Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Walter W***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1, Abs 3 und 15 StGB (A) sowie des Vergehens der Verletzung der Unterhaltspflicht nach § 198 Abs 1 StGB (B) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Walter W***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins,, Absatz 3 und 15 StGB (A) sowie des Vergehens der Verletzung der Unterhaltspflicht nach Paragraph 198, Absatz eins, StGB (B) schuldig erkannt.
Danach hat Walter W*****
A) mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten
unrechtmäßig zu bereichern, durch die Vorgabe ein zahlungswilliger und -fähiger Kunde zu sein, sohin durch Täuschung über Tatsachen, teilweise auch unter Benützung gefälschter Urkunden nachgenannte Personen zu Handlungen verleitet, wodurch diese einen 40.000 EUR übersteigenden Schaden erlitten haben, wobei es teilweise beim Versuch geblieben ist, und zwar
1. am 15. Juli 2000 in Anif Angestellte des Hotels F***** zur Vermietung eines Zimmers, wodurch Michael F***** einen Schaden von 57.705 S (= 4.193,59 EUR) erlitt,
2. Angestellte der Raiffeisenkasse A***** durch Vorlage zweier gefälschter Telekopien des Rechtsanwaltes Kai Wohlschläger, wonach dieser 15,423.641 DM und 42.469 DM am 10. Juli 2001 auf das Konto Nr 1211 bei der Raiffeisenkasse A***** anweisen werde, Angestellte dieser Raiffeisenkasse zu nachstehenden Handlungen verleitet bzw zu verleiten versucht:
a) am 28. Juni 2001 zur Auszahlung eines Betrages von 100.000 S (= 7.267,28 EUR),
b) am 3. Juli 2001 zur Auszahlung eines Betrages von 100.000 S (= 7.267,28 EUR),
c) am 6. Juli 2001 zur Auszahlung eines Betrages von 20.000 S (= 1.453,47 EUR),
d) am 12. Juli 2001 zur Ausstellung einer Visa-Kreditkarte, wobei die Raiffeisenkasse A***** zufolge Bezahlung mit dieser Karte bei B*****
und bei der Firma H***** einen Schaden von 3.854,71 S (= 280,13 EUR)
und 3.878,03 S (= 281,83 EUR) erlitt,
e) am 12. Juli 2001 zu insgesamt acht im Urteil näher angeführten Überweisungen über eine Summe von insgesamt 883.495,09 EUR zu verleiten versucht;
B) in der Zeit von November 1988 bis 1. Juli 2003, ausgenommen die Haftzeiten vom 18. Oktober 1998 bis 15. Juni 2000 und ab 3. Februar 2003, seine im Familienrecht begründete Unterhaltspflicht gegenüber drei ehelichen Kindern gröblich verletzt und dadurch bewirkt, dass der Unterhalt oder die Erziehung der Unterhaltsberechtigten gefährdet war bzw ohne Hilfe von anderer Seite gefährdet gewesen wäre.