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Entscheidung 11 Os 69/92×

Entscheidung 11 Os 69/92

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

11Os69/92-6

Entscheidungsdatum

09.07.1992

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 9. Juli 1992 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Piska als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Walenta, Dr. Rzeszut, Dr. Hager und Dr. Schindler als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Amschl als Schriftführerin in der Strafsache gegen Josef H***** wegen des Vergehens der Fälschung eines Beweismittels nach Paragraph 293, Absatz 2, StGB über die Beschwerde des Angeklagten Josef H***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 5. Mai 1992, AZ 8 Bs 180/92, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Text

Gründe:

Mit dem angefochtenen Beschluß wies das Oberlandesgericht Innsbruck die Berufung des Josef H***** gegen das Urteil des Einzelrichters des Landesgerichtes Innsbruck vom 2. April 1992, GZ 29 römisch fünf r 1003/91-30, gemäß den Paragraphen 470, Ziffer eins, 489, Absatz eins, StPO als (infolge Rechtsmittelverzichts) unzulässig zurück.

Rechtliche Beurteilung

Die vom Verurteilten gegen diese Entscheidung sinngemäß erhobene (in den Eingaben vom 19. und 20. Mai 1992 als "Rekurs" bezeichnete) Beschwerde war zurückzuweisen, weil gegen solche Entscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz als Berufungsgericht in Strafsachen ein weiterer Rechtszug an den Obersten Gerichtshof ausgeschlossen ist.

Anmerkung

E29053

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:0110OS00069.9206.0709.0

Dokumentnummer

JJT_19920709_OGH0002_0110OS00069_9200006_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung