Gründe:
Mit den angefochtenen Urteilen wurden die Angeklagten Erich N***, Thomas M***, Gerhard V*** und Stephan K*** des Verbrechens nach § 12 Abs. 1 SGG, N*** und K*** auch des Vergehens nach § 16 Abs. 1 SGG, N*** ferner des Verbrechens des Einbruchsdiebstahls nach §§ 127 Abs. 1 und 2 Z 1, 128 Abs. 1 Z 4, 129 Z 1 StGB und des Vergehens des schweren Betruges nach §§ 12, 146, 147 Abs. 1 Z 1 und Abs. 2 StGB schuldig erkannt. Erich N*** wurde hiefür nach §§ 28, 129 StGB zu zwei Jahren und drei Monaten, Thomas M***, Gerhard V*** und Stephan K*** nach § 12 Abs. 1 SGG (letztgenannter auch unter Anwendung des § 28 StGB), und zwar Thomas M*** zu vierzehn Monaten, Gerhard V*** zu fünfzehn Monaten und Stephan K*** zu sechzehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Erich N*** wurde überdies gemäß § 22 Abs. 1 StGB in eine Anstalt für entwöhnungsbedürftige Rechtsbrecher eingewiesen.Mit den angefochtenen Urteilen wurden die Angeklagten Erich N***, Thomas M***, Gerhard V*** und Stephan K*** des Verbrechens nach Paragraph 12, Absatz eins, SGG, N*** und K*** auch des Vergehens nach Paragraph 16, Absatz eins, SGG, N*** ferner des Verbrechens des Einbruchsdiebstahls nach Paragraphen 127, Absatz eins und 2 Ziffer eins, 128, Absatz eins, Ziffer 4, 129, Ziffer eins, StGB und des Vergehens des schweren Betruges nach Paragraphen 12, 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins und Absatz 2, StGB schuldig erkannt. Erich N*** wurde hiefür nach Paragraphen 28, 129, StGB zu zwei Jahren und drei Monaten, Thomas M***, Gerhard V*** und Stephan K*** nach Paragraph 12, Absatz eins, SGG (letztgenannter auch unter Anwendung des Paragraph 28, StGB), und zwar Thomas M*** zu vierzehn Monaten, Gerhard V*** zu fünfzehn Monaten und Stephan K*** zu sechzehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Erich N*** wurde überdies gemäß Paragraph 22, Absatz eins, StGB in eine Anstalt für entwöhnungsbedürftige Rechtsbrecher eingewiesen.
Gegen dieses Urteil haben die Angeklagten Erich N***, Thomas M*** und Erich V*** jeweils auch das Rechtsmittel der Nichtigkeitsbeschwerde erhoben, die vom Obersten Gerichtshof mit dem in nichtöffentlicher Sitzung gefaßten Beschluß vom 3.September 1987, 12 Os 101/87-6, welchem der nähere Sachverhalt zu entnehmen ist, zurückgewiesen wurde. Gegenstand des Gerichtstages waren daher die Berufungen der Angeklagten Erich N***, Thomas M***, Erich V*** und Stephan K***, mit welchen die genannten Angeklagten jeweils eine Strafminderung, Thomas M*** auch die Gewährung der bedingten Strafnachsicht, anstreben. Thomas M*** hat ferner Berufung wegen des Ausspruches über die Schuld erhoben. Dieses Rechtsmittel war zurückzuweisen, weil das Gesetz eine Schuldberufung gegen Entscheidungen des Schöffengerichtes nicht kennt.