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BGBl. I Nr. 101/2007

kundgemacht 28.12.2007 RIS↗Parlament↗
Bundesgesetz zur Anpassung von Rechtsvorschriften an die Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens für die Jahre 2008 bis 2013
Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten, das Ärztegesetz 1998, das Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfondsgesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977, das Sonderunterstützungsgesetz, das Heeresversorgungsgesetz, das Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 und das Familienlastenausgleichsgesetz 1967 geändert werden (Bundesgesetz zur Anpassung von Rechtsvorschriften an die Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens für die Jahre 2008 bis 2013)
Kundmachung BGBl. I Nr. 101/2007× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz (GSVG) 18 § 0↗RIS↗
§ 150geändertAbs 5 Schlussteil
in Kraft 01.01.2007 – 31.12.2007 · idF BGBl. I Nr. 169/2006 · danach: BGBl. I Nr. 101/2007 § 150↗RIS↗
in Kraft 01.01.2008 – 31.12.2009 · idF BGBl. I Nr. 101/2007 · danach: BGBl. I Nr. 135/2009 § 150↗RIS↗
… 24 unveränderte Absätze
Richtsätze
§ 150.
(1) Der Richtsatz beträgt unbeschadet des Abs. 2
a) für Pensionsberechtigte aus eigener Pensionsversicherung,
aa) wenn sie mit dem Ehegatten (der Ehegattin) im gemeinsamen Haushalt
leben
1 091,14 € (Anm. 1),
bb) wenn die Voraussetzungen nach aa) nicht zutreffen
726,00 € (Anm. 2),
b) für Pensionsberechtigte auf Witwen(Witwer)pension
726,00 € (Anm. 2),
c) für Pensionsberechtigte auf Waisenpension:
aa) bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres
267,04 € (Anm. 3),
falls beide Elternteile verstorben sind
400,94 € (Anm. 4),
bb) nach Vollendung des 24. Lebensjahres
474,51 € (Anm. 5),
falls beide Elternteile verstorben sind
726,00 € (Anm. 2).
Der Richtsatz nach lit. a erhöht sich um 76,09 € (Anm. 6) für jedes Kind (§ 128), dessen Nettoeinkommen den Richtsatz für einfach verwaiste Kinder bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres nicht erreicht.
(2) An die Stelle der Richtsätze und der Richtsatzerhöhung gemäß Abs. 1 treten ab 1. Jänner eines jeden Jahres die unter Bedachtnahme auf § 51 mit dem Anpassungsfaktor (§ 47) vervielfachten Beträge. Ist die Erhöhung auf Grund der Anpassung mit dem Anpassungsfaktor niedriger als die Erhöhung der Verbraucherpreise nach § 156a Abs. 2, so ist die Erhöhung der Richtsätze auf Grund der Erhöhung der Verbraucherpreise nach § 156a Abs. 2 vorzunehmen.
(3) Hat eine Person Anspruch auf mehrere Pensionen aus einer Pensionsversicherung nach diesem oder einem anderen Bundesgesetz, so ist der höchste der in Betracht kommenden Richtsätze anzuwenden. In diesem Fall gebührt die Ausgleichszulage zu der Pension, zu der vor Anfall der weiteren Pension Anspruch auf Ausgleichszulage bestanden hat, sonst zur höheren Pension.
(4) Haben beide Ehegatten Anspruch auf eine Pension aus einer Pensionsversicherung nach diesem oder einem anderen Bundesgesetz und leben sie im gemeinsamen Haushalt, so besteht der Anspruch auf Ausgleichszulage bei der Pension, bei der er früher entstanden ist.
(Anm.: Abs. 5 aufgehoben durch Z 68 BGBl. Nr. 412/1996)
(__________________
Anm. 1: Art. 2 Z 1 der Novelle BGBl. I Nr. 169/2006 lautet: „Im § 150 Abs. 1 lit. a sublit. aa wird der Ausdruck „1 072,89 €“ durch den Ausdruck „1 091,14 €“ ersetzt.“. Der zu ändernde Betrag lautet jedoch gemäß Art. 74 Z Teil 2 Z 29a der Novelle BGBl. I Nr. 71/2003 „1 000 €“. gemäß BGBl. II Nr. 359/2007 für 2008: 1 120,00 €
Anm. 2: Art. 2 Z 2 der Novelle BGBl. I Nr. 169/2006 lautet: „Im § 150 Abs. 1 lit. a sublit. bb, lit. b und lit. c sublit. bb wird der Ausdruck „701,04 €“ jeweils durch den Ausdruck „726,00 €“ ersetzt.“. Der zu ändernde Betrag lautet jedoch gemäß Art. 2 Z 32 der Novelle BGBl. I Nr. 132/2005 „690,00 €“. gemäß BGBl. II Nr. 7/2009 für 2009: 1 158,08 €
Anm. 3: Art. 2 Z 3 der Novelle BGBl. I Nr. 169/2006 lautet: „Im § 150 Abs. 1 lit. c sublit. aa wird der Ausdruck „257,86 €“ durch den Ausdruck „267,04 €“ und ... ersetzt.“. Der zu ändernde Betrag lautet jedoch gemäß Art. 2 Z 50 der Novelle BGBl. I Nr. 67/2001 „228,99 €“. 2: für 2008: 747,00 €
Anm. 4: Art. 2 Z 3 der Novelle BGBl. I Nr. 169/2006 lautet: „Im § 150 Abs. 1 lit. c sublit. aa wird ... und der Ausdruck „387,16 €“ durch den Ausdruck „400,94 €“ ersetzt.“. Der zu ändernde Betrag lautet jedoch gemäß Art. 2 Z 50 der Novelle BGBl. I Nr. 67/2001 „343,82 €“. für 2009: 772,40 €
Anm. 5: Art. 2 Z 4 der Novelle BGBl. I Nr. 169/2006 lautet: „Im § 150 Abs. 1 lit. c sublit. bb wird der Ausdruck „458,20 €“ durch den Ausdruck „474,51 €“ ersetzt.“. Der zu ändernde Betrag lautet jedoch gemäß Art. 2 Z 51 der Novelle BGBl. I Nr. 67/2001 „406,90 €“. 3: für 2008: 274,76 €
Anm. 6: Art. 2 Z 5 der Novelle BGBl. I Nr. 169/2006 lautet: „Im § 150 Abs. 1 zweiter Satz wird der Ausdruck „73,48 €“ durch den Ausdruck „76,09 €“ ersetzt.“. Der zu ändernde Betrag lautet jedoch gemäß Art. 2 Z 52 der Novelle BGBl. I Nr. 67/2001 „65,26 €“.) für 2009: 284,10 €
Anm. 4: für 2008: 412,54 €
für 2009: 426,57 €
Anm. 5: für 2008: 488,24 €
für 2009: 504,54 €
Anm. 6: für 2008: 78,29 €
für 2009: 80,95 €)