationssystemen zusammen und baut sie aus. Bei der kritischen Auseinandersetzung mit den dabei ablaufenden Prozessen und deren Ergebnissen sollen die Studierenden ihr kognitives, emotionales und kreatives Potential nützen.
Ursachen Schließlich ist eine tiefere Einsicht in gesellschaftliche Zusammenhänge und Auswirkungen des sozioökonomischen Strukturwandels der Gegenwart analysieren Informationstechnologie (ua. Arbeits- und Freizeitbereich sowie Folgen für das Sicherheits- und Rechtsbewusstsein) das Ziel.
Lerninhalte: Im typenbildenden Pflichtgegenstand Informatik im Wirtschaftskundlichen Realgymnasium
Struktur, Entwicklung und Verteilung der österreichischen Bevölkerung, Bevölkerungsprognosen, Auswirkungen des demographischen Wandels, die Veränderung der Erwerbsstruktur, nicht bezahlte Dienstleistungen, soziale und berufliche Mobilität, Arbeitsmarkt, Einkommens- und Vermögensverteilung. ist das Ziel, den Studierenden gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten. Durch Einsicht in die Systematik der Fachwissenschaft und unter Berücksichtigung von deren Einbettung in das soziokulturelle Umfeld soll der Unterricht zu einem zielorientierten, konstruktiven Problemlöseverhalten mit Mitteln der Informatik führen.
3. Wirtschafts- Durch eine präzise und Sozialpolitik strukturierte Beschreibung sowohl von Problemstellungen als auch von
Lernziele: Abläufen, sowie durch die Modularisierung komplexer Aufgaben soll
Einsicht in die österreichische Wirtschaftsordnung. Informatik zur Schulung
Verständnis für unterschiedliche wirtschafts- und sozialpolitische Zielvorstellungen und differente Wege ihrer Verwirklichung abstrakten Denkens beitragen.
Instrumente und Maßnahmen zur Umsetzung konkreter wirtschafts- und sozialpolitischer Ziele kennen und ihre politische und ökonomische Effizienz einschätzen. Beiträge zu den Bildungsbereichen
Die Abhängigkeit des Konsumverhaltens von verschiedenen Faktoren erfassen Sprache und die Grundlagen der Kaufentscheidungen durchleuchten. Kommunikation:
Lerninhalte: Die Informatik trägt wesentlich zu einer Veränderung der Kommunikation bei. Unterschiedliche Formen von Information ergänzen die traditionelle Verständigung und erfordern neue Denkstrukturen. Die vielfältigen Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation ermöglichen einen Austausch über Grenzen hinweg und erleichtern die Begegnung mit anderen Kulturen. Die davon ausgehende Motivation, Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben, wird durch die Verfügbarkeit aktueller fremdsprachlicher Informationen und das Fachvokabular verstärkt.
Träger, Instrumente und Ziele der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die Praxis der sozialen Marktwirtschaft in Österreich, Eigentumsverhältnisse in der österreichischen Wirtschaft, Wirtschaftsverbände und Sozialpartnerschaft, öffentliche Haushalte Mensch und Budgetpolitik, Zielkonflikte anhand konkreter Beispiele aus der Tagespolitik, schichtenspezifisches Verbraucherverhalten, Beeinflussung des Konsumverhaltens. Gesellschaft:
4. Arbeitswelt und Unternehmen anhand konkreter Erfahrungen Arbeitswelt und privates Umfeld der Menschen verändern sich durch den Einfluss der Informationstechnologien. Durch die Beschäftigung mit diesen lernen die Studierenden deren Auswirkungen, Möglichkeiten und Grenzen kennen, insbesondere das Potenzial der eigenen Fähigkeiten als denkende, handelnde, fühlende und sich entwickelnde Menschen. Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältigen Formen der Gemeinschaft erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationstechnologien.
Lernziele Natur und Technik:
Einsicht in Funktion, Aufgaben und gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Betrieben. Durch Modellbildung, Formalisierung und Abstraktion leistet die Informatik einen wesentlichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Natur und Technik und führt zu einer verbesserten Entscheidungs- und Handlungskompetenz.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitswelt erfahren. Kreativität und Gestaltung:
Die Auswirkungen technischer Innovation auf die Arbeitswelt aufzeigen und die Notwendigkeit beruflicher Mobilität erkennen Der Umgang mit Informationstechnologie gibt den Studierenden Gelegenheit, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen. Sinnliche Wahrnehmungen ermöglichen Zugänge zu kognitiven Erkenntnissen.
Lerninhalte Gesundheit und Bewegung:
Grunddaten einer Bilanz, Bedeutung von Investitionen, Beispiele von Unternehmensformen und rechtliche Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit, Lohnformen und Sozialleistungen, Fallbeispiele zum Arbeitsrecht, Interessensvertretung und Mitbestimmung, der betriebliche Einsatz der Mikroelektronik, Modelle der beruflichen Weiterbildung. Die Verantwortung für den eigenen Körper erfordert bei der Arbeit am Computer gezielte Bewegung als Ausgleich. Die Bedeutung eines ergonomisch gestalteten Arbeitsplatzes stellt einen unmittelbaren Praxisbezug dar.
5. Regionale Disparitäten Didaktische Grundsätze:
Lernziele: Der Unterrichtsgegenstand Informatik leistet durch die drei Dimensionen Wissensentwicklung, Unterrichtsmanagement und Wissensdarstellung einen unverzichtbaren Beitrag zur Allgemeinbildung. Der Unterricht ist auf Basis dieser Grundsätze kontinuierlich zu planen und durchzuführen, sowie laufend zu reflektieren und anzupassen.
Regionale Unterschiede Besonders im Informatikunterricht ist es notwendig, Inhalte so auszuwählen und zu organisieren, dass sie die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der wirtschaftlichen berufstätigen Studierenden berücksichtigen und demographischen Dynamik daran anknüpfen. Die Themen sind dabei so auszuwählen, dass sie vielseitige Bezüge aus der Berufs- und deren Konsequenzen für Raum Begriffswelt der berufstätigen Studierenden aufgreifen. Exkursionen und Bevölkerung beobachten Einladungen von Expertinnen und einschätzen Experten erweitern den Erfahrungshorizont. Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung sowie Methoden zur persönlichen Lernzielkontrolle sind zu initiieren und zu fördern. Im ersten Semester, in welchem Informatik unterrichtet wird, sind besondere didaktische Überlegungen anzustellen um Defizite auszugleichen und individuelle Stärken einzubinden.
Erkennen Das Unterrichtsmanagement hat sich an für die Studierenden transparenten Lernzielen zu orientieren und soll beispielgebend für die eigene Lern- und Arbeitsorganisation auch außerhalb des Agglomerationsprozesses Informatikunterrichts sein. Variierende Arbeitsformen wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Teamarbeit geben den Studierenden Gelegenheit, Neues zu erforschen und bereits Gelerntes in verschiedenen kommunikativen und inhaltlichen Kontexten anzuwenden. Die Bedeutung gemeinschaftlichen Problemlösens bei der sich daraus ergebenden Folgen Erarbeitung von Projekten aus verschiedenen Gebieten ist besonders im Informatikunterricht zu berücksichtigen. Dabei ist demokratischen Entscheidungsstrukturen entsprechender Platz einzuräumen.
Verständnis für die Notwendigkeit von räumlichen bzw. umweltpolitischen Ordnungsmaßnahmen zur Sicherung von Lebens- und Wirtschaftsraum. Methodische Überlegungen sollen sich an den spezifischen Anforderungen von Einstieg, Entwicklung und Abschluss von Unterrichtsphasen orientieren. Explorative, systematische und exemplarische Vorgehensweise sollen zur Erweiterung der Sichtweise, Orientierung und Vertiefung von Wissen und Können führen. Den Studierenden ist Gelegenheit zu geben, durch Transfer und Analogiebildung den Lernertrag zu sichern. Der Informatikunterricht muss beispielhaft für den sinnvollen Einsatz verfügbarer Technologien sein. Dem Aufbau der Entwicklung einer wissenschaftlichen Arbeits- und Dokumentationsweise ist die Erstellung eines Produktportfolios, eventuell auch fächerübergreifend, dienlich.
Lerninhalte: Der vielfältige Zugang zum Wissenserwerb erfordert eine angemessene Wissensdarstellung. Den Lehrerinnen und Lehrern obliegt es daher grundlegende Strukturen, die in Prozessen in Gesellschaft, Natur und Technik wirken, aus Sicht der Informatik transparent zu machen.
Raumtypen anhand von Beispielen, zentrale Orte und ihre Bedeutung für den ländlichen Raum, politische, administrative, Zentralräume und Stadtregionen, Merkmale des stadtnahen und des stadtfernen ländlichen Raumes, Funktionswandel eines ausgewählten Raumes, kommunalpolitische Probleme anhand eines konkreten Beispiels, Instrumente und Institutionen der Raumordnung in Österreich, Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele. Zur Motivation und zur Sicherung des Unterrichtsertrags sind den Studierenden im Rahmen des Informatikunterrichts vielfältige Möglichkeiten anzubieten, ihr Wissen zu präsentieren, sich der Kritik anderer zu stellen und ihre Arbeit zu argumentieren.
Kraftfelder Die Gestaltung eines angenehmen und erfolgreichen Lernklimas beruht auf Vertrauen, auf der Weltwirtschaft Förderung der individuellen Stärken und Weltpolitik des kreativen Potenzials. Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studierenden mit ihren unterschiedlichen Vorkenntnissen ist durch Auswahl entsprechender Inhalte und Aufgabenstellungen einzugehen.
1. Fragen der europäischen Integration Im Wirtschaftskundlichen Realgymnasium sind durch exemplarischen Vergleich von Softwareprodukten grundlegende Funktionalitäten von Software zu vermitteln. Die Hinführung zu modul- und projektartigen Arbeiten hat sowohl eine Grundlage für das Fach selbst als auch für die fächerübergreifende Kooperation zu bereiten. Die unterschiedliche Kenntnislage der Studierenden ist in einzelnen Sachgebieten durch differenziertes Arbeiten zu berücksichtigen. Die Auswahl der Themen hat nach Möglichkeit Aktualitätsbezug zu haben und die Aufgabenstellungen haben nach Maßgabe des Unterrichts die Interessen der Studierenden zu berücksichtigen.
Lernziele Lehrstoff:
Integrationsbestrebungen in Europa analysieren 6. Semester:
Bedeutung und Struktur der europäischen Wirtschaftsblöcke vergleichen. Die Studierenden sollen:
Die Auswirkungen - Informationsmanagement und Lernorganisation für die eigene Lernarbeit und Weiterbildung mit geeigneter Software in der europäischen Integration auf Österreich anhand Praxis umsetzen und dabei vorhandene Informationsquellen erschließen (zB Informationen aus dem Internet finden und kritisch beurteilen) und unterschiedliche Informationsdarstellungen ausgehend von Beispielen aufzeigen. den Vorkenntnissen anwenden; Basiskenntnisse eines Betriebssystems
Lerninhalte: - Inhalte systematisieren und strukturieren sowie Arbeitsergebnisse zusammenstellen und präsentieren können
Wirtschaftliche und politische Motive und Zielsetzungen, konkurrierende nationale und regionale Interessen, Struktur und Organisation, Wirtschaftspotential, politische und wirtschaftliche Bedeutung von EG und RGW, Beziehungen der Wirtschaftsblöcke untereinander, Anpassungsprobleme. - ein vernetztes Informationssystem für die individuelle Arbeit aufbauen und nutzen können; mit einer Lernplattform arbeiten können
2. Fragen des Welthandels - den sicheren Umgang mit Standardsoftware zur schriftlichen Korrespondenz, zur Dokumentation, zur Publikation von Arbeiten, zur multimedialen Präsentation sowie zur Kommunikation erreichen
Lernziele: - Standardsoftware zur Tabellenkalkulation und eine einfache Datenbank benutzen können
Handelspolitische Intentionen der Industriestaaten in Theorie - mit wesentlichen Begriffen und Praxis vergleichen. Methoden der Informatik bekannt werden
Ziele - wesentliche Maßnahmen und Funktionen internationaler Wirtschaftsorganisationen beschreiben. rechtliche Grundlagen im Zusammenhang mit Datensicherheit, Datenschutz und Urheberrecht kennen lernen und die Auswirkungen des Technikeinsatzes auf den Einzelnen und die Gesellschaft nachvollziehen, sowie die nötigen Vorsorgemaßnahmen für den Schutz von Daten treffen können
Die Mechanismen des internationalen Geld- und Zahlungsverkehrs - Einsatzmöglichkeiten der Informatik in verschiedenen Berufsfeldern kennen. lernen und somit in ihrer Berufs(neu)orientierung Unterstützung finden
Bedeutung und Aktivitäten transnationaler Konzerne aufzeigen 7. bis 9. Semester (am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium):
Lerninhalte Die Studierenden sollen:
Beispiele für Liberalisierung und Protektionismus, internationale Wirtschaftsorganisationen, Weltwährungssysteme, Wechselkurssysteme, Märkte und Börsen, internationale Arbeitsteilung und Konzentration, Beispiel für einen transnationalen Konzern, gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung. - Einblicke in typische Denk- und Arbeitsweisen der Informatik, ihre historische Entwicklung sowie ihre technischen und theoretischen Grundlagen gewinnen und Grundprinzipien von Automaten, Algorithmen und Programmen kennen lernen, sowie in einer Programmiersprache selbstständig einfache Programme erstellen können
3. Globale Disparitäten - Konzepte von Betriebssystemen verstehen
Lernziele: - Aufbau und Funktionsweise von Netzwerken kennen
Unterschiedliche Vorstellungen - Kalkulationsmodelle erstellen und Wertungen des Entwicklungsbegriffes diskutieren. die Ergebnisse bewerten und interpretieren können
Die Verwendung sozioökonomischer Daten als Indikatoren des Entwicklungsstandes kritisch überprüfen. - Datenbanken verwenden und selbst entwerfen können
Verschiedene entwicklungstheoretische Ansätze an regionalen Beispielen überprüfen. - über die Grundlagen von Webseiten und von Computergrafiken Bescheid wissen und selbständig einen Webauftritt erstellen können
Die Problematik - Einsatzmöglichkeiten der Entwicklungspolitik durchleuchten. Informatik in anderen Bereichen erkennen, und somit darin bestärkt werden, einen Transfer des Gelernten in andere Unterrichtsgegenstände zu vollziehen
Lerninhalte: - vertiefte Kenntnisse über Wechselwirkungen zwischen Informatik, Gesellschaft und Arbeitswelt, sowie über Rechtsfragen erwerben
Leitbilder und Wertvorstellungen für Entwicklung, Lebensqualität und Entwicklung, Problematik sozioökonomischer Indikatoren, endogene und exogene Ursachen und deren Verflechtung, Motive, Träger und Instrumente der Entwicklungspolitik, Zusammenarbeit von Industrie- und Entwicklungsländern, Vorstellungen über eine neue Weltwirtschaftsordnung. MUSIKERZIEHUNG
Didaktische Grundsätze Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Lehrplan sieht für jedes Semester zwei Themen vor. Diese sind in mehrere Einzelthemen gegliedert. Die Reihenfolge der Einzelthemen kann vom Lehrer in seiner pädagogischen Verantwortung abgeändert und gewichtet werden. Jedem Einzelthema sind Lernziele und Lerninhalte zugeordnet. Musik ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Existenz und Teil der kulturellen Allgemeinbildung. Musikalische Bildung ist in der Wechselwirkung von Musikpraxis, Musikkunde und Musikrezeption begründet.
Die Lernziele umschreiben jene Kenntnisse, Einsichten und Fertigkeiten, die unbedingt zu erreichen sind und die das Basiswissen und die Grundqualifikationen darstellen. Der Musikunterricht soll zu einem selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik anregen. Dabei ist auf Ausgewogenheit zwischen kultureller Tradition und aktuellem musikalischen Geschehen zu achten. Der Musikunterricht soll eine aufgeschlossene Haltung gegenüber allen musikalischen Äußerungen fördern und Vorurteile gegenüber dem Neuen und dem Anderen überwinden helfen. Musik soll den Studierenden als vielschichtiges kulturelles Kommunikationsmittel zugänglich werden.
Die Lerninhalte dienen dem Erreichen der Ziele. Die Auswahl, Reihung, Ergänzung oder ein eventuelles Ersetzen durch neue Inhalte ist vom Lehrer selbst vorzunehmen. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten: Ein wesentliches Ziel ist der Erwerb der Fähigkeit, Musik in einen kulturhistorischen und thematischen Kontext richtig einordnen zu können. Differenzierte und vergleichende Auseinandersetzung mit möglichst vielfältigen musikalischen Bereichen, Epochen, Ausdrucks- und Erscheinungsformen stellt das sicher.
- Eine musische Grundhaltung und der intellektuelle Reifungsprozess sowie die Klassensituation damit verbundene Identitätsfindung der Studierenden sollen gefördert werden.
- die alters-, familien- und berufsspezifischen Gegebenheiten der Studierenden Die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, wie Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kooperation und Koordination sowie Toleranz und Kritikfähigkeit ist Aufgabe aller Bereiche des Musikunterrichts.
- der aktuelle Bezug Die Studierenden sollen zum Verständnis soziokultureller Gegebenheiten des Musiklebens die Wechselwirkungen von Individuum, Kultur und Gesellschaft erfassen.
- Die Schulung des Musikhörens soll die exemplarische Bedeutung musikalisch-ästhetische Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit der Studierenden verbessern. Daraus soll die Fähigkeit zur kritischen Reflexion des Musikangebots, der verschiedenen Funktionen von Musik sowie der Medien als kultureller Faktor erwachsen.
- die erwachsenengemäße Transfermöglichkeit Beiträge zu den Bildungsbereichen:
- die fächerübergreifenden Aspekte Sprache und Kommunikation:
- Musik ist eine besondere Form von Sprache und Kommunikation, auch in nonverbaler Form. Sie verbindet über Sprachgrenzen hinweg und erleichtert das Verstehen anderer Kulturen. Sprach- und Textgestaltung mit musikalischen Mitteln erweitern die Unterrichtsprinzipien Möglichkeiten der Kommunikation und verbessern deren Qualität. Das Zusammenwirken von Musik und Sprache führt zu erhöhten emotionalen Empfindungen.
Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen Mensch und die Sicherung eines echten Lernprozesses ist dem oberflächlichen Erwerb von Wissensstoff vorzuziehen. Gesellschaft:
Bei der Konkretisierung des Lernprozesses geht es darum, mit welchen Unterrichtsverfahren und Medien geographisch-wirtschaftskundliche Sachverhalte, Zusammenhänge und Einsichten dem berufstätigen Studierenden aufgeschlossen werden können. Der Musikunterricht soll das Erkennen der vielfältigen Funktionen von Musik in den unterschiedlichsten Lebensbereichen ermöglichen. Er soll Einblick in die Bereiche Öffentliches Kulturleben, Musik als Wirtschaftsfaktor, Berufswelt Musik, Jugendkultur, Freizeit, Konsum und Unterhaltung, Neue Medien vermitteln. Dadurch soll ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung eines Kulturverständnisses geleistet werden, das von Toleranz und Kritikfähigkeit geprägt ist.
Dabei soll das Wissen, das sich aus der Berufserfahrung der Studierenden ergibt, mitverwendet werden. Besonderer Wert ist auf Anregung ständiger Mitarbeit der Studierenden und auf erhöhte Anschaulichkeit des Unterrichts zu legen. Der berufstätige Studierende hat nur wenig Zeit für häusliche Vorbereitungen Natur und Übungen. Technik:
Die Realbegegnung (Lehrausgang, Exkursion) mit dem Raum (Landschaft) und dem Betrieb (Wirtschaft), die fast ausschließlich nur an Wochenenden und Feiertagen möglich ist, soll motivierend wirken. Neben Akustik und Instrumentenkunde bildet der Bereich Musik und Neue Medien eine wichtige Schnittstelle zwischen Natur, Technik und Kunst. Daraus ergeben sich neue Anwendungs- und Erkenntnismöglichkeiten, die im didaktischen Feld ihren Einsatz finden.
Methoden und Auswahl geeigneter Arbeitsbehelfe sind unter Berücksichtigung alters- und bildungsspezifischer Unterschiede der Studierenden zu entwickeln. Modell- Gesundheit und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle zu erkennen. Bewegung:
Der computergestützte Unterricht (Lernprogramme) soll weitere Möglichkeiten Die differenzierte Beschäftigung mit Musik trägt zu einer Steigerung mentaler Fähigkeiten bei. Einsichten in die Funktionsweise der Wissensvermittlung im Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht aufzeigen menschlichen Stimme sollen zum gesunden Stimmgebrauch anregen. Das Wissen um die physiologischen Grundlagen des Hörens soll zu einem gesundheitsbewussten Hörverhalten führen. Die Studierenden sollen Musik als Lebensbereicherung erfahren.
Querverbindungen Kreativität und Gestaltung:
Querverbindungen lassen sich vor allem zu den im selben Semester wie Geographie Verschiedene Fertigkeiten der Musikpraxis sollen der Entwicklung von Fantasie und Wirtschaftskunde unterrichteten Gegenständen herstellen Kreativität zugute kommen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen aus individueller Leistung und aus musikalischen Gruppenprozessen sollen den Vorgang musikalischer Bildung und Identitätsfindung unterstützen
MATHEMATIK Didaktische Grundsätze:
Bildungs- und Lehraufgabe: Lehrplanbereiche
Der Unterricht in Mathematik soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische wie fächerübergreifende Aspekte enthalten: Musikkunde
Mathematisches Die Zugänge zu musikkundlichem Wissen sollen von Klangerlebnissen, Kompositionen und Können Interpretationen sowie von Lebensbildern von Komponistinnen und Komponisten und Interpretinnen und Interpreten ausgehen. Darüber hinaus ist die Musikkunde in die allgemeinen historischen, kulturellen und philosophischen Entwicklungen der jeweiligen Zeit einzubinden. Der Transfer vom Tun zum Wissen hat in multimedialer und fächerübergreifender Form zu erfolgen.
Die Studierenden sollen Musikrezeption
- grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Einsichten in den Stoffgebieten Algebra, Geometrie, Analysis und Stochastik erwerben und verwenden können Bewusstes Hören bildet die Grundlage für ein ganzheitliches Erfassen von Musik. Dabei ist das unmittelbare Erlebnis von Musikaufführungen wesentlich. Die Begegnung mit Künstlerinnen und Künstlern im schulischen und regionalen Umfeld ist daher anzustreben. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit Vertrautem soll Lust und Neugierde auf Neues und Unbekanntes geweckt werden. Das sinnliche Erleben von Musik als lebensbegleitendes Element ist den Studierenden zu ermöglichen. Basierend auf einem weit gefassten Musikrepertoire in Verbindung mit einem fundierten musikkundlichen Wissen ist die Fähigkeit zu intellektuellargumentativer Auseinandersetzung mit Musik anzustreben.
- mit mathematischen Methoden und Denkweisen vertraut werden Musikpraxis
- ein Bild der Mathematik gewinnen, das Verfahrens-, Problem-, Anwendungs- und Theorieaspekte ausgewogen repräsentiert Den besonderen Gegebenheiten der allgemeinbildenden höheren Schulen für Berufstätige entsprechend, sind die Lehrplanbereiche Musikkunde und Musikrezeption nach Möglichkeit auch durch praktisches Musizieren zu ergänzen und zu verdeutlichen.
- mit der Verwendung geeigneter mathematischer Texte und Arbeitsmittel, insbesondere elektronischer Rechengeräte, vertraut werden. Die drei Lehrplanbereiche sind immer im Zusammenhang zu sehen und sind, dem jeweiligen Lernziel entsprechend, zu vernetzen. Dabei sind fächerverbindende, interdisziplinäre und interkulturelle Aspekte zu berücksichtigen. Schulische und außerschulische Projekte und Veranstaltungen sollen die Studierenden zu künstlerischer Tätigkeit anregen und Gemeinschaftserlebnisse fördern. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Zusammenarbeit mit regionalen Kulturinstitutionen zu legen. Die Begegnung mit Ausdrucksformen anderer Kulturen soll zu Respekt und kritischem Verständnis führen.
Die Zugänge zur Musik sollen auditiv, visuell, kinästhetisch und emotional vermittelt werden. Dabei sind durch gezielte Kombination unterschiedlicher Lernzugänge die einzelnen Lernebenen Kennen lernen – Erfahren und Erleben – Erlernen, Erarbeiten und Üben – Wissen und Anwenden von Mathematik zielorientiert einzusetzen. Dem Lernziel und den Bedürfnissen der Studierenden entsprechende Unterrichtsformen sind anzuwenden.
Die Studierenden sollen In allen drei Lehrplanbereichen sind neue Technologien adäquat einzusetzen und zur Unterstützung individueller Lernprozesse zu nutzen. Im Sinne einer wissenschaftsorientierten Vorbereitung mit höherem Abstraktionsgrad sind im Gymnasium für Berufstätige Musikkunde und Musikrezeption zunehmend zu betonen.
- ihr mathematisches Wissen und Können in verschiedenen Bereichen, insbesondere in solchen, die zu ihrer Lebens- und Wissenswelt Bezug haben, anwenden können Die Vorgaben im Lehrstoff gelten für alle Schulformen; im dreistündigen Unterricht ist vertiefend zu arbeiten.
- Mathematik als nützliches Werkzeug zur Lösung von Alltagsproblemen erkennen Lehrstoff:
- Einsichten in Probleme des Anwendens von Mathematik - wie Probleme des Bildens von mathematischen Modellen - gewinnen 7. Semester:
Allgemeine mathematische Fähigkeiten. Musikkunde
Im Zusammenhang mit dem Erwerb von mathematischem Wissen Theorie und Können Geschichte der Musik, akustische und dem Anwenden von Mathematik sind folgende Lernziele anzustreben: instrumentenkundliche Grundlagen, Formenlehre und Werkkunde
- Argumentieren Zusammenwirken musikalischer Parameter und exaktes Arbeiten. verschiedene Möglichkeiten ihrer grafischen Darstellung
Insbesondere: präzises - Grundbegriffe der Musiklehre als Voraussetzung für das Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewußter Verwendung von Regeln; Begründen (Beweisen); Vollständigkeit einer Argumentation überblicken; Erkennen logischer Strukturen; Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform). Musikstücken
- Darstellen Klang und Interpretieren. Funktion von Instrumenten und Ensembles in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen
Insbesondere: verbales, formales oder graphisches Darstellen von Sachverhalten; Deuten von formalen Begriffen durch Belegen mit Vorstellungen - vokale und Inhalten; Wechseln von Darstellungsformen; Herauslesen von Eigenschaften instrumentale Formen und Beziehungen aus Darstellungen. Gattungen an exemplarischen Beispielen
- Produktives geistiges Arbeiten. chronologischer Überblick über die Musikgeschichte an Hand bedeutender Musikwerke und Künstlerinnen und Künstler
Insbesondere: Kombinieren von vertrauten Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen oder mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren in teilweise neuartigen inner- oder außermathematischen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren, Verallgemeinern und Spezialisieren, Analogisieren und Kontrastieren. Musikrezeption
- Kritisches Denken. Interpretation, Werkverständnis im kulturhistorischen Kontext, kritische Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erscheinungsformen von Musik, Erwerb eines vielfältigen Hörrepertoires, Begegnung mit außerschulischen Kulturtragenden, Musikvermittlerinnen- und vermittlern sowie Künstlerinnen und Künstlern
Insbesondere: Überprüfen von Vermutungen, von Ergebnissen; Erkennen von Mängeln - Erfassen motivisch-thematischer Strukturen in Darstellungen oder Begründungen; Erkennen der beschränkten Gültigkeit von Aussagen, Feststellen von Voraussetzungen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle. kleineren musikalischen Einheiten und in größeren Zusammenhängen
Reflektieren über Mathematik - Hören und mathematische Arbeitsweisen. Erkennen einfacher musikalischer Formen mit Hilfe von Klavierauszügen, Partituren und interaktiven Medien
Die Studierenden sollen beispielsweise - Erwerb eines grundlegenden Hörrepertoires wesentlicher Werke aus den Bereichen Vokalmusik, Instrumentalmusik, Musik- und Tanztheater, Film- und Fernsehmusik, Jazz und Popularmusik
- Probleme Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des Definierens, Beweisens, der Exaktheit erkennen Musikkonsums
- Problemlösestrategien bewußt verwenden BILDNERISCHE ERZIEHUNG
- die Veränderlichkeit mathematischer Begriffe in der historischen Bildungs- und in der persönlichen Entwicklung kennenlernen Lehraufgabe:
- Beziehungen und Abgrenzungen Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung erschließt Zugänge zu anderen Erlebens- ästhetisch begründeten Phänomenen unserer visuellen und Wissensbereichen herstellen haptischen Lebenswelt.
- Die Inhalte beziehen sich mit der Bedeutung mathematischen Tuns für sie selbst auseinandersetzen vor allem auf den Sachbereich bildende Kunst (Malerei. Grafik, Plastik), eventuell auch punktuell auf angewandte Kunst; visuelle Medien und Umweltgestaltung, Architektur, Design, Fotografie, Film und Video, sowie digitale Medien und alltagsästhetische Erscheinungen und Objekte.
Persönlichkeits- und Sozialentwicklung. Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung soll:
Die Studierenden sollen befähigt werden - die bereits erworbenen Sach- und Methodenkenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen sowie die sinnliche Erlebnisfähigkeit differenzieren und vertiefen
- sorgfältig, konzentriert, planmäßig und überlegt zu arbeiten - die Fähigkeit und das Interesse fördern, sowohl über Werke der bildenden und angewandten Kunst, der visuellen Medien und der Umweltgestaltung zu reflektieren und zu kommunizieren
- gesetzmäßig zu denken, klare Begriffe zu bilden, sinnvolle Fragen zu stellen sowie kontrolliert zu abstrahieren in der vertiefenden und zu verallgemeinern reflektierenden Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst Wahrnehmungsbezogenes mit Begrifflich-Logischem verbinden und anschauliches Denken entwickeln
- Informationsquellen sachgerecht vielfältige Methoden und Strategien für Problemlösungen erschließen und dazu befähigen, innovativ zu nutzen denken und zu handeln
- selbständig Wissen zu erwerben die Bereitschaft zur Reflexion entwickeln und durch die Begegnung mit Kunst und die Auseinandersetzung mit ihren Entstehungsbedingungen einen Beitrag zur Identitätsfindung und Entwicklung der Persönlichkeit leisten, der als lebensbegleitender, kontinuierlicher Prozess auch über den Unterricht hinaus wirksam wird
- Darstellungsformen, die zur Beschreibung konkreter wie abstrakter Sach- und Denkverhalte erforderlich sind, zu verwenden oder zu entwickeln - das jeweilige kulturelle Umfeld in größere gesellschaftliche Zusammenhänge stellen und dazu befähigen, am zeitgenössischen Kulturgeschehen bewusst teilzunehmen
- mit rationalen Denkweisen Situationen zu untersuchen und Probleme sachgerecht zu bearbeiten, dabei aber Grenzen des Anwendens solcher Denkweisen zu erkennen - neben der fachspezifischen Sach- und Methodenkompetenz auch zur Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz beitragen (Selbsterfahrung, Zielstrebigkeit, Engagement, Selbstorganisation, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Reflexionsbereitschaft, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Fähigkeit und Bereitschaft zu Initiative und Kooperation und zur Übernahme von sozialer Verantwortung) und zu emanzipatorischem, solidarischem und verantwortungsbewusstem Handeln führen
- Einsichten in grundlegende wissenschaftliche Verfahrensweisen das geistige und Denkvorstellungen zu gewinnen emotionale Potential von Kunst erschließen und den Wert von Gestaltung für die Entwicklung der Persönlichkeit betonen
- kritisches in der Nutzung des fachtypisch interdisziplinären Potentials allgemeine Transferleistungen ermöglichen, wissenschaftliches Denken zu entwickeln und gegenüber verschiedenen Standpunkten Arbeiten vorbereiten und Sichtweisen offen zu sein damit einen wesentlichen Beitrag für die Studierfähigkeit sowie zur Berufsvorbereitung leisten
- ihre Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln Kunst als Nahtstelle und Vermittlerin von unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten, wie die der Wahrnehmung, der Phantasie, der Kultur, Religion sowie die der Politik, der Wirtschaft und der Technik erschließen und Grundlagen für Werthaltungen und Wertschätzung schaffen
- sowohl selbständig als auch kooperativ zu arbeiten differenzierte Kenntnisse und Fertigkeiten in Kommunikationsfähigkeit und Medienkompetenz entwickeln
- Freude an kreativem Verhalten und intellektuellen Leistungen Beiträge zu gewinnen. den Bildungsbereichen:
Lehrstoff (am Gymnasium für Berufstätige, am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige Sprache und am Realgymnasium für Berufstätige mit sprachlichem Schwerpunkt) Kommunikation:
Bei den einzelnen Stoffgebieten sind Tätigkeiten angeführt, die einerseits Ziele der Bildungs- und Lehraufgabe konkretisieren, andererseits die Lernziele für die einzelnen Stoffgebiete festlegen. Diese Tätigkeiten sind von den Studierenden durchzuführen; im Falle grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten ist ein hohes Maß an Vertrautheit bzw. Sicherheit anzustreben. Tätigkeiten, die durch Analysieren und Beurteilen der ästhetischen Strukturen von Bildsprache; Erweitern des Fachvokabulars; Entwickeln und Anwenden rhetorischer und textgestaltender Fähigkeiten im Rahmen fachspezifischer Aufgaben im Vorfeld wissenschaftlichen Arbeitens Mensch und Gesellschaft:
„Allenfalls” gekennzeichnet sind, dienen zur Setzung von Schwerpunkten, müssen im Unterricht aber nicht durchgeführt werden. Im Falle einer Behandlung im Unterricht erhalten diese Inhalte die gleiche Wertigkeit wie die nicht mit „Allenfalls” Erkennen von Funktion und Bedeutung der Kunst und der visuellen Medien im gesellschaftspolitischen Kontext; Wechselbeziehungen zwischen wesentlichen ästhetischen Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor allem innerhalb Europas kennen;
gekennzeichneten Inhalte. Die Reihenfolge, in der die einzelnen Tätigkeiten angegeben sind, entspricht einer gewissen systematischen Darstellung, ist aber keine methodische Festlegung und für den Unterricht nicht verbindlich. Vielmehr ist ein sinnvolles Verbinden verschiedener Tätigkeiten und verschiedener Aspekte eines Stoffgebietes wünschenswert. Aufspüren gesellschaftlicher Normen und Klischees in visuellen Darstellungen; Auseinandersetzen mit der Thematisierung geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Alltag, Kunst und Medien;
Im Anschluß an Gruppen Entwickeln von Teillernzielen sind - in Klammern gesetzt ( . . .) - jene fachspezifischen und fächerübergreifenden Ziele Verantwortungsbewusstsein bei der Bildungs- und Lehraufgabe angeführt, die durch diese Teillernziele konkretisiert werden sollen. Mitgestaltung der Umwelt
1. Semester (3 Wochenstunden) Natur und Technik:
Zahlen Erkennen des Einflusses von Technik und Technologien auf die Entstehung und Entwicklung ästhetischer Phänomene; Erkennen von Wechselbeziehungen zwischen künstlerischen Gestaltungsstrukturen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten; Entwickeln von Kompetenzen im Umgang mit apparativen Medien im Dienste von Kommunikation, Produktion, Dokumentation und Präsentation Kreativität und Gestaltung:
Arbeiten Bildnerisches Denken als verfügbare Methode zu kreativem Handeln erkennen; Entwickeln von Problemlösungsstrategien, paradoxen Zugängen, divergierendem Denken, assoziativen Strukturen, Modellkonstruktionen; konstruktives und kreatives Umgehen mit positiven rationalen Zahlen in Dezimalschreibweise: „Fehlern“
Einfaches schriftliches Rechnen, Abschätzen von Rechenergebnissen. Untersuchen der Auswirkung von Änderungen einer Rechengröße auf das Rechenergebnis (Fehlerauswirkungen, Rechengenauigkeit), Angeben von Schranken; kritisches Betrachten von Rechenergebnissen auf sinnvolle Genauigkeit. Anwenden in Sachsituationen. Gesundheit und Bewegung:
( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken) Ausbilden der sinnlichen Fähigkeiten zur qualitätsvollen Kommunikation mit der Umwelt; Entwickeln der emotionalen Bildung durch bewussten Umgang mit Gefühlen und persönlichen Stärken und Schwächen; Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des menschlichen Körpers in Kunst und Kultur; Erkennen ergonomischer Aspekte in Architektur und Design; Steigern der Lebensqualität durch die Erkenntnis des Wertes schöpferischer Tätigkeit und durch Kunstverständnis
Arbeiten mit positiven rationalen Zahlen in Bruchschreibweise Didaktische Grundsätze:
Erweitern und Kürzen von Brüchen. Durchführen der vier Grundrechenoperationen mit einfachen Zahlen. Deuten dieser Grundrechenoperationen, insbesondere Deuten des Multiplizierens als Berechnen eines Anteils, Deuten des Dividierens als Enthaltensein. Beschreiben der Regeln für das Bruchrechnen mit Variablen. - Durch eine Vielfalt an Inhalten, Methoden und Themenbereiche ist den unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen der Studierenden Rechnung zu tragen
( Grundlegende Fertigkeiten, Darstellen - Die Lerninhalte sind im Hinblick auf persönliche Interessen und Interpretieren) die Lebenssituation Erwachsener mit den Studierenden festzulegen
Arbeiten mit ganzen - Die Unterrichtsgestaltung hat zwischen hilfreicher Einschränkung und rationalen Zahlen: notwendiger Offenheit einen Rahmen für komplexe Lernsituationen zu schaffen und vielfältige Lernchancen zu ermöglichen.
Beschreiben von Zuständen (etwa Temperatur, Kontostand) und von Zustandsänderungen. Darstellen auf der Zahlengeraden. Kennen - Bei der Gesetzmäßigkeiten des Rechnens, Durchführen Auswahl der Grundrechenoperationen an einfachen Aufgaben. Werke ist auf exemplarische Qualität zu achten und so die Möglichkeit zum Wissenstransfer zu ermöglichen
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren) - Formen des fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterrichts sind anzustreben, um über fachspezifische Zugänge Einsichten in gemeinsame Problemfelder zu gewinnen
Verketten von Rechenoperationen, Arbeiten mit Rechenregeln zur Umformung von Rechenausdrücken: - Erscheinungsformen und Entwicklungslinien der bildenden und angewandten Kunst, der Architektur und der visuellen Medien sind exemplarisch in thematisch-funktionellen Zusammenhängen unter Beachtung der chronologischen Zuordnung und der zeitbedingten Besonderheiten zu erschließen. Diese Methode baut ein vernetztes Wissen auf, entwickelt ein ganzheitliches Verständnis und fördert Fähigkeiten, die für Transferleistungen und die Bewältigung komplexer Inhalte notwendig sind
Kennen und Anwenden der Vereinbarungen über den Gebrauch von Klammern und über die Reihenfolge von Rechenoperationen. Darstellen von Rechenanweisungen durch Rechenausdrücke; Beschreiben von Rechenausdrücken mit Variablen. Kennen, Beschreiben von Variablen und bewußtes Anwenden von Rechenregeln zur Umformung von Rechenausdrücken. - Theoretische Hilfslehren wie Perspektive oder Farblehre sind nur heranzuziehen, wenn sie dem Begreifen des Werkes dienen
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren) - Durch geeignete Rahmenbedingungen ist im Bereich der Reflexion das selbstorganisierte Erarbeiten von Lerninhalten durch die Studierenden zunehmend zu fördern
Elementare Algebra - Da in der Erarbeitung der Fachinhalte der Bildnerischen Erziehung eine sinnlich-anschauliche Form der Auseinandersetzung von besonderer Bedeutung ist, sind Einsatz und Ergiebigkeit der Lehrmittel von besonderer Wichtigkeit. Bei der Wahl der Bildmedien ist auf exemplarischen Wert, Effizienz und optimale Qualität zu achten
Arbeiten - Nach Möglichkeit ist die direkte Begegnung mit Formeln: Kunst im Original anzustreben
Aufstellen von Formeln (Beschreiben von Rechenvorschriften, Beziehungen, Gesetzmäßigkeiten) in verschiedenen Bereichen der Mathematik und in Anwendungssituationen; gegebenenfalls Veranschaulichen von Formeln, Deuten in Sachsituationen. Einsetzen von Zahlen in Formeln, Berechnen einer Größe aus einer Formel, wenn die anderen Größen gegeben sind, durch Umkehren von Rechenoperationen. Die Vorgaben im Lehrstoff gelten für alle Schulformen; im dreistündigen Unterricht sind vertiefend Schwerpunkte zu setzen und ist der Einzelwerkbetrachtung mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
( Grundlegende Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren) Lehrstoff:
Lösen von Gleichungen 7. Semester:
Lösen von linearen Gleichungen mit einer Variablen. Gelegentliches Durchführen von Proben. Anwenden von Gleichungen in Sachsituationen; Untersuchen, inwieweit mathematische Beschreibungen der Sachsituationen entsprechen; kritisches Betrachten der Ergebnisse. Gegebenenfalls Deuten von Gleichungen (zB Formulieren von passenden Texten). Bildnerisches Gestalten
( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken) Die Studierenden sollen:
Geometrie - einfachste Skizzen im Dienste der Kunstbetrachtung und Reflexion anfertigen können
Geometrische Grundkenntnisse und deren Anwendungen - in Verbindung der Auseinandersetzung mit zeichnerischen Darstellungen (Skizzen Anliegen und einfachen Konstruktionen): Techniken der bildenden und angewandten Kunst sowie der visuellen Medien Anregungen für eigene Gestaltungen gewinnen
Untersuchen und Beschreiben von Lagebeziehungen zwischen Punkten, Geraden und Ebenen, zwischen Punkten, Geraden und Kreisen. Untersuchen und Begründen von Eigenschaften ebener Figuren, insbesondere von Dreiecken - sich mit dem eigenen Lebensraum im Bereich Architektur und Vierecken. Untersuchen von Ähnlichkeiten. Design konstruktiv gestaltend auseinandersetzen
Allenfalls Reflektieren über Geometrie, Erkennen von Beziehungen und Unterschieden zwischen idealen geometrischen und entsprechenden realen Objekten. - Abbildungs- und Darstellungsverfahren zum Klären von Vorstellungen und Ideen verwenden, als Hilfe für Einsichten in normale Zusammenhänge vor allem im Dienste der Reflexion erkennen und als Möglichkeit zur anschaulichen Vermittlung von sachlichen Gegebenheiten nutzen können
( Grundlegende Kenntnisse Dokumentation und Fertigkeiten, Darstellen, Argumentieren) Präsentation
Längen- und Flächeninhaltsberechnungen Die Studierenden sollen:
Kennen grundlegender Formeln, insbesondere für den Flächeninhalt von Rechteck, rechtwinkeligem Dreieck, Dreieck. Herleiten weiterer Formeln aus diesen Formeln, etwa für den Flächeninhalt von Vierecken. Anwenden dieser Formeln für Berechnungen, Umformen von Formeln, Lösen von Umkehraufgaben. - Ergebnisse ihrer theoretisch-reflexiven Auseinandersetzungen in repräsentativer und exemplarischer Form zusammenstellen, um persönliche Leistungen und Entwicklungen adäquat dokumentieren zu lernen
( Grundlegende Kenntnisse - ästhetische Phänomene analysieren, strukturieren und Fertigkeiten) interpretieren sowie anschaulich und sprachlich kompetent darbieten können
Schriftliche Arbeiten: Reflexion
Hausübungen in beschränktem Umfang. Die Studierenden sollen:
Zwei Schularbeiten. - Aufgabenfelder, wesentliche Erscheinungsformen, zeitbedingte Besonderheiten und die wichtigsten Entwicklungslinien der bildenden Kunst kennen und in diesen Zusammenhang bedeutende Werke und Künstlerpersönlichkeiten einordnen können
2. Semester (3 Wochenstunden): - Einsichten in alltagsästhetische Phänomene exemplarisch im Bereich Architektur oder Design gewinnen
Zahlen - über Kenntnisse der wichtigsten Grundbegriffe des Faches verfügen
Kennen und Darstellen reeller Zahlen, Arbeiten mit Näherungen: - erkennen, dass Kunstwerke und ihre Gestaltung durch das Zusammenwirken vieler Faktoren, wie gesellschaftlicher Hintergrund, Gestaltungsanlass, Auftraggeber bzw. Auftraggeberin, Technologie, Material, Künstlerpersönlichkeit, bestimmt werden
Bearbeiten von Problemen, die in der Menge der rationalen Zahlen nicht lösbar sind, (zB Lösen der Gleichung x = 2, Berechnen des Umfanges oder Flächeninhaltes eines Kreises mit dem Radius 1); Berechnen von Näherungswerten (Schranken) für Lösungen solcher Probleme, Abschätzen der Genauigkeit. Gewinnen eines intuitiven Begriffes „unbegrenzte Näherung”. Wissen, daß sich die reellen Zahlen von den rationalen Zahlen durch die „Vollständigkeit” unterscheiden. Kennen der Dezimaldarstellung reeller Zahlen, Kennen der Zuordnung zwischen den reellen Zahlen und den Punkten einer Zahlengeraden. - den Zusammenhang von geistigem Inhalt, Idee, Form, Material und technischem Verfahren erkennen
( Grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten und Einsichten) - bildnerische Mittel in ihrer Wirkung erkennen, als Träger von Inhalt und Aussage interpretieren und im Hinblick auf ihre lokalen und zeitbedingten Besonderheiten erläutern können
Die Zahlenbereiche N, Z, Q, R: - Einblicke in die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Einrichtungen und Medien der Kunstvermittlung, gewinnen
überblicksartiges Betrachten, Kennen von Eigenschaften. - in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Kunstgeschehen die gegenwärtige Kunstentwicklung kennen lernen und mit sich selbst in Beziehung bringen können
( Grundlegende Kenntnisse und Einsichten) - Kunst als einen sich ständig verändernden Prozess begreifen, der eine permanente Erweiterung des Kunstbegriffs verlangt
Elementare Algebra ÖKONOMIE
Arbeiten mit Formeln Bildungs- und Lehraufgabe:
Umformen von Formeln; Begründen von Umformungsschritten durch Rechenregeln und durch Umformungsregeln für Gleichungen. Der am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium typenbildende Pflichtgegenstand Ökonomie ist ein multidisziplinärer Unterrichtsgegenstand, dessen Themenbereiche Eigenerfahrung mit Alltagsbezug und Gesellschaftsrelevanz verknüpfen. Der Ökonomieunterricht fühlt sich verstärkt folgenden Werten verpflichtet: einem gesundheitsförderlichen Bewusstsein und Handeln, einer intakten Umwelt, nachhaltigem Wirtschaften und einer menschenwürdigen Gesellschaft. Die Vermittlung von Grundlagen des Konsumentenrechts, von Formen der Geldveranlagung, von Markt- und Werbestrategien sowie von Produktkennzeichnung soll die Entwicklung von Studierenden zu mündigen Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen.
( Grundlegende Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Produktives geistiges Arbeiten) Der Unterricht fördert Selbstkompetenz durch Analyse und Reflexion eigener Lebens-, Ernährungs- und Konsumgewohnheiten und führt damit zu verbessertem Gesundheits- und Finanzmanagement.
Arbeiten mit Termen Neben diesen allgemeinen Bildungsaufgaben hat der Unterricht aus Ökonomie zwei methodische sowie drei fachspezifische Kompetenzen als Ziel, denen besondere Lehraufgaben zugeordnet sind:
Umformen von Termen, auch von Bruchtermen, unter Anwenden unterschiedlicher Rechenregeln, im allgemeinen eingeschränkt auf wenige Umformungsschritte. Verwenden der Potenzschreibweise (Exponenten aus N). Analysieren von Termstrukturen, um die Anwendbarkeit von Rechenregeln zu erkennen, Darstellen solcher Strukturen. Substituieren in Termen. Begründen von Umformungen durch Rechenregeln. Gelegentliches Überprüfen der Umformungen durch Einsetzen von einfachen Zahlen. Fallweises Untersuchen, welche Zahlen man in einem Term sinnvoll einsetzen kann. Methodenkompetenz
( Grundlegende Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten) - ökonomische Informationen mit Hilfe bewährter und zeitgemäßer Verfahren gewinnen, analysieren und zielgruppenorientiert darstellen können
Lösen von Gleichungen: - Nutzung und Auswertung graphisch aufbereiteter Materialien Synthesekompetenz
Lösen von Gleichungen, - Einsicht in das Wirkungsgefüge und die sich durch einfache Umformungen auf lineare Gleichungen mit einer Variablen zurückführen lassen; Begründen Dynamik von Umformungsschritten durch Rechenregeln Ökonomie und durch Umformungsregeln für Gleichungen. Gelegentliches Durchführen von Proben. Anwenden von Gleichungen Ökologie sowie in Sachsituationen; Untersuchen, inwieweit mathematische Beschreibungen den Sachsituationen entsprechen; kritisches Betrachten der Ergebnisse. die zugrunde liegenden Machtstrukturen gewinnen
( Grundlegende Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken) - Einsicht in das Wirkungsgefüge von Ernährung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit und die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können
Arbeiten - Ökonomie und Ökologie auch fächerübergreifend mit Rechengesetzen (Rechenregeln): benachbarten natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können
Formulieren von Rechengesetzen (Rechenregeln), die beim Umformen von Termen, Gleichungen, Formeln und Ungleichungen auftreten; Begründen einzelner Rechenschritte durch Rechenregeln. Umweltkompetenz
( Grundlegende Kenntnisse, Argumentieren - die Bedeutung der Wahrnehmung und exaktes Arbeiten) Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen
Geometrie - Kenntnis der Probleme des Umweltschutzes
Untersuchen von geometrischen Körpern: - Erkennen der globalen Verantwortung für die „eine Welt“
Kennen und Beschreiben von Eigenschaften von Prismen, Pyramiden, Drehzylindern, Drehkegeln und Kugeln. Zeichnerisches Darstellen (auch skizzenhaft) von räumlichen Objekten. Herauslesen von geometrischen Eigenschaften aus zeichnerischen Darstellungen. Gesellschaftskompetenz
( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren) - die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen kritisch zu beurteilen
Längen-, Flächeninhalts- - die persönliche Rolle als Konsument/in am Wirtschaftsleben kritisch durchleuchten und Rauminhaltsberechnungen: die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen
Kennen grundlegender Formeln, insbesondere für Umfang und Flächeninhalt des Kreises, für den Rauminhalt von Quader, Prisma, Drehzylinder, Drehkegel und Kugel. Herleiten weiterer Formeln, etwa für Umfänge und Inhalte von Kreisteilen, für Oberflächeninhalte. Anwenden dieser Formeln für Berechnungen, Umformen von Formeln, Lösen von Umkehraufgaben. Berechnungen mit Hilfe des Pythagoräischen Lehrsatzes, auch an räumlichen Gebilden. - Motivation zur persönlichen Auseinandersetzung mit lokalen, regionalen und globalen Fragestellungen entwickeln
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten) Wirtschaftskompetenz
Schriftliche Arbeiten: - Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs/haushalts-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme
Hausübungen - Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in beschränktem Umfang. unterschiedlichen Systemen einschätzen können
Zwei Schularbeiten. - Erwerb von Grundkenntnissen verschiedener Anlageformen (zB Spar, -Vorsorgemodelle)
3. Semester (3 Wochenstunden): Mit seinen grundlegenden Zielen soll der Unterricht in Ökonomie Beiträge zu den Aufgabenbereichen der Schule sowie den einzelnen Bildungsbereichen Sprache und Kommunikation, Mensch und Gesellschaft, Natur und Technik sowie Gesundheit und Bewegung leisten.
Funktionen, Formeln Didaktische Grundsätze:
Funktionale Zusammenhänge sollen in verschiedenen Formen dargestellt und anhand solcher Darstellungen untersucht werden. In Verbindung mit einer Thematisierung des Funktionsbegriffes sollen die Studierenden erkennen, daß der Begriff der reellen Funktion eine gemeinsame Sicht vieler Sachverhalte ermöglicht. Einige einfache Typen reeller Funktionen sollen untersucht werden. Dabei bestehen Möglichkeiten, die Fertigkeiten im Arbeiten mit Gleichungen und Ungleichungen auszubauen. Ein sinnvoller Einsatz von Rechengeräten ist hier denkbar. Beschreiben und Untersuchen von Abhängigkeiten und Zusammenhängen; Definieren des Begriffes der reellen Funktion: Die im Abschnitt Lehrstoff formulierten Lernziele und Themenbereiche umschreiben jene Kenntnisse und Einsichten, die zum Erwerb der in der Bildungs- und Lehraufgabe angeführten Kompetenzen durch die Studierenden führen sollen.
Darstellen von Abhängigkeiten und Zusammenhängen innerhalb und außerhalb der Mathematik, etwa durch Tabellen, Mengen von Zahlenpaaren, verbale Berechnungsvorschriften, Terme, Gleichungen (Formeln), Diagramme, insbesondere Punktdiagramme. Erkennen, daß Abhängigkeiten und Zusammenhänge häufig als eindeutige Zuordnungen zwischen Zahlenmengen aufgefaßt werden können. Definieren des Begriffes der (einstelligen) reellen Funktion. Aus den Zielstellungen haben die Lehrerinnen und Lehrer die Lerninhalte eigenverantwortlich und begründet abzuleiten. Deren Auswahl und Reihung sind von den Lehrerinnen und Lehrern vorzunehmen. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten: die Klassensituation, die alters-, familien- und berufsspezifischen Gegebenheiten der Studierenden, die erwachsenengemäße Transfermöglichkeit, die fächerübergreifenden Aspekte, die Unterrichtsprinzipien des Zweiten Bildungsweges, die exemplarische Bedeutung und der aktuelle Bezug.
Allenfalls formales Beschreiben (Definieren) der Monotonie in Verbindung Das intensive Befassen mit anschaulichen Vorstellungen den Inhalten der einzelnen Themen und Arbeiten mit dieser Definition die Sicherung eines ständigen Lernprozesses sind dem bloßen Wissenserwerb vorzuziehen.
( Grundlegende mathematische Kenntnisse, Darstellen, Produktives Arbeiten, Exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik) Bei der Konkretisierung des Lernprozesses ist zu überlegen, mit welchen Unterrichtsverfahren und Medien den berufstätigen Studierenden Sachverhalte, Zusammenhänge und Einsichten aufgeschlossen werden können.
Erkennen von Problemen beim Modellbilden: Dabei soll das Wissen, das sich aus der Berufserfahrung der Studierenden ergibt, mit verwendet werden. Besonderer Wert ist auf die Aktivierung ständiger Mitarbeit der Studierenden im Unterricht und auf erhöhte Anschaulichkeit des Unterrichts zu legen.
Erkennen des Modellcharakters mathematischer Beschreibungen außermathematischer Situationen. Erkennen und Beurteilen der bei der Bildung mathematischer Modelle meist auftretenden Vereinfachungen, Idealisierungen und Annahmen, etwa kritisches Vergleichen des Definitionsbereiches, der Funktionswerte der Modellfunktion, des Graphen der Funktion, der Annahmen über Proportionalität bzw. Linearität und der Lösungen mit der Realsituation. Wissen, daß ein reales Problem manchmal durch verschiedene mathematische Modelle beschrieben und gelöst werden kann und daß umgekehrt verschiedene Situationen mit dem gleichen Modell beschrieben werden können. Da Abendunterricht und Berufstätigkeit der Studierenden die Möglichkeiten der Realbegegnung mit dem Raum (Landschaft) und dem Betrieb (Wirtschaft) stark einschränken, stellt die Beiziehung von Fachleuten aus Wirtschaft und Politik eine motivierende Alternative dar.
( Anwenden von Mathematik, Produktives Arbeiten, Kritisches Denken, Reflektieren über Mathematik) Methoden und Auswahl geeigneter Arbeitsbehelfe sind unter Berücksichtigung alters- und bildungsspezifischer Unterschiede der Studierenden zu entwickeln. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle darzustellen.
Lineare Funktionen Lehrstoff:
Begründen, daß eine lineare Funktion durch eine Gerade dargestellt werden kann. Kennen von inner- und außermathematischen Deutungen der Steigung. Kennen des Zusammenhanges von direkter Proportionalität und linearer Funktion. Anwenden von linearen Funktionen beim Bearbeiten von außermathematischen Problemen (etwa aus Wirtschaft und Physik). 7. Semester:
( Grundlegende mathematische Kenntnisse, Darstellen Haushalt als Sozial- und Interpretieren, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken) Wirtschaftsgebilde
Einige nichtlineare reelle Funktionen, etwa Funktionen der Art f(x) = cx, f(x) = c x und f(x) = c x: - Den privaten Haushalt als reproduktives soziales System bzw. als sozioökonomische Einheit begreifen
Darstellen auf verschiedene Arten. Untersuchen von Funktionstypen, Skizzieren von Graphen, Beschreiben von Eigenschaften (etwa Monotonieverhalten). Zuordnen bekannter Funktionstypen zu vorgegebenen Graphen. - die volkswirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Haushaltes verstehen
Allenfalls Anwenden solcher Funktionen in außermathematischen Bereichen. Darstellen und Untersuchen von Funktionen in Form f(x) = ax + bx + c. - die soziale, ökologische, wirtschaftliche und psychologische Bedeutung des Wohnens für Gesundheit und Leistungsfähigkeit erfassen und Einblicke in baubiologische Erkenntnisse für die eigene Wohnraumgestaltung gewinnen.
( Grundlegende mathematische Kenntnisse und Fähigkeiten, Darstellen Ernährung und Interpretieren, Produktives Arbeiten) Gesundheit
Untersuchen von Formeln im Hinblick auf funktionale Aspekte: - den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit verstehen
Etwa Untersuchen folgender Fragen: Wie ändert sich eine Größe, wenn sich eine andere Größe in bestimmter Weise ändert” Bestehen Proportionalitäten (etwa: indirekt proportional, proportional zum Quadrat)” Von welchem Typ ist der Zusammenhang zweier Größen (etwa: linear, quadratisch)” Wie läßt sich der Zusammenhang zweier Größen graphisch darstellen” - das eigene Ernährungsverhalten reflektieren und Ernährungsregeln (gesund, altersadäquat, zielgruppenorientiert, ...) erarbeiten
( Grundlegende Fähigkeiten, Argumentieren, Darstellen - Beispiele alternativer Ernährungsformen kennen lernen und Interpretieren) in die Dynamik von Essstörungen Einsicht gewinnen
Allenfalls Verallgemeinern des Funktionsbegriffes: - am Beispiel ausgewählter Lebensmittel Kenntnisse über Produktion, Verarbeitung und Lebensmittelqualität erwerben
Etwa Definieren als eindeutige Zuordnung zwischen beliebigen Mengen. Angeben von Beispielen. Kennen der Veränderung des Funktionsbegriffes in der geschichtlichen Entwicklung. - Voraussetzungen für Einkaufsplanung mit Berücksichtigung von Produkt- und Lebensmittelkennzeichnung, Preis-Leistungsverhältnis und Ökobilanz schaffen
( Grundlegende Einsichten, Reflektieren über Mathematik) Natur- und Umweltschutz
Gleichungen in einer Variablen - die Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Ungleichungen Ökologie erkennen und die Auswirkungen umweltrelevanter Handlungen verstehen
Quadratische Gleichungen in einer Variablen: - Am Beispiel ausgewählter, aktueller Umweltprobleme Kenntnisse über Schad- und Abfallstoffe und deren Quellen und Gefahren erwerben, um als Konsument und Staatsbürger umweltbewusst und nachhaltig zu handeln
Lösen von Gleichungen. Zerlegen eines quadratischen Polynoms in Linearfaktoren. Ökologie- und Umweltprobleme
Allenfalls Herleiten einer Lösungsformel. Anwenden bei inner- und außermathematischen Problemen. - Nutzungskonflikte wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik, Produktives Arbeiten) 8. und 9. Semester:
Allenfalls Einfache Gleichungen mit variablen Koeffizienten: Betriebliche Organisations- und Produktionsformen
Lösen; Untersuchen von Lösungsfällen. Formulieren bzw. Darstellen von Lösungsalgorithmen. - Fragen der Unternehmensführung (im Produktionsprozess, bei Absatz und Marketing) kennen lernen
( Grundlegende Fertigkeiten, Exaktes Arbeiten, Darstellen) - Standortentscheidungen und ihre räumlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen abschätzen lernen
Algebraische Gleichungen: - Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konzentrationsprozessen kennen lernen
Abspalten von Linearfaktoren bei Polynomen, Anwenden zum Lösen von Gleichungen, insbesondere von Gleichungen 3. Grades. Erkennen, daß eine Gleichung n-ten Grades höchstens n reelle Lösungen haben kann. Wirtschafts- und Sozialpolitik
( Grundlegende Kenntnisse - privaten und Fertigkeiten) öffentlichen Konsum als wichtigen Wirtschaftsfaktor erkennen
Ungleichungen: - den Zusammenhang zwischen Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik anhand von Beispielen untersuchen und die Folgen für die Volkswirtschaft und die Menschen erkennen
Beschreiben von Zahlenmengen, insbesondere von Intervallen - den Zusammenhang zwischen Budgetpolitik und Umgebungen, in Verbindung mit geometrischen Darstellungen. Aus Schranken für gegebene Größen Schranken für daraus berechenbare Größen ermitteln, Abschätzen der Genauigkeit von Rechenergebnissen. Konjunkturentwicklung kennen lernen
Allenfalls Arbeiten mit dem Betrag von reellen Zahlen beim Beschreiben von Zahlenmengen. Beschreiben des Monotonieverhaltens - die Stellung von Funktionen mit Ungleichungen, Beweisen des Monotonieverhaltens Interessensvertretungen der Sozialpartner in einfachen Fällen. Österreich bewerten
( Grundlegende Kenntnisse - soziale Gerechtigkeit und Fertigkeiten, Darstellen sozialpolitische Maßnahmen als Teil der Gesellschaftspolitik verstehen und Interpretieren, Argumentieren die Instrumente des Wohlfahrtsstaates kennen lernen (zB Formen der Kranken- und exaktes Arbeiten Pensionsversicherung)
Logische Begriffe - wirtschaftliche und Mengen gesellschaftliche Aspekte von Steuern (zB Lohn- und Einkommenssteuer) erfassen
Ziel ist ein Reflektieren über logische Begriffe und logische Beziehungen, die in verschiedenen mathematischen Zusammenhängen und auch in umgangssprachlichen Formulierungen auftreten. Dabei sollen die Studierenden - die in der Mathematik üblichen Regeln für den Gebrauch dieser Begriffe und Beziehungen in Abhebung vom Gebrauch in Bedeutung des Konsumentenschutzgesetzes zur Wahrung der Umgangssprache kennenlernen und diese Begriffe und Beziehungen in verschiedenen mathematischen Bereichen anwenden. Verbraucherinteressen einschätzen lernen
Arbeiten mit logischen Begriffen: Die Mechanismen des Geld- und Kapitalmarktes
Präzisieren des Gebrauchs folgender Begriffe: „und”, „oder”, „wenn . . . dann”, „genau dann . . . wenn”; Erkennen des Auftretens entsprechender Aussagen und Beziehungen - Einblick in unterschiedlichen, vorwiegend mathematischen Situationen. Verneinen von Aussagen, insbesondere von Und-, Oder-, All- den Kapitalmarkt gewinnen und Existenzaussagen. die Chancen und Risken verschiedener Anlageformen kennen lernen
( Grundlegende Kenntnisse, Erkennen logischer Strukturen, Argumentieren - Zusammenhänge zwischen der Welt der Börsen und exaktes Arbeiten) der Realwirtschaft erkennen
Definieren Ökologie- und Anwenden der Begriffe Gleichheit von Mengen, Teilmenge, Durchschnitt, Vereinigung, Differenzmenge: Umweltprobleme
Kennen des Zusammenhangs mit entsprechenden logischen Begriffen. Anwenden dieser Begriffe zum Beschreiben mathematischer Sachverhalte. - Ziele und Instrumente der Umweltpolitik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene kennen- und bewerten lernen
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen Fragen der Weltwirtschaft und Interpretieren) sozioökonomische Gliederung
Schriftliche Arbeiten: - positive und negative Aspekte der Globalisierung erkennen und Möglichkeiten für die Überwindung sozialer und ökonomischer Disparitäten diskutieren
Hausübungen in beschränktem Umfang. - regionale Wirtschaftsräume als Schritte der Globalisierung begreifen und beurteilen lernen
Zwei Schularbeiten. - Akteure der Globalisierung (zB GATT-WTO, IWF, OECD) und internationale Regelungswerke (zB Instrumente des Welthandels) zur Globalisierung kennen und bewerten lernen
4 B. Semester (3 Wochenstunden): FREIGEGENSTÄNDE
Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten LEBENDE FREMDSPRACHE
Die Studierenden lernen hier ein Beispiel einer Begriffserweiterung kennen und haben anhand der Entwicklung von Rechenregeln Gelegenheit zum Aufstellen und Überprüfen von Vermutungen und zum Beweisen. Das Arbeiten mit diesen Regeln kann auf einfache Anwendungen eingeschränkt werden. (Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,
Potenzen mit ganzzahligen Exponenten, Wurzeln und Potenzen mit rationalen Exponenten: Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,
Kennen der Definitionen, Angeben von Gründen für deren Zweckmäßigkeit. Erkennen, Formulieren und Beweisen von Rechengesetzen. Umformen von Ausdrücken vorwiegend in dem für spätere Anwendungen erforderlichen Ausmaß. Analysieren der Rechenstruktur von Termen, Begründen einzelner Umformungsschritte durch Rechengesetze. Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Reflektieren über Mathematik, Produktives Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten) Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:
Arbeiten mit Zahlen in Gleitkommadarstellung: Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.
Insbesondere Abschätzen Die im Umgang mit der Größenordnung von Ergebnissen ersten, gegebenenfalls auch mit einer zweiten lebenden Fremdsprache gewonnenen Erfahrungen und erworbenen Lernstrategien sind für die weitere Fremdsprache im Freigegenstand zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).
Allenfalls Untersuchen Wird die Fremdsprache als Mehrklassenkurs geführt, so ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Studierenden mitgebrachten Voraussetzungen der begrenzten Gültigkeit bekannter Rechengesetze beim Rechnen mit Maschinenzahlen Lehrstoff entsprechend zu gliedern.
( Grundlegende Fähigkeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken) Schularbeiten: 1. bis 5. Lernsemester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im
Lineare Algebra und lineare analytische Geometrie 6. Lernsemester ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß
Die Entwicklung der linearen Algebra soll im Zusammenhang mit Fragen erfolgen, die einerseits aus der Geometrie und andererseits aus Anwendungsgebieten wie Wirtschaft, Physik usw. stammen. Lineare Gleichungssysteme und Vektoren sollen in erster Linie als effiziente Werkzeuge zur Lösung von Problemen und zur Darstellung von Zusammenhängen aus diesen Bereichen erscheinen jeweils zwei Unterrichtseinheiten.
Die Studierenden sollen mit Vektoren sowohl unter algebraischen als auch unter geometrischen Gesichtspunkten arbeiten. Einerseits sollen sie erkennen, daß mit Vektoren ähnlich wie mit Zahlen gerechnet werden kann und daß Vektoren ein Mittel sein können, um komplexere Rechenoperationen, Begriffe und Beziehungen einfach darzustellen und gegebenenfalls ins Höherdimensionale zu übertragen. Andererseits sollen die Studierenden Vektoren als ein Mittel zum Beschreiben von geometrischen Sachverhalten und Lösungswegen verwenden. Das Denken in geometrischen Vorstellungen, die mit Vektoren verbunden sind, kann eine Hilfe beim Lösen geometrischer Probleme sein. In der Geometrie soll auch der Vorteil einer einheitlichen Behandlung von Ebene und Raum angedeutet werden. Lehrstoff:
Gegenseitiges Zuordnen von Zahlenpaaren bzw Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache. Zahlentripeln und geometrischen Objekten (Punkte, Pfeile, allenfalls Pfeilklassen oder ähnliches):
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen Kompetenzniveaus und Interpretieren) Lernjahre
Addieren von Vektoren, Mulitplizieren von Vektoren mit reellen Zahlen, Rechnen mit dem skalaren (inneren) Produkt von Vektoren: Kompetenzniveaus A1 – B1 bzw. B2 des Europäischen Referenzrahmens
Ausführen dieser Rechenoperationen für Zahlen-n-Tupel. Herstellen von Zusammenhängen zwischen Rechenoperationen (Beziehungen) im R bzw. R und geometrischen Operationen (Beziehungen) in der Ebene bzw. im Raum (im Falle des Skalarpoduktes eingeschränkt auf das Normalstehen von Vektoren in der Ebene). Berechnen des Betrages eines Vektors. Darstellen von Sachverhalten aus Anwendungsgebieten (etwa Physik, WirtschaftERS) mit Hilfe dieser Rechenoperationen. Kennen von Rechengesetzen.
Allenfalls Beweisen von Rechengesetzen Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Studierende im Freigegenstand erwerben sollen, folgen ebenfalls den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2, B1 bzw. B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (ERS) des Europarates und umfassen die Kann- Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben.
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren) Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lernsemestern gibt die Grundanforderungen an, die für alle Studierenden einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.
Darstellen von Geraden Wird verschiedenen Semestern das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Lernsemester durch eine Ausweitung der Ebene kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und des Raumes in Parameterform: Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.
Erläutern, wie man mit Hilfe eines Punktes und eines Richtungsvektors einzelne Punkte (etwa Mittelpunkt oder Teilungspunkt einer Strecke) oder auch alle Punkte einer Geraden erfassen kann. Bestimmen einer Parameterdarstellung zu einer gegebenen Geraden, Zeichnen einer in Parameterform gegebenen Geraden. Nach dem 1. Lernjahr (2. Lernsemester):
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren) Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Lesen, Schreiben: A1
Darstellen von Geraden der Ebene durch lineare Gleichungen in zwei Variablen Nach dem 2. Lernjahr (4. Lernsemester):
Erläutern allgemeiner Zusammenhänge zwischen einer Geraden in einer Ebene und einer linearen Gleichung in zwei Variablen. Aufstellen einer linearen Gleichung zu einer gegebenen Geraden, Zeichnen einer durch eine lineare Gleichung gegebenen Geraden. Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2
( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren) Lineare Gleichungssysteme mit zwei Variablen: Nach dem 3. Lernjahr (6. Lernsemester):
Lösen; geometrisches Deuten möglicher Lösungsfälle. Angeben und Anwenden von Kriterien für die einzelnen Lösungsfälle. Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen,
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten) Schreiben: A2 Lesen: B1
Bearbeiten von geometrischen Problemen in der Ebene mit algebraischen Methoden: LATEIN
Lösen von Lage- und Maßaufgaben unter Heranziehung von Kenntnissen über Vektoren sowie über lineare Gleichungen und Gleichungssysteme; nach Möglichkeit Verbinden von rechnerischen mit konstruktiven Lösungen. Beschreiben von Lösungswegen (unter Umständen auch ohne Durchführen der Rechnungen), gegebenenfalls Begründen des Vorgehens. Aufstellen einfacher Vektorformeln. Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:
Allenfalls Beweisen geometrischer Sachverhalte bzw. Auseinandersetzen mit solchen Beweisen Der Lehrplan des Pflichtgegenstandes Latein ist sinngemäß anzuwenden.
( Produktives Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, Argumentieren) In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Studierenden mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.
Allenfalls Anwenden von Gleichungssystemen mit zwei Variablen zum Bearbeiten von inner- und außermathematischen Problemen: GRIECHISCH
Dabei auch selbständiges Auseinandersetzen mit Texten. Kritisches Betrachten von Annahmen (wie Linearität, Proportionalität usw.) Bildungs- und der Lösungen. Lehraufgabe:
( Produktives Arbeiten, Darstellen, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken) Der Griechischunterricht:
Schriftliche Arbeiten: - eröffnet durch intensive, exemplarische und diachrone Auseinandersetzung mit sprachlichen Phänomenen und Textinhalten vielfältige Zugangsmöglichkeiten zu zentralen Bereichen von Wissenschaft, Politik und Kultur
Hausübungen - verhilft den Studierenden zu denkerischer Tiefe und Orientierung in beschränktem Umfang. einer immer komplexeren und schnelllebigeren Welt und sensibilisiert und befähigt zur Teilnahme am intellektuellen Dialog
Zwei Schularbeiten. - ermöglicht authentische Begegnungen mit Texten, die Europas Kultur geprägt haben und sie bis heute bestimmen
5. Semester (3 Wochenstunden): - bietet einen Einblick in die Grundlagen und Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte
Trigonometrie - befähigt die Studierenden, archetypische Mythen und Paradigmen kennen zu lernen, sie zu rezipieren und in kritischer Auseinandersetzung mit ihnen Eigenständigkeit zu gewinnen
Über den Erwerb grundlegender Kenntnisse hinaus sollen durch verschiedenartige Anwendungen - vorwiegend im Zusammenhang mit Berechnungen an rechtwinkeligen Dreiecken - Möglichkeiten zum produktiven Arbeiten und auch zur Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens geschaffen werden. Anwendungen des Sinussatzes und des Cosinussatzes können auf wenige Beispiele eingeschränkt werden. - vermittelt Einsicht in wissenschaftliche Fachsprachen, in die Bildungsprinzipien wissenschaftlicher Fachterminologien sowie in den europäischen Kulturwortschatz
Definieren der Winkelfunktionswerte, einfaches Handhaben: - macht eine kontinuierliche Sprachentwicklung von fast drei Jahrtausenden nachvollziehbar und öffnet den Zugang zur byzantinischen Geisteswelt, die den osteuropäischen und vorderasiatischen Raum nachhaltig beeinflusst hat.
Definieren von sin, cos, tan. Bestimmen von Funktionswerten zu vorgegebenen Winkelmaßen und von Winkelmaßen zu vorgegebenen Funktionswerten. Didaktische Grundsätze:
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten) Unterrichten in Modulen
Anwenden Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Modulen zusammen. Module sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Winkelfunktionen Lektüre von Originaltexten einer jeweils archetypischen Gattung bzw. eines Themas basieren. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in rechtwinkeligen Dreiecken: Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte usw. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen. Empfehlenswert ist eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul relevanten erarbeiteten Inhalte.
Durchführen von Berechnungen an ebenen und räumlichen Figuren in inner- und außermathematischen Bereichen Die Reihenfolge der einzelnen Module ist frei wählbar. Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung
( Grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, Produktives Arbeiten, Anwenden von Mathematik) Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Dabei soll die Eigenständigkeit der Studierenden unter anderem durch projektorientiertes Arbeiten und selbstständiges Beschaffen von Informationen (auch mittels IKT) gefördert werden.
Anwenden der Winkelfunktionen in beliebigen Dreiecken: Auf Grund des breiten Themenspektrums bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.
Erkennen, daß man durch Zerlegen von beliebigen Dreiecken in rechtwinkelige Dreiecke Formeln gewinnen kann, In die Berechnungen an solchen Dreiecken erleichtern. Kennen des Sinussatzes, des Cosinussatzes Gestaltung aller Unterrichtseinheiten ist eine sinnvolle Auswahl aus der großen Fülle der Rezeption und Wirkungsgeschichte der trigonometrischen Flächenformel griechischen Texte einzubeziehen.
Allenfalls Herleiten dieser Formeln. Anwenden bei inner- und außermathematischen Problemen. Entwerfen von Algorithmen zur Auflösung von Dreiecken Die Studierenden sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.
( Grundlegende Kenntnisse, Produktives Arbeiten, Anwenden von Mathematik) Die Studierenden sind durch wissenschaftliche Propädeutik auf ein Studium und lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten.
Allenfalls Polarkoordinaten: In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Studierenden mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.
Umrechnen von Polarkoordinaten in cartesische Koordinaten und umgekehrt. Anwenden bei Vermessungsaufgaben. Schularbeiten: 1. bis 7. Lernsemester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im
( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik) 8. Lernsemester ein bis zwei Schularbeiten im Ausmaß von jeweils
Allenfalls Abschätzen der Genauigkeit von Berechnungen: zwei Unterrichtseinheiten.
Aus Schranken für gegebene Größen sollen Schranken für daraus berechenbare Größen bestimmt werden Die Verwendung von Wörterbüchern ist ab der Lektürephase zu gestatten.
( Exaktes Arbeiten, Kritisches Denken) Lehrstoff:
Potenzen mit reellen Exponenten, 1. und 2. Lernsemester:
Logarithmen Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:
Potenzen - Vertrautheit mit reellen Exponenten der griechischen Schrift und den Grundzügen der attischen Morphologie (Verb: Verba auf –Omega, verba contracta, unregelmäßige Stammformen häufiger Verba, alle Formen außer Plusquamperfekt, Futur II und Dual; Nomen: Deklination der Substantiva und Adjektiva und häufiger Pronomina; Adverbia, Steigerung, Kasuslehre und Syntax (einfache Satzgefüge) und satzwertige Konstruktionen, Verwendung des Konjunktivs und Optativs (in Haupt- und einfachen Gliedsätzen); Aufbau eines Basiswortschatz unter besonderer Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich und Erwerb von Kenntnissen der Wortbildungslehre; Einblick gewinnen in die antike griechische Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart.
Auf Grund einer plausiblen Erläuterung oder einer strengeren Definition erkennen, daß Rechenregeln für Potenzen mit rationalen Zahlen auch für Potenzen mit reellen Zahlen gelten. 3. und 4. Lernsemester:
( Grundlegende Kenntnisse) Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:
Logarithmen: - Kenntnisse der griechischen Morphologie (wichtige unregelmäßige Verba, Verba auf –My Jota) und Syntax (komplexere Satzstrukturen) erweitern und vertiefen; den Basiswortschatz festigen und erweitern und die effiziente Benutzung des Wörterbuchs lernen
Definieren von Logarithmen; Lösen von Exponentialgleichungen - in der Form ax = b (etwa beim Untersuchen von Wachstumsprozessen). Lektürephase des zweiten Semesters die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der Textsorte vertiefen und erweitern
Allenfalls Formulieren und Herleiten von Rechengesetzen. Kennen der (historischen) Bedeutung der Logarithmen (Logarithmentafel, Rechenstab). Als Übergangsmodul:
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen, Argumentieren, Produktives Arbeiten, Anwenden von Mathematik) Das Neue Testament als Basistext Europas
Reelle Funktionen - einen Überblick über den Aufbau und die verschiedenen Textsorten der biblischen Schriften gewinnen und dabei das Bibelgriechische in Grundzügen als einen entscheidenden Schritt hin zum Neugriechischen kennen lernen
Durch das Arbeiten mit neuen Typen reeller Funktionen sollen die Als verpflichtendes Modul muss behandelt werden:
Studierenden den Funktionsbegriff besser erfassen, Sokrates als Typ und es sollen Archetyp des Philosophierens
weitere Anwendungsmöglichkeiten erschlossen werden. Dabei steht die - die Gestalt des Sokrates und seine konsequente philosophische Haltung kennen lernen; mit Methoden und Inhalten seines Denkens auseinandersetzen und einen ersten Einblick in die prägende Wirkung seiner Denkstrategien gewinnen
Untersuchung einzelner Funktionen nicht allein im Vordergrund, 5. bis 8. Lernsemester:
wesentlich sind auch vergleichende Betrachtungen (Erkennen von Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:
Gemeinsamkeiten und Unterschieden). Außer den bereits bekannten Das griechische Denken als Fundament der Wissenschaften
Funktionen sind in erster Linie die Funktionen - das Denken der Art f(x) = c.ax jonischen Naturphilosophen und ihre Modelle der Welterklärung als Ausgangspunkt westlicher Philosophie und Naturwissenschaft kennen lernen; sich exemplarisch mit grundsätzlichen philosophischen Fragen auseinander setzen; Erschließung fachsprachlicher Termini aus Bereichen wie Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre; anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse der griechischen Antike nachvollziehen und Griechisch als eine prägende Sprache der Naturwissenschaften kennen lernen
f(x) = c.sin x und f(x) = c.cos x zu behandeln. Darüber hinaus kann Das griechische Epos als Prototyp europäischer Literatur
auch - vor allem im Zusammenhang mit Anwendungen - anhand der Lektüre vertraut werden mit weiteren den spezifischen Merkmalen der homerischen Kunstsprache, der Metrik, dem historischen Hintergrund der kretisch-mykenischen Kultur und der Tradition des epischen Gesangs; einen Überblick über den Aufbau der homerischen Epen gewinnen und Verständnis für die enorme Bedeutung des Mythos im Hinblick auf die Ausbildung der griechischen Identität sowie seine Wirkung auf Literatur und Geistesgeschichte entwickeln
Funktionen, etwa der Art f(x) = c.xr (mit r e N, Z, Q), Das griechische Drama als Ursprung des europäischen Theaters
f(x) = c.a kx, f(x) = c.log x, f(x) = c.sin (ax + b) und - Bewusstsein für die religiösen Wurzeln der griechischen Komödie und Tragödie entwickeln; Kenntnisse über Form und Aufbau des griechischen Dramas, die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen von Theateraufführungen und über griechische Theaterbauten aneignen; durch die Lektüre und durch die Begegnung mit den Werken der großen Dramatiker Zugang zu bestimmenden Motiven und Stoffen der Weltliteratur finden
f(x) = tan x, gearbeitet werden. Zur Bildung diskreter Modelle Die griechische Historiographie als Grundlage europäischen Geschichtsdenkens
sollen Zahlenfolgen verwendet werden. Der Einsatz von Rechengeräten kann zweckmäßig sein. - die Vorstufen und Voraussetzungen der Geschichtsschreibung und deren bedeutendste Vertreter kennen lernen; sich anhand ausgewählter Passagen mit unterschiedlichen Geschichtsauffassungen und mit der Problematik objektiver Darstellung auseinander setzen
Arbeiten mit reellen Funktionen, Untersuchen von Eigenschaften: DARSTELLENDE GEOMETRIE
Graphisches Darstellen, bei Winkelfunktionen Verwenden des Bogenmaßes. Zu vorgegebenen graphischen Darstellungen passende Funktionsterme finden. Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:
Allenfalls Rechnerisches und graphisches Lösen einfacher Aufgaben (etwa Ermitteln von Schranken für Argumente zu gegebenen Funktionswerten). Untersuchen Der Lehrplan des Monotonieverhaltens und anderer Eigenschaften (etwa Symmetrieeigenschaft, Krümmungsverhalten, asymptotisches Verhalten, Periodizität, Umkehrbarkeit) entsprechenden Pflichtgegenstandes ist sinngemäß anzuwenden.
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren, Argumentieren) INFORMATIK
Anwenden reeller Funktionen in außermathematischen Situationen Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:
Etwa bei Vorgängen und Problemen aus den Naturwissenschaften, der Wirtschaft oder aus anderen Bereichen; etwa Bearbeiten von Wachstums- und Abnahmeprozessen, von periodischen Vorgängen. Vergleichen verschiedener Modelle (etwa Vergleichen von linearem und exponentiellem Wachstum); Vergleichen verschiedener Änderungsmaße. Bilden diskreter Modelle mit Zahlenfolgen. Erkennen von Problemen beim Modellbilden (wie 3. Semester) Der Lehrplan des entsprechenden Pflichtgegenstandes ist sinngemäß anzuwenden.
( Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken, Reflektieren über Mathematik) MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT
Schriftliche Arbeiten Bildungs- und Lehraufgabe:
Hausübungen Da Zweisprachigkeit als Sonderfall der Mehrsprachigkeit angesehen wird, ist als vorrangiges Bildungsziel das Erreichen eines möglichst hohen Kompetenzniveaus in beschränktem Umfang der Muttersprache anzustreben.
Zwei Schularbeiten. Der muttersprachliche Unterricht soll,
6. Semester (3 Wochenstunden): - die muttersprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Studierenden positiv stärken und weiter ausbauen
Lineare Algebra - durch stetes Bewusstmachen des positiven Potentials, das zweisprachigen Menschen innewohnt, die Identität und lineare analytische Geometrie Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden stärken
Fähigkeiten im Arbeiten mit Vektoren und linearen Gleichungen mit drei Unbekannten sollen Voraussetzungen für - die Behandlung von geometrischen Problemen im Raum sein. Dabei bestehen vielfältige Möglichkeiten für produktives Arbeiten bereits vorhandenen soziolinguistischen und zur Entwicklung des räumlichen Anschauungsvermögens pragmatischen Kompetenzen der Studierende nutzen und ihnen ihre Rolle als Brückenfunktionen in der Gesellschaft bewusst machen.
Skalarprodukt und Winkel Beiträge zu den Bildungsbereichen:
Bestimmen von Normalvektoren im Raum, Untersuchen von Orthogonalitäten. Berechnen von Winkeln zwischen zwei Geraden, zwei Ebenen sowie zwischen einer Geraden und einer Ebene Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch.
( Grundlegende Fertigkeiten) Didaktische Grundsätze:
Ebenen Das tatsächliche Erreichen des jeweiligen Kompetenzniveaus wird individuell unterschiedlich sein. Es ist abhängig vom vorausgegangenen individuellen Entwicklungsprozess der Zweisprachigkeit bzw. vom schulischen und lineare Gleichungen in drei Variablen: außerschulischen Spracherwerb und von den Erfahrungen mit den Kulturen.
Erläutern von Zusammenhängen zwischen Ebenen und linearen Gleichungen. Untersuchen von Lagebeziehungen zwischen Ebenen, Berechnen von Schnittpunkten und Schnittgeraden. Insbesondere Lösen von Systemen von drei Gleichungen mit eindeutiger Lösung und von Systemen von zwei Gleichungen mit einparametriger Lösungsmenge. Davon ausgehend ist der jeweilige Stand der schriftlichen und mündlichen Kompetenzen auszubauen und die Sprachbetrachtung zum Erkennen von sprachlichen Strukturen in der Muttersprache und im Vergleich zum Deutschen (Interferenzen) zu schulen. Binnendifferenzierende Maßnahmen sind zur Stärkung und Förderung bei Bedarf einzusetzen. Dem Ausbau der Kulturkompetenz durch Beschäftigung mit Landes- und Kulturkunde und Literatur unter Einbeziehung der Traditionen ist zentrale Bedeutung im muttersprachlichen Unterricht beizumessen.
Allenfalls Erläutern, Wörterbücher und Recherchiermittel jeglicher Art sind so früh wie man mit Hilfe eines Punktes möglich einzusetzen und zweier Richtungsvektoren alle Punkte einer Ebene erfassen kann (Parameterdarstellung einer Ebene) der sichere Gebrauch und Umgang mit diesen ist zu schulen.
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren) Lehrstoff:
Bearbeiten geometrischer Probleme im Raum mit algebraischen Methoden: Kompetenzniveaus des Europäischen Referenzrahmens (ERS)
Lösen von Lage- und Maßaufgaben - auch an Körpern - nach Möglichkeit in Verbindung mit zeichnerischen Darstellungen. Beschreiben von Lösungswegen (unter Umständen auch ohne Durchführen der Rechnungen), gegebenenfalls Begründen des Vorgehens. Aufstellen einfacher Vektorformeln. Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Studierende im Laufe der Oberstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (ERS) des Europarates und umfassen die Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben.
Allenfalls Beweisen geometrischer Sachverhalte bzw. Auseinandersetzen mit solchen Beweisen. Nach dem 1. Lernjahr (2. Lernsemester):
( Produktives Arbeiten, Darstellen und Interpretieren) - B1 festigen, Lesen, Hören: B2
Nichtlineare analytische Geometrie Nach dem 2. Lernjahr (4. Lernsemester):
Das analytische Beschreiben von geometrischen Objekten durch nichtlineare Gleichungen (Herleiten von Gleichungen), das analytische Untersuchen von geometrischen Beziehungen und das rechnerische Lösen von geometrischen Problemen sollen die Hautpaktivität der Studierenden sein. - Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen, Schreiben: B2
Kreis - Lesen: C1
Herleiten einer Gleichung des Kreises. Untersuchen von Lagebeziehungen zwischen Kreisen und Geraden, gegebenenfalls auch zwischen Kreisen und Kreisen. Rechnerisches Lösen von Kreisaufgaben nach Möglichkeit in Verbindung mit konstruktiven Lösungswegen. Beschreiben von Lösungswegen, gegebenenfalls Begründen des Vorgehens. Nach dem 3. Lernjahr (6. Lernsemester):
Allenfalls Beweisen geometrischer Sachverhalte bzw. Auseinandersetzen mit solchen Beweisen. - Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: C1
( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Produktives Arbeiten, Argumentieren) - Lesen: C2
Allenfalls Komplexe Zahlen LERN-, PRÄSENTATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNIKEN
Berechnen von komplexen Lösungen quadratischer Gleichungen mit reellen Koeffizienten; Untersuchen der Lösungsfälle. Rechnen mit komplexen Zahlen insbesondere in der Form a + b i. Untersuchen der Gültigkeit von Rechengesetzen. Kennen von Problemen der Existenz von Zahlen. Bildungs- und Lehraufgabe:
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Reflektieren über Mathematik) Ziel des Unterrichts in Lern-, Präsentations- und Kommunikationstechniken ist es, die Studierenden zu befähigen, Wissen effizient zu erwerben und Inhalte in ansprechender und zeitgemäßer Form darzustellen.
Schriftliche Arbeiten: Der Unterricht hat die Aufgabe, den Studierenden durch die Analyse von Lernsituationen und Lernumgebung Strategien für die Veränderung und Verbesserung der eigenen Lernprozesse im Sinne des selbständigen und lebensbegleitenden Lernens zu erschließen.
Hausübungen in beschränktem Umfang Weiters sind im Unterricht die Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeiten der Studierenden zu verbessern. Auf die Bedeutung nonverbaler Kommunikation ist hinzuweisen.
Zwei Schularbeiten Die eigenständige, zielorientierte sowie fachlich richtige Bearbeitung von Aufgabenstellungen und Problemen im Sinne des Erwerbs von Schlüsselqualifikationen ist zu fördern.
7. Semester (3 Wochenstunden): Darüber hinaus ist es Aufgabe des Unterrichts, die Studierenden zu befähigen, Inhalte in strukturierter Form verständlich zu präsentieren. Besonderes Augenmerk ist auf den adäquaten Einsatz von Präsentationsmedien (Plakate, Präsentationsprogramme usw.) zu legen.
Differentialrechnung Didaktische Grundsätze:
Die Studierenden sollen den Begriff des Differentialquotienten mit dem Begriff des Differenzenquotienten verbinden können und mit beiden Begriffen verschiedenartige Vorstellungen verknüpfen. Sie sollen einige Differentiationsregeln kennen, es genügt jedoch, diese in einfachen Beispielen anzuwenden. Beim Untersuchen von Funktionen sollen die Studierenden ihre Vorgangsweise begründen bzw. erläutern können. Das Untersuchen von Kurven soll die Nützlichkeit der Differentialrechnung aufzeigen; dabei kann eine Einschränkung auf Polynomfunktionen erfolgen. Auf eine Vielfalt der Lehrmethoden und Arbeitsformen ist besonders zu achten. Der Unterricht ist so auszurichten, dass die Studierenden ihre unterschiedlichen Vorkenntnisse und Vorerfahrungen einbringen und erweitern können.
Differenzenquotient: Davon ausgehend sind allgemeine Lerntipps und Lernstrategien zu erarbeiten, um komplexe Lernzusammenhänge zu erkennen und Strategien zur Prüfungsvorbereitung zu entwickeln.
Definieren des Differenzenquotienten (der mittleren Änderungsrate), Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als mittlere Geschwindigkeit, als Steigung der Sekante und durch mindestens eine allgemein anwendbare Deutung (etwa als Änderung pro Einheit). Die Studierenden sind in ihrer Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung beispielsweise durch offene Lernformen unter Einbeziehung verschiedener Medien und Informationstechnologien zu stärken. Geeignete Umsetzungsmöglichkeiten sind ua selbstständiges Strukturieren von Arbeitsunterlagen oder von Recherchearbeit (auch unter Einbeziehung von elektronischen Medien wie zB Internet, CD-ROMs, Lernplattformen). Praktische Übungen zur Erweiterung der Kompetenzen in Präsentationstechnik und Teamarbeit sind durchzuführen. Weiters ist bei höherer Stundendotierung die Kommunikationsfähigkeit der Studierenden durch Analyse und Diskussion, das Üben des wertschätzenden Feedbacks und das Training des Zuhörens zu fördern.
Allenfalls Vergleichen mit anderen Änderungsmaßen für Funktionen Im Rahmen der Lehrmethoden und Arbeitsformen sind verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungskanäle zu nutzen und entsprechend vielfältige Lernstrategien im Unterricht zu integrieren. Unterschiedliche Voraussetzungen bezüglich Lerntypen, Lernstile, Lerntempo, sozialer Fertigkeiten, Stärken und Schwächen sind bestmöglich zu berücksichtigen.
( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik) Die Ziele und Inhalte im Abschnitt Lehrstoff sind vom Umfang her für zwei Semesterwochenstunden dimensioniert und aufbauend strukturiert. Sollte nur eine Semesterwochenstunde zur Verfügung stehen, so sind die kursiv gesetzten Vorgaben nicht verbindlich.
Differentialquotient Lehrstoff:
Definieren des Differentialquotienten (der Änderungsrate an einer Stelle), wobei ein intuitiver Grenzwertbegriff verwendet werden kann. Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als Geschwindigkeit in einem Zeitpunkt Gedächtnis und als Steigung der Tangente; Anwenden zum Definieren von Begriffen. Bestimmen von Differentialquotienten auf Grund der Definition, etwa von f(x) = x, f(x) = 1 X, f(x) = x. Deuten der 2. Ableitung (etwa als Beschleunigung). Lernen
( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik) - Lerntechniken kennen lernen, auf die eigenen Lebensbereiche übertragen und in die Praxis umsetzen
Differentiationsregeln: - Lerntypen unterscheiden und entsprechende Lernkonzepte für sich selbst entwickeln
Differenzieren - Ursachen von Polynomfunktionen, Begründen der dazu nötigen Regeln. Lern- und Motivationshemmungen erkennen
Allenfalls Kennen der Regeln zum Differenzieren der Sinus- und Cosinusfunktion sowie weiterer Regeln (etwa Regeln zum Differenzieren von rationalen Funktionen, von zusammengesetzten Funktionen oder von Wurzelfunktionen); Anwenden an einfachen Beispielen. Begründen solcher Regeln. Ermitteln von Stammfunktionen. - Stressbewältigungsmethoden kennen lernen
( Grundlegende Kenntnisse - Konzentrations- und Fertigkeiten, Argumentieren) Aufmerksamkeitsübungen anwenden
Untersuchen von Funktionen, zumindest von Polynomfunktionen: - Zeitmanagement erproben
Kennen von Definitionen und Sätzen zur Bestimmung des Monotonieverhaltens, von lokalen Extremstellen und von Extremstellen in einem Intervall. Ermitteln von Monotoniebereichen und Extremstellen, zeichnerisches Darstellen (auch skizzenhaft) von Funktionsgraphen; gegebenenfalls auch Verwenden von Computergraphiken. Begründen des Vorgehens bei Funktionsuntersuchungen durch Definitionen und Sätze. Kennen einiger typischer Graphen von Polynomfunktionen. Anwenden der Methoden zur Untersuchung von Funktionen, insbesondere zum Ermitteln von Nullstellen bzw. von Lösungen von Gleichungen (Anzahl Rhetorik und Lage). Kommunikation
Allenfalls Anwenden - Grundlagen der Methoden zur Untersuchung von Funktionen zum Lösen von Extremwertaufgaben. Untersuchen des Krümmungsverhaltens von Funktionen. Ermitteln von Polynomfunktionen aus vorgegebenen Bedingungen. Kommunikation kennen lernen
( Grundlegende Kenntnisse, Produktives Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik) - Verständnis für die Bedeutung von Körpersprache, Gestik und Mimik entwickeln
Begründung der Differentialrechnung - Kommunikationsstile und deren Auswirkungen analysieren
Die Studierenden sollen mit einer Definition des Grenzwertes oder der Stetigkeit von Funktionen arbeiten. Darauf aufbauend können sie einige grundlegende Sätze der Differentialrechnung begründen oder sich mit solchen Begründungen auseinandersetzen. Diese Exaktifizierung der Differentialrechung kann erfolgen, wenn die Studierenden bereits längere Zeit mit dem Differentialquotienten auf der Basis eines intuitiven Grenzwertbegriffes gearbeitet haben, sie kann auch mit der Entwicklung der Differentialrechnung - Fremd- und deren Anwendungen verbunden werden. Selbstbewertung unterscheiden
Präzisieren von unbegrenzten Näherungen: - Feedback-Geben und Feedback-Nehmen üben
Präzisieren des Begriffes „unbegrenzte Näherung” etwa im Zusammenhang mit dem Grenzwert von Zahlenfolgen oder mit zweiseitigen Einschränkungen mit beliebiger Genauigkeit. Kennen und anschauliches Interpretieren einer exakteren Fassung eines intuitiven Grenzwert- oder Stetigkeitsbegriffes für Funktionen und darauf aufbauend Kennen eines exakteren Ableitungsbegriffes. Argumentieren mit dieser Definition (in rechnerisch einfachen Fällen). Präsentation
( Grundlegende Kenntnisse, Exaktes Arbeiten und Argumentieren, Erkennen logischer Strukturen, Reflektieren über Mathematik) - Präsentationstechniken kennen lernen
Allenfalls Arbeiten mit Sätzen für Grenzwerte von Funktionen bzw. für stetige Funktionen: - Vor- und Nachteile unterschiedlicher Präsentationsmedien erörtern
Begründen von Differentiationsregeln mit solchen Sätzen, etwa mit Sätzen für die Summe, die Differenz, das Produkt, den Quotienten oder - Referate vorbereiten, durchführen und analysieren
für die Verkettung von Funktionen. Auseinandersetzen - Inhalte mit Beweisen solcher Sätze, oder Beweisen solcher Sätze. adäquaten Medien vor unterschiedlich großen Gruppen präsentieren
( Argumentieren und exaktes Arbeiten, Produktives Arbeiten) INFORMATIK: E-LEARNING REPETITORIUM
Allenfalls Arbeiten mit Sätzen über stetige Bildungs- und differenzierbare Funktionen Lehraufgabe:
Formulieren entsprechender Sätze, Illustrieren durch Beispiele und Gegenbeispiele. Anwenden dieser Sätze zu Begründungen bei Untersuchungen von Funktionen (etwa Die Studierenden sollen: Zwischenwertsatz für die Existenz von Nullstellen). Erkennen, daß diese Sätze mit Hilfe der Stetigkeit bzw. der Vollständigkeit der reellen Zahlen begründet werden können.
( Argumentieren - befähigt werden, die Dienste des Internet und exaktes Arbeiten) andere elektronische Medien zur Informationsbeschaffung zu verwenden;
Reflektieren über die Differentialrechnung: - grundsätzliche Fähigkeiten erwerben, elektronisch angebotenes Lern- und Informationsmaterial zum Wissenserwerb zu nutzen und in seiner Zuverlässigkeit und Qualität richtig einzuschätzen;
Erkennen fundamentaler Ideen. Erkennen verschiedener Exaktheitsstufen bei der Behandlung der Differentialrechnung. - den Unterschied von synchronen und asynchronen Kommunikationstools kennen und verschiedene Kommunikationsformen zielorientiert einsetzen können;
Allenfalls Einbeziehen historischer Aspekte - die mit der Informations- und Kommunikationstechnik zusammenhängenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Probleme verstehen.
( Grundlegende Einsichten, Reflektieren über Mathematik) Didaktische Grundsätze:
Schriftliche Arbeiten: Der Unterrichtsgegenstand E-Learning Repetitorium ist so auszurichten, dass mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse Lernprozesse mit Hilfe von Software bzw. der Dienste des Internet unterstützt werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die Studierenden ihre unterschiedlichen Vorkenntnisse und Vorerfahrungen einbringen und erweitern können. Die Unterrichtsgestaltung soll beispielgebend für die eigene Arbeitsorganisation der Studierenden auch außerhalb des Unterrichts sein.
Hausübungen in beschränktem Die Ziele und Inhalte im Abschnitt Lehrstoff sind vom Umfang her für zwei Semesterwochenstunden dimensioniert. Sollte nur eine Semesterwochenstunde zur Verfügung stehen, so sind die kursiv gesetzten Vorgaben nicht verbindlich.
Zwei Schularbeiten, zweistündig. Lehrstoff:
8. Semester (4 Wochenstunden) Die Studierenden sollen:
Integralrechnung - Methoden für zielorientierte und effiziente Suche im Internet kennen und anwenden lernen
Der Umgang mit dem Integral soll nicht auf das Arbeiten mit Flächeninhalten beschränkt werden. Die Studierenden sollen sich auch mit weiteren Deutungen und Anwendungen auseinandersetzen. Dabei sollen sie vor allem Einsichten gewinnen und nicht so sehr neue Verfahren lernen. - in einer virtuellen Klasse arbeiten können: Lerneinheiten abholen, öffnen, bedienen, bearbeiten
Stammfunktionen: - aktuelle Mittel der Kommunikationstechnologie einsetzen und unterschiedliche Kommunikationstools verwenden können.
Definieren des Begriffes der Stammfunktion, Ermitteln von Stammfunktionen zu einfachen Funktionen. Lösen von Anwendungsaufgaben (etwa Bestimmen des Weges aus Geschwindigkeit oder Beschleunigung). - Präsentationssoftware für Referate und Visualisierungen einsetzen können bzw. Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens für Handouts und Fachbereichsarbeiten in einer Textverarbeitung beherrschen
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik) BEWEGUNG UND SPORT
Berechnen von Flächeninhalten Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung mit folgender Ergänzung der didaktischen Grundsätze:
Berechnen mit Stammfunktionen; Begründen dieser Berechnungsmethode. Näherungsweises Berechnen (etwa unter Verwendung von Unter- „Bei der Konkretisierung der Ziele und Obersummen), gegebenenfalls unter Verwendung von Rechnern. Inhalte sowie der Wahl der Methoden und Unterrichtsmittel ist auf die standortbezogene Situation und die Besonderheiten der Schulform Rücksicht zu nehmen.“
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Argumentieren) C. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN
Bestimmtes Integral: Siehe Abschnitt B (Freigegenstände)
Kennen des Begriffes des Integrals als Ergebnis eines Grenzprozesses (ausgehend von Summen). Erläutern des Zusammenhanges zwischen den Begriffen Integral und Stammfunktion. D. FÖRDERUNTERRICHT
Allenfalls Berechnen von Näherungswerten von Integralen oder von Stammfunktionen (etwa mit Unter- oder Obersummen), auch unter Verwendung von Rechnern. Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe Abschnitt „Förderunterricht“ im Zweiten Teil.
( Grundlegende Kenntnisse)
Arbeiten mit weiteren Deutungen des Integrals:
Exemplarisches Anwenden des Integrals, etwa auf naturwissenschaftliche Begriffe (beispielsweise Arbeit) oder Deuten als Volumen und dabei Herleiten von Volumsformeln.
Allenfalls Durchführen von numerischen Berechnungen, auch unter Verwendung von Rechnern oder Tabellen.
( Darstellen und Interpretieren, Produktives Arbeiten, Argumentieren)
Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik
Schwerpunkt soll das Arbeiten mit zumindest einer Wahrscheinlichkeitsverteilung und das Bearbeiten von Problemen der Beurteilenden Statistik sein. Dazu ist eine ausführliche Behandlung des Berechnens von (bedingten) Wahrscheinlichkeiten einzelner Ereignisse nicht unbedingt erforderlich. Die Verwendung von Rechengeräten und geeigneter Software ist zweckmäßig. Das Anwenden soll mit kritischen Betrachtungen, insbesondere von Problemen der mathematischen Modellbildung, verbunden werden.
Ermitteln und Deuten von (bedingten) Wahrscheinlichkeiten:
Einsicht gewinnen, daß Wahrscheinlichkeiten durch Zufallsexperimente oder (rechnerische) Überlegungen auf Grund verschiedener Annahmen (etwa Unabhängigkeit, Gleichwahrscheinlichkeit der Elementarereignisse) ermittelt werden können. Kritisches Betrachten solcher Annahmen. Kennen verschiedener Deutungen von Wahrscheinlichkeit (etwa als Anteil, als relative Häufigkeit, als subjektives Vertrauen).
( Grundlegende Kenntnisse, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)
Wahrscheinlichkeitsverteilungen:
Kennen und Interpretieren der Begriffe Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert und Varianz; Herstellen von Beziehungen zu den entsprechenden Begriffen bei Häufigkeitsverteilungen. Arbeiten mit diesen Begriffen, insbesondere beim Lösen von Anwendungsaufgaben mit der Binomialverteilung oder der Normalverteilung.
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik)
Testen und Schätzen:
Prüfen von Hypothesen; Schätzen von Parametern (etwa von Wahrscheinlichkeiten) oder nichtparametrisches Schätzen.
( Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken, Reflektieren über Mathematik)
Allenfalls Berechnen von (bedingten) Wahrscheinlichkeiten:
Berechnen von Wahrscheinlichkeiten aus gegebenen Wahrscheinlichkeiten mittels Diagrammen (etwa Baumdiagrammen) oder Regeln (etwa Additionsregel, Multiplikationsregel) oder Verteilungsgesetzen (etwa der Binomialverteilung). Verwenden der Bayesschen Formel.
( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik)
Schriftliche Arbeiten:
Hausübungen in beschränktem Umfang.
Zwei Schularbeiten, zweistündig.
9. Semester (5 Wochenstunden):
Zusammenfassende Wiederholung und Vertiefung
Die Studierenden sollen den Lehrstoff aller Semester in zusammenfassenden Darstellungen (eventuell auch in Referaten) und anhand von geeigneten Aufgabenstellungen wiederholen. Dabei können auch bisher nicht behandelte, durch„Allenfalls” gekennzeichnete Lerninhalte erarbeitet werden. Bei der Wiederholung soll eine Vertiefung des Gelernten erfolgen, wobei grundlegende Aspekte der Mathematik stärker als bisher berücksichtigt werden sollen.
Möglichkeiten dafür können sein:
- Vertiefung in theoretischer Richtung, beispielsweise durch Eingehen auf strukturelle Aspekte (algebraische Strukturen), durch weitere Präzisierungen und Beweisführungen (beispielsweise mit vollständiger Induktion) oder durch Anwenden der axiomatischen Methode;
- Bearbeiten von Problemen unter algorithmischen Aspekten;
- Behandlung von Fragen der numerischen Mathematik, wie sie besonders bei Anwendungsaufgaben und beim Einsatz von Rechnern auftreten;
- Kritische Betrachtung von mathematischen Modellbildungen;
- Reflektieren über mathematische Tätigkeiten und historische Betrachtungen.
Schriftliche Arbeiten:
Hausübungen in beschränktem Umfang.
Eine Schularbeit, dreistündig.
Lehrstoff (am Realgymnasium für Berufstätige mit Schwerpunkt Darstellende Geometrie und Mathematik):
Wie am Gymnasium für Berufstätige, mit folgenden Abweichungen:
7. Semester (5 Wochenstunden):
Nichtlineare analytische Geometrie
Kegelschnittslinien:
Exemplarisches Herleiten von Gleichungen von Kegelschnitten. Untersuchen der gegenseitigen Lage von Kegelschnittslinien und Geraden.
( Darstellen und Interpretieren, Argumentieren)
Differentialrechnung
Die Studierenden sollen den Begriff des Differentialquotienten mit dem Begriff des Differenzenquotienten verbinden können und mit beiden Begriffen verschiedenartige Vorstellungen verknüpfen. Sie sollen einige Differentiationsregeln kennen, es genügt jedoch, diese in einfachen Beispielen anzuwenden. Beim Untersuchen von Funktionen sollen sie ihre Vorgangsweise begründen bzw. erläutern können. Das Untersuchen von Kurven und das Lösen von Extremwertaufgaben soll die Nützlichkeit der Differentialrechnung aufzeigen.
Differenzenquotient:
Definieren des Differenzenquotienten (der mittleren Änderungsrate), Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als mittlere Geschwindigkeit, als Steigung der Sekante und durch mindestens eine allgemein anwendbare Deutung (etwa als Änderung pro Einheit).
Allenfalls Vergleichen mit anderen Änderungsmaßnahmen für Funktionen.
( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik)
Differentialquotient:
Definieren des Differentialquotienten (der Änderungsrate an einer Stelle), wobei ein intuitiver Grenzwertbegriff verwendet werden kann. Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als Geschwindigkeit in einem Zeitpunkt und als Steigung der Tangente; Anwenden zum Definieren von Begriffen. Bestimmen von Differentialquotienten auf Grund der Definition, etwa von f(x) = x, f(x) = 1 X, f(x) =
x. Deuten der 2. Ableitung (etwa als Beschleunigung).
( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik)
Differentiationsregeln:
Differenzieren von Polynomfunktionen, Begründen der dazu nötigen Regeln. Kennen der Regeln zum Differenzieren der Sinus- und der Cosinusfunktion sowie weiterer Regeln (etwa Regeln zum Differenzieren von rationalen Funktionen, von zusammengesetzten Funktionen oder von Wurzelfunktionen); Anwenden an einfachen Beispielen.
Allenfalls Begründen solcher Regeln. Ermitteln von Stammfunktionen.
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Argumentieren)
Untersuchen von Funktionen:
Kennen von Definitionen und Sätzen zur Bestimmung des Monotonieverhaltens, von lokalen Extremstellen und von Extremstellen in einem Intervall. Ermitteln von Monotoniebereichen und Extremstellen, zeichnerisches Darstellen (auch skizzenhaft) von Funktionsgraphen; gegebenenfalls auch Verwenden von Computergraphiken. Begründen des Vorgehens bei Funktionsuntersuchungen durch Definitionen und Sätze. Kennen einiger typischer Graphen von Funktionen. Anwenden der Methoden zur Untersuchung von Funktionen, insbesondere zum Ermitteln von Nullstellen bzw. von Lösungen von Gleichungen (Anzahl und Lage) sowie zum Lösen von Extremwertaufgaben.
Allenfalls Untersuchen des Krümmungsverhaltens von Funktionen. Ermitteln von Polynomfunktionen aus vorgegebenen Bedingungen.
( Grundlegende Kenntnisse, Produktives Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik)
Begründung der Differentialrechnung
Die Studierenden sollen mit einer Definition des Grenzwertes oder der Stetigkeit von Funktionen arbeiten. Darauf aufbauend können sie einige grundlegende Sätze der Differentialrechnung begründen oder sich mit solchen Begründungen auseinandersetzen. Diese Exaktifizierung der Differentialrechnung kann erfolgen, wenn die Studierenden bereits längere Zeit mit dem Differentialquotienten auf der Basis eines intuitiven Grenzwertbegriffes gearbeitet haben, sie kann aber auch mit der Entwicklung der Differentialrechnung und deren Anwendungen verbunden werden.
Präzisieren von unbegrenzten Näherungen:
Präzisieren des Begriffes „unbegrenzte Näherung” etwa im Zusammenhang mit dem Grenzwert von Zahlenfolgen oder mit zweiseitigen Einschränkungen mit beliebiger Genauigkeit. Kennen und anschauliches Interpretieren einer exakteren Fassung eines intuitiven Grenzwert- oder Stetigkeitsbegriffes für Funktionen und darauf aufbauend Kennen eines exakteren Ableitungsbegriffes. Argumentieren mit dieser Definition (in rechnerisch einfachen Fällen).
( Grundlegende Kenntnisse, Exaktes Arbeiten und Argumentieren, Erkennen logischer Strukturen, Reflektieren über Mathematik)
Allenfalls Arbeiten mit Sätzen für Grenzwerte von Funktionen bzw. für stetige Funktionen:
Begründen von Differentiationsregeln mit solchen Sätzen, etwa mit Sätzen für die Summe, die Differenz, das Produkt, den Quotienten oder für die Verkettung von Funktionen. Auseinandersetzen mit Beweisen solcher Sätze, oder Beweisen solcher Sätze.
( Argumentieren und exaktes Arbeiten, Produktives Arbeiten)
Allenfalls Arbeiten mit Sätzen über stetige und differenzierbare Funktionen:
Formulieren entsprechender Sätze, Illustrieren durch Beispiele und Gegenbeispiele. Anwenden dieser Sätze zu Begründungen bei Untersuchungen von Funktionen (etwa: Zwischenwertsatz für die Existenz von Nullstellen). Erkennen, daß diese Sätze mit Hilfe der Stetigkeit bzw. der Vollständigkeit der reellen Zahlen begründet werden können.
( Argumentieren und exaktes Arbeiten)
Reflektieren über die Differentialrechnung:
Erkennen fundamentaler Ideen. Erkennen verschiedener Exaktheitsstufen bei der Behandlung der Differentialrechnung.
Allenfalls Einbeziehen historischer Aspekte.
( Grundlegende Einsichten, Reflektieren über Mathematik)
Allenfalls Matrizen
Darstellen und Rechnen mit Matrizen:
Angeben von Sachverhalten, die durch Matrizen beschreibbar sind. Addieren von Matrizen, Multiplizieren mit einer reellen Zahl, Multiplizieren mit einem Vektor, Multiplizieren zweier Matrizen. Anwenden dieser Rechenoperationen in inner- und außermathematischen Bereichen. Untersuchen der Gültigkeit von Rechengesetzen.
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik, Exaktes Arbeiten)
Anwenden der Matrizen bei geometrischen Abbildungen:
Etwa Darstellen von Drehungen um einen Punkt und von Spiegelungen an einer Geraden im R.
( Darstellen und Interpretieren, Produktives Arbeiten)
8. Semester (5 Wochenstunden):
Wie am Gymnasium für Berufstätige und zusätzlich:
Differentiation der Exponential- und der Logarithmusfunhtion.
Differentialgleichungen
Differenzieren der Exponential- und der Logarithmusfunktion:
Dabei Erkennen der Besonderheit der Basis e. Erkennen der natürlichen Logarithmusfunktion als Stammfunktion von f(x) =1 x.
( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten)
Arbeiten mit der Differentialgleichung y`= k.y:
Kennen der Bedeutung der Differentialgleichung in Anwendungen.
Allenfalls Kennen eines Weges zur Ermittlung aller Lösungen.
( Grundlegende Kenntnisse, Anwendungen von Mathematik)
Allenfalls Kennen weiterer Differentialgleichungen aus Anwendungen:
Anhand einfacher Beispiele erkennen, daß Differentialgleichungen und deren Lösungen eine allgemeine Beschreibung von Anwendungssituationen (beispielweise von Schwingungsvorgängen) ermöglichen.
( Vertiefte Kenntnisse, Anwenden von Mathematik)
Didaktische Grundsätze
Planung und Durchführung des Unterrichts erfordern eine Reihe von Überlegungen und Entscheidungen, wozu im folgenden wichtige Gesichtspunkte genannt sind.
Aktivierung der Studierenden:
Die Ziele des Mathematikunterrichts beziehen sich vor allem auf die Entwicklung von Fähigkeiten, die sich darin äußern, daß die Studierenden entsprechende Handlungen durchführen können. Dementsprechend sind beim Lehrstoff die Lernziele der einzelnen Semester durch Tätigkeiten der Studierenden beschrieben, die von
diesen im Unterricht durchgeführt werden sollen. Dazu sind geeignete Aufgabenstellungen notwendig.
Die Studierenden sollen nicht nur mathematisches Wissen und Können reproduzieren, sondern sie sollen auch lernen, Wissen zu rekonstruieren oder selbständig zu entwickeln sowie vielfältig anzuwenden. Um selbständiges Arbeiten und Aktivitäten der Studierenden zu ermöglichen, werden vielfach gezielte Informationen und Anleitungen notwendig sein.
Wahl passender Sozialformen des Unterrichts:
Der Einsatz passender Sozialformen des Unterrichts soll auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart des Stoffes und auf das Vorverständnis der Studierenden abgestimmt werden:
- Lehrervortrag für rasche und klare Informationen, Hilfestellungen, Erklärungen und zum Hervorheben wichtiger Aspekte
- Fragend-entwickelnder Unterricht für Denkanstöße und zur Feststellung von Schwierigkeiten bzw. von Verständnis bei einzelnen Studierenden
- Lösen von Aufgaben durch Studierende an der Tafel zur Demonstration von Lösungswegen oder zur Beobachtung einzelner Studierender
- Einzel- oder Partnerarbeit zur Förderung von selbständigem Denken und von Eigenaktivitäten der Studierenden, zum Erkennen von unterschiedlichen Schwierigkeiten einzelner Studierender und für differenzierte Hilfestellungen
- Partner- und Gruppenarbeit zum selbständigen Arbeiten, zum sozialen Lernen und zum Anstreben allgemeiner Lernziele (zB Argumentieren, kritisches Denken)
- Mitwirken der Studierenden bei der Organisation von Projektarbeit.
Im Rahmen der verschiedenen Sozialformen sollen die Studierenden auch planmäßig dazu angeleitet werden, Texte und sonstige Informationen für ihre Arbeit zu verwenden.
Motivierung der Studierenden:
Motivierung kann vielseitig erfolgen:
- durch fachbezogene Aspekte (etwa durch Beziehungshaltigkeit, Anwendungs- oder Problemorientierung, durch theoretische Aspekte zur Gewinnung von Einsicht und Übersicht, durch Verfahrensaspekte, die Sicherheit vermitteln, durch eine Entwicklung des Stoffes, die die Bedeutung, die Zweckmäßigkeit oder den Sinn erkennen läßt).
- vom Unterrichtsstil und von Unterrichtsformen her (etwa durch persönliche Autorität und Engagement des Lehrers, durch Kooperationsbereitschaft, gut überlegten Vortrag, Selbsttätigkeit der Studierenden)
- im Hinblick auf den einzelnen Studierenden (etwa durch Beachtung von Vorerfahrungen, Vorkenntnissen und Interessen, durch Erfolgserlebnisse, durch Gespräche über den Sinn mathematischer Tätigkeiten im Unterricht, durch persönliche Beziehungen zum Lehrer)
- durch Förderung der Einsicht, daß Erfolge im Mathematikunterricht persönliche Anstrengungen erfordern, daß damit aber wertvolle und nachhaltige Qualifikationen erarbeitet werden können - mit ihren möglichen Transferwirkungen auf andere Bereiche der Schule, des Lebens, Studiums und Berufs.
Produktives geistiges Arbeiten:
Um produktives geistiges Arbeiten zu ermöglichen, sollen den Studierenden vielfältige Möglichkeiten geboten werden: zu experimentieren, Probleme zu entdecken und zu formulieren, zu erkennen, ob Daten fehlen oder überflüssig sind, Vermutungen und Plausibilitätsbetrachtungen anzustellen, selbständig Problemlöseversuche durchzuführen. Gute Gelegenheit dazu bietet auch der projektorientierte Unterricht.
Die Studierenden sollen sich gegebenenfalls mit mehreren Lösungsmöglichkeiten eines Problems auseinandersetzen, ein Festlegen auf einen bestimmten Lösungsweg soll nicht immer angestrebt werden. Zur Schulung des Problemlösens können auch Aufgaben gestellt werden, bei denen die Studierenden nur den Lösungsweg beschreiben. Im Laufe der Zeit sollen sie mit mathematischen Problemlösestrategien vertraut werden, die sie bewußt einsetzen.
Für selbständiges und produktives Arbeiten ist die Vermeidung von Zeitdruck wesentlich. Dazu sind sorgfältige Überlegungen notwendig, in welchem Ausmaß und auf welchem Niveau einzelne Inhalte behandelt und welche Aufgaben gestellt werden.
Entwicklung von Verständnis für mathematische Begriffe:
Das Verständnis für einen Begriff kann sich darin äußern, daß man verschiedene Darstellungen (verbal, symbolisch, bildhaft) geben kann, daß man inner- und außermathematische Vorstellungen mit dem Begriff verbinden kann, daß man theoretische Beziehungen zu anderen mathematischen Begriffen herstellen kann, daß man formale Operationen, Argumentationen sowie Anwendungen durchführen kann oder daß man Angaben zu Sinn und Zweck eines Begriffes machen kann. Dies setzt eine überlegte Entwicklung von Begriffen im Unterricht voraus. Ein Präzisieren und ein verbindliches Festlegen von Begriffen in Form von Definitionen sollte im allgemeinen angestrebt werden, muß aber nicht am Anfang stehen.
Anwendungen eines Begriffes sollten schon bei dessen Entwicklung mitberücksichtigt werden. Es muß keineswegs immer die Theorie den Anwendungen vorangehen.
Ein umfangreiches Begriffsverständnis wird vielfach durch ein Lernen in Phasen, die auch durch längere Zeitabschnitte getrennt sein können, erreicht werden. Das Arbeiten mit einem Begriff kann auf verschiedenen Exaktheitsniveaus erfolgen, die Wahl eines passenden Niveaus hängt vor allem vom Kontext und den zu behandelnden Aufgabenstellungen ab.
Sicherung des Unterrichtsertrages:
Im Unterricht ist eine angemessene Zeit für das Üben einzuplanen, insbesondere für den Erwerb grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten. Den Studierenden sollen aber auch Übungsaufgaben zur Schulung von mathematischen Grundtätigkeiten (Argumentieren und exaktes Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, produktives geistiges Arbeiten, kritisches Denken) gestellt werden. Eine Festigung des Gelernten tritt auch durch dessen Anwendungen in verschiedenen, teils neuartigen Zusammenhängen ein.
Die Studierenden sollen Gedanken, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren und auch zu begründen. Ein Beschreiben der eigenen mathematischen Tätigkeiten, etwa des Lösens von Problemen, kann zu einem Bewußtmachen und Festigen des Wissens führen. Zusammenfassen, Einordnen in Bekanntes, Herstellen von Beziehungsnetzen, überblickartiges Betrachten oder Auseinandersetzen mit aufgetretenen Fehlern sollen bei möglichst hoher Aktivität der Studierenden zur Festigung und Vertiefung des Gelernten führen.
Durch eine innere Differenzierung, etwa dadurch, daß die Studierenden unterschiedliche Aufgabenstellungen (in der Anzahl oder im Schwierigkeitsgrad) erhalten oder daß leistungsstärkere Studierende anderen Studierenden helfen, können individuelle Unterschiede im Lerntempo berücksichtigt werden.
Der Lehrer soll sich laufend über den Lernerfolg der Studierenden informieren, etwa durch schriftliche Informationsfeststellungen, durch Beobachtung der Studierenden bei Einzelarbeit oder durch persönliche Gespräche.
Bei einer mündlichen Prüfung oder bei einer Schularbeit sollen sich die Aufgaben möglichst auf unterschiedliche Lernziele beziehen. Es sollen sich daher nicht alle Aufgaben in numerischen Berechnungen, algebraischen Umformungen oder geometrischen Konstruktionen erschöpfen, sondern es sollen auch Aufgaben oder Aufgabenteile zum Argumentieren und exakten Arbeiten, zum Darstellen und Interpretieren sowie in eingeschränktem Maß zum produktiven Arbeiten gestellt werden. Die Aufgaben werden somit vielfach weder quantitativ noch qualitativ gleichwertig sein können.
Einsatz von Rechengeräten und anderen Hilfsmitteln:
Rechengeräte und andere Hilfsmittel (insbesondere Formelsammlungen, Tabellen) sind in einer den Zielen und den übrigen didaktischen Grundsätzen des Lehrplans angemessenen Form als Arbeitsmittel einzusetzen. Die Wahl dieser Arbeitsmittel (zB Taschenrechner, auch programmierbare, Personalcomputer) obliegt dem Lehrer gemäß § 14 Abs. 9 SCHUG.
Querverbindungen:
Insbesondere die Hinweise im Lehrstoff „() Anwenden von Mathematik” geben eine Vielzahl von Anregungen für Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen und für fächerübergreifenden Unterricht.
Besondere Hinweise:
Die Berufstätigkeit der Studierenden und die Erfahrungen, die die Studierenden bereits in Umwelt und Beruf gesammelt haben, sind im Unterricht zu berücksichtigen. Dies wird durch Setzen von Schwerpunkten sowie durch eine erwachsenengerechte und flexible Anwendung des Lehrplans ermöglicht. Gegebenenfalls kann auch projektorientierter Unterricht durchgeführt werden.
Im 1. und 2. Semester wird mathematisches Grundwissen der Pflichtschule wiederholt, damit alle Studierenden ab dem 3. Semester möglichst gleiche Voraussetzungen für das weitere Studium haben. In allen Semestern ist Bedacht darauf zu nehmen, daß die außerschulische Lernzeit für berufstätige Studierende knapp bemessen ist. Weil Hausübungen nur in beschränktem Umfang gestellt werden können, muß für Wiederholung und Festigung der Lerninhalte genügend Unterrichtszeit vorgesehen werden. Dazu müssen Ausmaß und Niveau der Behandlung einzelner Lerninhalte besonders sorgfältig überlegt werden.
Wegen der unterschiedlichen Länge von Winter- und Sommersemester können zu Beginn eines Semesters neben Wiederholungen auch Ergänzungen und Nachträge nötig sein.
BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE
Bildungs- und Lehraufgabe
Wie Anlage A.
Lehrstoff:
3. Semester (4 Wochenstunden):
1. KENNZEICHEN DES LEBENS; ZELLE UND ZELLTYPEN
Lernziele:
Aufzeigen der Kennzeichen des Lebens und der möglichen Entstehung von Lebewesen auf der Erde.
Erkennen der Zelle als Elementarorganismus, Erfassen, daß Lebensvorgänge an bestimmte Zellstrukturen gebunden sind.
Lerninhalte:
Bewegung, Fortpflanzung, Stoffwechsel und Reizbarkeit als Kriterien des Lebens. Bau der Zelle. Bau und Funktion der Zellbestandteile - Zelltypen des menschlichen Organismus.
2. VON DER EINZELLIGKEIT ZUR VIELZELLIGKEIT
Lernziele:
Erfassen der Vorgänge der Zellteilung und Zelldifferenzierung, des Übergangs von der Einzelligkeit zur Vielzelligkeit und der hierarchischen Ordnung des Organismus.
Lerninhalte:
Zellteilung (Mitose und Meiose), Fortpflanzung und Vermehrung. Einzelligkeit, Vielzelligkeit. Organisationsformen höherer Organismen.
3. FORTPFLANZUNG, ENTWICKLUNG UND WACHSTUM
Lernziele:
Erkennen verschiedener Formen der Fortpflanzung. Wissen um die Entwicklung verschiedener Organismen. Verständnis für die Einflüsse innerer und äußerer Faktoren auf die Entwicklung.
Lerninhalte:
Arten ungeschlechtlicher und geschlechtlicher Fortpflanzung und Vermehrung: Befruchtungsvorgänge. Methoden der Pflanzen- und Tierzucht. Biotechnische Methoden, ihre Anwendung bei Tier und Mensch; ihre Problematik. Einblick in die Rechtslage.
Entwicklungsstadien. Beeinflussung durch innere und äußere Faktoren. Embryonalentwicklung, Wachstum und Tod.
4. GENETIK UND HUMANGENETIK
Lernziele:
Wissen um die Weitergabe von Erbanlagen von Generation zu Generation und deren Regeln.
Molekulare Grundlagen, deren Realisierung. Einblick in die praktische Anwendung der Forschungsergebnisse in der Pflanzen- und Tierzucht.
Erkennen der Gefahren von Eingriffen hinsichtlich einer Verarmung des Erbgutes, einer Degeneration und einer Manipulation. Begreifen, daß auch der Mensch diesen Vererbungsgängen unterworfen ist.
Lerninhalte:
Grundlagen der Vererbungslehre: Mendelsche Regeln, deren Einschränkungen, Mutationen.
Grundlagen der Molekulargenetik: Nukleinsäuren als Träger genetischer Informationen, Code, Biosynthese der Proteine.
Anwendung der Erkenntisse auf die Pflanzen- und Tierzucht, Kombinations-, Mutationszüchtung. Verlust an genetischer Vielfalt, Genbank, Gentechnologie; Manipulation. Humangenetik: Anwendung der Erbgesetze auf den Menschen. Erbkrankheiten, Eugenik, Euphänik, genetische Zukunft des Menschen.
5. STOFFWECHSEL
Lernziele:
Begreifen der Zusammenhänge, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen im Stoffwechselgeschehen der Lebewesen mit besonderer Berücksichtigung des Menschen.
Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge zwischen dem Bau und der Arbeitsweise der Organe der Stoffaufnahme, der Stoffverarbeitung, des Stofftransportes und der Stoffabgabe unter Bezugnahme auf die spezifische Umwelt der Organismen.
Lerninhalte:
Bau- und Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier und Mensch.
6. GRUNDLAGEN DER ÖKOLOGIE
Lernziele:
Erkennen der abiotischen Grundlagen des Lebens auf der Erde. Verstehen der vielseitigen Wechselbeziehungen zwischen der Umwelt und den Lebewesen.
Lerninhalte:
Abiotische und biotische Faktoren für Organismen. Biotop, ökologische Nische. Symbiose, Parasitismus. Anpassung und Konvergenzerscheinungen.
7. ÖKOSYSTEME; HUMANÖKOLOGIE
Lernziele:
Begreifen der Zusammenhänge in Ökosystemen, der natürlichen Veränderungen in diesen, der Tragweite menschlicher Eingriffe. Verständnis für die Notwendigkeit verantwortungsbewußten Prüfens, Handelns und allfälligen Verzichts zugunsten einer lebensgerechten Umwelt. Einblick in die österreichische Umweltrechtslage.
Lerninhalte:
Das Zusammenleben von Tieren und Pflanzen: Biozönosen, Ökosysteme.
Eingriffe des Menschen in Ökosysteme: Veränderungen, Zerstörungen, Bewahrung, Wiederherstellung - Naturschutz, Umweltschutz, Umweltrecht.
4. Semester (4 Wochenstunden):
1. KOSMISCHES UND GEOLOGISCHES UMFELD
Lernziele:
Einblick in das Beziehungsgefüge Kosmos - Erde und Erkennen der Abhängigkeiten, die das Leben auf der Erde ermöglichen und beeinflussen. Wissen um den Aufbau der Erde und ihre Umformung durch innere und äußere Kräfte.
Kenntnis der Entstehung, der Eigenschaften und der Zusammensetzung der wichtigsten Gesteine und des Bodens. Übersicht über den geologischen Aufbau Österreichs. Einblick in die regionale Geologie der näheren Umgebung.
Lerninhalte:
Kosmos. Sonnensystem, Planeten. Erdaufbau. Magmatische Gesteine, Ausscheidungsfolge. Verwitterung, Abtragung, Ablagerung, Sedimentgesteine, Bodenbildung und Boden. Metamorphe Gesteine und Kreislauf in der Gesteinsbildung. Lagerstätten. Plattentektonik. Geologie Österreichs. Geologie des Schulstandortes. Angewandte Geologie.
2. ENTSTEHUNG DES LEBENS
Lernziele:
Kenntnis der Vorstellungen von der Entstehung und Entwicklung lebender Systeme.
Lerninhalte:
Entstehung des Lebens. Theorien und Versuche.
3. EVOLUTION
Lernziele:
Erkennen der Veränderlichkeit der Erbanlagen und der Vorstellung, daß die heute lebenden Formen aus anderen früherer Zeitalter entstanden sind. Einblick in Wissenschaften, auf die sich Evolutionstheorien stützen.
Überblick über die verwandtschaftlichen Beziehungen der Vielzeller mit besonderer Berücksichtigung der Insekten und der Wirbeltiere.
Lerninhalte:
Grundlagen der Evolution. Wesentliche Theorien, Hinweise aus verschiedenen Wissensgebieten auf eine Evolution der Lebewesen:
Paläontologie, Morphologie, Anatomie, Embryologie, Biochemie, geographische Verbreitung. Insekten, Wirbeltiere: Bauplanvergleiche, Stammbäume.
4. STAMMESGESCHICHTE DES MENSCHEN
Lernziele:
Begreifen, daß auch der Mensch als ein Glied in der langen Kette der Lebewesen aufzufassen ist.
Lerninhalte:
Fossilgeschichte des Menschen. Menschliche Rassen. Ideologien.
HUMANBIOLOGIE
Lernziele:
Erkennen, daß der menschliche Organismus hinsichtlich der Kennzeichen des Lebens den allgemeingültigen Grundlagen entspricht und daß Bewegung, Stoffwechsel, Fortpflanzung und Steuerungsmechanismen auch auf ihn, wenn auch zuweilen in abgewandelter Form, zutreffen. Kenntnis der biologischen Entwicklung des Menschen sowie der menschlichen Sexualität. Hinführung zu Werthaltungen, die befähigen, im Rahmen einer verantwortungsbewußt geplanten und gelebten Gemeinschaft die Entwicklung der Kinder zu fördern.
Lerninhalte:
Biologische Abläufe und deren Trägerorgane. Koordination und Steuerung. Entwicklungsbiologie. Bedeutung der Mutter-Kind- und der Eltern-Kind-Beziehung und der familiären Umwelt.
Möglichkeiten und Gefahren der Manipulation des Sexualverhaltens. Partnerschaftsbildung, Familienplanung, Schwangerenfürsorge und gesetzliche Bestimmungen zum Schutz von Mutter und Kind.
GESUNDHEIT UND KRANKHEIT
Lernziele:
Kenntnis von genetischen, physiologischen, ökologischen, psychosomatischen sowie sozialen Ursachen und Aspekten von Gesundheit und Krankheit, Einsicht in die Verpflichtung gegenüber sich selbst und gegenüber der Gesellschaft zu einer gesunden Lebensführung. Kenntnis von Abwehrmechanismen des Körpers und einiger Heilverfahren. Entwicklung des Verständnisses für Kranke und Behinderte und Wissen um die Vielfalt an Problemen, die durch Fehlernährung, Hunger, mangelnde Hygiene und Krankheiten in verschiedenen Ländern der Erde aufgeworfen werden. Einblick in die österreichische Rechtslage auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, der Arbeits- und Sozialmedizin und der verschiedenen Bereiche der Hygiene sowie Hinführung zu deren Beachtung.
Lerninhalte:
Krankheitsursachen (Infektionen, immunbiologische Ursachen, Fehlregulationen, Gendefekte, Schadstoffe, Suchtgifte, psychosoziale Ursachen). Immunologie, Krankheitssymptome, Methoden der Diagnose und therapeutische Maßnahmen. Streß. Altersadäquate und biologisch wertvolle Ernährung. Sport und Gesundheit.
Grundlagen einer gesunden Lebensführung. Öffentliches Gesundheitswesen; Einblick in die österreichische Rechtslage. Hunger, Krankheit und mangelnde Hygiene als weltweite Probleme. Lösungsansätze.
VERHALTEN
Lernziele:
Verstehen des Verhaltens als Regelmechanismus zwischen Organismen und gegenüber der Umwelt.
Begreifen der biologischen Grundlage menschlichen Verhaltens und der Fähigkeit zu einsichtigen Handlungen.
Verstehen der darauf begründeten Sonderstellung des Menschen und seiner Veranwortlichkeit, die auf dem Erkennen der Folgen seines Handelns, aber auch auf der Fähigkeit zu schöpferischen Leistungen beruhen.
Lerninhalte:
Ererbtes, erlerntes und einsichtiges Verhalten im Dienste der Umweltbewältigung. Individual- und Sozialverhalten bei Tier und Mensch. Regelvorgänge zwischen Individuen derselben Art und zwischen solchen verschiedener Arten.
Stammesgeschichtliche Wurzeln menschlichen Verhaltens. Sonderstellung des Menschen auf Grund seiner Sprache, seiner Tradition und seines Denkvermögens.
Didaktische Grundsätze:
In Biologie und Umweltkunde sind folgende fachspezifische Gesichtspunkte für die Gewichtung, Anordnung und Strukturierung der Lerninhalte zu beachten:
- Individual- und Gesellschaftsrelevanz
- Bedeutung ökologischer Beziehungen
- Hinführung zu Natur- und Umweltverständis und zu Verantwortlichkeit
- Bedeutung des Evolutionsgedankens
- Struktur- und Funktionszusammenhang.
Gewichtung und Auswahl der Lerninhalte im Hinblick auf die Erarbeitung der Lernziele stehen dem Lehrer frei und werden sich nach den regionalen, schulinternen, jahreszeitlichen sowie anderen aktuellen Gegebenheiten richten. Dies sollte aber nicht dazu führen, daß sich die Auswahl ausschließlich an den jeweils herrschenden Trends orientiert; vielmehr sollte die Befähigung gefördert werden, sich mit diesen Strömungen kritisch auseinanderzusetzen. Es sind alle Formen des Lehrens und des Lernens - dem jeweiligen Fachproblem und der jeweiligen Unterrichtssituation entsprechend - anwendbar. Folgende fachspezifische Formen sollten besonders berücksichtigt werden:
- Einstieg über motivierende Faktoren
- Abfolge vom Bekannten zum Unbekannten, vom Konkreten zum Abstrakten, vom Einfachen zum Komplexen
- Beobachten, Vergleichen, Ordnen, Experimentieren, Interpretieren, entdeckendes Lernen, Demonstration, Kleingruppengespräch und -arbeit, Anregung zur Einzelarbeit
- Exkursionen und Lehrausgänge in verschiedene Biotope, in Betriebe und Stätten der angewandten Biologie und Ökologie, des Umweltschutzes sowie in außerschulische Bildungsstätten; Einladung von Referenten.
Für den Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde sind folgende Lernaktivitäten von besonderer Bedeutung (nach Möglichkeit):
- Beobachtung, Untersuchung, Betreuung und Beschreibung von lebenden Objekten; Untersuchung von Handstücken, Durchführung von Experimenten; Auswertung von Präparaten, Bildern, Dias, Filmen und anderen Medien; das Einbeziehen und Verarbeiten von Fachliteratur; die Auswertung von Tabellen und Diagrammen und deren Umsetzung; das Lesen und Deuten von geologischen, pflanzensoziologischen, tiergeographischen und ähnlichen Landkarten
- Schließen vom Beobachteten und Erlernten auf andere, den Studierenden zunächst noch unbekannte Sachverhalte der Biologie, sowie Erkennen und Beschreiben von biologischen Vorgängen, Kenntnisnahme von Regelhaftigkeiten und Abweichungen, Übereinstimmungen und Unterschieden, Analogien und Homologien, Kausalzusammenhängen, Synergismen, Zusammenhängen von Struktur und Form usw. anhand biologisch-ökologischer Sachverhalte
- die richtige Darstellung biologischer Sachverhalte in Wort, Schrift, Graphik, schematischer Zeichnung usw.
- die Anwendung einiger elementarer Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.
Hiezu wird sich, außer dem Lehrervortrag mit Demonstration von Objekten und Medien mit initiierender Lehrerfrage und Unterrichtsgespräch sowie der Erarbeitung der Lernziele mit Hilfe des Lehrbuches und von Begleitmaterialien, besonders die Gruppenarbeit beim Beobachten, Sammeln, Vergleichen, Ordnen, Experimentieren und entdeckenden Lernen sowie die Einzelarbeit, aber auch die Exkursion als eine besondere Form des sozialen Lernens (nach Möglichkeit) eignen.
Die Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrages richtet sich nach den allgemeinen didaktischen Grundsätzen, jedoch werden sich besonders empfehlen:
- Üben und Vertiefen durch Arbeitsberichte
- Anwenden biologischer Arbeitstechniken (Mikroskopieren, Präparieren, Erkennen und Bestimmen, Beobachten und Experimentieren; kritisches Auswerten und Interpretieren verschiedener Informationsquellen, Lehrausgänge) nach Möglichkeit.
- Herstellen von Querverbindungen nach ökologischen, vergleichend anatomischen, systematisch-evolutiven sowie fächerübergreifenden Gesichtspunkten
- dauerndes Einbeziehen der Studierenden in den Unterricht durch aktivierende Lernverfahren und Impulse.
Der Unterricht am Gymnasium/Realgymnasium/Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige bedarf hinsichtlich der Erwachsenen besonderer didaktischer Vorgangsweisen: Es werden Schwerpunkte auf dem human- und umweltbiologischen Gebiet sowie auf der Berufs- und Arbeitswelt zu setzen sein. Das altersbedingte größere Verständnis für menschliche, soziale und für Umweltprobleme ist zu nützen. Eine Gliederung in didaktische Untereinheiten erscheint wegen der Kürze der Unterrichtszeit (zwei Semester) nicht notwendig.
CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Stellung der Chemie im modernen Weltbild, ihre Aufgaben innerhalb von Kultur und technisch-wirtschaftlichen Bereichen sowie ihre grundlegende Bedeutung bei Lebensvorgängen und Veränderungen der Umwelt erkennen. Das daraus resultierende Verständnis chemischer Zusammenhänge soll zu verantwortungsbewußtem Handeln gegenüber Mit- und Umwelt führen. Die wichtige Wechselwirkung zwischen Ökonomie und Ökologie stellt ein durchgehendes Unterrichtsprinzip dar.
Dazu sind notwendig:
a) Kenntnis der Stoffeigenschaften. Voraussetzung dafür ist das Kennenlernen
- des Aufbaues der Materie (Gesetzmäßigkeiten)
- stofflicher Veränderungen und der dafür notwendigen Bedingungen
- einfacher Arbeitsmethoden
b) Anwendung ausgewählter Arbeitsmethoden auf einfache chemische Problemstellungen im Experiment
c) Wecken und Festigen des Sicherheitsbewußtseins beim Umgang mit Chemikalien und Geräten im Labor und im Alltag
d) Umsetzen von chemischen Sachverhalten in die chemische Fachsprache
e) Entwickeln des Verständnisses für Modellvorstellungen
f) Erfassen der Bedeutung von analytischen Methoden.
Die Studierenden sollen befähigt werden, die Bedeutung der Chemie sowie deren Stellung im Rahmen der Naturwissenschaften zu erfassen.
Bei der Behandlung von Themen wie
- Energieumsatz und Energiegewinnung
- Gewinnung, Verarbeitung und Rückgewinnung von Rohstoffen
- Stoffumsatz in lebenden Systemen
- Auswirkungen menschlicher Tätigkeit auf Boden, Wasser und Luft
- Maßnahmen zur Reinhaltung von Wasser, Luft und Boden
- Beiträge der Chemie zum Schutz des Lebensraumes und der Gesundheit,
soll der Zusammenhang mit anderen Unterrichtsgegenständen verdeutlicht werden.
Der Informationsgehalt von chemischen Formeln, Gleichungen und Diagrammen zur quantitativen Beurteilung von Naturvorgängen und technischen Prozessen bietet Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen.
Gegenüber Umwelt und Gesellschaft sollen die Studierenden eine verantwortungsbewußte Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel gewinnen. Schließlich ist das Sicherheitsbewußtsein beim Bearbeiten von Materialien und beim Umgang mit Lösungsmitteln zu entwickeln.
Lehrstoff
4. Semester (3 Wochenstunden):
1. Chemie vermittelt Kenntnisse von den Stoffen unserer Umwelt und
ihrer praktischen Bedeutung
Die Chemie legt die Vielfältigkeit der Aufgaben an praktischen Beispielen aus Alltag, Natur und Technik, wie Gewinnung von Rohstoffen, Wiederverwertung von Gütern, Umweltschutzmaßnahmen, energiesparende Prozesse, dar. Einführung in Grundlagen und technische Durchführung dieser Vorgänge an ausgewählten Beispielen.
Grundsätzlich sind mögliche Gefahren beim unsachgemäßen Umgang mit Chemikalien zu betonen.
Gewinnen von Einsichten:
- jede Materie (unbelebte und belebte) ist Gegenstand chemischer Betrachtungen
- Charakterisierung der Stoffe und der stofflichen Änderungen
- Exakte Begriffe von Experimenten und deren Auswirkung.
Wecken von Verständnis für die Mannigfaltigkeit der Stoffe und die systematische Behandeln der Zusammenhänge von Aufbau und Eigenschaften.
Folgende wichtige Aufgabenbereiche der Chemie können dazu herangezogen werden:
- Beispiele für Trennmethoden
- Beispiele für die Bestimmung einfacher physikalischer und chemischer Eigenschaften
- Beispiele für chemische Vorgänge im Alltag
- Beispiele für industrielle Verfahren
- Berücksichtigung der Gesichtspunkte Sicherheit und Umweltschutz.
2. Bausteine der Stoffe
Erkennen des Zusammenhanges zwischen:
- Atombau und Periodensystem
- Atombau und chemischen Eigenschaften der Elemente
a) Kleinste Teilchen
Bausteine von Atomen: Proton, Neutron, Elektron
Charakterisierung der Atome durch: chemische Symbole, Protonenzahl, Massenzahl, Atommasse.
b) Elektronen ändern ihre Energiezustände innerhalb eines Atoms Flammenfärbungen - Atomspektren
Grundzustand und angeregter Zustand Ionisierungsenergie
Modellvorstellung zur Deutung dieser Phänomene: Orbitalmodell (Orbitale als Aufenthaltsbereiche der Elektronen)
c) Die Ordnung der Elemente
Aufbauprinzip der Elektronenhülle
Einteilung des Periodensystems:
- Haupt- und Nebengruppenelemente (s-, p-, d- und f-Block)
- 18-Gruppen-Periodensystem
- Verteilung von Metallen und Nichtmetallen
Ableitung physikalischer und chemischer Eigenschaften von Elementen aus ihrer Stellung im Periodensystem (Alkalimetalle, Halogene, Edelgase oder auch andere Gruppen).
3. Die chemische Bindung - Der Zusammenarbeit der Teilchen bestimmt
die Eigenschaften der Stoffe
a) Aus Elementen entstehen Verbindungen
Formel, chemische Reaktion, chemische Gleichung Quantitative Erfassung chemischer Reaktionen: Molmasse, Molvolumen
b) Stoffklassen und Bindungstypen
Beispiele für Stoffklassen aus Alltag, Technik und Umwelt Elektronegativität als Grundlage für verschiedene Bindungstypen
c) Ionenbindung - Salze
Elektronenabgabe und -aufnahme, Kationen und Anionen, Ionenwertigkeit, Oxidation und Reduktion als Begriffe, Ionengitter, charakteristische Ionenverbindungen
d) Atombindung - Molekulare Stoffe
Bindung gleichartiger und ungleichartiger Nichtmetallatome, charakteristische Eigenschaften polarer und unpolarer Moleküle, Atomgitter und Molekülgitter
e) Metallbindung - Metalle
Charakteristische Metalleigenschaften Elektronengasmodell
Didaktischer Hinweis:
Atome treten in den meisten Fällen nicht frei auf, sondern sind in Atomverbänden bzw. Verbindungen vereinigt. Die Art der Atome und die chemische Bindung bestimmen die Eigenschaften der Atomverbände bzw. Verbindungen. Daraus ergeben sich die Möglichkeiten der experimentellen Darstellung und praktischen Gewinnung wichtiger Elemente und Verbindungen.
Die dazu notwendigen Sicherheitsaspekte sind zu beachten und zu besprechen, die Probleme der Beeinflussung der Umwelt aufzuzeigen und die Bedeutung einer verantwortungsbewußten Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel zu betonen.
4. Chemische Vorgänge und ihre Steuerung in Natur und Industrie
Der Energieumsatz bei chemischen Reaktionsabläufen wird durch Messung von Temperaturänderungen festgestellt. Solche Energieumsätze haben im Alltag vielfach praktische Bedeutung (Energieversorgung im Haushalt, im öffentlichen Bereich und im Organismus).
Für den Ablauf chemischer Reaktionen sind geschwindigkeitsbestimmende Faktoren maßgeblich.
a) Energieumsatz bei chemischen Reaktionen
Erläuterung an einfachen Beispielen
b) Chemisches Gleichgewicht - Massenwirkungsgesetz Bedeutung von Druck, Temperatur, Konzentration und Katalysatoren
c) Säure-Base-Reaktionen
pH-Wert, Säure- und Basekonstante
Indikatoren
d) Redox-Reaktionen
Oxidationszahlen und Spannungsreihe
Elektrolyse und Galvanische Zellen
5. Chemie - Der Mensch zwischen Umwelt und Technik
Anhand ausgewählter technologischer Prozesse ist eine fachgerechte Einschätzung der Probleme der
- Rohstoffbeschaffung
- Ausbeute an Endprodukten
- Energieausnützung
- Nebenprodukte
- Umweltbelastung
anzustreben. Dabei sollen Methoden des Recyclings Erwähnung finden.
Aus folgenden Beispielen kann eine Auswahl getroffen werden:
Wasser: Lösungsmittel, Wasserhärte
Kochsalz: Elektrolyse und Solvayverfahren (Natronlauge, Soda, Chlor, Halogene, Abraumsalze)
Schwefel: Schwefeldioxid, Gips, Schwefelsäure, Schwefelwasserstoff
Kalk: Gebrannter und gelöschter Kalk
Luft: Ammoniaksynthese, Salpetersäure-Herstellung, Düngemittel
Phosphate: Phosphor, Phosphorsäuren, Düngemittel
Silikate: Glas, Keramik, Zement
Metalle: Gewinnung, Anwendung, Korrosion
Wirtschaftliche und umweltrelevante Aspekte: Emissionen,
Immissionen, Verunreinigungen, Recycling
Erläuterung von MAK-, MIK-Wert, ppm u. ppb.
5. Semester (3 Wochenstunden):
6. Grundlagen der organischen Chemie
Aus der historischen Entwicklung der organischen Chemie soll die Bedeutung organischer Verbindungen in der heutigen Zeit für Technik und Alltag verdeutlicht werden.
a) Der Bauplan organischer Verbindungen
Die Bindungseigenschaften des Kohlenstoffatoms bedingen die Vielfalt organischer Verbindungen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine, Aromaten
Die Kohlenwasserstoffgerüste dieser Verbindungen bilden die Grundgerüste aller abgeleiteten organischen Verbindungen (Derivate)
Arten der Isomerie
Nomenklatur der Kohlenwasserstoffe
Fremdatome im Kohlenstoffgerüst (Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Halogene)
Didaktischer Hinweis:
Zur Veranschaulichung von unterschiedlichen Strukturen sind Molekülbaukästen zu verwenden.
b) Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe
Unterscheidung verschiedener Kohlenwasserstofftypen auf Grund ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften.
Didaktischer Hinweis:
Beachtung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bei Versuchen zur Löslichkeit, Brennbarkeit und Reaktionsfähigkeit.
7. Herstellung organischer Verbindungen aus fossilen Rohstoffen
Erdgas, Erdöl und Kohle sind Energieträger und Syntheserohstoffe. Ihr Einsatz als Primärenergieträger ist mit Umweltproblemen verbunden. Die Verwendung dieser Stoffe als Syntheserohstoffe führt zu verschiedenen Reaktionstypen.
8. Derivate der Kohlenwasserstoffe, die Halogene, Sauerstoff,
Stickstoff und Schwefel enthalten
Bedeutung funktioneller Gruppen für die Eigenschaften organischer Verbindungen. Herstellung, Eigenschaften, Reaktionen und Anwendungen der folgenden Stoffklassen an ausgewählten Beispielen auch in Zusammenhang mit Kapitel 10, Hinweis auf mögliche Umweltbelastungen und Toxizität.
a) Halogenverbindungen
Lösungs-, Schädlingsbekämpfungs-, Kühl- und Treibmittel
b) Hydroxyverbindungen - Alkohole und Phenole
Alkoholische Getränke, Lösungsmittel, Frostschutzmittel, Treibstoffe
c) Aldehyde und Ketone
Syntheserohstoffe, Lösungsmittel, Aromastoffe
d) Carbonsäuren
als Synthese- und Naturprodukte (zB Methansäure, Ethansäure-Essig, Milchsäure, höhere Fettsäuren) Optische Aktivität
e) Ester
Bedeutung der Ester als Lösungsmittel und Aromastoffe
f) Stickstoffverbindungen
Amine, Säureamide
Aminosäuren - prinzipieller Aufbau natürlicher Aminosäuren, Nitroverbindungen
9. Ausgewählte organische Verbindungen
Durch Kombination von Verbindungen mit verschiedenartigen funktionellen Gruppen und unterschiedlichen sterischem Aufbau entstehen durch Synthesen neue Verbindungsklassen.
Aus den folgenden Stoffgebieten kann eine sinnvolle Auswahl getroffen werden:
a) Fette
b) Kohlenhydrate
Aufbau verschiedener Kohlenhydrate: Mono-, Di- und Polysaccharide,
c) Proteine
Proteinaufbau aus Aminosäuren (Aminosäuresequenz)
d) Nucleinsäuren
Bausteine der Nucleinsäuren
Struktur von DNA und RNA
e) Wasch- und Reinigungsmittel
Gewinnung von Seifen
f) Kunststoffe
Struktur und allgemeines Syntheseprinzip
Eigenschaften von Polymeren
g) Farbstoffe
Strukturmerkmale farbiger Verbindungen.
10. Chemie im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie
An ausgewählten Beispielen sollen positive und negative Auswirkungen bei der Herstellung und Anwendung organischer Stoffe verdeutlicht werden. Möglichkeiten des Recyclings organischer Verbindungen.
Didaktische Grundsätze:
Der Lehrplan enthält die Grundlagen der allgemeinen, anorganischen und organischen Chemie, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis Wert zu legen ist.
Dem Konzept liegt die Methode zugrunde, ausgehend von den Eigenschaften der Stoffe und ihren einfachen Bausteinen bis zu höheren Strukturen organischer Verbindungen vorzudringen. Innerhalb der beiden Semester kann die Reihenfolge der einzelnen Kapitel entsprechend dem Konzept in sinnvoller Weise geändert werden. Der Rahmencharakter des Lehrplanes ist zu beachten.
Die Vielfalt der Stoffe und Vorgänge in der Natur soll durch das Erkennen der Gesetzmäßigkeiten zu einem vertieften Verständnis des Bauplanes führen. Beispiele sollen die theoretischen Grundlagen verdeutlichen. Bei der Veranschaulichung helfen Experimente, Modelle, allenfalls Computersimulationen, audio-visuelle Medien, Tabellen und Diagramme. Zur Vertiefung der Praxisbezogenheit können Lehrausgänge und Exkursionen durchgeführt werden.
Bei dieser exemplarischen Behandlung einzelner Beispiele ist stets auf deren Stellung im Gesamtkonzept zu achten und deren Bedeutung im Alltag zu betonen. Als Ausgangspunkt chemischer Betrachtungen sind Lehrerexperimente, den Studierenden bereits bekannte Sachverhalte, aktuelle Anlässe und Probleme geeignet.
PHYSIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Wie Anlage A für das Gymnasium.
Lehrstoff:
5. Semester (4 Wochenstunden) und
6. Semester (5 Wochenstunden):
Einfache Bewegungen und ihre Ursachen (A)
Wie für das Gymnasium (6. Klasse), mit folgenden Abweichungen:
„Voraussetzungen” entfällt, als erstes Lernziel wird eingeführt:
„Interesse an der Physik und ihrer Arbeitsweise gewinnen”.
Energie und Impuls (A)
Wie für das Gymnasium (6. Klasse).
Keplergesetze und Gravitation (A)
Wie für das Gymnasium (6. Klasse), mit folgenden Abweichungen: Bei den Voraussetzungen ist „Kreisbewegung” zu streichen. Bei den Lerninhalten ist an erster Stelle einzufügen:
„Bewegung auf der Kreisbahn”.
Wärme und Energie (A)
Wie für das Gymnasium (6. Klasse).
Stromkreis (A)
Elektromagnetische Induktion
Wie für das Gymnasium (7. Klasse).
Versorgung mit elektrischer Energie
Wie für das Gymnasium (8. Klasse).
Schwingungen und Wellen
Voraussetzungen:
Kraft, Winkelfunktion, Kreisbewegung, Grunderscheinungen der Elektrik
Grundgedanken:
Periodische mechanische, akustische, optische und elektromagnetische Erscheinungen sind durch ein gemeinsames Modell erfaßbar.
Lernziele:
Die harmonische Bewegung als Modell periodischer Vorgänge erkennen und mathematisch beschreiben können;
die wichtigsten Eigenschaften des elektrischen Schwingkreises qualitativ und quantitativ beschreiben können;
aus dem Prinzip von Huygens Konsequenzen ableiten und ihre experimentelle Überprüfung angeben können;
Verständnis von Interferenz und Beugungserscheinungen;
Kenntnis eines Versuches zur Bestimmung der Wellenlänge des sichtbaren Lichtes;
Einsicht in die gemeinsame Natur aller Bereiche des elektromagnetischen Spektrums gewinnen.
Lerninhalte:
Federschwingung, Elongation, Amplitude, Frequenz, Phase, Resonanz, Rückkopplung; elektrischer Schwingkreis, Thomsonsche Schwingungsformel, Hertzscher Dipol, elektromagnetische Schwingungen und Wellen; Ausbreitung von Wellen, Dopplereffekt, Reflexion, stehende Welle, Brechung, Totalreflexion, Interferenz, Schwebung, Beugung, Nachweis der Wellennatur des Lichtes durch einen Beugungsversuch, Polarisation.
Charakteristische Versuche:
Federpendel, gekoppelte Pendel, Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen und Wellen mit Schwingkreisen; Schwebung; Beugung am Gitter und Messung der Wellenlänge; Spannungsoptik.
Anwendungen undQuerverbindungen:
Alltagsbezug: Blauer Himmel, Regenbogen, Luftspiegelung, Lärmschutzeinrichtungen, Radarkontrolle.
Astronomie: Informationen aus dem Sternenlicht, Expansion des Weltalls.
Mathematik: Winkelfunktionen.
Technik: Stoßdämpfer, Funk, Radar, Radio und Fernsehen, Mikrowellen, Transistor, Regelungstechnik.
Biologie und Umweltkunde: Hören und Sehen bei Mensch und Tier.
Medizin: Ultraschalldiagnose.
Musikerziehung: Tonerzeugung, Instrumente, Schallaufzeichnung und Wiedergabe, Obertöne, Klang.
Von den folgenden fünf Themen sind mindestens zwei zu behandeln:
Halbleiter
Wie für das Gymnasium (7. Klasse).
Raum - Zeit - Energie (A)
Welle - Teilchen (A)
Atomkern und Kernenergie (A)
Wie für das Gymnasium (8. Klasse).
Bau des Universums
Wie für das Realgymnasium mit ergänzendem Unterricht in Biologie und Umweltkunde, Physik sowie Chemie (8. Klasse).
Anmerkung zum Lehrstoff:
Der Ausdruck „Schüler” in Anlage A ist durch „Studierende” zu ersetzen.
Didaktische Grundsätze:
Die zu behandelnden Bereiche der Physik wurden in voneinander möglichst unabhängige Themen (Module) gegliedert. Diese enthalten verpflichtende und hinweisende Teile. Die Abfolge und Gewichtung liegt im Ermessen des Lehrers.
Am Beginn eines jeden Moduls sind die für seine Behandlung nötigen Voraussetzungenaufgezählt. Sind diese bei den Studierenden
nicht vorhanden, müssen sie im unverzichtbaren Mindestmaß geschaffen werden.
Die Formulierung der jedem Modul vorangestellten Grundgedanken soll die Lesbarkeit des Lehrplans erleichtern. Die Grundgedanken geben das Wesentliche des Moduls wieder.
Der Unterricht soll dazu führen, daß die Studierenden die aufgezählten Lernzieleerreichen. Dies soll überwiegend anhand der Erarbeitung der im Lehrplan angeführten Lerninhaltegeschehen. In Einzelfällen kann der Lehrer alternative Lerninhalte verwenden.
Der Lehrer soll innerhalb jedes Moduls eine Gewichtung vornehmen und dabei folgendes beachten:
1. Die Verwirklichung der Lernziele bedarf einer sorgfältigen Planung. Bei der Wahl der Methode und der Unterrichtsformen ist besonders auf Erwachsenengemäßheit zu achten. Die ersten acht Module des Lehrplans sind verpflichtend, aus den letzten fünf Modulen sind mindestens zwei zu behandeln.
2. Verschiedene Formen des Unterrichtes benötigen unterschiedlichen Zeitaufwand. Als Unterrichtsformen kommen unter anderen in Betracht:
- Impulsreferat
- Lehrer-Schüler-Gespräch
- Demonstrationsexperimente
- Einsatz von Medien
- Gruppenarbeit
- Schülerexperimente
- Projektunterricht
- projektorientierter Unterricht
3. Allgemeine Grundsätze (zB: Erhaltungsgrößen, Modellbildung) sollen möglichst frühzeitig angesprochen und immer wieder verwendet werden. Das Abschätzen von und Arbeiten mit Größenordnungen soll ständig geübt werden. Das Internationale Maßsystem (SI) ist durchgängig zu verwenden. Wo immer möglich, soll auf die historische Entwicklung physikalischer Erkenntnisse eingegangen werden (genetische Methode).
Da das Experiment eine wesentliche Komponente der Physik ist und darüber hinaus stark motivierend wirkt, kommt ihm im Unterricht eine zentrale Bedeutung zu. Im Lehrplan sind in den Modulencharakteristische Versuche angeführt. Nach Maßgabe der experimentellen Ausstattung ist bei der Erarbeitung eines Moduls zumindest eines der angegebenen charakteristischen Experimente oder ein gleichwertiges durchzuführen.
Um den allgemeinbildenden Zielen des Physikunterrichtes gerecht zu werden, sollen der Alltagsbezug und fachübergreifende Aspekte berücksichtigt werden. Einige Hinweise sind dazu alsAnwendungen und Querverbindungenjedem Modul angeschlossen.
DARSTELLENDE GEOMETRIE
am Realgymnasium für Berufstätige
Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:
Lehrstoff:
7. Semester (2 Wochenstunden):
Wie Anlage A für die 7. Klasse.
Axonometrische Risse,Normalrisse in den Koordinatenebenen:
Der Absatz„Allenfalls”lautet:
„Allenfalls:Herstellen vonQuerverbindungen
zu Chemie, Physik, Biologie und Umweltkunde, Informatik.”
Lösung stereometrischer Aufgaben in zugeordneten Normalrissen:
Der Absatz„Allenfalls” lautet:
„Allenfalls: Konstruieren der Netze von Objekten, die aus Prismen oder Pyramiden bestehen, Herstellen von Modellen solcher Objekte.”
Die folgenden Abschnitte entfallen.
Schriftliche Arbeiten:
Hausübungen in beschränktem Umfang.
Zwei zweistündige Schularbeiten.
Didaktische Hinweise zum 7. Semester:
Im ersten Abschnitt ist der Ausdruck „der 8. Klasse” zu ersetzen durch „dem 9. Semester”, im zweiten durch „dem 8. Semester”; der letzte Absatz des zweiten Abschnittes entfällt. Die letzten beiden Abschnitte entfallen.
8. Semester (3 Wochenstunden):
Schnitte von Prismen und Zylinderflächen:
Wie Anlage A für die 7. Klasse; der Absatz „allenfalls” entfällt.
Normalrisse von Kreisen und Kugelflächen:
Wie Anlage A für die 7. Klasse; der zweite Absatz lautet:
„Allenfalls: Herstellen vonQuerverbindungen
zu Geographie und Wirtschaftskunde (Erdkugel), zu Physik und Informatik.”
Normale Axonometrie:
Wie Anlage A für die 8. Klasse; der zweite Absatz lautet:
Allenfalls: Querverbindungen zur Informatik.
Parallelrisse von Ellipsen,von Drehzylinder- und Drehkegelflächen:
Wie Anlage A für die 8. Klasse. Der erste Absatz „Allenfalls” lautet:
„Allenfalls: Konstruieren zugeordneter Normalrisse und normalexonometrischer Risse von Verschneidungen bisher behandelter Flächen vornehmlich mit Drehzylinderflächen, deren Erzeugenden in einem Riß projizierend sind.”
Die folgenden Abschnitte entfallen.
Schriftliche Arbeiten:
Hausübungen in beschränktem Umfang.
Zwei zweistündige Schularbeiten.
Didaktische Hinweise zum 8. Semester:
Zu „Schnitte von Prismen- und Zylinderflächen”:
Wie Anlage A für die 7. Klasse.
Zu „Normalrisse von Kreisen und Kugelflächen”:
Der Schluß des ersten Absatzes lautet:
„Konjugierte Durchmesser der Ellipse sind einem späteren Kapitel vorbehalten.”
Zu „Normale Axonometrie”:
Wie Anlage A für die 8. Klasse; der Ausdruck „der 7. Klasse” ist zu ersetzen durch „des 7. Semesters”. Der zweite Absatz entfällt.
Zu „Parallelrisse von Ellipsen, von Drehzylinder- und Drehkegelflächen”:
Im ersten Absatz ist der Ausdruck „in der 7. Klasse” zu ersetzen durch „im 8. Semester”. Im zweiten Absatz lautet der letzte Satz:
„Auf praxisnahe Beispiele ist Wert zu legen.”
9. Semester (5 Wochenstunden):
Wie Anlage A für die 8. Klasse.
Im Abschnitt „Ebene Schnitte von Pyramiden und Kegelflächen” lautet der dritte Absatz:
„Allenfalls: Herstellen von Querverbindungen zur Physik (zB Bahnen der Himmelskörper).”
Zentralprojektion:
Der letzte Absatz lautet:
„Allenfalls: Herstellen von Querverbindungen zur Informatik.”
Wiederholung und Ausblick:
Der zweite Absatz lautet:
„Allenfalls: Herstellen von Querverbindungen zur Informatik.”
Schriftliche Arbeiten:
Hausübungen in beschränktem Umfang.
Eine zweistündige und eine dreistündige Schularbeit.
Didaktische Hinweise zum 9. Semester:
Wie Anlage A für die 8. Klasse. Im Abschnitt „Zu: Wiederholung und Ausblick” lautet der erste Absatz:
„Beim zusammenfassenden Überblick ist die anwendungsorientierte Seite des Unterrichtsgegenstandes zu betonen. Die Anwendungsgebiete der einzelnen Abbildungsverfahren sind zu diskutieren. Auf mögliche Hilfestellung durch die Darstellende Geometrie in verschiedenen Berufen ist hinzuweisen. Dabei sollte Anregungen und Hinweisen seitens der Studierenden nachgegangen werden. Bei der Wahl aller Beispiele ist auf Praxisnähe zu achten. Aussagen über algebraische Geometrie sollten im zusammenfassenden Überblick nicht gemacht werden.”
Im letzten Absatz entfällt der letzte Satz.
Didaktische Grundsätze:
Wie Anlage A. Im letzten Absatz ist der Ausdruck „der jeweiligen Klasse” zu ersetzen durch „des jeweiligen Semesters”:
PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten.
Der Psychologie- und Philosophieunterricht soll erworbenes Wissen, Meinungen und Werthaltungen kritisch reflektieren und zur Integration der Unterrichtsgegenstände (auch in Querverbindungen) beitragen. Er zielt weiters darauf ab, dem Studierenden eine kritische Handlungsorientierung im Leben zu ermöglichen und ihm Einsichten in den wissenschaftlichen Forschungsprozeß zu geben. Dabei empfiehlt es sich, Gesichtspunkte der philosophischen Anthropologie zu beachten und die Inhalte der Psychologie und der Erziehungswissenschaften neben ihrer einzelwissenschaftlichen Betrachtung philosophisch zu reflektieren.
Der Psychologieunterricht hat die Aufgabe, wissenschaftlich argumentierbare Theorien vom Erleben und Verhalten des Menschen zu vermitteln und die Stellung des einzelnen zu Gemeinschaft und Kultur verständlich zu machen. Außerdem hat der Psychologieunterricht auf die Entwicklung und die Veränderungen des Menschen im Laufe seines Lebens hinzuweisen. Das psychologische Wissen soll zu einer reflektierten Kenntnis der eigenen Person und der Mitmenschen führen sowie der Selbsterziehung dienen und das Verständnis des Studierenden für die sozialen Formen des Zusammenlebens fördern.
Der Psychologieunterricht an den Schulen für Berufstätige hat auch die Aufgabe, die Studierenden zu effizientem Wissenserwerb anzuleiten und sie mit praktischen Hilfestellungen (wie etwa Lern- und Kommunikationstechniken) bekanntzumachen.
Der Unterricht in Philosophie will eine die einzelnen Fächer integrierende Orientierung bieten und eine fundierte Auseinandersetzung mit Grundfragen des Lebens ermöglichen. Dabei soll eine Vorstellung von Umfang und Struktur des menschlichen Wissens und auch von dessen Grenzen entstehen. Besonders soll in die spezifischen Formen des philosophischen Argumentierens unter Bedachtnahme auf ihre Traditionen eingeführt werden. Weiters hat der Philosophieunterricht die Voraussetzungen, Methoden und Grenzen von Wissenschaft darzulegen. Wissenschaft soll in ihren gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhängen betrachtet werden; auf das Problem der Verantwortung des Wissenschafters soll aufmerksam gemacht werden. Das Wissen um wesentliche Phänomene im individuellen und gesellschaftlichen Leben sowie um Haltungen und Lebensformen soll befähigen, sich mit unterschiedlichen Wertauffassungen auseinanderzusetzen, um Werthaltungen und Handlungsweisen reflektieren zu können. Ferner soll darauf aufmerksam gemacht werden, daß solche Haltungen nicht Ergebnis einer einmaligen und geleiteten Anstrengung sein können, sondern als dauernde Aufgabe immer wieder erneuten Nachdenkens und Überprüfens verbleiben werden.
Die erziehungswissenschaftlichen Themen, die im Psychologie- und Philosophieunterricht zu behandeln sind, sollen Verständnis für Probleme der Erziehung wecken und Hilfen für die Lebensgestaltung bieten.
Lehrstoff:
(am Gymnasium, am Realgymnasium und am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige)
1. Semester (2 Wochenstunden):
I. Leben und Lernen
Lernziel:
Erfassen der Bedeutung von Erinnerung und Lernfähigkeit für den Lebensvollzug.
Lerninhalte:
Funktion des Gedächtnisses für individuelle und kollektive Identitätsbildung.
Lerntypen, Lerntechniken, Gedächtnishemmungen.
Lerntheorien; Mobilität und lebenslanges Lernen.
II. Sprache und Denken
Lernziel:
Erfassen der Zusammenhänge zwischen Sprache und kognitiven Leistungen.
Lerninhalte:
Denken als Problemlösungsstrategie; divergentes und konvergentes Denken; Kreativität.
Probleme der Intelligenzforschung und Intelligenzförderung.
Wechselwirkung zwischen Sprache und Denken; Funktionen der Sprache; Sprache als sozialer Code, kompensatorische Spracherziehung.
III. Dynamik des Erlebens,Verhaltens und Handelns
1. Lernziel:
Verstehen des motivationalen und affektiven Aspektes des Erlebens und Verhaltens.
Lerninhalte:
Motive und Motivkonflikte.
Triebmodelle; Triebsteuerung, Triebkontrolle, Sublimierung.
Emotion und Affekt.
Interessen, Einstellungen und Werthaltungen.
2. Lernziel:
Verstehen des Zusammenspiels verschiedener Motive und deren Bedeutung für das Verhalten und Handeln.
Lerninhalte:
Bewußte und unbewußte Motivation, Entscheidung und Verantwortung.
Bedeutung der Sexualität.
Frustration und ihre Verarbeitung, Sucht und Abhängigkeit.
Theorien der Aggression.
Tiefenpsychologische Modelle.
Hinweise auf tiefenpsychologische und andere psychotherapeutische Möglichkeiten.
3. Lernziel:
Erfassen typischer Phänomene der psychischen Entwicklung des Menschen.
Lerninhalte:
Emotionale, kognitive, soziale und sprachliche Entwicklung.
Kindheit und Jugendalter.
IV. Individuum und Gesellschaft
1. Lernziel:
Erfassen wesentlicher sozialer Strukturen und Kommunikationsformen.
Lerninhalte:
Einzelpersönlichkeit und Gesellschaft, primäre und sekundäre Gruppen, Randgruppen.
Soziale Wahrnehmung; Kommunikations- und Interaktionsformen; Konfliktlösungsstrategien.
Bedeutung sozialer und geschlechtsspezifischer Rollen und Normen.
2. Lernziel:
Verstehen der Vorgänge bei Meinungsbildung und Manipulation.
Lerninhalte:
Entstehen von Meinungen und Überzeugungen.
Information und Manipulation; suggestive Vorgänge.
Menschenführung und ihre Probleme.
Psychologie der Massenmedien.
Markt und Werbung.
8. Semester (4 Wochenstunden):
I. Psychologie und Philosophie als Wissenschaften vom Menschen
1. Lernziel:
Erfassen der Problematik menschlicher Selbsterkenntnis und Selbstreflexion.
Lerninhalte:
Der Begriff des Erlebens, Verhaltens, Handelns und Erkennens.
Leib-Seele-Problem.
Bewußtes, Unbewußtes; Begriff der Entwicklung.
2. Lernziel:
Kennenlernen einiger Forschungsmethoden, Richtungen und Anwendungsbereiche der Psychologie und Philosophie.
Lerninhalte:
Beobachtung, Experiment, Befragung, Test.
Empirische, tiefenpsychologische und kognitive Zugänge.
Bedeutung der Psychologie und Philosophie für Familie und andere Formen des Zusammenlebens, für Schule, Beruf, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur.
3. Lernziel:
Erfassen von Problemen im Leben der Erwachsenen.
Lerninhalte:
Formen des Zusammenlebens.
Möglichkeiten und Grenzen der Selbstverwirklichung; selbst- und fremdbestimmte Arbeit; Probleme der Arbeitslosigkeit.
Altern und Tod.
II. Einführung in das philosophische Denken
Lernziel:
Verstehen der Eigenart philosophischer Fragestellung.
Lerninhalte:
Zugänge zum Philosophieren.
Der Begriff vom Menschen in der Philosophie; der Mensch als handelndes und erkennendes Wesen.
Verhältnis der Philosophie zu anderen Phänomenen der Kultur, wie Religion, Kunst, Wissenschaft, Ideologie, und zur Wirtschaft und Politik.
Allenfalls:Hinweise auf die Disziplinen der Philosophie.
III. Der erkennende Mensch und die Wirklichkeit
1. Lernziel:
Kennenlernen der Problematik von Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis.
Lerninhalte:
Zugänge zur Wirklichkeit (rationale und nichtrationale Erkenntnisformen).
Interpretationen der Wirklichkeit (Idealismus, Materialismus).
Grundbegriffe der Metaphysik.
Wahrheitstheorien.
2. Lernziel:
Reflektieren einiger Probleme symbolischer Darstellung von Erkenntnis.
Lerninhalte:
Formen und Funktionen von Zeichen; Begriffsbildung; Axiomatik; Deduktion, Induktion, Analogie; Definieren; Argumentieren.
3. Lernziel:
Kennenlernen der Probleme wissenschaftlicher Erkenntnis.
Lerninhalte:
Hypothesen- und Theorienbildung, Gesetzmäßigkeiten, Wahrscheinlichkeit.
Rekonstruktion des Historischen.
Qualität und Möglichkeiten der Quantifizierung; einfache und vernetzte Kausalitäten; das Problem der Teleologie.
4. Lernziel:
Verstehen des Normenproblems der Wissenschaft.
Lerninhalte:
Fragen der Theorienevolution.
Das Postulat der Wertfreiheit und die normativen Voraussetzungen der Wissenschaft; die Verantwortung des Wissenschaftlers.
Wissenschaftsgeschichte als Beitrag zur Wissenschaftskritik.
IV. Der handelnde Mensch in der Welt seiner Institutionen
1. Lernziel:
Erfassen des Zusammenhangs von Wert, Norm und Lebensform.
Lerninhalte:
Problem der Freiheit.
Problem des Guten.
Moralformen, Wertvorstellungen und Gesellschaftsstrukturen (interkulturelle Vergleiche).
Die Frage nach dem geglückten Leben.
2. Lernziel:
Erfassen der Problematik des Begründens von Werten und Normen.
Lerninhalte:
Sein und Sollen; faktische Geltung und begründete Gültigkeit; Möglichkeiten eines unbedingten Imperativs.
Rechtfertigung von Handlungsregeln und -zielen.
3. Lernziel:
Reflektieren des Verhältnisses von Institution und Moral.
Lerninhalte:
Macht und Recht, Moralität und Legalität, Entscheidung und Verantwortung, Gewissen und Schuld.
4. Lernziel:
Erkennen der Herausforderung der Ethik durch die Entwicklung der Zivilisation.
Lerninhalte:
Krieg und Frieden, Menschenrechte, Problematik des Rechts auf Widerstand und der politischen Freiheit.
Verantwortung gegenüber Individuum, Mitwelt und Umwelt; Mitverantwortung für die Zukunft; moralische Probleme des wissenschaftlich-technischen Fortschritts.
V. Themenbereiche zur Wahl
Aus folgenden Bereichen ist mindestens einer zu wählen: Ästhetik, Geschichtsphilosophie, Logik, Naturphilosophie, Religionsphilosophie, Rechts- und Sozialphilosophie, Sprachphilosophie, Anthropologie sowie Geschichte der Philosophie. Gewählte Themen können auch in den Abschnitten II bis IV behandelt werden.
Ästhetik
1. Lernziel:
Verstehen der Eigenart und Bedeutung ästhetischer Erfahrung.
Lerninhalte:
Das Phänomen des Ästhetischen in Natur und Kultur.
Das Problem von Wahrheit und Schönheit in der Kunst.
2. Lernziel:
Kennenlernen von Wurzeln und Formen künstlerischen Schaffens und Erlebens.
Lerninhalte:
Bedeutung von Phänomenen wie Magie, Mythos, Kult, Fest und Spiel für die Entstehung der Kunst.
Produktion, Reproduktion und Rezeption von Kunst.
Probleme des Stils als Ausdruck von Bewußtseins- und Lebensform.
3. Lernziel:
Erfassen einiger kulturphilosophischer und kulturpolitischer Aspekte.
Lerninhalte:
Funktionen des Ästhetischen im individuellen und gesellschaftlichen Bereich; die Forderung nach Autonomie der Kunst und das Problem der Abhängigkeit von wissenschaftlich-technischer und ökonomisch-politischer Entwicklung; Volkskunst, Hochkultur, Kulturindustrie und Probleme der Kunstförderung.
Geschichtsphilosophie
1. Lernziel:
Erfassen der Eigenart der Geschichte als Gegenstand der Erkenntnis.
Lerninhalte:
Natur und Geschichte, das historische Faktum;
Geschichtswissenschaft und Geschichtsphilosophie; die Frage nach dem Sinn der Geschichte.
2. Lernziel:
Erfassen bedeutsamer Modelle der Deutung von Geschichte.
Lerninhalte:
Die Frage nach Kräften, Verlaufsstrukturen und Zielen in der Geschichte (idealistische, materialistische ua. Deutungen); die analytische Geschichtstheorie.
Logik
1. Lernziel:
Erfassen der historischen Entwicklung logischer Problemstellungen.
Lerninhalte:
Begriff, Urteil, Schluß; Syllogistik und ihre Axiome.
Der Beitrag der Logik zur Entwicklung der Rationalität.
2. Lernziel:
Verstehen der Bedeutung aussagen- und prädikatenlogischer Operationen.
Lerninhalte:
Logische Konstanten, Junktoren, Wahrheitswerte; ein- und mehrstellige Prädikate; Quantoren; Relationen und Relationssysteme.
3. Lernziel:
Reflektieren der Möglichkeiten und Grenzen der Formalisierung des Denkens.
Lerninhalte:
Bedeutung des Kalküls in den Wissenschaften (zB Kybernetik, Informationslehre).
Selbstorganisation von Systemen.
Frage der künstlichen Intelligenz.
Naturphilosophie
1. Lernziel:
Kennenlernen wichtiger Kategorien für die Naturerkenntnis und Unterscheiden der verschiedenen Naturbereiche.
Lerninhalte:
Raum und Zeit aus mathematischer, physikalischer, biologischer und psychologischer Sicht.
Organisationsformen der Materie im anorganischen und organischen Bereich; die Frage durchgängiger Strukturen.
2. Lernziel:
Reflektieren von Veränderungen in Natur und Gesellschaft.
Lerninhalte:
Begriff der Evolution (Faktoren, Strukturen, Verlaufsformen); Theorien der Evolution.
Anthropogenese und die Frage nach der Evolution des Menschen.
Die Relevanz des Evolutionsbegriffes für die Erfassung soziokultureller Phänomene (zB Erkenntnis, Wissenschaft, historische Prozesse).
3. Lernziel:
Verstehen der Frage nach der Stellung des Menschen in der Natur.
Lerninhalte:
Mensch im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur.
Die Frage nach dem Eigenwert der Natur.
Verantwortung gegenüber der Natur.
Religionsphilosophie
1. Lernziel:
Erfassen des Wesens von Religion.
Lerninhalte:
Religion als Verhältnis zum Transzendenten und zum Absoluten.
Das Heilige, das Profane; Kontingenzerfahrung und Sinnstiftung.
Mythos; Magie, Ritual, Kult; Sprache des Religiösen.
Organisationsformen des Religiösen.
2. Lernziel:
Erfassen der Bedeutung des Religiösen für Individuum, Gesellschaft und Kultur.
Lerninhalte:
Funktionen von Religion; Religion und Praxis.
Probleme der Säkularisierung und der neuen Religiosität.
3. Lernziel:
Erfassen einiger philosophischer Probleme des Sprechens von Gott.
Lerninhalte:
Das Verhältnis von Wissen und Glauben.
Analoge Gotteserkenntnis; Problematik der Theodizee und der Gottesbeweise.
Möglichkeiten und Grenzen philosophischer Religionskritik.
Rechts- und Sozialphilosophie
1. Lernziel:
Erfassen des Spezifischen des Rechts.
Lerninhalte:
Moral und Recht; Gewalt, Willkür.
Macht und Machtbeschränkung.
Rechtsordnung, Rechtssicherheit (Rechtsstaat); das Problem der Gerechtigkeit.
Straftheorien.
2. Lernziel:
Kennenlernen einiger Begründungstheorien des Rechts.
Lerninhalte:
Die Frage nach der Legitimität.
Naturrecht, positives Recht.
3. Lernziel:
Verstehen der Dynamik gesellschaftlicher Prozesse.
Lerninhalte:
Ordnung und Freiheit; Staats- und Herrschaftsformen; Reform und Revolution.
Privatheit und Öffentlichkeit; der Wandel von Lebensformen; gesellschaftliche Emanzipationsbewegungen.
Sprachphilosophie
1. Lernziel:
Erfassen wesentlicher Dimensionen von Sprache.
Lerninhalte:
Kommunikations- und Zeichensysteme bei Mensch und Tier; Repräsentationsleistung der Sprache.
Sprachhandlung und Sprechakt.
Natürliche Sprachen und Kunstsprachen.
2. Lernziel:
Erfassen der kulturellen und sozialen Bedeutung der Sprache.
Lerninhalte:
Funktion der Sprache für kulturelle, soziale und politische Differenzierung.
Sprache und Lebensform.
Sprachspiele.
Sprachanalyse und Sprachkritik.
Philosophische und pädagogische Anthropologie
1. Lernziel:
Kennenlernen einiger Grundkonzeptionen vom Bild des Menschen.
Lerninhalte:
Phylogenetische und ontogenetische Zugänge zur Theorie der Menschwerdung und ihre Interpretationsmöglichkeiten.
Funktion und Bild des Menschen in verschiedenen Wissenschaften, Ideologien und Religionen.
Frage nach dem Wesen des Menschen.
2. Lernziel:
Erkennen der Möglichkeiten und Grenzen der Formbarkeit des Menschen.
Lerninhalte:
Erziehung und Menschenbild.
Sozialisation und Selbstverwirklichung.
Probleme des männlichen und weiblichen Selbstverständnisses.
Die Frage des Sinns und Zieles der menschlichen Existenz.
Der Tod.
Geschichte der Philosophie
1. Lernziel:
Kennenlernen einiger wichtiger Grundkonstellationen des europäischen Denkens in ihren historischen Zusammenhängen.
Lerninhalte:
Grundprobleme der Philosophie in Altertum, Mittelalter und Neuzeit (ontologisch-metaphysisches Paradigma, Bewußtseinsparadigma, Sprachparadigma): gesellschaftliche Funktionen und kulturpolitische Rollen der Philosophie im Verlauf der Geschichte.
2. Lernziel:
Verstehen des Zusammenhangs von Philosophie und Philosophiegeschichte.
Lerninhalte:
Die Aktualität traditioneller Fragestellungen in der Philosophie; Darstellung eines ausgewählten philosophischen Problems in seiner historischen Kontinuität.
Didaktische Grundsätze:
Die Wahl der Anordnung, Akzentuierung, Gewichtung und Methode sowie des Standpunktes und der Forschungsrichtung ist dem Lehrer freigestellt. Er hat sie den Studierenden kenntlich zu machen und darf ihnen seine Meinung nicht aufzwingen, sondern muß auch über andere Standpunkte und Forschungsrichtungen informieren. Bei der Auswahl und Darbietung des Lehrstoffes ist auf Neigungen und Interessen für bestimmte psychologische, pädagogische und philosophische Fragestellungen Rücksicht zu nehmen. Im 1. Semester soll vor allem der Praxisbezug im Vordergrund stehen, insbesondere sollen Lerntechniken nicht nur theoretisch vorgetragen, sondern auch geübt werden. Es ist zu erinnern, daß die Lerninhalte vor allem als ein Angebot zu verstehen sind, aus dem zur Erreichung, der Lernziele eine sinnvolle Auswahl zu treffen ist. Anregungen aus der Arbeitswelt und dem Erfahrungsbereich der Studierenden sowie verschiedene weltanschauliche Positionen sind zu berücksichtigen und in den Unterricht einzubeziehen. Gespräch, Dialog und Diskurs sollen bei der Arbeit im Vordergrund stehen. Desgleichen soll Interesse für die selbständige Lektüre psychologischer und philosophischer Texte geweckt sowie die Präzisierung des Denkens und die Differenzierung des Empfindens angeregt werden.
INFORMATIK
Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:
6. Semester (2 Wochenstunden):
7. und 8. Semester (je 2 Wochenstunden am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):
9. Semester (3 Wochenstunden am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):
Wie Anlage A für den Freigegenstand der 6. bis 8. Klasse.
Didaktische Grundsätze:
Wie Anlage A für den Pflichtgegenstand bzw. den Freigegenstand; dem jeweils ersten Absatz ist folgender Absatz voranzustellen:
„Auf von den Studierenden mitgebrachte unterschiedliche Kenntnisse ist gegebenenfalls Rücksicht zu nehmen und durch entsprechende Arbeitsformen einzugehen.”
Am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige ist besonders auf die Zusammenarbeit mit dem Pflichtgegenstand Ökonomie einzugehen.
MUSIKERZIEHUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Musikerziehung soll den Studierenden Musik als einen wesentlichen Teil menschlicher Existenz bewußt machen, ihre Erlebniswelt erweitern, die Schönheit der Kunst erschließen und ihre Freude am Musizieren wecken.
Durch die Pflege musikalischer Aktivitäten soll nicht nur ein Zugang zur Kultur gezeigt, sondern auch ein Weg zur Selbstfindung eröffnet werden. Gemeinsames Musizieren bewirkt im gruppendynamischen Prozeß Freude, künstlerische Entfaltung, aber auch Toleranz und soziales Verhalten durch Rücksichtnahme und Anpassung.
Die Schulung des Hörvermögens soll die Studierenden befähigen, bewußt und konzentriert zuzuhören, die Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit beim Hören zu steigern und dadurch Musik genauer zu erfassen.
Sowohl durch gemeinsames Musizieren als auch durch bewußtes Hören von Musik wird musikalische Bildung erworben und erweitert; auf diese Weise soll eine persönliche und kritische Einstellung gegenüber dem Musikangebot gewonnen werden.
Die Orientierung in europäischen und außereuropäischen Musikkulturen soll das Verständnis für Musik erweitern und das Kulturverhalten mitbestimmen. Im Zusammenhang damit sind die Bedeutung der Musik und die Stellung des Musikers innerhalb der gesamten Breite der Kultur sowie ihre gesellschaftliche Funktion in Vergangenheit und Gegenwart zu berücksichtigen.
Der Anteil Österreichs an der europäischen Kultur soll in seiner Eigenständigkeit bewußtgemacht werden.
Lernziele:
1. Musizieren und Gestalten
- Vokales und instrumentales Musizieren als elementare menschliche Äußerungen betrachten
- Spielen und Sichbewegen als menschliche Grundbedürfnisse erkennen
- Fähigkeit zu kommunikativem Verhalten weiterentwickeln;
- durch Selbsttätigkeit konsumativen Hörgewohnheiten entgegenwirken
- Improvisation und Experiment als wesentliche Bestandteile künstlerischen Schaffens akzeptieren.
2. Musikkunde
Kenntnisse aus folgenden Stoffbereichen sollen zu einem tieferen Verständnis von Musik führen:
- musikalische Grundbegriffe
- Musikinstrumente und akustische Grundlagen
- Zusammensetzung vokaler und instrumentaler, beziehungsweise vokal-instrumentaler Musikgruppen
- musikgeschichtliche Orientierung
- Erfassen motivisch-thematischer Arbeit in kleineren Einheiten und in größeren Zusammenhängen.
3. Werkbetrachtung und Werkinterpretation
Aufgabe dieses Lernzieles ist es, Einblicke in die Struktur der Musik zu vermitteln, durch bewußtes Hören und Kontakt mit dem Notenbild Zusammenhänge zu erkennen und Verständnis für musikalische Gestaltungsformen zu gewinnen. Darüber hinaus soll die Bereitschaft geweckt werden, Musik auch als ästhetisches Erlebnis aufzunehmen.
4. Musik und Gesellschaft
- Aufzeigen der Vielzahl der Funktionen von Musik
- Auswirkungen von öffentlichen Meinungen, Trends und Ideologien, individuelle Hörerwartungen sowie die Einflußnahme öffentlicher und privater Institutionen im Musikleben
- die Wechselwirkung zwischen Musikproduktion, Musikreproduktion und Hörverhalten sowie die Gefahren unbewußten Konsumierens von Musik
- Einsicht in die Rolle des Interpreten in verschiedenen Musikbereichen und Epochen.
Lehrstoff (Lerninhalte):
7. Semester (3 Wochenstunden am Gymnasium und am Realgymnasium mit
sprachlichem Schwerpunkt; 2 Wochenstunden am Realgymnasium mit Schwerpunkt Darstellende Geometrie und Mathematik sowie am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):
1. Musizieren und Gestalten:
Stimm- und Sprechpflege durch Bewußtmachen der stimmlichen Möglichkeiten.
Klangexperimente sowie Improvisation und Gestaltung außermusikalischer Themen unter Nutzung vokaler und instrumentaler Möglichkeiten.
2. Musikkunde
Elementare Musiklehre.
Akustische Grundbegriffe (Ton - Klang - Geräusch) Schallerscheinungen, Schalleigenschaften (Höhe, Stärke, Dauer, Klangfarbe).
Hörvorgang, Schädigung durch Schall.
Menschliche Stimme (Stimmlagen, Stimmgattungen).
Musikensembles aus verschiedenen Epochen und Musizierbereichen.
Ausgewählte Formen und Gattungen der Musik.
Übersicht über die Epochen der abendländischen Musik.
3. Werkbetrachtung und Werkinterpretation
Auswahl von bedeutenden Werken der Musikliteratur aus Vergangenheit und Gegenwart.
Mitverfolgen von Musik in Kontakt mit dem Notenbild.
Deutungsmöglichkeiten von Musik (Wort-Ton-Beziehung, Tonmalerei usw.).
4. Musik und Gesellschaft
Stellung des Musikers in verschiedenen Gesellschaftsordnungen; Rückwirkungen auf sein Schaffen und Tendenzen der Musik in ihrer Zeit.
Vermarktung von Musik in Vergangenheit und Gegenwart (Original und Bearbeitung, Signations, „Musikzwang” in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich).
Einbeziehung der Programmgestaltung von Bühne, TV und Hörfunk.
Entwicklung und soziologischer Hintergrund der Unterhaltungsmusik, Jazz-, Rock- und Popmusik.
Querverbindungen:
Religion:
Singen und Musizieren
Funktion der Musik im religiösen Bereich.
Deutsch und Fremdsprachen:
Sprechpflege
Musikalische Gestaltung literarischer Themen Wort-Ton-Beziehung
Geschichte und Sozialkunde:
Musik und Gesellschaft
Geographie und Wirtschaftskunde:
Musik als Wirtschaftsfaktor
Biologie und Umweltkunde:
Funktion des Stimmapparates
Funktion des Gehörorgans
Schädigung durch Schall
Physik:
Schwingungslehre
Informatik:
Computererzeugte und computergesteuerte Musik
Bildnerische Erziehung:
Musik und Graphik
Die Rolle der Musik im Film
Psychologie und Philosophie:
Berührungspunkte geistesgeschichtlicher Zusammenhänge.
Didaktische Grundsätze:
Die Behandlung aller vier Lernziele ist verbindlich. Dabei können entsprechend den Interessen und Fähigkeiten des Lehrers, aber unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und Interessen der Studierenden sowie der strukturellen und örtlichen Gegebenheiten, Erweiterungen, allenfalls auch Einschränkungen der Lerninhalte vorgenommen werden. Dabei soll auf die Zusammenarbeit mit den Studierenden Bedacht genommen werden.
Fächerübergreifende Zusammenhänge sollen sichtbar gemacht werden.
Durch Auseinandersetzung mit dem aktuellen Medienangebot soll die Bedeutung von Kommunikation und Kooperation - insbesondere im Bereich der Kunst - im Zusammenhang mit einer demokratischen Gesellschaftsordnung erhellt werden.
BILDNERISCHE ERZIEHUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Durch Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst sollen den Studierenden Grundlagen zum Erfassen von Kunstwerken vermittelt werden. Es sollen Einsichten in Vorgänge bildnerischer Verwirklichung gewonnen, Ordnungen und Werte der bildenden Kunst erfahren und der Sinn für Qualität geweckt werden.
Eine lebendige Beziehung zur europäischen bildenden Kunst der Vergangenheit und Gegenwart ist anzubahnen.
Lehrstoff:
7. Semester (3 Wochenstunden am Gymnasium und am Realgymnasium mit
sprachlichem Schwerpunkt; 2 Wochenstunden am Realgymnasium mit Schwerpunkt Darstellende Geometrie und Mathematik sowie am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):
Erste Einsichten in die Bild- und Formsprache.
Wichtigste Grundbegriffe.
Zusammenhang von geistigem Gehalt, Idee, Form, Material und technischem Verfahren.
Für diese grundlegende Einführung sind Werke der bedeutendsten Epochen der europäischen Kunst, unter besonderer Berücksichtigung Österreichs, und aus allen Bereichen der bildenden Kunst (Architektur, Plastik, Malerei und Graphik) heranzuziehen.
Allenfalls (bei 3 Wochenstunden): Einfachste Skizzen im Dienste der Kunstbetrachtung.
Didaktische Grundsätze:
Bei allen Interpretationen soll der Ganzheit und Einmaligkeit des Werkes Rechnung getragen werden.
Die ausgewählten Werke sollen für den jeweiligen Lehrstoff beispielhaft sein. Das an ihnen Erlernte soll auch auf weitere Werkrezeption übertragbar sein (Transfer).
Die allgemeine Forderung nach anschaulicher Unterrichtsführung ist in Bildnerischer Erziehung von besonderer Bedeutung. Bei der Auswahl der Darbietungsmedien ist daher auf deren Lernzielangemessenheit und auf optische Qualität zu achten. Die Methode des Bildvergleiches (Objektvergleiches) wird in diesem Zusammenhang besonders empfohlen.
Die Begegnung mit Originalwerken ist anzustreben.
Theoretische Hilfslehren (Perspektive, Anatomie, Farben- und Proportionslehren und ähnliches) sind nur dann heranzuziehen, wenn sie dem Begreifen des Werkes dienen.
Skizzierendes Darstellen soll (bei 3 Wochenstunden) im Dienste der Reflexion geübt werden. Es ist empfehlenswert, die Skizzen in Verbindung mit sonstigen Notizen der Studierenden durchführen zu lassen.
ÖKONOMIE
(am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige)
Bildungs- und Lehraufgabe:
Lehrstoff:
7. Semester (2 Wochenstunden):
Ziele des Unterrichts in Ökonomie sind es, den Haushalt als Sozial- und Wirtschaftsgebilde, als Institution, der die Sicherung und Bedarfsdeckung für die Gesamtheit menschlichen Lebensbedarfs obliegt, zu begreifen.
Lernziel:
Überblick über die Strukturierung des Privathaushaltes und dessen volkswirtschaftlichen und ökologischen Stellenwert sowie die Aspekte des privaten Konsums gewinnen.
Lerninhalte:
Leistungen der Haushalte:
Beschaffung der Güter zur Deckung der physischen, sozialen, kulturellen und ästhetischen Bedürfnisse.
Arten der Güter:
- Gebrauchsgüter (Einrichtungsgegenstände, Hausrat)
- Verbrauchsgüter (Lebensmittel, Reinigungs- und Pflegemittel)
- Geldgüter:
zur Anschaffung von Sachgütern; gewinnbringende Anlegung überschüssiger Geldgüter. Disposition und Bereitstellung von Mitteln für die Bedarfsänderung (Sparen), Vermögensbildung
- Sachgüter:
Beschaffung durch Einkauf. Kriterien für den Einkauf: optimale Mengen (tatsächlicher Bedarf”), günstiger Zeitpunkt (Saison), günstiger Ort (Preisvergleiche)
- Dienstleistungen:
Kindererziehung; Betreuung von Familienmitgliedern
- Arbeitsleistungen:
Rationalisierung. Maximale Zeit- und Kraftersparnis unter optimalem Einsatz von Kapital und Energie
- Baubiologische Erkenntnisse. Verwendung verschiedener Materialien und Schutzmittel unter gesundheitlichen Aspekten sowie unter Berücksichtigung spezieller Bedürfnisse (Kinder, Behinderte und alte Menschen). Grundausstattung des Wohnbereichs. Materialienkunde, Möbel, Textilien, Geschirr und Hausrat. Erstellung eines Technisierungsplanes. Rentabilität, Gebrauchswert und Kostenkalkulation von Haushaltsgeräten. Energieversorgung
- Abfallvermeidung, Mülltrennung, Sondermüllentsorgung, Wasserverbrauch. Strategien gegen Energieverschwendung, Abwasserbelastung, Lärmbelastung und -erzeugung.
Lernziel:
Haushaltsführung und Arbeitsorganisation.
Lerninhalte:
- Erstellung von Arbeitsanalysen und Erarbeitung von Organisationsplänen in Haushalten.
- Berücksichtigung von ergonomischen, hygienischen und gesundheitlichen Erkenntnissen.
- Unfallverhütung und Erste Hilfe im Haushalt.
- Kenntnis der Schadwirkungen von Haushaltschemikalien, Umgebungseinflüsse (Umwelteinflüsse).
Lernziel:
Vermittlung der Erkenntnis, daß eine richtige Ernährung die Grundlage für die Erhaltung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit ist und darüber hinaus eine wesentliche psychosoziale und kulturelle Komponente darstellt.
Lerninhalte:
Aufbau der Grundnahrungsstoffe. Nahrungsbestandteile: Eiweiß, essentielle und nicht essentielle Aminosäuren, tierische und pflanzliche Eiweißträger.
Fette, essentielle und nicht essentielle Fettsäuren und deren Bedeutung für den Cholesterinhaushalt.
Tierische und pflanzliche Fette, ihre Gewinnung und technische Verarbeitung. Lipidträger.
Kohlenhydrate und ihre unterschiedliche Bedeutung in der Ernährung.
Kohlenhydratlieferanten.
Ballaststoffträger.
Wasser: Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers. Mineralstoffe, Säuren- und Basenhaushalte, Puffersysteme. Wichtige Mineralstoffträger.
Vitamine, Vorkommen und Wirkungsweisen. Wuchsstoffe. Würzstoffe. Genußstoffe.
Aufstellung von Ernährungsplänen für verschiedene Altersstufen (Säuglings-, Kinder-, Altenkost). Ernährung von Schwangeren, Leistungssportlern, Schwerarbeitern. Schonkost.
Schadwirkung von natürlichen Bestandteilen der Nahrung, von Rückständen und Zusatzstoffen. Schädigung durch unsachgemäße Zubereitungsmethoden.
Kennenlernen von Grundlagen und Problematik der Gemeinschaftsverpflegung.
Analyse der Gesichtspunkte, nach denen Gemeinschaftsverpflegung erstellt und zubereitet wird. Plan einer entsprechenden Zusatzernährung.
8. Semester (2 Wochenstunden):
9. Semester (2 Wochenstunden):
Leistungen und Probleme der Gesamtwirtschaft
Lernziele:
Die Bedeutung des privaten und öffentlichen Konsums als wichtiger Wirtschaftsfaktor beweisen.
Lerninhalte:
Die Bedeutung des österreichischen Binnenmarktes, Konsum und Konjukturentwicklung.
Industrielle Organisations- und Produktionsformen
Lernziele:
Den Betrieb als Stätte der Leistungserstellung erfassen.
Standortentscheidungen untersuchen.
Innerbetriebliche Organisationsformen kennenlernen.
Konzentrationsprozesse in verschiedenen Wirtschaftssystemen verfolgen lernen.
Lerninhalte:
Unternehmerische Grundentscheidungen und ihre Faktoren: Forschung und Entwicklung, Produkt, Produktionsprozeß, Absatzmarkt, Finanzierung und Investition, Marketing, Unternehmensführung, Materialwirtschaft, Bilanz, der Betriebsstandort als Objekt wirtschaftlicher und politischer Überlegungen, die räumlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Standortentscheidungen, Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konzentrationsprozessen.
Aspekte der Wirtschafts- und Sozialpolitik
Lernziele:
Die Mechanismen des Geld- und Kapitalmarktes und des Zahlungsverkehrs kennen und ihre Bedeutung für den wirtschaftlichen Alltag einschätzen lernen.
Die wesentlichen Formen der Steuern und Abgaben erfassen und die Folgewirkungen steuerpolitischer Maßnahmen beurteilen.
Das soziale Netz als Instrument des Wohlfahrtsstaates zur Schaffung sozialer Gerechtigkeit kennen und sozialpolitische Maßnahmen als Teil der Gesellschaftspolitik verstehen.
Konsumentenschutzmaßnahmen kennen sowie Verbraucherinteressen privat und öffentlich vertreten.
Lerninhalte:
Geldschöpfung, Geldarten, Formen des Zahlungsverkehrs anhand praktischer Beispiele, Funktionen und Arten der Kreditinstitute, Kapitalmarkt, Wertpapiere an Börsen, Versicherungswirtschaft, Arten der Steuern, praktische Hinweise zur Lohn- und Einkommensteuerpflicht, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte der Steuerpolitik, Grundriß der Sozialversicherung und anderer sozialer Einrichtungen, Konsumentenschutz und Produkthaftung an Fallbeispielen.
Ökologie- und Umweltprobleme
Lernziele:
Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen.
Fähigkeiten zur verantwortungsvollen Mitgestaltung des Lebensraumes erwerben.
Maßnahmen zur Pflege von Siedlungs- und Landschaftsbild beurteilen.
Zusammenhänge zwischen Konsumverhalten und Umweltbeeinträchtigungen an Beispielen erkennen.
Lerninhalte:
Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele, Instrumente der Umweltpolitik, Möglichkeiten der persönlichen Mitwirkung bei umweltpolitischen Maßnahmen, Landschaftsschutz, Dorferneuerung, Stadtsanierung. Massenkonsum, Versorgung, Entsorgung, Freizeitverhalten und Raumbedarf.
Fragen der Weltwirtschaft und sozioökonomische Gliederung
Lernziele:
Prägende Kulturfaktoren erkennen.
Die Gliederung der Erde nach sozioökonomischen und kulturellen Gesichtspunkten begründen.
Lerninhalte:
Die großen Sprachgruppen, die Verbreitung der Weltreligionen, traditionsbestimmte Lebensformen, Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Kriterien, Gliederung der Erde unter Einbeziehung kultureller Merkmale.
Didaktische Grundsätze:
Der Lehrplan sieht für jedes Semester zwei Jahresthemen vor. Diese sind in mehrere Einzelthemen gegliedert. Die Reihenfolge der Einzelthemen kann vom Lehrer in seiner pädagogischen Verantwortung abgeändert und gewichtet werden. Jedem Einzelthema sind Lernziele und Lerninhalte zugeordnet.
Die Lernziele umschreiben jene Kenntnisse, Einsichten und Fertigkeiten, die unbedingt zu erreichen sind und die das Basiswissen und die Grundqualifikationen darstellen.
Die Lerninhalte dienen dem Erreichen der Ziele. Die Auswahl, Reihung, Ergänzung oder ein eventuelles Ersetzen durch neue Inhalte ist vom Lehrer selbst vorzunehmen. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten:
- die Klassensituation
- die alters-, familien- und berufsspezifischen Gegebenheiten der Studierenden
- der aktuelle Bezug
- die exemplarische Bedeutung
- die erwachsenengemäße Transfermöglichkeit
- die fächerübergreifenden Aspekte
- die Unterrichtsprinzipien des Zweiten Bildungsweges.
Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen und die Sicherung eines echten Lernprozesses ist dem oberflächlichen Erwerb von Wissensstoff vorzuziehen.
Bei der Konkretisierung des Lernprozesses geht es darum, mit welchen Unterrichtsverfahren und Medien geographisch-wirtschaftskundliche Sachverhalte, Zusammenhänge und Einsichten dem berufstätigen Studierenden aufgeschlossen werden können.
Dabei soll das Wissen, das sich aus der Berufserfahrung der Studierenden ergibt, mitverwendet werden. Besonderer Wert ist auf Anregung ständiger Mitarbeit der Studierenden und auf erhöhte Anschaulichkeit des Unterrichts zu legen. Der berufstätige Studierende hat nur wenig Zeit für häusliche Vorbereitungen und Übungen.
Die Realbegegnung (Lehrausgang, Exkursion) mit dem Raum (Landschaft) und dem Betrieb (Wirtschaft), die fast ausschließlich nur an Wochenenden und Feiertagen möglich ist, soll motivierend wirken.
Methoden und Auswahl geeigneter Arbeitsbehelfe sind unter Berücksichtigung alters- und bildungsspezifischer Unterschiede der Studierenden zu entwickeln. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle zu erkennen.
Der computergestützte Unterricht (Lernprogramme) soll weitere Möglichkeiten der Wissensvermittlung aufzeigen.
Querverbindungen:
Querverbindungen lassen sich nicht nur zu den in denselben Semestern unterrichteten Gegenständen herstellen.
FREIGEGENSTÄNDE
LEBENDE FREMDSPRACHE
2. bis 6. Semester (je 3 Wochenstunden):
7. Semester (4 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.
LATEIN
2. bis 6. Semester (je 3 Wochenstunden):
7. Semester (4 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.
GRIECHISCH
(am Gymnasium für Berufstätige)
2. bis 7. Semester (je 3 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.
BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE, PHYSIK, CHEMIE
3. bis 6. Semester (in drei Semestern je 2 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.
ÖKONOMIE
(am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige)
7. bis 9. Semester (je 2 Wochenstunden):
Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff, Didaktische Grundsätze:
Der Freigegenstand dient der Erweiterung und Vertiefung des im Pflichtgegenstand Ökonomie vermittelten Wissens und Könnens.
DARSTELLENDE GEOMETRIE
7. Semester (2 Wochenstunden):
8. Semester (4 Wochenstunden):
Im übrigen wie für den Pflichtgegenstand, unter sinngemäßer Auswahl des Lehrstoffes.
INFORMATIK
7. bis 9. Semester (je 2 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Auswahl und unter Berücksichtigung der von den Studierenden mitgebrachten Kenntnisse.
INSTRUMENTALUNTERRICHT
1. bis 8. Semester (je 1 Wochenstunde):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.
KURZSCHRIFT
1. bis 8. Semester (in einem Semester 2 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.
MASCHINSCHREIBEN
1. bis 8. Semester (in einem Semester 2 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.
AKTUELLE FACHGEBIETE
2. bis 8. Semester (in drei Semestern je 2 Wochenstunden):
Im übrigen wie Anlage A.
UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN
Siehe Stundentafel (Semester und Wochenstunden). Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.
FÖRDERUNTERRICHT
Siehe Stundentafel. Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.