Mit dem angefochtenen - auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden - Urteil, das auch einen in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruch hinsichtlich des Mitangeklagten Ismail B***** enthält, wurde Noah S***** des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen - auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden - Urteil, das auch einen in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruch hinsichtlich des Mitangeklagten Ismail B***** enthält, wurde Noah S***** des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, zweiter Fall StGB schuldig erkannt.
Danach hat Noah S***** am 15. März 2008 in Bregenz „im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Ismail B***** als Mittäter durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (§ 89 StGB) unter Verwendung einer Waffe anderen fremde bewegliche Sachen, nämlich Bargeld der Sarah G***** in Höhe von 200 Euro mit dem Vorsatz, sich durch die Zueignung unrechtmäßig zu bereichern Karl-Heinz Ga***** und Elias N***** abgenötigt, indem Ismail B***** den Karl-Heinz Ga***** in der Wohnung der Sarah G***** ein aufgeklapptes Taschenmesser an den Hals hielt, wodurch auch der ebenfalls anwesende Elias N***** stark eingeschüchtert wurde, während Noah S***** die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchte und sich schließlich auch Ismail B***** an der Suche beteiligte, wobei dieser immer wieder mit dem Messer vor Karl-Heinz Ga***** und Elias N***** herumfuchtelte und beide aufforderte, sich nicht zu bewegen, andernfalls er zusteche, wobei Noah S***** und Ismail B***** letztlich 200 Euro Bargeld wegnahmen". Gegen dieses Urteil richtet sich die auf § 345 Abs 1 Z 13 StPO gegründete Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten, die ihr Ziel verfehlt.Danach hat Noah S***** am 15. März 2008 in Bregenz „im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Ismail B***** als Mittäter durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (Paragraph 89, StGB) unter Verwendung einer Waffe anderen fremde bewegliche Sachen, nämlich Bargeld der Sarah G***** in Höhe von 200 Euro mit dem Vorsatz, sich durch die Zueignung unrechtmäßig zu bereichern Karl-Heinz Ga***** und Elias N***** abgenötigt, indem Ismail B***** den Karl-Heinz Ga***** in der Wohnung der Sarah G***** ein aufgeklapptes Taschenmesser an den Hals hielt, wodurch auch der ebenfalls anwesende Elias N***** stark eingeschüchtert wurde, während Noah S***** die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchte und sich schließlich auch Ismail B***** an der Suche beteiligte, wobei dieser immer wieder mit dem Messer vor Karl-Heinz Ga***** und Elias N***** herumfuchtelte und beide aufforderte, sich nicht zu bewegen, andernfalls er zusteche, wobei Noah S***** und Ismail B***** letztlich 200 Euro Bargeld wegnahmen". Gegen dieses Urteil richtet sich die auf Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 13, StPO gegründete Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten, die ihr Ziel verfehlt.
Denn das mit der Vorlage eines entsprechenden (undatierten) Schreibens verbundene Vorbringen des Rechtsmittelwerbers, wonach Ismail B***** mittlerweile klarstellte, „bei der Schwurgerichtsverhandlung am 10. Oktober 2008 falsche Angaben" insofern gemacht zu haben, als der Angeklagte Noah S***** am „Tattag nicht gewusst hätte, dass er (B*****) sein Messer bei sich trage", ist in dem vom Neuerungsverbot geprägten Nichtigkeitsverfahren unbeachtlich und vermag allenfalls als Grundlage für einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens dienen. Demgemäß verfehlt ist auch der in der Beschwerdeschrift gestellte Beweisantrag, weil der Oberste Gerichtshof keine Tatsachenfeststellungsinstanz ist. Er darf im Nichtigkeitsverfahren weder die Tatsachengrundlage durch Beweiserhebungen erweitern noch sonst neue Tatsachen berücksichtigen. Die Nichtigkeitsbeschwerde war daher bereits bei nichtöffentlicher Beratung sofort zurückzuweisen (§ 285d Abs 1, 344 StPO), woraus die Zuständigkeit des Oberlandesgerichts zur Entscheidung über die Berufung folgt (§ 285i, 344 StPO).Denn das mit der Vorlage eines entsprechenden (undatierten) Schreibens verbundene Vorbringen des Rechtsmittelwerbers, wonach Ismail B***** mittlerweile klarstellte, „bei der Schwurgerichtsverhandlung am 10. Oktober 2008 falsche Angaben" insofern gemacht zu haben, als der Angeklagte Noah S***** am „Tattag nicht gewusst hätte, dass er (B*****) sein Messer bei sich trage", ist in dem vom Neuerungsverbot geprägten Nichtigkeitsverfahren unbeachtlich und vermag allenfalls als Grundlage für einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens dienen. Demgemäß verfehlt ist auch der in der Beschwerdeschrift gestellte Beweisantrag, weil der Oberste Gerichtshof keine Tatsachenfeststellungsinstanz ist. Er darf im Nichtigkeitsverfahren weder die Tatsachengrundlage durch Beweiserhebungen erweitern noch sonst neue Tatsachen berücksichtigen. Die Nichtigkeitsbeschwerde war daher bereits bei nichtöffentlicher Beratung sofort zurückzuweisen (Paragraph 285 d, Absatz eins, 344, StPO), woraus die Zuständigkeit des Oberlandesgerichts zur Entscheidung über die Berufung folgt (Paragraph 285 i, 344, StPO).
Die Kostenentscheidung gründet sich auf § 390a Abs 1 StPO.Die Kostenentscheidung gründet sich auf Paragraph 390 a, Absatz eins, StPO.