Entscheidung 11 Ns 88/07s
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
03.12.2007
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 3. Dezember 2007 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Ebner, Dr. Danek, Dr. Schwab und Mag. Lendl als weitere Richter in der Strafsache gegen Mariusz W***** und einen anderen wegen des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 fünfter Fall StGB über die Anzeige der Ausgeschlossenheit nachgenannter Richter des Obersten Gerichtshofes gemäß § 60 Abs 1 zweiter Satz OGH-Geo denDer Oberste Gerichtshof hat am 3. Dezember 2007 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Ebner, Dr. Danek, Dr. Schwab und Mag. Lendl als weitere Richter in der Strafsache gegen Mariusz W***** und einen anderen wegen des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, fünfter Fall StGB über die Anzeige der Ausgeschlossenheit nachgenannter Richter des Obersten Gerichtshofes gemäß Paragraph 60, Absatz eins, zweiter Satz OGH-Geo den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Senatspräsident des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Ratz, die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Kirchbacher und Dr. Lässig sowie die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofes Mag. Hetlinger und Mag. Fuchs sind von der Entscheidung über die inhaltlich als Antrag auf Erneuerung des Strafverfahrens nach § 363a StPO zu verstehende Beschwerde des Verurteilten Lukasz R***** gegen die Urteile des Geschworenengerichtes beim Landesgericht für Strafsachen Wien vom 1. März 2007, GZ 427 Hv 1/07i-137, und des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 18. September 2007, AZ 22 Bs 196/07w (ON 156 der Hv-Akten), ausgeschlossen.Der Senatspräsident des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Ratz, die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Kirchbacher und Dr. Lässig sowie die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofes Mag. Hetlinger und Mag. Fuchs sind von der Entscheidung über die inhaltlich als Antrag auf Erneuerung des Strafverfahrens nach Paragraph 363 a, StPO zu verstehende Beschwerde des Verurteilten Lukasz R***** gegen die Urteile des Geschworenengerichtes beim Landesgericht für Strafsachen Wien vom 1. März 2007, GZ 427 Hv 1/07i-137, und des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 18. September 2007, AZ 22 Bs 196/07w (ON 156 der Hv-Akten), ausgeschlossen.
Gründe:
Rechtliche Beurteilung
Die im Spruch genannten Richter und Richterinnen des Obersten Gerichtshofes haben über die Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten Lukasz R***** gegen das Urteil des Geschworenengerichtes beim Landesgericht für Strafsachen Wien vom 1. März 2007, GZ 427 Hv 1/07i-137, entschieden (13 Os 50/07p-7, ON 150 der Hv-Akten).
Sie sind somit - wie von ihnen angezeigt - gemäß § 68 Abs 4 erster Fall StPO von der Entscheidung über den Antrag auf Erneuerung des Strafverfahrens nach § 363a StPO - der inhaltlich in der im Spruch näher beschriebenen Eingabe des Verurteilten Lukasz R***** vom 1. Oktober 2007 zu erkennen ist - ausgeschlossen (vgl Lässig, WK-StPO § 68 Rz 20).Sie sind somit - wie von ihnen angezeigt - gemäß Paragraph 68, Absatz 4, erster Fall StPO von der Entscheidung über den Antrag auf Erneuerung des Strafverfahrens nach Paragraph 363 a, StPO - der inhaltlich in der im Spruch näher beschriebenen Eingabe des Verurteilten Lukasz R***** vom 1. Oktober 2007 zu erkennen ist - ausgeschlossen vergleiche Lässig, WK-StPO Paragraph 68, Rz 20).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:0110NS00088.07S.1203.000
Zuletzt aktualisiert am
15.04.2011
Dokumentnummer
JJT_20071203_OGH0002_0110NS00088_07S0000_000