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Entscheidung 11 Ns 74/19z×

Entscheidung 11 Ns 74/19z

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

11Ns74/19z

Entscheidungsdatum

05.12.2019

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 5. Dezember 2019 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schwab als Vorsitzenden sowie die Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs Mag. Marek und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Bachner-Foregger als weitere Richter in der Strafsache gegen Walter B***** wegen des Vergehens des Betruges nach Paragraph 146, StGB und einer weiteren strafbaren Handlung, AZ 5 U 281/18w des Bezirksgerichts Steyr über den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß Paragraph 60, Absatz eins, Satz 2 OGH-Geo. 2005 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurückgestellt.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Dem (unbegründeten) Antrag auf Delegierung (ON 18) des Hauptverfahrens kommt mit Blick auf das Erfordernis strikter Auslegung von Delegierungsbestimmungen vergleiche Nordmeyer, WK-StPO Paragraph 28, Rz 2; Oshidari, WK-StPO Paragraph 39, Rz 3) keine Berechtigung zu.

Zur Anregung einer Delegierung ist festzuhalten, dass weder der Wohnsitz im Sprengel eines anderen Gerichts noch die Vermeidung reisebedingter Unkosten hinreichend wichtige Gründe im Sinn des Paragraph 39, Absatz eins, StPO (RIS-Justiz RS0129146 [T1], RS0127777) darstellen.

Textnummer

E126965

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2019:0110NS00074.19Z.1205.000

Im RIS seit

12.01.2020

Zuletzt aktualisiert am

12.01.2020

Dokumentnummer

JJT_20191205_OGH0002_0110NS00074_19Z0000_000