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Entscheidung 12 Os 105/98×

Entscheidung 12 Os 105/98

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

12Os105/98

Entscheidungsdatum

27.08.1998

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 27. August 1998 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Rzeszut als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schindler, Dr. E. Adamovic, Dr. Holzweber und Dr. Philipp als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Mag. Urban als Schriftführer, in der Strafsache gegen Gernot L***** und andere Beschuldigte wegen des Verbrechens des schweren gewerbsmäßigen Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins,, Absatz 2, 148, StGB, AZ 17 römisch fünf r 802/97 des Landesgerichtes Korneuburg, über die Beschwerde des Beschuldigten Gernot L***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien vom 6. Juli 1998, AZ 21 Ns 163/98, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Text

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Mit dem angefochtenen Beschluß hat das Oberlandesgericht die von Gernot L***** angestrebte Delegierung der Strafsache wahlweise an das Landesgericht Krems an der Donau oder an das Landesgericht für Strafsachen Wien abgelehnt.

Die dagegen erhobene Beschwerde des Beschuldigten war zurückzuweisen, weil gegen negative Delegierungsentscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz nach den geltenden prozeßrechtlichen Bestimmungen (Paragraph 63, Absatz 2, StPO) keine Beschwerdemöglichkeit eröffnet ist.

Anmerkung

E51377 12D01058

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:0120OS00105.98.0827.000

Dokumentnummer

JJT_19980827_OGH0002_0120OS00105_9800000_000