Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden Erwin B***** und Adelheid Maria B***** des Verbrechens der Unzucht mit Unmündigen nach § 207 Abs 1 und Abs 2 erster Fall StGB in der Fassung vor dem Strafrechtsänderungsgesetz 1998, BGBl I 1998/153 (I), sowie der Vergehen des Missbrauchs eines Autoriätsverhältnisses nach § 212 Abs 1 StGB (II) und der sittlichen Gefährdung von Personen unter sechzehn Jahren nach § 208 StGB (III) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurden Erwin B***** und Adelheid Maria B***** des Verbrechens der Unzucht mit Unmündigen nach Paragraph 207, Absatz eins und Absatz 2, erster Fall StGB in der Fassung vor dem Strafrechtsänderungsgesetz 1998, BGBl römisch eins 1998/153 (römisch eins), sowie der Vergehen des Missbrauchs eines Autoriätsverhältnisses nach Paragraph 212, Absatz eins, StGB (römisch zwei) und der sittlichen Gefährdung von Personen unter sechzehn Jahren nach Paragraph 208, StGB (römisch drei) schuldig erkannt.
Darnach haben Erwin B***** und Adelheid Maria B***** in Oberlaussa und anderen Orten
I. zwischen 18. Februar 1994 und 24. Juli 1996 die unmündige Barbara B*****, geboren 24. Juli 1982, in zahlreichen Angriffen zur Unzucht missbraucht, wobei dies eine schwere Körperverletzung der Unmündigen, nämlich chronische Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Ekelgefühle sowie eine mehrjährige psychische Leidensperiode zur Folge hatte, indemrömisch eins. zwischen 18. Februar 1994 und 24. Juli 1996 die unmündige Barbara B*****, geboren 24. Juli 1982, in zahlreichen Angriffen zur Unzucht missbraucht, wobei dies eine schwere Körperverletzung der Unmündigen, nämlich chronische Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Ekelgefühle sowie eine mehrjährige psychische Leidensperiode zur Folge hatte, indem
1. Erwin B***** sie in Gegenwart und mit Billigung der Adelheid Maria B***** über und unter der Kleidung im Brust- und Genitalbereich betastete, an ihren Brustwarzen saugte, mit seinem entblößten Glied nahe ihrer Scheide bis zum Samenerguss rieb, ihre Hand zu seinem Glied führte und sie veranlasste, ihn bis zum Samenerguss zu befriedigen,
2. Erwin B***** alleine wiederholt ihren Unterleib entblößte, ihre Beine auseinanderspreizte und dann teils sein Glied an ihrer Scheide rieb, teils an ihrer Scheide leckte, teils ihre Hand zu seinem entblößten Glied führte und sie veranlasste, ihn bis zum Samenerguss zu befriedigen, und teils einen oder zwei Finger in ihre Scheide einführte;
II. das am 24. Juli 1982 geborene mj. Stiefkind bzw Kind Barbara B***** dadurch zur Unzucht missbraucht, dassrömisch zwei. das am 24. Juli 1982 geborene mj. Stiefkind bzw Kind Barbara B***** dadurch zur Unzucht missbraucht, dass
1. Erwin B***** zwischen 18. Februar 1994 und Dezember 1998 die unter
I) beschriebenen Tathandlungen vornahm und diese auch nach demrömisch eins) beschriebenen Tathandlungen vornahm und diese auch nach dem
14. Geburtstag des Mädchens in gleicher Intensität fortsetzte,
2. Adelheid Maria B***** zwischen 18. Februar 1994 und Dezember 1996 die zu 1) beschriebenen Unzuchtshandlungen dadurch förderte, dass sie diese ihrem Kind gegenüber für gut und richtig befürwortete, bei den Unzuchtshandlungen zugegen war und es aufforderte, die Unzuchtshandlungen zu erdulden, sowie dies auch nach dem
14. Geburtstag des Mädchens fortsetzte;
III. in den ersten Monaten des Jahres 1994 Handlungen, die geeignet waren, die sittliche, seelische oder gesundheitliche Entwicklung von Personen unter sechzehn Jahren zu gefährden vor Barbara B***** vorgenommen, um sich dadurch geschlechtlich zu erregen, indemrömisch drei. in den ersten Monaten des Jahres 1994 Handlungen, die geeignet waren, die sittliche, seelische oder gesundheitliche Entwicklung von Personen unter sechzehn Jahren zu gefährden vor Barbara B***** vorgenommen, um sich dadurch geschlechtlich zu erregen, indem
1. Adelheid Maria B***** in Anwesenheit der Barbara B***** an Erwin B***** einen Mundverkehr durchführte,
2. Erwin B***** und Adelheid Maria B***** unter dem Vorwand eines Sexualunterrichtes den erregten Geschlechtsteil des Mannes demonstrierten,
3. Erwin B***** die Adelheid Maria B***** in Anwesenheit von Barbara B***** mit der Hand befriedigte.
Gegen dieses Urteil richtet sich eine gemeinsam ausgeführte, auf die Z 4 und 5a des § 281 Abs 1 StPO gestützte Nichtigkeitsbeschwerde der Angeklagten; diese ist nicht im Recht.Gegen dieses Urteil richtet sich eine gemeinsam ausgeführte, auf die Ziffer 4 und 5 a des Paragraph 281, Absatz eins, StPO gestützte Nichtigkeitsbeschwerde der Angeklagten; diese ist nicht im Recht.