[3] Die dagegen aus Z 5 und 10 des § 281 Abs 1 StPO ergriffene Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft versagt. [3] Die dagegen aus Ziffer 5 und 10 des Paragraph 281, Absatz eins, StPO ergriffene Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft versagt.
[4] Die Mängelrüge (Z 5 vierter Fall) wendet in Bezug auf den Schuldspruch III./ offenbar unzureichende Begründung der Feststellungen zur subjektiven Tatseite ein. Indem sie aber übergeht, dass das Erstgericht diese Konstatierungen nicht nur auf den von den Angeklagten gewonnenen persönlichen Eindruck stützte, sondern auch auf die Erhebungen der Wiener Jugendgerichtshilfe (vgl US 11), orientiert sie sich prozessordnungswidrig nicht an der Gesamtheit der Entscheidungsgründe (vgl RIS-Justiz RS0119370). [4] Die Mängelrüge (Ziffer 5, vierter Fall) wendet in Bezug auf den Schuldspruch römisch drei./ offenbar unzureichende Begründung der Feststellungen zur subjektiven Tatseite ein. Indem sie aber übergeht, dass das Erstgericht diese Konstatierungen nicht nur auf den von den Angeklagten gewonnenen persönlichen Eindruck stützte, sondern auch auf die Erhebungen der Wiener Jugendgerichtshilfe vergleiche US 11), orientiert sie sich prozessordnungswidrig nicht an der Gesamtheit der Entscheidungsgründe vergleiche RIS-Justiz RS0119370).
[5] Der Vorwurf, die Urteilsannahmen zum Bedeutungsinhalt der dem Schuldspruch III./ zugrunde gelegten Äußerungen fänden „im gesamten Beweisverfahren keinerlei Deckung“, spricht keinen Nichtigkeitsgrund deutlich und bestimmt an. [5] Der Vorwurf, die Urteilsannahmen zum Bedeutungsinhalt der dem Schuldspruch römisch drei./ zugrunde gelegten Äußerungen fänden „im gesamten Beweisverfahren keinerlei Deckung“, spricht keinen Nichtigkeitsgrund deutlich und bestimmt an.
[6] Der weiteren Rechtsmittelargumentation ist voranzustellen, dass die Staatsanwaltschaft bei der auf sämtliche Angeklagten bezogenen Anmeldung der Nichtigkeitsbeschwerde die Anfechtungsrichtung nicht bekannt gab (ON 60). Bei der Ausführung der Nichtigkeitsbeschwerde erklärt sie bloß einen Anfechtungswillen zum Nachteil der Angeklagten ***** R***** G***** und ***** Ra***** G***** (ON 65 S 2, 6).
[7] Damit kann die Beschwerde (nominell Z 5, der Sache nach Z 9 lit a), soweit sie (inhaltlich) zum Vorteil der „beiden anderen Angeklagten“ (offenbar gemeint ***** Ra***** G***** und Ras***** A***** G*****) das Fehlen von Feststellungen zur inneren Tatseite in Bezug auf die Schuldsprüche II./ und III./ behauptet, nicht zum Erfolg führen (Ratz, WK-StPO § 284 Rz 2). Die vermissten Konstatierungen finden sich im Übrigen auf US 7 und 8. [7] Damit kann die Beschwerde (nominell Ziffer 5,, der Sache nach Ziffer 9, Litera a,), soweit sie (inhaltlich) zum Vorteil der „beiden anderen Angeklagten“ (offenbar gemeint ***** Ra***** G***** und Ras***** A***** G*****) das Fehlen von Feststellungen zur inneren Tatseite in Bezug auf die Schuldsprüche römisch zwei./ und römisch drei./ behauptet, nicht zum Erfolg führen (Ratz, WK-StPO Paragraph 284, Rz 2). Die vermissten Konstatierungen finden sich im Übrigen auf US 7 und 8.
[8] Der Einwand der Subsumtionsrüge (Z 10), das zum Schuldspruch III./ festgestellte Verhalten sei §§ 15, 201 Abs 1 StGB subsumierbar, geht prozessordnungswidrig (vgl RIS-Justiz RS0099810) an den Feststellungen vorbei, wonach ***** R***** G***** und ***** Ra***** G***** Vergewaltigungen bloß ankündigten, um das Opfer in Furcht und Unruhe zu versetzen (US 8). [8] Der Einwand der Subsumtionsrüge (Ziffer 10,), das zum Schuldspruch römisch drei./ festgestellte Verhalten sei Paragraphen 15, 201, Absatz eins, StGB subsumierbar, geht prozessordnungswidrig vergleiche RIS-Justiz RS0099810) an den Feststellungen vorbei, wonach ***** R***** G***** und ***** Ra***** G***** Vergewaltigungen bloß ankündigten, um das Opfer in Furcht und Unruhe zu versetzen (US 8).
[9] Die Nichtigkeitsbeschwerde war daher – in Übereinstimmung mit der Stellungnahme der Generalprokuratur – bereits bei nichtöffentlicher Beratung sofort zurückzuweisen (§ 285d Abs 1 StPO), woraus die Zuständigkeit des Oberlandesgerichts zur Entscheidung über die Berufung folgt (§ 285i StPO). [9] Die Nichtigkeitsbeschwerde war daher – in Übereinstimmung mit der Stellungnahme der Generalprokuratur – bereits bei nichtöffentlicher Beratung sofort zurückzuweisen (Paragraph 285 d, Absatz eins, StPO), woraus die Zuständigkeit des Oberlandesgerichts zur Entscheidung über die Berufung folgt (Paragraph 285 i, StPO).