Entscheidung 11 Os 82/01
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
26.06.2001
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 26. Juni 2001 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Kuch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Ebner, Dr. Habl, Dr. Zehetner und Dr. Danek als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Eichinger als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Dr. Karl S***** wegen des Vergehens der Nötigung nach § 105 StGB und einer weiteren strafbaren Handlung, AZ 23 EVr 1850/01 des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, über die als "Rekurs" bezeichnete Beschwerde der A***** F***** Consulting GmbH als Privatbeteiligte gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien vom 6. April 2001, AZ 19 Bs 73/01 (= ON 8 des Vr-Aktes), nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung denDer Oberste Gerichtshof hat am 26. Juni 2001 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Kuch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Ebner, Dr. Habl, Dr. Zehetner und Dr. Danek als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Eichinger als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Dr. Karl S***** wegen des Vergehens der Nötigung nach Paragraph 105, StGB und einer weiteren strafbaren Handlung, AZ 23 EVr 1850/01 des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, über die als "Rekurs" bezeichnete Beschwerde der A***** F***** Consulting GmbH als Privatbeteiligte gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien vom 6. April 2001, AZ 19 Bs 73/01 (= ON 8 des Vr-Aktes), nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der "Rekurs" wird zurückgewiesen.
Text
Gründe:
Mit Beschluss vom 6. April 2001, GZ 19 Bs 73/01-3, wies das Oberlandesgericht Wien eine Beschwerde der Privatbeteiligten, der A***** F***** Consulting GmbH als Subsidiaranklägerin, gegen den Beschluss der Ratskammer des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 7. März 2001, GZ 23 EVr 1850/01-5, mit welchem der Antrag der Privatbeteiligten auf Einleitung der Voruntersuchung gegen Dr. Karl S***** wegen des Verdachtes der Vergehen der Nötigung und des Betruges nach §§ 105 Abs 1, 146 StGB abgewiesen worden war, als unzulässig zurück.Mit Beschluss vom 6. April 2001, GZ 19 Bs 73/01-3, wies das Oberlandesgericht Wien eine Beschwerde der Privatbeteiligten, der A***** F***** Consulting GmbH als Subsidiaranklägerin, gegen den Beschluss der Ratskammer des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 7. März 2001, GZ 23 EVr 1850/01-5, mit welchem der Antrag der Privatbeteiligten auf Einleitung der Voruntersuchung gegen Dr. Karl S***** wegen des Verdachtes der Vergehen der Nötigung und des Betruges nach Paragraphen 105, Absatz eins, 146, StGB abgewiesen worden war, als unzulässig zurück.
Rechtliche Beurteilung
Die gegen diesen Beschluss erhobene, als "Rekurs" bezeichnete Beschwerde der Privatbeteiligten war ebenfalls als unzulässig zurückzuweisen, weil in der Strafprozessordnung ein solcher Rechtszug nicht vorgesehen ist.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:0110OS00082.01.0626.000
Dokumentnummer
JJT_20010626_OGH0002_0110OS00082_0100000_000