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BGBl. II Nr. 390/2008

kundgemacht 12.11.2008 RIS↗
Änderung der Verordnung zur Durchführung des Amateurfunkgesetzes
Verordnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie, mit der die Verordnung zur Durchführung des Amateurfunkgesetzes geändert wird
Kundmachung BGBl. II Nr. 390/2008× zu AFV×

Änderungen durch diese Kundmachung

Amateurfunkverordnung (AFV) 219 § 0↗RIS↗
§ 10geändertAbs 2 Tabelle, (entfallen); Abs 4 (entfallen); Abs 5 (entfallen), Anm (neu)
in Kraft 01.10.2003 – 12.11.2008 · idF BGBl. II Nr. 455/2003 · danach: BGBl. II Nr. 390/2008 § 10↗RIS↗
in Kraft ab 13.11.2008 · idF BGBl. II Nr. 390/2008 § 10↗RIS↗
Belegte Bandbreiten
§ 10.
(1) Die belegte Bandbreite ist entsprechend dem Stand der Technik auf das für die verwendete Sendeart notwendige Ausmaß zu beschränken.
(2) Im Amateurfunkdienst darf die belegte Bandbreite folgende Werte nicht überschreiten:
Belegte
Frequenzbereich
Belegte Bandbreite
für alle Betriebsarten außer Fernsehen
Belegte Bandbreite für Fernsehen und digitale Übertragungstechniken unterschiedlicher Inhalte
Bis
1,5 MHz
Gemäß Absatz 3
Nicht anwendbar (Fernsehen nicht zulässig)
1,5 bis 30 MHz
7 kHz
7 kHz (nur in Frequenzbereichen über 2 MHz zulässig)
30 bis 300 MHz
40 kHz
40 kHz
300 bis 3 000 MHz
1 000 kHz
9 000 kHz für amplitudenmodulierte Aussendungen;
20 000 kHz für frequenz- oder phasenmodulierte Aussendungen (nur in Frequenzbereichen über 440 MHz zulässig)
über 3 000 MHz
10 000 kHz
10 000 kHz für amplitudenmodulierte Aussendungen;
20 000 kHz für frequenz- oder
phasenmodulierte Aussendungen
Frequenzbereich      Bandbreite      Belegte Bandbreite für
für alle              Fernsehen
Betriebsarten
außer
Fernsehen
Bis          1,5 MHz  Gemäß Absatz 3  Nicht anwendbar (Fernsehen
nicht zulässig)
1,5 bis 30 MHz        7 kHz    7 kHz (nur in
Frequenzbereichen über 2 MHz
zulässig)
30 bis 300 MHz      40 kHz    40 kHz
300 bis 3 000 MHz    1 000 kHz    9 000 kHz für
amplitudenmodulierte
Aussendungen;
20 000 kHz für frequenz- oder
phasenmodulierte Aussendungen
(nur in Frequenzbereichen über
440 MHz zulässig)
über 3 000 MHz  10 000 kHz    10 000 kHz für
amplitudenmodulierte
Aussendungen;
20 000 kHz für frequenz- oder
phasenmodulierte Aussendungen
(3) Die belegte Bandbreite der Aussendung muss innerhalb des für die jeweilige Sendeart zulässigen Frequenzbereiches liegen, wobei auch die Frequenztoleranz des Senders und allfällige sich aus Anlage 2 ergebende Einschränkungen zu berücksichtigen sind.
(4) (Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 455/2003)
(5) (Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 455/2003)
(Anm.: Abs. 4 und 5 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 455/2003)