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Fassungsvergleich zu Lehrpläne - Lehrgang zur Ausbildung zu Sonderkindergärtnerinnen××

Änderungen zwischen den Fassungen

Lehrpläne - Lehrgang zur Ausbildung zu Sonderkindergärtnerinnen (aufgehoben) 1
Anl. 1/20aufgehoben
in Kraft 15.05.1985 – 31.01.1993 · idF BGBl. Nr. 190/1985 · aufgehoben durch BGBl. Nr. 379/1991 Anl. 1/20↗RIS↗
DIDAKTIK DER ARBEIT MIT SPRACHBEHINDERTEN KLEINKINDERN
1. und 2. Semester (je 3 Wochenstunden),
3. Semester (2 Wochenstunden):
Methoden, Mittel und Maßnahmen zur Förderung des sprachlich auffälligen Kleinkindes im Vorfeld der Sprachtherapie:
Kontaktherstellung zum Sprachheilpädagogen; Überwindung von Hemmungen beim Umgang mit Dingen; Initiieren von Imitationsverhalten; Anhebung der Konzentrationsfähigkeit; Verbesserung der sensorischen Unterscheidungsfähigkeit.
Möglichkeiten der Einbeziehung bzw. der Mitarbeit von Kindergärtnerinnen und Eltern - sowie speziell der Hals-, Nasen-, Ohren- und Zahnärzte - bei diversen Maßnahmen der Sprachförderung.
Selektiver Einsatz von sprachfördernden Spielen und Spielgaben insbesondere auch von Bildern und Bilderbüchern; Anleitung zur Herstellung einfachen Übungsmaterials.
Methoden zur Überprüfung der Sprache beim Kleinkind: Beobachtung der Spontansprache, Feststellung der sprachlichen Ausfälle, Erhebung des Entwicklungsstandes von Artikulation, Wortschatz, Satzbau ua.; schriftliche Aufzeichnungen der Überprüfungsergebnisse; Führung von Entwicklungsbögen für einzelne Kinder.
Möglichkeiten und Grenzen der Erkennung von Sprachauffälligkeiten im frühen Lebensalter.
Überblick über die primären und sekundären Sprachentwicklungsstörungen als Voraussetzung für die Behandlung der häufigsten Sprach- und Sprechstörungen im Kleinkindalter (verzögerte Sprachentwicklung, Dysgrammatismus, Dyslalie, Rhinophonie, Stottern, Poltern ua.).
Kenntnis der unterschiedlichen Therapieverfahren auch im Hinblick auf die jeweils spezifische Problematik im Zusammenhang mit anderen Behinderungsarten.
Anleitung zur Anwendung technischer Geräte für die sprachheilpädagogische Arbeit.
Planung und Darstellung der Verlaufsformen der Therapie.