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BGBl. I Nr. 13/2016

kundgemacht 21.03.2016 RIS↗Parlament↗
Änderung des Scheidemünzengesetzes 1988 und des Bundeshaftungsobergrenzengesetzes
Bundesgesetz, mit dem das Scheidemünzengesetz 1988 und das Bundeshaftungsobergrenzengesetz geändert werden
Kundmachung BGBl. I Nr. 13/2016× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Scheidemünzengesetz 1988 15 § 0↗RIS↗
§ 3aneu
in Kraft 31.12.2015 – 31.12.2016 · idF BGBl. I Nr. 13/2016 § 3a↗RIS↗

Schadloshaltung des Bundes

Paragraph 3 a,

  1. Absatz eins,Der Bund hält die Münze Österreich Aktiengesellschaft aus ihren sich gemäß Paragraph 8, Absatz 4,, Paragraph 10,, Paragraph 11 und Paragraph 14, Absatz eins, ergebenden Rücklöseverpflichtungen für Scheidemünzen gemäß Paragraph 8, Absatz eins, schadlos, und zwar bis zur Höhe des Umlaufs von Scheidemünzen gemäß Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a,, Ziffer 2 und Ziffer 3,, wenn diese in einem Geschäftsjahr aus der Erfüllung dieser Rücklöseverpflichtungen Zahlungen zu leisten hat, die nicht aus den mit den Scheidemünzen gemäß Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a,, Ziffer 2 und Ziffer 3, im Zusammenhang stehenden Erlösen unter Berücksichtigung der Prägeaufwendungen dieser Scheidemünzen gedeckt werden können.

    Anmerkung, Absatz 2, tritt mit 1.1.2017 in Kraft)

  2. Absatz 3,Die Münze Österreich Aktiengesellschaft hat die Verpflichtungen gemäß Paragraph 82, Absatz 2, Ziffer eins bis 4 Bundeshaushaltsgesetz 2013 – BHG 2013, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 139 aus 2009,, in der jeweils geltenden Fassung einzuhalten. Der Bundesminister für Finanzen und die Münze Österreich Aktiengesellschaft haben zur näheren Regelung binnen drei Monaten nach Verlautbarung dieses Bundesgesetzes im Bundesgesetzblatt eine Vereinbarung gemäß Paragraph 82, Absatz 2, BHG 2013 abzuschließen. Es besteht keine Verpflichtung der Münze Österreich Aktiengesellschaft zur Entrichtung eines Haftungsentgeltes gemäß Paragraph 82, Absatz 2, Ziffer 5, BHG 2013 sowie kein Rückgriffsrecht des Bundes gemäß Paragraph 82, Absatz 2, Ziffer 6, BHG 2013.
§ 3ageändertAbs 2 (neu)
in Kraft 31.12.2015 – 31.12.2016 · idF BGBl. I Nr. 13/2016 § 3a↗RIS↗
in Kraft ab 01.01.2017 · idF BGBl. I Nr. 13/2016 § 3a↗RIS↗
Schadloshaltung des Bundes
§ 3a.
(1) Der Bund hält die Münze Österreich Aktiengesellschaft aus ihren sich gemäß § 8 Abs. 4, § 10, § 11 und § 14 Abs. 1 ergebenden Rücklöseverpflichtungen für Scheidemünzen gemäß § 8 Abs. 1 schadlos, und zwar bis zur Höhe des Umlaufs von Scheidemünzen gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 lit. a, Z 2 und Z 3, wenn diese in einem Geschäftsjahr aus der Erfüllung dieser Rücklöseverpflichtungen Zahlungen zu leisten hat, die nicht aus den mit den Scheidemünzen gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 lit. a, Z 2 und Z 3 im Zusammenhang stehenden Erlösen unter Berücksichtigung der Prägeaufwendungen dieser Scheidemünzen gedeckt werden können.
(Anm.: Abs. 2 tritt mit 1.1.2017 in Kraft)
(2) Der Bundesminister für Finanzen ist darüber hinaus ermächtigt nach Maßgabe des jeweiligen Bundesfinanzgesetzes an die Münze Österreich Aktiengesellschaft Auszahlungen bis zum Gesamtbetrag von 30 vH des Umlaufs von Scheidemünzen gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 lit. a, Z 2 und Z 3 zu leisten, um der Münze Österreich Aktiengesellschaft einen Umtausch oder eine Rücklösung in den in Abs. 1 genannten Fällen zu ermöglichen, die andernfalls erwiesenermaßen zu einer Gefährdung des Bestands der Münze Österreich Aktiengesellschaft führen würden. Der ausgezahlte Betrag ist auf die Schadloshaltung gemäß Abs. 1 anzurechnen.
(3) Die Münze Österreich Aktiengesellschaft hat die Verpflichtungen gemäß § 82 Abs. 2 Z 1 bis 4 Bundeshaushaltsgesetz 2013 – BHG 2013, BGBl. I Nr. 139/2009, in der jeweils geltenden Fassung einzuhalten. Der Bundesminister für Finanzen und die Münze Österreich Aktiengesellschaft haben zur näheren Regelung binnen drei Monaten nach Verlautbarung dieses Bundesgesetzes im Bundesgesetzblatt eine Vereinbarung gemäß § 82 Abs. 2 BHG 2013 abzuschließen. Es besteht keine Verpflichtung der Münze Österreich Aktiengesellschaft zur Entrichtung eines Haftungsentgeltes gemäß § 82 Abs. 2 Z 5 BHG 2013 sowie kein Rückgriffsrecht des Bundes gemäß § 82 Abs. 2 Z 6 BHG 2013.