Entscheidung 11 Os 58/06y
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
01.08.2006
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 1. August 2006 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Mayrhofer als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Ebner, Dr. Danek, Hon. Prof. Dr. Schroll und Dr. Lässig als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Bauer als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Franz Ernst K***** wegen des Verbrechens des schweren sexuellen Mißbrauchs von Unmündigen nach § 206 Abs 1 StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZ 39 Hv 59/04g des Landesgerichtes Innsbruck, über die Beschwerde des Franz Ernst K***** gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Beschwerdegericht vom 10. April 2006, AZ 7 Bs 90/06b, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den BeschlussDer Oberste Gerichtshof hat am 1. August 2006 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Mayrhofer als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Ebner, Dr. Danek, Hon. Prof. Dr. Schroll und Dr. Lässig als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Bauer als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Franz Ernst K***** wegen des Verbrechens des schweren sexuellen Mißbrauchs von Unmündigen nach Paragraph 206, Absatz eins, StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZ 39 Hv 59/04g des Landesgerichtes Innsbruck, über die Beschwerde des Franz Ernst K***** gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Beschwerdegericht vom 10. April 2006, AZ 7 Bs 90/06b, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Text
Gründe:
Mit dem angefochtenen Beschluss des Oberlandesgerichtes Innsbruck wurde einer Beschwerde des Veurteilten Franz Ernst K***** gegen den Beschluss des Landesgerichtes Innsbruck vom 29. Dezember 2005, GZ 39 Hv 59/04g-82, mit welchem die vom Verurteilten dem Privatbeteiligten zu ersetzenden Kosten bestimmt wurden, teilweise Folge gegeben und ein Mehrbegehren abgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Die dagegen von K***** erhobene, auf die gänzliche „Abweisung" der Forderung des Privatbeteiligten zielende Beschwerde an den Obersten Gerichtshof ist unzulässig, weil ein solcher Rechtszug im Gesetz nicht vorgesehen ist (§ 392 Abs 2 StPO).Die dagegen von K***** erhobene, auf die gänzliche „Abweisung" der Forderung des Privatbeteiligten zielende Beschwerde an den Obersten Gerichtshof ist unzulässig, weil ein solcher Rechtszug im Gesetz nicht vorgesehen ist (Paragraph 392, Absatz 2, StPO).
Anmerkung
E81717
11Os58.06y
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:0110OS00058.06Y.0801.000
Dokumentnummer
JJT_20060801_OGH0002_0110OS00058_06Y0000_000