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BGBl. I Nr. 62/2010

kundgemacht 18.08.2010 RIS↗Parlament↗
Sozialrechts-Änderungsgesetz 2010 – SRÄG 2010
Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Allgemeine Pensionsgesetz, das Notarversicherungsgesetz 1972, das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977, das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz, das Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 und das Pensionsgesetz 1965 geändert werden (Sozialrechts-Änderungsgesetz 2010 – SRÄG 2010)
Kundmachung BGBl. I Nr. 62/2010× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) 134 § 0↗RIS↗
§ 357geändertÜberschrift, Text
in Kraft 01.08.2001 – 31.07.2010 · idF BGBl. I Nr. 99/2001 · danach: BGBl. I Nr. 62/2010 § 357↗RIS↗
in Kraft 01.08.2010 – 31.12.2013 · idF BGBl. I Nr. 62/2010 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 87/2013 § 357↗RIS↗
2. UNTERABSCHNITT.
Gemeinsame Bestimmungen für das Verfahren in Verwaltungs- und in Leistungssachen vor den Versicherungsträgern.
Anwendung des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes. AVG
§ 357.
(1) Für Auf das Verfahren vor den Versicherungsträgern der Versicherungsträger in Leistungssachen und in Verwaltungssachen gelten entsprechend sind die nachstehenden folgenden Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1950, BGBl. Nr. 172 AVG anzuwenden: § 6 über die Wahrnehmung der Zuständigkeit mit der Maßgabe, daß § 361 Abs. 4 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes unberührt bleibt, § 7 über die Befangenheit von Verwaltungsorganen, § 8 über Beteiligte, Parteien, § 9 über Rechts- und Handlungsfähigkeit, §§ 10 bis 12 über Vertreter, §§ 13 bis 17a über Anbringen, Rechtsbelehrung, Niederschriften, Aktenvermerke und Akteneinsicht, § 18 Abs. 1, 2 und 4 über Erledigungen, §§ 21 und 22 über Zustellungen, §§ 32 und 33 über Fristen, § 38 über die Beurteilung von Vorfragen, § 58, §§ 59 bis 61 und § 62 Abs. 4 über Inhalt und Form der Bescheide, §§ 69 und 70 über Wiederaufnahme des Verfahrens, §§ 71 und 72 über Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.
(2) Die in Abs. 1 angeführte Bestimmung des § 18 Abs. 4 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1950 ist mit der Maßgabe anzuwenden, daß Ausfertigungen, die mittels elektronischer Datenverarbeitungsanlagen hergestellt werden, weder einer Unterschrift noch einer Beglaubigung bedürfen. – § 6 über die Wahrnehmung der Zuständigkeit, und zwar so, dass § 361 Abs. 4 dieses Bundesgesetzes unberührt bleibt,
Schlagworte
– § 7 über die Befangenheit von Verwaltungsorganen,
BGBl. Nr. 172/1950
– § 8 über Beteiligte und Parteien,
– § 9 über die Rechts- und Handlungsfähigkeit,
– die §§ 10 bis 12 über die VertreterInnen,
– die §§ 13 bis 17a über Anbringen, Rechtsbelehrung, Niederschriften, Aktenvermerke und Akteneinsicht,
– § 18 Abs. 1 bis 4 über Erledigungen,
– die §§ 21 und 22 über Zustellungen,
– die §§ 32 und 33 über Fristen,
– § 38 über Vorfragen,
– § 39a über DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen, soweit es sich um solche für die Gebärdensprache handelt,
– § 53b über Gebühren der nichtamtlichen DolmetscherInnen, soweit es sich um solche für die Gebärdensprache handelt,
– die §§ 58, 59 bis 61a und 62 Abs. 4 über den Inhalt und die Form der Bescheide,
– die §§ 69 und 70 über die Wiederaufnahme des Verfahrens sowie
– die §§ 71 und 72 über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.
Anmerkung
Fassung zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010