Entscheidung 12 Ns 174/20i
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
02.12.2020
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 2. Dezember 2020 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Solé als Vorsitzenden sowie durch die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Brenner und den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Haslwanter in der Strafsache gegen A***** GmbH und andere Beschuldigte wegen des Verbrechens des schweren Betrugs nach §§ 146, 147 Abs 3 StGB iVm § 3 VbVG, AZ 28 St 10/19w der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, über die Anzeige der Ausgeschlossenheit der Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs ***** gemäß § 62 Abs 1 zweiter Satz OGH-Geo 2019 denDer Oberste Gerichtshof hat am 2. Dezember 2020 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Solé als Vorsitzenden sowie durch die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Brenner und den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Haslwanter in der Strafsache gegen A***** GmbH und andere Beschuldigte wegen des Verbrechens des schweren Betrugs nach Paragraphen 146, 147, Absatz 3, StGB in Verbindung mit Paragraph 3, VbVG, AZ 28 St 10/19w der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, über die Anzeige der Ausgeschlossenheit der Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs ***** gemäß Paragraph 62, Absatz eins, zweiter Satz OGH-Geo 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs ***** ist von der Entscheidung über den Antrag der Beschuldigten DI Reinhold F*****, Reinhard H*****, Dr. Gerlinde Ho*****, DI Erwin O*****, Prof. Dr. Horst S*****, DI Renate W***** und Dr. Stefan Z***** auf Erneuerung des Strafverfahrens gemäß § 363a StPO hinsichtlich der Beschlüsse des Landesgerichts für Strafsachen Wien vom 4. Oktober 2019, AZ 333 HR 122/17m, und des Oberlandesgerichts Wien als Beschwerdegericht vom 11. März 2020, AZ 20 Bs 329/19g, ausgeschlossen.Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs ***** ist von der Entscheidung über den Antrag der Beschuldigten DI Reinhold F*****, Reinhard H*****, Dr. Gerlinde Ho*****, DI Erwin O*****, Prof. Dr. Horst S*****, DI Renate W***** und Dr. Stefan Z***** auf Erneuerung des Strafverfahrens gemäß Paragraph 363 a, StPO hinsichtlich der Beschlüsse des Landesgerichts für Strafsachen Wien vom 4. Oktober 2019, AZ 333 HR 122/17m, und des Oberlandesgerichts Wien als Beschwerdegericht vom 11. März 2020, AZ 20 Bs 329/19g, ausgeschlossen.
An ihre Stelle tritt Hofrat des Obersten Gerichtshofs *****.
Gründe:
Rechtliche Beurteilung
Der Oberste Gerichtshof hat zu AZ 11 Os 100/20w, 11 Os 101/20t über die im Spruch genannten Rechtsbehelfe zu entscheiden.
Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs ***** ist Mitglied des zuständigen Senats 11. Sie war mit diesem Verfahren allerdings bereits als Leiterin der Oberstaatsanwaltschaft Wien befasst und ist daher gemäß § 43 Abs 1 Z 1 StPO von der Entscheidung über die Anträge auf Erneuerung ausgeschlossen (Lässig, WK-StPO § 43 Rz 3).Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs ***** ist Mitglied des zuständigen Senats 11. Sie war mit diesem Verfahren allerdings bereits als Leiterin der Oberstaatsanwaltschaft Wien befasst und ist daher gemäß Paragraph 43, Absatz eins, Ziffer eins, StPO von der Entscheidung über die Anträge auf Erneuerung ausgeschlossen (Lässig, WK-StPO Paragraph 43, Rz 3).
Hofrat des Obersten Gerichtshofs ***** tritt aufgrund der laufenden Vertretungsregelung der Geschäftsverteilung des Obersten Gerichtshofs an ihre Stelle (§ 45 Abs 2 StPO).Hofrat des Obersten Gerichtshofs ***** tritt aufgrund der laufenden Vertretungsregelung der Geschäftsverteilung des Obersten Gerichtshofs an ihre Stelle (Paragraph 45, Absatz 2, StPO).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2020:0120NS00174.20I.1202.000
Zuletzt aktualisiert am
20.01.2021
Dokumentnummer
JJT_20201202_OGH0002_0120NS00174_20I0000_000