Entscheidung 11 Os 188/97
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
13.01.1998
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 13.Jänner 1998 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Kuch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Ebner, Dr.Schmucker, Dr.Habl und Dr.Zehetner als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag.Poech als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Otto Karl O***** und einen anderen Angeklagten wegen des Vergehens des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 2 StGB über die Beschwerde des Sachverständigen Franz S***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Linz vom 30.Juni 1997, AZ 7 Bs 193/97 (= GZ 7 E Vr 441/95-55 des Landesgerichtes Ried im Innkreis) nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung denDer Oberste Gerichtshof hat am 13.Jänner 1998 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Kuch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Ebner, Dr.Schmucker, Dr.Habl und Dr.Zehetner als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag.Poech als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Otto Karl O***** und einen anderen Angeklagten wegen des Vergehens des schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 2, StGB über die Beschwerde des Sachverständigen Franz S***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Linz vom 30.Juni 1997, AZ 7 Bs 193/97 (= GZ 7 E römisch fünf r 441/95-55 des Landesgerichtes Ried im Innkreis) nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Mit dem angefochtenen Beschluß hat das Oberlandesgericht Linz aus Anlaß einer Beschwerde der Angeklagten Otto Karl O***** und Rikary Hassan K***** den Beschluß des Landesgerichtes Ried im Innkreis, mit welchem die Gebühren des Sachverständigen Franz L***** antragsgemäß bestimmt worden waren, aufgehoben und den Gebührenantrag des Sachverständigen (wegen verspäteter Geltendmachung) als unzulässig zurückgewiesen.
Die dagegen als "Rekurs" bezeichnete Beschwerde des Sachverständigen war zurückzuweisen, weil die Strafprozeßordnung gegen Beschwerdeentscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz kein weiteres Rechtsmittel vorsieht (siehe Mayerhofer StPO4 § 15 E 11 und § 16 E 1 ff).Die dagegen als "Rekurs" bezeichnete Beschwerde des Sachverständigen war zurückzuweisen, weil die Strafprozeßordnung gegen Beschwerdeentscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz kein weiteres Rechtsmittel vorsieht (siehe Mayerhofer StPO4 Paragraph 15, E 11 und Paragraph 16, E 1 ff).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:0110OS00188.97.0113.000
Dokumentnummer
JJT_19980113_OGH0002_0110OS00188_9700000_000