… 54 unveränderte Absätze
Anlage
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LEHRPLAN DER BILDUNGSANSTALT FÜR
KINDERGARTENPÄDAGOGIK
I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
1. Art und Gliederung des Lehrplans
Der Lehrplan der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter, der unterrichtliche Ziele, Inhalte und Verfahren für die Planung und Realisierung von Lernprozessen angibt und die eigenständige und verantwortliche Unterrichtsarbeit der Lehrerin/des Lehrers gemäß den Bestimmungen des § 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes ermöglicht, aber zugleich in ihrem Ausmaß begrenzt.
Anordnung, Gliederung und Akzentuierung des im Lehrplan der einzelnen Klassen angeführten Jahresstoffes einschließlich der Auswahl der Beispiele sind der verantwortlichen Entscheidung des Lehrers überlassen. Die angegebene Reihenfolge der Sachgebiete bedeutet, wo sie sich nicht zwingend aus dem Zusammenhang des Stoffes ergibt, eine Empfehlung. Bei der Stoffauswahl ist neben dem sachlogischen Aufbau auch die Möglichkeit und Notwendigkeit exemplarischer Behandlung zu beachten.
Die Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler sowie der Erziehungsberechtigten gemäß Schulunterrichtsgesetz sind zu beachten. Der Lehrplan umfaßt
- die allgemeinen Bestimmungen,
- das allgemeine Bildungsziel,
- die allgemeinen didaktischen Grundsätze,
- die Stundentafel und
- die Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände, jeweils Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff (nach Klassen gegliedert) und didaktische Grundsätze des Unterrichtsgegenstandes.
Die Zielorientiertheit des Lehrplans soll in Wechselwirkung mit der Schülerorientiertheit des Unterrichts den Bildungsauftrag der Schule sichern und Gesichtspunkte zur Orientierung der Unterrichtsarbeit bieten.
2. Unterrichtsprinzipien
Der Schule sind viele Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifend im Zusammenwirken vieler oder aller Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Kennzeichnend für diese Bildungs- und Erziehungsaufgaben ist, daß sie in besonderer Weise die allgemeinen didaktischen Grundsätze der Persönlichkeitsbildung und Wissensintegration, der Aktivierung und Motivierung sowie der Lebensbezogenheit des Unterrichts berücksichtigen; kennzeichnend für sie ist ferner, daß sie nicht durch Lehrstoffangaben allein beschrieben werden können, sondern als Kombination stofflicher, methodischer und erzieherischer Anforderungen zu verstehen sind; und schließlich, daß sie unter Wahrung ihres interdisziplinären Charakters jeweils in bestimmten Unterrichtsgegenständen oder Teilen von Unterrichtsgegenständen einen stofflichen Schwerpunkt besitzen.
Als solche Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die auch „Unterrichtsprinzipien” genannt werden, sind aufzufassen:
- Gesundheitserziehung
- Interkulturelles Lernen
- Leseerziehung
- Medienerziehung
- Musische Erziehung
- Politische Bildung (einschließlich Staatsbürgerliche Erziehung und Friedenserziehung)
- Sexualerziehung (einschließlich Erziehung zu partnerschaftlichem Verhalten zwischen den Geschlechtern)
- Sprecherziehung
- Umwelterziehung
- Verkehrserziehung
- Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt
- Vorbereitung auf die Anwendung neuer Techniken, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechniken
- Wirtschaftserziehung (einschließlich Sparerziehung und Konsumentenerziehung)
Die Umsetzung der Unterrichtsprinzipien im Schulalltag erfordert eine wirksame Koordination der Unterrichtsgegenstände und der Ausnützung ihrer Querverbindungen, den Einsatz geeigneter zusätzlicher Unterrichtsmittel und allenfalls die gelegentliche Heranziehung außerschulischer Fachleute. Für diese Umsetzung bieten sich vor allem projektorientierter Unterricht und Projekte an. Die Koordination insbesondere im Hinblick auf die Anwendung in der zukünftigen Berufsarbeit der Schülerinnen und Schüler wird schwerpunktmäßig von Didaktik, allenfalls Pädagogik, wahrzunehmen sein. Die Unterrichtsprinzipien sollen jedoch nicht eine Vermehrung des Lehrstoffes bewirken, sondern zu einer besseren Durchdringung und überlegter Auswahl des im Lehrplan beschriebenen Lehrstoffs beitragen. Unterrichtsprinzipien bleiben auch gleich bedeutend, wenn in bestimmten Schulstufen zur selben Thematik eigene Unterrichtsgegenstände geführt werden.
3. Unterrichtsplanung
Die Lehrerin/der Lehrer hat ihre/seine Unterrichts- und Erziehungsarbeit auf der Grundlage des Lehrplans eigenständig und verantwortlich zu planen (§ 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes). Die Entscheidungsfreiräume im Rahmenlehrplan erfordern von der Lehrerin/vom Lehrer
- die Konkretisierung des allgemeinen Bildungsziels, der Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände und der fachübergreifenden Lernbereiche („Unterrichtsprinzipien”),
- die Auswahl der Lehrstoffe,
- die zeitliche Verteilung und Gewichtung der Ziele und Lehrstoffe sowie
- die Festlegung der Methoden und Medien des Unterrichts.
Die Unterrichtsplanung hat einerseits den Forderungen des Lehrplans bezogen auf eine Schulstufe zu entsprechen und andererseits pädagogisch und didaktisch angemessen auf die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie auf aktuelle Ereignisse einzugehen.
Um diesen verschiedenen Anforderungen gerecht werden zu können, erfolgt die Planung in zwei Stufen: Jahresplanung und mittelfristige Planungen.
In der Jahresplanung, die in den ersten Wochen des Schuljahres zu erstellen ist, erfolgt eine erste zeitliche Anordnung der wesentlichsten Ziele und Stoffbereiche auf der Grundlage des Lehrplans. Die Reihung geschieht nach sachlogischen bzw. lehrgangsmäßigen Gesichtspunkten. Wo dies nicht sinnvoll bzw. notwendig ist, orientiert sich die Anordnung an jahreszeitlichen Gegebenheiten, Querverbindungen der Unterrichtsgegenstände, Schulveranstaltungen, Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und ähnlichem. Ungefähre Zeitrichtwerte sollen festgelegt werden, wobei auf genügend Freiräume für aktuelle Anlässe, Wiederholungen, Übungen, Differenzierungen und ähnliches zu achten ist.
Es wird empfohlen, die Jahresplanung während des Schuljahres durch mittelfristige Planungen zu ergänzen. Nun können die in der Jahresplanung festgelegten Planungsabsichten auf die jeweiligen unterrichtlichen Gegebenheiten und Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler abgestimmt und konkretisiert werden. Mittelfristige Planungen enthalten neben den Zielen und Inhalten eine vorläufige Festlegung der Methoden und Medien.
Bei der Jahresplanung und den mittelfristigen Planungen sind entsprechend ihren Erfordernissen zu berücksichtigen:
- geographische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Bedingungen einer Region bzw. Hinweise auf besondere örtliche Gegebenheiten;
- die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler durch entsprechende Maßnahmen der inneren Differenzierung;
- die Einplanung von Lernzeiten, die der Schülerin/dem Schüler ausreichend Raum zur Wiederholung, Festigung und Einübung sichern;
- die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler in einem ihrer Reife entsprechenden Ausmaß;
- die Einordnung des Lehrbuches und anderer Unterrichtsmedien.
In allen Unterrichtsgegenständen können in der Unterrichtsplanung berücksichtigt werden:
- fachbezogener und fächerübergreifender Projektunterricht,
- die Gestaltung von Festen und Feiern,
- Formen der inneren Differenzierung,
- Schulveranstaltungen,
- die Einbeziehung von Eltern und Experten in den Unterricht.
Gemeinsame Planung mit Lehrerinnen und Lehrern des eigenen Unterrichtsgegenstandes oder anderer Unterrichtsgegenstände ist wünschenswert.
II 4. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL Schulautonome Lehrplanbestimmungen
Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik haben gemäß § 94 unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern jene Berufsgesinnung sowie jenes Berufswissen und Berufskönnen zu vermitteln, die für die Erfüllung der Erziehungs- und Bildungsaufgaben in den Kindergärten erforderlich sind, und sie zugleich zur Hochschulreife zu führen. An diesen Bildungsanstalten können ferner auch Erzieherinnen und Erzieher an Horten ausgebildet werden. Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichtes (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation.
Als Experten des Erziehens für den gesamten vorschulischen (frühkindlichen) Bereich und als Mitglied einer demokratisch strukturierten Gesellschaft sollen die Kindergartenpädagogen eine Dienstleistung erbringen können, die durch Vorbild, erzieherische Entscheidungsreife und kindergartendidaktische Fähigkeiten gekennzeichnet ist. Dazu bedarf es auch der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in der Ausbildungszeit. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Konzeptes.
In diesem Sinne sollen alle Unterrichtsgegenstände über die Vermittlung der fachspezifischen Lerninhalte hinaus ihren Beitrag zur Förderung der Erlebnisfähigkeit und des Problembewußtseins, des selbständigen Denkens, der allseitigen sprachlichen Bildung, Abweichungen von der Kreativität, Emotionalität und Innovationsfähigkeit und damit Stundentafel können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen unter Beachtung der intellektuellen, sittlichen und sozialen Mündigkeit leisten. Dadurch folgenden Einschränkungen vorgenommen werden die Schülerinnen und Schüler einerseits zur kompetenten Berufsausübung und andererseits zur Studierfähigkeit geführt.:
III 1. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE Der Pflichtgegenstand „Religion” ist von der autonomen Gestaltung ausgenommen,
Um das allgemeine Bildungsziel zu erreichen, sind für die Unterrichtsarbeit an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik die folgenden zehn didaktischen Grundsätze, also allgemeine Leit- bzw. Richtlinien, Normen, Anweisungen, Anleitungen und Regeln, zu berücksichtigen: 2. von den Summen der Wochenstundenzahlen der einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen kann in einem Ausmaß von insgesamt höchstens zehn Stunden abgewichen werden,
1 3. Jugendgemäßheit - Wissenschaftsorientierung - Soziales Lernen die Summen der Wochenstundenzahlen der praktischen Pflichtgegenstände (Praxis) dürfen nicht unterschritten werden,
Der Unterricht ist im dreifachen Beziehungsgefüge von Personhaftigkeit des jungen Menschen, von Sachlichkeit und von Mitmenschlichkeit zu planen und durchzuführen: 4. die in der Stundentafel vorgesehene Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen der fünfjährigen Ausbildung (einschließlich der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten) darf nicht überschritten werden,
Zum ersten hat er die Ansprüche der Jugend auf Verständnis und Vertrauen, auf Wohlwollen und Gerechtigkeit, auf Geltung und Anerkennung, auf Sicherheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit, auf Wertfindung, Wertorientierung und Wertbindung sowie auf Selbständigkeit zwischen Selbständigseinwollen und Selbständigseinkönnen zu berücksichtigen. Dadurch kann vor allem auch ein gesundes Selbstwertgefühl aufgebaut bzw. vertieft werden. Dementsprechend sind den Schülerinnen und Schülern dort Möglichkeiten bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Unterrichts wie bei der Gestaltung des Schullebens einzuräumen, wo dies pädagogisch sinnvoll erscheint. 5. die Gesamtwochenstundenzahl darf nur bei solchen Pflichtgegenständen und verbindlichen Übungen unterschritten werden, deren Gesamtwochenstundenzahl in der Stundentafel mindestens sechs Wochenstunden beträgt und
Zum zweiten sollen insbesondere die unmittelbar berufsrelevanten Lehrstoffe den jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand berücksichtigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für komplexe Sachzusammenhänge erwerben sowie unterschiedliche Methoden kritisch beurteilen lernen, was vor allem auch Offenheit für die Veränderung des Erkenntnisstandes einschließt. 6. die Summe der Wochenstunden der Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen pro Klasse darf 40 Wochenstunden nicht überschreiten.
Zum dritten geht es um die zielorientierte und kontinuierliche Weiterentwicklung und Entfaltung der sozialen Kompetenzen in einer Atmosphäre der gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme, der Kooperation und der mitmenschlichen Verantwortung. Das Sammeln von eigenen Erfahrungen beim Aufbau einer Klassen- und Schulgemeinschaft als einer Hilfe-, Aussprache-, Arbeits-, Feier- und Spielgemeinschaft ist für jede spätere Teamarbeit wie auch für eine erfolgreiche Führung von Kindergruppen von großer Bedeutung. Im Rahmen der obgenannten Freiräume können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen auch zusätzliche Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen im Ausmaß von bis zu zwei Wochenstunden pro Klasse vorgesehen werden. Weiters können im Rahmen der lehrplanmäßig festgelegten Lehrstoffe Schwerpunkte gesetzt werden, in den verbindlichen Übungen kann darüber hinaus der Unterricht in geblockter Form angeboten werden.
2. Berufsorientierung Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann die Praxis darüber hinaus unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten und Allgemeinbildung der zur Verfügung stehenden Praxis- und Besuchsstätten zum Teil geblockt werden.
In allen Bereichen hat der Unterricht grundsätzlich darauf Bedacht zu nehmen, der doppelten Zielstellung Im Bereich der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik gerecht zu zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen alle oder einzelne Unterrichtsgegenstände dieses Ausbildungsbereiches geblockt oder in seminaristischer Unterrichtsform angeboten werden: nämlich die Schülerinnen und Schüler einerseits zur kompetenten Berufsausübung und andererseits zur Studierfähigkeit zu führen.
Was die Berufsorientierung betrifft, sollten bei der Auswahl und Akzentuierung der Lehrstoffe sowie bei der Bestimmung der Ziele jene Einstellungen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Mittelpunkt stehen, die zu einer reflektierenden Bewältigung beruflicher Situationen befähigen. Dazu gehören vor allem eine hohe Meinung vom angestrebten Beruf und die entsprechende Professionalität im Wissen und Handeln. Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen, ein zusätzlicher Förderunterricht sowie ein geändertes Stundenausmaß in den im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen, unverbindlichen Übungen und Förderunterrichtsbereichen festgelegt werden. Der Förderunterricht kann in allen Pflichtgegenständen auch geblockt angeboten werden.
Hinsichtlich des Anspruches der Allgemeinbildung geht es sowohl um die Vermittlung eines soliden Basiswissens und Basiskönnens als auch um die Einführung in die wichtigsten Lern-, Arbeits- bzw. Studiertechniken als wesentlicher Grundlage für die selbständige Weiterbildung und die allfällige Aufnahme eines Studiums. Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen lehrstoffmäßige Schwerpunktsetzungen im Bereich der Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen vorgenommen werden oder in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die Bildungs- und Lehraufgabe, die Lehrstoffumschreibung und die didaktischen Grundsätze zu enthalten. Sofern durch die schulautonomen Lehrplanbestimmungen ein höheres Stundenausmaß vorgesehen wird, als für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan vorgeschrieben wird, können durch die zusätzlichen Lehrplanbestimmungen zusätzliche Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze und Lehrstoffumschreibungen vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang sind folgende Gesichtspunkte von grundsätzlicher Bedeutung:
3 1. Berufsorientierung im Theorie-Praxis-Bezug Bei der Setzung von Schwerpunkten kommt der Bildungsaufgabe der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik besondere Bedeutung zu.
Im berufsorientierten Teil der Ausbildung ist dafür zu sorgen, daß die Veranstaltungen zur praktischen Tätigkeit theoriebezogen und die Veranstaltungen zur theoretischen Reflexion praxisbezogen erfolgen. Durch den ständigen Theoriebezug der Praxis und durch das Praktischwerden der Theorie wird das unverzichtbare Ineinandergreifen von Praxis und Theorie sichergestellt. Darüber hinaus sind den Schülerinnen und Schülern in jedem Unterrichtsgegenstand Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung der Lehrstoffe bewußt zu machen, um sie dadurch im Hinblick auf ihre Berufsorientierung für das Problem der Didaktisierung zu sensibilisieren. 2. Bei der Erweiterung des Lernangebotes im Rahmen bestehender Unterrichtsgegenstände hat es sich um eine vertiefende, besondere Interessen und Begabungen der Schüler sowie Bereiche des späteren Berufsfeldes berücksichtigende Erweiterung zu handeln.
4 3. Persönlichkeitsbildung und Wissensintegration Bei der Schaffung von Unterrichtsgegenständen mit interdisziplinärem Charakter (Unterrichtsgegenstände, die Lernfelder mit fachübergreifendem Charakter umfassen, die im Rahmen der sonst angebotenen Unterrichtsgegenstände nicht oder innerhalb eines längeren Zeitraumes nicht systematisch angeboten werden können) ist wegen des gegebenen Zusammenhanges mit bestehenden Unterrichtsgegenständen auf die Vermeidung von Stoffwiederholungen zu achten und sind Entlastungsmöglichkeiten durch eine fächerübergreifende Abstimmung des Lehrstoffangebotes zu nützen.
Die Lernangebote der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik sollen auf eine ganzheitliche Bildungswirkung abzielen und den schöpferischen Selbstaufbau der Persönlichkeit ermöglichen, welcher Körper und Geist, Gefühl, Gemüt und Wille, Denken und Handeln, Wissen und Können gleichermaßen einschließt. 4. Bei der Schaffung von Unterrichtsgegenständen mit eigenständigem Charakter ist auf das Bildungsziel der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Bedacht zu nehmen.
Bei der Auswahl der Lehrstoffe soll im Sinne dieses Bildungsprinzips einerseits auf die Gültigkeit der Inhalte, andererseits auf deren Gegenwartsbezogenheit Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und Zukunftsbedeutung geachtet werden. Hinsichtlich ihrer Berufsorientierung sollen die Schülerinnen Möglichkeiten der räumlichen und Schüler befähigt werden, sich zunehmend auch als verantwortliche Entscheidungsträger für erzieherisches Handeln ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu begreifen beachten.
5 II. Aktivierung und Motivierung ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Wo immer es möglich ist, sollen bei den Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft zum Denken und Handeln, das Interesse an kulturellen Werken, Ereignissen und Veranstaltungen, die Freude am Erleben und Erforschen der Natur, das Bedürfnis nach Auseinandersetzung mit Menschen und Ideen auch hinsichtlich des außerschulischen Lebensbereichs aufgegriffen und geweckt, unterstützt und gefördert, erweitert und vertieft werden. Dazu eignen sich unter anderem auch vorbereitende Hausaufgaben und das Reflektieren des Unterrichts. All dies führt die jungen Menschen zum selbsttätigen Bildungserwerb in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen und darüber hinaus zur geistigen Selbständigkeit. Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik haben gemäß § 94 unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern jene Berufsgesinnung sowie jenes Berufswissen und Berufskönnen zu vermitteln, die für die Erfüllung der Erziehungs- und Bildungsaufgaben in den Kindergärten erforderlich sind, und sie zugleich zur Hochschulreife zu führen. An diesen Bildungsanstalten können ferner auch Erzieherinnen und Erzieher an Horten ausgebildet werden.
6. Strukturierung und Exemplarität Als Experten des Erziehens für den gesamten vorschulischen (frühkindlichen) Bereich und als Mitglied einer demokratisch strukturierten Gesellschaft sollen die Kindergartenpädagogen eine Dienstleistung erbringen können, die durch Vorbild, erzieherische Entscheidungsreife und kindergartendidaktische Fähigkeiten gekennzeichnet ist. Dazu bedarf es auch der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in der Ausbildungszeit.
Die Forderung nach Strukturierung bezieht sich sowohl auf die Aufbereitung der Lehrstoffe als auch auf die Gestaltung des Unterrichtsablaufs. Das vorausgehende Erfassen und Verstehen der Strukturen der Inhalte durch die Lehrenden ist die wesentlichste Voraussetzung für die einsichtige Vermittlung von Strukturwissen im Unterricht. Erst eine sorgfältige Inhaltsanalyse zeigt nämlich, ob sich ein Stoffgebiet für das exemplarische oder für das orientierende, überblicksmäßige Lehren, für entdeckendes oder für informierendes Lernen eignet. Andererseits ermöglicht erst die überlegte Anordnung der Lehr- bzw. Lernschritte erfolgreiche Lernprozesse. Systematisches Lernen ist jedenfalls sowohl auf die Tiefenwirkung des Exemplarischen wie auf die Breitenwirkung des Orientierenden angewiesen. In diesem Sinne sollen alle Unterrichtsgegenstände über die Vermittlung der fachspezifischen Lerninhalte hinaus ihren Beitrag zur Förderung der Erlebnisfähigkeit und des Problembewußtseins, des selbständigen Denkens, der allseitigen sprachlichen Bildung, der Kreativität, Emotionalität und Innovationsfähigkeit und damit der intellektuellen, sittlichen und sozialen Mündigkeit leisten. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler einerseits zur kompetenten Berufsausübung und andererseits zur Studierfähigkeit geführt.
7 III. Lebensbezogenheit und Veranschaulichung ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Im Unterricht sind Lerngelegenheiten zu arrangieren bzw. aufzugreifen, die das soziale, kulturelle und naturhafte Umfeld der Jugendlichen und der Schule, die Alltagssituationen, aktuelle Ereignisse oder Praxiserfahrungen bieten. Außerdem werden die Lehrenden versuchen, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit der Bildungsaufgaben und Lehrstoffe für ihr gegenwärtiges und zukünftigtes Leben argumentativ einsichtig zu machen. Die Lebensbezogenheit drückt sich auch in der Verbundenheit der Schule und des Unterrichts mit dem Leben außerhalb der Schule aus. Um das allgemeine Bildungsziel zu erreichen, sind für die Unterrichtsarbeit an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik die folgenden zehn didaktischen Grundsätze, also allgemeine Leit- bzw. Richtlinien, Normen, Anweisungen, Anleitungen und Regeln, zu berücksichtigen:
Veranschaulichung verlangt von den Lehrenden, daß sie die Lehrstoffe dem Erleben und Erfahren der Jugendlichen mehr bzw. vielsinnig oder durch Beispiele zugänglich machen. Lernprozesse des Erkennens und Verstehens, des Denkens und Abstrahierens werden oft durch die Auseinandersetzung mit der konkreten Wirklichkeit, oft aber auch durch Nachbildungen, Abbildungen oder Symbole ermöglicht. 1. Jugendgemäßheit - Wissenschaftsorientierung - Soziales Lernen
8. Individualisierung durch Differenzierungsmaßnahmen Der Unterricht ist im dreifachen Beziehungsgefüge von Personhaftigkeit des jungen Menschen, von Sachlichkeit und von Mitmenschlichkeit zu planen und durchzuführen:
Individualisierung verlangt von den Lehrenden, daß sie trotz der vereinheitlichenden Tendenz jedes Klassenunterrichts die Verschiedenartigkeit der Jugendlichen und ihre Bedingtheit ernst nehmen und diesen Tatsachen zu entsprechen versuchen. Dabei werden sie die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Individuallagen der Schülerinnen und Schüler im allgemeinen sowie den sachstrukturellen Entwicklungsstand auf einem umschriebenen Sachgebiet aufgrund bisheriger Lernerfahrungen im besonderen, also die verschiedenen Bildungsvoraussetzungen, berücksichtigen (insbesondere in der ersten Klasse). Zum ersten hat er die Ansprüche der Jugend auf Verständnis und Vertrauen, auf Wohlwollen und Gerechtigkeit, auf Geltung und Anerkennung, auf Sicherheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit, auf Wertfindung, Wertorientierung und Wertbindung sowie auf Selbständigkeit zwischen Selbständigseinwollen und Selbständigseinkönnen zu berücksichtigen. Dadurch kann vor allem auch ein gesundes Selbstwertgefühl aufgebaut bzw. vertieft werden. Dementsprechend sind den Schülerinnen und Schülern dort Möglichkeiten bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Unterrichts wie bei der Gestaltung des Schullebens einzuräumen, wo dies pädagogisch sinnvoll erscheint.
Die Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler betreffen im einzelnen ihr Lerntempo, ihre Lernbereitschaft und Lernfähigkeit, ihre Interessen, ihre Vorerfahrungen, ihre Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit; ihre Selbständigkeit, ihre Selbsteinschätzung, eventuell besondere individuelle Begabungen und anderes. Diesen Unterschiedlichkeiten sollen die Lehrenden durch differenzierende Maßnahmen, wie zum Beispiel unterschiedlich viele oder/und schwierige Aufgabenstellungen, verschiedene Sozialformen, Lehr-/Lernmittel, Lernzeit und Hilfestellung, entsprechen. Die zusätzliche verantwortungsbewußte Berücksichtigung der wahrgenommenen Lernfortschritte jedes einzelnen schafft die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und hilft mit, unnötige Über- bzw. Unterforderungen möglichst zu vermeiden. Zum zweiten sollen insbesondere die unmittelbar berufsrelevanten Lehrstoffe den jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand berücksichtigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für komplexe Sachzusammenhänge erwerben sowie unterschiedliche Methoden kritisch beurteilen lernen, was vor allem auch Offenheit für die Veränderung des Erkenntnisstandes einschließt.
9. Berücksichtigung verschiedener Lehr- und Lernformen Zum dritten geht es um die zielorientierte und kontinuierliche Weiterentwicklung und Entfaltung der sozialen Kompetenzen in einer Atmosphäre der gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme, der Kooperation und der mitmenschlichen Verantwortung. Das Sammeln von eigenen Erfahrungen beim Aufbau einer Klassen- und Schulgemeinschaft als einer Hilfe-, Aussprache-, Arbeits-, Feier- und Spielgemeinschaft ist für jede spätere Teamarbeit wie auch für eine erfolgreiche Führung von Kindergruppen von großer Bedeutung.
Der Unterricht ist so zu führen, daß die Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen des Wissens- und Könnenserwerbs erfahren und erproben können: das gebundene und das freie Lernen, das informierende und experimentierende, das projektorientierte und entdeckende Lernen, das wiederholende und übende Lernen sowie das Lernen im Gespräch. Durch dieses vielfältige Angebot von Möglichkeiten der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung sollen auch jene grundlegenden Denk- und Arbeitsmethoden erworben werden, die sowohl für das Berufsfeld Kindergarten/Hort und für die ständige Fortbildung als auch für das erfolgreiche Aufnehmen eines Studiums von Bedeutung sind. Jedenfalls bedarf das geleitete Lernen der Ergänzung durch selbständiges Lernen. 2. Berufsorientierung und Allgemeinbildung
10. Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrags In allen Bereichen hat der Unterricht grundsätzlich darauf Bedacht zu nehmen, der doppelten Zielstellung der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik gerecht zu werden: nämlich die Schülerinnen und Schüler einerseits zur kompetenten Berufsausübung und andererseits zur Studierfähigkeit zu führen.
Um die Lern- bzw. Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erhalten und womöglich zu steigern, werden die Lehrenden versuchen, ihnen Erfolgserlebnisse im Lernen und Leisten zu ermöglichen. Dazu werden sie trachten, den Lernertrag zu sichern und zu bewahren, und zwar einerseits durch kontinuierliches, abwechslungsreiches und sinnvolles Zusammenfassen und Üben bzw. Wiederholenlassen des Wesentlichen, andererseits durch das Anknüpfen an bereits Gelerntes, das Herstellen von Querverbindungen und durch das Anwendenlassen des Gelernten in andersartigen Aufgabenstellungen und in verschiedenen Zusammenhängen. Was die Berufsorientierung betrifft, sollten bei der Auswahl und Akzentuierung der Lehrstoffe sowie bei der Bestimmung der Ziele jene Einstellungen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Mittelpunkt stehen, die zu einer reflektierenden Bewältigung beruflicher Situationen befähigen. Dazu gehören vor allem eine hohe Meinung vom angestrebten Beruf und die entsprechende Professionalität im Wissen und Handeln.
Zur Sicherung des Lernertrags eignen sich auch mündliche und schriftliche nachbereitende Hausaufgaben. Diese sind gemäß § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes so vorzubereiten, daß sie von den Schülerinnen und Schülern ohne die Hilfe anderer durchgeführt werden können. Auf die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler ist - auch unter Berücksichtigung der anderen Unterrichtsgegenstände - besonders Bedacht zu nehmen. Hinsichtlich des Anspruches der Allgemeinbildung geht es sowohl um die Vermittlung eines soliden Basiswissens und Basiskönnens als auch um die Einführung in die wichtigsten Lern-, Arbeits- bzw. Studiertechniken als wesentlicher Grundlage für die selbständige Weiterbildung und die allfällige Aufnahme eines Studiums.
Die Lernkontrolle und die Beobachtung der Schülerleistungen geben den Lehrenden Hinweise auf die Wirksamkeit ihrer Unterrichtsarbeit und auf Maßnahmen zu deren Verbesserung. Die Kontrolle des Unterrichtsertrags dient aber auch der Motivation der Schülerinnen und Schüler und informiert diese und deren Erziehungsberechtigte über den Leistungsstand und über Lernfortschritte. Mit den Erziehungsberechtigten hat der Lehrer auch in dieser Hinsicht die erforderlichen Kontakte zu pflegen. 3. Berufsorientierung im Theorie-Praxis-Bezug
IV. STUNDENTAFEL Im berufsorientierten Teil der Ausbildung ist dafür zu sorgen, daß die Veranstaltungen zur praktischen Tätigkeit theoriebezogen und die Veranstaltungen zur theoretischen Reflexion praxisbezogen erfolgen. Durch den ständigen Theoriebezug der Praxis und durch das Praktischwerden der Theorie wird das unverzichtbare Ineinandergreifen von Praxis und Theorie sichergestellt. Darüber hinaus sind den Schülerinnen und Schülern in jedem Unterrichtsgegenstand Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung der Lehrstoffe bewußt zu machen, um sie dadurch im Hinblick auf ihre Berufsorientierung für das Problem der Didaktisierung zu sensibilisieren.
(Gesamtstundenzahl 4. Persönlichkeitsbildung und Stundenausmaß der einzelnen Wissensintegration
Unterrichtsgegenstände) Die Lernangebote der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik sollen auf eine ganzheitliche Bildungswirkung abzielen und den schöpferischen Selbstaufbau der Persönlichkeit ermöglichen, welcher Körper und Geist, Gefühl, Gemüt und Wille, Denken und Handeln, Wissen und Können gleichermaßen einschließt.
--------------------------------------------------------------------- Bei der Auswahl der Lehrstoffe soll im Sinne dieses Bildungsprinzips einerseits auf die Gültigkeit der Inhalte, andererseits auf deren Gegenwartsbezogenheit und Zukunftsbedeutung geachtet werden. Hinsichtlich ihrer Berufsorientierung sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich zunehmend auch als verantwortliche Entscheidungsträger für erzieherisches Handeln zu begreifen.
Wochenstundenzahl zusätzlich Lehrver- 5. Aktivierung und Motivierung
Pflichtgegenstände Ausbildung Wo immer es möglich ist, sollen bei den Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft zum pflich- Denken und Handeln, das Interesse an kulturellen Werken, Ereignissen und Veranstaltungen, die Freude am Erleben und Erforschen der Natur, das Bedürfnis nach Auseinandersetzung mit Menschen und Ideen auch hinsichtlich des außerschulischen Lebensbereichs aufgegriffen und geweckt, unterstützt und gefördert, erweitert und vertieft werden. Dazu eignen sich unter anderem auch vorbereitende Hausaufgaben und das Reflektieren des Unterrichts. All dies führt die jungen Menschen zum selbsttätigen Bildungserwerb in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen und darüber hinaus zur geistigen Selbständigkeit.
Klasse Summe Erzieher an tungs- 6. Strukturierung und Exemplarität
1. 2. 3. 4. 5. Horten gruppe Die Forderung nach Strukturierung bezieht sich sowohl auf die Aufbereitung der Lehrstoffe als auch auf die Gestaltung des Unterrichtsablaufs. Das vorausgehende Erfassen und Verstehen der Strukturen der Inhalte durch die Lehrenden ist die wesentlichste Voraussetzung für die einsichtige Vermittlung von Strukturwissen im Unterricht. Erst eine sorgfältige Inhaltsanalyse zeigt nämlich, ob sich ein Stoffgebiet für das exemplarische oder für das orientierende, überblicksmäßige Lehren, für entdeckendes oder für informierendes Lernen eignet. Andererseits ermöglicht erst die überlegte Anordnung der Lehr- bzw. Lernschritte erfolgreiche Lernprozesse. Systematisches Lernen ist jedenfalls sowohl auf die Tiefenwirkung des Exemplarischen wie auf die Breitenwirkung des Orientierenden angewiesen.
3 7. 4. 5. Lebensbezogenheit und Veranschaulichung
--------------------------------------------------------------------- Im Unterricht sind Lerngelegenheiten zu arrangieren bzw. aufzugreifen, die das soziale, kulturelle und naturhafte Umfeld der Jugendlichen und der Schule, die Alltagssituationen, aktuelle Ereignisse oder Praxiserfahrungen bieten. Außerdem werden die Lehrenden versuchen, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit der Bildungsaufgaben und Lehrstoffe für ihr gegenwärtiges und zukünftigtes Leben argumentativ einsichtig zu machen. Die Lebensbezogenheit drückt sich auch in der Verbundenheit der Schule und des Unterrichts mit dem Leben außerhalb der Schule aus.
Religion ........... 2 2 2 2 2 10 (III) Veranschaulichung verlangt von den Lehrenden, daß sie die Lehrstoffe dem Erleben und Erfahren der Jugendlichen mehr bzw. vielsinnig oder durch Beispiele zugänglich machen. Lernprozesse des Erkennens und Verstehens, des Denkens und Abstrahierens werden oft durch die Auseinandersetzung mit der konkreten Wirklichkeit, oft aber auch durch Nachbildungen, Abbildungen oder Symbole ermöglicht.
Pädagogik 8. Individualisierung durch Differenzierungsmaßnahmen
Individualisierung verlangt von den Lehrenden, daß sie trotz der vereinheitlichenden Tendenz jedes Klassenunterrichts die Verschiedenartigkeit der Jugendlichen und ihre Bedingtheit ernst nehmen und diesen Tatsachen zu entsprechen versuchen. Dabei werden sie die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Individuallagen der Schülerinnen und Schüler im allgemeinen sowie den sachstrukturellen Entwicklungsstand auf einem umschriebenen Sachgebiet aufgrund bisheriger Lernerfahrungen im besonderen, also die verschiedenen Bildungsvoraussetzungen, berücksichtigen (einschließlichinsbesondere in der ersten Klasse).
Pädagogische Die Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler betreffen im einzelnen ihr Lerntempo, ihre Lernbereitschaft und Lernfähigkeit, ihre Interessen, ihre Vorerfahrungen, ihre Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit; ihre Selbständigkeit, ihre Selbsteinschätzung, eventuell besondere individuelle Begabungen und anderes. Diesen Unterschiedlichkeiten sollen die Lehrenden durch differenzierende Maßnahmen, wie zum Beispiel unterschiedlich viele oder/und schwierige Aufgabenstellungen, verschiedene Sozialformen, Lehr-/Lernmittel, Lernzeit und Hilfestellung, entsprechen. Die zusätzliche verantwortungsbewußte Berücksichtigung der wahrgenommenen Lernfortschritte jedes einzelnen schafft die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und hilft mit, unnötige Über- bzw. Unterforderungen möglichst zu vermeiden.
Psychologie, 9. Berücksichtigung verschiedener Lehr- und Lernformen
Pädagogische Der Unterricht ist so zu führen, daß die Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen des Wissens- und Könnenserwerbs erfahren und erproben können: das gebundene und das freie Lernen, das informierende und experimentierende, das projektorientierte und entdeckende Lernen, das wiederholende und übende Lernen sowie das Lernen im Gespräch. Durch dieses vielfältige Angebot von Möglichkeiten der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung sollen auch jene grundlegenden Denk- und Arbeitsmethoden erworben werden, die sowohl für das Berufsfeld Kindergarten/Hort und für die ständige Fortbildung als auch für das erfolgreiche Aufnehmen eines Studiums von Bedeutung sind. Jedenfalls bedarf das geleitete Lernen der Ergänzung durch selbständiges Lernen.
Soziologie, 10. Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrags
Philosophie) ..... - 2 3 3 3 11 II Um die Lern- bzw. Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erhalten und womöglich zu steigern, werden die Lehrenden versuchen, ihnen Erfolgserlebnisse im Lernen und Leisten zu ermöglichen. Dazu werden sie trachten, den Lernertrag zu sichern und zu bewahren, und zwar einerseits durch kontinuierliches, abwechslungsreiches und sinnvolles Zusammenfassen und Üben bzw. Wiederholenlassen des Wesentlichen, andererseits durch das Anknüpfen an bereits Gelerntes, das Herstellen von Querverbindungen und durch das Anwendenlassen des Gelernten in andersartigen Aufgabenstellungen und in verschiedenen Zusammenhängen.
Pädagogik für Zur Sicherung des Lernertrags eignen sich auch mündliche und schriftliche nachbereitende Hausaufgaben. Diese sind gemäß § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes so vorzubereiten, daß sie von den Schülerinnen und Schülern ohne die Hilfe anderer durchgeführt werden können. Auf die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler ist - auch unter Berücksichtigung der anderen Unterrichtsgegenstände - besonders Bedacht zu nehmen.
Erzieher an Horten 1 II Die Lernkontrolle und die Beobachtung der Schülerleistungen geben den Lehrenden Hinweise auf die Wirksamkeit ihrer Unterrichtsarbeit und auf Maßnahmen zu deren Verbesserung. Die Kontrolle des Unterrichtsertrags dient aber auch der Motivation der Schülerinnen und Schüler und informiert diese und deren Erziehungsberechtigte über den Leistungsstand und über Lernfortschritte. Mit den Erziehungsberechtigten hat der Lehrer auch in dieser Hinsicht die erforderlichen Kontakte zu pflegen.
Heil- und IV. STUNDENTAFEL
Sonderpädagogik .. - - - 1 1 2 II (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Didaktik Unterrichtsgegenstände)
(insbesondere ---------------------------------------------------------------------
Didaktik der Wochenstundenzahl zusätzlich Lehrver-
Kindergarten- und Pflichtgegenstände *6) Ausbildung zum pflich-
Vorschulerziehung) 2 3 3 3 12 II Klasse Summe Erzieher an tungs-
1. 2 III. 3. 4. 5. Horten gruppe
Kindergartenpraxis *1) 2 3. 4 5. 5 17 III.
Didaktik der ---------------------------------------------------------------------
Horterziehung 1 Religion ........... 2 II 2 2 2 2 10 (III)
2 III Pädagogik
Hortpraxis *1) ..... 2 2 III (einschließlich
Deutsch Pädagogische
(einschließlich Psychologie,
Sprecherziehung, Pädagogische
Kinder- und Soziologie,
Jugendliteratur Philosophie) 4 3 ..... - 2 3 3 3 16 1 I 11 II
Lebende Fremdsprache 3 3 2 2 2 12 1 (I) Pädagogik für
Geschichte und Erzieher an Horten 1 II
Sozialkunde ...... 2 2 2 - 2 8 (III) Heil- und
Geographie und Sonderpädagogik .. - - - 1 1 2 II
Wirtschaftskunde . 2 2 2 1 - 7 (III) Didaktik
Rechtskunde ........ - - - - 2 2 III (insbesondere
Mathematik ......... 3 3 2 2 - 10 1 (II) Didaktik der
Physik ............. - 2 2 2 - 6 (III) Kindergarten- und
Chemie ............. - 2 2 - - 4 (III Vorschulerziehung) 2 3 3 3 12 II
Biologie und 2 III
Umweltkunde ...... 2 2 1 Kindergartenpraxis *1) 2 - 7 4 5 5 17 III
Gesundheitslehre ... - - - - 1 1 (III) Didaktik der
Musikerziehung ..... 2 2 Horterziehung 1 2 2 9 (IVa) II
Instrumentalmusik 2 III
Gitarre *2 Hortpraxis *1) ...... ..... 2 1 1 0/1 - 4/5 V 2 III
Flöte *2) ........ - 1 1 1/0 - 3/2 V Deutsch
Rhythmisch- (einschließlich
musikalische Sprecherziehung,
Erziehung ........ - 2 - - - 2 IV Kinder- und
Bildnerische Jugendliteratur) 4 3 3 3 3 16 1 I
Erziehung *2) .... 2 Lebende Fremdsprache 3 3 2 2 2 0/2 8/10 12 1 (IVaI)
Werkerziehung *2) .. 5 2 2 2 2/0 13/11 (IV) Geschichte und
Leibeserziehung .... 3 Sozialkunde ...... 2 2 2 3 12 - 2 8 (IVaIII)
--------------------------------------------------------------------- Geographie und
Wochenstundenzahl zusätzlich Lehrver- Wirtschaftskunde . 2 2 2 1 - 7 (III)
Verbindliche Übungen Ausbildung zum pflich- Rechtskunde und
Klasse Summe Erzieher an tungs- Politische Bildung . - - - - 2 2 III
1. 2. Mathematik ......... 3. 4. 5. Horten gruppe 3 2 2 - 10 1 (II)
3. 4. 5. Physik ............. - 2 2 2 - 6 (III)
--------------------------------------------------------------------- Chemie ............. - 2 2 - - 4 (III)
Ergänzende Biologie und
berufskundliche Umweltkunde ...... 2 2 1 2 - 7 III
Unterrichts- Gesundheitslehre ... - - - - 1 1 (III)
veranstaltungen Musikerziehung ..... 2 2 1 2 2 9 (IVa)
Hauswirtschaftlich- Instrumentalunterricht
gesundheitlicher Gitarre *2) ...... 2 1 1 0/1 - 4/5 IV
Bereich Flöte *2) ........ 3 - - - 1 1 1/0 - 3 V 3/2 IV
Kindergartenpraxis - - 1 - - 1 III Rhythmisch-
Figurenspiel/ musikalische
Verkehrserziehung Erziehung ........ - 2 - - 1 - 1 2 IV
Buchhaltung/ Bildnerische
Kommunikations- Erziehung *2) .... 2 2 2 2 0/2 8/10 (IVa)
techniken und Werkerziehung *2) .. 5 2 2 2 2/0 13/11 (IV)
Gruppendynamik ... - - - - Leibeserziehung .... 3 2 2 III 2 3 12 (IVa)
---------------------------------------------------------------------
37 39 38 36 33 183 2 4 7 Wochenstundenzahl zusätzlich Lehrver-
(40)(40)(40)(196) (13 Verbindliche Übungen *6) Ausbildung zum pflich-
--------------------------------------------------------------------- Klasse Summe Erzieher an tungs-
Wochenstundenzahl Lehrver- 1. 2. 3. 4. 5. Horten gruppe
Freigegenstände Summe pflich- 3. 4. 5.
Klasse tungs- ---------------------------------------------------------------------
1. 2. 3. 4. 5. gruppe Ergänzende
--------------------------------------------------------------------- berufskundliche
Stenotypie *3) *4) ...... (2) (2) (2) - - 2 (V) Unterrichts-
Instrumentenbau *3) *4) . (2) (2) (2) - - 2 (V) veranstaltungen
Früherziehungspraxis .... - - - 2 2 4 III Hauswirtschaftlich-
Rhythmisch-musikalische gesundheitlicher
Erziehung *3) ......... Bereich ........ 3 - - 1 1 1 - - 3 IV V
Instrumentalmusik Kindergartenpraxis - - 1 - - 1 III
Gitarre ............... - - - - 1 1 V Figurenspiel/
Flöte ................. - Verkehrserziehung - - - 1 - 1 V IV
Slowenisch .............. 2 2 2 2 2 10 I Buchhaltung/
Kroatisch ............... 2 2 2 2 2 10 I Kommunikations-
Ungarisch ............... 2 2 2 2 2 10 I techniken und
Französisch ............. 2 2 2 Gruppendynamik ... - - - - 2 2 10 I III
Italienisch ............. 2 2 2 2 2 10 I ---------------------------------------------------------------------
Unverbindliche Übungen 37 39 38 36 33 183 2 4 7
Chorgesang *3 (40)(40)(40)(196) .......... 1 1 1 1 1 5 (V13)
Spielmusik *3) .......... - 1 1 1 1 4 (V) ---------------------------------------------------------------------
Praxisanleitung *3) ..... 2 2 - - - 4 III Wochenstundenzahl Lehrver-
Interkulturelle Freigegenstände *6) Summe pflich-
Erziehung *3) *4) ..... - - - (2) (2) 2 III Klasse tungs-
Darstellendes Spiel *3) . 2 2 2 2 - 8 V 1. 2. 3. 4. 5. gruppe
Sprecherziehung ......... - 2 - - - 2 IV ---------------------------------------------------------------------
Literaturpflege ......... - Stenotypie *3) *4) ...... (2) (2) (2) - - 1 1 2 (IIIV)
Biologische Übungen *3)*4 Instrumentenbau *3) *4) . (2) (2) (2) - - 2 III (V)
Informatik *3) .......... 2 2 Früherziehungspraxis .... - - - 2 2 4 II III
Medienkunde ............. - - - 2 2 4 III Rhythmisch-musikalische
Leibeserziehung ......... 2 2 2 2 2 10 (IVa Erziehung *3) ......... - - 1 1 1 3 IV
Förderunterricht Instrumentalunterricht
Deutsch *5) ............. 2 2 2 2 2 10 (I) Gitarre ............... - - - - 1 1 IV
Mathematik *5) .......... 2 2 2 2 Flöte ................. - 8 (II) - - - 1 1 IV
Lebende Fremdsprache *5). Slowenisch .............. 2 2 2 2 2 10 (I)
Musikerziehung *5) ...... Kroatisch ............... 2 2 - - - 4 (IVa) 2 2 2 10 I
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN Ungarisch ............... 2 2 2 2 2 10 I
RELIGIONSUNTERRICHT AN DER Französisch ............. 2 2 2 2 2 10 I
BILDUNGSANSTALT FÜR Italienisch ............. 2 2 2 2 2 10 I
KINDERGARTENPÄDAGOGIK Unverbindliche Übungen *6)
Chorgesang *3) .......... 1 1 1 1 1 5 (Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 desV)
Religionsunterrichtsgesetzes Spielmusik *3) .......... - 1 1 1 1 4 (V)
a Praxisanleitung *3) Katholischer Religionsunterricht ..... 2 2 - - - 4 III
Das Grundkonzept des Lehrplanes Interkulturelle
Der Lehrplan baut auf Catechesi tradendae und dem Österreichischen Katechetischen Direktorium auf. In seiner Struktur stimmt er mit dem neuen Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht an der allgemeinbildenden höheren Schule und berufsbildenden höheren Schule überein. Für das inhaltliche Grundkonzept ist der Lehrplan der berufsbildenden höheren Schule herangezogen worden. Die spezifischen Anliegen der Schultype Erziehung *3) *4) ..... - in erster Linie die berufsbezogene Ausbildung in der Schule - wurden mehrfach berücksichtigt: in der Angabe religionspädagogischer Prinzipien und Themenfelder und in der Möglichkeit jedes Unterrichtsthema einer religionspädagogischen Fragestellung zu unterziehen. - (2) (2) 2 III
Daraus ergibt sich, daß Darstellendes Spiel *3) . 2 2 2 2 - 8 V
a) jedes Thema sowohl einem theologischen wie auch einem anthropologischen Richtziel zugeordnet wird (= Wahrung der „Treue zu Gott” und der „Treue zum Menschen”); Sprecherziehung ......... - 2 - - - 2 IV
b Literaturpflege ......... - - - 1 1 2 (III) die theologischen, religionspädagogischen, anthropologischen und schulisch-didaktischen Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen das Strukturprinzip bestimmen;
c Biologische Übungen *3)*4) der Lehrstoff in Themenfelder gegliedert ist, die je nach Situation der Klasse intensiver oder mehr kursorisch behandelt werden können; (2) (2) (2) - - 2 III
d Informatik *3) die Lehrinhalte in Kernstoff und Erweiterungsstoff differenziert werden; .......... 2 2 - - - 4 II
e) zentrale Anliegen des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik wiederholt werden, zum Teil in jeder Klasse berücksichtigt sind; Medienkunde ............. - - - 2 2 4 III
f Leibeserziehung ......... 2 2 2 2 2 10 (IVa) grundsätzlich jedes Unterrichtsthema für eine religionspädagogische Umsetzung fruchtbar gemacht werden kann und soll;
g) die religionspädagogischen Themenfelder die Stoffverarbeitung für den Religionsunterricht (dh. für den Schüler und den künftigen Erwachsenen Förderunterricht *6) mitbestimmen.
Bildungsziele und Lehraufgaben: Deutsch *5) ............. 2 2 2 2 2 10 (I)
1. Der Religionsunterricht hat folgende Ziele zu verfolgen: Mathematik *5) .......... 2 2 2 2 - 8 (II)
- Er hat die Frage nach Gott, Welt und Leben zu wecken, zu reflektieren und dabei die Antwort aus Offenbarung und Kirche verstehbar zu machen. Lebende Fremdsprache *5). 2 2 2 2 2 10 (I)
Musikerziehung *5) ...... 2 2 - Er hat insbesondere mit der Wirklichkeit des Glaubens und der Botschaft, die ihm zugrunde liegt, vertraut zu machen. - - 4 (IVa)
- Er muß in der Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen und Ideologien zur persönlichen Entscheidung befähigen und zugleich Verständnis und Toleranz wecken. ---------------------------------------------------------------------
- Er soll versuchen, die Schüler zu einem religiösen Leben zu motivieren und aus dem Glauben zum verantwortlichen Handeln in Kirche und Gesellschaft zu ermutigen. *1) Praxiswochen: Sieben Wochen, auf die einzelnen Klassen laut Lehrplan verteilt. Bei zusätzlicher Ausbildung zum Erzieher an Horten außerdem drei Wochen Ferialpraktikum nach Abschluß der 3. oder 4. Klasse.
Der Religionsunterricht soll die unterschiedlichen Voraussetzungen und Erwartungen, die der Schüler für diesen Unterrichtsgegenstand mitbringt, berücksichtigen. *2) In der 4. Klasse Gitarre oder Flöte sowie in der 5. Klasse Bildnerische Erziehung oder Werkerziehung nach Wahl der Schülerinnen und Schüler.
Das bedeutet: *3) Kann auch als Mehrklassenkurs geführt werden. *4) Kann nur einmal im Rahmen der Ausbildung besucht werden. *5) Als Klassen- oder Mehrklassenkurs durch einen Teil des Unterrichtsjahres. Der Förderunterricht kann bei Bedarf in jedem der in dieser Rubrik angeführten Unterrichtsgegenstände je Unterrichtsjahr und Klasse höchstens insgesamt dreimal für eine Kursdauer von jeweils höchstens 8 Wochen eingerichtet werden. Eine Schülerin/ein Schüler darf je Unterrichtsjahr höchstens insgesamt vier Kurse besuchen.
Er muß dem gläubigen Schüler helfen, sich bewußter für seinen *6) Zur Erlassung schulautonomer Lehrpläne siehe Abschnitt I Z 4.
Glauben zu entscheiden; ---------------------------------------------------------------------
dem suchenden und im Glauben angefochtenen Schüler die Möglichkeit geben, die Antworten der Kirche auf seine Fragen kennenzulernen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen; V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
dem sich als ungläubig betrachtenden Schüler Gelegenheit geben, den eigenen Standort klarer zu erkennen oder auch zu revidieren (vgl. dazu Österreichisches Katechetisches Direktorium, S 23). AN DER BILDUNGSANSTALT FÜR KINDERGARTENPÄDAGOGIK
Er soll - soweit es der zeitliche Rahmen zuläßt - die berufsbezogene Qualifikation für die religionspädagogische Tätigkeit als Kindergärtner und als Erzieher an Horten gewährleisten (Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)
2. Aus dieser allgemeinen Aufgaben- und Zielbeschreibung a) Katholischer Religionsunterricht
(Globalziele) wurden für den vorliegenden Lehrplan folgende Das Grundkonzept des Lehrplanes
Richtziele formuliert Der Lehrplan baut auf Catechesi tradendae und dem Österreichischen Katechetischen Direktorium auf. In seiner Struktur stimmt er mit dem neuen Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht an der allgemeinbildenden höheren Schule und berufsbildenden höheren Schule überein. Für das inhaltliche Grundkonzept ist der Lehrplan der berufsbildenden höheren Schule herangezogen worden. Die spezifischen Anliegen der Schultype - in erster Linie die berufsbezogene Ausbildung in der Schule - wurden mehrfach berücksichtigt: in der Angabe religionspädagogischer Prinzipien und Themenfelder und in der Möglichkeit jedes Unterrichtsthema einer religionspädagogischen Fragestellung zu unterziehen.
Der Religionsunterricht soll den Schüler befähigen: Daraus ergibt sich, daß
a) jedes Thema sowohl einem theologischen wie auch einem anthropologischen Richtziel zugeordnet wird (Theologischer Gesichtspunkt= Wahrung der „Treue zu Gott” und der „Treue zum Menschen”);
A. b) Welt und Mensch (im Lichte des Glaubens und der wissenschaftlichen Erkenntnisse) zu deuten; die theologischen, religionspädagogischen, anthropologischen und schulisch-didaktischen Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen das Strukturprinzip bestimmen;
B. c) das befreiende Handeln Gottes für die Menschen und mit den Menschen zu sehen und anzuerkennen; der Lehrstoff in Themenfelder gegliedert ist, die je nach Situation der Klasse intensiver oder mehr kursorisch behandelt werden können;
C. die Bibel als Zeugnis des befreienden Handelns Gottes für d) die Menschen zu sehen Lehrinhalte in Kernstoff und anzuerkennen Erweiterungsstoff differenziert werden;
D. e) Inkulturation als Wesensmerkmal des christlichen Glaubens erfassen und zu verwirklichen; zentrale Anliegen des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik wiederholt werden, zum Teil in jeder Klasse berücksichtigt sind;
E. aus christlicher Verantwortung heraus zu handeln. (Anthropologischer Gesichtspunkt f) grundsätzlich jedes Unterrichtsthema für eine religionspädagogische Umsetzung fruchtbar gemacht werden kann und soll;
1. g) sich selbst zu verstehen und anzunehmen; die religionspädagogischen Themenfelder die Stoffverarbeitung für den Religionsunterricht (dh. für den Schüler und den künftigen Erwachsenen) mitbestimmen.
2. sich mit allen Menschen solidarisch sehen; Bildungsziele und Lehraufgaben:
3 1. sich im Kosmos als abhängig und mitgestaltend bejahen; Der Religionsunterricht hat folgende Ziele zu verfolgen:
4. in den Grunderfahrungen und -bedürfnissen die Sinnfrage wahrzunehmen. - Er hat die Frage nach Gott, Welt und Leben zu wecken, zu reflektieren und dabei die Antwort aus Offenbarung und Kirche verstehbar zu machen.
Die Themen sind jeweils sowohl unter dem theologischen wie auch unter dem anthropologischen Gesichtspunkt - Er hat insbesondere mit der Wirklichkeit des Glaubens und der Botschaft, die ihm zugrunde liegt, vertraut zu behandeln machen.
Hinweise auf die Richtziele, denen ein Inhalt schwerpunktmäßig zuzuordnen ist, geben die Klammerausdrücke nach den Themen - Er muß in der Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen und Inhaltsangaben Ideologien zur persönlichen Entscheidung befähigen und zugleich Verständnis und Toleranz wecken.
Unterrichtsprinzipien - Er soll versuchen, die Schüler zu einem religiösen Leben zu motivieren und Erziehungsanliegen: aus dem Glauben zum verantwortlichen Handeln in Kirche und Gesellschaft zu ermutigen.
Für den Religionsunterricht haben die Unterrichtsprinzipien der Schultype Geltung wie für jeden anderen Unterrichtsgegenstand. Der Religionsunterricht dient dem Wissenserwerb im Sinne der Allgemeinbildung, der berufsvorbereitenden Ausbildung und ist den Erziehungsaufgaben der österreichischen Schule (siehe § 2 SchOG) verpflichtet. Der Religionsunterricht soll die unterschiedlichen Voraussetzungen und Erwartungen, die der Schüler für diesen Unterrichtsgegenstand mitbringt, berücksichtigen.
Er nimmt diese Aufgaben im besonderen durch Beachtung folgender Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen wahr. Das bedeutet:
1. Theologische Unterrichtsprinzipien: Er muß dem gläubigen Schüler helfen, sich bewußter für seinen
1.1. Das Prinzip der doppelten Treue Glauben zu Gott und zum Menschen in ihrer unaufhebbaren Spannung: entscheiden;
Es wird verwirklicht durch dem suchenden und im Glauben angefochtenen Schüler die Zuordnung jedes Themas sowohl zu einem theologisch wie auch zu einem anthropologisch begründeten Richtziel. Möglichkeit geben, die Antworten der Kirche auf seine Fragen kennenzulernen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen;
1.2. Das Prinzip der inkarnatorischen Grundstruktur des christlichen Glaubens: dem sich als ungläubig betrachtenden Schüler Gelegenheit geben, den eigenen Standort klarer zu erkennen oder auch zu revidieren (vgl. dazu Österreichisches Katechetisches Direktorium, S 23).
Im Zentrum des Religionsunterrichtes steht die Person und das Anliegen Jesu Christi (Christozentrik). Daraus ergibt sich, daß Er soll - soweit es der Glaube als personale Beziehung zu sehen ist und nicht nur als zeitliche Rahmen zuläßt - die Kenntnis einer mehr oder minder großen Summe von Einzelwahrheiten (vgl. Catechesi tradendae 5-9). In Person und Werk Jesu Christi findet sich alles aufgenommen und angenommen, was gut ist im Bereich der irdischen Wirklichkeiten. Person und Werk Jesu Christi sind auch nicht nur ein der Vergangenheit angehörendes Ereignis, sondern lebendige und fortwirkende Gegenwart. Die Gemeinschaft der Glaubenden, in der diese Wirklichkeit Christi anwesend bleibt, ist somit Bezugswirklichkeit des Religionsunterrichtes (Ekklesiozentrik). Inkulturation des Christentums durch Aufnahme alles Wertvollen in den christlichen Lebensvollzug und das Einbringen des Geistes Christi in alle Lebensbereiche des einzelnen der Gemeinschaften, Völker und Kulturen zeigen sich so als Grundanliegen, berufsbezogene Qualifikation für die der Schüler sensibilisiert werden soll religionspädagogische Tätigkeit als Kindergärtner und als Erzieher an Horten gewährleisten.
1.3. Das Prinzip der eschatologischen Dimension: 2. Aus dieser allgemeinen Aufgaben- und Zielbeschreibung
Die in allen menschlichen und christlichen Lebenswirklichkeiten und Wahrheiten enthaltene eschatologische Dimension ist in jedem Themenkreis enthalten. Sie darf daher auch nicht auf jene Themenfelder beschränkt werden, wo sie schwerpunktmäßig behandelt wird. (Globalziele) wurden für den vorliegenden Lehrplan folgende
1.4. Christliche Grundhaltungen als Antwort und Nachahmung der Liebe Gottes zur Welt Richtziele formuliert:
Alle Themen sollen unter diesem Gesichtspunkt unterrichtet werden. Es besagt, daß Liebe Motor und Motiv christlichen Handelns ist und daß jedem menschlichen Handeln in Liebe das Liebesangebot Gottes zuvorgeht. Der Religionsunterricht soll den Schüler befähigen:
1.5. Das Prinzip der ökumenischen Dimension: (Theologischer Gesichtspunkt)
„Die Katechese darf von dieser ökumenischen Dimension nicht absehen; denn alle Gläubigen sind aufgerufen, sich je nach ihrer Fähigkeit und Stellung in der Kirche in die Bewegung zur Einheit einzureihen.” (Catechesi tradendae 32). A. Welt und Mensch (im Lichte des Glaubens und der wissenschaftlichen Erkenntnisse) zu deuten;
1.6. Das Prinzip der Integration der Einzelthemen in eine Gesamtschau: B. das befreiende Handeln Gottes für die Menschen und mit den Menschen zu sehen und anzuerkennen;
Der Religionsunterricht soll erreichen, daß die Einzelkenntnisse, die er vermittelt, nicht unverbunden für den Schüler nebeneinanderstehen. Er soll sie in sein Leben, aber auch in eine der Hierarchie der Wahrheiten (Oek. 11.) entsprechende Gesamtschau integrieren. Nach Catechesi tradendae sind die „Glaubensbekenntnisse” (beachte: Plural) geglückte Synthesen einer solchen Gesamtschau. Die in den Glaubensbekenntnissen gegebenen Formulierungen der Glaubensinhalte sind gleichsam das „Gefäß”, in das der Schüler die Erfahrung und die Erkenntnis dieser Glaubensinhalte einbringen und festhalten kann. Die Systematik der Glaubensbekenntnisse wird dabei im Lehrplan nicht als Form der Anordnung des Lehrstoffes oder der Lehrgänge gesehen, sondern - der ursprünglichen christlichen Tradition entsprechend - als Endpunkt, in den Einzelthemen münden. C. die Bibel als Zeugnis des befreienden Handelns Gottes für die Menschen zu sehen und anzuerkennen;
2 D. Religionspädagogische Unterrichtsprinzipien: Inkulturation als Wesensmerkmal des christlichen Glaubens erfassen und zu verwirklichen;
2.1. Das Prinzip der Symbolerschließung: E. aus christlicher Verantwortung heraus zu handeln. (Anthropologischer Gesichtspunkt)
Menschliches Leben braucht sinnvoll erfahrbare Zeichen. Sie repräsentieren Wirklichkeit und stiften Gemeinschaft. Sie stellen Entscheidendes dar und sind als Geschehen wirksam. Für die religionspädagogische Arbeit erschließen Symbole elementare Glaubensinhalte, wie die Geheimnisse des Glaubens. Der künftige Kindergärtner soll Symbole entdecken und erschließen können, für sein eigenes Leben und für die Kinder, die seiner erzieherischen Verantwortung anvertraut sind. 1. sich selbst zu verstehen und anzunehmen;
2.2. Das Prinzip der ganzheitlichen Erziehung: 2. sich mit allen Menschen solidarisch sehen;
Erziehung ist das Geschehen, das den Menschen in seiner Ganzheit betrifft. Menschsein verwirklicht sich in der dauernden Bezogenheit von leiblichen, gefühlsmäßigen und geistigen Vorgängen. Das Kind nimmt sich und diese Beziehungen zu anderen Personen als Ganzheit wahr und darf deshalb nicht spezialisiert und eindimensional (zB nur Wissensvermittlung) erzogen und gebildet werden. Der künftige Kindergärtner soll diesen Ansatz einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung für sich beanspruchen und anwenden können. Er legt damit die Basis, ganzheitliche Erziehungsprozesse gestalten zu können. 3. sich im Kosmos als abhängig und mitgestaltend bejahen;
2.3. Das Prinzip der Schulung religiöser Grundfähigkeiten („Kräfteschulung”): 4. in den Grunderfahrungen und -bedürfnissen die Sinnfrage wahrzunehmen.
Die im Menschen grundgelegten Kräfte (im Sinne von Anlagen, Fähigkeiten, Tugenden), Themen sind jeweils sowohl unter dem theologischen wie zB ehrfürchtiges Handeln, danken, staunen können, Meditationsfähigkeit usw., brauchen, damit sie wirksam werden, Entfaltung und Schulung. Dabei geht es nicht nur um das „passive” Training einer Kraft. Im Rahmen verschiedenster Begegnungen und Erlebnisse soll eigenes Verhalten aufgebaut werden und damit die Fähigkeit gefördert werden, einzelne Kräfte selbständig in Gebrauch auch unter dem anthropologischen Gesichtspunkt zu nehmen behandeln.
2.4. Das Prinzip der situationsorientierten Erziehung: Hinweise auf die Richtziele, denen ein Inhalt schwerpunktmäßig zuzuordnen ist, geben die Klammerausdrücke nach den Themen und Inhaltsangaben.
Lebenssituation der Lernenden und zu Erziehenden stehen im Mittelpunkt jedes Erziehungs- und Lernvorgangs. Dieser Ansatz braucht das Wissen um den Entwicklungsstand, die Kenntnis von der jeweiligen Lebenssituation des Schülers bzw. des Kindes. Tradition und erlernbare Inhalte verlieren nicht an Bedeutung. Sie werden zum „Sinn” für den Menschen, indem sie aus der und in die Situation des zu Erziehenden gedeutet und damit angemessen bewältigt werden. Vorgegebene Situationen werden interpretiert, fehlende Situationen müssen ermöglicht werden, und zwar in der Art, daß sich Schüler Unterrichtsprinzipien und Kinder darin selbst wiederfinden können („echte Situationen”). Erziehungsanliegen:
2.5. Das Prinzip der Elternbildung aus der Sicht der erzieherischen Verantwortung: Für den Religionsunterricht haben die Unterrichtsprinzipien der Schultype Geltung wie für jeden anderen Unterrichtsgegenstand. Der Religionsunterricht dient dem Wissenserwerb im Sinne der Allgemeinbildung, der berufsvorbereitenden Ausbildung und ist den Erziehungsaufgaben der österreichischen Schule (siehe § 2 SchOG) verpflichtet.
Eltern sind die ersten Erziehungsberechtigten ihres Kindes. Dieses Recht gilt auch dann, wenn das Kind anderen Erziehungsverantwortlichen (zB im Kindergarten oder in der Schule) überantwortet wird. Eltern bejahen mit ihrer Wahl einer Erziehungsstätte deren Erziehungskonzept und -ziel, dürfen aber auch von dieser Respekt vor ihrer Erziehungskompetenz erwarten. Der Religionsunterricht soll Er nimmt diese Kompetenzverteilung ernst nehmen, das wechselseitige Einwirken aller an der Erziehung des Kindes beteiligten Personen ansprechen, zur Kooperation Aufgaben im besonderen durch Beachtung folgender Unterrichtsprinzipien und zur Lösung der damit verbundenen Probleme anregen Erziehungsanliegen wahr.
2.6. Das Prinzip der Zeugnisgabe durch den Kindergärtner: 1. Theologische Unterrichtsprinzipien:
Die Glaubensüberzeugung des Kindergärtners hat Vorbildfunktion. Der Religionsunterricht soll diesen Grundvorgang im erzieherischen Bemühen theologisch und pädagogisch transparent machen. Der künftige Kindergärtner soll sich bewußt werden, daß jede Qualität der Lebensdeutung auf die Handlungsmuster der Kinder Einfluß nimmt. 1.1. Das Prinzip der doppelten Treue zu Gott und zum Menschen in ihrer unaufhebbaren Spannung:
3 Es wird verwirklicht durch die Zuordnung jedes Themas sowohl zu einem theologisch wie auch zu einem anthropologisch begründeten Richtziel. Anthropologische Unterrichtsprinzipien:
3.1. Das Prinzip der Beachtung der individuellen und sozialen Beziehungen: 1.2. Das Prinzip der inkarnatorischen Grundstruktur des christlichen Glaubens:
Die Treue zum Menschen verlangt die Beachtung der jeweiligen Reifestufe des Schülers. Noch mehr als in anderen Unterrichtsgegenständen muß dieses Prinzip die konkrete Arbeit in den einzelnen Klassen bestimmen. Es schließt nicht nur das Bemühen um einen partnerschaftlichen Unterrichtsstil ein, es ist auch Fundament für andere anthropologische (zB Schülergemäßheit) und schulisch-didaktische (zB Schülerselbsttätigkeit) Unterrichtsprinzipien. Im Zentrum des Religionsunterrichtes steht die Person und das Anliegen Jesu Christi (Christozentrik). Daraus ergibt sich, daß der Glaube als personale Beziehung zu sehen ist und nicht nur als die Kenntnis einer mehr oder minder großen Summe von Einzelwahrheiten (vgl. Catechesi tradendae 5-9). In Person und Werk Jesu Christi findet sich alles aufgenommen und angenommen, was gut ist im Bereich der irdischen Wirklichkeiten. Person und Werk Jesu Christi sind auch nicht nur ein der Vergangenheit angehörendes Ereignis, sondern lebendige und fortwirkende Gegenwart. Die Gemeinschaft der Glaubenden, in der diese Wirklichkeit Christi anwesend bleibt, ist somit Bezugswirklichkeit des Religionsunterrichtes (Ekklesiozentrik). Inkulturation des Christentums durch Aufnahme alles Wertvollen in den christlichen Lebensvollzug und das Einbringen des Geistes Christi in alle Lebensbereiche des einzelnen der Gemeinschaften, Völker und Kulturen zeigen sich so als Grundanliegen, für die der Schüler sensibilisiert werden soll.
3.2 1.3. Das Prinzip der Schülergemäßheit eschatologischen Dimension:
Wie das gesamte katechetische Wirken der Kirche ist auch der Religionsunterricht Dienst am Menschen (Österreichisches Katechetisches Direktorium 1.1.). Die Beachtung des Schülers, seiner Anliegen, Fragen, Nöte, Sehnsüchte, seiner Bedürfnisse und seines Bedarfes müssen daher die Arbeitsweisen und das Ausmaß der Intensität einzelner Themen mitbestimmen. Die Aufmerksamkeit des Religionslehrers muß jedem einzelnen Schüler gelten. Jeder sollte sich angesprochen fühlen und seine Anliegen einbringen können. Der Schüler ist nach der Bischofssynode 1977 nicht Objekt, sondern Subjekt der Katechese. Die in allen menschlichen und christlichen Lebenswirklichkeiten und Wahrheiten enthaltene eschatologische Dimension ist in jedem Themenkreis enthalten. Sie darf daher auch nicht auf jene Themenfelder beschränkt werden, wo sie schwerpunktmäßig behandelt wird.
3.3. Das Prinzip der Lehrergemäßheit: 1.4. Christliche Grundhaltungen als Antwort und Nachahmung der Liebe Gottes zur Welt:
Aus der obengenannten Struktur des christlichen Glaubens und aus der Tatsache, daß Unterricht und Erziehung immer ein dialogisches Geschehen sind, darf der Lehrer sich nicht nur als Organisator von Lernprozessen sehen. Er hat das Recht und die Pflicht, seine eigene Persönlichkeit mit ihren Charismen und Begabungen in den Religionsunterricht einzubringen. Eine Grenze findet dieses Prinzip in der Tatsache, daß der Religionslehrer nicht nur seine eigene Meinung, sondern die Lehre Christi und die der Kirche zu vermitteln hat. Alle Themen sollen unter diesem Gesichtspunkt unterrichtet werden. Es besagt, daß Liebe Motor und Motiv christlichen Handelns ist und daß jedem menschlichen Handeln in Liebe das Liebesangebot Gottes zuvorgeht.
3.4 1.5. Das Prinzip der Erfahrungsorientierung ökumenischen Dimension:
Bei jedem Themenfeld sind die einschlägigen Erfahrungen, die die Schüler mitbringen, aufzugreifen. Aufgabe des Religionsunterrichtes ist es, diese Erfahrungen auch zu deuten und eine kritische Reflexion zu ermöglichen. Der Religionsunterricht soll aber auch neue Erfahrungen vorbereiten und ermöglichen (vgl. dazu Religionspädagogische Prinzipien, 2.4.). „Die Katechese darf von dieser ökumenischen Dimension nicht absehen; denn alle Gläubigen sind aufgerufen, sich je nach ihrer Fähigkeit und Stellung in der Kirche in die Bewegung zur Einheit einzureihen.” (Catechesi tradendae 32).
3.5 1.6. Das Prinzip der Sprachbildung Integration der Einzelthemen in eine Gesamtschau:
Als geschichtliche Religion wird christlicher Glaube in Worten und Sprachgestalten weitergegeben und bezeugt. Viele dieser Sprachgestalten sind nur aus dem Lebenskontext verständlich, in dem sie ihre Ausprägung erfuhren (vgl. Redegattungen in der Bibel; philosophische Fachausdrücke in dogmatischen Texten). In höheren Schulen soll der Religionsunterricht die damit verbundenen Verstehensprobleme bewußtmachen und Hilfen zum richtigen Verständnis anbieten. Der Verbalisierung eigener religiöser Erfahrungen und dem Glaubensgespräch kommen zudem immer größere Bedeutung zu, besonders im Hinblick auf den den Glauben vermittelnden Beruf eines Kindergärtners. Das Prinzip der Sprachbildung besagt, daß bei allen Themenkreisen diese Anliegen zu beachten sind. Der Religionsunterricht soll erreichen, daß die Einzelkenntnisse, die er vermittelt, nicht unverbunden für den Schüler nebeneinanderstehen. Er soll sie in sein Leben, aber auch in eine der Hierarchie der Wahrheiten (Oek. 11.) entsprechende Gesamtschau integrieren. Nach Catechesi tradendae sind die „Glaubensbekenntnisse” (beachte: Plural) geglückte Synthesen einer solchen Gesamtschau. Die in den Glaubensbekenntnissen gegebenen Formulierungen der Glaubensinhalte sind gleichsam das „Gefäß”, in das der Schüler die Erfahrung und die Erkenntnis dieser Glaubensinhalte einbringen und festhalten kann. Die Systematik der Glaubensbekenntnisse wird dabei im Lehrplan nicht als Form der Anordnung des Lehrstoffes oder der Lehrgänge gesehen, sondern - der ursprünglichen christlichen Tradition entsprechend - als Endpunkt, in den Einzelthemen münden.
3.6. Das Prinzip der Gesellschaftsbezogenheit: 2. Religionspädagogische Unterrichtsprinzipien:
Christlicher Glaube realisiert sich nicht nur im privaten Bereich. Er nimmt auch im gesellschaftlichen Bereich einen großen Raum ein. Wo immer dies möglich ist, soll auf einschlägige Probleme und Fragen der Gesellschaft und der künftigen Verantwortung des Schülers gegenüber der Gesellschaft Bezug genommen werden. 2.1. Das Prinzip der Symbolerschließung:
3.7. Das Prinzip des geschichtlichen Denkens: Menschliches Leben braucht sinnvoll erfahrbare Zeichen. Sie repräsentieren Wirklichkeit und stiften Gemeinschaft. Sie stellen Entscheidendes dar und sind als Geschehen wirksam. Für die religionspädagogische Arbeit erschließen Symbole elementare Glaubensinhalte, wie die Geheimnisse des Glaubens. Der künftige Kindergärtner soll Symbole entdecken und erschließen können, für sein eigenes Leben und für die Kinder, die seiner erzieherischen Verantwortung anvertraut sind.
Christentum ist eine historisch gewordene und wachsende Religion. Christliches Leben schließt darum wesentlich das Gedächtnis an das Heilswirken Gottes in der Geschichte (Ahamnese) ein. Soweit möglich, sollten die Themen aus ihrem Gewordensein heraus verständlich werden. Daher können Teilabschnitte und Anliegen der Kirchengeschichte bei anderen Themen eingebracht werden. Da Zukunft immer auch Herkunft ist (Heidegger), umfaßt das Prinzip des geschichtlichen Denkens neben dem kritischen Blick auf die Vergangenheit immer auch den planenden Blick auf die Zukunft. 2.2. Das Prinzip der ganzheitlichen Erziehung:
3.8. Elternarbeit - Familienbezogenheit: Erziehung ist das Geschehen, das den Menschen in seiner Ganzheit betrifft. Menschsein verwirklicht sich in der dauernden Bezogenheit von leiblichen, gefühlsmäßigen und geistigen Vorgängen. Das Kind nimmt sich und diese Beziehungen zu anderen Personen als Ganzheit wahr und darf deshalb nicht spezialisiert und eindimensional (zB nur Wissensvermittlung) erzogen und gebildet werden. Der künftige Kindergärtner soll diesen Ansatz einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung für sich beanspruchen und anwenden können. Er legt damit die Basis, ganzheitliche Erziehungsprozesse gestalten zu können.
Nach soziologischen Untersuchungen urteilen und handeln junge Menschen gerade im religiösen Bereich stark familienkonform (L. A. Vaskovics). Deshalb ist bei jedem Themenfeld auch die Familie des Schülers zu beachten. Unter Beachtung der psychischen Situation des jungen Menschen, seiner fortschreitenden Selbständigkeit und seiner Religionsmündigkeit ist eine Zusammenarbeit des Religionsunterrichtes mit den Familien und Eltern zu suchen. Dem jungen Menschen sollen sowohl Hilfen zur Selbständigkeit wie auch zur Wahrnehmung seiner Aufgaben in der eigenen gegenwärtigen Familie und in seiner zukünftigen Familie angeboten werden. Bewährt haben sich gemeinsame Veranstaltungen von Schülern und Eltern (Seminare, Feiern, Aktionen). Die Sprechstunde und der Elternsprechtag behalten als Mittel der Kooperation von Religionsunterricht und Elternhaus ihre Bedeutung und sind gewissenhaft vorzubereiten und durchzuführen. 2.3. Das Prinzip der Schulung religiöser Grundfähigkeiten („Kräfteschulung”):
4. Schulisch-didaktische Unterrichtsprinzipien: Die im Menschen grundgelegten Kräfte (im Sinne von Anlagen, Fähigkeiten, Tugenden), wie zB ehrfürchtiges Handeln, danken, staunen können, Meditationsfähigkeit usw., brauchen, damit sie wirksam werden, Entfaltung und Schulung. Dabei geht es nicht nur um das „passive” Training einer Kraft. Im Rahmen verschiedenster Begegnungen und Erlebnisse soll eigenes Verhalten aufgebaut werden und damit die Fähigkeit gefördert werden, einzelne Kräfte selbständig in Gebrauch zu nehmen.
4.1 2.4. Das Prinzip der Lebensnähe situationsorientierten Erziehung:
Der Religionsunterricht soll „vom Leben her” und „zum Leben hin” erziehen. Dabei sind nicht nur das individuelle Leben des Schülers und die Klassengemeinschaft zu sehen, sondern die Gesamtheit des Lebens in der modernen Welt mit ihren Strukturen, Problemen, Möglichkeiten und Aufgaben (vgl. auch § 2 SchOG). Lebenssituation der Lernenden und zu Erziehenden stehen im Mittelpunkt jedes Erziehungs- und Lernvorgangs. Dieser Ansatz braucht das Wissen um den Entwicklungsstand, die Kenntnis von der jeweiligen Lebenssituation des Schülers bzw. des Kindes. Tradition und erlernbare Inhalte verlieren nicht an Bedeutung. Sie werden zum „Sinn” für den Menschen, indem sie aus der und in die Situation des zu Erziehenden gedeutet und damit angemessen bewältigt werden. Vorgegebene Situationen werden interpretiert, fehlende Situationen müssen ermöglicht werden, und zwar in der Art, daß sich Schüler und Kinder darin selbst wiederfinden können („echte Situationen”).
4.2 2.5. Das Prinzip der Anschaulichkeit Elternbildung aus der Sicht der erzieherischen Verantwortung:
Im traditionellen Verständnis fordert dieses Prinzip eine konkrete Unterrichtsgestaltung, die Einbeziehung von Veranschaulichungshilfen, der Erfahrungen aus der Kindergartenpraxis und der berufsbezogenen Gegenstände. Im Religionsunterricht ist darüber hinaus zu beachten, daß es neben der äußeren Anschauung, neben sinnenhaft Faßbarem und neben der konkreten Vorstellungswelt auch das breite Gebiet der „inneren Anschauung” (Erfahrung, Meditation, Innerlichkeit), der geistig-geistlichen Anschaulichkeit und Veranschaulichung gibt. Der Schüler höherer Schulstufen ist zwar zu abstrakten Denkleistungen fähig und fordert sie auch in vielen Bereichen. Dennoch sollte das Anliegen des Konkreten und der Konkretisierung auch dort ernstgenommen werden. Eltern sind die ersten Erziehungsberechtigten ihres Kindes. Dieses Recht gilt auch dann, wenn das Kind anderen Erziehungsverantwortlichen (zB im Kindergarten oder in der Schule) überantwortet wird. Eltern bejahen mit ihrer Wahl einer Erziehungsstätte deren Erziehungskonzept und -ziel, dürfen aber auch von dieser Respekt vor ihrer Erziehungskompetenz erwarten. Der Religionsunterricht soll diese Kompetenzverteilung ernst nehmen, das wechselseitige Einwirken aller an der Erziehung des Kindes beteiligten Personen ansprechen, zur Kooperation und zur Lösung der damit verbundenen Probleme anregen.
4.3 2.6. Das Prinzip der Schülerselbsttätigkeit Zeugnisgabe durch den Kindergärtner:
In allen Schulstufen hat das „Lernen durch Tun” seine große Berechtigung. In der Oberstufe fordert die zunehmende Selbständigkeit und Selbstverantwortung und die Religionsmündigkeit ein spezifisches Beachten dieses Unterrichtsprinzips. Formen der Wahrung dieses Prinzips sind nicht nur die Arbeitsweisen und Methoden der Schülerselbsttätigkeit. Soweit möglich sind die Schüler auch bei der Wahl der Methoden, bei der Erarbeitung der Themenreihung und ähnlichem heranzuziehen. Das Bemühen um größtmögliche Schülerselbsttätigkeit innerhalb des Unterrichts steht im Dienst der Hilfe zu Selbständigkeit in Glaube und Leben. Vom Religionslehrer erfordert die Beachtung dieses Prinzips das Ernstnehmen der Schüler und den damit verbundenen Takt, aber auch das Bewußtsein, daß er nur bezeugen, appellieren, anbieten kann, daß die letzten religiösen und ethischen Entscheidungen aber nicht in seine Hand gegeben sind. Die Glaubensüberzeugung des Kindergärtners hat Vorbildfunktion. Der Religionsunterricht soll diesen Grundvorgang im erzieherischen Bemühen theologisch und pädagogisch transparent machen. Der künftige Kindergärtner soll sich bewußt werden, daß jede Qualität der Lebensdeutung auf die Handlungsmuster der Kinder Einfluß nimmt.
4.4. Das Prinzip des exemplarischen und orientierenden Lernens: 3. Anthropologische Unterrichtsprinzipien:
Religionsunterricht kann und will nicht die gesamte Theologie vermitteln. Unbeschadet der Forderung nach einer Gesamtschau macht es die Situation der Schüler und der Klassen notwendig, das Prinzip des Exemplarischen zu beachten. Was etwa am Beispiel eines Sakramentes erschlossen wurde, kann man auf andere Sakramente beziehen. Viele Anliegen können auf Grund der zur Verfügung stehenden Zeit nur in exemplarischer Auswahl behandelt werden. Die Auswahl muß immer im Blick auf die Gesamtheit des Stoffbereiches und die Situation des Schülers erfolgen. Zu beachten ist, welche Einzelinhalte und Einzelziele in der zur Verfügung stehenden Zeit behandelt werden können. Die Auswahl ist immer auch fachspezifisch zu rechtfertigen. Orientierendes Lernen verhilft dem Schüler dazu, sich in einem Thema selbst zurechtzufinden. Es bietet Hilfen zu eigenem Weiterdenken und Weiterlernen an. 3.1. Das Prinzip der Beachtung der individuellen und sozialen Beziehungen:
4.5. Das Prinzip der Methodenvielfalt: Die Treue zum Menschen verlangt die Beachtung der jeweiligen Reifestufe des Schülers. Noch mehr als in anderen Unterrichtsgegenständen muß dieses Prinzip die konkrete Arbeit in den einzelnen Klassen bestimmen. Es schließt nicht nur das Bemühen um einen partnerschaftlichen Unterrichtsstil ein, es ist auch Fundament für andere anthropologische (zB Schülergemäßheit) und schulisch-didaktische (zB Schülerselbsttätigkeit) Unterrichtsprinzipien.
Grundsätzlich ist jeder Religionslehrer in der Methode frei. Die gewählte Methode muß jedoch dem Inhalt, dem Schüler, dem Ziel und dem Lehrer entsprechen. Zu beachten ist der sinnvolle Einsatz verschiedener Methoden (Abwechslung). Dies kommt vor allem den unterschiedlichen Persönlichkeiten bei den Schülern (vgl. visuelle, auditive und kinästhetische Typen) entgegen. 3.2. Das Prinzip der Schülergemäßheit:
4.6. Das Prinzip der Fächerverbindung und der Kooperation; Wo immer es möglich ist, sollten Querverbindungen und Kontakte zu den anderen Unterrichtsgegenständen gesucht und hergestellt werden, ohne aber das eigenständige Ziel des Religionsunterrichtes aus dem Auge zu verlieren. Für den Religionsunterricht an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist gerade im berufsbezogenen Teil (Religionspädagogik) mit den berufsbildenden Fächern, wie zB Pädagogik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Didaktik, notwendig. Die Zusammenarbeit von Vertretern verschiedener Unterrichtsgegenstände ist gerade in diesem Schultyp geboten, dh. eigentlich Anliegen aller Lehrpersonen. An möglichen Maßnahmen sind beispielhaft zu nennen: Kooperation im geplanten fächerübergreifenden Unterricht, Beratung und Ergänzung in „Grenzgebieten”, Beteiligung an Klassenkonferenzen. Wie das gesamte katechetische Wirken der Kirche ist auch der Religionsunterricht Dienst am Menschen (Österreichisches Katechetisches Direktorium 1.1.). Die Beachtung des Schülers, seiner Anliegen, Fragen, Nöte, Sehnsüchte, seiner Bedürfnisse und seines Bedarfes müssen daher die Arbeitsweisen und das Ausmaß der Intensität einzelner Themen mitbestimmen. Die Aufmerksamkeit des Religionslehrers muß jedem einzelnen Schüler gelten. Jeder sollte sich angesprochen fühlen und seine Anliegen einbringen können. Der Schüler ist nach der Bischofssynode 1977 nicht Objekt, sondern Subjekt der Katechese.
4.7 3.3. Das Prinzip der Festigung des Unterrichts- und Erziehungsertrages; Lehrergemäßheit:
Neben der Motivation und der Anleitung zur eigenen außerschulischen Arbeit des Schülers dienen diesem Anliegen Wiederholungen und das Prinzip der Themenwiederkehr: Zentrale Anliegen kehren unter unterschiedlichem Aspekt in mehreren Schuljahren wieder. Aus der obengenannten Struktur des christlichen Glaubens und aus der Tatsache, daß Unterricht und Erziehung immer ein dialogisches Geschehen sind, darf der Lehrer sich nicht nur als Organisator von Lernprozessen sehen. Er hat das Recht und die Pflicht, seine eigene Persönlichkeit mit ihren Charismen und Begabungen in den Religionsunterricht einzubringen. Eine Grenze findet dieses Prinzip in der Tatsache, daß der Religionslehrer nicht nur seine eigene Meinung, sondern die Lehre Christi und die der Kirche zu vermitteln hat.
5. Erziehungsanliegen: 3.4. Das Prinzip der Erfahrungsorientierung:
5.1. Als integrierender Teil der österreichischen Schule hat der Religionsunterricht seine spezifischen Beiträge zu den Erziehungs- und Bildungsaufgaben der österreichischen Schule zu leisten. Vor allem trifft dies für folgende Bereiche zu: Bei jedem Themenfeld sind die einschlägigen Erfahrungen, die die Schüler mitbringen, aufzugreifen. Aufgabe des Religionsunterrichtes ist es, diese Erfahrungen auch zu deuten und eine kritische Reflexion zu ermöglichen. Der Religionsunterricht soll aber auch neue Erfahrungen vorbereiten und ermöglichen (vgl. dazu Religionspädagogische Prinzipien, 2.4.).
- Medienerziehung, 3.5. Das Prinzip der Sprachbildung:
- Politische Bildung Als geschichtliche Religion wird christlicher Glaube in Worten und Sprachgestalten weitergegeben und bezeugt. Viele dieser Sprachgestalten sind nur aus dem Lebenskontext verständlich, in dem sie ihre Ausprägung erfuhren (vgl. Redegattungen in der Bibel; philosophische Fachausdrücke in dogmatischen Texten). In höheren Schulen soll der Religionsunterricht die damit verbundenen Verstehensprobleme bewußtmachen und Hilfen zum richtigen Verständnis anbieten. Der Verbalisierung eigener religiöser Erfahrungen und dem Glaubensgespräch kommen zudem immer größere Bedeutung zu, besonders im Hinblick auf den den Glauben vermittelnden Beruf eines Kindergärtners. Das Prinzip der Sprachbildung besagt, daß bei allen Themenkreisen diese Anliegen zu beachten sind.
- Sexualerziehung, 3.6. Das Prinzip der Gesellschaftsbezogenheit:
- Erziehung zur Partner- und Elternschaft Christlicher Glaube realisiert sich nicht nur im privaten Bereich. Er nimmt auch im gesellschaftlichen Bereich einen großen Raum ein. Wo immer dies möglich ist, soll auf einschlägige Probleme und Fragen der Gesellschaft und der künftigen Verantwortung des Schülers gegenüber der Gesellschaft Bezug genommen werden.
- Gewissensbildung, 3.7. Das Prinzip des geschichtlichen Denkens:
- Friedenserziehung Christentum ist eine historisch gewordene und wachsende Religion. Christliches Leben schließt darum wesentlich das Gedächtnis an das Heilswirken Gottes in der Geschichte (Ahamnese) ein. Soweit möglich, sollten die Themen aus ihrem Gewordensein heraus verständlich werden. Daher können Teilabschnitte und Anliegen der Kirchengeschichte bei anderen Themen eingebracht werden. Da Zukunft immer auch Herkunft ist (Heidegger), umfaßt das Prinzip des geschichtlichen Denkens neben dem kritischen Blick auf die Vergangenheit immer auch den planenden Blick auf die Zukunft.
3.8. Elternarbeit - Erziehung zu verantwortlicher Haltung im Beruf, Familienbezogenheit:
- Erziehung Nach soziologischen Untersuchungen urteilen und handeln junge Menschen gerade im religiösen Bereich stark familienkonform (L. A. Vaskovics). Deshalb ist bei jedem Themenfeld auch die Familie des Schülers zu einem integrativen Lebensstil beachten. Unter Beachtung der psychischen Situation des jungen Menschen, seiner fortschreitenden Selbständigkeit und seiner Religionsmündigkeit ist eine Zusammenarbeit des Religionsunterrichtes mit den Familien und Eltern zu suchen. Dem jungen Menschen sollen sowohl Hilfen zur Selbständigkeit wie auch zur Wahrnehmung seiner Aufgaben in der eigenen gegenwärtigen Familie und in seiner zukünftigen Familie angeboten werden. Bewährt haben sich gemeinsame Veranstaltungen von Schülern und Eltern (Seminare, Feiern, Aktionen). Die Sprechstunde und der Elternsprechtag behalten als Mittel der Kooperation von Religionsunterricht und Elternhaus ihre Bedeutung und sind gewissenhaft vorzubereiten und durchzuführen.
5.2. Die religionspädagogische Zielsetzung erfordert ua. eine besondere Beachtung der Gebetserziehung und der liturgischen Bildung (im Sinne der Eigenerfahrung des Schülers und künftigen Kindergärtners). 4. Schulisch-didaktische Unterrichtsprinzipien:
Lehrinhalte 4.1. Das Prinzip der Lebensnähe:
Verbindliches Minimum an Lehrinhalt stellen die Themenfelder der einzelnen Klassen dar. Diese Themenfelder müssen in den Klassen, wo sie vorgesehen sind, zur Sprache kommen. Das Ausmaß und die Intensität wird durch die Situation der Schüler (Vorwissen, Aufnahmebereitschaft und ähnliches) bestimmt. Es ist möglich, einzelne Aspekte eines Themas oder ein Themenfeld zur Gänze im Rahmen der übrigen Themen einzubringen. Der Religionsunterricht soll „vom Leben her” und „zum Leben hin” erziehen. Dabei sind nicht nur das individuelle Leben des Schülers und die Klassengemeinschaft zu sehen, sondern die Gesamtheit des Lebens in der modernen Welt mit ihren Strukturen, Problemen, Möglichkeiten und Aufgaben (vgl. auch § 2 SchOG).
Bei begründeten Raffungen (Stundenentfall) wird der Minimallehrplan erfüllt, wenn jedes der Themen mindestens im Ausmaß einer Unterrichtseinheit zur Sprache kommt. Die in diesem Fall notwendigen Beschränkungen müssen jedoch die Grundaussage des Kernstoffes wahren. 4.2. Das Prinzip der Anschaulichkeit:
Diese Beschränkung bietet dem Religionslehrer die Möglichkeit, neben dem Verpflichtenden Lehrstoff auf andere Anliegen einzugehen, die die Schüler bewegen oder brauchen. Dabei werden in den meisten Fällen Inhalte aufgegriffen werden, die im Lehrplan an anderer Stelle oder in anderem Zusammenhang genannt sind. Im traditionellen Verständnis fordert dieses Prinzip eine konkrete Unterrichtsgestaltung, die Einbeziehung von Veranschaulichungshilfen, der Erfahrungen aus der Kindergartenpraxis und der berufsbezogenen Gegenstände. Im Religionsunterricht ist darüber hinaus zu beachten, daß es neben der äußeren Anschauung, neben sinnenhaft Faßbarem und neben der konkreten Vorstellungswelt auch das breite Gebiet der „inneren Anschauung” (Erfahrung, Meditation, Innerlichkeit), der geistig-geistlichen Anschaulichkeit und Veranschaulichung gibt. Der Schüler höherer Schulstufen ist zwar zu abstrakten Denkleistungen fähig und fordert sie auch in vielen Bereichen. Dennoch sollte das Anliegen des Konkreten und der Konkretisierung auch dort ernstgenommen werden.
Die Summe des bei den Lehrinhalten angegebenen Kernstoffes und des Erweiterungsstoffes ergibt einen Maximallehrplan, der zur Gänze nicht durchgeführt werden kann. Die im Erweiterungsstoff angegebenen Inhalte sind mögliche Erweiterungen, aus denen der Religionslehrer je nach Situation der Klasse eine Auswahl treffen kann. 4.3. Das Prinzip der Schülerselbsttätigkeit:
Die beim Kernstoff angegebenen Inhalte sind nicht mit Stundenthemen identisch. Ein Teil dieser Inhalte ist für den Schüler eine Wiederholung aus früheren Schulstufen. Der Kernstoff umfaßt auch das erwartete Maturawissen im Sinne einer dem Schüler zumutbaren Gesamtschau. In allen Schulstufen hat das „Lernen durch Tun” seine große Berechtigung. In der Oberstufe fordert die zunehmende Selbständigkeit und Selbstverantwortung und die Religionsmündigkeit ein spezifisches Beachten dieses Unterrichtsprinzips. Formen der Wahrung dieses Prinzips sind nicht nur die Arbeitsweisen und Methoden der Schülerselbsttätigkeit. Soweit möglich sind die Schüler auch bei der Wahl der Methoden, bei der Erarbeitung der Themenreihung und ähnlichem heranzuziehen. Das Bemühen um größtmögliche Schülerselbsttätigkeit innerhalb des Unterrichts steht im Dienst der Hilfe zu Selbständigkeit in Glaube und Leben. Vom Religionslehrer erfordert die Beachtung dieses Prinzips das Ernstnehmen der Schüler und den damit verbundenen Takt, aber auch das Bewußtsein, daß er nur bezeugen, appellieren, anbieten kann, daß die letzten religiösen und ethischen Entscheidungen aber nicht in seine Hand gegeben sind.
In der folgenden Lehrstoffangabe sind die Kapitel, die sich auf den Schüler beziehen, in Normalschrift, jene, die die Berufspraxis des Kindergärtners zum Gegenstand haben, in Kursivschrift gesetzt. 4.4. Das Prinzip des exemplarischen und orientierenden Lernens:
1. Klasse (2 Wochenstunden): Religionsunterricht kann und will nicht die gesamte Theologie vermitteln. Unbeschadet der Forderung nach einer Gesamtschau macht es die Situation der Schüler und der Klassen notwendig, das Prinzip des Exemplarischen zu beachten. Was etwa am Beispiel eines Sakramentes erschlossen wurde, kann man auf andere Sakramente beziehen. Viele Anliegen können auf Grund der zur Verfügung stehenden Zeit nur in exemplarischer Auswahl behandelt werden. Die Auswahl muß immer im Blick auf die Gesamtheit des Stoffbereiches und die Situation des Schülers erfolgen. Zu beachten ist, welche Einzelinhalte und Einzelziele in der zur Verfügung stehenden Zeit behandelt werden können. Die Auswahl ist immer auch fachspezifisch zu rechtfertigen. Orientierendes Lernen verhilft dem Schüler dazu, sich in einem Thema selbst zurechtzufinden. Es bietet Hilfen zu eigenem Weiterdenken und Weiterlernen an.
GEMEINSAM UNTERWEGS 4.5. Das Prinzip der Methodenvielfalt:
FRAGEN AN MEIN LEBEN Grundsätzlich ist jeder Religionslehrer in der Methode frei. Die gewählte Methode muß jedoch dem Inhalt, dem Schüler, dem Ziel und dem Lehrer entsprechen. Zu beachten ist der sinnvolle Einsatz verschiedener Methoden (Abwechslung). Dies kommt vor allem den unterschiedlichen Persönlichkeiten bei den Schülern (vgl. visuelle, auditive und kinästhetische Typen) entgegen.
1.1. Religionsunterricht und religiöse Erziehung (E 2, E 3) Kernstoff: 4.6. Das Prinzip der Fächerverbindung und der Kooperation; Wo immer es möglich ist, sollten Querverbindungen und Kontakte zu den anderen Unterrichtsgegenständen gesucht und hergestellt werden, ohne aber das eigenständige Ziel des Religionsunterrichtes aus dem Auge zu verlieren. Für den Religionsunterricht an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist gerade im berufsbezogenen Teil (Religionspädagogik) mit den berufsbildenden Fächern, wie zB Pädagogik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Didaktik, notwendig. Die Zusammenarbeit von Vertretern verschiedener Unterrichtsgegenstände ist gerade in diesem Schultyp geboten, dh. eigentlich Anliegen aller Lehrpersonen. An möglichen Maßnahmen sind beispielhaft zu nennen: Kooperation im geplanten fächerübergreifenden Unterricht, Beratung und Ergänzung in „Grenzgebieten”, Beteiligung an Klassenkonferenzen.
1. Schule: Lebens- und Arbeitsraum des Schülers (E 2). 4.7. Das Prinzip der Festigung des Unterrichts- und Erziehungsertrages;
2. Religion als Unterrichtsthema und Religion als Lebensvollzug (E 3). Neben der Motivation und der Anleitung zur eigenen außerschulischen Arbeit des Schülers dienen diesem Anliegen Wiederholungen und das Prinzip der Themenwiederkehr: Zentrale Anliegen kehren unter unterschiedlichem Aspekt in mehreren Schuljahren wieder.
3 5. Aufgaben und Gestaltung des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (B 4). Erziehungsanliegen:
4. Religiöse Erziehung im Kleinkindalter - Thema des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (Überblick) (E 2). 5.1. Als integrierender Teil der österreichischen Schule hat der Religionsunterricht seine spezifischen Beiträge zu den Erziehungs- und Bildungsaufgaben der österreichischen Schule zu leisten. Vor allem trifft dies für folgende Bereiche zu:
Erweiterungsstoff: - Medienerziehung,
11. Die Kirche als Bildungsträger und Träger von Erziehungseinrichtungen (D 2) (Bedeutung der Kirche für Bildungsarbeit, Leistung für Kultur, für die Erziehung - Politische Bildung, für die Schulen usw.).
1.2. Der Mensch auf der Suche nach Glück und Sinn (A 4 - Sexualerziehung, B 4) Kernstoff:
1. Der Jugendliche in der Umbruchsituation (B 2). - Erziehung zur Partner- und Elternschaft,
2. Die Suche des Menschen (des Kindes) nach dem Glück und Sinn (A 4). - Gewissensbildung,
3. Der Zusammenhang von Glück und Lebenssinn (A 4). - Friedenserziehung,
4. Gott - Urheber des Glücks (B 4). Erziehung zu verantwortlicher Haltung im Beruf,
Erweiterungsstoff: - Erziehung zu einem integrativen Lebensstil.
11. Zeichen und Symbole für das Glück (A 4). 5.2. Die religionspädagogische Zielsetzung erfordert ua. eine besondere Beachtung der Gebetserziehung und der liturgischen Bildung (im Sinne der Eigenerfahrung des Schülers und künftigen Kindergärtners).
12. Zukunftserwartungen und Sinnfrage des Menschen (A 4). Lehrinhalte
13. Scheinantworten auf die Sinnfrage (A 4). Verbindliches Minimum an Lehrinhalt stellen die Themenfelder der einzelnen Klassen dar. Diese Themenfelder müssen in den Klassen, wo sie vorgesehen sind, zur Sprache kommen. Das Ausmaß und die Intensität wird durch die Situation der Schüler (Vorwissen, Aufnahmebereitschaft und ähnliches) bestimmt. Es ist möglich, einzelne Aspekte eines Themas oder ein Themenfeld zur Gänze im Rahmen der übrigen Themen einzubringen.
14. Beispiele menschlicher Sinnfindung (biblische Texte, Geschichten, Märchen, Bilder ...) (A 4). Bei begründeten Raffungen (Stundenentfall) wird der Minimallehrplan erfüllt, wenn jedes der Themen mindestens im Ausmaß einer Unterrichtseinheit zur Sprache kommt. Die in diesem Fall notwendigen Beschränkungen müssen jedoch die Grundaussage des Kernstoffes wahren.
1.3. Berufung zum Leben aus dem Glauben (A 1,E 1) Diese Beschränkung bietet dem Religionslehrer die Möglichkeit, neben dem Verpflichtenden Lehrstoff auf andere Anliegen einzugehen, die die Schüler bewegen oder brauchen. Dabei werden in den meisten Fällen Inhalte aufgegriffen werden, die im Lehrplan an anderer Stelle oder in anderem Zusammenhang genannt sind.
Kernstoff: Die Summe des bei den Lehrinhalten angegebenen Kernstoffes und des Erweiterungsstoffes ergibt einen Maximallehrplan, der zur Gänze nicht durchgeführt werden kann. Die im Erweiterungsstoff angegebenen Inhalte sind mögliche Erweiterungen, aus denen der Religionslehrer je nach Situation der Klasse eine Auswahl treffen kann.
1. Leben als Ruf und Antwort, als Gabe und Aufgabe (A 1). Die beim Kernstoff angegebenen Inhalte sind nicht mit Stundenthemen identisch. Ein Teil dieser Inhalte ist für den Schüler eine Wiederholung aus früheren Schulstufen. Der Kernstoff umfaßt auch das erwartete Maturawissen im Sinne einer dem Schüler zumutbaren Gesamtschau.
2. Vorfelder des Glaubens (Vertrauen, Zuwendung, Geborgenheit, Aufbruch, Hören, Miteinander sprechen usw.) (A 1). In der folgenden Lehrstoffangabe sind die Kapitel, die sich auf den Schüler beziehen, in Normalschrift, jene, die die Berufspraxis des Kindergärtners zum Gegenstand haben, in Kursivschrift gesetzt.
3 1. Glaube - Glaubensschwierigkeiten - Zweifel - Unglaube (A 1/E 1). Klasse (2 Wochenstunden):
4. Verständnis von und Beispiele für Glauben aus der Bibel (C 2). GEMEINSAM UNTERWEGS
5. Glaubenszeugnis - Glaubensfeier - Glaubenstat (E 1). FRAGEN AN MEIN LEBEN
Erweiterungsstoff 1.1. Religionsunterricht und religiöse Erziehung (E 2, E 3) Kernstoff:
11 1. Beispiele von gläubigen Menschen aus Geschichte und Gegenwart - Heilige (D 2, E 2). Schule: Lebens- und Arbeitsraum des Schülers (E 2).
12 2. Die Bedeutung des Vorbildes für die Entwicklung des Glaubens (E 2). Religion als Unterrichtsthema und Religion als Lebensvollzug (E 3).
1.4. Leben mit Leid und Tod (A 4, C 4, E 4) 3. Aufgaben und Gestaltung des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (B 4).
Kernstoff: 4. Religiöse Erziehung im Kleinkindalter - Thema des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (Überblick) (E 2).
1. Lebensverlust und Lebensgewinn (Erhebung von Erfahrungen) (A 4). Erweiterungsstoff:
2 11. Der Umgang des heutigen Menschen mit Leid und Tod (E 4). Die Kirche als Bildungsträger und Träger von Erziehungseinrichtungen (D 2) (Bedeutung der Kirche für Bildungsarbeit, Leistung für Kultur, für die Erziehung, für die Schulen usw.).
3. Leid und Tod im Leben eines Kindes (A 4). 1.2. Der Mensch auf der Suche nach Glück und Sinn (A 4, B 4) Kernstoff:
Erweiterungsstoff: 1. Der Jugendliche in der Umbruchsituation (B 2).
11 2. Verdrängung und Bearbeitung von Leid und Tod (A 4). Die Suche des Menschen (des Kindes) nach dem Glück und Sinn (A 4).
12 3. Eschatologie (B 4, D 4). Der Zusammenhang von Glück und Lebenssinn (A 4).
13 4. Das Sakrament der Krankensalbung (B 4). Gott - Urheber des Glücks (B 4).
NACH GOTT FRAGEN Erweiterungsstoff:
1.5. Der Glaube an den einen Gott (A 1, B 1, D 1) 11. Zeichen und Symbole für das Glück (A 4).
Kernstoff: 12. Zukunftserwartungen und Sinnfrage des Menschen (A 4).
1 13. Gottesvorstellungen junger Menschen (A 1). Scheinantworten auf die Sinnfrage (A 4).
2 14. Möglichkeiten der Gotteserfahrung (A 1). Beispiele menschlicher Sinnfindung (biblische Texte, Geschichten, Märchen, Bilder ...) (A 4).
3. Gott im Mitmenschen begegnen - Zeugen der Gotteserfahrung (A 1). 1.3. Berufung zum Leben aus dem Glauben (A 1,E 1)
4. Gotteserfahrungen des Kleinkindes - „Spuren Gottes” in der kindlichen Welt (A 1). Kernstoff:
Erweiterungsstoff: 1. Leben als Ruf und Antwort, als Gabe und Aufgabe (A 1).
11 2. Das Verhältnis von Glaube und Wissen (D 1). Vorfelder des Glaubens (Vertrauen, Zuwendung, Geborgenheit, Aufbruch, Hören, Miteinander sprechen usw.) (A 1).
12 3. Gotteserfahrungen in Kunst und Literatur (D 3). Glaube - Glaubensschwierigkeiten - Zweifel - Unglaube (A 1/E 1).
13 4. Das Gottesbild in Kinderbüchern (D 3). Verständnis von und Beispiele für Glauben aus der Bibel (C 2).
1.6. Gotteserfahrungen in der Bibel (C 1) 5. Glaubenszeugnis - Glaubensfeier - Glaubenstat (E 1).
Kernstoff Erweiterungsstoff:
1 11. Beispiele der Gotteserfahrung im Alten Testament (C 2). Beispiele von gläubigen Menschen aus Geschichte und Gegenwart - Heilige (D 2, E 2).
2 12. Jesu Gottesbild und Gottesbeziehung (C 1). Die Bedeutung des Vorbildes für die Entwicklung des Glaubens (E 2).
3. Gott, der befreit und mitgeht: (Dtn. 6,20-25; Lk. 1,46-55 ...) (C 4). 1.4. Leben mit Leid und Tod (A 4, C 4, E 4)
4. Der nahe und der ferne Gott (zB Ps. 22) (C 1). Kernstoff:
5 1. Biblische Vorstellungen über Gott für das Kleinkind (C 1). Lebensverlust und Lebensgewinn (Erhebung von Erfahrungen) (A 4).
Erweiterungsstoff: 2. Der Umgang des heutigen Menschen mit Leid und Tod (E 4).
11 3. Die Schöpfung - der schaffende Gott (C 3). Leid und Tod im Leben eines Kindes (A 4).
12. Vaterbild und Gottesbild (A 1, C 1). Erweiterungsstoff:
13 11. Der Monotheismus - das erste Gebot (C 4). Verdrängung und Bearbeitung von Leid und Tod (A 4).
1.7. Glaube und Gottesbild in den Konfessionen und Religionen (A 4, B 4) 12. Eschatologie (B 4, D 4).
Kernstoff: 13. Das Sakrament der Krankensalbung (B 4).
1. Überblick über die wichtigsten christlichen Konfessionen (D 4). NACH GOTT FRAGEN
2. Wesensmerkmale der außerchristlichen Religionen: Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Universismus (A 2). 1.5. Der Glaube an den einen Gott (A 1, B 1, D 1)
Erweiterungsstoff Kernstoff:
11 1. Verbreitung der Konfessionen und Weltreligionen (A 2). Gottesvorstellungen junger Menschen (A 1).
12 2. Die Aussagen des 2. Vatikanums zu den Andersgläubigen (D 4). Möglichkeiten der Gotteserfahrung (A 1).
DER EINZELNE UND DIE GEMEINSCHAFT 3. Gott im Mitmenschen begegnen - Zeugen der Gotteserfahrung (A 1).
1.8. Grundbedürfnisse des Menschen (A 1) 4. Gotteserfahrungen des Kleinkindes - „Spuren Gottes” in der kindlichen Welt (A 1).
Kernstoff Erweiterungsstoff:
1 11. Grundlegende Bedürfnisse des Menschen in materieller, geistiger, sozialer und religiöser Hinsicht (A 1, B 1). Das Verhältnis von Glaube und Wissen (D 1).
2 12. Grundbedürfnisse des Kindes, wie Angenommensein, Geborgenheit, Vertrauen, Versöhnung, Gemeinschaft, Liebe ua. (A 2, B 2). Gotteserfahrungen in Kunst und Literatur (D 3).
3 13. Leben mit christlichen Grundwerten (E 4). Das Gottesbild in Kinderbüchern (D 3).
Erweiterungsstoff: 1.6. Gotteserfahrungen in der Bibel (C 1)
11. Allgemein anerkannte Werte in den Religionen (B 4). Kernstoff:
12 1. Die Bedürfnisse des Schülers gegenüber der Klassengemeinschaft (E 2). Beispiele der Gotteserfahrung im Alten Testament (C 2).
13 2. Werterziehung nach christlichen Grundsätzen (E 4). Jesu Gottesbild und Gottesbeziehung (C 1).
1.9. Leben in Gemeinschaft (E 2) 3. Gott, der befreit und mitgeht: (Dtn. 6,20-25; Lk. 1,46-55 ...) (C 4).
Kernstoff: 4. Der nahe und der ferne Gott (zB Ps. 22) (C 1).
1 5. Bedeutung und Aufgaben von Gemeinschaften: Familie, Schule, Kirche, Staat (E 2). Biblische Vorstellungen über Gott für das Kleinkind (C 1).
2. Das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft (A 2, E 2). Erweiterungsstoff:
3 11. Die Gemeinschaft der Glaubenden - Kirche (D 2). Die Schöpfung - der schaffende Gott (C 3).
4 12. Probleme, die in und durch die Gemeinschaft entstehen und deren Bewältigung (E 2). Vaterbild und Gottesbild (A 1, C 1).
5 13. Die Bedeutung und die Möglichkeiten gemeinschaftlichen Lebens im Kindergarten (E 2). Der Monotheismus - das erste Gebot (C 4).
Erweiterungsstoff: 1.7. Glaube und Gottesbild in den Konfessionen und Religionen (A 4, B 4)
11. Kirchliche Jugendgemeinschaften (E 2). Kernstoff:
12 1. Kirchliche Erneuerungsbewegungen (D 2). Überblick über die wichtigsten christlichen Konfessionen (D 4).
13 2. Die Gemeinschaft der Heiligen (D 2). Wesensmerkmale der außerchristlichen Religionen: Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Universismus (A 2).
14. Das „ausgeschlossene” Kind (E 2). Erweiterungsstoff:
VOLLZÜGE DES GLAUBENS 11. Verbreitung der Konfessionen und Weltreligionen (A 2).
1.10. Gestalt des christlichen Lebens (D 1, E 1) 12. Die Aussagen des 2. Vatikanums zu den Andersgläubigen (D 4).
Kernstoff: DER EINZELNE UND DIE GEMEINSCHAFT
1. Die eigene Glaubensgeschichte (E 1). 1.8. Grundbedürfnisse des Menschen (A 1)
2. Ausdrucksformen und Grundzüge des katholischen Glaubenlebens (D 1, E 1). Kernstoff:
3 1. Leben mit der Kirche (E 2). Grundlegende Bedürfnisse des Menschen in materieller, geistiger, sozialer und religiöser Hinsicht (A 1, B 1).
4 2. Feste des katholischen Glaubens und das Kirchenjahr (D 4). Grundbedürfnisse des Kindes, wie Angenommensein, Geborgenheit, Vertrauen, Versöhnung, Gemeinschaft, Liebe ua. (A 2, B 2).
5 3. Kirchliche Feste in der Kindergartenarbeit (E 4). Leben mit christlichen Grundwerten (E 4).
6. Möglichkeiten christlichen Lebens für das Kleinkind (E 2). Erweiterungsstoff:
Erweiterungsstoff: 11. Allgemein anerkannte Werte in den Religionen (B 4).
11 12. Möglichkeiten religiöser Bildung (E 2). Die Bedürfnisse des Schülers gegenüber der Klassengemeinschaft (E 2).
2 13. Klasse (2 Wochenstunden): Werterziehung nach christlichen Grundsätzen (E 4).
FREIHEIT UND SINNVOLLE BINDUNG 1.9. Leben in Gemeinschaft (E 2)
FREI WERDEN UND FREI SEIN Kernstoff:
2.1. Freiheit und Verantwortung (A 4, E 1) 1. Bedeutung und Aufgaben von Gemeinschaften: Familie, Schule, Kirche, Staat (E 2).
Kernstoff: 2. Das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft (A 2, E 2).
1 3. Freiheit als Wesensmerkmal des Menschen (A1). Die Gemeinschaft der Glaubenden - Kirche (D 2).
2 4. Freiheit für und Freiheit von (A 4). Probleme, die in und durch die Gemeinschaft entstehen und deren Bewältigung (E 2).
3 5. Freiheit und Normen (A 2, E 2). Die Bedeutung und die Möglichkeiten gemeinschaftlichen Lebens im Kindergarten (E 2).
4. Freiheit und Gewissen (E 1). Erweiterungsstoff:
5 11. Menschliche Entscheidungsfreiheit (A 1, E 1). Kirchliche Jugendgemeinschaften (E 2).
6 12. Freiheit und Verantwortung (E 2). Kirchliche Erneuerungsbewegungen (D 2).
Erweiterungsstoff: 13. Die Gemeinschaft der Heiligen (D 2).
11 14. Jesus Christus und seine Freiheit bewirkende Botschaft (C 4). Das „ausgeschlossene” Kind (E 2).
12. Das Kind und dessen persönliche Freiheit (A 4). VOLLZÜGE DES GLAUBENS
13. Freiheit durch Regeln geschützt (E 2). 1.10. Gestalt des christlichen Lebens (D 1, E 1)
14. Fehlformen der Freiheit (A 2). Kernstoff:
15 1. Freiheitsberaubung in unserer Zeit (A 2). Die eigene Glaubensgeschichte (E 1).
AUFBRÜCHE UND PROTEST 2. Ausdrucksformen und Grundzüge des katholischen Glaubenlebens (D 1, E 1).
2.2. Jugend im Aufbruch (A 2) 3. Leben mit der Kirche (E 2).
Kernstoff: 4. Feste des katholischen Glaubens und das Kirchenjahr (D 4).
1 5. Jugendliche auf der Suche nach neuen Lebensformen (A 4). Kirchliche Feste in der Kindergartenarbeit (E 4).
2 6. Jugendkultur als Protest gegen Erstarrung in der Gesellschaft (A 2). Möglichkeiten christlichen Lebens für das Kleinkind (E 2).
3. Aufbruch und Protest Jesu gegen verschiedene Strömungen und Verhaltensweisen seiner Zeit (C 1). Erweiterungsstoff:
4 11. Flucht in die Sucht: Drogen, Alkohol, Medikamente ... (A 4). Möglichkeiten religiöser Bildung (E 2).
5 2. Die „Eigenart” des Kindes im religiösen Verhalten (A 4, E 4). Klasse (2 Wochenstunden):
Erweiterungsstoff: FREIHEIT UND SINNVOLLE BINDUNG
11. Jugend zwischen Aufbruch und Flucht: Alternativgruppen und Aussteiger (A 2). FREI WERDEN UND FREI SEIN
12. Das Engagement der Jugend für den Frieden (E 2, A 2). 2.1. Freiheit und Verantwortung (A 4, E 1)
2.3. Sekten und religiöse Bewegungen (A 4) Kernstoff:
Kernstoff: 1. Freiheit als Wesensmerkmal des Menschen (A1).
1 2. Sekten: Eine Herausforderung für die großen Kirchen (A 2). Freiheit für und Freiheit von (A 4).
2 3. Sekten und Neue religiöse Bewegungen (Jugendreligionen) (A 2). Freiheit und Normen (A 2, E 2).
3 4. Umgang mit Vertretern der Sekten und Jugendreligionen (E 4). Freiheit und Gewissen (E 1).
4 5. Gespräche mit betroffenen Eltern und Kindern, die mit diesen Gruppen in Berührung gekommen sind (E 2). Menschliche Entscheidungsfreiheit (A 1, E 1).
Erweiterungsstoff: 6. Freiheit und Verantwortung (E 2).
11. Der Unterschied zwischen kirchlichem und sektiererischem Umgang mit der Bibel (C 4). Erweiterungsstoff:
12 11. Die im Bundesland/in der Diözese tätigen Sekten und Neuen religiösen Bewegungen (D 4). Jesus Christus und seine Freiheit bewirkende Botschaft (C 4).
13 12. Sekten als kirchengeschichtliches Phänomen (Längsschnitt) (D 4). Das Kind und dessen persönliche Freiheit (A 4).
2.4. Aufbrüche im Geist Gottes (D 2, E 2) 13. Freiheit durch Regeln geschützt (E 2).
Kernstoff: 14. Fehlformen der Freiheit (A 2).
1 15. Berufungen, Charismen, Aufbrüche im Geiste Gottes (C 2). Freiheitsberaubung in unserer Zeit (A 2).
2. Berufungen, Impulse, Aufbrüche in der Geschichte der Kirche: AUFBRÜCHE UND PROTEST
Heilige 2.2. Jugend im Aufbruch (DA 2).
3. Das Pfingsereignis als Aufbruchserfahrung (B 2, C 2). Kernstoff:
4 1. Umkehr und Reform als dauernder Auftrag der Kirche (D 2, E 2). Jugendliche auf der Suche nach neuen Lebensformen (A 4).
5 2. Veränderungen im Glaubensverhalten des Erziehers durch das Kind (E 2). Jugendkultur als Protest gegen Erstarrung in der Gesellschaft (A 2).
6 3. Neue Wege in der religiösen Erziehung im Kleinkindalter (E 4). Aufbruch und Protest Jesu gegen verschiedene Strömungen und Verhaltensweisen seiner Zeit (C 1).
Erweiterungsstoff 4. Flucht in die Sucht: Drogen, Alkohol, Medikamente ... (A 4).
11 5. Jugend in der Erwachsenenkirche (E 2). Die „Eigenart” des Kindes im religiösen Verhalten (A 4, E 4).
12. Charismatische Bewegungen (D 2). Erweiterungsstoff:
13 11. Basisgemeinden in der Kirche (D 4). Jugend zwischen Aufbruch und Flucht: Alternativgruppen und Aussteiger (A 2).
14 12. Gelebte Ökumene am Beispiel von Taize (D 2). Das Engagement der Jugend für den Frieden (E 2, A 2).
PARTNER SEIN - GEMEINSCHAFT 2.3. Sekten und religiöse Bewegungen (A 4)
2.5. Vielfalt der Berufungen durch Gott und die Antworten des Menschen (D 2, E 2) Kernstoff:
Kernstoff 1. Sekten: Eine Herausforderung für die großen Kirchen (A 2).
1 2. Gezielte Lebensgestaltung und Berufsvorbereitung als Auftrag und Aufgabe (E 2). Sekten und Neue religiöse Bewegungen (Jugendreligionen) (A 2).
2 3. Berufung zum Dienst im Licht der Bibel (C 2). Umgang mit Vertretern der Sekten und Jugendreligionen (E 4).
3 4. Das allgemeine Priestertum als Berufung zu verschiedenen Diensten in und an der Kirche, in und an der Welt (E 2). Gespräche mit betroffenen Eltern und Kindern, die mit diesen Gruppen in Berührung gekommen sind (E 2).
4. Das Weihesakrament als Berufung zum Dienst (D 2, E 2). Erweiterungsstoff:
5 11. Leben nach evangelischen Räten (E 2). Der Unterschied zwischen kirchlichem und sektiererischem Umgang mit der Bibel (C 4).
6 12. Laientheologen - Form des kirchlichen Dienstes (E 2). Die im Bundesland/in der Diözese tätigen Sekten und Neuen religiösen Bewegungen (D 4).
Erweiterungsstoff: 13. Sekten als kirchengeschichtliches Phänomen (Längsschnitt) (D 4).
12. Berufen zum Beruf eines Kindergärtners (E 2). 2.4. Aufbrüche im Geist Gottes (D 2, E 2)
13. Die Aufgabe der Frau in der Kirche (E 2). Kernstoff:
14 1. Berufungsgeschichten in der Bibel (C 4). Berufungen, Charismen, Aufbrüche im Geiste Gottes (C 2).
2.6. Sinn und Bedeutung von Freundschaft (A 2) 2. Berufungen, Impulse, Aufbrüche in der Geschichte der Kirche:
Kernstoff: Heilige (D 2).
1 3. Freundschaft als Weg der Selbstfindung und Glückserfahrung (A 1). Das Pfingsereignis als Aufbruchserfahrung (B 2, C 2).
2 4. Merkmale von Freundschaft: Treue, Wahrhaftigkeit, Achtung, Rücksichtnahme, Verzicht, Hingabe (A 4). Umkehr und Reform als dauernder Auftrag der Kirche (D 2, E 2).
3 5. Gefährdung und Fehlformen der Freundschaft (A 2). Veränderungen im Glaubensverhalten des Erziehers durch das Kind (E 2).
4 6. Nähe und Distanz des Kindergärtners zum Kind (E 2). Neue Wege in der religiösen Erziehung im Kleinkindalter (E 4).
Erweiterungsstoff:
11. Beispiele für Freundschaft Jugend in der Bibel Erwachsenenkirche (CE 2).
12. Symbole für Freundschaft Charismatische Bewegungen (D 4 2).
13. Freundschaft, Kameradschaft, Liebe Basisgemeinden in der Kirche (A 2D 4).
14. Wert der Beziehungen im Kindergarten für die religiöse Entwicklung des Kindes Gelebte Ökumene am Beispiel von Taize (E 4D 2).
2.7. Familie und Gruppe als Orte sozialen Lernens (A 2) Kernstoff: PARTNER SEIN - GEMEINSCHAFT
1. Die Familie - die erste soziale Erfahrung im menschlichen Leben (A 2). 2.5. Vielfalt der Berufungen durch Gott und die Antworten des Menschen (D 2, E 2)
2. Vermittlung von Werten durch die Familie (A 4). Kernstoff:
3 1. Familie und Gruppe als Orte der Identitätsfindung (A 1). Gezielte Lebensgestaltung und Berufsvorbereitung als Auftrag und Aufgabe (E 2).
4 2. Aufgabe des Jugendlichen in der Familie und Gruppe (E 1). Berufung zum Dienst im Licht der Bibel (C 2).
5 3. Die Bedeutung des Kindes für die Familie (A 2). Das allgemeine Priestertum als Berufung zu verschiedenen Diensten in und an der Kirche, in und an der Welt (E 2).
6 4. Unvollständige Familien (E 2). Das Weihesakrament als Berufung zum Dienst (D 2, E 2).
Erweiterungsstoff: 5. Leben nach evangelischen Räten (E 2).
11 6. Gefährdung der Familie in der heutigen Zeit (A 2). Laientheologen - Form des kirchlichen Dienstes (E 2).
12. Kommunikationsformen in Gruppe und Familie (A 2). Erweiterungsstoff:
13 12. Sicht und Ernstnahme familienbedingter Probleme im Leben eines Kindes (Hilfestellung aus christlichen Überlegungen) (E 2). Berufen zum Beruf eines Kindergärtners (E 2).
2.8. Gemeinschaftsbildung in Schule und Kirche (A 2, E 2) Kernstoff: 13. Die Aufgabe der Frau in der Kirche (E 2).
1 14. Schülererfahrungen von Gemeinschaft in Schule und Kirche (A 2, E 2). Berufungsgeschichten in der Bibel (C 4).
2. Kirche als Gemeinschaft und Institution (D 2, E 2). 2.6. Sinn und Bedeutung von Freundschaft (A 2)
3. Notwendigkeit personaler Beziehungen für den Aufbau kirchlicher Gemeinschaft (B 2, E 2). Kernstoff:
Erweiterungsstoff: 1. Freundschaft als Weg der Selbstfindung und Glückserfahrung (A 1).
11 2. Gemeinschaftsbildung in der Schule (Schülervertretung, Freundschaften, Interessensgruppen, Schulpartnerschaft) (A 2). Merkmale von Freundschaft: Treue, Wahrhaftigkeit, Achtung, Rücksichtnahme, Verzicht, Hingabe (A 4).
12 3. Außenseiter in der Schule (A 2). Gefährdung und Fehlformen der Freundschaft (A 2).
13 4. Formen der Gemeinschaftsbildung in der Kirche (E 2). Nähe und Distanz des Kindergärtners zum Kind (E 2).
MIT JESUS IN FREIHEIT VERBUNDEN Erweiterungsstoff:
2.9. Jesus von Nazareth in seiner Zeit und Umwelt (C 2) Kernstoff: 11. Beispiele für Freundschaft in der Bibel (C 2).
1 12. Biblische und außerbiblische Zeugnisse (C 2, D 2). Symbole für Freundschaft (D 4).
2 13. Jesus als historische Persönlichkeit (C 1). Freundschaft, Kameradschaft, Liebe (A 2).
3 14. Das Leben und das Land Jesu für das Kleinkind (C 2). Wert der Beziehungen im Kindergarten für die religiöse Entwicklung des Kindes (E 4).
4. Gruppierungen und Parteien im Judentum zur Zeit Jesu und deren Messiaserwartungen (C 2). 2.7. Familie und Gruppe als Orte sozialen Lernens (A 2) Kernstoff:
5 1. Die Religionskritik Jesu (C 4). Die Familie - die erste soziale Erfahrung im menschlichen Leben (A 2).
6 2. Palästina zur Zeit Jesu (C 2). Vermittlung von Werten durch die Familie (A 4).
Erweiterungsstoff: 3. Familie und Gruppe als Orte der Identitätsfindung (A 1).
11 4. Unterschiedliche Vorstellungen von Jesus und Erwartungen an ihn (Geschichte und Gegenwart) (A 2, D 2). Aufgabe des Jugendlichen in der Familie und Gruppe (E 1).
12 5. Verhältnis zwischen Judentum und Christentum (E 2). Die Bedeutung des Kindes für die Familie (A 2).
2.10. Jesus Christus - Der Erlöser (B 4, C 4, E 2) 6. Unvollständige Familien (E 2).
Kernstoff Erweiterungsstoff:
1 11. Jesus Christus - Gottes Sohn (B 4). Gefährdung der Familie in der heutigen Zeit (A 2).
2 12. Menschen begegnen Jesus und finden in ihm Christus (B 2, E 2). Kommunikationsformen in Gruppe und Familie (A 2).
3 13. Leben, Sterben und Auferstehen als Erlösungsgeschehen (C 4, B 4). Sicht und Ernstnahme familienbedingter Probleme im Leben eines Kindes (Hilfestellung aus christlichen Überlegungen) (E 2).
4. Erlösungserfahrungen für das Kind (A 1, B 1). 2.8. Gemeinschaftsbildung in Schule und Kirche (A 2, E 2) Kernstoff:
Erweiterungsstoff: 1. Schülererfahrungen von Gemeinschaft in Schule und Kirche (A 2, E 2).
11 2. Christen in der Nachfolge Jesu (E 2). Kirche als Gemeinschaft und Institution (D 2, E 2).
12 3. Das Jesusbild in den Evangelien (C 4). Notwendigkeit personaler Beziehungen für den Aufbau kirchlicher Gemeinschaft (B 2, E 2).
13. Der Christusglaube in Geschichte und Gegenwart (D 4). Erweiterungsstoff:
2.11. Die Bibel im Leben eines Christen (C 4, E 4) 11. Gemeinschaftsbildung in der Schule (Schülervertretung, Freundschaften, Interessensgruppen, Schulpartnerschaft) (A 2).
Kernstoff: 12. Außenseiter in der Schule (A 2).
1 13. Frohbotschaft und Zeugnis als Grundstruktur der Bibel (C 4). Formen der Gemeinschaftsbildung in der Kirche (E 2).
2. Die Entstehung der biblischen Schriften (C 2). MIT JESUS IN FREIHEIT VERBUNDEN
3. Die Schriften des Alten und des Neuen Testaments (C 2). 2.9. Jesus von Nazareth in seiner Zeit und Umwelt (C 2) Kernstoff:
4 1. Methodische Zugänge zu biblischen Texten (C 4). Biblische und außerbiblische Zeugnisse (C 2, D 2).
5 2. Die Bedeutung der Bibel im kirchlichen Leben und im Leben einzelner Menschen (C 4, E 4). Jesus als historische Persönlichkeit (C 1).
6 3. Biblische Inhalte für Kinder (C 2). Das Leben und das Land Jesu für das Kleinkind (C 2).
Erweiterungsstoff: 4. Gruppierungen und Parteien im Judentum zur Zeit Jesu und deren Messiaserwartungen (C 2).
11 5. Die Bibel als Literatur (C 2). Die Religionskritik Jesu (C 4).
12 6. Wichtige bibelwissenschaftliche Informationen: Offenbarung, Kanon, Irrtumslosigkeit, Inspiration ... (B 2). Palästina zur Zeit Jesu (C 2).
13. Entfaltung der biblischen Wahrheit durch das Lehramt der Kirche (B 2, C 2). Erweiterungsstoff:
14 11. Christen leben mit und nach der Schrift (Beispiele und Formen) (E 4). Unterschiedliche Vorstellungen von Jesus und Erwartungen an ihn (Geschichte und Gegenwart) (A 2, D 2).
3 12. Klasse (2 Wochenstunden): Verhältnis zwischen Judentum und Christentum (E 2).
DEN GLAUBEN LEBEN 2.10. Jesus Christus - HANDELN AUS Der Erlöser (B 4, C 4, E 2)
DEM GLAUBEN Kernstoff:
GLAUBE: URSPRUNG UND GESTALT 1. Jesus Christus - Gottes Sohn (B 4).
3.1. Zum Glauben kommen - Taufe (B 2, D 2) 2. Menschen begegnen Jesus und finden in ihm Christus (B 2, E 2).
Kernstoff: 3. Leben, Sterben und Auferstehen als Erlösungsgeschehen (C 4, B 4).
1 4. Wege zum Glauben (B 4). Erlösungserfahrungen für das Kind (A 1, B 1).
2. Die religiöse Entwicklung des Kindes (E 2). Erweiterungsstoff:
3 11. Vermittlungsprozesse von Glauben an das Kind (E 2). Christen in der Nachfolge Jesu (E 2).
4 12. Die erste Glaubensentscheidung: die Taufe (B 3). Das Jesusbild in den Evangelien (C 4).
5 13. Jesus Christus: Grund des Glaubens (C 2). Der Christusglaube in Geschichte und Gegenwart (D 4).
Erweiterungsstoff: 2.11. Die Bibel im Leben eines Christen (C 4, E 4)
11. Urvertrauen - Urangst (A 4). Kernstoff:
12 1. Das ungetaufte Kind im Kindergarten (E 2). Frohbotschaft und Zeugnis als Grundstruktur der Bibel (C 4).
13 2. Taufe und Ökumene (D 3). Die Entstehung der biblischen Schriften (C 2).
14 3. Das Patenamt (E 2). Die Schriften des Alten und des Neuen Testaments (C 2).
15 4. Die Kindertaufe (B 2, D 2). Methodische Zugänge zu biblischen Texten (C 4).
16 5. Markante Glaubensgestalten für das Kleinkind (D 2). Die Bedeutung der Bibel im kirchlichen Leben und im Leben einzelner Menschen (C 4, E 4).
3.2. Glaube als Haltung und Tat - Firmung (B 2, E 2) Kernstoff: 6. Biblische Inhalte für Kinder (C 2).
1. Gelebter Glaube (E 1). Erweiterungsstoff:
2 11. Die Glaubensfähigkeit des Kindes (A 2, E 2). Die Bibel als Literatur (C 2).
3 12. Firmung als bewußte Entscheidung für den Glauben (B 1, E 1). Wichtige bibelwissenschaftliche Informationen: Offenbarung, Kanon, Irrtumslosigkeit, Inspiration ... (B 2).
4 13. Leben mit dem Hl. Geist (B 2). Entfaltung der biblischen Wahrheit durch das Lehramt der Kirche (B 2, C 2).
5 14. Mit Kindern Pfingsten feiern (D 2). Christen leben mit und nach der Schrift (Beispiele und Formen) (E 4).
6 3. Zeichen religiöser Mündigkeit (E 4). Klasse (2 Wochenstunden):
7. Der Glaube und Krisen des Glaubens (A 4). DEN GLAUBEN LEBEN - HANDELN AUS
Erweiterungsstoff: DEM GLAUBEN
11. Firmung und Pfarre (E 2). GLAUBE: URSPRUNG UND GESTALT
12. Symbole aus der Firmliturgie (B 4). 3.1. Zum Glauben kommen - Taufe (B 2, D 2)
13. Einheit in Glaube, Hoffnung und Liebe (E 1). Kernstoff:
14 1. Die Beziehung des Erwachsenenglaubens zur kindlichen Glaubensfähigkeit (A 4, E 4). Wege zum Glauben (B 4).
GLAUBENSERFAHRUNG FÜR DAS 2. Die religiöse Entwicklung des Kindes (E 2).
KLEINKIND 3. Vermittlungsprozesse von Glauben an das Kind (E 2).
3.3. Schulung religiöser Grundfähigkeiten (Kräfteschulung) (A 4, B 4) Kernstoff: 4. Die erste Glaubensentscheidung: die Taufe (B 3).
1 5. Die Bedeutung der vollen Wirklichkeitserfassung für den Glauben (D 4). Jesus Christus: Grund des Glaubens (C 2).
2. Die Bedeutung des Handelns für den Glauben (E 4). Erweiterungsstoff:
3 11. Die Bedeutsamkeit religiöser Grundfähigkeiten (zB Ehrfurcht haben, Toleranz zeigen ...) für den Glauben (A 4,D 4). Urvertrauen - Urangst (A 4).
4 12. Die „Kräfteschulung” als Weg zur Glaubenserfahrung (A 4). Das ungetaufte Kind im Kindergarten (E 2).
5 13. Methoden der Kräfteschulung (A 4). Taufe und Ökumene (D 3).
Erweiterungsstoff: 14. Das Patenamt (E 2).
11 15. Kräfte (= Grundfähigkeiten), die für Glaubensverhalten von Bedeutung sind (A 4). Die Kindertaufe (B 2, D 2).
3.4. Symbolerziehung (A 4) 16. Markante Glaubensgestalten für das Kleinkind (D 2).
3.2. Glaube als Haltung und Tat - Firmung (B 2, E 2) Kernstoff:
1. Die Bedeutung der Symbole im kindlichen Leben Gelebter Glaube (A 4E 1).
2. Symbole im Leben Die Glaubensfähigkeit des heutigen Menschen Kindes (A 4 2, E 2).
3. Vorgang der Symbolentdeckung und -verarbeitung Firmung als bewußte Entscheidung für den Glauben (D 4B 1, E 1).
4. Begriffserklärung und Differenzierung: Zeichen, Symbole, Verwendungsmerkmale usw. (A 4). Leben mit dem Hl. Geist (B 2).
Erweiterungsstoff: 5. Mit Kindern Pfingsten feiern (D 2).
11 6. Vorsakramentale Erziehung (B 4). Zeichen religiöser Mündigkeit (E 4).
12 7. Die Symbole in den Sakramenten (D 4). Der Glaube und Krisen des Glaubens (A 4).
13. Die Symbole in der katholischen Liturgie (D 4). Erweiterungsstoff:
3.5. Jesusverkündung für das Kind (C 2) 11. Firmung und Pfarre (E 2).
Kernstoff: 12. Symbole aus der Firmliturgie (B 4).
1 13. Der Beziehungsaufbau zwischen Kind und Jesus (E 2, C 2). Einheit in Glaube, Hoffnung und Liebe (E 1).
2 14. Kindgemäße Inhalte aus den Evangelien (Auswahl, Ausmaß und Kriterien) (C 4). Die Beziehung des Erwachsenenglaubens zur kindlichen Glaubensfähigkeit (A 4, E 4).
3. Möglichkeiten des persönlichen Umgangs mit der Bibel (C 1). GLAUBENSERFAHRUNG FÜR DAS
Erweiterungsstoff: KLEINKIND
11. Gleichnisse (Neues Testament) und Wunderberichte für die Kleinkindererziehung (C 2). 3.3. Schulung religiöser Grundfähigkeiten (Kräfteschulung) (A 4, B 4) Kernstoff:
12 1. Gleichnisse und Wunder für den Glauben des Christen (C 1). Die Bedeutung der vollen Wirklichkeitserfassung für den Glauben (D 4).
13 2. Die Herausforderung von Kreuz und Auferstehung für den Glauben (C 1). Die Bedeutung des Handelns für den Glauben (E 4).
LEBEN ALS ANTWORT 3. Die Bedeutsamkeit religiöser Grundfähigkeiten (zB Ehrfurcht haben, Toleranz zeigen ...) für den Glauben (A 4,D 4).
3.6. Menschenwürde und Menschenrechte (A 4, C 2, E 4) Kernstoff: 4. Die „Kräfteschulung” als Weg zur Glaubenserfahrung (A 4).
1 5. Anthropologische Begründung: Rechte und Pflichten des Menschen (A 2). Methoden der Kräfteschulung (A 4).
2. Das Recht des Menschen auf Leben (A 4). Erweiterungsstoff:
3 11. Die Rechte und die Würde des Kindes aus christlicher Perspektive (A 4, B 4). Kräfte (= Grundfähigkeiten), die für Glaubensverhalten von Bedeutung sind (A 4).
4. Gefährdung der Menschenwürde (A 2). 3.4. Symbolerziehung (A 4)
5. Die christliche Begründung der Menschenrechte und die daraus resultierenden Verpflichtungen (B 4, C 4). Kernstoff:
6 1. Das christliche Menschenbild (B 4). Die Bedeutung der Symbole im kindlichen Leben (A 4).
Erweiterungsstoff: 2. Symbole im Leben des heutigen Menschen (A 4).
11 3. Verbriefte Menschenrechte (A 4). Vorgang der Symbolentdeckung und -verarbeitung (D 4).
12 4. Abtreibung und Euthanasie (E 4). Begriffserklärung und Differenzierung: Zeichen, Symbole, Verwendungsmerkmale usw. (A 4).
13. Das behinderte Leben (A 4). Erweiterungsstoff:
14 11. Gefährdungen des Kindes durch die Gesellschaft (E 4). Vorsakramentale Erziehung (B 4).
15 12. Die Begegnung des Kindes mit dem behinderten Leben (A 2). Die Symbole in den Sakramenten (D 4).
3.7. Das Gewissen und die Gewissensbildung des Kindes (A 4, E 4) Kernstoff: 13. Die Symbole in der katholischen Liturgie (D 4).
1. Das Wesen und die Formen des Gewissens (A 4). 3.5. Jesusverkündung für das Kind (C 2)
2. Inhalte der kindlichen Gewissensbildung (A 2). Kernstoff:
3 1. Wege der Gewissensbildung beim Kind (A 2, E 2). Der Beziehungsaufbau zwischen Kind und Jesus (E 2, C 2).
4 2. Gewissensfunktion und Gewissensentscheidung (E 4). Kindgemäße Inhalte aus den Evangelien (Auswahl, Ausmaß und Kriterien) (C 4).
Erweiterungstoff: 3. Möglichkeiten des persönlichen Umgangs mit der Bibel (C 1).
11. Gewissen und Gesetz (= soziales Gewissen). Erweiterungsstoff:
12 11. Gewissen und Verantwortung (A 2, E 2). Gleichnisse (Neues Testament) und Wunderberichte für die Kleinkindererziehung (C 2).
13 12. Gewissenskonflikt (E 2). Gleichnisse und Wunder für den Glauben des Christen (C 1).
14 13. Die Bedeutung des Vorbildes für das Kind (E 2). Die Herausforderung von Kreuz und Auferstehung für den Glauben (C 1).
15. Moralisches Lernen (Piaget - Kohlberg) (A 4). LEBEN ALS ANTWORT
16. Die Frage der Strafe (E 4). 3.6. Menschenwürde und Menschenrechte (A 4, C 2, E 4) Kernstoff:
3.8. Gott befreit zur Liebe - Dekalog und Bergpredigt (C 4) Kernstoff: 1. Anthropologische Begründung: Rechte und Pflichten des Menschen (A 2).
1 2. Menschliche Sehnsucht nach Befreiung und Liebe (A 4). Das Recht des Menschen auf Leben (A 4).
2 3. Das biblische Modell dieser Sehnsucht und deren Erfüllung (C 4). Die Rechte und die Würde des Kindes aus christlicher Perspektive (A 4, B 4).
3 4. Biblische Texte für das Kind, die befreiende Erlebnisse bewirken (E 4). Gefährdung der Menschenwürde (A 2).
4 5. Gottes und Nächstenliebe (B 4, E 4). Die christliche Begründung der Menschenrechte und die daraus resultierenden Verpflichtungen (B 4, C 4).
5 6. Dekalog (C 4). Das christliche Menschenbild (B 4).
6. Bergpredigt (C 4). Erweiterungsstoff:
7 11. Einübung des Kindes in christliche Gebote und Verhaltensweisen (E 2). Verbriefte Menschenrechte (A 4).
Erweiterungstoff: 12. Abtreibung und Euthanasie (E 4).
11 13. Möglichkeiten befreiender Erlebnisse und Schritte im Kindergarten (E 2). Das behinderte Leben (A 4).
12 14. Bibelwissenschaftliche Ergebnisse zu den Dokumenten der Bergpredigt und des Dekalogs (C 4). Gefährdungen des Kindes durch die Gesellschaft (E 4).
13 15. Dekalog und Bergpredigt im Vergleich mit ähnlichen Texten aus anderen Religionen und Weltanschauungen (A 4). Die Begegnung des Kindes mit dem behinderten Leben (A 2).
BEFREIENDE ERFAHRUNGEN IM GLAUBEN 3.7. Das Gewissen und die Gewissensbildung des Kindes (A 4, E 4) Kernstoff:
3.9. Schuld und Versöhnung (A 3, D 4, E 2) 1. Das Wesen und die Formen des Gewissens (A 4).
Kernstoff: 2. Inhalte der kindlichen Gewissensbildung (A 2).
1 3. Menschliche Erfahrungen von Heil und Unheil (A 3, B 3). Wege der Gewissensbildung beim Kind (A 2, E 2).
2 4. Heil- und Unheilserfahrungen in biblischen Texten, besonders in der Urgeschichte (C 4). Gewissensfunktion und Gewissensentscheidung (E 4).
3. Texte der Urgeschichte für das Kleinkind (C 2). Erweiterungstoff:
4 11. Formen der Schuldbewältigung (A 2). Gewissen und Gesetz (= soziales Gewissen).
5 12. Bewältigung von Schuld aus dem Geist des Evangeliums (aus der Praxis Jesu und der Kirche) (C 4, D 4). Gewissen und Verantwortung (A 2, E 2).
6 13. Das Bußsakrament (E 1). Gewissenskonflikt (E 2).
7 14. Kindliche Bewältigung von „Schuld” und Fähigkeit zur Umkehr (E 2). Die Bedeutung des Vorbildes für das Kind (E 2).
Erweiterungsstoff: 15. Moralisches Lernen (Piaget - Kohlberg) (A 4).
11 16. Die Lehre vom Teufel (D 3). Die Frage der Strafe (E 4).
12. Die Bedeutung des Ablasses (D 4). 3.8. Gott befreit zur Liebe - Dekalog und Bergpredigt (C 4) Kernstoff:
13 1. Der strafende Gott in der Erziehung (D 4). Menschliche Sehnsucht nach Befreiung und Liebe (A 4).
14 2. Kollektivschuld (A 3). Das biblische Modell dieser Sehnsucht und deren Erfüllung (C 4).
15 3. Bußerziehung im Kleinkindalter (E 2). Biblische Texte für das Kind, die befreiende Erlebnisse bewirken (E 4).
3.10. Feste und Feiern (D 3) 4. Gottes und Nächstenliebe (B 4, E 4).
Kernstoff: 5. Dekalog (C 4).
1 6. Die Fähigkeit zu feiern im Menschen (A 4). Bergpredigt (C 4).
2 7. Anlässe und Bedingungen für das Feiern im Kindergarten (A 4). Einübung des Kindes in christliche Gebote und Verhaltensweisen (E 2).
3. Prinzipien der religiös orientierten Festgestaltung (A 4, E 4). Erweiterungstoff:
4 11. Der kirchliche Festkalender - seine Berücksichtigung im Kindergarten (D 4). Möglichkeiten befreiender Erlebnisse und Schritte im Kindergarten (E 2).
Erweiterungsstoff: 12. Bibelwissenschaftliche Ergebnisse zu den Dokumenten der Bergpredigt und des Dekalogs (C 4).
11 13. Der religiöse Ursprung des Festes (B 4). Dekalog und Bergpredigt im Vergleich mit ähnlichen Texten aus anderen Religionen und Weltanschauungen (A 4).
12. Das Leben Jesu im Kirchenjahr (C 4, D 4). BEFREIENDE ERFAHRUNGEN IM GLAUBEN
13. Funktionen des Festes für den Glauben (B 4). 3.9. Schuld und Versöhnung (A 3, D 4, E 2)
3.11. Eucharistie (B 3, D 3, E 3) Kernstoff:
Kernstoff: 1. Menschliche Erfahrungen von Heil und Unheil (A 3, B 3).
1 2. Wesen und Verständnis der Eucharistie (B 3). Heil- und Unheilserfahrungen in biblischen Texten, besonders in der Urgeschichte (C 4).
2 3. Aufbau und Gestaltung der Eucharistiefeier (B 4). Texte der Urgeschichte für das Kleinkind (C 2).
3 4. Voreucharistische Erziehung (E 4). Formen der Schuldbewältigung (A 2).
4 5. Kinderliturgie (D 4). Bewältigung von Schuld aus dem Geist des Evangeliums (aus der Praxis Jesu und der Kirche) (C 4, D 4).
5 6. Gestaltung von Kindermessen (E 4). Das Bußsakrament (E 1).
6 7. Der Sonntag (D 3). Kindliche Bewältigung von „Schuld” und Fähigkeit zur Umkehr (E 2).
Erweiterungsstoff:
11. Die Hinführung des Kindes zum Gemeindegottesdienst Lehre vom Teufel (E 2D 3).
12. Vom Sabbat zum Sonntag Die Bedeutung des Ablasses (C 3, D 3 4).
13. Die Liturgiereform des 2. Vatikanums Der strafende Gott in der Erziehung (D 4).
14. Leben mit der Eucharistie Kollektivschuld (E 4A 3).
4 15. Klasse (2 Wochenstunden): Bußerziehung im Kleinkindalter (E 2).
DER EINZELNE UND DIE GESELLSCHAFT 3.10. Feste und Feiern (D 3)
LEBEN IN PERSONALER BEZIEHUNG Kernstoff:
4.1. Partnerschaft als christliches Anliegen (B 2, E 2) Kernstoff: 1. Die Fähigkeit zu feiern im Menschen (A 4).
1 2. Charakteristika menschlicher Partnerschaft (Solidarität, Toleranz, Gleichwertigkeit, gegenseitige Anerkennung ...) (A 2, E 2). Anlässe und Bedingungen für das Feiern im Kindergarten (A 4).
2 3. Theologische Begründung von Partnerschaft (B 4, C 4). Prinzipien der religiös orientierten Festgestaltung (A 4, E 4).
3 4. Partnerschaft als christliches Anliegen im Kindergarten (E 2). Der kirchliche Festkalender - seine Berücksichtigung im Kindergarten (D 4).
4. Partnerschaft in der Kirche (D 2). Erweiterungsstoff:
5 11. Kind als „Partner” in der kirchlichen Gemeinschaft (D 2). Der religiöse Ursprung des Festes (B 4).
Erweiterungsstoff: 12. Das Leben Jesu im Kirchenjahr (C 4, D 4).
11 13. Gefährdungen der Partnerschaft (E 2). Funktionen des Festes für den Glauben (B 4).
12. Ökumene als Partnerschaft (D 2). 3.11. Eucharistie (B 3, D 3, E 3)
13. Verschiedengläubige Kinder im Kindergarten (D 2, E 2). Kernstoff:
14 1. Die Bedeutung des Gesprächs für die Partnerschaft (A 2). Wesen und Verständnis der Eucharistie (B 3).
4.2. Sinn der Geschlechtlichkeit (A 1, D 1) 2. Aufbau und Gestaltung der Eucharistiefeier (B 4).
Kernstoff: 3. Voreucharistische Erziehung (E 4).
1 4. Menschliche Geschlechtlichkeit aus christlicher Sicht (A 4, E 4). Kinderliturgie (D 4).
2 5. Achtung und Mißachtung des Menschen in seiner geschlechtlichen Rolle (A 1, E 1). Gestaltung von Kindermessen (E 4).
3 6. Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit (A 1, E 1). Der Sonntag (D 3).
4. Das sechste Gebot (E 4). Erweiterungsstoff:
5 11. Christlich orientierte Geschlechtserziehung (E 2). Die Hinführung des Kindes zum Gemeindegottesdienst (E 2).
Erweiterungsstoff: 12. Vom Sabbat zum Sonntag (C 3, D 3).
11 13. Aufklärungsliteratur für das Kind und deren Bewertung (A 2). Die Liturgiereform des 2. Vatikanums (D 4).
12 14. Mißbrauch menschlicher Sexualität (E 4). Leben mit der Eucharistie (E 4).
4.3. Ehe und Familie (A 2, E 3) 4. Klasse (2 Wochenstunden):
Kernstoff: DER EINZELNE UND DIE GESELLSCHAFT
1. Wesen und Sinn der Ehe (E 2). LEBEN IN PERSONALER BEZIEHUNG
2. Das Sakrament der Ehe (B 2, C 2). 4.1. Partnerschaft als christliches Anliegen (B 2, E 2) Kernstoff:
3 1. Die Bedeutung der Familie für die Lebensgeschichte des einzelnen (A 4, E 4). Charakteristika menschlicher Partnerschaft (Solidarität, Toleranz, Gleichwertigkeit, gegenseitige Anerkennung ...) (A 2, E 2).
4 2. Die Feier der katholischen Trauung (B 2, D 2). Theologische Begründung von Partnerschaft (B 4, C 4).
5 3. Voreheliche Beziehungen und nichteheliche Gemeinschaften aus der Sicht christlicher Verantwortung (E 2). Partnerschaft als christliches Anliegen im Kindergarten (E 2).
6 4. Die Wechselwirkung zwischen Kindergarten und Familie (E 2). Partnerschaft in der Kirche (D 2).
Erweiterungsstoff: 5. Kind als „Partner” in der kirchlichen Gemeinschaft (D 2).
11. Ehe und Familie im Wandel der Zeit (A 4, E 2) Erweiterungsstoff:
12 11. Verantwortung für Geschiedene und Wiederverheiratete (E 4). Gefährdungen der Partnerschaft (E 2).
13 12. Die Verantwortung der Kirche für unvollständige Familien (A 2, E 2). Ökumene als Partnerschaft (D 2).
14 13. Das Kind in schwierigen Familienverhältnissen (E 2). Verschiedengläubige Kinder im Kindergarten (D 2, E 2).
AUSEINANDERSETZUNG MIT DER 14. Die Bedeutung des Gesprächs für die Partnerschaft (A 2).
UMWELT 4.2. Sinn der Geschlechtlichkeit (A 1, D 1)
4.4. Eltern als Katecheten (E 2) Kernstoff:
Kernstoff: 1. Menschliche Geschlechtlichkeit aus christlicher Sicht (A 4, E 4).
1 2. Verantwortete Elternschaft (A 4). Achtung und Mißachtung des Menschen in seiner geschlechtlichen Rolle (A 1, E 1).
2 3. Familie = Form der kirchlichen Gemeinschaft (D 4). Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit (A 1, E 1).
3 4. Die religiöse Entwicklung des Kleinkindes (B 2). Das sechste Gebot (E 4).
4 5. Die Bedeutung des elterlichen Vorbildes und der elterlichen Glaubensgeschichte für das Leben des Kindes (B 2, E 2). Christlich orientierte Geschlechtserziehung (E 2).
5. Wesen der religiösen Erziehung in der Familie (E 2). Erweiterungsstoff:
6 11. Elternarbeit in Zusammenhang mit religiöser Erziehung (E 2). Aufklärungsliteratur für das Kind und deren Bewertung (A 2).
Erweiterungsstoff: 12. Mißbrauch menschlicher Sexualität (E 4).
11. Das Kind und der elterliche Alleinerzieher (A 2). 4.3. Ehe und Familie (A 2, E 3)
12. Förderung der katechetischen Rolle der Eltern durch kirchliche Maßnahmen (D 2). Kernstoff:
13 1. Literatur zur religiösen Erziehung (A 4). Wesen und Sinn der Ehe (E 2).
4.5. Beruf - Arbeit - Freizeit (E 3) 2. Das Sakrament der Ehe (B 2, C 2).
Kernstoff: 3. Die Bedeutung der Familie für die Lebensgeschichte des einzelnen (A 4, E 4).
1 4. Situation und Probleme der heutigen Berufswelt (A 4, E 4). Die Feier der katholischen Trauung (B 2, D 2).
2 5. Arbeit und Beruf im Lichte der katholischen Soziallehre (A 3, C 3, E 3). Voreheliche Beziehungen und nichteheliche Gemeinschaften aus der Sicht christlicher Verantwortung (E 2).
3 6. Berufsehtos des Kindergärtners (E 2). Die Wechselwirkung zwischen Kindergarten und Familie (E 2).
4. Wert der Freizeit und ihre Gestaltung (A 4). Erweiterungsstoff:
5 11. Bewältigung der Situation der Arbeitslosigkeit (E 3). Ehe und Familie im Wandel der Zeit (A 4, E 2)
Erweiterungsstoff: 12. Verantwortung für Geschiedene und Wiederverheiratete (E 4).
11 13. Freizeit als freie Zeit für andere (E 2). Die Verantwortung der Kirche für unvollständige Familien (A 2, E 2).
12 14. Erholung des ganzen Menschen: Anliegen und Möglichkeiten (E 1). Das Kind in schwierigen Familienverhältnissen (E 2).
13. Schöpfungsauftrag und Arbeit (C 4, E 3). AUSEINANDERSETZUNG MIT DER
14. Kirchliche Berufe und Arbeitsbereiche (D 3). UMWELT
15. Berufliche Fortbildung (E 4). 4.4. Eltern als Katecheten (E 2)
4.6. Die religiöse Erziehung im Pflichtschulalter (E 3) Kernstoff:
1. Die religiöse Entwicklung des Pflichtschulkindes Verantwortete Elternschaft (EA 4).
2. Die Sozialisationsnormen im Pflichtschulalter Familie = Form der kirchlichen Gemeinschaft (ED 4).
3. Der katholische Religionsunterricht im Pflichtschulalter Die religiöse Entwicklung des Kleinkindes (B 4 2).
4. Formen kirchlicher Jugendarbeit (E 2, E 4). Die Bedeutung des elterlichen Vorbildes und der elterlichen Glaubensgeschichte für das Leben des Kindes (B 2, E 2).
Erweiterungsstoff: 5. Wesen der religiösen Erziehung in der Familie (E 2).
11 6. Zusammenarbeit Kindergarten - Volksschule (E 2). Elternarbeit in Zusammenhang mit religiöser Erziehung (E 2).
12. Lehrplan und Arbeitshilfen im Religionsunterricht der Volksschule (B 4, E 4). Erweiterungsstoff:
13 11. Angebote kirchlicher Kinder- und Jugendarbeit im Pflichtschulalter (E 4). Das Kind und der elterliche Alleinerzieher (A 2).
4.7. Soziale Gerechtigkeit (D 2, E 2) 12. Förderung der katechetischen Rolle der Eltern durch kirchliche Maßnahmen (D 2).
Kernstoff: 13. Literatur zur religiösen Erziehung (A 4).
1. Armut und Reichtum als Herausforderung zur sozialen Gerechtigkeit (A 2, E 2). 4.5. Beruf - Arbeit - Freizeit (E 3)
2. Entwicklung und Grundlage katholischer Soziallehre (D 2, E 2). Kernstoff:
3 1. Sinn und Inhalt der sozialen Gerechtigkeit ( A 2, E 2). Situation und Probleme der heutigen Berufswelt (A 4, E 4).
4 2. Inhalt und Anliegen des 7. Gebotes (C 4, E 4). Arbeit und Beruf im Lichte der katholischen Soziallehre (A 3, C 3, E 3).
5 3. Einüben sozialen Verhaltens im Kindergarten (E 3). Berufsehtos des Kindergärtners (E 2).
Erweiterungsstoff: 4. Wert der Freizeit und ihre Gestaltung (A 4).
11 5. Auswirkungen sozialer Gegebenheiten im Kindergarten (E 4). Bewältigung der Situation der Arbeitslosigkeit (E 3).
12. Sozialbewegungen und -einrichtungen in der Kirche (A 2, D 2). Erweiterungsstoff:
13 11. Soziale Gerechtigkeit und Dritte Welt (E 4, D 4). Freizeit als freie Zeit für andere (E 2).
14 12. Auseinandersetzung mit den Sozialismen dieser Zeit (A 1). Erholung des ganzen Menschen: Anliegen und Möglichkeiten (E 1).
15 13. Caritas als Lebenshaltung (E 4). Schöpfungsauftrag und Arbeit (C 4, E 3).
4.8. Frieden - Grundlage menschlicher Gemeinschaft (B 3, E 4) Kernstoff: 14. Kirchliche Berufe und Arbeitsbereiche (D 3).
1 15. Der Wille zum Frieden als persönliche Grundhaltung (A 1, E 1). Berufliche Fortbildung (E 4).
2. Das Wesen der christlichen Friedensbotschaft (B 3, C 3). 4.6. Die religiöse Erziehung im Pflichtschulalter (E 3) Kernstoff:
3 1. Christliche Konfliktlösungsvorschläge (E 2). Die religiöse Entwicklung des Pflichtschulkindes (E 4).
Erweiterungsstoff: 2. Die Sozialisationsnormen im Pflichtschulalter (E 4).
11 3. Persönlichkeiten - für den Frieden engagiert (A 4, E 4). Der katholische Religionsunterricht im Pflichtschulalter (B 4).
12 4. Aktuelle Themen, wie: Gerechter Krieg, Landesverteidigung, Atomwaffe (A 4, Formen kirchlicher Jugendarbeit (E 2, E 4).
13. Friedenserziehung (A 4, E 4). Erweiterungsstoff:
4.9. Ideologien und Weltanschauungen (A 1, D 4) 11. Zusammenarbeit Kindergarten - Volksschule (E 2).
Kernstoff: 12. Lehrplan und Arbeitshilfen im Religionsunterricht der Volksschule (B 4, E 4).
1 13. Begriffe: Weltanschauung - Weltbild - Ideologie (A 4). Angebote kirchlicher Kinder- und Jugendarbeit im Pflichtschulalter (E 4).
2. Weltanschauliche Strömungen der Gegenwart und deren Beziehung zum Christentum (A 4, D 4). 4.7. Soziale Gerechtigkeit (D 2, E 2)
3. Das christliche Weltbild (B 4). Kernstoff:
4 1. Aufbau eines christlichen Weltbildes im Kind (E 4). Armut und Reichtum als Herausforderung zur sozialen Gerechtigkeit (A 2, E 2).
Erweiterungsstoff: 2. Entwicklung und Grundlage katholischer Soziallehre (D 2, E 2).
11 3. Glaube und Wissenschaften (in Beispielen, Unterschiede, Konflikte) (B 4). Sinn und Inhalt der sozialen Gerechtigkeit ( A 2, E 2).
12 4. Verschiedene Erziehungsansätze und deren Beziehung zu Religion (zB Montessoripädagogik, emanzipatorische P ...) (A 4). Inhalt und Anliegen des 7. Gebotes (C 4, E 4).
13 5. Der durch Weltanschauungen herausgeforderte Glaube (A 4, B 4). Einüben sozialen Verhaltens im Kindergarten (E 3).
4.10. Kirche - Gemeinschaft der Getauften (D 2, E 2) Kernstoff Erweiterungsstoff:
1 11. Erfahrungen mit kirchlicher Gemeinschaft (D 2). Auswirkungen sozialer Gegebenheiten im Kindergarten (E 4).
2 12. Kirche als gesellschaftliche Institution (D 2). Sozialbewegungen und -einrichtungen in der Kirche (A 2, D 2).
3 13. Biblische und lehramtliche Aussagen zur Kirche (C 4, Soziale Gerechtigkeit und Dritte Welt (E 4, D 4).
4 14. Kindliches Erleben von Kirche (D 4). Auseinandersetzung mit den Sozialismen dieser Zeit (A 1).
5 15. Kirche und Kindergarten (E 2). Caritas als Lebenshaltung (E 4).
Erweiterungsstoff 4.8. Frieden - Grundlage menschlicher Gemeinschaft (B 3, E 4) Kernstoff:
11 1. Reich-Gottes-Gleichnisse (C 4). Der Wille zum Frieden als persönliche Grundhaltung (A 1, E 1).
12 2. Eine Kirche - viele Kirchen (D 4). Das Wesen der christlichen Friedensbotschaft (B 3, C 3).
13 3. Das Kirchenbild im Wandel der Geschichte (D 4). Christliche Konfliktlösungsvorschläge (E 2).
14. Kind und Pfarrgemeinde (E 2). Erweiterungsstoff:
15 11. Erleben der Kirche im Gottesdienst (D 2). Persönlichkeiten - für den Frieden engagiert (A 4, E 4).
5 12. Klasse (2 Wochenstunden): Aktuelle Themen, wie: Gerechter Krieg, Landesverteidigung, Atomwaffe (A 4, E 4).
LEBEN IN CHRISTLICHER 13. Friedenserziehung (A 4, E 4).
VERANTWORTUNG 4.9. Ideologien und Weltanschauungen (A 1, D 4)
RELIGIÖSE ERZIEHUNG Kernstoff:
5.1. Religiöse Erziehung - Inhalte und Wege (E 3) 1. Begriffe: Weltanschauung - Weltbild - Ideologie (A 4).
Kernstoff: 2. Weltanschauliche Strömungen der Gegenwart und deren Beziehung zum Christentum (A 4, D 4).
1 3. Verständnis und Ziele der religiösen Erziehung (A 3). Das christliche Weltbild (B 4).
2 4. Wesentliche Inhalte religiöser Erziehung (B 3, C 3, D 3). Aufbau eines christlichen Weltbildes im Kind (E 4).
3. Kennzeichen kindlicher Religiosität (A 3, B 3). Erweiterungsstoff:
4 11. Entfaltung des Religiösen im Kleinkindalter (A 3). Glaube und Wissenschaften (in Beispielen, Unterschiede, Konflikte) (B 4).
5 12. Vermittlungshilfen für die religiöse Erziehung (E 3). Verschiedene Erziehungsansätze und deren Beziehung zu Religion (zB Montessoripädagogik, emanzipatorische P ...) (A 4).
6 13. Verantwortliche für die religiöse Erziehung (E 2). Der durch Weltanschauungen herausgeforderte Glaube (A 4, B 4).
Erweiterungsstoff 4.10. Kirche - Gemeinschaft der Getauften (D 2, E 2) Kernstoff:
11 1. Das Glaubenszeugnis des Erziehers (E 1). Erfahrungen mit kirchlicher Gemeinschaft (D 2).
12 2. Religiöse Weiterbildung (E 1). Kirche als gesellschaftliche Institution (D 2).
13 3. Religiöse Sozialisation (A 2, B 2). Biblische und lehramtliche Aussagen zur Kirche (C 4, D 4).
5.2. Gebetserziehung (D 1) 4. Kindliches Erleben von Kirche (D 4).
Kernstoff: 5. Kirche und Kindergarten (E 2).
1. Gebet als wesentlicher Ausdruck des Glaubens (B 1, D 1). Erweiterungsstoff:
2 11. Begründung für die Gebetserziehung (E 3). Reich-Gottes-Gleichnisse (C 4).
3 12. Möglichkeiten der Gebetserziehung beim Kleinkind (Formen, Gebetshaltung, Sprache, Gebetszeiten usw.) (E 2). Eine Kirche - viele Kirchen (D 4).
4 13. Gebet und Gottesbeziehung (B 1, D 1). Das Kirchenbild im Wandel der Geschichte (D 4).
5 14. Gebetspraxis des Jugendlichen und des Erwachsenen (Situation, Probleme, Möglichkeiten und Beispiele) (D 1, E 2). Kind und Pfarrgemeinde (E 2).
Erweiterungsstoff: 15. Erleben der Kirche im Gottesdienst (D 2).
11 5. Meditation (D 4). Klasse (2 Wochenstunden):
12. Mit Kindern meditieren (E 2). LEBEN IN CHRISTLICHER
13. Das biblische Gebet (C 4). VERANTWORTUNG
14. Die christliche Gebetstradition (D 3). RELIGIÖSE ERZIEHUNG
5.3. Kind und Bibel (C 4) 5.1. Religiöse Erziehung - Inhalte und Wege (E 3)
Kernstoff:
1. Zugänge zur Bibel Verständnis und Ziele der religiösen Erziehung (CA 3).
2. Die Bibel im Kindergarten und in der religiösen Kleinkinderziehung Wesentliche Inhalte religiöser Erziehung (EB 3, C 3, D 3).
3. Das biblische Gottesbild Kennzeichen kindlicher Religiosität (C 4A 3, B 3).
4. Methoden der Bibelarbeit für das Entfaltung des Religiösen im Kleinkindalter (Erzählen, Elementarisieren, Spiel ...) (C 2, E 2A 3).
5. Biblische Texte in Feiern Vermittlungshilfen für die religiöse Erziehung (D 4E 3).
6. Gottesverkündigung durch biblische Texte und Inhalte Verantwortliche für die religiöse Erziehung (B 3, C 3E 2).
Erweiterungsstoff:
11. Auslegungshilfen für biblische Texte (Lexika, Kommentare, Methoden) Das Glaubenszeugnis des Erziehers (D 4E 1).
12. Bibelausgaben für das Kind (Auswahlkriterien, Beispiele) Religiöse Weiterbildung (C 2, E 2 1).
13. Elternbildung zum Thema (Bibel in der Familie) Religiöse Sozialisation (EA 2, B 2).
ZUSAMMENSCHAU CHRISTLICHEN 5.2. Gebetserziehung (D 1)
LEBENS UND GLAUBENS Kernstoff:
5.4. Credo - Bezeugung des Glaubens im Wort (B 4) 1. Gebet als wesentlicher Ausdruck des Glaubens (B 1, D 1).
Kernstoff: 2. Begründung für die Gebetserziehung (E 3).
1 3. Grundstrukturen und -aussagen des katholischen Credo (B 4, E 1). Möglichkeiten der Gebetserziehung beim Kleinkind (Formen, Gebetshaltung, Sprache, Gebetszeiten usw.) (E 2).
2 4. Die Bedeutung des Glaubenszeugnisses für das eigene Leben und das der Umwelt (E 1). Gebet und Gottesbeziehung (B 1, D 1).
3 5. Persönlicher und kirchlicher Glaube (D 2). Gebetspraxis des Jugendlichen und des Erwachsenen (Situation, Probleme, Möglichkeiten und Beispiele) (D 1, E 2).
4. Das Glaubensbekenntnis der großen christlichen Kirchen (D 4). Erweiterungsstoff:
5 11. Möglichkeiten eines kindlichen Glaubensbekenntnisses (E 4). Meditation (D 4).
Erweiterungsstoff: 12. Mit Kindern meditieren (E 2).
11 13. Credoformen des jungen Menschen in der heutigen Zeit (Beispiele und Einübung) (B 2). Das biblische Gebet (C 4).
12 14. Ursprung und Entwicklung christlicher Konfessionen - im Überblick (D 3). Die christliche Gebetstradition (D 3).
13. Der Glaube an den Schöpfergott (C 3). 5.3. Kind und Bibel (C 4)
14. Die Ökumene (E 4). Kernstoff:
15 1. Die Verschiedengläubigkeit im Kindergarten als erzieherische Aufgabe (E 4). Zugänge zur Bibel (C 3).
5.5. Sakramente - Bezeugung des Glaubens im Feiern (B 4) Kernstoff: 2. Die Bibel im Kindergarten und in der religiösen Kleinkinderziehung (E 3).
1 3. Sakramente als kirchlicher Lebensvollzug (D 4). Das biblische Gottesbild (C 4).
2 4. Der heilsanzeigende und -schaffende Charakter der Sakramente (D 4). Methoden der Bibelarbeit für das Kleinkindalter (Erzählen, Elementarisieren, Spiel ...) (C 2, E 2).
3 5. Die Symbolfähigkeit des Kindes (A 4). Biblische Texte in Feiern (D 4).
4 6. Das Feiern von Festen (D 4, E 4). Gottesverkündigung durch biblische Texte und Inhalte (B 3, C 3).
5. Sakramentale Erziehung im Vorschulalter (E 4). Erweiterungsstoff:
6 11. Inkarnatorische Grundstruktur des Heils: Christus - Kirche - Sakramente (B 2, D 4). Auslegungshilfen für biblische Texte (Lexika, Kommentare, Methoden) (D 4).
Erweiterungsstoff: 12. Bibelausgaben für das Kind (Auswahlkriterien, Beispiele) (C 2, E 2).
12 13. Heilige Zeichen und Riten in anderen Religionen (A 4). Elternbildung zum Thema (Bibel in der Familie) (E 2).
13. Sakramentalien (B 4). ZUSAMMENSCHAU CHRISTLICHEN
14. Feier des christlichen Brauchtums (A 4, D 4). LEBENS UND GLAUBENS
5.6 5.4. Diakonie Credo - Bezeugung des Glaubens in der Tat im Wort (E 2B 4) Kernstoff:
1. Menschsein in Mitmenschlichkeit (A 4). Kernstoff:
2 1. Christsein in brüderlich-schwesterlicher Liebe: Diakonie (E 2). Grundstrukturen und -aussagen des katholischen Credo (B 4, E 1).
3 2. Die Bedeutung des in Taten gelebten Glaubens für die Berufstätigkeit des Kindergärtners (E 2). Die Bedeutung des Glaubenszeugnisses für das eigene Leben und das der Umwelt (E 1).
4 3. Die Bezeugungsfähigkeit des Kindes im Handeln (E 2). Persönlicher und kirchlicher Glaube (D 2).
5 4. Formen und Beispiele christlicher Diakonie heute (E 2). Das Glaubensbekenntnis der großen christlichen Kirchen (D 4).
6 5. Leben nach christlichen Normen (E 4). Möglichkeiten eines kindlichen Glaubensbekenntnisses (E 4).
Erweiterungsstoff:
11. Diakonie als individuelle und gemeindliche Verwirklichung von Glaube, Hoffnung Credoformen des jungen Menschen in der heutigen Zeit (Beispiele und Liebe Einübung) (EB 2, C 4).
12. Die österreichische Caritas Ursprung und Entwicklung christlicher Konfessionen - im Überblick (E 2D 3).
13. Beispiele für Diakonie in der kirchlichen Geschichte Der Glaube an den Schöpfergott (D 2C 3).
5.7. Leben auf die Zukunft hin (E 4) 14. Die Ökumene (E 4).
Kernstoff: 15. Die Verschiedengläubigkeit im Kindergarten als erzieherische Aufgabe (E 4).
1. Leben aus dem Glauben (E 2). 5.5. Sakramente - Bezeugung des Glaubens im Feiern (B 4) Kernstoff:
2 1. Die Lehre von der Zukunft (Eschatologie) (D 4). Sakramente als kirchlicher Lebensvollzug (D 4).
3 2. Die Verantwortung im Beruf (E 2). Der heilsanzeigende und -schaffende Charakter der Sakramente (D 4).
4 3. Die politische Verantwortung des Christen (E 4). Die Symbolfähigkeit des Kindes (A 4).
5 4. Ehe und Familie (A 4, E 2). Das Feiern von Festen (D 4, E 4).
Erweiterungsstoff: 5. Sakramentale Erziehung im Vorschulalter (E 4).
11 6. Ethische Verantwortung gegenüber Zukunftsproblemen der Menschheit (E 2). Inkarnatorische Grundstruktur des Heils: Christus - Kirche - Sakramente (B 2, D 4).
12. Die Verantwortung für das Kind (E 2). Erweiterungsstoff:
13 12. Persönliches Engagement in der Kirche (E 2). Heilige Zeichen und Riten in anderen Religionen (A 4).
14 13. Das Problem der Arbeitslosigkeit (E 4). Sakramentalien (B 4).
b 14. Feier des christlichen Brauchtums (A 4, D 4) Evangelischer Religionsunterricht.
Didaktische Grundsätze 5.6. Diakonie - Bezeugung des Glaubens in der Tat (E 2) Kernstoff:
Der Rahmenlehrplan für den evangelischen Religionsunterricht an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist ein Lehrplan, der sich der theologischen Korrelationsmethode verpflichtet weiß. Insofern sind in diesem Lehrplan die spezifischen Anliegen evangelischer Theologie genauso berücksichtigt wie die unterschiedlichen möglichen religionspädagogischen Ansätze. Damit soll der Lehrplan für die Kindergartenpädagogik einen spezifischen evangelischen Beitrag in diesem Schultyp darstellen und es dem Lehrer ermöglichen, diesen spezifischen evangelischen Beitrag im Erziehungsanliegen der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik einzubringen und zu vertreten. Dabei wird in besonderer Weise darauf Bedacht genommen, daß die Schülerinnen und Schüler der Bildungsanstalten in doppelter Weise unterrichtet werden müssen, einerseits sollen sie für ihre persönliche und religiöse Entwicklung die notwendigen Impulse und Hilfestellungen erhalten, andererseits soll aber auch bedacht werden, daß die Schülerinnen und Schüler in Zukunft in Kindergärten arbeiten werden und von daher gefordert sind, christliche Vorstellungen, Lebensweisen und auch Inhalte vertreten sowie vermitteln zu können. 1. Menschsein in Mitmenschlichkeit (A 4).
Weiters ist der Lehrplan dadurch gekennzeichnet, daß die klassischen religionspädagogischen Disziplinen wie Bibelkunde, Kirchengeschichte und so weiter nicht als eigene Themenbereiche ausgewiesen werden, sondern daß Bibel- und Kirchengeschichte sowie die anderen klassischen Gegenstandsbereiche als didaktische Prinzipien in jedem Themenfeld und in jedem Themenvorschlag vorauszusetzen sind. Dabei wird dem korrelativen Ansatz Rechnung getragen, der besagt, daß religiöse und theologische Aussagen eingebettet sein sollen in den Lebensvollzug der Lernenden und in diesem Fall auch der später Lehrenden, um auf diese Weise sowohl Daseinserhellung als auch Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Es ist also strikt davon auszugehen, daß die angegebenen Themenfelder auf einer theologischen Folie zu sehen sind, wobei diese Folie explizit ausgewiesen werden muß, weil sie in einzelnen Themenfeldern von ihrer inneren Logik her bestimmend ist. Weiters ist als didaktischer Grundsatz zu beachten, daß der/die Lehrer/in entsprechend der vorhandenen Lerngruppe aus den Themenfeldern die einzelnen Themen auswählt und von daher die Inhalte vermittelt. Diese Freiheit des Lehrers/der Lehrerin bedeutet aber gleichzeitig die Bindung an eine verantwortete Lehrstoffverteilung, die von dem/der Lehrer/in genau zu führen ist und alle Klassen zu umfassen hat. In diesem Zusammenhang soll auch darauf aufmerksam gemacht werden, daß die einzelnen Themenfelder natürlich auf Grund entwicklungspsychologischer und schulpädagogischer sowie religionspädagogischer Vorgaben einzelnen Schulstufen zugewiesen werden, daß die Themenfelder aber von ihrer Konzeption her alle miteinander eng verknüpft sind und von daher ein Netzwerk ergeben, das die Beziehungen der einzelnen Themenfelder zueinander sichert und die Stringenz der Unterrichtsinhalte in ihren gegenseitigen Verknüpfungen immer wieder neu aufweist. Es sind also die einzelnen Themenfelder in ihrer schulstufenübergreifenden und allgemeinbildenden Perspektive zu sehen. Damit ist der evangelische Religionsunterricht in seinem Ansatz als fächerverbindender Unterricht definiert, der auf die Zusammenarbeit und die Impulse der anderen Lehrgegenstände in der Bildungsanstalt in der Kindergartenpädagogik hinweist. Gleichzeitig ist damit aber auch festgelegt, daß die Inhalte der einzelnen Schulstufen in aufbauender und, wie schon gesagt, in verknüpfender Weise zur Vorbereitung auf die Matura dienen. Insofern ist der evangelische Religionsunterricht zielgeleitet, um den Schülerinnen und Schülern die notwendigen Unterlagen für die Berufsberechtigung, die mit der Matura erworben wird, zu liefern. 2. Christsein in brüderlich-schwesterlicher Liebe: Diakonie (E 2).
Die Themenfelder sind nach drei übergeordnete Gesichtspunkten geordnet nämlich nach: I. Individualen Themen, II. Sozialen Themen und III. Globalen Themen. Diese Zuordnung bedeutet für die einzelnen Themenfelder eine Schwerpunktsetzung bedeutet aber nicht, daß sie sachlich, geschweige denn theologisch auf diesen Themenbereich eingeschränkt sind, sondern natürlich weisen die individualen Themenfelder genauso soziale und globale Momente auf wie dies bei den anderen Themenfeldern umgekehrt auch der Fall ist. Es wird in der didaktischen Reflexion notwendig sein, die dauernden Querverbindungen der einzelnen Themenfelder untereinander und auch der einzelnen Themenfelderbereiche zu suchen, aufzuzeigen und für die Schüler/innen transparent zu machen. Auf diese Weise wird die Kompetenz des Lehrers im Gefüge der relevanten Themenfelder einerseits und im Gefüge der übrigen Gegenstände gesichert, andererseits wird aber durch die konsequente Verarbeitung der einzelnen Themenfelder der spezifische Beitrag des evangelischen Religionsunterrichtes in der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik festgeschrieben. Schulpraktische Prinzipien 3. Die Bedeutung des in Taten gelebten Glaubens für die Berufstätigkeit des Kindergärtners (E 2).
Der evangelische Religionsunterricht an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist bestimmt durch die Anzahl der Schüler/innen und daher die Möglichkeit, welche die zur Verfügung stehende Zeit dem Unterrichtsverlauf gibt. Der/die Lehrer/in hat also stärker als in anderen Gegenständen aus didaktischen Prinzipien heraus, die dargestellt worden sind, auszuwählen und den Lehrstoffverteilungsplan für die einzelne Schulstufe zu erstellen. Dabei werden die didaktischen Prinzipien, die für die anderen Gegenstände im Bereich der Bildungsanstalten gelten, zB vom Einfachen zum Komplizierten, vom Anschaulichen zum Abstrakten ebenfalls für den evangelischen Religionsunterricht gelten und von daher die Vergleichbarkeit dieses Unterrichtes mit anderen Unterrichtsgegenständen und Unterrichtsformen innerhalb der Bildungsanstalt herzustellen. Die zeitliche Begrenzung des Unterrichtes bedeutet aber keine Beschränkung in der Auswahl der Themenfelder und im Angebot der zu besprechenden Einzelthemen, sondern eine Konzentration auf wesentliche Themenfelder. Diese didaktische Entscheidung hat der/die jeweilige Lehrer/in aus schulpraktischen Erwägungen, die von der pädagogischen Soziologie, Psychologie und von der Lernpsychologie her begründbar sein müssen, zu treffen. Damit soll das Prinzip der Schülerorientierung des Unterrichtes besonders noch einmal angesprochen werden, weil natürlich der evangelische Religionsunterricht stark motivierenden Charakter hat und von daher auf die intensive Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler angelegt ist. Insofern bietet sich auch als ein Bereich der didaktischen Entscheidung die Möglichkeit an, die Mitbestimmung der Schüler/innen bei der Reihung der einzelnen Themenfelder und bei der Auswahl konkreter Themen zu fördern. Gleichzeitig sind die angegebenen Themen im Rahmen der Themenfelder entsprechend der schulpädagogischen Situation zu modifizieren oder zu erweitern; allerdings unter Bedachtnahme auf die vorangestellten Lernziele. Die vorangestellten Lernziele in jedem Themenbereich nehmen das grundsätzliche didaktische Anliegen wieder auf, indem sie einerseits den daseinsauslegenden und daseinserhellenden Aspekt betonen (Lernziele 1-4) und andererseits aber auch den berufspraktischen Aspekt (Lernziel Nr. 5) jeweils aufnehmen. 4. Die Bezeugungsfähigkeit des Kindes im Handeln (E 2).
Praktische Unterrichtsgestaltung 5. Formen und Beispiele christlicher Diakonie heute (E 2).
Die Frage nach der praktischen Unterrichtsgestaltung, die gewählte Methode und der Einsatz von Medien und anderen Lehr- und Lernmitteln richtet sich nach den oben genannten didaktischen Kriterien. Es soll also zwischen didaktischen Vorüberlegungen und deren Umsetzung in praktische Unterrichtsarbeit mit Hilfe von methodischen Hilfsmitteln unterschieden werden. Die jeweiligen methodischen Ansätze werden sich nach den didaktischen Überlegungen richten und nicht umgekehrt. Dabei ist das Prinzip der Schülerorientierung ein weiteres Mal zu beachten, damit einerseits sowohl Unter- wie auch Überforderungen vermieden werden und andererseits die Aktualität und Lebendigkeit des evangelischen Religionsunterrichtes nicht aufs Spiel gesetzt wird. An dieser Stelle wird die pädagogische Arbeit des Lehrers nach der Erstellung des verantworteten Lehrstoffverteilungsplanes ihre weitere Aufgabe erhalten, nämlich die adäquaten Unterrichtsmittel für den Unterricht zur Verfügung zu stellen, wobei Unterrichtsmittel grundsätzlich so zu wählen und einzusetzen sind, daß durch sie die zunehmende Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleistet wird. Gerade hier wird das fächerverbindende Denken, das dem evangelischen Religionsunterricht zugrunde liegt, seine besondere Bedeutung haben, weil der Lehrer bzw. die Lehrerin sich von dem methodischen Vorgaben der anderen in der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik gelernten Gegenstände inspirieren läßt. Die allgemeinen didaktischen Grundsätze für den Gesamtlehrplan der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik bieten hierfür die besten Voraussetzungen. 6. Leben nach christlichen Normen (E 4).
Übersicht über die Themenfelder des Lehrplans Erweiterungsstoff:
I 11. Individualer Aspekt Diakonie als individuelle und gemeindliche Verwirklichung von Glaube, Hoffnung und Liebe (E 2, C 4).
Frage nach Gott 12. Die österreichische Caritas (E 2).
Glück und Leid 13. Beispiele für Diakonie in der kirchlichen Geschichte (D 2).
Gewissen 5.7. Leben auf die Zukunft hin (E 4)
Lebensgeschichte Kernstoff:
Wahrheit und Lüge 1. Leben aus dem Glauben (E 2).
Hoffnung 2. Die Lehre von der Zukunft (Eschatologie) (D 4).
Glauben „lernen” 3. Die Verantwortung im Beruf (E 2).
II 4. Sozialer Aspekt Die politische Verantwortung des Christen (E 4).
Die Bedeutung der Gemeinschaft 5. Ehe und Familie (A 4, E 2).
Religiöse Ausdrucksformen Erweiterungsstoff:
Beziehungen 11. Ethische Verantwortung gegenüber Zukunftsproblemen der Menschheit (E 2).
Leben in Kirchen und Konfessionen 12. Die Verantwortung für das Kind (E 2).
Fremde Kinder 13. Persönliches Engagement in der Kirche (E 2).
Spiele und Feste 14. Das Problem der Arbeitslosigkeit (E 4).
Glauben „lehren” b) Evangelischer Religionsunterricht
Macht Didaktische Grundsätze:
III. Globaler Aspekt Der Rahmenlehrplan für den evangelischen Religionsunterricht an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist ein Lehrplan, der sich der theologischen Korrelationsmethode verpflichtet weiß. Insofern sind in diesem Lehrplan die spezifischen Anliegen evangelischer Theologie genauso berücksichtigt wie die unterschiedlichen möglichen religionspädagogischen Ansätze. Damit soll der Lehrplan für die Kindergartenpädagogik einen spezifischen evangelischen Beitrag in diesem Schultyp darstellen und es dem Lehrer ermöglichen, diesen spezifischen evangelischen Beitrag im Erziehungsanliegen der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik einzubringen und zu vertreten. Dabei wird in besonderer Weise darauf Bedacht genommen, daß die Schülerinnen und Schüler der Bildungsanstalten in doppelter Weise unterrichtet werden müssen, einerseits sollen sie für ihre persönliche und religiöse Entwicklung die notwendigen Impulse und Hilfestellungen erhalten, andererseits soll aber auch bedacht werden, daß die Schülerinnen und Schüler in Zukunft in Kindergärten arbeiten werden und von daher gefordert sind, christliche Vorstellungen, Lebensweisen und auch Inhalte vertreten sowie vermitteln zu können.
Arbeit Weiters ist der Lehrplan dadurch gekennzeichnet, daß die klassischen religionspädagogischen Disziplinen wie Bibelkunde, Kirchengeschichte und Leben so weiter nicht als eigene Themenbereiche ausgewiesen werden, sondern daß Bibel- und Kirchengeschichte sowie die anderen klassischen Gegenstandsbereiche als didaktische Prinzipien in jedem Themenfeld und in jedem Themenvorschlag vorauszusetzen sind. Dabei wird dem korrelativen Ansatz Rechnung getragen, der besagt, daß religiöse und theologische Aussagen eingebettet sein sollen in den Lebensvollzug der Lernenden und in diesem Fall auch der später Lehrenden, um auf diese Weise sowohl Daseinserhellung als auch Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Es ist also strikt davon auszugehen, daß die angegebenen Themenfelder auf einer theologischen Folie zu sehen sind, wobei diese Folie explizit ausgewiesen werden muß, weil sie in einzelnen Themenfeldern von ihrer inneren Logik her bestimmend ist. Weiters ist als didaktischer Grundsatz zu beachten, daß der/die Lehrer/in entsprechend der vorhandenen Lerngruppe aus den Themenfeldern die einzelnen Themen auswählt und von daher die Inhalte vermittelt. Diese Freiheit des Lehrers/der Lehrerin bedeutet aber gleichzeitig die Bindung an eine verantwortete Lehrstoffverteilung, die von dem/der Lehrer/in genau zu führen ist und alle Klassen zu umfassen hat. In diesem Zusammenhang soll auch darauf aufmerksam gemacht werden, daß die einzelnen Themenfelder natürlich auf Grund entwicklungspsychologischer und schulpädagogischer sowie religionspädagogischer Vorgaben einzelnen Schulstufen zugewiesen werden, daß die Themenfelder aber von ihrer Konzeption her alle miteinander eng verknüpft sind und von daher ein Netzwerk ergeben, das die Beziehungen der einzelnen Themenfelder zueinander sichert und die Stringenz der Unterrichtsinhalte in ihren gegenseitigen Verknüpfungen immer wieder neu aufweist. Es sind also die einzelnen Themenfelder in ihrer schulstufenübergreifenden und allgemeinbildenden Perspektive zu sehen. Damit ist der evangelische Religionsunterricht in seinem Ansatz als fächerverbindender Unterricht definiert, der auf die Zusammenarbeit und die Impulse der anderen Lehrgegenstände in der Bildungsanstalt in der Kindergartenpädagogik hinweist. Gleichzeitig ist damit aber auch festgelegt, daß die Inhalte der einzelnen Schulstufen in aufbauender und, wie schon gesagt, in verknüpfender Weise zur Vorbereitung auf die Matura dienen. Insofern ist der evangelische Religionsunterricht zielgeleitet, um den Schülerinnen und Schülern die notwendigen Unterlagen für die Berufsberechtigung, die mit der Matura erworben wird, zu liefern.
Leistung Die Themenfelder sind nach drei übergeordnete Gesichtspunkten geordnet nämlich nach: I. Individualen Themen, II. Sozialen Themen und III. Globalen Themen. Diese Zuordnung bedeutet für die einzelnen Themenfelder eine Schwerpunktsetzung bedeutet aber nicht, daß sie sachlich, geschweige denn theologisch auf diesen Themenbereich eingeschränkt sind, sondern natürlich weisen die individualen Themenfelder genauso soziale und globale Momente auf wie dies bei den anderen Themenfeldern umgekehrt auch der Fall ist. Es wird in der didaktischen Reflexion notwendig sein, die dauernden Querverbindungen der einzelnen Themenfelder untereinander und auch der einzelnen Themenfelderbereiche zu suchen, aufzuzeigen und für die Schüler/innen transparent zu machen. Auf diese Weise wird die Kompetenz des Lehrers im Gefüge der relevanten Themenfelder einerseits und im Gefüge der übrigen Gegenstände gesichert, andererseits wird aber durch die konsequente Verarbeitung der einzelnen Themenfelder der spezifische Beitrag des evangelischen Religionsunterrichtes in der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik festgeschrieben.
Freizeit Schulpraktische Prinzipien
Friede Der evangelische Religionsunterricht an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist bestimmt durch die Anzahl der Schüler/innen und daher die Möglichkeit, welche die zur Verfügung stehende Zeit dem Unterrichtsverlauf gibt. Der/die Lehrer/in hat also stärker als in anderen Gegenständen aus didaktischen Prinzipien heraus, die dargestellt worden sind, auszuwählen und den Lehrstoffverteilungsplan für die einzelne Schulstufe zu erstellen. Dabei werden die didaktischen Prinzipien, die für die anderen Gegenstände im Bereich der Bildungsanstalten gelten, zB vom Einfachen zum Komplizierten, vom Anschaulichen zum Abstrakten ebenfalls für den evangelischen Religionsunterricht gelten und von daher die Vergleichbarkeit dieses Unterrichtes mit anderen Unterrichtsgegenständen und Unterrichtsformen innerhalb der Bildungsanstalt herzustellen. Die zeitliche Begrenzung des Unterrichtes bedeutet aber keine Beschränkung in der Auswahl der Themenfelder und im Angebot der zu besprechenden Einzelthemen, sondern eine Konzentration auf wesentliche Themenfelder. Diese didaktische Entscheidung hat der/die jeweilige Lehrer/in aus schulpraktischen Erwägungen, die von der pädagogischen Soziologie, Psychologie und von der Lernpsychologie her begründbar sein müssen, zu treffen. Damit soll das Prinzip der Schülerorientierung des Unterrichtes besonders noch einmal angesprochen werden, weil natürlich der evangelische Religionsunterricht stark motivierenden Charakter hat und von daher auf die intensive Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler angelegt ist. Insofern bietet sich auch als ein Bereich der didaktischen Entscheidung die Möglichkeit an, die Mitbestimmung der Schüler/innen bei der Reihung der einzelnen Themenfelder und bei der Auswahl konkreter Themen zu fördern. Gleichzeitig sind die angegebenen Themen im Rahmen der Themenfelder entsprechend der schulpädagogischen Situation zu modifizieren oder zu erweitern; allerdings unter Bedachtnahme auf die vorangestellten Lernziele. Die vorangestellten Lernziele in jedem Themenbereich nehmen das grundsätzliche didaktische Anliegen wieder auf, indem sie einerseits den daseinsauslegenden und daseinserhellenden Aspekt betonen (Lernziele 1-4) und andererseits aber auch den berufspraktischen Aspekt (Lernziel Nr. 5) jeweils aufnehmen.
Gerechtigkeit Praktische Unterrichtsgestaltung
Leben Die Frage nach der praktischen Unterrichtsgestaltung, die gewählte Methode und der Einsatz von Medien und anderen Lehr- und Lernmitteln richtet sich nach den oben genannten didaktischen Kriterien. Es soll also zwischen didaktischen Vorüberlegungen und deren Umsetzung in praktische Unterrichtsarbeit mit Hilfe von methodischen Hilfsmitteln unterschieden werden. Die jeweiligen methodischen Ansätze werden sich nach den didaktischen Überlegungen richten und nicht umgekehrt. Dabei ist das Prinzip der Schülerorientierung ein weiteres Mal zu beachten, damit einerseits sowohl Unter- wie auch Überforderungen vermieden werden und andererseits die Aktualität und Lebendigkeit des evangelischen Religionsunterrichtes nicht aufs Spiel gesetzt wird. An dieser Stelle wird die pädagogische Arbeit des Lehrers nach der Erstellung des verantworteten Lehrstoffverteilungsplanes ihre weitere Aufgabe erhalten, nämlich die adäquaten Unterrichtsmittel für den Unterricht zur Verfügung zu stellen, wobei Unterrichtsmittel grundsätzlich so zu wählen und einzusetzen sind, daß durch sie die zunehmende Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleistet wird. Gerade hier wird das fächerverbindende Denken, das dem evangelischen Religionsunterricht zugrunde liegt, seine besondere Bedeutung haben, weil der Lehrer bzw. die Lehrerin sich von dem methodischen Vorgaben der anderen in der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik gelernten Gegenstände inspirieren läßt. Die allgemeinen didaktischen Grundsätze für den Gesamtlehrplan der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik bieten hierfür die besten Voraussetzungen.
Medien Übersicht über die Themenfelder des Lehrplans
Themenfelder geordnet nach Schulstufen I. Individualer Aspekt
1. Klasse Frage nach Gott
Frage nach Gott Glück und Leid
Lebensgeschichte Gewissen
Beziehungen Lebensgeschichte
Spiele Wahrheit und Feste Lüge
2. Klasse Hoffnung
Glück und Leid Glauben „lernen”
Leben in Kirchen und Konfessionen II. Sozialer Aspekt
Glauben „lernen” Die Bedeutung der Gemeinschaft
Leben Religiöse Ausdrucksformen
Macht Beziehungen
3. Klasse Leben in Kirchen und Konfessionen
Wahrheit und Lüge Fremde Kinder
Religiöse Ausdrucksformen Spiele und Feste
Medien Glauben „lehren”
Friede Macht
4 III. Klasse Globaler Aspekt
Gewissen Arbeit und Leben
Bedeutung der Gemeinschaft Leistung
Freizeit
Glauben „lehren” Friede
Arbeit und Leben Gerechtigkeit
5. Klasse Leben
Hoffnung Medien
fremde Kinder Themenfelder geordnet nach Schulstufen
Gerechtigkeit 1. Klasse
Leistung Frage nach Gott
THEMENFELDER Lebensgeschichte
Die Frage nach Gott Beziehungen
1. Gottesvorstellungen Spiele und entsprechende Anbetungsformen kennen. Feste
2. Die Formen von Religionskritik, Atheismus und religiöse Indifferenz kennen und miteinander in Beziehung setzen können. Klasse
3. Motive für einen christlichen Gottesbegriff und eine christliche Gotteserfahrung sowie den daraus folgenden Glauben erwägen Glück und darstellen können. Leid
4. Eine eigene Stellung zu Gottesbildern Leben in Kirchen und Glaubenserfahrungen gewinnen können. Konfessionen
5. Die Bedeutung von Gottesvorstellung, Glauben an Gott und der entsprechenden Sozialisation bzw. Erziehung darstellen und beurteilen können. „lernen”
Mögliche Themen Leben
Religion und Religionskritik (Feuerbach, Freud, Nitzsche, Marx, Sartre) Macht
Die Gottesvorstellungen in Kindergebetsbüchern 3. Klasse
Die Gottesvorstellungen Wahrheit und Formen des Gottesglaubens in den Veröffentlichungen zum Kindergottesdienst Lüge
Die Gottesvorstellungen der kirchlichen Feste Religiöse Ausdrucksformen
Probleme beim Erzählen von Gott Medien
Eltern - Gott und Kinder - Gott Friede
Formen der Anbetung und des kindgemäßen Gebetes 4. Klasse
Gott: der Schöpfer - der Vertraute - der Tröster - der Helfer Gewissen
Die Frage nach Leid, Schmerz und Ungerechtigkeit im Leben Bedeutung der Kinder Gemeinschaft
Religiöse Stereotypen Freizeit
Glück und Leid Glauben „lehren”
1. Persönliche Glücksvorstellungen einordnen können. Arbeit und Leben
2 5. Den Zusammenhang zwischen Glück und Wohlbefinden und die daraus entstehende Lebensauffassung darstellen können. Klasse
3. Glück und Leid als Gegensatzpaar in Weltanschauungen erkennen und als Grundlage theologischer Anthropologie ausführen können. Hoffnung
4. Möglichkeiten und Grenzen des Wunsches nach dem persönlichen Glück darstellen können. fremde Kinder
5. Weinen und Lachen bei Kindern verstehen können. Gerechtigkeit
Mögliche Themen Leistung
Die Frage nach dem Lustgewinn THEMENFELDER
Geschenke und Liebe: Quellen allen Glücks? Die Frage nach Gott
Widerspruch 1. Gottesvorstellungen und Widerstand - Ursachen für Leid entsprechende Anbetungsformen kennen.
Regeln, Ordnungen und Grundeinstellungen als Begrenzungen und Hilfen menschlichen Lebens 2. Die Formen von Religionskritik, Atheismus und religiöse Indifferenz kennen und miteinander in Beziehung setzen können.
Erzieherisches Handeln 3. Motive für einen christlichen Gottesbegriff und Freiheitsstreben von Kindern eine christliche Gotteserfahrung sowie den daraus folgenden Glauben erwägen und darstellen können.
Die Frage nach dem Tod im Leben von Kindern 4. Eine eigene Stellung zu Gottesbildern und Glaubenserfahrungen gewinnen können.
Familie: Glück für das Kind - keine Familie: Unglück für das Kind? 5. Die Bedeutung von Gottesvorstellung, Glauben an Gott und der entsprechenden Sozialisation bzw. Erziehung darstellen und beurteilen können.
Umgang mit kindlichen Vorbildern Mögliche Themen
Glück in Werbung oder Spiel Religion und Religionskritik (Feuerbach, Freud, Nitzsche, Marx, Sartre)
Glück im Leben der Kinder Die Gottesvorstellungen in Kindergebetsbüchern
Gewissen Die Gottesvorstellungen und Formen des Gottesglaubens in den Veröffentlichungen zum Kindergottesdienst
1. Die Bereiche des Guten und des Bösen benennen und nach den Begründungen für gutes Handeln und böses Handeln fragen können. Gottesvorstellungen der kirchlichen Feste
2. Die Freiheit menschlichen Handelns darstellen können. Probleme beim Erzählen von Gott
3. Gewissen als Widerspruch zwischen Zielen Eltern - Gott und Wirklichkeit darstellen können. Kinder - Gott
4. Den christlichen Glauben als Dialektik Formen der Anbetung und des Handelns darstellen können. kindgemäßen Gebetes
5. Die Schuldproblematik im menschlichen Leben erkennen und akzeptieren können. Gott: der Schöpfer - der Vertraute - der Tröster - der Helfer
6. Unschuld und Schuld in der Gewissenserziehung bei Kindern darstellen können. Die Frage nach Leid, Schmerz und Ungerechtigkeit im Leben der Kinder
Mögliche Themen Religiöse Stereotypen
Das Böse als Thema in der Literatur Glück und Leid
Das Böse als Erfahrung in der Geschichte 1. Persönliche Glücksvorstellungen einordnen können.
Das Böse, ein verfehlter Begriff (Verhaltensforschung, Gesellschaftstheorien usw.) 2. Den Zusammenhang zwischen Glück und Wohlbefinden und die daraus entstehende Lebensauffassung darstellen können.
Die Frage nach dem guten Menschen (Beispiele aus der Literatur) „Das Dichten 3. Glück und Trachten des Menschen ist böse von Jugend an” Strafe bei Kindern Leid als Gegensatzpaar in Weltanschauungen erkennen und als Grundlage theologischer Anthropologie ausführen können.
Die Frage von Gut 4. Möglichkeiten und Böse in den Märchen Grenzen des Wunsches nach dem persönlichen Glück darstellen können.
Gewalt in der Erziehung 5. Weinen und Lachen bei Kindern verstehen können.
Gewalt in Beziehungen Mögliche Themen
Mut zum Widerstand Die Frage nach dem Lustgewinn
Lebensgeschichte Geschenke und Liebe: Quellen allen Glücks?
1. Die verschiedenen Wege der Identitäsbildung (Anm.: richtig: Identitätsbildung) aufzeigen können. Widerspruch und Widerstand - Ursachen für Leid
2. Lebensgeschichtliche Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Heranwachsende darstellen können. Regeln, Ordnungen und Grundeinstellungen als Begrenzungen und Hilfen menschlichen Lebens
3. Vorstellungen von unterschiedlichen Arten der Lebensgestaltung aufzählen Erzieherisches Handeln und ihre Begründungen benennen können. Freiheitsstreben von Kindern
4. Die Möglichkeiten der Selbstbestimmung erkennen und deren christliche Motivation aufzeigen. Frage nach dem Tod im Leben von Kindern
5. Die Lebensgeschichte von Kindern darstellen und die Möglichkeiten erzieherischen Einwirkens benennen können. Familie: Glück für das Kind - keine Familie: Unglück für das Kind?
Mögliche Themen Umgang mit kindlichen Vorbildern
Die Begründungen und die Folgen unterschiedlicher Erziehungsstile Lebensmöglichkeiten, Lebensinhalte und Statussymbole Glück in Werbung oder Spiel
Der ganz normale Alltag: Lebensläufe von Kindern Glück im Leben der Kinder
Die Frage nach Leistung und Belohnung Gewissen
Wenn Kinder einmal erwachsen werden 1. Die Bereiche des Guten und des Bösen benennen und nach den Begründungen für gutes Handeln und böses Handeln fragen können.
Spiele für Kinder und die damit vermittelten sozialen Beziehungen 2. Die Freiheit menschlichen Handelns darstellen können.
Bücher für Mädchen, Bücher für Buben: Welche Verhaltensmuster 3. Gewissen als Widerspruch zwischen Zielen und Wirklichkeit darstellen können.
werden vorgegeben? 4. Den christlichen Glauben als Dialektik des Handelns darstellen können.
Bilderbücher, die Lebensläufe schildern 5. Die Schuldproblematik im menschlichen Leben erkennen und akzeptieren können.
Die Kinder und die Alten: Zwei Seiten der gleichen Sache? 6. Unschuld und Schuld in der Gewissenserziehung bei Kindern darstellen können.
Spiel, Tanz und Gebet: Reservate menschlichen Handelns? Mögliche Themen
Gottesdienst für Kinder: Gott für die Kleinen - Gott für die Großen Wahrheit und Lüge Das Böse als Thema in der Literatur
1. Die Frage nach der Wahrheit Das Böse als Frage nach zuverlässigen Leitlinien für das Leben verstehen. Erfahrung in der Geschichte
2. Verschiedene Theorien der Wahrheit miteinander in Beziehung setzen können. Das Böse, ein verfehlter Begriff (Verhaltensforschung, Gesellschaftstheorien usw.)
3. Glaube auf dem Hintergrund der Die Frage nach dem guten Menschen (Beispiele aus der Wahrheit betrachten können. Literatur) „Das Dichten und Trachten des Menschen ist böse von Jugend an” Strafe bei Kindern
4. Die Bedeutung der Wahrheit für Glauben Frage von Gut und Existenzfragen darstellen können. Böse in den Märchen
5. Wahrheit und Lüge - Geschwister Gewalt in der gleichen Sache? Erziehung
Mögliche Themen Gewalt in Beziehungen
Die Wahrheitsfrage in der Literatur Mut zum Widerstand
Wahrheit - nur eine Frage des Standpunktes Lebensgeschichte
Lüge in Kinderkatechismen und religiöser Kinderliteratur 1. Die verschiedenen Wege der Identitäsbildung (Anm.: richtig: Identitätsbildung) aufzeigen können.
Das Verhältnis von Glaube, Wahrheit und Vertrauen bei Kindern Fehler menschlichen Verhaltens und die Angst vor den Folgen „Notlüge” 2. Lebensgeschichtliche Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Heranwachsende darstellen können.
Wahrheit und Lüge in Märchen 3. Vorstellungen von unterschiedlichen Arten der Lebensgestaltung aufzählen und Sagen ihre Begründungen benennen können.
Streit um die Wahrheit als Zusammenhang von Einsicht, Liebe und Vertrauen 4. Die Möglichkeiten der Selbstbestimmung erkennen und deren christliche Motivation aufzeigen.
Durchsetzungswillen 5. Die Lebensgeschichte von Kindern darstellen und die Möglichkeiten erzieherischen Einwirkens benennen können.
Die Anthropologie der Lüge Mögliche Themen
Meine phantastische Welt Die Begründungen und die Folgen unterschiedlicher Erziehungsstile Lebensmöglichkeiten, Lebensinhalte und Statussymbole
Ich baue ein neues Paradies Der ganz normale Alltag: Lebensläufe von Kindern
Hoffnung Die Frage nach Leistung und Belohnung
1. Zukunftsentwürfe und deren Bedeutung für gegenwärtiges Handeln darstellen können. Wenn Kinder einmal erwachsen werden
2. Hoffnung als tragenden Sinn erkennen. Spiele für Kinder und die damit vermittelten sozialen Beziehungen
3. Weltprobleme und die Chancen ihrer Lösung benennen können. Bücher für Mädchen, Bücher für Buben: Welche Verhaltensmuster
4. Den christlichen Begriff Hoffnung beschreiben und auf das eigene Leben hin befragen können. werden vorgegeben?
5. Den Begriff Hoffnung als Grundaussage für das Leben von Kindern benennen können. Bilderbücher, die Lebensläufe schildern
Mögliche Themen Die Kinder und die Alten: Zwei Seiten der gleichen Sache?
Utopien Spiel, Tanz und künftige Weltvorstellungen Gebet: Reservate menschlichen Handelns?
Die Bedeutung der Offenbarung und der Apokalypse Gottesdienst für Kinder: Gott für die Kleinen - Gott für die Großen
Das Prinzip Hoffnung Wahrheit und seine Bedeutung für die politische Lüge
Diskussion 1. Die Frage nach der Wahrheit als Frage nach zuverlässigen Leitlinien für das Leben verstehen.
Stadtplanung: Kindergärten und Spielplätze 2. Verschiedene Theorien der Wahrheit miteinander in Beziehung setzen können.
Hoffnung in Theaterstücken für Kinder 3. Glaube auf dem Hintergrund der Frage nach der Wahrheit betrachten können.
Kinder als Zeichen 4. Die Bedeutung der Hoffnung Wahrheit für Glauben und Existenzfragen darstellen können.
Glauben „lernen” 5. Wahrheit und Lüge - Geschwister der gleichen Sache?
1. Glaubensformen kennen und unterscheiden können. Mögliche Themen
2. Glaubensbegriffe miteinander vergleichen und gegeneinander abwägen können. Die Wahrheitsfrage in der Literatur
3. Den evangelischen Glaubensbegriff definieren und in seinen Folgewirkungen darstellen können. Wahrheit - nur eine Frage des Standpunktes
4. Den Zusammenhang von „Kopf-Herz-Hand” beschreiben können. Lüge in Kinderkatechismen und religiöser Kinderliteratur
5. Glaubenswelten von Kindern beobachten und beschreiben können. Das Verhältnis von Glaube, Wahrheit und Vertrauen bei Kindern Fehler menschlichen Verhaltens und die Angst vor den Folgen „Notlüge”
Mögliche Themen Wahrheit und Lüge in Märchen und Sagen
Methoden der Bibelauslegung Streit um die Wahrheit als Zusammenhang von Einsicht, Liebe und Vertrauen
Offenbarungs- bzw. Buchreligionen Durchsetzungswillen
Literatur über die Bibel Die Anthropologie der Lüge
Das Entstehen dogmatischer Aussagen Meine phantastische Welt
Schrift als Bekenntnis - Bekenntnisschriften Ich baue ein neues Paradies
Glaube ist Mut und Vertrauen Hoffnung
Das Lebensmodell Jesu 1. Zukunftsentwürfe und deren Bedeutung für gegenwärtiges Handeln darstellen können.
Die Bedeutung der Gemeinschaft 2. Hoffnung als tragenden Sinn erkennen.
1 3. Die Erwartungen an und die Verbindlichkeit für menschliche Beziehungen darstellen können. Weltprobleme und die Chancen ihrer Lösung benennen können.
2 4. Die Bedeutung der Gemeinschaft als Ausdruck grundsätzlicher anthropologischer Aussagen. Den christlichen Begriff Hoffnung beschreiben und auf das eigene Leben hin befragen können.
3 5. Die Ausformungen des Gemeinschaftsbegriffes und das jeweils daraus resultierende Menschenbild in religiösen Gruppierungen darstellen können. Den Begriff Hoffnung als Grundaussage für das Leben von Kindern benennen können.
4. Auffassungen des Gemeinschaftsbegriffes darstellen können und den eigenen Standpunkt dazu nennen können. Mögliche Themen
5. Die Bedeutung von Gemeinschaft in der Biographie von Kindern. Utopien und künftige Weltvorstellungen
Mögliche Themen Die Bedeutung der Offenbarung und der Apokalypse
Die Krise des Gemeinschaftsbegriffes in den verschiedenen Kulturen Das Prinzip Hoffnung und in verschiedenen politischen Strukturen seine Bedeutung für die politische
Freunde, Gegner und Feinde bei Kindern Spielgemeinschaften als Probe für Lebensgemeinschaften Diskussion
Die Anforderungen verschiedener Gemeinschaften für den Einzelnen Was will ich von der Gemeinschaft? Stadtplanung: Kindergärten und Spielplätze
Das Mitmachen bei Gebeten, Feiern und Festen Hoffnung in Theaterstücken für Kinder
Außenseiter und Insider Kinder als Zeichen der Hoffnung
Die Gemeinschaft der Glaubenden - Gemeinschaft von Kindern Glauben „lernen”
Die Bedeutung der Familienstrukturen für die Gemeinschaft 1. Glaubensformen kennen und unterscheiden können.
Kindergarten, Kinderspielplätze und Wohnbau 2. Glaubensbegriffe miteinander vergleichen und gegeneinander abwägen können.
Die Frage nach dem Teilen 3. Den evangelischen Glaubensbegriff definieren und nach dem Eigentum in seinen Folgewirkungen darstellen können.
Religiöse Ausdrucksformen 4. Den Zusammenhang von „Kopf-Herz-Hand” beschreiben können.
1 5. Formen religiöser Äußerungen beschreiben, einordnen und verstehen können. Glaubenswelten von Kindern beobachten und beschreiben können.
2. Religiöse Transzendenzerfahrungen in der Alltagssprache und in der Alltagssprache und in der Lebenswelt hören und verstehen können. Mögliche Themen
3. Die Schwierigkeiten in Methoden der Übereinstimmung von religiösen Ausdrucksformen und christlichen Grundaussagen darstellen können. Bibelauslegung
4. Grundformen für religiöse Sprache entwickeln können. Offenbarungs- bzw. Buchreligionen
5. Kinder in ihren religiösen Bedürfnissen verstehen und fördern können. Literatur über die Bibel
Mögliche Themen Das Entstehen dogmatischer Aussagen
Religiöse Ausdrucksformen und Erscheinungsformen wie zB New Age, Schrift als Bekenntnis - Bekenntnisschriften
Esoterik, Okkultismus Glaube ist Mut und Vertrauen
Die Alltagssprache in ihrer religiösen Bedeutung Das Lebensmodell Jesu
Die religiöse Erziehung durch die Eltern <
Wie sind die Eltern religiös erzogen worden Die Bedeutung der Gemeinschaft
Die Bedeutung von Glaubensbekenntnissen, Gebeten und festen Formeln 1. Die Erwartungen an und die Verbindlichkeit für menschliche Beziehungen darstellen können.
2. Die Frage nach der privaten und nach Bedeutung der öffentlichen Frömmigkeit Gemeinschaft als Ausdruck grundsätzlicher anthropologischer Aussagen.
3. Die Frage nach Gott im Lebenshorizont der Kinder Ausformungen des Gemeinschaftsbegriffes und das jeweils daraus resultierende Menschenbild in religiösen Gruppierungen darstellen können.
Die Frage von Schöpfung 4. Auffassungen des Gemeinschaftsbegriffes darstellen können und Umwelt im Verständnishorizont von Kindern den eigenen Standpunkt dazu nennen können.
Die Bedeutung kirchlicher bzw. religiöser Feiertage 5. Die Bedeutung von Gemeinschaft in der Biographie von Kindern.
Die Frage nach der Religion als Frage nach Bindung und Freiheit Religiöse Entwicklungsstufen im Leben der Kinder Mögliche Themen
Vater- Die Krise des Gemeinschaftsbegriffes in den verschiedenen Kulturen und Mutterstrukturen in der heutigen Gesellschaft verschiedenen politischen Strukturen
Die Bedeutung von Symbolen Freunde, Gegner und Feinde bei Kindern Spielgemeinschaften als Probe für Lebensgemeinschaften
Beziehungen Die Anforderungen verschiedener Gemeinschaften für den Einzelnen Was will ich von der Gemeinschaft?
1. Bekannte und neue Formen des Zusammenlebens darstellen können. Das Mitmachen bei Gebeten, Feiern und Festen
2. Die sozialen Außenseiter und psychologischen Voraussetzungen für neue Lebensformen darstellen können. Insider
3. Die Option Gemeinschaft der Gesellschaft für bestimmte Gemeinschafts- und Lebensformen argumentieren können und mit dem biblischen Menschenbild in Beziehung setzen. Glaubenden - Gemeinschaft von Kindern
4. Die eigenen Beziehungswünsche und Beziehungslosigkeiten reflektieren und begründen können. Bedeutung der Familienstrukturen für die Gemeinschaft
5. Die Beziehungen unter Kindern bzw. zwischen Kindern und Erwachsenen beschreiben können. Kindergarten, Kinderspielplätze und Wohnbau
Mögliche Themen Die Frage nach dem Teilen und nach dem Eigentum
Die Bedeutung der Freundschaft für das Leben Religiöse Ausdrucksformen
Sexualität als Liebe - Leistung - Tabu? 1. Formen religiöser Äußerungen beschreiben, einordnen und verstehen können.
Kindliche Sexualität 2. Religiöse Transzendenzerfahrungen in der Alltagssprache und deren Bedeutung für die Entwicklung in der Alltagssprache und in der Lebenswelt hören und verstehen können.
Kinder 3. Die Schwierigkeiten in der Übereinstimmung von religiösen Ausdrucksformen und Geschwister christlichen Grundaussagen darstellen können.
Kinder in familiären Strukturen 4. Grundformen für religiöse Sprache entwickeln können.
Die Beziehungen von Kindern zu Neugeborenen 5. Kinder in ihren religiösen Bedürfnissen verstehen und fördern können.
Die Eheauffassungen der christlichen Konfessionen Kraft, Stärke und Gewalt in menschlichen Beziehungen Kampfspiele und Sozialisationsspiele für Kinder Mögliche Themen
Egoismus, Durchsetzungsvermögen und Verzicht als soziale Tugenden? Leben in Kirchen Religiöse Ausdrucksformen und Konfessionen Erscheinungsformen wie zB New Age,
1. Die Ausformung religiöser Anschauungen in christlichen Konfessionen darstellen können. Esoterik, Okkultismus
2. Grundsätzliche Unterschiede der verschiedenen Konfessionen kennen. Die Alltagssprache in ihrer religiösen Bedeutung
3. Die Gemeinsamkeiten der Konfessionen darstellen können und ihren Beitrag zur Lösung von übergreifenden Sachfragen beschreiben können. religiöse Erziehung durch die Eltern
4. Den eigenen konfessionellen Standpunkt als Beitrag zu der einen Welt artikulieren können. Wie sind die Eltern religiös erzogen worden
5. Die Konfessionsgebundenheit von Kindern und Eltern kennen und damit umgehen können. Die Bedeutung von Glaubensbekenntnissen, Gebeten und festen Formeln
Mögliche Themen Die Frage nach der privaten und nach der öffentlichen Frömmigkeit
Die Entstehung Frage nach Gott im Lebenshorizont der verschiedenen Konfessionen Kinder
Evangelisch-Katholisch Die Frage von Schöpfung und Umwelt im Alltagsleben Verständnishorizont von Kindern
Wie erleben Kinder die unterschiedlichen Kirchen Die Bedeutung kirchlicher bzw. religiöser Feiertage
Die Wünsche von Kindern an ihre Kirchen Frage nach der Religion als Frage nach Bindung und Freiheit Religiöse Entwicklungsstufen im Leben der Kinder
Kinderkirche gegen Erwachsenenkirche Vater- und Mutterstrukturen in der heutigen Gesellschaft
Die Bedeutung des Sonntages von Symbolen
Mission als Utopie der einen Weltfamilie Beziehungen
Grundzüge für einen Katechismus der Kinder 1. Bekannte und neue Formen des Zusammenlebens darstellen können.
2. Die Frage nach der Taufe sozialen und psychologischen Voraussetzungen für neue Lebensformen darstellen können.
3. Die Rolle von Mann Option der Gesellschaft für bestimmte Gemeinschafts- und Frau Lebensformen argumentieren können und mit dem biblischen Menschenbild in den Kirchen Beziehung setzen.
Konfessionelles Selbstbewußtsein 4. Die eigenen Beziehungswünsche und Beziehungslosigkeiten reflektieren und begründen können.
Fremde Kinder 5. Die Beziehungen unter Kindern bzw. zwischen Kindern und Erwachsenen beschreiben können.
1. Wahrnehmen, daß es in der Umwelt verschiedene Gruppen gibt, die selber und deren Kinder benachteiligt sind. Mögliche Themen
2. Das Einsetzen Die Bedeutung der Freundschaft für benachteiligte Gruppen als gesellschaftliche Aufgabe erkennen. das Leben
3. Das Einsetzen für benachteiligte Gruppen Sexualität als Humanitätsbeitrag des Christentums argumentieren können. Liebe - Leistung - Tabu?
4. Bereitschaft für den Einsatz für andere Gruppen Kindliche Sexualität und Benachteiligte in unserer Gesellschaft entwickeln. deren Bedeutung für die Entwicklung
5. Durch den Kontakt mit fremden Kindern fremde Kinder und eigene Kulturen kennenlernen. Geschwister
Mögliche Themen Kinder in familiären Strukturen
Ausländerkinder in der Umwelt Die Beziehungen von Kindern zu Neugeborenen
Mädchenerziehung Die Eheauffassungen der christlichen Konfessionen Kraft, Stärke und Gewalt in verschiedenen Kulturen menschlichen Beziehungen Kampfspiele und Sozialisationsspiele für Kinder
Erziehung von Buben in verschidenen (Anm.: richtig: verschiedenen) Egoismus, Durchsetzungsvermögen und Verzicht als soziale Tugenden?
Kulturen Leben in Kirchen und Konfessionen
Rolle von Mann und Frau in verschiedenen Kulturen und Religionen Küche und Eßgewohnheiten 1. Die Ausformung religiöser Anschauungen in anderen Kulturen christlichen Konfessionen darstellen können.
Wohnen und leben von Fremden in unserer Gesellschaft Freuden und Leiden von Fremden und Randgruppen in unserer 2. Grundsätzliche Unterschiede der verschiedenen Konfessionen kennen.
Gesellschaft 3. Die Gemeinsamkeiten der Konfessionen darstellen können und ihren Beitrag zur Lösung von übergreifenden Sachfragen beschreiben können.
Gastfreundschaft 4. Den eigenen konfessionellen Standpunkt als biblischer Auftrag Beitrag zu der einen Welt artikulieren können.
Spiele 5. Die Konfessionsgebundenheit von Kindern und Feste Eltern kennen und damit umgehen können.
1. Spiele und Feste als Ausdrucksformen menschlicher Gemeinschaft beschreiben können. Mögliche Themen
2. Spiele und Feste als Entfaltung menschlicher Fähigkeiten und Lebensfreude ausdrücken können. Die Entstehung der verschiedenen Konfessionen
3. Spiele und Feste als Ausdrucksformen von Gotteserfahrungen in unserer Gesellschaft darstellen können. Evangelisch-Katholisch im Alltagsleben
4. Bereitschaft entwickeln, mit Spielen und Festen entsprechend ihren Spielregeln und ihren Formen umzugehen. Wie erleben Kinder die unterschiedlichen Kirchen
5. Spielen mit Die Wünsche von Kindern einüben und weiterführen. an ihre Kirchen
Mögliche Themen Kinderkirche gegen Erwachsenenkirche
Die Bedeutung von Sport und Spiel für Kinder des Sonntages
Die Bewegung für Kinder Mission als Abbau von Aggressionen Utopie der einen Weltfamilie
Der Einzelne und die Gemeinschaft im Spiel Grundzüge für einen Katechismus der Kinder
Erwünschte und unerwünschte Spiele Die Frage nach der Taufe
Spiele und Feste als Zeichen Die Rolle von Sensationslust Mann und Frau in den Kirchen
Die Vermarktung von Spielen und Festen Konfessionelles Selbstbewußtsein
Die Bedeutung von Spielen und Festen in der Politik Fremde Kinder
Feste 1. Wahrnehmen, daß es in der Kirche Umwelt verschiedene Gruppen gibt, die selber und deren Kinder benachteiligt sind.
Spiele in Religion und Kirche 2. Das Einsetzen für benachteiligte Gruppen als gesellschaftliche Aufgabe erkennen.
Lebensfeste: Taufe, Geburtstag, Weihnachten, Ostern 3. Das Einsetzen für benachteiligte Gruppen als Humanitätsbeitrag des Christentums argumentieren können.
Besondere Feste im Jahr: Feste von Vereinen, Geburtstagsfeste und 4. Bereitschaft für den Einsatz für andere Gruppen und Benachteiligte in unserer Gesellschaft entwickeln.
anderes 5. Durch den Kontakt mit fremden Kindern fremde und eigene Kulturen kennenlernen.
Die Ritualisierung von christlichen Festen Mögliche Themen
Tanz, Bewegung und Animation bei Spielen und Festen Feste und Spiele als Einübung in Alltagserfahrungen Spiele, Feste und Feiern Ausländerkinder in Kinderbüchern der Umwelt
Literatur über Spiele und Feste und deren Intentionen Mädchenerziehung in verschiedenen Kulturen
Der Wunsch nach Harmonie und die Erfahrung des Spielverderbers Spiel, Tanz und Erziehung von Buben in verschidenen (Anm.: richtig: Ekstase verschiedenen) Extase
Lieder und Psalmen in der Bibel Kulturen
Glauben „lehren” Rolle von Mann und Frau in verschiedenen Kulturen und Religionen Küche und Eßgewohnheiten in anderen Kulturen
1. Die Problematik der Vermittlung Wohnen und leben von Religion beschreiben können. Fremden in unserer Gesellschaft Freuden und Leiden von Fremden und Randgruppen in unserer
2. Lehraussagen verschiedener Religionen zueinander in Beziehung setzen können. Gesellschaft
3. Die Differenz von Lehraussagen und Lebensvollzug beschreiben können. Gastfreundschaft als biblischer Auftrag
4. Lehraussagen der christlichen Kirchen sichten Spiele und beurteilen können. Feste
5 1. Lehraussagen mit Lebensäußerungen von Kindern verbinden und beurteilen können. Spiele und Feste als Ausdrucksformen menschlicher Gemeinschaft beschreiben können.
Mögliche Themen 2. Spiele und Feste als Entfaltung menschlicher Fähigkeiten und Lebensfreude ausdrücken können.
„Klassische” evangelische Pädagogik 3. Spiele und Feste als Ausdrucksformen von Gotteserfahrungen in unserer Gesellschaft darstellen können.
Konzepte evangelischer Religionspädagogik 4. Bereitschaft entwickeln, mit Spielen und Festen entsprechend ihren Spielregeln und ihren Formen umzugehen.
Der Zusammenhang von Didaktik 5. Spielen mit Kindern einüben und Methodik weiterführen.
Die Frage des Kinderabendmahls Mögliche Themen
Religiöse Sprache Die Bedeutung von Sport und Alltagssprache Spiel für Kinder
Das Erzählen Die Bewegung für Kinder als Abbau von biblischen Geschichten Aggressionen
Fragen Der Einzelne und zweifeln als Wege des Glaubens die Gemeinschaft im Spiel
Bausteine für einen Katechismus für Kinder Erwünschte und unerwünschte Spiele
Macht Spiele und Feste als Zeichen von Sensationslust
1. Die Schüler sollen Machtstrukturen im persönlichen Vermarktung von Spielen und im gesellschaftlichen Bereich benennen können. Festen
2. Die Schüler sollen den biblischen Begriff der Macht Bedeutung von Spielen und den politischen Machtbegriff diskutieren können. Festen in der Politik
3. Die Schüler sollen Ohnmachtserfahrungen Feste in ihrer Lebenswelt benennen und darstellen können. der Kirche
4. Die Schüler sollen den Zusammenhang von Macht, Autorität Spiele in Religion und Freiheit diskutieren können. Kirche
5. Die Schüler sollen Machtmißbrauch an und Ohnmacht von Kindern darstellen können. Lebensfeste: Taufe, Geburtstag, Weihnachten, Ostern
Mögliche Themen Besondere Feste im Jahr: Feste von Vereinen, Geburtstagsfeste und
Wenn ich krank bin, dann bete ich anderes
Mein Kuscheltier versteht mich Die Ritualisierung von christlichen Festen
Der Umgang von Kindern mit ihren Spielsachen Tanz, Bewegung und Animation bei Spielen und Festen Feste und Spiele als Einübung in Alltagserfahrungen Spiele, Feste und Feiern in Kinderbüchern
Sieger Literatur über Spiele und Verlierer beim Spiel Feste und deren Intentionen
Geprügelte Der Wunsch nach Harmonie und mißbrauchte Kinder die Erfahrung des Spielverderbers Spiel, Tanz und (Anm.: richtig: Ekstase) Extase
Wenn du mein Freund sein willst, dann ... Lieder und Psalmen in der Bibel
„Unsere Kinder sollen es besser haben” Glauben „lehren”
Mein Vater ist 1. Die Problematik der Stärkste Vermittlung von Religion beschreiben können.
Was ich alles nicht darf 2. Lehraussagen verschiedener Religionen zueinander in Beziehung setzen können.
Wenn ich groß bin, dann werde ich 3. Die Differenz von Lehraussagen und Lebensvollzug beschreiben können.
Arbeit 4. Lehraussagen der christlichen Kirchen sichten und Leben beurteilen können.
1 5. Die verschiedenen Konzeptionen und Konstellationen von Arbeit kennen. Lehraussagen mit Lebensäußerungen von Kindern verbinden und beurteilen können.
2. Erkennen, daß die Verteilung und Entlohnung von Arbeit sowie die Freizeit in gesellschaftlicher Verantwortung zu betrachten sind. Mögliche Themen
3. Den Vergleich von Vorstellungen über Arbeit und Beruf im christlichen und nichtchristlichen Bereich ziehen können. „Klassische” evangelische Pädagogik
4. Die eigene Einstellung zu Arbeit, Beruf und Freizeit kritisch argumentieren können. Konzepte evangelischer Religionspädagogik
5. Die Fragen Der Zusammenhang von Arbeit, Freizeit Didaktik und Beruf in bezug auf das Leben darstellen können. Methodik
Mögliche Themen Die Frage des Kinderabendmahls
Mögliche Berufswünsche von Kindern Religiöse Sprache und Alltagssprache
Arbeit Das Erzählen von Eltern - Leben in der Familie biblischen Geschichten
Arbeit als Last Fragen und Abhängigkeit zweifeln als Wege des Glaubens
Arbeit als Dienst in der Gemeinschaft Bausteine für einen Katechismus für Kinder
Der Zusammenhang von Arbeit, Ruhe und Feier in Familienstrukturen Macht
„Arbeit” von Kindern 1. Die Schüler sollen Machtstrukturen im persönlichen und deren Bedeutung für die Erwachsenen im gesellschaftlichen Bereich benennen können.
Leben nur am Wochenende? 2. Die Schüler sollen den biblischen Begriff der Macht und den politischen Machtbegriff diskutieren können.
Freizeit 3. Die Schüler sollen Ohnmachtserfahrungen in ihrer Lebenswelt benennen und Spiel darstellen können.
Arbeitslosigkeit 4. Die Schüler sollen den Zusammenhang von Eltern in ihren Auswirkungen auf Kinder Macht, Autorität und Freiheit diskutieren können.
5. Die Bedeutung des Geldes für Kinder Schüler sollen Machtmißbrauch an und für Erwachsene Ohnmacht von Kindern darstellen können.
Die arbeitenden Eltern - die alleingelassenen Kinder Sabbatgebote Mögliche Themen
Leistung Wenn ich krank bin, dann bete ich
1. Formen, Motive und Auswirkungen des Leistungsdenkens aufzeigen können. Mein Kuscheltier versteht mich
2. Arbeit und Leistung darstellen und argumentieren können. Der Umgang von Kindern mit ihren Spielsachen
3. Den Zusammenhang zwischen Rechtfertigungslehre und Leistungsdenken darstellen Sieger und argumentieren können. Verlierer beim Spiel
4. Leistung im Arbeits- Geprügelte und Lebensbereich einsetzen lernen. mißbrauchte Kinder
5. Die Leistungserwartung an Kinder darstellen und argumentieren können. Wenn du mein Freund sein willst, dann ...
Mögliche Themen „Unsere Kinder sollen es besser haben”
Leistung und Leistungserwartung in Schule und Arbeitswelt Mein Vater ist der Stärkste
Der Zusammenhang zwischen Leistung und Anerkennung bzw. Selbstbewußtsein Was ich alles nicht darf
Kindliche Leistung im Gegensatz zur Erwachsenenleistung Wenn ich groß bin, dann werde ich
Die Kinderwelt in Zeichnungen Arbeit und Bastelergebnissen im Bezug auf Leistungsanforderungen von Eltern Leben
Kindliches Leistungsvermögen 1. Die verschiedenen Konzeptionen und elterliche Leistungserwartungen Konstellationen von Arbeit kennen.
Der Zusammenhang zwischen Leistungszwang 2. Erkennen, daß die Verteilung und Leistungsfreude Fehlformen Entlohnung von Leistung im religiösen Bereich Arbeit sowie die Freizeit in gesellschaftlicher Verantwortung zu betrachten sind.
Fehlformen 3. Den Vergleich von Leistung Vorstellungen über Arbeit und Beruf im sozialen christlichen und nichtchristlichen Bereich ziehen können.
Luthers Rechtfertigungslehre angewendet auf Kinder 4. Die eigene Einstellung zu Arbeit, Beruf und Freizeit kritisch argumentieren können.
5. Die Fragen von Arbeit, Freizeit und Beruf in bezug auf das Leben darstellen können.
1. Erkennen, daß sinnvolle Freizeitgestaltung das große Problem der Zeit ist. Mögliche Themen
2. Freizeit als Möglichkeit für Selbstfindung und Selbstentfaltung des Menschen argumentieren können. Mögliche Berufswünsche von Kindern
3. Die Chancen erkennen, Arbeit von Eltern - Leben in der Freizeit Lebensqualität und damit Lebenssinn zu gewinnen. Familie
4. Die Arten von Freizeitgestaltung einander gegenüberstellen können. Arbeit als Last und Abhängigkeit
5. Sinnvolle Freizeitangebote für Kinder nennen können. Arbeit als Dienst in der Gemeinschaft
Mögliche Themen Der Zusammenhang von Arbeit, Ruhe und Feier in Familienstrukturen
Die „Arbeit” von Kindern und deren Bedeutung der manuellen Fähigkeiten für die Freizeitgestaltung von Kindern Erwachsenen
Spiel als Teil der Freizeit von Kindern und Erwachsenen Leben nur am Wochenende?
Kinderwünsche als Wirtschaftsfaktor Freizeit und Spiel
Die Bedeutung der Medien im Freizeitbereich Arbeitslosigkeit von Eltern in ihren Auswirkungen auf Kinder
Die Gestaltung von Urlaub Bedeutung des Geldes für Kinder und Ferien für Erwachsene
Freizeitverhalten der Familie und Bedürfnisse von Kindern Die arbeitenden Eltern - die alleingelassenen Kinder Sabbatgebote
Theater und Spiel als Freizeitangebot für Kinder Leistung
Die Bedeutung von Religion im Freizeitangebot 1. Formen, Motive und Auswirkungen des Leistungsdenkens aufzeigen können.
Das Verständnis von Zeit als geschenkter Zeit 2. Arbeit und Leistung darstellen und argumentieren können.
Die Zeit der Ruhe als Impuls für das tägliche Leben 3. Den Zusammenhang zwischen Rechtfertigungslehre und Leistungsdenken darstellen und argumentieren können.
Die Bedeutung von Gesellschafts-, Familien- und Kinderspielen 4. Leistung im Arbeits- und Lebensbereich einsetzen lernen.
5. Die automatisierten Spielzeuge für Leistungserwartung an Kinder darstellen und argumentieren können.
Das Spielen von biblischen Geschichten Mögliche Themen
Der Sonntag Leistung und Leistungserwartung in Schule und Arbeitswelt
Friede Der Zusammenhang zwischen Leistung und Anerkennung bzw. Selbstbewußtsein
1. Die unterschiedlichen Interpretationen für Gewalt und die daraus folgende Diskussion um den Friedensbegriff kennen. Kindliche Leistung im Gegensatz zur Erwachsenenleistung
2. Die Bedingungen und Möglichkeiten der Gewaltverminderung bzw. Gewaltfreiheit Kinderwelt in sozialen Zeichnungen und internationalen Bezügen argumentieren können. Bastelergebnissen im Bezug auf Leistungsanforderungen von Eltern
3. Aus der Reich-Gottes-Botschaft Maßstäbe für ein friedensgeleitetes Handeln erarbeiten können. Kindliches Leistungsvermögen und elterliche Leistungserwartungen
4. Die Bereitschaft erproben, bei Konfliktlösungen konstruktiv mitzuwirken. Der Zusammenhang zwischen Leistungszwang und Leistungsfreude Fehlformen von Leistung im religiösen Bereich
5. Die Konfliktfähigkeit Fehlformen von Kindern kennen und die Versöhnungsbereitschaft fördern lernen. Leistung im sozialen Bereich
Mögliche Themen Luthers Rechtfertigungslehre angewendet auf Kinder
Der Unterschied zwischen sinnvollen und sinnlosen Konflikten Freizeit
Streiten können unter Geschwistern 1. Erkennen, daß sinnvolle Freizeitgestaltung das große Problem der Zeit ist.
Streiten können in der Familie Konfliktlösungsmodelle nationaler 2. Freizeit als Möglichkeit für Selbstfindung und internationaler Art kennen Selbstentfaltung des Menschen argumentieren können.
3. Die Pflicht des Widerstandes gegen Ungerechtigkeit Gerechtigkeitsempfinden von Kindern Chancen erkennen, in der Freizeit Lebensqualität und damit Lebenssinn zu gewinnen.
Krieg spielen und Frieden stiften 4. Die Arten von Freizeitgestaltung einander gegenüberstellen können.
Aggressionen unter Kindern 5. Sinnvolle Freizeitangebote für Kinder nennen können.
Gewalt gegen Kinder Mögliche Themen
Die Bedeutung der Autorität im Leben manuellen Fähigkeiten für die Freizeitgestaltung von Kindern und Heranwachsenden
Der Zusammenhang zwischen Ordnung, Disziplin Spiel als Teil der Freizeit von Kindern und mögliche Gewalt Erwachsenen
Die Gewaltlosigkeit Jesu gegenüber seinen Feinden Kinderwünsche als Wirtschaftsfaktor
Der gewaltfreie Widerstand in Die Bedeutung der christlichen und hinduistischen Tradition Medien im Freizeitbereich
Die Verheißung des ewigen Friedens Gestaltung von Urlaub und Ferien
Aggression als Grundzug Freizeitverhalten der menschlichen Natur Familie und Bedürfnisse von Kindern
Erziehungstheorien Theater und deren Beurteilung von Gewalt Spiel als Freizeitangebot für Kinder
Die Rolle der Kirchen als Friedensstifter Bedeutung von Religion im Freizeitangebot
Krieg, Leid und Tod in Darstellungen Das Verständnis von Kindern Zeit als geschenkter Zeit
Schalom Die Zeit der Ruhe als Impuls für Dorf und Stadt das tägliche Leben
Gerechtigkeit Die Bedeutung von Gesellschafts-, Familien- und Kinderspielen
1. Die Auseinandersetzungen um die Frage der Menschenrechte darstellen können. automatisierten Spielzeuge für Kinder
2. Das Eintreten für die Menschenrechte in ihrer Verbindung mit der Wahrung der Menschenwürde argumentieren können. Spielen von biblischen Geschichten
3. Die Aussagen der christlichen Tradition für die Diskussion um Menschenrechte und Menschenwürde darstellen können. Der Sonntag
4. Die Bereitschaft entwickeln, sich selber für die Wahrung der Menschenrechte einzusetzen. Friede
5 1. Erkennen, daß die pädagogische Arbeit mit Kindern in den Bereich der Wahrung der Menschenrechte einzuordnen ist. Die unterschiedlichen Interpretationen für Gewalt und die daraus folgende Diskussion um den Friedensbegriff kennen.
Mögliche Themen 2. Die Bedingungen und Möglichkeiten der Gewaltverminderung bzw. Gewaltfreiheit in sozialen und internationalen Bezügen argumentieren können.
Die Menschenrechtserklärung und die Zehn Gebote 3. Aus der Reich-Gottes-Botschaft Maßstäbe für ein friedensgeleitetes Handeln erarbeiten können.
Sklaverei 4. Die Bereitschaft erproben, bei Konfliktlösungen konstruktiv mitzuwirken.
Das Zusammenleben 5. Die Konfliktfähigkeit von Kindern kennen und das Zusammenwirken der verschiedenen Rassen die Versöhnungsbereitschaft fördern lernen.
und Kulturen Mögliche Themen
Die Bedeutung der Fremden in der Gesellschaft Der Unterschied zwischen sinnvollen und sinnlosen Konflikten Streiten können unter Geschwistern
Kinder verschiedener Kulturen feiern Feste miteinander Streiten können in der Familie Konfliktlösungsmodelle nationaler und internationaler Art kennen
Freiheit der Religionsausübung als Grundrecht Die Pflicht des Widerstandes gegen Ungerechtigkeit Gerechtigkeitsempfinden von Kindern
Die Arbeit von Menschenrechtsgruppen Krieg spielen und Frieden stiften
Kinder als Leidtragende von politischer Gewalt Aggressionen unter Kindern
Gewalt gegen Kinder in der Dritten Welt
Die Bedeutung der Vorurteile Autorität im Leben von Kindern und Heranwachsenden
Menschenrechtserziehung in Kindergarten Der Zusammenhang zwischen Ordnung, Disziplin und Familie mögliche Gewalt
Der offene und der verdeckte Rassismus Die Gewaltlosigkeit Jesu gegenüber seinen Feinden
Leben Der gewaltfreie Widerstand in der christlichen und hinduistischen Tradition
1. Die Umwelt als Verhältnis zwischen Natur und Mensch beschreiben können. Verheißung des ewigen Friedens
2. Alternative Vorstellungen zum Mensch - Naturverhältnis erarbeiten und argumentieren können. Aggression als Grundzug der menschlichen Natur
3. Die Schöpfungstheologie als einen verantwortlichen Umgang mit der Natur erarbeiten Erziehungstheorien und argumentieren können. deren Beurteilung von Gewalt
4. Die Bedeutung Rolle der Lebensgestaltung für Mensch, Natur und Umwelt darstellen können. Kirchen als Friedensstifter
5. Das Engagement für den Schwachen in der Gesellschaft darstellen und argumentieren können. Krieg, Leid und Tod in Darstellungen von Kindern
Mögliche Themen Schalom für Dorf und Stadt
Die menschliche Ausbeutung der Natur Gerechtigkeit
1. Die Bedeutung der Natur für Auseinandersetzungen um die Kinder Frage der Menschenrechte darstellen können.
Wasser, Luft und Sonne: Lebensgrundlage für die kommende Generation 2. Das Eintreten für die Menschenrechte in ihrer Verbindung mit der Wahrung der Menschenwürde argumentieren können.
Fortschrittsgläubigkeit als Voraussetzung 3. Die Aussagen der christlichen Tradition für die technologische Diskussion um Menschenrechte und Menschenwürde darstellen können.
Naturbeherrschung 4. Die Bereitschaft entwickeln, sich selber für die Wahrung der Menschenrechte einzusetzen.
Die Ehrfurcht vor dem Leben 5. Erkennen, daß die pädagogische Arbeit mit Kindern in den Bereich der Wahrung der Menschenrechte einzuordnen ist.
Naturverständnis von Indianern, des Hinduismus und anderer Mögliche Themen
Traditionen kennen Die Menschenrechtserklärung und die Zehn Gebote
Behinderte Kinder - bewahrte Kinder? Sklaverei
Bruder Das Zusammenleben und Schwester - Lebenswirklichkeit oder Begriffe das Zusammenwirken der verschiedenen Rassen
Kinder bauen eine neue Welt und Kulturen
Verantwortlicher Umgang mit Mensch und Natur Die Bedeutung der Fremden in der Gesellschaft
Die biblische Schöpfungslehre Kinder verschiedener Kulturen feiern Feste miteinander
Die Aufgabe des Menschen in Freiheit der Schöpfungstheologie Religionsausübung als Grundrecht
Der Mensch als Ebenbild und Geschöpf Gottes Die Arbeit von Menschenrechtsgruppen
Der „neue Mensch” Kinder als Zeichen für die Befreiung der Schöpfung Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit Leidtragende von politischer Gewalt
Medien Kinder in der Dritten Welt
1. Die Wirkungsmöglichkeiten Bedeutung der Massenmedien beschreiben und argumentieren können. Vorurteile
2. Die Einflüsse analysieren können, welche die Medien auf die Lebensführung haben. Menschenrechtserziehung in Kindergarten und Familie
3. Die Medienangebote auf ihre weltanschaulichen Grundhaltungen hin befragen Der offene und beurteilen können. der verdeckte Rassismus
4. Mit den Kommunikationstechniken konstruktiv und kritisch umgehen können. Leben
5 1. Die Wirkungsweise von Medien auf Kinder darstellen und beurteilen können. Die Umwelt als Verhältnis zwischen Natur und Mensch beschreiben können.
Mögliche Themen 2. Alternative Vorstellungen zum Mensch - Naturverhältnis erarbeiten und argumentieren können.
3. Die Medien in Schöpfungstheologie als einen verantwortlichen Umgang mit der Familie Natur erarbeiten und argumentieren können.
Kind 4. Die Bedeutung der Lebensgestaltung für Mensch, Natur und Fernsehen Umwelt darstellen können.
Kind und Buch, Kinderbuch, Kinderzeitung und Zeichnung 5. Das Engagement für den Schwachen in der Gesellschaft darstellen und argumentieren können.
Kind und Theater Mögliche Themen
Kind und Musik Die menschliche Ausbeutung der Natur
Kind und Werbung, Kinder in Die Bedeutung der Werbung Natur für die Kinder
Gebetbücher Wasser, Luft und Sonne: Lebensgrundlage für Kinder die kommende Generation
Bibelausgaben Fortschrittsgläubigkeit als Voraussetzung für Kinder die technologische
Vorlesebücher für Kinder Naturbeherrschung
Technische Medien bei Kindern: Computer und Video sowie Kassetten Die Ehrfurcht vor dem Leben
und Schallplatten Naturverständnis von Indianern, des Hinduismus und CD anderer
Der Zusammenhang zwischen Unterhaltung, Information und Meinungsbildung Bedeutung und Zielrichtung von kirchlichen Medien Traditionen kennen
Der Umgang mit Krankheit und Tod als Problem der Medien Gewalt und Sexualität in den Medien Behinderte Kinder - bewahrte Kinder?
c) Altkatholischer Religionsunterricht Bruder und Schwester - Lebenswirklichkeit oder Begriffe
Allgemeines Bildungsziel: Kinder bauen eine neue Welt
Durch den altkatholischen Religionsunterricht sollen die zukünftigen Kindergärtner befähigt werden, den ihnen anvertrauten vorschulpflichtigen Kindern christliche Grundwahrheiten zu vermitteln und in ihnen Ehrfurcht und Liebe zu Gott Verantwortlicher Umgang mit Mensch und Jesus Christus zu wecken. Natur
Die zukünftigen Kindergärtner sollen auch befähigt werden, den vorschulpflichtigen Kindern das Leben in der Kirche und das Feiern der religiösen Feste im Kirchenjahr nahezubringen. biblische Schöpfungslehre
Ziel Die Aufgabe des altkatholischen Religionsunterrichtes muß es vor allem sein, den zukünftigen Kindergärtner zu vermitteln, daß religiöser Glaube zur Sinnfindung und Selbstverwirklichung im Leben beiträgt und zu besseren mitmenschlichen Beziehungen Menschen in unserer Gesellschaft führen kann. der Schöpfungstheologie
Spezielle Lehraufgaben: Der Mensch als Ebenbild und Geschöpf Gottes
1. Klasse (2 Wochenstunden): Der „neue Mensch” als Zeichen für die Befreiung der Schöpfung Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit
Die biblische Geschichte des Alten Testamentes. Medien
Das Kirchenjahr (kirchliche Feste, Sitten und Gebräuche). Das Gotteshaus, der Gottesdienst. 1. Die Wirkungsmöglichkeiten der Massenmedien beschreiben und argumentieren können.
Erlernen von Liedern und Gebeten für das Vorschulkind 2. Die Einflüsse analysieren können, welche die Medien auf die Lebensführung haben.
2 3. Klasse (2 Wochenstunden): Die Medienangebote auf ihre weltanschaulichen Grundhaltungen hin befragen und beurteilen können.
Die biblische Geschichte des Neuen Testamentes 4. Mit den Kommunikationstechniken konstruktiv und kritisch umgehen können.
Die Sakramente und ihre Bedeutung für das Leben des Kindes. Das Leben in der Gemeinschaft (Kindergartengruppe, Familie ...). 5. Die Wirkungsweise von Medien auf Kinder darstellen und beurteilen können.
3. Klasse (2 Wochenstunden): Mögliche Themen
Aus Die Medien in der Geschichte des Judentums, Palästina zur Zeit Jesu, das Leben Jesu und sein Tod. Familie
Die Urchristen, Verbreitung des Christentums. Kind und Fernsehen
Die ersten Konzile, Kirchenspaltung. Kind und Buch, Kinderbuch, Kinderzeitung und Zeichnung
4. Klasse (2 Wochenstunden): Kind und Theater
Die Geschichte der altkatholischen Kirche. Kind und Musik
Aufbau der altkatholischen Kirche (Gemeinde- Kind und Synodalordnung). Werbung, Kinder in der Werbung
Wir und die anderen christlichen Kirchen (Ökumenische Bestrebungen). Gebetbücher für Kinder
5. Klasse (2 Wochenstunden): Bibelausgaben für Kinder
Christus lehrt uns, in Gemeinschaft zu beten. Vorlesebücher für Kinder
Heiliges Amt der Gemeinde - Kindergottesdienst (Erarbeiten von Liedern Technische Medien bei Kindern: Computer und Gebeten). Video sowie Kassetten
Das Kindesalter in religionspädagogischer Sicht (Vorschulalter, Schulanfänger, Grundschüler, christliche Sexualerziehung, Gewissensbildung, Finden eigener Wertvorstellungen). und Schallplatten und CD
Praktische Übungen zur Umsetzung biblischer Geschichten für Kinder im Vorschulalter. Der Zusammenhang zwischen Unterhaltung, Information und Meinungsbildung Bedeutung und Zielrichtung von kirchlichen Medien
Didaktische Grundsätze: Der Umgang mit Krankheit und Tod als Problem der Medien Gewalt und Sexualität in den Medien
Die im allgemeinen geltenden didaktischen Grundsätze sind auch für die Religionspädagogik anzuwenden, soweit deren Eigenart es zuläßt. c) Altkatholischer Religionsunterricht
Insbesondere ist darauf zu achten, daß bei der Erarbeitung des Lehrstoffes dem Gespräch (Seminar) breiter Raum gegeben wird und der belehrende Vortrag nicht die vorherrschende Methode sein soll. Allgemeines Bildungsziel:
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE, Durch den altkatholischen Religionsunterricht sollen die zukünftigen Kindergärtner befähigt werden, den ihnen anvertrauten vorschulpflichtigen Kindern christliche Grundwahrheiten zu vermitteln und in ihnen Ehrfurcht und Liebe zu Gott und Jesus Christus zu wecken.
AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SCHULSTUFEN (KLASSEN) Die zukünftigen Kindergärtner sollen auch befähigt werden, den vorschulpflichtigen Kindern das Leben in der Kirche und das Feiern der religiösen Feste im Kirchenjahr nahezubringen.
DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE Ziel des altkatholischen Religionsunterrichtes muß es vor allem sein, den zukünftigen Kindergärtner zu vermitteln, daß religiöser Glaube zur Sinnfindung und Selbstverwirklichung im Leben beiträgt und zu besseren mitmenschlichen Beziehungen in unserer Gesellschaft führen kann.
A. PFLICHTGEGENSTÄNDE Spezielle Lehraufgaben:
1. Pflichtgegenstände für alle Schülerinnen und Schüler Klasse (2 Wochenstunden):
PÄDAGOGIK Die biblische Geschichte des Alten Testamentes.
(einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Das Kirchenjahr (kirchliche Feste, Sitten und Gebräuche). Das Gotteshaus, der Gottesdienst.
Soziologie, Philosophie) Erlernen von Liedern und Gebeten für das Vorschulkind.
Bildungs- und Lehraufgabe 2. Klasse (2 Wochenstunden):
Ziel des Unterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den pädagogischen Aussagesystemen, Begriffen und Methoden soweit vertraut zu machen, daß sie die für die Erziehung und Bildung Die biblische Geschichte des Kindes relevanten Problemkreise erkennen, beurteilen und handlungstheoretisch bzw. praxisbezogen bewältigen können, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind Neuen Testamentes.
Die biologischen, psychologischen und soziologischen Grundlagen der Erziehung und Bildung (insbesondere des jungen Kindes) sind den Schülerinnen und Schülern so zu vermitteln, daß diese das individuelle Verhalten von Personen, die dynamischen Prozesse innerhalb von Gruppen und die Abhängigkeit des pädagogischen Geschehens von soziokulturellen Strukturen verstehen und daraus das eigene pädagogische Handeln verantworten lernen. Die Sakramente und ihre Bedeutung für das Leben des Kindes. Das Leben in der Gemeinschaft (Kindergartengruppe, Familie ...).
Die Schülerinnen und Schüler sind in die Kulturanthropologie und in die Geschichte der Pädagogik soweit einzuführen, daß sie eigenständig und kritisch zu ihrer aktuellen beruflichen Situation Stellung nehmen und ihren Standort innerhalb der jeweils vorherrschenden pädagogischen Strömungen beziehen können. 3. Klasse (2 Wochenstunden):
Sie sollen grundlegende Voraussetzungen für folgende Handlungsebenen erwerben: Zielsetzungs-, Begründungs- und Entscheidungskompetenz in unterschiedlichen pädagogischen Situationen; Verständnis von didaktisch-methodischen Zusammenhängen; Beurteilungskriterien für Erziehungs- und Bildungsmittel; Fähigkeit zur Reflexion über die Wirksamkeit von pädagogischen Maßnahmen, von Projekten und Programmen, insbesondere im Hinblick auf die Bewältigung der pädagogischen Situationen im Kindergarten. Aus der Geschichte des Judentums, Palästina zur Zeit Jesu, das Leben Jesu und sein Tod.
Im Bereich der Philosophie sind die Schülerinnen und Schüler mit wesentlichen Problemen und deren Lösungsversuchen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Relevanz für pädagogische Fragestellungen und Zielsetzungen bekannt zu machen. Sie sind zum selbständigen Denken und zur kritischen Auseinandersetzung mit Wertsystemen und Normen menschlichen Seins in verschiedenen Kulturen und Epochen hinzuführen, um zu einem eigenen Welt- und Menschenbild zu gelangen. Die Urchristen, Verbreitung des Christentums.
Der gesamte Unterricht soll zur Achtung der Würde des Menschen und seiner Entwicklung, zu Toleranz, zur Wertschätzung menschlicher Leistungen führen und in der Begegnung mit dem Kind, seinen Eltern und Erziehern den entsprechenden Niederschlag finden. Er soll weiters den Zugang zu wissenschaftlichen Untersuchungen erschließen und zum selbständigen Bildungserwerb befähigen. Die ersten Konzile, Kirchenspaltung.
Einblicke in humanwissenschaftliche Fachliteratur sollen die Schülerinnen und Schüler zu vertiefter Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Ergebnissen und zu selbständigem Bildungserwerb befähigen 4. Klasse (2 Wochenstunden):
Lehrstoff: Die Geschichte der altkatholischen Kirche.
2. Klasse Aufbau der altkatholischen Kirche (2 WochenstundenGemeinde- und Synodalordnung):.
Erstes Kennenlernen Wir und Abgrenzen des Unterrichtsgegenstandes Pädagogik die anderen christlichen Kirchen (Ökumenische Bestrebungen).
Erste Einsicht in Motive und Ziele des Verhaltens, Handelns und Lernens, insbesondere in das Wirken der Leistungsmotivation als Hilfe zur Gewinnung eines angepaßten Anspruchsniveaus als Schülerin bzw. Schüler. 5. Klasse (2 Wochenstunden):
Kennenlernen und Anwenden der Grundsätze des Lernens (schülerzentrierte Bewältigung von Lernproblemen) Christus lehrt uns, in Gemeinschaft zu beten.
Erwerben von grundlegenden Kenntnissen über das Spiel Heiliges Amt der Gemeinde - Kindergottesdienst (Psychologie des Spiels: Begriff, Arten, Entwicklung; Pädagogik des Spiels:Erarbeiten von Liedern und Gebeten).
Erziehung zum Spiel, Erziehung und Bildung durch das Spiel). Das Kindesalter in religionspädagogischer Sicht (Vorschulalter, Schulanfänger, Grundschüler, christliche Sexualerziehung, Gewissensbildung, Finden eigener Wertvorstellungen).
Beobachten von Kindern (mit genau umschriebener Aufgabenstellung) als Grundlage für das Erarbeiten von pädagogisch relevanten Beobachtungskriterien. Sensibilisierung Praktische Übungen zur Umsetzung biblischer Geschichten für die Bedeutung der Wechselwirkung von Erzieherverhalten und Verhalten der Kinder durch Interpretation aktueller Erlebnisse und eigener Erfahrungen im Vorschulalter.
Gewinnen von ersten Einblicken in die Komplexität des Erziehungsgeschehens (konstituierende Momente, Vielfalt der im Erziehungsfeld wirkenden Kräfte). Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten des Kleinkindes. Didaktische Grundsätze:
Vertrautwerden mit grundlegenden Fachausdrücken und Begriffen, ausgehend von konkreten Situationen, sowie Anbahnen des Verstehens berufsbezogener Fachsprache und der Kontakte mit berufsrelevanter Fachliteratur. Im Zusammenhang damit erste Auseinandersetzung mit logischtheoretischen Denkprozessen. Die im allgemeinen geltenden didaktischen Grundsätze sind auch für die Religionspädagogik anzuwenden, soweit deren Eigenart es zuläßt.
Schriftliche Arbeiten: Insbesondere ist darauf zu achten, daß bei der Erarbeitung des Lehrstoffes dem Gespräch (Seminar) breiter Raum gegeben wird und der belehrende Vortrag nicht die vorherrschende Methode sein soll.
Eine einstündige Schularbeit je Semester VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE,
3. Klasse AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SCHULSTUFEN (3 WochenstundenKLASSEN):,
Entwicklungspsychologie des Kindes bis zum Schulalter; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung in allen Bereichen als Voraussetzungswissen für pädagogisches Handeln und Verstehen. Biologische Grundlagen der menschlichen Entwicklung und des Verhaltens, der Erziehung und Bildung. Grundlegende Begriffe der Ethologie. Erste Hinweise auf Auffälligkeiten in der Entwicklung. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogischen Psychologie unter Einbeziehung der wichtigsten Erkenntnisse der Allgemeinen Psychologie, der Sozialpsychologie, der Motivationspsychologie, der Lernpsychologie, der Tiefenpsychologie. A. PFLICHTGEGENSTÄNDE
Grundbegriffe 1. Pflichtgegenstände für alle Schülerinnen und Grundprobleme der Pädagogischen Soziologie: Schüler
Individuum und Gruppe (Gruppenbildung, Gruppenprozesse, Gruppenstrukturen); Individuum und Gesellschaft (Individuation, Personalisation, Sozialisation, Enkulturation); soziale Rollen und soziale Schichten. Die Familie und ihre Funktionen. Institutionen (Organisation) der Erziehung und Bildung. PÄDAGOGIK
Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogik: Erziehung und Bildung, deren Motive und Ziele; Erziehungsmittel und -maßnahmen; Autorität und Erziehung; pädagogische Haltung und Einstellungen, Erziehungsstile. Pädagogische Analyse und Interpretation von Situationen, Beziehungen und Prozessen in der Familie und in Institutionen der Kleinkinderziehung sowie erstes Erarbeiten von Beurteilungsansätzen für pädagogisches Handeln. Rollenbild und Selbstverständnis des Kleinkindpädagogen. (einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische
Die Eigenart philosophischer Fragestellung; Zugänge zum Philosophieren. Soziologie, Philosophie)
Der Begriff vom Meschen (Anm.: richtig: Menschen) in der Philosophie; der Mensch als handelndes und erkennendes Wesen. Hinweise auf das Verhältnis der Philosophie zu anderen Phänomenen der Kultur (Religion, Kunst, Wissenschaft, Ideologie) und zu Wirtschaft und Politik. Das Problem der Wirklichkeit Bildungs- und ihrer Erkenntnis Lehraufgabe:
Zugänge zur Wirklichkeit (rationale und nichtrationale Erkenntnisformen). Interpretationen der Wirklichkeit (Idealismus, Materialismus). Grundbegriffe der Metaphysik, Wahrheitstheorien. Ziel des Unterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den pädagogischen Aussagesystemen, Begriffen und Methoden soweit vertraut zu machen, daß sie die für die Erziehung und Bildung des Kindes relevanten Problemkreise erkennen, beurteilen und handlungstheoretisch bzw. praxisbezogen bewältigen können, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind.
Intensivierung des Kontaktes mit Medien: Fachzeitschriften, einfache humanwissenschaftliche Lektüre, einschlägige Angebote im audio-visuellen Bereich. Die biologischen, psychologischen und soziologischen Grundlagen der Erziehung und Bildung (insbesondere des jungen Kindes) sind den Schülerinnen und Schülern so zu vermitteln, daß diese das individuelle Verhalten von Personen, die dynamischen Prozesse innerhalb von Gruppen und die Abhängigkeit des pädagogischen Geschehens von soziokulturellen Strukturen verstehen und daraus das eigene pädagogische Handeln verantworten lernen.
Schriftliche Arbeiten: Die Schülerinnen und Schüler sind in die Kulturanthropologie und in die Geschichte der Pädagogik soweit einzuführen, daß sie eigenständig und kritisch zu ihrer aktuellen beruflichen Situation Stellung nehmen und ihren Standort innerhalb der jeweils vorherrschenden pädagogischen Strömungen beziehen können.
Zwei einstündige Schularbeiten je Semester Sie sollen grundlegende Voraussetzungen für folgende Handlungsebenen erwerben: Zielsetzungs-, Begründungs- und Entscheidungskompetenz in unterschiedlichen pädagogischen Situationen; Verständnis von didaktisch-methodischen Zusammenhängen; Beurteilungskriterien für Erziehungs- und Bildungsmittel; Fähigkeit zur Reflexion über die Wirksamkeit von pädagogischen Maßnahmen, von Projekten und Programmen, insbesondere im Hinblick auf die Bewältigung der pädagogischen Situationen im Kindergarten.
4. Klasse (3 Wochenstunden): Im Bereich der Philosophie sind die Schülerinnen und Schüler mit wesentlichen Problemen und deren Lösungsversuchen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Relevanz für pädagogische Fragestellungen und Zielsetzungen bekannt zu machen. Sie sind zum selbständigen Denken und zur kritischen Auseinandersetzung mit Wertsystemen und Normen menschlichen Seins in verschiedenen Kulturen und Epochen hinzuführen, um zu einem eigenen Welt- und Menschenbild zu gelangen.
Entwicklung, Erziehung, Unterricht und Bildung des Kindes im Grundschulalter; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung in allen Bereichen; charakteristische Unterschiede zwischen Kleinkind und Schulkind. Einblick in Lehrplan und Unterrichtsmethoden der Vorschulstufe und der Grundschule, insbesondere der 1. und 2. Klasse. Der gesamte Unterricht soll zur Achtung der Würde des Menschen und seiner Entwicklung, zu Toleranz, zur Wertschätzung menschlicher Leistungen führen und in der Begegnung mit dem Kind, seinen Eltern und Erziehern den entsprechenden Niederschlag finden. Er soll weiters den Zugang zu wissenschaftlichen Untersuchungen erschließen und zum selbständigen Bildungserwerb befähigen.
Überlick (Anm.: richtig: Überblick) über Entwicklung Erziehung und Bildung Einblicke in Vorpubertät, Pubertät humanwissenschaftliche Fachliteratur sollen die Schülerinnen und Jugendalter. Phasen der Erwachsenenalters. Lebenslanges Reifen Schüler zu vertiefter Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Ergebnissen und Lernen zu selbständigem Bildungserwerb befähigen.
Erziehung und Bildung als kulturelles, gesellschafts- und zeitbedingtes Geschehen; Einblick in kulturanthropologisches Geschehen. Lehrstoff:
Zielsetzungen des pädagogischen Handelns; Erfassen von Erziehung und Bildung im Hinblick auf die Rangordnung der Ziele; Verwirklichung von Zielen. 2. Klasse:
Prinzipien des Verhaltenstrainings, der Gesprächsführung Erstes Kennenlernen und der Teamarbeit Abgrenzen des Unterrichtsgegenstandes Pädagogik.
Aufbau des Bildungswesens in Österreich einschließlich der Erwachsenenbildung. Bedeutung und Aufgaben der Erziehung und Bildung im Kindergarten im Wandel der Zeit und der Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Erfordernisse. Aufgaben einer interkulturellen Erziehung und Bildung (Kinder von Minderheiten im Kindergarten sowie das pädagogische Problem der Mehrsprachigkeit.) Erste Einsicht in Motive und Ziele des Verhaltens, Handelns und Lernens, insbesondere in das Wirken der Leistungsmotivation als Hilfe zur Gewinnung eines angepaßten Anspruchsniveaus als Schülerin bzw. Schüler.
Sozialpädagogische Einrichtungen Kennenlernen und Anwenden der Grundsätze des Lernens (schülerzentrierte Bewältigung von Lernproblemen).
Kritische Auseinandersetzungen mit sozialen Rollen und Schichten; die gesellschaftliche Verantwortung des Erziehers und seine standespolitische Stellung. Erwerben von grundlegenden Kenntnissen über das Spiel (Psychologie des Spiels: Begriff, Arten, Entwicklung; Pädagogik des Spiels:
Psychohygiene, insbesondere im Hinblick auf den Beruf des Erziehers. Erziehung zum Spiel, Erziehung und Bildung durch das Spiel).
Wesentliche Dimensionen der Sprache: Kommunikations- und Zeichensysteme bei Mensch und Tier. Repräsentationsleistung der Sprache. Sprachhandlung und Sprechakt. Funktion der Sprache für die kulturelle, soziale und politische Differenzierung. Sprache und Lebensform. Sprachspiele. Probleme symbolischer Darstellung von Beobachten von Kindern (mit genau umschriebener Aufgabenstellung) als Grundlage für das Erarbeiten von pädagogisch relevanten Beobachtungskriterien. Sensibilisierung für die Bedeutung der Wechselwirkung von Erzieherverhalten und Verhalten der Kinder durch Interpretation aktueller Erlebnisse und eigener Erfahrungen.
Erkenntnis: Formen und Funktionen von Zeichen; Begriffsbildung; Axiomatik, Deduktion, Induktion. Definieren; Argumentieren. Gewinnen von ersten Einblicken in die Komplexität des Erziehungsgeschehens (konstituierende Momente, Vielfalt der im Erziehungsfeld wirkenden Kräfte). Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten des Kleinkindes.
Probleme wissenschaftlicher Erkenntnis: Hypothesen- und Theorienbildung, Gesetzmäßigkeiten, Wahrscheinlichkeit. Qualität und Möglichkeiten der Quantifizierung; einfache und vernetzte Kausalitäten. Das Postulat der Wertfreiheit und die normativen Voraussetzungen der Wissenschaft; die Verantwortung des Wissenschaftlers. Vertrautwerden mit grundlegenden Fachausdrücken und Begriffen, ausgehend von konkreten Situationen, sowie Anbahnen des Verstehens berufsbezogener Fachsprache und der Kontakte mit berufsrelevanter Fachliteratur. Im Zusammenhang damit erste Auseinandersetzung mit logischtheoretischen Denkprozessen.
Angemessene Beherrschung von Fachausdrücken der berufsrelevanten Humanwissenschaften. Schriftliche Arbeiten:
Beurteilungskriterien für Fachliteratur Eine einstündige Schularbeit je Semester. Gebrauch von
berufsrelevanten Medien 3. Klasse:
Schriftliche Arbeiten: Entwicklungspsychologie des Kindes bis zum Schulalter; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung in allen Bereichen als Voraussetzungswissen für pädagogisches Handeln und Verstehen. Biologische Grundlagen der menschlichen Entwicklung und des Verhaltens, der Erziehung und Bildung. Grundlegende Begriffe der Ethologie. Erste Hinweise auf Auffälligkeiten in der Entwicklung.
Eine einstündige und eine zweistündige Schularbeit im 1. Semester. Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogischen Psychologie unter Einbeziehung der wichtigsten Erkenntnisse der Allgemeinen Psychologie, der Sozialpsychologie, der Motivationspsychologie, der Lernpsychologie, der Tiefenpsychologie.
Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester. Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogischen Soziologie:
5. Klasse (3 Wochenstunden): Individuum und Gruppe (Gruppenbildung, Gruppenprozesse, Gruppenstrukturen); Individuum und Gesellschaft (Individuation, Personalisation, Sozialisation, Enkulturation); soziale Rollen und soziale Schichten. Die Familie und ihre Funktionen. Institutionen (Organisation) der Erziehung und Bildung.
Vertiefende Zusammenschau wesentlicher humanwissenschaftlicher Erkenntnisse an Hand von Fallstudien und Modellen unter pädagogischem Aspekt. Strukturierung der Zusammenhänge im Hinblick auf eigenständiges Darstellen, Begründen und Handeln der Schülerinnen und Schüler. Aufarbeiten von Erziehungsproblemen: Bedeutung, Ursachen, mögliche Hilfestellungen und Prophylaxe. Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogik: Erziehung und Bildung, deren Motive und Ziele; Erziehungsmittel und -maßnahmen; Autorität und Erziehung; pädagogische Haltung und Einstellungen, Erziehungsstile. Pädagogische Analyse und Interpretation von Situationen, Beziehungen und Prozessen in der Familie und in Institutionen der Kleinkinderziehung sowie erstes Erarbeiten von Beurteilungsansätzen für pädagogisches Handeln. Rollenbild und Selbstverständnis des Kleinkindpädagogen.
Konstituierende Faktoren der Persönlichkeitswerdung im Spannungsfeld der individuell-biographischen, institutionellen und epochalen Gegebenheiten. Die Bedeutung der kreativen Lebensgestaltung. Die Eigenart philosophischer Fragestellung; Zugänge zum Philosophieren.
Die Vielfalt der Medien, ihr Einfluß auf die Gesellschaft und ihr Stellenwert als Erziehungs- und Bildungsmittel. Information, Kommunikation, Manipulation. Der Begriff vom Meschen (Anm.: richtig: Menschen) in der Philosophie; der Mensch als handelndes und erkennendes Wesen. Hinweise auf das Verhältnis der Philosophie zu anderen Phänomenen der Kultur (Religion, Kunst, Wissenschaft, Ideologie) und zu Wirtschaft und Politik. Das Problem der Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis:
Pädagogische Aussagesysteme. Einblicke in die Geschichte der Pädagogik, Strömungen in der Gegenwart; Auseinandersetzung mit Vertretern pädagogisch relevanter wissenschaftlicher Richtungen insbesondere mit den Initiatoren institutionalisierter Kleinkinderziehung. Zugänge zur Wirklichkeit (rationale und nichtrationale Erkenntnisformen). Interpretationen der Wirklichkeit (Idealismus, Materialismus). Grundbegriffe der Metaphysik, Wahrheitstheorien.
Methoden der wissenschaftlichen Individualitätserfassung; Persönlichkeitstheorien als Versuch zur Erfassung des Menschen und als Hilfe bei der Bewältigung von pädagogischen Aufgaben. Intensivierung des Kontaktes mit Medien: Fachzeitschriften, einfache humanwissenschaftliche Lektüre, einschlägige Angebote im audio-visuellen Bereich.
Kooperation mit Erwachsenen, insbesondere mit Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Berufsfeld, Lehrerinnen und Lehrern, Behördenvertretern; Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit; im Zusammenhang damit Gesetzmäßigkeiten gruppendynamischer Prozesse. Schriftliche Arbeiten:
Erwachsenenbildung: Zielsetzungen, Prinzipien, Inhalte, im Hinblick auf die Persönlichkeitsentfaltung, die berufliche Weiterbildung und die Elternbildung Zwei einstündige Schularbeiten je Semester.
Einzelne philosophische Problemstellungen: Der Zusammenhang von 4. Klasse:
Wert, Norm und Lebensform: Das Problem der Freiheit, das Problem des Guten. Moralformen, Wertvorstellungen und Gesellschaftsnormen (interkulturelle Vergleiche). Die Frage nach dem geglückten Leben. Entwicklung, Erziehung, Unterricht und Bildung des Kindes im Grundschulalter; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung in allen Bereichen; charakteristische Unterschiede zwischen Kleinkind und Schulkind. Einblick in Lehrplan und Unterrichtsmethoden der Vorschulstufe und der Grundschule, insbesondere der 1. und 2. Klasse.
Die Problematik des Begründens von Werten und Normen: Sein und Sollen; faktische Geltung und begründete Gültigkeit; Möglichkeiten eines unbedingten Imperativs. Überlick (Anm.: richtig: Überblick) über Entwicklung Erziehung und Bildung in Vorpubertät, Pubertät und Jugendalter. Phasen der Erwachsenenalters. Lebenslanges Reifen und Lernen.
Institution und Moral: Macht und Recht, Moralität und Legalität, Entscheidung und Verantwortung, Gewissen und Schuld. Erziehung und Bildung als kulturelles, gesellschafts- und zeitbedingtes Geschehen; Einblick in kulturanthropologisches Geschehen.
Fragen der philosophischen Anthropologie: Phylogenetische und ontogenetische Zugänge zur Theorie der Menschwerdung und ihre Interpretationsmöglichkeiten. Funktion und Bild des Menschen in verschiedenen Wissenschaften, Ideologien und Religionen. Die Frage nach dem Wesen des Menschen; die Frage nach Sinn und Ziel der menschlichen Existenz. Zielsetzungen des pädagogischen Handelns; Erfassen von Erziehung und Bildung im Hinblick auf die Rangordnung der Ziele; Verwirklichung von Zielen.
Schriftliche Arbeiten: Prinzipien des Verhaltenstrainings, der Gesprächsführung und der Teamarbeit.
Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und eine dreistündig; im 2. Semester nur eine Schularbeit. Aufbau des Bildungswesens in Österreich einschließlich der Erwachsenenbildung. Bedeutung und Aufgaben der Erziehung und Bildung im Kindergarten im Wandel der Zeit und der Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Erfordernisse. Aufgaben einer interkulturellen Erziehung und Bildung (Kinder von Minderheiten im Kindergarten sowie das pädagogische Problem der Mehrsprachigkeit.)
Didaktische Grundsätze: Sozialpädagogische Einrichtungen.
Der schülerzentrierte bzw. erfahrungsorientierte Unterricht in Pädagogik soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten in das praktische erzieherische Tun umzusetzen sowie das pädagogische Geschehen im Hinblick auf seine Strukturen und Gesetzmäßigkeiten zu durchschauen. Kritische Auseinandersetzungen mit sozialen Rollen und Schichten; die gesellschaftliche Verantwortung des Erziehers und seine standespolitische Stellung.
Daher streben Auswahl und Aufbau des Lehrstoffes keine strenge Systematik an, sondern orientieren sich am Erlebnishintergrund und an den konkreten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Dabei sind die jeweiligen Gegebenheiten der Klassengemeinschaft im Hinblick auf soziales Lernen zu berücksichtigen und entsprechende Hilfen zur Aufarbeitung von Konflikten zu geben. Die methodische Gestaltung des Unterrichtes hat auf das Abstraktionsniveau der Schülerinnen und Schüler sowie auf fächerübergreifende Themenkreise Bedacht zu nehmen. Scheinbare Wiederholungen von Lehrstoffeinheiten erklären sich aus der Tatsache, daß der Unterrichtsgegenstand Pädagogik als aufbauendes Fach zu betrachten ist; daher sind bestimmte Stoffgebiete fortschreitend auf einer jeweils höheren Ebene zu erläutern. Psychohygiene, insbesondere im Hinblick auf den Beruf des Erziehers.
Repräsentative Fachliteratur ist heranzuziehen und kritisch auszuwerten. Dabei ist auf den Aufbau von Leseinteressen, Lesegewohnheiten und einer individuellen humanwissenschaftlichen wie berufsrelevanten Bibliographie Bedacht zu nehmen. Wesentliche Dimensionen der Sprache: Kommunikations- und Zeichensysteme bei Mensch und Tier. Repräsentationsleistung der Sprache. Sprachhandlung und Sprechakt. Funktion der Sprache für die kulturelle, soziale und politische Differenzierung. Sprache und Lebensform. Sprachspiele. Probleme symbolischer Darstellung von
Die Konkretisierung des Pädagogikunterrichtes ist fallweise durch einschlägige Lehrausgänge Erkenntnis: Formen und Hospitationen zu sichern Funktionen von Zeichen; Begriffsbildung; Axiomatik, Deduktion, Induktion. Definieren; Argumentieren.
Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Pädagogik, Didaktik - allenfalls Heil- und Sonderpädagogik - sowie Kindergarten- und Hortpraxis zu gewährleisten, sind nachweislich Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer abzuhalten. Probleme wissenschaftlicher Erkenntnis: Hypothesen- und Theorienbildung, Gesetzmäßigkeiten, Wahrscheinlichkeit. Qualität und Möglichkeiten der Quantifizierung; einfache und vernetzte Kausalitäten. Das Postulat der Wertfreiheit und die normativen Voraussetzungen der Wissenschaft; die Verantwortung des Wissenschaftlers.
Dem schülerzentrierten bzw. erfahrungsorientierten Ansatz entsprechend sind vor allem in der zweiten Klasse Erwartungshaltungen und Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Initiativen der Schülerinnen und Schüler sind anzuregen, aufzugreifen und in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. Gleichzeitig soll nicht versäumt werden, Ansätze für eine ausbaufähige Strukturierung des Lehrstoffes vorzugeben. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler zum sachgerechten Formulieren anzuleiten. Hinsichtlich der Beobachtungsaufgaben ist die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Unterrichtsgegenstände Deutsch (Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch), Didaktik und Kindergartenpraxis sowie mit den Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern Angemessene Beherrschung von Fachausdrücken der Übungs- und Besuchskindergärten anzustreben berufsrelevanten Humanwissenschaften. Die Formulierung des Lehrstoffes in Lernzielen weist darauf hin, daß der Pädagogikunterricht in der
2. Klasse vor allem die Aufgabe hat, die Hinführung der Schülerinnen Beurteilungskriterien für Fachliteratur. Gebrauch von
und Schüler zum Sehen und Verstehen kindzentrierter prozeßhafter Abläufe zu gewährleisten berufsrelevanten Medien.
In der 3. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler zu systematischem Denken hingeführt sowie in ihrer Fähigkeit zu Begriffsbildung und in ihrem Abstraktionsvermögen gefördert werden. Parallel zur Vermittlung des entsprechenden Sachwissens sind ihnen an geeigneter Stelle Hilfen und Anregungen für die Anwendung des theoretischen Wissens auf die praktische Arbeit im Kindergarten zu geben; bei konkreten Anlässen sind sie zum Verstehen des Kleinkindes und zum kritischen Wahrnehmen des eigenen Erzieherverhaltens anzuleiten. Dabei ist deutlich zu machen, daß der pädagogische Gesichtspunkt das Wissen um Grundtatsachen aus Pädagogischer Psychologie, Pädagogischer Soziologie und Philosophie voraussetzt. Schriftliche Arbeiten:
Bezüglich der biologischen Grundlagen der Entwicklung, Erziehung und Bildung ist auf den Kenntnissen aus der Biologie und Umweltkunde aufzubauen; bezüglich einer eingehenden Darstellung der Auffälligkeiten in der Entwicklung und des Erarbeitens von spezifischen Erziehungsmaßnahmen ist auf den Unterrichtsgegenstand Heil- und Sonderpädagogik zu verweisen. Eine einstündige und eine zweistündige Schularbeit im 1. Semester.
Die Schülerinnen und Schüler sind zur mündlichen und schriftlichen Darstellung von pädagogischen Sachverhalten und Problemen unter richtiger Verwendung von Fachausdrücken anzuleiten. Die schriftlichen Arbeiten haben sich auf berufsspezifische pädagogische Fragestellungen zu beziehen. Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.
Im Hinblick auf den Lehrstoff sind die 3. bis 5. Klasse als didaktische Einheit zu betrachten.:
In der 4. Klasse ist besonderer Wert darauf zu legen, die Schülerinnen und Schüler zum integrativen Verstehen komplexer Prozesse aus der Sicht verschiedener Fachrichtungen zu führen, wobei der Pädagogik die Funktion einer Vermittlungswissenschaft zukommt. Darauf aufbauend sollen sich die Schülerinnen und Schüler darin üben, ursächliche Zusammenhänge im Verhalten der Kinder bzw. im pädagogischen Geschehen aufzufinden sowie die Möglichkeiten und Grenzen erzieherischer Maßnahmen zu erkennen. Vertiefende Zusammenschau wesentlicher humanwissenschaftlicher Erkenntnisse an Hand von Fallstudien und Modellen unter pädagogischem Aspekt. Strukturierung der Zusammenhänge im Hinblick auf eigenständiges Darstellen, Begründen und Handeln der Schülerinnen und Schüler. Aufarbeiten von Erziehungsproblemen: Bedeutung, Ursachen, mögliche Hilfestellungen und Prophylaxe.
Der Unterricht in der 5. Klasse hat die Aufgabe, das erworbene Wissen der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen Konstituierende Faktoren der Persönlichkeitswerdung im Spannungsfeld der individuell-biographischen, institutionellen und epochalen Gegebenheiten. Die Bedeutung der kreativen Lebensgestaltung.
- durch seminaristisches Arbeiten (individuelle Arbeiten, Partner- und Gruppenarbeiten unter Betonung der Selbständigkeit und der Eigenständigkeit); Die Vielfalt der Medien, ihr Einfluß auf die Gesellschaft und ihr Stellenwert als Erziehungs- und Bildungsmittel. Information, Kommunikation, Manipulation.
- durch Anleitung zum Erfassen von aktuellen Problemstellungen, zur differenzierten Auseinandersetzung mit diesen, um eigenständige Problemlösungen entwickeln zu können (dabei ist den Schülerinnen und Schülern die Effektivität von gruppendynamischen Prozessen sowie die Rolle des Gruppenleiters für die Bewältigung von Konflikten und Problemen in der Gruppe bewußtzumachen); Pädagogische Aussagesysteme. Einblicke in die Geschichte der Pädagogik, Strömungen in der Gegenwart; Auseinandersetzung mit Vertretern pädagogisch relevanter wissenschaftlicher Richtungen insbesondere mit den Initiatoren institutionalisierter Kleinkinderziehung.
- durch Projektaufgaben auch unter Ausnützung der Konzentration von Unterrichtsgegenständen (dabei ist auf die Motivierung Methoden der Schülerinnen und Schüler wissenschaftlichen Individualitätserfassung; Persönlichkeitstheorien als Versuch zur späteren selbstverantwortlichen Weiterbildung hinzuarbeiten) Erfassung des Menschen und als Hilfe bei der Bewältigung von pädagogischen Aufgaben.
HEIL- UND SONDERPÄDAGOGIK Kooperation mit Erwachsenen, insbesondere mit Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Berufsfeld, Lehrerinnen und Lehrern, Behördenvertretern; Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit; im Zusammenhang damit Gesetzmäßigkeiten gruppendynamischer Prozesse.
Bildungs- und Lehraufgabe Erwachsenenbildung: Zielsetzungen, Prinzipien, Inhalte, im Hinblick auf die Persönlichkeitsentfaltung, die berufliche Weiterbildung und die Elternbildung.
Ziel des Unterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den Grundtatsachen der Heil- und Sonderpädagogik vertraut zu machen, um eine offene und tolerante Haltung Behinderten gegenüber sowie Interesse für deren Bedürfnisse und Probleme zu wecken. Einzelne philosophische Problemstellungen: Der Zusammenhang von
Die biologischen, psychologischen und soziologischen Voraussetzungen der Entstehung von Behinderungen sind in ihren Grundzügen so zu vermitteln, daß die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung nicht nur der einzelnen Faktoren, sondern auch des Zusammenwirkens mehrerer Faktoren (multifaktorielle Bedingtheit) im Hinblick auf den Umfang und die Schwere der Beeinträchtigung erkennen. Wert, Norm und Lebensform: Das Problem der Freiheit, das Problem des Guten. Moralformen, Wertvorstellungen und Gesellschaftsnormen (interkulturelle Vergleiche). Die Frage nach dem geglückten Leben.
Weiters sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, Auffälligkeiten in der Entwicklung einzelner Kinder, die in Regelinstitutionen anzutreffen sind, wahrzunehmen, um die ehestmögliche Vorstellung bei Fachkräften zu veranlassen. Die Schülerinnen und Schüler sind für die Möglichkeiten der Integration Behinderter derart aufzuschließen, daß sie deren Voraussetzungen und Grenzen abzuschätzen wissen, um einerseits entsprechende individuelle Zielsetzungen aufbauend zu planen und zu realisieren und andererseits mit Fachkräften zusammenzuarbeiten. Die Problematik des Begründens von Werten und Normen: Sein und Sollen; faktische Geltung und begründete Gültigkeit; Möglichkeiten eines unbedingten Imperativs.
Lehrstoff Institution und Moral: Macht und Recht, Moralität und Legalität, Entscheidung und Verantwortung, Gewissen und Schuld.
4. Klasse (1 Wochenstunde): Fragen der philosophischen Anthropologie: Phylogenetische und ontogenetische Zugänge zur Theorie der Menschwerdung und ihre Interpretationsmöglichkeiten. Funktion und Bild des Menschen in verschiedenen Wissenschaften, Ideologien und Religionen. Die Frage nach dem Wesen des Menschen; die Frage nach Sinn und Ziel der menschlichen Existenz.
Wichtige Grundbegriffe und -probleme der Heil- und Sonderpädagogik. Überblick über Arten und Ursachen von Behinderungen (multifaktorieller Erklärungsansatz). Schriftliche Arbeiten:
Auffälligkeiten im Bereich des Verhaltens: Störungen der Selbststeuerung; Kontakt- und Einordnungsschwierigkeiten; Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und eine dreistündig; im 2. Semester nur eine Schularbeit.
Aktivitätsstörungen; Aggressivität; Angst; neurotische Verhaltensweisen. Didaktische Grundsätze:
Auffälligkeiten im Bereich der Psychosomatik: Bewegungsunruhe; Der schülerzentrierte bzw. erfahrungsorientierte Unterricht in Pädagogik soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten in das praktische erzieherische Tun umzusetzen sowie das pädagogische Geschehen im Hinblick auf seine Strukturen und Gesetzmäßigkeiten zu durchschauen.
Einnässen, Einkoten; Schlafstörungen; Eßstörungen, Erbrechen. Daher streben Auswahl und Aufbau des Lehrstoffes keine strenge Systematik an, sondern orientieren sich am Erlebnishintergrund und an den konkreten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Dabei sind die jeweiligen Gegebenheiten der Klassengemeinschaft im Hinblick auf soziales Lernen zu berücksichtigen und entsprechende Hilfen zur Aufarbeitung von Konflikten zu geben. Die methodische Gestaltung des Unterrichtes hat auf das Abstraktionsniveau der Schülerinnen und Schüler sowie auf fächerübergreifende Themenkreise Bedacht zu nehmen. Scheinbare Wiederholungen von Lehrstoffeinheiten erklären sich aus der Tatsache, daß der Unterrichtsgegenstand Pädagogik als aufbauendes Fach zu betrachten ist; daher sind bestimmte Stoffgebiete fortschreitend auf einer jeweils höheren Ebene zu erläutern.
Erkennen der Auffälligkeiten, Möglichkeiten der Hilfen im Kindergarten in Abgrenzung zur Therapie. Repräsentative Fachliteratur ist heranzuziehen und kritisch auszuwerten. Dabei ist auf den Aufbau von Leseinteressen, Lesegewohnheiten und einer individuellen humanwissenschaftlichen wie berufsrelevanten Bibliographie Bedacht zu nehmen.
5 Die Konkretisierung des Pädagogikunterrichtes ist fallweise durch einschlägige Lehrausgänge und Hospitationen zu sichern. Klasse (1 Wochenstunde):
Teilleistungsstörungen im Bereich der Motorik (Grobmotorik, Feinmotorik). Teilleistungsstörungen der Wahrnehmung (optisch, akustisch, taktil-kinästhetisch) und der Sprache. Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Pädagogik, Didaktik - allenfalls Heil- und Sonderpädagogik - sowie Kindergarten- und Hortpraxis zu gewährleisten, sind nachweislich Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer abzuhalten.
Hirnfunktionsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten (Konzentration, Ausdauer, Aufmerksamkeit, Hyperaktivität, Kontaktschwäche ua.) Dem schülerzentrierten bzw. erfahrungsorientierten Ansatz entsprechend sind vor allem in der zweiten Klasse Erwartungshaltungen und Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Initiativen der Schülerinnen und Schüler sind anzuregen, aufzugreifen und in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. Gleichzeitig soll nicht versäumt werden, Ansätze für eine ausbaufähige Strukturierung des Lehrstoffes vorzugeben. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler zum sachgerechten Formulieren anzuleiten. Hinsichtlich der Beobachtungsaufgaben ist die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Unterrichtsgegenstände Deutsch (Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch), Didaktik und Kindergartenpraxis sowie mit den Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern der Übungs- und Besuchskindergärten anzustreben. Die Formulierung des Lehrstoffes in Lernzielen weist darauf hin, daß der Pädagogikunterricht in der
Sehbehinderung, Hörbehinderung 2. Klasse vor allem die Aufgabe hat, die Hinführung der Schülerinnen
Behinderungen im Bereich der Sprache: und Schüler zum Sehen und Verstehen kindzentrierter prozeßhafter Abläufe zu gewährleisten.
Sprachentwicklungsverzögerungen, Stammeln, Dysgrammatismus, Näseln, In der 3. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler zu systematischem Denken hingeführt sowie in ihrer Fähigkeit zu Begriffsbildung und in ihrem Abstraktionsvermögen gefördert werden. Parallel zur Vermittlung des entsprechenden Sachwissens sind ihnen an geeigneter Stelle Hilfen und Anregungen für die Anwendung des theoretischen Wissens auf die praktische Arbeit im Kindergarten zu geben; bei konkreten Anlässen sind sie zum Verstehen des Kleinkindes und zum kritischen Wahrnehmen des eigenen Erzieherverhaltens anzuleiten. Dabei ist deutlich zu machen, daß der pädagogische Gesichtspunkt das Wissen um Grundtatsachen aus Pädagogischer Psychologie, Pädagogischer Soziologie und Philosophie voraussetzt.
Poltern, Stottern ua. Sensibilisieren für das Erkennen von verschiedenen Teilleistungsstörungen und der sich daraus ergebenden Schwächen; Möglichkeiten der Hilfen im Kindergarten in Abgrenzung zur Therapie. Bezüglich der biologischen Grundlagen der Entwicklung, Erziehung und Bildung ist auf den Kenntnissen aus der Biologie und Umweltkunde aufzubauen; bezüglich einer eingehenden Darstellung der Auffälligkeiten in der Entwicklung und des Erarbeitens von spezifischen Erziehungsmaßnahmen ist auf den Unterrichtsgegenstand Heil- und Sonderpädagogik zu verweisen.
Die Integrationsproblematik (in Familie, Regelinstitutionen, Sonderinstitutionen, Gesellschaft); Formen der Verwirklichung der Integration (Koexistenz, Koedukation, Kooperation, Integration) an Hand konkreter Beispiele; subjektive und objektive Grenzen der Integration. Die Schülerinnen und Schüler sind zur mündlichen und schriftlichen Darstellung von pädagogischen Sachverhalten und Problemen unter richtiger Verwendung von Fachausdrücken anzuleiten. Die schriftlichen Arbeiten haben sich auf berufsspezifische pädagogische Fragestellungen zu beziehen.
Überblick über heil- und sonderpädagogische Einrichtungen, Teamarbeit in der Heil- und Sonderpädagogik. Im Hinblick auf den Lehrstoff sind die 3. bis 5. Klasse als didaktische Einheit zu betrachten.
Die besondere Situation der Eltern von auffälligen Kindern; Aufgaben der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner im Hinblick auf Psychohygiene. In der 4. Klasse ist besonderer Wert darauf zu legen, die Schülerinnen und Schüler zum integrativen Verstehen komplexer Prozesse aus der Sicht verschiedener Fachrichtungen zu führen, wobei der Pädagogik die Funktion einer Vermittlungswissenschaft zukommt. Darauf aufbauend sollen sich die Schülerinnen und Schüler darin üben, ursächliche Zusammenhänge im Verhalten der Kinder bzw. im pädagogischen Geschehen aufzufinden sowie die Möglichkeiten und Grenzen erzieherischer Maßnahmen zu erkennen.
Didaktische Grundsätze: Der Unterricht in der 5. Klasse hat die Aufgabe, das erworbene Wissen der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen
Zu den Unterrichtsgegenständen Pädagogik, Didaktik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Biologie und Umweltkunde sowie Gesundheitslehre sind Querverbindungen herzustellen, um den Schülerinnen und Schülern die meist nur graduellen und nicht prinzipiellen Unterschiede zwischen normaler und auffälliger Entwicklung bewußtzumachen. Dadurch soll auch die Gefahr vermieden werden, daß das einschlägige Fachwissen zu vorschnellen, eigenmächtigen Diagnosestellungen verleitet und Vorurteile hervorruft. - durch seminaristisches Arbeiten (individuelle Arbeiten, Partner- und Gruppenarbeiten unter Betonung der Selbständigkeit und der Eigenständigkeit);
Der Unterricht soll Demonstrationen mit Fallbesprechungen (unter Einbeziehung der Medien) gemäß dem Prinzip des Individualisierens miteinschließen. Ebenso ist der Standpunkt zu betonen, daß in erster Linie das Kind und nicht die Behinderung Beachtung verdient. Der Gefahr der zu einseitigen Betrachtung ist durch Hervorhebung der multifaktoriellen Bedingtheit von Symptomen und deren möglicher Mehr- bzw. Vieldeutigkeit zu begegnen. Durch das Sachwissen soll auch eine emotionale sowie ethisch-sittliche Haltung des Respektes und der Toleranz gegenüber „anderen” geübt und gefestigt werden. - durch Anleitung zum Erfassen von aktuellen Problemstellungen, zur differenzierten Auseinandersetzung mit diesen, um eigenständige Problemlösungen entwickeln zu können (dabei ist den Schülerinnen und Schülern die Effektivität von gruppendynamischen Prozessen sowie die Rolle des Gruppenleiters für die Bewältigung von Konflikten und Problemen in der Gruppe bewußtzumachen);
Für manche - durch Projektaufgaben auch unter Ausnützung der Konzentration von Unterrichtsgegenständen (dabei ist auf die Motivierung der Schülerinnen und Schüler kann der Unterricht in Heil- und Sonderpädagogik Entscheidungshilfe bieten und Motivation sein für eine weitere Ausbildung zur Sonderkindergärtnerin oder Sondererzieherin bzw. zum Sonderkindergärtner oder Sondererzieher späteren selbstverantwortlichen Weiterbildung hinzuarbeiten).
DIDAKTIK HEIL- UND SONDERPÄDAGOGIK
(insbesondere Didaktik der Kindergarten- Bildungs- und Lehraufgabe:
Vorschulerziehung) Ziel des Unterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den Grundtatsachen der Heil- und Sonderpädagogik vertraut zu machen, um eine offene und tolerante Haltung Behinderten gegenüber sowie Interesse für deren Bedürfnisse und Probleme zu wecken.
Bildungs- Die biologischen, psychologischen und Lehraufgabe: soziologischen Voraussetzungen der Entstehung von Behinderungen sind in ihren Grundzügen so zu vermitteln, daß die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung nicht nur der einzelnen Faktoren, sondern auch des Zusammenwirkens mehrerer Faktoren (multifaktorielle Bedingtheit) im Hinblick auf den Umfang und die Schwere der Beeinträchtigung erkennen.
Der Unterricht in der „Didaktik” soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, auf Grund der Kenntnisse der Erziehungs- und Bildungsziele und der Voraussetzung für die verschiedenen Lernprozesse im Kindergarten, die Erziehungs- und Bildungsarbeit zu planen, Methoden zu entwickeln und auf ihre Wirksamkeit hin zu reflektieren, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind. Weiters sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, Auffälligkeiten in der Entwicklung einzelner Kinder, die in Regelinstitutionen anzutreffen sind, wahrzunehmen, um die ehestmögliche Vorstellung bei Fachkräften zu veranlassen. Die Schülerinnen und Schüler sind für die Möglichkeiten der Integration Behinderter derart aufzuschließen, daß sie deren Voraussetzungen und Grenzen abzuschätzen wissen, um einerseits entsprechende individuelle Zielsetzungen aufbauend zu planen und zu realisieren und andererseits mit Fachkräften zusammenzuarbeiten.
Die Kenntnis des sachlogischen Aufbaues des Bildungsgutes soll Auswahl und Aufbau von Methoden für die pädagogische Arbeit im Kindergarten sichern. Lehrstoff:
Durch Einsicht in die Faktoren des Bildungsgeschehens sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, eigenverantwortlich eine entsprechende Auswahl von Inhalten und Zielen für die pädagogische Arbeit im Kindergarten zu treffen. 4. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler sollen Kenntnis über eine entsprechende Anzahl von Bildungsmitteln besitzen. Sie sollen dazu geführt werden, Erziehungs- und Bildungsmittel kritisch auszuwählen und gezielt einzusetzen. Wichtige Grundbegriffe und -probleme der Heil- und Sonderpädagogik. Überblick über Arten und Ursachen von Behinderungen (multifaktorieller Erklärungsansatz).
Um Lernprozesse wirkungsvoll auslösen und aufrechterhalten zu können, sollen die Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Möglichkeiten der Motivation vertraut gemacht werden. Auffälligkeiten im Bereich des Verhaltens: Störungen der Selbststeuerung; Kontakt- und Einordnungsschwierigkeiten;
Durch das Prinzip der Reflexion sollen sie befähigt werden, die Sachrichtigkeit und Wirksamkeit von Methoden für verantwortliches Handeln im Kindergarten zu überprüfen. Aktivitätsstörungen; Aggressivität; Angst; neurotische Verhaltensweisen.
Die Kenntnis verschiedener Kommunikationsformen und -möglichkeiten soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Interaktionsprozesse zu verstehen und zu fördern. Durch Interpretation des gebotenen Bildungsgutes und der persönlichen Erfahrung soll die Bereitschaft geweckt werden, die Eigenständigkeit des Kindes durch eine positive emotionale Führung zu entfalten. Auffälligkeiten im Bereich der Psychosomatik: Bewegungsunruhe;
Die Einsicht in die Komplexität des Erziehungsgeschehens im Kindergarten soll die Schülerinnen und Schüler letztlich dazu befähigen, Planungsaufgaben zu bewältigen, flexibel in der Wahl des Angebotes zu sein, Schwierigkeiten und Probleme von der Ursache her zu analysieren, Grenzen der eigenen Kompetenz und Delegierungsaufgaben wahrzunehmen. Einnässen, Einkoten; Schlafstörungen; Eßstörungen, Erbrechen.
Lehrstoff: Erkennen der Auffälligkeiten, Möglichkeiten der Hilfen im Kindergarten in Abgrenzung zur Therapie.
1 5. Klasse (2 Wochenstunden in Verbindung mit Kindergartenpraxis):
Einführende Information über die Institution Kindergarten Teilleistungsstörungen im Bereich der Motorik (Grobmotorik, Feinmotorik). Teilleistungsstörungen der Wahrnehmung (optisch, akustisch, taktil-kinästhetisch) und der Sprache.
Erste Kenntnis von Materialien und Bildungsmitteln für sprachliche und musikalische Angebote im Kindergarten. Kennenlernen von Spielen zur Förderung von Bewegung und Geschicklichkeit, Wahrnehmungsdifferenzierung und Gedächtnisleistungen; Einführung in Regelspiele für den sozialen Lernbereich, Erleben einfacher Gestaltungsaufgaben zur Förderung der kindlichen Kreativität. Dadurch soll ein entsprechender Grundstock an Materialien und Bildungsmitteln aufgebaut werden. Hirnfunktionsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten (Konzentration, Ausdauer, Aufmerksamkeit, Hyperaktivität, Kontaktschwäche ua.)
Im Zusammenhang mit dem Kennenlernen von Materialien Aufbau des ersten Verstehens einiger didaktischer Prinzipien für kindliche Spiel- und Arbeitsprozesse durch exemplarische Angebote. Beispielhaftes Aufzeigen von didaktischen Möglichkeiten, Kinder zu eigenständigem Handeln zu führen. Sehbehinderung, Hörbehinderung
Erstes Verständnis für die Komplexität kindlicher Lernprozesse anhand konkreter Beispiele unter besonderer Berücksichtigung von emotionalen und sozialen Gesichtspunkten. Exemplarisches Aufzeigen der Bedeutung Behinderungen im Bereich der Motivation. Sprache:
Richtlinien zum Anlegen fachspezifischer Sammlungen. Verwendung von Fachbüchern, Anbahnen einer berufsspezifischen Fachsprache. Angebote für Elterninformationen anhand der konkreten Bildungsaufgaben. Sprachentwicklungsverzögerungen, Stammeln, Dysgrammatismus, Näseln,
2. Klasse (2 Wochenstunden): Poltern, Stottern ua. Sensibilisieren für das Erkennen von verschiedenen Teilleistungsstörungen und der sich daraus ergebenden Schwächen; Möglichkeiten der Hilfen im Kindergarten in Abgrenzung zur Therapie.
Erster Überblick über Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen, anhand konkreter Beispiele: Lage des Kindergartens; die vielfältigen Bedingungen der Gruppenstruktur; Situierung und Gestaltung einzelner Spiel- und Arbeitsbereiche unter Berücksichtigung ihrer Funktion und ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, Materialangebote für die einzelnen Spiel- und Arbeitsbereiche im Gruppenraum und im Freien. Zeitstruktur, insbesondere Tages-, Wochenrhythmus, Konzentrations- und Erholungsphasen der Kinder, Jahresablauf; Wechselwirkung von Spiel- und Arbeitsprozessen sowie Sozialformen. Allenfalls Information über weitere Erziehungsinstitutionen für Kleinkinder. Die Integrationsproblematik (in Familie, Regelinstitutionen, Sonderinstitutionen, Gesellschaft); Formen der Verwirklichung der Integration (Koexistenz, Koedukation, Kooperation, Integration) an Hand konkreter Beispiele; subjektive und objektive Grenzen der Integration.
Durch engbegrenzte Beobachtungsaufgaben erste Erhebungen, insbesondere von kindlichen Verhaltensweisen in einer bestimmten Situation und von unterschiedlichem Verhalten einzelner Kinder. Überblick über heil- und sonderpädagogische Einrichtungen, Teamarbeit in der Heil- und Sonderpädagogik.
Erste Reflexionen über den Einfluß des Erzieherverhaltens, etwa hinsichtlich der Motivation von Kindern, verschiedener Interaktionsprozesse in der Gruppe. Die besondere Situation der Eltern von auffälligen Kindern; Aufgaben der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner im Hinblick auf Psychohygiene.
Kennenlernen und Gestalten einfacher Bildungsmittel zur Kontaktanbahnung, zur Initiierung und Förderung von Spiel- und Arbeitsprozessen. Exemplarisches Angebot von Methoden zur Förderung von Prozessen in den einzelnen Spiel- und Arbeitsbereichen. Hinweise für das Schaffen von Voraussetzungen für die Motivation von Kindern. Didaktische Grundsätze:
Vermittlung von Methoden zur Förderung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen der Kinder unter Berücksichtigung von Situationen, die auf aktuellen Erlebnissen basieren und eine realitätsbezogene Auseinandersetzung fordern. Erste Auseinandersetzung mit den Erziehungs- und Bildungszielen anhand exemplarischer Angebote. Zu den Unterrichtsgegenständen Pädagogik, Didaktik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Biologie und Umweltkunde sowie Gesundheitslehre sind Querverbindungen herzustellen, um den Schülerinnen und Schülern die meist nur graduellen und nicht prinzipiellen Unterschiede zwischen normaler und auffälliger Entwicklung bewußtzumachen. Dadurch soll auch die Gefahr vermieden werden, daß das einschlägige Fachwissen zu vorschnellen, eigenmächtigen Diagnosestellungen verleitet und Vorurteile hervorruft.
Fortführung Der Unterricht soll Demonstrationen mit Fallbesprechungen (unter Einbeziehung der Medien) gemäß dem Prinzip des Individualisierens miteinschließen. Ebenso ist der Standpunkt zu betonen, daß in erster Linie das Kind und Erweiterung fachspezifischer Sammlungen nicht die Behinderung Beachtung verdient. Der Gefahr der zu einseitigen Betrachtung ist durch Hervorhebung der multifaktoriellen Bedingtheit von Materialien Symptomen und Bildungsmitteln deren möglicher Mehr- bzw. Vieldeutigkeit zu begegnen. Durch das Sachwissen soll auch eine emotionale sowie ethisch-sittliche Haltung des Respektes und der Toleranz gegenüber „anderen” geübt und gefestigt werden.
Möglichkeiten, die Bildungsarbeit im Kindergarten für Eltern Für manche Schülerinnen und Schüler kann der Unterricht in Heil- und Sonderpädagogik Entscheidungshilfe bieten und Motivation sein für eine weitere Ausbildung zur Sonderkindergärtnerin oder Sondererzieherin bzw. zum Sonderkindergärtner oder Sondererzieher.
transparent zu machen; Modelle der Zusammenarbeit. DIDAKTIK
Schriftliche Arbeiten: (insbesondere Didaktik der Kindergarten- und
Eine einstündige Schularbeit pro Semester. Vorschulerziehung)
3. Klasse (3 Wochenstunden) Bildungs- und Lehraufgabe:
Didaktischer Aufbau der Sprach-, Musik- und Bewegungserziehung unter dem Aspekt der Förderung der kognitiven, kreativen und sozial emotionalen Fähigkeiten, sowie der Förderung einzelner Fähigkeiten und Fertigkeiten und des Erwerbs von Kenntnissen bei Kleinkindern. Dabei ist auf Entwicklungsmäßigkeit und individuelle Begabungsvarianten besonders zu achten. Der Unterricht in der „Didaktik” soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, auf Grund der Kenntnisse der Erziehungs- und Bildungsziele und der Voraussetzung für die verschiedenen Lernprozesse im Kindergarten, die Erziehungs- und Bildungsarbeit zu planen, Methoden zu entwickeln und auf ihre Wirksamkeit hin zu reflektieren, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind.
Die Kenntnis von Bildungsmitteln des sachlogischen Aufbaues des Bildungsgutes soll Auswahl und Medien Aufbau von Methoden für die angesprochenen Bereiche; Kriterien für deren Beurteilung pädagogische Arbeit im Kindergarten sichern.
Einsicht in die Komplexität des Aufbaues von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen, aufgezeigt an praktischen Beispielen. Voraussetzungen und Methoden für die Entfaltung kindlicher Lernprozesse. Aufzeigen von Möglichkeiten, auf Spezialinteressen der Kinder einzugehen. Durch Einsicht in die Faktoren des Bildungsgeschehens sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, eigenverantwortlich eine entsprechende Auswahl von Inhalten und Zielen für die pädagogische Arbeit im Kindergarten zu treffen.
Kennenlernen von entwicklungsgemäßen Methoden für die Förderung Die Schülerinnen und Schüler sollen Kenntnis über eine entsprechende Anzahl von Kindern in den ersten drei Lebensjahren - insbesondere in den spezifischen Institutionen Bildungsmitteln besitzen. Sie sollen dazu geführt werden, Erziehungs- und Bildungsmittel kritisch auszuwählen und gezielt einzusetzen.
Kenntnis verschiedener Formen und Kriterien der schriftlichen Planung. Unterscheiden von einzelnen Bildungseinheiten sowie längerfristiger Prozesse unter dem Aspekt unterschiedlicher Lernformen und der Ganzheitlichkeit und Erlebnisorientiertheit frühkindlicher Förderung. Kenntnis und sachgemäße Verwendung von Planungshilfen. Diskussion verschiedener Gesichtspunkte der Reflexion anhand konkreter Modelle. Um Lernprozesse wirkungsvoll auslösen und aufrechterhalten zu können, sollen die Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Möglichkeiten der Motivation vertraut gemacht werden.
Vertiefte und weiterführende Auseinandersetzung und Strukturierung der Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen. Fortführen der Auseinandersetzung mit verschiedenen didaktischen Prinzipien für die Förderung kindlicher Spiel- und Arbeitsprozesse. Durch das Prinzip der Reflexion sollen sie befähigt werden, die Sachrichtigkeit und Wirksamkeit von Methoden für verantwortliches Handeln im Kindergarten zu überprüfen.
Weiterführen Die Kenntnis verschiedener Kommunikationsformen und -möglichkeiten soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Interaktionsprozesse zu verstehen und zu fördern. Durch Interpretation des gebotenen Bildungsgutes und der Angebote für persönlichen Erfahrung soll die Zusammenarbeit mit den Eltern Bereitschaft geweckt werden, die Eigenständigkeit des Kindes durch eine positive emotionale Führung zu entfalten.
Schriftliche Arbeiten: Die Einsicht in die Komplexität des Erziehungsgeschehens im Kindergarten soll die Schülerinnen und Schüler letztlich dazu befähigen, Planungsaufgaben zu bewältigen, flexibel in der Wahl des Angebotes zu sein, Schwierigkeiten und Probleme von der Ursache her zu analysieren, Grenzen der eigenen Kompetenz und Delegierungsaufgaben wahrzunehmen.
Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester. Lehrstoff:
Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester. 1. Klasse:
4 Einführende Information über die Institution Kindergarten. Klasse (3 Wochenstunden):
Fortführung und Strukturierung der Bildungsangebote zur Förderung verschiedener Persönlichkeitsbereiche des Kindes, insbesondere der emotionalen Erziehung, des Sozial- und Wertverhaltens. Aspekte religiöser Erziehung. Probleme der Sexualerziehung. Erste Kenntnis von Materialien und Bildungsmitteln für sprachliche und musikalische Angebote im Kindergarten. Kennenlernen von Spielen zur Förderung von Bewegung und Geschicklichkeit, Wahrnehmungsdifferenzierung und Gedächtnisleistungen; Einführung in Regelspiele für den sozialen Lernbereich, Erleben einfacher Gestaltungsaufgaben zur Förderung der kindlichen Kreativität. Dadurch soll ein entsprechender Grundstock an Materialien und Bildungsmitteln aufgebaut werden.
Didaktische Gesichtspunkte für den Aufbau von Fähigkeiten zur Bewältigung der Lernangebote in der Bildungsinstitution Schule, insbesondere für das Erlernen von Kulturtechniken, für neue Anforderungen im Lern- und Leistungsverhalten, für die Sozialisation in der Schulklasse, unter Bezugnahme auf die Lehrpläne der Grundschule, insbesondere der Vorschulstufe. Im Zusammenhang mit dem Kennenlernen von Materialien Aufbau des ersten Verstehens einiger didaktischer Prinzipien für kindliche Spiel- und Arbeitsprozesse durch exemplarische Angebote. Beispielhaftes Aufzeigen von didaktischen Möglichkeiten, Kinder zu eigenständigem Handeln zu führen.
Kenntnis von Faktoren, die die Auswahl von Erziehungs- und Bildungszielen beeinflussen: insbesondere Zielvorstellungen, wie sie in den geltenden Kindergartengesetzen der Länder bzw. in vorliegenden Bildungsplänen formuliert sind; Abhängigkeit bildungspolitischer Trends von gesellschaftlichen Problemen und wissenschaftlichen Strömungen; Ganzheitlichkeit der Struktur frühkindlicher Lernprozesse, Einfluß der Persönlichkeit des Erziehers. Erstes Verständnis für die Komplexität kindlicher Lernprozesse anhand konkreter Beispiele unter besonderer Berücksichtigung von emotionalen und sozialen Gesichtspunkten. Exemplarisches Aufzeigen der Bedeutung der Motivation.
Formen, Probleme und Konsequenzen der Zusammenarbeit Erwachsener: Richtlinien zum Anlegen fachspezifischer Sammlungen. Verwendung von Fachbüchern, Anbahnen einer berufsspezifischen Fachsprache. Angebote für Elterninformationen anhand der konkreten Bildungsaufgaben.
Einführung in Methoden der Erwachsenenbildung, insbesondere für die Kooperation mit Eltern, Hilfen für Gesprächsführung, Anwendung von gruppendynamischen Erkenntnissen für Methoden der Zusammenarbeit. 2. Klasse:
Reflexion Erster Überblick über Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen, anhand konkreter Beispiele: Lage des Kindergartens; die vielfältigen Bedingungen der Gruppenstruktur; Situierung und Gestaltung einzelner Spiel- und Arbeitsprozesse Arbeitsbereiche unter Berücksichtigung ihrer Funktion und ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, Materialangebote für die einzelnen Spiel- und Arbeitsbereiche im Kindergarten: Gruppenraum und im Freien. Zeitstruktur, insbesondere Tages-, Wochenrhythmus, Konzentrations- und Erholungsphasen der Kinder, Jahresablauf; Wechselwirkung von Spiel- und Arbeitsprozessen sowie Sozialformen. Allenfalls Information über weitere Erziehungsinstitutionen für Kleinkinder.
Methodenanalysen, Beobachtung von Reaktionen der Kinder und daraus resultierende Überlegungen für die Individualisierung des Bildungsangebotes, kritische Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Erzieherverhalten. Durch engbegrenzte Beobachtungsaufgaben erste Erhebungen, insbesondere von kindlichen Verhaltensweisen in einer bestimmten Situation und von unterschiedlichem Verhalten einzelner Kinder.
Vertiefung Erste Reflexionen über den Einfluß des Erzieherverhaltens, etwa hinsichtlich der Kenntnis für die pädagogische Arbeit mit Motivation von Kindern, verschiedener Interaktionsprozesse in den ersten drei Lebensjahren unter Berücksichtigung von kompensatorischen Maßnahmen für Kinder mit Entwicklungsrückständen der Gruppe.
Kenntnis der administrativen Aufgaben im Kindergarten im Hinblick auf die geltenden Landesgesetze. Dienstrechte und Pflichten der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner. Kennenlernen und Gestalten einfacher Bildungsmittel zur Kontaktanbahnung, zur Initiierung und Förderung von Spiel- und Arbeitsprozessen. Exemplarisches Angebot von Methoden zur Förderung von Prozessen in den einzelnen Spiel- und Arbeitsbereichen. Hinweise für das Schaffen von Voraussetzungen für die Motivation von Kindern.
Schriftliche Arbeiten: Vermittlung von Methoden zur Förderung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen der Kinder unter Berücksichtigung von Situationen, die auf aktuellen Erlebnissen basieren und eine realitätsbezogene Auseinandersetzung fordern. Erste Auseinandersetzung mit den Erziehungs- und Bildungszielen anhand exemplarischer Angebote.
Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester Fortführung und Erweiterung fachspezifischer Sammlungen von Materialien und Bildungsmitteln.
Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester. Möglichkeiten, die Bildungsarbeit im Kindergarten für Eltern
5. Klasse (3 Wochenstunden): transparent zu machen; Modelle der Zusammenarbeit.
Vertiefende Zusammenschau und Strukturierung wesentlicher didaktischer Einsichten und Erkenntnisse anhand von Modellen im Hinblick auf Orientierung in der Umwelt und Bewältigung von aktuellen Situationen; Auseinandersetzung mit Problemen der Gegenwart. Einfluß der Zusammenarbeit mit den am Erziehungsgeschehen beteiligten Erwachsenen. Schriftliche Arbeiten:
Entwicklung langfristiger Programme, die zur Erreichung bestimmter Erziehungs- und Bildungsziele beitragen. Kriterien für den Aufbau einer Jahresplanung Eine einstündige Schularbeit pro Semester.
Zusammenschau und Strukturierung der Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen; Kenntnis des Wandels von Methoden und Materialien im historischen Zusammenhang unter besonderer Berücksichtigung gegenwärtiger Modelle im In- und Ausland. 3. Klasse:
Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen. Möglichkeiten der Anwendung von Methoden des Verhaltenstrainings. Didaktischer Aufbau der Sprach-, Musik- und Bewegungserziehung unter dem Aspekt der Förderung der kognitiven, kreativen und sozial emotionalen Fähigkeiten, sowie der Förderung einzelner Fähigkeiten und Fertigkeiten und des Erwerbs von Kenntnissen bei Kleinkindern. Dabei ist auf Entwicklungsmäßigkeit und individuelle Begabungsvarianten besonders zu achten.
Zusammenschau methodischer Sonderfragen der Kindergartenpädagogik: Kenntnis von Bildungsmitteln und Medien für die angesprochenen Bereiche; Kriterien für deren Beurteilung.
Methoden zur kompensatorischen Förderung einzelner Kinder. Methoden zur Förderung von Kindern mit Spezialbegabungen. Methoden im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern. Methoden zur Förderung von leichtbehinderten Kindern in Kindergärten (Integrationsmodelle). Einsicht in die Komplexität des Aufbaues von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen, aufgezeigt an praktischen Beispielen. Voraussetzungen und Methoden für die Entfaltung kindlicher Lernprozesse. Aufzeigen von Möglichkeiten, auf Spezialinteressen der Kinder einzugehen.
Schriftliche Arbeiten: Kennenlernen von entwicklungsgemäßen Methoden für die Förderung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren - insbesondere in den spezifischen Institutionen.
Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und Kenntnis verschiedener Formen und Kriterien der schriftlichen Planung. Unterscheiden von einzelnen Bildungseinheiten sowie längerfristiger Prozesse unter dem Aspekt unterschiedlicher Lernformen und der Ganzheitlichkeit und Erlebnisorientiertheit frühkindlicher Förderung. Kenntnis und sachgemäße Verwendung von Planungshilfen. Diskussion verschiedener Gesichtspunkte der Reflexion anhand konkreter Modelle.
eine dreistündig Vertiefte und weiterführende Auseinandersetzung und Strukturierung der Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen. Fortführen der Auseinandersetzung mit verschiedenen didaktischen Prinzipien für die Förderung kindlicher Spiel- und Arbeitsprozesse.
Im 2. Semester nur eine Schularbeit Weiterführen der Angebote für die Zusammenarbeit mit den Eltern.
Didaktische Grundsätze Schriftliche Arbeiten:
Auswahl und Aufbau des Lehrstoffes streben keine strenge Systematisierung an, sondern orientieren sich am Erlebnishintergrund und an den konkreten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten. Das Prinzip der aufbauenden, kontinuierlichen Strukturierung sollte für die Aufbereitung der Lehrinhalte im Fach Didaktik charakteristisch sein. Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester.
Die methodische Gestaltung des Unterrichts soll daher die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler vorrangig einbeziehen. Dabei ist die Bedeutung der Motivation für das eigene Handeln bewußt zu machen, um die Transferwirkung hinsichtlich der Kleinkinderziehung zu ermöglichen. Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.
Die Fähigkeit zur Reflexion soll durch die kontinuierliche Überprüfung der Sachrichtigkeit und Effektivität des jeweiligen pädagogischen Handelns entfaltet werden. Dies soll als Voraussetzung gesehen werden, um die Komplexität des Erziehungsgeschehens zu verstehen. Dadurch soll die Bereitschaft zur Veränderung im Sinne der Dynamik des Erziehungsprozesses entfaltet werden. 4. Klasse:
Für das Sammeln von Information und als Hilfe für eigenständiges Arbeiten und kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen didaktisch-methodischen Modellen ist die Verwendung einschlägiger Fachliteratur jeweils zu sichern. Fachbezogene Lehrausgänge mit dem Ziel der Veranschaulichung einzelner didaktischer Modelle und verschiedener pädagogischer Institutionen sollen angeboten werden. Fortführung und Strukturierung der Bildungsangebote zur Förderung verschiedener Persönlichkeitsbereiche des Kindes, insbesondere der emotionalen Erziehung, des Sozial- und Wertverhaltens. Aspekte religiöser Erziehung. Probleme der Sexualerziehung.
Querverbindungen zu allen Unterrichtsgegenständen, die den sachlogischen Aufbau des Bildungsgutes lehren, sind herzustellen. Insbesondere ist eine enge Verbindung zu den Unterrichtsgegenständen Kindergartenpraxis, Pädagogik sowie Heil- und Sonderpädagogik zu sichern. Didaktische Gesichtspunkte für den Aufbau von Fähigkeiten zur Bewältigung der Lernangebote in der Bildungsinstitution Schule, insbesondere für das Erlernen von Kulturtechniken, für neue Anforderungen im Lern- und Leistungsverhalten, für die Sozialisation in der Schulklasse, unter Bezugnahme auf die Lehrpläne der Grundschule, insbesondere der Vorschulstufe.
Die Lehrerinnen und die Lehrer sollen den Schülerinnen und Schülern ihre Wahl entsprechender Methoden transparent machen, dabei sollen sie sowohl das Prinzip der Methodenfreiheit als auch das der Methodengerechtheit beispielhaft vertreten. Kenntnis von Faktoren, die die Auswahl von Erziehungs- und Bildungszielen beeinflussen: insbesondere Zielvorstellungen, wie sie in den geltenden Kindergartengesetzen der Länder bzw. in vorliegenden Bildungsplänen formuliert sind; Abhängigkeit bildungspolitischer Trends von gesellschaftlichen Problemen und wissenschaftlichen Strömungen; Ganzheitlichkeit der Struktur frühkindlicher Lernprozesse, Einfluß der Persönlichkeit des Erziehers.
1. Klasse: Formen, Probleme und Konsequenzen der Zusammenarbeit Erwachsener:
Der methodische Ansatz in der 1. Klasse soll sich vor allem am Prinzip der Selbsterfahrung orientieren. Über das eigene Erleben können die Schülerinnen und Schüler die Abhängigkeit des Handelns von der Emotionalität und auch die Bedingung für kreatives Denken und Gestalten erfahren. Einführung in Methoden der Erwachsenenbildung, insbesondere für die Kooperation mit Eltern, Hilfen für Gesprächsführung, Anwendung von gruppendynamischen Erkenntnissen für Methoden der Zusammenarbeit.
Die jeweilige Aufgabenstellung soll an konkrete Situationen anknüpfen, um die Transferwirkung auf die pädagogische Arbeit Reflexion der Spiel- und Arbeitsprozesse im Kindergarten vorzubereiten. Dazu können auch schriftliche Erhebungsprotokolle von engumrissener Aufgabenstellung beitragen.:
Durch das Angebot qualitativ hochwertigen Materials soll eine Sensibilisierung Methodenanalysen, Beobachtung von Reaktionen der Schülerinnen Kinder und Schüler hinsichtlich der Qualität der Bildungsmittel grundgelegt werden daraus resultierende Überlegungen für die Individualisierung des Bildungsangebotes, kritische Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Erzieherverhalten.
2 Vertiefung der Kenntnis für die pädagogische Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren unter Berücksichtigung von kompensatorischen Maßnahmen für Kinder mit Entwicklungsrückständen. Klasse:
Aufbauend auf den in der 1. Klasse erreichten Bildungszielen sollen Ansätze für eine ausbaufähige Strukturierung durch exemplarische Angebote der Lehrinhalte angestrebt werden. Das Prinzip des Lernens am Modell soll als Grundlage für die praktische Arbeit im Kindergarten dienen. Über das Kennenlernen verschiedener Faktoren, die das Erziehungsgeschehen im Kindergarten beeinflussen, soll die spontane Gestaltungsfreude und Improvisationsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler angeregt werden. Sie sollen dadurch befähigt werden, Probleme durch Veränderung zu bewältigen. Um ihre Kritikfähigkeit anzubahnen, sollen verschiedene Techniken der Selbstbeobachtung, etwa Videoanalysen und Rollenspieltechniken, angeboten werden. Die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler bei der Verwendung von Fachliteratur ist zu fördern. Kenntnis der administrativen Aufgaben im Kindergarten im Hinblick auf die geltenden Landesgesetze. Dienstrechte und Pflichten der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner.
3. Klasse Schriftliche Arbeiten:
Die in der 2. Klasse zitierten didaktischen Grundsätze können in den zwei folgenden Klassen mit dem Ziel der Strukturierung fortgesetzt werden. Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester.
In Konzentration mit dem Unterrichtsfach Deutsch ist auf die sprachliche Treffsicherheit bei der Formulierung von verschiedenen pädagogischen Aufgabenstellungen und von Erziehungs- und Bildungszielen zu achten Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.
Für die kontinuierliche Differenzierung und Erweiterung von Beobachtungsaufgaben soll der Einsatz von Medien geübt und die größere Effektivität eines Arbeits- und Lernprozesses durch die Anwendung verschiedener Lernstrategien erfahren werden 5. Klasse:
4. Klasse: Vertiefende Zusammenschau und Strukturierung wesentlicher didaktischer Einsichten und Erkenntnisse anhand von Modellen im Hinblick auf Orientierung in der Umwelt und Bewältigung von aktuellen Situationen; Auseinandersetzung mit Problemen der Gegenwart. Einfluß der Zusammenarbeit mit den am Erziehungsgeschehen beteiligten Erwachsenen.
Um die Möglichkeit der Selbsterfahrung zu sichern, ist ein Angebot von Übungen für die Kontaktanbahnung und Kooperation, wie Interaktionsspiele, Methoden der Gesprächsführung ua., in Übereinstimmung mit den Lehrinhalten der ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen, notwendig. Entwicklung langfristiger Programme, die zur Erreichung bestimmter Erziehungs- und Bildungsziele beitragen. Kriterien für den Aufbau einer Jahresplanung.
Als Vorbereitung für den Aufbau und die Gestaltung einer Facharbeit sind entsprechende Techniken zu vermitteln. Dabei ist auf die Einsatzmöglichkeit diverser Medien hinzuweisen. Zusammenschau und Strukturierung der Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen; Kenntnis des Wandels von Methoden und Materialien im historischen Zusammenhang unter besonderer Berücksichtigung gegenwärtiger Modelle im In- und Ausland.
5. Klasse: Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen. Möglichkeiten der Anwendung von Methoden des Verhaltenstrainings.
Für die Bearbeitung von Projektaufgaben sind Methoden der Teamarbeit und kommunikative Techniken als Grundlage zu empfehlen. Angebote von Übungen für die Selbsterfahrung im Hinblick auf Methoden des Verhaltenstrainings und Methoden Zusammenschau methodischer Sonderfragen der Reflexion von Gruppenprozessen sind durch Stundenzusammenlegung geblockt anzubieten, allenfalls als fächerübergreifendes Seminar, unter Einbeziehung von Experten. Kindergartenpädagogik:
Für das Verständnis der Methoden zur Bewältigung diverser Sonderprobleme kompensatorischen Förderung einzelner Kinder. Methoden zur Förderung von Kindern mit Spezialbegabungen. Methoden im Kindergarten ist eine enge Zusammenarbeit Umgang mit den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen anzustreben verhaltensauffälligen Kindern. Methoden zur Förderung von leichtbehinderten Kindern in Kindergärten (Integrationsmodelle).
KINDERGARTENPRAXIS Schriftliche Arbeiten:
Bildungs- Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und Lehraufgabe:
Der Unterricht in Kindergartenpraxis soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend zu gestalten, die Zusammenarbeit mit den Eltern zu pflegen sowie die sonstigen Berufsaufgaben zu bewältigen. Im Hinblick darauf müssen jedenfalls alle Bereiche des Lehrstoffes erarbeiten werden, die eine umfassende Erziehungs und Bildungsarbeit im Kindergarten ermöglichen. Sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte sind dabei zu berücksichtigen dreistündig.
Lehrstoff: Im 2. Semester nur eine Schularbeit.
1. Klasse (2 Wochenstunden in Verbindung mit Didaktik) Didaktische Grundsätze:
Hospitieren und erstes Teilnehmen an Initiativen und Aktivitäten der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie behutsames Mitwirken an Spielprozessen der Kinder im Kindergarten. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln bekannt gemacht werden. Auswahl und Aufbau des Lehrstoffes streben keine strenge Systematisierung an, sondern orientieren sich am Erlebnishintergrund und an den konkreten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten. Das Prinzip der aufbauenden, kontinuierlichen Strukturierung sollte für die Aufbereitung der Lehrinhalte im Fach Didaktik charakteristisch sein.
Dadurch und durch zusätzliche Angebote Die methodische Gestaltung des Unterrichts soll ein erster Einblick in kindliche Spiel- daher die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Arbeitsprozesse vermittelt werden Schüler vorrangig einbeziehen. Dabei ist die Bedeutung der Motivation für das eigene Handeln bewußt zu machen, um die Transferwirkung hinsichtlich der Kleinkinderziehung zu ermöglichen.
An einfachen Beispielen sorgfältig geplanter Angebote sollen Die Fähigkeit zur Reflexion soll durch die Schülerinnen und Schüler in kontinuierliche Überprüfung der konkreten Situation Möglichkeiten und Auswirkungen didaktischen Tuns Sachrichtigkeit und erzieherischen Effektivität des jeweiligen pädagogischen Handelns beobachten und erfahren können entfaltet werden. Dies soll als Voraussetzung gesehen werden, um die Komplexität des Erziehungsgeschehens zu verstehen. Dadurch soll die Bereitschaft zur Veränderung im Sinne der Dynamik des Erziehungsprozesses entfaltet werden.
Erstellen und Auswerten einfacher, auf eng umrissene Aufgabenstellung abgestimmter mündlicher Berichte und schriftlicher Aufzeichnungen. Für das Sammeln von Information und als Hilfe für eigenständiges Arbeiten und kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen didaktisch-methodischen Modellen ist die Verwendung einschlägiger Fachliteratur jeweils zu sichern. Fachbezogene Lehrausgänge mit dem Ziel der Veranschaulichung einzelner didaktischer Modelle und verschiedener pädagogischer Institutionen sollen angeboten werden.
In enger Verbindung mit dem Hospitieren und Querverbindungen zu allen Unterrichtsgegenständen, die den Anforderungen der Didaktik erste Erfahrungen mit dem sachlogischen Aufbau systematischer des Bildungsgutes lehren, sind herzustellen. Insbesondere ist eine enge Verbindung zu den Unterrichtsgegenständen Kindergartenpraxis, Pädagogik sowie Heil- und ausbaufähiger fachspezifischer Sammlungen Sonderpädagogik zu sichern.
2. Klasse (2 Wochenstunden): Die Lehrerinnen und die Lehrer sollen den Schülerinnen und Schülern ihre Wahl entsprechender Methoden transparent machen, dabei sollen sie sowohl das Prinzip der Methodenfreiheit als auch das der Methodengerechtheit beispielhaft vertreten.
Fortsetzen des Hospitierens im Kindergarten mit spezieller Aufgabenstellung und erstes praktisches Arbeiten vornehmlich in Kleingruppen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler einerseits auf kindliches Verhalten in bestimmten Situationen, andererseits auf weitere Faktoren, welche die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten beeinflussen, aufmerksam gemacht werden, auch im Hinblick auf das Spiel im Freien. 1. Klasse:
Anleitung zur Erstellung Der methodische Ansatz in der 1. Klasse soll sich vor allem am Prinzip der Selbsterfahrung orientieren. Über das eigene Erleben können die Schülerinnen und Auswertung mündlicher Schüler die Abhängigkeit des Handelns von der Emotionalität und schriftlicher Berichte auch die Bedingung für kreatives Denken und Gestalten erfahren.
Erste Einführung in die Kindergartenarbeit und deren Planung. Besuche in verschiedenen Kindergärten. Eine Praxiswoche im Kindergarten. Die jeweilige Aufgabenstellung soll an konkrete Situationen anknüpfen, um die Transferwirkung auf die pädagogische Arbeit im Kindergarten vorzubereiten. Dazu können auch schriftliche Erhebungsprotokolle von engumrissener Aufgabenstellung beitragen.
3 Durch das Angebot qualitativ hochwertigen Materials soll eine Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Qualität der Bildungsmittel grundgelegt werden. Klasse (4 Wochenstunden):
Praktizieren in verschiedenen Kindergärten. Dabei weiterführende Auseinandersetzung mit Zielen, Methoden, personellen, räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen einer effektiven Erziehungs- und Bildungsarbeit in diesen Kindergärten. Besuche in verschiedenen Institutionen für Kleinkinder. 2. Klasse:
Übung Aufbauend auf den in Planung der 1. Klasse erreichten Bildungszielen sollen Ansätze für eine ausbaufähige Strukturierung durch exemplarische Angebote der Lehrinhalte angestrebt werden. Das Prinzip des Lernens am Modell soll als Grundlage für die praktische Arbeit im Kindergarten dienen. Über das Kennenlernen verschiedener Faktoren, die das Erziehungsgeschehen im Kindergarten beeinflussen, soll die spontane Gestaltungsfreude und Durchführung einzelner Arbeitseinheiten sowie allmähliche Hinführung Improvisationsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler angeregt werden. Sie sollen dadurch befähigt werden, Probleme durch Veränderung zu langfristiger Planung bewältigen. Um ihre Kritikfähigkeit anzubahnen, sollen verschiedene Techniken der Selbstbeobachtung, etwa Videoanalysen und Gestaltung Rollenspieltechniken, angeboten werden. Die Selbständigkeit der Erziehungs- Schülerinnen und Bildungsarbeit im Kindergarten Schüler bei der Verwendung von Fachliteratur ist zu fördern.
Fallweise Hospitieren mit spezieller Aufgabenstellung. Erstellen von Praxisberichten als Grundlage für Praxisanalysen. Vor- und Nachbesprechen der Praxisversuche. Praktische Übungen im Verhaltenstraining. 3. Klasse:
Zwei Praxiswochen im Kindergarten Die in der 2. Klasse zitierten didaktischen Grundsätze können in den zwei folgenden Klassen mit dem Ziel der Strukturierung fortgesetzt werden.
4 In Konzentration mit dem Unterrichtsfach Deutsch ist auf die sprachliche Treffsicherheit bei der Formulierung von verschiedenen pädagogischen Aufgabenstellungen und von Erziehungs- und Bildungszielen zu achten. Klasse (5 Wochenstunden):
Praktizieren in Kindergärten bei weiterer Steigerung der Selbständigkeit hinsichtlich kurz- Für die kontinuierliche Differenzierung und langfristiger Planung Erweiterung von Beobachtungsaufgaben soll der Erziehungs- Einsatz von Medien geübt und Bildungsarbeit im Kindergarten. Eigenständigkeit in der verantwortungsbewußten Führung einzelner Kinder bzw. der Kindergruppen. Fallweise Hospitieren mit konkreter Aufgabenstellung die größere Effektivität eines Arbeits- und schriftlichen bzw. mündlichen Berichten als Grundlage einschlägiger Praxisanalysen Lernprozesses durch die Anwendung verschiedener Lernstrategien erfahren werden.
Einüben wünschenswerten Erzieherverhaltens 4. Klasse:
Übungen zur Elternarbeit. Teilnahme an der Planung und Durchführung Um die Möglichkeit der Selbsterfahrung zu sichern, ist ein Angebot von Übungen für die Kontaktanbahnung und Kooperation, wie Interaktionsspiele, Methoden der Gesprächsführung ua., in Übereinstimmung mit den Lehrinhalten der ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen, notwendig.
von Vorhaben der Zusammenarbeit mit Als Vorbereitung für den Eltern Aufbau und die Gestaltung einer Facharbeit sind entsprechende Techniken zu vermitteln. Dabei ist auf die Einsatzmöglichkeit diverser Medien hinzuweisen.
Einblick in administrative Arbeiten im Kindergarten 5. Klasse:
Bekanntmachen mit Problemen und Lösungsvorschlägen hinsichtlich des Übertritts vom Kindergarten in die Grundschule bzw. Vorschulstufe. Für die Bearbeitung von Projektaufgaben sind Methoden der Teamarbeit und kommunikative Techniken als Grundlage zu empfehlen. Angebote von Übungen für die Selbsterfahrung im Hinblick auf Methoden des Verhaltenstrainings und Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen sind durch Stundenzusammenlegung geblockt anzubieten, allenfalls als fächerübergreifendes Seminar, unter Einbeziehung von Experten.
Besuch von Sonderkindergärten und ähnlichen Einrichtungen Für das Verständnis der Methoden zur Bewältigung diverser Sonderprobleme im Kindergarten ist eine enge Zusammenarbeit mit den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen anzustreben.
Zwei Praxiswochen im Kindergarten (bei zusätzlicher Ausbildung zum Erzieher an Horten eine Praxiswoche im Kindergarten). KINDERGARTENPRAXIS
5. Klasse (5 Wochenstunden) Bildungs- und Lehraufgabe:
Weitgehend selbständiges Praktizieren in Kindergärten nach eigenständiger, methodengerechter Planung. Der Unterricht in Kindergartenpraxis soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend zu gestalten, die Zusammenarbeit mit den Eltern zu pflegen sowie die sonstigen Berufsaufgaben zu bewältigen. Im Hinblick darauf müssen jedenfalls alle Bereiche des Lehrstoffes erarbeiten werden, die eine umfassende Erziehungs und Bildungsarbeit im Kindergarten ermöglichen. Sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte sind dabei zu berücksichtigen.
Vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der schriftlichen Planung und deren Realisierung im Kindergarten. Lehrstoff:
Befähigung zur gezielten Förderung einzelner Kinder, insbesondere verhaltensauffälliger oder leicht behinderter Kinder, Kinder mit Entwicklungsrückständen oder mit Spezialbegabungen. 1. Klasse:
Einblick in Möglichkeiten effizienten Einsatzes der Kindergartenassistenz in Planung und Gestaltung der Praxis sowie in die Aufgaben, die mit der Leitung eines Kindergartens verbunden sind. Hospitieren und erstes Teilnehmen an Initiativen und Aktivitäten der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie behutsames Mitwirken an Spielprozessen der Kinder im Kindergarten. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln bekannt gemacht werden.
Fallweises Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht Dadurch und Zusammenschau hinsichtlich didaktischer Aspekte der Kindergartenarbeit einerseits durch zusätzliche Angebote soll ein erster Einblick in kindliche Spiel- und des Ablaufes von Gruppenprozessen andererseits Arbeitsprozesse vermittelt werden.
Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung und Hinweise für zweckmäßige Aufzeichnung für An einfachen Beispielen sorgfältig geplanter Angebote sollen die Reflexion Schülerinnen und Schüler in der konkreten Situation Möglichkeiten und Auswirkungen didaktischen Tuns und erzieherischen Handelns beobachten und erfahren können.
Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kriterien zur Beurteilung der Berufsleistung der Kindergärtnerinnen Erstellen und Kindergärtner Auswerten einfacher, auf eng umrissene Aufgabenstellung abgestimmter mündlicher Berichte und schriftlicher Aufzeichnungen.
Zwei Praxiswochen im Kindergarten In enger Verbindung mit dem Ziel selbständiger Arbeitsplanung Hospitieren und Arbeitsgestaltung den Anforderungen der Didaktik erste Erfahrungen mit dem Aufbau systematischer und ausbaufähiger fachspezifischer Sammlungen.
Didaktische Grundsätze 2. Klasse:
Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Kindergartenpraxis, Didaktik und Pädagogik (Heil- und Sonderpädagogik) zu sichern, sind Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer abzuhalten. Gelegentlich sind auch jene Lehrerinnen und Lehrer, die die Bereiche der Fachdidaktik unterrichten sowie die Übungs- und Besuchskindergärtnerinnen und -kindergärtner miteinzubeziehen. Fortsetzen des Hospitierens im Kindergarten mit spezieller Aufgabenstellung und erstes praktisches Arbeiten vornehmlich in Kleingruppen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler einerseits auf kindliches Verhalten in bestimmten Situationen, andererseits auf weitere Faktoren, welche die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten beeinflussen, aufmerksam gemacht werden, auch im Hinblick auf das Spiel im Freien.
Der Unterricht in Kindergartenpraxis soll von den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Regelmäßige Anleitung zur Erstellung und kritische Analysen der Beobachtung vorbildlich gestalteter Kindergartenarbeit Auswertung mündlicher und des eigenen Tuns stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar schriftlicher Berichte.
Die Kindergartenpraxis soll sich an regionalen Gegebenheiten orientieren Erste Einführung in die Kindergartenarbeit und deren Planung. Besuche in verschiedenen Kindergärten. Eine Praxiswoche im Kindergarten.
Schülerinnen und Schüler, die den Freigegenstand Slowenisch oder Kroatisch oder Ungarisch besuchen, sollen nach Möglichkeit ab der 3. Klasse:
3. Klasse auch in zweisprachig geführten Kindergärten praktizieren. Praktizieren in verschiedenen Kindergärten. Dabei weiterführende Auseinandersetzung mit Zielen, Methoden, personellen, räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen einer effektiven Erziehungs- und Bildungsarbeit in diesen Kindergärten. Besuche in verschiedenen Institutionen für Kleinkinder.
Es ist ihnen eine Einführung Übung in diese Form der Kindergartenarbeit Planung und Durchführung einzelner Arbeitseinheiten sowie allmähliche Hinführung zu bieten. Diese Schülerinnen langfristiger Planung und Schüler haben ab der 3. Klasse jeweils eine Gestaltung der vorgesehenen Praxiswochen, sofern nach Organisation Erziehungs- und Ausstattung geeignete Kindergärten vorhanden sind, in einem zweisprachig geführten Bildungsarbeit im Kindergarten zu absolvieren. Eine Zusammenarbeit mit der Lehrerin/dem Lehrer der Zweitsprache ist anzustreben.
Um eine besonders enge Wechselbeziehung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten und den Schülerinnen und Schülern noch nicht zu bewältigende Spannungen zu ersparen, hat die Unterrichtsgegenstände Didaktik und Kindergartenpraxis in der ersten Klasse eine Lehrerin bzw. ein Lehrer zu unterrichten. Nach Möglichkeit ist dieses Prinzip auch in der 2. Klasse beizubehalten. Das Blocken von Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist in der 1. und 2. Klasse wünschenswert. Fallweise Hospitieren mit spezieller Aufgabenstellung. Erstellen von Praxisberichten als Grundlage für Praxisanalysen. Vor- und Nachbesprechen der Praxisversuche. Praktische Übungen im Verhaltenstraining.
Besprechung der Vorbereitung vor und nach dem Praktizieren, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche, individuelle Nachbesprechung und allenfalls das Festhalten der Ergebnisse sollten den Unterrichtsertrag sichern helfen Zwei Praxiswochen im Kindergarten.
Durch Verhaltenstraining - auch unter Verwendung audiovisueller Medien - soll wünschenswertes Erzieherverhalten angestrebt werden 4. Klasse:
Die vorgesehenen Praxiswochen sind so vorzubereiten und durchzuführen, daß ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist. Besonderer Wert ist auf die begleitende Kontrolle zu legen. In der 5. Klasse sind die Praxiswochen geblockt im Praktizieren in Kindergärten bei weiterer Steigerung der Selbständigkeit hinsichtlich kurz- und langfristiger Planung der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten. Eigenständigkeit in der verantwortungsbewußten Führung einzelner Kinder bzw. der Kindergruppen. Fallweise Hospitieren mit konkreter Aufgabenstellung und schriftlichen bzw. mündlichen Berichten als Grundlage einschlägiger Praxisanalysen.
1. Semester anzusetzen Einüben wünschenswerten Erzieherverhaltens.
DEUTSCH Übungen zur Elternarbeit. Teilnahme an der Planung und Durchführung
(einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und von Vorhaben der Zusammenarbeit mit den Eltern.
Jugendliteratur) Einblick in administrative Arbeiten im Kindergarten.
Bildungs- Bekanntmachen mit Problemen und Lehraufgabe: Lösungsvorschlägen hinsichtlich des Übertritts vom Kindergarten in die Grundschule bzw. Vorschulstufe.
Der Unterricht in Deutsch soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zur Sicherheit und Gewandtheit im mündlichen Besuch von Sonderkindergärten und schriftlichen Gebrauch der Sprache führen ähnlichen Einrichtungen.
Er soll befähigen, Erlebtes, Erfahrenes und eigene Gedankengänge klar darzustellen Zwei Praxiswochen im Kindergarten (bei zusätzlicher Ausbildung zum Erzieher an Horten eine Praxiswoche im Kindergarten). Dabei sind folgende Lehrziele zu berücksichtigen:
- kritische Sprachbetrachtung 5. Klasse:
- Pflege berufsspezifischer Kommunikationsformen Weitgehend selbständiges Praktizieren in Kindergärten nach eigenständiger, methodengerechter Planung.
- standortsprachliche Kompetenz beim Lesen Vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der schriftlichen Planung und Schreiben deren Realisierung im Kindergarten.
- sinnerfassendes und sinnvermittelndes Lesen Befähigung zur gezielten Förderung einzelner Kinder, insbesondere verhaltensauffälliger oder leicht behinderter Kinder, Kinder mit Entwicklungsrückständen oder mit Spezialbegabungen.
- Kenntnisse Einblick in Möglichkeiten effizienten Einsatzes der Textgrammatik Kindergartenassistenz in Planung und Gestaltung der Praxis sowie in die Aufgaben, die mit der Leitung eines Kindergartens verbunden sind.
- Förderung Fallweises Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht und Zusammenschau hinsichtlich didaktischer Aspekte der Schreibrichtigkeit Kindergartenarbeit einerseits und des Ablaufes von Gruppenprozessen andererseits.
- Erkennen sprachlicher Strukturen Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung und ihrer Funktion Hinweise für zweckmäßige Aufzeichnung für die Reflexion.
- Lektüre fiktionaler und nichtfiktionaler, deutschsprachiger Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kriterien zur Beurteilung der Berufsleistung der Kindergärtnerinnen und fremdsprachiger Texte Kindergärtner.
- Überblick über die zeitbezogene Einordnung von Texten, unter vorrangiger Behandlung österreichischer Texte Zwei Praxiswochen im Kindergarten mit dem Ziel selbständiger Arbeitsplanung und Arbeitsgestaltung.
- Förderung des Verständnisses für den ästhetischen Wert von Texten Didaktische Grundsätze:
- selbständiges Auseinandersetzen mit Texten durch die Schülerin bzw. den Schüler und Hinführung zur kritischen Stellungnahme Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Kindergartenpraxis, Didaktik und Pädagogik (Heil- und Sonderpädagogik) zu sichern, sind Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer abzuhalten. Gelegentlich sind auch jene Lehrerinnen und Lehrer, die die Bereiche der Fachdidaktik unterrichten sowie die Übungs- und Besuchskindergärtnerinnen und -kindergärtner miteinzubeziehen.
- Kenntnis Der Unterricht in Kindergartenpraxis soll von ausgewählten Werken den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Kinder- Schülerinnen und Jugendliteratur Schüler ausgehen. Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtung vorbildlich gestalteter Kindergartenarbeit und des eigenen Tuns stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar.
- Vermittlung von Kriterien zur Beurteilung von Kinder- und Jugendliteratur Die Kindergartenpraxis soll sich an regionalen Gegebenheiten orientieren.
- Einsicht in die Bedeutung von Kindergarten Schülerinnen und Hort für Schüler, die Verbreitung von adäquater Kinder- und Jugendliteratur (auch im Wege den Freigegenstand Slowenisch oder Kroatisch oder Ungarisch besuchen, sollen nach Möglichkeit ab der Elternberatung)
- Bewußtmachen der Mitverantwortung des Kindergartens und Hortes für die sprachliche und somit sozio-kulturelle Entwicklung der Kinder 3. Klasse auch in zweisprachig geführten Kindergärten praktizieren.
Lehrstoff: Es ist ihnen eine Einführung in diese Form der Kindergartenarbeit zu bieten. Diese Schülerinnen und Schüler haben ab der 3. Klasse jeweils eine der vorgesehenen Praxiswochen, sofern nach Organisation und Ausstattung geeignete Kindergärten vorhanden sind, in einem zweisprachig geführten Kindergarten zu absolvieren. Eine Zusammenarbeit mit der Lehrerin/dem Lehrer der Zweitsprache ist anzustreben.
1. Klasse (4 Wochenstunden): Um eine besonders enge Wechselbeziehung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten und den Schülerinnen und Schülern noch nicht zu bewältigende Spannungen zu ersparen, hat die Unterrichtsgegenstände Didaktik und Kindergartenpraxis in der ersten Klasse eine Lehrerin bzw. ein Lehrer zu unterrichten. Nach Möglichkeit ist dieses Prinzip auch in der 2. Klasse beizubehalten. Das Blocken von Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist in der 1. und 2. Klasse wünschenswert.
Sprachpflege Besprechung der Vorbereitung vor und Sprecherziehung: nach dem Praktizieren, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche, individuelle Nachbesprechung und allenfalls das Festhalten der Ergebnisse sollten den Unterrichtsertrag sichern helfen.
Grundlage der Sprech- und Vortragstechnik. Üben des dialektfreien Sprechens, des Vorlesens und Erzählens. Vortragen Durch Verhaltenstraining - zum Teil auch auswendig gelernter unter Verwendung audiovisueller Medien - Textstellen in Prosa und Versen (Kinderreime, Märchen, phantastische Geschichten usw soll wünschenswertes Erzieherverhalten angestrebt werden.)
Vorübungen zu Referaten und zu Diskussionen. Erproben verschiedener Die vorgesehenen Praxiswochen sind so vorzubereiten und durchzuführen, daß ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist. Besonderer Wert ist auf die begleitende Kontrolle zu legen. In der 5. Klasse sind die Praxiswochen geblockt im
Gesprächsformen 1. Semester anzusetzen.
Kinder- und Jugendliteratur: DEUTSCH
Einige Werke aus der dem Alter der Schülerinnen und Schüler gemäßen Jugendliteratur (unter Berücksichtigung der wichtigsten Gattungen) als Ausgangspunkt für eine kritische Stellungnahme.einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und
Das Kinderbuch in seinen Formen und Themenkreisen; Märchen, Sage. Jugendliteratur)
Lektüre Bildungs- und Textbetrachtung Lehraufgabe:
Einführung Der Unterricht in die Grundbegriffe der Poetik anhand konkreter Beispiele. (Die Texte sollen möglichst aus dem 19. Deutsch soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zur Sicherheit und 20. Jahrhundert gewählt werden, wobei das österreichische Schrifttum besonders zu berücksichtigen ist Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der Sprache führen.)
Funktion der Medien Er soll befähigen, Erlebtes, Erfahrenes und Anleitung zu kritischer Auswahl aus dem Medienangebot eigene Gedankengänge klar darzustellen. Dabei sind folgende Lehrziele zu berücksichtigen:
Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung: - kritische Sprachbetrachtung
Wort- und Satzgrammatik als Hilfe für den eigenen richtigen - Pflege berufsspezifischer Kommunikationsformen
mündlichen - standortsprachliche Kompetenz beim Lesen und schriftlichen Ausdruck. Schreiben
Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit (Einfluß der Mundart und Umgangssprache), über Fehlerquellen im mündlichen - sinnerfassendes und schriftlichen Ausdruck. sinnvermittelndes Lesen
Die wichtigsten Regeln der Rechtschreibung und - Kenntnisse der Zeichensetzung Textgrammatik
sowie Übungen zu deren Sicherung. - Förderung der Schreibrichtigkeit
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: - Erkennen sprachlicher Strukturen und ihrer Funktion
Verschiedene Arten des Aufsatzes wie Erlebniserzählung, Schilderung, Bericht, Beobachtung und Beschreibung; Nacherzählung und Inhaltsangabe, Phantasieaufsatz und Erweiterung eines Erzählkerns. Verfassen von Texten mit unterschiedlichen Schreibabsichten. - Lektüre fiktionaler und nichtfiktionaler, deutschsprachiger und fremdsprachiger Texte
Übungen zur Bereicherung und Belebung des Ausdrucks, zur Treffsicherheit und Anschaulichkeit. - Überblick über die zeitbezogene Einordnung von Texten, unter vorrangiger Behandlung österreichischer Texte
Schriftliche Arbeiten: - Förderung des Verständnisses für den ästhetischen Wert von Texten
Sechs einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei je - selbständiges Auseinandersetzen mit Texten durch die Schülerin bzw. den Schüler und Hinführung zur kritischen Stellungnahme
Semester. - Kenntnis von ausgewählten Werken der Kinder- und Jugendliteratur
2. Klasse (3 Wochenstunden): - Vermittlung von Kriterien zur Beurteilung von Kinder- und Jugendliteratur
Sprachpflege - Einsicht in die Bedeutung von Kindergarten und Sprecherziehung: Hort für die Verbreitung von adäquater Kinder- und Jugendliteratur (auch im Wege der Elternberatung)
Erhöhte Anforderungen an ausdrucksvolles Lesen, Vortragen und Erzählen. Kontrolle - Bewußtmachen der eigenen Sprechweise zur Verhaltenssteuerung Mitverantwortung des Kindergartens und Meinungsbildung mit Hilfe von audiovisuellen Medien. Anhören von vorbildlich gesprochenen Texten. Hortes für die sprachliche und somit sozio-kulturelle Entwicklung der Kinder
Technik des selbständigen Lesens im Hinblick auf Lesetempo, Überblick und Sinnerfassen. Lehrstoff:
Übungen im Diskutieren (auf der Grundlage von Fachwissen) und Dramatisieren 1. Klasse:
Kinder- Sprachpflege und Jugendliteratur Sprecherziehung:
Standardwerke Grundlage der Kinder- Sprech- und Jugendliteratur Vortragstechnik. Üben des dialektfreien Sprechens, des Vorlesens und Erzählens. Vortragen - zum Teil auch auswendig gelernter - Textstellen in Prosa und Versen (Kinderreime, Märchen, phantastische Geschichten usw.)
Beurteilungskriterien im Hinblick auf sprachliche Gestaltung, Vorübungen zu Referaten und zu Diskussionen. Erproben verschiedener
sachliche Richtigkeit, Inhalt, pädagogische Gesichtspunkte sowie Gesprächsformen.
ethische Kinder- und religiöse Werte. Jugendliteratur:
Lektüre Einige Werke aus der dem Alter der Schülerinnen und Textbetrachtung: Schüler gemäßen Jugendliteratur (unter Berücksichtigung der wichtigsten Gattungen) als Ausgangspunkt für eine kritische Stellungnahme.
Beispiele der deutschsprachigen Literatur von ihren Anfängen bis einschließlich Vorklassik, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind; Proben aus der Weltliteratur. Werke der zeitgenössischen Literatur. Das Kinderbuch in seinen Formen und Themenkreisen; Märchen, Sage.
Sprach- Lektüre und Stilkunde, Rechtschreibung Textbetrachtung:
Wiederholung und Vertiefung der Kenntnisse aus der Satz- und Wortgrammatik; Erarbeiten einer Übersicht über die Gliedsätze. Umformen und graphische Darstellung von Sätzen; Satzbaupläne. Bildhaftigkeit der Sprache. Einführung in die Grundbegriffe der Poetik anhand konkreter Beispiele. (Die Texte sollen möglichst aus dem 19. und 20. Jahrhundert gewählt werden, wobei das österreichische Schrifttum besonders zu berücksichtigen ist.)
Beispiele für den Wandel der deutschen Sprache im Laufe der Jahrhunderte; Funktion der deutsche Sprachschatz (Erb-, Lehn-, Fremdwörter); Sprachverwandtschaft, Sprachgemeinschaft Medien und Anleitung zu kritischer Auswahl aus dem Medienangebot.
Weitere Übungen zur Sicherung der Rechtschreibung Sprach- und Zeichensetzung. Stilkunde, Rechtschreibung:
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Wort- und Satzgrammatik als Hilfe für den eigenen richtigen
Direkte und indirekte Charakteristik, Bilddeutung; Kürzung, Erweiterung mündlichen und Zusammenfassung vorgegebener Texte. Buchbesprechung. Stoffsammlungen, Klärung von verwandten Begriffen, Erörterung. Verfassen von Anleitungen. Fortsetzen der bisher geübten Aufsatzgattungen mit erhöhten Anforderungen schriftlichen Ausdruck.
Ersinnen und Erzählen von Geschichten für das Kleinkind. Übungen zur sprachlichen Formung der schriftlichen Vorbereitung für die Kindergartenpraxis (Fachsprache, Systematik). Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit (Einfluß der Mundart und Umgangssprache), über Fehlerquellen im mündlichen und schriftlichen Ausdruck.
Schriftliche Arbeiten: Die wichtigsten Regeln der Rechtschreibung und der Zeichensetzung
Fünf Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei einstündige und eine zweistündige im 1. Semester, eine einstündige und eine zweistündige im 2. Semester sowie Übungen zu deren Sicherung.
3. Klasse (3 Wochenstunden) Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Sprachpflege Verschiedene Arten des Aufsatzes wie Erlebniserzählung, Schilderung, Bericht, Beobachtung und Sprecherziehung: Beschreibung; Nacherzählung und Inhaltsangabe, Phantasieaufsatz und Erweiterung eines Erzählkerns. Verfassen von Texten mit unterschiedlichen Schreibabsichten.
Weiterführung der Sprecherziehung mit besonderer Berücksichtigung einer klangvollen und gut artikulierten Sprache. Gestalten von dramatischen Szenen nach gegebenen Mustern und aus dem Stegreif. Gespräche über aktuelle, insbesondere berufsbezogene Themen. Interpretationsübungen anhand von Texten aus verschiedenen Bereichen (Kinder- und Jugendliteratur, Dichtung, Trivialliteratur, Presse, Werbung usw.). Übungen zur Bereicherung und Belebung des Ausdrucks, zur Treffsicherheit und Anschaulichkeit.
Vorlese- und Erzähltechnik vor einer Gruppe. Schriftliche Arbeiten:
Kinder- und Jugendliteratur: Sechs einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei je
Kinder- und Jugendliteratur zu verschiedenen Themenkreisen im Hinblick auf Aktualität und Berufspraxis (Informationsquelle, Reifungshilfe, Kommunikationsmittel und Kreativimpulse) Semester.
Lektüre und Textbetrachtung 2. Klasse:
Beispiele der Literatur des Sturm und Drang, der deutschen und österreichischen Klassik, Romantik Sprachpflege und sozialkritischen Dichtung des Vormärz, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind. Werke der zeitgenössischen Literatur. Sprecherziehung:
Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung: Erhöhte Anforderungen an ausdrucksvolles Lesen, Vortragen und Erzählen. Kontrolle der eigenen Sprechweise zur Verhaltenssteuerung und Meinungsbildung mit Hilfe von audiovisuellen Medien. Anhören von vorbildlich gesprochenen Texten.
Stilkritische Übungen an verschiedenen Texten zur Festigung Technik des Sprachgefühls selbständigen Lesens im Hinblick auf Lesetempo, Überblick und als sachliche Voraussetzung für die Interpretation von Dichtungen Sinnerfassen.
Erhöhte Anforderung bei der Sicherung Übungen im Diskutieren (auf der Rechtschreibung Grundlage von Fachwissen) und Zeichensetzung. Bewußtmachen eigener Lernwege Dramatisieren.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Kinder- und Jugendliteratur:
Dialoge; Stoffsammlungen und Gliederungsübungen, Problemarbeiten, Vorübungen für die literarische Facharbeit (Teilaspekte von Dichtungen, Interpretationen von kurzen Geschichten, Gedichten und Szenen). Abfassen von Protokollen Standardwerke der Kinder- und Exzerpten. Leserbrief Jugendliteratur.
Dramatisieren von Geschichten für das Kleinkind. Beurteilungskriterien im Hinblick auf sprachliche Gestaltung,
Schriftliche Arbeiten: sachliche Richtigkeit, Inhalt, pädagogische Gesichtspunkte sowie
Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je ethische und religiöse Werte.
Semester. Lektüre und Textbetrachtung:
4. Klasse (3 Wochenstunden): Beispiele der deutschsprachigen Literatur von ihren Anfängen bis einschließlich Vorklassik, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind; Proben aus der Weltliteratur. Werke der zeitgenössischen Literatur.
Sprachpflege Sprach- und Sprecherziehung Stilkunde, Rechtschreibung:
Kurze Referate, insbesondere über Themen aus berufsbezogenen Fachgebieten unter Benützung einschlägiger Literatur. Wiederholung und Vertiefung der Kenntnisse aus der Satz- und Wortgrammatik; Erarbeiten einer Übersicht über die Gliedsätze. Umformen und graphische Darstellung von Sätzen; Satzbaupläne. Bildhaftigkeit der Sprache.
Diskussion. Gesprächstechnik in der Gruppe. Beispiele für den Wandel der deutschen Sprache im Laufe der Jahrhunderte; der deutsche Sprachschatz (Erb-, Lehn-, Fremdwörter); Sprachverwandtschaft, Sprachgemeinschaft.
Weitere Übungen zur Steigerung des klaren Sicherung der Rechtschreibung und gewandten Ausdrucks beim Zeichensetzung.
Formulieren abstrakter Inhalte. Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Kinder- Direkte und Jugendliteratur: indirekte Charakteristik, Bilddeutung; Kürzung, Erweiterung und Zusammenfassung vorgegebener Texte. Buchbesprechung. Stoffsammlungen, Klärung von verwandten Begriffen, Erörterung. Verfassen von Anleitungen. Fortsetzen der bisher geübten Aufsatzgattungen mit erhöhten Anforderungen.
Tendenz der modernen Kinder- und Jugendliteratur. Kinder und Jugendliteratur in ihrer Bedeutung im sozio-kulturellen Hintergrund der Jugendlichen. Beurteilung der sprachlichen Gestaltung nach entwicklungspsychologischen, jugendsoziologischen, pädagogischen und kommunikationstheoretischen Gesichtspunkten. Ersinnen und Erzählen von Geschichten für das Kleinkind. Übungen zur sprachlichen Formung der schriftlichen Vorbereitung für die Kindergartenpraxis (Fachsprache, Systematik).
Jugendzeitschriften. Brückenliteratur. Themen- und Gattungsvergleiche zwischen Kinder- und Jugendliteratur und Erwachsenenliteratur. Schriftliche Arbeiten:
Lektüre Fünf Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei einstündige und Textbetrachtung: eine zweistündige im 1. Semester, eine einstündige und eine zweistündige im 2. Semester.
Textbeispiele von 1848 bis zum Ersten Weltkrieg als Spiegelbild der Zeit (Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Expressionismus usw.) unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Beitrages zum deutschsprachigen Schrifttum. Werke der zeitgenössischen Literatur. 3. Klasse:
Randbereiche der Literatur (Unterhaltungsliteratur, Reiseromane, Kriminalromane) - Kriterien zur Beurteilung von Kitsch Sprachpflege und Schund. Sprecherziehung:
Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung: Weiterführung der Sprecherziehung mit besonderer Berücksichtigung einer klangvollen und gut artikulierten Sprache. Gestalten von dramatischen Szenen nach gegebenen Mustern und aus dem Stegreif. Gespräche über aktuelle, insbesondere berufsbezogene Themen. Interpretationsübungen anhand von Texten aus verschiedenen Bereichen (Kinder- und Jugendliteratur, Dichtung, Trivialliteratur, Presse, Werbung usw.).
Herkunftssprache, Wirkungsanalyse und Konsumgewohnheiten im Rahmen der Massenmedien. Sprachanalyse und Sprachkritik. Funktion des Sprachzeichens (semantische, syntaktische und pragmatische), Objekt- und Metasprache. Natürliche Sprachen Vorlese- und Kunstsprachen Erzähltechnik vor einer Gruppe.
Zweifelsfälle der Rechtschreibung Kinder- und der Zeichensetzung. Hinweise im Hinblick auf Lernhilfe. Jugendliteratur:
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Kinder- und Jugendliteratur zu verschiedenen Themenkreisen im Hinblick auf Aktualität und Berufspraxis (Informationsquelle, Reifungshilfe, Kommunikationsmittel und Kreativimpulse).
Problemarbeiten, literarische Facharbeit (Interpretation von dichterischen Lektüre und pädagogischen Texten, Gegenüberstellung motivgleicher Texte, stilkritische Übungen). Textbetrachtung:
Schriftverkehr mit Behörden (wie Eingaben, Ansuchen, Berichte, Protokolle, Planungsvorschläge). Übungen zur Steigerung des klaren und gewandten Ausdrucks beim Formulieren abstrakter Inhalte, besonders im Zusammenhang mit der Fachsprache. Beispiele der Literatur des Sturm und Drang, der deutschen und österreichischen Klassik, Romantik und sozialkritischen Dichtung des Vormärz, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind. Werke der zeitgenössischen Literatur.
Schriftliche Arbeiten Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:
Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je Stilkritische Übungen an verschiedenen Texten zur Festigung des Sprachgefühls und als sachliche Voraussetzung für die Interpretation von Dichtungen.
Semester Erhöhte Anforderung bei der Sicherung der Rechtschreibung und Zeichensetzung. Bewußtmachen eigener Lernwege.
5. Klasse (3 Wochenstunden) Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Sprachpflege Dialoge; Stoffsammlungen und Sprecherziehung: Gliederungsübungen, Problemarbeiten, Vorübungen für die literarische Facharbeit (Teilaspekte von Dichtungen, Interpretationen von kurzen Geschichten, Gedichten und Szenen). Abfassen von Protokollen und Exzerpten. Leserbrief.
Umfangreichere Referate über vorgegebene oder selbstgewählte Themen und unter stärkerer Verwendung Dramatisieren von Arbeitsbehelfen (zB Sachbücher, Lexika, Zeitschriften). Kurzreferate im Hinblick auf die Elternarbeit (Reden zu besonderen Anlässen, Informationsgespräche usw Geschichten für das Kleinkind.) Kinder- und Jugendliteratur:
Die Kinder- und Jugendliteratur in den Medien. Schriftliche Arbeiten:
Darstellungsmöglichkeiten. Methoden zur Förderung der Leselust bei Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je
Kindern und Jugendlichen. Bibliothekskunde Semester.
Lektüre und Textbetrachtung 4. Klasse:
Die literarischen Strömungen des 20. Jahrhunderts, wobei der österreichische Beitrag besonders zu berücksichtigen ist. Tradition und Auflösung übernommener Dichtungsformen. Die Gegenwartsliteratur am Beispiel einiger bedeutender Vertreter Sprachpflege und Werke. Sprecherziehung:
Einfluß des ausländischen Schrifttums Kurze Referate, insbesondere über Themen aus berufsbezogenen Fachgebieten unter Benützung einschlägiger Literatur.
Medien und Literatur Diskussion. Gesprächstechnik in ihrer Wechselwirkung der Gruppe.
Sprach- Übungen zur Steigerung des klaren und Stilkunde, Rechtschreibung: gewandten Ausdrucks beim
Gefühlswert der Sprache Formulieren abstrakter Inhalte. Kritische Betrachtung der Ausdrucksmittel
in Presse, Werbung, Hörfunk, Fernsehen Kinder- und Film. Jugendliteratur:
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Tendenz der modernen Kinder- und Jugendliteratur. Kinder und Jugendliteratur in ihrer Bedeutung im sozio-kulturellen Hintergrund der Jugendlichen. Beurteilung der sprachlichen Gestaltung nach entwicklungspsychologischen, jugendsoziologischen, pädagogischen und kommunikationstheoretischen Gesichtspunkten.
Problemarbeiten, literarische Facharbeit (Hinweise auf Formen des Zitierens und sinnvolle Verwendung von Zitaten). Lebenslauf, Bewerbungsschreiben. Jugendzeitschriften. Brückenliteratur. Themen- und Gattungsvergleiche zwischen Kinder- und Jugendliteratur und Erwachsenenliteratur.
Schriftliche Arbeiten für die Berufspraxis Lektüre und Elternarbeit (wie Elternbriefe, Einladungen, Anschläge, Rundschreiben, usw.). Übungen zum Abfassen von Artikeln für Fachzeitschriften. Textbetrachtung:
Schriftliche Arbeiten: Textbeispiele von 1848 bis zum Ersten Weltkrieg als Spiegelbild der Zeit (Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Expressionismus usw.) unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Beitrages zum deutschsprachigen Schrifttum. Werke der zeitgenössischen Literatur.
Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei dreistündige im Randbereiche der Literatur (Unterhaltungsliteratur, Reiseromane, Kriminalromane) - Kriterien zur Beurteilung von Kitsch und Schund.
1. Semester und eine vierstündige im 2. Semester. Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:
Didaktische Grundsätze: Herkunftssprache, Wirkungsanalyse und Konsumgewohnheiten im Rahmen der Massenmedien. Sprachanalyse und Sprachkritik. Funktion des Sprachzeichens (semantische, syntaktische und pragmatische), Objekt- und Metasprache. Natürliche Sprachen und Kunstsprachen.
Die getrennt aufgezählten Stoffbereiche sollen einander im Unterricht durchdringen, damit von verschiedenen Gesichtspunkten aus die Leistung der Sprache und das Wesen der Dichtung bewußt werden. Die einzelnen Stoffgebiete sind gleichwertig. Auf Können und Verstehen ist mehr Wert zu legen als auf bloßes Fachwissen. Die Schülerinnen und Schüler sind zur Verwendung von Nachschlagewerken (Sachbüchern, Lexika) anzuleiten. Zweifelsfälle der Rechtschreibung und der Zeichensetzung. Hinweise im Hinblick auf Lernhilfe.
Sprachpflege und Sprecherziehung Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Von den vorhandenen Grundlagen ausgehend, ist über natürlich gegebenen Sprechsituationen das freie Sprechen zu üben und durch verschiedene Kommunikationstechniken zu fördern, wobei neben dem vorbildlichen Sprechverhalten des Lehrers audiovisuelle Hilfsmittel eingesetzt werden sollen. Problemarbeiten, literarische Facharbeit (Interpretation von dichterischen und pädagogischen Texten, Gegenüberstellung motivgleicher Texte, stilkritische Übungen).
Auf gutes, richtiges Sprechen ist nicht nur in allen Bereichen des Deutschunterrichts, sondern auch in allen übrigen Unterrichtsgegenständen zu achten. Schriftverkehr mit Behörden (wie Eingaben, Ansuchen, Berichte, Protokolle, Planungsvorschläge). Übungen zur Steigerung des klaren und gewandten Ausdrucks beim Formulieren abstrakter Inhalte, besonders im Zusammenhang mit der Fachsprache.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Schriftliche Arbeiten:
Die Fähigkeit, sich sicher und klar auszudrücken, soll durch planmäßig aufbauende Übungen erreicht werden. Verschiedene Textsorten mit altersgemäßer, berufsbezogener und dem Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler entsprechender Themenstellung soll geübt werden. Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je
Lektüre, Textbetrachtung, Kinder- und Jugendliteratur: Semester.
Bei der altersentsprechenden Auswahl der Lektüre ist darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke in ihrer zeitlosen sowie epochegebundenen Dimension als Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse zu erfassen, kritisch zu überdenken und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind herzustellen. 5. Klasse:
Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist. Sie soll auf allen Stufen sowohl Beispiele aus der Gegenwartsliteratur als auch zeitlosen Lesestoff einschließen, Sprachpflege und zwar über alle zur Verfügung stehenden Medien (wie Printmedien, Theater, Film, Hörspiel, Rundfunk, Fernsehen). Sprecherziehung:
Die Erscheinungsformen der Kinder- und Jugendliteratur in den verschiedenen Medien sind zu berücksichtigen. Die Kenntnis ausgewählter Werke soll durch Gemeinschafts- und Privatlektüre mit nachfolgender Besprechung sowie durch Referate vermittelt werden. Umfangreichere Referate über vorgegebene oder selbstgewählte Themen und unter stärkerer Verwendung von Arbeitsbehelfen (zB Sachbücher, Lexika, Zeitschriften). Kurzreferate im Hinblick auf die Elternarbeit (Reden zu besonderen Anlässen, Informationsgespräche usw.) Kinder- und Jugendliteratur:
Sprach- Die Kinder- und Stilkunde, Rechtschreibung: Jugendliteratur in den Medien.
Sprachlehre soll die Reflexion grammatischer Phänomene, dem persönlichen Sprachgebrauch sowie der Analyse und Beurteilung sprachlicher Äußerung dienen. Auch bei der Interpretation soll eine grammatisch-stilistische Betrachtungsweise und ihre kommunikative Intention zum Tragen kommen. Sprachlehre und Rechtschreibung sollen den Deutschunterricht ganzheitlich durchdringen. Partnerarbeit soll die Einübung in die Lernhilfe fördern. Darstellungsmöglichkeiten. Methoden zur Förderung der Leselust bei
Bei Lehraufgaben, die sowohl Gegenstand des Deutschunterrichtes als auch des Unterrichtes in Didaktik und Kindergarten-, allenfalls Hortpraxis sind, ist enge Zusammenarbeit der betreffenden Lehrerinnen und Lehrer erforderlich. Kindern und Jugendlichen. Bibliothekskunde.
LEBENDE FREMDSPRACHE Lektüre und Textbetrachtung:
(Englisch) Die literarischen Strömungen des 20. Jahrhunderts, wobei der österreichische Beitrag besonders zu berücksichtigen ist. Tradition und Auflösung übernommener Dichtungsformen. Die Gegenwartsliteratur am Beispiel einiger bedeutender Vertreter und Werke.
Bildungs- und Lehraufgabe: Einfluß des ausländischen Schrifttums.
Wichtigstes Ziel des Englischunterrichtes an Bildungsanstalten - neben fachspezifischen und fächerübergreifenden Aspekten - ist der Aufbau einer entsprechenden Kommunikationsfähigkeit, der die Fertigkeiten des Hörverstehens, des Sprechens, des Leseverstehens und des schriftlichen Ausdruckes zu Grunde liegen. Dadurch sollen die Schülerinnen Medien und Schüler in die Lage versetzt werden, Literatur in der Fremdsprache situationsgerecht zu handeln, d.h. Gehörtes und Gelesenes zu verstehen und sich mündlich und schriftlich richtig auszudrücken ihrer Wechselwirkung.
Hörverstehen Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:
Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, gesprochene Sprache vor allem in direktem Kontakt zu verstehen. Gefühlswert der Sprache. Kritische Betrachtung der Ausdrucksmittel
Sprechen: in Presse, Werbung, Hörfunk, Fernsehen und Film.
Sie sollen im zukünftigen Berufsalltag imstande sein, Gesprächssituationen in der Fremdsprache zu bewältigen und sich sach-, situations- und partnergerecht auszudrücken. Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Leseverstehen: Problemarbeiten, literarische Facharbeit (Hinweise auf Formen des Zitierens und sinnvolle Verwendung von Zitaten). Lebenslauf, Bewerbungsschreiben.
Sie sollen den Sinn fremdsprachlicher Texte erfassen; bei der Textauswahl sollte das Berufsfeld mitberücksichtigt werden. Schriftliche Arbeiten für die Berufspraxis und Elternarbeit (wie Elternbriefe, Einladungen, Anschläge, Rundschreiben, usw.). Übungen zum Abfassen von Artikeln für Fachzeitschriften.
Schreiben Schriftliche Arbeiten:
Sie sollen imstande sein, sich in der Fremdsprache vorwiegend in jenen Formen auszudrücken, welche von kommunikativem Wert sind. Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei dreistündige im
Im Sinne der Persönlichkeitsbildung hat der Englischunterricht das Ziel, mehr Achtung vor der Eigenart anderer Menschen und Völker zu wecken und so die Bereitschaft zu internationaler Zusammenarbeit anzuregen. 1. Semester und eine vierstündige im 2. Semester.
Lehrstoff Didaktische Grundsätze:
1. Klasse (3 Wochenstunden): Die getrennt aufgezählten Stoffbereiche sollen einander im Unterricht durchdringen, damit von verschiedenen Gesichtspunkten aus die Leistung der Sprache und das Wesen der Dichtung bewußt werden. Die einzelnen Stoffgebiete sind gleichwertig. Auf Können und Verstehen ist mehr Wert zu legen als auf bloßes Fachwissen. Die Schülerinnen und Schüler sind zur Verwendung von Nachschlagewerken (Sachbüchern, Lexika) anzuleiten.
Hörverstehen Sprachpflege und Sprecherziehung:
Schulung des Hörverstehens durch systematische Konfrontation mit dem gesprochenen Wort bzw. einfachen Originaltexten unter Verwendung technischer Hilfsmittel (Kassette, Videoband, Schulfunk, Tonfilm). Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit erwerben, Gehörtes dem Sinne nach und in wichtigen Details zu erfassen, so etwa Dialoge, kurze Szenen, einfache Texte erzählenden Inhalts, kurze Erlebnisberichte. Von den vorhandenen Grundlagen ausgehend, ist über natürlich gegebenen Sprechsituationen das freie Sprechen zu üben und durch verschiedene Kommunikationstechniken zu fördern, wobei neben dem vorbildlichen Sprechverhalten des Lehrers audiovisuelle Hilfsmittel eingesetzt werden sollen.
Auf gutes, richtiges Sprechen: ist nicht nur in allen Bereichen des Deutschunterrichts, sondern auch in allen übrigen Unterrichtsgegenständen zu achten.
Aufbau bzw. Erweiterung eines Grundsprachschatzes, zunächst in Anlehnung an vorgegebene Sprechsituationen, später als Versuch einer persönlichen Aussage, etwa in Form kurzer Mitteilungen, Erklärungen, Begründungen, Äußerungen über persönliche Bedürfnisse, Meinungen, Wünsche und Gefühle usw., auch mit Hilfe von Bildgeschichten und Fotos. Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Erarbeiten eines grundlegenden, besonders für den täglichen Gebrauch verfügbaren Wort- und Phrasenschatzes aus dem Alltagsleben und dem unmittelbaren Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Wohnen und Einrichten, Gesundheit und Körperpflege, Mahlzeiten, Kleidung, Hobbies ua. Erwerb einer im Beruf verwertbaren Sammlung von Liedern, Reimen, Sprüchen und Spielen aus den englischsprechenden Ländern. Übungen zu einer richtigen Aussprache und Tonführung. Die Fähigkeit, sich sicher und klar auszudrücken, soll durch planmäßig aufbauende Übungen erreicht werden. Verschiedene Textsorten mit altersgemäßer, berufsbezogener und dem Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler entsprechender Themenstellung soll geübt werden.
Leseverstehen Lektüre, Textbetrachtung, Kinder- und Jugendliteratur:
Schulung des Leseverstehens an Texten aus dem Erlebnis- und Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler. Dazu gehören zB Mitteilungen, kurze Briefe, kurze Szenen aus dem täglichen Leben, Dialoge, Berichte, Lesestücke erzählenden Inhalts, Kindergeschichten, Märchen, Texte landeskundlicher Art. Wecken der Freude am Lesen anhand entsprechender Texte. Bei der altersentsprechenden Auswahl der Lektüre ist darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke in ihrer zeitlosen sowie epochegebundenen Dimension als Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse zu erfassen, kritisch zu überdenken und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind herzustellen.
Sprachlehre: Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist. Sie soll auf allen Stufen sowohl Beispiele aus der Gegenwartsliteratur als auch zeitlosen Lesestoff einschließen, und zwar über alle zur Verfügung stehenden Medien (wie Printmedien, Theater, Film, Hörspiel, Rundfunk, Fernsehen).
Vermittlung bzw. Festigung grundlegender Grammatikkenntnisse sowie deren Erweiterung und Anwendung im Hinblick auf die Erfordernisse der auf den einzelnen Schulstufen vorgesehenen Aufgaben. Im Sinne einer kommunikativen Grammatik sind die zu erwerbenden Strukturen in konkreten Sprechsituationen zu erarbeiten und einzuüben. Die Erscheinungsformen der Kinder- und Jugendliteratur in den verschiedenen Medien sind zu berücksichtigen. Die Kenntnis ausgewählter Werke soll durch Gemeinschafts- und Privatlektüre mit nachfolgender Besprechung sowie durch Referate vermittelt werden.
Die Schwerpunkte sollen etwa auf folgenden Gebieten liegen Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:
Richtige Bildung und Anwendung der gebräuchlichsten Zeiten, continuous form, Frage, Verneinung, Wortstellung im einfachen Aussage- und Fragesatz, Vergleichsstufen des Eigenschaftswortes, Fürwörter, Verhältniswörter. Dabei geht es nicht darum, in erster Linie formale Kenntnisse zu erwerben, sondern die Fähigkeit, sich sprachlich möglichst richtig auszudrücken. Sprachlehre soll die Reflexion grammatischer Phänomene, dem persönlichen Sprachgebrauch sowie der Analyse und Beurteilung sprachlicher Äußerung dienen. Auch bei der Interpretation soll eine grammatisch-stilistische Betrachtungsweise und ihre kommunikative Intention zum Tragen kommen. Sprachlehre und Rechtschreibung sollen den Deutschunterricht ganzheitlich durchdringen. Partnerarbeit soll die Einübung in die Lernhilfe fördern.
Schriftliche Arbeiten: Bei Lehraufgaben, die sowohl Gegenstand des Deutschunterrichtes als auch des Unterrichtes in Didaktik und Kindergarten-, allenfalls Hortpraxis sind, ist enge Zusammenarbeit der betreffenden Lehrerinnen und Lehrer erforderlich.
Kurze Zusammenfassungen von Gehörtem und Gelesenem, kleine Berichte über Selbsterlebtes, Umformungen, einfache Nacherzählungen, Verfassen von Briefen (Mitteilungen, Anfragen, Einladungen, Dankschreiben), Fragen und Antworten; Durchführung regelmäßiger Schul- und Hausübungen. LEBENDE FREMDSPRACHE
Fünf einstündige Schularbeiten, zwei im 1. Semester, drei im (Englisch)
2. Semester. Bildungs- und Lehraufgabe:
2. Klasse (3 Wochenstunden): Wichtigstes Ziel des Englischunterrichtes an Bildungsanstalten - neben fachspezifischen und fächerübergreifenden Aspekten - ist der Aufbau einer entsprechenden Kommunikationsfähigkeit, der die Fertigkeiten des Hörverstehens, des Sprechens, des Leseverstehens und des schriftlichen Ausdruckes zu Grunde liegen. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, in der Fremdsprache situationsgerecht zu handeln, d.h. Gehörtes und Gelesenes zu verstehen und sich mündlich und schriftlich richtig auszudrücken.
Hörverstehen:
Verbesserung des Hörverstehens durch vermehrten Einsatz technischer Unterrichtsmittel, durch Abhören und Nachspielen kurzer Szenen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend imstande sein, Texte in ihrer Kernaussage zu erfassen und ihnen wichtige Detailinformationen zu entnehmen. Bei der Auswahl von Texten sollten Dialoge, einfache Interviews, aber auch Lieder und Reime berücksichtigt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, gesprochene Sprache vor allem in direktem Kontakt zu verstehen.
Sprechen:
Weiterentwicklung der Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in zunehmenden Maße imstande sein, den erworbenen Sprachschatz der eigenen Absicht gemäß einzusetzen. Der Wortschatz ist auf Themenkreise auszudehnen, der für die Schülerinnen und Schüler auf Grund der Wahl dieser Schulart von Interesse und Bedeutung sind: Sie sollen im zukünftigen Berufsalltag imstande sein, Gesprächssituationen in der Fremdsprache zu bewältigen und sich sach-, situations- und partnergerecht auszudrücken.
Betätigung mit Kindern, vor allem Anleitungen zum Bauen, Werken, Malen usw., zu Rollenspiel und zu sozialen Arbeitsformen; Freizeit; Reise. Leseverstehen:
Weitere Übungen zu einer richtigen Aussprache und Tonführung Sie sollen den Sinn fremdsprachlicher Texte erfassen; bei der Textauswahl sollte das Berufsfeld mitberücksichtigt werden.
Leseverstehen Schreiben:
Weitere Schulung des Leseverstehens an Lesestoffen im Zusammenhang mit den bereits genannten Themenkreisen unter Bedachtnahme auf die Umwelt der Schülerinnen und Schüler und deren Probleme sowie der stärkeren Ausrichtung auf den zukünftigen Beruf, Texte landeskundlicher Art. Ausschnitte aus einem inhaltlich und sprachlich der Altersstufe angemessenen Werk der neueren Literatur. Übungen, auch im Hinblick auf die Förderung des selbständigen Lesens. Versuche persönlicher Stellungnahmen zum Gelesenen. Sie sollen imstande sein, sich in der Fremdsprache vorwiegend in jenen Formen auszudrücken, welche von kommunikativem Wert sind.
Sprachlehre: Im Sinne der Persönlichkeitsbildung hat der Englischunterricht das Ziel, mehr Achtung vor der Eigenart anderer Menschen und Völker zu wecken und so die Bereitschaft zu internationaler Zusammenarbeit anzuregen.
Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf folgenden Gebieten Lehrstoff: Umstandswort (Vergleichsstufen und Stellung im Satz), Zeitformen (past tense und present perfect tense), Leideform, modale Hilfszeitwörter, Gebrauch der Verhältniswörter, Besonderheiten im Gebrauch des Artikels, die indirekte Rede und Frage, einfache Bedingungssätze.
Schriftliche Arbeiten 1. Klasse:
Stellen und Beantworten von Fragen, Zusammenfassen von wesentlichen Informationen aus einem Text, Verfassen von Briefen, Beschreibungen, Darstellung eines Handlungsablaufes nach Bildern, Versuch im Abfassen persönlicher Stellungnahmen zu Gelesenem oder Gehörtem. Kurze Aufsätze anhand von Leitfragen. Hörverstehen:
Fünf einstündige Schularbeiten, davon zwei oder drei im Schulung des Hörverstehens durch systematische Konfrontation mit dem gesprochenen Wort bzw. einfachen Originaltexten unter Verwendung technischer Hilfsmittel (Kassette, Videoband, Schulfunk, Tonfilm). Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit erwerben, Gehörtes dem Sinne nach und in wichtigen Details zu erfassen, so etwa Dialoge, kurze Szenen, einfache Texte erzählenden Inhalts, kurze Erlebnisberichte.
1. Semester. Sprechen:
3. Klasse (2 Wochenstunden): Aufbau bzw. Erweiterung eines Grundsprachschatzes, zunächst in Anlehnung an vorgegebene Sprechsituationen, später als Versuch einer persönlichen Aussage, etwa in Form kurzer Mitteilungen, Erklärungen, Begründungen, Äußerungen über persönliche Bedürfnisse, Meinungen, Wünsche und Gefühle usw., auch mit Hilfe von Bildgeschichten und Fotos.
Hörverstehen: Erarbeiten eines grundlegenden, besonders für den täglichen Gebrauch verfügbaren Wort- und Phrasenschatzes aus dem Alltagsleben und dem unmittelbaren Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Wohnen und Einrichten, Gesundheit und Körperpflege, Mahlzeiten, Kleidung, Hobbies ua. Erwerb einer im Beruf verwertbaren Sammlung von Liedern, Reimen, Sprüchen und Spielen aus den englischsprechenden Ländern. Übungen zu einer richtigen Aussprache und Tonführung.
Erweitern und Schärfen des Hörverstehens. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend in die Lage versetzt werden, Originaltexte (auch Interviews, Dialoge, Erzählungen, Phantasiegeschichten, Lieder) trotz Vorkommens unbekannter Wörter in ihrer Gesamtaussage oder in wichtigen Details zu verstehen und persönliche Aussagen darüber zu machen. Leseverstehen:
Sprechen: Schulung des Leseverstehens an Texten aus dem Erlebnis- und Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler. Dazu gehören zB Mitteilungen, kurze Briefe, kurze Szenen aus dem täglichen Leben, Dialoge, Berichte, Lesestücke erzählenden Inhalts, Kindergeschichten, Märchen, Texte landeskundlicher Art. Wecken der Freude am Lesen anhand entsprechender Texte.
Die Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen, ist weiter zu entwickeln. Hinführen zu selbständiger Stellungnahme durch Üben im Argumentieren über einfachste Sachverhalte. In die Themenkreise sollen auch kulturelle Belange, wie Theater, Film, Rundfunk, Fernsehen, Feste und Feiern einbezogen werden. Rollenspiele, Erklären von Spielregeln, bildgesteuertes Erfinden von Geschichten, auch im Hinblick auf die Arbeit im Kindergarten und Hort. Allenfalls Kurzreferate und Erlebnisberichte auch anhand von Bildmaterial. Sprachlehre:
Schulung der Aussprache Vermittlung bzw. Festigung grundlegender Grammatikkenntnisse sowie deren Erweiterung und der Intonation Anwendung im Kontext Hinblick auf die Erfordernisse der auf den einzelnen Schulstufen vorgesehenen Aufgaben. Im Sinne einer kommunikativen Grammatik sind die zu erwerbenden Strukturen in konkreten Sprechsituationen zu erarbeiten und einzuüben.
Leseverstehen Die Schwerpunkte sollen etwa auf folgenden Gebieten liegen:
Hinführen zum verständnisvollen und kritischen Umgang mit Texten anhand von Textinhalten, die zum Argumentieren anregen. Motivieren zum selbständigen Lesen anhand von Kurzgeschichten oder von Ausschnitten aus einem geeigneten Werk der Gegenwartsliteratur (Drama, Roman, Jugendliteratur). Richtige Bildung und Anwendung der gebräuchlichsten Zeiten, continuous form, Frage, Verneinung, Wortstellung im einfachen Aussage- und Fragesatz, Vergleichsstufen des Eigenschaftswortes, Fürwörter, Verhältniswörter. Dabei geht es nicht darum, in erster Linie formale Kenntnisse zu erwerben, sondern die Fähigkeit, sich sprachlich möglichst richtig auszudrücken.
Einfache persönliche Stellungnahmen zu Gelesenem. Schriftliche Arbeiten:
Sprachlehre: Kurze Zusammenfassungen von Gehörtem und Gelesenem, kleine Berichte über Selbsterlebtes, Umformungen, einfache Nacherzählungen, Verfassen von Briefen (Mitteilungen, Anfragen, Einladungen, Dankschreiben), Fragen und Antworten; Durchführung regelmäßiger Schul- und Hausübungen.
Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf Zeitenfolge und Funktion der Nominalformen des Zeitwortes (infinitive, participle, gerund). Fünf einstündige Schularbeiten, zwei im 1. Semester, drei im
Schriftliche Arbeiten: 2. Semester.
Schriftliche Übungen, wie sie sich aus den für die 3 2. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Die Schülerinnen und Schüler sollen nun auch imstande sein, unter Rücknahme bisher vorgegebener Hilfestellungen schriftliche Aussagen selbständig zu produzieren.:
Dazu gehören Hörverstehen: längere, zusammenhängende schriftliche Äußerungen in Form von einfachen Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Bilddeutungen, Inhaltsangaben, Nacherzählungen, anspruchsvollere Briefe usw.
Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im Semester. Verbesserung des Hörverstehens durch vermehrten Einsatz technischer Unterrichtsmittel, durch Abhören und Nachspielen kurzer Szenen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend imstande sein, Texte in ihrer Kernaussage zu erfassen und ihnen wichtige Detailinformationen zu entnehmen. Bei der Auswahl von Texten sollten Dialoge, einfache Interviews, aber auch Lieder und Reime berücksichtigt werden.
4. Klasse (2 Wochenstunden) Sprechen:
Hörverstehen Weiterentwicklung der Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in zunehmenden Maße imstande sein, den erworbenen Sprachschatz der eigenen Absicht gemäß einzusetzen. Der Wortschatz ist auf Themenkreise auszudehnen, der für die Schülerinnen und Schüler auf Grund der Wahl dieser Schulart von Interesse und Bedeutung sind:
Das Hörverstehen ist an Aufgaben mittleren Schwierigkeitsgrades Betätigung mit Kindern, vor allem Anleitungen zum Bauen, Werken, Malen usw., zu Rollenspiel und zu sozialen Arbeitsformen; Freizeit; Reise.
weiter Weitere Übungen zu schulen einer richtigen Aussprache und zu verbessern Tonführung.
Sprechen Leseverstehen:
Steigerung der Sicherheit im freien Anwenden der erworbenen Sprachkenntnisse, vor allem beim Vorbringen eigener Absichten, Meinungen und Empfindungen. Langsamer Aufbau eines berufsrelevanten Wortschatzes, etwa zu folgenden Themen: soziale Einrichtungen, soziale Konflikte, Umwelteinflüsse und Gesundheit, soziales Verhalten in der Gruppe. Weitere Schulung des Leseverstehens an Lesestoffen im Zusammenhang mit den bereits genannten Themenkreisen unter Bedachtnahme auf die Umwelt der Schülerinnen und Schüler und deren Probleme sowie der stärkeren Ausrichtung auf den zukünftigen Beruf, Texte landeskundlicher Art. Ausschnitte aus einem inhaltlich und sprachlich der Altersstufe angemessenen Werk der neueren Literatur. Übungen, auch im Hinblick auf die Förderung des selbständigen Lesens. Versuche persönlicher Stellungnahmen zum Gelesenen.
Weiterhin Pflege einer richtigen Aussprache und Intonation. Sprachlehre:
Leseverstehen Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf folgenden Gebieten: Umstandswort (Vergleichsstufen und Stellung im Satz), Zeitformen (past tense und present perfect tense), Leideform, modale Hilfszeitwörter, Gebrauch der Verhältniswörter, Besonderheiten im Gebrauch des Artikels, die indirekte Rede und Frage, einfache Bedingungssätze.
Weiterentwickeln des Leseverstehens anhand schwierigeren Lesegutes aus dem Bereich der Freizeitgestaltung, der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Gelegentlich aktuelle Zeitungsausschnitte, eventuell Texte über Erziehungsfragen und große Erzieherpersönlichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, das Gelesene mit ihren eigenen Erfahrungen in Verbindung zu bringen und darüber zu sprechen. Proben aus der englischsprachigen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter eine Ganzschrift. Schriftliche Arbeiten:
Sprachlehre: Stellen und Beantworten von Fragen, Zusammenfassen von wesentlichen Informationen aus einem Text, Verfassen von Briefen, Beschreibungen, Darstellung eines Handlungsablaufes nach Bildern, Versuch im Abfassen persönlicher Stellungnahmen zu Gelesenem oder Gehörtem. Kurze Aufsätze anhand von Leitfragen.
Nach Bedarf Wiederholung und Verbesserung der Grammatikkenntnisse. Fünf einstündige Schularbeiten, davon zwei oder drei im
Schriftliche Arbeiten: 1. Semester.
Schriftliche Übungen, die sich aus den für die 4 3. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Inhaltsangaben und Nacherzählungen mit gesteigerten Anforderungen, Abfassen von Briefen, Bewerbungsschreiben.:
Vier zweistündige Schularbeiten, je zwei im Semester. Hörverstehen:
5. Klasse (2 Wochenstunden): Erweitern und Schärfen des Hörverstehens. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend in die Lage versetzt werden, Originaltexte (auch Interviews, Dialoge, Erzählungen, Phantasiegeschichten, Lieder) trotz Vorkommens unbekannter Wörter in ihrer Gesamtaussage oder in wichtigen Details zu verstehen und persönliche Aussagen darüber zu machen.
Hörverstehen Sprechen:
Weitere Übungen mit gesteigerten Anforderungen zur Verbesserung des Hörverstehens. Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, Texte mittleren Schwierigkeitsgrades zu verstehen, wiederzugeben und zu kommentieren, allenfalls zu interpretieren. Die Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen, ist weiter zu entwickeln. Hinführen zu selbständiger Stellungnahme durch Üben im Argumentieren über einfachste Sachverhalte. In die Themenkreise sollen auch kulturelle Belange, wie Theater, Film, Rundfunk, Fernsehen, Feste und Feiern einbezogen werden. Rollenspiele, Erklären von Spielregeln, bildgesteuertes Erfinden von Geschichten, auch im Hinblick auf die Arbeit im Kindergarten und Hort. Allenfalls Kurzreferate und Erlebnisberichte auch anhand von Bildmaterial.
Sprechen: Schulung der Aussprache und der Intonation im Kontext.
Festigung des richtigen und sicheren Gebrauchs der englischen Sprache. Übungen im freien Sprechen über aktuelle Ereignisse und über die Lektüre. Der Wortschatz ist dabei durch Ausdrücke aus dem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben zu bereichern, soweit sie notwendig und brauchbar sind. Leseverstehen:
Leseverstehen: Hinführen zum verständnisvollen und kritischen Umgang mit Texten anhand von Textinhalten, die zum Argumentieren anregen. Motivieren zum selbständigen Lesen anhand von Kurzgeschichten oder von Ausschnitten aus einem geeigneten Werk der Gegenwartsliteratur (Drama, Roman, Jugendliteratur).
Weitere Schulung des Leseverstehens unter anderem von aktuellen Zeitungsausschnitten, Artikeln aus dem pädagogischen Bereich und an Beispielen aus der zeitgenössischen englischsprachigen Literatur, davon mindestens eine Ganzschrift Einfache persönliche Stellungnahmen zu Gelesenem.
Sprachlehre:
Schwerpunktmäßiges Wiederholen wichtiger Kapitel Vertiefung der Grammatik bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf Zeitenfolge und Funktion der Nominalformen des Zeitwortes (infinitive, participle, gerund).
Schriftliche Arbeiten:
Schriftliche Übungen, wie sie sich aus den für die fünfte Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Übungen im Aufsatzschreiben in Form von Stellungnahmen zu Berichten über aktuelle Ereignisse, Zusammenfassungen, Kommentaren und allenfalls von Interpretationen zu Gelesenem und Gehörtem. wie sie sich aus den für die 3. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Die Schülerinnen und Schüler sollen nun auch imstande sein, unter Rücknahme bisher vorgegebener Hilfestellungen schriftliche Aussagen selbständig zu produzieren.
Zwei Schularbeiten, davon eine zweistündige im 1. Semester, eine Dazu gehören: längere, zusammenhängende schriftliche Äußerungen in Form von einfachen Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Bilddeutungen, Inhaltsangaben, Nacherzählungen, anspruchsvollere Briefe usw.
dreistündige Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im 2. Semester.
Didaktische Grundsätze 4. Klasse:
Der Unterricht ist in englischer Sprache zu führen. Die Muttersprache dient nur zur Erklärung schwieriger Ausdrücke und grammatischer Sachverhalte. Hörverstehen:
Die Lernziele des modernen Fremdsprachunterrichtes werden weitgehend von der Bedeutung praktischer Sprachkenntnisse bestimmt. Die Frage, was die Schülerin/der Schüler mit seinen Fremdsprachkenntnissen anfangen kann, soll die Auswahl der Lehrinhalte sowie die Planung des Unterrichts bestimmen. Das Hörverstehen ist an Aufgaben mittleren Schwierigkeitsgrades
Lernen in der Schule schließt auch soziales Lernen ein. Der Unterricht sollte so gestaltet sein, daß kooperatives Verhalten gefördert wird. Soziale Lernformen wie Gruppen- und Partnerarbeit sollen Werthaltungen wie Toleranz gegenüber den anderen, Übernehmen von Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme auf Schwächen des Partners, Lernhilfe, Bereitschaft zum Gespräch und zur Zusammenarbeit erzielen. Auf die didaktischen Grundsätze der lebenden Fremdsprache (Englisch) in der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten wird verwiesen, auch im Hinblick auf partnerschaftliche Lernhilfe in den Klassen weiter zu schulen und klassenübergreifend zu verbessern.
Zum Sprechen:
Im Bereich des Sprechens besteht das Ziel darin, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, die kommunikativen Absichten des Partners zu erkennen und die eigenen klar darzustellen. Sie sollen darüber hinaus ermutigt werden, auch außerhalb der Schule bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Kontakt mit englischsprechenden Menschen aufzunehmen und möglichst viel Englisch zu hören und zu lesen. Die Fähigkeit, den erworbenen Sprachschatz flexibel anzuwenden, muß in einem langen Lernprozeß entwickelt werden. Daher kommt der Transferphase im Bereich des Sprechens große Bedeutung zu, und es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Lehrerin/des Lehrers, immer wieder lebensechte Kommunikationssituationen zu finden, in welchen die Schülerinnen und Schüler gelernte Äußerungen anwenden können. Geeignete Übungsformen sind ua. Frage und Antwortketten; Zusammentragen geeigneter Äußerungen zu einer verbal beschriebenen oder durch eine einfache Skizze dargestellten Situation und Zusammensetzen von Gesprächsabläufen; Umwandlungs-, Erweiterungs- und Variationsübungen ausgehend von Dialogmustern; Vollenden eines begonnenen Gespräches mit mehreren Möglichkeiten des Fortsetzens (zustimmend, ablehnend, ungewiß); Dramatisieren kurzer Geschichten aus dem Stegreif; Darstellen kurzer Alltagsszenen aus dem Stegreif; Übungen im Formulieren von Argumenten bzw. Gegenargumenten zu einfachen Sachverhalten, zunächst mit Hilfe visueller und graphischer Impulse, später unter Rücknahme der Hilfestellung ua. Der richtigen Lautbildung, Tonführung und dem Sprechrhythmus (zB Schwachtonformen) ist in allen Klassen gebührende Aufmerksamkeit zu widmen, Übungen sollten jedoch nur im Kontext vorgenommen werden. Das Verwenden von Kassetten und Videobändern, Filmen, von Schulfunk- und Schulfernsehsendungen und von Sprachübungsgeräten dient der Gewöhnung an verschiedene Sprecher. Steigerung der Sicherheit im freien Anwenden der erworbenen Sprachkenntnisse, vor allem beim Vorbringen eigener Absichten, Meinungen und Empfindungen. Langsamer Aufbau eines berufsrelevanten Wortschatzes, etwa zu folgenden Themen: soziale Einrichtungen, soziale Konflikte, Umwelteinflüsse und Gesundheit, soziales Verhalten in der Gruppe.
Die Schülerinnen und Schüler sollen den Wortschatz und die Kenntnis idiomatischer Wendungen im Unterrichtsgespräch und bei der Lektüre erwerben. Durch Beschäftigung mit verschiedenen Themenbereichen muß der Grundwortschatz stetig und konzentrisch erweitert werden. Der zu aktivierende Wortschatz ist von der Lehrerin/dem Lehrer auszuwählen und durch ständiges, abwechslungsreiches Wiederholen und anwenden in lebensnahen Gesprächssituationen im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler zu verankern. Nach Bedarf können Wörter, Wortgruppen und Redewendungen nach verschiedenen Gesichtspunkten, wie Sachgebiete und Wortfelder, sinnverwandte Wörter, Gegensatzpaare, assoziatives Zuordnen von Wörtern zu einem Grundwort ua., geordnet werden. Das Erarbeiten unbekannter Wörter erfolgt weitgehend durch Erklärung Weiterhin Pflege einer richtigen Aussprache und Umschreibung, wozu ein methodisch geeignetes einsprachiges Wörterbuch unentbehrlich ist Intonation.
Zum Hör- und Leseverstehen:
Zur Unterstützung Weiterentwickeln des Hörverstehens Leseverstehens anhand schwierigeren Lesegutes aus dem Bereich der Freizeitgestaltung, der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Gelegentlich aktuelle Zeitungsausschnitte, eventuell Texte über Erziehungsfragen und große Erzieherpersönlichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene methodische imstande sein, das Gelesene mit ihren eigenen Erfahrungen in Verbindung zu bringen und darüber zu sprechen. Proben aus der englischsprachigen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter eine Ganzschrift.
Vorgangsweisen berücksichtigt werden Sprachlehre:
Zur Vorentlastung empfehlen sich zB Bildimpulse; „brainstorming”; Nach Bedarf Wiederholung und Verbesserung der Grammatikkenntnisse.
„advance organizers” (Leitfragen) - „pre-questions”; Schriftliche Arbeiten:
„key-words” - Schriftliche Übungen, die sich aus den für die 4. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Inhaltsangaben und Nacherzählungen mit deren Hilfe eine Geschichte vor dem Hören oder Lesen erraten werden soll gesteigerten Anforderungen, Abfassen von Briefen, Bewerbungsschreiben.
Zur Überprüfung eignen sich zB „multiple-choice” - Fragen (auch nach dem Hören möglich); „gap-texts” - Lückentexte (auch Lieder); „note-taking”. Vier zweistündige Schularbeiten, je zwei im Semester.
Zur Weiterführung eignet sich (mündlich oder schriftlich) zB bei „open-ended texts” das Finden eines Schlusses; das Finden eines anderen Schlusses als den, der vorgegeben ist; „summary”. 5. Klasse:
Ausgehend von Zielvorstellungen, wonach erworbene Sprachkenntnisse für den zukünftigen Benützer der Fremdsprache von praktischem Nutzen sein soll, werden gezielte Übungen zur Entwicklung des selbständigen Hör- und Leseverstehens einen festen Platz in der Unterrichtsplanung finden müssen. Hiezu bieten sich auch lehrbuchunabhängige kürzere, humorvolle oder spannende Texte an, deren Inhalte geeignet sind, die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu erregen, zB vereinfachte Werke, Kinder- und Jugendbücher, Märchen. Ziel der Übungen zum Hör- und Leseverstehen ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich selbständig mit der fremden Sprache zu beschäftigen, Theateraufführungen zu besuchen, Filme anzuschauen, Bücher zu lesen und fremdsprachige Sendungen zu hören. Dieser selbständige Spracherwerb ist gelegentlich in den Unterricht einzubeziehen bzw. zu überprüfen. Hörverstehen:
Geeignete Übungsformen sind ua.: Übungen zum Erfassen wesentlicher Tatsachen („intensive reading”) oder überfliegendes Lesen (zB skimming, scanning) oder Gewinnung von Informationen durch wiederholtes Lesen bzw. Hören eines der Lernstufe in Länge und Schwierigkeitsgrad angemessenen Textes; Herausfinden des Handlungsfadens durch Notieren bzw. Unterstreichen der für die Handlung wichtigen Wörter bzw. Wortgruppen als Vorbereitung für Wiedergaben und Interpretationen; Hinlenken der Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Detail zum Üben selektiven Hörens und Lesens; Ausfüllen von Diagrammen anhand gehörter oder gelesener Texte; alle Arten von Zuordnungs-, Einsetz- und Ergänzungsübungen. Weitere Übungen mit gesteigerten Anforderungen zur Verbesserung des Hörverstehens. Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, Texte mittleren Schwierigkeitsgrades zu verstehen, wiederzugeben und zu kommentieren, allenfalls zu interpretieren.
Zur Grammatik Sprechen:
Auch im Bereich Sprachlehre hat der praktische Aspekt der Spracherlernung Vorrang. Obwohl grammatische Korrektheit im Ausdruck auch eines der Ziele im Fremdsprachunterricht ist, darf der Erwerb von Grammatikkenntnissen nicht zum Hauptanliegen werden. Daher werden auch grammatische Erscheinungen in solchen lebensnahen Situationen dargeboten und geübt, die diese Formen tatsächlich verlangen. Nur in den Phasen des Erklärens, der Regelfindung und in bestimmten Übungsphasen wird die zu erlernende Struktur aus dem Kontext herausgehoben. Beginnend mit stärker gelenkten, über weniger gesteuerte bis hin zu freien Übungen sollen die Schülerinnen und Schüler zur praktischen Sprachanwendung gelangen. Geeignete Übungsformen, wie Analogieübungen, Einsetzübungen, Ergänzungsübungen, Zuordnungsübungen, Umformungsübungen ua., sowie das Erarbeiten von Gesetzmäßigkeiten werden zunächst durch visuelle Lernhilfen, wie Skizzen, Zeichnungen, Bilder, Folien, Schriftkarten, Diagramme, Schemata, Symbole, Signale, übersichtliche Tafelbilder ua. unterstützt. Beim Umformen ist darauf zu achten, daß die umgeformten Sätze sprachlich und inhaltlich genauso stimmen, dh. kontextualisierbar sind, wie die vorgegebenen. Je geübter die Schülerinnen und Schüler werden, desto mehr kann die Einsichtnahme rein verbal und das Üben unter Rücknahme der Hilfestellung erfolgen. Auch die Gegenüberstellung deutscher und englischer Strukturen wird dort notwendig sein, wo es zu Interferenzerscheinungen zwischen Muttersprache und Fremdsprache kommt. Festigung des richtigen und sicheren Gebrauchs der englischen Sprache. Übungen im freien Sprechen über aktuelle Ereignisse und über die Lektüre. Der Wortschatz ist dabei durch Ausdrücke aus dem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben zu bereichern, soweit sie notwendig und brauchbar sind.
Zu den schriftlichen Übungen Leseverstehen:
Die schriftlichen Übungen sollen organisch Weitere Schulung des Leseverstehens unter anderem von aktuellen Zeitungsausschnitten, Artikeln aus dem Unterrichtsgeschehen erwachsen pädagogischen Bereich und als sinnvolle Ergänzung an Beispielen aus der mündlichen Übungen in einem zeitlich vertretbaren Verhältnis zu den übrigen Phasen des Lernprozesses stehen zeitgenössischen englischsprachigen Literatur, davon mindestens eine Ganzschrift.
Als schriftliche Übungsformen eignen sich Sprachlehre: Nacherzählungen, deren Schluß der Phantasie der Schülerinnen und Schüler überlassen wird; das Umwandeln dramatischer Texte in eine oder mehrere Erzählungen in der Form, daß einzelne handelnde Personen herausgegriffen werden und über die betreffenden Sachverhalte berichten oder dazu Stellung nehmen; Dialogformen; das Dramatisieren von Erzähltexten, wo die entsprechenden idiomatischen Voraussetzungen bereits vorhanden sind. Die meisten dieser Übungen sind auch in Briefform möglich, wie ja Berichten und Briefschreiben überhaupt ein fester Bestandteil der schriftlichen Übungen sein sollte. Schriftliche Übungen sollen auch die Grundlage für Schularbeiten bilden. Übersetzungsübungen dürfen bei Schularbeiten nicht gefordert werden.
Die Schul- und Hausübungen zur Festigung und Anwendung von im Unterricht erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten sind regelmäßig in geeigneter Form auf ihre Richtigkeit zu überprüfen Schwerpunktmäßiges Wiederholen wichtiger Kapitel der Grammatik.
Von den angeführten didaktischen Möglichkeiten ist in angemessener Form und Intensität Gebrauch zu machen. Jegliche einseitige Behandlung von Lehrstoffen ist zu vermeiden, eine Integration verschiedener Lehraufgaben und methodischer Prinzipien ist anzustreben. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen dadurch zur Methodenvielfalt angehalten werden. Schriftliche Arbeiten:
GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE Schriftliche Übungen, wie sie sich aus den für die fünfte Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Übungen im Aufsatzschreiben in Form von Stellungnahmen zu Berichten über aktuelle Ereignisse, Zusammenfassungen, Kommentaren und allenfalls von Interpretationen zu Gelesenem und Gehörtem.
Bildungs- und Lehraufgabe: Zwei Schularbeiten, davon eine zweistündige im 1. Semester, eine
Der Unterricht hat einen gegenwartsbezogenen Überblick über den Verlauf des Weltgeschehens zu vermitteln, wobei Ursachen, Anlässe und Zusammenhänge zu verdeutlichen sind. Aus den Einsichten in die politischen, rechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wechselbeziehungen soll der künftige Erzieher politisches Bewußtsein als Grundlage für die eigene Lebensgestaltung und für die Lösung gesellschaftlicher Probleme im Sinne der Demokratie und des Rechtsstaates entwickeln. dreistündige im 2. Semester.
Die Kenntnis der Geschichte Österreichs soll zur Achtung vor den Leistungen der Vergangenheit sowie zur Aufgeschlossenheit für die Aufgaben der Gegenwart und Zukunft führen. Die Vermittlung von sozialkundlichen Bildungsstoffen unter besonderer Berücksichtigung der Stellung des Kindes, der Frau und der Familie in Vergangenheit und Gegenwart soll die Bereitschaft zu einer von Toleranz und Humanität geprägten Lebensführung fördern. Didaktische Grundsätze:
Lernziele Der Unterricht ist in englischer Sprache zu führen. Die Muttersprache dient nur zur Erklärung schwieriger Ausdrücke und Lerninhalte: grammatischer Sachverhalte.
1. Klasse (2 Wochenstunden): Die Lernziele des modernen Fremdsprachunterrichtes werden weitgehend von der Bedeutung praktischer Sprachkenntnisse bestimmt. Die Frage, was die Schülerin/der Schüler mit seinen Fremdsprachkenntnissen anfangen kann, soll die Auswahl der Lehrinhalte sowie die Planung des Unterrichts bestimmen.
1. Entwicklung von Primärgesellschaften zu frühen Hochkulturen Lernen in der Schule schließt auch soziales Lernen ein. Der Unterricht sollte so gestaltet sein, daß kooperatives Verhalten gefördert wird. Soziale Lernformen wie Gruppen- und Partnerarbeit sollen Werthaltungen wie Toleranz gegenüber den anderen, Übernehmen von Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme auf Schwächen des Partners, Lernhilfe, Bereitschaft zum Gespräch und zur Zusammenarbeit erzielen. Auf die didaktischen Grundsätze der lebenden Fremdsprache (Englisch) in der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten wird verwiesen, auch im Hinblick auf partnerschaftliche Lernhilfe in den Klassen und klassenübergreifend.
Lernziele Zum Sprechen:
- Einblick gewinnen in Im Bereich des Sprechens besteht das Ziel darin, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, die kommunikativen Absichten des Partners zu erkennen und die eigenen klar darzustellen. Sie sollen darüber hinaus ermutigt werden, auch außerhalb der Schule bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Kontakt mit englischsprechenden Menschen aufzunehmen und möglichst viel Englisch zu hören und zu lesen. Die Fähigkeit, den erworbenen Sprachschatz flexibel anzuwenden, muß in einem langen Lernprozeß entwickelt werden. Daher kommt der Transferphase im Bereich des Sprechens große Bedeutung zu, und es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Lehrerin/des Lehrers, immer wieder lebensechte Kommunikationssituationen zu finden, in welchen die Schülerinnen und Methoden Schüler gelernte Äußerungen anwenden können. Geeignete Übungsformen sind ua. Frage und Antwortketten; Zusammentragen geeigneter Äußerungen zu einer verbal beschriebenen oder durch eine einfache Skizze dargestellten Situation und Zusammensetzen von Gesprächsabläufen; Umwandlungs-, Erweiterungs- und Variationsübungen ausgehend von Dialogmustern; Vollenden eines begonnenen Gespräches mit mehreren Möglichkeiten des Faches Fortsetzens (zustimmend, ablehnend, ungewiß); Dramatisieren kurzer Geschichten aus dem Stegreif; Darstellen kurzer Alltagsszenen aus dem Stegreif; Übungen im Formulieren von Argumenten bzw. Gegenargumenten zu einfachen Sachverhalten, zunächst mit Hilfe visueller und graphischer Impulse, später unter Rücknahme der Hilfestellung ua. Der richtigen Lautbildung, Tonführung und dem Sprechrhythmus (zB Schwachtonformen) ist in allen Klassen gebührende Aufmerksamkeit zu widmen, Übungen sollten jedoch nur im Kontext vorgenommen werden. Das Verwenden von Kassetten und Videobändern, Filmen, von Schulfunk- und Schulfernsehsendungen und von Sprachübungsgeräten dient der Gewöhnung an verschiedene Sprecher.
- Kennenlernen der für Die Schülerinnen und Schüler sollen den Wortschatz und die Entwicklung Kenntnis idiomatischer Wendungen im Unterrichtsgespräch und bei der Menschheit bestimmenden naturräumlichen Lektüre erwerben. Durch Beschäftigung mit verschiedenen Themenbereichen muß der Grundwortschatz stetig und sozialen Faktoren konzentrisch erweitert werden. Der zu aktivierende Wortschatz ist von der Lehrerin/dem Lehrer auszuwählen und durch ständiges, abwechslungsreiches Wiederholen und anwenden in lebensnahen Gesprächssituationen im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler zu verankern. Nach Bedarf können Wörter, Wortgruppen und Redewendungen nach verschiedenen Gesichtspunkten, wie Sachgebiete und Wortfelder, sinnverwandte Wörter, Gegensatzpaare, assoziatives Zuordnen von Wörtern zu einem Grundwort ua., geordnet werden. Das Erarbeiten unbekannter Wörter erfolgt weitgehend durch Erklärung und Umschreibung, wozu ein methodisch geeignetes einsprachiges Wörterbuch unentbehrlich ist.
- Erkennen der wesentlichen Merkmale von Hochkulturen Zum Hör- und Leseverstehen:
Lerninhalte: Zur Unterstützung des Hörverstehens sollen verschiedene methodische
- Grundbegriffe der Geschichts- und Sozialwissenschaft Vorgangsweisen berücksichtigt werden:
- Die Entwicklungsstufen menschlicher Zivilisation und Kultur in urgeschichtlicher Zeit, insbesondere in Österreich Zur Vorentlastung empfehlen sich zB Bildimpulse; „brainstorming”;
„advance organizers” (Leitfragen) - Arbeitsteilung und geschlechtsspezifisches Rollenbild „pre-questions”; die Bedeutung der Familie
„key-words” - Die Entwicklung einer differenzierten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in den frühen Hochkulturen mit deren Hilfe eine Geschichte vor dem Hören oder Lesen erraten werden soll.
2. Politische Organisationsformen und kulturprägende Kräfte in der antiken Welt Zur Überprüfung eignen sich zB „multiple-choice” - Fragen (auch nach dem Hören möglich); „gap-texts” - Lückentexte (auch Lieder); „note-taking”.
Lernziele: Zur Weiterführung eignet sich (mündlich oder schriftlich) zB bei „open-ended texts” das Finden eines Schlusses; das Finden eines anderen Schlusses als den, der vorgegeben ist; „summary”.
- Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung von Staaten und Staatsformen; Verstehen der Wechselwirkungen von Staat und Kultur in der Antike Ausgehend von Zielvorstellungen, wonach erworbene Sprachkenntnisse für den zukünftigen Benützer der Fremdsprache von praktischem Nutzen sein soll, werden gezielte Übungen zur Entwicklung des selbständigen Hör- und Leseverstehens einen festen Platz in der Unterrichtsplanung finden müssen. Hiezu bieten sich auch lehrbuchunabhängige kürzere, humorvolle oder spannende Texte an, deren Inhalte geeignet sind, die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu erregen, zB vereinfachte Werke, Kinder- und Jugendbücher, Märchen. Ziel der Übungen zum Hör- und Leseverstehen ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich selbständig mit der fremden Sprache zu beschäftigen, Theateraufführungen zu besuchen, Filme anzuschauen, Bücher zu lesen und fremdsprachige Sendungen zu hören. Dieser selbständige Spracherwerb ist gelegentlich in den Unterricht einzubeziehen bzw. zu überprüfen.
- Erkennen der Problematik der politischen Organisation von Großreichen und von deren Einfluß auf Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur Geeignete Übungsformen sind ua.: Übungen zum Erfassen wesentlicher Tatsachen („intensive reading”) oder überfliegendes Lesen (zB skimming, scanning) oder Gewinnung von Informationen durch wiederholtes Lesen bzw. Hören eines der Lernstufe in Länge und Schwierigkeitsgrad angemessenen Textes; Herausfinden des Handlungsfadens durch Notieren bzw. Unterstreichen der für die Handlung wichtigen Wörter bzw. Wortgruppen als Vorbereitung für Wiedergaben und Interpretationen; Hinlenken der Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Detail zum Üben selektiven Hörens und Lesens; Ausfüllen von Diagrammen anhand gehörter oder gelesener Texte; alle Arten von Zuordnungs-, Einsetz- und Ergänzungsübungen.
- Verstehen der Hellenisierung und Romanisierung als rechtschaffende und kulturverschmelzende Kräfte Zur Grammatik:
- Erkennen Auch im Bereich Sprachlehre hat der Auswirkungen praktische Aspekt der Spracherlernung Vorrang. Obwohl grammatische Korrektheit im Ausdruck auch eines der Ziele im Fremdsprachunterricht ist, darf der Erwerb von Grammatikkenntnissen nicht zum Hauptanliegen werden. Daher werden auch grammatische Erscheinungen in solchen lebensnahen Situationen dargeboten und geübt, die diese Formen tatsächlich verlangen. Nur in den Phasen des Christentums auf Erklärens, der Regelfindung und in bestimmten Übungsphasen wird die zu erlernende Struktur aus dem Kontext herausgehoben. Beginnend mit stärker gelenkten, über weniger gesteuerte bis hin zu freien Übungen sollen die Schülerinnen und Schüler zur praktischen Sprachanwendung gelangen. Geeignete Übungsformen, wie Analogieübungen, Einsetzübungen, Ergänzungsübungen, Zuordnungsübungen, Umformungsübungen ua., sowie das gesellschaftliche Erarbeiten von Gesetzmäßigkeiten werden zunächst durch visuelle Lernhilfen, wie Skizzen, Zeichnungen, Bilder, Folien, Schriftkarten, Diagramme, Schemata, Symbole, Signale, übersichtliche Tafelbilder ua. unterstützt. Beim Umformen ist darauf zu achten, daß die umgeformten Sätze sprachlich und kulturelle Leben inhaltlich genauso stimmen, dh. kontextualisierbar sind, wie die vorgegebenen. Je geübter die Schülerinnen und Schüler werden, desto mehr kann die Einsichtnahme rein verbal und das Üben unter Rücknahme der Hilfestellung erfolgen. Auch die Gegenüberstellung deutscher und englischer Strukturen wird dort notwendig sein, wo es zu Interferenzerscheinungen zwischen Muttersprache und Fremdsprache kommt.
Lerninhalte Zu den schriftlichen Übungen:
- Polis und Res pulica; gesellschaftliche Auseinandersetzungen in Athen und Rom, ihre Ursachen und Folgen; die Entwicklung und Funktion der Sklaverei; antike Die schriftlichen Übungen sollen organisch aus dem Unterrichtsgeschehen erwachsen und moderne Demokratie; Sparta als antagonistisches Modell sinnvolle Ergänzung der mündlichen Übungen in einem zeitlich vertretbaren Verhältnis zu den übrigen Phasen des Lernprozesses stehen.
- Die Bedeutung griechischer Philosophie und Wissenschaft; die hellenistische Kultur Als schriftliche Übungsformen eignen sich: Nacherzählungen, deren Schluß der Phantasie der Schülerinnen und Schüler überlassen wird; das Umwandeln dramatischer Texte in eine oder mehrere Erzählungen in der Form, daß einzelne handelnde Personen herausgegriffen werden und über die betreffenden Sachverhalte berichten oder dazu Stellung nehmen; Dialogformen; das Dramatisieren von Erzähltexten, wo die entsprechenden idiomatischen Voraussetzungen bereits vorhanden sind. Die meisten dieser Übungen sind auch in Briefform möglich, wie ja Berichten und Briefschreiben überhaupt ein fester Bestandteil der schriftlichen Übungen sein sollte. Schriftliche Übungen sollen auch die Grundlage für Schularbeiten bilden. Übersetzungsübungen dürfen bei Schularbeiten nicht gefordert werden.
- Die Entwicklung Roms zum Weltreich; der römische Rechtsbegriff Schul- und seine Auswirkungen; die Romanisierung - besonders am Beispiel Österreichs Hausübungen zur Festigung und Anwendung von im Unterricht erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten sind regelmäßig in geeigneter Form auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.
- Das Christentum als neuer religiöser, politischer und kultureller Faktor; das unterschiedliche Menschenbild der Antike und des Christentums (Wertschätzung der Arbeit, Personalität der Frau) Von den angeführten didaktischen Möglichkeiten ist in angemessener Form und Intensität Gebrauch zu machen. Jegliche einseitige Behandlung von Lehrstoffen ist zu vermeiden, eine Integration verschiedener Lehraufgaben und methodischer Prinzipien ist anzustreben. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen dadurch zur Methodenvielfalt angehalten werden.
3. Von der Antike ins Mittelalter GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE
Lernziele Bildungs- und Lehraufgabe:
- Erfassen von Kontinuität Der Unterricht hat einen gegenwartsbezogenen Überblick über den Verlauf des Weltgeschehens zu vermitteln, wobei Ursachen, Anlässe und Wandel Zusammenhänge zu verdeutlichen sind. Aus den Einsichten in neu entstehenden Kulturkreisen die politischen, rechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wechselbeziehungen soll der künftige Erzieher politisches Bewußtsein als Grundlage für die eigene Lebensgestaltung und für die Lösung gesellschaftlicher Probleme im Sinne der Demokratie und des Rechtsstaates entwickeln.
- Verstehen Die Kenntnis der Feudalordnung im mittelalterlichen Europa Geschichte Österreichs soll zur Achtung vor den Leistungen der Vergangenheit sowie zur Aufgeschlossenheit für die Aufgaben der Gegenwart und Zukunft führen. Die Vermittlung von sozialkundlichen Bildungsstoffen unter besonderer Berücksichtigung der Stellung des Kindes, der Frau und der Familie in Vergangenheit und Gegenwart soll die Bereitschaft zu einer von Toleranz und Humanität geprägten Lebensführung fördern.
Lernziele und Lerninhalte:
- Die Auswirkungen der germanischen Völkerwanderung in Europa 1. Klasse (2 Wochenstunden):
- Der Islam als politische und kulturformende Kraft; das arabische Weltreich 1. Entwicklung von Primärgesellschaften zu frühen Hochkulturen
- Neuordnung Europas durch das Frankenreich, Entwicklung von Lehenswesen und Grundherrschaft Lernziele:
2. Klasse (2 Wochenstunden): - Einblick gewinnen in die Aufgaben und Methoden des Faches
1. Europa im Mittelalter - Kennenlernen der für die Entwicklung der Menschheit bestimmenden naturräumlichen und sozialen Faktoren
Lernziele: - Erkennen der wesentlichen Merkmale von Hochkulturen
- Verstehen des abendländischen Dualismus von Kaisertum und Papsttum Lerninhalte:
- Gewinnen eines chronologischen und thematischen Überblicks über das Werden Österreichs im Mittelalter Grundbegriffe der Geschichts- und die Kunststile dieser Zeit Sozialwissenschaft
- Erkennen der wirtschaftlichen Veränderungen im Spätmittelalter und deren Auswirkungen auf Staat Die Entwicklungsstufen menschlicher Zivilisation und Gesellschaft Kultur in urgeschichtlicher Zeit, insbesondere in Österreich
Lerninhalte: - Arbeitsteilung und geschlechtsspezifisches Rollenbild; die Bedeutung der Familie
- Die universalen Mächte Kaisertum und Papsttum, ihr Zusammenwirken Entwicklung einer differenzierten Wirtschafts- und ihre Rivalität Gesellschaftsordnung in den frühen Hochkulturen
- Die Entwicklung der österreichischen Länder; Landesfürstentum, Hausmachtpolitik; Romanik und Gotik 2. Politische Organisationsformen und kulturprägende Kräfte in der antiken Welt
- Verfall der Feudalherrschaft im Spätmittelalter und Aufstieg des Bürgertums Lernziele:
2. Renaissance, Humanismus, religiöse Reformbestrebungen und Konflikte - Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung von Staaten und Staatsformen; Verstehen der Wechselwirkungen von Staat und Kultur in der Antike
Lernziele: - Erkennen der Problematik der politischen Organisation von Großreichen und von deren Einfluß auf Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur
- Erfassen des Erkenntnisfortschrittes am Beginn Verstehen der Neuzeit Hellenisierung und Romanisierung als rechtschaffende und kulturverschmelzende Kräfte
- Erkennen der Bedeutung der überseeischen Expansion europäischer Staaten Auswirkungen des Christentums auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben
- Verstehen der religiösen Auseinandersetzungen in Reformation und Gegenreformation sowie ihres Zusammenhanges mit sozialem Wandel und politischem Machtkampf Lerninhalte:
Lerninhalte: - Polis und Res pulica; gesellschaftliche Auseinandersetzungen in Athen und Rom, ihre Ursachen und Folgen; die Entwicklung und Funktion der Sklaverei; antike und moderne Demokratie; Sparta als antagonistisches Modell
- Humanismus und Renaissance als Ausdruck des neuen Selbst- und Weltverständnisses; Fortschritte der Wissenschaft, Erfindungen, Entdeckungen und Auswirkungen der kolonialen Expansion, Frühkapitalismus - Die Bedeutung griechischer Philosophie und Wissenschaft; die hellenistische Kultur
- Reformation und katholische Erneuerung in der Spannung von religiösen Anliegen und weltlicher Machtpolitik; der Dreißigjährige Krieg - Die Entwicklung Roms zum Weltreich; der römische Rechtsbegriff und seine Auswirkungen; die Romanisierung - besonders am Beispiel Österreichs
3. Absolutismus und Aufklärung - Das Christentum als neuer religiöser, politischer und kultureller Faktor; das unterschiedliche Menschenbild der Antike und des Christentums (Wertschätzung der Arbeit, Personalität der Frau)
Lernziele: 3. Von der Antike ins Mittelalter
- Erfassen der Wesensmerkmale des Absolutismus, seiner Wirkungen und Folgen Lernziele:
- Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung Österreichs zur Großmacht Erfassen von Kontinuität und Wandel in neu entstehenden Kulturkreisen
- Verstehen des Barock als Ausdruck eines veränderten Lebensgefühles der Feudalordnung im mittelalterlichen Europa
- Erkennen der Grundideen der Aufklärung und ihres Fortwirkens bis zur Gegenwart Lerninhalte:
Lerninhalte: - Die Auswirkungen der germanischen Völkerwanderung in Europa
- Das System des höfischen Absolutismus am Beispiel Frankreichs Der Islam als politische und kulturformende Kraft; das arabische Weltreich
- Der Aufstieg Habsburgs in der Auseinandersetzung mit Frankreich und dem Osmanischen Reich. Die Kunst des österreichischen Barock - Neuordnung Europas durch das Frankenreich, Entwicklung von Lehenswesen und Grundherrschaft
- Ideen der Aufklärung; ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Religion, Staat und Wirtschaft 2. Klasse (2 Wochenstunden):
- Der aufgeklärte Absolutismus in Österreich unter Maria Theresia und Josef II 1. Europa im Mittelalter
4. Revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts und restaurative Gegenbewegungen Lernziele:
Lernziele: - Verstehen des abendländischen Dualismus von Kaisertum und Papsttum
- Erfassen der Ursachen von Freiheitsbewegungen Gewinnen eines chronologischen und revolutionären Prozessen sowie der Möglichkeiten ihrer Durchsetzung thematischen Überblicks über das Werden Österreichs im Mittelalter und die Kunststile dieser Zeit
- Erkennen der Gefahr totalitärer Machtansprüche bei Revolution, Gegenrevolution wirtschaftlichen Veränderungen im Spätmittelalter und Restauration deren Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft
Lerninhalte:
- Das Werden einer modernen Demokratie in den USA Die universalen Mächte Kaisertum und Papsttum, ihr Zusammenwirken und ihre Rivalität
- Die Französische Revolution Entwicklung der österreichischen Länder; Landesfürstentum, Hausmachtpolitik; Romanik und Gotik
- Das napoleonische Hegemonialsystem; nationale Freiheitsbewegungen in Europa Verfall der Feudalherrschaft im Spätmittelalter und Aufstieg des Bürgertums
- Der Wiener Kongreß und die Restauration; Vormärz und Biedermeier in Österreich 2. Renaissance, Humanismus, religiöse Reformbestrebungen und Konflikte
3. Klasse (2 Wochenstunden) Lernziele:
1. Gestaltende Kräfte - Erfassen des 19. Jahrhunderts in Wirtschaft, Gesellschaft und Staat Erkenntnisfortschrittes am Beginn der Neuzeit
Lernziele: - Erkennen der Bedeutung der überseeischen Expansion europäischer Staaten
- Erkennen Verstehen der Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichen, technologischen religiösen Auseinandersetzungen in Reformation und politischen Entwicklungen Gegenreformation sowie ihres Zusammenhanges mit sozialem Wandel und politischem Machtkampf
- Kennenlernen verschiedener Lösungsversuche für die Bewältigung der sozialen Spannungen und Krisen des Industriezeitalters Lerninhalte:
- Erfassen des Liberalismus und Nationalismus als gesellschaftsformende und staatsbildende Kräfte im 19. Jahrhundert - Humanismus und Renaissance als Ausdruck des neuen Selbst- und Weltverständnisses; Fortschritte der Wissenschaft, Erfindungen, Entdeckungen und Auswirkungen der kolonialen Expansion, Frühkapitalismus
- Erkennen der Grundlagen, Formen und Auswirkungen imperialistischer Politik - Reformation und katholische Erneuerung in der Spannung von religiösen Anliegen und weltlicher Machtpolitik; der Dreißigjährige Krieg
Lerninhalte: 3. Absolutismus und Aufklärung
- Die erste Industrielle Revolution und die damit verbundene Veränderung der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur; ihre Auswirkungen auf die Familie Lernziele:
- Frau und Kind in den verschiedenen Gesellschaftsschichten des 19. Jahrhunderts - Erfassen der Wesensmerkmale des Absolutismus, seiner Wirkungen und Folgen
- Entstehung und Weiterentwicklung sozialistischer Theorien und christlicher Soziallehren Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung Österreichs zur Großmacht
- Liberalismus und Nationalismus, ihr Durchbruch in den Revolutionen von 1848. Verstehen des Barock als Ausdruck eines veränderten Lebensgefühles
- Nationale Einigungsbewegungen Erkennen der Grundideen der Aufklärung und Entstehen neuer Nationalstaaten ihres Fortwirkens bis zur Gegenwart
- Imperialistische Politik der Weltmächte bis 1914 Lerninhalte:
2. Österreich 1848 bis 1914 - Das System des höfischen Absolutismus am Beispiel Frankreichs
Lernziele: - Der Aufstieg Habsburgs in der Auseinandersetzung mit Frankreich und dem Osmanischen Reich. Die Kunst des österreichischen Barock
- Verstehen Ideen der Probleme eines Vielvölkerstaates Aufklärung; ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Religion, Staat und Wirtschaft
- Erkennen von Zusammenhängen zwischen außenpolitischen Vorgängen Der aufgeklärte Absolutismus in Österreich unter Maria Theresia und innenpolitischen Entwicklungen Josef II.
- Erfassen 4. Revolutionäre Prozesse am Ende des Wandels vom Untertanen zum Staatsbürger durch die Einführung von Verfassung 18. Jahrhunderts und Wahlrecht restaurative Gegenbewegungen
- Begreifen der Kunst als Spiegel gesellschaftlicher Zustände Lernziele:
Lerninhalte: - Erfassen der Ursachen von Freiheitsbewegungen und revolutionären Prozessen sowie der Möglichkeiten ihrer Durchsetzung
- Die Nationalitätenfrage, der Ausgleich mit Ungarn, die Entwicklung der Verfassung - Erkennen der Gefahr totalitärer Machtansprüche bei Revolution, Gegenrevolution und Restauration
- Die außenpolitische Entwicklung; Balkan- und Bündnispolitik Lerninhalte:
- Wirtschaftliche und soziale Probleme; Entwicklung des Wahlrechts; Entstehung der politischen Parteien und der Interessensverbände Das Werden einer modernen Demokratie in den USA
- Die Kunst des Fin de siecle zwischen Epigonentum und Aufbruch Französische Revolution
3. Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit - Das napoleonische Hegemonialsystem; nationale Freiheitsbewegungen in Europa
Lernziele: - Der Wiener Kongreß und die Restauration; Vormärz und Biedermeier in Österreich
- Erkennen der Ursachen für die Erschütterung der Vorrangstellung Europas 3. Klasse (2 Wochenstunden):
- Erfahren der katastrophalen Auswirkungen eines weltweiten Vernichtungskrieges mit moderner Kriegstechnik 1. Gestaltende Kräfte des 19. Jahrhunderts in Wirtschaft, Gesellschaft und Staat
- Verstehen der krisenhaften Erscheinungen im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereich während der Zwischenkriegszeit Lernziele:
- Erkennen der Ursachen für die Entwicklung autoritärer und totalitärer Ideologien Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichen, technologischen und Herrschaftssysteme politischen Entwicklungen
Lerninhalte: - Kennenlernen verschiedener Lösungsversuche für die Bewältigung der sozialen Spannungen und Krisen des Industriezeitalters
- Der Erste Weltkrieg, seine Auswirkungen auf europäische Staatsgebiete, Herrschaftsformen, Wirtschafts- und Sozialstrukturen - Erfassen des Liberalismus und Nationalismus als gesellschaftsformende und staatsbildende Kräfte im 19. Jahrhundert
- Oktoberrevolution und Sieg des Kommunismus in Rußland; Stalinismus in der Sowjetunion - Erkennen der Grundlagen, Formen und Auswirkungen imperialistischer Politik
- Die Wirtschaftsmacht USA; die Weltwirtschaftskrise und ihre Auswirkungen Lerninhalte:
- Faschismus in Italien; Nationalsozialismus in Deutschland - Die erste Industrielle Revolution und die damit verbundene Veränderung der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur; ihre Auswirkungen auf die Familie
4. Österreich von 1918 - 1938 - Frau und Kind in den verschiedenen Gesellschaftsschichten des 19. Jahrhunderts
Lernziel: - Entstehung und Weiterentwicklung sozialistischer Theorien und christlicher Soziallehren
- Erkennen der Bedeutung weltanschaulicher Gegensätze Liberalismus und politischen Machtstrebens für die Entwicklung des Staatswesens Nationalismus, ihr Durchbruch in den Revolutionen von 1848.
- Erfassen der Ursachen für das Fehlen des Staatsbewußtseins Nationale Einigungsbewegungen und für die Abhängigkeit vom Ausland Entstehen neuer Nationalstaaten
Lerninhalte: - Imperialistische Politik der Weltmächte bis 1914
- Auflösung der Donaumonarchie und Kampf um das Staatsgebiet 2. Österreich 1848 bis 1914
- Das Entstehen der demokratischen Republik und die neue Verfassung Lernziele:
- Die politischen Parteien; Wirtschaftsprobleme; Radikalisierung des politischen Lebens; Austromarxismus und Austrofaschismus; Bürgerkrieg; Ständestaat Verstehen der Probleme eines Vielvölkerstaates
- Kultur der Zwischenkriegszeit Erkennen von Zusammenhängen zwischen außenpolitischen Vorgängen und innenpolitischen Entwicklungen
- Der „Untergang” Österreichs Erfassen des Wandels vom Untertanen zum Staatsbürger durch die Einführung von Verfassung und Wahlrecht
5. Der Zweite Weltkrieg - Begreifen der Kunst als Spiegel gesellschaftlicher Zustände
Lernziel Lerninhalte:
- Erfassen Die Nationalitätenfrage, der Ursachen und Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges Ausgleich mit Ungarn, die Entwicklung der Verfassung
- Betroffenheit über die Massenvernichtung in Konzentrationslagern und im Bombenkrieg Die außenpolitische Entwicklung; Balkan- und über die Zwangsdeportation von Millionen Menschen Bündnispolitik
Lerninhalte: - Wirtschaftliche und soziale Probleme; Entwicklung des Wahlrechts; Entstehung der politischen Parteien und der Interessensverbände
- Ursachen Die Kunst des Zweiten Weltkrieges Fin de siecle zwischen Epigonentum und Aufbruch
- Verfolgungen und Massenvernichtungen; Freiheits- und Widerstandsbewegungen 3. Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit
5. Klasse (2 Wochenstunden) Lernziele:
1. Weltpolitik und Staatenwelt seit 1945 - Erkennen der Ursachen für die Erschütterung der Vorrangstellung Europas
Lernziele: - Erfahren der katastrophalen Auswirkungen eines weltweiten Vernichtungskrieges mit moderner Kriegstechnik
- Gewinnen von Einsichten in die Wechselbeziehungen Verstehen der Völker und Staaten und in die permanenten Veränderungen krisenhaften Erscheinungen im weltpolitischen System wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereich während der Zwischenkriegszeit
- Erkennen der Gründe Ursachen für die Krisenanfälligkeit der gegenwärtigen Welt Entwicklung autoritärer und totalitärer Ideologien und Herrschaftssysteme
- Erkennen des Interessenkonfliktes zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten Lerninhalte:
- Kennenlernen der Integrationsbestrebungen europäischer Staaten Der Erste Weltkrieg, seine Auswirkungen auf europäische Staatsgebiete, Herrschaftsformen, Wirtschafts- und Sozialstrukturen
Lerninhalte: - Oktoberrevolution und Sieg des Kommunismus in Rußland; Stalinismus in der Sowjetunion
- Die Weltsituation im Jahr 1945; die Teilung Europas; der Kalte Krieg; Politik der Koexistenz und Entspannung; die Umwälzungen im Ostblock seit 1989 und ihre Folgen - Die Wirtschaftsmacht USA; die Weltwirtschaftskrise und ihre Auswirkungen
- Schwerwiegende zwischenstaatliche Konflikte seit 1945, friedliche Lösungsstrategien oder kriegerische Gewaltakte - Faschismus in Italien; Nationalsozialismus in Deutschland
4. Österreich von 1918 - Die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen 1938
- Entkolonisierung in Asien und Afrika; wirtschaftliche und politische Probleme der Entwicklungsländer; der Nord-Süd-Konflikt; der Einfluß des religiösen Fundamentalismus auf die Politik Lernziel:
- Politische Erkennen der Bedeutung weltanschaulicher Gegensätze und wirtschaftliche Integrationsbestrebungen Europas politischen Machtstrebens für die Entwicklung des Staatswesens
2. Österreich: - Erfassen der Ursachen für das Fehlen des Staatsbewußtseins und für die Zweite Republik Abhängigkeit vom Ausland
Lernziele Lerninhalte:
- Erfassen Auflösung der Entwicklung eines Österreichbewußtseins Donaumonarchie und Kampf um das Staatsgebiet
- Erkennen Das Entstehen der Vor- und Nachteile von Koalitions- demokratischen Republik und Alleinregierungen die neue Verfassung
- Erkennen der Bedeutung Die politischen Parteien; Wirtschaftsprobleme; Radikalisierung des Staatsvertrages politischen Lebens; Austromarxismus und der österreichischen Neutralität Austrofaschismus; Bürgerkrieg; Ständestaat
- Begreifen der gegenwärtigen Aufgaben und der Stellung Österreichs in Europa und in Kultur der Welt Zwischenkriegszeit
Lerninhalte: - Der „Untergang” Österreichs
- Die Wiedererrichtung des österreichischen Staates und die geistige Neuorientierung 5. Der Zweite Weltkrieg
- Besetzung und Ringen um den Staatsvertrag; der wirtschaftliche Wiederaufbau Lernziel:
- Die Entwicklung Erfassen der politischen Parteien und ihrer Programme; Koalitionen Ursachen und Alleinregierungen Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges
- Die österreichische Neutralität Betroffenheit über die Massenvernichtung in Konzentrationslagern und im Bombenkrieg und über die Umfassende Landesverteidigung Zwangsdeportation von Millionen Menschen
- Die Brückenfunktion Österreichs in der gegenwärtigen Weltpolitik Lerninhalte:
3. Politische und gesellschaftliche Probleme unserer Zeit Lernziele: - Ursachen des Zweiten Weltkrieges
- Erkennen der Notwendigkeit politischer Mitwirkung Verfolgungen und Mitverantwortung Massenvernichtungen; Freiheits- und Widerstandsbewegungen
- Gewinnen von Einsichten in die Bedingungen der Friedenssicherung 5. Klasse (2 Wochenstunden):
- Sensibel werden für die Probleme von Minderheiten, sozial Schwachen, Frauen und Kindern 1. Weltpolitik und Staatenwelt seit 1945
- Erfassen der Auswirkungen der zweiten Industriellen Revolution und der Fortschrittsideologie Lernziele:
- Erfassen Gewinnen von Einsichten in die Wechselbeziehungen der Zusammenhänge aktueller politischer Ereignisse Völker und Staaten und in die permanenten Veränderungen im weltpolitischen System
Lerninhalte: - Erkennen der Gründe für die Krisenanfälligkeit der gegenwärtigen Welt
- Politische Mitwirkungsmöglichkeiten in der rechtsstaatlichen Demokratie; Verhältnis von Gruppeninteressen Erkennen des Interessenkonfliktes zwischen Entwicklungsländern und Gesamtinteresse; Gefährdung der Demokratie durch extremistische Gruppen Industriestaaten
- Möglichkeiten des Abbaues von Gewalt zwischen Einzelmenschen, Gruppen, Völkern und Kennenlernen der Integrationsbestrebungen europäischer Staaten; Rüstungskontrolle und Friedensbewegungen
- Menschen und Bürgerrechte und die Probleme ihrer Durchsetzung aufgrund verschiedener Rechtsvorstellungen und Sozialstrukturen Lerninhalte:
- Die Rolle der Frau in verschiedenen Epochen und Kulturen; bedeutende Frauenpersönlichkeiten in der Geschichte; das Streben nach Gleichberechtigung; Frauenprobleme der Gegenwart - Die Weltsituation im Jahr 1945; die Teilung Europas; der Kalte Krieg; Politik der Koexistenz und Entspannung; die Umwälzungen im Ostblock seit 1989 und ihre Folgen
- Kinderarbeit in Vergangenheit und Gegenwart; Erziehung und Bildungspolitik im historischen Wandel - Schwerwiegende zwischenstaatliche Konflikte seit 1945, friedliche Lösungsstrategien oder kriegerische Gewaltakte
- Die zweite Industrielle Revolution; Ambivalenz der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung; Arbeitswelt Vereinten Nationen und Freizeit; Verantwortung für die Umwelt andere internationale Organisationen
- Transparentmachung Entkolonisierung in Asien und Afrika; wirtschaftliche und politische Probleme der Entwicklungsländer; der Nord-Süd-Konflikt; der Einfluß des tagespolitischen Geschehens Didaktische Grundsätze: religiösen Fundamentalismus auf die Politik
Der Geschichts- und Sozialkundeunterricht soll durch Setzung von Schwerpunkten unter Anwendung des exemplarischen Prinzips die Stellung des Menschen in der Gesellschaft während verschiedener Epochen unter Beachtung der jeweils dominierenden politischen, wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Kräfte zeigen; Beispiele aus der Geschichte Österreichs sind - wo immer möglich - vorzuziehen. Politische und wirtschaftliche Integrationsbestrebungen Europas
Probleme des Zeitgeschehens sollen bei allen sich bietenden Anlässen in objektiver Weise behandelt und Möglichkeiten der Erziehung zu demokratischer Gesinnung genützt werden 2. Österreich: die Zweite Republik
Sozialkundliche Bildungsstoffe sind nicht isoliert zu behandeln, sondern anhand konkreter historischer oder aktueller Situationen zu gewinnen. Für die Erarbeitung und wiederholende Zusammenfassung der Geschichte der Frau und des Kindes in der obersten Klasse ist die Möglichkeit eines projektorientierten Unterrichts gegeben. Lernziele:
Die Themenkreise in den einzelnen Klassen sind in Lernziele und Lerninhalte gegliedert. Dem Lehrer bleibt es überlassen, diese zu gewichten, die für die Erreichung - Erfassen der Lernziele vorgegebenen Lerninhalte auszuwählen und allenfalls, soweit es die Unterrichtszeit erlaubt, zusätzliche Lerninhalte einzubringen. Entwicklung eines Österreichbewußtseins
Audiovisuelle Unterrichtsmittel, Quellenlektüre und Quellenauswertung, Referate und Diskussionen sind zur Verlebendigung des Unterrichts in geeigneter Weise einzusetzen. Exkursionen zu historischen Stätten sowie - Erkennen der Besuch von Ausstellungen Vor- und Museen dienen darüber hinaus einem vertieften Verständnis einzelner historischer Epochen. Wiederholungen in Längs- Nachteile von Koalitions- und Querschnitten sollen zu einem umfassenden Unterrichtserfolg beitragen. Alleinregierungen
GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE - Erkennen der Bedeutung des Staatsvertrages und der österreichischen Neutralität
Bildungs- - Begreifen der gegenwärtigen Aufgaben und Lehraufgabe: der Stellung Österreichs in Europa und in der Welt
Das Ziel einer ganzheitlichen geographisch/wirtschaftskundlichen Erziehung ist der Erwerb von Einstellungen, Fähigkeiten und Kenntnissen. Lerninhalte:
„Einstellungen” meint: verantwortungsvolle, sachgemäße und solidarische Betrachtung unserer Welt zum künftigen Wohle von Mensch - Die Wiedererrichtung des österreichischen Staates und Natur. die geistige Neuorientierung
„Fähigkeiten” bedeutet: geographische/wirtschaftskundliche Informationen finden, interpretieren und für die Lösung von Fragen anwenden können. - Besetzung und Ringen um den Staatsvertrag; der wirtschaftliche Wiederaufbau
„Kenntnisse” umfaßt: das Wissen um räumliche Muster, raumwirksame und wirtschaftliche Prozesse zur Bewältigung des zukünftigen Lebens. - Die Entwicklung der politischen Parteien und ihrer Programme; Koalitionen und Alleinregierungen
Der Unterricht in Geographie - Die österreichische Neutralität und Wirtschaftskunde soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten: Umfassende Landesverteidigung
Entwicklung - Die Brückenfunktion Österreichs in der Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei räumlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen anzuwenden. gegenwärtigen Weltpolitik
Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik des Raumes, der Wirtschaft und der Gesellschaft vermitteln. 3. Politische und gesellschaftliche Probleme unserer Zeit Lernziele:
Die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Raum, Wirtschaft - Erkennen der Notwendigkeit politischer Mitwirkung und Gesellschaft aufzeigen. Mitverantwortung
Entwicklung und Anwendung - Gewinnen von topographischem Orientierungswissen, räumlichen Ordnungsvorstellungen und Orientierungsfertigkeiten. Einsichten in die Bedingungen der Friedenssicherung
Sich der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter verschiedenen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen bewußt werden. - Sensibel werden für die Probleme von Minderheiten, sozial Schwachen, Frauen und Kindern
Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen - Erfassen der Auswirkungen der zweiten Industriellen Revolution und Probleme. der Fortschrittsideologie
Die Bedeutung - Erfassen der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen. Zusammenhänge aktueller politischer Ereignisse
Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können. Lerninhalte:
Die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich und die Welt kritisch zu beurteilen. - Politische Mitwirkungsmöglichkeiten in der rechtsstaatlichen Demokratie; Verhältnis von Gruppeninteressen und Gesamtinteresse; Gefährdung der Demokratie durch extremistische Gruppen
Einsicht in den Wandel der Produktionsprozesse - Möglichkeiten des Abbaues von Gewalt zwischen Einzelmenschen, Gruppen, Völkern und Verständnis für Veränderungen der Arbeits- Staaten; Rüstungskontrolle und Berufswelt. Friedensbewegungen
Die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- - Menschen und Humanfaktoren erkennen Bürgerrechte und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können. die Probleme ihrer Durchsetzung aufgrund verschiedener Rechtsvorstellungen und Sozialstrukturen
Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen - Die Rolle der Frau in verschiedenen Epochen und Interessengegensätze bei Kulturen; bedeutende Frauenpersönlichkeiten in der Nutzung von Räumen somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen können. Geschichte; das Streben nach Gleichberechtigung; Frauenprobleme der Gegenwart
Weitere zur Verarbeitung geographisch-wirtschaftlicher Informationen notwendige Arbeitsmittel - Kinderarbeit in Vergangenheit und -verfahren kennen Gegenwart; Erziehung und diese vermehrt für die selbständige Informationsauswertung einsetzen können. Bildungspolitik im historischen Wandel
- Die persönliche Rolle als Konsument kritisch durchleuchten zweite Industrielle Revolution; Ambivalenz der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung; Arbeitswelt und Freizeit; Verantwortung für die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen. Umwelt
Raum, Gesellschaft und Wirtschaft auch fächerübergreifend mit benachbarten natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können. - Transparentmachung des tagespolitischen Geschehens Didaktische Grundsätze:
Lehrstoff: Der Geschichts- und Sozialkundeunterricht soll durch Setzung von Schwerpunkten unter Anwendung des exemplarischen Prinzips die Stellung des Menschen in der Gesellschaft während verschiedener Epochen unter Beachtung der jeweils dominierenden politischen, wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Kräfte zeigen; Beispiele aus der Geschichte Österreichs sind - wo immer möglich - vorzuziehen.
1 Probleme des Zeitgeschehens sollen bei allen sich bietenden Anlässen in objektiver Weise behandelt und Möglichkeiten der Erziehung zu demokratischer Gesinnung genützt werden. Klasse (2 Wochenstunden):
Auseinandersetzung des Menschen mit seiner natürlichen Sozialkundliche Bildungsstoffe sind nicht isoliert zu behandeln, sondern anhand konkreter historischer oder aktueller Situationen zu gewinnen. Für die Erarbeitung und sozialen Umwelt wiederholende Zusammenfassung der Geschichte der Frau und des Kindes in der obersten Klasse ist die Möglichkeit eines projektorientierten Unterrichts gegeben.
1. Die Erde und ihre Darstellungsmöglichkeiten Die Themenkreise in den einzelnen Klassen sind in Lernziele und Lerninhalte gegliedert. Dem Lehrer bleibt es überlassen, diese zu gewichten, die für die Erreichung der Lernziele vorgegebenen Lerninhalte auszuwählen und allenfalls, soweit es die Unterrichtszeit erlaubt, zusätzliche Lerninhalte einzubringen.
Lernziele: Audiovisuelle Unterrichtsmittel, Quellenlektüre und Quellenauswertung, Referate und Diskussionen sind zur Verlebendigung des Unterrichts in geeigneter Weise einzusetzen. Exkursionen zu historischen Stätten sowie der Besuch von Ausstellungen und Museen dienen darüber hinaus einem vertieften Verständnis einzelner historischer Epochen. Wiederholungen in Längs- und Querschnitten sollen zu einem umfassenden Unterrichtserfolg beitragen.
- Die Gestalt der Erde und ihre Bewegungen beschreiben und deren Folgewirkungen erklären GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE
- Geographische Darstellungsmöglichkeiten kennen Bildungs- und interpretieren Lehraufgabe:
- Hilfsmittel zur Orientierung anwenden Das Ziel einer ganzheitlichen geographisch/wirtschaftskundlichen Erziehung ist der Erwerb von Einstellungen, Fähigkeiten und Kenntnissen.
Lerninhalte „Einstellungen” meint: verantwortungsvolle, sachgemäße und solidarische Betrachtung unserer Welt zum künftigen Wohle von Mensch und Natur.
Geoid, Revolution, Rotation, Ekliptik. Beleuchtungsverhältnisse; Globus, Karte, Bilder, Graphiken, Tabellen; Gradnetz, Zeitzonen, Orientierung im Gelände. „Fähigkeiten” bedeutet: geographische/wirtschaftskundliche Informationen finden, interpretieren und für die Lösung von Fragen anwenden können.
2. Die landschaftsökologischen Zonen der Erde „Kenntnisse” umfaßt: das Wissen um räumliche Muster, raumwirksame und wirtschaftliche Prozesse zur Bewältigung des zukünftigen Lebens.
Lernziele Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten:
- Die Verbreitung Entwicklung der natürlichen Landschaftskomponenten (Geofaktoren) analysieren Fähigkeit, erworbenes Wissen und erklären gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei räumlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen anzuwenden.
- Wechselbeziehung von Relief, Klima, Boden und Vegetation beispielhaft aufzeigen Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik des Raumes, der Wirtschaft und der Gesellschaft vermitteln.
- Landschaftsökologische Zonen der Erde als natürliche Lebensräume sehen Die räumlichen Gegebenheiten und bewerten deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen.
Lerninhalte: Entwicklung und Anwendung von topographischem Orientierungswissen, räumlichen Ordnungsvorstellungen und Orientierungsfertigkeiten.
Formen des Reliefs und ihre Entstehung; Erklärung der Temperatur- und Niederschlagsverteilung der Erde; Klima- und Vegetationszonen der Erde; Wechselbeziehungen zwischen Boden, Klima, Relief und Vegetation; Charakterisierung und Verbreitung der landschaftsökologischen Zonen. Sich der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter verschiedenen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen bewußt werden.
3. Der Mensch und seine wirtschaftlichen Bedürfnisse Lernziele: Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme.
- Bedürfnisbefriedigung Die Bedeutung der Wahrnehmung und Güterknappheit als Ursachen wirtschaftlicher Aktivitäten des Menschen erfassen Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen.
- Antriebskräfte Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Entwicklung einer Volkswirtschaft kennen Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können.
Lerninhalte: Die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich und die Welt kritisch zu beurteilen.
Der Mensch und seine materiellen Bedürfnisse, das ökonomische Prinzip, Wirtschaften als Folge von Knappheiten, Arbeitsteilung Einsicht in den Wandel der Produktionsprozesse und Geldwirtschaft als Kennzeichen volkswirtschaftlicher Entwicklung, Verständnis für Veränderungen der Einsatz von Produktionsfaktoren Arbeits- und Berufswelt.
4. Bevölkerungsstrukturen, ihre Entwicklungen Die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Veränderungen Lernziele: Humanfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können.
- Die räumliche Verteilung Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen und Interessengegensätze bei der Erdbevölkerung beschreiben Nutzung von Räumen somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen können.
- Die Ursachen, Formen Weitere zur Verarbeitung geographisch-wirtschaftlicher Informationen notwendige Arbeitsmittel und Folgen demographischer Prozesse erklären -verfahren kennen und diese vermehrt für die selbständige Informationsauswertung einsetzen können.
Lerninhalte: Die persönliche Rolle als Konsument kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen.
Topographische Verteilungsmuster der Weltbevölkerung, Kennziffern demographischer Prozesse, Regelhaftigkeiten und Entwicklungstendenzen der Bevölkerung, Bevölkerungswanderungen an Staatenbeispielen, regionale Beispiele zur Bevölkerungsentwicklung bei unterschiedlichen ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen. Raum, Gesellschaft und Wirtschaft auch fächerübergreifend mit benachbarten natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können.
5. Regionale Differenzierung nach kulturellen und sozioökonomischen Merkmalen Lehrstoff:
Lernziele 1. Klasse:
- Prägende Kulturfaktoren Auseinandersetzung des Menschen mit seiner natürlichen und grundlegende sozioökonomische Indikatoren kennen sozialen Umwelt
- 1. Die Gliederung der Erde nach kulturellen und sozioökonomische Gesichtspunkten begründen ihre Darstellungsmöglichkeiten
Lerninhalte Lernziele:
- Die großen Sprachengruppen, die Verbreitung der Weltreligionen, unterschiedliche Lebensformen (mit besonderer Berücksichtigung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen); Gliederung Gestalt der Erde unter Einbeziehung kultureller Merkmale; wichtige soziale und wirtschaftliche Kennzahlen, Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Kriterien. ihre Bewegungen beschreiben und deren Folgewirkungen erklären
2. Klasse (2 Wochenstunden): - Geographische Darstellungsmöglichkeiten kennen und interpretieren
Wirtschaftsformen und städtische Lebensweisen - Hilfsmittel zur Orientierung anwenden
1. Nutzung der natürlichen Ressourcen und ihre Folgen Lernziele Lerninhalte:
- Agrarsoziale Strukturen und agrare Nutzungsformen und -zonen der Erde beschreiben und erklären Geoid, Revolution, Rotation, Ekliptik. Beleuchtungsverhältnisse; Globus, Karte, Bilder, Graphiken, Tabellen; Gradnetz, Zeitzonen, Orientierung im Gelände.
- Vorkommen und Begrenztheit mineralischer und fossiler Rohstoffe erkennen 2. Die landschaftsökologischen Zonen der Erde
Lerninhalte Lernziele:
Soziale und ökonomische Strukturen - Die Verbreitung der Landwirtschaft, Verteilung, Produktion und weltwirtschaftliche Bedeutung wichtiger Rohstoffe; Verkehrserschließung, Landschaftsveränderung und Wertwandel von Naturräumen durch den wirtschaftenden Menschen, Nutzung ökologischer Grenzräume und Neulandgewinnung, Entstehung natürlichen Landschaftskomponenten (Geofaktoren) analysieren und Auflösung von Landnutzungszonen. erklären
2. Prozesse der Industrialisierung - Wechselbeziehung von Relief, Klima, Boden und Vegetation beispielhaft aufzeigen
Lernziele: - Landschaftsökologische Zonen der Erde als natürliche Lebensräume sehen und bewerten
- Die Unterschiede zwischen Modellen und realen Erscheinungsformen von Wirtschaftssystemen erkennen Lerninhalte:
- Die Ausbreitung Formen des Reliefs und ihre Entstehung; Erklärung der industriellen Entwicklung über die Temperatur- und Niederschlagsverteilung der Erde aufzeigen; Klima- und deren Rahmenbedingungen Vegetationszonen der Erde; Wechselbeziehungen zwischen Boden, Klima, Relief und Antriebskräfte an Beispielen darstellen Vegetation; Charakterisierung und Verbreitung der landschaftsökologischen Zonen.
- Industrielle Denkweisen und Arbeitsformen erkennen 3. Der Mensch und deren Übergreifen auf andere Wirtschaftsbereiche erfassen seine wirtschaftlichen Bedürfnisse Lernziele:
Lerninhalte: - Bedürfnisbefriedigung und Güterknappheit als Ursachen wirtschaftlicher Aktivitäten des Menschen erfassen
Komponenten von Wirtschaftssystemen, ökonomische Modellvorstellungen, Konkretisierung an Staatenbeispielen. Soziale, politische und wirtschaftliche Voraussetzungen und Interessen, das räumliche Potential, externe Bedingungen. Alte und neue Industrieregionen der Erde, Industrialisierungsgrad und materieller Lebensstandard; Kapitaleinsatz, Massenproduktion, Formen der Rationalisierung und - Antriebskräfte der Automation, Spezialisierung, Konzentrationserscheinungen und Marktstrategien; Auswirkungen auf andere Wirtschaftsbereiche. Entwicklung einer Volkswirtschaft kennen
3. Unternehmen und Betriebe Lerninhalte:
Lernziele: Der Mensch und seine materiellen Bedürfnisse, das ökonomische Prinzip, Wirtschaften als Folge von Knappheiten, Arbeitsteilung und Geldwirtschaft als Kennzeichen volkswirtschaftlicher Entwicklung, der Einsatz von Produktionsfaktoren
- Innerbetriebliche Organisation kennenlernen 4. Bevölkerungsstrukturen, ihre Entwicklungen und Veränderungen Lernziele:
- Einsicht in grundsätzliche unternehmerische Entscheidungen gewinnen Die räumliche Verteilung der Erdbevölkerung beschreiben
- Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Unternehmen verstehen Ursachen, Formen und Folgen demographischer Prozesse erklären
Lerninhalte:
Unternehmerische Grundentscheidungen und ihre Faktoren: Forschung und Entwicklung, Produkt, Produktionsprozeß, Absatzmarkt, Finanzierung und Investition, Marketing, Unternehmensführung, Materialwirtschaft, Bilanz. Beispiele von Unternehmensformen und rechtlichen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit. Topographische Verteilungsmuster der Weltbevölkerung, Kennziffern demographischer Prozesse, Regelhaftigkeiten und Entwicklungstendenzen der Bevölkerung, Bevölkerungswanderungen an Staatenbeispielen, regionale Beispiele zur Bevölkerungsentwicklung bei unterschiedlichen ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen.
4 5. Industrie und Umwelt Regionale Differenzierung nach kulturellen und sozioökonomischen Merkmalen
Lernziele:
- Einsicht gewinnen in die Spannungsverhältnisse zwischen wirtschaftlichen Prägende Kulturfaktoren und ökologischen Interessen grundlegende sozioökonomische Indikatoren kennen
- Die Notwendigkeit internationaler umweltpolitischer Maßnahmen als Folge Gliederung der fortschreitenden technologisch-wirtschaftlichen Entwicklung verstehen Erde nach kulturellen und sozioökonomische Gesichtspunkten begründen
Lerninhalte:
Aktuelle Fallstudie von Umweltproblemen, die sich überregional Die großen Sprachengruppen, die Verbreitung der Weltreligionen, unterschiedliche Lebensformen (mit besonderer Berücksichtigung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen); Gliederung der Erde unter Einbeziehung kultureller Merkmale; wichtige soziale und wirtschaftliche Kennzahlen, Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Kriterien.
auswirken 2. Klasse:
5. Die Stadt als Ausdruck wirtschaftlicher Wirtschaftsformen und gesellschaftlicher Entwicklungen städtische Lebensweisen
1. Nutzung der natürlichen Ressourcen und ihre Folgen Lernziele:
- Den weltweiten Vorgang der Verstädterung in seinen Ursachen, Abläufen Agrarsoziale Strukturen und Auswirkungen agrare Nutzungsformen und -zonen der Erde beschreiben und seine unterschiedlichen Ausprägungen erläutern erklären
- Struktur Vorkommen und funktionale Gliederung von Städten in verschiedenen Kulturkreisen vergleichen Begrenztheit mineralischer und fossiler Rohstoffe erkennen
- Die Qualität des urbanen Lebensraumes bewerten Lerninhalte:
Lerninhalte: Soziale und ökonomische Strukturen der Landwirtschaft, Verteilung, Produktion und weltwirtschaftliche Bedeutung wichtiger Rohstoffe; Verkehrserschließung, Landschaftsveränderung und Wertwandel von Naturräumen durch den wirtschaftenden Menschen, Nutzung ökologischer Grenzräume und Neulandgewinnung, Entstehung und Auflösung von Landnutzungszonen.
Der Verstädterungsprozeß in einzelnen Regionen der Erde, Push- und Pullfaktoren der Verstädterung, Satellitenstädte, Marginalsiedlungen, Besonderheiten der Verstädterung in Entwicklungsländern. 2. Prozesse der Industrialisierung
Die Stadt als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt. Städtische Funktionen als Ausdruck wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Strukturen und Entwicklungen. Stadtbilder, gewachsene und geplante Städte, urbanes Leben Lernziele: ökologische und soziale Umweltprobleme einer Großstadt; Stadt-Umland-Beziehungen.
6. Regionale Disparitäten - Die Unterschiede zwischen Modellen und realen Erscheinungsformen von Wirtschaftssystemen erkennen
Lernziele: - Die Ausbreitung der industriellen Entwicklung über die Erde aufzeigen und deren Rahmenbedingungen und Antriebskräfte an Beispielen darstellen
- Räumliche Differenzierung in Aktiv- Industrielle Denkweisen und Passivräume aufzeigen Arbeitsformen erkennen und deren Übergreifen auf andere Wirtschaftsbereiche erfassen
Lerninhalte:
Beispiele aus verschiedenen Regionen der Erde, Kriterien der Abgrenzung, Mechanismen, die zur Herausbildung von Aktiv- und Passivräumen führen. Komponenten von Wirtschaftssystemen, ökonomische Modellvorstellungen, Konkretisierung an Staatenbeispielen. Soziale, politische und wirtschaftliche Voraussetzungen und Interessen, das räumliche Potential, externe Bedingungen. Alte und neue Industrieregionen der Erde, Industrialisierungsgrad und materieller Lebensstandard; Kapitaleinsatz, Massenproduktion, Formen der Rationalisierung und der Automation, Spezialisierung, Konzentrationserscheinungen und Marktstrategien; Auswirkungen auf andere Wirtschaftsbereiche.
3. Klasse (2 Wochenstunden): Unternehmen und Betriebe
Raum, Gesellschaft und Wirtschaft Österreichs Lernziele:
1. Lagebeziehungen und Naturraumpotential - Innerbetriebliche Organisation kennenlernen
Lernziele: - Einsicht in grundsätzliche unternehmerische Entscheidungen gewinnen
- Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Lagebeziehungen für Österreich erfassen von Unternehmen verstehen
- Die unterschiedlichen naturräumlichen Voraussetzungen österreichischer Landschaften für die ökonomischen Tätigkeiten erkennen Lerninhalte:
Lerninhalte Unternehmerische Grundentscheidungen und ihre Faktoren: Forschung und Entwicklung, Produkt, Produktionsprozeß, Absatzmarkt, Finanzierung und Investition, Marketing, Unternehmensführung, Materialwirtschaft, Bilanz. Beispiele von Unternehmensformen und rechtlichen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit.
Veränderungen der Lagebeziehung und deren Auswirkungen; landschaftsökologische Grundlagen, naturräumliche Gliederung, politisch-administrative Einheiten. 4. Industrie und Umwelt
2. Demographische und gesellschaftliche Entwicklungen Lernziele:
- Kenntnis charakteristischer demographischer Strukturen Einsicht gewinnen in die Spannungsverhältnisse zwischen wirtschaftlichen und Prozesse ökologischen Interessen
- Ursachen und Auswirkungen des sozioökonomischen Strukturwandels Die Notwendigkeit internationaler umweltpolitischer Maßnahmen als Folge der Gegenwart analysieren fortschreitenden technologisch-wirtschaftlichen Entwicklung verstehen
Lerninhalte:
Strukturen, Entwicklung und Verteilung der österreichischen Bevölkerung, Bevölkerungsprognosen, Auswirkungen des demographischen Wandels, die Veränderungen der Erwerbsstruktur, nicht bezahlte Dienstleistungen, soziale und berufliche Mobilität, Arbeitsmarkt, Einkommens- und Vermögensverteilung. Aktuelle Fallstudie von Umweltproblemen, die sich überregional
3. Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme auswirken
Lernziele: 5. Die Stadt als Ausdruck wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen
- Leistungen und Strukturmerkmale der österreichischen Volkswirtschaft und deren Veränderungen anhand wesentlicher ökonomischer Daten erfassen Lernziele:
- Die außenwirtschaftlichen Verflechtungen Österreichs Den weltweiten Vorgang der Verstädterung in ihrer Bedeutung für die Gesamtwirtschaft erkennen seinen Ursachen, Abläufen und beurteilen Auswirkungen beschreiben und seine unterschiedlichen Ausprägungen erläutern
Lerninhalte: - Struktur und funktionale Gliederung von Städten in verschiedenen Kulturkreisen vergleichen
Volkswirtschaftliche Kennzahlen und Strukturdaten, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, sektorale Gliederung der Wirtschaft, die volkswirtschaftliche Bedeutung - Die Qualität des Fremdenverkehrs, Handels- und Kapitalverflechtungen mit dem Ausland, Zahlungsbilanz, Österreichs Stellung in der Weltwirtschaft. urbanen Lebensraumes bewerten
4. Wirtschafts- und Sozialpolitik Lerninhalte:
Lernziele: Der Verstädterungsprozeß in einzelnen Regionen der Erde, Push- und Pullfaktoren der Verstädterung, Satellitenstädte, Marginalsiedlungen, Besonderheiten der Verstädterung in Entwicklungsländern.
- Die österreichische Wirtschaftsordnung, deren Träger, Ziele und Instrumente kennenlernen Die Stadt als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt. Städtische Funktionen als Ausdruck wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Strukturen und Entwicklungen. Stadtbilder, gewachsene und geplante Städte, urbanes Leben: ökologische und soziale Umweltprobleme einer Großstadt; Stadt-Umland-Beziehungen.
- Maßnahmen zur Umsetzung konkreter wirtschafts- und sozialpolitischer Ziele kennen und deren politische und ökonomische Effizienz einschätzen 6. Regionale Disparitäten
Lerninhalte Lernziele:
Träger, Instrumente und Ziele der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die Praxis der sozialen Marktwirtschaft in Österreich, Eigentumsverhältnisse - Räumliche Differenzierung in der österreichischen Wirtschaft, Wirtschaftsverbände, Interessensvertretungen der Arbeitgeber und -nehmer, Sozialpartnerschaft; öffentliche Haushalte und Budgetpolitik. Zielkonflikte anhand konkreter Beispiele aus der Tagespolitik, Wechselbeziehungen zwischen Konsumverhalten Aktiv- und Wirtschaft. Passivräume aufzeigen
5. Regionale Disparitäten Lerninhalte:
Lernziele: Beispiele aus verschiedenen Regionen der Erde, Kriterien der Abgrenzung, Mechanismen, die zur Herausbildung von Aktiv- und Passivräumen führen.
- Regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und demographischen Dynamik und ihre Konsequenzen für Raum und Bevölkerung beobachten und einschätzen 3. Klasse:
- Verständnis für die Notwendigkeit von räumlichen Ordnungsmaßnahmen zur Sicherung von Lebens- Raum, Gesellschaft und Wirtschaftsraum Wirtschaft Österreichs
Lerninhalte: 1. Lagebeziehungen und Naturraumpotential
Raumtypen anhand von Beispielen, zentrale Orte und ihre Bedeutung für den ländlichen Raum, der Agglomerationsprozeß und seine Folgen, Zentralräume und Stadtregionen, Merkmale des stadtnahen und des stadtfernen Raumes, Funktionswandel eines ausgewählten Raumes, kommunalpolitische Probleme anhand eines konkreten Beispiels, Instrumente und Institutionen der Raumordnung in Österreich. Lernziele:
6. Ökologie- und Umweltprobleme - Die Bedeutung der Lagebeziehungen für Österreich erfassen
Lernziele: - Die unterschiedlichen naturräumlichen Voraussetzungen österreichischer Landschaften für die ökonomischen Tätigkeiten erkennen
- Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen Lerninhalte:
- Fähigkeiten zu verantwortungsvoller Mitgestaltung des Lebensraumes erwerben Veränderungen der Lagebeziehung und deren Auswirkungen; landschaftsökologische Grundlagen, naturräumliche Gliederung, politisch-administrative Einheiten.
- Maßnahmen zur Pflege von Siedlungs- 2. Demographische und Landschaftsbild beurteilen gesellschaftliche Entwicklungen Lernziele:
Lerninhalte: - Kenntnis charakteristischer demographischer Strukturen und Prozesse
Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele, Instrumente der Umweltpolitik, Möglichkeiten - Ursachen und Auswirkungen des sozioökonomischen Strukturwandels der persönlichen Mitwirkung bei umweltpolitischen Maßnahmen, Landschaftsschutz, Dorferneuerung, Stadtsanierung. Gegenwart analysieren
4. Klasse (1 Wochenstunde) Lerninhalte:
Kraftfelder Strukturen, Entwicklung und Verteilung der Weltwirtschaft österreichischen Bevölkerung, Bevölkerungsprognosen, Auswirkungen des demographischen Wandels, die Veränderungen der Erwerbsstruktur, nicht bezahlte Dienstleistungen, soziale und Weltpolitik berufliche Mobilität, Arbeitsmarkt, Einkommens- und Vermögensverteilung.
1 3. Fragen der europäischen Integration Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme
Lernziele:
- Integrationsbestrebungen in Europa mit besonderer Berücksichtigung Leistungen und Strukturmerkmale der EG österreichischen Volkswirtschaft und Osteuropas analysieren deren Veränderungen anhand wesentlicher ökonomischer Daten erfassen
- Die Auswirkungen der europäischen Integration auf Österreich anhand von Beispielen aufzeigen außenwirtschaftlichen Verflechtungen Österreichs in ihrer Bedeutung für die Gesamtwirtschaft erkennen und beurteilen
Lerninhalte:
Wirtschaftliche und politische Motive und Zielsetzungen, konkurrierende nationale und regionale Interessen; Auswirkungen supranationaler Organisationen; politische und wirtschaftliche Anpassungsprobleme. Volkswirtschaftliche Kennzahlen und Strukturdaten, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, sektorale Gliederung der Wirtschaft, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs, Handels- und Kapitalverflechtungen mit dem Ausland, Zahlungsbilanz, Österreichs Stellung in der Weltwirtschaft.
2 4. Fragen der Weltwirtschaft Wirtschafts- und Sozialpolitik
Lernziele:
- Handelspolitische Intentionen in Theorie Die österreichische Wirtschaftsordnung, deren Träger, Ziele und Praxis vergleichen Instrumente kennenlernen
- Maßnahmen zur Umsetzung konkreter wirtschafts- und sozialpolitischer Ziele kennen und Funktionen internationaler Wirtschaftsorganisationen beschreiben deren politische und ökonomische Effizienz einschätzen
- Die Waren- und Zahlungsströme in ihren Grundzügen kennen Lerninhalte:
Lerninhalte: Träger, Instrumente und Ziele der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die Praxis der sozialen Marktwirtschaft in Österreich, Eigentumsverhältnisse in der österreichischen Wirtschaft, Wirtschaftsverbände, Interessensvertretungen der Arbeitgeber und -nehmer, Sozialpartnerschaft; öffentliche Haushalte und Budgetpolitik. Zielkonflikte anhand konkreter Beispiele aus der Tagespolitik, Wechselbeziehungen zwischen Konsumverhalten und Wirtschaft.
Beispiele für Liberalisierung und Protektionismus, internationale Wirtschaftsorganisationen, Währung, Wechselkurs, Märkte und Börsen, internationale Arbeitsteilung, transnationale Konzerne. 5. Regionale Disparitäten
3. Globale Disparitäten und Wahrnehmungen von Völkern und Staaten Lernziele:
- Erkennen, wie unterschiedliche Vorstellungen über Völker, Länder Regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und Orte zustande kommen demographischen Dynamik und ihre Konsequenzen für Raum und Bevölkerung beobachten und einschätzen
- Unterschiedliche Vorstellungen Verständnis für die Notwendigkeit von räumlichen Ordnungsmaßnahmen zur Sicherung von Lebens- und Wertungen des Entwicklungsbegriffes diskutieren Wirtschaftsraum
- Ursachen unterschiedlicher Entwicklung an regionalen Beispielen aufzeigen Lerninhalte:
- Die Problematik Raumtypen anhand von Beispielen, zentrale Orte und ihre Bedeutung für den ländlichen Raum, der Entwicklungspolitik durchleuchten Agglomerationsprozeß und seine Folgen, Zentralräume und Stadtregionen, Merkmale des stadtnahen und des stadtfernen Raumes, Funktionswandel eines ausgewählten Raumes, kommunalpolitische Probleme anhand eines konkreten Beispiels, Instrumente und Institutionen der Raumordnung in Österreich.
Lerninhalte: 6. Ökologie- und Umweltprobleme
Unterschiedliche Informationsquellen, gesteuerte oder zufällige Wahrnehmung, unterschiedliche Wertvorstellungen. Leitbilder und Wertvorstellungen für Entwicklung, Lebensqualität und Entwicklung, Problematik sozioökonomische Indikation, endogene und exogene Ursachen und deren Verflechtung, Motive, Träger und Instrumente der Entwicklungspolitik, Zusammenarbeit von Industrie- und Entwicklungsländern, Vorstellungen über eine neue Weltwirtschaftsordnung. Lernziele:
Didaktische Grundsätze: - Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen
Der Lehrstoff der einzelnen Klassen steht jeweils unter einem Jahresthema, das wiederum in Themenkreise gegliedert ist. Innerhalb der Themenkreise haben die Lernziele vorrangige Bedeutung, vor allem als Filterfunktion gegenüber der Stoffülle der Lerninhalte. - Fähigkeiten zu verantwortungsvoller Mitgestaltung des Lebensraumes erwerben
Die Reihenfolge - Maßnahmen zur Pflege von Themenkreisen, Zielstellungen und Lerninhalten bildet eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, die auch abgeändert werden kann, wenn es die aktuelle Unterrichtssituation erfordert. Die eingehende Auseinandersetzung mit Grundfragen des Faches Geographie Siedlungs- und Wirtschaftskunde ist einer zwar lückenlosen, aber oberflächlichen Durchnahme aller Lerninhalte grundsätzlich vorzuziehen. Landschaftsbild beurteilen
Die Auswahl der Beispiele, durch die die Themenkreise im Unterricht konkretisiert werden, soll nach folgenden Gesichtspunkten erfolgen Lerninhalte:
1. Aussagekraft (bezüglich exemplarischer Übertragbarkeit und des Erkennens von Zusammenhängen), Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele, Instrumente der Umweltpolitik, Möglichkeiten der persönlichen Mitwirkung bei umweltpolitischen Maßnahmen, Landschaftsschutz, Dorferneuerung, Stadtsanierung.
2 4. Vorwissen, Interessen und Verständnis der Schülerinnen und Schüler, Klasse (1 Wochenstunde):
3. Aktualtität (Anm.: richtig: Aktualität) Kraftfelder der Weltwirtschaft und Lebensnähe, Weltpolitik
4 1. Sicherung topographischer Grundkenntnisse, Fragen der europäischen Integration
5. vorhandenes Unterrichtsmaterial. Lernziele:
Der Unterricht soll darauf ausgerichtet sein, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, das erworbene Wissen - Integrationsbestrebungen in sachlich richtiger und altersadäquater Form an Kinder weiterzugeben. Zusammenhänge Europa mit besonderer Berücksichtigung der EG und die Bildung klarer Begriffe haben Vorrang vor einer Überfrachtung des Unterrichts durch Fakten. Topographisches Wissen bedeutet die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung. Auf die Entwicklung dieser Fähigkeit ist bei jeder geeigneten Unterrichtssituation Bedacht zu nehmen. Osteuropas analysieren
Alle Sozial- und Aktionsformen haben ihre Berechtigung im Unterricht, solange ihr Einsatz gründlich überlegt wird und zum Erwerb bestimmter Qualifikationen führt. Besondere Bedeutung kommt dem projektorientierten und dem fächerübergreifenden Unterricht zu, da beide die Zusammenschau - Die Auswirkungen der Fächer fördern. europäischen Integration auf Österreich anhand von Beispielen aufzeigen
Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muß sich auch vermehrt der realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen und Betriebserkundungen können Schülerinnen und Schüler unmittelbar räumliche und wirtschaftliche Situationen und Prozesse beobachten und erleben. Lerninhalte:
Das Fach Geographie und Wirtschaftskunde ist eines der medienintensivsten Fächer. Der regelmäßige Einsatz von Medien aller Art ermöglicht die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler und fördert individuelles wie soziales Lernen und Üben. Wirtschaftliche und politische Motive und Zielsetzungen, konkurrierende nationale und regionale Interessen; Auswirkungen supranationaler Organisationen; politische und wirtschaftliche Anpassungsprobleme.
RECHTSKUNDE 2. Fragen der Weltwirtschaft
Bildungs- und Lehraufgabe Lernziele:
Ziel des Unterrichtes ist es - auch unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte - die Kenntnis jener wichtigsten Gesetze und Verordnungen sowie der daraus folgenden entsprechenden Verhaltensweisen zu vermitteln, die für die berufliche Tätigkeit im Kindergarten Handelspolitische Intentionen in Theorie und Hort erforderlich sind. Praxis vergleichen
Weiters soll die Fähigkeit, einfache Eingaben an Gerichte - Ziele und Behörden zu verfassen, erworben werden. Funktionen internationaler Wirtschaftsorganisationen beschreiben
Lehrstoff: - Die Waren- und Zahlungsströme in ihren Grundzügen kennen
5. Klasse (2 Wochenstunden) Lerninhalte:
Aus den nachstehenden Stoffangaben ist unter Beachtung der Berufsbezogenheit eine entsprechende Auswahl zu treffen Beispiele für Liberalisierung und Protektionismus, internationale Wirtschaftsorganisationen, Währung, Wechselkurs, Märkte und Börsen, internationale Arbeitsteilung, transnationale Konzerne.
Grundlegende Begriffe: Recht, Rechtsquellen (zB Gesetz, Verordnung). 3. Globale Disparitäten und Wahrnehmungen von Völkern und Staaten Lernziele:
Aus dem Privatrecht: - Erkennen, wie unterschiedliche Vorstellungen über Völker, Länder und Orte zustande kommen
Rechts- - Unterschiedliche Vorstellungen und Handlungsfähigkeit; Persönlichkeitsrechte; rechtlich bedeutsame Altersstufen; gesetzliche Stellvertretung (Vormundschaft); Grundzüge Wertungen des Sachwaltergesetzes. Entwicklungsbegriffes diskutieren
Das eheliche und uneheliche Kind; Rechte des Kindes; Rechte und Pflichten der Eltern; Erziehungsberechtigung. Annahme - Ursachen unterschiedlicher Entwicklung an Kindesstatt. regionalen Beispielen aufzeigen
- Die wichtigsten berufsbezogenen Verträge (Pflegschaftsvertrag, Arbeitsvertrag, Versicherungsvertrag u.a.). Schadenersatzrecht; Haftung und Haftpflicht. Problematik der Entwicklungspolitik durchleuchten
Arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen: Sozialversicherung Lerninhalte:
Kollektivvertrag; Urlaub; Kündigung, Entlassung, Arbeitnehmerschutz, Mutterschutz; Anstellung im vertraglichen und öffentlichen Dienstverhältnis, Lohn- und Einkommensteuer. Unterschiedliche Informationsquellen, gesteuerte oder zufällige Wahrnehmung, unterschiedliche Wertvorstellungen. Leitbilder und Wertvorstellungen für Entwicklung, Lebensqualität und Entwicklung, Problematik sozioökonomische Indikation, endogene und exogene Ursachen und deren Verflechtung, Motive, Träger und Instrumente der Entwicklungspolitik, Zusammenarbeit von Industrie- und Entwicklungsländern, Vorstellungen über eine neue Weltwirtschaftsordnung.
Aus dem öffentlichen Recht Didaktische Grundsätze:
Jugendfürsorge (Jugendwohlfahrt, Jugendschutz). Der Lehrstoff der einzelnen Klassen steht jeweils unter einem Jahresthema, das wiederum in Themenkreise gegliedert ist. Innerhalb der Themenkreise haben die Lernziele vorrangige Bedeutung, vor allem als Filterfunktion gegenüber der Stoffülle der Lerninhalte.
Kindergartengesetz (bzw. Hortgesetz) und Dienstrecht der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner (bzw. Erzieherinnen und Erzieher an Horten) des zutreffenden Landes. Die Reihenfolge von Themenkreisen, Zielstellungen und Lerninhalten bildet eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, die auch abgeändert werden kann, wenn es die aktuelle Unterrichtssituation erfordert. Die eingehende Auseinandersetzung mit Grundfragen des Faches Geographie und Wirtschaftskunde ist einer zwar lückenlosen, aber oberflächlichen Durchnahme aller Lerninhalte grundsätzlich vorzuziehen.
Grundlegende straßenpolizeiliche Bestimmungen. Die Auswahl der Beispiele, durch die die Themenkreise im Unterricht konkretisiert werden, soll nach folgenden Gesichtspunkten erfolgen:
Aufbau des Gerichtswesens 1. Aussagekraft (insbesondere Jugendgerichtebezüglich exemplarischer Übertragbarkeit und des Erkennens von Zusammenhängen);,
Grundlegende berufsbezogene Bestimmungen aus dem Strafrecht; Delikte (Vergehen, Verbrechen) und Strafe; Unabhängigkeit der Richter; 2. Vorwissen, Interessen und Verständnis der Schülerinnen und Schüler,
wichtigste Rechtsmittel 3. Aktualtität (Anm.: richtig: Aktualität) und Lebensnähe,
Didaktische Grundsätze: 4. Sicherung topographischer Grundkenntnisse,
Der Unterricht in Rechtskunde soll nicht nur das nötige Wissen vermitteln, sondern in den Schülerinnen und Schülern auch das Verständnis für die Bedeutung des Rechtes als Grundlage einer sittlichen Ordnung wecken und der staatsbürgerlichen Erziehung sowie Politischen Bildung dienen. 5. vorhandenes Unterrichtsmaterial.
Aus den angegebenen Rechtsgebieten sind vor allem jene Kapitel auszuwählen und eingehend zu behandeln, die als Grundlage für eine richtige Beurteilung verschiedener Situationen des beruflichen und persönlichen Lebens notwendig sind. Der Unterricht soll darauf ausgerichtet sein, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, das erworbene Wissen in sachlich richtiger und altersadäquater Form an Kinder weiterzugeben. Zusammenhänge und die Bildung klarer Begriffe haben Vorrang vor einer Überfrachtung des Unterrichts durch Fakten. Topographisches Wissen bedeutet die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung. Auf die Entwicklung dieser Fähigkeit ist bei jeder geeigneten Unterrichtssituation Bedacht zu nehmen.
Die einzelnen Stoffgebiete sollen, soweit dies möglich ist, von konkreten Fällen ausgehend so dargeboten werden, daß ein systematischer Aufbau gewährleistet ist. Alle Sozial- und Aktionsformen haben ihre Berechtigung im Unterricht, solange ihr Einsatz gründlich überlegt wird und zum Erwerb bestimmter Qualifikationen führt. Besondere Bedeutung kommt dem projektorientierten und dem fächerübergreifenden Unterricht zu, da beide die Zusammenschau der Fächer fördern.
MATHEMATIK Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muß sich auch vermehrt der realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen und Betriebserkundungen können Schülerinnen und Schüler unmittelbar räumliche und wirtschaftliche Situationen und Prozesse beobachten und erleben.
Bildungs- Das Fach Geographie und Lehraufgabe: Wirtschaftskunde ist eines der medienintensivsten Fächer. Der regelmäßige Einsatz von Medien aller Art ermöglicht die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler und fördert individuelles wie soziales Lernen und Üben.
Der Unterricht in Mathematik soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische wie fächerübergreifende Aspekte enthalten: RECHTSKUNDE UND POLITISCHE BILDUNG
Mathematisches Wissen Bildungs- und Können. Lehraufgabe:
Die Schülerinnen Ziel des Unterrichtes ist es - auch unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte - die Kenntnis jener wichtigsten Gesetze und Schüler sollen Verordnungen sowie der daraus folgenden entsprechenden Verhaltensweisen zu vermitteln, die für die berufliche Tätigkeit im Kindergarten und Hort erforderlich sind.
- grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Einsichten in den Stoffgebieten Algebra, Geometrie, Analysis und Stochastik erwerben und verwenden können, Weiters soll die Fähigkeit, einfache Eingaben an Gerichte und Behörden zu verfassen, erworben werden.
- mit mathematischen Methoden und Denkweisen vertraut werden, auch im Hinblick auf mathematisch orientierte Lernspiele, Lehrstoff:
- mit der Verwendung geeigneter mathematischer Texte und Arbeitsmittel, insbesondere elektronischer Rechengeräte, vertraut werden. 5. Klasse:
Anwenden von Mathematik Aus den nachstehenden Stoffangaben ist unter Beachtung der Berufsbezogenheit eine entsprechende Auswahl zu treffen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Grundlegende Begriffe: Recht, Rechtsquellen (zB Gesetz, Verordnung).
- ihr mathematisches Wissen und Können in verschiedenen Bereichen, insbesondere in solchen, die zu ihrer Lebens- und Wissenswelt Bezug haben, anwenden können, Aus dem Privatrecht:
- Mathematik als nützliches Werkzeug zur Lösung von Alltagsproblemen erkennen, Rechts- und Handlungsfähigkeit; Persönlichkeitsrechte; rechtlich bedeutsame Altersstufen; gesetzliche Stellvertretung (Vormundschaft); Grundzüge des Sachwaltergesetzes.
- wesentliche Erkenntnisse für mathematische Früherziehung Das eheliche und Lernhilfe nützen können uneheliche Kind; Rechte des Kindes; Rechte und Pflichten der Eltern; Erziehungsberechtigung. Annahme an Kindesstatt.
Allgemeine mathematische Fähigkeiten Die wichtigsten berufsbezogenen Verträge (Pflegschaftsvertrag, Arbeitsvertrag, Versicherungsvertrag u.a.). Schadenersatzrecht; Haftung und Haftpflicht.
In Zusammenhang mit dem Erwerb von mathematischem Wissen und Können Arbeits- und dem Anwenden von Mathematik sind folgende Lernziele anzustreben sozialrechtliche Bestimmungen: Sozialversicherung:
- Argumentieren Kollektivvertrag; Urlaub; Kündigung, Entlassung, Arbeitnehmerschutz, Mutterschutz; Anstellung im vertraglichen und exaktes Arbeiten öffentlichen Dienstverhältnis, Lohn- und Einkommensteuer.
Insbesondere Aus dem öffentlichen Recht: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewußter Verwendung von Regeln; Begründen; Vollständigkeit einer Argumentation überblicken; Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).
- Darstellen und Interpretieren Jugendfürsorge (Jugendwohlfahrt, Jugendschutz).
Insbesondere: verbales, formales und graphisches Darstellen von Sachverhalten; Deuten von formalen Begriffen durch Belegen mit Vorstellungen und Inhalten; Wechseln von Darstellungsformen; Herauslesen von Eigenschaften und Beziehungen aus Darstellungen. Kindergartengesetz (bzw. Hortgesetz) und Dienstrecht der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner (bzw. Erzieherinnen und Erzieher an Horten) des zutreffenden Landes.
- Produktives geistiges Arbeiten Grundlegende straßenpolizeiliche Bestimmungen.
Insbesondere: Kombinieren von vertrauten Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen oder mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren in teilweise neuartigen inner- oder außermathematischen Situationen Aufbau des Gerichtswesens (insbesondere Jugendgerichte); Abstrahieren und Konkretisieren, Verallgemeinern und Spezialisieren, Analogisieren und Kontrastieren.
- Kritisches Denken. Grundlegende berufsbezogene Bestimmungen aus dem Strafrecht; Delikte (Vergehen, Verbrechen) und Strafe; Unabhängigkeit der Richter;
Insbesondere: Überprüfung von Vermutungen, von Ergebnissen; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Erkennen der beschränkten Gültigkeit von Aussagen, Feststellen von Voraussetzungen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle wichtigste Rechtsmittel.
Persönlichkeits- und Sozialentwicklung. Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht soll Kenntnisse über das politische, kulturelle und wirtschaftliche Geschehen sowie Sachinformationen über deren historische und gesellschaftliche Entstehungsbedingungen und die in ihnen wirkenden Kräfte und Interessen vermitteln. Die Schüler und Schülerinnen sollen die Fähigkeit zum Erkennen politischer, kultureller und Schüler wirtschaftlicher Zusammenhänge sowie deren kritischer Beurteilung gewinnen. Darüber hinaus sollen befähigt werden die Schüler und Schülerinnen zur aktiven Mitwirkung und Mitgestaltung am politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenleben motiviert werden.
- sorgfältig, konzentriert, planmäßig und überlegt zu arbeiten, Der Unterricht soll nicht nur das nötige Wissen in Rechtskunde vermitteln, sondern auch das Verständnis für die Bedeutung des Rechtes als Grundlage einer gesellschaftlichen Ordnung wecken. Insbesondere sind dabei jene Themen auszuwählen, die die Grundlage für das berufliche und persönliche Leben des Einzelnen bilden.
- gesetzmäßig zu denken, klare Begriffe zu bilden, sinnvolle Fragen zu stellen sowie kontrolliert zu abstrahieren und zu verallgemeinern, Aus den angegebenen Rechtsgebieten sind vor allem jene Kapitel auszuwählen und eingehend zu behandeln, die als Grundlage für eine richtige Beurteilung verschiedener Situationen des beruflichen und persönlichen Lebens notwendig sind.
- Informationsquellen sachgerecht Im Gegenstand Rechtskunde und Politische Bildung sind Querverbindungen zu nutzen allen Unterrichtsgegenständen (insbesondere Geschichte und Sozialkunde, Geographie und Wirtschaftskunde) nach Möglichkeit auf Grund einer gemeinsamen Planung mit Lehrern und Lehrerinnen anderer Unterrichtsgegenstände herzustellen.
- selbständig Wissen zu erwerben Die einzelnen Stoffgebiete sollen, soweit dies möglich ist, von konkreten Fällen ausgehend so behandelt werden, daß ein systematischer Aufbau gewährleistet ist.
- Darstellungsformen, die zur Beschreibung konkreter wie abstrakter Sach- und Denkverhalte erforderlich sind, zu verwenden oder zu erarbeiten, MATHEMATIK
- kritisches Denken zu entwickeln und gegenüber verschiedenen Standpunkten Bildungs- und Sichtweise offen zu sein, Lehraufgabe:
- ihre Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln, Der Unterricht in Mathematik soll zum Erreichen der folgenden Ziele
- sowohl selbständig als auch kooperativ zu arbeiten beitragen, die sowohl fachspezifische wie fächerübergreifende Aspekte
- Freude an kreativem Verhalten und intellektuellen Leistungen zu gewinnen. enthalten:
Lehrstoff: Mathematisches Wissen und Können.
1. Klasse (3 Wochenstunden): Die Schülerinnen und Schüler sollen
Fundamentale Idee: Elementare Algebra (Wiederholen und Vertiefen) Zahlenmengen (Mengentheoretische Begriffe, Vergleichen und Verknüpfen von Mengen an den erforderlichen Lehrstoffstellen und in einem für das Verständnis des jeweiligen Sachverhaltes notwendigen Umfang, keine Wahrheitstafeln, Primat der Anschauung). - grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Einsichten in den Stoffgebieten Algebra, Geometrie, Analysis und Stochastik erwerben und verwenden können,
Kennen von Eigenschaften und Arbeiten - mit Rechengesetzen (Zahlengefühl). mathematischen Methoden und Denkweisen vertraut werden, auch im Hinblick auf mathematisch orientierte Lernspiele,
Erarbeitete Rechengesetze beim Umformen von linearen Gleichungen, Bruchgleichungen und Ungleichungen (einfache Textaufgaben) anwenden können, Beherrschen von Probetechniken, Vertrautmachen mit unterschiedlichen Schreibweisen der Naturwissenschaften. - mit der Verwendung geeigneter mathematischer Texte und Arbeitsmittel, insbesondere elektronischer Rechengeräte, vertraut werden.
Potenzen mit Exponenten aus N und Z Anwenden von Mathematik. Fundamentale Idee: Koordinatenungebundene Geometrie Flächen und Körper: Grundbegriffe der Geometrie, Dreieck, Viereck,
Kreis Die Schülerinnen und Kreisteile (ohne Segment), Lehrsatz des Pythagoras. Schüler sollen
Kongruenzabbildung - Symmetrie (Ornamente und Fliesenmuster), Strahlensatz - Vergrößern und Verkleinern. - ihr mathematisches Wissen und Können in verschiedenen Bereichen, insbesondere in solchen, die zu ihrer Lebens- und Wissenswelt Bezug haben, anwenden können,
Volumen und Oberfläche - Mathematik als nützliches Werkzeug zur Lösung von Körpern. Alltagsproblemen erkennen,
Allenfalls: Rißleseübungen zur Förderung der Raumanschauung - wesentliche Erkenntnisse für mathematische Früherziehung und Lernhilfe nützen können.
Schriftliche Arbeiten: Allgemeine mathematische Fähigkeiten.
Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester). In Zusammenhang mit dem Erwerb von mathematischem Wissen und Können und dem Anwenden von Mathematik sind folgende Lernziele anzustreben:
2 - Argumentieren und exaktes Arbeiten. Klasse (3 Wochenstunden):
Fundamentale Idee: Einbindung der Geometrie in ein rechtwinkeliges Koordinatensystem Insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewußter Verwendung von Regeln; Begründen; Vollständigkeit einer Argumentation überblicken; Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).
Beherrschung des rechtwinkeligen Koordinatensystems im R2; Punkte einzeichnen, herauslesen können, Entfernungen von Punkten, Mittelpunkt von Strecken, Länge von Strecken - Darstellen und Interpretieren.
Vektor: Koordinatendarstellung, Addition, Subtraktion, Multiplikation mit einer Zahl, Betrag. Insbesondere: verbales, formales und graphisches Darstellen von Sachverhalten; Deuten von formalen Begriffen durch Belegen mit Vorstellungen und Inhalten; Wechseln von Darstellungsformen; Herauslesen von Eigenschaften und Beziehungen aus Darstellungen.
Analytische Geometrie: Einfache Fragestellungen (Merkwürdige Punkte im Dreieck - ohne Inkreismittelpunkt) Produktives geistiges Arbeiten.
Funktion - Mengendiagramm, Funktionsgleichung, Wertetabelle, Insbesondere: Kombinieren von vertrauten Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen oder mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren in teilweise neuartigen inner- oder außermathematischen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren, Verallgemeinern und Spezialisieren, Analogisieren und Kontrastieren.
Funktionsgraph - Kritisches Denken.
Lineare Funktion: Interpretation (Anstieg, ua.). Insbesondere: Überprüfung von Vermutungen, von Ergebnissen; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Erkennen der beschränkten Gültigkeit von Aussagen, Feststellen von Voraussetzungen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle.
Allenfalls: Gleichungen zur Beschreibung von Modellen, Persönlichkeits- und Sozialentwicklung.
Geradengleichung über Parameterdarstellung. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden,
Fundamentale Idee: Funktionsbegriff (Entwicklung aus der Anschauung) - sorgfältig, konzentriert, planmäßig und überlegt zu arbeiten,
Lineare Gleichungen mit zwei Variablen (Schnittpunkte als Nichtrasterpunkte), Zusammenhang lineare Gleichung mit zwei Variablen - gesetzmäßig zu denken, klare Begriffe zu bilden, sinnvolle Fragen zu stellen sowie kontrolliert zu abstrahieren und zu verallgemeinern,
- Graphische Darstellung Informationsquellen sachgerecht zu nutzen, praxisnahe Textbeispiele.
Potenzen mit Exponenten aus Q, Wurzeln, Zusammenhang Wurzel - Potenz selbständig Wissen zu erwerben, Abschätzen von Wurzeln.
Potenzfunktion: Symmetrie, Umkehrfunktion, Monotonie, Stetigkeit (im Sinne von durchzeichenbaren Funktionen). - Darstellungsformen, die zur Beschreibung konkreter wie abstrakter Sach- und Denkverhalte erforderlich sind, zu verwenden oder zu erarbeiten,
Allenfalls: Quadratische Gleichung; Beschränktheit - kritisches Denken zu entwickeln und gegenüber verschiedenen Standpunkten und Sichtweise offen zu sein, Interpretation der Funktionsgraphen. Anwendungsorientierte Beispiele
Schriftliche Arbeiten: - ihre Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln,
Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester). - sowohl selbständig als auch kooperativ zu arbeiten,
3 - Freude an kreativem Verhalten und intellektuellen Leistungen zu gewinnen. Klasse (2 Wochenstunden):
Fundamentale Idee Lehrstoff: Vertiefung und Präzisierung des Funktionsbegriffes.
Elemente der Differential- und Integralrechnung 1. Klasse:
Folgen: Anschauliche Einführung des Grenzwertbegriffes (Graphische Darstellung: Nullfolge), Monotonie, Beschränktheit, Konvergenz - Divergenz, arithmetische Folge - lineare Funktion. Fundamentale Idee: Elementare Algebra (Wiederholen und Vertiefen) Zahlenmengen (Mengentheoretische Begriffe, Vergleichen und Verknüpfen von Mengen an den erforderlichen Lehrstoffstellen und in einem für das Verständnis des jeweiligen Sachverhaltes notwendigen Umfang, keine Wahrheitstafeln, Primat der Anschauung).
Allenfalls: arithmetisches Kennen von Eigenschaften und geometrisches Mittel Arbeiten mit Rechengesetzen (Zahlengefühl).
Winkelfunktionen: Sinus- und Cosinusfunktion als Beispiele periodischer Funktionen, Darstellung als Funktionsgraph, Auflösen von Dreiecken im Rahmen anwendungsorientierter Aufgaben (Einstieg über das rechtwinkelige Dreieck). Erarbeitete Rechengesetze beim Umformen von linearen Gleichungen, Bruchgleichungen und Ungleichungen (einfache Textaufgaben) anwenden können, Beherrschen von Probetechniken, Vertrautmachen mit unterschiedlichen Schreibweisen der Naturwissenschaften.
Exponential- und Logarithmusfunktion: Anwendungsbeispiele, Erkennen der umfassenden Bedeutung (auch gesellschaftspolitische Fragen), Potenzen mit Exponenten aus N und Z. Fundamentale Idee: Koordinatenungebundene Geometrie Flächen und Körper: Grundbegriffe der Geometrie, Dreieck, Viereck,
Anwendungen: Bevölkerungswachstum, Waldsterben, Ausbreitung von Seuchen ua. Ganzrationale Funktionen, Gleichungen höheren Grades in einer Variablen in R, Graphische Darstellung von Polynomfunktionen, Abspalten eines Linearfaktors (wenn Lösung ganzzahlig), Stetigkeit und Grenzwert (orientiert am Funktionsgraphen aus der Anschauung). Kreis und Kreisteile (ohne Segment), Lehrsatz des Pythagoras.
Allenfalls: Herleitung des Differenzen(Differential)quotienten. Kongruenzabbildung - Symmetrie (Ornamente und Fliesenmuster), Strahlensatz - Vergrößern und Verkleinern.
Schriftliche Arbeiten: Volumen und Oberfläche von Körpern.
Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im Semester. Allenfalls: Rißleseübungen zur Förderung der Raumanschauung.
4. Klasse (2 Wochenstunden) Schriftliche Arbeiten:
Fundamentale Idee: Präzisierung und Anwendung der Differential- und Integralrechnung Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester).
Wiederholung und Präzisierung der Begriffe aus der Differentialrechnung 2. Klasse:
Anwendung Fundamentale Idee: Einbindung der Differentialrechnung anhand praxisrelevanter Aufgaben. Geometrie in ein rechtwinkeliges Koordinatensystem
Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung (Die Stammfunktion als Flächeninhaltsfunktion - Flächenberechnungen) Beherrschung des rechtwinkeligen Koordinatensystems im R2; Punkte einzeichnen, herauslesen können, Entfernungen von Punkten, Mittelpunkt von Strecken, Länge von Strecken.
Fundamentale Idee: Modellierung der Wirklichkeit mit Hilfe der Stochastik Vektor: Koordinatendarstellung, Addition, Subtraktion, Multiplikation mit einer Zahl, Betrag.
Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik Analytische Geometrie: Einfache Fragestellungen (Merkwürdige Punkte im Dreieck - ohne Inkreismittelpunkt).
Elemente der beschreibenden Statistik: absolute und relative Häufigkeit, Mittelwert, Median, Varianz, Standardabweichung. Funktion - Mengendiagramm, Funktionsgleichung, Wertetabelle,
Allenfalls: Korrelationskoeffizient Funktionsgraph.
Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung: Beziehung Wahrscheinlichkeit - relative Häufigkeit als zentrale Idee, Zufallsexperiment (symmetrisch, unsymmetrisch), Additions- und Multiplikationsregel, (abgekürztes) Baumdiagramm. Lineare Funktion: Interpretation (Anstieg, ua.).
Zufallsvariable, Binomialverteilung (Lesen von Tabellenwerten bzw. Berechnung von Werten mit dem Computer). Allenfalls: Gleichungen zur Beschreibung von Modellen,
Allenfalls: Normalverteilung, Elemente der beurteilenden Statistik Praxisrelevante Beispiele Geradengleichung über Parameterdarstellung.
Zusammenfassende Wiederholung und Vertiefung des gesamten Fundamentale Idee: Funktionsbegriff (Entwicklung aus der Anschauung)
Lehrstoffes. Lineare Gleichungen mit zwei Variablen (Schnittpunkte als Nichtrasterpunkte), Zusammenhang lineare Gleichung mit zwei Variablen
Schriftliche Arbeiten: - Graphische Darstellung, praxisnahe Textbeispiele.
Vier zweistündige Schularbeiten, je zwei im Semester. Potenzen mit Exponenten aus Q, Wurzeln, Zusammenhang Wurzel - Potenz, Abschätzen von Wurzeln.
Didaktische Grundsätze Potenzfunktion: Symmetrie, Umkehrfunktion, Monotonie, Stetigkeit (im Sinne von durchzeichenbaren Funktionen).
Planung und Durchführung des Unterrichts erfordert eine Reihe von Überlegungen und Entscheidungen, wozu im folgenden wichtige Gesichtspunkte genannt sind. Allenfalls: Quadratische Gleichung; Beschränktheit, Interpretation der Funktionsgraphen. Anwendungsorientierte Beispiele
Aktivierung der Schülerinnen und Schüler Schriftliche Arbeiten:
Die Ziele des Mathematikunterrichts beziehen sich vor allem auf die Entwicklung von Fähigkeiten, die sich darin äußern, daß die Schülerinnen und Schüler entsprechende Handlungen durchführen können. Dementsprechend sind beim Lehrstoff die Lernziele der einzelnen Klassen durch Tätigkeiten der Schülerinnen und Schüler beschrieben, die von diesen im Unterricht durchgeführt und beherrscht werden sollen. Dazu sind geeignete Aufgabenstellungen notwendig. Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester).
Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur mathematisches Wissen und Können reproduzieren, sondern sie sollen auch lernen, Wissen zu rekonstruieren oder selbständig zu entwickeln sowie vielfältig anzuwenden. Um selbständiges Arbeiten und Schüleraktivitäten zu ermöglichen, werden vielfach gezielte Informationen und Anleitungen notwendig sein. 3. Klasse:
Wahl passender Sozialformen des Unterrichts Fundamentale Idee: Vertiefung und Präzisierung des Funktionsbegriffes.
Der Einsatz passender Sozialformen des Unterrichts soll auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart des Stoffes und auf das Vorverständnis Elemente der Schülerinnen Differential- und Schüler abgestimmt werden: Integralrechnung.
- Lehrervortrag für rasche und klare Information, Hilfestellungen, Erklärungen und zum Hervorheben wichtiger Aspekte. Folgen: Anschauliche Einführung des Grenzwertbegriffes (Graphische Darstellung: Nullfolge), Monotonie, Beschränktheit, Konvergenz - Divergenz, arithmetische Folge - lineare Funktion.
- Fragend-entwickelnder Unterricht für Denkanstöße und zur Feststellung von Schwierigkeiten bzw. von Verständnis bei einzelnen Schülerinnen und Schülern. Allenfalls: arithmetisches und geometrisches Mittel.
- Lösen von Aufgaben durch Schülerinnen Winkelfunktionen: Sinus- und Schüler an der Tafel zur Demonstration Cosinusfunktion als Beispiele periodischer Funktionen, Darstellung als Funktionsgraph, Auflösen von Lösungswegen oder zur Beobachtung einzelner Dreiecken im Rahmen anwendungsorientierter Aufgaben (Einstieg über das rechtwinkelige Dreieck).
- Einzel- oder Partnerarbeit zur Förderung von selbständigem Denken und von Eigenaktivitäten der Schülerinnen und Schüler, zum Erkennen von unterschiedlichen Schwierigkeiten einzelner und für differenzierte Hilfestellungen im Sinne von Lernhilfe. Exponential- und Logarithmusfunktion: Anwendungsbeispiele, Erkennen der umfassenden Bedeutung (auch gesellschaftspolitische Fragen),
- Partner- und Gruppenarbeit zum selbständigen Arbeiten, zum sozialen Lernen und zum Anstreben allgemeiner Lernziele (zB Argumentieren, kritisches Denken). Anwendungen: Bevölkerungswachstum, Waldsterben, Ausbreitung von Seuchen ua. Ganzrationale Funktionen, Gleichungen höheren Grades in einer Variablen in R, Graphische Darstellung von Polynomfunktionen, Abspalten eines Linearfaktors (wenn Lösung ganzzahlig), Stetigkeit und Grenzwert (orientiert am Funktionsgraphen aus der Anschauung).
- Mitwirken der Schülerinnen und Schüler bei der Organisation von Projektarbeit Allenfalls: Herleitung des Differenzen(Differential)quotienten.
Im Rahmen der verschiedenen Sozialformen sollen die Schülerinnen und Schüler auch planmäßig dazu angeleitet werden, Texte und sonstige Informationen für ihre Arbeit zu verwenden. Schriftliche Arbeiten:
Motivierung der Schülerinnen und Schüler: Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im Semester.
Motivierung kann vielseitig erfolgen 4. Klasse:
- durch fachbezogene Aspekte (etwa durch Beziehungshaltigkeit, Anwendungs- oder Problemorientierung, durch theoretische Aspekte zur Gewinnung von Einsicht und Übersicht, durch Verfahrensaspekte, die Sicherheit vermitteln, durch eine Entwicklung des Stoffes, die die Bedeutung, die Zweckmäßigkeit oder den Sinn erkennen läßt), Fundamentale Idee: Präzisierung und Anwendung der Differential- und Integralrechnung
- vom Unterrichtsstil und von Unterrichtsformen her (etwa durch persönliche Autorität Wiederholung und Engagement Präzisierung der Lehrerin/des Lehrers, durch Kooperationsbereitschaft, gut überlegten Vortrag, Schülerselbsttätigkeit), Begriffe aus der Differentialrechnung.
- im Hinblick auf die Einzelpersönlichkeit (etwa durch Beachtung von Vorerfahrungen, Vorkenntnissen und Interessen, durch Erfolgserlebnisse, durch Gespräche über den Sinn mathematischer Tätigkeiten im Unterricht, durch persönliche Beziehungen zur Lehrerin/zum Lehrer), Anwendung der Differentialrechnung anhand praxisrelevanter Aufgaben.
- durch Förderung Hauptsatz der Einsicht, daß Erfolge im Mathematikunterricht persönliche Anstrengungen erfordern, daß damit aber wertvolle Differential- und nachhaltige Qualifikationen erarbeitet werden können Integralrechnung (Die Stammfunktion als Flächeninhaltsfunktion - Flächenberechnungen).
- mit ihren möglichen Transferwirkungen auf andere Bereiche der Schule, des späteren Lebens, Berufs und Studiums. Fundamentale Idee: Modellierung der Wirklichkeit mit Hilfe der Stochastik
Produktives geistiges Arbeiten Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:
Um produktives geistiges Arbeiten zu ermöglichen, muß den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geboten werden, zu experimentieren, Probleme zu entdecken und zu formulieren, zu erkennen, ob Daten fehlen oder überflüssig sind, Vermutungen und Plausibilitätsbetrachtungen anzustellen, selbständig Problemlösungsversuche durchzuführen. Gute Gelegenheit dazu bietet auch der projektorientierte Unterricht. Elemente der beschreibenden Statistik: absolute und relative Häufigkeit, Mittelwert, Median, Varianz, Standardabweichung.
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich gegebenenfalls mit mehreren Lösungsmöglichkeiten eines Problems auseinandersetzen, ein Festlegen auf einen bestimmten Lösungswegs soll nicht immer angestrebt werden. Zur Schulung des Problemlösens können auch Aufgaben gestellt werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler nur den Lösungsweg beschreiben. Im Laufe der Zeit sollen sie mit mathematischen Problemlösestrategien vertraut werden, die sie bewußt einsetzen. Für selbständiges und produktives Arbeiten ist die Vermeidung von Zeitdruck wesentlich. Dazu sind sorgfältige Überlegungen notwendig, in welchem Ausmaß und auf welchem Niveau einzelne Inhalte behandelt und welche Aufgaben gestellt werden. Allenfalls: Korrelationskoeffizient.
Entwicklung von Verständnis für mathematische Begriffe Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung: Beziehung Wahrscheinlichkeit - relative Häufigkeit als zentrale Idee, Zufallsexperiment (symmetrisch, unsymmetrisch), Additions- und Multiplikationsregel, (abgekürztes) Baumdiagramm.
Das Verständnis für einen Begriff kann sich darin äußern, daß man verschiedene Darstellungen (verbal, symbolisch, bildhaft) geben kann, daß man inner- und außermathematische Vorstellungen mit dem Begriff verbinden kann, daß man theoretische Beziehungen zu anderen mathematischen Begriffen herstellen kann, daß man formale Operationen, Argumentationen sowie Anwendungen durchführen kann und daß man Angaben zu Sinn und Zweck eines Begriffes machen kann. Dies setzt eine überlegte Entwicklung von Begriffen im Unterricht voraus. Ein Präzisieren und ein verbindliches Festlegen von Begriffen in Form von Definitionen sollte im allgemeinen angestrebt werden, muß aber nicht am Anfang stehen. Zufallsvariable, Binomialverteilung (Lesen von Tabellenwerten bzw. Berechnung von Werten mit dem Computer).
Anwendungen eines Begriffes sollten schon bei dessen Entwicklung mitberücksichtigt werden. Es muß keineswegs immer die Theorie den Anwendungen vorangehen. Allenfalls: Normalverteilung, Elemente der beurteilenden Statistik Praxisrelevante Beispiele.
Ein umfangreiches Begriffsverständnis wird vielfach durch ein Lernen in Phasen, die auch durch längere Zeitabschnitte getrennt sein können, erreicht werden. Das Arbeiten mit einem Begriff kann auf verschiedenen Exaktheitsniveaus erfolgen; die Wahl eines passenden Niveaus hängt vor allem vom Kontext Zusammenfassende Wiederholung und den zu behandelnden Aufgabenstellungen ab. Vertiefung des gesamten
Sicherung des Unterrichtsertrages: Lehrstoffes.
Im Unterricht ist eine angemessene Zeit für das Üben einzuplanen, insbesondere für den Erwerb grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten. Den Schülerinnen und Schülern sollen aber auch Übungsaufgaben zur Schulung von mathematischen Grundtätigkeiten (Argumentieren und exaktes Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, produktives geistiges Schriftliche Arbeiten, kritisches Denken) gestellt werden. Eine Festigung des Gelernten tritt auch durch dessen Anwendungen in verschiedenen, teils neuartigen Zusammenhängen ein.:
Die Schülerinnen und Schüler sollen Gedanken, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren und auch zu begründen. Ein Beschreiben der eigenen mathematischen Tätigkeiten, etwa des Lösens von Problemen, kann zu einem Bewußtmachen und Festigen des Wissens - auch im Hinblick auf die didaktische Weitergabe in der Lernhilfe - führen. Zusammenfassen, Einordnen in Bekanntes, Herstellen von Beziehungsnetzen, überblicksartiges Betrachten und Auseinandersetzen mit aufgetretenen Fehlern sollen bei möglichst hoher Aktivität der Schülerinnen und Schüler zur Festigung und Vertiefung führen. Vier zweistündige Schularbeiten, je zwei im Semester.
Durch eine innere Differenzierung, etwa dadurch, daß unterschiedliche Aufgabenstellungen (in der Anzahl oder im Schwierigkeitsgrad) gegeben oder daß leistungsstärkere anderen Schülerinnen und Schülern helfen, können individuelle Unterschiede im Lerntempo berücksichtigt werden. Didaktische Grundsätze:
Die Lehrerinnen und Lehrer sollen sich laufend über den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler informieren, etwa durch schriftliche Informationsfeststellungen, durch Beobachtung bei Einzelarbeit oder durch persönliche Gespräche. Hausübungen sind regelmäßig in geeigneter Form zu korrigieren. Planung und Durchführung des Unterrichts erfordert eine Reihe von Überlegungen und Entscheidungen, wozu im folgenden wichtige Gesichtspunkte genannt sind.
Mündliche Prüfungen und Schularbeiten sollen sich möglichst auf unterschiedliche Lernziele beziehen. Es sollen sich daher nicht alle Aufgaben in numerischen Berechnungen, algebraischen Umformungen oder geometrischen Konstruktionen erschöpfen, sondern es sollen auch Aufgaben oder Aufgabenteile zum Argumentieren und exakten Arbeiten, zum Darstellen Aktivierung der Schülerinnen und Interpretieren sowie in eingeschränktem Maß zum produktiven Arbeiten gestellt werden. Die Aufgaben werden somit vielfach weder quantitativ noch qualitativ gleichwertig sein können. Schüler:
Einsatz Die Ziele des Mathematikunterrichts beziehen sich vor allem auf die Entwicklung von Rechengeräten Fähigkeiten, die sich darin äußern, daß die Schülerinnen und anderen Hilfsmitteln: Schüler entsprechende Handlungen durchführen können. Dementsprechend sind beim Lehrstoff die Lernziele der einzelnen Klassen durch Tätigkeiten der Schülerinnen und Schüler beschrieben, die von diesen im Unterricht durchgeführt und beherrscht werden sollen. Dazu sind geeignete Aufgabenstellungen notwendig.
Rechengeräte und andere Hilfsmittel (insbesondere Formelsammlungen, Tabellen) sind in einer den Zielen und den übrigen didaktischen Grundsätzen des Lehrplanes angemessenen Form als Arbeitsmittel einzusetzen. Die Wahl dieser Arbeitsmittel (zB Taschenrechner, auch programmierbare, Personalcomputer) obliegt der Lehrerin/dem Lehrer. Die Einbettung neuer Techniken (anwendungsorientierte Software, zB Computeralgebrasysteme) ist wünschenswert, darüber hinaus auch Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur mathematisches Wissen und Können reproduzieren, sondern sie sollen auch lernen, Wissen zu rekonstruieren oder selbständig zu entwickeln sowie vielfältig anzuwenden. Um selbständiges Arbeiten und Schüleraktivitäten zu ermöglichen, werden vielfach gezielte Informationen und Anleitungen notwendig sein.
PHYSIK Wahl passender Sozialformen des Unterrichts:
Bildungs- Der Einsatz passender Sozialformen des Unterrichts soll auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart des Stoffes und Lehraufgabe auf das Vorverständnis der Schülerinnen und Schüler abgestimmt werden:
Der Unterricht in Physik soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten. - Lehrervortrag für rasche und klare Information, Hilfestellungen, Erklärungen und zum Hervorheben wichtiger Aspekte.
Fächerübergreifende Ziele: - Fragend-entwickelnder Unterricht für Denkanstöße und zur Feststellung von Schwierigkeiten bzw. von Verständnis bei einzelnen Schülerinnen und Schülern.
1. Zur Befähigung der - Lösen von Aufgaben durch Schülerinnen und Schüler zu Mündigkeit und zu an der Tafel zur Demonstration von Lösungswegen oder zur Beobachtung einzelner.
Verantwortungsbewußtsein sich selbst gegenüber: - Einzel- oder Partnerarbeit zur Förderung von selbständigem Denken und von Eigenaktivitäten der Schülerinnen und Schüler, zum Erkennen von unterschiedlichen Schwierigkeiten einzelner und für differenzierte Hilfestellungen im Sinne von Lernhilfe.
Fähigkeit, die Wechselbeziehungen zwischen Naturwissenschaften, Technik, Gesellschaft und Politik zu erkennen und kritisch zu beurteilen. Erkennen, daß Forschung und Verantwortung untrennbar sind. Bereitschaft und Fähigkeit, konstruktiv zu Problemlösungen beizutragen. Im besonderen auch die Bereitschaft zuzuhören und auf andere einzugehen. Einsicht in die Stellung des Menschen in der Natur und im Kosmos gewinnen. - Partner- und Gruppenarbeit zum selbständigen Arbeiten, zum sozialen Lernen und zum Anstreben allgemeiner Lernziele (zB Argumentieren, kritisches Denken).
Fähigkeit, durch richtiges Einschätzen - Mitwirken der Schülerinnen und Schüler bei der Organisation von Gefahren zur Unfallverhütung beizutragen Projektarbeit.
2. Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu Verantwortungsbewußtsein gegenüber der Mitwelt und der Umwelt: Im Rahmen der verschiedenen Sozialformen sollen die Schülerinnen und Schüler auch planmäßig dazu angeleitet werden, Texte und sonstige Informationen für ihre Arbeit zu verwenden.
Erkennen, daß zwischen dem Stand naturwissenschaftlicher Forschung (mit Einschluß Motivierung der Grundlagenforschung) in einem Staat und dessen wirtschaftlicher Schülerinnen und politischer Bedeutung ein Zusammenhang besteht. Schüler:
Erkennen der Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschern und Politikern bei Entscheidungsprozessen. Erkennen, daß Naturwissenschaft das Ergebnis der Arbeit zahlreicher Menschen aus vielen Nationen ist und daher die Zusammenarbeit und Verständigung zwischen den Völkern fördert. Einsicht, daß Forschung von der Öffentlichkeit unterstützt, aber auch kontrolliert werden muß. Einsicht, in welcher Weise die Auswirkungen der naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung unsere Umwelt verändert. Motivierung kann vielseitig erfolgen:
Den Einfluß der Naturwissenschaften auf - durch fachbezogene Aspekte (etwa durch Beziehungshaltigkeit, Anwendungs- oder Problemorientierung, durch theoretische Aspekte zur Gewinnung von Einsicht und Übersicht, durch Verfahrensaspekte, die Geisteshaltung der Menschheit erfassen. Sicherheit vermitteln, durch eine Entwicklung des Stoffes, die die Bedeutung, die Zweckmäßigkeit oder den Sinn erkennen läßt),
3. Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler, notwendige Einsichten, grundlegende Verfahrensweisen und Haltungen im Sinne der Studierfähigkeit zu gewinnen: - vom Unterrichtsstil und von Unterrichtsformen her (etwa durch persönliche Autorität und Engagement der Lehrerin/des Lehrers, durch Kooperationsbereitschaft, gut überlegten Vortrag, Schülerselbsttätigkeit),
Bereitschaft und Fähigkeit, naturwissenschaftliche Probleme zu erkennen und mit geeigneten Mitteln Lösungsversuche anzustellen. - im Hinblick auf die Einzelpersönlichkeit (etwa durch Beachtung von Vorerfahrungen, Vorkenntnissen und Interessen, durch Erfolgserlebnisse, durch Gespräche über den Sinn mathematischer Tätigkeiten im Unterricht, durch persönliche Beziehungen zur Lehrerin/zum Lehrer),
Fähigkeit, erworbene Kenntnisse auf verwandte Probleme anzuwenden und Analogien zu erkennen. - durch Förderung der Einsicht, daß Erfolge im Mathematikunterricht persönliche Anstrengungen erfordern, daß damit aber wertvolle und nachhaltige Qualifikationen erarbeitet werden können
Einsicht in die Arbeitsweise - mit ihren möglichen Transferwirkungen auf andere Bereiche der Technik anhand bestimmter technischer Entwicklungen Schule, des späteren Lebens, Berufs und Studiums.
Kenntnis von Beiträgen österreichischer Forscher. Fähigkeit, Informationen aufzusuchen, zu verarbeiten und weiterzugeben. Produktives geistiges Arbeiten:
Fähigkeit, Arbeiten in der Gruppe zu organisieren und Um produktives geistiges Arbeiten zu ermöglichen, muß den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geboten werden, zu experimentieren, Probleme zu entdecken und zu formulieren, zu erkennen, ob Daten fehlen oder überflüssig sind, Vermutungen und Plausibilitätsbetrachtungen anzustellen, selbständig Problemlösungsversuche durchzuführen. Gute Gelegenheit dazu bietet auch der projektorientierte Unterricht.
durchzuführen Die Schülerinnen und Schüler sollen sich gegebenenfalls mit mehreren Lösungsmöglichkeiten eines Problems auseinandersetzen, ein Festlegen auf einen bestimmten Lösungswegs soll nicht immer angestrebt werden. Zur Schulung des Problemlösens können auch Aufgaben gestellt werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler nur den Lösungsweg beschreiben. Im Laufe der Zeit sollen sie mit mathematischen Problemlösestrategien vertraut werden, die sie bewußt einsetzen. Für selbständiges und produktives Arbeiten ist die Vermeidung von Zeitdruck wesentlich. Dazu sind sorgfältige Überlegungen notwendig, in welchem Ausmaß und auf welchem Niveau einzelne Inhalte behandelt und welche Aufgaben gestellt werden.
Fachspezifische Ziele Entwicklung von Verständnis für mathematische Begriffe:
1. Wissen und Verständnis: Das Verständnis für einen Begriff kann sich darin äußern, daß man verschiedene Darstellungen (verbal, symbolisch, bildhaft) geben kann, daß man inner- und außermathematische Vorstellungen mit dem Begriff verbinden kann, daß man theoretische Beziehungen zu anderen mathematischen Begriffen herstellen kann, daß man formale Operationen, Argumentationen sowie Anwendungen durchführen kann und daß man Angaben zu Sinn und Zweck eines Begriffes machen kann. Dies setzt eine überlegte Entwicklung von Begriffen im Unterricht voraus. Ein Präzisieren und ein verbindliches Festlegen von Begriffen in Form von Definitionen sollte im allgemeinen angestrebt werden, muß aber nicht am Anfang stehen.
Grundlegende physikalische Erscheinungen und Versuche in ihrem Ablauf beschreiben können Anwendungen eines Begriffes sollten schon bei dessen Entwicklung mitberücksichtigt werden. Es muß keineswegs immer die Theorie den Anwendungen vorangehen.
Grundlegender Umgang mit physikalischen Größen und Begriffen. Verstehen physikalischer Erscheinungen des Alltags. Verständnis der physikalischen Grundlagen technischer Geräte. Einblick in physikalische Modellvorstellungen und ihre Aussagekraft. Ein umfangreiches Begriffsverständnis wird vielfach durch ein Lernen in Phasen, die auch durch längere Zeitabschnitte getrennt sein können, erreicht werden. Das Arbeiten mit einem Begriff kann auf verschiedenen Exaktheitsniveaus erfolgen; die Wahl eines passenden Niveaus hängt vor allem vom Kontext und den zu behandelnden Aufgabenstellungen ab.
2. Fähigkeiten und Fertigkeiten Sicherung des Unterrichtsertrages:
Fähigkeit, genau zu beobachten, Einzelheiten zu sehen und das Beobachtete sprachlich richtig wiederzugeben. Im Unterricht ist eine angemessene Zeit für das Üben einzuplanen, insbesondere für den Erwerb grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten. Den Schülerinnen und Schülern sollen aber auch Übungsaufgaben zur Schulung von mathematischen Grundtätigkeiten (Argumentieren und exaktes Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, produktives geistiges Arbeiten, kritisches Denken) gestellt werden. Eine Festigung des Gelernten tritt auch durch dessen Anwendungen in verschiedenen, teils neuartigen Zusammenhängen ein.
Fähigkeit, einfache Experimente durchzuführen und deren Ergebnisse zu interpretieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen Gedanken, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren und auch zu begründen. Ein Beschreiben der eigenen mathematischen Tätigkeiten, etwa des Lösens von Problemen, kann zu einem Bewußtmachen und Festigen des Wissens - auch im Hinblick auf die didaktische Weitergabe in der Lernhilfe - führen. Zusammenfassen, Einordnen in Bekanntes, Herstellen von Beziehungsnetzen, überblicksartiges Betrachten und Auseinandersetzen mit aufgetretenen Fehlern sollen bei möglichst hoher Aktivität der Schülerinnen und Schüler zur Festigung und Vertiefung führen.
Erkennen der Bedeutung von Meßfehlern und Abschätzen ihrer Folgen. Einblick in den Gebrauch der Mathematik zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge, in die graphische Darstellung von Meßreihen sowie die Auswertung von Graphen gewinnen. Fertigkeit in der Lösung einfacher physikalischer Aufgaben. Fähigkeit, physikalische Vorgänge mit Hilfe grundlegender bekannter Gesetze oder Modelle zu erklären. Durch eine innere Differenzierung, etwa dadurch, daß unterschiedliche Aufgabenstellungen (in der Anzahl oder im Schwierigkeitsgrad) gegeben oder daß leistungsstärkere anderen Schülerinnen und Schülern helfen, können individuelle Unterschiede im Lerntempo berücksichtigt werden.
3. Einsichten, Bewertungen und Haltungen: Die Lehrerinnen und Lehrer sollen sich laufend über den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler informieren, etwa durch schriftliche Informationsfeststellungen, durch Beobachtung bei Einzelarbeit oder durch persönliche Gespräche. Hausübungen sind regelmäßig in geeigneter Form zu korrigieren.
Anbahnen der Fähigkeit, Ergebnisse und Verfahrensweisen der Physik in ihrer technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung zu beurteilen. Mündliche Prüfungen und Schularbeiten sollen sich möglichst auf unterschiedliche Lernziele beziehen. Es sollen sich daher nicht alle Aufgaben in numerischen Berechnungen, algebraischen Umformungen oder geometrischen Konstruktionen erschöpfen, sondern es sollen auch Aufgaben oder Aufgabenteile zum Argumentieren und exakten Arbeiten, zum Darstellen und Interpretieren sowie in eingeschränktem Maß zum produktiven Arbeiten gestellt werden. Die Aufgaben werden somit vielfach weder quantitativ noch qualitativ gleichwertig sein können.
Fähigkeit, Informationen Einsatz von Rechengeräten und Darbietungen der Massenmedien kritisch zu beurteilen. anderen Hilfsmitteln:
Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation beim Beobachten, Experimentieren und Forschen. Rechengeräte und andere Hilfsmittel (insbesondere Formelsammlungen, Tabellen) sind in einer den Zielen und den übrigen didaktischen Grundsätzen des Lehrplanes angemessenen Form als Arbeitsmittel einzusetzen. Die Wahl dieser Arbeitsmittel (zB Taschenrechner, auch programmierbare, Personalcomputer) obliegt der Lehrerin/dem Lehrer. Die Einbettung neuer Techniken (anwendungsorientierte Software, zB Computeralgebrasysteme) ist wünschenswert, darüber hinaus auch Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen.
Erreichen eines energie- und umweltbewußten Verhaltens auf Grund gewonnener Einsichten. PHYSIK
Einsicht, daß persönliche Weiterbildung auf dem Wissensgebiet der Physik notwendig ist. Bildungs- und Lehraufgabe:
Einsicht, daß physikalische Denkweisen unter dem Zwang neuer Erkenntnisse modifiziert werden müssen. Der Unterricht in Physik soll zum Erreichen der folgenden Ziele
Einsicht, daß physikalisches Wissen für demokratische Entscheidungsprozesses unerläßlich ist. beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende
Einsicht, daß die Naturwissenschaften und damit auch die Physik einen wesentlichen Teil der menschlichen Kultur darstellen Aspekte enthalten.
Lehrstoff Fächerübergreifende Ziele:
2 1. Klasse (2 Wochenstunden): Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu Mündigkeit und zu
Einführung in die Aufgaben und Arbeitsweisen der Physik. Verantwortungsbewußtsein sich selbst gegenüber:
Grundlagen der Mechanik: Die Grundgrößen Länge und Zeit, die gleichförmige und gleichmäßig beschleunigte Bewegung, Modell freier Fall, Masse und Kraft, Masse und Gewicht, Kraft und Druck, Arbeit und Leistung, potentielle und kinetische Energie, Erhaltungssätze von Energie und Impuls, Stoß; physikalische Probleme im Straßenverkehr. Fähigkeit, die Wechselbeziehungen zwischen Naturwissenschaften, Technik, Gesellschaft und Politik zu erkennen und kritisch zu beurteilen. Erkennen, daß Forschung und Verantwortung untrennbar sind. Bereitschaft und Fähigkeit, konstruktiv zu Problemlösungen beizutragen. Im besonderen auch die Bereitschaft zuzuhören und auf andere einzugehen. Einsicht in die Stellung des Menschen in der Natur und im Kosmos gewinnen.
Aufbau der Materie und Grundlagen der Wärmelehre: Atom, Molekül, Wärme als Molekularbewegung, Temperatur und Temperaturmessung, thermische Ausdehnung, Brownsche Bewegung, kinetische Deutung von Temperatur und Wärmemenge, spezifische Wärme, Modell ideales Gas, Gasgesetze, absolute Temperatur, Wärmehauptsätze, Umwandlung von Wärme in mechanische Energie, Verbrennungskraftmaschinen, der Energiehaushalt der Erde und Energieprobleme, irreversibel Prozesse. Fähigkeit, durch richtiges Einschätzen von Gefahren zur Unfallverhütung beizutragen.
Grundlagen der Wetterkunde 2. Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu Verantwortungsbewußtsein gegenüber der Mitwelt und der Umwelt:
3. Klasse (2 Wochenstunden): Erkennen, daß zwischen dem Stand naturwissenschaftlicher Forschung (mit Einschluß der Grundlagenforschung) in einem Staat und dessen wirtschaftlicher und politischer Bedeutung ein Zusammenhang besteht.
Krummlinige Bewegung, Kreisbewegung, Zentralkraft, Drehimpuls, Gravitationsgesetz, Planetenbewegung, Keplergesetze, der Aufbau unseres Sonnensystems, Feldbegriff, Kraftfeld, Kraftlinien, Potential, Arbeit, Probleme der Raumfahrt. Erkennen der Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschern und Politikern bei Entscheidungsprozessen. Erkennen, daß Naturwissenschaft das Ergebnis der Arbeit zahlreicher Menschen aus vielen Nationen ist und daher die Zusammenarbeit und Verständigung zwischen den Völkern fördert. Einsicht, daß Forschung von der Öffentlichkeit unterstützt, aber auch kontrolliert werden muß. Einsicht, in welcher Weise die Auswirkungen der naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung unsere Umwelt verändert.
Schwingungen und Wellen: Gesetz von Hooke, harmonische Bewegung, Federpendel und Fadenpendel, Eigenschwingungen, Resonanz, transversale und longitudinale Wellen, Den Einfluß der Schall als longitudinale Welle, Interferenz, stehende Wellen, Schwebungen. Huygens-Prinzip, Reflexion, Brechung, Beugung. Dopplereffekt Naturwissenschaften auf die Geisteshaltung der Menschheit erfassen.
Die Ausbreitung des Lichtes: Lichtquellen und Ausbreitung des Lichtes, Lichtgeschwindigkeit, Reflexion, Brechung, Spiegel, Linsen. 3. Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler, notwendige Einsichten, grundlegende Verfahrensweisen und Haltungen im Sinne der Studierfähigkeit zu gewinnen:
Der Wellencharakter des Lichtes: die Lichthypothesen von Newton und Huygens, Interferenz von kohärentem Licht, Beugung am Spalt und am Gitter, Spektren, Spektralanalyse, Polarisation. Bereitschaft und Fähigkeit, naturwissenschaftliche Probleme zu erkennen und mit geeigneten Mitteln Lösungsversuche anzustellen.
4. Klasse (2 Wochenstunden): Fähigkeit, erworbene Kenntnisse auf verwandte Probleme anzuwenden und Analogien zu erkennen.
Die bewegte elektrische Ladung: Ohmsches Gesetz, Gesetze Einsicht in die Arbeitsweise der Stromverzweigung, Stromarbeit und Stromleistung Technik anhand bestimmter technischer Entwicklungen.
Bewegte Ladungen als Ursache magnetischer Erscheinungen: Kenntnis von Beiträgen österreichischer Forscher. Fähigkeit, Informationen aufzusuchen, zu verarbeiten und weiterzugeben.
Magnetfeld, elektromagnetische Induktion und einfache Anwendungen, Gleich- und Wechselstrom, Widerstand und Leistung des Wechselstroms. Fähigkeit, Arbeiten in der Gruppe zu organisieren und
Probleme der Elektrizitätsversorgung in Österreich. Elemente der Halbleiterphysik durchzuführen.
Der elektrische Schwingkreis. Elektromagnetische Wellen. Prinzipien Fachspezifische Ziele:
von Rundfunk und Fernsehen 1. Wissen und Verständnis:
Hülle Grundlegende physikalische Erscheinungen und Kern des Atoms im Überblick Versuche in ihrem Ablauf beschreiben können.
Strahlenschutz Grundlegender Umgang mit physikalischen Größen und Begriffen. Verstehen physikalischer Erscheinungen des Alltags. Verständnis der physikalischen Grundlagen technischer Geräte. Einblick in physikalische Modellvorstellungen und ihre Aussagekraft.
Didaktische Grundsätze 2. Fähigkeiten und Fertigkeiten:
Der Physikunterricht soll im allgemeinen von den Beobachtungen der Naturerscheinungen ausgehen und sie in überschaubaren Experimenten reproduzieren. Mit den Hilfsmitteln der Mathematik sollen anhand praktischer, altersgemäßer Beispiele die theoretischen Grundlagen verdeutlicht werden. Zur Veranschaulichung helfen Experimente - insbesondere das Schülerexperiment - Modelle, audiovisuelle Medien, Diagramme und Tabellen. Fähigkeit, genau zu beobachten, Einzelheiten zu sehen und das Beobachtete sprachlich richtig wiederzugeben.
Allgemeine physikalische Abläufe sollen in typischen Einzelmodellen exemplarisch studiert werden, wobei besonderes Augenmerk auf solche Lerninhalte zu richten ist, die fächerübergreifende Funktion besitzen. Fähigkeit, einfache Experimente durchzuführen und deren Ergebnisse zu interpretieren.
Die aktive Mitarbeit Erkennen der Schülerinnen und Schüler ist durch das Schülerexperiment Bedeutung von Meßfehlern und durch Bildung Abschätzen ihrer Folgen. Einblick in den Gebrauch der Mathematik zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge, in die graphische Darstellung von Arbeitsgruppen Meßreihen sowie die Auswertung von Graphen gewinnen. Fertigkeit in der Lösung einfacher physikalischer Aufgaben. Fähigkeit, physikalische Vorgänge mit Hilfe grundlegender bekannter Gesetze oder Modelle zu intensivieren erklären.
Auf die sich im Kindergarten und Hort ergebenden physikalischen Probleme des Alltags sollen die Schülerinnen und Schüler vorbereitet werden. Beispiele berufsspezifischer physikalischer Fragen zur Umwelt sollen an Einzelbeispielen erläutert werden, um auch so den Praxisbezug herzustellen. 3. Einsichten, Bewertungen und Haltungen:
CHEMIE Anbahnen der Fähigkeit, Ergebnisse und Verfahrensweisen der Physik in ihrer technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung zu beurteilen.
Bildungs- Fähigkeit, Informationen und Lehraufgabe: Darbietungen der Massenmedien kritisch zu beurteilen.
Der Chemieunterricht soll das Verständnis für die chemischen Vorgänge im Alltag, in Natur und Technik wecken. Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation beim Beobachten, Experimentieren und Forschen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Stellung der Chemie im modernen Weltbild sowie Aufgaben und gesellschaftlich-zivilisatorische Bedeutung chemischer Forschung und Technik erkennen. Die Vermittlung grundlegender Kenntnisse aus allen Bereichen der Chemie soll die Schülerinnen Erreichen eines energie- und Schüler nicht nur zu verantwortungsbewußter Verwendung chemischer Substanzen in allen Lebensbereichen, sondern auch zu Stellungnahmen zu aktuellen Problemen der Chemie in bezug auf die Umwelt befähigen. Im Hinblick umweltbewußten Verhaltens auf die Bedeutung der zukünftigen Berufsarbeit kommt der Behandlung von Umwelteinflüssen überragende Bedeutung zu. Die Wechselwirkung von Ökologie und Ökonomie stellt ein durchgehendes Unterrichtsprinzip dar Grund gewonnener Einsichten.
Dazu sind Einsicht, daß persönliche Weiterbildung auf dem Wissensgebiet der Physik notwendig: ist.
1. Die Kenntnis der Stoffeigenschaften, die bezüglich ihrer Anwendung im täglichen Leben und ihrer Auswirkungen auf den menschlichen Organismus und die Umwelt von Bedeutung sind. Voraussetzung dafür ist das Kennenlernen Einsicht, daß physikalische Denkweisen unter dem Zwang neuer Erkenntnisse modifiziert werden müssen.
- des Aufbaues der Materie und der damit im Zusammenhang stehenden Gesetzmäßigkeiten Einsicht, daß physikalisches Wissen für demokratische Entscheidungsprozesses unerläßlich ist.
- stofflicher Veränderungen Einsicht, daß die Naturwissenschaften und damit auch die Physik einen wesentlichen Teil der dafür notwendigen Bedingungen, menschlichen Kultur darstellen.
- einfacher Arbeitsmethoden, um Zusammenhänge zwischen Eigenschaft und Aufbau von Stoffen zu erfassen. Lehrstoff:
2. Die Anwendung ausgewählter Arbeitsmethoden auf einfache chemische Problemstellungen im Demonstrations- und Schülerexperiment. Klasse:
3. Das Wecken und Festigen des Sicherheitsbewußtseins beim Umgang mit Chemikalien und Geräten im Labor Einführung in die Aufgaben und im Alltag Arbeitsweisen der Physik.
4. Das Umsetzen von chemischen Sachverhalten in die chemische Fachsprache. Grundlagen der Mechanik: Die Grundgrößen Länge und Zeit, die gleichförmige und gleichmäßig beschleunigte Bewegung, Modell freier Fall, Masse und Kraft, Masse und Gewicht, Kraft und Druck, Arbeit und Leistung, potentielle und kinetische Energie, Erhaltungssätze von Energie und Impuls, Stoß; physikalische Probleme im Straßenverkehr.
5. Das Entwickeln des Verständnisses für Modellvorstellungen zur Deutung der Struktur und der davon abhängigen Eigenschaften der Stoffe. Aufbau der Materie und Grundlagen der Wärmelehre: Atom, Molekül, Wärme als Molekularbewegung, Temperatur und Temperaturmessung, thermische Ausdehnung, Brownsche Bewegung, kinetische Deutung von Temperatur und Wärmemenge, spezifische Wärme, Modell ideales Gas, Gasgesetze, absolute Temperatur, Wärmehauptsätze, Umwandlung von Wärme in mechanische Energie, Verbrennungskraftmaschinen, der Energiehaushalt der Erde und Energieprobleme, irreversibel Prozesse.
6. Das Erfassen der Bedeutung von analytischen Methoden und Verfahren zur Strukturaufklärung, um das Verhalten Grundlagen der Stoffe - von den einfachsten Molekülen bis zu biochemischen Systemen - aus ihrem Aufbau ableiten zu können Wetterkunde.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Bedeutung und Stellung der Chemie im Rahmen der Naturwissenschaften erkennen und Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen können 3. Klasse:
Dazu dienen Themen wie: Energie; Rohstoffe; Recycling; Auswirkung menschlicher Tätigkeit auf Boden, Wasser und Luft sowie Maßnahmen zur Reinhaltung; Beiträge der Chemie zum Schutz des Lebensraumes und der Gesundheit. Krummlinige Bewegung, Kreisbewegung, Zentralkraft, Drehimpuls, Gravitationsgesetz, Planetenbewegung, Keplergesetze, der Aufbau unseres Sonnensystems, Feldbegriff, Kraftfeld, Kraftlinien, Potential, Arbeit, Probleme der Raumfahrt.
Die Schülerinnen und Schüler sollen zu verantwortungsbewußter Haltung beim Einsatz technischer Hilfen befähigt werden. Das Sicherheitsbewußtsein beim Arbeiten mit Materialien und beim Umgang mit Lösungsmitteln (Werken; Bildnerische Erziehung) ist, besonders auf das in diesen Schularten vorgesehene Arbeiten mit Kindern, zu wecken und zu fördern. Schwingungen und Wellen: Gesetz von Hooke, harmonische Bewegung, Federpendel und Fadenpendel, Eigenschwingungen, Resonanz, transversale und longitudinale Wellen, der Schall als longitudinale Welle, Interferenz, stehende Wellen, Schwebungen. Huygens-Prinzip, Reflexion, Brechung, Beugung. Dopplereffekt.
Lehrstoff Die Ausbreitung des Lichtes: Lichtquellen und Ausbreitung des Lichtes, Lichtgeschwindigkeit, Reflexion, Brechung, Spiegel, Linsen.
2. Klasse (2 Wochenstunden): Der Wellencharakter des Lichtes: die Lichthypothesen von Newton und Huygens, Interferenz von kohärentem Licht, Beugung am Spalt und am Gitter, Spektren, Spektralanalyse, Polarisation.
1 4. Chemie vermittelt Kenntnisse von den Stoffen unserer Umwelt und ihrer praktischen Bedeutung. Klasse:
Gewinnung von Einsichten durch Beispiele aus dem Alltag Die bewegte elektrische Ladung: Ohmsches Gesetz, Gesetze der Stromverzweigung, Stromarbeit und Stromleistung.
Umweltschutzmaßnahmen; Gewinnung und Wiederverwertung von Rohstoffen. Bewegte Ladungen als Ursache magnetischer Erscheinungen:
Aufgabenbereiche: Magnetfeld, elektromagnetische Induktion und einfache Anwendungen, Gleich- und Wechselstrom, Widerstand und Leistung des Wechselstroms.
- Charakterisierung von Stoffen und stofflichen Veränderungen Probleme der Elektrizitätsversorgung in Österreich. Elemente der Halbleiterphysik.
- Beispiele für Trennmethoden Der elektrische Schwingkreis. Elektromagnetische Wellen. Prinzipien
- Beispiele für die Bestimmung von Stoffeigenschaften Rundfunk und Fernsehen.
- Beispiele für chemische Vorgänge Hülle und Kern des Atoms im Alltag Überblick.
- Berücksichtigung der Gesichtspunkte Sicherheit und Umwelt Strahlenschutz.
2. Bausteine der Stoffe Didaktische Grundsätze:
Erkennen des Zusammenhanges zwischen: Der Physikunterricht soll im allgemeinen von den Beobachtungen der Naturerscheinungen ausgehen und sie in überschaubaren Experimenten reproduzieren. Mit den Hilfsmitteln der Mathematik sollen anhand praktischer, altersgemäßer Beispiele die theoretischen Grundlagen verdeutlicht werden. Zur Veranschaulichung helfen Experimente - insbesondere das Schülerexperiment - Modelle, audiovisuelle Medien, Diagramme und Tabellen.
- Atombau und Periodensystem Allgemeine physikalische Abläufe sollen in typischen Einzelmodellen exemplarisch studiert werden, wobei besonderes Augenmerk auf solche Lerninhalte zu richten ist, die fächerübergreifende Funktion besitzen.
- Atombau und chemischen Eigenschaften Die aktive Mitarbeit der Elemente Schülerinnen und Schüler ist durch das Schülerexperiment und durch Bildung von Arbeitsgruppen zu intensivieren.
a) Kleinste Teilchen Auf die sich im Kindergarten und Hort ergebenden physikalischen Probleme des Alltags sollen die Schülerinnen und Schüler vorbereitet werden. Beispiele berufsspezifischer physikalischer Fragen zur Umwelt sollen an Einzelbeispielen erläutert werden, um auch so den Praxisbezug herzustellen.
Bausteine von Atomen: Proton, Neutron, Elektron CHEMIE
Charakterisierung der Atome durch Bildungs- und Lehraufgabe: chemische Symbole, Protonenzahl, Massenzahl, Atommasse
b) Elektronen ändern ihre Energiezustände innerhalb eines Atoms Grundzustand und angeregter Zustand, Ionisierungsenergie Modellvorstellung zur Deutung dieser Phänomene: Orbitalmodell (Orbitale als Aufenthaltsbereiche der Elektronen) Der Chemieunterricht soll das Verständnis für die chemischen
c) Die Ordnung der Elemente Vorgänge im Alltag, in Natur und Technik wecken.
Aufbauprinzip Die Schülerinnen und Schüler sollen die Stellung der Elektronenhülle Chemie im modernen Weltbild sowie Aufgaben und gesellschaftlich-zivilisatorische Bedeutung chemischer Forschung und Technik erkennen. Die Vermittlung grundlegender Kenntnisse aus allen Bereichen der Chemie soll die Schülerinnen und Schüler nicht nur zu verantwortungsbewußter Verwendung chemischer Substanzen in allen Lebensbereichen, sondern auch zu Stellungnahmen zu aktuellen Problemen der Chemie in bezug auf die Umwelt befähigen. Im Hinblick auf die Bedeutung der zukünftigen Berufsarbeit kommt der Behandlung von Umwelteinflüssen überragende Bedeutung zu. Die Wechselwirkung von Ökologie und Ökonomie stellt ein durchgehendes Unterrichtsprinzip dar.
Einteilung des Periodensystems Dazu sind notwendig:
- Haupt- und Nebengruppenelemente (s-, p-, d- und f-Block) 1. Die Kenntnis der Stoffeigenschaften, die bezüglich ihrer Anwendung im täglichen Leben und ihrer Auswirkungen auf den menschlichen Organismus und die Umwelt von Bedeutung sind. Voraussetzung dafür ist das Kennenlernen
- 18-Gruppen-Periodensystem des Aufbaues der Materie und der damit im Zusammenhang stehenden Gesetzmäßigkeiten,
- Verteilung von Metallen stofflicher Veränderungen und Nichtmetallen der dafür notwendigen Bedingungen,
Ableitung physikalischer und chemischer Eigenschaften von Elementen aus ihrer Stellung im Periodensystem (Alkalimetalle, Halogene, Edelgase oder auch andere Gruppen) - einfacher Arbeitsmethoden, um Zusammenhänge zwischen Eigenschaft und Aufbau von Stoffen zu erfassen.
Querverbindungen zB: 2. Die Anwendung ausgewählter Arbeitsmethoden auf einfache chemische Problemstellungen im Demonstrations- und Schülerexperiment.
Physik: Elemente und Isotope, Modellbild vom Aufbau der Materie, Emission und Absorption, Spektralanalyse, Elektronenhülle des Atoms, Periodensystem. 3. Das Wecken und Festigen des Sicherheitsbewußtseins beim Umgang mit Chemikalien und Geräten im Labor und im Alltag.
3 4. Die chemische Bindung. - Der Zusammenhalt der Teilchen und die Eigenschaften der Stoffe. Das Umsetzen von chemischen Sachverhalten in die chemische Fachsprache.
a) Aus Elementen entstehen Verbindungen 5. Das Entwickeln des Verständnisses für Modellvorstellungen zur Deutung der Struktur und der davon abhängigen Eigenschaften der Stoffe.
Formel, chemische Reaktion, chemische Gleichung 6. Das Erfassen der Bedeutung von analytischen Methoden und Verfahren zur Strukturaufklärung, um das Verhalten der Stoffe - von den einfachsten Molekülen bis zu biochemischen Systemen - aus ihrem Aufbau ableiten zu können.
b) Stoffklassen Die Schülerinnen und Bindungstypen Schüler sollen Bedeutung und Stellung der Chemie im Rahmen der Naturwissenschaften erkennen und Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen können.
Beispiele für Stoffklassen aus Alltag, Technik und Umwelt Elektronenaktivität als Grundlage für verschiedene Bildungstypen Dazu dienen Themen wie: Energie; Rohstoffe; Recycling; Auswirkung menschlicher Tätigkeit auf Boden, Wasser und Luft sowie Maßnahmen zur Reinhaltung; Beiträge der Chemie zum Schutz des Lebensraumes und der Gesundheit.
c Die Schülerinnen und Schüler sollen zu verantwortungsbewußter Haltung beim Einsatz technischer Hilfen befähigt werden. Das Sicherheitsbewußtsein beim Arbeiten mit Materialien und beim Umgang mit Lösungsmitteln (Werken; Bildnerische Erziehung) Ionenbindung - Salze ist, besonders auf das in diesen Schularten vorgesehene Arbeiten mit Kindern, zu wecken und zu fördern.
Elektronenabgabe und -aufnahme, Kationen und Anionen, Ionenwertigkeit Lehrstoff:
Oxidation und Reduktion als Begriffe 2. Klasse:
Ionengitter 1. Chemie vermittelt Kenntnisse von den Stoffen unserer Umwelt und ihrer praktischen Bedeutung.
Charakteristische Ionenverbindungen Gewinnung von Einsichten durch Beispiele aus dem Alltag:
d) Atombindung - Molekulare Stoffe Umweltschutzmaßnahmen; Gewinnung und Wiederverwertung von Rohstoffen.
Bindung gleichartiger und ungleichartiger Nichtmetallatome Charakteristische Eigenschaften polarer und unpolarer Moleküle Atomgitter und Molekulargitter Aufgabenbereiche:
e) Metallbindung - Metalle Charakterisierung von Stoffen und stofflichen Veränderungen
Charakteristische Metalleigenschaften Elektronengasmodell - Beispiele für Trennmethoden
Atome treten in den meisten Fällen nicht frei auf, sondern in Atomverbänden bzw. Verbindungen vereinigt. Die Art der Atome und die chemische Bindung bestimmen die Eigenschaften der Atomverbände bzw. Verbindungen. Daraus ergeben sich - Beispiele für die Möglichkeiten der experimentellen Darstellung und praktischen Gewinnung wichtiger Elemente und Verbindungen. Bestimmung von Stoffeigenschaften
Didaktischer Hinweis: - Beispiele für chemische Vorgänge im Alltag
Die dazu notwendigen Sicherheitsaspekte sind zu beachten und zu besprechen, die Probleme der Beeinflussung - Berücksichtigung der Umwelt aufzuzeigen Gesichtspunkte Sicherheit und die Bedeutung einer verantwortungsbewußten Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel zu betonen. Umwelt
4 2. Chemische Vorgänge - Energieumsatz bei chemischen Reaktionen und ihre praktische Bedeutung Bausteine der Stoffe
a) Energieumsatz bei chemischen Reaktionen (einfache Beispiele) Erkennen des Zusammenhanges zwischen:
b) Chemisches Gleichgewicht (Prinzip des kleinsten Zwanges) - Atombau und Periodensystem
c) Protolysen (Säure-Base-Reaktionen) pH-Wert/Indikatoren - Atombau und chemischen Eigenschaften der Elemente
d a) Redox-Reaktionen Kleinste Teilchen
Elektrochemische Reaktionen, Galvanische Zellen (Akkumulator, Batterie, Umwelt) Bausteine von Atomen: Proton, Neutron, Elektron
5. Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Umwelt und Technik Ausgewählte Themen und technologische Prozesse Charakterisierung der Atome durch: chemische Symbole, Protonenzahl, Massenzahl, Atommasse
- Rohstoffbeschaffung b) Elektronen ändern ihre Energiezustände innerhalb eines Atoms Grundzustand und angeregter Zustand, Ionisierungsenergie Modellvorstellung zur Deutung dieser Phänomene: Orbitalmodell (Orbitale als Aufenthaltsbereiche der Elektronen)
- Rückgewinnung von Rohstoffen (Recycling c) Die Ordnung der Elemente
- Energieausnützung Aufbauprinzip der Elektronenhülle
- Nebenprodukte bei chemischen Prozessen Einteilung des Periodensystems:
- Umweltbelastung Haupt- und Nebengruppenelemente (s-, p-, d- und f-Block)
Aus folgenden Beispielen kann eine Auswahl getroffen werden: - 18-Gruppen-Periodensystem
Wasser: Lösungsmittel, Wasserhärte - Verteilung von Metallen und Nichtmetallen
Kochsalz: Elektrolyse und Solvayverfahren (Natronlauge, Soda, Ableitung physikalischer und chemischer Eigenschaften von Elementen aus ihrer Stellung im Periodensystem (Alkalimetalle, Halogene, Edelgase oder auch andere Gruppen)
Chlor, Halogene, Abraumsalze) Querverbindungen zB:
Schwefel: Schwefeldioxid, Gips, Schwefelsäure, Physik: Elemente und Isotope, Modellbild vom Aufbau der Materie, Emission und Absorption, Spektralanalyse, Elektronenhülle des Atoms, Periodensystem.
Schwefelwasserstoff 3. Die chemische Bindung. - Der Zusammenhalt der Teilchen und die Eigenschaften der Stoffe.
Kalk: gebrannter und gelöschter Kalk a) Aus Elementen entstehen Verbindungen
Luft: Ammoniaksynthese, Salpetersäureherstellung, Formel, chemische Reaktion, chemische Gleichung
Düngemittel b) Stoffklassen und Bindungstypen
Phosphate: Phosphor, Phosphorsäuren, Düngemittel Beispiele für Stoffklassen aus Alltag, Technik und Umwelt Elektronenaktivität als Grundlage für verschiedene Bildungstypen
Silikate: Glas, Keramik, Zement c) Ionenbindung - Salze
Metalle: Gewinnung, Anwendung, Korrosion Elektronenabgabe und -aufnahme, Kationen und Anionen, Ionenwertigkeit
Wirtschaftliche Oxidation und umweltrelevante Aspekte: Emissionen, Reduktion als Begriffe
Immissionen, Verunreinigungen, Recycling. Ionengitter
Didaktischer Hinweis: Charakteristische Ionenverbindungen
Durchführung von Messungen, Abschätzung und Interpretation von d) Atombindung - Molekulare Stoffe
Meßergebnissen; Einschätzen von Meßwerten (pH-, MAK-, MIK-Wert, ppm Bindung gleichartiger und ppb). ungleichartiger Nichtmetallatome Charakteristische Eigenschaften polarer und unpolarer Moleküle Atomgitter und Molekulargitter
Querverbindungen zB: e) Metallbindung - Metalle
Physik: Leitfähigkeit, Elektrolyse, Korrosion Charakteristische Metalleigenschaften Elektronengasmodell
Biologie und Umweltkunde: Reinigung von Luft und Wasser, Atome treten in den meisten Fällen nicht frei auf, sondern in Atomverbänden bzw. Verbindungen vereinigt. Die Art der Atome und die chemische Bindung bestimmen die Eigenschaften der Atomverbände bzw. Verbindungen. Daraus ergeben sich die Möglichkeiten der experimentellen Darstellung und praktischen Gewinnung wichtiger Elemente und Verbindungen.
Düngemittel, Minerale Didaktischer Hinweis:
Mathematik: Interpretation von Meßwerten Die dazu notwendigen Sicherheitsaspekte sind zu beachten und zu besprechen, die Probleme der Beeinflussung der Umwelt aufzuzeigen und die Bedeutung einer verantwortungsbewußten Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel zu betonen.
Geographie und Wirtschaftskunde: Rohstoffbeschaffung 4. Chemische Vorgänge - Energieumsatz bei chemischen Reaktionen und ihre praktische Bedeutung
3. Klasse a) Energieumsatz bei chemischen Reaktionen (2 Wochenstundeneinfache Beispiele):
6. Grundlage der organischen Chemie b) Chemisches Gleichgewicht (Prinzip des kleinsten Zwanges)
Aus der historischen Entwicklung der organischen Chemie soll die Bedeutung organischer Verbindungen in der heutigen Zeit für Technik und Alltag verdeutlicht werden. c) Protolysen (Säure-Base-Reaktionen) pH-Wert/Indikatoren
a d) Der Bauplan organischer Verbindungen Redox-Reaktionen
Die Bindungseigenschaften des Kohlenstoffatoms bedingen die Vielfalt organischer Verbindungen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine, Aromaten Elektrochemische Reaktionen, Galvanische Zellen (Akkumulator, Batterie, Umwelt)
Die Kohlenwasserstoffgerüste dieser Verbindungen bilden die Grundgerüste aller abgeleiteten organischen Verbindungen (Derivate) 5. Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Umwelt und Technik Ausgewählte Themen und technologische Prozesse
Arten der Isomerie - Rohstoffbeschaffung
Nomenklatur der Kohlenwasserstoffe - Rückgewinnung von Rohstoffen (Recycling)
Fremdatome im Kohlenstoffgerüst (Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Halogene) - Energieausnützung
Didaktischer Hinweis: - Nebenprodukte bei chemischen Prozessen
Zur Veranschaulichung von unterschiedlichen Strukturen sind - Umweltbelastung
Molekülbaukästen zu verwenden. Aus folgenden Beispielen kann eine Auswahl getroffen werden:
b) Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe Wasser: Lösungsmittel, Wasserhärte
Experimentelle Unterscheidung verschiedener Kohlenwasserstofftypen durch Untersuchungen physikalischer Kochsalz: Elektrolyse und chemischer Eigenschaften Solvayverfahren (Natronlauge, Soda,
7. Herstellung organischer Verbindungen aus fossilen Rohstoffen Erdgas, Erdöl und Kohle sind Energieträger und Syntheserohstoffe. Ihr Einsatz als Primärenergieträger ist mit Umweltproblemen verbunden. Die Verwendung dieser Stoffe als Syntheserohstoffe führt zu den Reaktionstypen Substitution, Addition, Elimination, Umlagerung und Polymerisation. Chlor, Halogene, Abraumsalze)
a) Erdgas - Erdöle - Kohle Schwefel: Schwefeldioxid, Gips, Schwefelsäure,
Unterschiede in der Zusammensetzung Schwefelwasserstoff
Bedeutung Kalk: gebrannter und gelöschter Kalk
- Rohstoff Luft: Ammoniaksynthese, Salpetersäureherstellung,
- Energieträger Düngemittel
b) Aliphate - Aromate Phosphate: Phosphor, Phosphorsäuren, Düngemittel
Basisprodukte industrieller Synthesen Silikate: Glas, Keramik, Zement
Didaktischer Hinweis Metalle: Gewinnung, Anwendung, Korrosion
Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bei Versuchen zur Löslichkeit, Brennbarkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beachtung der Sicherheitsdatenblätter. Wirtschaftliche und umweltrelevante Aspekte: Emissionen,
8. Derivate der Kohlenwasserstoffe, die Halogene, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel enthalten Immissionen, Verunreinigungen, Recycling.
Bedeutung funktioneller Gruppen für die Eigenschaften organischer Verbindungen. Herstellung, Eigenschaften, Reaktionen und Anwendungen der folgenden Stoffklassen an ausgewählten Beispielen auch in Zusammenhang mit dem Kapitel 10, Didaktischer Hinweis auf mögliche Umweltbelastungen und Toxizität.:
a) Halogenverbindungen Durchführung von Messungen, Abschätzung und Interpretation von
Aliphatische und aromatische Halogenkohlenwasserstoffe Lösungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Kühl- und Treibmittel Meßergebnissen; Einschätzen von Meßwerten (pH-, MAK-, MIK-Wert, ppm und ppb).
b) Hydroxydverbindungen - Alkohole und Phenole Querverbindungen zB:
Ein- und mehrwertige Hydroxydverbindungen Physik: Leitfähigkeit, Elektrolyse, Korrosion
Oxidierbarkeit Biologie und Umweltkunde: Reinigung von Alkoholen Luft und Wasser,
Alkoholische Getränke, Lösungsmittel, Frostschutzmittel, Düngemittel, Minerale
Treibmittel Mathematik: Interpretation von Meßwerten
c) Aldehyde Geographie und Ketone Wirtschaftskunde: Rohstoffbeschaffung
Syntheserohstoffe, Lösungsmittel, Aromastoffe 3. Klasse:
d) Carbonsäuren 6. Grundlage der organischen Chemie
Carbonsäuren als Synthese- und Naturprodukte (zB Methansäure, Ethansäure-Essig, Milchsäure, höhere Fettsäuren), Chirale Aus der historischen Entwicklung der organischen Chemie soll die Bedeutung organischer Verbindungen - optische Aktivität in der heutigen Zeit für Technik und Alltag verdeutlicht werden.
e a) Ester Der Bauplan organischer Verbindungen
Prinzip der Veresterung und ihrer Umkehrung (Hydrolyse bzw. Verseifung), Bedeutung der Ester als Lösungsmittel und Aromastoffe Die Bindungseigenschaften des Kohlenstoffatoms bedingen die Vielfalt organischer Verbindungen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine, Aromaten
f Die Kohlenwasserstoffgerüste dieser Verbindungen bilden die Grundgerüste aller abgeleiteten organischen Verbindungen (Derivate) Stickstoffverbindungen.
Aufbau von Aminen und Säureamiden Aminosäuren - prinzipieller Aufbau natürlicher Aminosäuren, Nitroverbindungen Arten der Isomerie
Didaktischer Hinweis: Nomenklatur der Kohlenwasserstoffe
Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften und Inhaltstoffe erkennen. Fremdatome im Kohlenstoffgerüst (Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Halogene)
9. Ausgewählte organische Verbindungen Didaktischer Hinweis:
Durch Kombination Zur Veranschaulichung von Verbindungen mit verschiedenartigen funktionellen Gruppen und unterschiedlichem sterischem Aufbau entstehen durch Synthese neue Verbindungsklassen. unterschiedlichen Strukturen sind
a) Fette Molekülbaukästen zu verwenden.
Aufbau und Bedeutung als Nahrungsmittel und technischer Rohstoff b) Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe
b) Kohlehydrate Experimentelle Unterscheidung verschiedener Kohlenwasserstofftypen durch Untersuchungen physikalischer und chemischer Eigenschaften
Aufbau verschiedener Kohlehydrate: Mono-, Di- und Polysaccharide 7. Herstellung organischer Verbindungen aus fossilen Rohstoffen Erdgas, Erdöl und Kohle sind Energieträger und Syntheserohstoffe. Ihr Einsatz als Primärenergieträger ist mit Umweltproblemen verbunden. Die Verwendung dieser Stoffe als Syntheserohstoffe führt zu den Reaktionstypen Substitution, Addition, Elimination, Umlagerung und Polymerisation.
Bedeutung von Zucker und Stärke als Nahrungsmittel Cellulose als Textilrohstoff a) Erdgas - Erdöle - Kohle
c) Proteine Unterschiede in der Zusammensetzung
Proteinaufbau aus Aminosäuren (Aminosäurensequenz), Funktion der Proteine im Organismus Bedeutung:
d) Nucleinsäuren - Rohstoff
Bausteine der Nucleinsäuren - Energieträger
Unterschied zwischen DNA und RNA b) Aliphate - Aromate
Bedeutung für die Weitergabe der genetischen Information und Synthese körpereigener Proteine Basisprodukte industrieller Synthesen
e) Wasch- und Reinigungsmittel Didaktischer Hinweis:
Gewinnung von Seifen Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bei Versuchen zur Löslichkeit, Brennbarkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beachtung der Sicherheitsdatenblätter.
Waschmittel, der Natur nachgebaute Syntheseprodukte 8. Derivate der Kohlenwasserstoffe, die Halogene, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel enthalten
f) Kunststoffe Bedeutung funktioneller Gruppen für die Eigenschaften organischer Verbindungen. Herstellung, Eigenschaften, Reaktionen und Anwendungen der folgenden Stoffklassen an ausgewählten Beispielen auch in Zusammenhang mit dem Kapitel 10, Hinweis auf mögliche Umweltbelastungen und Toxizität.
Struktur und allgemeines Syntheseprinzip a) Halogenverbindungen
Eigenschaften von Polymeren Aliphatische und aromatische Halogenkohlenwasserstoffe Lösungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Kühl- und Treibmittel
g b) Farbstoffe Hydroxydverbindungen - Alkohole und Phenole
Strukturmerkmale farbiger Verbindungen an Beispielen natürlicher Ein- und synthetischer Farbstoffe. Beispiele für die Synthese von Farbstoffen mehrwertige Hydroxydverbindungen
h) Nahrungsmittel (Rückstände, Haltbarmachung) Oxidierbarkeit von Alkoholen
Didaktischer Hinweis: Alkoholische Getränke, Lösungsmittel, Frostschutzmittel,
Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schülerinnen und Schüler in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften erkennen. Querverbindungen zu Biologie und Umweltkunde. Treibmittel
10. Chemie im Spannungsfeld von Ökonomie c) Aldehyde und Ökologie Ketone
An ausgewählten Beispielen sollen positive und negative Auswirkungen bei der Herstellung und Anwendung organischer Stoffe verdeutlicht werden. Möglichkeiten des Recyclings organischer Verbindungen. Syntheserohstoffe, Lösungsmittel, Aromastoffe
Didaktische Grundsätze: d) Carbonsäuren
Der Lehrplan enthält die Grundlagen der Allgemeinen, Anorganischen und Organischen Chemie, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis Wert zu legen ist. Carbonsäuren als Synthese- und Naturprodukte (zB Methansäure, Ethansäure-Essig, Milchsäure, höhere Fettsäuren), Chirale Verbindungen - optische Aktivität
Dem Konzept liegt die Methode zugrunde, ausgehend von den Eigenschaften der Stoffe und ihren einfachsten Bausteinen, bis zu höheren Strukturen vorzudringen. Innerhalb eines Lernjahres kann die Reihenfolge der einzelnen Kapitel entsprechend der Jahresplanung in sinnvoller Weise geändert werden. e) Ester
Durch das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten soll das Verständnis für Vorgänge in der Natur vertieft werden. Praktische Beispiele sollen die Theorie ergänzen. Lebensnahen Problemen, mit denen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer zukünftigen beruflichen Tätigkeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, täglich konfrontiert werden, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Prinzip der Veresterung und ihrer Umkehrung (Hydrolyse bzw. Verseifung), Bedeutung der Ester als Lösungsmittel und Aromastoffe
Schülerexperimente, Lehrausgänge und Exkursionen sollen nach Möglichkeit zur Vertiefung der Praxisbezogenheit durchgeführt werden. f) Stickstoffverbindungen
Diskussionen über aktuelle Anlässe und Probleme fördern die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Dabei sollen Querverbindungen zu den anderen Naturwissenschaften und zur Didaktik hergestellt werden. Aufbau von Aminen und Säureamiden Aminosäuren - prinzipieller Aufbau natürlicher Aminosäuren, Nitroverbindungen
Das Interesse der Schülerinnen und Schüler kann durch Bildung von Arbeitsgruppen oder Durchführung von Projektunterricht verstärkt werden. Gruppenarbeit fördert die Selbsttätigkeit beim Didaktischer Hinweis:
- Durchführen von Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften und Inhaltstoffe erkennen.
- Abschätzen von Gefahrenmomenten 9. Ausgewählte organische Verbindungen
- Entwickeln eines Sicherheitsbewußtseins Durch Kombination von Verbindungen mit verschiedenartigen funktionellen Gruppen und unterschiedlichem sterischem Aufbau entstehen durch Synthese neue Verbindungsklassen.
- Beobachten a) Fette
- Auswerten Aufbau und Bedeutung als Nahrungsmittel und technischer Rohstoff
- Protokollieren b) Kohlehydrate
- Erfassen neuer Zusammenhänge Aufbau verschiedener Kohlehydrate: Mono-, Di- und Polysaccharide
- Entwickeln neuer Ideen Bedeutung von Zucker und Stärke als Nahrungsmittel Cellulose als Textilrohstoff
Die Diskussion über die Ergebnisse einer Gruppenarbeit fördert die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Durch die Formulierung der Ergebnisse wird die Ausdrucksweise inhaltlich und sprachlich geformt. c) Proteine
BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE Proteinaufbau aus Aminosäuren (Aminosäurensequenz), Funktion der Proteine im Organismus
Bildungs- und Lehraufgabe: d) Nucleinsäuren
Der Unterricht in Biologie und Umweltkunde soll, unter Berücksichtigung sowohl fachspezifischer als auch fächerübergreifender Aspekte, jungen Menschen die Mannigfaltigkeit der biologischen Umwelt und die Vorgänge in Bausteine der Natur verständlich machen und folgende Bildungsziele beachten: Nucleinsäuren
Die Schülerinnen Unterschied zwischen DNA und Schüler sollen befähigt werden, RNA
- Bedeutung für die Zusammenhänge zwischen Bau- und Lebensvorgängen bei Pflanzen Weitergabe der genetischen Information und Tieren sowie deren Beziehung zur Umwelt zu erkennen; Synthese körpereigener Proteine
- den Menschen in seiner Individualität, aber auch seinem Eingefügtsein in die Gesellschaft e) Wasch- und die Gesamtheit der Natur zu erkennen; Reinigungsmittel
- die vielfältigen Möglichkeiten zu erkennen, die Natur im Interesse des Menschen verantwortungsbewußt zu nützen, aber auch zur Erkenntnis zu gelangen, daß Eingriffe in biologisch-ökologische Systeme nur nach verantwortungsvoller Prüfung erfolgen dürfen; Gewinnung von Seifen
- durch Erkennen Waschmittel, der Einsparungspotentiale im Energie- und Verpackungsbereich zur sinnvollen und schonenden Nutzung unserer natürlichen Ressourcen beizutragen; Natur nachgebaute Syntheseprodukte
- durch grundlegende Informationen über die der Natur innewohnenden Gesetzmäßigkeiten und die Schulung des kritischen Beobachtens im künftigen Erzieherberuf, Fragen der Kinder und Jugendlichen aus dem Bereich der Biologie und Umweltkunde richtig zu beantworten und Beobachtungsfreude zu wecken. f) Kunststoffe
Die Schülerinnen Struktur und Schüler sollen allgemeines Syntheseprinzip
- mit dem Bau und der Funktion des menschlichen Körpers vertraut werden, wobei der körperlichen Entwicklung des Kindes und Jugendlichen besondere Bedeutung zukommt; Eigenschaften von Polymeren
- Einblick in die Gesetze der Fortpflanzungsbiologie des Menschen unter Berücksichtigung der Sexualethik und der Familienplanung gewinnen; g) Farbstoffe
- Einblick in den Anteil der Biologie am naturwissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart erhalten; Strukturmerkmale farbiger Verbindungen an Beispielen natürlicher und synthetischer Farbstoffe. Beispiele für die Synthese von Farbstoffen
- zu Achtung vor dem Leben und Verantwortungsbewußtsein gegenüber Mitwelt, Umwelt und Nachwelt gelangen. h) Nahrungsmittel (Rückstände, Haltbarmachung)
Ziel ist der verantwortungsbewußte Mensch, der aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse und seiner Einsicht in die biologischen Zusammenhänge in seinem späteren Wirkungsbereich - insbesondere in Kindergärten, Horten oder Heimen - Entscheidungen so zu treffen vermag, daß die Gesunderhaltung der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen im weiteren Sinne die Erhaltung der Natur und des Lebens in einem für ihn physisch und psychisch optimalen Ausmaß gewährleistet ist. Didaktischer Hinweis:
Lehrstoff: Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schülerinnen und Schüler in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften erkennen. Querverbindungen zu Biologie und Umweltkunde.
1 10. Klasse (2 Wochenstunden): Chemie im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie
Die Zelle als lebende Einheit. Zellaufbau und Zellfunktionen. Bakterien und Viren. Wichtige pflanzliche und tierische Einzeller. An ausgewählten Beispielen sollen positive und negative Auswirkungen bei der Herstellung und Anwendung organischer Stoffe verdeutlicht werden. Möglichkeiten des Recyclings organischer Verbindungen.
Von der Ein- zur Vielzelligkeit Didaktische Grundsätze: Zellteilung, Zelldifferenzierung, Arbeitsteilung, Zellkolonie, Gewebe, Organ.
Überblick über das System der Pflanzen. Algen, Pilze, Flechten, Moose, Farnpflanzen, Samenpflanzen - unter Berücksichtigung bedeutender Pflanzenfamilien und geschützter Pflanzen. Der Lehrplan enthält die Grundlagen der Allgemeinen, Anorganischen und Organischen Chemie, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis Wert zu legen ist.
Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Assimilation, Dissimilation, Stoffaufnahme, Stoffleitung und Speicherung von Stoffen unter Bezugnahme auf die entsprechenden Pflanzenorgane. Kreislauf der Stoffe und Energiefluß. Dem Konzept liegt die Methode zugrunde, ausgehend von den Eigenschaften der Stoffe und ihren einfachsten Bausteinen, bis zu höheren Strukturen vorzudringen. Innerhalb eines Lernjahres kann die Reihenfolge der einzelnen Kapitel entsprechend der Jahresplanung in sinnvoller Weise geändert werden.
Reizreaktionen Durch das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten soll das Verständnis für Vorgänge in der Pflanzen Natur vertieft werden. Praktische Beispiele sollen die Theorie ergänzen. Lebensnahen Problemen, mit denen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer zukünftigen beruflichen Tätigkeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, täglich konfrontiert werden, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Überblick über das System der Tiere. Baupläne unter Berücksichtigung bedeutender Vertreter sowie geschützter Tiere. Funktionssysteme (Bewegung, Kreislauf, Stoffwechsel, Empfindungs- und Steuerungssysteme, Fortpflanzung). Schülerexperimente, Lehrausgänge und Exkursionen sollen nach Möglichkeit zur Vertiefung der Praxisbezogenheit durchgeführt werden.
2. Klasse (2 Wochenstunden): Diskussionen über aktuelle Anlässe und Probleme fördern die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Dabei sollen Querverbindungen zu den anderen Naturwissenschaften und zur Didaktik hergestellt werden.
Stellung der Erde im Weltall. Entstehung und Aufbau der Erde. Schalenbau. Struktur und Entstehung wichtiger Gesteine. Kreislauf der Gesteinsbildung. Berücksichtigung von Mineralen und Gesteinen, die für die Wirtschaft von Bedeutung sind; Energieträger. Bodenbildung. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler kann durch Bildung von Arbeitsgruppen oder Durchführung von Projektunterricht verstärkt werden. Gruppenarbeit fördert die Selbsttätigkeit beim
Ökologie: Grundbegriffe (Biosphäre, Ökosystem, Biotop, Biozönose): - Durchführen von Experimenten
Abiotische und biotische Umweltfaktoren; Anpassung von Tieren an jahreszeitliche Abläufe; Biorhythmen; Beziehung der Tiere zur Umwelt - Anpassungen an verschiedene Lebensräume; Nahrungsketten; Nahrungskreisläufe; Staatenbildung; Symbiose; Parasitismus. Naturnahe und naturferne Ökosysteme - ausgewählte Beispiele heimischer Lebensräume (Tümpel, Bach, Wald, Boden, Stadt ua.). Abschätzen von Gefahrenmomenten
Das biologische Gleichgewicht, Störfaktoren und Möglichkeiten der Abhilfe: Wasser (Wasseraufbereitung, Kläranlagen), Boden (Erosion, Düngung, Verdichtung, Humus), Luft (Luftverschmutzung, Luftreinhaltung), Abfall (Vermeidung und Beseitigung, Recycling). - Entwickeln eines Sicherheitsbewußtseins
Gefährdung des Menschen durch Umweltfaktoren: Chemikalien und Gifte, Lärm, Streß. Naturschutz; Arten- und Biotopschutz. - Beobachten
3. Klasse (1 Wochenstunde): - Auswerten
Bau, Funktion und Entwicklung der menschlichen Organsysteme unter dem besonderen Aspekt der Gesunderhaltung. - Protokollieren
Ausgewählte Regelsysteme: Aufbau und Entwicklung des aktiven - Erfassen neuer Zusammenhänge und passiven Bewegungsapparates.
Bedeutung der richtigen Ernährung, insbesondere für Kinder und Jugendliche; Pflege des Dentalapparates. Organe des Stoffwechsels (Verdauung, Enzyme, Atmung, Blut- und Kreislaufapparat, Immunsystem, Ausscheidung). - Entwickeln neuer Ideen
Haut; Ganzheitskosmetik. Die Diskussion über die Ergebnisse einer Gruppenarbeit fördert die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Durch die Formulierung der Ergebnisse wird die Ausdrucksweise inhaltlich und sprachlich geformt.
Hormonale Steuerung. Nervensystem; Psychohygiene; Gefährdung des Menschen durch verschiedene Suchtgifte (beispielsweise durch Alkohol, Nikotin und Drogen), Arzneimittelmißbrauch. Sinnesorgane. BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE
Fortpflanzungsbiologie des Menschen: Bau Bildungs- und Funktion der Geschlechtsorgane. Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt, Mutter-Kind-Paß. Familienplanung. Geschlechtskrankheiten. Lehraufgabe:
4. Klasse (2 Wochenstunden): Der Unterricht in Biologie und Umweltkunde soll, unter Berücksichtigung sowohl fachspezifischer als auch fächerübergreifender Aspekte, jungen Menschen die Mannigfaltigkeit der biologischen Umwelt und die Vorgänge in der Natur verständlich machen und folgende Bildungsziele beachten:
Ethologie: Angeborenes Die Schülerinnen und erlerntes Verhalten (Reflexe, Automatismen, Instinktverhalten; Lernverhalten; einsichtiges Verhalten). Beispiele für Verhaltenskreise (Sozialverhalten, Aggression Schüler sollen befähigt werden, Sexualverhalten uä.).
Richtige Haltung von Nutz- - die Zusammenhänge zwischen Bau- und Haustieren. Lebensvorgängen bei Pflanzen und Tieren sowie deren Beziehung zur Umwelt zu erkennen;
Humanethologie: Typisch menschliche Verhaltensweisen; Gebrauch und Mißbrauch in verschiedenen Lebensbereichen (Werbung, Kindchenschema ua.) - den Menschen in seiner Individualität, aber auch seinem Eingefügtsein in die Gesellschaft und die Gesamtheit der Natur zu erkennen;
Genetik: Klassische Vererbungslehre; Mutation und Modifikation; - die vielfältigen Möglichkeiten zu erkennen, die Natur im Interesse des Menschen verantwortungsbewußt zu nützen, aber auch zur Erkenntnis zu gelangen, daß Eingriffe in biologisch-ökologische Systeme nur nach verantwortungsvoller Prüfung erfolgen dürfen;
Molekulargenetik. Angewandte Genetik: Tier- - durch Erkennen der Einsparungspotentiale im Energie- und Pflanzenzucht Verpackungsbereich zur sinnvollen und schonenden Nutzung unserer natürlichen Ressourcen beizutragen;
Humangenetik (Erbkrankheiten, Eugenische Maßnahmen); Gentechnik. - durch grundlegende Informationen über die der Natur innewohnenden Gesetzmäßigkeiten und die Schulung des kritischen Beobachtens im künftigen Erzieherberuf, Fragen der Kinder und Jugendlichen aus dem Bereich der Biologie und Umweltkunde richtig zu beantworten und Beobachtungsfreude zu wecken.
Evolution: Abiotische und biotische Evolution; Evolution der zellulären Organisation - molekularbiologische Die Schülerinnen und biochemische Aspekte der Zellfunktionen. Evolutionstheorien. Beweise der Evolution. Stammesgeschichte des Menschen. Schüler sollen
Ausgewählte Beispiele - mit dem Bau und der Biotechnologie. Funktion des menschlichen Körpers vertraut werden, wobei der körperlichen Entwicklung des Kindes und Jugendlichen besondere Bedeutung zukommt;
Didaktische Grundsätze: - Einblick in die Gesetze der Fortpflanzungsbiologie des Menschen unter Berücksichtigung der Sexualethik und der Familienplanung gewinnen;
Die Überlastung mit bloßem Gedächtniswissen ist zu vermeiden. - Einblick in den Anteil der Biologie am naturwissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart erhalten;
Umfangreiche systematische Betrachtungen müssen zugunsten wesentlicher allgemeinbiologischer und ökologischer Inhalte zurücktreten. Bei der Behandlung des Lehrstoffes sind Aktualität, Lebensnähe sowie Praxisbezug sehr wichtig. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit miteinzubeziehen. Auf eine ausreichende Artenkenntnis der heimischen Fauna und Flora ist hinzuarbeiten. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (insbesondere zu Geographie und Wirtschaftskunde, Chemie, Physik, Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik, Didaktik, Praxis, Leibeserziehung) sollen nach Möglichkeit wahrgenommen werden. - zu Achtung vor dem Leben und Verantwortungsbewußtsein gegenüber Mitwelt, Umwelt und Nachwelt gelangen.
Von besonderer Bedeutung ist die Erziehung zu exaktem Beobachten und sprachlich richtigem Beschreiben der Sachverhalte. Von großer Bedeutung ist weiters die Erziehung der Jugendlichen zu umwelt- und gesundheitsbewußten Staatsbürgern. Ziel ist der verantwortungsbewußte Mensch, der aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse und seiner Einsicht in die biologischen Zusammenhänge in seinem späteren Wirkungsbereich - insbesondere in Kindergärten, Horten oder Heimen - Entscheidungen so zu treffen vermag, daß die Gesunderhaltung der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen im weiteren Sinne die Erhaltung der Natur und des Lebens in einem für ihn physisch und psychisch optimalen Ausmaß gewährleistet ist.
Der Unterricht ist durch Verwendung von Naturobjekten, womöglich aus der engeren Heimat, und durch intensive Ausnützung der audiovisuellen Unterrichtsmittel wirklichkeitsnahe zu gestalten. Lehrstoff:
Kleine physiologische und ökologische Versuche sowie das Beobachten der Natur im jahreszeitlichen Wechsel sind durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei selbst aktiv werden, etwa durch Versuchsplanung, Protokollführung, Darstellung und Auswertung der Ergebnisse. 1. Klasse:
Einschlägige Schulveranstaltungen wie Exkursionen, Lehrausgänge und Projektwochen sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen. Die Zelle als lebende Einheit. Zellaufbau und Zellfunktionen. Bakterien und Viren. Wichtige pflanzliche und tierische Einzeller.
GESUNDHEITSLEHRE Von der Ein- zur Vielzelligkeit: Zellteilung, Zelldifferenzierung, Arbeitsteilung, Zellkolonie, Gewebe, Organ.
Bildungs- Überblick über das System der Pflanzen. Algen, Pilze, Flechten, Moose, Farnpflanzen, Samenpflanzen - unter Berücksichtigung bedeutender Pflanzenfamilien und Lehraufgabe: geschützter Pflanzen.
Unmittelbares Anliegen des Unterrichtes ist es, den jungen Menschen einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Hygiene in der Gegenwart zu gewähren. Sie sollen über hygienische Maßnahmen im Kindergarten und Hort einschließlich Küchenhygiene informiert werden, aber auch gezielte Förderungsmaßnahmen zum Schutze der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen kennenlernen, um das Rüstzeug für eine gesunde, ausgeglichene Lebensführung zu erhalten. Die aus dem Unterricht - unter Einbeziehung fächerübergreifender Aspekte - gewonnenen Erkenntnisse sollen die Schülerinnen und Schülern zu verantwortungsbewußtem Verhalten hinsichtlich der Verhütung von Krankheiten und Unfällen erziehen. Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Assimilation, Dissimilation, Stoffaufnahme, Stoffleitung und Speicherung von Stoffen unter Bezugnahme auf die entsprechenden Pflanzenorgane. Kreislauf der Stoffe und Energiefluß.
Ziel ist es, im jungen Menschen eine entsprechende Einstellung zu seiner Gesundheit zu wecken und ihn dazu anzuregen, durch sinnvolle Pflege von Körper und Geist seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und optimal zu erhalten Reizreaktionen der Pflanzen.
Lehrstoff: Überblick über das System der Tiere. Baupläne unter Berücksichtigung bedeutender Vertreter sowie geschützter Tiere. Funktionssysteme (Bewegung, Kreislauf, Stoffwechsel, Empfindungs- und Steuerungssysteme, Fortpflanzung).
5 2. Klasse (1 Wochenstunde):
Die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Körpers anhand ausgewählter Beispiele: Zivilisationskrankheiten; Einfluß von Genußmitteln und Suchtgiften; Psychopharmaka; Umgang mit Arzneimitteln. Stellung der Erde im Weltall. Entstehung und Aufbau der Erde. Schalenbau. Struktur und Entstehung wichtiger Gesteine. Kreislauf der Gesteinsbildung. Berücksichtigung von Mineralen und Gesteinen, die für die Wirtschaft von Bedeutung sind; Energieträger. Bodenbildung.
Umgehen mit gesundheitlich belasteten Kindern (beispielsweise Diabetiker, Epileptiker, Allergiker, an Neurodermitis erkrankte Kinder, ...). Ökologie: Grundbegriffe (Biosphäre, Ökosystem, Biotop, Biozönose):
Gesunderhaltung des menschlichen Körpers, gesunde Lebensführung und Hygiene unter Bedachtnahme auf die zukünftige Berufstätigkeit anhand ausgewählter Beispiele: Ganzheitskosmetik. Zahnhygiene. Förderung des kindlichen Bewegungsapparates; Haltungsfehler und Haltungsschäden; Bewegungserziehung; Ergonomie. Parasiten im und am menschlichen Körper und deren Bekämpfung. Wichtige Infektionskrankheiten insbesondere des Kindes - Wesen, Entstehung, Verlauf, Maßnahmen zu ihrer Verhütung; Impfpaß. Hygiene im Kindergarten und Hort einschließlich Küchenhygiene. Psychohygiene. Abiotische und biotische Umweltfaktoren; Anpassung von Tieren an jahreszeitliche Abläufe; Biorhythmen; Beziehung der Tiere zur Umwelt - Anpassungen an verschiedene Lebensräume; Nahrungsketten; Nahrungskreisläufe; Staatenbildung; Symbiose; Parasitismus. Naturnahe und naturferne Ökosysteme - ausgewählte Beispiele heimischer Lebensräume (Tümpel, Bach, Wald, Boden, Stadt ua.).
Öffentliche Gesundheitsvorsorge Das biologische Gleichgewicht, Störfaktoren und Möglichkeiten der Abhilfe: Wasser (Wasseraufbereitung, Kläranlagen), Boden (Erosion, Düngung, Verdichtung, Humus), Luft (Luftverschmutzung, Luftreinhaltung), Abfall (Vermeidung und Beseitigung, Recycling).
Unfallverhütung sowie richtiges Verhalten bei Unfällen Gefährdung des Menschen durch Umweltfaktoren: Chemikalien und in Krankheitsfällen im Kindergarten Gifte, Lärm, Streß. Naturschutz; Arten- und Hort Biotopschutz.
Hausapotheke 3. Klasse:
Didaktische Grundsätze: Bau, Funktion und Entwicklung der menschlichen Organsysteme unter dem besonderen Aspekt der Gesunderhaltung.
Für die Auswahl Ausgewählte Regelsysteme: Aufbau und die Darlegung Entwicklung des gesamten Unterrichtsstoffes sind die praktischen Erfordernisse im Kindergarten aktiven und im Hort maßgebend passiven Bewegungsapparates.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme erkennen lernen, um Verständnis für vorbeugende Maßnahmen und Hilfestellungen erwerben zu können. Sie sollen den Wert eines gesunden Körpers erkennen und daraus die Verpflichtung zur Erhaltung der eigenen Gesundheit sowie jener der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen ableiten können. Insbesondere sind die Zusammenhänge zwischen nicht entsprechender Lebensführung und der daraus sich ergebenden Schädigung der Gesundheit hervorzuheben. Bedeutung der richtigen Ernährung, insbesondere für Kinder und Jugendliche; Pflege des Dentalapparates. Organe des Stoffwechsels (Verdauung, Enzyme, Atmung, Blut- und Kreislaufapparat, Immunsystem, Ausscheidung).
Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sollen wahrgenommen werden. Zusammenarbeit mit den Lehrern der naturwissenschaftlichen Fachbereiche, der Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik sowie der Leibeserziehung, bezüglich medizinischer Fragen mit dem Schularzt, ist anzustreben. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit einzubeziehen. Haut; Ganzheitskosmetik.
Eine möglichst lebendige Darstellung Hormonale Steuerung. Nervensystem; Psychohygiene; Gefährdung des Lehrstoffes soll Menschen durch Verwendung verschiedenster Anschauungsmittel und verschiedene Suchtgifte (beispielsweise durch den Einsatz moderner audiovisueller Hilfsmittel erzielt werden Alkohol, Nikotin und Drogen), Arzneimittelmißbrauch. Sinnesorgane.
Lehrausgänge und Exkursionen in diverse Institutionen Fortpflanzungsbiologie des Menschen: Bau und Gesundheitseinrichtungen sowie Fachreferate von Experten sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung Funktion der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen Geschlechtsorgane. Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt, Mutter-Kind-Paß. Familienplanung. Geschlechtskrankheiten.
MUSIKERZIEHUNG 4. Klasse:
Bildungs- und Lehraufgabe Ethologie: Angeborenes und erlerntes Verhalten (Reflexe, Automatismen, Instinktverhalten; Lernverhalten; einsichtiges Verhalten). Beispiele für Verhaltenskreise (Sozialverhalten, Aggression, Sexualverhalten uä.).
Die Musikerziehung soll die angehenden Kindergartenpädagogen dazu befähigen, Musik in ihren persönlichen Lebensbereich bewußt einzubeziehen sowie den beruflichen Anforderungen auf diesem Gebiet zu genügen. Dazu sollen sie neben Kenntnissen in Musikkunde das erforderliche praktische Können erwerben, eine Anleitung zu selbsttätiger Auseinandersetzung mit Musik erfahren Richtige Haltung von Nutz- und die Stellung der Musik im Bereich der Kultur (mit besonderer Berücksichtigung Österreichs) erfassen Haustieren.
Die Schülerinnen und Schüler sollen zu bewußtem Hören und Wahrnehmen der akustischen Umwelt sowie zu kritischer Einstellung zu Musik und Musikkonsum erzogen werden. Sie sollen Freude an schöpferischer musikalischer Tätigkeit sowie an eigener Musikausübung (Singen, Musizieren, Experimentieren, Improvisieren) finden und so Anregungen zu sinnvoller Freizeitgestaltung erhalten. Humanethologie: Typisch menschliche Verhaltensweisen; Gebrauch und Mißbrauch in verschiedenen Lebensbereichen (Werbung, Kindchenschema ua.)
Eine weitere Aufgabe des Unterrichtes ist die Förderung der emotionalen Entwicklung und die Bereicherung der individuellen Erlebnisfähigkeit, als Voraussetzung, Kinder und Jugendliche für Musik zu sensibilisieren. Ebenso wichtig ist das Erkennen der sozialen Funktion der Musikerziehung, zB durch Gemeinschaftserlebnis und die Notwendigkeit des Hörens auf andere, Kinder für soziales Verhalten aufzuschließen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zu methodisch adäquatem Vorgehen in der musikalischen Früh- und Jugenderziehung zu vermitteln sowie die Befähigung für die spätere Funktion bei der Beratung in der musischen Elternbildung. Genetik: Klassische Vererbungslehre; Mutation und Modifikation;
Damit soll die Musikerziehung einen wesentlichen Beitrag zur berufsspezifischen Ausbildung, zur Allgemeinbildung und Persönlichkeitsfindung leisten. Molekulargenetik. Angewandte Genetik: Tier- und Pflanzenzucht;
Lehrstoff: Humangenetik (Erbkrankheiten, Eugenische Maßnahmen); Gentechnik.
1. Klasse (2 Wochenstunden): Evolution: Abiotische und biotische Evolution; Evolution der zellulären Organisation - molekularbiologische und biochemische Aspekte der Zellfunktionen. Evolutionstheorien. Beweise der Evolution. Stammesgeschichte des Menschen.
Singen, Musizieren, Gestalten: Ausgewählte Beispiele der Biotechnologie.
Aufbau der stimmlichen Kondition im Hinblick auf die berufliche Belastbarkeit der Stimme. Stimmbildung vor allem anhand von Kinderliedern. Didaktische Grundsätze:
Hör- und Treffübungen, Gedächtnis- und Erfindungsübungen. Singen nach Gehör und nach Noten. Ein- und mehrstimmige Lieder, ausgehend vom Erfahrungsbereich der Kinder, insbesondere Kinder-, Volkslieder und Kanons Die Überlastung mit bloßem Gedächtniswissen ist zu vermeiden.
Rhythmische Schulung, Unabhängigkeitsübungen, Transponieren von Kinderliedern, schlagtechnische Übungen, rhythmische Klatschspiele, elementare Instrumentalbegleitung zu Lied und Spiel. Ständige Schulung des rhythmischen Gefühls und des Gefühls für rhythmische Form. Verwendung von Instrumenten zur klanglichen Bereicherung unter Wahrung stilistischer Gesichtspunkte. Umfangreiche systematische Betrachtungen müssen zugunsten wesentlicher allgemeinbiologischer und ökologischer Inhalte zurücktreten. Bei der Behandlung des Lehrstoffes sind Aktualität, Lebensnähe sowie Praxisbezug sehr wichtig. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit miteinzubeziehen. Auf eine ausreichende Artenkenntnis der heimischen Fauna und Flora ist hinzuarbeiten. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (insbesondere zu Geographie und Wirtschaftskunde, Chemie, Physik, Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik, Didaktik, Praxis, Leibeserziehung) sollen nach Möglichkeit wahrgenommen werden.
Musizieren mit elementaren Musikinstrumenten (wie körpereigene und selbstgebaute Instrumente), kindgemäße Instrumente und Erlernen ihrer Spieltechnik. Von besonderer Bedeutung ist die Erziehung zu exaktem Beobachten und sprachlich richtigem Beschreiben der Sachverhalte. Von großer Bedeutung ist weiters die Erziehung der Jugendlichen zu umwelt- und gesundheitsbewußten Staatsbürgern.
Erarbeiten Der Unterricht ist durch Verwendung von Tonräumen Naturobjekten, womöglich aus der engeren Heimat, und durch intensive Ausnützung der audiovisuellen Unterrichtsmittel wirklichkeitsnahe zu gestalten.
Vokale und instrumentale Gestaltungsversuche mit dem melodisch-rhythmischen Material des Kinderliedes (Improvisation), Vertonen von Kinderreimen im Rahmen der erarbeiteten Tonräume (Rufterz, Leierformel, Dreiklang, Pentatonik, Diatonik, Dur und Moll; Kleine physiologische und ökologische Versuche sowie das Beobachten der Natur im jahreszeitlichen Wechsel sind durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei selbst aktiv werden, etwa durch Versuchsplanung, Protokollführung, Darstellung und Auswertung der Ergebnisse.
Querverbindungen zum Instrumentenbau); Verbalisieren, Dramatisieren; Einschlägige Schulveranstaltungen wie Exkursionen, Lehrausgänge und Projektwochen sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen.
spielerischer Umgang mit technischen Geräten. GESUNDHEITSLEHRE
Musikkunde Bildungs- und Lehraufgabe:
Notenkunde Unmittelbares Anliegen des Unterrichtes ist es, den jungen Menschen einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Hygiene in der Gegenwart zu gewähren. Sie sollen über hygienische Maßnahmen im Kindergarten und Hort einschließlich Küchenhygiene informiert werden, aber auch gezielte Förderungsmaßnahmen zum Schutze der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen kennenlernen, um das Rüstzeug für eine gesunde, ausgeglichene Lebensführung zu erhalten. Die aus dem Unterricht - unter Einbeziehung fächerübergreifender Aspekte - gewonnenen Erkenntnisse sollen die Schülerinnen und Schülern zu verantwortungsbewußtem Verhalten hinsichtlich der Verhütung von Krankheiten und Unfällen erziehen.
Erarbeiten und Festigen der Grundbegriffe der Musiklehre im Hinblick auf rhythmische, tonale und formale Elemente: Metrum, Takt, Rhythmus, Tonräume, Melodietypen, Intervalle, Dreiklänge, Dominantseptakkord, einfache Kadenzen, Motiv, Thema, Halbsatz, Periode, einfache Liedformen. Ziel ist es, im jungen Menschen eine entsprechende Einstellung zu seiner Gesundheit zu wecken und ihn dazu anzuregen, durch sinnvolle Pflege von Körper und Geist seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und optimal zu erhalten.
Bewußtmachen gestaltender Prinzipien in der Musik Lehrstoff: Wiederholung, Variation, Steigerung, Symmetrie - Asymmetrie, Spannung - Lösung, Kontrast.
Physikalische Grundlagen der Schallerzeugung: Ton, Geräusch, Klang. 5. Klasse:
Die menschliche Stimme: Funktion, Pflege. Die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Körpers anhand ausgewählter Beispiele: Zivilisationskrankheiten; Einfluß von Genußmitteln und Suchtgiften; Psychopharmaka; Umgang mit Arzneimitteln.
2. Klasse (2 Wochenstunden): Umgehen mit gesundheitlich belasteten Kindern (beispielsweise Diabetiker, Epileptiker, Allergiker, an Neurodermitis erkrankte Kinder, ...).
Singen, Musizieren, Gestalten: Gesunderhaltung des menschlichen Körpers, gesunde Lebensführung und Hygiene unter Bedachtnahme auf die zukünftige Berufstätigkeit anhand ausgewählter Beispiele: Ganzheitskosmetik. Zahnhygiene. Förderung des kindlichen Bewegungsapparates; Haltungsfehler und Haltungsschäden; Bewegungserziehung; Ergonomie. Parasiten im und am menschlichen Körper und deren Bekämpfung. Wichtige Infektionskrankheiten insbesondere des Kindes - Wesen, Entstehung, Verlauf, Maßnahmen zu ihrer Verhütung; Impfpaß. Hygiene im Kindergarten und Hort einschließlich Küchenhygiene. Psychohygiene.
Fortsetzung der Stimm- und Gehörbildung - auch am Kinderlied und anderem Liedgut, Schulung der Treffsicherheit und des rhythmischen Empfindens bei gesteigerter Anforderung beim Singen und Musizieren. Fortsetzen der vokalen und instrumentalen Musikpflege. Ein- und mehrstimmige Lieder mit gesteigerten Anforderungen. Einfaches polyphones Singen, schwierigere Kanons Öffentliche Gesundheitsvorsorge.
Übungen im Blattsingen. Tonfolge, die über die Melodik einfacher Volkslieder hinausgehen. Übungen Unfallverhütung sowie richtiges Verhalten bei Unfällen und in Krankheitsfällen im zweistimmigen Singen Kindergarten und Hort.
Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen unter Einbeziehung der Sprache und von Erscheinungsformen aus der zeitgenössischen Musik Hausapotheke.
Verklanglichen von Geschichten oder Bildern (Querverbindung zu Deutsch und Bildnerischer Erziehung). Didaktische Grundsätze:
Anleitung zum selbständigen Erarbeiten von Liedern nach Noten. Aufbereitung von Liedern zur vokalen Für die Auswahl und instrumentalen Ausführung in kleinen Gruppen. Gestalten von Singtänzen nach vorgegebenen Liedern die Darlegung des gesamten Unterrichtsstoffes sind die praktischen Erfordernisse im Kindergarten und im Hort maßgebend.
Musikkunde: Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme erkennen lernen, um Verständnis für vorbeugende Maßnahmen und Hilfestellungen erwerben zu können. Sie sollen den Wert eines gesunden Körpers erkennen und daraus die Verpflichtung zur Erhaltung der eigenen Gesundheit sowie jener der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen ableiten können. Insbesondere sind die Zusammenhänge zwischen nicht entsprechender Lebensführung und der daraus sich ergebenden Schädigung der Gesundheit hervorzuheben.
Erweitern der vorhandenen Kenntnisse. Vierklänge und ihre Umkehrungen. Dreiklangsumkehrungen aller Stufen, einfache drei- und vierstimmige Kadenzen (Querverbindung zur Instrumentalmusik). Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sollen wahrgenommen werden. Zusammenarbeit mit den Lehrern der naturwissenschaftlichen Fachbereiche, der Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik sowie der Leibeserziehung, bezüglich medizinischer Fragen mit dem Schularzt, ist anzustreben. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit einzubeziehen.
Der Baßschlüssel Eine möglichst lebendige Darstellung des Lehrstoffes soll durch Verwendung verschiedenster Anschauungsmittel und durch den Einsatz moderner audiovisueller Hilfsmittel erzielt werden.
Instrumentenkunde: Ausgehend Lehrausgänge und Exkursionen in diverse Institutionen und Gesundheitseinrichtungen sowie Fachreferate von den elementaren Instrumenten, Behandlung der gebräuchlichen Musikinstrumente. Einfache Partiturleseübungen. Übungen Experten sind im Erkennen Rahmen der wichtigsten Orchesterinstrumente. Umgang mit technischen Mittlern von Musik gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen.
Wichtige Formen der Instrumentalmusik: Tanzformen, Suite, Rondo, große Liedformen, Variationsform. Erklärung an ausgewählten Hörbeispielen unter Hinweis auf Funktionsbereich (Tanzmusik, Schlagermusik, Kirchenmusik usw.) sowie auf Leben und Werk einzelner Komponisten und ihre Bedeutung in der Musikgeschichte. MUSIKERZIEHUNG
3. Klasse (1 Wochenstunde) Bildungs- und Lehraufgabe:
Singen, Musizieren, Gestalten: Die Musikerziehung soll die angehenden Kindergartenpädagogen dazu befähigen, Musik in ihren persönlichen Lebensbereich bewußt einzubeziehen sowie den beruflichen Anforderungen auf diesem Gebiet zu genügen. Dazu sollen sie neben Kenntnissen in Musikkunde das erforderliche praktische Können erwerben, eine Anleitung zu selbsttätiger Auseinandersetzung mit Musik erfahren und die Stellung der Musik im Bereich der Kultur (mit besonderer Berücksichtigung Österreichs) erfassen.
Singen, Stimmbildung und Gehörbildung sind im Zusammenhang mit der Erweiterung des Liedschatzes der Klasse mit erhöhten Anforderungen fortzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu bewußtem Hören und Wahrnehmen der akustischen Umwelt sowie zu kritischer Einstellung zu Musik und Musikkonsum erzogen werden. Sie sollen Freude an schöpferischer musikalischer Tätigkeit sowie an eigener Musikausübung (Singen, Musizieren, Experimentieren, Improvisieren) finden und so Anregungen zu sinnvoller Freizeitgestaltung erhalten.
Schulung Eine weitere Aufgabe des Unterrichtes ist die Förderung der emotionalen Entwicklung und die Bereicherung der individuellen Erlebnisfähigkeit, als Voraussetzung, Kinder und Jugendliche für Musik zu sensibilisieren. Ebenso wichtig ist das Erkennen der sozialen Funktion der Musikerziehung, zB durch Gemeinschaftserlebnis und die Notwendigkeit des Hörens auf andere, Kinder für soziales Verhalten aufzuschließen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zu methodisch adäquatem Vorgehen in der musikalischen Vorstellungsvermögens Früh- und Jugenderziehung zu vermitteln sowie die Befähigung für die spätere Funktion bei der Beratung in der musischen Elternbildung.
Im tonalen Bereich Üben und Singen in Moll und in den Kirchentonarten, soweit im dargebotenen Liedgut vorhanden. Damit soll die Musikerziehung einen wesentlichen Beitrag zur berufsspezifischen Ausbildung, zur Allgemeinbildung und Persönlichkeitsfindung leisten.
Funktionelles Hören Lehrstoff: Finden des Funktionsbasses bzw. der 3. Stimme unter Verwendung vor allem des alpenländischen Volksliedes. Dirigieren mit gesteigerten Anforderungen. Hinweise für die Leitung von Sing- und Spielgruppen. Singen im Dienste der Werkbetrachtung. Gestalten von Kinderliedbegleitung mit dem kindertümlichen Instrumentarium (Querverbindung zur Spielmusik).
Instrumentales Gestalten mit gesteigerten Anforderungen (Rondo, dreiteilige Liedform, Variation usw.). 1. Klasse:
Improvisation einzeln und in Gruppen. Singen, Musizieren, Gestalten:
Anleitung zur selbständigen musikalischen Fest- und Feiergestaltung Aufbau der stimmlichen Kondition im Hinblick auf die berufliche Belastbarkeit der Stimme. Stimmbildung vor allem anhand von Kinderliedern.
Musikkunde: Hör- und Treffübungen, Gedächtnis- und Erfindungsübungen. Singen nach Gehör und nach Noten. Ein- und mehrstimmige Lieder, ausgehend vom Erfahrungsbereich der Kinder, insbesondere Kinder-, Volkslieder und Kanons.
Die Modulation als harmonisches Phänomen, insbesondere in der Anwendung bei der instrumentalen Liedbegleitung. Die wichtigsten Formen und Gattungen der Vokal- und Instrumentalmusik. Rhythmische Schulung, Unabhängigkeitsübungen, Transponieren von Kinderliedern, schlagtechnische Übungen, rhythmische Klatschspiele, elementare Instrumentalbegleitung zu Lied und Spiel. Ständige Schulung des rhythmischen Gefühls und des Gefühls für rhythmische Form. Verwendung von Instrumenten zur klanglichen Bereicherung unter Wahrung stilistischer Gesichtspunkte.
Musik und ihre Stellung in der Gesellschaft. Volksmusik, Kunstmusik, kommerzielle Musik. Ausgewählte Hörbeispiele unter Berücksichtigung ihres musikhistorischen Aspekts. Musizieren mit elementaren Musikinstrumenten (wie körpereigene und selbstgebaute Instrumente), kindgemäße Instrumente und Erlernen ihrer Spieltechnik.
4 Erarbeiten von Tonräumen. Klasse (2 Wochenstunden):
Singen, Musizieren, Gestalten: Vokale und instrumentale Gestaltungsversuche mit dem melodisch-rhythmischen Material des Kinderliedes (Improvisation), Vertonen von Kinderreimen im Rahmen der erarbeiteten Tonräume (Rufterz, Leierformel, Dreiklang, Pentatonik, Diatonik, Dur und Moll;
Fortsetzen der vokalen und vokalinstrumentalen Musikpflege sowie der Gehörbildung und Stimmbildung unter Berücksichtigung methodischer Hilfen für die eigene Stimme sowie für die Stimme des Kindes. Querverbindungen zum Instrumentenbau); Verbalisieren, Dramatisieren;
Festigen des in den vorhergehenden Klassen erworbenen Liedschatzes. Gesänge für drei- und vierstimmigen Chor aus verschiedenen Epochen spielerischer Umgang mit technischen Geräten.
Anleitung zu selbsttätigem musikalischen Gestalten (Auswahl der Instrumente und Instrumentierung von Kinderliedern). Verklanglichen einer Bildgeschichte. Anleitung zur Herstellung von instrumentalen Vor-, Zwischen- und Nachspielen. Musikkunde:
Anleitung zum Selbstfinden von Kinderliedern; Melodisieren von Notenkunde.
Reimen Erarbeiten und Festigen der Grundbegriffe der Musiklehre im Hinblick auf rhythmische, tonale und formale Elemente: Metrum, Takt, Rhythmus, Tonräume, Melodietypen, Intervalle, Dreiklänge, Dominantseptakkord, einfache Kadenzen, Motiv, Thema, Halbsatz, Periode, einfache Liedformen.
Musikkunde Bewußtmachen gestaltender Prinzipien in der Musik: Wiederholung, Variation, Steigerung, Symmetrie - Asymmetrie, Spannung - Lösung, Kontrast.
Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische Physikalische Grundlagen der Schallerzeugung: Ton, Geräusch, Klang.
Zusammenschau Die menschliche Stimme: Funktion, Pflege.
Anregung zum Umgang mit Fachliteratur für den persönlichen Bereich 2. Klasse:
Fachdidaktische Beiträge zur musikalischen Früherziehung Singen, Musizieren, Gestalten:
Funktion und Bedeutung des spontanen Singens im Kindergarten. Übersicht über das Kinderlied (traditionelles und neues Liedgut, Liedgattungen), Kinderinstrumente; Richtlinien für das Musizieren mit Kleinkindern und mit Kindern im Hort. Fortsetzung der Stimm- und Gehörbildung - auch am Kinderlied und anderem Liedgut, Schulung der Treffsicherheit und des rhythmischen Empfindens bei gesteigerter Anforderung beim Singen und Musizieren. Fortsetzen der vokalen und instrumentalen Musikpflege. Ein- und mehrstimmige Lieder mit gesteigerten Anforderungen. Einfaches polyphones Singen, schwierigere Kanons.
Kriterien für die Hörerziehung im Kindergarten. Auswählen von Beispielen aus der Kunstmusik und Methodik ihres Einsatzes im Kindergarten und Hort. Übungen im Blattsingen. Tonfolge, die über die Melodik einfacher Volkslieder hinausgehen. Übungen im zweistimmigen Singen.
Methoden Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen unter Einbeziehung der Liedvermittlung Sprache und von Erscheinungsformen aus der zeitgenössischen Musik.
5. Klasse Verklanglichen von Geschichten oder Bildern (2 WochenstundenQuerverbindung zu Deutsch und Bildnerischer Erziehung):.
Singen, Musizieren, Gestalten: Anleitung zum selbständigen Erarbeiten von Liedern nach Noten. Aufbereitung von Liedern zur vokalen und instrumentalen Ausführung in kleinen Gruppen. Gestalten von Singtänzen nach vorgegebenen Liedern.
Singen von schwierigeren Liedern oder Chören, auch solchen, die tonartlich nicht gebunden sind. Singen und Musizieren mit gesteigerten Anforderungen unter Einbeziehung der erlernten Instrumente (Blockflöten, Gitarren und beliebige Ensembleformationen). Musikkunde:
Musikkunde: Erweitern der vorhandenen Kenntnisse. Vierklänge und ihre Umkehrungen. Dreiklangsumkehrungen aller Stufen, einfache drei- und vierstimmige Kadenzen (Querverbindung zur Instrumentalmusik).
Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische Zusammenschau. Außereuropäische Kulturkreise vor allem in Hinblick auf das verwendete Liedgut Der Baßschlüssel.
Kritische Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen der zeitgenössischen Unterhaltungsmusik (Jazz, Pop, Rock, Schlager usw.). Instrumentenkunde: Ausgehend von den elementaren Instrumenten, Behandlung der gebräuchlichen Musikinstrumente. Einfache Partiturleseübungen. Übungen im Erkennen der wichtigsten Orchesterinstrumente. Umgang mit technischen Mittlern von Musik.
Fachdidaktische Beiträge zur musikalischen Früherziehung Wichtige Formen der Instrumentalmusik: Tanzformen, Suite, Rondo, große Liedformen, Variationsform. Erklärung an ausgewählten Hörbeispielen unter Hinweis auf Funktionsbereich (Tanzmusik, Schlagermusik, Kirchenmusik usw.) sowie auf Leben und Werk einzelner Komponisten und ihre Bedeutung in der Musikgeschichte.
Melodisieren von Kinderreimen, Improvisieren im Bereich der Melodik des Kinderliedes. Gestalten von Kinderliedern (rhythmisch-bewegungsmäßig bzw. mit Lied und Musik). 3. Klasse:
Erkennen von Stimmfehlern bei Kindern („Brummer”) und Möglichkeiten zu deren Behebung. Die Mutation bei Hortkindern. Singen, Musizieren, Gestalten:
Anregung zum Umgang mit Fachliteratur auf dem Gebiet der musikalischen Früherziehung. Hilfen für die Elternarbeit (musikalische Fachberatung der Eltern). Hinweise über Möglichkeiten künftiger musikalischer Betätigung (Chor, Singkreis, Musiziergruppe). Singen, Stimmbildung und Gehörbildung sind im Zusammenhang mit der Erweiterung des Liedschatzes der Klasse mit erhöhten Anforderungen fortzusetzen.
Didaktische Grundsätze: Schulung des musikalischen Vorstellungsvermögens.
Die einzelnen Teilgebiete der Musikerziehung sind Im tonalen Bereich Üben und Singen in Moll und in den Kirchentonarten, soweit im Unterricht nie streng voneinander zu trennen dargebotenen Liedgut vorhanden.
Im Hinblick auf das künftige Berufsfeld der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten und im Hort sollte ausgehend von methodisch-didaktischen Prinzipien der Kindergartenpädagogik exemplarisch aufgezeigt werden, wie vom Ganzheitlichen zur Differenzierung gefunden wird. Auch sind die Lernprozesse sowie die Gesichtspunkte des didaktischen Aufbaues den Schülerinnen und Schülern so durchschaubar zu machen, daß sie mit austauschbaren Inhalten auf andere Altersstufen übertragen werden können. Durch beispielhaftes Erarbeiten von Lied- und Spielgut für Kindergarten und Hort sind Auswahl- und Beurteilungskriterien bewußt zu machen. Funktionelles Hören: Finden des Funktionsbasses bzw. der 3. Stimme unter Verwendung vor allem des alpenländischen Volksliedes. Dirigieren mit gesteigerten Anforderungen. Hinweise für die Leitung von Sing- und Spielgruppen. Singen im Dienste der Werkbetrachtung. Gestalten von Kinderliedbegleitung mit dem kindertümlichen Instrumentarium (Querverbindung zur Spielmusik).
Obwohl die musikalische Früherziehung schwerpunktmäßig erst in der Instrumentales Gestalten mit gesteigerten Anforderungen (Rondo, dreiteilige Liedform, Variation usw.).
4. Improvisation einzeln und 5. Klasse zusammengefaßt wird, ist bereits ab der 1 in Gruppen. Klasse
der jeweils mögliche Bezug zwischen Lehrstoff und beruflichen Erfordernissen aufzuzeigen. In diesem Sinne ist auch mit den Lehrerinnen und Lehrern der Didaktik Anleitung zur selbständigen musikalischen Fest- und Kindergarten- bzw. Hortpraxis in geeigneter Weise zusammenzuarbeiten, um die Übertragung der Methoden zu sichern Feiergestaltung.
Beim Singen - Musizieren - Gestalten sind drei Ebenen zu beachten Musikkunde:
1. Singen von Liedern. Die Liedauswahl nach Inhalt und musikalischer Gestaltung soll den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Altersgemäßheit angepaßt sein. Die Modulation als harmonisches Phänomen, insbesondere in der Anwendung bei der instrumentalen Liedbegleitung. Die wichtigsten Formen und Gattungen der Vokal- und Instrumentalmusik.
2. Funktionales Singen (Singen zur Stimmbildung oder zur Erarbeitung musikkundlicher Grundbegriffe). Entsprechend dem ganzheitlichen Prinzip wäre in der Stimmbildung vom Experiment, der Erprobung der eigenen Möglichkeiten ausgehend, zum Singen nach Gehör und Noten überzugehen. Singen darf jedoch nicht nur als Mittel zur Stimmbildung und Musikkunde eingesetzt werden, vielmehr soll die Freude am Singen (das zweckfreie Singen) vor jeder Verschulung des Singens stehen und Singen im geselligen Kreis so oft als möglich gepflegt werden. Es sollte eine bewußte Trennung zwischen „Singen an sich” und der „Arbeit am Lied” erfolgen. Musik und ihre Stellung in der Gesellschaft. Volksmusik, Kunstmusik, kommerzielle Musik. Ausgewählte Hörbeispiele unter Berücksichtigung ihres musikhistorischen Aspekts.
3 4. Singen als Vorführung. Die Arbeit am Lied erfolgt mit dem Ziel einer besonderen musikalischen Leistung, zB in der Fest- und Feiergestaltung. Klasse:
Auch für das instrumentale Singen, Musizieren ist das Prinzip der drei Ebenen anwendbar, Gestalten:
1. Erfahrung sammeln. Freies spontanes Gestalten sowohl mit Geräuschen Fortsetzen der vokalen und Klängen als auch mit vorgegebenen musikalischen Strukturen vokalinstrumentalen Musikpflege sowie der Gehörbildung und Stimmbildung unter Berücksichtigung methodischer Hilfen für die eigene Stimme sowie für die Stimme des Kindes.
2. Systematisieren und Bewußtmachen von Notation, musikalischen Strukturen, Gestaltungsmitteln und instrumentalen Spieltechniken. Festigen des in den vorhergehenden Klassen erworbenen Liedschatzes. Gesänge für drei- und vierstimmigen Chor aus verschiedenen Epochen.
3. Aufbereiten von Lied- und Spielgut im Hinblick auf das Vorspiel. Technik des Übens und der Einstudierung. Anleitung zu selbsttätigem musikalischen Gestalten (Auswahl der Instrumente und Instrumentierung von Kinderliedern). Verklanglichen einer Bildgeschichte. Anleitung zur Herstellung von instrumentalen Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
Die im Instrumentalunterricht erworbenen Fertigkeiten sind schon von der 1. Klasse an, insbesondere aber in der 4. und 5. Klasse, in den Dienst der Musikerziehung zu stellen, allenfalls auch unter Einbeziehung außerhalb der Schule erlernter Instrumente. Anleitung zum Selbstfinden von Kinderliedern; Melodisieren von
Die Musikkunde sollte ebenso wie die Instrumentenkunde an praktisches Erleben anschließen bzw. eine Systematisierung der im elementaren Singen und Musizieren gewonnenen Erfahrungen bringen. Das Erwerben und Erweitern von musikkundlichen Kenntnissen ist aber nicht als übergeordnetes Lernziel anzusehen, sondern hat einerseits dem Vertiefen der musikalischen Wahrnehmungsfähigkeit zu dienen, andererseits die nötigen Grundlagen für das Vermitteln und Umsetzen von Musik im Beruf zu liefern. Die ausgewählten Hörbeispiele sollen aus Meisterwerken verschiedener Epochen stammen, wobei auch die zeitgenössische sowie die außereuropäische Musik zu berücksichtigen ist. In der 1. bis 3. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler die Werke zunächst von Funktion, Bedeutung und musikalischer Form her erfassen lernen. In der 4. und 5. Klasse sind Musikgeschichte und Stilkunde schwerpunktmäßig zu berücksichtigen, dabei ist eine Beschränkung auf Höhepunkte geboten. Bei der Besprechung einzelner Beispiele sind, wo immer möglich, die Zusammenhänge zwischen der Musik weit zurückliegender Zeiträume und der Musik der Gegenwart bzw. der jüngeren Vergangenheit herzustellen. Biographische Hinweise haben nur dem Verständnis der Werke zu dienen Reimen.
Im Unterricht sind solche Werke vorzuziehen, die von den Schülerinnen und Schülern oder von der Lehrerin/vom Lehrer musiziert werden können, doch ist auch der Einsatz der technischen Mittler unentbehrlich. Neben der Kenntnis der Funktion sollte die Befähigung zum Umgang mit Tonträgern und Wiedergabegeräten sowie deren Einsatz in Freizeit und Beruf vermittelt werden. In der Werkbetrachtung sind die Möglichkeiten eines fächerübergreifenden Unterrichtes wahrzunehmen. Musikkunde:
INSTRUMENTALMUSIK Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische
Bildungs- und Lehraufgabe: Zusammenschau.
Ziel des Unterrichtes ist die Beherrschung der jeweiligen Instrumente Anregung zum fachgerechten Einsatz in der beruflichen Tätigkeit. Der Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten im Instrumentalspiel als praktische Ergänzung zu Umgang mit Fachliteratur für den im Unterricht aus Musikerziehung erworbenen Einsichten und Fähigkeiten soll der Schülerin/dem Schüler vielfältige Möglichkeiten des eigenständigen Musizierens im Solo- und Ensemblespiel eröffnen. Die Kenntnis der künstlerischen und technischen Möglichkeiten der jeweiligen Instrumente sowie das schöpferischinstrumentale Gestalten im beruflichen und persönlichen Bereich soll auch die Persönlichkeitsbildung fördern.
Gitarre Fachdidaktische Beiträge zur musikalischen Früherziehung:
Lehrstoff: Funktion und Bedeutung des spontanen Singens im Kindergarten. Übersicht über das Kinderlied (traditionelles und neues Liedgut, Liedgattungen), Kinderinstrumente; Richtlinien für das Musizieren mit Kleinkindern und mit Kindern im Hort.
1. Klasse (2 Wochenstunden): Kriterien für die Hörerziehung im Kindergarten. Auswählen von Beispielen aus der Kunstmusik und Methodik ihres Einsatzes im Kindergarten und Hort.
Stimmen des Instrumentes, Haltung, Wechselschlag und andere technische Übungen. Melodiespiel in der I. und II. Lage. Melodiespiel mit Lagen und Saitenwechsel, unterstützt durch Mitspielen auf leeren und gegriffenen Baßsaiten. Tonleitern. Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb Methoden der Gruppe Liedvermittlung.
Improvisationsübungen, wie Erfinden einfacher Melodien, 5. Klasse:
Motivergänzung, Vor-, Zwischen- und Nachspiele. Singen, Musizieren, Gestalten:
Solospiel technisch leichter Stücke Singen von schwierigeren Liedern oder Chören, auch solchen, die tonartlich nicht gebunden sind. Singen und Musizieren mit gesteigerten Anforderungen unter Einbeziehung der erlernten Instrumente (Blockflöten, Gitarren und beliebige Ensembleformationen).
Melodiespiel bis zur VII. Lage. Zwei- und dreistimmige Musikkunde:
Anschlagstechniken Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische Zusammenschau. Außereuropäische Kulturkreise vor allem in Hinblick auf das verwendete Liedgut.
Einfache Kadenzen und ihre Anwendung. Liedbegleitung (auch des eigenen Gesanges) nach Gehör und nach Noten. Kritische Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen der zeitgenössischen Unterhaltungsmusik (Jazz, Pop, Rock, Schlager usw.).
Gemeinsames Musizieren auch mit anderen Instrumenten. Fachdidaktische Beiträge zur musikalischen Früherziehung:
2. Klasse (1 Wochenstunde): Melodisieren von Kinderreimen, Improvisieren im Bereich der Melodik des Kinderliedes. Gestalten von Kinderliedern (rhythmisch-bewegungsmäßig bzw. mit Lied und Musik).
Fortsetzung der elementartechnischen Übungen. Tonleitern, Bindetechnische Spielweisen, Quergrifftechniken. Kadenzen in drei- und vierstimmigen Akkordverbindungen und Dominantseptakkorde. Erkennen von Stimmfehlern bei Kindern („Brummer”) und Möglichkeiten zu deren Behebung. Die Mutation bei Hortkindern.
Solospiel mit gesteigerten Anforderungen. Zwei- und dreistimmiges Spiel mit gegriffener Ober- und Unterstimme. Leichte Etüden. Anregung zum Umgang mit Fachliteratur auf dem Gebiet der musikalischen Früherziehung. Hilfen für die Elternarbeit (musikalische Fachberatung der Eltern). Hinweise über Möglichkeiten künftiger musikalischer Betätigung (Chor, Singkreis, Musiziergruppe).
Improvisations- und Gestaltungsübungen. Blattspiel einer Melodiestimme aus mehrstimmigem Spielgut mit und ohne Fingersatzhilfen. Gemeinsames Musizieren mit mehreren Gitarren und auch mit anderen Instrumenten. Didaktische Grundsätze:
Liedbegleitung in verschiedenen Techniken (allenfalls Barregriffe) nach Gehör und nach Noten. Erweiterte Kadenzen. Sammlung einschlägigen Liedgutes Die einzelnen Teilgebiete der Musikerziehung sind im Unterricht nie streng voneinander zu trennen.
Die Gitarre Im Hinblick auf das künftige Berufsfeld der Schülerinnen und Schüler im pädagogischen Einsatz (Querverbindung Kindergarten und im Hort sollte ausgehend von methodisch-didaktischen Prinzipien der Kindergartenpädagogik exemplarisch aufgezeigt werden, wie vom Ganzheitlichen zur Praxis) Differenzierung gefunden wird. Auch sind die Lernprozesse sowie die Gesichtspunkte des didaktischen Aufbaues den Schülerinnen und Schülern so durchschaubar zu machen, daß sie mit austauschbaren Inhalten auf andere Altersstufen übertragen werden können. Durch beispielhaftes Erarbeiten von Lied- und Spielgut für Kindergarten und Hort sind Auswahl- und Beurteilungskriterien bewußt zu machen.
3. Klasse (1 Wochenstunde): Obwohl die musikalische Früherziehung schwerpunktmäßig erst in der
Fortsetzung 4. und 5. Klasse zusammengefaßt wird, ist bereits ab der technischen Übungen mit gesteigerten Anforderungen 1. Klasse
Sololiteratur im mittleren Schwierigkeitsgrad aus verschiedenen Epochen unter Berücksichtigung der Originalmusik aus der Blütezeit des Instrumentes. Allenfalls Bearbeitungen für Gitarre aus dem Bereich der „E” und „U”-musik. der jeweils mögliche Bezug zwischen Lehrstoff und beruflichen Erfordernissen aufzuzeigen. In diesem Sinne ist auch mit den Lehrerinnen und Lehrern der Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis in geeigneter Weise zusammenzuarbeiten, um die Übertragung der Methoden zu sichern.
Blattspielübungen mit gesteigerten Anforderungen im mehrstimmigen Zusammenspiel. Umstimmen der Saiten. Beim Singen - Musizieren - Gestalten sind drei Ebenen zu beachten:
Die Gitarre als Kammermusikinstrument (Continuospiel), sowie im Einsatz für Fest- und Feiergestaltung. 1. Singen von Liedern. Die Liedauswahl nach Inhalt und musikalischer Gestaltung soll den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Altersgemäßheit angepaßt sein.
Sicherheit in der Liedbegleitung, insbesondere für den Einsatz in der Praxis. Erweiterung der Liedersammlung. Anleitung zu selbstätigem Musizieren und eigenständiger Arbeit auf dem Instrument. 2. Funktionales Singen (Singen zur Stimmbildung oder zur Erarbeitung musikkundlicher Grundbegriffe). Entsprechend dem ganzheitlichen Prinzip wäre in der Stimmbildung vom Experiment, der Erprobung der eigenen Möglichkeiten ausgehend, zum Singen nach Gehör und Noten überzugehen. Singen darf jedoch nicht nur als Mittel zur Stimmbildung und Musikkunde eingesetzt werden, vielmehr soll die Freude am Singen (das zweckfreie Singen) vor jeder Verschulung des Singens stehen und Singen im geselligen Kreis so oft als möglich gepflegt werden. Es sollte eine bewußte Trennung zwischen „Singen an sich” und der „Arbeit am Lied” erfolgen.
4 3. Klasse (1 Wochenstunde): Singen als Vorführung. Die Arbeit am Lied erfolgt mit dem Ziel einer besonderen musikalischen Leistung, zB in der Fest- und Feiergestaltung.
Erweiterung und Festigung Auch für das instrumentale Musizieren ist das Prinzip der bisher erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. drei Ebenen anwendbar:
Anleitung zu selbständiger Erarbeitung von Spielliteratur 1. Erfahrung sammeln. Freies spontanes Gestalten sowohl mit Geräuschen und Klängen als auch mit vorgegebenen musikalischen Strukturen.
Erproben der verschiedenen Möglichkeiten des Instrumenteneinsatzes für die unterschiedlichen Erfordernisse im zukünftigen Beruf 2. Systematisieren und Bewußtmachen von Notation, musikalischen Strukturen, Gestaltungsmitteln und instrumentalen Spieltechniken.
Erweiterung der Musizierpraxis 3. Aufbereiten von Lied- und Spielgut im Hinblick auf diesem Instrument als Hausmusik das Vorspiel. Technik des Übens und Kammermusikinstrument der Einstudierung.
Vortrag der erarbeiteten Solo- und Ensemblestücke Die im Rahmen Instrumentalunterricht erworbenen Fertigkeiten sind schon von der 1. Klasse an, insbesondere aber in der 4. und 5. Klasse, in den Dienst der Musikerziehung zu stellen, allenfalls auch unter Einbeziehung außerhalb der Schule erlernter Instrumente.
Fest- Die Musikkunde sollte ebenso wie die Instrumentenkunde an praktisches Erleben anschließen bzw. eine Systematisierung der im elementaren Singen und Feiergestaltung Musizieren gewonnenen Erfahrungen bringen. Das Erwerben und Erweitern von musikkundlichen Kenntnissen ist aber nicht als übergeordnetes Lernziel anzusehen, sondern hat einerseits dem Vertiefen der musikalischen Wahrnehmungsfähigkeit zu dienen, andererseits die nötigen Grundlagen für das Vermitteln und Umsetzen von Musik im Beruf zu liefern. Die ausgewählten Hörbeispiele sollen aus Meisterwerken verschiedener Epochen stammen, wobei auch die zeitgenössische sowie die außereuropäische Musik zu berücksichtigen ist. In der 1. bis 3. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler die Werke zunächst von Funktion, Bedeutung und musikalischer Form her erfassen lernen. In der 4. und 5. Klasse sind Musikgeschichte und Stilkunde schwerpunktmäßig zu berücksichtigen, dabei ist eine Beschränkung auf Höhepunkte geboten. Bei der Besprechung einzelner Beispiele sind, wo immer möglich, die Zusammenhänge zwischen der Musik weit zurückliegender Zeiträume und der Musik der Gegenwart bzw. der jüngeren Vergangenheit herzustellen. Biographische Hinweise haben nur dem Verständnis der Werke zu dienen.
Flöte Im Unterricht sind solche Werke vorzuziehen, die von den Schülerinnen und Schülern oder von der Lehrerin/vom Lehrer musiziert werden können, doch ist auch der Einsatz der technischen Mittler unentbehrlich. Neben der Kenntnis der Funktion sollte die Befähigung zum Umgang mit Tonträgern und Wiedergabegeräten sowie deren Einsatz in Freizeit und Beruf vermittelt werden. In der Werkbetrachtung sind die Möglichkeiten eines fächerübergreifenden Unterrichtes wahrzunehmen.
(Blockflöte oder Bambusflöte) INSTRUMENTALUNTERRICHT
A. Blockflöte Bildungs- und Lehraufgabe:
Lehrstoff Der Unterricht soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zu musikalischer Erlebnisfähigkeit führen und Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. Aufgrund dessen sollen die angehenden Kindergärtnerinnen und Kindergärtner befähigt werden, den beruflichen Anforderungen zu entsprechen. Innerhalb dieser Bildungsaufgaben sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:
2. Klasse (1 Wochenstunde): - Erwerb instrumentaltechnischer Fertigkeiten in Verbindung mit musikalischer Ausdrucksfähigkeit;
Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte. Übungen, die der Haltung, Tonbildung, Atmung, Artikulation sowie der sicheren Spielfertigkeit (Tonbereich der Duodezim) dienen. - Aneignung musikkundlicher Kenntnisse in ständiger Verbindung mit Musikerziehung;
Spiel von Kinder- und Volksliedern nach Gehör und nach Noten. Leichte Tanz- und Spielstücke aus verschiedenen Epochen (einzeln und in der Gruppe). Erfinden von Melodien zu rhythmischen Motiven, Sprüchen - Kreativer und Reimen. Blattspielübungen improvisatorischer Einsatz des Instrumentes; Transponieren nach Gehör und nach Noten.
Pflege des Zusammenspiels in verschiedenen Besetzungen. - Eigenständiges Musizieren im Solo- und Ensemblespiel;
3. Klasse (1 Wochenstunde): - Praxisbezogene Verwendung des Instrumentes;
Fortführen der spieltechnischen Übungen. Festigen - Erwerb didaktischer Grundlagen der Spielfertigkeit musikalischen Früh- und Erwerben grifftechnischer Sicherheit (sämtlicher spielbarer Töne). Erlernen einer zweiten Flöte (Quintabstand) Jugenderziehung.
Spiel von Kinder- Alle genannten Lernziele sollen der persönlichen musikalischen Entfaltungsmöglichkeit dienen und Volksliedern den sicheren Umgang mit erhöhten Anforderungen. Liedspiel aus dem Gedächtnis. Transponieren von Kinderliedern Instrument in der beruflichen Tätigkeit gewährleisten.
Improvisieren einfacher Vor-, Zwischen- und Nachspiele. Improvisieren und Transponieren mit erhöhten Anforderungen. Improvisieren von einfachen Bewegungs- und Tanzformen für die praktische Arbeit in der rhythmisch-musikalischen Erziehung mit Kindern. Gitarre
Anleitung zu selbsttätigem Musizieren und eigenständiger Arbeit auf dem Instrument. Lehrstoff:
Zusammenspiel in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten 1. Klasse:
(allenfalls Spiel auf weiteren Flöten) Haltung und Stimmen des Instrumentes, Körperhaltung. Wechselschlag.
Literaturübersicht. Melodiespiel in verschiedenen Lagen;
4 Melodiespiel mit Lagen und Saitenwechsel. Klasse (1 Wochenstunde):
Technische Übungen (Tonleitern, Dreiklangszerlegungen, Kadenzen) in Verbindung mit verschiedenen Artikulationsmöglichkeiten. Intonations- und Intervallübungen. Spieltechnik mit gesteigerten Anforderungen, Etüden der Begabung der Schülerin/des Schülers angepaßt.:
Suiten- und Sonatensätze aus verschiedenen Epochen mit gesteigerten Anforderungen. Einführung in die Verzierungsarten. Daumenschlag, Dämpftechnik.
Fortführendes Liedspiel, Erfinden einer Gegenstimme. Variation von Kinder- Übung im zwei- und Volksliedern. Improvisation einfacher Tänze in verschiedenen Taktarten mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.
Spiel im Baßschlüssel. Zusammenspiel in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten (Spiel auf weiteren Flöten). Rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter Zuhilfenahme von Stimme, Körper- und Rhythmusinstrumenten.
Literatursammlung Gleichzeitiges Singen und Spielen einstimmiger Melodien - zweistimmiges Spiel mit leeren und gegriffenen Saiten. Blattleseübungen.
Gelegentlich Hörbeispiele ausgewählter Werke für Blockflöte aus Akkordanschlag, Zerlegungen, einfache Schlagtechnik.
verschiedenen Epochen Einfache Kadenzen in Dur und Moll.
B Anleitung zum zielführenden Üben. Bambusflöte
Lehrstoff: Praktische Umsetzung musiktheoretischer Inhalte.
2. Klasse (1 Wochenstunde) Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
Bau Erstellen einer Bambusflöte (oder Weiterverwendung der im Freigegenstand Instrumentenbau hergestellten Bambusflöte). praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit
Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte. Übungen, die der Haltung, Tonbildung, Atmung, Artikulation sowie der sicheren Spielfertigkeit dienen Musikerziehung und Didaktik/Kindergartenpraxis.
Spiel von Kinder- und Volksliedern nach Gehör und nach Noten. Leichte Tanz- und Spielstücke aus verschiedenen Epochen (einzeln und in Melodiespiel anhand der Gruppe). Erfinden von Melodien zu rhythmischen Motiven, Sprüchen und Reimen. Blattspielübungen; Transponieren nach Gehör und nach Noten Liedsammlung.
Pflege Liedbegleitung auch des Zusammenspiels in verschiedenen Besetzungen eigenen Gesanges nach Gehör und nach Noten.
3 2. Klasse (1 Wochenstunde):
Fortführen der spieltechnischen Übungen. Festigen der Spielfertigkeit und Erwerben grifftechnischer Sicherheit (sämtlicher spielbarer Töne). Bauen und Erlernen einer zweiten Flöte (Quintabstand). Kenntnisse und Fertigkeiten im Flötenbau und im Beheben von Schäden Haltung.
Spiel von Kinder- und Volksliedern mit erhöhten Anforderungen. Liedspiel aus dem Gedächtnis. Transponieren von Kinderliedern Tonbildungsübungen.
Improvisieren einfacher Vor-, Zwischen- und Nachspiele. Improvisieren und Transponieren mit erhöhten Anforderungen. Improvisieren von einfachen Bewegungs- und Tanzformen für die praktische Arbeit in der rhythmisch-musikalischen Erziehung Tonleitern mit Kindern Lagenwechsel.
Anleitung zu selbsttätigem Musizieren Improvisation und eigenständiger Arbeit auf kreatives Gestalten mit dem Instrument.
Zusammenspiel in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten (allenfalls Bau von weiteren Flöten und deren Erprobung) Anleitung zur Erstellung eines Fingersatzes.
Literaturübersicht Blattspielübungen.
4 Festigung der rhythmischen Fähigkeiten. Klasse (1 Wochenstunde):
Technische Übungen (Tonleitern, Dreiklangszerlegungen, Erweiterte Kadenzen) in Verbindung mit verschiedenen Artikulationsmöglichkeiten. Spieltechnik mit gesteigerten Anforderungen, Etüden der Begabung der Schülerin/des Schülers angepaßt Dur und Moll.
Suiten- und Sonatensätze aus verschiedenen Epochen mit gesteigerten Anforderungen. Einführung in die Verzierungsarten. Barregriff, Anwendung des Kapodasters.
Fortführendes Liedspiel, Erfinden einer Gegenstimme. Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen
Variation von Kinder- Techniken nach Gehör und Volksliedern. Improvisation einfacher Tänze in verschiedenen Taktarten nach Noten.
Spiel im Baßschlüssel. Zusammenspiel in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten (Bau und Spiel auf weiteren Flöten). Vor-, Zwischen- und Nachspiele.
Erweitern Erweiterung der Kenntnisse und Fertigkeiten im Flötenbau Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und im Beheben von Schäden Didaktik/Kindergartenpraxis; leichte Etüden; leichte Sololiteratur, die sich auch am Interessenbereich der Schüler orientiert.
Literatursammlung Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.
Gelegentlich Hörbeispiele ausgewählter Werke für Bambusflöte aus Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.
verschiedenen Epochen. Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
Didaktische Grundsätze: Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik/Kindergartenpraxis.
Im Verlauf des gesamten Instrumentalunterrichtes ist jede Gelegenheit zu nützen, die vielseitige Verwendbarkeit des Erlernten in der beruflichen Tätigkeit aufzuzeigen und zu üben. Zum Unterrichtsgegenstand Musikerziehung und zu den einschlägigen Freigegenständen sind die notwendigen Querverbindungen herzustellen. Im Hinblick auf die Anforderungen sowohl in der Kindergarten- und Hortpraxis als auch im Unterrichtsgegenstand Musikerziehung sind den Schülerinnen und Schülern konkrete technische Anleitungen zum selbsttätigen Erarbeiten von Spielstücken und Liedbegleitungen zu bieten. In diesem Sinne ist auch beim Unterricht in Instrumentalmusik auf die Ausbildung des Gehörs, des rhythmischen Empfindens und die Vertiefung der musikkundlichen Kenntnisse Bedacht zu nehmen. Die künstlerischen und technischen Möglichkeiten des Instrumentes sind durch gelegentliches Vorspielen (auch unter Einsatz von Tonband und Schallplatte) von Werken aus alter und neuer Zeit aufzuzeigen. Transponieren von Melodie und Begleitung in Tonarten, die der Kinderstimme entsprechen.
Bei der Auswahl des Spielgutes und bei der Einführung in die Literatur sind insbesondere Werke österreichischer Herkunft zu berücksichtigen. Das gemeinsame Musizieren soll sowohl der Einführung in die Feiergestaltung als auch der Förderung des Verständnisses für Hausmusik, der sinnvollen Freizeitgestaltung und dem eigenen Musikerleben dienen. Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen
RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE Techniken, nach Gehör und nach Noten.
ERZIEHUNG Gestaltung von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
Bildungs- und Lehraufgabe: Anleitung zum solistischen Einsatz des Instrumentes im Kindergarten.
Der Unterricht in Rhythmisch-musikalischer Erziehung hat das Erleben und Erkennen der Wechselbeziehung von Musik und Bewegung zum Ziel. Aufbauend auf Eigenerfahrung, soll er das Verständnis für die erzieherische Bedeutung von Musik und Bewegung vermitteln. Dabei sind folgende Lernziele zu berücksichtigen: 3. Klasse:
- Primärerfahrungen mit Musik und Bewegung als Mittel der Persönlichkeitsentwicklung im kognitiven, affektiven, sozialen und motorischen Bereich Haltung.
- Sensibilisierung der Sinne und Körpererfahrung Tonbildungsübungen.
- Verfeinerung der Aufnahme-, Verarbeitungs- und Reaktionsfähigkeit Bindetechnik.
- Entfaltung des schöpferischen Umgangs mit Musik und Bewegung im persönlichen und beruflichen Bereich Lagenwechsel.
- Verständnis für Einzelsituationen, Partnerbeziehung und Gruppe Barregriffübungen.
- Einsicht in psychosomatische Vorgänge und deren Beachtung im persönlichen Improvisation und beruflichen Leben kreatives Gestalten.
- Erwerb didaktischer Umsetzungsmöglichkeiten im Beruf Blattspielübungen.
- Erwerben der theoretischen und praktischen fachlichen Grundlagen sowie der Fähigkeit, die Rhythmisch-musikalische Erziehung in die pädagogische Arbeit mit Kindern im Kindergarten, allenfalls im Hort, einzubeziehen. Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen
Lehrstoff: Tonarten und Tongeschlechtern.
2. Klasse (1 Wochenstunde): Verwendung von Nebenstufen, Jazz- und Popularmusikakkorden.
Sensibilisierung der Wahrnehmungsbereiche (auditiv, taktil, visuell, kinästhetisch) in Verbindung mit Körpererfahrung. Differenzierung von Eindrücken über die einzelnen Sinneskanäle zur Förderung der Aufmerksamkeit, der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Steigerung der Aufnahmebereitschaft und Fähigkeit zur angemessenen, flexiblen Verarbeitung von wechselnden Ansprüchen der Umwelt Einfache Modulationen.
Entwicklung von Körperbewußtsein. Erfahrung des Wechselspiels von körperlicher Spannung und Entspannung und deren Auswirkung auf den emotionalen Bereich. Ansätze zur Analyse der nonverbalen Körpersprache. Vielfältige Bewegungserfahrungen zur Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires. Differenzierung des individuellen Bewegungsausdrucks durch Spiel, Imitation, Improvisation und Gestaltung mit und ohne Material. Steigerung der Bewegungsqualität in der praktischen Auseinandersetzung mit Elementen, die der Musik und Bewegung gleichermaßen zugrunde liegen: Zeit (Tempo, Metrum, Rhythmus, Takt), Dynamik, Melodie, Form. Wechselbässe, Baßdurchgänge.
Einsatz von Musik zur Differenzierung des Hörvermögens sowie zur Steigerung des musikalischen Bewegungsausdrucks. Musikalische Improvisation zur Bewegung mit Körperinstrumenten, Sprache, Stimme, auf Stabspielen, Flöten und selbst gebautem Instrumentarium. Erarbeiten von Bewegungsabläufen frei improvisierter und gebundener Tanzformen unter Einbeziehung von Liedern, Texten und Spielen, mit instrumentaler Illustration und Begleitung im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern. Tänzerische Gestaltung von Musikstücken. Einsicht in die charakteristischen Merkmale und Elemente von Musik und deren Auswirkungen auf den Bewegungsausdruck Einfache Sololiteratur (Originalliteratur und auf soziale Beziehungen. Bearbeitungen) aus
Förderung der sensiblen Wahrnehmungsfähigkeit für gruppendynamische Vorgänge. Bewußtmachen nonverbaler Kommunikationsformen in Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben. Entwicklung von Selbständigkeit, Verantwortungsbewußtsein, Einfühlungsvermögen, Anpassung, Toleranz, Fairneß sowie der Fähigkeit zur Kooperation und zum Lösen von Konflikten. Umsetzen der Eigenerfahrung im Bereich des sozialen Lernens bei der Arbeit mit Kindern. verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen
Entwicklung und Förderung von Phantasie und Kreativität in Bewegung und Musik mit Materialien und Objekten. Intensivieren der Erlebnisfähigkeit. Didaktische Auswertung und Anwendung von rhythmisch-musikalischen Spielformen unter Berücksichtigung von Kombinationsmöglichkeiten mit sensomotorischem Training und freiem Gestalten Umsetzung musikkundlicher Inhalte.
Bedeutung und Geschichte der „Rhythmisch-musikalischen Erziehung” Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.
Einführung in Didaktik des Instrumentalspieles für die praktische Arbeit mit Kindern. Elemente der Rhythmisch-musikalischen Erziehung als Erziehungsansatz in allen Bereichen der Kindergartenarbeit. Methodischer Aufbau von Übungseinheiten. Didaktische Analyse von Modellen Rhythmisch-musikalischer Erziehung im Kindergarten. Hinweise auf entwicklungsspezifisches Arbeiten mit Kindern und auf gruppendynamische Vorgänge. Hinführen zum eigenen Arbeiten in der Kindergruppe. berufliche Praxis:
Didaktische Grundsätze: Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik/Kindergartenpraxis sowie Didaktik der Horterziehung/Hortpraxis.
Im Hinblick auf die allgemeine Bildungs- und Lehraufgabe wird die individuell angemessene Entwicklung der körperlichen, geistigen und emotionalen Kräfte angestrebt. Das Erfahren und Erkennen ihrer Wechselbeziehung im Sinne einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung soll auch den Sozialbezug miteinschließen. Erkenntnisse und Haltungen, die durch den Unterricht in Rhythmisch-musikalischer Erziehung erworben werden, müssen auf Eigenerfahrungen aufbauen und durch Analyse sowie Reflexion bewußtgemacht werden. Einschlägige Literatur dient als Anregung und Vertiefung des Verständnisses. Die Zusammenarbeit mit Didaktik und Kindergartenpraxis ist wahrzunehmen. Selbständiges Finden von Liedbegleitungen mit verschiedenen Anschlagsarten, besonders in Tonarten, die der Kinderstimme entsprechen.
BILDNERISCHE ERZIEHUNG Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
Bildungs- und Lehraufgabe: Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten sowie im Hort.
Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten: 4. Klasse:
Generelles Ziel ist es, die in den vorangegangenen Bildungsgängen erworbenen fachtypischen Kenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen zu erweitern, zu differenzieren und zu vertiefen Technische Übungen. Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler dazu geführt werden, ihr bildnerisches Darstellungsvermögen weiter zu entwickeln und es in zunehmendem Maße bewußt und zielorientiert einsetzen zu können:
- für persönlichen Ausdruck Bindungen.
- für visuelle Verständigung Barregriff.
- für die Arbeit in Kindergarten und Hort Anschlagsarten.
- zur Verfeinerung der Wahrnehmungsfähigkeit Lagenwechsel.
Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler elementare Sach- und Methodenkenntnisse für eine Auseinandersetzung mit Kunst und visuellen Medien erwerben und zu einer sinnvollen Nutzung des ästhetischen Angebots sowie zu einer fundierten Werthaltung gegenüber diesen Bereichen der Kultur geführt werden Tonbildung.
Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, für ihre künftige Arbeit in Kindergarten und Hort bildnerische Tätigkeiten bei Kindern anzuregen, entsprechende Gestaltungs- und Verfahrensweisen, Materialien und Medien auszuwählen und kreatives Verhalten zu fördern Verzierungen.
Damit soll die Bildnerische Erziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsbildung leisten. Begleitung von Volks-, Kunst- und Popularmusik, gegebenenfalls
Lehrstoff: Einbeziehung von E-Gitarre und E-Baß.
1. Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und 2 Stilbereichen auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte. Klasse (2 Wochenstunden):
Praktische Arbeit Kammermusik und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.
Bereiche Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik)
Ornament Liedbegleitung mit Wechselbaß, Baßdurchgang und unter Verwendung von Nebenstufen auch aus dem Popularmusikbereich anhand der Liedsammlung.
Schrift und Typografie Transponieren.
Bildnerisches Gestalten: von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
Lernziele: Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern.
Die Schülerinnen Solistischer Einsatz des Instrumentes in Kindergarten und Schüler sollen: Hort.
- ihre Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, Bildformaten, Darstellungs- und Gestaltungsmitteln erweitern sowie unter Berücksichtigung individueller Ausdrucksmöglichkeiten Einsicht in deren Zusammenhänge vorwiegend anhand gegenständlicher Aufgabenstellungen gewinnen, Flöte
- ihre Sachkenntnis und Kenntnisse verschiedener Arbeitsverfahren erweitern und zielorientiert einsetzen lernen, (Blockflöte oder Bambusflöte)
- Probleme bildnerischen Gestaltens hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und entsprechende Lösungen finden, A. Blockflöte
- zunehmend befähigt werden, Arbeitsschritte zu organisieren und auszuführen, allein aber auch in der Gruppe, Lehrstoff:
- lernen, bildnerisches Gestalten zu einer verfügbaren Methode der Verfeinerung sinnlicher Erfahrungen, visueller Mitteilung, persönlichen Ausdrucks und schöpferischen Handelns zu gebrauchen. 2. Klasse:
Teilbereich Farbe: Übungen zu Haltung, Atmung, Tonbildung und Artikulation.
Die Schülerinnen und Schüler sollen: Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte; allenfalls einschließlich der Überblastöne.
- aufbauend auf den Lehrstoff der vorhergegangenen Bildung, sich mit Farbe auseinandersetzen lernen (Ordnungsprinzipien, Grundfarben, Mischfarben, Farbfamilien, Farbqualitäten, Farbwirkungen, Farbkontraste ua Intonationsübungen.),
- Einsatzmöglichkeiten der Farbe als Gegenstandsfarbe, Erscheinungsfarbe, Symbolfarbe und Farbe als Ausdrucksträger kennenlernen Übung im zwei- und anwenden können mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.
Teilbereich Grafik (Handzeichnung Rhythmische und Drucktechniken): melodische Improvisationsübungen auch unter
Die Schülerinnen Zuhilfenahme von Körper- und Schüler sollen: Rhythmusinstrumenten.
- die verschiedenen Verfahren in ihrer Wirkungsweise Gestaltungsversuche mit Klängen und Einsatzmöglichkeit kennenlernen, Geräuschen.
- die Druckgrafik als Medium der Vervielfältigung und Improvisation im Bereich der Information sowie als künstlerisches Ausdrucksmittel kennenlernen und für schulische, berufsbezogene und persönliche Zwecke einsetzen können Pentatonik.
Lerninhalte: Transponieren nach Gehör und nach Noten.
- Deckende und lasierende Malweise Blattspielübungen.
- Unterschiedliche Farbmaterialien (Deckfarben und Dispersionsfarben, Aquarellfarben, farbige Beizen ua.) und entsprechende Werkzeuge (Haar- und Borstenpinsel, Spachtel ua.) und geeignete Malgründe (Papier, Textilien, Pappe, Faserplatten, Holz ua.). Solo- und Ensemblespiel leichter Literatur, auch mit anderen
- Farbdifferenzierung und Farbmodulation Instrumenten.
- Möglichkeiten der körperhaften und räumlichen Gestaltung mittels Farbe Anleitung zum zielführenden Üben.
- Farbkontrast Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.
- Lineares, flächiges und körperhaft-räumliches Gestalten, Umriß- und Binnenzeichnung, Textur, Schraffur. Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
- Verschiedene graphische Materialien (Graphit, Kreiden, Kohle, Feder, Pinsel ua.) und entsprechende Bildgründe (Zeichenpapier, Tonpapier, Packpapier ua.). Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre, Didaktik und Kindergartenpraxis.
- Hochdrucktechniken (zB Stempeldruck, Kordeldruck, Materialdruck, Linolschnitt), Schablonendruck, Siebdruck, Tiefdruck Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Gehör und nach Noten.
Ornament: Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.
Lernziele 3. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler sollen: Erlernen einer 2. Flöte (Quintabstand).
- Grundprinzipien der ornamentalen Gestaltung kennen Übungen zu Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung. Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne.
- insbesondere berufsbezogen anwenden lernen Intonationsübungen.
Lerninhalte: Tonleitern und Akkordzerlegungen.
- Freies und angewandtes Ornament, Grundprinzipien wie Spiegelung, Streuung, Reihung, Flächenfüllung mit geeigneten Werkzeugen Improvisation und Materialien kreatives Gestalten.
Schrift Spiel nach Gehör und Typografie: nach Noten.
Lernziele: Blattspielübungen.
Die Schülerinnen Sololiteratur (Originalliteratur und Schüler sollen: Bearbeitungen) mittleren Schwierigkeitsgrades aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.
- Sicherheit in der Ausformung der Buchstaben und Gestaltung von Schriftbildern gewinnen, Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.
- Schrift anwenden lernen, unter Beachtung Didaktik des flächenübergreifenden Prinzips auch Instrumentalspieles für schulische und berufsbezogene Aufgaben. die berufliche Praxis:
Lerninhalte: Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre und Didaktik/Kindergartenpraxis sowie Didaktik der Horterziehung/Hortpraxis.
- Wiederholendes Üben der Schreib- und Blockschrift, rhythmisches Schreiben und Gestalten von Schriftfeldern mit verschiedenen Werkzeugen. Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
- Allenfalls: Anfertigen von Schriftschablonen, Verwendung von vorgefertigten Buchstaben. Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen
Werkbetrachtung - Kunstbetrachtung Erziehung.
Lernziele: Improvisation und kreatives Gestalten.
Die Schülerinnen Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten und Schüler sollen: im Hort.
- Begriffe und Fachausdrücke erarbeiten und anwenden lernen, 4. Klasse:
- Einblicke gewinnen in das Wesen der Kunstgattungen Technische Übungen zu Atmung, Tonbildung, Intonation und Artikulation, zu Verzierungen und Griffverbindungen.
- die Werkstruktur analysieren, Improvisation und kreatives Gestalten.
- die inhaltliche Bedeutung Erweiterung des Repertoires von Werken erkennen Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.
- das Verhältnis von Wirklichkeit Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und Darstellung klären, mit anderen Instrumenten.
- Didaktik des Instrumentalspieles für die Frage nach Entstehungsbedingungen von Werken stellen, berufliche Praxis:
- Einsichten gewinnen in künstlerische Schaffensprozesse Variieren und zu einer fundierten Werthaltung gegenüber den Produkten der Kunst gelangen Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich anhand der Liedsammlung.
- in der Lage sein, signifikante Kunstwerke in das Gesamtbild einer Kultur einzuordnen Improvisation und elementare stilgeschichtliche Zusammenhänge herzustellen kreatives Gestalten.
Lerninhalte: Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten und im Hort.
- Exemplarische Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Ornament - womöglich ausgehend von den Erfahrungen der praktischen Arbeit, B. Bambusflöte
- einfache Analysen und Interpretationsversuche. Lehrstoff:
Fachdidaktik 2. Klasse:
Lernziele (1. bis 5. Klasse): Bau einer Sopran- oder Altbambusflöte oder Weiterverwendung bzw. Fertigstellung der im Freigegenstand Instrumentenbau gebauten Bambusflöte.
Die Schülerinnen Übung zu Haltung, Atmung, Tonbildung und Schüler sollen: Artikulation.
- Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere fachbezogene Aktivitäten in Kindergarten und Hort reflektieren lernen, Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte, gemäß dem Bauvorgang; allenfalls einschließlich der Überblastöne.
- das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für sich selbst, sondern unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte in Kindergarten und Hort sinnvoll nutzen und gezielt einsetzen lernen und in selbständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die Tätigkeit in Kindergarten und Hort treffen lernen, Intonationsübungen.
- Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit Übung im Hort befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel in der Gruppe.
5. - 9. Schulstufe gerecht zu werden, Rhythmische und melodische Improvisationsübungen, auch unter
- durch Einblicke in die Entwicklungsstufen der bildnerischen Gestaltungsweisen des Vorschulkindes, vorwiegend aber des Hortkindes, bildnerische Tätigkeiten anregen Verwendung von Körper- und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua Rhythmusinstrumenten. auswählen können,
- erkennen, daß bildnerisches Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann (Hort) und für die Integration von Kindern Gestaltungsversuche mit unterschiedlichen Verhaltensweisen Klängen und Begabungen von wesentlicher Bedeutung ist, Geräuschen.
- befähigt werden, für ihre Arbeit in Kindergarten und Hort unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeitsgrad) zu erstellen, Improvisation im Bereich der Pentatonik.
- ihre in „Kunstbetrachtung” erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für ihre Arbeit in Kindergarten Transponieren nach Gehör und Hort eine entsprechende Auswahl treffen zu können nach Noten.
Lerninhalte: Blattspielübungen.
- Erläutern der Verwendung von Materialien, Bildgründen und Arbeitsverfahren, die für das Bildnerische Gestalten im Vorschulalter und im Hort geeignet sind. Erörtern von motivierenden Aufgabenstellungen für Kindergarten- und Hortkinder. Solo- und Ensemblespiel leichter Literatur, auch mit anderen
- Auseinandersetzung mit Drucktechniken und Malverfahren, die für den Kindergarten und für den Hort geeignet und mit einfachen Mitteln durchführbar sind Instrumenten.
- Einsatz von Drucktechniken, Schrift und Schriftgestaltung für Fest- und Feiergestaltung, im Rahmen der Elternarbeit und als Mittel der Information Anleitung zum zielführenden Üben.
3. und 4 Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte. Klasse (je 2 Wochenstunden):
Praktische Arbeit Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
Bereiche: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik) Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre, Didaktik und Kindergartenpraxis.
Schrift und Typografie Einsatz des Instrumentes in der Kindergartenarbeit.
Ornament Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Gehör und nach Noten.
Planzeichnen Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.
Apparative Medien 3. Klasse:
Lernziele: Bauen und Erlernen einer 2. Bambusflöte (Quintabstand).
Siehe 1. Kenntnisse und 2 Fertigkeiten im Flötenbau und im Beheben von kleinen Schäden. Klasse, darüber hinaus:
Planzeichnen: Übungen zu Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung. Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne.
Die Schülerinnen und Schüler sollen: Intonationsübungen.
- grundlegende gebundene Abbildungsverfahren (Schnitte, Risse, Pläne ua.) anfertigen Tonleitern und angemessen einsetzen können Akkordzerlegungen.
Apparative Medien: Improvisation und kreatives Gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler sollen: Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen
- mit apparativen Medien vertraut werden, Erziehung.
- erfahren, daß auch Foto, Film, Video und andere Geräte (Computer, Kopiergerät ua.) geeignete Medien für bildnerisches Gestalten, für Dokumentation Praxisorientiertes Spiel nach Gehör und Interpretation von Realität sowie für Kommunikation sind nach Noten.
Lerninhalte: Transponieren nach Gehör und nach Noten.
Bildnerisches Gestalten: Vor-, Zwischen- und Nachspiele.
- Freies Gestalten, Blattspielübungen.
- Erweitern der Gestaltungsfähigkeiten bei Studien vor dem Objekt im Hinblick auf das Erfassen wesentlicher Proportionen, Richtungsbezüge, Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten allenfalls Bau und Gliederung, Oberflächenbeschaffenheit sowie plastischer und räumlicher Sachverhalte an einfachen Gegenständen, einer
- Anfertigen von Sachzeichnungen zur Verwendung im Kindergarten, weiteren Bambusflöte.
- Perspektive; Zusammenhang von Raumgegebenheiten und Dekorationskonzepten, Einfache Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen (Originalliteratur und Bearbeitungen), auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.
- Großformatiges Zeichnen zur Erläuterung und Illustration bestimmter Sachverhalte, Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
- Farbe in bezug auf Thema und Aussage, als optisches Signal und Symbol, Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre und Didaktik/Kindergartenpraxis sowie Didaktik der Horterziehung/Hortpraxis.
- Bildfolgen (Comics) zur Darstellung einfacher Handlungsabläufe Einsatz des Instrumentes in der Kindergarten- und Hortpraxis. Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
- das Bilderbuch. Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen
Schrift und Typografie: Erziehung.
- Einsatz von Schriftarten, vorgefertigten Buchstaben, von Computer Improvisation und Kopiergerät ua kreatives Gestalten. Ornament:
- Lerninhalte der 1. und 2. Klasse mit gesteigerten gestalterischen Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten und technischen Anforderungen, allenfalls auch mit Hilfe apparativer Medien (Foto, Computer) im Hort.
Planzeichnen 4. Klasse:
- Entwurf, Dokumentation und anschauliche Mitteilung von einfachen baulichen, räumlichen und gegenständlichen Gegebenheiten, Bauen und Spielen weiterer Bambusflöten nach Bedarf. Genaue Kenntnisse zum Beheben von Schäden.
- Lesen, Besprechen, Entwerfen und Zeichnen von Plänen aus dem Lebensbereich und der künftigen Berufswelt der Schülerinnen und Schüler. Technische Übungen zu Atmung, Tonbildung, Intonation, Artikulation, zu Verzierungen und Griffverbindungen.
Apparative Medien: Variieren von Liedern für Kinder und Jugendliche.
- Praktische Übungen Improvisation und Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten kreatives Gestalten im Hinblick auf den Einsatz in der Kindergarten- und Hortpraxis.
Kunstbetrachtung Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.
Lernziele: Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.
siehe 1. und 2. Klasse Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
Lerninhalte: Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich, anhand der Liedsammlung.
- Die Kinderzeichnung: Aufzeigen von Gestaltungsprinzipien Improvisation und Gesetzmäßigkeiten anhand von geeigneten Beispielen. Bedeutung der Kinderzeichnung für die Kunst des 20. Jahrhunderts kreatives Gestalten.
- Das Bilderbuch: Erarbeiten von Bewertungskriterien (zB Aussagewert, künstlerische Gestaltung); historische Entwicklung Solistischer Einsatz des Kinderbuches Instrumentes in Kindergarten und Hort.
- Naturstudien in Malerei und Grafik (Skizze, Entwurf, Studie); Didaktische Grundsätze:
- Gebrauchsgrafik (Plakat, Schrift, Typografie ua.); Der Gruppenunterricht stellt den Instrumentallehrer vor Aufgaben, die besondere didaktische Vorbereitungen erfordern, damit alle Schülerinnen und Schüler der Gruppe ständig am Unterrichtsgeschehen aktiv Anteil nehmen können. Grundsätzlich ist zu vermeiden, daß der Gruppenunterricht als eine verkürzte Form des Einzelunterrichts verstanden wird.
- Erscheinungsformen Da das Leistungsniveau bei den einzelnen Schülerinnen und Schülern einer Gruppe nach Maßgabe der Perspektive in Musikalität, der bildenden Kunst; manuellen Geschicklichkeit und der Übungsmöglichkeit meist sehr unterschiedlich ist, sollten möglichst Schülerinnen und Schüler annähernd gleicher Leistungsstufen in einer Gruppe zusammengefaßt werden.
- Exemplarische Werke der Architektur, Grundriß, Aufbau, Material, Konstruktion, Lichtführung. Konstruktive und dekorative Bauelemente. Von Anfang an sind kreatives Gestalten, Improvisation, Gehörbildung, rhythmisches Empfinden und notationsfreies Spiel in Verbindung mit Atmen, Singen und Bewegen zu pflegen. Körper-Rhythmus und andere Instrumente können zur Erarbeitung, Ergänzung und Vertiefung eingesetzt werden. Musikkundliche Kenntnisse sind in der instrumentalen Praxis anzuwenden. Den Schülerinnen und Schülern sind die notwendigen technischen Anleitungen zum eigenständigen Erarbeiten von Spielstücken und Liedbegleitungen und zum improvisatorischen Einsatz des Instrumentes sowie Methoden des selbständigen Übens zu vermitteln. Das Erlernte soll im Musikunterricht sowie im Rahmen der Fest- und Feiergestaltung dargeboten werden.
- Vergleich Die künstlerischen und technischen Möglichkeiten des Instruments sind durch gelegentliches Vorspiel von Werken aus verschiedenen Kunstepochen alter und neuer Zeit, auch unter Einsatz technischer Mittler, aufzuzeigen.
Fachdidaktik Im Interesse eines künstlerisch orientierten Unterrichts und im Hinblick auf die Anforderungen aus der Kindergarten- und Hortpraxis ist ein koordiniertes Vorgehen, insbesondere mit den Unterrichtsgegenständen Musikerziehung, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Instrumentenbau, Spielmusik und Chorgesang erforderlich. Besprechungen zur gemeinsamen Unterrichtsplanung sind wünschenswert.
Lernziele: Alle genannten didaktischen Grundsätze sollen es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, das Instrument sowohl berufsspezifisch als auch zur persönlichen Bereicherung einsetzen zu können.
siehe 1. bis 5. Klasse. RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE
Lerninhalte: ERZIEHUNG
- Entwicklung der bildnerischen Gestaltungsweise des Kindes (Gründe für die kindliche Farbwahl, Formgebung ua.), Bildungs- und Lehraufgabe:
- Hinführung zu differenzierter Farb- Der Unterricht in Rhythmisch-musikalischer Erziehung hat das Erleben und Formgebung Erkennen der Wechselbeziehung von Musik und Bewegung zum Ziel. Aufbauend auf Eigenerfahrung, soll er das Verständnis für die erzieherische Bedeutung von Musik und Bewegung vermitteln. Dabei sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:
- Technik und Aussage von Illustrationen in Kinderbüchern, Bildgeschichten, Comicstrips und Trickfilmen, - Primärerfahrungen mit Musik und Bewegung als Mittel der Persönlichkeitsentwicklung im kognitiven, affektiven, sozialen und motorischen Bereich
- Erarbeiten von Beurteilungskriterien für die optische Gestaltung, Sensibilisierung der Sinne und Körpererfahrung
- Anbahnen eines Qualitätsempfindens Verfeinerung der Aufnahme-, Verarbeitungs- und Reaktionsfähigkeit
- Methoden der Kunst- und Werkbetrachtung Entfaltung des schöpferischen Umgangs mit Kindern anhand von Reproduktionen Musik und Originalen, Bewegung im persönlichen und beruflichen Bereich
- Gestaltung der beruflichen Umwelt: Einsatz von Sachzeichnen, Raum- und Dekorationskonzepten. - Verständnis für Einzelsituationen, Partnerbeziehung und Gruppe
5. Klasse (2 Wochenstunden): - Einsicht in psychosomatische Vorgänge und deren Beachtung im persönlichen und beruflichen Leben
Praktische Arbeit - Erwerb didaktischer Umsetzungsmöglichkeiten im Beruf
Bildnerisches Gestalten (grafischer - Erwerben der theoretischen und farbiger Bereich praktischen fachlichen Grundlagen sowie Bereich apparativer Medien) der Fähigkeit, die Rhythmisch-musikalische Erziehung in die pädagogische Arbeit mit Kindern im Kindergarten, allenfalls im Hort, einzubeziehen.
Lernziele Lehrstoff:
siehe 1. bis 4 2. Klasse.:
Lerninhalte: Sensibilisierung der Wahrnehmungsbereiche (auditiv, taktil, visuell, kinästhetisch) in Verbindung mit Körpererfahrung. Differenzierung von Eindrücken über die einzelnen Sinneskanäle zur Förderung der Aufmerksamkeit, der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Steigerung der Aufnahmebereitschaft und Fähigkeit zur angemessenen, flexiblen Verarbeitung von wechselnden Ansprüchen der Umwelt.
- Selbstgewählte Aufgaben Entwicklung von Körperbewußtsein. Erfahrung des Wechselspiels von körperlicher Spannung und Entspannung und deren Auswirkung auf den emotionalen Bereich. Ansätze zur Entfaltung Analyse der persönlichen Ausdrucksfähigkeit nonverbalen Körpersprache. Vielfältige Bewegungserfahrungen zur Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires. Differenzierung des individuellen Bewegungsausdrucks durch Spiel, Imitation, Improvisation und Gestaltung mit und ohne Material. Steigerung der Bewegungsqualität in der praktischen Auseinandersetzung mit Elementen, die der Musik und Bewegung gleichermaßen zugrunde liegen: Zeit (Tempo, Metrum, Rhythmus, Takt), Dynamik, Melodie, Form.
Kunstbetrachtung Einsatz von Musik zur Differenzierung des Hörvermögens sowie zur Steigerung des musikalischen Bewegungsausdrucks. Musikalische Improvisation zur Bewegung mit Körperinstrumenten, Sprache, Stimme, auf Stabspielen, Flöten und selbst gebautem Instrumentarium. Erarbeiten von Bewegungsabläufen frei improvisierter und gebundener Tanzformen unter Einbeziehung von Liedern, Texten und Spielen, mit instrumentaler Illustration und Begleitung im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern. Tänzerische Gestaltung von Musikstücken. Einsicht in die charakteristischen Merkmale und Elemente von Musik und deren Auswirkungen auf den Bewegungsausdruck und auf soziale Beziehungen.
Lernziele: Förderung der sensiblen Wahrnehmungsfähigkeit für gruppendynamische Vorgänge. Bewußtmachen nonverbaler Kommunikationsformen in Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben. Entwicklung von Selbständigkeit, Verantwortungsbewußtsein, Einfühlungsvermögen, Anpassung, Toleranz, Fairneß sowie der Fähigkeit zur Kooperation und zum Lösen von Konflikten. Umsetzen der Eigenerfahrung im Bereich des sozialen Lernens bei der Arbeit mit Kindern.
siehe 1. bis 4. Klasse. Entwicklung und Förderung von Phantasie und Kreativität in Bewegung und Musik mit Materialien und Objekten. Intensivieren der Erlebnisfähigkeit. Didaktische Auswertung und Anwendung von rhythmisch-musikalischen Spielformen unter Berücksichtigung von Kombinationsmöglichkeiten mit sensomotorischem Training und freiem Gestalten.
Lerninhalte: Bedeutung und Geschichte der „Rhythmisch-musikalischen Erziehung”.
- Stilgeschichtliche und kunsthistorische Zusammenhänge in den wesentlichen Kunstepochen und den Bereichen Architektur, Plastik, Malerei und Grafik, Einführung in die praktische Arbeit mit Kindern. Elemente der Rhythmisch-musikalischen Erziehung als Erziehungsansatz in allen Bereichen der Kindergartenarbeit. Methodischer Aufbau von Übungseinheiten. Didaktische Analyse von Modellen Rhythmisch-musikalischer Erziehung im Kindergarten. Hinweise auf entwicklungsspezifisches Arbeiten mit Kindern und auf gruppendynamische Vorgänge. Hinführen zum eigenen Arbeiten in der Kindergruppe.
- Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten in den Bereichen der apparativen Medien. Didaktische Grundsätze:
Fachdidaktik Im Hinblick auf die allgemeine Bildungs- und Lehraufgabe wird die individuell angemessene Entwicklung der körperlichen, geistigen und emotionalen Kräfte angestrebt. Das Erfahren und Erkennen ihrer Wechselbeziehung im Sinne einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung soll auch den Sozialbezug miteinschließen. Erkenntnisse und Haltungen, die durch den Unterricht in Rhythmisch-musikalischer Erziehung erworben werden, müssen auf Eigenerfahrungen aufbauen und durch Analyse sowie Reflexion bewußtgemacht werden. Einschlägige Literatur dient als Anregung und Vertiefung des Verständnisses. Die Zusammenarbeit mit Didaktik und Kindergartenpraxis ist wahrzunehmen.
Lernziele: BILDNERISCHE ERZIEHUNG
siehe 1. bis 5. Klasse. Bildungs- und Lehraufgabe:
Lerninhalte Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten:
- Auseinandersetzung mit Aufbaureihen im Hinblick auf Generelles Ziel ist es, die zunehmende Differenzierung von Bildformen in den vorangegangenen Bildungsgängen erworbenen fachtypischen Kenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Gestaltungstypen sowie Bereicherung der Bildgestaltung Haltungen zu erweitern, zu differenzieren und zu vertiefen. Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler dazu geführt werden, ihr bildnerisches Darstellungsvermögen weiter zu entwickeln und es in zunehmendem Maße bewußt und zielorientiert einsetzen zu können:
- Schaffung von räumlichen und materiellen Bedingungen für die bildnerische Arbeit; Motivation zu bildnerischem Gestalten; persönlichen Ausdruck
- die Bedeutung des bildnerischen Gestaltens für das Kind. visuelle Verständigung
Didaktische Grundsätze: - für die Arbeit in Kindergarten und Hort
Allgemeines: - zur Verfeinerung der Wahrnehmungsfähigkeit
Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler elementare Sach- und Methodenkenntnisse für eine unerläßliche Voraussetzung Auseinandersetzung mit Kunst und visuellen Medien erwerben und zu einer sinnvollen Nutzung des ästhetischen Angebots sowie zu einer fundierten Werthaltung gegenüber diesen Bereichen der Kultur geführt werden.
Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bereichen sicherzustellen, sind diese in den Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln. Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, für ihre künftige Arbeit in Kindergarten und Hort bildnerische Tätigkeiten bei Kindern anzuregen, entsprechende Gestaltungs- und Verfahrensweisen, Materialien und Medien auszuwählen und kreatives Verhalten zu fördern.
Querverbindungen zwischen den Bereichen, aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Werkerziehung, Didaktik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Pädagogik ua.) werden empfohlen. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere im Übungskindergarten, allenfalls im Übungshort) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen. Damit soll die Bildnerische Erziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsbildung leisten.
Zur Sicherung des Unterrichtsertrages sollen gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen, vorgegebene Unterlagen und eigene Notizen der Schülerinnen und Schüler in einer Mappe zusammengestellt werden. Diese Mappe soll durch eine Sammlung von Zeitungsausschnitten, Kunstkarten, Fotos ua. ergänzt werden. Ebenso sind die fachdidaktischen Hinweise zur Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen für die Arbeit im Kindergarten und im Hort festzuhalten. Lehrstoff:
Schwerpunktsetzungen in der Bildnerischen Arbeit in den einzelnen Klassen schließen eine Behandlung in anderen Klassen nicht aus. Praktische Arbeit 1. und 2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler sollen zur ökonomischen Verwendung von Materialien und Werkzeugen angeleitet werden. Auf Unfallverhütung ist hinzuweisen. Praktische Arbeit
Zum Bildnerischen Gestalten ist eine dem Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler angemessene Ausdrucksform anzustreben. Das gelegentliche Erproben von Materialien und Verfahren darf nicht zum Selbstzweck werden. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellungen, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten, sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie die Fähigkeit zu Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Unterrichtsformen, welche die Darstellung schematisch festlegen, sind zu vermeiden. Bereiche: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik)
Für das Studium vor dem Objekt wird ein Aufbau in Teilschritten empfohlen (schwerpunktmäßiges Eingehen auf einzelne Probleme und Fortschreiten von einfachen zu komplexeren Objekten). Ornament
Planzeichnen darf nicht als Selbstzweck betrieben werden. Komplizierte Verfahren sind auszuschließen. Ebenso sind Konstruktionsaufgaben der Darstellenden Geometrie kein Auftrag dieses Teilbereiches der Bildnerischen Erziehung. Die hergestellten Pläne Schrift und Werkzeichnungen sind als sachliches Verständigungsmittel vornehmlich für die Berufswelt aufzufassen. Typografie
Im Bereich der apparativen Medien soll der Ausbildungsschwerpunkt bei Darstellungsprinzipien und Anwendungsmöglichkeiten liegen und nicht im Technischen. Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in fast allen Unterrichtsgegenständen, bei Unterrichtsprojekten, im Berufsalltag, auch als Mittel der Dokumentation, im Dienste von Schulveranstaltungen ua. sollen dargelegt und Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere Didaktik, Kindergarten bzw. Hortpraxis und Pädagogik, wahrgenommen werden. Bildnerisches Gestalten:
Das Ornament wird insbesondere im Rahmen des Textilen Gestaltens, des Werkens, der Raum- und Bühnengestaltung und fächerübergreifend bei der Gestaltung von Festen und Feiern sinnvoll und berufsbezogen Anwendung finden. Lernziele:
Grundprinzipien ornamentaler Gestaltung können ua. im Rahmen der Kunstbetrachtung sowie des Studiums vor dem Objekt erarbeitet werden. Kunstbetrachtung - Werkbetrachtung Die Schülerinnen und Schüler sollen:
Bei der Kunst- und Werkbetrachtung soll von der praktischen Erfahrung der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden. Auch in diesem Bereich sollen sie aktiv an der Unterrichtsgestaltung mitwirken. Sie sind anzuregen, Bildmaterial und Texte zu beschaffen, Problemstellungen vorzutragen und das Angebot von Fachliteratur, Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen. Auf angemessene Präsentation ist zu achten. Die herangezogenen Bildbeispiele müssen genügende Größe aufweisen, für alle gut sichtbar sein und ausreichende technische Qualität besitzen (Nutzung der verschiedenen AV-Medien). Die Begegnung mit dem Original ist anzustreben (Museumsbesuche, Lehrausgänge). - ihre Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, Bildformaten, Darstellungs- und Gestaltungsmitteln erweitern sowie unter Berücksichtigung individueller Ausdrucksmöglichkeiten Einsicht in deren Zusammenhänge vorwiegend anhand gegenständlicher Aufgabenstellungen gewinnen,
Fachdidaktik - ihre Sachkenntnis und Kenntnisse verschiedener Arbeitsverfahren erweitern und zielorientiert einsetzen lernen,
Den Schülerinnen und Schülern ist die Möglichkeit zu einer späteren Erweiterung des Berufsfeldes in Richtung Horterziehung durch entsprechende Planung der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse zu sichern. - Probleme bildnerischen Gestaltens hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und entsprechende Lösungen finden,
Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll jeder Schülerin und jedem Schüler bewußtgemacht werden, sodaß die Möglichkeit des Transfers im Hinblick auf die Arbeit im Kindergarten und im Hort gegeben ist, zB Einsatz und Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien, Organisation von Arbeitsschritten, Vermeidung von Fehlerquellen ua. Die Berücksichtigung der Altersgemäßheit bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie bei der Auswahl des Schwierigkeitsgrades und des Arbeitsumfanges ist den Schülerinnen und Schülern auch bei den einzelnen Arbeitsschritten bewußtzumachen. - zunehmend befähigt werden, Arbeitsschritte zu organisieren und auszuführen, allein aber auch in der Gruppe,
WERKERZIEHUNG - lernen, bildnerisches Gestalten zu einer verfügbaren Methode der Verfeinerung sinnlicher Erfahrungen, visueller Mitteilung, persönlichen Ausdrucks und schöpferischen Handelns zu gebrauchen.
Bildungs- und Lehraufgabe Teilbereich Farbe:
Der Unterricht in Werkerziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Die Schülerinnen und Schüler sollen:
Aspekte enthalten: - aufbauend auf den Lehrstoff der vorhergegangenen Bildung, sich mit Farbe auseinandersetzen lernen (Ordnungsprinzipien, Grundfarben, Mischfarben, Farbfamilien, Farbqualitäten, Farbwirkungen, Farbkontraste ua.),
Die Werkerziehung soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, fachtypische und fachdidaktische Kenntnisse und Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen für eigene Werktätigkeit, aber auch bei der Berufsarbeit in Kindergarten und Hort systematisch, gegenstandsgerecht und planvoll einzusetzen. - Einsatzmöglichkeiten der Farbe als Gegenstandsfarbe, Erscheinungsfarbe, Symbolfarbe und Farbe als Ausdrucksträger kennenlernen und anwenden können.
Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler mit exemplarischen Problemen der Produkt- und Umweltgestaltung vertraut werden, insbesondere die ökologische Problematik dieses Bereiches in Gegenwart und Zukunft erkennen und zu einer differenzierten Teilbereich Grafik (Handzeichnung und begründeten Werthaltung hingeführt werden. Drucktechniken):
Damit soll die Werkerziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung Die Schülerinnen und zur Persönlichkeitsfindung leisten. Schüler sollen:
Lehrstoff: - die verschiedenen Verfahren in ihrer Wirkungsweise und Einsatzmöglichkeit kennenlernen,
1. Klasse: - die Druckgrafik als Medium der Vervielfältigung und der Information sowie als künstlerisches Ausdrucksmittel kennenlernen und für schulische, berufsbezogene und persönliche Zwecke einsetzen können.
Werken (3 Wochenstunden) Lerninhalte:
Textiles Gestalten (2 Wochenstunden): - Deckende und lasierende Malweise.
2. Klasse - Unterschiedliche Farbmaterialien (Deckfarben und Dispersionsfarben, Aquarellfarben, farbige Beizen ua.) und entsprechende Werkzeuge (Haar- und Borstenpinsel, Spachtel ua.) und geeignete Malgründe (Papier, Textilien, Pappe, Faserplatten, Holz ua.).
Werken (2 Wochenstunden): - Farbdifferenzierung und Farbmodulation.
Praktische Arbeit - Möglichkeiten der körperhaften und räumlichen Gestaltung mittels Farbe.
Lernziele (1. bis 5 - Farbkontrast. Klasse):
Die Schülerinnen - Lineares, flächiges und Schüler sollen: körperhaft-räumliches Gestalten, Umriß- und Binnenzeichnung, Textur, Schraffur.
- ihre werktechnischen und gestalterischen Fertigkeiten und Erfahrungen ständig erweitern Verschiedene graphische Materialien (Graphit, Kreiden, Kohle, Feder, Pinsel ua.) und festigen entsprechende Bildgründe (Zeichenpapier, Tonpapier, Packpapier ua.).
- bei der Gestaltung von Werkstücken die Arbeitsmittel, Werkstoffe und Arbeitsverfahren sachgerecht und ökonomisch einsetzen lernen, - Hochdrucktechniken (zB Stempeldruck, Kordeldruck, Materialdruck, Linolschnitt), Schablonendruck, Siebdruck, Tiefdruck.
- Werkstoffe, Werkzeuge und Verfahren richtig benennen können, Ornament:
- Probleme bei der Gestaltung von Werkstücken hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und lösen können, Lernziele:
- erkennen, daß bei der Gestaltung von Werkstücken (Produkten) Funktion, Material (Werkstoffe) Die Schülerinnen und Form in Einklang zu bringen sind. Schüler sollen:
Lerninhalte (1. - Grundprinzipien der ornamentalen Gestaltung kennen und 2. Klasse):
Werken: - insbesondere berufsbezogen anwenden lernen.
Körperhaftes und räumliches Gestalten Lerninhalte: Plastisches Gestalten, vorwiegend figurativ, in additiven und subtraktiven Techniken mit leicht formbaren Materialien (zB Knetwachs, Ton, Papiermache, Plastilin, Seife ua.). Aufbauend auf den Erkenntnissen der vorhergegangenen Schulstufen, Erweitern der Erfahrungen bei der Gestaltung von Vollplastik und Relief (zB Menschen- und Tierdarstellungen, Masken, Kacheln). Heranziehen auch weiterer Materialien wie Gips, Holz ua. Montageverfahren mit verschiedenen vorgefundenen Materialien. Gußverfahren (zB Gipsguß, Wachsguß). Abdruckverfahren.
Bauen unter Berücksichtigung verschiedener Funktionen, wie Umschließen, Abgrenzen, Durchbrechen, Überdachen ua.; allenfalls auch großformatig (begehbar) mit Karton, Stangen, Plachen ua.; Anfertigen von Grundelementen für das Zusammenstellen von Bauwerken und Raumgestaltungen. - Freies und angewandtes Ornament, Grundprinzipien wie Spiegelung, Streuung, Reihung, Flächenfüllung mit geeigneten Werkzeugen und Materialien.
Produktgestaltung Schrift und Typografie:
Flechten mit verschiedenen Materialien. Papierarbeiten (auch Faltarbeiten wie Mützen, Schiffchen, Faltschachteln ua.). Lernziele:
Kindgemäßes Spielzeug aus verschiedenen Materialien. Die Schülerinnen und Schüler sollen:
Gefäßkeramik: - Sicherheit in der Ausformung der Buchstaben und Gestaltung von Schriftbildern gewinnen,
Daumenschale, Aufbaukeramik, Glasieren und Engobieren, Plattenkeramik, allenfalls Drehen auf der Töpferscheibe. - Schrift anwenden lernen, unter Beachtung des flächenübergreifenden Prinzips auch für schulische und berufsbezogene Aufgaben.
Textiles Gestalten Lerninhalte:
Gestaltung textiler Produkte: Raumdekoration, textiles Gebrauchsgut, freie Textilgestaltung unter Anwendung von flächenbildenden, flächenverändernden, flächenverarbeitenden Verfahren, allenfalls Bekleidung. - Wiederholendes Üben der Schreib- und Blockschrift, rhythmisches Schreiben und Gestalten von Schriftfeldern mit verschiedenen Werkzeugen.
3. Klasse: - Allenfalls: Anfertigen von Schriftschablonen, Verwendung von vorgefertigten Buchstaben.
Werken (ein Semester/2 Wochenstunden): Werkbetrachtung - Kunstbetrachtung
Textiles Gestalten (ein Semester/2 Wochenstunden) Lernziele:
4. Klasse Die Schülerinnen und Schüler sollen:
Werken (2 Wochenstunden): - Begriffe und Fachausdrücke erarbeiten und anwenden lernen,
Lerninhalte (3. und 4. Klasse): - Einblicke gewinnen in das Wesen der Kunstgattungen,
Werken: - die Werkstruktur analysieren,
Körperhaftes und räumliches Gestalten: - die inhaltliche Bedeutung von Werken erkennen,
Herstellen von räumlichen Gegebenheiten für spontane Kinderspiele und für - das vorgegebene Spiel (Märchen-, Puppen-, Schattenspiel) sowie Verhältnis von Puppen für das Figurentheater, zB Flachpuppen, Handpuppen, Marionetten Wirklichkeit und Masken (auch Bühnengestaltung). Darstellung klären,
Räumliche Gestaltung - die Frage nach Entstehungsbedingungen von Spiel- und Arbeitsbereichen im Kindergarten und im Hort (auch im Freien). Werken stellen,
Dekoration für Alltag, Fest- - Einsichten gewinnen in künstlerische Schaffensprozesse und Feiergestaltung im Kindergarten zu einer fundierten Werthaltung gegenüber den Produkten der Kunst gelangen,
- in der Lage sein, signifikante Kunstwerke in das Gesamtbild einer Kultur einzuordnen und im Hort elementare stilgeschichtliche Zusammenhänge herzustellen.
Produktgestaltung Lerninhalte:
Einfache Verfahren beim Herstellen von Produkten aus Holz und Metall (zB Spielzeug, Gebrauchsgegenstände, Schmuck). - Exemplarische Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Ornament - womöglich ausgehend von den Erfahrungen der praktischen Arbeit,
Skulpturale Verfahren auch in Materialien mit höherem Bearbeitungswiderstand wie Holz, Kunststein, Sandstein, Speckstein - einfache Analysen und Interpretationsversuche.
Allenfalls: Gestaltung von Keramik mit erhöhten Anforderungen. Fachdidaktik
Lerninhalte Lernziele (31. bis 5. Klasse):
Textiles Gestalten Die Schülerinnen und Schüler sollen:
Erweitern der Kenntnisse und Erfahrungen in textilen Techniken, aufbauend auf die Erfahrungen und Kenntnisse der ersten und zweiten Klasse. - Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere fachbezogene Aktivitäten in Kindergarten und Hort reflektieren lernen,
Kombinieren von Techniken, die auch an Werkstücken für das kindliche Spiel anzuwenden sind (zB Herstellen von Puppen für das Lern- und Bühnenspiel); Puppenkleidung, Ausstattung für die Puppenecke; Anfertigen von Tieren in textilen Techniken (dreidimensional). - das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für sich selbst, sondern unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte in Kindergarten und Hort sinnvoll nutzen und gezielt einsetzen lernen und in selbständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die Tätigkeit in Kindergarten und Hort treffen lernen,
Allenfalls: ein Werkstück für den persönlichen Gebrauch. - Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit im Hort befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten der
5. Klasse (2 Wochenstunden): - 9. Schulstufe gerecht zu werden,
Lerninhalte: - durch Einblicke in die Entwicklungsstufen der bildnerischen Gestaltungsweisen des Vorschulkindes, vorwiegend aber des Hortkindes, bildnerische Tätigkeiten anregen und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua. auswählen können,
Werken: - erkennen, daß bildnerisches Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann (Hort) und für die Integration von Kindern mit unterschiedlichen Verhaltensweisen und Begabungen von wesentlicher Bedeutung ist,
Die Schülerin bzw. der Schüler hat aus einem selbstgewählten Bereich eine praktische Arbeit zu erbringen, die unter besonderer Berücksichtigung berufsbezogener Aspekte in Umfang und Differenziertheit über dem Niveau der vorhergehenden Lernstufen zu stehen hat. - befähigt werden, für ihre Arbeit in Kindergarten und Hort unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeitsgrad) zu erstellen,
Wahlbereiche sind: Körperhaftes und räumliches Gestalten, - ihre in „Kunstbetrachtung” erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für ihre Arbeit in Kindergarten und Hort eine entsprechende Auswahl treffen zu können.
Produktgestaltung, Textiles Gestalten. Lerninhalte:
Werkbetrachtung - Erläutern der Verwendung von Materialien, Bildgründen und Arbeitsverfahren, die für das Bildnerische Gestalten im Vorschulalter und im Hort geeignet sind. Erörtern von motivierenden Aufgabenstellungen für Kindergarten- und Hortkinder.
Lernziele (1. bis 5. Klasse): - Auseinandersetzung mit Drucktechniken und Malverfahren, die für den Kindergarten und für den Hort geeignet und mit einfachen Mitteln durchführbar sind.
Werken/Textiles Gestalten: - Einsatz von Drucktechniken, Schrift und Schriftgestaltung für Fest- und Feiergestaltung, im Rahmen der Elternarbeit und als Mittel der Information.
Die Schülerinnen 3. und Schüler sollen 4. Klasse:
- bei der Beurteilung von Werkstücken sachgemäße Kriterien anlegen lernen, Praktische Arbeit
- Einsichten gewinnen in das Zusammenwirken von Funktion, Material und Verfahren anhand von Werken aus verschiedenen Kulturkreisen, Vergangenheit und Gegenwart und auch der Volkskunst, Bereiche: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik)
- bei der Bewertung von Produkten aus Gegenwart und Vergangenheit zu verfeinertem Qualitätsempfinden Schrift und fundierten Werthaltungen geführt werden. Typografie
Lerninhalte (1. und 2. Klasse): Ornament
Werken: Planzeichnen
Spielzeug Apparative Medien
Werke der Plastik, Keramik Lernziele:
Materialauswahl Siehe 1. und 2. Klasse, darüber hinaus:
Produktanalyse Planzeichnen:
Unterschied zwischen handwerklicher Die Schülerinnen und industrieller Fertigung Schüler sollen:
Textiles Gestalten: - grundlegende gebundene Abbildungsverfahren (Schnitte, Risse, Pläne ua.) anfertigen und angemessen einsetzen können.
Textile Arbeiten aus dem Bereich der Kunst und Volkskunst, aus Apparative Medien:
verschiedenen Zeiten Die Schülerinnen und Ländern. Schüler sollen:
Lerninhalte (3. und 4. Klasse): - mit apparativen Medien vertraut werden,
Werken: - erfahren, daß auch Foto, Film, Video und andere Geräte (Computer, Kopiergerät ua.) geeignete Medien für bildnerisches Gestalten, für Dokumentation und Interpretation von Realität sowie für Kommunikation sind.
Kritierien für die Bewertung von Produkten (Gebrauchswert, ästhetischer und ökonomischer Wert). Lerninhalte:
Subjektive und objektive Bewertung. Bildnerisches Gestalten:
Betrachten beispielhafter Lösungen aus Bühnengestaltung und Bühnendekoration: Technische Probleme wie Veränderungen der Bühne, Kulissenwechsel, Vorhang, Beleuchtungseinrichtungen, Zuschauerperspektive ua. Grundtypen des Bühnenspiels wie Guckkastenbühne, Arena ua. Dekorationen für Alltag - Freies Gestalten, Feste und Feiern im Kindergarten und im Hort.
Einblicke in entsprechende Formen des Brauchtums. - Erweitern der Gestaltungsfähigkeiten bei Studien vor dem Objekt im Hinblick auf das Erfassen wesentlicher Proportionen, Richtungsbezüge, Bau und Gliederung, Oberflächenbeschaffenheit sowie plastischer und räumlicher Sachverhalte an einfachen Gegenständen,
Skulpturen - Anfertigen von Sachzeichnungen zur Verwendung im Zusammenhang mit den bei der praktischen Arbeit gestellten Aufgaben. Kindergarten,
Textiles Gestalten: - Perspektive; Zusammenhang von Raumgegebenheiten und Dekorationskonzepten,
Beachtung der optischen - Großformatiges Zeichnen zur Erläuterung und haptischen Wirkung von textilen Materialien an typischen Werken in verschiedenen Techniken. Illustration bestimmter Sachverhalte,
Bekleidungsgeschichte, erläutert an wenigen exemplarischen Beispielen. - Farbe in bezug auf Thema und Aussage, als optisches Signal und Symbol,
Mode und Modetrends. - Bildfolgen (Comics) zur Darstellung einfacher Handlungsabläufe,
Kritisches Konsumverhalten - das Bilderbuch.
Lerninhalte (5. Klasse) Schrift und Typografie:
Exemplarische Auseinandersetzung mit Werken aus den Bereichen „Körperhaftes und räumliches Gestalten”, „Produktgestaltung”, „Textiles Gestalten” unter Berücksichtigung der europäischen Kunst, einschließlich Volkskunst und Brauchtum, allenfalls auch außereuropäischer Kulturkreise. - Einsatz von Schriftarten, vorgefertigten Buchstaben, von Computer und Kopiergerät ua. Ornament:
Zusammenhang von Material, Form, Funktion und Ausdruck. - Lerninhalte der 1. und 2. Klasse mit gesteigerten gestalterischen und technischen Anforderungen, allenfalls auch mit Hilfe apparativer Medien (Foto, Computer).
Stilprobleme. Planzeichnen:
Fachdidaktik - Entwurf, Dokumentation und anschauliche Mitteilung von einfachen baulichen, räumlichen und gegenständlichen Gegebenheiten,
Lernziele (1. bis 5. Klasse): - Lesen, Besprechen, Entwerfen und Zeichnen von Plänen aus dem Lebensbereich und der künftigen Berufswelt der Schülerinnen und Schüler.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Apparative Medien:
- Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere werkbezogene Aktivitäten in Kindergarten Praktische Übungen und Hort reflektieren lernen, Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten.
- das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für sich selbst, sondern - unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte - in Kindergarten und Hort sinnvoll nutzen und gezielt einsetzen sowie in selbständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die Tätigkeit in Kindergarten und Hort treffen lernen, Kunstbetrachtung
- Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit im Hort befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten der Schule der 6- bis 14-jährigen gerecht zu werden, Lernziele:
- durch Einblicke in die Entwicklungsstufen und Gestaltungsweisen des Vorschulkindes, vorwiegend aber des Hortkindes, gestalterische Tätigkeiten anregen und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua. auswählen können, siehe 1. und 2. Klasse
- erkennen, daß Werken und Textiles Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann (Hort) und für die Integration von Kindern mit unterschiedlichen Verhaltensweisen, Begabungen und Behinderungen von wesentlicher Bedeutung ist, Lerninhalte:
- befähigt werden, für die Arbeit in Kindergarten und Hort unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeiten und Materialien) zu erstellen, - Die Kinderzeichnung: Aufzeigen von Gestaltungsprinzipien und Gesetzmäßigkeiten anhand von geeigneten Beispielen. Bedeutung der Kinderzeichnung für die Kunst des 20. Jahrhunderts.
- die in „Werkbetrachtung” erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für die Arbeit in Kindergarten und Hort eine entsprechende Auswahl treffen zu können. - Das Bilderbuch: Erarbeiten von Bewertungskriterien (zB Aussagewert, künstlerische Gestaltung); historische Entwicklung des Kinderbuches.
Lerninhalte (1. und 2. Klasse): - Naturstudien in Malerei und Grafik (Skizze, Entwurf, Studie);
Werken/Textiles Gestalten: - Gebrauchsgrafik (Plakat, Schrift, Typografie ua.);
Organisation von Arbeitsschritten, - Erscheinungsformen der Perspektive in der bildenden Kunst;
Möglichkeiten zur Motivation - Exemplarische Werke der Architektur, Grundriß, Aufbau, Material, Konstruktion, Lichtführung. Konstruktive und dekorative Bauelemente.
Aufbaureihen mit abgestuften Schwierigkeiten, - Vergleich von Werken aus verschiedenen Kunstepochen.
Wecken des Verständnisses für handwerkliche Anforderungen Fachdidaktik
verschiedener Techniken, Lernziele:
Auseinandersetzung mit Gestaltungskriterien (Material, Funktion, Form und Farbe) im Hinblick auf die Arbeit in Kindergarten und Hort, siehe 1. bis 5. Klasse.
Formmöglichkeiten im plastischen Bereich in Kindergarten und Hort, Möglichkeiten des Bauens unter Bedachtnahme auf Material, Lerninhalte:
Materialverbindung und Werkzeug - Entwicklung der bildnerischen Gestaltungsweise des Kindes (Gründe für die kindliche Farbwahl, Formgebung ua.),
Hinweise zur Herstellung von Spielgaben (zB Fingerpuppen) und zur Ausstattung von Festen und Feiern in Kindergarten - Hinführung zu differenzierter Farb- und Hort. Formgebung,
Lerninhalte (3. und 4. Klasse): - Technik und Aussage von Illustrationen in Kinderbüchern, Bildgeschichten, Comicstrips und Trickfilmen,
Werken/Textiles Gestalten: - Erarbeiten von Beurteilungskriterien für die optische Gestaltung,
Auseinandersetzung mit Aufbaureihen zu plastischer Gestaltung und Produktgestaltung in Kindergarten und Hort, Möglichkeiten des Einsatzes von Dekoration, Spielzeug, Bühnengestaltung, Kostümen, Puppen ua. in Kindergarten und Hort - Anbahnen eines Qualitätsempfindens, Gestaltung der beruflichen Umwelt.
Lerninhalte (5. Klasse): - Methoden der Kunst- und Werkbetrachtung mit Kindern anhand von Reproduktionen und Originalen,
Theoretische Auseinandersetzung mit - Gestaltung der in Praktischer Arbeit beruflichen Umwelt: Einsatz von Sachzeichnen, Raum- und Dekorationskonzepten.
gewählten Aufgabenstellung 5. Klasse:
Didaktische Grundsätze: Praktische Arbeit
Allgemein: Bildnerisches Gestalten (grafischer und farbiger Bereich sowie Bereich apparativer Medien).
Beim Werken und beim Textilen Gestalten stehen sowohl bei der praktischen Tätigkeit als auch bei Werkbetrachtung und theoretischer Auseinandersetzung die berufsbezogenen Zielsetzungen im Vordergrund. Lernziele:
Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerläßliche Voraussetzung siehe 1. bis 4. Klasse.
Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bereichen sicherzustellen, sind diese in der Jahresplanung der Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln. Lerninhalte:
Querverbindungen zwischen den Bereichen, aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Bildnerische Erziehung, Didaktik, Pädagogik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis) werden empfohlen und sollen wahrgenommen werden. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere im Übungskindergarten, allenfalls im Übungshort) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen - Selbstgewählte Aufgaben zur Entfaltung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit.
Zur Sicherung des Unterrichtsertrages werden gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen und kurze, eigene Notizen der Schülerinnen und Schüler empfohlen. Als Arbeitsmappe für den künftigen Beruf soll eine Zusammenstellung von Proben der verschiedenen Techniken, von Arbeitsanweisungen, fachspezifischen, pädagogisch-didaktischen Hinweisen, Ausschnitten aus Zeitungen und Zeitschriften, Kunstkarten, Fotographien ua. angelegt werden. Hinweise auf die Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen in die Gegebenheiten des Kindergartens, allenfalls des Hortes, sollen - eventuell in Beispielsreihen - gegeben werden. Kunstbetrachtung
Schwerpunktsetzungen von Bereichen in den einzelnen Klassen schließen ihre Behandlung in anderen Klassen nicht aus. Lernziele:
Werken/Textiles Gestalten: siehe 1. bis 4. Klasse.
Praktische Arbeit Lerninhalte:
Auf zielführende Organisation innerhalb der Arbeitsaufgaben, vor allem auf einen zeitsparenden und wirtschaftlichen Arbeitsablauf, sowie den sinnvollen Einsatz von technischen Hilfsmitteln und Medien ist Bedacht zu nehmen. Arbeitsproben sollen nur im Zusammenhang mit den geplanten Werkstücken gemacht werden und sind nur bis zur Beherrschung der Arbeitsverfahren durchzuführen. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellung, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie die Fähigkeit zur Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Schematisches Nacharbeiten von Mustervorlagen ist unzulässig. Erziehung zur Genauigkeit, Ausdauer, Sorgfalt und Hilfsbereitschaft ist zu pflegen. Kostenberechnungen sollen zur Planung einer ökonomischen Arbeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, befähigen. - Stilgeschichtliche und kunsthistorische Zusammenhänge in den wesentlichen Kunstepochen und den Bereichen Architektur, Plastik, Malerei und Grafik,
Der Unfallverhütung ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die allgemeinen Schutzbestimmungen bezüglich der Benützung von Elektrogeräten und Maschinen sind zu beachten und - Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten in den Schülerinnen und Schülern nachweislich zur Kenntnis zu bringen Bereichen der apparativen Medien.
Bei Bühnengestaltung sind Improvisation und Gestaltung mit einfachen Mitteln unter Ausnutzung vorhandener räumlicher Gegebenheiten vorrangig zu bedenken. Bühnengestaltung kann auch im Hinblick auf fächerübergreifende Aspekte Lerninhalt der Bildnerischen Erziehung sein. Fachdidaktik
Werkbetrachtung Lernziele:
Werkbetrachtung und theoretische Auseinandersetzung soll von eigenen praktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Einsichten in Sachverhalte sollen womöglich selbständig erarbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, von sich aus Problemstellungen im Unterricht vorzubringen und Informationsmaterial (Bilder, Texte ua.) zu beschaffen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen. siehe 1. bis 5. Klasse.
Die Schülerinnen und Schüler sollen auch angeleitet werden, die einschlägige Fachliteratur und das Angebot von Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Problematik von rezepthaften Arbeitsanleitungen (zB in Bastel- und Hobbybüchern) ist den Schülerinnen und Schülern bewußt zu machen. Die Begegnung mit dem Originalwerk ist anzustreben (Lehrausgänge ua.). Lerninhalte:
Fachdidaktik: - Auseinandersetzung mit Aufbaureihen im Hinblick auf die zunehmende Differenzierung von Bildformen und Gestaltungstypen sowie Bereicherung der Bildgestaltung,
Die Erweiterung des Berufsfeldes im Hinblick auf Horterziehung soll den Schülerinnen und Schülern durch entsprechende Planung der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse gesichert werden. - Schaffung von räumlichen und materiellen Bedingungen für die bildnerische Arbeit; Motivation zu bildnerischem Gestalten;
Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll den Schülerinnen und Schülern transparent gemacht werden, sodaß - die Möglichkeit Bedeutung des Transfers im Hinblick auf die Arbeit in Kindergarten und Hort gegeben ist. Besondere Hinweise scheinen beim Einsatz und der Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien sowie bei der Organisation von Arbeitsschritten angebracht bildnerischen Gestaltens für das Kind.
Bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie der Auswahl des Schwierigkeitsgrades ua. ist auf Altersgemäßheit zu achten. Didaktische Grundsätze:
LEIBESERZIEHUNG Allgemeines:
Bildungs- und Lehraufgabe: Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerläßliche Voraussetzung.
Der Unterrichtsgegenstand Leibeserziehung an Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik hat Bereichen sicherzustellen, sind diese in den Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln.
- einerseits die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zum Bewegen, Spielen, Leisten und zu gesunder Lebensführung durch entsprechende Zielsetzungen weiterzuentwickeln und festzulegen, Querverbindungen zwischen den Bereichen, aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Werkerziehung, Didaktik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Pädagogik ua.) werden empfohlen. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere im Übungskindergarten, allenfalls im Übungshort) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen.
- andererseits Zur Sicherung des Unterrichtsertrages sollen gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen, vorgegebene Unterlagen und eigene Notizen der Schülerinnen und Schüler in einer Mappe zusammengestellt werden. Diese Mappe soll durch eine Sammlung von Zeitungsausschnitten, Kunstkarten, Fotos ua. ergänzt werden. Ebenso sind im didaktisch-methodischen Bereich die Bewegungserziehung fachdidaktischen Hinweise zur Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen für die Arbeit im Kindergarten und die sportliche Freizeitgestaltung im Hort zu berücksichtigen festzuhalten.
Für den ersten Bereich ist der „Lehrplan für Leibesübungen an Polytechnischen Lehrgängen, allgemeinbildenden höheren Schulen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten” (BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung) vollinhaltlich heranzuziehen. Schwerpunktsetzungen in der Bildnerischen Arbeit in den einzelnen Klassen schließen eine Behandlung in anderen Klassen nicht aus. Praktische Arbeit
Die didaktisch-methodische Ausbildung umfaßt eine Ergänzung und Erweiterung des schon genannten Lehrplanes für Leibesübungen. Sie ist in allen Klassen im engen Zusammenhang mit der praktischen Ausbildung zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler sollen zur ökonomischen Verwendung von Materialien und Werkzeugen angeleitet werden. Auf Unfallverhütung ist hinzuweisen.
Didaktisch-methodische Ausbildung Zum Bildnerischen Gestalten ist eine dem Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler angemessene Ausdrucksform anzustreben. Das gelegentliche Erproben von Materialien und Verfahren darf nicht zum Selbstzweck werden. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellungen, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten, sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie die Fähigkeit zu Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Unterrichtsformen, welche die Darstellung schematisch festlegen, sind zu vermeiden.
Bildungs- Für das Studium vor dem Objekt wird ein Aufbau in Teilschritten empfohlen (schwerpunktmäßiges Eingehen auf einzelne Probleme und Lehraufgabe: Fortschreiten von einfachen zu komplexeren Objekten).
Planzeichnen darf nicht als Selbstzweck betrieben werden. Komplizierte Verfahren sind auszuschließen. Ebenso sind Konstruktionsaufgaben der Darstellenden Geometrie kein Auftrag dieses Teilbereiches der Bildnerischen Erziehung. Die didaktisch-methodische Ausbildung ist in allen Klassen anknüpfend an hergestellten Pläne und Werkzeichnungen sind als sachliches Verständigungsmittel vornehmlich für die praktische Ausbildung in verstärktem Ausmaß in der Berufswelt aufzufassen.
3. bis 5. Klasse zu berücksichtigen. Im folgenden sind auch die für Im Bereich der apparativen Medien soll der Ausbildungsschwerpunkt bei Darstellungsprinzipien und Anwendungsmöglichkeiten liegen und nicht im Technischen. Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in fast allen Unterrichtsgegenständen, bei Unterrichtsprojekten, im Berufsalltag, auch als Mittel der Dokumentation, im Dienste von Schulveranstaltungen ua. sollen dargelegt und Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere Didaktik, Kindergarten bzw. Hortpraxis und Pädagogik, wahrgenommen werden.
die berufsspezifische Ausbildung wichtigen Zielsetzungen der allgemeinen und speziellen Methodik der Leibesübungen, allenfalls auch der Bewegungslehre, exemplarisch enthalten. Die fachdidaktischen Grundlagen für die Durchführung der Übungseinheiten mit Kindern sind unter Bedachtnahme auf Querverbindungen mit den jeweils relevanten Unterrichtsgegenständen zu erarbeiten. Das Ornament wird insbesondere im Rahmen des Textilen Gestaltens, des Werkens, der Raum- und Bühnengestaltung und fächerübergreifend bei der Gestaltung von Festen und Feiern sinnvoll und berufsbezogen Anwendung finden.
1. Begriffserklärungen: Grundprinzipien ornamentaler Gestaltung können ua. im Rahmen der Kunstbetrachtung sowie des Studiums vor dem Objekt erarbeitet werden. Kunstbetrachtung - Werkbetrachtung
- Einführung in Fachsprache und Fachliteratur; Gerätekunde. Bei der Kunst- und Werkbetrachtung soll von der praktischen Erfahrung der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden. Auch in diesem Bereich sollen sie aktiv an der Unterrichtsgestaltung mitwirken. Sie sind anzuregen, Bildmaterial und Texte zu beschaffen, Problemstellungen vorzutragen und das Angebot von Fachliteratur, Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen. Auf angemessene Präsentation ist zu achten. Die herangezogenen Bildbeispiele müssen genügende Größe aufweisen, für alle gut sichtbar sein und ausreichende technische Qualität besitzen (Nutzung der verschiedenen AV-Medien). Die Begegnung mit dem Original ist anzustreben (Museumsbesuche, Lehrausgänge).
- Kenntnis der Funktion und der Inhalte einer Systematik der Leibesübungen. Fachdidaktik
2. Der Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder: Den Schülerinnen und Schülern ist die Möglichkeit zu einer späteren Erweiterung des Berufsfeldes in Richtung Horterziehung durch entsprechende Planung der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse zu sichern.
- Wissen um den Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder beiderlei Geschlechts, Erkennen von Haltungs- und motorischen Schwächen. Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll jeder Schülerin und jedem Schüler bewußtgemacht werden, sodaß die Möglichkeit des Transfers im Hinblick auf die Arbeit im Kindergarten und im Hort gegeben ist, zB Einsatz und Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien, Organisation von Arbeitsschritten, Vermeidung von Fehlerquellen ua. Die Berücksichtigung der Altersgemäßheit bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie bei der Auswahl des Schwierigkeitsgrades und des Arbeitsumfanges ist den Schülerinnen und Schülern auch bei den einzelnen Arbeitsschritten bewußtzumachen.
- Sammlung von altersspezifischen Übungs- und Spielgut. WERKERZIEHUNG
3. Grundelemente des motorischen Lehr- Bildungs- und Lernprozesses des Kindes Lehraufgabe:
- Kenntnis der Lehr- und Lernstufen mit Erarbeitung von praktischen Beispielen aus verschiedenen Sportarten. Der Unterricht in Werkerziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende
4. Methodische Reihen und ihre Anwendungsmöglichkeiten Aspekte enthalten:
- Kenntnis Die Werkerziehung soll die Schülerinnen und Struktur von methodischen Reihen Schüler befähigen, fachtypische und fachdidaktische Kenntnisse und Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen für eigene Werktätigkeit, aber auch bei der Berufsarbeit in Kindergarten und Hort systematisch, gegenstandsgerecht und planvoll einzusetzen.
- Sammlung Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Anwendung von methodischen Übungs- Schüler mit exemplarischen Problemen der Produkt- und Spielreihen Umweltgestaltung vertraut werden, insbesondere die ökologische Problematik dieses Bereiches in Gegenwart und Zukunft erkennen und zu einer differenzierten und begründeten Werthaltung hingeführt werden.
5. Mittel der Planung und Organisation von Übungseinheiten mit besonderer Berücksichtigung eines zweckmäßigen Ordnungsrahmens: Damit soll die Werkerziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsfindung leisten.
- Vorbereitung von Übungseinheiten und deren aufbauende Planung auf längere Sicht. Lehrstoff:
- Einführung in die verschiedenen Organisationsformen 1. Klasse:
6. Sicherheitsmaßnahmen Werken:
- Wissen um die Unfall- und Verletzungsgefahr. Textiles Gestalten:
- Kenntnis der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen: 2. Klasse
Beherrschung von Sicherungs- und Hilfegriffen, Geräteüberprüfung, Verwendung von Matten, Ordnungsrahmen ua. Werken:
- Kenntnis der Baderegeln, Pistenregeln, Wanderregeln, Sicherheitsbestimmungen beim Wandern und Skilaufen. Praktische Arbeit:
- Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen unter erschwerten Rahmenbedingungen Lernziele (1. bis 5. Klasse):
- Verhaltensweisen bei Unfällen. Die Schülerinnen und Schüler sollen:
Für Erzieher an Horten auch: - ihre werktechnischen und gestalterischen Fertigkeiten und Erfahrungen ständig erweitern und festigen,
7. Bedeutung von Wettkampf und Wettspielen: - bei der Gestaltung von Werkstücken die Arbeitsmittel, Werkstoffe und Arbeitsverfahren sachgerecht und ökonomisch einsetzen lernen,
- Kenntnis der wichtigsten Spiel- und Wettkampfregeln, Kampfrichter- und Spielleitertätigkeit. - Werkstoffe, Werkzeuge und Verfahren richtig benennen können,
- Kenntnis der wichtigsten Organisationsformen: zB Planung und Durchführung eines Sportfestes, Anwendung der verschiedenen Austragungsarten von Wettspielen usw. - Probleme bei der Gestaltung von Werkstücken hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und lösen können,
Didaktische Grundsätze: - erkennen, daß bei der Gestaltung von Werkstücken (Produkten) Funktion, Material (Werkstoffe) und Form in Einklang zu bringen sind.
Bei der Vermittlung der Lerninhalte kommt der Zusammenarbeit mit den Didaktik- und Praxislehrerinnen und -lehrern sowie auch gegebenenfalls mit den Übungskindergärtnerinnen und -kindergärtnern besondere Bedeutung zu (1. Darüber hinaus ist jede Möglichkeit des fächerübergreifenden Unterrichtes auszunützen, zB Vorbereitung und Analyse von Bewegungseinheiten in der Kindergarten- und Hortpraxis 2. Klasse):
Im Verlauf der Ausbildung ist die praxisorientierte Wissensvermittlung zu intensivieren und über verschiedene unterrichtliche Verfahren herzustellen Werken: zB transparente Unterrichtsweise (begründete Unterrichtsverfahren), häufige Verwendung didaktisch-methodischen Begleitmaterials (Film, Bild, schriftliche Unterlagen ua.), Kleingruppenarbeit, Arbeitsaufträge, Umgang mit der vorhandenen Fachliteratur (Schulbibliothek).
Wenn möglich sollen im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten (Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen) leibeserziehliche Schwerpunkte im Zusammenhang mit den für die Ausbildung spezifischen Lerninhalten gesetzt werden (zB Kinderschilauf, Schwimmen, kreative Bewegungsspiele zur psychomotorischen Förderung, vorbeugendes Haltungsturnen). Körperhaftes und räumliches Gestalten: Plastisches Gestalten, vorwiegend figurativ, in additiven und subtraktiven Techniken mit leicht formbaren Materialien (zB Knetwachs, Ton, Papiermache, Plastilin, Seife ua.). Aufbauend auf den Erkenntnissen der vorhergegangenen Schulstufen, Erweitern der Erfahrungen bei der Gestaltung von Vollplastik und Relief (zB Menschen- und Tierdarstellungen, Masken, Kacheln). Heranziehen auch weiterer Materialien wie Gips, Holz ua. Montageverfahren mit verschiedenen vorgefundenen Materialien. Gußverfahren (zB Gipsguß, Wachsguß). Abdruckverfahren.
Das Erreichen eines für die beruflichen Erfordernisse ausreichenden Schwimmenkönnens (Erarbeiten der für den Helferschein geltenden Leistungen) ist von wesentlicher Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler sind von Anfang an zur Mitgestaltung der Übungsstunden (Üben, Trainieren, Versuchen, Experimentieren, Diskutieren) anzuregen. Bauen unter Berücksichtigung verschiedener Funktionen, wie Umschließen, Abgrenzen, Durchbrechen, Überdachen ua.; allenfalls auch großformatig (begehbar) mit Karton, Stangen, Plachen ua.; Anfertigen von Grundelementen für das Zusammenstellen von Bauwerken und Raumgestaltungen.
Ebenso können Arbeitsaufträge als selbständige schriftliche Vorbereitung zur Durchführung von Bewegungsangeboten, Übungseinheiten ua. gegeben werden. Produktgestaltung:
2. Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten Flechten mit verschiedenen Materialien. Papierarbeiten (auch Faltarbeiten wie Mützen, Schiffchen, Faltschachteln ua.).
PÄDAGOGIK FÜR ERZIEHER AN HORTEN Kindgemäßes Spielzeug aus verschiedenen Materialien.
Bildungs- und Lehraufgabe Gefäßkeramik:
Ziel des Unterrichtes ist es, den Schülerinnen und Schülern die für die Erziehung und Bildung des Kindes und des Jugendlichen im Pflichtschulalter relevanten Problemkreise so weit einsichtig zu machen, daß sie die pädagogischen Aufgaben im Hort und in anderen einschlägigen Institutionen erkennen, beurteilen und bewältigen können. Daumenschale, Aufbaukeramik, Glasieren und Engobieren, Plattenkeramik, allenfalls Drehen auf der Töpferscheibe.
Lehrstoff Textiles Gestalten:
4. Klasse (1 Wochenstunde): Gestaltung textiler Produkte: Raumdekoration, textiles Gebrauchsgut, freie Textilgestaltung unter Anwendung von flächenbildenden, flächenverändernden, flächenverarbeitenden Verfahren, allenfalls Bekleidung.
Die Entwicklung des Hortes als sozialpädagogische Einrichtung; zukunftsorientierte Aspekte und Modelle. 3. Klasse:
Sozialpädagogische Aufgaben des Hortes; Problemfelder der institutionellen Erziehung. Werken:
Spezifische Probleme des Schulkindes und Jugendlichen, Textiles Gestalten:
Möglichkeiten der Bewältigung 4. Klasse:
Der Hort als Ort der sozialen Begegnung. Werken:
Lern- und Leistungsverhalten des Schulkindes; individuelle, institutionelle und gesellschaftliche Voraussetzungen; Verhaltensprobleme im emotionalen, sozialen und kognitiven sowie im Leistungsbereich. Einblick in die Arbeitsweisen und die Lehrpläne der Pflichtschulen (auch der Sonderschulen). Faktoren und Kriterien für die Berufswahl und Berufsfindung. Lerninhalte:
Konsum- und Freizeitverhalten des Schulkindes und Jugendlichen; Werken:
Auf- und Ausbau von Einstellungen Körperhaftes und Interessen. räumliches Gestalten:
Pädagogischpsychologische Beratungsdienste Herstellen von räumlichen Gegebenheiten für spontane Kinderspiele und für das vorgegebene Spiel (Märchen-, Puppen-, Schattenspiel) sowie von Puppen für das Figurentheater, zB Flachpuppen, Handpuppen, Marionetten und Masken (auch Bühnengestaltung).
Schriftliche Arbeiten: Räumliche Gestaltung von Spiel- und Arbeitsbereichen im Kindergarten und im Hort (auch im Freien).
Eine einstündige Schularbeit je Semester Dekoration für Alltag, Fest- und Feiergestaltung im Kindergarten
DIDAKTIK DER HORTERZIEHUNG und im Hort.
Bildungs- und Lehraufgabe Produktgestaltung:
Der Unterricht soll die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten befähigen, die mannigfaltigen Erziehungsaufgaben, welche sich aus der Funktion des Hortes als Freizeitraum, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung ergeben, zu bewältigen. Dazu gehört: Einfache Verfahren beim Herstellen von Produkten aus Holz und Metall (zB Spielzeug, Gebrauchsgegenstände, Schmuck).
Initiieren und Auslösen von Prozessen, die zu einer eigenständigen und kreativen Gestaltung der Freizeit führen; Skulpturale Verfahren auch in Materialien mit höherem Bearbeitungswiderstand wie Holz, Kunststein, Sandstein, Speckstein.
Entwicklung Allenfalls: Gestaltung von Lernstrategien zum Aufbau einer positiven Arbeitshaltung und eines angemessenen Arbeitsverhaltens; Keramik mit erhöhten Anforderungen.
Grundlegung individueller Lernprozesse durch geeignete Maßnahmen; Lerninhalte (3. Klasse):
Hilfestellung auf dem Weg zu einem angemessenen Anspruchsniveau für die eigene Leistung; Textiles Gestalten:
Klärung und Verarbeitung Erweitern der im Schulleben gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen in textilen Techniken, aufbauend auf die Erfahrungen und Kenntnisse der ersten und zweiten Klasse.
Bei der Planung hinsichtlich der Zeitstrukturierung sollen Kombinieren von Techniken, die künftigen Erzieherinnen und Erzieher auch an Horten den notwendigen Wechsel Werkstücken für das kindliche Spiel anzuwenden sind (zB Herstellen von intensiver Puppen für das Lern- und Übungsarbeit und spannungsfreien Spielphasen berücksichtigen lernen Bühnenspiel); Puppenkleidung, Ausstattung für die Puppenecke; Anfertigen von Tieren in textilen Techniken (dreidimensional).
Durch Kenntnis verschiedener Methoden der kompensatorischen Hilfestellung sollen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher in Horten imstande sein, Maßnahmen zu setzen, um eine Über- bzw. Unterforderung der Kinder zu vermeiden. Allenfalls: ein Werkstück für den persönlichen Gebrauch.
Durch das Erproben verschiedener kommunikativer Techniken sollen die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten ua. befähigt werden, Diskussionen zu leiten und Gespräche zu führen. Sie sollen ferner mit dem Einsatz von Rollenspielen als Möglichkeit sozialen Lernens vertraut sein. 5. Klasse:
Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen die Fähigkeit besitzen, das Gemeinschaftsbewußtsein der Gruppe zu fördern, selbständiges und verantwortliches Handeln der ihnen anvertrauten Kinder in der Gemeinschaft anzubahnen und bei diesen die Bereitschaft zu persönlichem Engagement zu wecken. Darüber hinaus sollen sie die Fähigkeit erwerben, Kinder zu Achtung und Toleranz gegenüber Werthaltungen und Überzeugungen zu führen. Lerninhalte:
Lehrstoff Werken:
3. Klasse (2 Wochenstunden in Verbindung mit Hortpraxis): Die Schülerin bzw. der Schüler hat aus einem selbstgewählten Bereich eine praktische Arbeit zu erbringen, die unter besonderer Berücksichtigung berufsbezogener Aspekte in Umfang und Differenziertheit über dem Niveau der vorhergehenden Lernstufen zu stehen hat.
Erste Kenntnis von den Aufgaben des Hortes im Hinblick auf seine Funktionen als Freizeitraum, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung. Wahlbereiche sind: Körperhaftes und räumliches Gestalten,
Kennenlernen verschiedener Arten von Horten und Institutionen zur außerschulischen Betreuung von Kindern im Pflichtschulalter Produktgestaltung, Textiles Gestalten.
Erster Überblick über die Faktoren, die das Erziehungsfeld im Hort beeinflussen: Lage des Hortes, Gruppenstruktur, Zeitstruktur, Einrichtung und Gestaltung der einzelnen Spiel- und Arbeitsbereiche unter Einbeziehung des Bereiches im Freien, Ausstattung mit Materialien und Bildungsmitteln für die einzelnen Aktivitätsbereiche. Werkbetrachtung
Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Forderungen der Bildungsinstitution Schule und den Arbeits- und Spielprozessen im Hort Lernziele (1. bis 5. Klasse):
Eröffnen von Einblicken in die planmäßige Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher an Horten sowie erste Erhebungen und Reflexion des Erzieherverhaltens. Werken/Textiles Gestalten:
Erste Kenntnis von speziellen Lernhilfen für die Bewältigung von Aufgabenstellungen der Schule, Entwickeln von Lernstrategien. Die Schülerinnen und Schüler sollen:
Kenntnis verschiedener Materialien und Bildungsmittel für die Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten - bei der Kinder im Hort. Beurteilung von Werkstücken sachgemäße Kriterien anlegen lernen,
Exemplarisches Angebot von Methoden zur Weckung von individuellen Interessen; Anleitung zu kommunikativem Handeln der Kinder, Anwendung und Kombination von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Spielformen in verschiedenen Erlebnisbereichen. Weiterführung systematisch angelegter Sammlungen von Bildungsmitteln im Hinblick auf die pädagogische Arbeit im Hort. - Einsichten gewinnen in das Zusammenwirken von Funktion, Material und Verfahren anhand von Werken aus verschiedenen Kulturkreisen, Vergangenheit und Gegenwart und auch der Volkskunst,
Methoden für den Einsatz - bei der Bewertung von Fachliteratur Produkten aus Gegenwart und Vergangenheit zu verfeinertem Qualitätsempfinden und fundierten Werthaltungen geführt werden.
4. Klasse (1 Wochenstunde): Lerninhalte (1. und 2. Klasse):
Vertiefte Auseinandersetzung mit den sozialpädagogischen Aufgaben des Hortes sowie anderen Formen außerschulischer Betreuung. Werken:
Differenzierung und Strukturierung des Wissens um die Faktoren, die das Erziehungsfeld im Hort beeinflussen, und Verständnis für deren Wechselwirkung. Schaffen von Voraussetzungen für flexibles Handeln hinsichtlich der Gestaltung einer Gruppeneinheit; organisatorische und methodische Maßnahmen. Spielzeug
Kenntnis verschiedener Organisationsformen der Freizeit unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kinder. Überblick über didaktische und methodische Möglichkeiten für die Ausbildung individueller Interessen, um Kinder zu befähigen, ihre Freizeit eigenverantwortlich und kreativ zu gestalten, etwa Wecken des Interesses für die Teilnahme am kulturellen Geschehen, für sportliche Aktivitäten, für den Aufbau von Hobbys. Werke der Plastik, Keramik
Kenntnis von Organisationsformen und Methoden für Lernsituationen im Hort. Methoden für selbständiges Bewältigen von Aufgaben unter Berücksichtigung des individuellen Lerntempos und der Leistungsfähigkeit des Kindes; Möglichkeiten der Sicherung, Vertiefung, Übung und Bearbeitung von Lerninhalten. Einblick in die Lehrpläne der allgemeinbildenden Pflichtschulen (Querverbindung zur Pädagogik). Materialien und Methoden für Lernhilfen zur Förderung leistungsschwacher Kinder. Materialauswahl
Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule. Produktanalyse
Methoden für Spiel- und Arbeitsprozesse, die für die Förderung der Kinder im Hort geeignet sind. Auswahl von Inhalten, die den entwicklungsgemäßen Bedürfnissen und individuellen Interessen der Kinder entsprechen und die ein selbständiges und eigenverantwortliches Handeln in der Lebenswirklichkeit vorbereiten Unterschied zwischen handwerklicher und sichern sollten, insbesondere unter Einbeziehung der realen Gegebenheiten der näheren Umwelt. industrieller Fertigung
Einführung in die Ziele, Aufgaben und Planung der Verkehrserziehung im Hort in Ergänzung zur schulischen Verkehrserziehung mit methodischen Angeboten, aufbauend auf den entsprechenden Lehrstoff in den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen. Textiles Gestalten:
Methoden für die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im Hort hinsichtlich der Emotionalerziehung, der Sozialerziehung und des Wertverhaltens. Textile Arbeiten aus dem Bereich der Kunst und Volkskunst, aus
Kriterien für die Vorbereitung der Hortarbeit hinsichtlich kurz- bzw. längerfristiger Planungseinheiten verschiedenen Zeiten und Ländern.
Methodenanalysen und Reflexion des Erziehungsgeschehens bzw. des Erzieherverhaltens. Lerninhalte (3. und 4. Klasse):
Methoden der Zusammenarbeit mit den Eltern unter besonderer Berücksichtigung der pädagogischen Probleme im Hort. Werken:
Schriftliche Arbeiten: Kritierien für die Bewertung von Produkten (Gebrauchswert, ästhetischer und ökonomischer Wert).
Eine einstündige Schularbeit je Semester Subjektive und objektive Bewertung.
5. Klasse (2 Wochenstunden): Betrachten beispielhafter Lösungen aus Bühnengestaltung und Bühnendekoration: Technische Probleme wie Veränderungen der Bühne, Kulissenwechsel, Vorhang, Beleuchtungseinrichtungen, Zuschauerperspektive ua. Grundtypen des Bühnenspiels wie Guckkastenbühne, Arena ua. Dekorationen für Alltag, Feste und Feiern im Kindergarten und im Hort.
Zusammenschau und Strukturierung der verschiedenen didaktisch-methodischen Bereiche, die für die Persönlichkeitsentwicklung Einblicke in entsprechende Formen des Kindes im Schulalter maßgeblich sind Brauchtums.
Methoden und Planung von Modellen, die die Kinder in ihrer Auseinandersetzung Skulpturen im Zusammenhang mit den Gegenwartsproblemen unterstützen, um sie zu eigenständiger Auswahl, kritischer Beurteilung und zu originellen Lösungsversuchen zu führen, zB in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit und Hygiene; Bedeutung und Einfluß bei der Medien; Einsicht in gesellschaftspolitische Zusammenhänge praktischen Arbeit gestellten Aufgaben.
Erarbeitung und kritische Beurteilung von Modellen der individuellen Freizeitgestaltung. Textiles Gestalten:
Methoden und Kriterien für Entscheidungshilfen hinsichtlich der Berufswahl Beachtung der Jugendlichen. Kenntnis optischen und haptischen Wirkung von berufsberatenden Institutionen textilen Materialien an typischen Werken in verschiedenen Techniken.
Überblick über Methoden, Strategien und Organisationsformen für die Bewältigung der schulischen Anforderungen. Methoden und Modelle für lern- und leistungsschwache Kinder. Fragen kompensatorischer Förderung und Auseinandersetzung mit der Integrationsproblematik leicht behinderter und verhaltensauffälliger Kinder. Bekleidungsgeschichte, erläutert an wenigen exemplarischen Beispielen.
Kenntnis der administrativen Aufgaben der Erzieherinnen und Erzieher an Horten im Hinblick auf die geltenden Landesgesetze. Dienstrechte und -pflichten der Erzieherinnen Mode und Erzieher an Horten Modetrends.
Modelle der Zusammenarbeit mit Eltern und Vertretern der Schule Kritisches Konsumverhalten.
Schriftliche Arbeiten Lerninhalte (5. Klasse):
Eine einstündige Schularbeit je Semester Exemplarische Auseinandersetzung mit Werken aus den Bereichen „Körperhaftes und räumliches Gestalten”, „Produktgestaltung”, „Textiles Gestalten” unter Berücksichtigung der europäischen Kunst, einschließlich Volkskunst und Brauchtum, allenfalls auch außereuropäischer Kulturkreise.
Didaktische Grundsätze: Zusammenhang von Material, Form, Funktion und Ausdruck.
Das Prinzip der Selbsterfahrung soll im Unterricht angewendet werden und die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten zur individuellen Förderung und zur Gemeinschaftserziehung der ihnen anvertrauten Kinder befähigen Stilprobleme.
Die ebenfalls in Selbsterfahrung gewonnene Einsicht in das Prinzip der aufbauenden kontinuierlichen Strukturierung von Lerninhalten soll die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten zu einer wirksamen Lernhilfe befähigen. Sie sollen dazu angehalten werden, beim Aufbau von Arbeitshaltung und Arbeitsverhalten auf ein Vorgehen in kleinen Schritten zu achten. Geeignete Maßnahmen dabei sind die Ausbildung, fortlaufende Verbesserung und ständige Übung von Lernstrategien, zB sachgemäßer Umgang mit Material, Alleinarbeit und Zusammenarbeit in verschiedenen Formen, zweckmäßiger und selbständiger Gebrauch von Schulbüchern und Arbeitsmitteln. Dabei soll den zukünftigen Erzieherinnen und Erziehern an Horten die Bedeutung einer adäquaten Arbeitsatmosphäre bewußt werden, die ua. durch Abwechslung, Humor, Anerkennung und Ermutigung gekennzeichnet sein soll. Die Wichtigkeit von Querverbindungen zu anderen Fachbereichen bei der Sicherung, Vertiefung, Übung und Bearbeitung von Lerninhalten ist ihnen klarzumachen. Fachdidaktik
Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen kooperative Lern- und Arbeitsformen, wie Partner- und Gruppenarbeit, selbst üben, um sie bei den Kindern im Hort überzeugend verwirklichen zu können. Darüber hinaus sollen damit durch Selbsterfahrung Voraussetzungen für eine spätere Teamarbeit im Hort geschaffen werden. Lernziele (1. bis 5. Klasse):
Zum Erlernen und zur Anwendung effektiver Formen der Kommunikation sind Interaktionsspiele zur Lockerung, zur Schulung von Ausdruck, Konzentration, Sensibilität Die Schülerinnen und Kooperation zu empfehlen. Schüler sollen:
Die Bedeutung des Einbringens der eigenen Persönlichkeit beim Aufbau von Interessen bzw. bei Fragen der Persönlichkeitsbildung und Werthaltung ist den künftigen Erzieherinnen und Erziehern an Horten bewußt zu machen. - Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere werkbezogene Aktivitäten in Kindergarten und Hort reflektieren lernen,
Sie sind mit einschlägiger Fachliteratur - das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für die Vorbereitung sich selbst, sondern - unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte - in Kindergarten und Planung der persönlichen Arbeit im Hort sinnvoll nutzen und gezielt einsetzen sowie in selbständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die eigene Weiterbildung vertraut zu machen. Tätigkeit in Kindergarten und Hort treffen lernen,
HORTPRAXIS - Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit im Hort befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten der Schule der 6- bis 14-jährigen gerecht zu werden,
Bildungs- - durch Einblicke in die Entwicklungsstufen und Lehraufgabe: Gestaltungsweisen des Vorschulkindes, vorwiegend aber des Hortkindes, gestalterische Tätigkeiten anregen und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua. auswählen können,
Der Unterricht in Hortpraxis soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend zu gestalten, die Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern zu pflegen sowie die sonstigen Berufsaufgaben zu bewältigen. - erkennen, daß Werken und Textiles Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann (Hort) und für die Integration von Kindern mit unterschiedlichen Verhaltensweisen, Begabungen und Behinderungen von wesentlicher Bedeutung ist,
Lehrstoff: - befähigt werden, für die Arbeit in Kindergarten und Hort unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeiten und Materialien) zu erstellen,
3. Klasse (2 Wochenstunden in Verbindung mit Didaktik der Horterziehung): - die in „Werkbetrachtung” erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für die Arbeit in Kindergarten und Hort eine entsprechende Auswahl treffen zu können.
Hospitieren und erstes spontanes praktisches Arbeiten im Hort. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler auf bedeutsame Faktoren, welche das Erziehungsfeld Hort beeinflussen, aufmerksam gemacht werden. Durch exemplarische Angebote soll ein erster Einblick in Spiel- und Arbeitsprozesse und in schulisches Lernen der Kinder im Pflichtschulalter vermittelt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln vertraut werden, um sie gezielt in der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort einsetzen zu lernen. Lerninhalte (1. und 2. Klasse):
An Beispielen geplanter Angebote sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl in der konkreten Freizeitsituation als auch in der Lernsituation (Aufgabenbewältigung, Lernhilfe ua.) Möglichkeiten und Auswirkungen didaktischen Tuns und erzieherischen Handelns beobachten und erfahren können. Werken/Textiles Gestalten:
Einführung in die selbständige Hortarbeit und deren Planung. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler einzelne Arbeitseinheiten mit einer kleineren Gruppe Organisation von Kindern eigenständig bewältigen. Arbeitsschritten,
Anleitung Möglichkeiten zur Erstellung mündlicher und schriftlicher Berichte und deren Auswertung. Motivation,
Besuche in verschiedenen Horten. Aufbaureihen mit abgestuften Schwierigkeiten,
4. Klasse (2 Wochenstunden): Wecken des Verständnisses für handwerkliche Anforderungen
Praktizieren in verschiedenen Hortgruppen bei weiterer Steigerung der Selbständigkeit hinsichtlich kurz- und langfristiger Planung der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort und der Eigenständigkeit in der verantwortungsbewußten Führung einzelner Kinder bzw. der Kindergruppe. verschiedener Techniken,
Gezielter Einsatz von Bildungs- Auseinandersetzung mit Gestaltungskriterien (Material, Funktion, Form und Arbeitsmitteln sowie anderer Medien. Farbe) im Hinblick auf die Arbeit in Kindergarten und Hort,
Die Schülerinnen und Schüler sollen die unterschiedlichen Erwartungen und Forderungen von Familie und Schule an den Hort kritisch überprüfen lernen. Vor allem sollen sie grundsätzlich deren Auswirkungen auf die pädagogische Arbeit im Hort in Planung und Durchführung berücksichtigen. Formmöglichkeiten im plastischen Bereich in Kindergarten und Hort, Möglichkeiten des Bauens unter Bedachtnahme auf Material,
Praktische Vorbereitung auf die Zusammenarbeit von Eltern Materialverbindung und Lehrern sowie die Teilnahme an derartigen Vorhaben. Werkzeug,
Fallweises Hospitieren mit gezielter Aufgabenstellung. Erstellen Hinweise zur Herstellung von Praxisberichten Spielgaben (zB Fingerpuppen) und deren Auswertung als Grundlage für Praxisanalysen zur Ausstattung von Festen und Feiern in Kindergarten und Hort.
Besuch verschiedener Arten von Horten Lerninhalte (3. und anderer außerschulischer 4. Klasse):
Institutionen. Hospitationen in Schulen. Werken/Textiles Gestalten:
Vorbereitung Auseinandersetzung mit Aufbaureihen zu plastischer Gestaltung und Produktgestaltung in Kindergarten und Hort, Möglichkeiten des Einsatzes von Dekoration, Spielzeug, Bühnengestaltung, Kostümen, Puppen ua. in Kindergarten und Hort, Gestaltung der Ferialpraxis beruflichen Umwelt.
Eine Praxiswoche im Hort. Drei Wochen Ferialpraxis in Tagesheimstätten, Ferienlagern, -heimen oder ähnlichen Institutionen. (Unter den entsprechenden Voraussetzungen kann die Ferialpraxis auch bereits nach der 3. Klasse angesetzt werden.) Lerninhalte (5. Klasse):
5. Klasse (2 Wochenstunden): Theoretische Auseinandersetzung mit der in Praktischer Arbeit
Weitgehend selbständiges Praktizieren im Hort nach eigenständiger methodengerechter Planung. gewählten Aufgabenstellung
Befähigung zu gezielter Förderung einzelner Kinder im Pflichtschulalter, insbesondere Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Leistungsschwächen sowie leicht körperlich behinderter Kinder ua. Vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen schriftlicher Planung der Hortarbeit. Didaktische Grundsätze:
Fallweises Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht und Zusammenschau hinsichtlich methodisch-didaktischer Aspekte der Hortarbeit einerseits und des Ablaufes von Gruppenprozessen andererseits. Allgemein:
Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung Beim Werken und Anfertigung pädagogisch relevanter Aufzeichnungen für beim Textilen Gestalten stehen sowohl bei der praktischen Tätigkeit als auch bei Werkbetrachtung und theoretischer Auseinandersetzung die Reflexion berufsbezogenen Zielsetzungen im Vordergrund.
Auswertung der Ferialpraxis Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerläßliche Voraussetzung.
Mitwirken bei Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Zusammenarbeit mit Eltern und Vertretern Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bereichen sicherzustellen, sind diese in der Schule Jahresplanung der Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln.
Didaktische Grundsätze: Querverbindungen zwischen den Bereichen, aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Bildnerische Erziehung, Didaktik, Pädagogik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis) werden empfohlen und sollen wahrgenommen werden. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere im Übungskindergarten, allenfalls im Übungshort) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen.
Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Hortpraxis, Kindergartenpraxis, Didaktik und Pädagogik (Heil- und Sonderpädagogik) zu erreichen, sind Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer, Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie Erzieherinnen und Erzieher an Horten abzuhalten. Zur Sicherung des Unterrichtsertrages werden gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen und kurze, eigene Notizen der Schülerinnen und Schüler empfohlen. Als Arbeitsmappe für den künftigen Beruf soll eine Zusammenstellung von Proben der verschiedenen Techniken, von Arbeitsanweisungen, fachspezifischen, pädagogisch-didaktischen Hinweisen, Ausschnitten aus Zeitungen und Zeitschriften, Kunstkarten, Fotographien ua. angelegt werden. Hinweise auf die Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen in die Gegebenheiten des Kindergartens, allenfalls des Hortes, sollen - eventuell in Beispielsreihen - gegeben werden.
Der Unterricht in Hortpraxis soll Schwerpunktsetzungen von Bereichen in den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtungsergebnisse vorbildlich gestalteter Hortarbeit und des eigenen Tuns stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar einzelnen Klassen schließen ihre Behandlung in anderen Klassen nicht aus.
Schülerinnen und Schüler, die den Freigegenstand Slowenisch oder Kroatisch oder Ungarisch besuchen, sollen nach Möglichkeit auch in zweisprachig geführten Horten praktizieren. Werken/Textiles Gestalten:
Das Blocken von Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist fallweise wünschenswert. Praktische Arbeit:
Besprechung der Vorbereitungen vor und nach dem Praktizieren, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche, individuelle Nachbesprechung und allenfalls das Festhalten der Ergebnisse sollten den Unterrichtsertrag sichern helfen. Auf zielführende Organisation innerhalb der Arbeitsaufgaben, vor allem auf einen zeitsparenden und wirtschaftlichen Arbeitsablauf, sowie den sinnvollen Einsatz von technischen Hilfsmitteln und Medien ist Bedacht zu nehmen. Arbeitsproben sollen nur im Zusammenhang mit den geplanten Werkstücken gemacht werden und sind nur bis zur Beherrschung der Arbeitsverfahren durchzuführen. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellung, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie die Fähigkeit zur Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Schematisches Nacharbeiten von Mustervorlagen ist unzulässig. Erziehung zur Genauigkeit, Ausdauer, Sorgfalt und Hilfsbereitschaft ist zu pflegen. Kostenberechnungen sollen zur Planung einer ökonomischen Arbeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, befähigen.
Durch Verhaltenstraining soll wünschenswertes Erzieherverhalten angestrebt werden, allenfalls auch unter Einsatz audiovisueller Medien. Der Unfallverhütung ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die allgemeinen Schutzbestimmungen bezüglich der Benützung von Elektrogeräten und Maschinen sind zu beachten und den Schülerinnen und Schülern nachweislich zur Kenntnis zu bringen.
Die vorgesehene Praxiswoche ist so vorzubereiten und durchzuführen, daß ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist. Insbesondere ist auf eine gewissenhafte begleitende Kontrolle zu achten. Bei Bühnengestaltung sind Improvisation und Gestaltung mit einfachen Mitteln unter Ausnutzung vorhandener räumlicher Gegebenheiten vorrangig zu bedenken. Bühnengestaltung kann auch im Hinblick auf fächerübergreifende Aspekte Lerninhalt der Bildnerischen Erziehung sein.
DEUTSCH Werkbetrachtung:
(einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur) Werkbetrachtung und theoretische Auseinandersetzung soll von eigenen praktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Einsichten in Sachverhalte sollen womöglich selbständig erarbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, von sich aus Problemstellungen im Unterricht vorzubringen und Informationsmaterial (Bilder, Texte ua.) zu beschaffen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen.
Bildungs- Die Schülerinnen und Lehraufgabe: Schüler sollen auch angeleitet werden, die einschlägige Fachliteratur und das Angebot von Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Problematik von rezepthaften Arbeitsanleitungen (zB in Bastel- und Hobbybüchern) ist den Schülerinnen und Schülern bewußt zu machen. Die Begegnung mit dem Originalwerk ist anzustreben (Lehrausgänge ua.).
Der Unterricht soll dazu befähigen, Kindern im Pflichtschulalter Lernhilfe zu geben und deren Grenzen zu erkennen, Lesefähigkeit und Lesefreudigkeit zu fördern sowie Kinder- und Jugendbücher zu beurteilen und einzustufen, um das Unterrichtsprinzip Leseerziehung zu unterstützen. Fachdidaktik:
Lehrstoff: Die Erweiterung des Berufsfeldes im Hinblick auf Horterziehung soll den Schülerinnen und Schülern durch entsprechende Planung der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse gesichert werden.
5. Klasse (1 Wochenstunde): Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll den Schülerinnen und Schülern transparent gemacht werden, sodaß die Möglichkeit des Transfers im Hinblick auf die Arbeit in Kindergarten und Hort gegeben ist. Besondere Hinweise scheinen beim Einsatz und der Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien sowie bei der Organisation von Arbeitsschritten angebracht.
Einblick in die Lehrpläne aus Deutsch an den Schulen für das Pflichtschulalter; Didaktik des Deutschunterrichtes. Techniken kommunikativen Sprachgebrauchs; Umgang mit Sprach-, Rechtschreib- und Lesebüchern. Bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie der Auswahl des Schwierigkeitsgrades ua. ist auf Altersgemäßheit zu achten.
Methodische Hilfen zum rationellen Erlernen von Texten (Gedicht, Gedächtnisübung, Lehrstoff usw.). LEIBESERZIEHUNG
Kriterien der Gestaltung unterschiedlicher Textsorten; Korrekturübungen anhand von Beispielen; Übungen im Auffinden von Fehlern in Rechtschreibung und Zeichensetzung; Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit; Hilfen zu deren Verhinderung. Richtiger Umgang mit Wörterbüchern. Vertiefung der Einsichten in den Gebrauch der Sprache. Methodik der Leseerziehung Bildungs- und Möglichkeiten der Leseförderung unter besonderer Berücksichtigung des Erstlesealters. Lehraufgabe:
Didaktische Grundsätze: Der Unterrichtsgegenstand Leibeserziehung an den Bildungsanstalten
Ausgehend von der Wort- und Satzlehre, sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen methodischen Möglichkeiten vertraut gemacht werden. Die angemessene sprachliche Bewältigung verschiedener Situationen ist durch kommunikative Techniken zu üben. für Kindergartenpädagogik hat
Sinnvolle Lernhilfe soll weitgehend an praktischen Beispielen aufgezeigt werden; eine diesbezügliche Zusammenarbeit mit Hort und Schule sowie ein Hospitieren an denselben wäre wünschenswert. - einerseits die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zum Bewegen, Spielen, Leisten und zu gesunder Lebensführung durch entsprechende Zielsetzungen weiterzuentwickeln und festzulegen,
Die Schülerinnen und Schüler sollen mit den Institutionen zur Förderung wertvoller Kinder- und Jugendliteratur bekannt gemacht - andererseits sind im didaktisch-methodischen Bereich die Bewegungserziehung im Kindergarten und zur Verwendung von Fachliteratur zur Weiterbildung angeregt werden. Die Bedeutung des sprachlichen Vorbildes soll bewußtgemacht werden die sportliche Freizeitgestaltung im Hort zu berücksichtigen.
LEBENDE FREMDSPRACHE Für den ersten Bereich ist der „Lehrplan für Leibesübungen an Polytechnischen Lehrgängen, allgemeinbildenden höheren Schulen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten” (BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung) vollinhaltlich heranzuziehen.
(Englisch) Die didaktisch-methodische Ausbildung umfaßt eine Ergänzung und Erweiterung des schon genannten Lehrplanes für Leibesübungen. Sie ist in allen Klassen im engen Zusammenhang mit der praktischen Ausbildung zu vermitteln.
Bildungs- und Lehraufgabe: Didaktisch-methodische Ausbildung
Erwerb der Fähigkeit zu einer erfolgreichen Lernhilfe in der lebenden Fremdsprache Englisch, die über das Können und Wissen hinaus auch die emotionalen Bildungs- und sozialen Seiten des Lernprozesses fördert. Lehraufgabe:
Lehrstoff: Die didaktisch-methodische Ausbildung ist in allen Klassen anknüpfend an die praktische Ausbildung in verstärktem Ausmaß in der
3. bis 5. Klasse (1 Wochenstunde): zu berücksichtigen. Im folgenden sind auch die für
Kennenlernen und Interpretieren der Lehrpläne der allgemeinbildenden Pflichtschulen sowie der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen. Einblick in die für den Englischunterricht approbierten Lehrwerke und deren methodischen Aufbau anhand typischer Lehrbucheinheiten. Korrekturübungen anhand von Beispielen. Die Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen imstande sein, die verschiedenen Übungstypen und die damit verbundenen Hausaufgaben zu erkennen sowie die häufigsten Fehler in Schülerarbeiten schnell zu finden. Sie sollen mit allen Bedingungen und Methoden vertraut sein, die den Übungserfolg herbeiführen, insbesondere auch bei lernschwachen und wenig motivierten Schülern. Die Bedeutung des sprachlichen Vorbildes soll bewußtgemacht werden. die berufsspezifische Ausbildung wichtigen Zielsetzungen der allgemeinen und speziellen Methodik der Leibesübungen, allenfalls auch der Bewegungslehre, exemplarisch enthalten. Die fachdidaktischen Grundlagen für die Durchführung der Übungseinheiten mit Kindern sind unter Bedachtnahme auf Querverbindungen mit den jeweils relevanten Unterrichtsgegenständen zu erarbeiten.
Didaktische Grundsätze 1. Begriffserklärungen:
Die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sind in schülerorientierte Verhaltensweisen, wie Gespräche mit dem Kind über seine Lernprobleme, Ausschöpfen aller Möglichkeiten zur Gruppen- und Partnerarbeit, Ausnützen aller Hilfsmittel und Rücksichtnahme auf die besonderen Lernbedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler als unentbehrliche Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen, einzuführen. - Einführung in Fachsprache und Fachliteratur; Gerätekunde.
Geeignete Übungsformen sind ua - Kenntnis der Funktion und der Inhalte einer Systematik der Leibesübungen.:
Übungen im gezielten Einsatz lustbetonter Arbeitsformen wie 2. Der Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder:
Lernspiele (Ratespiele, Wettspiele, Gedächtnisspiele), Sing- und Tanzspiele, Stegreifspiele (auch mit Hilfe von Handpuppen oder eines Puppentheaters), Lieder, Reime und Rätsel zur Festigung von Wortschatz und Strukturen sowie zur Förderung der Sprechfertigkeit; - Wissen um den Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder beiderlei Geschlechts, Erkennen von Haltungs- und motorischen Schwächen.
Übungen im Anfertigen der für die Lernhilfe nützlichen - Sammlung von altersspezifischen Übungs- und Spielgut.
Anschauungsmittel wie Skizzen, Zeichnungen, Wortkarten, Wortbildkarten, vor allem als Grundlage für Übungssätze und Wortschatzarbeit; 3. Grundelemente des motorischen Lehr- und Lernprozesses des Kindes:
Übungen im Herstellen - Kenntnis der Lehr- und Lernstufen mit Erarbeitung von einfachen Skizzen, Symbolen, Tabellen, praktischen Beispielen aus verschiedenen Sportarten.
Übersichten ua. als Grundlage zur Erklärung grammatischer Erscheinungen oder zum Ableiten von Regeln; 4. Methodische Reihen und ihre Anwendungsmöglichkeiten:
Übungen im Erkennen - Kenntnis und Struktur von Lernzielen aus vorgegebenen Hausaufgaben; methodischen Reihen.
Übungen im klaren Formulieren - Sammlung und Anwendung von Hausaufgaben; methodischen Übungs- und Spielreihen.
Übungen im Erkennen und Durchführen verschiedener Übungsformen, wie 5. Mittel der Planung und Organisation von Übungseinheiten mit besonderer Berücksichtigung eines zweckmäßigen Ordnungsrahmens:
Bilden von Sätzen anhand eines Mustersatzes mit Angabe - Vorbereitung von Wörtern, Wortgruppen oder Skizzen zum Variieren; Zuordnungsübungen, Einsetz-, Ergänzungs- Übungseinheiten und Umformungsübungen; deren aufbauende Planung auf längere Sicht.
Übungen im Zusammensetzen von Dialogteilen; - Einführung in die verschiedenen Organisationsformen.
Übungen in Partner- und Gruppenarbeit; 6. Sicherheitsmaßnahmen:
Übungen im Korrigieren - Wissen um die Unfall- und Überprüfen fremder Arbeitsergebnisse; Verletzungsgefahr.
Übungen im Durchnehmen einer Lehrbucheinheit (Darbieten - Üben - Bewußtmachen - Anwenden); Kenntnis der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen:
Übungen im Erarbeiten eines Dialoges durch Zerlegen in erlernbare Beherrschung von Sicherungs- und Hilfegriffen, Geräteüberprüfung, Verwendung von Matten, Ordnungsrahmen ua.
Minidialoge; - Kenntnis der Baderegeln, Pistenregeln, Wanderregeln, Sicherheitsbestimmungen beim Wandern und Skilaufen.
Übungen im Darstellen einfacher Szenen aus dem Alltag - Beachtung der Kinder; Sicherheitsmaßnahmen unter erschwerten Rahmenbedingungen.
Übungen im Lösen von Alternativaufgaben, Entscheidungsaufgaben und Auswahl-Antwort-Aufgaben zu einem Hör- oder Lesetext; - Verhaltensweisen bei Unfällen.
Übungen im Erstellen von Leitfragen oder Schlüsselwörtern, die als Für Erzieher an Horten auch:
Stütze für eine Zusammenfassung der schriftlichen 7. Bedeutung von Wettkampf und mündlichen Äußerungen dienen sollen; Wettspielen:
Übungen im Erkennen - Kenntnis der wichtigsten Spiel- und Korrigieren von Aussprachefehlern Wettkampfregeln, Kampfrichter- und Spielleitertätigkeit.
Allenfalls Übung fachbezogener Aufgabenstellungen unter Einsatz des Computers - Kenntnis der wichtigsten Organisationsformen: zB Planung und Durchführung eines Sportfestes, Anwendung der verschiedenen Austragungsarten von Wettspielen usw.
MATHEMATIK Didaktische Grundsätze:
Bildungs- Bei der Vermittlung der Lerninhalte kommt der Zusammenarbeit mit den Didaktik- und Lehraufgabe: Praxislehrerinnen und -lehrern sowie auch gegebenenfalls mit den Übungskindergärtnerinnen und -kindergärtnern besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus ist jede Möglichkeit des fächerübergreifenden Unterrichtes auszunützen, zB Vorbereitung und Analyse von Bewegungseinheiten in der Kindergarten- und Hortpraxis.
Der Unterricht soll zu erfolgreicher Lernhilfe in der Mathematik befähigen, die über das Können und Wissen hinaus auch Lernprozesse im logischen Denken fördert. Im Verlauf der Ausbildung ist die praxisorientierte Wissensvermittlung zu intensivieren und über verschiedene unterrichtliche Verfahren herzustellen: zB transparente Unterrichtsweise (begründete Unterrichtsverfahren), häufige Verwendung didaktisch-methodischen Begleitmaterials (Film, Bild, schriftliche Unterlagen ua.), Kleingruppenarbeit, Arbeitsaufträge, Umgang mit der vorhandenen Fachliteratur (Schulbibliothek).
Lehrstoff: Wenn möglich sollen im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten (Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen) leibeserziehliche Schwerpunkte im Zusammenhang mit den für die Ausbildung spezifischen Lerninhalten gesetzt werden (zB Kinderschilauf, Schwimmen, kreative Bewegungsspiele zur psychomotorischen Förderung, vorbeugendes Haltungsturnen).
5. Klasse (1 Wochenstunde): Das Erreichen eines für die beruflichen Erfordernisse ausreichenden Schwimmenkönnens (Erarbeiten der für den Helferschein geltenden Leistungen) ist von wesentlicher Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler sind von Anfang an zur Mitgestaltung der Übungsstunden (Üben, Trainieren, Versuchen, Experimentieren, Diskutieren) anzuregen.
Kennenlernen und Interpretieren der Mathematiklehrpläne an den Schulen für das Pflichtschulalter Ebenso können Arbeitsaufträge als selbständige schriftliche Vorbereitung zur Durchführung von Bewegungsangeboten, Übungseinheiten ua. gegeben werden.
Klären methodischer Grundzüge des Mathematikunterrichts anhand häufig vorkommender Fehler 2. Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten
Aufzeigen und Einsetzen didaktischer Lehrmittel allenfalls auch einfacher Computer-Software. Umgang mit Mathematikbüchern. PÄDAGOGIK FÜR ERZIEHER AN HORTEN
Hospitieren in verschiedenen Schulstufen der Pflichtschule. Bildungs- und Lehraufgabe:
Didaktische Grundsätze: Ziel des Unterrichtes ist es, den Schülerinnen und Schülern die für die Erziehung und Bildung des Kindes und des Jugendlichen im Pflichtschulalter relevanten Problemkreise so weit einsichtig zu machen, daß sie die pädagogischen Aufgaben im Hort und in anderen einschlägigen Institutionen erkennen, beurteilen und bewältigen können.
In der zusätzlichen Ausbildung sollen die häufigsten Fehlerquellen im mathematischen Denken und Arbeiten der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler aufgezeigt und die Anwendung von Gedächtnishilfen geschult werden. Lehrstoff:
Das Hospitieren in verschiedenen Schulstufen der Pflichtschule soll den angehenden Erzieherinnen und Erziehern an Horten Einblick in die unterschiedlichen Methoden der Lehrstofferarbeitung geben und sie mit der Bekämpfung häufig vorkommender Fehler vertraut machen 4. Klasse:
B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN Die Entwicklung des Hortes als sozialpädagogische Einrichtung; zukunftsorientierte Aspekte und Modelle.
ERGÄNZENDE BERUFSKUNDLICHE UNTERRICHTSVERANSTALTUNGEN Sozialpädagogische Aufgaben des Hortes; Problemfelder der institutionellen Erziehung.
Bildungs- Spezifische Probleme des Schulkindes und Lehraufgabe: Jugendlichen,
Der Unterricht in den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen soll zur Erreichung Möglichkeiten der folgenden Bildungsziele, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten, beitragen: Bewältigung.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Der Hort als Ort der sozialen Begegnung.
- ergänzende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zur Bewältigung Lern- und Leistungsverhalten des Schulkindes; individuelle, institutionelle und gesellschaftliche Voraussetzungen; Verhaltensprobleme im emotionalen, sozialen und kognitiven sowie im Leistungsbereich. Einblick in die Arbeitsweisen und die Lehrpläne der Pflichtschulen (auch der Sonderschulen). Faktoren und Kriterien für die Berufswahl und Berufsfindung.
verschiedener spezieller Aufgaben im Rahmen einer verantwortungsbewußten Arbeit im Kindergarten erforderlich sind, erwerben. Konsum- und Freizeitverhalten des Schulkindes und Jugendlichen;
Sie sollen insbesondere Auf- und Ausbau von Einstellungen und Interessen.
- in einem hauswirtschaftlich-gesundheitlichen Schwerpunkt grundlegende Erfahrungen mit hauswirtschaftlichen Arbeiten, vor allem im Hinblick auf die Erfordernisse im künftigen Beruf, erlangen. Sie sollen die Fähigkeit erwerben, einfache Mahlzeiten nach gesundheitlichen und wirtschaftlichen Grundsätzen herzustellen Pädagogischpsychologische Beratungsdienste. Sie sollen befähigt werden, Speisen und Getränke, die für die Zubereitung mit Kindern geeignet sind, auszuwählen sowie pflegerische Handlungen und Sofortmaßnahmen in Erster Hilfe, insbesondere bei Kindern, zu setzen;
- befähigt werden, als Multiplikatoren Aufgaben der Verkehrserziehung wahrnehmen zu können; Schriftliche Arbeiten:
- Kenntnisse und Fertigkeiten zur Bewältigung der einfachen Arbeiten im Rechnungswesen sowie Kenntnis der Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens und der Folgen von Mängeln erwerben; Eine einstündige Schularbeit je Semester
Vertrautheit mit der einfachen Buchhaltung, insbesondere Budgetplanung, Kontoführung, Rechnungsführung, Material- und Inventarverwaltung, erlangen und Einblick in Personalverrechnung gewinnen; DIDAKTIK DER HORTERZIEHUNG
- Sensibilität für Gruppenprozesse erwerben; Bildungs- und Lehraufgabe:
- Einblick in aktuelle einschlägige Arbeits- Der Unterricht soll die künftigen Erzieherinnen und Forschungsprojekte gewinnen Erzieher an Horten befähigen, die mannigfaltigen Erziehungsaufgaben, welche sich aus der Funktion des Hortes als Freizeitraum, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung ergeben, zu bewältigen. Dazu gehört:
Lehrstoff: Initiieren und Auslösen von Prozessen, die zu einer eigenständigen und kreativen Gestaltung der Freizeit führen;
1. Klasse (3 Wochenstunden): Entwicklung von Lernstrategien zum Aufbau einer positiven Arbeitshaltung und eines angemessenen Arbeitsverhaltens;
Hauswirtschaftlich-gesundheitlicher Bereich: Grundlegung individueller Lernprozesse durch geeignete Maßnahmen;
Ausarbeitung von Speiseplänen Hilfestellung auf das Basis elementarer Grundbegriffe der Ernährungslehre, Vorbereitung und Herstellung einfacher Mahlzeiten. Anregungen dem Weg zu einem angemessenen Anspruchsniveau für das Aufwerten von Speisen, die aus Großküchen geliefert werden. eigene Leistung;
Aufbau Klärung und Pflege von Tischkultur Verarbeitung der im Schulleben gewonnenen Erfahrungen.
Hauswirtschaftliche Arbeiten Bei der Planung hinsichtlich der Zeitstrukturierung sollen die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten den notwendigen Wechsel von intensiver Lern- und Übungsarbeit und spannungsfreien Spielphasen berücksichtigen lernen.
Haushalts- und Wirtschaftsführung nach ökonomischen Durch Kenntnis verschiedener Methoden der kompensatorischen Hilfestellung sollen die angehenden Erzieherinnen und gesundheitlichen Gesichtspunkten Erzieher in Horten imstande sein, Maßnahmen zu setzen, um eine Über- bzw. Unterforderung der Kinder zu vermeiden.
Sofortmaßnahmen zur Ersten Hilfe (insbesondere Behandlung von Wunden, Stillen von Blutungen, Anlegen von Verbänden bei Kindern). Richtige Maßnahmen bei plötzlichen Erkrankungen und Unfällen verschiedenster Art. Pflegerische Handhabungen bei Kleinkindern. Durch das Erproben verschiedener kommunikativer Techniken sollen die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten ua. befähigt werden, Diskussionen zu leiten und Gespräche zu führen. Sie sollen ferner mit dem Einsatz von Rollenspielen als Möglichkeit sozialen Lernens vertraut sein.
3. Klasse (1 Wochenstunde): Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen die Fähigkeit besitzen, das Gemeinschaftsbewußtsein der Gruppe zu fördern, selbständiges und verantwortliches Handeln der ihnen anvertrauten Kinder in der Gemeinschaft anzubahnen und bei diesen die Bereitschaft zu persönlichem Engagement zu wecken. Darüber hinaus sollen sie die Fähigkeit erwerben, Kinder zu Achtung und Toleranz gegenüber Werthaltungen und Überzeugungen zu führen.
Kindergartenpraxis Lehrstoff:
Vorbesprechung und Analyse von Übungseinheiten der Kindergartenpraxis auf der Grundlage fachdidaktischer Erkenntnisse und nach aktuellen methodischen Gesichtspunkten 3. Klasse:
4. Klasse (1 Wochenstunde): Erste Kenntnis von den Aufgaben des Hortes im Hinblick auf seine Funktionen als Freizeitraum, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung.
Figurenspiel: Kennenlernen verschiedener Arten von Horten und Institutionen zur außerschulischen Betreuung von Kindern im Pflichtschulalter.
Kennenlernen verschiedener Möglichkeiten des Puppenspiels, Erproben Erster Überblick über die Faktoren, die das Erziehungsfeld im Hort beeinflussen: Lage des Hortes, Gruppenstruktur, Zeitstruktur, Einrichtung und Gestaltung der einzelnen Spiel- und Arbeitsbereiche unter Einbeziehung des Bereiches im Freien, Ausstattung mit Materialien und Bildungsmitteln für die einzelnen Aktivitätsbereiche.
unterschiedlicher Formen, Figuren Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Forderungen der Bildungsinstitution Schule und Techniken den Arbeits- und Spielprozessen im Hort.
Verkehrserziehung: Eröffnen von Einblicken in die planmäßige Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher an Horten sowie erste Erhebungen und Reflexion des Erzieherverhaltens.
Einführung in die Ziele und Aufgaben der Verkehrserziehung im Kindergarten (zB Wecken positiver Einstellung zum Straßenverkehr; Aufbau von verkehrsgerechtem Verhalten; Anbahnung eigenverantwortlichen Handelns und partnerschaftlichen, defensiven Verhaltens im Hinblick auf die künftige Verkehrsteilnahme); Sicherung der für die Verkehrserziehung im Kindergarten notwendigen fachlichen Voraussetzungen (zB Beachtung des jeweiligen Entwicklungsstadiums der Kinder; Kennen der sozialpsychologischen Grundlagen; Kenntnis von Übungs- und Trainingsmöglichkeiten; Bewußtmachen des Zusammenwirkens von Straßenbeschaffenheiten, Verkehrs- und Witterungseinflüssen, Fahrzeugart und Verkehrsregeln); Planung der Verkehrserziehung im Kindergarten und allenfalls im Hort (zB Anwenden didaktischer Modelle; Einsatz geeigneter Methoden; Zusammenarbeit mit Eltern und Exekutive). Erste Kenntnis von speziellen Lernhilfen für die Bewältigung von Aufgabenstellungen der Schule, Entwickeln von Lernstrategien.
Aktuelle Arbeits- Kenntnis verschiedener Materialien und Forschungsgebiete, abgestimmt auf Bildungsmittel für die besonderen Bedürfnisse des Kindergartens Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kleinkinderziehung Kinder im Hort.
5. Klasse (2 Wochenstunden): Exemplarisches Angebot von Methoden zur Weckung von individuellen Interessen; Anleitung zu kommunikativem Handeln der Kinder, Anwendung und Kombination von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Spielformen in verschiedenen Erlebnisbereichen. Weiterführung systematisch angelegter Sammlungen von Bildungsmitteln im Hinblick auf die pädagogische Arbeit im Hort.
Buchhaltung: Methoden für den Einsatz von Fachliteratur.
Begriff, Gliederung und Teilgebiete des Rechnungswesens; Interessenten am Rechnungswesen; gesetzliche Bestimmungen, Systeme der Buchführung, Abrechnungssysteme in Kindergärten, insbesondere in Übungskindergärten; Belege, Belegbearbeitung, Ausstellung von Rechnungen, Buchführungspflicht - Aufzeichnungspflicht; Kassabuch und Bankbuch (Brutto-Verbuchung); die Umsatzsteuer, Kassabuch-Nettoverbuchung; allenfalls Verwendung von Buchhaltungs-Software. 4. Klasse:
Kommunikationstechniken und Gruppendynamik: Vertiefte Auseinandersetzung mit den sozialpädagogischen Aufgaben des Hortes sowie anderen Formen außerschulischer Betreuung.
Übungen zur Gesprächsführung und Kooperation, insbesondere mit Differenzierung und Strukturierung des Wissens um die Faktoren, die das Erziehungsfeld im Hort beeinflussen, und Verständnis für deren Wechselwirkung. Schaffen von Voraussetzungen für flexibles Handeln hinsichtlich der Gestaltung einer Gruppeneinheit; organisatorische und methodische Maßnahmen.
Erwachsenen: Unterschiedliche Ziele und Formen des Einzel- und Gruppengesprächs (informierendes Gespräch, nondirektives Beratungsgespräch), Technik der Gesprächs- und Diskussionsleitung. Kenntnis verschiedener Organisationsformen der Freizeit unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kinder. Überblick über didaktische und methodische Möglichkeiten für die Ausbildung individueller Interessen, um Kinder zu befähigen, ihre Freizeit eigenverantwortlich und kreativ zu gestalten, etwa Wecken des Interesses für die Teilnahme am kulturellen Geschehen, für sportliche Aktivitäten, für den Aufbau von Hobbys.
Verhaltenstraining: Konditionierung, Gegenkonditionierung; Erstellung und Durchführung von Verstärkerprogrammen. Kenntnis von Organisationsformen und Methoden für Lernsituationen im Hort. Methoden für selbständiges Bewältigen von Aufgaben unter Berücksichtigung des individuellen Lerntempos und der Leistungsfähigkeit des Kindes; Möglichkeiten der Sicherung, Vertiefung, Übung und Bearbeitung von Lerninhalten. Einblick in die Lehrpläne der allgemeinbildenden Pflichtschulen (Querverbindung zur Pädagogik). Materialien und Methoden für Lernhilfen zur Förderung leistungsschwacher Kinder.
Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen: Wahrnehmen von Gruppenrollen und Gruppenprozessen, verschiedene Techniken der Darstellung von Gruppenprofilen, Möglichkeiten der Lenkung von Gruppenprozessen Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule.
Begriff, Anliegen und Vorgangsweisen der Supervision. Methoden für Spiel- und Arbeitsprozesse, die für die Förderung der Kinder im Hort geeignet sind. Auswahl von Inhalten, die den entwicklungsgemäßen Bedürfnissen und individuellen Interessen der Kinder entsprechen und die ein selbständiges und eigenverantwortliches Handeln in der Lebenswirklichkeit vorbereiten und sichern sollten, insbesondere unter Einbeziehung der realen Gegebenheiten der näheren Umwelt.
Methoden der kompensatorischen Einführung in die Ziele, Aufgaben und emanzipatorischen Erziehung: Planung der Verkehrserziehung im Hort in Ergänzung zur schulischen Verkehrserziehung mit methodischen Angeboten, aufbauend auf den entsprechenden Lehrstoff in den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen.
Kindorientierte Individualisierung von Erziehungs- und Bildungsprogrammen; kompensatorische Maßnahmen zur Streßbewältigung; Methoden für die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im Hort hinsichtlich der Emotionalerziehung, der Sozialerziehung und des Wertverhaltens.
Einübung in Vorgangsweisen Kriterien für die Vorbereitung der Konfliktlösung und Entscheidungsfindung Hortarbeit hinsichtlich kurz- bzw. längerfristiger Planungseinheiten.
Didaktische Grundsätze: Methodenanalysen und Reflexion des Erziehungsgeschehens bzw. des Erzieherverhaltens.
Der Unterricht Methoden der verbindlichen Übungen ist von Fachkräften, allenfalls außerschulischen Experten Zusammenarbeit mit den Eltern unter besonderer Berücksichtigung der betreffenden Sachgebiete, zu halten. Der Unterrichtsertrag ist durch entsprechende Maßnahmen zu sichern pädagogischen Probleme im Hort.
Die methodische Gestaltung des Unterrichts in der 1. Klasse soll vorrangig die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten, um den Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten im hauswirtschaftlichen und kinderpflegerischen Bereich zu sichern. Schriftliche Arbeiten:
Weiters soll durch das Prinzip der Selbsterfahrung das Verantwortungsbewußtsein der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Dadurch soll der Transfer für die praktische Arbeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, sichergestellt werden. - Die Blockung der Unterrichtsstunden ist aus didaktischen Gründen zum Teil erforderlich. Für den Bereich der Verkehrserziehung in der vierten Klasse sind acht bis zehn Stunden vorzusehen. Im Hinblick auf ein gezieltes Funktionstraining ist auf den Erfahrungen in der Rhythmisch-musikalischen Erziehung aufzubauen bzw. enge Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Freigegenstand anzubahnen Eine einstündige Schularbeit je Semester.
C 5. FREIGEGENSTÄNDE Klasse:
STENOTYPIE Zusammenschau und Strukturierung der verschiedenen didaktisch-methodischen Bereiche, die für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im Schulalter maßgeblich sind.
Bildungs- Methoden und Lehraufgabe: Planung von Modellen, die die Kinder in ihrer Auseinandersetzung mit den Gegenwartsproblemen unterstützen, um sie zu eigenständiger Auswahl, kritischer Beurteilung und zu originellen Lösungsversuchen zu führen, zB in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit und Hygiene; Bedeutung und Einfluß der Medien; Einsicht in gesellschaftspolitische Zusammenhänge.
Ziel des Unterrichtes ist die Fähigkeit, ein Diktat mit einer Geschwindigkeit Erarbeitung und kritische Beurteilung von mindestens 60 Silben in der Minute nach dem System Modellen der Deutschen Einheitskurzschrift (Wiener Urkunde), Verordnung des Bundesministers für Unterricht, BGBl. Nr. 171/1969, aufzunehmen, sicher zu lesen und wortgetreu in Langschrift wiederzugeben; Erziehung zur Wendigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes und zur Genauigkeit individuellen Freizeitgestaltung.
Ein weiteres Ziel ist die Beherrschung der Schreibmaschine im Zehn-Finger-Blindschreiben sowie aller Einrichtungen der Schreibmaschine zur rationellen Anfertigung sauberer Schriftstücke mit und ohne Aufstellung; Gewandtheit im möglichst fehlerfreien und sauberen Abschreiben und im Schreiben nach Diktat und Band - allenfalls bis zu einer Geschwindigkeit von 80 Anschlägen in der Minute. Methoden und Kriterien für Entscheidungshilfen hinsichtlich der Berufswahl der Jugendlichen. Kenntnis von berufsberatenden Institutionen.
Lehrstoff: Überblick über Methoden, Strategien und Organisationsformen für die Bewältigung der schulischen Anforderungen. Methoden und Modelle für lern- und leistungsschwache Kinder. Fragen kompensatorischer Förderung und Auseinandersetzung mit der Integrationsproblematik leicht behinderter und verhaltensauffälliger Kinder.
1. oder 2. oder 3. Klasse (2 Wochenstunden): Kenntnis der administrativen Aufgaben der Erzieherinnen und Erzieher an Horten im Hinblick auf die geltenden Landesgesetze. Dienstrechte und -pflichten der Erzieherinnen und Erzieher an Horten.
Kurzschrift: Modelle der Zusammenarbeit mit Eltern und Vertretern der Schule.
Die Verkehrskurzschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen Schriftliche Arbeiten:
allenfalls Einführung in die Eilschrift Eine einstündige Schularbeit je Semester.
Maschinschreiben Didaktische Grundsätze:
Richtige Körper- Das Prinzip der Selbsterfahrung soll im Unterricht angewendet werden und Handhaltung die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten zur individuellen Förderung und zur Gemeinschaftserziehung der ihnen anvertrauten Kinder befähigen.
Bearbeiten des Griffeldes im Zehn-Finger-Blindschreiben (Grundstellung asdfjklö); möglichst fehlerfreies und sauberes Abschreiben und Schreiben nach Diktat bzw. Band - allenfalls bis zu einer Geschwindigkeit von 80 Anschlägen in der Minute. Richtige Anwendung der Hervorhebungsarten (Unterstreichen, Sperrschrift, Mittestellen, Großschreiben) sowie der Zahlen und Zeichen. Erarbeiten praktischer Beispiele (Briefe, Tabellen ua.), Kenntnis einiger Vervielfältigungsverfahren. Die ebenfalls in Selbsterfahrung gewonnene Einsicht in das Prinzip der aufbauenden kontinuierlichen Strukturierung von Lerninhalten soll die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten zu einer wirksamen Lernhilfe befähigen. Sie sollen dazu angehalten werden, beim Aufbau von Arbeitshaltung und Arbeitsverhalten auf ein Vorgehen in kleinen Schritten zu achten. Geeignete Maßnahmen dabei sind die Ausbildung, fortlaufende Verbesserung und ständige Übung von Lernstrategien, zB sachgemäßer Umgang mit Material, Alleinarbeit und Zusammenarbeit in verschiedenen Formen, zweckmäßiger und selbständiger Gebrauch von Schulbüchern und Arbeitsmitteln. Dabei soll den zukünftigen Erzieherinnen und Erziehern an Horten die Bedeutung einer adäquaten Arbeitsatmosphäre bewußt werden, die ua. durch Abwechslung, Humor, Anerkennung und Ermutigung gekennzeichnet sein soll. Die Wichtigkeit von Querverbindungen zu anderen Fachbereichen bei der Sicherung, Vertiefung, Übung und Bearbeitung von Lerninhalten ist ihnen klarzumachen.
Bedienung aller Einrichtungen der Schreibmaschine, die zur Anfertigung obiger Arbeiten nötig sind. Richtige Pflege der Schreibmaschine. Allenfalls Kennenlernen einfacher Textverarbeitung auch auf dem PC. Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen kooperative Lern- und Arbeitsformen, wie Partner- und Gruppenarbeit, selbst üben, um sie bei den Kindern im Hort überzeugend verwirklichen zu können. Darüber hinaus sollen damit durch Selbsterfahrung Voraussetzungen für eine spätere Teamarbeit im Hort geschaffen werden.
Didaktische Grundsätze: Zum Erlernen und zur Anwendung effektiver Formen der Kommunikation sind Interaktionsspiele zur Lockerung, zur Schulung von Ausdruck, Konzentration, Sensibilität und Kooperation zu empfehlen.
1. Auf graphische und systematische Korrektheit im Schreiben und Die Bedeutung des Einbringens der eigenen Persönlichkeit beim Aufbau von Interessen bzw. bei Fragen der Persönlichkeitsbildung und Werthaltung ist den künftigen Erzieherinnen und Erziehern an Horten bewußt zu machen.
auf sicheres Lesen nicht nur der eigenen, sondern auch fremder Niederschriften ist zu achten. Das Beherrschen der Kürzel ist besonders einzuüben. Durch entsprechende Fühlungnahme Sie sind mit den Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände ist einschlägiger Fachliteratur für die vielfältige Anwendung Vorbereitung und Planung der Kurzschrift persönlichen Arbeit im Hort und für die eigene Weiterbildung vertraut zu sichern machen.
Das Ausmaß der Kürzungslehre sowie die Schreibfertigkeit sind dem Aufnahmevermögen der Schülerinnen und Schüler anzupassen. Die Systemrichtigkeit und die Genauigkeit der Übertragung haben den Vorzug gegenüber der Schreibgeschwindigkeit. HORTPRAXIS
Die Ansage- und Abschreibübungen sind der Umwelt der Schülerinnen und Schüler Bildungs- und den Stoffgebieten anderer Unterrichtsgegenstände zu entnehmen, sodaß die kurzschriftliche Praxis für die einzelnen möglichst umfassend wird. Lehraufgabe:
2. Im Maschinschreibunterricht ist das Hauptaugenmerk auf die Brauchbarkeit aller angefertigten Schriftstücke zu lenken. Darüberhinaus sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen in der zukünftigen Berufspraxis vorkommenden, geläufigen Aufgaben vertraut gemacht werden. Der Unterricht in Hortpraxis soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend zu gestalten, die Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern zu pflegen sowie die sonstigen Berufsaufgaben zu bewältigen.
Die maschinschriftlichen Reinschriften sind auf losen Blättern durchzuführen und in Mappen zu ordnen. Lehrstoff:
INSTRUMENTENBAU 3. Klasse:
Bildungs- Hospitieren und Lehraufgabe: erstes spontanes praktisches Arbeiten im Hort. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler auf bedeutsame Faktoren, welche das Erziehungsfeld Hort beeinflussen, aufmerksam gemacht werden. Durch exemplarische Angebote soll ein erster Einblick in Spiel- und Arbeitsprozesse und in schulisches Lernen der Kinder im Pflichtschulalter vermittelt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln vertraut werden, um sie gezielt in der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort einsetzen zu lernen.
Der Unterricht in Instrumentenbau soll An Beispielen geplanter Angebote sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl unter fachspezifischen in der konkreten Freizeitsituation als auch fächerübergreifenden Aspekten zu musikalischer Erlebnisfähigkeit führen in der Lernsituation (Aufgabenbewältigung, Lernhilfe ua.) Möglichkeiten und Kenntnisse Auswirkungen didaktischen Tuns und Fertigkeiten vermitteln erzieherischen Handelns beobachten und erfahren können.
Auf Grund dessen sollen die angehenden Kindergärtnerinnen und Kindergärtner befähigt werden, den beruflichen Anforderungen zu entsprechen. Innerhalb dieser Bildungsaufgaben sind folgende Lernziele zu berücksichtigen: Einführung in die selbständige Hortarbeit und deren Planung. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler einzelne Arbeitseinheiten mit einer kleineren Gruppe von Kindern eigenständig bewältigen.
- Bau einfacher Musikinstrumente Anleitung zur Erstellung mündlicher und schriftlicher Berichte und deren Auswertung.
- Erwerb instrumentaltechnischer Fertigkeiten Besuche in verschiedenen Horten.
- kreativer und improvisatorischer Einsatz der Instrumente 4. Klasse:
- Erwerb der Fähigkeit, einfache Musikinstrumente mit Kindern im Kindergarten und Hort - entsprechend der jeweiligen Entwicklungsstufe - herzustellen Praktizieren in verschiedenen Hortgruppen bei weiterer Steigerung der Selbständigkeit hinsichtlich kurz- und langfristiger Planung der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort und der Eigenständigkeit in der verantwortungsbewußten Führung einzelner Kinder bzw. der Kindergruppe.
- praxisbezogene Verwendung der Instrumente Gezielter Einsatz von Bildungs- und Arbeitsmitteln sowie anderer Medien.
Durch das eigenständige Herstellen des Instrumentariums soll der Schülerin/dem Die Schülerinnen und Schüler ein besonderer Zugang zu sollen die unterschiedlichen Erwartungen und Forderungen von Familie und Schule an den Instrumenten Hort kritisch überprüfen lernen. Vor allem sollen sie grundsätzlich deren Auswirkungen auf die pädagogische Arbeit im Hort in Planung und zum Musizieren eröffnet werden Durchführung berücksichtigen.
Die Verbindung Praktische Vorbereitung auf die Zusammenarbeit von herkömmlichem und selbstgefertigtem Instrumentarium soll der Schülerin/dem Schüler erweiterte Klang- Eltern und Gestaltungsmöglichkeiten für Lehrern sowie die Berufspraxis eröffnen Teilnahme an derartigen Vorhaben.
Lehrstoff: Fallweises Hospitieren mit gezielter Aufgabenstellung. Erstellen von Praxisberichten und deren Auswertung als Grundlage für Praxisanalysen.
1. oder 2. oder 3. Klasse (2 Wochenstunden): Besuch verschiedener Arten von Horten und anderer außerschulischer
Bau einfacher Musikinstrumente (Schlaghölzer, Rassel-, Klapper- und Schelleninstrumente, Trommeln verschiedener Art, allenfalls einfache Flöten, Stabspiel und andere) in entsprechender handwerklicher und klanglicher Qualität. Institutionen. Hospitationen in Schulen.
Richtige Handhabung und Pflege Vorbereitung der Instrumente Ferialpraxis.
Praktische Anwendung durch Experimentieren und Improvisieren mit Geräuschen und Klängen und vorgegebenen musikalischen Strukturen Eine Praxiswoche im Hort. Drei Wochen Ferialpraxis in Tagesheimstätten, Ferienlagern, -heimen oder ähnlichen Institutionen. (Unter den entsprechenden Voraussetzungen kann die Ferialpraxis auch bereits nach der 3. Klasse angesetzt werden.)
Didaktische Grundsätze 5. Klasse:
Beim Bau der Instrumente ist auf handwerkliche und klangliche Qualität sowie auf materialgerechte Verarbeitung größter Wert zu legen. Besondere Bedeutung kommt ständiger Gehörschulung zu. Beim Experimentieren und Improvisieren soll rhythmisches Empfinden geweckt und gefördert werden. Unter Einbezug der Fest- und Feiergestaltung ist gemeinsames Musizieren mit selbstgebauten Instrumenten zu fördern Weitgehend selbständiges Praktizieren im Hort nach eigenständiger methodengerechter Planung.
Im Interesse eines praxisorientierten Unterrichts und im Hinblick auf die Anforderungen aus der Kindergarten- und Hortpraxis ist ein koordiniertes Vorgehen insbesondere mit den Unterrichtsgegenständen Musikerziehung, Instrumentalmusik, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Spielmusik und Chorgesang erforderlich. Besprechungen zur gemeinsamen Unterrichtsplanung sind wünschenswert. Befähigung zu gezielter Förderung einzelner Kinder im Pflichtschulalter, insbesondere Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Leistungsschwächen sowie leicht körperlich behinderter Kinder ua. Vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen schriftlicher Planung der Hortarbeit.
Alle genannten didaktischen Grundsätze sollen es den Schülerinnen Fallweises Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht und Schülern ermöglichen, die Instrumente sowohl berufsspezifisch als auch zur persönlichen Bereicherung einzusetzen Zusammenschau hinsichtlich methodisch-didaktischer Aspekte der Hortarbeit einerseits und des Ablaufes von Gruppenprozessen andererseits.
FRÜHERZIEHUNGSPRAXIS Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung und Anfertigung pädagogisch relevanter Aufzeichnungen für die Reflexion.
Bildungs- und Lehraufgabe: Auswertung der Ferialpraxis.
Ziel des Unterrichtes ist die Erweiterung, Vertiefung und Abrundung der Erfahrungen in der Kindergartenpraxis. Durch Einbeziehung der Praxis Mitwirken bei Kindern von 6 Monaten bis 3 Jahren sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, aus der Erkenntnis der Bedeutung der ersten Lebensjahre Erziehungs- und Bildungsaufgaben auch bei ganz jungen Kindern zu übernehmen Zusammenarbeit mit Eltern und insbesondere durch Hinwendung zum einzelnen Kind kompensatorisch zu wirken Vertretern der Schule.
Lehrstoff Didaktische Grundsätze:
4. und 5. Klasse (je 2 Wochenstunden): Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Hortpraxis, Kindergartenpraxis, Didaktik und Pädagogik (Heil- und Sonderpädagogik) zu erreichen, sind Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer, Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie Erzieherinnen und Erzieher an Horten abzuhalten.
Hospitieren und Praktizieren in Säuglingsheimen, Krippen, Integrationsgruppen und ähnlichen Einrichtungen. Der Unterricht in Hortpraxis soll von den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtungsergebnisse vorbildlich gestalteter Hortarbeit und des eigenen Tuns stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar.
Einblick in die Anfänge kindlichen Spielverhaltens („Lernen lernen”). Anleitung zu erzieherisch richtiger Planung und Durchführung der Kinderpflege (Essen, Reinlichkeitserziehung, Schlafen ua.). Erkennen von entwicklungsentsprechendem Verhalten der Kinder und Erfassen von Auffälligkeiten. Einblick in die den Bedürfnissen des jungen Kindes gemäße Planung des Tagesablaufes, der Raumgestaltung und des Angebotes altersangemessener Aktivitätsmöglichkeiten und erste praktische Erprobung derselben, zB: Schülerinnen und Schüler, die den Freigegenstand Slowenisch oder Kroatisch oder Ungarisch besuchen, sollen nach Möglichkeit auch in zweisprachig geführten Horten praktizieren.
Die kindlichen Fähigkeiten wecken und entfalten helfen. Dem Kind die individuelle Förderung in den Phasen seiner höchsten Aufnahmefähigkeit zukommen lassen. Auf die Ansprüche des Kindes, auf seine Stimmungen ganz persönlich eingehen Das Blocken von Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist fallweise wünschenswert.
Hospitieren in weiteren Institutionen, die auch mit Erziehung junger Kinder befaßt sind, wie Mutterberatung, allenfalls Tagesmutter ua. Erstellen zweckmäßiger Aufzeichnungen und Berichte. Besprechung der Vorbereitungen vor und nach dem Praktizieren, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche, individuelle Nachbesprechung und allenfalls das Festhalten der Ergebnisse sollten den Unterrichtsertrag sichern helfen.
Didaktische Grundsätze: Durch Verhaltenstraining soll wünschenswertes Erzieherverhalten angestrebt werden, allenfalls auch unter Einsatz audiovisueller Medien.
Sinngemäß gelten die didaktischen Grundsätze des Pflichtgegenstandes Kindergartenpraxis, soweit sie auch für die Früherziehungspraxis relevant sind, unter besonderer Berücksichtigung der für die Altersstufe von 6 Monaten bis 3 Jahren unabdingbaren Individualisierung der Erziehung. Die vorgesehene Praxiswoche ist so vorzubereiten und durchzuführen, daß ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist. Insbesondere ist auf eine gewissenhafte begleitende Kontrolle zu achten.
Die Blockung von Unterrichsstunden ist aus didaktischen Gründen wünschenswert. DEUTSCH
RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG (einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur) Bildungs- und Lehraufgabe:
Bildungs- Der Unterricht soll dazu befähigen, Kindern im Pflichtschulalter Lernhilfe zu geben und Lehraufgabe: deren Grenzen zu erkennen, Lesefähigkeit und Lesefreudigkeit zu fördern sowie Kinder- und Jugendbücher zu beurteilen und einzustufen, um das Unterrichtsprinzip Leseerziehung zu unterstützen.
(siehe Pflichtgegenstand) Lehrstoff:
Lehrstoff 5. Klasse:
3., 4. und 5. Klasse (je 1 Wochenstunde): Einblick in die Lehrpläne aus Deutsch an den Schulen für das Pflichtschulalter; Didaktik des Deutschunterrichtes. Techniken kommunikativen Sprachgebrauchs; Umgang mit Sprach-, Rechtschreib- und Lesebüchern.
Erweiterte Erfahrung und Einsicht in die Bedeutung von Musik und Bewegung als Erziehungsmittel. Differenzierung des kreativen Körperausdrucks, der Bewegungsimprovisation und Bewegungsgestaltung. Erfassen und Umsetzen der methodisch-didaktischen Grundlagen der rhythmisch-musikalischen Erziehung im Hinblick auf die Praxis. Lernzielorientierte Anwendung von Materialien und Objekten. Einsatz von Stimme, Sprache, Flöten, Orff-Instrumenten und selbstgebautem Instrumentarium zur Bewegungsbegleitung. Gestalten von Liedern, Texten und Tanzformen in Bewegung und mit Instrumenten. Entwickeln weiterer Übungssequenzen für den Kindergarten. Selbständiges Erarbeiten von Themenbereichen zur Durchführung von rhythmisch-musikalischen Übungseinheiten mit Kindern verschiedener Entwicklungsstufen; Reflexion und Analyse. Methodische Hilfen zum rationellen Erlernen von Texten (Gedicht, Gedächtnisübung, Lehrstoff usw.).
Rhythmisch-musikalische Erziehung als Möglichkeit zur Vorbereitung auf den Schuleintritt sowie zum Einsatz im Hort. Förderung der Fähigkeit, Übungseinheiten zu variieren und dem jeweiligen Niveau der Gruppe anzupassen. Übungen zum Ausgleich von emotionalen Spannungen und motorischen Defiziten. Rhythmisch-musikalische Erziehung als Hilfe zum angemessenen Umgang mit Aggression. Aufgaben und Spiele mit Musik und Bewegung zur Förderung von Konzentration, Kommunikation und Kreativität. Rhythmisch-musikalische Lernspiele als Lernhilfe (Sprach- und Mengenlehre, Schreibförderung, logisches Denken ua.). Rhythmisches Gestalten von Liedern, Texten und Tanzformen für Schulkinder. Szenisches Spiel in Verbindung mit Musik und Bewegung. Kriterien der Gestaltung unterschiedlicher Textsorten; Korrekturübungen anhand von Beispielen; Übungen im Auffinden von Fehlern in Rechtschreibung und Zeichensetzung; Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit; Hilfen zu deren Verhinderung. Richtiger Umgang mit Wörterbüchern. Vertiefung der Einsichten in den Gebrauch der Sprache. Methodik der Leseerziehung und Möglichkeiten der Leseförderung unter besonderer Berücksichtigung des Erstlesealters.
Rhythmisch-musikalische Erziehung in der Sonderpädagogik. Didaktischer Aufbau eventuell versäumter Primärerfahrung; Möglichkeiten des spontanen Reagierens und Anpassens bei einem Minimum an verbaler Steuerung. Allenfalls einschlägige Einblicke in entsprechenden Institutionen der Sonderpädagogik. Einsicht in psychosomatische Vorgänge und deren Beachten im persönlichen und beruflichen Leben. Erstellen von kurz-, mittel- und längerfristigen Rahmenplänen. Kenntnis der einschlägigen Fachliteratur. Didaktische Grundsätze:
Didaktische Grundsätze: Ausgehend von der Wort- und Satzlehre, sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen methodischen Möglichkeiten vertraut gemacht werden. Die angemessene sprachliche Bewältigung verschiedener Situationen ist durch kommunikative Techniken zu üben.
(siehe Pflichtgegenstand) Sinnvolle Lernhilfe soll weitgehend an praktischen Beispielen aufgezeigt werden; eine diesbezügliche Zusammenarbeit mit Hort und Schule sowie ein Hospitieren an denselben wäre wünschenswert.
Das Herstellen von Querverbindungen zur Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis sowie die Analyse der durch die Schülerinnen und Schüler in diesem Unterricht erworbene Praxiserfahrungen soll die Umsetzung rhythmisch-musikalischer Erziehung in der beruflichen Praxis verbessern. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit den Institutionen zur Förderung wertvoller Kinder- und Jugendliteratur bekannt gemacht und zur Verwendung von Fachliteratur zur Weiterbildung angeregt werden. Die Bedeutung des sprachlichen Vorbildes soll bewußtgemacht werden.
INSTRUMENTALMUSIK LEBENDE FREMDSPRACHE
Bildungs- und Lehraufgabe: (Englisch)
(siehe Pflichtgegenstand) Bildungs- und Lehraufgabe:
Gitarre Erwerb der Fähigkeit zu einer erfolgreichen Lernhilfe in der lebenden Fremdsprache Englisch, die über das Können und Wissen hinaus auch die emotionalen und sozialen Seiten des Lernprozesses fördert.
Lehrstoff:
5. Klasse (1 Wochenstunde):
Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Ensembleliteratur. Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen. Kennenlernen und Interpretieren der Lehrpläne der allgemeinbildenden Pflichtschulen sowie der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen. Einblick in die für den Englischunterricht approbierten Lehrwerke und deren methodischen Aufbau anhand typischer Lehrbucheinheiten. Korrekturübungen anhand von Beispielen. Die Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen imstande sein, die verschiedenen Übungstypen und die damit verbundenen Hausaufgaben zu erkennen sowie die häufigsten Fehler in Schülerarbeiten schnell zu finden. Sie sollen mit allen Bedingungen und Methoden vertraut sein, die den Übungserfolg herbeiführen, insbesondere auch bei lernschwachen und wenig motivierten Schülern. Die Bedeutung des sprachlichen Vorbildes soll bewußtgemacht werden.
Kammermusik und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten. Didaktische Grundsätze:
Didaktik des Instrumentalspieles für Die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sind in schülerorientierte Verhaltensweisen, wie Gespräche mit dem Kind über seine Lernprobleme, Ausschöpfen aller Möglichkeiten zur Gruppen- und Partnerarbeit, Ausnützen aller Hilfsmittel und Rücksichtnahme auf die berufliche Praxis: besonderen Lernbedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler als unentbehrliche Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen, einzuführen.
Begleitung von Liedern für Kinder und Jugendliche. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen. Geeignete Übungsformen sind ua.:
Transponieren von Melodie und Begleitung. Übungen im gezielten Einsatz lustbetonter Arbeitsformen wie
Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium. Lernspiele (Ratespiele, Wettspiele, Gedächtnisspiele), Sing- und Tanzspiele, Stegreifspiele (auch mit Hilfe von Handpuppen oder eines Puppentheaters), Lieder, Reime und Rätsel zur Festigung von Wortschatz und Strukturen sowie zur Förderung der Sprechfertigkeit;
Solistischer Einsatz des Instrumentes in Kindergarten und Hort. Übungen im Anfertigen der für die Lernhilfe nützlichen
Blockflöte Anschauungsmittel wie Skizzen, Zeichnungen, Wortkarten, Wortbildkarten, vor allem als Grundlage für Übungssätze und Wortschatzarbeit;
Lehrstoff: Übungen im Herstellen von einfachen Skizzen, Symbolen, Tabellen,
5. Klasse (1 Wochenstunde): Übersichten ua. als Grundlage zur Erklärung grammatischer Erscheinungen oder zum Ableiten von Regeln;
Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Ensembleliteratur. Stilgerechte Verzierungen. Erkennen von Lernzielen aus vorgegebenen Hausaufgaben;
Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen. Übungen im klaren Formulieren von Hausaufgaben;
Kammermusik und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten. Übungen im Erkennen und Durchführen verschiedener Übungsformen, wie
Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis: Bilden von Sätzen anhand eines Mustersatzes mit Angabe von Wörtern, Wortgruppen oder Skizzen zum Variieren; Zuordnungsübungen, Einsetz-, Ergänzungs- und Umformungsübungen;
Spielen und Singen Übungen im Zusammensetzen von Liedern für Kinder und Jugendliche. Erfinden einer 2. Stimme. Dialogteilen;
Transponieren. Übungen in Partner- und Gruppenarbeit;
Gestalten von Vor-, Zwischen- Übungen im Korrigieren und Nachspielen. Überprüfen fremder Arbeitsergebnisse;
Improvisation und kreatives Gestalten Übungen im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und zur Bewegungsbegleitung, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium. Durchnehmen einer Lehrbucheinheit (Darbieten - Üben - Bewußtmachen - Anwenden);
Bambusflöte Übungen im Erarbeiten eines Dialoges durch Zerlegen in erlernbare
Lehrstoff: Minidialoge;
5. Klasse (1 Wochenstunde): Übungen im Darstellen einfacher Szenen aus dem Alltag der Kinder;
Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Ensembleliteratur. Stilgerechte Verzierungen. Übungen im Lösen von Alternativaufgaben, Entscheidungsaufgaben und Auswahl-Antwort-Aufgaben zu einem Hör- oder Lesetext;
Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen. Übungen im Erstellen von Leitfragen oder Schlüsselwörtern, die als
Kammermusik Stütze für eine Zusammenfassung der schriftlichen und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten. mündlichen Äußerungen dienen sollen;
Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis: Übungen im Erkennen und Korrigieren von Aussprachefehlern.
Spielen und Singen von Liedern für Kinder und Jugendliche. Erfinden einer 2. Stimme Allenfalls Übung fachbezogener Aufgabenstellungen unter Einsatz des Computers.
Transponieren. MATHEMATIK
Gestalten von Vor-, Zwischen- Bildungs- und Nachspielen. Lehraufgabe:
Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und zur Bewegungsbegleitung, auch Der Unterricht soll zu erfolgreicher Lernhilfe in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium. der Mathematik
Didaktische Grundsätze: befähigen, die über das Können und Wissen hinaus auch Lernprozesse im
(siehe Pflichtgegenstand) logischen Denken fördert.
SLOWENISCH Lehrstoff:
Bildungs- und Lehraufgabe 5. Klasse:
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der slowenischen Sprache in Wort Kennenlernen und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie eine angemessene Ausdrucksweise im Dienste Interpretieren der Spracherziehung des Kindes Mathematiklehrpläne an den Schulen für das Pflichtschulalter.
Die Kenntnis der bedeutendsten Werke des slowenischen Schrifttums unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Kärntner Slowenen soll die Empfänglichkeit für dichterische Werke als Quellen der Lebensfreude und der Lebenshilfe fördern und so einen Beitrag zur Formung Klären methodischer Grundzüge des Weltbildes leisten Mathematikunterrichts anhand häufig vorkommender Fehler.
Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in slowenischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind, um die slowenische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können. Aufzeigen und Einsetzen didaktischer Lehrmittel allenfalls auch einfacher Computer-Software. Umgang mit Mathematikbüchern.
Lehrstoff: Hospitieren in verschiedenen Schulstufen der Pflichtschule.
1. Klasse (2 Wochenstunden) Didaktische Grundsätze:
Sprachpflege: In der zusätzlichen Ausbildung sollen die häufigsten Fehlerquellen im mathematischen Denken und Arbeiten der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler aufgezeigt und die Anwendung von Gedächtnishilfen geschult werden.
Planmäßige Sprecherziehung. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Vorlesen Das Hospitieren in verschiedenen Schulstufen der Pflichtschule soll den angehenden Erzieherinnen und Erzählen von - insbesondere für das Kleinkind - erzieherisch wertvollen Geschichten Erziehern an Horten Einblick in die unterschiedlichen Methoden der Lehrstofferarbeitung geben und Märchen. Sprechen von Kinderreimen; Versuche im Stegreifspiel sie mit der Bekämpfung häufig vorkommender Fehler vertraut machen.
Lektüre: B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN
Proben aus der slowenischen Jugendliteratur. ERGÄNZENDE BERUFSKUNDLICHE UNTERRICHTSVERANSTALTUNGEN
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Bildungs- und Lehraufgabe:
Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Fabulierende Ausgestaltung eines Erzählkernes oder eines gegebenen Stoffes. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks. Der Unterricht in den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen soll zur Erreichung der folgenden Bildungsziele, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten, beitragen:
Sprachlehre Die Schülerinnen und Rechtschreiben: Schüler sollen
Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten. - ergänzende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zur Bewältigung
Erkennen von Sprachformen verschiedener spezieller Aufgaben im Rahmen einer verantwortungsbewußten Arbeit im Kindergarten erforderlich sind, erwerben.
Schriftliche Arbeiten: Sie sollen insbesondere
Vier einstündige Schularbeiten - in einem hauswirtschaftlich-gesundheitlichen Schwerpunkt grundlegende Erfahrungen mit hauswirtschaftlichen Arbeiten, vor allem im Unterrichtsjahr Hinblick auf die Erfordernisse im künftigen Beruf, erlangen. Sie sollen die Fähigkeit erwerben, einfache Mahlzeiten nach gesundheitlichen und wirtschaftlichen Grundsätzen herzustellen. Sie sollen befähigt werden, Speisen und Getränke, die für die Zubereitung mit Kindern geeignet sind, auszuwählen sowie pflegerische Handlungen und Sofortmaßnahmen in Erster Hilfe, insbesondere bei Kindern, zu setzen;
2. Klasse (2 Wochenstunden): - befähigt werden, als Multiplikatoren Aufgaben der Verkehrserziehung wahrnehmen zu können;
Sprachpflege: - Kenntnisse und Fertigkeiten zur Bewältigung der einfachen Arbeiten im Rechnungswesen sowie Kenntnis der Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens und der Folgen von Mängeln erwerben;
Mündliche Berichte über Erlebtes und Gelesenes. Dramatisieren Vertrautheit mit der einfachen Buchhaltung, insbesondere Budgetplanung, Kontoführung, Rechnungsführung, Material- und Inventarverwaltung, erlangen und Einblick in Personalverrechnung gewinnen;
einfacher Stoffe. - Sensibilität für Gruppenprozesse erwerben;
Lektüre: - Einblick in aktuelle einschlägige Arbeits- und Forschungsprojekte gewinnen.
Einige Proben der slowenischen Literatur aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In Verbindung mit der Lektüre Hinweise auf die wichtigsten Dichtungsarten. Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur. Lehrstoff:
Pflege des schriftlichen Ausdrucks 1. Klasse:
Schriftliche Übungen. Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks. Hauswirtschaftlich-gesundheitlicher Bereich:
Sprachlehre Ausarbeitung von Speiseplänen auf das Basis elementarer Grundbegriffe der Ernährungslehre, Vorbereitung und Rechtschreiben: Herstellung einfacher Mahlzeiten. Anregungen für das Aufwerten von Speisen, die aus Großküchen geliefert werden.
Überblick über das Werden der slowenischen Sprache. Die Wortarten Aufbau und ihr richtiger Gebrauch. Bereicherung des Wortschatzes. Rechtschreibübungen Pflege von Tischkultur.
Schriftliche Hauswirtschaftliche Arbeiten:.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Haushalts- und Wirtschaftsführung nach ökonomischen und gesundheitlichen Gesichtspunkten
3. Klasse (2 Wochenstunden): Sofortmaßnahmen zur Ersten Hilfe (insbesondere Behandlung von Wunden, Stillen von Blutungen, Anlegen von Verbänden bei Kindern). Richtige Maßnahmen bei plötzlichen Erkrankungen und Unfällen verschiedenster Art. Pflegerische Handhabungen bei Kleinkindern.
Sprachpflege 3. Klasse:
Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler. Kindergartenpraxis:
Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen, Singen Vorbesprechung und Analyse von volkstümlichen Übungseinheiten der Kindergartenpraxis auf der Grundlage fachdidaktischer Erkenntnisse und jugendgemäßen Liedern nach aktuellen methodischen Gesichtspunkten.
Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte unter Auswertung von Schallplatten, Rundfunk und falls sich die Gelegenheit dazu bietet, auch durch Theaterbesuch. Sprechen längerer Texte. 4. Klasse:
Lektüre Figurenspiel:
Ausgewählte Werke der slowenischen Literatur unter besonderer Berücksichtigung Kennenlernen verschiedener Möglichkeiten des literarischen Schaffens der Kärntner Slowenen. Puppenspiels, Erproben
Kurzer Überblick über die Geschichte der Kinder- unterschiedlicher Formen, Figuren und Jugendliteratur bei den Slowenen Techniken.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Verkehrserziehung:
Darstellen von Erlebnissen, Beobachtetem und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung. Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen. Einführung in die Ziele und Aufgaben der Verkehrserziehung im Kindergarten (zB Wecken positiver Einstellung zum Straßenverkehr; Aufbau von verkehrsgerechtem Verhalten; Anbahnung eigenverantwortlichen Handelns und partnerschaftlichen, defensiven Verhaltens im Hinblick auf die künftige Verkehrsteilnahme); Sicherung der für die Verkehrserziehung im Kindergarten notwendigen fachlichen Voraussetzungen (zB Beachtung des jeweiligen Entwicklungsstadiums der Kinder; Kennen der sozialpsychologischen Grundlagen; Kenntnis von Übungs- und Trainingsmöglichkeiten; Bewußtmachen des Zusammenwirkens von Straßenbeschaffenheiten, Verkehrs- und Witterungseinflüssen, Fahrzeugart und Verkehrsregeln); Planung der Verkehrserziehung im Kindergarten und allenfalls im Hort (zB Anwenden didaktischer Modelle; Einsatz geeigneter Methoden; Zusammenarbeit mit Eltern und Exekutive).
Sprachlehre Aktuelle Arbeits- und Rechtschreiben: Forschungsgebiete, abgestimmt auf die besonderen Bedürfnisse des Kindergartens und der Kleinkinderziehung.
Das Wichtigste über die Satzlehre zur Bereicherung des Stils, mit 5. Klasse:
Berücksichtigung der Zeichensetzung. Buchhaltung:
Fachdidaktik: Begriff, Gliederung und Teilgebiete des Rechnungswesens; Interessenten am Rechnungswesen; gesetzliche Bestimmungen, Systeme der Buchführung, Abrechnungssysteme in Kindergärten, insbesondere in Übungskindergärten; Belege, Belegbearbeitung, Ausstellung von Rechnungen, Buchführungspflicht - Aufzeichnungspflicht; Kassabuch und Bankbuch (Brutto-Verbuchung); die Umsatzsteuer, Kassabuch-Nettoverbuchung; allenfalls Verwendung von Buchhaltungs-Software.
Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes Kommunikationstechniken und des Satzbaues. Gruppendynamik:
Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen von geeignetem, bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie einer entsprechenden Auswahl slowenischsprachiger Bilderbücher. Singen von slowenischen Kinderliedern. Übungen zur Gesprächsführung und Kooperation, insbesondere mit
Erste Einführung in die pädagogische Terminologie Erwachsenen: Unterschiedliche Ziele und Formen des Einzel- und Gruppengesprächs (informierendes Gespräch, nondirektives Beratungsgespräch), Technik der Gesprächs- und Diskussionsleitung.
Schriftliche Arbeiten Verhaltenstraining: Konditionierung, Gegenkonditionierung; Erstellung und Durchführung von Verstärkerprogrammen.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen: Wahrnehmen von Gruppenrollen und Gruppenprozessen, verschiedene Techniken der Darstellung von Gruppenprofilen, Möglichkeiten der Lenkung von Gruppenprozessen.
4. Klasse (2 Wochenstunden): Begriff, Anliegen und Vorgangsweisen der Supervision.
Sprachpflege Methoden der kompensatorischen und emanzipatorischen Erziehung:
Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen, Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen. Kindorientierte Individualisierung von Erziehungs- und Bildungsprogrammen; kompensatorische Maßnahmen zur Streßbewältigung;
Einfache Referate. Darstellen von Szenen aus Dramen der Slowenischen Literatur. Singen von Volkstümlichen Liedern Einübung in slowenischer Sprache Vorgangsweisen der Konfliktlösung und Entscheidungsfindung.
Lektüre Didaktische Grundsätze:
Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts, die Einblicke Der Unterricht der verbindlichen Übungen ist von Fachkräften, allenfalls außerschulischen Experten der betreffenden Sachgebiete, zu halten. Der Unterrichtsertrag ist durch entsprechende Maßnahmen zu sichern.
Die methodische Gestaltung des Unterrichts in der 1. Klasse soll vorrangig die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten, um den geistigen Aufbruch unserer Zeit vermitteln Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten im hauswirtschaftlichen und kinderpflegerischen Bereich zu sichern.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Weiters soll durch das Prinzip der Selbsterfahrung das Verantwortungsbewußtsein der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Dadurch soll der Transfer für die praktische Arbeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, sichergestellt werden. - Die Blockung der Unterrichtsstunden ist aus didaktischen Gründen zum Teil erforderlich. Für den Bereich der Verkehrserziehung in der vierten Klasse sind acht bis zehn Stunden vorzusehen. Im Hinblick auf ein gezieltes Funktionstraining ist auf den Erfahrungen in der Rhythmisch-musikalischen Erziehung aufzubauen bzw. enge Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Freigegenstand anzubahnen.
Einfache Abhandlungen aus verschiedenen Sachgebieten C. FREIGEGENSTÄNDE
Sprachlehre und Rechtschreiben: STENOTYPIE
Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und den Gefühlswert der slowenischen Sprache. Bedeutung von Personen- Bildungs- und Ortsnamen. Volksetymologie. Lehraufgabe:
Fachdidaktik: Ziel des Unterrichtes ist die Fähigkeit, ein Diktat mit einer Geschwindigkeit von mindestens 60 Silben in der Minute nach dem System der Deutschen Einheitskurzschrift (Wiener Urkunde), Verordnung des Bundesministers für Unterricht, BGBl. Nr. 171/1969, aufzunehmen, sicher zu lesen und wortgetreu in Langschrift wiederzugeben; Erziehung zur Wendigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes und zur Genauigkeit.
Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in slowenischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind. Ein weiteres Ziel ist die Beherrschung der Schreibmaschine im Zehn-Finger-Blindschreiben sowie aller Einrichtungen der Schreibmaschine zur rationellen Anfertigung sauberer Schriftstücke mit und ohne Aufstellung; Gewandtheit im möglichst fehlerfreien und sauberen Abschreiben und im Schreiben nach Diktat und Band - allenfalls bis zu einer Geschwindigkeit von 80 Anschlägen in der Minute.
Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung. Lehrstoff:
Ausbau der pädagogischen Terminologie, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern; sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum. 1. oder 2. oder 3. Klasse:
Schriftliche Arbeiten Kurzschrift:
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine Die Verkehrskurzschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen
zweistündig allenfalls Einführung in die Eilschrift.
5. Klasse (2 Wochenstunden) Maschinschreiben:
Sprachpflege: Richtige Körper- und Handhaltung
Redeübungen, vor allem als Erzählungen und als Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt. Bearbeiten des Griffeldes im Zehn-Finger-Blindschreiben (Grundstellung asdfjklö); möglichst fehlerfreies und sauberes Abschreiben und Schreiben nach Diktat bzw. Band - allenfalls bis zu einer Geschwindigkeit von 80 Anschlägen in der Minute. Richtige Anwendung der Hervorhebungsarten (Unterstreichen, Sperrschrift, Mittestellen, Großschreiben) sowie der Zahlen und Zeichen. Erarbeiten praktischer Beispiele (Briefe, Tabellen ua.), Kenntnis einiger Vervielfältigungsverfahren.
Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen (Film, Rundfunk, Fernsehen, Theater, Ausstellungen). Bedienung aller Einrichtungen der Schreibmaschine, die zur Anfertigung obiger Arbeiten nötig sind. Richtige Pflege der Schreibmaschine. Allenfalls Kennenlernen einfacher Textverarbeitung auch auf dem PC.
Lektüre Didaktische Grundsätze:
Ausgewählte Proben aus der slowenischen Gegenwartsliteratur unter 1. Auf graphische und systematische Korrektheit im Schreiben und
besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens auf sicheres Lesen nicht nur der Kärntner eigenen, sondern auch fremder Niederschriften ist zu achten. Das Beherrschen der Kürzel ist besonders einzuüben. Durch entsprechende Fühlungnahme mit den Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände ist die vielfältige Anwendung der Kurzschrift zu sichern.
Slowenen Das Ausmaß der Kürzungslehre sowie die Schreibfertigkeit sind dem Aufnahmevermögen der Schülerinnen und Schüler anzupassen. Die Systemrichtigkeit und die Genauigkeit der Übertragung haben den Vorzug gegenüber der Schreibgeschwindigkeit.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Die Ansage- und Abschreibübungen sind der Umwelt der Schülerinnen und Schüler und den Stoffgebieten anderer Unterrichtsgegenstände zu entnehmen, sodaß die kurzschriftliche Praxis für die einzelnen möglichst umfassend wird.
Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes. 2. Im Maschinschreibunterricht ist das Hauptaugenmerk auf die Brauchbarkeit aller angefertigten Schriftstücke zu lenken. Darüberhinaus sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen in der zukünftigen Berufspraxis vorkommenden, geläufigen Aufgaben vertraut gemacht werden.
Sprachlehre Die maschinschriftlichen Reinschriften sind auf losen Blättern durchzuführen und Rechtschreiben: in Mappen zu ordnen.
Fallweise Übungen zur Überwindung von Verstößen gegen die Sprachrichtigkeit, Zeichensetzung im Zusammenhang mit der Satzlehre, allenfalls auch im Sinne gezielter Lernhilfe. INSTRUMENTENBAU
Fachdidaktik Bildungs- und Lehraufgabe:
Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere Der Unterricht in Instrumentenbau soll sowohl unter Anwendung von Spruch- fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zu musikalischer Erlebnisfähigkeit führen und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln.
Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen. Auf Grund dessen sollen die angehenden Kindergärtnerinnen und Kindergärtner befähigt werden, den beruflichen Anforderungen zu entsprechen. Innerhalb dieser Bildungsaufgaben sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:
Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der slowenischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur. - Bau einfacher Musikinstrumente
Schriftliche Arbeiten: - Erwerb instrumentaltechnischer Fertigkeiten
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine - kreativer und improvisatorischer Einsatz der Instrumente
zweistündig. - Erwerb der Fähigkeit, einfache Musikinstrumente mit Kindern im Kindergarten und Hort - entsprechend der jeweiligen Entwicklungsstufe - herzustellen
Didaktische Grundsätze: - praxisbezogene Verwendung der Instrumente.
Bei Durch das eigenständige Herstellen des Instrumentariums soll der Lektüre ist vor allem darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schülerin/dem Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke ein besonderer Zugang zu erkennen und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen den Instrumenten und beruflichen Lebens zu gewinnen. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen zum Musizieren eröffnet werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.
Die Sprecherziehung soll durch Verwendung von Sprechplatten, falls möglich auch durch Anhören Verbindung von Schulfunksendungen herkömmlichem und durch Tonbandaufnahmen (Kontrolle selbstgefertigtem Instrumentarium soll der eigenen Sprechweise), intensiviert werden Schülerin/dem Schüler erweiterte Klang- und Gestaltungsmöglichkeiten für die Berufspraxis eröffnen.
Neben der auf die Erlernung der slowenischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Slowenischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Slowenisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen. Lehrstoff:
KROATISCH 1. oder 2. oder 3. Klasse:
Bildungs- Bau einfacher Musikinstrumente (Schlaghölzer, Rassel-, Klapper- und Lehraufgabe: Schelleninstrumente, Trommeln verschiedener Art, allenfalls einfache Flöten, Stabspiel und andere) in entsprechender handwerklicher und klanglicher Qualität.
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der kroatischen Sprache in Wort Richtige Handhabung und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie zu angemessener Ausdrucksweise im Dienste Pflege der Spracherziehung des Kindes Instrumente.
Die Kenntnis der bedeutendsten Werke des kroatischen Schrifttums unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Kroaten soll die Empfänglichkeit für dichterische Werke als Quellen der Lebensfreude Praktische Anwendung durch Experimentieren und der Lebenshilfe fördern Improvisieren mit Geräuschen und so einen Beitrag zur Formung des Weltbildes leisten Klängen und vorgegebenen musikalischen Strukturen.
Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in kroatischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind um die kroatische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können. Didaktische Grundsätze:
Lehrstoff: Beim Bau der Instrumente ist auf handwerkliche und klangliche Qualität sowie auf materialgerechte Verarbeitung größter Wert zu legen. Besondere Bedeutung kommt ständiger Gehörschulung zu. Beim Experimentieren und Improvisieren soll rhythmisches Empfinden geweckt und gefördert werden. Unter Einbezug der Fest- und Feiergestaltung ist gemeinsames Musizieren mit selbstgebauten Instrumenten zu fördern.
1. Klasse (2 Wochenstunden): Im Interesse eines praxisorientierten Unterrichts und im Hinblick auf die Anforderungen aus der Kindergarten- und Hortpraxis ist ein koordiniertes Vorgehen insbesondere mit den Unterrichtsgegenständen Musikerziehung, Instrumentalmusik, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Spielmusik und Chorgesang erforderlich. Besprechungen zur gemeinsamen Unterrichtsplanung sind wünschenswert.
Sprachpflege: Alle genannten didaktischen Grundsätze sollen es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, die Instrumente sowohl berufsspezifisch als auch zur persönlichen Bereicherung einzusetzen.
Planmäßige Sprecherziehung, insbesondere im Hinblick auf akzentrichtige und diphthongfreie Aussprache der Vokale. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Vortragen kurzer Prosastücke und Gedichte; Singen von Liedern. Vorlesen und Erzählen von Märchen, Volkssagen, Fabeln, Tiergeschichten. Versuche im Stegreifspiel. FRÜHERZIEHUNGSPRAXIS
Lektüre Bildungs- und Lehraufgabe:
Proben Ziel des Unterrichtes ist die Erweiterung, Vertiefung und Abrundung der Erfahrungen in der Kindergartenpraxis. Durch Einbeziehung der Praxis bei Kindern von 6 Monaten bis 3 Jahren sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, aus der kroatischen Jugendliteratur Erkenntnis der Bedeutung der ersten Lebensjahre Erziehungs- und Bildungsaufgaben auch bei ganz jungen Kindern zu übernehmen und insbesondere durch Hinwendung zum einzelnen Kind kompensatorisch zu wirken.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Lehrstoff:
Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks. Festigung der schriftkroatischen Ausdrücke. 4. und 5. Klasse:
Sprachlehre Hospitieren und Rechtschreiben: Praktizieren in Säuglingsheimen, Krippen, Integrationsgruppen und ähnlichen Einrichtungen.
Grundzüge des Satzbaues. Wortlehre: Hauptwort, Eigenschaftswort, das persönliche, das rückbezügliche und das besitzanzeigende Fürwort, das Zeitwort und das Vorwort. Einblick in die Anfänge kindlichen Spielverhaltens („Lernen lernen”). Anleitung zu erzieherisch richtiger Planung und Durchführung der Kinderpflege (Essen, Reinlichkeitserziehung, Schlafen ua.). Erkennen von entwicklungsentsprechendem Verhalten der Kinder und Erfassen von Auffälligkeiten. Einblick in die den Bedürfnissen des jungen Kindes gemäße Planung des Tagesablaufes, der Raumgestaltung und des Angebotes altersangemessener Aktivitätsmöglichkeiten und erste praktische Erprobung derselben, zB:
Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten. Gewöhnung an den Gebrauch des Wörterbuches. Die kindlichen Fähigkeiten wecken und entfalten helfen. Dem Kind die individuelle Förderung in den Phasen seiner höchsten Aufnahmefähigkeit zukommen lassen. Auf die Ansprüche des Kindes, auf seine Stimmungen ganz persönlich eingehen.
Schriftliche Arbeiten: Hospitieren in weiteren Institutionen, die auch mit Erziehung junger Kinder befaßt sind, wie Mutterberatung, allenfalls Tagesmutter ua. Erstellen zweckmäßiger Aufzeichnungen und Berichte.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr. Didaktische Grundsätze:
2. Klasse (2 Wochenstunden): Sinngemäß gelten die didaktischen Grundsätze des Pflichtgegenstandes Kindergartenpraxis, soweit sie auch für die Früherziehungspraxis relevant sind, unter besonderer Berücksichtigung der für die Altersstufe von 6 Monaten bis 3 Jahren unabdingbaren Individualisierung der Erziehung.
Sprachpflege: Die Blockung von Unterrichsstunden ist aus didaktischen Gründen wünschenswert.
Mündliche Berichte über Erlebtes und Gelesenes. Dramatisieren einfacher Stoffe. Höhere Anforderungen an das lautrichtige, sinngemäße und ausdrucksvolle Lesen. RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG
Lektüre Bildungs- und Lehraufgabe:
Einige Proben der burgenländischen kroatischen Literatur aus dem 20. Jahrhundert. Kroatische Volkssagen, Stoffe aus der kroatischen Geschichte und Kultur sowie Texte über bedeutende Männer und Frauen des kroatischen Volkes. Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur. (siehe Pflichtgegenstand)
Pflege des schriftlichen Ausdruckes Lehrstoff:
Schriftliche Übungen. Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks. 3., 4. und 5. Klasse:
Sprachlehre Erweiterte Erfahrung und Rechtschreiben: Einsicht in die Bedeutung von Musik und Bewegung als Erziehungsmittel. Differenzierung des kreativen Körperausdrucks, der Bewegungsimprovisation und Bewegungsgestaltung. Erfassen und Umsetzen der methodisch-didaktischen Grundlagen der rhythmisch-musikalischen Erziehung im Hinblick auf die Praxis. Lernzielorientierte Anwendung von Materialien und Objekten. Einsatz von Stimme, Sprache, Flöten, Orff-Instrumenten und selbstgebautem Instrumentarium zur Bewegungsbegleitung. Gestalten von Liedern, Texten und Tanzformen in Bewegung und mit Instrumenten. Entwickeln weiterer Übungssequenzen für den Kindergarten. Selbständiges Erarbeiten von Themenbereichen zur Durchführung von rhythmisch-musikalischen Übungseinheiten mit Kindern verschiedener Entwicklungsstufen; Reflexion und Analyse.
Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch. Deklination des Hauptwortes, Deklination der Fürwörter. Das Zahlwort. Die Konjugation der Zeitwörter. Bereicherung des Wortschatzes. Rhythmisch-musikalische Erziehung als Möglichkeit zur Vorbereitung auf den Schuleintritt sowie zum Einsatz im Hort. Förderung der Fähigkeit, Übungseinheiten zu variieren und dem jeweiligen Niveau der Gruppe anzupassen. Übungen zum Ausgleich von emotionalen Spannungen und motorischen Defiziten. Rhythmisch-musikalische Erziehung als Hilfe zum angemessenen Umgang mit Aggression. Aufgaben und Spiele mit Musik und Bewegung zur Förderung von Konzentration, Kommunikation und Kreativität. Rhythmisch-musikalische Lernspiele als Lernhilfe (Sprach- und Mengenlehre, Schreibförderung, logisches Denken ua.). Rhythmisches Gestalten von Liedern, Texten und Tanzformen für Schulkinder. Szenisches Spiel in Verbindung mit Musik und Bewegung.
Rechtschreibübungen, insbesondere betreffend die Großschreibung, die Zeichensetzung und die Behandlung der Konsonantenangleichung. Gebräuchliche Fremdwörter. Rhythmisch-musikalische Erziehung in der Sonderpädagogik. Didaktischer Aufbau eventuell versäumter Primärerfahrung; Möglichkeiten des spontanen Reagierens und Anpassens bei einem Minimum an verbaler Steuerung. Allenfalls einschlägige Einblicke in entsprechenden Institutionen der Sonderpädagogik. Einsicht in psychosomatische Vorgänge und deren Beachten im persönlichen und beruflichen Leben. Erstellen von kurz-, mittel- und längerfristigen Rahmenplänen. Kenntnis der einschlägigen Fachliteratur.
Schriftliche Arbeiten Didaktische Grundsätze:
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr; je zwei im Semester. (siehe Pflichtgegenstand)
3. Klasse (2 Wochenstunden): Das Herstellen von Querverbindungen zur Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis sowie die Analyse der durch die Schülerinnen und Schüler in diesem Unterricht erworbene Praxiserfahrungen soll die Umsetzung rhythmisch-musikalischer Erziehung in der beruflichen Praxis verbessern.
Sprachpflege: INSTRUMENTALMUSIK
Richtige Betonung Bildungs- und diphthongfreie Aussprache. Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte. Freies Sprechen mit Vorbereitung. Lehraufgabe:
Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler. (siehe Pflichtgegenstand)
Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen. Singen von Gitarre
volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern. Lehrstoff:
Lektüre 5. Klasse:
Leseproben zur systematischen Gliederung der kroatischen Literatur und zum Einblick in die Geschichte des Volkes. Bedeutende kroatische Dichter und Schriftsteller. Ausgewählte Werke aus dem Schrifttum der Burgenland-Kroaten. Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Ensembleliteratur. Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Kammermusik und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.
Darstellen von Erlebnissen, Beobachtungen und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung unter Berücksichtigung der Besonderheiten Didaktik des kroatischen Satzbaues. Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen. Begleitung von Liedern für Kinder und Jugendliche. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
Sprachlehre Transponieren von Melodie und Rechtschreiben: Begleitung.
Das Wichtigste über die Satzlehre (insbesondere die Nebensätze) zur Bereicherung des Stils, mit Berücksichtigung der Zeichensetzung. Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.
Schwerpunkte der Wortlehre: Erkennen der vier Vergangenheitszeiten anhand der Lektüre. Die Mittelwörter, die satz- und wortverbindenden Wörter. Umlaute Solistischer Einsatz des Instrumentes in Kindergarten und Ablaute sowie die Doppelvokale. Die Behandlung der schwierigsten Konsonanten mit Hinweisen auf die Rechtschreibung Hort.
Fachdidaktik: Blockflöte
Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues. Lehrstoff:
Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen in kroatischer Sprache von geeignetem, bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie eine entsprechende Auswahl kroatischer Bilderbücher. Singen von kroatischen Kinderliedern. 5. Klasse:
Erste Einführung in Technische Übungen im Hinblick auf die pädagogische Terminologie Solo- und Ensembleliteratur. Stilgerechte Verzierungen.
Schriftliche Arbeiten: Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Kammermusik und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.
4. Klasse (2 Wochenstunden) Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:
Sprachpflege: Spielen und Singen von Liedern für Kinder und Jugendliche. Erfinden einer 2. Stimme.
Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen, Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen Transponieren.
Einfache Referate. Darstellen von Szenen aus kroatischen Volksstücken. Singen von volkstümlichen Liedern in kroatischer Sprache. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
Lektüre: Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und zur Bewegungsbegleitung, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.
Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts. Erzählungen und Abhandlungen über das Arbeits- und Berufsleben. Umfangreiche erzählende Dichtungen. Bilder aus der Geschichte und Kultur des kroatischen Volkes. Bambusflöte
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Lehrstoff:
Einfach Abhandlungen aus verschiedenen Sachgebieten 5. Klasse:
Sprachlehre Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Rechtschreiben: Ensembleliteratur. Stilgerechte Verzierungen.
Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und den Gefühlswert der kroatischen Sprache. Bedeutung von Personen- Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Ortsnamen, Volksetymologie Stilbereichen.
Fachdidaktik: Kammermusik und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.
Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in kroatischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten Didaktik des Instrumentalspieles für das Kleinkind. die berufliche Praxis:
Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung. Spielen und Singen von Liedern für Kinder und Jugendliche. Erfinden einer 2. Stimme.
Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern, sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum Transponieren.
Schriftliche Arbeiten: Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und zur Bewegungsbegleitung, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.
zweistündig. Didaktische Grundsätze:
5. Klasse (2 Wochenstundensiehe Pflichtgegenstand):
Sprachpflege: SLOWENISCH
Redeübungen, vor allem als Erzählungen und als Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen Bildungs- und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt. Lehraufgabe:
Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen (Film, Rundfunk, Fernsehen, Theater, Ausstellungen). Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der slowenischen Sprache in Wort und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie eine angemessene Ausdrucksweise im Dienste der Spracherziehung des Kindes.
Lektüre: Die Kenntnis der bedeutendsten Werke des slowenischen Schrifttums unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Kärntner Slowenen soll die Empfänglichkeit für dichterische Werke als Quellen der Lebensfreude und der Lebenshilfe fördern und so einen Beitrag zur Formung des Weltbildes leisten.
Ausgewählte Proben aus der kroatischen Gegenwartsliteratur unter Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in slowenischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind, um die slowenische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können.
besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Kroaten. Lehrstoff:
Pflege des schriftlichen Ausdrucks 1. Klasse:
Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes. Sprachpflege:
Sprachlehre Planmäßige Sprecherziehung. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Vorlesen und Rechtschreiben: Erzählen von - insbesondere für das Kleinkind - erzieherisch wertvollen Geschichten und Märchen. Sprechen von Kinderreimen; Versuche im Stegreifspiel.
Fallweise Übungen zur Überwindung von Verstößen gegen die Sprachrichtigkeit, Zeichensetzung im Zusammenhang mit der Satzlehre, allenfalls auch im Hinblick auf didaktisch richtige Lernhilfe. Lektüre:
Fachdidaktik: Proben aus der slowenischen Jugendliteratur.
Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz Pflege des Bilderbuches. schriftlichen Ausdrucks:
Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen. Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Fabulierende Ausgestaltung eines Erzählkernes oder eines gegebenen Stoffes. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.
Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der kroatischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur. Sprachlehre und Rechtschreiben:
Schriftliche Arbeiten: Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten.
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine Erkennen von Sprachformen.
zweistündig. Schriftliche Arbeiten:
Didaktische Grundsätze: Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.
Bei der Lektüre ist vor allem darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke zu erkennen und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen 2. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.:
Die Sprecherziehung soll durch Verwendung von Sprechplatten, falls möglich auch durch Tonbandaufnahmen (Kontrollieren der eigenen Sprechweise), intensiviert werden. Sprachpflege:
Neben der auf die Erlernung der kroatischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Kroatischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Kroatisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen. Mündliche Berichte über Erlebtes und Gelesenes. Dramatisieren
UNGARISCH einfacher Stoffe.
Bildungs- und Lehraufgabe Lektüre:
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der ungarischen Sprache in Wort und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie zu angemessener Ausdrucksweise im Dienste der Sprecherziehung des Kindes. Einige Proben der slowenischen Literatur aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In Verbindung mit der Lektüre Hinweise auf die wichtigsten Dichtungsarten. Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur.
Durch die Behandlung der bedeutendsten Werke des ungarischen Schrifttums soll den Schülerinnen und Schülern Einblick in die wesentlichen Epochen der geistesgeschichtlichen Entwicklung Ungarns geboten werden. Dabei ist auf die literarische Befruchtung des pannonischen Raumes durch die ungarische Literatur - unter besonderer Berücksichtigung Pflege des auf das Burgenland bezogenen ungarischen Schrifttums - zu verweisen. Das Erkennen der Gemeinsamkeit zwischen Österreich und Ungarn aus der gemeinsamen Geschichte, aber auch das Verständnis für die verschiedene Wesensart, soll die Bereitschaft zu internationaler Zusammenarbeit fördern. schriftlichen Ausdrucks:
Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in ungarischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind, um die ungarische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können. Schriftliche Übungen. Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.
Lehrstoff Sprachlehre und Rechtschreiben:
1. Klasse (2 Wochenstunden): Überblick über das Werden der slowenischen Sprache. Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch. Bereicherung des Wortschatzes. Rechtschreibübungen.
Sprachpflege Schriftliche Arbeiten:
Planmäßige Sprecherziehung; Aneignung einer klaren Aussprache; Einübung der richtigen Betonung, Unterscheidung der kurzen und langen Vokale, Berücksichtigung der zusammengesetzten und der Doppelkonsonanten. Sprachmelodie. Festigung des Wortschatzes durch Umformungs- und Einsetzübungen. Dialoge (Rollenspiele) aus dem Alltag der Familie und der Umwelt des Kindes bzw. Jugendlichen. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Auswendiglernen kurzer Texte. Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
Lektüre 3. Klasse:
Proben aus der ungarischen Jugendliteratur. Sprachpflege:
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler.
Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen; Nacherzählungen und Inhaltsangaben; fabulierende Ausgestaltung eines Erzählkernes oder eines gegebenen Stoffes. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks. Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen, Singen von volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern.
Sprachlehre Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte unter Auswertung von Schallplatten, Rundfunk und Rechtschreiben: falls sich die Gelegenheit dazu bietet, auch durch Theaterbesuch. Sprechen längerer Texte.
Nominal- und Verbalsätze. Gebrauch des Hilfszeitwortes und der Verneinung. Numeralia und Pronomina Lektüre: Orts- und Zeitsuffixe.
Die Rechtschreibsicherheit im Bereich Ausgewählte Werke der slowenischen Literatur unter besonderer Berücksichtigung des aktiven Wortschatzes literarischen Schaffens der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten Kärntner Slowenen.
Erkennen von Sprachformen Kurzer Überblick über die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur bei den Slowenen.
Schriftliche Arbeiten Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr Darstellen von Erlebnissen, Beobachtetem und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung. Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen.
2. Klasse (2 Wochenstunden) Sprachlehre und Rechtschreiben:
Sprachpflege: Das Wichtigste über die Satzlehre zur Bereicherung des Stils, mit
Alltagsgespräche aus den Sachgebieten: Zeit (Uhr, Tage, Wochen, Monate, Jahreszeiten), Tagesablauf (Beruf und Freizeit, Mahlzeiten und Getränke), auf Berücksichtigung der Straße (Auskunftserteilung, Wegbeschreibung), Einkaufen (Geschäfte, Märkte), Kleidung Zeichensetzung.
Lektüre Fachdidaktik:
Einige Proben aus der auf das Burgenland bezogenen ungarischen Literatur (wie Sagen, Tierfabeln, Jugendgedichte ua.). Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen von geeignetem, bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie einer entsprechenden Auswahl slowenischsprachiger Bilderbücher. Singen von slowenischen Kinderliedern.
Schriftliche Übungen (Diktate, Übersetzungen); Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen; Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks Erste Einführung in die pädagogische Terminologie.
Sprachlehre und Rechtschreiben Schriftliche Arbeiten:
Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch; die Konjugation des Zeitwortes (subjektive und objektive Konjugationsformen). Possessivsuffixe und Besitzanzeige, Steigerung. Vokalharmonie und Agglutination. Umstandsbestimmungen. Bereicherung des Wortschatzes; Rechtschreibübungen. Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
Schriftliche Arbeiten 4. Klasse:
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Sprachpflege:
3. Klasse (2 Wochenstunden): Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen, Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen.
Sprachpflege: Einfache Referate. Darstellen von Szenen aus Dramen der Slowenischen Literatur. Singen von Volkstümlichen Liedern in slowenischer Sprache.
Erweiterung des Wortschatzes aus den Sachgebieten öffentliche Einrichtungen (Postamt, Bank, Bahn, Arzt, Krankenhaus, Apotheke, Sport). Lektüre:
Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis Ausgewählte Proben der Schülerinnen und Schüler Dichtung des 20. Jahrhunderts, die Einblicke
Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen. Singen von volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern. Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte. Erörterung und Interpretation längerer Texte den geistigen Aufbruch unserer Zeit vermitteln.
Lektüre Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Leseproben zur systematischen Gliederung der ungarischen Literatur. Ausgewählte Werke Einfache Abhandlungen aus dem Schrifttum der Ungarn des Burgenlandes verschiedenen Sachgebieten.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Sprachlehre und Rechtschreiben:
Darstellen von Erlebnissen, Beobachtetem und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung. Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen. Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und den Gefühlswert der slowenischen Sprache. Bedeutung von Personen- und Ortsnamen. Volksetymologie.
Sprachlehre und Rechtschreiben Fachdidaktik:
Schwerpunkte der Wortlehre: Die Zeiten des Zeitwortes; unregelmäßige Zeitwörter; weitere Formen der Zeitwörter (Imperativ, Adhortativ, Konjunktiv, Potentialis, Faktativ, Frequentativ); Bildung von Mittelwörtern; Ableitungssilben und ihre Wichtigkeit beim Wandel der Bedeutung. Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in slowenischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind.
Das Wichtigste über die Satzlehre zur Bereicherung des Stils, mit Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung.
Berücksichtigung Ausbau der Zeichensetzung pädagogischen Terminologie, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern; sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum.
Fachdidaktik Schriftliche Arbeiten:
Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues. Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine
Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen von geeignetem bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie eine entsprechende Auswahl ungarischsprachiger Bilderbücher. Singen von ungarischen Kinderliedern zweistündig.
Erste Einführung in die pädagogische Terminologie 5. Klasse:
Schriftliche Arbeiten Sprachpflege:
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Redeübungen, vor allem als Erzählungen und als Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt.
4. Klasse (2 Wochenstunden): Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen (Film, Rundfunk, Fernsehen, Theater, Ausstellungen).
Sprachpflege Lektüre:
Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen zu den Sachgebieten: Ausgewählte Proben aus der slowenischen Gegenwartsliteratur unter
Medien (Presse, Rundfunk, Fernsehen), kulturelle Freizeiteinrichtungen (Theater, Kino, Museen und Ausstellungen), Gegenwartsprobleme, Dienstleistungen, Sozialfürsorge. besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Kärntner
Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen. Einfache Referate. Gepflegtes Vorlesen mit erhöhten Anforderungen. Vortrag von Gedichten Slowenen.
Lektüre Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts. Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes.
Pflege des schriftlichen Ausdrucks Sprachlehre und Rechtschreiben:
Einfache Abhandlung aus verschiedenen Sachgebieten. Zusammenfassungen, persönliche Stellungnahme, selbständige Ausarbeitung berufsbezogener Themenstellungen. Fallweise Übungen zur Überwindung von Verstößen gegen die Sprachrichtigkeit, Zeichensetzung im Zusammenhang mit der Satzlehre, allenfalls auch im Sinne gezielter Lernhilfe.
Sprachlehre und Rechtschreiben Fachdidaktik:
Die wichtigsten Regeln der ungarischen Syntax. Gesetzmäßigkeiten Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches.
und Ausnahmen der Wort- und Satzlehre Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen.
Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und Gefühlswert der ungarischen Sprache. Bedeutung von Personen- und Ortsnamen. Volksetymologie. Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der slowenischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur.
Fachdidaktik Schriftliche Arbeiten:
Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in ungarischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind. Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine
Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung zweistündig.
Ausbau der pädagogischen Terminologie, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern und die sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Berichten. Der sprachliche Beitrag zur Gestaltung von Festen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum. Didaktische Grundsätze:
Schriftliche Arbeiten: Bei der Lektüre ist vor allem darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke zu erkennen und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine Die Sprecherziehung soll durch Verwendung von Sprechplatten, falls möglich auch durch Anhören von Schulfunksendungen und durch Tonbandaufnahmen (Kontrolle der eigenen Sprechweise), intensiviert werden.
zweistündig Neben der auf die Erlernung der slowenischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Slowenischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Slowenisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen.
5. Klasse (2 Wochenstunden): KROATISCH
Sprachpflege Bildungs- und Lehraufgabe:
Freie Rede und Kurzreferate zu gestellten Themen; Stellungnahme zu aktuellen Fragen. Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt. Reise und Tourismus in Ungarn. Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der kroatischen Sprache in Wort und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie zu angemessener Ausdrucksweise im Dienste der Spracherziehung des Kindes.
Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen; kulturgeschichtlicher Überblick Ungarns Die Kenntnis der bedeutendsten Werke des kroatischen Schrifttums unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Kroaten soll die Empfänglichkeit für dichterische Werke als Quellen der Lebensfreude und der Lebenshilfe fördern und so einen Beitrag zur Formung des Weltbildes leisten.
Lektüre: Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in kroatischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind um die kroatische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können.
Proben aus der dichterischen Eigenart wichtiger Epochen der Lehrstoff:
ungarischen Literatur 1. Klasse:
Ausgewählte Proben aus der ungarischen Gegenwartsliteratur unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Ungarn. Sprachpflege:
Pflege des schriftlichen Ausdrucks: Planmäßige Sprecherziehung, insbesondere im Hinblick auf akzentrichtige und diphthongfreie Aussprache der Vokale. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Vortragen kurzer Prosastücke und Gedichte; Singen von Liedern. Vorlesen und Erzählen von Märchen, Volkssagen, Fabeln, Tiergeschichten. Versuche im Stegreifspiel.
Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem Lektüre:
unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes Proben aus der kroatischen Jugendliteratur.
Übersetzungsübungen schwierigerer Texte. Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Sprachlehre Darstellen eigener Erlebnisse und Rechtschreiben: Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks. Festigung der schriftkroatischen Ausdrücke.
Zusammenfassung der gelernten Regeln, allenfalls auch im Hinblick auf die Erfordernisse der Lernhilfe. Praktische Auswertung sprachlicher Feinheiten durch Einprägen markanter Übersetzungsregeln. Geläufige Abkürzungen. Richtiges Übersetzen Sprachlehre und sinngemäßes Übertragen fremdartiger Redewendungen. Rechtschreiben:
Fachdidaktik Grundzüge des Satzbaues. Wortlehre: Hauptwort, Eigenschaftswort, das persönliche, das rückbezügliche und das besitzanzeigende Fürwort, das Zeitwort und das Vorwort.
Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches. Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten. Gewöhnung an den Gebrauch des Wörterbuches.
Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen. Schriftliche Arbeiten:
Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der ungarischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.
Schriftliche Arbeiten 2. Klasse:
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei zweistündig, eine Sprachpflege:
einstündig Mündliche Berichte über Erlebtes und Gelesenes. Dramatisieren einfacher Stoffe. Höhere Anforderungen an das lautrichtige, sinngemäße und ausdrucksvolle Lesen.
Didaktische Grundsätze Lektüre:
Dieser Lehrplan setzt voraus, daß die Schülerinnen und Schüler während der Pflichtschulzeit am Ungarischunterricht teilgenommen haben oder der ungarischen Volksgruppe angehören. Wird der Unterricht aus Ungarisch als Anfängerlehrgang geführt oder als Mehrklassenkurs, so ist im Hinblick auf die verschiedenen Voraussetzungen, welche die Schülerinnen und Schüler mitbringen, der Lehrstoff entsprechend zu gliedern. Einige Proben der burgenländischen kroatischen Literatur aus dem 20. Jahrhundert. Kroatische Volkssagen, Stoffe aus der kroatischen Geschichte und Kultur sowie Texte über bedeutende Männer und Frauen des kroatischen Volkes. Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur.
Um die Schülerinnen und Schüler möglichst bald an die normale Sprechweise Pflege des Alltags zu gewöhnen, sollte die Unterrichtsgestaltung auf einer fast ausschließlichen Verwendung der ungarischen Sprache von der ersten Unterrichtsstunde an aufbauen. schriftlichen Ausdruckes:
Verschiedene Möglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern die ungarische Lebensweise besser veranschaulichen, wie Bilder, Landkarten, Spiele, Lieder, Schulfunk, Schulfernsehen, Schallplatten, Tonbänder, Filme ua., sind zu nützen, Schülerbriefwechsel ist zu fördern. Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit des Ausdrucks zu dienen und daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterricht zu stehen. Schriftliche Übungen. Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.
Der ständige Hinweis auf die Gleichheiten, Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten in Grammatik, Sprachaufbau und bei einzelnen Ausdrücken der deutschen und ungarischen Sprache dient dem Verständnis der einzelnen Sprachen und regt zur vergleichenden Sprachwissenschaft an. Durch diese Vergleiche soll den Schülerinnen und Schülern auch manche Eigenart der ungarischen Sprache verständlich gemacht werden. Literarische Zitate, Sprichwörter, häufige Redewendungen helfen zum Verständnis der Denkweisen und der Verhaltensformen der Ungarn. Die nationale Eigenart der Magyaren richtig zu verstehen und dabei auf die nachbarlichen Beziehungen im Donauraum von einst Sprachlehre und jetzt hinzuweisen, hat als wichtiger Grundsatz zu gelten. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist. Rechtschreiben:
Neben der auf die Erlernung der ungarischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Ungarischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Ungarisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen. Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch. Deklination des Hauptwortes, Deklination der Fürwörter. Das Zahlwort. Die Konjugation der Zeitwörter. Bereicherung des Wortschatzes.
FRANZÖSISCH Rechtschreibübungen, insbesondere betreffend die Großschreibung, die Zeichensetzung und die Behandlung der Konsonantenangleichung. Gebräuchliche Fremdwörter.
Bildungs- und Lehraufgabe Schriftliche Arbeiten:
Befähigung der Schülerinnen und Schüler, sich mündlich und schriftlich so auszudrücken, wie es der Alltag und das Berufsleben erfordern. Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr; je zwei im Semester.
Vermittlung sprachlicher Grundkenntnisse in den Sachgebieten der persönlichen Umwelt. Vermittlung der berufsspezifischen Sprachkenntnisse, die für eine Tätigkeit mit Kindern erforderlich sind. 3. Klasse:
Einführung in das politische, soziale und kulturelle Leben Frankreichs. Sprachpflege:
Erziehung zum Verständnis fremder Wesensart Richtige Betonung und zur Bereitschaft zu diphthongfreie Aussprache. Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte. Freies Sprechen mit Vorbereitung.
internationaler Zusammenarbeit Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler.
Lehrstoff: Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen. Singen von
1 volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern. Klasse (2 Wochenstunden):
Sprachgebiete Lektüre:
Umwelt und Alltag: Schule, Familie, Wohnung, Tagesablauf, Jahreszeiten, Monate; auf der Straße; der menschliche Körper, Personenbeschreibungen. Leseproben zur systematischen Gliederung der kroatischen Literatur und zum Einblick in die Geschichte des Volkes. Bedeutende kroatische Dichter und Schriftsteller. Ausgewählte Werke aus dem Schrifttum der Burgenland-Kroaten.
Sprachpflege Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Schulung des Gehörs (unter Verwendung audiovisueller Hilfsmittel), Vermittlung einer möglichst einwandfreien Aussprache durch planmäßige Sprechübungen. Festigung des Wortschatzes durch Dialoge, Umformungen und Einsetzübungen. Auswendiglernen kurzer Texte. Darstellen von Erlebnissen, Beobachtungen und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des kroatischen Satzbaues.
Sprachlehre und Rechtschreibung: Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen.
Befehlsform ohne Fürwort, einfache Frage, Verneinung, Wortstellung, Übereinstimmung der Satzglieder, Artikel, Teilungsartikel, Hauptwort, Eigenschaftswort, Zahlwort, häufige Präpositionen; persönliches, besitzanzeigendes, hinweisendes, rückbezügliches und bezügliches Fürwort (1. und 3. Fall); Gegenwart, passe compose der regelmäßigen Sprachlehre und häufigsten unregelmäßigen Zeitwörter. Rechtschreiben:
Lektüre: Das Wichtigste über die Satzlehre (insbesondere die Nebensätze) zur Bereicherung des Stils, mit Berücksichtigung der Zeichensetzung.
Kurze Beschreibungen, Geschichten, Dialoge, Bilderbücher, einfache Schwerpunkte der Wortlehre: Erkennen der vier Vergangenheitszeiten anhand der Lektüre. Die Mittelwörter, die satz- und wortverbindenden Wörter. Umlaute und Ablaute sowie die Doppelvokale. Die Behandlung der schwierigsten Konsonanten mit Hinweisen auf die Rechtschreibung.
Gedichte, Lieder. Fachdidaktik:
Schriftliche Arbeiten: Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues.
Abschreibübungen, Diktate, Beantwortung einfacher Fragen im Anschluß an das Gelesene. Gelegentliche Übersetzung einfacher, zusammenhängender Sätze zur Festigung der grammatikalischen Kenntnisse. Einsetzübungen, Umformungen von Sätzen. Bildung von Satzreihen nach Mustersätzen. Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen in kroatischer Sprache von geeignetem, bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie eine entsprechende Auswahl kroatischer Bilderbücher. Singen von kroatischen Kinderliedern.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr Erste Einführung in die pädagogische Terminologie.
2. Klasse (2 Wochenstunden) Schriftliche Arbeiten:
Sprachgebiete: Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
Erweiterung des Tagesablaufes zuhause und im Beruf, Wetter, Einkaufen, Lebensmittel, Mahlzeiten, Gäste, Kleidung, Mode, Spiele. 4. Klasse:
Sprachpflege:
Aussprache- und Sprechübungen: Verbesserung der Aussprache unter Berücksichtigung der Satzmelodie. Beschreibungen, Auflösung geeigneter Lesestoffe in Fragen und Antworten, Zusammenfassungen und Umformungen, Alltagsdialoge. Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen, Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen.
Sprachlehre und Rechtschreibung: Einfache Referate. Darstellen von Szenen aus kroatischen Volksstücken. Singen von volkstümlichen Liedern in kroatischer Sprache.
Festigung und Erweiterung der Grundkenntnisse. Übereinstimmung des Mittelwortes der Vergangenheit in Verbindung mit etre. Steigerung des Eigenschaftswortes. Bildung, Verwendung und Steigerung des Umstandswortes, Verwendung von en und y. Festigung und Erweiterung der unregelmäßigen Zeitwörter; futur; futur proche; passe recent, imparfait. Lektüre:
Lektüre: Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts. Erzählungen und Abhandlungen über das Arbeits- und Berufsleben. Umfangreiche erzählende Dichtungen. Bilder aus der Geschichte und Kultur des kroatischen Volkes.
Wie 1. Klasse mit gesteigerten Anforderungen. Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Weiters leichte Textproben Einfach Abhandlungen aus der französischen Kinder- und Jugendliteratur verschiedenen Sachgebieten.
Schriftliche Arbeiten Sprachlehre und Rechtschreiben:
Freiere Diktate, Beantwortung von Fragen im Anschluß an den gelesenen Text, kurze Erlebnisberichte, gelegentliche Übersetzungsübungen, einfache Privatbriefe. Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und den Gefühlswert der kroatischen Sprache. Bedeutung von Personen- und Ortsnamen, Volksetymologie.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Fachdidaktik:
3. Klasse (2 Wochenstunden): Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in kroatischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind.
Sachgebiete: Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung.
Großstadt, Sport und Spiele, Gesundheit, Welt des Kindes, Familie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern, sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum.
und Gesellschaft, Rolle von Mann und Frau. Schriftliche Arbeiten:
Sprachpflege: Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine
Fortsetzung der Ausspracheschulung; Hörübungen; Erarbeitung eines Grundwortschatzes aus den Sachgebieten. Einfache Stellungnahme, Nacherzählungen, Wiedergabe der wesentlichen Gedanken längerer Textabschnitte zweistündig.
Sprachlehre und Rechtschreibung 5. Klasse:
Übereinstimmung des Mittelwortes der Vergangenheit mit dem 4. Fall. Verwendung von passe compose und imparfait. Gebrauch der Nennform. Unbetonte persönliche Fürwörter mit der Befehlsform. Übersicht über die unregelmäßigen Zeitwörter, conditionnell I und II, plusqueparfait. Bedingungssätze, Zeitsätze. Sprachpflege:
Lektüre: Redeübungen, vor allem als Erzählungen und als Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt.
Leichte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, nicht zu schwierige Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen (Film, Rundfunk, Fernsehen, Theater, Ausstellungen).
Textproben aus der modernen französischen Literatur unter besonderer Lektüre:
Berücksichtigung Ausgewählte Proben aus der Kinder- und Jugendliteratur. kroatischen Gegenwartsliteratur unter
Fachdidaktik: besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Kroaten.
Anlegen einer ausbaufähigen Sammlung von Spielen, Reimen, Liedern, Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Geschichten Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes.
Einführung in die pädagogische Terminologie. Sprachlehre und Rechtschreiben:
Schriftliche Arbeiten: Fallweise Übungen zur Überwindung von Verstößen gegen die Sprachrichtigkeit, Zeichensetzung im Zusammenhang mit der Satzlehre, allenfalls auch im Hinblick auf didaktisch richtige Lernhilfe.
Außer den bisherigen Übungen Fachdidaktik: Kurze Zusammenfassungen der gelesenen Texte und einfache Stellungnahmen zu allgemeinen Themen.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches.
4. Klasse (2 Wochenstunden): Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen.
Sachgebiete: Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der kroatischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur.
Pädagogische und psychologische Thematiken aus dem Bereich der Kindererziehung und Entwicklung des Kindes; Arbeit im Kindergarten; soziale Einrichtungen in Frankreich. Schriftliche Arbeiten:
Sprachpflege: Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine
Gespräche über Gelesenes; Praxisberichte; Übungen im Lesen größerer zweistündig.
Abschnitte. Didaktische Grundsätze:
Sprachlehre Bei der Lektüre ist vor allem darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Rechtschreiben: Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke zu erkennen und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.
Bildung und Verwendung des Passiv; passe simple (nur passives Wissen und Erkennen anhand von Texten); Bildung und Verwendung des Subjonctif. Indirekte Rede. Die Sprecherziehung soll durch Verwendung von Sprechplatten, falls möglich auch durch Tonbandaufnahmen (Kontrollieren der eigenen Sprechweise), intensiviert werden.
Lektüre: Neben der auf die Erlernung der kroatischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Kroatischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Kroatisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen.
Texte aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich; ansonsten UNGARISCH
wie 3. Klasse mit gesteigerten Anforderungen. Bildungs- und Lehraufgabe:
Fachdidaktik: Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der ungarischen Sprache in Wort und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie zu angemessener Ausdrucksweise im Dienste der Sprecherziehung des Kindes.
Erweiterung der Sammlung. Auswahl an geeigneten Bilderbüchern. Einführung in die Besonderheiten des kindlichen Sprachkodes. Durch die Behandlung der bedeutendsten Werke des ungarischen Schrifttums soll den Schülerinnen und Schülern Einblick in die wesentlichen Epochen der geistesgeschichtlichen Entwicklung Ungarns geboten werden. Dabei ist auf die literarische Befruchtung des pannonischen Raumes durch die ungarische Literatur - unter besonderer Berücksichtigung des auf das Burgenland bezogenen ungarischen Schrifttums - zu verweisen. Das Erkennen der Gemeinsamkeit zwischen Österreich und Ungarn aus der gemeinsamen Geschichte, aber auch das Verständnis für die verschiedene Wesensart, soll die Bereitschaft zu internationaler Zusammenarbeit fördern.
Schriftliche Arbeiten: Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in ungarischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind, um die ungarische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können.
Wie bisher, außerdem Lehrstoff: Stellungnahmen zu Fragen aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich.
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine zweistündig. 1. Klasse:
5. Klasse (2 Wochenstunden) Sprachpflege:
Sprachgebiete: Planmäßige Sprecherziehung; Aneignung einer klaren Aussprache; Einübung der richtigen Betonung, Unterscheidung der kurzen und langen Vokale, Berücksichtigung der zusammengesetzten und der Doppelkonsonanten. Sprachmelodie. Festigung des Wortschatzes durch Umformungs- und Einsetzübungen. Dialoge (Rollenspiele) aus dem Alltag der Familie und der Umwelt des Kindes bzw. Jugendlichen. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Auswendiglernen kurzer Texte.
Aktuelle Themen des Weltgeschehens Lektüre: Vertiefung der
berufsspezifischen Thematiken Proben aus der ungarischen Jugendliteratur.
Sprachpflege Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Anregungen zu spontanen sprachlichen Äußerungen durch Gruppen- Darstellen eigener Erlebnisse und Klassengespräche Beobachtungen; Nacherzählungen und Inhaltsangaben; fabulierende Ausgestaltung eines Erzählkernes oder eines gegebenen Stoffes. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.
Sprachlehre und Rechtschreibung Rechtschreiben:
Wiederholung Nominal- und Vertiefung Verbalsätze. Gebrauch des Hilfszeitwortes und der erworbenen Sprachkenntnisse Verneinung. Numeralia und Pronomina: Orts- und Zeitsuffixe.
Lektüre: Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten.
Texte zu aktuellen Themen Erkennen von Sprachformen.
Proben aus Werken bedeutender Schriftsteller, die Fragen der Geschichte, des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens Schriftliche Arbeiten:
in Frankreich beleuchten Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.
Fachdidaktik 2. Klasse:
Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses Sprachpflege:
mehrsprachig erzogener Kinder Alltagsgespräche aus den Sachgebieten: Zeit (Uhr, Tage, Wochen, Monate, Jahreszeiten), Tagesablauf (Beruf und Freizeit, Mahlzeiten und Getränke), auf der Straße (Auskunftserteilung, Wegbeschreibung), Einkaufen (Geschäfte, Märkte), Kleidung.
Besonderheiten und Problematik von gemischtsprachigen Kindergärten Lektüre:
in Österreich Einige Proben aus der auf das Burgenland bezogenen ungarischen Literatur (wie Sagen, Tierfabeln, Jugendgedichte ua.).
Schriftliche Arbeiten Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Verkürzungen längerer Texte auf ihre wesentliche Aussage; persönliche Stellungnahmen und kritische Auseinandersetzungen mit Gegenwartsproblematiken und berufsspezifischen Fragen. Schriftliche Übungen (Diktate, Übersetzungen); Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen; Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.
Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine zweistündig. Sprachlehre und Rechtschreiben:
Didaktische Grundsätze: Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch; die Konjugation des Zeitwortes (subjektive und objektive Konjugationsformen). Possessivsuffixe und Besitzanzeige, Steigerung. Vokalharmonie und Agglutination. Umstandsbestimmungen. Bereicherung des Wortschatzes; Rechtschreibübungen.
Eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung setzt die fast ausschließliche Verwendung der Fremdsprache von Beginn an voraus (aufgeklärte Einsprachigkeit). Schriftliche Arbeiten:
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich möglichst bald an eine normale Sprechweise gewöhnen Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
Verschiedenen Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern die französische Lebensweise zu veranschaulichen (Medien, Lieder, Landkarten), sind zu nützen. Schülerbriefwechsel sollte gefördert werden. Ein möglichst hoher Grad an Sprechfertigkeit und eine natürliche Ausdrucksweise sind durch Hörübungen, lebensnahe Gestaltung von Sprechsituationen, den Einsatz geeigneter Medien (zB Kassetten, Filme, Computer, Sprachlabor ua.) und durch Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erreichen. 3. Klasse:
Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit der Ausdrucksweise zu dienen und daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterrichtsgeschehen zu stehen. Sprachpflege:
Als Lesestoff können neben dem approbierten Lehrbuch auch Klassenlesetexte und altersgemäße Zeitungs- und Zeitschriftenartikel verwendet werden Erweiterung des Wortschatzes aus den Sachgebieten öffentliche Einrichtungen (Postamt, Bank, Bahn, Arzt, Krankenhaus, Apotheke, Sport).
Auf fächerübergreifende Aspekte Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und projektorientierte Vorgangsweise ist Bedacht zu nehmen Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler.
ITALIENISCH Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen. Singen von volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern. Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte. Erörterung und Interpretation längerer Texte.
Bildungs- und Lehraufgabe Lektüre:
Befähigung der Schülerinnen und Schüler, sich mündlich und schriftlich so auszudrücken, wie es der Alltag und das Berufsleben erfordern. Leseproben zur systematischen Gliederung der ungarischen Literatur. Ausgewählte Werke aus dem Schrifttum der Ungarn des Burgenlandes.
Vermittlung sprachlicher Grundkenntnisse in den Sachgebieten der persönlichen Umwelt, Vermittlung der berufsspezifischen Sprachkenntnisse, die für eine Tätigkeit mit Kindern erforderlich sind. Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Einführung in das politische, soziale und kulturelle Leben Italiens. Darstellen von Erlebnissen, Beobachtetem und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung. Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen.
Erziehung zum Verständnis fremder Wesensart Sprachlehre und zur Bereitschaft zu Rechtschreiben:
internationaler Zusammenarbeit Schwerpunkte der Wortlehre: Die Zeiten des Zeitwortes; unregelmäßige Zeitwörter; weitere Formen der Zeitwörter (Imperativ, Adhortativ, Konjunktiv, Potentialis, Faktativ, Frequentativ); Bildung von Mittelwörtern; Ableitungssilben und ihre Wichtigkeit beim Wandel der Bedeutung.
Lehrstoff: Das Wichtigste über die Satzlehre zur Bereicherung des Stils, mit
1 Berücksichtigung der Zeichensetzung. Klasse (2 Wochenstunden):
Sachgebiete Fachdidaktik:
Umwelt und Alltag: Schule, Familie, Wohnung, Haus; Uhr, Tagesablauf, Monate, Jahreszeiten; der menschliche Körper, Personenbeschreibungen, Alter; auf der Straße. Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues.
Sprachpflege: Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen von geeignetem bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie eine entsprechende Auswahl ungarischsprachiger Bilderbücher. Singen von ungarischen Kinderliedern.
Schulung des Gehörs (unter Heranziehung audiovisueller Hilfsmittel); Vermittlung möglichst einwandfreier Aussprache durch planmäßige Sprechübungen. Festigung des Wortschatzes durch Dialoge sowie Umformungen und Einsetzübungen: Auswendiglernen kurzer Texte Erste Einführung in die pädagogische Terminologie.
Sprachlehre und Rechtschreibung Schriftliche Arbeiten:
Hauptwort mit Artikel: Eigenschaftswort: Mehrzahlbildung des Haupt- und Eigenschaftswortes, ihre Übereinstimmung in Geschlecht und Zahl; Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
die mit dem Artikel verschmelzbaren Vorwörter a, di, in, su; 4. Klasse:
persönliches Fürwort, besitzanzeigendes Fürwort, fragendes und hinführendes Fürwort; Grund- und Ordnungszahlen; Hilfszeitwörter avere und essere; regelmäßiges Zeitwort in der aktiven Form der Gegenwart, der zusammengesetzten Vergangenheit (passato prossimo); Sprachpflege:
das rückbezügliche Zeitwort, einige unregelmäßige Zeitwörter; Frage, Verneinung; Mengenangaben; bezügliche Fürwörter. Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen zu den Sachgebieten:
Lektüre: Medien (Presse, Rundfunk, Fernsehen), kulturelle Freizeiteinrichtungen (Theater, Kino, Museen und Ausstellungen), Gegenwartsprobleme, Dienstleistungen, Sozialfürsorge.
Beschreibungen, Geschichten, Bilderbücher, einfache Gedichte, Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen. Einfache Referate. Gepflegtes Vorlesen mit erhöhten Anforderungen. Vortrag von Gedichten.
Lieder, Dialoge. Lektüre:
Schriftliche Arbeiten: Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts.
Abschreibübungen, Diktate, ausgehend vom durchgearbeiteten Lesestoff, Beantwortung einfacher Fragen im Anschluß an das Gelesene. Gelegentliche Übersetzungen zur Festigung der grammatikalischen Kenntnisse. Einsetzübungen, Umformung von Sätzen, Bildung von Satzreihen nach Mustersätzen. Pflege des schriftlichen Ausdrucks:
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr Einfache Abhandlung aus verschiedenen Sachgebieten. Zusammenfassungen, persönliche Stellungnahme, selbständige Ausarbeitung berufsbezogener Themenstellungen.
2. Klasse (2 Wochenstunden) Sprachlehre und Rechtschreiben:
Sprachgebiete: Die wichtigsten Regeln der ungarischen Syntax. Gesetzmäßigkeiten
Erweiterung des Tagesablaufes (Geschäfte, Markt, Warenhaus), Kleidung, Mode, Mahlzeiten, Speisen und Getränke, Spiele Ausnahmen der Wort- und Satzlehre.
Sprachpflege: Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und Gefühlswert der ungarischen Sprache. Bedeutung von Personen- und Ortsnamen. Volksetymologie.
Aussprache- und Sprechübungen Fachdidaktik: Verbesserung der Aussprache unter besonderer Berücksichtigung der Satzmelodie, Bildbeschreibungen, Auflösung geeigneter Lesestoffe in Fragen und Antworten, Umformungen, Alltagsdialoge, Verwendung von Tonbändern.
Sprachlehre Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Rechtschreibung: Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in ungarischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind.
Zukunft; Befehlsform; regelmäßige und unregelmäßige Steigerung des Eigenschaftswortes; die betonten und unbetonten persönlichen Fürwörter; Zeitwort; imperfetto - passato prossimo - trapassato prossimo. Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung.
Lektüre: Ausbau der pädagogischen Terminologie, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern und die sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Berichten. Der sprachliche Beitrag zur Gestaltung von Festen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum.
Wie in der 1. Klasse mit gesteigerten Anforderungen; leichte Schriftliche Arbeiten:
Textproben aus Kinder- und Jugendbüchern. Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine
Schriftliche Arbeiten: zweistündig.
Freiere Diktate, Beantwortung von Fragen im Anschluß an die gelesenen Texte, Übersetzungsübungen; kurze Erlebnisberichte, einfache Briefe. 5. Klasse:
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Sprachpflege:
3. Klasse (2 Wochenstunden): Freie Rede und Kurzreferate zu gestellten Themen; Stellungnahme zu aktuellen Fragen. Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt. Reise und Tourismus in Ungarn.
Sachgebiete: Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen; kulturgeschichtlicher Überblick Ungarns.
Großstadt, Sport und Spiele, Gesundheit (Arzt, Spital, Apotheke); Welt des Kindes, Familie und Gesellschaft, Rolle von Mann und Frau. Lektüre:
Sprachpflege: Proben aus der dichterischen Eigenart wichtiger Epochen der
Sprechübungen: Ordnung des Wortschatzes nach Sachgebieten mit besonderer Berücksichtigung der für den beruflichen Alltag nötigen Ausdrücke und Wendungen. Wiedergabe der wesentlichen Gedanken längerer Textabschnitte und einfache Stellungnahmen ungarischen Literatur.
Sprachlehre und Rechtschreibung: Ausgewählte Proben aus der ungarischen Gegenwartsliteratur unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Ungarn.
Gerundium, Bildung und Verwendung des Konditionals und des Konjunktivs, soweit es zum Verständnis Pflege des Lesestoffes notwendig ist. Befehlsform 3. Person. Leideform; unregelmäßige Mehrzahlbildung der Hauptwörter. schriftlichen Ausdrucks:
Lektüre: Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem
Leichte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel; nicht zu schwierige unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes.
Textproben der modernen italienischen Literatur: Berücksichtigung von Übersetzungsübungen schwierigerer Texte.
Kinder- Sprachlehre und Jugendliteratur. Rechtschreiben:
Fachdidaktik: Zusammenfassung der gelernten Regeln, allenfalls auch im Hinblick auf die Erfordernisse der Lernhilfe. Praktische Auswertung sprachlicher Feinheiten durch Einprägen markanter Übersetzungsregeln. Geläufige Abkürzungen. Richtiges Übersetzen und sinngemäßes Übertragen fremdartiger Redewendungen.
Anlegen einer ausbaufähigen Sammlung von Spielen, Reimen, Liedern und Geschichten; erste Einführung in die pädagogische Terminologie. Fachdidaktik:
Schriftliche Arbeiten: Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches.
Außer den bisherigen Übungen, kurze Zusammenfassungen der gelesenen Texte, einfache Stellungnahmen zu allgemeinen Themen (zB Texte, Hörbeispiel). Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen.
Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester. Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der ungarischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur.
4. Klasse (2 Wochenstunden) Schriftliche Arbeiten:
Sachgebiete: Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei zweistündig, eine
Pädagogische und psychologische Themenkreise aus dem Bereich der Kindererziehung und der Entwicklung des Kindes; Arbeit im Kindergarten; soziale Einrichtungen in Italien einstündig.
Sprachlehre und Rechtschreibung Didaktische Grundsätze:
Systematische Übersicht über die unregelmäßigen Zeitwörter und über den Gebrauch der Zeiten und der Modi; bezügliche Fürwörter cui und quale; Gebrauch der wichtigsten Vor- und Bindewörter. Dieser Lehrplan setzt voraus, daß die Schülerinnen und Schüler während der Pflichtschulzeit am Ungarischunterricht teilgenommen haben oder der ungarischen Volksgruppe angehören. Wird der Unterricht aus Ungarisch als Anfängerlehrgang geführt oder als Mehrklassenkurs, so ist im Hinblick auf die verschiedenen Voraussetzungen, welche die Schülerinnen und Schüler mitbringen, der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.
Lektüre: Um die Schülerinnen und Schüler möglichst bald an die normale Sprechweise des Alltags zu gewöhnen, sollte die Unterrichtsgestaltung auf einer fast ausschließlichen Verwendung der ungarischen Sprache von der ersten Unterrichtsstunde an aufbauen.
Texte aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich, sonst wie Verschiedene Möglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern die ungarische Lebensweise besser veranschaulichen, wie Bilder, Landkarten, Spiele, Lieder, Schulfunk, Schulfernsehen, Schallplatten, Tonbänder, Filme ua., sind zu nützen, Schülerbriefwechsel ist zu fördern. Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit des Ausdrucks zu dienen und daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterricht zu stehen.
3. Klasse mit gesteigerten Anforderungen. Der ständige Hinweis auf die Gleichheiten, Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten in Grammatik, Sprachaufbau und bei einzelnen Ausdrücken der deutschen und ungarischen Sprache dient dem Verständnis der einzelnen Sprachen und regt zur vergleichenden Sprachwissenschaft an. Durch diese Vergleiche soll den Schülerinnen und Schülern auch manche Eigenart der ungarischen Sprache verständlich gemacht werden. Literarische Zitate, Sprichwörter, häufige Redewendungen helfen zum Verständnis der Denkweisen und der Verhaltensformen der Ungarn. Die nationale Eigenart der Magyaren richtig zu verstehen und dabei auf die nachbarlichen Beziehungen im Donauraum von einst und jetzt hinzuweisen, hat als wichtiger Grundsatz zu gelten. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.
Fachdidaktik: Neben der auf die Erlernung der ungarischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Ungarischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Ungarisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen.
Erweiterung der Sammlung; Auswahl an geeigneten Bilderbüchern. FRANZÖSISCH
Einführung in die Besonderheiten des kindlichen Sprachkodes. Bildungs- und Lehraufgabe:
Schriftliche Arbeiten: Befähigung der Schülerinnen und Schüler, sich mündlich und schriftlich so auszudrücken, wie es der Alltag und das Berufsleben erfordern.
Wie bisher; außerdem Stellungnahme zu Fragen aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich. Vermittlung sprachlicher Grundkenntnisse in den Sachgebieten der persönlichen Umwelt. Vermittlung der berufsspezifischen Sprachkenntnisse, die für eine Tätigkeit mit Kindern erforderlich sind.
Vier Schularbeiten, drei einstündig, eine zweistündig. Einführung in das politische, soziale und kulturelle Leben Frankreichs.
5. Klasse (2 Wochenstunden): Erziehung zum Verständnis fremder Wesensart und zur Bereitschaft zu
Sachgebiete: internationaler Zusammenarbeit.
Aktuelle Themen des Weltgeschehens; Vertiefung der Lehrstoff:
berufsspezifischen Thematiken 1. Klasse:
Sprachlehre und Rechtschreibung Sprachgebiete:
Zusammenfassung, Vertiefung und Ergänzung des bisher Gelernten; Umwelt und Alltag: Schule, Familie, Wohnung, Tagesablauf, Jahreszeiten, Monate; auf der Straße; der menschliche Körper, Personenbeschreibungen.
passato remoto, soweit es zum Verständnis des Lesestoffes notwendig Sprachpflege:
ist Schulung des Gehörs (unter Verwendung audiovisueller Hilfsmittel), Vermittlung einer möglichst einwandfreien Aussprache durch planmäßige Sprechübungen. Festigung des Wortschatzes durch Dialoge, Umformungen und Einsetzübungen. Auswendiglernen kurzer Texte.
Lektüre Sprachlehre und Rechtschreibung:
Proben aus Werken bedeutender Schriftsteller, die Fragen der Geschichte, des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens Befehlsform ohne Fürwort, einfache Frage, Verneinung, Wortstellung, Übereinstimmung der Satzglieder, Artikel, Teilungsartikel, Hauptwort, Eigenschaftswort, Zahlwort, häufige Präpositionen; persönliches, besitzanzeigendes, hinweisendes, rückbezügliches und bezügliches Fürwort (1. und 3. Fall); Gegenwart, passe compose der regelmäßigen und häufigsten unregelmäßigen Zeitwörter.
in Italien beleuchten. Lektüre:
Sprachpflege: Kurze Beschreibungen, Geschichten, Dialoge, Bilderbücher, einfache
Anregung zur spontanen sprachlichen Äußerung durch Gruppen- und Klassengespräche Gedichte, Lieder.
Fachdidaktik Schriftliche Arbeiten:
Maßnahmen Abschreibübungen, Diktate, Beantwortung einfacher Fragen im Anschluß an das Gelesene. Gelegentliche Übersetzung einfacher, zusammenhängender Sätze zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses Festigung der grammatikalischen Kenntnisse. Einsetzübungen, Umformungen von Sätzen. Bildung von Satzreihen nach Mustersätzen.
mehrsprachig erzogener Kinder; Besonderheiten und Problematik von Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.
gemischtsprachigen Kindergärten in Österreich 2. Klasse:
Schriftliche Arbeiten Sprachgebiete:
Verkürzung längerer Texte auf ihre wesentliche Aussage. Persönliche Stellungnahmen und kritische Auseinandersetzung mit Gegenwartsproblemen und berufsspezifischen Fragen. Erweiterung des Tagesablaufes zuhause und im Beruf, Wetter, Einkaufen, Lebensmittel, Mahlzeiten, Gäste, Kleidung, Mode, Spiele.
Vier Schularbeiten, drei einstündig, eine zweistündig. Sprachpflege:
Didaktische Grundsätze Aussprache- und Sprechübungen: Verbesserung der Aussprache unter Berücksichtigung der Satzmelodie. Beschreibungen, Auflösung geeigneter Lesestoffe in Fragen und Antworten, Zusammenfassungen und Umformungen, Alltagsdialoge.
Eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung setzt die fast ausschließliche Verwendung der Fremdsprache von Beginn an voraus (aufgeklärte Einsprachigkeit). Sprachlehre und Rechtschreibung:
Die Schülerinnen Festigung und Schüler sollen sich möglichst bald an eine normale Sprechweise gewöhnen Erweiterung der Grundkenntnisse. Übereinstimmung des Mittelwortes der Vergangenheit in Verbindung mit etre. Steigerung des Eigenschaftswortes. Bildung, Verwendung und Steigerung des Umstandswortes, Verwendung von en und y. Festigung und Erweiterung der unregelmäßigen Zeitwörter; futur; futur proche; passe recent, imparfait.
Verschiedenen Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern die italienische Lebensweise zu veranschaulichen (Medien, Lieder, Landkarten), sind zu nützen. Schülerbriefwechsel sollte gefördert werden. Ein möglichst hoher Grad an Sprechfertigkeit und eine natürliche Ausdrucksweise sind durch Hörübungen, lebensnahe Gestaltung von Sprechsituationen, den Einsatz geeigneter Medien (zB Kassetten, Filme, Computer, Sprachlabor ua.) und durch Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Lektüre:
Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit der Ausdrucksweise zu dienen und daher in organischem Zusammenhang Wie 1. Klasse mit dem übrigen Unterrichtsgeschehen zu stehen gesteigerten Anforderungen.
Als Lesestoff können neben dem approbierten Lehrbuch auch Klassenlesetexte und altersgemäße Zeitungs- Weiters leichte Textproben aus der französischen Kinder- und Zeitschriftenartikel verwendet werden Jugendliteratur.
Auf fächerübergreifende Aspekte und projektorientierte Vorgangsweisen ist Bedacht zu nehmen. Schriftliche Arbeiten:
D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN Freiere Diktate, Beantwortung von Fragen im Anschluß an den gelesenen Text, kurze Erlebnisberichte, gelegentliche Übersetzungsübungen, einfache Privatbriefe.
CHORGESANG Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
Bildungs- und Lehraufgabe 3. Klasse:
Ziele des Unterrichts in Chorgesang sind das Kennenlernen von Chorliteratur als Weg zu besserem Musikverständnis und der Gebrauch der Stimme als selbstverständliches Mittel musikalischer Äußerung. Sachgebiete:
Dabei sollen den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten des gemeinsamen Singens eröffnet werden, die sie zur aktiven Teilnahme am Musikleben befähigen, zu ihrer Persönlichkeitsbildung beitragen und die künftige musikalische Arbeit im Beruf erleichtern helfen. Im besonderen sind zu fördern: Großstadt, Sport und Spiele, Gesundheit, Welt des Kindes, Familie
- richtige Atmung und Körpergefühl Gesellschaft, Rolle von Mann und Frau.
- klangvolles Singen und Sprechen Sprachpflege:
- reine Intonation Fortsetzung der Ausspracheschulung; Hörübungen; Erarbeitung eines Grundwortschatzes aus den Sachgebieten. Einfache Stellungnahme, Nacherzählungen, Wiedergabe der wesentlichen Gedanken längerer Textabschnitte.
- ökonomischer Gebrauch der Stimme Sprachlehre und Aufbau einer stimmlichen Kondition im Hinblick auf die berufliche Belastbarkeit Rechtschreibung:
- grundlegende Fähigkeiten Übereinstimmung des Mittelwortes der Chorleitung Vergangenheit mit dem 4. Fall. Verwendung von passe compose und imparfait. Gebrauch der Nennform. Unbetonte persönliche Fürwörter mit der Befehlsform. Übersicht über die unregelmäßigen Zeitwörter, conditionnell I und II, plusqueparfait. Bedingungssätze, Zeitsätze.
Lehrstoff Lektüre:
1. bis 5. Klasse (je 1 Wochenstunde): Leichte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, nicht zu schwierige
Lockerungsübungen Textproben aus der modernen französischen Literatur unter besonderer
Stimmbildungsübungen zu Zwerchfellatmung Berücksichtigung der Kinder- und Atemreflex, zu weichem Jugendliteratur.
Einsatz und Registerausgleich Fachdidaktik:
Artikulationsübungen Anlegen einer ausbaufähigen Sammlung von Spielen, Reimen, Liedern,
Geistliche und weltliche Chorliteratur aus allen Epochen und Stilrichtungen, auch unter Einbeziehung von Instrumenten Geschichten.
Didaktische Grundsätze: Einführung in die pädagogische Terminologie.
Bei der Auswahl der Chorliteratur ist aus Gründen der Motivation auf Stilvielfalt zu achten und der Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler miteinzubeziehen. Schriftliche Arbeiten:
Textverständnis ist als Grundlage für die musikalische Erarbeitung Außer den bisherigen Übungen: Kurze Zusammenfassungen der gelesenen Texte und einfache Stellungnahmen zu sehen allgemeinen Themen.
Chorsätze sind nach den jeweiligen schulischen Gegebenheiten auszuwählen und einzurichten Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
Besonders interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern sind solistische Aufgaben zu ermöglichen 4. Klasse:
Vielfältige Auftritte des Chores, zB bei Gottesdiensten, Festen, Feieren und Wettbewerben sind einzuplanen. Sachgebiete:
Alle Möglichkeiten Pädagogische und psychologische Thematiken aus dem Bereich der Zusammenarbeit mit Lehrerinnen Kindererziehung und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände sind zu nützen Entwicklung des Kindes; Arbeit im Kindergarten; soziale Einrichtungen in Frankreich.
SPIELMUSIK Sprachpflege:
Bildungs- und Lehraufgabe: Gespräche über Gelesenes; Praxisberichte; Übungen im Lesen größerer
Ziele des Unterrichtes in Spielmusik sind das Kennenlernen von Instrumentalliteratur in Original und Bearbeitung als Weg zu besserem Musikverständnis und die Fähigkeit zum gemeinsamen Musizieren durch Konzentration und Rücksichtnahme Abschnitte.
Dabei sollen den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens eröffnet werden, die sie zur aktiven Teilnahme am Musikleben befähigen, zu ihrer Persönlichkeitsbildung beitragen Sprachlehre und die künftige musikalische Arbeit im Beruf erleichtern helfen. Rechtschreiben:
Die im Instrumentalunterricht erworbenen Kenntnisse Bildung und Fertigkeiten sind anzuwenden Verwendung des Passiv; passe simple (nur passives Wissen und Erkennen anhand von Texten); Bildung und Verwendung des Subjonctif. Indirekte Rede.
Die in Musikerziehung erworbenen Kenntnisse und praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Orff-Instrumentariums sollen im Hinblick auf die berufliche Praxis intensiviert werden. Lektüre:
Fähigkeiten zur Leitung von Spielmusikgruppen sollen erworben Texte aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich; ansonsten
werden wie 3. Klasse mit gesteigerten Anforderungen.
Lehrstoff Fachdidaktik:
2. bis 5. Klasse (je 1 Wochenstunde): Erweiterung der Sammlung. Auswahl an geeigneten Bilderbüchern. Einführung in die Besonderheiten des kindlichen Sprachkodes.
Spielliteratur aus allen Epochen und Stilrichtungen in Original und Bearbeitung, auch unter Einbeziehung von Singstimmen. Schriftliche Arbeiten:
Spiel-mit-Stücke Wie bisher, außerdem: Stellungnahmen zu Fragen aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich.
Didaktik des Musizierens für die berufliche Praxis: Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine zweistündig.
Handhabung und Einsatz des Orff-Instrumentariums 5. Klasse:
Gestaltung von Reimen, Stimmungsbildern und Geschichten Sprachgebiete:
Liedbegleitung Aktuelle Themen des Weltgeschehens: Vertiefung der
Anleitung zum Musizieren mit Kindern berufsspezifischen Thematiken.
Auswahl geeigneter Spielliteratur für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Sprachpflege:
Improvisation Anregungen zu spontanen sprachlichen Äußerungen durch Gruppen- und kreatives Gestalten Klassengespräche.
Didaktische Grundsätze Sprachlehre und Rechtschreibung:
Bei der Auswahl der Spielliteratur ist aus Gründen der Motivation auf Stilvielfalt zu achten Wiederholung und der Interessenbereich Vertiefung der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen erworbenen Sprachkenntnisse.
Arrangements sind nach vorhandenen Instrumenten (auch Elektrophone und selbst gebaute Instrumente) und technischen Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler auszuwählen bzw. selbst einzurichten. Lektüre:
Besonders Interessierten und Begabten sind solistische Aufgaben Texte zu ermöglichen aktuellen Themen.
Vielfältige Auftritte der Spielmusikgruppe zB bei Gottesdiensten, Festen und Feiern sind einzuplanen. Proben aus Werken bedeutender Schriftsteller, die Fragen der Geschichte, des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens
Alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände sind zu nützen in Frankreich beleuchten.
PRAXISANLEITUNG Fachdidaktik:
Bildungs- Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und Lehraufgabe: des Sprachverständnisses
Der Unterricht soll die Kindergartenpraxis unterstützen. Er soll den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten aufzeigen, mit Erziehungs- und Bildungsangeboten auf mehrsprachig erzogener Kinder zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen, alters- und entwicklungsbedingte Probleme kennenzulernen, im Freizeitbereich - auch unter Einbeziehung der Fremdsprachen - Kontakt- und Kommunikationserfahrungen zu sammeln und so ihre sozialen Fähigkeiten - besonders im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Eltern und im Team - weiterzuentwickeln.
Lehrstoff: Besonderheiten und Problematik von gemischtsprachigen Kindergärten
1. und 2 in Österreich. Klasse (je 2 Wochenstunden):
Fächerübergreifendes Aufbereiten von Lehrplaninhalten aus verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere Musikerziehung mit Instrumentalunterricht, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Didaktik, Kindergartenpraxis, Pädagogik, Deutsch, lebende Fremdsprache und Religion für die praktische Arbeit mit Kindern im Freizeitbereich. Schriftliche Arbeiten:
Inhalte von Aktivitäten in der Praxis Verkürzungen längerer Texte auf ihre wesentliche Aussage; persönliche Stellungnahmen und kritische Auseinandersetzungen mit verschiedenen Gegenwartsproblematiken und berufsspezifischen Fragen.
Schwerpunkten: Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine zweistündig.
Kreativer Bereich Didaktische Grundsätze: Singen - Musizieren; Hören - Zeichnen - Malen; Falten - Formen - Bauen.
Darstellender Bereich: Darstellendes Spiel; Rollen- und Stegreifspiel; Schattenspiel - Puppentheater Eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung setzt die fast ausschließliche Verwendung der Fremdsprache von Beginn an voraus (aufgeklärte Einsprachigkeit).
Motorischer Bereich: Textiles Gestalten; Nähen - Knüpfen - Weben Die Schülerinnen und Schüler sollen sich möglichst bald an eine normale Sprechweise gewöhnen.
Sprachlicher Bereich: Vorlesen; Erzählen - Sprechen; Gespräch - Wortspiele - Reimen; Nacherzählen - Fabulieren. Verschiedenen Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern die französische Lebensweise zu veranschaulichen (Medien, Lieder, Landkarten), sind zu nützen. Schülerbriefwechsel sollte gefördert werden. Ein möglichst hoher Grad an Sprechfertigkeit und eine natürliche Ausdrucksweise sind durch Hörübungen, lebensnahe Gestaltung von Sprechsituationen, den Einsatz geeigneter Medien (zB Kassetten, Filme, Computer, Sprachlabor ua.) und durch Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erreichen.
Übung im Aufbau ausbaufähiger Sammlungen von Spielen, Büchern Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit der Ausdrucksweise zu dienen und Beschäftigungsmaterialien sowie im Anlegen von fachspezifischen Karteien daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterrichtsgeschehen zu stehen.
Verarbeiten der von den Schülerinnen und Schülern gemachten Erfahrungen bei Einblick in verschiedene Sozial-, Krankheits- und Notsituationen. Erwerben einer offenen Als Lesestoff können neben dem approbierten Lehrbuch auch Klassenlesetexte und toleranten Haltung für die Bedürfnisse der Familien mit Problemkindern altersgemäße Zeitungs- und bei der Überwindung von Sprachbarrieren Zeitschriftenartikel verwendet werden.
Didaktische Grundsätze: Auf fächerübergreifende Aspekte und projektorientierte Vorgangsweise ist Bedacht zu nehmen.
Der Unterricht ist von Fachkräften zu gestalten, die eine Koordination mit der Didaktik und Kindergartenpraxis durchführen können. Der unterschiedlichen Schwerpunkte wegen können bei Bedarf abwechselnd verschiedene Lehrerinnen und Lehrer eingesetzt werden, wobei die Semesterwochenstundenzahl beizubehalten ist. Der Unterrichtsertrag ist durch fundierte Vor- und Nachbesprechung und Führung einfacher Protokolle zu sichern. In der praktischen Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler persönliche Möglichkeiten ihrer Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit ohne Leistungsdruck entfalten und erproben können. ITALIENISCH
Die Blockung der Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist möglich. Bildungs- und Lehraufgabe:
INTERKULTURELLE ERZIEHUNG Befähigung der Schülerinnen und Schüler, sich mündlich und schriftlich so auszudrücken, wie es der Alltag und das Berufsleben erfordern.
Bildungs- und Lehraufgabe: Vermittlung sprachlicher Grundkenntnisse in den Sachgebieten der persönlichen Umwelt, Vermittlung der berufsspezifischen Sprachkenntnisse, die für eine Tätigkeit mit Kindern erforderlich sind.
Der Unterricht hat zum Ziel, in einer Zeit zunehmender Migration in allen Teilen der Welt die Probleme bewußt zu machen, die daraus sowohl für die Migranten als auch für die Population des jeweiligen Immigrationslandes entstehen. Ferner muß er jene Probleme, die sich aus der Zugehörigkeit der bodenständigen Volksgruppen zB der Slowenen, Kroaten und Ungarn zur österreichischen Bevölkerung ergeben, sowie Probleme, die aufgrund der zunehmend stärker werdenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und medialen Vernetzung Europas und der Welt entstehen, aufgreifen und erörtern. Aus solcher Bewußtheit - im kognitiven wie auch im emotionalen Bereich - sollen jene sozialen Einstellungen, Haltungen und Verhaltensweisen entwickelt bzw. gefördert werden, die das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen nicht nur möglich machen, sondern zur Quelle positiver kreativer Lebensformen werden lassen. Einführung in das politische, soziale und kulturelle Leben Italiens.
Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen zu erkennen, daß viele Bedürfnisse, Eigenschaften, Merkmale, Fähigkeiten und Fertigkeiten allen Menschen zu eigen sein können, wenngleich die Art ihrer Ausprägung, das heißt die kulturelle Identität der Menschen aus verschiedenen Ländern, gemäß den unterschiedlichen Bedingungen in verschiedenen Lebensräumen zu verschiedenen Zeiten der geschichtlichen Entwicklung sehr unterschiedlich sein kann. Das bessere Erziehung zum Verständnis der eigenen kulturellen Herkunft und Eigenart sowie derjenigen von Menschen aus anderen Kulturräumen soll helfen, etwaig bestehende Vorurteile abzubauen fremder Wesensart und die notwendigerweise entstehenden gegenseitigen Mißverständnisse zur Bereitschaft zu ertragen.
Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher sollen befähigt werden, mit Integrationsproblemen (Sprachbarrieren, Ausgrenzungen und dergleichen) in der Kindergruppe möglichst adäquat umzugehen internationaler Zusammenarbeit.
Lehrstoff:
4. und/oder 5 1. Klasse (1 Wochenstunde durch 2 oder 2 in einem Schuljahre):
Mögliche Zielperspektiven für die Arbeit in Kindergarten und Hort Sachgebiete:
Erfahrungsbereich kulturelle Identität, basierend auf intra- und interpersonellen Erfahrungen und Einsichten Umwelt und Alltag: Schule, Familie, Wohnung, Haus; Uhr, Tagesablauf, Monate, Jahreszeiten; der menschliche Körper, Personenbeschreibungen, Alter; auf der Straße.
- Bewußtwerdung von Vorurteilen, Stereotypen und Klischees Sprachpflege:
- Sensibilisierung für gefühlsmäßiges Angemutetsein von „fremd” Schulung des Gehörs (unter Heranziehung audiovisueller Hilfsmittel); Vermittlung möglichst einwandfreier Aussprache durch planmäßige Sprechübungen. Festigung des Wortschatzes durch Dialoge sowie Umformungen und „vertraut” Einsetzübungen: Auswendiglernen kurzer Texte.
- Bewußtmachung von Konfliktpotentialen, die interkulturellen Begegnungen inhärent sind. Sprachlehre und Rechtschreibung:
- Integration dieser Bewußtseinsinhalte in die eigene Identität, um den Umgang mit Integrationsproblemen (Sprachbarrieren, Ausgrenzungen und dgl.) in der Kindergruppe möglichst adäquat zu gestalten. Hauptwort mit Artikel: Eigenschaftswort: Mehrzahlbildung des Haupt- und Eigenschaftswortes, ihre Übereinstimmung in Geschlecht und Zahl;
Erfahrungsbereich Strukturierung und Organisation (Rahmenbedingungen, Raum, Zeit) die mit dem Artikel verschmelzbaren Vorwörter a, di, in, su;
- spezielle räumliche Vorkehrungen persönliches Fürwort, besitzanzeigendes Fürwort, fragendes und hinführendes Fürwort; Grund- und Ordnungszahlen; Hilfszeitwörter avere und essere; regelmäßiges Zeitwort in der aktiven Form der Gegenwart, der zusammengesetzten Vergangenheit (passato prossimo);
- spezielle materielle Ausstattung das rückbezügliche Zeitwort, einige unregelmäßige Zeitwörter; Frage, Verneinung; Mengenangaben; bezügliche Fürwörter.
- spezielle Rahmenbedingungen hinsichtlich Personal, Anzahl der Kinder pro Gruppe und Altersstruktur der Gruppe Lektüre:
- spezielle Planung (lang-, mittel- und kurzfristige Zielsetzungen) im Hinblick auf die Möglichkeiten der Integration von interkulturellem Lernen und interkulturellen Bildungsinhalten in die Kindergartenarbeit. Beschreibungen, Geschichten, Bilderbücher, einfache Gedichte,
Erfahrungsbereich Erziehungs- und Bildungsarbeit Lieder, Dialoge.
- Verschiedenheit der Vorerfahrungen von Kindern, daher unterschiedliche Ausgangssituationen bei der Eingewöhnung Schriftliche Arbeiten:
- Umgang mit Muttersprache und Zweitsprache Abschreibübungen, Diktate, ausgehend vom durchgearbeiteten Lesestoff, Beantwortung einfacher Fragen im Anschluß an das Gelesene. Gelegentliche Übersetzungen zur Festigung der grammatikalischen Kenntnisse. Einsetzübungen, Umformung von Sätzen, Bildung von Satzreihen nach Mustersätzen.
- das Spiel als Medium interkulturellen Lernens (Gleichheiten bzw Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr. Unterschiede der Spielformen, der Spielregeln)
- Möglichkeiten der Mitarbeit von mit der jeweiligen Muttersprache und Kultur vertrauten Personen im Kindergarten bzw. im Hort 2. Klasse:
- Möglichkeit, das Gruppenprofil (Gruppierungen innerhalb der Kindergruppe) zu beobachten, zu beeinflussen bzw. zu lenken Sprachgebiete:
- Vermittlung von Alltagskultur in Erwachsenen/Kind und Kind/Kind Begegnung Erweiterung des Tagesablaufes („small talk”Geschäfte, Markt, Warenhaus), Kleidung, Essen, Einkaufen, Sitten und Gebräuche und dgl.) Mode, Mahlzeiten, Speisen und Getränke, Spiele.
- Spezielle Probleme der Zusammarbeit (Anm.: richtig: Zusammenarbeit) mit der Familie bzw. der Schule Didaktische Grundsätze Sprachpflege:
Das bevorzugte didaktische Vorgehen der unverbindlichen Übung Interkulturelle Erziehung ist die Selbsterfahrung, möglichst im Rahmen von kulturell heterogenen Gruppen. Vermittlungsebene ist die Alltagskultur, und zwar sowohl die landesübliche als auch die fremder Länder. Es geht dabei um die Werte, Sitten und Traditionen, die in bestimmten Gesetzen, religiösen Vorschriften, Normen sowie in Gewohnheiten, Regeln und Bräuchen ihren Ausdruck finden. Sie sind Orientierungshilfen für das individuelle Verhalten des Menschen sowie für das Zusammenleben des Menschen im Rahmen (s)einer bestimmten Kulturzugehörigkeit. Aussprache- und Sprechübungen: Verbesserung der Aussprache unter besonderer Berücksichtigung der Satzmelodie, Bildbeschreibungen, Auflösung geeigneter Lesestoffe in Fragen und Antworten, Umformungen, Alltagsdialoge, Verwendung von Tonbändern.
Es geht dabei um das erzieherische Bemühen, neben der als natürlich empfundenen, selbstverständlichen (im eigentlichen Sinn des Wortes!) Alltagskultur auch andere kennenzulernen und als gleichwertig anzuerkennen. Solche Kenntnis kann den Erfahrungshorizont im Sinne von Multikulturalität erweitern helfen Sprachlehre und so den friedlichen Umgang der Menschen untereinander fördern. Interkulturelle Orientierung in der Bildungsarbeit soll verhindern helfen, daß Kinder anderer kultureller Provenienz um jeden Preis - auch den des Verlustes der eigenen Identität - in unsere Kultur integriert werden, aber auch, daß die eigene, österreichische Kultur verwässert, verallgemeinert, angeglichen wird, weil das gleichermaßen den Verlust der eigenen Identität zur Folge hätte. Die Verteidigung der Unterschiede wie auch der Gleichheiten der jeweiligen Identität gegenüber autoritärer und/oder totalitärer Versuchung ist ein wesentliches Ziel dieser Arbeit. Rechtschreibung:
Aus derartigen Versuchungen entwickeln sich Spannungen und Konflikte, deren Opfer zumeist die Angehörigen der „fremden” Kultur sind. Diese Thesen sollten als Grundlage des Unterrichtes dienen. Zukunft; Befehlsform; regelmäßige und unregelmäßige Steigerung des Eigenschaftswortes; die betonten und unbetonten persönlichen Fürwörter; Zeitwort; imperfetto - passato prossimo - trapassato prossimo.
Interkulturelle Orientierung der Bildungsarbeit kann nicht in der bedingungslosen Integration von Kindern anderer Kulturräume in unser Wertsystem münden. Die Verteidigung der Unterschiede und Identitäten gegenüber jeglicher totalitärer und autoritärer Versuchung ist ein wesentliches Ziel dieser pädagogischen Arbeit. Demnach soll Interkulturelle Erziehung im Kindergarten und im Hort auch keine schleichende Landnahme durch fremde Kulturen, sondern eine Bereicherung unseres kulturellen Lebens sein. Lektüre:
Der Unterricht ist von Fachkräften zu gestalten, die eine Koordination mit der Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis durchführen können. Der Unterrichtsertrag ist durch fundierte Vor und Nachbesprechungen sowie Führung einfacher Protokolle zu sichern. In der praktischen Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler persönliche Möglichkeiten entfalten können. Wie in der 1. Klasse mit gesteigerten Anforderungen; leichte
Die Blockung der Unterrichtsstunden Textproben aus didaktischen Gründen ist möglich Kinder- und Jugendbüchern.
DARSTELLENDES SPIEL Schriftliche Arbeiten:
Bildungs- und Lehraufgabe: Freiere Diktate, Beantwortung von Fragen im Anschluß an die gelesenen Texte, Übersetzungsübungen; kurze Erlebnisberichte, einfache Briefe.
Ziel des Unterrichtes ist Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
- eine Sensibilisierung im Hinblick auf Selbsterfahrung, Partnererfahrung und Raumwahrnehmung; 3. Klasse:
- die Erziehung zur kritischen Wahrnehmung von Kommunikationssignalen; Sachgebiete:
- die Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Handhabung Großstadt, Sport und Darbietung szenischen Materials Spiele, Gesundheit (Arzt, Spital, Apotheke); Welt des Kindes, Familie und Gesellschaft, Rolle von Mann und Frau.
- die Bedachtnahme auf die beruflichen Erfordernisse im Hinblick auf die Auswahl der Spielformen und Stoffe. Sprachpflege:
Die Schülerinnen Sprechübungen: Ordnung des Wortschatzes nach Sachgebieten mit besonderer Berücksichtigung der für den beruflichen Alltag nötigen Ausdrücke und Schüler sollen Wendungen. Wiedergabe der wesentlichen Gedanken längerer Textabschnitte und einfache Stellungnahmen.
- soziale Interkationsfähigkeit auf der Basis darstellender Spiele erwerben; Sprachlehre und Rechtschreibung:
- eigene Kreativität bei verbalen Gerundium, Bildung und nonverbalen Kommunikationsformen innerhalb der Gruppe kennenlernen Verwendung des Konditionals und entfalten des Konjunktivs, soweit es zum Verständnis des Lesestoffes notwendig ist. Befehlsform 3. Person. Leideform; unregelmäßige Mehrzahlbildung der Hauptwörter.
- szenisches Spiel in seiner gesellschaftlichen und erzieherischen Funktion durchschauen; Lektüre:
- kreativen Einsatz der sprachlichen, mimischen und körperlichen Ausdrucksfähigkeit bei szenischen Aktivitäten aller Art erproben; Leichte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel; nicht zu schwierige
- dramaturgische Problemlösungen in allen Bereichen des szenischen Spieles planen und durchführen. Textproben der modernen italienischen Literatur: Berücksichtigung von
Lehrstoff: Kinder- und Jugendliteratur.
1. bis 4. Klasse (je 2 Wochenstunden) Fachdidaktik:
Von einfachen zu schwierigen Aufgaben fortschreitend, Übungen im Rezitieren und Darstellen (verbal und nonverbal) ausgewählter, der Altersstufe angemessener Werke; Spielformen wie Stegreifspiel, Situationsspiel, Entscheidungsspiel, Planspiel (Debatte, Verhandlung), selbsterarbeitetes Spiel, Pantomime, Maskenspiel, Menschenschattenspiel, Figurenschattenspiel, Puppenspiel. Anleitung zur weitgehend selbständigen Ausführung aller damit verbundenen künstlerischen und technischen Arbeiten. Vertrautwerden mit dem Theaterbetrieb. Anlegen einer Spielkartei oder einer Spielsammlung. Anlegen einer ausbaufähigen Sammlung von Spielen, Reimen, Liedern und Geschichten; erste Einführung in die pädagogische Terminologie.
Didaktische Grundsätze Schriftliche Arbeiten:
Die bei den darstellenden Spielen gebotenen Möglichkeiten zur Persönlichkeitsbildung, Gemeinschaftserziehung und Teamarbeit sind auszunutzen. Die Umsetzung auf die spätere berufliche Arbeit in Kindergarten und Hort sowie die Anwendung bei der Fest- und Feiergestaltung ist speziell zu berücksichtigen. Außer den bisherigen Übungen, kurze Zusammenfassungen der gelesenen Texte, einfache Stellungnahmen zu allgemeinen Themen (zB Texte, Hörbeispiel).
Zusammenarbeit mit den Unterrichtsgegenständen Pädagogik, Deutsch, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Leibeserziehung, Musikerziehung, Instrumentenbau, Spielmusik, Bildnerische Erziehung und Werkerziehung. Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.
SPRECHERZIEHUNG 4. Klasse:
Bildungs- und Lehraufgabe Sachgebiete:
Ziel des Unterrichtes ist die Verbesserung der für den künftigen Beruf erforderlichen Sprechweisen und Sprechtechniken sowie der Fähigkeit, persönlich gestaltete und frei gehaltene Rede- und Gesprächsführung im Beruf einsetzen zu können. Pädagogische und psychologische Themenkreise aus dem Bereich der Kindererziehung und der Entwicklung des Kindes; Arbeit im Kindergarten; soziale Einrichtungen in Italien.
Lehrstoff Sprachlehre und Rechtschreibung:
2. Klasse (2 Wochenstunden): Systematische Übersicht über die unregelmäßigen Zeitwörter und über den Gebrauch der Zeiten und der Modi; bezügliche Fürwörter cui und quale; Gebrauch der wichtigsten Vor- und Bindewörter.
Einführung in die wesentlichen physiologischen Vorgänge beim Sprechen; Beachtung der richtigen Atemtechnik; Lautlehre; Lektüre:
Artikulation und Stimme; verschiedene Arten des Stimmeinsatzes; Texte aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich, sonst wie
Beseitigung geringfügiger Sprechdefizite 3. Klasse mit gesteigerten Anforderungen.
Übung im lautreinen Sprechen. Anwendung in Sprechtexten mit besonderer Berücksichtigung eines klangvollen Sprechens auch an Beispielen aus der Literatur sowie aus Kinder- und Jugendbüchern. Fachdidaktik:
Verschiedene Formen didaktischen Sprechens: erzählendes Sprechen, Sprachakzente, erzieherisches Sprechen, praxisbezogenes Sprechen. Erweiterung der Sammlung; Auswahl an geeigneten Bilderbüchern.
Erproben von Möglichkeiten Einführung in der Vortragstechnik. Übung im Gesprächs- und Diskussionsverhalten die Besonderheiten des kindlichen Sprachkodes.
Möglichkeiten zur Feststellung und Hilfen zum Abbau geringfügiger Schriftliche Arbeiten:
Sprachfehler bei Kindergarten- Wie bisher; außerdem Stellungnahme zu Fragen aus dem pädagogischen und Hortkindern psychologischen Bereich.
Didaktische Grundsätze: Vier Schularbeiten, drei einstündig, eine zweistündig.
Die erarbeiteten Grundlagen bilden die Voraussetzung für die verschiedensten Sprechsituationen, die im angewandten Sprechen (erzieherischen Sprechen) ihren Niederschlag finden, wobei das vorbildliche Sprechverhalten der Lehrerin/des Lehrers und die Zuhilfenahme audiovisueller Mittel die Voraussetzung zur Erreichung dieses Zieles bilden soll. Werden Teilbereiche des Sprachaktes zeitweise isoliert geübt, so müssen sie immer wieder in den gesamten Sprechablauf einmünden. 5. Klasse:
Dieses Angebot sollte insbesondere denjenigen Schülerinnen und Schülern empfohlen werden, für die - über die im Pflichtgegenstand Deutsch der ersten Klasse angebotene Sprecherziehung hinaus - eine spezielle Förderung im Hinblick auf die künftige Berufstätigkeit zweckmäßig erscheint. Sachgebiete:
LITERATURPFLEGE Aktuelle Themen des Weltgeschehens; Vertiefung der
Bildungs- Lehraufgabe: berufsspezifischen Thematiken.
Ziel des Unterrichtes ist es, das Verständnis für Dichtung zu vertiefen sowie das Interesse an der Lektüre, an wertvollen Theater- und Filmaufführungen bzw. Hör- Sprachlehre und Fernsehspielen zu fördern. Rechtschreibung:
Lehrstoff: Zusammenfassung, Vertiefung und Ergänzung des bisher Gelernten;
4. und 5. Klasse (je 1 Wochenstunde): passato remoto, soweit es zum Verständnis des Lesestoffes notwendig
Interpretationsübungen und Diskussionen über Texte der Weltliteratur (mit besonderer Berücksichtigung des Gegenwart), auch über Hörspiele, Fernsehspiele, Filme und Theateraufführungen ist.
Eingehen auf besondere literarische Interessen der Schülerinnen und Schüler. Lektüre:
Didaktische Grundsätze: Proben aus Werken bedeutender Schriftsteller, die Fragen der Geschichte, des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens
„Literaturpflege” ist keine Erweiterung der dem Pflichtgegenstand in Italien beleuchten.
Deutsch zugemessenen Unterrichtsstunden. Sprachpflege:
Hauptaufgabe dieser Übungen ist es, Anregung zur spontanen sprachlichen Äußerung durch lebendige Auseinandersetzung die Schülerinnen und Schüler zu weiterer Gruppen- und selbständiger Beschäftigung mit literarischen Werken zu führen Klassengespräche.
BIOLOGISCHE ÜBUNGEN Fachdidaktik:
Bildungs- Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und Lehraufgabe: des Sprachverständnisses
Der Unterricht baut auf den Unterricht des Pflichtgegenstandes Biologie und Umweltkunde auf und orientiert sich an dessen Lernzielen und -inhalten, soll diese aber insbesondere auf dem praktischen Sektor erweitern und vertiefen sowie die Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Arbeiten anleiten und hinführen. mehrsprachig erzogener Kinder; Besonderheiten und Problematik von
Lehrstoff: gemischtsprachigen Kindergärten in Österreich.
1. oder 2. oder 3. Klasse (2 Wochenstunden) Schriftliche Arbeiten:
Kennenlernen und Einüben der wichtigsten in der Biologie und Umweltkunde gebräuchlichen Arbeitsmethoden und Arbeitstechniken. Schulung der Beobachtung und der Fähigkeit, das Beobachtete in adäquater Weise richtig wiederzugeben und darzustellen. Darüber hinaus sollten die Schülerinnen und Schüler speziell die Fähigkeit erwerben: Verkürzung längerer Texte auf ihre wesentliche Aussage. Persönliche Stellungnahmen und kritische Auseinandersetzung mit Gegenwartsproblemen und berufsspezifischen Fragen.
- zur sachgerechten Verwendung von Arbeitsgeräten Vier Schularbeiten, drei einstündig, eine zweistündig.
- zur Einrichtung und Betreuung einer permanenten Ausstellung von verschiedenen Naturobjekten, Didaktische Grundsätze:
- zum selbständigen Anlegen Eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung setzt die fast ausschließliche Verwendung der Fremdsprache von Sammlungen, Beginn an voraus (aufgeklärte Einsprachigkeit).
- zur eigenständigen Betreuung von Zimmerpflanzen Die Schülerinnen und Kulturen, Schüler sollen sich möglichst bald an eine normale Sprechweise gewöhnen.
- zur Einrichtung und Pflege von Aquarien, Terrarien, Kleinbiotopen, Verschiedenen Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern die italienische Lebensweise zu veranschaulichen (Medien, Lieder, Landkarten), sind zu nützen. Schülerbriefwechsel sollte gefördert werden. Ein möglichst hoher Grad an Sprechfertigkeit und eine natürliche Ausdrucksweise sind durch Hörübungen, lebensnahe Gestaltung von Sprechsituationen, den Einsatz geeigneter Medien (zB Kassetten, Filme, Computer, Sprachlabor ua.) und durch Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erreichen.
- zum exemplarischen Beobachten von Tieren (unter Einhaltung und Berücksichtigung Die Schulung in der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen), Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit der Ausdrucksweise zu dienen und daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterrichtsgeschehen zu stehen.
- zum eingehenden Studium von Naturobjekten mit Hinweisen auf methodenwissenschaftliche Forschung Als Lesestoff können neben dem approbierten Lehrbuch auch Klassenlesetexte und altersgemäße Zeitungs- und Zeitschriftenartikel verwendet werden.
Didaktische Grundsätze: Auf fächerübergreifende Aspekte und projektorientierte Vorgangsweisen ist Bedacht zu nehmen.
Diese Vertiefung sollte in Einzel- und in Gruppenarbeit erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler sollten durch die eigene Betätigung zusammenhängendes Naturgeschehen besser erfassen und eine auf Verständnis beruhende verantwortungsvolle Einstellung zur Natur gewinnen, um sie Kindern (und Jugendlichen) vermitteln zu können. Durch die eigene Betätigung sollen die Schülerinnen und Schüler wertvolle Impulse für die Berufsarbeit gewinnen. D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN
Auf Genauigkeit bei der Durchführung der Beobachtungen und Versuche ist stets Wert zu legen. Das Führen von Protokollen ist zweckmäßig. Die gültigen Sicherheitsbestimmungen sind zu beachten. CHORGESANG
INFORMATIK Bildungs- und Lehraufgabe:
Bildungs- Ziele des Unterrichts in Chorgesang sind das Kennenlernen von Chorliteratur als Weg zu besserem Musikverständnis und Lehraufgabe: der Gebrauch der Stimme als selbstverständliches Mittel musikalischer Äußerung.
Den Schülerinnen und Schülern sollen die Grundlagen der neuen Technologien vermittelt werden. Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der Informatik, sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere deren Denk- und Arbeitsweisen, Möglichkeiten ihrer Anwendung und Perspektiven ihrer möglichen Weiterentwicklung kennenlernen. Dabei sollen den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten des gemeinsamen Singens eröffnet werden, die sie zur aktiven Teilnahme am Musikleben befähigen, zu ihrer Persönlichkeitsbildung beitragen und die künftige musikalische Arbeit im Beruf erleichtern helfen. Im besonderen sind zu fördern:
Lehrstoff: - richtige Atmung und Körpergefühl
1. - klangvolles Singen und 2. Klasse (2 Wochenstunden): Sprechen
Einführung in die Grundbegriffe der EDV (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe). Exemplarische Anwendung auf praktische Problemstellungen aus verschiedenen persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensbereichen sowie aus verschiedenen Unterrichtsgegenständen (in Form von Beispielen). - reine Intonation
Hardware - ökonomischer Gebrauch der Stimme und Aufbau einer stimmlichen Kondition im Hinblick auf die berufliche Belastbarkeit
Erste Einführung in die Hardware (Aufbau und Arbeitsweise): - grundlegende Fähigkeiten der Chorleitung.
Prozessor, Speicher, Peripherie. Lehrstoff:
Software 1. bis 5. Klasse:
Grundzüge einer problemorientierten Programmiersprache, um einfache Probleme mit dem Computer lösen zu können. Programmstrukturen. Datenstrukturen. Lockerungsübungen
Arbeiten mit Anwendersoftware, insbesondere Textverarbeitung, Dateiverwaltung, Tabellenkalkulation. Stimmbildungsübungen zu Zwerchfellatmung und Atemreflex, zu weichem
Auswirkungen im wirtschaftlichen, sozialen Einsatz und persönlichen Registerausgleich
Bereich. Aspekte des Datenschutzes. Artikulationsübungen
Didaktische Grundsätze: Geistliche und weltliche Chorliteratur aus allen Epochen und Stilrichtungen, auch unter Einbeziehung von Instrumenten.
Durch praktisches Arbeiten am Computer sollen die Schülerinnen und Schüler mit elektronischer Datenverarbeitung vertraut gemacht werden. Dazu sollen neben der Analyse und Lösung einfacher logischer Probleme auch Aufgabenstellungen aus praxisnahen Gebieten behandelt werden (zB Statistik, Buchhaltung). Didaktische Grundsätze:
Wenn möglich sollte im Unterricht Kontakt mit fertiger Software angeboten werden. Die Bei der Auswahl der Chorliteratur ist aus Gründen der Motivation auf Stilvielfalt zu achten und der Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler sollten auch Einblick gewinnen, wie Kinder mit Mikroelektronik umgehen lernen miteinzubeziehen.
MEDIENKUNDE Textverständnis ist als Grundlage für die musikalische Erarbeitung zu sehen.
Bildungs- Chorsätze sind nach den jeweiligen schulischen Gegebenheiten auszuwählen und Lehraufgabe: einzurichten.
Der Unterricht soll Grundkenntnisse über Kommunikationsphänomene vermitteln Besonders interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern sind solistische Aufgaben zu ermöglichen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die erzieherische Bedeutung erkennen, die Massenmedien wie Spielfilm, Hörfunk und Fernsehen, ebenso wie die Printmedien oder das Theater, ausüben. Vielfältige Auftritte des Chores, zB bei Gottesdiensten, Festen, Feieren und Wettbewerben sind einzuplanen.
Sie sollen zu kritischem Umgang mit Massenmedien befähigt werden; sie sollen lernen, grundsätzliche Erkenntnisse Alle Möglichkeiten der Medienerziehung in Horten anzuwenden Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände sind zu nützen.
Lehrstoff: SPIELMUSIK
4. Bildungs- und 5. Klasse (je 2 Wochenstunden) Lehraufgabe:
Vermittlung eines Einblicks Ziele des Unterrichtes in die Herstellung Spielmusik sind das Kennenlernen von Filmen, Fernsehsendungen, HF-Programmen, Tonträgern, Printmedien, insbesondere Zeitungen Instrumentalliteratur in Original und Zeitschriften Bearbeitung als Weg zu besserem Musikverständnis und die Fähigkeit zum gemeinsamen Musizieren durch Konzentration und Rücksichtnahme.
Anleitung zu Eigenproduktionen von AV-Medien wie: Diaserien, Kurzfilmen, Ton- und Videoaufnahmen, Hort- und Lagerzeitungen ua. und deren Einsatz im Beruf, insbesondere auch in der Elternarbeit. Dabei sollen den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens eröffnet werden, die sie zur aktiven Teilnahme am Musikleben befähigen, zu ihrer Persönlichkeitsbildung beitragen und die künftige musikalische Arbeit im Beruf erleichtern helfen.
Kritische Einsicht in Kommunikationsphänomene Die im Instrumentalunterricht erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sind anzuwenden.
Selbsterleben der Wirkweisen von Medien und Deduktion von Folgerungen für die Medienerziehung (Gefahren Die in Musikerziehung erworbenen Kenntnisse und positive Möglichkeiten der Medien. Sinnvoller Gebrauch der Medien für praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Orff-Instrumentariums sollen im Hinblick auf die Freizeitgestaltung und kritisch selektive Teilnahme zur persönlichen Bereicherung) berufliche Praxis intensiviert werden.
Kritische Beobachtung und Analyse von Medienprodukten, Einübung in den Umgang mit Medien und deren Auswertung. Auswahl Fähigkeiten zur Leitung von Film- und Fernsehprogrammen und deren erzieherische Auswertung im Hortleben. Spielmusikgruppen sollen erworben
Übung im Einsatz der Geräte und in der Gerätebedienung werden.
Didaktische Grundsätze Lehrstoff:
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den aktiven Umgang mit Medien, durch Eigenerleben und gezielte Anregungen, eine Fertigkeit beim Einsatz von Medien im Beruf, insbesondere in Horten sowie in der Elternarbeit, erwerben können. 2. bis 5. Klasse:
LEIBESERZIEHUNG Spielliteratur aus allen Epochen und Stilrichtungen in Original und Bearbeitung, auch unter Einbeziehung von Singstimmen.
Bildungs- und Lehraufgabe: Spiel-mit-Stücke
Die unverbindlichen Übungen sollen einerseits die im Pflichtgegenstand behandelten Übungsbereiche vertiefen (Bildung von Neigungsgruppen, zB Basketball, Geräteturnen, Leichtathletik, Volkstanz, Schwimmen, Wandern), sie andererseits aber auch ergänzen. Sie dienen sowohl der Verbesserung und Erweiterung Didaktik des Eigenkönnens wie auch einer vertieften Einsicht in Musizierens für die didaktischen und leibeserziehlichen Anliegen und Aufgaben (siehe auch Pflichtgegenstand). berufliche Praxis:
Lehrstoff: Handhabung und Einsatz des Orff-Instrumentariums
1. bis 5. Klasse (je 2 Wochenstunden): Gestaltung von Reimen, Stimmungsbildern und Geschichten
Ausgewählte Übungsbereiche aus dem Lehrstoff des Pflichtgegenstandes Leibeserziehung, die den örtlichen Gegebenheiten, den persönlichen Voraussetzungen und den Interessen der Schüler gerecht werden; auch Angebote, die der künftigen Berufsausübung dienen können. Liedbegleitung
Spezialisierung und Perfektionierung in bestimmten Übungsbereichen. Verschiedene freizeitorientierte Sportarten, die im Pflichtgegenstand nicht angeboten werden (zB Tennis, Tischtennis, Rudern, Judo). Anleitung zum Musizieren mit Kindern
Spezifische Übungsangebote Auswahl geeigneter Spielliteratur für Kinder, die der motorischen Förderung besonders bedürfen. Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Jugendgemäße Trainingsformen. Improvisation und kreatives Gestalten
Didaktische Grundsätze:
Die unverbindlichen Übungen können als Klassen-, als Mehrklassen-, aber auch als Mehranstaltenkurse geführt werden. Eine Blockung Bei der Stunden Auswahl der Spielliteratur ist möglich aus Gründen der Motivation auf Stilvielfalt zu achten und der Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.
Da die Lehrstoffangaben im Lehrplan die einzelnen Übungsbereiche nur andeuten bzw. manche Ergänzungsstoffe überhaupt nicht nennen, ist für jede unverbindliche Übung eine eigene Lehrstoffverteilung auszuarbeiten. Bei der Erteilung des Unterrichtes wird die Verwendung des Kurssystems in einzelnen Bereichen besonders vorteilhaft sein. Arrangements sind nach vorhandenen Instrumenten (auch Elektrophone und selbst gebaute Instrumente) und technischen Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler auszuwählen bzw. selbst einzurichten.
Das Prinzip der aktiven Mitgestaltung durch die Schülerinnen Besonders Interessierten und Schüler (Übernahme von Organisationsaufgaben, Vorbereitung von Wettkämpfen ua.) ist Begabten sind solistische Aufgaben zu beachten ermöglichen.
Diese didaktischen Grundsätze sind unter Wahrung Vielfältige Auftritte der relevanten Punkte in den didaktischen Grundsätzen des Pflichtgegenstandes Leibeserziehung zu berücksichtigen Spielmusikgruppe zB bei Gottesdiensten, Festen und Feiern sind einzuplanen.
E Alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände sind zu nützen. FÖRDERUNTERRICHT
Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff, Didaktische Grundsätze: PRAXISANLEITUNG
Ziel des Förderunterrichtes ist die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes in der jeweiligen Klasse durchgenommenen Lehrstoffs für die Schülerinnen und Schüler, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, wobei von der Voraussetzung auszugehen ist, daß es sich um geeignete und leistungswillige Schülerinnen Bildungs- und Schüler handelt. Lehraufgabe:
Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts in dem betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden. Der Unterricht soll die Kindergartenpraxis unterstützen. Er soll den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten aufzeigen, mit Erziehungs- und Bildungsangeboten auf Kinder zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen, alters- und entwicklungsbedingte Probleme kennenzulernen, im Freizeitbereich - auch unter Einbeziehung der Fremdsprachen - Kontakt- und Kommunikationserfahrungen zu sammeln und so ihre sozialen Fähigkeiten - besonders im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Eltern und im Team - weiterzuentwickeln.
--------------------------------------------------------------------- Lehrstoff:
*1) Praxiswochen: Sieben Wochen, auf die einzelnen Klassen laut Lehrplan verteilt. Bei zusätzlicher Ausbildung zum Erzieher an Horten außerdem drei Wochen Ferialpraktikum nach Abschluß der 3 1. oder 4 und 2. Klasse.:
*2) In der 4. Klasse Gitarre oder Flöte sowie in der 5. Klasse Bildnerische Erziehung oder Werkerziehung nach Wahl der Schülerinnen und Schüler. Fächerübergreifendes Aufbereiten von Lehrplaninhalten aus verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere Musikerziehung mit Instrumentalunterricht, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Didaktik, Kindergartenpraxis, Pädagogik, Deutsch, lebende Fremdsprache und Religion für die praktische Arbeit mit Kindern im Freizeitbereich.
*3) Kann auch als Mehrklassenkurs geführt werden. *4) Kann nur einmal im Rahmen der Ausbildung besucht werden. *5) Als Klassen- oder Mehrklassenkurs durch einen Teil des Unterrichtsjahres. Der Förderunterricht kann bei Bedarf Inhalte von Aktivitäten in jedem der in dieser Rubrik angeführten Unterrichtsgegenstände je Unterrichtsjahr und Klasse höchstens insgesamt dreimal für eine Kursdauer von jeweils höchstens 8 Wochen eingerichtet werden. Eine Schülerin/ein Schüler darf je Unterrichtsjahr höchstens insgesamt vier Kurse besuchen. Praxis mit verschiedenen
Schwerpunkten:
Kreativer Bereich: Singen - Musizieren; Hören - Zeichnen - Malen; Falten - Formen - Bauen.
Darstellender Bereich: Darstellendes Spiel; Rollen- und Stegreifspiel; Schattenspiel - Puppentheater.
Motorischer Bereich: Textiles Gestalten; Nähen - Knüpfen - Weben.
Sprachlicher Bereich: Vorlesen; Erzählen - Sprechen; Gespräch - Wortspiele - Reimen; Nacherzählen - Fabulieren.
Übung im Aufbau ausbaufähiger Sammlungen von Spielen, Büchern und Beschäftigungsmaterialien sowie im Anlegen von fachspezifischen Karteien.
Verarbeiten der von den Schülerinnen und Schülern gemachten Erfahrungen bei Einblick in verschiedene Sozial-, Krankheits- und Notsituationen. Erwerben einer offenen und toleranten Haltung für die Bedürfnisse der Familien mit Problemkindern und bei der Überwindung von Sprachbarrieren.
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist von Fachkräften zu gestalten, die eine Koordination mit der Didaktik und Kindergartenpraxis durchführen können. Der unterschiedlichen Schwerpunkte wegen können bei Bedarf abwechselnd verschiedene Lehrerinnen und Lehrer eingesetzt werden, wobei die Semesterwochenstundenzahl beizubehalten ist. Der Unterrichtsertrag ist durch fundierte Vor- und Nachbesprechung und Führung einfacher Protokolle zu sichern. In der praktischen Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler persönliche Möglichkeiten ihrer Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit ohne Leistungsdruck entfalten und erproben können.
Die Blockung der Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist möglich.
INTERKULTURELLE ERZIEHUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Unterricht hat zum Ziel, in einer Zeit zunehmender Migration in allen Teilen der Welt die Probleme bewußt zu machen, die daraus sowohl für die Migranten als auch für die Population des jeweiligen Immigrationslandes entstehen. Ferner muß er jene Probleme, die sich aus der Zugehörigkeit der bodenständigen Volksgruppen zB der Slowenen, Kroaten und Ungarn zur österreichischen Bevölkerung ergeben, sowie Probleme, die aufgrund der zunehmend stärker werdenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und medialen Vernetzung Europas und der Welt entstehen, aufgreifen und erörtern. Aus solcher Bewußtheit - im kognitiven wie auch im emotionalen Bereich - sollen jene sozialen Einstellungen, Haltungen und Verhaltensweisen entwickelt bzw. gefördert werden, die das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen nicht nur möglich machen, sondern zur Quelle positiver kreativer Lebensformen werden lassen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen zu erkennen, daß viele Bedürfnisse, Eigenschaften, Merkmale, Fähigkeiten und Fertigkeiten allen Menschen zu eigen sein können, wenngleich die Art ihrer Ausprägung, das heißt die kulturelle Identität der Menschen aus verschiedenen Ländern, gemäß den unterschiedlichen Bedingungen in verschiedenen Lebensräumen zu verschiedenen Zeiten der geschichtlichen Entwicklung sehr unterschiedlich sein kann. Das bessere Verständnis der eigenen kulturellen Herkunft und Eigenart sowie derjenigen von Menschen aus anderen Kulturräumen soll helfen, etwaig bestehende Vorurteile abzubauen und die notwendigerweise entstehenden gegenseitigen Mißverständnisse zu ertragen.
Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher sollen befähigt werden, mit Integrationsproblemen (Sprachbarrieren, Ausgrenzungen und dergleichen) in der Kindergruppe möglichst adäquat umzugehen.
Lehrstoff:
4. und/oder 5. Klasse:
Mögliche Zielperspektiven für die Arbeit in Kindergarten und Hort:
Erfahrungsbereich kulturelle Identität, basierend auf intra- und interpersonellen Erfahrungen und Einsichten
- Bewußtwerdung von Vorurteilen, Stereotypen und Klischees
- Sensibilisierung für gefühlsmäßiges Angemutetsein von „fremd” und „vertraut”
- Bewußtmachung von Konfliktpotentialen, die interkulturellen Begegnungen inhärent sind.
- Integration dieser Bewußtseinsinhalte in die eigene Identität, um den Umgang mit Integrationsproblemen (Sprachbarrieren, Ausgrenzungen und dgl.) in der Kindergruppe möglichst adäquat zu gestalten.
Erfahrungsbereich Strukturierung und Organisation (Rahmenbedingungen, Raum, Zeit)
- spezielle räumliche Vorkehrungen
- spezielle materielle Ausstattung
- spezielle Rahmenbedingungen hinsichtlich Personal, Anzahl der Kinder pro Gruppe und Altersstruktur der Gruppe
- spezielle Planung (lang-, mittel- und kurzfristige Zielsetzungen) im Hinblick auf die Möglichkeiten der Integration von interkulturellem Lernen und interkulturellen Bildungsinhalten in die Kindergartenarbeit.
Erfahrungsbereich Erziehungs- und Bildungsarbeit
- Verschiedenheit der Vorerfahrungen von Kindern, daher unterschiedliche Ausgangssituationen bei der Eingewöhnung
- Umgang mit Muttersprache und Zweitsprache
- das Spiel als Medium interkulturellen Lernens (Gleichheiten bzw. Unterschiede der Spielformen, der Spielregeln)
- Möglichkeiten der Mitarbeit von mit der jeweiligen Muttersprache und Kultur vertrauten Personen im Kindergarten bzw. im Hort
- Möglichkeit, das Gruppenprofil (Gruppierungen innerhalb der Kindergruppe) zu beobachten, zu beeinflussen bzw. zu lenken
- Vermittlung von Alltagskultur in Erwachsenen/Kind und Kind/Kind Begegnung („small talk”, Kleidung, Essen, Einkaufen, Sitten und Gebräuche und dgl.)
- Spezielle Probleme der Zusammarbeit (Anm.: richtig: Zusammenarbeit) mit der Familie bzw. der Schule Didaktische Grundsätze:
Das bevorzugte didaktische Vorgehen der unverbindlichen Übung Interkulturelle Erziehung ist die Selbsterfahrung, möglichst im Rahmen von kulturell heterogenen Gruppen. Vermittlungsebene ist die Alltagskultur, und zwar sowohl die landesübliche als auch die fremder Länder. Es geht dabei um die Werte, Sitten und Traditionen, die in bestimmten Gesetzen, religiösen Vorschriften, Normen sowie in Gewohnheiten, Regeln und Bräuchen ihren Ausdruck finden. Sie sind Orientierungshilfen für das individuelle Verhalten des Menschen sowie für das Zusammenleben des Menschen im Rahmen (s)einer bestimmten Kulturzugehörigkeit.
Es geht dabei um das erzieherische Bemühen, neben der als natürlich empfundenen, selbstverständlichen (im eigentlichen Sinn des Wortes!) Alltagskultur auch andere kennenzulernen und als gleichwertig anzuerkennen. Solche Kenntnis kann den Erfahrungshorizont im Sinne von Multikulturalität erweitern helfen und so den friedlichen Umgang der Menschen untereinander fördern. Interkulturelle Orientierung in der Bildungsarbeit soll verhindern helfen, daß Kinder anderer kultureller Provenienz um jeden Preis - auch den des Verlustes der eigenen Identität - in unsere Kultur integriert werden, aber auch, daß die eigene, österreichische Kultur verwässert, verallgemeinert, angeglichen wird, weil das gleichermaßen den Verlust der eigenen Identität zur Folge hätte. Die Verteidigung der Unterschiede wie auch der Gleichheiten der jeweiligen Identität gegenüber autoritärer und/oder totalitärer Versuchung ist ein wesentliches Ziel dieser Arbeit.
Aus derartigen Versuchungen entwickeln sich Spannungen und Konflikte, deren Opfer zumeist die Angehörigen der „fremden” Kultur sind. Diese Thesen sollten als Grundlage des Unterrichtes dienen.
Interkulturelle Orientierung der Bildungsarbeit kann nicht in der bedingungslosen Integration von Kindern anderer Kulturräume in unser Wertsystem münden. Die Verteidigung der Unterschiede und Identitäten gegenüber jeglicher totalitärer und autoritärer Versuchung ist ein wesentliches Ziel dieser pädagogischen Arbeit. Demnach soll Interkulturelle Erziehung im Kindergarten und im Hort auch keine schleichende Landnahme durch fremde Kulturen, sondern eine Bereicherung unseres kulturellen Lebens sein.
Der Unterricht ist von Fachkräften zu gestalten, die eine Koordination mit der Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis durchführen können. Der Unterrichtsertrag ist durch fundierte Vor und Nachbesprechungen sowie Führung einfacher Protokolle zu sichern. In der praktischen Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler persönliche Möglichkeiten entfalten können.
Die Blockung der Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist möglich.
DARSTELLENDES SPIEL
Bildungs- und Lehraufgabe:
Ziel des Unterrichtes ist
- eine Sensibilisierung im Hinblick auf Selbsterfahrung, Partnererfahrung und Raumwahrnehmung;
- die Erziehung zur kritischen Wahrnehmung von Kommunikationssignalen;
- die Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Handhabung und Darbietung szenischen Materials;
- die Bedachtnahme auf die beruflichen Erfordernisse im Hinblick auf die Auswahl der Spielformen und Stoffe.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- soziale Interkationsfähigkeit auf der Basis darstellender Spiele erwerben;
- eigene Kreativität bei verbalen und nonverbalen Kommunikationsformen innerhalb der Gruppe kennenlernen und entfalten;
- szenisches Spiel in seiner gesellschaftlichen und erzieherischen Funktion durchschauen;
- kreativen Einsatz der sprachlichen, mimischen und körperlichen Ausdrucksfähigkeit bei szenischen Aktivitäten aller Art erproben;
- dramaturgische Problemlösungen in allen Bereichen des szenischen Spieles planen und durchführen.
Lehrstoff:
1. bis 4. Klasse:
Von einfachen zu schwierigen Aufgaben fortschreitend, Übungen im Rezitieren und Darstellen (verbal und nonverbal) ausgewählter, der Altersstufe angemessener Werke; Spielformen wie Stegreifspiel, Situationsspiel, Entscheidungsspiel, Planspiel (Debatte, Verhandlung), selbsterarbeitetes Spiel, Pantomime, Maskenspiel, Menschenschattenspiel, Figurenschattenspiel, Puppenspiel. Anleitung zur weitgehend selbständigen Ausführung aller damit verbundenen künstlerischen und technischen Arbeiten. Vertrautwerden mit dem Theaterbetrieb. Anlegen einer Spielkartei oder einer Spielsammlung.
Didaktische Grundsätze:
Die bei den darstellenden Spielen gebotenen Möglichkeiten zur Persönlichkeitsbildung, Gemeinschaftserziehung und Teamarbeit sind auszunutzen. Die Umsetzung auf die spätere berufliche Arbeit in Kindergarten und Hort sowie die Anwendung bei der Fest- und Feiergestaltung ist speziell zu berücksichtigen.
Zusammenarbeit mit den Unterrichtsgegenständen Pädagogik, Deutsch, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Leibeserziehung, Musikerziehung, Instrumentenbau, Spielmusik, Bildnerische Erziehung und Werkerziehung.
SPRECHERZIEHUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Ziel des Unterrichtes ist die Verbesserung der für den künftigen Beruf erforderlichen Sprechweisen und Sprechtechniken sowie der Fähigkeit, persönlich gestaltete und frei gehaltene Rede- und Gesprächsführung im Beruf einsetzen zu können.
Lehrstoff:
2. Klasse:
Einführung in die wesentlichen physiologischen Vorgänge beim Sprechen; Beachtung der richtigen Atemtechnik; Lautlehre;
Artikulation und Stimme; verschiedene Arten des Stimmeinsatzes;
Beseitigung geringfügiger Sprechdefizite.
Übung im lautreinen Sprechen. Anwendung in Sprechtexten mit besonderer Berücksichtigung eines klangvollen Sprechens auch an Beispielen aus der Literatur sowie aus Kinder- und Jugendbüchern.
Verschiedene Formen didaktischen Sprechens: erzählendes Sprechen, Sprachakzente, erzieherisches Sprechen, praxisbezogenes Sprechen.
Erproben von Möglichkeiten in der Vortragstechnik. Übung im Gesprächs- und Diskussionsverhalten.
Möglichkeiten zur Feststellung und Hilfen zum Abbau geringfügiger
Sprachfehler bei Kindergarten- und Hortkindern.
Didaktische Grundsätze:
Die erarbeiteten Grundlagen bilden die Voraussetzung für die verschiedensten Sprechsituationen, die im angewandten Sprechen (erzieherischen Sprechen) ihren Niederschlag finden, wobei das vorbildliche Sprechverhalten der Lehrerin/des Lehrers und die Zuhilfenahme audiovisueller Mittel die Voraussetzung zur Erreichung dieses Zieles bilden soll. Werden Teilbereiche des Sprachaktes zeitweise isoliert geübt, so müssen sie immer wieder in den gesamten Sprechablauf einmünden.
Dieses Angebot sollte insbesondere denjenigen Schülerinnen und Schülern empfohlen werden, für die - über die im Pflichtgegenstand Deutsch der ersten Klasse angebotene Sprecherziehung hinaus - eine spezielle Förderung im Hinblick auf die künftige Berufstätigkeit zweckmäßig erscheint.
LITERATURPFLEGE
Bildungs- Lehraufgabe:
Ziel des Unterrichtes ist es, das Verständnis für Dichtung zu vertiefen sowie das Interesse an der Lektüre, an wertvollen Theater- und Filmaufführungen bzw. Hör- und Fernsehspielen zu fördern.
Lehrstoff:
4. und 5. Klasse:
Interpretationsübungen und Diskussionen über Texte der Weltliteratur (mit besonderer Berücksichtigung des Gegenwart), auch über Hörspiele, Fernsehspiele, Filme und Theateraufführungen.
Eingehen auf besondere literarische Interessen der Schülerinnen und Schüler.
Didaktische Grundsätze:
„Literaturpflege” ist keine Erweiterung der dem Pflichtgegenstand
Deutsch zugemessenen Unterrichtsstunden.
Hauptaufgabe dieser Übungen ist es, durch lebendige Auseinandersetzung die Schülerinnen und Schüler zu weiterer und selbständiger Beschäftigung mit literarischen Werken zu führen.
BIOLOGISCHE ÜBUNGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Unterricht baut auf den Unterricht des Pflichtgegenstandes Biologie und Umweltkunde auf und orientiert sich an dessen Lernzielen und -inhalten, soll diese aber insbesondere auf dem praktischen Sektor erweitern und vertiefen sowie die Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Arbeiten anleiten und hinführen.
Lehrstoff:
1. oder 2. oder 3. Klasse:
Kennenlernen und Einüben der wichtigsten in der Biologie und Umweltkunde gebräuchlichen Arbeitsmethoden und Arbeitstechniken. Schulung der Beobachtung und der Fähigkeit, das Beobachtete in adäquater Weise richtig wiederzugeben und darzustellen. Darüber hinaus sollten die Schülerinnen und Schüler speziell die Fähigkeit erwerben:
- zur sachgerechten Verwendung von Arbeitsgeräten,
- zur Einrichtung und Betreuung einer permanenten Ausstellung von verschiedenen Naturobjekten,
- zum selbständigen Anlegen von Sammlungen,
- zur eigenständigen Betreuung von Zimmerpflanzen und Kulturen,
- zur Einrichtung und Pflege von Aquarien, Terrarien, Kleinbiotopen,
- zum exemplarischen Beobachten von Tieren (unter Einhaltung und Berücksichtigung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen),
- zum eingehenden Studium von Naturobjekten mit Hinweisen auf methodenwissenschaftliche Forschung.
Didaktische Grundsätze:
Diese Vertiefung sollte in Einzel- und in Gruppenarbeit erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler sollten durch die eigene Betätigung zusammenhängendes Naturgeschehen besser erfassen und eine auf Verständnis beruhende verantwortungsvolle Einstellung zur Natur gewinnen, um sie Kindern (und Jugendlichen) vermitteln zu können. Durch die eigene Betätigung sollen die Schülerinnen und Schüler wertvolle Impulse für die Berufsarbeit gewinnen.
Auf Genauigkeit bei der Durchführung der Beobachtungen und Versuche ist stets Wert zu legen. Das Führen von Protokollen ist zweckmäßig. Die gültigen Sicherheitsbestimmungen sind zu beachten.
INFORMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Den Schülerinnen und Schülern sollen die Grundlagen der neuen Technologien vermittelt werden. Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der Informatik, sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere deren Denk- und Arbeitsweisen, Möglichkeiten ihrer Anwendung und Perspektiven ihrer möglichen Weiterentwicklung kennenlernen.
Lehrstoff:
1. und 2. Klasse:
Einführung in die Grundbegriffe der EDV (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe). Exemplarische Anwendung auf praktische Problemstellungen aus verschiedenen persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensbereichen sowie aus verschiedenen Unterrichtsgegenständen (in Form von Beispielen).
Hardware
Erste Einführung in die Hardware (Aufbau und Arbeitsweise):
Prozessor, Speicher, Peripherie.
Software
Grundzüge einer problemorientierten Programmiersprache, um einfache Probleme mit dem Computer lösen zu können. Programmstrukturen. Datenstrukturen.
Arbeiten mit Anwendersoftware, insbesondere Textverarbeitung, Dateiverwaltung, Tabellenkalkulation.
Auswirkungen im wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen
Bereich. Aspekte des Datenschutzes.
Didaktische Grundsätze:
Durch praktisches Arbeiten am Computer sollen die Schülerinnen und Schüler mit elektronischer Datenverarbeitung vertraut gemacht werden. Dazu sollen neben der Analyse und Lösung einfacher logischer Probleme auch Aufgabenstellungen aus praxisnahen Gebieten behandelt werden (zB Statistik, Buchhaltung).
Wenn möglich sollte im Unterricht Kontakt mit fertiger Software angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten auch Einblick gewinnen, wie Kinder mit Mikroelektronik umgehen lernen.
MEDIENKUNDE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Unterricht soll Grundkenntnisse über Kommunikationsphänomene
vermitteln.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die erzieherische Bedeutung erkennen, die Massenmedien wie Spielfilm, Hörfunk und Fernsehen, ebenso wie die Printmedien oder das Theater, ausüben.
Sie sollen zu kritischem Umgang mit Massenmedien befähigt werden; sie sollen lernen, grundsätzliche Erkenntnisse der Medienerziehung in Horten anzuwenden.
Lehrstoff:
4. und 5. Klasse:
Vermittlung eines Einblicks in die Herstellung von Filmen, Fernsehsendungen, HF-Programmen, Tonträgern, Printmedien, insbesondere Zeitungen und Zeitschriften.
Anleitung zu Eigenproduktionen von AV-Medien wie: Diaserien, Kurzfilmen, Ton- und Videoaufnahmen, Hort- und Lagerzeitungen ua. und deren Einsatz im Beruf, insbesondere auch in der Elternarbeit.
Kritische Einsicht in Kommunikationsphänomene.
Selbsterleben der Wirkweisen von Medien und Deduktion von Folgerungen für die Medienerziehung (Gefahren und positive Möglichkeiten der Medien. Sinnvoller Gebrauch der Medien für die Freizeitgestaltung und kritisch selektive Teilnahme zur persönlichen Bereicherung).
Kritische Beobachtung und Analyse von Medienprodukten, Einübung in den Umgang mit Medien und deren Auswertung. Auswahl von Film- und Fernsehprogrammen und deren erzieherische Auswertung im Hortleben.
Übung im Einsatz der Geräte und in der Gerätebedienung.
Didaktische Grundsätze:
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den aktiven Umgang mit Medien, durch Eigenerleben und gezielte Anregungen, eine Fertigkeit beim Einsatz von Medien im Beruf, insbesondere in Horten sowie in der Elternarbeit, erwerben können.
LEIBESERZIEHUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die unverbindlichen Übungen sollen einerseits die im Pflichtgegenstand behandelten Übungsbereiche vertiefen (Bildung von Neigungsgruppen, zB Basketball, Geräteturnen, Leichtathletik, Volkstanz, Schwimmen, Wandern), sie andererseits aber auch ergänzen. Sie dienen sowohl der Verbesserung und Erweiterung des Eigenkönnens wie auch einer vertieften Einsicht in die didaktischen und leibeserziehlichen Anliegen und Aufgaben (siehe auch Pflichtgegenstand).
Lehrstoff:
1. bis 5. Klasse:
Ausgewählte Übungsbereiche aus dem Lehrstoff des Pflichtgegenstandes Leibeserziehung, die den örtlichen Gegebenheiten, den persönlichen Voraussetzungen und den Interessen der Schüler gerecht werden; auch Angebote, die der künftigen Berufsausübung dienen können.
Spezialisierung und Perfektionierung in bestimmten Übungsbereichen. Verschiedene freizeitorientierte Sportarten, die im Pflichtgegenstand nicht angeboten werden (zB Tennis, Tischtennis, Rudern, Judo).
Spezifische Übungsangebote für Kinder, die der motorischen Förderung besonders bedürfen.
Jugendgemäße Trainingsformen.
Didaktische Grundsätze:
Die unverbindlichen Übungen können als Klassen-, als Mehrklassen-, aber auch als Mehranstaltenkurse geführt werden. Eine Blockung der Stunden ist möglich.
Da die Lehrstoffangaben im Lehrplan die einzelnen Übungsbereiche nur andeuten bzw. manche Ergänzungsstoffe überhaupt nicht nennen, ist für jede unverbindliche Übung eine eigene Lehrstoffverteilung auszuarbeiten. Bei der Erteilung des Unterrichtes wird die Verwendung des Kurssystems in einzelnen Bereichen besonders vorteilhaft sein.
Das Prinzip der aktiven Mitgestaltung durch die Schülerinnen und Schüler (Übernahme von Organisationsaufgaben, Vorbereitung von Wettkämpfen ua.) ist zu beachten.
Diese didaktischen Grundsätze sind unter Wahrung der relevanten Punkte in den didaktischen Grundsätzen des Pflichtgegenstandes Leibeserziehung zu berücksichtigen.
E. FÖRDERUNTERRICHT
Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff, Didaktische Grundsätze:
Ziel des Förderunterrichtes ist die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes in der jeweiligen Klasse durchgenommenen Lehrstoffs für die Schülerinnen und Schüler, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, wobei von der Voraussetzung auszugehen ist, daß es sich um geeignete und leistungswillige Schülerinnen und Schüler handelt.
Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts in dem betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.