Rechtstracker.at

BGBl. II Nr. 316/2024

kundgemacht 20.11.2024 RIS↗
Änderung der Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung
Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), mit der die Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung geändert wird
Kundmachung BGBl. II Nr. 316/2024× zu KI-RMV×

Änderungen durch diese Kundmachung

Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung (KI-RMV) 4 § 0↗RIS↗
§ 2geändertAbs 1
in Kraft 15.10.2021 – 16.01.2025 · idF BGBl. II Nr. 431/2021 · danach: BGBl. II Nr. 316/2024 § 2↗RIS↗
in Kraft ab 17.01.2025 · idF BGBl. II Nr. 316/2024 § 2↗RIS↗
Anwendungsbereich
§ 2.
(1) Diese Verordnung ist insoweit auf Kreditinstitute gemäß § 1 Abs. 1 BWG anzuwenden, als diese nicht gemäß § 3 BWG oder § 30a Abs. 6 BWG in Verbindung mit Art. 10 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 oder gemäß § 10 Abs. 6 InvFG 2011 von der Einhaltung des § 39 Abs. 4 BWG auf Einzelbasis befreit wurden oder diese nicht das betriebliche Vorsorgekassengeschäft gemäß § 1 Abs. 1 Z 21 BWG betreiben.
(2) Kreditinstitutsgruppen gemäß § 30 BWG, institutsbezogene Sicherungssysteme gemäß Art. 113 Abs. 7 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 sowie die Zentralorganisation eines Kreditinstitute-Verbundes gemäß § 30a BWG haben die Anforderungen dieser Verordnung auf konsolidierter Basis zu erfüllen.
(3) § 12 (Liquiditätsrisiko) gilt ebenso für das Zentralinstitut eines Liquiditätsverbundes gemäß § 27a BWG. Zentralinstitute haben dabei sämtliche Risiken, die sich aus dem System des gemeinsamen Liquiditätsausgleichs ergeben können, in das Liquiditätsrisikomanagement einzubeziehen.
(Anm.: Abs. 4 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 431/2021)