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BGBl. II Nr. 415/2024

kundgemacht 30.12.2024 RIS↗
Recyclinggips-Verordnung
Verordnung der Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie über die Behandlung von Gipsabfällen und die Herstellung und das Abfallende von Recyclinggips (Recyclinggips-Verordnung)
Kundmachung BGBl. II Nr. 415/2024× zu Recyclinggips-Verordnung×

Änderungen durch diese Kundmachung

Recyclinggips-Verordnung neu § 0↗RIS↗
§ 5neu
in Kraft ab 01.01.2025 · idF BGBl. II Nr. 415/2024 § 5↗RIS↗

Zulässige Eingangsmaterialien für RC-Gips

Paragraph 5,

RC-Gips gemäß dieser Verordnung darf ausschließlich aus Abfällen gemäß Anhang 1 hergestellt werden. Insbesondere sind Verunreinigungen mit folgenden Stoffen oder Abfällen weitestgehend zu vermeiden:

  1. Ziffer eins
    Asbest;
  2. Ziffer 2
    künstliche Mineralfasern;
  3. Ziffer 3
    Fliesen und Fliesenklebern;
  4. Ziffer 4
    Gipsputzen;
  5. Ziffer 5
    (Zement) putzen;
  6. Ziffer 6
    Kalksandstein;
  7. Ziffer 7
    Porenbeton
  8. Ziffer 8
    Ziegeln;
  9. Ziffer 9
    Fließestrichen (zB Calciumsulfatestrich);
  10. Ziffer 10
    Elektroinstallationen (zB Kabel, Rohre);
  11. Ziffer 11
    Isolierungen, Wärmedämmungen (auch Verbundplatten);
  12. Ziffer 12
    Folien, Plastik und andere Kunststoffteilen;
  13. Ziffer 13
    Holz und Holzwolle (zB Leichtbauplatten);
  14. Ziffer 14
    Schilf- und Strohmatten (auch in Gipsplatten);
  15. Ziffer 15
    organische Substanzen (zB Dichtungen, Kleber);
  16. Ziffer 16
    anderen Abfällen (zB Dosen, Jausenreste, Leergebinde, Schutzausrüstungen, Sperrmüll).
Abfälle, bei denen eine Kontamination, die im Rahmen der nachfolgenden Aufbereitung nicht entfernt werden kann, bekannt oder zu vermuten ist (zB aufgrund von Un- oder Störfällen), dürfen nicht für die Herstellung von RC-Gips verwendet werden.