Gründe:
Mit dem angefochtenen - auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden - Urteil wurden beide Angeklagte des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 15, 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB (A./) und des Verbrechens der schweren Erpressung nach §§ 144 Abs 1, 145 Abs 1 Z 1 und 15 StGB, Senad S***** als Beteiligter nach § 12 dritter Fall StGB (B./ und C./) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen - auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden - Urteil wurden beide Angeklagte des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 15, 142, Absatz eins, 143, zweiter Fall StGB (A./) und des Verbrechens der schweren Erpressung nach Paragraphen 144, Absatz eins, 145, Absatz eins, Ziffer eins und 15 StGB, Senad S***** als Beteiligter nach Paragraph 12, dritter Fall StGB (B./ und C./) schuldig erkannt.
Danach haben bzw hat am 3. April 2008 in Wien
„A./ Safet D***** und Senad S***** im bewussten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter (§ 12 StGB) den Goran Z***** durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (§ 89 StGB), indem Safet D***** ihn unter Anhaltung einer geladenen Schusswaffe an die Stirn und der Äußerung: „Wenn du mir kein Geld gibst, dann werde ich dich erschießen", zur Herausgabe von Bargeld aufforderte, während Senad S***** Aufpasserdienste leistete und im Fluchtauto wartete, fremde bewegliche Sachen, nämlich Bargeld mit dem Vorsatz abzunötigen versucht (§ 15 StGB), sich durch die Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, wobei sie den Raub unter Verwendung einer Waffe verübten, Goran Z***** jedoch kein Bargeld herausgab;„A./ Safet D***** und Senad S***** im bewussten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter (Paragraph 12, StGB) den Goran Z***** durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (Paragraph 89, StGB), indem Safet D***** ihn unter Anhaltung einer geladenen Schusswaffe an die Stirn und der Äußerung: „Wenn du mir kein Geld gibst, dann werde ich dich erschießen", zur Herausgabe von Bargeld aufforderte, während Senad S***** Aufpasserdienste leistete und im Fluchtauto wartete, fremde bewegliche Sachen, nämlich Bargeld mit dem Vorsatz abzunötigen versucht (Paragraph 15, StGB), sich durch die Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, wobei sie den Raub unter Verwendung einer Waffe verübten, Goran Z***** jedoch kein Bargeld herausgab;
B./ Safet D***** den Goran Z***** mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten des Genötigten unrechtmäßig zu bereichern, durch Drohung mit dem Tod, indem Safet D***** äußerte, vor dem Haus würden zwei Albaner und ein Türke auf ihn warten, welche ihn erschießen würden, falls er kein Geld herausgeben würde, wobei er eine Pistole in seiner Hand hielt, während Senad S***** Aufpasserdienste leistete und im Fluchtauto wartete, die Telefonnummer von Goran Z***** preisgab und mit Safet D***** zum vereinbarten Übergabetreffpunkt fuhr, zu einer Handlung, die diesen am Vermögen schädigen sollte
I./ genötigt, nämlich zur Übergabe von 130 Euro,römisch eins./ genötigt, nämlich zur Übergabe von 130 Euro,
II./ zu nötigen versucht (§ 15 StGB) nämlich zur Übergabe von 870römisch zwei./ zu nötigen versucht (Paragraph 15, StGB) nämlich zur Übergabe von 870
Euro;"
C./ Senad S***** dadurch, dass er Aufpasserdienste leistete und im Fluchtauto wartete, die Telefonnummer von Goran Z***** preisgab und mit Safet D***** zum vereinbarten Übergabetreffpunkt fuhr, mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten des Genötigten unrechtmäßig zu bereichern, zu der unter Punkt B./ genannten Tathandlung, durch die Safet D***** den Goran Z*****
I./ zur Übergabe von 130 Euro genötigt und II./ zur Übergabe von 870 Euro zu nötigen versucht hatrömisch eins./ zur Übergabe von 130 Euro genötigt und römisch zwei./ zur Übergabe von 870 Euro zu nötigen versucht hat
beigetragen.
Dieses Urteil bekämpfen beide Angeklagte mit - gesondert ausgeführten - Nichtigkeitsbeschwerden, wobei von Safet D***** die Nichtigkeitsgründe des § 345 Abs 1 Z 6 und 10a StPO, von Senad S***** jene des § 345 Abs 1 Z 6, 8, 11 lit a und 12 StPO geltend gemacht werden.Dieses Urteil bekämpfen beide Angeklagte mit - gesondert ausgeführten - Nichtigkeitsbeschwerden, wobei von Safet D***** die Nichtigkeitsgründe des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 6 und 10 a StPO, von Senad S***** jene des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 6, 8, 11, Litera a und 12 StPO geltend gemacht werden.