Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Susanne M*****, soweit für das Rechtsmittelverfahren relevant, des Verbrechens des gewerbsmäßig schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3, 148 zweiter Fall, teils iVm § 12 dritter Fall StGB, schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Susanne M*****, soweit für das Rechtsmittelverfahren relevant, des Verbrechens des gewerbsmäßig schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 3, 148, zweiter Fall, teils in Verbindung mit Paragraph 12, dritter Fall StGB, schuldig erkannt.
Darnach hat sie
(zu A) in Graz
I. mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten
unrechtmäßig zu bereichern, und in der Absicht, sich durch die
wiederkehrende Begehung derartiger Taten eine fortlaufende Einnahme
zu verschaffen, nachgenannte Personen durch Täuschung über Tatsachen
zu nachangeführten Handlungen, die diese an ihrem Vermögen in einem
(gemeint:) sowohl 500.000 S als auch 40.000 EUR übersteigenden Betrag
schädigten, verleitet und zwar
1. in der Zeit von März bis Oktober 2000 in einer Vielzahl von
Angriffen Edeltraud G*****, die sich wegen der Trennung von ihrem
langjährigen Lebensgefährten in einem äußerst labilen Gemütszustand
befand und zur Wiederherstellung der Beziehung mit ihrem
Lebensgefährten ihre Dienste als Kartenlegerin in Anspruch nahm,
durch die Vorgabe, sie könne durch nachträgliche Reiki-Sitzungen,
Blutabnahmen, Übergabe von Partnerschaftsamuletten und anderen
magischen Handlungen die Wiederherstellung der Partnerschaft
erwirken, zur Ausfolgung von Geldbeträgen in der Höhe zwischen 1.500
S = 109,01 EUR und 100.000 S = 7.267,28 EUR, wodurch Edeltraud G*****
einen Schaden in einem 376.000 S = 27.324,99 EUR übersteigenden
Betrag erlitt,
2. in den Monaten Juli bis September 2000 Edeltraud G***** unter der Vorgabe einer zahlungsfähigen und zahlungswilligen Darlehensnehmerin in mehreren Angriffen zur Zuzählung von Darlehen in der Gesamthöhe von zumindest 225.000 S = 16.351,39 EUR,
3. in der Zeit vom 1. Jänner 1999 bis 15. Oktober 2000 Verfügungsberechtigte des AMS sowie Verfügungsberechtigte der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse durch Verschweigen ihrer dem Bezug einer Notstandshilfe entgegenstehenden Einkünfte als Kartenlegerin in der Höhe von zumindest 15.000 S = 1.090 EUR monatlich zur Auszahlung einer Notstandshilfe in Höhe von insgesamt 96.789 S = 7.033,93 EUR sowie zur Erbringung von an den Bezug einer Notstandshilfe gebundenen Leistungen der genannten Sozialversicherungsanstalt in Höhe von insgesamt 22.072,60 S = 1.604,08 EUR,
II. vor dem 2. Oktober 2000 zur Ausführung der Tathandlung des abgesondert verfolgten Helmut K*****, der am 2. Oktober 2000 in Unterpremstätten mit dem Vorsatz, sich unrechtmäßig zu bereichern, Edeltraud G***** durch die Vorgabe, als Magier M***** in der Lage zu sein, durch okkulte Handlungen sie mit ihrem früheren Lebenspartner wieder zusammen zu bringen, somit durch Täuschung über Tatsachen zur Ausfolgung eines Geldbetrages von 70.000 S = 5.087,10 EUR verleitet hat, dadurch beigetragen, dass sie zwischen Edeltraud G***** und Helmut K***** den Kontakt herstellte, indem sie einerseits Edeltraud G***** Helmut K***** als Magier M***** zur Lösung ihrer Probleme nachhaltig empfahl und ihr andererseits die Telefonnummer des Helmut K***** mitteilte.römisch zwei. vor dem 2. Oktober 2000 zur Ausführung der Tathandlung des abgesondert verfolgten Helmut K*****, der am 2. Oktober 2000 in Unterpremstätten mit dem Vorsatz, sich unrechtmäßig zu bereichern, Edeltraud G***** durch die Vorgabe, als Magier M***** in der Lage zu sein, durch okkulte Handlungen sie mit ihrem früheren Lebenspartner wieder zusammen zu bringen, somit durch Täuschung über Tatsachen zur Ausfolgung eines Geldbetrages von 70.000 S = 5.087,10 EUR verleitet hat, dadurch beigetragen, dass sie zwischen Edeltraud G***** und Helmut K***** den Kontakt herstellte, indem sie einerseits Edeltraud G***** Helmut K***** als Magier M***** zur Lösung ihrer Probleme nachhaltig empfahl und ihr andererseits die Telefonnummer des Helmut K***** mitteilte.