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Entscheidung 11 Os 120/21p

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

11Os120/21p (11Os121/21k, 11Os122/21g, 11Os123/21d)

Entscheidungsdatum

02.11.2021

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 2. November 2021 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schwab als Vorsitzenden sowie die Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs Mag. Marek, die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Bachner-Foregger und Mag. Fürnkranz und den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Oberressl als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Vizthum als Schriftführerin im Verfahren gegen Dr. ***** S***** und andere wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach Paragraph 302, Absatz eins, StGB, AZ 39 St 38/21x der Staatsanwaltschaft Wien, über die Beschwerden des ***** K***** gegen die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Wien jeweils vom 6. Juli 2021, AZ 20 Bs 169/21f, AZ 20 Bs 170/21b, GZ 20 Bs 171/21z-1 und GZ 20 Bs 171/21z-2, nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in die Akten in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Beschwerden werden zurückgewiesen.

Text

Gründe:

[1]           Mit Beschluss vom 6. Juli 2021, AZ 20 Bs 169/21f, wies das Oberlandesgericht Wien eine Beschwerde gegen die Entscheidung des Präsidenten des Landesgerichts für Strafsachen Wien, wonach der Ablehnungsantrag des Fortführungswerbers ***** K***** gegen die Richterin Dr. ***** H***** nicht berechtigt sei, als unzulässig zurück.

[2]           Mit Beschluss vom 6. Juli 2021, AZ 20 Bs 170/21b, gab das Oberlandesgericht Wien einer Beschwerde des ***** K***** gegen den Beschluss des Landesgerichts für Strafsachen Wien vom 17. Mai 2021, GZ 173 Bl 6/21f-8, mit dem der Antrag des Genannten auf Verfahrenshilfe abgewiesen worden war, nicht Folge.

[3]           Mit Beschluss vom 17. Mai 2021, GZ 173 Bl 6/21f-9, wies das Landesgericht für Strafsachen Wien einen Antrag des ***** K***** auf Fortführung des Verfahrens zurück (Punkt 1) und trug die Zahlung eines Pauschalkostenbeitrags von 90 Euro auf (Punkt 2).

[4]           Das Oberlandesgericht Wien gab der dagegen ergriffenen Beschwerde des ***** K***** soweit sie sich gegen Punkt 2 richtete mit Beschluss vom 6. Juli 2021, GZ 20 Bs 171/21z-2, nicht Folge und wies sie, soweit Punkt 1 bekämpft wurde, mit Beschluss vom 6. Juli 2021, GZ 20 Bs 171/21z-1, zurück.

Rechtliche Beurteilung

[5] Die dagegen gerichteten (gemeinsam ausgeführten) Beschwerden des K***** waren zurückzuweisen, weil die Rechtsordnung gegen solche Entscheidungen des Oberlandesgerichts (AZ 20 Bs 169/21f und GZ 20 Bs 171/21z-1) als Beschwerdegericht (Paragraph 89, Absatz 6, StPO – AZ 20 Bs 170/21b und GZ 20 Bs 171/21z-2) keinen weiteren Rechtszug vorsieht.

Textnummer

E133290

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:0110OS00120.21P.1102.000

Im RIS seit

17.12.2021

Zuletzt aktualisiert am

17.12.2021

Dokumentnummer

JJT_20211102_OGH0002_0110OS00120_21P0000_000