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Entscheidung 10 ObS 51/97s×

Entscheidung 10 ObS 51/97s

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

10ObS51/97s

Entscheidungsdatum

06.03.1997

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Kropfitsch als Vorsitzenden, die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Bauer und Dr.Ehmayr als weitere Richter sowie die fachkundigen Laienrichter Dr.Manfred Dafert (aus dem Kreis der Arbeitgeber) und Helmut Prenner (aus dem Kreis der Arbeitnehmer) in den zur gemeinsamen Entscheidung verbundenen Sozialrechtssachen der klagenden Parteien 1. Mag.Olivia K*****, Angestellte, ***** 2. mj. Manuel, geboren am 5.August 1986, Andrej, geboren am 13.Jänner 1988 und Catalina K*****, geboren am 11.Mai 1989, Schüler, wohnhaft ebendort, vertreten durch ihre Mutter, die zu 1. genannte Klägerin, diese vertreten durch Dr.Werner Steinacher und Dr.Alfred Hammerer, Rechtsanwälte in Salzburg, wider die beklagte Partei Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, 1200 Wien, Adalbert-Stifter-Straße 65, vertreten durch Dr.Vera Kremslehner, Dr.Josef Milchram und Dr.Anton Ehm, Rechtsanwälte in Wien, wegen zu 1. Witwenrente und Teilersatz von Bestattungskosten, zu 2. Waisenrenten, infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 19.November 1996, GZ 11 Rs 191/96d-18, womit infolge Berufung der klagenden Parteien das Urteil des Landesgerichtes Salzburg als Arbeits- und Sozialgerichtes vom 14.Dezember 1995, GZ 19 Cgs 43/95d-12, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagte Partei ist schuldig, den Klägern die mit S 4.870,66 bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin S 811,78 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Rechtliche Beurteilung

Die im angefochtenen Urteil enthaltene rechtliche Beurteilung der Sache ist zutreffend, weshalb es ausreicht, auf deren Richtigkeit hinzuweisen (Paragraph 48, ASGG). Sie entspricht auch der ständigen Judikatur

des Obersten Gerichtshofes (SSV-NF 2/79, 3/150 [= EvBl 1990/64 = RZ

1992, 212/75], 4/32 [= RZ 1993, 125/44], 4/167, 5/10, 6/50, 7/79,

106, 8/118, 9/105 zur Frage der gemischten Tätigkeiten; SSV-NF 4/65, SZ 64/11 = SSV-NF 5/13 = JBl 1991, 606 = ZAS 1992, 55, SZ 66/44 = SSV-NF 7/36 zur Frage des Schlafens bzw der Übernachtung außerhalb der ständigen Wohnung).

Der Revision ist daher ein Erfolg zu versagen.

Die Kostenentscheidung beruht auf Paragraph 77, Absatz eins, Ziffer 2, Litera a, ASGG.

Anmerkung

E45452 10C00517

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:010OBS00051.97S.0306.000

Dokumentnummer

JJT_19970306_OGH0002_010OBS00051_97S0000_000