Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil, das auch rechtskräftige Freisprüche der Angeklagten von weiteren gleichartigen Tatvorwürfen enthält, wurden Piotr W***** und Kamil K***** jeweils des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 128 Abs 2, 129 Abs 1 Z 1 und 2, 130 Abs 2 erster und zweiter Fall (iVm § 130 Abs 1 erster Fall) StGB (I./1./-6./, I./9./, I./12./), Kamil K***** überdies auch des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB (II./3./) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil, das auch rechtskräftige Freisprüche der Angeklagten von weiteren gleichartigen Tatvorwürfen enthält, wurden Piotr W***** und Kamil K***** jeweils des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 128, Absatz 2, 129, Absatz eins, Ziffer eins und 2, 130 Absatz 2, erster und zweiter Fall in Verbindung mit Paragraph 130, Absatz eins, erster Fall) StGB (römisch eins./1./-6./, römisch eins./9./, römisch eins./12./), Kamil K***** überdies auch des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB (römisch zwei./3./) schuldig erkannt.
Danach haben „im bewussten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter“
I./ Piotr W***** und Kamil K***** Gewahrsamsträgern des Unternehmens P***** (chronologisch ab der dritten Tat) gewerbsmäßig fremde bewegliche Sachen im Gesamtwert von über 300.000 Euro durch Einbruch mit dem Vorsatz, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, weggenommen, wobei der Wert der Sachen jeweils 5.000 Euro übersteigt, und zwarrömisch eins./ Piotr W***** und Kamil K***** Gewahrsamsträgern des Unternehmens P***** (chronologisch ab der dritten Tat) gewerbsmäßig fremde bewegliche Sachen im Gesamtwert von über 300.000 Euro durch Einbruch mit dem Vorsatz, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, weggenommen, wobei der Wert der Sachen jeweils 5.000 Euro übersteigt, und zwar
1./ in der Nacht zum 31. Juli 2014 in H***** ca 1.300 Brillen, 300 Sonnenbrillen sowie technische Geräte wie Autorefraktometer und Scheitelbruchwertmesser im Gesamtwert von über 124.900 Euro, indem sie die Glasschiebetüre aushebelten;
2./ in der Nacht zum 13. November 2014 in T***** ca 1.250 Brillenfassungen, 188 Sonnenbrillen und diverse optische Geräte im Gesamtwert von ca 171.000 Euro, indem sie „in die Filiale einbrachen“;
3./ in der Nacht zum 4. Dezember 2014 in S***** Brillenfassungen, Sonnenbrillen und diverse optische Geräte im Gesamtwert von ca 200.000 Euro, indem sie „in die Filiale einbrachen“;
4./ in der Nacht zum 3. Februar 2015 in M***** Brillenfassungen, Sonnenbrillen und diverse optische Geräte im Gesamtwert von über 100.000 Euro, indem sie „in die Filiale einbrachen“;
5./ in der Nacht zum 28. April 2015 in G***** Brillenfassungen, Sonnenbrillen, Bargeld in Höhe von 382,07 Euro und diverse optische Geräte im Gesamtwert von ca 142.000 Euro, indem sie „in die Filiale einbrachen“ sowie eine Geldkassette „nachsperrten“;
6./ im Zeitraum von 4. bis 7. Dezember 2015, in Z***** Sehhilfen, Brillengestelle und diverse optische Geräte im Gesamtwert von ca 135.000 Euro, indem sie „in die Filiale einbrachen“;
9./ im Zeitraum von 28. bis 30. Jänner 2017 in H***** Sehhilfen, Brillengestelle und diverse optische Geräte im Gesamtwert von über 109.000 Euro, indem sie „in die Filiale einbrachen“;
12./ in der Nacht zum 30. November 2017 in S***** Sehhilfen, Brillengestelle und diverse optische Geräte im Gesamtwert von ca 180.000 Euro, indem sie das Schloss der Lieferantentür mit einem Spezialwerkzeug abdrehten;
II./ Kamil K***** (allein) Kennzeichentafeln, sohin Urkunden, über die er nicht verfügen durfte, mit dem Vorsatz unterdrückt, zu verhindern, dass sie im Rechtsverkehr gebraucht werden, indem er sie vom Fahrzeug abmontierte, und zwarrömisch zwei./ Kamil K***** (allein) Kennzeichentafeln, sohin Urkunden, über die er nicht verfügen durfte, mit dem Vorsatz unterdrückt, zu verhindern, dass sie im Rechtsverkehr gebraucht werden, indem er sie vom Fahrzeug abmontierte, und zwar
3./ in der Nacht zum 30. November 2017 in S***** im Zuge der unter Punkt I./12./ beschriebenen Tat die Kennzeichentafeln einer nicht mehr auszuforschenden Person.3./ in der Nacht zum 30. November 2017 in S***** im Zuge der unter Punkt römisch eins./12./ beschriebenen Tat die Kennzeichentafeln einer nicht mehr auszuforschenden Person.
Dagegen richten sich die Nichtigkeitsbeschwerden der beiden Angeklagten, wobei W***** seine auf Z 4 und 5 und K***** seine auf Z 5 jeweils des § 281 Abs 1 StPO stützt.Dagegen richten sich die Nichtigkeitsbeschwerden der beiden Angeklagten, wobei W***** seine auf Ziffer 4 und 5 und K***** seine auf Ziffer 5, jeweils des Paragraph 281, Absatz eins, StPO stützt.