Entscheidung 12 Ns 70/09d
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
29.10.2009
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 29. Oktober 2009 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Holzweber als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Schroll und Dr. Schwab als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Metzler als Schriftführerin in der Strafsache gegen M***** G***** und D***** L***** wegen des Vergehens des Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen nach § 92 Abs 2 StGB, AZ 37 Hv 37/09i des Landesgerichts Innsbruck, über die Anzeige der Ausgeschlossenheit sämtlicher Richter des Obersten Gerichtshofs durch Mag. H***** B***** als „Opfervertreter" der M***** H***** den BeschlussDer Oberste Gerichtshof hat am 29. Oktober 2009 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Holzweber als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Schroll und Dr. Schwab als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Metzler als Schriftführerin in der Strafsache gegen M***** G***** und D***** L***** wegen des Vergehens des Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen nach Paragraph 92, Absatz 2, StGB, AZ 37 Hv 37/09i des Landesgerichts Innsbruck, über die Anzeige der Ausgeschlossenheit sämtlicher Richter des Obersten Gerichtshofs durch Mag. H***** B***** als „Opfervertreter" der M***** H***** den Beschluss
gefasst:
Spruch
Eine Ausgeschlossenheit der Richter des Obersten Gerichtshofs liegt nicht vor.
Gründe:
Rechtliche Beurteilung
Der Oberste Gerichtshof hat über die unter anderem gegen die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Innsbruck vom 25. August 2009, AZ 7 Bs 321/09b und 7 Bs 320/09f, gerichtete Beschwerde des Mag. H***** B***** zu entscheiden, der sich selbst als „Opfervertreter" der Antragstellerin M***** H***** bezeichnet. In dieser Beschwerdeschrift werden sämtliche Richter des Obersten Gerichtshofs abgelehnt, „da offensichtlich deren Verständnis für das Recht deren partei- oder justizpolitischen Überzeugungen und der Verhöhnung der Menschenrechte entsprechen, was allein schon den Anschein der Befangenheit weit übersteigt".
Mit diesen unsubstantiierten Einwendungen - die auf eine von vornherein unzulässige Pauschal-Ablehnung aller Richter eines Gerichts hinauslaufen - wird keine Ausgeschlossenheit iSd § 43 StPO dargetan.Mit diesen unsubstantiierten Einwendungen - die auf eine von vornherein unzulässige Pauschal-Ablehnung aller Richter eines Gerichts hinauslaufen - wird keine Ausgeschlossenheit iSd Paragraph 43, StPO dargetan.
Anmerkung
E92402
12Ns70.09d
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2009:0120NS00070.09D.1029.000
Zuletzt aktualisiert am
29.12.2009
Dokumentnummer
JJT_20091029_OGH0002_0120NS00070_09D0000_000